Comfort 2923 - Pfanne Alde - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Comfort 2923 Alde

Kapitel Seite Aufbau des Kessels 171. Technische Daten 171:1 Funktionsweise des Kessels 172. Schalttafel-Funktionen 172:1 Anschalten des Flüssiggaskessels 182:2 Abschalten des Flüssiggaskessels 182:3 Einstellung für optimalen Wärmekomfort 182:4 Einstellung der Raumtemperatur 182:5 Umwälzpumpe 182:6 Elektroheizung 182:7 Fernstart 193. Heißwasserbereiter 194. Pege des Heizsystems 195. Entlüften des Heizsystems 205:1 Was man über Flüssiggas wissen sollte. 206. Fehlersuche 207. Garantie 218. Vor der Inbetriebnahme des Kessels ist diese Betriebs- anleitung sorgfältig durchzulesen. Diese Anleitung ist zugelassen für Flüssiggas- Heizkessel vom Typ 2923 zur Montage in Wohnwagen,, -mobilen und Gedäuden gemäß CE-NR. 048AO-0006. Datenschild und Produktionsnummer ben- den sich innen am Blechgehäuse neben dem Ausdehnungsgefäß. Die Flüssiggasinstallation des Heizkessels soll gemäß der Vorschriften der VFG und DVGW- Bestimmungen ausgeführt werden. Mit gasformigen Brennstoffen betriebene Heizgeräte müssen nach den Bestimmungen der Technischen Regeln für Flüssiggas (TRF) und den Technischen Regeln für Flüssiggas- Geräte und Feuerstätten in Fahrzeugen aufgestellt und installiert werden. Bei Einbau des Heizgerätes in Sonderfahrzeuge (z.B. Fahrzeuge zum Transport gefährlicher Güter) müssen die für solche Fahrzeuge geltenden Vorschriften berücksichtigt werden. Bei nachträglichem Einbau des Heizgerätes hat der Fahrzeughalter nach § 19 Abs. 2 St VZO unter Vorlage eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sach- verständigen oder Prüfers für den Kraftfahrzeug- verkehr bei der Verwaltungsbehorde eine neue Betriebserlaubnis zu beantragen. Der Einbau des Heizgerätes im Innern von Kraft- omnibussen ist nicht zulässig. In Deutschland muß die Gasanlage nach Ablauf von jeweils zwei Jahren erneut von einem Sachkundigen überprüft werden. Verant- wortlich für die Veranlassung der Überprüfung ist der Betreiber. ACHTUNG! Beim Tanken und in der Garage darf des Kessels nicht betrieben werden. AUFBAU DES KESSELS1. Der Kessel arbeitet mit Konstanttemperatur, d. h. im Kessel bendet sich ständig Heißwasser zur Zirkulation im System, wenn das Raumthermostat Wärme anfor- dert. Also geht keinerlei Aufwärmzeit verloren, wenn schnell Wärme benötigt wird. Am Kesselboden bendet sich ein Ansaugrohr, das Luft in die Brennkammer leitet. Flüssiggasautomatik und Brenner sind auf einem leicht abnehmbaren Blech in der Brennkammer unten im Kessel festgeschraubt. Über der Brennkammer bendet sich der Wasser mantel, bestehend aus einem Innen- und einem Außenrohr. Der Zwischenraum ist der eigentliche Wasser speicher. Im Innenrohr sitzt der Flammendämpfer in Form eines Faltblechs. Er leitet die vom Brenner kommenden hei- ßen Rauchgase zum Wassermantel, so wird das Wasser erwärmt. Vom Oberteil des Wasser mantels aus, führt ein Rohr zum Ausdehnungsgefäß. Im Ausdehnungsgefäß bendet sich eine 12V-Pumpe zur Zirkulation des erwärmten Wassers im Heizsystem. Unter dem Ausdehnungsgefäß ist die Schaltanlage mit Kessel- thermostat, Sicherung, Stromzufuhr und Um schalter angebracht. Oben auf dem Kessel bendet sich der Anschlußstecker für den Elektroanschluß an den Kessel. Neben dem Kessel ist ein Frischluftkasten montiert, der den Kessel mit Frischluft von außen versorgt, jedoch nicht die Brennkammer. Die Frischluft wird vom Kesselgehäuse aufgewärmt und über ein Lüftungsgitter vorn in der Blechverkleidung in den Raum geleitet. Technische Daten1:1 Gas: Propan Butan Nennwärmebelastung: 5,4 kW 6,1 kW Gasverbrauch: max. 420 g/h max. 480 g/h Gasdruck: 30 mbar (50 mbar) Flüssigkeitsvolumen (Glykolwasser) im Kessel: 2,6 l Flüssigkeitsvolumen (Glykolwasser) in Elektropatrone: 1,0 l Systemtemperatur im Kessel: 35-75 °C FUNKTIONSWEISE DES KESSELS2. Sobald das Raumthermostat Wärme anfordert, star- tet die Umwälzpumpe. Die im System bendliche Flüssigkeit beginnt zu zirkulieren, Kaltwasser ge- langt in den Kessel. Der Sensor am Wassermantel registriert, daß die Wasser temperatur unter der am Kesselthermostat ein gestellten Temperatur liegt. Der Hauptbrenner wird gezündet und erwärmt das Wasser, das dann im System zirkuliert. Jetzt registriert der Sensor, daß das Wasser die eingestellte Temperatur erreicht hat. Der Hauptbrenner wird abgestellt, bleibt in Zündammen position. Sobald die Wassertemperatur im Kessel um einige Grad ge sunken ist, wird wieder die Hauptamme gezündet. Daher ist jederzeit Heißwasser vorrätig, wenn der Raum thermostat Wärme anfordert. Schalttafel-Funktionen2:1 (Abb. 1) Normalstellung für Elektropatrone. Das Wärme-A. element wird vom Raumthermostat gesteuert. Konstantstellung für Elektropatrone. Das Wärme-B. element wird vom Thermostat der Elektropatrone ge- steuert. Der Umschalter muß sich in dieser Stellung benden, wenn der Heißwasserbereiter aufgewärmt werden soll. 1000 W Leistung an der Elektropatrone.C.18

2000 W Leistung an der Elektropatrone. D. 230 V Umwälzpumpe an der Elektropatrone.E. 12 V Umwälzpumpe. F. Normalstellung für 12 V und 230 V Umwälzpumpe. G. Die Pumpe wird vom Raumthermostat gesteuert. Konstantstellung für 12 V und 230 V Umwälzpumpe. H. Die Pumpe ist ständig in Betrieb, die Raumtemperatur wird mit dem Kesselthermostat geregelt, da die Systemtemperatur des Kessels einstellbar ist. Die Konstant-Stellung ist z. B. angebracht, wenn sich mehrere Personen im Wagen benden. Wenn dann jemand nahe am Raumthermostat sitzt, kann so der Pumpenbetrieb abgebrochen werden, und es kühlt im Fußboden- und Fensterbereich ab. Dem wird durch Konstantbetrieb der Umwälzpumpe vorgebeugt. Sicherung 1 AI. Stromzufuhr 12 V Gleichstrom (z. B. bei Fernstart, J. siehe Kapitel 3:0) Leuchtanzeige für ZündfunkenK. Bedienknopf und ZündknopfL. Anschalten des Flüssiggaskessels2:2 Haupthahn für Flüssiggaszufuhr öffnen.1. Bedienknopf in Zündstellung bringen (siehe Abb. 2. 2). Die Leuchtanzeige für Zündfunken beginnt zu blinken. Bedienknopf ganz nach unten drücken. Nach 3. Erlöschen der Leuchtanzeige noch ca. 15 Sekunden unten halten. (Der Kessel ist angezündet, sobald die Leuchtanzeige erlischt, aber das Bedienknopf muß noch so lange heruntergedrückt bleiben, damit die Zündsicherung offen bleibt.) Bedienknopf hochziehen und loslassen.4. In Betriebsstellung bringen und gewünschte System-5. temperatur einstellen (siehe Kapitel 2:4). Falls die Leuchtanzeige direkt nach dem Hochziehen 6. des Bedienknopfes zu blinken beginnt, hat der Kessel nicht gezündet. Bedienknopf nach 3 Min. Wartezeit nochmals herunterdrücke und obiger Beschreibung folgen, nur das Rad etwas länger unten halten. Man kann auch durch das Fenster in der unteren 7. Verkleidung sehen, ob der Kessel brennt oder nicht. Falls der Kessel ausgeht, Bedienknopf in Stoppstellung bringen (siehe Abb. 3). 3 Min. abwarten, dann neu starten. Der Kessel ist mit Wiederzündautomatik ausgerüstet, d. h. wenn er aus irgendeinem Grund ausgehen sollte, wird er in etwa 20 Sek. (bis die Zündsicherung die Flüssig- gaszufuhr unterbrochen hat) automatisch neu gestartet. Sollte das Flüssiggas während des Kessel betriebs zur Neige gehen, beginnt die Leuchtanzeige zu blinken und blinkt, bis der Kessel abgestellt oder neu gestartet wird. Abschalten des Flüssiggaskessels2:3 Bedienknopf im Uhrzeigersinn in Stoppstellung brin-1. gen (siehe Abb. 3). Nach ca. 20 Sek. muß ein Klicken von der Automatik zu hören sein, das bedeutet, daß die Zündsicherung außer Funktion ist. Umwälzpumpe stoppen2. Haupthahn für die Flüssiggaszufuhr schließen.3. ACHTUNG: Ein abgestellter Kessel darf erst nach 3 Min. wieder neu gezündet werden. Einstellung auf optimalen 2:4 Wärme komfort Um optimalen Wärmekomfort und Wirtschaftlichkeit zu erreichen, muß man die richtige Wassertemperatur im System einstellen. Bei niedrigen Außentemperaturen ist eine höhere Wassertemperatur im Kessel erfor- derlich als bei eher normalen Temperaturen. Die Idealeinstellung am Bedienknopf hat man dann erreicht, wenn die Umwälz pumpe etwa 75% der Zeit läuft. Beim Aufwärmen eines stark abgekühlten Kessels sollte das Bedienknopf nicht auf Höchsttemperatur, sondern während der ersten 10 Min. nur auf einen Mittel wert gestellt werden. Die Zahlen auf dem Bedienknopf entsprechen der Wassertemperatur im Kessel in Grad Celsius, siehe Abb.4. Bei extremen Niedrigtemperaturen können Flüssig- gaskessel und Elektropatrone zusammen angestellt werden. Dann bringt das Heizsystem Höchstleistung. Beim Einsatz des Heizsystems in hohen Höhenlagen wird der Siedepunkt der Flüssigkeitsmischung vom Luftdruck beeinußt. Daher ist die Systemtemperatur dement sprechend nach Abb. 5 abzusenken. Zur bestmöglichen Nutzung des Effekts wasser- gespeicherter Wärme ist es ganz wichtig, daß die Luft ungehindert unter den Bettkästen und hinter den Rückenlehnen zirkulieren kann. Ist im Caravan z.B. Teppichboden verlegt, muß man darauf achten, daß die Ansauglöcher für die Konvektoren nicht verdeckt werden. Ebenso wichtig ist, daß Kissen und Decken die Luft zirkulation hinter den Rückenlehnen nicht behindern. Einstellung der Raumtempertur2:5 Die gewünschte Temperatur wird am Raumthermostat im Bereich von 5-30°C eingestellt. Umwälzpumpe2:6 Zum Transport des erwärmten Glykolwassers im System ist eine Pumpe erforderlich. Im Ausdehnungs gefäß des Flüssiggaskessels ist in der Standard ausführung eine 12 V-Umwälzpumpe angebracht. Bei eingebauter Elektropatrone mit 230 V-Umwälzpumpe muß an der Schalttafel eingestellt werden, welche Pumpe verwendet wird, und ob sie im Dauerbetrieb oder raumthermostat- gesteuert arbeiten soll. Elektroheizung2:7 Die Elektropatrone kann nur bei Anschluß-möglichkeit an 230 V Gleichstrom eingesetzt werden. Die Elektro- patrone gibt es in zwei Ausführungen, eine mit Umwälz- pumpe und eine ohne. Die Leistung beträgt 1000 bzw. 2000 W, sie wird an der Schalttafel eingestellt. Im Gehäuse sitzen zwei Thermostate, eins sorgt dafür, daß die Elektro patrone eine Betriebstemperatur von 80 °C hält, das andere arbeitet als Überhitzungsschutz und un- terbricht die Stromzufuhr automatisch, wenn die Elektro-19

patrone aus irgendeinem Grund zu sieden beginnt. Nach Auslösung des Überhitzungsschutzes wird dieser durch Drücken der Rücknahmetaste am Gehäuse der Elektro patrone wieder aktiviert 8siehe Abb. 6 A). Es ist darauf zu achten, daß Textilien und sonstige brennbare Materialien nicht mit der Elektropatrone in Berührung kommen. ACHTUNG: Sämtliche Eingriffe an der Elektropatrone dürfen nur von Fachleuten vorge- nommen werden. FERNSTART 3. (nur bei vorhandener Elektropatrone) Möchten Sie gern, daß Ihr Caravan bereits aufgewärmt ist, wenn Sie ankommen? Das kann Ihr Nachbar oder der Platzwart für Sie erle- digen, ohne dazu den Caravan betreten zu müssen. Vorausgesetzt, Ihr Kessel hat eine Elektropatrone und einen angeschlossenen Batterieeliminator (Art.-Nr. 2921 520). So funktioniert der Fernstart: Batterieeliminator an 230 V-Steckdose anschließen.1. 12V-Stecker in die Steckdose an der Schalttafel des 2. Kessels stecken (siehe Abb. 1J). Leistung und Umwälzpumpe an der Schalttafel 3. einstellen. Hauptschalter im Caravan abschalten.4. 230 V-Kabel aus dem Stromzuführung des Caravans 5. ziehen. Wenn dann der Caravan erwärmt werden soll, wird 6. das 230 V-Kabel einfach wieder eingesteckt. Elektro- patrone und Umwälzpumpe können funktionieren, weil der Batterieeliminator die Spannung auf 12 V herabsetzt. HEISSWASSERBEREITER4. Der Flüssiggaskessel kann mit einem Speicher-Heiß- wasser bereiter aus rostfreiem Stahl werden. Dieser faßt 7,5 l Frischwasser, die bei optimaler Nutzung des Gerätes ca. 12,5 l 40 °C warmes Wasser ergeben. Bei der Benutzung des Heißwasserbereiters muß der Flüssiggaskessel ca. 20 Min. vorher angeschaltet werden und auf Höchsttemperatur laufen, um maximale Warm wasser leistung zu erreichen. Bei Verwendung der Elektro patrone anstelle von Flüssiggas ist die Auf- wärmphase länger. Der Heißwasserbereiter sollte, wenn er länger nicht in Betrieb war, vor jeder Anwendung durchgespült werden. ACHTUNG: Durchlauferhitzer und Heißwasserboiler bei Frostgefahr unbedingt völlig entleeren, wenn der Wagen nicht geheizt wird. Ablassen des Wassers: Frischwassertank leeren. Ablaufhahn an der Wasser- leitung (Abb. 6 b) und Entlüftungsschraube (Abb. 6 c) am Heißwasserbereiter aufdrehen und das darin bendliche Wasser ablassen. Falls kein Ablaufhahn vorhanden, stattdessen den Schlauch vom Nippel am Heißwasser bereiter entfernen, bis der Wagen wieder benutzt wird. Falls der Wagen mit einer Druckpumpe ausgerüstet ist, muß diese eingeschaltet sein. Wasser durch Aufdrehen der Wasserhähne ablassen und warten, bis nur noch Luft herauskommt. Pumpe abstellen. Ablaufhahn an der Wasserleitung (Abb. 6 b) und Entlüftungsschraube (Abb. 6 c) am Heißwasserbereiter aufdrehen. So lassen, bis der Wagen wieder benutzt wird. PFLEGE DES HEIZSYSTEMS5. Die Verbrennungsluftzuführung bzw. Abgas abführungs- öffnungen sind von Zeit zu kontrollieren und ggf. vom Benutzer zu reinigen (z. B. im Winter Abgas austritt von Schnee und Verbrennungslufteintritt von Schneematsch befrien). Der Flüssigkeitsstand des Heizsystems im Aus- dehnungs gefäß des Kessels muß ständig überprüft werden. Bei kaltem Kessel soll der Pegel ca. 1 cm über dem Min.-Strich liegen. Das Heizsystem wird mit einer 40%igen Glykol mischung gefüllt, wie sie auch für Fahrzeugmotoren (außer Diesel- motoren) verwendet wird. Wenn die Anlage bei niedri- geren Temperaturen als -25 °C betrieben wird, muß der Glykolanteil erhöht werden, darf jedoch nicht über 50% betragen. Vor Einfüllen der Flüssigkeit muß der Glykolanteil überprüft werden, um zu verhindern, daß eine zu hohe Glykolkonzentration eingefüllt wird. Die Glykolmischung sollte jedes zweite Jahr erneu- ert werden, da sich ihre Eigenschaften, z. B. der Korrosions schutz, mit der Zeit verschlechtern. Im Heizsystem muß sich immer Glykolüssigkeit benden. Falls sich der Flüssigkeitsstand im Ausdehnungsgefäß verringert, und zwar nicht durch Verdunsten, müs- sen alle Verbindungsstücke, Ablaufhahn und Entlüftungsschraube auf ihre Dichtigkeit hin überprüft werden. Die Flüssig gasanlage muß alle 2 Jahre durch einen ”Sachkundigen Flüssiggas” überprüft werden. Diese Uberprüfung muß in der Prüfbescheinigung ”Flüssig gasanlagen in Fahr zeugen” bestätigt werden. Einfüllen von Flüssigkeit: Vor dem Einfüllen ist darauf zu achten, daß der Caravan waagerecht steht, damit sich keine Luftlöcher bilden können. Prüfen, ob Entlüftungsschrauben und Ablauf- hahn zugedreht sind. Obere Verkleidung abnehmen (siehe abb. 7) hochheben, Unterseite heraus- und dann nach unten ziehen. Pumpenmutter losschrauben und Pumpe hochheben. Langsam die Glykolmischung in das Aus dehnungsgefäß gießen. ACHTUNG: Kein Spiritus als Frostschutzmittel verwenden. Keine Kühlerdichtmasse in das System eingeben. Nur Glykol verwenden. (Glykol ist z.B. Glysantin, Genantien).20

Entlüften des Heizsystems5:1 Beim Auffüllen des Systems können sich je nach Installationsart der Rohrleitungen Luftblasen bilden. Ein verläßliches Zeichen für das Vorhandensein von Luft im System ist, wenn sich die Wärme nur etwa einen Meter weit vom Kessel ausbreitet, obwohl die Umwälzpumpe in Betrieb ist. Entlüften: Der Kessel muß angestellt sein, die Umwälzpumpe ist jedoch nicht in Betrieb. Zuerst die Entlüftungsschrauben aufdrehen (im Handbuch für den Wagen nachsehen, wo diese sich benden). So lange offenlassen, bis Wasser austritt. Umwälzpumpe einschalten und eine Weile laufenlassen. Überprüfen, ob Leitungen und Heizkörper überall im Wagen warm werden. Falls das Entlüften problematisch sein sollte, kann man folgendermaßen vorgehen: Umwälzpumpe stoppen. Caravan hinten hochbocken oder auf einer Gefällstrecke parken (siehe Abb. 8). So einige Minuten stehenlassen, damit die Luft im System nach oben wandern kann. Entlüftungsschraube am höchsten Punkt aufdrehen und solange offen- lassen, bis die ganze Luft ausgetreten ist. Dann den Caravam vorn hochbocken (Abb. 9) und Vorgang wiederholen. Caravan wieder in waagerechte Stellung bringen und Umwälz pumpe anstellen. Wenn Vorlauf- und Rücklaueitung etwa gleich warm sind, ist das System entlüftet. Beim Entlüften von Wohnwägen ist es am einfachsten, wenn diese mit dem Stützrad oder Stützbein hochgebockt und abgesenkt werden. Bei frisch gefüllten Systemen können sich kleine Luftblasen im Ausdehnungsgefäss bilden. Umwälzpumpe einige Sekunden abschalten, dann verschwinden sie normaler- weise von selbst. Abb. 8-9 A. Entlüftungsschraube B. Luft WAS MAN ÜBER FLÜSSIGGAS 6. WISSEN SOLLTE Bei Flüssiggas handelt es sich um ein Petroleumprodukt, das die ofzielle Bezeichnung ”kon- densiertes Petroleumgas” trägt. Es besteht größtenteils aus den Gasen Propan und Butan. Propan hat den Vorteil, daß es bis zu -40 °C vergast, während Butan unter 10°C nur noch schlecht funktioniert. Daher wird fast ausschließlich Propan als Gas verwendet. In Flaschen gibt es Flüssiggas sowohl in üssiger, als auch in Gasform. Beim Abfüllen in Flaschen wird das Flüssiggas durch die Kompression zu Flüssigkeit. Wenn dann das Flaschenventil geöffnet wird, wird aus der Flüssigkeit wieder Gas. Bei der Verbrennung von Flüssiggas werden lediglich Kohlendioxid (C0

) und Wasserdampf freigesetzt, genau wie in unserer verbrauchten Atemluft. Zur voll- ständigen Verbrennung ist ausreichende Luftzufuhr erforderlich. Flüssiggas ist sehr umweltfreundlich und rußt bei vollständiger Verbrennung nicht. Es kann in Flaschen unbegrenzt lange aufbewahrt werden, ohne Qualität seinbußen. Flüssiggas enthält keinerlei giftige Bestandteile. Allerdings kann beim Einatmen von konzentriertem Flüssiggas ein gewisser Narkoseeffekt entstehen, be- gleitet von Atemnot und Erstickungssymptomen. Diese Symptome ver schwinden jedoch schnell wieder, wenn man normale Luft oder Sauerstoff einatmet. Die Gefahr bei der Verwendung von Gas ist, daß es unbeabsichtig freigesetzt werden und sich entzünden kann und explodiert. Da Flüssiggas selbst ungiftig ist, wurden Schwefelverunreinigungen zugesetzt, die schon bei einer Gaskonzentration von einem Fünftel der Explosionsgrenze einen starken, beißenden Geruch absondern. Der Flüssiggasbrenner arbeitet im Normalfall mit einem Druck, der niedriger als der Flaschendruck ist. Der Normaldruck ist Niederdruck (max. 5 kPa), der entsteht, wenn das Flüssiggas ein Reduzierventil (Regler) passiert. Anlagen, die mit Niedrigdruck arbei- ten, sind normal erweise leiser als Anlagen mit hohem Arbeitsdruck. FEHLERSUCHE7. Im folgenden haben wir ein Fehlersuchprogramm zusammengestellt, daß bei kleinen Funktionsstörungen hilfreich sein kann. Zündfunke kommt, aber der Kessel startet nicht Flüssiggas alle?1. Ist der Haupthahn offen?2. Wenn der Kessel länger nicht in Betrieb war oder 3. die Flüssiggasasche ausgetauscht wurde, kann der Zündvorgang etwas länger als normal dauern. Das Bedienknopf muß beim Start ganz nach unten 4. gedrückt werden. Ist keine Abhilfe möglich, setzen Sie sich bitte mit 5. dem Kundendienst in Verbindung. Kein Zündfunke Prüfen, ob ein 12 V Anschluß zum Kessel besteht.1. Prüfen, ob die Kesselsicherung intakt ist.2. Prüfen, ob die Leuchtanzeige für den Zündfunken 3. blinkt. Untere Verkleidung abnehmen. Prüfen, ob Kabel zum 4. Zündtransformator (kleiner schwarzer Kasten direkt unter der Schalttafel) und Mikroschalter (unter dem Bedienknopf) richtig festsitzen und die Anschluß- klemmen nicht korrodiert sind. Ist keine Abhilfe möglich, setzen Sie sich bitte mit 5. dem Kundendienst in Verbindung. Der Kessel zündet, geht jedoch wieder aus, sobald das Bedienknopf losgelassen wird Zündvorgang nach Anweisung in Kapitel 2:2 wieder-1. holen (vor dem wiederholten Zünden erst 3 Min. warten). Darauf achten, daß das Bedienknopf ganz nach unten gedrückt wird, und nach Erlöschen der Leuchtanzeige noch etwa 20-30 Sek. so halten. Prüfen, ob die Zündamme bis an die Spitze des 2. Thermoelements (rechts vom Zündbrenner) reicht. Ist keine Abhilfe möglich, setzen Sie sich bitte mit 3. dem Kundendienst in Verbindung.21

Überhitzung des Kessels Bedienknopf auf 1 (niedrigste Systemtemperatur) 1. drehen und überprüfen, ob die Hauptamme ordnungs gemäß erlischt. Prüfen, ob der Sensor an der richtigen Stelle 2. montiert ist. Er muß mit einer Federklemme am Kesselgehäuse direkt unter der Schalttafel ange- bracht sein, dazwischen muß Wärmeleitpaste vor- handen sein. Ist keine Abhilfe möglich, setzen Sie sich bitte mit 3. dem Kundendienst in Verbindung. Vibration in der Umwälzpumpe (12 V) Mutter zur Befestigung der Umwälzpumpe 1. aufdrehen. Pumpe etwas drehen und Mutter wieder anziehen.2. Prüfen, ob die Gummiverbindung zwischen Motor 3. und Achse geradesitzt und sich bei Betrieb nicht verbiegt. Prüfen, ob auch nichts die Pumpe unten am Aus-4. dehnungsgefäß behindert. Ist keine Abhilfe möglich, setzen Sie sich bitte mit 5. dem Kundendienst in Verbindung. Umwälzpumpe (12 V) startet nicht Prüfen, ob der Schalter am Raumthermostat auf ON 1. steht. Prüfen, ob die Gradzahl auf dem Raumthermostat 2. höher als im Caravan ist. Prüfen, ob der Umschalter für die Umwälzpumpe an 3. der Schalttafel auf 12 V Pumpe steht. Gelbe Abdeckung von der Umwälzpumpe entfernen 4. und prüfen, ob die Kabel richtig festsitzen und ob mit 12 V gespeist wird. Ist keine Abhilfe möglich, setzen Sie sich bitte mit 5. dem Kundendienst in Verbindung. Falsche Temperaturangabe am Raum thermo- stat Mit einem intakten Thermometer die Temperatur im 1. Caravan messen. Abdeckung vom Raumthermostat abnehmen (Nippel 2. auf der linken Seite herunterdrücken und Abdeckung gerade herausziehen). Rad herausnehmen und um so viel Grad nach oben 3. bzw. unten justieren wie das Thermometer falsch anzeigte, dann das Rad hereindrücken. Abdeckung wieder anbringen und prüfen, ob die tat-4. sächliche Temperatur mit der Thermostattemperatur übereinstimmt. Elektropatrone funktioniert nicht mehr Prüfen, ob die Steckdose mit Strom (230 V) versorgt 1. wird. Prüfen, ob die in der Elektropatrone bendlichen 2. Relais schalten (ein leichtes Klicken muß zu hören sein). Prüfen, ob der Überhitzungsschutz ausgelöst 3. wurde. Falls ja, den Knopf neben der Abdeckung eindrücken. Ist keine Abhilfe möglich, setzen Sie sich bitte mit 4. dem Kundendienst in Verbindung. Der Heißwasserbereiter liefert zu wenig Warm- wasser Prüfen, ob das Bedienknopf am Kessel auf Höchs-1. ttemperatur steht. GARANTIE8. Alde Garantiefrist beträgt 1 Jahr ab Kaufdatum und umfaßt nur Material- bzw. Herstellungs fehler, voraus- gesetzt, daß diese Anweisung genau befolgt wurde. ACHTUNG! Als Ersatzteile sollten nur Originalteile von Alde verwendet werden.22

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Produktinformationen

Marke : Alde

Modell : Comfort 2923

Kategorie : Pfanne