Küppersbusch KMI9850.0SE - Herd

KMI9850.0SE - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Küppersbusch KMI9850.0SE - page 3

Laden Sie die Anleitung für Ihr Herd kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch KMI9850.0SE - Küppersbusch und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. KMI9850.0SE von der Marke Küppersbusch.

BEDIENUNGSANLEITUNG KMI9850.0SE Küppersbusch

KMI9850.0 240 651 0000 JA1 BEDIENUNGSANWEISUNG mit Montageanweisungen

and installation Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanleitung und den Montageplan vor Aufstellung, Installation sowie Inbetriebnahme. Please read the users an installation instructions carefully before installation ot the appliance and before starting to use. Service und Kundendienst Telefon: 0209 - 401 631 Email: kundendienst@kueppersbusch.de DGB FNL IEP2

1.4 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................4

2 Sicherheitshinweise und Warnungen........................5

2.1 Für Anschluss und Funktion ....................................5

2.4 Symbol- und Hinweiserklärung ................................7

4.3 Betriebsdauerbegrenzung .......................................9

4.6 Geschirr für Induktionskochfeld .............................10

4.10 Gerät betriebsbereit schalten ..............................11

4.11 Kochfeld und Kochzone einschalten ...................11

4.19.1 Lüfter ein- und ausschalten ..............................14

5.2 Spezielle Verschmutzungen ..................................15

7.1 Sicherheitshinweise für

7.4 Variable Einbaumöglichkeit:

aufl iegender Einbau ..............................................18

7.5 Variable Einbaumöglichkeit:

7.9 4-poliger Stecker Anschluss

8 Außerbetriebhame, Entsorgung ...............................24

8.1 Außerbetriebnahme ...............................................24

1.1 Küppersbusch-Kundendienst

Zentrale Kundendienst- / Ersatzteilanforderung Deutschland: Küppersbusch Hausgeräte GmbH Küppersbuschstraße 16 45883 Gelsenkirchen Telefon: 0209-401631 Telefax: (0209) 4 01-7 14 / 7 15 Internet: www.kueppersbusch.de Sie erreichen uns: Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr Freitag von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr Außerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte per Telefax oder Internet unter www.kueppersbusch.de mit. Österreich: Teka Austria GmbH Eitnergasse 13 1230 Wien Telefon: (01) 8 66 80-15 Telefax: (01) 8 66 80-50 Internet: www.küppersbusch.at Sie erreichen uns: Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr Außerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte per Telefax oder Internet unter www.kueppersbusch.at mit. Bitte beachten Sie: Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vorbe- reiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann, benötigen wir bei Ihrer Kundendienstanforderung die folgenden Informationen:

1. Ihre genau Anschrift

2. Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer

3. Wann kann der Kundendienst Sie besuchen?

4. Die genaue Gerätebezeichnung: Mod. und F.-Nr. (Ty-

penschild und/oder Kaufbeleg zu Rate ziehen)

5. Das Kaufdatum oder Lieferdatum

6. Die genaue Beschreibung des Problems oder Ihres

Service-Wunsches Halten Sie zunächst bitte zusätzlich Ihren Kaufbeleg bereit. So helfen Sie uns, unnötigen Zeit- und Kostenaufwand zu vermeiden und auch für Sie effi zienter zu arbeiten. Gelsenkirchen, im November 2010 KÜPPERSBUSCH HAUSGERÄTE GmbHAllgemein

Zusätzlich zu seinen Gewährleistungsansprüchen aus seinem Kaufvertrag mit dem Händler leisten wir dem Endabnehmer direkt Garantie für Küppersbusch-Haus- geräte. Der Umfang unserer Garantie wird nachstehend geregelt:

1. Mängel am Gerät, die nachweislich auf einem Materi-

al- und/oder Herstellungsfehler beruhen, werden nach Maßgabe der folgenden Regelungen unentgeltlich behoben, wenn Sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den ersten Endabnehmer angezeigt werden. Bei gewerb- lichem Gebrauch oder gleichzusetzender Beanspru- chung beträgt die Garantiefrist lediglich 12 Monaten. Tritt der Mangel innerhalb von 6 Monaten ab Lieferung auf, wird vermutet, dass es sich um einen Material oder Herstellungsfehler handelt.

2. Für leicht zerbrechliche Teile, wie z. B. Glas, Kunststoff

und Glühlampen, wird keine Garantie übernommen. Geringfügige Abweichungen von der Soll-Beschaf- fenheit, die für den Wert und die Gebrauchstauglich- keit des Geräts unerheblich sind, begründen keinen Garantienspruch. Ebenso wenig leisten wir Garantie bei Schäden aus chemischen und elektrochemischen Einwirkungen von Wasser sowie allgemein ungewöhnli- chen Umweltbedingungen oder sachfremden Betriebs- bedingungen oder wenn das Gerät mit ungeeigneten Stoff en in Berührung gekommen ist. Schließlich leisten wir auch keine Garantie, wenn Mängel am Gerät auf Transportschäden, die nicht von uns zu vertreten sind, auf nicht fachgerechte Installation und Montage, auf Fehlgebrauch, auf mangelnde Pfl ege oder auf Nicht- beachtung der Bedienungs- oder Montagehinweise zurückzuführen sind. Der Geräteanspruch erlischt, wenn Reparaturen oder Eingriff e in das Gerät von Personen vorgenommen werden, die hierzu nicht von uns ermächtigt sind, oder wenn unsere Geräte mit Ersatzteilen, Ergänzungs- oder Zubehörteilen versehen werden, die keine Originalteile sind, und dadurch ein Defekt verursacht wurde.

3. Unsere Garantieleistung besteht darin, dass wir nach

unserer Wahl entweder mangelhafte Teile unentgeltlich instand setzen oder durch einwandfreie Teile ersetzen. Instandsetzungen werden nach Möglichkeit am Auf- stellungsort vorgenommen. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass unein- geschränkt Handhabung, Ausbau und Einbau durch die Techniker möglich ist und keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können. Bei Geräten, die nicht nach unseren Einbaurichtlinien mon- tiert sind werden die anfallenden Zusatzleistungen in Rechnung gestellt. In jedem Fall der Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist der Kaufbeleg vorzulegen und das Kauf - und - soweit hiervon abweichend - das Lieferdatum nachzuweisen. Ersetzte Teile gehen in unser Eigentum über.

4. In Fällen, in denen die Nachbesserung fehlschlägt oder

von uns abgelehnt wird, liefern wir innerhalb der oben genannten Garantiezeit auf Wunsch des Endabneh- mers kostenfrei gleichwertigen Ersatz.

5. Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung

der Garantiefrist noch setzen sie eine neue Garantie- frist in Lauf. Die Garantiefrist für eingebaute Ersatzteile endet mit der Garantiefrist für das ganze Gerät.

6. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere

solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden, sind - mit Ausnahme der Haftung für Schä- den aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pfl ichtver- letzung von uns oder einer vorsätzlichen oder fahr- lässigen Pfl ichtverletzung unserer Erfüllungsgehilfen beruhen - ausgeschlossen. Diese Garantiebedingungen gelten grundsätzlich nur für in Deutschland gekaufte Geräte. Soweit wir in dem entspre- chenden Land über ein Kundendienstnetz verfügen, gelten diese Garantiebedienungen auch für ins Ausland ver- brachte Geräte, vorausgesetzt sie weisen die technischen Voraussetzungen, wie z. B. Spannung, Frequenz, Gasart, für das entsprechende Land auf und sind für die jeweiligen Klima- und Umweltschutzbedingungen geeignet. Für im Ausland gekaufte Geräte gelten die von unserer jeweils zuständigen Auslandsgesellschaft oder Landsvertretung herausgegebenen Garantiebedingungen, die über Fach- händler oder direkt bei unserer Auslandsgesellschaft oder Landesvertretung angefordert werden können.

1.3 Hier fi nden Sie...

Bitte lesen Sie die Informationen in diesem Heft sorgfältig durch bevor Sie Ihr Kochfeld in Betrieb nehmen. Sie fi nden hier wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit, den Gebrauch, die Pfl ege und die Wartung des Gerätes, damit Sie lange Freude an Ihrem Gerät haben. Sollte einmal eine Störung auftreten, sehen Sie bitte erst einmal im Kapitel „Was tun bei Problemen?“ nach. Kleine- re Störungen können Sie oft selbst beheben und sparen dadurch unnötige Servicekosten. Bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf. Bitte reichen Sie diese Gebrauchs- und Montageanweisung zur Infor- mation und Sicherheit an neue Besitzer weiter.

1.4 Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Kochfeld ist nur für die Zubereitung von Speisen im Haushalt und ähnlichen Bereichen bestimmt. Ähnliche Bereiche sind:

  • Die Verwendung in Läden, Büros und andere ähnliche Arbeitsumgebungen
  • Die Verwendung in landwirtschaftlichen Betrieben
  • Die Verwendung durch Kunden in Hotels, Motels und weiteren typischen Wohnumgebungen
  • Die Verwendung in Frühstückspensionen
  • Es darf nicht zweckentfremdet und nur unter Aufsicht verwendet werden.Sicherheitshinweise und Warnungen

2 Sicherheitshinweise und Warnungen

2.1 Für Anschluss und Funktion

  • Die Geräte werden nach den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen gebaut.
  • Netzanschluss, Wartung und Reparatur der Geräte darf nur ein autorisierter Fachmann nach den geltenden Sicherheitsbestimmun- gen vornehmen. Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten gefährden Ihre Sicherheit.
  • Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerä- tes beschädigt ist, muss sie durch den Her- steller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifi zierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
  • Das Gerät darf nicht mit einer externen Zeit- schaltuhr oder einem externen Fernwirksys- tem betrieben werden.

2.2 Für das Kochfeld allgemein

  • Wegen der sehr schnellen Reaktion bei hoher Kochstufeneinstellung das Induktionskochfeld nicht unbeaufsichtigt betreiben!
  • Beachten Sie beim Kochen die hohe Aufheiz- geschwindigkeit der Kochzonen. Vermeiden Sie das Leerkochen der Töpfe, da dabei Überhitzungsgefahr der Töpfe besteht!
  • Stellen Sie Töpfe und Pfannen nicht leer auf eingeschaltete Kochzonen.
  • Vorsicht bei der Verwendung von Simmertöp- fen. Simmertöpfe können unbemerkt leerko- chen! Dies führt in der Folge zu Beschädigun- gen am Topf und am Kochfeld. Hierfür wird keine Haftung übernommen!
  • Schalten Sie eine Kochzone nach Gebrauch unbedingt durch den Knebel ab und nicht allein durch die Topferkennung.
  • Überhitzte Fette und Öle können sich selbst entzünden. Speisen mit Fetten und Ölen nur unter Aufsicht zubereiten. Entzündete Fette und Öle niemals mit Wasser löschen! Das Gerät ausschalten und dann die Flammen vorsichtig z.B. mit einem Deckel oder einer Löschdecke abdecken.
  • Die Glaskeramik-Fläche ist sehr widerstands- fähig. Vermeiden Sie dennoch, dass harte Ge- genstände auf die Glaskeramik-Fläche fallen. Punktförmige Schlagbelastungen können zum Bruch des Kochfeldes führen.
  • Bei Brüchen, Sprüngen, Rissen oder anderen Beschädigungen an der Glaskeramik besteht Stromschlaggefahr. Das Gerät sofort außer Betrieb setzen. Sofort die Haushalts-Siche- rung ausschalten und den Kundendienst rufen.
  • Sollte sich das Kochfeld durch einen De- fekt nicht mehr abschalten lassen, sofort die Haushalts-Sicherung ausschalten und den Kundendienst rufen.
  • Vorsicht beim Arbeiten mit Haushaltsgeräten! Anschlussleitungen dürfen nicht mit den hei- ßen Kochzonen in Berührung kommen.
  • Brandgefahr: niemals Gegenstände auf der Kochfl äche lagern.
  • Das Glaskeramik-Kochfeld darf nicht als Abla- gefl äche benutzt werden.
  • Keine Alufolie bzw. Kunststoff auf die Koch- zonen legen. Von der heißen Kochzone alles fernhalten, was schmelzen kann, z.B. Kunst- stoff e, Folie, besonders Zucker und stark zu- ckerhaltige Speisen. Zucker sofort im heißen Zustand mit einem speziellen Glasschaber vollständig von dem Glaskeramik-Kochfeld entfernen, um Beschädigungen zu vermeiden.
  • Metallgegenstände (Küchengeschirr, Besteck, Lüfterabdeckung...) dürfen nie auf dem Induk- tionskochfeld abgelegt werden, weil sie heiß werden könnten. Verbrennungsgefahr!
  • Keine feuergefährlichen, leicht entzündbare oder verformbare Gegenstände direkt unter das Kochfeld legen.
  • Metallgegenstände die am Körper getragen werden, können in unmittelbarer Nähe des Induktionskochfeldes heiß werden. Vorsicht, Verbrennungsgefahr. Nicht magnetisierbare Gegenstände (z.B. goldene oder silberne Rin- ge) sind nicht betroff en.
  • Niemals verschlossene Konservendosen und Verbundschichtverpackungen auf Kochzonen erhitzen. Durch Energiezufuhr könnten diese zerplatzen!
  • Niemals Gegenstände (Töpfe, Geschirrtücher, etc.) auf die Anzeigen stellen!Sicherheitshinweise und Warnungen
  • Heiße Töpfe und Pfannen nicht in die Nähe der Anzeigen verschieben bzw. diese abde- cken.
  • Den Topf immer in der Mitte der Kochzone zentrieren.
  • Große Töpfe nach Möglichkeit auf den hinte- ren Kochzonen verwenden, damit die Anzei- gen nicht zu stark erwärmt werden.
  • Sind Haustiere in der Wohnung, die an das Kochfeld gelangen könnten, ist die Kindersi- cherung zu aktivieren.
  • Wenn bei Einbauherden der Pyrolysebetrieb stattfi ndet, darf das Induktionskochfeld nicht benutzt werden.
  • Das Glaskeramikkochfeld darf unter keinen Umständen mit einem Dampfreinigungsgerät oder ähnlichem gereinigt werden!
  • Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände (z.B. Putztuch) in unmittelbarer Umgebung des Kochfeldabzuges liegen. Diese können durch die Luftströmung eingesaugt werden. Grundsätzlich sind Flüssigkeiten und Kleintei- le vom Gerät fernzuhalten.
  • Betreiben Sie das Gerät nie ohne eingesetz- ten Fettfi lter.
  • Überfettete Filter bedeuten Brandgefahr!
  • Frittieren ist nur unter ständiger Beobachtung gestattet, Flambieren ist nicht zulässig!
  • Bei Betrieb kaminabhängiger Holz-, Kohle-, Gas- oder Ölfeuerstätten muss für ausrei- chend Zuluft gesorgt werden. Der maximal zu- lässige Unterdruck, der durch die Dunsthaube im Raum der kaminabhängigen Feuerstätte bewirkt wird, darf 4 Pa (0,04 mbar) nicht über schreiten, sonst besteht Vergiftungsgefahr.
  • Beim Kochen wird durch den Wrasen zusätz- lich Feuchtigkeit in die Raumluft abgegeben
  • Im Umluftbetrieb wird die Feuchtigkeit aus dem Wrasen nur geringfügig entfernt. Es ist daher immer für eine ausreichende Frischluft- zufuhr, z.B. durch ein geöff netes Fenster oder durch den Einsatz von Wohnraumlüftungen, zu sorgen.
  • Stellen Sie stets ein normales und behagli- ches Raumklima (45 - 60 % Luftfeuchtigkeit) sicher.
  • Schalten Sie nach jeder Benutzung im Umluft- betrieb den Kochfeldabzug für ca. 20 Minuten auf eine geringe Stufe oder aktivieren Sie die Nachlaufautomatik.
  • Diese Geräte können von Kindern ab 8 Jah- ren sowie von Personen mit reduzierten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/ oder Wissen benutzt werden, wenn sie be- aufsichtigt oder bezüglich des sicheren Ge- brauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren ver- standen haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Die Reinigung und die Wartung durch den Benutzer dürfen nicht durch Kinder durchgeführt werden, es sei denn, sie werden beaufsichtigt.
  • Die Oberfl ächen an Heiz- und Kochstellen werden bei Betrieb heiß. Aus diesem Grunde sollten Kleinkinder grundsätzlich ferngehalten werden.
  • Es dürfen nur Kochmuldenschutzgitter oder Kochmuldenabdeckungen des Kochmul- denherstellers oder die vom Hersteller in der Gebrauchsanweisung des Gerätes freigege- benen Kochmuldenschutzgitter oder Koch- muldenabdeckungen verwendet werden. Die Verwendung von ungeeigneten Kochmulden- schutzgitter oder Kochmuldenabdeckungen kann zu Unfällen führen.
  • Personen mit Herzschrittmachern oder im- plantierten Insulinpumpen müssen sich verge- wissern, dass ihre Implantate nicht durch das Induktionskochfeld beeinträchtigt werden (der Frequenzbereich des Induktionskochfeldes ist 20-50 kHz).Sicherheitshinweise und Warnungen

2.4 Symbol- und Hinweiserklärung

Das Gerät wurde nach aktuellem Stand der Technik gefer- tigt. Dennoch gehen von Maschinen Risiken aus, die sich konstruktiv nicht vermeiden lassen. Um dem Bediener ausreichende Sicherheit zu gewähr- leisten, werden zusätzlich Sicherheitshinweise gegeben, die durch nachfolgend beschriebene Texthervorhebungen gekennzeichnet sind. Nur wenn diese beachtet werden, ist hinreichend Sicher- heit beim Betrieb gewährleistet. Die gekennzeichneten Textstellen haben unterschiedliche Bedeutung: GEFAHR Anmerkung, die auf eine unmittelbar drohen- de Gefahr hinweist, deren mögliche Folgen Tod oder schwerste Verletzungen sind. VORSICHT Anmerkung, die auf eine möglicherweise ge- fährliche Situation hinweist, deren mögliche Folgen Tod oder schwerste Verletzungen sind ACHTUNG Anmerkung, die auf eine gefährliche Situa- tion hinweist, deren mögliche Folgen leichte Verletzungen oder Beschädigung des Gerä- tes sind. HINWEIS Anmerkung, deren Beachtung den Umgang mit dem Gerät erleichtert. Zusätzlich werden an einigen Stellen die folgenden Gefah- rensymbole verwendet:

WARNUNG VOR ELEKTRISCHER

ENERGIE! ES BESTEHT LEBENSGEFAHR! In der Nähe dieses Symbols sind span- nungsführende Teile angebracht. Abdeckun- gen, die damit gekennzeichnet sind, dürfen nur von einer anerkannten Elektrofachkraft entfernt werden. VORSICHT! HEISSE OBERFLÄCHEN! Dieses Symbol ist auf Oberfl ächen ange- bracht, die heiß werden. Es besteht die Gefahr schwerer Verbrennungen oder Ver- brühungen. Die Oberfl ächen können auch nach dem Abschalten des Gerätes heiß sein.

HANDHABUNGSVORSCHRIFTEN FÜR

DEN UMGANG MIT ELEKTROSTATISCH

EMPFINDLICHEN BAUELEMENTEN UND BAUGRUPPEN (ESD) BEACHTEN. Hinter Abdeckungen, die mit nebenstehen- dem Symbol gekennzeichnet sind, befi nden sich elektrostatisch gefährdete Bauelemente und Baugruppen. Berühren von Steckan- schlüssen, Leiterbahnen und Bauteile-Pins ist unbedingt zu vermeiden. Nur Fachperso- nal mit ESD Kenntnissen ist befugt Eingriff e vorzunehmen!Gerätebeschreibung

3 Gerätebeschreibung Das Dekor kann von den Abbildungen abweichen.

1. Induktionskochzone vorne

2. Induktionskochzone hinten

3. Glaskeramik-Kochfeld

4. Kochstufen-Anzeigen linke Kochfl äche

12. Kochstufenanzeige hintere Kochzone

13. Kochstufenanzeige vordere Kochzone

14. Bereitschaftspunkt

Die Bedienung des Glaskeramik-Kochfeldes erfolgt durch die Knebel auf der Blende. Sie sind stufenlos und lassen sich nach rechts und nach links überdrehen. Durch das Überdrehen auf Anschlag werden verschiedene Funktionen aktiviert. Kochstufen-Anzeige (12) (13) Die Kochstufen-Anzeige zeigt die gewählte Kochstufe, oder: ...................Restwärme ...................Powerstufe ...................Topferkennung ...................Ankochautomatik ....................Kindersicherung ...................Brückenfunktion , , .........Warmhaltestufen 42°C/ 70°C/ 94°CBedienung

4.1 Das Induktionskochfeld

Die Kochfl äche ist mit einem Induktionskochfeld ausgestat- tet. Eine Induktionsspule unterhalb der Glaskeramik-Koch- fl äche erzeugt ein elektromagnetisches Wechselfeld, das die Glaskeramik durchdringt und im Geschirrboden den wärmeerzeugenden Strom induziert. Bei einer Induktionskochzone wird die Wärme nicht mehr von einem Heizelement über das Kochgefäß auf die zu garende Speise übertragen, sondern die erforderliche Wärme wird mit Hilfe von Induktionsströmen direkt im Kochgefäß erzeugt. Vorteile des Induktionskochfeldes

  • Energiesparendes Kochen durch direkte Energieüber- tragung auf den Topf (geeignetes Geschirr aus magne- tisierbarem Material ist notwendig),
  • erhöhte Sicherheit, da die Energie nur bei aufgesetz- tem Topf übertragen wird,
  • Energieübertragung zwischen Induktionskochzone und Topfboden mit hohem Wirkungsgrad,
  • hohe Aufheizgeschwindigkeit,
  • Verbrennungsgefahr ist gering, da die Kochfl äche nur durch den Topfboden erwärmt wird, überlaufendes Kochgut brennt nicht fest,
  • schnelle, feinstufi ge Regelung der Energiezufuhr.

Steht bei eingeschalteter Kochzone kein oder ein zu klei- ner Topf auf der Kochzone, so erfolgt keine Energieüber- tragung. Ein blinkendes in der Kochstufenanzeige weist darauf hin. Wird ein geeigneter Topf auf die Kochzone gestellt, schal- tet sich die eingestellte Stufe ein und die Kochstufen-An- zeige leuchtet. Die Energiezufuhr wird unterbrochen, wenn das Gefäß entfernt wird, in der Kochstufenanzeige erscheint ein blinkendes . Falls kleinere Töpfe oder Pfannen aufgesetzt werden, bei denen die Topferkennung aber noch einschaltet, wird nur soviel Leistung abgegeben, wie diese benötigen. Topferkennungsgrenzen Kochzonen-Durchmesser (mm) Empfohlener Mindest- durchmesser Topfboden (mm) 220 x 190 115 Das Kochgeschirr darf einen bestimmten Bodendurchmes- ser nicht unterschreiten, da sich die Induktion sonst nicht einschaltet. Den Topf immer in der Mitte der Kochzone zentrieren, um den besten Wirkungsgrad zu erzielen. Wichtig: Je nach Topfqualität kann der erforderliche Min- destdurchmesser zum Ansprechen der Topferkennung abweichen!

4.3 Betriebsdauerbegrenzung

Das Induktionskochfeld besitzt eine automatische Be- triebsdauerbegrenzung. Die kontinuierliche Nutzungsdauer jeder Kochzone ist abhängig von der gewählten Kochstufe (siehe Tabelle). Voraussetzung ist, dass während der Nutzungsdauer kei- ne Einstellungsänderung an der Kochzone vorgenommen wird. Wenn die Betriebsdauerbegrenzung angesprochen hat, wird die Kochzone abgeschaltet, es ertönt ein kurzer Sig- nalton und ein H erscheint in der Anzeige. Die Abschaltautomatik hat gegenüber der Betriebsdauer- begrenzung Vorrang, d.h. die Kochzone wird erst abge- schaltet, wenn die Zeit der Abschaltautomatik abgelaufen ist (z.B. Abschaltautomatik mit 99 Minuten und Kochstufe 9 ist möglich). Betriebsdauerbegrenzung Eingestellte Kochstufe Betriebsdauerbegrenzung in Minuten

4.4 Sonstige Funktionen

Bei längerem oder gleichzeitigem Betätigen von einem oder mehreren Knebel (z.B. überdrehen der Knebel für die Powerfunktion) erfolgt keine Schaltfunktion. Es blinkt das Symbol und nach einigen Sekunden wird abgeschaltet. Zum Löschen des Symbols den gleichen Knebel betäti- gen oder das Kochfeld aus- und einschalten.

4.5 Überhitzungsschutz

Bei längerem Gebrauch der Kochfl äche mit voller Leistung kann bei hoher Raumtemperatur die Elektronik nicht mehr im erforderlichen Umfang gekühlt werden. Damit keine zu hohen Temperaturen in der Elektronik auftreten, wird ggf. die Leistung der Kochzone selbsttätig herunter geregelt. Sollten bei normalem Gebrauch der Kochfl äche und normaler Raumtemperatur häufi g E2 angezeigt werden, so ist vermutlich die Kühlung nicht ausreichend. Fehlende Kühlöff nungen im Möbel können die Ursache sein. Ggf. ist der Einbau zu überprüfen (siehe Kapitel Belüftung).Bedienung

4.6 Geschirr für Induktionskochfeld

Das für die Induktionskochfl äche benutzte Kochgefäß muss aus Metall sein, magnetische Eigenschaften haben und eine ausreichende Bodenfl äche besitzen. Benutzen Sie nur Töpfe mit induktionsgeeignetem Boden. Geeignete Kochgefäße Ungeeignete Kochgefäße Emaillierte Stahlgefäße mit starkem Boden Gefäße aus Kupfer, rost- freiem Stahl, Aluminium, feuerfestem Glas, Holz, Keramik bzw. Terrakotta Gusseiserne Gefäße mit emaillierten Boden Gefäße aus rostfreiem Mehrschichten-Stahl, rostfreiem Ferritstahl bzw. Aluminium mit Spezialbo- den So können Sie die Eignung des Gefäßes feststellen: Führen Sie den nachfolgend beschriebenen Magnettest durch oder vergewissern Sie sich, dass das Gefäß das Zeichen für die Eignung zum Kochen mit Induktionsstrom trägt. Magnettest: Führen Sie einen Magneten an den Boden Ihres Kochgefäßes heran. Wird er angezogen, so können Sie das Kochge- fäß auf der Induktionskochfl äche benut- zen. Hinweis: Beim Gebrauch induktionsgeeigneter Töpfe einiger Her- steller können Geräusche auftreten, die auf die Bauart dieser Töpfe zurückzuführen sind. Falsch: der Geschirrboden ist gewölbt. Die Temperatur kann von der Elektronik nicht korrekt ermittelt werden.

4.7 Energiespartipps

Nachfolgend fi nden Sie einige wichtige Hinweise, um ener- giesparend und effi zient mit Ihrem neuen Induktionskoch- feld und dem Kochgeschirr umzugehen.

  • Der Topfbodendurchmesser sollte gleich groß sein wie der Kochzonendurchmesser.
  • Beim Kauf von Töpfen darauf achten, dass häufi g der obere Topfdurchmesser angegeben wird. Dieser ist meistens größer als der Topfboden.
  • Schnellkochtöpfe sind durch den geschlossenen Gar- raum und den Überdruck besonders zeit- und ener- giesparend. Durch kurze Gardauer werden Vitamine geschont.
  • Immer auf eine ausreichende Menge Flüssigkeit im Schnellkochtopf achten, da bei leergekochtem Topf die Kochzone und der Topf durch Überhitzung beschädigt werden können.
  • Kochtöpfe nach Möglichkeit immer mit einem passen- den Deckel verschließen.
  • Zu jeder Speisemenge sollte der richtige Topf verwen- det werden. Ein großer kaum gefüllter Topf benötigt viel Energie.

Die Heizleistung der Kochzonen kann in mehreren Stufen eingestellt werden. In der Tabelle fi nden Sie Anwendungs- beispiele für die einzelnen Stufen. Kochstufe Geeignet für

Aus-Stellung, Nachwärmenutzung Schmelzen 42°C Warmhalten 70°C Köcheln 94°C Fortkochen kleiner Mengen Fortkochen Fortkochen großer Mengen, Weiterbra- ten größerer Stücke Braten, Einbrenne herstellen Braten Ankochen, Anbraten, Braten Powerstufe (höchste Leistung) Bei Kochtöpfen ohne Deckel muss evtl. eine höhere Koch- stufe gewählt werden.

4.9 Restwärmeanzeige

Das Glaskeramik-Kochfeld ist mit einer Restwärmeanzeige H ausgestattet. Solange das H nach dem Ausschalten leuchtet, kann die Restwärme zum Schmelzen und Warmhalten von Speisen genutzt werden. Nach dem Erlöschen des Buchstabens H kann die Koch- zone noch heiß sein. Es besteht Verbrennungsgefahr! Bei einer Induktionskochzone erhitzt sich die Glaskeramik nicht direkt, sondern wird lediglich durch die Rückwärme des Gefäßes erwärmt.Bedienung

4.10 Gerät betriebsbereit schalten

Mit dem Knebel Lüfter wird das Gerät betriebsbereit geschal- tet. Der Knebel ist sozusagen der Hauptschalter. Es erfolgt zuerst ein Selbst-Test der Steuerung und die Anzeigen leuch- ten kurz auf. Nach dem Ausschalten über diesen Knebel bleibt das Gerät noch ca. 120 Min. in Betriebsbereitschaft. Achtung! Hat das Gerät komplett abgeschaltet, wird auch keine Restwärmeanzeige mehr angezeigt!

4.11 Kochfeld und Kochzone einschalten

1. Den jeweiligen Knebel nach rechts drehen.

Die Kochstufen-Anzeige zeigt:

2. Gleich anschließend geeignetes induktionstaugliches

Kochgeschirr auf die Kochzone setzen. Die Topferkennung schaltet die Induktionsspule ein. Das Gefäß wird aufge- heizt. So lange kein Kochtopf auf die Kochzone gestellt wird, wechselt die Anzeige zwischen der eingestellten Kochstufe und dem Symbol . Ohne Topf wird aus Sicherheitsgrün- den die Kochzone nach 10 Minuten abgeschaltet. Hierzu Kapitel „Topferkennung“ beachten.

4.12 Kochzone ausschalten

3. Den Knebel nach links auf 0 drehen.

4.13 Kindersicherung

Die Kindersicherung soll verhindern, dass Kinder versehent- lich oder absichtlich das Induktionskochfeld einschalten. Dazu wird die Bedienung gesperrt. Kindersicherung einschalten

1. Die Knebel der vorderen und hinteren Kochzone gleich-

zeitig nach links auf Anschlag drehen, bis ein Signalton ertönt. In den Kochstufen-Anzeigen erscheint ein für Child-Lock; die Bedienung ist gesperrt. Kindersicherung ausschalten

2. Die Knebel der vorderen und hinteren Kochzone erneut

gleichzeitig nach links auf Anschlag drehen bis ein Signal- ton ertönt. Das erlischt. Hinweise

  • Bei Netzausfall wird die eingeschaltete Kindersicherung aufgehoben, d.h. deaktiviert. induktionstauglichBedienung

4.14 Brückenfunktion

Die vordere und die hintere Kochzone können für einen Koch- vorgang zusammen geschaltet werden (Brückenfunktion). Dadurch kann großes Geschirr verwendet werden.

1. Zum Einschalten der Brückenfunktion die Knebel der vor-

deren und hinteren Kochzone gleichzeitig nach rechts auf Anschlag drehen bis ein Signalton ertönt. Die Brückenfunktion ist eingeschaltet, es erscheint das Symbol . Die Bedienung erfolgt durch den Knebel der vorderen Kochzone.

2. Zum Deaktivieren die beiden Knebel erneut gleichzeitig

betätigen oder das Kochfeld ausschalten. Hinweis Damit der Bräter bzw. Topf von der Topferkennung erkannt wird, muss er die verwendeten Kochzonen mindestens bis zur Hälfte abdecken!

4.15 Ankochautomatik

Bei der Ankochautomatik erfolgt das Ankochen mit Kochstu- fe 9. Nach einer bestimmten Zeit wird automatisch auf eine geringere Fortkochstufe (1 bis 8) zurückgeschaltet. Bei Anwendung der Ankochautomatik muss lediglich die Fort- kochstufe gewählt werden, mit der das Gargut weitergegart werden soll, weil die Elektronik selbständig zurückschaltet. Die Ankochautomatik ist geeignet für Gerichte, die kalt auf- gesetzt, mit hoher Leistung erhitzt und auf der Fortkochstufe nicht ständig beobachtet werden müssen (z.B. das Kochen von Suppenfl eisch).

1. Den jeweiligen Knebel nach links auf Anschlag drehen bis

ein Signalton ertönt.

2. Gleich anschließend die Knebel zurück auf die gewünsch-

te Fortkochstufe drehen. Damit ist die Ankochautomatik aktiviert. Die Ankochautomatik läuft programmgemäß ab. Nach ei- ner bestimmten Zeit (siehe Tabelle) wird der Kochvorgang mit der Fortkochstufe fortgeführt. Das Symbol A erlischt. Hinweis

  • Während der Ankochautomatik kann die Fortkochstufe er- höht werden. Die Verringerung der Fortkochstufe schaltet die Ankochautomatik ab. Eingestellte Kochstufe Ankochautomatik Zeit (Min:Sek)

4.16 Warmhaltefunktion

Durch die Warmhaltefunktion können fertige Speisen mit einer bestimmten Temperatur warm gehalten werden. Die Kochzone wird mit geringer Leistung betrieben.

1. Den Knebel nach rechts auf die gewünschte Funktion

drehen: entspricht ca. 42°C entspricht ca. 70°C entspricht ca. 94°C

2. Die Warmhaltefunktion steht 120 Minuten zur Verfü-

gung, danach wird die Kochzone ausgeschaltet.

Die Powerstufe stellt den Induktionskochzonen zusätzliche Leistung zur Verfügung. Eine große Menge Wasser kann schnell zum Kochen gebracht werden.

1. Den jeweiligen Knebel nach rechts auf Anschlag dre-

hen bis ein Signalton ertönt. Die Kochstufen-Anzeige zeigt ein . Die Powerstufe ist eingeschaltet.

2. Nach 10 Minuten wird die Powerstufe automatisch

abgeschaltet. Das erlischt und es wird auf Kochstufe 9 zurückgeschaltet. Hinweis: Zum vorzeitigen Abschalten der Powerstufe die Kochzone ausschalten, bzw. die gewünschte Kochstufe einstellen.

4.18 Powermanagement

Je zwei Kochzonen sind -technisch bedingt- zu einem Modul zusammengefasst und verfügen über eine maxima- le Leistung. Wird dieser Leistungsbereich beim Einschalten einer hohen Kochstufe oder der Powerfunktion überschritten, reduziert das Powermanagement die Kochstufe der zuge- hörigen Modul-Kochzone. Die Anzeige dieser Kochzone blinkt zunächst, danach wird die maximal mögliche Kochstufe konstant angezeigt. 10 Min. Module (Powermanagement)Bedienung

4.19 Lüfter verwenden

In der Mitte des Kochfeldes befi ndet sich der Lüfter mit dem Abzug nach unten. Vor Inbetriebnahme des Lüfters Glas-Abdeckung vollständig abnehmen. Bei Modellen mit off ener Abdeckung ist ein Abneh men nicht erforderlich. Wichtig: Abdeckung nicht auf dem Induktionskochfeld ablegen! Verbrennungsgefahr!

4.19.1 Lüfter ein- und ausschalten

1. Den Lüfter-Knebel auf die gewünschte Leistungsstufe 1, 2, 3

oder 4 drehen. Es leuchtet das Symbol für den Lüfter

Die Intensivstufe 4 bleibt für 10 Minuten eingeschaltet, da- nach wird automatisch auf Stufe 3 zurückgeschaltet.

2. Zum Ausschalten den Lüfter-Knebel auf 0 drehen.

Tipp Damit der Abzug auch bei hohen Kochtöpfen (z. B. Spargeltopf) gut funktioniert, können Sie auf der Lüfterseite einen Kochlöff el unter den Kochtopfdeckel legen.

4.19.2 Lüfternachlauf

Der Lüfternachlauf wird nach dem Kochen verwendet, um Kochgerüche zu beseitigen. Außerdem werden die Filter im Lüfter getrocknet. Lüfternachlauf einstellen

1. Den Lüfter-Knebel nach rechts auf Anschlag drehen.

Der Lüfternachlauf von 10 Minuten ist eingestellt. Es leuchtet das Symbol für Nachlauf .

2. Durch erneutes auf Anschlag drehen werden 60 Minuten

3. Durch erneutes auf Anschlag drehen wird der Nachlauf

ausgeschaltet. Die Lüfterstufe bei eingestelltem Lüfternachlauf ist frei einstell- bar und veränderbar.

Nach jedem Kochvorgang sollte ein Nachlauf des Lüftermotors von 10 – 20 Minuten erfolgen. Ist der Lüfter mindestens 15 Minuten in Betrieb, erfolgt nach dem Ausschalten ein automati- scher Nachlauf von ca. 15 Minuten auf geringer Stufe. So werden eine optimale Funktion und die Beseitigung von restlichen Kochdünsten gewährleistet. Bei Betrieb mit Umluftfi lter nutzen Sie nach dem Kochen bitte stets eine Nachlaufzeit von 10 - 60 Minuten, um eine optimale Geruchsbeseitigung zu erreichen. Beim Wiedereinschalten des Lüfters kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass die im Filter gespeicherten Geruchsmoleküle sich mit Wasserdampf verbinden und wieder wahrgenommen werden können. Diese Restgerüche verschwinden im weiteren Betrieb wieder. Wichtig Bei Umluftbetrieb ist für eine ausreichende Be- und Entlüftung zu sorgen, um die Luftfeuchtigkeit abzuführen. Glas-Abdeckung Die off ene Abdeckung muss nicht abgenommen werden.Reinigung und Pfl ege

5 Reinigung und Pfl ege

  • Vor dem Reinigen das Kochfeld ausschalten und ab- kühlen lassen.
  • Das Glaskeramikkochfeld darf unter keinen Umstän- den mit einem Dampfreinigungsgerät oder ähnlichem gereinigt werden!
  • Beim Reinigen darauf achten, dass nur kurz über die Ein-/ Aus-Taste gewischt wird. Damit wird ein verse- hentliches Einschalten vermieden!

5.1 Glaskeramik-Kochfeld

Wichtig! Verwenden Sie niemals aggressive Reinigungs- mittel, wie z.B. grobe Scheuermittel, kratzende Topfreini- ger, Rost- und Fleckenentferner etc. Reinigung nach Gebrauch

1. Reinigen Sie das gesamte Kochfeld immer dann, wenn

es verschmutzt ist - am besten nach jedem Gebrauch. Benutzen Sie dazu ein feuchtes Tuch und ein wenig Handspülmittel. Danach reiben Sie das Kochfeld mit einem sauberen Tuch trocken, so dass keine Spülmit- telrückstände auf der Oberfl äche verbleiben. Wöchentliche Pfl ege

2. Reinigen und pfl egen Sie das gesamte Kochfeld einmal

in der Woche gründlich mit handelsüblichen Glaskera- mik-Reinigern. Beachten Sie unbedingt die Hinweise des jeweiligen Herstellers. Die Reinigungsmittel erzeu- gen beim Auftragen einen Schutzfi lm, der wasser- und schmutzabweisend wirkt. Alle Verschmutzungen blei- ben auf dem Film und lassen sich dann anschließend leichter entfernen. Danach mit einem sauberen Tuch die Fläche trockenreiben. Es dürfen keine Reinigungs- mittelrückstände auf der Oberfl äche verbleiben, weil sie beim Aufheizen aggressiv wirken und die Oberfl äche verändern.

5.2 Spezielle Verschmutzungen

Starke Verschmutzungen und Flecken (Kalkfl ecken, perlmuttartig glänzende Flecken) sind am besten zu beseitigen, wenn das Kochfeld noch handwarm ist. Benut- zen Sie dazu handelsübliche Reini- gungsmittel. Gehen Sie dabei so vor, wie unter Punkt 2 beschrieben. Übergekochte Speisen zuerst mit einem nassen Tuch aufweichen und anschließend die Schmutzreste mit einem speziellen Glas- schaber für Glaskeramik-Kochfelder entfernen. Danach die Fläche wie unter Punkt 2 beschrieben reinigen. Eingebrannten Zucker und geschmolzenen Kunststoff entfernen Sie sofort - im noch heißen Zustand - mit einem Glasschaber. Danach die Fläche wie unter Punkt 2 be- schrieben, reinigen. Sandkörner, die eventuell beim Kartoff elschälen oder Salatputzen auf die Kochfl äche fallen, können beim Verschieben von Töpfen Kratzer erzeugen. Achten Sie deshalb darauf, dass keine Sandkörner auf der Oberfl äche verbleiben. Farbige Veränderungen des Kochfeldes haben keinen Einfl uss auf die Funktion und Stabilität der Glaskeramik. Es handelt sich dabei nicht um eine Beschädigung des Kochfeldes, sondern um nicht entfernte und daher einge- brannte Rückstände. Glanzstellen entstehen durch Abrieb des Topfbodens, insbesondere bei Verwendung von Kochgeschirr mit Alu- miniumböden oder durch ungeeignete Reinigungsmittel. Sie lassen sich nur mühsam mit handelsüblichen Reini- gungsmitteln beseitigen. Eventuell die Reinigung mehr- mals wiederholen. Durch die Verwendung aggressiver Reinigungsmittel und durch scheuernde Topfböden wird das Dekor mit der Zeit abgeschmirgelt und es entstehen dunkle Flecken.

5.3 Kochmulden Lüfter

Reinigung der Metallfettfi lter Reinigen Sie die Metallfettfi lter mindestens einmal im Monat oder bei Überfettung und intensiver Nutzung im Geschirrspüler oder in milder Spüllauge. Zur Filterentnahme die Abdeckung des Lüfters abheben und das U-förmige Edelstahl-Luftleitblech in der Ansau- göff nung nach oben aus dem Lüfter heben. Jetzt den Filter entnehmen. Drücken Sie dazu die Verriegelung in der Griff muschel nach unten und entnehmen Sie die Filter. Die Filter können Sie im Geschirrspüler reinigen. Die Filter im Geschirrspüler senkrecht stellen. Bitte verwenden Sie ausschließlich aluminiumverträgliche Klarspüler, um Schä- den und Verfärbungen an den Filtern zu vermeiden. Nicht direkt neben Gläser oder hellem Porzellan spülen lassen. Betreiben Sie den Lüfter nicht ohne Fettfi lter! Nach der Filter-Reinigung den Filter trocken wieder in den Lüfter einsetzen. Bitte achten Sie darauf: Die Griff muschel muss nach dem Einsetzen sichtbar sein. Wischen Sie möglichst bei jedem Filterwechsel das leicht zugängliche Lüfterinnere mit einem mit Spülmittel befeuchtetem Tuch aus und achten Sie aber dabei auf hervorstehende Teile im Inneren des Lüfters Reinigung und Pfl ege des Lüfters Am besten reinigen Sie den Lüfter mindestens bei jeder Filterreinigung. Nach intensivem Verkochen von Wasser mit geöff netem Topfdeckel kann sich Kondenswasser unter dem Filter an- sammeln. Das ist völlig normal. Das Wasser sollte jedoch entfernt und das Lüfterinnere gereinigt werden. Die Lüftungsöff nungen in der Abdeckung sorgen dafür, dass aus dem Lüfter-Inneren auch im Ruhezustand mit aufgesetzter Abdeckung ohne laufendes Gebläse gege- benenfalls Restfeuchtigkeit vom Kochen und Reinigen entweichen kann. Sollten dabei störende Restgerüche austreten, reinigen Sie bitte den Filter und das Lüfterinnere. Den Lüfter reinigen sie am besten mit einem feuchten, weichen Tuch und milder Spüllauge. Service Der Filter muss zugänglich bleiben. Bei einem Aktivkohle- fi lter alle 5 - 24 Monate die Kohlefi ltermatten tauschen. Bei einem Plasmafi lter nach 5 Jahren (max.) die Kohlefi l- termatten tauschen. Dazu den Gehäusedeckel öff nen und die Kohlefi ltermatten tauschen.Was tun bei Problemen?

6 Was tun bei Problemen? Unqualifi zierte Eingriff e und Reparaturen am Gerät sind gefährlich, weil Stromschlag- und Kurzschlussgefahr besteht. Sie sind zur Vermeidung von Körperschäden und Schäden am Gerät zu unterlassen. Deshalb solche Arbeiten nur von einem Elektrofachmann, wie z.B. einem Technischen Kundendienst, ausführen lassen. Bitte beachten Sollten an Ihrem Gerät Störungen auftreten, prüfen Sie bitte anhand dieser Gebrauchsanleitung, ob Sie die Ursa- chen nicht selber beheben können. Nachfolgend fi nden Sie Tipps zur Behebung von Stö- rungen. Die Sicherungen lösen mehrfach aus? Rufen Sie einen Technischen Kundendienst oder einen Elektroinstallateur! Das Induktionskochfeld lässt sich nicht einschalten?

  • Hat die Sicherung der Hausinstallation (Sicherungskas- ten) angesprochen?
  • Ist das Netzanschlusskabel angeschlossen?
  • Ist die Kindersicherung eingeschaltet, d.h. ein L wird angezeigt?
  • Wird falsches Geschirr verwendet? Siehe Kapitel „Ge- schirr für Induktionskochfeld“. Das Symbol blinkt? Es liegt eine Doppelbetätigung der Knebel vor (z.B.: über- drehen der Knebel für die Powerfunktion). Abhilfe: zum Löschen des Symbols den gleichen Kne- bel betätigen oder das Kochfeld aus- und einschalten. Der Fehlercode E2 wird angezeigt? Die Elektronik ist zu heiß. Den Einbau des Kochfeldes prüfen, speziell auf gute Belüftung achten. Siehe Kapitel Überhitzungsschutz. Siehe Kapitel Belüf- tung. Der Fehlercode E8 wird angezeigt? Fehler am Lüfter rechts oder links. Die Ansaugöff nung ist blockiert bzw. abgedeckt oder der Lüfter ist defekt. Den Einbau des Kochfeldes prüfen, speziell auf gute Be- lüftung achten. Siehe Kapitel Überhitzungsschutz. Siehe Kapitel Belüf- tung. Der Fehlercode U400 wird angezeigt? Das Kochfeld ist falsch angeschlossen. Die Steuerung schaltet nach 1s ab und es ertönt ein Dauersignalton. Die richtige Netzspannung anschließen. Es wird ein Fehlercode (ERxx oder Ex) angezeigt? Es liegt ein technischer Defekt vor. Bitte den Kundendienst rufen. Es erscheint das Topfzeichen ? Eine Kochzone wurde eingeschaltet und das Kochfeld erwartet das Aufsetzen eines geeigneten Topfes (Topfer- kennung). Erst dann wird Leistung abgegeben. Das Topfzeichen erscheint weiter, obwohl ein Koch- gefäß aufgesetzt wurde? Das Kochgefäß ist für Induktion ungeeignet oder es hat einen zu kleinen Durchmesser. Die verwendeten Kochgefäße geben Geräusche ab? Das ist technisch bedingt; es besteht keine Gefahr für das Induktionskochfeld bzw. das Gefäß. Das Kühlgebläse läuft nach dem Ausschalten nach? Das ist normal, weil die Elektronik abgekühlt wird. Das Kochfeld gibt Geräusche ab (Klick- bzw. Knackge- räusch)? Das ist technisch bedingt und lässt sich nicht vermeiden. Das Kochfeld hat Risse oder Brüche? Bei Brüchen, Sprüngen, Rissen oder anderen Beschädi- gungen an der Glaskeramik besteht Stromschlaggefahr. Das Gerät sofort außer Betrieb setzen. Sofort die Haus- halts-Sicherung ausschalten und den Kundendienst rufen.Montageanleitung

7.1 Sicherheitshinweise für den Küchenmöbel-

  • Furniere, Kleber bzw. Kunststoff beläge der angren- zenden Möbel müssen temperaturbeständig sein (min. 75°C). Sind die Furniere und Beläge nicht genügend temperaturbeständig, können sie sich verformen.
  • Der Berührungsschutz muss durch den Einbau ge- währleistet sein.
  • Die Verwendung von Wandabschlussleisten aus Massivholz auf der Arbeitsplatte hinter dem Kochfeld ist zulässig, sofern die Mindestabstände gemäß den Einbauskizzen eingehalten werden.
  • Die Mindestabstände der Muldenausschnitte nach hin- ten gemäß der Einbauskizze sind einzuhalten.
  • Bei Einbau direkt neben einem Hochschrank ist ein Si- cherheitsabstand von mindestens 50 mm einzuhalten. Die Seitenfl äche des Hochschrankes muss mit wärme- festem Material verkleidet werden. Aus arbeitstechni- schen Gründen sollte der Abstand jedoch mindestens 300 mm betragen.
  • Der Abstand zwischen Kochfeld und Dunstabzugshau- be muss mindestens so groß sein, wie in der Montage- anleitung der Dunstabzugshaube vorgegeben ist.
  • Die Verpackungsmaterialien (Plastikfolien, Styropor, Nägel, etc.) müssen aus der Reichweite von Kindern gebracht werden, da diese Teile mögliche Gefahren- quellen darstellen. Kleinteile könnten verschluckt wer- den und von Folien geht Erstickungsgefahr aus.
  • Das Induktionskochfeld verfügt über einen Lüfter der automatisch ein- und abschaltet. Wenn die Temperatur- werte der Elektronik eine gewisse Schwelle überschrei- ten startet der Lüfter mit kleiner Geschwindigkeit. Wird das Induktionskochfeld intensiv benutzt schaltet der Lüfter auf eine höhere Geschwindigkeit. Ist die Elekt- ronik ausreichend abgekühlt reduziert der Lüfter seine Geschwindigkeit und schaltet wieder automatisch ab.
  • Der Abstand zwischen Induktionskochfeld und Küchen- möbel bzw. Einbaugeräten muss so gewählt werden, dass eine ausreichende Be- und Entlüftung der Indukti- on gewährleistet ist.
  • Schaltet sich häufi g die Leistung einer Kochzone selbsttätig herunter oder ab (siehe Kapitel Überhit- zungsschutz) so ist vermutlich die Kühlung nicht ausreichend. In diesem Fall ist es empfehlenswert die Rückwand des Unterschranks im Bereich des Arbeits- plattenausschnitts zu öff nen sowie die vordere Travers- leiste des Möbels über die gesamte Breite des Koch- feldes zu entfernen damit ein besserer Luftaustausch gegeben ist. Zur besseren Belüftung des Kochfeldes wird vorne ein Luftspalt von mind. 5 mm empfohlen.
  • Übermäßige Hitzeentwicklung von unten z.B. von ei- nem Backofen ohne Querstromlüfter ist zu vermeiden.
  • Wenn bei Einbauherden der Pyrolysebetrieb stattfi ndet, darf das Induktionskochfeld nicht benutzt werden.
  • Bei Einbau über einer Schublade ist darauf zu achten dass, möglichst keine spitzen Gegenstände in der Schublade gelagert werden. Diese könnten sich an der Unterseite des Kochfeldes verkanten und die Schubla- de blockieren.
  • Befi ndet sich ein Zwischenboden unterhalb des Koch- feldes, muss der Mindestabstand zur Kochfelduntersei- te 20 mm betragen, um eine ausreichende Belüftung des Kochfeldes zu gewährleisten.
  • Der Einbau des Kochfeldes über Kältegeräten, Ge- schirrspülern sowie Wasch- und Trockengeräten ist nicht zulässig.
  • Es ist dafür zu sorgen, dass wegen Brandgefahr keine feuergefährlichen, leicht entzündbaren oder durch Wär- me verformbaren Gegenstände direkt neben oder unter dem Kochfeld angeordnet bzw. gelegt werden. Kochfelddichtung Vor dem Einbau ist die beiliegende Kochfelddichtung lückenlos einzulegen.
  • Es muss verhindert werden, dass Flüssigkeiten zwi- schen Kochfeldrand und Arbeitsplatte oder zwischen Arbeitsplatte und Wand in evtl. darunter eingebaute Elektrogeräte eindringen können.
  • Bei Einbau des Kochfeldes in eine unebene Arbeitsplat- te, z.B. mit einem keramischen oder ähnlichem Belag (Kacheln etc.) ist die evtl. an dem Kochfeld befi ndliche Dichtung zu entfernen und die Abdichtung der Koch- fl äche gegenüber der Arbeitsplatte durch plastische Dichtungsmaterialien (Kitt) vorzunehmen.
  • Das Kochfeld auf keinen Fall mit Silikon einkleben! Ein späterer zerstörungsfreier Ausbau des Kochfeldes ist dann nicht mehr möglich. Arbeitsplattenausschnitt Der Ausschnitt in der Arbeitsplatte sollte möglichst exakt mit einem guten, geraden Sägeblatt oder einer Oberfräse vorgenommen werden. Die Schnittfl ächen sollten danach versiegelt werden, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Der Kochfeldausschnitt wird entsprechend den Abbil- dungen angefertigt. Die Glaskeramik-Kochfl äche muss unbedingt eben und bündig aufl iegen. Ein Verspannen kann zum Bruch der Glasplatte führen. Die Dichtung der Kochfl äche auf einwandfreien Sitz und lückenlose Aufl age prüfen.Montageanleitung

Mindestabstand zu benachbarten Wänden Ausschnittmaß Ausfräßmaß Kochfeldaussenmaß Wichtig: Durch schiefe Aufl age oder Verspannen besteht beim Einbau des Glaskeramik-Kochfeldes Bruchgefahr! Dichtband in die Ecke der Aufl agekante der Arbeitsplatte aufkleben, so dass sich kein Silikonkleber unter das Koch- feld durchdrücken kann. Das Kochfeld ohne Kleber in den Arbeitsplattenausschnitt einlegen und ausrichten. Gegebenenfalls Höhenausgleich- splatten unterlegen. Den Spalt zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte mit einem hitzebeständigen Silikonkleber ausfugen. Wichtig Silikonkleber darf sich an keiner Stelle unter die Aufl agefl ä- che des Kochfeldes drücken. Ein späteres Herausnehmen des Kochfeldes ist sonst nicht mehr möglich. Bei Nichtbe- achtung keine Gewährleistung! 860+1min.50500+1

7.4 Variable Einbaumöglichkeit: aufl iegender

7.5 Variable Einbaumöglichkeit: fl ächenbündiger

EinbauMontageanleitung

max.430 Abluft wahlweise links oder rechts: Die Abluft kann je nach Einbausituation links oder rechts gewählt werden. Beachten Sie bitte hierzu die nebenste- henden Maße zur optimalen Planung.

7.6 Abbildungen Küchenschrank

Arbeitsplatte 600 mm Abluftauslass links Abluftauslass rechts

≥680 ≥150220 ≥370 max. 430max. 430 Abluft wahlweise links oder rechts: Die Abluft kann je nach Einbausituation links oder rechts gewählt werden. Beachten Sie bitte hierzu die nebenste- henden Maße zur optimalen Planung. Abluftauslass links Abluftauslass rechts Arbeitsplatte > 600 mmMontageanleitung

7.7 Zusammenbau Abluftsystem

Die Verbindung zwischen Kochfeld und Lüfter kann mit einem Flexschlauch oder einem Flachkanal erfolgen. Den Flachkanal nach Bedarf in der Länge mit einer Fein- säge kürzen. Variante Flexschlauch Variante Flachkanal Zu Punkt c Achten Sie bei der Verlegung auf eine möglichst stramme und faltenfreie Installation Kürzen Sie hierzu überfl üssiges Material. Zu Punkt f Vor dem Aufstecken des Übergangstücks (d) auf den So- ckellüfter (e) Dichtband am Anschlussstutzen Sockellüfter (f) anbringen. Wichtig: Alle Komponenten müssen nach dem Zusammenste- cken mit dem beiliegendem Klebeband wie abgebildet dicht verklebt werden. Lüfter Dichtband Aktivkohlefi lter Abluftkanal-Komponenten (optional) Sockelfi lter (optional) Plasmafi lterMontageanleitung

7.8 7-poliger Stecker Anschluss Lüfter

GEFAHR Stromschlaggefahr Steckverbindung Lüfter muss vor dem Net- zanschluss erfolgen! Vor einem wieder Öff nen der Steckerverbin- dung das Gerät unbedingt stromlos machen. Der Netzanschluss darf erst erfolgen, wenn die Steckverbindung hergestellt ist. Das Kochfeld darf nur eingeschaltet werden, wenn der Gegenstecker vom Lüfter sicher aufgesteckt und die Steckersicherung ver- schlossen ist Vorgehensweise Für den Lüfteranschluss verbinden Sie die beiden 7-poli- gen Stecker. Steckersicherung am 7 poligen Stecker (Lüfter) des Koch- feldes öff nen und denn 7 poligen Gegenstecker vom Lüfter aufstecken bis dieser sicher einrastet. Anschließend die Steckersicherung wieder verschließen.

7.9 4-poliger Stecker Anschluss Plasmafi lter

(optional) GEFAHR Stromschlaggefahr Steckverbindung Plasma muss vor dem Netzanschluss erfolgen! Steckersicherung und Schutzabdeckung darf nur bei Anschluss des entsprechenden Plas- mafi lters (optional) abgenommen werden! Vorgehensweise Steckersicherung am 4 poligen Stecker (Plasma) des Kochfeldes öff nen und Schutzabdeckung entfernen. Denn 4 poligen Gegenstecker vom Plasmafi lter (g) aufstecken bis dieser sicher einrastet. Anschließend die Steckersicherung wieder verschließen. GEFAHR Stromschlaggefahr Vor einem wieder öff nen der Steckerverbin- dung das Gerät unbedingt stromlos machen. Der Netzanschluss darf erst erfolgen, wenn die Steckverbindung hergestellt ist. Das Kochfeld darf nur eingeschaltet werden, wenn der Gegenstecker vom Plasma (optio- nal) sicher aufgesteckt und die Steckersiche- rung verschlossen ist. Wird der Plasmafi lter zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernt, muss der 4 polige Stecker des Kochfeldes wieder mit der Schutzabdeckung und Steckersicherung sicher verschlossen werden.

7.10 Einbau Kochmulden Lüfter

  • Das Produkt darf nur von einem zugelassenen Fach- mann unter Beachtung der örtlich geltenden Vorschrif- ten angeschlossen werden, gleiches gilt für die Ab- luftanschlüsse. Der Installateur ist für die einwandfreie Funktion am Aufstellort verantwortlich!
  • Beachten Sie beim Einbau die einschlägigen Bauver- ordnungsvorschriften der Länder und der Energiever- sorgungsunternehmen.
  • Der Kochmulden-Lüfter kann in Abluft und Umluft be- trieben werden.
  • Die Abluft in einem für den Zweck vorgesehenen Lüf- tungsschacht oder durch die Hauswand nach draußen führen.
  • Die Abluft darf nicht in einen benutzten Rauch- oder Abgaskamin geführt werden. Ziehen Sie im Zweifelsfall den Bezirksschornsteinfegermeister hinzu.
  • Wird im Umfeld des Kochmulden-Lüfters eine kamin- abhängige Feuerstätte betrieben (Kohle-, Holz-, Öl- oder Gasfeuerung), dann muss für ausreichend Zuluft gesorgt werden, ansonsten besteht Vergiftungsgefahr. Ein gefahrloser Betrieb des Kochmulden-Lüfters ist gewährleistet, wenn der durch den Kochmulden-Lüfter ausgelöste Unterdruck 0,04 mbar (4 Pa) nicht über- schreitet und ausreichend Zuluft in den Raum nachströ- men kann.
  • Abluftleitungen müssen der Brandklasse B 1 DIN 4102 entsprechen.
  • Beachten Sie, dass die Mindestnennweite des An- schlussstutzen des Gerätes nicht reduziert wird.
  • Es sollte immer das zur Luftführung empfohlene und mit dem Kochfeldabzug kompatible System eingesetzt werden.
  • Die Nennweite der Umluftrohre darf 150 mm nicht unterschreiten.
  • Abluftleitungen sollen so kurz wie möglich sein, nicht im 90 Grad-Winkel sondern in weichen Bögen geführt werden und keine Querschnittsreduzierungen haben.
  • Rohrdurchmesser nie kleiner als 150 mm wählen. 50 cm vor dem Lüfterbaustein dürfen keine Bögen/Winkel verlegt werden.
  • Zwischen zwei Winkeln/Bögen immer ein gerades Stück von ca. 50 cm einsetzen.
  • Mauerkästen, sowie der Ausschnitt in der Sockelblen- de sollen im Querschnitt mindestens der Abluftleitung entsprechen. Es muss eine Ausströmöff nung von mindestens 500 cm² vorhanden sein. Die Sockelleisten in der Höhe kürzen oder entsprechende Öff nungen einbringen.
  • Achten Sie bei der Installation darauf, dass die Um- lufteinheit auch nach Fertigstellung der Küchenmonta- ge zugänglich bleibt.
  • Gegebenenfalls müssen Sockelfüße der Küchen- schränke versetzt werden. HINWEIS Bei Umluftbetrieb ist für eine ausreichende Be- und Entlüftung zu sorgen, um die Luft- feuchtigkeit abzuführen.

7.11 Einbau Schaltkasten

GEFAHR Stromschlaggefahr Die Steckverbindungen zwischen Schaltkas- ten und Kochfeld müssen vor dem Netzan- schluss erfolgen! Vor einem wieder Öff nen der Steckerverbin- dungen das Gerät unbedingt stromlos machen. Der Netzanschluss darf erst erfolgen, wenn die Steckverbindungen hergestellt sind.

Reihenfolge beachten: 1 Steckverbindung herstellen 2 Netzanschluss herstellen

  • Der Schaltkasten wird vormontiert geliefert. Er ist geeignet zum Einbau in Materialstärken von 13 mm bis ca. 36 mm.
  • Hierzu den Schaltkasten entsprechend der Material- stärke der Möbelblende über die Gewindebolzen und Muttern einstellen.
  • Lassen Sie von einem Fachmann die Bohrungen in der Blende nach der Maßskizze anfertigen und zusammen bauen.Montageanleitung

7.12 Elektrischer Anschluss

WARNUNG VOR ELEKTRISCHER ENERGIE! ES BESTEHT LEBENSGEFAHR! In der Nähe dieses Symbols sind spannungs- führende Teile angebracht. Abdeckungen, die damit gekennzeichnet sind, dürfen nur von einer anerkannten Elektrofachkraft entfernt werden.

  • Der elektrische Anschluss darf nur von einem autori- sierten Fachmann vorgenommen werden!
  • Die gesetzlichen Vorschriften und Anschlussbedingun- gen des örtlichen Elektroversorgungsunternehmens müssen vollständig eingehalten werden.
  • Bei Anschluss des Gerätes ist eine Einrichtung vorzu- sehen, die es ermöglicht, das Gerät mit einer Kon- takt-Öff nungsweite von mindestens 3 mm allpolig vom Netz zu trennen. Als geeignete Trennvorrichtung gelten LS-Schalter, Sicherungen und Schütze. Bei Anschluss und Reparatur Gerät mit einer dieser Einrichtungen stromlos machen.
  • Der Schutzleiter muss so lang bemessen sein, dass er bei Versagen der Zugentlastung erst nach den strom- führenden Adern des Anschlusskabels auf Zug bean- sprucht wird.
  • Die überschüssige Kabellänge muss aus dem Einbau- bereich unterhalb des Gerätes herausgezogen werden.
  • Bitte beachten Sie, dass die vorhandene Netzspan- nung mit der auf dem Typenschild übereinstimmt.
  • Der vollständige Berührungsschutz muss durch den Einbau sichergestellt sein.
  • Achtung: Falschanschluss kann zur Zerstörung der Leistungselektronik führen.
  • Das Gerät ist nur für einen Festanschluss zugelassen. Es darf nicht mit einem Schukostecker angeschlossen werden. Anschlusswerte Netzspannung: 380-415V 3N~, 50/60Hz Komponentennennspannung: 220-240V Mutter U-Scheibe Achsverlängerung Halteblech Hülse Knebel Schraube Stiftschraube Stiftschraube Ansicht von hinten Durchgangsloch für HülseSackloch für Schraube Möbelblende Ansicht von hinten Möbelblende FührungshülseAußerbetriebhame, Entsorgung

Anschlussmöglichkeiten schwarz braun grau weiss blau grün-gelb grün-gelb schwarz braun grau weiss blau grün-gelb grün-gelb schwarz braun grau blau grün-gelb schwarz braun grau blau grün-gelb

7.13 Technische Daten

Abmessungen Kochfeld Höhe/ Breite/ Tiefe ....mm 170 x 898 x 518 (FB) 170 x 900 x 520 (ER) Kochzonen alle ......................cm / kW 19x22/ 2,1 (3,7)* Kochfeld ......................kW Lüfter ...........................kW Plasma ........................kW 7,4 0,115 0,01

  • Leistung bei eingeschalteter Powerstufe Anschlussleitung werkseitig vorhanden
  • Das Kochfeld ist werkseitig mit einer temperaturbestän- digen Anschlussleitung ausgestattet.
  • Der Netzanschluss wird gemäß dem Anschlussschema vorgenommen, ausgenommen die Anschlussleitung ist bereits mit einem Stecker ausgestattet.
  • Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes be- schädigt wird, muss sie durch eine besondere An- schlussleitung ersetzt werden. Um Gefährdungen zu vermeiden, darf dieses nur durch den Hersteller oder seinen Kundendienst erfolgen.

Nach dem Einbau des Feldes und nach dem Anlegen der Versorgungsspannung (Netzanschluss) erfolgt zuerst ein Selbst-Test der Steuerung und es wird eine Serviceinfor- mation für den Kundendienst angezeigt. Wichtig: Zum Netzanschluss dürfen keine Gegenstände auf den Anzeigen sein! Mit einem Schwamm und Spülwasser kurz über die Oberfl äche des Kochfeldes wischen und anschließend trockenreiben. 8 Außerbetriebhame, Entsorgung

8.1 Außerbetriebnahme

Wenn das Gerät eines Tages ausgedient hat, erfolgt die Außerbetriebnahme.

  • Schalten Sie die Sicherung in der Hausinstallation aus, um Stromschlaggefahr zu vermeiden.
  • Entsorgen Sie das Kochfeld nach dem Ausbau umwelt- gerecht.

8.2 Verpackungs-Entsorgung

Entsorgen Sie die Transportverpackung möglichst umwelt- gerecht. Das Rückführen der Verpackungsmaterialien in den Materialkreislauf spart Rohstoff e und verringert das Müllaufkommen.

8.3 Altgeräte-Entsorgung

Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung weist darauf hin, dass dieses Produkt nicht als normaler Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektro- nischen Geräten abgegeben werden muss. Durch Ihren Beitrag zum korrekten Entsorgen dieses Produkts schützen Sie die Umwelt und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen. Umwelt und Gesundheit werden durch falsches Entsorgen gefährdet. Weitere Informationen über das Recycling dieses Produkts erhalten Sie von Ihrem Rathaus, Ihrer Müllabfuhr oder dem Geschäft, in dem Sie das Produkt gekauft haben.General

7.13 Technische gegevens

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Produktinformationen

Marke : Küppersbusch

Modell : KMI9850.0SE

Kategorie : Herd