PowerEdge 1955 - Server DELL - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice DELL PowerEdge 1955 - page 104
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Produktinformationen

Marke : DELL

Modell : PowerEdge 1955

Kategorie : Server

Laden Sie die Anleitung für Ihr Server kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PowerEdge 1955 - DELL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PowerEdge 1955 von der Marke DELL.

BEDIENUNGSANLEITUNG PowerEdge 1955 DELL

Le téléchargement du serveur TFTP et la mise à jour du micrologiciel peuvent prendre plusieurs minutes. Une fois la mise à jour terminée, le commutateur KVM est réinitialisé.www.dell.com | support.dell.com Dell™ PowerEdge™ 1955-Systeme KonfigurationsanleitungAnmerkungen, Hinweise und Warnungen ANMERKUNG: Eine ANMERKUNG macht auf wichtige Informationen aufmerksam, die die Arbeit mit dem Computer erleichtern. HINWEIS: Ein HINWEIS warnt vor möglichen Beschädigungen der Hardware oder vor Datenverlust und zeigt auf, wie derartige Probleme vermieden werden können. VORSICHT: Hiermit werden Sie auf eine potentiell gefährliche Situation hingewiesen, die zu Sachschäden, Verletzungen oder zum Tod führen könnte.

Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. © 2006 Dell Inc. Alle Rechte vorbehalten. Die Reproduktion dieses Dokuments in jeglicher Form ist ohne schriftliche Genehmigung von Dell Inc. streng untersagt. Marken in diesem Text: Dell, das DELL Logo, PowerEdge, PowerConnect und Dell OpenManage sind Marken von Dell Inc.; Microsoft und Windows sind eingetragene Marken und Windows Server ist eine Marke von Microsoft Corporation; SUSE ist eine eingetragene Marke von Novell, Inc.; Red Hat ist eine eingetragene Marke von Red Hat, Inc. Alle anderen in dieser Dokumentation genannten Marken und Handelsnamen sind Eigentum der jeweiligen Hersteller und Firmen. Dell Inc. erhebt keinen Anspruch auf Marken und Handelsnamen mit Ausnahme der eigenen. Mai 2006 P/N PD382 Rev. A00Inhalt 103 Inhalt 1 Allgemeine Systemkonfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 Weitere nützliche Dokumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 Ersteinrichtung

Konfiguration der Laufwerkspiegelung

Weitere Richtlinien für integrierte Spiegelung

Anschließen von USB-Laufwerk, Tastatur und Maus auf der Vorderseite des Servermoduls

Installation eines Betriebssystems

Konfiguration des DRAC/MC-Moduls

Funktionsmerkmale des DRAC/MC-Moduls

Schnittstellenoptionen für die DRAC/MC-Konfiguration

Webbasierte Schnittstelle

Serielle oder Telnet-Konsolenschnittstelle

Verwendung einer seriellen oder Telnet-Konsole

Umleiten der seriellen DRAC/MC-Konsole auf das Ethernet-Switchmodul

Aktualisieren der DRAC/MC-Firmware

Integration des Systems im Netzwerk

Aktualisieren der PowerConnect Switchmodul-Firmware

Konfiguration des Cisco-Switches mit einem Browser und einer Verwaltungsstation

Konfiguration des Switches mit einer seriellen oder Telnet-Konsole

Gb-Passthrough-Modul

Verbindungsnegotiation des Gb-Passthrough-Moduls

Aktivieren von PXE bei einer Gb-Ethernet-Zusatzkarte

Aktivieren von PXE bei der Broadcom TOE-NIC-Zusatzkarte . . . . . . . . . 134104 Inhalt 2 Konfiguration des KVM-Switchmoduls . . . . . . . . . . . . . 135 Konfiguration eines KVM mit der OSCAR-Schnittstelle und Direktzugriff

Zuweisen von Servermodulnamen

Anzeige und Auswahl von Schächten und Servermodulen

Ändern des Anzeigeverhaltens

Einrichten von Konsolensicherheitsfunktionen

OSCAR-Navigationsübersicht

Konfiguration und Verwendung des Avocent Digital Access KVM-Moduls

Konfiguration des Avocent Digital Access KVM-Modul über das DRAC/MC-Modul

Verwenden der Videoanzeige

Verwenden von virtuellen Medien

Aktualisieren der KVM-Firmware

Verwenden der webbasierte DRAC/MC-Schnittstelle zum Aktualisieren der KVM-Firmware

Verwenden der RACADM-Befehlszeilenschnittstelle zum Aktualisieren der KVM-Firmware . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152Allgemeine Systemkonfiguration 105 Allgemeine Systemkonfiguration Diese Anleitung enthält Informationen über die Konfiguration des Systems und der darin enthaltenen Servermodule. Weitere Informationen erhalten Sie aus anderen Quellen. Siehe „Weitere nützliche Dokumente“ auf Seite 106. Das System kann bis zu zehn Servermodule (auch bezeichnet als „Blades“) aufnehmen. Siehe Abbildung 1-1. Jedes Servermodul funktioniert als einzelner Server mit bis zu zwei Mikroprozessoren, bis zu zwei Festplatten und bis zu acht Speichermodulen. ANMERKUNG: Um ordnungsgemäßen Betrieb und ausreichende Kühlung zu gewährleisten, müssen alle Servermodulschächte stets mit einem Servermodul oder einem Platzhalter belegt sein. Abbildung 1-1. Vorderansicht des Systems Servermodule werden für den Systembetrieb in ein Gehäuse eingesetzt, das Netzteile, Lüfter- module, ein DRAC/MC-Verwaltungsmodul (Dell™ Remote Access Controller/Modular Chassis), ein KVM-Switchmodul (für Tastatur, Bildschirm und Maus) und mindestens ein E/A-Modul für Netzwerkverbindungen unterstützt (siehe Abbildung 1-2). Die Netzteile, Lüfter, das DRAC/MC- Modul und die E/A-Module sind gemeinsame Ressourcen der Servermodule im Gehäuse. Außerdem kann das System auch ein optionales externes USB-Diskettenlaufwerk und ein optio- nales externes optisches USB-Laufwerk beinhalten, die Sie für das Einrichten und Konfigurieren der Servermodule verwenden können. ANMERKUNG: Um ordnungsgemäßen Betrieb und ausreichende Kühlung zu gewährleisten, müssen alle Modulschächte stets mit einem Servermodul oder einem Platzhalter belegt sein. 12345678910106 Allgemeine Systemkonfiguration Abbildung 1-2. Rückansicht des Systems Weitere nützliche Dokumente Das Product Information Guide (Produktinformationshandbuch) enthält wichtige Informationen zu Sicherheits- und Betriebsbestimmungen. Garantiebestimmungen sind entweder ebenfalls darin enthalten oder als separates Dokument beigefügt.

  • Im zusammen mit der Rack-Lösung gelieferten Rack Installation Guide (Rack-Installations- handbuch) oder in der Rack Installation Instructions (Rack-Installationsanleitung) ist beschrieben, wie das System in einem Rack installiert wird.
  • Im Dokument Getting Started Guide (Erste Schritte) finden Sie eine Übersicht über die Ersteinrichtung des Systems.
  • Im Hardware Owner’s Manual (Hardware-Benutzerhandbuch) ist beschrieben, wie Störungen am System behoben und Systemkomponenten installiert oder ausgetauscht werden. 1 E/A-Schacht 2 2 Lüftermodule (2) 3 Ethernet-Switchmodul 4 E/A-Schacht 1 5 Fibre-Channel-Passthrough-Modul 6 E/A-Schacht 3 7 KVM-Modul 8 DRAC/MC-Modul 9 Netzteilmodule (4) 10 Blindabdeckung (2) 11 E/A-Schacht 4 12 Blindabdeckung (2)
  • Das Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User’s Guide (Benutzerhandbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis) enthält ausführliche Informationen zum Einsatz der Fernverwaltungsfunktionen des Systems.
  • In der Dell PowerEdge Expandable RAID Controller 5iR Integrated Mirroring Guide (Anleitung für integrierte Spiegelung mit dem Dell PowerEdge Expandable RAID- Controller 5iR) sind die integrierten Spiegelungsfunktionen beschrieben.
  • In der Dokumentation zum Baseboard-Management-Controller finden Sie detaillierte Informationen zum Einsatz des BMC.
  • Das Dokument Dell OpenManage Server Assistant User’s Guide (Benutzerhandbuch zu Dell OpenManage Server Assistant) enthält ausführliche Informationen über Software- anwendungen zur Systemverwaltung sowie Angaben zu alternativen Upgrade-Pfaden.
  • In der Dokumentation zum Netzwerk-Switchmodul sind die Funktionen und die Verwendung der Switchmodule beschrieben.
  • In der Dokumentation zur Systemverwaltungssoftware sind die Merkmale, die Anforderungen, die Installation und der grundlegende Einsatz der Software beschrieben.
  • In der Dokumentation zum Betriebssystem ist beschrieben, wie das Betriebssystem installiert (sofern erforderlich), konfiguriert und verwendet wird.
  • Die Dokumentation separat erworbener Komponenten enthält Informationen zur Konfiguration und Installation dieser Zusatzgeräte.
  • Möglicherweise sind auch aktualisierte Dokumente beigelegt, in denen Änderungen am System, an der Software oder an der Dokumentation beschrieben sind. ANMERKUNG: Wenn auf der Website support.dell.com aktualisierte Dokumente vorliegen, lesen Sie diese immer zuerst, denn frühere Informationen werden damit gegebenenfalls ungültig.
  • Möglicherweise sind Versionshinweise oder Infodateien vorhanden – diese enthalten Aktualisierungen zum System oder zur Dokumentation bzw. detailliertes technisches Referenzmaterial für erfahrene Benutzer oder Techniker. Ersteinrichtung

Entnehmen Sie das System der Verpackung und installieren Sie es in einem Rack. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Getting Started Guide (Erste Schritte) und in der Rack Installation Guide (Rack-Installationsanleitung).

Schließen Sie die Netzteile an das Stromnetz an. ANMERKUNG: Falls Ethernet-Switchmodule installiert sind, wird empfohlen, das Gehäuse vor dem Einsetzen von Servermodulen einzuschalten. Ein Ethernet-Switch braucht eventuell länger zum Hochfahren als die Servermodule, wodurch Funktionen wie PXE fehlschlagen können, weil der Ethernet-Switch noch nicht vollständig gestartet und nicht zum Senden von Datenpaketen bereit ist.108 Allgemeine Systemkonfiguration

Verbinden Sie die Tastatur, den Bildschirm und die Maus mit dem KVM-Modul. Abbildung 1-3 zeigt die grundlegende Verkabelung für ein KVM-Modul. Abbildung 1-3. Grundlegende KVM-Verkabelung

Konfigurieren Sie gegebenenfalls die Festplatten für RAID 1 oder integrierte Spiegelung. Konfigurieren Sie RAID 1 vor der Installation des Betriebssystems. Weitere Informationen erhalten Sie unter „Konfiguration der Laufwerkspiegelung“ auf Seite 109. ANMERKUNG: Wenn Sie das Servermodul mit RAID 1 bestellt haben, sind die Laufwerke im Servermodul bereits konfiguriert. 1 Bildschirm 2 KVM-Adapterkabel 3 KVM-Modul 4 DRAC/MC-Modul 5 Maus 6 Tastatur

Falls erforderlich, aktivieren Sie im System-Setup-Programm des Servermoduls die Konso- lenumleitung für die serielle Schnittstelle des BMC oder des DRAC/MC-Moduls. Siehe „Serielle oder Telnet-Konsolenschnittstelle“ auf Seite 115. HINWEIS: Um mögliche Netzwerkausfälle zu vermeiden, müssen Sie dem BMC vor dem Verbinden mit dem Netzwerk eine feste IP-Adresse, IP-Subnetzmaske und Gateway zuweisen.

Weisen Sie dem BMC eine feste IP-Adresse, IP-Subnetzmaske und Gateway zu. Anweisungen hierfür erhalten Sie im Dell OpenManage Baseboard Management Controller User’s Guide (Benutzerhandbuch zum Dell OpenManage Baseboard Management Controller).

Verbinden Sie eine Management-Station über ein Nullmodemkabel mit der seriellen Schnittstelle des DRAC/MC-Moduls. Siehe Abbildung 1-4. HINWEIS: Das DRAC/MC-Modul und die Netzwerk-Switchmodule können für DHCP konfiguriert werden. Wenn Sie einen DHCP-Server im Netzwerk haben, vergibt der Server dynamische IP-Adressen an die Module und ermöglicht die Konfiguration über das Netzwerk. Wenn Sie die Module für DHCP konfigurieren, sind Schritt 8 und Schritt 10 nicht erforderlich, es sei denn, Sie müssen eine feste IP- Adresse konfigurieren. Im Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User’s Guide (Benutzer- handbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis) und in der Dokumentation zum Switchmodul erhalten Sie Anweisungen zum Konfigurieren dieser Module für DHCP.

Konfigurieren Sie das DRAC/MC-Modul mit einer IP-Adresse, und stellen Sie die aktuelle Uhrzeit ein. Siehe „Verwendung einer seriellen oder Telnet-Konsole“ auf Seite 119. Weitere Konfigurationsoptionen sind im Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User’s Guide (Benutzerhandbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis) beschrieben.

Falls erforderlich, setzen Sie die serielle Konsole mit der DRAC/MC-Befehlszeilenschnitt- stelle (CLI) auf die Konsolenschnittstelle des Ethernet-Switchmoduls. Siehe „Umleiten der seriellen DRAC/MC-Konsole auf das Ethernet-Switchmodul“ auf Seite 121.

Weisen Sie den Netzwerk-Switchmodulen über die serielle Schnittstelle am DRAC/MC- Modul IP-Adressen zu. Siehe „Konfiguration des PowerConnect™ 5316M Ethernet- Switchmoduls“ auf Seite 128 oder „Konfiguration des Cisco Catalyst Blade-Switches 3030“ auf Seite 131. Konfiguration der Laufwerkspiegelung ANMERKUNG: Wenn Sie das Servermodul mit RAID 1 bestellt haben, ist die Laufwerkspiegelung bereits aktiviert. ANMERKUNG: Zum Aktivieren der integrierten Spiegelung müssen zwei Laufwerke installiert sein.110 Allgemeine Systemkonfiguration Konfigurieren Sie nach den folgenden Anweisungen die Laufwerkspiegelung (RAID 1), bevor Sie ein Betriebssystem auf dem Servermodul installieren. Wenn ein Betriebssystem vorinstalliert ist, können Sie nach den folgenden Anweisungen vorgehen oder die mitgelieferte Arrayverwaltungs- software verwenden. Ausführliche Informationen erhalten Sie im Dell SAS 5/iR Integrated and Adapter User’s Guide (Benutzerhandbuch zum Dell SAS 5/iR-Integrated und -Adapter).

Drücken Sie <Strg><C> während des Einschaltselbsttests (POST), um das Konfigurations- programm aufzurufen.

Wählen Sie einen Controller aus der Adapter List (Adapterliste) im Konfigurations- programm.

Wählen Sie die Option RAID Properties (RAID-Eigenschaften).

Wenn Sie zum Erstellen eines virtuellen Datenträgers aufgefordert werden, wählen Sie Create IM Volume (IM-Volume erstellen).

Der nächste Bildschirm enthält eine Liste von Laufwerken, die einem virtuellen Datenträger hinzugefügt werden können. Bewegen Sie den Cursor zur Spalte RAID Disk (RAID- Datenträger). Um das Laufwerk dem virtuellen Datenträger hinzuzufügen, ändern Sie „No“ (Nein) in „Yes“ (Ja), indem Sie <+>, <-> oder die Leertaste drücken. HINWEIS: Die Daten auf beiden Datenträgern gehen verloren. Sie sollten vor diesem Vorgang eine Datensicherung durchführen.

Wenn Datenträger hinzukommen, ändert sich das Feld Virtual Disk Size (Größe des virtuellen Datenträgers) entsprechend. Für das Erstellen eines virtuellen IM-Datenträgers bestehen mehrere Einschränkungen:

  • Bei allen Laufwerken muss es sich um physische SAS- oder SATA-Laufwerke handeln. Eine Kombination aus SAS- und SATA-Laufwerken wird nicht unterstützt.
  • Die Laufwerke müssen 512-Byte-Blöcke aufweisen und dürfen keine Wechselmedien enthalten.
  • Ein virtueller IM-Datenträger muss zwei 2 physische Laufwerke umfassen.

Wenn der virtuelle Datenträger vollständig konfiguriert ist, drücken Sie <C>, und wählen Sie dann Save changes (Änderungen speichern).

Drücken Sie <F3>, um zu bestätigen, dass alle vorhandenen Daten beim Erstellen des virtuellen Laufwerks verlorengehen. Während das virtuelle Laufwerk erstellt wird, kann auf das Konfigurationsprogramm nicht zugegriffen werden. ANMERKUNG: IM bietet Schutz gegenüber dem Ausfall eines einzelnen physischen Laufwerks. Wenn ein Laufwerk ausfällt, kann das physische Laufwerk ersetzt werden, und die Daten können auf das physische Laufwerk zurückgespiegelt werden, wobei die Datenintegrität erhalten bleibt.Allgemeine Systemkonfiguration 111 Weitere Richtlinien für integrierte Spiegelung

  • Die Festplattenstatusanzeige gibt so lange keine Statusinformationen wieder, bis die Treiberinitialisierung durch das Betriebssystem erfolgt ist. Um die Statusinformationen für eine Festplatte vor dem Laden des Betriebssystems zu überprüfen, drücken Sie <Strg><C> während des Einschaltselbsttests (POST). Bei normalem Betrieb ist die Statusanzeige aus. ANMERKUNG: Die Festplattenaktivitätsanzeige funktioniert vor und nach der Treiberinitialisierung durch das Betriebssystem normal.
  • Ersatzlaufwerke sollten leer und nicht bereits konfiguriert sein.
  • Bei einer Konfiguration mit integrierter Spiegelung sollten Sie Festplattenlaufwerke durch Laufwerke der gleichen Kapazität zu ersetzen.
  • Warten Sie nach dem Entfernen einer Festplatte in einer Hot-Plug-Umgebung mindestens 30 Sekunden, bevor Sie die neue Festplatte installieren. Anschließen von USB-Laufwerk, Tastatur und Maus auf der Vorderseite des Servermoduls Wenn Sie ein USB-Laufwerk (DVD-ROM, CD-ROM oder Diskette), eine USB-Tastatur und eine USB-Maus mit der Vorderseite des Servermoduls verbinden wollen, schließen Sie ein USB-Hub mit eigener Stromversorgung an einem der zwei vorderen USB-Anschlüsse an, und verbinden Sie dann das Laufwerk, die Tastatur und die Maus mit dem USB-Hub. ANMERKUNG: Für das optionale DVD-ROM-Laufwerk sind zwei USB-2.0-Anschlüsse erforderlich. Installation eines Betriebssystems HINWEIS: Wenn Sie ein Betriebssystem auf einem Servermodul installieren und das System mit einem Avocent Digital Access KVM-Modul ausgestattet ist, müssen Sie den Bildschirm mit dem KVM-Modul verbinden und nicht mit der Vorderseite des Servermoduls. Konfiguration des DRAC/MC-Moduls Dieser Abschnitt enthält allgemeine Konfigurationsinformationen für das DRAC/MC-Modul. Ausführliche Informationen über die Konfiguration des DRAC/MC-Moduls und die Verwendung der Fernverwaltungsfunktionen des DRAC/MC-Moduls, erhalten Sie im Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User’s Guide (Benutzerhandbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis).112 Allgemeine Systemkonfiguration Funktionsmerkmale des DRAC/MC-Moduls Am DRAC/MC-Modul stehen eine serielle und eine Ethernet-Verwaltungsschnittstelle zur Verfügung, eine Statusanzeige bei redundanten DRAC/MC-Modulen und Statusanzeigen für das DRAC/MC-Modul (siehe Abbildung 1-4). Tabelle 1-5 informiert über die Statusanzeigen. HINWEIS: Das DRAC/MC-Modul muss über die Firmwareversion 1.3 oder höher verfügen. HINWEIS: Zur Unterstützung von redundantem DRAC/MC-Betrieb müssen beide Module über die Firmwareversion 1.3 oder höher verfügen. Das Kombinieren von zwei DRAC/MC-Modulen mit Firmwareversionen älter als 1.3 kann dazu führen, dass das Gehäuse die E/A-Module in den Schächten I/O 3 und I/O 4 ohne Eingreifen des Benutzers ausschaltet. Informationen über das Aktualisieren der Firmware finden Sie unter „Aktualisieren der DRAC/MC-Firmware“ auf Seite 121. Abbildung 1-4. Funktionsmerkmale des DRAC/MC-Moduls 1 Aktivitätsanzeige 2 Verbindungsanzeige 3 Anzeige für Primär/Standby (nur für redundante DRAC/MC-Konfigurationen) 4 Fehleranzeige 5 Serieller Anschluss

5Allgemeine Systemkonfiguration 113 Schnittstellenoptionen für die DRAC/MC-Konfiguration Die folgenden Schnittstellen stehen zur Verfügung, um das DRAC/MC-Modul zu konfigurieren und die DRAC/MC-Firmware zu aktualisieren:

  • Webbasierte Schnittstelle – Für den Zugriff auf das DRAC/MC-Modul mit einem unterstützten Webbrowser über den DRAC/MC-NIC. Siehe „Webbasierte Schnittstelle“ auf Seite 114.
  • Telnet – Ermöglicht serielle und RACADM-CLI-Befehle sowie Textkonsolenumleitung über die DRAC/MC-Netzwerkschnittstelle. Siehe „Serielle oder Telnet-Konsolenschnittstelle“ auf Seite 115. Tabelle 1-1. Anzeigen des DRAC/MC-Moduls Anzeigetyp Symbol Aktivitäts- anzeige Anzeigecode Verbindungsanzeige für Netzwerkcontroller Aus Das LAN ist nicht verbunden. Grün Das LAN ist verbunden. Aktivitätsanzeige für Netzwerkcontroller Aus Keine aktive Kommunikation mit dem LAN. Gelb blinkend Zeigt an, dass das DRAC/MC-Modul mit dem LAN kommuniziert. Anzeige für Primär/Standby Aus Das DRAC/MC-Modul ist ein Ausfallsicherungsgerät für das primäre DRAC/MC-Modul (nur bei redundanten DRAC/MC-Konfigurationen) Grün Das DRAC/MC-Modul steht für die Systemverwaltung zur Verfügung. Grün blinkend Das DRAC/MC-Modul befindet sich in der Wieder- herstellungs- oder Herstellerbetriebsart. Fehleranzeige Aus Das DRAC/MC-Modul funktioniert ordnungsgemäß. Gelb In einer nicht redundanten Einzelkonfiguration ist das DRAC/MC-Modul ausgefallen. Gelb blinkend In einer redundanten Konfiguration ist dieses DRAC/MC- Modul ausgefallen. Serieller Anschluss Keine Wird verwendet für die serielle Verbindung mit einem Nullmodemkabel.114 Allgemeine Systemkonfiguration Webbasierte Schnittstelle Unterstützte Web-Browser Das DRAC/MC-Modul unterstützt die folgenden Webbrowser:

Enterprise Linux 3 und 4)

  • Mozilla Firefox 1.0.7 (SUSE Linux Enterprise Server 9) ANMERKUNG: Cookies und JavaScript müssen aktiviert sein. ANMERKUNG: Wenn mehrere DRAC/MC-Sitzungen in den Browsern Mozilla oder Firefox aktiv sind, handelt es sich in jedem Browserfenster um dieselbe Sitzung. Um dieses Problem im Mozilla- Browser zu beheben, konfigurieren Sie den Mozilla Profile Manager zur Verwendung separater Profile. Rufen Sie den Mozilla Profile Manager von der Eingabeaufforderung des Betriebssystems auf, indem Sie mozilla -profilemanager eingeben. Um dieses Problem im Firefox- Browser zu beheben, setzen Sie die Umgebungsvariable MOZ_NO_REMOTE auf 1. Durch das Ändern der Umgebungsvariable wird ein separates Profil für jedes Fenster erstellt (bzw. Sitzung). ANMERKUNG: Überprüfen Sie in Microsoft Internet Explorer, ob folgende Einstellung gegeben ist: Extras

Verschlüsselte Seiten nicht auf der Festplatte speichern. Deaktivieren Sie in diesem Fall die Option und starten Sie Internet Explorer neu. ANMERKUNG: Für ordnungsgemäßen Betrieb der Betriebssysteme Microsoft Windows

XP SP2 und Microsoft Windows Server™ 2003 SP1 muss die Windows-Firewall deaktiviert werden. Die aktuelle Liste der unterstützten Webbrowser finden Sie im Dokument DRAC/MC Readme auf der Dell Support-Website unter support.dell.com

Zugriff über die webbasierte Schnittstelle des DRAC/MC-Moduls

Öffnen Sie den Webbrowser.

Geben Sie ein https://< IP-Adresse> wobei <IP-Adresse> die IP-Adresse des DRAC/MC-Moduls ist. ANMERKUNG: Die Standardadresse des DRAC/MC-Moduls lautet 192.168.0.120.

Geben Sie Ihren DRAC/MC-Benutzernamen und das Kennwort ein, um sich anzumelden. ANMERKUNG: Der DRAC/MC-Standardbenutzername lautet root, und das Standardkennwort ist calvin. Weitere Informationen über die DRAC/MC-Schnittstelle erhalten Sie in der Onlinehilfe oder

Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User’s Guide (Benutzerhandbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis).Allgemeine Systemkonfiguration 115 Serielle oder Telnet-Konsolenschnittstelle Das DRAC/MC-Modul unterstützt eine serielle und Telnet-Schnittstelle für die Befehlszeilen- schnittstelle (CLI) und kann diese Schnittstelle auf jedes Servermodul oder Switchmodul in einem Gehäuse umschalten. In den folgenden Unterabschnitten ist beschrieben, wie eine serielle bzw. Telnet-Konsole am DRAC/MC-Modul aktiviert und konfiguriert wird. Konfiguration des System-Setup-Programms am Servermodul Um das System-Setup-Programm zur Umleitung der Textkonsole von einem Servermodul auf die serielle oder Telnet-Schnittstelle des DRAC/MC-Moduls zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: ANMERKUNG: Die nachfolgenden Befehle müssen lokal ausgeführt werden. Wenn diese Schritte vollzogen sind, können Sie die Serverkonsole aus der Ferne auf das DRAC/MC-Modul umleiten.

Schalten Sie das Servermodul ein oder starten Sie es neu.

Drücken Sie unmittelbar <F2>, wenn folgende Meldung angezeigt wird: <F2> = System Setup

Rollen Sie die Liste nach unten und wählen Sie Console Redirection (Konsolenumleitung).

Setzen Sie die Optionen für Integrated Devices (Integrierte Geräte) auf folgende Einstellungen: Remote Terminal Type

ANSI oder VT100/VT200

Enabled ANMERKUNG: Wenn sich das Terminal im VT100-Modus befindet und die Auswahl nicht korrekt angezeigt wird, setzen Sie das Terminal im Menü Properties (Eigenschaften) auf VT200. Die Auswahl sollte nun angezeigt werden. Jede Bewegung des Cursors führt nun dazu, dass die Auswahl verloren geht. Wenn Sie die Auswahl verlieren, schalten Sie wieder zurück auf VT100, und die Auswahl wird erneut angezeigt.

Drücken Sie <Esc>, um das System-Setup-Programm des Servermoduls zu beenden. Verbindung mit dem DRAC/MC-Modul über Minicom zur Emulation einer seriellen Konsole (Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server) Minicom ist das Dienstprogramm für seriellen Zugang bei Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server. ANMERKUNG: Um die korrekte Textanzeige sicherzustellen, verwenden Sie für die Textkonsole ein Xterm-Fenster anstelle des Standardfensters.

Um eine neue Xterm-Sitzung zu starten, geben Sie xterm & an der Eingabeaufforderung ein.

Ziehen Sie die rechte untere Ecke des Fensters mit der Maus auf die Größe 80 x 25.

Geben Sie an der Xterm-Eingabeaufforderung minicom ein.

Konfigurieren Sie Minicom mit den Angaben in Tabelle 1-6 für die Emulation der seriellen Konsole.116 Allgemeine Systemkonfiguration

Wählen Sie Save setup as config_name (Setup als config_name speichern) und drücken Sie die <Eingabetaste>.

Wählen Sie Exit From Minicom (Minicom beenden) und drücken Sie die <Eingabetaste>.

Geben Sie an der Eingabeaufforderung minicom < Minicom-Konfigurations- dateiname

Um das Minicom-Fenster auf 80 x 25 zu vergrößern, ziehen Sie die Ecke des Fensters mit der Maus. Wenn der Anmeldebildschirm angezeigt wird, geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein. ANMERKUNG: Wenn Sie Minicom zur seriellen Konsolenumleitung verwenden, um das BIOS des DRAC/MC-Moduls zu konfigurieren, ist eventuell das Aktivieren der Farbdarstellung in Minicom nützlich. Geben Sie zum Aktivieren von Farbe an der Eingabeaufforderung minicom -c on ein. Informationen zum Einsatz der Telnet-Konsole finden Sie unter „Verwendung einer seriellen oder Telnet-Konsole“ auf Seite 119. Um Minicom zu beenden, drücken Sie <Strg><a><z><x>. Verbindung zum DRAC/MC-Modul mit HyperTerminal zur seriellen Konsolenumleitung (Betriebssystem Windows) HyperTerminal ist das Dienstprogramm für seriellen Zugang unter Windows. Damit Sie die Größe des Konsolenfensters korrekt einstellen können, verwenden Sie Hilgraeve’s HyperTerminal Private Edition 6.3.

Verbinden Sie das Nullmodemkabel mit der seriellen Schnittstelle am DRAC/MC-Modul und mit dem Client-System.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Start , wählen Sie Programme

und klicken Sie dann auf HyperTerminal

Geben Sie einen Namen für die neue Verbindung ein, wählen Sie ein Symbol aus und klicken Sie dann auf

Tabelle 1-2. Minicom-Einstellungen für die Emulation der seriellen Konsole Parameter Erforderliche Einstellung Bit pro Sekunde/Parität/Bits 115200 8N1 Hardware-Flusskontrolle Ja Software-Flusskontrolle Nein Terminal-Emulation ANSI Wähl- und Parameter- einstellungen für Modem Deaktivieren Sie die Einstellungen für init, reset, connect und hangup, sodass sie leer sind. Fenstergröße 80 x 25 (zur Größenänderung rechte untere Fensterecke ziehen)Allgemeine Systemkonfiguration 117

Wählen Sie im Textfeld Connect using: (Verbindung herstellen über) die COM-Schnittstelle auf der Verwaltungsstation (zum Beispiel COM1), mit der das DB-9-Nullmodemkabel verbunden ist, und klicken Sie auf

Konfigurieren Sie die die COM-Schnittelle entsprechend Tabelle 1-7 und klicken Sie dann auf

Klicken Sie auf Datei

Eigenschaften und wählen Sie die Registerkarte Einstellungen

Setzen Sie die Telnet terminal ID: (Telnet-Terminal-ID) auf VT100

Klicken Sie auf Terminal Setup (Terminal-Setup) und setzen Sie Screen Rows (Bildschirmzeilen) auf

Setzen Sie Columns (Spalten) auf

Klicken Sie auf ASCII Setup... (ASCII-Setup...), wählen Sie Wrap lines that exceed terminal width (Zeilen mit Überbreite umbrechen) und klicken Sie auf

Informationen zur Verwendung der seriellen Konsole finden Sie unter „Verwendung einer seriellen oder Telnet-Konsole“ auf Seite 119. Verbindung mit dem DRAC/MC-Modul über Xterm zur Telnet-Konsolenumleitung (Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server) ANMERKUNG: Wenn Sie mit dem Befehl connect server-x über eine Telnet-Konsole die System-Setup- Bildschirme anzeigen, setzen Sie den Terminaltyp für die Telnet-Sitzung im System-Setup auf VT100. ANMERKUNG: Telnet ist auf dem DRAC/MC-Modul standardmäßig deaktiviert. Um Telnet zu aktivieren, verwenden Sie entweder die Registerkarte Configuration (Konfiguration) der webbasierten Benutzerschnittstelle oder das cfgSerial-Objekt, um das DRAC/MC-Modul mit der RACADM-CLI zu konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie im Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User’s Guide (Benutzerhandbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis). Tabelle 1-3. Einstellungen im Dialogfeld für COM-Eigenschaften Parameter Erforderliche Einstellung Bit pro Sekunde: 115200 Datenbits: 8 Parität: Keine Stoppbits: 1 Flusskontrolle: Hardware118 Allgemeine Systemkonfiguration Wenn Sie Telnet bei Red Hat Enterprise Linux oder SUSE Linux Enterprise Server verwenden, führen Sie folgende Schritte durch: ANMERKUNG: Um sicherzustellen, dass der Text korrekt angezeigt wird, verwenden Sie für die Telnet- Konsole ein Xterm-Fenster statt des Standardfensters von Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server.

Verbinden Sie das Nullmodemkabel mit der seriellen Schnittstelle am DRAC/MC-Modul und mit dem Client-System.

Um eine neue Xterm-Sitzung zu starten, geben Sie xterm & an der Eingabeaufforderung ein.

Bevor Sie Telnet verwenden, ändern Sie die Fenstergröße auf 80 x 25.

Um die Verbindung mit dem DRAC/MC-Modul herzustellen, geben Sie an der Xterm- Eingabeaufforderung telnet <IP-Adresse des DRAC/MC-Moduls> ein. ANMERKUNG: Die Standardadresse des DRAC/MC-Moduls lautet 192.168.0.120.

Informationen zum Einsatz der Telnet-Konsole finden Sie unter „Verwendung einer seriellen oder Telnet-Konsole“ auf Seite 119. Verbindung zum DRAC/MC-Modul mit Microsoft Telnet zur Telnet-Konsolenumleitung Um Microsoft Telnet nutzen zu können, müssen Sie zunächst Telnet bei den Windows- Komponenten aktivieren. Nachdem Sie Telnet aktiviert haben, stellen Sie wie folgt eine Verbindung zum DRAC/MC-Modul her:

Öffnen Sie eine Befehlszeile.

Geben Sie telnet < IP-Adresse des DRAC/MC-Moduls

ein und drücken Sie die <Eingabetaste> (dabei ist IP-Adresse die IP-Adresse des DRAC/MC-Moduls und Portnummer ist die Telnet-Portnummer, falls der Vorgabewert von 23 geändert wurde). ANMERKUNG: Die Standardadresse des DRAC/MC-Moduls lautet 192.168.0.120.

Informationen zum Einsatz der Telnet-Konsole finden Sie unter „Verwendung einer seriellen oder Telnet-Konsole“ auf Seite 119.Allgemeine Systemkonfiguration 119 Verwendung einer seriellen oder Telnet-Konsole ANMERKUNG: Wenn Sie Windows XP oder Windows Server 2003 verwenden und bei einer DRAC/MC- Telnetsitzung Probleme auftreten, erhalten Sie weitere Informationen und einen Hotfix im Artikel 824810 der Microsoft Knowledge Base, die auf der Microsoft Support-Website unter support.microsoft.com zur Verfügung steht. ANMERKUNG: Bei einer Verwaltungsstation mit Windows 2000 führt das Drücken von <F2> nicht zum Aufrufen des BIOS-Setups. Um dieses Problem zu beheben, verwenden Sie den Telnet-Client, der im Download für Windows Services for UNIX

3.5 von Microsoft enthalten ist. Sie können Windows

Services for UNIX 3.5 von der Adresse www.microsoft.com/windows/sfu/downloads/default.asp herunterladen. Sie können serielle Befehle oder RACADM-CLI-Befehle in einer seriellen oder Telnet-Konsole eingeben. Weitere Informationen erhalten Sie im Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User's Guide (Benutzerhandbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis) unter „Using the DRAC/MC CLI Commands“ (Verwenden der DRAC/MC-CLI-Befehle).

Die DRAC/MC-Anwendung zeigt auf dem Konsolen-Monitor einen Anmeldebildschirm an.

Melden Sie sich am DRAC/MC-Modul mit dem Standardbenutzernamen root und dem Kennwort calvin an. Die DRAC/MC-CLI-Befehlszeile DRAC/MC: wird angezeigt.

Wenn das Systemgehäuse ausgeschaltet ist, schalten Sie das Gehäuse mit dem folgenden DRAC/MC-CLI-Befehl ein: racadm chassisaction -m chassis powerup ANMERKUNG: Das Ethernet-Switchmodul im E/A-Schacht wird beim Einschalten des System- gehäuses automatisch eingeschaltet. Weitere Informationen über die Konfiguration des Systemgehäuses mit der DRAC/MC-CLI-Schnittstelle erhalten Sie im Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User's Guide (Benutzerhandbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis). ANMERKUNG: Falls Ethernet-Switchmodule installiert sind, wird empfohlen, das Gehäuse vor dem Einsetzen von Servermodulen einzuschalten. Ein Ethernet-Switch braucht eventuell länger zum Hochfahren als die Servermodule, wodurch Funktionen wie PXE fehlschlagen können, weil der Ethernet-Switch noch nicht vollständig gestartet und nicht zum Senden von Datenpaketen bereit ist.120 Allgemeine Systemkonfiguration

Geben Sie zum Einstellen der DRAC/MC-Uhrzeit Folgendes ein: racadm setractime -d yyyymmddhhmmss.mmmmmmsoff Hierfür gilt:

yyyy ist eine 4-stellige Jahresangabe

ist die Stunde (im 24-Stunden-System)

mmmmmm ist die Anzahl der Mikrosekunden

ist ein „+“ oder „-“ für das Vorzeichen des Zeitversatzes

off ist der Zeitversatz in Minuten Beispielweise wird die Zeitangabe Montag, 25. Mai 2004, 13.30:15 wie folgt umgesetzt: racadm setractime -d 20040525133015.000000-300

Falls erforderlich, weisen Sie mit dem folgenden DRAC/MC-CLI-Befehl eine feste IP-Adresse zu: racadm setniccfg -s [<IP-Adresse> <Netzmaske> <Gateway>] Die spezifischen Adressinformationen für das Netzwerk erhalten Sie beim Netzwerk- administrator. Im folgenden Beispiel ist 192.168.0.120 die feste IP-Standardadresse des DRAC/MC, 255.255.255.0 ist die Subnetzmaske und 192.168.1.1 ist die Gateway-Adresse. racadm setniccfg -s 192.168.0.120 255.255.255.0 192.168.1.1

Drücken Sie die <Eingabetaste>.

Geben Sie racadm getniccfg ein, und drücken Sie die <Eingabetaste>. Die aktuellen und festen IP-Adressen werden angezeigt. ANMERKUNG: Standardmäßig ist Telnet deaktiviert.

Um den Telnet-Zugang zum DRAC/MC-Modul zu aktivieren, verwenden Sie den folgenden DRAC/MC-CLI-Befehl: racadm config -g cfgSerial -o cfgSerialTelnetEnable 1

Wenn die serielle Konsole deaktiviert ist, können Sie die Konsole aus der Ferne über die Telnet- Schnittstelle aktivieren. Um die serielle Konsole an der Eingabeaufforderung DRAC/MC: der Telnet-Konsole zu aktivieren, geben Sie die folgenden seriellen CLI-Befehle ein: racadm config -g cfgSerial -o cfgSerialConsoleEnable 1 racadm config -g cfgSerial -o cfgSerialTelnetEnable 1

Geben Sie zum Zurücksetzen des Controllers racreset ein und drücken Sie die <Eingabetaste>.Allgemeine Systemkonfiguration 121 Umleiten der seriellen DRAC/MC-Konsole auf das Ethernet-Switchmodul Leiten Sie die serielle DRAC/MC-Konsole auf die interne serielle Konsolenschnittstelle des Ethernet-Switchmoduls um, indem Sie den folgenden Befehl eingeben: connect switch-n wobei

die Nummer des E/A-Systemgehäuseschachts ist, in dem das Ethernet-Switchmodul installiert ist. ANMERKUNG: Um zur DRAC/MC-Befehlszeile zurückzuschalten, drücken Sie <Eingabetaste><~><.>. Warten Sie nach dem Verbinden des Switchmoduls mit der Konsole, bis das Ethernet-Switch- modul vollständig gestartet ist. Beobachten Sie die Startanzeigen im Terminalfenster und warten Sie auf das Erscheinen der Eingabeaufforderung des Switchmoduls. Drücken Sie mehrere Male die <Eingabetaste>, um sicherzustellen, dass die Terminalverbindung hergestellt ist und dass das Switchmodul mit der CLI-Schnittstelle konfiguriert werden kann. ANMERKUNG: Die Systemanzeige des Switchmoduls ist aus, wenn das Modul eingeschaltet ist und ordnungsgemäß funktioniert. Wenn der Switch vom DRAC/MC deaktiviert wurde oder Probleme mit der Hardware oder Firmware bestehen, leuchtet die Anzeige grün. Aktualisieren der DRAC/MC-Firmware HINWEIS: Bei Aktualisieren der DRAC/MC-Firmware wird die derzeitige Netzwerkverbindung getrennt. Verwenden Sie zum Aktualisieren der DRAC/MC-Firmware eines der folgenden Verfahren:

  • Webbasierte Schnittstelle – Siehe „Verwenden der webbasierte Schnittstelle zum DRAC/MC- Firmware-Update“ auf Seite 121.
  • RACADM CLI – Siehe „Verwenden der RACADM-CLI für den DRAC/MC-Firmware- Update“ auf Seite 123.
  • Firmware-Wiederherstellungskonsole – Siehe „Verwenden der Firmware-Wiederherstellungs- konsole“ auf Seite 124. Verwenden der webbasierte Schnittstelle zum DRAC/MC-Firmware-Update HINWEIS: Das bzw. die DRAC/MC-Module müssen mit der Firmwareversion 1.3 oder höher ausgestattet sein. Zur Unterstützung von redundantem DRAC/MC-Betrieb müssen beide Module über die Firmware- version 1.3 oder höher verfügen. Das Kombinieren von DRAC/MC-Modulen mit Firmwareversionen älter als 1.3 kann dazu führen, dass das Gehäuse die E/A-Module in den Schächten I/O 3 und I/O 4 ohne Eingreifen des Benutzers ausschaltet. HINWEIS: Wenn Sie die Firmware eines DRAC/MC-Moduls auf die Version 1.3 oder höher aktualisieren, installieren Sie zunächst die Version 1.1 oder die Version 1.1.1, bevor Sie die neueste Version installieren (1.3 oder höher). Der direkte Upgrade der Firmware von der Version 1.0 auf die Version 1.3 oder höher wird nicht unterstützt. ANMERKUNG: Um den Firmware-Upgrade zu vereinfachen, laden Sie einen TFTP-Server von http://solarwinds.net herunter. Informationen über die Installation und Konfiguration des SolarWinds TFTP-Servers erhalten Sie auf der Website von SolarWinds.122 Allgemeine Systemkonfiguration HINWEIS: Da das DRAC/MC-Modul beim Firmware-Update eine andere MAC-Adresse verwendet, sendet es nach Abschluss des Updates von sich aus ein ARP-Paket. Durch einen Switch mit aktiviertem Spanning Tree Protocol kann die Übertragung des ARP-Pakets unterbunden werden. Um dieses Problem zu vermeiden, deaktivieren Sie das Spanning Tree Protocol an den Switch-Ports, die mit allen DRAC/MC- Modulen während eines Firmware-Updates verbunden sind.

Kopieren Sie die Binärdatei mgmt.bin in ein Stammverzeichnis des TFTP-Servers.

Melden Sie sich an der webbasierten DRAC/MC-Benutzerschnittstelle an. Siehe „Zugriff über die webbasierte Schnittstelle des DRAC/MC-Moduls“ auf Seite 114.

Klicken Sie im Hauptfenster der webbasierten DRAC/MC-Benutzerschnittstelle auf die Registerkarte Update

Geben Sie im Fenster Firmware Update (Firmware-Update) die IP-Adresse des TFTP-Servers und den Image-Namen mgmt.bin ein.

Klicken Sie auf Update Firmware (Firmware aktualisieren). Der Vorgang des Firmware-Updates kann einige Minuten dauern. Das DRAC/MC-Modul wird danach zurückgesetzt.

Wenn Sie die Firmwareversion 1.1 oder 1.1.1 installiert haben und die DRAC/MC-Firmware auf die Version 1.3 oder höher aktualisieren wollen, wiederholen Sie Schritt 2 bis Schritt 5. Fahren Sie andernfalls mit Schritt 7 fort.

Wenn das System nicht mit zwei redundanten DRAC/MC-Modulen konfiguriert ist

ist das Firmware-Update damit abgeschlossen. Wenn das System mit zwei redundanten DRAC/MC-Modulen konfiguriert ist und die DRAC/MC-Module über die Firmwareversionen 1.1 oder höher verfügen, werden beide Module mit dem gleichen Binär-Image aktualisiert. Wenn Sie von der Firmwareversion 1.0 aktualisieren, gehen Sie wie folgt vor:

Entfernen Sie das aktualisierte DRAC/MC-Modul aus dem System.

Setzen Sie das verbleibende DRAC/MC-Modul im System ein.

Wiederholen Sie Schritt 2 bis Schritt 6. HINWEIS: Nach dem Firmware-Update müssen Sie den Webbrowser-Cache löschen, um sicher- zustellen, dass alle Seiten der webbasierten Benutzerschnittstelle jeweils neu geladen werden.

Löschen Sie nach dem Updatevorgang den Cache des Webbrowsers. Siehe „Löschen des Browser-Caches“ auf Seite 124.Allgemeine Systemkonfiguration 123 Verwenden der RACADM-CLI für den DRAC/MC-Firmware-Update HINWEIS: Wenn Sie die Firmware eines DRAC/MC-Moduls auf die Version 1.3 oder höher aktualisieren, installieren Sie zunächst die Version 1.1 oder die Version 1.1.1, bevor Sie die neue Version installieren (1.3 oder höher). Der direkte Upgrade der Firmware von der Version 1.0 auf die Version 1.3 oder höher wird nicht unterstützt.

Wenn das System mit zwei DRAC/MC-Modulen mit der Firmwareversion 1.0 ausgestattet ist, entfernen Sie ein DRAC/MC-Modul aus dem System.

Kopieren Sie die Binärdatei mgmt.bin in ein Stammverzeichnis des TFTP-Servers.

Melden Sie sich an der seriellen oder Telnet-basierten DRAC/MC-Benutzerschnittstelle an. Siehe „Verwendung einer seriellen oder Telnet-Konsole“ auf Seite 119.

Geben Sie bei der seriellen oder Telnet-Schnittstelle eine Befehlszeile wie im folgenden Beispiel ein: racadm fwupdate -a <TFTP-IP-Adresse> -d mgmt.bin Der Update-Vorgang kann einige Minuten dauern. Das DRAC/MC-Modul wird danach zurückgesetzt. Geben Sie bei der RACADM-Remote-Schnittstelle eine Befehlszeile wie im folgenden Beispiel ein: racadm -r <IP-Adresse> -u <Benutzername> -p <Kennwort> fwupdate -a <TFTP-IP-Adresse> -d mgmt.bin Der TFTP-Download und das Firmware-Update können einige Minuten in Anspruch nehmen. Nach dem Update wird das DRAC/MC-Modul zurückgesetzt. ANMERKUNG: Das RACADM-Remote-Dienstprogramm 5.0.0 ist kompatibel mit der DRAC/MC- Firmwareversion 1.3 oder höher.

Wenn Sie die Firmwareversion 1.1 oder 1.1.1 installiert haben und die DRAC/MC-Firmware auf die Version 1.3 oder höher aktualisieren wollen, wiederholen Sie Schritt 3 und Schritt 4. Fahren Sie andernfalls mit Schritt 6 fort.

Wenn das System nicht mit zwei redundanten DRAC/MC-Modulen konfiguriert ist , ist das Firmware-Update damit abgeschlossen. Wenn das System mit zwei redundanten DRAC/MC-Modulen konfiguriert ist und die DRAC/MC-Module über die Firmwareversionen 1.1 oder höher verfügen, werden beide Module mit dem gleichen Binär-Image aktualisiert. Wenn Sie von der Firmwareversion 1.0 aktualisieren, gehen Sie wie folgt vor:

Entfernen Sie das aktualisierte DRAC/MC-Modul aus dem System.

Setzen Sie das verbleibende DRAC/MC-Modul im System ein.

Wiederholen Sie Schritt 3 bis Schritt 5.124 Allgemeine Systemkonfiguration

Wenn Sie nach dem Firmware-Update die webbasierte DRAC/MC-Schnittstelle verwenden, löschen Sie den Cache des Webbrowsers, damit alle Seiten neu geladen werden. Siehe „Löschen des Browser-Caches“ auf Seite 124. Löschen des Browser-Caches Löschen des Browser-Caches beim Internet Explorer

Wählen Sie den Menüpunkt Extras

Wählen Sie im Fenster Internetoptionen die Registerkarte Allgemein , und klicken Sie bei Temporäre Internetdateien auf Dateien löschen...

Markieren Sie Alle Offlineinhalte löschen

Klicken Sie zweimal auf

Schließen Sie den Webbrowser und starten Sie ihn erneut. Löschen des Browser-Caches bei Mozilla oder Firefox

Wählen Sie den Menüpunkt Bearbeiten Preferences (Einstellungen).

Im Fenster Preferences wählen Sie Advanced (Erweitert)

Wählen Sie Clear Disk Cache (Cache auf der Festplatte löschen).

Wählen Sie Clear Memory Cache (Cache im Hauptspeicher löschen).

Schließen Sie den Browser und starten Sie ihn erneut. Verwenden der Firmware-Wiederherstellungskonsole Wenn die Firmware beschädigt wurde, startet das DRAC/MC-Modul in der Firmwarewieder- herstellungskonsole . Um die Konsole anzuzeigen, verbinden Sie ein Nullmodemkabel von der seriellen DRAC/MC-Schnittstelle mit der Verwaltungsstation, und verbinden Sie sich mit einer Terminal-Emulationssoftware mit dem DRAC/MC-Modul. In der Konsole können Sie die Firmware über einen TFTP-Server oder über die serielle DRAC/MC-Schnittstelle installieren.Allgemeine Systemkonfiguration 125 Integration des Systems im Netzwerk Das System im Wesentlichen ein geschlossenes Netzwerk. Tabelle 1-8, Tabelle 1-9 und Tabelle 1-10 zeigen die Zuweisung der internen und externen Ports. Tabelle 1-4. Interne Netzwerk-Port-Zuweisung Modul-Port E/A-Schacht 1 E/A-Schacht 2 Servermodul 1 LOM 1 1/1 LOM 2 1/1 Servermodul 2 LOM 1 1/2 LOM 2 1/2 Servermodul 3 LOM 1 1/3 LOM 2 1/3 Servermodul 4 LOM 1 1/4 LOM 2 1/4 Servermodul 5 LOM 1 1/5 LOM 2 1/5 Servermodul 6 LOM 1 1/6 LOM 2 1/6 Servermodul 7 LOM 1 1/7 LOM 2 1/7 Servermodul 8 LOM 1 1/8 LOM 2 1/8 Servermodul 9 LOM 1 1/9 LOM 2 1/9 Servermodul 10 LOM 1 1/10 LOM 2 1/10126 Allgemeine Systemkonfiguration ANMERKUNG: 1/x bezeichnet die Port-Nummer x in der CLI-Befehlzeilenschnittstelle. Das Switchmodul setzt die sechs Uplink-Ports standardmäßig auf Autonegotiation. Wenn sich beide Verbindungspartner im Autonegotiationmodus befinden, können Sie entweder gerade durchgeführte oder gekreuzte Kabel verwenden, um das Netzwerk-Switchmodul mit externen Netzwerkgeräten zu verbinden, etwa mit Switches, Routern oder Netzwerkadaptern. Wenn sich die Uplink-Ports des externen Netzwerkgeräts in einem erzwungenen Modus befinden (zum Beispiel 100 Mbps mit Vollduplex oder 1000 Mbps mit Vollduplex), konfigurieren Sie die Uplink-Ports des Switchmoduls auf die gleiche Weise. Zur Verbindung von MDI-Ports mit MDIX-Ports werden gerade durchgehende Twisted-Pair-Kabel verwendet; für MDI-MDI- und MDIX-MDIX-Verbindungen kommen gekreuzte Twisted-Pair-Kabel zum Einsatz. Tabelle 1-5. Uplink-Ports (externe Ports) am Netzwerk-Switch Netzwerk-Switch 1 Netzwerk-Switch 2 1/11 1/11 1/12 1/12 1/13 1/13 1/14 1/14 1/15 1/15 1/16 1/16 Tabelle 1-6. Uplink- oder externe Ports am Gb-Ethernet-Passthrough-Modul (PHY-Modul) Gb-Ethernet- Passthrough 1 Gb-Ethernet- Passthrough 2 1/1 1/1 1/2 1/2 1/3 1/3 1/4 1/4 1/5 1/5 1/6 1/6 1/7 1/7 1/8 1/8 1/9 1/9 1/10 1/10Allgemeine Systemkonfiguration 127 Konfiguration eines Ports bei einem Dell PowerConnect 5316M Ethernet-Switchmodul Das folgende Beispiel zeigt, wie ein Port mit der Kennung „g11“ mit CLI-Befehlen für den Betrieb mit 100 Mb/s konfiguriert wird: console(config)# interface ethernet g11 console(config-if)# no negotiation console(config-if)# speed 100 Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration eines Ports für Halbduplexbetrieb mit CLI-Befehlen (Port g11 dient nur als Beispiel): console(config)# interface ethernet g11 console(config-if)# no negotiation console(config-if)# duplex half Konfiguration eines Ports bei einem Cisco Catalyst Blade Switch 3030-Switchmodul Das folgende Beispiel zeigt, wie ein Port für den Betrieb mit 100 Mb/s und Halbduplex konfiguriert wird. (Beachten Sie, dass der Switch mit dem DRAC/MC-Modul konfiguriert wird und nicht mit dem externen Konsolenport am Switchmodul selbst.)

Melden Sie sich an der seriellen oder Telnet-basierten DRAC/MC-Benutzerschnittstelle an.

Geben Sie den folgenden Befehl ein, um in die privilegierte EXEC-Betriebsart zu gelangen: switch-1> enable

Wechseln Sie in die globale Konfigurationsbetriebsart

Wählen Sie einen bestimmten Port und wechseln Sie in den Schnittstellen-Konfigurations- betriebsart

Setzen Sie die Port-Geschwindigkeit auf 100 Mb/s: switch-1(config-if)# speed 100

Setzen Sie den Port auf Halbduplexbetrieb: switch-1(config-if)# duplex half

Kehren Sie in die privilegierte EXEC-Betriebsart zurück: switch-1(config-if)# end

Beenden Sie die privilegierte EXEC-Betriebsart

Beenden Sie die Konfigurationssitzung: switch-1

logout128 Allgemeine Systemkonfiguration Konfiguration des PowerConnect™ 5316M Ethernet-Switchmoduls Das PowerConnect 5316M Ethernet-Switchmodul ist ein 16-Port-Switch mit 6 Uplinks und 10 Downlinks:

  • Die 6 Uplinks werden mit dem externen Ethernet-Netzwerk verbunden und funktionieren mit 10/100/1000 Mb.
  • Die Downlinks werden mit dem integrierten Ethernet-Controller in den Servermodulen verbunden und funktionieren nur mit 1000 Mb. Weitere Informationen über das PowerConnect 5316M Ethernet-Switchmodul erhalten Sie in der mit dem Modul gelieferten Dokumentation oder auf support.dell.com . Ausführliche Informationen über Interoperabilitätskonfigurationen erhalten Sie in den technischen Anweisungen Link Aggregation Interoperability of the Dell PowerConnect 5316M with Cisco IOS or Cisco CatOS-Based Switches (Link-Aggregation-Interoperabilität von Dell PowerConnect 5316M mit Cisco IOS- oder Cisco CatOS-basierten Switches) auf der Homepage des Geräts unter www.dell.com

ANMERKUNG: Optional steht ein Gb-Ethernet-Passthrough-Modul zur Verfügung, das keine Konfiguration erfordert. Das Gb-Ethernet-Passthrough-Modul muss mit einem 1000-Mb-Port am externen Switch verbunden werden (Ports mit 10 Mb und 100 Mb werden nicht unterstützt). Bevor Sie den Switch konfigurieren, erfragen Sie die folgenden Angaben vom Netzwerk- administrator:

  • Benutzername und Kennwort
  • IP-Adresse der VLAN-1-Schnittstelle, von der aus das Gerät verwaltet werden soll.
  • IP Subnetzmaske für das Netzwerk
  • IP-Adresse des Standard-Gateways Um das PowerConnect 5316M Ethernet-Switchmodul über die interne serielle Schnittstelle des DRAC/MC-Moduls zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor:

Melden Sie sich an der seriellen oder Telnet-basierten DRAC/MC-Benutzerschnittstelle an.

Um die Switch-Konsole über die DRAC/MC-Konsole umzuleiten, geben Sie folgenden Befehl ein: connect switch-x wobei

die Modulsteckplatznummer im Gehäuse ist. Wenn Sie sich beispielsweise mit dem Switchmodul 1 verbinden, geben Sie connect switch-1 ein.

Geben Sie die folgenden Befehle ein, um in die globalen Konfigurationsbetriebsart zu wechseln: console> enable console# configure console(config)#Allgemeine Systemkonfiguration 129

Legen Sie mit dem folgenden Befehl einen Benutzernamen und ein Kennwort mit der höchsten Berechtigungsstufe 15 fest: console(config)# username admin password secret level 15 ANMERKUNG: Der Benutzername „admin“ und das Kennwort „secret“ dienen nur als Beispiele – diese Felder sind vom Benutzer wählbar.

Konfigurieren Sie mit den folgenden Befehlen die feste Adresse für die VLAN-Schnittstelle als 192.168.1.123 (nur Beispiel) und die Subnetzmaske als 255.255.255.0 (nur Beispiel): console(config)# interface vlan 1 console(config-if)# ip address 192.168.1.123 255.255.255.0

Konfigurieren Sie mit den folgenden Befehlen das IP-Standard-Gateway als 192.168.1.1 (nur als Beispiel): console(config-if)# exit console(config)# ip default-gateway 192.168.1.1 ANMERKUNG: Der in diesem Beispiel festgelegte SNMP-Community-String ermöglicht allen Host-Stationen einen SNMP-Zugriff auf den Switch. Wenn Sie den SNMP-Zugriff auf eine einzelne Management-Station beschränken möchten, müssen Sie am Ende des Befehls die spezifische IP- Adresse anfügen.

Konfigurieren Sie mit dem folgenden Befehl den SNMP-Lese-/Schreibzugriff und den Community-String „private“: console(config)# snmp-server community private rw

Stellen Sie sicher, dass die IP-Adresse und das Standard-Gateway ordnungsgemäß zugewiesen wurden, indem Sie die folgenden Befehle ausführen und das Ergebnis überprüfen: console(config)# exit console# show ip interface vlan 1

Sobald Sie die Konfigurationeinstellungen bestätigt haben, speichern Sie die laufende Konfiguration als Startkonfiguration: console# copy running-config startup-config Die Startkonfiguration wird im nicht-flüchtigen Speicher des Switchmoduls gespeichert und wird bei jedem Start des Moduls in die aktive Konfiguration geladen (die sich im RAM befindet). Weitere Informationen und Details über Konfigurationsvorgänge erhalten Sie im Dell PowerConnect 5316M User's Guide (Benutzerhandbuch zum Dell PowerConnect 5316M).130 Allgemeine Systemkonfiguration Aktualisieren der PowerConnect Switchmodul-Firmware Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Herunterladen eines neuen Software-System-Images für das PowerConnect 5316M Ethernet-Switchmodul über einen TFTP-Server. Vor dem Herunter- laden der Software muss der TFTP-Server konfiguriert werden. ANMERKUNG: Sie können einen TFTP-Server von http://solarwinds.net herunterladen. Informationen über die Installation und Konfiguration des SolarWinds TFTP-Servers erhalten Sie auf der Website von SolarWinds. Herunterladen des System-Images Beim Start des Ethernet-Switchmoduls wird das System-Image aus dem Flash-Speicherbereich, wo eine Kopie des System-Image gespeichert ist, dekomprimiert. Beim Herunterladen eines neuen Image wird dieses in einem Bereich gespeichert, der für die andere Kopie des System-Image vorgesehen ist. Beim nächsten Startvorgang dekomprimiert das Ethernet-Switchmodul das derzeit aktive System- Image, falls nicht anders festgelegt. So laden Sie ein System-Image vom TFTP-Server herunter:

Stellen Sie sicher, dass an einem der Ports des Ethernet-Switchmoduls eine IP-Adresse konfiguriert ist und Ping-Befehle an einen TFTP-Server gesendet werden können.

Die herunterzuladende Datei muss auf dem TFTP-Server gespeichert sein (die Datei ros

Geben Sie den Befehl show version ein, um die derzeitige Versionsnummer der Software des Ethernet-Switchmoduls zu überprüfen: console# show version

Geben Sie den Befehl show bootvar ein, um festzustellen, welches System-Image derzeit aktiv ist: console# show bootvar

Geben Sie den Befehl copy tftp://{tftp-Adresse}/{Dateiname} image ein, um ein neues System-Image auf das Ethernet-Switchmodul zu kopieren. Nach dem Herunterladen des neuen Image wird es in dem Bereich gespeichert, der für die andere Kopie des System-Image vorgesehen ist (im Beispiel image-2

  • Ausrufezeichen zeigen den Fortschritt des Kopiervorgangs an. Jedes Ausrufezeichen (!) entspricht 512 Byte übertragener Daten.
  • Ein Punkt zeigt an, dass das Zeitlimit für den Kopiervorgang überschritten wurde. Viele Punkte in einer Reihe zeigen an, dass der Kopiervorgang fehlgeschlagen ist.Allgemeine Systemkonfiguration 131

Wählen Sie das Image für den nächsten Start aus, indem Sie den Befehl boot system eingeben. Geben Sie danach den Befehl show bootvar ein, um zu überprüfen, dass die im Befehl boot system als Parameter eingegebene Kopie für den nächsten Start ausgewählt ist. console# boot system image-2 console# show boot Wenn das Image für den nächsten Start durch Eingabe des Befehls boot system nicht ausgewählt wird, startet das System vom derzeit aktiven Image.

Geben Sie den Befehl reload ein: console# reload

ein, um das Modul neu zu starten. Das Ethernet-Switchmodul wird neu gestartet. Konfiguration des Cisco Catalyst Blade-Switches 3030 Das Cisco Catalyst Blade Switch 3030-Modul ist ein 16-Port-Switch mit 10 Downlinks, 6 Uplinks und einer Konsolenschnittstelle:

  • Vier Uplinks sind für SFP-Module (Small Form-Factor Pluggable) mit Kupfer und Glasfaser vorgesehen. Zwei Uplinks sind 10/100/1000BASE-T-Ports Die Uplinks werden mit dem externen Ethernet-Netzwerk verbunden und funktionieren mit 10/100/1000 Mb.
  • Die Downlinks werden mit dem integrierten Ethernet-Controller im Servermodul verbunden und funktionieren nur mit 1000 Mb.
  • Die externe Konsolenschnittstelle ermöglicht die Verbindung zu einer Verwaltungsstation, wobei das mit dem Modul gelieferte RJ45-auf-DB9-Kabel verwendet wird.
  • Eine interne serielle Verwaltungsschnittstelle ermöglicht den Zugang zum Switchmodul über das DRAC/MC-Modul. Ausführliche Informationen über den Cisco Catalyst Blade Switch 3030 erhalten Sie in der mit dem Modul gelieferten Dokumentation oder auf support.dell.com

Bevor Sie den Switch konfigurieren, erfragen Sie die folgenden Angaben vom Netzwerk- administrator:

  • Benutzername und Kennwort
  • IP-Adresse der VLAN-1-Schnittstelle, von der aus das Gerät verwaltet werden soll.
  • IP Subnetzmaske für das Netzwerk
  • IP-Adresse des Standard-Gateways132 Allgemeine Systemkonfiguration Konfiguration des Cisco-Switches mit einem Browser und einer Verwaltungsstation Wenn Sie den Switch zum ersten Mal einschalten, wird ein automatisches Setup-Programm ausgeführt, das das Zuweisen von IP-Informationen und das Erstellen einer Standardkonfiguration für die weitere Verwendung ermöglicht.

Verbinden Sie eine Verwaltungsstation mit dem Konsolenanschluss am Switch, oder verwenden Sie die webbasierte DRAC/MC-Schnittstelle.

Geben Sie im Browser http://10.0.0.1 ein, und drücken Sie die Eingabetaste

Wenn das Fenster Network Settings (Netzwerkeinstellungen) angezeigt wird, geben Sie die folgenden Werte ein:

  • IP-Adresse des Switches
  • IP-Subnetzmaske für das Netzwerk
  • IP-Adresse des Standard-Gateways
  • Kennwort im Feld Switch Password (Switch-Kennwort)
  • (Optional) Name für den Switch im Feld Host Name (Hostname)
  • Wenn Sie Telnet zur Verwaltung des Switches verwenden wollen, setzen Sie das Feld Telnet Access (Telnet-Zugang) auf Enable (Aktivieren), und geben Sie im Feld Telnet Password (Telnet-Kennwort) ein Kennwort ein. Ändern Sie bei Management Interface (Verwaltungsschnittstelle) nicht den vorgegebenen VLAN-ID-Wert von 1, es sei denn, Sie wollen einen anderen Wert einstellen.

Klicken Sie auf Submit (Senden), um die Switchkonfiguration zu aktualisieren. Konfiguration des Switches mit einer seriellen oder Telnet-Konsole Um das Cisco Catalyst Blade Switch 3030-Switchmodul mit dem DRAC/MC-Modul zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor.

Melden Sie sich an der seriellen oder Telnet-basierten DRAC/MC-Benutzerschnittstelle an.

Um die Switch-Konsole über die DRAC/MC-Konsole umzuleiten, geben Sie folgenden Befehl ein: connect switch-x wobei

die Modulsteckplatznummer im Gehäuse ist. Wenn Sie sich beispielsweise mit dem Switchmodul 1 verbinden, geben Sie connect switch-1 ein.

Wechseln Sie in die privilegierte EXEC-Betriebsart: switch-1> enable

Konfigurieren Sie die Zahl der Telnet-Sitzungen (Zeilen) und wechseln Sie in die Zeilen- konfigurationsbetriebsart: switch-1# line vty 0 15Allgemeine Systemkonfiguration 133

Geben Sie gegebenenfalls ein Telnet-Kennwort ein: switch-1# password Kennwort

Wechseln Sie in die Terminal-Konfigurationsbetriebsart

Wechseln Sie in die Schnittstellen-Konfigurationsbetriebsart, und geben Sie die VLAN- Nummer ein, der die IP-Informationen zugewiesen sind. Der Standardwert ist 1. switch-1(config)# interface vlan vlan-id

Geben Sie die IP-Adresse und die Subnetzmaske ein: switch-1(config-vlan)# ip address IP-Adresse Subnetzmaske

Kehren Sie in die globale Konfigurationsbetriebsart zurück: switch-1(config-vlan)# exit

Geben Sie die IP-Adresse des Standard-Gateways ein: switch-1(config)# ip default-gateway IP-Adresse

Kehren Sie in die privilegierte EXEC-Betriebsart zurück: switch-1(config)# end

Überprüfen Sie die IP-Adresse: switch-1# show interfaces vlan vlan-id

Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die IP-Adresse des Standard-Gateways

überprüfen: switch-1# show ip redirects Gb-Passthrough-Modul Verbindungsnegotiation des Gb-Passthrough-Moduls Ein externer Port am Gb-Passthrough-Modul verhandelt eine Verbindung zum externen Gerät unabhängig davon, ob ein Servermodul installiert ist oder nicht. Dies liegt daran, dass beim Gb- Passthough-Modul für die interne Verbindung zu den Servermodulen die SerDes-Schnittstelle verwendet wird. ANMERKUNG: Das Gb-Ethernet-Modul muss mit einem 1000-Mb-Port am externen Switch verbunden werden (Ports mit 10 Mb und 100 Mb werden nicht unterstützt).134 Allgemeine Systemkonfiguration Die folgenden Fälle beschreiben normales Verhalten des Gb-Passthrough-Moduls, wenn ein externer Port am Modul mit einem externen Switch über ein Kabel verbunden ist.

  • Am externen Switch als auch am Gb-Passthrough-Modul wird eine Verbindung angezeigt, wenn ein Servermodul installiert ist oder eine Gb-Ethernet-Zusatzkarte im Servermodul installiert ist.
  • Eine Verbindung wird nur am externen Switch angezeigt, wenn kein Servermodul installiert ist oder sich keine Gb-Ethernet-Zusatzkarte im Servermodul befindet. Am Gb-Passthrough- Modul wird keine Verbindung angezeigt. Aktivieren von PXE bei einer Gb-Ethernet-Zusatzkarte Um PXE bei einer Gb-Ethernet-Zusatzkarte im Servermodul zu aktivieren, benötigen Sie das Dienstprogramm Intel IBAUtil (Version 3.04.04.00 oder höher). Dieses Dienstprogramm ist verfügbar bei den Downloads unter support.dell.com als Teil der Datei für Intel PRO Gigabit- Adapter. Befolgen Sie zum Aktivieren von PXE den Anweisungen im Dienstprogrammpaket IBAUtil

ANMERKUNG: Bei aktivierem PXE ist Port LOM 1 die Standardverbindung. Aktivieren von PXE bei der Broadcom TOE-NIC-Zusatzkarte Um PXE zu aktivieren oder andere Konfigurationeinstellungen für die optionale Broadcom TOE- NIC-Zusatzkarte zu ändern, drücken Sie während des Systemstarts die Tastenkombination <Strg+S>, um das NIC-Konfigurationsprogramm aufzurufen. Weitere Informationen erhalten Sie in der Dokumentation zum Broadcom-Controller, die sich auf der mit dem System gelieferten Dokumentations-CD befindet, oder auf der Seite für Netzwerkcontroller auf support.dell.com

ANMERKUNG: Bei aktivierem PXE ist Port LOM 1 die Standardverbindung.Konfiguration des KVM-Switchmoduls 135 Konfiguration des KVM-Switchmoduls Dieser Abschnitt enthält Konfigurationsinformationen für die zwei von Ihrem System unterstützten KVM-Switchmodule – das Avocent Analog KVM-Switchmodul (Abbildung 2-1) und das Avocent Digital Access KVM-Switchmodul (Abbildung 2-2). HINWEIS: Das grundlegende Dell™ KVM-Passthrough-Modul vom PowerEdge™ 1855-System wird bei den Dell PowerEdge 1955-Servermodulen (Blades) nicht unterstützt. ANMERKUNG: Die ACI-Schnittstelle am Avocent Analog KVM-Switch kann nur zur Verbindung mit ARI-Schnittstellen an Konsolenswitches von Dell verwendet werden, wobei die aktuelle Firmwareversion installiert sein muss. Verbindungen zu Switches anderen Typs oder anderer Hersteller – einschließlich Avocent Switches – müssen über den PS/2- und den Bildschirmanschluss des Switches hergestellt werden. Verwenden Sie dazu den mit dem Switch ausgelieferten speziellen Dongle. Abbildung 2-1. Avocent Analog KVM-Switchmodul 1 ACI-Port 2 Adapteranschluss für Adapterkabel (2 PS/2-Geräte und Bildschirm) 3 Identifikationsanzeige 4 Betriebsanzeige

1136 Konfiguration des KVM-Switchmoduls Das Analog KVM-Modul kann mit einem der folgenden Verfahren konfiguriert werden:

  • Verbinden Sie ein lokales KVM-Kabel (Dongle) vom Adapteranschluss (siehe Abbildung 2-1) mit einem lokalen KVM und verwenden Sie die OSCAR-Schnittstelle. Siehe „Konfiguration eines KVM mit der OSCAR-Schnittstelle und Direktzugriff“ auf Seite 137.
  • Verbinden Sie ein CAT 5-Kabel von der ACI-Schnittstelle (Analog Console Interface) (siehe Abbildung 2-1) mit einem externen analogen oder digitalen KVM-Switch von Dell. Siehe „Konfiguration eines KVM mit der OSCAR-Schnittstelle und Direktzugriff“ auf Seite 137. Abbildung 2-2. Avocent Digital Access KVM-Switchmodul Das Digital Access KVM-Modul kann mit einem der folgenden Verfahren konfiguriert werden:

Empfohlenes Verfahren ) Verbinden Sie das KVM-Modul mit dem gleichen Subnetz wie das DRAC/MC-Modul über den Ethernet-Anschluss am KVM (siehe Abbildung 2-2), und verwenden Sie die DRAC/MC-Schnittstelle zum Konfigurieren des KVM. Siehe „Konfiguration des Avocent Digital Access KVM-Modul über das DRAC/MC-Modul“ auf Seite 146.

  • Verbinden Sie ein KVM-Kabel (Dongle) vom Adapteranschluss (siehe Abbildung 1-3) mit einem lokalen Gerätesatz aus Tastatur, Bildschirm und Maus. Siehe „Konfiguration eines KVM mit der OSCAR-Schnittstelle und Direktzugriff“ auf Seite 137.
  • Verbinden Sie ein lokales KVM-Kabel vom Adapteranschluss (siehe Abbildung 2-2) mit einem Server Interface Pod (SIP) und ein CAT 5-Kabel vom SIP zu einem externen analogen oder digitalen KVM-Switch von Dell. Siehe „Konfiguration eines KVM mit der OSCAR- Schnittstelle und Direktzugriff“ auf Seite 137. 1 RJ-45-Anschluss (Ethernet-Schnittstelle) 2 Adapteranschluss (für KVM-Adapterkabel - 2 PS/2-Geräte und Bildschirm)

2Konfiguration des KVM-Switchmoduls 137 Konfiguration eines KVM mit der OSCAR-Schnittstelle und Direktzugriff Um ein Analog KVM- oder Digital Access KVM-Switchmodul mit direktem Zugriff über Tastatur, Bildschirm und Maus zu konfigurieren, verwenden Sie die grafische OSCAR-Benutzerschnittstelle (On-Screen Configuration and Reporting). Aufrufen von OSCAR Um OSCAR aufzurufen, betätigen Sie die Taste <Druck>. Das Dialogfeld Main (Hauptfenster) wird geöffnet. HINWEIS: Sie können die Taste <Druck> auch zum Wechseln zwischen Servermodulen verwenden („Soft-Switching“), indem Sie <Druck> betätigen und dann die ersten Zeichen des entsprechenden Namens oder die Nummer eingeben. Wenn eine Verzögerungszeit eingestellt ist und die Tasten- kombination vor Ablauf dieser Zeit gedrückt wird, wird OSCAR nicht angezeigt. Siehe „Konfiguration von OSCAR für Soft-Switching“ auf Seite 139. ANMERKUNG: Zum Aufrufen von OSCAR können Sie auch die Taste <Strg> zweimal innerhalb von einer Sekunde drücken. Zuweisen von Servermodulnamen Mit dem Dialogfeld Names (Namen) können Sie Servermodulen Namen zuweisen, statt sie über die Schachtnummern zu identifizieren. Die Liste Names (Names) ist stets nach Schachtnummer sortiert. So zeigen Sie das Dialogfeld Names (Namen) an:

Rufen Sie OSCAR auf, indem Sie die Taste <Druck> betätigen (oder drücken Sie <Strg> zweimal innerhalb von einer Sekunde). Das Dialogfeld Main (Hauptfenster) wird geöffnet.

Klicken Sie auf Setup - Names (Setup – Namen). ANMERKUNG: Wenn neue Servermodule vom KVM-Switchsystem erkannt werden, wird die Liste auf dem Bildschirm automatisch aktualisisiert. Der Mauszeiger erscheint während der Aktualisierung als Sanduhr. Bis die Liste aktualisiert ist, werden keine Eingaben von der Maus oder der Tastatur angenommen. ANMERKUNG: Die Servermodulnamen werden jeweils für die einzelnen Schächte im KVM-Switch gespeichert. Wenn ein Servermodul umgesetzt wird, gelangt der Name nicht an die neue Position und muss im Dialogfeld Names (Namen) neu zugewiesen werden.138 Konfiguration des KVM-Switchmoduls So weisen Sie Servermodulen Namen zu:

Wählen Sie im Dialogfeld Names (Namen) den Namen oder die Schachtnummer, die Sie ändern wollen, und klicken Sie auf Modify (Ändern).

Geben Sie im Feld New Name (Neuer Name) einen Namen ein. Namen von Servermodulen können bis zu 15 Zeichen lang sein. Zulässige Zeichen sind: A-Z, a-z, 0-9, Leerzeichen und Bindestrich.

, um den neuen Namen in das Dialogfeld Names (Namen) zu übertragen. Die Auswahl wird erst dann gespeichert, wenn Sie auf

im Dialogfeld Names (Namen) klicken.

Wiederholen Sie die Schritte 1-3 für jedes Servermodul im System.

im Dialogfeld Names (Namen), um die Änderungen zu speichern. oder Klicken Sie auf

oder drücken Sie <Esc>, um das Dialogfeld zu verlassen, ohne die Änderungen zu speichern. Anzeige und Auswahl von Schächten und Servermodulen Sie können die Servermodule nach Name oder nach Schacht anzeigen lassen. Die Schachtnummer entspricht der Nummer des Schachts, in dem ein Servermodul installiert ist. Beim ersten Starten von OSCAR wird eine Standardliste nach Name angezeigt. So öffnen Sie das Dialogfeld Main (Hauptfenster):

Betätigen Sie die Taste <Druck>, um OSCAR aufzurufen. Wenn kein Kennwort zugewiesen ist, wird das Dialogfeld Main (Hauptfenster) angezeigt. Wenn ein Kennwort zugewiesen wurde, wird das Dialogfeld Password (Kennwort) angezeigt. Geben Sie das Kennwort ein und klicken Sie auf

Das Dialogfeld Main (Hauptfenster) wird geöffnet. ANMERKUNG: Zum Aufrufen von OSCAR können Sie auch die Taste <Strg> zweimal innerhalb von einer Sekunde drücken. Der Status der Servermodule im System wird in der Spalte rechts im Dialogfeld Main (Hauptfenster) wiedergegeben. In Tabelle 2-1 sind die Statussymbole beschrieben. Tabelle 2-1. OSCAR-Statussymbole Symbol Beschreibung Servermodul ist eingeschaltet Servermodul ist ausgeschaltet oder nicht installiert BenutzerverbindungKonfiguration des KVM-Switchmoduls 139 Auswahl von Servermodulen Im Dialogfeld Main (Hauptfenster) können Sie Servermodule auswählen. Wenn Sie ein Server- modul auswählen, konfiguriert der KVM-Switch die Tastatur und die Maus für das betreffende Servermodul. So wählen Sie ein Servermodul aus:

  • Doppelklicken Sie auf den Servermodulnamen oder die Schachtnummer.
  • Geben Sie die Schachtnummer ein und drücken Sie die <Eingabetaste>.
  • Wenn die Servermodule in der Liste nach Namen sortiert sind (Schaltfläche Name ist aktiviert), geben Sie die ersten Buchstaben des Servermodulnamens ein und drücken Sie zweimal die <Eingabetaste>. Trennen des analogen Benutzers von einem Servermodul Betätigen Sie die Taste <Druck> und danach <Alt><0>. Damit gelangen Sie in einen freien Zustand ohne ausgewähltes Servermodul. Der Statusmerker auf dem Desktop zeigt gegebenenfalls Free (Frei) an. Konfiguration von OSCAR für Soft-Switching Mit Soft-Switching lässt sich zwischen Servermodulen mit einer Tastenkombination umschalten. Sie können mit Soft-Switching auf ein Servermodul umschalten, indem Sie die Taste <Druck> betätigen und dann die ersten Zeichen des Namens oder der Nummer eingeben. Wenn eine Verzögerungszeit eingestellt ist und die Tastenkombination vor Ablauf dieser Zeit gedrückt wird, wird OSCAR nicht angezeigt.

Betätigen Sie die Taste <Druck>, um OSCAR aufzurufen.

Klicken Sie auf Setup - Menu (Setup – Menü).

Wählen Sie Name (Name) oder Slot (Schacht) für Display/Sort Key (Anzeige/Sortierung nach).

Geben Sie bei Delay Time (Verzögerungszeit) die Zahl der Sekunden ein, nach deren Ablauf das Dialogfeld Main (Hauptfenster) angezeigt werden soll, nachdem die Taste <Druck> betätigt wurde.

.140 Konfiguration des KVM-Switchmoduls So schalten Sie mit Soft-Switching auf ein Servermodul um:

Um ein Servermodul auszuwählen, betätigen Sie die Taste <Druck>. Wenn die Server- module in der Liste nach Schacht angezeigt werden, gemäß Schritt 3 (Schaltfläche Slot [Schacht] ist aktiviert), geben Sie die Schachtnummer ein und drücken Sie die <Eingabe- taste>. oder

Wenn die Servermodule in der Liste nach Namen sortiert sind, gemäß Schritt 3 (Schaltfläche Name ist aktiviert), geben Sie die ersten Buchstaben des Servermodulnamens ein und drücken Sie zweimal die <Eingabetaste>. Systemdurchlauf Im Durchlaufmodus wechselt der KVM-Switch automatisch von einem Schacht zum nächsten (Servermodul nach Servermodul). Sie können bis zu 10 Servermodule durchlaufen, indem Sie die entsprechenden Servermodule auswählen und die Zahl der Sekunden festlegen, die jedes Servermodul angezeigt wird. So fügen Sie Servermodule der Liste Scan (Durchlauf) hinzu:

Wenn OSCAR nicht geöffnet ist, betätigen Sie die Taste <Druck>.

Klicken Sie auf Setup - Scan (Setup – Durchlauf).

Das Dialogfeld enthält eine Liste aller angeschlossenen Servermodule. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen jeweils neben den Servermodulen, die beim Durchlauf berücksichtigt werden sollen. oder Doppelklicken Sie auf den Namen oder den Schacht des jeweiligen Servermoduls. oder Drücken Sie <Alt>+ die Nummer des betreffenden Servermoduls. Sie können bis zu 10 Servermodule auswählen.

Geben Sie im Feld Scan Time (Verweilzeit) die Zahl der Sekunden ein (von 3 bis 99), nach deren Ablauf zum nächsten Servermodul weitergeschaltet wird.

Klicken Sie auf OK. So entfernen Sie ein Servermodul von der Liste Scan (Durchlauf):

Deaktivieren Sie im Dialogfeld Scan (Durchlauf) das Kontrollkästchen des Servermoduls, das entfernt werden soll. oder Doppelklicken Sie auf den Namen oder den Schacht des jeweiligen Servermoduls. oder Klicken Sie auf die Schaltfläche Clear (Löschen), um alle Servermodule von der Liste Scan (Durchlauf) zu entfernen.

.Konfiguration des KVM-Switchmoduls 141 So starten Sie den Durchlauf:

Betätigen Sie die Taste <Druck>.

Klicken Sie auf Commands (Befehle).

Wählen Sie Scan Enable (Durchlauf aktivieren) im Dialogfeld Command (Befehle). So halten Sie den Durchlauf an:

Wählen Sie ein Servermodul aus, wenn OSCAR geöffnet ist. oder Bewegen Sie die Maus oder drücken Sie ein beliebige Taste auf der Tastatur, wenn OSCAR nicht geöffnet ist. Der Durchlauf hält beim derzeit ausgewählten Servermodul an. oder Betätigen Sie die Taste <Druck>.

Klicken Sie auf Commands (Befehle).

Deaktivieren Sie die Option Scan Enable (Durchlauf aktivieren). Ändern des Anzeigeverhaltens Im Dialogfeld Menu (Menü) können Sie die Anzeigereihenfolge der Servermodule ändern und eine Aufrufverzögerungszeit für OSCAR einstellen. So zeigen Sie das Dialogfeld Menu (Menü) an:

Betätigen Sie die Taste <Druck>, um OSCAR aufzurufen.

Klicken Sie auf Setup - Menu (Setup – Menü). So stellen Sie die Anzeigereihenfolge der Servermodule im Dialogfeld Main (Hauptfenster) ein:

Wählen Sie Name (Name), um die Servermodule alphabetisch nach Name anzuzeigen. oder Wählen Sie Slot (Schacht), um die Servermodule nummerisch nach Schachtnummer anzuzeigen.

Klicken Sie auf OK. So stellen Sie eine Aufrufverzögerungszeit für OSCAR ein:

Geben Sie die Anzahl Sekunden ein (0-9), die bis zum Öffnen von OSCAR gewartet werden soll, nachdem <Druck> betätigt wurde. Beim Wert <0> wird OSCAR sofort aufgerufen.

Klicken Sie auf OK. Wenn Sie eine Aufrufverzögerung für OSCAR einstellen, lässt sich mit Soft-Switching zwischen Servermodulen umschalten, ohne dass OSCAR angezeigt wird. Zum Umschalten mit Soft- Switching siehe „Konfiguration von OSCAR für Soft-Switching“.142 Konfiguration des KVM-Switchmoduls Steuerung des Statusmerkers Der Statusmerker auf dem Desktop zeigt den Namen des ausgewählten Servermoduls bzw. den Status eines Schachts an. Im Dialogfeld Flag (Merker) können Sie den Statusmerker konfigurieren: Anzeige nach Servermodulname, Ändern der Farbe, Opazität, Anzeigezeit und des Orts auf dem Desktop. So zeigen Sie das Dialogfeld Flag (Merker) an:

Betätigen Sie die Taste <Druck>.

Klicken Sie auf Setup - Flag (Setup – Merker). Anzeige von Versionsinformationen Im Dialogfeld Version (Version) können Sie die Versionsnummern von Firmware, Hardware und FPGA des KVM-Switches sowie die Sprache und Tastaturkonfiguration anzeigen. Um optimale Leistung zu erreichen, sollten Sie die Firmware auf dem neuesten Stand halten. So zeigen Sie die Versionsinformationen an:

Betätigen Sie die Taste <Druck>.

Klicken Sie auf Commands - Display Versions (Befehle – Versionen anzeigen).

In der oberen Hälfte des Felds Version werden die Subsystemversionen im KVM-Switch angezeigt.

oder drücken Sie <Esc>, um das Dialogfeld Version zu schließen. Einrichten von Konsolensicherheitsfunktionen Mit OSCAR lässt sich die KVM-Switchkonsole vor unbefugtem Zugriff schützen. Sie können einen Bildschirmschoner einrichten, der aktiv wird, nachdem die Konsole eine festgelegte Zeitdauer nicht genutzt wurde. Nach der Aktivierung bleibt die Konsole gesperrt, bis Sie eine Taste drücken oder die Maus bewegen. Danach müssen Sie zum Fortsetzen ein Kennwort eingeben. Folgende Einstellungen sind im Dialogfeld Security (Sicherheit) möglich: Konsole mit Kennwortschutz sperren, Kennwort einrichten oder ändern, Bildschirmschoner aktivieren. So zeigen Sie das Dialogfeld Security (Sicherheit) an:

Betätigen Sie die Taste <Druck>.

Klicken Sie auf Setup - Security (Setup – Sicherheit). So setzen oder ändern Sie das Kennwort:

Klicken Sie einmal in das Textfeld New (Neu) und drücken Sie die <Eingabetaste>, oder doppelklicken Sie in das Feld.

Geben Sie das neue Kennwort im Textfeld New (Neu) ein und drücken Sie die <Eingabetaste>. Kennwörter müssen 5 bis 12 Zeichen umfassen und mindestens einen Buchstaben und eine Ziffer enthalten. Bei Kennwörtern wird außerdem zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Zulässige Zeichen sind: A-Z, a-z und 0-9.Konfiguration des KVM-Switchmoduls 143

Geben Sie im Feld Repeat (Wiederholen) das Kennwort erneut ein und drücken Sie die <Eingabetaste>:

, wenn Sie nur das Kennwort ändern wollen, und schließen Sie das Dialogfeld. So sichern Sie die Konsole mit einem Kennwort:

Richten Sie das Kennwort wie oben beschrieben ein.

Wählen Sie Enable Screen Saver (Bildschirmschoner aktivieren).

Geben Sie bei Inactivity Time (Inaktivitätsdauer) die Anzahl Minuten ein (von 1 bis 99), nach deren Ablauf der Kennwortschutz einsetzen und der Bildschirmschoner angezeigt werden soll. VORSICHT: Bildschirme, die nicht ENERGY-STAR-konform sind, können durch Energiesparbetriebs- arten beschädigt werden.

Wählen Sie bei „Mode“ (Art) die Option Energy (Energie), wenn der Bildschirm den ENERGY-STAR-Richtlinien entspricht; wählen Sie andernfalls Screen (Bildschirm).

(Optional) Klicken Sie auf Test , um den Bildschirmschoner 10 Sekunden lang zu testen und dann zum Dialogfeld Security (Sicherheit) zurückzukehren.

So melden Sie sich an der Konsole an:

Betätigen Sie die Taste <Druck>, um OSCAR aufzurufen.

Geben Sie das Kennwort ein und klicken Sie auf

Wenn das Kennwort korrekt eingegeben wurde, erscheint das Dialogfeld Main (Hauptfenster). So richten Sie die automatische Abmeldung von einem Servermodul bei Inaktivität ein:

Klicken Sie im Dialogfeld Main (Hauptfenster) auf Setup - Security (Setup – Sicherheit).

Geben Sie das Kennwort ein und klicken Sie auf

Das Dialogfeld Security (Sicherheit) wird angezeigt.

Geben Sie im Textfeld Inactivity Time (Inaktivitätsdauer) die Zeit ein, nach deren Ablauf Sie automatisch abgemeldet werden.

Klicken Sie auf OK. So heben Sie den Kennwortschutz für die Konsole auf:

Klicken Sie im Dialogfeld Main (Hauptfenster) auf Setup - Security (Setup – Sicherheit).

Geben Sie das Kennwort ein und klicken Sie auf

Klicken Sie im Dialogfeld Security (Sicherheit) einmal in das Feld New (Neu) und drücken Sie die <Eingabetaste>, oder doppelklicken Sie in das Feld. Lassen Sie das Feld leer. Drücken Sie die <Eingabetaste>.144 Konfiguration des KVM-Switchmoduls

Klicken Sie einmal in das Feld Repeat (Wiederholen) und drücken Sie die <Eingabetaste>, oder doppelklicken Sie in das Feld. Lassen Sie das Feld leer. Drücken Sie die <Eingabetaste>.

, wenn sie nur das Kennwort löschen wollen. So aktivieren Sie den Bildschirmschoner ohne Kennwortschutz:

Wenn bei der Konsole das Dialogfeld Security (Sicherheit) nicht kennwortgeschützt ist, fahren Sie mit Schritt 2 fort. oder Wenn die Konsole kennwortgeschützt ist, verfahren Sie nach der obigen Vorgehensweise, und setzen Sie dann mit Schritt 2 fort.

Wählen Sie Enable Screen Saver (Bildschirmschoner aktivieren).

Geben Sie die Anzahl Minuten ein (von 1 bis 99), nach deren Ablauf der Bildschirmschoner aktiviert wird. VORSICHT: Bildschirme, die nicht ENERGY-STAR-konform sind, können durch Energiesparbetriebs- arten beschädigt werden.

Wählen Sie Energy (Energie), falls der Bildschirm den ENERGY-STAR-Richtlinien entspricht; wählen Sie andernfalls Screen (Bildschirm).

(Optional) Klicken Sie auf Test , um den Bildschirmschoner 10 Sekunden lang zu testen und dann zum Dialogfeld Security (Sicherheit) zurückzukehren.

Klicken Sie auf OK. ANMERKUNG: Durch Aktivieren des Bildschirmschoners wird das Servermodul getrennt. So beenden Sie den Bildschirmschoner: Drücken Sie eine beliebige Taste oder bewegen Sie die Maus. So deaktivieren Sie den Bildschirmschoner:

Deaktivieren Sie im Dialogfeld Security (Sicherheit) die Option Enable Screen Saver (Bildschirmschoner aktivieren).

So schalten Sie den Bildschirmschoner direkt ein: Betätigen Sie die Taste <Druck>, und drücken Sie dann <Pause>. ANMERKUNG: Im Dialogfeld Security (Sicherheit) muss die Option Enable Screen Saver (Bildschirmschoner aktivieren) ausgewählt sein.Konfiguration des KVM-Switchmoduls 145 OSCAR-Navigationsübersicht In Tabelle 2-2 sind die verschiedenen Tasten- und Mausfunktionen der OSCAR-Benutzer- schnittstelle aufgeführt. Tabelle 2-2. Tastatur- und Mausnavigation Tastenkombination Funktion Druck

  • Einmal drücken, um OSCAR aufzurufen.
  • Zweimal drücken, um den Tastenanschlag <Druck> an das derzeit ausgewählte Gerät zu senden. HINWEIS: Sie können die Taste <Druck> auch zum Wechseln zwischen Server- modulen verwenden („Soft-Switching“), indem Sie <Druck> betätigen und dann die ersten Zeichen des entsprechenden Namens oder die Nummer eingeben. Wenn eine Verzögerungszeit eingestellt ist und die Tastenkombination vor Ablauf dieser Zeit gedrückt wird, wird OSCAR nicht angezeigt. Siehe „Konfiguration von OSCAR für Soft-Switching“ auf Seite 139. F1 Öffnen des Fensters Help (Hilfe) für das aktuelle Dialogfeld. Esc Schließen des aktuellen Dialogfelds ohne Speichern der Änderungen und Rückkehr zum vorherigen Dialogfeld. Im Dialogfeld Main (Hauptfenster) wird mit dieser Taste OSCAR beendet, und das ausgewählte Servermodul wird angezeigt. Bei einem Meldungsfeld wird mit dieser Taste das Popup-Fenster geschlossen, und das aktuelle Dialogfeld wird angezeigt. Alt Öffnen von Dialogfeldern, Auswählen oder Aktivieren von Optionen und Ausführen von Vorgängen, falls im Zusammenhang mit unterstrichenen oder anderweitig gekennzeichneten Buchstaben verwendet. Alt+X Schließen des aktuellen Dialogfelds und Rückkehr zum vorhergehenden Dialogfeld. Alt+O Auswahl der Schaltfläche OK und danach Rückkehr zum vorhergehenden Dialogfeld. Eingabe Abschließen des Umschaltvorgangs im Dialogfeld Main (Hauptfenster) und Beenden von OSCAR. Einfachklick und Eingabetaste In einem Textfeld wird hiermit der Text zum Bearbeiten ausgewählt, und die Links/ Rechts-Pfeiltasten zum Bewegen der Einfügemarke werden aktiviert. Drücken Sie die <Eingabetaste> erneut, um den Bearbeitungsmodus zu beenden. Oben/Unten-Pfeiltasten Bewegt in Listen die Markierung von einer Zeile zur nächsten. Links/Rechts-Pfeiltasten Beim Bearbeiten eines Textfelds wird mit diesen Tasten die Einfügemarke innerhalb einer Spalte bewegt. Pos1/Ende Bewegt die Markierung zum Anfang bzw. Ende einer Liste. Rücktaste Zum Löschen von Zeichen in einem Textfeld. Entf Zum Löschen von Zeichen in einem Textfeld. Zifferntasten Eingabe über Tastatur oder Zehnerblock. Caps Lock (Umsch) Deaktiviert. Verwenden Sie für Großbuchstaben die Taste <Umsch>.146 Konfiguration des KVM-Switchmoduls Konfiguration und Verwendung des Avocent Digital Access KVM-Moduls Mit dem Avocent Digital Access KVM-Switchmodul lassen sich Servermodule und virtuelle Medien von einem entfernten Standort verwalten. Konfiguration des Avocent Digital Access KVM-Modul über das DRAC/MC-Modul

Öffnen Sie einen unterstützten Browser. Siehe „Unterstützte Web-Browser“ auf Seite 114.

Geben Sie im Feld Address (Adresse) die IP-Adresse des mit dem Avocent Digital Access KVM-Modul verbundenen DRAC/MC ein, und drücken Sie die <Eingabetaste>.

Geben Sie im Feld Logon (Anmeldung) Ihren Benutzernamen und das Kennwort ein, und klicken Sie auf

ANMERKUNG: Der Standardbenutzername lautet root, und das Standardkennwort ist calvin.

Schalten Sie das System ein, in dem das KVM-Modul installiert ist. Stellen Sie sicher, dass die Systemstromversorgungsanzeige grün leuchtet, bevor Sie mit Schritt 5 fortfahren.

Klicken Sie auf die Registerkarte Configuration (Konfiguration) und wählen Sie Network (Netzwerk).

Konfigurieren sie auf der Seite Network Configuration (Netzwerkkonfiguration) die NIC- Einstellungen des Avocent Digital Access KVM-Moduls. In Tabelle 2-3 sind die NIC- Einstellungen beschrieben. ANMERKUNG: Um ordnungsgemäße Kommunikation zwischen dem Avocent Digital Access KVM- Modul und dem DRAC/MC zu gewährleisten, konfigurieren sie die IP-Adresse des Avocent Digital Access KVM-Moduls im gleichen Subnetz wie den DRAC/MC. ANMERKUNG: Um Einstellungen auf der Seite Network Configuration (Netzwerkkonfiguration) ändern zu können, müssen Sie über das Recht Configure DRAC/MC (DRAC/MC konfigurieren) verfügen. Tabelle 2-3. KVM-NIC-Einstellungen Stellung Beschreibung MAC Address (MAC-Adresse) Anzeige der KVM-MAC-Adresse. Use DHCP (DHCP verwenden) (For NIC IP Address) [Für NIC-IP-Adressen] (Standard: Off) Hiermit erhält Dell OpenManage™ die IP-Adresse für den Avocent Digital Access KVM-NIC vom DHCP-Server; deaktiviert die Einstellungen Static IP Address (Feste IP-Adresse), Static Subnet Mask (Feste Subnetzmaske) und Static Gateway (Festes Gateway).Konfiguration des KVM-Switchmoduls 147 Verwenden der Videoanzeige Mit der Videoanzeige lassen sich Servermodule aus der Ferne so einfach anzeigen und verwalten, als wären Sie vor Ort anwesend. Im Dialogfeld „Virtual Media“ (Virtuelle Medien) können Sie aus der Ferne beispielsweise Datensicherungen von Servermodulen, Wiederherstellungen und Betriebssysteminstallationen durchführen.

Geben Sie in einem Browser https://< IP address> ein, wobei <IP-Adresse> die IP-Adresse des DRAC/MC-Moduls ist. ANMERKUNG: Die IP-Standardadresse des DRAC/MC-Moduls lautet 192.168.0.120.

Klicken Sie auf der linken Seite der DRAC-Benutzerschnittstelle auf DRAC/MC

um das Menü zu öffnen.

Öffnen Sie die Videoanzeige (durch Auswahl von Console [Konsole]). Static IP Address (Feste IP-Adresse) Festlegen oder Bearbeiten der festen IP-Adresse für den NIC des Avocent Digital Access KVM-Moduls. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn Use DHCP (DHCP verwenden) ausgewählt ist. ANMERKUNG: Die IP-Standardadresse des Avocent Digital Access KVM- Moduls lautet 192.168.0.121. Static Gateway (Festes Gateway) Festlegen oder Bearbeiten des festen Gateways für den Avocent Digital Access KVM-NIC. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn Use DHCP (DHCP verwenden) ausgewählt ist. Static Subnet Mask (Feste Subnetzmaske) Festlegen oder Bearbeiten der festen Subnetzmaske für den Avocent Digital Access KVM-NIC. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn Use DHCP (DHCP verwenden) ausgewählt ist. Auto Negotiation (Auto-Negotiation) Bestimmt, ob der DRAC/MC automatisch die Einstellungen Duplex Mode (Duplex-Betriebsart) und Network Speed (Netzwerkgeschwindigkeit) setzt, indem er mit dem nächsten Router oder Hub kommuniziert (On) oder ob Duplex Mode (Duplex-Betriebsart) und Network Speed (Netzwerk- geschwindigkeit) manuell eingestellt werden (Off). Duplex Mode (Duplexmodus) Einstellen von Voll- oder Halbduplex entsprechend der Netzwerkumgebung. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn Auto Negotiation (Autonegotiation) auf On gesetzt ist. Network Speed (Netzwerk- geschwindigkeit) Einstellen der Netzwerkgeschwindigkeit auf 100 Mb oder 10 Mb entsprechend der Netzwerkumgebung. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn Auto Negotiation (Autonegotiation) auf On gesetzt ist. Tabelle 2-3. KVM-NIC-Einstellungen (Fortsetzung) Stellung Beschreibung148 Konfiguration des KVM-Switchmoduls

Wählen Sie aus der Liste das Servermodul (Blade) aus, das angezeigt werden soll. ANMERKUNG: Sie können auch mit der Taste <Druck> zwischen Servermodulen wechseln.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Launch Viewer Application (Anzeige starten). Daraufhin wird der Desktop des Servermoduls angezeigt. Sobald Sie mit einem Servermodul verbunden sind, wird der entsprechende Desktop auf Ihrem Bildschirm angezeigt. Dieser Desktop wird in einem separaten Fenster geöffnet, wobei zwei Mauszeiger vorhanden sind: der Mauszeiger des Clients und der Mauszeiger des entfernten Servers, der auch mit der lokalen Maus gesteuert wird. In diesem Fenster können Sie alle normalen Funktionen des Servermoduls bedienen, als wären Sie vor Ort anwesend. Abgleichen der Mauszeiger Die Mausbeschleunigung auf dem Servermodul ist möglicherweise nicht mit dem Mauszeiger auf der Verwaltungsstation synchronisiert, weshalb zwei Mauszeiger im Fenster Viewer Application (Anzeige) erscheinen. Die Vorgehensweise hängt vom Betriebsssystem des Servermoduls ab. Spezifische Anweisungen für verschiedene unterstützte Betriebssysteme erhalten Sie unter „Synchronizing the Mouse Pointers“ (Synchronisieren der Mauszeiger) im Dell Remote Access Controller/Modular Chassis User’s Guide (Benutzerhandbuch zum Dell Remote Access Controller/Modular Chassis). Einstellen der Videoqualität Im Anzeigefenster stehen Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen Sie die Videoanzeige anpassen können. Um die Videoqualität einzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

Klicken Sie am unteren Rand des Fensters Viewer Application (Anzeige), auf Calibrate (Kalibrieren).

Um die Videoqualität automatisch einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche Automatic Video Adjustment (Automatische Videoeinstellung).

Um die Videoqualität manuell einzustellen oder abzustimmen, etwa die Bildschirmposition, klicken Sie auf die jeweilige Videoeinstellschaltfläche im Fenster und passen Sie den Parameter entsprechend an. ANMERKUNG: Für eine optimale Leistung bei der Konsolenumleitung wird eine Servermodul- Videoauflösung von 1024 mal 768 Bildpunkten und 60 Hz Wiederholfrequenz empfohlen. ANMERKUNG: Das Setzen der Einstellung Pixel Noise Ratio (Pixel-Rauschverhältnis) auf Null führt zu mehrfachen Video-Wiederholungsbefehlen und damit zu starker Netzwerkbelastung und flimmernder Anzeige. Sie sollten diese Einstellung auf einen Wert setzen, der eine optimale Videoqualität bei geringer Netzwerkbelastung ermöglicht. ANMERKUNG: Wenn die Anzeigequalität in der Konsolenumleitungsanzeige aufgrund von fehlender Videosynchronisierung abfällt, klicken Sie im Anzeigefenster auf Refresh (Aktualisieren).Konfiguration des KVM-Switchmoduls 149 Verwenden von virtuellen Medien ANMERKUNG: Um die Funktionen für virtuelle Medien nutzen zu können, benötigen Sie das Java- Plugin 1.4.2 oder höher (1.4.x). Um das Sun Java-Plugin zu installieren, rufen Sie http://java.sun.com auf, laden Sie JRE 1.4.2 oder höher herunter (1.4.x), und befolgen Sie die Anweisungen am Bildschirm. Dialogfeld „Virtual Media“ (Virtuelle Medien) Im Dialogfeld Virtual Media (Virtuelle Medien) können Sie sich mit einem Diskettenlaufwerk, einem USB-Gerät oder einem CD/DVD-Gerät auf einem entfernten Server verbinden. Sie können ein CD Drive (CD-Laufwerk) und ein Mass Storage Device (Massenspeichergerät) zugleich auswählen.

  • Für CD Drive (CD-Laufwerk) sind CD-Laufwerk, DVD-Laufwerk oder eine einzelne ISO- Imagedatei auf dem Laufwerk möglich.
  • Für Virtual Mass Storage Device (Virtuelles Massenspeichergerät) sind Diskettenlaufwerk, USB-Key oder andere USB-Wechselspeichergeräte sowie eine ISO-Imagedatei auf dem Gerät möglich. Wenn Sie sich mit einem Gerät verbunden haben, erscheint es in der Videoanzeige der Remote-Konsole. Sie können dann in der Fernvideositzung normal mit dem Gerät arbeiten. (Siehe „Verwenden der Videoanzeige“.) Das Gerät verhält sich so, als wäre es physisch mit dem Server verbunden.

Geben Sie https://< IP-Adresse> ein, wobei <IP-Adresse> die IP-Adresse des DRAC/MC-Moduls ist. ANMERKUNG: Die IP-Standardadresse des DRAC/MC-Moduls lautet 192.168.0.120.

Klicken Sie auf der linken Seite der DRAC-Benutzerschnittstelle auf DRAC/MC

um das Menü zu öffnen.

Klicken Sie in der Liste der Server auf die Schaltfläche für den gewünschten Server. Wenn Sie bereits mit einem anderen Server verbunden sind, trennen Sie zunächst diese Verbindung, indem Sie auf Detach (Trennen) am unteren Rand der Anzeige klicken.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Attach (Verbinden) am unteren Rand der Anzeige. Wenn die Auswahl erfolgt ist, wird die Schaltfläche Launch Media Application (Medienanwendung starten) aktiv.

Wählen Sie Launch Media Application (Medienanwendung starten). Das Dialogfeld „Virtual Media“ (Virtuelle Medien) wird angezeigt. ANMERKUNG: Im Disketten- oder CD/DVD-Laufwerk muss ein zulässiges Medium eingelegt sein, bevor das jeweilige virtuelle Mediengerät verbunden werden kann.150 Konfiguration des KVM-Switchmoduls

Wählen Sie im Feld Floppy Drive (Diskettenlaufwerk) oder CD/DVD Drive (CD/DVD- Laufwerk) das virtuelle Medium, das Sie mit dem virtuellen Mediengerät verbinden wollen.

Klicken Sie auf Browse (Durchsuchen) und wählen Sie das entsprechende Laufwerk.

Klicken Sie auf Connect (Verbinden). Anzeige des Status eines verbundenen Geräts Im Bereich Virtual Media (Virtuelle Medien) sind die Massenspeichergeräte und CD/DVD- Laufwerke aufgeführt, die derzeit verbunden sind. Für jedes verbundene Gerät werden folgende Informationen angezeigt: Ziellaufwerk, Anschlussort des Ziellaufwerks und Anzahl der gelesenen Byte (für dieses Gerät). Gerätefernbetrieb Wenn das Gerät verbunden ist, können Sie es aus der Ferne mit der Videoanzeige steuern, indem Sie im DRAC/MC-Menü die Option Console (Konsole) wählen. Siehe „Verwenden der Videoanzeige”. Starten von einem virtuellen Medium Um von einem virtuellen Mediengerät wie einem CD/DVD-Laufwerk zu starten, müssen Sie eventuell im System-Setup-Programm die Option Boot Sequence (Startreihenfolge) ändern. Hinweise zum Ändern der Startreihenfolge finden Sie unter „Verwenden des System-Setup- Programms“ im Hardware Owner’s Manual (Hardware-Benutzerhandbuch). Installation von Betriebssystemen mit virtuellen Medien

Stellen Sie sicher, dass die Installations-CD für das Betriebssystem im CD-Laufwerk der Verwaltungsstation eingelegt ist.

Stellen Sie sicher, dass das lokale CD-Laufwerk ausgewählt und die Verbindung mit den virtuellen Laufwerken hergestellt ist.

Befolgen Sie die Anweisungen zum Starten vom virtuellen Medium im vorangehenden Abschnitt, um sicherzustellen, dass das BIOS für das Starten vom CD-Installationslaufwerk eingestellt ist.

Folgen Sie den Bildschirmanweisungen, um die Installation zu beenden.Konfiguration des KVM-Switchmoduls 151 Verwenden von virtuellen Medien bei aktivem Server-Betriebssystem

  • Bei einem Server mit Microsoft

werden die virtuellen Medienlaufwerke gemountet und mit einem Laufwerkbuchstaben versehen. Das Verwenden von virtuellen Laufwerken innerhalb von Windows funktioniert ähnlich wie bei physischen Laufwerken. Wenn Sie sich an einer Verwaltungsstation mit dem Medium verbinden, steht das Medium einfach zur Verfügung, indem Sie darauf klicken und den Inhalt durchsuchen.

  • Bei einem Server unter Red Hat

Enterprise Linux oder SUSE

Linux Enterprise Server müssen die virtuellen Laufwerke gemountet werden, bevor sich darauf zugreifen lässt. Bevor Sie das Laufwerk mounten, müssen Sie sich zunächst auf der Verwaltungsstation mit dem Medium verbinden. Red Hat Enterprise Linux erstellt in der Datei /etc/fstab automatisch Bereitstellungspunkte für das virtuelle Disketten- und CD-Laufwerk. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um schnell die zugewiesenen virtuellen Mediengeräte zu identifizieren: cat /var/log/messages | grep Virtual Aktualisieren der KVM-Firmware Verwenden Sie zum Aktualisieren der KVM-Firmware eines der folgenden Verfahren.

  • Webbasierte Schnittstellen
  • RACADM-CLI Verwenden der webbasierte DRAC/MC-Schnittstelle zum Aktualisieren der KVM- Firmware ANMERKUNG: Sie können einen TFTP-Server von http://solarwinds.net herunterladen. Informationen über die Installation und Konfiguration des SolarWinds TFTP-Servers erhalten Sie auf der Website von SolarWinds.

Kopieren Sie die KVM-Binärdatei in ein Stammverzeichnis des TFTP-Servers.

Melden Sie sich in einem unterstützten Internetbrowser an der webbasierten DRAC/MC- Benutzerschnittstelle an. Siehe „Unterstützte Web-Browser“ auf Seite 114.

Wählen Sie KVM Update (KVM-Update) für das Modul, das aktualisiert werden soll.

Klicken Sie im Hauptfenster der webbasierten DRAC/MC-Benutzerschnittstelle auf die Registerkarte Update . Das Fenster Firmware Update (Firmware-Update) wird angezeigt.152 Konfiguration des KVM-Switchmoduls

Geben Sie im Fenster Firmware Update (Firmware-Update) die IP-Adresse des TFTP-Servers und den Namen des KVM-Firmware-Images ein, und wählen Sie die KVM-Firmware als zu aktualisierende Option. ANMERKUNG: Die Länge des Namens für das Firmware-Image für den Digital-KVM ist auf 20 Zeichen begrenzt.

Klicken Sie auf Update Firmware (Firmware aktualisieren).

Der TFTP-Download und das Firmware-Update können einige Minuten in Anspruch nehmen. Nach dem Update wird das KVM-Modul zurückgesetzt. Verwenden der RACADM-Befehlszeilenschnittstelle zum Aktualisieren der KVM- Firmware ANMERKUNG: Sie können einen TFTP-Server von http://solarwinds.net herunterladen. Informationen über die Installation und Konfiguration des SolarWinds TFTP-Servers erhalten Sie auf der Website von SolarWinds.

Kopieren Sie die KVM-Binärdatei in ein Stammverzeichnis des TFTP-Servers.

Melden Sie sich an der seriellen oder Telnet-basierten DRAC/MC-Benutzerschnittstelle an. Siehe „Serielle oder Telnet-Konsolenschnittstelle“ auf Seite 115

Geben Sie den Befehl racadm fwupdate ein, wie im folgenden Beispiel: racadm fwupdate -a <TFTP_IP_Address> -d <kvm_firmware_name> -m kvm