BKH 450 Plus - Säge METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch BKH 450 Plus - METABO und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. BKH 450 Plus von der Marke METABO.
BEDIENUNGSANLEITUNG BKH 450 Plus METABO
1. Die Säge im Überblick
1 Tischverlängerung 2 Spanhaube 3 Parallelanschlag 4 Schiebestock 5 Kranöse 6 Queranschlag mit Keilschneidlade 7 Drehhebel für Höhenverstellung des Sägeblattes 8 Ein-/Aus-Schalter mit Not-Halt-Schalter 9 Griff für Schiebeholz 10 Schlüssel für Sägeblattwechsel 11 Motoreinheit / Spänekasten 12 Tischplatte I_0003de5A.fm 26.6.19 OriginalbetriebsanleitungDEUTSCH
1. Die Säge im Überblick .............3
3.1 Bestimmungsgemäße
3.3 Symbole auf dem Gerät............. 6
Drehhebel für Höhenverstellung
6.2 Tischverlängerung ..................... 9
7.1 Schnitthöhe einstellen.............. 10
7.2 Sägen mit Parallelanschlag ..... 11
7.3 Sägen mit Queranschlag ......... 12
9. Wartung und Pflege...............13
9.1 Sägeblatt wechseln..................13
9.2 Spaltkeil ausrichten..................14
9.3 Höhenverstellung des
Sägeblattes einfetten............... 15
9.4 Maschine aufbewahren............ 15
13. Umweltschutz.........................16
14. Probleme und Störungen...... 16
15. Technische Daten ..................16
Diese Betriebsanleitung wurde so er- stellt, dass Sie schnell und sicher mit Ihrem Gerät arbeiten können. Hier ein kleiner Wegweiser, wie Sie diese Be
triebsanleitung lesen sollten: – Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der Inbetriebnahme ganz durch. Beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. – Diese Betriebsanleitung richtet sich an Personen mit technischen Grundkenntnissen im Umgang mit Geräten wie dem hier beschriebe
nen. Wenn Sie keinerlei Erfahrung mit solchen Geräten haben, sollten Sie zunächst die Hilfe von erfahre
nen Personen in Anspruch nehmen. – Bewahren Sie alle mit diesem Gerät gelieferten Unterlagen auf, damit Sie und alle anderen Benutzer sich bei Bedarf jederzeit informieren können. Bewahren Sie den Kaufbe
leg für eventuelle Garantiefälle auf. – Wenn Sie das Gerät einmal verlei- hen oder verkaufen, geben Sie alle mitgelieferten Geräteunterlagen mit. – Für Schäden, die entstehen, weil diese Betriebsanleitung nicht be- achtet wurde, übernimmt der Her- steller keine Haftung. Die Informationen in dieser Betriebsan- leitung sind wie folgt gekennzeichnet: AGefahr! Warnung vor Personenschäden oder Umweltschäden. BStromschlaggefahr! Warnung vor Personenschäden durch Elektrizität. cEinzugsgefahr! Warnung vor Personenschäden durch Erfassen von Körperteilen oder Klei
dungsstücken. A Achtung! Warnung vor Sachschäden. 3 Hinweis: Ergänzende Informationen. – Zahlen in Abbildungen (1, 2, 3, ...) – kennzeichnen Einzelteile; – sind fortlaufend durchnumme- riert; – beziehen sich auf entsprechende Zahlen in Klammern (1), (2), (3) ... im benachbarten Text. – Handlungsanweisungen, bei denen die Reihenfolge beachtet werden muss, sind durchnummeriert. – Handlungsanweisungen mit beliebi- ger Reihenfolge sind mit einem Punkt gekennzeichnet. – Auflistungen sind mit einem Strich gekennzeichnet.
3.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung Dieses Gerät ist bestimmt für das Längs-, Quer- und Formatschneiden von Massivholz, Spanplatten, Faser
platten, Sperrholz, sowie diesen Werk- stoffen, wenn sie kunststoffbeschichtet oder mit Kunststoffkanten oder Furnier versehen sind. Runde Werkstücke dürfen nicht gesägt werden, da sie durch das rotierende Sägeblatt verdreht werden können. Das Gerät darf nicht zu Nuten einge- setzt werden. Die Spanhaube muss während des Betriebs immer montiert sein. Jede andere Verwendung gilt als be- stimmungswidrig und ist verboten. Für Schäden, die durch bestimmungswidri- ge Verwendung entstehen, übernimmt der Hersteller keine Verantwortung. Umbauten an diesem Gerät oder der Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können beim Betrieb zu unvorherseh
baren Schäden und Gefahren führen.
- Beachten Sie beim Gebrauch die- ses Gerätes die folgenden Sicher- heitshinweise, um Gefahren für Per- sonen oder Sachschäden auszuschließen.
- Beachten Sie die speziellen Sicher- heitshinweise in den jeweiligen Ka- piteln.
- Beachten Sie gegebenenfalls ge- setzliche Richtlinien oder Unfallver- hütungs-Vorschriften für den Um- gang mit Kreissägen. AAllgemeine Gefahren!
- Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in Ordnung – Unordnung im Arbeits- Inhaltsverzeichnis
3. SicherheitshinweiseDEUTSCH
bereich kann Unfälle zur Folge ha- ben.
- Seien Sie aufmerksam. Achten Sie darauf, was Sie tun. Gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie un
- Berücksichtigen Sie Umgebungs- einflüsse. Sorgen Sie für gute Be- leuchtung.
- Vermeiden Sie abnormale Körper- haltung. Sorgen Sie für sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht.
- Benutzen Sie bei langen Werk- stücken geeignete Werkstückaufla- gen.
- Beim Bearbeiten von verunreinig- ten Werkstücken können Zündfun- ken entstehen. Benutzen Sie dieses Gerät nicht in der Nähe von brenn
baren Flüssigkeiten oder Gasen oder in explosionsgefährdeten Be- reichen.
- Dieses Gerät darf nur von Personen in Betrieb gesetzt und benutzt wer- den, die mit Kreissägen vertraut sind und sich der Gefahren beim Umgang jederzeit bewusst sind. Personen unter 18 Jahren dürfen dieses Gerät nur im Rahmen einer Berufsausbildung unter Aufsicht ei
nes Ausbilders benutzen.
- Halten Sie Unbeteiligte, insbeson- dere Kinder, aus dem Gefahrenbe- reich fern. Lassen Sie während des Betriebs andere Personen nicht das Gerät oder das Netzkabel berühren.
- Überlasten Sie dieses Gerät nicht – benutzen Sie dieses Gerät nur im Leistungsbereich, der in den Tech
nischen Daten angegeben ist. BGefahr durch Elektrizität!
- Vermeiden Sie möglichst, dieses Gerät dem Regen auszusetzen. Vermeiden Sie, dieses Gerät in feuchter oder nasser Umgebung zu benutzen. Vermeiden Sie beim Ar- beiten mit diesem Gerät Körperbe- rührung mit geerdeten Teilen (z.B. Heizkörpern, Rohren, Herden, Kühl- schränken). Lagern Sie das Gerät in trockenen Bereichen. Gerät nicht mit Strahlwasser reinigen.
- Verwenden Sie das Netzkabel nicht für Zwecke, für die es nicht be
stimmt ist. AVerletzungs- und Quetschge- fahr an beweglichen Teilen!
- Nehmen Sie dieses Gerät nicht ohne montierte Schutzvorrichtungen in Betrieb.
- Halten Sie immer ausreichend Ab- stand zum Sägeblatt. Benutzen Sie gegebenenfalls geeignete Zuführhil
fen. Halten Sie während des Be- triebs ausreichend Abstand zu an- getriebenen Bauteilen.
- Warten Sie, bis das Sägeblatt still steht, bevor Sie kleine Werkstück- abschnitte, Holzreste usw. aus dem Arbeitsbereich entfernen.
- Bremsen Sie das auslaufende Sä- geblatt nicht durch seitlichen Druck ab.
- Stellen Sie vor Wartungsarbeiten si- cher, dass das Gerät vom Strom- netz getrennt ist.
- Stellen Sie sicher, dass sich beim Einschalten (zum Beispiel nach Wartungsarbeiten) keine Montage
werkzeuge oder losen Teile mehr im Gerät befinden.
- Schalten Sie das Gerät aus, wenn es nicht benutzt wird.
- Berücksichtigen Sie, dass die elek- trische Motorbremse bei einer Stromunterbrechung nicht funktio
niert und es dann länger dauert, bis das Sägeblatt stillsteht. ASchnittgefahr auch bei ste- hendem Schneidwerkzeug!
- Benutzen Sie beim Wechsel von Schneidwerkzeugen Handschuhe.
- Bewahren Sie Sägeblätter so auf, dass sich niemand daran verletzen kann. AGefahr durch Rückschlag von Werkstücken (Werkstück wird vom Sägeblatt erfasst und gegen den Be
diener geschleudert)!
- Arbeiten Sie nur mit korrekt einge- stelltem Spaltkeil.
- Spaltkeil und verwendetes Säge- blatt müssen zueinander passen: Der Spaltkeil darf nicht dicker als die Schnittfugenbreite und nicht dünner als das Stammblatt sein.
- Verkanten Sie Werkstücke nicht.
- Achten Sie darauf, dass das Säge- blatt für das Material des Werk- stücks geeignet ist.
- Sägen Sie dünne oder dünnwandi- ge Werkstücke nur mit feinzahnigen Sägeblättern.
- Benutzen Sie stets scharfe Sä- geblätter.
- Suchen Sie Werkstücke auf Fremd- körper (zum Beispiel Nägel oder Schrauben) ab.
- Sägen Sie nur Werkstücke mit sol- chen Abmessungen, welche ein si- cheres Halten beim Sägen ermögli- chen.
- Sägen Sie niemals mehrere Werk- stücke gleichzeitig – auch keine Bündel, die aus mehreren Einzel- stücken bestehen. Es besteht Un- fallgefahr, wenn einzelne Stücke unkontrolliert vom Sägeblatt erfasst werden.
- Entfernen Sie kleine Werkstückab- schnitte, Holzreste usw. aus dem Arbeitsbereich – das Sägeblatt muss dazu still stehen. cEinzugsgefahr!
- Achten Sie darauf, dass beim Betrieb keine Körperteile oder Klei
dungsstücke von rotierenden Bau- teilen erfasst und eingezogen wer- den können (keine Krawatten, keine Handschuhe, keine Klei- dungsstücke mit weiten Ärmeln; bei langen Haaren unbedingt ein Haar
- Niemals Werkstücke sägen, an de- nen sich –Seile, –Schnüre, – Bänder, – Kabel oder – Drähte befinden oder die solche Materialien enthalten.DEUTSCH
AGefahr durch unzureichende persönliche Schutzausrüstung!
- Tragen Sie einen Gehörschutz.
- Tragen Sie eine Schutzbrille.
- Tragen Sie eine Staubschutzmaske.
- Tragen Sie geeignete Arbeitsklei- dung.
- Bei Arbeiten im Freien ist rutschfes- tes Schuhwerk empfehlenswert. AGefahr durch Holzstaub!
- Einige Holzstaubarten (z.B. von Ei- chen-, Buchen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verur
sachen. Arbeiten Sie in geschlosse- nen Räumen nur mit Absauganlage.
- Achten Sie darauf, dass beim Arbei- ten möglichst wenig Holzstaub in die Umgebung gelangt: – Absauganlage installieren; – Undichtigkeiten in der Absaugan- lage beseitigen; – Für gute Belüftung sorgen. Ein Betrieb ohne Späneabsauganlage ist nur möglich: –im Freien; – bei kurzzeitigem Betrieb (bis max. 30 Betriebsminuten); – mit Staubschutzmaske. AGefahr durch technische Ver- änderungen oder durch den Ge- brauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind!
- Verwenden Sie nur vom Hersteller freigegebene Teile. Dies betrifft ins
besondere: – Sägeblätter (Bestellnummern siehe Technische Daten); – Sicherheitseinrichtungen (Be- stellnummern siehe Ersatzteillis- te).
- Nehmen Sie an den Teilen keine Veränderungen vor. AGefahr durch Mängel am Gerät!
- Pflegen Sie das Gerät sowie das Zubehör sorgfältig. Befolgen Sie die Wartungsvorschriften.
- Überprüfen Sie das Gerät vor jedem Betrieb auf eventuelle Beschädigun- gen: Vor weiterem Gebrauch des Geräts müssen Sicherheitseinrich
tungen, Schutzvorrichtungen oder leicht beschädigte Teile sorgfältig auf ihre einwandfreie und bestim
mungsgemäße Funktion untersucht werden. Überprüfen Sie, ob die be
weglichen Teile einwandfrei funktio- nieren und nicht klemmen. Sämtli- che Teile müssen richtig montiert sein und alle Bedingungen erfüllen. um den einwandfreien Betrieb des Gerätes zu gewährleisten.
- Störungen und Fehler sofort mel- den, nachdem sie bemerkt wurden.
- Beschädigte Schutzvorrichtungen oder Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerk
statt repariert oder ausgewechselt werden. Lassen Sie beschädigte Schalter durch eine Kundendienst
werkstatt auswechseln. Benutzen Sie dieses Gerät nicht, wenn sich der Schalter nicht ein- oder aus
schalten lässt. AGefahr durch Lärm!
- Tragen Sie einen Gehörschutz.
- Achten Sie darauf, dass der Spalt- keil nicht verbogen ist. Ein verboge- ner Spaltkeil drückt das Werkstück seitlich gegen das Sägeblatt. Dies verursacht Lärm.
- Benutzen Sie sehr scharfe Säge- blätter zur Lärmreduktion und zum Energiesparen. AGefahr durch blockierende Werkstücke oder Werkstückteile! Wenn eine Blockade auftritt:
1. Gerät ausschalten.
2. Netzstecker ziehen.
3. Handschuhe tragen.
4. Blockade mit geeignetem Werkzeug
3.3 Symbole auf dem Gerät
Angaben auf dem Typenschild Symbole auf dem Gerät 13 Hersteller 14 Seriennummer 15 Gerätebezeichnung 16 Motordaten (siehe auch "Techni- sche Daten“) 17 Baujahr 18 CE-Zeichen – Dieses Gerät erfüllt die EU-Richtlinien gemäß Konfor
mitätserklärung 19 Entsorgungssymbol – Gerät kann über Hersteller entsorgt werden 20 Abmessungen zugelassener Sägeblätter 21 Gehörschutz benutzen 22 Augenschutz benutzen 23 Betriebsanleitung lesen 24 Nicht ins Sägeblatt fassen 25 Warnung vor einer Gefahrstelle 26 Garantierter Schall-Leistungs- pegel
3.4 Sicherheitseinrichtungen
Spaltkeil Der Spaltkeil (27) verhindert, dass ein Werkstück von den aufsteigenden Zäh- nen erfasst und gegen den Bediener geschleudert wird. Der Spaltkeil ist auf den in den Techni- schen Daten angegebenen Sägebatt- durchmesser abgestimmt und muss während des Betriebs immer montiert sein. Spanhaube Die Spanhaube (28) schützt vor verse- hentlichem Berühren des Sägeblattes und vor herumfliegenden Spänen. Die Spanhaube ist auf den in den Tech- nischen Daten angegebenen Sägeblatt- durchmesser abgestimmt und muss während des Betriebs immer montiert sein. Die Spanhaube muss sich selbststän- dig nach unten senken und darf nicht in einer oberen Stellung festgeklemmt werden. Schiebestock Der Schiebestock (29) dient als Verlän- gerung der Hand und schützt vor verse- hentlichem Berühren des Sägeblattes. Der Schiebestock muss immer verwen- det werden, wenn der Abstand zwi- schen Sägeblatt und Parallelanschlag kleiner ist als 120 mm. Der Schiebestock muss in einem Win- kel von 20° … 30° zur Oberfläche des Sägetisches geführt werden. Wenn der Schiebestock beschädigt ist, muss er ersetzt werden. Griff für Schiebeholz Der Griff für das Schiebeholz (31) wird auf ein passendes Brett (30) ge- schraubt. Er dient zum sicheren Führen kleinerer Werkstücke. Das Brett sollte 400 mm lang, mindes- tens 200 mm breit und 15 – 20 mm hoch sein. Wenn der Griff für Schiebeholz beschä- digt ist, muss er ersetzt werden. – Stufenlos einstellbare Schnitthöhe bis 140 mm. – Ein Unterspannungsrelais verhin- dert, dass das Gerät von allein an- läuft, sobald nach einer Stromunter- brechung wieder Strom vorhanden ist. – Queranschlag – winkeljustierbar; – mit Keilschneidvorrichtung; – Parallelanschlag – mit zwei unterschiedlich hohen Profilflächen zum Anpassen an flache oder hohe Werkstücke. – Anschlagprofil stufenlos verstell- bar in Längsrichtung zum Anpas- sen an Werkstücklänge. – stufenlos verstellbar in Querrich- tung zum Anpassen an Werk- stückbreite. – Alle wichtigen Bedienfunktionen an der Vorderseite. – Tischverlängerung im Lieferumfang: – fest mit dem Untergestell ver- schraubt. – Robuste Stahlblechkonstruktion – hoch belastbar und dauerhaft gegen Korrosion geschützt. – Schiebestock griffbereit am Paral- lelanschlag anklemmbar.
5.1 Not-Halt-Schalter
Das Betätigen des Not-Halt-Schalters stoppt das Sägeblatt schnellstmöglich. Der Not-Halt-Schalter (32) darf nur in Notsituationen betätigt werden. Bei Ge- fahr für Personen oder für Sachwerte betätigen Sie unverzüglich den Not- Halt-Schalter.
5.2 Ein-/Aus-Schalter
In Abhängigkeit von der Ausführung Ih- res Geräts, können unterschiedliche Ein-/Aus-Schalter montiert sein. Variante 1
- Einschalten = grünen Schalter (33) drücken.
- Ausschalten = roten Schalter (34) drücken.
3 Hinweis: Bei Spannungsausfall wird ein Unter- spannungsrelais ausgelöst. Damit wird verhindert, dass das Gerät von allein anläuft, sobald wieder Spannung vor
handen ist. Zum Wiedereinschalten muss der grüne Ein-Schalter erneut be- tätigt werden. Variante 2
- Einschalten = Schalterstellung |.
- Ausschalten = Schalterstellung O. 3 Hinweis: Bei Spannungsausfall wird ein Unter- spannungsrelais ausgelöst. Damit wird verhindert, dass das Gerät von allein anläuft, sobald wieder Spannung vor
handen ist. Sie müssen das Gerät er- neut einschalten, um es zu verwenden.
5.3 Drehhebel für Höhenver-
stellung Über den Drehhebel (35) müssen Sie die Schnitthöhe des Sägeblattes an die Höhe des Werkstückes anpassen.
5.4 Werkstückanschläge
Die Säge ist mit zwei Werkstückan- schlägen ausgerüstet:
- Queranschlag (für Querschnitte): Zusätzlich ist am Queranschlag eine Keilschneidvorrichtung (36) integriert. Der Winkel für Gehrungsschnitte ist an der Winkelskala (37) zwischen 0 bis 45° stufenlos einstellbar. Der Klemmhe- bel (38) zum Arretieren muss beim Sä- gen mit Queranschlag immer festgezo- gen sein. 3 Hinweis: Der Abstand zwischen Anschlagprofil des Queranschlags und Sägeblatt ist werksseitig voreingestellt und nicht ver
- Parallelanschlag (für Längsschnit- te): Das Anschlagprofil (39) muss beim Sä- gen mit Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt stehen. Beim Sägen mit Par
allelanschlag muss dieser mit dem Klemmhebel (41) arretiert sein. – Flügelmuttern (45) zum Befestigen und Lösen des Anschlagprofils: Hohe Anlagefläche (42): – zum Sägen von hohen Werk- stücken. Niedrige Anlagefläche (43): – zum Sägen von flachen Werk- stücken; Längsverstellung (44): – Anpassen des Parallelanschlags an Länge des Werkstücks; Mit Hilfe der eingestanzten Tischplat- tenskala (40) können Sie den Abstand des Parallelanschlags zum Sägeblatt einstellen. Wenn Sie den Schiebestock nicht be- nötigen, können Sie ihn jederzeit griff- bereit an der Klemme (46) am Profil des Parallelanschlags befestigen. AGefahr! Umbauten an der Säge oder der Ge- brauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können beim Betrieb zu unvor
hersehbaren Schäden führen! – Verwenden Sie nur die im Liefer- umfang enthaltenen Teile. – Nehmen Sie an den Teilen keine Veränderungen vor. Wenn Sie die folgenden Hinweise be- achten, wird die Aufstellung keine Prob- leme bereiten:
- Lesen Sie jeden Schritt durch, be- vor Sie ihn ausführen.
- Legen Sie zu jedem Arbeitsschritt die entsprechenden Teile zurecht.
- Maschine auf einem stabilen, ebe- nen Untergrund aufstellen.
- Um die Tischfläche waagerecht auszurichten, gleichen Sie Uneben- heiten oder glatte Stellen im Boden durch geeignete Materialien aus. Kontrollieren Sie anschließend den sicheren Stand des Geräts.
- Der Bereich um die Kreissäge sollte frei von Hindernissen und Stolper- fallen sein.
- Auf ausreichenden Platz zum Hand- haben größerer Werkstücke achten.
6. AufstellenDEUTSCH
Für einen sicheren Stand kann die Ma- schine mit dem Untergrund verschraubt werden:
1. Fertig montierte Maschine am ge-
eigneten Einsatzort aufstellen und Bohrlöcher markieren.
2. Maschine zur Seite stellen und Un-
tergrund mit Bohrungen versehen.
3. Maschine auf den Bohrungen aus-
richten und mit dem Untergrund ver- schrauben. AGefahr durch Holzstaub! Schließen Sie immer eine Absaug- vorrichtung an der Säge an, wenn Sie diese in geschlossenen Räumen betreiben.
6.2 Tischverlängerung
3 Hinweis: Die Stützen der Tischverlängerung müssen fest am Sägetisch verschraubt werden. Tischverlängerung verschrauben
1. Die abgewinkelten Enden der Stüt-
zen in die Schlitze der Querstrebe auf der Rückseite der Säge stecken und nach außen schieben.
2. Stützen mit je einer Sechskant-
schraube (48) und einer Sechskant- mutter (47) wie abgebildet an der Strebe festschrauben. Verschraubungen festziehen Kontrollieren Sie die Verschraubungen am Gerät. Ziehen Sie die Verschrau
bungen mit geeignetem Werkzeug handfest an. Achten Sie bei dem Anziehen der Schrauben auf Folgendes: – Das Gerät muss nach dem Festzie- hen der Schrauben sicher und waa- gerecht stehen. Tischverlängerung ausrichten – Die Oberflächen der Tischverlänge- rung und der Sägetischplatte müs- sen eine Ebene bilden. Tischverlängerung abklappen
1. Sechskantschrauben (48) an beiden
Enden der Stützen lösen und her- ausziehen. Schrauben und Muttern aufbewahren.
2. Die unteren Enden der Stützen
nach innen schieben.
3. Stützen nach oben aushaken und
Tischverlängerung wie abgebildet vorsichtig abklappen. Die Stützen der Tischverlängerung auf die unte
ren Querstreben des Sägetisches auflegen.
Netzkabel: – Verlegen Sie das Netzkabel so, dass es beim Arbeiten nicht stört und nicht beschädigt werden kann. – Schützen Sie das Netzkabel vor Hit- ze, aggressiven Flüssigkeiten und scharfen Kanten. – Das Gerät über eine geeignete Steckverbindung mit dem Strom
netz verbinden. – Verwenden Sie als Verlängerungs- kabel nur Gummikabel mit ausrei- chendem Querschnitt (siehe "Tech- nische Daten"). – Ziehen Sie den Netzstecker nicht am Netzkabel aus der Steckdose. BElektrische Spannung! Setzen Sie die Säge nur in trockener Umgebung ein. Betreiben Sie die Säge nur an einer Stromquelle, die folgende Anforde
rungen erfüllt (siehe auch "Techni- sche Daten"): – Steckdosen vorschriftsmäßig instal- liert, geerdet und geprüft. – Steckdosen bei Dreiphasen-Dreh- strom mit Neutralleiter. – Netzspannung und -frequenz müs- sen mit den auf dem Typenschild der Maschine angegebenen Daten übereinstimmen. – Absicherung gegen Stromschlag durch einen FI-Schalter mit einem Fehlerstrom von 30 mA. – Absicherung gegen Kurzschluss durch eine Netzabsicherung (Kurz- schlussschutzeinrichtung) mit maximal 16
– Den Netzstecker aus der Steckdose ziehen, um das Gerät vom Strom- netz zu trennen. 3 Hinweis: Wenden Sie sich an Ihr Energieversor- gungsunternehmen oder Ihren Elekt- roinstallateur, wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Hausanschluss diese Bedingun- gen erfüllt. 3 Hinweis: Aufgrund des hohen Anlaufstroms des Motors beim Einschalten kann es zu Spannungsschwankungen im Strom- netz kommen, erkennbar an z.B. kurz- zeitig flackernder Beleuchtung. In die- sem Fall hat der Anschlusspunkt eine höhere Netzimpedanz als der empfoh
lene Höchstwert (s. Technische Daten). Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihr Energieversorgungsunternehmen oder Ihren Elektroinstallateur, um den An
schlusspunkt überprüfen zu lassen. A Drehrichtungswechsel! Je nach Phasenbelegung ist es mög- lich, dass sich der Motor falschher- um dreht. Dies kann dazu führen, dass das Holzstück beim Versuch zu Sägen weggeschleudert wird. Daher vor jedem erneuten Anschluss die Drehrichtung prüfen. Drehrichtung prüfen:
1. Gerät betriebsbereit aufstellen und
an das Stromnetz anschließen.
2. Gerät kurz ein- und sofort wieder
ausschalten. 3 Hinweis: Der Brummton nach dem Ausschalten entsteht beim Ansprechen der elektri- schen Motorbremse. Dies bedeutet kei- nen Defekt am Gerät!
3. Drehrichtung des Sägeblatts von
der linken Seite beobachten. Das Sägeblatt muss sich im Uhrzei- gersinn drehen. Wenn sich das Sägeblatt gegen den Uhrzeigersinn dreht: Drehrichtung ändern:
4. Netzkabel vom Anschluss am Gerät
5. Mit einem Schraubendreher den
Phasenwender im Stecker des Ge- rätes hineindrücken und um 180° drehen. A Achtung! Phasenwender nicht direkt an den Kontaktstiften drehen!
6.4 Späneabsauganlage
AGefahr! Die Maschine erzeugt bei der Bear- beitung Holzstaub, deshalb an eine Späneabsauganlage anschließen. Einige Holzstaubarten (z.B. von Bu- chen-, Eichen- und Eschenholz) kön- nen beim Einatmen Krebs verursa- chen. – Arbeiten Sie in geschlossenen Räu- men nur mit einer geeigneten Spä- neabsauganlage. – Verwenden Sie zusätzlich eine Staubschutzmaske, da nicht aller Sägestaub aufgefangen bezie- hungsweise abgesaugt wird. – Ein Betrieb ohne eine geeignete Späneabsauganlage ist nur im Frei
en erlaubt. Die Späneabsauganlage muss folgende Forderungen erfüllen: – Passend zum Durchmesser des Späneabsaugstutzen (siehe Kapitel lieferbares Zubehör). Durchmesser
/h; – Unterdruck am Absaugstutzen der Säge ≥ 530 Pa; – Luftgeschwindigkeit am Absaugstut- zen der Säge ≥ 20 m/s. Zum Anschluss der Baukreissäge an eine Späneabsauganlage benötigen Sie einen Späneabsaugstutzen (siehe Kapi
tel lieferbares Zubehör). Die Späneabsauganlage einschalten, bevor mit dem Sägen begonnen wird. Beachten Sie auch die Bedienungsan- leitung der Späneabsauganlage! AUnfallgefahr! Die Säge darf nur von einer Person zugleich bedient werden. Weitere Personen dürfen sich nur zum Zu- führen oder Abnehmen der Werkstü- cke entfernt von der Säge aufhalten. Kontrollieren Sie vor der Arbeit auf einwandfreien Zustand: – Netzkabel und Netzstecker; – Ein-/Aus-Schalter; – Spaltkeil; – Spanhaube; – Zuführhilfen (Schiebestock, Griff für Schiebeholz). Verwenden Sie persönliche Schutz- ausrüstung: – Staubschutzmaske; – Gehörschutz; – Schutzbrille. Nehmen Sie beim Sägen die richtige Arbeitsposition ein: – vorn an der Bedienerseite; – frontal zur Säge; – links neben der Sägeblattflucht; – bei Zwei-Personen-Betrieb muss die zweite Person ausreichenden Abstand zur Säge haben. Benutzen Sie bei der Arbeit je nach Erfordernis: – Geeignete Werkstückauflagen – wenn Werkstücke nach dem Durchtrennen vom Tisch fallen wür
den; – Späneabsauganlage (Zubehör). Vermeiden Sie typische Bedienungs- fehler: – Bremsen Sie das Sägeblatt nicht durch seitlichen Druck ab. Es be- steht Rückschlaggefahr. – Drücken Sie das Werkstück beim Sägen stets auf den Tisch und ver
kanten Sie es nicht. Es besteht Rückschlaggefahr. – Sägen Sie niemals mehrere Werk- stücke gleichzeitig – auch keine Bündel, die aus mehreren Einzel- stücken bestehen. Es besteht Un- fallgefahr, wenn einzelne Stücke unkontrolliert vom Sägeblatt erfasst werden. cEinzugsgefahr! Niemals Werkstücke schneiden, an denen sich Seile, Schnüre, Bänder, Kabel oder Drähte befinden oder die solche Materialien enthalten. AUnfallgefahr! Versuchen Sie nicht, Späne vom Sä- getisch zu entfernen, während sich das Sägeblatt dreht. Das Sägeblatt muss sich für solche Arbeiten immer in Ruhestellung befinden. 3 Hinweis: Achten Sie bei jedem Sägevorgang da- rauf, dass die Spanhaube das Säge- blatt verdeckt und mit ihrer unteren Vor- derkante auf dem Werkstück aufliegt.
7.1 Schnitthöhe einstellen
AGefahr! Körperteile oder Gegenstände, die sich im Verstellbereich befinden, können vom laufenden Sägeblatt er
fasst werden! Verstellen Sie die Schnitthöhe nur, wenn das Sägeblatt stillsteht! AGefahr! Während der Höhenverstellung dür- fen sich keine anderen Personen im Gefahrenbereich aufhalten. Drehen Sie den Drehhebel immer mit beiden Händen. So reduzieren Sie die Gefahr von Verletzungen und Quetschungen! Die Schnitthöhe des Sägeblattes muss an die Höhe des Werkstückes ange
passt werden: Das Sägeblatt muss mindestens so weit aus dem Tisch her
ausragen, wie das wie das zu sägende Werkstück hoch ist. Die Spanhaube muss mit ihrer unteren Vorderkante auf dem Werkstück aufliegen. Schnitthöhe einstellen
1. Drehhebel (49) gegen den Uhrzei-
gersinn bis zum Anschlag drehen, halten und Sägeblatt anheben oder absenken. 3 Hinweis: Um ein eventuelles Spiel bei der Schnitthöhenverstellung auszugleichen, fahren Sie das Sägeblatt immer von un- ten in die gewünschte Position.
7.2 Sägen mit Parallelan-
schlag Das Anschlagprofil des Parallelan- schlags muss auf das zu sägende Werkstück angepasst werden. Parallelanschlag an Werkstückhöhe anpassen
1. Flügelmuttern (53) lösen und An-
schlagprofil abnehmen.
2. Je nach Werkstückhöhe die hohe
Anlagefläche (50) oder niedrige An- lagefläche (51) montieren.
3. Anschlagprofil mit Flügelmuttern
4. Parallelanschlag mit dem Klemmhe-
bel (54) fixieren. Parallelanschlag an Werkstücklänge anpassen
1. Flügelmuttern (53) lösen und An-
schlagprofil abnehmen.
2. Anschlagprofil in Längsrichtung (52)
an Länge des Werkstücks anpas- sen.
3. Anschlagprofil mit Flügelmuttern
4. Parallelanschlag mit dem Klemm-
hebel (54) fixieren. Sägen mit Parallelanschlag
1. Parallelanschlag (57) von oben auf
das Führungsprofil (59) an der Vor- derseite der Säge setzen.
2. Mit Hilfe der eingestanzten Tisch-
plattenskala (56) den Abstand des Parallelanschlags zum Sägeblatt einstellen.
3. Parallelanschlag mit dem Klemmhe-
bel (58) fixieren. AGefahr! Wenn der Abstand zwischen Paral- lelanschlag und Sägeblatt weniger als 120 mm beträgt, muss der Schie- bestock verwendet werden. 3 Hinweis: Wenn der Schiebestock nicht ge- braucht wird, kann er an der Klemme (55) am Anschlagprofil befestigt wer- den.
4. Schnitthöhe des Sägeblattes ein-
5. Motor einschalten.
6. Werkstück am Parallelanschlag ent-
lang langsam an das Sägeblatt füh- ren und in einem Arbeitsgang durchsägen.
7. Gerät ausschalten, wenn nicht un-
mittelbar weitergearbeitet werden soll. 3 Hinweis: Wenn Sie den Parallelanschlag nicht benötigen, können Sie ihn griffbereit mit der Aussparung (60) in die Einhänge- schraube (61) am vorderen rechten Tischbein einhängen. Parallelanschlag zum Längsschnei- den von Massivholz einstellen
1. Hinteres Ende des Parallelan-
schlags (62) auf Höhe des Mittelpunktes (64) zwischen Säge-
blattwelle (63) und Sägeblattanfang (65) einstellen. A Achtung! Führen Sie nach jedem Sägevorgang das Werkstück zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag vorsichtig mit dem Schiebestock zum hinteren Be
reich das Sägetisches und nehmen es dort vom Tisch. Parallelanschlag zum Schneiden von Platten einstellen
1. Hinteres Ende des Parallelan-
schlags (66) auf die maximal mögli- che Länge, mindestens aber auf Höhe der Sägeblattwelle (67) ein- stellen. A Achtung! Führen Sie nach jedem Sägevorgang das Werkstück zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag vorsichtig mit dem Schiebestock zum hinteren Be
reich das Sägetisches und nehmen es dort vom Tisch. Parallelanschlag als Längenan- schlag für Querschnitte einstellen Zum Sägen schmaler Werkstücke kön- nen Sie den Parallelanschlag als Län- genanschlag verwenden.
1. Queranschlag (70) auf den Tisch
schlags (68) auf die Höhe des Sä- geblattanfangs (69) einstellen. AGefahr! Wenn sich das Werkstück verkeilt, kann es unkontrolliert weggeschleu
dert werden. Stellen Sie den Paralle- lanschlag so ein, dass die Werkstückenden keinen gleichzeiti
gen Kontakt mit Sägeblatt und Paral- lelanschlag haben. A Achtung! Führen Sie nach jedem Sägevorgang das Werkstück zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag vorsichtig mit dem Schiebestock zum hinteren Be
reich das Sägetisches und nehmen es dort vom Tisch.
7.3 Sägen mit Queranschlag
1. Queranschlag auf den Tisch klap-
2. Gewünschten Anschlagwinkel ein-
stellen und mit Klemmhebel (71) ar- retieren. Der Queranschlag kann für Gehrungsschnitte um maximal 45° verstellt werden.
3. Schnitthöhe des Sägeblattes ein-
4. Motor einschalten.
5. Werkstück mit dem Queranschlag
langsam an das Sägeblatt führen und in einem Arbeitsgang durchsä
6. Gerät ausschalten, wenn nicht un-
mittelbar weitergearbeitet werden soll. 3 Hinweis: Wenn Sie den Queranschlag nicht be- nötigen, klappen Sie ihn nach unten.
1. Quadratisches oder rechteckiges
Kantholz auf die gewünschte Keil
länge sägen (Siehe "Sägen mit Queranschlag" und "Sägen mit Par- allelanschlag").
2. Werkstück fest in die Keilschneid-
vorrichtung (72) pressen.
3. Maschine starten.
AGefahr! Beim Schneiden von Keilen besteht erhöhte Verletzungsgefahr, da nah am Sägeblatt gearbeitet wird. Führen Sie folgende Schritt nur mit Hilfe des Schiebestocks aus.
4. Queranschlag mit Werkstück lang-
sam an das Sägeblatt heranführen und in einem Arbeitsgang durchsä
5. Maschine stoppen und Sägeblatt
6. Queranschlag zurückziehen und
- Vor dem Zuschneiden: Probeschnit- te an passenden Reststücken durchführen.
- Werkstück stets so auf den Säge- tisch auflegen, dass es nicht umkip- pen oder wackeln kann (z.B. bei ei- nem gewölbten Brett, die nach außen gewölbte Seite nach oben).
- Bei langen Werkstücken: geeignete Werkstückauflagen, zum Beispiel Rollenständer oder Zusatztisch (sie
he "Lieferbares Zubehör") verwen- den.
- Oberflächen der Auflagetische sau- ber halten – insbesondere Harz- rückstände mit einem geeigneten Wartungs- und Pflegespray (Zube
hör) entfernen. AGefahr! Vor allen Wartungs- und Reinigungsar- beiten Netzstecker ziehen. – Weitergehende Wartungs- oder Re- paraturarbeiten, als die in diesem Kapitel beschriebenen, dürfen nur Fachkräfte durchführen. – Beschädigte Teile, insbesondere Si- cherheitseinrichtungen, nur gegen Originalteile austauschen. Teile, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können zu unvor
hersehbaren Schäden führen. – Nach Wartungs- und Reinigungsar- beiten alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und über
9.1 Sägeblatt wechseln
AGefahr! Kurz nach dem Sägen kann das Sä- geblatt sehr heiß sein – Verbren- nungsgefahr! Lassen Sie ein heißes Sägeblatt abkühlen. Reinigen Sie das Sägeblatt nicht mit brennbaren Flüssigkeiten. Schnittgefahr besteht auch am ste- henden Sägeblatt. Tragen Sie beim Wechsel des Sägeblattes Handschu- he. Beim Zusammenbau unbedingt Drehrichtung des Sägeblattes be- achten!
1. Sägeblatt ganz nach unten absen-
2. Schutzdeckel (74) am Spänekasten
entfernen. Dafür: – Schraube (73) gegen den Uhr- zeigersinn um 90° drehen: Der Schutzdeckel (74) löst sich. Schutzdeckel nach rechts zie- hen und nach unten herausfüh- ren und aufbewahren. AGefahr! – Werkzeug zum Lösen des Säge- blattes nicht verlängern. – Spannschraube nicht durch Schläge auf das Werkzeug lösen.
3. Spannschraube (75) der Sägeblatt-
befestigung mit Schraubenschlüssel lösen (Linksgewinde!). Zum Gegen
halten Maulschlüssel am äußeren Sägeblattflansch (77) ansetzen.
4. Äußeren Sägeblattflansch (77) vor-
sichtig von der Sägeblattwelle neh- men. Dabei Sägeblatt festhalten.
5. Sägeblatt von der Sägeblattwelle
9. Wartung und Pflege
(76) und äußeren Sägeblattflansch (77) reinigen. AGefahr! Verwenden Sie keine Reinigungsmit- tel (z.B. um Harzrückstände zu be- seitigen), welche die Leichtmetall- bauteile angreifen können; die Festigkeit der Teile kann sonst be- einträchtigt werden.
7. Neues Sägeblatt auflegen (Dreh-
richtung beachten!). AGefahr! Verwenden Sie nur geeignete Sä- geblätter, die EN 847-1 entsprechen (siehe "Technische Daten") – bei un
geeigneten, beschädigten oder de- formierten Sägeblättern können durch die Fliehkraft Teile explosi
onsartig weggeschleudert werden. Nicht verwendet werden dürfen: – Sägeblätter, deren angegebene Höchstdrehzahl niedriger ist als die Drehzahl der Sägewelle (Sie
he „Technische Daten“); – Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS oder HS); – Sägeblätter mit sichtbaren Be- schädigungen oder Deformatio- nen; – Trennscheiben. AGefahr! – Montieren Sie das Sägeblatt nur mit Originalteilen. – Verwenden Sie keine Reduzier- ringe; das Sägeblatt kann sich sonst lösen. – Sägeblätter müssen so montiert sein, dass sie ohne Unwucht und Schlag laufen und sich beim Betrieb nicht lösen können.
8. Äußeren Sägeblattflansch (77) auf-
legen (die zwei Mitnehmernasen am äußeren Sägeblattflansch müssen in die beiden Aussparungen der Sä
geblattwelle greifen). AGefahr! – Werkzeug zum Festschrauben des Sägeblattes nicht verlängern. – Spannschraube nicht durch Schläge auf das Werkzeug fest- ziehen.
9. Spannschraube (75) der Sägeblatt-
befestigung in die Sägeblattwelle drehen (Linksgewinde!) und festzie
hen. Zum Gegenhalten Ringschlüs- sel am äußeren Sägeblattflansch (77) ansetzen.
10. Schutzdeckel (79) am Spänekasten
montieren. Dafür: – Schutzdeckel (79) links einset- zen, rechts andrücken und Schraube (78) im Uhrzeigersinn um 90° drehen: Der Schutzde- ckel ist fixiert.
9.2 Spaltkeil ausrichten
3 Hinweis: Der Spaltkeil ist bereits werksseitig auf das Sägeblatt ausgerichtet. Trotzdem ist es notwendig, regelmäßig den Ab
stand des Spaltkeils zum Sägeblatt zu kontrollieren und ggf. auszurichten. Zum Ausrichten des Spaltkeils zu- nächst:
1. Sägeblatt ganz nach unten absen-
2. Schutzdeckel (81) am Spänekasten
entfernen. Dafür: – Schraube (80) gegen den Uhr- zeigersinn um 90° drehen: Der Schutzdeckel (81) löst sich. Schutzdeckel nach rechts zie- hen und nach unten herausfüh- ren und aufbewahren. Abstand zum Sägeblatt einstellen: Der Abstand zwischen dem äußeren Rand des Sägeblattes und dem Spalt
keil muss zwischen 3 und 8 mm betra- gen. Der Spaltkeil muss mindestens ebenso- weit wie das Sägeblatt aus dem Säge- tisch herausragen.
1. Kepsmutter (82) an Spaltkeilhalte-
rung um eine Umdrehung lösen.
2. Spaltkeil im Abstand zum Sägeblatt
3. Spaltkeilhöhe an Sägeblatt anpas-
sen. 3 Hinweis: Achten Sie beim Festziehen der Keps- mutter darauf, dass die beiden Nasen (83) am Gegenstück der Spaltkeilhalte- rung in der Schiene der Spaltkeilhalte- rung verlaufen.
4. Kepsmutter festziehen.
Nach dem Ausrichten das Sägeblatt wieder auf die gewünschte Höhe anhe
ben und Schutzdeckel am Spänekasten montieren.
9.3 Höhenverstellung des
Sägeblattes einfetten
1. Drehhebel (85) gegen den Uhrzei-
gersinn bis zum Anschlag drehen, halten und in höchste Position an- heben.
2. Gleitflächen der Höhenverstellung
(84) einfetten und Sägeblatt mehr- mals anheben und absenken, um das Fett auf den Gleitflächen gleich- mäßig zu verteilen.
9.4 Maschine aufbewahren
AGefahr! Bewahren Sie das Gerät so auf, – dass es nicht von Unbefugten in Gang gesetzt werden kann und – sich niemand am stehenden Ge- rät verletzen kann. A Achtung! Gerät nicht ungeschützt im Freien oder in feuchter Umgebung aufbe
Vor jedem Einschalten – Sichtprüfung, ob Abstand zwischen Sägeblatt und Spaltkeil 3 bis 8
und beträgt. – Sichtprüfung, ob Sägeblatt und Spaltkeil in einer Flucht liegen. – Prüfen, ob Netzkabel und Netz- stecker unbeschädigt sind. Defekte Teile durch Elektrofachkraft erset- zen lassen. Bei jedem Ausschalten Prüfen, ob Nachlauf des Sägeblattes länger als 10 Sekunden dauert. Wen- den Sie sich bei längerem Nachlauf an eine anerkannte Fachwerkstatt! Täglich – Kontrollieren Sie, ob der Not-Halt- Schalter (86) einwandfrei funktio- niert. Benutzen Sie kein Gerät mit defektem Not-Halt-Schalter. Lassen Sie einen defekten Not-Halt-Schal
ter durch eine Elektrofachkraft repa- rieren. 1 x im Monat (bei täglichem Gebrauch) – Sägespäne mit Staubsauger oder Pinsel entfernen. – Führung des Queranschlags ölen. – Hebelvorrichtung für Höhenver- stellung einfetten (siehe 9.3). Alle 300 Betriebsstunden Alle Schraubverbindungen prüfen, ggf. festziehen.
- Sägeblatt vollständig absenken.
- Anbauteile (Längs- und Parallelan- schlag, Schiebeschlitten, Tischver- längerung) entfernen oder sichern.
- Beim Transportieren nicht am Dreh- hebel (Höhenverstellung des Säge- blatts) festhalten.
- Beim Versand nach Möglichkeit die Originalverpackung verwenden. Krantransport Verwenden Sie für den Krantransport die hochklappbaren Kranösen am Sä
getisch. AGefahr! Beim Krantransport könnten sich be- wegliche Teile wie Parallelanschlag, Ringschlüssel, o.Ä. lösen und herun- terfallen. Entfernen oder sichern Sie bewegli- che und lose Anbauteile vor dem Transport. Für besondere Aufgaben erhalten Sie im Fachhandel folgendes Zubehör – die Abbildungen finden Sie auf der hinteren Umschlagseite: A Späneabsaugstutzen Durchmesser 100 mm, zum An- schluss der Baukreissäge an eine Späneabsauganlage, B Wartungs- und Pflegespray zum Entfernen von Harzrückstän- den und zum Konservieren der Me- talloberflächen. C Rollenständer RS 420 D Sägeblatt HM 450 × 3,8 × 30 66 Wechselzahn für Vollholz, Längs- und Querschnitte. E Sägeblatt HM 450 × 3,5 × 30 32 Flachzahn angefast für raue Ein- satzbedingungen, Bauholz, Scha- lungsbretter, Betonreste, Gasbe- ton, Spanplatten. AGefahr! Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt. Mit reparaturbedürftigen Metabo Elek- trowerkzeugen wenden Sie sich bitte an Ihre Metabo-Vertretung. Adressen siehe www.metabo.com. Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com herunterladen.
11. Lieferbares Zubehör
12. ReparaturDEUTSCH
Das Verpackungsmaterial des Gerätes ist zu 100 % recyclingfähig. Ausgediente Elektrowerkzeuge und Zu- behör enthalten große Mengen wertvol- ler Roh- und Kunststoffe, die einem Recyclingprozess zugeführt werden müssen. Diese Anleitung wurde auf chlorfrei ge- bleichtem Papier gedruckt. AGefahr! Vor jeder Störungsbeseitigung:
1. Gerät ausschalten.
2. Netzstecker ziehen.
3. Warten bis Sägeblatt steht.
Nach jeder Störungsbeseitigung alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und überprüfen. Motor läuft nicht Unterspannungsrelais wurde durch vor- übergehenden Spannungsausfall aus- gelöst: – Erneut einschalten. Keine Netzspannung: – Kabel, Stecker, Steckdose und Si- cherung prüfen. Motor überhitzt, z.B. durch stumpfes Sägeblatt oder Spänestau im Gehäuse: – Ursache der Überhitzung beseiti- gen, einige Minuten abkühlen las- sen, dann erneut einschalten. Motor erhält zu geringe Netzspannung: – Kürzere Zuleitung oder Zuleitung mit größerem Querschnitt verwen- den (≥ 2,5 mm
– Stromversorgung von Elektrofach- kraft überprüfen lassen. Sägeleistung lässt nach Sägeblatt stumpf (Sägeblatt oder Werk- stück hat evtl. Brandflecke auf der Oberfläche): – Sägeblatt austauschen (siehe Kapi- tel "Wartung und Pflege"). Spänestau Keine bzw. zu schwache Absauganlage angeschlossen: – Späneabsaugstutzen (Siehe "Liefer- bares Zubehör") und Absauganla- ge anschließen oder – Absaugleistung der Absauganlage erhöhen. Drehhebel für Höhenverstellung des Sägeblattes schwergängig Hebelvorrichtung für Höhenverstellung verharzt: – Hebelvorrichtung für Höhenverstel- lung reinigen und mit Reinigungs- und Pflegespray (Siehe ’’Lieferba
res Zubehör’’) ölen (siehe Kapitel „Wartung und Pflege“).
15. Technische Daten
Spannung V 400 / (3~ 50 Hz) Nennstrom A 7,5 Absicherung min. A 16 Schutzart IP 54 Drehzahl Motor min
Leistung Motor Aufnahmeleistung P
Ohm 5,5 kW S6 40% 3,2 kW S1 100% 0,25 Schnittgeschwindigkeit Sägeblatt ca. m/s 66 Dicke des Spaltkeils mm 3,0 Sägeblatt Sägeblattdurchmesser (außen) Sägeblattbohrung (innen) Schnittbreite Max. Grundkörperdicke des Sägeblattes
> 3,2 ≤ 2,8 Schnitthöhe mm 140DEUTSCH
Abmessungen Länge Sägetisch Breite Sägetisch Länge Tischverlängerung Breite Tischverlängerung Höhe (Sägetisch) Höhe (über alles)
Gewicht komplett ca. kg 102 Garantierter Schall-Leistungspegel nach
Schall-Druckpegel nach DIN EN ISO 19085-10* Messmethode: unter Last Druckpegel am Ohr des Bedieners Unsicherheit K dB (A) dB (A) dB (A)
Umgebungstemperaturbereich °C –10 … +40
- Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeitsplatzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt, kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind oder nicht. Faktoren, welche den aktuellen am Arbeitsplatz tatsächlich vor
handenen Immissionspegel beeinflussen, beinhalten die Eigenart des Arbeitsraumes und andere Geräuschquellen, d. h. die Zahl der Maschinen und anderer benachbarter Arbeitsvorgänge. Die zulässigen Arbeitsplatzwerte können ebenso von Land zu Land variieren. Diese Information soll jedoch den Anwender befähigen, eine bessere Abschätzung von Gefährdung und Risiko vorzunehmen.NEDERLANDS
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