METABO KS 18 LTX 66 BL - Säge

KS 18 LTX 66 BL - Säge METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG KS 18 LTX 66 BL METABO

Originalbetriebsanleitung Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit: Diese Akku-Handkreissägen, identifiziert durch Type und Seriennummer *1), entsprechen allen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien *2) und Normen *3). Technische Unterlagen bei *4) - siehe Seite 3. Die Akku-Handkreissäge ist geeignet zum Sägen von Holz, Kunststoffen oder ähnlichen Werkstoffen. Es dürfen keine Metalle gesägt werden, ausgenommen dünne Aluminiumbleche (dünner als 2 mm) und aluminiumkaschierte Holz- oder Verbundplatten. Die Maschine ist nicht für Tauchschnitte bestimmt. Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch haftet allein der Benutzer. Allgemein anerkannte Unfallverhütungsvorschriften und beigelegte Sicherheitshinweise müssen beachtet werden. Beachten Sie die mit diesem Symbol gekennzeichneten Textstellen zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihres Elektrowerkzeugs! WARNUNG – Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos Betriebsanleitung lesen. WARNUNG – Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Geben Sie Ihr Elektrowerkzeug nur zusammen mit diesen Dokumenten weiter.

a) GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Säge halten, können diese vom Sägeblatt nicht verletzt werden. b) Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unter dem Werkstück nicht vor dem Sägeblatt schützen. c) Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein. d) Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren. e) Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag. f) Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt. g) Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. h) Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder - Schrauben. Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und - Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.

4.2 Rückschlag - Ursachen und

entsprechende Sicherheitshinweise - ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt. - wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge in Richtung der Bedienperson zurück; - wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne der hinteren Sägeblattkante in der Holz-Oberfläche verhaken, wodurch sich das Sägeblatt aus dem Sägespalt herausbewegt und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.

1. Konformitätserklärung

2. Bestimmungsgemäße

4. Spezielle SicherheitshinweiseDEUTSCHde

a) Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen. b) Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes. c) Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Verhakt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird. d) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten abgestützt werden, und zwar sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante. e) Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag. f) Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten. g) Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.

4.3 Funktion der unteren Schutzhaube

a) Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die untere Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die untere Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die untere Schutzhaube verbogen werden. Öffnen Sie die Schutzhaube mit dem Hebel (7) und stellen Sie sicher, dass sie sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt. b) Überprüfen Sie die Funktion der Feder für die untere Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn untere Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die untere Schutzhaube verzögert arbeiten. c) Öffnen Sie die untere Schutzhaube von Hand nur bei besonderen Schnitten, wie z. B. „Tauch - und Winkelschnitten“. Öffnen Sie die untere Schutzhaube mit dem Hebel (7) und lassen Sie diesen los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück eintaucht. Bei allen anderen Sägearbeiten soll die untere Schutzhaube automatisch arbeiten. d) Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die untere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit des Sägeblatts.

4.4 Weitere Sicherheitshinweise

Verwenden Sie keine Schleifscheiben. Nicht an das sich drehende Werkzeug fassen! Späne und Ähnliches nur bei Stillstand der Maschine entfernen. Tragen Sie eine geeignete Staubschutzmaske. Tragen Sie Gehörschutz. Tragen Sie Augenschutz. LED-Leuchte (8): LED-Strahlung nicht direkt mit optischen Instrumenten betrachten. ACHTUNG Nicht in die brennende Leuchte starren. Spindelarretierknopf nur bei stillstehendem Motor drücken. Das Sägeblatt darf nicht durch seitliches Gegendrücken abgebremst werden. Die bewegliche Schutzhaube darf zum Sägen nicht in der zurückgezogenen Position festgeklemmt werden. Die bewegliche Schutzhaube muss frei beweglich sein, selbsttätig, leicht und exakt in ihre Endstellung zurückkehren. Beim Sägen von Werkstoffen mit starker Staubentwicklung muss die Maschine regelmäßig gereinigt werden. Das einwandfreie Funktionieren der Schutzeinrichtungen (z.B. bewegliche Schutzhaube) muss gewährleistet sein. Materialien, die bei der Bearbeitung gesundheitsgefährdende Stäube oder Dämpfe erzeugen (z.B. Asbest), dürfen nicht bearbeitet werden.DEUTSCH de

Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Beim Arbeiten stets darauf achten, dass nicht in Nägel o. ä. gesägt wird. Beim Blockieren des Sägeblattes sofort den Motor ausschalten. Versuchen Sie nicht, extrem kleine Werkstücke zu sägen. Beim Bearbeiten muss das Werkstück fest aufliegen und gegen Verschieben gesichert sein. Verharzte oder mit Leimresten verschmutzte Sägeblätter reinigen. Verschmutzte Sägeblätter verursachen eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und erhöhte Rückschlaggefahr. Vermeiden Sie ein Überhitzen der Sägezahnspitzen. Vermeiden Sie ein Schmelzen des Werkstoffs beim Sägen von Kunststoff. Verwenden Sie ein Sägeblatt, das für das zu sägende Material geeignet ist. Zum Reinigen (z.B. des Absaugkanals) Maschine ausschalten, das Sägeblatt muss stillstehen, Akkupack entnehmen. Bei einer defekten Maschine den Akkupack aus der Maschine nehmen. Akkupacks vor Nässe schützen! Keine defekten oder deformierten Akkupacks verwenden! Akkupacks nicht dem Feuer aussetzen! Akkupacks nicht öffnen! Kontakte der Akkupacks nicht berühren oder kurzschließen! Bei Nichtbenutzung den Akkupack aus der Maschine entnehmen. Akkupack aus der Maschine entnehmen, bevor irgendeine Einstellung oder Wartung vorgenommen wird. Vergewissern Sie sich, dass die Maschine beim Einstecken des Akkupacks ausgeschaltet ist. Aus defekten Li-Ion-Akkupacks kann eine leicht saure, brennbare Flüssigkeit austreten! Falls Akkuflüssigkeit austritt und mit der Haut in Berührung kommt, spülen Sie sofort mit reichlich Wasser. Falls Akkuflüssigkeit in Ihre Augen gelangt, waschen Sie sie mit sauberem Wasser aus und begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung! Transport von Li-Ion-Akkupacks: Der Versand von Li-Ion Akkupacks unterliegt dem Gefahrgutrecht (UN 3480 und UN 3481). Klären Sie beim Versand von Li-Ion Akkupacks die aktuell gültigen Vorschriften. Informieren sie sich ggfs. bei ihrem Transportunternehmen. Zertifizierte Verpackung ist bei Metabo erhältlich. Versenden Sie Akkupacks nur wenn das Gehäuse unbeschädigt ist und keine Flüssigkeit austritt. Zum Versenden den Akkupack aus der Maschine nehmen. Die Kontakte gegen Kurzschluss sichern (z. B. mit Klebeband isolieren). Staubbelastung reduzieren: WARNUNG - Einige Stäube, die durch Sandpapierschleifen, Sägen, Schleifen, Bohren und andere Arbeiten erzeugt werden, enthalten Chemikalien, von denen bekannt ist, dass sie Krebs, Geburtsfehler oder andere Fortpflanzungsschäden verursachen. Einige Beispiele für diese Chemikalien sind: - Blei aus bleihaltigem Anstrich, - mineralischer Staub aus Mauersteinen, Zement und anderen Mauerwerkstoffen, und - Arsen und Chrom aus chemisch behandeltem Holz. Ihr Risiko durch diese Belastung variiert, je nachdem, wie oft Sie diese Art von Arbeit ausführen. Um Ihre Belastung mit diesen Chemikalien zu reduzieren: Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Bereich und arbeiten Sie mit zugelassener Schutzausrüstung, wie z. B. solche Staubmasken, die speziell zum Herausfiltern von mikroskopisch kleinen Partikeln entwickelt wurden. Dies gilt ebenso für Stäube von weiteren Werkstoffen, wie z. B. einige Holzarten (wie Eichen- oder Buchenstaub), Metalle, Asbest. Weitere bekannte Krankheiten sind z. B. allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen. Lassen Sie Staub nicht in den Körper gelangen. Beachten Sie die für Ihr Material, Personal, Anwendungsfall und Einsatzort geltenden Richtlinien und nationale Vorschriften (z.B. Arbeitsschutzbestimmungen, Entsorgung). Erfassen Sie die entstehenden Partikel am Entstehungsort, vermeiden Sie Ablagerungen im Umfeld. Verwenden Sie für spezielle Arbeiten geeignetes Zubehör. Dadurch gelangen weniger Partikel unkontrolliert in die Umgebung. Verwenden Sie eine geeignete Staubabsaugung. Verringern Sie die Staubbelastung indem Sie: - die austretenden Partikel und den Abluftstrom der Maschine nicht auf sich, oder in der Nähe befindliche Personen oder auf abgelagerten Staub richten, - eine Absauganlage und/oder einen Luftreiniger einsetzen, - den Arbeitsplatz gut lüften und durch saugen sauber halten. Fegen oder blasen wirbelt Staub auf. - Saugen oder waschen Sie Schutzkleidung. Nicht ausblasen, schlagen oder bürsten. Siehe Seite 2. 1 Parallelanschlag 2 2 Klemmhebel (für Parallelanschlag) 3 Stutzen (Absaugstutzen / Späneauswurf) 4Handgriff 5 Schalterdrücker 6Sperrknopf

5. ÜberblickDEUTSCHde

7 Hebel (Zurückschwenken der beweglichen Schutzhaube) 8LED-Leuchte 9Handgriff 10 Justierschraube (zum Justieren des 45°- Sägeblattwinkels). 11 Führungsplatte 12 Schnittanzeiger 13 Hinterschnittknopf 14 Feststellschraube (Schrägschnitte) 15 Markierung (zum Ablesen der Schnittbreite beim Verwenden des Parallelanschlags) 16 Skala (Schrägschnittwinkel) 17 Feststellhebel (Schnitttiefe) 18 Skala (Schnitttiefe) 19 Akkupack-Entriegelung 20 Sechskantschlüssel 21 Depot für Sechskantschlüssel 22 Akkupack 23 Kapazitäts- und Signalanzeige 24 Taste der Kapazitätsanzeige 25 Nuten zum Aufsetzen der Maschine auf Führungsschienen (verschiedener Hersteller) / Kappschiene 26 Justierschrauben (zum Justieren des 0°- Sägeblattwinkels). 27 Sägeblatt-Befestigungsschraube 28 äußerer Sägeblattflansch 29 Sägeblatt 30 innerer Sägeblattflansch 31 bewegliche Schutzhaube 32 Spindelarretierknopf Akkupack aus der Maschine entnehmen, bevor irgendeine Einstellung oder Wartung vorgenommen wird. Vergewissern Sie sich, dass die Maschine beim Einstecken des Akkupacks ausgeschaltet ist.

Wir empfehlen die Verwendung von LiHD- Akkupacks mit mindestens 5,5 Ah. Bei Verwendung von anderen Akkupacks ist mit Leistungseinbußen zu rechnen. Vor der Benutzung den Akkupack (22) aufladen. Laden Sie den Akkupack bei Leistungsabfall wieder auf. Anweisungen zum Laden des Akkupacks finden Sie in der Betriebsanleitung des Metabo- Ladegerätes. Bei Li-Ion-Akkupacks mit Kapazitäts- und Signalanzeige (23) (ausstattungsabhängig): - Taste (24) drücken und der Ladezustand wird durch die LED-Leuchten angezeigt. - Blinkt eine LED-Leuchte, ist der Akkupack fast leer und muss wieder aufgeladen werden. Entnehmen: Taste zur Akkupack-Entriegelung (19) drücken und Akkupack (22) herausziehen. Einsetzen: Akkupack (22) bis zum Einrasten aufschieben.

6.2 Schnitttiefe einstellen

Zum Einstellen den Feststellhebel (17) lösen. Die eingestellte Schnitttiefe kann an der Skala (18) abgelesen werden. Den Feststellhebel (17) wieder ganz nach unten drücken. Zweckmäßig ist eine Einstellung der Schnitttiefe so, dass die Zähne des Sägeblattes um nicht mehr als die halbe Zahnhöhe unter dem Werkstück vorstehen. Siehe Abbildung Seite 3.

6.3 Sägeblatt schrägstellen für

Schrägschnitte Zum Einstellen die Feststellschraube (14) lösen. Das Motorteil gegen die Führungsplatte (11) neigen. Der eingestellte Winkel kann an der Skala (16) abgelesen werden. Die Feststellschraube (14) wieder festziehen. Für einen Schrägschnittwinkel größer 45° (Hinterschnitt): Hinterschnittknopf (13) eindrücken und dann schrägstellen. (Beim nächsten Verstellen wird die Hinterschnittfunktion automatisch deaktiviert.)

6.4 Absaugstutzen / Späneauswurf

einstellen Der Stutzen (3) kann zum Absaugen oder zum Sägespäneauswurf in die gewünschte Position verdreht werden. Hierzu den Stutzen bis zum Anschlag einschieben, verdrehen und wieder herausziehen. Der Stutzen kann so in 8 Stufen verdrehsicher arretiert werden. Sägespäneabsaugung: Zum Absaugen der Sägespäne ein geeignetes Absauggerät mit Absaugschlauch am Stutzen (3) anschließen.

7.1 Multifunktionales Überwachungssystem

der Maschine Schaltet sich die Maschine selbstständig aus, dann hat die Elektronik den Selbstschutz- Modus aktiviert. Es ertönt ein Warnsignal (Dauerpiepsen). Dieses geht nach max. 30 Sekunden oder nach Loslassen des Schalter- drückers (5) aus. Trotz dieser Schutzfunktion kann bei bestimmten Anwendungen eine Überlastung und als Folge dessen eine Beschädigung der Maschine auftreten. Ursachen und Abhilfe:

1. Akkupack fast leer (Die Elektronik schützt den

Akkupack vor Schaden durch Tiefstentladung). Blinkt eine LED-Leuchte (23), ist der Akkupack fast leer. Ggf. Taste (24) drücken und den Ladezustand an den LED-Leuchten (23) prüfen. Ist der Akkupack fast leer, muss er wieder aufgeladen werden!

2. Länger andauernde Überlastung der Maschine

führt zur Temperaturabschaltung.

6. Inbetriebnahme, Einstellen

7. BenutzungDEUTSCH de

Die Maschine arbeitet mit reduzierter Leistung, bis die Temperatur wieder normal ist. Bei starker Überhitzung schaltet die Maschine ganz ab. Lassen sie Maschine oder Akkupack abkühlen. Hinweis: Fühlt sich der Akkupack sehr warm an, ist das Abkühlen des Akkupacks in Ihrem „AIR COOLED“-Ladegerät schneller möglich. Hinweis: Die Maschine kühlt schneller ab, wenn man sie im Leerlauf laufen lässt.

3. Bei zu hoher Stromstärke (wie sie z.B. bei

einer länger andauernden Blockierung auftritt) wird die Maschine abgeschaltet. Maschine am Schalterdrücker (5) ausschalten. Danach normal weiterarbeiten (Beachten Sie in diesem Fall, neben allen anderen Sicherheitshinweisen, insbesondere die Sicherheitshinweise in Kapitel 4...Rückschlag...). Vermeiden sie weitere Blockierungen.

7.2 Ein- und Ausschalten

Einschalten: Sperrknopf (6) nach vorne schieben und halten, dann Schalterdrücker (5) betätigen. Ausschalten: Schalterdrücker (5) loslassen.

Schalten Sie die Maschine nicht ein oder aus, während das Sägeblatt das Werkstück berührt. Lassen Sie das Sägeblatt erst seine volle Drehzahl erreichen, bevor Sie den Schnitt ausführen. Beim Ansetzen der Handkreissäge wird die bewegliche Schutzhaube durch das Werkstück zurückgeschwenkt. Öffnen Sie die untere Schutzhaube von Hand nur bei besonderen Schnitten, wie z.B. Winkelschnitte. Öffnen Sie die untere Schutzhaube mit dem Hebel (7) und lassen Sie diesen los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück eintaucht. Bei allen anderen Sägearbeiten soll die untere Schutzhaube automatisch arbeiten. Während des Sägens die Maschine nicht mit drehendem Sägeblatt aus dem Material nehmen. Erst das Sägeblatt zum Stillstand kommen lassen. Bei Blockieren des Sägeblattes sofort die Maschine ausschalten. Die Maschine erst ablegen, wenn das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Sägen nach geradem Anriss: hierfür dient der Schnittanzeiger (12). Die linke Kante (rot markiert) zeigt den Schnittverlauf bei senkrechtem Sägeblatt. Die rechte Kante zeigt den Schnittverlauf für eine Sägeblattneigung von 45°. Hinweis: Beim Sägen ohne Parallelanschlag, diesen umgedreht einsetzen und so die Standfestigkeit der Maschine erhöhen. Sägen nach einer auf dem Werkstück befestigten Leiste: Um eine exakte Schnittkante zu erreichen kann man eine Leiste auf dem Werkstück anbringen und die Handkreissäge mit der Führungsplatte an dieser Leiste entlangführen. Sägen mit Parallelanschlag: Für Schnitte parallel zu einer geraden Kante. Der Parallelanschlag kann von beiden Seiten in seine Halterung eingesetzt werden. Die Schnittbreite kann an der Markierung (15) abgelesen werden. Mit den beiden Klemmhebeln (2) befestigen. Die genaue Schnittbreite ermittelt man am besten durch einen Probeschnitt. Sägen mit Führungsschiene (siehe Kapitel Zubehör): Für millimetergenaue, schnurgerade, ausrissfreie Schnittkanten. Der Anti-Rutschbelag sorgt für eine sichere Auflage und dient zum Schutz der Werkstücke gegen Kratzer. Siehe Kapitel Zubehör. Erwärmung des Akkupacks: Unter extrem harten Einsatzbedingungen (z.B. Sägen dicker Holzbretter) kann sich der Akkupack durch die starke Belastung erwärmen (> 60 °C). Um die Lebensdauer des Akkupacks zu erhalten, den Akkupack vor dem Weiterarbeiten abkühlen lassen.

8.1 Sägeblattwechsel

Das Sägeblatt muss stillstehen. Akkupack aus der Maschine entnehmen. Schnittgefahr besteht auch am stehenden Sägeblatt. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Den Spindelarretierknopf (32) eindrücken und halten. Sägewelle langsam mit dem in die Sägeblatt-Befestigungsschraube (27) eingesetzten Sechskantschlüssel (20) drehen, bis die Arretierung einrastet. Die Sägeblatt-Befestigungsschraube gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen und den äußeren Sägeblattflansch (28) abnehmen. Die bewegliche Schutzhaube (31) zurückziehen und das Sägeblatt abnehmen. Darauf achten, dass der innere Sägeblattflansch (30) richtig herum eingesetzt ist: Der innere Sägeblattflansch (30) hat 2 Seiten, Durchmesser 20 mm und 5/8“ (16 mm). Auf einen passgenauen Sitz von Sägeblatt- Aufnahmebohrung zum inneren Sägeblattflansch (30) achten! Falsch angebrachte Sägeblätter laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. Neues Sägeblatt einsetzen. Auf die richtige Drehrichtung achten. Die Drehrichtung ist durch Pfeile auf Sägeblatt und Schutzhaube angegeben. Die Auflageflächen zwischen innerem Sägeblattflansch (30), Sägeblatt (29), äußeren Sägeblattflansch (28) und Sägeblatt- Befestigungsschraube (27) müssen sauber sein. Den äußeren Sägeblattflansch (28) aufsetzen. Darauf achten, dass der äußere Sägeblattflansch (28) richtig herum eingesetzt ist.

Die Sägeblatt-Befestigungsschraube (27) mit Sechskantschlüssel (20) fest anziehen (max. 5 Nm). Nur scharfe, unbeschädigte Sägeblätter verwenden. Keine rissigen Sägeblätter oder solche, die Ihre Form verändert haben, verwenden. Keine Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS) verwenden. Keine Sägeblätter verwenden, die den angegebenen Kenndaten nicht entsprechen. Nur Sägeblätter mit einem Durchmesser entsprechend den Aufschriften auf der Säge verwenden. Das Sägeblatt muss für die Leerlaufdrehzahl geeignet sein. Verwenden Sie ein Sägeblatt, das für das zu sägende Material geeignet ist. Verwenden Sie nur original Metabo- Sägeblätter. Sägeblätter, die zum Schneiden von Holz oder ähnlichen Werkstoffen vorgesehen sind, müssen EN 847-1 entsprechen.

8.2 Sägeblattwinkel korrigieren

Der Sägeblattwinkel ist werksseitig eingestellt. Bei Bedarf kann der Sägeblattwinkel für 0° und für 45° justiert werden. 2 Justierschrauben (26) (für 0°) oder Justierschraube (10) (für 45°) verdrehen. Akkupack aus der Maschine entnehmen. Die Maschine muss regelmäßig von abgelagertem Staub befreit werden. Dabei sollten die Lüftungsschlitze am Motor mit einem Staubsauger gereinigt werden. Das einwandfreie Funktionieren der Schutzeinrichtungen (z.B. bewegliche Schutzhaube) muss gewährleistet sein.

Verwenden Sie nur original Metabo- oder CAS- (Cordless Alliance System) Akkupacks und Zubehör. Verwenden Sie nur Zubehör, das die in dieser Betriebsanleitung angegebenen Anforderungen und Kenndaten erfüllt. Siehe Seite 4. AStaubsack BFührungsschiene C Kappschiene D Schnellspannzwinge. Zum Befestigen der Führungsschiene. E Kreissägeblätter. Für saubere Schnittergebnisse bei Längs- und Querschnitten in Weich- und Hartholz. F Ladegerät G Akkupacks verschiedener Kapazitäten. Kaufen Sie nur Akkupacks mit der zu Ihrem Elektrowerkzeug passenden Spannung H Metabo Allessauger ISaugschlauch Zubehör-Komplettprogramm siehe www.metabo.com oder Katalog. Reparaturen an Elektrowerkzeugen dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden! Mit reparaturbedürftigen Metabo Elektrowerk- zeugen wenden Sie sich bitte an Ihre Metabo- Vertretung. Adressen siehe www.metabo.com. Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com herunterladen. Befolgen Sie nationale Vorschriften zu umweltgerechter Entsorgung und zum Recycling ausgedienter Maschinen, Verpackungen und Zubehör. Nur für EU-Länder: Werfen Sie Elektrowerk- zeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Euro- päischer Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in natio- nales Recht müssen verbrauchte Elektrowerk- zeuge getrennt gesammelt und einer umweltge- rechten Wiederverwertung zugeführt werden. Akkupacks dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden! Geben Sie defekte oder verbrauchte Akku- packs an den Metabo-Händler zurück! Akkupacks nicht ins Wasser werfen. Vor dem Entsorgen den Akkupack im Elektrowerk- zeug entladen. Die Kontakte gegen Kurzschluss sichern (z. B. mit Klebeband isolieren). Erläuterungen zu den Angaben auf Seite 3. Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts vorbehalten. U=Spannung des Akkupacks

max =maximale Schnitttiefe

90° =Schnitttiefe einstellbar (90°)

45° =Schnitttiefe einstellbar (45°) A =Schrägschnittwinkel einstellbar Ø =Sägeblatt-Durchmesser d =Sägeblatt-Bohrungsdurchmesser a = max. Grundkörperdicke des Sägeblattes b =max. Schneidenbreite des Sägeblattes m=Gewicht Messwerte ermittelt gemäß EN 62841. Erlaubte Umgebungstemperatur beim Betrieb: -20 °C bis 50 °C (eingeschränkte Leistung bei Temperaturen unter 0 °C). Erlaubte Umgebungs- temperatur bei Lagerung: 0 °C bis 30 °C Gleichstrom Die angegebenen technischen Daten sind toleranzbehaftet (entsprechend den jeweils gültigen Standards).

13. Technische DatenDEUTSCH de

Emissionswerte Diese Werte ermöglichen die Abschätzung der Emissionen des Elektrowerkzeugs und den Vergleich verschiedener Elektrowerkzeuge. Je nach Einsatzbedingung, Zustand des Elektrowerkzeuges oder der Einsatzwerkzeuge kann die tatsächliche Belastung höher oder geringer ausfallen. Berücksichtigen Sie zur Abschätzung Arbeitspausen und Phasen geringerer Belastung. Legen Sie aufgrund entsprechend angepasster Schätzwerte Schutzmaßnahmen für den Anwender fest, z.B. organisatorische Maßnahmen. Schwingungsgesamtwert (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 62841:

h, D =Schwingungsemissionswert (Sägen von Spanplatte)

h,D =Unsicherheit (Schwingung) Typische A-bewertete Schallpegel

=Schallleistungspegel

= Unsicherheit Beim Arbeiten kann der Geräuschpegel 80 dB(A) überschreiten. Gehörschutz tragen!ENGLISHen

13. Technische gegevensNEDERLANDS nl

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Produktinformationen

Marke : METABO

Modell : KS 18 LTX 66 BL

Kategorie : Säge