PFDS 120 A2 - Schweißgerät PARKSIDE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PFDS 120 A2 PARKSIDE
FÜLLDRAHT - SCHWEISSGERÄT
Bedienungs- und Sicherheitshinweise Originalbetriebsanleitung
Klappen Sie vor dem Lesen die beiden Seiten mit den Abbildungen aus und machen Sie sich anschließend mit allen Funktionen des Gerätes vertraut.
DE/AT/CH Legende der verwendeten Piktogramme .........................................Seite 6 Einleitung ..........................................................................................................Seite 7 Bestimmungsgemäße Verwendung ...........................................................................Seite 7 Lieferumfang .........................................................................................................Seite 7 Teilebeschreibung ..................................................................................................Seite 8 Technische Daten ...................................................................................................Seite 8 Sicherheitshinweise .....................................................................................Seite 8 Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen .............................................................Seite 10 Schweißschirmspezifische Sicherheitshinweise...........................................................Seite 13 Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung .......................................................Seite 14 Schweißen in engen Räumen ..................................................................................Seite 15 Summierung der Leerlaufspannungen .......................................................................Seite 16 Verwendung von Schulterschlingen. .........................................................................Seite 16 Schutzkleidung ......................................................................................................Seite 16 Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen ...............................................................Seite 17 EMV-Geräteklassifizierung ......................................................................................Seite 17 Vor der Inbetriebnahme ............................................................................Seite 18 Montage ............................................................................................................Seite 18 Schweißschutzschild montieren ................................................................................Seite 18 Fülldraht einsetzen .................................................................................................Seite 18 Inbetriebnahme .............................................................................................Seite 20 Gerät ein- und ausschalten ......................................................................................Seite 20 Schweißstrom einstellen ..........................................................................................Seite 20 Drahtvorschub einstellen .........................................................................................Seite 20 Schweißen ............................................................................................................Seite 21 Schweißnaht erzeugen ...........................................................................................Seite 22 Wartung und Reinigung ............................................................................Seite 23 Umwelthinweise und Entsorgungsangaben ....................................Seite 24 EU-Konformitätserklärung .......................................................................Seite 24 Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung ..............................Seite 25 Garantiebedingungen ............................................................................................Seite 25 Garantiezeit und gesetzliche Mängelansprüche .........................................................Seite 25 Garantieumfang ....................................................................................................Seite 25 Abwicklung im Garantiefall .....................................................................................Seite 25 Service................................................................................................................Seite 26 Inhaltsverzeichnis6 DE/AT/CH Legende der verwendeten Piktogramme Legende der verwendeten Piktogramme Vorsicht! Betriebsanleitung lesen! Schwere bis tödliche Verletzungen möglich! Netzeingang; Anzahl der Phasen sowie Vorsicht! Stromschlaggefahr! 1 ~ 50 Hz Wechselstromsymbol und Bemessungswert der Fre- quenz. Wichtiger Hinweis! Entsorgen Sie Elektrogeräte nicht über den Hausmüll! Entsorgen Sie Verpackung und Gerät umweltgerecht! Verwenden Sie das Gerät nicht im Freien und nie bei Regen! Selbstschützendes Fülldrahtschweißen. Elektrischer Schlag von der Schweißelektrode kann tödlich sein! IP21SSchutzart. Einatmen von Schweiß- rauch kann Ihre Gesundheit gefährden.
Geeignet zum Schweißen unter erhöhter elektrischer Gefährdung. Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Einphasentransformator. Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. HlsoIationsklasse. Elektromagnetische Felder können die Funktion von Herzschrittmachern stören.
Genormte Arbeitsspannung. Achtung, mögliche Gefah- ren!
1max Größter Bemessungswert des Netzstroms. X %Einschaltdauer.I 1eff Effektivwert des größten Netzstroms.
Bemessungwert des Schweißstroms. Masseklemme. Drahtvorschub. Hergestellt aus Recycling- material.7 DE/AT/CH Einleitung
FÜLLDRAHT-SCHWEISSGERÄT
PFDS 120 A2 z Einleitung Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für ein hochwertiges Gerät aus unserem Haus entschieden. Machen Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme mit dem Produkt vertraut. Lesen Sie hierzu aufmerk- sam die nachfolgende Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise. Die Inbetrieb- nahme dieses Werkzeuges darf nur durch unterwiesene Personen erfolgen. NICHT IN DIE HÄNDE VON KINDERN KOMMEN LASSEN! z Bestimmungsgemäße Verwendung Das Gerät ist zum selbstschützenden Füll- drahtschweißen unter Verwendung des ent- sprechenden Drahtes geeignet. Es wird kein zusätzliches Gas benötigt. Das Schutzgas ist in pulverisierter Form im Draht enthalten, wird somit direkt in den Licht bogen geleitet und macht das Gerät bei Arbeiten im Freien unempfindlich gegen Wind. Es dürfen nur für das Gerät geeignete Drahtelektroden verwendet werden. Bestandteil der bestim- mungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise sowie der Montageanleitung und der Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung. Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften sind genauestens einzuhalten. Das Gerät darf nicht verwendet werden: – in nicht ausreichend belüfteten Räumen, – in explosionsgefährdeter Umgebung, – zum Auftauen von Rohren, – in der Nähe von Menschen mit Herzschrittmacher und – in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien. Benutzen Sie das Produkt nur wie beschrieben und für die angegebenen Einsatzbereiche. Bewahren Sie diese An- leitung gut auf. Händigen Sie alle Unterla- gen bei Weitergabe des Produkts an Dritte ebenfalls mit aus. Jegliche Anwendung, die von der bestimmungsgemäßen Verwen- dung abweicht, ist untersagt und potentiell gefährlich. Schäden durch Nichtbeachtung oder Fehlanwendung werden nicht von der Garantie abgedeckt und fallen nicht in den Haftungsbereich des Herstellers. Restrisiko Auch wenn Sie das Gerät vorschriftsmäßig bedienen, bleiben immer Restrisiken beste- hen. Folgende Gefahren können im Zusam- menhang mit der Bauweise und Ausführung dieses Fülldrahtschweißgerätes auftreten: – Augenverletzungen durch Blendung, – Berühren heißer Teile des Gerätes oder des Werkstückes (Brandverletzungen), – Bei unsachgemäßer Absicherung Unfall- und Brandgefahr durch sprühende Funken oder Schlacketeilchen, – Gesundheitsschädliche Emissionen von Rauchen und Gasen, bei Luftmangel bzw. ungenügender Absaugung in geschlosse- nen Räumen. Vermindern Sie das Restrisiko, indem Sie das Gerät sorgfältig und vorschriftsmäßig benut- zen und alle Anweisungen befolgen. z Lieferumfang 1 Fülldraht-Schweißgerät PFDS 120 A2 1 Brennerdüse (vormontiert) 4 Schweißdüsen (1x 0,9 mm vormontiert; 1x 0,8 mm; 1x 0,6 mm; 1x 1,0 mm) 1 Schlackenhammer mit Drahtbürste 1 Fülldraht Ø 0,9 mm / 450 g 1 Schweißschutzschild 1 Tragegurt 1 Bedienungsanleitung8 DE/AT/CH z Teilebeschreibung
Massekabel mit Masseklemme
Hauptschalter EIN / AUS (inkl. Netzkontrolllampe)
Kontrolllampe Überlastschutz
Drehschalter für Schweißstromeinstellung
Einstellrad für Drahtvorschub
Schlauchpaket mit Direktanschluss
Schweißdüse (0,6 mm)
Schweißdüse (0,8 mm)
Schweißdüse (0,9 mm)
Schweißdüse (1,0 mm)
Fülldraht-Schweißspule (Drahtrolle) Ø 0,9 mm / 450 g
Schlackenhammer mit Drahtbürste
Schweißschutzschild nach Montage
Schutzglasverriegelung
Ablagefach für Schweißdüsen
Vorschubrollenhalter
Schlauchpaketaufnahme
Brennerhals z Technische Daten Netzanschluss: 230 V~ / 50 Hz (Wechselstrom) Schweißstrom I
: 25 – 120 A Einschaltdauer X: 10 % bei 120 A Schweißstrom, 60 % bei 49 A Schweißstrom Leerlaufspannung U
: 31 V Größter Bemessungswert des Netzstroms: I 1 max. 17,5 A Effektivwert des größten Bemessungsstroms: I 1eff 5,9 A Schweißdrahttrommel max.: ca. 1000 g Schweißdraht- durchmesser max.: 1,0 mm Absicherung: 16 A Gewicht: 13,5 kg Technische und optische Veränderungen können im Zuge der Weiterentwicklung ohne Ankündigung vorgenommen werden. Alle Maße, Hinweise und Angaben dieser Be- triebsanleitung sind deshalb ohne Gewähr. Rechtsansprüche, die aufgrund der Betriebs- anleitung gestellt werden, können daher nicht geltend gemacht werden Sicherheitshinweise Bitte lesen Sie die Gebrauchs- anweisung sorgfältig durch und beachten Sie die beschriebe- nen Hinweise. Machen Sie sich anhand dieser Gebrauchsan- weisung mit dem Gerät, dessen richtigem Gebrauch sowie den Sicherheitshinweisen vertraut. Auf dem Typenschild stehen alle technischen Daten von diesem Schweißgerät, bitte informieren Sie sich über die technischen Ge- gebenheiten dieses Gerätes. Dieses Gerät kann von Kindern ab 16 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten Einleitung / Sicherheitshinweise9 DE/AT/CH physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Man- gel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie be- aufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die da- raus resultierenden Gefahren ver- stehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beauf- sichtigung durch geführt werden. Lassen Sie Reparaturen oder/ und Wartungsarbeiten nur von qualifizierten Elektro-Fachkräf- ten durchführen. Verwenden Sie nur die im Lieferumfang enthaltenen Schweißleitungen (PFDS 120 A2 H01N2-D1x10mm²). Das Gerät sollte während des Betriebes nicht direkt an der Wand stehen, nicht abgedeckt oder zwischen andere Geräte eingeklemmt werden, damit immer genügend Luft durch die Lüftungsschlitze aufgenommen werden kann. Vergewissern Sie sich, dass das Gerät richtig an die Netzspannung angeschlossen ist. Vermeiden Sie jede Zugbeanspruchung der Netzleitung. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, bevor Sie das Gerät an einem anderen Ort aufstellen. Wenn das Gerät nicht im Be- trieb ist, schalten Sie es immer mittels EIN- / AUS-Schalter aus. Legen Sie den Elektrodenhalter auf einer isolierten Unterlage ab und nehmen Sie erst nach 15 Minuten Abkühlung die Elektroden aus dem Halter. Achten Sie auf den Zu- stand der Schweißkabel, des Elektroden halters sowie der Masseklemmen. Abnutzungen an der Isolierung und an den stromführenden Teilen können Gefahren hervorrufen und die Qualität der Schweißarbeit mindern. Lichtbogenschweißen erzeugt Funken, geschmolzene Metall- teile und Rauch. Beachten Sie daher: Alle brennbaren Substanzen und/oder Mate- rialien vom Arbeitsplatz und dessen unmittelbarer Umge- bung entfernen. Sorgen Sie für eine Belüftung des Arbeitsplatzes. Schweißen Sie nicht auf Behäl- tern, Gefäßen oder Rohren, die brennbare Flüssigkeiten oder Gase enthalten oder enthalten haben. Sicherheitshinweise10 DE/AT/CH Vermeiden Sie jeden direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis. Die Leerlaufspannung zwischen Elektrodenzange und Masse- klemme kann gefährlich sein, es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages. Lagern Sie das Gerät nicht in feuchter oder in nasser Umge- bung oder im Regen. Hier gilt die Schutzbestimmung IP21S. Schützen Sie die Augen mit dafür bestimmten Schutzglä- sern (DIN Grad 9-10), die Sie auf dem mitgelieferten Schweißschirm befestigen. Verwenden Sie Handschuhe und trockene Schutzkleidung, die frei von Öl und Fett ist, um die Haut vor der ultravioletten Strahlung des Lichtbogens zu schützen. Verwenden Sie die Schweißstromquelle nicht zum Auftauen von Roh- ren. Beachten Sie: Die Strahlung des Lichtbogens kann die Augen schädigen und Verbrennungen auf der Haut hervorrufen. Das Lichtbogenschweißen erzeugt Funken und Tropfen von geschmolzenem Metall, das geschweißte Werkstück beginnt zu glühen und bleibt relativ lange sehr heiß. Berüh- ren Sie das Werkstück deshalb nicht mit bloßen Händen. Beim Lichtbogenschweißen werden gesundheitsschädliche Dämpfe freigesetzt. Achten Sie darauf, diese möglichst nicht einzuatmen. Schützen Sie sich gegen die gefährlichen Effekte des Licht- bogens und halten Sie nicht an der Arbeit beteiligte Personen mindestens 2m vom Lichtbo- gen entfernt. ACHTUNG! Während des Betriebes des Schweißgerätes kann es, ab- hängig von den Netzbedin- gungen am Anschlusspunkt, zu Störungen in der Spannungs- versorgung für andere Verbrau- cher kommen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihr Ener- gieversorgungsunternehmen. Während des Betriebes des Schweißgerätes kann es zu Funktionsstörungen anderer Geräte kommen, z. B. Hörge- räte, Herzschrittmacher usw. z Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen Sicherheitshinweise11 DE/AT/CH Beim Lichtbogenschweißen ergibt sich eine Reihe von Gefahrenquellen. Es ist daher für den Schweißer besonders wichtig, nachfolgende Regeln zu beachten, um sich und andere nicht zu gefährden und Schäden für Mensch und Gerät zu vermei- den. Lassen Sie Arbeiten auf der Netzspannungsseite, z. B. an Kabeln, Steckern, Steckdosen usw., nur von einer Elektrofach- kraft nach nationalen und örtli- chen Vorschriften ausführen. Trennen Sie bei Unfällen das Schweißgerät sofort von der Netzspannung. Wenn elektrische Berührungs- spannungen auftreten, schalten Sie das Gerät sofort aus und lassen Sie es von einer Elektro- fachkraft überprüfen. Auf der Schweißstromseite immer auf gute elektrische Kontakte achten. Beim Schweißen immer an beiden Händen isolieren- de Handschuhe tragen. Die- se schützen vor elektrischen Schlägen (Leerlaufspannung des Schweißstromkreises), vor schädlichen Strahlungen (Wär- me- und UV-Strahlung) sowie vor glühendem Metall und Schlagspritzern. Festes, isolierendes Schuhwerk tragen. Die Schuhe sollen auch bei Nässe isolieren. Halb- schuhe sind nicht geeignet, da herabfallende, glühende Metalltropfen Verbrennungen verursachen können. Geeignete Schutzkleidung tragen, keine synthetischen Kleidungsstücke. Nicht mit ungeschützten Augen in den Lichtbogen sehen, nur Schweißer-Schweißschirm mit vorschriftsmäßigem Schutzglas nach DIN verwenden. Der Lichtbogen gibt außer Licht- und Wärmestrahlen, die eine Blendung bzw. Verbrennung verursachen, auch UV-Strahlen ab. Diese unsichtbare ultra- violette Strahlung verursacht bei ungenügendem Schutz eine erst einige Stunden später bemerkbare, sehr schmerzhaf- te Bindehautentzündung. Außerdem ruft UV-Strahlung auf ungeschützten Körperstel- len Verbrennungen wie bei ei- nem Sonnenbrand hervor. Auch in der Nähe des Licht- bogens befindliche Personen oder Helfer müssen auf die Ge- Sicherheitshinweise12 DE/AT/CH fahren hingewiesen und mit den nötigen Schutzmitteln ausgerüs- tet werden. Wenn erforderlich, Schutzwände aufstellen. Beim Schweißen, besonders in kleinen Räumen, ist für aus- reichende Frischluftzufuhr zu sorgen, da Rauch und schäd- liche Gase entstehen. An Behältern, in denen Gase, Treibstoffe, Mineralöle oder dgl. gelagert werden, dürfen – auch wenn sie schon vor langer Zeit entleert wurden – keine Schweißarbeiten vorge- nommen werden, da durch Rückstände Explosionsgefahr besteht. In feuer- und explosionsgefähr- deten Räumen gelten besonde- re Vorschriften. Schweißverbindungen, die großen Beanspruchungen aus- gesetzt sind und bestimmte Sicherheitsforderungen erfüllen müssen, dürfen nur von beson- ders ausgebildeten und ge- prüften Schweißern aus geführt werden. Beispiele sind Druck- kessel, Laufschienen, Anhän- gerkupplungen usw. ACHTUNG! Schließen Sie die Masseklemme stets so nahe wie möglich an die Schweißstelle an, so dass der Schweißstrom den kürzestmöglichen Weg von der Elektrode zur Mas- seklemme nehmen kann. Ver - binden Sie die Masseklemme niemals mit dem Gehäuse des Schweißgerätes! Schließen Sie die Masseklemme niemals an geerdeten Teilen an, die weit vom W erkstück entfernt liegen, z. B. einem Wasserrohr in ei- ner anderen Ecke des Raumes. Andernfalls könnte es dazu kommen, dass das Schutzleiter- system des Raumes, in dem Sie schweißen, beschädigt wird. Verwenden Sie das Schweiß- gerät nicht im Regen. Stellen Sie das Schweißgerät nur auf einen ebenen Platz. Der Ausgang ist bei einer Um- gebungstemperatur von 20 °C bemessen. Die Schweißzeit darf bei höheren Temperaturen reduziert werden. Gefährdung durch elektrischen Schlag: Elektrischer Schlag von einer Schweißelektrode kann tödlich sein. Nicht bei Regen oder Schnee schweißen. Trockene Isolierhandschuhe tragen. Die Sicherheitshinweise13 DE/AT/CH Elektrode nicht mit bloßen Hän- den anfassen. Keine nassen oder beschädigten Handschuhe tra- gen. Schützen Sie sich vor einem elektrischen Schlag durch Isolie- rungen gegen das Werkstück. Das Gehäuse der Einrichtung nicht öffnen. Gefährdung durch Schweißrauch: Das Einatmen von Schweißrauch kann die Gesundheit gefährden. Den Kopf nicht in den Rauch halten. Einrichtungen in offenen Bereichen verwenden. Entlüftung zum Entfernen des Rauches ver- wenden. Gefährdung durch Schweißfunken: Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Brennbar e Stof- fe vom Schweißen fernhalten. Nicht neben brennbar en Stoffen schweißen. Schweißfunken kön- nen Brände verursachen. Einen F euerlöscher in der Nähe bereit- halten und einen Beobachter, der ihn sofort benutzen kann. Nicht auf Tr ommeln oder ir gendwelchen geschlossenen Behältern schwei- ßen. Gefährdung durch Lichtbogenstrahlen: Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. Hut und Sicherheits- brille tragen. Gehörschutz und hoch geschlossenen Hemdkragen tragen. Schweißerschutzhelme und einwandfr eie Filter größen tra- gen. Vollständigen K örperschutz tragen. Gefährdung durch elektromagnetische Felder: Schweißstrom erzeugt elektro- magnetische F elder. Nicht zusam- men mit medizinischen Implan- taten verwenden. Niemals die Schweißleitungen um den K örper wickeln. Schweißleitungen zu- sammenführen. z Schweißschirmspezifische Sicherheitshinweise
Überzeugen Sie sich mit Hilfe einer hellen Lichtquelle (z. B. Feuerzeug) immer vor Beginn der Schweißarbeiten von der ordnungsgemäßen Funktion des Schweißschirmes. Durch Schweißspritzer kann die Schutzscheibe beschädigt werden. Tauschen Sie beschä- digte oder zerkratzte Schutz- Sicherheitshinweise14 DE/AT/CH scheiben sofort aus. Ersetzen Sie beschädigte oder stark verschmutzte bzw. ver- spritzte Komponenten unverzüglich. Das Gerät darf nur von Perso- nen betrieben werden, die das
16. Lebensjahr vollendet haben.
Machen Sie sich mit den Sicherheitsvorschriften für das Schweißen vertraut. Beachten Sie hierzu auch die Sicherheits hinweise Ihres Schweißgerätes. Setzen Sie den Schweißschirm immer beim Schweißen auf. Bei Nichtverwendung können Sie sich schwere Netzhautver- letzungen zuziehen. Tragen Sie während des Schweißens immer Schutzklei- dung. Verwenden Sie den Schweiß- schirm nie ohne Schutzschei- be, da sonst die optische Ein- heit beschädigt werden kann. Gefahr von Augenschäden besteht! Tauschen Sie für gute Durch- sicht und ermüdungsfreies Ar- beiten die Schutzscheibe recht- zeitig. z Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung Beim Schweißen in Umgebungen mit erhöhter elektrischer Gefähr- dung sind folgende Sicherheits- hinweise zu beachten. Umgebungen mit erhöhter elek- trischer Gefährdung sind zum Beispiel anzutreffen: An Arbeitsplätzen, an denen der Bewegungsraum ein- geschränkt ist, so dass der Schweißer in Zwangshaltung (z. B. kniend, sitzend, liegend) arbeitet und elektrisch leitfähige Teile berührt; An Arbeitsplätzen, die ganz oder teilweise elektrisch leit- fähig begrenzt sind und an denen eine starke Gefährdung durch vermeidbares oder zu- fälliges Berühren durch den Schweißer besteht; An nassen, feuchten oder heißen Arbeitsplätzen, an de- nen Luftfeuchte oder Schweiß den Widerstand der mensch- lichen Haut und die Isolier- eigenschaften oder Schutzaus- rüstung erheblich herabsetzt. Sicherheitshinweise15 DE/AT/CH Auch eine Metallleiter oder ein Gerüst können eine Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefähr- dung schaffen. In derartiger Umgebung sind iso- lierte Unterlagen und Zwischen- lagen zu verwenden, ferner Stul- penhandschuhe und Kopfbedeckungen aus Leder oder anderen isolierenden Stoffen zu tragen, um den Körper gegen Erde zu isolieren. Die Schweiß- stromquelle muss sich außerhalb des Arbeitsbereiches bzw. der elektrisch leitfähigen Flächen und außerhalb der Reichweite des Schweißers befinden. Zusätzlicher Schutz gegen einen Schlag durch Netzstrom im Fehler- fall kann durch Verwendung eines Fehlerstrom-Schutzschalters vorgesehen sein, der bei einem Ableitstrom von nicht mehr als 30 mA betrieben wird und alle netzbetriebenen Einrichtungen in der Nähe versorgt. Der Fehler- strom-Schutzschalter muss für alle Stromarten geeignet sein. Es müssen Mittel zum schnellen elektrischen Trennen der Schweiß- stromquelle oder des Schweiß- stromkreises (z.B. Not-Aus-Einrich- tung) leicht zu erreichen sein. Bei der Verwendung von Schweißgeräten unter elektrisch gefährlichen Bedingungen, darf die Ausgangsspannung des Schweißgerätes im Leerlauf nicht höher als 48 V (Effektivwert) sein. Dieses Schweißgerät darf auf- grund der Ausgangsspannung in diesen Fällen verwendet werden. z Schweißen in engen Räumen Beim Schweißen in engen Räumen kann es zu einer Gefährdung durch toxische Gase (Erstickungs- gefahr) kommen. In engen Räumen darf nur dann geschweißt werden, wenn sich unterwiesene Personen in un- mittelbarer Nähe aufhalten, die notfalls eingreifen können. Hier ist vor Beginn des Schweiß- prozesses eine Bewertung durch einen Experten vorzunehmen, um zu bestimmen, welche Schritte notwendig sind, um die Sicher- heit der Arbeit sicherzustellen und welche Vorsichtsmaßnahmen wäh- rend des eigentlichen Schweiß- vorganges getroffen werden sollten. Sicherheitshinweise16 DE/AT/CH z Summierung der Leer- laufspannungen Wenn mehr als eine Schweiß- stromquelle gleichzeitig in Betrieb ist, können sich deren Leerlaufspannungen summie- ren und zu einer erhöhten elektrischen Gefährdung führen. Schweißstromquellen müssen so angeschlossen wer- den, dass diese Gefährdung minimiert wird. Die einzelnen Schweißstromquellen, mit ihren separaten Steuerungen und Anschlüssen, müssen deutlich gekennzeichnet werden, um erkennen zu lassen, was zu welchem Schweißstromkreis gehört. z Verwendung von Schul- terschlingen Es darf nicht geschweißt wer- den, wenn die Schweißstrom- quelle oder das Drahtvorschub- gerät getragen wird, z.B. mit einer Schulterschlinge. Damit soll verhindert werden: Das Risiko, das Gleichgewicht zu verlieren, wenn angeschlos- sene Leitungen oder Schläuche gezogen werden Die erhöhte Gefährdung eines elektrischen Schlages, da der Schweißer mit Erde in Berührung kommt, wenn er eine Schweiß- stromquelle der Klasse I verwen- det, deren Gehäuse durch ih- ren Schutzleiter geerdet ist. z Schutzkleidung
Während der Arbeit muss der Schweißer an seinem ganzen Körper durch entsprechende Kleidung und Gesichtsschutz gegen Strahlung und Verbren- nungen geschützt sein. Fol- gende Schritte sollen beachtet werden: – Vor der Schweißarbeit die Schutzkleidung anziehen. – Handschuhe anziehen. – Fenster öffnen, um die Luft- zufuhr zu garantieren. – Schutzbrille tragen. An beiden Händen sind Stulpen- handschuhe aus einem geeigne- ten Stoff (Leder) zu tragen. Sie müssen sich in einem einwand- freien Zustand befinden. Zum Schutz der Kleidung ge- gen Funkenflug und Verbren- nungen sind geeignete Schür- zen zu tragen. Wenn die Art Sicherheitshinweise17 DE/AT/CH der Arbeiten, z. B. das Über- kopfschweißen, es erfordert, ist ein Schutzanzug und, wenn nötig, auch ein Kopfschutz zu tragen. z Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen
An der Arbeitsstelle durch ei- nen Aushang „Vorsicht! Nicht in die Flammen sehen!“ auf die Gefährdung der Augen hinweisen. Die Arbeitsplätze sind möglichst so abzuschir- men, dass in der Nähe be- findliche Personen geschützt sind. Unbefugte sind von den Schweißarbeiten fern zuhalten. In unmittelbarer Nähe ortsfester Arbeitsstellen sollen die Wände weder hellfarbig noch glän- zend sein. Fenster sind min- destens bis Kopfhöhe gegen Durchlassen oder Zurückwerfen von Strahlung zu sichern, z. B. durch geeigneten Anstrich. z EMV-Geräteklassifizierung Gemäß der Norm IEC 60974- 10 handelt es sich hier um ein Schweißgerät mit der elektro- magnetischen Verträglichkeit der Klasse A. Somit erfüllt es die entsprechenden Anforderungen im industriellen und im Wohnbe- reich. Es darf in Wohn gebieten an das öffentliche Niederspan- nungs-Versorgungsnetz ange- schlossen werden. Auch wenn das Fülldrahtschweiß- gerät die Emmisionsgrenzwerte gemäß Norm einhält, können Licht- bogenschweißgeräte dennoch zu elektromagnetischen Störungen in empfindlichen Anlagen und Gerä- ten führen. Für Störungen, die beim Schwei- ßen durch den Lichtbogen ent- stehen, ist der Anwender verant- wortlich und der Anwender muss geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Hierbei muss der Anwen- der besonders berücksichtigen: – Netz-, Steuer-, Signal und Telekommunikationsleitungen – Computer und andere mikropro- zessorgesteuerte Geräte – Fernseh-, Radio- und andere Wiedergabegeräte – elektronische und elektrische Sicherheitseinrichtungen – Personen mit Herzschrittma- chern oder Hörgeräten – Mess- und Kalibriereinrichtungen – Störfestigkeit sonstiger Einrich- tungen in der Nähe – die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten durchgeführt werden. Sicherheitshinweise18 DE/AT/CH Um mögliche Störstrahlungen zu verringern, wird empfohlen: – den Netzanschluss mit einem Netzfilter auszurüsten – das Fülldrahtschweißgerät regelmäßig zu warten und in einem guten Pflegezustand zu halten – Schweißleitungen sollten voll- ständig abgewickelt werden und möglichst parallel auf dem Boden verlaufen – durch Störstrahlung gefährdete Geräte und Anlagen sollten möglichst aus dem Schweiß- bereich entfernt werden oder abgeschirmt werden. z Vor der Inbetriebnahme Nehmen Sie alle Teile aus der Verpa- ckung und kontrollieren Sie, ob das Fülldrahtschweißgerät oder die Einzeltei- le Schäden aufweisen. Ist dies der Fall, benutzen Sie das Fülldrahtschweiß gerät nicht. Wenden Sie sich an den Hersteller über die angegebene Serviceadresse. Entfernen Sie alle Schutzfolien und sonsti- ge Transportverpackungen. Prüfen Sie, ob die Lieferung vollständig ist. Die Schweißdüsen können im Ablage- fach für Schweißdüsen
verstaut wer- den. z Montage z Schweißschutzschild montieren Legen Sie das dunkle Schweißglas
mit der Schrift nach oben in den Schildkör- per
ein (siehe Abb. C). Die Beschrif- tung des dunklen Schweißglases
muss nun von der Vorderseite des Schutzschil- des sichtbar sein. Schieben Sie den Handgriff
von innen in die passende Aussparung des Schildkörpers ein, bis dieser einrastet (siehe Abb. D). z Fülldraht einsetzen Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden, ziehen Sie vor jeder Wartung oder arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netzstecker aus der Netzsteckdose. Hinweis: Je nach Anwendung werden unterschiedliche Schweißdrähte benötigt. Mit diesem Gerät können Schweißdrähte mit einem Durchmesser von 0,6 – 1,0 mm verwendet werden. Vorschubrolle, Schweißdüse und Drahtquer- schnitt müssen immer zueinander passen. Das Gerät ist geeignet für Drahtrollen bis zu maximal 1000 g. Entriegeln und öffnen Sie die Abdeckung für die Drahtvorschubeinheit
, indem Sie die Gewindestange entlang des Langlochs hochziehen. Entriegeln Sie die Rolleneinheit, indem Sie die Rollenhalterung
gegen den Uhrzeigersinn drehen (siehe Abb. F). Ziehen Sie die Rollenhalterung
von der Welle ab (siehe Abb. F). Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass sich das Drahtende nicht löst und sich die Rolle Sicherheitshinweise / Vor der Inbetriebnahme / Montage19 DE/AT/CH dadurch selbsttätig abrollt. Das Drahtende darf erst während der Montage gelöst werden. Packen Sie die Fülldraht-Schweißspule
vollständig aus, so dass diese ungehindert abgerollt werden kann. Lösen Sie aber noch nicht das Drahtende (siehe Abb. G). Setzen Sie die Drahtrolle auf die Welle. Achten Sie darauf, dass die Rolle auf der Seite der Drahtdurchführung
abgewi- ckelt wird (siehe Abb. G). Setzen Sie die Rollenhalterung
wieder auf und verriegeln diese durch Andrü- cken und Drehen im Uhrzeigersinn (siehe Abb. G). Lösen Sie die Justierschraube
und schwenken Sie sie nach oben (siehe Abb. H). Drehen Sie die Druckrolleneinheit
zur Seite weg (siehe Abb. I). Lösen Sie den Vorschubrollenhalter
durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn und ziehen ihn nach oben ab (siehe Abb. J). Überprüfen Sie auf der oberen Seite der Vorschubrolle
, ob die entsprechende Drahtstärke angegeben ist. Falls nötig muss die Vorschubrolle umgedreht oder ausgetauscht werden. Der mitgelieferte Schweißdraht (Ø 0,9 mm) muss in der Vorschubrolle
mit der angegebenen Drahtstärke von Ø 0,9mm verwendet werden. Der Draht muss sich in der obe- ren Nut befinden! Setzen Sie den Vorschubrollenhalter
wieder auf und schrauben Sie ihn im Uhrzeigersinn fest. Entfernen Sie die Brennerdüse
durch Ziehen und Drehen im Uhrzeigersinn (siehe Abb. K). Schrauben Sie die Schweißdüse
heraus (siehe Abb. K). Führen Sie das Schlauchpaket
möglichst gerade vom Schweißgerät weg (auf den Boden legen). Nehmen Sie das Drahtende aus dem Spulenrand (siehe Abb. L). Kürzen Sie das Drahtende mit einer Draht schere oder einem Seitenschneider, um das beschädigte verbogene Ende des Drahts zu entfernen (siehe Abb. L). Hinweis: Der Draht muss die ganze Zeit auf Spannung gehalten werden, um ein Lösen und Abrollen zu vermeiden! Es empfiehlt sich hierbei, die Arbeiten immer mit einer weiteren Person durchzu- führen. Schieben Sie den Fülldraht durch die Drahtdurchführung
(siehe Abb. M) Führen Sie den Draht entlang der Vor- schubrolle
und schieben Sie ihn dann in die Schlauchpaketaufnahme
(siehe Abb. N). Schwenken Sie die Druckrolleineinheit
Richtung Vorschubrolle
(siehe Abb. O). Hängen Sie die Justierschraube
ein (siehe Abb. O). Stellen Sie den Gegendruck mit der Jus- tierschraube ein. Der Schweißdraht muss fest zwischen Druckrolle und Vorschubrolle
in der oberen Führung sitzen ohne ge- quetscht zu werden (siehe Abb. O). Schalten Sie das Schweißgerät am Haupt schalter
ein. Betätigen Sie die Brennertaste
Nun schiebt das Drahtvorschubsystem den Schweißdraht durch das Schlauch- paket
Sobald der Draht 1 – 2 cm aus dem Brennerhals
herausragt, Brennertaste
wieder loslassen (siehe Abb. P). Schalten Sie das Schweißgerät wieder aus. Schrauben Sie die Schweißdüse
wieder ein. Achten Sie darauf, dass die Schweißdüse
mit dem Durchmesser des verwendeten Schweißdrahtes zusam- menpasst (siehe Abb. Q). Bei dem mitge- lieferten Schweißdraht (Ø 0,9 mm) muss die Schweißdüse
mit der Kennzeich- nung 0,9 mm verwendet werden. Schieben Sie die Brennerdüse
mit ei- ner Rechtsdrehung wieder auf den Bren- nerhals
(siehe Abb. R). Montage20 DE/AT/CH Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden, ziehen Sie vor jeder Wartung oder arbeitsvorberei- tenden Tätigkeit den Netz stecker aus der Steckdose. z Inbetriebnahme z Gerät ein- und ausschalten Schalten Sie das Schweißgerät am Haupt schalter
ein und aus. Wenn Sie das Schweißgerät längere Zeit nicht be- nutzen, ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Nur dann ist das Gerät völlig stromlos. z Schweißstrom einstellen Mit dem Drehschalter für Schweißstromein- stellung
auf der Vorderseite des Schweiß- gerätes können die gewünschten Schweiß- ströme eingestellt werden. Die entsprechenden Einstellungen können Sie folgender Tabelle entnehmen. Spannung (V) Drahtvorschub Schweißstrom A2 – 425 – 75 B3 – 555 – 85 C3 – 660 – 100 D4 – 865 – 105 E5 – 975 – 110 F5 – 1080 – 115 G5 – 1085 – 120 Der erforderliche Schweißstrom ist abhängig vom verwendeten Schweißdrahtdurchmesser, der Materialstärke und der gewünschten Einbrenntiefe. z Drahtvorschub einstellen Um einen konstanten Lichtbogen zu erzeu- gen, kann mit dem Einstellrad für Draht- vorschub
eine Feineinstellung für den Drahtvorschub vorgenommen werden. Es wird empfohlen, mit einer Einstellung in Mittelstellung zu beginnen und gegebenen- falls die Geschwindigkeit zu reduzieren oder erhöhen. Der erforderliche Schweißstrom ist abhängig vom verwendeten Schweißdrahtdurchmesser, der Materialstärke und der gewünschten Ein- brenntiefe. Ebenfalls müssen die zu überbrü- ckenden Abstände der zu verschweißenden Werkstücke beachtet werden. Überlastschutz Das Schweißgerät ist gegen thermische Über lastung durch eine automatische Schutz- einrichtung (Thermostat mit automatischer Wiedereinschaltung) geschützt. Die Schutz- einrichtung unterbricht bei Überlastung den Stromkreis und die gelbe Kontroll lampe Überlastschutz
leuchtet. Bei Aktivierung der Schutzeinrichtung las- sen Sie das Gerät abkühlen (ca. 15 Mi- nuten). Sobald die gelbe Kontrolllampe Überlastschutz
erlischt, ist das Gerät wieder betriebsbereit. Schweißschutzschild GESUNDHEITSGEFAHR! Wenn Sie das Schweißschutzschild nicht nutzen, können vom Lichtbogen ausgehende, gesundheitsschädliche UV-Strahlen und Hitze Ihre Augen verletzen. Nutzen Sie immer das Schweißschutzschild, wenn Sie schweißen. Montage / Inbetriebnahme21 DE/AT/CH z Schweißen VERBRENNUNGSGEFAHR! Geschweißte Werkstücke sind sehr heiß, sodass Sie sich daran verbrennen können. Benutzen Sie immer eine Zange, um ge- schweißte, heiße Werkstücke zu bewegen. Nachdem Sie das Schweißgerät elektrisch angeschlossen haben, gehen Sie wie folgt vor: Verbinden Sie das Massekabel mit der Masseklemme
mit dem zu schweißen- den Werkstück. Achten Sie darauf, dass ein guter elektrischer Kontakt besteht. An der zu schweißenden Stelle soll das Werkstück von Rost und Farbe befreit werden. Wählen Sie den gewünschten Schweiß- strom und den Drahtvorschub je nach Schweißdrahtdurchmesser, Materialstärke und gewünschter Einbrenntiefe. Schalten Sie das Gerät ein. Halten Sie das Schweißschutzschild
vor das Gesicht und führen Sie die Bren- nerdüse
an die Stelle des Werkstücks, an der geschweißt werden soll. Betätigen Sie die Brennertaste
, um einen Lichtbogen zu erzeugen. Brennt der Licht bogen, fördert das Gerät Draht in das Schweißbad. Ist die Schweißlinse groß genug, wird der Brenner
langsam an der ge- wünschten Kante entlang geführt. Der Abstand zwischen Brennerdüse und Werkstück sollte möglichst kurz sein (kei- nesfalls größer als 10 mm). Gegebenenfalls leicht pendeln, um das Schweißbad etwas zu vergrößern. Für die weniger Erfahrenen besteht die erste Schwie rigkeit in der Bildung eines ver- nünftigen Lichtbogens. Dafür müssen der Schweißstrom und die Drahtvorschub- geschwindigkeit richtig eingestellt werden. Die optimale Einstellung von Schweiß- strom und Drahtvorschubgeschwindigkeit ermitteln Sie anhand von Tests auf einem Probestück. Ein gut eingestellter Lichtbo- gen hat einen weichen, gleichmäßigen Summton. Die Einbrenntiefe (entspricht der Tiefe der Schweißnaht im Material) sollte möglichst tief sein, das Schweißbad jedoch nicht durch das Werkstück hindurch fallen. Bei einem rauen oder harten Knattern ver- ringern Sie die Drahtvorschubgeschwin- digkeit oder schalten Sie in eine höhere Leistungsstufe (Schweißstrom erhöhen). Ist die Drahtvorschubgeschwindigkeit zu hoch und / oder der Schweißstrom zu niedrig, kann der Schweißdraht nicht richtig abschmelzen. Infolgedessen taucht der Schweißdraht immer wieder in das Schweißbad bis aufs Werkstück ein. Ein ruhiger dumpfer Ton mit flackerndem Licht bogen weist auf zu wenig Drahtvor- schub hin. Erhöhen Sie die Drahtvorschubgeschwin- digkeit oder schalten Sie auf den niedrigeren Schweißstrom. Durch einen zu hohen Schweißstrom schmilzt der Draht schon, bevor dieser überhaupt im Schweißbad ist. Die Folge ist eine Tropfenbildung am Schweißdraht sowie Spritzen und ein unruhiger Lichtbogen. Die Schlacke darf erst nach dem Abküh- len von der Naht entfernt werden. Um eine Schweißung an einer unterbroche- nen Naht fortzusetzen: Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der Ansatzstelle. In der Nahtfuge wird der Lichtbogen ge- zündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmolzen und anschließend die Schweißnaht weitergeführt. VORSICHT! Beachten Sie, dass der Brenner nach dem Schweißen immer auf einer isolierten Ablage abgelegt werden muss. Schalten Sie das Schweißgerät nach Be- endigung der Schweißarbeiten und bei Pausen immer aus, und ziehen Sie stets den Netzstecker aus der Steckdose. Inbetriebnahme22 DE/AT/CH z Schweißnaht erzeugen Stechnaht oder stoßendes Schweißen Der Brenner wird nach vorne geschoben. Ergebnis: Die Einbrandtiefe ist kleiner, Nahtbreite größer, Nahtoberraupe (sichtbare Oberfläche der Schweißnaht) flacher und die Bindefehlertoleranz (Fehler in der Materi- alverschmelzung) größer. Schleppnaht oder ziehendes Schweißen Der Brenner wird von der Schweißnaht weg- gezogen. Ergebnis: Einbrandtiefe größer, Nahtbreite kleiner, Nahtoberraupe höher und die Bindefehlertoleranz kleiner. Schweißverbindungen Es gibt zwei grundlegende Verbindungsarten in der Schweißtechnik: Stumpfnaht- (Außen- ecke) und Kehlnahtverbindung (Innenecke und Überlappung). Stumpfnahtverbindungen Bei Stumpfnahtverbindungen bis zu 2 mm Stärke werden die Schweißkanten vollstän- dig aneinandergebracht. Für größere Stärken ist nach folgender Tabelle zu verfahren:
Flache Stumpfnahtverbindungen Schweißungen sollten ohne Unterbrechung und mit ausreichender Eindringtiefe ausge- führt werden, daher ist eine gute Vorberei- tung äußerst wichtig. Die Faktoren, welche die Qualität des Schweiß ergebnisses beein- flussen, sind: die Stromstärke, der Abstand zwischen den Schweißkanten, die Neigung des Brenners und der entsprechende Durch- messer des Schweißdrahtes. Je steiler der Brenner gegenüber dem Werkstück gehalten wird, desto höher ist die Eindringtiefe und umgekehrt.
Um Verformungen, die während der Materi- alhärtung eintreten können, zuvorzukommen oder zu verringern, ist es gut, die Werkstü- cke mit einer Vorrichtung zu fixieren. Es ist zu vermeiden, die verschweißte Struktur zu versteifen, damit Brüche in der Schweißung vermieden werden. Diese Schwierigkeiten können verringert werden, wenn die Mög- lichkeit besteht, das Werkstück so zu drehen, dass die Schweißung in zwei entgegenge- setzten Durchgängen durchgeführt werden kann.
Inbetriebnahme23 DE/AT/CH Schweißverbindungen an der Außenecke Eine Vorbereitung dieser Art ist sehr einfach.
Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie untenstehend vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.
Kehlnahtverbindungen Eine Kehlnaht entsteht, wenn die Werkstücke senkrecht zueinanderstehen. Die Naht sollte die Form eines Dreiecks mit gleichlangen Seiten und einer leichten Kehle haben. Schweißverbindungen in der Innenecke Die Vorbereitung dieser Schweißverbindung ist sehr einfach und wird bis zu Stärken von 5 mm durchgeführt. Das Maß „d“ muss auf das Minimum reduziert werden und soll in jedem Fall kleiner als 2 mm sein.
Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie in Abbildung W vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.
Überlappungsschweißverbindungen Die gebräuchlichste Vorbereitung ist die mit geraden Schweißkanten. Die Schweißung lässt sich durch eine normale Winkelschweißnaht lösen. Die beiden Werkstücke müssen so nah wie möglich aneinandergebracht werden.
z Wartung und Reinigung Hinweis: Das Schweißgerät muss für ein einwandfreies Funktionieren sowie für die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen regelmäßig gewartet und überholt werden. Unsachgemäßer und falscher Betrieb können zu Ausfällen und Schäden am Gerät führen. Inbetriebnahme / Wartung und Reinigung24 DE/AT/CH Lassen Sie Reparaturen nur von qualifizierten Elektro - Fachkräften durchführen. Schalten Sie die Hauptstromversorgung sowie den Hauptschalter des Geräts aus, bevor Sie Wartungsarbeiten an dem Schweißgerät durchführen. Säubern Sie das Schweißgerät regelmä- ßig von innen und außen. Entfernen Sie Schmutz und Staub im Inneren mit Hilfe von Luft, Putzwolle oder einer Bürste. Im Falle eines Defekts oder bei erforder- lichem Austausch von Geräteteilen wen- den Sie sich bitte an das entsprechende Fachpersonal. z Umwelthinweise und Entsorgungsangaben Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung! Gerät, Zubehör und Verpackung sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Werfen Sie das Schweiß- gerät nicht in den Hausmüll, ins Feuer oder ins Wasser. Wenn möglich, sollten nicht mehr funktions- tüchtige Geräte recycelt werden. Fragen Sie Ihren lokalen Händler um Hilfe. z EU-Konformitätserklärung Wir, die C. M. C. GmbH Dokumentenverantwortlicher: Dr. Christian Weyler Katharina-Loth-Str. 15 DE-66386 St. Ingbert DEUTSCHLAND erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt Fülldraht-Schweißgerät Artikelnummer: 2301 Herstellungsjahr: 2021/ 04 IAN: 345149_2004 Modell: PFDS 120 A2 den wesentlichen Schutzanforderungen ge- nügt, die in den Europäischen Richtlinien EU-Niederspannungsrichtlinie 2014 / 35 / EU EU-Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit 2014 / 30 / EU RoHS Richtlinie 2011 / 65 / EU + 2015 / 863 / EU und deren Änderungen festgelegt sind. Die alleinige Verantwortung für die Erstellung der Konformitätserklärung trägt der Herstel- ler. Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtli- nie 2011/65/EU des Europäischen Parla- ments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronik- geräten. Für die Konformitätsbewertung wurden folgen- de harmonisierte Normen herangezogen: EN 60974-1:2012 EN 60974-10:2014/A1:2015 St. Ingbert, 01.06.2020
i. A. Dr. Christian Weyler
- Qualitätssicherung - ... / Umwelthinweise und Entsorgungsangaben / EU-Konformitätserklärung25 DE/AT/CH z Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung Garantie der Creative Marketing & Consulting GmbH Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Sie erhalten auf dieses Gerät 3 Jahre Ga- rantie ab Kaufdatum. Im Falle von Mängeln dieses Pr odukts stehen Ihnen gegen den Verkäufer des P rodukts gesetzliche Rechte zu. Diese gesetzlichen Rechte werden durch unsere im Folgenden dargestellte Garantie nicht eingeschränkt. z Garantiebedingungen Die Garantiefrist beginnt mit dem Kaufda- tum. Bitte bewahren Sie den Original-Kas- senbon gut auf. Diese Unterlage wird als Nachweis für den Kauf benötigt. Tritt innerhalb von drei Jahren ab dem Kaufdatum dieses Produkts ein Material- oder Fabrikationsfehler auf, wird das Produkt von uns – nach unserer Wahl – für Sie kostenlos repariert oder ersetzt. Diese Garantieleistung setzt voraus, dass innerhalb der Drei-Jahres- Frist das defekte Gerät und der Kaufbeleg (Kassenbon) vorgelegt und schriftlich kurz beschrieben wird, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist. Wenn der Defekt von unserer Garantie gedeckt ist, erhalten Sie das reparierte oder ein neues Produkt zurück. Mit Reparatur oder Austausch des Produkts beginnt kein neuer Garantiezeitraum. z Garantiezeit und ge- setzliche Mängelansprüche Die Garantiezeit wird durch die Gewähr- leistung nicht verlängert. Dies gilt auch für ersetzte und reparierte Teile. Eventuell schon beim Kauf vorhandene Schäden und Mängel müssen sofort nach dem Auspacken gemel- det werden. Nach Ablauf der Garantiezeit anfallende Reparaturen sind kostenpflichtig. z Garantieumfang Das Gerät wurde nach strengen Qualitätsricht- linien sorgfältig produziert und vor Anlieferung gewissenhaft geprüft. Die Garantieleistung gilt für Material- oder Fabrika- tionsfehler. Diese Garantie erstreckt sich nicht auf Produktteile, die normaler Abnutzung ausgesetzt sind und daher als Verschleißteile angesehen werden können oder für Beschädigungen an zerbrechlichen Teilen, z.B. Schalter, Akkus oder solchen, die aus Glas gefertigt sind. Diese Garantie verfällt, wenn das Produkt beschä- digt, nicht sachgemäß benutzt oder gewartet wur- de. Für eine sachgemäße Benutzung des Produkts sind alle in der Bedienungsanleitung aufgeführten Anweisungen genau einzuhalten. Verwendungs- zwecke und Handlungen, von denen in der Bedienungsanleitung abgeraten oder vor denen gewarnt wird, sind unbedingt zu vermeiden. Das Produkt ist lediglich für den privaten und nicht für den gewerblichen Gebrauch bestimmt. Bei missbräuchlicher und unsachgemäßer Behand- lung, Gewaltanwendung und bei Eingriffen, die nicht von unserer autorisierten Service-Niederlas- sung vorgenommen wurden, erlischt die Garantie. z Abwicklung im Garantiefall Um eine schnelle Bearbeitung ihres Anliegens zu gewährleisten, folgen Sie bitte den folgen- den Hinweisen: Bitte halten Sie für alle Anfragen den Kassen- bon und die Artikelnummer (z. B. IAN) als Nachweis für den Kauf bereit. Die Artikelnummer entnehmen Sie bitte dem Typenschild, einer Gravur, dem Titelblatt Ihrer Anleitung (unten links) oder dem Aufkleber Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung26 DE/AT/CH auf der Rück- oder Unterseite. Sollten Funktionsfehler oder sonstige Män- gel auftreten, kontaktieren Sie zunächst die nachfolgend benannte Serviceabteilung telefonisch oder per E-Mail. Ein als defekt erfasstes Produkt können Sie dann unter Beifü- gung des Kaufbelegs (Kassenbon) und der Angabe, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist, für Sie portofrei an die Ih- nen mitgeteilte Service-Anschrift übersenden. Hinweis: Auf www.lidl-service.com können Sie diese und viele weitere Handbücher, Produktvideos und Software herun- terladen. Mit diesem QR-Code gelangen Sie direkt auf die Lidl-Service-Seite (www.lidl-service.com) und können mittels der Eingabe der Artikel- nummer (IAN) 345149 Ihre Bedienungsan- leitung öffnen. z Service So erreichen Sie uns: DE, AT, CH Name: C. M. C. GmbH Internetadresse: www.cmc-creative.de E-Mail: service.de@cmc-creative.de service.at@cmc-creative.de service.ch@cmc-creative.de Telefon: +49 (0) 6894 9989750 (Normal-Tarif dt. Festnetz) Sitz: Deutschland IAN 345149_2004 Bitte beachten Sie, dass die folgende An- schrift keine Serviceanschrift ist. Kontaktieren Sie zunächst die oben benannte Servicestelle. Adresse: C. M. C. GmbH Katharina-Loth-Str. 15 DE-66386 St. Ingbert DEUTSCHLAND Service / EU-Konformitätserklärung27 GB / IE Legend of the pictograms used .............................................................Page 28 Introduction .....................................................................................................Page 29 Intended use .........................................................................................................Page 29 Delivery contents ...................................................................................................Page 29 Parts description ....................................................................................................Page 29 Technical specifications ..........................................................................................Page 30 Safety notes ....................................................................................................Page 30 Danger sources from lightarc welding ......................................................................Page 32 Welding-screen-specific safety notes .........................................................................Page 35 Environments with increased electrical risks ...............................................................Page 35 Welding in confined spaces ....................................................................................Page 36 Adding up of open-circuit voltages ...........................................................................Page 36 Use of shoulder slings.............................................................................................Page 37 Protective clothing ..................................................................................................Page 37 Protection from radiation and burns .........................................................................Page 37 EMC device classification .......................................................................................Page 38 Before use ........................................................................................................Page 38 Assembly ..........................................................................................................Page 39 Assembling the welding mask .................................................................................Page 39 Inserting the flux-cored wire .....................................................................................Page 39 Commissioning ...............................................................................................Page 40 Switching the device on and off ...............................................................................Page 40 Setting the welding current ......................................................................................Page 40 Setting the wire feed ..............................................................................................Page 40 Welding ...............................................................................................................Page 41 Creating a weld ....................................................................................................Page 42 Maintenance and cleaning .......................................................................Page 44 Information about recycling and disposal .......................................Page 44 EU Declaration of Conformity .................................................................Page 44 Warranty and service information ......................................................Page 45 Warranty conditions...............................................................................................Page 45 Warranty period and statutory warranty claims .........................................................Page 45 Extent of warranty ..................................................................................................Page 45 Processing of warranty claims .................................................................................Page 45 Service................................................................................................................Page 46 Table of contents28 GB / IE Legend of the pictograms used Legend of the pictograms used Caution! Read operating instructions! Serious to fatal injuries possible! Mains input; Number of phases and Caution! Danger of electric shock! 1 ~ 50Hz Alternating current symbol and nominal value of the frequency. Important note! Do not dispose of electrical devices in the household waste! Dispose of the packaging and product in an environ- mentally-friendly manner! Do not use the device outdoors and never use it in rain! Self-shielded flux-core arc welding. Electrical shock from the welding electrode may be fatal! IP21SProtection type. Inhaling welding fumes may endanger your health.
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