PFDS 33 B2 - Schweißgerät PARKSIDE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Fülldraht-Schweißgerät (selbstgeschützt) |
| Marke | Parkside |
| Modell | PFDS 33 B2 |
| Stromversorgung | 230 V~ / 50 Hz |
| Schweißstrombereich | 40 – 90 A |
| Einschaltdauer | 10% bei 90 A, 60% bei 40 A |
| Leerlaufspannung | 32 V |
| Schweißdrahtdurchmesser | 0,6 – 0,9 mm (0,9 mm im Lieferumfang) |
| Max. Drahtspulengewicht | 450 g |
| Absicherung | 16 A |
| Gewicht | 13,65 kg |
| Schutzart | IP21S |
| Isolierstoffklasse | H |
| EMV-Klasse | Klasse A (IEC 60974-10) |
| Im Lieferumfang enthaltenes Zubehör | Schweißhelm, Schlackehammer mit Drahtbürste, Tragegurt, 3 Schweißdüsen (0,6, 0,8, 0,9 mm), Fülldrahtspule (0,9 mm / 450 g) |
| Hauptmerkmale | Einstellbarer Schweißstrom (MIN/MAX und 1/2 Schalter), Drahtvorschub-Einstellrad, Überlastschutz mit selbstzurücksetzendem Thermostat |
| Sicherheitsmerkmale | Schweißhelm mit dunkler Scheibe, Schutzglas, Erdungskabel, thermischer Überlastschutz |
| Garantie | 3 Jahre ab Kaufdatum |
| Verwendungszweck | Selbstgeschütztes Fülldraht-Lichtbogenschweißen mit geeignetem Draht; nicht zum Auftauen von Rohren oder in explosionsgefährdeten Umgebungen |
| Umgebungstemperaturbereich | 20°C (Einschaltdauer kann bei höheren Temperaturen sinken) |
Häufig gestellte Fragen - PFDS 33 B2 PARKSIDE
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BEDIENUNGSANLEITUNG PFDS 33 B2 PARKSIDE
FÜLLDRAHT-SCHWEISSGERÄT
Montage-, Bedienungs- und Sicherheitshinweise

IT MT
Klappen Sie vor dem Lesen die beiden Seiten mit den Abbildungen aus und machen Sie sich anschließend mit allen Funktionen des Gerätes vertraut.
DE/AT/CH Montage-, Bedienungs- und Sicherheitshinweise
Seite 69




St. Ingbert, 31.03.2017
C.M.C. GmbH
Katharina-Loth-Str. 15
66386 St. Ingbert
Telefon: +49 6894 9989720
Telefax: +49 68949989729

per delega Andre Scheer
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encarregado, Andre Scheer
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p.p. Andre Scheer
Legende der verwendeten Piktogramme......Seite 70
Einleitung......Seite 71
Bestimmungsgemäße Verwendung......Seite 71
Teilebeschreibung......Seite 71
Technische Daten......Seite 72
Lieferumfang......Seite 72
Sicherheitshinweise......Seite 72
Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen......Seite 74
Schweißschirmspezifische Sicherheitshinweise......Seite 77
Enge und feuchte Räume......Seite 78
Schutzkleidung......Seite 78
Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen ...... Seite 79
EMV-Geräteklassifizierung....Seite 79
Vor der Inbetriebnahme ...... Seite 80
Montage......Seite 80
Schweißschutzschild montieren....Seite 80
Fülldraht einsetzen....Seite 80
Inbetriebnahme......Seite 83
Gerät ein- und ausschalten....Seite 83
Schweißstrom einstellen....Seite 83
Drahtvorschub einstellen....Seite 84
Schweißen......Seite 84
Schweißnaht erzeugen....Seite 85
Wartung und Reinigung......Seite 87
Umwelthinweise und Entsorgungsangaben......Seite 87
Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung......Seite 87
Garantiebedingungen......Seite 87
Garantieumfang......Seite 88
Abwicklung im Garantiefall....Seite 88
Service......Seite 88
EG-Konformitätserklärung......Seite 89
| Legende der verwendeten Piktogramme | |||
![]() | Vorsicht!Betriebsanleitung lesen! | ⚠ WARNING! | Schwere bis tödlicheVerletzungen möglich. |
| 1~50Hz | Netzeingang;Anzahl der Phasen sowieWechselstromsymbol undBemessungswert der Frequenz | ![]() | Vorsicht! Stromschlaggefahr! |
![]() | Wichtiger Hinweis! | ||
![]() | Entsorgen Sie Elektrogerätenicht über den Hausmüll! | ![]() | Entsorgen Sie Verpackungund Gerät umweltgerecht! |
![]() | Verwenden Sie das Gerät nichtim Freien und nie bei Regen! | ![]() | SelbstschützendesFülldrahtschweißen |
![]() | Elektrischer Schlag von derSchweißelektrode kann tödlich sein | IP21S | Schutzart |
![]() | Einatmen von Schweißrauchenkann Ihre Gesundheit gefährden. | ![]() | Geeignet zum Schweißenunter erhöhter elektrischerGefährdung |
![]() | Schweißfunken können eineExplosion oder einen Brandverursachen. | ![]() | Einphasentransformator |
![]() | Lichtbogenstrahlen können dieAugen schädigen und die Hautverletzen. | H | Isolationsklasse |
![]() | Elektromagnetische Felderkönnen die Funktion vonHerzschrittmachern stören. | ![]() | Genormte Arbeitsspannung |
![]() | Achtung, mögliche Gefahren! | [22CS] | Größter Bemessungswert desNetzstroms |
![]() | Einschaltdauer | [7xDT] | Effektivwert des größtenNetzstroms |
| Bemessungwert desSchweißstroms | ![]() | Masseklemme | |
![]() | Drahtvorschub | ||
Fülldraht-Schweißgerät PFDS 33 B2
Einleitung

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für ein hochwertiges Gerät aus unserem Haus entschieden. Machen Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme mit dem Produkt vertraut. Lesen Sie hierzu aufmerksam die nachfolgende Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise. Die Inbetriebnahme dieses Werkzeuges darf nur durch unterwiesene Personen erfolgen.
NICHT IN DIE HÄNDE VON KINDERN KOMMEN LASSEN!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist zum selbstschützenden Fülldrahtschweißen unter Verwendung des entsprechenden Drahtes geeignet. Es wird kein zusätzliches Gas benötigt. Das Schutzgas ist in pulverisierter Form im Draht enthalten, wird somit direkt in den Lichtbogen geleitet und macht das Gerät bei Arbeiten im Freien unempfindlich gegen Wind. Es dürfen nur für das Gerät geeignete Drahtelektroden verwendet werden. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise sowie der Montageanleitung und der Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung.
Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften sind genauestens einzuhalten. Das Gerät darf nicht verwendet werden:
- in nicht ausreichend belüfteten Räumen,
- in feuchter oder nasser Umgebung,
- in explosionsgefährdeter Umgebung,
- zum Auftauen von Rohren,
- in der Nähe von Menschen mit Herzschrittmacher und
- in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien. Benutzen Sie das Produkt nur wie beschrieben und für die angegebenen Einsatzbereiche. Bewahren Sie diese Anleitung gut auf. Händigen Sie alle Unterlagen bei Weitergabe des Produkts an Dritte ebenfalls mit
aus. Jegliche Anwendung, die von der bestimmungsgemäßen Verwendung abweicht, ist untersagt und potentiell gefährlich. Schäden durch Nichtbeachtung oder Fehlanwendung werden nicht von der Garantie abgedeckt und fallen nicht in den Haftungsbereich des Herstellers.
Restrisiko
Auch wenn Sie das Gerät vorschriftsmäßig bedienen, bleiben immer Restrisiken bestehen. Folgende Gefahren können im Zusammenhang mit der Bauweise und Ausführung dieses Fülldrahtschweißgerätes auftreten:
- Augenverletzungen durch Blendung,
- Berühren heißer Teile des Gerätes oder des Werkstücks (Brandverletzungen),
- Bei unsachgemäßer Absicherung Unfall- und Brandgefahr durch sprühende Funken oder Schlacketeilchen,
- Gesundheitsschädliche Emissionen von Rauchen und Gasen, bei Luftmangel bzw. ungenügender Absaugung in geschlossenen Räumen.
Vermindern Sie das Restrisiko, indem Sie das Gerät sorgfältig und vorschriftsmäßig benutzen und alle Anweisungen befolgen.
Teilebeschreibung
1 Abdeckung Drahtvorschubeinheit
2 Tragegurt
3 Netzstecker
4 Massekabel mit Masseklemme
5 Hauptschalter EIN / AUS (inkl. Netzkontroll-lampe)
6 Kontrolllampe Überlastschutz
7 Brennerdüse
8 MIN / MAX Schalter für Schweißstromeinstellung
9 1/2 Schalter für Schweißstromeinstellung
10 Einstellrad für Drahtvorschub
11 Brenner
12 Brennertaste
13 Schlauchpaket mit Direktanschluss
14 Schweißdüse (0,6 mm)
15 Schweißdüse (0,8 mm)
16 Handgriff
17 Schweißdüse (0,9 mm)
Einleitung / Sicherheitshinweise
18 Fülldraht-Schweißspule(Drahtrolle)
∅ 0,9 mm/450 g
19 Schlackenhammer mit Drahtbürste
20 Schweißschutzschild nach Montage, bestehend aus:
21 Dunkles Schweißglas
22 Schildkörper
23 Montageclip
24 Schutzglasverriegelung
25 Rollenhalterung
26 Drahtdurchführung
27 Justierschraube
28 Druckrolleneinheit
29 Vorschubrolle
30 Vorschubrollenhalter
31 Schlauchpaketaufnahme
32 Brennerhals
Technische Daten
Netzanschluss: 230V\~/50Hz (Wechselstrom)
Schweißstrom I₂: 40–90A
Einschaltdauer X: 10 % bei 90 A
Schweißstrom,
60 % bei 40 A
Schweißstrom
Leerlaufspannung U₀:32V
Größter Bemessungswert
des Netzstroms: 1 max. 14 A
Effektivwert des größten
Bemessungsstroms: I_2 eff 4,4 A
Schweißdrahttrommel max.: ca. 450 g
Schweißdrahtdurchmesser: 0,9 mm
Absicherung: 16 A
Gewicht: 13,65 kg
Lieferumfang
1 Fülldraht-Schweißgerät PFDS 33 B2
1 Brennerdüse (vormontiert)
3 Schweißdüsen (1×0,9 mm vormontiert; 1×0,8 mm; 1×0,6 mm)
1 Schlackenhammer mit Drahtbürste
1 Fülldraht ∅ 0,9 mm/450 g
1 Schweißschutzschild
1 Tragegurt
1 Bedienungsanleitung
Sicherheitshinweise
Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und beachten Sie die beschriebenen Hinweise. Machen Sie sich anhand dieser Gebrauchsanweisung mit dem Gerät, dessen richtigem Gebrauch sowie den Sicherheitshinweisen vertraut. Auf dem Typenschild stehen alle techinschen Daten von diesem Schweißgerät, bitte informieren Sie sich über die technischen Gegebenheiten dieses Gerätes.
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 16 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern
ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
Lassen Sie Reparaturen oder / und Wartungsarbeiten nur von qualifizierten Elektro-Fachkräften durchführen.
■ Verwenden Sie nur die im Lieferumfang enthaltenen Schweißleitungen (PFDS 33 B2 H01N2-D1x10 mm²).
Das Gerät sollte während des Betriebes nicht direkt an der Wand stehen, nicht abgedeckt oder zwischen andere Geräte eingeklemmt werden, damit immer genügend Luft durch die Lüftungsschlitze aufgenommen werden kann. Vergewissern Sie sich, dass das Gerät richtig an die Netzspannung angeschlossen ist. Vermeiden Sie jede Zugbeanspruchung der Netzleitung. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, bevor Sie das Gerät an einem anderen Ort aufstellen.
Wenn das Gerät nicht im Betrieb ist, schalten Sie es immer mittels EIN-/AUS-Schalter aus. Legen Sie den Elektrodenhalter auf einer isolierten Unterlage ab und nehmen Sie erst nach 15 Minuten Abkühlung die Elektroden aus dem Halter.
Achten Sie auf den Zustand der Schweißkabel, des Elektroden-halters sowie der Masseklemmen. Abnutzungen an der Isolierung und an den stromführenden Teilen können Gefahren hervorrufen und die Qualität der Schweißarbeit mindern.
Lichtbogenschweißen erzeugt Funken, geschmolzene Metallteile und Rauch. Beachten Sie daher: Alle brennbaren Substanzen und / oder Materialien vom Arbeitsplatz und dessen unmittelbarer Umgebung entfernen.
■ Sorgen Sie für eine Belüftung des Arbeitsplatzes.
Schweißen Sie nicht auf Behältern, Gefäßen oder Rohren, die brennbare Flüssigkeiten oder Gase enthalten oder enthalten haben.

WARNUNG!
Vermeiden Sie
jeden direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis. Die Leerlaufspannung zwischen Elektrodenzange und Masseklemme kann gefährlich sein, es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Lagern oder verwenden Sie das Gerät nicht in feuchter oder in nasser Umgebung oder im Regen. Hier gilt die Schutzbestimmung IP21S.
Schützen Sie die Augen mit dafür bestimmten Schutzgläsern (DIN Grad 9-10), die Sie auf dem mitgelieferten Schweißschirm befestigen. Verwenden Sie Handschuhe und trockene Schutzkleidung, die frei von Öl und Fett ist, um die Haut vor der ultravioletten Strahlung des Lichtbogens zu schützen.
WARNING! Verwenden
Sie die Schweißstromquelle nicht zum Auftrauen von Rohren.
Beachten Sie:
■ Die Strahlung des Lichtbogens kann die Augen schädigen und Verbrennungen auf der Haut hervorrufen.
Das Lichtbogenschweißen erzeugt Funken und Tropfen von geschmolzenem Metall, das geschweißte Werkstück beginnt zu glühen und bleibt relativ lange sehr heiß. Berühren Sie das Werkstück deshalb nicht mit bloßen Händen.
Beim Lichtbogenschweißen werden gesundheitsschädliche Dämpfe freigesetzt. Achten Sie darauf, diese möglichst nicht einzuatmen.
Schützen Sie sich gegen die gefährlichen Effekte des Lichtbogens und halten Sie nicht an der Arbeit
beteiligte Personen mindestens 2 m vom Lichtbogen entfernt.
⚠️ ACHTUNG!
Während des Betriebes des Schweißgerätes kann es, abhängig von den Netzbedingungen am Anschlusspunkt, zu Störungen in der Spannungsversorgung für andere Verbraucher kommen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihr Energieversorgungsunternehmen.
Während des Betriebes des Schweißgerätes kann es zur Funktionsstörungen anderer Geräte kommen, z. B. Hörgeräten, Herzschrittmachern usw.
• Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen
Beim Lichtbogenschweißen ergibt sich eine Reihe von Gefahrenquellen. Es ist daher für den Schweißer besonders wichtig, nachfolgende Regeln zu beachten, um sich und andere nicht zu gefährden und Schäden für Mensch und Gerät zu vermeiden.
Lassen Sie Arbeiten auf der Netzspannungsseite, z. B. an Kabeln, Steckern, Steckdosen usw., nur von einer Elektrofachkraft nach
nationalen und örtlichen Vorschriften ausführen.
■ Trennen Sie bei Unfällen das Schweißgerät sofort von der Netzspannung.
Wenn elektrische Berührungsspannungen auftreten, schalten Sie das Gerät sofort aus und lassen Sie es von einer Elektrofachkraft überprüfen.
Auf der Schweißstromseite immer auf gute elektrische Kontakte achten.
- Beim Schweißen immer an beiden Händen isolierende Handschuhe tragen. Diese schützen vor elektrischen Schlägen (Leerlaufspannung des Schweißstromkreises), vor schädlichen Strahlungen (Wärme und UV-Strahlung) sowie vor glühendem Metall und Schlagspritzern.
■ Festes, isolierendes Schuhwerk tragen. Die Schuhe sollen auch bei Nässe isolieren. Halbschuhe sind nicht geeignet, da herabfallende, glühende Metalltropfen Verbrennungen verursachen können.
Geeignete Schutzkleidung tragen, keine synthetischen Kleidungsstücke.
Nicht mit ungeschützten Augen in den Lichtbogen sehen, nur Schweißer-Schweißschirm mit
vorschriftsmäßigem Schutzglas nach DIN verwenden. Der Lichtbogen gibt außer Licht- und Wärmestrahlen, die eine Blendung bzw. Verbrennung verursachen, auch UV-Strahlen ab. Diese unsichtbare ultraviolette Strahlung verursacht bei ungenügendem Schutz eine erst einige Stunden später bemerkbare, sehr schmerzhafte Bindehautentzündung. Außerdem ruft UV-Strahlung auf ungeschützten Körperstellen Verbrennung wie bei einem Sonnenbrand hervor.
Auch in der Nähe des Lichtbogens befindliche Personen oder Helfer müssen auf die Gefahren hingewiesen und mit den nötigen Schutzmitteln ausgerüstet werden. Wenn erforderlich, Schutzwände aufstellen.
- Beim Schweißen, besonders in kleinen Räumen, ist für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen, da Rauch und schädliche Gase entstehen.
An Behältern, in denen Gase, Treibstoffe, Mineralöle oder dgl. gelagert werden, dürfen - auch wenn sie schon vor langer Zeit entleert wurden - keine Schweißarbeiten vorgenommen werden,
da durch Rückstände Explosionsgefahr besteht.
In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen gelten besondere Vorschriften.
Schweißverbindungen, die großen Beanspruchungen ausgesetzt sind und bestimmte Sicherheitsforderungen erfüllen müssen, dürfen nur von besonders ausgebildeten und geprüften Schweißern ausgeführt werden. Beispiele sind Druckkessel, Laufschienen, Anhängerkuppelungen usw.
⚠️ ACHTUNG! Schließen Sie die Masseklemme stets so nahe wie möglich an die Schweißstelle an, so dass der Schweißstrom den kürzestmöglichen Weg von der Elektrode zur Masseklemme nehmen kann. Verbinden Sie die Masseklemme niemals mit dem Gehäuse des Schweißgerätes! Schließen Sie die Masseklemme niemals an geerdeten Teilen an, die weit vom Werkstück entfernt liegen, z. B. einem Wasserrohr in einer anderen Ecke des Raumes. Andernfalls könnte es dazu kommen, dass das Schutzleitersystem des Raumes, in dem Sie schweißen, beschädigt wird.
■ Vervenden Sie das Schweißgerät nicht im Regen.
■ Verwenden Sie das Schweißgerät nicht in feuchter Umgebung.
■ Stellen Sie das Schweißgerät nur auf einen ebenen Platz.
Der Ausgang ist bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C bemessen. Die Schweißzeit darf bei höheren Temperaturen reduziert werden.
Gefährdung durch elektrischen Schlag:

Elektrischer Schlag von einer Schweißelektrode kann tödlich sein. Nicht bei Regen oder Schnee schweißen. Trockene Isolierhandschuhe tragen. Die Elektrode nicht mit bloßen Händen anfassen. Keine nassen oder beschädigten Handschuhe tragen. Schützen Sie sich vor einem elektrischen Schlag durch Isolierungen gegen das Werkstück. Das Gehäuse der Einrichtung nicht öffnen.
Gefährdung durch Schweißrauch:
Das Einatmen von Schweißrauch kann die Gesundheit gefährden. Den Kopf nicht in den Rauch halten. Einrichtungen in offenen Bereichen verwenden. Entlüftung zum Entfernen des Rauches verwenden.
Gefährdung durch Schweißfunken:
Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Brennbare Stoffe vom Schweißen fernhalten. Nicht neben brennbaren Stoffen schweißen. Schweißfunken können Brände verursachen. Einen Feuerlöscher in der Nähe bereithalten und einen Beobachter, der ihn sofort benutzen kann. Nicht auf Trommeln oder irgendwelchen geschlossenen Behältern schweißen.
Gefährdung durch Lichtbogenstrahlen:
Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. Hut und Sicherheitsbrille tragen. Gehörschutz und hoch geschlossenen Hemdkragen tragen. Schweißerschutzhelme und einwandfreie Filtergrößen tragen. Vollständigen Körperschutz tragen.
Gefährdung durch elektromagnetische Felder:
Schweißstrom erzeugt elektromagnetische Felder. Nicht zusammen mit medizinischen Implantaten verwenden. Niemals die Schweißleitungen um den Körper wickeln. Schweißleitungen zusammenführen.
Schweißschirmspezifische Sicherheitshinweise
Überzeugen Sie sich mit Hilfe einer hellen Lichtquelle (z. B. Feuerzeug) immer vor Beginn der Schweißarbeiten von der ordnungsgemäßen Funktion des Schweißschirmes.
■ Durch Schweißspritzer kann die Schutzscheibe beschädigt werden. Tauschen Sie beschädigte oder zerkratzte Schutzscheiben sofort aus.
Ersetzen Sie beschädigte oder stark verschmutzte bzw. verspritzte Komponenten unverzüglich.
Das Gerät darf nur von Personen betrieben werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Machen Sie sich mit den Sicherheitsvorschriften für das Schweißen vertraut. Beachten Sie hierzu auch die Sicherheitshinweise Ihres Schweißgerätes.
- Setzen Sie den Schweißschirm immer beim Schweißen auf. Bei Nichtverwendung können Sie sich schwere Netzhautverletzungen zuziehen.
■ Tragen Sie während des Schweißens immer Schutzkleidung.
■ Verwenden Sie den Schweißschirm nie ohne Schutzscheibe,
da sonst die optische Einheit beschädigt werden kann.
■ Tauschen Sie für gute Durchsicht und ermüdungsfreies Arbeiten die Schutzscheibe rechtzeitig.
• Enge und feuchte Räume
Bei Arbeiten in engen, feuchten oder heißen Räumen sind isolierende Unterlagen und Zwischenlagen zu verwenden, ferner Stulpenhandschuhe aus Leder oder anderen isolierenden Stoffen zu tragen, um den Körper gegen Erde zu isolieren.
Bei Verwendung von Schweißgeräten unter elektrisch gefährlichen Bedingungen, z. B. in engen Räumen aus elektrisch leitfähigen Wandungen (Kessel, Rohre usw.), in nassen Räumen (Durchfeuchten der Arbeitskleidung), darf die Ausgangsspannung des Schweißgerätes im Leerlauf nicht höher als 48 Volt (Effektivwert) sein. Dieses Schweißgerät darf aufgrund der Ausgangspannung in diesen Fällen verwendet werden.
Schutzkleidung
Während der Arbeit muss der Schweißer an seinem ganzen Körper durch entsprechende Kleidung und Gesichtsschutz gegen Strahlung und Verbrennungen geschützt sein. Folgende Schritte sollen beachtet werden:
- Vor der Schweißarbeit die Schutzkleidung anziehen.
- Handschuhe anziehen.
- Fenster oder Ventilator öffnen, um die Luftzufuhr zu garantieren.
- Schutzbrille und Mundschutz tragen.
An beiden Händen sind Stulpenhandschuhe aus einem geeigneten Stoff (Leder) zu tragen. Sie müssen sich in einem einwandfreien Zustand befinden.
Zum Schutz der Kleidung gegen Funkenflug und Verbrennungen sind geeignete Schürzen zu tragen. Wenn die Art der Arbeiten, z. B. das Überkopfschweißen, es erfordert, ist ein Schutzanzug und, wenn nötig, auch ein Kopfschutz zu tragen.
• Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen
An der Arbeitsstelle durch einen Aushang „Vorsicht! Nicht in die Flammen sehen!“ auf die Gefährdung der Augen hinweisen. Die Arbeitsplätze sind möglichst so abzuschirmen, dass die in der Nähe befindlichen Personen geschützt sind. Unbefugte sind von den Schweißarbeiten fernzuhalten.
In unmittelbarer Nähe ortsfester Arbeitsstellen sollen die Wände weder hellfarbig noch glänzend sein. Fenster sind mindestens bis Kopfhöhe gegen Durchlassen oder Zurückwerfen von Strahlung zu sichern, z. B. durch geeigneten Anstrich.
• EMV-Geräteklassifizierung
Gemäß der Norm IEC 60974-10 handelt es sich hier um ein Schweißgerät mit der elektromagnetischen Verträglichkeit der Klasse A. Somit erfüllt es die entsprechenden Anforderungen im industriellen und im Wohnbereich. Es darf in Wohngebieten an das öffentliche
Niederspannungs-Versorgungsnetz angeschlossen werden.
Auch wenn das Fülldrahtschweißgerät die Emmisionsgrenzwerte gemäß Norm einhält, können Lichtbogenschweißgeräte dennoch zu elektromagnetischen Störungen in empfindlichen Anlagen und Geräten führen.
Für Störungen, die beim Schweißen durch den Lichtbogen entstehen, ist der Anwender verantwortlich und der Anwender muss geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Hierbei muss der Anwender besonders berücksichtigen:
- Netz-, Steuer-, Signal und Telekommunikationsleitungen
- Computer und andere mikroprozessor-gesteuerte Geräte
- Fernseh-, Radio- und andere Wiedergabegeräte
- elektronische und elektrische Sicherheitseinrichtungen
- Personen mit Herzschrittmachern oder Hörgeräten
- Mess- und Kalibriereinrichtungen
- Störfestigkeit sonstiger Einrichtungen in der Nähe
-
die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten durchgeführt werden.
Um mögliche Störstrahlungen zu verringern, wird empfohlen: -
den Netzanschluss mit einem Netzfilter auszurüsten oder mit einem Metallrohr abzuschirmen
- das Fülldrahtschweißgerät regelmäßig zu warten und in einem guten Pflegezustand zu halten
- Schweißleitungen sollten so kurz wie möglich sein, vollständig abgewickelt werden und möglichst parallel auf dem Boden verlaufen
- es sollte ein Potentialausgleich vorgesehen sein
- die Werkstücke sollen gut geerdet sein
- durch Störstrahlung gefährdete Geräte und Anlagen sollten möglichst aus dem Schweißbereich entfernt werden oder abgeschirmt werden.
• Vor der Inbetriebnahme
Nehmen Sie alle Teile aus der Verpackung und kontrollieren Sie, ob das Fülldrahtschweißgerät oder die Einzelteile Schäden aufweisen. Ist dies der Fall, benutzen Sie das Fülldrahtschweißgerät nicht. Wenden Sie sich an den Hersteller über die angegebene Serviceadresse.
☐ Entfernen Sie alle Schutzfolien und sonstige Transportverpackungen.
☐ Prüfen Sie, ob die Lieferung vollständig ist.
- Montage
Schweißschutzschild montieren
☐ Legen Sie das dunkle Schweißg 23 mit der Schrift nach oben in den Schildkörper 22 ein (siehe Abb. A).
Die Beschriftung des dunklen Schweißglases 21 muss nun von der Vorderseite des Schutzschildes sichtbar sein.
☐ Schieben Sie den Handgriff von innen in die passende Aussparung des Schildkörpers ein, bis dieser einrastet (siehe Abb. B).
Fülldraht einsetzen
⚠️ WARNUNG! Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden, ziehen Sie vor jeder Wartung oder arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netzstecker aus der Netzsteckdose.
Hinweis: Je nach Anwendung werden unterschiedliche Schweißdrähte benötigt. Mit diesem Gerät können Schweißdrähte mit einem Durchmesser von 0,6 - 0,9 mm verwendet werden.
Vorschubrolle, Schweißdüse und Drahtquerschnitt müssen immer zueinander passen.
Das Gerät ist geeignet für Drahtrollen bis zu maximal 450 g.
Entriegeln und öffnen Sie die Abdeckung für die Drahtvorschubeinheit 1, indem Sie die Gewindestange entlang des Langlochs hochziehen.
☐ Entriegeln Sie die Rolleneinheit, indem Sie die Rollenhalterung 25 im Uhrzeigersinn drehen (siehe Abb. C).
Ziehen Sie die Rollenhalterung von der Welle ab (siehe Abb. C).

Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass sich das Drahtende nicht löst und sich die Rolle dadurch selbsttätig abrollt. Das Drahtende darf erst während der Montage gelöst werden.
Packen Sie die Fülldraht-Schweißspul8 vollständig aus, so dass diese ungehindert abgerollt werden kann. Lösen Sie aber noch nicht das Drahtende (siehe Abb. D).
Setzen Sie die Drahtrolle auf die Welle. Achten Sie darauf, dass die Rolle auf der Seite der Drahtdurchführung 26 abgewickelt wird (siehe Abb. D).
☐Setzen Sie die Rollenhalterung 25 wieder auf und verriegeln diese durch Andrücken und Drehen gegen den Uhrzeigersinn (siehe Abb. D).

Lösen Sie die Justierschrauf und schwenken Sie sie nach oben (siehe Abb. E).

Drehen Sie die Druckrolleneinh zur Seite weg (siehe Abb. F).

Lösen Sie den Vorschubrollenha durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn und ziehen ihn nach oben ab (siehe Abb. G).
Überprüfen Sie auf der oberen Seite der Vorschubrolle 29, ob die entsprechende Drahtstärke angegeben ist. Falls nötig muss die Vorschubrolle umgedreht oder ausgetauscht werden. Der mitgelieferte Schweißdraht (Ø 0,9 mm) muss in der Vorschubrolle 29 mit der nächstgrößeren angegebenen Drahstärke von ∅ 1,0 mm verwendet werden.
Der Draht muss sich in der oberen Nut befinden!
□Setzen Sie den Vorschubrollenhalter 30 wieder auf und schrauben Sie ihn fest.

Entfernen Sie die Brennerdüse durch Rechtsdrehung (siehe Abb. H).
☐ Schrauben Sie die Schweißdüse heraus (siehe Abb. H).
Führen Sie das Schlauchpaket möglichst gerade vom Schweißgerät weg (auf den Boden legen).

□ Nehmen Sie das Drahtende aus dem Spulenrand (siehe Abb. I).
Kürzen Sie das Drahtende mit einer Drahtschere oder einem Seitenschneider, um den beschädigten / gebogenen Draht zu entfernen (siehe Abb. I).
Hinweis: Der Draht muss die ganze Zeit auf Spannung gehalten werden, um ein lösen und abrollen zu vermeiden!
Es empfiehlt sich hierbei, die Arbeiten immer mit einer weiteren Person durchzuführen.

☐ Schieben Sie den Fülldraht durch die Draht-durchführung 26 (siehe Abb. J).

Führen Sie den Draht entlang der Vorschubrolle 29 und schieben Sie ihn dann in die Schlauchpaketaufnahme 31 (siehe Abb. K).

Schwenken Sie die Druckrolleineinhe 28 Richtung Vorschubrolle 29 (siehe Abb. L).
Hängen Sie die Justierschrau ein (siehe Abb. L).
Stellen Sie den Gegendruck mit der Justierschraube so ein, dass der Schweißdraht fest zwischen Druckrolle und Vorschubrolle 29 in der oberen Führung sitzt ohne gequetscht zu werden (siehe Abb. L).

☐ Schalten Sie das Schweißgerät am Hauptschalter 5 ein.
Betätigen Sie die Brennertaste.
Nun schiebt das Drahtvorschubsystem den Schweißdraht durch das Schlauchpaket 13 und den Brenner 11.
Sobald der Draht 1 - 2 cm aus dem Brennerhals 32 herausragt, Brennertaste 12 wieder loslassen (siehe Abb. M).

□ Schalten Sie das Schweißgerät wieder aus. □ Schrauben Sie die Schweißdüed wieder ein.
Achten Sie darauf dass die Schweißdüse 14 mit dem Durchmesser des verwendeten Schweißdrahtes zusammenpasst (siehe Abb. N). Bei dem mitgelieferte Schweißdraht (∅ 0,9 mm) muss die Schweißdüse 14 mit der Kennzeichnung 0,9 mm verwendet werden.

☐ Schieben Sie die Brennerdüse mit einer Rechtsdrehung wieder auf den Brennerhals 32 (siehe Abb. O).

⚠️ WARNING! Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden, ziehen Sie vor jeder Wartung oder arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netzstecker aus der Steckdose.
- Inbetriebnahme
Gerät ein- und ausschalten
☐ Schalten Sie das Schweißgerät am Hauptschalter 5 ein und aus. Wenn Sie das Schweißgerät längere Zeit nicht benutzen, ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Nur dann ist das Gerät völlig stromlos.
Schweißstrom einstellen
Mit den Schaltern 8 9 auf der Vorderseite des Schweißgerätes können die gewünschten Schweißströme eingestellt werden. Wird z. B. der Schalter 8 auf MIN und der Schalter auf 1 9 gelegt, beträgt der Schweißstrom 40 A und die Einschalt-dauer liegt bei 60 %.
Werden die Schalter 8 auf MAX und auf 2 gelegt, beträgt der Schweißstrom 90 A und die Einschalt-dauer liegt bei 10 %.
Der erforderliche Schweißstrom ist abhängig vom verwendeten Schweißdrahtdurchmesser, der Materialstärke und der gewünschten Einbrenntiefe.
Drahtvorschub einstellen
Um einen konstanten Schweißzustand zu erreichen, kann mit dem Einstellrad für Drahtvorschub 10 eine Feineinstellung für den Drahtvorschub vorgenommen werden. Es wird empfohlen mit einer Einstellung in Mittelstellung zu beginnen und gegebenenfalls die Geschwindigkeit zu reduzieren oder erhöhen.
Der erforderliche Schweißstrom ist abhängig vom verwendeten Schweißdrahtdurchmesser, der Materialstärke und der gewünschten Einbrenntiefe sowie den zu überbrückenden Abständen der zu verschweißenden Werkstücke.
Überlastschutz
Das Schweißgerät ist gegen thermische Überlastung durch eine automatische Schutzeinrichtung (Thermostat mit automatischer Wiedereinschaltung) geschützt. Die Schutzeinrichtung unterbricht bei Überlastung den Stromkreis und die gelbe Kontrolllampe Überlastschutz 6 leuchtet.
Bei Aktivierung der Schutzeinrichtung lassen Sie das Gerät abkühlen (ca. 15 Minuten). Sobald die gelbe Kontrolllampe Überlastschutz 6 er- lischt, ist das Gerät wieder betriebsbereit.
Schweißschutzschild
WARNING! GESUNDHEITSGEFAHR!
Wenn Sie das Schweißschutzschild nicht nutzen, können vom Lichtbogen ausgehende, gesundheitsschädliche UV-Strahlen und Hitze Ihre Augen verletzen.
Nutzen Sie immer das Schweißschutzschild, wenn Sie schweißen.
Schweißen
WARNING! VERBRENNUNGSGEFAHR!
Geschweißte, heiße Werkstücke sind sehr heiß, sodass Sie sich daran verbrennen können.
Benutzen Sie immer eine Zange, um geschweißte, heiße Werkstücke zu bewegen.
Nachdem Sie das Schweißgerät elektrisch angeschlossen haben, gehen Sie wie folgt vor:
☐ Verbinden Sie das Massekabel mit der Masseklemme 4 mit dem zu schweißenden Werkstück. Achten Sie darauf, dass ein guter elektrischer Kontakt besteht.
An der zu schweißenden Stelle soll das Werkstück von Rost und Farbe befreit werden.
Wählen Sie den gewünschten Schweißstrom und den Drahtvorschub je nach Schweißdrahtdurchmesser, Materialstärke und gewünschter Einbrenntiefe.
□ Schalten Sie das Gerät ein.
□ Halten Sie das Schweißschutzschöd vor das Gesicht und führen Sie die Brennerdüse 7 an die Stelle des Werkstücks, an der geschweißt werden soll.
Betätigen Sie die Brennertaste, um einen Lichtbogen zu erzeugen. Brennt der Lichtbogen, fördert das Gerät Draht in das Schweißbad.
Ist die Schweißlinse groß genug, wird der Brenner 11 langsam an der gewünschten Kante entlang geführt.
Der Abstand zwischen Brennerdüse und Werkstück sollte möglichst kurz sein (keinesfalls größer als 10 mm).
Gegebenenfalls leicht pendeln, um das Schweißbad etwas zu vergrößern. Für die weniger Erfahrenen besteht die erste Schwierigkeit in der Bildung eines vernünftigen Lichtbogens, d. h. in der richtigen Einstellung von Schweißstrom und Drahtvorschubgeschwindigkeit.
Die optimale Einstellung von Schweißstrom und Drahtvorschubgeschwindigkeit ermitteln Sie anhand von Tests auf einem Probestück. Ein gut eingestellter Lichtbogen hat einen weichen, gleichmäßigen Summton.
Die Einbrenntiefe sollte möglichst tief sein, das Schweißbad jedoch nicht durch das Werkstück hindurch fallen.
Bei einem rauen oder harten Knattern verringern Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit oder schalten in eine höhere Leistungsstufe (Schweißstrom erhöhen).
Ist die Drahtvorschubgeschwindigkeit zu hoch und / oder der Schweißstrom zu niedrig, kann der Schweißdraht nicht richtig abschmelzen und taucht immer wieder in das Schweißbett bis aufs Werkstück ein.
Ein ruhiger dumpfer Ton mit flackerndem Lichtbogen weist auf zu wenig Drahtvorschub hin.
Erhöhen Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit oder schalten sie auf den niedrigeren Schweißstrom.
Durch einen zu hohen Schweißstrom schmilzt der Draht schon bevor dieser überhaupt im Schweißbett ist. Die Folge ist eine Tropfenbildung am Schweißdraht sowie Spritzen und ein unruhiger Lichtbogen.
Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht entfernt werden.
Um eine Schweißung an einer unterbrochenen Naht fortzusetzen:
☐ Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der Ansatzstelle.
In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmolzen und anschließend die Schweißnaht weitergeführt.
⚠VORSICHT! Beachten Sie, dass der Brenner nach dem Schweißen immer auf einer isolierten Ablage abgelegt werden muss.
☐ Schalten Sie das Schweißgerät nach Beendigung der Schweißarbeiten und bei Pausen immer aus, und ziehen Sie stets den Netzstecker aus der Steckdose.
• Schweißnaht erzeugen
Stechnaht oder stoßendes Schweißen
Der Brenner wird nach vorne geschoben.
Ergebnis: Die Einbrandtiefe ist kleiner, Nahtbreite größer, Nahtoberraupe flacher und die Bindefehler-toleranz größer.
Schleppnaht oder ziehendes Schweißen
Der Brenner wird von der Schweißnaht weggezogen. Ergebnis: Einbrandtiefe größer, Nahtbreite kleiner, Nahtoberraupe höher und die Bindefehlertoleranz kleiner.
Schweißverbindungen
Es gibt zwei grundlegende Verbindungsarten in der Schweißtechnik: Stumpf- und Eckschweißung (Außenecke, Innenecke und Überlappung).
Stumpfschweißverbindungen
Bei Stumpfschweißverbindungen bis zu 2 mm Stärke werden die Schweißkanten vollständig aneinandergebracht.
Für größere Stärken ist nach untenstehender Tabelle zu verfahren:

Flache Stumpfschweißverbindungen
Schweißungen sollten ohne Unterbrechung und mit ausreichender Eindringtiefe ausgeführt werden, daher ist eine gute Vorbereitung äußerst wichtig. Die Faktoren, welche die Qualität des Schweißergebnisses beeinflussen, sind: die Stromstärke, der Abstand zwischen den Schweißkanten, die Neigung des Brenners und der entsprechende Durchmesser des Schweißdrahtes.
Je steiler der Brenner gegenüber dem Werkstück gehalten wird, desto höher ist die Eindringtiefe und umgekehrt.
Inbetriebnahme

Um Verformungen, die während der Materialhärtung eintreten können, zuvorzukommen oder diese zu verringern, ist es gut, dort wo es möglich ist, die Werkstücke mit einer Vorrichtung, die dem Zusammenziehen oder Verformen des Materials entgegenwirkt, zu fixieren.
Es ist zu vermeiden, die verschweißte Struktur zu versteifen, damit Brüche in der Schweißung vermieden werden. Diese Schwierigkeiten können verringert werden, wenn die Möglichkeit besteht, das Werkstück so zu drehen, dass die Schweißung in zwei entgegengesetzten Durchgängen durchgeführt werden kann.

Schweißverbindungen an der Außenecke
Eine Vorbereitung dieser Art ist sehr einfach.

Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine
Verbindung wie nebenstehend vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.

Schweißverbindungen in der Innenecke
Die Vorbereitung dieser Schweißverbindung ist sehr einfach und wird bis zu Stärken von 5 mm durchgeführt. Das Maß „d“ muss auf das Minimum reduziert werden und soll in jedem Fall kleiner als 2 mm sein.

Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie in Abbildung V vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.

Überlappungsschweißverbindungen
Die gebräuchlichste Vorbereitung ist die mit geraden Schweißkanten. Die Schweißung lässt sich durch eine normale Winkelschweißnaht lösen. Die beiden Werkstücke müssen so nah wie möglich aneinandergebracht werden.
.../Wartung und .../Umwelthinweise .../Hinweise zu .../Garantiebedingungen

● Wartung und Reinigung
Hinweis: Das Schweißgerät muss für ein einwandfreies Funktionieren sowie für die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen regelmäßig gewartet und überholt werden. Unsachgemäßer und falscher Betrieb können zu Ausfällen und Schäden am Gerät führen.
☐ Schalten Sie die Hauptstromversorgung sowie den Hauptschalter des Geräts aus, bevor Sie Wartungsarbeiten oder Reparaturen an dem Schweißgerät durchführen.
Säubern Sie das Schweißgerät regelmäßig von innen und außen. Entfernen Sie Schmutz und Staub im Inneren mit Hilfe von Luft, Putzwolle oder einer Bürste.
Stromregler, Erdungsvorrichtung, interne Leitungen, die Kupplungsvorrichtung des Schweißbrenners und Einstellschrauben sollten regelmäßig gewarter werden. Ziehen Sie lockere Schrauben wieder fest und tauschen Sie rostige Schrauben aus.
Überprüfen Sie regelmäßig die Isolationswiderstände des Schweißgeräts. Verwenden Sie dazu das entsprechende Messgerät.
Im Falle eines Defekts oder bei erforderlichem Austausch von Geräteteilen wenden Sie sich bitte an das entsprechende Fachpersonal.
●Umwelthinweiseund Entsorgungsangaben

Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung!

Gerät, Zubehör und Verpackung sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie das Inverter-Schweißgerät nicht in den Hausmüll, ins Feuer oder ins Wasser. Wenn möglich, sollten nicht mehr funktionstüchtige Geräte recycelt werden. Fragen Sie Ihren lokalen Händler um Hilfe.
● Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung
Garantie der Creative Marketing Consulting GmbH
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Sie erhalten auf dieses Gerät 3 Jahre Garantie ab Kaufdatum. Im Falle von Mängeln dieses Produkts stehen Ihnen gegen den Verkäufer des Produkts gesetzliche Rechte zu. Diese gesetzlichen Rechte werden durch unsere im Folgenden dargestellte Garantie nicht eingeschränkt.
• Garantiebedingungen
Die Garantiefrist beginnt mit dem Kaufdatum. Bitte bewahren Sie den Original-Kassenbon gut auf. Diese Unterlage wird als Nachweis für den Kauf benötigt.
Tritt innerhalb von drei Jahren ab dem Kaufdatum dieses Produkts ein Material- oder Fabrikationsfehler auf, wird das Produkt von uns – nach unserer Wahl – für Sie kostenlos repariert oder ersetzt. Diese Garantieleistung setzt voraus, dass innerhalb der Drei-Jahres-Frist das defekte Gerät und der Kaufbeleg (Kassenbon) vorgelegt und schriftlich kurz beschrieben wird, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist.
Wenn der Defekt von unserer Garantie gedeckt ist, erhalten Sie das reparierte oder ein neues Produkt zurück. Mit Reparatur oder Austausch des Produkts beginnt kein neuer Garantiezeitraum.
Garantieumfang
Das Gerät wurde nach strengen Qualitätsrichtlinien sorgfältig produziert und vor Anlieferung gewissenhaft geprüft.
Die Garantieleistung gilt für Material- oder Fabrikationsfehler. Diese Garantie erstreckt sich nicht auf Produktteile, die normaler Abnutzung ausgesetzt sind und daher als Verschleißteile angesehen werden können oder für Beschädigungen an zerbrechlichen Teilen, z.B. Schalter, Akkus oder solchen, die aus Glas gefertigt sind.
Diese Garantie verfällt, wenn das Produkt beschädigt, nicht sachgemäß benutzt oder gewartet wurde. Für eine sachgemäße Benutzung des Produkts sind alle in der Bedienungsanleitung aufgeführten Anweisungen genau einzuhalten. Verwendungszwecke und Handlungen, von denen in der Bedienungsanleitung abgeraten oder vor denen gewarnt wird, sind unbedingt zu vermeiden.
Das Produkt ist lediglich für den privaten und nicht für den gewerblichen Gebrauch bestimmt. Bei missbräuchlicher und unsachgemäßer Behandlung, Gewaltanwendung und bei Eingriffen, die nicht von unserer autorisierten Service-Niederlassung vorgenommen wurden, erlischt die Garantie.
• Abwicklung im Garantiefall
Um eine schnelle Bearbeitung Ihres Anliegens zu gewährleisten, folgen Sie bitte den folgenden Hinweisen:
Bitte halten Sie für alle Anfragen den Kassenbon und die Artikelnummer (z.B. IAN 12345) als Nachweis für den Kauf bereit.
Die Artikelnummer entnehmen Sie bitte dem Typenschild, einer Gravur, dem Titelblatt Ihrer Anleitung (unten links) oder dem Aufkleber auf der Rück- oder Unterseite.
Sollten Funktionsfehler oder sonstige Mängel auftreten, kontaktieren Sie zunächst die nachfolgend benannte Serviceabteilung telefonisch oder per E-Mail.
Ein als defekt erfasstes Produkt können Sie dann unter Beifügung des Kaufbelegs (Kassenbon) und der Angabe, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist, für Sie portofrei an die Ihnen mitgeteilte Service Anschrift übersenden.

Hinweis:
Auf www.lidl-service.com können Sie diese und viele weitere Handbücher, Produktvideos und Software herunterladen.
Service
So erreichen Sie uns:
DE, AT, CH
Name: C. M. C. GmbH
Internetadresse:www.cmc-creative.de
E-Mail:service.de@cmc-creative.de
(Normal-Tarif dt. Festnetz)
Sitz:Deutschland
IAN 291492
Bitte beachten Sie, dass die folgende Anschrift keine Serviceanschrift ist.
Kontaktieren Sie zunächst die oben benannte Servicestelle.
Adresse:
C. M. C. GmbH
Katharina-Loth-Str. 15
DE-66386 St. Ingbert
DEUTSCHLAND
●EG-Konformitätserklärung CE
Wir, die
C. M. C. GmbH
Dokumentenverantwortlicher: Andre Scheer
Katharina-Loth-Str. 15
DE-66386 St. Ingbert
DEUTSCHLAND
erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt
Fülldraht-Schweißgerät PFDS 33 B2
Seriennummer: 2056
Herstellungsjahr: 2017/17
IAN: 291492
Modell: PFDS 33 B2
den wesentlichen Schutzanforderungen genügt, die in den Europäischen Richtlinien
EG-Niederspannungsrichtlinie
2014/35/EU
EG-Richtlinie Elektromagnetische
Verträglichkeit
2014/30/EU
RoHS Richtlinie
2011/65/EU
und deren Änderungen festgelegt sind.
Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtlinie 2011 / 65 / EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro und Elektronikgeräten (*):
Für die Konformitätsbewertung wurden folgende harmonisierte Normen herangezogen:
EN 60974-1:2012
EN 60974-10:2014
AfPS GS 2014:01 PAK
St. Ingbert, 31.03.2017
C.M.C. GmbH
Katharina-Loth-Str. 15
66386 St. Ingbert
Telefon: +49 6894 9989720
Telefax: +49 6894 9989729

i. A. Andre Scheer
- Leiter Qualitätssicherung -

C. M. C. GmbH
Katharina-Loth-Str.15
DE-66386 St. Ingbert
GERMANY
Update · Stand der Informationen:
03 / 2017 · Ident.-No.: PFDS33B2032017-5


















