PFDS 33 A1 - Schweißgerät PARKSIDE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Inverter-Schweißgerät |
| Modell | PFDS 33 A1 |
| Marke | Parkside |
| Abmessungen (H x B x T) | Ca. 200 x 120 x 280 mm |
| Gewicht | Ca. 4,5 kg |
| Stromversorgung | 230 V~, 50 Hz |
| Schweißstrombereich | 20 - 130 A |
| Einschaltdauer | 60% bei 130 A |
| Schweißverfahren | MMA (Lichtbogenhandschweißen) |
| Elektrodendurchmesser | 1,6 - 3,2 mm |
| Isolationsklasse | F |
| Schutzart | IP21 |
| Kühlung | Gebläsezwangskühlung |
| Funktionen | Heißstart, Anti-Stick, Lichtbogenkraft |
| Wartung und Reinigung | Vom Netz trennen, mit trockenem Tuch reinigen, Lüftungsschlitze frei halten |
| Sicherheitsmerkmale | Überhitzungsschutz, Überlastschutz |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Kontaktieren Sie den Parkside-Kundendienst für Ersatzteile |
| Allgemeine Informationen | Entspricht europäischen Sicherheitsstandards; vor Gebrauch Anleitung lesen |
Häufig gestellte Fragen - PFDS 33 A1 PARKSIDE
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BEDIENUNGSANLEITUNG PFDS 33 A1 PARKSIDE
FÜLLDRAHT-SCHWEISSGERÄT
Originalbetriebsanleitung
IAN 280331

GB IE NI
Klappen Sie vor dem Lesen die beiden Seiten mit den Abbildungen aus und machen Sie sich anschließend mit allen Funktionen des Gerätes vertraut.
DE/AT/CH Originalbetriebsanleitung Seite 17
A

B

Kompernass Handels GmbH warranty
Dear Customer,
Bestimmungsgemäßer Gebrauch 18
Restrisiko 18
Ausstattung 18
Lieferumfang 18
Technische Daten....19
Leistungsschild und Symbolerklärung 19
Sicherheit 20
Grundsätzliche
Sicherheitshinweise 20
Besondere Sicherheitshinweise 21
Ergänzende Sicherheitshinweise 21
Gefahrenquellen 22
Unfallgefahr durch elektrischen Schlag. 22
Enge und heiße Räume 2 2
Unfallgefahr durch Luftmangel in engen Räumen 22
Schutzkleidung 22
Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen 23
Unfallgefahr durch sprühende Funken. 23
Unfallgefahr durch spritzende Schlacketeilchen 23
Brandgefahr durch sprühende Funken. 23
Explosionsgefahr 23
EMV-Geräteklassifizierung....23
Auspacken und Lieferumfang prüfen ..... 24
Montage....24
Schweißschutzschild montieren 24
Fülldraht einsetzen. 24
Betrieb 27
Gerät ein- und ausschalten 27
Schweißstrom einstellen....27
Drahtvorschub einstellen 27
Überlastschutz 27
Schweißschutzschild 27
Schweißen. 27
Schweißnaht 28
Stechnaht oder stoßendes Schweißen. 28
Schleppnaht oder ziehendes Schweißen 28
Schweißverbindungen....28
Stumpfschweißverbindungen. 28
Flache Stumpfschweißverbindungen 28
Schweißverbindungen an der Außenecke....28
Schweißverbindungen in der Innenecke 29
Überlappungsschweißverbindungen. 29
Reinigung und Pflege 29
Drahtvorschub 29
Schlauchpaket. 29
Schweißgerät. 29
Fehlersuche 30
Entsorgung....31
Garantie der Kompernaß Handels GmbH ..... 3 1
Service 31
Importeur....31
Original-Konformitätserklärung 32
FÜLLDRAHT-SCHWEISSGERÄT PFDS 33 A1
Einleitung
Wir beglückwünschen Sie zum Kauf Ihres neuen Gerätes. Sie haben sich damit für ein hochwertiges Produkt entschieden. Die Bedienungsanleitung ist Teil dieses Produkts. Sie enthält wichtige Hinweise für Sicherheit, Gebrauch und Entsorgung. Machen Sie sich vor der Benutzung des Produkts mit allen Bedien- und Sicherheitshinweisen vertraut. Benutzen Sie das Produkt nur wie beschrieben und für die angegebenen Einsatzbereiche. Händigen Sie alle Unterlagen bei Weitergabe des Produkts an Dritte mit aus.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Gerät ist zum selbstschützenden Fülldrahtschweißen unter Verwendung des entsprechenden Drahtes geeignet. Es wird kein zusätzliches Gas benötigt. Das Schutzgas ist in pulverisierter Form im Draht enthalten, wird somit direkt in den Lichtbogen geleitet und macht das Gerät bei Arbeiten im Freien unempfindlich gegen Wind.
Es dürfen nur für das Gerät geeignete Drahtelektroden verwendet werden.
Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise sowie der Montageanleitung und der Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung.
Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften sind genauestens einzuhalten.
Das Gerät darf nicht verwendet werden:
- in nicht ausreichend belüfteten Räumen,
- in feuchter oder nasser Umgebung,
- in explosionsgefährdeter Umgebung,
- zum Auftauen von Rohren,
- in der Nähe von Menschen mit Herzschrittmacher und
- in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien.
Verwenden Sie das Gerät nur wie in dieser Bedienungsanleitung beschrieben. Jede andere Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Sachschäden oder sogar zu Personenschäden führen.
Der Hersteller oder Händler übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch nicht bestimmungsgemäßen oder falschen Gebrauch entstanden sind.
Restrisiko
Auch wenn Sie das Gerät vorschriftsmäßig bedienen, bleiben immer Restrisiken bestehen. Folgende Gefahren können im Zusammenhang mit der Bauweise und Ausführung dieses Fülldrahtschweißgerätes auftreten:
- Augenverletzungen durch Blendung,
- Berühren heißer Teile des Gerätes oder des Werkstückes (Brandverletzungen),
- Bei unsachgemäßer Absicherung Unfall- und Brandgefahr durch sprühende Funken oder Schlacketeilchen,
- Gesundheitsschädliche Emissionen von Rauchen und Gasen, bei Luftmangel bzw. ungenügender Absaugung in geschlossenen Räumen.
Vermindern Sie das Restrisiko, indem Sie das Gerät sorgfältig und vorschriftsmäßig benutzen und alle Anweisungen befolgen.
Ausstattung
① Abdeckung Drahtvorschubeinheit
② Tragegurt
③ Verriegelung
4 Netzstecker
⑤ Massekabel mit Masseklemme
6 Schlauchpaket mit Direktanschluss
7 Brennertaste
8 Brenner
9 Brennerdüse
10 Einstellrad für Drahtvorschub
11 MIN/MAX Schalter für Schweißstromeinstellung
12 1/2 Schalter für Schweißstromeinstellung
13 Hauptschalter EIN/AUS (inkl. Netzkontrolllampe)
14 Kontrolllampe Überlastschutz
15 Schweißdüse (1,0 mm)
16 Schweißdüse (0,8 mm)
17 Fülldraht-Schweißspule (Drahtrolle) ∅ 0,9 mm/510 g
18 Schlackenhammer mit Drahtbürste
19 Schweißschutzschild nach Montage, bestehend aus:
20 Schildkörper
21 Schutzglasverriegelung
22 Montageclip
23 Dunkles Schweißglas
24 Handgriff
Lieferumfang
1 Fülldraht-Schweißgerät PFDS 33 A1
1 Brennerdüse (vormontiert)
3 Schweißdüsen (1x 1,0 mm vormontiert; 1x 0,8 mm; 1x 1,0 mm)
1 Schlackenhammer mit Drahtbürste
1 Fülldraht ∅ 0,9 mm/510 g
1 Schweißschutzschild
1 Tragegurt
1 Bedienungsanleitung
Technische Daten
Typ:
Fülldraht-Schweißgerät
PFDS 33 A1
Netzspannung U₁:
230/V50 Hz
(Wechselstrom)
Schweißstrom I₂: 48 A / 90 A
Leerlaufspannung U_0 : 27,5 V
Schutzart: IP 21S
Isolationsklasse: H
Gewicht: 12,7 kg
Schweißdraht: ∅ 0,7 / 0,8 / 0,9 / 1,0 mm
Schweißdrahttrommel: ca. 450 g
Schweißstrom:
- Materialstärke
1,0 - 2,0 mm: Mit ∅ 0,7 / 0,8 mm Schweißdraht,
Schweißstrom 48 A - 60 A
- Materialstärke
2,0 - 6,0 mm: Mit ∅ 0,8/0,9/1,0 mm Schweißdraht,
Schweißstrom 70 A - 90 A
Einschaltdauer X: 10 % bei 90 A Schweißstrom
60 % bei 48 A Schweißstrom
Leistungsschild und Symbolerklärung
| PFDS 33 A1 | S/N: | ||||||
| 1~∞1~ | EN 60974-1:2012EN 60974-10:2014/A1:2015Class A | ||||||
| ~50 Hz | 48 A / 16 V - 90 A / 18.5 V | ||||||
| X | 10 % | 60 % | |||||
| U_0 = 27.5 V | I_2 | 90 A | 48 A | ||||
| U_2 | 18.5 V | 16 V | |||||
| 1~50 Hz | U_1 = 230 V | I_1max = 13 A | I_1eff = 4.8 A | ||||
| IP21S | 12.7 kg | ||||||
| 1-^1- | Einphasen-Transformer |
| U_0 | Nennleerlaufspannung |
| mm | zulässiger Fülldrahtdurchmesser |
| Symbol für selbstschützendes Fülldrahtschweißgerät | |
| I_2 | Bemessungswert des Schweißstroms |
| X | Einschaltdauer in % |
| U_2 | genormte Arbeitsspannung |
| 1-50 Hz | Netzanschluss, Anzahl der Phasen Wechselstrom-symbol und Bemessungswert der Frequenz |
| U_1 | Bemessungswert der Netzspannung |
| I_1 max | größter Bemessungswert des Netzstroms |
| I_1 eff | Effektivwert des größtenNetzstroms (A) |
| IP21S | Schutzart |
| H | Isolationsklasse |
| 12,7 kg | Gewicht des Gerätes |
| Sicherheitsbestimmungen beachten | |
| Gefahr! Betriebsanleitung lesen! | |
| Lagern oder verwenden Sie das Gerät nicht innasser Umgebung oder Regen | |
| Symbol für Schweißstromquellen, die zum Schweißenin Umgebungen mit erhöhter elektrischer Gefährdunggeeignet sind. | |
| Nennwert der erforderlichen Netzsicherung: 16 A | |
![]() | Gehörschutz tragen! |
![]() | Schutzbrille tragen! |
![]() | Staubmaske tragen! |
![]() | Schutzhandschuhe tragen! |
![]() | Schutzschild verwenden! |
![]() | Schutzkleidung tragen! |
![]() | Schutzschuhe tragen! |
![]() | Gefahr! Betriebsanleitung lesen! |
![]() | Elektrischer Schlag von der Schweißelektrode kann tödlich sein! |
![]() | Einatmen von Schweißrauchen kann Ihre Gesundheit gefährden! |
![]() | Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen! |
![]() | Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen! |
![]() | Elektromagnetische Felder können die Funktion von Herzschrittmachern stören! |
| Zeichenerklärung | |
| Die folgenden Symbole und Signalworte werden in dieser Bedienungsanleitung, am Fülldrahtschweißgerät oder auf der Verpackung verwendet. | |
![]() | GEFAHRI Dieses Signalwort bezeichnet eine Gefährdung mit einem hohen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat. |
![]() | WARNUNG! Dieses Signalwort bezeichnet eine Gefährdung mit einem mittleren Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben kann. |
![]() | VORSICHT! Dieses Signalwort bezeichnet eine Gefährdung mit einem niedrigen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben kann. |
| HINWEISI Dieses Signalwort warnt vor möglichen Sachschäden oder gibt Ihnen nützliche Zusatzinformationen zum Zusammenbau oder zum Betrieb. | |
Sicherheit
Grundsätzliche
Sicherheitshinweise
⚠️ WARNUNG! STROMSCHLAGGEFAHR!
▶ Gefahren für Kinder und Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten (beispielsweise teilweise Behinderte, ältere Personen mit Einschränkung ihrer physischen und mentalen Fähigkeiten) oder Mangel an Erfahrung und Wissen (beispielsweise ältere Kinder).
Das Fülldrahtschweißgerät darf ausschließlich von Erwachsenen benutzt werden.
- Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Fülldrahtschweißgerät spielen.
■ Halten Sie Kinder von Verpackungsmaterial und Kleinteilen fern. Bei Verschlucken besteht Erstickungsgefahr.
■ Sorgen Sie für eine angemessene Pflege des Gerätes.
■ Reparaturen und/oder Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifizierten Personen durchgeführt werden.
■ Zusätzlich zu den Hinweisen in dieser Bedienungsanleitung müssen die allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Gesetzgebers berücksichtigt werden.
Seien Sie stets aufmerksam und achten Sie immer darauf, was Sie tun. Führen Sie keine Arbeiten mit dem Fülldrahtschweißgerät durch, wenn Sie unaufmerksam sind bzw. unter Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Bereits ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch dieses Gerätes kann zu ernsthaften Unfällen und Verletzungen führen.
■ Kontrollieren Sie das Gerät vor Inbetriebnahme auf etwaige Beschädigungen. Sollte das Gerät Mängel aufweisen, darf es auf keinen Fall in Betrieb genommen werden.
Achten Sie auf einen einwandfreien Zustand der Schweißkabel, Düse, des Brenners sowie der Masseklemmen. Abnutzungen an der Isolierung und an den stromführenden Teilen können eine gefährliche Situation hervorrufen und die Qualität der Schweißarbeit mindern.
■ Verwenden Sie das Gerät nur wie in dieser Bedienungsanleitung beschrieben.
Der Gebrauch dieses Gerätes kann bei bestimmten Teilen zu Verschleiß führen. Kontrollieren Sie deshalb das Gerät regelmäßig auf etwaige Beschädigungen und Mängel.
Benutzen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Zubehör und Zusatzgeräte, die ausdrücklich in der Bedienungsanleitung angegeben oder vom Hersteller empfohlen werden.
Achten Sie bei der Aufstellung des Gerätes auf eine feste und sichere Standfläche.
■ Bei überlasteten Versorgungsnetzen und Stromkreisen können während des Schweißens für andere Verbraucher Störungen verursacht werden. Im Zweifelsfalle ist das Stromversorgungsunternehmen zu Rate zu ziehen.
Beim Schweißen sind die jeweiligen nationalen Richtlinien und Gesetze zu beachten. Dies betrifft insbesondere die jeweiligen Unfallverhütungsvorschriften.
Das Fülldrahtschweißgerät darf ausschließlich auf einem ebenen und flachen Untergrund aufgestellt werden. Das Fülldrahtschweißgerät ist so konstruiert, dass es bis zu einem Winkel von 10° Abweichung von der Ebene kippsicher ist. Sichern Sie das Fülldrahtschweißgerät gegen Umstürzen, falls sie es auf eine geneigte Ebene stellen.
■ Um Geräteschäden vorzubeugen, darf das Gerät ausschließlich aufrecht transportiert werden.
Besondere Sicherheitshinweise
⚠️ WARNUNG! STROMSCHLAGGEFAHR!
▶ Fehlerhafte Elektroinstallation, zu hohe Netzspannung oder falsche Handhabung können zu elektrischem Stromschlag führen. Jeder Elektroschock kann tödlich sein.
■ Schließen Sie das Fülldrahtschweißgerät nur an, wenn die Netzspannung der Steckdose mit der Angabe auf dem Typenschild übereinstimmt.
Schließen Sie das Fülldrahtschweißgerät nur an eine gut zugängliche Steckdose an, damit Sie es bei einem Störfall schnell vom Stromnetz trennen können.
■ Betreiben Sie das Fülldrahtschweißgerät nicht, wenn es sichtbare Schäden aufweist oder das Netzkabel bzw. der Netzstecker defekt sind.
Das verwendete Netzanschlusskabel ist eine hochwertige Leitung, welche nicht beschädigt werden darf. Achten Sie bei Ihrer Arbeit darauf, diese nicht mit heissen Gegenständen zu berühren. Wenn die Anschlussleitung beschädigt wird, muss diese durch eine besondere Anschlussleitung ersetzt werden, die vom Hersteller oder seinem Kundendienst erhältlich ist. Das Auswechseln der Anschlussleitung darf nur durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder ähnlich qualifizierte Personen durchgeführt werden.
- Öffnen Sie das Gehäuse nur soweit, wie es in dieser Anleitung beschrieben ist. Überlassen Sie die Reparatur Fachkräften. Wenden Sie sich dazu an eine Fachwerkstatt. Bei eigenständig durchgeführten Reparaturen, unsachgemäßem Anschluss oder falscher Bedienung sind Haftungs- und Garantieansprüche ausgeschlossen.
■ Führen Sie niemals spitze und/oder metallische Gegenstände in das Innere des Gerätes ein.
■ Bei Reparaturen dürfen nur Teile verwendet werden, die den ursprünglichen Gerätedaten entsprechen. In diesem Fülldrahtschweißgerät befinden sich elektrische und mechanische Teile, die zum Schutz gegen Gefahrenquellen unerlässlich sind.
Schützen Sie das Fülldrahtschweißgerät vor Feuchtigkeit und verwenden Sie es ausschließlich in trockenen Innenräumen.
■ Tauchen Sie weder das Fülldrahtschweißgerät noch Netzkabel oder -stecker in Wasser oder andere Flüssigkeiten.
■ Fassen Sie das Fülldrahtschweißgerät oder den Netzstecker niemals mit feuchten Händen an.
■ Vermeiden Sie jeden direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis. Die Leerlaufspannung, die zwischen Stromdüse und Masseklemme auftritt, kann gefährlich sein.
■ Ziehen Sie den Netzstecker nie am Netzkabel aus der Steckdose, sondern fassen Sie immer den Netzstecker an.
■ Vermeiden Sie jede Zugbeanspruchung des Netzkabels.
■ Stecken Sie das Gerät aus, bevor Sie es andernorts aufstellen wollen.
■ Halten Sie das Fülldrahtschweißgerät, den Netzstecker und das Netzkabel von offenem Feuer und heißen Flächen fern.
■ Knicken Sie das Netzkabel nicht.
Schützen Sie sämtliche Kabel vor Öl, scharfen Kanten und hohen Temperaturen.
■ Wenn Sie das Fülldrahtschweißgerät nicht benutzen, es reinigen, Einstellarbeiten vornehmen oder wenn eine Störung auftritt, schalten Sie das Fülldrahtschweißgerät immer aus und ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose.
⚠️ WARNUNG! VERLETZUNGSGEFAHR!
▶ Unsachgemäße Handhabung kann zu schweren Verletzungen führen.
■ Verlegen Sie das Netzkabel so, dass es nicht zur Stolperfalle wird.
■ Die Lichtstrahlung des Lichtbogens kann die Augen schädigen. Schützen Sie die Augen mit dafür bestimmten Schutzgläsern (EN 166, EN 169 / Schutzgrad 10), die Sie auf dem beigelegten Schutzschild befestigen.
■ Die Lichtstrahlung des Lichtbogens kann Verbrennungen auf der Haut hervorrufen. Verwenden Sie Handschuhe und trockene Schutzkleidung, die frei von Öl und Fett ist, um die Haut nicht den ultravioletten Strahlungen des Lichtbogens auszusetzen.
Das geschweißte Arbeitsstück beginnt zu glühen und bleibt relativ lange sehr heiß. Achten Sie darauf, dass es abgekühlt ist, bevor Sie es anfassen.
■ Beim Lichtbogenschweißen werden Dämpfe frei, die möglicherweise schädlich sind.
Achten Sie darauf, dass sich keine Personen ohne Schutzkleidung und Augenschutz im Umkreis von 15 m um den Lichtbogen befinden. Schützen Sie sich und umstehende Personen gegen die eventuell gefährlichen Effekte des Lichtbogens!
⚠️ WARNING! BRANDGEFAHR!
▶ Unsachgemäße Handhabung kann zu Bränden oder Explosionen führen.
■ Lichtbogenschweißen erzeugt Funken, geschmolzene Metallteile und Rauch. Achten Sie daher darauf, alle brennbaren Substanzen und/oder Materialien vom Arbeitsplatz zu entfernen.
Das geschweißte Arbeitsstück beginnt zu glühen und bleibt relativ lange sehr heiß. Es kann daher im Kontakt mit brennbaren Materialien einen Brand erzeugen.
Schweißen Sie nicht auf Behältern, Gefäßen oder Rohren, die brennbare Flüssigkeit oder Gase enthalten haben.
⚠️ WARNUNG! ELEKTROMAGNETISCHE FELDER!
▶ Durch das Fülldrahtschweißgerät und den Lichtbogen können elektrische oder elektromagnetische Felder entstehen, die elektronische Anlagen und Geräte stören können. Dazu gehören z. B. EDV-Anlagen, Telekommunikationseinrichtungen, elektronisch gesteuerte Geräte und Maschinen. Auch Netz- und Signalleitungen können gestört werden. Herzschrittmacher können gestört werden.
■ Beachten Sie die Wartungsvorschriften.
■ Wickeln Sie das Massekabe ^5 sowie das Schlauchpaket 6ollständig ab. Aufgewickelt können sich elektromagnetische Felder verstärken.
■ Schirmen Sie strahlungsempfindliche Geräte oder Maschinen ausreichend ab.
■ Halten Sie vor dem Schweißen Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen.
VORSICHT!
- Unsachgemäße Handhabung kann zur Überhitzung des Fülldrahtschweißgerät oder Sachschäden führen.
Das Fülldrahtschweißgerät darf während der Funktionsdauer nicht eingeengt oder direkt an der Wand stehen, damit immer genügend Luft durch die Öffnungsschlitze aufgenommen werden kann.
Überzeugen Sie sich, dass ausreichend Luftzufuhr zur Verfügung steht.
Ergänzende Sicherheitshinweise
Gefährdung durch elektrischen Schlag. Elektrischer Schlag von einer Schweißelektrode kann tödlich sein. Nicht bei Regen oder Schnee schweißen. Trockene Isolierhandschuhe tragen. Die Elektrode nicht mit bloßen Händen anfassen. Keine nassen oder beschädigten Handschuhe tragen. Sich selbst vor einem elektrischen Schlag durch Isolierungen gegen das Werkstück schützen. Das Gehäuse der Einrichtung nicht öffnen.
Gefährdung durch Schweißrauch. Das Einatmen von Schweißrauchen kann die Gesundheit gefährden. Den Kopf nicht in die Rauche halten. Einrichtungen in offenen Bereichen verwenden. Entlüftung zum Entferen der Rauche verwenden.
Gefährdung durch Schweißfunken. Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Brennbare Stoffe vom Schweißen fernhalten. Nicht neben brennbaren Stoffen schweißen. Schweißfunken können Brände verursachen. Einen Feuerlöscherin der Nähe bereithalten und einen Beobachter, der ihn sofort benutzen kann. Nicht auf Trommeln oder irgendwelchen geschlossenen Behältern schweißen.
Gefährdung durch Lichtbogenstrahlen. Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. Hut und Sicherheitsbrille tragen. Gehörschutz und hoch geschlossen Hemdkragen tragen. Schweißerschutzhelme und einwandfreie Filtergrößen tragen. Vollständigen Körperschutz tragen.
Gefährdung durch elektromagnetische Felder. Schweißstrom erzeugt elektromagnetische Felder. Nicht zusammen mit medizinischen Implantaten verwenden. Niemals die Schweißleitungen um den Körper wickeln. Schweißleitungen zusammenführen.
Gefahrenquellen
Beim Lichtbogenschweißen ergeben sich eine Reihe von Gefahrenquellen. Es ist daher für den Schweißer besonders wichtig, nachfolgende Regeln zu beachten, um sich und andere nicht zu gefährden und Schäden für Mensch und Gerät zu vermeiden.
- Verwenden Sie dieses Fülldrahtschweißgerät nicht auf Ebenen mit einer Neigung größer als 10°.
- Arbeiten auf der Netzspannungsseite, z. B. an Kabeln, Steckern, Steckdosen usw. nur vom Fachmann ausführen lassen. Dies gilt insbesondere für das Erstellen von Zwischenkabeln.
- Bei Unfällen Schweißstromquelle sofort vom Netz trennen.
- Wenn elektrische Berührungsspannungen auftreten, Gerät sofort abschalten und vom Fachmann überprüfen lassen.
- Auf der Schweißstromseite immer auf gute elektrische Kontakte achten.
- Beim Schweißen immer an beiden Händen isolierende Handschuhe tragen. Diese schützen vor elektrischem Schlag (Leerlaufspannung des Schweißstromkreises), vor schädlichen Strahlungen (Wärme und UV-Strahlungen) sowie vor glühendem Metall und Schlackespritzer.
- Festes isolierendes Schuhwerk tragen, die Schuhe sollen auch bei Nässe isolieren. Halbschuhe sind nicht geeignet, da herabfallende, glühende Metalltropfen Verbrennungen verursachen.
- Geeignete Bekleidung anziehen, keine synthetischen Kleidungstücke.
- Nicht mit ungeschützten Augen in den Lichtbogen sehen, nur Schweiß-Schutzschild mit vorschriftsmäßigen Schutzglas nach DIN verwenden. Der Lichtbogen gibt außer Licht- und Wärmestrahlen, die eine Blendung bzw. Verbrennung verursachen, auch UV-Strahlen ab. Diese unsichtbare ultraviolette Strahlung verursacht bei ungenügendem Schutz eine erst einige Stunden später bemerkbare, sehr schmerzhafte Bindehautentzündung. Außerdem hat die UV-Strahlung auf ungeschützte Körperstellen sonnenbrandschädliche Wirkungen zur Folge.
- Auch in der Nähe des Lichtbogens befindliche Personen oder Helfer müssen auf die Gefahren hingewiesen und mit den nötigen Schutzmittel ausgerüstet werden, wenn notwendig, Schutzwände einbauen.
- An Behältern, in denen Gase, Treibstoffe, Mineralöle oder dgl. gelagert werden, dürfen auch wenn sie schon lange Zeit entleert sind, keine Schweißarbeiten vorgenommen werden, da durch Rückstände Explosionsgefahr besteht.
- In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen gelten besondere Vorschriften.
- Schweißverbindungen, die großen Beanspruchungen ausgesetzt sind und unbedingt Sicherheitsforderungen erfüllen müssen, dürfen nur von besonders ausgebildeten und geprüften Schweißern ausgeführt werden. Beispiele dafür sind: Druckkessel, Laufschienen, Anhänger-kupplungen usw.
Unfallgefahr durch elektrischen Schlag
Wenn kein Lichtbogen brennt, herrscht zwischen der Masseklemme und Stromdüse die Nennleerlaufspannung U_ . Diese Spannung kann lebensgefährlich sein, wenn der Schweißer die Stromdüse, Brennerdüse, Schweißdraht und das Werkstück mit blanken Händen berührt.
- Es ist unbedingt auch darauf zu achten, dass der Schutzleiter in elektrischen Anlagen oder Geräten bei Fahrlässigkeit durch den Schweißstrom zerstört werden kann:
z. B. die Masseklemme wird auf das Schweißgerätegehäuse gelegt, welches mit dem Schutzleiter der elektrischen Anlage verbunden ist. Die Schweißarbeiten werden an einer Maschine mit Schutzleiteranschluss vorgenommen. Es ist also möglich, an der Maschine zu schweißen, ohne die Masseklemme an dieser angebracht zu haben. In diesem Fall fließt der Schweißstrom von der Masseklemme über den Schutzleiter zur Maschine. Der hohe Schweißstrom kann ein Durchschmelzen des Schutzleiters zur Folge haben. - Die Absicherungen der Zuleitungen zu den Netzsteckdosen muss den Vorschriften entsprechen (VDE 0100). Es dürfen also nach diesen Vorschriften nur dem Leitungsquerschnitt entsprechende Sicherungen bzw. Sicherungs-Automaten verwendet werden (16 Ampere Leistungsschutzschalter). Eine Übersicherung kann Leitungsbrand bzw. Gebäudebrandschäden zur Folge haben.
Enge und heiße Räume
- Bei Arbeiten in engen oder heißen Räumen sind isolierende Unterlagen und Zwischenlagen sowie Stulpenhandschuhe aus Leder oder anderen schlecht leitenden Stoffen zur Isolierung des Körpers gegen Fußboden, Wände, leitfähige Apparateteile und dgl. zu benutzen.
- Bei Verwendung von Schweißtransformatoren zum Schweißen unter erhöhter elektrischer Gefährdung, wie z. B. in engen Räumen aus elektrisch leitfähigen Wandungen (Kessel, Rohre, usw.), in heißen Räumen (Durchschwitzen der Arbeitskleidung), darf die Ausgangsspannung des Fülldrahtschweißgerätes im Leerlauf nicht höher als 48 V\~ (Effektivwert) sein. Das Gerät kann somit aufgrund seiner Ausgangspannung im Leerlauf in diesem Fall betrieben werden.
Unfallgefahr durch Luftmangel in engen Räumen
- Beim Schweißen entstehen erhebliche Mengen an Rauchen und Gasen. Sorgen Sie dafür, dass Rauche und Gase stets durch eine geeignete Öffnung abziehen können. Führen Sie aber niemals Sauerstoff zu. Dies erhöht die Brandgefahr.
Schutzkleidung
- Während der Arbeit muss der Schweißer an seinem ganzen Körper durch die Kleidung und den Gesichtsschutz gegen Strahlen und gegen Verbrennungen geschützt sein.
- An beiden Händen sind Stulpenhandschuhe aus einem geeignetem Stoff (Leder) zu tragen. Sie müssen sich in einem einwandfreien Zustand befinden.
- Zum Schutz der Kleidung gegen Funkenflug und Verbrennungen sind geeignete Schürzen zu tragen. Wenn die Art der Arbeiten z. B. Überkopfschweißen, es erfordert, ist ein Schutzanzug und wenn nötig auch entsprechender Kopfschutz zu tragen.
- Die verwendete Schutzkleidung und das gesamte Zubehör muss der Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung" entsprechen (89/686/EWG).
Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen
- An der Arbeitsstelle durch einen Aushang „Vorsicht, nicht in die Flammen sehen!“ auf die Gefährdung der Augen hinweisen.
- Die Arbeitsplätze sind möglichst so abzuschirmen, dass in der Nähe befindliche Personen geschützt sind.
- Unbefugte sind von den Schweißarbeiten fernzuhalten.
- In unmittelbarer Nähe ortsfester Arbeitsstellen sollen die Wände nicht hellfarbig und nicht glänzend sein.
- Fenster sind mindestens bis Kopfhöhe gegen Durchlassen oder Zurückwerfen von Strahlen zu sichern, z. B. durch geeigneten Anstrich.
Unfallgefahr durch sprühende Funken
Die sprühenden Schweißfunken können schmerzhafte Brandverletzungen hervorrufen. Beachten Sie deshalb unbedingt folgende Hinweise:
- Tragen Sie stets eine Lederschürze.
● Verwenden Sie Lederhandschuhe. - Tragen Sie beim Schweißen über Kopf eine geeignete Kopfbedeckung.
- Lassen Sie die Hosenbeine über die Schuhe fallen.
- Tragen Sie festes und isolierendes Schuhwerk.
Unfallgefahr durch spritzende Schlacketeilchen
Die Schlacke ist nach dem Erstarren hart und spröde. Anschließend wird Sie mit dem Schlackenhammer zu scharfkantigen Teilchen zerschlagen, die die Augen gefährlich verletzen können.
Schützen Sie deshalb Ihre Augen beim Entfernen der Schlacke mit einer geeigneten Schutzbrille.
Brandgefahr durch sprühende Funken
Fallen die schmelzflüssigen oder glühenden Metall- und Schlacketeilchen auf brennbare Stoffe, so können sich diese entzünden und einen Brand verursachen. Entfernen Sie deshalb vor Beginn der Schweißarbeiten sämtliche brennbare Gegenstände von Ihrem Arbeitsbereich. Halten Sie einen passenden Feuerlöscher bereit.
Achten Sie dabei insbesondere auf folgende Materialien:
- Papier
- Lumpen
• Textilien - Holz und Holzfasern
Gummi - Kunststoff
- Benzin
- Öle
- Teerartige Stoffe
- Farben und Lösungsmittel
Explosionsgefahr
Sowohl die Schweißfunken als auch die hocherhitzte Schweißstelle selbst können Explosionen hervorrufen. Verwenden Sie das Gerät deshalb nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich Substanzen, wie brennbare Flüssigkeiten, Gase und Farbnebel befinden.
Beachten Sie ferner:
- Legen Sie, wenn das Fülldrahtschweißgerät in Betrieb ist, den Brenner weder auf das Fülldrahtschweißgerät selbst noch auf ein anderes elektrisches Gerät.
- Berühren Sie vor Beendigung Ihrer Schweißarbeiten weder die Stromdüse selbst noch einen anderen Gegenstand aus Metall, der mit der Stromdüse in Kontakt ist.
- Unterbrechen Sie unverzüglich nach Beendigung Ihrer Schweißarbeiten die Stromversorgung des Gerätes.
- Achten Sie unbedingt darauf, dass sich kein Kabel um Ihren Körper wickelt.
- Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie sich nicht innerhalb des Schweißstromkreises befinden. Brenner und Masse müssen sich stets auf der gleichen Seite befinden.
EMV-Geräteklassifizierung
Gemäß der Norm IEC 60974-10 handelt es sich hier um ein Schweißgerät mit der elektromagnetischen Verträglichkeit der Klasse A. Somit erfüllt es die entsprechenden Anforderungen im industriellen und im Wohn-Bereich. Es darf in Wohngebieten an das öffentliche Niederspannungs-Versorgungsnetz angeschlossen werden.
Auch wenn das Fülldrahtschweißgerät die Emmisionsgrenzwerte gemäß Norm einhält, können Lichtbogenschweißgeräte dennoch zu elektromagnetischen Störungen in empfindlichen Anlagen und Geräten führen.
Für Störungen, die beim Schweißen durch den Lichtbogen entstehen, ist der Anwender verantwortlich und der Anwender muss geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Hierbei muss der Anwender besonders berücksichtigen:
- Netz-, Steuer-, Signal und Telekommunikationsleitungen
- Computer und andere mikroprozessor-gesteuerte Geräte
● Fernseh-, Radio- und andere Wiedergabegeräte - elektronische und elektrische Sicherheitseinrichtungen
- Personen mit Herzschrittmachern oder Hörgeräten
- Mess- und Kalibriereinrichtungen
- Störfestigkeit sonstiger Einrichtungen in der Nähe
- die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten durchgeführt werden.
Um mögliche Störstrahlungen zu verringern, wird empfohlen:
- den Netzanschluss mit einem Netzfilter auszurüsten oder mit einem Metallrohr abzuschirmen
- das Fülldrahtschweißgerät regelmäßig zu warten und in einem guten Pflegezustand zu halten
- Schweißleitungen sollten so kurz wie möglich sein, vollständig abgewickelt werden und möglichst parallel auf dem Boden verlaufen
- es sollte ein Potentialausgleich vorgesehen sein
• die Werkstücke sollen gut geerdet sein - durch Störstrahlung gefährdete Geräte und Anlagen sollten möglichst aus dem Schweißbereich entfernt werden oder abgeschirmt werden.
Auspacken und Lieferumfang prüfen
1.) Nehmen Sie alle Teile aus der Verpackung und kontrollieren Sie, ob das Fülldrahtschweißgerät oder die Einzelteile Schäden aufweisen. Ist dies der Fall, benutzen Sie das Fülldrahtschweißgerät nicht. Wenden Sie sich an den Hersteller über die auf der Garantiekarte angegebene Serviceadresse.
2.) Entfernen Sie alle Schutzfolien und sonstige Transportverpackungen.
3.) Prüfen Sie, ob die Lieferung vollständig ist.
Montage
Schweißschutzschild montieren
Falten Sie die Seitenteile des Schildkörpers nach innen ein. Drücken Sie die integrierten Clips in die entsprechenden Löcher, so dass sie ineinander einrasten (siehe Abb. D).
Legen Sie das dunkle Schweißglas ^23 mit der Schrift nach oben in den Schildkörper ^20 ein (siehe Abb. E).
Die Beschriftung des dunklen Schweißglases ^23 muss nun von der Vorderseite des Schutzschildes sichtbar sein.
♦ Schieben Sie den Handgriff ^24 von innen in die passende Aussparung des Schildkörpers ein, bis dieser einrastet (siehe Abb. F).
Fülldraht einsetzen
WARNING!
Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden:
-Ziehen Sie vor jeder Wartung oder Arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netzstecker aus der Netzsteckdose.
HINWEIS
Je nach Anwendung werden unterschiedliche Schweißdrähte benötigt. Mit diesem Gerät können Schweißdrähte mit einem Durchmesser von 0,7 – 1,0 mm verwendet werden.
▶ Vorschubrolle, Schweißdüse und Drahtquerschnitt müssen immer zueinander passen.
Das Gerät ist geeignet für Drahtrollen bis zu maximal 450 g.
- Öffnen Sie die Abdeckung für die Drahtvorschubeinheit ^1 , indem Sie die Verriegelung ^3 (siehe Pfeilmarkierung) in die Position UNLOCK drehen (siehe Abb. 1).

♦ Entriegeln Sie die Rolleneinheit, indem Sie die Rollenhalterung A um 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen (siehe Abb. 2).
♦ Ziehen Sie die Rolleneinheit von der Welle ab (siehe Abb. 2).

Abb. 2
HINWEIS
▶ Bitte achten Sie darauf, dass sich das Drahtende nicht löst und sich die Rolle dadurch selbsttätig abrollt. Das Drahtende darf erst während der Montage gelöst werden.
Packen Sie die Fülldraht-Schweißspule 17 vollständig aus, so dass diese ungehindert abgerollt werden kann. Lösen Sie aber noch nicht das Drahtende (siehe Abb. 3).
♦ Setzen Sie die Drahtrolle auf die Welle. Achten Sie darauf, dass die Rolle auf der Seite der Drahtdurchführung C abgewickelt wird (siehe Abb. 3).
Setzen Sie die Rollenhalterung A wieder auf und verriegeln diese durch Andrücken und Drehen um 90° im Uhrzeigersinn (siehe Abb. 3).

Lösen Sie die Justierschraube D und schwenken Sie sie nach oben (siehe Abb. 4).

Drehen Sie die Druckrolleneinheit E zur Seite weg (siehe Abb. 5).

- Lösen Sie den Vorschubrollenhalter F durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn und ziehen ihn nach oben ab (siehe Abb. 6).
Überprüfen Sie auf der oberen Seite der Vorschubrolle G, ob die entsprechende Drahtstärke angegeben ist. Falls nötig muss die Vorschubrolle umgedreht oder ausgetauscht werden. Der mitgelieferte Schweißdraht
(∅ 0,9 mm) muss in der Vorschubrolle G mit der nächstgrößeren angegebenen Drahstärke von ∅ 1,0 mm verwendet werden. Der Draht muss sich in der oberen Nut befinden!
♦ Setzen Sie den Vorschubrollenhalter F wieder auf und schrauben Sie ihn fest.

Entfernen Sie die Brennerdüse ^9 durch Rechtsdrehung (siehe Abb. 7).
♦ Schrauben Sie die Stromdüse ^15 heraus (siehe Abb. 7).
Führen Sie das Schlauchpaket möglichst gerade vom Schweißgerät weg (auf den Boden legen)..

Abb. 7
♦ Nehmen Sie das Drahtende aus dem Spulenrand (siehe Abb. 8).
Kürzen Sie das Drahtende mit einer Drahtschere oder einem Seitenschneider, um den beschädigten/ gebogenen Draht zu entfernen (siehe Abb. 8).
HINWEIS
DER DRAHT MUSS DIE GANZE ZEIT AUF SPANNUNG GEHALTEN WERDEN, UM EIN LÖSEN UND ABROLLEN ZU VERMEIDEN! Es empfiehlt sich hierbei, die Arbeiten immer mit einer weiteren Person durchzuführen.

♦ Schieben Sie den Fülldraht durch die Drahtdurchführung C (siehe Abb. 9).

Führen Sie den Draht entlang der Vorschubrolle G und schieben Sie ihn dann in die Schlauchpaketaufnahme I (siehe Abb. 10).

Schwenken Sie die Druckrolleineinheit E Richtung Vorschubrolle G (siehe Abb. 11).
◆ Hängen Sie die Justierschraube D ein (siehe Abb. 11).
Stellen Sie den Gegendruck mit der Justierschraube so ein, dass der Schweißdraht fest zwischen Druckrolle und Vorschubrolle G in der oberen Führung sitzt ohne gequetscht zu werden (siehe Abb. 11).

Abb. 11
♦ Schalten Sie das Schweißgerät am Hauptschalten ^13 ein.
♦ Betätigen Sie die Brennertaste⑦.
Nun schiebt das Drahtvorschubsystem den Schweißdraht durch das Schlauchpaket 6 und den Brenner 8
♦ Sobald der Draht 1 - 2 cm aus dem Brennerhals M herausragt, Brennertaster ⑦ wieder loslassen (siehe Abb. 12).

Abb. 12
♦ Schalten Sie das Schweißgerät wieder aus.
♦ Schrauben Sie die Stromdüse15wieder ein.
Achten Sie darauf dass die Stromdüse 15 mit dem Durchmesser des verwendeten Schweißdrahtes zusammenpasst (siehe Abb. 13).
Bei dem mitgelieferte Schweißdraht (Ø 0,9 mm) muss die Stromdüse 15 mit dem nächstgrößeren Durchmesser von 1,0 mm verwendet werden.

Abb. 13
♦ Schieben Sie die Brennerdüse ^9 mit einer Rechtsdrehung wieder auf den Brennerhals M (siehe Abb. 14).

Abb. 14
WARNING!
Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden:
-Ziehen Sie vor jeder Wartung oder Arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netzstecker aus der Netzsteckdose.
Betrieb
Gerät ein- und ausschalten
♦ Schalten Sie das Schweißgerät am Hauptschalter 13 ein und aus.
Wenn Sie das Schweißgerät längere Zeit nicht benutzen, ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Nur dann ist das Gerät völlig stromlos.
Schweißstrom einstellen
Mit den Schalten 11 12 auf der Vorderseite des Schweißgerätes können die gewünschten Schweißströme eingestellt werden.
Wird z. B. der Schalter MIN ^11 und der Schalter 1 ^12 nach oben gelegt, beträgt der Schweißstrom 48 A und die Einschaltdauer liegt bei 60 %.
Sind die Schalter MAX 11 und der Schalter 2 12 nach unten gelegt, beträgt der Schweißstrom 90 A und die Einschaltdauer liegt bei 10 %.
Der erforderliche Schweißstrom ist abhängig vom verwendeten Schweißdrahtdurchmesser, der Materialstärke und der gewünschten Einbrenntiefe.
| MIN MAX | ||
| 1 48 A 70 A | ||
| 2 60 A 90 A |
Drahtvorschub einstellen
■ Um einen konstanten Schweißzustand zu erreichen, kann mit dem Einstellrad für Drahtvorschub 10 eine Feineinstellung für den Drahtvorschub vorgenommen werden.
Es wird empfohlen mit einer Einstellung in Mittelstellung zu beginnen und gegebenenfalls die Geschwindigkeit zu reduzieren oder erhöhen.
Der erforderliche Schweißstrom ist abhängig vom verwendeten Schweißdrahtdurchmesser, der Materialstärke und der gewünschten Einbrenntiefe sowie den zu überbrückenden Abständen der zu verschweißenden Werkstücke.
Überlastschutz
Das Schweißgerät ist gegen thermische Überlastung durch eine automatische Schutzeinrichtung (Thermostat mit automatischer Wiedereinschaltung) geschützt. Die Schutzeinrichtung unterbricht bei Überlastung den Stromkreis und die gelbe Kontrolllampe Überlastschutz 14 leuchtet.
■ Bei Aktivierung der Schutzeinrichtung lassen Sie das Gerät abkühlen (ca. 15 Minuten). Sobald die gelbe Kontrolllampe Überlastschutz 14 erlischt, ist das Gerät wieder betriebsbereit.
Schweißschutzschild
⚠️ WARNING! GESUNDHEITSGEFAHR!
▶ Wenn Sie das Schweißschutzschild nicht nutzen, können vom Lichtbogen ausgehende, gesundheitsschädliche UV-Strahlen und Hitze Ihre Augen verletzen.
-Nutzen Sie immer das Schweißschutzschild, wenn Sie schweißen.
Schweißen
⚠️ WARNING! VERBRENNUNGSGEFAHR!!
▶ Geschweißte, heiße Werkstücke sind sehr heiß, sodass Sie sich daran verbrennen können.
-Benutzen Sie immer eine Zange, um geschweißte, heiße Werkstücke zu bewegen.
Nachdem Sie das Schweißgerät elektrisch angeschlossen haben, gehen Sie wie folgt vor:
♦ Verbinden Sie das Massekabel mit der Masseklemme ^5 mit dem zu schweißenden Werkstück.
Achten Sie darauf, dass ein guter elektrischer Kontakt besteht.
An der zu schweißenden Stelle soll das Werkstück von Rost und Farbe befreit werden.
Wählen Sie den gewünschten Schweißstrom und den Drahtvorschub je nach Schweißdrahtdurchmesser, Materialstärke und gewünschter Einbrenntiefe.
♦ Schalten Sie das Gerät ein.
- Halten Sie das Schweißschutzschild ^19 vor das Gesicht und führen Sie die Brennerdüse ^9 an die Stelle des Werkstücks, an der geschweißt werden soll.
♦ Betätigen Sie den Brennertaster ^7 um einen Lichtbogen zu erzeugen. Brennt der Lichtbogen, fördert das Gerät Draht in das Schweißbad.
- Ist die Schweißlinse groß genug, wird der Brenner ^8 langsam an der gewünschten Kante entlang geführt.
Der Abstand zwischen Brennerdüse und Werkstück sollte möglichst kurz sein (keinesfalls größer als 10 mm).
Gegebenenfalls leicht pendeln, um das Schweißbad etwas zu vergrößern.
Für die weniger Erfahrenen besteht die erste Schwierigkeit in der Bildung eines vernünftigen Lichtbogens, d. h. in der richtigen Einstellung von Schweißstrom und Drahtvorschubgeschwindigkeit.
Die optimale Einstellung von Schweißstrom und Drahtvorschubgeschwindigkeit ermitteln Sie anhand von Tests auf einem Probestück. Ein gut eingestellter Lichtbogen hat einen weichen, gleichmäßigen Summton.
Die Einbrenntiefe sollte möglichst tief sein, das Schweißbad jedoch nicht durch das Werkstück hindurch fallen.
Bei einem rauen oder harten Knattern verringern Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit oder schalten in eine höhere Leistungsstufe (Schweißstrom erhöhen).
Ist die Drahtvorschubgeschwindigkeit zu hoch und/oder der Schweißstrom zu niedrig, kann der Schweißdraht nicht richtig abschmelzen und taucht immer wieder in das Schweißbett bis aufs Werkstück ein.
Ein ruhiger dumpfer Ton mit flackerndem Lichtbogen weist auf zu wenig Drahtvorschub hin.
♦ Erhöhen Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit oder schalten sie auf den niedrigeren Schweißstrom.
Durch einen zu hohen Schweißstrom schmilzt der Draht schon bevor dieser überhaupt im Schweißbett ist. Die Folge ist eine Tropfenbildung am Schweißdraht sowie Spritzen und ein unruhiger Lichtbogen.
- Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht entfernt werden.
Um eine Schweißung an einer unterbrochenen Naht fortzusetzen:
◆ Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der Ansatzstelle.
In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmolzen und anschließend die Schweißnaht weitergeführt.
VORSICHT!
▶ Beachten Sie, dass der Brenner nach dem Schweißen immer auf einer isolierten Ablage abgelegt werden muss.
Schalten Sie das Schweißgerät nach Beendigung der Schweißarbeiten und bei Pausen immer aus, und ziehen Sie stets den Netzstecker aus der Steckdose.
Schweißnaht
Stechnaht oder stoßendes Schweißen
Der Brenner wird nach vorne geschoben.
Ergebnis: Die Einbrandtiefe ist kleiner, Nahtbreite größer, Nahtoberraupe flacher und die Binfefehlertoleranz größer.
Schleppnaht oder ziehendes Schweißen
Der Brenner wird von der Schweißnaht weggezogen.
Ergebnis: Einbrandtiefe größer, Nahtbreite kleiner, Nahtoberraupe höher und die Bidefehlertoleranz kleiner.
Schweißverbindungen
Es gibt zwei grundlegende Verbindungsarten in der Schweißtechnik: Stumpf- und Eckschweißung (Außenecke, Innenecke und Überlappung).
Stumpfschweißverbindungen
Bei Stumpfschweißverbindungen bis zu 2 mm Stärke werden die Schweißkanten vollständig aneinandergebracht.
Für größere Stärken ist nach untenstehender Tabelle zu verfahren:

| S=1-3 | mm 3-4 mm 4-6 | mm | |
| Fläche d=0 | 5-1,5 mm 1,5-2,5 | mm 2-3 mm | |
| Stirnfläche d= | 1-2 mm 2-3 | mm 3-4 mm | |
| Senkrechte d= | 1-1,5 mm 1,5 | -2,5 mm 2-3 mm |
Flache Stumpfschweißverbindungen
Schweißungen sollten ohne Unterbrechung und mit ausreichender Eindringtiefe ausgeführt werden, daher ist eine gute Vorbereitung äußerst wichtig.
■ Die Faktoren, welche die Qualität des Schweißergebnisses beeinflussen, sind: die Stromstärke, der Abstand zwischen den Schweißkanten, die Neigung des Brenners und der entsprechende Durchmesser des Schweißdrahtes.
■ Je steiler der Brenner gegenüber dem Werkstück gehalten wird, desto höher ist die Eindringtiefe und umgekehrt.

■ Um Verformungen, die während der Materialhärtung eintreten können, zuvorzukommen oder diese zu verringern, ist es gut, dort wo es möglich ist, die Werkstücke mit einer Vorrichtung, die dem Zusammenziehen oder Verformen des Materials entgegenwirkt, zu fixieren.
Es ist zu vermeiden, die verschweißte Struktur zu versteifen, damit Brüche in der Schweißung vermieden werden. Diese Schwierigkeiten können verringert werden, wenn die Möglichkeit besteht, das Werkstück so zu drehen, dass die Schweißung in zwei entgegengesetzten Durchgängen durchgeführt werden kann.

Schweißverbindungen an der Außenecke
Eine Vorbereitung dieser Art ist sehr einfach.

Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie nebenstehend vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.

Schweißverbindungen in der Innenecke
Die Vorbereitung dieser Schweißverbindung ist sehr einfach und wird bis zu Stärken von 5 mm durchgeführt. Das Maß „d“ muss auf das Minimum reduziert werden und soll in jedem Fall kleiner als 2 mm sein.

Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie nebenstehend vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.

Überlappungsschweißverbindungen
Die gebräuchlichste Vorbereitung ist die mit geraden Schweißkanten. Die Schweißung lässt sich durch eine normale Winkelschweißnaht lösen. Die beiden Werkstücke müssen so nah wie möglich aneinandergebracht werden.

Reinigung und Pflege
⚠️ WARNING!
Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung zu vermeiden:
-Ziehen Sie vor jeder Reinigung den Netzstecker aus der Netzsteckdose.
-Tauchen Sie das Fülldrahtschweißgerät und das Zubehör nie in Wasser.
–Lassen Sie das Fülldrahtschweißgerät und das Zubehör abkühlen, bevor Sie es reinigen.
-Verwenden Sie keinesfalls scheuernde, ätzende oder kratzende Reinigungsmittel. Dadurch könnte das Gerät beschädigt werden.
■ Halten Sie das Fülldrahtschweißgerät sauber. Schweißgeräte müssen von Staubablagerungen befreit werden, um die Kühlung zu gewährleisten. In besonders verschmutzter Luft ist eine monatliche Reinigung mittels Druckluft erforderlich.
■ Schützen Sie das Fülldrahtschweißgerät vor Metallstaub.
Lagern Sie das Fülldrahtschweißgerät in einem trockenen Raum, gesichert vor dem Zugriff Unbefugter und Kindern.
■ Achten Sie auf den Zustand der Schweißkabel, des Brenners sowie der Masseklemme.
■ Abgenützte an der Isolation beschädigte Kabel und stromführende Teile des Fülldrahtschweißgerätes sind gefährlich und können die Funktion des Geräts beeinträchtigen.
■ Reparaturen dürfen nur von autorisierten Fachwerkstätten oder ähnlich qualifizierten Personen durchgeführt werden.
■ Trennen Sie vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten das Gerät vom Netz.
Drahtvorschub
■ Regelmäßige Reinigung von Drahtvorschubantrieb und Ersatz abgenützter Drahtvorschubrollen.
■ Ausblasen der Stahlseele mit Druckluft.
Spannfeder der Andruckrolle nicht zu fest spannen. Ein zu hoher Anpressdruck führt zu hohem Abrieb des Stahldrahtes. Der dadurch entstehende Staub lagert sich in der Führungsspirale ab und führt zu ungleichmäßigem Austritt des Schweißdrahtes, wodurch keine gleichmäßige Schweißnaht möglich ist.
Schlauchpaket
■ Schlauchpaket vor äußeren Beschädigungen schützen.
■ Nicht über scharfe Kanten oder Gegenstände ziehen.
■ Nicht mit Fahrzeugen überfahren.
■ Das Schlauchpaket regelmäßig reinigen.
■ Stromdüse und Brennerdüse sind Verschleißteile.
■ Die Stromdüse ist der Strahlungswärme und der Reibung durch den Draht ausgesetzt und muss regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht werden.
An der Brennerdüse lagern sich Schweißspritzer an, diese müssen unbedingt regelmäßig entfernt werden.
■ Bei Überkopfschweißen ist eine häufige Reinigung notwendig.
■ Verwenden Sie vor und nach dem Schweißen Düsenfett bzw. Düenspray. Dies verhindert, dass sich zu viele Spritzer ansetzen.
Schweißgerät
■ Transformator des Schweißgerätes muss von Staubablagerungen befreit werden, um die Kühlung zu gewährleisten. In besonders verschmutzter Luft ist eine monatliche Reinigung mittels Druckluft erforderlich.
■ Schützen Sie das Schweißgerät vor Metallstaub.
Fehlersuche
| Störung Mögliche Ursache | Behebung | |
| Keine Funktion. Falscher Netzansch | chluss. Netzsicherung prüfen bzw. | Netzanschluss vom Fachmann prüfen lassen. |
| Überlastschutz hat angesprochen. | Gerät abkühlen lassen. | |
| Unregelmäßiger Drahtvorschub. Zu | wenig Anpressdruck an der Vorschubrolle. | Anpressdruck erhöhen. |
| Draht liegt nicht richtig in der Nut der Vorschubrolle oder die Nut ist zu groß oder Drahtvorschubrolle abgenutzt. | Draht richtig in die Nut der Vorschubrolle einlegen oder gegebenenfalls die Vorschubrolle wechseln. | |
| Schlecht gespulter Draht; Drahtkreuzungen. | Drahtrolle auswechseln. | |
| Kein Drahtvorschub. Brennerschalter oder Steuerleitung im Schlauchpaket defekt. | Kontaktieren Sie bitte unsere Servicestelle. | |
| Drahtvorschub nicht regelbar. Einstellrad oder Steuerplatine kaputt. | Kontaktieren Sie bitte unsere Servicestelle. | |
| Kein Schweißstrom bei normal funktionierendem Drahtvorschub. | Schlauchpaket oder Massekabel defekt. | Schlauchpaket und Massekabel prüfen oder gegebenenfalls Servicestelle kontaktieren. |
| Steuerplatine defekt. | ||
| Brenner wird zu heiß. Stromdüse lose oder zu groß. Stromdüse festschauben oder auswechseln. | ||
| Schweißstrom zu niedrig. Schlechter Massekontakt. Masseklemme und -kabel bzw. Schlauchpaket überprüfen. Gegebenenfalls Servicestelle kontaktieren. | ||
Entsorgung

Die Verpackung besteht aus umweltfreundlichen Materialien, die Sie über die örtlichen Recyclingstellen entsorgen können.
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2012/19/EU müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Geben Sie das Gerät über die angebotenen Sammeleinrichtungen zurück. Über Entsorgungsmöglichkeiten für ausgediente Elektrowerkzeuge informieren Sie sich bitte bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung.
Garantie der Kompernaß Handels GmbH
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Sie erhalten auf dieses Gerät 3 Jahre Garantie ab Kaufdatum. Im Falle von Mängeln dieses Produkts stehen Ihnen gegen den Verkäufer des Produkts gesetzliche Rechte zu. Diese gesetzlichen Rechte werden durch unsere im Folgenden dargestellte Garantie nicht eingeschränkt.
Garantiebedingungen
Die Garantiefrist beginnt mit dem Kaufdatum. Bitte bewahren Sie den Original-Kassenbon gut auf. Diese Unterlage wird als Nachweis für den Kauf benötigt.
Tritt innerhalb von drei Jahren ab dem Kaufdatum dieses Produkts ein Material- oder Fabrikationsfehler auf, wird das Produkt von uns – nach unserer Wahl – für Sie kostenlos repariert oder ersetzt. Diese Garantieleistung setzt voraus, dass innerhalb der Drei-Jahres-Frist das defekte Gerät und der Kaufbeleg (Kassenbon) vorgelegt und schriftlich kurz beschrieben wird, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist.
Wenn der Defekt von unserer Garantie gedeckt ist, erhalten Sie das reparierte oder ein neues Produkt zurück. Mit Reparatur oder Austausch des Produkts beginnt kein neuer Garantiezeitraum.
Garantiezeit und gesetzliche Mängelansprüche
Die Garantiezeit wird durch die Gewährleistung nicht verlängert. Dies gilt auch für ersetzte und reparierte Teile. Eventuell schon beim Kauf vorhandene Schäden und Mängel müssen sofort nach dem Auspacken gemeldet werden. Nach Ablauf der Garantiezeit anfallende Reparaturen sind kostenpflichtig.
Garantieumfang
Das Gerät wurde nach strengen Qualitätsrichtlinien sorgfältig produziert und vor Auslieferung gewissenhaft geprüft.
Die Garantieleistung gilt für Material- oder Fabrikationsfehler. Diese Garantie erstreckt sich nicht auf Produkteile, die normaler Abnutzung ausgesetzt sind und daher als Verschleißteile angesehen werden können oder für Beschädigungen an zerbrechlichen Teilen, z. B. Schalter, Akkus, Backformen oder Teile die aus Glas gefertigt sind.
Diese Garantie verfällt, wenn das Produkt beschädigt, nicht sachgemäß benutzt oder gewartet wurde. Für eine sachgemäße Benutzung des Produkts sind alle in der Bedienungsanleitung aufgeführten Anweisungen genau einzuhalten. Verwendungszwecke und Handlungen, von denen in der
Bedienungsanleitung abgeraten oder vor denen gewarnt wird, sind unbedingt zu vermeiden.
Das Produkt ist nur für den privaten und nicht für den gewerblichen Gebrauch bestimmt. Bei missbräuchlicher und unsachgemäßer Behandlung, Gewaltanwendung und bei Eingriffen, die nicht von unserer autorisierten Service-Niederlassung vorgenommen wurden, erlischt die Garantie.
Abwicklung im Garantiefall
Um eine schnelle Bearbeitung ihres Anliegens zu gewährleisten, folgen Sie bitte den folgenden Hinweisen:
- Bitte halten Sie für alle Anfragen den Kassenbon und die Artikelnummer (z. B. IAN 12345) als Nachweis für den Kauf bereit.
■ Die Artikelnummer entnehmen Sie bitte dem Typenschild, einer Gravur, auf dem Titelblatt ihrer Anleitung (unten links) oder als Aufkleber auf der Rück- oder Unterseite.
Sollten Funktionsfehler oder sonstige Mängel auftreten, kontaktieren Sie zunächst die nachfolgend benannte Serviceabteilung telefonisch oder per E-Mail.
Ein als defekt erfasstes Produkt können Sie dann unter Beifügung des Kaufbelegs (Kassenbon) und der Angabe, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist, für Sie portofrei an die Ihnen mitgeteilte Service-Anschrift übersenden.

Auf www.lidl-service.com können Sie diese und viele weitere Handbücher, Produktvideos und Software herunterladen.
Service
⚠️ WARNING!
Lassen Sie Ihre Geräte von der Servicestelle oder einer Elektrofachkraft und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Gerätes erhalten bleibt.
Lassen Sie den Austausch des Steckers oder der Netzleitung immer vom Hersteller des Gerätes oder seinem Kundendienst ausführen. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Gerätes erhalten bleibt.
DE Service Deutschland
Tel.: 0800 5435 111
(Kostenfrei aus dem dt. Festnetz/Mobilfunknetz)
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CH Service Schweiz
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(0,08 CHF/Min., Mobilfunk max. 0,40 CHF/Min.)
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IAN 280331
Importeur
Bitte beachten Sie, dass die folgende Anschrift keine Serviceanschrift ist. Kontaktieren Sie zunächst die benannte Servicestelle.
Original-Konformitätserklärung
Wir, KOMPERNASS HANDELS GMBH, Dokumentenverantwortlicher: Herr Semi Uguzlu, BURGSTR. 21, 44867 BOCHUM, DEUTSCHLAND, erklären hiermit, dass dieses Produkt mit den folgenden Normen, normativen Dokumenten und EG-Richtlinien übereinstimmt:
EG-Niederspannungsrichtlinie (2014/35/EU)
Elektromagnetische Verträglichkeit (2014/30/EU)
RoHS Richtlinie (2011/65/EU) *
*Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Konformitätserklärung trägt der Hersteller. Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.
Angewandte harmonisierte Normen:
EN 60974-1: 2012
EN 60974-10: 2014/A1: 2015
EN 50581:2012
Typ / Gerätebezeichnung:
Fülldraht-Schweißgerät PFDS 33 A1
Herstellungsjahr: 08-2016
Seriennummer: IAN 280331

Semi Uguzlu
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Technische Änderungen im Sinne der Weiterentwicklung sind vorbehalten.
Last Information Update · Stand der Informationen:
08 / 2016 · Ident.-No.: PFDS33A1-082016-3















