SP 8.0 - Fitnessgeräte COMPEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SP 8.0 COMPEX
INHALTSVERZEICHNIS Es wird dringend empfohlen, diese Anweisungen, Gegenanzeigen und die Sicherheitsmaßnahmen sorgfältig durchzulesen, bevor Sie Ihren Compex Stimulator verwenden.
1. Erklärung der Symbole 82
2. Wie funktioniert Elektrostimulation? 83
3. Wie funktioniert die MI (Muscle Intelligence) Technologie? 85
Zusammensetzung der Sets und Zubehörteile 87 Produktbeschreibung 88 Erster Gebrauch 90 Gerätefunktion 91 Aufladen 105
5. Fehlersuche und -behebung 109
6. Wartung des Geräts 113
Garantie 113 Wartung 113 Lagerung/Transport und Gebrauch 113 Entsorgung 113
7. Technische Daten 114
Allgemeine Informationen 114 Neurostimulation 114 HF-Daten 115 Standards 115 Angaben zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) 115
8. EMV-Tabelle 11682
1. ERKLÄRUNG DER SYMBOLE
Medizinprodukt Der Stimulator ist ein Gerät der Schutzklasse II mit eingebauter Spannungsversorgung und Teilen des Typs BF.
Seriennummer Name und Adresse des Herstellers und Herstellungsdatum UDI Eindeutige Gerätekennung Name und Adresse des zugelassenen Vertreters in der Europäischen Union Mindestens haltbar bis Dieses Gerät muss getrennt vom Hausmüll entsorgt und zur Wiederverwertung speziellen Recyclinganlagen zugeführt werden. Herstellungsort und -datum Der Standby-Schalter ist multifunktional Relative Luftfeuchtigkeit Vor Sonnenlicht schützen Temperatur Trocken aufbewahren Luftdruck IP22 on the unit IP 22 auf dem Gerät bedeutet, dass der Schutz gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern (Durchmesser größer als 12,5 mm) und gegen das Eindringen von Tropfwasser (bei einer Neigung von bis zu 15°) wirksam ist. CE-Kennzeichnung mit der Nummer der benannten Stelle LATEX Latexfrei Referenznummer Chargennummer83
Bei der Elektrostimulation werden Nervenfasern durch elektrische Impulse stimuliert, die durch Elektroden übertragen werden. Die von den Compex Stimulatoren erzeugten elektrischen Impulse sind sichere, angenehme und wirksame Impulse hoher Qualität und stimulieren verschiedene Arten von Nervenfasern.
1. Motorische Nerven, die eine Muskelreaktion stimulieren, genannt „elektrische Muskelstimulation” (EMS).
2. Bestimmte Arten von sensorischen Nervenfasern, um eine schmerzlindernde Wirkung zu erzielen.
1. STIMULATION DER MOTORISCHEN NERVEN (EMS)
Bei willentlicher Aktivität sendet das Gehirn einen Impuls über das Rückenmark zu dem anzusprechenden motorischen Nerv. Dieser überträgt das Signal an die Muskelfasern, die sich daraufhin kontraktieren. Das Prinzip der Elektrostimulation reproduziert den Prozess, der während einer willentlichen Kontraktion stattfindet. Der Stimulator sendet einen elektrischen Impuls an die Nervenfasern, um diese anzuregen. Diese Anregung wird dann auf die Muskelfasern übertragen und führt zu einer mechanischen Reaktion, dem Zucken des Muskels. Dies ist die Grundvoraussetzung für die Muskelkontraktion. Die Muskelreaktion entspricht in jeder Hinsicht der vom Gehirn gesteuerten Muskeltätigkeit. Der Muskel erkennt keinen Unterschied zwischen dem Signal, das vom Gehirn, oder dem, welches vom Stimulator gesendet wird. Je nach Programmeinstellungen (Zahl der Impulse pro Sekunde, Dauer der Kontraktion, Erholungsphase und Gesamtlaufzeit des Programms) wird der Muskel in Abhängigkeit von der Muskelfaser unterschiedlichen Trainingsmethoden ausgesetzt. Die verschiedenen Arten von Muskelfasern können entsprechend ihrer jeweiligen Kontraktionsgeschwindigkeit ermittelt werden. Es gibt langsame, mittlere und schnelle Muskelfasern. Zum Beispiel hat ein Kurzstreckenläufer mehr schnelle Muskelfasern und ein Marathonläufer mehr langsame Fasern. Durch die gute Kenntnis der Physiologie des Menschen und die perfekte Steuerung der Stimulationsparameter in den verschiedenen Programmen kann die Muskelarbeit sehr genau auf das gewünschte Ziel ausgerichtet werden (Muskelkräftigung, verbesserte Durchblutung, Volumenzunahme usw.).84
2. STIMULATION DER SENSORISCHEN NERVEN
Die elektrischen Impulse können auch die sensorischen Nervenfasern anregen, um eine schmerzlindernde Wirkung zu erzielen. Durch die Stimulation taktiler sensorischer Nervenfasern wird der Schmerz, der an das Nervensystem übertragen wird, blockiert. Durch Stimulation eines anderen sensorischen Fasertyps wird die Endorphinproduktion angeregt und dadurch der Schmerz verringert. Die Elektrostimulation kann zur Schmerzlinderung verwendet werden, um akute und chronische Schmerzen sowie Muskelschmerzen zu behandeln. Hinweis: Verwenden Sie die Schmerzlinderungsprogramme nicht über einen längeren Zeitraum ohne medizinische Beratung!
VORTEILE DER ELEKTROSTIMULATION
Elektrostimulation ist ein sehr effektiver Weg, um Ihre Muskeln arbeiten zu lassen:
- mit signifikanter Verbesserung verschiedener Muskeleigenschaften
- ohne kardiovaskuläre oder mentale Ermüdung
- mit begrenzter Belastung von Gelenken und Sehnen. Die Elektrostimulation ermöglicht daher mehr Muskelarbeit als willentliche Aktivität. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt Compex, Ihre Elektrostimulations-Sitzungen mit anderen Maßnahmen zu ergänzen, wie zum Beispiel:
- regelmäßige körperliche Aktivität
- ausgewogene und gesunde Ernährung
- ausgewogener Lebensstil85
INTELLIGENCE) TECHNOLOGIE? Hinweis: Die Aktivierung/Deaktivierung der MI-Funktionen erfolgt über das Menü Einstellungen. MI-SCAN Vor Beginn einer Sitzung werden mit der Funktion MI-scan die ausgewählten Muskelgruppen abgetastet, und die Stimulatoreinstellungen abhängig von Ihrer Physiologie automatisch an die Empfindlichkeit dieses Körperbereichs angepasst. Diese Funktion führt zu Beginn des Programms eine kurze Testsequenz durch, während derer Messungen vorgenommen werden. Am Ende dieses Testes müssen die Intensitäten erhöht werden, um das Programm zu starten. MI-TENS Durch die Funktion MI-tens werden ungewollte Muskelkontraktionen in schmerzhaften Bereichen eingeschränkt. Bei jeder Intensitätserhöhung erfolgt eine Testphase und wenn eine Muskelkontraktion festgestellt wird, verringert das Gerät automatisch die Stimulationsintensität. Diese Funktion steht nur bei TENS-, Epikondylitis- und Tendinitis-Programmen zur Verfügung. MI-RANGE Die Funktion MI-range ermöglicht es dem Benutzer, den idealen Grad der Stimulationsintensität für, Massage, Kapillarisierung und sogar Muskelschmerzen auszuwählen. Zu Beginn des Programmes fordert das Gerät den Benutzer dazu auf, die Stimulationsintensität zu steigern. Während dieser Steigerung analysiert das Gerät die Reaktion jedes stimulierten Muskels und leitet daraus den optimalen Grad der Intensität ab. Sobald ein Muskel seinen optimalen Grad erreicht, wird der zugehörige Kanal automatisch abgewählt und die Stimulationsintensität kann nicht mehr erhöht werden. Wenn Sie die Intensität wieder selbst steuern möchten, wählen Sie den entsprechenden Kanal einfach erneut aus und erhöhen oder verringern Sie die Stimulationsintensitäten.86 MI-AUTORANGE Die Funktion MI-autorange verfolgt dasselbe Ziel wie MI-range, ausser mit dem Unterschied, dass alles automatisch geschieht. Durch einmaliges Drücken auf die Taste „Nach oben” auf dem Multifunktionsfeld, zu Beginn des Programmes, erhöht das Gerät die Stimulationsintensitäten automatisch, bis es den idealen Intensitätsgrad erkennt. Durch Drücken der Taste „Nach unten” auf dem Multifunktionsfeld wird die Funktion MI-autorange abgebrochen. Das Gerät geht dann in den manuellen Modus über und die Intensitäten müssen erneut vom Benutzer eingestellt werden. MI-ACTION Die Funktion MI-action ermöglicht es Ihnen, eine elektro-induzierte Kontraktion durch eine willentlich ausgelöste Aktion auszulösen. Die elektro-induzierte Kontraktion wird somit gesteuert und das Training wird angenehmer, effektiver und vollständiger. Am Ende jeder aktiven Erholungsphase gibt die Fernbedienung einen Piepton ab. Ab diesem Zeitpunkt ist es erneut möglich, eine willentliche Kontraktion auszulösen. Tritt innerhalb eines bestimmten Zeitraums keine willentliche Kontraktion auf, schaltet das Gerät automatisch in den Pausenmodus. Dieser Arbeitsmodus ist nur für Programme verfügbar, die kräftige Muskelkontraktionen induzieren. Hinweis: Für einen optimalen Betrieb benötigt die Funktion MI-action gute Muskelzuckungen während der aktiven Erholungsphase. Wenn diese unzureichend sind, gibt das Gerät Pieptöne ab und ein + erscheint auf den Kanälen. Um diese Zuckungen zu ermöglichen, ist es unerlässlich, dass sich die Muskeln in der Entspannungsphase gut erholen. Am Ende jeder Kontraktionsphase ist es erforderlich, dass Sie in eine Position zurückkehren, in der die Entspannung der Muskeln gut möglich ist. In der nachstehenden Tabelle wird aufgeführt, welche Funktionen bei jedem Gerät zur Verfügung stehen.
Verwenden Sie dieses Gerät nur mit von Compex empfohlenen Kabeln, Elektroden, Akkus, Netzadaptern und Zubehörteilen.
ZUSAMMENSETZUNG DER SETS UND ZUBEHÖRTEILE
5X10 ELEKTRODEN, 1 SCHNAPPVERSCHLUSS 42222-4 1 42222-4 1 42222-4 1 KURZANLEITUNG
PRODUKTBESCHREIBUNG FERNBEDIENUNG A - Ein/Aus-Taste (zum Einschalten kurz drücken, zum Ausschalten länger als 2 Sek. gedrückt halten) B - 4 Tasten zur Auswahl/Abwahl des Stimulationskanals C - Multifunktionsfeld (hoch-runter-rechts- links) zum Navigieren durch die Schnittstelle und zum Erhöhen oder Verringern der Stimulationsintensität der ausgewählten Kanäle D - Bestätigungstaste E - Buchse für USB-Kabel oder Stecker der Ladestation MODUL A - Ein/Aus-Taste (zum Einschalten kurz drücken, zum Ausschalten drücken und gedrückt halten) Grün blinkende LED: bereit Gelb blinkende LED: Stimulation läuft B - Rille zum Aufwickeln des Kabels
A - Ladeverbindung für die Fernbedienung B - Kerbe zum Öffnen des Deckels der Ladestation C - Positionen für die aufzuladenden Module D - Ladebuchse FIT 5.0 LADESTATION A - Ladeverbindung für die Fernbedienung B - Positionen für die Module C - Positionen für die aufzuladenden Module D - Ladebuchse
C90 ERSTER GEBRAUCH Beim ersten Gebrauch des Gerätes müssen folgende Schritte durchgeführt werden:
1. Sprache auswählen
2. Module einschalten, um diese mit der Fernbedienung abzustimmen.
Wenn ein Modul eingeschaltet und von der Fernbedienung erkannt wurde, erscheint bei diesem Modul ein Häkchen. Wenn alle Module abgestimmt wurden, erscheinen alle Häkchen. Hinweis: Dieses Verfahren zur Abstimmung der Module muss nur einmal durchgeführt werden.91
ZUGRIFF AUF FAVORITEN
Im Menü Favoriten erscheinen die Programme, die zuletzt ausgeführt wurden. Wenn ein Programm unter Favoriten gespeichert wurde, wird dieses Menü sofort nach dem Einschalten des Geräts verfügbar. Die ausgeführten Programme werden automatisch im Menü Favoriten gespeichert. Das Menü Favoriten kann bis zu 10 Programme enthalten. Wenn neue Programme ausgeführt werden, werden die älteren automatisch aus der Liste gelöscht.
1. AUSWÄHLEN EINES PROGRAMMES
2. AUSWÄHLEN DER ELEKTRODENANORDNUNG
A Das Menü Favoriten auswählen B Auswahl bestätigen
A Das gewünschte Programm unter Favoriten auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren
GERÄTEFUNKTION Hinweis: Bei den folgenden Bildschirmen handelt es sich um allgemeine Beispiele, die aber für alle Geräte gelten. A Gewünschte Elektrodenanordnung auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren92 Die während des Programms ausgewählte Elektrodenanordnung erscheint. Es ist möglich, einen Bildlauf durch andere Elektrodenanordnungen durchzuführen.
3. ANSCHLIESSEN DER MODULE AN DIE ELEKTRODEN
Kleben Sie die Elektroden auf Ihre Haut. Das Modul ist seitlich an der Elektrode befestigt. Schieben Sie das Modul auf den Schnappverschluss bis es einrastet.
4. EINSCHALTEN DER MODULE
Um das Programm auszuführen, lesen Sie den Abschnitt mit dem Titel „Starten eines Stimulationsprogrammes”.
A Auswahl bestätigen B Zum vorherigen Schritt zurückkehren93
Weiterführende Informationen zu den Programmen finden Sie unter www.compex.info. Das Menü Programme zeigt die Programmkategorien an.
A Das Menü Programme auswählen B Auswahl bestätigen
A Die gewünschte Programmkategorie auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren A Das gewünschte Programm auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren94
3. AUSWÄHLEN DER ELEKTRODENANORDNUNG
4. ANSCHLIESSEN DER MODULE AN DIE ELEKTRODEN
Kleben Sie die Elektroden auf Ihre Haut. Das Modul ist seitlich an der Elektrode befestigt. Schieben Sie das Modul auf den Schnappverschluss bis es einrastet.
5. EINSCHALTEN DER MODULE
Um das Programm auszuführen, lesen Sie den Abschnitt mit dem Titel „Starten eines Stimulationsprogrammes”.
A Gewünschte Elektrodenanordnung auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren A Auswahl bestätigen B Zum vorherigen Schritt zurückkehren95
ZUGRIFF AUF DIE ZIELE
Das Menü Ziele zeigt die Ziele an, die von Ihrem persönlichen Konto heruntergeladen wurden (siehe Abschnitt mit dem Titel „Erstellen eines persönlichen Kontos”). Hinweis: Das Menü Ziele ist nur bei dem Gerät SP 8.0 verfügbar. Der Fortschrittsbalken unter dem Ziel zeigt den Fortschritt an und was noch getan werden muss, um das Ziel zu erreichen. Die Glocke zeigt an, dass ein Element des Ziels heute zu durchzuführen ist.
A Das Menü Ziele auswählen B Auswahl bestätigen A Zeigt an, dass heute ein Element des Ziels durchgeführt werden muss B Was noch getan werden muss C Was bereits erreicht wurde: - Der durchgeführte Teil erscheint in grün - Der nicht durchgeführte Teil erscheint in rot A Das gewünschte Ziel auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren96
2. AUSWÄHLEN EINES ZU ABSOLVIERENDEN ELEMENTES
Das durchzuführende Element kann ein Programm oder eine Aufgabe sein. Es wird standardmäßig ausgewählt, es kann aber auch ein anderes ausgewählt werden. Das neben einem Programm oder einer Aufgabe bedeutet, dass das Programm bzw. die Aufgabe abgeschlossen ist.
3. AUSWÄHLEN DER ELEKTRODENANORDNUNG
Hinweis: In den meisten Fällen kann keine andere Elektrodenanordnung ausgewählt werden, da diese direkt an das Ziel gebunden ist.
4. ANSCHLIESSEN DER MODULE AN DIE ELEKTRODEN
Kleben Sie die Elektroden auf Ihre Haut. Das Modul ist seitlich an der Elektrode befestigt. Schieben Sie das Modul auf den Schnappverschluss bis es einrastet.
A Das gewünschte Element auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren A Gewünschte Elektrodenanordnung auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren97
5. EINSCHALTEN DER MODULE
Um das Programm auszuführen, lesen Sie den Abschnitt mit dem Titel „Starten eines Stimulationsprogrammes”.
A Zum vorherigen Schritt zurückkehren B Auswahl bestätigen98 A Die gewünschte Einstellung auswählen B Auswahl bestätigen C Zum vorherigen Schritt zurückkehren
ZUGRIFF AUF EINSTELLUNGEN
Über das Menü Einstellungen können bestimmte Elemente, wie Hintergrundbeleuchtung, Lautstärke, Sprache usw., konfiguriert werden. Einige Einstellungen sind nicht auf allen Geräten verfügbar.
1. AUSWÄHLEN EINER EINSTELLUNG
Sprache: Ermöglicht die Änderung der Sprache des Geräts MI-autorange: Schaltet die Funktion MI-autorange ein (EIN) oder aus (AUS) MI-range: Schaltet die Funktion MI-range ein (EIN) oder aus (AUS) MI-scan: Schaltet die Funktion MI-scan ein (EIN) oder aus (AUS) MI-tens: Schaltet die Funktion MI-tens ein (EIN) oder aus (AUS) MI-action: Schaltet die Funktion MI-action ein (EIN) oder aus (AUS) Hinweis: Eine Erklärung der MI-Funktionen finden Sie im Abschnitt mit dem Titel:„3. Wie funktioniert die MI Technologie?”.
A Das Menü Einstellungen auswählen B Auswahl bestätigen99
Zyklen: Schaltet die Zyklus-Funktion ein (EIN) oder aus (AUS) Die Zyklus-Funktion ist für Personen gedacht, die bereits an die Elektrostimulation gewöhnt sind und mehrere Trainingszyklen durchführen wollen. Wenn die Zyklus-Funktion eingeschaltet ist (EIN), erscheint ein zusätzlicher Bildschirm für bestimmte Programme (Programme, die kräftige Muskelkontraktionen induzieren), auf dem der Trainingszyklus ausgewählt werden kann. Die Logik der Zyklen bezieht sich auf die Arbeitsbelastung, die die Elektrostimulation erzeugt. Wie bei normalem Muskeltraining muss auch bei der Elektrostimulation mit einer geringeren Belastung begonnen werden, die dann im Laufe der Zyklen gesteigert wird. Es wird daher empfohlen, mit dem 1. Zyklus zu beginnen und erst zur nächsten Ebene zu wechseln, wenn dieser abgeschlossen ist. Dies ist bei 3 Sitzungen pro Woche normalerweise nach 4 bis 6 Wochen der Fall. Auch hier ist es wichtig, dass Sie, bevor Sie in den nächsten Zyklus wechseln, die höchsten für Sie erträglichen Stimulationsintensitäten (bis zu
999) verwenden, um die Muskelfasern bestmöglich zu trainieren.
Energie sparen: Schaltet die Funktion Energie sparen ein (EIN) oder aus (AUS). Verringert die Intensität und die Dauer der Hintergrundbeleuchtung. Ton: Schaltet den Ton ein (EIN) oder aus (AUS). Kontaktions Ton: Schaltet den Warnton für eine beginnende Kontraktion ein (EIN) oder aus (AUS). Zeit: Ermöglicht die Einstellung der Zeit auf dem Gerät. Datum: Ermöglicht die Einstellung des Datums auf dem Gerät. Neues Modul paaren: Ermöglicht die Abstimmung eines neuen Moduls mit der Fernbedienung. Werkseinstellung herstellen: Ermöglicht, das Gerät zurückzusetzen und zu den Grundeinstellungen zurückzukehren (Favoriten und Ziele gelöscht, Standardeinstellungen). Systeminfo: Ermöglicht das Einsehen von Informationen bezüglich des Gerätes.100
STARTEN EINES STIMULATIONSPROGRAMMES
Bevor Sie mit einem Stimulationsprogramm beginnen können, müssen Sie alle Module einschalten. Um die Module einzuschalten, drücken Sie auf die jeweilige Ein/Aus-Taste. Wenn das Modul eingeschaltet ist, erscheint sein Batteriestand auf dem Bildschirm. Schalten Sie die Anzahl an Modulen ein, die Sie entsprechend der ausgewählten Elektrodenanordnung wünschen. Sobald eine ausreichende Anzahl von Modulen eingeschaltet wurde, erscheint ein kleiner Pfeil rechts auf dem Bildschirm. Wenn die Funktion MI-scan aktiviert ist, startet das Programm mit einer kurzen Sequenz, während deren Verlauf Messungen durchgeführt werden. Es ist wichtig, während der gesamten Dauer des Messtests bewegungslos und vollkommen entspannt zu bleiben. Nach Abschluss des Tests kann das Programm starten. Die Stimulation beginnt immer bei 000. A B
A Bestätigen Sie Ihre Auswahl und starten Sie das Programm B Zum vorherigen Schritt zurückkehren A Kontraktionsphase B Aufwärmphase C Aktive Erholungsphase D Entspannungsphase E Zahl der durchgeführten Kontraktionen / Gesamtzahl der Kontraktionen F Anzeige der aktiven MI-Funktion G Die Pop-up-Hilfe zeigt Informationen an oder Maßnahmen, die ergriffen werden müssen.101
Erhöhen Sie die Stimulationsintensität der ausgewählten Kanäle. Standardmäßig sind zu Beginn einer Sitzung alle Kanäle aktiv. Um einen Kanal zu deaktivieren, drücken Sie einfach auf die entsprechende Taste. In diesem Fall ist nur Kanal 1 aktiv. Jegliche Änderungen an der Intensität werden demnach nur an Kanal 1 durchgeführt.
A Auswahl der Kanäle, die verwendet werden sollen. Wenn ein Kanal aktiv ist, leuchtet die LED-Anzeige grell blau. B Pause C Verringern oder Erhöhen der Stimulationsintensität der ausgewählten Kanäle.102 Je nach Programm kann sich das Diagramm in der Mitte des Bildschirms ändern.
PROGRAMME VOM TYP KONTRAKTION/AKTIVE ERHOLUNG
Diese Programme beginnen immer mit einer Aufwärmphase. Nach der Aufwärmphase folgt eine Phase mit Kontraktionszyklen und aktiver Erholung (die Anzahl der Zyklen hängt vom Programm ab). Wenn alle Zyklen abgeschlossen sind, endet das Programm mit einer Entspannungsphase.
PROGRAMME VOM TYP MASSAGE, REHABILITATION
Diese Programme bestehen aus einer einzigen Phase und verfügen über keinen Zyklus aus Kontraktion/ aktiver Erholung. Es sind dies, Massage-, Kapillarisierungs- oder sogar Schmerzprogramme. Bei Programmen dieses Typs kann es zu Frequenzvariationen kommen.
A Aufwärmphase B Aktive Erholungsphase C Entspannungsphase D Kontraktionsphase E Arbeitsphase, die aus einem Zyklus aus Kontraktion/aktiver Erholung besteht A Arbeitsphase103
Durch Drücken der mittleren Taste auf der Fernbedienung oder der Ein/Aus-Taste einer der Module während der Stimulation wird das Gerät in den Pausenmodus versetzt. An dieser Stelle können Sie die aktuelle Phase überspringen oder das Programm verlassen. Je nach Programm können Statistiken zu den durchschnittlichen und maximalen Intensitäten erscheinen. Hinweis: Die Sitzung wird mit einer Intensität wieder aufgenommen, die 80 % der angewendeten Intensität vor der Unterbrechung entspricht. A Programm verlassen und zum vorherigen Schritt zurückkehren B Nimmt die Stimulationssitzung wieder auf C Aktuelle Phase überspringen oder das Programm verlassen CBA A Durchschnittliche Stimulationsintensität B Maximale Stimulationsintensität
Am Ende der Sitzung erscheint ein Bildschirm mit einem Häkchen. Durch Drücken einer beliebigen Taste kehren Sie zum Menü Favoriten zurück. Um das Gerät auszuschalten, halten Sie die Ein/Aus-Taste auf der Fernbedienung 2 Sekunden lang gedrückt. Dies führt gleichzeitig dazu, dass alle Module abgeschaltet werden. Je nach Programm können Statistiken zu den durchschnittlichen und maximalen Intensitäten erscheinen.105
ANZEIGE DES LADESTANDES
Der Akkuladestand des Moduls erscheint kurz vor Beginn der Stimulationssitzung. Der Akkuladestand der Fernbedienung ist immer in der rechten oberen Ecke sichtbar.
ANSCHLIESSEN DER LADESTATION
Schließen Sie das mit Ihrem Gerät gelieferte Netzteil an die Ladestation an und stecken Sie den Stecker in eine Netzsteckdose. Wir empfehlen dringend, die Akkus der Fernbedienung und der Module vor der ersten Anwendung vollständig zu laden, um deren Leistung und Betriebsdauer zu erhöhen.
A Akkuladestand des Moduls B Akkuladestand der Fernbedienung106
LADEN DER FERNBEDIENUNG UND DER MODULE
Wir empfehlen dringend, die Fernbedienung und Module am Ende jeder Stimulationssitzung in der Ladestation aufzubewahren, um diese aufzuladen. SP 6.0 und 8.0 FIT 5.0 Stellen Sie dazu die Fernbedienung in die entsprechende Steckverbindung. Stecken Sie dann die Module in die dafür vorgesehenen Aussparungen. Hierzu setzen Sie den Pod ohne Ein/Aus-Taste (der grüne Pod in der Abbildung) in den grün gekennzeichneten Bereich und den anderen Pod in den blau gekennzeichneten Bereich. Wiederholen Sie den Vorgang für die anderen Module.107
Der Pod ohne Ein/Aus-Taste muss auf die kleinen Steckverbindungen passen. Ein Magnet und eine kleine vertikale Markierung am Pod helfen dabei, den Pod korrekt in seiner Aussparung zu positionieren. Bei korrekter Positionierung hören Sie einen Klick. Hinweis: Wenn das Gerät über einen längerem Zeitraum nicht genutzt wird, empfehlen wir, die Akkus alle 3 Monate auf 50 % ihrer Ladekapazität aufzuladen.
SP 6.0 und 8.0 FIT 5.0 A Laden des Akkus der Fernbedienung B Modul wird geladen C Modul ist geladen D Kein Modul vorhanden A Laden des Akkus der Fernbedienung LED blinkt: Modul wird geladen LED leuchtet: Modul ist geladen Wenn ein Modul auf der Ladestation positioniert wird, erscheint es auf dem Bildschirm der Fernbedienung. Sobald die Fernbedienung und die Module vollständig geladen sind, gehen diese in den Standby-Modus über. Wenn ein Modul auf der Ladestation positioniert wird, zeigt eine grüne LED-Leuchte den Status des Moduls an. Sobald die Fernbedienung und die Module vollständig geladen sind, gehen diese in den Standby-Modus über.108
ERSTELLEN EINES PERSÖNLICHEN KONTOS
Um die Möglichkeiten Ihres Geräts vollständig nutzen zu können, müssen Sie sich zuerst ein Konto auf folgender Seite erstellen www.compexwireless.com. Befolgen Sie dazu die Anweisungen auf der Website. Funktionen von SP 8.0
- Auf einen Trainingsplan zugreifen
- Voreingestellte Ziele direkt auf das Gerät herunterladen
- Eigene Ziele erstellen und diese direkt auf das Gerät herunterladen
- Verlaufsdaten des Geräts (durchgeführte Stimulationsprogramme) auf die Website hochladen Sobald ein Ziel auf die Fernbedienung heruntergeladen wurde, werden auf dem ersten Bildschirm, der nach Einschalten des Geräts erscheint, die täglich durchzuführenden Aufgaben angezeigt. Funktionen von SP 6.0 und FIT 5.0
- Auf einen Trainingsplan zugreifen
- Verlaufsdaten des Geräts (durchgeführte Stimulationsprogramme) auf die Website hochladen109
5. FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
ELEKTRODENFEHLER Die Fernbedienung zeigt das Symbol einer Elektrode und eines nicht angeschlossenen Moduls an, wobei ein blinkender Pfeil auf den entsprechenden Kanal zeigt (in diesem Fall Kanal 1).
- Stellen Sie sicher, dass die Elektroden ordnungsgemäß an das Modul angeschlossen sind.
- Prüfen Sie, ob die Elektroden alt oder abgenutzt sind und/oder der Kontakt schlecht ist. Versuchen Sie es gegebenenfalls mit neuen Elektroden.
MODUL AUSSERHALB DER REICHWEITE
Die Fernbedienung zeigt das Symbol „Außerhalb der Reichweite” an sowie einen blinkenden Pfeil, der auf den Kanal zeigt, auf dem das Problem erkannt wurde (hier Kanal 1).
- Vergewissern Sie sich, dass das Modul und die Fernbedienung weniger als 2 Meter voneinander entfernt sind.
- Vergewissern Sie sich, dass Sie sich nicht in einem isolierten Bereich befinden und kein Hindernis vorhanden ist, welches das Signal der Fernbedienung reflektieren könnte.
- Stellen Sie sicher, dass Sie sich in einem Bereich befinden, in dem das Signal von der Fernbedienung reflektiert werden kann.110 SYNCHRONISATIONSPROBLEM Wenn der Synchronisationsprozess unterbrochen wurde oder aus einem beliebigen Grund nicht durchgeführt werden kann (Fernbedienung nicht verbunden, Stromausfall etc.), könnte die Fernbedienung in manchen Fällen diesen Bildschirm anzeigen.
- Schließen Sie die Fernbedienung wieder an den Computer an und starten Sie den Synchronisationsprozess erneut.
VERHALTEN DER LED DES MODULS
Die LED blinkt abwechselnd grün und rot: Das Modul befindet sich außerhalb der Reichweite der Fernbedienung oder wird von ihr nicht erkannt.
- Stellen Sie sicher, dass die Fernbedienung eingeschaltet ist.
- Vergewissern Sie sich, dass das Modul und die Fernbedienung weniger als 2 Meter voneinander entfernt sind. Die LED leuchtet noch immer rot.
- Vergewissern Sie sich, dass das Modul geladen ist.
- Versuchen Sie, die Fernbedienung und Module aus- und wieder einzuschalten.
- Wenden Sie sich an den von Compex angegebenen und autorisierten Kundendienst, wenn die LED weiterhin rot leuchtet. Die LED leuchtet nicht.
- Vergewissern Sie sich, dass das Modul geladen ist.
- Wenden Sie sich an den von Compex angegebenen und autorisierten Kundendienst, wenn die LED trotzdem nicht leuchtet.111
Während der Stimulation kann ein Modul entladen werden. In diesem Fall wird das Symbol einer leeren Batterie angezeigt sowie ein blinkender Pfeil, der auf den Kanal zeigt, auf dem das Problem erkannt wurde (hier Kanal 1):
- Beenden Sie die Stimulation und laden Sie das entladene Modul auf.
- Lassen Sie das entladene Modul beiseite und setzen Sie die Stimulationssitzung ohne das Modul fort. DAS MODUL LÄSST SICH NICHT MIT DER FERNBEDIENUNG ABSTIMMEN Wenn beim ersten Gebrauch die Fernbedienung nicht in der Lage ist, sich mit allen Modulen abzustimmen, könnte eine Fehlermeldung erscheinen.
- Stellen Sie sicher, dass das Modul aufgeladen ist und wiederholen Sie die Abstimmung mit der Fernbedienung.
- Wenn die Fehlermeldung erneut erscheint, wenden Sie sich bitte an den von Compex angegebenen und autorisierten Kundendienst, DIE STIMULATION FÜHLT SICH NICHT WIE GEWOHNT AN
- Prüfen Sie, ob alle Einstellungen korrekt sind, und vergewissern Sie sich, dass die Elektroden richtig positioniert sind.
- Ändern Sie die Elektrodenposition geringfügig.112
DIE STIMULATION IST UNANGENEHM
- Die Elektroden haben an Klebekraft verloren und der Hautkontakt ist nicht mehr ausreichend.
- Die Elektroden sind verschlissen und müssen ersetzt werden.
- Ändern Sie die Elektrodenposition geringfügig.
DAS GERÄT FUNKTIONIERT NICHT
- Vergewissern Sie sich, dass die Fernbedienung und die Module geladen sind.
- Versuchen Sie, Fernbedienung und Module aus- und wieder einzuschalten.
- Wenn das Gerät trotzdem nicht funktioniert, wenden Sie sich bitte an den von Compex angegebenen und autorisierten Kundendienst.113
6. WARTUNG DES GERÄTS
GARANTIE Siehe beigefügte Broschüre. WARTUNG Ihr Stimulator erfordert keine Kalibrierung oder regelmäßige Wartung. Verwenden Sie einen weichen Lappen und ein alkoholbasiertes, lösungsmittelfreies Reinigungsmittel, um das Gerät zu reinigen. Verwenden Sie so wenig Flüssigkeit wie möglich, um das Gerät zu reinigen. Bauen Sie den Stimulator oder das Ladegerät niemals auseinander, da Teile enthalten sind, die unter hoher Spannung stehen, und die Gefahr eines Stromschlags besteht. Dies muss durch von Compex zugelassene Techniker oder Reparaturdienste erfolgen. Sollten Teile Ihres Stimulators abgenutzt bzw. defekt erscheinen, setzen Sie sich bitte mit Ihrem zuständigen Compex- Kundendienst in Verbindung.
LAGERUNG/TRANSPORT UND GEBRAUCH
LAGERUNG UND TRANSPORT GEBRAUCH
TEMPERATUR -20 °C bis 45 °C 0 °C bis 40 °C MAXIMALE RELATIVE FEUCHTIGKEIT 75 % 30 % bis 75 % LUFTDRUCK von 700 hPa bis 1060 hPa von 700 hPa bis 1060 hPa Nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen verwenden. ENTSORGUNG Batterien/Akkus müssen gemäß den geltenden nationalen behördlichen Bestimmungen entsorgt werden. Alle Produkte mit dem WEEE-Etikett (eine Mülltonne, die mit einem Kreuz durchgestrichen ist) müssen vom Haushaltsmüll getrennt und speziellen Recyclinganlagen zugeführt werden.114
ALLGEMEINE INFORMATIONEN Akku der Fernbedienung: Wiederaufladbarer 3,7 V / ≥ 1.500 mAh Lithium-Polymer-Akku (LiPo). Akku der Module: Wiederaufladbarer 3,7 V / ≥ 450 mAh Lithium-Polymer-Akku (LiPo). SP 6.0, 8.0, FIT 5.0 AC-Netzadapter: Zum Laden des Geräts dürfen ausschließlich Wechselstrom-Netzadapter mit 5 V/3,5 A mit der Referenznummer 64902X verwendet werden. NEUROSTIMULATION Alle elektrischen Daten sind für eine Impedanz von 500 bis 1000 Ohm pro Kanal angegeben. Ausgänge: vier unabhängige und einzeln einstellbare Kanäle, die elektrisch voneinander isoliert sind. Antriebsform: konstanter Rechteckstrom mit kompensierten Impulsen, um jegliche Gleichstromelemente des Dauerstroms zu eliminieren und so mögliche Restpolarisation von der Haut zu vermeiden. Maximale Impulsintensität: 120 mA. Intensitätserhöhungsschritte: manuelle Einstellung der Stimulationsintensität von 0 bis 999 (Energie) pro Mindestschritt von 0,25 mA. Dauer der Impulse: von 50 bis 400 μs. Maximale Menge an Elektrizität pro Impuls: 96 Mikrocoulomb (2 x 48 μC, kompensiert). Typische Impulsanstiegszeit: 3 Mikrosekunden (20 %-80 % des maximalen Stroms). Frequenz der Impulse: 1 bis 150 Hz.115
HF-DATEN Frequenzband der Übertragung: 2,4 GHz ISM Die Eigenschaften des Typs und der Frequenz der Modulation: GFSK, +/-320 kHz Abweichung Effektive Emissionsleistung: 4.4 dBm STANDARDS Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, entsprechen Bauform, Fertigung und Vertrieb des Stimulators den Anforderungen der europäischen Richtlinie 93/42/EWG für Medizinprodukte. Darüber hinaus entspricht der Stimulator der Norm zu allgemeinen Sicherheitsanforderungen für medizinische elektrische Geräte IEC 60601-1, der Norm zur elektromagnetischen Verträglichkeit IEC 60601-1-2 und der Norm zu besonderen Sicherheitsanforderungen für Nerven- und Muskelstimulatoren IEC 60601-2-10. Gemäß derzeit geltenden internationalen Normen muss vor dem Anbringen der Elektroden auf dem Brustkorb gewarnt werden (erhöhtes Kammerflimmerrisiko). Der Stimulator entspricht ebenfalls der Richtlinie 2002/96/EWG zu elektrischen Geräten und Elektronikabfall (WEEE). ANGABEN ZUR ELEKTROMAGNETISCHEN VERTRÄGLICHKEIT (EMV) Der Compex Stimulator wurde für den Einsatz im typischen häuslichen Umfeld entwickelt und besitzt die Zulassung nach der EMV-Sicherheitsvorschrift EN 60601-1-2. Dieses Gerät sendet nur sehr niedrige Hochfrequenz (HF)-Intervalle aus und dürfte daher keine Störungen elektronischer Geräte in direkter Umgebung (Radios, Computer, Telefone usw.) verursachen. Der Compex Stimulator ist aufgrund seiner Bauweise gegenüber vorhersehbaren Störungen durch elektrostatische Entladung, Magnetfelder der Netzspannung und durch Hochfrequenzsender geschützt. Dennoch kann nicht garantiert werden, dass der Stimulator nicht durch starke Hochfrequenzfelder (HF) aus anderen Quellen beeinträchtigt wird. Wenden Sie sich bitte an Compex, wenn Sie weitere Informationen zu elektromagnetischen Emissionen und Immunität benötigen.116
Der Compex Stimulator erfordert spezielle EMV-Vorsichtsmaßnahmen, und er muss gemäß den EMV- Informationen in diesem Handbuch installiert und in Betrieb genommen werden. Drahtlose HF-Übertragungssysteme jeder Art können den Compex Stimulator beeinträchtigen. Der Einsatz von Zubehörteilen, Sensoren und Kabeln, die nicht vom Hersteller spezifiziert sind, kann zu einer stärkeren Abstrahlung führen bzw. die Störfestigkeit des Compex Stimulator beeinträchtigen. Der Compex Stimulator sollte nicht neben anderen Geräten verwendet oder auf diese gestellt werden. Wenn dies unvermeidlich ist, muss die korrekte Funktionstüchtigkeit des Compex Stimulators bezüglich der verwendeten Konfiguration überprüft werden.
EMPFEHLUNGEN UND HERSTELLERERKLÄRUNG ZUR
ELEKTROMAGNETISCHEN STRAHLUNG Der Compex Stimulator ist für die Verwendung in einer Umgebung mit den nachstehend denierten elektromagnetischen Eigenschaften vorgesehen. Der Kunde oder Anwender des Compex Stimulator sollte sicherstellen, dass das Gerät in einer solchen Umgebung eingesetzt wird.
EMISSIONSTEST NORMKONFORMITÄT
ELEKTROMAGNETISCHE UMGEBUNG – LEITLINIEN Funkemissionen CISPR 11 Gruppe 1 Der Compex Stimulator verwendet HF-Energie ausschließlich für den internen Betrieb. Daher ist es unwahrscheinlich, dass benachbarte Elektrogeräte (Radios, Computer, Telefone usw.) durch die HF- Aussendung gestört werden. Funkemissionen CISPR 11 Klasse B Der Compex Stimulator ist für den Betrieb in allen Einrichtungen außer Privaträumen und Orten geeignet, wo er direkt an ein öentliches Niederspannungs- Stromversorgungsnetz, das Wohngebäude versorgt, angeschlossen wird. Oberschwingungen
Klasse A Spannungsänderungen/ Spannungsschwankungen
EMPFEHLUNGEN UND HERSTELLERERKLÄRUNG ZUR ELEKTROMAGNETISCHEN STÖRFESTIGKEIT Der Compex Stimulator ist für den Betrieb in der unten angegebenen elektromagnetischen Umgebung bestimmt. Der Käufer oder Anwender des Compex Stimulator sollte sicherstellen, dass das Gerät in einer solchen Umgebung eingesetzt wird. STÖRFESTIGKEITSPRÜFUNG PRÜFPEGEL IEC 60601 RICHTWERTE ELEKTROMAGNETISCHE UMGEBUNG – EMPFEHLUNGEN Elektrostatische Entladung (ESD)
±6 kV Kontakt¬entladung ±8 kV Luftentladung ±6 kV Kontakt¬entladung ±8 kV Luftentladung Fußböden müssen aus Holz, Beton oder Keramikiesen sein. Wenn der Fußboden mit synthetischem Material ausgelegt ist, muss die relative Luftfeuchtigkeit mindestens 30 % betragen. Schnelle transiente elektrische Störgrößen
±2 kV für Strom- versorgungs- leitungen ±1 kV für Eingangs- und Ausgangsleitungen ±2 kV fur Stromversorgungsleitungen Die Qualität des Stromversorgungsnetzes sollte einer typischen Büro- oder Krankenhausumgebung entsprechen. Stoßspannungen
±1 kV Gegentakt- betrieb N/A ±1 kV Gegentaktbetrieb ± 2 kV Gleichtaktbetrieb Die Qualität des Stromversorgungsnetzes sollte einer typischen Büro- oder Krankenhausumgebung entsprechen. Spannungseinbrüche, Kurzzeitunter- brechungen und Spannungs- schwankungen der Versorgungsspannung
<5 % VT (dips >95 % de UT) for 0.5 cycle <40 % VT (dips >60 % de UT) for 5 cycles <70 % VT (dips >30 % de UT) for 25 cycles <5 % VT (dips >95 % de UT) for 5 seconds <5 % VT (dips >95 % de UT) for 0.5 cycle <40 % VT (dips >60 % de UT) for 5 cycles <70 % VT (dips >30 % de UT) for 25 cycles <5 % VT (dips >95 % de UT) for 5 seconds Die Qualität des Stromversorgungsnetzes sollte einer typischen Büro- oder Krankenhausumgebung entsprechen. Falls der Anwender des Compex Stimulator auch bei Unterbrechungen der Energieversorgung einen durchgehenden Betrieb benötigt, wird empfohlen, den Compex Stimulator aus einer unterbrechungsfreien Stromversorgung oder einem Akku zu speisen. Magnetfeld mit energietechnischen Frequenzen (50/60 Hz)
3 A/m 3 A/m Die Magnetfelder der Frequenz des Stromnetzes müssen der Stärke eines durchschnittlichen Ortes in einer typischen Büro- oder Krankenhausumgebung entsprechen. HINWEIS: VT ist die Spannung des Wechselstromnetzes vor Anwendung des Prüfpegels.118
EMPFEHLUNGEN UND HERSTELLERERKLÄRUNG ZUR
ELEKTROMAGNETISCHEN STÖRFESTIGKEIT
Der Compex Stimulator ist für den Betrieb in der unten angegebenen elektromagnetischen Umgebung bestimmt. Der Käufer oder Anwender des Compex Stimulator sollte sicherstellen, dass das Gerät in einer solchen Umgebung eingesetzt wird.
STÖRFESTIGKEITSPRÜFUNG
PRÜFPEGEL IEC 60601 RICHTWERTE ELEKTROMAGNETISCHE UMGEBUNG – EMPFEHLUNGEN Leitungsgebundene HF
Abgestrahlte HF Energie
3 Vrms 150 kHz to 80 MHz 3 V/m 80 MHz bis 2,5 GHz 3 Vrms 3 V/m Tragbare und mobile RF-Kommunikationsgeräte dürfen nur in einem Abstand zum Compex Stimulator und seinen Leitungen verwendet werden, der mindestens dem empfohlenen und mit der Formel für die Senderfrequenz berechneten Abstand entspricht. Empfohlener Schutzabstand d = 1.2 √P d = 1,2 √P 80 MHz bis 800 MHz d = 2,3 √P 800 MHz bis 2,5 GHz P bezeichnet die Nennleistung des Senders in Watt (W) gemäß den technischen Spezikationen des Herstellers und d den empfohlenen Schutzabstand in Metern (m). Die Feldstärke der stationären HF-Sender, wie sie durch eine elektromagnetische Untersuchung a bestimmt wird, muss unter dem Richtwert für jede Frequenzbandbreiteb liegen. Störsignale können in der Nähe von Geräten mit dem folgenden Symbol auftreten: ANMERKUNG 1: Von 80 MHz bis 800 MHz wird die Hochfrequenzamplitude verwendet. ANMERKUNG 2: Diese Richtwerte können in bestimmten Situationen nicht angemessen sein. Die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen wird durch Absorptionen und Reexionen von Gebäuden, Gegenständen und Personen beeinusst. a Die Feldstärke der Signale von stationären Sendern wie Basisstationen von Funktelefonen (mobile oder schnurlose Telefone) und mobilen Radios, Amateurfunkradios, AM- und FM-Radio- und TV-Signalen kann nicht exakt vorherbestimmt werden. Eine Analyse des Standorts ist zu erwägen, um die elektromagnetische Umgebung, die von stationären HF-Sendern ausgeht, berechnen zu können. Wenn die Stärke des in der Umgebung des Compex Stimulator gemessenen Feldes den oben angegebenen HF-Richtwert überschreitet, ist die korrekte Funktionsweise des Compex Stimulator zu überprüfen. Sollte der Betrieb gestört sein, können neue Maßnahmen erforderlich werden, wie beispielsweise eine Neuausrichtung des Compex Stimulator oder ein Aufstellen an einem anderen Ort. b Oberhalb der Frequenzamplitude von 150 kHz bis 80 MHz muss die Feldstärke < 3 V/m betragen. 20xx LATEX FREE REF119
EMPFOHLENER ABSTAND ZWISCHEN TRAGBAREN UND MOBILEN TELEKOMMUNIKATIONSGERÄTEN UND DEM Compex Stimulator Der Compex Stimulator wurde für den Betrieb in elektromagnetischen Umgebungen entwickelt, in denen HF-Strahlungen kontrolliert werden. Käufer oder Anwender des Compex Stimulator können zur Verhütung elektromagnetischer Störsignale beitragen, indem sie die in der nachfolgenden Tabelle mit den empfohlenen Richtwerten angegebenen Mindestabstände zwischen tragbaren und mobilen HF-Kommunikationsgeräten (Sendern) und dem Compex Stimulator einhalten und die maximale elektrische Leistung der Telekommunikationsgeräte berücksichtigen.
MAXIMALE ELEKTRISCHE LEISTUNG
Wenn die maximale elektrische Leistung eines Senders nicht in der Tabelle oben aufgeführt ist, kann der empfohlene Mindestabstand d in Metern (m) mit der Formel für die Senderfrequenz berechnet werden, wobei P dem vom Hersteller angegebenen maximalen elektronischen Leistungspegel des Senders in Watt (W) entspricht. ANMERKUNG 1: Von 80 MHz bis 800 MHz wird der Abstand für die Hochfrequenzamplitude verwendet. ANMERKUNG 2: Diese Richtwerte können in bestimmten Situationen nicht angemessen sein. Die elektromagnetische Übertragung wird durch Absorptionen und Reexionen von Gebäuden, Gegenständen und Personen beeinusst.120 ISTRUZIONI121
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