SIG7120 - Digitalmodulator FRACARRO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SIG7120 FRACARRO
Digitaler COFDM-Modulatoren

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CORDA2103 MODULATOR ON ALARM
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MACARIO COPOM MODULATOR ON ALARM HEAD LINE AMI + COPOM SMOY-181ISTRUZIONI PER L'USO
OPERATING INSTRUCTIONS
INSTRUCTIONS D'EMPLOI
INSTRUCCIONES DE USO
7. PROBLÈMES ET SOLUTIONS
1. SICHERHEITSHINWEISE
Die Installation des Erzeugnisses muss in Übereinstimmung mit den vor Ort geltenden Sicherheitsgesetzen und vorschriften von qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen werden. Das Erzeugnis gehört gemäß der Vorschrift DIN EN 60065 zur Klasse II, und darf daher auf keinen Fall an die Schutzerdung des Stromnetzes angeschlossen werden (PE – Protective Earthing). Das Produkt muss im Korb der Serie Headline installiert werden, und darf auf keinen Fall direkt mit einem externen Netzkabel gespeist werden.
Installationsanleitung
- Das Erzeugnis darf keinem Tropf oder Spritzwasser ausgesetzt werden und muss an einem trockenen Ort im Inneren eines Gebäudes installiert werden.
- Das Produkt könnte durch Feuchtigkeit in der Form von Kondensattropfen beschädigt werden. Im Falle von Kondenswasserbildung warten Sie bitte vor Einsatz des Erzeugnisses, bis dieses vollständig getrocknet ist.
- Das Produkt nicht auf oder in der Nähe von Wärmequellen oder an staubigen Stellen oder in Kontakt mit korrosiven Stoffen installieren.
- Zur Gewährleistung einer ausreichenden Luftzirkulation muss um das Erzeugnis herum genügend Platz gelassen werden. Eine übermäßige Betriebstemperatur und/oder die übermäßige Erhitzung können die Funktionsweise und die Lebensdauer des Erzeugnisses beeinträchtigen.
- Zur Vermeidung einer Verletzungsgefahr muss dieses Erzeugnis unter Berücksichtigung der Montageanleitung in Kapitel 3 an der Kasten befestigt werden.
Gemäß Europäischer Richtlinie 2004/108/EG (EMV) das Erzeugnis muss unter Einsatz von Vorrichtungen, Kabeln unter Verbindern installiert werden, die den Anforderungen dieser Richtlinie für feste Installationen entsprechen.
Erdung der Antennenanlage: Der Korb, in dem das Produkt installiert wird, muss gemäß EN50083-1, Par. 10, direkt oder über das Rack an die Erdungselektrode der Anlage angeschlossen werden. Wir weisen darauf hin, dass die Vorgaben der Vorschrift EN 50083-1 unbedingt befolgt werden müssen, und dass der Korb oder das Rack nicht an die Schutzerdung des Stromnetzes angeschlossen werden dürfen.
WICHTIG: Nehmen Sie die Abdeckung des Produktes auf keinem Fall ab, da Sie hierdurch mit unter Spannung stehenden Teilen in Berührung kommen könnten. Die internen Schaltungen des Erzeugnisses dürfen nur autorisiertem Fachpersonal zugänglich gemacht werden. Versuchen Sie im Störungsfall nicht, das Gerät zu reparieren, da hierdurch der Garantieanspruch verfällt.
2. PRODUKTBESCHREIBUNG
Das Modul (SIG7120 oder SIG7121) kann gemäß DVB-T Standard modulieren (das heißt unter Verwendung der COFDM-Modulation):
- zum Beispiel, ein über den digitalen Empfänger SIG7100 oder SIG7540 (SIG7120) am Eingang des Transport Streams am Backpanel empfangenes Signal.
- Ein am Eingang aus einem ASI-Stream empfangenes Signal, das zum Beispiel von professionellen Geräten stammt.
Am Front-Panel befinden sich der F-Verbinder für den RF-Ausgang des modulierten Signals, der F-Verbinder für den Mischeingang und, beim Modulator SIG7121, die BNC-Verbindung für den Eingang des ASI-Transportstreams.
Das Gerät verfügt über:
• 1 BNC-Eingangsverbindung für den ASI-Transportstream (nur für SIG7121);
• 1 F-Verbinder für den Mischeingang;
• 1 F-Verbinder für den Ausgang;
• 2 Betriebs- und Signal-LEDs (siehe Übersichtstabelle);
- Bohrungen für die Befestigungsschrauben des Moduls am Rack-Korb;
• Schlitze für Ausziehvorichtungen.
ACHTUNG: die vollständige Liste der technischen Merkmale finden Sie auf den letzten Seiten dieser Anleitung (siehe Kapitel TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN).

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SIG7120 ASI EINGANG MISCHEINGANG MISCHAUSGANG SIG71213. INSTALLATION DES ERZEUGNISSES
Das Modul (SIG7120 oder SIG7121) wird, wie auf den nachfolgenden Fotos gezeigt, im Subrack der Serie New Headline (SIG7901 oder SIG7902) installiert.
Nehmen Sie das Modul aus der Verpackung und montieren Sie es an der gewünschten Stelle. In der Verpackung sind folgende Materialien enthalten:
• Modul (SIG7120 oder SIG7121);
- Schnell zu montierender Jumper für den Anschluss (KPR41);
• Abschlusswiderstand 75 Ohm (CA75F)

Nach Montage des Moduls bringen Sie die im zugehörigen Zubehörbeutel befindlichen Schrauben an. Da es sich um eine Plug & Play-Installation handelt, ist das Modul bereits betriebs- und einsatzbereit.
Führen Sie die Module in die Kartenführungen ein, und schieben Sie sie vorsichtig bis zum Einrasten in der Back-Panel.

Zur Entfernung des Moduls verwenden Sie bitte die mit dem Headline Korb gelieferten Griffe. Lösen Sie die Schrauben am Frontpaneel des auszuwechselnden Moduls und führen Sie die Ausziehvorrichtungen in die rechteckigen Schlitze ein. Drehen Sie die Ausziehvorrichtungen nun um 90°, so dass Sie eine Art Griff erhalten (siehe nachfolgende Abbildungen). Ziehen Sie das Modul an diesem Griff mit einer Hand heraus. Achten Sie darauf, nicht zu heftig am Griff zu ziehen: nach einer anfänglichen Kraftausübung, die notwendig ist, um das Modul von den Verbindern auf der Rückseite zu lösen, bewegt sich das Modul extrem leicht. Achten Sie beim Herausnehmen des Moduls außerdem darauf, die Schutzabdeckungen nicht zu berühren, da diese Hautabschürfungen verursachen könnten.

4. BETRIEBSANLEITUNG
Zur korrekten Installation und Konfiguration des Moduls (SIG7120 oder SIG7121) müssen folgende Arbeits- schritte ausgeführt werden:
- Installieren Sie das Modul wie vorab erläutert im 19" Subrack (SIG7901 oder SIG7902);
- Verwenden Sie die mitgelieferte feste Brücke, um das Signal an die anderen, mit der New HeadLine kompatiblen Module anzuschließen (sofern vorhanden);
- Schließen Sie die Versorgung am 19" Subrack an;
- Warten Sie, bis sich das Moduls initialisiert (das grüne LED blinkt schnell, und das rote LED bleibt fix eingeschaltet);
- Schließen Sie das TPE an das Verbindungsmodul des 19" Subracks an, und führen Sie die im Kapitel 5. PROGRAMMIERANLEITUNG beschriebenen Programmierschritte aus.
WICHTIG: das Modul benötigt für die anfängliche Start- und Systemkonfigurationsphase ungefähr 30 Sekunden, deren Beendigung vor Beginn der Programmierung mit Hilfe des TPE unbedingt abgewartet werden muss. Andernfalls erkennt das Programmiergerät das Modul unter Umständen nicht, was eine erneute Abtastung der Kopfstelle erforderlich macht, bevor man mit der Programmierung beginnen kann.
Übersichtstabelle LED-Status:
| Grünes LED Rotes LED Bedeutung | ||
| OFF OFF Modulator ausgeschaltet | ||
| Schnelles Blinken ON Modulator in Start- und Systemkonfigurationsphase | ||
| Langsames Blinken | ON Booten des Modulators | |
| ON OFF | Modulator korrekt gespeist und eingehender Transport Stream erhoben | |
| ON Langsames Blinken | Modulator korrekt gespeist, aber kein eingehender Transport Stream erhoben | |
| ON Schnelles Blinken Modulator im Alarmzustand Überhitzung oder im Overflow | ||
| Langsames Blinken | OFF Langsames Blinken | Präsenz neuer Parameter im Modulator, die noch nicht gespei-chert wurden |
| ON ON Modulator korrekt gespeist, aber Vorliegen einer internen Störung | ||
4.1 TYPISCHE ANLAGENBEISPIELE

flowchart
graph TD
A["PENTA85 FR"] --> B["CHVU4ZN"]
B --> C["External ASI generators"]
C --> D["SIG7100"]
C --> E["SIG7121"]
D --> F["SIG7120"]
E --> G["SIG7120"]
H["COFDM OUTPUT"] --> I["Output"]

text_image
PENTA85 CHVU4ZN SIG7100 T75IF SIG7120 max 3 SIG7120 COFDM OUTPUT5. PROGRAMMIERANLEITUNG
Die Programmierung des Moduls (SIG7120 oder SIG7121) mit Hilfe des Universal-Programmiergeräts TPE durchgeführt, mit dem alle wichtigen Betriebsparameter eingegeben werden können.
Zur Durchführung der Programmierung mittels TPE reicht es aus, das Programmiergerät an das Verbindungsmodul (SIG7900) der New HeadLine Kopfstelle anzuschließen. Nach Beendigung des automatischen Abtastvorgangs erhält man Zugang zu den Modulen der Kopfstelle und zu dem Modul, das programmiert werden soll. Bitte ziehen Sie hierzu das Kapitel SETUP-MENÜ ZENTRALE UND KTP-EMULATION zu Rate.
WICHTIG: Nach Anschluss des Moduls an das Back-Panel muss man unbedingt das Ende der ungefähr 30 Sekunden langen Start- und Systemkonfigurationsphase abwarten, um eine korrekte Erkennung des Moduls sicherzustellen. Falls während der Programmierung am TPE-Bildschirm häufig der Hinweis "Warten..." angezeigt wird (zum Beispiel beim Durchlaufen der Kanalliste), ist es sinnvoll, den TIMEOUT des TPE-Programmiergeräts auf 30 Sekunden zu erhöhen (Default-Einstellung 12 Sekunden).
Dies kann im Menü "TPE SETUP" – "TIMEOUT COM" durchgeführt werden (bitte ziehen Sie das Menü TPE SETUP zu Rate).
WICHTIG: Durch Einsatz der Schnittstelle SIG7905 (Host Controller Modul) können die Kontrolle des Modul-Status und die Programmierung im Remote-Modus vorgenommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie in der Anleitung des Moduls SIG7905.
WICHTIG: Zur Speicherung der eingegebenen Parameter muss die Taste des TPE gedrückt werden. Wird diese Taste nicht innerhalb von 5 Minuten nach der letzten Änderung gedrückt, gehen die eingegebenen Daten verloren, und die vorherigen Werte werden wieder hergestellt.
In den nachfolgenden Kapiteln finden Sie eine detaillierte Analyse der Funktionen und des TPE-Menüs.
Bitte nehmen Sie für alle in den Flow-Charts der nachfolgenden Abschnitte angegebenen Schritte zur Programmierung und zur Interpretation der Programmiermenüs auf die in den folgenden Tabellen angeführte Legende Bezug.
| TPE-Tasten Funktion der Taste | |
| Bestätigung eines eingegebenen Wertes oder Zugang zu einem Menü | |
| Löschen eines eingegebenen Wertes oder Verlassen eines Menüs | |
| Navigation zwischen den verschiedenen Menüpunkten | |
| Eingabe der Werte | |
| Speichern der vorgenommenen Änderungen | |
| Grafische Anzeigen in den Menü-Diagrammen | Erläuterung |
| Wählen Sie das Menü mit den Tasten oder , verlassen Sie mit der Taste | |
| Im Menü nach rechts oder links | |
| Im Menü nach oben oder unten | |
| In den Werten nach rechts oder links |
5.1.1 TPE-HAUPTMENÜ

flowchart
graph TD
A["FRACARRO"] --> B["TPE SETUP"]
B --> C["SETUP ZENTRALE"]
C --> D["KTP-EMULATION"]
D --> E["Emulation des KTP-Programmiergerätes"]
B --> F["SETUP Menü TPE siehe S. 91"]
C --> G["SETUP Menü ZENTRALE siehe S.. 92"]
E --> H["Menü KTP-EMULATION siehe S. 92"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#ffc,stroke:#333
style H fill:#ffc,stroke:#333
Alle Eingaben müssen mit der √-Taste bestätigt werden; nach Beendigung der Programmierung des Moduls/der Module müssen die Einstellungen mit der S-Taste gespeichert werden.
5.1.2 SETUP-MENU TPE

flowchart
graph TD
A["TPE SETUP"] --> B["SPRACHE"]
B --> C["BAUD RATE 485"]
C --> D["BAUD RATE 232"]
D --> E["TIMEOUT COM"]
E --> F["LCD- KONTRAST"]
F --> G["RESET?"]
G --> H["Zurücksetzen auf die werksseitigen TPE-Einstellungen"]
B --> I["Italiano English"]
I --> J["English Italiano Deutsch Francais Espanol Portuguese"]
C --> K["9600 115200"]
D --> L["9600 115200"]
E --> M["1 30"]
F --> N["0 31"]
G --> O["JA=V NE N=X"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#fff,stroke:#333
style J fill:#fff,stroke:#333
style K fill:#fff,stroke:#333
style L fill:#fff,stroke:#333
style M fill:#fff,stroke:#333
style N fill:#fff,stroke:#333
style O fill:#fff,stroke:#333
Alle Eingaben müssen mit der √-Taste bestätigt werden; nach Beendigung der Programmierung des Moduls/der Module müssen die Einstellungen mit der S-Taste gespeichert werden.
(Bestätigt man den Wechsel der Sprache mit der Taste S, führt die Kopfstelle ein neues Mapping der Module aus.)
5.1.3 SETUP-MENU ZENTRALE UND KTP-EMULATION

flowchart
graph TD
A["SETUP ZENTRALE"] --> B["NAVIGATION"]
B --> C["OSD-NAVIGATION"]
C --> D["KOPFSTELLEN-SCAN"]
D --> E["KOPIEREN"]
E --> F["FACTORY SETUP"]
F --> G["ADRESSEN-EINGABE"]
G --> H["MODUL-RESET"]
H --> I["NEUSTART DES MODULS"]
subgraph Navigation in den Programmiermenüs der Kopfstelle
B
C
D
E
F
G
H
end
subgraph (nicht verfügbar)
B
C
D
E
F
G
H
end
subgraph Automatische Erkennung der an das TPE angeschlossenen Kopfstelle
D
E
F
end
subgraph Automatische Suche der Kopfstelle oder des angeschlossenen Gerätes.
D
E
F
end
subgraph Machining für die Programmierung der Modul nicht verfügbar
I
J
end
subgraph Emulation des KTP-Programmiergerätes
K["KTP-EMULATION"]
L["KTP-EMULATION"]
M["V=VERLASSEN"]
N["Nur im Lese-Modus"]
end
Alle Eingaben müssen mit der √-Taste bestätigt werden; nach Beendigung der Programmierung des Moduls/der Module müssen die Einstellungen mit der S-Taste gespeichert werden.
HINWEIS: Die Adresse kann nur für das Verbindungsmodul SIG7900 verändert werden. Nach Veränderung der Adresse muss eine Abtastung der Kopfstellenmodule durchgeführt werden, in deren Folge auch die Adressen der anderen Module aktualisiert werden. Alternativ dazu reicht es aus, das TPE von der Kopfstelle abzunehmen und es wieder anzuschließen, so dass es die Abtastung automatisch bei seinem Start ausführt.
5.1.4 HAUPTMENÜ SIG7120 / SIG7121

flowchart
graph TD
A["SIG7120\nSIG7121"] --> B["COFDM (AUSGANG)"]
B --> C["TS (EINGANG)"]
C --> D["MESSUNGEN"]
B --> E["Menü COFDM (AUSGANG)\nSiehe s. 93"]
C --> F["Menü TS (EINGANG)\nSiehe s. 94-95"]
D --> G["Menü MESSUNGEN\nSiehe s. 97"]
B --> H["Eingabe der Ausgangparameter"]
C --> I["Eingabe der TS-Eingangparameter"]
H --> B
I --> C
J["Messungen des Eingangsignals"] --> C
Alle Eingaben müssen mit der √-Taste bestätigt werden; nach Beendigung der Programmierung de Moduls/der Module müssen die Einstellungen mit der S-Taste gespeichert werden.
5.1.5 COFDM (AUSGANG) MENÜ

flowchart
graph TD
A["COFDM (AUSGANG)"] --> B["AUSGANGSFREQUENZ"]
B --> C["AUSWAHL FREQ."]
C --> D["BANDBREITE"]
D --> E["6 MHz 7 MHz 8 MHz"]
D --> F["FREQUENZ (MHz)"]
F --> G["111 862"]
C --> H["AUSWAHL KANAL"]
H --> I["LAND"]
I --> J["Europa"]
J --> K["S2 E69"]
K --> L["S2-E69"]
C --> M["AUSGANGSKANAL"]
M --> N["S2 E69"]
N --> O["S2-E69"]
B --> P["Einstellung Forward Error Correction"]
P --> Q["FEC"]
Q --> R["1/2 7/8"]
R --> S["1/2, 2/3, 3/4, 5/6, 7/8"]
Q --> T["UBERWACHUNGSINT."]
T --> U["1/4 1/2"]
U --> V["1/4, 1/8, 1/16, 1/32"]
T --> W["TRAEGERSNUMMER"]
W --> X["2K 8K"]
X --> Y["2K 8K"]
Y --> Z["Eingabe des Konstellations-types"]
Z --> AA["KONSTELLATION"]
AA --> AB["QPSK 64QAM"]
AB --> AC["QPSK, 16QAM, 64QAM"]
Z --> AD["Stellt die Spektrum"]
AD --> AE["SPEKTRUM"]
AE --> AF["NORMAL UMBKEHRT"]
Z --> AG["Einstellung des Ausgangspegels"]
AG --> AH["PEGEL"]
AH --> AI["OFF ON"]
AI --> AJ["SINGLESTONE"]
AJ --> AK["OFF ON..."]
AK --> AL["OFF ON..."]
Alle Eingaben müssen mit der √-Taste bestätigt werden; nach Beendigung der Programmierung des Moduls/der Module müssen die Einstellungen mit der S-Taste gespeichert werden.
Nachfolgend das COFDM Menü (AUSGANG) im Detail:
Informationen für einen korrekten Einsatz erhalten Sie im Abschnitt 5.2 "HINWEISE ZUR PROGRAMMIERUNG".
AUSGANGSFREQUENZ – ermöglicht die Eingabe der Ausgangsfrequenz in Abhängigkeit vom Kanal (durch Eingabe der Nation und des Ausgangskanals) oder in Abhängigkeit von der Frequenz in MHz (durch Eingabe der Bandbreite und der Frequenz in MHz).
FEC – Ermöglicht die Eingabe des Parameters für die FEC (Forward Error Correction) durch Auswahl aus verschiedenen vorgegebenen Werten (1/2, 2/3, 3/4, 5/6, 7/8).
UBERWACHUNGSINT. – Ermöglicht die Eingabe des Überwachungsintervalls durch Auswahl aus verschiedenen vorgegebenen Werten (1/4, 1/8, 1/16, 1/32).
TRAEGERSNUMMER – Ermöglicht es, die Anzahl der Träger zwischen 2K und 8K einzugeben.
KONSTELLATION – Ermöglicht die Auswahl der Konstellation zur Modulation der Träger aus QPSK, 16QAM und 64QAM.
SPEKTRUM – Ermöglicht die Einstellung des Spektrums auf NORMAL oder UMGEKEHRT, in Abhängigkeit vom Empfangsgerät, das unter Umständen in nur in einer der beiden Modalitäten funktioniert. Üblicherweise wird die Einstellung "SPEKTRUM NORMAL" verwendet.
PEGEL – Ermöglicht die Einstellung des Ausgangspegels auf einen Wert zwischen 0 und 15, mit einem STEP von jeweils 1dB. Gibt man für den Pegel OFF ein, wird das Ausgangssignal deaktiviert. Der Ausgangspegel OFF kann nur für den normalen Betrieb, nicht aber mit eingeschalteter SINGLETONE-Funktion eingegeben werden.
SINGLESTONE – Ermöglicht den Einsatz eines Einzeltons im Ausgang, um die Messung des Ausgangspegels zu vereinfachen. Bei aktivierter SINGLETONE Funktion können keine weiteren Kanäle eingefügt werden.
5.1.6 TS (EINGANG) MENÜ
Das TS-Menü (EINGANG) ermöglicht die Programmierung der Liste der Kanäle, die der Modulator vom Transport Stream empfängt und verteilt. Nachfolgend das TS-Menü (EINGANG) im Detail:

flowchart
graph TD
A["TS (EINGANG)"] <--> B["TS LOOP-THROUGH"]
B <--> C["UNBEFAEHIGT BEFAEHIGT"]
C <--> D["ACTIVIERT oder deaktiviert den Durchgang des TS im Back-Panel"]
B <--> E["UPDATE LIST IN"]
E <--> F["KANAL LIST IN"]
F <--> G["<(*) Kanal 1 >"]
G <--> H["HINZUFUGEN"]
H <--> I["ENTFERNEN"]
I <--> J["KANAL EIGENSCH."]
J <--> K["BITRATE BENUTZT"]
K <--> L["BITRATE VERFU."]
L <--> M["PROGR. BEZEICHN"]
M <--> N["PROGRAMMSTYP"]
N <--> O["SERVICE ID"]
O <--> P["Informationen zum Programm"]
P <--> Q["Informationen zur insgesamt verwendeten Bitrate"]
Q <--> R["Informationen zur insgesamt verfügbaren Bitrate"]
F <--> S["Anzeige und Verwaltung der Liste der eingehenden Kanäle"]
S --> F
T["Weiter im Menü LISTE KANÄLE OUT"] --> F
U["Antualisiert die Liste der eingehenden Kanäle"] --> B
V["Zugang mit"] --> H
W["Konsullieren Sie die für Kanal 1 beschriebenen Programmiermenüs"] --> K
Alle Eingaben müssen mit der √-Taste bestätigt werden; nach Beendigung der Programmierung des Moduls/der Module müssen die Einstellungen mit der S-Taste gespeichert werden.

flowchart
graph TD
A["Fortsetzung Menü LISTE KANÄLE IN"] --> B["LIST KANAL OUT"]
B --> C["< () Kanal 1 >"]
C --> D["STELLUNG"]
D --> E["1/X"]
D --> F["X/X"]
B --> G["ENTFERNT LIST OUT"]
G --> H["ORGANISATION PID"]
H --> I["ZULEGT PID"]
I --> J["PID ZULEGT"]
J --> K["NIMT PID WEG"]
K --> L["NIMT PID LIST"]
L --> M["ENTFER. ZUSATZEN"]
M --> N["BEFAEH. ENTFERNT"]
H --> O["Entfernt LIST OUT"]
O --> P["Organisation PID"]
P --> Q["ZULEGT PID"]
Q --> R["PID ZULEGT <-->"]
R --> S["NIMT PID WEG"]
S --> T["NIMT PID LIST"]
T --> U["ENTFER. ZUSATZEN"]
U --> V["BEFAEH. ENTFERNT"]
H --> W["TS IN AUSWÄHLEN"]
W --> X["allell"]
X --> Y["ASI"]
Y --> Z["ASI → TS am frontalen BNC-Verbinder verfügbar"]
Y --> AA["Parallel → TS am Back-Panel verfügbar"]
W --> AB["Alle PID OUT"]
AB --> AC["Deaktiviert"]
AC --> AD["Aktiviert"]
AD --> AE["Deaktiviert → Normale Programmverwaltung"]
AD --> AF["Aktivieren → Alle PID des TS im Ausgang aktivieren (bis maximal 32)"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#ffc,stroke:#333
style I fill:#fcc,stroke:#333
style J fill:#cff,stroke:#333
style K fill:#fcc,stroke:#333
style L fill:#cff,stroke:#333
style M fill:#fcc,stroke:#333
style N fill:#fcc,stroke:#333
style O fill:#fcc,stroke:#333
style P fill:#fcc,stroke:#333
style Q fill:#fcc,stroke:#333
style R fill:#fcc,stroke:#333
style S fill:#fcc,stroke:#333
style T fill:#fcc,stroke:#333
style U fill:#fcc,stroke:#333
style V fill:#fcc,stroke:#333
style W fill:#fcc,stroke:#333
style X fill:#fcc,stroke:#333
style Y fill:#fcc,stroke:#333
style Z fill:#fcc,stroke:#333
style AA fill:#fcc,stroke:#333
TS LOOP-THROUGH – Dieser Befehl kann zur Aktivierung oder Deaktivierung der Verteilung des Transport Streams im Back-Panel zu den benachbarten Modulen verwendet werden. Deaktiviert man den TS Loop-through im ersten Modulator, wird der Empfang der Inhalte im Modul selbst nicht beeinträchtigt, der Empfang der nachfolgenden Modulatoren wird jedoch unterbrochen.
UPDATE LIST IN – Ermöglicht eine Aktualisierung der Liste der vom digitalen Empfänger eingehenden Kanäle.
WICHTIG: Selbst wenn der Modulator eine automatische Aktualisierung der Kanalliste am Eingang ausführt, ist es dennoch empfehlenswert, zusätzlich eine manuelle Aktualisierung vorzunehmen, nachdem man die Empfangseingaben des Empfängermoduls verändert oder im vorausgehenden Modulator den TS Loop-Trough aktiviert hat.
KANAL LIST IN – Die Liste der im Transport Stream eingehenden Kanäle wird angezeigt. Folgende Untermenüs sind verfügbar:
- HINZUFÜGEN: Ermöglicht es, den gewählten Kanal zur Liste der im Ausgang zu verteilenden Kanäle hinzuzufügen;
- ENTFERNEN: Ermöglicht es, den gewählten Kanal aus der Liste der im Ausgang zu verteilenden Kanäle zu löschen;
- KANAL-EIGENSCH.: Liefert Angaben zu den Eigenschaften der Kanäle der Eingangsliste. Für jeden Kanal der Liste sind die folgenden Untermenüs verfügbar:
• PROGR. BEZEICHN: Zeigt den Programmnamen an
• PROGRAMMSTYP: Stellt Informationen zum Programmtyp zur Verfügung
• SERVICE ID: Liefert Angaben zur Service ID-Nummer.
- BITRATE BENUTZT: Gibt die verwendete Bitrate an. Dieser Parameter bezieht sich auf den Gesamtwert aller zur ausgehenden Kanalliste hinzugefügten Kanäle.
- BITRATE VERFU: Gibt die verfügbare Bitrate an. Dieser Parameter bezieht sich auf den Gesamtwert der nach dem Einfügen eines oder mehrerer Kanäle am Ausgang verfügbaren Bitrate an.
LIST KANAL OUT – Anzeige der Liste der ausgehenden Kanäle, die aus der im Eingang verfügbaren Liste der Kanäle ausgewählt werden. Für jeden Kanal der Liste sind die folgenden Untermenüs verfügbar:
- STELLUNG: Gibt die vom gewählten Kanal belegte Position in der Prioritätsschlange der ausgehenden Kanäle an (siehe Abschnitt 5.2)
- ENTFERNEN: Ermöglicht es, aus der Liste der ausgehenden Kanäle gewählte Kanäle einzeln zu entfernen; insbesondere bei Vorhandensein von Kanälen aus vorherigen Einstellungen, als Alternative zur Nullstellung der gesamten Kanalliste.
- LCN KONFIGURIEREN: ermöglicht die separate Freigabe der LCN-Funktion für jedes einzelne, am Ausgang verfügbare Programm.
- LCN EINGEBEN: ermöglicht die Eingabe des LCN-Wertes für jedes einzelne Programm (HINWEIS – Es können Werte von 0 bis 999 eingegeben werden. Der Wert 1000 bedeutet, dass das LCN deaktiviert ist).
ENTFERNT LIST OUT – Ermöglicht es, die gesamte Liste der ausgehenden Kanäle auf Null zu stellen.
ORGANISATION PID – Ermöglicht die Verwaltung der verfügbaren Dienste, speziell bei besonderen Verteilungsbedingungen nützlich. Es können folgende Einstellungen vorgenommen werden:
• ZULEGT PID: zum Hinzufügen eines Programm-PIDs (es können maximal 10 PIDs hinzugefügt werden)
- PID ZULEGT: zur Anzeige der Liste der während der Programmierung hinzugefügten PIDs
- NIMT PID WEG: entfernt nur den gewählten PID
- NIMT PID WEG: zum Entfernen/Deaktivieren eines PID durch Eingabe auf dem numerischen Tastenfeld des TPE
• NIMT PID LIST: zur Anzeige der Liste der entfernten/deaktivierten PIDs
- GEBEN PID ZUERUCK: zum manuellen Wiederherstellen des gewählten, zuvor entfernten/deaktivierten PIDs
- ENTFER. ZUSATZEN: zum Nullstellen aller vorab hinzugefügten PIDs in einem einzigen Arbeitsschritt.
- BEFAEH. ENTFERNT: zum Wiederherstellen aller vorab entfernten/deaktivierten PIDs in einem einzigen Arbeitsschritt.
TS WÄHLEN – Ermöglicht die Auswahl der Eingangsquelle des Transportstreams (parallel -> Back-Panel; ASI -> BNC am Front-Panel).
ALLE PID OUT – Mit dieser Funktion kann die Übertragung aller im Eingangs-TS enthaltenen Programme (PID) am Ausgang aktiviert oder deaktiviert werden (bis maximal 32).
FORTGESCHRITTENE VERWALTUNG
Zur Behebung eventueller Betriebsstörungen, die mit einer veralteten oder unvollständigen Verwaltung einiger Parameter durch die angeschlossenen Set-Top-Boxen in Verbindung stehen, wurde eine fortgeschrittene Verwaltung der Konfigurationsparameter des Transponders oder des Programms vorgesehen.
Zusammenfassend:
• ONID EINGEBEN: die ursprünglich vom Sender eingegebene Netzwerk-ID kann manuell verändert werden;
- TS ID EINGEBEN: die ID, die dem Transportstream ursprünglich vom Sender zugeordnet wurde, kann manuell verändert werden;
- KOPFSTELLE ENTSCHLÜSSELN: der Status (ON/OFF) des Flags des in der Kopfstelle decodierten Programms kann verändert werden, um zu verhindern, dass die OSD-Anzeige "Bild verschlüsselt" vom angeschlossenen Fernseher oder der Set-Top-Box überlagert angezeigt wird.
HINWEIS: Das Hinzufügen oder Entfernen von PIDs führt nicht zur Neugenerierung der Programm-Tabellen.
5.1.7 MENÜ MESSUNGEN

flowchart
graph TD
A["MESSUNGEN"] --> B["SOFTWARE REL"]
B --> C["SIG7120 SIG7121 v. 0"]
C --> D["BITRATE BENUTZT"]
D --> E["BITRATE VERFU."]
E --> F["SPITZE BR. BENUTZT"]
F --> G["SPITZE BR. VERF"]
G --> H["RESET SPITZE BR."]
H --> I["ALARM OVERFLOW"]
I --> J["ANNULLIERT ALARM"]
J --> K["TEMP. MODUL."]
K --> L["NORMAL"]
L --> M["ANNULLIERT ALARM"]
M --> N["ALARM ZEIT"]
N --> O["Informationen über die Temperatur"]
D --> P["Messung der verwendeten Bitrate"]
P --> Q["Messung der verfügbaren Bitrate"]
Q --> R["Messung des Spitzenwertes der verwende-ten Bitrate"]
R --> S["Messung des Spitzenwertes der verfügbaren Bitrate"]
S --> T["Reset der Spitzenwerte der Bitrate"]
T --> U["ANNULLIERT ALARM"]
U --> V["Nur im Lese-Modus"]
B --> W["Qualität des Eingangsignal (Bit Error Rate)"]
W --> X["BITRATE"]
X --> Y["TEMPERATUR"]
Alle Eingaben müssen mit der √-Taste bestätigt werden; nach Beendigung der Programmierung des Moduls/der Module müssen die Einstellungen mit der S-Taste gespeichert werden.
Mit Hilfe des TPE-Menüs Messungen können verschiedene Informationen zur Bitrate und zur Temperatur des Moduls angezeigt werden. Es stehen folgende Menüs zur Verfügung:
SOFTWARE REL – Nur-Lese-Modus, zeigt die Version der im Modul installierten Software an.
BITRATE – Ermöglicht die Anzeige der für die Bitrate des Multiplex der ausgehenden Kanäle durchgeführten Messungen. Insbesondere werden folgende Daten angezeigt:
- BENUTZT BITRATE, zeigt die Messdaten der von den im ausgehenden Multiplex vorhandenen Kanälen insgesamt verwendeten Bitrate in bit/s an;
- VERFU. BITRATE, zeigt die Messdaten der im ausgehenden Multiplex bei eingeschalteten Kanälen insgesamt verfügbaren Bitrate in bit/s an,
- SPITZE BR. BENUTZT, zeigt die Messdaten des Spitzenwerts der von den im ausgehenden Multiplex vorhandenen Kanälen maximal verwendeten Bitrate in bit/s an,
- SPITZE BR. VERF, zeigt die Messdaten des Spitzenwerts der im ausgehenden Multiplex insgesamt verfügbaren Bitrate in bit/s an,
- RESET SPITZE BR., ermöglicht einen Reset der Spitzenwerte auf die in Abhängigkeit von den Eingaben der COFDM-Modulation berechneten Anfangswerte. Der Einsatz dieser Funktion ist im Anschluss an einen Overflow der Bitrate sinnvoll, bei dem die Spitzenwerte den Grenzwert erreicht haben.
- ALARM OVERFLOW, weist auf einen Overflow der Bitrate hin. Steht dieser Flag auf ON, bedeutet dies, dass es zu einem Alarm gekommen ist, wohingegen er bei normalen Betriebsbedingungen auf OFF steht. Setzt man den Overflow Alarm auf Null, werden die Standard-Betriebsbedingungen des Moduls wieder hergestellt (rotes LED ausgeschaltet).
TEMPERATUR – Zeigt die interne Temperatur des Moduls an, das heißt:
- TEMP. MODUL., Nur-Lese-Modus, liefert Angaben zu den Betriebzonen des Moduls. Es sind zwei Betriebs-schwellenwerte und drei Betriebszonen festgelegt:
• NORMAL: keinerlei Alarmmeldung;
- HOCH: das schnelle Blinken des roten LEDs deutet auf eine Betriebsstörung hin, das Modul funktioniert jedoch weiterhin korrekt;
- KRITIK: das rote LED bleibt dauerhaft eingeschaltet, und das Modul schaltet sich aus. Nach dem Ausschalten wird das Modul in regelmäßigen Abständen von ca. 10 Minuten wieder eingeschaltet, und es wird jeweils eine Temperaturkontrolle durchgeführt.
- ALARM ZEIT, deutet auf ein Ansprechen des Temperatur-Alarms hin. Befindet man sich im kritischen Temperaturbereich, wird im Untermenü ein entsprechender Alarm-Flag gesetzt, der dem Ansprechen des Temperatur-Alarms entspricht. Dieser Flag kann ausschließlich via TPE auf Null gesetzt werden. Das rote LED schaltet sich nach dem Flag-Reset aus.
5.2 HINWEISE ZUR PROGRAMMIERUNG
VORBEMERKUNG: bevor Sie mit der Programmierung des Moduls beginnen, sollten Sie die nachstehenden grundsätzlichen Hinweise befolgen:
- Entscheiden Sie zuerst, ob Sie die Funktion ALLE PID OUT verwenden wollen, oder ob Sie die Programme (PID), die am Ausgang verfügbar sein sollen, einzeln programmieren wollen; durch Auswahl der Funktion ALLE PID OUT werden alle im Transportstream im Eingang vorhandenen Programme am Ausgang zur Verfügung gestellt, wobei einige Funktionen deaktiviert werden (z.B. LCN-Verwaltung, Overflow-Verwaltung, einzelne Verwaltung der PID usw. usw.);
- Entscheiden Sie, ob Sie den Transportstream am Back-Panel oder am ASI-Eingang am Front-Panel verwenden wollen (nur für SIG7121);
- Bei einer einzelnen Programmierung der Programme (PID), die am Ausgang zur Verfügung gestellt werden sollen, müssen die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig befolgt werden.
Bei der Programmierung und Eingabe der Modulationsparameter des New Headline Moduls muss besonders gewissenhaft und wie nachfolgend beschrieben vorgegangen werden.
Insbesondere muss die Gesamtbitrate der Programme im Ausgang unterhalb des von den COFDM-Modulationsparametern definierten Maximalwertes liegen. Es muss daher besonders auf die Auswahl der Funktion ALLE PID OUT geachtet werden. Übersteigt die Gesamtbitrate der Programme am Ausgang den zulässigen Wert, generiert das Modul einen Overflow der Bitrate (der jedoch bei aktivierter ALLE PID OUT Funktion nicht signalisiert wird). In diesem Falle besteht die Gefahr, dass nicht alle gewählten Programme korrekt verteilt werden.
Zur Feststellung der maximal verfügbaren Bitrate ziehen Sie bitte die nachfolgenden Tabellen zu Rate, in denen die Werte der Bitrate in bit/s in Abhängigkeit von einigen COFDM-Modulationsparametern (Konstellation, FEC, Überwachungsintervall) angegeben sind. Die angegebenen Werte beziehen sich auf eine Bandbreite der Ausgangsfrequenz von 8 MHz. Bei Eingabe einer Bandbreite von 6 MHz oder 7 MHz sind diese Werte niedriger.
| Konstellation: QPSK | |||||
| Uberwachungsintervall | |||||
| FEC | 1/4 1/8 | 1/16 1/32 | |||
| 1/2 4.976 | 5.52 | 8 5.855 | 6.032 | ||
| 2/3 6.637 | 7.37 | 2 7.807 | 8.043 | ||
| 3/4 7.464 | 8.29 | 4 8.782 | 9.050 | ||
| 5/6 8.294 | 9.21 | 6 9.756 | 10.053 | ||
| 7/8 8.706 | 9.67 | 4 10.246 | 10.554 | ||
| Konstellation: 16QAM | |||||
| Uberwachungsintervall | |||||
| FEC | 1/4 1/8 1/16 1/32 | ||||
| 1/2 9.952 11.057 11.71 1 12.064 | |||||
| 2/3 13.271 14745 15.612 16.086 | |||||
| 3/4 14.928 16589 17.564 18.093 | |||||
| 5/6 16.589 18430 19.516 20.104 | |||||
| 7/8 17.416 19352 20.490 21.114 | |||||
| Konstellation: 64QAM | |||||
| Uberwachungsintervall | |||||
| FEC | 1/4 1/8 | 1/16 1/32 | |||
| 1/2 14.928 16 | 589 | 17.564 | 18.093 | ||
| 2/3 19.905 22 | 118 | 23.416 | 24.126 | ||
| 3/4 22.393 24 | 881 | 26.346 | 27.143 | ||
| 5/6 24.881 27 | 647 | 29.272 | 30.161 | ||
| 7/8 26.123 29 | 027 | 30.737 | 31.669 | ||
Die verschiedenen COFDM-Modulationsparameter (Anzahl der Träger, Konstellation, FEC, Überwachungsintervall) können vom Installateur eingegeben werden, um das System in kritischen Installationsbedingungen widerstandsfähiger zu machen (zum Beispiel Vorhandensein von Nebenaussendungen, viele Nachbarkanäle, fehlerhafte Übertragungen, ..).
WICHTIG: Bei Standard-Installationsschemas ist es empfehlenswert, die Defaultwerte der COFDM-Modulation beizubehalten (Konstellation 64-QAM, FEC 7/8, Überwachungsintervall 1/32). Wie aus den oben abgebildeten Tabellen hervorgeht, garantieren die Default-Einstellungen die maximal verfügbare Bandbreite.
Der Modulator muss so programmiert werden, dass er gegenüber Steigerungen der Bitrate eines oder mehrerer Programme im Ausgangsmultiplex so weit wie möglich unempfindlich ist. Der Multiplex der ausgehenden Programme ist nach einer Prioritätsschlange vom Typ "Last In First Out" organisiert: das zuletzt in die Schlange aufgenommene Programm ist das erste Programm, das entfernt wird, sobald die Schwelle der maximal verfügbaren Bitrate überschritten wird. Die Position der einzelnen Programme innerhalb der Liste kann jederzeit mit Hilfe des entsprechenden TPE-Menüs verändert werden. Im Falle eines Overflow-Alarms funktioniert das Modul auch weiterhin korrekt, indem es eines oder mehrere der Programme entfernt. Dabei beginnt es mit dem Programm mit der niedrigsten Priorität: dies bedeutet, das zuerst eingegebene ist das am besten geschützte Programm.
HINWEIS: vor Eingabe neuer Kanäle führen Sie einen vollständigen Reset der Liste der ausgehenden Kanäle durch. Es ist von grundlegender Bedeutung, in Abhängigkeit von den Übertragungsmodalitäten der zu verteilenden Programme, zwei Programmierungs-Typologien zu unterscheiden, das heißt in Übertragung mit statischer Bitrate (A) oder mit dynamischer Bitrate (B). Wir empfehlen Ihnen zu diesem Zweck, sich vorab die entsprechenden, im Internet zur Verfügung stehenden Statistiken zu besorgen. Als Alternativlösung (die jedoch unter Umständen nicht ausreicht) müssen die vom TPE angezeigten Bitraten einige Minuten lang gemessen werden.
A. Bei Kanälen, die mit statischer Bitrate übertragen werden (im allgemeinen Standard Definition Kanäle – SD), sollte die Programmierung folgendermaßen durchgeführt werden:
- Nehmen Sie über das TPE-Menü einen Reset der Spitzenwerte der Bitrate vor.
- Prüfen Sie die Einstellungen der Modulationsparameter.
- Geben Sie die Programme eines nach dem anderen in den ausgehenden Multiplex ein, und lesen Sie bei jeder Eingabe den Wert der verwendeten Bitrate ab.
- Stellen Sie nach Eingabe aller gewünschten Programme sicher, dass der Spitzenwert der verwendeten Bitrate (im TPE-Menü MESSUNGEN verfügbar) den maximal verfügbaren Wert nicht übersteigt.
WICHTIG: Es muss darauf geachtet werden, den Schwellenwert der maximal möglichen Bitrate nicht zu überschreiten. Dieser Wert variiert je nach eingegebenen Modulationsparametern und kann den vorstehenden Tabellen entnommen werden. Sollte es zu einem Overflow kommen, blinkt das rote LED im Front-Panel des Moduls schnell, und im TPE wird ein Alarm-FLAG gesetzt. Letzterer kann im Menü MESSUNGEN des Programmiergeräts angezeigt und auf Null gesetzt werden. Außerdem werden ein oder mehrere Programme entfernt, wobei mit dem Programm mit niedrigster Priorität begonnen wird. Falls zuvor ein oder mehrere PIDs manuell hinzugefügt worden sind, werden diese als erstes entfernt.
WICHTIG: um das Modul eventuellen Spitzenwerten der Bitrate gegenüber unempfindlich zu machen, lassen Sie nach Überwachung dieser Werte eine ausreichend große Spanne frei (mindestens 1 Mbit/s ca. pro eingefügtem Kanal).
B. Bei Kanälen, die mit dynamischer Bitrate übertragen werden (im allgemeinen High Definition Kanäle – HD), unterscheidet sich die Programmierung des ausgehenden Multiplex von der oben beschriebenen. Vor Eingabe eines Programms muss man einen Näherungswert der Bitrate kennen, mit der ersteres übertragen wird. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
- Nehmen Sie über das TPE-Menü einen Reset der Spitzenwerte der Bitrate vor.
- Prüfen Sie die Einstellungen der Modulationsparameter.
- Geben Sie zuerst das Programm mit dynamischer Bitrate ein, das Sie vor einem eventuellen Overflow der Bitrate schützen wollen.
- Überwachen Sie mit Hilfe des entsprechenden TPE-Menüs den Spitzenwert der verwendeten Bitrate mindestens eine Minute lang.
- Stellen Sie sicher, dass der Wert der noch verfügbaren Bitrate ausreicht, um ein Einfügen weiterer Programme zu ermöglichen.
- Prüfen Sie den Transponder auf Vorhandensein von Programmen mit statischer Bitrate.
- Geben Sie die Programme eines nach dem anderen in den ausgehenden Multiplex ein, und überwachen Sie bei jeder Eingabe den Wert der verwendeten und der verfügbaren Bitrate sorgfältig.
- Stellen Sie sicher, dass eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung bleibt, um den Modulator gegenüber eventuellen, auf das mit dynamischer Bitrate eingefügte Programm zurückzuführenden Spitzenwerten der Bitrate immun zu machen (wir erinnern daran, dass die mit variabler Bitrate übertragenen High Definition Programme Übertragungsspitzen von rund 20 Mbit/s * aufweisen können).
WICHTIG: Um das System einem Overflow der Bitrate gegenüber immun zu machen, muss die Bitrate entsprechend unterhalb des in Abhängigkeit von den verwendeten Modulationsparametern festgelegten Schwellenwert gehalten werden (bitte ziehen Sie die vorstehenden Tabellen zu Rate). Wir erinnern daran, dass die mit dynamischer Bitrate übertragenen High Definition Programme Übertragungsspitzen von bis 20 Mbit/s aufweisen können. Es obliegt daher dem Installateur, während der Programmierung eine sorgfältige Überwachung der Spitzenwerte der Bitrate in der beschriebenen Art und Weise sicherzustellen, und sich vorab bezüglich der Übertragungsmodalitäten der zu verteilenden Kanäle zu informieren.
HINWEIS: Es ist empfehlenswert, den Transport Stream Loop-through im letzten installierten Modulator zu deaktivieren.
* Die angegebenen Werte beziehen sich auf die momentan vorliegenden Übertragungsbedingungen für SD- und HD-Kanäle. Eventuelle, auf technologische Entwicklungen zurückzuführende Veränderungen sind möglich.
6. ANLEITUNG ZUR AKTUALISIERUNG DER FIRMWARE
Zur Aktualisierung der Firmware der Module nehmen Sie bitte auf den Downloadbereich unserer Internetseite www.fracarro.com Bezug.
ACHTUNG: Die Aktualisierung der Firmware des Moduls kann in einigen Fällen eine Gesamtdauer von etwa 20 Minuten haben. Es ist erforderlich, die Aufladung des Moduls während der Aktualisierung nicht zu unterbrechen, in diesem Falle könnte es notwendig sein, das Modul zur technischen Assistenz FRACARRO zu geben.
7. FEHLERSUCHE
Nachfolgend eine Übersichtstabelle mit einigen nützlichen Hinweisen zur Diagnose und Behebung eventueller Betriebsstörungen des Moduls.
| Störung Erläuterung Behebung | ||
| Rotes LED eingeschaltet (außerhalb der Startphase) | Allgemeine Störung | Setzten Sie sich mit dem technischen Kunden-dienst der FRACARRO in Verbindung |
| Das TPE erkennt das Modul während der Navigation der Kopfstelle nicht | Navigation der Kopfstelle während der Initialisierungsphase des Moduls | Der Modulator benötigt zur Initialisierung ca. 30 Sekunden. Warten Sie vor Beginn der Abtastung der Kopfstelle die Beendigung der Initialisierung ab. Nehmen Sie das TPE ab und schließen Sie es wieder an, oder führen Sie eine neue Abtastung durch. |
| Kanalliste nicht verfügbar | Die Aktualisierung der Kanalliste wurde nicht korrekt durchgeführt. | Nehmen Sie mit Hilfe des entsprechenden TPE-Menüs eine manuelle Aktualisierung der Kanalliste vor. Stellen Sie sicher, dass in den vorhergehenden Modulen der TS-Loop-Through aktiviert wurde, oder dass der TS-Eingang korrekt gewählt wurde (ASI-Parallel nur beim Modul SIG7121). |
| In der Liste der ausgehenden Kanäle werden nicht alle zuvor eingegebenen Kanäle angezeigt | Die maximal verfügbare Bitrate wurde überschritten, und es wurde ein Overflow Alarm ausgelöst (das rote LED blinkt schnell) | Setzen Sie den Overflow Alarm-Flag auf Null, und prüfen Sie vor Wiederaufnahme der Programmierung mit Hilfe der Liste der ausgehenden Kanäle, welcher Kanal den Alarm ausgelöst hat |
| Es kann kein weiteres Programm in die Liste der ausgehenden Kanäle aufgenommen werden | Die maximale Anzahl der für das Modul möglichen Kanäle wurde erreicht. | Die maximale Anzahl der Kanäle beträgt 32. Entfernen Sie die gewünschte Anzahl von Kanälen aus der Ausgangsliste, um weitere hinzufügen zu können |
| In der Liste der ausgehenden Kanäle werden Kanäle angezeigt, die im Transponder, mit dem man synchronisiert ist, nicht vorhanden sind | In der Liste der ausgehenden Kanäle bleiben Kanäle aus vorherigen Installationen gespeichert | Führen Sie einen Reset der Liste der ausgehenden Kanäle durch, bevor Sie mit neuen Programmierungen beginnen |
| Nach Aktualisierung der Firmware funktioniert das Modul nicht | Die Aktualisierung der Firmware kann in einigen Fällen bis zu 20 Minuten dauern | Während des Upgrades der Modul-Firmware wurde die Stromzufuhr unterbrochen. Setzen Sie sich zwecks Aktualisierung mit dem Technischen Kundendienst der FRACARRO in Verbindung. |
| Während der mit dem TPE durchgeführten Abtastung der Kopfstelle wird kein Modul festgestellt | Vorübergehende Unterbrechung der Kommunikation zwischen Modul und Subrack | Nehmen Sie das TPE ab und schließen Sie es wieder an, oder führen Sie eine neue Abtastung der Kopfstelle durch. |
| Bei Einsatz des TPE ist ein Zugang zum Navigations-Menü des Moduls nicht möglich. | Blinkt das grüne LED schnell, während das rote LED ausgeschaltet ist, aktualisiert das Modul die Kanalliste. | Warten Sie ungefähr 10 Sekunden, und gehen Sie dann erneut in das Navigations-Menü. |
- TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN
| EINGANG TRANSPORT STREAM | |
| Verbinder | 48 Pole am Back-Panel (und BNC 75Ω am Front-Panel – nur SIG7121) |
| Typologie Parallel (8 Datenbit, Clock und Data-Valid) oder Seriell (ASI – nur bei SIG7121) | |
| Maximale Bitrate 100 Mbit/s (parallel, Back-Panel) oder 270Mbit/s (seriell am BNC Front-Panel – nur SIG7121) | |
| Pegel TTL | |
| TS-Fluss Kontinuierliche Modalität oder Burst | |
| Programme SD o HD, FTA o CA, MPEG2 o H264 | |
| PID FILTERING UND MULTIPLEXING | |
| Auswahl der zu remodulierenden Programme via TPE | |
| Neuanlegen der Tabelle für DVB-T | |
| Multiplexing für DVB-T | |
| PCR restamping, LCN management | |
| SIGNAL IM AUSGANG | |
| Verbinder TYP F, BUCHSE | |
| Frequenzspektrum 111 ÷ 862 MHz | |
| Kanäle S2 ÷ E69 | |
| Frequenz-Step 10 KHz | |
| Frequenzpräzision < 25 KHz | |
| Maximaler Ausgangspegel 85 ± 2 dBμV | |
| Grobheit im Kanal < ±1dB | |
| Pegel-Einstellung 0 ÷ 15dB (1dB-Step programmierbar) | |
| Loop-through-Verlust < 1.5 dB | |
| Rückflussdämpfung | >10 dB |
| Modulationsart | DVB-T (ETSI EN 300 744) |
| Bandbreite des Kanals | 6, 7, 8 MHz |
| Träger | 2K, 8K |
| Konstellationen | QPSK, 16QAM, 64QAM |
| FEC | 1/2, 2/3, 3/4, 5/6, 7/8 |
| Uberwachungsintervall | 1/4, 1/8, 1/16, 1/32 |
| Spektrum | Normal, umgekehrt |
| MER im Ausgang | >34 dB |
| Pegel der Nebenaussendungen | ≥50 dB |
| ALLGEMEINES | |
| Betriebstemperatur | -10 ÷ 45°C |
| Anschluss am Back-Panel | 220 VAC, RS485, ADDRESSES LINE, TS |
| Speisespannung | 184 ÷ 264VAC, 50÷60Hz, CLASS II |
| Maximaler Verbrauch | 10 W |
Die technischen Daten sind Nenndaten und beziehen sich auf eine Betriebstemperatur von 25°C.
ANHANG - GLOSSAR
ASI – Asynchronous Serial Interface – Die asynchrone serielle Schnittstelle (ASI) ist eine weit verbreitete Schnittstelle. Sie wird verwendet, um den Transportstream MPEG-2 an verschiedene professionelle Geräte zu übertragen.
BITRATE - Die Bitrate ist ein Maß für die Übertragungsgeschwindigkeit eines Signals, die in Bit pro Sekunden (bps) berechnet wird. Ihre Vielfachen sind Kbps (1.024 bps), Mbps (1.024 Kbps) und Gbps (1.024 Mbps).
COFDM (Coded Orthogonal Frequency Division Multiplexing) - Ein Modulationsverfahren, bei dem das digitale Signal auf mehrere simultane Träger unterteilt wird. Die Signale werden anschließend orthogonal zueinander versandt, um Interferenzen zu vermeiden. In Europa wird es im Rahmen des DVB-T Standards eingesetzt.
KONSTELLATION - Darstellung der I/Q-Koordinaten der Phasen- und Amplitudenzustände, die ein numerischer QAM- oder QPSK-modulierter Träger annehmen kann.
FEC - Forward Error Correction - Eine Technik zur Korrektur von Fehlern in der Empfangsphase, die bei der Übertragung eine bekannte Redundanz hinzufügt. Die Coderate wird in Form eines Verhältnisses zwischen dem für das Nutzsignal verwendeten Teil und dem insgesamt verfügbaren Signal angegeben. So verweist zum Beispiel ein FEC von 2/3 darauf, dass 2/3 des Signals als Nutzsignal verfügbar sind und 1/3 des Signals dem Korrekturcode vorbehalten ist.
UBERWACHUNGSINTERVALL - Um vom Sender selbst erzeugte oder auf andere, zum selben Netzwerk gehörende Sender zurückzuführende Echos zu vermeiden wird zwischen zwei aufeinander folgenden Symbolen ein Guard Intervall eingefügt.
MPEG (Motion Picture Experts Group) - Ein internationales Komitee für die Standardisierung der Codierung, Kompression, Übertragung und Aufzeichnung von Bildern und Ton. Die Kompression besteht in der Ausschaltung einiger Daten, die auf die Digitalisierung des Signals zurückzuführen sind, und vom menschlichen Auge bzw. Ohr nicht wahrgenommen werden.
o MPEG-1 ist ein für Anwendungen mit niedriger Qualität optimierter Standard zur Video- und Audiodatenkompression.
o MPEG-2 wird dagegen für TV-Anwendungen mit hoher Qualität eingesetzt.
o MPEG-4 verwendet einen effizienteren Kompressionsalgorythmus und ermöglicht im Vergleich zu MPEG-2 eine stärkere Reduzierung der Bitrate ohne bedeutende Qualitätsverluste.
OVERFLOW - Er wird eingesetzt, wenn ein digitaler Speicher (zum Beispiel ein Buffer) über seine Datenspeicherkapazität ausgelastet wird. Die überschüssigen Daten gehen hierbei verloren, oder sie beeinträchtigen im schlimmsten Falle den korrekten Betrieb.
PES - Packetized Elementary Stream - Ein aus digitalen Daten bestehendes Paket, die sich auf die Audio-, Video- und Daten-Informationen eines Programms beziehen.
PID - Packet Identifier - Im TS (Transport Stream) enthaltene Einheit von 13 Bit, mit der die Zugehörigkeit eines Pakets des TS zu einem PES festgestellt werden kann. Die Auswahl eines Programms geschieht über die Eingabe der zugehörigen Video- und Audio-PIDs. Jedem PID ist ein bestimmter, eindeutiger Informationsfluss zugeordnet.
PILOTTRÄGER - Bei der COFDM-Modulation enthalten die OFDM-Frames neben den Datenträgern für den Informationstransport weitere Träger, die sogenannten Pilotträger. Sie übernehmen Hilfsfunktionen, wie zum Beispiel die Frame-, Frequenz- und Zeitsynchronisation, die Kanalschätzung, die Feststellung der Übertragungsmodalität und die Verfolgung des Phasenrauschens.
PS (Program Stream) - Eine Gruppe von PES, die Audio-, Video- und Datensignale auf einer gemeinsamen Zeitbasis für einen einzigen Dienst transportieren.
SYMBOLRATE - Die Symbolrate ist das Maß für die Geschwindigkeit eines Signals, und wird in Anzahl von Symbolen pro Sekunde berechnet. Bei der QAM-Modulation zum Beispiel besteht jedes Symbol aus einer Bitahl, welche dem Exponenten der Zweierpotenz entspricht, die den verwendeten Modulationstyp angibt.
TS (Transport Stream) - Der Transport Stream ist das Resultat des Multiplexing aller auf Audio, Video und Daten der verschiedenen übertragenen Kanäle bezogenen PES. Jeder DVB-Strom besteht aus einem Transport Stream, einer Transport Packet Sequenz von 188 Byte.
- I: CONFORMITÀ ALLE DIRETTIVE EUROPEE E: CONFORMIDAD CON LAS DIRECTIVAS EUROPEAS GB: EUROPEAN DIRECTIVES CONFORMITY P: CONFORMIDADE COM AS DIRECTRIZES EUROPEIAS F: CONFORMITÉ AUX DIRECTIVES EUROPÉENNES D: ÜBEREINSTIMMUNG MIT DEN EUROPÄISCHEN RICHTLINIEN
D: Die SIG7120 und SIG7121 entsprechen den grundlegenden Anforderungen der europäischen Richtlinien:
• 2004/108/EG, Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV);
• 2006/95/EG, Niederspannungsrichtlinie (NSR)
und ist damit mit den folgenden harmonisierten Normen konform: EN 50083-2 - EN 60065.
FRACARRO
Fracarro Radioindustrie S.p.A. - Via Cazzaro n.3 - 31033 Castelfranco Veneto (TV) ITALIA
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