MagicSpeed MS50 - Tempomat WAECO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - MagicSpeed MS50 WAECO
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BEDIENUNGSANLEITUNG MagicSpeed MS50 WAECO
MagicSpeed MS50 D 14 Geschwindigkeitsregler Montage- und Bedienungsanleitung
Bowdenzugverbinder oder Befestigungshalter Cable throttle clamp or bracket Klemmblock Cable wire clamp Betätigungsweg 40mm Throttle pedal stroke 40mm Drehbarer Bolzen Rotating bolt Zusätzlicher Gashebel (B 6) Lever (B 6)
(Masse) (Earth) Bremslicht Brake light schwarz wird nicht benötigt black not required (B 1) Bedienteil Control unit (B 2) Vakuumservogerät Vacuum servo unit Abnahme am Magnetsensor oder Geschwindigkeitssignal Takeover from magnet sensor or speed signal Original Fahrzeugleitung Original vehicle cable Dauerplus ! An Abgesicherts Dauerplus (+12V) At fused (continuous plus) (+12 V) (B 5) Kupplungs- schalter Clutch switch Sicherung Fuse 3 A (B 4) Elektronikmodul Electronic module lila wird nicht benötigt purple not required Schaltplan - Connection diagram lila - purple braun - brown braun/weiß - brown/white 15 (Geschaltetes Plus, Zündung, 12V) (Switched plus, ignition, +12 v) 30 (Dauerplus, +12 V) (Continous plus, +12 V) Anschlusskabel von der MS 50 Connection cables from MS 50 Abgeschirmte Anschlusskabel von der MS 50 Shielded connection cables from MS 50
braun (Anschlusskabel)brown (Connection cable)MagnetMagnet(B 5) Reed-Kontakt-SchalterReed contactswitch
Abnehmerspule mit Halterung Collection coil with bracket B 23 B 22 B 21 (B 24) Magnet mit Kunstoffband (B 24) Magnet with plastic belt Kardanwelle Cardan shaft
ggf. Halterung auf vorhandenesSchraubenmaß aufbohren If necessary, broaden the hole in the bracket to fit the original bolt Abstand 3 - 5 mm
Getriebegehäuse Gearbox housing
B 22 B 23 B 26 B 21 Schalter Switch
2.0 . Hinweise zur Benutzung der Einbauanleitung ................................................... 15
3.0 .Allgemeine Sicherheits- und Einbauhinweise ............................................... 16-17
4.0 . Voraussetzungen für eine Funktion der Geschwindigkeitsregelanlage .............. 17
11.0 . Geschwindigkeitssensor - Einbau (Kardanwelle / Vorderradantrieb) ............. 27-29
12.0 Bedienung des Geschwindigkeitsreglers MAGIC SPEED ............................ 30-31
13.0 Erstinbetriebnahme und Funktionstest ............................................................. 31
Der Fahrgeschwindigkeitsregler MS 50 regelt automatisch die Geschwindigkeit Ihres Fahrzeuges. Die Fahrgeschwindigkeit lässt sich über längere Zeit konstant halten (z. B. innerhalb Geschwindigkeitsbegrenzungen oder bei längeren Autobahnfahrten) und erlaubt Ihnen somit, sich besser auf den Verkehr zu konzentrieren. Das MS 50 kann in fast alle Kraftfahrzeuge mit 12 V Bordspannung eingebaut werden, unabhängig davon, ob ein Automatik- oder ein Schaltgetriebe vorhanden ist. Der Lieferumfang schließt alle mechanischen und elektrischen Bauteile ein, die zum Einbau ins Fahrzeug notwendig sind.
2.0 HINWEISE ZUR BENUTZUNG DER EINBAUANLEITUNG
Warnung! Sicherheitshinweis: Nichtbeachtung kann zu Personen- oder Materialschäden führen. Achtung! Sicherheitshinweis: Nichtbeachtung führt zu Materialschäden und beeinträchtigt die Funktion der MS 50. Damit der Einbau ohne Schwierigkeiten stattfindet, lesen Sie diese Einbauan- und Bedienungsanleitung vor Beginn der Montage durch. Beachten Sie auch den Punkt "Voraussetzungen zum Einbau der MAGIC SPEED MS 50" im kap. 4.. MAGIC SPEED Mit MAGIC SPEED, dem automatischen Geschwindigkeitsregler, fahren Sie immer so schnell, wie Sie wollen. Und nie schneller, als Sie dürfen. Sobald Sie Ihre Wunschgeschwindigkeit erreicht haben geben Sie diese per Knopfdruck in einen Mikrocomputer ein. Dieser vergleicht sie permament mit der tatsächlichen Geschwindigkeit. Jede Differenz wird automatisch korrigiert. Diese Einbauanleitung enthält alle Erläuterungen und Hinweise, die für den ordnungsgemäßen Einbau von MAGIC SPEED notwendig sind. Daher bitte die Anleitung aufmerksam lesen, bevor Sie mit dem Einbau beginnen. Der Einbau von MAGIC SPEED setzt allgemeine Grundkenntnisse der Kfz- Technik voraus und muss sehr sorgfältig durchgeführt werden, da in einigen Bereichen die Fahrzeugsicherheit berührt wird, so z.B. bei der Anlenkung des Bowdenzuges an der Drosselklappenbetätigung bzw. an der Regelstange bei Dieselpumpen.
Book_MS-50_A6.p65 10-02-2003, 11:101516 Warnung! Wegen Kurzschlußgefahr vor Arbeiten an der Fahrzeugelektrik immer den Minuspol abklemmen. Bei Fahrzeugen mit Zusatzbatterie ebenfalls den Minuspol abklemmen. Warnung! Unzureichende Leitungsverbindungen können zur Folge haben, dass durch Kurzschluß: - Kabelbrände entstehen - der Airbag ausgelöst wird - elektronische Steuerungseinrichtungen beschädigt werden - elektrische Funktionen (Blinker, Bremslicht, Hupe, Zündung, Licht) ausfallen Beachten Sie deshalb folgende Hinweise: Bei Arbeiten an den Leitungen gelten folgende Klemmbezeichnungen: 30 (Eingang von Batterie Plus direkt) 15 (Geschaltetes Plus, hinter Batterie) 31 (Rückleitung ab Batterie, Masse) nur isolierte Kabelschuhe, Stecker und Flachsteckhülsen verwenden. Keine Quetschverbinder (Leitungsverbinder) oder Lüsterklemmen verwenden. Die sicherste Verbindungsart ist Kabel verlöten und isolieren. Zum Verbinden der Kabel eine Krimpzange verwenden. Bei Kabelanschlüssen an 31 (Masse): Das Kabel mit Kabelschuh und Zahnscheibe an eine fahrzeugeigene Masseschraube schrauben oder mit Kabelschuh und Blechschraube an das Karosserieblech schrauben. Auf gute Masseübertragung achten! Achtung! Beim Abklemmen des Minuspols der Batterie verlieren alle flüchtigen Speicher der Komfort- Elektronik ihre gespeicherten Daten.
3.0 ALLGEMEINE SICHERHEITS- UND EINBAUHINWEISE
ALLGEMEINE SICHERHEITS- UND EINBAUHINWEISE
Folgende Daten müssen Sie je nach Fahrzeugausstattung neu eingeben: - Radiocode - Fahrzeuguhr - Zeitschaltuhr - Bordcomputer - Sitzposition Hinweise zur Einstellung können Sie in der jeweiligen Bedienungsanleitung nachlesen. Warnung! Im Fahrzeug montierte Teile der MAGIC SPEED MS 50 müssen so befestigt werden, dass sie sich unter keinen Umständen (scharfes Abbremsen, Verkehrsunfall) lösen können und zu Verletzungen der Fahrzeuginsassen führen können. Achtung! Achten Sie bei der Installation darauf, dass die Funktion der Airbags nicht behindert wird. Achtung! Zum Prüfen der Spannung in elektrischen Leitungen darf nur eine Diodenprüflampe oder ein Voltmeter benutzt werden. Prüflampen mit einem Leuchtkörper nehmen zu hohe Ströme auf und die Fahrzeugelektronik kann beschädigt werden. Achtung! Um Schäden zu vermeiden, auf ausreichenden Freiraum für den Bohreraustritt achten.
- Betriebsspannung 12 V - Einen Gaszug oder ein Gasgestänge - Unterdruck, Vakuum
✎ A 5 BIS A 17) Für Einbau und Montage wird folgendes Werkzeug benötigt: - Maßstab (siehe ✎ A 5) - Körner (siehe ✎ A 6) - Hammer (siehe ✎ A 7) - Satz Metallbohrer (siehe ✎ A 8) - Bohrmaschine oder Akkuschrauber (siehe ✎ A 9) - Satz Schlitz- und Kreuzschrauben-dreher verschiedener Größen (siehe ✎ A 10) - Flach- und Halbrundfeile - Bleistift oder Filzstift - Satz Ring- oder Maulschlüssel (siehe ✎ A 11) - Knarrenkasten (siehe ✎ A 12) - Wagenheber und Unterstellböcke (siehe ✎ A 13) Für den elektrischen Anschluss und Überprüfung wird benötigt: - Diodenprüflampe (siehe ✎ A 1) oder Voltmeter (siehe ✎ A 2) - Quetschzange (siehe ✎ A 15) - evtl. Isolierband - Kabelbänder - Wärmeschrumpfschlauch - Heißluftfön - Lötkolben (siehe ✎ A 16) - Lötzinn (siehe ✎ A 17)
Lfd. Nr. Art.-Nr. Beschreibung Menge B 1 AS71380 Bedienteil 1 B 2 AS7141C Vakuum-Servogerät 1 B 3 WH5524 Kabelsatz mit 12- und 4-poligem Kompaktstecker 1 B 4 AS711400 Elektronikmodul 1 B 5 AS70420 Kupplungsschalter 1 Montageteile B 6 Halter 1 B 7 Spleißschutz 3 B 8 Splint 1 B 9 Zahnscheibe M8 1 B 10 Blechschraube (1/4" X 3/4") 2 B 11 Blechschraube 2 B 12 Doppelseitiges Klebeband 1 B 13 Kabelbinder 10 B 14 Abzweigverbinder 4 B 15 Gummitülle 1 B 16 Stecker 4-polig 1 B 17a Bolzen 1 B 17b Kunststoffscheibe M5 2 B 17c Unterlegscheibe M4 1 B 17d Sicherungsmutter M4 1 B 18a Klemmblock 1 B 18b Imbusschlüssel – M2 1 B 19 Stopper 1 B 20a Mutter M6 1 B 20b Federring M6 1 Magnetsensorsatz B 21 Sensor B 22 Zahnscheibe M6 1 B 23 Mutter M6 1 B 24 Magnete 3 B 25 Blechschraube 2 B 26 Halter 1 B 27 Kabelbinder 2 B 28 Doppelseitiges Klebeband 1 Montageteile B 29 Doppelseitiges Klebeband 1 B 30 Blechschraube 2 B 34 Kabelbinder 2 B 35 Bowdenzughalter 1 B 42 1/2 Gaszug-Bowdenzugverbinder 1 B 43 1/2 Gaszug-Bowdenzugverbinder 1 B 44 T-Stück 1/4" 5/16" 1 B 45 T-Stück 3/8" To 1/2" 1 B 46 Halter 1 B 47 Unterdruckleitung 1 B 48 T-Stück 5mm 1
✎ C 1) Das Vakuum-Servogerät (B 2) dient zum Regulieren der Drosselklappen- stellung und zur Kontrolle der Fahrgeschwindigkeit. Der Bausatz enthält ein Vakuum-Servogerät mit einem flexiblen Bowdenzug. Bevorzugte Montageorte im Motorraum sind die Spritzwand und der Innenkotflügel. Achten Sie darauf, dass Temperaturen von 100°C nicht überschritten werden, um Beschädigungen der Elektronik und Mechanik zu vermeiden. Die ✎ C 2 bis E 3 zeigen eine Reihe von Methoden zur Befestigung des Seils am Vergaser. ✎ D 2 stellt eine detaillierte Aufstellung der Bauteile für das Vakuum-Servogerät dar. Die folgenden Punkte beschreiben die Befestigung des Seils am Vergaser. Um eine einwandfreie Funktion des Geschwindigkeitsreglers zu gewährleisten, ist es unbedingt notwendig, dass das Gasgestänge sich in einem guten Zustand befindet, (z. B. nicht ausgeschlagen, nicht festgefressen etc.). Hat Ihr Fahrzeug einen Einspritzmotor, bezieht sich der Einbau auf das Drosselklappengestänge und nicht auf den Vergaser, und bei Dieselmotoren auf die Dieseleinspritzpumpe.
1. Stellen Sie fest, welche Methode zum Anbringen des Bowdenzugs am
Gasgestänge möglich ist (siehe ✎ C 2 und C 3). Bei Fahrzeugen ohne Bowdenzug kann die Befestigung direkt am Gaspedal erfolgen (siehe ✎ E 2) Hinweis:Der Arbeitsweg des Servos beträgt ca. 40 mm. Wählen Sie einen Arretierungs punkt am Gashebel oder Gaszug des Fahrzeuges, der einen Arbeitsweg von 40 mm zulässt. Bei Nichteinhaltung wäre eine unnötige Überlastung des Servos oder ein eingeschränkter Arbeitsbereich gegeben. Das Seil muss in gerader Linie am Gas- gestänge ziehen. Mehr als 20° seitlicher Zug sind nicht zugelassen .
2. Nehmen Sie zwei 6 x 19 mm Blechschrauben und befestigen Sie das
Vakuum-Servogerät am inneren Kotflügel oder an der Spritzwand des Fahrzeuges.
3. Je nach der gewählten Montagemöglichkeit werden die abgebildeten
Komponenten benötigt (siehe ✎ D 1 und D 2): VORSICHT! Der Bowdenzug muss von rotierenden oder heißen Flächen bzw. Teilen ferngehalten werden.
4. Befestigen Sie den Bowdenzug mit dem zusätzlichen Halter oder mit
dem Bowdenzugverbinder direkt an dem original Gaszug. (siehe ✎ C 2 bis E 3).
5. Befestigen Sie den Bolzen oder den Klemmblock am Gasgestänge oder
Gaszug wie in den Abbildungen dargestellt. (✎ C 2 bis E 3) Schieben Sie den Innenzug des MS-50-Bowdenzuges durch den Bolzen oder den Klemmblock. Stecken Sie den Stopper auf den Bowdenzug und schieben Sie ihn bis zum Bolzen oder Klemmblock. Vergewissern Sie sich, dass der Vergaser oder die Einspritzpumpe in Leerlaufstellung ist (bei warmem Motor). Fixieren Sie den Stopper auf dem Bowdenzug endgültig.
6. Treten Sie das Gaspedal ganz durch und vergewissern Sie sich, dass
der Bowdenzug sich nicht verhaken kann. Betätigen Sie den Anschlusshebel an der Drosselklappe oder der Dieselpumpe mit der Hand und prüfen Sie mit der anderen Hand, ob der lose Bowdenzug sich irgendwo einhaken lässt. Sollte dieses der Fall sein, muss eine andere Verlegung des Bowdenzuges gewählt werden.
7. Bei der Betätigung des Gaspedals muss der Innenzug des MS 50 durch
den Befestigungsbolzen oder Klemmblock durchrutschen. Der Bolzen muss sich drehen können, um ein sicheres Durchrutschen zu ermöglichen. VORSICHT! Der Geschwindigkeitsregler wurde bei seiner Konstruktion mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, um eine sichere Funktion der elektronischen Teile zu garantieren. Aber keines dieser Sicherheitsmerk male kann verhindern, dass der Motor plötzlich unkontrolliert beschleunigt, wenn dieses auf ein hängengebliebenes Gasgestänge zurückzuführen ist. Überprüfen Sie es also mehrfach sorgfältig. ACHTUNG! Verbinden Sie unbedingt alle gelösten Kabel und Schläuche, da ansonsten Schäden am Motor oder erhöhte Abgaswerte auftreten können.
✎ C 2): Montage an dem vorhandenen oder zusätzlich montierten (B 6) Gashebel. Der Bowdenzug des MS 50 wird hierbei über den drehbaren Bolzen befestigt. Wird das Gaspedal manuell betätigt rutscht der Bowdenzug des MS 50 durch den Bolzen. Möglichkeit 2 (siehe
✎ C 3): Montage an dem vorhandenen Bowdenzug. Der Bowdenzug des MS 50 wird hierbei mit dem Klemmblock, der fest mit dem Gaszug verbunden ist, befestigt. Wird das Gaspedal manuell betätigt, rutscht der Bowdenzug des MS 50 durch den Klemmblock. BOWDENZUGBEFESTIGUNG Siehe ✎ D 1 bis E 1.
MONTAGE BEI FAHRZEUGEN OHNE GASZUG
✎ E 3) Unterdruckleitung immer zwischen Rückschlagventil und Ansaugkrümmer oder Vakuumpumpe (motorseitig) trennen
1. Trennen Sie die Unterdruckleitung zwischen Rückschlagventil und
Ansaugkrümmer oder Vakuumpumpe (motorseitig) durch.
2. Setzen Sie ein passendes T-Stück (B 44, B 45, B 48) zwischen die
durchgetrennten Unterdruckleitungen ein und sichern Sie diese mit Schlauchschellen.
3. Verbinden Sie das Vakuum-Servogerät und den Anschluss des T-
Stückes mit der Unterleitung (B 47).
ACHTUNG! Unterdruckleitungen bis zum Anschlag aufschieben. Verbinden Sie unbedingt alle gelösten Unterdruckleitungen, da ansonsten Schäden am Motor oder erhöhte Abgaswerte auftreten können. Achten Sie darauf, dass die Unterdruckleitungen korrekt befestigt sind und kontrollieren Sie dieses auch in regelmäßigen Abständen. Bei defekten oder gelösten Unterdruckleitungen ist die Funktion der angeschlossenen Geräte nicht mehr gegeben.
1. Bevor mit der Verkabelung begonnen wird, muss die Batterie
2. Achten Sie auch darauf, dass das Elektronikmodul und der Kabelstrang
des Geschwindigkeitsreglers mindestens 30 cm vom Verteiler, von der Zündspule und vom Zündkabel entfernt angebracht bzw. verlegt wird.
3. Suchen Sie einen geeigneten Montageort für das Elektronikmodul im
Fahrgastraum. Geeignete Orte finden sich unter dem Armaturenbrett, hinter dem Handschuhfach oder in der Mittelkonsole. Bedenken Sie bei der Wahl des Platzes, dass Sie Einstellungen am Elektronikmodul vornehmen müssen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl des Platzes die Länge des zu verlegenden Kabelsatzes (B 3).
4. Entfernen Sie die evtl. vorhandenen Verkleidungen.
5. Für die Befestigung des Elektronikmoduls müssen zwei Löcher von Ø
2,5 mm gebohrt werden. Halten Sie hierzu das Elektronikmodul an den gewählten Platz und markieren Sie die Bohrlöcher. Schauen Sie vor dem Bohren nach, ob ausreichender Freiraum für den Bohreraustritt vorhanden ist.
6. Befestigen Sie das Elektronikmodul mit den Blechschrauben (B 11)
7. Stellen Sie die Art des möglichen Geschwindigkeitsabgriffes bei Ihrem
Fahrzeug fest. Möglichkeit 1: Sie benutzen den im Lieferumfang befindlichen Magnetsensor (siehe Kapitel 11.0, ✎ I 2) Möglichkeit 2: Sie benutzen ein original Tachowellensignal. Viele Fahrzeuge haben ein Original Tachowellensignal, um z.B. die Lautstärke des Radios geschwindigkeitsabhängig zu regeln. Auskunft, ob bei Ihrem Fahrzeug ein original Tachowellensignal vorhanden ist, gibt Ihre KFZ-Vertragswerkstatt. WARNUNG! Schalten Sie die Zündung aus, bevor Sie das orange Kabel verbinden. Ist das (Minus/Masse) Kabel der Batterie abgeklemmt? BEMERKUNG: Achten Sie auf einen konstanten 12 V Anschluss (+ Klemme 15). Benutzen Sie keinen schwankenden 12 V Anschluss, wie z. B. Lüftung, Ventilator etc., da sich der MS 50 bei Stromschwankungen ausschalten wird.
8. Stecken Sie den Kompaktstecker auf das Elektronikmodul.
9. Das 3-adrige Kabel (schwarz, weiß, rot) für das Vakuum-Servogerät
durch eine geeignete Durchführung in den Motorraum verlegen. Erfolgt die Geschwindigkeitsabnahme über den Magnetsensor, muss das abgeschirmte 2-adrige schwarze Kabel (mit inneren Kabel blau und schwarz) ebenfalls in den Motorraum verlegt werden.
10. Verbinden Sie das grüne Kabel mit Masse.
Hinweis! Bei Kabelanschlüssen an 31 (Masse): Das Kabel mit Kabelschuh und Zahnscheibe an eine fahrzeugeigene Masseschraube schrauben oder mit Kabelschuh und Blechschraube an das Karosserieblech schrauben. Auf gute Masseübertragung achten!
11. Verbinden Sie das orange Kabel (vom Sicherungsblock) mit + 12 V
Klemme 15 (Zündstrom).Verwenden Sie hierzu den Abzweigverbinder B 14.
12. Anschluss des 2-adrigen Kabels "Braun und Braun/Weiß"
Verbinden Sie das braune Kabel mit einem Abzweigverbinder mit dem Bremslichtschalter (siehe ✎ F 1). Verbinden Sie das braun/weiße Kabel an einer originalen, abgesicherten Dauerplusleitung. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe muss noch der Kupplungsschalter installiert und angeschlossen werden (siehe Kapitel 9).
13. Mit Hilfe des 4-poligen Steckers wird das Bedienteil mit dem
Elektronikmodul verbunden, farbgleicher Anschluss der Kabel (siehe Kapitel 10).
14. Kann ein Original-Tachosignal verwendet werden, so wird das blaue
Kabel des 2-adrigen Kabels an die entsprechende Originalleitung angeschlossen. Das schwarze Kabel des 2-adrigen Kabels wird nicht benutzt und isoliert.
15. Das 3-adrige Kabel (schwarz, weiß, rot) für den Servomotor
entsprechend den Kabel -farben mit Hilfe der vormontierten Stecker mit dem Vakuum-Servogerät verbinden.
16. Ziehen Sie zu lange Kabel vom Motorraum zurück in den Fahrgastraum
und sichern Sie alle losen Kabel mit den Kabelbindern (B 13).
17. Bringen Sie die Verkleidungen erst wieder an, wenn alle Arbeiten
abgeschlossen sind und der Funktionstest/Probefahrt erfolgreich waren (Kapitel 13-16).
✎ H 2) Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe muss der Kupplungsschalter (B 5) eingebaut werden. Der Kupplungsschalter (B 5) besteht aus einem Magnet und einem Reed-Kontakt-Schalter. Der Magnet wird an das Kupplungspedal geklebt und mit Kabelbänder befestigt. Der Reed-Kontakt- Schalter wird am Chassis oder Anschlag für die Kupplung befestigt. Angeschlossen wird der Kupplungsschalter (B 5) wie im Anschlussplan (siehe ✎ F 1 und G 1)
✎ H 3) Das Bedienteil übernimmt die Befehle des Fahrers und übergibt Sie dem Mikroprozessor im Elektronikmodul. Das Bedienteil muss in einer geeigneten Lage montiert werden, um dem Fahrer eine einwandfreie Bedienung der Kontrolltastatur auch in Gefahrensituationen zu ermöglichen. Geeignete Montageorte sind: Auf dem Armaturenbrett, an/in einer Konsole oder an der Lenksäulenverkleidung (siehe ✎ H 3). ACHTUNG! Achten Sie darauf, dass der Fahrer zur Bedienung nicht durch das Lenkrad greifen muss. Für die Durchführung der Anschlusskabel verwenden Sie nach Möglichkeit Originaldurchführungen oder andere Durchführungsmöglichkeiten, wie z. B. Verkleidungskanten, Lüftungsgitter oder Blindschalter. Sind keine Durchführungen vorhanden, muss eine Loch von Ø 6 mm gebohrt werden. Schauen Sie vorher nach, ob ausreichender Freiraum für den Bohreraustritt vorhanden ist.
1. Wählen Sie einen geeigneten Platz (siehe ✎ H 3) für das Bedienteil
(B 1) und reinigen Sie die Oberfläche.
2. Ziehen Sie die Schutzfolie ab und kleben Sie das Bedienteil (B 1) auf
den von Ihnen gewählten Platz.
3. Wenn keine Durchführungsmöglichkeiten für das Kabel des Bedienteils
vorhandenen sind, bohren Sie in der Nähe des Bedienteils (B 1) ein entsprechendes Loch.
4. Alle Bohrlöcher, die im Blech gefertigt sind, entgraten und mit Rostschutz
5. Alle scharfkantigen Durchführungen mit einer Durchführungstülle
6. Schieben Sie das Kabel durch die Bohrung hinter das Armaturenbrett.
7. Stecken Sie die Anschlusskabel in den 4-poligen Kompaktstecker. Achten
Sie darauf dass die Farben der Kabel mit den Farben der Kabel aus dem Gegenstecker (siehe ✎ I 1) übereinstimmen.
8. Stecken Sie den montierten 4-poligen Kompaktstecker des Bedienteils mit
dem 4-poligen Gegenstecker vom Kabelsatz (B 3) zusammen.
11.0 EINBAU DES GESCHWINDIGKEITSSENSORS
Einbau des Geschwindigkeitssensors an der Kardanwelle Die Aufgabe des Geschwindigkeitssensors (B 21) ist, das Steuergerät mit elektronischen Impulsen zu versorgen.
1. Blockieren Sie beide Vorderräder mittels Wegroll-Sicherung.
VORSICHT! Niemals Wagenheber allein benutzen! Viele Unfälle sind auf vom Wagenheber abgerutschte Fahrzeuge zurückzuführen. Bevor Sie unter dem Fahrzeug arbeiten, sichern Sie es zusätzlich mit Unterstellböcken.
2. Achten Sie darauf, dass sich das Getriebe in Neutralstellung befindet
und lösen Sie die Handbremse.
3. Das Heck des Fahrzeuges wird hochgehoben, so dass zum Arbeiten
ausreichend Platz vorhanden ist.
4. Bocken Sie das Fahrzeug auf.
5. Montieren Sie den Geschwindigkeits-Sensor (B 21) an die Halterung
(B 26) (siehe ✎ I 2). Verwenden Sie das Loch, welches für Ihr Auto am besten geeignet ist. Die Anschlüsse des Geschwindigkeitssensors müssen nach oben zeigen. Verwenden Sie Mutter (B 23) und Zahnscheibe (B 22).
6. Nun halten Sie die Halterung am Fahrzeugboden, ca. 30 cm vom
Kreuzgelenk entfernt (siehe ✎ I 2 bis I 4). Der Abstand des Geschwindigkeitssensors von der Kardanwelle sollte 14 mm betragen.
7. Verwenden Sie die Halterung als Schablone und markieren Sie
zwei Stellen für die Löcher. Dann werden ø 4,5 mm-Löcher gebohrt. Montieren Sie die Halterung mittels zwei 6 x 19 mm langen Blechschrauben (B 25).
8. Als nächstes wird der Magnet auf der Kardanwelle angebracht.
9. Reinigen Sie die Montagefläche für den Magneten.
10. Legen Sie das Kunststoffband mit den aufgeschobenen Magneten
(B 24) um die Kardanwelle und ziehen die Spitze des Kunstoff bandes durch die Verriegelung am gegenläufigen Ende des Kunststoffbandes. Kunststoffband noch nicht festziehen.
11. Verschieben Sie den Magnet so, dass er gegenüber der
Verriegelung vom Kunststoffband sitzt.
12. Der Magnet muss so angebracht werden, dass dieser genau unter
dem Sensor durchdreht (siehe ✎ I 2).
13. Das Kunststoffband festziehen und evtl. überstehendes Ende des
Kunststoffbandes abschneiden.
14. Die Halterung mit der Sensorspule muss so ausgerichtet werden,
dass der Abstand zwischen Spulenkopf und den Magneten möglichst
3 - 5 mm beträgt (siehe ✎ I 3).
15. Das abgeschirmte 2-polige Kabel (blaues und schwarzes Kabel) wird
nun vom Durchlaß in der Spritzwand zu den zwei Anschlussstellen der Sensorspule (B 21) geführt (Polarität muss nicht beachtet werden).
16. Das Kabel wird mit Kabelbinder (B 13) so befestigt, dass keine rotierenden
oder heiß werdenden Teile des Wagens die Kabel berühren können.
17. Entfernen Sie die Unterstellböcke und den Wagenheber.
Einbau des Geschwindigkeitssensors beim Vorderradantrieb
1. Sensoren auf der linken bzw. rechten Antriebsseite einbauen. Beispiele
finden Sie unter ✎ J 3 und J 4 VORSICHT! Niemals Wagenheber allein benutzen! Viele Unfälle sind auf vom Wagenheber abgerutschte Fahrzeuge zurückzuführen. Bevor Sie unter dem Fahrzeug arbeiten, sichern Sie es zusätzlich mit Unterstellböcken.
2. Die Wagenseite, wo die Sensoren angebracht werden, wird mit dem
Wagenheber hochgehoben und das Rad zwecks leichterer Montage abgenommen.
3. Befestigen Sie die Halterung (B 26) des Geschwindigkeitssensors mit
einer vorhandenen Schraube am Getriebegehäuse, so dass Sie ca. 3 - 5 mm Distanz zwischen Einbaustelle der Magnete und des Sensors haben (siehe ✎ K 1).
4. Montieren Sie Spule (B 21) auf Halterung (B 26). Befestigungsloch
(siehe ✎ K 2) entsprechend den Einbaugegebenheiten auswählen. Mutter (B 23) und Zahnscheibe (B 22) zur Montage verwenden (siehe ✎ K 2).
5. Fahren Sie mit den Montageschritten 8 bis 17 (Einbau des
Geschwindigkeitssensors an der Kardanwelle) fort.
✎ K 3) „ON/OFF“-SCHALTER: Durch ein einmaliges Antippen des ON/OFF-Schalters wird MAGIC- SPEED eingeschaltet. Die LED-Leuchte leuchtet auf. Ist MAGIC SPEED eingeschaltet, wird durch ein einmaliges Antippen des ON/OFF-Schalters MAGIC-SPEED ausgeschaltet. Die LED-Leuchte erlischt. „SET“-TASTE:
1. Setzen der momentan gefahrenen Geschwindigkeit, wenn die "SET"-
Taste gedrückt und sofort wieder losgelassen wird. Diese Wunschgeschwindigkeit wird aufrechterhalten bis: a) das Brems- oder das Kupplungspedal gedrückt wird, b) über den „ON/OFF“-Schalter das Gerät ausgeschaltet wird (LED erlischt). c) die Geschwindigkeit des Fahrzeug unter 40 - 50 km/h liegt, d) an einer Steigung die Geschwindigkeit um mehr als 25% abfällt.
2. Wenn die „SET“-Taste dauernd gedrückt wird, beschleunigt Ihr
Fahrzeug. Läßt man die Taste los, hält der Geschwindigkeitsregler die bis dahin erreichte Geschwindigkeit und speichert diese. „RES“-TASTE: Übernahme der zuletzt gespeicherten Geschwindigkeit, wenn die "RES"- Taste gedrückt und sofort wieder losgelassen wird, vorausgesetzt dass: a) über den „ON/OFF“-Schalter das Gerät eingeschaltet ist (LED auf dem Bedienteil leuchtet), b) die Geschwindigkeit Ihres Fahrzeuges nicht unter der Mindest geschwindigkeit von 40-50 km/h liegt, c) das Brems- oder Kupplungspedal nicht gedrückt ist, d) die Zündung zwischenzeitlich nicht ausgeschaltet wurde, e) die momentane Geschwindigkeit nicht weniger als 50% vom gespeicherten Wert beträgt.
BESCHLEUNIGEN UND VERLANGSAMEN: Nachdem der Geschwindigkeitsregler aktiviert ist, haben Sie noch die Möglichkeit zur Feinabstimmung. Tippen Sie einmal die „SET“-Taste an, so erhöht sich die Geschwindigkeit um ca. 1 km/h. Tippen Sie einmal die „RES“-Taste an, so verringert sich die Geschwindigkeit um ca. 1 km/h. Diese Funktion gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Fahrzeug genau dem Verkehrsfluß oder der Geschwindigkeitsbegrenzung anzugleichen. Der Geschwindigkeitsregler hat einen Speicher, welcher die Anzahl des Antippens speichert. Zum Beispiel: Sie tippen 3 x oder 5 x die „SET“-Taste oder „RES“-Taste und der Geschwindigkeitsregler erhöht oder verlang- samt das Tempo Ihres Autos um ca. 3 oder 5 km/h. WICHTIG: Wenn Sie die gesetzte Geschwindigkeit extrem verlangsamen wollen, benutzen Sie nicht die "RES"- Taste. Benutzen Sie den "OFF"-Schalter, die Bremse oder die Kupplung und setzen Sie danach mit der "SET"-Taste wieder Ihre neue Geschwindigkeit.
13.0 ERSTINBETRIEBNAHME UND FUNKTIONSTEST
Das Elektronikmodul ist mit einem Diagnoseprogramm ausgestattet, so dass vor der ersten Probefahrt alle Funktionen und elektr. Anschlüsse überprüft werden sollten (siehe Kapitel 16. Test A und Test B). Als Anzeige dient eine LED-Leuchte an dem Elektronikmodul. Der Praxistest (Probefahrt) lässt sich am besten auf einer wenig befahrenen Straße durchführen. Mit aufgebockten Rädern oder auf einem Leistungsprüfstand lässt sich der Geschwindigkeitsregler nicht korrekt testen, weil der Einfluß der Massenträgheit fehlt.
14.0 SICHERHEITSHINWEISE
Der Geschwindigkeitsregler kann wie folgt ausgeschaltet werden: a) Drücken des Bremspedals b) Drücken des Kupplungspedals c) Durch einmaliges Antippen des „ON/OFF“-Schalters d) Reduzieren der Fahrgeschwindigkeit um ca. 25 % unter der gespeicherten Geschwindigkeit e) Ausschalten der Zündung Der Geschwindigkeitsregler setzt sich außer Betrieb, wenn elektrische Anschlüsse unterbrochen sind oder wenn das Bremslicht defekt sein sollte. Das elektronische Modul und das Vakuum-Servogerät enthalten zahlreiche Sicherheitsmerkmale zur Gewährleistung. Sollten ein oder mehrere Bestandteile ausfallen, schaltet der Geschwindigkeitsregler automatisch ab. Um einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten, aktivieren Sie MAGIC SPEED NIEMALS: - bei Stop-and Go-Betrieb des Fahrzeuges - auf nasser oder rutschiger (Glatteis) Straße! WICHTIG: Sollte jemals eine Situation auftreten, wo die oben erwähnten Maßnahmen unter Punkt a) bis c) den Geschwindigkeitsregler nicht außer Betrieb setzen können, besteht die Möglichkeit durch Ausschalten der Zündung das MAGIC-SPEED-CONTROL- System außer Betrieb zu setzen. Niemals den Zündschlüssel während der Fahrt abziehen, da sonst das Lenkrad blockiert.
15.0 PROBEFAHRT UND EINSTELLUNGEN
Ihr Geschwindigkeitsregler wurde bereits im Werk voreingestellt. Wenn er ordnungsgemäß installiert ist, muss er in den meisten Fahrzeugen eine zufriedenstellende Leistung erbringen. Um herauszufinden, ob eine zusätzliche Einstellung nötig ist, führen Sie bitte folgende Probefahrt durch:
1. Schalten Sie MAGIC SPEED durch ein einmaliges Antippen des ON/
OFF-Schalters ein. Die LED leuchtet auf.
2. Drücken Sie die „SET“-Taste und beschleunigen Sie mit dem
Gaspedal langsam von 40 auf 50 km/h. Der Geschwindigkeitsregler soll zwischen 40 und 50 km/h übernehmen. Das ist die Mindestbetriebsgeschwindigkeit. Hierbei blinkt die LED des Steuergerätes ca. 1 mal pro Sekunde. Übernimmt der Geschwindigkeitsregler nicht die Geschwindigkeit zwischen 40-50 kmh, sondern erst später, so müssen Sie mehr Magnete anbauen. Sollte der Geschwindigkeitsregler schon bei weniger als 40 km/h die Geschwindigkeit übernehmen, aber bei über 80-120 km/h bereits nicht mehr funktionieren und die LED im Steuergerät schneller als 1 mal pro Sekunde blinkt, so müssen Sie die schwarzen Drahtschlaufen am Elektronikmodul durchtrennen. Hierdurch ändern Sie die Pulszahl von 1.250 Pulse/km auf 8.000 Pulse/km.
3. Beschleunigen Sie Ihr Fahrzeug auf 80 km/h. Drücken Sie nun die
„SET“-Taste und gehen Sie langsam mit dem Fuß vom Gaspedal. Der Geschwindigkeitsregler soll geschmeidig übernehmen und die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant halten. - Wenn der Wagen bei Betrieb des Geschwindigkeitsreglers an Geschwindigkeit verliert oder zu langsam reagiert, erhöhen Sie die Einstellung der Empfindlichkeit durch Schieben des Schalters am Elektronikmodul auf Position „H“ = hohe Empfindlichkeit (siehe ✎ K 4). Schalten Sie vorher die Zündung aus und treten Sie kurz auf die Bremse, damit der Speicher im Elektronikmodul gelöscht wird. - Nimmt der Wagen bei Betrieb des Geschwindigkeitsreglers an Geschwindigkeit zu oder arbeitet er zu ruckartig, reduzieren Sie die Empfindlichkeitseinstellung durch Schieben des Schalters am Elektronikmodul auf Position „L“ = niedrige Empfindlichkeit (siehe ✎ K 4). Schalten Sie vorher die Zündung aus und treten Sie kurz auf die Bremse, damit der Speicher im Elektronikmodul gelöscht wird.
PROBEFAHRT UND EINSTELLUNGEN
4. Fahren Sie ca. 80 km/h und aktivieren Sie den Geschwindigkeitsregler.
Nachdem dieser übernommen hat, schalten Sie den Geschwindigkeits regler durch Bremsen oder durch den „OFF“-Schalter aus. Dann den „OFF“-Schalter wieder in EIN-Position bringen. Reduzieren Sie nun die Geschwindigkeit auf ca. 60 km/h. Nun drücken Sie die „RES“-Taste und der Geschwindigkeitsregler sollte langsam auf die zuvor gesetzten 80 km/h beschleunigen.
5. Während der Fahrt mit dem Geschwindigkeitsregler betätigen Sie die
Kupplung. Der Kupplungsschalter schaltet den Geschwindigkeitsregler ab. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, überprüfen Sie die Verkabelung und den Abstand zwischen Magnet und Readkontakt (siehe Punkt 9.0 Montage Kupplungsschalter.). Alle Arbeiten zum Einbau der MAGICSPEED sind abgeschlossen und die Batterie ist wieder angeschlossen worden. Führen Sie die Tests in der Reihenfolge Test A und dann Test B durch.
Prüfung der elektronischen Bauteile und der elektrischen Anschlüsse Schalten Sie die Zündung ein. Betätigen Sie die Bremse. Leuchtet die LED auf? NEIN Elektrische Anschlüsse von MAGIC SPEED am Bremslichtschalter überprüfen. Bremslicht überprüfen.
Betätigen Sie die Kupplung. Leuchtet die LED auf. NEIN Elektrische Anschlüsse von MAGIC SPEED am Kupplungs schalter überprüfen. Einbauverhältnisse der Reedkontakte überprüfen (siehe Kapitel 9.0). NEIN
NEIN Betätigen Sie die RESET- Taste vom Bedienteil. Leuchtet die LED auf? NEIN Betätigen Sie die ON/OFF-Taste vom Bedienteil 1 mal. Leuchtet die LED im Bedienteil auf?
Betätigen Sie die ON/OFF-Taste vom Bedienteil ein 2tes mal. Die LED im Bedienteil erlischt und die LED im Elektronikmodul leuchtet ca. 8 Sek. lang auf. NEIN Elektrische Anschlüsse von MAGIC SPEED am 4-poligen Verbindungsstecker überprüfen. (siehe Kapitel 8.0, ✎ H 1)
Sind alle Funktionen vorhanden sind die elektronischen Bauteile und die elektrischen Anschlüsse in Ordnung. Elektrische Anschlüsse von MAGIC SPEED am 4-poligen Verbindungsstecker überprüfen. (siehe Kapitel 8.0, ✎ H 1) Betätigen Sie die SET-Taste vom Bedienteil. Leuchtet die LED auf?
du et egnet hull i nærheten av betjeningsenheten (B 1). Book_MS-50_A6.p65 10-02-2003, 11:113536 Schalten Sie die Zündung aus. Treten Sie kurz auf die Bremse damit der Speicher im Elektronikmodul gelöscht wird. Schalten Sie das Schaltgetriebe bzw. das Automatik- getrieb in den Leerlauf bzw. auf Neutral (Handbremse anziehen). Starten Sie bei gedrückter SET-Taste den Motor. Wenn der Motor läuft, die SET-Taste loslassen. Betätigen Sie 1 mal die ON/OFF-Taste. Die LED im Bedienteil leuchtet auf. MAGIC- SPEED befindet sich jetzt im Diagnosemodus. Halten Sie die SET-Taste ge- drückt. Die Motordrehzahl muss langsam ansteigen (Achtung las- sen Sie nicht den Motor nicht überdrehen). Sobald die SET-Ta- ste losgelassen wird muss die bis dahin erreichte Motordrehzahl gehalten werden.
Halten Sie die RESET-Taste ge- drückt. Die Motordrehzahl muss langsam abfallen. Sobald die RESET-Taste losgelassen wird muss die bis dahin erreichte Motordrehzahl gehalten werden. NEIN NEIN Betätigen Sie die Kupplung oder die Bremse. Die Motordrehzahl muss auf die Leerlaufdrehzahl abfallen. NEIN
Sind alle Funktionen vorhanden ist das Servogerät und dessen Anschlüsse in Ordnung
Elektronikmodul defekt Verkabelung vom Servogerät überprüfen (siehe Kapitel 8.0). Unterdruckanschluss überprü- fen. Gasgestängeanbindung überprüfen (Bowdenzug) (siehe Kapitel 8.0). Prüfung des Vakuum Servogerätes und dessen Anschlüsse
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