Liftronic 700 - Garagentor Hormann - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - Liftronic 700 Hormann
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BEDIENUNGSANLEITUNG Liftronic 700 Hormann
Anleitung für Montage, Betrieb und Wartung Garagentor-Antrieb
Verlängerter Tormitnehmer Wenn der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt des Tores und der Decke weniger als 30mm beträgt, kann der Garagentor-Antrieb, sofern genügend Platz vorhanden ist, auch hinter dem geöffneten Tor montiert werden. In diesen Fällen muss ein verlängerter Tormitnehmer eingesetzt werden. – für einen Sturzversatz von 1.000mm – für Sectionaltore (N-Beschlag) bis 2.375mm Höhe – für Sectionaltore (L- oder Z-Beschlag) bis 2.250mm Höhe – für Schwingtore bis 2.750mm Höhe
Einbaukonsole für Sectionaltore Für Fremdfabrikate
Handsender RSC2 (inklusive Handsenderhalterung) Dieser Handsender arbeitet mit einem Rolling Code (Frequenz: 433MHz), der sich bei jedem Sendevorgang ändert. Der Handsender ist mit zwei Tasten ausgestattet, d.h. Sie können mit der zweiten Taste ein weiteres Tor öffnen oder die Außenbeleuchtung einschalten, sofern dafür ein optionaler Empfänger vorhanden ist.
Handsender RSZ 1 Dieser Handsender ist zur Aufnahme in einen Zigarettenanzünder. Der Handsender arbeitet mit einem Rolling Code (Frequenz: 433MHz), der sich bei jedem Sendevorgang ändert.
Innentaster PB3 Mit dem Innentaster können Sie bequem Ihr Tor innerhalb der Garage öffnen und schließen, das Licht einschalten und den Funk sperren. Inklusive 7m Anschlussleitung (2-adrig) und Befestigungsmaterial.
Funk-Codetaster RCT 3b Mit dem beleuchteten Funk-Codetaster können bis zu 3 Torantriebe per Impuls drahtlos gesteuert werden. So ersparen Sie sich das aufwändige Verlegen von Leitungen.
Aufputz- / Unterputz-Schlüsseltaster Mit dem Schlüsseltaster können Sie ihren Garagentor-Antrieb per Schlüssel von außen bedienen. Zwei Versionen in einem Gerät – für Unterputz oder Aufputz.
ilca LS 11 Notentriegelungsschloss NET3 Notwendig für Garagen ohne einen zweiten Zugang. – Bohrung Ø 13mm – Seillänge 1,5m
Empfänger RERI1 / RERE1 Dieser 1-Kanal-Empfänger ermöglicht die Bedienung eines Garagentor-Antriebs mit einhundert weiteren Handsendern (-tasten). Speicherplätze: 100 Frequenz: 433MHz (Rolling Code) Betriebsspannung: 24V AC / DC oder 230 / 240V AC Relais-Ausgang: Ein / Aus
Einweg-Lichtschranke EL101 Für den Einsatz im Innenbereich als zusätzliche Sicherheitseinrichtung. Inklusive 2× 10m Anschlussleitung (2-adrig) und Befestigungsmaterial.
Verlängerungs-Set für Führungsschiene FS3 TR10L006-C RE / 11.2013 5 DEUTSCH1 Zu dieser Anleitung ................................................. 7
1.4 Hinweise zum Bildteil ................................................ 7
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung .......................... 8
2.2 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung ................. 8
2.3 Qualifikation des Monteurs ....................................... 8
2.4 Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung,
Reparatur und Demontage der Toranlage ................ 8
2.5 Sicherheitshinweise zur Montage ............................. 8
2.6 Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme
und zum Betrieb ....................................................... 9
2.7 Sicherheitshinweise
zum Gebrauch des Handsenders ............................. 9
2.8 Geprüfte Sicherheitseinrichtungen ........................... 9
3.4 Vorbereitung am Schwingtor .................................. 10
4 Inbetriebnahme / Anschluss von Zusatzkomponenten ............................................. 11
4.3 Zusatzkomponenten / Zubehör anschließen ........... 12
5.2 Integrierter Funk-Empfänger ................................... 13
5.5 Löschen aller Speicherplätze .................................. 14
Inhaltsverzeichnis Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokuments, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmuster- eintragung vorbehalten. Änderungen vorbehalten. 6 Betrieb.................................................................... 14
6.1 Benutzer einweisen ................................................. 14
6.4 Verhalten bei einem Spannungsausfall ................... 15
6.5 Verhalten nach einem Spannungsausfall ................ 15
7 Prüfung und Wartung ........................................... 15
7.1 Spannung des Zahngurtes prüfen .......................... 15
7.2 Sicherheitsrücklauf / Reversieren prüfen ................. 16
7.3 Lampenwechsel ...................................................... 16
8 Anzeigen von Betriebszuständen, Fehlern und Warnmeldungen ............................... 16
8.1 Meldungen der Antriebsbeleuchtung ..................... 16
8.2 Anzeige von Fehler- / Warnmeldungen ................... 16
TR10L006-C RE / 11.2013 DEUTSCHSehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir freuen uns, dass Sie sich für ein Qualitätsprodukt aus unserem Hause entschieden haben. 1 Zu dieser Anleitung Diese Anleitung ist eine Originalbetriebsanleitung im Sinne der EG-Richtlinie2006/42/EG. Lesen Sie die Anleitung sorgfältig und vollständig durch, sie enthält wichtige Informationen zum Produkt. Beachten Sie die Hinweise und befolgen Sie insbesondere die Sicherheits- und Warnhinweise. Bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf!
1.1 Mitgeltende Unterlagen
Für die sichere Nutzung und Wartung der Toranlage müssen folgende Unterlagen zur Verfügung stehen:
- beigefügtes Prüfbuch
- die Anleitung vom Garagentor
1.2 Verwendete Warnhinweise
Das allgemeine Warnsymbol kennzeichnet eine Gefahr, die zu Verletzungen oder zum Tod führen kann. Im Textteil wird das allgemeine Warnsymbol in Verbindung mit den nachfolgend beschriebenen Warnstufen verwendet. Im Bildteil verweist eine zusätzlich Angabe auf die Erläuterungen im Textteil. GEFAHR Kennzeichnet eine Gefahr, die unmittelbar zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt. WARNUNG Kennzeichnet eine Gefahr, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann. VORSICHT Kennzeichnet eine Gefahr, die zu leichten oder mittleren Verletzungen führen kann. ACHTUNG Kennzeichnet eine Gefahr, die zur Beschädigung oder Zerstörung des Produkts führen kann.
1.3 Verwendete Definitionen
DIL-Schalter Unter der seitlichen Klappe der Antriebshaube befindliche Schalter zum aktivieren von Funktionen des Antriebs. Impulsfolgesteuerung Bei jeder Tastenbetätigung wird das Tor entgegen der letzten Fahrtrichtung gestartet, oder eine Torfahrt wird gestoppt. Lernfahrten Torfahrten, bei denen der Verfahrweg, sowie auch die Kräfte, die für das Verfahren des Tores notwendig sind, eingelernt werden. Normal-Betrieb Torfahrt mit den eingelernten Strecken und Kräften. Referenzfahrt Torfahrt in Richtung Endlage Tor-Auf, um die Grundstellung festzulegen. Reversierfahrt / Sicherheitsrücklauf Verfahren des Tores in Gegenrichtung beim Ansprechen der Sicherheitseinrichtung oder Kraftbegrenzung. Verfahrweg Die Strecke, die das Tor zum Verfahren von der Endlage Tor-Auf bis Endlage Tor-Zu zurücklegt.
1.4 Hinweise zum Bildteil
Im Bildteil wird die Antriebsmontage an einem Sectionaltor dargestellt. Abweichende Montageschritte am Schwingtor werden zusätzlich gezeigt. Zur Kennzeichnung werden der Bildnummerierung folgende Buchstaben zugeordnet: (a) = Sectionaltor (b) = Schwingtor Alle Maßangaben im Bildteil sind in[mm].
1.5 Verwendete Symbole
Siehe Textteil Im Beispiel bedeutet 2.2: siehe Textteil, Kapitel2.2 Wichtiger Hinweis zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden Starker Kraftaufwand Geringer Kraftaufwand Leichtgängigkeit beachten TR10L006-C RE / 11.2013 7 DEUTSCHSchutzhandschuhe verwenden Hörbares Einrasten Werkseinstellung der DIL-Schalter. 2 Sicherheitshinweise
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Garagentor-Antrieb ist ausschließlich für den Impuls- betrieb von federausgeglichenen Sectional- und Schwing- toren im privaten / nichtgewerblichen Bereich vorgesehen. Beachten Sie die Herstellerangaben betreffend der Kombination Tor und Antrieb. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DINEN13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden. Toranlagen, die sich im öffentlichen Bereich befinden und nur über eine Schutzeinrichtung, z.B. Kraftbegrenzung verfügen, dürfen nur unter Aufsicht betrieben werden. Der Garagentor-Antrieb ist für den Betrieb in trockenen Räumen konstruiert.
2.2 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Ein Dauerbetrieb und der Einsatz im gewerblichen Bereich ist nicht zulässig. Der Antrieb darf nicht bei Toren ohne Absturzsicherung verwendet werden.
2.3 Qualifikation des Monteurs
Nur die korrekte Montage und Wartung durch einen kompetenten / sachkundigen Betrieb oder eine kompetente / sachkundige Person in Übereinstimmung mit den Anleitungen kann die sichere und vorgesehene Funktionsweise einer Montage sicherstellen. Eine sachkundige Person ist gemäß EN12635 eine Person, die über eine geeignete Ausbildung, qualifiziertes Wissen und praktische Erfahrung verfügt, um eine Toranlage richtig und sicher zu montieren, zu prüfen und zu warten.
2.4 Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung,
Reparatur und Demontage der Toranlage GEFAHR Ausgleichsfedern stehen unter hoher Spannung
Siehe Warnhinweis Kapitel3.1 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt
Siehe Warnhinweis Kapitel 7 Die Montage, Wartung, Reparatur und Demontage der Tor- anlage und des Garagentor-Antriebs muss durch Sachkundige ausgeführt werden.
Bei Versagen des Garagentor-Antriebs unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur beauftragen.
2.5 Sicherheitshinweise zur Montage
Der Sachkundige muss darauf achten, dass bei der Durch- führung der Montagearbeiten die geltenden Vorschriften zur Arbeitssicherheit sowie die Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten befolgt werden. Hierbei sind die nationalen Richtlinien zu beachten. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DINEN13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden. Die Garagendecke muss so ausgelegt sein, dass eine sichere Befestigung des Antriebs gewährleistet ist. Bei zu hohen oder zu leichten Decken muss der Antrieb an zusätzlichen Streben befestigt werden. GEFAHR Netzspannung
Siehe Warnhinweis Kapitel4 WARNUNG Nicht geeignete Befestigungsmaterialien
Siehe Warnhinweis Kapitel3.5.2 Lebensgefahr durch Handseil
Siehe Warnhinweis Kapitel3.3 Verletzungsgefahr durch ungewollte Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel3.7 VORSICHT Quetschgefahr bei Führungsschienenmontage!
Siehe Warnhinweis Kapitel3.5
TR10L006-C RE / 11.2013 DEUTSCH2.6 Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme und zum Betrieb WARNUNG Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel4 und 6 Verletzungsgefahr bei schnell zulaufendem Tor
Siehe Warnhinweis Kapitel6.2.1 VORSICHT Quetschgefahr in der Führungsschiene
Siehe Warnhinweis Kapitel4 und 6 Verletzungsgefahr durch Seilglocke
Siehe Warnhinweis Kapitel4 und 6 Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
Siehe Warnhinweis Kapitel6 und 7.3
2.7 Sicherheitshinweise zum Gebrauch des
Handsenders WARNUNG Verletzungsgefahr bei ungewollter Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel5 VORSICHT Verletzungsgefahr bei unbeabsichtigter Torfahrt
Siehe Warnhinweis Kapitel5
2.8 Geprüfte Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitsrelevante Funktionen bzw. Komponenten der Steuerung, wie die Kraftbegrenzung, externe Lichtschranken und Schließkantensicherung, sofern vorhanden, wurden entsprechend Kategorie2, PL„c“ der ENISO13849-1:2008 konstruiert und geprüft. WARNUNG Verletzungsgefahr durch nicht funktionierende Sicherheitseinrichtungen
Siehe Warnhinweis Kapitel 4.2 3 Montage
3.1 Tor / Toranlage überprüfen
GEFAHR Ausgleichsfedern stehen unter hoher Spannung Das Nachstellen oder Lösen der Ausgleichsfedern kann ernsthafte Verletzungen verursachen!
Lassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Arbeiten an den Ausgleichsfedern des Tores und falls erforderlich, Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch einen Sachkundigen ausführen!
Versuchen Sie niemals, die Ausgleichsfedern für den Gewichtsausgleich des Tores oder deren Halterungen selbst auszuwechseln, nachzustellen, zu reparieren oder zu versetzen.
Kontrollieren Sie außerdem die gesamte Toranlage (Gelenke, Lager des Tores, Seile, Federn und Befestigungsteile) auf Verschleiß und eventuelle Beschädigungen.
Überprüfen Sie auf vorhandenen Rost, Korrosion und Risse. Fehler in der Toranlage oder falsch ausgerichtete Tore können zu schweren Verletzungen führen!
Benutzen Sie die Toranlage nicht, wenn Reparatur- oder Einstellarbeiten durchgeführt werden müssen! Die Konstruktion des Antriebs ist nicht für den Betrieb schwergängiger Tore ausgelegt, das heißt Tore, die nicht mehr oder nur schwer von Hand geöffnet oder geschlossen werden können. Das Tor muss sich mechanisch in einem fehlerfreien Zustand befinden, so dass es auch von Hand leicht zu bedienen ist (EN12604).
Heben Sie das Tor ca. einen Meter an und lassen es los. Das Tor sollte in dieser Stellung stehen bleiben und sich weder nach unten noch nach oben bewegen. Bewegt sich das Tor doch in eine der beiden Richtungen, so besteht die Gefahr, dass die Ausgleichsfedern / Gewichte nicht richtig eingestellt oder defekt sind. In diesem Fall ist mit einer erhöhten Abnutzung und Fehlfunktionen der Toranlage zu rechnen.
Prüfen Sie, ob sich das Tor richtig öffnen und schließen lässt.
Setzen Sie die mechanischen Verriegelungen des Tores, die nicht für eine Betätigung mit einem Garagentor- Antrieb benötigt werden, außer Betrieb. Hierzu zählen insbesondere die Verriegelungsmechanismen des Torschlosses (siehe Kapitel3.3.1 und Kapitel3.4.1).
Wechseln Sie jetzt zum Bildteil und beachten Sie den entsrechenden Textteil, wenn Sie durch das Symbol für den Textverweis darauf hingewiesen werden.
3.2 Benötigter Freiraum
Siehe Bild1.1a / 1.2b Der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt beim Torlauf und der Decke muss mindestens 30mm betragen. Bei einem geringeren Freiraum kann, sofern genügend Platz vorhanden ist, der Antrieb auch hinter dem geöffneten Tor montiert werden. In diesen Fällen muss ein verlängerter Tormitnehmer eingesetzt werden, welcher separat zu bestellen ist (siehe Zubehör für den Gararagentor-Antrieb / C1). TR10L006-C RE / 11.2013 9 DEUTSCHDer Gararagentor-Antrieb kann max.50 cm außermittig angeordnet werden. Die notwendige Steckdose zum elektrischen Anschluss sollte ca.50cm neben dem Antriebskopf montiert werden (hierzu Kapitel4 Netzspannung beachten).
Überprüfen Sie diese Maße!
3.3 Vorbereitung am Sectionaltor
WARNUNG Lebensgefahr durch Handseil Ein mitlaufendes Handseil kann zur Strangulierung führen.
Entfernen Sie bei der Antriebsmontage das Handseil (siehe Bild1.2a).
Demontieren Sie die komplette mechanische Torverriegelung am Sectionaltor.
3.3.2 Außermittiges Verstärkungsprofil am
Montieren Sie bei einem außermittigen Verstärkungsprofil am Sectionaltor den Mitnehmerwinkel am nächstgelegenen Verstärkungsprofil rechts oder links.
3.3.3 Mittiger Torverschluss am Sectionaltor
Bringen Sie bei Sectionaltoren mit einem mittigen Torverschluss das Sturzgelenk und den Mitnehmerwinkel max.50cm außermittig an.
3.4 Vorbereitung am Schwingtor
3.4.1 Torverriegelung am Schwingtor
Siehe Bild1.3b / 1.4b / 1.5b
Setzen Sie die mechanischen Torverriegelungen am Schwingtor außer Betrieb.
Stellen Sie bei den nicht aufgeführten Tormodellen die Schnäpper bauseits fest.
3.4.2 Schwingtore mit einem kunstschmiedeeisernen
Bringen Sie, abweichend vom Bildteil, bei Schwingtoren mit einem kunstschmiedeeisernen Torgriff die Sturz- Deckenkonsole und den Mitnehmerwinkel max.50cm außermittig an.
3.4.3 Schwingtore mit Holzfüllung
Siehe Bild1.7b Bei N80-Toren mit Holzfüllung sind die unteren Löcher des Sturzgelenks zur Montage zu verwenden.
3.5 Führungsschiene montieren
VORSICHT Quetschgefahr bei Führungsschienenmontage! Bei der Montage der Führungsschiene besteht Gefahr, dass Finger gequetscht werden.
Achten Sie darauf, dass Sie mit den Fingern nicht zwischen die Profil-Enden geraten.
Verwenden Sie zur Montage der Führungsschiene die der Schiene beigelegte Montageanleitung.
Bevor Sie das letzte Schienenelement zusammensetzen, legen Sie die Schiene vor eine stabile Fläche (z.B. eine Mauer), die als Gegenhalter dient.
Prüfen Sie, ob sich der Zahngurt mittig auf der Umlenkrolle befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, schieben sie den Zahngurt mit Hilfe eines stumpfen Gegenstandes (z.B. der stumpfen Seite eines Werkzeugschlüssels) in die Mitte.
Prüfen Sie den Zahngurt auf seine Spannung und stellen diese falls erforderlich nach (siehe Bild17 und Kapitel7.1).
3.5.1 Leichtgängigkeit des Führungsschlittens
1. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Schienenelemente
zueinander fluchten, so dass an den Profil-Enden glatte Übergänge vorhanden sind!
2. Prüfen Sie, ob sich der Führungsschlitten in der
Führungsschiene leicht bewegen lässt. Schieben Sie dazu den Führungsschlitten einmal durch die Schiene vor und zurück. Diesen Vorgang bei Bedarf wiederholen.
3.5.2 Führungsschiene einbauen
Siehe Bild2.2 – 2.5 WARNUNG Nicht geeignete Befestigungsmaterialien Die Verwendung nicht geeigneter Befestigungsmaterialien kann dazu führen, dass der Antrieb nicht sicher befestigt ist und sich lösen kann.
Die mitgelieferten Montagematerialien müssen auf Ihre Eignung für den vorgesehenen Montageort vom Einbauer überprüft werden.
Verwenden Sie das mitgelieferte Befestigungsmaterial (Dübel) nur für Beton ≥B15 (sieheBilder1.6a / 1.8b / 2.5). ACHTUNG Beschädigung durch Schmutz Bohrstaub und Späne können zu Funktionsstörungen führen.
Decken Sie bei Bohrarbeiten den Antrieb ab.
Bevor die Führungsschiene am Sturz bzw. unter der Decke montiert wird, schieben Sie den Führungsschlitten ca. 20 cm in Richtung Schienenmitte. Zu einem späteren Zeitpunkt ist das nicht mehr möglich!
Siehe Bild3.1a / 3.1b – 5.2
1. Montieren Sie den Tormitnehmer.
2. Setzen Sie den Endanschlag für die Endlage Tor-Auf
zwischen dem Führungsschlitten und dem Antrieb lose in die Führungsschiene ein und schieben das Tor per Hand in die Endlage Tor-Auf. Der Endanschlag wird dadurch in die richtige Position geschoben.
3. Fixieren Sie den Endanschlag für die Endlage Tor-Auf.
4. Setzen Sie den Endanschlag für die Endlage Tor-Zu
zwischen dem Führungsschlitten und der Sturz- Deckenkonsole lose in die Führungsschiene ein und schieben das Tor per Hand in die Endlage Tor-Zu. Der Endanschlag wird dadurch in die richtige Position geschoben.
5. Fixieren Sie den Endanschlag für die Endlage Tor-Zu.
HINWEIS: Wenn sich das Tor per Hand nicht einfach in die gewünschte Endlage Tor-Auf bzw. Tor-Zu schieben lässt, ist die Tormechanik für den Betrieb mit dem Garagentor-Antrieb zu schwergängig und muss überprüft werden (siehe Kapitel3.1)!
3.7 Garagentor-Antrieb montieren
Siehe Bild6 WARNUNG Verletzungsgefahr durch ungewollte Torbewegung Bei einer falschen Montage oder Handhabung des Antriebs können ungewollte Torbewegungen ausgelöst und dabei Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.
Befolgen Sie alle Anweisungen, die in dieser Anleitung enthalten sind. Bei falsch angebrachten Steuerungsgeräten (wie z.B. Taster) können ungewollt Torbewegungen ausgelöst und dabei Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.
Bringen Sie Steuergeräte in einer Höhe von mindestens 1,5m an (außer Reichweite von Kindern).
Montieren Sie festinstallierte Steuerungsgeräte (wie z.B. Taster) in Sichtweite des Tores, aber entfernt von sich bewegenden Teilen.
Für Garagen ohne einen zweiten Zugang ist eine Notent- riegelung zur mechanischen Entriegelung erforderlich, die ein mögliches Aussperren im Fall eines Netzspannungsausfalls verhindert; diese muss separat bestellt werden (siehe Zubehör für den Garagentor-Antrieb C8).
Überprüfen Sie die Notentriegelung monatlich auf ihre Funktionsfähigkeit.
Befestigen Sie das Warnschild gegen Einklemmen dauerhaft an einer auffälligen, gereinigten und entfetteten Stelle, zum Beispiel in der Nähe der festinstallierten Taster zum Verfahren des Antriebs. 4 Inbetriebnahme / Anschluss von Zusatzkomponenten GEFAHR Netzspannung Bei Kontakt mit der Netzspannung besteht die Gefahr eines tödlichen Stromschlags. Beachten Sie daher unbedingt folgende Hinweise:
Elektroanschlüsse dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230 / 240VAC, 50 / 60Hz).
Bei Beschädigung der Netzanschlussleitung muss diese durch eine Elektrofachkraft ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Antrieb den Netzstecker. WARNUNG Verletzungsgefahr bei Torbewegung Im Bereich des Tores kann es bei fahrendem Tor zu Verletzungen oder Beschädigungen kommen.
Stellen Sie sicher, dass keine Kinder an der Toranlage spielen.
Stellen Sie sicher, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden.
Verfügt die Toranlage nur über eine Sicherheitseinrichtung, dann betreiben Sie den Garagentor- Antrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können.
Überwachen Sie den Torlauf, bis das Tor die Endlage erreicht hat.
Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor zum Stillstand gekommen ist!
Bleiben Sie niemals unter dem geöffneten Tor stehen VORSICHT Quetschgefahr in der Führungsschiene Das Greifen in die Führungsschiene während der Torfahrt kann zu Quetschungen führen.
Greifen Sie während der Torfahrt nicht in die Führungsschiene VORSICHT Verletzungsgefahr durch Seilglocke Wenn Sie sich an die Seilglocke hängen, können Sie abstürzen und sich verletzen. Der Antrieb kann abreißen und darunter befindliche Personen verletzen, Gegenstände beschädigen oder selbst zerstört werden.
Hängen Sie sich nicht mit dem Körpergewicht an die Seilglocke. TR10L006-C RE / 11.2013 11 DEUTSCH4.1 Anzeige- und Bedienelemente Taster T • Einlernen des Antriebs (Verfahrweg und benötigte Kräfte)
- Impulstaster im Normal-Betrieb Taster P • Einlernen der Handsender
- Löschen der angemeldeten Handsender LED rot • Anzeige von Betriebszuständen
- Anzeige von Fehlermeldungen Antriebs- beleuchtung
- Anzeige von Betriebszuständen
- Garagenbeleuchtung DIL-Schalter • Aktivieren von Funktionen des Antriebs
4.2 Antrieb einlernen
Siehe Bild8 – 9 Beim Einlernen werden torspezifischen Daten, unter anderem der Verfahrweg und die während der Auf- bzw. Zufahrt benötigten Kräfte eingelernt und spannungsausfallsicher gespeichert. Diese Daten sind nur für dieses Tor gültig HINWEIS: Beim Einlernen ist eine eventuell angeschlossene Lichtschranke nicht aktiv.
1. Drücken Sie den grünen Knopf am Führungsschlitten.
2. Verfahren Sie das Tor per Hand, bis der Führungsschlitten
in das Gurtschloss einrastet.
3. Stecken Sie den Netzstecker ein.
Die Antriebsbeleuchtung blinkt zweimal.
4. Drücken Sie den TasterT in der Antriebshaube, um die
Lernfahrten zu starten. – Das Tor fährt auf und stoppt kurz in der Endlage Tor-Auf. Die Antriebsbeleuchtung blinkt. – Das Tor fährt automatisch Zu - Auf - Zu - Auf, dabei werden der Verfahrweg und die benötigten Kräfte eingelernt. Die Antriebsbeleuchtung blinkt. – In der Endlage Tor-Auf bleibt das Tor stehen. Die Antriebsbeleuchtung leuchtet nun kontinuierlich und erlischt nach ca.2Minuten. Der Antrieb ist betriebsbereit eingelernt.
5. Kontrollieren Sie, ob das Tor die Positionen Tor-Zu und
Tor-Auf auch ganz erreicht. Falls nicht, versetzten Sie den entsprechenden Endanschlag, danach löschen Sie die vorhandenen Tordaten (siehe Kapitel9) und lernen den Antrieb neu ein. WARNUNG Verletzungsgefahr durch nicht funktionierende Sicherheitseinrichtungen Durch nicht funktionierende Sicherheitseinrichtungen kann es im Fehlerfall zu Verletzungen kommen.
Nach den Lernfahrten muss der Inbetriebnehmer die Funktion(en) der Sicherheitseinrichtung(en) überprüfen. Erst im Anschluss daran ist die Anlage betriebsbereit.
4.3 Zusatzkomponenten / Zubehör anschließen
ACHTUNG Fremdspannung an den Anschlussklemmen Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung führt zu einer Zerstörung der Elektronik.
Legen Sie an den Anschlussklemmen der Steuerung keine Netzspannung (230 / 240VAC) an. Die Klemmen, an die die Zusatzkomponenten wie potenzial- freie Innentaster, Schlüsseltaster oder Lichtschranken angeschlossen werden, führen nur eine ungefährliche Nieder- spannung von ca.24VDC. Um Störungen zu vermeiden:
Verlegen Sie die Steuerleitungen des Antriebs (24VDC) in einem getrennten Installationssystem zu anderen Versorgungsleitungen (230 / 240 V AC).
4.3.1 Elektrischer Anschluss / Anschlussklemmen
Nehmen Sie die seitliche Klappe in der Antriebshaube ab, um die Anschlussklemmen für die Zusatzkomponenten zu erreichen HINWEIS: Alle Anschlussklemmen sind mehrfach belegbar, jedoch max.1×1,5mm
(siehe Bild11). Das gesamte Zubehör darf den Antrieb mit max. 250 mA belasten.
Siehe das Beispiel Innentaster im Bild12 Ein oder mehrere Taster mit Schließerkontakten (potenzialfrei), können parallel angeschlossen werden.
4.3.3 2-Draht-Lichtschranke*
HINWEIS: Beachten Sie bei der Montage die Anleitung der Lichtschranke.
Schließen Sie Lichtschranken wie im Bild13 gezeigt an. Nach dem Auslösen der Lichtschranke stoppt der Antrieb und es erfolgt nach einer kurzen Pause ein Sicherheitsrücklauf des Tores in die Endlage Tor-Auf.
4.4 DIL-Schalter-Funktionen
Siehe Bild10 Einige Funktionen des Antriebs werden mittels DIL-Schalter programmiert. Vor der ersten Inbetriebnahme befinden sich die DIL-Schalter in der Werkseinstellung, d.h. die Schalter stehen auf OFF. HINWEIS: Ändern Sie die Stellung der DIL-Schalter nur, wenn der Antrieb ruht und kein Funk programmiert wird. Stellen Sie entsprechend der nationalen Vorschriften, den gewünschten Sicherheitseinrichtungen und den örtlichen Gegebenheiten die DIL-Schalter ein, wie nachfolgend beschrieben.
- Zubehör, ist nicht in der Standard-Ausstattung enthalten!
TR10L006-C RE / 11.2013 DEUTSCH4.4.1 DIL-Schalter A: 2-Draht-Lichtschranke aktivieren
Siehe Bild13 Wird der Lichtweg beim Schließen unterbrochen, stoppt der Antrieb sofort und verfährt nach einer kurzen Pause bis in die Endlage Tor-Auf. ON 2-Draht-Lichtschranke OFF Keine Sicherheitseinrichtung (Auslieferungszustand)
4.4.2 DIL-SchalterB: ohne Funktion
5 Funk WARNUNG Verletzungsgefahr bei ungewollter Torbewegung Ein Tastendruck am Handsender kann zu ungewollten Torbewegungen führen und Personen verletzen.
Stellen Sie sicher, dass Handsender nicht in Kinderhände gelangen und nur von Personen benutzt werden, die in die Funktionsweise der ferngesteuerten Toranlage eingewiesen sind!
Sie müssen den Handsender generell mit Sichtkontakt zum Tor bedienen, wenn dieses nur über eine Sicherheitseinrichtung verfügt!
Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor zum Stillstand gekommen ist!
Bleiben Sie niemals unter dem geöffneten Tor stehen!
Beachten Sie, dass am Handsender versehentlich eine Taste betätigt werden kann (z.B. in der Hosen- / Handtasche) und es hierbei zu einer ungewollten Torfahrt kommen kann. VORSICHT Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahrt Während des Lernvorgangs am Funk-System kann es zu ungewollten Torfahrten kommen.
Achten Sie darauf, dass sich beim Einlernen des Funk- Systems keine Personen oder Gegenstände im Bewegungsbereich des Tores befinden. ACHTUNG Beeinträchtigung der Funktion durch Umwelteinflüsse Bei Nichtbeachtung kann die Funktion beeinträchtigt werden! Schützen Sie den Handsender vor folgenden Einflüssen:
- direkter Sonneneinstrahlung (zul. Umgebungstemperatur: – 20 °C bis + 60 °C)
- Ist kein separater Zugang zur Garage vorhanden, führen Sie jedes Einlernen, Ändern oder Erweitern des Funk- Systems innerhalb der Garage durch.
- Führen Sie nach dem Einlernen oder Erweitern des Funk- Systems eine Funktionsprüfung durch.
- Verwenden Sie für die Erweiterung des Funk-Systems ausschließlich Originalteile.
5.1 Handsender RSC 2
Der Handsender arbeitet mit einem Rolling Code, der sich bei jedem Sendevorgang ändert. Daher muss er an jedem Empfänger, der angesteuert werden soll, mit der gewünschten Handsendertaste eingelernt werden (siehe Kapitel5.3 oder die Anleitung des Empfängers).
Siehe Bild14 1 LED 2 Handsendertasten 3 Batterie
5.1.2 Batterie einlegen / wechseln
Verwenden Sie ausschließlich den Batterie-Typ C2025, 3VLi, und achten Sie auf die richtige Polarität.
5.1.3 LED-Signale des Handsenders
- Die LED leuchtet auf: Der Handsender sendet einen Funkcode.
- Die LED blinkt: Der Handsender sendet zwar noch, die Batterie ist jedoch so entladen, dass sie kurzfristig ausgetauscht werden sollte.
- Die LED zeigt keine Reaktion: Der Handsender funktioniert nicht. – Prüfen Sie, ob die Batterie richtig herum eingesetzt ist. – Tauschen Sie die Batterie gegen eine neuwertige aus.
5.1.4 Auszug aus der EG-Herstellererklärung
Die Übereinstimmung des oben genannten Produkts mit den Vorschriften der Richtlinien gem. Artikel 3 der R&TTE- Richtlinien 1999/5/EG wurde nachgewiesen durch die Einhaltung folgender Normen:
- EN 60950-1 Die Original-Konformitätserklärung kann beim Hersteller angefordert werden.
5.2 Integrierter Funk-Empfänger
Der Garagentor-Antrieb ist mit einem integrierten Funk- Empfänger ausgestattet. Es können max.6 verschiedene Handsendertasten eingelernt werden. Werden mehr Hand- sendertasten eingelernt, wird die als Erstes eingelernte ohne Vorwarnung gelöscht. Im Auslieferungszustand sind alle Speicherplätze leer. Das Einlernen und Löschen ist nur möglich, wenn der Antrieb ruht.
5.3 Einlernen von Handsendern
1. Drücken Sie kurz den TasterP in der Antriebshaube.
Die rote LED beginnt zu blinken und signalisiert Einlernbereitschaft.
2. Drücken Sie die gewünschte Handsendertaste so lange,
bis die LED schnell blinkt. TR10L006-C RE / 11.2013 13 DEUTSCH3. Lassen Sie die Handsendertaste los und drücken sie innerhalb von 15Sekunden erneut, bis die LED sehr schnell blinkt.
4. Lassen Sie die Handsendertaste los.
Die rote LED leuchtet konstant und die Handsendertaste ist betriebsbereit eingelernt.
Zum Betrieb des Garagentor-Antriebs mit Funk muss mindestens eine Handsendertaste an dem Funk-Empfänger eingelernt sein. Bei der Funkübertragung sollte der Abstand zwischen Handsender und Empfänger mindestens 1m betragen.
5.5 Löschen aller Speicherplätze
Siehe Bild16 Es besteht keine Möglichkeit einzelne Speicherplätze zu löschen. Folgender Schritt löscht alle Speicherplätze an dem integrierten Empfänger (Auslieferzustand).
1. Drücken Sie den TasterP in der Antriebshaube und
halten ihn gedrückt. Die rote LED blinkt erst langsam und wechselt in einen schnelleren Rhythmus.
2. Lassen Sie den TasterP los.
Alle Speicherplätze sind nun gelöscht. Die rote LED leuchtet konstant. HINWEIS: Wird innerhalb von 4Sekunden der TasterP losgelassen, wird der Löschvorgang abgebrochen. 6 Betrieb WARNUNG Verletzungsgefahr bei Torbewegung Im Bereich des Tores kann es bei fahrendem Tor zu Verletzungen oder Beschädigungen kommen.
Stellen Sie sicher, dass keine Kinder an der Toranlage spielen.
Stellen Sie sicher, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden.
Verfügt die Toranlage nur über eine Sicherheitseinrichtung, dann betreiben Sie den Garagentor- Antrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können.
Überwachen Sie den Torlauf, bis das Tor die Endlage erreicht hat.
Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor zum Stillstand gekommen ist!
Bleiben Sie niemals unter dem geöffneten Tor stehen VORSICHT Quetschgefahr in der Führungsschiene Das Greifen in die Führungsschiene während der Torfahrt kann zu Quetschungen führen.
Greifen Sie während der Torfahrt nicht in die Führungsschiene VORSICHT Verletzungsgefahr durch Seilglocke Wenn Sie sich an die Seilglocke hängen, können Sie abstürzen und sich verletzen. Der Antrieb kann abreißen und darunter befindliche Personen verletzen, Gegenstände beschädigen oder selbst zerstört werden.
Hängen Sie sich nicht mit dem Körpergewicht an die Seilglocke. VORSICHT Verletzungsgefahr durch heiße Lampe Das Anfassen der Lampe während oder direkt nach dem Betrieb kann zu Verbrennungen führen.
Fassen Sie die Lampe nicht an, wenn diese eingeschaltet ist bzw. unmittelbar nachdem diese eingeschaltet war. ACHTUNG Beschädigung durch Seil der mechanischen Entriegelung Sollte das Seil der mechanischen Entriegelung an einem Dachträgersystem oder sonstigen Vorsprüngen des Fahrzeuges oder des Tores hängen bleiben, so kann dies zu Beschädigungen führen.
Achten Sie darauf, dass das Seil nicht hängen bleiben kann. HINWEIS: Führen Sie die ersten Funktionsprüfungen sowie das in Betrieb nehmen oder Erweitern des Funk-Systems grundsätzlich im Inneren der Garage durch.
6.1 Benutzer einweisen
Weisen Sie alle Personen, die die Toranlage benutzen, in die ordnungsgemäße und sichere Bedienung des Garagentor-Antriebs ein.
Demonstrieren und testen Sie die mechanische Entriegelung sowie den Sicherheitsrücklauf.
TR10L006-C RE / 11.2013 DEUTSCH6.2 Funktionsprüfungen
6.2.1 Mechanische Entriegelung durch Seilglocke
WARNUNG Verletzungsgefahr bei schnell zulaufendem Tor Wird die Seilglocke bei geöffnetem Tor betätigt besteht die Gefahr, dass das Tor bei schwachen, gebrochenen oder defekten Federn oder wegen mangelhaftem Gewichtsausgleich schnell zulaufen kann.
Betätigen Sie die Seilglocke nur bei geschlossenem Tor!
Ziehen Sie bei geschlossenem Tor die Seilglocke. Das Tor ist nun entriegelt und sollte sich von Hand leicht öffnen und schließen lassen.
6.2.2 Mechanische Entriegelung durch
Notentriegelungsschloss (Nur bei Garagen ohne einen zweiten Zugang)
Betätigen Sie bei geschlossenem Tor das Notentriegelungsschloss. Das Tor ist nun entriegelt und sollte sich von Hand leicht öffnen und schließen lassen.
6.2.3 Sicherheitsrücklauf
Um den Sicherheitsrücklauf zu prüfen:
1. Halten Sie das Tor während es
zufährt mit beiden Händen an. Die Toranlage muss anhalten und den Sicherheitsrücklauf einleiten.
2. Halten Sie das Tor während es
auffährt mit beiden Händen an. Die Toranlage muss abschalten.
3. Platzieren Sie in der Tormitte einen
50mm hohen Prüfkörper und fahren das Tor zu. Die Toranlage muss anhalten und den Sicherheitsrücklauf einleiten, sobald das Tor den Prüfkörper erreicht.
Beauftragen Sie bei Versagen des Sicherheitsrücklaufs unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur.
Der Garagentor-Antrieb arbeitet im Normal-Betrieb ausschließlich entsprechend der Impulsfolgesteuerung, wobei es unerheblich ist, ob ein externer Taster, eine Handsendertaste oder der TasterT in der Antriebshaube betätigt wurde:
1. Impuls: Das Tor fährt in die Richtung einer Endlage.
2. Impuls: Das Tor stoppt.
3. Impuls: Das Tor fährt in die Gegenrichtung.
4. Impuls: Das Tor stoppt.
5. Impuls: Das Tor fährt in die Richtung der beim
1.Impuls gewählten Endlage. usw. Die Antriebsbeleuchtung leuchtet während einer Torfahrt und erlischt nach ca.2Minuten.
6.4 Verhalten bei einem Spannungsausfall
Um das Garagentor während eines Spannungsausfalls von Hand öffnen oder schließen zu können, muss der Führungsschlitten entkuppelt werden.
Siehe Kapitel 6.2.1 bzw. 6.2.2
6.5 Verhalten nach einem Spannungsausfall
Nach Spannungsrückkehr muss der Führungsschlitten wieder in das Gurtschloss eingekuppelt werden:
1. Verfahren Sie das Gurtschloss in die Nähe des
2. Drücken Sie den grünen Knopf am Führungsschlitten.
3. Verfahren Sie das Tor per Hand, bis der Führungsschlitten
in das Gurtschloss einkuppelt.
4. Prüfen Sie durch mehrere ununterbrochene Torfahrten,
ob das Tor seine geschlossene Stellung ganz erreicht und ganz öffnet. Der Antrieb ist nun wieder für den Normal-Betrieb bereit. Aus Sicherheitsgründen wird nach einem Stromausfall während einer Torfahrt mit dem ersten Impulsbefehl immer aufgefahren. HINWEIS: Wenn das Verhalten auch nach mehreren ununterbrochenen Torfahrten nicht dem im Schritt 4. beschriebenen entspricht, ist eine neue Lernfahrt erforderlich. Zuvor müssen die vorhandenen Tordaten gelöscht werden (sieheKapitel9und4.2). 7 Prüfung und Wartung Der Garagentor-Antrieb ist wartungsfrei. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir jedoch, die Toranlage nach Herstellerangaben durch einen Sachkundigen prüfen und warten zu lassen. WARNUNG Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt Zu einer unerwarteten Torfahrt kann es kommen, wenn es bei Prüfung und Wartungsarbeiten an der Toranlage zum versehentlichen Wiedereinschalten durch Dritte kommt.
Ziehen Sie bei allen Arbeiten an der Toranlage den Netzstecker und ggf. den Stecker des Not-Akkus.
Sichern Sie die Toranlage gegen unbefugtes Wiedereinschalten. Eine Prüfung oder eine notwendige Reparatur darf nur von einer sachkundigen Person durchgeführt werden. Wenden Sie sich hierzu an Ihren Lieferanten. Eine optische Prüfung kann vom Betreiber durchgeführt werden.
Prüfen Sie alle Sicherheits- und Schutzfunktionen monatlich.
Vorhandene Fehler bzw. Mängel müssen sofort behoben werden.
7.1 Spannung des Zahngurtes prüfen
Prüfen Sie den Zahngurt halbjährlich auf seine Spannung und stellen diese ggf. nach, siehe Bild17. In der Anfahr- und Abbremsphase kann es zu einem kurzzeitigen Heraushängen des Gurtes aus dem Schienenprofil kommen. Dieser Effekt hat jedoch keine technischen Einbußen und wirkt sich auch nicht nachteilig auf die Funktion und Lebensdauer des Antriebs aus. TR10L006-C RE / 11.2013 15 DEUTSCH7.2 Sicherheitsrücklauf / Reversieren prüfen Um den Sicherheitsrücklauf / das Reversieren zu prüfen:
1. Halten Sie das Tor während es
zufährt mit beiden Händen an. Die Toranlage muss anhalten und den Sicherheitsrücklauf einleiten.
2. Halten Sie das Tor während es
auffährt mit beiden Händen an. Die Toranlage muss abschalten.
3. Platzieren Sie in der Tormitte einen
50mm hohen Prüfkörper und fahren das Tor zu. Die Toranlage muss anhalten und den Sicherheitsrücklauf einleiten, sobald das Tor den Prüfkörper erreicht.
Beauftragen Sie bei Versagen des Sicherheitsrücklaufs unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur.
Siehe Bild18 VORSICHT Verletzungsgefahr durch heiße Lampe Das Anfassen der Lampe während oder direkt nach dem Betrieb kann zu Verbrennungen führen.
Fassen Sie die Lampe nicht an, wenn diese eingeschaltet ist bzw. unmittelbar nachdem diese eingeschaltet war. Beim Wechsel der Lampe muss diese kalt und das Tor geschlossen sein. Lampentyp: (je nach Antriebstyp)
- 10W / 24V / B(a) 15s
- 21W / 24V / B(a) 15s Um die Lampe zu wechseln:
1. Ziehen Sie den Netzstecker.
2. Wechseln Sie die Lampe.
3. Stecken Sie den Netzstecker ein.
Die Antriebsbeleuchtung blinkt viermal. 8 Anzeigen von Betriebszuständen, Fehlern und Warnmeldungen
8.1 Meldungen der Antriebsbeleuchtung
Wenn der Netzstecker eingesteckt wird, ohne dass der TasterT gedrückt wird, blinkt die Antriebsbeleuchtung zwei-, drei- oder viermal. Zweimaliges Blinken Es liegen keine Tordaten vor bzw. wurden gelöscht (Auslieferungszustand); es kann sofort eingelernt werden. Dreimaliges Blinken Es liegen gespeicherte Tordaten vor, aber die letzte Tor- position ist nicht genügend bekannt. Die nächste Fahrt ist eine Referenzfahrt Auf. Danach folgen normale Torfahrten. Viermaliges Blinken Es liegen sowohl gespeicherte Tordaten vor als auch die letzte Torposition ist genügend bekannt, so dass sogleich normale Torfahrten folgen können (normales Verhalten nach dem erfolgreichen Einlernen und Stromausfall).
8.2 Anzeige von Fehler- / Warnmeldungen
(rote LED in der Antriebshaube) Mit Hilfe der roten LED können Ursachen für den nicht erwartungsgemäßen Betrieb einfach identifiziert werden. Im Normal-Betrieb leuchtet diese LED kontinuierlich. HINWEIS: Durch das hier beschriebene Verhalten kann ein Kurzschluss in der Anschlussleitung des externen Tasters oder ein Kurzschluss des Tasters selber erkannt werden, wenn sonst ein normaler Betrieb des Garagentor-Antriebs mit dem Funkempfänger oder dem TasterT möglich ist. LED blinkt konstant Ursache Der Antrieb befindet sich in der Urlaubs- funktion, der Funk ist durch einen Innen- taster gesperrt (dieses ist nur ein Hinweis und kein Fehler). Behebung Die Sperrtaste am Innentaster drücken. LED blinkt2 × Ursache Eine angeschlossene Lichtschranke wurde unterbrochen oder betätigt. Gegebenenfalls hat ein Sicherheitsrück- lauf stattgefunden. Behebung Das auslösende Hindernis beseitigen und / oder die Lichtschranke überprüfen und gegebenenfalls auswechseln. Quittierung Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, eine Handsendertaste oder den TasterT. Es erfolgt in Endlage Tor-Auf eine Zufahrt, sonst eine Auffahrt. LED blinkt3 × Ursache Die Kraftbegrenzung Tor-Zu hat angesprochen, der Sicherheitsrücklauf hat stattgefunden. Behebung Das Hindernis beseitigen. Falls der Sicherheitsrücklauf ohne erkennbaren Grund stattgefunden hat, die Tor- mechanik oder die Spannung des Zahngurtes prüfen. Gegebenenfalls die Tordaten löschen (siehe Kapitel9) und neu einlernen (siehe Kapitel4.2) oder die Spannung des Zahngurtes nachstellen (siehe Kapitel7.1). Quittierung Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, eine Handsendertaste oder den TasterT. Es erfolgt eine Auffahrt.
TR10L006-C RE / 11.2013 DEUTSCHLED blinkt5 × Ursache Die Kraftbegrenzung Tor-Auf hat angesprochen. Das Tor hat bei der Tor- Auffahrt angehalten. Behebung Das Hindernis beseitigen. Falls das Anhalten vor der Endlage Tor-Auf ohne erkennbaren Grund stattgefunden hat, die Tormechanik oder die Spannung des Zahngurtes prüfen. Gegebenenfalls die Tordaten löschen (siehe Kapitel9) und neu einlernen (sieheKapitel4.2) oder die Spannung des Zahngurtes nachstellen (sieheKapitel7.1). Quittierung Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, eine Handsendertaste oder den TasterT. Es erfolgt eine Zufahrt. LED blinkt6 × Ursache Antriebsfehler / Störung im Antriebssystem Behebung Gegebenenfalls die Tordaten löschen (siehe Kapitel9) und neu einlernen (sieheKapitel4.2). Falls der Antriebs- fehler wiederholt auftritt, den Antrieb auswechseln. Quittierung Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, eine Handsendertaste oder den TasterT. Es erfolgt eine Auffahrt (Referenzfahrt Tor-Auf). LED blinkt7 × Ursache Der Antrieb ist noch nicht eingelernt (dieses ist nur ein Hinweis und kein Fehler). Behebung / Quittierung Die Lernfahrten durch einen externen Taster, eine Handsendertaste oder den TasterT auslösen. LED blinkt8 × Ursache Der Antrieb benötigt eine Referenzfahrt Tor-Auf (dieses ist nur ein Hinweis und kein Fehler). Behebung / Quittierung Die Referenzfahrt Tor-Auf durch einen externen Taster, eine Handsendertaste oder den TasterT auslösen. Hinweis Dieses ist der normale Zustand nach einem Spannungsausfall, wenn keine Tordaten vorliegen bzw. diese gelöscht sind und / oder die letzte Torposition nicht genügend bekannt ist. 9 Tordaten löschen
Siehe Bild19 Wenn ein erneutes Einlernen erforderlich ist, können die Tordaten wie folgt gelöscht werden:
1. Ziehen Sie den Netzstecker.
2. Drücken Sie den TasterT in der Antriebshaube und
halten ihn gedrückt.
3. Stecken Sie den Netzstecker ein und halten den TasterT
solange gedrückt, bis die Antriebsbeleuchtung einmal blinkt. Das erneute Einlernen kann sofort durchgeführt werden, was durch ein 8-maliges Blinken der roten LED signalisiert wird. HINWEIS: Entnehmen Sie weitere Meldungen der Antriebsbeleuchtung (mehrfaches Blinken beim Einstecken des Netzsteckers) dem Kapitel8.1. 10 Demontage und Entsorgung HINWEIS: Beachten Sie beim Abbau alle geltenden Vorschriften der Arbeitssicherheit. Lassen Sie den Garagentor-Antrieb von einem Sachkundigen nach dieser Anleitung sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge demontieren und fachgerecht entsorgen. Wenden sie sich hierzu an Ihren Lieferanten. 11 Garantiebedingungen Gewährleistung Wir sind von der Gewährleistung und der Produkthaftung befreit, wenn ohne unsere vorherige Zustimmung eigene bauliche Veränderungen vorgenommen oder unsachgemäße Installationen gegen unsere vorgegebenen Montagerichtlinien ausgeführt bzw. veranlasst werden. Weiterhin übernehmen wir keine Verantwortung für den versehentlichen oder unachtsamen Betrieb des Antriebs sowie für die unsachgemäße Wartung des Antriebs und des Zubehörs sowie für die unsachgemäße Wartung des Tores und dessen Gewichtsausgleich. Batterien und Glühlampen sind ebenfalls von den Gewährleistungsansprüchen ausgenommen. Dauer der Garantie Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung des Händlers aus dem Kaufvertrag leisten wir folgende Garantie ab Kaufdatum:
- 5 Jahre (je nach Antriebstyp)
- 2 Jahre auf Funk und Zubehör Durch die Inanspruchnahme der Garantie verlängert sich die Garantiezeit nicht. Für Ersatzlieferungen und Nachbesserungsarbeiten beträgt die Garantiefrist sechs Monate, mindestens aber die laufende Garantiefrist. Voraussetzungen Der Garantieanspruch gilt nur für das Land, in dem das Gerät gekauft wurde. Die Ware muss auf dem von uns vorgegebenen Vertriebsweg erstanden worden sein. Der Garantieanspruch besteht nur für Schäden am Vertragsgegenstand selbst. Die Erstattung von Aufwendungen für Aus- und Einbau, Überprüfung entsprechender Teile, sowie Forderungen nach entgangenem Gewinn und Schadensersatz sind von der Garantie ausgeschlossen. Der Kaufbeleg gilt als Nachweis für Ihren Garantieanspruch. Leistung Für die Dauer der Garantie beseitigen wir alle Mängel am Produkt, die nachweislich auf einen Material- oder Herstellungsfehler zurückzuführen sind. Wir verpflichten uns, nach unserer Wahl die mangelhafte Ware unentgeltlich gegen mangelfreie zu ersetzen, nachzubessern oder einen Minderwert zu ersetzen. TR10L006-C RE / 11.2013 17 DEUTSCHAusgeschlossen sind Schäden durch:
- unsachgemäßer Einbau und Anschluss
- unsachgemäße Inbetriebnahme und Bedienung
- äußere Einflüsse wie Feuer, Wasser, anormale Umweltbedingungen
- mechanische Beschädigungen durch Unfall, Fall, Stoß
- fahrlässige oder mutwillige Zerstörung
- normale Abnutzung oder Wartungsmangel
- Reparatur durch nicht qualifizierte Personen
- Verwendung von Teilen fremder Herkunft
- Entfernen oder unkenntlich machen der Produktnummer Ersetzte Teile werden Eigentum des Herstellers. 12 Auszug aus der Einbauerklärung (im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG für den Einbau einer unvollständigen Maschine gemäß AnhangII, TeilB). Das auf der Rückseite beschriebene Produkt ist entwickelt, konstruiert und gefertigt in Übereinstimmung mit folgenden Richtlinien:
- EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG
- EG-Richtlinie Bauprodukte 89/106/EWG
- EG-Richtlinie Niederspannung 2006/95/EG
- EG-Richtlinie Elektromagnetische Veträglichkeit 2004/108/EG Angewandte und herangezogene Normen und Spezifikationen:
- ENISO13849-1, PL „c“, Cat.2 Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen – Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze
- EN60335-1 / 2, soweit zutreffend Sicherheit von elektrischen Geräten / Antrieben für Tore
- EN61000-6-3 Elektomagnetische Verträglichkeit – Störaussendung
- EN61000-6-2 Elektromagnetische Verträglichkeit – Störfestigkeit Unvollständige Maschinen im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EG sind nur dazu bestimmt, in andere Maschinen oder in andere unvollständige Maschinen oder Anlagen eingebaut oder mit ihnen zusammengefügt zu werden, um zusammen mit ihnen eine Maschine im Sinne der o.g. Richtlinie zu bilden. Deshalb darf dieses Produkt erst dann in Betrieb genommen werden, wenn festgestellt wurde, dass die gesamte Maschine / Anlage, in der es eingebaut wurde, den Bestimmungen der o.g. EG-Richtlinie entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung des Produktes verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. 13 Technische Daten Netzanschluss 230 / 240V, 50 / 60Hz Stand-by ca. 6W Netzanschlusstyp Y Schutzart Nur für trockene Räume Temperaturbereich – 20 °C bis + 60 °C Abschaltautomatik Wird für beide Richtungen automatisch getrennt eingelernt. Endlagen- Abschaltung /Kraftbe- grenzung
- Verschleißfrei, da ohne mechanische Schalter realisiert
- Zusätzlich integrierte Laufzeitbegrenzung von ca.45Sekunden
- Bei jedem Torlauf nachjustierende Abschaltautomatik. Nennlast Siehe Typenschild Zug- und Druckkraft Siehe Typenschild Motor Gleichstrommotor mit Hallsensor Transformator mit Thermoschutz Anschlusstechnik • einfache Schraubklemme,
- für Innen- und Außentaster mit Impulsbetrieb Sonderfunktionen • Antriebsbeleuchtung, 2-Minutenlicht
- 2-Draht Lichtschranke anschließbar Mechanische Entriegelung Bei Stromausfall von innen mit Zugseil zu betätigen Fernsteuerung Mit 2-Tasten-Handsender RSC2 (433MHz) und integriertem Funk-Empfänger mit 6Speicherplätzen Universalbeschlag Für Schwing- und Sectionaltore Torlauf geschwindigkeit ca. 13,5cm pro Sekunde (abhängig vom Tortyp, Tor- größe und Torblattgewicht) Luftschallemission des Garagentor-Antriebs Der äquivalente Dauerschall- druckpegel von 70dB (A-gewichtet) wird in drei Metern Entfernung nicht überschritten. Führungsschiene • Extrem flach (30mm)
- Mit wartungsfreiem, patentiertem Zahngurt Verwendung • Ausschließlich für private Garagen
- Für leichtgängige Schwing- und Sectionaltore bis zu einer Torfläche von:
(je nach Antriebstyp)
- Für industrielle / gewerb- liche Nutzung nicht zulässig.
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