PortronicS 4000 - Garagentor Hormann - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PortronicS 4000 Hormann
Anleitung für Montage, Betrieb und Wartung
Schiebetorantrieb
| C1 | Handsender RSC 2 (inklusive Handsenderhalterung) Dieser Handsender arbeitet mit einem Rolling Code (Frequenz: 433 MHz), der sich bei jedem Sendevorgang entwickelt. Der Handsender ist mit zwei Tasten ausgestellt, d.h. Sie können mit der zweiten Taste ein weiteres Tor öffnen oder die Außenbeleuchung einschalten, sofern darüber ein optionaler Empfänger vorhanden ist. | |
| C2 | Handsender RSZ 1 Dieser Handsender ist zur Aufnahme in einen Zigarettenanzünder. Der Handsender arbeitet mit einem Rolling Code (Frequenz: 433 MHz), der sich bei jedem Sendevorgang entwickelt. | |
| C3 | Funk-Codetaster RCT 3b Mit dem beleuchteten Funk-Codetaster konnen bis zu 3 Torantriebe per Impuls drahtlos gesteuetiert werden. So ersparen Sie sich das aufwändige Verlegen von Leitungen. | |
| C4 | Aufputz-/Unterputz-Schlüsseltaster Mit dem Schlüsseltaster konnen Sie ihren Schiebetorantrieb per Schlüssel von außen bedieren. Zwei Versionen in einem Gerät – für Unterputz oder Aufputz. | |
| C5 | Empfänger RERI 1 / RERE 1 Dieser 1-Kanal-Empfänger möglich die Bedienung eines Schiebetorantriebs mit einhundert weiteren Handsendern (-tasten). Speicherplätze: 100 Frequenz: 433 MHz (Rolling Code) Betriebsspannung: 24 V AC/DC oder 230/240 V AC Relais-Ausgang: Ein/Aus | |
| C6 | Einweg-Lichtschranke EL 301 Für den Einsatz im Außenbereich als zusätzliche Sicherheitseinrichtung. Inklusive 2 x 10 m Anschlussleitung (2-adrig) und Befestigungsmaterial. | |
| C7 | Dämpfungsprofil-Set DP 31 / DP 32 Profil zur Absicherung der Schliebkante. DP 31 für eine Torhöhe max. 1000 mm, DP 32 für eine Torhöhe max. 2000 mm. Set enthalt: 1 Dämpfungsprofil DP 3 in entsprechender Länge• 1 C-Profil in entsprechender Länge• 2 Abschlusskappen• |
Inhaltsverzeichnis
A Mitgelieferte Artikel 2
B Benöttiges Werkzeug zur Montage des Schiebetorantriebes 2
C Zubehör für den Schiebetorantrieb 4
D Ersatzteile 130
Bohrschablone 133
1 Zu dieser Anleitung 6
1.1 Mitgeltende Unterlagen 6
1.2 Verwendete Warnhinweise 6
1.3 Verwendete Definitionen 6
1.4 Verwendete Symbole 6
1.5 Verwendete Abkürzungen 7
1.6 Hinweise zum Bildteil 7

Sicherheitshinweise 7
2.1 Bestimmungsgemäß Verwendung 7
2.2 Nicht bestimmungsgemäß Verwendung 7
2.3 Qualification des Monteurs 7
2.4 Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung, Reparatur und Demontage der Toranlage 7
2.5 Sicherheitshinweise zur Montage 7
2.6 Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme und zum Betrieb 8
2.7 Sicherheitshinweise zum Gebrauch des Handsenders. 8
2.8 Geprüfte Sicherheitseinrichtungen 8
3 Montage 8
3.1 Tor/Toranlage überprüfen undVBoreiten 8
3.2 Montage des Schiebetorantriebs 9
3.3 Zahnstange montieren 9
3.4 Schiebetorantrieb elektrisch anschlieben 10
3.5 Platinenhalter montieren 10
3.6 Magnethalter montieren 10
3.7 Antrieb verriegeln 10
3.8Zusatzkomponenten/Zubehor anschlieben 10
4 Inbetriebnahme 11
4.1 Vorbereitung 11
4.2 Einlernen der Torendlagen 12
4.3Krafte lernen 12
4.4 Automatischer Zulauf 13
5 Funktionen der DIL-Schalter 13
5.1 DIL-Schalter 1 13
5.2 DIL-Schalter 2 13
5.3DIL-Schalter 3 13
5.4 DIL-Schalter 4 / DIL-Schalter 5. 13
5.5DIL-Schalter6 14
6 Funk 14
6.1 Handsender RSC 2 14
6.2 Integrierter Funk-Empfänger 14
6.3 Einlernen von Handsendern 15
6.4 Betrieb 15
6.5 Loschen aller Speicherplätze 15
7 Abschlussende Arbeitsen 15
7.1 Warnschild befestigen 15
8 Betrieb. 15
8.1 Benutzer einweisen 15
8.2 Funktionsprüfung 15
8.3 Normal-Betrieb 16
8.4 Verhalten bei einem Spannungsausfall 16
8.5 Verhalten nach einem Spannungsausfall 16
9 Prüfung und Wartung 16
10 Anzeigen von Betriebszuständen, Fehlern und Warnmeldungen 16
10.1 LED GN 16
10.2 LED RT 16
10.3 Anzeige von Fehler-/Warmmeldungen 16
10.4 Fehlerquittierung 17
11 Steuerung zurücksetzen / Werkseinstellungen wiederherstellen 17
12 Demontage und Entsorgung 17
13 Garantiebedingungen 17
14 Auszug aus der Einbauerklarung 18
15 Technische Daten 18
16 Übersicht DIL-Schalter Funktionen 19

Bildteil 117
Weitergabe sowie Vervielfaltigung these Dokuments, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmustereintragung vorbehalten. Änderungen vorbehalten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir freiuen uns, dass Sie sich für ein Qualitätsvprodukt aus unserem Hause entschieden haben.
Zudieser Anleitung1
These Anleitung ist eine Originalbetriebsanleitung im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EG. Lesen Sie die Anleitung sorgfältig und vollständig durch, sie enthalt wichtige Informationen zum Produkt. Beachten Sie die Hinweise und befolgen Sie insbesondere die Sicherheits- und Warnhinweise.
Bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf!
Mitgeltende Unterlagen1.1
Für die sichere Nutzung und Wartung der Toranlage mussen folgende Unterlagen zur Verfügung stehen:
these Anleitung
beigeufiges Prüfbuch
die Anleitung vom Einfahrstor
Verwendete Warnhinweise1.2

Das allgemeine Warnsymbol kennzeichnet eine
Gefahr, die zu Verletzungen oder zum Tod führen kann. Im Textteil wird das allgemeine Warnsymbol in Verbindung mit den nachfolgend beschriebenen Warnstufen verwendet. Im Bildteil verweist eine zusätzlich Angabe auf die Erläuterungen im Textteil.

GEFAHR
Kennzeichnet eine Gefahr, die unmittelbar zum Tod oder zuschweren Verletzungen führt.

WARNING
Kennzeichnet eine Gefahr, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann.

VORSICHT
Kennzeichnet eine Gefahr, die zu leichten oder mittleren Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
Kennzeichnet eine Gefahr, die zur Beschädigung oder Zerstörung des Produkts führen kann.
Verwendete Definitionen1.3
Aufhaltezeit
Wartezeit vor der Zufahrt des Tores aus der Endlage Tor-Auf oder Teilöffnung bei automatischem Zulauf.
Automatischer Zulauf
Selbstätigtes Schlieben des Tores nach Ablauf einer Zeit, aus der Endlage Tor-Auf oder Teilöffnung.
DIL-Schalter
Auf der Steuerungsplatine befindliche Schalter zum Einstellung der Steuerung.
Impulsfolgesteuerung
Bei jeder Tastenbetätigung wird das Tor entgegen der letzten Fahrrichtung gestartet, oder eine Torfahr wird gestoppt.
Kraftlernfahrt
Bei dieser Lernfahr t werden die Krafte eigelernt, die fur das Verfahren des Tores notwendig sind.
Normal-Betrieb
Torfahrmt den eingelernten Strecken undKräften.
Referenzfahrt
Torfahrtn in Richtung Endlage Tor-Zu, um die Grundstellung festzulegen.
Reversierfahrt/Sicherheitsrücklauf
Verfahren des Tores in Gegenrichtung beim Ansprechen der Sicherheitseinrichtung oder Kraftbegrenzung.
Reversiergrenze
Bis zur Reversiergrenze, kurz vor der Endlage Tor-Zu, wird beim Ansprechen einer Sicherheitseinrichtung eine Fahrt in Gegenrichtung (Reversierfahrt) ausgelöst. Beim Überfahren dieser Grenze gibt es diese Verhalten nicht, damit das Tor ohne Fahrtunterbrechung sichere Endlage erreicht.
Schleichfahr
Der Bereich in dem das Tor sehr langsam verfürt, um sanft gegen die Endlage zu fahren.
Selbsthaltebetrieb/Selbsthaltung
Der Antrieb verhirt nach einem Impuls selbständig bis in die Endlage.
Teilöffnung
Der Verfahrenweg, der für den Personendurchgang geöffnet wird.
Vollöffnung
Der Verfahrenweg, wenn das Tor vollständig geöffnet wird.
Vorwarnzeit
Die Zeit zwischen dem Fahrbefehl (Impuls) und dem Beginn der Torfahr.
Werksreset
Zurücksetzen der eingelernten Werte in den Auslieferungszustand / die Werkseinstellung.
Verwendete Symbole1.4

Siehe Textteil
Im Beispiel bedeutet 2.2: siehe Textteil, Kapitel 2.2

Wichtiger Hinweis zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden

Leichtgangigkeit beachten

Spannungsausfall

Spannungsrückkehr

Hörbares Einrasten

Werkseinstellung der DIL-Schalter
Verwendete Abkürzungen1.5
Farbcode fur Leitungen, Einzeladern und Bauteile
Die Abkürzungen der Farben für Leitung- und Aderkennzeichnung sowie Bauteilen folgen dem internationalen Farbcode nach IEC 757:
| WH Weiß |
| BN Braun |
| GN Grün |
| YE Gelb |
Hinweise zum Bildteil1.6
Im Bildteil wird die Antriebsmontage an einem Schiebetor dargestellt, an dem sich der Antriebinnen rechts vom geschlossenen Tor befindet. Bei Montage- bzw.
Programmierabweichungen zum Schiebetor, an dem sich der Antriebinnen links vom geschlossenen Tor befindet, wird diesen zusätzlich gezeigt.
Alle Maßangaben im Bildteil sind in [mm].
2 Sicherheitshinweise
ACHTUNG:
WICHTIG SICHERHEITSANWEISUNGEN. FÜR DIE SICHERHEIT VON PERSONEN IST ES WICHTIG, DIESEN ANWEISUNGEN FOLGE ZU LEISTEN. DIES ANWEISUNGEN SIND AUFZUBEWAHREN.
Bestimmungsgemäß Verwendung2.1
Der Schiebetorantrieb ist ausschließlich für den Betrieb von leichtgängigen Schiebetoren, im privaten/nichtgewerblichen Bereich vorgesehen. Die max. zulässige Torgröbe und das max. Gewicht)durfen nicht übersritten werden.
Beachten Sie die Herstellerangaben bezüglich der Kombination von Tor und Antrieb. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DIN EN 13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden. Toranlagen, die sich im öffentlich zugänglichen Bereich befinden und über nur eine Schutzeinrichtung, z.B. Kraftbegrenzung verfügen,)dürfen nur unter Aufsicht betrieben werden.
Nicht bestimmungsgemäß Verwendung2.2
Ein Dauerbetrieb und der Einsatz im gewerblichen Bereich ist nicht zulässig.
Ein Einsatz an Toren mit Steigung oder Gefälle ist nicht zulässig.
Nur die korrekte Montage und Wartung durch einen kompetenen/sachkundigen Betrieb oder eine kompetente/sachkundige Person in Übereinstimmung mit den Anleitungen kann die sichere und vorgesehene Funktionseine einer Montage sicherstellen. Eine sachkundige Person ist gemäß EN 12635 eine Person, die über eine geeignete Ausbildung, qualifiziertes Wissen und praktische Erfahrung verfügt, um eine Toranlage richtig und safer zu montieren, zu prufen und zu warten.
Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung, 2.4 Reparatur und Demontage der Toranlage

WARNING
Verletzungsgefahr bei Fehler in der Toranlage
Siehe Warnhinweis Kapitel 3.1

WARNING
Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt
Siehe Warnhinweis Kapitel 9
Die Montage, Wartung, Reparatur und Demontage der Toranlage und des Schiebetorantriebs muss durch Sachkundige ausgeführrt werden.
Bei Versagen der Toranlage oder des Schiebetorantriebs (Schwergängigkeit oder andere Störungen) unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung / Reparatur beauftragen.
2.5 Sicherheitshinweise zur Montage
Der Sachkundige muss darauf aufchten, dass bei der Durchführung der Montagearbeiten die geltenden Vorschriften zur Arbeitssicherheit sowie die Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten befolggt werden. Hierbei sind die nationalen Richtlinien zu beachten. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DIN EN 13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden.
Nach Abschluss der Montage muss der Aufsteller der Toranlage entsprechend des Geltungsbereiches die Konformität nach DIN EN 13241-1 erklären.


Siehe Warnhinweis Kapitel 3.4

WARNING
Verletzungsgefahr durch ungewolte Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel 3.2
Siehe Warnhinweis Kapitel 3.8

WARNING
Nicht geeignete Befestigungsmaterialien
Siehe Warnhinweis Kapitel 3.2.3
Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme und 2.6 zum Betrieb

WARNING
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel 4 und 8
Quetsch- und Schergefahr
Siehe Warnhinweis Kapitel 4 und 8

VORSICHT
Verletzungsgefahr bei zu hoch eingestelltem Kraftwert
Siehe Warnhinweis Kapitel 4.3.1
Sicherheitseinweise zum Gebrauch des 2.7 Handsenders

WARNING
Verletzungsgefahr bei ungewöllter Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel 6.1

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahr
Siehe Warnhinweis Kapitel 6
Geprüfte Sicherheitseinrichtungen2.8
Sicherheitsrelevante Funktionen bzw. Komponenten der Steuerung, wie die Kraftbegrenzung, externe Lichtschranken und Schliebkantensicherung, sofern vorhanden, wurden entsprechend Kategorie 2, PL „c" der EN ISO 13849-1:2008 konstruiert und geprüft.

WARNING
Verletzungsgefahr durch nicht Funktionierende Sicherheitseinrichtungen
Siehe Warnhinweis Kapitel 4.4
Sicherheitshinweise zur Einhaltung der 2.8.1 Betriebskräfte
Wenn Sie diese Anleitung und zusätzlich die folgenden Bedingungen beachten, kann davon ausgegangen werden, dass die Betriebskräfte nach DIN EN 12453 eingehalten werden:
Der Schwerpunkt des Tores muss in der Mitte des Tores liegen (maximal zulässige Abweichung ± 20%).
Der Torlauf ist leichtgangig und weist keinerlei SteigungGefalle (0%) auf.
An der oder den Schliebkanten ist das Hörmann Dämpfungssprofil DP3 montiert. Dieses muss separat bestellt werden (siehe Zubehör für den Schiebetor-Antrieb C7).
Der Antrieb ist auf langsames Geschwindigkeit programmiert (siehe Kapitel 4.3.2).
Die Reversiergrenze bei 50 mm Öffnungswerte wird auf der ganzen Länge der Hauptschliebkante überprüft und eingehalten.
Der Tragrollanstand bei freitagenden Toren (maximale
Breite 6200 mm, maximale Öffnungswerte 4000 mm) beträge maximal 2000 mm.
Montage3
ACHTUNG:
WICHTIGE ANWEISUNGEN FÜR SICHERE MONTAGE.
ALLE ANWEISUNGEN BEACHTEN, FALSCHE MONTAGE KANN ZU ERNSTHAFTEN VERLETZUNGEN FUHREN.
Tor/Toranlage überprüfen undVBorbereiten3.1

WARNING
Verletzungsgefahr bei Fehler in der Toranlage
Ein Fehler in der Toranlage oder ein falsch ausgerichtetes Tor konnen zu schweren Verletzungen führen
Benutzen Sie die Toranlage nicht, wenn Reparaturoder Einstellarheiten durchgeführt werden müssen.
Kontrollieren Sie die gesamte Toranlage (Gelenke, Lager des Tores und Befestigungsteile) auf VerschleB und eventuelle Beschädigungen.
Prufen Sie, ob Rost, Korrosion oder Risse vorhanden sind.
Die Konstruktion des Schiebetor-antriebs ist nicht für den Betrieb schwergängiger Tore ausgelegt, das heißt Tore, die nicht mehr oder nur schwer von Hand geöffnet oder geschlossen werden können.
Der Antrieb ist nur für Tore ausgelegt, die keinerlei Steigung oder Gefäße aufweisen.
Das Tor muss sich Mechanisch in einem fehlerfrei Zustand befinden, so dass es auch von Hand weniger zu bedieten ist (EN 12604).
Prufen Sie, ob sich das Tor richtig öffnen und schlieben lassst.
- Setzen Sie die mechanischen Verriegelungen des Tores, die nicht für eine Betätigung mit einem Schiebetorantrieb besteht werden, außer Betrieb. Hierzu zahlen insbesondere die Verriegelungsmechanismen des Torschlosses
Sichern Sie das Tor mechanisch gegen das Herauslaufen aus seinen Führungen.
Wechseln Sie für die Montage und Inbetriebnahme zum Bildteil. Beachten Sie den entsprechenden Textteil, wenn Sie durch das Symbol für den Textverweis darauf fingewiesen werden.
Montage des Schiebetorantriebs3.2

WARNING
Verletzungsgefahr durch ungewolte Torbewegung
Bei einer falschen Montage oder Handhabung des Antriebs konnen ungewolte Torbewegungen ausgelost und damit Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.
Befolgen Sie alle Anweisungen, die in dieser Anleitung enthalten sind.
Fundament3.2.1
ACHTUNG
Störungen in den Steuerleitungen
Zusammen verlegte Steuerleitungen und Versorgungsleitungen, können zu Funktionstörungen führen.
- Verlegen Sie die Steuerleitungen des Antriebs (24 V DC) in einem getrennten Installationssystem zu den Versorgungsleitungen (230/240 V AC).
Es ist erforderlich, dass ein Fundament gegosen wird 1. (siehe Bild 1). Die Markierung steht für die frostfreie Tiefe (in Deutschland = 80~cm
Bei Toren mit innenliegenden Laufrollen ist ggf. ein 2. Sockelfundament erforderlich.
Die Netzzuleitung mit 230/240 V ~ muss durch ein 3. Leerrohr im Fundament erfolgen. Die Zuleitung für den Anschluss des Not-Ausschalters und von Zubehor mit 24 V muss durch ein separates Leerrohr, getrennt von der Netzzuleitung, erfolgen (siehe Bild 1.1).
HINWEIS:
Das Fundament muss vor den folgenden Montageschritten ausreichend ausgehörtet sein.
Ermitteln der AnbaumaBe3.2.2
Legen Sie die Bohrposition der vier 012 mm Bohrungen 1. auf der Oberfläche des Fundaments fest.
Verwenden Sie hierzu die Bohrschablone am Ende dieser Anleitung (siehe Bild 2).
Legen Sie das Maß A zwischen minimalem und 2. maximalem Anbaumaß fest.
| Maß A (mm) | |
| min. max. | |
| 121 125 | |
Verankerung3.2.3
Siehe Bild 2.1

WARNING
Nicht geeignete Befestigungsmaterialien
Die Verwendung nicht geeigneter Befestigungsmaterialien kann dazu führen, dass der Antrieb nicht safer befestigt ist und sich loseen kann.
- Verwenden Sie das mitgelieferte Befestigungsmaterial nur für Beton ≥ B25/C25 (siehe Bilder 1.1/2.1).
ACHTUNG
Beschädigung durch Schmutz
Bohrstaub und Späne können zu Funktionstörungen führen.
Decken Sie bei Boharbeiten den Antrieb ab.
Überprüfen Sie nach dem Bohren die Tiefe der Bohrung (80 mm) und schrauben die Stockschrauben so welt ein, wie im Bild gezeigt.
Verwenden Sie zur Montage der Stockschrauben den Steckschlüssel aus dem Lieferumfang.
Antriebsgehause montieren3.2.4
Siehe Bild 3-3.5
ACHTUNG!
Beschädigung durch Feuchtigkeit
Schützen Sie beim Offnen des Antriebsgehauses die Steuerung vor Feuchtigkeit
Offnen Sie das Antriebsgehäuse, entriegeln den Antrieb und entfern den Platinenhalter. Beim Entriegeln senken sich der Motor und das Zahnrad in das Gehäuse ab.
Schneiden Sie ggf. die Leerrohr-Dichtungen entsprechend der Leerrohre passend zu.
Ziehen Sie beim Aufsetzen des Gehäuses auf die Stockschrauben, die Netzzuleitung und die 24 V-Anschlussleitung von unter, verzugsfrei durch die Leerhr-Dichtungen in das Gehäuse ein.
Achten Sie beim Festschauben auf eine waagerechte, stabile und sichere Befestigung.
Zahnstange montieren3.3
Vor der Montage:
Überprüfen Sie, ob die erforderliche Einschraubtiefe zur Verfugung stehen.
- Verwenden Sie zur Montage der Zahnstangen die mitgelieferten Verbindungselemente (Schrauben).
HINWEIS:
- Abweichend vom Bildteil *müssen bei anderen Torarten - auch hinsichtlich der Einschraublange - die jeweils geeigneten Verbindungselemente benutzt werden (z.B. *müssen bei Holztoren entsprechende Holzschauben verwendet werden).
- Abweichend vom Bildteil kann sich je nach Materialstärke oder Werkstofffestigkeit der notwendige Kernlochdurchmesser ändern. Der notwendige Durchmesser kann bei Alu 0,5-5,5 mm und bei Stahl 0,5-7,8 mm betragen.
Montage:
Siehe Bild 4-4.3
Der Schiebetorantrieb muss entriegelt sein (siehe Bild 3.2).
Achten Sie bei der Montage auf versatzfreie Übergänge zwischen den einzelnen Zahnstangen, damit ein gleichmäßiger Lauf des Tores gewährleistet wird.
- Sie müssen nach der Montage die Zahnstangen und das Zahnrad des Antriebs zueinander ausrichten. Dazu können sowohl die Zahnstangen als auch das Antriebsgehause justiert werden.
Falsch montierte oder schlecht ausgerichtete Zahnstangen konnen zu unbeabsichtigtem Reversieren führen. Die vorgegebenen Maße müssen zwingend eingehalten werden!
Versiegeln Sie das Gehäuse gegen Feuchtigkeit und Ungeziefer (siehe Bild 4.4).
Schiebetorantrieb elektrisch anschließen3.4
Siehe Bild 4.5
| 4 | GEFAHR |
| Netzspannung | |
| Bei Kontakt mit der Netzspannung besteht die Gefahr eines tödlichen Stromschlags.Beachten Sie daher unbedingt folgende Hinweise:Elektroanschlüsse)dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC, 50/60 Hz).Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Antrieb den Netzstecker. | |
SchlieBen Sie die Netzspannung direkt an der Steckklemme am Transformer mittels Erdkabel NYY an.
Platinenhalter montieren3.5
Siehe Bild 4.6
Befestigen Sie den Platinenhalter mit den zwei zuvor 1. gelösten Schrauben (D), sowie zwei weiteren aus dem Lieferumfang.
Steen Sie die Anschlussklemmen wieder auf.2.
Magnethalter montieren3.6
Siehe Bild 4.7
- Schieben sie das Tor per Hand in die Tor-Zu Position. Montieren Sie den Magnetschlitten in mittlerer Position 2. komplett vor.
Montieren sie die Zahnstangenklammer so, dass der 3. Magnet um ca. 20mm versetzt zu dem Reed-Kontakt im Platinenhalter positioniert ist.
Antrieb verriegeln3.7
Siehe Bild 5
Durch das Verriegeln wird der Antrieb wieder eingekuppelt.
Drehen Sie den Mechanismus wieder in die Verriegelungsposition, der Motor muss damit leicht angehoben werden.
Zusatzkomponenten/Zubehör anschließe3.8
Siehe Übersicht der Steuerungsplatine in Bild 6

WARNING
Verletzungsgefahr durch ungewolte Torbewegung
Bei falsch angebrachten Steuerungsgeräten (wie z. B. Taster) können ungewollt Torbewegungen ausgelost und damit Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.
Bringen Sie Steuergeräte in einer Höhe von mindestens 1,5 m an (außer Reichweite von Kindern).
Montieren Sie festinstallierte Steuerungsgeräte (wie z. B. Taster) in Sichteweite des Tores, aber entfernt von sich bewegenden Teilen.
Bei Versagen vorhandener Sicherheitseinrichtungen konnen Personen oder Gegenstände eingeklemmt werden.
Bringen Sie entsprechend BGR 232 in der Naze des Tores mindestes eine gut erkennbare und leicht zugängliche Not-Befehlseinrichtung (Not-Aus) an, mit der im Gefahrfall die Torbewegung zum Stillstand gebracht werden kann (siehe Kapitel 3.8.3)
ACHTUNG
Fremdspannung an den Anschlussklemmen
Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung führt zu einer Zerstörung der Elektronik.
- Legen Sie an den Anschlussklemmen der Steuerung keine Netzspannung (230/240 V AC) an.
Bei Anschluss von Zubehor an folgende Klemmen darf der entnommene Summenstrom max. 500 mA betragen:
- 24 V =
- ext. Funk
- SE3/LS
3.8.1 Externen Funk-Empfänger\* anschlieben
Siehe Bild 6.1
Schlieben Sie die Adern eines externen Funk-Empfängers wie folgt an:
GN and die Klemme 20 (0 V)
WH an die Klemme 21 (Signal Kanal 1)
- BN and die Klemme 5 (+24 V)
YE an die Klemme 23 (Signal fur die Teilöffnung Kanal 2). Nur bei einem 2-Kanal-Empfänger.
HINWEIS:
Die Antennenlitze vom externen Funk-Empfänger sollte nicht mit Gegenständen aus Metall (Nagel, Streben, usw.) in Verbindung kommt. Die Beste Ausrichtung muss durch Versuche ermittelt werden.
Externen Taster\* anschlieBen3.8.2
Siehe Bild 6.2
Ein oder mehrere Taster mit Schlieberkontakten (potentiallyfrei), z.B. Schlüsseltaster, konnen parallel angeschlossen werden, max. Leitungsänge 10m
Impulssteuerung:
Erster Kontakt an Klemme 21
Zweiter Kontaktan Klemme 20
Teilöffnung:
Erster Kontakt an Klemme 23
Zweiter Kontaktan Klemme 20
HINWEIS:
Wird für einen externen Taster eine Hilfsspannung besteht, steht davon an Klemme 5 eine Spannung von +24V DC (gegen Klemme 20 = 0V ) bereit.
Ausschalter zum Anhalten des Antriebs (Halt-3.8.3 bzw. Not-Aus-Kreis) anschließen
Ein Ausschalter mit Öffnerkontakten (nach 0 V schaltend oder potentialfrei) wird wie folgt angeschlossen (siehe Bild 6.3):
Entfernen Sie die werkseitig eingesetzte Drahtbrücke 1. zwischen Klemme 12 und Klemme 13.
Klemme 12: Halt-bzw. Not-Aus-Eingang-Klemme 13:0 V-
Schlieben Sie den Schaltausgang oder ersten Kontakt an 2. Klemme 12 (Halt- bzw. Not-Aus-Eingang) an.
SchlieBen Sie 0 V (Masse) oder den zweiten Kontakt an 3. Klemme 13 (0 V) an.
HINWEIS:
Durch das Öffnen des Kontaktes werden eventuelle Torfahrten sofort angehalten und dauerhaft unterbunden.
Warnleuche\* anschlieBen3.8.4
Siehe Bild 6.4
An den potenialfreien Kontakten am Stecker Option kann eine Warnleuchte oder die Endlagenmeldung Tor-Zu angeschlossen werden.
Für den Betrieb (z.B. Warnmeldungen vor und während der Torfahrt) mit einer 24 V Lampe (max. 7 W) kann die Spannung am Stecker 24V = herangezogen werden.
HINWEIS:
Eine 230 V-Warnleuche muss direkt versorgt werden.
3.8.5 Sicherheitseinrichtung anschließen
Siehe Bild 6.5
Es kann eine dynamische 2-Draht-Lichtschanke als Sicherheitseinrichtung in Richtung Schlieben angeschlossen werden.
Klemmenbelegung:
| Klemme 20 0 V (Spannungsversorgung) |
| Klemme 18 Testsigna |
| Klemme 71 Signal der Sicherheitseinrichtung |
| Klemme 5 +24 V (Spannungsversorgung) |
Inbetriebnahme4



WARNING
Verletzungsgefahr bei Torbewegung Im Bereich des Tores kann es bei fahrendem Tor zu Verletzungen oder Beschädigungen kommt.
Stellen Sie sicher, dass keine Kinder an der Toranlage spielen.
Stellen Sie sicher, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden.
Verfügt die Toranlage nur über eine Sicherheitseinrichtung, dann betreiben Sie den Schiebetorantrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können.
Überwachen Sie den Torlauf, bis das Tor die Endlage erreicht hat.
Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor zum Stillstand gekommen ist!

WARNING
Quetsch- und Schergefahr
Bei der Torfahr t konnen Finger oder GliedmaBen von der Zahnstange sowie zwischen Tor und SchlieBkante eingequetscht oder abgetrennt werden.
Greifen Sie während einer Torfahr nicht mit den Fingern an die Zahnstange, das Zahnrad und die Haupt- und Nebenschliebkanten.
4.1 Vorbereitung
Überprüfen Sie vor der ersten Inbetriebnahme alle Anschlussleitungen auf die korrekte Installation an den Anschlussklemmen.
Stellen Sie sicher, dass alle DIL-Schalter in der Werkseinstellung (OFF) stehen (siehe Bild 7), das Tor halb geöffnet und der Antrieb eingekuppelt ist.
Stellen Sie folgende DIL-Schalter um:
DIL-Schalter 1: Einbaurrichtung (siehe Bild 7.1)
Auf ON, wenn das Tor nach rechts schlieBt.
Auf OFF, wenn das Tor nach links schlieBt.
DIL-Schalter 3: Sicherheitseinrichtung (siehe Bild 9.3)
Auf ON, wenn eine Sicherheitsinrichtung angeschlossen ist (siehe Kapitel 3.8.5 und 5.3). Ist während des Einrichtbetriebes allerdings nicht aktiv.
4.2 Einlernen der Torendlagen
4.2.1 Endlagenerfassung Tor-Zu
Siehe Bild 8.1a
Vor dem Einlernen der Endlagen muss der Endschalter (Reed-Kontakt) angeschlossen sein. Die Adern des Endschalters muss an der Klemme REED angeklemmt sein.
Das Optionsrelais hat beim Einrichten die gleiche Funktion wie die rote LED. Mit einer hier angeschlossenen Lampe lasst sich die Endschalterstellung aus der Ferne beobachten (siehe Bild 6.4).
Einlernen der Endlage Tor-Zu:
Öffnen Sie das Tor halb.1.
- Stellen sie DIL-Schalter 2 (Einrichtbetrieb) auf ON. Die grüne LED blinkt langsam, die rote LED leuchtet konstant.
Drucken Sie den Platinentaster 3. T und halten ihn gedrückt.
Das Tor fahr in Schleichfahr in Richtung Tor-Zu. Bei Erreichen des Endschalters stoppt das Tor.
Lassen Sie den Platinentaster 4. T unverzüglich los. Die rote LED erlischt.
Das Tor befindet sich nun in der Endlage Tor-Zu.
HINWEIS:
FahrtdasTorinRichtungAuf,behindet sichder
DIL-Schalter 1 in der falschen Position und muss umgestellt werden. Anschließ die Schritte 1 bis 4 wiederholen.
Falls these Position des geschlossenen Tores nicht der gewünschten Endlage Tor-Zu entspricht, muss nachjustiert werden.
Endlage Tor-Zu nachjustieren:
Verändern Sie die Position des Magneten durch 1. Verschieben des Magnetschlittens.
Drucken Sie den Platinentaster 2. T, um der so verstelltend Endlage zu folgen, bis die rote LED wieder erlischt.
- Wiederholen Sie die Schritte 1. + 2. so lange, bis die gewünschte Endlage erreicht ist.
4.2.2 Endlagenerfassung Tor-Auf
Siehe Bild 8.1b
Einlernen der Endlage Tor-Auf:
Drucken Sie den Platinentaster 1. T und halten ihn gedrückt.
Das Tor fahrrt in Schleichfahrt in Richtung Tor-Auf.
Lassen Sie den Platinentaster 2. T los, wenn die gewünschte Endlage Tor-Auf erreicht ist.
Drücken Sie den Platinentaster 3. P, um diese Position zu bestätigen.
Die grüne LED signalisiert durch ein 2 Sekunden langes, sehr schmelles Blinken das Erfassen der Endlage Tor-Auf und erlischt.
4.2.3 Endlagenerfassung Teilöffnung
Siehe Bild 8.1c
Einlernen der Endlage Teilöffnung:
Drucken Sie den Platinentaster 1. T und halten ihn gedrückt, um das Tor in Richtung Tor-Zu zu fahren.
Die grüne LED blinkt langsam.
Lassen Sie den Platinentaster 2. T los, wenn die gewünschte Endlage Teilöffnung erreicht ist.
Drücken Sie den Platinentaster 3. P, um diese Position zu bestätigen.
Die grüne LED signalisiert durch ein 2 Sekunden langes, sehr schnelles Blinken das Erfassen der Endlage Teilöffnung und erlischt.
Abschluss des Einrichtbetriebes4.2.4
Stellen Sie nach Abschluss des Einlernvorgangs DIL-Schalter 2 wieder auf OFF.
Die grüne LED signalisiert durch schnelles Blinken, dass Kraftlemfahrten durchgeführt werden müssen.
Die Sicherheitseinrichtungen ist wieder aktiv.
Referenzfahrt4.2.5
Siehe Bild 8.2
Nach dem Einlernen der Endlagen ist die erstige Fahrt immer eine Referenzfahr. Wahrend der Referenzfahr wird das Optionsrelais getaktet und eine angeschlossene Warnleuchte blinkt.
Referenzfahrt bis Endlage Tor-Zu:
Drucken Sie den Platinentaster T einmal.
Der Antrieb fahrts selbständig bis in die Endlage Tor-Zu.
4.3 Kräfte lernen
Nach dem Einlernen der Endlagen und der Referenzfahr
müssen Kraftlernfahrten durchgefuhrt werden. Hierfür sind
drei ununterbrochene Tor-Zyklen erforderlich, bei denen keine
Sicherheitseinrichtung ansprechen darf. Die Erfassung der
Krafte erfolgt in beiden Richtungen automatisch im
Selbsthaltebetrieb und das Optionsrelais wird getaktet.
Während des gesamten Lernvorgangs blinkt die grüne LED. Nach Abschluss der Kraftlernfahrten leuchtet diese dann konstant (siehe Bild 9.1).
Die beiden folgenden Vorgänge müssen dreimal durchgeführt werden.
Kraftlernfahrten:
Drucken Sie den Platinentaster Tomal. Der Antrieb fahrht selbständig bis in die Endlage Tor-Auf.
Drücken Sie den Platinentaster Tomal. Der Antrieb fahrth selbständig bis in die Endlage Tor-Zu.
4.3.1 Kraftbegrenzung einstellen

VORSICHT
Verletzungsgefahr bei zu hoch eingestelltem Kraftwert
Bei einem zu hoch eingestellen Kraftwert ist die Kraftbegrenzung unempfindlicher und das Tor stoppt beim Schlieben nicht rechtzeitig. Dieses kann zu Verletzungen und Beschädigungen führen.
Stellen Sie keinen zu hohen Kraftwert ein.
HINWEIS:
Aufgrund besonderer Einbausituationen kann es vorkommen, dass die zuvor gelernten Kräfte nicht ausreichen, was zu ungewollen Reversiervorgängen führen kann. In solchen Fällen kann die Kraftbegrenzung nachgestellt werden.
Die Kraftbegrenzung der Toranlage wird durch ein Potentiometer eingestellt, das auf der Steuerungsplatine mit Kraft F beschrifft ist (siehe Bild 9.1).
Die Erhöhung der Kraftbegrenzung erfolgt prozentual zu 1. den gelernten Werten, darauf bedeutet die Stellung des Potentiometers die folgende Kraft-Zunahme:
| Linksanschlag + 0 % Kraft | |
| Mittelstellung +15 % Kraft | |
| Rechtsanschlag +75 % Kraft | |
Die eingelterne Kraft mittels einer geeigneten 2.
Kraftmesseinrichtung auf zulässige Werte im
Geltungsbereich der EN 12453 und EN 12445 oder den entsprechenden nationalen Vorschriften prüfen.
4.3.2 Antriebsgeschwindigkeit
Sollte die mittels Kraftmesseinrichtung gemessene Kraft bei Stellung des Potentiometers am Linksanschlag noch zu hoch sein, kann diese über eine verringerte Verfahrens geschwindigkeit geändert werden (siehe Bild 9.2).
Geschwindigkeit einstellen:
Stellen Sie den 1. DIL-Schalter 6 auf ON.
Führer Sie drei aufeinander folgende Kraftlernfahrten 2. durch (siehe Kapitel 4.3).
Fuhren Sie eine erneute Prüfung mittels 3.
Kraftmesseinrichtung durch.
Automatischer Zulauf4.4
HINWEIS
Wird der automatische Zulauf aktiviert, ist gemäß der DIN EN 13241-1 der Anschluss einer dynamischen 2-Draht-Lichtschranke als Sicherheitseinrichtung erforderlich.
Beim Betrieb mit automatischem Zulauf beträgt die Aufhaltezeit 60 Sekunden.

WARNING
Verletzungsgefahr durch nicht Funktionierende Sicherheitsseinrichtungen
Durch nicht Funktionierende Sicherheitseinrichtungen kann es im Fehlerfall zu Verletzungen kommt.
Nach den Lernfahrten muss der Inbetriebnehmer die Funktion(en) der Sicherheitseinrichtung(en) überprüfen.
Erst im Anschluss daran ist die Anlage betriebsbereit.
Funktionen der DIL-Schalter5
Die Steuerung wird mittels DIL-Schalter programmiert. Vor der ersten Inbetriebnahme befinden sich die DIL-Schalter in Werkseinstellung, d.h. alle Schalter stehen auf OFF. Änderungen der DIL-Schalter-Einstellungen sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
Der Antrieb ruht.
- Es ist keine Vorwarn- oder Aufhaltezeit aktiv.
Entsprechend der nationalen Vorschriften, den gewünschten Sicherheitseinrichtungen und den örtlichen Gegebenheiten müssen die DIL-Schalter wie in den folgenden Abschnitten beschreiben eingestellt werden.
5.1 DIL-Schalter 1
Einbaurichtung:
Siehe Bild 7.1
| 1 ON | Tor schließt nach rechts (vom Antrieb aus gesehen) |
| 1 OFF | Tor schließt nach links (vom Antrieb aus gesehen) |
5.2 DIL-Schalter 2
Einrichtbetrieb:
Siehe Bild 8.1a-c
Im Einrichtbetrieb ist die Sicherheitseinrichtung nicht aktiv.
| 2 ON | · Verfahrenweg einlernen · Tordatenlöschen |
| 2 OFF | Normalbetrieb |
5.3 DIL-Schalter 3
Schicherheitseinrichtung (SchlieBen):
Siehe Bild 9.3
Verzögertes Reversieren bis in Endlage Tor-Auf.
| 3 ON | Dynamische 2-Draht-Lichtschanke |
| 3 OFF | · keine Sicherheitseinrichtung (Auslieferungszustand) |
5.4 DIL-Schalter 4 / DIL-Schalter 5
Mit DIL-Schalter 4 in Kombination mit DIL-Schalter 5 werden die Funktionen des Antriebs (automatischer Zulauf / Vorwarnzeit) und des Optionsrelais eingestellt.
Siehe Bild 9.4a
| 4 ON | 5 ON | Antrieb automatischer Zulauf, Vorwarnzeit bei jeder Torfahr |
| Optionsrelais Das Relais faktet bei der Vorwarnzeit schnell, während der Torfahr normal und bei der Aufhaltezeit ist es aus. |
Siehe Bild 9.4b
| 4 OFF | 5 ON | Antrieb automatischer Zulauf, Vorwarnzeit nur bei automatischem Zulauf |
| Optionsrelais Das Relais faktet bei der Vorwarnzeit schnell, während der Torfahrtnormal und bei der Aufhaltezeit ist es aus. |
Siehe Bild 9.4c
| 4 ON | 5 OFF | Antrieb Vorwarnzeit bei jeder Torfahr ohne automatischen Zulauf |
| Optionsrelais Das Relais+taktet bei der Vorwarnzeit schnell, während der Torfahr normal. |
Siehe Bild 9.4d
4 OFF 5 OFF Antrieb


Ohne besondere Funktion
Optionsrelais
Das Relaiszieht in der Endlage Tor-Zu an.
HINWEIS:
Ein automatischer Zulauf ist immer nur aus den festgelegten Endlagen (Voll- oder Teilöffnung) möglich.
DIL-Schalter 65.5
Einstellen der Geschwindigkeit:
Siehe Bild 9.2 und Kapitel 4.3.2
6 ON Langsamer Betrieb (langsame Geschwindigkeit)
6 OFF
Normaler Betrieb (normale Geschwindigkeit)

Funk6
| VORSICH |
| Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahrt Während des Lernvorgangs am Funk-System kann es zu ungewolten Torfahrten kommt. ► Achten Sie darauf, dass sich beim Einlernen des Funk-Systems keine Personen oder Gegenstände im Bewegungsbereich des Tores befinden. |
Führer Sie nach dem Einlernen oder Erweitern des Funk-Systems eine Funktionsprüfung durch.
Verwenden Sie für die Erweiterung des Funk-Systems • ausschließlich Originalteile.
Handsender RSC 26.1

WARNING
Verletzungsgefahr bei ungewollter Torbewegung
Ein Tastendruck am Handsender kann zu ungewollen Torbewegungen führen und Personen verletzen.
Stellen Sie sicher, dass Handsendernicht in Kinderhände gelangen undnur von Personen benutzt werden, die in die Funktionswise derferngesteuerten Toranlageeingewiesen sind!
- Sie müssen den Handsender generell mit Sichtkontakt zum Tor bedieren, wenn diese nur über eine Sicherheitseinrichtung verfügbar!
Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor zum Stillstand gekommen ist!
Beachten Sie, dass am Handsender versehentlich eine Taste betätig werden kann (z. B. in der Hosen-/Handtasche) und es hierbei zu einer ungewonnen Torfahrt kommt kann.
ACHTUNG
Beeinträchtigung der Funktion durch Umwelteinflüsse Bei Nichtbeachtung kann die Funktion beeinträchtigt werden!
Schützen Sie den Handsender vor folgenden Einflüssen: direkter Sonneneinstrahlung (zul. Umgebungstemperatur: -20^ bis +60^ )
Feuchtigkeit
Staubbelastung
Der Handsender arbeitet mit einem Rolling Code, der sich bei jedem Sendevorgang ändert. Daher muss er an jedem Empfänger, der angesteuert werden soll, mit der gewünschten Handsendertaste eingelernt werden (siehe Kapitel 6.3 oder die Anleitung des Empfängers).
Bedienelemente6.1.1
Siehe Bild 10
1 LED
2 Handsendertasten
3 Batterie
Batterie einlagen/wechseln6.1.2
Siehe Bild 10
- Verwenden Sie ausschließlich den Batterie-Type C2025, 3 V Li, und achtenden Sie auf die richtige Polarität.
6.1.3 LED-Signale des Handsenders
Die LED leuchtet auf:
Der Handsender sendet einen Funkcode.
Die LED blinkt:
Der Handsender sendet bzw noch, die Batterie ist jedoch so entladen, dass sie kurzfristig ausgetauscht werden sollen.
Die LED zeitgt keine Reaktion:
Der Handsender Funktioniert nicht.
- Prüfen Sie, ob die Batterie richtig herum eingesetzt ist.
Tauschen Sie die Batterie gegen eine neuwertige aus.
6.1.4 Auszug aus der Konformitätserklarung
Die Übereinstimmung des oben genannten Produkts mit den Vorschriften der Richtlinien gem. Artikel 3 der R&TTE-Richtlinien 1999/5/EG wurde nachgewiesen durch die Einhaltung folgender Normen:
EN300220-2
EN301489-3
EN50371
EN 60950-1
Die original Konformitätserklung kann beim Hersteller angefordert werden.
6.2 Integrierter Funk-Empfänger
Der Schiebetorantrieb ist mit einem integrierten Funk-Empfänger ausgestattet. Es konnen max. 6 verschiedene Handsendertasten eingelernt werden. Werden mehr Handsendertasten eingelernt, wird die als Erstes eingelernte ohne Vorwarmingung gelöscht. Im Auslieferungszustand sind alle Speicherplätze leer. Das Einlernen und Löschen ist nur möglich, wenn der Antrieb ruht.
Einlernen von Handsendern6.3
Siehe Bild 11a/11b
Drucken Sie den Platinentaster 1. P einmal (für Kanal 1 = Impuls-Befehl Vollöffnung) oder zweimal (für Kanal 2 = Impuls-Befehl Teilöffnung) kurz.
Ein weiteres Drücken beendet die Einlernbereitschaft sofort.
Je nach dem welcher Kanal eingelernt werden soll, blinkt die rote LED 1x (für Kanal 1) oder 2x (für Kanal 2). In dieser Zeit kann eine Handsendertaste für die gewünschte Funktion eingelernt werden.
Drucken Sie die Handsendertaste, die eingelernt werden 2. soll, so lange, bis die rote LED schnell blinkt.
Lassen Sie die Handsendertaste los und drücken sie 3. innerhalb von 15 Sekunden erneut, bis die LED sehr schnell blinkt.
Lassen Sie die Handsendertaste los.4.
Die rote LED leuchtet konstant und die Handsendertaste ist betriebsbereit eingelert.
Betrieb6.4
Zum Betrieb des Schiebetorantriebs mit Funk muss mindestens eine Handsendertaste an dem Funk-Empfänger eingelernt sein.
Bei der Funkübertragung sollte der Abstand zwischen Handsender und Empfänger mindestens 1 m betragen.
Loschen aller Speicherplatz6.5
Siehe Bild 12
Es besteht keine Möglichkeit einzeln Speicherplätze zu loschen. Folgender Schritt löscht alle Speicherplätze an dem integrierten Empfänger (Auslieferzustand).
Drucken Sie den Platinentaster 1. P und halten ihn gedrückt.
Die rote LED blinkt erst langsam und wechseln in einen Schnelleren Rhythmus.
Lassen Sie den Platinentaster 2. P los.
Alle Speicherplätze sind nun gelöscht. Die rote LED leuchtet konstant.
HINWEIS:
Wird innerhalb von 4 Sekunden der Platinentaster P losgelassen, wird der Löschvorgang abgebrochen.
Abschließlich Arbeiten7
Nach Abschluss aller erforderlichen Schritte zur Inbetriebnahme setzten Sie die transparente Abdeckung wieder auf (siehe Bild 13) und schreiben den Gehäusedeckel ab.
Warnschild befestigen7.1
Siehe Bild 14
Befestigen Sie das Warnschild gegen Einklemmen dauerhaft an einer auffalligen, gereinigten und entfetteten Stelle, zum Beispiel am Tor oder am Pfosten.
Betrieb8



WARNING
Verletzungsgefahr bei Torbewegung Im Bereich des Tores kann es bei fahrendem Tor zu Verletzungen oder Beschädigungen kommt.
Stellen Sie sicher, dass keine Kinder an der Toranlage spielen.
Stellen Sie sicher, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden.
Verfügt die Toranlage nur über eine Sicherheitsinrichtung, dann betreiben Sie den Schiebetorantrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können.
Überwachen Sie den Torlauf, bis das Tor die Endlage erreicht hat.
Durchfahren bzw. durchgehen Sie Toröffnungen von ferngesteuerten Toranlagen erst, wenn das Tor zum Stillstand gekommen ist!

WARNING
Quetsch- und Schergefahr
Bei der Torfahr t konnen Finger oder GiedmaBen von der Zahnstange sowie zwischen Tor und SchlieBkante eingequetscht oder abgetrennt werden.
Greifen Sie während einer Torfahrnt nicht mit den Fingern an die Zahnstange, das Zahnrad und die Haupt- und Nebenschliebkanten.
8.1 Benutzer einweisen
Weisen Sie alle Personen, die die Toranlage benutzen, in die ordnungsgemäße und sichere Bedienung ein.
Demonstrieren und testen Sie die mechanische Entriegelung sowie den Sicherheitsrücklauf.
8.2 Funktionsprüfung

- Um den Sicherheitsrücklauf zu prufen, halten Sie das Tor während es zufahrt mit beiden Händen an. Die Toranlage muss anhalten und den Sicherheitsrücklauf einleiten.
- Verfahren Sie ebenso während das Tor auffahrt. Die Toranlage muss anhalten und kurz reversieren.
Beauftragen Sie bei Versagen des Sicherheitsrückkaufs unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur.
Normal-Betrieb8.3
Der Schiebetorantrieb arbeitet im Normal-Betrieb ausschließlich entsprechend der Impulsfolgesteuerung (Auf-Stopp-Zu-Stopp), wobeunerheblich ist, ob ein externer Taster, eine Handsendertaste oder der Platinentaster T betätig wurde:
Drücken Sie zum Öffnen und Schlieben in Vollöffnung den entsprechenden Impulsgeber für Kanal 1.
Drücken Sie zum Offnen und Schlieben in Teilöffnung den entsprechenden Impulsgeber für Kanal 2.
Verhalten bei einem Spannungsausfall8.4
Um das Schiebetor während eines Spannungsausfalls von Hand öffnen oder schlieben zu konnen, muss es vom Antrieb entkuppelt werden.
ACHTUNG!
Beschädigung durch Feuchtigkeit
Schützen Sie beim Offnen des Antriebsgehauses die Steuerung vor Feuchtigkeit.
Öffnen Sie den Gehäusedeckel entsprechend Bild1. 3.1.
Entriegeln Sie den Antrieb durch Drehen des 2.
Verriegelungsmechanismus.
Gegebenenfalls müssen der Motor und das Zahnrad von
Hand heruntergedrückt werden (siehe Bild 15.1).
Verhalten nach einem Spannungsausfall8.5
Nach Spannungsrückkehr muss das Tor vor dem
Endlagenschalter wieder an den Antrieb gekuppelt werden.
Heben Sie beim Verriegeln den Motor leicht an (siehe
Bild 15.2).
Prüfung und Wartung9
Der Schiebetorantrieb ist wartungsfrei.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir jedoch, die
Toranlage nach Herstellerangaben durch einen Sachkundigen prufen und warten zu halten.

WARNING
Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt
Zu einer unerwarteten Torfahr hat eskommen, wenn es bei Prüfung und Wartungsarbeiten an der Toranlage zum versehentlichen Wiedereinschalten durch Dritte kommt.
Ziehen Sie bei allen Arbeiten an der Toranlage den Netzstecker und ggf. den Stecker des Not-Akkus.
Sichern Sie die Toranlage gegen unbefugtes Wiedereinschalten.
Eine Prüfung oder eine notwendige Reparaturarf nur von einer sachkundigen Person durchgefuhrt werden. Wenden Sie sich hierzu an ihren Lieferanten.
Eine optische Prüfung kann vom Betreiber durchgeführt werden.
Prufen Sie alle Sicherheits- und Schutzfunktionen monatlich.
Vorhandene Fehler bzw. Mängel mössensofort behoben werden.
Anzeigen von Betriebszuständen, 10 Fehlern und Warnmeldungen
Siehe LED GN und LED RT in Bild 6
LED GN10.1
Die grüne LED zeigt Betriebszustände der Steuerung an:
| Dauerleuchten Normalzustand, alle Endlagen und Kräfte sind eingelernt. |
| Schnelles Blinken Kraftlernfahrten müssen durchgeführt werden. |
| Langsames Blinken Einrichtbetrieb – Endageneinstellung |
LED RT10.2
Die rote LED zeigt Betriebszustände der Steuerung an:
| Im Einrichtbetrieb Endschafter betätig = LED Aus● Endschafter nicht betätig = LED Ein● |
| Anzeige beim Funk einlernen Blinkt 1x für Kanal 1 (Impuls-Befehl)● Blinkt 2x für Kanal 2 (Teilöffnung-Befehl)● • Blinkt schnell beim Speichern des Funk-Codes |
| Anzeige beim Funklöschen • Blinkt langsam während der Lösbcereitschaft • Blinkt schnell beim Löschen aller Funk-Codes. |
| Anzeige der Betriebstaster-Eingänge, Funk • Betätig = LED Ein • Nicht betätig = LED Aus |
| Im Normal-Betrieb Blinkcode als Fehler-/Diagnoseanzeige |
10.3 Anzeige von Fehler-/Warnmeldungen
Mit Hilfe der roten LED RT konnen Ursachen für den nicht erwartungsgemäß Betrieb einzufiziert werden.
HINWEIS:
Durch das hier beschriebene Verhalten kann ein Kurzschluss in der Anschlussleitung des externen Tasters oder ein Kurzschluss des Tasters selbst erkannt werden, wenn sonst ein normaler Betrieb des Schiebetorantriebs mit dem Funk-Empfänger oder dem Platinentaster T möglich ist.
| Anzeige blinkt 2x |
| Fehler/Warning |
| Sicherheits-/Schutzeinrichtung hat angesprochen |
| Mögliche Ursache |
| • Sicherheits-/Schutzeinrichtung wurde betätig |
| • Sicherheits-/Schutzeinrichtung ist defekt |
| Behebung |
| Sicherheits-/Schutzeinrichtung prüfen |
| Anzeige blinkt 3x |
| Fehler/Warning |
| Kraftbegrenzung in Fahrtrichtung Tor-Zu |
| Mögliche Ursache |
| Ein Hindernis befindet sich im Torbereich |
| Behebung |
| Das Hindernis beseitigen; Kräfte überprüfen, ggf. erhöhen |
| Anzeige blinkt 4x |
| Fehler/WarnungHaltekreis oder Ruhestromkreis ist geöffnet, Antrieb besteht mögliche UrsacheÖffnerkontakt an Klemme 12/13 geöffnet●Stromkreis unterbrochen●BehebungKontakt schließen●Stromkreis prüfen● |
| Anzeige blinkt 5x |
| Fehler/WarnungKraftbegrenzung in Fahrtrichtung Tor-Aufmögliche UrsacheEin Hindernis befindet sich im TorbereichBehebungDas Hindernis beseitigen; Kräfte überprüften, ggf. erhöhen |
| Anzeige blinkt 6x |
| Fehler/WarnungSystemfehlermögliche UrsacheInterneter FehlerBehebungWerksreset durchführung (siehe Kapitel 11) und dieSteuerung neu einlernen (siehe Kapitel 4.2), ggf.auswechseln |
| Anzeige blinkt 7x |
| Fehler/WarnungSpitzenkraftmögliche UrsacheMotor blockiert●Kraftabschaltung hat nicht angesprochen●BehebungMotor auf Festsitz prüfen |
Fehlerquittierung10.4
Tritt ein Fehler auf, kann er quittiert werden, sofern er nicht mehr ansteht.
Bei der Betätigung der internen oder externen Impulsgeber wird der Fehler gelöscht und das Tor verfahrent in die entsprechende Richtung.
11 Steuerung zusücksetzen / Werkseinstellungen wiederherstellen
Um die Steuerung (eingelernte Endlagen, Kräfte) zurückzusetzen:
Stellen Sie den 1. DIL-Schalter 2 auf ON.
Drucken Sie den Platinentaster 2. P sofort kurz.
Wenn die rote LED schnell blinkt, stellen Sie den 3. Schalter 2 unverzüglich auf OFF.
Die Steuerung ist nun wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
12 Demontage und Entsorgung
HINWEIS:
Beachten Sie beim Abbau alle geltenden Vorschriften der Arbeitssicherheit.
Lassen Sie den Schiebetorantrieb von einem Sachkundigen nach dieser Anleitung Sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge demontieren und fachgerecht entsorgen.
13 Garantiebedingungen
Gewährleistung
Wir sind von der Gewährleistung und der Produktthaftung befrei, wenn ohne unsere vorherige Zustimmung eigene bauliche Veränderungen vorgenommen oder unsachgemäß Installationen gegen unsere vorgegebenen Montagerichtlinien ausgeführct bzw. veranlasst werden. Weiterhin übernehmen wir keine Verantwortung fur den versehentlichen oder unachtsamen Betrieb des Antriebes sowie fur die unsachgemäß Wartung des Tores, des Zubehörns und fur eine unzulässige Einbauweise des Tores. Batterien sind ebenfalls von den Gewährleistungsansprüchen ausgenommen.
Dauer der Garantie
Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung des Handlers aus dem Kaufvertrag leisten wir eine Garantie für die Dauer von 2 Jahren ab Kaufdatum. Durch die Inanspruchnahme der Garantie verlangert sich die Garantiezeit nicht. Für Ersatzlieferungen und Nachbesserungsarbeiten beträgt die Garantiefrist sechs Monate, mindestens aber die laufende Garantiefrist.
Voraussetzungen
Der Garantieanspruch gilt nur fur das Land, in dem das Gerät gekauft wurde. Die Ware muss auf dem von uns vorgegebenen Vertriebsweg erstanden worden sein. Der Garantieanspruch besteht nur fur Schäden am Vertragsgegenstand selbst. Die Erstattung von Aufwendungen fur Aus- und Einbau, Überprüfung entsprechender Teile, sowie Forderungen nach entgangenem Gewinn und Schadensersatz sind von der Garantie ausgeschlossen. Der Kaufbeleg gilt als Nachweis für ihren Garantieanspruch.
Leistung
Für die Dauer der Garantie beseitigen wir alle Mängel am Produkt, die nachweislich auf einen Material- oder Herstellungsehler zurückzuführen sind. Wir verpflichten uns, nach unserer Wahl die mangelhafte Ware unentgeltlich gegen mangelfreize zu ersetzen, nachzubessern oder einen Minderwert zu ersetzen.
Ausgeschlossen sind Schäden durch:
unsachgemäber Einbau und Anschluss
unsachgemäß Inbetriebnahme und Bedienung
- äußere Einflüsse wie Feuer, Wasser, anormale Umweltbedingungen
mechanische Beschädigungen durch Unfall, Fall, Stoß
- fahrlässige oder mutwillige Zerstörung
normale Abnutzung oder Wartungsmangel
- Reparatur durch nicht qualifizierte Personen
- Verwendung von Teilen fremder Herkunft
Entfernen oder unkenntlich machen der Produktnummer
Ersetzte Teile werden Eigentum des Herstellers.
Auszug aus der Einbauerklarung14
(im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG für den Einbau einer unvollständigen Maschine gemäß Anhang II, Teil B).
Das auf der Rückseite beschriebene Produkt ist entwickelt, konstruiert und gefertigt in Übereinstimmung mit folgenden Richtlinien:
EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG
EG-Richtlinie Bauprodukte 89/106/EWG
EG-Richtlinie Niederspannung 2006/95/EG
EG-Richtlinie Elektromagnetische Veträgelichkeit 2004/108/EG
Angewandte und herangezogene Normen und Spezifikationen:
EN ISO 13849-1, PL „c“, Cat. 2
Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen - Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze EN 60335-1/2, soweit zutreffend
Sicherheit von elektrischen Geräten / Antriben für Tore EN 61000-6-3
Elektomagnetische Verträgelichkeit - Storaussendung EN 61000-6-2
Elektromagnetische Verträglichkeit - Störfestigkeit
Unvollständige Maschinen im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EG sind nur dazu bestimmt, in andere Maschinen oder in andere unvollständige Maschinen oder Anlagen eingebaut oder mit ihren zusammengefügt zu werden, um zusammen mit ihren eine Maschine im Sinne der o.g. Richtlinie zu bilden.
Deshalb scarf these Productk erst dann in Betrieb genommen werden, wenn festgestellt wurde, dass die gesamte Maschine/Anlage, in der es eingebaut wurde, den Bestimmungen der o.g. EG-Richtlinie entspricht.
Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung des Produktes verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Technische Daten15
| Max. Torbreite 4.000 mm | |
| Max. Torhöhe 2.000 mm | |
| Max. Torgewicht Bodengeführt: 300 kgFreitagend: 250 kg | |
| Nennlast Siehe Typenschild | |
| Max. Zug- und Druckkraft | Siehe Typenschild |
| Antriebs-Gehäuse | Zink-Druckguss und witterungsbeständiger Kunststoff |
| Netzanschluss | Nennspannung 230 V / 50 Hz Leistungsaufnahme max. 0,15 kW |
| Steuerung | Mikroprozessor-Steuerung, mit 6 DIL-Schalternprogrammierbar, Steuerspannung 24 V DC |
| Betriebsart | S2, Kurzzeitbetrieb 4 Minuten |
| Temperaturbereich | -20 °C bis +60 °C |
| Endabschaltung/Kraftbegrenzung | Elektronisch |
| Abschaltautomatik | Kraftbegrenzung für beiden Laufrichtungen, selbst lernend und selbst überprüfung |
| Aufhaltezeit | 60 Sekunden (Lichtschranke erforderlich) |
| Motor | Gleichspannungsmotor 24 V DC und Schneckengetriebe |
| Schutzart | IP 44 |
| Funk-Komponenten | 2-Kanal-Empfänger Handsender RSC2 |
Übersicht DIL-Schalter Funktionen16
| DIL 1 Einbaurichtung | |||
| ON Tor schließt nach rechts (vom Antrieb aus gesehen) | |||
| OFF Tor schließt nach links (vom Antrieb aus gesehen) | |||
| DIL 2 Einrichtbetrieb | |||
| ON Einrichtbetrieb (Endschalter und Endlage Auf) / Tordatenlöschen (zurücksetzen) | |||
| OFF Nomenclabrieb in Selfbsthaltung | |||
| DIL 3 Art und Wirkung der Sicherheitseinrichtung (Anschluss KI. 71) beim Schließen | |||
| ON Sicherheitseinrichtung ist eine dynamische 2-Draht-Lichtscharne | |||
| OFF Keine Sicherheitseinrichtung | |||
| DIL 4 DIL 5 Funktion Antrieb (Automatischer Zulauf) Funktion Optionsrelais | |||
| ON ON Automatischischer Zulauf, Vorwarnzeit bei jeder Torfahrt | Taktet bei Vorwarnzeit schnell, während der Fahrt normal, ist bei Aufhaltezeit aus | ||
| OFF ON Automatischischer Zulauf, Vorwarnzeit nur bei automatischem Zulauf | Taktet bei Vorwarnzeit schnell, während der Fahrt normal, ist bei Aufhaltezeit aus | ||
| ON OFF Vorwarnzeit bei jeder Fahrt ohne automatischen Zulauf | Taktet bei Vorwarnzeit schnell, während der Fahrt normal | ||
| OFF OFF Ohne besondere Funktion Zieht in Endlage Tor-Zu an | |||
| DIL 6 Geschwindigkeit einstellen | |||
| ON Lang Samer Betrieb (langsame Geschwindigkeit) | |||
| OFF Normalbetrieb (normale Geschwindigkeit) | |||
4.3.1 Krachtbegrenzung instellen

VOORZICHTIG
15 Technische gegevens