Inovys II - Rollstuhl Vermeiren - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Inovys II Vermeiren
Hinweise für den Fachhändler
These Gebrauchsanweisung ist Bestand-teil des Produkts und ist bei jeder Produkte auszähendigen.
Version: G, 2024-02

Alle Rechte, auch an der Übersetzung, vorbehalten.
2 Vor der Benutzung 4
2.1 Vorgesehene Benutzung 4
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 4
2.3 Symbole am Rollstuhl 5
2.4 Transport und (De)Montage 5
2.5 Erstbenutzung und Lagerung 12
3 Benutzung des Rollstuhls 13
3.1 Feststellbremse (nur für 22-/24-Zoll-Rader) 13
3.2 Tommelbremsen (nur für fest stehende 16-Zoll-Räder) 13
3.3 Transfer in den/aus dem Rollstuhl 14
3.4 Komforteinstellungen 14
3.5Fahren 17
4 Wartung 21
4.1 Wartungspunkte 21
4.2 Wartungshinweise 21
4.3 Störungsbeseitigung 22
4.4 Voraussichtliche Nutzungsdauer 22
4.5 Nutzungsende 22
5 Technische Daten 23


Vorwort
Herzlichen Glückwunsch! Sie sind nun Besitzer eines Vermeiren-Rollstuhls! Dieser Rollstuhl wurde von versierten und engagierten Mitarbeitern gefertigt. Es entspricht hinsichtlich Konstruktion und Fertigung den hohen Qualitätstandards von Vermeiren.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen in Produkte von Vermeiren. Dieses Handbuch soll Ihnen bei der Benutzung these Rollstuhls und seiner Bedienmöglichkeiten herself. Lesen Sie es dazuitte aufmerksam durch, um sich mit der Bedienung, den Fähigkeiten und Beschrankungen Ihres Rollstuhls vertraut zu machen. Sollten Sie nach der Lekture these Handbuchs noch Fragen haben, konnen Sie sich jederzeit an ihren Fachhändler wenden. Er wird Ihnen offen in dieser Angelegenheit weiterhelfen.
Wichtiger Hinweis
Um ihre Sicherheit zu gewährleisten und die Nutzungsdauer Ihres Produkts zu verlangern, sollenn Sie es gut behandeln und regelmäßiger überprüfen und/oder wartenlassen. Die Garantie für diese Produkte beruht auf dessen normaler Benutzung und Wartung wie in dieser Handbuch beschrieben. Schaden an Ihr dem Produkt, die auf unsachgemäße Benutzung oder mangelnde Wartung zurückzuführen sind, führen zum Erlöschen der Garantie.
Dieses Handbuch enthalt die neuesten Produktentwicklung. Vermeiren besteht sich das Recht vor, Veränderungen an dieser Art von Produkt vorzunehmen, ohne eine Verpflichtung einzugehen, ähnliche bereits ausgelieferte Produkte anzupassen oder auszutauschen. Abbildungen des Produkts dienen zur Verdeutlichung der Anweisungen in thism Handbuch. Das gezeigte Produkt kann in Details von Ihrem Produkt abweichen.
Verfügbare Informationen
Auf unserer Websites http://www.vermeiren.com/ finden Sie stets die aktuellste Version der in dieser Handbuch beschrieben Informationen. Informieren Sie sichitte regelmäßig auf dieser Website nach eventuell verfügbaren Aktualisierungen. Sehbehinderte Menschen konnen sich die elektronische Version theses Handbuchs herunterlagen und mit Hilfe einer Sprachsyntheselösung ("Text-to-Speech-Software") vorlesen halten.

Benutzerhandbuch
Für Benutzer und Fachhändler

Wartungshandbuch fur Rollstühle
Für Fachhandler
1 Ihr Produkt

1.1 Beschreibung
Dieser Inovys II-Rollstuhl ist leicht zu bedieren und kann sowohl im Innen- als auch Außenbereich benutzt werden. Er lassst sich zusammenklappen und damit ganz einfach verstauen. Der Rollstuhl ist in mehreren Großen erhältlich und kann leicht mit optionalen Teilen erweitert werden, um den Komfort für den Benutzer zu erhöhen. Die folgenden Abbildungen zeigen alle Komponenten, die für den Benutzer wichtig sind. Im Abschnitt „Betrieb und Wartung" werden diese Komponenten (falls relevant) beschrieben.
i Überprüfen Sie vor der Verwendung Ihres Rollstuhls die technischen Details und Grenzden der vorgesehenen Verwendung, siehe Kapitel 5.


Abbildung 1 Wichtige Komponenten

- Kopfstütze (optional)
- Ruckenlehne
- Armpolster
- Armstütze
- Seitenteil
- Sitz
-
Beinstütze
-
Fufplatte
- Fußgurt
- Wadenstütze
- Bremse
- Vorderrad
-
Rahmen
-
Hinterrad
- Greifring
- Schiebegriff
- Schiebebugel
- Kippkappen
- Typenschilds
2 Vor der Benutzung
2.1 Vorgesehene Benutzung
Dieser Abschnitt enthalt eine kurze Beschreibung der vorgesehenen Benutzung Ihres Rollstuhls. Darüber hinaus enthalten die Anweisungen in den anderen Abschnitten zusätzliche Warnhinweise. Auf diese Weise wollen wir Sie auf die Möglichkeit einer unsachgemäßen Benutzung hinweisen.
- Dieser Rollstuhl ist für den Innen- und Außenbereich geeignet.
- Dieser Rollstuhl ist ausschließlich für den Transport/Transfer einer (1) Person mit einem maximalen Gewicht gemäß der Konfiguration der technischen Daten in Kapitel 5 bestimmt und hergestellt. Er ist nicht darauf vorgesehen, während Sachen oder Objekte zu transportieren noch zu anderen Zwecken als zuvor beschrieben benutzt zu werden.
- Abhängig von der Art der Räder Ihres Rollstuhls kann er von einer Begleitperson oder vom im Rollstuhl sitzenden Benutzer bedient werden. Sie dürfen diesen Rollstuhl NICTH benutzen, wenn Sie unter seelischen oder körperlichen Beeinträchtigungen leiden, die Sie oder andere Personen beim Fahren des Rollstuhls in Gefahr bringen konnten. Suchen Sie daheritte zunachst ihren Arzt auf und stellen Sie safer, dass Ihr Fachhändler über dessen Rat informiert ist.
- Verwenden Sie ausschließlich von Vermeiren genehmigte Zubehör- oder Ersatzteile.
Sehen Sie sich auch die technischen Daten und die Grenzen Ihres Rollstuhls in Kapitel 5 an. - Die Garantie für these Produkt beruht auf dessen normaler Benutzung und Wartung wie in thisem Handbuch beschreiben. Schäden an Ihr dem Produkt, die auf unsachgemäße Benutzung oder mangelnde Wartung zurückzuführen sind, führen zum Erlöschen der Garantie.
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
VORSICHT
Gefahr von Personen- und/oder Sachschäden
Bitte lessen und befolgen Sie die Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung, da andernfalls Verletzungsgefahr besteht oder Ihr Rollstuhl beschädigt werden können.
Beachten Sie bei der Benutzung die folgenden allgemeinen Warnhinweise:
- Benutzen Sie ihren Rollstuhl nicht, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen stehen, die ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen konnen. Dies gilt auch für ihre Begleitperson, die den Rollstuhl bedient.
- Beachten Sie, dass bestimmte Teile these Rollstuhl's infolge der Umgebungstemperatur, Sonneneinstrahlung, Heizkörpern usw. sehr warm oder sehr kalt werden konnen. Seien Sie darauf vorsichtig beim Berühren. Tragen Sie bei kaltem Wetter Schutzbekleidung. Wenn Sie sich im Freien aufhalten, konnen Reithandschuhe verwendet werden, um den Griff an den Handrändern zu verbessern.
- Beachten Sie die Pflege- und Wartungshinweise. Bei Schäden aufgrund von mangelnder Wartung/Pflege haftet der Hersteller nicht.
Bitte beachten sie, dass Ihr Rollstuhl je nach den verwendeten Einstellungen einige Arten von Diebstahlsicherungssystemen beeinträchtigen kann. Dies kann dazu führen, dass der Sicherungsalarm des Shops ausgelost wird.
Sollte sich ein schwerwiegender Zwischenfall mit Ihr dem Produkt reignet haben, benachrichtigen Sie Vermeiren oder ihren Fachhändler sowie die zuständige Behörde in Ihr Land.
2.3 Symbole am Rollstuhl

Die nachstehend aufgeführten Symbole gelten für ihren Rollstuhl. Symbole sind in der entsprechenden ISO-Norm (ISO 7000, ISO 7001 und IEC 417) zu finden.

Maximalgewicht des Benutzers (in kg)

Verwendung im Innen- und Außenbereich (Akku und Netzteil ausgenommen)

Nur fur den Gebrauch in Innenräumen (Akku und Netzteil)

Maximale Neigungssicherheit in (Grad).

Nicht für die Benutzung als Sitz in einem Motorfahrzeug vorgesehen

Typbezeichnung
2.4 Transport und (De)Montage
2.4.1 Beiseiteschaffen
Bewegen Sie den Rollstuhl mit seinen Rädern und rollen Sie ihn zum Ziel.
Wenn dies nicht möglich ist und keine Demontage erwünscht ist, bitten Sie um Hilfe, um den Rollstuhl anzuheiten. Ergreifen Sie den Rahmen mit beiden Händen und haben Sieihn hoch. Verwenden Sie weder die Ruckenlehne, die Fuß- oder Armstützen noch die Räder, um den Rollstuhl zu greifen.
2.4.2 Transport in einem Fahrzeug

WARNING
Verletzungsgefahr
-
Benutzen Sie niemals denselben Sicherheitsgurt für Fahrgast und Rollstuhl.
-
Demontieren und haben Sie den Rollstuhl in das Fahrzeug gemäß den Anweisungen in Abschnitt 2.4.4.
- Legen Sie den Rollstuhl und seine Komponenten in den Gepäckraum. Falls Gepäckraum und Fahrgastelle NICTV voneinander getrennt sind, muss der Rahmen des Rollstuhls safer am Fahrzeug befestigt werden.
i Sie konnen den Rollstuhl auf einer Rampe in das Fahrzeug schiben, siehe 3.5.4. Betätigten Sie nach dem Einlagen die Feststellbremsen (siehe Abschnitt 3.1).
2.4.3 Transport mit einem Fahrzeug, als Sitz für den Benutzer

WARNING
Gefahr von Verletzungen
- Der Rollstuhl hat den Crashest gemäß ISO 7176-19: 2008 bestanden und ist damit konstruiert und geprüft, um als nach vorne gerichteter Sitz in einem Kraftfahrzeug verwendet werden zu können. Die große des Rollstuhls und sein Wenderadius können den Zugang zu und Manovrierfähigkeit in Kraftfahrzeugen erheblich beeinflussen.
-
Ein Rollstuhlrückhaltegurt ist nicht als Sicherheitsgurt zu verwenden.
-
Benutzen Sie den Beckengurt des Rollstuhls und den zugehörigen Drei-Punkte-Gurt im Fahrzeug, um zu verhindern, dass der Insasse mit seinem Kopf oder Brustkorb gegen Fahrzeugteile prallt.
- Verwenden Sie keine Haltungsstützen, um den Benutzer in dem Fahrzeug zurückzuhalten, es sei dess, sie entsprechen den in der ISO 7176-19:2008 spezifizierten Anforderungen.
- Wenn das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war, lässt Sie ihren Rollstuhl durch den Fachhändler oder den Vertreter des Herstellers überprüfen, bevor Sieihn wieder benutzen.
Der Rollstuhl wurde getestet unter Verwendung eines 5-Punkt Rückhaltegurtsystems (Rollstuhl) und eines 3-Punkt-Sicherheitsgurtes (Nutzer).
Grundsätzlich ist, wenn möglich, bevorzugt ein vorhandener PKW-Sitz zu verwenden und der Rollstuhl sicher im Gepäckraum zu verstauen.
Sicheres Verzurren des Rollstuhls innerhalb des PKW's:
- Prufen Sie, ob der PKW mit einem PKW-Gurtsystem und einem Sicherheitsgurt gemäß ISO 10542 ausgestellt ist.
- Prufen Sie, dass alle Komponenten des PKW-Gurtsystems (Rollstuhl) und des Sicherheitsgurtes (Nutzer) nicht ausgefranst, verschmutzt, beschädigt oder geknicht sind.
- Ist der Rollstuhl mit verstelltaren Sitz-/Rückensystemen ausgestattet, sind diese in eine Position zu bringen, die den Nutzer in eine möglichst aufrechte Sitzposition bringt. Lösst der Zustand des Nutzers dies nicht zu, sind die Risiken die den Transport in einer anderen Position zur Folge haben, festzustellen und zu bewerten.
- Entfernen Sie alle angebauten Teile und Zubehörteile, wie z.B. Körbe, Taschen, Beatmungsequipement, usw., und verstuen Sie diese gesondert sicher im Gepäckraum.
- Positionieren Sie den Rollstuhl in Vorwartsrichtung mittig zwischen den Schienen des PKW-Gurtsystems, die im Boden des PKW's eingebaut sind.
- Montieren Sie die vorderen Gurte des Rollstuhl-Gurtsystems gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an den angegebenen Positionen am Rollstuhl (Abb. 1). Diese Stellen sind am Rollstuhl mit einem Symbol markiert (Abb. 2).
- Ziehen Sie den Rollstuhl soweit nach hinten, bis die vorderen Gurte gespannt sind.
- Betätigen Sie nun die Bremsen des Rollstuhls.
- Montieren Sie die hinteren Gurte des Rollstuhl-Gurtsystems gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an den angegebenen Positionen am Rollstuhl (Abb. 1). Diese Stellen sind am Rollstuhl mit einem Symbol markiert (Abb. 2).

Abbildung 1

Abbildung 2
Sicheres Anschnallen des Nutzers:
- Entfernen Sie beiden Armlehn den Rollstuhls.
- Wenn vorhanden, legen Sie den Rollstuhlgurt an.
- Legen Sie den Sicherheitsgurt des PKW's an gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers.
- Legen Sie den Gurt so über dem vorderen Becken des Nutzers an, dass der Gurtriemen in einem Winkel zwischen 30^ und 75^ Grad zur Horizontalen liegt (siehe auch die Abbildung).
- Je größter (steiler) der Winkel des Gurtriemens innerhalb der markierten Fläche,esto betteren Halt kann das Gurtsystem bieten.
- Legen Sie den Gurt stramm gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an, ohne den Nutzer zu verletzen oder zu behindern.
- Stellen Sie sicher, dass die Gurte in einer direkten Linie zur Gurtaufhängung des PKW's angebracht werden und dass keine Knicke und Verdrehungen in den Riemen sightbar sind, zum Beispiel durch die Hinterradachse.
- Die Armlehnen können angebracht werden. Stellen Sie safer, dass die Gurte nicht verdreht sind und der Gurt stramm am Körper des Nutzers liegt. Bauteile des Rollstuhls (Armlehnen, Räder usw.) dürfen den Gurt nicht vom Körper des Nutzers ferngehalten.
- Positionieren Sie das Gurtschloss so, dass der Freigabeknopf bei einem Unfall nicht durch Rollstuhlteile berührt werden kann.
- Achten Sie darauf, dass die Schultergurte über den Schultern liegen, siehe Abbildung 4.


Die Gurte dürfen nicht durch Rollstuhlteile wie Armstätzen oder Räder von dem Körper ferngehalten werden.

Abbildung 2 Gurt nicht korrekt angelegt
Die Gurte müssen vollen Kontakt mit Schulter, Brustkorb und Becken haben. Beckengurt im unteren Beckenbereich nahe dem Übergang zwischen Bauch und Oberschenkel.

Abbildung 3 Gurt korrekt angelegt
2.4.4 Montage

VORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Stellen Sie sicher, dass ihre Finger, Kleidung und Schnallen während der Montage nicht verfangen werden.
- Behalten Sie stets den Schwenkbereich der Fußstütze im Auge, um zu vermeiden, dass umstehende Personen verletzt oder Gegenstände beschädigt werden.
- Vergewissern Sie sich vor dem Gebrauch immer, dass alle zusammengebauten Teile fest gesichert sind.


Abbildung 4 Inovys II Grundrahmen mit 16-Zoll."und 24-Zoll-Radern - zerlegte Teile

[1]
- Stellen Sie den Rollstuhl mit vier Rädern auf den Boden.
- Klappen Sie den Rückenlehennahmen auf.

[2]
Montieren Sie die Vorderseite des Gasfeders mit dem Befestigungsstift (33) am Rückenlehennahmen und verriegeln Sie seine Klammer.
- Stellen Sie sicher, dass der Rückenlehennahmen fest am Gasfeder befestigt ist.

[3]
- Hangen Sie die Rückenlehne mit ihren vier Schrauben in die vier Halterungen (35) des Rückenlehnernahmens.
Ziehen Sie die beiden oberen Sternknäufe (36) von Hand an. - Stellen Sie sicher, dass die Rückenlehne fest sitzt.
![Vermeiren Inovys II - [3] - 1](/content/2026/02/401762/images/5393950940ad8cd98cce11cdc37c9147dd9a05ed24b7df4336acb8c19962f42a.jpg)
[4]
- Drehen Sie den Sternknauf (37) der Armlehnenthalerung gegen den Uhrzeigersinn und entfern den Sieihn.
- Setzen Sie die Armlehne in die Armlehnenthalerung ein.
- Setzen Sie den Sternknauf (37) ein und drehen Sieihn im Uhrzeigersinn, bis er fest sitzt.
- Stellen Sie sicher, dass die Armlehne fest sitzt.
- Wiederholen Sie dies für die zweite Armlehne.
![Vermeiren Inovys II - [4] - 1](/content/2026/02/401762/images/8dde6a8d6b8fa05b9509e4fca22cb2a2aa7c9e8c104d2f6428804458fc24f256.jpg)
[5]
- Halten Sie die Beinstütze (5) zur Seite und hangen Sie sie in die Fußstützenhalterung (39) ein. Stellen Sie sicher, dass das Beinauflagenloch (44) über dem unteren Halterungsteil liegt und dass der Beinauflagenstift (38) in die obere Halterung eingesetzt ist.
- Schwenken Sie die Beinstütze (5) nachinnen, bis sie einrastet.
- Wiederholen Sie dies für die zweite Beinstütze.
![Vermeiren Inovys II - [5] - 1](/content/2026/02/401762/images/23e0add0f09340591a6c7152faaabb35fefda5cd86d54dc12d19dc2e8ca398f7.jpg)
[6]
- Schwenken Sie die Fußplatte (6) nach unten.
Wiederholen Sie dies für die zweite Fußplatte.
![Vermeiren Inovys II - [6] - 1](/content/2026/02/401762/images/04a8a56c3d3ff3bd926dae7faf99540eceb9ac225acb008f1e0bf50ecc64ddcf.jpg)
![Vermeiren Inovys II - [6] - 2](/content/2026/02/401762/images/f4e1aa0560bf7348b2b1c8e1d731051949d02ccda324503a599fc5e8b30de81f.jpg)
![Vermeiren Inovys II - [6] - 3](/content/2026/02/401762/images/2d8a3947c6faef0b8417a03f1f725c904f68eeb5586ac99db9203adf0176446e.jpg)
[7]
- Schwenken Sie die Wadenstätze (40) nachinnen.
- Drehen Sie die Wadenstätze (8) nach hinten.
- Wiederholen Sie dies für die zweite Wadenstütze.
![Vermeiren Inovys II - [7] - 1](/content/2026/02/401762/images/801da0da164e8b5c0cf22cba23cc2ca0e54b509311b4226b2fcfd8f2155cae1f.jpg)
- Montieren Sie (falls zutreffend)die Kopfstütze (1) mit dem Vierkantrohr im Kopfstützentrager (41) an der Ruckenlehne.
- Drehen Sie den Sternknauf (42) fingerfest.
Ihr Rollstuhl ist jetzt einsatzbereit.
2.4.5 Demontage

VORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Stellen Sie sicher, dass ihre Finger, Kleidung und Schnallen während der Demontage nicht verfangen werden.
- Behalten Sie stets den Schwenkbereich der Fußstütze im Auge, um zu vermeiden, dass umstehende Personen verletzt oder Gegenstände beschädigt werden.

[1]
- Legen Sie beiden Feststellbremsen durch Betätigkeiten des Bremshebels (10) an, siehe Abschnitt 3.1.
![Vermeiren Inovys II - [1] - 1](/content/2026/02/401762/images/82fc84e6283f39e3a123e0506292b7366f6f7b44311845d8fedca44f6b7ebec6.jpg)
[2]
SchlieBen Sie die Wadenstätze (8) und drehen Sie die Wadenstätzenhalterung (40) nach auBen.
- Wiederholen Sie dies für die andere Wadenstütze.
- Klappen Sie beiden Fußplatten (6) nach offen.
![Vermeiren Inovys II - [2] - 1](/content/2026/02/401762/images/ca27466399909193087ff7ddd5bd4d859bdbc1413b3b441689614b7f6dcfd91d.jpg)
- Ziehen Sie den Beinstützenhebel (50) und schwenken Sie die Beinstütze (5) nach außen.
- Hebien Sie die Beinstütze nach oben heraus.
- Wiederholen Sie dies für die andere Beinstütze.
![Vermeiren Inovys II - [2] - 2](/content/2026/02/401762/images/fd0a28aba10054d3e73d6e595ddf509b6b93a6da655b86395171c0441c8f47d8.jpg)
- Demontieren Sie (falls zutreffend) die Kopfstütze
Lösen Sie den Sternknauf (42) der Kopfstützenhalterung undnehmen Sie die Halterung ab.
Ziehen Sie die Kopfstütze nach oben, bis sie frei von der Stütze an der Ruckenlehne ist.
![Vermeiren Inovys II - [2] - 3](/content/2026/02/401762/images/853fedef1709b54eb2607cf8a4b0aa3238e57d91ff88bc12f0a6b482314d0aa9.jpg)
[4]
- Drehen Sie den Sternkauf (37) gegen den Uhrzeigersinn.
- Ziehen und halten Sie den Sternknopf fest, während Sie die Armlehne (9) aus der Armlehnhalterungziehen.
- Ziehen Sie den Sternknauf (37) wieder fest.
![Vermeiren Inovys II - [4] - 1](/content/2026/02/401762/images/5e39401b4d024ce6b93452098a93d011440be839b9bccd0a255d8de2fcccc513.jpg)
[6]
- Losen Sie die beiden oberen Sternknäufe (36) der Rückenlehne von Hand.
- Ziehen Sie die Rückenlehne nach oben, bis sie sich von den vier Halterungen (35) besteht.
![Vermeiren Inovys II - [6] - 1](/content/2026/02/401762/images/c34d4fc75d0f25a03077ab7b19466f18053277a7a279c5809bb4ead650717943.jpg)
![Vermeiren Inovys II - [6] - 2](/content/2026/02/401762/images/cd741f4a4b83fddc70bd71625c43345c87b645e98c73ccaf4ef9e1aaa3e96ab6.jpg)
![Vermeiren Inovys II - [6] - 3](/content/2026/02/401762/images/664fe0287642b2c783fd083a0d8dfb54091b06519e18fddfb578f2e8312df066.jpg)
[7]
- Demontieren Sie die Gasfeder vom Ruckenlehnenrahmen, indem Sie die Stütze des Befestigungsstiftes (33) öffnen und entfernen.
![Vermeiren Inovys II - [6] - 4](/content/2026/02/401762/images/9c48b6a784cac80449fad7d8d24935d54a715c8acc4fe643581d82cbf960db14.jpg)
[8]
- Klappen Sie den Rückenlehennahmen (34) auf den Sitz herunter.
- Setzen Sie den Befestigungsstift (33) wieder in den Rahmen ein.
2.4.6 (De)Montieren) der Hinterräder (nur für 22-/ 24-Zoll-Räder):
Zu Transportzwecken kann es erforderlich sein, die Hinterträder zu (de)montieren.
Hinterräder abnehmen:
- Halten Sie die Taste (43) gedrückt, während Sie die Radachse aus der Achenbuchse schieren.
- Wiederholen Sie dies für das andere Rad und platzieren Sie den Rollstuhl sanft auf die Kippkappen.
Hinterrader montieren:
- Nehmen Sie eines der Hinterträder und haben Sie den Rollstuhl an einer Seite an.
- Halten Sie die Taste (43) gedrückt, während Sie die Radachse in die Achesenbuchse schieben.
- Lassen Sie die Taste los, um das Rad zu verriegeln.
- Wiederholen Sie dies für das andere Rad. Stellen Sie safer, dass beiden Räder fest sitzen.

2.5 Erstbenutzung und Lagerung

VORSICHT
Gefahr eines Akkuschadens
- Achten Sie darauf, dass Ihr Rollstuhl trocken untergebracht ist, um zu verhindern, dass sich Schimmel bildet und die Polsterung beschädigt.
- Informieren Sie sich über die technischen Details der Lagerung (siehe Abschnitt 5).
3 Benutzung des Rollstuhls

#
WARNING
Verletzungsgefahr
- Lesen Sie zuerst die vorherigen Kapitel und informieren Sie sich über die beabsichtigte Verwendung. Verwenden Sie ihren Rollstuhl NICT, wenn Sie nicht alle Anweisungen gelesen und verstehen haben.
- Im Zweifelsfall oder bei Fragen wenden Sie sichitte an ihren ortlichen Fachhändler, ihren Pflegedienst oder technischen Berater, um Ihnen zu halten.
3.1 Feststellbremse (nur für 22 -/24-Zoll-Räder)
#
VORSICHT
Verletzungsgefahr
- Betätigen Sie den Bremshebel nur bei stehendem Rollstuhl.
- Eine Begleitperson solte den Bremshebel betätigen, wenn Sie die Beweglichkeit beeinträchtigt haben.
- Stellen Sie sicher, dass sich der Rollstuhl auf einer flachen, horizontalen Oberfläche befindet, bevor Sie die Bremsen losen.
- Losen Sie niemals beide Bremsen gleichzeitig.
- Bremsen dürfen nur von ihrem Fachhändler eingestellt werden.
#
VORSICHT
Beschädigungsgefahr
- Verwenden Sie die Feststellbremse nicht, um den Rollstuhl während der Bewegung zu verlangsamen.
Ihr Rollstuhl hat zwei manuell bediente Feststellbremsen. Diese Bremsen sollen eine Bewegung des Rollstuhls beim Parken verhindern.
Bremsen losen [A]:
- Halten Sie mit einer Hand einen Greifring fest (oder ihre Begleitperson hält die Schiebestange mit einer Hand).
- Ziehen Sie den Bremshebel (10) des ANDEREN Rads nach HINTEN.
- Wiederholen Sie dies für das zweite Rad und die Feststellbremse.
Bremsen betätigten [B]:
- Halten Sie mit einer Hand einen Greifring fest (oder ihre Begleitperson hält die Schiebestange mit einer Hand).
- Drücken Sie den Bremshebel (10) des ANDEREN Rades nach VORN, bis Sie spuren, dass es arretiert ist.
- Wiederholen Sie dies für das zweite Rad und die Feststellbremse.
Abbildung 5 Betätigung der Feststellbremse

3.2 Tommelbremsen (nur für fest stehende 16-Zoll-Räder)
#
VORSICHT
Verletzungsgefahr
- Vergewissern Sie sich, dass sich der Rollstuhl auf einer flachen, horizontalen Oberfläche befindet, bevor Sie die Bremsen lose.
- Losen Sie niemals beiden Bremsen gleichzeitig.
- Stopen oder Parken an einem Hang die Feststellbremse betätigten, nachdem Sie angehalten haben.
- Bremsen dürfen nur von ihrem Fachhändler eingestellt werden.
So betätigen Sie die Trommelbremse:
- Ziehen Sie die Bremshebel (60) in einer Druckbewegung.
- Jeder Bremshebel (60) kann durch Drucken des Verriegelungshebels (61) mit dem Finger nach unter blockiert werden.
- Losen Sie die Bremshebel (60).
So bewegen/fahren Sie wieder:
- Ziehen Sie die Bremshebel (60) in einer Druckbewegung. Durch diese Bewegung wird der Sperrhebel (61) freigegeben.
- Halten Sie die Handgriffe fest, während Sie die Bremshebel (60) loslassen.
Abbildung 6 Trommelbremsenbedienung

3.3 Transfer in den/aus dem Rollstuhl

VORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Falls Sie den Vorgang allein nicht safer bewaltigen konnen, bitten Sie{jemand um Hilfe.
- Stellen Sie sich nicht auf die Fußplatten, wenn Sie in den Rollstuhl ein- oder aussteigen.
Transfer
- Stellen Sie den Rollstuhl möglichst dicht neben sich, wenn Sie in einem Sessel, auf einem Sofa, Stuhl oder Bett sitzen.
- Betätigen Sie beiden Feststellbremsen, um die Bewegung zu blockieren, siehe Abschnitt 3.1.
- Bringen Sie die Rückenlehne und den Sitz in die gewünschte Stellung, siehe Abschnitt 3.4.1.
- Klappen Sie die Fußplatten nach oben, um nicht auf ihren zu stehen, oder drehen Sie die Beinstützen zur Seite, um den Durchgang für den Transfer freizugegeben.
- Entfernen Sie gegebenenfalls die Armlehne und/oder die Beinstütze auf einer Seite (siehe Abschnitt 3.4).
- Bewegen Sie sich aus eigener Kraft mit den Armen oder mit Hilfe einer Begleitperson oder einer Hebevorrichtung in den Rollstuhl hinein oder aus ihm heraus.
Sitzen im Rollstuhl
- Setzen Sie sich so hin, dass Ihr unterer Rucken an der Ruckenlehne anliegt
- Bringen Sie die Armlehne und/oder Beinstütze wieder an, wenn Sie sie entfernt haben.
- Drehen Sie die Beinstützen wieder nach vorne, klappen Sie die Fußplatten nach unten und stellen Sie die Fuß auf die Fußplatten.
- Stellen Sie sicher, dass ihre Oberschenkel waagerecht sind und ihre Fuße sich in einer bequemen Position befinden. Stellen Sie dann den Rollstuhl gemäß den Anweisungen in Abschnitt 3.4 ein.
3.4 Komforteinstellungen

VORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Die folgenden Komforteinstellungen können von der Begleit- oder der Pflegeperson vorgenommen werden. Alle anderen Einstellungen werden von ihrem Fachhändler vorgenommen
- Behalten Sie stets den Schwenkbereich der Fußstütze im Auge, um zu vermeiden, dass umstehende Personen verletzt oder Gegenstände beschädigt werden.
- Stellen Sie sichere, dass ihre Finger, Kleidung und Schnallen während der Einstellung nicht verfangen werden.
3.4.1 Einstellen der Rückenlehne / Sitzneigung
VORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden

- Denken Sie daran, dass sich die Stabilität verringert, wenn die Sitzposition im Rollstuhl von aufrecht zu geneigt verändert wird.
- Betätigen Sie vor dem Einstellen der Rückenlehne und der Sitzneigung die Feststellbremsen.
Sitz und Rückenlehne können mit Unterstützung einer zweiten Person gemeinsam oder unabhängig voneinander im Winkel verstellt werden. Stellen Sie safer, dass der Patient im Rollstuhl sitzt, wenn die zweite Person die Einstellung der Ruckenlehne und der Sitzneigung vornimmt. Verhindern Sie ein Kippen des Rollstuhls!
Sitzneigung:

- Drücken Sie den Hebel (1) an der linken Seite (siehe Aufkleber) zum Handgriff um die Sitzneigung einzustellen.
-
Ziehen bzw. drücken Sie den Sitz in die gewünschte Position (0 bis + 21°). Die Gasdruckfeder wird damit zusammen- bzw. auseinandergedrückt.
-
Losen Sie den Hebel (1), um die Gasdruckfeder zu arretieren.
Neigung der Rückenlehne:

- Drücken Sie den Hebel (1) an der rechten Seite (siehe Aufkleber) zum Handgriff um die Rückenlehne einzustellen.
-
Ziehen bzw. drücken Sie die Rückenlehne in die gewünschte Position (0 bis + 54°). Die Gasdruckfeder wird damit zusammen- bzw. auseinanderedrgruckt.
-
Losen Sie den Hebel (1), um die Gasdruckfeder zu arretieren.

Wenn der Rollstuhl über Trommelbremsen verfügt, werden die Hebel (1) zum Betätigten der Bremsen verwendet. In thisem Fall sind zusätzliche Hebel (3) zum Einstellen des Rückenlehenwinkels und der Sitzneigung angebracht.
3.4.2 Armlehnenhöhe
Die Armauflagen (3) des Rollstuhls konnen in 6 verschiedene Hohenpositionen eingestellt werden:
- Drehen Sie den Sternknopf (45) gegen den Uhrzeigersinn, um ihn zu entriegeln.
- Ziehen und halten Sie den Sternknopf, um das Innenrohr der Armlehne (9) zu lose
- Schieben Sie das Innenrohr der Armlehne (9) in der Halterung (46) nach oben/unten, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Stellen Sie safer, dass die Löscher am Innen-/Außenrohr aufeinander ausgerichtet sind.
- Ziehen Sie den Sternknauf (45) wieder fest, indem Sieihn im Uhrzeigersinn drehen.
- Wiederholen Sie dies für die zweite Armlehne. Stellen Sie sicher, dass die Armlehnen fest sitzen.

Abbildung 7 Einstellen der Armlehenhöhe

3.4.3 Schiebegriff-/Schiebebügelhöhe
VORSICHT
Verletzungsgefahr
Verwenden Sie immer die verfügbaren Einstelllicher am Schiebegriff. Überschreiben Sie niemals die maximale Hoheneinstellung.
Die Schiebegriffe (16) und der Schiebebügel (23) sind miteinander verbunden und konnen in 7 verschiedene Hohenpositionen eingestellt werden:
- Losen und entfernen Sie die beiden Sternknäufe (31) an den Griffstützen.
- Passen Sie die Höhe beider Schiebegriffe gleichzeitig an, indem Sie sie in den Stützen nach oben/unten verschiben. Stellen Sie safer, dass die LÖcher am Innen-/Außenrohr aufeinander ausgerichtet sind.
- Setzen Sie die beiden Sternknäufe (31) in die Halterungen und die Einstelllicher ein.
- Drehen Sie die Sternknaufe im Uhrzeigersinn, bis sie handfest sind.
- Stellen Sie safer, dass die Schiebegriffe fest sitzen.

Abbildung 7 Schiebegriffhöhe einstellen
3.4.4 Beinstützenwinkel (BZ7-BZ8)
- Losen Sie den Hebel (62) am Drehpunkt.
- Stellen Sie den Winkel der Beinstütze durch Anheiten/Absenk den Fußplatten (zwischen 100^ und 190^ ) ein.
- Ziehen Sie den Hebel (62) von Hand fest an.
- Wiederholen Sie dies für die zweite Beinstütze. Stellen Sie sicher, dass beiden Beinstützen fest sitzen.
Abbildung 8 Einstellung des Fußstützenwinkels

3.4.5 Kippkappenhöhe
- Halten Sie die Federtaste (63) gedrückt.
- Schieben Sie das Kippkappenrohr (64) in das Rahmenrohr hinein /heraus.
- Lassen Sie die Federtaste los.
- Wiederholen Sie dies für die zweite Kippkappe. Vergewissern Sie sich, dass beiden Kippkappen fest sitzen.
Abbildung 9 Einstellungder Kippkappenhoe

3.5Fahrenheit
i Abhängig von Ihrem Gesundheitszustand und Ihrem Rollstuhl konnen Sie den Rollstuhl selbst fahren oder von einer Begleitperson schieben halten.

VORSICHT Klemmgefahr
- Verhindern Sie, dass ihre Finger von den Radspeichen erfasst werden.
- Verhindern Sie das Einklemmen Ihrer Höhe an den Greifringen, wenn Sie schmale Passager passieren.
- Halten Sie ihre Arme beim Fahren mit einer Begleitperson von den Rädern fern und die Fuß auf den Fußplatten.
VORSICHT Gefahr von Personen- oder Sachschäden
- Befahren Sie KEINE Böschungen, Hindernisse, Stufen oder Randsteine, die größer als vom Hersteller beschreiben sind (siehe technische Daten in Abschnitt 5).
- Begeben Sie sich mit Ihr dem Rollstuhl nicht in den fliebenden Verkehr. Bleiben Sie auf dem Fußweg.
Fassen Sie die Greifringe nicht mit nassen Handen an. - Achten Sie auf LÖcher oder Spalten in der Straße, die für die Räder problematisch sein können.
- Vermeiden Sie Steine und andere Gegenstände, die die Bäder blockieren können
- Behalten Sie stets den Schwenkbereich der Fußstütze im Auge, um zu vermeiden, dass umstehende Personen verletzt oder Gegenstände beschädigt werden.
-
Achten Sie vor jeder Benutzung auf Folgenden:
- Alle Teile sind ordnungsgemäß gesichert (siehe Abschnitt 3,4).
-
Die Feststellbremsen Funktionieren einwandfrei
Beifen sind in gutem Zustand, siehe Abschnitt 4.
3.5.1 Mit einer Begleitperson fahren
- Losen Sie die Bremsen oder halten Sie sie von der Begleitperson losen, während Sie den Rollstuhl halten, um eine Bewegung zu verhindern, siehe Abschnitt 3.1 oder Abschnitt 3.2.
- Die Begleitperson fasst die Handgriffe oder die Schieberstange an, um den Rollstuhl in die gewünschte Richtung zu schiben.
- Betätigen Sie nach dem Anhalten die Bremsen, während Sie den Rollstuhl am Platz halten, siehe Abschnitt 3.1 oder Abschnitt 3.2.
3.5.2 Selfbst fahren
- Lösen Sie nacheinander die Feststellbremsen, siehe Abschnitt 3.1.
- Bewegen Sie ihre Höhe an beiden Griffingen in die hochste Position.
- Lehnen Sie sich nach vorne und drucken/drehen Sie die Griffringe nach vorne, bis ihre Arme gerade sind.
- Schwenken Sie die Arme locker zur Oberseite der Griffinge und wiederholen Sie die Schubbewegung.
- Anhalten: Warten Sie, bis der Rollstuhl anhalt, und bewegen Sie die Griffringe nach vorne/hinten. Ziehen Sie die Feststellbremsen einzeln an, siehe Abschnitt3.1.
3.5.3 AufGefallefahren
VORSICHT Verletzungsgefahr
- Wenn die Begleitperson zu weniger Kraft hat, um den Rollstuhl zu steuern, stoppen Sie die Fahrt und bremsen Sie sofort.
-
Wenn Sie auf einer (kleinen) Steigung anhalten, betätigten Sie die Bremsen, da sich der Rollstuhl möglicherweise unerwartet in Bewegung setzen.
-
Sichern Sie sich im Rollstuhl mit einem Sicherheitsgurt.
- Bitten Sie einen Begleiter oder einen Zuschauer, Ihnen zu halten.
- Fahren Sie langsam und geradeaus. Lehnen Sie sich leicht nach vorne (A/B), wenn Sie den Hang hinauffahren. Lehnen Sie sich nach hinten gegen die Rückenlehne, wenn Sie den Hang hinunter fahren.
- Wenden Sie niemals an einer Steigung.


Abbildung 10 Einen Hang hinauffahren
3.5.4 Rampen verwenden
VORSICHT Verletzungsgefahr durch Umkippen
- Verwenden Sie nur von Vermeiren zugelassene Rampen und überschreiben Sie nicht deren maximale Belastung.
- Stellen Sie sicher, dass der Rollstuhl aufgrund seiner Neigung nicht den Boden oder die Rampe berührt.
-
Überwinden Sie Rampen nur mit Hilfe von ein oder zwei Begleitpersonen.
-
Passen Sie die Position der Ruckenlehne, des Sitzes und der Fußstütze an, um die Gröbe des Rollstuhls zu verringern und die Stabilität während der Neigung zu erhöhen.
- Nehmen Sie die Fußstützen ab, siehe Abschnitt 2.4.5.
- Folgen Sie den Anweisungen in Abschnitt 3.5.3.
3.5.5 Treppen benutzen
VORSICHT Verletzungsgefahr durch Umkippen
- Treppen sollenn immer mit Hilfe von zwei Begleitpersonen bewaltigt werden.
Versuchen Sie niemals Treppen zu benutzen, die nicht fur Rollstühle geeignet sind.
Um die Treppe zu benutzen, während Sie in Ihrm Rollstuhl sitzen, sollen den Sie die folgenden Anweisungen befolgen:
- Entfernen Sie die Fußstützen, siehe Kapitel 2.4.5.
- Eine Begleitperson kippt den Rollstuhl an den Griffen leicht nach hinter.
- Die zweite Begleitperson greift den Rollstuhl vorne am Rahmen, auf beiden Seiten des Rollstuhls.
- Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie plottliche Bewegungen und halten Sie die Arme im Rollstuhl.
- Beide Betreuer haben undziehen den Rollstuhl von Stufe zu Stufe, während die Hinterträder über die Stufen rolten.
- Montieren Sie die Fußstützen wieder nach dem Treppensteigen, siehe Abschnitt 2.4.4.

Abbildung 11 Treppen benutzen
3.5.6 Umgang mit Hindernissen

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch Umkippen
- Bitten Sie immer um Hilfe von einer oder zwei Begleitpersonen.
- Stellen Sie sicher, dass die Fußplatten nicht den Boden berühren, wenn Sie ein Hindernisnehmen. Entfern den Sie gegebenenfalls die Fußstützen.
- Verwenden Sie ihren Rollstuhl nicht auf einer Rolltreppe.
- Falls vorhanden, tragen Sie ihren Sicherheitsgurt.
Kleine Bordsteine (nach oben oder unter)
These konnen mit einer Begleitperson vorwärts genommen werden (E/F):
- Die Begleitperson bewegt den Rollstuhl vorwärts und nähert sich dem Bordstein. Stellen Sie sicher, dass die Fußplatten die Bordsteine nicht berühren.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um den Druck auf die Vorderräder zu reduzieren.
- Die Begleitperson hält die Griffe fest, während sie sich vorwärts bewegt. Bei Bedarf verwendet sie die Kippkappen, um die Vorderräder anzuheiten, bis sie die Bordsteinkante passiert haben.
- Die Begleitperson lösst den Druck auf die Griffe und die Kippkappe, um die Vorderträder sanft auf den Boden zu legen.
- Als nachstes halt sie die Griffe fest, während sie den Rollstuhl mit den Hinterrädern nach oben/unten schiebt.
Abbildung 12 Bewaltigung kleiner Bordsteine mit einem Begleiter
Mittlere Bordsteine (nach oben oder unten)
These solnten mit einer Begleitperson ruckwärts genommen werden:
- Die Begleitperson wendet den Rollstuhl so um, dass sich die Hinterträder zuerst dem Bordstein nahern (G/H).
- Abstieg: Lehnen Sie sich nach vorne (G), um ihren Schwerpunkt nach vorne zu bewegen. Aufstieg: Lehnen Sie sich nach hinteren (H), um ihren Schwerpunkt nach hinteren zu bewegen.
- Die Begleitpersonzieht den Rollstuhl sanft von der/auf die Bordsteinkante.
Abbildung 13 Mittlere Bordsteine mit einer Begleitperson bewältigen




Höhere Bordsteine
Höhere Bordsteine, aber unter der Maximalgroße, siehe Abschnitt 5, sollen mit Hilfe von zwei Begleitpersonen genommen werden
Abstieg:
- Entfernen Sie die Fußstützen.
- Die Begleitperson bewegt den Rollstuhl vorwarts und nahert sich dem Bordstein.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um den Druck auf die Vorderräder zu reduzieren.
- Die Begleitperson hält die Griffe fest und hält die Vorderträder mit der Kippkappe hoch, bis sie die Bordsteinkante passiert haben.
- Die zweite Begleitperson greift die Vorderseite des Rahmens und bewegt sich ruckwärts, während sie die Hinterträder über den Bordstein herunterzieht.
- Die erstige Begleitperson lost den Druck auf die Griffe und die Kippkappe, um die Vorderträder auf den Boden zu stellen.

Aufstieg:
- Entfernen Sie die Fußstützen.
- Die erstige Begleitperson wirdet den Rollstuhl, so dass sich die Hinterträder zuerst dem Bordstein nahern.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um ihren Schwerpunkt nach hinten zu bewegen.
- Die zweite Begleiteperson greift die Vorderseite des Rahmens und bewegt sich vorwärts, während die Hinterräder an den Bordstein gezogen/gedrückt werden. Die erstige Begleitperson liegt an und hält die Griffe fest, um ein Umkippen des Rollstuhls zu verhindern.
4 Wartung
DE
Obwohl Ihr Rollstuhl nur minimalen Wartungsaufwand erfordert, ist es davon ratsam,ihn regelmäßig zu inpizieren, um einen störungsfreien Betrieb für viele Jahre sicherzustellen.
4.1 Wartungspunkte
VORSICHT
Gefahr von Personen- oder Sachschäden
Reparaturen und Erneuerungen dürfen nur von geschultem Personal und mit Original-Ersatzteilen von Vermeiren durchgeführt werden.
i Auf der letzten Seite theses Handbuchsh ebindet sich ein Registrierungsformular, auf dem der Fachhändler jeder Service dokumentieren kann.
Die Wartungshäufigkeit hängt von der Häufigkeit und Intensität der Nutzung ab. Wenden Sie sich an ihren Handler, um einen allgemeinen Zeitplan für Inspektion/Wartung/Reparatur zu vereinbaren.
Vor jeder Benutzung
Kontrollieren Sie folgende Punkte:
- Alle Komponenten: Vorhanden und nicht beschädigt oder verschlissen.
Alle Komponenten: Sauber (siehe Abschnitt 4.2.2).
Rader, Sitz, Beinstutzen, Armlehen, Fußstutzen, Fußplatten und Kopfstutzen (falls zutreffend): Korrekt gesichert.
Zustand der Rader/Reifen (siehe Abschnitt 4.2.1). - Zustand der Bremsen siehe Abschnitt 4.2.1.
- Zustand des Rahmens: Keine Verformung, Instabilität, Schwäche oder lose Verbindungen
- Sitz, Ruckenlehne, Armpolster, Beinpolster und Kopfstütze (falls vorhanden): Kein übermäßiger Verschleib (wie Einstellungen, Beschädigungen oder Risse)
Wenden Sie sich wegen etwaiger Reparaturen oder Ersatzteile an ihren Fachhändler.
Jährlich oder später
Lassen Sie ihren Rollstuhl mindestens einmal pro Jahr oder später von ihrem Fachhändler überprüfen und warten. Die minimale Wartungshäufigkeit ist von der Benutzung abhängig und sollte davon zusammen mit ihrem Fachhändler abgesprochen werden.
Bei Lagerung
Achten Sie darauf, dass Ihr Rollstuhl trocken untergebracht ist, um zu verhindern, dass sich Schimmel bildet und die Polsterung beschädigt wird.
4.2 Wartungshinweise
4.2.1 Räder und Reifen
Die korrekte Funktionseise der Bremsen ist vom Zustand der Reifen abhängig und kann sich infolge von Verschleib und Verunreinigung (Wasser, Öl, Matsch usw.) verändern.
- Halten Sie ihre Räder frei von Drahten. Haaren, Sand und Fasern.
- Überprüfen Sie das Profil der Reifen. Wenn die Profiltiefe weniger als 1mm betragt, müssen die Reifen ausgetaucht werden. Wenden Sie sich hierzu an ihren Fachhändler.
4.2.2 Reinigung
VORSICHT
Beschädigungsgefahr durch Feuchtigkeit
- Benutzen Sie keinesfalls einen Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger, um den Rollstuhl zu reinigen.
Wischen Sie alle festen Teile des Rollstuhls mit einem feuchten (nicht durchnässten) Tuch ab. Benutzen Sie ggf. eine milde Seite, die für Lacke und Kunststoffe geeignet ist. Die Polsterung kann mit lauwarmem Wasser und einer milden Seite gereinigt werden. Verwenden Sie keine scheuernden Reinigungsmittel.
4.2.3 Desinfektion
VORSICHT
Beschädigungsgefahr
Eine Desinfektionarf nur von darauf geschultem Personal durchgefuhrt werden. Wenden Sie sich hierfür an ihren Fachhändler.
4.3 Störungsbeseitigung
Auch bei ordnungsgemäß Benutzung Ihres Rollstuhls kann ein technisches Problem auftreten. In thisem Fall wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler.
WARNING
Gefahr von Verletzungen und Schäden am Rollstuhl.
- Versuchen Sie KEINESFALLS, Ihrren Rollstuhl selbst zu reparieren.
Die nachstehend genommen Symptome konnen auf ein ernsthaftes Problem hindeuten. Sie sollenn sich daher stets an ihren Fachhändler wenden, wenn eine der folgenden Situationen eintritt:
- Ungewöhnliche Gerausche
- Ungleichmäßige Abnutzung an einem der Reifen
Ruckartige Bewegungen
Rollstuhlzieht zu einer Seite - Beschädigte oder gebrochene Radeinheiten
4.4 Voraussichtliche Nutzungsdauer
Die durchschnittliche Nutzungsdauer Ihres Rollstuhls beträgt 5 Jahre. Je nach Nutzungshäufigkeit, Betriebsbedingungen und Wartung kann die Nutzungsdauer Ihres Rollstuhls länger oder kürzer sein.
4.5 Nutzungsende
Am Ende seiner Nutzungsdauer muss Ihr Rollstuhl gemäß den geltenden Umweltvorschriften entsorgt werden. Dazu wird er im besten Fall zerlegt, um den Transport wiederverwertbarer Teile zu erreichten.
5 Technische Daten

Die nachstehenden technischen Daten gelten für diesen Rollstuhl nur bei Standardeinstellungen und optimalen Umgebungsbedingungen. Berücksichtigten Sie diese Details bei der Benutzung. Die Werte gelten nicht mehr, falls Ihr Rollstuhl modifiziert wurde, beschädigt ist oder starke Verschleibercheinungen aufweist.
Tabelle 2: Technische Daten
| Marke | Vermeiren |
| Typ | Rollstuhl |
| Modell | Inovys II |
| Beschreibung | Abmessungen bei allen Konfigurationen |
| Max. Benutzergewicht | 135 kg |
| Statische Stabilität bergab | 10° ** |
| Statische Stabilität bergauf | 15° ** |
| Statische Stabilität seitlich | 12° ** |
| Hindernis-Überwindung | 60 mm |
| Gesamtlänte mit Fußplatte (je nach Sitztiefeneinstellung) | 1050 - 1090 mm |
| Länge zerlegt mit Fußplatte (je nach Sitztiefeneinstellung) | 830 - 870 mm |
| Effektive Sitzbreite | 350 mm |
| 400 mm | |
| 450 mm | |
| 500 mm | |
| Gesamtbreite (abhängig von der Sitzbreite) | 580 mm |
| 630 mm | |
| 680 mm | |
| 730 mm | |
| Breite zerlegt (ohne Armlehne) | 600 mm |
| 650 mm | |
| 700 mm | |
| Gesamthöhe (ohne Kopfstütze) | 990 - 1060 mm |
| Höhe zerlegt(mit gefalteter Rückenlehne, ohne Armlehen) | 710 - 780 mm |
| Sitzflächenwinkel, | 0° - +21° |
| Effektive Sitztiefe | 460 - 520 mm |
| Sitzflächenhöhe an der Vorderkante (mit Polster) | 460 - 530 mm |
| Rückenlehenwinkel | 0° - +54° |
| Rückenlehenhöhe | 550 - 585 mm |
| Abstand zwischen Fußstütze und Sitz | 400 - 570 mm * |
| Winkel der Fußplatte | 80° - 100° |
| Winkel zwischen Sitz und Fußstütze | 104° - 194° |
| Abstand zwischen Armablage und Sitz | 220 - 320 mm |
| Vordere Position der Armlehennestruktur | 460 - 490 mm |

| Beschreibung | Abmessungen pro Konfiguration | |
| Durchmesser der Hinterräder | 16" (T30)Mit Trommelbremsen | 24 Zoll |
| Greifringdurchmesser | NZ | 535 mm |
| Fußplattenbreite (Minimum- Maximum) | 44-46 mm | 48-50 mm |
| Durchmesser der Lenkräder | 200 mm | 200 mm |
| Horizontale Lage der Achse(Durchbiegung) | -8 mm - 41 mm | -4 mm - 42 mm |
| Gesamtgewicht | 38,6 kg | 37,8 kg |
| Gewicht der schwersten Teile | 26,6 kg | 22,4 kg |
| Gewicht der abnehmbaren Teile | ||
| Fußstützen | 4,8 kg | 4,8 kg |
| Armstützen | 3,45 kg | 3,45 kg |
| Hinterräder | NZ | 3,6 kg |
| Rückenlehne | 3,6 kg | 3,6 kg |
| Wendekreis (Durchmesser) | 1520 mm | 1620 mm |
| Festigkeitsprüfung gemäß | ISO 7176-8 | |
| Entzündbarkeit der Polsterung gemäß | ISO 7176-16 | |
| Betriebs- und Lagertheratur | +5 °C ~ +45 °C | |
| Feuchtigkeit bei der Lagerung und im Betrieb | 30 % ~ 70 % | |
| Technische Änderungen behalten wir uns vor. Messtoleranz ± 15 mm/1,5 kg /1,5°(*) Verstellen Sie die Fußstütze nicht in der maximalen Länge, um zu verhindern, dass die Fußplatte den Boden berührt.(**) In der Standardkonfiguration getestet NZ = nicht zutreffend | ||