Monacor DA8000 - Überwachungskamera

DA8000 - Überwachungskamera Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Monacor DA8000 - page 8
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Produkttyp Mikroprozessor-Alarmzentrale mit 8 Zonen
Marke Monacor
Modell DA8000
Anzahl der Zonen 8 programmierbare Zonen
Sabotageschleife 1 für Sensoren, 1 für Meldeeinheit
Max. zulässiger Schleifenwiderstand 2 kΩ
Auslösezeit 300 ms
Eingangsverzögerung Einstellbar 0-198 s, Voreinstellung 40 s
Ausgangsverzögerung Einstellbar 0-99 s, Voreinstellung 30 s
Alarmdauer Einstellbar 1 s-99 min, Voreinstellung 20 min
Ereignisspeicher 64 Ereignisse mit Datum/Uhrzeit (Voreinstellung) oder 256 ohne
Stromversorgung 230 V~ / 50 Hz / 50 VA + Akku 12 V min. 2 Ah
Stromverbrauch Zentrale 12 V, max. 50 mA
Stromverbrauch Bedienteil 12 V, max. 40 mA pro Bedienteil
Sicherungen Netz T125 mA, F1 1 A flink, F2 250 mA flink
Betriebstemperatur 0-50 °C
Abmessungen Zentrale 250 x 195 x 75 mm
Gewicht Zentrale 1,3 kg
Abmessungen Bedienteil 90 x 115 x 25 mm
Gewicht Bedienteil 150 g
Max. Bedienteile 4 (eines im Lieferumfang)
Ausgang PGM1 Programmierbar (12 V, max. 50 mA)
Wartung und Reinigung Trockenes, weiches Tuch, keine Chemikalien
Sicherheit Schutzklasse II, Innenbereich, nicht Wasser aussetzen

Häufig gestellte Fragen - DA8000 Monacor

Wie setze ich die Zentrale auf Werkseinstellungen zurueck?
Trennen Sie die Netzspannung und den Akku (oder entfernen Sie die Sicherungen). Warten Sie 10 Sekunden. Schalten Sie die Netzspannung wieder ein. Sobald das Display 'V... Please Wait' anzeigt, druecken Sie die Tasten 1, 4, 7 und dann No. Schliessen Sie den Akku wieder an.
Wie aendere ich den Programmierzugangscode?
Zentrale deaktiviert. Geben Sie den aktuellen Code ein (Voreinstellung 1,2,3,4). Druecken Sie No, dann Yes, um in das Menue zu gelangen. Druecken Sie 4-mal No, dann Yes. Danach No, dann geben Sie den neuen 4-stelligen Code ein. Bestaetigen Sie mit Yes und druecken Sie zweimal 0, um zu verlassen.
Was tun, wenn ein Sabotage angezeigt wird (Case Tamp, KP Tamper usw.)?
Ueberpruefen Sie, ob die Gehaeuse richtig geschlossen sind, die Sabotagekontakte korrekt positioniert sind und keine Unterbrechung oder Kurzschluss in den Schleifen vorliegen. Ueberpruefen Sie auch, ob der Service-Timer nicht abgelaufen ist.
Wie programmiere ich eine Zone im Modus 'Schluessel' fuer einen Schluesselschalter?
Zone 5 muss reserviert sein. Waehlen Sie in der Programmierung Zone 5, Typ 'Schluessel' und Modus 'Voll'. Der Schluesselschalter (NC-Impulskontakt) wird an die Klemmen AZ5 von TB2 angeschlossen.
Welche Akkukapazitaet wird empfohlen?
Ein 12-V-Akku mit mindestens 2 Ah ist erforderlich. Beispiel: NPA-12/7 von MONACOR. Er sorgt fuer die Notstromversorgung und die Stromversorgung der Meldeeinheit im Alarmfall.
Wie fuehre ich einen Sensortest durch, ohne die Sirene auszuloesen?
Zentrale deaktiviert, geben Sie den Programmiercode ein, druecken Sie No, dann Yes bei 'Test'. Der Modus 'Walktesting' wird angezeigt. Loesen Sie die Sensoren nacheinander aus; ein Tonsignal ertoent bei jeder Erkennung. Zum Testen von Sirene/Lampe druecken Sie 9. Zum Verlassen druecken Sie dreimal 0.
Wie verbinde ich mehrere Bedienteile?
Schliessen Sie sie in Reihe an der Klemmenleiste TB1 an. Entfernen Sie an allen Bedienteilen ausser dem letzten den 680-Ohm-Widerstand zwischen +12V und D1. Die maximale Kabellaenge betraegt 200 m pro Bedienteil.
Problem: Display des Bedienteils bleibt aus.
Ueberpruefen Sie die Sicherung F2 (250 mA flink) an der Zentrale, die korrekten Anschluesse und die Kabel. Stellen Sie den Kontrast des Displays mit dem Raedchen auf der Rueckseite des Bedienteils ein.
Wie aendere ich den Ereignisspeichermodus?
Trennen Sie die Netzspannung und den Akku. Warten Sie 10 Sekunden. Schalten Sie die Netzspannung wieder ein und druecken Sie sobald 'V... Please Wait' erscheint, 0,0,7,No fuer 256 Ereignisse (ohne Datum) oder 9,1,7,No fuer 64 Ereignisse (mit Datum). Schliessen Sie den Akku wieder an.
Wie hoch ist die maximale Strombelastung der Ausgaenge?
Die Gesamtbelastung der Ausgaenge Strobe, Bell, PGM1 und AUX 12V darf 1 A nicht ueberschreiten. Die Sicherung F1 (1 A flink) schuetzt diese Ausgaenge.

Benutzerfragen zu DA8000 Monacor

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BEDIENUNGSANLEITUNG DA8000 Monacor

Programmiermenü Teil 1

Programm Menu, Part 1

Monacor DA8000 - 1

Monacor DA8000 - 2

D H ● Weitere Optionen

Die Programmierung auf die Werkseinstellung zurücksetzen

1) Die Netzapennung und den Akumulator abklommen oder einfach die

sutteachsgren Schanungen bezugangsmen.

2) Minderluss 10 Sienander waneo

3) Die Netzernung wieder anlagen (Netzernung wieder einzelzen).

4) Sangeim Dieters. If - Plage Viel* - schaeiz, die Tsten 1.4.7. No

oncken

6) Die Akkuspannung wieder anlagen.

Modus für die Ereignispeicherung ändern

Es können jeweils gespeichert worden

A die letzten 64 Erlögnisse mit Datum und Uhrzeit (Werkseinstellung) oder

B. male in 258 (rennase ohne Ostium- und Zerarnsitz-rises [instei-

Iung bleibt sich zum Zumüseszen auf die Wertpapitalen erhalten.

Durch das Andem der Modusinstellung werden als vorhorgen Ertragste gesicht. Dieser Vorgang wird im Erstgespeicher als Eintrag „L-Ret“ Leg Resort angezeigt.

1) Die Netzspannung und den Akum (star aktlescruss oder sichach die

subserktausen Schumann, behausst war

3) Die Notzzahlung weder Anlage (Notzzahlung wissb. einbeizern).

4) Sustod im Display N. Please Wait (suechir).

für die Option B 256 Ensignade

die Taster 0, 0, 7. No drinken* oder

für die Option A 64 Ereignisse:

die Taster 9.1.7, No drücken.

5) Die Alkursperer auf nicht unter-

“Die Ergebnis muss noch vor dem Unternehmen des Displays auf die Anzeige von Datum

Unach und ooc. UNSE: pro-licente sein, andererfalls erlegt keine Änderung. Ein Änderung wurander, aktivisch nach retschutter.

INSTALLATIONSANLEITUNG

INSTALLATION INSTRUCTIONS

NOTICE D'INSTALLATION

D Vor der Installation ...

A Bitte lesen Sie diese Anleitung vor der Installation gründlich durch. Nur so lernen Sie alle

Funktions- und Anschlussmöglichkeiten kennen, vermeiden Fehler und schützen sich und das Gerät vor eventuellen Schäden durch unsachgemäßes Vorgehen. Heben Sie die Anleitung für ein späteres Nachlesen auf.

Der deutsche Text beginnt auf der Seite 4.

F Avant l'installation ...

A 1 Übersicht der Einzelteile ..... 4

CH 1.1 Innenansicht .... 4

1.2 Gehäuserückseite 5

2 Hinweise für den sicheren Gebrauch ..... 5

3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör ..... 5

4 Installation 6

4.1 Vorgehensweise 6

4.2 Verbindungskabel 6

4.3 Montage der Zentrale und des Lautsprechers . 6

4.4 Montage und Anschluss der Bedienteile ..... 6

4.5 Anschlüsse herstellen 7

4.5.1 Lautsprecher 7

4.5.2 Alarmeinheit oder einzelne Blitzleuchte und Sirene 7

4.5.3 Öffnungssensoren für Fenster und Türen . . . 7

4.5.4 PIR-Bewegungsmelder 8

4.5.5 Feuer- und Rauchmelder 8

4.5.6 Glasbruchmelder 8

4.5.7 Überfallmelder (Paniktaste) 8

4.5.8 Schlüsselschalter oder Code-Schloss ..... 9

4.5.9 Telefonwählgerät 9

4.5.10 Sabotageschleifen der Alarmzonen auf den Anschluss TMP führen ..... 9

4.5.11 12-V-Akkumulator 9

4.5.12 Netzspannung 9

5 Programmierung .... 10

5.1 Eigenschaften der Zonen programmieren ... 10

5.2 Ein- und Austrittsverzögerung Signalisierung beim Scharfschalten schnelle Scharfschaltung .... 12

5.3 Einstellungen für die Alarmierung und den Paniktaste 14

5.4 Schaltausgang PGM1 15

5.5 Alarm-Reset-Berechtigung und Alarmauslösung über das Bedienteil ..... 15

5.6 Programmiermodus beenden ..... 16

5.7 Zugangscode zum Programmieren ändern .. 16

5.8 Modus für die Ereignisspeicherung ändern .. 17

5.9 Zurücksetzen auf die Werkseinstellung ..... 17

5.10 Weitere Informationen zur Bedienung ..... 17

6 Testmodus 18

7 Fehlerbeseitigung 18

8 Technische Daten 20

Werkseinstellung 21

Programmierte Parameter 81

Bitte klappen Sie die Seite 3 heraus. Sie sehen dann immer die beschriebenen Einzelteile.

1 Übersicht der Einzelteile

1.1 Innenansicht (Abb. 1)

1 Klemmleiste TB5 für die Stromversorgung

2 x „AC“: Wechselspannung vom Netztransformator

„Bat +“: zum Pluspol eines 12-V-Akkumulators

„Bat –“: zum Minuspol des Akkumulators

2 Klemmleiste TB1 zum Anschluss von bis zu vier Bedienteilen; mit den gleichnamigen Kontakten der Klemme TB1 am Bedienteil verbinden, siehe auch Kapitel 4.4

3 Sicherungen:

F1 = flink 1A für die Ausgänge „Strobe“ und „Bell“ der Klemmleiste TB3 (5) sowie für den Ausgang „AUX 12V“ der Klemme TB4 (6)

F2 = flink 0,25 A für die Bedienteile

Eine durchgebrannte Sicherung nur durch eine gleichen Typs ersetzen!

4 Halteklammer für die Leiterplatte (10)

5 Klemmleiste TB3 zum Anschluss einer Alarmeinheit

„Strobe“: zur Blitzleuchte; max. Strombelastung 250 mA*

„Bell“: zur Sirene; max. Strombelastung 500 mA*

„Bell SAB“: Sabotageschleife für die Alarmeinheit oder für eine einzelne Blitzleuchte und Sirene

Hinweis: Zur Stromversorgung einer Alarmeinheit muss ein 12-V-Akkumulator eingesetzt werden, der das interne Netzteil im Alarmfall unterstützt.

6 Klemmleiste TB4

„PGM1“: programmierbarer Schaltausgang (Kap. 5.4), max. Belastung 50 mA*

„SPKR“: Anschluss für den beiliegenden Lautsprecher oder einen anderen Lautsprecher (Impedanz min. 16 Ω)

„AUX 12V“: 12-V-Versorgungsspannung für Alarm-sensoren oder andere Zusatzgeräte*

7 Netzspannungsanzeige LED1

8 Signalton-Lautstärkeregler für den Lautsprecher an Klemme „SPKR“ (6); Alarmtöne werden jedoch immer mit maximaler Lautstärke wiedergeben

9 Klemmleiste TB2

„TMP“: Sabotageschleife für alle angeschlossenen Alarmsensoren

„AZ1 ... 8“: Anschlüsse der Alarmzonen 1–8 Hinweis: Um die Alarmanlage über einen Schlüsselschalter mit Impulskontakt (Taster) scharf und unscharf schalten zu können, diesen an die Kontakte AZ5 anschließen und die Zone 5 entsprechend programmieren (Kap. 5.1).

* Die Strombelastung aller angeschlossenen Verbraucher darf zusammen 1 A nicht überschreiten!

10 Leiterplatte mit der Elektronik
11 Sabotagekontakt der Alarmzentrale
12 schwarzer Kabelschuh zum Anschluss an den Minuspol eines 12-V-Akkumulators
13 roter Kabelschuh zum Anschluss an den Pluspol eines 12-V-Akkumulators
14 Sicherungshalter für die Sicherung des Akkumulators; zum Auswechseln der Sicherung (träge 2 A) die Halterung aufschrauben
15 Halterung für die Netzsicherung (träge 125 mA) Eine durchgebrannte Sicherung nur durch eine gleichen Typs ersetzen!
16 Anschlussklemme für den Nullleiter der 230-V-Netzversorgung
17 Anschlussklemme für den Schutzleiter der 230-V-Netzversorgung (dient nur zum Halten eines Schutzleiters; muss nicht angeschlossen werden)
18 Anschlussklemme für die Phase der 230-V-Netzversorgung
19 Stauraum für einen 12-V-Akkumulator; zur Notstromversorgung bei einem Netzausfall und zur Stromversorgung einer Alarmeinheit im Alarmfall ist ein Akku erforderlich (Anschluss siehe Punkte 12 und 13)

1.2 Gehäuserückseite (Abb. 2)

20 Lautsprechergehäuse zum Heraustrennen, wenn der Lautsprecher separat und nicht im Gehäuse der Zentrale montiert werden soll
21 Gehäuselöcher zum Befestigen der Zentrale
22 Montageplatz für den Lautsprecher, wenn dieser nicht in dem separaten Gehäuse (20) untergebracht werden soll
23 Kappen zum Heraustrennen, dienen zum Abdecken der Befestigungsschrauben der Bedienteile
24 Kappen zum Heraustrennen, dienen zum Abdecken der Befestigungsschrauben des Lautsprechergehäuses (20)
25 Kabeldurchlass für die Anschlusskabel
26 Netztransformator

2 Hinweise für den sicheren Gebrauch

Die Geräte (Alarmzentrale und Bedienteil) entsprechen allen erforderlichen Richtlinien der EU und sind deshalb mit gekennzeichnet.

WARNUNG

Monacor DA8000 - WARNUNG - 1

Die Alarmzentrale wird mit lebensgefährlicher Netzspannung (230V\~) versorgt. Der Anschluss an die Stromversorgung darf deshalb nur durch Fachpersonal erfolgen! Bei unsachgemäßem Vorgehen besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.

Beachten Sie auch unbedingt die folgenden Punkte:

- Verwenden Sie die Alarmzentrale und die Bedienteile nur im Innenbereich. Schützen Sie die Geräte vor Tropf- und Spritzwasser, hoher Luftfeuchtigkeit und

extremen Temperaturen (zulässiger Einsatztemperaturbereich 0 – 50 °C).

- Nehmen Sie Zentrale nicht in Betrieb und trennen Sie sie sofort vom 230-V-Netz, wenn:

  1. sichtbare Schäden an der Zentrale vorhanden sind,
  2. nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,
  3. Funktionsstörungen auftreten.

Lassen Sie die Geräte in jedem Fall in einer Fachwerkstatt reparieren.

  • Verwenden Sie für die Reinigung nur ein trockenes, weiches Tuch, auf keinen Fall Chemikalien oder Wasser.
  • Werden die Geräte zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden und keine Garantie für die Geräte übernommen werden.

Monacor DA8000 - WARNUNG - 2

Sollen die Geräte endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie sie zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.

Werfen Sie defekte Akkus nicht in den Hausmüll, sondern geben Sie sie nur in den Sondermüll (z. B. Sammelbehälter bei Ihrem Elektrofachhändler).

3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör

Diese mikroprozessorgesteuerte Alarmzentrale mit 8 Alarmzonen dient zur Absicherung von Gebäuden, Gebäudeteilen oder Geländebereichen. Dazu sind zusätzlich Alarmsensoren und Signalgeber erforderlich, die an die Zentrale angeschlossen werden müssen, zum Beispiel:

Infrarot-Bewegungsmelder CORAL-1MVDS*

Reedkontakte für Türen und Fenster VDS-34SFF/WS*

Glasbruchmelder SHOCKGARD-2*

Verteiler DB-264/WS*

Alarmeinheit SAG-12A*

Telefonwählgerät DL-200*

Schlüsselschalter mit Impulskontakt (Taster) NSA-80* Alarmtaster APS-1*

* Beispiele aus dem Sortiment von MONACOR

Die Programmierung der einzelnen Alarmzonen (Schleifen) auf die erforderlichen Eigenschaften und die Bedienung der Zentrale erfolgt über das beiliegende Bedienteil, das mit einem 2-zeiligen alphanumerischen Display ausgestattet ist. Zur Bedienung von verschiedenen Orten aus können drei weitere Bedienteile (DA-8000RC von MONACOR) angeschlossen werden. Die Kabellänge zwischen Bedienteil und Zentrale darf max. 200 m betragen.

Zur Notstromversorgung bei einem Netzausfall und zur Stromversorgung einer Alarmeinheit im Alarmfall muss ein 12-V-Akkumulator mit einer Kapazität von min. 2 Ah eingesetzt werden (z. B. NPA-12/7 von MONACOR).

4 Installation

4.1 Vorgehensweise

  1. Lesen Sie zuerst diese Installationsanleitung komplett durch. Nur wenn Sie alle Funktions- und Einstellmöglichkeiten kennen, kann die Alarmanlage optimal geplant werden.
  2. Planen Sie die Alarmanlage so, dass nach Möglichkeit alle acht Zonen verwendet werden und verteilen Sie die Alarmsensoren in möglichst kleinen Gruppen auf diese Zonen (z. B. Zone 1 für die Sensoren im Erdgeschoss, Zone 2 für die Sensoren in der 1. Etage, Zone 3 für die Sensoren im Außenbereich usw.). Nutzen Sie auch die Möglichkeit, für die Zonen unterschiedliche Eigenschaften zu programmieren (siehe Kap. 5.1).
  3. Tragen Sie in einer Zeichnung des zu schützen- den Gebäudes den Montageort der Zentrale, der Bedienteile, der Alarmsensoren, der Signalgeber, aller weiteren Komponenten und den Verlauf der Verbindungskabel ein.
  4. Verlegen Sie die erforderlichen Kabel.
  5. Montieren Sie die Zentrale, Bedienteile, Sensoren, Geber, Schalter, Verteiler etc.
  6. Schließen Sie alle Komponenten an die Verbindungskabel an.
  7. Setzen Sie einen 12-V-Akkumulator in die Zentrale ein und schließen Sie die Zentrale an das 230-V-Netz an.
  8. Programmieren Sie für alle Alarmzonen die gewünschte Zoneneigenschaft und stellen Sie die Systemeigenschaften der Zentrale ein.
  9. Führen Sie einen Test aller Funktionen durch.

4.2 Verbindungskabel

Als Verbindungskabel sollten mehradrige Leitungen mit einem Mindestquerschnitt von 0,6mm ^2 pro Ader und farblicher Kennzeichnung verwendet werden. Die Kabel nach Möglichkeit unter Putz oder in einem Kabelkanal verlegen, um eine Sabotage so schwer wie möglich zu machen. Um Fehlalarme zu vermeiden, muss ein ausreichender Abstand zu Netzleitungen und anderen Leitungen mit hohen Spannungen eingehalten werden.

Für eine gute Übersichtlichkeit aller Verbindungen wird empfohlen, einheitliche Aderfarben zu wählen:

Rot für die 12-V-Versorgungsspannung (Pluspol)

Schwarz für die Masse

Gelb und Grün für das Anschlusspaar von Alarmkontakten

Braun und Weiß für das Anschlusspaar von Sabotagekontakten

4.3 Montage der Zentrale und des Lautsprechers

1) Die beiden Schrauben des Gehäusedeckels lösen und den Deckel abnehmen.
2) Um an alle drei Befestigungslöcher (21) zu gelangen, die Leiterplatte (10) abnehmen. Dazu die beiden Halteklammern (4) von der Leiterplatte weg drücken.

3) An geeigneter Stelle die drei Befestigungslöcher anzeichnen. Dazu das Gehäuse als Schablone benutzen. Anschließend die Löcher bohren.
4) Wird der Lautsprecher nicht im Gehäuse der Zentrale montiert [Position (22)], sondern separat in einem eigenen Gehäuse, das Lautsprechergehäuse (20) heraustrennen. Dann den Lautsprecher in sein Gehäuse einsetzen und das Lautsprechergehäuse an geeigneter Stelle festschrauben. Die Schraubenlöcher des Deckels mit zwei herausgetrennten Kappen (24) abdecken.

Anderenfalls den Lautsprecher im Gehäuse der Zentrale an der Position (22) einklemmen.

5) Die Alarmzentrale festschrauben und die Leiterplatte (10) wieder einsetzen. Zwei Abdeckkappen (23) heraustrennen. Die übrigen Kappen als eventuellen Ersatz am Gehäuse belassen.
6) Nach dem Anschluss aller Kabel (Kap. 4.5) den Gehäusedeckel festschrauben. Die Schraubenlöcher des Deckels mit den zwei herausgetrennten Kappen (23) abdecken.

4.4 Montage und Anschluss der Bedienteile

Die Bedienteile an geeigneten Stellen montieren. Das Verbindungskabel zur Zentrale darf nicht länger als 200 m sein. Die Montagehöhe so wählen, dass alle Benutzer das Display leicht ablesen und die Tasten gut bedienen können.

1) Die Abdeckung des Bedienteils aufklappen und die Schraube unterhalb dem Display lösen. Das komplette Vorderteil abnehmen.
2) An geeigneter Stelle die drei Befestigungslöcher anzeichnen. Dazu den Gehäuserahmen als Schablone benutzen. Anschließend die Löcher bohren.
3) Vor der Montage eine Abdeckkappe vom Gehäuserahmen abtrennen. Sie dient zum Verdecken der Schraube unterhalb des Displays. Die zweite Kappe dient als Ersatz. Den Gehäuserahmen an der Wand festschrauben.
4) Das Bedienteil oder maximal vier Bedienteile an die Zentrale anschließen:

Monacor DA8000 - Montage und Anschluss der Bedienteile - 1

text_image TB1 D2 D1 0V 12V Widerstand entfernen 680R -12V 0V D1 D2 Widerstand entfernen 680R -12V 0V D1 D2 Widerstand entfernen 680R -12V 0V D1 D2 Widerstand entfernen 680R bei Verwendung von nur einem Bedienteil oder am letzten Bedienteil: Widerstand bleibt! 1. Bedienteil Alam Bedienteil 3. Bedienteil 4. Bedienteil

Abb. 3 Anschluss der Bedienteile

Beim Anschluss mehrerer Bedienteile den 680-Ω-Abschlusswiderstand zwischen den Kontakten „+12V“ und „D1“ entfernen, jedoch nicht bei dem letzten Bedienteil.

5) Kurz die Netzspannung an der Zentrale anlegen (Kap. 4.5.12), damit das Display aufleuchtet. Den Kontrast des Display optimal mit dem Regler auf der Bedienteilrückseite einstellen. Dann erst das Vorderteil wieder am Gehäuserahmen festschrauben.

4.5 Anschlüsse herstellen

In der folgenden Abb. 4 sind zur Übersicht alle möglichen Anschlüsse dargestellt. Detaillierte Informationen finden Sie in den Kapiteln 4.5.1 bis 4.5.12.

Monacor DA8000 - Anschlüsse herstellen - 1

flowchart
graph TD
    A["max.4 Bedienteile"] --> B["Blitzleuchte, 12V =, max. 250mA*"]
    B --> C["Sirene, 12V =, max. 500mA*"]
    C --> D["Sabotagekontakt für Sirene + Blitzleuchte"]
    D --> E["programmierbarer Steuerausgang*"]
    E --> F["(interner) Lautsprecher Impedanz min. 16Ω"]
    F --> G["12-V-Betriebsspannung für externe Geräte*"]
    G --> H["Sabotagekontakte für alle Alarmsensoren"]
    H --> I["Alarmzone 1 für NC-Kontakte"]
    H --> J["Alarmzone 2 für NC-Kontakte"]
    H --> K["Alarmzone 3 für NC-Kontakte"]
    H --> L["Alarmzone 4 für NC-Kontakte"]
    H --> M["Schlüsselschalter oder Alarmzone 5"]
    H --> N["Alarmzone 6 für NC-Kontakte"]
    H --> O["Alarmzone 7 für NC-Kontakte"]
    H --> P["Alarmzone 8 für NC-Kontakte"]

    Q["12-V-Aktu"] --> R["TB3"]
    R --> S["TB4 TB2"]
    S --> T["AZ1TMP AZ2"]
    T --> U["AZ3"]
    U --> V["AZ4"]
    V --> W["AZ5"]
    W --> X["AZ6"]
    X --> Y["AZ7"]
    Y --> Z["AZ8"]

    AA["TBS"] --> AB["T1"]
    AB --> AC["T1"]
    AC --> AD["T1"]

    AE["T2A"] --> AF["vom Netz-trafo"]

    AG["12V"] --> AH["DV"]
    AH --> AI["D1"]
    AI --> AJ["D2"]
    AJ --> AK["B3A"]
    AK --> AL["B4A"]

    AM["12V-Aktu"] --> AN["TB1"]
    AN --> AO["TB2"]

    AP["Blitzleuchte"] --> AQ["12V =, max. 250mA*"]
    AQ --> AR["Sibete"]
    AR --> AS["Ball"]
    AS --> AT["Ball-SNP -"]
    AT --> AU["Hok-TWP -"]
    AU --> AV["PGM1 SPKR AUX 12V"]

    AW["Blitzleuchte"] --> AX["12V =, max. 250mA*"]
    AX --> AY["Sibete"]
    AY --> AZ["Ball-SNP -"]
    AZ --> BA["Hok-TWP -"]

    BB["Blitzleuchte"] --> BC["12V =, max. 250mA*"]
    BC --> BD["Sibete"]
    BD --> BE["Ball-SNP -"]
    BE --> BF["Hok-TWP -"]

    BG["Blitzleuchte"] --> BH["12V =, max. 250mA*"]
    BH --> BI["Sibete"]
    BI --> BJ["Ball-SNP -"]
    BJ --> BK["Hok-TWP -"]

    BLT["12V-Aktu"] --> BN["TB3"]
    BN --> BO["TB4 TB2"]

    BP["Blitzleuchte"] --> BQ["12V =, max. 250mA*"]
    BQ --> BR["Sibete"]
    BR --> BS["Ball-SNP -"]
    BS --> BT["Hok-TWP -"]

    BU["Blitzleuchte"] --> BV["12V =, max. 250mA*"]
    BV --> BW["Sibete"]
    BW --> BX["Ball-SNP -"]
    BX --> BY["Hok-TWP -"]

    CA["Blitzleuchte"] --> CB["12V =, max. 250mA*"]
    CB --> CC["Sibete"]
    CC --> CD["Ball-SNP -"]
    CD --> CE["Hok-TWP -"]

    CF["Blitzleuchte"] --> CG["12V =, max. 250mA*"]
    CG --> CH["Sibete"]
    CH --> CI["Ball-SNP -"]
    CI --> CJ["Hok-TWP -"]

    CK["Blitzleuchte"] --> CR["12V =, max. 250mA*"]
    CR --> CS["Sibete"]
    CS --> CT["Ball-SNP -"]
    CT --> CU["Hok-TWP -"]

*Die Strombelastung aller angeschlossener Verbraucher darf zusammen 1 A nicht überschreiten!

Monacor DA8000 - Anschlüsse herstellen - 2

text_image 230-V-Anschluss Netzsicherung T125mA Phase (braun) Schutzleiter (grün/gelb) [nicht erforderlich] zum Netztrafo Nullleiter (blau)

Abb. 4 Übersicht der Anschlüsse

Tipps

  1. Die in Abb. 4 dargestellten Alarmkontakte sind alle, wie bei der Mehrzahl der handelsüblichen Komponenten, als Öffner ausgeführt (auch NC-Kontakt genannt, engl. Normally Closed = im Normalfall geschlossen). Grundsätzlich können auch Schließer (NO-Kontakte, engl. Normally Open =

im Normalfall geöffnet) verwendet werden. Als Anschlussbeispiel hierzu ist im Kapitel 4.5.7 ein Überfallmelder angegeben. Innerhalb einer Schleife darf aber immer nur ein Kontakttyp eingesetzt werden.

  1. Soll die Zentrale über einen Schlüsselschalter scharf und unscharf geschaltet werden, muss die Alarmzone „AZ5“ hierfür reserviert werden.
  2. Beachten Sie stets genau die Installationsanleitungen der verwendeten Komponenten.

4.5.1 Lautsprecher

Den beiliegenden Lautsprecher oder einen anderen 16-Ω-Lautsprecher an die Kontakte „+ SPKR –“ der Klemmleiste TB4 (6) anschließen.

4.5.2 Alarmeinheit oder einzelne Blitzleuchte und Sirene

Zur optischen und akustischen Alarmierung entweder eine Alarmeinheit bestehend aus einer Blitzleuchte und einer Sirene oder diese Komponenten als Einzelgeräte an die Klemmleiste TB3 (5) anschließen:

Monacor DA8000 - Alarmeinheit oder einzelne Blitzleuchte und Sirene - 1

text_image Blitzleuchte, 12V= max. 250mA Sirene, 12V= max. 500mA Sabotagekontakt TB3 Strobe Bell Bell SAB- Hold-TMP Diese Brücke beim Anschluss eines Sabotagekontakts entfernen!

Abb. 5 Anschluss einer Alarmeinheit

WARNUNG Die meisten Alarmeinheiten und Sirenen erzeugen einen sehr hohen Schallpegel. Alarmgeber mit einem Akku (autonome Stromversorgung) sprechen sofort an, wenn der Akku angeschlossen wird. Darum unbedingt zuvor einen Gehörschutz aufsetzen.

Wichtig!

Die Strombelastung dieser Verbraucher und die der an den Kontakten „PGM1“ und „AUX12V“ der Klemm-leiste TB4 (6) darf zusammen 1Anicht überschreiten!

4.5.3 Öffnungssensoren für Fenster und Türen

Zur Alarmauslösung beim Öffnen eines Fensters oder einer Tür werden Reedkontakte eingesetzt. Diese bestehen aus einem Öffnerkontakt, der im Normalfall durch einen Magneten geschlossen ist. Beim Öffnen z. B. einer Tür entfernt sich der Magnet vom Kontakt, wodurch sich der Kontakt öffnet. Die Alarmschleife wird unterbrochen und die Zentrale gibt Alarm.

Der Anschuss von Öffnungssensoren ist auf der nächsten Seite in der Abb. 6 dargestellt.

Monacor DA8000 - Öffnungssensoren für Fenster und Türen - 1

text_image Verteiler Alarmzone 1 Alarmzone 2 A21TMP AZ2 TB2

Abb. 6 Öffnungsmelder (Reedkontakte) für Fenster und Türen

Wichtig!

Beim Anschluss von NC-Kontakten an eine Alarmzone unbedingt die zugehörige Brücke zwischen den Kontakten „AZ“ entfernen, sonst kann kein Alarm ausgelöst werden.

Tipps

  1. Zum Anschluss mehrerer Melder an eine Alarmzone einen Verteiler verwenden (siehe Abb. 6, Alarmzone 1).
  2. Für die Hauptzugangstür eine separate Alarmzone verwenden und für diese die Ein- und Austrittverzögerungszeit aktivieren (siehe Kap. 5.2). So kann das Bedienpersonal die Anlage scharf schalten und das Gebäude innerhalb der Verzögerungszeit durch die Haupttür verlassen oder nach dem Betreten des Gebäudes die Anlage ausschalten, ohne einen Alarm auszulösen.

4.5.4 PIR-Bewegungsmelder

Passive Infrarot-Bewegungsmelder erfassen die Bewegung von Infrarot-Wärmequellen, wie z.B. von Lebewesen. Sie sind meistens mit einem NC-Kontakt ausgestattet, der bei einer erkannten Bewegung geöffnet wird.

Monacor DA8000 - PIR-Bewegungsmelder - 1

text_image Betriebsspannung 12V Sabotagekontakt Alarmkontakt PGM1 SPKR AUX 12V PB4 PB2 AZTIMP AZ2 + - + - + - + - + - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + - - + Brücken entfernen!

Abb. 7 PIR-Bewegungsmelder mit Öffner (NC-Kontakt)

4.5.5 Feuer- und Rauchmelder

An die Zentrale können auch Feuer- und Rauchmelder angeschlossen werden. Die Alarmzone für diese Melder auf „Fire“ programmieren (Kap. 5.1). So werden anwesende Personen auch bei unscharfer Alarmanlage durch einen pulsierenden Alarmton bei Gefahr gewarnt.

Monacor DA8000 - Feuer- und Rauchmelder - 1

text_image Betriebsspannung 12V Alarmkontakt PGM1 SPKG AUX 12V PB4 + - AUX + - PB2 + - AZTMP AZ2 Brücke entfernen!

Abb. 8 Feuer- oder Rauchmelder mit Öffner (NC-Kontakt)

4.5.6 Glasbruchmelder

Zur Alarmauslösung beim Einschlagen einer Glascheibe dienen Glasbruchmelder.

Passive Glasbruchmelder werden direkt auf die Glasscheibe geklebt und unterbrechen zur Alarmauslösung den Stromfluss in einer Alarmschleife. Sie werden genauso angeschlossen wie die Reedkontakte für Fenster und Türen (Kap. 4.5.3).

Akustische Glasbruchmelder reagieren auf die beim Zerbersten von Glas typischen Geräusche. Sie benötigen zum Betrieb eine Versorgungsspannung.

Monacor DA8000 - Glasbruchmelder - 1

text_image Glasbruch- melder Alarm Sabolage 12V + - Valveiler Alarm Sabolage 12V + - PB4 PGM1 SPKR AUX 12V + - A27TMP A22 + - Trb2 Brücken entfernen!

Abb. 9 Akustische Glasbruchmelder

4.5.7 Überfallmelder (Paniktaste)

Überfallmelder werden an eine separate Alarmschleife angeschlossen, die auf „Panic“ programmiert wird (Kap. 5.1). So kann über diesen Melder auch bei unscharf geschalteter Anlage durch Betätigen der Paniktaste ein Alarm manuell ausgelöst werden.

Monacor DA8000 - Überfallmelder (Paniktaste) - 1

text_image Paniktasten mit NC-Kontakt Brücken entfernen! + - A21TMP A22 T82 Verteiler Paniktaste mit NC-Kontakt + - Paniktasten mit NO-Kontakt Brücken nicht entfernen! + - A21TMP A22 T82 Verteiler Paniktaste mit NO-Kontakt

Abb. 10 Überfallmelder (Paniktaste)

Bei Meldern mit NC-Kontakten muss die Brücke zwischen den zugehörigen Anschlüssen „AZ...“ entfernt werden. Bei Meldern mit NO-Kontakten diese Brücke unbedingt eingesetzt lassen und die Anschlüsse des Melders mit einem der Anschlüsse „AZ...“ der zugehörigen Alarmzone und mit dem Kontakt „TMP-“ der Klemme TB2 verbinden!

4.5.8 Schlüsselschalter oder Code-Schloss

Als Schlüsselschalter kann nur ein Typ mit Impulskontakt (NC-Taster) verwendet werden (z.B. das Modell NSA-80 von MONACOR). Alternativ lässt sich auch ein entsprechendes Code-Schloss verwenden (z.B. DAC-299 von MONACOR), über das durch Eintippen einer Geheimzahl die Zentrale scharf und unscharf geschaltet wird. Der Schalter oder das Schloss muss an die Alarmzone „AZ5“ angeschlossen werden. Diese Zone auf „Key“ (Kap. 5.1) und „Full“ (Kap. 5.2) programmieren. Damit ist gleichzeitig auch die Austrittverzögerungszeit beim Scharfschalten der Anlage aktiviert. Andere Komponenten können dann an diese Zone nicht angeschlossen werden.

Monacor DA8000 - Schlüsselschalter oder Code-Schloss - 1

text_image Anzeige-LED + scharf/unscharf Sabotagekontakt Scharf/Unscharf PGM1 SPKR AUX 12V TMP AZ5 TB4 TB2 Brücken entfernen!

Abb. 11 Schlüsselschalter

Falls der Schlüsselschalter eine Status-Anzeige (Anlage scharf/unscharf) hat, kann diese an die Kontakte „PGM1“ und „AUX 12V-“ der Klemme TB4 angeschlossen werden. Der Steuerausgang „PGM1“ muss dann entsprechend programmiert werden (Kap. 5.4).

4.5.9 Telefonwählgerät

Ein automatisches Telefonwählgerät ist ein stiller Alarmgeber, der im Alarmfall selbsttätig eine zuvor programmierte Telefonnummer anwählt.

Monacor DA8000 - Telefonwählgerät - 1

text_image Alarmtrigger- eingang 12-V-Versorgungs+ spannung Sabotagekontakt PGMI SPKR AUX 12V TMP AZ1 AZ2 T84 T82 Brücke entfernen!

Abb. 12 automatisches Telefonwählgerät

Der Steuerausgang „PGM1“ der Klemme TB4 sollte mit der Funktion „Alarm“ programmiert werden (Kap. 5.4).

4.5.10 Sabotageschleifen der Alarmzonen auf den Anschluss TMP führen

Die Sabotageschleifen aller Alarmzonen wie folgt zusammenführen und an den Kontakt TMP der Klemme TB2 (9) anschließen:

Monacor DA8000 - Sabotageschleifen der Alarmzonen auf den Anschluss TMP führen - 1

text_image TB2 Brücke entfernen! + - + + AZ1TMP AZ2 Verteiler TMP AZ1 TMP AZ2 TMP AZ3 TMP AZ4 TMP AZ5 TMP AZ6 TMP AZ7 TMP AZ8 Sabotageschleifen der Alarmzonen (AZ)

Abb. 13 Anschluss aller Alarmzonen-Sabotageschleifen

4.5.11 12-V-Akkumulator

Zur Notstromversorgung bei einem Netzausfall und zur Stromversorgung einer Alarmeinheit im Alarmfall muss ein 12-V-Akkumulator mit einer Kapazität von min. 2 Ah eingesetzt werden (z. B. NPA-12/7 von MONACOR). Den roten Kabelschuh (13) auf den Plus-pol des Akkus stecken und den schwarzen Kabel-schuh (12) auf den Minuspol. Den Akku in den Stau-raum (19) legen.

Monacor DA8000 - 12-V-Akkumulator - 1

text_image T 2A 12-V-Akku TB1 TB5 vom Netz-trafo 12V 0V D1 D2 - Bat + Bat AC AC

Abb. 14 12-V-Akkumulator

Nach dem Anschluss eines geladenen Akkus erscheint im Display des Bedienteils kurz die Versionsnummer der Software und die Bitte zu warten:

Monacor DA8000 - 12-V-Akkumulator - 2
Anschließend zeigt das Display:

Monacor DA8000 - 12-V-Akkumulator - 3

Im Normalbetrieb wird der Akku über das interne Ladeteil aufgeladen. Zur Absicherung dient eine träge 2-A-Sicherung in der Halterung (14). Zum Auswechseln der Sicherung die Halterung aufschrauben.

4.5.12 Netzspannung

Die 230-V-Stromversorgung der Zentrale an die Lüsterklemme unten links (Positionen 16 –18) anschließen:

Nullleiter an die untere Klemme

Schutzleiter an die mittlere Klemme – Der Schutzleiter braucht jedoch nicht angeschlossen zu werden, weil die Zentrale der Schutzklasse II entspricht. Die Klemme dient nur zum Fixieren eines eventuell vorhandenen Schutzleiters.

Phase an die obere Klemme; die Netzsicherung (15) befindet sich genau darüber

Monacor DA8000 - Netzspannung - 1

text_image Netzsicherung T125mA Phase (braun) [Schutzleiter (grün/gelb)] zum Netztrafo Nullleiter (blau)

Abb. 15 Netzanschluss

Sobald die Netzspannung anliegt, leuchtet die LED1 (7) grün.

Wichtig!

Nachdem alle Anschlüsse verbunden sind, den Gehäusedeckel der Zentrale aufsetzen und festschrauben, damit der Sabotagekontakt (11) schließt und kein Alarm ausgelöst wird!

5 Programmierung

Die Programmierung kann von jedem der angeschlossenen Bedienteile erfolgen. Wenn Sie schon mit der Programmierung etwas vertraut sind, können Sie anhand der Übersicht des Programmiermenüs auf den beiden separat beiliegenden DIN-A-3-Blättern vorgehen. Tragen Sie am besten alle gemachten Einstellungen auf der letzten Seite dieser Anleitung und auf der letzten Seite der Bedienungsanleitung ein, damit Sie und das Bedienpersonal jederzeit über alle Parameter informiert sind.

Achten Sie darauf, dass die Installationsanleitung, die Bedienungsanleitung und die Menü-Übersichten nicht in unbefugte Hände gelangen!

5.1 Eigenschaften der Zonen programmieren

Zuerst jede Zone separat auf die erforderliche Eigenschaft programmieren. Die Eigenschaft setzt sich aus der Alarmreaktion und dem Modus zusammen.

- Alarmreaktion (Typ) -

12 Hr

Bei einer Alarmregistrierung löst die Zone sofort einen Alarm aus, wenn die Zentrale scharf geschaltet ist (Standardeinstellung ohne Extrafunktion).

E/E (Entry/Exit)

Nach dem Scharfschalten der Zentrale ist die Zone erst nach dem Ablauf der Austrittverzögerungszeit (Exit Time) aktiviert. Bei einer Alarmregistrierung reagiert sie dann erst nach dem Ablauf der Eintrittverzögerungszeit (Entry Time). Diese Eigenschaft ist speziell für die Türen vorgesehen, über die das Bedienpersonal der Alarmzentrale das Gebäude betritt und verlässt. Zum Programmieren der Verzögerungszeiten siehe Kapitel 5.2.

Access

Bei einer Alarmregistrierung in dieser Zone erfolgt kein Alarm, wenn zuvor eine andere Zone mit der Eigenschaft „E/E“ die Eintrittverzögerung aktiviert hat. Wurde jedoch diese Verzögerung nicht aktiviert, löst eine Registrierung sofort einen Alarm aus. Diese Eigenschaft ist speziell für Bewegungsmelder, die auf die Zutrittstüren für das Bedienpersonal ausgerichtet sind, vorgesehen.

Panic

Die Zone löst bei einer Alarmregistrierung immer sofort einen Alarm aus, auch wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist. Diese Eigenschaft ist speziell für Überfallmelder (Panikschalter) vorgesehen.

24 Hr

Die Zone löst bei einer Alarmregistrierung immer sofort einen Alarm aus. Ist die Zentrale unscharf geschaltet, erfolgt die Alarmierung nur über die Summer der Bedienteile und über den Lautsprecher. Bei scharf geschalteter Anlage wird zusätzlich die angeschlossene Sirene aktiviert.

Fire

Die Zone löst bei einer Alarmregistrierung immer sofort einen Alarm aus, auch wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist. Zur Erkennung des Feueralarms ertönt eine angeschlossene Sirene gepulst. Diese Eigenschaft ist speziell für Rauch- und Feuermelder vorgesehen.

Alert

Bei unscharf geschalteter Anlage und einer Alarmregistrierung ertönen die Summer der Bedienteile und der Lautsprecher. Diese Eigenschaft ist speziell für Türen vorgesehen, die bei Anwesenheit geschlossen gehalten werden sollen (z. B. Flucht- und Feuertüren). Bei scharf geschalteter Anlage wird diese Zone von der Alarmregistrierung ausgenommen.

Die Austrittverzögerungszeit in den Zonen mit der Einstellung E/E wird erst dann beendet, wenn in der „ET“-Zone eine Registrierung erfolgt. In der Systemeinstellung muss für den Modus der Austrittsverzögerung (ExitMode) die Funktion „ET“ programmiert werden (siehe Kap. 5.2, Schritt 22). Ein Alarm kann jedoch nicht durch eine „ET“-Zone ausgelöst werden. Diese Eigenschaft ist speziell für Anlagen vorgesehen, bei denen das Bedienpersonal mehr als 99 Sekunden benötigt, um nach dem Scharfschalten die letzte Zone zu verlassen.

Ist nur ein Teilbereich der Alarmanlage scharf geschaltet, reagiert dieses Zone wie eine mit der Eigenschaft E/E. Ist die komplette Anlage scharf geschaltet, hat diese Zone die Eigenschaft „Access“.

Key

Diese Funktion ist speziell für einen Schlüsselschalter oder ein Code-Schloss mit Impulskontakt (Taster) vorgesehen und kann nur für die Zone 5 programmiert werden. Für den Modus muss „Full“ programmiert werden (siehe Bedienschritt 14). Durch diese Einstellungen wird auch die Austrittverzögerungszeit beim Scharfschalten über den Schlüsselschalter aktiviert.

Sobald die Funktion „Key“ programmiert wurde, ist die Zone 5 nicht mehr für den Anschluss von Alarmsensoren geeignet.

- Modus -

Part 1

Ist die Alarmzentrale im Modus „Part 1“ teilscharf geschaltet, löst eine Registrierung in einer Zone mit dem Modus „Part 1“ oder „Part 3“ keinen Alarm aus. Zum Beispiel können so Bewegungsmelder im Inneren des Gebäudes von der Alarmregistrierung ausgenommen werden, wenn befugte Personen in deren Überwachungsbereich anwesend sind. Eine Registrierung in Zonen mit einem anderen Modus löst jedoch einen Alarm aus (z.B. durch einen Öffnungsmelder an einem Fenster).

Part 2

Entspricht der Eigenschaft „Part 1“, jedoch werden im Modus „Part 2“ Zonen mit den Modus „Part 2“ oder „Part 3“ von der Alarmauslösung ausgenommen.

Part 3

Ist die Alarmzentrale im Modus „Part 3“ teilscharf geschaltet, löst eine Registrierung in den Zonen mit dem Modus „Part 1“, „Part 2“ oder „Part 3“ keinen Alarm aus.

Chime

Wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist und in dieser Zone ein Alarm registriert wird, können die Summer in den Bedienteilen und der Lautsprecher vier kurze Signaltöne abgeben. Für alle „Chime“-Zonen gemeinsam lässt sich diese Funktion über das Bedienteil ein- und ausschalten (siehe Bedienungsanleitung).

Bei scharf geschalteter Zentrale und einer Alarmregistrierung in einer „Chime“-Zone werden immer alle Signalgeber normal aktiviert.

Ch/P1

Wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist und in dieser Zone ein Alarm registriert wurde, können die Summer in den Bedienteilen und der Lautsprecher vier kurze Pieptöne abgeben (siehe auch Modus „Chime“). Bei scharf geschalteter Zentrale im Modus „Part 1“ oder „Part 3“ und einer Alarmregistrierung in dieser Zone wird kein Alarm aktiviert.

Ch/P2

Wie Ch/P1, jedoch erfolgt bei scharf geschalteter Zentrale im Modus „Part 2“ oder „Part 3“ keine Alarmauslösung.

Ch/P3

Wie Ch/P1, doch erfolgt bei bei scharf geschalteter Zentrale im Modus „Part 1“, „Part 2“ oder „Part 3“ keine Alarmauslösung.

Full

Bei scharf geschalteter Zentrale und einer Alarmregistrierung in dieser Zone werden alle Signalgeber normal aktiviert (Standardeinstellung ohne Extrafunktion).

- Bedienschritte -

1) Nach dem Anlegen der Akkuspannung oder der Netzspannung zeigt das Display des Bedienteils:

01 Jan 00:00
<< UNSET >>

Die Zentrale ist unscharf. Um in den Programmiermodus zu schalten, den vierstelligen Programmier-Code (Voreinstellung: 1, 2, 3, 4) mit den Zifferntasten eingeben. Jeder Tastendruck wird mit einem kurzen Piepton bestätigt. Nach dem

Eintippen des Programmier-Codes ertönt ein anderer Signalton und im Display erscheint:

2) Innerhalb von 15 Sekunden die Taste No drücken, sonst wird der Programmiermodus wieder verlassen. Das Display zeigt:

3) Wieder die Taste No drücken. Das Display zeigt:

4) Erneut die Taste No drücken. Das Display zeigt:

5) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:

Do You Want to..Program Chime ?

6) Die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Do You Want to..Program Codes ?

7) Erneut die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Do You Want to..Set Date/Time ?

8) Wieder die Taste No drücken. Das Display zeigt:

9) Die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Program......
Zones ?

10) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:

Select1..8

11) Die Nummer der einzustellenden Zone eintippen, z. B. Taste „1“ für Zone 1. Das Display zeigt:

Zone1Type
E/E

12) Die Taste No so oft drücken, bis die erforderliche Art der Alarmreaktion (Type) angezeigt wird: 12 Hr, E/E, Access, Panic, 24 Hr, Fire, Alert, ET, Pt E/E oder Key Soll die Zone z. B. auch bei unscharf geschalteter Zentrale einen Alarm auslösen:

Zone 1 Type24 Hr

13) Zur Bestätigung die Taste Yes drücken. Das Display zeigt z. B.:

Zone1Mode
Chime

14) Die Taste No so oft drücken, bis der erforderliche Modus angezeigt wird: Part 1, Part 2, Part 3, Chime, CH/P1, CH/P2, CH/P3, Full Soll diese Zone z. B. sowohl im Vollscharf- als auch im Teilscharfmodus aktiviert sein:

Zone1Mode
Full

Hinweis: Ist für die Zone 5 die Funktion Schlüsselschalter (Key) gewählt, muss der Modus „Full“ programmiert werden.

15) Zur Bestätigung die Taste Yes drücken. Das Display zeigt z. B.:

Zone1Text
Zone1

16) In der unteren Displayzeile wird die Kennzeichnung der Zone angezeigt. Voreingestellt ist: „Zone“ und die Nummer der Zone. Soll die Voreinstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken und mit dem Bedienschritt 19 fortfahren.

Soll eine andere Kennzeichnung angegeben werden, die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Zone1Text
-

17) Mit den Zifferntasten 16 Buchstaben, Ziffern und ggf. Leerzeichen eintippen. Die entsprechende Zifferntaste so oft drücken, bis das gewünschte Zeichen erscheint:

Taste Zeichen
1 A, B, C
2 D, E, F
3 G, H, I
4 J, K, L
5 M, N, O
Taste Zeichen
6P, Q, R
7S, T, U
8V, W, X
9Y, Z, Leerzeichen
01, 2, 3, ... 9, 0

Wird das gewünschte Zeichen angezeigt, die Taste Yes betätigen und den nächsten Buchstaben eingeben. Werden nicht alle 16 Zeichen benötigt, die restlichen Schreibstellen mit Leerzeichen auffüllen.

18) Sobald das 16. Zeichen mit der Taste Yes bestätigt wird, springt das Display auf die Einstellungen für die nächstfolgende Zone um. Die Bedienschritte 12) bis 17) für alle verwendeten Zonen wiederholen.

19) Zum Verlassen der Ebene für die Zoneneinstellung die Taste 0 drücken. Das Display zeigt:

Program ..... Zones ?

5.2 Ein- und Austrittsverzögerung Signalisierung beim Scharfschalten schnelle Scharfschaltung

20) Ausgehend vom Bedienschritt 19) des vorherigen Kapitels die Taste No drücken. Das Display zeigt:

21) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:

F-Exit Time
30

„F-Exit Time“ ist die Austrittverzögerungszeit im Scharfstellmodus „Full“ (alle Zonen aktiviert). Als Voreinstellung sind 30 Sekunden programmiert. Soll diese Verzögerungszeit beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Zum Programmieren einer anderen Zeit die Taste No drücken. Das Display springt um auf:

F-Exit Time00←

Mit den Zifferntasten eine Zeit zwischen 00 und 99 Sekunden eingeben. Eine falsche Eingabe lässt sich durch Überschreiben korrigieren.

22) Zum Bestätigen der gewählten Zeit die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

F-ExitMode
Time

Die Taste No so oft drücken, bis der erforderliche Modus für die Austrittverzögerungszeit angezeigt wird:

Time

Die Austrittverzögerungszeit endet nach der zuvor eingestellten Zeit.

Die Austrittverzögerungszeit endet entweder nach der zuvor eingestellten Zeit oder wenn eine Registrierung in einer Zone mit der Eigenschaft „E/E“ stattfand.

Die Austrittverzögerungszeit endet erst, wenn eine Registrierung in der Zone mit der Eigenschaft „ET“ stattfindet.

E/E (Entry/Exit)

Die Austrittverzögerungszeit endet erst, wenn eine Registrierung in einer Zone mit der Eigenschaft „E/E“ stattfindet.

23) Zum Bestätigen des gewählten Modus die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

P-ExitMode
Time

„P-Exit Time“ ist die Austrittverzögerungszeit im Scharfstellmodus „Part ...“ (bestimmte Zonen

sind deaktiviert). Als Voreinstellung sind 30 Sekunden programmiert. Soll diese Verzögerungszeit beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Die Programmierung einer anderen Zeit und des Modus für die Austrittverzögerungszeit erfolgt wie für den Scharfstellmodus „Full“ (siehe Bedienschritte 21 und 22).

24) Zum Bestätigen des gewählten Modus die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

P-Exit Sounder Aud.

Die Taste No so oft drücken, bis der gewünschte Modus für die akustische Signalisierung der Austrittverzögerungszeit im Scharfstellmodus „Part ...“ angezeigt wird:

Aud.

Während der Austrittverzögerungszeit ertönt kontinuierlich ein Signalton. Die Lautstärke für den Lautsprecher mit dem Regler VR 1 (8) einstellen. Bei einem Alarm ertönt der Lautsprecher jedoch immer mit höchster Lautstärke.

Silent

Während des Ablaufs der Austrittszeit ertönt kein Signalton. Wenn die Zeit abgelaufen ist, ertönt jedoch ein kurzes Signal.

P1 Aud.

Nur im Scharfstellmodus „Part 1“ und „Part 3“ ertönt während der Austrittverzögerungszeit das Signal.

P2 Aud.

Nur im Scharfstellmodus „Part 2“ ertönt während der Austrittverzögerungszeit das Signal.

Die akustische Signalisierung folgt über die Summer der Bedienteile und über den Lautsprecher.

25) Zum Bestätigen des gewählten Modus die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Confirm Mode Off

Die Taste No so oft drücken, bis die gewünschte optische Bestätigung des Scharfschaltens angezeigt wird:

Off

Es erfolgt keine optische Signalisierung, wenn die Zentrale scharf geschaltet ist.

Any

Sobald die Zentrale scharf geschaltet ist (sowohl im Modus „Full“ als auch in einem der Modi „Part ...“) wird die angeschlossene Blitzleuchte für einige Sekunden aktiviert.

Full

Nur nachdem die Zentrale im Modus „Full“ scharf geschaltet ist, wird die Blitzleuchte für einige Sekunden aktiviert.

26) Zum Bestätigen des gewählten Modus die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Quick Set On

Bei dieser Einstellung lässt sich die Zentrale auch ohne Eingabe eines Benutzer-Codes mit der Taste Quick an einem Bedienteil scharf schalten. Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Zum Deaktivieren dieser Scharfstellmöglichkeit die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Quick Set Off

27) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Entry 1 Time 30

Hier wird die Eintrittverzögerungszeit programmiert, die sich aus zwei Teilzeiten zusammensetzt. Diese Verzögerungszeit steht dem Bedienpersonal beim Durchqueren einer „E/E“-Zone zur Verfügung, um die Zentrale unscharf zu schalten, ohne einen Alarm auszulösen. Beim Ablauf der ersten Teilzeit (Entry 1 Time, Voreinstellung 30 Sekunden) signalisieren die Summer der Bedienteile und der Lautsprecher einen pulsierenden Ton. Danach startet die zweite Teilzeit (Entry 2 Time, Voreinstellung 10 Sekunden). Ein klanglich anderes Tonsignal warnt nun vor dem nahenden Ende der Eintrittverzögerungszeit. Die Zentrale muss zuvor unscharf geschaltet werden, sonst wird ein Alarm ausgelöst.

Wenn die Voreinstellung für die erste Teilzeit (30 Sekunden) beibehalten werden soll, die Taste Yes drücken. Anderenfalls die Taste No betätigen und mit den Zifferntasten die gewünschte Zeit zweistellig eintippen.

28) Zum Bestätigen der ersten Teilzeit die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Entry 2 Time 10

Für die zweite Teilzeit ebenso verfahren.

29) Zum Bestätigen der zweiten Teilzeit die Taste Yes drücken. Das Display springt zurück auf:

F-Exit Time 30

Die Taste 0 drücken. Das Display zeigt:

5.3 Einstellungen für die Alarmierung und die Paniktaste

30) Ausgehend vom Bedienschritt 29) des vorherigen Kapitels die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Program ......
Bell & Panic ? 

31) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:

Ring Time 20 

Als Dauer für den akustischen Alarm sind 20 Minuten voreingestellt. Die Blitzleuchte ist jedoch so lange aktiviert, bis die Zentrale wieder unscharf geschaltet ist.

Wichtig!

Ist die Sirene im Außenbereich installiert, muss in einigen Ländern die Sirenendauer begrenzt werden (in Deutschland auf max. 3 Minuten). Längere Alarmzeiten können eine Anzeige wegen Ruhestörung zur Folge haben.

Zum Programmieren einer anderen Zeit die Taste No drücken. Das Display spring um auf:

Ring Time
00< 

Mit den Zifferntasten die Sirenendauer in Minuten eintippen.

Ring Time
03< 

32) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Bell Delay
00 

Es ist keine Ansprechverzögerungszeit für die optische und akustische Alarmierung voreingestellt. Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Zum Programmieren einer Verzögerung die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Bell Delay
0 0< 

Mit den Zifferntasten die Verzögerungszeit in Minuten eintippen. Ein verzögertes Ansprechen ist dann z. B. sinnvoll, wenn erst ein stiller Alarm über ein Telefonwählgerät ausgelöst werden soll.

33) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Bell Re-Arms 99 

Hier wird die Alarmwiederholung programmiert, d. h. die Anzahl eines erneuten Ansprechens der Sirene nachdem ihre Alarmdauer abgelaufen ist und in einer Zone eine weitere Registrierung stattfindet, aber der Alarm noch nicht zurückgesetzt wurde. Voreingestellt sind 99 Wiederholungen.

Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Bei einer Außensirene wird jedoch die Einstellung 00 (keine Wiederholung) empfohlen, damit keine unnötige Ruhestörung entsteht. Dazu die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Bell Re-Arms
00< 

Entweder für keine Wiederholung die Taste Yes drücken oder erst mit den Zifferntasten die gewünschte Anzahl eintippen und danach die Taste Yes betätigen. Das Display springt um auf:

Bell Mode SAB 

34) Den Sirenentyp wählen. Voreingestellt ist SAB (self actuating bell), d. h. für Sirenen ohne eigene Zeitbegrenzung. Für die Dauer der akustischen Alarmierung liegt an den Anschlüssen „Bell“ der Klemme TB3 (5) eine 12-V-Spannung an. Zum Bestätigen dieser Einstellung die Taste Yes drücken oder zur Auswahl des Typs SCB (self contained bell = Sirene mit Zeitbegrenzung und eigener Stromversorgung) die Taste No betätigen. Das Display springt um auf:

Bell Mode
SCB 

Bei dieser Einstellung liegt im Ruhezustand an den Anschlüssen „Bell“ eine 12-V-Steuerspannung an. Im Alarmmodus fällt diese Spannung ab. Die Sirene ertönt dann solange, bis die an ihr eingestellte Zeit abgelaufen ist. Der Vorteil dieses Sirenentyps ist, dass im Sabotagefall beim Durchtrennen der Sirenensteuerleitung die Sirene sofort und autonom durch die fehlende Steuerspannung anspricht. Aus dem Sortiment von MONACOR wird hierfür das Modell SAG-14 und ein zusätzliches Relais empfohlen.

35) Zum Bestätigen der Einstellung die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Tamper Ring
Off 

Öffnet der Sabotagekontakt der Sirene (oder der Alarmeinheit) und ist die Zentrale unscharf geschaltet, ertönen nur die Summer der Bedienteile und der Lautsprecher (bei scharf geschalteter Zentrale natürlich zusätzlich die Blitzleuchte und Sirene). Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Sollen jedoch in jedem Fall zusätzlich die Blitzleuchte und die Sirene ansprechen, mit der Taste No umschalten auf:

Tamper Ring On 

36) Zum Bestätigen der Einstellung die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Panic Mode On 

Wird ein Alarm über einen angeschlossenen Panikschalter ausgelöst, erfolgt bei dieser Einstellung eine optische und akustische Alarmierung. Soll die Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Soll jedoch nur ein stiller Alarm erfolgen (Signalisierung nur über das Display der Bedienteile und ggf. über den Schaltausgang PGM1 – siehe Kap. 5.4), die Taste No drücken. Das Display springt um auf:

Panic Mode Sil. 

37) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die Taste Yes drücken. Das Display springt zurück auf:

Ring Time 20 

Zum Verlassen dieser Menüebene die Taste 0 drücken. Das Display zeigt:

Program .....
Bell & Panic ? 

5.4 Schaltausgang PGM1

38) Ausgehend vom Bedienschritt 37) des vorherigen Kapitels die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Program ..... Output & Digi ? 

39) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:

PGM 1 Mode
SW12V 

Die Funktion für den Schaltausgang PGM1 der Klemme TB4 (5) wählen. Die jeweilige Spannung ist immer gegen den Anschluss „AUX 12 V-“ gemessen. Voreingestellt ist „SW12V“, d. h. bei scharf geschalteter Zentrale springt die Ausgangsspannung von 0 V auf 12 V (bereits während die Austrittverzögerungszeit abläuft). Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Zum Auswählen einer anderen Funktion die Taste No so oft drücken, bis die entsprechende Anzeige im Display erscheint:

Puls+

Beim Scharfschalten springt die Spannung für ca. 3 Sekunden von 0 V auf 12 V (bereits während die Austrittverzögerungszeit abläuft).

Bell

Solange die Sirene ertönt, liegen 12 V an.

Strb.

Solange die Blitzleuchte aktiviert ist, liegen 12 V an (auch wenn die Blitzleuchte zur Bestätigung des Scharfschaltens nur kurz aktiviert ist).

EX/EN

Während des Ablaufs der Ein- oder Austrittverzögerungszeit liegen 12 V an.

Walk

Solange der Testmodus (Walktesting . . .) eingeschaltet ist, liegen 12 V an.

IntAI

Bei einer Alarmauslösung liegen solange 12 V an, bis der Alarm über das Bedienteil zurückgesetzt wird (auch beim Auslösen einer „Panic“- oder „Alert“-Zone).

Alarm

Bei einer Alarmauslösung liegen solange 12 V an, bis der Alarm zurückgesetzt wird (nicht beim Auslösen einer „Panic“- oder „Alert“-Zone).

Panic

Wenn eine Zone mit der Eigenschaft „Panic“ aktiviert wurde, liegen solange 12 V an, bis der Alarm zurückgesetzt wird.

Puls-

Beim Scharfschalten springt die Spannung für ca. 3 Sekunden von 12 V auf 0 V (bereits während die Austrittverzögerungszeit abläuft).

40) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Chan.1 Mode Fire 

Dieser Menüpunkt wird bei der DA-8000 nicht benötigt. Bitte die Einstellung „Fire“ nicht verändern.

41) Die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Alarm Restore
Off 

Auch dieser Menüpunkt wird bei der DA-8000 nicht benötigt. Bitte die Einstellung „Off“ nicht verändern.

42) Die Taste Yes erneut drücken. Das Display springt zurück z. B. auf:

PGM 1 Mode
SW12V 

Zum Verlassen dieser Menüebene die Taste 0 drücken. Das Display zeigt:

Program ..... Output & Digi ? 

5.5 Alarm-Reset-Berechtigung und Alarmauslösung über das Bedienteil

43) Ausgehend vom Bedienschritt 42) des vorherigen Kapitels die Taste No drücken. Das Display springt um auf:

Program ......
Reset & Keypad ? 

44) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:

Tamper Reset
Any 

Hier wird die Alarm-Reset-Berechtigung bei der Registrierung einer Sabotage programmiert.

Voreingestellt ist, dass im Sabotagefall der Alarm durch Eingabe eines beliebigen Zugangscodes beendet wird. Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken.

Für die Option „Eng“ (Engineer), die Taste No einmal drücken. Das Display zeigt:

Tamper Reset Eng

Bei dieser Einstellung kann die akustische Signalisierung auch mit jedem Zugangscode beendet werden, jedoch zeigt danach das Display:

!! SERVICE DUE !

Damit soll darauf hingewiesen werden, dass ein Techniker zuerst den Sabotageschaden beheben muss, bevor die Zentrale wieder scharf geschaltet werden kann.

45) Zum Bestätigen der Einstellung die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Alarm Reset Mast

Hier wird die Alarm-Reset-Berechtigung nach einer Alarmauslösung programmiert. Voreingestellt ist, dass der Alarm nur die durch Eingabe eines Master-Codes (Voreinstellung: 5, 6, 7, 8) und dem anschließenden Drücken der Taste Reset beendet werden kann. Soll diese Einstellung bei-behalten werden, die Taste Yes drücken.

Zum Auswählen einer anderen Berechtigung die Taste No so oft drücken, bis die entsprechende Anzeige im Display erscheint:

Anti (anti code reset)

Die Alarmierung kann zwar die durch Eingabe eines Master-Codes (Voreinstellung: 5, 6, 7, 8) beendet werden. Der Alarm lässt sich jedoch nicht mit der Taste Reset zurücksetzen, sodass die Zentrale nicht wieder scharf geschaltet werden kann. Dazu sind eine spezielle Software und ein PC erforderlich.

Eng. (engineer)

Die akustische Signalisierung kann zwar mit einem beliebigen Zugangscodes beendet werden, die Alarmrücksetzung mit der Taste Reset jedoch nur nach vorheriger Eingabe des Zugangscode zum Programmieren (Voreinstellung: 1, 2, 3, 4).

Any

Die Alarmrücksetzung kann durch Eingabe eines beliebigen Zugangscodes und dem anschließenden Drücken der Taste Reset erfolgen.

46) Zum Bestätigen der Berechtigung die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Service Time 99

Achtung!

Diese Voreinstellung „99“ nicht verändern (99 = Timer aus), sonst wird der Service-Timer gestartet. Ist dieser abgelaufen, kann die Zentrale nur

dann wieder scharf geschaltet werden, wenn zuvor der Timer zurückgesetzt wurde. Dazu wird eine spezielle Software und ein PC benötigt!

Wird der Timer durch die Eingabe einer anderen Zahl gestartet, zählt er die Zeit (in Wochen) bis zur nächsten Wartung.

47) Die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:

Alert Mode Panic

Bei diesem Menüpunkt kann gewählt werden, welche Alarmart durch gleichzeitiges Drücken der Zifferntasten 1 und 3 an einem Bedienteil ausgelöst wird:

Panic

Bei dieser Einstellung löst das gleichzeitige Drücken der Tasten 1 und 3 sofort einen Alarm aus, auch wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist. Diese Funktion kann somit als Überfallmelder (Panikschalter) genutzt werden.

Fire

Bei dieser Einstellung löst das gleichzeitige Drücken der Tasten 1 und 3 sofort einen Feueralarm aus, auch wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist. Zur Erkennung des Feueralarms ertönt eine angeschlossene Sirene gepulst. Diese Funktion kann somit als Feuermelder genutzt werden.

Alert

Nur bei unscharf geschalteter Zentrale löst das gleichzeitige Drücken der Tasten 1 und 3 einen Alarm aus. Jedoch wird dieser nur durch die Summer der Bedienteile und den angeschlossen Lautsprecher signalisiert. Diese Funktion kann somit z. B. als interner Notfallmelder dienen.

Off

Das gleichzeitige Drücken der Tasten 1 und 3 löst keine Funktion aus.

5.6 Programmiermodus beenden

Wenn nicht als nächster Bedienschritt die Eingabe einer Zahl erwartet wird, unabhängig von der momentanen Menüebene die Taste 0 so oft drücken, bis ein Signalton das Beenden des Programmiermodus quittiert und im Display wieder Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> angezeigt werden.

5.7 Zugangscode zum Programmieren ändern

Ab Werk sind zwei Zugangscodes eingerichtet:

  1. Zugangscode zum Scharf-/Unscharfschalten und zum Aufrufen des Bedienmenüs (Master-Code); Voreinstellung: 5, 6, 7, 8 für die Benutzer-Nr. 1. Über diesen Code können bis zu acht weitere Zugangscodes zum Bedienen und Scharf-/Unscharfschalten mit unterschiedlichen Zugriffsrechten eingerichtet werden (siehe Bedienungsanleitung).

  2. Zugangscode zum Programmieren; Voreinstellung: 1, 2, 3, 4. Dieser lässt sich wie folgt ändern:

1) Die Zentrale muss unscharf geschaltet sein. Den zurzeit gültigen Zugangscode zum Programmieren eingeben. Das Display zeigt:

2) Innerhalb von 15 Sekunden die Taste No drücken, sonst wird der Programmiermodus wieder verlassen. Das Display zeigt:

Do You Want to.. Test ?

3) Die Taste No noch zweimal drücken. Das Display muss nun zeigen:

Do You Want to.. Select Options ?

4) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:

5) Die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Do You Want to.. Program Codes ?

6) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:

Code

7) Die Taste No drücken. Das Display zeigt:

Code 0000←

8) Mit den Zifferntasten den neuen Zugangscode eintippen.

Wichtig!

Der Zugangscode wird beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellung (Kap. 5.9) wieder auf 1, 2, 3, 4 gestellt, jedoch nicht, wenn er mit 9 beginnt. Ein solcher Code kann jedoch im Programmiermodus wieder geändert werden, er darf nur nicht vergessen werden!

Zu Bestätigen des eingegebenen Codes die Taste Yes drücken. Das Display spring zurück auf:

Do You Want to.. Program Codes ?

9) Zum Verlassen der Programmierebene die Taste 0 zweimal drücken, sodass wieder Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> angezeigt werden.

5.8 Modus für die Ereignisspeicherung ändern

Es können jeweils gespeichert werden:

A die letzten 64 Ereignisse mit Datum und Uhrzeit (Einstellung ab Werk) oder
B die letzten 256 Ereignisse ohne Datums- und Zeitangabe

Achtung!

Durch das Ändern der Moduseinstellung werden alle vorherigen Ereignisse gelöscht. Dieser Vorgang wird im Ereignisspeicher als Eintrag „L/Rst“ (Log Reset) angezeigt.

1) Die Netzspannung und den Akkumulator abklemmen oder einfach die entsprechenden Sicherungen (14 und 15) herausnehmen.
2) Mindestens 10 Sekunden warten.
3) Die Netzspannung wieder anlegen (Netzsicherung wieder einsetzen).
4) Sobald im Display „V... Please Wait“ erscheint, für die Option B 256 Ereignisse: die Tasten 0, 0, 7, No drücken oder

für die Option A 64 Ereignisse:

die Tasten 9, 1, 7, No drücken. Diese Einstellung bleibt auch beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellung erhalten.

Die Eingabe muss noch vor dem Umschalten des Displays auf die Anzeige von Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> beendet sein, anderenfalls wird der Modus nicht geändert. Eine Modusänderung wird weder akustisch noch optisch angezeigt.

5) Die Akkuspannung wieder anlegen.

5.9 Zurücksetzen auf die Werkseinstellung

Die Zentrale ist bei der Auslieferung auf die Werte der Werkseinstellung programmiert. Diese Werte sind auf der Seite 21 angegeben. Bei Bedarf kann die Zentrale auf diese Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Der Ereignisspeicher wird dadurch nicht gelöscht.

1) Die Netzspannung und den Akkumulator abklemmen oder einfach die entsprechenden Sicherungen (14 und 15) herausnehmen.
2) Mindestens 10 Sekunden warten.
3) Die Netzspannung wieder anlegen (Netzsicherung wieder einsetzen).
4) Sobald im Display „V... Please Wait“ erscheint, die Tasten 1, 4, 7, No drücken. Die Eingabe muss noch vor dem Umschalten des Displays auf die Anzeige von Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> beendet sein, anderenfalls erfolgt keine Zurücksetzung. Das Zurücksetzen wird weder akustisch noch optisch angezeigt.
5) Die Akkuspannung wieder anlegen.

5.10 Weitere Informationen zur Bedienung

Weitere Informationen sind in der Bedienungsanleitung aufgeführt, die speziell für das Bedienpersonal der Alarmzentrale erstellt wurde:

  1. Den Zugangscode für das Bedienpersonal ändern und weitere Codes (ggf. mit unterschiedlichen Zugangsrechten) einrichten
  2. Die Uhrzeit und das Datum einstellen
  3. Die Funktion „Chime“ ein- und ausschalten
  4. Die Alarmzentrale voll- oder teilscharf schalten und wieder unscharf schalten
  5. Bestimmte Zonen aus der Alarmregistrierung herausnehmen
  6. Bedeutung der angezeigten Alarmmeldungen
  7. Alarm zurücksetzen
  8. Ereignisspeicher lesen

6 Testmodus

Nach der Programmierung sollte die komplette Alarmanlage überprüft werden. Dazu können im Testmodus alle Alarmsensoren nacheinander ausgelöst werden, ohne dass die Sirene und die Blitzleuchte ansprechen.

1) Die Zentrale muss unscharf geschaltet sein. Den zurzeit gültigen Zugangscode zum Programmieren eingeben (Voreinstellung: 1, 2, 3, 4). Das Display zeigt:

2) Innerhalb von 15 Sekunden die Taste No drücken, sonst wird der Programmiermodus wieder verlassen. Das Display zeigt:

Do You Want to...
Test ? 

3) Die Taste Yes drücken. Das Display muss nun zeigen:

Walktesting.....
Ok! 

4) Alle Sensoren und Melder nacheinander auslösen. Für die Dauer der Alarmregistrierung ertönen die Summer der Bedienteile und der Lautsprecher. Das Display zeigt währenddessen die zugehörige Zone an.
5) Zum Testen der Sirene und Blitzleuchte die Zifferntaste 9 drücken. Zum Ausschalten die Taste 9 erneut betätigen.
6) Zum Ausschalten des Testmodus und Verlassen des Programmiermodus die Taste 0 dreimal drücken, sodass wieder Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> angezeigt werden.

Wichtig!

Die Programmierung (Verzögerungszeiten, Zoneneigenschaften etc.) kann nicht im Testmodus überprüft werden. Hierzu muss die Zentrale scharf geschaltet werden. Um eine Ruhestörung zu vermeiden, sollte zuvor die Sirene während dieser Überprüfung abgeklemmt werden.

Nach dem Test unbedingt die Sirene wieder anschließen!

7 Fehlerbeseitigung

Die Netzspannungsanzeige-LED (7) leuchtet nicht

Den Netzanschluss und die Netzsicherung (15) überprüfen.

Keine Anzeige im Bedienteil-Display (aus)

Die Sicherung F2 (3), den richtigen Anschluss (Kapitel 4.4) und die Verbindungskabel zu den Bedienteilen überprüfen. Ist der Regler für den Displaykontrast auf der Bedienteilrückseite richtig eingestellt?

Die Austrittverzögerungszeit endet nicht nach dem Scharfschalten und das Display zeigt eine offene Schleife an (Zone ...), obwohl alle Alarmkontakte geschlossen sind

Die Leitungen für die angezeigte Zone von der Klemm-leiste TB2 (9) entfernen und durch eine Drahtbrücke ersetzen (z. B. Kontakte AZ5 + - bei der Anzeige „Zone 5“). Lässt sich jetzt die Zentrale problemlos scharf schalten, liegt der Fehler entweder bei einem defekten Alarmsensor oder bei einer unterbrochenen Verbindungsleitung. Den Fehler mit einem Durchgangsprüfer lokalisieren.

Bei einem Kurzschluss zwischen dem Verbindungskabel der Zone und dem Anschlusskabel für die Sabotageschleife (Kontakte TMP + -) wird ebenfalls ein Alarm gemeldet.

Bei Verwendung von NO-Kontakten darf die werksseitige Brücke nicht entfernt werden (Abb. 10 rechts)!

Auf dem Display wird eine Sabotage angezeigt:

Case Tamp = Der Sabotagekontakt der Zentrale ist geöffnet

KP Tamper = Der Sabotagekontakt eines Bedienteils ist geöffnet

Bell Tamp = Der Sabotagekontakt der Alarmeinheit (oder der Sirene oder der Blitzleuchte) ist geöffnet

Tamper = Einer der Kontakte in der gemeinsamen Sensoren-Sabotageschleife (Anschlüsse „TMP“ der Klemme TB2) ist geöffnet

Ist das entsprechende Gehäuse richtig geschlossen? Sitzt die Feder auf dem Sabotagekontakt richtig? Ist die Leitung der Sabotageschleife unterbrochen? Hat diese Leitung einen Kurzschluss zu einer anderen Verbindung? Ist der Service-Timer abgelaufen?

Durch das Aktivieren eines Alarmsensors oder das Öffnen eines Alarmkontakts lässt sich kein Alarm auslösen

Bei NC-Kontakten: Sind alle Kontakte in Reihe geschaltet? (siehe Abb. 4 und 6). Ist nur einer parallel geschaltet, kann über diesen Kontakt und die danach folgenden keine Registrierung erfolgen! Ist die werksseitige Brücke entfernt worden? Wurde die Zone richtig programmiert?

Bei NO-Kontakten: Sind alle Kontakte parallel geschaltet und sind diese richtig angeschlossen? (siehe Abb. 10 rechts). Ist nur einer in Reihe geschaltet, kann über diesen Kontakt und die danach folgenden keine Registrierung erfolgen! Wurde die Zone richtig programmiert?

Bei Alarmsensoren, die mit 12 V versorgt werden: An den Kontakten AUX 12V der Klemme TB4 (6) messen, ob 12 V anliegen. Wenn nicht, die Sicherung F1 (3) überprüfen und ggf. ersetzen. Die Strombelastung aller angeschlossenen Verbraucher darf zusammen max. 1 A betragen, sonst schmilzt diese Sicherung wieder durch (siehe auch Abb. 4). Die Verbindungskabel zu dem nicht reagierenden Melder auf Unterbrechung und Kurzschluss überprüfen.

Die Sirene oder Blitzleuchte spricht nicht an

Die Sicherung F1 (3), den richtigen Anschluss (Kapitel 4.5.2) und die Verbindungskabel für diese Komponenten überprüfen. Um einen Defekt der Sirene und Blitzleuchte auszuschließen, deren Anschlusskabel direkt mit dem Akku verbinden (auf die richtige Polung achten!). Spricht jetzt die Sirene oder Blitzleuchte an, die Programmierung überprüfen.

Alarmeinheit mit eigener Stromversorgung spricht ohne Alarmregistrierung an

Die richtige Anschlussfolge und Verbindungskabel (Unterbrechung?) für die Alarmeinheit überprüfen. Ist bei der Programmierung die Einstellung SCB (Menüpunkt „Bell Mode“) gewählt? Siehe Kapitel 5.3, Bedienschritt 34. An den Kontakten „Bell“ der Klemme TB3 (5) müssen 12 V anliegen. Anderenfalls die Sicherung F1 überprüfen und ggf. ersetzen.

Sabotagealarm wird nicht registriert, obwohl ein Sabotagekontakt geöffnet ist

Sind alle Sabotagekontakte in Reihe geschaltet? Siehe Kapitel 4.5.10. Ist nur einer parallel geschaltet, kann über diesen Kontakt und den danach folgenden keine Registrierung erfolgen! Auch ein Kurzschluss in der Verdrahtung verhindert einen Sabotagealarm.

Ein Fehlalarm wird ausgelöst

Wurden alle Alarmsensoren in der angezeigten Zone nach den Angaben des Herstellers montiert, justiert und angeschlossen? Die Anschlussleitungen dürfen nicht unterbrochen oder kurzgeschlossen sein. Ist ein Wackelkontakt verhanden?

Bewegungsmelder müssen immer in den Raum zeigen und dürfen nicht auf Wärmequellen ausgerichtet sein.

Bei Öffnungssensoren an Fenstern und Türen (Reedkontakte) darf der Abstand zwischen Magnet und Kontakt nicht zu groß sein. Im geschlossenem Zustand darf nicht zu viel Bewegung zwischen ihnen auftreten.

Alle Schraubverbindungen müssen fest angezogen und alle Lötverbindungen sauber ausgeführt sein.

Verbindungsleitungen in der Nähe von Netzleitungen oder anderen Leitungen mit hohen Spannungen können ebenfalls zu einem Fehlalarm führen.

Die Zugangscodes wurden vergessen

Die Programmierung auf die Werkseinstellung zurücksetzen. Es sind dann wieder der Programmierzugangscode (1, 2, 3, 4) und der Mastercode 1 (5, 6, 7, 8) gültig. Wurde der Code für die Programmierung jedoch in einen mit einer 9 am Anfang geändert, kann dieser Code nur mithilfe einer speziellen Software und einem PC zurückgesetzt werden!

Beim Programmieren ist die Orientierung verloren gegangen

Das Programmiermenü-Diagramm zur Hilfe nehmen. Gegebenfalls die Programmierung auf die Werks-einstellung zurücksetzen und von vorne beginnen.

Die Zentrale scheint eine Fehlfunktion zu haben

In den wenigsten Fällen ist die Zentrale defekt. Meistens liegt eine fehlerhafte Verdrahtung oder falsche Programmierung vor. Alle Kabel von der Zentrale abklemmen und die Brücken in den Schleifen wieder einsetzen. Dann die Programmierung auf die Werkseinstellung zurücksetzen. Jetzt die fehlerhafte Funktion erneut überprüfen.

8 Technische Daten

Anzahl der

Zonen (Schleifen): . . . . 8 Zonen, Eigenschaften programmierbar; 1 Sabotageschleife für alle Alarmsensoren gemeinsam; 1 Sabotageschleife für eine Alarmeinheit

max. zulässiger Widerstand einer Schleife: . . 2 kΩ

Auslösezeit: 300 ms

Eintrittverzögerung: ... einstellbar von 0 s bis 198 s, Voreinstellung 40 s

Austrittverzögerung: . . . einstellbar von 0s bis99s, Voreinstellung 30 s; die Verzögerung kann aber auch durch Aktivieren einer „ET“-Zone (Exit Terminator) viel früher oder später beendet werden

Alarmdauer: .... einstellbar von 1 bis 99 Min., Voreinstellung 20 Minuten

Voreinstellung =

Werkseinstellung: . . . . siehe Tabelle Abb. 16 auf der folgenden Seite

Anzahld.Zugangscodes: 1 Code zum Programmieren, max. 9 Codes für das Bedienpersonal

Ereignisspeicher: ..... 64 Ereignisse mit Datums- und Uhrzeitangabe (Voreinstellung) oder 256 Ereignisse ohne weitere Angaben

Stromversorgung: . . . . 230 V\~/50 Hz/50VA und 12-V-Akkumulator, min. 2 Ah

Stromaufnahme

Bereitschaft

Zentrale: ..... 12 V, max. 50 mA

je Bedienteil: ..... 12 V, max. 40 mA

im Alarmfall: ..... abhängig von den ange- schlossenen Signalgebern

Netzausfallsicherung:. . über 12-V-Akkumulator

Sicherungen

Netzsicherung: ..... 125 mA, träge

F1 für Sirene, Blitz-

leuchte, 12 V AUX: 1 A, flink

F2 für die Bedienteile: 250 mA, flink

Einsatztemperatur: . . . 0–50°C

Abmessungen

Zentrale:.... 250 x 195 x 75 mm

Bedienteil: ..... 90 x 115 x 25 mm

Gewicht

Zentrale:.... 1,3 kg

Bedienteil: ..... 150 g

Änderungen vorbehalten.

Funktion Werkseinstellung
Zonen Typ*Modus*Text
1 E/EChimeZone 1
2Pt E/EFullZone 2
312 HrFullZone 3
412 HrPart1Zone 4
512 HrPart2Zone 5
6 E/E FullZone 6
7PanicFullZone 7
812 HrFullZone 8
*Bedeutung der Einstellungen siehe Kapitel 5.1
MenüpunktFunktion
Ein- und Austrittsverzögerung
F-Exit TimeAustrittverzögerungszeit bei vollscharf30 Sekunden
F-Exit Mode TimeBeendigung der Austrittsverzögerung time = nach der eingestellen Zeit bei vollscharf
P-Exit Time30 SekundenAustrittverzögerungszei
P-Exit Mode TimeBeendigung der Austrittsverzögerung time = nach der eingestellen Zeit bei teilscharf
P-Exit SounderSignal während der Austrittsverzögerung Aud. = Signalton bei teilscharf
Confirm Mode Off = keine Bestätigung durch die BlitzleuchteBestätigung der Scharfschaltung
Quick-Set On = ist möglichScharfschalten mit der Taste „Quick“
Entry 1 Time 30 SekundenEintrittverzögerung 1. Teilzeit
Entry 2 Time 10 SekundenEintrittverzögerung 2. Teilzeit
Alarmierung und Panikschalter
Ring TimeSirenendauer20 Minuten
Bell DelayAnsprechverzögerung der Sirene00 Sekunden
Bell Re-ArmsAlarmwiederholungen der Sirene99 Mal
Bell ModeSirenentypSAB (self actuating bell) = Sirene ohne Zeitbegrenzung
Tamper RingAlarmierung bei Sabotage der Sirene und unscharf geschalteter ZentraleOff = keine Alarmierung durch die Sirene und Blitzleuchte (nur durch die Bedienteil-Summer und den Lautsprecher)
Panic ModeAlarmierung beim Betätigen eines PanikschaltersAud. = Sirene, Blitzleuchte, Lautsprecher und Bedienteilsummer sprechen an
Schaltausgang PGM1
PGM 1 ModeSchaltausgang PGM1SW12V = bei scharf geschalteter Zentrale liegen 12 V an
Chan. 1 Modefür die DA-8000 nicht relevantFire, bitte nicht ändern
Alarm Restorefür die DA-8000 nicht relevantOff, bitte nicht ändern
Alarm-Reset-Berechtigung und Funktion beim gleichzeitigen Drücken der Tasten 1 + 3
Tamper ResetAlarm-Reset-Berechtigung bei SabotageAny = Zurücksetzung mit jedem Code möglich
Alarm ResetAlarm-Reset-Berechtigung bei AlarmMast = Zurücksetzung nur durch den Master-Code
Alert ModeFunktion beim Drücken der Tasten 1 + 3Panic = Panikschalter
Zugangscodes
zum Programmieren1, 2, 3, 4 (wurde der Code jedoch in einen mit einer 9 am Anfang geändert, wird dieser nicht zurückgesetzt*)
für das Bedienpersonal der Alarmzentrale5, 6, 7, 8 (Master-Code 1)
Modus des Ergebnisspeichers
Anzahl der speicherbaren Ereignisse64 Ereignisse (mit Datum + Uhrzeit); eine Änderung auf 256 Einträge ohne Zeitangaben wird nicht zurückgesetzt*

Abb. 16 Werkseinstellung

* beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellung

Contents

1 Component parts ..... 22

1.1 Inside view 22

Die Taste 0 drücken. Das Display zeigt:

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Produktinformationen

Marke : Monacor

Modell : DA8000

Kategorie : Überwachungskamera