DA8000 - Überwachungskamera Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts DA8000 Monacor als PDF.
Benutzerfragen zu DA8000 Monacor
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Überwachungskamera kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch DA8000 - Monacor und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. DA8000 von der Marke Monacor.
BEDIENUNGSANLEITUNG DA8000 Monacor
DA-8000 Best.-Nr. 04.3060
Yes nicht länger als 15 Sek. warten, sonst wirdder Programmiermodus wieder beendetdo not wait for more than 15 seconds otherwisethe programme mode will be terminatedDo You Want to...Test ?
länger zurückliegende Ereignissejüngere Ereignisseprevious eventsrecent events
In dieser Menüebene lässt sich mit der Taste 9zum Testen die Sirene und Blitzleuchte ein- und ausschaltenIn this menu level, the siren and strobelight canbe switched on and off for testing with button 9Enabled Zones...12345678
Beispiel • example Code
Yes 01 Jan 09:59<<< UNSET >>>No YesYesYes ABC Fortsetzung siehe Teil 2continued in part 2Program .......Exit/Entry ?
Eigenschaften der Zonen Features of the zones Ereignisse abrufen Calling the log Datum und Uhrzeit einstellen Setting date and time Zugangscode zum Programmieren ändern Changing the access code for programming Funktion „Chime“ ein- und ausschalten Switching On and Off the function “Chime” Zonen deaktivieren und Zentrale scharf schalten Unset zones and set the alarm control system Testmodus Test mode Zentrale scharf oder unscharf schalten Set or unset the alarm centre
Zone 5 Type Key Yes Die Eigenschaft „Key“ (Schlüsselschalter) ist nur für die Zone 5 verfügbar. the feature “Key” is only available to the zone 5
Weitere Optionen Die Programmierung auf die Werkseinstellung zurücksetzen
1) Die Netzspannung und den Akkumulator abklemmen oder einfach die
entsprechenden Sicherungen herausnehmen.
2) Mindestens 10 Sekunden warten.
3) Die Netzspannung wieder anlegen (Netzsicherung wieder einsetzen).
4) Sobald im Display „V… Please Wait“ erscheint, die Tasten 1, 4, 7, No
5) Die Akkuspannung wieder anlegen.
Modus für die Ereignisspeicherung ändern Es können jeweils gespeichert werden: A die letzten 64 Ereignisse mit Datum und Uhrzeit (Werkseinstellung) oder B die letzten 256 Ereignisse ohne Datums- und Zeitangabe; diese Einstel- lung bleibt auch beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellung erhalten.
1) Die Netzspannung und den Akkumulator abklemmen oder einfach die
entsprechenden Sicherungen herausnehmen.
2) Mindestens 10 Sekunden warten.
3) Die Netzspannung wieder anlegen (Netzsicherung wieder einsetzen).
4) Sobald im Display „V… Please Wait“ erscheint,
für die Option B 256 Ereignisse: die Tasten 0, 0, 7, No drücken* oder für die Option A 64 Ereignisse: die Tasten 9, 1, 7, No drücken.*
5) Die Akkuspannung wieder anlegen.
*Die Eingabe muss noch vor dem Umschalten des Displays auf die Anzeige von Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> beendet sein, anderenfalls erfolgt keine Änderung. Eine Änderung wird weder akustisch noch optisch quittiert. Achtung! Durch das Ändern der Moduseinstellung werden alle vorherigen Ereig- nisse gelöscht. Dieser Vorgang wird im Ereignisspeicher als Eintrag „L/Rst“ (Log Reset) angezeigt. D A CH Further Options Resetting the programming to the factory default
DA-8000 Best.-Nr. 04.3060
ABC Anfang siehe Teil 1for the beginning see part 1Do You Want to...Set Engineer ?Do You Want to...Program Chime ? Ein- und Austrittverzögerung Signalisierung beim Scharfschalten schnelle Scharfschaltung entry delay and exit delay signalizing when activating quick activation Alarmierung alarm triggering Schaltausgang „PMG1“ control output “PMG1” Alarm-Reset-Berechtigung Service-Timer Alarmauslösung über das Bedienteil alarm reset authorization service timer alarm triggering via the keypad controller Generell kann mit der Taste auf die vorherige Verzweigung zurückgesprungen werden, jedoch nicht, wenn als nächster Bedienschritt die Eingabe einer Ziffer erwartet wird. Damit die Menü-Abbildung nicht unübersichtlich wird, ist diese Möglichkeit jedoch nicht immer dargestellt. In general it is possible to return to the previous branching with the button , however, it is not possible when the entry of a number is expected to be the next operating step. However, this possibility is not always shown so that the menu diagram will not become unclear.
Yes YesYes Yes Die Voreinstellung „99“ nicht verändern (= Timer aus), sonst wird der Service-Timer gestartet. Ist dieser abgelaufen (Zeit- dauer in Wochen bis zur nächsten Wartung), kann die Zentrale nur dann wieder scharf geschaltet werden, wenn zuvor der Timer zurückgesetzt wurde. Dazu sind eine spezielle Software und ein PC erforderlich! Do not change the default setting “99” (= timer off), otherwise the service timer will be started. If this has expired (time in weeks up to the next servicing), the alarm control system can only be set again if the timer was reset before. For this purpose a special software and a PC are required! Yes YesYes Yes in Sekunden in seconds in Sekunden in seconds in Sekunden in seconds in Sekunden in seconds in Minuten in minutes in Minuten in minutes in Wochen in weeks Die Menüpunkte „Chan.1 Mode“ und „Alarm Restore“ werden bei dem Modell DA-8000 nicht benötigt. Die Werksein- stellungen bitte nicht verändern. The menu items “Chan.1 Mode” and “Alarm Restore” are not required for model DA-8000. Please do not change the factory defaults.
D A CH Programmiermenü Teil 2 Programm Menu, Part 2 GB® DA-8000 Best.-Nr. 04.3060
DA-8000 Best.-Nr. 04.3060
Vor der Installation … Bitte lesen Sie diese Anleitung vor der Installa- tion gründlich durch. Nur so lernen Sie alle Funktions- und Anschlussmöglichkeiten ken- nen, vermeiden Fehler und schützen sich und das Gerät vor eventuellen Schäden durch un- sachgemäßes Vorgehen. Heben Sie die Anlei- tung für ein späteres Nachlesen auf. Der deutsche Text beginnt auf der Seite 4.
23 21 24 25 26 21Inhalt 1 Übersicht der Einzelteile . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.1 Innenansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.2 Gehäuserückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch . . . . . . 5 3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör . . . . . . . 5 4 Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
4.1 Vorgehensweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
4.2 Verbindungskabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
4.3 Montage der Zentrale und des Lautsprechers . 6
4.4 Montage und Anschluss der Bedienteile . . . . . 6
4.5.2 Alarmeinheit oder einzelne Blitzleuchte
und Sirene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.5.3 Öffnungssensoren für Fenster und Türen . . . 7
4.5.4 PIR-Bewegungsmelder . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.5.5 Feuer- und Rauchmelder . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.5.6 Glasbruchmelder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.5.7 Überfallmelder (Paniktaste) . . . . . . . . . . . . . 8
4.5.8 Schlüsselschalter oder Code-Schloss . . . . . 9
4.5.9 Telefonwählgerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
4.5.10 Sabotageschleifen der Alarmzonen
auf den Anschluss TMP führen . . . . . . . . . . . 9
5 Programmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
5.1 Eigenschaften der Zonen programmieren . . . 10
5.2 Ein- und Austrittsverzögerung
Signalisierung beim Scharfschalten schnelle Scharfschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . 12
5.3 Einstellungen für die Alarmierung
und den Paniktaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
5.4 Schaltausgang PGM1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
5.5 Alarm-Reset-Berechtigung und
Alarmauslösung über das Bedienteil . . . . . . . 15
5.6 Programmiermodus beenden . . . . . . . . . . . . 16
5.7 Zugangscode zum Programmieren ändern . . 16
5.8 Modus für die Ereignisspeicherung ändern . . 17
5.9 Zurücksetzen auf die Werkseinstellung . . . . . 17
5.10 Weitere Informationen zur Bedienung . . . . . . 17
- 6 Testmodus p. 18
- 7 Fehlerbeseitigung p. 18
- 8 Technische Daten p. 20
- Werkseinstellung p. 21
- Programmierte Parameter Bitte klappen Sie die Seite 3 heraus. Sie sehen dann immer die beschriebenen Einzelteile. 1 Übersicht der Einzelteile p. 81
1.1 Innenansicht (Abb. 1)
1 Klemmleiste TB5 für die Stromversorgung 2 x „AC“: Wechselspannung vom Netztransfor- mator „Bat +“: zum Pluspol eines 12-V-Akkumulators „Bat –“: zum Minuspol des Akkumulators 2 Klemmleiste TB1 zum Anschluss von bis zu vier Bedienteilen; mit den gleichnamigen Kontakten der Klemme TB1 am Bedienteil verbinden, siehe auch Kapitel 4.4 3 Sicherungen: F1 = flink 1A für die Ausgänge „Strobe“ und „Bell“ der Klemmleiste TB3 (5) sowie für den Ausgang „AUX 12V“ der Klemme TB4 (6) F2 = flink 0,25 A für die Bedienteile Eine durchgebrannte Sicherung nur durch eine gleichen Typs ersetzen! 4 Halteklammer für die Leiterplatte (10) 5 Klemmleiste TB3 zum Anschluss einer Alarmeinheit „Strobe“: zur Blitzleuchte; max. Strombelastung 250 mA* „Bell“: zur Sirene; max. Strombelastung 500 mA* „Bell SAB“: Sabotageschleife für die Alarmeinheit oder für eine einzelne Blitzleuchte und Sirene Hinweis: Zur Stromversorgung einer Alarmeinheit muss ein 12-V-Akkumulator eingesetzt werden, der das interne Netzteil im Alarmfall unterstützt. 6 Klemmleiste TB4 „PGM1“: programmierbarer Schaltausgang (Kap. 5.4), max. Belastung 50 mA* „SPKR“: Anschluss für den beiliegenden Laut- sprecher oder einen anderen Laut- sprecher (Impedanz min. 16 Ω) „AUX 12V“: 12-V-Versorgungsspannung für Alarm- sensoren oder andere Zusatzgeräte* 7 Netzspannungsanzeige LED1 8 Signalton-Lautstärkeregler für den Lautsprecher an Klemme „SPKR“ (6); Alarmtöne werden jedoch immer mit maximaler Lautstärke wiedergeben 9 Klemmleiste TB2 „TMP“: Sabotageschleife für alle angeschlos- senen Alarmsensoren „AZ1 … 8“: Anschlüsse der Alarmzonen 1–8 Hinweis: Um die Alarmanlage über einen Schlüsselschalter mit Impulskon- takt (Taster) scharf und unscharf schal- ten zu können, diesen an die Kontakte AZ5 anschließen und die Zone 5 ent- sprechend programmieren (Kap. 5.1).
- Die Strombelastung aller angeschlossenen Verbraucher darf zu- sammen 1 A nicht überschreiten!
410 Leiterplatte mit der Elektronik 11 Sabotagekontakt der Alarmzentrale 12 schwarzer Kabelschuh zum Anschluss an den Minuspol eines 12-V-Akkumulators 13 roter Kabelschuh zum Anschluss an den Pluspol eines 12-V-Akkumulators 14 Sicherungshalter für die Sicherung des Akkumula- tors; zum Auswechseln der Sicherung (träge 2 A) die Halterung aufschrauben 15 Halterung für die Netzsicherung (träge 125 mA) Eine durchgebrannte Sicherung nur durch eine gleichen Typs ersetzen! 16 Anschlussklemme für den Nullleiter der 230-V- Netzversorgung 17 Anschlussklemme für den Schutzleiter der 230-V- Netzversorgung (dient nur zum Halten eines Schutzleiters; muss nicht angeschlossen werden) 18 Anschlussklemme für die Phase der 230-V-Netz- versorgung 19 Stauraum für einen 12-V-Akkumulator; zur Notstromversorgung bei einem Netzausfall und zur Stromversorgung einer Alarmeinheit im Alarm- fall ist ein Akku erforderlich (Anschluss siehe Punk- te 12 und 13)
1.2 Gehäuserückseite (Abb. 2)
20 Lautsprechergehäuse zum Heraustrennen, wenn der Lautsprecher separat und nicht im Gehäuse der Zentrale montiert werden soll 21 Gehäuselöcher zum Befestigen der Zentrale 22 Montageplatz für den Lautsprecher, wenn dieser nicht in dem separaten Gehäuse (20) unterge- bracht werden soll 23 Kappen zum Heraustrennen, dienen zum Abde- cken der Befestigungsschrauben der Bedienteile 24 Kappen zum Heraustrennen, dienen zum Abde- cken der Befestigungsschrauben des Lautspre- chergehäuses (20) 25 Kabeldurchlass für die Anschlusskabel 26 Netztransformator 2 Hinweise für den sicheren Gebrauch Die Geräte (Alarmzentrale und Bedienteil) entspre- chen allen erforderlichen Richtlinien der EU und sind deshalb mit gekennzeichnet. Beachten Sie auch unbedingt die folgenden Punkte:
Verwenden Sie die Alarmzentrale und die Bedientei- le nur im Innenbereich. Schützen Sie die Geräte vor Tropf- und Spritzwasser, hoher Luftfeuchtigkeit und extremen Temperaturen (zulässiger Einsatztempe- raturbereich 0 – 50 °C).
Nehmen Sie Zentrale nicht in Betrieb und trennen Sie sie sofort vom 230-V-Netz, wenn:
1. sichtbare Schäden an der Zentrale vorhanden sind,
2. nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht
auf einen Defekt besteht,
3. Funktionsstörungen auftreten.
Lassen Sie die Geräte in jedem Fall in einer Fach- werkstatt reparieren.
Verwenden Sie für die Reinigung nur ein trockenes, weiches Tuch, auf keinen Fall Chemikalien oder Wasser.
Werden die Geräte zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachge- recht repariert, kann keine Haftung für daraus resul- tierende Sach- oder Personenschäden und keine Garantie für die Geräte übernommen werden. 3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör Diese mikroprozessorgesteuerte Alarmzentrale mit 8 Alarmzonen dient zur Absicherung von Gebäuden, Gebäudeteilen oder Geländebereichen. Dazu sind zu- sätzlich Alarmsensoren und Signalgeber erforderlich, die an die Zentrale angeschlossen werden müssen, zum Beispiel: Infrarot-Bewegungsmelder CORAL-1MVDS* Reedkontakte für Türen und Fenster VDS-34SFF/WS* Glasbruchmelder SHOCKGARD-2* Verteiler DB-264/WS* Alarmeinheit SAG-12A* Telefonwählgerät DL-200* Schlüsselschalter mit Impulskontakt (Taster) NSA-80* Alarmtaster APS-1*
- Beispiele aus dem Sortiment von MONACOR Die Programmierung der einzelnen Alarmzonen (Schleifen) auf die erforderlichen Eigenschaften und die Bedienung der Zentrale erfolgt über das beiliegen- de Bedienteil, das mit einem 2-zeiligen alphanumeri- schen Display ausgestattet ist. Zur Bedienung von ver- schiedenen Orten aus können drei weitere Bedien- teile (DA-8000RC von MONACOR) angeschlossen werden. Die Kabellänge zwischen Bedienteil und Zen- trale darf max. 200 m betragen. Zur Notstromversorgung bei einem Netzausfall und zur Stromversorgung einer Alarmeinheit im Alarmfall muss ein 12-V-Akkumulator mit einer Kapazität von min. 2 Ah eingesetzt werden (z. B. NPA-12/7 von MONACOR). Sollen die Geräte endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie sie zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb. Werfen Sie defekte Akkus nicht in den Hausmüll, sondern geben Sie sie nur in den Sondermüll (z. B. Sammelbehälter bei Ihrem Elektrofachhändler). WARNUNG Die Alarmzentrale wird mit lebensgefähr- licher Netzspannung (230V~) versorgt. Der Anschluss an die Stromversorgung darf deshalb nur durch Fachpersonal er- folgen! Bei unsachgemäßem Vorgehen besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
1. Lesen Sie zuerst diese Installationsanleitung kom-
plett durch. Nur wenn Sie alle Funktions- und Ein- stellmöglichkeiten kennen, kann die Alarmanlage optimal geplant werden.
2. Planen Sie die Alarmanlage so, dass nach Mög-
lichkeit alle acht Zonen verwendet werden und verteilen Sie die Alarmsensoren in möglichst klei- nen Gruppen auf diese Zonen (z. B. Zone 1 für die Sensoren im Erdgeschoss, Zone 2 für die Senso- ren in der 1. Etage, Zone 3 für die Sensoren im Außenbereich usw.). Nutzen Sie auch die Mög- lichkeit, für die Zonen unterschiedliche Eigen- schaften zu programmieren (siehe Kap. 5.1).
3. Tragen Sie in einer Zeichnung des zu schützen-
den Gebäudes den Montageort der Zentrale, der Bedienteile, der Alarmsensoren, der Signalgeber, aller weiteren Komponenten und den Verlauf der Verbindungskabel ein.
4. Verlegen Sie die erforderlichen Kabel.
5. Montieren Sie die Zentrale, Bedienteile, Senso-
ren, Geber, Schalter, Verteiler etc.
6. Schließen Sie alle Komponenten an die Verbin-
7. Setzen Sie einen 12-V-Akkumulator in die Zentra-
le ein und schließen Sie die Zentrale an das 230-V-Netz an.
8. Programmieren Sie für alle Alarmzonen die ge-
wünschte Zoneneigenschaft und stellen Sie die Systemeigenschaften der Zentrale ein.
9. Führen Sie einen Test aller Funktionen durch.
4.2 Verbindungskabel
Als Verbindungskabel sollten mehradrige Leitungen mit einem Mindestquerschnitt von 0,6mm
pro Ader und farblicher Kennzeichnung verwendet werden. Die Kabel nach Möglichkeit unter Putz oder in einem Kabelkanal verlegen, um eine Sabotage so schwer wie möglich zu machen. Um Fehlalarme zu vermeiden, muss ein aus- reichender Abstand zu Netzleitungen und anderen Lei- tungen mit hohen Spannungen eingehalten werden. Für eine gute Übersichtlichkeit aller Verbindungen wird empfohlen, einheitliche Aderfarben zu wählen: Rot für die 12-V-Versorgungsspannung (Pluspol) Schwarz für die Masse Gelb und Grün für das Anschlusspaar von Alarmkon- takten Braun und Weiß für das Anschlusspaar von Sabota- gekontakten
4.3 Montage der Zentrale
und des Lautsprechers
1) Die beiden Schrauben des Gehäusedeckels lösen
und den Deckel abnehmen.
2) Um an alle drei Befestigungslöcher (21) zu gelan-
gen, die Leiterplatte (10) abnehmen. Dazu die bei- den Halteklammern (4) von der Leiterplatte weg drücken.
3) An geeigneter Stelle die drei Befestigungslöcher
anzeichnen. Dazu das Gehäuse als Schablone benutzen. Anschließend die Löcher bohren.
4) Wird der Lautsprecher nicht im Gehäuse der Zen-
trale montiert [Position (22)], sondern separat in einem eigenen Gehäuse, das Lautsprecher- gehäuse (20) heraustrennen. Dann den Lautspre- cher in sein Gehäuse einsetzen und das Laut- sprechergehäuse an geeigneter Stelle festschrau- ben. Die Schraubenlöcher des Deckels mit zwei herausgetrennten Kappen (24) abdecken. Anderenfalls den Lautsprecher im Gehäuse der Zentrale an der Position (22) einklemmen.
5) Die Alarmzentrale festschrauben und die Leiter-
platte (10) wieder einsetzen. Zwei Abdeckkappen (23) heraustrennen. Die übrigen Kappen als even- tuellen Ersatz am Gehäuse belassen.
6) Nach dem Anschluss aller Kabel (Kap. 4.5) den
Gehäusedeckel festschrauben. Die Schrauben- löcher des Deckels mit den zwei herausgetrennten Kappen (23) abdecken.
4.4 Montage und Anschluss der Bedienteile
Die Bedienteile an geeigneten Stellen montieren. Das Verbindungskabel zur Zentrale darf nicht länger als 200 m sein. Die Montagehöhe so wählen, dass alle Benutzer das Display leicht ablesen und die Tasten gut bedienen können.
1) Die Abdeckung des Bedienteils aufklappen und
die Schraube unterhalb dem Display lösen. Das komplette Vorderteil abnehmen.
2) An geeigneter Stelle die drei Befestigungslöcher
anzeichnen. Dazu den Gehäuserahmen als Scha- blone benutzen. Anschließend die Löcher bohren.
3) Vor der Montage eine Abdeckkappe vom Gehäu-
serahmen abtrennen. Sie dient zum Verdecken der Schraube unterhalb des Displays. Die zweite Kappe dient als Ersatz. Den Gehäuserahmen an der Wand festschrauben.
4) Das Bedienteil oder maximal vier Bedienteile an
die Zentrale anschließen: Abb. 3 Anschluss der Bedienteile Beim Anschluss mehrerer Bedienteile den 680-Ω- Abschlusswiderstand zwischen den Kontakten „+12V“ und „D1“ entfernen, jedoch nicht bei dem letzten Bedienteil.
5) Kurz die Netzspannung an der Zentrale anlegen
(Kap. 4.5.12), damit das Display aufleuchtet. Den Kontrast des Display optimal mit dem Regler auf der Bedienteilrückseite einstellen. Dann erst das Vor- derteil wieder am Gehäuserahmen festschrauben. TB1 680R
1. BedienteilAlarmzentraleWiderstandentfernen
680R Widerstandentfernen 680R Widerstandentfernen 680R bei Verwendung von nureinem Bedienteil oderam letzten Bedienteil:Widerstand bleibt!2. Bedienteil 3. Bedienteil 4. Bedienteil 12V
In der folgenden Abb. 4 sind zur Übersicht alle mög- lichen Anschlüsse dargestellt. Detaillierte Informatio- nen finden Sie in den Kapiteln 4.5.1 bis 4.5.12. Abb. 4 Übersicht der Anschlüsse Tipps
1. Die in Abb. 4 dargestellten Alarmkontakte sind
alle, wie bei der Mehrzahl der handelsüblichen Komponenten, als Öffner ausgeführt (auch NC- Kontakt genannt, engl. Normally Closed = im Nor- malfall geschlossen). Grundsätzlich können auch Schließer (NO-Kontakte, engl. Normally Open = im Normalfall geöffnet) verwendet werden. Als Anschlussbeispiel hierzu ist im Kapitel 4.5.7 ein Überfallmelder angegeben. Innerhalb einer Schleife darf aber immer nur ein Kontakttyp ein- gesetzt werden.
2. Soll die Zentrale über einen Schlüsselschalter
scharf und unscharf geschaltet werden, muss die Alarmzone „AZ5“ hierfür reserviert werden.
3. Beachten Sie stets genau die Installationsanlei-
tungen der verwendeten Komponenten.
Den beiliegenden Lautsprecher oder einen anderen 16-Ω-Lautsprecher an die Kontakte „+ SPKR –“ der Klemmleiste TB4 (6) anschließen.
4.5.2 Alarmeinheit oder einzelne Blitzleuchte und
Sirene Zur optischen und akustischen Alarmierung entweder eine Alarmeinheit bestehend aus einer Blitzleuchte und einer Sirene oder diese Komponenten als Einzel- geräte an die Klemmleiste TB3 (5) anschließen: Abb. 5 Anschluss einer Alarmeinheit
4.5.3 Öffnungssensoren für Fenster und Türen
Zur Alarmauslösung beim Öffnen eines Fensters oder einer Tür werden Reedkontakte eingesetzt. Diese be- stehen aus einem Öffnerkontakt, der im Normalfall durch einen Magneten geschlossen ist. Beim Öffnen z. B. einer Tür entfernt sich der Magnet vom Kontakt, wodurch sich der Kontakt öffnet. Die Alarmschleife wird unterbrochen und die Zentrale gibt Alarm. Der Anschuss von Öffnungssensoren ist auf der nächsten Seite in der Abb. 6 dargestellt. Wichtig! Die Strombelastung dieser Verbraucher und die der an den Kontakten „PGM1“ und „AUX12V“ der Klemm- leiste TB4 (6) darf zusammen 1Anicht überschreiten! WARNUNG Die meisten Alarmeinheiten und Sirenen erzeugen einen sehr hohen Schallpegel. Alarmgeber mit einem Akku (autonome Stromversorgung) sprechen sofort an, wenn der Akku angeschlossen wird. Darum unbedingt zuvor einen Gehör- schutz aufsetzen. TB3
Strobe Bell Hold Bell SAB TMP Diese Brücke beim Anschluss eines Sabotagekontakts entfernen! Blitzleuchte, 12V , max. 250mA Sirene, 12V , max. 500mA Sabotagekontakt
AZ4 AZ5 AZ6+–+–+AZ7 AZ8+–+–– (interner) Lautsprecher Impedanz min. 16Ω T 2A vom Netz- trafo 12-V-Akku Blitzleuchte, 12V , max. 250mA* Sirene, 12V , max. 500mA* Sabotagekontakt für Sirene + Blitzleuchte max.4 Bedienteile 230-V-Anschluss zum Netztrafo Netzsicherung T125mA Phase (braun) Schutzleiter (grün/gelb) [nicht erforderlich] Nullleiter (blau) 12-V-Betriebsspannung für externe Geräte* programmierbarer Steuerausgang* Sabotagekontakte für alle Alarmsensoren Alarmzone 1 für NC-Kontakte Alarmzone 2 für NC-Kontakte Alarmzone 3 für NC-Kontakte Alarmzone 4 für NC-Kontakte Schlüsselschalter oder Alarmzone 5 Alarmzone 6 für NC-Kontakte Alarmzone 7 für NC-Kontakte Alarmzone 8 für NC-Kontakte *Die Strombelastung aller angeschlossener Ver- braucher darf zusammen 1 A nicht überschreiten!
7Abb. 6 Öffnungsmelder (Reedkontakte) für Fenster und Türen Tipps
1. Zum Anschluss mehrerer Melder an eine Alarm-
zone einen Verteiler verwenden (siehe Abb. 6, Alarmzone 1).
2. Für die Hauptzugangstür eine separate Alarm-
zone verwenden und für diese die Ein- und Aus- trittverzögerungszeit aktivieren (siehe Kap. 5.2). So kann das Bedienpersonal die Anlage scharf schalten und das Gebäude innerhalb der Verzö- gerungszeit durch die Haupttür verlassen oder nach dem Betreten des Gebäudes die Anlage aus- schalten, ohne einen Alarm auszulösen.
4.5.4 PIR-Bewegungsmelder
Passive Infrarot-Bewegungsmelder erfassen die Be- wegung von Infrarot-Wärmequellen, wie z.B. von Lebe- wesen. Sie sind meistens mit einem NC-Kontakt ausge- stattet, der bei einer erkannten Bewegung geöffnet wird. Abb. 7 PIR-Bewegungsmelder mit Öffner (NC-Kontakt)
4.5.5 Feuer- und Rauchmelder
An die Zentrale können auch Feuer- und Rauchmelder angeschlossen werden. Die Alarmzone für diese Mel- der auf „Fire“ programmieren (Kap. 5.1). So werden anwesende Personen auch bei unscharfer Alarmanla- ge durch einen pulsierenden Alarmton bei Gefahr gewarnt. Abb. 8 Feuer- oder Rauchmelder mit Öffner (NC-Kontakt)
4.5.6 Glasbruchmelder
Zur Alarmauslösung beim Einschlagen einer Glas- scheibe dienen Glasbruchmelder. Passive Glasbruchmelder werden direkt auf die Glasscheibe geklebt und unterbrechen zur Alarmaus- lösung den Stromfluss in einer Alarmschleife. Sie wer- den genauso angeschlossen wie die Reedkontakte für Fenster und Türen (Kap. 4.5.3). Akustische Glasbruchmelder reagieren auf die beim Zerbersten von Glas typischen Geräusche. Sie benöti- gen zum Betrieb eine Versorgungsspannung. Abb. 9 Akustische Glasbruchmelder
4.5.7 Überfallmelder (Paniktaste)
Überfallmelder werden an eine separate Alarmschleife angeschlossen, die auf „Panic“ programmiert wird (Kap. 5.1). So kann über diesen Melder auch bei unscharf geschalteter Anlage durch Betätigen der Paniktaste ein Alarm manuell ausgelöst werden. Abb. 10 Überfallmelder (Paniktaste) TB2
Paniktaste mit NC-Kontakt Verteiler Paniktasten mit NC-Kontakt TB2
Paniktaste mit NO-Kontakt Verteiler Paniktasten mit NO-Kontakt Brücken entfernen! Brücken nicht entfernen! TB2
12 V Verteiler Alarm Sabotage Glasbruch- melder
Alarmkontakt Brücke entfernen! Betriebsspannung 12V TB2
Alarmkontakt Betriebsspannung 12V Brücken entfernen! Wichtig! Beim Anschluss von NC-Kontakten an eine Alarm- zone unbedingt die zugehörige Brücke zwischen den Kontakten „AZ“ entfernen, sonst kann kein Alarm ausgelöst werden. TB2
Alarmzone 1 Alarmzone 2 Verteiler
8Bei Meldern mit NC-Kontakten muss die Brücke zwi- schen den zugehörigen Anschlüssen „AZ…“ entfernt werden. Bei Meldern mit NO-Kontakten diese Brücke unbedingt eingesetzt lassen und die Anschlüsse des Melders mit einem der Anschlüsse „AZ…“ der zuge- hörigen Alarmzone und mit dem Kontakt „TMP–“ der Klemme TB2 verbinden!
4.5.8 Schlüsselschalter oder Code-Schloss
Als Schlüsselschalter kann nur ein Typ mit Impulskon- takt (NC-Taster) verwendetet werden (z.B. das Modell NSA-80 von MONACOR). Alternativ lässt sich auch ein entsprechendes Code-Schloss verwenden (z.B. DAC- 299 von MONACOR), über das durch Eintippen einer Geheimzahl die Zentrale scharf und unscharf geschal- tet wird. Der Schalter oder das Schloss muss an die Alarmzone „AZ5“ angeschlossen werden. Diese Zone auf „Key“ (Kap. 5.1) und „Full“ (Kap. 5.2) programmie- ren. Damit ist gleichzeitig auch die Austrittverzöge- rungszeit beim Scharfschalten der Anlage aktiviert. Andere Komponenten können dann an diese Zone nicht angeschlossen werden. Abb. 11 Schlüsselschalter Falls der Schlüsselschalter eine Status-Anzeige (An- lage scharf/unscharf) hat, kann diese an die Kontakte „PGM1“ und „AUX 12V–“ der Klemme TB4 ange- schlossen werden. Der Steuerausgang „PGM1“ muss dann entsprechend programmiert werden (Kap. 5.4).
4.5.9 Telefonwählgerät
Ein automatisches Telefonwählgerät ist ein stiller Alarmgeber, der im Alarmfall selbsttätig eine zuvor pro- grammierte Telefonnummer anwählt. Abb. 12 automatisches Telefonwählgerät Der Steuerausgang „PGM1“ der Klemme TB4 sollte mit der Funktion „Alarm“ programmiert werden (Kap. 5.4).
4.5.10 Sabotageschleifen der Alarmzonen auf den
Anschluss TMP führen Die Sabotageschleifen aller Alarmzonen wie folgt zusammenführen und an den Kontakt TMP der Klem- me TB2 (9) anschließen: Abb. 13 Anschluss aller Alarmzonen-Sabotageschleifen
4.5.11 12-V-Akkumulator
Zur Notstromversorgung bei einem Netzausfall und zur Stromversorgung einer Alarmeinheit im Alarmfall muss ein 12-V-Akkumulator mit einer Kapazität von min. 2 Ah eingesetzt werden (z. B. NPA-12/7 von MONACOR). Den roten Kabelschuh (13) auf den Plus- pol des Akkus stecken und den schwarzen Kabel- schuh (12) auf den Minuspol. Den Akku in den Stau- raum (19) legen. Abb. 14 12-V-Akkumulator Nach dem Anschluss eines geladenen Akkus er- scheint im Display des Bedienteils kurz die Versions- nummer der Software und die Bitte zu warten: Anschließend zeigt das Display: Im Normalbetrieb wird der Akku über das interne Lade- teil aufgeladen. Zur Absicherung dient eine träge 2-A-Sicherung in der Halterung (14). Zum Auswech- seln der Sicherung die Halterung aufschrauben.
Die 230-V-Stromversorgung der Zentrale an die Lüsterklemme unten links (Positionen 16 –18) an- schließen: 01 Jan 00:00
T 2A vom Netz- trafo 12-V-Akku Bat
12-V-Versorgungs-spannungBrücke entfernen! AZ1
Scharf/UnscharfAnzeige-LEDscharf/unscharfBrücken entfernen!
9Nullleiter an die untere Klemme Schutzleiter an die mittlere Klemme – Der Schutzlei- ter braucht jedoch nicht angeschlossen zu werden, weil die Zentrale der Schutzklasse II entspricht. Die Klemme dient nur zum Fixieren eines eventuell vor- handenen Schutzleiters. Phase an die obere Klemme; die Netzsicherung (15) befindet sich genau darüber Abb. 15 Netzanschluss Sobald die Netzspannung anliegt, leuchtet die LED1 (7) grün. 5 Programmierung Die Programmierung kann von jedem der angeschlos- senen Bedienteile erfolgen. Wenn Sie schon mit der Programmierung etwas vertraut sind, können Sie an- hand der Übersicht des Programmiermenüs auf den beiden separat beiliegenden DIN-A-3-Blättern vor- gehen. Tragen Sie am besten alle gemachten Einstel- lungen auf der letzten Seite dieser Anleitung und auf der letzten Seite der Bedienungsanleitung ein, damit Sie und das Bedienpersonal jederzeit über alle Para- meter informiert sind. Achten Sie darauf, dass die Installationsanleitung, die Bedienungsanleitung und die Menü-Übersich- ten nicht in unbefugte Hände gelangen!
5.1 Eigenschaften der Zonen programmieren
Zuerst jede Zone separat auf die erforderliche Eigen- schaft programmieren. Die Eigenschaft setzt sich aus der Alarmreaktion und dem Modus zusammen. – Alarmreaktion (Typ) – 12 Hr Bei einer Alarmregistrierung löst die Zone sofort einen Alarm aus, wenn die Zentrale scharf geschaltet ist (Standardeinstellung ohne Extrafunktion). E/E (Entry/Exit) Nach dem Scharfschalten der Zentrale ist die Zone erst nach dem Ablauf der Austrittverzögerungszeit (Exit Time) aktiviert. Bei einer Alarmregistrierung rea- giert sie dann erst nach dem Ablauf der Eintrittverzö- gerungszeit (Entry Time). Diese Eigenschaft ist spezi- ell für die Türen vorgesehen, über die das Bedienper- sonal der Alarmzentrale das Gebäude betritt und ver- lässt. Zum Programmieren der Verzögerungszeiten siehe Kapitel 5.2. Access Bei einer Alarmregistrierung in dieser Zone erfolgt kein Alarm, wenn zuvor eine andere Zone mit der Eigen- schaft „E/E“ die Eintrittverzögerung aktiviert hat. Wurde jedoch diese Verzögerung nicht aktiviert, löst eine Regi- strierung sofort einen Alarm aus. Diese Eigenschaft ist speziell für Bewegungsmelder, die auf die Zutrittstüren für das Bedienpersonal ausgerichtet sind, vorgesehen. Panic Die Zone löst bei einer Alarmregistrierung immer sofort einen Alarm aus, auch wenn die Zentrale unscharf ge- schaltet ist. Diese Eigenschaft ist speziell für Überfall- melder (Panikschalter) vorgesehen. 24 Hr Die Zone löst bei einer Alarmregistrierung immer sofort einen Alarm aus. Ist die Zentrale unscharf geschaltet, erfolgt die Alarmierung nur über die Summer der Bedienteile und über den Lautsprecher. Bei scharf geschalteter Anlage wird zusätzlich die angeschlosse- ne Sirene aktiviert. Fire Die Zone löst bei einer Alarmregistrierung immer sofort einen Alarm aus, auch wenn die Zentrale unscharf ge- schaltet ist. Zur Erkennung des Feueralarms ertönt eine angeschlossene Sirene gepulst. Diese Eigenschaft ist speziell für Rauch- und Feuermelder vorgesehen. Alert Bei unscharf geschalteter Anlage und einer Alarm- registrierung ertönen die Summer der Bedienteile und der Lautsprecher. Diese Eigenschaft ist speziell für Türen vorgesehen, die bei Anwesenheit geschlossen gehalten werden sollen (z. B. Flucht- und Feuertüren). Bei scharf geschalteter Anlage wird diese Zone von der Alarmregistrierung ausgenommen. ET (Exit Terminator) Die Austrittverzögerungszeit in den Zonen mit der Ein- stellung E/E wird erst dann beendet, wenn in der „ET“- Zone eine Registrierung erfolgt. In der Systemeinstel- lung muss für den Modus der Austrittsverzögerung (Exit- Mode) die Funktion „ET“ programmiert werden (siehe Kap. 5.2, Schritt 22). Ein Alarm kann jedoch nicht durch eine „ET“-Zone ausgelöst werden. Diese Eigenschaft ist speziell für Anlagen vorgesehen, bei denen das Bedien- personal mehr als 99 Sekunden benötigt, um nach dem Scharfschalten die letzte Zone zu verlassen. Pt E/E (Part Entry /Exit) Ist nur ein Teilbereich der Alarmanlage scharf geschal- tet, reagiert dieses Zone wie eine mit der Eigenschaft E/E. Ist die komplette Anlage scharf geschaltet, hat diese Zone die Eigenschaft „Access“. Key Diese Funktion ist speziell für einen Schlüsselschalter oder ein Code-Schloss mit Impulskontakt (Taster) vor- gesehen und kann nur für die Zone 5 programmiert werden. Für den Modus muss „Full“ programmiert wer- den (siehe Bedienschritt 14). Durch diese Einstellun- gen wird auch die Austrittverzögerungszeit beim Scharfschalten über den Schlüsselschalter aktiviert. Sobald die Funktion „Key“ programmiert wurde, ist die Zone 5 nicht mehr für den Anschluss von Alarm- sensoren geeignet. Wichtig! Nachdem alle Anschlüsse verbunden sind, den Ge- häusedeckel der Zentrale aufsetzen und festschrau- ben, damit der Sabotagekontakt (11) schließt und kein Alarm ausgelöst wird! zum Netztrafo Netzsicherung T125mA Phase (braun) [Schutzleiter (grün/gelb)] Nullleiter (blau)
Ist die Alarmzentrale im Modus „Part 1“ teilscharf ge- schaltet, löst eine Registrierung in einer Zone mit dem Modus „Part 1“ oder „Part 3“ keinen Alarm aus. Zum Bei- spiel können so Bewegungsmelder im Inneren des Ge- bäudes von der Alarmregistrierung ausgenommen wer- den, wenn befugte Personen in deren Überwachungs- bereich anwesend sind. Eine Registrierung in Zonen mit einem anderen Modus löst jedoch einen Alarm aus (z.B. durch einen Öffnungsmelder an einem Fenster).
Entspricht der Eigenschaft „Part 1“, jedoch werden im Modus „Part 2“ Zonen mit den Modus „Part 2“ oder „Part 3“ von der Alarmauslösung ausgenommen.
Ist die Alarmzentrale im Modus „Part 3“ teilscharf ge- schaltet, löst eine Registrierung in den Zonen mit dem Modus „Part 1“, „Part 2“ oder „Part 3“ keinen Alarm aus. Chime Wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist und in die- ser Zone ein Alarm registriert wird, können die Sum- mer in den Bedienteilen und der Lautsprecher vier kurze Signaltöne abgeben. Für alle „Chime“-Zonen gemeinsam lässt sich diese Funktion über das Bedien- teil ein- und ausschalten (siehe Bedienungsanleitung). Bei scharf geschalteter Zentrale und einer Alarmre- gistrierung in einer „Chime“-Zone werden immer alle Signalgeber normal aktiviert. Ch/P1 Wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist und in dieser Zone ein Alarm registriert wurde, können die Summer in den Bedienteilen und der Lautsprecher vier kurze Pieptöne abgeben (siehe auch Modus „Chime“). Bei scharf geschalteter Zentrale im Modus „Part 1“ oder „Part 3“ und einer Alarmregistrierung in dieser Zone wird kein Alarm aktiviert. Ch/P2 Wie Ch/P1, jedoch erfolgt bei scharf geschalteter Zen- trale im Modus „Part 2“ oder „Part 3“ keine Alarmaus- lösung. Ch/P3 Wie Ch/P1, doch erfolgt bei bei scharf geschalteter Zentrale im Modus „Part 1“, „Part 2“ oder „Part 3“ keine Alarmauslösung. Full Bei scharf geschalteter Zentrale und einer Alarmregis- trierung in dieser Zone werden alle Signalgeber nor- mal aktiviert (Standardeinstellung ohne Extrafunktion). – Bedienschritte –
1) Nach dem Anlegen der Akkuspannung oder der
Netzspannung zeigt das Display des Bedienteils: Die Zentrale ist unscharf. Um in den Program- miermodus zu schalten, den vierstelligen Pro- grammier-Code (Voreinstellung: 1, 2, 3, 4) mit den Zifferntasten eingeben. Jeder Tastendruck wird mit einem kurzen Piepton bestätigt. Nach dem Eintippen des Programmier-Codes ertönt ein anderer Signalton und im Display erscheint:
2) Innerhalb von 15 Sekunden die Taste No drücken,
sonst wird der Programmiermodus wieder verlas- sen. Das Display zeigt:
3) Wieder die Taste No drücken. Das Display zeigt:
4) Erneut die Taste No drücken. Das Display zeigt:
5) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:
6) Die Taste No drücken. Das Display zeigt:
7) Erneut die Taste No drücken. Das Display zeigt:
8) Wieder die Taste No drücken. Das Display zeigt:
9) Die Taste No drücken. Das Display zeigt:
10) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:
11) Die Nummer der einzustellenden Zone eintippen,
z. B. Taste „1“ für Zone 1. Das Display zeigt:
12) Die Taste No so oft drücken, bis die erforderliche
Art der Alarmreaktion (Type) angezeigt wird: 12 Hr, E/E, Access, Panic, 24 Hr, Fire, Alert, ET, Pt E/E oder Key Soll die Zone z. B. auch bei unscharf geschalteter Zentrale einen Alarm auslösen:
13) Zur Bestätigung die Taste Yes drücken. Das Dis-
1114) Die Taste No so oft drücken, bis der erforderliche Modus angezeigt wird:
Part 1, Part 2, Part 3, Chime, CH/P1, CH/P2,
CH/P3, Full Soll diese Zone z. B. sowohl im Vollscharf- als auch im Teilscharfmodus aktiviert sein: Hinweis: Ist für die Zone 5 die Funktion Schlüssel- schalter (Key) gewählt, muss der Modus „Full“ programmiert werden.
15) Zur Bestätigung die Taste Yes drücken. Das Dis-
16) In der unteren Displayzeile wird die Kennzeich-
nung der Zone angezeigt. Voreingestellt ist: „Zone“ und die Nummer der Zone. Soll die Vorein- stellung beibehalten werden, die Taste Yes drü- cken und mit dem Bedienschritt 19 fortfahren. Soll eine andere Kennzeichnung angegeben werden, die Taste No drücken. Das Display zeigt:
17) Mit den Zifferntasten 16 Buchstaben, Ziffern und
ggf. Leerzeichen eintippen. Die entsprechende Zifferntaste so oft drücken, bis das gewünschte Zeichen erscheint: Wird das gewünschte Zeichen angezeigt, die Taste Yes betätigen und den nächsten Buchsta- ben eingeben. Werden nicht alle 16 Zeichen benötigt, die restlichen Schreibstellen mit Leerzei- chen auffüllen.
18) Sobald das 16. Zeichen mit der Taste Yes be-
stätigt wird, springt das Display auf die Einstellun- gen für die nächstfolgende Zone um. Die Bedien- schritte 12) bis 17) für alle verwendeten Zonen wiederholen.
19) Zum Verlassen der Ebene für die Zoneneinstel-
lung die Taste 0 drücken. Das Display zeigt:
5.2 Ein- und Austrittsverzögerung
Signalisierung beim Scharfschalten schnelle Scharfschaltung
20) Ausgehend vom Bedienschritt 19) des vorherigen
Kapitels die Taste No drücken. Das Display zeigt:
21) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:
„F-Exit Time“ ist die Austrittverzögerungszeit im Scharfstellmodus „Full“ (alle Zonen aktiviert). Als Voreinstellung sind 30 Sekunden programmiert. Soll diese Verzögerungszeit beibehalten werden, die Taste Yes drücken. Zum Programmieren einer anderen Zeit die Taste No drücken. Das Display springt um auf: Mit den Zifferntasten eine Zeit zwischen 00 und 99 Sekunden eingeben. Eine falsche Eingabe lässt sich durch Überschreiben korrigieren.
22) Zum Bestätigen der gewählten Zeit die Taste Yes
drücken. Das Display springt um auf: Die Taste No so oft drücken, bis der erforderliche Modus für die Austrittverzögerungszeit ange- zeigt wird: Time Die Austrittverzögerungszeit endet nach der zuvor eingestellten Zeit. T/EE (Time or Entry/Exit) Die Austrittverzögerungszeit endet entweder nach der zuvor eingestellten Zeit oder wenn eine Regis- trierung in einer Zone mit der Eigenschaft „E/E“ stattfand. ET (Exit Terminator) Die Austrittverzögerungszeit endet erst, wenn eine Registrierung in der Zone mit der Eigenschaft „ET“ stattfindet. E/E (Entry/Exit) Die Austrittverzögerungszeit endet erst, wenn eine Registrierung in einer Zone mit der Eigen- schaft „E/E“ stattfindet.
23) Zum Bestätigen des gewählten Modus die Taste
Yes drücken. Das Display springt um auf: „P-Exit Time“ ist die Austrittverzögerungszeit im Scharfstellmodus „Part …“ (bestimmte Zonen P-Exit Mode Time F-Exit Mode Time F-Exit Time 00<
Taste Zeichen 1 A, B, C 2 D, E, F 3 G, H, I 4 J, K, L 5 M, N, O Taste Zeichen 6 P, Q, R 7 S, T, U 8 V, W, X 9 Y, Z, Leerzeichen 0 1, 2, 3, … 9, 0sind deaktiviert). Als Voreinstellung sind 30 Se- kunden programmiert. Soll diese Verzögerungs- zeit beibehalten werden, die Taste Yes drücken. Die Programmierung einer anderen Zeit und des Modus für die Austrittverzögerungszeit erfolgt wie für den Scharfstellmodus „Full“ (siehe Bedien- schritte 21 und 22).
24) Zum Bestätigen des gewählten Modus die Taste
Yes drücken. Das Display springt um auf: Die Taste No so oft drücken, bis der gewünschte Modus für die akustische Signalisierung der Austrittverzögerungszeit im Scharfstellmodus „Part …“ angezeigt wird: Aud. Während der Austrittverzögerungszeit ertönt kon- tinuierlich ein Signalton. Die Lautstärke für den Lautsprecher mit dem Regler VR 1 (8) einstellen. Bei einem Alarm ertönt der Lautsprecher jedoch immer mit höchster Lautstärke. Silent Während des Ablaufs der Austrittszeit ertönt kein Signalton. Wenn die Zeit abgelaufen ist, ertönt jedoch ein kurzes Signal. P1 Aud. Nur im Scharfstellmodus „Part 1“ und „Part 3“ ertönt während der Austrittverzögerungszeit das Signal. P2 Aud. Nur im Scharfstellmodus „Part 2“ ertönt während der Austrittverzögerungszeit das Signal. Die akustische Signalisierung folgt über die Sum- mer der Bedienteile und über den Lautsprecher.
25) Zum Bestätigen des gewählten Modus die Taste
Yes drücken. Das Display springt um auf: Die Taste No so oft drücken, bis die gewünschte optische Bestätigung des Scharfschaltens an- gezeigt wird: Off Es erfolgt keine optische Signalisierung, wenn die Zentrale scharf geschaltet ist. Any Sobald die Zentrale scharf geschaltet ist (sowohl im Modus „Full“ als auch in einem der Modi „Part …“) wird die angeschlossene Blitzleuchte für einige Sekunden aktiviert. Full Nur nachdem die Zentrale im Modus „Full“ scharf geschaltet ist, wird die Blitzleuchte für einige Sekunden aktiviert.
26) Zum Bestätigen des gewählten Modus die Taste
Yes drücken. Das Display springt um auf: Bei dieser Einstellung lässt sich die Zentrale auch ohne Eingabe eines Benutzer-Codes mit der Taste Quick an einem Bedienteil scharf schal- ten. Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken. Zum Deaktivieren dieser Scharfstellmöglichkeit die Taste No drücken. Das Display zeigt:
27) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die
Taste Yes drücken. Das Display springt um auf: Hier wird die Eintrittverzögerungszeit program- miert, die sich aus zwei Teilzeiten zusammensetzt. Diese Verzögerungszeit steht dem Bedienperso- nal beim Durchqueren einer „E/E“-Zone zur Ver- fügung, um die Zentrale unscharf zu schalten, ohne einen Alarm auszulösen. Beim Ablauf der ersten Teilzeit (Entry 1 Time, Voreinstellung 30 Sekunden) signalisieren die Summer der Bedien- teile und der Lautsprecher einen pulsierenden Ton. Danach startet die zweite Teilzeit (Entry 2 Time, Voreinstellung 10 Sekunden). Ein klanglich anderes Tonsignal warnt nun vor dem nahenden Ende der Eintrittverzögerungszeit. Die Zentrale muss zuvor unscharf geschaltet werden, sonst wird ein Alarm ausgelöst. Wenn die Voreinstellung für die erste Teilzeit (30 Sekunden) beibehalten werden soll, die Taste Yes drücken. Anderenfalls die Taste No betätigen und mit den Zifferntasten die gewünschte Zeit zweistellig eintippen.
28) Zum Bestätigen der ersten Teilzeit die Taste Yes
drücken. Das Display springt um auf: Für die zweite Teilzeit ebenso verfahren.
29) Zum Bestätigen der zweiten Teilzeit die Taste Yes
drücken. Das Display springt zurück auf: Die Taste 0 drücken. Das Display zeigt: Program ....... Exit/Entry ? F-Exit Time
135.3 Einstellungen für die Alarmierung
30) Ausgehend vom Bedienschritt 29) des vorherigen
Kapitels die Taste No drücken. Das Display zeigt:
31) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:
Als Dauer für den akustischen Alarm sind 20 Minuten voreingestellt. Die Blitzleuchte ist je- doch so lange aktiviert, bis die Zentrale wieder un- scharf geschaltet ist. Zum Programmieren einer anderen Zeit die Taste No drücken. Das Display spring um auf: Mit den Zifferntasten die Sirenendauer in Minuten eintippen.
32) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die
Taste Yes drücken. Das Display springt um auf: Es ist keine Ansprechverzögerungszeit für die optische und akustische Alarmierung vorein- gestellt. Soll diese Einstellung beibehalten wer- den, die Taste Yes drücken. Zum Programmieren einer Verzögerung die Taste No drücken. Das Display zeigt: Mit den Zifferntasten die Verzögerungszeit in Minuten eintippen. Ein verzögertes Ansprechen ist dann z. B. sinnvoll, wenn erst ein stiller Alarm über ein Telefonwählgerät ausgelöst werden soll.
33) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die
Taste Yes drücken. Das Display springt um auf: Hier wird die Alarmwiederholung programmiert, d. h. die Anzahl eines erneuten Ansprechens der Sirene nachdem ihre Alarmdauer abgelaufen ist und in einer Zone eine weitere Registrierung statt- findet, aber der Alarm noch nicht zurückgesetzt wurde. Voreingestellt sind 99 Wiederholungen. Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken. Bei einer Außensirene wird jedoch die Einstel- lung 00 (keine Wiederholung) empfohlen, damit keine unnötige Ruhestörung entsteht. Dazu die Taste No drücken. Das Display zeigt: Entweder für keine Wiederholung die Taste Yes drücken oder erst mit den Zifferntasten die ge- wünschte Anzahl eintippen und danach die Taste Yes betätigen. Das Display springt um auf:
34) Den Sirenentyp wählen. Voreingestellt ist SAB
(self actuating bell), d. h. für Sirenen ohne eigene Zeitbegrenzung. Für die Dauer der akustischen Alarmierung liegt an den Anschlüssen „Bell“ der Klemme TB3 (5) eine 12-V-Spannung an. Zum Bestätigen dieser Einstellung die Taste Yes drü- cken oder zur Auswahl des Typs SCB (self con- tained bell = Sirene mit Zeitbegrenzung und eige- ner Stromversorgung) die Taste No betätigen. Das Display springt um auf: Bei dieser Einstellung liegt im Ruhezustand an den Anschlüssen „Bell“ eine 12-V-Steuerspan- nung an. Im Alarmmodus fällt diese Spannung ab. Die Sirene ertönt dann solange, bis die an ihr ein- gestellte Zeit abgelaufen ist. Der Vorteil dieses Sirenentyps ist, dass im Sabotagefall beim Durch- trennen der Sirenensteuerleitung die Sirene sofort und autonom durch die fehlende Steuerspannung anspricht. Aus dem Sortiment von MONACOR wird hierfür das Modell SAG-14 und ein zusätz- liches Relais empfohlen.
35) Zum Bestätigen der Einstellung die Taste Yes
drücken. Das Display springt um auf: Öffnet der Sabotagekontakt der Sirene (oder der Alarmeinheit) und ist die Zentrale unscharf geschaltet, ertönen nur die Summer der Bedien- teile und der Lautsprecher (bei scharf geschalteter Zentrale natürlich zusätzlich die Blitzleuchte und Sirene). Soll diese Einstellung beibehalten wer- den, die Taste Yes drücken. Sollen jedoch in jedem Fall zusätzlich die Blitz- leuchte und die Sirene ansprechen, mit der Taste No umschalten auf:
36) Zum Bestätigen der Einstellung die Taste Yes
drücken. Das Display springt um auf: Panic Mode
Wichtig! Ist die Sirene im Außenbereich installiert, muss in einigen Ländern die Sirenendauer begrenzt wer- den (in Deutschland auf max. 3 Minuten). Län- gere Alarmzeiten können eine Anzeige wegen Ruhestörung zur Folge haben. Ring Time
14Wird ein Alarm über einen angeschlossenen Panikschalter ausgelöst, erfolgt bei dieser Einstel- lung eine optische und akustische Alarmierung. Soll die Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken. Soll jedoch nur ein stiller Alarm erfolgen (Sig- nalisierung nur über das Display der Bedienteile und ggf. über den Schaltausgang PGM1 – siehe Kap. 5.4), die Taste No drücken. Das Display springt um auf:
37) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die
Taste Yes drücken. Das Display springt zurück auf: Zum Verlassen dieser Menüebene die Taste 0 drücken. Das Display zeigt:
5.4 Schaltausgang PGM1
38) Ausgehend vom Bedienschritt 37) des vorherigen
Kapitels die Taste No drücken. Das Display zeigt:
39) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:
Die Funktion für den Schaltausgang PGM1 der Klemme TB4 (5) wählen. Die jeweilige Spannung ist immer gegen den Anschluss „AUX 12 V–“ gemessen. Voreingestellt ist „SW12V“, d. h. bei scharf geschalteter Zentrale springt die Aus- gangsspannung von 0 V auf 12 V (bereits während die Austrittverzögerungszeit abläuft). Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken. Zum Auswählen einer anderen Funktion die Taste No so oft drücken, bis die entsprechende Anzeige im Display erscheint: Puls+ Beim Scharfschalten springt die Spannung für ca. 3 Sekunden von 0 V auf 12 V (bereits während die Austrittverzögerungszeit abläuft). Bell Solange die Sirene ertönt, liegen 12 V an. Strb. Solange die Blitzleuchte aktiviert ist, liegen 12 V an (auch wenn die Blitzleuchte zur Bestätigung des Scharfschaltens nur kurz aktiviert ist). EX/EN Während des Ablaufs der Ein- oder Austrittverzö- gerungszeit liegen 12 V an. Walk Solange der Testmodus (Walktesting . . .) einge- schaltet ist, liegen 12 V an. IntAl Bei einer Alarmauslösung liegen solange 12 V an, bis der Alarm über das Bedienteil zurückgesetzt wird (auch beim Auslösen einer „Panic“- oder „Alert“-Zone). Alarm Bei einer Alarmauslösung liegen solange 12 V an, bis der Alarm zurückgesetzt wird (nicht beim Aus- lösen einer „Panic“- oder „Alert“-Zone). Panic Wenn eine Zone mit der Eigenschaft „Panic“ akti- viert wurde, liegen solange 12 V an, bis der Alarm zurückgesetzt wird. Puls– Beim Scharfschalten springt die Spannung für ca. 3 Sekunden von 12 V auf 0 V (bereits während die Austrittverzögerungszeit abläuft).
40) Zum Bestätigen der gewählten Einstellung die
Taste Yes drücken. Das Display springt um auf: Dieser Menüpunkt wird bei der DA-8000 nicht benötigt. Bitte die Einstellung „Fire“ nicht verän- dern.
41) Die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:
Auch dieser Menüpunkt wird bei der DA-8000 nicht benötigt. Bitte die Einstellung „Off“ nicht ver- ändern.
42) Die Taste Yes erneut drücken. Das Display springt
zurück z. B. auf: Zum Verlassen dieser Menüebene die Taste 0 drü- cken. Das Display zeigt:
5.5 Alarm-Reset-Berechtigung und Alarmaus-
lösung über das Bedienteil
43) Ausgehend vom Bedienschritt 42) des vorherigen
Kapitels die Taste No drücken. Das Display springt um auf:
44) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:
Voreingestellt ist, dass im Sabotagefall der Alarm durch Eingabe eines beliebigen Zugangscodes beendet wird. Soll diese Einstellung beibehalten werden, die Taste Yes drücken. Für die Option „Eng“ (Engineer), die Taste No einmal drücken. Das Display zeigt: Bei dieser Einstellung kann die akustische Signa- lisierung auch mit jedem Zugangscode beendet werden, jedoch zeigt danach das Display: Damit soll darauf hingewiesen werden, dass ein Techniker zuerst den Sabotageschaden beheben muss, bevor die Zentrale wieder scharf geschaltet werden kann.
45) Zum Bestätigen der Einstellung die Taste Yes
drücken. Das Display springt um auf: Hier wird die Alarm-Reset-Berechtigung nach einer Alarmauslösung programmiert. Voreinge- stellt ist, dass der Alarm nur die durch Eingabe eines Master-Codes (Voreinstellung: 5, 6, 7, 8) und dem anschließenden Drücken der Taste Reset beendet werden kann. Soll diese Einstellung bei- behalten werden, die Taste Yes drücken. Zum Auswählen einer anderen Berechtigung die Taste No so oft drücken, bis die entsprechen- de Anzeige im Display erscheint: Anti (anti code reset) Die Alarmierung kann zwar die durch Eingabe eines Master-Codes (Voreinstellung: 5, 6, 7, 8) be- endet werden. Der Alarm lässt sich jedoch nicht mit der Taste Reset zurücksetzen, sodass die Zentrale nicht wieder scharf geschaltet werden kann. Dazu sind eine spezielle Software und ein PC erforderlich. Eng. (engineer) Die akustische Signalisierung kann zwar mit einem beliebigen Zugangscodes beendet werden, die Alarmrücksetzung mit der Taste Reset jedoch nur nach vorheriger Eingabe des Zugangscode zum Programmieren (Voreinstellung: 1, 2, 3, 4). Any Die Alarmrücksetzung kann durch Eingabe eines beliebigen Zugangscodes und dem anschließen- den Drücken der Taste Reset erfolgen.
46) Zum Bestätigen der Berechtigung die Taste Yes
drücken. Das Display springt um auf: Wird der Timer durch die Eingabe einer anderen Zahl gestartet, zählt er die Zeit (in Wochen) bis zur nächsten Wartung.
47) Die Taste Yes drücken. Das Display springt um auf:
Bei diesem Menüpunkt kann gewählt werden, wel- che Alarmart durch gleichzeitiges Drücken der Zifferntasten 1 und 3 an einem Bedienteil aus- gelöst wird: Panic Bei dieser Einstellung löst das gleichzeitige Drü- cken der Tasten 1 und 3 sofort einen Alarm aus, auch wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist. Diese Funktion kann somit als Überfallmelder (Panikschalter) genutzt werden. Fire Bei dieser Einstellung löst das gleichzeitige Drü- cken der Tasten 1 und 3 sofort einen Feueralarm aus, auch wenn die Zentrale unscharf geschaltet ist. Zur Erkennung des Feueralarms ertönt eine angeschlossene Sirene gepulst. Diese Funktion kann somit als Feuermelder genutzt werden. Alert Nur bei unscharf geschalteter Zentrale löst das gleichzeitige Drücken der Tasten 1 und 3 einen Alarm aus. Jedoch wird dieser nur durch die Sum- mer der Bedienteile und den angeschlossen Laut- sprecher signalisiert. Diese Funktion kann somit z. B. als interner Notfallmelder dienen. Off Das gleichzeitige Drücken der Tasten 1 und 3 löst keine Funktion aus.
5.6 Programmiermodus beenden
Wenn nicht als nächster Bedienschritt die Eingabe einer Zahl erwartet wird, unabhängig von der momen- tanen Menüebene die Taste 0 so oft drücken, bis ein Signalton das Beenden des Programmiermodus quit- tiert und im Display wieder Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> angezeigt werden.
5.7 Zugangscode zum Programmieren ändern
Ab Werk sind zwei Zugangscodes eingerichtet:
1. Zugangscode zum Scharf-/Unscharfschalten und
zum Aufrufen des Bedienmenüs (Master-Code); Voreinstellung: 5, 6, 7, 8 für die Benutzer-Nr. 1. Über diesen Code können bis zu acht weitere Zugangs- codes zum Bedienen und Scharf-/Unscharfschal- ten mit unterschiedlichen Zugriffsrechten einge- richtet werden (siehe Bedienungsanleitung).
2. Zugangscode zum Programmieren; Voreinstel-
lung: 1, 2, 3, 4. Dieser lässt sich wie folgt ändern:
1) Die Zentrale muss unscharf geschaltet sein. Den
zurzeit gültigen Zugangscode zum Programmie- ren eingeben. Das Display zeigt: Alert Mode Panic dann wieder scharf geschaltet werden, wenn zu- vor der Timer zurückgesetzt wurde. Dazu wird eine spezielle Software und ein PC benötigt! Achtung! Diese Voreinstellung „99“ nicht verändern (99 = Timer aus), sonst wird der Service-Timer gestar- tet. Ist dieser abgelaufen, kann die Zentrale nur Service Time
Alarm Reset Mast !! SERVICE DUE ! Tamper Reset Eng2) Innerhalb von 15 Sekunden die Taste No drücken, sonst wird der Programmiermodus wieder verlas- sen. Das Display zeigt:
3) Die Taste No noch zweimal drücken. Das Display
4) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:
5) Die Taste No drücken. Das Display zeigt:
6) Die Taste Yes drücken. Das Display zeigt:
7) Die Taste No drücken. Das Display zeigt:
8) Mit den Zifferntasten den neuen Zugangscode
eintippen. Zu Bestätigen des eingegebenen Codes die Taste Yes drücken. Das Display spring zurück auf:
9) Zum Verlassen der Programmierebene die Taste 0
zweimal drücken, sodass wieder Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> angezeigt werden.
5.8 Modus für die Ereignisspeicherung ändern
Es können jeweils gespeichert werden: A die letzten 64 Ereignisse mit Datum und Uhrzeit (Einstellung ab Werk) oder B die letzten 256 Ereignisse ohne Datums- und Zeit- angabe
1) Die Netzspannung und den Akkumulator abklem-
men oder einfach die entsprechenden Sicherun- gen (14 und 15) herausnehmen.
2) Mindestens 10 Sekunden warten.
3) Die Netzspannung wieder anlegen (Netzsiche-
rung wieder einsetzen).
4) Sobald im Display „V… Please Wait“ erscheint,
für die Option B 256 Ereignisse: die Tasten 0, 0, 7, No drücken oder für die Option A 64 Ereignisse: die Tasten 9, 1, 7, No drücken. Diese Einstellung bleibt auch beim Zurücksetzen auf die Werksein- stellung erhalten. Die Eingabe muss noch vor dem Umschalten des Displays auf die Anzeige von Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> beendet sein, anderenfalls wird der Modus nicht geändert. Eine Modusänderung wird weder akustisch noch optisch angezeigt.
5) Die Akkuspannung wieder anlegen.
5.9 Zurücksetzen auf die Werkseinstellung
Die Zentrale ist bei der Auslieferung auf die Werte der Werkseinstellung programmiert. Diese Werte sind auf der Seite 21 angegeben. Bei Bedarf kann die Zentrale auf diese Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Der Ereignisspeicher wird dadurch nicht gelöscht.
1) Die Netzspannung und den Akkumulator abklem-
men oder einfach die entsprechenden Sicherun- gen (14 und 15) herausnehmen.
2) Mindestens 10 Sekunden warten.
3) Die Netzspannung wieder anlegen (Netzsiche-
rung wieder einsetzen).
4) Sobald im Display „V… Please Wait“ erscheint,
die Tasten 1, 4, 7, No drücken. Die Eingabe muss noch vor dem Umschalten des Displays auf die Anzeige von Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> beendet sein, anderenfalls erfolgt keine Zurück- setzung. Das Zurücksetzen wird weder akustisch noch optisch angezeigt.
5) Die Akkuspannung wieder anlegen.
5.10 Weitere Informationen zur Bedienung
Weitere Informationen sind in der Bedienungsanlei- tung aufgeführt, die speziell für das Bedienpersonal der Alarmzentrale erstellt wurde:
1. Den Zugangscode für das Bedienpersonal ändern
und weitere Codes (ggf. mit unterschiedlichen Zu- gangsrechten) einrichten
2. Die Uhrzeit und das Datum einstellen
3. Die Funktion „Chime“ ein- und ausschalten
4. Die Alarmzentrale voll- oder teilscharf schalten
und wieder unscharf schalten
5. Bestimmte Zonen aus der Alarmregistrierung her-
6. Bedeutung der angezeigten Alarmmeldungen
7. Alarm zurücksetzen
8. Ereignisspeicher lesen
Achtung! Durch das Ändern der Moduseinstellung werden alle vorherigen Ereignisse gelöscht. Dieser Vorgang wird im Ereignisspeicher als Eintrag „L/Rst“ (Log Reset) angezeigt. Do You Want to.. Program Codes ? Wichtig! Der Zugangscode wird beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellung (Kap. 5.9) wieder auf 1, 2, 3, 4 gestellt, jedoch nicht, wenn er mit 9 beginnt. Ein solcher Code kann jedoch im Programmier- modus wieder geändert werden, er darf nur nicht vergessen werden! Code 0000<
176 Testmodus Nach der Programmierung sollte die komplette Alarm- anlage überprüft werden. Dazu können im Testmodus alle Alarmsensoren nacheinander ausgelöst werden, ohne dass die Sirene und die Blitzleuchte ansprechen.
1) Die Zentrale muss unscharf geschaltet sein. Den
zurzeit gültigen Zugangscode zum Programmie- ren eingeben (Voreinstellung: 1, 2, 3, 4). Das Dis- play zeigt:
2) Innerhalb von 15 Sekunden die Taste No drücken,
sonst wird der Programmiermodus wieder verlas- sen. Das Display zeigt:
3) Die Taste Yes drücken. Das Display muss nun zei-
4) Alle Sensoren und Melder nacheinander aus-
lösen. Für die Dauer der Alarmregistrierung ertö- nen die Summer der Bedienteile und der Laut- sprecher. Das Display zeigt währenddessen die zugehörige Zone an.
5) Zum Testen der Sirene und Blitzleuchte die Zif-
ferntaste 9 drücken. Zum Ausschalten die Taste 9 erneut betätigen.
6) Zum Ausschalten des Testmodus und Verlassen
des Programmiermodus die Taste 0 dreimal drücken, sodass wieder Datum, Uhrzeit und <<< UNSET >>> angezeigt werden. 7 Fehlerbeseitigung Den Netzanschluss und die Netzsicherung (15) über- prüfen. Die Sicherung F2 (3), den richtigen Anschluss (Kapi- tel 4.4) und die Verbindungskabel zu den Bedienteilen überprüfen. Ist der Regler für den Displaykontrast auf der Bedienteilrückseite richtig eingestellt? Die Leitungen für die angezeigte Zone von der Klemm- leiste TB2 (9) entfernen und durch eine Drahtbrücke ersetzen (z. B. Kontakte AZ5 + – bei der Anzeige „Zone 5“). Lässt sich jetzt die Zentrale problemlos scharf schalten, liegt der Fehler entweder bei einem defekten Alarmsensor oder bei einer unterbrochenen Verbindungsleitung. Den Fehler mit einem Durch- gangsprüfer lokalisieren. Bei einem Kurzschluss zwischen dem Verbin- dungskabel der Zone und dem Anschlusskabel für die Sabotageschleife (Kontakte TMP + –) wird ebenfalls ein Alarm gemeldet. Bei Verwendung von NO-Kontakten darf die werks- seitige Brücke nicht entfernt werden (Abb. 10 rechts)! Case Tamp = Der Sabotagekontakt der Zentrale ist geöffnet KP Tamper = Der Sabotagekontakt eines Bedienteils ist geöffnet Bell Tamp = Der Sabotagekontakt der Alarmeinheit (oder der Sirene oder der Blitzleuchte) ist geöffnet Tamper = Einer der Kontakte in der gemeinsamen Sensoren-Sabotageschleife (Anschlüs- se „TMP“ der Klemme TB2) ist geöffnet Ist das entsprechende Gehäuse richtig geschlossen? Sitzt die Feder auf dem Sabotagekontakt richtig? Ist die Leitung der Sabotageschleife unterbrochen? Hat diese Leitung einen Kurzschluss zu einer anderen Ver- bindung? Ist der Service-Timer abgelaufen? Auf dem Display wird eine Sabotage angezeigt: Die Austrittverzögerungszeit endet nicht nach dem Scharfschalten und das Display zeigt eine offene Schleife an (Zone …), obwohl alle Alarmkontakte ge- schlossen sind Keine Anzeige im Bedienteil-Display (aus) Die Netzspannungsanzeige-LED (7) leuchtet nicht Wichtig! Die Programmierung (Verzögerungszeiten, Zonenei- genschaften etc.) kann nicht im Testmodus überprüft werden. Hierzu muss die Zentrale scharf geschaltet werden. Um eine Ruhestörung zu vermeiden, sollte zuvor die Sirene während dieser Überprüfung abge- klemmt werden. Nach dem Test unbedingt die Sirene wieder anschließen! Walktesting..... Ok! Do You Want to.. Test ? Do You Want to.. Set Engineer ?
18Bei NC-Kontakten: Sind alle Kontakte in Reihe geschaltet? (siehe Abb. 4 und 6). Ist nur einer parallel geschaltet, kann über diesen Kontakt und die danach folgenden keine Registrierung erfolgen! Ist die werks- seitige Brücke entfernt worden? Wurde die Zone rich- tig programmiert? Bei NO-Kontakten: Sind alle Kontakte parallel geschal- tet und sind diese richtig angeschlossen? (siehe Abb. 10 rechts). Ist nur einer in Reihe geschaltet, kann über diesen Kontakt und die danach folgenden keine Registrierung erfolgen! Wurde die Zone richtig pro- grammiert? Bei Alarmsensoren, die mit 12 V versorgt werden: An den Kontakten AUX 12V der Klemme TB4 (6) messen, ob 12 V anliegen. Wenn nicht, die Sicherung F1 (3) überprüfen und ggf. ersetzen. Die Strombelastung aller angeschlossenen Verbraucher darf zusammen max. 1 A betragen, sonst schmilzt diese Sicherung wieder durch (siehe auch Abb. 4). Die Verbindungska- bel zu dem nicht reagierenden Melder auf Unterbre- chung und Kurzschluss überprüfen. Die Sicherung F1 (3), den richtigen Anschluss (Kapitel
4.5.2) und die Verbindungskabel für diese Komponen-
ten überprüfen. Um einen Defekt der Sirene und Blitz- leuchte auszuschließen, deren Anschlusskabel direkt mit dem Akku verbinden (auf die richtige Polung ach- ten!). Spricht jetzt die Sirene oder Blitzleuchte an, die Programmierung überprüfen. Die richtige Anschlussfolge und Verbindungskabel (Unterbrechung?) für die Alarmeinheit überprüfen. Ist bei der Programmierung die Einstellung SCB (Menü- punkt „Bell Mode“) gewählt? Siehe Kapitel 5.3, Bedien- schritt 34. An den Kontakten „Bell“ der Klemme TB3 (5) müssen 12 V anliegen. Anderenfalls die Sicherung F1 überprüfen und ggf. ersetzen. Sind alle Sabotagekontakte in Reihe geschaltet? Siehe Kapitel 4.5.10. Ist nur einer parallel geschaltet, kann über diesen Kontakt und den danach folgenden keine Registrierung erfolgen! Auch ein Kurzschluss in der Verdrahtung verhindert einen Sabotagealarm. Wurden alle Alarmsensoren in der angezeigten Zone nach den Angaben des Herstellers montiert, justiert und angeschlossen? Die Anschlussleitungen dürfen nicht unterbrochen oder kurzgeschlossen sein. Ist ein Wackelkontakt verhanden? Bewegungsmelder müssen immer in den Raum zei- gen und dürfen nicht auf Wärmequellen ausgerichtet sein. Bei Öffnungssensoren an Fenstern und Türen (Reedkontakte) darf der Abstand zwischen Magnet und Kontakt nicht zu groß sein. Im geschlossenem Zu- stand darf nicht zu viel Bewegung zwischen ihnen auf- treten. Alle Schraubverbindungen müssen fest angezogen und alle Lötverbindungen sauber ausgeführt sein. Verbindungsleitungen in der Nähe von Netzleitun- gen oder anderen Leitungen mit hohen Spannungen können ebenfalls zu einem Fehlalarm führen. Die Programmierung auf die Werkseinstellung zurück- setzen. Es sind dann wieder der Programmierzu- gangscode (1, 2, 3, 4) und der Mastercode 1 (5, 6, 7,
8) gültig. Wurde der Code für die Programmierung
jedoch in einen mit einer 9 am Anfang geändert, kann dieser Code nur mithilfe einer speziellen Software und einem PC zurückgesetzt werden! Das Programmiermenü-Diagramm zur Hilfe nehmen. Gegebenfalls die Programmierung auf die Werks- einstellung zurücksetzen und von vorne beginnen. In den wenigsten Fällen ist die Zentrale defekt. Meis- tens liegt eine fehlerhafte Verdrahtung oder falsche Programmierung vor. Alle Kabel von der Zentrale abklemmen und die Brücken in den Schleifen wieder einsetzen. Dann die Programmierung auf die Werks- einstellung zurücksetzen. Jetzt die fehlerhafte Funk- tion erneut überprüfen. Die Zentrale scheint eine Fehlfunktion zu haben Beim Programmieren ist die Orientierung verloren gegangen Die Zugangscodes wurden vergessen Ein Fehlalarm wird ausgelöst Sabotagealarm wird nicht registriert, obwohl ein Sa- botagekontakt geöffnet ist Alarmeinheit mit eigener Stromversorgung spricht ohne Alarmregistrierung an Die Sirene oder Blitzleuchte spricht nicht an Durch das Aktivieren eines Alarmsensors oder das Öffnen eines Alarmkontakts lässt sich kein Alarm auslösen
- 198 Technische Daten Anzahl der Zonen (Schleifen): p. 8
- Zonen, Eigenschaften pro- grammierbar; 1 Sabotageschleife für alle Alarmsensoren gemeinsam; 1 Sabotageschleife für eine Alarmeinheit max. zulässiger Wider- stand einer Schleife: p. 2
- kΩ Auslösezeit: ms Eintrittverzögerung: einstellbar von 0 s bis 198 s, Voreinstellung 40 s Austrittverzögerung: einstellbar von 0s bis99s, Voreinstellung 30 s; die Verzögerung kann aber auch durch Aktivieren einer „ET“-Zone (Exit Terminator) viel früher oder später been- det werden Alarmdauer: einstellbar von 1 bis 99 Min., Voreinstellung 20 Minuten Voreinstellung = Werkseinstellung: p. 300
- siehe Tabelle Abb. 16 auf der folgenden Seite Anzahld.Zugangscodes: 1 Code zum Programmieren, max. 9 Codes für das Be- dienpersonal Ereignisspeicher: p. 64
- Ereignisse mit Datums- und Uhrzeitangabe (Vorein- stellung) oder 256 Ereignisse ohne weitere Angaben Stromversorgung: p. 230
- V~/50 Hz/50VA und 12-V-Akkumulator, min. 2 Ah Stromaufnahme Bereitschaft Zentrale: p. 12
- V, max. 50 mA je Bedienteil: V, max. 40 mA im Alarmfall: abhängig von den ange- schlossenen Signalgebern Netzausfallsicherung: p. 12
- über 12-V-Akkumulator Sicherungen Netzsicherung: p. 125
- mA, träge F1 für Sirene, Blitz- leuchte, 12 V AUX: 1 A, flink F2 für die Bedienteile: 250 mA, flink Einsatztemperatur: p. 0
- –50°C Abmessungen Zentrale: p. 250
- x 195 x 75 mm Bedienteil: p. 90
- x 115 x 25 mm Gewicht Zentrale: p. 1
- ,3 kg Bedienteil: g Änderungen vorbehalten. p. 150
Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich für MONACOR
INTERNATIONAL GmbH & Co. KG geschützt. Eine Reproduktion für eigene kommerzielle Zwecke – auch auszugsweise – ist untersagt.D
Funktion Werkseinstellung Zonen Typ* 1 E/E *Bedeutung der Einstellungen siehe Kapitel 5.1 F-Exit Mode Time = nach der eingestellen Zeit Beendigung der Austrittsverzögerung bei vollscharf P-Exit Time Menüpunkt 30 SekundenAustrittverzögerungszeit bei teilscharf Confirm Mode Off = keine Bestätigung durch die BlitzleuchteBestätigung der Scharfschaltung P-Exit Mode Time = nach der eingestellen Zeit Beendigung der Austrittsverzögerung bei teilscharf P-Exit Sounder Aud. = Signalton Alarmierung und Panikschalter Bell Delay Signal während der Austrittsverzögerung bei teilscharf Quick-Set On = ist möglichScharfschalten mit der Taste „Quick“ Entry 1 Time 30 SekundenEintrittverzögerung 1. Teilzeit Entry 2 Time 10 SekundenEintrittverzögerung 2. Teilzeit Ein- und Austrittsverzögerung Panic Mode Aud. = Sirene, Blitzleuchte, Lautsprecher und Bedienteilsummer sprechen an Ring Time 20 MinutenSirenendauer 00 SekundenAnsprechverzögerung der Sirene Bell Re-Arms 99 MalAlarmwiederholungen der Sirene Bell Mode Alarmierung beim Betätigen eines Panikschalters TextModus* Zone 1Chime 2 Pt E/E Zone 2Full 3 12 Hr Zone 3Full 4 12 Hr Zone 4Part1 5 12 Hr Zone 5Part2 6 E/E Zone 6Full 7 Panic Zone 7Full 8 12 Hr Zone 8Full SAB (self actuating bell) = Sirene ohne ZeitbegrenzungSirenentyp Funktion F-Exit Time 30 SekundenAustrittverzögerungszeit bei vollscharf Tamper Ring Off = keine Alarmierung durch die Sirene und Blitzleuchte (nur durch die Bedienteil-Summer und den Lautsprecher) Alarmierung bei Sabotage der Sirene und unscharf geschalteter Zentrale Anzahl der speicherbaren Ereignisse 64 Ereignisse (mit Datum + Uhrzeit); eine Änderung auf 256 Einträge ohne Zeitangaben wird nicht zurückgesetzt* Modus des Ergebnisspeichers Zugangscodes zum Programmieren für das Bedienpersonal der Alarmzentrale 5, 6, 7, 8 (Master-Code 1) 1, 2, 3, 4 (wurde der Code jedoch in einen mit einer 9 am Anfang geändert, wird dieser nicht zurückgesetzt*) PGM 1 Mode SW12V = bei scharf geschalteter Zentrale liegen 12 V an Schaltausgang PGM1 Schaltausgang PGM1 Alarm Restore Off, bitte nicht ändernfür die DA-8000 nicht relevant Chan. 1 Mode Fire, bitte nicht ändernfür die DA-8000 nicht relevant Tamper Reset Any = Zurücksetzung mit jedem Code möglich Alarm-Reset-Berechtigung und Funktion beim gleichzeitigen Drücken der Tasten 1 + 3 Alarm-Reset-Berechtigung bei Sabotage Alert Mode Panic = PanikschalterFunktion beim Drücken der Tasten 1 + 3 Alarm Reset Mast = Zurücksetzung nur durch den Master-CodeAlarm-Reset-Berechtigung bei Alarm Abb. 16 Werkseinstellung * beim Zurücksetzen auf die WerkseinstellungGB
EinfachAnleitung