RX6DR light - Ferngesteuertes Spielzeug MULTIPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | MULTIPLEX |
| Modell | RX6DR light |
| Kategorie | Empfänger für Modellbau |
| Produkttyp | 2,4 GHz M-LINK Empfänger |
| Kanalzahl | 6 |
| Empfangssystem | 2,4 GHz FHSS M-LINK (Frequency Hopping Spread Spectrum) |
| Versorgungsspannung | 3,5 V - 9,0 V |
| Stromverbrauch | Ca. 10 mA (ohne Servos) |
| Abmessungen | Ca. 38,0 x 28,0 x 11,5 mm |
| Gewicht | 10 g |
| Kabellängen | Stromversorgung: ca. 10 cm (x2); Antenne: ca. 3 cm (x2) |
| Betriebstemperatur | -20°C bis +55°C |
| Signalauflösung | 12 Bit, 3872 Schritte |
| Impulsdauer | Schnelle Antwort: 14 ms; Standard: 21 ms |
| Diversity-Funktion | Zwei unabhängige Empfänger für optimale Empfangsqualität |
| Anordnung der Ausgänge | Inline, geeignet für schmale Rümpfe |
| Sicherheitsfunktionen | Programmierbare HOLD- und FAIL-SAFE-Funktionen |
| Anzeigen | Integrierte SET-Taste und LED für Synchronisation und Diagnose |
| Empfohlene Stromversorgung | 4-6 NiCd/NiMH-Zellen oder 2S LiPo/LiIo |
| Kompatibilität | MULTIPLEX M-LINK Sender (ROYALpro, COCKPIT SX, usw.) |
| Garantie | Gemäß geltendem Recht; deckt Herstellungsfehler ab |
| Recycling | Nicht mit dem Hausmüll entsorgen; an einer Sammelstelle abgeben |
Häufig gestellte Fragen - RX6DR light MULTIPLEX
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BEDIENUNGSANLEITUNG RX6DR light MULTIPLEX
DE Bedienungsanleitung 3 - 6
Diese Bedienungsanleitung ist Bestandteil des Produktes. Sie beinhaltet wichtige Informationen und Sicherheitshinweise. Sie ist deshalb jederzeit griffbereit aufzubewahren und beim Verkauf des Produktes an Dritte weiterzugeben.
- TECHNISCHE DATEN
| RX-6-DR lightM-LINK | RX-7-DR lightM-LINK | |
| Best.-Nr. | # 5 5809 # 5 | 5810 |
| Empfangssystem | 2,4 GHz FHSS M-LINKFrequency Hopping Spread Spectrum MULTIPLEX-LINK | |
| Servokanalzahl | 6 | 7 |
| Servoimpuls-Takt | Fast Response: 14 msStandard: 21 ms | |
| Signalauflösung | 12 bit, 3872 Schritte | |
| Stromaufnahme | Ca. 10 mA (ohne Servos) | |
| Zuleitungs- und Antennenlänge | Zuleitung: ca. 10 cm (2 x)Antenne: ca. 3 cm (2 x) | |
| Betriebsspannung | 3,5 V ... 9,0 V→ 4 - 6 Zellen NiCd / NiMH (NiXX)→ 2S LiPo / Lilo | |
| Betriebstemperaturbereich | - 20°C ... + 55°C | |
| Gewicht | 10 g | |
| Abmessungen | Ca. 38,0 x 28,0 x 11,5 mm | |
2. BESondere EigenschaftEN
- Kleiner, universeller 6 bzw. 7 Kanal-Empfänger in MULTIPLEX 2,4 GHz M-LINK Technologie, insbesondere für den Einsatz in kleinen Modellen.
- Dual-Receiver: Im Empfänger sind zwei vollständige parallel arbeitende Empfangszweige integriert (Empfänger-Diversity). Dies sorgt für sehr gute Empfangsqualität durch minimierte Richtwirkungseffekte.
- Inline-Steckanordnung:
Erlaubt den Einsatz auch in schlanken Rümpfen (z.B. F3B, F3J, ...).
• HOLD / FAIL-SAFE-Funktion. - Integrierte SET-Taste und LED: Für Binding, FAIL-SAFE-Programmierung, RESET und Betriebs-Statusinformation.
3. SICHERHEITSHINWEISE
∅ Vor Inbetriebnahme Anleitung lesen.
Nur für den vorgesehenen Einsatzbereich verwenden (→ 4.).
Stromversorgung ausreichend dimensionieren ( 6.).
⑧ Einbauhinweise beachten (→ 9.).
Regelmäßig Reichweitentests durchführen (→ 10.).
4. EINSATZBEREICH
Die Empfänger RX-6/7-DR light M-LINK sind Fernsteuerempfänger für Anwendungen ausschließlich im Modellsportbereich. Der Einsatz z.B. in personenbefördernden oder industriellen Einrichtungen ist nicht erlaubt.
Technisch bedingt kann ein Empfänger wie der RX-6/7-DR light M-LINK, der auf kleinstmögliche Baugröße und geringstes Gewicht hin konzipiert wurde, nicht mit den Empfangseigenschaften eines größeren, technisch aufwändigeren und teureren Empfängers aufwarten. Überall dort, wo ein größerer Empfänger untergebracht werden kann, sollte dieser aus Sicherheitsgründen verwendet werden. Durch sorgfältige Anordnung aller R/C-Komponenten sowie der beiden Empfängerantennen können auch mit einem kleinen Empfänger wie dem RX-6/7-DR light M-LINK unter normalen Verhältnissen ausgezeichnete Empfangseigenschaften erzielt werden.
5. KOMPATIBILITÄT
Die 2,4 GHz Empfänger RX-6/7-DR light M-LINK können nur in Verbindung mit Sendern betrieben werden, welche die MULTIPLEX M-LINK Übertragungstechnik verwenden. Stand Juni 2009 sind dies:
• ROYALpro 7, 9 und 16 M-LINK.
- ROYALevo bzw. pro 7, 9 und 12 mit Firmwareversion V3.xx und dem 2,4 GHz HF-Modul HFM4 M-LINK.
• PROFImc 3010, 3030 und 4000 mit dem 2,4 GHz HF-Modul HFM3 M-LINK.
- COCKPIT SX M-LINK.
- MULTIPLEX Sender mit dem 2,4 GHz HF-Modul HFMx M-LINK.
6. STROMVERSORGUNG
Der Empfänger RX-6/7-DR light M-LINK arbeitet in einem weiten Spannungsbereich von 3,5 V ... 9,0 V, d.h. mit Empfängerakkus aus 4 bis 6 NiXX Zellen oder 2S LiPo / 2S Lilo.
Hinweis: Sofern Sie einen 5 (6) zelligen NiXX Akku verwenden, überprüfen Sie, ob alle anzuschließenden Servos, Kreisel und sonstigen Komponenten vom Hersteller bis 7,5 V (9,0 V) Betriebsspannung freigegeben sind. Sofern Sie einen 2S LiPo (2S Lilo) Akku verwenden, überprüfen Sie, ob alle anzuschließenden Servos, Kreisel und sonstigen Komponenten bis 8,4 V (8,2 V) Betriebsspannung freigegeben sind.
⑧ Hinweis: Für intakte Stromversorgung sorgen
Eine intakte, den Erfordernissen entsprechend ausreichend dimensionierte Stromversorgung ist für den sicheren Betrieb des Modells unentbehrlich:
- Nur hochwertige, gepflegte, formierte, voll geladene Empfängerakkus mit ausreichender Kapazität verwenden.
- Auf ausreichenden Kabelquerschnitt achten, Kabel so kurz wie möglich halten, keine unnötigen Steckverbindungen einbauen.
- Nur hochwertige Schalterkabel verwenden.
- Kurze Aussetzer der Versorgungsspannung im Bereich weniger Millisekunden beeinträchtigen den Empfänger nicht. Längere Spannungseinbrüche unter 3,5 V können zum Neustart des Empfängers, d.h. kurzer Empfangsunterbrechung, führen. Dies kann durch einen leer werdenden, zu schwachen oder defekten Empfängerakku, Kabel mit zu dünnem Querschnitt, schlechte Steckverbindungen oder ein überlastetes bzw. defektes BEC-System verursacht werden.
7. EMPFÄNGERANSCHLÜSSE
Die Empfänger verwenden das UNI-Stecksystem. Dieses ist kompatibel zu den Stecksystemen der meisten Fernsteuerhersteller (z.B. HiTEC, robbe/Futaba, Graupner/JR).
Die Steckplätze der Empfänger sind folgendermaßen beschriftet:
| 1, 2, 3 ... 6(... 7) | Servoanschlüsse Kanal 1, 2, 3 ... 6(... 7) |
| B | Anschluss Empfängerakku(auch an Servoanschlüssen 1 ... 6 (... 7) möglich).Bei RX-6-DR light M-LINK zweimal vorhanden |
Beim Anschließen von Empfängerakku, Servos, Regler, ... auf korrekte Steckrichtung und insbesondere bei Fremdprodukten auf kompatible Kontaktbelegung achten: (siehe Symbol auf dem Empfänger)!
8. INBETRIEBNAHME UND FUNKTIONEN
8.1 LED Codes
| LED Code Beschreibung | |
| LED Code 0 LED OFF | Zu geringe Akkuspannung |
| LED Code 1 LED ON | Kein Empfang |
| LED Code 2 1,6 sec | Binding-Prozess läuft |
| LED Code 3 1,6 sec | Normaler Empfangsbetrieb |
| LED Code 5 1,6 sec | Quittierungssignal |
8.2 Binding
Bei der ersten Inbetriebnahme muss der Empfänger einmalig auf den Sender eingelernt werden. Dieser Vorgang wird als „Binding“ bezeichnet.
⑧ Hinweis:
Die Impulsausgabe an die Servoausgänge bleibt während des Binding-Vorgangs ausgeschaltet. Dies bedeutet, die Servos bewegen sich nicht und sind weich, bei modernen E-Motor-Reglern bleibt der Motor wegen fehlendem Impuls AUS. Trotzdem das Modell sichern und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten!
Der Binding-Prozess ist in den folgenden Fällen notwendig:
- Erstmalige Inbetriebnahme des Empfängers (→ 8.2.1).
- Nach einem Empfänger-RESET (→ 8.5).
- Nachdem die Einstellung am Sender bzgl. „Fast response“ geändert wurde. Hinweise hierzu entnehmen Sie der Bedienungsanleitung Ihres Senders bzw. HF-Moduls.
- Umstellung auf den Betrieb mit eingeschränktem Frequenzbereich aufgrund nationaler Bestimmungen verschiedener Länder („Frankreich-Mode“):
Alle M-LINK Sender können auf den sog. Frankreich-Mode umgestellt werden. Anschließend muss auch der Empfänger durch einen erneuten Binding-Vorgang auf den Frankreich-Mode umgestellt werden. - Wenn der Empfänger mit einem anderen M-LINK Sender betrieben werden soll.
8.2.1 Ablauf der Binding-Prozedur
- Zum Binding müssen Sender und Empfänger in den Binding-Mode gebracht werden:
a. Bringen Sie den Sender und die Empfängerantennen in unmittelbare Nähe zueinander.
b. Schalten Sie den Sender im Binding-Modus EIN.
Hinweis: Beachten Sie hierzu die Bedienungsanleitungen Ihres M-LINK-Senders bzw. HF-Moduls.
c. Schalten Sie den Empfänger RX-6/7-DR light M-LINK im Binding-Modus EIN:
- SET-Taste auf der Oberseite des Empfängers drücken und gedrückt halten.
- Empfänger EIN schalten bzw. Akku anstecken.
• Erst jetzt SET-Taste loslassen:
⇒ Die Bindingprozedur läuft, die LED am Empfänger blinkt mit hoher Blinkfrequenz (LED Code 2 → 8.1).
- Nachdem Sender und Empfänger gebunden sind, gehen beide automatisch in den regulären Sende- und Empfangsbetrieb über:
⇒ Die LED am Empfänger blinkt langsam (LED Code 3 → 8.1).
Hinweis: Die Bindingprozedur dauert in der Regel nur wenige Sekunden.
8.2.2 Fehlersuche und Fehlerbehebung beim Binding Fehler:
Die LED des Empfängers blinkt beim Binding-Vorgang auch nach einigen Sekunden noch mit hoher Frequenz.
Ursache:
Es wird kein ausreichend starkes M-LINK Signal gefunden.
Fehlerbehebung:
- Verringern Sie den Abstand Ihres Senders zu den Empfängerantennen.
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Sender im Binding-Modus EIN geschaltet ist.
- Wiederholen Sie den Binding Vorgang erneut.
8.3 EIN und AUS Schalten des Empfängers im Normalbetrieb
8.3.1 Reihenfolge beim EIN und AUS schalten Gehen Sie zum EIN schalten der R/C-Anlage wie folgt vor:
- Schalten Sie den Sender EIN.
- Schalten Sie den Empfänger EIN.
- Die LED am Empfänger blinkt langsam und gleichmäßig (LED Code 3 → 8.1):
⇒ Es wird ein M-LINK Signal empfangen, das R/C-System ist betriebsbereit.
Gehen Sie zum AUS schalten der R/C-Anlage wie folgt vor:
- Schalten Sie den Empfänger AUS.
- Schalten Sie erst jetzt den Sender AUS.
8.3.2 Fehlersuche und Fehlerbehebung beim EIN schalten Fehler:
Die LED des Empfängers leuchtet nach dem Einschalten dauerhaft (LED Code 1 → 8.1), blinkt aber nicht.
Ursache:
Es wird kein M-LINK Signal empfangen.
Fehlerbehebung:
- Ist der Sender eingeschaltet?
- Sendet der Sender ein M-LINK Signal?
- Sind Sender und Empfänger miteinander gebunden?
- Wurde ein RESET am Empfänger durchgeführt (→ 8.5)?
- Wurden Änderungen an der Einstellung „Fast response“ vorgenommen (→ 8.2)?
Fehler:
Die LED des Empfängers bleibt nach Einschalten aus (LED Code 0 → 8.1).
Ursache:
Die Betriebsspannung (Akkuspannung) ist zu niedrig.
Fehlerbehebung:
- Empfängerakku bzw. Flugakku aufladen, ggfs. austauschen.
8.4 HOLD und FAIL-SAFE
Erkennt der Empfänger gestörte Daten, werden die letzten gültigen Daten an die Servos weitergegeben und somit der Signalverlust überbrückt (HOLD).
Die FAIL-SAFE-Einstellung bewirkt, dass im Störfall die Servos, ... nach Ablauf der HOLD-Zeit (0,75 Sekunden) in eine zuvor gesetzte Stellung laufen.
FAIL-SAFE ist im Lieferzustand bzw. nach einem RESET AUS geschaltet und wird beim erstmaligen Setzen der FAIL-SAFE-Stellungen aktiviert. FAIL-SAFE wird mit der SET-Taste am Empfänger gesetzt.
● Hinweis: Bei den Sendertypen COCKPIT SX M-LINK und ROYALevo / pro / M-LINK kann FAIL-SAFE auch direkt vom Sender aus gesetzt werden.
Soll FAIL-SAFE wieder deaktiviert werden, muss der Empfänger auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden (RESET → 8.5). Nach einem RESET muss der Binding-Vorgang erneut durchgeführt werden (→ 8.2.1)!
Hinweis: FAIL-SAFE immer aktivieren!
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, immer FAIL-SAFE zu aktivieren und darauf zu achten, dass die eingestellten FAIL-SAFE-Stellungen zu einem möglichst unkritischen Zustand des Modells führen (z.B. Motor in Leerlauf / E-Motor AUS, Ruder neutral, Landeklappen ausfahren, Schleppkupplung öffnen, ...).
FAIL-SAFE-Stellungen setzen:
Bringen Sie alle Servos (und den Motorregler) mit Ihrem Sender auf die gewünschte Position. Drücken Sie die SET-Taste kurz (0,5 bis 1 Sekunde). Die Servostellungen werden gespeichert, die LED blinkt das Quittierungssignal (LED Code 5 → 8.1).
Nach 16 Sekunden in FAIL-SAFE werden die Servos nicht mehr angesteuert. Analoge Servos und einige Digitalservos (siehe Anleitungen) werden dann „weich“, damit ggf. ein Blockieren der Servos verhindert wird. Moderne Motorregler schalten ab. Einige Digitalservos bleiben aber „hart“ und halten die letzte Position.
FAIL-SAFE wird beendet, sobald wieder fehlerfreie Signale empfangen werden.
FAIL-SAFE-Stellungen testen:
Bringen Sie die Steuerknüppel in eine andere als die FAILSAFE-Stellung und schalten anschließend den Sender AUS. Die Servos müssen nach der HOLD-Zeit (0,75 Sekunden) in die zuvor eingestellten FAIL-SAFE-Stellungen gehen.
Die FAIL-SAFE-Stellungen müssen immer kontrolliert und ggfs. aktualisiert werden, wenn z.B. der Empfänger in ein neues Modell eingesetzt wird.
Prüfung der FAIL-SAFE-Funktion:
Den Empfänger nur kurz und nur zum Prüfen der FAIL-SAFE-Funktion bei ausgeschaltetem Sender betreiben. Achtung: Motor kann ggfs. anlaufen, Verletzungsgefahr!
8.5 RESET auf Werkseinstellungen
Die Einstellungen des Empfängers können auf Lieferzustand (Default-Werte) zurückgesetzt werden. Alle Ihre Einstellungen (z.B. gebundener Sender, FAIL-SAFE-Stellungen) gehen dabei verloren.
Drücken Sie die SET-Taste für mindestens 10 Sekunden (zur Hilfestellung geht die LED mit dem Drücken der Taste aus, nach 2 Sekunden wieder an und nach 10 Sekunden wieder aus).
Nach erfolgtem RESET blinkt die LED das Quittierungssignal (LED Code 5 → 8.1).
9. EINBAUHINWEISE
- Schützen Sie Ihren Empfänger, besonders in Modellen mit Verbrennungsmotoren, gegen Vibrationen (z.B. in Schaumstoff locker einpacken).
- Empfänger mindestens 150 mm entfernt von Elektromotoren, Verbrennungsmotor-Zündungen und anderen elektronischen Komponenten wie z.B. Reglern für Elektromotoren sowie Antriebsakkus platzieren. Die Antennen nicht an diesen Komponenten vorbeiführen.
- Empfänger im Modell so einbauen, dass die beiden Antennen möglichst weit weg von leitendem Material entfernt und im Winkel von 90° zueinander angeordnet sind. Beide Antennenenden möglichst weit voneinander entfernt platzieren.
- Bei Rümpfen aus leitfähigem Material (z.B. Kohlefaser) müssen die Antennen so installiert werden, dass sich der aktive Teil der Antenne (die letzten ca. 30 mm) außerhalb des Modells befindet.
- Antennen bzw. Zuleitungen nicht kürzen oder verlängern!
- Antennen nicht parallel zu Servokabeln, stromführenden Kabeln oder elektrisch leitenden Teilen (z.B. Gestängen) verlegen.
- Antennen nicht im Inneren oder auf Modellteilen verlegen, die mit leitendem Material (Metallfolien, Kohlefaser, metallhaltige Lacke, ...) beschichtet oder verstärkt sind (Abschirmung!).
- Einbauanordnung beachten (→ 14., Skizzen A - C)!
- Stromführende Kabel, wie z.B. von Regler, Motor und Antriebsakku so kurz wie möglich halten.
- PeakFilter # 8 5180) bei Einsatz von (Dioden-)Akkuweichen verwenden.
- Die Empfangsqualität lässt sich durch Montage eines speziellen Ringkerns (# 8 5146) bzw. Entstörfilterkabels (# 8 5057) in der Motorreglerzuleitung optimieren. Auch die fachgerechte Entstörung von Elektromotoren mit Bürsten (nicht bürstenlose Motoren) ist ratsam (z.B. Entstörsatz # 8 5020 verwenden).
10. REICHWEITENTEST
Die Durchführung von regelmäßigen Reichweitentests ist - auch bei Verwendung eines 2,4 GHz Systems - sehr wichtig, um eine sichere Funktion der Fernsteueranlage zu gewährleisten und um Störungsursachen rechtzeitig zu erkennen. Insbesondere:
- Vor Einsatz neuer oder veränderter Komponenten bzw. deren neuen oder veränderten Anordnung.
- Vor dem Einsatz von Fernsteuerkomponenten, die zuvor an einem Absturz / Crash oder einer „harten“ Landung beteiligt waren.
- Wenn zuvor Unregelmäßigkeiten beim Betrieb festgestellt wurden.
Wichtig:
- Reichweitentest immer mit Hilfe einer zweiten Person durchführen, die das Modell sichert und beobachtet.
- Führen Sie den Reichweitentest möglichst nur dann durch, wenn keine anderen Sender in Betrieb sind.
Durchführung des Reichweitentests:
- Wählen Sie an Ihrem Sender die Betriebsart „Reichweitentest“ (siehe Bedienungsanleitungen der M-LINK Sender bzw.
der 2,4 GHz HF-Module HFM3 M-LINK / HFM4 M-LINK / HFMx M-LINK).
- Die Reichweite des Empfängertyps RX-6/7-DR light M-LINK muss beim Reichweitentest mit reduzierter Sendeleistung 50 Meter betragen. Die Reichweitengrenze ist erreicht, wenn die Servos ruckartig („stufig“) zu laufen beginnen.
Zwischen der Sender- und den Empfängerantennen (bzw. dem Modell) muss während des Reichweitentests Sichtverbindung bestehen.
Sender und Modell während des Reichweitentests ca. 1 Meter über Grund halten.
Sofern in Ihrem Sender vorhanden, empfehlen wir den automatischen Servotestlauf für eine Steuerfunktion (z.B. Seitenruder) zu aktivieren. Auf diese Weise ist ein gleichmäßiger Servolauf gewährleistet und die Reichweitengrenze wird klarer sichtbar.
Wichtig:
Den Reichweitentest im ersten Durchgang ohne Antrieb durchführen. Das Modell dabei in alle Lagen drehen, ggfs. die Verlegung der beiden Antennen optimieren.
Beim zweiten Durchgang, mit laufendem Antrieb und unterschiedlichen Gasstellungen, darf sich die Reichweite nicht wesentlich verringern. Sonst ist die Ursache für den Störeinfluss zu beseitigen (Störungen durch Antrieb, Einbauanordnung der Empfangsanlage mit Stromversorgung, Vibrationen, ...).
11. CE-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Die Bewertung des Gerätes erfolgte nach europäisch harmonisierten Richtlinien.

Sie besitzen daher ein Produkt, das hinsichtlich der Konstruktion die Schutzziele der Europäischen Gemeinschaft zum sicheren Betrieb der Geräte erfüllt.
Die ausführliche CE-Konformitätserklärung finden Sie als PDF-Datei im Internet bei www.multiplex-rc.de im Bereich DOWN-LOADS unter PRODUKT-INFOS.
12. ENTSORGUNG
Elektrogeräte, die mit der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet sind, zur Entsorgung nicht in den Hausmüll geben, sondern einem geeigneten Entsorgungssystem zuführen.

In Ländern der EU (Europäische Union) dürfen Elektrogeräte nicht durch den Haus- bzw. Restmüll entsorgt werden (WEEE - Waste of Electrical and Electronic Equipment, Richtlinie 2002/96/EG). Sie können Ihr Altgerät bei öffentlichen Sammelstellen Ihrer Gemeinde bzw. ihres Wohnortes (z.B. Recyclinghöfen) kostenlos abgeben. Das Gerät wird dort für Sie fachgerecht und kostenlos entsorgt.
Mit der Rückgabe Ihres Altgerätes leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt!
13. GEWÄHRLEISTUNG /
H AFTUNGSAUSSCHLUSS
Die Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG übernimmt keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpflichtung der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG zur Leistung von Schadenersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf den Rechnungswert der an dem schadenstiftenden Ereignis unmittelbar beteiligten Warenmenge der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH &
Co.KG. Dies gilt nicht, soweit die MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften wegen Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit unbeschränkt haftet.
Für unsere Produkte leisten wir entsprechend den derzeit geltenden gesetzlichen Bestimmungen Gewähr. Wenden Sie sich mit Gewährleistungsfällen an den Fachhändler, bei dem Sie das Produkt erworben haben.
Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Fehlfunktionen, die verursacht wurden durch:
• Unsachgemäßen Betrieb
- Falsche, nicht oder verspätet, oder nicht von einer autorisierten Stelle durchgeführte Wartung
• Falsche Anschlüsse
- Verwendung von nicht originalem MULTIPLEX-Zubehör
- Veränderungen / Reparaturen, die nicht von MULTIPLEX oder einer MULTIPLEX-Service-Stelle ausgeführt wurden
- Versehentliche oder absichtliche Beschädigungen
- Defekte, die sich aus der normalen Abnutzung ergeben
- Betrieb außerhalb der technischen Spezifikationen oder im Zusammenhang mit Komponenten anderer Hersteller.
14. EINBAUANORDNUNG

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A RX batt. RX 90°B

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Drive battery Motor speed control. RX RX batt. 90°C
