Vermeiren Squod SU - Elektroroller

Squod SU - Elektroroller Vermeiren - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Vermeiren Squod SU - page 81
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Elektroroller kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Squod SU - Vermeiren und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Squod SU von der Marke Vermeiren.

BEDIENUNGSANLEITUNG Squod SU Vermeiren

Hinweis fur Handler:

These Gebrauchsanweisung ist Bestandteil des Produktes und ist bei jeder Produktübergabe auszähendigen.

Stand:06/2009

Alle Rechte, auch der Übersetzung, vorbehalten.

Kein Teil der Gebrauchsanweisung dar in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, verwilfgtigt oder verbreitet werden.

©N.V. Vermeiren N.V., 2009

REGLAGE DE LA PROFONDEUR D'ASSISE

Vermeiren Squod SU - REGLAGE DE LA PROFONDEUR D'ASSISE - 1

Technische gegevens 2

VERSTELLEN VAN DE ZITDIEPTE

Vermeiren Squod SU - VERSTELLEN VAN DE ZITDIEPTE - 1

Technische Angaben 2

Allgemeine Hinweise 3

Anwendungsgebiet 3

Lieferumfang 4

Zeichenerklarung 4

Die Bedienelemente 4

Steuerung SHARK 2 4

Einstellen der Steuereinheit 6

Rucken 6

Sitztiefenverstellung 7

Beinstütze 7

Kniesicherung 8

Armlehnen 8

Brustgurt 9

Steh-/Aufrichtfunktion 9

Ladegerät 10

Laden der Batterien 11

Batterien 12

Anschluss Batterien 12

Einlagerung der Batterien 12

Anschluss System 13

Thermische Sicherung 13

Feststellbremsen 13

Bereitung 14

Reifenwechsel 14

Schieben des Rollstuhls 17

Transport des Rollstuhls 17

Transport über Rampen 18

Zubehör 18

  • Individuelle Kopfstütze (L55) 18

  • Personenrückhaltesystem (B58) 19

Kippschutz (B78) 19

Rumpfpelotten (L04) 19

Für ihre Sicherheit 20

Regelmäßige Kontrollen 21

Inspektion 21

Werkzeug 22

Pflege 22

Lagerung 23

Desinfektion 23

Gewährleistung 24

Konformität 25

Entsorgung 25

Anzeigen SHARK 2. 25

Fehlercodes 25

VORWORT

Zuerst möchten wir uns für das Vertrauen bedanken, das Sie in uns gesetzt haben, indem Sie sich für einen unserer Rollstühle entschieden haben.

Die Vermeiren Elektrorollstühle sind das Ergebnis langjähriger Studien und Erfahrungen. Die Lebensdauer Ihres Fahrzeuges hangt jedoch wesentlich von der Pflege und Sorgfalt ab, mit der Sie es behandeln. Diese Gebrauchsanweisung soll Ohnen halten, sich mit der Bedienung Ihres Rollstuhles vertraut zu machen und Ohnen einige Ratschlage geben, wie Sie ihren Elektrorollstuhl betriebsbereit halten und ihm eine lange Lebensdauer geben können.

These Gebrauchsanweisung spiegelt den neuesten Stand der Produktentwicklung wider. Die Firma Vermeiren besteht sich jedoch das Recht vor, Veränderungen vorzunehmen, ohne die Verpflichtung einzugehen, zuvor gelieferte Modelle anzupassen oder zu ersetzen.itte bedenkten Sie, dass die Berücksichtigung unserer Hinweise ihren Rollstuhl auch nach Jahren des Gebrauchs in ausgezeichnetem Erhaltungszustand und einwandfrei Funktion bewahrt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler.

TECHNISCHE ANGABEN

Länge (mit hochgeklappter Fußplatte)105 cm
Länge (mit gesenkter Fußplatte)123 cm
Höhe (inkl. Rückenlehne)99 cm / 109 cm
Höhe (Fußplatte bis Sitzoberkante)55 cm / 57 cm / 59 cm / 61 cm / 63 cm
Höhe (Fußplatte bis Kniestütze)47 cm / 49 cm / 51 cm / 53 cm / 55 cm
Tiefeneinstellung der Kniestütze15 - 21 cm (Abstand Sitz bis Knieplatte)
Höhe (max. Stehfunktion)143 - 153 cm / 148 - 158 cm / 153 - 163 cm / 158 - 168 cm
Sitzbreite44 cm
Gesamtbreite65 cm
Sitztiefe (einstellbar)40 cm / 45 cm / 50 cm / 55 cm
Sitzhöhe58 cm
Rückenhöhe51cm / 61 cm
Armlehenhöhe (Sitz-Polster)20 cm / 22 cm / 24 cm / 26 cm / 28 cm / 30 cm
Armlehenhöhe (Boden-Polster)71 cm / 73 cm / 75 cm / 77 cm / 79 cm / 81 cm
VerstellmotorLinak LA31, 24V DC, IP54
Antriebsmotoren2 x 200 W Controls Dynamic Merits M3
Batterien2 x AGM Gel 12V/70Ah
LadegerätExendis Impulse S (8 A)
SteuerungCD SHARK 2 / Elektromagnetisches Bremssystem
Gewicht (inkl. Batterien)ca. 121 kg
Betriebstemperatur (Elektronik)-20°Celsius bis +40°Celsius
Thermische Sicherung30 AMP
Nennlast (max. Zuladung)130 kg
Max. Geschwindigkeit6 km/h
Reichweiteca. 30 km
Reifenfulldruck Lenkräder*max. 3,40 bar
Reifenfulldruck Antriebsräder*max. 2,50 bar
Wendekreisca. 140 cm
Max. Steigfähigkeit6° (10,5 %) in Sitzposition
Max. Hindernishöhe60 mm (in Sitzposition), Klasse B

Technische Änderungen vorbehalten. Maßtoleranz +/- 1,5 cm / kg

  • Da entsprechliche Bereifungen möglich sind, achten Sieitte auf die Fülldruckangaben der jeweiligen Bereitung.

Vermeiren Squod SU - TECHNISCHE ANGABEN - 1

ALLGEMEINE HEINWEISE

Der Elektrorollstuhl SQUOD SU ist mit zwei Motoren von jeweils 200 Watt Leistung ausgestattet. Konzipiert wurde er als Mischfahrer für den Innen- und Außenbereich und mit seiner Steh-/Auftrichtfunktion für dieutzung auf ebenen Böden im Innenbereich.

Sollten Sie ihren Elektrorollstuhl auf Gehwegen benutzen wollen, müssen Sie darauf aufchten, dass Sie die Auflagen der bestehenden Gesetzesvorschriften einhalten. Eine Nutzung im Straβenverkehr ist ausgeschlossen. Da es sich bei dem Modell SQUOD SU um eine auf sechs Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit begrenzte Version handelt, bestehen keine Führerscheinpflicht und auch keine Verpflichtung zum Abschluss einer Versicherung. Den Abschluss einer freiwilligen Haftpflichtversicherung empfehlen wir Ihnen dennoch. Setzen Sie sichitte mit ihrer Versicherung in Verbindung.

Stellen Sie unmittelbar nach der Benutzung des Rollstuhls die Elektronik ab. Benutzen Sie zum Aufladen der Batterien ausschließlich das mitgelieferte Batterieladegerät.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Störungen durch elektronische Quellen (z.B. Handy etc.) verursacht werden können und dass die Elektronik des Rollstuhls selbst Störungen bei anderen elektrischen Geräten verursachen kann.

Auch wenn Sie von Ihr dem Fachhändler über die Bedienelemente Ihres Elektrorollstuhls und den Umgang mit ihm unterrichtet worden sind, sollen den Sie sich dennoch die folgenden Seiten in Ruhe durchlesen.

ANWENDUNGSGEBIET

Die Ausstattung und das Zubehor erlauben einen Einsatz bei Gehunfähigkeit/-behinderung durch

Lahmungen
GliedmaBenverlust (Beinamputation)
Gliedmaßendeftekt/Deformation
Gelenkkontrakturen/-schaden
- Herz- und Kreislaufinsuffizienz, Gleichgewichtsstörungen oder Kachexie sowie für Geriatriser.

Be der Individuellen Versorgung sind außer dem

Körpergroße und Körpergewicht
- Physische und psychische Verfassung
- Wohnverhältnisse und Umwelt

zu beachten.

Ihr Rollstuhl sollte nur auf Untergründen genutzt werden, bei denen alle vier Rädem den Boden berühren. Besonderes Fahrtraining ist bei unebenen Flächen (Kopfsteinpflaster etc.), Gefällen und Kurven (seitliches Ausbrechen etc.) durchzufahren. Besondere Gefährung liegt beim Befahren von Oberflächen wie Eis, Gras, Schotter, Laub etc. vor. Ausgeschlossen ist die Nutzung als Sitz in einem Kraftfahrzeug.

Die Steh- und Aufrichtfunktion ist nur in Innenraumen zutherapeutischen Zwecken und in Anwesenheit einer zweiten Person einzusetzen. Die reduzierten Fahreigenschaften dieren dann lediglich einer Ausrichtung des Produktes. Die Nutzung des Fahrbetriebes im Innen- und Außenbereich bei gewährter Steh- oder Aufrichtfunktion ist nicht gestattet. Ein Überwinden von Hindernissen ist grundsätzlich nicht möglich, wenn die Steh-/Aufrichtfunktion gewählt ist. Sollten Sie dennoch während der Steh-/Aufrichtfunktion den Fahrbetrieb aufnehmen, so geschieht dies auf eigene Gefahr.

Eine Gewähr kann nur übernommen werden, wenn das Produkt unter den vorgegebenen Bedingungen und zu den vorgesehenen Zwecken eingesetzt wird.

LIEFERUMFANG

Rahmenkonstruktion inkl. Motoren, Sitz- & Rückeneinheit (elektrisch verstellbare Stehfunktion)
- Fußplatte (inkl. Knie-/Beinsicherung)
- 2 x Batterien inkl. 4 Tragegriffe und Ladegerät
- Brustgurt
Kippschutz
- Steuerelektronik
Werkzeug (Inbusschlüssel)
- Gebrauchsanweisung

Bitte beachten Sie, dass die Grundausstattung in den verschiedene europäischen Ländern unterschiedlich sein kann. Setzen Sie sich mit ihrer Niederlassung in Verbindung.

ZEICHENERKLÄRUNG

Vermeiren Squod SU - ZEICHENERKLÄRUNG - 1

heitshinweise beachten!

Vermeiren Squod SU - ZEICHENERKLÄRUNG - 2

Gebrauch Gebrauchsanweisung lessen!

Vermeiren Squod SU - ZEICHENERKLÄRUNG - 3

n: Parkbremse aktiviert (Elektrofahrbetrieb möglich)

Vermeiren Squod SU - ZEICHENERKLÄRUNG - 4

n: Parkbremse deaktiviert (Freilauf und Schiebebetrieb möglich, kein Elektrofahrbetrieb)

Vermeiren Squod SU - ZEICHENERKLÄRUNG - 5

log bei Freilauf auf Gefällen und Steigungen.

Vermeiren Squod SU - ZEICHENERKLÄRUNG - 6

Ante Sammlung und Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten

DIE BEDIENELEMENTE

Der Elektrorollstuhl wird vollständig aufgebaut ausgeliefert. Ihr Fachhändler liefert Ihnen den Rollstuhl vollständig aufgebaut und informiert Sie über die einzelnen Bedieneleme and deren Benutzung. Zu ihrer eigenen Sicherheit erläutern wir Ihnen die einzelnen Bauteile aber noch einmal detailiert.

STEUERUNG SHARK 2

Mit der in Ihr dem Elektrorollstuhl eingebauten Steuerung beherrschen Sie alle Fahr-, Lenk-, Brems und Bedienvorgänge des Fahrzeugs. Die elektrische Anlage des Rollstuhls und die Elektronik selbst werden ständig intern überwacht. Bei einer Störung in der Elektronik wird dies an der Steuereinheit angezeigt und ggf. der Stuhl aus Sicherheitsgründen abgeschaltet (siehe Kapitel "Fehlercodes").

Vermeiren Squod SU - STEUERUNG SHARK 2 - 1

1 = Ein-/Austaste
2 = Anzeigen für den Ladestand
3 = Geschwindigkeit senken (Symbol „Schildkröte“)
4 = Geschwindigkeit erhöhen (Symbol „Hase")
5 = Anzeige Geschwindigkeit
6 = Blinker links
7 = Blinker rechts
8 = Sitz-/Aufstehfunktion
9 = Hupe
10 = Warnblinkanlage
11 = Lichtanlage
12 = Serviceanzeige (Fehleranalyse)

Vermeiren Squod SU - STEUERUNG SHARK 2 - 2

Betätigten Sie die "EIN/AUS"-Taste (1). Die Ladeanzeige (2), die gleichzeitig Auskunft über den Ladezustand der Batterien gibt, leuchtet kurz auf. Leuchten alle Lampen, so ist der Ladezustand der Batterien ausreichend. Sollen nicht alle Lampen aufleuchten, so müssen Sie ihre Fahraktivitäten auf die geringere Kapazität der Batterien abstommen. Sollen die Lampen der Batterieladeanzeige nicht aufleuchten, überprüfen Sie die Steckverbindungen des Elektroniksystems.

Wahlen Sie nun das gewünschte Fahrprogramm, indem Sie auf die Taste „Schildkreite" (3) oder „Hase" (4) drucken.

Die gewähltes Geschwindigkeit wird über die 5-stufige Geschwindigkeitsanzeige (5) angegeben. Sollten Sie spezielle Anforderungen haben, so können Sie sich an ihren Fachhändler wenden, damit eine individuelle Programmierung der Fahrprogramme vorgenommen werden kann.

Um den Rollstuhl in Bewegung zu bringen, bewegen Sie den Joystick langsam nach vorne. Je mehr Sie den Joystick nach vorne bewegen,esto Schneller erfolgt die Vorwartsbewegung,Wenn Sie nach links oder rechts fahren wollen, schiben Sie den Joystick in die gewünschte Richtung. Um ruckwarts zu fahren,ziehen Sie den Joystick aus der Mittelstellung nach hinten.

Vermeiren Squod SU - STEUERUNG SHARK 2 - 3

Achten Sie daraufuf, dass der Joystick bei Betätigung der "EIN/AUS"-Taste mindestens ca. 2 Sekunden in der Mittelstellung verweilt, da dieser aus Sicherheitstechnischen Gründen so programmiert worden ist, dass eine gleichzeitige Betätigung des Joysticks, während der Rollstuhl eingeschaltet wird, ausgeschlossen ist. Sollten beide Vorgänge gleichzeitig ausgeführrt werden, verriegelt sich die Steuereinheit und lässt sich erst nach vorherigen Ausschalten wieder in Gang setzen.

Zum Betätigten der Fahrtrichtungsanzeiger drücken Sie, je nachdem welche Fahrrichtung Sie einschlagen wollen, die Tasten „Blinker links" (6) oder „Blinker rechts" (7). Die Beleuchtungsanlage wird mit der Taste „Beleuchtung" (11) ein- und ausgescheltet. Mit der Taste „Hupe" (9) konnen Sie ein akustisches Warnsignal abgeben. Die Warnblinkanlage, die Sie in kritischen Situationen verwenden sollenn, kann mit der Taste „Warnblinkanlage" (10) ein- und ausgescheltet werden.

Soll aus der Fahrt abgebremst werden, muss der Joystick nur zur Mitte geführt werden. Je langsamer dies geschieht,arto allmählicher ist der Bremsvorgang. Bei einer Vollbremsung brauchen Sie den Hebel ganz einfach nur freizugegeben, der Rollstuhl kommtchnellstmoglich zum Stillstand.

Für die Betätigung des Verstellmotors zur Steh-/Aufrichtfunktion wahlen Sie die Taste 8 und mit dem Joystick konnen Sie die Steh-/Aufrichtfunktion in die gewünschte Richtung bewegen.

Vermeiren Squod SU - STEUERUNG SHARK 2 - 4

Steh-/Aufrichtfunktion nur unter Beisein einer zweiten Person nutzen.

Vermeiren Squod SU - STEUERUNG SHARK 2 - 5

Steh-/Aufrichtfunktion nur nutzen, wenn zuvor die Beine und der Oberkörper gesichert wurden (siehe Kapitel „Brustgurt" und „Beinstütze").

ANSCHLUSSE LADEGERAT / PROGRAMMIERGERAT

Vermeiren Squod SU - ANSCHLUSSE LADEGERAT / PROGRAMMIERGERAT - 1

An der Vorderseite der Bedieneinheit befindet sich die Buchse für den Anschluss des mitgelieferten Ladegerätes. Hier liegt auch der Anschluss für die Programmiereinheit, die nur von autorisiertem und für die Programmierung geschultem Personal angeschlossen und benutzt werden darf.

Vermeiren Squod SU - ANSCHLUSSE LADEGERAT / PROGRAMMIERGERAT - 2

Die Veränderung von Fahrparametern kann die Sicherheitseigenschaften des Rollstuhls beeinträchtigen.

Vermeiren Squod SU - ANSCHLUSSE LADEGERAT / PROGRAMMIERGERAT - 3

Achten Sie darauf, dass alle Stecker (Ladegerät und evtl. Programmiereinheit) entfernt wurden, bevor Sie den Rollstuhl in Bewegung setzen.

Vermeiren Squod SU - ANSCHLUSSE LADEGERAT / PROGRAMMIERGERAT - 4

Achten Sie daraufuf, dass der Steuerhebel in der neutralen Mittelposition steht, wenn Sie die An-/Austaste betätigten, da sonst die Elektronik gespeit wird. Sie konnen diese Sperre beheben, indem Sie die Steuerung ausschalten und danach wieder einschalten.

Vermeiren Squod SU - ANSCHLUSSE LADEGERAT / PROGRAMMIERGERAT - 5

Passen Sie ihre Fahrgeschwindigkeit den jeweiligen Umgebungsbedingungen an.

Möchten Sie ihren Rollstuhl vor unbefugtem Zugriff schützen drücken Sie die AN/AUS-Taste (1) beim Ausschalten länger als zwei Sekunden und die Steuerung ist gespert. Zu Freigabe schalten Sie die Steuerung an. Wahrend der Zeitdauer von 10 Sekunden sehen Sie ein Lauflicht in der Ladestandanzeige. Drücken Sie während these Lauflichtes die Hupe (9) zweimal und die Fahrelektronik ist für den Betrieb freigeschaltet.

EINSTELLEN DER STEUEREINHEIT

Die Position der Steuereinheit kann in der Horizontalen verändert werden, indem Schraube (1) gelöst wird und die Steuereinheit wie gewünscht verstellt oder abgenommen wird. Ziehen Sie die Schraube (1) danach wieder fert an. Wenn Sie an Schraube (1) seitlichziehen, kann die Steuereinheit seitlich abgeschwenkt werden.

ANMERKUNG: Die Schraube (1) kann, je nach Ausstattung, auch unterhalb des Führungsrohrs (2) angebracht sein.

Vermeiren Squod SU - EINSTELLEN DER STEUEREINHEIT - 1

Vermeiren Squod SU - EINSTELLEN DER STEUEREINHEIT - 2

Achten Sie darauf, dass beim seitlichen Schwenken der Steuerung keine Gegenstände oder Körperteile in den Verstellbereich hineinragen - Quetschgefahr!

RUCKEN

Vermeiren Squod SU - RUCKEN - 1

Der fest Rücken ist abnehmbar konzipiert. Lösen Sie die Verschraubungen (1) und nehmen Sie den gepolstereden Rücken nach oben aus den Aufnahmen hersa. Zum Einsetzen führen Sie den Rücken zwischen den Ruckenrohren in die so ein, dass die Aufnahmen des Rucken (1) wieder in den Aufnahmen eingesetzt werden. Sichern Sie diese Aufnahmen wieder handfest.

Vor dem Gebrauch sollenn Sie überprüfen, ob der Rücken sicher in den Aufnahmen (1) befestigt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, soziehen Sie die Sicherungsschrauben (1), die den Rücken mit den Rückenrohren verbinden, fest an.

Vermeiren Squod SU - RUCKEN - 2

Achten Sie vor Gebrauch des Stuhles daraufuf, dass die Sicherungsschrauben (1) fest angezogen sind, da sich der Rücken sonst losen kann, was zu Schaden an Stuhl und Benutzer führen kann.

Vermeiren Squod SU - RUCKEN - 3

Achten Sie darauf, dass am Rücken keine weiteren Lasten aufgehangen werden (z.B. Rucksack etc.), da sonst das Kippverhalten nach hinten ungünstig beeinflusst wird.

Sollte der Rucken oder einzeln Komponenten der Ruckeneinheit durch Verschleib oder andere Faktoren beeintrachtigt sein, wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler. Er wird Ihnen geleiterhelfen.

Vermeiren Squod SU - RUCKEN - 4

Vermeiren Squod SU - RUCKEN - 5

SITZTIEFENVERSTELLUNG

Vermeiren Squod SU - SITZTIEFENVERSTELLUNG - 1

Die Sitztiefe lässt sich durch Verschieben des Rückenrahmens in verschiedene Positionen einstellen. Lös Sie damit die Verschraubung (1) auf beiden Seiten des Rahmens undziehen den Rückenrahmen soweit hers aus oder hinein, bis die gewünschte Position erreicht wird, bzw. die vorgesehenen Lochung übereinanderliegen und die Sicherungsschrauben (1) durch den Rahmen gesteckt werden konnen. Sichern Sie Schrauben wieder mit den zuvor gelosten Mutterhandfest.

Die Einstellung der Sitztiefe darf nie vorgenommen werden, wenn der Nutzer im Rollstuhl sitzt.

Achten Sie vor Gebrauch des Stuhles darauf, dass die Sicherungsschrauben (1) an beiden Seiten des Rahmens fest angezogen sind, da sich der Rücken sonst losen kann, was zu Schaden an Stuhl und Benutzer führen kann.

BEINSTÜTZE

Vermeiren Squod SU - BEINSTÜTZE - 1

Die Beinstütze besteht aus einer einteiligen Fußplatte, die in der Höhe eingestellt werden kann.

Lösen Sie die Verschraubungen (1) undziehen Sie die Schrauben komplett aus der Halterung hersaus. Schieben Sie die Fußplatte in die gewünschte Position und sichern Sie danach wieder mit den Verschraubungen (1) handfest.

Achten Sie darauf, dass die Beinstütze vor Gebrauch sicher verschraubt wurde.

Vermeiren Squod SU - BEINSTÜTZE - 2

Die Fußplatte (2) lassst sich nach oben und unter klappen.

Zum Transport des Rollstuhls diesen nie an der Beinstütze fassen, sondern nur an festen Rahmnteilen (siehe auch Kapitel "Für ihre Sicherheit").

Achten Sie darauf, dass die Fußplatte einen Mindestabstand zum Boden von 6 cm aufweist, damit während des Fahrbetriebs vermieden wird, dass diese auf dem Untergrund aufsetzt, wodurch der Rollstuhl unfreiwillig beschädigt werden kann und die Betriebssicherheit des Rollstuhls gefährdet ist. Weiterhin konnen auch dem Patienten Schäden entstehen.

Vermeiren Squod SU - BEINSTÜTZE - 3

Lassen Sie die Einstellung der Beinstütze durch autorisierte Personen durchfuhren.

KNIESICHERUNG

Für die Steh-/Aufrichtfunktion ist immer die Kniesicherung zu nutzen.

Vermeiren Squod SU - KNIESICHERUNG - 1

Lösen Sie die Knebelschrauben (1) auf beiden Seiten der Beinstütze undziehen Sie die damit gesicherte Aufnahme soweit wie möglich heraus.

Setzen Sie die Beinhalterung (2) mit den Kniepolstern mit deren senkrechten Gestängen an beiden Seiten in die darauf vorgesehen Aufnahmen.

Die Aufhängungen und Kniepolster sind beweglich und arretieren erst bei fester Verschraubung und Gegendruck an den Beinen/Knien.

Drücken Sie die Beinhalterung (2) nun so an die Beine des Patienten heran, dass die Kniepolster unterhalb der Kniescheibe angedruckt werden.

Die Beweglichkeit des Knies nicht einschränken!

An den senkrechten Aufhängungen (3) sind Diatanzschauben eingelassen, mit denen die Höhe der Beinhalterung eingestellt werden kann.

Sitz die Beinhalterung in der gewünschten Position, sichern sie mit den Knebelschrauben (1) die Bein-/Kniehalterung wieder handfest.

ARMLEHNEN

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 1

Die Armlehen konnen in der Höhe verstellt und abgenommen werden (z.B. für seitlichen Patiententransfer). Lösen Sie die Stellschraube (1)leitung an undziehen Sie diese danach nach außen. Die Armlehne lassst sich jetzt in die gewünschte Position versetzen. Zur Sicherung muss die Stellschraube (1) wieder in die vorgesehen Lochungen der Lochplatte (2) einrasten und handfest angezogen werden.

Achten Sie darauf, dass vor Gebrauch des Rollstuhles die Sicherungsschrauben fest angezogen sind, daß sonst Verletzungen und/oder Schäden auftreten können.

Zutherapeutischen Zwecken und zum abklappbar.

Umsetzen aus dem Rollstuhl sind die Armlehnen nach hinten

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 2

Heben Sie die Armlehnen an und klappen diese nach hinter, wenn für einen Patiententransfer aus dem Rollstuhl oder für therapeutische Zwecke die Armlehne nicht benötigt wird.

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 3

Die Armlehn den dürfen nur dann abgeklappt werden, wenn sichergestellt ist, dass der Benutzer des Rollstuhls gegen eigenes, seitliches Abkippen geschichert ist.

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 4

Die Verschraubung an des Klappmechanismus (siehe Kreis), muss immer so fest angezogen sein, dass ein unfreiwilliges Herabklappen der Armlehne vermieden wird.

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 5

Verwenden Sie den Rollstuhl nicht mehr, wenn Veränderungen, Beschädigungen oder Abnutzung bei den Aufhängungen erkennbar sind, damit ihre Sicherheit nicht gefährdet ist.

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 6

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 7

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 8

Sollten Sie Veränderungen an den Armlehnen und/oder Armlehnenaufnahmen vornehmen, geschieht dies auf eigene Verantwortung. Ihr Gewährleistungsanspruch erlischt.

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 9

Achten Sie beim Herabklappen der Armlehen daraufuf, dass keine Gegenstände oder Körperteile unter den Schwingbereich der Armlehne geraten, da dies zu Schäden/Verletzungen führen kann.

Vermeiren Squod SU - ARMLEHNEN - 10

Sollten Veränderungen, Beschädigungen oder Abnutzungen in den Aufhängungen erkennbar sein, wenden Sie sichitte an ihren Fachhandler, der diesen Mangel beheben kann.

BRUSTGURT

Vermeiren Squod SU - BRUSTGURT - 1

Für die Sicherung während der Aufrich-/Stehfunktion ist am oberen Rücken ein Brustgurt angebracht. Führren Sie die einzelnen Laschen des Brustgurtes übereinander und drucken die Laschen fest aufeinander. Ein Klettsystem sichert den Brustgurt.

Legen Sie den Brustgurt so an, dass der Oberkörper an den Rücken gepsesst wird, damit keine unfreiwilligen Bewegungen des Oberkörpers möglich sind.
Die Arme des Nutzers)durfen nicht mit dem Brustgurt gesichert werden.

Vermeiren Squod SU - BRUSTGURT - 2

Da die Atmung durch Verwendung des Brustgurtes eingeschränkt werden kann, ist die Verwendung des Brustgurtes in Abstimmung mit dem Patienten durchzufahren.

STEH-/AUFRICHTFUNKTION

Zur Nutzung der Steh-/Aufrichtfunktion ist immer sicherzustellen, dass zuvor die Beine durch die Kniehalterungen und der Oberkörper durch den Brustgurt geschichert wurden (siehe Beschreibung in den jeweiligen Kapiteln „Beinstütze" und „Brustgurt").

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 1

Eine Nutzung der Steh-/Aufrichtfunktion ist immer unter Überwachung einer zweiten Person durchzufahren.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 2

Eine Nutzung der Steh-/Aufrichtfunktion ohne Sicherung durch den Brustgurt und die Kniesicherung ist ausgeschlossen und geschieht auf eigene Gefahr.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 3

Eine Haftung des Herstellers beiutzung der Steh-/Aufrichtfunktion ohne Brustgurt und Kniesicherung ist ausgeschlossen.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 4

Die Steh-/Auftrichtfunktionarf nur genutzt werden, wenn der Rollstuhl auf ebenen Flächen mit allen 4 Räder (und während der Nutzung auf den zwei Vorderradrollen) zum Stehen kommt.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 5

Achten Sie daraufuf, dass sich im Schwenkbereich der Aufrichtfunktion keine Gegenstände, Personen oder Körperteile befinden, da sonst Schäden oder Verletzungen entstehen können.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 6

Stellen Sie sicher, dass die Verkabelung der Steuerung während der Aufrichtfunktion nicht unter Zug gerät, da sonst Schäden am Produkt entstehen können.

Beachten Sie Reihenfolge zur Nutzung der Steh-/Aufrichtfunktion:

  1. Heranfahren an die gewünschte Position.
  2. Sicherstellen, dass der Rollstuhl sicher liegt, evtl. Rangieren, bis die gewünschte Position erreicht ist.
  3. Fahrelektronik ausschalten.
  4. Kniesicherung anlagen (bzw. anlagen halten).
  5. Prufen, ob die Fübe plan auf der Fußplatte zum Stehen kommt.
  6. Brustgurt anlagen (bzw. anlagen lassen)
  7. Prufen, ob die Armlehnern heruntergeklapt sind.
  8. Fahrelektronik einschalten und die Verstellfungtion fur die Aufrichtfunktion auswahlen.
  9. Joystick nach hintenziehen oder nach vorne drucken, um die jeweilige Funktion durchzufahren.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 7

Beachten Sie, dass bei Nutzung der Aufrichtfunktion der Rollstuhl auf den vorderen Geräterollen unterhalb der Fußplatte aufsetzt und die Lenkräder (200x85) ca. 1 cm vom Boden abheben. Für Fahrkorrekturen wird der Rollstuhl dann über die Geräterollen und die Antriebsräder bewegt. Die Fahrfungtionen sind nur eingeschränkt möglich.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 8

Lösen Sie den Brustgurt und die Kniesicherung erst wieder, wenn der Rollstuhl wieder in die Sitzposition verfahren werden ist.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 9

EineutzungderSteh-/AufrichtfunktionistimmerunterÜberwachungeiner zweitenPerson durchzuführen.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 10

Eineutzung derSteh/Auftrichtfunktionohne Sicherungdurch den Brustgurt und dieKniesicherung ist ausgeschlossenund geschieht auf eigene Gefahr.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 11

Eine Haftung des Herstellers bei Nutzung der Steh-/Aufrichtfunktion ohne Brustgurt und Kniesicherung ist ausgeschlossen.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 12

Die Steh-/Aufrichtfunktionarf nur genutzt werden, wenn der Rollstuhl auf ebenen Flächen mit allen 4 Räder (und während der Nutzung auf den zwei Vorderradrollen) zum Stehen kommt.

Vermeiren Squod SU - STEH-/AUFRICHTFUNKTION - 13

Achten Sie darauf, dass sich im Schwenkbereich der Aufrichtfunktion keine Gegenstände, Personen oder Körperteile befinden, da sonst Schäden oder Verletzungen entstehen können.

LADEGERÄT

Verwenden Sie zur Beladung der Batterien nur das mitgelieferte Ladegerät IMPULSE S (8 A).
Primäre Spannung230 Vac - 50/60 Hz - 1-Phase
Sekundäre nominale Spannung24 V
Sekundäre maximale Spannung35 V
Sekundärer Strommax. 8 A
BatterietypBlei-Schwefelsäure: Gel
Batteriekapazität60 Ah - 85 Ah (um 80% Kapazität innerhalb 8 Std. zu laden)
Schutzvorrichtungenverpolsicher, überspannungs- und temperaturgesichert
Nennleistung270 W
Wirkungsgradmin. 80% (bei voller Belastung)
Umgebungstemperatur0°C bis +40°C
Abmessungen GehäuseH 70 x B 150 x T 200 mm
SchutzumfangIP 21, Schutzklasse II
Gesamtgewichtca. 1,3 kg
Länge Netzanschlussleitung1,9 m
Länge Ladeanschlussleitung2,4 m
Umgebungstemperatur Lagerung-15°C bis +50°C
Relative Luftfeuchtigkeit Lagerungmax. 95% (nicht kondensieren)
KonformitätEMV Richtlinie 89/336/EWG Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG TECHNische Änderungen vorbehalten.

Vermeiren Squod SU - LADEGERÄT - 1

LADEN DER BATTERIEN

Da das Ladegerät IMPULSE S (8 A) die Ladekurve an den Beladungszustand der AGM-Batterien angelicht, konnen Sie ihren Rollstuhl nach jeder Nutzung laden. Dadurch werden eine aggressive Beladung der Batterien und der „Memory-Effekt" weltgehend vermieden.

Laden Sie ihren Rollstuhl spätestens, wenn die Anzeige für den Ladestand an ihrer Steuerung in den roten Bereich eintritt. Wenn Sie dennoch weiterfahren, zeigt Ohnen die Ladeanzeige, sobald nur noch die letzte rote Diode leuchtet, durch unaufhörliches Blinken an, dass die Batteriekapazität unzureichend ist. Wenn Sie auch diese Warnsignal missachten, erfolgt nach kurzer Zeit auf ihrer Elektronik ein Fehlercode, der Auskunft darüber gibt, dass die Batterien nicht die für den Fahrbetrieb notwendige Leistung mehr haben. Sie sollen ihre Batterien davon, bevor es zu diesen Fehlermeldungen kommt, mit dem mitgelieferten Ladegerät IMPULSE S (8 A) aufladen. Vermeiden Sie in jeder Fall die Tiefentladung der Batterien.

AUFSTELLEN DES LADEGERÄTES

Achten Sie beim Aufstellen des Ladegerates darauf, dass these von allen Seiten ausreichend beluftet wird, wobei min. 10 cm Raumfreiheit um das Gerät herum notwendig ist. Ist die Belüfung für das Ladegerät nicht ausreichend und steigt daher die Wärme im Gerät an, wird der Ladestrom reduziert, was die Ladezeit verlangert. Überhützt das Ladegerät (> +50^) beendet das Ladegerät die Beladung. Das Ladegerätarf nur an einer Wandsteckdose mit einer Netzspannung von 230V - 50 / 60Hz und in belüfteten trockenen Räumen betrieben werden.

INBETRIEBNAHME

Steen Sie zuerst den Netzstecker in die Wandsteckdose. Das Ladegerät schaltet sich nach Aufleuchten einer LED-Kombination in den „STAND-BY“-Zustand. Beide LED's (grün und gelb) leuchten auf.

Schließen Sie danach das Ladekabel mit dem dreipoligen Stecker an die Ladebuchse der Steuereinheit des Elektrorollstuhl. Sobald die Verbindung zu den Batterien hergestellt ist, beginnt das Ladegerät automatisch mit der Beladung. Nur die gelbe LED leuchtet jetzt.

Ist der Ladevorgang beendet, erlischt die gelbe LED und die grüne LED leuchtet. Ziehen Sie nun das Ladekabel aus der Steuereinheit, schaltet Das Ladegerät wieder in den „STAND-BY“-Zustand (gelbe und grüne LED's leuchten).

Bleibt das Ladekabel angeschlossen, werden die Batterien mittels eines sehr geringen Stroms in optimal Zustand gehalten (Erhaltungsladung).

Vermeiren Squod SU - INBETRIEBNAHME - 1

Ziehen Sie nach Beendigung des Ladevorgangs immer zuerst den Ladstecker aus der Steuereinheit und erst dann Denn Netzstecker aus der Steckdose.

ANZEIGEN LADEGERAT

Gelbe LEDGrüne LED
Ladegerät ausgeschaltet (Netzstecker nicht angeschlossen)
Ladegerät gerade eingeschaltet und zeit die eingestellte Ladekennlinie
Stand-by
Laden
Voll
Fehler

Vermeiren Squod SU - INBETRIEBNAHME - 2

Wenn die Batterien langere Zeit nicht genutzt werden, entladen sich diese langsam selbständig (Tiefentladung). Ein Beladen mit dem mitgelieferten Ladegerät ist nicht mehr möglich. Laden Sie auch bei Nichtbenutzung der Batterien diese mind. einmal im Monat auf.

Vermeiren Squod SU - INBETRIEBNAHME - 3

Verwenden Sie zur Beladung der Batterien ausschließlich das mitgelieferte Ladegerät.

Vermeiren Squod SU - INBETRIEBNAHME - 4

Für Schäden, die durch Ladefehler auftreten, haftet der Hersteller nicht.

Unterbrechen Sie den Ladezyklus niemals. Das Ladegerät zeigt Ohnen an, wann der Ladezyklus abgeschlossen ist. (grüne Leuchtdiode brennt stetig).

Weitere Informationen entnahmen Sieitte der dem Ladegerat beiliegenden Gebrauchsanweisung.

BATTERIEN

Serienmäßig besitzt Ihr Elektrorollstuhl 2 geschlossene AGM-Batterien mit der Leistung von 12V/70Ah. Bei den für ihren Elektrorollstuhl verwendeten Batterien handelt es sich um Antriebsbatterien, die ihre volte Kapazität erst nach einigen Lade- und Gebrauchszyklen erreichen.

Sollten die Batterien durch langen Gebrauch nicht mehr ihre volle Leistung haben, oder wenn die Batterien beschadigt sind, lessen Sie beide Batterien nur von einem Fachhändler austauschen.

Vermeiren Squod SU - BATTERIEN - 1

Für Schäden, durch Verwendung von Fremdbatterien, übernehmen wir keine Haftung.

Setzen Sie die Batterien nicht Temperaturen unter +5^ und über +50^ aus (optimal: +20^ ).

Werden die Batterien geöffnet, entfallen jegliche Haftung des Herstellers und der Gewährleistungsanspruch.

ANSCHLUSS BATTERIEN

Vermeiren Squod SU - ANSCHLUSS BATTERIEN - 1

EINLAGERUNG DER BATTERIEN

Sollten Sie ihren Rollstuhl länger nicht verwenden, können Sie diesen am Ladegerät belassen. Die Beladung wird automatisch vom Ladegerät geregelt. Sollten Sie die Batterien ausbauen und einlagern, beachten Sieitte folgenden:

  • Kabelanschlüsse von den Polen der Batterie trennen.
  • Decken Sie mindestens jeweils den Pluspol mit einer Polkappe ab.
  • Fassen Sie die Batterien nur an zwei sich gegenüberliegenden Gehäuseiten an.
  • Stellen Sie sicher, dass während der Einlagerung keine Gegenstände zwischen die Pole geraten (Kurzschlussgefahr!)
  • Einlagerung der Batterien nur in trockenen, belufteten Räumen mit einer Temperatur zwischen 0^ und +40^ .
  • Belassen Sie die Batterien in den Batteriekästen zum Schutz vor Standnisse oder anderen Aufeneinflüssen.
    Schützen Sie die Kontaktstecker der Batteriekästen vor Korrosion.
  • Schützen Sie die Batterien vor Tiefentladung (siehe Kapitel „Laden der Batterien").

Vermeiren Squod SU - EINLAGERUNG DER BATTERIEN - 1

Bei Nichtbenutzung der Batterien konnen diese tief entladen.

Wenden Sie sich bei Fragen an ihren Fachhändler, der Ihnen auch offen bei der Einlagerung und Wartung ihrer Batterien behilflich ist.

Vermeiren Squod SU - EINLAGERUNG DER BATTERIEN - 2

ANSCHLUSS SYSTEM

Vermeiren Squod SU - ANSCHLUSS SYSTEM - 1

THERMISCHE SICHERUNG

Zum Schutz der Motoren vor Überbelastung befindet sich auf der rechten Seite des Sitzrahmens eine thermische Sicherung (Übergang zum Rückenrahen), die automatisch die Leistungsaufnahme zu den Motoren unterbricht, da diese sonstheitslaufen können, dadurch schneller verschlieben oder Defekte auftreten. Dies kann immer dann auftreten, wenn Gefäliche befahren werden, die die angegebenen Maximalwerte übersteigen. Ebenso kann bei Nennlasten oberhalb des Maximalwertes die Sicherung auslösen. Auch beim Versuch des Fahrens, während die Feststellbremsen angezogen sind, besteht die Gefahr der Überbelastung. Die zu beachtenden Werte entnehmer Sieitte dem Kapitel „Technische Angaben". Zur Wiederinbetriebnahme des Rollstuhls, beheben Sie die jeweiligen Überlasten und warten Sie, bis die Motoren abgekühlt sind und drücken sie die thermische Sicherung leicht ein. Das System ist wieder fahrbereit.

FESTstellBREMSEN

Ihr Elektrorollstuhl kann geben der elektromagnetischen Bremse auch zusätzlich mit Feststellbremsen für jedem Antriebsrad ausgestellt sein. Diese müssen dann auf die Räder eingestellt sein.

Bei der Verwendung mit Luftreifen kann die Feststellbremse nur Funktionieren, wenn die Reifen ausreichend befüllt sind (siehe Abschnitt "Technische Daten").

Vermeiren Squod SU - FESTstellBREMSEN - 1

Achten Sie darauf, dass der Reifendruck immer den in Kapitel "Technische Angaben" aufgeführten Werten entspricht, da sonst die Bremswirkung der Feststellbremsen gemindert oder gar aufgehoben wird.

Vermeiren Squod SU - FESTstellBREMSEN - 2

Achten Sie daraufuf, dass die Feststellbremsen nicht zum Abbremsen während der Fahrt gedacht sind. Sie erfüllen nur die Funktion, dass der Rollstuhl, nachdem er sich in einer festen Standposition befindet, durch Anziehen dieser Bremsen vor dem Wegrollen gesichert wird. Sollte sie während der Fahrt zum Abbremsen betätigwt werden, konnen Verletzungen und/oder Schäden auftreten.

Sollten die Bremsen ihre Funktionstauglichkeit durch Abnutzung und/oder Beschädigung der Decken und Schläuche eingebuft haben, so raten wir ihren, sich an ihren Fachhändler zu wenden, damit diese erneuert werden konnen, da dieser über geeignetes Werkzeug und Kenntnis verfügbar.

Vermeiren Squod SU - FESTstellBREMSEN - 3

Durch Verwendung ungeeigneten Werkzeuges oder durch unfachgemäß Handhabung konnen Beschädigungen und/oder Funktionsverlust auftreten.

Möchten Sie die Feststellbremsen selbst einstellen, so behmen Sie einen geeigneten Inbusschluss und losen Sie die zwei Inbusschrauben, mit denen die Bremsaufhängung auf der Schiene gesichert.

ist. Verschieben Sie nun die komplette Bremse in die von Ihnen gewünschte Position undziehen Sie danach die zwei zuvor gelösten Inbusschrauben wieder fest. Prufen Sie, ob die gewünschte Bremswirkung besteht.

Vermeiren Squod SU - FESTstellBREMSEN - 4

Bremseinstellungen, die nicht nach den Angaben des Herstellers vorgenommen werden, geschehen auf eigene Gefahr (nur bei vorhandenen Feststellbremsen). Eine Haftung entfällt.

Vermeiren Squod SU - FESTstellBREMSEN - 5

Lassen Sie ihre Feststellbremsen vom Fachhändler einstellen, da dieser auf unsere Produkte geschult ist und alle Sicherheitsrelevanten Vorschriften berücksichtigt.

Vermeiren Squod SU - FESTstellBREMSEN - 6

Achten Sie daraufuf, dass die Feststellbremsen nicht zum Abbremsen während der Fahrt gedacht sind. Sie erfüllen nur die Funktion, dass der Rollstuhl, nachdem er sich in einer festen Standposition befindet, durch Anziehen dieser Bremsen vor dem Wegrollen gesichert wird. Soltte sie während der Fahrt zum Abbremsen betätigwt werden, konnen Verletzungen auftreten.

Sollten Sie mit dem Bremsverhalten Ihres Rollstuhles nicht zufrieden sein, wenden Sie sich umgehend an ihren Fachhändler, der eine Einstellung der Bremsen für Sie vornimmt.

Vermeiren Squod SU - FESTstellBREMSEN - 7

Sollten ihre Räder durch Wasser, Öl oder andere Verschmutzungen verunreinigt sein, wird die Bremswirkung der Feststellbremsen beeinträchtigt. Prüfen Sie vor jeder Nutzung des Rollstuhls den Zustand der Räder.

Vermeiren Squod SU - FESTstellBREMSEN - 8

Sollten die Bremsen ihre Funktion durch Abnutzung und/oder Beschädigung der Decken/Schläuche einbüssen, wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler, da zum Wechsel der Decken spezielle Maschinen verwandt werden. Ein Wechsel der kompletten Räder ist vom Endverbraucher nicht durchzuführen.

BEREIFUNG

Der Elektrorollstuhl SQUOD SU ist standardmäßig mit 3.00-8 - Antriebsrädern (Luft) und 260x85 - Lenkrädern (Luft) ausgestattet. Für andere Radkombinationen wenden Sie sich an ihren Fachhändler, der Sie bisher berät, welche Radkombinationen für ihre individuellen Bedingungenratsam sind.

Vermeiren Squod SU - BEREIFUNG - 1

Achten Sie darauf, dass sich immer ausreichend Luft in den Rädern befindet, da diese Auswirkungen auf das Fahrverhalten hat. Im Kapitel "Technische Angaben" ist der Befüldruck für die Reifen angegeben. Zusätzlich sollen den Sie immer auf die auf den Reifen aufgeführten Werte zur Luftdruckbefüllung achten.

Vermeiren Squod SU - BEREIFUNG - 2

Für Räder, die nicht vom Hersteller stammen, übernehmen wir keine Gewährleistung.

REIFENWECHSEL

Sollten Sie Ihr Decken oder Schlauche auswechseln wollen, geben wir Ihnen nachfolgend einige Hinweise:

LENKRADER

Vermeiren Squod SU - LENKRADER - 1

A. Losen Sie die Verschraubung der Lenkradachse undziehen Sie diese aus der Lenkradgabel.
B. Lassen Sie die Luft aus dem Lenkrad entweichen, indem Sie den Druckstift im Ventil weniger eindrücken.
C. Losen Sie die 5 Verschraubungen, die die geteilte Felge zusammenhalten.

Nun{lassen sich die Felgenseiten separat trennen.

ZUSAMMENBAU

Legen Sie den leicht befüllten Schlauch in den Reifen.

C. Fugen Sie beiden Felgenseiten durch die Reifen zusammen und verschrauben Sie die Felge mit den 5 Verbindungsschrauben.
B. Achten Sie darauf, dass das Ventil durch die vorgesehene Felgenöffnung ragt.
A. Montieren Sie das Rad wieder in der Vorderradgabel und befullen Sie das Rad mit Luft.

Vermeiren Squod SU - ZUSAMMENBAU - 1

Vermeiren Squod SU - ZUSAMMENBAU - 2

Vor Felgenteilung immer zuerst die Luft aus den Reifen entweichen{lassen, da die Felgen-keiten sonst explosionsartig auseinandergedrückt werden konnen - Verletzungsgefahr!

Vermeiren Squod SU - ZUSAMMENBAU - 3

Stellen Sie safer, dass der Schlauch nicht durch die Felgenseiten eingeklemmt wird.

Vermeiren Squod SU - ZUSAMMENBAU - 4

Räder nur mit max. Reifendruck befüllen (siehe „Technische Angaben")

Vermeiren Squod SU - ZUSAMMENBAU - 5

Vor der Nutzung des Rollstuhls sind alle Radverschraubungen auf ihren festen Halt zu prufen.

ANTRIEBSRÄDER

Die Antriebsräder让他们 vom Antriebsmotor abnehmer.

Vermeiren Squod SU - ANTRIEBSRÄDER - 1

Vermeiren Squod SU - ANTRIEBSRÄDER - 2

erschraubung (4) losen und entfernen.

Vermeiren Squod SU - ANTRIEBSRÄDER - 3

(3) komplett von der Motorache (1) herabziehen.

Der Nutenstift (2), der auf der Motorachse liegt, kann sich in der Felge verklemmen.

RADMONTAGE

Gewinde und Achse der Radaufnahme am Motor von Schmutz befren und das Gewinde entfetten.

Vermeiren Squod SU - RADMONTAGE - 1

Nutenstift in die Aussparung der Motorache (1) legen.

Vermeiren Squod SU - RADMONTAGE - 2

Rad über die Motorache (1) bis zum Anschlag aufziehen (Verkantung vermeiden). Dabei darauf aufachten, dass die Aussparung der Felgennabe über den Nutenstift (2) passt.

Vermeiren Squod SU - RADMONTAGE - 3

Unterlegscheibe und Sicherungsschraube handfest anziehen (zur Sicherung kann Gewindekleber verwendet werden).

Zum Abnehmer der Decke besteht, nach dem Sie die Restluft komplett aus dem Schlauch entlassen haben, einen Reifenheber, führen ihn zwischen Decke und Felge ein, drucken Sie danach den Reifenheber langsam und vorsichtig nach unter. Dadurch wird die Decke über den Felgenrand gezogen. Wenn Sie danach mit dem Reifenheber an der Felge entlanggeben, springt die Decke aus der Felge. Nun lassen sich die Decke und danach der Schlauch leicht von der Felge entfernen.

Vermeiren Squod SU - RADMONTAGE - 4

Vor dem Entfernen muss die Luft aus dem Schlauch entwicken sein.

Vermeiren Squod SU - RADMONTAGE - 5

Bei unsachgemäßer Handhabung konnen Schäden an der Felge entstehen. Lassen Sie diese Tätigkeiten nur von autorisierten Personen durchführten.

Vor der Montage des neuen Schlauchs sollenn Sie folgende Dinge beachten:

Das Felgenbett und die Reifeninnenwand auf Fremdkörper untersuchen und gegebenenfalls gründlich saubern. Den Zustand des Felgenbettes, besonders am Ventilloch überprüfen. Verwenden Sieitte nur Originalersatzteile. Für Beschädigungen kann keine Gewährleistung übernommen werden, wenn diese durch Ersatzteile hervorgerufen wurden, die keine Originalersatzteile sind. Setzen Sie sich mit Ihrem Fachhändler in Verbindung.

Montage:

Vermeiren Squod SU - Montage: - 1

Schieben Sie das Felgenband über das Schlauchventil und stecken Sie diese dann in die Felge. jetzt lasst sich das Felgenband muhelos aufziehen. Überprüfen Sie, ob alle Speichenkopfe abgedeckt sind (Bei Verwendung von Kunststoff-Felgen wird kein Felgenband eingesetzt).

Vermeiren Squod SU - Montage: - 2

Nehmen Sie nun die Decke und drücken diese hinter dem Ventil beginnend über den Felgenrand. Dann den Schlauch schwach aufpumpen, bis er seine runde Form annimmt und in den Reifen einlagen.

Vermeiren Squod SU - Montage: - 3

Liegt der Schlauch rundum faltenlos im Reifen (wirft er Falten, etwas Luft ablassen), dann lasst sich die obere Reifenseite gegenüber dem Ventil beginnend, leicht mit beiden Händen aufs Ventil himmontieren.

Überprüfen Sie rundum beidseitig, ob der Schlauch nicht zwischen Reifenwulst und Felge eingeklemmt ist. Schieben Sie das Ventil liegt zurück undziehen Sie es wieder hereaus,damit einGreater Reifensitz im Ventilbereich erreicht wird.

Um das Rad korrekt aufzupumpen, füllen Sie erst soviel Luft ein, dass sich der Reifen noch gut mit dem Daumen eindrücken{lsst. Weist die Kontrollinie auf beiden Reifenseiten den gleichen Abstand zum Felgenrand auf, sitzt der Reifen zentrisch. Wenn nicht - Luft wieder ablassen und den Reifen neu ausrichten.

Pumpen Sie nun den Reifen bis zum maximalen Betriebsdruck auf (Fülldruck beachten!!) und drehen Sie die Staubkappe auf das Ventil.

Bei einem Radwechsel ist darauf zu achtenden, dass das Achsgewinde des Motors vor der Sicherung mit der Radschraube von Verschmutzungen befrei wurde. Bei Wiederverschraubung ist eine neue selbstsichernde Original-Mutter zu verwenden.

Vermeiren Squod SU - Montage: - 4

Achten Sie darauf, dass bei der Montage keine Gegenstände oder Körperteile zwischen Decke und Felgenrand geraten, da dies Beschädigungen oder Verletzungen bedingt.

Vermeiren Squod SU - Montage: - 5

Bei unsachgemäß Montage entfällt Ihr Gewährleistungsanspruch.

Vermeiren Squod SU - Montage: - 6

Achten Sie bei der Befüllung der Reifen immer auf den korrekten Füldruck. Diese können Sie seitlich an der Reifendecke ablesen (siehe auch "Technische Angaben").

Vermeiren Squod SU - Montage: - 7

Verwenden Sie zum Befüllen nur ordnungsgemäß Luftfülleinrichtungen mit Messskalen in bar oder die mitgelieferte Luftpumpe. Für Schäden, die durch Verwendung von Luftfülleinrichtungen stammen, die nicht vom Hersteller mitgeliefert worden sind, übernehmen wir keine Gewährleistung.

Vermeiren Squod SU - Montage: - 8

Vermeiren Squod SU - Montage: - 9

SCHIEBEN DES ROLLSTUHLS

Der Rollstuhl kann durch eine Begleitperson geschoben werden.

Vermeiren Squod SU - SCHIEBEN DES ROLLSTUHLS - 1

Achten Sie beim Schieben daraufuf, dass das Bediengerat ausgeschaltet ist, und dass Sie den Rollstuhl nur auf ebenen Strecken schieren; dann ohne die abbremsende Wirkung der Motoren, die beim Schiebebetrieb ja entfällt, setzen Sie den Rollstuhfahrer beim Schieben auf Gefällestrecken einer zu großen und vermeidbaren Gefahr aus.

Auf der rechten Seite des Rollstuhls befindet sich ein Kipphebel (1), der den manuellen Schiebebetrieb freiibt und den elektronischen Fahrbetrieb erhögt.

FREILAUF

Ziehen Sie den Hebel (1) leicht nach außen und drücken him danach nach unten, werden die Antriebsmotoren von der Getriebeeinheit getrennt und der Rollstuhl lasst sich manuell schiben.

Vermeiren Squod SU - FREILAUF - 1

Bei Freilaufestellung ist die elektromagnetische Bremse deaktiviert und der Rollstuhl ist nicht mehr gebremst. Aktivieren Sie Freilauf nicht auf Gefällstrecken. Ziehen Sie die Feststellbrensen an.

Vermeiren Squod SU - FREILAUF - 2

Vermeiren Squod SU - FREILAUF - 3

ELEKTRONISCHER FAHRBETRIEB

Ziehen Sie den Hebel (1) nach oben und die Getriebeeinheit wird mit den Antriebsmotoren verbunden.

Vermeiren Squod SU - ELEKTRONISCHER FAHRBETRIEB - 1

Die elektromagnetische Parkbremse wird dadurch aktiviert. Lösen Sie die Mechanischen Feststellbremsen vor dem elektronischen Fahrbetrieb.

Vermeiren Squod SU - ELEKTRONISCHER FAHRBETRIEB - 2

Bewegt sich Ihr Rollstuhl im Freilauf unfreiwillig, dient das Hochziehen des Kipphebels als NOTSTOPP.

Vermeiren Squod SU - ELEKTRONISCHER FAHRBETRIEB - 3

TRANSPORT DES ROLLSTUHLS

Für den Transport Ihres SQUOD SU sollenn Sie einige Hinweise beachten:

Vor dem Anheben des Rollstuhls sollen alle beweglichen Teile abgebaut werden.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORT DES ROLLSTUHLS - 1

Vor dem Transport des Rollstuhl ist die Sitz-/Rückeneinheit in die Sitzposition zu verfahren.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORT DES ROLLSTUHLS - 2

Beim Anheiten des Rollstuhls ist dieser an festen Rahmteilen anzufassen.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORT DES ROLLSTUHLS - 3

Um Schäden zu vermeiden, entfern den Sie vor dem Transport Steuerung und Kniesicherung.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORT DES ROLLSTUHLS - 4

Achten Sie bei der Montage darauf, dass alle Schrauben wieder fest angezogen sind.

Damit der Rollstuhl während des Transportes nicht verrutscht, stellen Sieitte die Verriegelung auf elektronischen Fahrbetrieb (Aktivierung der elektromagnetischen Parkbremse). Zusätzlich ziehen Sieitte die Feststellbrensen an, wenn Ihr Modell these aufweist. Sollten Sie weitere Gurtsysteme zur Sicherung benutzen, achten Sie darauf, dass diese nur an fester Rahmenteilen angebracht werden.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORT DES ROLLSTUHLS - 5

Für den Transport über Stufen/Treppen müssen immer mindestens zwei Personen eingesetzt werden.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORT DES ROLLSTUHLS - 6

Während des Transportes dürfen sich keine Personen oder Gegenstände unterhalb des Rollstuhles befinden, da sonst Verletzungsgefahr besteht oder Beschädigungen am Rollstuhl entstehen können.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORT DES ROLLSTUHLS - 7

Ein Transport des Rollstuhls, während der Patient in dem Rollstuhl sitszt ist ausgeschlossen.

TRANSPORTÜBER RAMPEN

Sollten Sie zur Überwindung eines Hindernisses auf die Möglichkeit von Rampen zusückgreifen, bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:

Das Sitz-/Rückensystem muss zuvor in die Sitzposition gefahren werden. Eine Nutzung des Fahrbetriebs während der Steh-/Aufrichtfunktion ist untersagt. Zu ihrer Sicherheit sollen den Sie Rampen nur in der niedrigst möglichn Geschwindigkeit befahren.

Sollten Sie sich von einer Begleitperson schieben halten, achten Sie darauf, dass durch das hohe Eigengewicht des Elektrorollstuhls erhöhte Rückrollkräfte auftreten.

Sollte eine Begleitperson während des Transports des Rollstuhls nicht ausreichend Kraft aufbringen, sichern Sie den Rollstuhl sofort durch Einrasten der elektronischen Parkbremsen (NOTSTOPP).

Vermeiren Squod SU - TRANSPORTÜBER RAMPEN - 1

Beachten Sie die Angaben zur maximalen Zuladung der verwendeten Rampen.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORTÜBER RAMPEN - 2

Nutzen Sie einen Personenrückhaltegurt, um sich in Ihr hem Rollstuhl anzuschnallen.

Vermeiren Squod SU - TRANSPORTÜBER RAMPEN - 3

Für Schäden, die Ihnen oder dem Rollstuhl durch unsachgemäße Rampenwahl entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

ZUBEHÖR

- INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55)

Als Auflustung zur standardmäßig gefleiferten Rückeneinheit, bieten wir eine individuell einstellbare Kopfstütze an. Diese beinhaltet eine gepolsterede Kopfauflage, die mittels Zahradverstellung in verschiedene Positionen gebracht werden kann (siehe Abbildung).

Vermeiren Squod SU - - INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55) - 1

These Kopfstütze konnen Sie ihren Wünschen entsprechend in der Höhe verstellen, indem Sie die Kopfstütze in die am Rücken des Elektrorollstuhles anzubrangende Aufnahme, die zuvor im oberen Drittel des Rückens verschraubt wurde, einhängen und anschließend mit der Sicherungsschraube befestigen. Bohrungen zur Anbringung der Kopfstütze sind im Rücken bereits eingelassen.

Vermeiren Squod SU - - INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55) - 2

Achten Sie darauf, dass Sie die Kopfstütze mindestens bis zur markierten Stelle in die Aufnahme einstecken, damit ein sicherer und zuverlässiger Halt gewährleistet ist.

Nun können Sie mittels der Verstellschrauben an der Kopfstütze diese in der Tiefe anpassen, indem Sie die Verstellschrauben leicht losen, bis sich die Zahnräder bewegen setzen. Stellen Sie die Kopfstütze nun auf ihre Bedürfnisse ein und sichern den Halt, indem Sie die Verstellschrauben wieder fest anziehen. Wenn die eingestellte Position nicht ihren Wünschen entsprechen sollte, wiederholen Sie diesen Vorgang.

Vermeiren Squod SU - - INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55) - 3

Achten Sie darauf, dass Ihr Hinterkopf in entspannter aufrechter Sitzhaltung von der Kopfstütze gestützt wird.

Vermeiren Squod SU - - INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55) - 4

Vor Inbetriebnahme der Kopfstütze müssen alle Sicherungsschrauben fest angezogen sein, da durch unfreiwilliges Absacken oder Verstellen der Kopfstütze Verletzungen entstehen können.

Vermeiren Squod SU - - INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55) - 5

Vermeiren Squod SU - - INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55) - 6

Wünschen Sie eine Sicherung ihrer Kopfhaltung, so{lsst sich diese Kopfstütze ihren seitlichen Kopfabmessungen anpassen, indem Sie die Seitenflugel leicht nach vorne zusammenrücken konnen, wodurch die Seitenflugel ihren Kopf vor seitlichem Wegkippen sichern sollen.

Vermeiren Squod SU - - INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55) - 7

Achten Sie darauf, dass bei anliegendem Kopf nicht zuviel Druck auf die Seitenflügel ausgeübt wird, da dies Quetschungen hervorrufen kann.

Vermeiren Squod SU - - INDIVIDUELLE KOPFSTÜTZE (L55) - 8

Die Seitenflügel)dürfen nicht zusammengeklappt werden, da diese sonst abbrechen konnen, was keinemoglicher Verletzungsgefahr, auch die Funktionstuntauglichkeit hervorruft.

Bei baulicher Veränderung der Kopfstütze kann keine Haftung übernommen werden.

PERSONENRUCKHALTESYSTEM (B58)

Zu ihrer Sicherheit bieten wir Ihnen serialn mägig einen Personenrückhaltegurt an, der mit einem Schnappverschluss (wie Sie in Kraftfahrzeugen montiert sind) ausgerüstet ist. Um diesen anzubringen, befinden sich im Sitzrahmen seitlich besoin den Rückenrahmenaufhängungen Lochungen, in denen der Gurt mit Bolzen verschraubt wird. Zum festen Halt sind selbstsichernde Muttern verwendet worden. Sollte der Gurt abmontiert worden sein, sind zur Wiederanbringung nur neue, vom Hersteller gelieferte Original muttern zu verwenden.

Vermeiren Squod SU - PERSONENRUCKHALTESYSTEM (B58) - 1

Lassen Sie diese Arbeiten von Ihr Fremchandler durchführten, damit Ihr Gewährleistungsanspruch nicht erlischt.

Vermeiren Squod SU - PERSONENRUCKHALTESYSTEM (B58) - 2

Achten Sie vor Benutzung des Gurtes darauf, dass die Verschraubungen fest sitzen.

Sollten Sie andere Gurtsysteme wünschen, setzen Sie sichitte mit ihrem Fachhändler in Verbindung. Er wird Ichnen keinere weiterhelfen.

KIPPSCHUTZ (B78)

Zu Ihrer Sicherheit ist Ihr Elektrorollstuhl mit einem Kippschutz ausgestattet. Entfern den Sie diesen nicht, da sonst Ihr Rollstuhl vor unfreiwilligem Abkappen nicht mehr gesichert ist.

Vermeiren Squod SU - KIPPSCHUTZ (B78) - 1

Achten Sie darauf, dass der Kippschutz auf beiden Seiten vor jeder Fahrt eingesteckt ist und fest geschichert wurde.

Vermeiren Squod SU - KIPPSCHUTZ (B78) - 2

Vor jeder Fahrt sollenn Sie sich vergewissern, dass der Kippschutz so angebracht wurde, dass bei einem unfreiwilligen Ankippen nach halten, die Rollen des Kippschutzes den Boden berühren und der Stuhl nicht weiter nach halten überschlägt.

RUMPFPELOTTEN (L04)

Vermeiren Squod SU - RUMPFPELOTTEN (L04) - 1

Sollte Ihr Oberkörper stärker in der Haltung gestützt werden müssen, als dies der Standardrücken bewirken kann, bieten wir ein Pelottensystem an, welche am Rücken montiert werden kann. Die Gleitschiene wird in einem Seitenlichen Abstand von ca. 6 cm hinter dem Rücken senkrecht montiert. Im Rücken befinden sich eingelassene Gewinde, die davon zu nutzen sind. Die Pelottenstangen werden von außen in die Gleitaufnahme gesetzt und mit den zwei Sternkopfschrauben befestigt. Zur Einstellung von Höhe und Tiefe der Pelotten lösen sie die Sternkopfschrauben (1) leicht und bringen die Pelotten in die gewünschte Position. Danach sichern Sie wieder mit den Sternkopfschrauben (1).

Zur Tiefenanpassung der Pelotten konnen Sie die Verschraubungen (2) losen und die Pelotten in der gewünschten Tiefe einstellen.

Vermeiren Squod SU - RUMPFPELOTTEN (L04) - 2

Achten Sie darauf, dass nach der Montage alle Schrauben fest angezogen sind, da die Stabilität der Pelotten sonst gefährdet ist, was Verletzungen und/oder Schäden nach sichzieht.

Vermeiren Squod SU - RUMPFPELOTTEN (L04) - 3

Achten Sie darauf, dass das Schienensystem so angebracht wurde, dass keine Behinderungen der Funktionstauglichkeit entstehen.

Vermeiren Squod SU - RUMPFPELOTTEN (L04) - 4

Lassen Sie die Montage, wenn der Stuhl nicht bereits in montiertem Zustand gefelert wurde, nur von Ihr dem Fachhändler durchführren, der über geeignetes Werkzeug und Kennnis zur Montage verfügt.

Vermeiren Squod SU - RUMPFPELOTTEN (L04) - 5

Bei Schaden durch unsachgemäß Montage entfällt Ihr Gewährleistungsanspruch.

Vermeiren Squod SU - RUMPFPELOTTEN (L04) - 6

Sitzen Sie während der Anpassung der Pelotten ruhig und in tatsächlicher Sitzhaltung in Ihr rem Rollstuhl, damit die Anpassung korrekt durchgefuhrt werden kann.

Vermeiren Squod SU - RUMPFPELOTTEN (L04) - 7

Achten Sie bei der Anpassung der Pelotten daraufuf, dass sich keine Gegenstände und/oder Körperteile zwischen Pelotten und Pelottenrücken aufhalten, während die Pelotten festgezogen werden, da sonst Quetschungen und/oder Schäden auftreten können.

Sollten Sie weitere Fragen zur Indikation und Funktion der Pelotten haben, setzen Sie sichitte mit Ihrem Fachhändler in Verbindung. Er wird ihre Fragen offen beantwerten.

FÜR IHRE SICHERHEIT

Nachfolgend führen wir eine Sicherheitstipps auf, die ihrer eigenen Sicherheit dnen:

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 1

Achten Sie darauf, dass bei Nutzung der Antriebsräder keine Gegenstände und/oder Körperteile in die Speichen hineinlagen, da sonst Verletzungen und/oder Beschädigungen an Ihrrem Rollstuhl auftreten können.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 2

Benutzen Sie zum Ein- und Aussteigen aus dem Rollstuhl nicht die Fußplatte. Diese sollen vorher nach oben geklappt werden.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 3

Erforschen Sie die Auswirkungen von Schwerpunktverlagerungen auf das Verhalten des Rollstuhles, zum Beispiel auf Gefällestrecken, Steigungen, freihtlichen Neigungen oder beim Überwinden von Hindernissen nur mit sichernder Unterstützung eines Helfers.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 4

Achten Sie beim Ergreifen von Gegenständen (die vor, seitlich oder hinter dem Rollstuhl liegen) darauf, dass Sie sich nicht zuweit aus dem Rollstuhl lehnen, da durch Schwerpunktverlagerung eine Kippgefahr besteht.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 5

Setzen Sie ihren Rollstuhl nur bestimmungsgemäß ein. Vermeiden Sie z.B. ein ungebremstes Fahren gegen ein Hindernis (Stufe, Bordsteinkante) oder Herunterfahren von Absätzen.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 6

Sind Einrichtungen, wie Aufhahrampen, Aufzüge o.ä. vorhanden, sind diese zu nutzen.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 7

Der Fahrbetrieb darf nur in der Sitzposition durchgefuhrt werden. Ein Fahrbetrieb während der Steh-/Aufrichtfunktion ist untersagt. Lediglich für Positionskorrekturen, darf der bei durchgeführter Steh-/Aufrichtfunktion reduzierte Fahrbetrieb eingesetzt werden.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 8

Führer Sie die Steh-/Aufrichtfunktion nur unter Aufsicht einer weiteren Person durch, da durch die Verlagerung des Gewichtes im Rollstuhl ein erhohtes Kipprisiko besteht.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 9

Die Steh-/Aufrichtfunktionarf nur genutzterwen,wen der Brustgurt und die Bein-/Kniesicherung fachgerecht eingesetzt und angebrachte worden ist.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 10

Achten Sie auf eine ausreichende Profiltiefe ihrer Bereitung.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 11

Beachten Sieitte,dassSiebei Fahrten auf öffentlichenGehwegen der StraBenverkehrsordnung unterliegen.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 12

Wie auch beim Führer anderer Fahrzeuge sollen den Sie mit ihrem Rollstuhl nicht unter Alkoholeinfluss oder Medikamenteneinwirkung stehen. Dies gilt auch in Innenräumen.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 13

Stellen Sie Ihr Fahrverhalten bei Fahren zußerhalb der Wohnung auf die gegebenen Witterungs- und Straβenverhältnisse ein.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 14

Achten Sie darauf, dass die Rückstrahler an Ihr hem Rollstuhl nicht durch Verschmutzung und/oder Gegenstände abgedeckt sind.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 15

Tragen Sie zum "Besser-Gesehen-Werden" im Dunkeln möglichst helle Kleidung oder Kleidung mit Reflektoren und achten Sie darauf, dass die am Rollstuhl vorhandenen Reflektoren gut sightbar sind.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 16

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 17

Vorsicht beim Umgang mit Feuer, insbesondere brennenden Zigaretten; Sitz- und Ruckenbespannung konnten sich entzünden.

Vermeiren Squod SU - FÜR IHRE SICHERHEIT - 18

Achten sie darauf, dass die maximale Zuladung (130 kg) nicht überschritten wird.

REGELMÄBIGE KONTROLLEN

Wie jeder andere technische Produkt bedarf auch Ihr Elektrorollstuhl regelmäßiger Kontrollen, um die Funktionstauglichkeit aufrecht zu erhalten. Die folgenden Hinweise beschreiben die Maßnahmen, die durchzuführen sind, damit Sie auch nach längerem Gebrauch die Vorzüge Ihres Rollstuhles voll genieten können.

VOR FAHRTANTRITT

  1. Prufen Sie die Bereitung auf sightbare Beschädigungen und/oder Verschmutzungen. Entfermen Sie die Verschmutzungen, da diese die Rollwirkung und Bodenhaftung der Räder beeinträchtigen konnen. Bei einer Beschädigung eines Reifens bitten wir Sie, eine autorisierte Fachwerkstatt zur Instandsetzung hinzuzuziehen.
  2. Prufen Sie die Funktionstaglichkeit der Fahr-/Brems- und Verstelleigenschaften über die Anzeige der Fahrelektronik. Sollen diese Funktionen beeinträchtigt sein, ziehen Sieitte ihren Fachhändler zu rate.
  3. Prufen Sie, ob genugend Luft in den Reifen ist und befüllen Sie diese gegebenenfalls (siehe Kapitel "Technische Angaben").
  4. Stellen Sie sicher, dass alle Schraubverbindungen fest angezogen sind (besonderss: Klappmechanismus Armlehne, damit diese nicht ungewollt nach vorne fallen und Verletzungen hervorrufen.).

CA. ALLE 8 WOCHEN

Abhängig von der Gebrauchshäufigkeit überprüfen Sieitte folgende Dinge:

  1. Funktion der Armlehnen
  2. Bewegliche Teile der Fußstützen
  3. Zustand der Bezüge und Polstermaterialien
  4. Profiltiefe der Rader

CA.ALLE6MONATE

Abhängig von der Gebrauchshäufigkeit überprüfen Sieitte folgende Dinge:

  1. Sauberkeit
  2. Allgemeinzustand
  3. Funktion Ladegerät
  4. Funktion der Lenkräder Bei zu großem Rollwiderstand sind die Lager der Lenkräder zu saubern, Wenn dies nicht ausreicht, wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler.

Vermeiren Squod SU - CA.ALLE6MONATE - 1

Bei Funktionseinbußen, Reparaturen und Inspektionen ist der Fachhandel hinzuzuziehen. Nur autorisierte Personen dürfen Reparaturen vornehmen.

INSPEKTION

Grundsätzlich empfehlen wir jährliche Inspektionen, mindestens jedoch vor jedem Wiedereinsatz, bei denen nur von autorisierten Personen folgende Prüfungen mindestensstattfinden und dokumentiert werden sollen:

  • Prüfung der Verkabelungen (Besonders: Quetschungen, Abrieb, Schnitte, sightbare Isolierungen der Innenleiter, sightbare metallische Adern, Knicke, Ausbeulungen, Farbveränderungen der äußerten Hüle, sprende Stellen)
  • Sichtprüfung der Rahmenteile auf plastische Verformung und/oder Verschleß (Grundrahmen, Sitzrahmen, Rückenrahmen, Seiteinteile, Beinstützen, Motoraufhängungen)
  • Elektrische Leitungen sicher verlegt, so dass Scherung, Quetschung und sonstige mechanische Beanspruchung unwahrscheinlich ist.
  • Sichtprüfung aller Gehäuse auf Beschädigungen, Schrauben müssen fest sitzen, Dichtungen)dürfen keine sightbaren Beschädigungen aufweisen
  • Messprüfung Ersatzableitstrom (A) des Ladegerätes nach VDE 0702
  • Messprüfung Isolationswiderstand (MO) des Ladegerätes nach VDE 0702
  • Funktionsprüfung der Armlehen und Beinstützen (Verriegelung, Belastung, Verformung, Verschleiß durch Belastung)

  • Funktionsprüfung der Antriebe (Prüfungen durchführren während einer Testfahr Gerausche, Geschwindigkeit, Leichtlauf, etc., falls erforderlich: Messen der Leistungsaufnahme zuerst ohne Last, dann mit der Nennlast (SWL), um evtl. Verschleib der Motoren über die Stromaufnahme ermittelt zu konnen und Vergleich mit den Werten bei Auslieferung, Zustand und Funktion der Kohlestifte.

  • Zustandsprüfung der Batterien, Bezüge, Schläuche, Decken.

Messprüfungen dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die mindestens auf den Rollstuhl geschult worden sind und mindestens durch eine Elektrofachkraft auf die zu verwendenden Prüfmittel und Prüfverfahren eingewiesen worden sind. Die Freigabe zum Einsatz des Elektrorollstuhles nach erfolgen Messprüfungen oder Wartungsmaßnahmen unterliegt lediglich einer Elektrofachkraft. Lassen Sie sich die Wartung im Serviceplan bestätigten, wenn mindestens die zuvor genannten Profile überprüft wurden.

Vermeiren Squod SU - INSPEKTION - 1

Für Schäden durch fehlende oder mangelhafte Wartung, haftet der Hersteller nicht.

WERKZEUG

Für die Reparatur einzelnber Bauteile, Anbauten von Zubehor, sowie Inspektionstätigkeiten werden folgende Werkzeuge mindestens besteht:

Inbusschlüssel (Großen 3, 4, 5 und 6 mm)
Maul-/Ringschlussel (Großen 8, 10, 12, 13, 17 und 19 mm)
- Kreuzschraubendreher (PH1, PH2)

Vermeiren Squod SU - WERKZEUG - 1

Tätigkeiten, bei denen Werkzeug besteht wird, sind nur von autorisierten Personen durchzuführn.

PFLEGE

Um ihren Elektrorollstuhl auch optisch in einem ansprechenden Zustand zu halten, sollen den Sie Ihr regelmäßig pflegen. Beachten Sie hierfür folgende Hinweise:

Vermeiren Squod SU - PFLEGE - 1

Die Reinigung mit Dampfstrahl- oder Hochdruckreinigern ist untersagt!

BEZUGE

Säubern Sie die Bezüge mit warmem Wasser. Bei hartnäckiger Verschmutzung ist der Bezug unter Verwendung eines handelsüblichen Feinwaschmittels abwaschbar. Flecken halten sich mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfern.

Vermeiren Squod SU - BEZUGE - 1

Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, z.B. Lösungsmittel, sowie harte Bürsten.

Vermeiren Squod SU - BEZUGE - 2

Für Schäden durch Einsatz unsachgemäßer Reinigungsmittel, übernehmen wir keine Haftung.

Vermeiren Squod SU - BEZUGE - 3

Achten Sie darauf, dass die Bezüge nicht durchfeuchten.

KUNSTSTOFFTEILE

Pflegen Sie alle Kunststoffe Ihres Rollstuhles mit handelsüblichen Kunststoffreinigern. Beachten Sie deren spezielle Produktinformationen und verwenden sie nur weiche Schwämme oder Lappen.

BESCHICHTUNG

Durch die hochwertige Oberflächenveredelung ist ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet. Soltte die Rahmenbeschäftung durch Kratzer o.a.omal beschädigt worden sein, so bessern Sie die Stelle mit einem beim Fachhändler erhaltenen Lackstift aus.

ELEKTRONIKGEHÄUSE

Ohre Steuerung sollen Sie nur mit einem angefeuchteten Tuch wischen, auf das ein weniger handelsüblicher Haushaltsreiniger gegeben werden kann. Verwenden Sie keine Scheuermittel oder scharfkantige Putzutensilien (Metallschwamm, Bürste etc.), da diese die Oberfläche der Steuerung verkratzen und den Spritzwasserschutz aufheben können.

Vermeiren Squod SU - ELEKTRONIKGEHÄUSE - 1

Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Steckverbindungen korrodiert oder beschädigt sind, da die Funktionstauglichkeit der Elektronik beeinflusst werden kann.

Vermeiren Squod SU - ELEKTRONIKGEHÄUSE - 2

Vor Wartungsarbeitenitte die Batterien abklemmen, da sonst ungewoller Tromfluss auftritt.

Vermeiren Squod SU - ELEKTRONIKGEHÄUSE - 3

Für Schaden durch mangelnde Pflege, haftet der Hersteller nicht.

Vermeiren Squod SU - ELEKTRONIKGEHÄUSE - 4

LAGERUNG

  • Nur in trockenen Räumen lagern (+5°C bis +45°C).
  • Bei relativer Luftfeuchtigkeit von 30% bis 70%.
  • Bei Luftdruck von 700 hPa bis 1060 hPa.
  • Netzanschlussleitung des Ladegerätes vom Netz trennen.
  • Batterien siehe Kapitel „Einlagerung der Batterien“
  • Interne Verkabelungen auf Quetsch- und Knicksicherheit prufen.
  • Alle abgebauten Teile eindeutig an einem Ort lagern (ggf. kennzeichnen), damit bei Wiederaufbau keine Verwechslung mit anderen Produkten vorliegt (z.B. Ladegerät).
  • Alle Bauteile müssen belastungsfrei gelagert werden. Bocken Sie den Rollstuhl auf festen Rahmteilen auf.

DESINFECTION

Die Desinfektion Ihres Rollstuhles kann nur von einer Hygienefachkraft oder von einer durch die Hygienefachkraft eingewiesenen Person durchgeführt werden und ist vor jedem Wiedereinsatz oder vor jeder Übergabe an einen Dritten durchzuführren. Alle am Rollstuhl befindlichen Teile konnen durch eine Scheuerdesinfektion behandelt werden. Grundsätzlich werden alle Oberflächen eines Systems oder eines Produkttes vor der Weitergabe an einen anderen Nutzer desinfiziert oder bei Bekanntwerden von infektiosen Vorkommnissen des Nutzers, wobei die Maßnahmen des Bundesseuchengesetzes (BSeuchG) berücksichtigt werden müssen.

Vermeiren Squod SU - DESINFECTION - 1

Verwenden Sie geeignete Schutzkleidung, da die Desinfektionslösung bei Hautkontakt Reizungen auslösen kann. Achten Sie hierfür auch auf die Produktinformationen der jeweiligen Lösungen.

Vermeiren Squod SU - DESINFECTION - 2

Die Anwendung nicht autorisierter Personen geschieht auf eigene Gefahr.

Vermeiren Squod SU - DESINFECTION - 3

Schaden und Verletzungen, die durch unsachgemäß Handhabung der Desinfektion entstanden sind, unterliegen nicht der Haftung des Rollstuhlherstellers.

Folgende Desinfektionsmittel empfehlen wir für die Scheuerdesinfektion (gemäß RKI-Liste):

WirkstoffNameWäsche desinfektionFlächen- desinfektion(Scheuer-Wischdes-infection)Desinfektion von Ausscheidungen 1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Telle Gebr.-Verd. bzw. 1 Teil Harn + 1 Teil Gebr.-Verd.Wir-kungs-bereichHersteller Bzw.Lieferfirma
AuswurfStuhlHarn
GebrachsverdimmungEinwirkungszeitGebrachsverdimmungEinwirkungszeitGebrachsverdimmungEinwirkungszeitGebrachsverdimmungEinwirkungszeitEinwirkungszeit
%Std.%Std.%Std.%Std.%Std.
Phenol oder PhenolderivateAmocid11256545652A
Gevisol0,51254545652A
Helipur64646662A
m-Kresolseifen-lösung DAB 611254A
Mucocit-F 2000112A
Chlor, organ. oder anorgan. Substanzen mit aktivem ChlorChloramin-T DAB 91,5122,5254A'B
Clorina1,5122,5254A'B
Trichlorol2123264A'B
PerverbindungenApesin AP100244AB
Dismozon pur241AB
Perform234AB
Wofesteril224AB
Formaldehyd und/oder sonstige Aldehyde bzw.DerivateAldasan 200044AB
Antifect FD 1034AB
Antiseptica Flächen-desinfektion 736AB
Apesin AP3054A
Bacilicid Spezial64ABBode Chemie
Buraton 10F34ABSchülke & Mayr
Desomed A 200036ABDesomed
Desinfektions-reiniger Hospital86ABDreiturm
Desomed Perfekt74ADesomed
Formaldehydlösung DAB 10(Formalin)1,51234AB
Incidin perfekt11234ABEcolab
Incidin Plus86AEcolab
Kohrsolin21234ABBode Chemie
Lysoform41256ABLysoform
Lysoformin31256ABLysoform
Lysoformin 200046ABLysoform
Melsept21246ABB.Braun
Melsitt412104ABB.Braun
Minutil21264ABEcolab
Multidor36ABEcolab
Nüscosept54ABDr.Nusken Chemie
Optisept74ADr.Schumacher
Pursept-FD74AB*Merz
Ultrasol F31254ABFresenius
AmphotensidTensodur 103212AMFH Marienfelde
LaugeKalkmilch3206A' B

1 Gegen Mykobaktern insbesondere in Gegenwart von Blut bei der Flachendesinfektion unzureichend wirksam. 2Nicht zur Desinfektion von mercklich mit Blut kontaminierten Flächen oder von porten Oberflächen (z.B. rohem Holz) geeignet. 3Unbrauchbar bei Tuberkulose; Bereitung der Kalkmilch: 1 Teil gelöschter Kalk (Calciumhydroxid) + 3 Teile Wasser. "Viruwrismaktem gemäß Prümf methode des RKI [Bundesgesundheitslbst 38 (1995) 242] geprült.
A: zur Abtätung von vegetativen bakteriellen Keimen einschließlich Mykobakterien sowie von Pilzen einschließlich pilzlicher Sporen geeignet.
B: zur Inaktivierung von Viren geeignet.

Die Anwendung von Desinfektionsmitteln unterliegt autorisiertem Fachpersonal, das auf die Funktionseiste und Anwendung von Desinfektionsmitteln geschult worden ist.

Der aktuelle Stand der in die RKI-Liste aufgenommen Desinfektionsmittel kann beim Robert-Koch-Institut (RKI) nachgefragt werden (Homepage: www.rki.de).

Alle Maßnahmen der Desinfektion von Rehabilitationsmitteln, deren Komponenten oder weiteren Zubehörteilen werden in einem Desinfektionsbuch festgehalten, dass folgende Informationen mindestens beinhaltet und der jeweiligen Produktdokumentation beiliegt:

Tabelle 2 - Muster Desinfektionsbuch

Tag der DesinfektionGrundSpezifikationMittel und KoncentrationUnterschrift

Abkürzungen für die Eintragung in Spalte 2 (Grund):
V = Infektionsverdacht
IF = Infektionsfall
W = Wiedereinsatz
I = Inspektion

Für Rückfragen zur Desinfektion wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler, der IhnenGREne Weiterhelfen wird.

GEWÄHRLEISTUNG

Auszug aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen:

(…)

  1. Die Verjahrungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt 24 Monate.

(…)

Mängelansprüche bestehen nicht:

  • bei nur unerheblicher Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit
  • bei nur unerheblicher Beeinträchtigung der Brauchbarkeit
  • bei natürlicher Abnutzung
  • bei Fehlern aufgrund von nicht sachgemäßem Einbau oder unterlassenen Wartungsarbeiten
  • bei Fehlern aufgrund von nicht sachgemäßer Verwendung

Vermeiren Squod SU - GEWÄHRLEISTUNG - 1

  • bei Fehlern durch unsachgemäß Handhabung bei Kunden und seinen Vertragspartnern bzw. Werkstätten
  • bei Schäden, die nach dem Gefahrenübergang infolge fehlerhafter oder nachlüssiger Behandlung, übermäßiger Beanspruchung, ungeeigneter Betriebsmittel, mangelhaftem Einbau oder die aufgrund besonderer außerer Einflüsse entstehen, die nach dem Vertrag nicht vorausgesetzt sind. (...)

In verschiedene Ländern können die Gewährleistungsbestimmungen differieren.itte setzen Sie sich mit ihrer Niederlassung in Verbindung, um weitere Informationen zu erhalten.

KONFORMITÄT

Der Elektrorollstuhl SQUOD SU entspricht den Anforderungen der europäischen Richtlinie: -93/42/EWG (Medizinprodukterichtlinie)

sowie den Produktnormen:

Der Hersteller ist verantwortlich für die Rücknahme und das Recycling des Elektrorollstuhls und erfüllt die Anforderungen nach der europäischen Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte. Über ihren örtlichen Entsorger konnen Sie Informationen erlangen, an welchen Stellen Sie den Elektrorollstuhl für Sie kostenfrei zum Recycling abgegeben konnen. Die Entsorgung über den Hausmüll ist nicht zulässig.

Für Rückfragen steht Ihnen auch Ihr Fachhändler gelenz zur Verfügung.

ANZEIGEN SHARK 2

AnzeigeBeschreibungBedeutungBemerkungen
Alle LED's erloschenSystem aus.
Alle LED's stetig leuchtendSystem an.LED's zeigen den Ladestand an.
Linke, rote LED blinktNiedrige Batterieladung.Sofortige Batterieladung notwendig.
Lauflicht von „rechts nach links“ / „grün nach rot“Shark-System gesPERTZur Freigabe drücken Sie den Hupe-Knopf zweimal innerhalb von 10 Sek. nach Einschalten der Steuerung.
Lauflicht von „links nach rechts“/ “rot nach grün" mit anschließender Ladestandanzeige.Shark wird gerade programmiert, ist an das Ladegerät angeschlossen und/oder ladt gerade.Die stetig leuchtenden LED's zeigen vorhanden Ladestand an.
Alle LED's blinken langsam.Nach dem Starten des Systems ist der Joystick nicht in der Neutralposition.Joystick in die Neutral-stellung bringen (loslassen).

FEHLERCODES

Vermeiren Squod SU - FEHLERCODES - 1

Symbol blinkt Schnell in Intervallen. Die Anzahl des Aufleuchtens pro Intervall gibt nachfolgende Hinweise (Folgende Maßnahmen und Prüfungen sind nur von autorisierten Personen durchzuführen).

AnzahlProblem/FehlerÜberprüfung
0Keine Anzeige des Batterieladezustandes,1. Überprüfen Sie, ob die Steckverbindung von der Steuerung korrekt und vollständig mit dem Stecker der Batterien verbunden ist.

(…)

nachdem die Steuerung eingeschaltet ist2. Überprüfen Sie, ob die Batterien korrekt miteinander verbunden sind.3. Überprüfen Sie, ob die Batterien beladen sind.4. Überprüfen Sie die Sicherungen an Steuerung und Batterien, ob diese defekt oder gelöst sind.
1Bedienungsfehler1. Mögliche Sicherungsabschaltung oder Bedienerfehler (Joystick)2. Joystick in Neutralposition bringen und erneut System starten.
2Batteriefehler1. Batterien und Verkabelung überprüfen; ggf. laden.2. Evtl. Batterien ersetzen.
3Linker Motor (oder Anschluss) defekt1. Prufen Sie, ob die Stecker beider Motoren richtig eingesteckt sind.2. Überprüfen Sie die Kontakte der Stecker beider Motoren auf Korrosion oder Beschädigung.3. Überprüfen Sie beide Motoren. Nehmen Sie ein Ohm-Meter, stecken Sie die Motoren aus und messen Sie die Steckverbindung. Sollen Sie Messwerte von mehr als 1 Ohm oder weniger als 100 milliOhm erhalten, ist der Motor defekt.4. Überprüfen Sie die Spannung des Motors zum Motorgehäuse. Benutzten Sie ein Ohm-Meter und messen sie jeder Kontakt zwischen Motor und Gehäuse. Ist der Widersstandswert weniger als 1 MegOhm, ist der Motor defekt.5. Prufen Sie die Kohlestüfte beider Motoren auf Zustand und Funktion.ACHTUNG: Sollte ein Fehler in einem Motor angezeigt werden, kann zusammen auch der andere Motor defekt sein.
4Rechter Motor (oder Anschluss) defektWie zuvor beschrieben.
AnzahlProblem/FehlerÜberprüfung
5Linke Parkbremse (oder Anschluss) defekt1. Prüfen Sie, ob die Stecker der Motoren eingesteckt sind.2. Überprüfen Sie die Steckkontakte auf Korrosion oder Beschädigung.3. Überprüfen Sie die Parkbremsen. Benutzen Sie ein Ohm-Meter und messen Sie die Widerstände der Anschlüsse. Wenn die Messwerte mehr als 100 Ohm oder weniger als 20 Ohm betragen, ist die Parkbremse vermutlich defekt.
6Rechte Parkbremse (oder Anschluss) defektWie zuvor beschreiben.
7Shark-Steuerung defekt1. Ziehen Sie die Stecker beider Motoren hereaus. Schalten Sie die Steuerung aus und dann wieder ein, während der Joystick in der neutralen Nullstellung stehen. Sollte wieder diese Blink-Sequence angezeigt werden, ist die Steuerung defekt.2. Ziehen Sie die Stecker beider Motoren hereaus. Schalten Sie die Steuerung aus und ein, während der Joystick in Neutralstellung stehen. Dann stupsen Sie den Joystick kurz in eine beliebige Richtung. Sollte nun das Steuerrelais zweimal klichen und ein Fehler des linken Motors angezeigt werden, ist die Steuerung in Ordnung. Sollte ein anderer Fehler angezeigt werden und das Steuerrelais nicht zweimal klichen, ist die Steuerung defekt.3. Überprüfen Sie die Motoren wie unter 3. Und 4. beschreiben.ACHTUNG: Eine Fehleranzeige eines Motors während des Fahrbetriebs kann als Steuerungsfehler angezeigt werden.
8Shark - PM defekt1. Prüfen Sie die Kabel und Stecker auf Schäden/Korrosion,2. Prüfen Sie die BUS-Verbindungskabel (Widerstand).3. Tauschen Sie das PM aus.
9Shark - Kommunikationsfehler1. Prüfen Sie die Kabel und Stecker auf Schäden/Korrosion,2. Prüfen Sie die BUS-Verbindungskabel (Widerstand).3. Tauschen Sie das PM aus.4. Tauschen Sie die Shark-Steuerung aus.
10Unbekannter Fehler1. Prüfen Sie die Kabel und Stecker auf Schäden/Korrosion,2. Prüfen Sie die BUS-Verbindungskabel (Widerstand).3. Wenden Sie sich an den Hersteller.
11Ink-compatible Steuereinheit1. Falsch programmierte und nichtCompatible Steuerung (systemabhängig).2. Überprüfen Sie, ob die Programmierung von PM und Steuereinheit übereinstimmen.

Vermeiren Squod SU - FEHLERCODES - 2

INDICE

Sezione

1

Premessa 2

Dati tecnici 2

Generalità 3

Campo d'impiegogo 3

Prodotti forniti 3

Der Rollstuhl wurde überprüft: La sedia a rotelle è stat ispezionata:

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For service checklists an additional technical information, please see our specialist dealers nearest to you. More information on our website at: www.vermeiren.com.
Les listes des contrôles à effectuer lors des entretiens de même que toute autre information technique sont disponibles auprès de nos filiales. Pour de plus amples informations, consultez le site: www.vermeiren.fr.
Servicelijsten en andere technische informatie kurz u aanvragen bij once vestigingen. Meer informatie vindt u ook op: www.vermeiren.be.
Servicechecklisten und weitere technische Informationen erhalten Sie über unsere Niederlassungen. Informationen unter: www.vermeiren.de, www.vermeiren.at, www.vermeiren.ch.
Gli elenchi di controlo di manutenzione e ulteriori informazioni tecniche sono disponibili presso le nostre filiali. Per informazioni consultare il site: www.vermeiren.com.

Belgium

N.V. Vermeiren N.V.

Vermeirenplein 1/15

B-2920 Kalmhout

Tel: +32(0)3 620 20 20

Fax: +32(0)3666 4894

website: www.vermeiren.be

e-mail: info@vermeiren.be

France

Vermeiren France S.A.

Z. I., 5, Rue d'Ennevelin

F-59710 Avelin

Tel: +33(0)3 28 55 07 98

Fax:+33(0)320902889

website: www.vermeiren.fr

e-mail: info@vermeiren.fr

Italy

Realtime S.R.L.

Via Torino 5

I-20039 Varedo MI

Tel: +39 0362 55 49 50

Fax: +39 0362 55 49 46

Vermeiren Deutschland GmbH

Wahlerstraße 12 a

D-40472 Dusseldorf

Tel: +49(0)211 94 27 90

Fax: +49(0)211 65 36 00

website: www.vermeiren.de

e-mail: info@vermeiren.de

Austria

L. Vermeiren Ges. mbH

Winetzhammerstraße 10

A-4030 Linz

Hühnerhubelstraße 64

CH-3123 Belp

Tel: +41(0)31 818 40 95

Fax: +41(0)31 818 40 98

website: www.vermeiren.ch

e-mail: info@vermeiren.ch

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Produktinformationen

Marke : Vermeiren

Modell : Squod SU

Kategorie : Elektroroller