PA1120PTT - Mischpult Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PA1120PTT Monacor
BEDIENUNGSANLEITUNG INSTRUCTION MANUAL
TURVALLISUUDESTA ELA-MISCHVERSTÄRKER
PA-1120 Best.-Nr. 17.0780 PA-1120RC Best.-Nr. 23.2440 PA-1240 Best.-Nr. 17.0790 PA-1120PTT Best.-Nr. 23.2450Bevor Sie einschalten … Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Gerät von MONACOR. Bitte lesen Sie diese Bedienungsanlei- tung vor dem Betrieb gründlich durch. Nur so lernen Sie alle Funk tionsmöglichkeiten kennen, ver meiden Fehlbe- dienungen und schützen sich und Ihr Gerät vor eventu- ellen Schäden durch unsachge mäßen Ge brauch. Heben Sie die Anleitung für ein späteres Nachlesen auf. Der deutsche Text beginnt auf der Seite 4. Before switching on … We wish you much pleasure with your new MONACOR unit. Please read these operating instructions carefully prior to operating the unit. Thus, you will get to know all functions of the unit, operating errors will be prevented, and yourself and the unit will be protected against any damage caused by improper use. Please keep the oper - ating instructions for later use. The English text starts on page 4.
PA-1120RCPA-1120PTTBitte klappen Sie die Seite 3 heraus. Sie sehen dann immer die beschriebenen Bedien elemente und Anschlüsse. Inhalt 1 Übersicht der Bedienelemente und Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.1 Verstärker Frontseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.2 Verstärker Rückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1.3 Tischmikrofon PA-1120PTT (Zubehör) . . . . . 6
1.4 Kommandomikrofon PA-1120RC (Zubehör) 6
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch . . . . 6 3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör . . . . . 7 4 Aufstellen des Verstärkers . . . . . . . . . . . . 7
4.1 Rackeinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
5 Gongklang und Priorität des Einschub- moduls einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 6 Anschlüsse herstellen . . . . . . . . . . . . . . . . 8
6.4.1 Einbau des Anschlussmoduls . . . . . . . . . . 8
6.4.2 Mikrofonanschluss und Grundeinstellung . 9
6.5 Geräte mit Line-Pegel/Tonaufnahmegerät . 9
6.6 Equalizer oder anderes Gerät einschleifen . 9
6.7 Zusätzlicher Verstärker . . . . . . . . . . . . . . . . 9
6.8 Telefon- oder Nachtklingel . . . . . . . . . . . . . . 9
6.9 Pflichtempfangsrelais . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
6.10 Schalter für (automatische) Durchsagen
6.12 Ferngesteuertes Ein- und Ausschalten . . . 10
6.13 Strom- und Notstromversorgung . . . . . . . . 10
7 Priorität der Eingangssignale festlegen 11 8 Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
8.1 Lautstärke einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
8.2 Beschallungszonen aktivieren . . . . . . . . . . 12
- 9 Schutzschaltung p. 13
- 10 Technische Daten p. 13
- Lage- und Anschlussplan p. 42
- Blockschaltbild 1 Übersicht der Bedienelemente und Anschlüsse p. 43
1.1 Verstärker Frontseite
1 Blende für den Einschubschacht; hier kann ein Einschub von MONACOR einge- setzt werden, z. B. Tuner, CD-Spieler, Digital- Message-Speicher 2 Höhenregler TREBLE für ein im Schacht (1) ein- gesetztes Gerät 3 Tiefenregler BASS für ein im Schacht (1) einge- setztes Gerät 4 Tasten mit Kontroll-LED zum Einschalten der einzelnen Beschallungszonen Z 1 bis Z 5 5 Zonenabschwächer für eine unterschiedliche Laut stärkeeinstellung der einzelnen Zonen 6 Taste ALL CALL mit Kontroll-LED zum Einschal- ten aller Zonen gleichzeitig und Erhöhung der Lautstärke jeweils auf Maximum [unabhängig von den Tasten (4) und den Zonenabschwächern (5)]; die maximale Lautstärke wird nur durch den Regler MASTER (21) begrenzt 7 Pegelanzeige für die Endstufe [unabhängig von den Zonenabschwächern (5)]; bei Übersteuerung leuchtet die rote Anzeige CLIP 8 Pegelregler für die Eingänge CH 1 bis CH 3 (39) Mit dem Regler CH 1 wird auch der Pegel für ein über die Buchse (42) angeschlossenes Mikrofon eingestellt und mit dem Regler CH 2 der Pegel für Kommandomikrofone des Typs PA-1120RC (angeschlossen über ein separates Modul); die Priorität dieser Eingänge lässt sich mit den DIP-Schaltern (44) einstellen 9 Bass- und Höhenregler für die Eingänge CH 1 bis CH 3 (39) 10 Pegelregler für die Line-Eingänge CH 4 und CH 5 (38)
CH12 Gongtaste; der Gong hat 2. Priorität (Zum Um - schalten zwischen 2-Ton- und 4-Ton-Gong siehe Kapitel 5) 13 Lautstärkeregler für den Gong 14 Taste TEL; ist die Taste gedrückt, kann z. B. eine Telefon- oder Nachtklingel über alle Lautspre- cher gehört werden [Anschluss über die Klem- men NIGHT RINGER (29)]; die Klingel hat nied- rigste Priorität 15 Lautstärkeregler für ein über die Klemmen PAGING IN (32) eingespeistes Telefonsignal; dieses Signal hat 3. Priorität 16 Lautstärkeregler für die Telefon- oder Nachtklin- gel (siehe auch Position 14 und 29) 17 Taste für einen an- und abschwellenden Sire- nenton; die Sirene hat 4. Priorität 18 Lautstärkeregler für die Sirene 19 Taste für einen gleichmäßigen Sirenenton 20 Überhitzungsanzeige TEMP; leuchtet, wenn die Kühlkörpertemperatur 100 °C erreicht. Alle Lautsprecherausgänge werden dann stummgeschaltet. Zusätzlich leuchtet die rote Anzeige PROT (22). 21 Regler MASTER für die Gesamtlautstärke 22 Anzeige PROT; leuchtet bei aktivierter Schutz- schaltung:
1. ca. 1 Sekunde lang nach dem Einschalten
(Einschaltverzögerung)
2. ca. 1 Sekunde lang nach dem Ausschalten
3. wenn der Verstärker überlastet ist
4. wenn der Verstärker überhitzt ist
23 Betriebsanzeigen: DC leuchtet, wenn der Verstärker bei Netzaus- fall mit einer 24-V-Notversorgungsspannung arbeitet AC leuchtet, wenn der Verstärker mit der Netz- spannung arbeitet 24 Ein-/Ausschalter POWER 25 Anzeige STAND BY; leuchtet bei ausgeschaltetem Verstärker
1.2 Verstärker Rückseite
26 Lautsprecheranschlüsse für 100-V-Lautsprecher 27 Buchse für das beiliegende Netzkabel zum An - schluss an 230 V~/50 Hz 28 4-Ω-Lautsprecherausgang für eine Lautspre- chergruppe mit einer Gesamtimpedanz von min- destens 4 Ω Achtung! Diesen Ausgang nur verwenden, wenn die 100-V-Ausgänge (26) nicht benutzt werden. Anderenfalls kann der Verstärker über- lastet werden. 29 Eingang für die Klingelspannung (z. B. 8 V/50 Hz) einer Telefon- oder Nachtklingel; die Klingel- spannung löst ein Rufzeichen aus, das über die Lautsprecher zu hören ist (siehe auch Position 14 und 16) 30 Schraubanschlüsse für eine Notstromversor- gung (24 V ) 31 Schraubanschlüsse für einen externen Schalter zum ferngesteuerten Ein- und Ausschalten [der Schalter POWER (24) darf dann nicht ge - drückt sein] 32 Eingang (sym., 250 mV) für ein Telefonsignal, das über die ELA-Anlage zu hören sein soll (siehe auch Position 15) 33 Anschluss für einen separaten Schalter; über diesen lässt sich bei eingesetztem Digital- Message-Einschub PA-1120DM eine gespei- cherte Alarmdurchsage abrufen. Gleichzeitig werden alle Beschallungszonen eingeschaltet und auf maximale Lautstärke gestellt [wie mit der Taste ALL CALL (6)] 34 Abdeckblech, wird beim Einbau des Einschubs PA-1120DM, PA-1130RCD, PA-1200C oder PA- 1200R durch eine Anschlussplatte ersetzt 35 Eingang AMP IN in Verbindung mit dem Aus- gang PRE OUT (36) zum Zwischen schalten z. B. eines Equalizers. Beim Anschluss an diese Buchse wird nur das hier eingespeiste Signal wiedergegeben. Der Endverstärker ist vom Vor- verstärker abgetrennt. 36 Ausgang PRE OUT zum Anschluss eines zu - sätzlichen Verstärkers (Kap. 6.7) oder in Verbin- dung mit dem Eingang AMP IN (35) zum Zwi- schenschalten z. B. eines Equalizers; die Ausgangslautstärke ist unabhängig vom Regler MASTER (21) 37 Ausgang REC zum Anschluss eines Aufnahme- gerätes; die Ausgangslautstärke ist unabhängig vom Regler MASTER (21) 38 Eingänge CH 4 und CH 5 für Geräte mit Line- Pegel (z. B. CD-Spieler, Kassettenrecorder usw.); die beiden Stereokanäle L und R werden intern zu einem Monosignal gemischt 39 symmetrische Eingänge CH 1 bis CH 3 über XLR-/Klinkenbuchsen (Combo); die Eingangsempfindlichkeit lässt sich mit den Reglern GAIN (41) zwischen Mikrofon- und Line- Pegel einstellen (2,5 – 250 mV) 40 Schalter PHANTOM POWER zum Einschalten der 12-V-Versorgung für phantomgespeiste Mi - krofone; jeweils für die Eingänge CH 1 bis CH 3 Achtung! Wird die 12-V-Versorgung zugeschal- tet, darf an der entsprechenden Eingangsbuchse (39) kein Mikrofon mit asymmetrischem Ausgang angeschlossen sein, da dieses beschädigt wer- den kann. 41 Regler zum Einstellen der Eingangsempfindlich- keit; jeweils für die Eingänge CH 1 bis CH 3 (siehe Position 39) 42 Buchse P.T.T. REMOTE zum Anschluss eines ELA-Tischmikrofons des Typs PA-1120PTT 43 Schraubklemmen zum Anschluss von Pflicht- empfangsrelais, siehe Kapitel 6.9 Achtung! Jeder der fünf Zonenausgänge kann durch die Lautsprecher mit maximal 100 WRMS belastet werden. Jedoch darf die Be lastung aller Zonen zusammen auf keinen Fall folgende Leistung überschreiten: PA-1120 120 WRMS PA-1240 240 WRMS 12 Chime button; the chime will take 2
CH44 DIP-Schalter MIC PRIORITY; in der Position ON wird der entsprechende Eingang (CH 1, CH 2 oder CH 3) von 4. auf 3. Priorität gesetzt 45 Blende; beim Einsatz des Kommandomikrofons PA-1120RC wird hier das Anschlussmodul mon- tiert
1.3 Tischmikrofon PA-1120PTT (Zubehör)
Wichtig! Für den Betrieb des Mikrofons unbedingt das Kapitel 6.3 beachten. 46 DIP-Schalter CHIME; in der Position ON ertönt beim Drücken der Sprechtaste TALK (49) der Gong 47 DIP-Schalter PRIORITY; OFF: das Mikrofon hat 4. Priorität ON: das Mikrofon hat 2. Priorität; beim Drücken der Sprechtaste TALK wer- den alle Beschallungszonen eingeschaltet sowie auf maximale Laut stärke gestellt [wie mit Taste ALL CALL (6)] und an den Klemmen 24 V /0,2 A MAX (43) stehen 24 V zum Schalten von Pflichtempfangs - relais zur Verfügung (siehe Kap. 6.9) 48 7-polige DIN-Buchse zum Anschluss an die Buchse P.T.T. REMOTE (42) des Verstärkers; für das Audiosignal ein abgeschirmtes Kabel ver- wenden, max. Kabellänge 100 m 49 Sprechtaste TALK 50 Kontrollanzeige, leuchtet bei gedrückter Sprech - taste
1.4 Kommandomikrofon PA-1120RC (Zubehör)
Für den Betrieb des PA-1120RC muss das dem Mikrofon beiliegende Anschlussmodul eingebaut werden (siehe Kapitel 6.4.1). 51 Schalter DIGITAL MESSAGE; in der Position ON lassen sich gespeicherte Durchsagen abrufen* 52 Schalter TALK zum Festlegen der Priorität beim An schluss weiterer Mikrofone PA-1120RC SLAVE andere auf PRIORITY geschaltete Mikrofone haben Vorrang PRIORITY das Mikrofon hat Vorrang vor Mikro- fonen, die auf SLAVE sind 53 Buchse LINK zum Anschluss weiterer Komman- domikrofone des Typs PA-1120RC 54 Buchse OUTPUT zur Verbindung mit der Buchse INPUT des dem Mikrofon beiliegenden An - schlussmoduls 55 Eingangsbuchsen AUX IN für ein zusätzliches Audiosignal mit Line-Pegel 56 Ausgangspegelregler für das Mikrofonsignal und das Signal von den Buchsen AUX IN (55) 57 Kontrollanzeigen POWER Betriebsanzeige (Verstärker eingeschaltet) SEND leuchtet, wenn eine eigene Durch- sage herausgeht oder eine gespei- cherte Durchsage* abgerufen wird BUSY leuchtet bei eigenen Durchsagen und bei Durchsagen über andere an - geschlossene Mikrofone PA-1120RC 58 Sprechtaste TALK 59 Drehschalter zur Anwahl einer gespeicherten Durchsage* 60 Tasten Z 1 – Z 5 mit Kontroll-LEDs zum Einschal- ten der Zonen, in denen die Durchsage zu hören sein soll 61 Taste ALL CALL mit Kontroll-LED zum Einschal- ten aller Zonen gleichzeitig [wie die Taste (6)] 62 Taste REPEAT/STOP zur mehrfachen Wieder- gabe einer gespeicherten Durchsage*; ein zwei- ter Tastendruck beendet die Durchsage 63 Taste START/STOP zur Wiedergabe einer ge - speicherten Durchsage*; ein zweiter Tastendruck beendet die Durchsage
- Funktion nur bei eingebautem Digital-Message-Einschub PA-1120DM möglich 2 Hinweise für den sicheren Gebrauch Das Gerät entspricht allen erforder lichen Richt linien der EU und ist deshalb mit gekennzeichnet. Beachten Sie auch unbedingt die folgenden Punkte:
Im ausgeschalteten Zustand ist der Verstärker nicht komplett von der Netzspannung getrennt. Er verbraucht auch dann einen geringen Strom.
Das Gerät ist nur zur Verwendung in Innenräumen geeignet. Schützen Sie es vor Tropf- und Spritz - wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und Hit ze (zulässi- ger Einsatztemperaturbereich 0 – 40 °C).
Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße, z. B. Trinkgläser, auf das Gerät.
Die im Gerät entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben wer den. Decken Sie die Lüftungsöffnungen nicht ab.
Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose:
1. wenn sichtbare Schäden am Gerät oder an der
Netz anschlussleitung vorhanden sind,
2. wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem der
Verdacht auf einen Defekt besteht,
3. wenn Funktionsstörungen auftreten.
Lassen Sie das Gerät in jedem Fall in einer Fach- werkstatt reparieren. WARNUNG Das Gerät wird mit lebensgefähr - licher Netzspannung (230 V~) ver- sorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am Gerät vor und ste - cken Sie nichts durch die Lüftungs - öffnungen! Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages. Im Betrieb liegt an den Lautsprecheranschlüssen (26) berührungsge fähr liche Span nung bis 100 V an. Schließen Sie den Verstärker nur an bzw. verän- dern Sie bestehende Anschlüsse nur, wenn der Verstärker ausgeschaltet ist.
CHG Ziehen Sie den Netzstecker nie an der Zuleitung aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an.
Verwenden Sie zum Reinigen nur ein trockenes, weiches Tuch, niemals Wasser oder Chemikalien.
Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachge- recht re pa riert, kann keine Garantie für das Gerät und keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden übernommen werden. 3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör Dieser Verstärker ist speziell für den Einsatz in 100-V-ELA-Anlagen konzipiert. Es stehen 100-V- Ausgänge für bis zu fünf Beschallungszonen zur Verfügung, deren Lautstärke sich individuell einstel- len lässt. Über drei Eingänge mit unterschiedlich einstellbarer Priorität können Mikrofone oder Geräte mit Line-Pegel angeschlossen werden. Zwei weitere Line-Eingänge mit niedrigster Priorität ergänzen die Anschlussmöglichkeiten. In den Erweiterungs- schacht (1) kann z. B. eines der folgenden Ein- schubmodule von MONACOR eingesetzt werden: PA-1120DM Digital-Message-Speicher für 6 Durchsagen PA-1130CD CD-Spieler PA-1130RCD Radio/CD-Spieler PA-1200C Schaltuhr PA-1200RDS AM/FM-Radio Folgende ELA-Tischmikrofone von MONACOR sind speziell für diesen Verstärker als separates Zu behör konzipiert: PA-1120RC (Abb. 4): es lassen sich drei Komman- domikrofone anschließen; dem Mikrofon liegt ein Anschlussmodul bei, das in den Verstärker einge- setzt wird. PA-1120PTT (Abb. 3): ein Tischmikrofon lässt sich an die Buchse P.T.T. REMOTE (42) anschließen. 4 Aufstellen des Verstärkers Der Verstärker ist für den Einschub in ein Rack (482 mm/19") vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät verwendet werden. In jedem Fall muss Luft ungehindert durch alle Lüftungsöffnungen strö- men können, damit eine ausreichende Kühlung der Endstufe gewährleistet ist.
Für die Rackmontage werden 3 HE (3 Höheneinhei- ten = 133 mm) benötigt. Damit das Rack nicht kopf- lastig wird, muss der Verstärker im unteren Bereich des Racks eingeschoben werden. Für eine sichere Befestigung reicht die Frontplatte allein nicht aus. Zusätz lich müssen Seitenschienen oder eine Bodenplatte das Gerät halten. Die vom Verstärker seitlich ausgeblasene, er - hitzte Luft muss ungehindert aus dem Rack strömen können. Anderenfalls kommt es im Rack zu einem Hitzestau, wodurch nicht nur der Verstärker, sondern auch weitere Geräte beschädigt werden können. Bei unzureichendem Wärmeabfluss in das Rack über dem Verstärker eine Lüftereinheit einsetzen. 5 Gongklang und Priorität des Einschubmoduls einstellen Vor dem Einbau eines Einschubs in den Schacht (1) die beiden Steckbrücken MS 1 (Gongklang) und MS 2 (Priorität des Einschubs) einstellen, siehe Lageplan Seite 42. Diese sind bei einem eingebau- ten Einschub nicht mehr zu gänglich.
1) Den Verstärker vom Netz und von der Notstrom-
2) Die Blende (1) für den Einschub abschrauben.
3) Den Gongklang mit der Brücke MS 1 einstellen:
Position „4 Tone“: 4-Ton-Gong Position „2 Tone“: 2-Ton-Gong
4) Die Priorität für das Einschubmodul mit der
Brücke MS 2 einstellen: Position „SLAVE“ (Werks einstellung): Das Signal vom Einschub hat niedrigste Prio- rität. Position „PRI“: Das Signal vom Einschub hat 2. Priorität. Diese Einstellung muss z. B. gewählt werden, wenn über das Kommandomikrofon PA-1120RC ge - speicherte Durchsagen vom Digital-Message- Speicher PA-1120DM abgerufen werden sollen. Eine Übersicht aller möglichen Prioritäten wird im Kapitel 7 „Priorität der Eingangssignale fest - legen“ gegeben.
5) Falls kein Einschub eingebaut wird, die Blende
(1) wieder festschrauben. Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtli- chen Recycling betrieb.
CH6 Anschlüsse herstellen Alle Anschlüsse sollten nur durch eine qualifizierte Fachkraft und unbedingt bei ausgeschaltetem Ver- stärker vorgenommen werden!
Entweder 100-V-Lautsprecher für die fünf Be - schallungszonen an die Schraubklemmen SPEA- KER ZONES ATT. OUTPUTS (26) an schließen oder eine Lautsprechergruppe mit einer Gesamtim- pedanz von mindestens 4 Ω an die Schraubklemmen LOW IMP 4 Ω (28) anschlie ßen. Die Zonenlautstär- keschalter (5) beeinflussen diesen Ausgang nicht. Auf keinen Fall die 100-V-Ausgänge (26) und den 4-Ω-Ausgang (28) gleichzeitig benutzen, sonst wird der Verstärker überlastet! Beim Anschluss der Lautsprecher immer auf die richtige Polarität achten, d. h. den Plusanschluss der Lautsprecher je weils mit der oberen Klemme verbin- den. Der Plus anschluss der Lautsprecherkabel ist immer besonders gekennzeichnet.
Drei Mikrofone mit einem XLR- oder 6,3-mm-Klinken- stecker lassen sich an die XLR/Klinken-Kombibuch- sen (39) der Eingänge CH 1 –3 an schlie ßen.
1) Beim Anschluss eines Mikrofons den dazuge -
hörigen Regler GAIN (41) ganz nach rechts in die Position „
2) Bei Verwendung eines phantomgespeisten Mikro-
fons die 12-V-Versorgung mit der entsprechenden Taste PHANTOM POWER (40) einschalten. Vorsicht! Den Schalter nur bei ausgeschaltetem Verstärker betätigen (Schaltgeräusche). Bei ge - drückter Taste darf am zuge hörigen Eingang kein Mikrofon mit asymmetrischem Ausgang an - ge schlos sen sein, da dieses beschädigt werden kann.
3) Soll ein Mikrofon Vorrang vor einem anderen
Mikrofon erhalten, den zu ge hörigen DIP-Schal- ter MIC PRIORITY (44) in die Position ON stellen (siehe auch Kap. 7). Hinweise
1. Wird das Tischmikrofon PA-1120PTT (Abb. 3)
verwendet, darf der Eingang CH 1 nicht benutzt werden, weil dieser mit dem Eingang (42) für das PA-1120PTT parallelgeschaltet ist.
2. Ist ein Kommandomikrofon PA-1120RC ange-
schlossen, darf der Eingang CH 2 nicht benutzt werden, weil dieser mit dem Eingang für das PA-1120RC (über das zugehörige Anschluss - modul) parallelgeschaltet ist.
6.3 Tischmikrofon PA-1120PTT
Das als separates Zubehör lieferbare Tischmikrofon PA-1120PTT (Abb. 3) ist speziell für diesen Ver - stärker konzipiert.
1) Das Mikrofon an die Buchse P.T.T. REMOTE
(42) an schließen. Das dem Mikrofon beiliegende An schluss kabel kann auf max. 100 m verlängert werden.
2) Die Taste PHANTOM POWER (40) des Ein-
gangs CH 1 drücken und den dazugehörigen Regler GAIN (41) ganz nach rechts in die Posi- tion „
50” drehen. Hinweis: Der Eingang CH 1 darf jetzt nicht für andere Eingangssignale benutzt werden, weil dieser mit der Buchse P.T.T. REMOTE parallelgeschaltet ist.
6.4 Kommandomikrofon PA-1120RC
Das als separates Zubehör lieferbare Kommando - mikrofon PA-1120RC (Abb. 4) ist speziell für diesen Ver stärker konzipiert. Es können bis zu drei Kom- mandomikrofone angeschlossen werden. Zum Be - trieb muss zuerst das dem Mikrofon beiliegende Anschlussmodul in den Verstärker eingesetzt wer- den. Dieses darf nur durch eine qualifizierte Fach- kraft erfolgen! Hinweis: Bei Verwendung des Kommandomikrofons darf der Eingang CH 2 nicht für andere Eingangssig- nale benutzt werden, weil dieser mit dem Eingang für das Kommandomikrofon parallelgeschaltet ist.
6.4.1 Einbau des Anschlussmoduls
1) Den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
Falls eine Notstromeinheit angeschlossen ist, diese von den Anschlüssen 24 V (30) trennen, damit der Verstärker auf jeden Fall außer Betrieb ist. Den Gehäusedeckel des Verstärkers sowie die Blende (45) auf der Verstärkerrückseite ab - schrauben.
2) Die 3-polige Leitung AS 903 (c) des Anschluss -
moduls in die Buchse CN 903 (c) des Verstärkers stecken – siehe Lageplan Seite 42.
3) Das Modul in die durch die Blende (45) freigege-
benen Aussparungen einsetzen und festschrau- ben.
4) Die im Verstärker frei liegende, zweipolige Lei-
tung (a) mit einer schwarzen und roten Ader vom Anschluss AS 801 in die Buchse CN 801 (a) des Moduls stecken.
5) Die abgeschirmte Leitung AS 802 (b) des Moduls
in die Buchse AN 802 (b) des Verstärkers ste cken.
6) Die 6-polige Leitung AS 204 (d) des Moduls in
die Buchse CN 901(d) des Verstärkers stecken.
7) Ist kein Digital-Message-Einschub PA-1120DM
eingebaut, die lose 10-polige Leitung AS 4-1 des Moduls mit Kabelbindern im Verstärker befesti- gen. Achtung! Jeder der fünf Zonenausgänge kann durch die Lautsprecher mit maximal 100 WRMS belastet werden. Jedoch darf die Be lastung aller Zonen zusammen auf keinen Fall folgende Leis - tung überschreiten: PA-1120 120 WRMS PA-1240 240 WRMS 6 Connections All connections should only be made by skilled per- sonnel and in any case with the amplifier switched off!
CHDie Punkte 8) bis 10) nur bei eingebautem Digital- Message-Einschub PA-1120DM durchführen:
8) Die 10-polige Leitung AS 4-1 des Moduls in die
Buchse CN 4-1 des Einschubs stecken.
9) Mit der Brücke MS 802 des Anschluss moduls
festlegen, ob die Durchsage im Speicher M 6 des PA-1120DM über das Kommandomikrofon abge- rufen werden kann (Position ON) oder nicht (Position OFF, Werkseinstellung). Der Speicher M 6 kann z. B. für eine Alarmdurchsage genutzt werden, die nur über die Klemmen MESSAGE FIRST PRIORITY (33) aktiviert werden soll.
10) Im Verstärker die Brücke MS 2 in die Position
PRI setzen. Dadurch wird eine Durchsage vom Einschub nicht durch ein Signal des Kommando- mikrofons in der Laut stärke ab gesenkt.
6.4.2 Mikrofonanschluss und Grundeinstellung
1) Die Buchse OUTPUT (54) des Mikrofons mit der
Buchse INPUT des Anschlussmoduls verbinden. Ein kurzes Anschlusskabel liegt dem Mikrofon bei. Die Kabellänge zwischen Verstärker und Mikrofon darf max. 1000 m betragen. Ein 2. Mikrofon kann über seine Buchse OUT- PUT an die Buchse LINK des Moduls oder an die Buchse LINK (53) des 1. Mikrofons angeschlos- sen werden. Zum An schluss eines 3. Mikrofons dessen Buchse OUTPUT mit der Buchse LINK des 2. Mikrofons verbinden. Maximal können drei Mikrofone an geschlossen werden. Die Kabel - länge zwischen zwei Mikro fonen darf 100 m nicht überschreiten.
2) Beim Einsatz mehrerer Mikrofone des Typs
PA-1120RC an dem Mikrofon bzw. an den Mikro- fonen, die Vorrang vor den übrigen erhalten sol- len, den Schalter TALK (52) in die Position PRI- ORITY schieben. Bei den übrigen Mikrofonen den Schalter in die Position SLAVE schieben. Da durch kann eine Durchsage von einem Mikro- fon ohne Vorrang durch ein Mikrofon mit Vorrang unterbrochen werden.
3) Um für das Kommandomikrofon bzw. für die
Kommandomikrofone 2. Priorität zu erhalten, die Taste am Anschlussmodul drücken (Position PRIORITY). Bei nicht gedrückter Taste (Position SLAVE) ist 4. Priorität eingestellt.
4) Wird der Digital-Message-Einschub PA-1120DM
verwendet, mit dem Schalter DIGITAL MES- SAGE (51) wählen, ob über das Kommandomi- krofon gespeicherte Durchsagen abgerufen wer- den können (Schalterposition ON) oder gesperrt sind (Position OFF).
5) Wenn die Eingänge am Verstärker nicht ausrei-
chen, kann über die Buchsen AUX IN (55) ein Line-Signal eingespeist werden (z. B. Hinter- grundmusik von einem CD-Spieler). Den Aus- gangspegel für das Mikrofonsignal und das Sig- nal von den Buchsen AUX IN mit dem Regler AUDIO OUT (56) einstellen.
6.5 Geräte mit Line-Pegel/Tonaufnahmegerät
Bis zu fünf Geräte mit Line-Pegel (z. B. CD-Spieler, Kassettenrecorder) lassen sich an die Eingänge CH 1 bis CH 3 (39) sowie CH 4 und CH 5 (38) an - schließen. Ausnahmen: CH 1 nicht benutzen beim Betrieb des Tischmikrofons PA-1120PTT und CH 2 nicht benutzen beim Betrieb des Kommandomikro- fons PA-1120RC! Für Hintergrundmusik sollten die Eingänge CH 4 und CH 5 verwendet werden, weil diese niedrigste Priorität haben.
1) Beim Anschluss der Eingänge CH 1 bis CH 3 den
dazugehörigen Regler GAIN (41) ganz nach links in die Position „
10“ drehen. Die entsprechende Taste PHANTOM POWER (40) nicht drücken. Beim Anschluss eines Stereo-Gerätes an einen der Eingänge CH 1 bis CH 3 einen Stereo- Mono-Adapter (z. B. SMC-1 von MONACOR) und ein Adapterkabel (z. B. MCA-300 von MONACOR) verwenden, sonst löschen sich die Signale der Stereomitte gegenseitig aus.
2) Soll von den Eingängen CH 1 bis CH 3 einer Vor-
rang vor den anderen beiden erhalten, den ent- sprechenden DIP-Schalter MIC PRIORITY (44) in die Position ON stellen. Die Eingänge CH 1 bis CH 3 haben immer Vorrang vor den Eingängen CH 4 und CH 5 (siehe auch Kapitel 7).
3) Ein Tonaufnahmegerät kann an die Buchsen
REC (37) angeschlossen werden. Die Aufnah- melautstärke ist vom Regler MASTER (21) und den Zonenabschwächern (5) unabhängig.
6.6 Equalizer oder anderes Gerät einschleifen
Zur externen Klangbeeinflussung lässt sich z. B. ein Equalizer über die Buchsen AMP IN (35) und PRE OUT (36) einschleifen: Den Eingang des Gerätes an die Buchse PRE OUT anschließen und den Aus- gang an die Buchse AMP IN. Hinweis: Im Verstärker entsteht eine Signalunter- brechung, wenn nur die Buchse AMP IN ange- schlossen ist oder das eingeschleifte Gerät nicht eingeschaltet, defekt oder nicht richtig angeschlos- sen ist. Die Lautsprecher bleiben dann stumm.
6.7 Zusätzlicher Verstärker
Werden mehr Lautsprecher benötigt, als für den Verstärker zulässig sind, ist ein weiterer Verstärker erforderlich. Den Eingang des zusätzlichen Verstär- kers mit der Buchse PRE OUT (36) oder REC (37) verbinden. Das Signal für den Zu satzverstärker wird nicht durch den Regler MASTER (21) und durch die Zonenlautstärkeschalter (5) be einflusst.
6.8 Telefon- oder Nachtklingel
Eine Telefon- oder Nachtklingel kann bei Bedarf über die ELA-Anlage ertönen (z. B. während eines nächtlichen Kontrollrundgangs).
1) Das Signal für die Klingel (z. B. 8 V/50 Hz) auf
die Klemmen NIGHT RINGER (29) geben.
2) Die Taste TEL (14) drücken.
3) Die Klingel auslösen und mit dem Regler RIN-
GER (16) die Lautstärke des vom Verstärker erzeugten Rufzeichens einstellen.
4) Die Ruffunktion mit der Taste TEL je nach Bedarf
ein- oder ausschalten. Hinweis: Die Klingel hat niedrigste Priorität.
6.9 Pflichtempfangsrelais
Sind zwischen dem Verstärker und den Lautspre- chern ELA-Lautstärkeeinsteller mit Pflichtempfangs- relais (z. B. Serie ATT-3..PEU oder ATT-2..P/WS von MONACOR) geschaltet, können wichtige Durch- sagen auch bei eingestellter Laut stärke „Null“ gehört werden.
1) Dazu ein Tischmikrofon PA-1120PTT anschlie -
ßen (siehe Kap. 6.3).
2) Die Pflichtempfangsrelais nach der Abb. 5 an
die Schraubklemmen 24 V /0,2 A MAX (43) an - schlie ßen. Der Ausgang ist mit 200 mA belastbar.
3) Am Mikrofon den Schalter PRIORITY (47) in die
Position ON (nach unten) stellen.
4) Beim Betätigen der Sprechtaste TALK (49) wer-
den jetzt durch die Relais die Lautsprecher auf maximale Lautstärke geschaltet.
Pflichtempfangsrelais
6.10 Schalter für (automatische) Durchsagen
in allen Zonen Zur Fernsteuerung der folgenden Funktionen einen Schalter an die Klemmen MESSAGE FIRST PRIO- RITY (33) anschließen:
1. Alle Beschallungszonen werden eingeschaltet
und auf maximale Lautstärke gestellt [wie Taste ALL CALL (6)].
2. Bei Verwendung des Digital-Message-Einschubs
PA-1120DM wird automatisch die Durchsage des Speichers M 6 abgerufen. Dazu die Brücke MS 2 vor dem Einbau des Einschubs in die Posi- tion PRI stellen (siehe Lageplan auf Seite 42). Dadurch erhält die Durchsage des Speichers M 6 erste Priorität. Anstelle des Schalters kann auch ein Alarm- meldekontakt angeschlossen werden, z. B. für eine automatische Feueralarmdurchsage.
3. Soll durch den Schalter bzw. durch den Alarmmel-
dekontakt der Verstärker auch gleichzeitig einge- schaltet werden, eine Diode vom Typ 1N4004 nach Abb. 6 zwischen die obere Klemme MES- SAGE FIRST PRIORITY und die rechte Klemme POWER REMOTE schalten.
Automatisches Einschalten des Verstärkers und Aktivieren der Durchsage M 6
6.11 Telefonzentrale
Von einer Telefonzentrale lassen sich Durchsagen über die ELA-Anlage wiedergeben.
1) Das Telefonsignal (Line-Pegel) auf die Klemmen
PAGING IN (32) geben.
2) Während einer Durchsage mit dem Regler
PAGING (15) die Lautstärke einstellen. Hinweis: Telefondurchsagen haben 3. Priorität.
6.12 Ferngesteuertes Ein- und Ausschalten
Der Verstärker lässt sich über einen separaten Schalter ferngesteuert ein- und ausschalten.
1) Die Schraubanschlüsse POWER REMOTE (31)
über eine zweipolige Leitung mit einem einpoli- gen Ein-/Ausschalter verbinden.
2) Zum ferngesteuerten Ein- und Ausschalten darf
der Hauptschalter POWER (24) nicht gedrückt sein.
6.13 Strom- und Notstromversorgung
1) Soll der Verstärker bei einem Netzausfall weiter-
arbeiten, an die Klemmen 24 V (30) eine 24-V- Notstromeinheit (z. B. PA-24ESP von MONACOR) anschließen. Bei einer Kabellänge von bis zu 7 m ist ein Kabelquerschnitt von mindestens 4 mm
2) Zum Schluss das beiliegende Netzkabel zuerst
in die Netzbuchse (27) und dann in eine Steck- dose (230 V~/50 Hz) stecken. Hinweis: Auch wenn der Verstärker ausgeschaltet ist, verbraucht er einen geringen Strom. Darum den Netzstecker aus der Steckdose ziehen und ggf. die Notstromeinheit abklemmen, wenn der Verstärker längere Zeit nicht betrieben wird. 100V
MAX POWERREMOTE 1N40047 Priorität der Eingangssignale festlegen Allen Eingangssignalen ist eine Priorität zugewie- sen. Ein Signal mit einer höheren Priorität überdeckt immer ein Signal mit niedriger Priorität, wenn beide Signale gleichzeitig am Verstärker anliegen. (Die Signale mit gleicher Priorität werden gemischt.) Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht und zeigt Ände- rungsmöglichkeiten.
2. Das Tischmikrofon PA-1120PTT belegt den Eingang CH 1
und das Kommandomikrofon PA-1120RC den Eingang CH 2. Über den zugehörigen DIP-Schalter MIC PRIO- RITY (44) können die Mikrofone auch auf 3. Priorität ge - stellt werden. 8 Bedienung Ist der Verstärker ausgeschaltet und liegt die Netz- oder die Notversorgungsspannung an, leuchtet die Anzeige STAND BY (25).
1) Vor dem ersten Einschalten zunächst alle fünf
Eingangsregler LEVEL (8 und 10) sowie den Regler MASTER (21) in die Position “0” stellen.
2) Mit dem Schalter POWER (24) den Verstärker
einschalten. Die Anzeige STAND BY erlischt und die Anzeige AC (23) leuchtet. Bei einem Netz- ausfall und anliegender Notstromversorgung leuchtet die Anzeige DC anstelle der Anzeige AC.
8.1 Lautstärke einstellen
1) Zuerst die maximal gewünschte Lautstärke für
Durchsagen oberster Priorität einstellen. Dazu vorerst die Taste ALL CALL (6) drücken. Je nach Ausstattung die Durchsage durchführen: a Bei vorhandenem Digital-Message-Einschub über einen Schalter an den Klemmen MES- SAGE FIRST PRIORITY (33) die Durchsage aus dem Speicher M 6 abrufen. Den Pegel- regler LEVEL am Einschub ungefähr in die Position 7 stellen. b Bei vorhandenem Tischmikrofon PA-1120PTT den zugehörigen Regler LEVEL (8) des Ein- gangs CH 1 ungefähr in die Position 7 stellen und eine Ansage durchgeben. c Bei vorhandenem Kommandomikrofon PA- 1120RC den zugehörigen Regler LEVEL (8) des Eingangs CH 2 ungefähr in die Position 7 stellen und eine Ansage durchgeben. d Bei Verwendung eines anderen Mikrofons den dazugehörigen Regler LEVEL (8) ungefähr in die Position 7 stellen und eine Ansage durch - geben.
2) Während der Durchsage mit dem Regler
MASTER (21) die Lautstärke einstellen. Bei Übersteuerung leuchtet in der Pegelanzeige (7) die rote LED CLIP. Dann die Lautstärke mit dem Regler MASTER reduzieren.
3) Um die Lautstärke für normale Durchsagen ein-
zustellen, die Taste ALL CALL wieder ausrasten. Dafür alle Tasten (4) der einzelnen Beschal- lungszonen drücken.
4) Eine Ansage wie unter Punkt 1) b oder d be -
schrieben durchgeben. Hinweise: Am PA-1120PTT den Schalter PRIORITY (47) in die obere Position stellen. Die Ansage nicht über ein PA-1120RC durchge- ben, weil dessen Lautstärke unabhängig von den Zonenlautstärkeschaltern (5) ist.
5) Den Regler MASTER (21) nicht verändern, son-
dern während der Durchsage mit den entspre- chenden Zonenabschwächern (5) für jede Zone getrennt die gewünschte Lautstärke einstellen.
6) Anschließend für die Signale der übrigen Ein-
gänge (z. B. Hintergrundmusik) die Lautstärke mit dem dazugehörigen Regler LEVEL (8 oder
7) Für jeden verwendeten Eingang den Klang mit
den entsprechenden Reglern BASS und TREBLE (9 und 11) einstellen. Den Klang für ein Einschubmodul im Schacht (1) mit den Reglern PACK (2 und 3) einstellen.
8) Eventuell kann es erforderlich sein, die Laut -
stärke der Eingangssignale mit den entsprechen- den Reglern (8 bzw. 10) noch einmal nachzu - regeln.
9) Nicht verwendete Eingänge mit den entspre-
chenden Reglern auf „0” stellen. Hinweis: Bei den Eingängen CH 1 bis CH 3 lässt sich die Eingangsempfindlichkeit mit den Reglern GAIN (41) einstellen. Muss ein Pegelregler (8) sehr weit auf- oder fast zugedreht werden, um das gewünschte Lautstärkeverhältnis zu den anderen Eingängen zu erhalten, die Eingangsempfindlichkeit mit dem zu gehörigen Regler GAIN verändern. 7 Defining the Priority of Input Signals A priority is assigned to all input signals. A signal of higher priority always covers a signal of lower pri - ority if both signals are simultaneously applied to the amplifier. (Signals of the same priority are mixed.) The following table gives a survey and shows possi- bilities of modification.
Ergänzungs - einschübe
Eingänge CH 4 + 5 ÄnderungBedingung Brücke MS 2 auf PRI Schalter an (33) geschlossen Kommando mikrofon PA-1120RC Schalter auf SLAVE =
Schalter am Anschlussmodul auf PRIORITY Brücke MS 2 auf PRI = 2. Priorität Brücke MS 2 auf SLAVE
Sirene Tischmikrofon PA-1120PTT Schalter auf OFF =
DIP-Schalter PRIORITY (47) auf ON Gong
Eingänge CH 1, CH 2 und CH 3 DIP-Schalter auf ON =
DIP-Schalter (44) auf OFF
Telefon- oder Nachtklingel Priority Signal
telephone bell or night bell8.2 Beschallungszonen aktivieren
1) Mit den Tasten SPEAKER ZONES SELECTOR
(4) die Zonen einschalten, die beschallt werden sollen. Zur Kontrolle leuchten die grünen LEDs der aktivierten Zonen.
2) Für Durchsagen an alle Zonen die Taste ALL
CALL (6) drücken. Gleichzeitig wird die Laut - stärke der Zonen auf Maximum angehoben [ent- spricht dem Einstellen aller Zonenabschwächer (5) in die Position 6].
Durch Betätigung der Sprechtaste TALK (49 bzw.
58) am Tischmikrofon PA-1120PTT bzw. am Kom-
mandomikrofon PA-1120RC ertönt vor einer Durch- sage der Gong. Bei Verwendung anderer Mikrofone lässt sich der Gong auch mit der Taste CHIME (12) aus lösen. Die Gonglautstärke mit dem Regler LEVEL (13) einstellen. Mit der Steckbrücke MS 1 kann zwischen einem 2-Ton- und 4-Ton-Gong umgeschaltet werden, siehe Kapitel 5.
Bei einem Alarm lässt sich im Bedienfeld SIREN eine der beiden Sirenen einschalten: Taste „~” (17) für einen an- und abschwellenden Ton Taste „
” (19) für einen gleichmäßigen Dauerton Die Lautstärke des Alarmtons mit dem Regler LEVEL (18) einstellen.
8.5 Tischmikrofon PA-1120PTT
1) Das Mikrofon PA-1120PTT wird an die Buchse
P.T.T. REMOTE (42) angeschlossen und belegt damit den Eingang CH 1. Zum Betrieb benötigt es eine Phantomspannung. Darum die Taste PHAN- TOM POWER (40) des Eingangs CH 1 drücken.
2) Soll beim Betätigen der Sprechtaste TALK (49)
vor einer Durchsage der Gong ertönen, den Schalter CHIME (46) auf der Rückseite des Mikrofons in die Position ON (nach unten) stel- len.
1. das Mikrofon 2. Priorität erhalten soll
2. beim Drücken der Sprechtaste TALK alle Be -
schallungszonen eingeschaltet und auf maxi- male Laut stärke gestellt werden sollen [wie mit Taste ALL CALL (6)]
3. die Pflichtempfangsrelais schalten sollen
4) Für eine Durchsage die Sprechtaste TALK (49)
gedrückt halten und ggf. den Gong abwarten. Die grüne Kontrollanzeige (50) leuchtet bei ge - drückter Sprechtaste.
8.6 Kommandomikrofon PA-1120RC
1) Zuerst die Beschallungszonen, in denen die
Durchsage zu hören sein soll, mit den Tasten SPEAKER ZONES SELECTOR (60) einschal- ten, sonst ist keine Durchsage möglich. Zum Aktivieren aller Zonen die Taste ALL CALL (61) drücken.
2) Zur Durchsage die Sprechtaste TALK (58) ge -
drückt halten. Der Verstärker aktiviert die Be - schallungszonen entsprechend der Vorwahl unter Punkt 1) unabhängig von den Einstellun- gen am Verstärker und erhöht die Lautstärke in den Zonen auf Maximum [entspricht dem Einstel- len aller Zonenlautstärkeschalter (5) in die Posi- tion 6]. Nach dem Gong die Ansage durchgeben.
3) Bei Einsatz des Digital-Message-Einschubs
PA-1120DM lässt sich eine gespeicherte Durch- sage auch über das Kommandomikrofon abru- fen, wenn der Schalter DIGITAL MESSAGE (51) in der Position ON steht: a) Mit dem Wahlschalter MESSAGE BANK (59) die gespeicherte Durchsage auswählen. b) Mit der Taste START/STOP (63) die Durch- sage starten. Zum Abbrechen der Durchsage die Taste START/STOP erneut drücken. c) Mit der Taste REPEAT/ STOP (62) kann eine Durchsage auch mehrere Male durchgegeben werden. Die Anzahl der Wiederholungen und die Zwischenpausen sind am Einschub einzu- stellen (siehe dessen Bedienungsanleitung). Zum Abbrechen der Durchsage die Taste REPEAT/ STOP erneut betätigen. Hinweise
1. Die Durchsage des Speichers M 6 kann ge -
sperrt sein (siehe Kap. 6.4.1, Punkt 9). Steht in diesem Fall der Schalter MESSAGE BANK in der Position 6, wird dann die zuvor ange- wählte Durchsage wiedergegeben.
2. Ist am Verstärker mindestens eine Zonen taste
(4) gedrückt, ist nach dem Lösen der Sprech - taste TALK die mit dem Schalter MESSAGE BANK gewählte Durchsage zu hören. Um die- ses zu verhindern, einen Speicherplatz des Digital-Message-Einschubs freilassen oder löschen und diesen Speicherplatz mit dem Schalter MESSAGE BANK an wählen.
4) Die drei Anzeigen POWER, SEND und BUSY
(57) geben folgende Informationen: POWER leuchtet, wenn der Verstärker einge- schaltet ist SEND leuchtet, wenn eine Ansage über das Mikrofon durchgegeben oder eine ge - speicherte Durchsage abgerufen wird BUSY leuchtet bei eigenen Durchsagen und bei Durchsagen über andere ange- schlossene Mikrofone PA-1120RC
CH9 Schutzschaltung Der Verstärker ist mit einer Schutzschaltung gegen Überlastung und Überhitzung ausgestattet. Bei akti- vierter Schutzschaltung leuchtet die Anzeige PROT (22) und der Verstärker ist stummgeschaltet:
1. ca. 1 Sekunde lang nach dem Einschalten
(Einschaltverzögerung)
2. ca. 1 Sekunde lang nach dem Ausschalten
3. wenn der Verstärker überlastet ist
4. wenn der Verstärker überhitzt ist; zusätzlich
- leuch tet die Anzeige TEMP (20) Leuchtet die Anzeige PROT während des Betriebs auf oder erlischt sie nicht nach dem Einschalten, den Verstärker ausschalten und die Fehlerursache beheben. 10 Technische Daten Sinusausgangsleistung 100-V-Ausgänge*: p. 5
- × 100 W, jedoch zu - sam men nicht mehr als 120 W (PA-1120) 240 W (PA-1240) 4-Ω-Ausgang* PA-1120: p. 1
- × 120 W PA-1240: p. 1
- × 240 W max. Ausgangsleistung PA-1120: p. 170
- W PA-1240: W Klirrfaktor: p. 340
- < 1 % Eingänge Eingangsempfindlichkeit, Impedanz; Anschluss MIC/LINE CH 1 – CH 3: 2,5 – 300 mV, 5 kΩ; XLR/6,3-mm-Klinke, symmetrisch LINE CH 4 und CH 5: . 300 mV, 15 kΩ; Cinch, asym. AMP IN: p. 775
- mV, 10 kΩ; 6,3-mm-Klinke, asym. TEL PAGING: p. 250
- mV, 5 kΩ; Schraubanschluss, sym. Erweiterungseinschub: 250 mV, 10 kΩ, asym. Ausgänge Lautsprecher*: p. 5
- × 100 V, 1 × 4Ω REC: p. 775
- mV an 3 kΩ, asym. PRE OUT: mV an 100 Ω, asym. p. 775
- Entweder die 100-V-Ausgänge verwenden oder den 4-Ω-Ausgang! Frequenzbereich: . . . . . . 55 – 16 000 Hz,
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