PERFECTCHARGE IU12 - Batterieladegerät WAECO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PERFECTCHARGE IU12 WAECO
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Bittelesen Sie diese Anleitung vor der Inbetriebnahme sorgfältig durch und bewahren Sie sie auf. Geben Sie sie im Falle einer Weitergabe des Gerätes an den Nutzer weiter.
Inhaltsverzeichnis
1 Hinweise zur Benutzung der Anleitung 7
2 Sicherheitshinweise 8
2.1 Grundlegende Sicherheit 8
2.2 Sicherheit beim Betrieb des Gerätes 9
2.3 Sicherheit beim Umgang mit Batterien 10
3 Lieferumfang 11
4 Bestimmungsgemälter Gebrauch 11
5 Technische Beschreibung 12
5.1 Funktion 12
5.2 Anzeigen und Bedienelemente 13
5.3 Batterieklemmen und Kabel 13
6 Batterielader verwenden 14
6.1 Batterielader anschlieben 14
6.2 Batterien aufladen 16
6.3 Batterielader abklemmen 18
7 Fehlersuche. 19
8 Reinigung und Pflege 20
9 Gewährleistung 20
10 Entsorgung 20
11 Technische Daten 21
12 Tipps zum Umgang mit Batterien 22
12.1 Was Sie über Batterien wissen sollenn 22
12.2 Batterienrichtig dimensionieren 22
12.3 Batterienrichtig laden 24
12.4 Ausfall der Batterie vermeiden 25
1 Hinweise zur Benutzung der Anleitung
Die folgenden Symbole werden in dieser Bedienungsanleitung verwendet:

Warning!
Sicherheitshinweis: Nichtbeachtung kann zu Personen- oder Materialschäden führen.

Achtung!
Sicherheitshinweis: Nichtbeachtung kann zu Geräteschäden führen.

Achtung!
Sicherheitshinweis, der auf Gefahren durch elektrischen Strom oder elektrische Spannung hinweist: Nichtbeachtung kann zu Personen- oder Geräteschäden führen und die Funktion des Gerätes beeinträchtigen.

Hinweis
Ergänzende Informationen zur Bedienung des Gerätes.
▶ Handlung: Dieses Symbol zeigt Ohnen, dass Sie etwas tun,müssen. Die erforderlichen Handlungen werden Schritt fur Schritt beschreiben.
Dieses Symbol beschreiben das Ergebnis einer Handlung.
Abb. 2 1, Seite 3: Diese Angabe weist Sie auf ein Element in einer Abbildung hin, in thisem Beispiel auf „Position 1 in Abbildung 2 auf Seite 3".
Beachten Sieitte auch die nachfolgenden Sicherheitshinweise.
2 Sicherheitshinweise
Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund folgender Punkte:
- Beschädigungen am Gerät durch mechanische Einflüsse und Überspannungen
- Veränderungen am Gerät ohne ausdrückliche Genehmigung der Herstellers
- Verwendung für andere als die in der Anleitung beschriebenen Zwecke
Beachten Sie folgende grundsätzliche Sicherheitsmaßnahmen beim Gebrauch von elektrischen Geräten zum Schutz vor
- elektrischem Schlag
- Brandgefahr
- Verletzungen
2.1 Grundlegende Sicherheit

- Vergleichen Sie die Spannungsangabe auf dem Typenschild mit der vorhandenen Energieversorgung.
- Achten Sie darauf, dass andere Gegenstände keinen Kurzschluss an den Kontakten des Gerätes verursichen.
- Achten Sie darauf, dass sich die rote und die schwarze Klemme berühren.
- Verlegen Sie alle Leitungen so, dass keine Stolpergebnis entstehen und eine Beschädigung des Kabels ausgeschlossen ist!
- Ziehen Sie den Stecker nie am Anschlusskabel aus der Steckdose.
- Trennen Sie das Gerät vom Netz
- vor jeder Reinigung und Pflege
- nach jedem Gebrauch

-
Elektrogeräte sind kein Kinderspielzeug! Kinder können Gefahren, die von elektrischen Geräten ausgehen, nicht richtig einschädizen. Lassen Sie Kinder nicht ohne Aufsicht elektrische Geräte benutzen.
-
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu benutzen, sollen den deses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person nutzen.
- Wenn das Gerät oder das Anschlusskabel sightbare Beschädigungen aufweisen, * dürfen Sie das Gerät nicht in Betriebnehmen.
- Wenn die Netzanschlussleitung these Gerätes beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Geldaufrungen zu vermeiden.
- Reparaturen an thisem Gerät dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren entstehen (Abb. 1, Seite 3). Wenden Sie sich im Reparaturfall an den Kundendienst des Herstellers.
2.2 Sicherheit beim Betrieb des Gerätes

- Achtung - Lebensgefahr durch Stromschlag!
Fassen Sie nie mit bloßen Händen an blanke Leitungen. Dies gilt vor allem bei Leitungen im Wechselstromkreis.
- Wenn Sie an elektrischen Anlagen arbeiten, stellen Sie sicher, dass[jemand in der Naze ist, um Ihnen im Notfall halten zu küssen.
- Um bei Gefahr das Gerät schnell vom Netz trennen zu können, muss sich die Steckdose in der Höhe des Gerätes befinden und leicht zugänglich sein.
- Achten Sie vor der Inbetriebnahme darauf, dass Zuleitung und Stecker trocken sind.
- Beachten Sie, dass auch nach Auslösen der Schutzeinrichtung (Sicherung) Teile des Gerätes unter Spannung bleiben können.

- Stellen Sie das Gerät an einem trockenen und gegen Spritzwasser geschützten Platz auf.
-
Schützen Sie das Gerät vor aggressiven Dämpfen und salzhaltiger oder feuchter Luft.
-
Schützen Sie das Gerät und die Kabel vor Regen und Feuchtingkeit.
- Achten Sie auf gute Belüftung (Abb. 2, Seite 3).
- Halten Sie zu allen Seiten des Batterieladers einen Abstand von mindestens 5 cm. Halten Sie während des Betriebs alle Gegenstände fern, die durch hohe Temperaturen beschädigt werden können.
- Verwenden Sie das Gerät nicht in Umgebungen mit entflammbaren Gasen, z. B. in Kielräumen von Booten, die mit Gasolin angetrieben werden, oder in der Höhe von Propan-Tanks.
- Verwenden Sie das Gerät nicht in Anlagen mit Blei-Säure-Batterien. Diese Batterien entlüften explosives Wasserstoffgas, das durch einen Funken an den elektrischen Verbindungen entzündet werden kann.
- Schalten Sie das Gerät nach dem Betrieb immer aus.
2.3 Sicherheit beim Umgang mit Batterien

- Achtung!
Verwenden Sie ausschließlich wieder aufladbare Batterien.

- Warning - Verletzungsgefahr!
Batterien können aggressive und ätzende Säuren enthalten. Verhindern Sie jeder Körperkontakt mit der Batterieflüssigkeit (Abb. 3, Seite 3). Sollte es noch zur Berührung mit Batterieflüssigkeit kommt, so spulen Sie das entsprechende Körperteil gründlich mit Wasser ab.
- Warning - Explosionsgefahr!
Verhindern Sie, dass metallische Teile auf die Batterie fallen. Das kann Funken erzeugen oder die Batterie und andere elektrische Teile kurzschreiben.
- Warning - Explosionsgefahr!
Beachten Sie beim Anschluss die korrekte Polarität:
-
rote Klemme: Pluspol der Batterie
schwarze Klemme: Minuspol der Batterie -
Tragen Sie eine Schutzbrille und Schutzkleidung, wenn Sie an Batterien arbeiten. Berühren Sie nicht ihre Augen, während Sie an Batterien arbeiten.

- Achten Sie auf einen sicheren Stand!
Das Gerät sowie die zu ladende Batterie*Müssen so Sicher aufgestellt werden, dass sie nicht umstürzen oder herabfallen können. - Beachten Sie die Anleitungen des Batterieherstellers und des Herstellers der Anlage oder des Fahrzeugs, in denen die Batterie verwendet wird.
- Versuchen Sie niemals, gefrorene Batterien aufzuladen (Abb. 4, Seite 3).
- Rauchen Sie nicht und stellen Sie sicher, dass keine Funken in der Höhe der Batterie entstehen (Abb. 5, Seite 3).
- Falls Sie die Batterie ausbauen müssen, trennen Sie als erstes die Masseverbindung. Trennen Sie alle Verbindungen und alle Verbraucher von der Batterie, bevor Sie diese ausbauen.
3 Lieferumfang
- Batterielader
Bedienungsanleitung
4 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Batterielader WAECO PerfectCharge IU6 (Art.-Nr. MBC-IU6), IU8 (Art.-Nr. MBC-IU8) und IU12 (Art.-Nr. MBC-IU12) dieren zum Aufladen folgender Batterietypen:
- Blei-Starterbatterien
- Blei-Gel-Batterien
- wartungsfreiabatterien
Vliesbatterien
mit den Kapazitäten und Spannungen, die im Kapitel „Technische Daten" auf Seite 21 genannot sind.
Die Geräte)dürfen keinesfalls zum Laden anderer Batterietypen (z. B. NiCd, NiMH usw.) verwendet werden!

Warning - Explosionsgefahr!
Batterien mit einem Zellenschluss dürfen nicht geladen werden.
Es besteht Explosionsgefahr durch Knallgas-Entwicklung.
Nickel-Cadmium-Batterien und nicht aufladbare Batterien dürfen nicht mit dem Batterielader aufgeladen werden. Die Hülle dieser Batterietypen kann explosionsartig aufplatzen.
5 Technische Beschreibung
5.1 Funktion
Der Batterielader ländt 12-V-Fahrzeugbatterien auf.
Eine Kontrollfunktion prüft vor dem Aufladen die Spannung der Batterie. Wenn die Batterie voll geladen ist, startet der Batterie-lader keinen Ladevorgang, so dass die Batterie nicht überladen wird. Auch bei tiefentladenen Batterien wird kein Ladevorgang gestartet.
Der Batterielader verfügt über Sicherheitseinrichtungen gegen:
Kurzschluss
- Überhitzung
- Überlast
- Verpolung
Der Batterielader ist ein Ladegerät mit IU-Kennlinie.
5.2 Anzeigen und Bedienelemente
Der Batterielader besitzt folgende Anzeigen und Bedienelemente:
| Pos. in Abb. 7, Seite 5 | Element | Erklärung |
| 1 | rote LED „Error“ | These LED leuchtet auf, wenn die Batterieklemmen verpolt sind. |
| 2 | blaue Ladeanzeige „Charge Status“ | Die Ladeanzeige besteht aus drei LEDs und zeigt die Batterie-Ladung an. Je mehr LEDs leuchten,estohigher ist der Ladezustand. Wenn alle drei LEDs leuchten,ist die Batterie vollständig geladen. |
| 3 | Schalter „0/1“ | Schaltet den Batterielader ein („I“) oder aus („0“). |
5.3 Batterieklemen und Kabel
Zur Aufbewährung können die Kabel um die Gerätefüge gewickelt werden.
Die Batterieklemmen (Abb. 8 1, Seite 5) und der Netzstecker (Abb. 8 2, Seite 5) können hinter im Gerät verstaut werden.
6 Batterielader verwenden

Warning - Explosionsgefahr!
Batterien mit einem Zellenschluss)durfen nicht geladen werden. Es besteht Explosionsgefahr durch Knallgas-Entwicklung.
Nickel-Cadmium-Batterien und nicht aufladbare Batterien dürfen nicht mit dem Batterielader aufgeladen werden. Die Hülle dieser Batterietypen kann explosionsartig aufplatzen.
6.1 Batterielader anschließen

Achtung - Beschädigungsgefahr!
Der Batterielader muss an einer vor Feuchtigkeit und feuchter Luft geschützten Stelle aufgestellt werden.
Achten Sie darauf, dass
-keine entflammbaren Materialien oder Gase in der Nae sind,
- der Einbauort gut beluftet und
- die Aufstellfläche eben ist und eine ausreichende Festigkeit aufweist.
Verlegen Sie die Netzleitung und die Anschlussleitungen zur
Batterie keinesfalls unter Zugspannung, geknicht oder über scharfe Kanten.
Die Luftentritts- und Luftastrittsöffnungen des Batterieladers müssen freiobleiben.
Trennen Sie die Fahrzeugbatterie vor dem Laden vom Bordnetz, damit keine Verbraucher den Ladevorgang beinflussen können: Klemmen Sie zuerst den Minuspol, dann den Pluspol ab.

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass beim Abklemmen der Batterie alle flüchtigen Speicher der Komfortelektronik ihre gespeicherten Daten verlieren.
Folgende Daten müssen Sie ggf. neu eingeben, wenn Sie die volle Batterie wieder anklemmen:
- Radiocode
- Fahrzeuguhr
Bordcomputer usw.
Hinweise zur Einstellung finden Sie in der jeweiligen Bedienungsanleitung.
Bei nicht wartungsfreien Batterien **müssen Sie die Batterie wie folgtVBorbereiten:
Reinigen Sie die Oberfläche der Batterie mit einem feuchten Tuch, damit kein Schmutz in die Batterie gelamt.
Schrauben Sie, soweit möglich, die Verschlusskappen von jeder Batteriezelle.

Warning - Verzungsgefahr!
Vermeiden Sie unbedingt den Kontakt mit der Batterieflüssigkeit!
Prufen Sie den Stand der Batterieflussigkeit.
Wenn die Flüssigkeit einer oder mehrerer Zellen den Mindeststand unterschreitet, fullen Sie destillierten Wasser nach, bis die Fülmarke erreicht ist.
Verwenden Sie keinesfalls normales Leitungswasser.
Lassen Sie die Zellen während des gesamten Ladevorganges geöffnet, damit entstehende Gase entweichen können.
Batterielader anklemmen
Stecken Sie den Netzstecker in eine geerdete und korrekt abgesicherte 230-V-Netzsteckdose. Ziehen Sie bei Unklarheiten unbedingt einen Fachmann zu Rate.
Verbinden Sie die rote Plusklemme des Batterieladers mit dem Pluspol der Batterie (Kennzeichnung +) (Abb. 6 A, Seite 4).

Hinweis
Der Pluspol ist im angeschlossenen Zustand nicht mit der Karosserie verbunden.
Batterielader verwenden
IU6, IU8, IU12
Verbinden Sie die schwarze Minusklemme des Batterieladers mit dem Minuspol der Batterie (Kennzeichnung -) (Abb. 6 B, Seite 4).

Hinweis
Der Minuspol ist im angeschlossenen Zustand mit der Karosserie verbunden.
✓ Der Batterielader ist bereit, um die angeschlossene Batterie aufzuladen.
6.2 Batterien aufladen
Der Batterielader kann wartungsfrei und nicht wartungsfrei Bleisäure-Batterien (Nass-, Gel- und Vlies-Typen) mit einer Nennspannung von 12 V aufladen.

Warning - Explosionsgefahr!
Verwenden Sie das Gerät nicht bei Batterien mit anderen Nennspannungen.

Hinweis
Sie konnen während des Ladevorgangs den Ladevorgang jederzeit abbrechen.
Gehen Sie wie folgt vor, um ihre Batterie aufzuladen:
Schließen Sie den Batterielader an (Kapitel „Batterielader anschließen" auf Seite 14).
Stellen Sie den Schalter (Abb. 7 3, Seite 5) auf „l".

Achtung - Beschädigungsgefahr!
Wenn die rote LED (Abb. 7 1, Seite 5) leuchtet, haben Sie die Batterieklemmen verpolt angeschlossen.
Schalten Sie den Batterielader aus und korrigieren Sie die Anschlüsse.
Der automatische Ladevorgang startet.
√ Die blaue Ladeanzeige (Abb. 2, Seite 5) zeigt den aktuellen Ladezustand der Batterie an.
Die Ladeanzeige besteht aus drei LEDs, die wie folgt den Ladezustand anzeigen:
| Anzeige | Erklärung |
| unere LED blinkt | die Batterie ist fast entladen |
| unere und mittlere LED blinken | die Batterie ist zu ca. 50 % geladen |
| alle drei LEDs blinken | die Batterie ist zu ca. 80 % geladen |
| alle drei LEDs leuchten | der Ladevorgang ist zu ca. 90 % abgeschlossen IU6: die Batterie wird vollständig geladen. Wenn der Ladestrom unter 0,2 A sinkt, schaltet das Gerät ab (die LEDs erlösen). IU8, IU12: die Batterie wird vollständig geladen, und der Batterielader Goes in Erhaltungsladung über. Alle drei LEDs bleiben eingeschaltet. |

Hinweis
Bei der Erhaltungsladung wird die Batterie ständig nachgeladen, um die Selfstentladung auszugleichen.

Hinweis
Beachten Sie folgenden Sonderfall: Der Batterielader besitzt eine Kontrollfunktion, die vor dem Aufladen die Spannung der Batterie pruft. Wenn Sie eine voll aufgeladene Batterie (>13,2V) oder eine tiefentladene Batterie anschließen, schaltet sich der Batterielader nicht ein und die blaue Ladeanzeige bleibt ausgeschaltet.
Schalten Sie den Batterielader aus.
Losen Sie die Klemmen von der Batterie.
6.3 Batterielader akklemmen

Achtung - Beschädigungsgefahr!
Verursachen Sie beim Abklemmen des Batterieladers keinen Kurzschluss.
Schalten Sie nach Beendigung des Ladevorganges den Batterielader aus, indem Sie den Schalter (Abb. 7 3, Seite 5) auf „0“ stellen.
Klemmen Sie die schwarze Minusklemme des Batterieladers ab.
Klemmen Sie die rote Plusklemme des Batterieladers ab.
Ziehen Sie den 230-V-Netzstecker Heraus.

Warning - Verzutungsgefahr!
Vermeiden Sie unbedingt den Kontakt mit der Batterieflüssigkeit!
Bei nicht wartungsfreien Batterien müssen Sie zusätzlich die beiden folgenden Schritte durchführren:
Kontrollieren Sie den Flüssigkeitsstand der Batteriezellen.
Wenn die Flüssigkeit einer oder mehrerer Zellen den Mindeststand unterschreitet, fullen Sie destillierten Wasser nach, bis die Fülmarke erreicht ist.
Verwenden Sie keinesfalls normales Leitungswasser.
Schlieben Sie geöffene Verschlusskappen der Batteriezellen.
Batterie anklemmen
Schmieren Sie die Batteriepole mit etwas Polfett ein, um sie vor Korrosion zu schätzen.
Klemmen Sie die Batterie im Fahrzeug wieder an.
7 Fehlersuche

Hinweis
Bei detailierten Fragen zu den Batteriedaten wenden Sie sichitte an den Batterie-Hersteller.
Nach Anschluss und Inbetriebnahme des Batterieladers steigt die Spannung in der Batterie nicht
Messen Sie während des Aufladens mit einem geeigneten Multimeter, ob die Spannung an den Batterieklemmen steigt.
Prüfen Sie, ob die Klemmen einwandfreiien Kontakt zu den Batteriepolen haben.
Reinigen Sie die Batteriepole.
Die Batterie ist nach einer Ladezeit von etwa 20 Stunden nicht voll geladen
Trennen Sie den Batterielader vom Stromnetz.
Entfernen Sie die Ladeklemmen von der Batterie und warten Sie eine Minute.
Messen Sie mit einem geeigneten Multimeter die Spannung an den Batterieklemmen.
Wenn das Multimeter eine Spannung von 10 V oder darüber anziegt, bedeutet das, dass die Batterie defekt ist und keine Ladung mehr annihilmt.
Lassen Sie die Batterie von einem Fachmann prüfen oder entsorgen Sie die Batterie fachgerecht.
Die Batterie entlädt sich ohne Belastung bereits nach kurzer Zeit
Messen Sie mit einem geeigneten Multimeter die Spannung an den Batterieklemmen.
Wenn das Multimeter eine Spannung unter 12 V anzeigt, ist die Batterie zu schwach, um die Ladung halten zu konnen.
Lassen Sie die Batterie von einem Fachmann prüfen oder entsorgen Sie die Batterie.
8 Reinigung und Pflege

Achtung - Lebensgefahr durch Stromschlag!
Trennen Sie vor jeder Reinigung und Pflege das Gerät vom Netz.

Achtung - Gefahr von Geräteschäden!
Reinigen Sie das Gerät niemals unter fließendem Wasser oder gar im Spülwasser.
Verwenden Sie zur Reinigung keine scharfen Reinigungsmittel oder harten Gegenstände, da diese das Gerät beschädigen können.
Reinigen Sie das Gerät gelegentlich mit einem feuchten Tuch.
9 Gewährleistung
Es gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist. Solle das Produkt defect sein, wenden Sie sichitte an die Niederlassung des Herstellers in Ihrlem Land (Adressen siehe Rückseite der Anleitung) oder an ihren Fachhändler. Zur Reparatur- bzw. Gewährleistungsbearbeitung mussen Sie folgende Unterlagen mittschenk:
- Kopie der Rechnung mit Kaufdatum
- Reklamationsgrund oder Fehlerbeschreibung
10 Entsorgung
Geben Sie das Verpackungsmaterial möglichst in den entsprechenden Recycling-Mull.

Wenn Sie das Gerät endgültig außer Betriebnehmen, informieren Sie sichitte beim nachsten Recyclingcenter oder bei ihrem Fachhändler über die zutreffenden Entsorgungsvorschriften.

Schützen Sie Ihr Umwelt!
Defekte Batterien gehoren nicht in den Hausmüll. Geben Sieitte ihre defekten Akkus/Batterien beim Handler oder bei einer Sammelstelle ab.
11 Technische Daten
| IU6 | IU8 | IU12 | |
| Art.-Nr. | MBC-IU6 | MBC-IU8 | MBC-IU12 |
| Eingangsspanningsbereich: | 207 – 253 V ~ | ||
| Maximaler Eingangs-strom: | 1 A | 1,5 A | 2 A |
| Wirkungsgrad: | bis 80 % | bis 85 % | bis 85 % |
| Leistungsaufnahmebei Nichtladen: | 6 W | 10 W | 10 W |
| Batterie-Nennspannung: | 12 V = | ||
| Erhaltungsladung: | - | 13,6 V = | 13,6 V = |
| Nennladestrom: | 6 A | 8 A | 12 A |
| Ladecharakteristik: | IU-Automatik | ||
| Maximale Umge-bungstemperatur: | 0 °C – 40 °C | ||
| Maximale Batterie-Kapazität: | ca. 60 Ah | ca. 80 Ah | ca. 120 Ah |
| Abmessungen(B x H x T): | 155 x 148 x 198 mm | 155 x 148 x 228 mm | 155 x 148 x 228 mm |
| Gewicht: | ca. 1,5 kg | ca. 1,9 kg | ca. 1,9 kg |
| EAN-Code: | 4015704169218 | 4015704169225 | 4015704169232 |
Ausführungen, dem technischen Fortschriftdienende Änderungen und Liefermöglichkeiten vorbehalten.
12 Tipps zum Umgang mit Batterien
12.1 Was Sie über Batterien wissen sollenen
Jede Batterie ist ein Stromspeicher mit begrenzter Kapazität. Der Unterschied zum Strom aus der Steckdose: Die entnommene Energie muss der Batterie zu 100% wieder zurückgegeben werden. Ist das nicht der Fall, hat die Batterie eine „negative Ladebilanz". Dadurch kommt es zu Kapazitätsverlusten, der Ausfall der Batterie ist dann vorprogrammiert.
Starter- und Versorgungsbatterien sind für verschiedene Aufgaben konzipiert: Starterbatterien müssen zum Starten des Motors zunachst einen großen Strom liefern und dienen dann als Energiepuffer mit keinem Teilzyklen. Versorgungs- oder Bordbatterien dagegen werden durch keinere Strome über länger Zeiträume ent- und dann wieder geladen und unterliegen damit einer wesentlich stärkeren Belastung. Der optimalen Ladetechnik kommt dazu eine ganz besondere Bedeutung zu.
Grundsätzlich sollte die entnommene Kapazität durch umgehendes vollständiges Laden wieder ersetzt werden.
Während der Fahrt ist in der Regel die Lichtmaschine das einzig verfügbarbare Hilfsmittel, die Versorgungsbatterie wieder zu laden. Lichtmaschine und Solarpanel sind jedoch nur entwickelte Ladeeinrichtungen. Volladen auf 100% ist nur mit einem geeigneten Ladegerät möglich, das über einen externen 230-V-Netzanschluss betrieben wird.
Für Gel- und Vliesbatterien sollen den Lader mit IU0U-Kennlinie eingesetzt werden.
12.2 Batterien richtig dimensionieren
Bedenken Sie: Bei keiner Batterie kann man unbegrenzt aus dem Vollen schöpfen.
Stellen Sie eine Energiebilanz aller Verbraucher an Bord auf. So können Sie überprüfen, welche Energiemenge tätiglich verbraucht wird und der Batterie somit auch wieder zugeführrt werden muss.
Rechenbeispiel für eine Energiebilanz:
| Übersicht der größten Verbraucher | |
| Verbraucher | Leistung |
| Beleuchtung | 150 W |
| Kühlergebläse | 120 W |
| Innenraumgebläse | 100 W |
| Scheibenwischer | 70 W |
| Radio mit CD-Wechsler | 60 W |
| Zigarettenanzünder | 50 W |
| Bremslicht | 40 W |
| Warmwasserzentrale | 800 W |
| Kaffeemaschine | 200 W |
| Staubsauger | 175 W |
| Autofön | 175 W |
| Wasserkocher | 125 W |
| Absorberkühlbox | 100 W |
| Absorberkühlschrank | 100 W |
| Kühlbox | 75 W |
| Farbfernseher | 75 W |
| Kühlschrank | 45 W |
| Dunstabzugshaube | 30 W |
| Klimaanlage | 23 – 36 W |
| Digital Receiver | 11 W |
| Tauchpumper | 10 – 35 W |
| Rückfahrvideosystem, Monitor | 8,4 W |
| Kombi-Alarmeinheit | 1,2 W |
Für eine Kuhlbox errechnet sich die benöttigte Kapazität wie folgt:
Leistung / Spannung 75 W/12 V
= Stromstärke = 6,25 A
x Nutzungsdauer pro Tag in Stunden (h) 8 h
=benöttige Kapazität in Amperebstunden = 50Ah
So können Sie die Gesamtkapazität für alle elektrischen Verbraucher an Bord ermittelt. Leistungsangaben in Watt finden Sie auf Typenschildern, Lampenfassungen usw.
Multiplizieren Sie den ermittelten Ah-Gesamtwert mit einem Sicherheitsfaktor von 1,5 und Sie wissen, welche Kapazität die eingesetzte Batterie effektiv haben sollen. Ist Ihr Bordnetz unterversorgt, hilft eine zusätzliche Versorgungsbattery, z. B. in Wohnmobilen, Booten usw.
12.3 Batterien richtig laden
Für den Einsatz im Freizeit- und Sportbereich gelten folgende Empfehlungen:
- Beginnen Sie ihre Reise stets mit einer voll geladenen Batterie.
- Nutzen Sie während des Urlaubs jeder Gelegenheit zum Aufladen der Batterie über das eingebaute Bordladegerät.
- Nach Beendigung der Reise muss die Batterie unbedingt länger als zwölf Stunden über das Bordladegerät aufgeladen werden, da die Batterie in der Regel auch bei längerem mobilen Einsatz (Rückreise) nicht voll geladen wird.
- Vor längeren Standzeiten, z. B. Winterpause, muss die Batterie ebenfalls länger als Zwölf Stunden voll geladen werden. Danach den Pluspol abklemmen.

Hinweis
Die früfigste Ursache für eine unzureichende Stromversorgung im Bordnetz sind schlechte Ladegeräte. Echte Bordlagegeräte arbeiten nach der IU0U-Kennlinie. Diese Geräte erhalten Sie bei Ihr dem Fachhändler (www.waeco.com).

Hinweis
Wie stark ein Ladegerät sein muss, hängt von der Batteriekapazität ab. Als Faustformel gilt: 10% der Batteriekapazität in Ah/h sollen der Ladestrom des Ladegerätes mindestens betragen. So ist ein 15-A-Gerät beispiselsweise geeignet für Batteriekapazitäten von 40 - 150 Ah.
12.4 Ausfall der Batterie vermeiden
Batterien können ausfallen, weil sie nicht richtig aufgeladen (negative Ladebilanz) oder tief entladen werden.
Ausfall durch negative Ladebilanz
Eine negative Ladebilanz kann folgende Ursachen haben:
- Unzureichende Aufladung durch die Lichtmaschine aufgrund von Unterspannung (Spanningsverluste im Bordnetz oder defekter bzw. falsch eingestellter Spanningsregler)
- Negative Energiebilanz durch zu weitere, nachträglich eingesetzte elektrische Verbraucher (die Fahrt ist zu kurz, die Lichtmaschine kann die Batterie nicht wieder voll aufladen)
Ausfall durch Tiefentladung
Tiefentladung kann folgende Ursachen haben:
- Nicht ausgeschaltete Verbraucher
- Selfstentladung bei Fahrzeugen mit längerer Standzeit (unabhängig von elektrischen Dauerverbrauchern)
Der Leistungsverlust durch Selfbstentladung ist abhängig von der Batterie. Mit steigenden Temperaturen nimmt die Selfbstentladung jedoch deutlich zu (bis zum Siebenfachen).
Im Sommer kann die temperaturbedingt höhere Selfstentladung in Kombination mit Dauerverbrauchern ohne Nachladung über das Bordladegerät weitere risch zu einer Tiefentladung führen.
So vermeiden Sie Tiefentladung (bei längeren Standzeiten)
- Nicht benötigte Verbraucher immer ausschalten.
- Stille Verbraucher bei der Kalkulation des Energieverbrauchs berücksichtigten.

Hinweis
Laden Sie Batterien einmal im Monat nach, um Energieverluste durch Selfstentladung auszugleichen.
Batterie nach Tiefentladung mindestens 48 Stunden lang laden.
Checkliste Ausfallursachen
Oft haben Ausfälle in der Bordelektronik Ursachen, die Sie leicht aufspären und selbst beheben konnen. Bei Problemen sollenn Sie insbesondere folgende Punkte prufen:
- Zu niedrige Ladespannung an den Batteriepolen (unter 14,1 V)
Defekte Lichtmaschine - Zu hohe Ladespannung (über 14,4 V) durch defekten Spannungsregler (zu hohe Ladespannung führt zur Zerstörung der Batterie)
- Lockerer Keilriemen
- Oxidierte oder lose Anschlussklemmen
Defektes Schaltrelais eines elektrischen Verbrauchers
Kurzschluss im Bordnetz
Kriechströme im Bordnetz

Hinweis
Prufen Sie den Batteriezustand durch Messung der Ruhe-spannung (siehe folgende Tabelle).
Die Messung solle frühestens 24 Stunden nach der letzten Ladung erfolgen. In der Zwischenzeit darf die Batterie nicht belastet sein, d. h. es damit kein Strom entnommen werden.
| Ruhespannung in V | >12,8 | 12,55 | 12,3 | 12,2 | < 12,0 |
| Ladezustand in % | 100 | 75 | 50 | 25 | 0 |
IU6, IU8, IU12
11 Technische gegevens
| IU6 | IU8 | IU12 | |
| Art.-nr. | MBC-IU6 | MBC-IU8 | MBC-IU12 |
| Ingangsspannings-bereik: | 207 – 253 V ~ | ||
| Maximale ingangs-stroom: | 1 A | 1,5 A | 2 A |
| Rendement: | tot 80 % | tot 85 % | tot 85 % |
| Opgenomen vermo-gen bij nicht-laden: | 6 W | 10 W | 10 W |
| Nominale accuspanning: | 12 V = | ||
| Druppelling: | - | 13,6 V = | 13,6 V = |
| Nominale laadstroom: | 6 A | 8 A | 12 A |
| Laadkarakteristiek: | IU automaat | ||
| Maximale omgevings-temperatuur: | 0 °C – 40 °C | ||
| Maximale accucapacit: | ca. 60 Ah | ca. 80 Ah | ca. 120 Ah |
| Afmetingen (b x h x d): | 155 x 148 x 198 mm | 155 x 148 x 228 mm | 155 x 148 x 228 mm |
| Gewicht: | ca. 1,5 kg | ca. 1,9 kg | ca. 1,9 kg |
| EAN-code: | 4015704169218 | 4015704169225 | 4015704169232 |
- Varning - risk für skador!
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