OTTAWA - Holzofen HASE - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts OTTAWA HASE als PDF.
| Produkttyp | Holzofen |
| Marke | HASE |
| Modell | OTTAWA |
| Abmessungen (H x B x T) | 156 x 48 x 48 cm |
| Gewicht | 324 bis 343 kg (je nach Version) |
| Nennleistung | 6 kW |
| Zugelassene Brennstoffe | Scheitholz (max. 25 cm) und Braunkohlebriketts |
| Energieeffizienz | 79 % (Holz), 84 % (Briketts) |
| Abgastemperatur (Rohr) | 280 °C |
| Erforderlicher Mindestzug | 12 Pa |
| Rauchrohrdurchmesser | 15 cm |
| Türöffnung | 1106 cm² |
| Drehung | Drehsockel 160°, Rasterung alle 15° |
| Speicherblock | Magnesiesteine, allmähliche Wärmeabgabe |
| Sicherheitsabstände (vorne / seitlich) | 80 cm / 40 cm im Strahlungsbereich |
| Bodenschutz | Nichtbrennbare Platte, die 50 cm vorne und 21 cm seitlich übersteht |
| Glasscheibenreinigung | Mit kalter Asche auf Zeitungspapier |
| Reinigung der Rauchgaswege | Jährlich nach der Heizperiode |
| Pflege der Stahlverkleidung | Leicht feuchtes Tuch, keine säurehaltigen Produkte |
| Zulassung | DIN-EN 13240:2001+A2:2004, Art. 15a B-VG (Österreich) |
| Garantie | Nicht abgedeckt bei unsachgemäßer Verwendung oder verbotenen Brennstoffen |
Häufig gestellte Fragen - OTTAWA HASE
Benutzerfragen zu OTTAWA HASE
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Holzofen kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch OTTAWA - HASE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. OTTAWA von der Marke HASE.
BEDIENUNGSANLEITUNG OTTAWA HASE
Sehr geehrte Hase Kundin, sehr geehrter Hase Kunde,
mit dem Kauf Ihr's Hase-Kaminofens haben Sie sich für ein Qualitätsprodukt entschieden. Wir verwenden nur Materialen better Qualität und achten selbstverständlich auf großtmögliche Sorgfalt bei der Bearbeitung. An unserem Firmensitz in Trier entwickeln und fertigen wir unsere Öfen mit viel Liebe zum Detail. So erfüllen sie höchste Ansprüche an Design, Funktionalität und Umweltfreundlichkeit.
Das ausgewogene Design, modernste Fertigungsverfahren sowie die effiziente und umweltfreundliche Brenntechnik garantieren Ohnen jahrelange Freude an将其 Hase-Kaminofen.
Bitte lessen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch. Sie gibt Ichnen wichtige Hinweise und nützliche Tipps für den Umgang mit Ihrrem Kaminofen und gemütliche Stunden am Feuer.
Wir wünschen Ohnen viel Freude mit ihrem neuen Hase-Kaminofen.
Ihre Hase Kaminofenbau GmbH
Inhalt
- Allgemein 4
1.1. Definition der Warnhinweise 4
1.2 Bestimmungsgemäß Verwendung 5
1.3 Sicherheitshinweise 5 - Bedienungselemente 6
- Aufstellungsbedingungen und baurechtliche Vorschriften 7
- Sicherheitsabstände 7
- Aufstellung 7
- Drehkonsole 8
-
Speicherblock 8
-
Schornstein 9
- Rauchrohranschluss 10
- Drosselklappe 10
- Der richtige Brennstoff 11
- Regulierung der Verbrennungsluft 11
12.1 Primarluft 11
12.2 Sekundärluft 11 - Brennstoffmerge und Wärmeleistung 11
- Erste Inbetriebnahme 12
- Anfeuern 12
- Nachlegen / Heizen mit Nennleistung 13
- Heizen mit Braunkohlebriketts 13
- Gluthaltung und erneutes Hochheizen 13
- Heizen mit kleiner Wärmeleistung 13
- Entleeren des Aschetresors 14
- DerVerbrennungsvorgang. 14
21.1 Trocknungsphase 14
21.2 Entgasungsphase 14
21.3 Ausbrandphase 14
21.4 Dehnungsgeräusche 14 - Holz chemisch gesehen 15
- Beitrag zum Umweltschutz 15
- Beurteilung der Verbrennung 15
- Holzfeuchte und Heizwert 15
- Holz lagern und trocknen 15
- Reinigung und Pflege 16
27.1 Stahlmantel 16
27.2 Rauchgaswege 16
27.3 Glaskeramikscheiben 16
27.4 Feuerraumskleidung. 16
27.5 Dichtungsbander 16 - Fehleranalyse 17
- Technische Daten 18
- Brennwerte Osterreich 19
- EG-Konformitätserklarung 19
- Typenschild 20
1. Allgemein
Dieser Abschnitt enthalt wichtige Hinweise zum Gebrauch dieser technischen Dokumentation. Bei der Erstellung der Texte wurde mit großer Sorgfalt vorgegangen. Dennoch sind wir für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler jederzeit dankbar.
© Hase Kaminofenbau GmbH.
1.1 Definition der Warnhinweise

WARNING!
Dieses Symbol warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Situation. Das Nichtbeachten dieser Warnung kann schwere Verletzungen zur Folge haben oder)sagar zum Tode führen.

VORSICHT!
Dieses Zeichen weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin. Nichtbeachtung kann Sachschäden oder Verletzungen von Personen zur Folge haben.

HINWEIS!
HierfindensiezusätzlicheAnwendungstippsundnutzlicheInformationen.

UMWELT!
So gekennzeichnete Stellen geben Informationen zum sicheren und umweltschonenden Betrieb sowie zu Umweltvorschriften.
1.2 Bestimmungsgemäß Verwendung
Der KaminofenoridaurzumBeheizen von geeigneten Wohnräumen verwendet werden.ZulassigeBrennstoffesind Holz (Scheitholz)und Braunkohlbriketts.

WARNING!
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu erheblichen Beschädigungen des Produkts führen oder sareg zu Verletzungen mit Todesfolge.
Schaden, die auf eine unsachgemäß Verwendung des Kaminofens zurückgehen, unterliegen nicht der Herstellergewährleistung.
1.3 Sicherheitshinweise

WARNING!
Verwenden Sie zum Anzünden niemals Spiritus, Benzin oder andere brenbare Flüssigkeiten. Die äußeren Oberflächen des Kaminofens werden während des Betriebs sehr heiß. Daher besteht am gesamten Kaminofen Verbrennungsgefahr. Damit sie den Kaminofen gefahrlos bedieten können, liegt thisem ein Handschuh bei.
Kinder)dürfen sich nicht unbeaufsichtigt am brennenden Kaminofen aufhalten. Es besteht Verbrennungsgefahr.
Beim Nachheizen sollenen Sie keine weiten und/oder leicht brennbaren Kleidungsstücke tragem.
Das Verbrennen unzulässiger Materialien wie Press-Spanplatten, lackiertem, laminiertem, imprägniertem oder kunststoffbeschchte
tem Holz, Abfallen usw. ist nicht zulässig. Es belastet die Umwelt und schädigt ihre gesamte Feuerungsanlage.
Lagern Sie keine entzündlichen Materialien oder Flüssigkeiten (z.B. Spraydosen) in unmittelbarer Höhe des Kaminofens.
Werden die Luftschieber geschlossen, wenn das Feuer brennt oder das Holz noch glütt, können die noch im Ofen vorhandenen brenbaren Gase explosionsartig verpuffen und dadurch den Kaminofen stark beschädigen.
Legen Sie auf keinen Fall Wäschestücks oder andere Gegenstände zum Trocknen auf den Kaminofen. Stellen Sie keine nicht hitzebeständigen Gegenstände auf dem Ofen oder in dessen Höhe ab.
Stellen Sie Wäscheständer zum Trocknen von Kleidungsstücken oder dergleichen in ausreichendem Abstand vom Kaminofen auf.
Bringen Sie sich durch einen Kamin- oder Wohnungsbrand niemals selbst in Lebensgebung. Die eigene Sicherheit besteht immer vor!
Am Kaminofen)durfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Es durren nur Original-Ersatzteile der Hase Kaminofenbau GmbH eingesetzt werden.

VORSICHT!
Beachten Sie, dass der Kaminofen an einen Schornstein angeschlossen wird, der den jeweiligen regionalen und
nationalen Bestimmungen und Normen entspricht.
Achten Sie aus Sicherheitsgründen darauf, dass sümttliche Anschlüsse und Verbindungen zwischen Kaminofen und Schornstein dicht sind.
Falsch installierte oder undichte Rauchrohre stellen aufgrund der Gefahr von Rauchaustritt oder Bränden ein besonderes Risiko dar. Holen Sie für deren Anordnung und Montage unbedingt den Rat eines konzessionierten Fachbetriebes ein.
Wir empfehlen die Verwendung einer doppelwandigen Mauerbuchse und den Einbau eines Verbindungsstücks mit Drosselklappe.
Bitte beachten Sie hierzu die länderspezifischen gesetzlichen Bestimmungen.
Im Umkreis von 20 cm und um die Anschluss-öffnung müssen Sie alle brennbaren bzw. temperaturempfindlichen Baustoffe auf und in der Wand entfernen und durch nicht brennbare Materialien ersetzen. Diese Vorschrift gilt nur in Deutschland. Andernorts sind die jeweiligen nationalen Brandschutzverordnungen zu befolgen.

HINWEIS!
Im Falle eines Schornsteinbrandes:
- Alarmieren Sie über den Notruf die Feuerwehr!
- Informieren Sie ihren Schornsteinfeger!
- Löschen Sie keinesfalls mit Wasser!
- Entfernen Sie brennbare Gegenstände vom Schornstein!
- Warten Sie auf die Feuerwehr!
2. Bedienungselemente

3. Aufstellungsbedingungen und baurechtliche Vorschriften
Der Kaminofen ist anleitungsgemäß unter Einhaltung der geltenden nationalen und der europäischen Normen sowie den regionalen Vorschriften zu installieren. In Deutschland ist der Kaminofen vor der Inbetriebnahme dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zur Abnahme anzumelden.
4. Sicherheitsabstände
80 cm vor (nach Musterfeuerungsverordnung) und 40 cm...,
neben dem Kaminofen sind sich im Strahlungsbereich der.
Feuerraumscheibe kein brennares bzw. wärmeempfindliches Material (z.B.Möbel, Holz- oder Kunststoffverkleidungen, Vorhange usw.) befinden (Abb. 1).
Außerhalb des Strahlungsbereiches sind an den Seiten des Kaminofens und dahinter 20cm Abstand zu brennbaren Materialien einzuhalten (Abb. 1).

WARNING!
Bei brennbaren Fußbodenmaterialien (z.B. Holz, Laminat, Teppich) ist eine Bodenplatte aus nicht brennbarem Material vorgeschrieben (z.B. Fliesen, Sicherheitsglas, Schiefer, Stahlblech).
Die Bodenplatte muss den Grundriss des Kaminofens vorne um mindestens 50~cm und seitlich um mindestens 21~cm übragen (Abb. 2).

Angaben in cm.

Angaben in cm.
WARNING!
Aus Sicherheitsgründen den Kaminofen niemals während der Befeuerung drehren!
5. Die Aufstellung
Überprüfen Sie, ob die Tragfähigkeit der Aufstellfläche ausreicht. Gegebenenfalls kann die Tragfähigkeit durch Verwendung einer Bodenplatte zur Lastverteilung erhöht werden.
Prüfen Sie, ob der Raum, in dem der Ottawa aufgestellt werden soll, ausreichend mit Verbrennungsluft versorgt wird. Bei gut abgedachteten Fenstern und Turen besteht die Möglichkeit, dass die Zufahr von Verbrennungsluft nicht ausreichend gewährleistet ist. Dies kann das Zugverhalten des Kaminofens und des Schornsteins beeinträchtigen.
Sind zusätzliche Eintrittsoffnungen für Verbrennungsluft erforderlich, darüber die sich nicht verschlussen werden.

VORSICHT!
Beim gleichzeitigen Betrieb von Kaminofen mit Luftungsanlagen und/oder Dunstabzugshauben kann im Aufstellraum des Kaminofens ein Unterdruck entstehen, der zu Problemen, etwa Rauchgasaustritt aus dem Kaminofen, führen kann.

HINWEIS!
Damit dem Raum kein Sauerstoff entsogen wird, empfehlen wir, Dunstabzugshauben, die die Luft nach außen führen, mittels eines Fensterkontaktschalters zu verriegeln.
6. Drehkonsole
Der Ottawa ist serialmäßig mit einer Drehkonsole ausgestattet. Durch Anheiten des Hebels (A) lösen Sie die Arretierung und können den Ottawa in die gewünschte Stellung drehen. Die Markierung (B) zeigt bei der Aufstellung die Mittelstellung an.
Der Ottawa hat einen maximalen Drehwinkel von 160 Grad, den Sie in 15 Gradsritten arretieren konnen.

Sollte eine Bodenplatte erforderlich sein, muss deren Groß dem drehbaren Bereich des Kaminofens angepasst sein. Aus Sicherheitsgründen den Kaminofen niemals während der Befeuierung drehen!

WARNING!
Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien beachten!

HINWEIS! Bei Anschluss Hinten entfällt die Drehfunktion



7. Speicherblock
Über dem Feuerraum befinden sich massive Speicherquader aus Magnetit. Diesenehmen die Hitze des Feuers auf und geben sie als langanhaltende Strahlungswärme langsam wieder ab. Zum Schnellen Aufheizen des Wohnraumes konnen Sie die Warmluft auch direkt in den Wohnraum stromen zu halten.
Durch Öffnen des Schiebers (A) stromt die Warmluft durch die Konvektionsöffnungen in den Wohnraum.

Schlieben Sie den Schieber A, stromt ein Großteil der Warmluft in den Speicherblock und wird als Strahlungswärme langsam wieder abgegeben.

8. Schornstein
Der Kaminofen Ottawa muss an einen geeigneten Schornstein mit einer wirksamen Schornsteinhohe von mindestens 4,50 m
angeschlossen werden.
Er kann an einem Schornstein betriuben werden, an dem weitere Feuerstätten angeschlossen sind. Der Schornsteinquerschnitt sollte dem Querschnitt des Rauchrohres entsprechen. Ist die wirsame Schornsteinhohe zu gering und/oder der Schornsteinquerschnitt zu groß oder zu Klein, kann dies das Zugverhalten beeinträchtigen.
Der notwendige Forderdruck (Schorsteinzug) für den Ottawa beträgt 12 Pa. Bei higherem Forderdruck steigen die Emissionen der Feuerstätte. Die Feuerstätte wird dadurch stark belastet und kann Schadennehmen.
Der maximal zulässige Forderdruck für den Ottawa beträgt 35 Pa an der Abgaseinführung des Schornsteins. Zur Begrenzung des Forderdrucks können eine Drosselklappe (Abb. 6/1) oder ein Forderdruckbegrenzer hilfreich sein.
9. Rauchrohranschluss
Der Ottawa muss mit einem Rauchrohr, dessen Innendurchmesser 150~mm beträgt, angeschlossen werden. Alle Teile müssen an den Verbindungsstellen paßgenau gesteckt und fest verbunden sein (Schauben oder Nieten). Auch das Rauchrohrstück, dass im Kaminzug endet muss ausreichend befestigt werden, so dass es sich beim Drehen des Ottawa nicht mitbewegenläst. Zur leichteren Reinigung der Rauchgaswege empfehlen wir die Verwendung von Rohrbögen mit Reinigungstüren.

VORSICHT!
Das Rauchrohr muss am Schornsteineingang gut abgedacht werden und dart nicht in den inneren Querschnitt des Schornsteins hineinragen, um den Rauchabzug nicht zu behindern (Abb. 9).

10. Drosselklappe
Die Drosselklappe (Abb. 10/1) ist ein optionales Bedienungs-element. Sie ist im Rauchrohr angebracht und dient der Regulierung des Rauchgasstromes. Auf diese Weise verringert sie die Abbrandgeschwindigkeit. Steht der Griff der Drosselklappe quer zum Rauchgasrohr, ist der Abgassstrom maximal gedros
selt. Wir empfehlen generell den Einbau einer Drosselklappe zur Reduzierung des Forderdrucks.itte beachten Sie hierzu die länderspezifischen gesetzlichen Bestimmungen.


HINWEIS!
Bevor die Feuerraumtur während der Brennphase geöffnet wird, sollte vorher die Drosselklappe (Abb. 10/1) geöffnet werden.
11. Der richtige Brennstoff
In Kaminöfen)dürfen nur raucharme Brennstoffe verbrannt werden. Für den Kaminofen Ottawa sind dies ausschilesslich: naturbelassenes, stuckiges Holz, einschliesslich anhaftender Rinde in Form von Scheitholz und Braunkohlebriketts.
Das sonstige Kaminofenfeuer brennt mit Buchenscheitholz. Bei Verwendung der Holzarten Eiche, Fichte, Birke oder Lärche empfehlen wir, Buchenholz beizumischen, um ein schones Flammenbild zu erreichen. Reisig und keine Nadelholzscheite sind gute Anzündhilfen.
Harzreiche Nadelhölzer (z.B. Fichte, Kiefer, Tanne) neigen zum Funkenflug. Es entstellt eine feine Flugasche, die beim Offnen
der Feuerraumtur aufgewirbelt werden kann.
Um die erforderliche Restfeuchte von max. 20% des Brennholzes zu erreichen, ist eine Lagerzeit von ca. zwei Jahren erforderlich.

VORSICHT!
Wenn zu feuchtes Holz als Brennstoff verwendet wird, kondensiert Wasserdampf. Dies kann zu Schaden am Kaminofen führen. Außendem kommt es zu einem Leistungsverlust.

VORSICHT!
Unzulässig ist beispiesweise die Verbrennung von:
- feuchtem Holz (Restfeuchte über 20%)
- lackiertem, laminiertem, imprägniertem oder kunststoffbeschäftchtetem Holz
- mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz
- Hausmull
- Papierbrikets (enthalten Schadstoffe wie z.B. Cadmium, Blei, Zink)
- alle brennbaren Flüssigkeiten (auch Methanol, Ethanol) sowie alle Brennpasten und Gelen

UMWELT!
Bei der Verbrennung solcher unzulässiger Stoffe entstehen neben üben Gerüchen auch gesundheitsschädliche und umweltbelastende Emissionen.
Die Verbrennung von nicht zulässigen Brennstoffen ist ein Versto gegen das Bundesimmissionsschutzgesetz.
Falsche Brennstoffe und deren Verbrennungsrückstände können die Funktion und Lebensdauer des Kaminofens wie auch des Schornsteins beeinträchtigen - in dieser Fall erlischt sowohl die Gewährleistung als auch die Garantie.
12. Regulierung der Verbrennungsluft
Für ihren Hase-Kaminofen wurde eine individuelle Luftführung entwickelt, um die benötigte Luftmenge effektiv an die wichtigen Stellen zu leiten.
Beim Anfeuerungs- und Nachlegevorgang wird die Verbrennungsluft mit dem Primäreluft- und dem Sekundärluftschieber geregelt.
12.1 Primäluft
Die Primäreluft wird von unter durch das Rost in den Feuerräum geleitet. In der Anfeuerungsphase wird dadurch Schneller die notwendige Feuerräumtemperatur erreicht.
12.2 Sekundäluft
Die Sekundärluft wird durch Luftkanäe im Ofen von oben in den Feuerraum geleitet. Sie führt den für das vollständige Abbrennen der Holzgase vorgewärmten Sauerstoff in den Feuerraum und verminder die Rußbildung an den Feueraumscheiben
Für die Regulierung der Sekundäluft gilt die Regel: Ein kleines Feuer besteht weniger Sekundäluft, ein großes Feuer besteht viel Sekundäluft.
WARNING! Bei zuweit geschlossenem Sekundärluftschieber (Abb. 11/II) besteht die Gefahr, dass die Abgase unvollständig verbrennen (Schwelbrand), dass die Feueraumscheibe verruft oder dass die angesammelten Holzgase explosionsartig verbrennen (Verpuffung). Bei Holzfeuerung mit zuweit geöffnetem Primärluftschieber (Abb. 11/1) besteht die Gefahr der Überhitzung des Kaminofens (Schmiedefeuereffekt).
VORSICHT! Der Sekundärluftschieber (Abb. 11/II) darf im Betrieb niemals vollständig geschlossen werden. Der Feuerraum und das Aschefach hingegen müssen immer fest verschlossen sein.

13. Brennstoffmenge und Wärmeleistung
Welche Wärmeleistung Sie erzielen, hängt davon ab, wie viel Brennstoff Sie in den Ofen hineinlagen. Achten Sie daraufuf, beim Nachlegen nie mehr als maximal 2 kg Brennstoff in den Ofen einzufullen. Legen Sie mehr ein, besteht die Gefahr der Überhitzung. Schäden am Kaminofen oder ein Kaminbrand konnen die Folge sein.

HINWEIS!
Wenn Sie 1,4 kg Holzscheite mit einer Scheitlänge von max. 25 cm einlagen, erreichen Sie bei einer Brenndauer von ca. 45 Minuten eine Wärmeleistung von ca. 6 kW (bei Braunkohlebrikets 1,7 kg bei ca. 60 min.).

HINWEIS!
Wenn Sie 0,5kg Holzscheiteit einer Scheitlange von ca. 25~cm einlagen, erreichen Sie bei einer Brenndauer von ca. 35 Minuten eine Wärmeleistung von ca. 3,5kW (bei Braunkohlebriketts 0,8kg bei ca. 60min .
Der Ottawa ist eine Zeitbrand-Feuerstätte,itte geben Sie immer nur eine Lage Brennstoff auf.
14. Erste Inbetriebnahme

HINWEIS!
Beim Transport zu Ohnen kann sich im Inneren des Ofens Kondensatfeuchte ansammeln, die unter Umständen zum Wasseraustritt am Ofen oder an den Rauchrohren führen kann. Trocknen Sie die feuchten Stellen umgehend ab.
Die Oberfläche Ihres Kaminofens wird vor der Farbbeschichtung mit StrahlgutVBorbereitet.Trotz sorgfaltiger Kontrolle konnen Reste im Ofenkörper verbleiben und sich bei der Aufstellung Ihres Kaminofens losen und hereausfallen.

HINWEIS!
Um möglich Schäden zu vermeiden, saugen Sie die Stahlkügelchen sofort mit dem Staubsauger auf.
Bei der ersten Inbetriebnahme jedem Kaminofens kommt es durch die Hitzeentwicklung zur Freisetzung flüchtiger Bestandteile aus der Beschichtung des Ofens, den Dichtbändern und den Schmierstoffen sowie zu Rauch- und Geruchsentwicklungen.
Bei erhöhter Brenntemperatur tauert dieser einmalige Vorgang ca. 4 bis 5 Stunden. Damit Sie diese erhöhte Brenntemperatur erreichen, erhöhen Sie die in Kapitel 16 „Nachlegen / Heizen mit Nennwärmeleistung" empfohlene Brennstoffmenge um ca. 25% .

VORSICHT!
Um Gesundheitsbeeinträchtigungen zu vermeiden, sollte sich während dieseres Vorganges niemandunnotig in den betroffenen Räumen aufhalten. Sorgen Sie für eine gute Belüfung und öffnen Sie Fenster und AuBenturen. Wenn notwendig benutzen Sie einen Ventilator zum schnellenen Luftstausch.
Sollte beim ersten Heizvorgang die maximale Temperatur nicht erreicht worden sein, kann auch später noch kurzzeitig Geruchsentwicklung auftreten.
15. Anfeuern
In der Anfeuerungsphase können höhere Emissionswerte aufreten, deshalb soll diese Phase möglichst kurz sein.
Die in der Tabelle 1 (siehe Abb. rechts) beschrieben Schieberstellungen sind eine Empfehlung, die bei den Normprüfungen ermittelt wurden. Passen Sie, je nach Witterungsbedingungen und Zugverhalten des Schornsteins, die Schieberstellungen Ihres Ottawa an die vorherrschenden Gegebenheiten an.

HINWEIS!
Der Ottawa darenur geschlossen betrieben werden.Die Feuerraumtur durren Sie nur zum Nachlegendes Brennstoffes offen.

WARNING!
Verwenden Sie zum Anzünden niemals Benzin, Spiritus oder andere brenbare Flüssigkeiten.
Anfeuern
Tab. 1
| Vorgehensweise | Stellung der Bedienungselemente |
| Primäreluft und Sekundäreluft vollständig öffnen | Primär- und Sekundäreluftschieber komplett herausziehen |
| Feuerrost öffnen | Feuerrostschieber herausziehen |
| Restasche und evtl. unverbrannte Holzcohle in der Mittesbrennraumes anhäufen | |
| Legen Sie in die Mitte des Feueraums 2-3 kleine Scheite auf diese schachten Sie die Anzündhilfe und ca. 0,5 kg Holzspäne | Feueraumtür öffnen |
| Anzündhile anzüden | Feueraumtür schreiben |
16. Nachlegen / Heizen mit Nennleistung
Das Nachlegen sollene dann erfolgen, wenn die Flammen des vorherigen Abbrandes gerade erloschen sind.
Nachlegen / Heizen mit Nennleistung
Tab. 2
| Vorgehensweise | Stellung der Bedienungselemente |
| Primäreluft und Sekun-däreluft einstellen | Primäreluftschieber (I) schließen, Sekundäreluftschie-ber (II) auf Markierung 3 |
| Feuerrost schließen | Feuerrostschieber hineinschieben |
| Zwei Holzscheite von insgesamt ca. 1,4 kg mit der Stirnseite nach Vorne zeigend einlagen. Nur eine Lage Brennstoff nachlegen | Feuerraumtür öffnen |
| Feuerraumtür schließen |
17. Heizen mit Braunkohlebrikett's
Das Anfeuern und das erstige Nachlegen sollte mit Holz erfolgen, siehe „Anfeuern". Auf eine kräftige Grundglut legen Sie dann die ersten zwei bis drei Braunkohlebrikettes. Sie sollenn mittig auf dem Rost mit fingerbreitem Abstand liegen und mit folgenden Einstellungen abgebrannt werden:
Heizen mit Braunkohlebriketts
Tab. 3
| Vorgehensweise | Stellung der Bedienungselemente |
| Primäreluft vollständig offen | Primäreluftschieber (I) ganz Herausziehen |
| Sekundäreluft einstellen | Sekundäreluftschieber (II) auf Markierung 1 |
| Feuerrost offen | Feuerrostschieber Herausziehen |
18. Gluthaltung und erneutes Hochheizen
Warten Sie, bis die Braunkohlebrikets bei deniben beschrieben Einstellungen gut durchgebrannt sind. SchlieBen Sie dann die Primaruft (I) und das Feuerrost. Die Sekundärluft (II) schlieBen Sie zu 2/3.

Solange der Kaminofen noch in Betrieb ist, die Sekundärluft nicht ganz schlieben.
Zum erneuten Hochheizen rutteln Sie die Restglut mit dem Feuerrostschieber auf. Öffnen Sie die Primäreluft (I) und legen Sie neue Holzscheite auf.
19. Heizen mit kleiner Wärmeleistung (während der Übergangszeit)
Die Wärmeleitung Ihres Ottawa konnen Sie durch die Menge des Brennstoffs beeinflussen.

HINWEIS!
Drosseln Sie die Verbrennung nicht durch zugeinge Luftzufuhr. Dies führt beim Heizen mit Holz zu einer unvollständigen Verbrennung und der Gefahr einer explosionsartigen Verbrennung angesammelter Holzgase (Verpuffung).
Heizen mit Holz bei kleiner Wärmeleistung
Tab. 4
| Vorgehensweise | Stellung der Bedienungselemente |
| Primäreluft vollständig schreiben | Primäreluftschieber (I) ganz hineinschieben |
| Sekundäreluft einstellen | Sekundäreluftschieber (II) zwischen Markierung 1 und 2 |
| Feuerrost schreiben | Feuerostschieber hineinschieben |
| Zwei Holzscheite mittig im Feuerraum (insgesamt ca. 0,5 kg) nachlegen |
Heizen mit Brikett beikleiner Wärmeleistung
Tab. 5
| Vorgehensweise | Stellung der Bedienungselemente |
| 1,5 Stücke Brikett auf Feuerost auflegen | |
| Feuerost öffnen | Feuerrostschieber Herausziehen |
| Primäreluft einstehen | Primäreluftschieber (I) auf Markierung 2 |
| Sekundäreluft einstehen | Sekundäreluftschieber (II) auf Markierung 1 |
20. Entleeren des Aschetresors
Entsorgen Sie die Asche sicherheitshalber nur in erkalteten Zustand. Wahrend der Ascheaufnahme befindet sich der Deckel unter dem Aschetresor.
Nehmen Sie den Aschetresor mit dem darunter befindlichen Deckel hersus. Schieben Sie den Deckel auf den Aschetresor, so dass dieser verschlossen ist. Die leichte Asche kann nun nicht mehr verfliegen und ihre Wohnung bleibt sauber. Das Einsetzen des Aschetresors erfolgt in umgehrter Reihenfolge.

VORSICHT!
Ein wachsender Aschekegel kann die Zufuhr von Primäreluft beeinträchtigen oderSolar versperren. Achten Sie darauf, dass der Luftweg fur die Primäreluft zwischen Aschetresor und Aschefachboden frei bleibt.
21. Der Verbrennungsvorgang
Ein Holzstück verbrennt in drei Phasen. Diese Vorgänge laufen bei einem Holzfeuer jedoch nicht nur nacheinander, sondern auch gleichzeitig ab.
21.1 Trocknungssphase
Das im luftrockenen Holz noch vorhandene Wasser (ca. 15-20 % ) wird verdampft. Dies geschiett bei Temperaturen von ca. 100^ C. Dazu muss dem Holz in der Anheizphase Wärme zugeführten werden; dies wird durch keine Holzsche erreicht..
21.2 Entgasungsphase
Bei Temperaturen zwischen 100^ und 150^ werden -zunachst langsam - die im Holz enthaltenen Inhaltstoffe aufgespalten und in Gase umgewandelt. Gleichzeitig wird das Holz durch die Hitze zersetzt. Bei Temperaturen über 150^ wird die Gasentwicklung beschleunigt. Der Anteil der flüchtigen Bestandteile macht etwa 80% der Holzsubstanz aus. Die eigentliche Verbrennung beginnt mit der Entzündung der entstandenen Gase bei ca. 225^ (Zündtemperatur) und der Freisetzung von Wärme. Dazu muss ausreichend Sauerstoff vorhanden sein. Bei ca. 300^ ist der Höhepunkt der Verbrennung erreicht. Die Reaktion verläuft nun so stürmisch, dass die größten Wärmemengen freigesetzt werden. Dabei können die Flammene temperatur von bis zu 1100^ erreichen.
21.3 Ausbrandphase
Wenn die flüchtigen Bestandteile verbrannt sind, bleibt Holzkohlenglut zurück. Sie verbrennt langsam, fast ohne Flammebei einer Temperatur von ca. 800^ C. Entscheidend für eine saubere Verbrennung ist eine möglichst vollständige chemische Reaktion der Holzgase mit dem
Sauerstoff der Verbrennungsluft. Bei ihrem Hase-Kaminofen wird die Verbrennungsluft vorgewärmt und über breite Eintrittsöffnungen in den Feuerraum geleitet, so dass es bei hohen Temperaturen zu einer guten Durchmischung der Gase mit der Luft kommt. Eine wichtige Einflussgroße in jeder Verbrennungphase ist die Menge der Verbrennungsluft. Zu weniger Luft führt zu Sauerstoffmangel und unvollständiger Verbrennung, zu viel Luft sentk de Feuerraumtemperatur und damit den Wirkungsgrad. Bei einer unvollständigen Verbrennung entstehen Luftschadstoffe wie Staub, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe.

21.4 Dehnungsgeräusche
Stahl dehnt sich beim Erwärmen aus undzieht sich beim Erkalten zusammen. Diese Bewegungen entstehen in der Anheiz- und Abkühphase sowie während des Nachlegens. Sie konnen bei ihrem Kaminofen zu hörbaren Dehnungsgeräussen führen. Die Konstruktsweise Ihres Kaminofens berücksichtigt diese physikalischen Vorgänge, so dass der Ofen keinen Schaden nimmt.
22. Holz chemisch gesehen
Holz besteht zum überwiegenden Teil aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Umweltkritische Stoffe wie Schwefel, Chlor und Schwermetalle sind praktisch nicht vorhanden. Bei der vollständigen Verbrennung von Holz entstehen deshalb in der Hauptsache Kohlendioxid und Wasserdampf als gasförmige Stoffe sowie in geringem Umfang Holzasche als fester Verbrennungsrest. Bei der unvollständigen Verbrennung können dagegen eine Reihe von umweltbelastenden Substanzen erzeugt werden, z.B. Kohlenmonoxid, Essigsäure, Phenole, Methanol, Formaldehyd, Ruß und Teer.
23. Beitrag zum Umweltschutz
Ob Ihr Ottawa umweltschonend oder umweltbelastend brennt, hangt in hohem Maße von ihrer Bedienung und der Art des Brennstoffs ab (s. Abs. 11. Der richtige Brennstoff) Verwenden Sie davon ausschließlich trockenes Holz; am besten eigenen sich Laubholzer wie Buchen- und Birkenholz.
Nehmen Sie zum Anheizen nur keine Holzstücke. Diese entzünden sich schneller als große Holzscheite, so dass die für eine vollständige Verbrennung notwendige Temperatur schnell erreicht wird.
Das früfigere Nachlegen kleinerer Holzmengen ist beim Dauerheizen energetisch und ökologisch vorteilhafter.
24. Beurteilung der Verbrennung
Die Güte der Verbrennung können Sie an den folgenden Merkmalen sehr möglich beurteilen:
Farbe und Beschaffenheit der Asche: Bei einer sauberen Verbrennung entstehen eine feine
weiße Asche. Eine dunkle Färbung deutet auf Holzkohlenrente hin; die Ausbrandphase ist in thisem Fall nur unvollständig erfolgt.
Farbe der Rauchgase am Schornsteinkopf: Hierbei gilt: Je unsichtbarer die Rauchgase den Schornstein verlassen,esto better is die Verbrennung.
In der Übergangszeit (Fruhling /Herbst) kann es bei Außentemperaturen über 16^ Czu Zugstorungen im Schornstein kommt. Lösst sich bei dieser Temperatur durch schnerles Abbrennen von Papier oder kleiner Holzscheite (Lockfeuer) kein Zug erzeugen, sollen den Sie auf die Feuerung verzichten.
25. Holzfeuchte und Heizwert
Faustregel: Je feuchter das Holz,为重点chlechter der Heizwert.
Der Heizwert des Holzes hängt sehr stark von der Feuchtigkeit darin ab. Je mehr Wasser das Holz enthalt,esto mehr Energie muss fur dessen Verdampfung bei der Verbrennung aufgewendet werden; dadurch gehen Energie verloren.Je feuchter das Holz ist,esto niedriger ist sein Heizwert.
Dazu ein Beispiel: Frisch geschlagenes Holz hat einen Feuchtingeitsgehalt von ca. 50% und einen Heizwert von etwa 2,3 kWh/kg; gut luftgctrocknetes Holz hat dagegen einen Feuchtingeitsgehalt von ca. 15% bei einem Heizwert von etwa 4,3 kWh/kg.
Wenn Sie also sehr feuchtes Holz verbrennen, erzielen Sie bei gleicher Holzmenge nur ungefähr die halbe Wärme-leistung. Beim Verbrennen von feuchtem Holz setzen sich außer dem viel mehr Rußpartikel an der Feueraumscheibe ab. Überdies kann der Wasserdampf, der bei der Verbrennung von feuchtem Holz entstehen, im Rauchrohr oder Schornstein
kondensieren. Glanzruß oder die Versorgung des Schornsteins können die Folgen sein. Versorgung kann zu Kondensationschäden am Schornstein und unangenehmen Gerüchen führen, bei Glanzruß besteht die Gefahr einer Entzündung (Kaminbrand). Weiterhin sinkt durch einen hohen Feuchigkeitsgehalt des Holzes die Verbrennungstemperatur, dies verhindert eine vollständige Verbrennung aller Holzbestandeile und führt zu einer erheblichen Umweltbelastung. Die Restfeuchte Ihres Brennholzes konnen Sie mit einem Holzfeuchtemessgerät ermitteln.
26. Holz lagern und trocknen
Holz braucht Zeit zum Austrocknen. Bei richtiger Lagerung dauert es 2 bis 3 Jahre bis das Holz lufttrocken ist.
Zersägen und spalten Sie das Holz gebrauchsfertig zum Lager, dadurch trocknet es Schneller. Kleine Holzscheite trocknen better als große.
Schichten Sie die Holzsche an einer belufteten, möglichst sonstigen Stelle, idealerweise Südseite, regengeschützt, auf.
Lassen Sie zwischen den einzelnen Holzstoßen eine Handbreit Abstand, damit durchströmende Luft die entweichende Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Decken Sie ihre Holzstoffe keinesfalls mit Plastikfolie oder Zeitplanen ab; die Feuchtigkeit kann sonst nicht entweichen.
Stapeln Sie frisches Holz nicht im Keller, da es Dort wegen der geringen Luftbewegung erhäfert statt trocknet.
Lagern Sie nur bereits trockenes Holz in trockenen und gut belufteten Kellerräumen.
27. Reinigung und Pflege
27.1 Stahlmantel
Hase Kaminöfen besitzen eine hochhitzebestände, offenprüge Lackierung, die einen eingeschränkten Korrosionsschutz bietet, so dass es unter Umständen zu Flugrost kommt kann.
Zum Reinigen der Stahlteile darauf kein säurehaltiges Reinigungsmittel (z.B. Zitrus- oder Essigreiniger) verwendet werden. Ein leicht angefeuchtetes Tuch zum Abwischen der Stahlteile ermöglicht eine ausreichende Reinigung.
Vermeiden Sie eine zu feuchte Reinigung im Bereich des Fußbodens / der Bodenplatte. Verschüttetes Wasser aus Wasserkesseln oder -schalen sollen den Sie umgehend trocknen.
Stellen Sie den Ottawa nicht in, feuchten Räumen", z.B.
Wintersgärten auf.
Vermeiden Sie eine Zwischenlagerung in angeheizten Rohbauten oder Garagen.

HINWEIS!
Mit Flugrost befallene Stellen setzen sich mit dem Original Hase-Ofenlack nacharbeiten.itte richten Sie sich nach den Verarbeitungshinweisen. Spraydosen erhalten Sie bei ihrem HaseFachhändler, der hnen auch Tipps zur Verarbeitung gibt.
27.2 Rauchgaswege
Der Kaminofen und die Rauchrohre müssen jedem Jahr nach der Heizperiode - evtl. auch öfter, z.B. nach der Reinigung des Schornsteins, auf Ablagerungen untersucht und gegebenenfalls gereinigt werden.
Zur Reinigung der Rauchgaswege demontieren Sie den oberen Thermostat und die evtl. vorhandenen Umlenkplatten (siehe Montage- und Wartungsanleitung). Etwaige Ablagerungen von Ruß und Staub können weggebürstet und abgesaugt werden. Setzen Sie nach der Reinigung die demontierten Teile wieder ein.

HINWEIS!
Das Rauchrohr reinigen Sie durch die dafür vorgesehene Reinigungsoffnung mit einer flexiblen Rohrbürste.
27.3 Glaskeramikscheiben
Bei sachgemäßem Befeuern bildet die Sekundärluft einen—heien Luftvorhang vor der Scheibe, der das Verrußen der Glaskeramik vermindert.
Sollten sich dennoch Aschepartikel auf der Keramikglasscheie be absetzen, empfehlen wir Ihnen neben handelsüblichem Glasreiniger ein weiteres bewährtes und umweltschonendes Reinigungsverfahren:
Feuchten Sie ein Knäuel Haushalts- oder Zeitungspapier an, tauchen Sie es in die kalte Holzasche und reiben Sie damit die Scheibe ein. Am Schluss wischen Sie einfach mit einem trockenen Papierknäuel nach.
27.4 Feuerraumauskleidung
Die Thermosteine im Feuerraum Ihres Ottawa bestehen aus Vermiculite. Dies ist ein feuerfestes, mineralogisches Granulat mit hervorragenden Isolationseigenschaften. Die Dichte der Steine ist durch das optimale Verhältnis zwischen mechanischer Festigkeit und Isolationsfähigkeit bestimmt. Die relativ weiche Oberfläche verschleitst naturgemäß beim Gebrauch. Die Thermosteine müssen erneuet werden, wenn Stücke herausbrenchen und die dahinter liegende Feuerraumrückwand sightbar wird. Risse in den Thermosteinen beeinträchtigen die Brauchbarkeit Ihres Kaminofens nicht.

HINWEIS!
Beschädigungen an den Thermosteinen konnen Sie verhindern, indem Sie Holzsche vorsichtig in den Feuerraum legen. Lassen Sie keine Holzsche gegen die Feuerraumwände fallen.
27.5 Dichtungsbänder
Die Dichtungsbänder bestehen aus hochhitzebeständiger, asbestfreier Glasfaser. Je nach Gebrauchshäufigkeit können die Dichtungen verschreiben und müssen erneuert werden.
Lassen Sie Ihr Kaminofen regelmäß durch einen Fachmann überprüfen.
28. Fehleranalyse
| mögliches Problem | mögliche Ursachen |
| Das Holz entzündet sich nicht oder nur zögernd. | - Das Holz ist zu dick. / Das Holz ist zu feucht. - Die Luftzuführ ist zu gering. |
| Das Holz brennt ohne helle, gelbe Flamme, schweit vor sich hin oder(go)get socrag aus. | - Das Holz ist zu feucht. - Die Luftzuführ ist zu gering / Die Drosselklappe ist zu weit geschlossen. - Die Außentemperatur ist zu hoch. |
| Es bildet sich zu viel Ruß, die Thermosteine bleiben während des Betriebes nicht rußfrei. | - Das Holz ist zu feucht. - Die Luftzuführ ist zu gering. - Die Holzmenge ist zu gering; und dadurch bleibt die Brennkammer zu kalt. |
| Die Feueraumscheibe verräbt. | - Das Holz ist zu feucht. - Die Sekundärluftzufahr ist zu gering. - Die Feueraumtür ist undicht. - Der Schornsteinzug ist zu schwach. |
| Das Holz brennt zu schnell ab. | - Der Schornsteinzug ist zu stark. - Das Holz ist zu Klein gesalten. - Bedienungselemente sind falsch eingestellt. |
| Während des Betriebes tritt Rauch aus dem Kaminofen aus. | - Die Luftzuführ ist zu gering / Die Drosselklappe ist zu weit geschlossen. - Der Schornsteinquerschnitt ist zu eng. - Die Rauchgaszüge im Ofenhr oder Schornstein sind stark verräbt. - Der Wind drück auf den Schornstein. - Ventilatoren (Bad,äre) erzeugen Unterdruck im Wohnraum und saugen Rauch aus dem Ofen. |
| Der Schornstein wird Nass und versotet, KondensatITT aus dem Ofenrohr aus. | - Das Holz ist zu feucht. - Die Rauchgase sind zu kalt. / Der Schornstein ist zu kalt. - Der Schornsteinquerschnitt ist zu groß. |
| Obwohl das Feuer heftig brennt, wird der Ofen nicht richtig warm. | - Der Schornsteinzug ist zu stark. - Die Luftschieber sind falsch eingestellt. |
| Beim Öffnen der Feueraumtür tritt Rauch aus. | - Der Schornsteinzug ist zu schwach. / Der Schornsteinquerschnitt ist zu groß oder zu Klein. |
| Ihr Hase Fachhändler oder Bezirksschornsteinfeger beantwortet gern ihre Fragen. | - Das Feuer brennt noch zu stark. - Die Feueraumtür wurde zu schnell geöffnet. - Ventilatoren (Bad /äre) erzeugen Unterdruck im Wohnraum und saugen Rauch aus dem Ofen. - Die Drosselklappe ist geschlossen. |
29. Technische Daten
Kaminofen Ottawa, geprüft nach DIN-EN 13240: 2001 + A2 2004 und Art. 15 a B-VG (Österreich),arf nur mit geschlossenem Feuerraum betrieben werden, mehrere Anschlüsse an einen Kamin möglich.
VFK-Nr.: 17264
Zur Bemessung des Schornsteins nach EN 13384-Teil 1 u.2 gelten folgende Daten:
| Brennwerte | Scheitholz | Brikett | |
| Nennwärmeleistung | 6 | 6 | kW |
| Abgasmassenstrom | 6,0 | 6,0 | g/s |
| Abgasstutzentemperatur | 280 | 280 | °C |
| Mindestforderdruck bei Nennwärmeleistung | 12 | 12 | Pa |
| CO-Gehalt bei 13% O2 | 971 | 769 | mg/m3 |
| Wirkungsgrad | 79 | 84 | % |
| Feinstaub | 19 | 32 | mg/m3 |
Die auf dem Geräteschild angegebene Nennwärmeleistung von 6 kW ist je nach der Isolierung des Gebäudes ausreichend für 20 bis 80m^2 (ohne Gewähr).
| Abmessungen: | Höhe | Breite | Tiefe |
| Ofen | 156 cm | 48 cm | 48 cm |
| Feuerraum | 43 cm | 28 cm | 30 cm |
Gewicht (inkl. Speicherblock140kg) Keramik/Speckst./Stahl: 324/343/319 kg
Feuerraumöffnung: 1106 cm²
Rauchrohrdurchmesser: 15 cm
Rohrdurchmesser Hase-Luftsystem*: 10 cm
1 Vertikales Rauchrohrverbindungsstück min. 42 cm
*Für separate Luftzuführ in Niedrigenergiehäusern und bei unzureichender
Verbrennungsluftversorgung im Aufstellungsraum.

Vorderansicht

Seitenansicht

Aufsicht
Abmessungen in cm
30. Brennwerte Österreich:
Prüfberichtsnummer (A): FSPS-Wa 2006-A
Zur Bemessung des Schomsteins nach EN 13384-1 / 2 gelten folgende Daten:
Nennwärmeleistung 6 kW
Heizleistung min./max. 3.1-6.6 kW
Brennstoff Holz
Brennstoffwärmeleistung 8.3 kW
Abgasmassenstrom 6.0 g/s
Abgasstutzentemperatur 280 °C
Mindestforderdruck bei Nennwärmeleistun 12 Pa
Emissionswerte (Scheitholz):
CO 608 mg / MJ
NOx 90 mg / MJ
HC 35 mg / MJ
Staub 12 mg / MJ
Wirkungsgrad 79%
Datum der Typenprüfung: 09.08.2010
31. EG - Konformitätserklärgung
Das Original der Konformitätserklarung und die zugehörigen Unterlagen sind beim Hersteller hinterlegt.
Der Hersteller: Hase Kaminofenbau GmbH
Niederkircherstr. 14
D-54294 Trier
erklärt hiermit, dass der Raumheizer für feste Brennstoffe mit der Handelsbezeichnung:
Ottawa
konform ist mit den Bestimmungen der:
EG-Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG sowie dem Mandat M129
und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt:
EN 13240:2001+EN 13240:2001/A2:2004
Eine Prüfung des Raumhezers für feste Brennstoffe auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle:
RWE Power AG
Feuerstättenprüfstelle
D-50226 Frechen
Kennziffer: NRW 16

Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Montage und Bedienungsanleitung sind zu beachten.
Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien
Distances de sécurité par rapport à des materiaux inflammbles
Distanze di sicurezza da materiali combustibili
Safety distances from flammable materials
Volligeidssafstanden van brandbare materialien


Rumheizer Typ: Ottawa
DIN EN 13240: 2005
Zeitbrandfeuerstätte für geschlossenen Betrieb
Gerät ist für eine Mehrfachbelegung des Schornsteins geeignet Heizleistung: 6 kW
Zulassige Bronhstone? Scheitholz/Braunkohlebrikettes
CO-Emission: (bei 13% O2) < 1250 mg/Nm³
Scheitholz 0,078 %
Braunkohlebriketts 0,082 %
Staub-Emission:(bei 13% O2) < 40~mg / Nm^3 Mittlere Abgastemperatur: 280℃
Energieeffizenz:
Scheitholz 79%
Schnobbebrikets
Prlifteichen VKF
Furzlichen Vf
Gepruft nach AK
Prüfberichtsnummer (A) : FSPS-V
Warmeleistungsbereich-Min/Max: 3,1-b,k KW

10
Hase Kaminofenbau GmbH D 54294 Trier

© Hase Kaminofenbau GmbH.
Le fabricant: Hase Kaminofenbau GmbH
Niederkircherstr. 14
D-54294 Trier
Feuerstättenprüfstelle
D-50226 Frechen
Kennziffer: NRW 16
Trier, le 12.05.2010

Hase Kaminofenbau GmbH
#
© Hase Kaminofenbau GmbH.
Niederkircherstr. 14
D-54294 Trier
Feuerstättenprüfstelle
D-50226 Frechen
Kennziffer: NRW 16
Trier li 12/05/2010

Yours sincerely, Hase Kaminofenbau GmbH
Contents
© Hase Kaminofenbau GmbH.
The Manufacturer: Hase Kaminofenbau GmbH
Niederkircherstr. 14
54294 Trier / Germany
Feuerstättenprüfstelle
D-50226 Frechen
Kennziffer: NRW 16
© Hase Kaminofenbau GmbH.
27.3 Glaskeramische vensters
29 Technische gegevens
De fabrikant: Hase Kaminofenbau GmbH
Niederkircherstr. 14
D-54294 Trier
verklaart hiermee, dat de ruimteverwarmingsapparatur
Feuerstättenprüfstelle
D-50226 Frechen
Kennziffer: NRW 16
Trier, 12.05.2010
