GRANADA - Holzofen HASE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG GRANADA HASE
R3_01/2011 Aschetresor Feuerrostbedienung Sekundärluftschieber (II) Primärluftschieber (I)
Abb. 1 Bedienungselemente Sehr geehrte Hase Kundin, sehr geehrter Hase Kunde,
mit dem Kauf Ihres Hase Kaminofens haben Sie sich für ein Qualitätsprodukt entschieden. In unserer Kaminofen-Manufaktur in Trier entwickeln und fertigen wir unsere Öfen mit größtmöglicher Sorgfalt und verarbeiten nur Materialien bester Qualität. Das ausgewogene Design, modernste Fertigungsverfahren sowie die effiziente und umweltfreundliche Brenntechnik sichern Ihnen jahrelange Freude an Ihrem Hase Kaminofen.
Bitte lesen Sie sich diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch, sie gibt Ihnen wichtige Hinweise und nützliche Tipps für gemütliche Stunden am Feuer. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Hase-Kaminofen.
Ihre Hase Kaminofenbau GmbH
Inhalt Seite Aufstellungsbedingungen und baurechtliche Vorschiften
Sicherheit und Sicherheitsabstände Die Aufstellung Der Schornstein Der Rauchrohranschluss Die Drosselklappe Brennstoffmenge und Wärmeleistung Die Regulierung der Verbrennungsluft
8.2 Die Sekundärluft
Erste Inbetriebnahme Anfeuern Nachlegen Heizen mit kleiner Wärmeleistung Entleeren des Aschetresors Der Verbrennungsvorgang
14.1 Trocknungsphase
14.4 Dehnungsgeräusche
Der richtige Brennstoff Holz chemisch gesehen Beitrag zum Umweltschutz Beurteilung der Verbrennung Holzfeuchte und Heizwert Holz lagern und trocknen Reinigung und Plege
21.1 Der Stahlmantel
21.2 Die Rauchgaswege
21.3 Die Glaskeramikscheiben
21.4 Die Feuerraumauskleidung
21.5 Die Dichtungsbänder
Ratgeber Technische Daten
Aufstellungsbedingungen und baurechtliche Vorschriften Der Kaminofen ist anleitungsgemäß unter Einhaltung der geltenden nationalen und der europäischen Normen sowie den regionalen Vorschriften zu installieren. In Deutschland ist der Kaminofen vor der Inbetriebnahme dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zur Abnahme anzumelden.
Bauart 2: Der Granada / Kyoto wird in Bauart 2 ausgeliefert. Die Bauart 2 darf nur an Schornsteine mit Einzelbelegung angeschlossen werden. Der Granada / Kyoto darf nur geschlossen betrieben werden. Bauart 1: Die Bauart 1 erlaubt den Anschluss an mehrfachblegte Schornsteine. Die Bauart 1 wird durch die Begrenzung der Feuerraumöffnung auf 500 cm² erreicht. Der Granada / Kyoto mit Bauart 1 darf nur geschlossen betrieben werden. Umbau auf Bauart 1 Durch den Einbau der Reduzierungsblende (gleichzeitig Transportsicherung) erfüllt der Granada / Kyoto die Voraussetzungen der Bauart 1. Blende wie abgebildet einsetzen und anschrauben. Nach dem Einbau der Blende kleben Sie bitte das Typenschild mit der Bauart 1 auf die Rückseite des Granada / Kyoto.
Sicherheit und Sicherheitsabstände Vor und neben dem Kaminofen darf sich im Strahlungsbereich der Feuerraumscheibe innerhalb von 80 cm kein brennbares bzw. wärmeempfindliches Material (wie z. B. Möbel, Holz- oder Kunststoffverkleidungen, Vorhänge etc.) befinden. Außerhalb des Strahlungsbereiches an den Seiten und hinter dem Kaminofen ist ein Abstand von 20 cm zu brennbaren Materialien einzuhalten (s. Abb. 3). Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt am brennenden Kaminofen sein. Bei brennbaren Fußbodenmaterialien (z.B.: Holz, Laminat, Teppich) ist eine Bodenplatte aus nicht brennbarem Marterial vorgeschrieben (z.B.: Fliesen, Sicherheitsglas, Schiefer, Stahlblech). Verwenden Sie zum Anzünden nie Spiritus, Benzin oder andere brennbare Flüssigkeiten. Die äußeren Oberflächen des Kaminofens werden während des Betriebes sehr heiß. Es besteht am gesamten Kaminofen Verbrennungsgefahr. Zur gefahrlosen Bedienung des Kaminofens liegt diesem ein Handschuh bei. Im Falle eines Schornsteinbrandes: - Alarmieren Sie über den Notruf die Feuerwehr - Informieren Sie Ihren Schornsteinfeger - Keinesfalls mit Wasser löschen! - Brennbare Gegenstände vom Schornstein entfernen - Auf die Feuerwehr und Schornsteinfeger warten. Am Kaminofen dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Es dürfen nur Original-Ersatzteile der Hase Kaminofenbau GmbH eingesetzt werden.
Bei Verwendung einer Bodenplatte gelten die angegebenen Sicherheitsmaße
Die Aufstellung Überprüfen Sie, ob die Tragfähigkeit der Aufstellfläche ausreichend ist. Gegebenenfalls kann die Tragfähigkeit durch Verwendung einer Bodenplatte zur Lastverteilung erhöht werden.
Prüfen Sie, ob der Raum, in dem der Granada / Kyoto aufgestellt werden soll, ausreichend mit Frischluft versorgt wird. Bei gut abgedichteten Fenstern und Türen besteht die Möglichkeit, dass die Frischluftzufuhr nicht ausreichend gewährleistet ist, wodurch das Zugverhalten des Kaminofens und des Schornsteins beeinträchtigt werden kann. Sind zusätzliche Verbrennungsluft-Eintrittsöffnungen erforderlich, dürfen diese nicht verschlossen werden.
Bodenplatte Beim gleichzeitigen Betrieb von Kaminofen und Dunstabzugshaube kann im Aufstellraum des Kaminofens ein Unterdruck entstehen, der zu Problemen wie Rauchgasaustritt aus dem Kaminofen führen kann. Damit dem Aufstellungsraum keine Luft entzogen wird, empfehlen wir Dunstabzugshauben, die die Luft nach außen führen, mittels eines Fensterkontaktschalters zu verriegeln.
Abb. 2 Abstände zu wärmeempfindlichen und brennbaren Materialien
Der Schornstein Der Granada / Kyoto ist an einen geeigneten Schornstein mit einer wirksamen Schornsteinhöhe von mindestens 4,50 m anzuschließen. Mit der Bauart-1 Blende kann er an einem Schornstein betrieben werden, an dem weitere Feuerstätten angeschlossen sind. Der Schornsteinquerschnitt sollte dem Querschnitt des Rauchrohres entsprechen. Ist die wirksame Schornsteinhöhe zu gering und/oder der Schornsteinquerschnitt zu groß oder zu klein, kann das Zugverhalten beeinträchtigt werden. Der notwendige Förderdruck (Schornsteinzug) für den Granada / Kyoto beträgt 12 Pa. Bei höheren Förderdrücken steigen die Emissionen der Feuerstätte, die Feuerstätte wird stark belastet und kann Schaden nehmen. Der maximal zulässige Förderdruck für den Granada / Kyoto beträgt 35 Pa an der Abgaseinführung des Schornsteins. Zur Begrenzung des Förderdrucks kann eine Drosselklappe oder ein Förderdruckbegrenzer hilfreich sein.
Der Rauchrohranschluss Der Granada / Kyoto ist mit einem Rauchrohr, dessen Innendurchmesser 15 cm beträgt, an den Schornstein anzuschließen. Alle Rohrstücke müssen an den Verbindungsstellen passgenau gesteckt sein. Das Rohr muss am Schornsteineingang gut abgedichtet werden und darf nicht in den inneren Querschnitt des Schornsteins hineinragen, um den Rauchabzug nicht zu behindern.
Die Brennstoffmenge, die Sie in den Ofen hineinlegen, bestimmt die Wärmeleistung. Bei einem Nachlegevorgang beträgt die maximale Brennstoffmenge 3 kg. Bei Überschreitung dieser Aufgabenmenge besteht die Gefahr der Überhitzung. Es können Schäden am Kaminofen und die Gefahr eines Kaminbrandes entstehen. Sie erreichen eine Wärmeleistung von ca. 9 kW bei einer Scheitholzaufgabe von ca. 2,5 kg und einer Scheitlänge von max. 25 cm bei einer Brenndauer von ca. 45 Minuten. Die Drosselklappe Die Drosselklappe ist ein optionales Bedienungselement. Sie ist im Rauchrohr angebracht und dient der Regulierung des Rauchgasstromes; sie kann dadurch die Abbrandgeschwindigkeit verringern. Steht der Griff der Drosselklappe quer zum Rauchgasrohr, ist der Abgasstrom maximal gedrosselt. Wir empfehlen generell den Einbau einer Drosselklappe zur Reduzierung des Förderdrucks. Bitte beachten Sie die länderspezifischen gesetzlichen Bestimmungen. Bevor die Feuerraumtür während der Brennphase geöffnet wird, sollte vorher die Drosselklappe geöffnet werden. Brennstoffmenge und Wärmeleistung Sie erreichen eine Wärmeleistung von ca. 4,5 kW bei einer Scheitholzaufgabe von ca. 0,5 kg und einer Scheitlänge von ca. 25 cm bei einer Brenndauer von ca. 20 Minuten. Der Granada / Kyoto ist eine Zeitbrand-Feuerstätte, bitte geben Sie immer nur eine Lage Brennstoff auf.
Die Regulierung der Verbrennungsluft Beim Anfeuerungs- und Nachlegevorgang wird die Verbrennungsluft mit dem Primärluftund dem Sekundärluftschieber geregelt.
Die Primärluft wird von unten durch das Rost in den Feuerraum geleitet. In der Anfeuerungsphase wird dadurch schneller die notwendige Feuerraumtemperatur erreicht.
8.2 Die Sekundärluft
Die Sekundärluft wird durch Luftkanäle im Ofen von oben in den Feuerraum geleitet. Sie führt den für das vollständige Abbrennen der Holzgase vorgewärmten Sauerstoff in den Feuerraum und vermindert die Rußbildung an den Feuerraumscheiben. Bei der ersten Inbetriebnahme jedes Kaminofens kommt es durch die Verbrennung organischer Bestandteile, die in der Beschichtung des Ofens, den Dichtbändern und in den Schmierstoffen, welche im Fertigungsverfahren verwendet werden, zu Rauch- und Geruchsentwicklungen. Für die Regulierung der Sekundärluft gilt folgende Faustregel: Ein kleines Feuer benötigt weniger Sekundärluft, ein großes Feuer benötigt viel Sekundärluft. Bei zu weit geschlossenem Sekundärluftventil besteht die Gefahr, dass die Abgase unvollständig verbrennen (Schwelbrand) und/oder des Verrußens der Feuerraumscheibe oder, dass die angesammelten Holzgase explosionsartig verbrennen (Verpuffung). Bitte beachten Sie: Bei Holzfeuerung mit zu weit geöffnetem Primärluftschieber besteht die Gefahr der Überhitzung des Kaminofens (Schmiedefeuereffekt). Der Sekundärluftschieber darf im Betrieb niemals vollständig geschlossen werden. Die Feuerraumtür und das Aschefach müssen immer fest verschlossen sein. Erste Inbetriebnahme Bei erhöhter Brenntemperatur dauert dieser einmalige Vorgang ca. 4 – 5 Stunden. Damit Sie die erhöhte Brenntemperatur erreichen, erhöhen Sie die in Kapitel 11 Nachlegen / Heizen mit Nennwärmeleistung die empfohlene Brennstoffmenge um ca. 25 %. Um Gesundheitsbeeinträchtigungen zu vermeiden, sollte sich während dieses Vorganges niemand unnötig in den betroffenen Räumen aufhalten. Sorgen Sie für eine gute Belüftung und öffnen Sie Fenster und Außentüren, wenn notwendig benutzen Sie einen Ventilator zum schnelleren Luftaustausch. Sollte beim ersten Heizvorgang die maximale Temperatur nicht erreicht worden sein, können Geruchsentwicklungen auch später noch kurzfristig auftreten. Beim Transport zu Ihnen kann sich Kondensatfeuchte im Inneren des Ofens ansammeln, die unter Umständen zum Wasseraustritt am Ofen oder an den Rauchrohren führen kann. Trocknen Sie die feuchten Stellen umgehend auf.
Sekundärluftschieber (II)
Die Oberfläche Ihres Kaminofens wird vor dem Lackieren mit Strahlgut gesandstrahlt. Trotz sorgfältiger Kontrolle kann Strahlgut (Stahlkügelchen) im Ofenkörper verbleiben und sich bei der Aufstellung Ihres Kaminofens lösen und herausfallen. Primärluftschieber (I) Um mögliche Schäden zu vermeiden, saugen Sie die Stahlkügelchen umgehend mit dem Staubsauger auf. Der Granada / Kyoto darf nur geschlossen betrieben und die Feuerraumtür nur zum Nachlegen des Brennstoffes geöffnet werden. Abb. 4 Die Bedienungselemente.
Ein schnelles Durchlaufen der Anheizphase ist wichtig, da in der Anheiz- bzw. Anfeuerungsphase bei Bedienungsfehlern höhere Emissionswerte auftreten können. Wir bitten Sie deshalb, sich der Umwelt zuliebe genau an folgendes Schema zu halten. Das Anfeuern sollte immer mit Holz erfolgen. Das richtige Anfeuern beim Kaminofen Granada / Kyoto ist wegen der großen Feuerraumscheibe besonders wichtig. Beachten Sie unbedingt die Hinweise auf der rechten Seite. Verwenden Sie nur ganz trockenes Holz das Sie am besten mehrere Tage in der Nähe des Kaminofens (Sicherheitsabstände beachten) gelagert haben. Zum Anzünden eignen sich besonders gut Weichholzspäne (z.B. Fichte). Anfeuern Vorgehensweise Primärluft und Sekundärluft vollständig öffnen Primär- und Sekundärluftschieber komplett nach hinten schieben Feuerrost öffnen Feuerrostschieber hineindrücken Das Nachlegen sollte in der Phase des Abbrandes erfolgen, in der die Flammen des vorherigen Abbrandes gerade erloschen sind. Nachlegen / Heizen mit Nennleistung Vorgehensweise Stellung der Bedienungselemente Primärluft und Sekundärluft einstellen Primärluftschieber auf Einstellung 0, Sekundärluftschieber auf Markierung 3-4 Feuerrost schließen Feuerrostschieber hinausziehen Zwei Holzscheite von insgesamt ca. 2,5 kg. Nur eine Lage Brennstoff nachlegen Feuerraumtür öffnen Aschetresor etwas öffnen Restasche und evtl. unverbrannte Holzkohle in der Mitte des Brennraumes anhäufen Legen Sie in die Mitte des Feuerraums 2-3 kleine Scheite auf diese schichten Sie die Anzündhilfe und ca. 0,5 kg Holzspäne Feuerraumtür öffnen Anzündhilfe anzünden Feuerraumtür schließen Hat sich das Holz an Aschetresor schliessen Feuerraumtür schließen entzündet, schließen Sie Primärluftschieber (I) den Aschetresor und auf Einstellung Null nach ca. 10-15 min. den Primärluftschieber (I) Den Sekundärluftschieber Sekundärluftschieber (II) (II) stellen Sie später auf Einstellung 3 bis 4 auf die Idealstellung Tab. 1 Das Nachlegen sollte erfolgen, wenn die Flammen des vorherigen Abbrandes gerade ausgehen. Tab. 2 allen Seiten ausreichend (ca. 15-20 min.)
Stellung der Bedienungselemente
Heizen mit Nennleistung
12. Heizen mit kleiner
Wärmeleistung Sie beeinflussen die Wärmeleistung Ihres Granada / Kyoto hauptsächlich durch die Menge des Brennstoffs. Drosseln Sie die Verbrennung nicht durch zu geringe Zuluft. Dies führt beim Heizen mit Holz zu einer unvollständigen Verbrennung und der Gefahr einer explosionsartigen Verbrennung angesammelter Holzgase (Verpuffung). Heizen mit Holz bei kleiner Wärmeleistung Vorgehensweise Primärluft schließen Sekundärluft einstellen Feuerrost schließen Stellung der Bedienungselemente Primärluftschieber (I) ganz nach vorne ziehen Sekundärluftschieber (II) zwischen Markierung 1und 2
13. Entleeren des Aschetresors
Der Aschetresor [b] muss rechtzeitig geleert werden. Ein wachsender Aschekegel kann die Zufuhr von Primärluft beeinträchtigen. (Abb 4) Beachten Sie bitte, dass Sie die Asche nur in erkaltetem Zustand entsorgen sollten. Während der Ascheaufnahme steht der Aschetresor in seinem umgedrehten Deckel. Zum Entleeren zieht man den Deckel heraus, dreht ihn um und schiebt ihn auf den Aschetresor. Somit ist der Aschetresor verschlossen, es kann keine Asche verfliegen. Ihre Wohnung bleibt beim Wegtragen der Asche sauber. Das Einlegen des Tresors erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Zwei Holzscheite mittig im Feuerraum (insgesamt ca. 0,5 kg und 25 cm Länge) nachlegen Tab. 3
14. Der Verbrennungsvorgang
14.2 Entgasungsphase
Ein Holzstück verbrennt in drei Phasen. Diese Vorgänge laufen in einem Holzfeuer jedoch nicht nur nacheinander, sondern auch gleichzeitig ab. Bei Temperaturen zwischen 100° C und150° C setzen - zunächst langsam - die Aufspaltung und Vergasung der im Holz enthaltenen Inhaltsstoffe und die thermische Zersetzung des Holzes ein. Oberhalb 150° C steigt die Gasentwicklung stark an. Der Anteil der flüchtigen Bestandteile beträgt etwa 80 % der Holzsubstanz. Die eigentliche Verbrennung beginnt mit der Entzündung der entstandenen Gase bei ca. 225° C (Zündtemperatur) und der Freisetzung von Wärme. Dazu muss eine ausreichende Sauerstoffmenge vorhanden sein. Bei ca. 300° C ist der Höhepunkt der Verbrennung erreicht. Der Reaktionsablauf ist jetzt so stürmisch, dass hier die größten Wärmemengen freigesetzt werden. Es können dabei Flammentemperaturen bis zu 1100° C erreicht werden.
14.1 Trocknungsphase
Das im lufttrockenen Holz noch vorhandene Wasser (ca. 15 - 20 %) wird verdampft. Dies geschieht bei Temperaturen von ca. 100° C. Dazu muss dem Holz in der Anheizphase Wärme zugeführt werden; dies wird durch kleine Holzscheite erreicht.
Abb. 5 Der Verbrennungsluftvorgang Nach dem Abbrand der flüchtigen Bestandteile bleibt die Holzkohlenglut zurück. Diese verbrennt langsam, fast ohne Flamme bei einer Temperatur von ca. 800° C. Entscheidend für eine saubere Verbrennung ist eine möglichst vollständige chemische Reaktion der Holzgase mit dem Sauerstoff der Verbrennungsluft. Bei Ihrem Hase-Kaminofen wird die Verbrennungsluft vorgewärmt und über breite Eintrittsöffnungen in den Feuerraum geleitet, so dass es bei hohen Temperaturen zu einer guten Durchmischung der Gase mit der Luft kommt. Eine wichtige Einflussgröße in jeder Verbrennungsphase ist die Menge der Verbrennungsluft. Zu wenig Luft führt zu Sauerstoffmangel und unvollständiger Verbrennung, zu viel Luft senkt die Feuerraumtemperatur und damit den Wirkungsgrad. Bei einer unvollständigen Verbrennung entstehen Luftschadstoffe wie Staub, Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoffe. Trocknung
14.4 Dehnungsgeräusche
Ausbrand Stahl dehnt sich beim Erwärmen aus und zieht sich beim Erkalten zusammen. Diese Bewegungen können bei Ihrem Kaminofen zu hörbaren Dehnungsgeräuschen führen. Die Konstruktionsweise Ihres Kaminofens berücksichtigt diese physikalischen Vorgänge, so dass der Ofen keinen Schaden nimmt.
15. Der richtige Brennstoff
17. Beitrag zum Umweltschutz
In Kaminöfen dürfen nur raucharme Brennstoffe verbrannt werden. Für den Kaminofen Granada / Kyoto sind dies ausschließlich: naturbelassenes, stückiges Holz, einschließlich anhaftender Rinde in Form von Buchenholzscheiten. Harzreiche Nadelhölzer (z. B. Fichte, Kiefer, Tanne) neigen zum Funkenflug und es entsteht eine feine Flugasche, die beim Öffnen der Feuerraumtür aufgewirbelt werden kann. Ob Ihr Granada / Kyoto umweltschonend oder umweltbelastend brennt, hängt in hohem Maße von Ihrer Bedienung und der Art des Brennstoffes ab (s. Der richtige Brennstoff) Das schönste Kaminofenfeuer brennt mit Buchenscheitholz. Bei Verwendung der Holzarten Eiche, Fichte, Birke oder Lärche ist die Beimischung von Buchenholz für ein schönes Flammenbild empfehlenswert. Reisig und kleine Holzscheite sind gute Anzündhilfen. Unzulässig ist beispielsweise die Verbrennung von: - feuchtem Holz (Restfeuchte über 20 %) - lackiertem oder kunststoffbeschichtetem Holz - mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz - Hausmüll - Papierbriketts (Schadstoffe: Cadmium, Blei, Zink) - alle brennbaren Flüssigkeiten (auch Methanol, Ethanol) sowie alle Brennpasten und GeleBei der Verbrennung dieser Stoffe entstehen neben üblen Gerüchen auch gesundheitsschädliche und Umwelt belastende Emissionen. Verwenden Sie ausschließlich trockenes Holz; am besten eignen sich Laubhölzer wie Buchen- und Birkenholz. Nehmen Sie zum Anheizen nur kleine Holzstücke. Diese entzünden sich schneller als große Holzscheite, so dass die für eine vollständige Verbrennung notwendige Temperatur schnell erreicht wird. Das häufigere Nachlegen kleinerer Holzmengen ist beim Dauerheizen energetisch und ökologisch vorteilhafter.
16. Holz chemisch gesehen
Holz besteht zum überwiegenden Teil aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Umweltkritische Stoffe wie Schwefel, Chlor und Schwermetalle sind praktisch nicht vorhanden. Bei der vollständigen Verbrennung von Holz entstehen deshalb in der Hauptsache Kohlendioxid und Wasserdampf als gasförmige Stoffe sowie in geringem Umfang Holzasche als fester Verbrennungsrest. Bei der unvollständigen Verbrennung können dagegen eine Reihe von Umwelt belastenden Substanzen erzeugt werden, z.B. Kohlenmonoxid (giftig), Essigsäure, Phenole, Methanol (giftig), Formaldehyd, Ruß und Teer.
18. Beurteilung der Verbrennung
Die Güte der Verbrennung können Sie an den folgenden Merkmalen sehr leicht beurteilen: - Farbe und Beschaffenheit der Asche Bei einer sauberen Verbrennung entsteht eine feine weiße Asche. Eine dunkle Färbung deutet auf Holzkohlenreste hin; die Ausbrandphase ist in diesem Fall nur unvollständig erfolgt. - Farbe der Rauchgase am Schornsteinkopf Hierbei gilt: Je unsichtbarer die Rauchgase den Schornstein verlassen, desto besser ist die Verbrennung. In der Übergangszeit (Frühling /Herbst) kann es bei Außentemperaturen über 16° C zu Zugstörungen im Schornstein kommen. Lässt sich bei dieser Temperatur durch schnelles Abbrennen von Papier oder kleiner Holzscheite (Lockfeuer) kein Zug erzeugen, sollten Sie auf die Feuerung verzichten.
19. Holzfeuchte und Heizwert
Faustregel: Je feuchter das Holz, desto schlechter der Heizwert Der Heizwert des Holzes hängt sehr stark von der Holzfeuchtigkeit ab. Je mehr Wasser das Holz enthält, je mehr Energie muss für dessen Verdampfung bei der Verbrennung aufgewendet werden; dadurch geht Energie verloren. Je feuchter das Holz ist, desto niedriger ist sein Heizwert. Dazu ein Beispiel: Frisch geschlagenes Holz hat einen Feuchtegehalt von ca. 50 % und einen Heizwert von etwa 2,3 kWh/kg; gut luftgetrocknetes Holz hat dagegen einen Feuchtegehalt von ca. 15 % bei einem Heizwert von etwa 4,3 kWh/kg. Würden Sie also sehr feuchtes Holz verbrennen, hätten Sie bei gleicher Holzmenge ungefähr die halbe Wärmeleistung. Beim Verbrennen von feuchtem Holz ist ferner mit einer gesteigerten Verrußung der Feuerraumscheibe zu rechnen. Hinzu kommt, dass bei der Verbrennung von feuchtem Holz der entstehende Wasserdampf im Rauchrohr oder Schornstein kondensieren kann. Glanzruß oder die Versottung des Schornsteins können die Folgen sein.
Weiterhin sinkt durch einen hohen Feuchtegehalt des Holzes die Verbrennungstemperatur, dies verhindert eine vollständige Verbrennung aller Holzbestandteile und führt zu einer erheblichen Umweltbelastung. Die Restfeuchte Ihres Brennholzes können Sie anhand eines Holzfeuchtemessgerätes ermitteln.
20. Holz lagern und trocknen
Holz braucht Zeit zum Austrocknen. Bei richtiger Lagerung ist das Holz in 2 bis 3 Jahren lufttrocken. Zersägen und spalten Sie das Holz gebrauchsfertig zum Lagern, dadurch ist eine rasche Trocknung gewährleistet. Kleine Holzscheite trocknen besser als große. Schichten Sie Ihr Scheitholz an einer belüfteten, möglichst sonnigen Stelle, idealerweise Südseite, regengeschützt, auf. Lassen Sie zwischen den einzelnen Holzstößen eine Handbreit Abstand, damit die durchströmende Luft die entweichende Feuchtigkeit aufnehmen kann. Decken Sie Ihre Holzstöße keinesfalls mit Plastikfolie oder Zeltplanen ab; die Feuchtigkeit kann sonst nicht entweichen. Stapeln Sie frisches Holz nicht im Keller, da es dort wegen der geringen Luftbewegung eher fault statt trocknet. Lagern Sie nur bereits trockenes Holz in trockenen und gut belüfteten Kellerräumen.
21. Reinigung und Pflege
21.1 Der Stahlmantel
Hase Kaminöfen haben eine hochhitzebeständige, offenporige Lackierung, die einen eingeschränkten Korrosionsschutz bietet, so dass es unter Umständen zu Flugrost kommen kann. Zum Reinigen der Stahlteile darf kein säurehaltiges Reinigungsmittel (z.B. Citrus- oder Essigreiniger) verwendet werden. Ein leicht angefeuchtetes Tuch zum Abwischen der Stahlteile ermöglicht eine ausreichende Reinigung. Vermeiden Sie eine zu feuchte Reinigung im Bereich des Fußbodens / der Bodenplatte. Verschüttetes Wasser aus Wasserkesseln oder -schalen sollten Sie umgehend trocknen. Stellen Sie den Granada / Kyoto nicht in „feuchten Räumen“, z. B. Wintergärten auf. Vermeiden Sie eine Zwischenlagerung in ungeheizten Rohbauten oder Garagen. Mit Flugrost befallene Stellen lassen sich mit dem Original Hase Ofenlack nach-arbeiten. Bitte richten Sie sich nach den Verarbeitungshinweisen auf der Spraydose. Ihr Hase Fachhändler hält die Spraydosen für Sie bereit und gibt Ihnen Tipps zur Verarbeitung.
21.2 Die Rauchgaswege
Der Kaminofen und die Rauchrohre werden jedes Jahr nach der Heizperiode - evtl. auch öfter, z.B. nach der Reinigung des Schornsteins - nach Ablagerungen untersucht und gegebenenfalls gereinigt. Zur Reinigung der Rauchgaswege heben Sie im Feuerraum den oberen Thermostein heraus. Um die oberen Abgaswege zu reinigen nutzen Sie bitte die nicht belegte Anschlussöffnung des Kaminofens. Etwaige Ablagerungen können weggebürstet und abgesaugt werden. Die Reinigung des Rauchrohres erfolgt über die am Rauchrohr befindliche Reinigungsöffnung mit einer flexiblen Rohrbürste. Ist keine Reinigungsöffnung vorhanden, so kann die Reinigung auch über die nicht belegte Anschlussöffnung erfolgen.
21.3 Die Glaskeramikscheiben
Bei sachgemäßem Feuern bildet die Sekundärluft gleichzeitig einen heißen Luftvorhang vor der Scheibe, der das Verrußen der Glaskeramik vermindert. Sollten sich Aschepartikel auf der Keramikglasscheibe absetzen, empfehlen wir Ihnen neben handelsüblichem Glasreiniger ein weiteres bewährtes und umweltschonendes Reinigungsverfahren: Man nimmt ein Knäuel Haushalts- oder Zeitungspapier, feuchtet es an, taucht es in die kalte Holzasche, reibt damit die Scheibe ein und wischt mit einem trockenen Papierknäuel nach.
21.4 Die Feuerraumauskleidung
Die Thermosteine im Feuerraum Ihres Granada / Kyoto bestehen aus Vermiculite. Dies ist ein feuerfestes, mineralogisches Granulat mit hervorragenden Isolationseigenschaften. Die Dichte der Platten ist durch das optimale Verhältnis zwischen mechanischer Festigkeit und Isolationsfähigkeit bestimmt. Die relativ weiche Oberfläche unterliegt einem gebrauchsbedingten Verschleiß. Die Thermosteine müssen erneuert werden, wenn Stücke herausbrechen und die dahinter liegende Feuerraumrückwand sichtbar geworden ist. Auftretende Risse in den Thermosteinen beeinträchtigen die Brauchbarkeit Ihres Kaminofens nicht. Sie reduzieren Beschädigungen an den Thermosteinen, indem Sie Holzscheite vorsichtig in den Feuerraum legen; lassen Sie diese nicht gegen die Feuerraumwände fallen.
21.5 Die Dichtungsbänder
Die Dichtungsbänder für die Feuerraumtür und die Ascheschublade sind aus hochhitzebeständiger, asbestfreier Glasfaser. Je nach Gebrauchshäufigkeit können die Dichtungen verschleißen und müssen erneuert werden. Lassen Sie Ihren Kaminofen regelmäßig durch einen Fachmann überprüfen. Nähere Hinweise entnehmen Sie bitte der Montage- und Wartungsanleitung. Zum Reinigen kann die komplette Glasfront geöffnet werden. (siehe Bild.)
mögliche Ursachen Das Holz entzündet sich nicht oder nur zögernd - Das Holz ist zu dick / Das Holz ist zu feucht - Die Luftzufuhr ist zu gering Das Holz brennt ohne helle, gelbe Flamme, schwelt vor sich hin oder geht sogar aus - Das Holz ist zu feucht - Die Luftzufuhr ist zu gering / Die Drosselklappe ist zu weit geschlossen - Außentemperatur zu hoch Es bildet sich zu viel Ruß, die Thermosteine bleiben während des Betriebes nicht rußfrei - Das Holz ist zu feucht - Die Luftzufuhr ist zu gering - Die Holzmenge ist zu gering und dadurch bleibt die Brennkammer zu kalt Feuerraumscheibe verrußt
Das Holz brennt zu schnell ab - Der Schornsteinzug ist zu stark - Das Holz ist zu klein gespalten - Bedienungselemente falsch eingestellt Rauch tritt während des Betriebes in den Aufstellungsraum aus
Der Schornstein wird nass und versottet, Kondensat tritt aus dem Ofenrohr aus - Das Holz ist zu feucht - Die Rauchgase sind zu kalt / Der Schornstein ist zu kalt - Der Schornsteinquerschnitt ist zu groß Obwohl das Feuer heftig brennt, wird der Ofen ungenügend warm - Der Schornsteinzug ist zu stark - Die Luftschieber sind falsch eingestellt Beim Öffnen der Feuerraumtür tritt Rauch aus
Das Holz ist zu feucht Die Sekundärluftzufuhr ist zu gering Die Feuerraumtür ist undicht Der Schornsteinzug ist zu schwach Die Luftzufuhr ist zu gering / Die Drosselklappe ist zu weit geschlossen Der Schornsteinquerschnitt ist zu eng Die Rauchgaszüge im Ofenrohr oder Schornstein sind stark verrußt Der Wind drückt auf den Schornstein Ventilatoren (Bad, Küche) erzeugen Unterdruck im Wohnraum und saugen Rauch aus dem Ofen Der Schornsteinzug ist zu schwach / Der Schornsteinquerschnitt ist zu groß oder zu klein Das Feuer brennt noch zu stark Die Feuerraumtür wurde zu schnell geöffnet Ventilatoren (Bad / Küche) erzeugen Unterdruck im Wohnraum und saugen Rauch aus dem Ofen Die Drosselklappe ist geschlossen Kaminofen Kyoto, geprüft nach DIN-EN 13240 : 2001 + A2 2004 und Art. 15 a B-VG (Österreich), darf nur mit geschlossenem Feuerraum betrieben werden, bei Einbau der Bauart 1 Blende sind mehrere Anschlüsse an einen Kamin möglich. VKF-Nr.: 11670 Abmessungen: Ofen Feuerraum Höhe 152 cm (K*) 146,5 cm (S*) 62 cm Breite Tiefe 57 cm 28 cm 52,5 cm 30 cm Zur Bemessung des Schornsteins nach EN 13384-1 / -2 gelten folgende Daten: Brennwerte Gewicht Scheitholz Nennwärmeleistung
g/s Abgasstutzentemperatur
Mindestförderdruck bei Nennwärmeleistung CO-Gehalt bei 13% O2
mg/m³ Die auf dem Geräteschild angegebene Nennwärmeleistung von 9 kW ist je nach der Isolierung des Gebäudes ausreichend für 35 bis 130 m² (ohne Gewähr). 207 kg (K*) = Keramik (S*) = Stahl Anschlussmaße: Anschlusshöhe Abgang oben 143,5 Anschlusshöhe Abgang hinten, Rohrmitte 133,5 Distanz Ofenrückwand, Rauchrohrmitte 14,5 Anschlusshöhe Hase-Luftsystem, Rohrmitte* 13,5 Bei Verwendung einer Unterlegplatte berücksichtigen Sie bei der Anschlusshöhe die Materialstärke. Feuerraumöffnung Bauart 1 Feuerraumöffnung Bauart 2 Rauchrohrdurchmesser Rohrdurchmesser Hase-Luftsystem¹
Anschluss-Stutzen oben (Umbau auf Abgang hinten möglich) *Für separate Luftzufuhr in Niedrigenergiehäusern und bei unzureichender Verbrennungsluftversorgung im Aufstellungsraum
Kaminofen Granada, geprüft nach DIN-EN 13240 : 2001 + A2 2004 und Art. 15 a B-VG (Österreich), darf nur mit geschlossenem Feuerraum betrieben werden, bei Einbau der Bauart 1 Blende sind mehrere Anschlüsse an einen Kamin möglich. VKF-Nr.: 11670 Abmessungen: Zur Bemessung des Schornsteins nach EN 13384-1 / -2 gelten folgende Daten: Gewicht Brennwerte Breite 57 cm 28 cm Tiefe 52,5 cm 30 cm 249 kg Scheitholz Nennwärmeleistung
g/s Abgasstutzentemperatur
Mindestförderdruck bei Nennwärmeleistung
mg/m³ CO-Gehalt bei 13% O2 Höhe 153,5 cm 62 cm Ofen Feuerraum Wirkungsgrad
mg/m³ Die auf dem Geräteschild angegebene Nennwärmeleistung von 9 kW ist je nach der Isolierung des Gebäudes ausreichend für 35 bis 130 m² (ohne Gewähr). Anschlussmaße: Anschlusshöhe Abgang oben Anschlusshöhe Abgang hinten, Rohrmitte 133,5 Distanz Ofenrückwand, Rauchrohrmitte 14,5 Anschlusshöhe Hase-Luftsystem*, Rohrmitte 13,5 Bei Verwendung einer Unterlegplatte berücksichtigen Sie bei der Anschlusshöhe die Materialstärke. Feuerraumöffnung Bauart 1 Feuerraumöffnung Rauchrohrdurchmesser Rohrdurchmesser Hase-Luftsystem*
500 cm² 630 cm² 15 cm 10 cm Anschluss-Stutzen oben (Umbau auf Abgang hinten möglich) *Für separate Luftzufuhr in Niedrigenergiehäusern und bei unzureichender Verbrennungsluftversorgung im Aufstellungsraum
Zusätzliche Angaben für Österreich: Prüfberichtsnummer A: Granada / RBBF -1Hn1029 Kyoto / FSPS-Wa 1775-A EG - Konformitätserklärung Der Hersteller: Hase Kaminofenbau GmbH Niederkircherstr. 14 Zur Bemessung des Schornsteins nach EN 13384-1 / 2 gelten folgende Daten: D-54294 Trier Nennwärmeleistung Heizleistung min./max. Brennstoff Brennstoffwärmeleistung Abgasmassenstrom Abgasstutzentemperatur Mindestförderdruck bei Nennwärmeleistung Emissionswerte: NOx Staub Wirkungsgrad Datum der Typenprüfung: 9,0 4,2 - 9,5 Holz
erklärt hiermit, dass der Raumheizer für feste Brennstoffe mit der Handelsbezeichnung: G r a n a d a / Ky o t o konform ist mit den Bestimmungen der:
EG- Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG sowie mit dem Mandat M129 und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt: EN 13240:2001+EN 13240:2001/ A2: 2004 Eine Prüfung des Raumheizers für feste Brennstoffe auf Übereinstimmung mit
den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle: RWE Power AG Feuerstättenprüfstelle D-50226 Frechen Kennziffer: NRW 16 Trier den 12. 02. 2010 Fernando Najera , Geschäftsführer Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Montage und Bedienungsanleitung sind zu beachten.
HASE Kaminofenbau GmbH D 54294 Trier
Wärmeleistungsbereich Min/Max: 4,2 KW-9,5 KW Brennstoffwärmeleistung: 12 KW Prüfberichtsnummer(A) : GRANADA / RB BF1-Hn 1029; KYOTO / FSPS-Wa 1775-A Geprüft nach : ART 15a-B-VG (A) ---------------------------------------------------------------------------------------Prüfzeichen VKF : GRANADA 11670; KYOTO 11670
Staub-Emissionen: (bei 13% O2) <75mg/Nm³ Scheitholz : 0,12 % Mittlere Abgastemperatur : 270 °C / Energieeffizenz : 78 % CO-Emission: (bei 13 %O2) Scheitholz zulässige Brennstoffe: Heizleistung: 9 KW Gerät ist nur für die Einfachbelegung des Schornsteins geeignet Zeitbrandfeuerstätte für geschlossenen Betrieb Raumheizer Typ: GRANADA / KYOTO EN 13240:2001+EN 13240:2001/ A2: 2004
Hase Kaminofenbau GmbH · Niederkircher Str. 14 · 54294 Trier · Tel.: 0651 8269-0 · Fax: 0651 8269-118 · info@hase.de · www.hase.eu
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