PEAVEY CS 800S - Leistungsverstärker

CS 800S - Leistungsverstärker PEAVEY - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG CS 800S PEAVEY

Dieses Symbol soll den Anwender vor unisolierten gefährlichen Spannung-n innerhalb des Gehäues warnen, die von Ausreichender Stärke sind, um einen elektrischen Schlag verursachen zu konnen. Dieses Symbol soll den Benutzer auf wichtige Instruktionen in der Bedienungsanleitung aufmerksam machen, die Handhabung und Wartung des Produkts betreffen. VORSICHT: Risiko - Elektrischer Schlag! Nicht öffnen! VORSICHT: Um das Risiko eines elektrischen Schlages zu vermeiden, nicht die Abdeckung offenen. Es befinden sich keine Teile darin, die vom Anwender repariert werden können. Reparaturen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchführung 参数。
A C H T U N G: Um einen elektrischen Schlag oder Feuergefahr zu vermeiden, sollen these Gerät nicht dem Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Vor Inbetriebnahme unbedingt die Bedienungsanleitunglesen.

CS® 800S POWER AMPLIFIER OWNERS MANUAL

CS-800S ENDVERSTÄRKER BEDIENUNGSCANLEITUNG

Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb des neuen Stereo-Endverstarkers CS® 800S. Diese neue Version übertrifft alle Vorgangermodelle, sie verfügt über Schaltnetzteil-Technologie nach dem neuesten Stand der Technik und bietet hohe Reproduktionstreue sowie eine grundsolide Leistung in einem Gerät, das nur zwei Rack-Einheiten einnimmt und knapp 11 kg wiegt. Die neue Ausführung besteht die umfangreichen Leistungsmerkmale des alten CS® 800X bei, sie stellt eine beeindruckende Ausgangsleistung von 2 Ohm bereit und weist die gleichen Nennwerte für 4 und 8 Ohm mit übbragenden Industriestandards für Leistungsbandbreite, Anstiegsgeschwindigkeit und Verzerrung auf. Die neue „S“-Ausführung weist außerdem eine betrachtliche Verbesserung des Dampfungsfactors auf. Im einzelnen sehen die Kenndaten des CS 800S wie folgt aus:

420 W eff. an 4 Ohm, 600 W eff. an 2 Ohm (pro Kanai)
840 W eff. an 8 Ohm, 1200 W eff. an 4 Ohm (überbrückt)
- DDT™-Kompression mit LED-Anzeigen und Ein/Aus-Schalter
Anstiegsgeschwindigkeit: 40V / s , Stereomodus, je Kanai
- Frequenzgang: 10 Hz bis 50 kHz bei 4 Ohm und Nennieistung
Kiirrfaktor: unter 0,03% bei Nennieistung
- Brummen und Rauschen: 100 dB unter Nennleistung, ungewichtet
- Dämpfungsfaktor: über 7000 bei 4 Ohm, 100 Hz, je Kanai

Der schwere Transformer wurde durch ein außerst zuverlüssiges Schaltnetzteil ersetzt, das Halbrücken-Topologie einsetzt, um eine Spitzenleistung von 1700 Watt bei hocheffizientem IGBT-Design zu liefern. Das Netzteil verfügt über ein

Temperaturijberwachungssystem mit proportionaler Herunterschaltung, das eine völlige Ausschaltung bei extremen Temperaturen vermeidet. Der neue CS800S übernimmt Peaveys patentiertes DDT™-Kompressionssystem, das Übersteuerungen praktisch ausschließlich. Die neue Ausführung der Rückplatte weist jetzt Einsteckmodule sowohl für Eingänge als auch für Ausgänge auf, wodurch flexible Verbindungsmedglichkeiten und Aufsahl zwischen verschiedenen Steckverbindern bereitgestellt werden. Zwei Gleichstromgebäse mit regelbarer Drehzahl stellen bei Bedarf eine ausgezeichnetene Kühleistung zur Verfügung.

MERKMALE DES VERSTÄRKERS

Zwei Rackeinheiten hoch, weniger als 43 cm Tiefe
Gewicht unter 11 kg, Schaltnetzteil
- Einsteckbare Eingangsmoduie
Zwei XLR-Buchsen (symmetrisch)/Klinkenbuchsen (unsymmetrisch) mit Durchschieiausgang pro Kanai
- Universe/es Dreiwge-Ubergangsmodui
- Einsteckbare Ausgangsmoduie
Zwei Klinkenbuchsen und Fünfewege-Klemmschraubenanschlüsse pro Kanai
Zwei SPEAKON® Quick Connect-Anschlüsse mit währbaren Anschlußformen
Moduier Aufbau

Austauschbare Kanai- und Netzteijmoduie
Stoßspannung beim Einsatzbeträchtlich reduziert
ZweiGleichstromgeblase mit regeibarer Drehzahl - wereniger Gerausche
- Kalibrierter/versenkter Eingangsdämpfer für jeder Kanai
LED fur DDT-Aktivierung und Betriebs-LED fur jedem Kanai
- Vertieft angeordneter DDT- und Überbrückungsschalter
IEC-NetzanschluB

DIGITALES NETZTEIL

Außerst zuverlüssig und robust
- Arbeitet mit der bewährten Halbrücken-Topologie - weniger Teile
1700 W Spitzenieistung - 25% fiber Nennwert
- IGBT-Ausfuhrung - hoher Wirkungsgrad
- Geringes Gewicht - kosteneffektiv
Kuhlkorper aus massivem Aluminium- zuverlüssige thermische Stabilität
- Temperaturiiberwachungssystem mit Zurückschaftlfunktion - keine Abschaitung außer bei Fehiern
- Wirksame, kostengūnstige Filterausführung - Niederleitung-EMI
- Voijer Betrieb bis hinunter zu Netz 85 V (USA) - Netz 170 V (Export)

Wir hoffen, daß ihr neuer CS 800S nicht einfach ein neuer Endversteller für Sie ist, sondern der aufregendste Endversteller, den Sie jemals besessen haben. Lesen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch, um diese neue Produkt optimal einsetzen zu können.

FRONTPLATTE

DDT™-Aktiv-LED (1)

These LED leuchtet auf, wenn DDT™-Kompression staatfindet. Wenn der ENABLE/DEFEAT-Schalter auf DEFEAT eingestellt ist, leuchtet die LED bei Verzerrungen, die Clipping verursichen.

Betriebs-LED (2)

These LED leuchtet auf, wenn der Veränder mit Spannung versorgt wird und der zugehörige Kanal betriebsbereit ist. Aufgrund der Unterdruckung der Einschwingzustände/Temperaturprüfung leuchtet die LED beim Einsatzalten erst nach kurzer Verzögerung auf. Sollte in einem Kanal ein Fehler auftreten oder die sichere Betriebstemperatur übersritten werden, wird der betreffende Kanal ausgeschelt und die zugehörige Betriebs-LED erlischt. Die Betriebs-LED von Kanal B leuchtet nicht, wenn der BRIDGE-Modus gewählt wurde. In this fall liegt in Kanal B kein Fehlerzustand vor sondern es wird angezeigt, daß sich der CS 800S im Überbruckungsmodus befindet.

Eingangsempfindlichkeit (3)

Wenn dieser Regler ganz nachrechts gedreht wird, wird maximale Eingangsverstarkung (minimale Empfindlichkeit) erzielt. Diese Einstellung ergibt die maximale Aussteuerungsreserve des Mixers/Systems. Eine gingere Einstellung führt zu weniger Systemrauschen auf Kosten der Aussteuerungsreserve. Die Kalibrierung gibt die Empfindlichkeit in dBV an, die erforderlich ist, um die volle Ausgabeleistung zu erzielen.

Netzschalter (4)

DurchDrücken in die Position „On“ wird der Verstärker eingeschaltet.

LuftauslaSSöffnung (5)

Hier verläbt die von den Kuhlkorpern erwärme Luft den Veränder. Die Behinderung des Luftstroms oder Blockierung der Austrittsöffnung kann eine übermöige Betriebstemperatur und das Abschalten des Veränderers verursachen!

Rückplatte

Unterbrecher (6)

Der CS® 800S verwendet einen Unterbrecher anstelle einer Netzsicherung. Diese Unterbrecher soll den Strom zum digitalen Netzteil begrenzen und es dadurch vor Überhitzung und möglicher Beschädigung aufgrund eines Fehlerzustands im Veränder schätzen. Der Auslösestrom wurde sorgfällig gewählt, so daß eine kontinuierliche hohe Ausgangsleistung bei gleichzeitigem Schutz des Netzteils möglichst. Normalerweise wird dieser Unterbrecher nur dann ausgelöst, wenn in den Veränderskerschaltungen ein Fehler vorliegt, der einen übermögen Verbrauch von Netzstrom bewirkt. Anormale Bedingungen wie beispielese ein Kurzschluß an einem oder beiden Kanälen oder andauernder Betrieb bei Überlastung oder Übersteuerung, insbesondere an 2 Ohm Last, können jedoch zur Auslösung des Unterbrechers führen. Sollte dies vorkommen, brauchen Sie nur den Unterbrecher zurückzustellen und die Ursache der Überlastung zu behehen. Imausgelösten Zustand ragt der Knopf des Unterbrechers über 1 cm hervor und wird zum Zurückstellen wieder hineingedrückt. Im Normalzustand ragt der Knopf nur etwas über 0,5 cm hervor. Wenn dieser Temperatur-

Unterbrecher ausgelost wurde, erfolgt die Rückstellung einfach durchHineindrücken des Knopfes nach einer kurzen Wartezeit zum Abkühlen des Geräts. Falls der Unterbrecher unmittelbar nach dem Zurückstellen erneut ausgelost wird, sollte das Gerät von einer qualifizierte Werkstattrepariert werden.

IEC-Netzanschluss (7)

Der CS 800Sist mit einem universellen IEC-Netzanschlu ausgestattet. An diesen Anschlu muim immer ein dreiadriges Hochleistungskabel (Drahtstarke 14 AWG) mit einem Schutzkontaktstecker angeschlossen werden. Das Netzkabel muß wiederum eine unabhängige Netzsteckdose, die für mindestens 15 A Dauerleistung ausgelegt ist, angeschlossen werden. Dies ist insbesondere beilägerem Betrieb mit hoher Leistung wichtig. Falls die Netzsteckdose nicht geerdet ist, muß über einen geeigneten Adapter und eine besondere Leitung für eine einwandfrei Erdung gesorgt werden. Verlangerungskabel sollenn möglichst nicht verwendet werden, aber falls dies unumganglich ist, muß ein dreiadriges Verlängerungskabel mit einer Drahtstarke von mindestens 14 AWG verwendet werden. Durch eine geringere Drahtstarke wird die Ausgangsleistung des Verstärkers stark beeinträchtigt. Die Installation von elektrischen Zusatzeinrichtungen muß immer von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Zur Vermeidung von elektrischen Schlagen und Bränden muß der Verstärker immer richtig geerdet sein.

DDT™-Schalter (8)

Mit thisem Schalter wird die DDT™-Kompression eingeschaltet (ENABLE) oder ausgeschaltet (DEFEAT).

Modusschalter (9)

Mit thisem Schalter wird der Stereomodus (STEREO) oder Überbrückungsmodus (BRIDGE) gewählt.

B1-Eingangsmodul (10)

Das Standard-Eingangsmodul, mit dem der Veränder geriefert wird, wird alsB1-Modul bezeichnet. Es verfügt sowohl über elektronisch symmetrische XLR-Buchsen als auch quasi-symmetrische Klinkenbuchsen für jeder Kanal, wobei die neuen Kombo-Anschlasse von Neutrik zur Platzeinsparung eingesetzt werden.

XLR-Eingangsbuchsen (11)

These Buchsen sind über zweifache Operationsverstarkerschaltungen verbunden, so daß sehr geringe Störgeräische und eine außerst hohe Gleichtaktunterrückung erhalten werden, um externe Interferenzen minimal zu halten.

Vertieft angeordneter Schalter (13)

Dieser Schalter befindet sich zwischen den beiden XLR-Buchsen und dient zur Wahl der Polarität (Phase) der XLR-Eingange. Diese Druckschafter muß mit einem kleinen, passenden Gegenstand betätigt werden. Im nicht gedrückten Zustand (Standardposition) ist Stift Nr. 3 positiv, Stift Nr. 2 negativ und Stift Nr. 1 geerdet. Dies ist die Polarität, die die meisten Endverstarker von Peavey aufweisen. Diese Polarität entsprichtzar nicht dem „Weltstandard" (IEC), wurde jedoch von Peavey vor über 20 Jahren gewählt und wird auch noch heute angeboten, um mit früheren und neuen Produktken konsistent zu sein. Bei Verwendung these Verstärkers mit Produkten anderer Hersteller, die eine Polarität nach dem IEC-Standard aufweisen, sollte die gedrückte Schalterstellung gewählt werden, in der Stift Nr. 2 positiv, Stift Nr. 3 negativ und Stift Nr. 1 geerdet sind. Wie bei jeder elektronischen Anlage ist die Polarität (Phase) wichtig, weil die an thisem Endverstarker angeschlossenen Laufsprecherboxen mit den an anderen Endverstarkern angeschlossenen Laufsprecherboxen gleichphasig sein müssen. Wenn ein Laufsprechersystem „herausschwingt", während ein anderes „hineinschwingt", kann eine betrachtliche gegenseitige Aufhebung von Tönen das Ergebnis sein. Die Änderung der Einstellung des Polaritätschalters hat die gleiche Wirkung wie die Umkehrung der Laufsprecheranschluss am Gerät.

6,3-mm-KLINKENEINGANGSBUCHSE (12)

These Buchse befindet sich in der Mitte der Kombo-Anschlüsse und ist mit einem besonderen, "quasi-symmetrischen" Eingangsschaltkreis verbunden. Bei Verwendung sind diese 6,3-mm-Buchsennicht über das Chassis geerdet sondern über eine Schaltung relativ geringer Impedanz, die Bestandteil der zum Eingang gehörendenErdschleifen-Unterrückungsschaltkreiseist. These Verfahrenernöglich normalerweise einen rauschfrei Betrieb, wenn relativ kurze Verbindungskabel mit 6,3-mm-Klinkenbuchsen von verschiedenen Ausgängen theses Verstärkers und anderer Geräte im gleichen Rack hier angeschlossen werden. Thisier quasi-symmetrische Schaltkreis Funktioniert „automatisch" und macht sich beim normalen Betrieb nicht bemerkbar. Er kann nicht deaktiviert werden.

Klinken-Durchscheidbuchse (14)

These mit „thru“ bezeichnete Buchse befindet sich an jedem Kanal. Sie bietet eine sehr praktische Möglichkeit zum Herstellen von Steckverbindungen. Wenn die XLR-Eingangsbuchsen (11) verwendet werden, führen diese Durchscheibchusen den Ausgang der elektronisch symmetrischen Eingangsschaltung und lassensich damit als Hochpegelausgabe verwenden, die mit anderen Eingangsbuchsen these Verstärkers oder denen anderer Verstärker im gleichen Rack verbunden werden konnen. Auf diese Weise kann ein symmetrisches Mixersignal über die XLR-Buchse an den Verstärker angeschlossen und dann über die Durchscheibbuchse likal weiter verteil werden. Wird dagegen die 6,3-mm-Klinkenbuchse (12) als Eingang eingesetzt, wird die Durchscheibbuchse zu einem „überbrücken“ Eingang (entsprechend einem Y-Kabel), so daß auch diesen Eingangssignal zu einer anderen Eingangsbuchse dieser Verstärkers oder eines anderen Verstärkers in der Anlage weitergeleitet werden kann.

Zusätzliche Eingangsmodule sind beim Peavey-Fachhandler erhältlich. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen über diese Module sowie Installationsanleitungen.

PI -Ausgangsmodul (15)

Das Standard-Ausgangsmodul, das mit jedem Verstarker mitgeliefert wird, wird als P1-Modul bezeichnet.

Es verfügt für jeder Kanal über Laatsprecherausgabe, die als 6,3-mm-Buchsen und Fünftege-Klemmschraubenanschlüsse ausgewührt sind. Die Ausgabe sind für jeder Kanal parallel geschalte, daß konnen die Laatsprecheranschlusskabel mit 6,3-mm-Klinken oder Banansteckern versehen oder für die Klemmschraubenanschlijssbe abisoliert werden. Für andauernden Betrieb mit hoher Ausgangsleistung werden die Klemmschraubenanschlijssbe empfehlen, wobei jedoch auf den phasenrichtigen Anschluß der Laatsprecher geachtet werden muß. Die roten Klemmschraubenanschlijssbe führen die Signalausgabe von den einzelnen Kanälen, und die schwarzen sind mit Chassis-Erde verbunden. Die roten Klemmschraubenanschlijssbe müssen mit den positiven Laatsprechereingangen verbunden werden. Für den Betrieb im Überbrückungsmodus werden nur die roten Klemmschraubenanschlijssbe verwendet, d.h. ein Laatsprecher wird an die beiden roten Klemmschraubenanschlijssbe angeschlossen. Die roten Klemmschraubenanschlijssbe für Kanal A sollenn dann als positiver Ausgang des Systems angesehen werden und darüber mit den positiven Eingangen des Laatsprechersystems verbunden werden.

Unabhängig von der Art des Anschlusses muß die minimale parallele Laufsprecherbelastung für jeder Anwendung immer auf 2 Ohm pro Kanal bzw. auf 4 Ohm im Überbruckungsmodus begrenzt werden. Ein Betrieb bei Lasten von 4 Ohm pro Kanal bzw. 8 Ohm im Überbrückungsmodus ist bei langandauerndem Einsatz erstrebenswertter, weil der Verstarker mit diesen Lastenvielkühler arbeitet. Der Betrieb über 4 Ohm pro Kanal sowie offene Stromkreise konnen immer als Sicher angesehen werden, wogegen anhaltender Betrieb beiwener als 2 Ohm dazu führten kann, daß die Temperatur-Schutzschaltung den Verstarker vorübergehend deaktiviert.

Rückansicht des PI -Ausgangsmodulus (16)

Die obige Darstellung zeigt die Verdrahtung des P1-Modus. Beachten Sie, daß sich das Modul selbst in umgedrehter Lage befindet. Dies ist die bevorzugte Position, wenn diese oder ein anderes Modul angeschlossen wird. Wenn die richtigen Verbindungen zu den 6,3-mm-Kontakten hergestellt wurden, kann das Modul umgedreht und in die Rückseite des CS 800S eingesteckt werden, danach können die Schrauben wieder eingesetzt und festgezogen werden. AchtUNG: Der CS 800S darfiniemals mit ausgebautem Einoder Ausgangsmodul in Betrieb genommen werden, da der Luftstrom von den Geblasendurch these Öffnungen entweichen kann und die Komponenten des Endverstärkers und das Netztil nicht mehr ausreichend kühlt.

Nachstehend finden Sie die Rückansichten einiger weiterer Module und die verschiedene Verdrahtungen. Die obige und die folgenden Darstellungen sollen beim richtigen Anschluß dieser Module halten. Der Anschluß muß anschließend immer überprüft werden. Falsch angeschlossene Module konnen beträchtliche klangliche Probleme verursachen und im schlimmsten Fall zu Schäden an oder zum Ausfall von Laatsprechem führen. In allen Fallen sind die farblich gekennzeichneten Drahte angegeben. Die zweifichen roten und gelben Drahte sind die Ausgange des Endverstarkers und dürfen nicht vertauscht werden. Die schwarzen Drahte sind die Erdungsanschlussüsse und austauschbar.

SI -Ausgangsmodul (17)

Ein andes fur diesen Verstarker erhaltliches Ausgangsmodul ist das S1-Modul, das über SPEAKON® Quick Connector-Anschluse verfügt und besondere möglichekeiten zum Verbinden dieser Anschlüsse bietet, so daß optimale Anpassung an die Gegebenheiten oder Laatsprecherkonfiguration einfach realisierbar sind. SPEAKONist ein vierpoliger Anschluß mit den Kennzeichnungen 1 t, 1-,2+ und 2-. Je nach den Laatsprechererfordernissen konnen diese Anschlüsse auf verschiedene Weise genutzt werden. Der SPEAKON-Anschluß erfreut sich besonders in Europa inzwischen großer Beliebtheit.

Rückansicht des SI -Ausgangsmodulus - Schwachstrom-Stereomodus (18)

Das S1-Modul wird mit der folgenden Anschlußkconfiguration gefleert: 1 als Kanal-Signalausgang und 1-als Kanal-Chassiserde. Dies ist der De-facto-Standard fur die meisten Lautsprechersysteme mit niedriger bis mittlerer Leistung. Diese Verdrahtung ermöglich es, eine Box an Kanal A und eine an Kanal B anzuschlieben. Bei dieser Konfiguration werden die Anschluse 2+ und 2-nicht verwendet, sie dieren nur dazu, die Verbindungskabel für spätere Verwendung „aufzubewahren".

Rückansicht des SI -Ausgangsmodulus - Hochstrom-Stereomodus (19)

Viele groBere Laufsprecheranlagen nutzen die volle Kapazitat des SPEAKON-Anschlusses aus, indem sie 1 t und 2+ sowie 1- und 2- parallel schalten. Diese AnschluBkonfiguration verbessert die Stromfuhrungskapazitat des Systems und reduziert Verluste. Die meisten Untersysteme mit SPEAKON-Anschlüssen sind nach dieser Methode verdrahtet. Mit den mitgelieferten Jumpern an der Rückseite des Modus laBt sich das Modul auf einfache Weise wieder gemaβ dieser Konfiguration verdrahen. Normalerweise sind vier Jumper an Kontaktfrei Positionen zur Aufbewährung eingesteckt. In thisem Fall verbindet ein Jumper 1 t und 2+ und ein anderer 1- und 2- für jeder Kanal, also insgesamt vier Jumper. Die obige Darstellung zeigt die Konfiguration der Jumper.

Rückansicht des S1-Ausgangsmodulus - Überbrückungsmodus (20)

Dieses Modul kann so verdrahtet werden, daß die SPEAKON-Anschlüsse in Parallelschaltung als Überbrückungsausgänge dieren. Bei dieser Anordnung können beispelsweise zwei 8-Ohm-Boxen parallel im Überbrückungsmodus an den CS 800S angeschlossen werden. In thisem Fall sieht die Verdrahtung wie folgt aus: 1 t an beiden Anschlussen werden mit dem Signalausgang von Kanal A verbunden, 1- an beiden Anschlitten mit dem Signalausgang von Kanal B, 2+ und 2- an beiden Anschlitten werden nicht verwendet, und die Chassis-Erdleitungen von Kanal A und B werden nicht verwendet (an solierte, nicht geerdete Klemmen angeschlossen). Diese Anordnung erfordert einen Jumper pro Kanal, insgesamt also zwei, und die anderen beiden werden aufbewahrt. Ein Anschlußdiagramm, das beim Herstellen der Verbindungen sorgfältig beachtet werden sollen, ist vorhanden.

Rückansicht des S1-Ausgangsmoduls - Zweiverstärkermodus (21)

Die letzte Anschlußkconfigurationist eine konsequente Fortführung der SPEAKON-Fähigkeiten mit den vier Anschlussen. Zweiverstarkerbetrieb ist die bevorzugte Methode bei den meisten Lautsprecheranlagen und wird später in dieser Anleitung ausfuhrlicher behandelt. In dieser typischen Lautsprecheranordnung fur zwei Veränderter werden die SPEAKON-Anschlüsse wie folgt belegt: 1 + = LOW+, 1 - = LOW- , 2 + = HI+, 2 - = HI- . Mit der obigen Konfiguration konnen zwei Lautsprecherboxen, die für Betrieb mit zwei Verändern verdrahtet sind, über die beiden SPEAKON-Anschlüsse an einen CS 800S angeschlossen werden. Zuerst muß der CS 800S für den Zweiverstarkermodus konfiguriert werden, wobei jeder Kanal von einer geeigneten Frequenzweiche zugeführrt wird, und in thisem Fall ist die Konfiguration so, daß Kanal A die niedrigen Frenzen und Kanal B die hohen Frenzen verstärkt. Die Verbindungen werden wie folgt hergestellt: 1 t an beiden Anschlitten werden mit dem Signalausgang von Kanal A verbunden, 1- an beiden Anschlitten mit der Chassis-Erde von Kanal A, 2+ an beiden Anschlitten mit dem Signalausgang von Kanal B, und 2- an beiden Anschlitten mit der Chassis-Erde von Kanal B. Auch diese Konfiguration erfordert zwei Jumper pro Kanal, insgesamt also vier. Und auch hier,Müssen die Anschlasse sorgfältig hergestellt und überprüft werden.

Installation und Anschlüsse

Die CS 800S Endverstarker von Peavey sind fur Haltbarkeit bei kommerziellen Anwendungen und die Leistungsqualität, die beim Einsatz im Studio und zu Hause gefordert wird, konzipiert. Das Gerätist mit einer Höhe von 8,9 cm für den Einbau in ein Standard-Rack vorgesehen, es wird von zwei internen Gebläsen mit regelbarer Drehzahl gekühlt. Alle Ein- und Ausgangsanschlüsse befinden sich an der Rückplatte. Die Frontplatte verfügt über LED-Anzeigen fur Betrieb und DDT-Aktivierung, Empfindlichkeitsregler und einen Netzschalter.

Industrielle und kommerzielle Installation

Für komerzelle und andere Einsätze, wo Betrieb mit hoher Leistung über lange Zeit erforderlich ist, sollte der CS 800S in einem 19-Zoll-EIA-Rack montiert werden. Es ist nicht erforderlich, zwischen den einzelnen Verstärkern im Turm eine Rackeinheit freizulassen, weil das Geblase Luft an der Rückseite ansaugt und die erwärmte Luft an der Vorderseite hereausblast. Bei Rackmontage muß für eine ausreichende Zufuhr kühler Luft für den Verstärker gesorgt werden. Die Luft, die vom internen Geblase angesaugt wird, darf nicht bereits von anderen Geräten erwartt worden sein. Im kalten Zustand startet der Verstärker bei geringer Geblasedrehzahl und arbeitet auch normalerweise mit dieser geringen Drehzahl, wenn kein andauernder Betrieb mit hoher Ausgangsleistung erfolgt. Wenn sich die Kühlkörper des Verstärkers erwären, erhöht die automatische Temperatur-Schutzschaltung die Geblasedrehzahl. Je nach Signalzustand und Verstärkerlast kann die Drehzahl bis zum Höchstkwert erhöht oder wieder auf den Minimalwert verringgert werden. Ein derartiges Betriebsverhalten ist normal.

Unzureichende Kuhlung aufgrund von vorgewärmer Luft oder Reduzierung des Luftstroms durch Behinderungen an den Ein-/Ausgangsöffnungen des Verstärkers sowie starke Überlastung des Verstärkers können dazu führen, daß die Temperatur-Schutzschaltung den entsprechenden Kanal vorübergehend deaktiviert. In thisem Fall erlischt die Betriebs-LED des betreffenden Kanals an der Frontplatte. Abhängig von der zur Verfugung stehenden Kuhlluft wird der Betrieb des deaktivierten Kanals relativ Schnell wieder aufgenommen und die Betriebs-LED leuchtet wieder. Die Ursache der thermischen Abschaltung soll festgestellt und behoben werden. Wenn der Verstärker nicht überlastet oder kurzgeschlossen ist und der Luftstrom in das Gerät und wieder hereaus normal ist, sollte für eine kuhlere Umgebung für alle Verstärker gesorgt werden. Je kühler elektronische Geräte betrieben werden,esto longer können sie verwendet werden.

Studio- und Heimininstallation

Für die meisten Anwendungen mit niedriger bis mittlerer Leistung kann der CS 800S in jeder Konfiguration montiert werden. Nach Mochigkeit solls sich das Gerät oben im Gerätum befinden, damit andere Geräte durch die warme Luft, die aus dem Endversteller aufsteigt, nicht überhützt werden. Im allgemeinen bewirken Heim- und Studiobedingungen niemals die maximale Drehzahl des Gebläses. Kommt dies noch vor, kann dies ein Hinweis darauf sein, daß die erforderlichen Maßnahmen für eine ausreichende Kühlung nicht getroffen wurden. Wenn der CS 800S in einer geschlossenen Umgebung betrieben wird, konnen beträchtliche Kühlprobleme auftreten, selbst beim Betrieb mit geringer Ausgangsleistung. Ein Kurzschluß oder andauernde Überlastung konnen auch hier zu einer vorübergehenden Abschaltung führen. Die Elektroinstallationen in den beiden Wohnungen sind nur für 15 Ampere ausgelegt. Zwei CS 800S konnen bei Überlastung zum Durchbrennen einer 15-Ampere-Sicherung führen.

Überbrückungsmodus

Der Überbrückungsmodus eines Stereoverständers wird in bezug auf den tatsächlichen Betrieb und seine Verwendung oft mißverstanden. Wenn ein zweikanaliger Veränder im Überblickungsmodus betrieben wird, entspricht er einem einkanaligen Gerät mit einer Ausgangsleistung gleich der Summe der Ausgangsleistungen der beiden Kanale bei einer Nennbelastbarkeit, die dem Doppelten der Nennbelastbarkeit eines KanalsGLEich.Der CS 800S weist eine Nennleistung von 600 W eff.pro Kanal an 2 Ohm auf. Demzufolge beträgt die Nennleistung im Überblickungsmodus 1200 W eff. an 4 Ohm (minimale Last). Der Überblickungsmodus wird aktiviert, indem der Modusschalter auf die entsprechende Position gestellt, die Last zwischen den roten Klemmschrauben der Kanale angeschlssen und der Kanal A als Eingangskanal verwendet wird, wodurch alle Funktionen von Kanal B deaktiviert werden. Eine andere Anwendung fur den Uberbruckungsmodus sind Tonverteilungssysteme in groBen Laatsprecheranlagen. In this Modus kann der Endveränder 70-Volt-Systeme direkt ansteuern, ohne da Teure Anpassungstransformatoren erforderlich sind. Der Hauptvorteil dieser Anwendung liegt in der Kosteneinsparung. 70-Volt-Verteilungssysteme werden hαufig in Anwendungen verwendet, wo eine große Anzahl von relativ kleinen Laatsprechemn fur Hintergrundmusik und fur Ansagen zum Einsatz kommt. Derartige Systeme erfordern fur jedem Laatsprecher einen 70-Volt-Transformerator. Eine andere hαufige Verwendung des Überblickungsmodus sind Subwoofer, wo sehr hohe Leistungspegel erforderlich sind, um die extrem tiefen Frequenzen zu reproduzieren. Derartige Boxen enthalten normalerweise zwei oder vier Laatsprecher, um die hohen Energiepegel handhaben zu kdnnen. Für den Betrieb im Überblickungsmodus muß die Impedanz der Boxen 4 oder 8 Ohm detragen, sie darf niemals unter 4 Ohm liegen! Vergewissern Sie sich außerdem,da die Box problemlos mit 1200 Watt belastet werden kann.

DDT™

Peaveys patentiertes DDTTM-Kompressionssystemermöglich eine Leistungsmaximierung der Verstärker/Lautsprecher-Kombination, indem verhindert wird, daß der Leistungsversteller nicht mehr über ausreichende Aussteuerungsreserven verfügbar (Übersteuerung). Dieses Kompressionssystem wird durch eine besondere Schaltung aktiviert, die Signalbedingungen erkennt, die zu einer Überlastung des Verstärkers führenkonnen, und unmittelbar vor der Übersteuerung die Verständung verringgert. Die Schwelle der Kompression ist die Übersteuerung selbst, eine besondere Schwellensteuerung wird nicht verwendet. Diese Technik nutzt jeder für den Endversteller verfügbare Watt aus, um das Signal zu reproduzieren, und reduziert gleichzeitig Übersteuerung und Verzerrung, wodurch die Möglichkeit von Schäden an den Laatsprechern betrachtlich verringgert wird. Das DDT-System bietet eine automatische Lösung des Übersteuerungsproblems bei Endverstarkern.

Da der Endverstarker CS 800S einen Unterbrecher als Überstromschutz einsetzt, spiel das DDT-Kompressionssystem beilängeren Auftritten eine noch wichtige Rolle, da es Übersteuerung und Überlastung der einzelnen Kanale verhindert. Dauerbetrieb bei Übersteuerung kann zum Auslösen des Unterbrechers führen, aber beiaktiviertem DDT-System ist这点es Problem minimal. Aus thisem Grund sollte das DDT-Kompressionssystem ständig aktiviert sein.

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MANUEL D'UTILISATION DE L'AMPLIFICATEUR CS® 800S

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Produktinformationen

Marke : PEAVEY

Modell : CS 800S

Kategorie : Leistungsverstärker