SM180 - HONEYWELL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SM180 HONEYWELL
Sicherheitshinweise 3 Funktionsbeschreibung 3 Verwendung 3 Technische Daten 3 Varianten 3 Lieferumfang 3 Montage 4 Inbetriebnahme 4 Instandhaltung 5 Entsorgung 5
Honeywell GmbH D 1. Sicherheitshinweise
1. Beachten Sie die Einbauanleitung. 2. Benutzen Sie das Gerät • bestimmungsgemäß • in einwandfreiem Zustand • sicherheits- und gefahrenbewusst. 3. Beachten Sie, dass das Gerät ausschließlich für den in dieser Einbauanleitung genannten Verwendungsbereich bestimmt ist. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. 4. Beachten Sie, dass alle Montage-, Inbetriebnahme, Wartungs- und Justagearbeiten nur durch autorisierte Fachkräfte ausgeführt werden dürfen. 5. Lassen Sie Störungen, welche die Sicherheit beeinträchtigen können, sofort beseitigen.
Temperaturbereich -20...+160 °C Anschlussgrößen Eingangsseitig Innengewinde 1/2", 3/4", Ausgangsseitig Innengewinde 1/2", 3/4", 1" Als Ventilgröße gilt die Größe des Eintrittanschlusses
5. Varianten Art.-Nr.
Ansprech Anschlussdruck größe Eintritt SM180- 1/2ZA2.5 2,5 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2ZA3.0 3,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2ZA4.0 4,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2ZA6.0 6,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2ZA8.0 8,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2ZA10.0 10,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2A2.5 2,5 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2A3.0 3,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2A4.0 4,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2A6.0 6,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2A8.0 8,0 bar Rp1/2" IG SM180- 1/2A10.0 10,0 bar Rp1/2" IG SM180- 3/4ZA2.5 2,5 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4ZA3.0 3,0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4ZA4.0 4,0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4ZA6.0 6,0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4ZA8.0 8,0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4ZA10.0 10,0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4A2.5 2,5 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4A3.0 3,0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4A4.0 4,0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4A6.0 6.0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4A8.0 8.0 bar Rp3/4" IG SM180- 3/4A10.0 10.0 bar Rp3/4" IG
2. Funktionsbeschreibung Membran-Sicherheitsventile dieses Typs sind direktwirkende Sicherheitsventile, bei denen der unter dem Ventilkegel wirkenden Öffnungskraft eine direkt wirkende mechanische Kraft (Feder) entgegenwirkt. Übersteigt die unter dem Ventilkegel wirkende Öffnungskraft die Federkraft, so hebt sich der Ventilkegel vom Ventilsitz ab und bläst das Medium ab. Die nach den Richtlinien geforderte Leistung wird bei einer Drucksteigerung von 10% über dem Ansprechdruck abgeblasen. Eine exakte Dichtheit muss bei Druckabsenkung von 20% unterhalb des Nenn-Ansprechdrucks erreicht sein. Bei Sicherheitsventilen bis 3 bar Ansprechdruck dürfen 0,6 bar für das Schließen in Anspruch genommen werden.
3. Verwendung Zur Absicherung geschlossener, eigensicherer Solaranlagen. Medium Wasser oder Wasser-Glykolgemisch nach VDI 2035 Flüssigkeiten der Fluidgruppe 1 und 2 (Druckgeräterichtlinie, Art. 9), die die verwendeten Materialien nicht angreifen.
4. Technische Daten Einbaulage
Waagrecht mit Sicherungskappe nach oben
Werkseitig voreingestellt auf 2,5, 3,0, 4,0, 6,0, 8,0 oder 10,0 bar Nachträgliches Verstellen des werkseitig eingestellten Ansprechdrucks ist nicht zulässig und ohne Zerstörung der Sicherheitskappe nicht möglich
Anschlussgröße Austritt
Rp1/2" IG Rp1/2" IG Rp1/2" IG Rp1/2" IG Rp1/2" IG Rp1/2" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp3/4" IG Rp1" IG Rp1" IG Rp1" IG Rp1" IG Rp1" IG Rp1" IG Honeywell GmbH D 6. Lieferumfang
3. Abblaseleitung installieren Verbrennungsgefahr durch austretende, heiße Flüssigkeit an der Abblaseöffnung. Abblaseleitung so legen, dass weder Personennoch Sachschaden durch die austretende Flüssigkeit verursacht werden kann. Die Abblaseöffnung ist durch einen Pfeil auf dem Ventilkörper gekennzeichnet 4. Den Ausfluss der Abblaseleitung in einen Entwässerungsablauf oder Behälter führen, der den Gesamtinhalt der Anlage aufnehmen kann.
Das Sicherheitsventil besteht aus: • Gehäuse in Eckausführung • Sollwertfeder • Membrane • Sicherungskappe mit Bauteilkennzeichnung
7. Montage 7.1 Einbauhinweise • Sicherheitsventil am höchsten Punkt des Wärmeerzeugers oder in seiner unmittelbaren Nähe an der Vorlaufleitung montieren • Der Einbau ist so vorzunehmen, dass o sich zwischen Sicherheitsventil und Wärmeerzeuger keine Absperrarmaturen, Verengungen und Siebe befinden o eine gute Zugänglichkeit für Wartungs- und Servicearbeiten gewährleistet ist o das Sicherheitsventil oberhalb des Wärmeerzeugers angeordnet ist o zwischen Sicherheitsventil und Wärmeerzeuger eine maximal 1 m lange, gerade Verbindungsleitung in der Größe des Eingangsquerschnitts installiert ist • Das Sicherheitsventil muss so montiert werden, dass im eingebauten Zustand keine äußeren Kräfte auf das Sicherheitsventil wirken • Die Abblaseleitung muss in Größe des Sicherheitsventil-Austrittsquerschnitt ausgeführt sein und darf nicht mehr als 2 Bögen aufweisen und höchstens 2 m lang sein • Die Abblaseleitung muß mit Gefälle verlegt sein 7.2 Montageanleitung Das Sicherheitsventil darf durch Schweiß- und Lötarbeiten an der Anlage nicht überhitzt werden. Das Sicherheitsventil erst nach diesen Arbeiten einbauen. 1. Rohrleitung gut durchspülen 2. Membran-Sicherheitsventil einbauen o Anschlüsse beim Verbinden mit max. 18 Nm anziehen. Durch zu starkes Anziehen können sich Risse im Material bilden, was zu Lecks in der Anlage führen kann. o Einbau in waagrechte Rohrleitung mit Sicherungskappe nach oben o Durchflussrichtung beachten o spannungs- und biegemomentfrei einbauen
Honeywell GmbH Wenn Gefahr besteht, dass die Abblaseleitung verstopft wird oder einfrieren kann, eine Unterbrechung der Abblaseleitung vornehmen, z.B. durch einen Trichter. Die Ablaufleitung des Trichters muss den doppelten Querschnitt des Sicherheitsventil-Eingangs haben
8. Inbetriebnahme 1. In der Nähe der Abblaseleitung oder am Sicherheitsventil gut sichtbar ein Hinweisschild mit folgender Aufschrift anbringen: Während der Beheizung muss aus Sicherheitsgründen Wasser aus der Abblaseleitung austreten. Nicht verschließen! 2. Überprüfen, dass alle Wasseranschlüsse wasserdicht sind 3. Wir empfehlen, vor Inbetriebnahme der Anlage das Leitungsnetz zu durchspülen
9.2 Wartung Durchführung durch ein Installationsunternehmen. Intervall: einmal jährlich Verbrennungsgefahr durch austretende, heiße Flüssigkeit an der Abblaseöffnung. Liegt eine Funktionsstörung vor, so kann durch mehrmaliges Betätigen Öffnen und Schließen der Kappe eine Instandsetzung versucht werden. Gelingt dies nicht, ist ein Austausch zu veranlassen.
Entsprechend DIN 1988, Teil 8, sollten unten genannte Maßnahmen regelmäßig durchgeführt werden. Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages zwischen Betreiber und Installationsunternehmen. 9.1 Inspektion Durchführung durch ein Installationsunternehmen oder den Betreiber. Intervall: alle 6 Monate Verbrennungsgefahr durch austretende, heiße Flüssigkeit an der Abblaseöffnung. Funktionskontrolle durch Überprüfen der Ansprechfähigkeit: Während des Betriebs der Anlage das Sicherheitsventil kurz durch Drehen der Kappe öffnen. Nach Schließen der Kappe muss das Ventil wieder schließen und das anstehende Wasser vollständig abfließen.
10. Entsorgung • • • •
Gehäuse aus Messing Sollwertfeder aus Federstahl Sicherungskappe aus hochwertigem Kunststoff Membrane aus heißwasserbeständigen Elastomeren Die örtlichen Vorschriften zur ordnungsgemäßen Abfallverwertung bzw. Beseitigung beachten!
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