LS1017 - Gehrungssäge MAKITA - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts LS1017 MAKITA als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Gehrungssäge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LS1017 - MAKITA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LS1017 von der Marke MAKITA.
BEDIENUNGSANLEITUNG LS1017 MAKITA
D Kapp- und Gehrungssäge
DEUTSCH (Originalanweisungen) Erklärung der Gesamtdarstellung 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27.
28. Loch für Schloss 29. Schalter für Laser 30. Halteschraube der Laserbaugruppe 31. Batterie 32. Steckschlüssel mit Sechskantschlüssel am anderen Ende 33. Schlüsselhalter 34. Steckschlüssel 35. Sägeblattgehäuse 36. Mittenabdeckung 37. Sechskantschraube 38. Pfeil 39. Spindelarretierung 40. Sechskantschraube (linksgängig) 41. Außenflansch 42. Ring 43. Innenflansch 44. Spindel 45. Absaugstutzen 46. Staubbeutel 47. Verschluss 48. Stütze 49. Schiebeanschlag 50. Klemmschraube 51. Schraubklemmenarm
Anschlagstift Bolzen Sägeblattschutz Schlitzplatte Schraube Sägeblatt Sägeblattzähne Neigungsschnitt links Geradschnitt Einstellschraube Drehteller Drehteller-Oberfläche Sägeblattumfang Gehrungsanschlag Stopperarm Einstellschraube Gehrungsskala Zeiger Verriegelungshebel Griff Hebel Arm Neigungsskala Freigabeschalter Sicherungsschraube Entsperrungstaste Ein/Aus-Schalter
52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75.
Schraubklemmenknopf Stehbolzen Schraubklemmenplatte Schraubklemmenmutter Halterung Sicherungsschraube Kranzprofil 52/38° Kranzprofil 45° Hohlkehlenprofil 45° Innenecke Außenecke Schraubklemme Abstandsblock Aluminiumprofil Horizontal-Schraubklemme (optionales Zubehör) Löcher Nuten mit Blatt schneiden Sechskantschrauben Einstelldreieck Einstellschraube für 0°-Rasterung Einstellschraube für 45°Neigungswinkel links Einstellschraube für 5°Neigungswinkel rechts Schraubendreher Bürstenhalterkappe
TECHNISCHE DATEN Modell Sägeblattdurchmesser Sägeblattbohrung Für alle Länder außerhalb Europas Für europäische Länder Maximale Schnittleistung (H x B) mit 260-mm-Durchmesser Sägeblatt Gehrungswinkel
LS1017/LS1017L 255 mm bis 260 mm 25,4 mm 30 mm
Neigungswinkel 45° (links)
Leerlaufdrehzahl (min.-1) Lasertyp (nur LS1017L) Abmessungen (L x B x H) Nettogewicht
4.200 Rotlicht-Laser 650 nm, <1 mW (Laser der Klasse 2) 825 mm x 536 mm x 581 mm Für alle Länder außerhalb Europas 19,4 kg Für europäische Länder 19,5 kg Sicherheitsklasse /II • Aufgrund unserer beständigen Forschungen und Weiterentwicklungen sind Änderungen an den hier angegebenen Technischen Daten ohne Vorankündigung vorbehalten. • Die Technischen Daten können in den einzelnen Ländern voneinander abweichen. • Gewicht entsprechend EPTA-Verfahren 01/2003
Symbole END223-1 Im Folgenden sind die im Zusammenhang mit diesem Werkzeug verwendeten Symbole dargestellt. Machen Sie sich vor der Benutzung des Werkzeugs unbedingt mit diesen Symbolen vertraut! Lesen Sie die vorliegende Betriebsanleitung.
DOPPELT SCHUTZISOLIERT Um Verletzungen durch umherfliegende Sägeabfälle zu vermeiden, halten Sie den Sägekopf nach dem Ausführen der Schnitte abgesenkt, bis das Sägeblatt zum völligen Stillstand gekommen ist.
Wenn Sie einen Zugschnitt ausführen, ziehen Sie den Schlitten zunächst ganz heran, drücken Sie den Griff nach unten und drücken Sie dann den Schlitten in Richtung Gehrungsanschlag. Halten Sie Hände und Finger vom Sägeblatt fern. Stellen Sie Schiebeanschläge weit genug vom Sägeblatt entfernt ein, stellen Sie den Sägeblattschutz ordnungsgemäß ein. Blicken Sie niemals in den Laserstrahl. Bei direktem Blicken in den Laserstrahl kann es zu Augenverletzungen kommen. Verwendungszweck ENE006-1 Das Werkzeug ist für exakte Gerad- und Gehrungsschnitte in Holz vorgesehen. Mit entsprechenden Sägeblättern kann auch Aluminium gesägt werden. Stromversorgung ENF002-1 Das Werkzeug darf nur an Einphasen-Wechselstrom mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung angeschlossen werden. Das Werkzeug ist nach europäischem Standard doppelt isoliert und darf daher auch an Steckdosen ohne Schutzleiter betrieben werden.
Allgemeine Sicherheitshinweise GEA010-1 für Elektrowerkzeuge WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen sorgfältig durch. Wenn die Hinweise und Anweisungen nicht beachtet werden, besteht die Gefahr eines Stromschlags, Brands und/oder das Risiko von ernsthaften Verletzungen.
Bewahren Sie alle Hinweise und Anweisungen zur späteren Referenz gut auf.
ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSREGELN FÜR DAS ENB034-6 WERKZEUG 1. Tragen Sie während der Arbeit stets eine Schutzbrille. 2. Halten Sie die Hände vom Weg des Sägeblatts fern. Vermeiden Sie jede Berührung des Sägeblatts bei laufender Maschine. Das rotierende Sägeblatt kann auch bei ausgeschalteter Maschine noch schwere Verletzungen verursachen. 3. Vergewissern Sie sich, dass die Schutzvorrichtungen vorschriftsmäßig angebracht sind, bevor Sie das Gerät einschalten. Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme, ob der Sägeblattschutz korrekt schließt. Verwenden Sie die Säge niemals, wenn der Sägeblattschutz sich nicht ungehindert bewegen lässt und nicht unverzüglich schließt. Der bewegliche Sägeblattschutz darf niemals in der geöffneten Stellung festgeklemmt oder festgebunden werden. 4. Führen Sie keine Freihandarbeiten aus. Das Werkstück muss bei allen Arbeiten fest eingespannt werden und am Gehrungsanschlag sowie am Drehteller anliegen. Halten Sie das Werkstück nicht mit den Händen. 5. Fassen Sie nie um das Sägeblatt herum. 6. Schalten Sie das Gerät aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Werkstück bewegen oder Einstellungen an der Maschine vornehmen. 7. Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie das Sägeblatt wechseln oder Wartungsarbeiten an der Maschine ausführen. 8. Sichern Sie vor dem Transportieren des Werkzeugs immer erst beweglichen Teile. 9. Der Arretierstift zum Sichern des Sägekopfs in der unteren Position dient nur zu Transport- und Lagerzwecken und nicht für Sägevorgänge. 10. Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe leicht entzündlicher Flüssigkeiten oder Gase. Aufgrund des Elektrobetriebs des Werkzeugs kann eine Explosion oder ein Brand entstehen, wenn es entzündlichen Flüssigkeiten oder Gasen ausgesetzt ist. 11. Überprüfen Sie das Sägeblatt vor dessen Gebrauch sorgfältig auf Risse oder sonstige Beschädigungen. Wechseln Sie ein gesprungenes oder beschädigtes Sägeblatt unverzüglich aus. 12. Verwenden Sie ausschließlich die für dieses Werkzeug vorgeschriebenen Flansche. 13. Achten Sie sorgfältig darauf, dass Welle, Flansche (insbesondere deren Montageflächen) und Schraube nicht beschädigt werden. Eine Beschädigung dieser Teile kann zu Schäden am Sägeblatt führen. 14. Vergewissern Sie sich, dass der Drehteller arretiert ist und sich während des Sägebetriebes nicht bewegt. 15. Zur Sicherheit des Bedieners sollten Späne, Kleinteile usw. vor Beginn der Arbeit aus dem Arbeitsbereich entfernt werden. 35
16. Vermeiden Sie es, in Nägel zu sägen. Untersuchen Sie das Werkstück vor Arbeitsbeginn auf Nägel und entfernen Sie diese ggf. 17. Vergewissern Sie sich, dass die Spindelarretierung gelöst ist, bevor Sie das Gerät einschalten. 18. Achten Sie darauf, dass das Sägeblatt in seiner niedrigsten Position den Drehteller nicht berührt. 19. Halten Sie den Handgriff mit festem Griff. Die Säge kann sich während des Anlauf- bzw. Auslaufvorgangs leicht nach oben oder unten bewegen. 20. Achten Sie vor dem Einschalten des Werkzeugs darauf, dass das Sägeblatt das Werkstück nicht berührt. 21. Bevor Sie das Werkzeug auf das zu bearbeitende Werkstück ansetzen, lassen Sie es einige Zeit ohne Last hochlaufen. Achten Sie auf Vibrationen und Schlagen; dies können Hinweise auf ein schlecht ausgewuchtetes oder nicht fachgereicht eingebautes Sägeblatt sein. 22. Warten Sie vor dem Ausführen des Schnitts, bis das Sägeblatt seine volle Drehzahl erreicht hat. 23. Unterbrechen Sie bei Auftreten von Störungen den Betrieb sofort. 24. Versuchen Sie nicht, den Schalter in der EinStellung zu arretieren. 25. Arbeiten Sie immer mit voller Aufmerksamkeit, besonders bei sich wiederholenden, monotonen Handlungsabläufen. Lassen Sie sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Sägeblätter kennen keine Gnade! 26. Verwenden Sie ausschließlich die in dieser Anleitung empfohlenen Zubehörteile. Die Verwendung ungeeigneter Zubehörteile, wie z.B. Schleifscheiben, kann zu Verletzungen führen. 27. Verwenden Sie die Säge ausschließlich zum Sägen von Holz, Aluminium oder ähnlichen Werkstoffen. 28. Schließen Sie Gehrungssägen beim Sägen an eine Staubabsaugvorrichtung an. 29. Wählen Sie die Sägeblätter entsprechend des zu schneidenden Materials. 30. Gehen Sie beim Sägen von Nuten besonders aufmerksam und umsichtig vor. 31. Wechseln Sie eine abgenutzte Schlitzplatte aus. 32. Verwenden Sie keine Sägeblätter aus HSS-Stahl. 33. Der bei den Sägearbeiten entstehende Staub kann unter Umständen Chemikalien enthalten, die Krebs, Geburtsschäden und Fortpflanzungsschäden verursachen können. Zu diesen Chemikalien gehören unter anderem: • Blei aus mit Bleifarben gestrichenen Materialien und • Arsen und Chrom aus chemisch behandelten Balken. Die Höhe des Risikos hängt davon ab, wie oft Sie derartige Arbeiten ausführen. Halten Sie die Menge an diesen Chemikalien, der Sie sich aussetzen, möglichst gering: Sorgen Sie für eine gute Belüftung des Arbeitsbereichs und verwenden Sie zugelassene Schutzausrüstungen, beispielsweise solche
Staubmasken, die speziell für das Filtern mikroskopischer Partikel vorgesehen sind. 34. Achten Sie darauf, dass das Sägeblatt immer scharf und sauber ist, um den Geräuschpegel niedrig zu halten. 35. Der Bediener muss in der Verwendung, der Einstellung und dem Betrieb des Werkzeugs ausreichend ausgebildet sein. 36. Verwenden Sie ordnungsgemäß geschärfte Sägeblätter. Beachten Sie die auf dem Sägeblatt angegebene maximal zulässige Drehzahl. 37. Entfernen Sie keine Verschnitte oder andere Teile des Werkstücks aus dem Schneidebereich, während das Gerät läuft und sich der Sägekopf nicht in der Ruheposition befindet. 38. Verwenden Sie ausschließlich vom Hersteller empfohlene Sägeblätter, die EN847-1 entsprechen. 39. Tragen Sie beim Umgang mit Sägeblättern (Sägeblätter sollten möglichst in einem entsprechenden Halter getragen werden) und mit rauen Materialien Schutzhandschuhe. 40. Bei mit Laser ausgestatteten Werkzeugen ist der Austausch gegen einen Laser anderen Typs nicht zulässig. Reparaturen müssen unbedingt sachgerecht durchgeführt werden.
BEWAHREN SIE DIESE ANLEITUNG SORGFÄLTIG AUF. INSTALLATION Montage auf Werkbank (Abb. 1) Der Handgriff wird vor dem Versand werkseitig anhand eines Arretierstifts in der Tiefstellung verriegelt. Lösen Sie die Verriegelung, indem Sie den Handgriff etwas herunterdrücken und gleichzeitig den Arretierstift herausziehen. WARNUNG: • Überprüfen Sie, dass sich das Werkzeug nicht auf der Auflagefläche bewegt. Eine Bewegung der Gehrungssäge auf der Auflagefläche während des Schneidvorgangs kann zu einem Kontrollverlust und schweren Verletzungen führen. (Abb. 2) Dieses Werkzeug ist mit vier Schrauben durch die Schraubenbohrungen in der Grundplatte des Werkzeugs auf einer waagerechten und stabilen Oberfläche zu montieren. So verhindern Sie ein Umkippen und mögliche Verletzungen.
FUNKTIONSBESCHREIBUNG WARNUNG: • Schalten Sie das Werkzeug stets aus und ziehen Sie den Stecker, bevor Sie Einstellungen oder eine Funktionsprüfung am Werkzeug vornehmen. Wenn Sie das Werkzeug nicht ausschalten und den Netzstecker nicht herausziehen, kann dies bei einem versehentlichen Starten zu schweren Verletzungen führen.
Blattschutz (Abb. 3) Wird der Handgriff abgesenkt, hebt sich der Sägeblattschutz automatisch. Der Sägeblattschutz kehrt in seine Ausgangsstellung zurück, wenn der Schnitt vollendet ist und der Handgriff angehoben wird. WARNUNG: • Entfernen Sie niemals den Sägeblattschutz oder die Feder, die mit dem Schutz verbunden ist, und deaktivieren Sie diese Einrichtungen niemals. Ein ungeschütztes Sägeblatt als Ergebnis eines unwirksamen Schutzes kann zu schweren Verletzungen während des Betriebs führen. Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit ist der Sägeblattschutz stets in ordnungsgemäßem Zustand zu halten. Etwaige Mängel am Sägeblattschutz müssen unverzüglich behoben werden. Überprüfen Sie, ob die Feder den Schutz ordnungsgemäß in seine Position zurückbringt. WARNUNG: • Verwenden Sie das Werkzeug niemals, wenn der Sägeblattschutz oder die Feder beschädigt oder defekt sind oder entfernt wurden. Ein Betrieb des Werkzeugs mit einem beschädigten oder fehlerhaften oder ohne Schutz kann zu schweren Verletzungen führen. Wenn der transparente Sägeblattschutz schmutzig wird oder so viel Sägemehl an ihm haftet, dass das Sägeblatt und/oder das Werkstück nicht mehr ohne weiteres sichtbar sind, sollten Sie den Netzstecker der Säge ziehen und den Sägeblattschutz mit einem feuchten Tuch sorgfältig reinigen. Verwenden Sie zum Reinigen des Sägeblattschutzes keine Lösungsmittel oder Reinigungsmittel auf Petroleumbasis, weil dadurch der Schutz beschädigt werden kann. Falls der Sägeblattschutz verschmutz ist und für einen ordnungsgemäßen Betrieb gereinigt werden muss, gehen Sie wie folgt vor: Schalten Sie das Werkzeug aus, ziehen Sie den Netzstecker und lösen Sie die Sechskantschraube mit dem mitgelieferten Steckschlüssel, indem Sie die Mittenabdeckung drehen. Lösen Sie die Sechskantschraube, indem Sie sie gegen den Uhrzeigersinn drehen und heben Sie den Sägeblattschutz und die Mittenabdeckung an. (Abb. 4) In dieser Position kann der Sägeblattschutz umfassender und effizienter gereinigt werden. Wenn Sie die Reinigung abgeschlossen haben, führen Sie die oben beschriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge durch und sichern Sie die Schraube wieder. Entfernen Sie nicht die Feder, die den Sägeblattschutz hält. Wenn der Sägeblattschutz mit der Zeit oder durch Sonneneinstrahlung beschädigt wird, wenden Sie sich an ein Makita-Servicecenter, um einen neuen Sägeblattschutz zu erhalten. ENTFERNEN SIE DEN SÄGEBLATTSCHUTZ NICHT UND MACHEN SIE IHN NICHT UNWIRKSAM!
Positionierung der Schlitzplatte (Abb. 5 und 6) Dieses Werkzeug ist mit Schlitzplatten im Drehteller versehen, um ein Zerfasern an der Austrittsseite eines Schnittes zu minimieren. Die Schlitzplatten sind
werkseitig so eingestellt, dass das Sägeblatt sie nicht berührt. Stellen Sie vor der Verwendung die Schlitzplatten wie folgt ein: Ziehen Sie zunächst den Netzstecker heraus. Lösen Sie alle Schrauben (jeweils 3 links und rechts), die die Schlitzplatten sichern. Ziehen Sie sie nur so weit wieder an, dass sich die Schlitzplatten noch leicht von Hand bewegen lassen. Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben des Arretierstifts. Lösen Sie die Schraube, mit der die Schiebestangen gesichert sind. Ziehen Sie den Schlitten ganz zu sich heran. Stellen Sie die Schlitzplatten so ein, dass sie gerade die Seiten der Sägeblattzähne berühren. Ziehen Sie die vorderen Schrauben an (aber nicht ganz fest). Schieben Sie den Schlitten ganz gegen den Gehrungsanschlag und stellen Sie die Schlitzplatten so ein, dass sie gerade die Seiten der Sägeblattzähne berühren. Ziehen Sie die hinteren Schrauben an (aber nicht ganz fest). Nach Einstellen der Schlitzplatten lösen Sie den Arretierstift und heben den Griff an. Ziehen Sie anschließend alle Schrauben fest an. HINWEIS: • Vergewissern Sie sich nach dem Einstellen des Neigungswinkels, dass die Schlitzplatten ordnungsgemäß ausgerichtet sind. Eine korrekte Ausrichtung der Schlitzplatten unterstützt die Abstützung des Werkstücks, sodass das Herausreißens des Werkstücks vermindert wird.
Beibehaltung der maximalen Schnittleistung Dieses Werkzeug ist werkseitig so eingestellt, dass die maximale Schnittleistung mit einem 255-mm-Sägeblatt erreicht wird. Ziehen Sie den Stecker, bevor Sie Einstellungen vornehmen. Überprüfen Sie beim Anbringen eines neuen Sägeblatts den unteren Sägeblattanschlag und passen Sie ihn bei Bedarf wie folgt an: (Abb. 7 und 8) Ziehen Sie zunächst den Netzstecker heraus. Drücken Sie den Schlitten ganz gegen den Gehrungsanschlag und senken Sie den Griff vollständig. Drehen Sie die Einstellschraube mit Hilfe des Sechskantschlüssels, bis der Sägeblattumfang am Berührungspunkt von Gehrungsanschlag-Vorderseite und DrehtellerOberfläche geringfügig unterhalb der DrehtellerOberfläche liegt. Ziehen Sie den Netzstecker, drehen Sie das Sägeblatt bei gezogenem Netzstecker von Hand, während Sie den Handgriff in der Tiefstellung halten, um sicherzugehen, dass das Sägeblatt keinen Teil des Auflagetisches berührt. Bei Bedarf ist eine Nachjustierung vorzunehmen. WARNUNG: • Vergewissern Sie sich nach der Montage eines neuen Sägeblatts bei noch herausgezogenem Netzstecker stets, dass das Sägeblatt in der Tiefstellung des Handgriffs keinen Teil des Auflagetisches berührt. Falls das Sägeblatt Kontakt zum Auflagetisch hat, kann dies zu einem Rückschlag führen und schwere Verletzungen verursachen.
Abschnitt „Positionierung der Schlitzplatten“ beschrieben.
Die untere Anschlagposition des Sägeblatts lässt sich leicht mit dem Stopperarm einstellen. Bewegen Sie hierzu den Stopperarm in Richtung der Pfeile, wie in der Abbildung dargestellt. Stellen Sie die Einstellschraube so ein, dass das Sägeblatt bei vollständigem Absenken des Griffs an der gewünschten Position stoppt.
Anpassen der Schiebeverriegelung (Abb. 15)
Einstellen des Gehrungswinkels (Abb. 10)
Bedienung des Schalters
Lösen Sie den Griff durch Drehung gegen den Uhrzeigersinn. Drehen Sie den Drehteller, während Sie den Arretierhebel niederdrücken. Bewegen Sie den Griff, bis der Zeiger auf den gewünschten Winkel der Gehrungswinkelskala zeigt, und ziehen Sie dann den Griff durch Drehung im Uhrzeigersinn fest. ACHTUNG: • Sichern Sie den Drehteller nach jeder Änderung des Gehrungswinkels stets durch Anziehen des Griffs gegen Verdrehen. HINWEIS: • Bringen Sie den Handgriff in die Hochstellung, bevor Sie den Drehteller drehen.
Einstellen des Fasenwinkels (Abb. 11) Zum Einstellen des Neigungswinkels lösen Sie den Hebel an der Rückseite des Werkzeugs gegen den Uhrzeigersinn. Entriegeln Sie den Arm, indem Sie den Handgriff recht fest in die Richtung drücken, in die das Sägeblatt gekippt werden soll. HINWEIS: • Der Hebel kann auf verschiedene Hebelwinkel eingestellt werden; entfernen Sie dazu die Schraube, die den Hebel festhält und sichern Sie den Hebel im gewünschten Winkel. (Abb. 12) Neigen Sie das Sägeblatt, bis der Zeiger auf den gewünschten Winkel der Neigungswinkelskala zeigt. Ziehen Sie dann den Hebel im Uhrzeigersinn an, um den Arm ordnungsgemäß zu befestigen. (Abb. 13) Zum Schwenken des Schlittens nach rechts schwenken Sie den Schlitten nach dem Lösen des Hebels und Drücken der Auslösetaste leicht nach links. Schwenken Sie den Schlitten bei gedrückter Auslösetaste nach rechts. (Abb. 14) Neigen Sie das Sägeblatt, bis der Zeiger auf den gewünschten Winkel der Neigungswinkelskala zeigt. Ziehen Sie dann den Hebel im Uhrzeigersinn an, um den Arm ordnungsgemäß zu befestigen. • Achten Sie beim Ändern der Neigungswinkel darauf, die Schlitzplatten richtig zu positionieren, wie im Abschnitt „Positionierung der Schlitzplatten“ beschrieben. ACHTUNG: • Sichern Sie den Arm nach jeder Änderung des Neigungswinkels stets durch Anziehen des Hebels im Uhrzeigersinn. HINWEIS: • Bringen Sie den Handgriff in die Hochstellung, bevor Sie das Sägeblatt neigen. • Achten Sie beim Ändern der Neigungswinkel darauf, die Schlitzplatten richtig zu positionieren, wie im 38
Zum Verriegeln des Schiebestabs drehen Sie die Verriegelungsschraube im Uhrzeigersinn.
Für europäische Länder (Abb. 16) Damit die Auslöseschaltung nicht versehentlich gezogen wird, befindet sich am Werkzeug eine Entsperrungstaste. Zum Start des Werkzeugs müssen Sie den Hebel nach links drücken, die Entsperrungstaste hineindrücken und dann den EIN/AUS-Schalter ziehen. Lassen Sie zum Ausschalten des Werkzeugs den Ein/Aus-Schalter los. WARNUNG: • Achten Sie vor dem Einstecken des WerkzeugNetzsteckers darauf, dass sich der Ein/AusSchalter korrekt bedienen lässt und beim Loslassen in die Position „OFF“ (AUS) zurückkehrt. Drücken Sie niemals mit Gewalt auf den EIN/AUS-Schalter, ohne dabei die Entsperrungstaste zu betätigen. Dies kann zu einer Beschädigung des Schalters führen. Der Betrieb eines Werkzeugs mit einem nicht ordnungsgemäß auslösenden Schalter kann zum Kontrollverlust und zu schweren Verletzungen führen. Durch das Loch im Schalter können Sie zur Sicherung der Werkzeugs ein Schloss einsetzen. Für alle Länder außer europäischen Ländern (Abb. 17) Damit die Auslöseschaltung nicht versehentlich gezogen wird, befindet sich am Werkzeug eine Entsperrungstaste. Zum Start des Werkzeugs müssen die Entsperrungstaste gedrückt und der EIN/AUS-Schalter gezogen werden. Lassen Sie zum Ausschalten des Werkzeugs den Ein/ Aus-Schalter los. WARNUNG: • Achten Sie vor dem Einstecken des WerkzeugNetzsteckers darauf, dass sich der Ein/AusSchalter korrekt bedienen lässt und beim Loslassen in die Position „OFF“ (AUS) zurückkehrt. Drücken Sie niemals mit Gewalt auf den EIN/AUS-Schalter, ohne dabei die Entriegelungstaste zu betätigen. Dies kann zu einer Beschädigung des Schalters führen. Der Betrieb eines Werkzeugs mit einem nicht ordnungsgemäß auslösenden Schalter kann zum Kontrollverlust und zu schweren Verletzungen führen. Durch das Loch im Schalter können Sie zur Sicherung der Werkzeugs ein Schloss einsetzen. WARNUNG: • Verwenden Sie keine Sperre mit einem Schaft oder Kabel mit einem Durchmesser unter 6,35 mm. Ein dünnerer Schaft oder dünneres Kabel kann das Werkzeug möglicherweise nicht ordnungsgemäß in der Position „OFF“ verriegeln und ein unbeabsichtigter Betrieb kann zu schweren Verletzungen führen.
• Verwenden Sie das Werkzeug NIEMALS ohne einen voll funktionstüchtigen EIN/AUS-Schalter. Jedes Werkzeug mit einem nicht funktionierenden Ein/AusSchalter ist HÖCHST GEFÄHRLICH und muss vor dem weiteren Gebrauch repariert werden; andernfalls kann dies zu schweren Verletzungen führen. • Zu Ihrer Sicherheit ist das vorliegende Werkzeug mit einer Entsperrungstaste ausgestattet, um zu verhindern, dass das Werkzeug versehentlich gestartet wird. Verwenden Sie NIEMALS das Werkzeug, wenn es durch einfaches Betätigen des EIN/AUS-Schalters startet, ohne dass Sie dabei die Entsperrungstaste drücken. Ein reparaturbedürftiger Schalter kann zu einem unbeabsichtigten Betrieb und schweren Verletzungen führen. Geben Sie VOR dem weiteren Gebrauch das Werkzeug an ein Makita-Servicecenter, um es dort ordnungsgemäß reparieren zu lassen. • Setzen Sie NIEMALS die Entriegelungstaste außer Kraft, indem Sie diese festkleben oder ähnliches. Ein Schalter mit unwirksamer Entriegelungstaste kann zu einem unbeabsichtigten Betrieb und schweren Verletzungen führen.
HINWEIS: • Wenn die Laserlinie abgedunkelt und wegen Sonnenlicht schwer sichtbar ist, setzen Sie die Arbeit an einer Stelle mit weniger Sonneinstrahlung fort.
Elektronische Funktion
HINWEIS: • Wenn die Laserlinie abgedunkelt und wegen Sonnenlicht beinahe oder ganz unsichtbar ist, setzen Sie die Arbeit an einer Stelle fort, an der kein Sonnenlicht herrscht.
Soft-Start-Funktion • Diese Funktion gestattet das weiche Anlaufen des Werkzeugs durch Begrenzung des AnlaufDrehmoments.
Austauschen der Batterien des Lasergeräts (Abb. 20 und 21) Drücken Sie auf die Batterieabdeckung und schieben Sie die Abdeckung ab. Entnehmen Sie die verbrauchten Batterien und setzen Sie die neuen Batterien wie in der Abbildung dargestellt ein. Bringen Sie die Batterieabdeckung wieder an.
Reinigen der Linse für das Laserlicht Wenn die Linse für das Laserlicht schmutzig wird oder so viel Sägemehl an ihr haftet, dass das das Laserlicht nicht mehr ohne weiteres sichtbar sind, sollten Sie den Netzstecker der Säge ziehen und die Linse für das Laserlicht vorsichtig mit einem feuchten, weichen Tuch reinigen. Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder Reinigungsmittel auf Petroleumbasis zum Reinigen der Linse.
Bedienung des Laserstrahls
MONTAGE Nur für Modell LS1017L HINWEIS: • Bauen Sie vor der ersten Verwendung die separat gelieferten Batterien aus dem Werkzeug in den Akkukasten ein. Weitere Informationen zum Einbau finden Sie in Abschnitt „Austauschen der Batterien des Lasergeräts“.
WARNUNG: • Schalten Sie das Werkzeug stets aus und ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie Arbeiten am Werkzeug vornehmen. Wird das Werkzeug nicht ausgeschaltet und der Netzstecker nicht herausgezogen, kann dies zu schweren Verletzungen führen.
ACHTUNG: • Schalten Sie den Laser aus, wenn der Laser nicht genutzt wird. (Abb. 18)
Aufbewahrung des Steckschlüssels mit Sechskantschlüssel am anderen Ende (Abb. 22)
ACHTUNG: • Schauen sie nie in den Laserstrahl. Bei direktem Blicken in den Laserstrahl kann es zu Augenverletzungen kommen. • LASERSTRAHLUNG - NICHT DIREKT IN DEN STRAHL SEHEN! LASERPRODUKT DER KLASSE 2 • Ziehen Sie unbedingt den Netzstecker des Werkzeugs, bevor Sie die Laserlinie verschieben oder Wartungsarbeiten ausführen. Um den Laserstrahl einzuschalten, drücken Sie oben (I) auf dem Schalter. Zum Ausschalten des Laserstrahls drücken Sie die untere Position (0) des Schalters. Die Laserlinie kann nach rechts und nach links neben das Sägeblatt verschoben werden; lösen Sie dazu die Halteschraube der Laserbaugruppe und schieben Sie den Laser in die gewünschte Richtung. Ziehen Sie die Schraube nach der Einstellung unbedingt wieder ordnungsgemäß fest. (Abb. 19) Die Laserlinie ist werkseitig so eingestellt, dass sie sich innerhalb von 1 mm von der seitlichen Oberfläche des Sägeblatts befindet (Schnittposition).
Der Steckschlüssel lässt sich wie in der Abbildung dargestellt aufbewahren. Wenn Sie den Steckschlüssel benötigen, ziehen Sie ihn aus dem Schlüsselhalter. Nach Verwendung des Steckschlüssels können Sie ihn wieder im Schlüsselhalter aufbewahren.
Montage und Demontage des Sägeblatts WARNUNG: • Schalten Sie das Werkzeug aus und ziehen Sie den Stecker, bevor Sie das Sägeblatt einsetzen oder entfernen. Ein versehentliches Starten des Werkzeugs kann zu schweren Verletzungen führen. • Verwenden Sie zum Demontieren oder Montieren des Sägeblatts nur den mitgelieferten Sechskantschlüssel von Makita. Bei Verwendung eines anderen Steckschlüssels besteht die Gefahr, dass die Sechskantschraube zu stark oder zu schwach angezogen wird und so schwere Verletzungen verursacht werden können. (Abb. 23) Sichern Sie den Handgriff in der oberen Position, indem Sie den Arretierstift hineindrücken. (Abb. 24) 39
Zum Demontieren des Sägeblatts lösen Sie zunächst die Sechskantschraube, mit der die Mittenabdeckung befestigt ist, durch Drehung gegen den Uhrzeigersinn mit dem Steckschlüssel. Dann heben Sie Sägeblattschutz und Mittenabdeckung an. (Abb. 25) Blockieren Sie die Spindel durch Drücken der Spindelarretierung, und lösen Sie die Sechskantschraube durch Drehung des Steckschlüssels im Uhrzeigersinn. Entfernen Sie dann Sechskantschraube, Außenflansch und Sägeblatt. HINWEIS: • Falls der Innenflansch entfernt wurde, prüfen Sie, dass er wieder auf der Spindel mit dem Vorsprung weg vom Sägeblatt angebracht wurde. Falls der Flansch nicht korrekt befestigt wurde, schleift der Flansch an der Maschine. (Abb. 26) Zum Montieren schieben Sie das Sägeblatt vorsichtig auf die Spindel; achten Sie dabei darauf, dass der Pfeil auf dem Sägeblatt in dieselbe Richtung zeigt wie der Pfeil auf dem Sägeblattgehäuse. Bringen Sie Außenflansch und Sechskantschraube an, und ziehen Sie dann die Sechskantschraube (linksgängig) bei gedrückter Spindelarretierung durch Drehung des Steckschlüssels gegen den Uhrzeigersinn fest. Für alle Länder außer europäischen Ländern (Abb. 27) WARNUNG: • Der schwarze Ring mit einem äußeren Durchmesser von 25 mm und der silberne Ring mit einem äußeren Durchmesser von 25,4 mm sind werkseitig so angebracht, wie in der Abbildung gezeigt. Bei Verwendung eines Sägeblatts mit einem Lochdurchmesser von 25 mm tauschen Sie den silbernen gegen den schwarzen Ring aus. Bevor Sie das Sägeblatt auf der Spindel anbringen, sollten Sie immer sicherstellen, dass der richtige Ring für das Spindelloch des Sägeblatts, das Sie verwenden möchten, zwischen dem Innen- und dem Außenflansch angebracht ist. Die Verwendung eines Spindellochrings nicht der richtigen Größe führt zu einer fehlerhaften Montage des Sägeblatts und kann so eine Verschiebung des Sägeblatts und heftige Schwingungen verursachen, die zu einem möglichen Kontrollverlust während des Betriebs und schweren Verletzungen führen. Für europäische Länder ACHTUNG: • Werkseitig ist der silberne Ring mit einem äußeren Durchmesser von 30 mm zwischen Innen- und Außenflansch befestigt. Bringen Sie Außenflansch und Sechskantschraube an, und ziehen Sie dann die Sechskantschraube (linksgängig) bei gedrückter Spindelarretierung durch Drehung des Schraubenschlüssels gegen den Uhrzeigersinn fest. (Abb. 28) Bringen Sie Sägeblattschutz und Mittenabdeckung wieder in ihre Ausgangsstellung. Ziehen Sie dann die Sechskantschraube zur Sicherung der mittleren Abdeckung im Uhrzeigersinn an. Lösen Sie den Handgriff aus der oberen Position, indem Sie den Arretierstift 40
herausziehen. Senken Sie den Handgriff ab, um zu prüfen, ob sich der Sägeblattschutz einwandfrei bewegt. Stellen Sie sicher, dass die Spindelarretierung die Spindel gelöst hat, bevor Sie einen Schnitt machen.
Staubbeutel (Zubehör) (Abb. 29) Der Staubbeutel ermöglicht sauberes Arbeiten und einfaches Staubsammeln. Zum Anbringen wird der Staubbeutel auf den Absaugstutzen geschoben. Wenn der Staubbeutel etwa halb voll ist, sollten Sie ihn vom Werkzeug entfernen und den Verschluss herausziehen. Leeren Sie den Inhalt des Staubbeutels, und schnippen Sie leicht dagegen, damit sich Partikel lösen, die möglicherweise an der Innenseite haften und eine weitere Sammlung behindern können. HINWEIS: Wenn Sie einen Staubsauger an Ihre Säge anschließen, können Sie sauberer arbeiten.
Sicherung des Werkstücks WARNUNG: • Die einwandfreie Sicherung des Werkstücks mit dem richtigen Schraubklemmentyp oder Kranzprofil-Stoppern ist äußerst wichtig. Bei Nichtbeachtung kann dies zu schweren Verletzungen und einer Beschädigung des Werkzeugs und/oder Werkstücks führen. • Heben Sie das Sägeblatt nach erfolgtem Schnitt erst nach völligem Stillstand an. Wenn Sie ein noch nachlaufendes Sägeblatt anheben, kann dies zu schweren Verletzungen und einer Beschädigung des Werkstücks führen. • Wenn Sie ein Werkstück schneiden, das länger als der Auflagetisch der Säge ist, müssen Sie das Material auf der gesamten Länge außerhalb des Auflagetisches und in der gleichen Höhe abstützen. Durch eine richtige Abstützung des Werkstücks wird ein Einklemmen des Sägeblatts und ein möglicher Rückschlag vermieden; ein Rückschlag kann zu schweren Verletzungen führen. Verlassen Sie sich nicht nur auf den vertikalen und/oder horizontalen Schraubstock, um das Werkstück zu sichern. Dünne Materialien sinken leicht ab. Stützen Sie Werkstücke über die gesamte Länge ab, um zu verhindern, dass das Sägeblatt eingeklemmt wird und ZURÜCKSCHLÄGT. (Abb. 30)
Einstellen des Gehrungsanschlags (SCHIEBEANSCHLÄGE, die obere und untere Anschläge sind) (Abb. 31) WARNUNG: • Stellen Sie vor dem Einschalten des Werkzeugs sicher, dass der Schiebeanschlag gesichert ist. • Vergewissern Sie sich vor dem Fasungsschnitt, dass keine Werkzeugteile, vor allem das Sägeblatt, mit den oberen und unteren Anschlägen in Berührung kommen, wenn der Handgriff ganz abgesenkt oder angehoben wird und der Schlitten komplett gezogen oder geschoben wird. Falls das Werkzeug oder Sägeblatt mit dem Anschlag in Berührung kommt, kann dies zu einem Rückschlag
oder einer unerwarteten Bewegung des Werkstücks und schweren Verletzungen führen. (Abb. 32) ACHTUNG: • Bei linken Neigungsschnitten schieben Sie den Anschlag nach links und sichern Sie den Anschlag, wie in der Abbildung gezeigt. Anderenfalls berührt der Anschlag das Sägeblatt oder ein Teil des Werkzeugs, und es kann zu Verletzungen kommen. Dieses Werkzeug ist mit einem Schiebeanschlag ausgestattet, der für gewöhnlich wie in der Abbildung gezeigt positioniert wird. Bei linken Neigungsschnitten stellen Sie den Anschlag auf die linke Position ein, wie in der Abbildung gezeigt, wenn der Werkzeugkopf den Anschlag berühren sollte. Vergessen Sie nach dem Ausführen von Schnitten mit Neigung nicht, den Anschlag wieder in seiner ursprünglichen Position zu befestigen und durch festes Anziehen der Klemmschraube zu sichern.
Vertikal-Schraubklemme (Abb. 33) Die Vertikal-Schraubklemme kann entweder auf der linken oder auf der rechten Seite des Gehrungsanschlags montiert werden. Setzen Sie den Stehbolzen in die Bohrung des Gehrungsanschlags oder der Grundplatte ein, und sichern Sie ihn durch Anziehen der Schraube. Stellen Sie den Schraubklemmenarm auf die Abmessungen des Werkstücks ein, und sichern Sie ihn durch Anziehen der Schraube. Wenn die Schraube zur Sicherung des Schraubklemmenarms den Gehrungsanschlag berührt, bringen Sie die Schraube auf der anderen Seite des Schraubklemmenarms an. Vergewissern Sie sich, dass keine Werkzeugteile mit der Schraubklemme in Berührung kommen, wenn der Handgriff ganz abgesenkt wird und der Schlitten komplett gezogen oder geschoben wird. Falls irgendwelche Teile mit der Schraubklemme in Berührung kommen, müssen Sie die Schraubklemme versetzen. Drücken Sie das Werkstück flach gegen Gehrungsanschlag und Drehteller. Bringen Sie das Werkstück in die gewünschte Schnittposition, und sichern Sie es einwandfrei durch Anziehen des Schraubklemmenknopfes. WARNUNG: • Das Werkstück muss bei allen Arbeiten festgespannt werden und am Gehrungsanschlag sowie am Drehteller anliegen. Falls das Werkstück nicht richtig am Anschlag gesichert ist, kann es sich während des Schnitts bewegen und so eine mögliche Beschädigung des Sägeblatts verursachen. Außerdem kann das Werkstück umherfliegen und zum Kontrolleverlust und zu schweren Verletzungen führen.
Horizontal-Schraubklemme (optionales Zubehör) (Abb. 34) Die Horizontal-Schraubklemme kann in zwei Positionen auf der linken oder der rechten Seite der Grundplatte befestigt werden. Bei Gehrungsschnitten von 10° oder mehr bringen Sie die Horizontal-Schraubklemme auf der anderen Seite als der an, in die der Drehteller gedreht wird. (Abb. 35) Durch Verschieben der Schraubklemmenmutter entgegen dem Uhrzeigersinn lösen Sie die Schraubklemme und
können Sie diese schnell hinein- und herausbewegen. Zum Greifen des Werkstücks drücken Sie den Schraubklemmenknopf vorwärts, bis die Schraubklemmenplatte das Werkstück berührt, und klappen Sie dann die Schraubklemmenmutter im Uhrzeigersinn. Drehen Sie dann den Schraubklemmenknopf im Uhrzeigersinn, um das Werkstück zu sichern. Die maximale Breite des Werkstücks, die durch die Horizontal-Schraubklemme gesichert werden kann, beträgt 215 mm. WARNUNG: • Drehen Sie die Schraubklemmenmutter im Uhrzeigersinn, bis das Werkstück ordentlich gesichert ist. Falls das Werkstück nicht richtig gesichert ist, kann es sich während des Schnitts bewegen und so eine mögliche Beschädigung des Sägeblatts verursachen. Außerdem kann das Werkstück umherfliegen und zum Kontrolleverlust und zu schweren Verletzungen führen. • Verwenden Sie beim Schneiden dünner Werkstücke, beispielsweise von Fußleisten, stets die HorizontalSchraubklemme gegen den Anschlag.
Halterungen (Abb. 36) Die Halterungen können auf einer der beiden Seiten als bequeme horizontale Halterung von Werkstücken angebracht werden. Schieben Sie die Stäbe der Halterung bis zum Anschlag in die Bohrungen der Grundplatte. Sichern Sie anschließend die Halterungen durch Festziehen der Schrauben. WARNUNG: • Stützen Sie lange Werkstücke immer auf eine Höhe mit der oberen Oberfläche des Drehtellers ab, um saubere Schnitte zu erreichen und einen gefährlichen Kontrollverlust über das Werkzeug zu vermeiden. Durch eine richtige Abstützung des Werkstücks wird ein Einklemmen des Sägeblatts und ein möglicher Rückschlag vermieden; ein Rückschlag kann zu schweren Verletzungen führen.
BETRIEB HINWEIS: • Achten Sie vor der Verwendung darauf, dass der Handgriff aus der abgesenkten Stellung gelöst wird, indem Sie den Arretierstift ziehen. • Üben Sie beim Schneiden keinen übermäßigen Druck auf den Handgriff aus. Zu starker Druck kann zu Überlastung des Motors und/oder verminderter Schnittleistung führen. Drücken Sie den Griff nur mit so viel Kraft nach unten, wie für einen sauberen Schnitt notwendig ist und ohne dass die Geschwindigkeit des Sägeblatts deutlich verringert wird. • Drücken Sie den Griff vorsichtig nach unten, um den Schnitt auszuführen. Wenn der Griff mit Gewalt nach unten gedrückt wird oder wenn seitliche Kräfte darauf einwirken, vibriert das Sägeblatt und hinterlässt eine Riefe (Sägeriefe) im Werkstück, wodurch die Genauigkeit des Schnitts beeinflusst wird. • Während eines Zugschnittes drücken Sie den Schlitten sanft gegen den Gehrungsanschlag, ohne anzuhalten. Wird die Schlittenbewegung während des Schnitts 41
unterbrochen, so bleibt eine Riefe auf dem Werkstück zurück, und die Schnittpräzision wird beeinträchtigt. WARNUNG: • Achten Sie vor dem Einschalten des Werkzeugs darauf, dass das Sägeblatt das Werkstück usw. nicht berührt. Wird das Werkzeug eingeschaltet, wenn ein Kontakt zum Werkstück besteht, kann dies zu einem Rückschlag und somit zu schweren Verletzungen führen. 1. Kappschnitt (Schneiden kleiner Werkstücke) (Abb. 37) Werkstücke bis 91 mm Höhe und 70 mm Breite lassen sich wie folgt schneiden. Drücken Sie den Schlitten ganz gegen den Gehrungsanschlag und ziehen Sie die Sicherungsschraube des Schlittens im Uhrzeigersinn an. Sichern Sie das Werkstück ordnungsgemäß mit dem richtigen Schraubklemmentyp. Schalten Sie das Werkzeug ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis das Sägeblatt seine volle Drehzahl erreicht, bevor Sie es absenken. Senken Sie dann den Handgriff sachte bis zur Tiefstellung ab, um das Werkstück zu schneiden. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie das Werkzeug aus und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie das Sägeblatt wieder ganz anheben. WARNUNG: • Ziehen Sie den Knopf im Uhrzeigersinn fest an, so dass sich der Schlitten während des Betriebs nicht bewegt. Ist der Knopf unzureichend festgezogen, kann ein Rückschlag auftreten und schwere Verletzungen verursacht werden. 2. Zugschnitt (Drücken) (Schneiden kleiner Werkstücke) (Abb. 38) Lösen Sie die Sicherungsschraube gegen den Uhrzeigersinn, damit sich der Schlitten frei bewegen lässt. Sichern Sie das Werkstück mit dem richtigen Schraubklemmentyp. Ziehen Sie den Schlitten ganz zu sich heran. Schalten Sie das Werkzeug ein, ohne dass das Sägeblatt das Werkstück berührt, und warten Sie, bis das Sägeblatt seine volle Drehzahl erreicht. Drücken Sie den Griff herunter und DRÜCKEN SIE DEN SCHLITTEN GEGEN DEN GEHRUNGSANSCHLAG UND DURCH DAS WERKSTÜCK. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie das Werkzeug aus und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie das Sägeblatt wieder ganz anheben. WARNUNG: • Wenn Sie einen Zugschnitt ausführen, ziehen Sie den Schlitten zunächst ganz heran, drücken Sie den Griff nach unten und drücken Sie dann den Schlitten in Richtung Gehrungsanschlag. Starten Sie den Schnitt nie, wenn der Schlitten nicht ganz in Ihre Richtung gezogen ist. Wenn Sie schneiden, ohne dass Sie den Schlitten ganz zu sich heran gezogen haben, kann ein unerwarteter Rückschlag auftreten und schwere Verletzungen verursachen. 42
• Versuchen Sie niemals zu schneiden, indem Sie den Schlitten zu sich heranziehen. Wenn Sie den Schlitten beim Schneiden zu sich heranziehen, kann ein unerwarteter Rückschlag auftreten und schwere Verletzungen verursachen. • Führen Sie nie einen Zugschnitt aus, wenn der Griff in der unteren Position gesperrt ist. • Lösen Sie bei sich drehendem Sägeblatt niemals die Klemmschraube, die den Schlitten sichert. Ein gelöster Schlitten beim Schneiden kann einen unerwarteten Rückschlag und schwere Verletzungen verursachen. 3. Gehrungsschnitt Informieren Sie sich im Abschnitt „Einstellen der Gehrungswinkels“ weiter oben. 4. Neigungsschnitt (Abb. 39) Lösen Sie den Hebel, und neigen Sie das Sägeblatt auf den gewünschten Neigungswinkel (informieren Sie sich im Abschnitt „Einstellen des Neigungswinkels“ weiter oben.) Achten Sie darauf, den Hebel wieder fest anzuziehen, damit der eingestellte Neigungswinkel sicher beibehalten wird. Sichern Sie das Werkstück mit einer Schraubklemme. Der Schlitten muss komplett zurück in Richtung Bediener gezogen sein. Schalten Sie das Werkzeug ein, ohne dass das Sägeblatt das Werkstück berührt, und warten Sie, bis das Sägeblatt seine volle Drehzahl erreicht. Senken Sie dann den Handgriff unter Druckausübung in Richtung des Sägeblatts langsam bis zur unteren Position ab, während Sie parallel zum Sägeblatt Druck ausüben, und DRÜCKEN SIE DEN SCHLITTEN IN RICHTUNG GEHRUNGSANSCHLAG, UM DAS WERKSTÜCK ZU SCHNEIDEN. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie das Werkzeug aus und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie das Sägeblatt wieder ganz anheben. WARNUNG: • Stellen Sie nach dem Einstellen des Sägeblatts für einen Neigungsschnitt und vor dem Schnitt sicher, dass der Schlitten und das Sägeblatt sich im gesamten Bereich des vorgesehenen Schnitts frei bewegen können. Die Unterbrechung der Schlittenoder Sägeblattbewegung während eines Schnitts kann einen Rückschlag und schwere Verletzungen verursachen. • Halten Sie die Hände während eines Neigungsschnitts vom Weg des Sägeblatts fern. Der Winkel des Sägeblatts könnte den Bediener aufgrund des tatsächlichen Weges des Sägeblatts beim Schnitt verwirren; der Kontakt mit dem Sägeblatt führt zu schweren Verletzungen. • Das Sägeblatt darf erst nach völligem Stillstand angehoben werden. Bei Neigungsschnitten kann das abgeschnittene Stück am Sägeblatt anliegen. Falls das noch rotierende Sägeblatt angehoben wird, kann das abgeschnittene Stück durch das Sägeblatt ausgeworfen und herausgeschleudert werden; dies kann zu schweren Verletzungen führen.
HINWEIS: • Üben Sie den Druck beim Herunterdrücken des Griffs immer parallel zum Sägeblatt aus. Wenn senkrecht zum Drehteller Druck ausgeübt wird oder wenn die Druckrichtung während eines Schnittes geändert wird, wird die Schnittpräzision beeinträchtigt. • Möglicherweise müssen Sie beim Neigungsschnitt den oberen und unteren Anschlag anpassen. Siehe Abschnitt „Einstellen des Gehrungsanschlags“. 5. Gehrungs-Neigungsschnitt Unter Gehrungs-Neigungsschnitt versteht man das Schneiden eines Werkstücks mit Gehrungs- und Neigungswinkel gleichzeitig. Die Kombinationsmöglichkeiten von Gehrungs- und Neigungsschnitten entnehmen Sie bitte der Tabelle. Gehrungswinkel
Links und rechts 0° - 45°
Beachten Sie zum Ausführen von GehrungsNeigungsschnitten die Erläuterungen unter „Kappschnitt“, „Zugschnitt“, „Gehrungsschnitt“ und „Neigungsschnitt“. 6. Schneiden von Kranz- und Wölbungsformstücken Kranz- und Hohlkehlenprofile können auf einer Kappund Gehrungssäge geschnitten werden, wenn die Profile mit einer flachen Seite auf den Drehteller gelegt werden. Es gibt zwei übliche Varianten an Kranzprofilen und eine an Hohlkehlenprofilen: Kranzprofil mit 52/38° Wandwinkeln, Kranzprofil mit 45° Wandwinkeln und Hohlkehlenprofil mit 45° Wandwinkeln. Siehe Abbildungen. (Abb. 40) Es gibt Stöße für Kranz- und Hohlkehlenprofile für 90°-Innenecken ((1) und (2) in Abb. A) und für 90°Außenecken ((3) und (4) in Abb. A). (Abb. 41 und 42) Ausmessen Messen Sie die Länge der Wand, legen Sie das Werkstück auf den Tisch und schneiden Sie die an der Wand anliegende Kante auf die gewünschte Länge. Vergewissern Sie sich stets, dass Sie das Werkstück an der Rückseite des Werkstücks auf Wandlänge schneiden. Passen Sie die Schnittlänge auf den Schnittwinkel an. Testen Sie die Sägewinkel stets an mehreren Probestücken aus. Stellen Sie beim Schneiden von Kranz- und Hohlkehlenprofilen den Neigungswinkel und den Gehrungswinkel entsprechend Tabelle (A) ein und legen Sie die Profile mit der Fläche entsprechend Tabelle (B) auf den Sägeteller. Bei einem Schnitt mit Neigung links Tabelle (A) Position des Profils in Abb. A Für Innenecke Für Außenecke
Neigungswinkel Typ 52/38°
Gehrungswinkel Typ 52/38°
in Abb. A Am Gehrungsanschlag anliegende Kante des Profils
An der Decke anliegende Kante sollte am Gehrungsanschlag anliegen.
(2) (3) Für Außenecke
An der Wand anliegende Kante sollte am Gehrungsanschlag anliegen. An der Decke anliegende Kante sollte am Gehrungsanschlag anliegen.
Fertiges Teil an der linken Seite des Sägeblatts. Fertiges Teil wird an der rechten Seite des Sägeblatts sein.
Beispiel: Bei einem Schnitt eines Kranzprofils Typ 52/38° für Position (1) in Abb. A: • Stellen Sie einen Neigungswinkel von 33,9° LINKS ein und sichern Sie den Neigungskopf. • Stellen Sie einen Gehrungswinkel von 31,6° RECHTS ein und sichern Sie. • Legen Sie das Kranzprofil mit der breiten (verborgenen) Rückseite nach unten auf den Drehteller, die später an der DECKE ANLIEGENDE KANTE muss dabei am Gehrungsanschlag an der Säge anliegen. • Das fertige Werkstück befindet sich nach dem Schnitt immer an der LINKEN Seite des Sägeblatts. 7. Schneiden von Aluminiumprofilen (Abb. 43 und 44) Zur Sicherung von Aluminiumprofilen verwenden Sie – wie in der Abbildung gezeigt – Abstandsblöcke oder Zulagen aus Hartholz, um Verformungen des Materials während des Schneidvorgangs zu vermeiden. Benutzen Sie beim Schneiden von dünnwandigen Aluminiumprofilen eine Schneidflüssigkeit, damit sich keine AluminiumRückstände am Sägeblatt ansammeln. WARNUNG: • Vollmaterialien mit großem Querschnitt und Rundmaterial dürfen mit diesem Werkzeug nicht bearbeitet werden. Dicke oder runde Aluminiumprofile können schwer zu sichern sein und sich während des Schnitts lösen, sodass Sie die Kontrolle verlieren und schwere Verletzungen erleiden können. 8. Holzblende Durch das Benutzen eines Zwischenbretts können Sie die Werkstücke ausrissfrei sägen. Die Bohrungen im Gehrungsanschlag dienen als Befestigungshilfe für ein Zwischenbrett. Hinweise zu einem Zwischenbrett entnehmen Sie der Abmessungsabbildung. (Abb. 45) ACHTUNG: • Benutzen Sie glatt gehobeltes Holz gleichmäßiger Dicke als Zwischenbrett. WARNUNG: • Verwenden Sie Schrauben, um die Holzleiste auf der Seite des Gehrungsanschlags anzubringen. Die Schrauben sollten so angebracht werden, dass die Schraubenköpfe in der Oberfläche des Zwischenbretts versenkt sind, so dass die Positionierung des zu schneidenden Materials nicht behindert wird. Eine Falschausrichtung des zu 43
schneidenden Materials kann während des Schneidvorgangs zu einem Kontrollverlust und schweren Verletzungen führen. HINWEIS: • Wenn das Zwischenbrett angebracht ist, drehen Sie den Drehteller nicht, wenn der Griff abgesenkt ist. Das Sägeblatt und/oder das Zwischenbrett können sonst beschädigt werden. 9. Schneiden von Nuten (Abb. 46) Auf die folgende Weise können Sie eine Quernut erzeugen: Stellen Sie anhand von Einstellschraube und Stopperarm die untere Anschlagposition für das Sägeblatt und somit die Schnitttiefe ein. Informieren Sie sich in Abschnitt „Stopperarm“ weiter oben. Nach Einstellen der unteren Anschlagposition für das Sägeblatt schneiden Sie mit einem Zugschnitt (Drücken) parallele Nuten über die Breite des Werkstückes, wie in der Abbildung dargestellt. Entfernen Sie anschließend mit einem Stechbeitel das zwischen den Nuten stehende Material. WARNUNG: • Versuchen Sie nicht, diese Art von Schnitt mit einem breiteren Sägeblatt oder Quernutenblatt auszuführen. Wenn Sie versuchen, eine Kerbe mit einem breiten Sägeblatt oder Quernutenblatt zu schneiden, können unerwartete Schnittergebnisse oder ein Rückschlag eintreten und schwere Verletzungen verursacht werden. • Der Stopperarm muss auf seine Ausgangsposition zurückgesetzt sein, wenn Sie andere Schnitte als Nutenschnitte vornehmen. Wenn Sie versuchen, einen Schnitt mit dem Stopperarm in der falschen Position durchzuführen, können unerwartete Schnittergebnisse oder ein Rückschlag eintreten und schwere Verletzungen verursacht werden. ACHTUNG: • Der Stopperarm muss auf seine Ausgangsposition zurückgesetzt sein, wenn Sie andere Schnitte als Nutenschnitte vornehmen.
Tragen der Maschine (Abb. 47) Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker herausgezogen ist. Sichern Sie das Sägeblatt in der 0°Neigungswinkelstellung und den Drehteller in der Gehrungswinkelstellung ganz rechts. Sichern Sie die Schiebestäbe so, dass der untere Schiebestab in der Position des ganz herausgezogenen Schlittens verriegelt wird und die oberen Schiebestäbe in der Position des ganz in Richtung Gehrungsanschlag gedrückten Schlittens (siehe Abschnitt „Anpassen der Schiebeverriegelung“). Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben des Arretierstifts. Wickeln Sie das Netzkabel um die Netzkabelhalterungen. WARNUNG: • Der Arretierstift dient nur zum Tragen und Lagern und ist nicht für den Schneidbetrieb vorgesehen. Die Verwendung des Arretierstifts für den Schneidbetrieb kann eine unerwartete Bewegung des 44
Sägeblatts und somit einen Rückschlag und schwere Verletzungen verursachen. Erfassen Sie das Werkzeug zum Tragen an beiden Seiten der Grundplatte, wie in der Abbildung gezeigt. Wenn Sie Halterungen, den Staubbeutel usw. entfernen, können Sie das Werkzeug bequemer tragen. ACHTUNG: • Sichern Sie vor dem Transportieren des Werkzeugs immer die beweglichen Teile. Falls sich Teile des Werkzeugs während des Transports bewegen oder verschieben, können Sie die Kontrolle oder das Gleichgewicht verlieren und sich schwere Verletzungen zuziehen.
WARTUNG WARNUNG: • Schalten Sie das Werkzeug aus und ziehen Sie immer den Netzstecker, bevor Sie Kontrollen oder Wartungsarbeiten am Werkzeug vornehmen. Wird das Werkzeug nicht ausgeschaltet und wird der Netzstecker nicht herausgezogen, kann dies bei einem versehentlichen Starten des Werkzeugs zu schweren Verletzungen führen. • Achten Sie darauf, dass das Sägeblatt immer scharf und sauber ist, da nur so die besten Ergebnisse bei höchstmöglicher Sicherheit erreicht werden können. Wenn Sie versuchen, einen Schnitt mit einem stumpfen und/oder verschmutzen Sägeblatt durchzuführen, kann dies zu einem Rückschlag führen und schwere Verletzungen verursachen. HINWEIS: • Verwenden Sie zum Reinigen niemals Kraftstoffe, Benzin, Verdünner, Alkohol oder ähnliches. Dies kann zu Verfärbungen, Verformungen oder Rissen führen.
Justieren des Schnittwinkels Dieses Werkzeug wurde im Werk sorgfältig eingestellt und justiert. Durch Transporteinflüsse oder bei unsachgemäßer Behandlung kann jedoch ein Nachjustieren notwendig werden. Sollte Ihr Werkzeug einer Nachjustierung bedürfen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehrungswinkel (Abb. 48) Drücken Sie den Schlitten gegen den Gehrungsanschlag und ziehen Sie die Sicherungsschraube an, um den Schlitten in seiner Position zu sichern. Lösen Sie den Spanngriff, mit dem der Drehteller gesichert wird. Drehen Sie dann den Drehteller so, dass der Zeiger auf 0° auf der Gehrungswinkelskala zeigt. Drehen Sie dann den Drehteller leicht im und gegen den Uhrzeigersinn, so dass er auf die 0°Gehrungskerbe zeigt. (Lassen Sie ihn so, wie er ist, wenn der Zeiger nicht auf 0° deutet.) Lösen Sie mit Hilfe des Steckschlüssels, die Sechskantschrauben, mit denen der Gehrungsanschlag gehalten wird. (Abb. 49) Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben des Arretierstifts. Bringen Sie die Seitenfläche des
Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. in den rechten Winkel zur Fläche des Gehrungsanschlags. Ziehen Sie dann die Sechskant-Inbusschrauben des Gehrungsanschlags von rechts der Reihe nach fest. (Abb. 50) Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger auf 0° auf der Gehrungswinkelskala zeigt. Wenn der Zeiger nicht auf 0° zeigt, lösen Sie die Schraube, die den Zeiger sichert, und stellen den Zeiger auf 0° ein. 2. Neigungswinkel (1) Neigungswinkel 0° (Abb. 51) Drücken Sie den Schlitten gegen den Gehrungsanschlag und ziehen Sie die Sicherungsschraube an, um den Schlitten in seiner Position zu sichern. Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben des Arretierstifts. Lösen Sie den Hebel an der Rückseite des Werkzeugs. (Abb. 52) Drehen Sie die Sechskantschraube auf der rechten Seite des Arms um zwei bis drei Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn, um das Sägeblatt nach rechts zu neigen. (Abb. 53) Bringen Sie die Seitenfläche des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. in den rechten Winkel mit der DrehtellerOberfläche, indem Sie die Sechskantschraube auf der rechten Seite des Arms im Uhrzeigersinn drehen. Ziehen Sie anschließend den Hebel fest an. (Abb. 54) Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger am Arm auf 0° der Neigungswinkelskala am Armhalter zeigt. Wenn die Zeiger nicht auf 0° zeigen, lösen Sie die Schraube, die den Zeiger sichert, und stellen den Zeiger auf 0° ein. (2) Neigungswinkel 45° (Abb. 55) Diese Einstellung des 45°-Neigungswinkels kann erst nach erfolgter Einstellung des 0°Neigungswinkels durchgeführt werden. Zum Einstellen des linksseitigen 45°-Neigungswinkels lösen Sie den Hebel und neigen Sie das Sägeblatt vollständig nach links. Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger am Arm auf 45° der Neigungswinkelskala am Armhalter zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 45° zeigt, drehen Sie die Einstellschraube für 45°-Rasterung auf der rechten Seite des Armhalters, bis der Zeiger auf 45° zeigt. Zum Einstellen des 5°-Neigungswinkels rechts gehen Sie nach obiger Prozedur vor.
Ersetzen der Kohlebürsten (Abb. 56) Entfernen und überprüfen Sie die Kohlebürsten in regelmäßigen Abständen. Wenn diese bis auf eine Länge von 3 mm abgenutzt sind, müssen sie erneuert werden. Halten Sie die Kohlebürsten sauber und sorgen Sie dafür, dass sie locker in den Halterungen liegen. Beide Kohlebürsten sollten gleichzeitig ersetzt werden. Verwenden Sie nur identische Kohlebürsten. (Abb. 57) Nehmen Sie die Kappen der Bürstenhalter mit Hilfe eines Schraubendrehers ab. Entnehmen Sie die verbrauchten Kohlebürsten, setzen Sie neue Bürsten ein und bringen Sie die Bürstenhalterkappen wieder fest an.
Nach der Verwendung • Wischen Sie nach der Verwendung Splitter und Staub, die am Werkzeug haften, mit einem Tuch oder etwas ähnlichem ab. Halten Sie den Sägeblattschutz entsprechend den Hinweisen im vorhergehenden Abschnitt „Sägeblattschutz“ sauber. Schmieren Sie die gleitenden Teile mit Maschinenöl ein, um ein Rosten zu verhindern. • Ziehen Sie vor dem Lagern des Werkzeugs den Schlitten bis zum Anschlag in Ihre Richtung. Um die SICHERHEIT und die ZUVERLÄSSIGKEIT des Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen, Wartungsarbeiten und Einstellungen nur durch von Makita autorisierte Servicecenter durchgeführt und ausschließlich Makita-Ersatzteile verwendet werden.
ZUBEHÖR WARNUNG: • Für das in diesem Handbuch beschriebene MakitaWerkzeug werden die folgenden Zubehör- und Zusatzteile von Makita empfohlen. Die Verwendung anderer Zubehör- und Zusatzteile kann zu Verletzungen führen. • Verwenden Sie Zubehör- und Zusatzteile von Makita nur für den vorgesehenen Zweck. Die Zweckentfremdung von Zubehör- und Zusatzteilen kann zu schweren Verletzungen führen. Informationen zu diesem Zubehör erhalten Sie von Ihrem Makita-Servicecenter. • Sägeblätter mit Stahl- und Hartmetallspitzen Gehrungssägebl Für weiche und präzise Schnitte in ätter verschiedene Materialien. Kombination
Mehrzweck-Sägeblatt für schnelle und weiche Schlitze, Trennschnitte und Gehrungsschnitte.
Für weichere Querschnitte. Scheiben frei an Laufrichtung.
Für sandfreie Schnitte frei gegen die Maserung.
Gehrungssägebl Für Gehrungen in Aluminium, Kupfer, ätter für Messung, Rohre und andere nichteisenhaltige nichteisenhaltige Metalle. Metalle • Schraubklemmenssatz (Horizontal-Schraubklemme) • Vertikal-Schraubklemme • Steckschlüssel mit Sechskantschlüssel am anderen Ende • Halterung • Staubbeutel • Bogenrohr • Einstelldreieck Schallpegel ENG905-1 Typischer A-bewerteter Schallpegel nach EN61029: Schalldruckpegel (LpA): 97 dB (A) Schallleistungspegel (LWA): 103 dB (A) Abweichung (K): 3 dB (A) Tragen Sie Gehörschutz!
Schwingung ENG900-1 Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Achsen) nach EN61029: Schwingungsbelastung (ah): 2,5 m/s2 oder weniger Abweichung (K): 1,5 m/s2
Die technische Dokumentation erfolgt durch unseren Bevollmächtigten in Europa: Makita International Europe Ltd., Michigan Drive, Tongwell, Milton Keynes, MK15 8JD, England
• Der hier angegebene Wert für die erzeugten Schwingungen wurde gemäß dem genormten Testverfahren ermittelt und kann als Vergleich zu anderen Werkzeugen herangezogen werden. • Der angegebene Wert für die erzeugten Schwingungen ist außerdem für eine vorbeugende Bewertung der Belastung zu verwenden. WARNUNG: • Die Schwingungsbelastung kann bei tatsächlichem Gebrauch des Elektrowerkzeugs in Abhängigkeit von der Handhabung des Elektrowerkzeugs von dem hier aufgeführten Wert abweichen. • Stellen Sie sicher, dass Schutzmaßnahmen für den Bediener getroffen werden, die auf den unter den tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu erwartenden Belastungen beruhen (beziehen Sie alle Bestandteile des Arbeitsablaufs ein, also zusätzlich zu den Arbeitszeiten auch Zeiten, in denen das Werkzeug ausgeschaltet ist oder ohne Last läuft). Nur für europäische Länder ENG015-2 Geräusche und Vibrationen Die typischen A-bewerteten Geräuschpegel betragen: Schalldruckpegel: 97 dB (A) Schallleistungspegel: 103 dB (A) Abweichung: 3 dB (A) Tragen Sie Gehörschutz! Der typische Effektivwert der Beschleunigung beträgt höchstens 2,5 m/s2. Abweichung (K): 1,5 m/s2 Diese Werte wurden entsprechend der Norm EN61029 gewonnen. Nur für europäische Länder ENH003-12 EG-Konformitätserklärung Wir, Makita Corporation als verantwortlicher Hersteller, erklären, dass die folgenden Geräte der Marke Makita: Bezeichnung des Geräts: Kapp- und Gehrungssäge Nummer / Typ des Modells: LS1017, LS1017L in Serienfertigung hergestellt werden und den folgenden Richtlinien der Europäischen Union genügen: 2006/42/EG Außerdem werden die Geräte gemäß den folgenden Standards oder Normen gefertigt: EN61029
Notice-Facile