LS1016FL - Gehrungssäge MAKITA - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts LS1016FL MAKITA als PDF.
Häufig gestellte Fragen - LS1016FL MAKITA
Laden Sie die Anleitung für Ihr Gehrungssäge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LS1016FL - MAKITA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LS1016FL von der Marke MAKITA.
BEDIENUNGSANLEITUNG LS1016FL MAKITA
Kapp- und Gehrungssäge Betriebsanleitung
- Bitte Bedienungsanleitung lesen. • Læs brugsanvisningen.
- Um Verletzungen durch herausgeschleuderte Teile zu vermeiden, halten Sie den Sägekopf nach Ausführung von Schnitten abgesenkt, bis das Sägeblatt völlig zum Stillstand gekommen ist.
- Ziehen Sie den Schlitten zur Ausführung von Schiebeschnitten zunächst ganz vor, drücken Sie den Griff nach unten, und schieben Sie dann den Schlitten zum Gehrungsanschlag.
- Halten Sie Hände oder Finger vom Sägeblatt fern.
- Blicken Sie auf keinen Fall in den Laserstrahl. Der direkte Laserstrahl kann Ihre Augen ver- letzen.
- Nur für EU-Länder Werfen Sie Elektrogeräte nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrogeräte getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
- Tomoyasu Kato Directeur Makita Corporation 3-11-8, Sumiyoshi-cho, Anjo, Aichi, 446-8502, JAPAN44 DEUTSCH (Originale Anleitungen) Übersicht 1 Anschlagstift 2 Sechskantschraube(n) 3 Schutzhaube 4 Schlitzplatte 5 Sägeblatt 6 Sägeblattzähne 7 Linker Gehrungsschnitt 8 Gerader Schnitt 9 Rechter Gehrungsschnitt 10 Arretierhebel 11 Sicherungsschraube 12 Einstellschraube 13 Drehteller 14 Anschlaghebel 15 Gleitrohr 16 Drehteller-Oberfläche 17 Sägeblattumfang 18 Gehrungsanschlag 19 Einstellschraube 20 Anschlagarm 21 Griff 22 Nocken 23 Hebel 24 Rasthebel 25 Skalenscheibe 26 Entriegelungsknopf 27 Zeiger 28 Einschaltsperrknopf 29 Ein-Aus-Schalter 30 Loch für Vorhängeschloss 31 Lichtschalter 32 Leuchte 33 Laserschalter 34 Steckschlüsselhalter 35 Inbusschlüssel 36 Mittenabdeckung 37 Innensechskantschraube 38 Spindelarretierung 39 Sägeblattgehäuse 40 Pfeil 41 Außenflansch 42 Ring 43 Innenflansch 44 Steckschlüssel 45 Spindel 46 Staubtülle 47 Staubsack 48 Verschluss 49 Staubsammelbehälter 50 Abdeckung 51 Knopf 52 Zylinderteil 53 Sägemehl 54 Stütze 55 Drehteller 56 Klemmschrauben 57 Oberer Anschlag 58 Unterer Anschlag 59 Roter Anzeigebereich 60 Schraubstockknopf 61 Schraubstockarm 62 Stehbolzen 63 Schraube 64 Schraubstockplatte 65 Schraubstockmutter 66 Auflagebügel 67 52/38°-Dekkenleistentyp 68 45°-Deckenleistentyp 69 45°-Hohlleistentyp 70 Innenecke 71 Außenecke 72 Deckenleistenanschlag L (Sonderzubehör) 73 Dekkenleistenanschlag R (Sonderzubehör) 74 Deckenleistenanschlag L 75 Deckenleistenanschlag R 76 Deckenleiste 77 Schraubstock 78 Distanzblock 79 Aluminium-Strangpressprofil 80 Nuten 81 Einstelldreieck 82 Gehrungswinkelskala 83 Neigungsskalenscheibe 84 0°-Winkel-Einstellschraube 85 Drehteller-Oberfläche 86 Skalenscheibe 87 Einstellschraube für 45° Linksseiten Neigungswinkel 88 Einstellschraube für 45° Rechtsseiten Neigungswinkel 89 Sicherungsschraube 90 Laserlinie 91 Vertikal-Schraubstock 92 Schraubendreher 93 Schraube (nur ein Teil) 94 Linse für Laserlicht 95 Verschleißgrenze 96 Bürstenhalterkappe TECHNISCHE DATEN Modell LS1016/LS1016L/LS1016F/LS1016FL Sägeblattdurchmesser Für alle Länder außerhalb Europas p. 255
- mm – 260 mm Für europäische Länder p. 260
- mm Sägeblattdicke p. 1
- ,6 mm – 2,4 mm Sägeblattbohrung Für alle Länder außerhalb Europas p. 25
- ,4 mm Für europäische Länder mm Max. Schnitttiefe (H x B) mit Sägeblatt von 260 mm Durchmesser Gehrungswinkel Neigungswinkel 45° (links) 0° 45° (rechts) p. 30
91 mm x 139 mm45 Spezielle max. Schnitttiefen Leerlaufdrehzahl (min
- Im Zuge unseres laufenden Forschungs- und Entwick- lungsprogramms behalten wir uns das Recht vor, Änderungen an den vorliegenden technischen Daten ohne Vorankündigung vorzunehmen.
- Die technischen Daten können von Land zu Land unterschiedlich sein.
- Gewicht nach EPTA-Verfahren 01/2003 ENE006-1 Vorgesehene Verwendung Die Maschine ist für genaue Gerad- und Gehrungs- schnitte in Holz vorgesehen. Mit entsprechenden Säge- blättern kann auch Aluminium gesägt werden. ENF002-2 Stromversorgung Die Maschine darf nur an die auf dem Typenschild ange- gebene Spannung angeschlossen werden und arbeitet nur mit Einphasen-Wechselspannung. Sie ist doppelt schutzisoliert und kann daher auch an Steckdosen ohne Erdanschluss betrieben werden. GEA010-1 Allgemeine Sicherheitswarnungen für Elektrowerkzeuge WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitswarnungen und Anweisungen durch. Eine Missachtung der unten aufgeführten Warnungen und Anweisungen kann zu einem elektrischen Schlag, Brand und/oder schweren Verletzungen führen. Bewahren Sie alle Warnungen und Anweisungen für spätere Bezugnahme auf. ENB034-6
ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSREGELN FÜR
1. Tragen Sie stets eine Schutzbrille.
2. Halten Sie Ihre Hände von der Schnittlinie des
Sägeblatts fern. Vermeiden Sie die Berührung eines auslaufenden Sägeblatts. Es kann auch in diesem Zustand noch schwere Verletzungen ver- ursachen.
3. Betreiben Sie die Säge nicht ohne Schutzvor-
richtungen. Überprüfen Sie die Schutzhaube vor jeder Benut- zung auf einwandfreies Schließen. Betreiben Sie die Säge nicht, wenn sich die Schutzhaube nicht ungehindert bewegt und sich nicht sofort schließt. Die Schutzhaube darf auf keinen Fall in der geöffneten Stellung festgeklemmt oder fest- gebunden werden.
4. Führen Sie keine freihändigen Arbeiten aus. Das
Werkstück muss bei allen Operationen mit der Schraubzwinge fest gegen Drehteller und Geh- rungsanschlag gesichert werden. Halten Sie Werk- stücke niemals nur mit der Hand.
5. Fassen Sie niemals um das Sägeblatt.
6. Schalten Sie die Maschine aus und lassen Sie
das Sägeblatt zum Stillstand kommen, bevor Sie das Werkstück bewegen oder Einstellungen ändern.
7. Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, bevor
Sie das Sägeblatt wechseln oder die Maschine warten.
8. Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor
Sie die Maschine tragen.
9. Der Anschlagstift, der den Schneidkopf verrie-
gelt, ist nur zum Tragen und zur Lagerung, nicht für irgendwelche Schneidarbeiten, vorgesehen.
10. Betreiben Sie die Maschine nicht in Gegenwart
von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen. Bei Anwesenheit von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen könnte der elektrische Betrieb der Maschine eine Explosion und einen Brand verursachen.
11. Überprüfen Sie das Sägeblatt vor dem Betrieb
sorgfältig auf Risse oder Beschädigung. Wechseln Sie ein gerissenes oder beschädigtes Sägeblatt unverzüglich aus.
12. Verwenden Sie nur die für diese Maschine vorge-
schriebenen Flansche.
13. Achten Sie sorgfältig darauf, dass Achse, Flan-
sche (insbesondere die Ansatzfläche) und Schraube nicht beschädigt werden. Eine Beschädigung dieser Teile kann zu einem Säge- blattbruch führen.
14. Vergewissern Sie sich, dass der Drehteller ein-
wandfrei gesichert ist, damit er sich während des Betriebs nicht bewegt. 45°-Typ Deckenleiste (mit Verwendung von Deckenleistenanschlag) 168 mm Fußleiste (H) (mit Verwendung von Horizontalzwinge) 120 mm46
15. Zur Sicherheit sollte die Tischplatte vor dem
Betrieb von Spänen, Kleinteilen usw. gesäubert werden.
16. Schneiden Sie keine Nägel durch. Untersuchen
Sie das Werkstück sorgfältig auf Nägel, und ent- fernen Sie diese vor der Bearbeitung.
17. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der
Maschine, dass die Spindelarretierung freigege- ben ist.
18. Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt in der
Tiefstellung nicht mit dem Drehteller in Berüh- rung kommt.
19. Halten Sie den Handgriff sicher fest. Beachten
Sie, dass sich die Säge beim Anlaufen und Abstellen geringfügig nach oben oder unten bewegt.
20. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der
Maschine, dass das Sägeblatt nicht das Werk- stück berührt.
21. Lassen Sie die Maschine vor dem eigentlichen
Schneiden eines Werkstücks eine Weile laufen. Achten Sie auf Vibrationen oder Taumelbewe- gungen, die Anzeichen für schlechte Montage oder ein schlecht ausgewuchtetes Sägeblatt sein können.
22. Warten Sie, bis das Sägeblatt die volle Drehzahl
erreicht hat, bevor Sie mit dem Schneiden begin- nen.
23. Brechen Sie sofort den Betrieb ab, wenn Sie
irgend-etwas Ungewöhnliches bemerken.
24. Versuchen Sie nicht, den Schalter in der Ein-
schaltstellung zu arretieren.
25. Seien Sie stets wachsam, besonders bei sich
dauernd wiederholenden, eintönigen Arbeiten. Lassen Sie sich nicht in trügerische Sicherheit wiegen. Sägeblätter kennen kein Erbarmen.
26. Verwenden Sie stets das in dieser Anleitung
empfohlene Zubehör. Der Gebrauch ungeeigne- ten Zubehörs, wie z.B. Schleifscheiben, kann Verletzungen zur Folge haben.
27. Benutzen Sie die Säge nur zum Schneiden von
Aluminium, Holz oder ähnlichem Material.
28. Schließen Sie Gehrungs- und Kappsägen beim
Betrieb an eine Staubsammelvorrichtung an.
29. Wählen Sie die Sägeblätter unter Berücksichti-
gung des zu schneidenden Materials aus.
30. Lassen Sie beim Nutenschneiden Vorsicht wal-
31. Wechseln Sie die Schlitzplatte bei Verschleiß
32. Verwenden Sie keine Sägeblätter aus Schnell-
33. Bei manchen Werkstoffen kann der beim Sägen
erzeugte Staub Chemikalien enthalten, die erwie- seermaßen Krebs, Geburtsfehler oder Schäden an Fortpflanzungsorganen verursachen. Bei- spiele dieser Chemikalien sind wie folgt:
- Blei in Lack mit Bleizusatz
- Arsen und Chrom in chemisch behandeltem Bauholz. Ihre Gefährdung durch den Umgang mit solchen Chemikalien hängt davon ab, wie oft Sie diese Arbeiten verrichten. Um Ihre Aussetzung zu die- sen Chemikalien zu reduzieren: Arbeiten Sie in gut belüfteter Umgebung, und verwenden Sie geprüfte Sicherheitsvorrichtungen, wie z.B. Staubmasken, die mikroskopische Teilchen her- ausfiltern.
34. Um den erzeugten Geräuschpegel zu reduzieren,
achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt scharf und sauber ist.
35. Die Bedienungsperson sollte in der Handha-
bung, Einstellung und Bedienung der Maschine hinreichend geschult sein.
36. Verwenden Sie korrekt geschärfte Sägeblätter.
Halten Sie die auf dem Sägeblatt angegebene Maximaldrehzahl ein.
37. Unterlassen Sie das Entfernen von Bruchstük-
ken oder anderen Teilen des Werkstücks vom Schnittbereich, während die Maschine läuft und das Sägeblatt sich nicht in der Ruhestellung befindet.
38. Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene
Sägeblätter, die EN847-1 entsprechen.
39. Tragen Sie Handschuhe zur Handhabung von
Sägeblättern (Sägeblätter sollten stets in einem Halter getragen werden, wenn praktikabel) und rauem Material.
40. Bei Ausstattung mit einem Laser ist der Aus-
tausch mit einem anderen Lasertyp unzulässig. Reparaturen sind stets korrekt auszuführen.
BEWAHREN SIE DIESE HINWEISE
SORGFÄLTIG AUF. MONTAGE Befestigung der Säge auf einer Werkbank Der Handgriff wird werkseitig vor dem Versand mit dem Anschlagstift in der Tiefstellung verriegelt. Lösen Sie den Anschlagstift, indem Sie geringen Abwärtsdruck auf den Handgriff ausüben und gleichzeitig den Anschlagstift her- ausziehen. (Abb. 1) WARNUNG:
- Stellen Sie sicher, dass sich die Maschine auf der Stützfläche nicht verschiebt. Eine Verschiebung der Gehrungssäge auf der Stützfläche während des Schneidbetriebs kann zu einem Verlust der Kontrolle und schweren Verletzungen führen. Diese Maschine sollte unter Verwendung der Schrauben- bohrungen in der Grundplatte mit vier Schrauben auf einer ebenen und stabilen Oberfläche befestigt werden. Dadurch werden Umkippen und mögliche Verletzungen vermieden. (Abb. 2) FUNKTIONSBESCHREIBUNG WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich vor jeder Einstellung oder Funktionsprüfung der Maschine stets, dass sie ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Wird die Maschine nicht ausgeschaltet und vom Strom- netz getrennt, kann es zu schweren Verletzungen durch versehentliches Anlaufen kommen.47 Schutzhaube (Abb. 3 und 4) Wird der Handgriff abgesenkt, hebt sich die Schutzhaube automatisch. Die Schutzhaube kehrt in ihre Ausgangs- stellung zurück, wenn der Schnitt vollendet ist und der Handgriff angehoben wird. WARNUNG:
- Die Schutzhaube oder die daran angebrachte Feder darf auf keinen Fall funktionsunfähig gemacht oder entfernt werden. Ein wegen fehlender Schutzhaube freiliegendes Sägeblatt kann schwere Verletzungen während des Betriebs verursachen. Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie die Schutzhaube stets in ordnungsgemäßem Zustand hal- ten. Funktionsstörungen der Schutzhaube müssen sofort behoben werden. Überprüfen Sie die gefederte Rück- kehrbewegung der Schutzhaube. WARNUNG:
- Benutzen Sie die Maschine niemals mit beschädig- ter, defekter oder fehlender Schutzhaube oder Feder. Der Betrieb der Maschine mit beschädigter, defekter oder entfernter Schutzhaube kann zu schwe- ren Verletzungen führen. Wenn die transparente Schutzhaube schmutzig wird oder soviel Sägemehl an ihr haftet, dass das Sägeblatt und/oder Werkstück nicht mehr ohne weiteres sichtbar ist, sollten Sie die Säge vom Stromnetz trennen und die Schutzhaube mit einem feuchten Tuch sorgfältig reini- gen. Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder Reini- gungsmittel auf Petroleumbasis zum Reinigen der Kunststoff-Schutzhaube, weil sie dadurch beschädigt werden kann. Falls die Schutzhaube schmutzig wird und für einwand- freien Betrieb gereinigt werden muss, führen Sie die nachstehenden Schritte aus: Nachdem Sie die Maschine ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt haben, lösen Sie die Sechskant- schraube, mit der die Mittenabdeckung befestigt ist, mit dem mitgelieferten Steckschlüssel. Lösen Sie die Sechs- kantschraube durch Drehen entgegen dem Uhrzeiger- sinn, und heben Sie die Schutzhaube und die Mittenabdeckung an. In dieser Stellung der Schutzhaube kann die Reinigung gründlicher und effizienter durchgeführt werden. Wenden Sie nach der Reinigung das obige Demontageverfahren umgekehrt an, und ziehen Sie die Schraube an. Entfer- nen Sie nicht die Feder, welche die Schutzhaube hält. Falls die Schutzhaube durch Alterung oder UV-Strahlung beschädigt wird, bestellen Sie eine neue Schutzhaube bei einer Makita-Kundendienststelle.
DIE SCHUTZHAUBE DARF NICHT FUNKTIONSUNFÄ-
HIG GEMACHT ODER ENTFERNT WERDEN. Positionieren der Schlitzplatten (Abb. 5, 6 und 7) Diese Maschine ist mit Schlitzplatten im Drehteller verse- hen, um Reißen am Austrittsende eines Schnitts auf ein Minimum zu reduzieren. Die Schlitzplatten sind werkssei- tig so eingestellt, dass das Sägeblatt nicht mit ihnen in Berührung kommt. Stellen Sie die Schlitzplatten vor dem Gebrauch wie folgt ein: Ziehen Sie zuerst den Netzstecker ab. Drehen Sie alle Befestigungsschrauben der Schlitzplatten (je 2 auf der linken und rechten Seite) heraus. Ziehen Sie die Schrau- ben nur so weit an, dass sich die Schlitzplatten noch leicht von Hand bewegen lassen. Senken Sie den Hand- griff völlig ab, und schieben Sie den Anschlagstift hinein, um den Handgriff in der Tiefstellung zu verriegeln. Lösen Sie die Sicherungsschraube, die die oberen Gleitstangen sichert, durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn, und schieben Sie auch den Arretierhebel, der die unteren Gleitstangen sichert, vorwärts. Ziehen Sie den Schlitten ganz auf sich zu. Stellen Sie die Schlitzplatten so ein, dass sie die Seiten der Sägeblattzähne nur leicht berüh- ren. Ziehen Sie die vorderen Schrauben an (nicht fest anziehen). Schieben Sie den Schlitten ganz zum Geh- rungsanschlag, und stellen Sie die Schlitzplatten so ein, dass sie die Seiten der Sägeblattzähne nur leicht berüh- ren. Ziehen Sie die hinteren Schrauben an (nicht fest anziehen). Ziehen Sie den Anschlagstift nach der Einstellung der Schlitzplatten wieder heraus, und heben Sie den Hand- griff an. Ziehen Sie dann alle Schrauben fest an. BEMERKUNG:
- Nachdem Sie den Neigungswinkel eingestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Schlitzplat- ten korrekt eingestellt sind. Die korrekte Einstellung der Schlitzplatten trägt zu einwandfreier Abstützung des Werkstücks bei, um Ausreißen des Werkstücks zu minimieren. Aufrechterhaltung der maximalen Schnittleistung (Abb. 8, 9 und 10) Diese Maschine wurde werkseitig so eingestellt, dass die maximale Schnittleistung mit einem Sägeblatt von 260 mm Durchmesser erreicht wird. Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, bevor Sie mit irgendwelchen Einstellungen beginnen. Wenn Sie ein neues Sägeblatt montieren, überprüfen Sie immer die untere Grenzposition des Sägeblatts, und neh- men Sie nötigenfalls eine Einstellung vor, wie folgt: Ziehen Sie zuerst den Netzstecker ab. Senken Sie den Anschlaghebel ab, um das Sägeblatt so zu positionieren, wie in der Abbildung gezeigt. Schieben Sie den Säge- schlitten bis zum Anschlag und senken den Sägekopf vollständig. Drehen Sie die Einstellschraube mit dem Steckschlüssel, bis der Sägeblattumfang am Berüh- rungspunkt von Gehrungsanschlag-Vorderseite und Drehteller-Oberfläche geringfügig unterhalb der Drehtel- ler-Oberfläche liegt. Drehen Sie das Sägeblatt bei vom Stromnetz getrennter Maschine von Hand, während Sie den Handgriff in der Tiefstellung halten, um sicherzugehen, dass das Säge- blatt keinen Teil des Auflagetisches berührt. Nötigenfalls ist eine Nachjustierung vorzunehmen. Bringen Sie den Anschlaghebel nach der Einstellung durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn stets wieder in seine Ausgangsstellung. WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich nach der Montage eines neuen Sägeblatts bei abgetrennter Maschine stets, dass das Sägeblatt in der Tiefstellung des Hand- griffs keinen Teil des Auflagetisches berührt. Falls das Sägeblatt mit dem Auflagetisch in Berührung kommt, kann es Rückschlag verursachen, was zu schweren Verletzungen führen kann.48 Anschlagarm (Abb. 11) Die untere Grenzposition des Sägeblatts kann mit dem Anschlagarm leicht eingestellt werden. Drehen Sie den Anschlagarm zum Einstellen in Pfeilrichtung, wie in der Abbildung gezeigt. Stellen Sie die Einstellschraube so ein, dass das Sägeblatt an der gewünschten Position anhält, wenn der Handgriff ganz abgesenkt wird. Einstellung des Gehrungswinkels (Abb. 12) Drücken Sie den Griff, so dass der Nocken einrückt, und drehen Sie ihn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn. Dre- hen Sie den Drehteller, während Sie den Arretierhebel niederdrücken. Bewegen Sie den Griff, bis der Zeiger auf den gewünschten Winkel der Gehrungswinkelskala zeigt, und drehen Sie dann den Griff um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn, um den Drehteller zu arretieren. VORSICHT:
- Sichern Sie den Drehteller nach jeder Änderung des Gehrungswinkels stets durch Drehen des Griffs um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn. BEMERKUNG:
- Bringen Sie den Handgriff in die Hochstellung, bevor Sie den Drehteller drehen. Einstellen des Neigungswinkels (Abb. 13, 14 und 15) Um den Neigungswinkel einzustellen, lösen Sie den Hebel auf der Rückseite der Maschine durch Linksdre- hen. Schieben Sie den Rasthebel vollständig nach vorn, wie in der Abbildung gezeigt, während Sie das Gewicht des Sägekopfes abstützen, um den Arretierstift vom Druck zu entlasten. Um den Schlitten nach rechts zu neigen, neigen Sie ihn geringfügig nach links, nachdem Sie den Hebel gelöst haben, und drücken Sie den Entriegelungsknopf. Neigen Sie den Schlitten bei gedrücktem Entriegelungsknopf nach rechts. Neigen Sie das Sägeblatt, bis der Zeiger auf den gewünschten Winkel der Neigungswinkelskala zeigt. Zie- hen Sie dann den Arretierhebel durch Rechtsdrehen fest, um den Arm einwandfrei zu sichern. Wenn der Rasthebel zur Vorderseite der Säge gezogen wird, kann das Sägeblatt mit den Rasten im rechten und linken Winkel von 22,5° und 33,9° zur Sockeloberfläche verriegelt werden. Wenn der Rasthebel zur Rückseite der Säge gedrückt wird, wie in der Abbildung gezeigt, kann das Sägeblatt an jedem gewünschten Winkel innerhalb des vorgeschrie- benen Neigungswinkelbereichs verriegelt werden. VORSICHT:
- Sichern Sie den Arm nach jeder Änderung des Nei- gungswinkels stets durch Anziehen des Hebels im Uhr- zeigersinn. BEMERKUNG:
- Achten Sie beim Neigen des Sägeblatts darauf, dass der Handgriff vollständig angehoben ist.
- Wenn der Neigungswinkel geändert wird, müssen die Schlitzplatten gemäß der Beschreibung im Abschnitt „Positionieren der Schlitzplatten“ entsprechend einge- stellt werden. Gleitverriegelungseinstellung (Abb. 16) Um die untere Gleitstange zu verriegeln, ziehen Sie den Arretierhebel zur Vorderseite der Säge. Um die obere Gleitstange zu verriegeln, drehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn. Schalterfunktion Für europäische Länder (Abb.17) Um versehentliche Betätigung des Ein-Aus-Schalters zu verhüten, ist die Maschine mit einer Einschaltsperre aus- gestattet. Zum Einschalten der Maschine den Arretierhe- bel nach links schieben, Einschaltarretierung und danach Ein-Aus-Schalter drücken. Zum Ausschalten lassen Sie den Ein-Aus-Schalter los. WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen der Maschine an das Stromnetz stets, dass der Ein- Aus-Schalter ordnungsgemäß funktioniert und beim Loslassen in die AUS-Stellung zurückkehrt. Betätigen Sie den Ein-Aus-Schalter nicht gewalt- sam, ohne die Einschaltsperre hineinzudrücken. Dies kann zu Beschädigung des Schalters führen. Der Betrieb der Maschine mit fehlerhaftem Schalter kann zum Verlust der Kontrolle und zu schweren Verlet- zungen führen. Der Ein-Aus-Schalter ist mit einem Loch für ein Vorhän- geschloss versehen, um die Maschine zu verriegeln. Für alle Länder außerhalb Europas (Abb. 18) Um versehentliche Betätigung des Ein-Aus-Schalters zu verhüten, ist die Maschine mit einer Einschaltsperre aus- gestattet. Betätigen Sie zum Starten der Maschine den Ein-Aus-Schalter bei gedrückter Einschaltsperre. Zum Ausschalten lassen Sie den Ein-Aus-Schalter los. WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen der Maschine an das Stromnetz stets, dass der Ein- Aus-Schalter ordnungsgemäß funktioniert und beim Loslassen in die AUS-Stellung zurückkehrt. Betätigen Sie den Ein-Aus-Schalter nicht gewalt- sam, ohne die Einschaltsperre hineinzudrücken. Dies kann zu Beschädigung des Schalters führen. Der Betrieb des Werkzeugs mit fehlerhaftem Schalter kann zum Verlust der Kontrolle und zu schweren Verlet- zungen führen. Der Ein-Aus-Schalter ist mit einem Loch für ein Vorhän- geschloss versehen, um die Maschine zu verriegeln. WARNUNG:
- Verwenden Sie kein Schloss, dessen Schaft oder Kabel einen kleineren Durchmesser als 6,35 mm hat. Ein kleinerer Schaft oder ein Kabel verriegelt das Maschine möglicherweise nicht richtig in der Aus-Stel- lung, so dass es zu ungewolltem Betrieb mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen kann.
- Benutzen Sie die Maschine NIEMALS, wenn der Ein-Aus-Schalter nicht voll funktionsfähig ist. Eine Maschine mit funktionsunfähigem Schalter ist ÄUS- SERST GEFÄHRLICH und muss vor weiterem Gebrauch repariert werden. Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen kommen.
- Aus Sicherheitsgründen ist diese Maschine mit einer Einschaltsperre ausgestattet, die versehentliches Ein- schalten der Maschine verhütet. Betreiben Sie die Maschine NIEMALS, wenn sie durch einfache Betäti- gung des Ein-Aus-Schalters eingeschaltet werden kann, ohne die Einschaltsperre zu drücken. Ein repara- turbedürftiger Schalter kann zu ungewolltem Betrieb und daraus resultierenden schweren Verletzungen füh- ren. Lassen Sie die Maschine von einer Makita-Kun- dendienststelle ordnungsgemäß reparieren, BEVOR Sie sie weiter benutzen.49
- NIEMALS den Einschaltsperrknopf mit Klebeband oder anderen Mitteln unwirksam machen. Ein Schalter mit unwirksamem Einschaltsperrknopf kann zu ungewoll- tem Betrieb und daraus resultierenden schweren Ver- letzungen führen. Ein- und Ausschalten der Lampen Nur für Modelle LS1016F und LS1016FL (Abb. 19) VORSICHT:
- Diese Lampe ist nicht regengeschützt. Waschen Sie die Lampe nicht mit Wasser, und benutzen Sie sie auch nicht bei Regen oder in nasser Umgebung. Anderen- falls kann es zu einem elektrischen Schlag oder Rauchentwicklung kommen.
- Berühren Sie nicht die Linse der Lampe, da sie wäh- rend des Betriebs oder unmittelbar nach dem Aus- schalten sehr heiß ist. Es könnte sonst zu Hautverbrennungen kommen.
- Setzen Sie die Lampe keinen Erschütterungen aus, weil sie sonst beschädigt werden oder ihre Lebens- dauer sich verkürzen kann.
- Richten Sie den Lichtstrahl nicht auf Ihre Augen. Dies kann zu Sehschäden führen.
- Decken Sie die Lampe während des Betriebs nicht mit Tüchern, Karton, Pappe oder ähnlichen Objekten ab, weil es sonst zu einem Brand oder einer Entzündung kommen kann. Um die Leuchte einzuschalten, drücken Sie den oberen Teil (I) des Schalters. Um die Leuchte auszuschalten, drücken Sie den unteren Teil (O) des Schalters. Verstellen Sie die Lampe, um den Beleuchtungsbereich zu ändern. HINWEIS:
- Wischen Sie Schmutz auf der Lampenlinse mit einem trockenen Tuch ab. Achten Sie sorgfältig darauf, dass Sie die Linse der Lampe nicht verkratzen, weil sich sonst die Lichtstärke verringert. Elektronikfunktionen Konstantdrehzahlregelung
- Die Maschine verfügt über einen elektronischen Dreh- zahlregler, der selbst unter Belastung zur Aufrechter- haltung einer konstanten Sägeblattdrehzahl beiträgt. Eine konstante Sägeblattdrehzahl resultiert in einem sehr glatten Schnitt. Soft-Start-Funktion
- Diese Funktion ermöglicht weiches Anlaufen des Werk- zeugs durch Begrenzung des Anlaufdrehmoments. Laserstrahlbenutzung Nur für Modelle LS1016L und LS1016LF (Abb. 20 und 21) VORSICHT:
- Blicken Sie auf keinen Fall in den Laserstrahl. Der direkte Laserstrahl kann Ihre Augen verletzen.
- LASERSTRAHLUNG! NICHT IN DEN STRAHL BLIK-
2M. Um den Laserstrahl einzuschalten, drücken Sie den obe- ren Teil (I) des Schalters. Um den Laserstrahl auszu- schalten, drücken Sie den unteren Teil (O) des Schalters. Sie können die Laserlinie entweder zur rechten oder lin- ken Seite des Sägeblatts verschieben, indem Sie die Ein- stellschraube wie folgt einstellen.
1. Lösen Sie die Einstellschraube durch Linksdrehen.
2. Schieben Sie die gelöste Einstellschraube bis zum
Anschlag nach rechts oder links.
3. Ziehen Sie die Einstellschraube an der Anschlag-
position fest an. Die Laserlinie ist werksseitig so eingestellt, dass sie innerhalb 1 mm von der Seitenfläche des Sägeblatts (Schnittposition) liegt. HINWEIS:
- Wenn die Laserlinie wegen direkten Sonnenlichts schwach erscheint und schlecht sichtbar ist, verlagern Sie den Arbeitsplatz zu einem Ort, der keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. Ausrichten der Laserlinie (Abb. 22) Die Laserlinie kann je nach den Schneidarbeiten entwe- der zur linken oder rechten Seite des Sägeblatts ver- schoben werden. Angaben zur Verschiebungsmethode finden Sie im Abschnitt „Laserstrahlbenutzung“. HINWEIS:
- Legen Sie ein Zwischenbrett an den Gehrungsan- schlag an, wenn Sie die Schnittlinie bei Compound- schnitten auf die Laserlinie auf der Seite des Gehrungsanschlags ausrichten (Neigungswinkel von 45° und rechter Gehrungswinkel von 45°). A) Bei Erhalten der korrekten Größe auf der linken Seite des Werkstücks
- Verschieben Sie die Laserlinie zur linken Seite des Sägeblatts. B) Bei Erhalten der korrekten Größe auf der rechten Seite des Werkstücks
- Verschieben Sie die Laserlinie zur rechten Seite des Sägeblatts. Richten Sie die Schnittlinie am Werkstück auf die Laserlinie aus. MONTAGE WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Arbeiten an der Maschine stets, dass sie ausge- schaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Das Ver- säumnis, die Maschine auszuschalten und vom Stromnetz zu trennen, kann zu schweren Verletzungen führen. Aufbewahrung Für Modell mit Inbusschlüssel (Abb. 23) Der Inbusschlüssel wird gemäß der Abbildung aufbe- wahrt. Wenn der Inbusschlüssel benötigt wird, kann er aus dem Schlüsselhalter gezogen werden. Nach dem Gebrauch kann der Inbusschlüssel wieder in den Schlüsselhalter eingesetzt werden. Montage und Demontage des Sägeblatts WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich vor der Montage oder Demontage des Sägeblatts stets, dass die Maschine ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Versehentliches Anlaufen der Maschine kann zu schweren Verletzungen führen.50
- Verwenden Sie nur den mitgelieferten Makita- Inbusschlüssel zum Montieren und Demontieren des Sägeblatts. Wird der Schraubenschlüssel nicht benutzt, kann es zu übermäßigem oder unzureichen- dem Anziehen der Innensechskantschraube mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen. Arretieren Sie den Handgriff durch Hineinschieben des Anschlagstifts in der Hochstellung. (Abb. 24) Zum Demontieren des Sägeblatts lösen Sie zunächst die Innensechskantschraube, mit der die Mittenabdeckung befestigt ist, durch Linksdrehung mit dem Inbusschlüssel. Heben Sie die Schutzhaube und die Mittenabdeckung an. (Abb. 25) Blockieren Sie die Spindel durch Drücken der Spindelar- retierung, und lösen Sie die Innensechskantschraube (linksgängig) durch Rechtsdrehung des Inbusschlüssels. Nehmen Sie dann Innensechskantschraube, Außen- flansch und Sägeblatt ab. (Abb. 26) HINWEIS:
- Falls der Innenflansch entfernt wird, bringen Sie ihn so an der Spindel an, dass sein Vorsprung von dem Säge- blatt weg gerichtet ist. Wird der Flansch falsch montiert, schleift er an der Maschine. WARNUNG:
- Bevor Sie das Sägeblatt auf die Spindel montieren, sollten Sie sich stets vergewissern, dass der kor- rekte Ring für die Spindelbohrung des zu benut- zenden Sägeblatts zwischen Innen- und Außenflansch installiert ist. Die Verwendung eines falschen Spindelbohrungsrings kann zu unzulässiger Montage des Sägeblatts führen, so dass es zu Säge- blattbewegung und starker Vibration kommt, die mögli- chen Verlust der Kontrolle während des Betriebs und schwere Verletzungen zur Folge haben kann. Zum Montieren schieben Sie das Sägeblatt vorsichtig auf die Spindel, wobei Sie darauf achten, dass der Pfeil auf dem Sägeblatt in dieselbe Richtung zeigt wie der Pfeil auf dem Sägeblattgehäuse. Bringen Sie Außenflansch und Innensechskantschraube an, und ziehen Sie dann die Innensechskantschraube (linksgängig) bei gedrückter Spindelarretierung durch Linksdrehung des Inbusschlüssels fest. (Abb. 27 und 28) Bringen Sie Schutzhaube und Mittenabdeckung wieder in ihre Ausgangsstellung. Ziehen Sie dann die Innen- sechskantschraube zur Sicherung der Mittenabdeckung im Uhrzeigersinn an. Lösen Sie den Handgriff durch Her- ausziehen des Anschlagstifts aus der Hochstellung. Sen- ken Sie den Handgriff ab, um zu prüfen, ob sich die Schutzhaube einwandfrei bewegt. Vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Maschine, dass die Spindelarre- tierung gelöst ist. (Abb. 29) Für Modell mit Steckschlüssel (Abb. 30) Der Steckschlüssel wird gemäß der Abbildung aufbe- wahrt. Wenn der Steckschlüssel benötigt wird, kann er aus dem Schlüsselhalter gezogen werden. Nach dem Gebrauch kann der Steckschlüssel wieder in den Schlüsselhalter eingesetzt werden. Montage und Demontage des Sägeblatts WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich vor der Montage bzw. Demontage des Sägeblatts stets, dass die Maschine ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Versehentliches Anlaufen der Maschine kann zu schweren Verletzungen führen.
- Verwenden Sie nur den mitgelieferten Makita- Steckschlüssel zum Demontieren oder Montieren des Sägeblatts. Wird der Schraubenschlüssel nicht benutzt, kann es zu übermäßigem oder unzureichen- dem Anziehen der Sechskantschraube mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen. Arretieren Sie den Handgriff durch Hineinschieben des Anschlagstifts in der Hochstellung. (Abb.31) Zum Demontieren des Sägeblatts lösen Sie zunächst die Sechskantschraube, mit der die Mittenabdeckung befes- tigt ist, durch Linksdrehung mit dem Steckschlüssel. Heben Sie die Schutzhaube und die Mittenabdeckung an. (Abb. 32) Blockieren Sie die Spindel durch Drücken der Spindelar- retierung, und lösen Sie die Sechskantschraube (links- gängig) durch Rechtsdrehung des Steckschlüssels. Nehmen Sie dann Sechskantschraube, Außenflansch und Sägeblatt ab. (Abb. 33) HINWEIS:
- Falls der Innenflansch entfernt wird, bringen Sie ihn so an der Spindel an, dass sein Vorsprung von dem Säge- blatt weg gerichtet ist. Wird der Flansch falsch montiert, schleift er an der Maschine. WARNUNG:
- Bevor Sie das Sägeblatt auf die Spindel montieren, sollten Sie sich stets vergewissern, dass der kor- rekte Ring für die Spindelbohrung des zu benut- zenden Sägeblatts zwischen Innen- und Außenflansch installiert ist. Die Verwendung eines falschen Spindelbohrungsrings kann zu unzulässiger Montage des Sägeblatts führen, so dass es zu Säge- blattbewegung und starker Vibration kommt, die mögli- chen Verlust der Kontrolle während des Betriebs und schwere Verletzungen zur Folge haben kann. Zum Montieren schieben Sie das Sägeblatt vorsichtig auf die Spindel, wobei Sie darauf achten, dass der Pfeil auf dem Sägeblatt in dieselbe Richtung zeigt wie der Pfeil auf dem Sägeblattgehäuse. Bringen Sie Außenflansch und Sechskantschraube an, und ziehen Sie dann die Sechskantschraube (linksgän- gig) bei gedrückter Spindelarretierung durch Linksdre- hung des Steckschlüssels fest. (Abb.34 und 35) Bringen Sie Schutzhaube und Mittenabdeckung wieder in ihre Ausgangsstellung. Ziehen Sie dann die Sechs- kantschraube zur Sicherung der Mittenabdeckung im Uhrzeigersinn an. Lösen Sie den Handgriff durch Her- ausziehen des Anschlagstifts aus der Hochstellung. Sen- ken Sie den Handgriff ab, um zu prüfen, ob sich die Schutzhaube einwandfrei bewegt. Vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Maschine, dass die Spindelarre- tierung gelöst ist. (Abb. 36)51 Staubsack (Abb. 37) Bei Verwendung des Staubsacks wird das Arbeiten sau- berer und das Staubsammeln einfacher. Zum Anbringen wird der Staubsack auf die Staubtüllel geschoben. Wenn der Staubsack etwa halb voll ist, nehmen Sie ihn von der Maschine ab und ziehen den Verschluss heraus. Entleeren Sie den Staubsack, indem Sie ihn leicht abklopfen, um die an den Innenflächen haftenden Staub- partikel, die den Durchlass behindern können, zu lösen. HINWEIS:
- Wenn Sie einen Makita-Staubsauger an Ihre Säge anschließen, können Sie sauberer arbeiten. Staubsammelbehälter (Sonderzubehör) (Abb. 38, 39 und 40) Schieben Sie den Staubsammelbehälter auf die Staub- tülle. Entleeren Sie den Staubsammelbehälter bei Bedarf. Öffnen Sie die Abdeckung zum Entleeren des Staubsam- melbehälters durch Drücken des Knopfes, und schütten Sie das Sägemehl aus. Bringen Sie die Abdeckung wie- der an ihrer ursprünglichen Position an, bis sie einrastet. Sie können den Staubsammelbehälter leicht entfernen, indem Sie ihn herausziehen, während Sie ihn in der Nähe der Staubtülle am Werkzeug drehen. HINWEIS:
- Wenn Sie einen Makita-Staubsauger an dieser Maschine anschließen, können Sie sauberer arbeiten. BEMERKUNG:
- Leeren Sie den Staubsammelbehälter, bevor das Niveau des angesammelten Sägemehls den Zylinder- teil erreicht. Sicherung von Werkstücken WARNUNG:
- Es ist äußerst wichtig, das Werkstück stets mit dem geeigneten Schraubstocktyp oder mit Deckenlei- stenanschlägen korrekt zu sichern. Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen und Beschädigung der Maschine und/oder Werkstücks kommen.
- Heben Sie das Sägeblatt nach erfolgtem Schnitt erst an, nachdem es zum völligen Stillstand gekommen ist. Das Anheben eines noch rotierenden Sägeblatts kann zu schweren Verletzungen und Beschädigung des Werkstücks führen.
- Wenn Sie ein Werkstück schneiden, das länger als der Auflagetisch der Säge ist, sollte das Material auf der gesamten Länge außerhalb des Auflageti- sches und auf derselben Höhe abgestützt werden, um es waagerecht zu halten. Korrekte Werkstückab- stützung trägt zur Vermeidung von Sägeblattklemmen und möglichem Rückschlag bei, die zu schweren Ver- letzungen führen können. Verlassen Sie sich nicht nur auf die Vertikal- und/oder Horizontalschraubzwinge zur Sicherung des Werkstücks. Dünnes Material neigt zum Durchhängen. Stützen Sie das Werkstück auf seiner gesamten Länge ab, um Klemmen des Sägeblatts und möglichen RÜCKSCHLAG zu vermeiden. (Abb. 41) Einstellung der Gehrungsanschläge (SCHIEBEANSCHLÄGE als oberer und unterer Anschlag) WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Maschine, dass der obere und untere Anschlag ein- wandfrei gesichert sind.
- Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Gehrungsschnitten, dass kein Teil des Werkzeugs, besonders das Sägeblatt, mit dem oberen und unteren Anschlag in Berührung kommt, wenn der Handgriff aus jeder beliebigen Position vollständig abgesenkt und angehoben und der Schlitten bis zum Anschlag gezogen oder geschoben wird. Falls die Maschine oder Sägeblatt mit dem Anschlag in Berührung kommt, kann es zu Rückschlag oder uner- warteter Verschiebung des Materials mit daraus resul- tierenden schweren Verletzungen kommen. Die unteren Anschläge können durch Lösen der Klemm- schrauben nach innen und außen verschoben werden. (Abb. 42) Ein roter Anzeigebereich erscheint, wenn die unteren Anschläge nach innen verschoben werden, und ver- schwindet, wenn die unteren Anschläge nach außen ver- schoben werden. Die oberen Anschläge können durch Lösen der Hebel entfernt oder nach innen und außen verschoben werden. (Abb. 43) Stellen Sie im Falle von Gehrungsschnitten die Position des unteren und oberen Anschlags so nah wie praktisch möglich an das Sägeblatt ein, um maximale Werkstück- abstützung zu erhalten, und vergewissern Sie sich, dass kein Teil der Maschine, besonders das Sägeblatt, mit dem unteren und oberen Anschlag in Berührung kommt, wenn der Handgriff aus jeder beliebigen Position voll- ständig abgesenkt und angehoben und der Schlitten an der Tiefstposition bis zum Anschlag gezogen oder geschoben wird. (Abb. 44) Führen Sie vor Schneidarbeiten einen Probelauf mit aus- geschalteter und vom Stromnetz getrennter Säge durch, und überprüfen Sie den Abstand zwischen den Anschlä- gen und den beweglichen Teilen. Sichern Sie die unteren Anschläge vor Schneidarbeiten durch Anziehen der Klemmschrauben und die oberen Anschläge durch Anziehen der Hebel. Vergessen Sie nach Abschluss von Gehrungsschnittar- beiten nicht, die oberen Anschläge wieder auf die Aus- gangsstellung zurückzustellen und zu sichern. Vertikal-Schraubstock (Abb. 45) Der Vertikal-Schraubstock kann entweder auf der linken oder rechten Seite des Auflagetisches montiert werden. Führen Sie den Stehbolzen in das Loch der Grundplatte ein. Stellen Sie den Schraubstockarm auf die Abmessungen des Werkstücks ein, und sichern Sie ihn durch Anziehen der Schraube. Falls die Befestigungsschraube des Schraubstockarms mit dem Schlitten in Berührung kommt, installieren Sie die Schraube auf der entgegen- gesetzten Seite des Schraubstockarms. Vergewissern Sie sich, dass kein Teil der Maschine mit dem Schraub- stock in Berührung kommt, wenn der Handgriff ganz abgesenkt und der Schlitten bis zum Anschlag gezogen oder geschoben wird. Falls irgendwelche Teile mit dem Schraubstock in Berührung kommen, ist des Schraub- stock zu versetzen.52 Drücken Sie das Werkstück flach gegen Gehrungsan- schlag und Drehteller. Bringen Sie das Werkstück in die gewünschte Schnittposition, und sichern Sie es einwand- frei durch Anziehen des Schraubstockknopfes. Durch Linksdrehen des Schraubstockknopfes auf 90° lässt sich dieser auf und ab bewegen, um schnelles Ein- legen des Werkstücks zu erleichtern. Um das Werkstück nach dem Einlegen zu sichern, drehen Sie den Schraub- stockknopf im Uhrzeigersinn. WARNUNG:
- Das Werkstück muss bei allen Operationen mit der Schraubzwinge fest gegen Drehteller und Geh- rungsanschlag gesichert werden. Wird das Werk- stück nicht einwandfrei am Anschlag gesichert, kann sich das Material während des Schneidbetriebs ver- schieben und eine mögliche Beschädigung des Säge- blatts verursachen, was zu Herausschleudern des Materials und Verlust der Kontrolle mit daraus resultie- renden schweren Verletzungen führen kann. Horizontal-Schraubstock (Sonderzubehör) (Abb. 46 und 47) Der Horizontal-Schraubstock kann entweder auf der lin- ken oder rechten Seite des Auflagetisches montiert wer- den. Wenn Gehrungsschnitte in einem Winkel von 15° oder mehr ausgeführt werden, ist der Horizontal-Schraubstock auf der entgegengesetzten Seite der Drehteller-Drehrich- tung zu montieren. Durch Umlegen der Schraubstockmutter im Gegenuhr- zeigersinn wird der Schraubstock gelöst, so dass er sich schnell hin und her schieben lässt. Zum Einspannen des Werkstücks schieben Sie den Schraubstockknopf nach vorn, bis die Schraubstockplatte das Werkstück berührt, und legen Sie dann die Schraubstockmutter nach rechts um. Drehen Sie dann den Schraubstockknopf im Uhrzei- gersinn, um das Werkstück zu sichern. Werkstücke von maximal 215 mm Breite können mit dem Horizontal-Schraubstock eingespannt werden. WARNUNG:
- Drehen Sie die Schraubstockmutter stets im Uhr- zeigersinn, bis das Werkstück einwandfrei gesi- chert ist. Wird das Werkstück nicht einwandfrei gesichert, kann sich das Material während des Schneidbetriebs verschieben und eine mögliche Beschädigung des Sägeblatts verursachen, was zu Herausschleudern des Materials und Verlust der Kon- trolle mit daraus resultierenden schweren Verletzungen führen kann.
- Wenn Sie dünne Werkstücke, wie z. B. Fußleisten, gegen den Anschlag abschneiden, verwenden Sie stets den Horizontal-Schraubstock. Auflagebügel (Sonderzubehör) (Abb. 48) Die Auflagebügel können zur zusätzlichen horizontalen Abstützung von Werkstücken auf beiden Seiten montiert werden. Schieben Sie die Bügelstangen in die Öffnungen der Grundplatte ein, und stellen Sie ihre Länge entspre- chend der Größe des abzustützenden Werkstücks ein. Sichern Sie dann die Bügel mit den Schrauben. WARNUNG:
- Stützen Sie ein langes Werkstück stets so ab, dass es waagerecht zur Oberseite des Drehtellers liegt, um akkurate Schnitte auszuführen und gefährli- chen Verlust der Kontrolle über die Maschine zu verhüten. Korrekte Werkstückabstützung trägt zur Ver- meidung von Sägeblattklemmen und möglichem Rück- schlag bei, was zu schweren Verletzungen führen kann. BETRIEB BEMERKUNG:
- Lösen Sie den Handgriff vor der Benutzung unbedingt aus der Tiefstellung, indem Sie den Anschlagstift he- rausziehen.
- Üben Sie beim Schneiden keinen übermäßigen Druck auf den Handgriff aus. Zu starker Druck kann zu Über- lastung des Motors und/oder verminderter Schnittleis- tung führen. Drücken Sie den Handgriff nur mit soviel Kraft nieder, wie für reibungslosen Sägebetrieb not- wendig ist, ohne einen beträchtlichen Abfall der Säge- blattdrehzahl zu verursachen.
- Drücken Sie den Handgriff zur Ausführung des Schnitts sachte nieder. Bei zu großer oder seitlicher Kraftaus- übung kann das Sägeblatt in Schwingung versetzt wer- den, wodurch zusätzliche Sägespuren im Werkstück erzeugt werden und die Schnittgenauigkeit beeinträch- tigt wird.
- Beim Schneiden mit Schubbewegung den Sägekopf mit gemäßigtem Vorschubdruck ohne Unterbrechung des Sägevorgangs durch das Material führen. Bei Unterbrechung des Sägevorgangs wird die Schnittge- nauigkeit beeinträchtigt und Sägespuren können am Werkstück verbleiben. WARNUNG:
- Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass das Sägeblatt nicht das Werkstück usw. berührt. Wird die Maschine eingeschaltet, wäh- rend das Sägeblatt mit dem Werkstück in Berührung ist, kann es zu Rückschlag mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen.
1. Kappschnitt (Schneiden kleiner Werkstücke)
(Abb. 49) Werkstücke bis 68 mm Höhe und 160 mm Breite können wie nachfolgend beschrieben geschnitten werden: Nachdem Sie den Anschlaghebel im Uhrzeigersinn gedreht und den Schlitten auf die gewünschte Position geschoben haben, schieben Sie den Schlitten vollständig auf den Gehrungsanschlag zu, ziehen Sie die Siche- rungsschraube im Uhrzeigersinn fest, und ziehen Sie den Verriegelungshebel zur Vorderseite der Säge, um den Schlitten zu sichern. Sichern Sie das Werkstück kor- rekt mit dem richtigen Schraubstocktyp oder mit Decken- leistenanschlägen. Sichern Sie das Werkstück mit der Schraubstock. Schal- ten Sie die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kon- takt hat, und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht, bevor Sie es absenken. Senken Sie dann den Handgriff zum Schneiden des Werkstücks sachte bis auf die Tiefstellung ab. Nach Beendigung des Bearbeitungs- vorgangs Maschine erst abschalten, und WARTEN, BIS DAS SÄGEBLATT VOLLSTÄNDIG ZUM STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie den Sägekopf anheben.53 WARNUNG:
- Ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeiger- sinn sicher fest, und ziehen Sie den Arretierhebel zur Vorderseite der Säge, damit sich der Schlitten während der Arbeit nicht bewegt. Unzureichendes Anziehen der Sicherungsschraube kann möglichen Rückschlag verursachen, der zu schweren Verletzun- gen führen kann.
2. Schiebeschnitt (Schneiden breiter Werkstücke)
(Abb. 50 und 51) Lösen Sie die Sicherungsschraube entgegen dem Uhr- zeigersinn, und drücken Sie auch den Arretierhebel nach vorn, so dass der Schlitten ungehindert gleiten kann. Sichern Sie das Werkstück mit einem geeigneten Schraubstocktyp. Ziehen Sie den Schlitten ganz auf sich zu. Schalten Sie die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht. Drücken Sie den Handgriff nach unten, und SCHIEBEN
SIE DEN SCHLITTEN AUF DEN GEHRUNGSAN-
SCHLAG ZU UND DURCH DAS WERKSTÜCK. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie die Maschine aus, und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLI- GEN STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie den Sägekopf wieder ganz anheben. WARNUNG:
- Ziehen Sie bei jeder Durchführung eines Schiebe- schnitts zuerst den Schlitten ganz auf sich zu, und drücken Sie den Handgriff ganz nach unten, bevor Sie den Schlitten auf den Gehrungsanschlag zu schieben. Starten Sie den Schnitt niemals, ohne den Schlitten ganz auf sich zu gezogen zu haben. Wenn Sie den Schiebeschnitt durchführen, ohne den Schlitten ganz auf sich zu gezogen zu haben, kann ein unerwarteter Rückschlag auftreten, der zu schweren Verletzungen führen kann.
- Versuchen Sie niemals, einen Schiebeschnitt durchzuführen, indem Sie den Schlitten auf sich zu ziehen. Wenn Sie den Schlitten während des Schneid- betriebs auf sich zu ziehen, kann ein unerwarteter Rückschlag verursacht werden, der zu schweren Ver- letzungen führen kann.
- Führen Sie niemals einen Schiebeschnitt aus, wenn der Handgriff in der Tiefstellung verriegelt ist.
- Lösen Sie niemals den Sicherungsknopf des Schlittens bei rotierendem Sägeblatt. Ein loser Schlitten während des Schneidbetriebs kann einen unerwarteten Rückschlag verursachen, der zu schwe- ren Verletzungen führen kann.
Nehmen Sie auf den vorherigen Abschnitt „Einstellung des Gehrungswinkels“ Bezug.
4. Neigungsschnitt (Abb. 52)
Lösen Sie den Hebel, und neigen Sie das Sägeblatt auf den gewünschten Neigungswinkel (siehe den obigen Abschnitt „Einstellen des Neigungswinkels“). Ziehen Sie den Hebel unbedingt fest an, um den eingestellten Nei- gungswinkel einwandfrei zu sichern. Spannen Sie das Werkstück mit einem Schraubstock ein. Vergewissern Sie sich, dass der Schlitten ganz in Richtung der Bedie- nungsperson zurückgezogen ist. Schalten Sie die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht. Senken Sie dann den Handgriff unter Druckausübung in Richtung des Sägeblatts sachte bis zur Tiefstellung ab, und SCHIEBEN SIE DEN SCHLITTEN AUF DEN GEH- RUNGSANSCHLAG ZU, UM DAS WERKSTÜCK ZU SCHNEIDEN. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie die Maschine aus, und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOM- MEN IST, bevor Sie den Sägekopf wieder ganz anheben. WARNUNG:
- Nachdem Sie das Sägeblatt für einen Gehrungs- schnitt eingestellt haben, vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Maschine, dass Schlitten und Sägeblatt über den gesamten Bereich des beabsichtigten Schnitts Freigang haben. Eine Unterbrechung des Schlitten- oder Sägeblattwegs während des Schneidbetriebs kann zu einem Rück- schlag mit daraus resultierenden schweren Verletzun- gen führen.
- Halten Sie Ihre Hände während der Ausführung eines Gehrungsschnitts aus dem Weg des Säge- blatts. Der Winkel des Sägeblatts kann den Bediener hinsichtlich des tatsächlichen Sägeblattwegs während des Schneidbetriebs verwirren, und Kontakt mit dem Sägeblatt kann zu schweren Verletzungen führen.
- Heben Sie das Sägeblatt erst an, nachdem es zum völligen Stillstand gekommen ist. Während eines Gehrungsschnitts kann das abgesägte Stück am Säge- blatt anliegen. Wird das Sägeblatt in rotierendem Zustand angehoben, kann das abgesägte Stück vom Sägeblatt herausgeschleudert werden, so dass das Material zersplittert, was zu schweren Verletzungen führen kann. BEMERKUNG:
- Wenn Sie den Handgriff niederdrücken, üben Sie den Druck parallel zum Sägeblatt aus. Falls eine Kraft senk- recht zum Drehteller ausgeübt oder die Druckrichtung während eines Schnitts geändert wird, kann die Genauigkeit des Schnitts beeinträchtigt werden.
- Vor der Ausführung von Gehrungsschnitten kann eine Einstellung des oberen und unteren Anschlags erfor- derlich sein. Siehe den Abschnitt „Einstellung der Geh- rungsanschläge“.
Unter Compoundschnitt versteht man das Schneiden eines Werkstücks mit gleichzeitiger Gehrungs- und Nei- gungswinkeleinstellung. Die Kombinationsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der nachstehenden Tabelle.
Gehrungswinkel Neigungswinkel Links und Rechts 0° – 45° Links und Rechts 0° – 45°54 Nehmen Sie zur Durchführung von Doppelwinkelschnit- ten auf die Erläuterungen unter „Kappschnitt“, „Schiebe- schnitt“, „Gehrungsschnitt“ und „Neigungsschnitt“ Bezug.
6. Schneiden von Decken- und Hohlleisten
Decken- und Hohlleisten können flach auf dem Drehteller liegend mit einer Kapp- und Gehrungssäge geschnitten werden. Es gibt zwei allgemeine Deckenleistentypen und einen Hohlleistentyp: Deckenleiste mit 52/38° Wandwinkel, Deckenleiste mit 45° Wandwinkel und Hohlleiste mit 45° Wandwinkel. Siehe die Abbildungen. (Abb. 53) Es gibt Decken- und Hohlleistenstöße, die in 90°-Innen- ecken ((1) und (2) in Abb. 54 und 55) und 90°-Außenek- ken ((3) und (4) in Abb. 54 und 55) passen. Messen Messen Sie die Wandlänge, und stellen Sie das Werk- stück auf dem Tisch ein, um die Wandkontaktkante auf die gewünschte Länge zu schneiden. Vergewissern Sie sich stets, dass die geschnittene Werkstücklänge auf der Rückseite des Werkstücks der Wandlänge ent- spricht. Stellen Sie die Schnittlänge auf den Schnittwin- kel ein. Verwenden Sie stets mehrere Stücke für Probeschnitte, um die Sägenwinkel zu überprüfen. Wenn Sie Decken- und Hohlleisten schneiden, stellen Sie den Neigungs- und Gehrungswinkel gemäß den Angaben in Tabelle (A) ein, und legen Sie die Leisten auf die Oberseite der Grundplatte, wie in Tabelle (B) angege- ben. Im Falle eines Linksneigungsschnitts Tabelle (A)
Beispiel: Schneiden einer 52/38°-Deckenleiste für Position (1) in Abb. 54 und 55:
- Neigungswinkel auf 33,9° LINKS einstellen und sichern.
- Gehrungswinkel auf 31,6° RECHTS einstellen und sichern.
- Die Deckenleiste mit ihrer breiten (verborgenen) Rückseite auf den Drehteller legen, so dass ihre DECKENKON- TAKTKANTE am Gehrungsanschlag der Säge anliegt.
- Das zu verwendende fertige Stück befindet sich nach der Ausführung des Schnitts immer auf der LINKEN Seite des Sägeblatts. Im Falle eines Rechtsneigungsschnitts Tabelle (A)
Leistenposition in Abb. 54 und 55 Neigungswinkel Gehrungswinkel 52/38°-Typ 45°-Typ 52/38°-Typ 45°-Typ Für Innenecke (1) Links 33,9° Links 30° Rechts 31,6° Rechts 35,3° (2) Links 31,6° Links 35,3° Für Außenecke (3) (4) Rechts 31,6° Rechts 35,3° Leistenposition in Abb. 54 und 55 Leistenkante gegen Gehrungsanschlag Fertiges Stück Für Innenecke (1) Die Deckenkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Das fertige Stück befindet sich auf der linken Seite des Sägeblatts. (2) Die Wandkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Für Außenecke (3) Das fertige Stück befindet sich auf der rechten Seite des Sägeblatts. (4) Die Deckenkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Leistenposition in Abb. 54 und 55 Neigungswinkel Gehrungswinkel 52/38°-Typ 45°-Typ 52/38°-Typ 45°-Typ Für Innenecke (1) Rechts 33,9° Rechts 30° Rechts 31,6° Rechts 35,3° (2) Links 31,6° Links 35,3° Für Außenecke (3) (4) Rechts 31,6° Rechts 35,3°55 Tabelle (B)
Beispiel: Schneiden einer 52/38°-Deckenleiste für Position (1) in Abb. 54 und 55:
- Neigungswinkel auf 33,9° RECHTS einstellen und sichern.
- Gehrungswinkel auf 31,6° RECHTS einstellen und sichern.
- Die Deckenleiste mit ihrer breiten (verborgenen) Rückseite auf den Drehteller legen, so dass ihre WANDKONTAKT- KANTE am Gehrungsanschlag der Säge anliegt.
- Das zu verwendende fertige Stück befindet sich nach der Ausführung des Schnitts immer auf der RECHTEN Seite des Sägeblatts. Deckenleistenanschläge (Sonderzubehör) gestatten bequemeres Schneiden von Deckenleisten, ohne das Sägeblatt neigen zu müssen. Montieren Sie diese auf der Grundplatte, wie in den Abbildungen gezeigt. (Abb. 56 und 57) Abb. 56: Rechter 45°-Gehrungswinkel Abb. 57: Linker 45°-Gehrungswinkel Positionieren Sie die Deckenleiste mit ihrer WANDKONTAKTKANTE gegen den Gehrungsanschlag und mit ihrer DEK- KENKONTAKTKANTE gegen die Deckenleistenanschläge, wie in der Abbildung gezeigt (Abb. 58). Stellen Sie die Deckenleistenanschläge der Größe der Deckenleiste entsprechend ein. Deckenleistenanschläge zu sichern, ziehen Sie die Schrauben fest. Nehmen Sie für den Gehrungswinkel auf die Tabelle (C) Bezug. Tabelle (C)
7. Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen
Verwenden Sie zum Einspannen von Aluminium-Strang- pressprofilen Distanzblöcke oder Abfallholzstücke, wie in Abb. 59 gezeigt, um eine Verformung des Aluminiums zu vermeiden. Verwenden Sie Schneidflüssigkeit zum Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen, um die Ablagerung von Aluminium-Rückständen am Sägeblatt zu verhüten. WARNUNG:
- Versuchen Sie niemals, dicke oder runde Alumi- nium-Strangpressprofile zu schneiden. Dicke oder runde Aluminium-Strangpressprofile können schwierig zu sichern sein. Sie können sich während des Schneid- betriebs lockern, was zu Verlust der Kontrolle und schweren Verletzungen führen kann.
8. Nutenschneiden (Abb. 60)
Ein Dado-Schnitt kann folgendermaßen ausgeführt wer- den: Stellen Sie die untere Grenzposition des Sägeblatts mit der Einstellschraube und dem Anschlagarm ein, um die Schnitttiefe des Sägeblatts zu begrenzen. Nehmen Sie auf den obigen Abschnitt „Anschlagarm“ Bezug. Nachdem Sie die untere Grenzposition des Sägeblatts eingestellt haben, schneiden Sie mittels Schiebeschnitt parallele Nuten über die Breite des Werkstücks, wie in der Abbildung gezeigt. Heben Sie dann das Werkstück- material zwischen den Nuten mit einem Stemmeisen aus. WARNUNG:
- Versuchen Sie nicht, derartige Schnitte mit einem breiteren Sägeblatt oder einem Dado-Sägeblatt auszuführen. Der Versuch, einen Nutenschnitt mit einem breiteren Sägeblatt oder Dado-Sägeblatt durch- zuführen, könnte zu unerwarteten Schnittergebnissen und Rückschlag führen, was schwere Verletzungen zur Folge haben könnte.
- Stellen Sie den Anschlagarm unbedingt wieder auf die Ausgangsstellung zurück, wenn Sie andere Schnitte als Nutenschnitte ausführen. Der Versuch, Schnitte mit dem Anschlagarm in der falschen Position durchzuführen, könnte zu unerwarteten Schnittergeb- nissen und Rückschlag führen, was schwere Verletzun- gen zur Folge haben könnte. Leistenposition in Abb. 54 und 55 Leistenkante gegen Gehrungsanschlag Fertiges Stück Für Innenecke (1) Die Wandkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Das fertige Stück befindet sich auf der rechten Seite des Sägeblatts. (2) Die Deckenkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Für Außenecke (3) Das fertige Stück befindet sich auf der linken Seite des Sägeblatts. (4) Die Wandkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Leistenposition in Abb. 54 und 55 Gehrungswinkel Fertiges Stück Für Innenecke (1) Rechts 45° Stück auf rechter Sägeblattseite verwenden (2) Links 45° Stück auf linker Sägeblattseite verwenden Für Außenecke (3) Stück auf rechter Sägeblattseite verwenden (4) Rechts 45° Stück auf linker Sägeblattseite verwenden56 Tragen der Maschine Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker abgezogen ist. Sichern Sie den Sägekopf in der 0°-Neigungswinkel- stellung und den Drehteller in der äußersten rechten Gehrungswinkelstellung. Sichern Sie die Gleitstangen so, dass die untere Gleitstange in der Position des voll- ständig zum Bediener gezogenen Schlittens verriegelt ist und die oberen Gleitstangen in der Position des vollstän- dig zum Gehrungsanschlag vorgeschobenen Schlittens verriegelt sind (siehe den Abschnitt „Gleitverriegelungs- einstellung“.) Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben des Anschlagstifts. (Abb. 61) Tragen Sie die Maschine, indem Sie die Grundplatte auf beiden Seiten halten, wie in der Abbildung gezeigt. Die Maschine lässt sich bequemer tragen, wenn Auflagebü- gel, Staubsack usw. entfernt werden. (Abb. 62) WARNUNG:
- Der Anschlagstift ist nur zum Tragen und zur Lage- rung vorgesehen und sollte keinesfalls für irgend- welche Schneidarbeiten verwendet werden. Der Gebrach des Anschlagstifts für Schneidarbeiten kann eine unerwartete Bewegung des Sägeblatts verursa- chen, die zu Rückschlag und schweren Verletzungen führen kann. VORSICHT:
- Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor Sie die Maschine tragen. Falls Teile der Maschine sich beim Tragen bewegen oder verschieben, kann es zu Verlust der Kontrolle oder Balance kommen, was Verletzungen zur Folge haben kann. WARTUNG WARNUNG:
- Denken Sie vor der Durchführung von Überprüfun- gen oder Wartungsarbeiten stets daran, die Maschine auszuschalten und vom Stromnetz zu trennen. Das Versäumnis, das Werkzeug vom Strom- netz zu trennen und auszuschalten, kann versehentli- ches Anlaufen und schwere Verletzungen verursachen.
- Achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt scharf und sauber ist, um die bestmögliche und sicherste Leistung zu erzielen. Der Versuch, einen Schnitt mit einem stumpfen und/oder verschmutzten Sägeblatt auszuführen, kann Rückschlag verursachen und zu schweren Verletzungen führen. BEMERKUNG:
- Verwenden Sie auf keinen Fall Benzin, Benzol, Verdün- ner, Alkohol oder dergleichen. Solche Mittel können Verfärbung, Verformung oder Rissbildung verursachen. Einstellung des Schnittwinkels Diese Maschine wurde werkseitig sorgfältig eingestellt und justiert, doch grobe Behandlung kann die Justierung beeinträchtigen. Sollte Ihre Maschine einer Nachjustie- rung bedürfen, gehen Sie folgendermaßen vor:
Schieben Sie den Schlitten auf den Gehrungsanschlag zu, ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn fest, und ziehen Sie den Arretierhebel zur Vorderseite der Säge, um den Schlitten zu sichern. Drehen Sie den Griff, der den Drehteller sichert, entge- gen dem Uhrzeigersinn. Drehen Sie dann den Drehteller, so dass der Zeiger auf 0° auf der Gehrungswinkelskala zeigt. Bewegen Sie dann den Drehteller geringfügig nach links und rechts, bis er einwandfrei in der 0°-Gehrungs- winkelraste sitzt. (Lassen Sie den Drehteller unverändert, falls der Zeiger nicht auf 0° zeigt.) Lösen Sie die Sechs- kantschrauben, die den Gehrungsanschlag halten, mit dem Steckschlüssel. Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben des Anschlagstifts. Bringen Sie die Seitenfläche des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. in den rech- ten Winkel mit der Fläche des Gehrungsanschlags. Zie- hen Sie dann die Sechskantschrauben des Gehrungsanschlags von rechts der Reihe nach fest. (Abb. 63) Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger auf 0° auf der Gehrungswinkelskala zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 0° zeigt, lösen Sie die Halteschraube des Zeigers, und stel- len Sie den Zeiger so ein, dass er auf 0° zeigt. (Abb. 64)
Drücken Sie den Rasthebel vollständig nach vorn, um die Rasten auszurücken.
1) 0° Neigungswinkel
Schieben Sie den Schlitten auf den Gehrungsan- schlag zu, ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn fest, und ziehen Sie den Arretierhebel zur Vorderseite der Säge, um den Schlitten zu sichern. Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Hinein- drücken des Anschlagstifts. Lösen Sie den Hebel auf der Rückseite der Maschine. (Abb. 65) Drehen Sie die Sechskantschraube auf der rechten Seite des Armhalters um zwei bis drei Umdrehun- gen entgegen dem Uhrzeigersinn, um das Sägeblatt nach rechts zu neigen. (Abb. 66) Richten Sie die Seite des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. sorgfältig im rechten Winkel zur Oberseite des Drehtellers aus, indem Sie die Sechskantschraube auf der rechten Seite des Armhalters im Uhrzeigersinn drehen. Zie- hen Sie dann den Hebel fest an. (Abb. 67) Der Zeiger am Schwenkarm sind nach der korrekten Vergewissern Sie sich, dass die beiden Zeiger am Arm jeweils auf 0° der Neigungswinkelskala am Arm zeigen. Falls die Zeiger nicht auf 0° zeigen, lösen Sie die Halteschrauben der Zeiger, und stellen Sie diese so ein, dass sie auf 0° zeigen. (Abb. 68)
2) 45°-Neigungswinkel (Abb. 69)
Diese Einstellung kann erst nach erfolgter Einstel- lung des 0°-Neigungswinkels durchgeführt werden. Zum Einstellen des linksseitigen 45°-Neigungswin- kels lösen Sie den Hebel und neigen das Sägeblatt ganz nach links. Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger am Armhalter auf 45° der Neigungswinkels- kala am Arm zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 45° zeigt, drehen Sie die 45°-Neigungswinkel-Einstell- schraube auf der Seite des Arms, bis der Zeiger auf 45° zeigt.57 Zum Einstellen des rechtsseitigen 45°-Neigungswin- kels wenden Sie das oben beschriebene Verfahren an. Einstellen der Position der Laserlinie (Abb. 70 und 71) Nur für Modelle LS1016L und LS1016FL WARNUNG:
- Da die Maschine während der Einstellung der Laserlinie am Stromnetz angeschlossen sein muss, muss besonders darauf geachtet werden, das Werkzeug nicht einzuschalten. Versehentliches Anlaufen der Maschine kann zu schweren Verletzun- gen führen. VORSICHT:
- Blicken Sie auf keinen Fall direkt in den Laser- strahl. Direkte Aussetzung der Augen zum Strahl kann schwere Augenschäden verursachen.
- LASERSTRAHLUNG! Nicht in den Strahl blikken. BEMERKUNG:
- Beachten Sie, dass Erschütterungen der Maschine eine Fehlausrichtung der Laserlinie oder eine Beschä- digung des Lasers verursachen und seine Lebens- dauer verkürzen können. Einstellen der Laserlinie für die linke Seite des Säge- blatts. 1 Schraube zum Verstellen des Einstellschrauben- Bewegungsbereichs 2 Einstellschraube 3 Inbusschlüssel 4 Laserlinie 5 Sägeblatt
Einstellen der Laserlinie für die rechte Seite des Sägeblatts. 1 Einstellschraube 2 Sägeblatt 3 Laserlinie
Gehen Sie für beide Einstellungen folgendermaßen vor.
1. Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker abge-
2. Zeichnen Sie die Schnittlinie auf dem Werkstück an,
und legen Sie das Werkstück auf den Drehteller. Spannen Sie dabei das Werkstück nicht mit einem Schraubstock oder einer ähnlichen Klemmvorrich- tung ein.
3. Senken Sie das Sägeblatt durch Niederdrücken des
Handgriffs ab, um lediglich die Lage der Schnittlinie und die Position des Sägeblatts zu überprüfen. (Legen Sie die Schnittposition auf der Schnittlinie fest.)
4. Nachdem Sie die korrekte Position der Linie in
Bezug auf das Sägeblatt festgelegt haben, bringen Sie den Handgriff wieder in seine Ausgangsstellung. Sichern Sie das Werkstück mit dem Vertikal- Schraubstock, ohne es aus der vorgeprüften Posi- tion zu bringen.
5. Schließen Sie die Maschine an das Stromnetz an,
und schalten Sie den Laserschalter ein.
6. Stellen Sie die Position der Laserlinie wie folgt ein.
Die Position der Laserlinie kann innerhalb des Verstellbe- reichs der Laser-Einstellschraube verschoben werden, indem zwei Schrauben mit einem Inbusschlüssel gedreht werden. (Der Verstellbereich der Laserlinie wurde werks- seitig auf 1 mm von der Seitenfläche des Sägeblatts ein- gestellt.) Um den Verstellbereich der Laserlinie weiter von der Sei- tenfläche des Sägeblatts zu verlagern, drehen Sie die zwei Schrauben entgegen dem Uhrzeigersinn, nachdem Sie die Einstellschraube gelöst haben. Drehen Sie diese beiden Schrauben im Uhrzeigersinn, um die Laserlinie näher an die Seitenfläche des Sägeblatts heranzubrin- gen, nachdem Sie die Einstellschraube gelöst haben. Nehmen Sie auf den Abschnitt „Laserstrahlbenutzung“ Bezug, und stellen Sie die Einstellschraube so ein, dass sich die Schnittlinie auf Ihrem Werkstück mit der Laserli- nie deckt. HINWEIS:
- Überprüfen Sie die Genauigkeit der Laserlinienposition regelmäßig.
- Lassen Sie die Maschine von einer autorisierten Makita-Kundendienststelle reparieren, falls eine Stö- rung der Lasereinheit vorliegt. Reinigen der Linse für Laserlicht (Abb. 72 und 73) Nur für Modelle LS1016L und LS1016FL Falls die Laserlinse schmutzig wird oder Sägemehl an ihr haftet, so dass die Laserlinie schlecht erkennbar ist, tren- nen Sie die Säge vom Stromnetz, entfernen Sie die Laserlinse, und reinigen Sie sie sorgfältig mit einem feuchten, weichen Tuch. Verwenden Sie keine Lösungs- mittel oder Reinigungsmittel auf Petroleumbasis zum Reinigen der Linse. Um die Laserlinse zu entfernen, muss zuvor das Säge- blatt gemäß den Anweisungen im Abschnitt „Montage und Demontage des Sägeblatts“ demontiert werden. Lösen Sie die Halteschraube der Linse mit einem Schraubenzieher, ohne sie ganz zu entfernen. Ziehen Sie die Linse heraus, wie in der Abbildung gezeigt.
- Falls sich die Linse nicht abnehmen lässt, lösen Sie die Schraube etwas mehr, und versuchen Sie erneut, die Linse herauszuziehen, ohne die Schraube zu entfer- nen. Auswechseln der Kohlebürsten (Abb. 74 und 75) Die Kohlebürsten müssen regelmäßig entfernt und über- prüft werden. Wenn sie bis zur Verschleißgrenze abge- nutzt sind, müssen sie erneuert werden. Halten Sie die Kohlebürsten stets sauber, damit sie ungehindert in den Haltern gleiten können. Beide Kohlebürsten sollten gleichzeitig erneuert werden. Verwenden Sie nur identi- sche Kohlebürsten. Drehen Sie die Bürstenhalterkappen mit einem Schrau- bendreher heraus. Nehmen Sie die abgenutzten Kohle- bürsten heraus, setzen Sie die neuen ein, und drehen Sie dann die Bürstenhalterkappen wieder ein. Schalten Sie die Maschine nach dem Auswechseln der Bürsten ein, um die Bürsten bei im Leerlauf laufender Maschine etwa 10 Minuten lang einzuschleifen. Überprü- fen Sie dann die Maschine im Betrieb und die Funktion der elektrischen Bremse, wenn Sie den Ein-Aus-Schalter loslassen. Falls die elektrische Bremse nicht einwandfrei funktioniert, lassen Sie die Maschine von einer Makita- Kundendienststelle reparieren. Nach dem Gebrauch
- Wischen Sie nach dem Gebrauch an der Maschine haf- tende Späne und Staub mit einem Tuch oder derglei- chen ab. Halten Sie die „Schutzhaube“ gemäß den Anweisungen im vorhergehenden Abschnitt „Schutz- haube“ sauber. Schmieren Sie die Gleitteile der Maschine mit Öl, um Rostbildung zu verhüten.
- Den Sägekopf zur Lagerung der Maschine nach vorne ziehen, um die Linearführungen im Drehteller zu schüt- zen. Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT des Pro- dukts zu gewährleisten, sollten Reparaturen, Wartungs- arbeiten und Einstellungen nur durch von Makita autorisierte Servicecenter durchgeführt und immer Makita-Ersatzteile verwendet werden. SONDERZUBEHÖR WARNUNG:
- Die folgenden Makita-Zubehörteile oder Vorrichtun- gen werden für den Einsatz mit der in dieser Anlei- tung beschriebenen Makita-Maschine empfohlen. Der Gebrauch anderer Zubehörteile oder Vorrichtun- gen kann zu schweren Verletzungen führen.
- Verwenden Sie die Makita-Zubehörteile oder -Vor- richtungen nur für ihren vorgesehenen Zweck. Fehlgebrauch eines Zubehörteils oder einer Vorrich- tung kann zu schweren Verletzungen führen. Wenn Sie weitere Einzelheiten bezüglich dieser Zube- hörteile benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Makita- Kundendienststelle.
- Stahl- und hartmetallbestückte Sägeblätter
- Schraubstockeinheit (Horizontal-Schraubstock)
- Vertikal-Schraubstock
- Deckenleistenanschlagsatz
- Inbusschlüssel (Für LS1016L und LS1016FL) HINWEIS:
- Manche Teile in der Liste können als Standardzubehör im Werkzeugsatz enthalten sein. Sie können von Land zu Land unterschiedlich sein. ENG905-1 Geräusch Typischer A-bewerteter Geräuschpegel ermittelt gemäß EN61029: Schalldruckpegel (
): 92 dB (A) Schalleistungspegel (
): 101 dB (A) Ungewissheit (K): 3 dB (A) Gehörschutz tragen ENG900-1 Vibration Vibrationsgesamtwert (Drei-Achsen-Vektorsumme) ermittelt gemäß EN61029: Vibrationsemission (a
oder weniger Ungewissheit (K): 1,5 m/s
Gehrungssäge- blätter Für glattes und präzises Schnei- den in verschiedenen Materialien. Kombination Allzweck-Sägeblatt für schnelle und reibungslose Längs-, Abläng- und Gehrungsschnitte. Ablängschnitte Für glattere Querfaserschnitte. Schneidet sauber gegen die Faser. Feine Ablängschnitte Für glatte, saubere Schnitte gegen die Faser. Gehrungssäge- blätter aus Nichtei- senmetall Für Gehrungsschnitte in Alumi- nium, Kupfer, Messing, Rohren und anderen Nichteisenmetallen.59 ENG901-1
- Der angegebene Vibrationsemissionswert wurde im Einklang mit der Standardprüfmethode gemessen und kann für den Vergleich zwischen Maschinen herange- zogen werden.
- Der angegebene Vibrationsemissionswert kann auch für eine Vorbewertung des Gefährdungsgrads verwen- det werden. WARNUNG:
- Die Vibrationsemission während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs kann je nach der Benutzungsweise der Maschine vom angegebenen Emissionswert abweichen.
- Identifizieren Sie Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Benutzers anhand einer Schätzung des Gefähr- dungsgrads unter den tatsächlichen Benutzungsbedin- gungen (unter Berücksichtigung aller Phasen des Arbeitszyklus, wie z. B. Ausschalt- und Leerlaufzeiten der Maschine zusätzlich zur Betriebszeit). ENH003-13 Nur für europäische Länder EG-Übereinstimmungserklärung Wir, die Firma Makita als verantwortlicher Hersteller, erklären, dass die folgende(n) Makita-Maschine(n): Bezeichnung der Maschine: Kapp- und Gehrungssäge Modell-Nr./ Typ: LS1016, LS1016L, LS1016F, LS1016FL der Serienproduktion entstammen und den folgenden europäischen Richtlinien entspre- chen: 2006/42/EG und gemäß den folgenden Standards oder standardisier- ten Dokumenten hergestellt werden: EN61029 Die technische Dokumentation befindet sich im Bestand unserer autorisierten Vertretung in Europa, nämlich: Makita International Europe Ltd. Michigan Drive, Tongwell, Milton Keynes, Bucks MK15 8JD, England
Notice-Facile