WR450F-2007 - Geländemotorrad YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG WR450F-2007 YAMAHA
- Auflage, August 2006
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und
Verbreitung, auch
auszugsweise, ist ohne
schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd.
nicht gestattet.
Gedruckt in Japan
WR450F(W)
MANUAL DE SERVICIO
DEL PROPIETARIO
©2006 por Yamaha Motor Co., Ltd.
Herzlich willkommen im Kreis der Yamaha-Fahrer. Sie besitzen nun eine WR, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihr Motorrad am besten bedienen, inspizieren, warten und abstimmen. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Druckle- gung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
! WARNING
Vor der Inbetriebnahme sollte man sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Nur vorschriftsmäßige Wartung, regelmäßige Schmierung und korrekte Einstellung können optimale Leistung und Sicherheit gewährleisten. Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung vor der Inbetriebnahme sorgfältig durch. Der Yamaha-Händler gibt bei Fragen gerne Auskunft.
INTRODUCCIÓN
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den Einsatz im Gelände-Rennsport auf geschlossenen Kursen bestimmt. Die Benutzung dieses Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen verstößt gegen die Straßenverkehrsondnung. Aber auch Fahrten auf öffentlichem Gelände können waltende Verkehrsbestimmungen verletzen. Erkundigen Sie sich deshalb vor der Fahrt bei der zuständigen Verkehrsbehörde.
SICHERHEITSTINFORMATION
- Die Benutzung dieses Motorrads setzt eine gewisse Erfahrung voraus.
Fahren Sie diese Maschine nicht voll aus, bevor Sie sich mit allen ihren Eigenschaften gründlich vertraut gemacht haben.
- Dieses Motorrad ist ausschließlich für Solofahrten bestimmt.
Führen Sie niemals einen Sozius auf dieser Maschine mit.
- Geeignete Schutzkleidung ist obligatorisch.
Fahren Sie stets mit angemessener Schutzkleidung, robusten Stiefeln, speziellen Motorrad-Handschuhen, einem geprüften, perfekt sitzenden Helm und ausreichendem Augenschutz. Achten Sie darauf, dass die Kleidung eng anliegt und nicht mit beweglichen Teilen oder Bedienungselementen der Maschine in Berührung kommt.
- Regelmäßige Pflege und Wartung sind unerlässlich.
Nur vorschriftsmäßige Wartung, regelmäßige Schmierung und korrekte Einstellung können optimale Leistung und Sicherheit gewährleisten.
Um Unfälle zu vermeiden, stets die in dieser Anleitung aufgeführte "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" durchführen.
NOTA IMPORTANTE
- Benzin ist äußerst entzündbar und u. U. explosiv.
Stellen Sie vor dem Tanken immer den Motor ab und achten Sie darauf, dass kein Benzin auf den Motor oder die Auspuffanlage verschüttet wird. Während des Tankens offene Flammen und Funken fern halten und keinesfalls rauchen.
- Benzin ist giftig.
Sollten Sie versehentlich Benzin verschluckt, Benzindämpfe eingeatmet oder Benzin in die Augen bekommen haben, sofort einen Arzt aufsuchen. Falls Benzin auf die Haut oder Kleidung gelangt, die betroffene Stelle unverzüglich mit Seifenwasser abwaschen und ggf. die Kleidung wechseln.
- Den Motor nur an gut belüftetem Ort laufen lassen.
Den Motor keinesfalls in geschlossenen Räumen anlassen und betreiben. Abgase enthalten Kohlenmonoxid, ein farb- und geruchloses Gas, das aber äußerst giftig ist und in kurzer Zeit bereits zu Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen kann.
- Vorsicht beim Parken
Zum Parken stets den Motor abstellen. Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
- Motor, Öltank, Schalldämpfer und Abgaskanäle werden sehr heiß.
Bei Arbeiten am Motorrad darauf achten, die heißen Teile nicht versehentlich zu berühren.
- Das Motorrad vor jedem Transport fest verankern.
Die Maschine stets aufrecht im Transportwagen aufstellen und den Kraftstoffhahn schließen (auf "OFF" stellen). Anderenfalls kann Benzin aus dem Vergaser oder dem Kraftstofftank austreten.
- LA GASOLINA ES ALTA-MENTE INFLAMABLE.
WICHTIGER HINWEIS AN DEN EIGENTÜMER
Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung sorgfältig durch, auch wenn dies Ihre wertvolle Zeit in Anspruch nimmt. Denn Sie erfahren nicht nur, wie Sie Ihre Maschine am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch wie Sie sich vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tipps der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrades. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Anleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeugs und sollte daher beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
ANMERKUNG
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
GEWICHT DER
F.I.M.-MASCHINE:
Gewicht der Maschine ohne Kraftstoff
Das Mindestgewicht für eine Motocross-Maschine ist:
für 125 cc Klasse...... Mindest
88 kg (194 lb)
für 250 cc Klasse...... Mindest
98 kg (216 lb)
für 500 cc Klasse...... Mindest
102 kg (225 lb)
Falls Sie Modifikationen an Ihrer Maschine vornehmen (z.B. zur Gewichtsverringerung), unbedingt das oben angeführte Mindestgewicht Ihre Klasse einhalten.
NUEVO PROPIETA- RIO
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE

Das Ausrufezeichen bedeutet: "GEFAHR! Achten Sie auf Ihre Sicherheit!"
WARNING
Ein Missachten dieser Warnhinweise bringt Fahrer, Mechaniker und andere Personen in Verletzungs- oder Lebensgefahr.
ACHTUNG:
Hierunter sind Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Fahrzeugs vor Schäden aufgeführt.
HINWEISE:
Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen und Tipps, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen.
CÓMO UTILIZAR ESTE MANUAL
- Diese Anleitung umfasst sieben Kapitel: 1. Allgemeine Angaben – 2. Technische Daten – 3. Regelmässige Wartungs- und Einstellarbeiten – 4. Motor – 5. Fahrwerk – 6. Elektrische Anlage – 7. Abstimmung
- Dem ersten Kapitel geht ein Inhaltverzeichnis voran. Machen Sie sich mit dem Inhalt und Aufbau der Anleitung vertraut, bevor Sie nach bestimmten Angaben suchen. Halten Sie das Buch wie in der Abbildung gezeigt, um das Auffinden der einzelnen Kapitel zu erleichtern.
CÓMO ENCONTRAR LA PÁGINA ADECUADA
Diese Anleitung wurde zusammengestellt, um dem Benutzer ein leicht verständliches Nachschlagewerk in die Hand zu geben, in dem alle dargestellten Arbeitsvorgänge (Ein- und Ausbau, Zerlegung und Zusammenbau, Prüfung und Reparatur) detailliert und in der entsprechenden Reihenfolge beschrieben sind.
Je nach Zustand eines fehlerhaften Bauteils weist ein Pfeilsymbol auf die erforderliche Maßnahme hin. Beispiel:
- Lager
Pitting/Beschädigung → Erneuern.
LESEN DER BESCHREIBUNGEN
Um bei der Identifikation der Teile zu helfen und die Arbeitsschritte zu verdeutlichen, sind Explosionsdiagramme am Beginn jedes Ausbau- und Demontageabschnittes dargestellt.
- Für die Ausbau- und Demontagearbeiten ist meistens ein übersichtliches Explosionsdiagramm ① dargestellt.
- Die Nummern ② in dem Explosionsdiagramm sind in der Reihenfolge der Arbeiten aufgeführt. Eine in einen Kreis eingeschriebene Nummer bezeichnet einen Demontageschritt.
- Eine Erläuterung der Arbeiten und Hinweise ist durch ablesefreundliche Symbolmarkierungen ③ gegeben. Die Bedeutungen der Symbolmarkierungen sind auf der nächsten Seite aufgeführt.
- Eine Arbeitsanweisungstabelle ④ begleitet das Explosionsdiagramm und gibt die Arbeitsreihenfolge, Bezeichnung der Teile, Hinweise zu den Arbeiten usw. an.
- Der Umfang des Ausbaus ⑤ ist in der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt, um nicht erforderliche Ausbauarbeiten zu vermeiden.
- Für Arbeiten, für die weitere Informationen benötigt werden, sind schrittweise Ergänzungen ⑥ zusätzlich zu dem Explosionsdiagramm und der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt.
FORMATO DEL MANUAL
ABGEBILDETEN SYMBOL (Siehe Abbildung)
Die unter ① bis ⑦ abgebildeten Symbole weisen auf die Themen der einzelnen Kapitel hin.
① Allgemeine Angaben
② Technische Daten
③ Regelmässige Wartungs- und Einstel- larbeiten
④ Motor
⑤ Fahrwerk
⑥ Elektrische Anlage
⑦ Abstimmung
Die Symbole ⑧ bis ⑭ weisen auf wichtige Angaben im Text hin.
⑧ Wartung mit montiertem Motor möglich
⑨ Spezialwerkzeug
⑩ Art und Menge einzufüllender Flüssigkeiten
⑪ Schmiermittel
⑫ Anzugsmoment
⑬ Verschleißgrenzen, Toleranzen
⑭ Elektrische Sollwerte
Die Symbole ⑮ bis ⑱ werden in den Explosionszeichnungen verwendet und weisen auf Schmier- und Klebemittel sowie die entsprechenden Stellen hin.
⑮ Motoröl
⑯ Molybdändisulfidöl
⑰ Leichtes Lithiumfett
⑱ Molybdändisulfidfett
Die Symbole ⑲ und ⑳ werden ebenfalls in den Explosionszeichnungen verwendet.
⑲ Klebemittel (LOCTITE®)
⑳ Neues Bauteil verwenden
KAPITEL 1 ALLGEMEINE ANGABEN
FAHRZEUGBESCHREIBUNG ..... 1-1
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG ..... 1-2
WICHTIGE INFORMATIONEN.... 1-3
KABELANSCHLÜSSE
KONTROLLIEREN 1-6
SPEZIALWERKZEUGE ...... 1-7
BEDIENUNGSELEMENTE
UND DEREN FUNKTION......1-10
MULTIFUNKTIONSANZEIGE ... 1-14
KRAFTSTOFF 1-21
STARTEN UND EINFAHREN ... 1-22
ANZUGSDREHMOMENTE
KONTROLLIEREN....1-26
PFLEGE UND LAGERUNG ..... 1-27
KAPITEL 2 TECHNISCHE DATEN
ALLGEMEINE TECHNISCHE
DATEN 2-1
WARTUNGSDATEN 2-4
ALLGEMEINE
ANZUGSMOMENTE ...... 2-20
MASSEINHEITEN 2-20
SCHMIERSYSTEM-
SCHAUBILDER......2-21
KABELFÜHRUNGS-
SCHAUBILD......2-23
KAPITEL 3 REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN
WARTUNGSINTERVALLE ...... 3-1
ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN....3-4
MOTOR 3-5
FAHRWERK 3-25
ELEKTRISCHE ANLAGE ...... 3-48
ÍNDICE
ARBRE DE KICK ET AXE
DE SELECTEUR 4-74
ALTERNATEUR AVEC ROTOR
A ALIMENTATION
PERMANENTE
ET EMBRAYAGE
DU DEMARREUR 4-82
DEPOSE DU MOTEUR ......4-89
CARTER MOTEUR
ET VILEBREQUIN 4-95
BOITE DE VITESSES, TAMBOUR
ET FOURCHETTES
DE SELECTION 4-104
CHAPITRE 5 CHASSIS
ROUE AVANT ET ROUE
ARRIERE....5-1
FREIN AVANT ET FREIN
ARRIERE....5-10
FOURCHE 5-26
GUIDON....5-39
DIRECTION 5-46
BRAS OSCILLANT 5-52
AMORTISSEUR ARRIERE ..... 5-60
KAPITEL 4 MOTOR
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK
UND SEITENABDECKUNGEN... 4-1
AUSPUFFKRÜMMER
UND SCHALLDÄMPFER......4-3
KÜHLER 4-5
VERGASER......4-8
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM......4-22
NOCKENWELLEN 4-24
ZYLINDERKOPF 4-33
VENTILE
UND VENTILFEDERN......4-37
ZYLINDER UND KOLBEN......4-46
KUPPLUNG......4-52
ÖLFILTER, WASSERPUMPE
UND KURBELGEHÄUSEDECKEL
RECHTS 4-59
AUSGLEICHSWELLE......4-66
ÖLPUMPE 4-70
KICKHEBELWELLE
UND SCHALTWELLE 4-74
LICHTMASCHINE
UND STARTERKUPPLUNG ..... 4-82
MOTOR DEMONTIEREN ...... 4-89
KURBELGEHÄUSE
UND KURBELWELLE......4-95
GETRIEBE, SCHALTWALZE
UND SCHALTGABELN ..... 4-104
KAPITEL 5 FAHRWERK
VORDER- UND HINTERRAD .....5-1
VORDER-
UND HINTERRADBREMSEN ... 5-10
TELESKOPGABEL 5-26
LENKER 5-39
LENKUNG 5-46
SCHWINGE 5-52
FEDERBEIN 5-60
CAPÍTULO 4 MOTOR
SILLÍN, DEPÓSITO
DE COMBUSTIBLE
Y CUBIERTAS LATERALES......4-1
TUBO DE ESCAPE
KAPITEL 6 ELEKTRISCHE ANLAGE
ELEKTRISCHE BAUTEILE
UND SCHALTPLAN......6-1
ZÜNDSYSTEM 6-2
E-STARTER 6-6
LADESYSTEM 6-16
DROSSELKLAPPENSENSOR .... 6-18
BELEUCHTUNGSANLAGE......6-23
SIGNALANLAGE 6-26
KAPITEL 7 ABSTIMMUNG
MOTOR 7-1
FAHRWERK 7-9
CAPÍTULO 6 SISTEMA ELÉCTRICO
ALLGEMEINE ANGABEN FAHRZEUGBES BUNG
① Kupplungshebel
② Warmstarthebel
③ Motorstoppschalter "ENGINE STOP"
④ Multifunktionsanzeige
⑤ Zündschalter
⑥ Starterschalter
⑦ Handbremshebel
⑧ Gasdrehgriff
⑨ Kühlerverschlussdeckel
⑩ Tankverschluss
⑪ Rücklicht
⑫ Kickstarterhebel
⑬ Kraftstofftank
⑭ Scheinwerfer
⑮ Kühler
⑯ Kühlflüssigkeits-Ablassschraube
⑰ Fußbremshebel
⑱ Ventilverbindung
⑲ Kraftstoffhahn
⑳ Chokehebel
②1 Luftfilter
② Auffangtank
②3 Antriebskette
⑳ Fußschalthebel
⑲ Ölmessstab
②6 Teleskopgabel
HINWEIS:
- Die Abbildungen in vorliegender Anleitung können leicht vom eigentlichen Modell abweichen und dienen daher lediglich zur Bezugnahme.
- Änderungen an Design und technischen Daten jederzeit vorbehalten.
FAHRZEUG- IDENTIFIZIERUNG
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist in folgenden Fällen erforderlich:
- Bei der Bestellung von Ersatzteilen benötigt der Yamaha-Händler diese Nummer zur exakten Identifizierung des Modells.
- Bei Diebstahl benötigt die Polizei diese Nummer zur exakten Identifizierung des Modells.
FAHRZEUG- IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ① ist auf der rechten Seite des Lenkkopfrohres eingeschlagen.
MOTOR- IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Motor-Identifizierungsnummer ① ist an der gezeigten Stelle rechts im Kurbelgehäuse eingeschlagen.
NÚMERO DE SERIE DEL MOTOR
Das Modellcode-Klebeschild ① ist auf dem Rahmen unter dem Fahrersitz angebracht. Die Codenummer und das Info-Kürzel werden zur Ersatzteilbestellung benötigt.
ETIQUETA DE MODELO
VORBEREITUNG FÜR AUSBAU UND ZERLEGUNG
- Vor dem Ausbau oder Zerlegen der Bauteile und -gruppen sämtlichen Schmutz, Schlamm,
Staub und andere Fremdkörper entfernen.
Vor dem Abspritzen des Fahrzeugs mit Wasser folgende Bauteile entsprechend abdecken. - Auspuffrohrmündung
- Ansaugluftöffnung in der Seitenabdekkung
- Öffnung an der Unterseite des Wasserpumpengehäuses
- Ablassbohrung an der rechten Seite des Zylinderkopfes
- sämtliche elektrischen Bau-teile
- Es wird empfohlen, nur Original-Ersatzteile von Yamaha zu verwenden. Nur von Yamaha empfohlene Schmiermittel verwenden.
TODOS LOS REPUESTOS
DICHTUNGEN, DICHTRINGE UND O-RINGE
- Beim Überholen des Motors sind sämtliche Dichtungen, Dichtringe und O-Ringe zu erneuern. Alle Dichtflächen, Dichtlippen und O-Ringe vor dem Zusammenbau säubern.
- Beim Zusammenbau alle beweglichen Teile sowie Lager ölen. Alle Dichtlippen einfetten.
SICHERUNGSSCHEIBEN, -BLECHE UND SPLINTE
- Sicherungsscheiben und -bleche ① sowie Splinte müssen nach dem Ausbau erneuert werden. Sicherungslaschen und Splintenden werden nach dem vorschriftsmäßigen Festziehen der Schraube bzw. Mutter gegen die Schlüsselfläche der Schraube bzw. Mutter hochgebogen.
LAGER UND DICHTRINGE
- Lager ① und Dichtringe ② so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt. (Die Beschriftung muss also nach außen weisen.) Beim Einbau von Dichtringen die Dichtlippen mit einer dünnen Schicht Lithiumseifenfett bestreichen. Lager beim Einbau großzügig ölen.
ACHTUNG:
Lager nie mit Druckluft behandeln. Dies könnte die Lagerlaufflächen beschädigen.
COJINETES Y JUNTAS DE ACEITE
- Sicherungsringe vor dem Wiedereinbau sorgfältig kontrollieren. Kolbenbolzen-Sicherungsringe müssen nach jedem Ausbau erneuert werden. Bei Verformung oder Beschädigung erneuern. Beim Einbau eines Sicherungsringes ① stets darauf achten, dass die scharfkantige Seite ② den Ring gegen die Druckrichtung ③ abstützt. Siehe entsprechende Abbildung.
④ Welle
ANILLOS ELÁSTICOS
Sämtliche Steckverbinderkontakte und Kabelanschlüsse auf Flecke, Rost, Feuchtigkeit u. ä. kontrollieren.
- Lösen:
- Steckverbinder
-
Sämtliche Kontakte mit Druckluft trockenblasen.
-
Steckverbinder zwei- oder dreimal trennen und verbinden.
-
Kabel durch Ziehen auf festen Sitz prüfen.
-
Falls eine Anschlussklemme sich löst, deren Stift ① leicht hochbiegen und die Anschlussklemme wieder einsetzen.
-
Anschließen:
- Steckverbinder
HINWEIS:
Die Steckverbinder rasten hörbar ein.
- Mit dem Taschen-Multimeter auf freien Durchgang prüfen.
HINWEIS:
- Ist ein Widerstand messbar, müssen die Anschlussklemmen gereinigt werden.
- Bei der Prüfung des Kabelbaums müssen die Schritte 1 bis 7 befolgt werden.
- Handelsübliches Kontaktspray sollte nur als Notlösung verwendet werden.
- Das Taschen-Multimeter, wie in der Abbildung gezeigt, anschließen.
Die folgenden Spezialwerkzeuge sind für korrekte und vollständige Einstell- und Montagearbeiten unerlässlich. Durch die Verwendung dieser Werkzeuge werden Beschädigungen vermieden, die beim Gebrauch ungeeigneter Hilfsmittel oder improvisierter Techniken entstehen können. Die Ausführung und Teilenummer der Spezialwerkzeuge weicht je nach Bestimmungsland ab. Bei der Bestellung von Spezialwerkzeugen sollten die im Folgenden aufgeführten Bezeichnungen und Teilenummern angegeben werden.
HINWEIS:
- Teilnummern für U.S.A. und Kanada beginnen mit "YM-", "YU-" bzw. "ACC-".
- Teilenummern für alle anderen Länder beginnen mit "90890-".
| Teilenummer | Werkzeug/Anwendung | Abbildung | |
| YU-3097, 90890-01252YU-1256 | Messuhr und StänderStänderZum Kontrollieren von Bauteilen auf Schlag und Ver-biegung. | YU-3097YU-1256![]() | 90890-01252![]() |
| YU-90050, 90890-01274YU-90050, 90890-01275YM-91044, 90890-04081YU-90063, 90890-01278 | Kurbelwellen-EinbauwerkzeugKurbelwellen-EinbaufassungKurbelwellen-EinbauschraubeKurbelwellen-EinbauhülseAdapter (M12)Zum Einbau der Kurbelwelle. | YU-90050YU-90063YM-![]() | 90890-0127490890-90890-90890-![]() |
| YU-1304, 90890-01304 | Kolbenbolzen-AbzieherZum Ausbau des Kolbenbolzens. | YU-1304![]() | 90890-01304![]() |
| YU-24460-01, 90890-01325YU-33984, 90890-01352 | Kühlerverschlussdeckel-PrüfgerätAdapterZur Prüfung des Kühlsystems. | YU-24460-01YU-33984![]() | 90890-0132590890-01352![]() |
| YU-33975, 90890-01403 | HakenschlüsselZum vorschriftsmäßigen Festziehen der Lenkkopf-Ringmutter. | YU-33975![]() | 90890-01403![]() |
| YM-01494, 90890-01494 | Dämpferrohr-HalterZum Aus- und Einbau des Dämpferrohrs. | YM-01494![]() | 90890-01494![]() |
| YM-A0948, 90890-01502 | Gabeldichtring-TreiberZum Einbau des Gabeldichtrings. | YM-A0948![]() | 90890-01502![]() |
| YS-1880-A, 90890-01701 | RotorhalterZum Lösen und Festziehen der Schwungrad-Magnetzünder-Mutter. | YS-1880-A![]() | 90890-01701![]() |
| YU-3112-C, 90890-03112 | Taschen-MultimeterZur Prüfung von Widerständen, Spannungen und Stromstärken. | YU-3112-C![]() | 90890-03112![]() |
| YM-33277-A, 90890-03141 | StroboskoplampeZur Prüfung des Zündzeitpunktes. | YM-33277-A![]() | 90890-03141![]() |
| YM-4019, 90890-04019 | VentilfederspannerZum Aus- und Einbau der Ventile. | YM-4019![]() | 90890-04019![]() |
| YM-91042, 90890-04086 | KupplungshalterZum Festhalten der Kupplung beim Lösen und Festziehen der Kupplungsnaben-Mutter. | YM-91042![]() | 90890-04086![]() |
| YM-4116, 90890-04116YM-4097, 90890-04097 | Ventilführungs-AustreiberEinlass 4,5 mm (0,18 in)Auslass 5,0 mm (0,20 in)Zum Aus- und Einbau der Ventilführungen. | YM-4116YM-4097![]() | 90890-0411690890-04097![]() |
| YM-4117, 90890-04117YM-4098, 90890-04098 | Ventilführungs-EinbauhülseEinlassAuslassZum Einbau der Ventilführungen. | YM-4117YM-4097![]() | 90890-0411790890-04098![]() |
| YM-4118, 90890-04118YM-4099, 90890-04099 | Ventilführungs-ReibahleEinlass 4,5 mm (0,18 in)Auslass 5,0 mm (0,20 in)Zum Ausbohren neuer Ventilführungen. | YM-4118![]() | 90890-04118g![]() |
| YM-04142, 90890-04142 | RotorabzieherZum Ausbau des Lichtmaschinenrotors. | YM-04142![]() | 90890-04142![]() |
| YU-A9642, 90890-04152 | Kurbelgehäuse-TrennwerkzeugZum Ausbau der Kurbelwelle. | YU-A9642![]() | 90890-04152![]() |
| YM-3448790890-06754 | Zündfunkenstrecken-TesterZündungstesterZur Prüfung des Zündsystems. | YM-34487![]() | 90890-06754![]() |
| YB-35956-A, 90890-06756 | ManometersatzZur Prüfung des Sekundärluftsystems. | YB-35956-A![]() | 90890-06756![]() |
| 90890-85505 | YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215(ThreeBond®Nr.1215)Zum Abdichten von Kurbelgehäuse-Passflächen und dergleichen. | 90890-85505![]() | 90890-85505![]() |
Die einzelnen Zündschalterstellungen sind nachfolgend beschrieben:
ON:
Nur in dieser Stellung kann der Motor gestartet werden.
OFF:
Alle elektrischen Stromkreise sind ausgeschaltet.
Zündschalter-Kontrollleuchte
Der Zündschalter ① ist mit einer Kontrollleuchte ② versehen, die den Fahrer daran erinnern soll, die Zündung auszuschalten. Die Funktionsweise ist nachfolgend beschrieben.
- Leuchtet in der "ON"-Stellung des Zündschalters.
- Erlischt, wenn der Motor nach dem Anlassen eine gewisse Drehzahl erreicht.
- Leuchtet erneut auf, wenn der Motor abgestellt wird.
HINWEIS:
Falls die Kontrollleuchte beim Stellen des Zündschalters auf "ON" nicht aufleuchtet, ist die Batteriespannung zu niedrig. In diesem Fall die Batterie laden.
FUNCIONES DE LOS MANDOS
INTERRUPTOR PRINCIPAL
Der Motorstoppschalter “ENGINE STOP” ① befindet sich links am Lenker. Den Motorstoppschalter “ENGINE STOP” gedrückt halten, bis der Motor stoppt.
BOTÓN "ENGINE STOP" (PARO DEL MOTOR)
Der Starterschalter ① befindet sich rechts am Lenker. Diesen Schalter drücken, um den Motor anzulassen.
INTERRUPTOR DE ARRANQUE
Der Kupplungshebel ① befindet sich links am Lenker. Zum Auskuppeln den Kupplungshebel zügig ziehen, beim Einkuppeln gefühlvoll loslassen. Dies gewährleistet ein weiches Aus- und Einrücken der Kupplung.
MANETA DE EMBRAGUE
Das 5-Gang-Getriebe dieses Motor-rads ist ideal abgestuft. Die Gänge werden über den Fußschalthebel ① links am Motor geschaltet.
PEDAL DE CAMBIO
Den Kickstarterhebel ① ausklappen. Zum Anlassen des Motors den Kickstarterhebel langsam niedertreten, bis deutlicher Widerstand spürbar wird; anschließend den Kickstarter kräftig durchtreten. Da dieses Modell mit einem Primärkickstarter ausgerüstet ist, kann der Motor bei eingelegtem Gang und gezogener Kupplung gestartet werden. Es ist jedoch ratsam, den Motor in der Leerlaufstellung des Getriebes anzulassen.
PEDAL DE ARRANQUE
Der Gasdrehgriff ① befindet sich rechts am Lenker. Zum Gasgeben den Drehgriff öffnen; zum Gaswegnehmen den Drehgriff schließen.
PUÑO DEL ACELERADOR
Der Handbremshebel ① befindet sich rechts am Lenker. Mit diesem Hebel wird die Vorderradbremse betätigt.
MANETA DE FRENO DELANTERO
Der Fußbremshebel ① befindet sich an der rechten Fahrzeugseite. Mit diesem Hebel wird die Hinterradbremse betätigt.
PEDAL DE FRENO TRASERO
Der Kraftstoffhahn leitet den Kraftstoff vom Tank zum Vergaser und filtert ihn gleichzeitig. Die drei Kraftstoffhahnstellungen sind nachfolgend beschrieben:
OFF: In dieser Stellung ist der Kraftstoffhahn geschlossen und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Der Kraftstoffhahn sollte nach Abstellen des Motors in diese Stellung gebracht werden.
ON: In dieser Stellung wird der laufende Motor mit Kraftstoff versorgt. Diese Stellung ist für den Normalbetrieb.
RES: Geht während der Fahrt der Kraftstoff aus, kann in dieser Stellung der Motor mit dem Reservekraftstoff versorgt werden. Zwar kann das Motorrad in dieser Kraftstoffhahnstellung normal betrieben werden, es sollte aber so bald wie möglich aufgetankt werden.
CHOKEHEBEL
Ein kalter Motor benötigt zum Starten ein fetteres Luft-Kraftstoff-Gemisch. Dies wird von einer speziellen Kaltstarteinrichtung geliefert, die der Chokehebel ① betätigt. Zum Betätigen des Chokes den Chokehebel herausziehen. Den Chokehebel erst zurückschieben, wenn der Motor gründlich warmgelaufen ist.
WARMSTARTHEBEL
Der Warmstarthebel ① wird beim Anlassen des warmen Motors betätigt. Den Warmstarthebel betätigen, wenn der Motor sofort nach dem Abstellen wieder angelassen wird (und noch warm ist). Durch Betätigen des Warmstarthebels wird das Gemisch zeitweise mit Sekundärluft abgemagert, um das Anlassen des betriebswarmen Motors zu erleichtern.
LLAVE DE PASO DEL COMBUSTIBLE
Der Seitenständer ① dient lediglich zum Abstützen der Maschine im Stand oder beim Transport.
WARNING
- Den Seitenständer niemals zusätzlich belasten.
- Vor dem Losfahren den Seitenständer hochklappen.
VENTILVERBINDUNG
Die Ventilverbindung ① ist im Kraftstofftank-Belüftungsschlauch angebracht und verhindert ein Auslaufen von Benzin.
ACHTUNG:
Beim Einbau sicherstellen, dass die Pfeilmarkierung nach unten zum Kraftstofftank gerichtet ist.
ZÜNDKERZENSCHLÜSSEL
Der Zündkerzenschlüssel ① dient zum Aus- und Einbau der Zünd- kerze.
CABALLETE LATERAL
Der Speichenschlüssel ① dient zum Festziehen der Speichen.
Das Düssennadel-Zieherwerkzeug ① wird benutzt, um die Düssennadel aus dem Vergaser herauszuziehen.
Einstellungen der Multifunktionsanzeige nur bei angehaltenem Fahrzeug vornehmen.
Die Multifunktionsanzeige umfasst folgendes:
NORMAL-BETRIEBSART:
• Geschwindigkeitsmesser
- Zeituhr
- zwei Tageskilometerzähler (messen die abgelegte Strecke seit der letzten Rückstellung auf Null)
RENNSPORT-BETRIEBSART:
- Timer (Stoppuhr)
- Tageskilometerzähler (misst die abgelegte Strecke im Timer-Betrieb)
- Tageskilometerzähler-Zahlen ändern (alle Zahlenänderungen sind möglich)
VISOR MULTIFUNCIÓN
ADVERTENCIA
① Wähltaste "SLCT 1"
② Wähltaste "SLCT 2"
③ Rückstelltaste "RST"
Display:
④ Tageskilometerzähler-Anzeigesymbol A
⑤ Tageskilometerzähler-Anzeigesymbol B
⑥ Timer-Anzeigesymbol
⑦ Zeituhr/Timer
⑧ Geschwindigkeitsmesser
⑨ Kilometer-/Tageskilometerzähler
HINWEIS:
Für die Betriebstasten muss zwischen zwei Betätigungsweisen unterschieden werden:
Kurzer Druck: Die Taste drücken.

Langer Druck: Die Taste mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten.

DESCRIPCIÓN
Botones de control:
Geschwindigkeitsmesseranzeige wechseln (für U.K.)
- Die Taste "SLCT2" mindestens 2 Sekunden lang drücken, um die Tachometereinheiten zu wechseln.
Die Geschwindigkeitsmesseranzeige verändert sich in folgender Reihenfolge:
MPH → km/h → MPH.
FUNCIÓN BÁSICA
- Die Taste "SLCT1" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt halten, um den Zeiteinstellungsmodus auszuwählen.
- Die Taste "RST" drücken, um auf Zeitanzeige umzuschalten. Die Anzeige verändert sich in folgender Reihenfolge:
Stunde → Minute → Sekunde → Stunde.
HINWEIS:
Es kann jeweils nur die blinkende Anzeige eingestellt werden.
- Die Taste "SLCT1" (Plus) oder die Taste "SLCT2" (Minus) drücken, um die Zeiteinstellung zu verändern. Wird die Taste länger gedrückt, laufen die Ziffern schneller ab.
- Um die Einstellung zu beenden, die Taste "RST" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt halten.
HINWEIS:
- Falls 30 Sekunden lang keine Taste betätigt wurde, wird die Uhr auf der angezeigten Zeit bleiben.
- Um die Sekunden neu einzustellen, die Taste "SLCT1" oder die Taste "SLCT2" drücken.
Ajuste de la hora
Kilometerzähler und Tageskilometerzähler A/B (TRIP A/B) verändern
- Die Taste "SLCT2" drücken, um die Tageskilometerzähler-Anzeige zu verändern. Die Anzeige verändert sich in folgender Reihenfolge: Kilometerzähler → TRIP A → TRIP B → TRIP A → Kilometerzähler.
HINWEIS:
Um die Ziffern neu einzustellen, den entsprechenden Tageskilometerzähler auswählen und die Taste "RST" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt halten.
- Der Timer steht in der RENNSPORT-BETRIEBSART zur Verfügung.
- In der RENNSPORT-BETRIEBS-ART erscheint das Anzeigesymbol T im Display.
• Die Funktionen der NORMAL-BETRIEBSART stehen in der RENNSPORT-BETRIEBSART nicht zur Verfügung. - Ein Umschalten auf die RENNSPORT-BETRIEBSART bewirkt, dass die Anzeige des Tageskilometerzählers A (TRIP A) der NORMAL-BETRIEBSART zurückgestellt wird.
Von NORMAL- auf RENNSPORT-BETRIEBSART wechseln
- Die Tasten "SLCT1" und "SLCT2" mindestens 2 Sekunden lang gleichzeitig gedrückt halten, um auf die RENNSPORT-BETRIEBSART überzuwechseln.
HINWEIS:
Umschalten auf die RENNSPORT-BETRIEBSART stellt den Timer auf manuellem Start bereit, angedeutet durch das Blinken von T und A. (Für Einzelheiten zum manuellen Start, siehe "Timer bereitstellen" unter "RENNSPORT-BETRIEBSART".)
Von RENNSPORT- auf NORMAL-BETRIEBSART wechseln
HINWEIS:
Wenn der Timer stillsteht, kann auf die NORMAL-BETRIEBSART zurück gewechselt werden.
RENNSPORT-BETRIEBSART
Timer bereitstellen
HINWEIS:
Der Timer kann auf beide folgende Weisen gestartet werden.
- Manueller Start
Der Fahrer selbst startet den Timer durch Tastendruck. (Ein langer Druck auf die Taste "SLCT2" stellt den Timer bereit.)
- Automatischer Start
Der Timer startet automatisch, wenn das Fahrzeug sich in Bewegung setzt. (Ein langer Druck auf die Taste "SLCT1" stellt den Timer bereit.)
Manueller Start
HINWEIS:
Nach dem Umschalten auf die RENNSPORT-BETRIEBSART ist der Timer auf manuellen Start vor- eingestellt.
- Sicherstellen, dass das Display sich in der RENNSPORT-BETRIEBSART befindet. (Siehe dazu "Von NORMAL- auf RENNSPORT-BETRIEBSART wechseln".)
HINWEIS:
Wenn der Timer für eine Fahrt mit manuellem Start bereit steht, blinken
T und A.
FUNCIÓN COMPETICIÓN
-
Pour reprendre la mesure, appuyer de nouveau sur les boutons "SLCT1" et "SLCT2" en même temps.
-
Den Timer durch Drücken der Taste "RST" starten.
- Beim Stoppen des Timers müssen die Tasten "SLCT1" und "SLCT2" gleichzeitig gedrückt werden.
HINWEIS:
Eine bei gestopptem Timer zurückgelegte Strecke wird nicht vom Tageskilometerzähler A (TRIP A) registriert.
- Sicherstellen, dass das Display sich in der RENNSPORT-BETRIEBSART befindet. (Siehe dazu "Von NORMAL- auf RENNSPORT-BETRIEBSART wechseln".)
- Die Maschine für ein Rennen vorbereiten, indem die Taste "SLCT1" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt wird.
HINWEIS:
Wenn der Timer zu automatischem Start bereit steht, blinken T und A. Die Timer-Anzeige läuft von links nach rechts ab.
- Anfahren und den Timer starten.
- Um den Timer zu stoppen, die Tasten "SLCT1" und "SLCT2" gleichzeitig drücken.
HINWEIS:
Eine bei gestopptem Timer zurückgelegte Strecke wird nicht vom Tageskilometerzähler A (TRIP A) registriert.
- Um die Messung wieder aufzunehmen, die Tasten "SLCT1" und "SLCT2" gleichzeitig drücken.
Rückstellung kann auf beide folgenden Weisen erfolgen.
Rückstellung ist möglich, während der Timer in Betrieb ist:
- Tageskilometerzähler A.
Rückstellung ist möglich während der Timer nicht in Betrieb ist:
- Tageskilometerzählers A und Timer zurückstellen.
Tageskilometerzähler A (TRIP A) zurückstellen
- Sicherstellen, dass der Timer in Betrieb ist. Ist der Timer nicht in Betrieb, kann dieser durch gleichzeitiges Drücken der Tasten "SLCT1" und "SLCT2" gestartet werden.
- Die Anzeige des Tageskilometerzählers A (TRIP A) durch mindestens 2 Sekunden langes Drücken der Taste "RST" zurückstellen.
HINWEIS:
Nach der Rückstellung blinken A und die Tageskilometerzähleranzeige vier Sekunden lang.
Tageskilometerzähler A (TRIP A) und Timer zurückstellen
- Sicherstellen, dass der Timer nicht in Betrieb ist. Ist der Timer in Betrieb, kann dieser durch gleichzeitiges Drücken der Tassten "SLCT1" und "SLCT2" gestoppt werden.
- Den Timer zurückstellen, indem die Taste "RST" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt wird.
HINWEIS:
- Nach der Rückstellung stehen Timer und Tageskilometerzähler bereit.
- Ein automatischer Start stellt den Timer in gleicher Weise bereit. Ein manueller Startversuch stellt den Timer ebenfalls in gleicher Weise bereit.
Tageskilometerzähleranzeige A (TRIP A) ändern
- Die Kilometeranzeige durch Drücken der Taste "SLCT1" (Plus) oder der Taste "SLCT2" (Minus) verändern. Wird die Taste länger gedrückt, laufen die Ziffern schneller ab.
HINWEIS:
Eine Änderung kann vorgenommen werden, ob der Timer in Betrieb ist oder nicht.
Nachfolgendes Diagramm gibt Aufschluss über den Betrieb der Multifunktionsanzeige.
A Nach kurzem Tastendruck fließt das Diagramm in Pfeilrichtung weiter.
B Nach kurzem Tastendruck fließt das Diagramm in beiden Pfeilrichtungen weiter.
C Nach langem Tastendruck fließt das Diagramm in Pfeilrichtung weiter.
D Nach langem Tastendruck fließt das Diagramm in beiden Pfeilrichtungen weiter.
E Funktion
F Funktion möglich, ob der Timer in betrieb ist oder nicht.
G Betriebsfähigkeit des Zählers
① NORMAL-BETRIEBSART
② Zeituhr
③ Tageskilometerzähler
ODO → TRIP A → TRIP B → ODO
④ Tageskilometerzähler (nur U.K.)
MPH → km/h → MPH
⑤ RENNSPORT-BETRIEBSART
⑥ Timer wird bereitgestellt.
⑦ Manueller Start
⑧ Automatischer Start
⑨ Zähler startet beim Anfahren
⑩ Timer in Betrieb
⑪ TRIP A rückstellen
⑫ TRIP A ändern
⑬ Timer nicht in Betrieb
⑭ TRIP A und Timer rückstellen
Nur den empfohlenen Kraftstoff tanken. Am Anfang eines Renntages frischen Kraftstoff einfüllen.

Empfohlener Kraftstoff: Bleifreies Superbenzin mit einer Mindestoktanzahl von 95 (ROZ).
ACHTUNG:
Ausschließlich bleifreies Benzin tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht unreparierbare Schäden am Motor (z. B. den Ventilen), am Auspuffsystem usw.
HINWEIS:
Tritt bei hoher Last (Vollgas) Motorklingeln (oder -klopfen) auf, Markenkraftstoff eines renommierten Anbieters oder Benzin mit höherer Oktanzahl verwenden.
WARNING
- Zum Tanken den Motor abstellen und darauf achten, dass kein Benzin verschüttet wird. Feuer fern halten.
- Vor dem Tanken Motor, Auspuff usw. abkühlen lassen.
COMBUSTIBLE
MISE EN MARCHE ET RODAGE
! AVERTISSEMENT
STARTEN UND EINFAHREN
WARNING
Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen und betreiben. Motorabgase sind äußerst giftig und führen in kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und Tod. Stets für eine gute Belüftung sorgen.
ACHTUNG:
- Der Vergaser dieses Modells ist mit einer Beschleunigungspumpe ausgerüstet. Deshalb beim Anlassen des Motors den Gasdrehgriff nicht öffnen; anderenfalls verölt die Zündkerze.
- Ungleich einem 2-Takt-Motor, kann dieser Motor nicht mit geöffnetem Gasdrehgriff angelassen werden; anderenfalls könnte der Kickstarterhebel rückschlagen. Außerdem könnte das Gemisch bei geöffnetem Gasdrehgriff zu mager sein.
- Vor dem Starten die "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" ausführen.
LUFTFILTER WARTEN
Entsprechend dem Abschnitt "LUFT-FILTER REINIGEN" in KAPITEL 3, Schaumfilteröl auf den Filtereinsatz auftragen. (Ein Überschuss an Öl kann Startprobleme verursachen.) KALTEN MOTOR ANLASSEN
HINWEIS:
Das Motorrad ist mit einem Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-System ausgerüstet. Daher kann der Motor nur gestartet werden, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind.
- Das Getriebe ist in der Leerlaufstellung.
-
Der Kupplungshebel ist bei eingelegtem Gang gezogen. Es ist ratsam, den Motor in der Leerlaufstellung des Getriebes anzulassen.
-
Den Kühflüssigkeitsstand kontrollieren.
- Den Kraftstoffhahn auf "ON" stellen.
- Den Zündschalter auf "ON" stellen.
- Das Getriebe in die Leerlaufstellung schalten.
- Den Chokehebel ① bis zum Anschlag betätigen.
- Den Starterschalter drücken oder den Kickstarterhebel durchtreten, um den Motor anzulassen.
PUESTA EN MARCHA Y RODAJE
ADVERTENCIA
Falls der Motor bei Verwendung des Elektrostarters nicht sofort anspringt, den Starterschalter freigeben und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Um die Batterie zu schonen, darf der Starterschalter jeweils nur kurzzeitig (nie länger als 10 Sekunden) betätigt werden. Falls der Motor nicht mit dem Elektrostarter angelassen werden kann, den Kickstarter benutzen.
WARNING
- Falls der Motor nicht mit dem Elektrostarter gedreht werden kann, den Starterschalter nicht länger betätigen; sondern den Kickstarter verwenden.
-
Beim Anlassen des Motors mit dem Kickstarter den Gasdrehgriff nicht öffnen. Anderenfalls könnte der Kickstarterhebel rückschlagen.
-
Den Chokehebel zurückschieben und den Motor einige Minuten lang mit 3.000–5.000 U/min betreiben.
HINWEIS:
Wird der Motor hochgedreht, bewirkt die von der Beschleunigungspumpe verursachte Anreicherung des Gemischs ein Absterben des Motors. Ungleich einem 2-Takt-Motor, darf dieser Motor im Leerlauf betrieben werden.
ACHTUNG:
Den Motor nicht übermäßig lange im Leerlauf betreiben.
NOTA:
Weder den Chokehebel noch den Gasdrehgriff betätigen. Den Warmstarthebel ① betätigen und den Motor entweder mit dem Elektrostarter oder einem festen Tritt auf dem Kickstarterhebel anlassen.
Nach dem Anlassen des Motors den Warmstarthebel loslassen, um die Luftzufuhr zu stoppen.
Starten nach einem Sturz
Den Warmstarthebel betätigen und den Motor anlassen. Nach dem Anlassen des Motors den Warmstarthebel loslassen, um die Luftzufuhr zu stoppen.
Wenn der Motor nicht anspringt
Den Warmstarthebel bis zum Anschlag betätigen und den Kickstarterhebel 10–20 Mal durchtreten, um den überschüssigen Kraftstoff aus dem Motor abzulassen.
Den Motor erneut anlassen.
Siehe unter "Starten nach einem Sturz".
| Gasdrehgriffbetätigung* | Choke-hebel | Warm-starthe-bel | ||
| Kalten Motor anlassen | Lufttemperatur liegt unter 5 °C (41 °F) | 3-4 Mal öffnen | ON | OFF |
| Lufttemperatur liegt über 5 °C (41 °F) | Keine | ON | OFF | |
| Lufttemperatur ist normal, zwischen 5 °C (41 °F) und 25 °C (77 °F) | Keine | ON/OFF | OFF | |
| Lufttemperatur liegt über 25 °C (77 °F) | Keine | OFF | OFF | |
| Starten nach langer Einsatzpause | Keine | ON | OFF | |
| Warmen Motor starten | Keine | OFF | ON | |
| Starten nach einem Sturz | Keine | OFF | ON | |
* Beim Kickstarten den Gasdrehgriff zuvor betätigen.
ACHTUNG:
Während der Einfahrzeit müssen folgende Vorschriften strikt beachtet werden, um die Motorleistung zu optimieren und Schäden zu vermeiden.
ARRANQUE DEL MOTOR EN CALIENTE
- Vor dem Starten voll tanken.
- Die "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" ausführen.
- Den Motor anlassen und einige Minuten lang betreiben. Die Leerlaufdrehzahl und die Funktion der Bedienelemente einschließlich des Motorstoppschalters "ENGINE STOP" kontrollieren. Den Motor erneut anlassen und innerhalb 5 Minuten dessen Funktion kontrollieren.
- Das Motorrad 5–8 Minuten lang mit mäßigem Gas im unteren Gangbereich betreiben.
- Den Motorbetrieb bei 1/4 bis 1/2 geöffnetem Gasdrehgriff (niedriger bis mäßiger Geschwindigkeit) etwa eine Stunde lang überwachen.
- Den Motor erneut starten und den gesamten Betriebsbereich kontrollieren. Den Motor erneut starten und weiter 10–15 Minuten lang betreiben. Das Motorrad ist nun rennfertig.
ACHTUNG:
- Entsprechend dem Abschnitt "ANZUGSDREHMOMENTE KONTROLLIEREN", nach dem Einfahren sowie vor jedem Rennen sämtliche Befestigungselemente kontrollieren.
Befestigungselemente ggf. vorschriftsmäßig festziehen. - Folgende Bauteile müssen nach dem Auswechseln eingefahren werden.
ZYLINDER UND KURBEL- WELLE:
Eine einstündige Einfahrzeit ein- legen.
KOLBEN, KOLBENRINGE, VENTILE, NOCKLENWELLEN UND RITZEL:
Eine halbstündige Einfahrzeit mit maximal halb geöffnetem Gasdrehgriff einlegen. Den Motorbetrieb gründlich überwachen.
flowchart
graph TD
A["Fahrgestell"] --> B["Sitzbank-Krafstofftank-Baugruppe"]
B --> C["Rahmen und Rahmenhinterteil"]
B --> D["Kraftstofftank und Rahmen"]
E["Auspuffsystem"] --> F["Schalldämpfer und Rahmenhinterteil"]
G["Motorlager"] --> H["Rahmen und Motor"]
H --> I["Motorhalterung und Motor"]
H --> J["Motorhalterung und Rahmen"]
K["Lenkung"] --> L["Lenkkopf und Lenker"]
L --> M["Lenkkopf und Rahmen"]
L --> N["Lenkkopf und obere Gabelbrücke"]
L --> O["Obere Gabelbrücke und Lenker"]
P["Radaufhängung"] --> Q["Vorn"]
Q --> R["Lenkkopf und Gabelholme"]
R --> S["Gabelholme und obere Gabelbrücke"]
R --> T["Gabelholme und untere Gabelbrücke"]
P --> U["Hinten"]
U --> V["Bei Umlenksystem"]
V --> W["Umlenkhebel"]
V --> X["Hebel und Rahmen"]
V --> Y["Hebel und Federbein"]
V --> Z["Hebel und Schwinge"]
P --> AA["Hinten"]
AA --> AB["Federbeinbefestigung"]
AB --> AC["Federbein und Rahmen"]
P --> AD["Hinten"]
AD --> AE["Befestigung"]
AE --> AF["Anzugsdrehmoment der Schwingenachse"]
AG["Räder"] --> AH["Radbefestigung"]
AH --> AI["Vorn"]
AI --> AJ["Anzugsdrehmoment der Vorderachse"]
AI --> AK["Anzugsdrehmoment der Achshalterung"]
AH --> AL["Hinten"]
AL --> AM["Anzugsdrehmoment der Hinterachse"]
AL --> AN["Rad und Kettenrad"]
AG --> AO["Bremsen"]
AO --> AP["Vorn"]
AP --> AQ["Bremssattel und Gabelbein"]
AP --> AR["Bremsscheibe und Rad"]
AP --> AS["Anzugsdrehmoment der Hohlschraube"]
AP --> AT["Hauptbremszylinder und Lenker"]
AP --> AU["Anzugsdrehmoment der Entlüftungs-schraube"]
AP --> AV["Anzugsdrehmoment der Brems-schlauch-Halterung"]
AO --> AW["Hinten"]
AW --> AX["Fußbremshebel und Rahmen"]
AW --> AY["Bremsscheibe und Rad"]
AW --> AZ["Anzugsdrehmoment der Hohlschraube"]
AW --> BA["Hauptbremszylinder und Rahmen"]
AW --> BB["Anzugsdrehmoment der Entlüftungs-schraube"]
AW --> BC["Anzugsdrehmoment der Brems-schlauch-Halterung"]
AN["Kraftstoffanlage"] --> AO
AN --> AP
AN --> AQ
AN --> AR
AN --> AS
AN --> AT
AN --> AU
AN --> AV
AN --> AW
AN --> AX
AN --> AY
AN --> AZ
AN --> BA
AN --> BB
AN --> BC
AN --> AC
AN --> AD
AN --> AE
AN --> AF
AN --> AG
AN --> AH
AN --> AI
AN --> AJ
AN --> AK
AN --> AL
AN --> AM
AN --> AN
AN --> AO
AN --> AP
AN --> AQ
AN --> AR
AN --> AS
AN --> AT
AN --> AU
AN --> AV
AN --> AV
AN --> AW
AN --> AX
AN --> AY
AN --> AZ
AN --> BA
AN --> BB
AN --> BC
AN --> AC
AN --> AC
AN --> AC
HINWEIS:
Die entsprechenden Anzugsdrehmomente sind dem Abschnitt "WARTUNGSDATEN" in KAPITEL 2 zu entnehmen.
Regelmäßige Wäsche optimiert das Aussehen, die Leistung und die Lebensdauer des Motorrads und seiner Bestandteile.
- Vor der Fahrzeugwäsche den Schalldämpfer zudekken, damit kein Wasser eindringen kann. Hierzu einen Plastikbeutel überstülpen und mit Gummiband befestigen.
- Falls der Motor stark verölt ist, einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen. Kaltreiniger von Kette, Kettenrädern und Radachsen fern halten.
- Schmutz und Kaltreiniger mit einem schwachen Wasserstrahl abspülen.
ACHTUNG:
Ein Hochdruck-Wasserstrahl könnte Feuchtigkeit in Radlager, Teleskopgabel, Bremsen und Getriebe eindrücken. Dampfstrahler an Tankstellen und Münzwa-schanlagen sind die Ursache vieler teuren Reparaturen.
- Nach dem Abspülen sämtliche Oberflächen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel waschen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Bürste reinigen.
- Das Motorrad umgehend mit sauberem Wasser abspülen und mit einem weichen Tuch gründlich abtrocknen.
- Die Antriebskette anschließend mit einem Papierhandtuch trokkenreiben und sofort schmieren, damit sie nicht rostet.
- Die Sitzbank mit einem Kunststoffpflegemittel behandeln.
LIMPIEZA Y
ALMACENAMIENTO
LIMPIEZA
Soll das Motorrad länger als 60 Tage gelagert werden, sind gewisse Schutzmaßnahmen notwendig. Das Motorrad nach der Wäsche, wie nachfolgend beschrieben, auf die Lagerung vorbereiten:
- Das Benzin aus dem Kraftstoff-tank ablassen und den Vergaser entleeren.
- Die Zündkerze herausdrehen, einen Esslöffel SAE 10W-30-Motoröl in die Zündkerzenbohrung gießen und die Zündkerze wieder eindrehen. Bei betätigtem Motorstoppschalter mehrmals den Kickstarterhebel durchtreten, um die Zylinderwandungen mit Öl zu bedecken.
- Die Antriebskette abnehmen, gründlich reinigen und anschließend schmieren. Die Kette montieren oder in einem am Rahmen angebundenen Plastikbeutel aufbewahren.
- Sämtliche Seilzüge ölen.
- Das Motorrad so abstützen, dass die Räder sich frei drehen lassen.
- Einen Plastikbeutel über die Schalldämpferöffnung binden, damit keine Feuchtigkeit eindringt.
- Ist der Lagerort feucht oder salzhaltig, sämtliche Metallflächen mit Sprühöl behandeln. Öl von Gummiteilen und der Sitzbank fern halten.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen oder Inspektion vor der Stilllegung ausführen.
ALMACENAMIENTO
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
| Modellbezeichnung: | WR450FW (USA, CDN, AUS, NZ)WR450F (EUROPE, ZA) | |
| Modellcode: | 5TJE (USA)5TJF (EUROPE)5TJG (CDN, AUS, NZ, ZA) | |
| Abmessungen: | USA, ZA, CDN | EUROPE, AUS, NZ |
| Gesamtlänge | 2.175 mm (85,63 in) | 2.190 mm (86,22 in) |
| Gesamtbreite | 825 mm (32,48 in) | ← |
| Gesamthöhe | 1.295 mm (50,98 in) | 1.300 mm (51,18 in) |
| Sitzhöhe | 980 mm (38,58 in) | 990 mm (38,98 in) |
| Radstand | 1.485 mm (58,46 in) | ← |
| Bodenfreiheit | 365 mm (14,37 in) | 370 mm (14,57 in) |
| Trockengewicht:Ohne Öl und Kraftstoff | 112,5 kg (248,0 lb) | |
| Motor:BauartZylinderanordnungHubraumBohrung × HubVerdichtungsverhältnisStartsystem | Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Ottomotor, zwei obenliegende Nockenwellen (DOHC)1-Zylinder, quer nach vorn geneigt449 cm^3 (15,8 Imp oz, 15,2 US oz)95,0 × 63,4 mm (3,74 × 2,50 in)12,3 : 1Kick- und E-Starter | |
| Schmiersystem: | Trockensumpf | |
Ölsorte und -viskosität:Motoröl![]() ![]() | (USA und CDN)Yamalube 4, SAE10W30 oder SAE20W40Yamalube 4-R, SAE10W50API Service, Sorte SG oder höherJASO MA(Nicht USA und CDN)SAE10W30, SAE10W40, SAE15W40, SAE20W40 oder SAE20W50API Service, Sorte SG oder höherJASO MA | |
| Füllmenge:MotorölÖlwechsel ohne FilterwechselÖlwechsel mit FilterwechselGesamtmenge | 0,95 L (0,84 Imp qt, 1,00 US qt)1,0 L (0,88 Imp qt, 1,06 US qt)1,2 L (1,06 Imp qt, 1,27 US qt) | |
| Kühlsystem-Fassungsvermögen: | 1,0 L (0,88 Imp qt, 1,06 US qt) | |
| Luftfilter: | Naßfiltereinsatz | |
| Kraftstoff:SorteTankinhaltReserve | Bleifreies Superbenzin mit einer Mindestoktan-zahl von 95 (ROZ)8,0 L (1,76 Imp gal, 2,11 US gal)1,1 L (0,24 Imp gal, 0,29 US gal) | |
| Vergaser:BauartHersteller | FCR MX39KEIHIN | |
| Zündkerze:Typ/HerstellerElektrodenabstand | CR8E/NGK (entstört)0,7–0,8 mm (0,028–0,031 in) | |
| Kupplungsbauart: | Mehrscheinen-Ölbadkupplung | |
| Getriebe:PrimärantriebPrimärübersetzungSekundärantriebSekundärübersetzungAusführungBetätigungGetriebeabstufung: 1. Gang2. Gang3. Gang4. Gang5. Gang | Zahnrad61/23 (2,652)Kettentrieb50/13 (3,846)Sequenzielles 5-Gang-KlauengetriebeFußschalthebel (links)29/12 (2,417)26/15 (1,733)21/16 (1,313)21/20 (1,050)21/25 (0,840) | |
| Fahrwerk:RahmenbauartLenkkopfwinkelNachlauf | USA, ZA, CDNSchleifenrohrrahmen mit geteiltem Unter-zug27,3°117 mm (4,61 in) | EUROPE, AUS, NZ←27,0°116 mm (4,57 in) |
| Reifen:AusführungDimension vornDimension hintenReifenluftdruck (vorn und hinten) | Schlauch-Reifen80/100-21 51M (USA, CDN, ZA)90/90-21 54R (EUROPE, AUS, NZ)110/100-18 64M (USA, CDN, ZA)130/90-18 69R (EUROPE, AUS, NZ)100 kPa (1,0 kgf/cm2, 15 psi) | |
| Bremsen: | ||
| Vorderradbremse | Einscheibenbremse | |
| Betätigung | Handbremshebel (rechts) | |
| Hinterradbremse | Einscheibenbremse | |
| Betätigung | Fußbremshebel (rechts) | |
| Radaufhängung: | ||
| Vorn | Teleskopgabel | |
| Hinten | Monocross-Schwinge (mit Umlenkhebelabstützung) | |
| Federung/Dämpfung: | ||
| Vorn | Spiralfeder, hydraulisch gedämpft | |
| Federbein | Federbein mit gasdruckunterstütztem Stoß-dämpfer und Spiralfeder | |
| Radfederweg: | ||
| Vorn | 300 mm (11,8 in) | |
| Hinten | 305 mm (12,0 in) | |
| Elektrische Anlage: | ||
| Zündsystem | Schwunglichtmagnetzünder | |
| Lichtmaschine | Drehstromgenerator mit Dauermagnet | |
| Batterietyp | YTZ7S | |
| Batterie-Bezeichnung (Spannung/Kapazität) | 12 V/6 Ah | |
| Säuredichte | 1,310 | |
| Scheinwerferlampe: | Halogenlampe | |
| Lampen: Bezeichnung × Anzahl: | ||
| Scheinwerfer | 12 V 35/36,5 W × 1 | |
| Rücklicht | 12 V 1,6/0,3 W × 1 | |
WARTUNGSDATEN
MOTOR
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert | ||
Zylinderkopf:Max. Verzug![]() | ---- | 0,05 mm(0,002 in) | ||
| Zylinder:BohrungsdurchmesserMax. Ovalität | 95,00–95,01 mm(3,7402–3,7406 in)---- | ----0,05 mm(0,002 in) | ||
Nockenwelle:AntriebsartNockenwellenlager-DurchmesserNockenwellenzapfen-DurchmesserNockenwellen-LagerspielNocken-Abmessungen![]() | Kettenantrieb (links)22,000–22,021 mm(0,8661–0,8670 in)21,959–21,972 mm(0,8645–0,8650 in)0,028–0,062 mm(0,0011–0,0024 in) | --------0,08 mm(0,003 in) | ||
| Einlass | “A” | 30,100–30,200 mm(1,1850–1,1890 in) | 30,000 mm(1,1811 in) | |
| “B” | 22,450–22,550 mm(0,8839–0,8878 in) | 22,350 mm(0,8799 in) | ||
| Auslass | “A” | 30,200–30,300 mm(1,1890–1,1929 in) | 30,100 mm(1,1850 in) | |
| “B” | 22,450–22,550 mm(0,8839–0,8878 in) | 22,350 mm(0,8799 in) | ||
Max. Nockenwellen-Schlag![]() | ---- | 0,03 mm(0,0012 in) | ||
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert | ||
| Steuerkette: | ||||
| Typ/Anzahl Kettenglieder | 98XRH2010-118M/118 | ---- | ||
| Kettenspannung | Automatisch | ---- | ||
| Ventile, Ventilsitze, Ventilführungen: | ||||
| Ventilspiel (kalt) | Einlass | 0,10–0,15 mm(0,0039–0,0059 in) | ---- | |
| Auslass | 0,20–0,25 mm(0,0079–0,0098 in) | ---- | ||
| Ventilabmessungen | ||||
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |
| Ventilteller-Durchmesser | Ventilkegel-Breite | Ventilsitz-Breite | Ventilteller-Stärke | |
| Ventilteller-Durchmesser “A” | Einlass | 26,9–27,1 mm(1,0591–1,0669 in) | ---- | |
| Auslass | 27,9–28,1 mm(1,0984–1,1063 in) | ---- | ||
| Ventilkegel-Breite “B” | Einlass | 2,26 mm (0,089 in) | ---- | |
| Auslass | 2,26 mm (0,089 in) | ---- | ||
| Ventilsitz-Breite “C” | Einlass | 0,9–1,1 mm(0,0354–0,0433 in) | 1,6 mm(0,0630 in) | |
| Auslass | 0,9–1,1 mm(0,0354–0,0433 in) | 1,6 mm(0,0630 in) | ||
| Ventilteller-Stärke “D” | Einlass | 1 mm (0,0394 in) | 0,85 mm(0,033 in) | |
| Auslass | 1 mm (0,0394 in) | 0,85 mm(0,033 in) | ||
| Ventilschaft-Durchmesser | Einlass | 4,475–4,490 mm(0,1762–0,1768 in) | 4,445 mm(0,1750 in) | |
| Auslass | 4,965–4,980 mm(0,1955–0,1961 in) | 4,935 mm(0,1943 in) | ||
| Ventilführungs-Innendurchmesser | Einlass | 4,500–4,512 mm(0,1772–0,1776 in) | 4,550 mm(0,1791 in) | |
| Auslass | 5,000–5,012 mm(0,1969–0,1973 in) | 5,050 mm(0,1988 in) | ||
| Ventilschaft-Spiel | Einlass | 0,010–0,037 mm(0,0004–0,0015 in) | 0,08 mm(0,003 in) | |
| Auslass | 0,020–0,047 mm(0,0008–0,0019 in) | 0,10 mm(0,004 in) | ||
| Max. Ventilschaft-Schlag | ---- | 0,01 mm(0,0004 in) | ||
![]() | ||||
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert | ||
| Ventilfeder: | ||||
| Ungespannte Länge | Einlass | 39,46 mm (1,55 in) | 38,46 mm(1,51 in) | |
| Auslass | 37,61 mm (1,48 in) | 36,61 mm(1,44 in) | ||
| Einbaulänge (Ventil geschlossen) | Einlass | 27,87 mm (1,10 in) | ---- | |
| Auslass | 28,38 mm (1,12 in) | ---- | ||
| Federdruck (bei Einbaulänge) | Einlass | 130,2–149,8 N bei 27,87 mm(13,28–15,28 kg bei 27,87 mm,29,27–33,68 lb bei 1,10 in) | ---- | |
| Auslass | 123,1–141,7 N bei 28,38 mm(12,55–14,45 kg bei 28,38 mm,27,67–31,85 lb bei 1,12 in) | ---- | ||
| Max. Neigung * | Einlass | ---- | 2,5°/1,7 mm(2,5°/0,067 in) | |
| Auslass | ---- | 2,5°/1,6 mm(2,5°/0,063 in) | ||
![]() | ||||
| Windungsrichtung (Draufsicht) | Einlass | Im Uhrzeigersinn | ---- | |
| Auslass | Im Uhrzeigersinn | ---- | ||
| Kolben: | ||||
| Kolben-Laufspiel | 0,040–0,065 mm(0,0016–0,0026 in) | 0,1 mm(0,004 in) | ||
| Kolbengröße “D” | 94,945–94,960 mm(3,738–3,739 in) | ---- | ||
![]() | ||||
| Messpunkt “H” | 8 mm (0,315 in) | ---- | ||
| Kolbenbolzenversatz | 1 mm (0,0394 in) | ---- | ||
| Kolbenbolzenaugen-Durchmesser | 18,004–18,015 mm(0,7088–0,7093 in) | 18,045 mm(0,7104 in) | ||
| Kolbenbolzen-Durchmesser | 17,991–18,000 mm(0,7083–0,7087 in) | 17,971 mm(0,7075 in) | ||
Kolbenringe:1. Kompressionsring (Topring):![]() | ||||
AusführungAbmessungen (B × T)Ringstoß (in Einbaulage)Ringnutspiel (in Einbaulage)2. Kompressionsring:![]() | Abgerundet 1,2 × 3,5 mm (0,05 × 0,14 in) 0,20–0,30 mm (0,008–0,012 in) 0,030–0,065 mm (0,0012–0,0026 in) | -------- 0,55 mm (0,022 in) 0,12 mm (0,005 in) | ||
AusführungAbmessungen (B × T)Ringstoß (in Einbaulage)RingnutspielÖlabstreifring:![]() | Konisch 1,00 × 3,35 mm (0,04 × 0,13 in) 0,35–0,50 mm (0,014–0,020 in) 0,020–0,055 mm (0,0008–0,0022 in) | -------- 0,85 mm (0,033 in) 0,12 mm (0,005 in) | ||
| Abmessungen (B × T)Ringstoß (in Einbaulage) | 2,0 × 2,9 mm (0,08 × 0,11 in) 0,2–0,5 mm (0,01–0,02 in) | -------- | ||
Kurbelwelle:Kurbelbreite “A”Max. Schlag “C” Pleuel-Axialspiel “D”Pleuel-Radialspiel “F” | ---- 0,05 mm (0,002 in) 0,50 mm (0,02 in) 2,0 mm (0,08 in) | |||
| Ausgleichswelle:Antrieb | Zahnrad | ---- | ||
| Luftfilter-Ölsorte: | Hochwertiges Schaumfilteröl o. Ä. | ---- | ||
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert | ||
| Kupplung: | ||||
| Reibscheiben-Stärke | 2,92–3,08 mm(0,115–0,121 in) | 2,8 mm(0,110 in) | ||
| Anzahl | 8 | ---- | ||
| Stärke der Stahlscheibe 1 | 1,9–2,1 mm (0,075–0,083 in) | ---- | ||
| Anzahl | 4 | ---- | ||
| Max. Verzug | ---- | 0,1 mm(0,004 in) | ||
| Stärke der Stahlscheibe 2 | 1,5–1,7 mm (0,059–0,067 in) | ---- | ||
| Anzahl | 3 | ---- | ||
| Max. Verzug | ---- | 0,1 mm(0,004 in) | ||
| Länge der ungespannten Kupplungsfeder | 50,0 mm (1,97 in) | 49,0 mm(1,93 in) | ||
| Anzahl | 6 | ---- | ||
| Kupplungskorb-Axialspiel | 0,10–0,35 mm(0,0039–0,0138 in) | ---- | ||
| Kupplungskorb-Radialspiel | 0,010–0,044 mm(0,0004–0,0017 in) | ---- | ||
| Ausrückmechanismus | Innen-Nockendruck | ---- | ||
| Schaltung: | ||||
| Schaltmechanismus | Schaltwalze und Führungsstange | ---- | ||
| Max. Führungsstangen-Verzug | ---- | 0,05 mm(0,002 in) | ||
| Kickstarter: | ||||
| Bauart | Sperrklinke | ---- | ||
| Vergaser: | ||||
| Kennzeichnung | 5TJE E0 | ---- | ||
| Hauptdüse | (M.J) | Nr.162 | ---- | |
| Hauptluftdüse | (M.A.J) | ø2,0 | ---- | |
| Düsennadel | (J.N) | NFNT | ---- | |
| Drosselklappen-Ausschnitt | (C.A) | 1,5 | ---- | |
| Leerlaufdüse | (P.J) | Nr.45 | ---- | |
| Leerlaufluftdüse | (P.A.J) | Nr.70 | ---- | |
| Leerlaufbohrung | (P.O) | ø0,9 | ---- | |
| Teillastbohrung | (B.P) | ø1,0 | ---- | |
| Ventilsitz-Größe | (V.S) | ø3,8 | ---- | |
| Chokedüse | (G.S) | Nr.65 | ---- | |
| Ausströmdüse | (Acc.P) | Nr.60 | ---- | |
| Schwimmerstand | (F.H) | 8 mm (0,31 in) | ---- | |
| Leerlaufdrehzahl | 1.750–1.850 U/min | ---- | ||
| Ansaugunterdruck | 34,8–40,1 kPa(261–301 mmHg,10,28–11,85 inHg) | ---- | ||
| Warmstarthebel-Spiel | 3–6 mm (0,12–0,24 in) | ---- | ||
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert | ||
Schmiersystem:Ölfilter-AusführungÖlpumpen-BauartInnenrotor-Radialspiel “A” Außenrotor-Radialspiel “B” | PapiereinsatzTrochoidenpumpeMax. 0,12 mm(Max. 0,0047 in)0,09–0,17 mm(0,0035–0,0067 in)0,03–0,10 mm(0,0012–0,0039 in)40–80 kPa (0,4–0,8 kg/cm2,5,69–11,38 psi) | ----0,20 mm(0,008 in)0,24 mm(0,009 in)0,17 mm(0,007 in)---- | ||
| Innen- und Außenrotor-Axialspiel “C”Bypass-Ventil-Einstelldruck | ||||
| Kühlsystem:KühlerabmessungenBreiteHöhe (Links/Rechts)TiefeKühlerverschlussdeckel-ÖffnungsdruckKühler-Fassungsvermögen (Gesamtmenge)WasserpumpeBauart | 120,2 mm (4,73 in)260 mm (10,24 in)/240 mm (9,45 in)22 mm (0,87 in)110 kPa (1,1 kg/cm2, 15,6 psi)0,57 L (0,50 Imp qt, 0,60 US qt)Kreiselpumpe mit Einzelzulauf | ------------------------ | ||

flowchart
graph TD
A["Druckspeisung"] --> B["Getriebezahnräder"]
C["Spritzschmierung"] --> D["Einhangswelle"]
D --> E["Ausgangswelle"]
E --> F["Zylinderkopf"]
F --> G["Kolbenkühlerdüse"]
G --> H["Kolben"]
H --> I["Kolbenbolzen"]
I --> J["Ölfilter"]
J --> K["Rückschlagventil"]
K --> L["Ölpumpenrotor 1"]
L --> M["Ölpumpenrotor 2"]
M --> N["Ölsieb"]
N --> O["Ölwanne"]
P["Öltank"] --> Q["Nockenwelle"]
Q --> R["Tassenstößel"]
R --> S["Kurbelzapfen"]
S --> T["Kolben"]
T --> U["Kolbenkühlerdüse"]
U --> V["Zylinderkopf"]
V --> W["Zylinderkopf"]
W --> X["Zylinderkopf"]
X --> Y["Ölfilter"]
Y --> Z["Rückschlagventil"]
Z --> AA["Ölpumpenrotor 1"]
AA --> AB["Ölpumpenrotor 2"]
AB --> AC["Ölsieb"]
| Festzuziehendes Teil | Gewinde-größe | Anz. | Anzugsmoment | ||
| Nm | m·kg | ft·lb | |||
| Zündkerze | M10S × 1,0 | 1 | 13 | 1,3 | 9,4 |
| Nockenwellen-Lagerdeckel | M6 × 1,0 | 10 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Zylinderkopf-Abdeckschraube | M12 × 1,0 | 1 | 28 | 2,8 | 20 |
| Zylinderkopf (Stiftschraube) | M8 × 1,25 | 1 | 15 | 1,5 | 11 |
| (Schraube) | M10 × 1,25 | 4 | Siehe unter HINWEIS.*1 | ||
| (Schraube) | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Zylinderkopfdeckel | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Zylinder | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Steuerkettenspanner | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Steuerkettenspanner-Verschlussschraube | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Steuerkettenschiene (hinten) | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Auspuffkrümmer (Mutter) | M8 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| (Schraube) | M8 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| Schalldämpfer | M8 × 1,25 | 2 | 30 | 3,0 | 22 |
| Schalldämpfer-Schlauchschelle | M8 × 1,25 | 1 | 16 | 1,6 | 11 |
| Auspuffkrümmerschutz | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Funkenfänger | M5 × 0,8 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Schalldämpfer-Abdeckung | M5 × 0,8 | 6 | 5 | 0,5 | 3,6 |
| Sekundärluftsystem-Rohr | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Sekundärluft-Abschaltventil und Halterung | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Halterung (Sekundärluft-Abschaltventil) und Rahmen | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Schlauchschelle (Vergaserauslass-Anschluss, Zylinderkopf-Seite) | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Schlauchschelle | M4 × 0,7 | 1 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Luftfiltergehäuse | M6 × 1,0 | 2 | 8 | 0,8 | 5,8 |
| Vergasereinlass-Anschluss | M6 × 1,0 | 1 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Vergasereinlass-Anschluss und Luftfiltergehäuse | M5 × 0,8 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Einstellschraube und Sicherungsmutter des Gaszugs | M6 × 0,75 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Gasgeberzug | M6 × 1,0 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Gasnehmerzug | M12 × 1,0 | 1 | 11 | 1,1 | 8,0 |
| Gaszug-Abdeckung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Warmstartkolben | M12 × 1,0 | 1 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Einstellschraube und Sicherungsmutter des Warmstartzugs | M6 × 0,75 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Luftfiltereinsatz | M6 × 1,0 | 1 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Kühlerbefestigung | M6 × 1,0 | 6 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kühler | M6 × 1,0 | 4 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kühler-Schlauchschelle | M6 × 1,0 | 8 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Kühlerrohr 1, 2 | M10 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Laufrad | M8 × 1,25 | 1 | 14 | 1,4 | 10 |
| Wasserpumpen-Gehäusedeckel | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kühlflüssigkeits-Ablassschraube | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölpumpendeckel | M4 × 0,7 | 1 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Ölpumpe | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |

| Festzuziehendes Teil | Gewinde-größe | Anz. | Anzugsmoment | ||
| Nm | m·kg | ft·lb | |||
| Welle des Ölpumpen-Antriebsritzels | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Motoröl-Ablassschraube (Ölfilter) | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölfilter-Gehäusedeckel | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölstand-Kontrollschraube | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölschlauchschelle | — | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Kupplungsdeckel | M6 × 1,0 | 7 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kurbelgehäusedeckel rechts | M6 × 1,0 | 8 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| M6 × 1,0 | 2 | 12 | 1,2 | 8,7 | |
| Kurbelgehäusedeckel links | M6 × 1,0 | 8 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Starterzwischenrad (Startermotor) | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kurbelgehäuse | M6 × 1,0 | 12 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Kupplungszug-Halterung | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölablassschraube(Kurbelgehäuse, rechts) | M10 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| (Kurbelgehäuse, links) | M6 × 1,0 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| Ölstand-kontrollschraube (Kurbelgehäuse) | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölsieb | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kurbelgehäuse-Lagerdeckel | M6 × 1,0 | 4 | 14 | 1,4 | 10 |
| Kurbelgehäuse-Lagerdeckel | M6 × 1,0 | 8 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ausgangswellen-Dichtringanschlag | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Klinkenradführung | M6 × 1,0 | 2 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Kickstarterhebel | M8 × 1,25 | 1 | 33 | 3,3 | 24 |
| Kickstarterhebel-Schraube | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Starterkupplung | M6 × 1,0 | 6 | 16 | 1,6 | 11 |
| Primärantriebsritzel | M20 × 1,0 | 1 | 110 | 11,0 | 80 |
| Kupplungsnabe | M20 × 1,0 | 1 | 75 | 7,5 | 54 |
| Einstellschraube und Sicherungsmutter des Kupplungszugs | M8 × 1,0 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kupplungsfeder | M6 × 1,0 | 6 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ausgleichswelle | M10 × 1,0 | 1 | 45 | 4,5 | 32 |
| Ausgleichswellen-Antriebsrad | M14 × 1,0 | 1 | 50 | 5,0 | 36 |
| Ausgleichsgewicht | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Antriebsritzel | M20 × 1,0 | 1 | 75 | 7,5 | 54 |
| Antriebsritzel-Abdeckung | M6 × 1,0 | 2 | 8 | 0,8 | 5,8 |
| Fußschalthebel | M6 × 1,0 | 1 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Schaltführung | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Rastenhebel | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Stiftplatte | M8 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
HINWEIS:
△: Anzugsmoment nach dem Einfahren und vor jedem Rennen kontrollieren.
HINWEIS:
*1: Die Zylinderkopfdeckel-Schrauben zunächst in der vorgeschriebenen Reihenfolge mit 30 Nm (3,0 m • kg, 22 ft • lb) anziehen, dann herausdrehen und erneut in der vorgeschriebenen Reihenfolge mit 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb) anziehen; die Schrauben anschließend in der vorgeschriebenen Reihenfolge um weitere 180° anziehen.
FAHRWERK
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert | ||
| Lenkung: Lenkkopflager-Bauart | Schrägkugellager | ---- | ||
| Vorderradaufhängung: | USA, CDN | EUROPE | AUS, NZ, ZA | |
| Telskopgabel-Federweg | 300 mm (11,8 in) | ← | ← | |
| Länge der ungespannten Gabelfeder | 460 mm (18,1 in) | ← | ← | |
| Standard-Federrate | K = 4,5 N/mm(0,459 kg/mm,25,7 lb/in) | ← | ← | |
| Umrüstmöglichkeiten | Ja | ← | ← | |
| Ölfüllmenge | 648 cm3(22,8 Imp oz,21,9 US oz) | 655 cm3(23,1 Imp oz,22,1 US oz) | ← | |
| Ölstand | 132 mm (5,20 in) | 125 mm (4,92 in) | ← | |
| (gemessen von der Oberkante des Gleitrohres, Gabel vollständig zusammengedrückt, ohne Gabelfeder) | 95–150 mm(3,74–5,91 in) | ← | ← | |
| Ölsorte | Gabelöl “S1” | ← | ← | |
| Gleitrohr-Außendurchmesser | 48 mm (1,89 in) | ← | ← | |
| Gabelrohr-Überstand | Null mm (null in) | ← | ← | |
| Hinterradaufhängung: | USA, CDN | EUROPE | AUS, NZ, ZA | |
| Federweg | 130 mm (5,12 in) | ← | ← | |
| Länge der ungespannten Feder | 260 mm (10,24 in) | ← | ← | |
| Einbaulänge | 252,5 mm (9,94 in) | 251,5 mm (9,90 in) | 252,5 mm (9,94 in) | |
| <Min.-Max.> | 238,5–258,5 mm(9,39–10,18 in) | ← | ← | |
| Standard-Federrate | K = 54,0 N/mm(5,50 kg/mm,308,0 lb/in) | ← | ← | |
| Umrüstmöglichkeiten | Ja | ← | ← | |
| Dämpfergasdruck | 1.000 kPa(10 kg/cm2, 142 psi) | ← | ← | |
| Schwinge:Max. SchwingenspielSeitenspiel | ---- | 1,0 mm(0,04 in) | ||
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert | ||
| Räder: | ||||
| Vorderrad-Bauart | Speichenrad | ---- | ||
| Hinterrad-Bauart | Speichenrad | ---- | ||
| Vorderrad-Felgendimension/-material | 21 × 1,60/Aluminium | ---- | ||
| Hinterrad-Felgendimension/-material | 18 × 2,15/Aluminium | ---- | ||
| Max. Felgenschlag: | ||||
| Höhenschlag | ---- | 2,0 mm(0,08 in) | ||
| Seitenschlag | ---- | 2,0 mm(0,08 in) | ||
| Antriebskette: | ||||
| Typ/Hersteller | DID520VM/DAIDO | ---- | ||
| Anzahl Glieder | 113 Glieder + Schloss | ---- | ||
| Kettendurchhang | 48–58 mm (1,9–2,3 in) | ---- | ||
| Länge der Kette über 15 Glieder | ---- | 239,3 mm(9,42 in) | ||
| Scheibenbremse vorn: | ||||
| Scheibendurchmesser × Stärke | 250 × 3,0 mm (9,84 × 0,12 in) | 250 × 2,5 mm(9,84 × 0,10 in) | ||
| Belagstärke | 4,4 mm (0,17 in) | 1,0 mm(0,04 in) | ||
| Hauptbremszylinder-Bohrung | 11,0 mm (0,433 in) | ---- | ||
| Bremssattel-Zylinderbohrung | 27,0 mm (1,063 in) × 2 | ---- | ||
| Bremsflüssigkeit | DOT Nr.4 | ---- | ||
| Scheibenbremse hinten: | ||||
| Scheibendurchmesser × Stärke | 245 × 4,0 mm (9,65 × 0,16 in) | 245 × 3,5 mm(9,65 × 0,14 in) | ||
| Max. Verzug | ---- | 0,15 mm(0,006 in) | ||
| Belagstärke | 6,4 mm (0,25 in) | 1,0 mm(0,04 in) | ||
| Hauptbremszylinder-Bohrung | 11,0 mm (0,433 in) | ---- | ||
| Bremssattel-Zylinderbohrung | 25,4 mm (1,000 in) × 1 | ---- | ||
| Bremsflüssigkeit | DOT Nr.4 | ---- | ||
| Bremshebel: | ||||
| Handbremshebel-Position | 95 mm (3,74 in) | ---- | ||
| Fußbremshebel-Position(oberhalb der Fußrastenauflage) | 10 mm (0,39 in) | ---- | ||
| Kupplungshebel-Spiel amHebelende | 8–13 mm (0,31–0,51 in) | ---- | ||
| Gaszugspiel am Gasdrehgriff | 3–5 mm (0,12–0,20 in) | ---- | ||
| Festzuziehendes Teil | Gewinde-gröbe | Anz. | Anzugsmoment | ||
| Nm | m·kg | ft·lb | |||
| Obere Gabelbrücke und Standrohre | M8 × 1,25 | 4 | 21 | 2,1 | 15 |
| Untere Gabelbrücke und Standrohre | M8 × 1,25 | 4 | 21 | 2,1 | 15 |
| Obere Gabelbrücke und Lenkkopf | M24 × 1,0 | 1 | 145 | 14,5 | 105 |
| Lenkerhalter (oben) | M8 × 1,25 | 4 | 28 | 2,8 | 20 |
| Lenkerhalter (unten) | M12 × 1,25 | 2 | 34 | 3,4 | 24 |
| Ringmutter | M28 × 1,0 | 1 | Siehe unter HINWEIS. | ||
| Gabelrohre und Abdeckschrauben | M51 × 1,5 | 2 | 30 | 3,0 | 22 |
| Gabelholme und Gabelventile | M30 × 1,0 | 2 | 55 | 5,5 | 40 |
| Gabel-Abdeckschrauben und Dämpferrohre | M12 × 1,25 | 2 | 29 | 2,9 | 21 |
| Gabel-Entlüftungsschrauben und -Abdeck-schrauben | M5 × 0,8 | 2 | 1 | 0,1 | 0,7 |
| Gabelrohre und Gabelschutze | M6 × 1,0 | 6 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Gabelschutz und Bremsschlauch-Halterung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Gaszug-Abdeckung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kupplungshebelhalter-Befestigung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kupplungshebelbefestigung | M6 × 1,0 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Warmstarthebel-Halterungsbefestigung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Warmstarthebel-Befestigung | M5 × 0,8 | 1 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Vorderrad-Hauptbremszylinder und Halterung | M6 × 1,0 | 2 | 9 | 0,9 | 6,5 |
| Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälterdeckel vorn | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Handbremshebel-Schraube | M6 × 1,0 | 1 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Handbremshebel-Mutter | M6 × 1,0 | 1 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Sicherungsmutter der Handbremshebel-Einstell-schraube | M6 × 1,0 | 1 | 5 | 0,5 | 3,6 |
| Vorderrad-Bremsschlauchführung und Füh-rungshalterung | M5 × 0,8 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Vorderrad-Bremsschlauchführung und untere Gabelbrücke | M6 × 1,0 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Vorderrad-Hauptbremszylinder-Hohlschraube | M10 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
| Vorderrad-Bremssattel-Hohlschraube | M10 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
| Vorderrad-Bremssattel und Gabelholm | M8 × 1,25 | 2 | 23 | 2,3 | 17 |
| Vorderrad-Bremssattel und Bremsschlauch-Hal-terung | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Bremssattel (vorn und hinten) und Bremsbelag-Haltestift-Abdeckung | M10 × 1,0 | 2 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Bremssattel (vorn und hinten) und Bremsbelag-Haltestift | M10 × 1,0 | 2 | 18 | 1,8 | 13 |
| Bremssattel (vorn und hinten) und Entlüftungs-schraube | M8 × 1,25 | 2 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Vorderachse und Achsmutter | M16 × 1,5 | 1 | 90 | 9,0 | 65 |
| Vorderachs-Halterung | M8 × 1,25 | 4 | 21 | 2,1 | 15 |
| Vorderrad-Bremsscheibe und Radnabe | M6 × 1,0 | 6 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Hinterrad-Bremsscheibe und Radnabe | M6 × 1,0 | 6 | 14 | 1,4 | 10 |
| Fußbremshebel-Befestigung | M8 × 1,25 | 1 | 26 | 2,6 | 19 |
| Hinterrad-Hauptbremszylinder und Rahmen | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälterdeckel hinten | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Hinterrad-Bremssattel-Hohlschraube | M10 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
| Hinterrad-Hauptbremszylinder-Hohlschraube | M10 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
HINWEIS:
- Die Ringmutter mit dem Hakenschlüssel auf ca. 38 Nm (3,8 m • kg, 27 ft • lb) festziehen, dann um eine Umdrehung lösen.
- Die Ringmutter anschließend mit 7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb) festziehen.
| Festzuziehendes Teil | Gewinde-größe | Anz. | Anzugsmoment | ||
| Nm | m·kg | ft·lb | |||
| Hinterachse und Achsmutter | M20 × 1,5 | 1 | 125 | 12,5 | 90 |
| Kettenrad und Radnabe | M8 × 1,25 | 6 | 50 | 5,0 | 36 |
| Speichennippel | — | 72 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Bremsscheiben-Abdeckung und Hinterrad-Bremssattel | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Protektor und Hinterrad-Bremssattel | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kettenspanner-Einstellschraube und Siche-rungsmutter | M8 × 1,25 | 2 | 19 | 1,9 | 13 |
| Motorlager: | |||||
| Obere Motorhalterung und Rahmen | M10 × 1,25 | 4 | 55 | 5,5 | 40 |
| Untere Motorhalterung und Rahmen | M8 × 1,25 | 4 | 34 | 3,4 | 24 |
| Motor und Motorhalterung (unten) | M10 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 | 38 |
| Motor und Motorhalterung (oben) | M10 × 1,25 | 1 | 55 | 5,5 | 40 |
| Motor und Rahmen (unten) | M10 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 | 38 |
| Motorschutz | M6 × 1,0 | 3 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Reglerbefestigung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Schwingenachse und -Mutter | M16 × 1,5 | 1 | 85 | 8,5 | 61 |
| Umlenkhebel und Schwinge | M14 × 1,5 | 1 | 70 | 7,0 | 50 |
| Umlenkhebel und Übertragungshebel | M14 × 1,5 | 1 | 80 | 8,0 | 58 |
| Übertragungshebel und Rahmen | M14 × 1,5 | 1 | 80 | 8,0 | 58 |
| Federbein und Rahmen | M10 × 1,25 | 1 | 56 | 5,6 | 40 |
| Federbein und Umlenkhebel | M10 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 | 38 |
| Rahmenheck und Rahmen (oben) | M8 × 1,25 | 1 | 38 | 3,8 | 27 |
| Rahmenheck und Rahmen (unten) | M8 × 1,25 | 2 | 32 | 3,2 | 23 |
| Schwinge und Bremsschlauch-Halterung | M5 × 0,8 | 4 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Schwinge und Abdeckung | M4 × 0,7 | 4 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Antriebskettenspanner-Befestigung (oben) | M8 × 1,25 | 1 | 16 | 1,6 | 11 |
| Antriebskettenspanner-Befestigung (unten) | M8 × 1,25 | 1 | 16 | 1,6 | 11 |
| Antriebskettenschiene und Schwinge | M6 × 1,0 | 3 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kettenschiene und Schwinge | M5 × 0,8 | 4 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 9 | 0,9 | 6,5 |
| Kraftstofftank und -hahn | M6 × 1,0 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kraftstofftank und Sitzbank-Halterung | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kraftstofftank und -Halterung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Sitzbankbefestigung | M8 × 1,25 | 2 | 23 | 2,3 | 17 |
| Seitenabdeckungs-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Lufthutze und Kraftstofftank | M6 × 1,0 | 6 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Lufthutze und Kühlerschutz (unten) | M6 × 1,0 | 2 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Vorderradabdeckungs-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Hinterradabdeckung (vorn) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Hinterradabdeckung (hinten) | M6 × 1,0 | 2 | 11 | 1,1 | 8,0 |
| Aufhängung der Multifunktionsanzeigenhalterung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Aufhängung der Multifunktionsanzeige | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Scheibe 1 und Schutz | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Scheibe 2 und Schutz | — | 2 | 0,5 | 0,05 | 0,36 |
| Geschwindigkeitssensor-Kabelhalter und untere Halterung | M6 × 1,0 | 1 | 13 | 1,3 | 9,4 |
| Scheinwerfertopf und -einsatz | — | 2 | 1 | 0,1 | 0,7 |
| Scheinwerferbefestigung (links und rechts) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Rücklichtbefestigung | — | 3 | 1 | 0,1 | 0,7 |
| Rücklicht-Kabelhalterung und Hinterradabdek-kung | — | 3 | 0,5 | 0,05 | 0,36 |
| Auffangtank (oben) | M6 × 1,0 | 1 | 16 | 1,6 | 11 |
| Auffangtank (unten) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Fußrastenhalterung und Rahmen | M10 × 1,25 | 4 | 55 | 5,5 | 40 |
| Seitenständerbefestigung | M10 × 1,25 | 1 | 25 | 2,5 | 18 |
HINWEIS:
△: Anzugsmoment nach dem Einfahren und vor jedem Rennen kontrollieren.
ELEKTRISCHE ANLAGE
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert |
| Zündsystem: | ||
| Zündverstellung | Elektrisch | ---- |
| Schwunglichtmagnetzünder: | ||
| Impulsgeber-Widerstand (Kabelfarbe) | 248–372 Ω bei 20 °C (68 °F)(Weiß-Rot) | ---- |
| Zündbox-Typ/-Hersteller | 5TJ-E0/YAMAHA (USA)5TJ-F0/YAMAHA (nicht USA) | ---- |
| Zündspule: | ||
| Typ/Hersteller | 5TA-10/DENSO | ---- |
| Min. Zündfunkenstrecke | 6 mm (0,24 in) | ---- |
| Primärwicklungs-Widerstand | 0,08–0,10 Ω bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| Sekundärwicklungs-Widerstand | 4,6–6,8 kΩ bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| Ladesystem: | ||
| Bauart | Drehstromgenerator mit Dauerma-gnet | ---- |
| Stator-Typ/-Hersteller | 5TJ 40/YAMAHA | ---- |
| Nennleistung | 14 V/120 W bei 5.000 U/min | ---- |
| Ladespulen-Widerstand (Kabelfarbe) | 0,288–0,432 Ω bei 20 °C (68 °F)(Weiß-Masse) | ---- |
| Lichtspulen-Widerstand (Kabelfarbe) | 0,224–0,336 Ω bei 20 °C (68 °F)(Gelb-Masse) | ---- |
| Gleichrichter/Regler: | ||
| Bauart | Halbleiter Kurzschluss | ---- |
| Typ/Hersteller | 770AA/SHINDENGEN | ---- |
| Regelspannung (WS) | 12,5–13,5 V | ---- |
| Regelspannung (GS) | 14,0–15,0 V | ---- |
| Nennstromstärke (WS) | 12 A | ---- |
| Nennstromstärke (GS) | 8 A | ---- |
| Elektrostarter: | ||
| Bauart | Permanenteingriff | ---- |
| Startermotor: | ||
| Typ/Hersteller | 5UM20/YAMAHA | ---- |
| Betriebsspannung | 12 V | ---- |
| Leistung | 0,48 kW | ---- |
| Ankerwicklungs-Widerstand | 0,0117–0,0143 Ω bei 20 °C(68 °F) | ---- |
| Kohlebürsten-Gesamtlänge | 7 mm (0,28 in) | 3,5 mm(0,14 in) |
| Anzahl Kohlebürsten | 2 Stück | ---- |
| Federkraft | 3,92–5,88 N(400–600 g, 14,1–21,2 oz) | ---- |
| Kollektor-Durchmesser | 17,6 mm (0,69 in) | 16,6 mm(0,65 in) |
| Unterschneidung der Kollektorisolierung | 1,5 mm (0,06 in) | ---- |
| Starter-Relais: | ||
| Typ/Hersteller | 2768090-A/JIDECO | ---- |
| Amperezahl | 180 A | ---- |
| Wicklungs-Widerstand | 4,2–4,6 Ω bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| Anlasssperrelais: | ||
| Typ/Hersteller | ACM33221 M06/MATSUSHITA | ---- |
| Wicklungs-Widerstand | 75,69–92,51 Ω bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| Sicherungs-Stärke × Anzahl: | ||
| Hauptsicherung | 10 A × 1 | ---- |
| Reservesicherung | 10 A × 1 | ---- |
| Festzuziehendes Teil | Gewinde-größe | Anz. | Anzugsmoment | ||
| Nm | m·kg | ft·lb | |||
| Stator | M5 × 0,8 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Lichtmaschinen-Kabelhalterung | M5 × 0,8 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Rotor | M12 × 1,25 | 1 | Siehe unter HINWEIS. | ||
| Leerlaufschalter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Startermotor | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Starter-Relaisklemme | M6 × 1,0 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Impulsgeber | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
HINWEIS:
Die Rotormutter zunächst mit 65 Nm (6,5 m • kg, 47 ft • lb) festziehen, dann wieder lockern und anschließend wieder mit 65 Nm (6,5 m • kg, 47 ft • lb) anziehen.
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE
Aus der folgenden Tabelle sind die Anzugsmomente für normale Schraubverbindungen mit ISO-Normgewinde ersichtlich. Anzugsmomente für spezielle Verschraubungen und Bauteile werden in jedem Abschnitt dieser Anleitung gesondert aufgeführt. Um ein Verziehen der Bauteile zu vermeiden, sollten die Schraubverbindungen über Kreuz angezogen werden, bis die vorgeschriebenen Anzugsmomente erreicht sind. Falls nicht anders angegeben, gelten die genannten Anzugsmomente für saubere und trockene Schraubverbindungen bei Raumtemperatur.
| A(Mutter) | B(Schraube) | ANZUGSMOMENT | ||
| Nm | m•kg | ft•lb | ||
| 10 mm | 6 mm | 6 | 0,6 | 4,3 |
| 12 mm | 8 mm | 15 | 1,5 | 11 |
| 14 mm | 10 mm | 30 | 3,0 | 22 |
| 17 mm | 12 mm | 55 | 5,5 | 40 |
| 19 mm | 14 mm | 85 | 8,5 | 61 |
| 22 mm | 16 mm | 130 | 13 | 94 |

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A BA: Schlüsselweite
B: Gewindedurchmesser
MASSEINHEITEN
| Abkürzung | Einheit | Definition | Anwendung |
| mmcm | MillimeterZentimeter | 10^-3 Meter 10^-2 Meter | AbstandAbstand |
| kg | Kilogramm | 10^3 Gramm | Gewicht |
| N | Newton | 1 kg × m/sec^2 | Kraft |
| Nmmm • kg | NewtonmeterMeterkilogramm | N × m m × kg | AnzugsmomentAnzugsmoment |
| Pa | Pascal | N/m^2 | Druck |
| N/mm | Newton pro Millimeter | N/mm | Federrate |
| L cm^3 | LiterKubikzentimeter | —— | VolumenVolumen |
| U/min | Umdrehungen proMinute | —— | Motordrehzahl |
ESPECIFICACIONES
SCHMIERSYSTEM- SCHAUBILDER
① Ölfiltereinsatz
② Ölpumpe
③ Ausgangswelle
④ Eingangswelle
⑤ Kurbelwelle
⑥ Übertragungshebel
A Vom Zylinder
B Zum Öltank
DIAGRAMAS DE ENGRASE
① Einlass-Nockenwelle
② Auslass-Nockenwelle
A Zur Getriebe-Eingangswelle
B Von der Ölpumpe
KABELFÜHRUNGS- SCHAUBILD
① Kraftstofftank-Belüftungsschlauch
② Klemme
③ Diode
④ Warmstartzug
⑤ Drosselklappensensor-Kabel
⑥ Kabelbaum
⑦ Buckel (Rahmen)
⑧ Batterie-Minuskabel
⑨ Starter-Kabel
⑩ Leerlaufschalter-Kabel
⑪ Lichtmaschinen-Kabel
⑫ Bremsschlauch
⑬ Gleichrichter/Regler-Kabel
⑭ Vergaser-Entlüftungsschlauch
⑮ Vergaser-Überlaufschlauch
⑯ Auffangtank-Belüftungsschlauch
DIAGRAMA DE CABLEADO
A Das Ende des Kraftstofftank-Belüftungsschlauchs durch die Bohrung in der Lenkachse stecken.
B Gaszug, Warmstartzug und Gleichrichter/Regler-Kabel am Rahmen befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung der unteren Seite des Warmstartzuges zeigt und Kabelbinder abschneiden.
Diode (an der Markierung), Gaszug und Warmstartzug am Rahmen befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung unterer Rahmen zeigt und das Kabelbinderende nach unten zeigt.
D Kabelbaum, Drosselklappensensor-Kabel und Kupplungszug am Rahmen befestigen. Die Klemme durch das Loch in der Halterung (Sekundärluft-Abschaltventil) führen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung unterer Rahmen zeigt und überstehendes Kabelbinderende abschneiden.
E Drosselklappensensor-Kabel am Rahmen befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung unterer Rahmen zeigt und überstehendes Kabelbinderende abschneiden.
F Die Vergaser-Entlüftungs- und Überlauf- sowie Auffangtank-Belüftungsschlauch zwischen Pleuel und Rahmenquerrohr führen.
G Das Leerlaufschalter-Kabel hinter die Motorhalterung führen.
H Leerlaufschalter- und Lichtmaschinen-Kabel am Rahmen befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung Außenseite des Rahmens zeigt und das Kabelbinderende in Richtung hinterer Rahmen.
☐ Leerlaufschalter- und Lichtmaschinen-Kabel am Rahmen befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung hinterer Rahmen zeigt und Kabelbinderende abschneiden.
J Leerlaufschalter- und Lichtmaschinen-Kabel an der Innenseite des Kabelbaums entlang führen.
K Leerlaufschalter- und Lichtmaschinen-Kabel am Rahmen befestigen.
☐ Den Kabelbaum durch die Kabelführung leiten.
M Steckverbinder in der Rahmenvertiefung positionieren.
N Die Vergaser-Belüftungs- und Überlauf- sowie Auffangtank-Belüftungsschläuche so führen, dass sie das Hinterrad-Federbein nicht berühren.
☐ Steckverbinder sichern, indem er in das Loch im Scheinwerfereinsatz gedrückt wird.
① Gasgeberzug
② Gasnehmerzug
③ Auffangtank-Schlauch
④ Zündspule
⑤ Klemme
⑥ Sekundärluftsystem-Schlauch (Abschaltventil/Zylinderkopfrücken)
⑦ Auffangtank-Belüftungsschlauch
A Gasgeber- und Gasnehmerzug kreuzen.
B Auffangtank-Schlauch und Sekundärluftsystem-Schlauch (Abschaltventil/Zylinderkopfrücken) am Rahmen befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung unterer Rahmen zeigt und überstehendes Kabelbinderende abschneiden.
C Auffangtank-Belüftungsschlauch und Vergaser-Belüftungsschläuche zusammenbinden.
D Den Vergaser-Belüftungsschlauch (von der Gaszug-Abdeckung kommend) durch die Schlauchhalterung führen.
① Hauptbremszylinder
② Bremsschlauch-Halterung
③ Bremsschlauch
A Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase des Bremssattels anliegt.
B Den Bremsschlauch durch die entsprechenden Schlauchhalterungen führen.
C Falls der Bremsschlauch die Feder des Federbeins berührt, den Schlauch entsprechend umbiegen.
D Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase des Bremssattels anliegt.
① Klemme
② Batterie-Pluskabel
③ Batterie
④ Batterie-Minuskabel
⑤ Rücklicht-Steckverbinder
⑥ CDI-Zündbox-Steckverbinder (6-polig)
⑦ CDI-Zündbox-Steckverbinder (3-polig)
⑧ CDI-Zündbox-Steckverbinder (6-polig)
A Kabelbaum an der oberen Motorhalterung (linksseitig) befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung der Oberseite des Rahmens zeigt und das Kabelbinderende auf der Rahmeninnenseite abgeschnitten ist.
B Kabelbaum an der oberen Motorhalterung (linksseitig) befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung der Oberseite des Rahmens zeigt und das Kabelbinderende auf der Rahmeninnenseite abgeschnitten ist. Den Kabelbaum an der Markierung mit einer Klemme befestigen.
C Starter-Kabel durch das Loch im Relais-Halter führen.
D Abdeckung so anbringen, dass sie fest sitzt.
E Kabelbaum an Starter-Relais anschließen.
F Auffangtank-Belüftungsschlauch und Auffangtank-Schlauch am hinteren Teil des Rahmens anbringen. Mit einer Klemme nahe der Stelle befestigen, wo sie in den Rahmen eintreten. Die Leitung so fest anbringen, dass sie nicht gequetscht wird. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung hinterer Rahmen zeigt und das Kabelbinderende nach unten zeigt.
G Die (drei) Kabel der CDI-Zündbox und das Rücklicht-Kabel am hinteren Rahmen befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung der Oberseite des Rahmens zeigt und Kabelbinderende abschneiden.
H Batterie-Minuskabel an Batterie-Minuspol anschließen.
☐ Batterie-Minuskabel an Kabelbaum anschließen.
Kabelbaum am hinteren Teil des Rahmens befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung der Oberseite des Rahmens zeigt und das Kabelbinderende in Richtung Rahmeninnenseite zeigt. Den Kabelbaum an der Markierung mit einer Klemme befestigen.
K Kabelbaum, Starter-Relais-Kabel, Anlasssperrelais-Kabel und Batterie-Minuskabel durch das Loch im Relais-Halter führen.
Die (drei) Kabel der CDI-Zündbox und das Rücklicht-Kabel am hinteren Rahmen befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung unterer Rahmen zeigt und überstehendes Kabelbinderende abschneiden.
M Rücklicht-Kabel am hinteren Teil des Rahmens befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung der Oberseite des Rahmens zeigt und Kabelbinderende abschneiden.
N Das Rücklicht-Kabel muss straff sein.
CDI-Zündbox-Kabel zwischen CDI-Zündbox und Hinterradabdeckung führen.
P CDI-Zündbox-Steckverbinder in das Spiel zwischen der Oberseite der CDI-Zündbox und der Unterseite der Auffangtank-Halterung positionieren.
CDI-Zündbox-Kabel zwischen CDI-Zündbox und hinterem Rahmen führen.
① Gaszug
② Klemme
③ Bremsschlauch
④ Kupplungszug
⑤ Schlauchführung
⑥ Zündschloss-Steckverbinder
⑦ Kabelbaum
⑧ Scheinwerfer-Steckverbinder
⑨ Warmstartzug
⑩ Multifunktionsanzeigen-Halterung
⑪ Zündschloss
⑫ Obere Gabelbrücke
⑬ Kupplungsschalter-Steckverbinder
⑭ Motorstoppschalter-Steckverbinder
⑮ Multifunktionsanzeigen-Steckverbinder
⑯ Starterschalter-Steckverbinder
⑰ Geschwindigkeitssensor-Steckverbinder
⑱ Geschwindigkeitssensor-Kabel
A Das Starter-Kabel mit Kunststoffbindern am Lenker befestigen.
B Die Motorstoppschalter- und Kupplungsschalter-Kabel mit Kunststoffbindern am Lenker befestigen.
© Den Bremsschlauch durch die Schlauchführungen leiten.
D Den Steckverbinder in die Multifunktionsanzeigen-Halterung einsetzen.
E Die Gas-, Kupplungs- und Warmstartzüge zwischen der oberen Gabelbrücke und der Multifunktionsanzeigen-Halterung verlegen.
F Die Multifunktionsanzeigen-Kabel an der Halterung befestigen. Kabelbinderende abschneiden.
G Den Steckverbinder in die Öffnung in der Multifunktionsanzeigen-Halterung einsetzen.
H Den Kabelbaum-Clip von innen in die entsprechende Öffnung in der Multifunktionsanzeigen-Halterung einsetzen.
Zündschloss-Kabel (kabelbaumseitig) an der Multifunktionsanzeigen-Halterung befestigen. Klemmenende so positionieren, dass es in Richtung unterer Rahmen zeigt und überstehendes Kabelbinderende abschneiden.
Das Geschwindigkeitssensor-Kabel durch die Führung an der Außenseite des Gabelrohrs verlegen.
REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN WARTUNGSINTERVALLE
Die hier empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Belastung und Einsatzgebiet können in Abweichung des regelmäßigen Wartungsplans kürzere Intervalle notwendig werden. Wenden Sie sich im Zweifelsfalle an Ihren Yamaha-Händler.
*: USA
| Bezeichnung | Nach dem Einfahren | Nach jedem Rennen | Nach jedem 3. Rennen (oder 500 km) | Nach jedem 5. Rennen (oder 1.000 km) | Nach Bedarf | Bemerkungen |
| MOTORÖLErneuern | ● | ● | ||||
| VENTILEVentilspiel kontrollierenKontrollierenErneuern | ● | ● | ● | ● | Der Motor muss abgekühlt sein.Ventilsitze und -schafte auf Verschleiß kontrollieren. | |
| VENTILFEDERNKontrollierenErneuern | ● | ● | Ungespannte Länge und Neigung kontrollieren. | |||
| TASSENSTÖSSELKontrollierenErneuern | ● | ● | Auf Kratzer und Verschleiß kontrollieren. | |||
| NOCKENWELLENKontrollierenErneuern | ● | ● | Die Nockenwellen-Oberfläche kontrollieren.Das Dekompressionssystem kontrollieren | |||
| NOCKENWELLENRÄDERKontrollierenErneuern | ● | ● | Auf Beschädigung und Zähne auf Verschleiß kontrollieren. | |||
| KOLBENKontrollierenReinigenErneuern | ● | ●●● | Auf Rissbildung untersuchen.Ölkohleablagerungen ggf. entfernen. | |||
| KOLBENRINGEKontrollierenErneuern | ●● | ● | Kolbenring-Stoß kontrollieren. | |||
| KOLBENBOLZENKontrollierenErneuern | ● | ● | ||||
| ZYLINDERKOPFKontrollieren und reinigen | ● | Ölkohleablagerungen ggf. entfernen.Dichtung erneuern | ||||
| ZYLINDERKontrollieren und reinigenErneuern | ● | ● | Auf Riefen kontrollieren.Auf Verschleiß kontrollieren | |||
| KUPPLUNGKontrollieren und einstellenErneuern | ● | ● | ● | Kupplungskorb, Reib- und Stahlscheiben sowie Feder kontrollieren | ||
| GETRIEBEKontrollierenLager erneuern | ●● | |||||
| SCHALTGABELN, SCHALTWALZEUND FÜHRUNGSSTANGEKontrollieren | ● | Auf Verschleiß kontrollieren. | ||||
| ROTORMUTTERSpannen | ● | ● | ||||
| SCHALLDÄMPFERKontrollieren und spannenReinigenErneuern | ● | ● | ● | ● | * Was immer zuerst eintritt | |
| *FUNKENFÄNGERReinigen | (alle 6 Monate)● | |||||
| KURBELWELLEKontrollieren und reinigen | ● | ● | ||||
| VERGASERKontrollieren, einstellen und reinigen | ● | ● | ||||
| SEKUNDÄRLUFTSYSTEMKontrollieren und reinigen | ● | ● | ● | ● | ||
| ZÜNDKERZEKontrollieren und reinigenErneuern | ● | ● | ● | |||
| ANTRIEBSKETTESchmieren, Durchhang und Ausrichtung einstellenErneuern | ● | ● | ● | Kettenöl verwenden.Kettendurchhang:48–58 mm (1,9–2,3 in) | ||
| KÜHLSYSTEMKühlflüssigkeitsstand kontrollierenund Anlage auf Undichtigkeit prüfenKühlerverschlussdeckel kontrollierenKühlflüssigkeit wechselnSchläuche kontrollieren | ● | ● | ●● | Alle zwei Jahre | ||
| EXTERNE SCHRAUBVERBINDUNGENSpannen | ● | ● | Siehe unter “STARTEN UNDEINFAHREN” in KAPITEL 1. | |||
| LUFTFILTERReinigen und schmierenErneuern | ● | ● | ● | Schaumfilteröl o. Ä. verwenden. | ||
| ÖLFILTERErneuern | ● | ● | ||||
| ÖLSIEB (RAHMEN)Reinigen | ● | |||||
| RAHMENReinigen und kontrollieren | ● | ● | ||||
| KRAFTSTOFFTANK UND -HAHNReinigen und kontrollieren | ● | ● | ||||
| BREMSENHand- und Fußbremshebel-PositioneinstellenDrehpunkte schmierenBremsscheiben-Oberfläche kontrollierenFlüssigkeitsstand kontrollieren undAnlage auf Undichtigkeit prüfenBremsscheiben-, Bremssattel-, Hauptbremszylinder-Schrauben undHohlschrauben spannenScheibenbremsbeläge erneuernBremsflüssigkeit wechseln | ● | ● | Alle Jahre | |||
| ● | ● | |||||
| ● | ● | |||||
| ● | ● | |||||
| ● | ● | |||||
| TELESKOPGABELKontrollieren und einstellenÖl wechselnDichtring erneuern | ●● | ● | ● | ● | Gabelöl “S1” | |
| GABEL-DICHT- UND -STAUB-SCHUTZRINGEReinigen und schmieren | ● | ● | Lithiumseifenfett | |||
| PROTEKTOR-FÜHRUNGErneuern | ● | |||||
| FEDERBEINKontrollieren und einstellenSchmierenSpannen | ●● | ●● | ● | (nach einer Fahrt im Regen)● | Molybdändisulfidfett | |
| KETTENSCHUTZ UND -ROLLENKontrollieren | ● | ● | ||||
| SCHWINGEKontrollieren, schmieren und spannen | ● | ● | Molybdändisulfidfett | |||
| UMLENKHEBEL UND ÜBERTRA-GUNGSHEBELKontrollieren, schmieren und spannen | ● | ● | Molybdändisulfidfett | |||
| SEITENSTÄNDERSchmieren | ● | Lithiumseifenfett | ||||
| LENKKOPFSpiel kontrollieren und spannenReinigen und schmierenLager erneuern | ● | ● | ● | ● | Lithiumseifenfett | |
| RÄDER UND REIFENLuftdruck kontrollieren und auf Verzug, Verschleiß sowie lose Speichen prüfenKettenrad-Schraube spannenLager kontrollierenLager erneuernSchmieren | ●● | ●● | ●● | ● | Lithiumseifenfett | |
| SEILZÜGEVerlauf und Anschluss kontrollierenSchmieren | ●● | ●● | Yamaha-Seilzugschmier-mittel oder SAE 10W-30 Motoröl | |||
| WARMSTART- UND KUPPLUNGSHE-BELSpiel kontrollieren | ● | |||||
| BATTERIEAnschlüsse auf Lockerheit und Korrosion kontrollieren | ● |
REVISIONES Y AJUSTES PERIÓDICOS INTERVALOS DE MANTENIMIENTO
Ob zum Einfahren, Training oder Rennen, vor dem Starten stets die "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" ausführen.
Vor dem ersten Einsatz folgende Punkte kontrollieren.
ALLGEMEINE KONTROLL- UND WARTUNGSARBEITEN
| Bezeichnung | Ausführung | Seite |
| Kühlflüssigkeit | Sicherstellen, dass die Kühlfüssigkeit bis zum Kühlerdeckel reicht.Das Kühlsystem auf Undichtigkeit prüfen. | 3-5–9 |
| Kraftstoff | Sicherstellen, dass der Tank mit frischem Kraftstoff befüllt ist Die Kraftstoffleitung auf Undichtigkeit prüfen. | 1-21 |
| Motoröl | Ölstand kontrollieren. Kurbelgehäuse und Ölleitung auf Öllecks kontrollieren. | 3-14–18 |
| Schaltung und Kupplung | Kontrollieren, ob die Gänge sich einwandfrei einlegen lassen und die Kupplung rucklos funktioniert. | 3-9–10 |
| Gasdrehgriff und -gehäuse | Die Funktion des Gasdrehgriffs und das Gaszugspiel kontrollieren. Gasdrehgriff und -gehäuse ggf. schmieren. | 3-10–11 |
| Bremsen | Handbremshebel-Spiel sowie Funktion der Vorder- und Hinterrad-Bremsen kontrollieren. | 3-25–31 |
| Antriebskette | Antriebsketten-Durchhang und -Ausrichtung kontrollieren. Sicherstellen, dass die Antriebskette gründlich geschmiert ist. | 3-32–35 |
| Räder | Reifenluftdruck und auf starken Verschleiß kontrollieren. Auf lose Speichen und übermäßiges Spiel kontrollieren. | 3-43–44 |
| Lenkung | Sicherstellen, dass der Lenker sich stockungsfrei bewegen lässt, jedoch kein Spiel aufweist. | 3-44–46 |
| Teleskopgabel und Federbein | Auf Funktionsstörungen und Ölaustritt kontrollieren. | 3-35–42 |
| Seilzüge | Sicherstellen, dass die Gas- und Kupplungszüge stockungsfrei arbeiten. Sicherstellen, dass die Seilzüge durch Schwenken des Lenkers und Einfedern der Gabel nicht behindert werden. | — |
| Schalldämpfer | Sicherstellen, dass der Schalldämpfer fest montiert ist und keine Risse aufweist. | — |
| Kettenrad | Sicherstellen, dass die Kettenrad-Schraube festgezogen ist. | 3-32 |
| Schmierung | Einwandfreie Funktion sicherstellen. Gegebenenfalls schmieren. | 3-47 |
| Schraubverbindungen | Fahrgestell und Motor auf lockere Schraubverbindungen kontrollieren. | 1-26 |
| Kabelanschlüsse | Sicherstellen, dass Lichtmaschine, Zündbox, und Zündspule fest angeschlossen sind. | 1-6 |
| Einstellungen | Entsprechen die Einstellungen den Fahrbahn- und Wetterbedingungen sowie den Ergebnissen der Testfahrten? Sind sämtliche Kontroll- und Wartungsarbeiten abgeschlossen? | 7-1–20 |
KÜHLFLÜSSIGKEITSSTAND
KONTROLLIEREN
WARNING
Der Kühlerverschlussdeckel ①, die Ablassschraube und die Schläuche dürfen niemals bei heißem Motor abgenommen werden. Austretender Dampf und heiße Kühlflüssigkeit können ernsthafte Verbrühungen verursachen.
Den Kühlerverschlussdeckel erst nach Abkühlen des Motors öffnen. Dazu einen dicken Lappen über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam im Gegenuhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. Dadurch kann der restliche Druck entweichen. Erst wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, den Verschlussdeckel eindrücken und im Gegenuhrzeigersinn abschrauben.
ACHTUNG:
Hartes Wasser oder Salzwasser sind für den Motor schädlich. Spezielle Kühflüssigkeit verwenden.
- Das Motorrad auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
- Demontieren:
• Kühlerverschlussdeckel - Kontrollieren:
- Kühflüssigkeitsstand ⓐ
Niedrig → Korrigieren.
① Kühler
MOTOR
KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN
! WARNING
Der Kühlerverschlussdeckel darf niemals bei heißem Motor abgenommen werden.
Keine Kühflüssigkeit an lackierte Flächen lassen. Spritzer sofort mit Wasser abwaschen.
- Ein Auffanggefäß unter den Motor stellen.
- Entfernen:
- Sitzbank
- Seitenverkleidung links
- Den Auffangtank-Schlauch vom Auffangtank trennen und die Kühflüssigkeit aus dem Tank ablassen.
ATENCION:
- Kühlflüssigkeits-Ablassschraube ①
- Demontieren:
- Kühlerverschlussdeckel Die Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
- Reinigen:
- Kühlsystem Das Kühlsystem gründlich mit sauberem Leitungswasser spülen.
-
Montieren:
-
Kupferscheibe New
- Kühlflüssigkeits-Ablassschraube
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
- Extraer:
-
Einfüllen:
-
Kühler
- Motor
(bis zum vorgeschriebenen Stand)

Empfohlene Kühlflüssigkeit:
Hochwertiges
Frostschutzmittel auf Äthylenglykolbasis mit
Korrosionsschutz- Additiv für
Aluminiummotoren
Frostschutzmittel ① und Wasser:
② Mischverhältnis: 50%/50%
Kühlmittel-Füllmenge:
1,0 L (0,88 Imp qt,
1,06 US qt)
- Niemals verschiedene Sorten Frostschutzmittel miteinander vermischen.
- Nur destilliertes Wasser verwenden.
Hinweise zum Umgang mit Kühflüssigkeit:
Kühlflüssigkeit ist schädlich und sollte deshalb mit besonderer Vorsicht behandelt werden.
WARNING
- Wenn Kühflüssigkeit in die Augen gelangt. diese gründlich mit Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
- Wenn Kühflüssigkeit auf die Kleidung gelangt. diese sofort mit Wasser, dann mit Seife waschen.
- Wenn Kühlfüssigkeit geschluckt wurde. die Person schnell zum Erbrechen bringen und sofort einen Arzt aufsuchen.
ATENCION:
- Kühlerverschlussdeckel Den Motor anlassen und einige Minuten lang betreiben.
- Kontrollieren:
- Kühflüssigkeitsstand Niedrig → Korrigieren.
- Instalar:
- Kühlerverschlussdeckel-Dichtung ①
- Ventil und Ventilsitz ② Rissig/beschädigt → Erneuern. Kesselstein ③ → Reinigen, ggf. erneuern.
- Kühlerverschlussdeckel-Prüfgerät ① und Adapter ②

Kühlerverschlussdeckel-Prüfgerät:
YU-24460-01/
90890-01325
Adapter: YU-33984/90890-01352
HINWEIS:
Wasser auf die Dichtung des Kühlerverschlussdeckels auftragen.
③ Kühlerverschlussdeckel
- Mit dem vorgeschriebenen Druck beaufschlagen.

Öffnungsdruck des Küh- lerverschlussdekkels:
110 kPa (1,1 kg/cm², 15,6 psi)
3. Kontrollieren:
- Druck
Druck hält nicht mindestens 10 Sekunden lang an → Erneuern.
-
Kontrollieren:
-
Kühlflüssigkeitsstand
- Anschließen:
- Kühlerverschlussdeckel-Prüfgerät ① und Adapter ②

Kühlerverschlussdeckel-Prüfgerät:
YU-24460-01/90890-01325
Adapter: YU-33984/90890-01352
- Mit dem vorgeschriebenen Druck beaufschlagen.

Standard-Druck:
180 kPa
(1,8 kg/cm², 25,6 psi)
HINWEIS:
- Den vorgeschriebenen Druck nicht überschreiten.
-
Den Kühler bis zum Rand befüllen.
-
Kontrollieren:
-
Druck
Druck hält nicht mindestens 10 Sekunden lang an → Instand setzen. - Kühler
- Kühler-Schlauchkupplung Undicht → Instand setzen, ggf. erneuern.
- Kühlerschlauch Aufgequollen → Erneuern.
- Kupplungshebel-Spiel ⓐ Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Kupplungshebel-Spiel ①:
8–13 mm (0,31–0,51 in)
AJUSTE DEL EMBRAGUE
- Comprobar:
- Kupplungshebel-Spiel
Kupplungshebel-Spiel einstellen:
• Die Sicherungsmutter ① lokkern.
- Die Einstellmutter ② verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel ④ erreicht ist.
• Die Sicherungsmutter festziehen.

Sicherungsmutter:
4 Nm
(0,4 m • kg, 2,9 ft • lb)
HINWEIS:
• Die Feineinstellung hebelseitig ③ vornehmen.
- Nach der Einstellung sollte die Funktion des Kupplungshebels überprüft werden.
2. Ajustar:
- Holgura de la maneta de embrague
- Gaszugspiel ⓐ am Gasdrehgriff Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Gaszugspiel ⓐ am Gas-drehgriff:
3–5 mm (0,12–0,20 in)
2. Einstellen:
• Gaszugspiel am Gasdrehgriff
Gaszugspiel einstellen:
• Die Einsteller-Abdeckung verschieben.
• Die Sicherungsmutter ① lokkern.
• Die Einstellmutter ② verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel erreicht ist.
• Die Sicherungsmutter festziehen.

Sicherungsmutter:
4 Nm
(0,4 m • kg, 2,9 ft • lb)
HINWEIS:
Vor dem Einstellen des Gaszugspiels sollte sichergestellt werden, dass die Leerlaufdrehzahl richtig eingestellt ist.
WARNING
Nach der Einstellung des Gaszugspiels sollte der Lenker bei laufendem Motor beidseitig bis zum Anschlag gedreht und dabei sichergestellt werden, dass die Leerlaufdrehzahl sich nicht verändert.
AJUSTE DEL CABLE DEL
ACELERADOR
1. Comprobar:
GASDREHGRIFF UND -ZUG SCHMIEREN
-
Demontieren:
-
Schutzabdeckung (Gaszug-Abdeckung) ①
- Gaszuggehäuse-Abdeckung ②
- Gaszug-Abdeckung ③
WARMSTARTHEBEL EINSTELLEN
- Kontrollieren:
- Warmstarthebel-Spiel @ Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Warmstarthebel-Spiel ①: 3–6 mm (0,12–0,24 in)
- Einstellen:
- Warmstarthebel-Spiel
Warmstarthebel-Spiel einstellen:
• Die Sicherungsmutter ① lokkern.
- Die Einstellmutter ② verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel ④ erreicht ist.
• Die Sicherungsmutter festziehen.

Sicherungsmutter: 4 Nm (0,4 m • kg, 2,9 ft • lb)
HINWEIS:
Nach der Einstellung die Warmstartfunktion kontrollieren.
AJUSTE DEL MANDO DE ARRANQUE EN CALIENTE
- Comprobar:
Sachgemäße Luftfilter-Wartung ist ausschlaggebend im Schutz vor frühzeitigen Motorschäden und -verschleiß.
ACHTUNG:
Der Motor darf unter keinen Umständen mit ausgebautem Luftfilter betrieben werden, da ungefilterte Ansaugluft zu erhöhtem Verschleiß und Motorschäden führen kann.
- Luftfiltergehäusedeckel öffnen ①
HINWEIS:
Die Schnellverschlussschraube ② lockern und daran ziehen, um den Luftfilter-Gehäusedeckel zu öffnen.
LIMPIEZA DEL FILTRO DE AIRE
NOTA:
- Luftfiltereinsatz ①
- Filterrahmen ②
3. Extraer:
- Luftfiltereinsatz (in Lösungsmittel)
HINWEIS:
Anschließend überschüssiges Lösungsmittel vorsichtig aus dem Fil-tereinsatz ausdrücken.
4. Limpiar:
- Darauf achten, dass der Filter-einsatz beim Ausdrükken nicht verdreht wird.
- Ein Überschuss an Lösungsmittel-Rückständen kann Startprobleme verursachen.
5. Kontrollieren:
- Luftfiltereinsatz Beschädigt → Erneuern.
6. Auftragen:
- Hochwertiges Schaumfilteröl o. Ä. (auf den Filtereinsatz).
HINWEIS:
- Überschüssiges Öl ausdrücken. Der Filtereinsatz sollte lediglich feucht, nicht triefend nass sein.
- Überschüssiges Öl mit einem sauberen trokkenen Lappen vom Filtereinsatz abwischen. (Ein Überschuss an Öl kann Startprobleme verursachen.)
7. Montieren:
- Filterrahmen ①
HINWEIS:
- Die Haltenase ⓐ am Filterrahmen in die entsprechende Bohrung ⓑ im Luftfiltereinsatz einsetzen.
- Die Luftfilter-Passflächen © mit Lithiumseifenfett bestreichen.
8. Montieren:
- Luftfiltereinsatz ①
HINWEIS:
Die Haltenase Ⓐ am Filterrahmen in die entsprechende Bohrung ⓑ im Luftfiltergehäuse einsetzen.
9. Einhaken:
- Halterung ①
HINWEIS:
Die Halterung ① so einhaken, dass sie die Haltenasen ⓐ am Filterrahmen berühren.
ATENCION:
- Das Motorrad auf eine ebene Fläche stellen.
HINWEIS:
- Bei der Ölstandkontrolle muss das Motorrad gerade stehen.
- Das Motorrad auf einen geeigneten Montageständer stellen.
! WARNING
Niemals den Öltankdeckel nach einer Hochgeschwindigkeitsfahrt abnehmen. Das heiße Öl könnte herausspritzen und Verletzungen verursachen. Abwarten, bis die Öltemperatur auf ca. 70 °C (158 °F) sinkt.
- Den Motor mindestens 3 Minuten lang betreiben; dabei muss das Fahrzeug in aufrechter Stellung sein. Anschließend den Motor ausschalten und den Ölstand kontrollieren.
3. Demontieren:
- Öltankverschluss ①
Kontrollieren, dass sich der Ölstand oberhalb der Markierung ⓐ befindet und dass kein Öl austritt, wenn die Prüfschraube ① entfernt wird.
Liegt der Ölstand unterhalb der Markierung ⓐ → Öl über die Einfüllöffnung nachfüllen, bis der Ölstand über der Markierung ⓐ liegt.
An der Prüfschraube tritt Öl aus → Öl ablassen, bis kein Öl mehr austritt.
HINWEIS:
Bei der Ölstandkontrolle den Öltankverschluss nicht wieder einschrauben.
Den Messstab lediglich zurückstekken.
4. Comprobar:
- Nivel de aceite
Empfohlene Ölsorte: Yamalube 4, SAE10W30 oder SAE20W40 Yamalube 4-R, SAE10W50 API Service, Sorte SG oder höher/JASO MA
ACHTUNG:
- Keine Additive beimischen! Da das Motoröl auch zur Schmierung der Kupplung dient, können Zusätze zu Kupplungsrutschen führen.
- Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
(Nicht USA und CDN)

Empfohlene Ölsorte: SAE10W30, SAE10W40, SAE15W40, SAE20W40 oder SAE20W50 API Service, Sorte SG oder höher/JASO MA
ACHTUNG:
- Keine Additive beimischen oder Öle mit einer Dieselspezifikation “.../CD” ⓐ oder höherwertig verwenden.
- Keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" ⑥ oder höherwertig verwenden. Da das Motoröl auch zur Schmierung der Kupplung dient, können Zusätze zu Kupplungsrutschen führen.
-
Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
-
Den Motor anlassen und einige Minuten lang betreiben.
ACHTUNG:
Bei leerem Öltank niemals den Motor starten.
(USA y CDN)

-
Den Motor mindestens 10 Sekunden lang betreiben; dabei muss das Fahrzeug in aufrechter Stellung sein. Anschließend den Motor ausschalten und den Ölstand korrigieren.
-
Montieren:
- Öltankverschluss
-
Den Motor anlassen und einige Minuten lang betreiben.
-
Den Motor abstellen und ein Auffanggefäß unter den Motor stellen.
-
Demontieren:
- Motorschutz ①
- Öltankverschluss ②
- Öleinfüllverschluss ③
- Ablassschraube (samt Dichtring) ④
- Ölfilter-Ablassschraube (samt O-Ring) ⑤
- Ablassschraube (samt Dichtring) ⑥
Das Öl aus dem Kurbelgehäuse und Öltank ablassen.
CAMBIO DE ACEITE DEL MOTOR
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
6. Fill:
- Crankcase

- Falls der Ölfilter beim Ölwechsel zu erneuern ist, folgende Bauteile demontieren und anschließend wieder montieren.
Arbeitsvorgang:
- Den Ölfilter-Gehäusedeckel ① demontieren und den Ölfilter-einsatz ② herausnehmen.
• Die O-Ringe ③ kontrollieren und, falls rissig oder beschädigt, erneuern. - Den Ölfiltereinsatz und Ölfilter-Gehäusedeckel montieren.

Ölfilter-Gehäusedeckel: 10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
5. Montieren:
- Dichtungen New
- Ölfilter-Ablassschraube
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb) - Ölablassschraube (Kurbelgehäuse, rechts)
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb) - Ölablassschraube (Kurbelgehäuse, links)
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb)
6. Einfüllen:
- Kurbelgehäuse

Ölleinfüllmenge:
Olwechsel ohne
Filterwechsel:
0,95 L (0,84 Imp qt,
1,00 US qt)
Olwechsel mit
Filterwechsel:
1,0 L (0,88 Imp qt,
1,06 US qt)
Gesamtmenge:
1,2 L (1,06 Imp qt,
1,27 US qt)
7. Montieren:
- Öleinfüllverschluss ①
- Motor (auf Ölaustritt)
- Ölstand
8. Kontrollieren:
Siehe unter "MOTORÖL-STAND KONTROLLIEREN".
REGLAGE DU REGIME DE RALENTI LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN AJUSTE DEL RALENTÍ DEL MOTOR
9. Contrôler:
- Pression d'huile
Etapes du contrôle:
• Die Öldruck-Kontrollschraube
① geringfügig lokkern.
- Den Motor starten und im Leerlauf betreiben, bis Öl an der Öldruck-Kontrollschraube austritt. Tritt nach einer Minute kein Öl aus, den Motor sofort abstellen, um Schäden zu vermeiden.
- Ölkanäle, Ölfilter und Ölpumpe auf Beschädigung oder Undichtigkeit prüfen.
- Nach der Fehlerbeseitigung den Motor starten und den Öldruck erneut kontrollieren.
• Die Öldruck-Kontrollschraube vorschriftsmäßig festziehen.

Öldruck-Kontroll- schraube:
10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
9. Comprobar:
- Presión de aceite
REGLAGE DU REGIME DE RALENTI
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN
- Den Motor anlassen und gründlich warmlaufen lassen.
- Einstellen:
- Leerlaufdrehzahl
Arbeitsvorgang:
- Die Leerlaufeinstellschraube ① verdrehen, bis die vorgeschriebene Leerlaufdrehzahl erreicht ist.
HINWEIS:
Mit dem digitalen Drehzahlmesser die Drehzahl ermitteln, indem der Sensor © des Drehzahlmessers in der Nähe die Zündspule ②. gebracht wird.
Leerlaufdrehzahl höher → Leerlaufeinstellschraube ① nach ④ drehen.
Leerlaufdrehzahl niedriger → Leerlaufeinstellschraube ① nach ⑥ drehen.

Leerlaufdrehzahl: 1.750–1.850 U/min
AJUSTE DEL RALENTÍ DEL MOTOR
VENTILSPIEL EINSTELLEN
HINWEIS:
- Das Ventilspiel sollte bei abgekühltem Motor eingestellt werden.
- Bei der Messung oder Einstellung des Ventilspiels muss der Kolben im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungstaktes stehen.
1. Demontieren:
- Sitzbank
- Kraftstofftank Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN" in KAPITEL 4.
Demontieren:
- Sekundärluft-Abschaltventil Siehe unter "SEKUNDÄR-LUFTSYSTEM" in KAPITEL 4.
- Zündkerze
- Motorhalterung (oben)
- Zylinderkopfdeckel Siehe unter "NOCKENWELLEN" in KAPITEL 4.
3. Demontieren:
- Rotor-Abdeckschraube ①
- Kurbelwellen-Abdeck-schraube ②
- O-Ring
AJUSTE DE LA HOLGURA DE VÁLVULAS
NOTA:
- Ventilspiel Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Ventilspiel (kalt):
Einlassventil:
0,10–0,15 mm
(0,0039–0,0059 in)
Auslassventil:
0,20–0,25 mm
(0,0079–0,0098 in)
Arbeitsvorgang:
• Die Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel im Gegenuhrzeigersinn drehen.
- Wenn sich der Kolben des Zylinders im oberen Totpunkt des Verdichtungstaktes befindet, die OT-Markierung ① am Rotor auf die entsprechende Gegenmarkierung ⑥ am Kurbelgehäusedeckel ausrichten.
4. Comprobar:
Der Kolben befindet sich im oberen Totpunkt, wenn die Körnermarkierung © am Auslass-Nockenwellenrad und die Körnermarkierung ⓐ am Einlass-Nockenwellenrad, wie in der Abbildung gezeigt, mit der Zylinderkopf-Passfläche fluchten.
- Das Ventilspiel ⓔ mit einer Fühlerlehre ① messen.
HINWEIS:
Entspricht das gemessene Ventilspiel nicht der Vorgabe, muss das Messergebnis für spätere Zwecke notiert werden.
NOTA:
• Die Steuerkettenspanner-Verschlussschraube lokkern.
• Die Steuerkettenspanner-Verschlussschraube und die Nokkenwellen-Lagerdeckel demontieren.
HINWEIS:
Die Schrauben des Nockenwellen-Lagerdeckels müssen von außen nach innen über Kreuz gelockert werden.
• Die Auslass-Nockenwelle ① und Einlass-Nockenwelle ② demontieren.
HINWEIS:
Die Steuerkette mit einem Draht ③ sichern, damit sie nicht in das Kurbelgehäuse hinabfällt.
5. Ajustar:
• Die Tassenstößel ④ und Ventilplättchen ⑤ demontieren.
HINWEIS:
- Das Kurbelgehäuse am besten mit einem sauberen Tuch abdecken, damit keine Ventilplättchen hineinfallen können.
- Die entsprechende Einbaulage sämtlicher Tassenstößel und Ventilplättchen fest halten, damit sie wieder in ihre ursprüngliche Lage montiert werden können.
- Das passende Ventilplättchen laut der entsprechenden Tabelle auswählen.
| Stärkenbereich | Verfügbare Stärken: 25 Abstufungen | |
| Nr.120 – Nr.240 | 1,20 mm – 2,40 mm | in Abstufungen von 0,05 mm |
HINWEIS:
Die Stärke @ des Ventilplättchens ist in Hundertsteln von Millimetern auf dessen Oberseite angegeben.
• Die letzte Ziffer auf dem Ventilplättchen wie folgt runden.
| Letzte Ziffer auf dem Ventilplättchen | Gerundeter Wert |
| 0, 1 oder 2 | 0 |
| 4, 5 oder 6 | 5 |
| 8 oder 9 | 10 |
BEISPIEL:
Nummer des ausgebauten Ventilplättchens = 148 Gerundeter Wert = 150
HINWEIS:
Ventilplättchen sind nur in Abstu- fungen von 0,05 mm erhältlich.
- Die gerundete Ventilplättchen-Nummer sowie das gemessene Ventilspiel in der Tabelle für die Auswahl der Ventilplättchen ausfindig machen Aus dem Schnittpunkt der beiden Koordinaten ergibt sich die neue Ventilplättchen-Nummer bzw. -Stärke.
HINWEIS:
Die neue Ventilplättchen-Stärke dient zunächst nur als Bezugsgröße, denn das Ventilspiel muss erneut kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert werden.
• Die neuen Ventilplättchen ⑥ und Tassenstößel ⑦ einsetzen.
HINWEIS:
- Motoröl auf die Tassenstößel auftragen.
- Molybdändisulfidöl auf die Ventilschaft-Enden auftragen.
- Der Tassenstößel muss sich mit dem Finger mühelos drehen lassen.
- Die Tassenstößel und Ventilplättchen müssen in der ursprünglichen Lage montiert werden.
- Die Einlass- und Auslass-Nokkenwellen, Steuerkette und Nockenwellen-Lagerdekkel montieren.
Siehe unter "NOCKENWELLEN" in KAPITEL 4.

Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel):
10 Nm
(1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
- Den Steuerkettenspanner montieren.
Siehe unter "NOCKENWELLEN" in KAPITEL 4.
HINWEIS:
Die Kurbelwelle muss mehrmals im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, damit sich die Bauteile richtig anpassen.
- Das Ventilspiel erneut kontrollieren.
- Entspricht die Messung nicht dem Sollwert, muss die Einstellung wiederholt werden, bis das vorgeschriebene Ventilspiel erreicht ist.
- Montieren:
- Alle ausgebauten Teile
HINWEIS:
Alle ausgebauten Teile in umgekehrter Reihenfolge montieren.
• Die Reinigung des Funkenfängers erst nach Abkühlen des Auspuffsystems durchführen.
- Während der Reinigung des Auspuffsystems darf der Motor nicht gestartet werden.
- Demontieren:
- Schraube (Schalldämpfer-Abdeckung) ①
- Demontieren:
- Funkenfänger-Schraube ①
LIMPIEZA DEL PARACHISPAS (USA)
! ADVERTENCIA
-
Monter:
-
Joint (pare-étincelles)
- Pare -étincelles
Insérer le pare-étincelles dans le silencieux et aligner les trous des boulons. -
Joint (tuyau d'échappement arrière)
• Boulon (pare-étincelles)
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb) -
Demontieren:
-
Endrohr ①
• Endrohr-Dichtung ② - Funkenfänger ③
Den Funkenfänger aus dem Schalldämpfer herausziehen. -
Funkenfänger-Dichtung ④
-
Reinigen:
- Funkenfänger
Den Funkenfänger leicht klopfen und dann mit einer Drahtbürste etwaige Kohleablagerungen entfernen.
-
Montieren:
-
Funkenfänger-Dichtung
- Funkenfänger
Den Funkenfänger in den Schalldämpfer stecken und die Bohrungen aufeinander ausrichten. - Endrohr-Dichtung
-
Funkenfänger-Schraube
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb) -
Extraer:
-
Tubo de escape ①
- Junta (tubo de escape) ②
- Parachispas ③
Extraiga el parachispas del silenciador. -
Junta (parachispas) ④
-
Limpiar:
- Parachispas
5 Nm (0,5 m · kg, 3,6 ft · lb)
N.B.:
• Schalldämpfer-Abdeckung
5 Nm (0,5 m · kg, 3,6 ft · lb)
HINWEIS:
Zunächst die beiden horizontal gegenüberliegenden Schrauben @ festziehen; anschließend auch die andern.
- Instalar:
5 Nm (0,5 m · kg, 3,6 ft · lb)
NOTA:
HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN
WARNING
Die Bremshydraulik in folgenden Fällen entlüften:
• Die Anlage wurde zerlegt.
- Ein Bremsschlauch wurde gelöst oder erneuert.
- Der Flüssigkeitsstand ist sehr niedrig.
• Die Bremse funktioniert nicht einwandfrei.
Eine nicht korrekt durchgeführte Entlüftung kann die Bremsleistung beeinträchtigen.
-
Demontieren:
-
Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel
-
Membran
• Schwimmer (Vorderradbremse)
• Protektor (Hinterradbremse) -
Ablassen:
- Bremsflüssigkeit
A Vorn
B Hinten
Hydraulik entlüften:
a. Den Vorratsbehälter mit der empfohlenen Bremsflüssigkeit auffüllen.
b. Die Membran einsetzen. Darauf achten, dass keine Flüssigkeit verschüttet wird und dass der Vorratsbehälter nicht überläuft.
c. Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ② fest an der Bremssattel-Entlüftungsschraube ① anschließen.
d. Das freie Schlauchende in einen Auffangbehälter führen.
e. Den Bremshebel mehrmals langsam betätigen.
f. Den entsprechenden Bremshebel betätigen. Den Bremshebel kräftig betätigen und in dieser Stellung halten.
g. Die Entlüftungsschraube lokkern, woraufhin der Hebel sich bis auf den Anschlag zubewegt.
h. Sobald der Hebel den Anschlag erreicht hat, die Entlüftungsschraube festziehen und dann den Hebel loslassen.

Entlüftungsschraube: 6 Nm (0,6 m • kg, 4,3 ft • lb
i. Die Schritte (e) bis (h) so lange wiederholen, bis keine Luftbläschen mehr im Kunststoffschlauch zu sehen sind.
CHASIS
PURGA DE AIRE DEL SISTEMA DE FRENOS
ADVERTENCIA
REGLAGE DU FREIN AVANT
1. Contrôler:
Kann die Bremsanlage nicht zufrieden stellend entlüftet werden, sollte die Flüssigkeit einige Stunden ruhen. Den Entlüftungsvorgang erst dann wieder aufnehmen, wenn keine Luftbläschen mehr in der Flüssigkeit erkennbar sind.
j. Den Vorratsbehälter bis zum vorgeschriebenen Stand mit der empfohlenen Bremsflüssigkeit auffüllen.

WARNUNG
Nach dem Entlüften der hydraulischen Anlage muss die Bremse auf einwandfreie Funktion überprüft werden.
3. Montieren:
• Protektor (Hinterradbremse)
• Schwimmer (Vorderradbremse)
- Membran
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel
VORDERRADBREMSE
EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
- Handbremshebel-Position ⓐ

Handbremshebel-Position ⓐ:
| Standardeinstellug | Einstellbereich |
| 95 mm(3,74 in) | 76–97 mm(2,99–3,82 in) |
2. Demontieren:
- Hebelabdeckung
3. Einstellen:
• Handbremshebel-Position
Handbremshebel-Position einstellen:
• Die Sicherungsmutter ① lockern.
• Die Einstellschraube ② verdrehen, bis die Hebelposition ④ im Sollbereich ist.
• Die Sicherungsmutter festziehen.

Sicherungsmutter: 5 Nm (0,5 m • kg, 3,6 ft • lb)
ACHTUNG:
Die Sicherungsmutter muss vorschriftsmäßig festgezogen werden, um eine Beeinträchtigung der Bremsfunktion zu vermeiden.
4. Montieren:
- Hebelabdeckung
NOTA:
HINTERRADBREMSE EINSTELLEN
- Kontrollieren:
- Fußbremshebel-Position ⓐ Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Fußbremshebel-Position ①:
10 mm (0,39 in)
AJUSTE DEL FRENO TRASERO
- Comprobar:
- Fußbremshebel-Position
Fußbremshebel-Position ein- stellen:
• Die Sicherungsmutter ① lockern.
- Die Einstellmutter ② verdrehen, bis die Hebelposition @ im Sollbereich ist.
• Die Sicherungsmutter festziehen.

WARNUNG
- Die Fußbremshebel-Position, wie abgebildet, zwischen dem Maximum A und dem Minimum B einstellen. (Bei dieser Einstellung darauf achten, dass das Ende b der Schraube ③ am Gewinde ④ herausragt, wobei der Abstand © zum Bremshebel ⑤ 2 mm (0,08 in) nicht unterschreiten sollte).
- Nach dem Einstellen der Fuß-bremshebel-Position muss überprüft werden, ob die Bremse nicht schleift.
VORDERRAD-SCHEIBENBREMS-BELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEUERN
- Kontrollieren:
- Scheibenbremsbelag-Stärke ^a Nicht nach Vorgabe → Satzweise erneuern.

Scheibenbremsbelag-Stärke ⓐ:
| Standard | |
| 4,4 mm(0,17 in) | 1,0 mm(0,04 in) |
- Erneuern:
- Scheibenbremsbelag
Scheibenbremsbelag erneuern:
• Die Bremsbelag-Haltestift-Abdeckung ① demontieren.
- Ajustar:
- Den Bremsbelag-Haltestift ② lockern.
- Den Bremssattel ③ vom Gabelholm demontieren.
- Den Bremsbelag-Haltestift und die Bremsbeläge ④ demontieren.
- Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ⑤ an der Entlüftungsschraube ⑥ befestigen und dessen Ende in einen Auffangbehälter führen.
• Die Entlüftungsschraube lokkern und dann den Bremskolben in den Bremssattel zurückdrücken.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wieder verwenden.
• Die Entlüftungsschraube festziehen.

Entlüftungsschraube: 6 Nm (0,6 m • kg, 4,3 ft • lb)
• Die Bremsbeläge ⑦ und den Bremsbelag-Haltestift montieren.
HINWEIS:
- Die Scheibenbremsbeläge so montieren, dass deren Haltenasen ① in den entsprechenden Aufnahmen ② des Bremssattels sitzen.
- Den Bremsbelag-Haltestift provisorisch anziehen.
- Den Bremssattel ⑧ montieren und den Bremsbelag-Haltestift ⑨ festziehen.

Bremssattel-Schraube: 23 Nm (2,3 m • kg, 17 ft • lb) Bremsbelag-Haltestift: 18 Nm (1,8 m • kg, 13 ft • lb)
| • Die Bremsbelag-Haltestift-Abdeckung 10 montieren. | |
| Bremsbelag-Haltestift-Abdekkung:3 Nm(0,3 m • kg, 2,2 ft • lb) | |
- Bremsflüssigkeitsstand Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN".
4. Kontrollieren:
- Funktion des Handbremshebels Weich/schwammig → Bremshydraulik entlüften. Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜF-TEN".
HINTERRAD- SCHEIBENBREMSBELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEUERN
1. Kontrollieren:
- Scheibenbremsbelag-Stärke ① Nicht nach Vorgabe → Satzweise erneuern.
| Scheibenbremsbelag-Stärke a: | ||
| Standard | ||
| 6,4 mm(0,25 in) | 1,0 mm(0,04 in) | |
2. Erneuern:
- Scheibenbremsbelag
Scheibenbremsbelag erneuern:
- Den Protektor ① und die Bremsbelag-Haltestift-Abdek-kung ② demontieren.
- Den Bremsbelag-Haltestift ③ lockern.
- Das Hinterrad ④ und den Bremssattel ⑤ demontieren. Siehe unter "VORDER- UND HINTERRAD" in KAPITEL 5.
3. Comprobar:
- Den Bremsbelag-Haltestift ⑥ und die Bremsbeläge ⑦ demontieren.
- Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ⑧ an der Entlüftungsschraube ⑨ befestigen und dessen Ende in einen Auffangbehälter führen.
• Die Entlüftungsschraube lokkern und dann den Bremskolben in den Bremssattel zurückdrücken.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wieder verwenden.
• Die Entlüftungsschraube festziehen.

Entlüftungsschraube: 6 Nm (0,6 m • kg, 4,3 ft • lb)
• Die Bremsbeläge ⑩ und den Bremsbelag-Haltestift ⑪ montieren.
HINWEIS:
- Die Scheibenbremsbeläge so montieren, dass deren Haltenasen ⓐ in den entsprechenden Aufnahmen ⓑ des Bremssattels sitzen.
- Den Bremsbelag-Haltestift provisorisch anziehen.
- Den Bremssattel ⑫ und das Hinterrad ⑬ montieren. Siehe unter "VORDER- UND HINTERRAD" in KAPITEL 5.
- Den Bremsbelag-Haltestift ⑭ festziehen.

Bremsbelag-Haltestift: 18 Nm (1,8 m • kg, 13 ft • lb)
• Die Bremsbelag-Haltestift-Abdeckung ⑮ und den Protektor ⑯ montieren.

Bremsbelag-Haltestift- Abdekkung: 3 Nm (0,3 m • kg, 2,2 ft • lb) Protektor-Schraube: 7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
- Bremsflüssigkeitsstand Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN".
- Kontrollieren:
- Funktion des Fußbremshebels Weich/schwammig → Bremshydraulik entlüften. Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜF-TEN".
HINTERRAD- SCHEIBENBREMSBELAG- ISOLIERUNG KONTROLLIEREN
- Demontieren:
- Scheibenbremsbelag Siehe unter "HINTERRAD- SCHEBENBREMSBELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEUERN".
- Kontrollieren:
- Hinterrad-Scheibenbremsbelag-Isolierung ① Beschädigt → Erneuern.
BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN
-
Sicherstellen, dass der Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter waa- gerecht steht.
-
Kontrollieren:
- Bremsflüssigkeitsstand Niedrig → Korrigieren.
① Mindeststand-Markierung
A Vorn
B Hinten

Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT Nr.4
WARNING
- Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Beim Nachfüllen darauf achten, dass kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt.
-
Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
-
Comprobar:
- Kettenradzähne ⓐ Stark verschlissen → Erneuern.
HINWEIS:
Antriebsritzel, Kettenrad und Antriebskette satzweise erneuern.
- Länge @ der Kette über 15 Glieder Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Länge der Kette über 15 Glieder:
- Beim Messen der Kettenglieder die Antriebskette mit den Fingern straffen.
• Die Messung, wie in der Abbildung gezeigt, zwischen den Rollen ① und ⑯ vornehmen.
• Die Kette an mehreren Stellen messen.
NOTA:
Die Antriebskette mit einem Ketten-Trennwerkzeug ② auftrennen.
- Reinigen:
- Antriebskette Den Schmutz so gut wie möglich abbürsten. Die Kette anschließend mit einem speziellem Kettenreinigungsmittel reinigen.
ACHTUNG:
Die Antriebskette ist mit O-Ringen ① zwischen den Kettenlaschen abgedichtet. Reinigung mit Dampfstrahler, einem ungeeigneten Lösungsmittel oder Kerosin kann die O-Ringe beschädigen.
- Extraer:
- O-Ringe ① der Antriebskette Beschädigt → Antriebskette erneuern.
- Rollen ②
- Kettenlaschen ③ Beschädigt/verschlissen → Antriebskette erneuern.
4. Comprobar:
- Beweglichkeit ⓐ der Antriebskette
Die Antriebskette beim Reinigen und Schmieren, wie in der Abbildung gezeigt, fest halten.
Steif → Antriebskette erneuern.
5. Comprobar:
- Kettenschloss ① New
- O-Ring ②
- Antriebskette ③
HINWEIS:
Vor der Montage der Antriebskette müssen die O-Ringe und das Ketten-schloss mit einer dünnen Schicht Lithiumseifenfett bestrichen werden.
6. Instalar:
- Kettenschlosslasche ④ New
HINWEIS:
- Die Kettenschlosslasche mit einer Antriebsketten-Nietzange ⑤. am Kettenschloss anpressen.
- Das Ende des Kettenschlosses mit einer Antriebsketten-Nietzange vernieten.
- Nach dem Vernieten sicherstellen, dass das Kettenschloss beweglich ist.
7. Instalar:
Antriebsketten-Schmier- mittel:
SAE 10W-30 Motoröl oder O-Ring-Kettenspray
8. Lubricar:
ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG EINSTELLEN
- Das Motorrad aufbocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
- Kontrollieren:
- Antriebsketten-Durchhang ⓐ (oberhalb der Kettenschienen-Schraube) Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Antriebsketten-Durchhang: 48–58 mm (1,9–2,3 in)
HINWEIS:
Mehrmals das Hinterrad drehen und den Kettendurchhang kontrollieren, um die straffste Stelle der Antriebskette ausfindig zu machen. Den Kettendurchhang an dieser Stelle messen bzw. einstellen.
3. Einstellen:
• Antriebsketten-Durchhang
Antriebsketten-Durchhang einstellen:
• Die Achsmutter ① und Sicherungsmuttern ② lokkern.
- Den Kettendurchhang durch Verdrehen der Einstellschrauben ③ einstellen.
Kette straffen → Einstell- schraube ③ entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
Kette lockern → Einstellschraube ③ im Uhrzeigersinn drehen und das Rad nach vorn drücken.
- Beide Seiten um dieselbe Anzahl Umdrehungen verstellen, um die Radausrichtung nicht zu verstellen. (Beide Kettenspanner sind mit Ausrichtungsmarkierungen @ versehen.)
HINWEIS:
Bei der Einstellung sicherstellen, dass die Antriebskette, von hinten betrachtet, mit dem Kettenrad fluchtet.
ACHTUNG:
Eine falsch gespannte Antriebskette verursacht erhöhten Verschleiß von Kette, Motor, Lagern und anderen wichtigen Teilen. Daher darauf achten, dass der Kettendurchhang sich im Sollbereich befindet.
| • Beim Festziehen der Achsmutter die Antriebskette niederdrücken. | |
| Achsmutter:125 Nm(12,5 m • kg, 90 ft • lb) | |
| • Die Sicherungsmuttern festziehen. | |
| Sicherungsmutter:19 Nm(1,9 m • kg, 13 ft • lb) | |
- Funktion der Teleskopgabel Die Teleskopgabel bei gezogenem Handbremshebel mehrmals ein- und ausfedern. Stockend/undicht → Instand setzen, ggf. erneuern.
- Protektor
• Staubschutzring ①
HINWEIS:
Einen schmalen Schlitz-Schraubendreher verwenden und darauf achten, dass das Gleitrohr und der Staubschutzring nicht beschädigt werden.
LIMPIEZA DE LA JUNTA DE ACEITE Y LA JUNTA ANTIPOLVO DE LA HORQUILLA DELANTERA
1. Extraer:
- Protector
- Junta antipolvo ①
NOTA:
• Staubschutzring ⓐ
- Dichtring ⓑ
HINWEIS:
• Die Staubschutz- und Dichtringe nach jeder Fahrt reinigen.
- Das Gleitrohr mit Lithiumseifenfett bestreichen.
2. Limpiar:
- Junta antipolvo ⓐ
- Junta de aceite ⓑ
NOTA:
GABEL-LUFTDRUCK AUSGLEICHEN
HINWEIS:
Wenn die Gabel am Anfang des Federwegs steif ist, muss der Gabel-Luftdruck ausgeglichen werden.
- Das Motorrad aufbocken, um das Vorderrad vom Boden abzuheben.
- Die Entlüftungsschraube ① herausdrehen, um den Gabel-Luftdruck auszugleichen.
- Montieren:
- Entlüftungsschraube
1 Nm (0,1 m · kg, 0,7 ft · lb)
ZUGSTUFEN-DÄMPFUNGSKRAFT DER TELESKOPGABEL EINSTELLEN
1. Einstellen:
- Zugstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
| Härter a → | Zugstufen-Dämpfungskraft erhöhen.(Einstellschraube 1 hineindrehen.) |
| Weicher b → | Zugstufen-Dämpfungskraft reduzieren.(Einstellschraube 1 herausdrehen.) |
| Einstellbereich: | ||
| Maximal | Minimal | |
| Vollständighineingedreht | 20. Raststellung (aus der Maximalstellung) | |
• STANDARDEINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Raststellungen hellrausdrehen.

Standardeinstellung: 8. Raststellung
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.
WARNING
Sicherstellen, dass beide Gabelbeine gleichmäßig eingestellt sind. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
- Demontieren:
- Gummikappe
- Einstellen:
- Druckstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
Härter ⓐ →
Druckstufen-Dämpfungskraft erhöhen. (Einstellschraube ① hineindrehen.) Druckstufen-Dämpfungskraft reduzieren. (Einstellschraube ① herausdrehen.)
Weicher ⑥ →

Einstellbereich:
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hineingedreht | 20. Raststellung (aus der Maximalstellung) |
• STANDARDEINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Raststellungen herausdrehen.

Standardeinstellung:
- Raststellung
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.
WARNING
Sicherstellen, dass beide Gabelbeine gleichmäßig eingestellt sind. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
- Montieren:
- Gummikappe
-
Kontrollieren:
-
Chtgängigkeit der Schwinge Geräuschvoll/stockend → Drehpunkte schmieren, ggf. instand setzen.
Beschädigt/undicht → Erneuern.
FEDERVORSPANNUNG DES FEDERBEINS EINSTELLEN
- Das Motorrad aufbocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
- Demontieren:
- Rahmenheck
- Lockern:
- Sicherungsmutter ①
- Einstellen:
- Federvorspannung (durch Verdrehen der Einstellschraube ②)
Härter → Federvorspannung erhöhen. (Einstellschraube ② hineindrehen.)
Weicher → Federvorspannung reduzieren. (Einstellschraube ② herausdrehen.)

Einbaulänge ⓐ der Feder:
| Standard-Länge | Einstellbereich |
| 252,5 mm (9,94 in) * 251,5 mm (9,90 in) | 238,5–258,5 mm (9,39–10,18 in) |
* EUROPE
HINWEIS:
- Vor der Einstellung die Ringe von jeglichem Schmutz und Schlamm befreien.
- Die Einbaulänge der Feder ändert sich um 1,5 mm (0,06 in) pro Umdrehung des Federvorspann-rings.
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen.
- Festziehen:
- Sicherungsmutter
-
Montieren:
-
Rahmenheck (oben)
38 Nm (3,8 m · kg, 27 ft · lb) - Rahmenheck (unten)
32 Nm (3,2 m · kg, 23 ft · lb)
AJUSTE DE LA PRECARGA DEL MUELLE DEL AMORTIGUADOR TRASERO
ZUGSTUFEN-DÄMPFUNGSKRAFT DES FEDERBEINS EINSTELLEN
1. Einstellen:
- Zugstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
Härter Ⓐ → Zugstufen-Dämpfungskraft erhöhen.
(Einstellschraube ① hineindrehen.)
Weicher ⓑ →Zugstufen-Dämpfungskraft reduzieren.
(Einstell- schraube ① her- ausdrehen.)
| Einstellbereich: | ||
| Maximal | Minimal | |
| Vollständighineingedreht | 20. Raststellung(aus der Maximalstellung) | |
• STANDARDEINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Raststellungen herausdrehen. (Die Körnermarkierung ① auf der Einstellschraube muss mit der entsprechenden Gegenmarkierung ② fluchten.)
| Standardeinstellung:Ca. 11. Raststellung |
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.
UNTERE DRUCKSTUFEN- DÄMPFUNGSKRAFT DES FEDERBEINS EINSTELLEN
1. Einstellen:
- Untere Druckstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
Härter Ⓐ → Untere Druckstufen-Dämpfungskraft erhöhen. (Einstellschraube ① hineindrehen.)
Weicher ⑥ → Untere Druckstufen-Dämpfungskraft reduzieren. (Einstellschraube ① herausdrehen.)

Einstellbereich:
| Maximal | Minimal |
| Vollständighineingedreht | 20. Raststellung(aus der Maximalstellung) |
• STANDARDEINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Raststellungen herausdrehen. (Die Körnermarkierung ① auf der Einstellschraube muss mit der entsprechenden Gegenmarkierung ⑥ fluchten.)

Standardeinstellung:
Ca. 8. Raststellung
* Ca. 11. Raststellung
** Ca. 9. Raststellung
* EUROPE
** AUs, NZ und ZA
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.
OBERE DRUCKSTUFEN- DÄMPFUNGSKRAFT DES FEDERBEINS EINSTELLEN
1. Einstellen:
- Obere Druckstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
| Härter a → | Obere Druckstufen-Dämpfungskraft erhöhen.(Einstellschraube 1 hineindrehen.) |
| Weicher b → | Obere Druckstufen-Dämpfungskraft reduzieren.(Einstellschraube 1 herausdrehen.) |
| Einstellbereich: | ||
| Maximal | Minimal | |
| Vollständighineingedreht | 2 Umdrehungen heraus (aus der Maximalstellung) | |
• STANDARDEINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Umdrehungen herausdrehen. (Die Körnermarkierung ⓐ auf der Einstellschraube muss mit der entsprechenden Gegenmarkierung ⓑ fluchten.)

Standardeinstellung: Ca. 1 1/8 Umdrehungen heraus * Ca. 1 1/4 Umdrehungen heraus
* AUS, NZ und ZA
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.
- Reifenluftdruck Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Standard-Reifenluftdruck: 100 kPa (1,0 kgf/cm², 15 psi)
HINWEIS:
- Den Reifenluftdruck bei kaltem Reifen kontrollieren.
- Bei zu niedrigem Reifenluftdruck besteht die Gefahr, dass der Reifen auf der Felge rutscht.
- Ein schräg stehender Ventilschaft deutet darauf hin, dass der Reifen sich verschoben hat.
- Falls der Ventilschaft schräg steht, sitzt der Reifen falsch auf. In diesem Fall die Reifenlage korrigieren.
SPEICHEN KONTROLLIEREN UND SPANNEN
- Kontrollieren:
- Speichen ① Verbogen/beschädigt → Erneuern. Speiche lose → Spannen.
- Festziehen:
- Speichen 3 Nm (0,3 m · kg, 2,2 ft · lb)
HINWEIS:
Die Speichen müssen vor und nach dem Einfahren gespannt und nach jeder Fahrt kontrolliert werden.
- Felgenschlag Das Rad anheben und drehen. Anormaler Schlag → Erneuern.
• Lagerspiel Vorhanden → Erneuern.
2. Comprobar:
CONTROLE ET REGLAGE DE LA TETE DE FOURCHE
LENKKOPFLAGER KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
- Das Motorrad aufbocken, um das Vorderrad vom Boden abzuheben.
2. Kontrollieren:
- Lenkkopf Die Gabelholme am unteren Ende umfassen und die Teleskopgabel hin und her bewegen. Spiel vorhanden → Lenkkopf-lager einstellen.
3. Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit der Lenkung Lenker von Anschlag zu Anschlag schwenken. Stockend → Ringmutter einstellen.
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Ringmutter einstellen: • Den Scheinwerfer demontieren. • Den lenekr und die obere Gabelbrücke demontieren. • Die Ringmutter ① mit dem Hakenschlüssel ② lokkern. Hakenschlüssel: YU-33975/90890-014034. Ajustar:
• Die Ringmutter ③ mit dem Hakenschlüssel ④ festziehen.
HINWEIS:
- Das Gewinde der Lenkachse mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Den Drehmomentschlüssel im rechten Winkel zum Haken-schlüssel ansetzen.

Ringmutter (provisorisches Anzugsmoment): 38 Nm (3,8 m • kg, 27 ft • lb)
• Die Ringmutter um eine Umdrehung lokkern.
• Die Ringmutter mit dem Haken-
schlüssel wieder festziehen.

WARNUNG
Überziehen vermeiden.

Ringmutter (endgültiges Anzugsmoment): 7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
- Zur Kontrolle die Lenkachse von Anschlag zu Anschlag bewegen. Bei der geringsten Schwergängigkeit müssen der Lenkkopf zerlegt und die Lager geprüft werden.
- Die Beilagscheibe ⑤, die obere Gabelbrücke ⑥, die Beilagscheibe ⑦, die Lenkkopfmutter ⑧, den Lenker ⑨, die obere Lenker-Halterung ⑩ und den Scheinwerfer ⑪ montieren.
HINWEIS:
- Die obere Lenker-Halterung muss so montiert werden, dass die Körnermarkierung ⓐ nach vorn gerichtet ist.
- Den Lenker so montieren, dass die Markierungen ⑥ an beiden Seiten fluchten.
- Den Lenker so montieren, dass der Vorsprung © der oberen Lenker-Halterung wie dargestellt auf die Lenker-Markierung ausgerichtet ist.
- Das Ende des Kraftstofftank-Belüftungsschlauchs ⑫ in die Bohrung der Lenkachse stecken.
ACHTUNG:
Zuerst die Schrauben an der Vorderseite der oberen Lenkerhalterung festziehen, danach die Schrauben an der Hinterseite vorschriftsmäßig festziehen.

Lenkkopfmutter:
145 Nm
(14,5 m • kg, 105 ft • lb)
Lenker-Halterung
(oben):
28 Nm
(2,8 m • kg, 20 ft • lb)
Klemmschraube (Obere
Gabelbrücke):
21 Nm
(2,1 m • kg, 15 ft • lb)
Scheinwerfer:
7 Nm
(0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, sollte das Motorrad bei der Instandsetzung, nach dem Einfahren sowie nach jedem Rennen sachgemäß geschmiert werden.
① Sämtliche Seilzüge
② Kupplungshebel-Drehpunkt
③ Fußschalthebel-Drehpunkt
④ Fußrasten-Drehpunkt
⑤ Gasdrehgriff-Kontaktfläche zum Lenker
⑥ Antriebskette
⑦ Seilzug-Führung
⑧ Gaszug-Ende
⑨ Kupplungszug-Ende
⑩ Warmstartzug-Ende
A Yamaha-Seilzugschmiermittel o. Ä verwenden.
B SAE 10W-30 Motoröl oder O-Ring-Kettenspray verwenden.
C Hochqualitatives leichtes Lithiumseifenfett verwenden.
ACHTUNG:
Überschüssiges Fett abwischen und von den Bremsscheiben fern halten.
ENGRASE
- Elektrode ① Verschlissen/beschädigt → Erneuern. - Isolator-Färbung ② Die normale Färbung ist Rehbraun. Färbung anormal → Zustand des Motors kontrollieren.
HINWEIS:
Nach zahlreichen Betriebsstunden im unteren Lastbereich verrußt der Porzellanisolator, auch wenn Motor und Vergaser in gutem Zustand sind.
- Messen:
- Elektrodenabstand @ (mit einer Fühlerlehre) Nicht nach Vorgabe → Korrigieren.

Elektrodenabstand: 0,7–0,8 mm (0,028–0,031 in)
- Vor dem Einschrauben der Zündkerze müssen Kerzenkörper und Dichtfläche gesäubert werden.
-
Die Zündkerze zuerst handfest ① und dann mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment ② festziehen.
-
Apretar:
- Bujía
- Stroboskoplampe
- Induktions-Drehzahlmesser (am Zündspulen-Kabel [Orange] ①)

Stroboskoplampe: YM-33277-A/ 90890-03141
2. Acoplar:
- Leerlaufdrehzahl Siehe unter "LEERLAUF-DREHZAHL EINSTELLEN".
3. Ajustar:
- Zündzeitpunkt Kontrollieren, ob sich die Zündmarkierung ① im Bereich ⑥ am Rotor befindet. Zündbereich falsch → Rotor und Impulsgeber kontrollieren.
4. Comprobar:
Die in der Batterie enthaltene Schwefelsäure ist giftig und stark ätzend. Außerdem entsteht beim Laden der Batterie explosives Wasserstoffgas.
Daher immer folgende Sicher- heitsratschläge beachten:
- Beim Umgang mit der Batterie eine Schutzbrille tragen.
• Die Batterie nur in einem gut durchlüfteten Raum aufladen.
• Die Batterie von Funken, Flammen, angezündeten Zigaretten und andere Feuerquellen fern halten. - Beim Umgang mit der Batterie NICHT RAUCHEN.
- BATTERIEN UND BATTERIESÄURE VON KINDERN FERNHALTEN.
- Körperlichen Kontakt mit Batteriesäure vermeiden. (Batteriesäure kann schwere Verätzungen und bleibende Augenschäden hervorrufen.)
ERSTE HILFE BEI KÖRPERKON- TAKT:
ÄUSSERLICH
- Haut — mit Wasser spülen.
- Augen — 15 Minuten lang gründlich mit Wasser spülen, danach sofort einen Arzt aufsuchen.
INNERLICH
- Große Mengen Wasser oder Milch, anschließend Speiseöl trinken. Sofort einen Arzt aufsuchen.
ACHTUNG:
Ladespannung, -strom und -dauer einer wartungsfreien Batterie weichen von denen einer herkömmlichen Batterie ab. Die wartungsfreie Batterie sollte entsprechend den weiter unten beschriebenen Lademethoden geladen werden. Bei Überladung sinkt der Säurestand der Batterie beträchtlich. Es ist daher wichtig, dass die Batterie vorschriftsmäßig geladen wird.
Da die wartungsfreie Batterie dicht verschlossen ist, kann deren Ladezustand nicht durch Messung der Säuredichte kontrolliert werden. Der Ladezustand wird statt dessen durch Messen der Spannung an den Polklemmen ermittelt.
1. Demontieren:
- Sitzbank
NOTA:
- Batteriekabel (von den Batteriepolen)
ACHTUNG:
Zuerst das Batterie-Minuskabel ① und dann das Batterie-Pluskabel ② abklemmen.
3. Demontieren:
- Batterie-Haltegummi
- Batterie
4. Messen:
- Batteriespannung
Arbeitsvorgang:
- Das Taschen-Multimeter ① an den Batteriepolen anschließen.
Messgerät-Pluskabel → Batterie-Pluspol Messgerät-Minuskabel → Batterie-Minuspol
HINWEIS:
- Der Ladezustand der wartungsfreien Batterie kann durch Messung der so genannten Ruhespannung (d. h. die Spannung bei abgeklemmtem Plus-kabel) kontrolliert werden. - Kein Laden ist erforderlich, wenn die Ruhespannung mindestens 12,8 V beträgt.
2. Desconectar:
- Den Ladezustand der Batterie anhand der nebenstehenden Diagramme und des nachfolgenden Beispiels prüfen.
Beispiel
Ruhespannung = 12,0 V Ladedauer = 6,5 Stunden Ladezustand der Batterie = 20–30 %
A Ruhespannung und Ladezeit bei 20 °C (68 °F)
(Diese Werte sind anhängig von Temperaturschwankungen, Batterieplattenzustand und Säurestand.)
B Ruhespannung
© Ladezeit (Stunden)
D Zeit (Minuten)
E Ladezustand der Batterie
F Umgebungstemperatur 20 °C (68 °F)
① Laden
⑥ Ruhespannung kontrollieren.
5. Laden:
- Batterie (entsprechend der auf den folgenden Seiten ausgewählten Methode)
WARNING
Keine Schnellaufladung vornehmen.
ACHTUNG:
• Die Dichtkappen der wartungsfreien Batterie dürfen nicht entfernt werden.
- Kein Stoßladegerät verwenden. Die von solchen Geräten erzeugten Stromstöße können die Batterie überhitzen und die Batterieplatten beschädigen.
- Falls der Ladestrom am Ladegerät nicht einstellbar ist, darauf achten, dass die Batterie nicht überladen wird.
- Zum Laden sollte die Batterie ausgebaut werden. (Wird die Batterie dennoch im eingebauten Zustand geladen, muss zuvor das Minuskabel abgeklemmt werden.)
- Um Funkenbildung zu vermeiden, das Ladegerät erst einschalten, nachdem die Anschlussklemmen des Ladegeräts an den Batteriepolen angeschlossen worden sind.
Lademethode für ein Ladegerät mit variabler Spannung

flowchart
graph TD
A["Ladegerät"] --> B["JA"]
C["Amperemeter"] --> B
B --> D["Die Spannung so einstellen, dass eine normale Ladestromstärke erfolgt."]
D --> E["Die Schaltuhr auf die durch die Ruhespannung bestimmte Dauer einstellen.<br>Siehe unter "BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN"."]
E --> F["Übersteigt die benötigte Ladezeit 5 Stunden, ist es ratsam, die Ladestromstärke nach 5 Stunden zu kontrollieren. Sind Veränderungen in der Stromstärke eingetreten, die Spannung erneut so einstellen, dass die normale Ladestromstärke erfolgt."]
F --> G["Vor dem Messen der Ruhespannung die Batterie mindestens 30 Minuten lang nicht benutzen."]
G --> H["Vor dem Aufladen die Ruhespannung messen."]
H --> I["Ladegerät und Amperemeter an die Batterie anschließen und mit dem Laden beginnen."]
I --> J["Ist die Amperezahl höher, als die auf der Batterie angegeben normalen Ladestromstärke?"]
J --> K["NEIN"]
K --> L["Die Ladespannung auf 20–25 V einstellen."]
L --> M["Die Stromstärke 3–5 Minuten lang überwachen. Wird die normale Ladestromstärke überschritten?"]
M --> N["NEIN"]
N --> O["Übersteigt die Amperezahl nach 5 Minuten nicht die normale Ladestromstärke, muss die Batterie ersetzt werden."]
O --> P["Vor dem Messen der Ruhespannung die Batterie mindestens 30 Minuten lang nicht benutzen.<br>12,8 V → Der Ladevorgang ist abgeschlossen.<br>12,0–12,7 V → Weiteres Laden ist erforderlich.<br>Unter 12,0 V → Die Batterie erneuern."]
Lademethode für ein Ladegerät mit konstanter Spannung

flowchart
graph TD
A["Vor dem Aufladen die Ruhespannung messen."] --> B["Ladegerät und Amperemeter an die Batterie anschließen und mit dem Laden beginnen."]
B --> C["Ist die Amperezahl höher, als die auf der Batterie angegeben normalen Ladestromstärke?"]
C --> D["JA"]
C --> E["NEIN"]
D --> F["Die Batterie laden, bis die Ladespannung 15 V beträgt."]
E --> G["Diese Art Ladegerät ist nicht für wartungsfreie Batterien geeignet. Ein Ladegerät mit variabler Stromstärke verwenden."]
F --> H["HINWEIS: Die Ladezeit auf maximal 20 Stunden einstellen."]
H --> I["Vor dem Messen der Ruhespannung die Batterie mindestens 30 Minuten lang nicht benutzen.<br>12,8 V → Der Ladevorgang ist abgeschlossen.<br>12,0–12,7 V → Weiteres Laden ist erforderlich.<br>Unter 12,0 V → Die Batterie erneuern."]
I --> J["ACHTUNG: Ladegeräte mit konstanter Spannung eignen sich nicht für wartungsfreie Batterien."]
J --> K["Voltmeter"]
J --> L["Amperemeter"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style K fill:#ccf,stroke:#333
-
Montieren:
-
Batterie
-
Batterie-Haltegummi
-
Anschließen:
- Batteriekabel (an den Batteriepolen)
ACHTUNG:
Zuerst das Batterie-Pluskabel ① und dann das Batterie-Minuskabel ② anklemmen.
- Kontrollieren:
- Batteriepole Verschmutzt → Mit einer Drahtbürste säubern. Lose Verbindung → Fest verbinden.
- Schmieren:
- Batteriepole

Empfohlenes Schmier- mittel: Lithiumseifenfett
- Montieren:
- Sitzbank
SICHERUNG KONTROLLIEREN
ACHTUNG:
Um einen Kurzschluss zu vermeiden, vor der Kontrolle oder dem Ausbau einer Sicherung, den Zündschalter auf "OFF" stellen.
-
Demontieren:
-
Sitzbank
-
Sicherungs-Abdeckung
-
Kontrollieren:
- Durchgang
Arbeitsvorgang:
• Die Sicherung ① herausnehmen.
- Das Taschen-Multimeter an die Sicherung anschließen und diese auf Durchgang prüfen.
HINWEIS:
Den Wahlschalter des Multimeters auf "Ω × 1" stellen.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/ 90890-03112
- Falls das Multimeter “∞” anzeigt, die Sicherung erneuern.
② Reservesicherung
• Durchgebrannte Sicherung
Arbeitsvorgang:
- Den Zündschalter auf "OFF" stellen.
- Eine neue Sicherung mit vorgeschriebener Amperezahl einsetzen.
- Den entsprechenden Stromkreis einschalten, um dessen Funktion zu kontrollieren.
- Brennt die Sicherung sofort wieder durch, den entsprechenden Stromkreis kontrollieren.
| Bezeichnung | Amper ezahl | Anz. |
| Hauptsiche-rung | 10 A | 1 |
WARNING
Eine Sicherung niemals überbrücken oder durch eine Sicherung mit einer höheren als der empfohlenen Amperezahl ersetzen. Falsche Sicherungen und Behelfsbrücken können schwere Schäden und nicht selten Brände in der elektrischen Anlage verursachen sowie die Beleuchtung und Zündung beeinträchtigen.
4. Montieren:
- Sicherungs-Abdeckung
- Sitzbank
3. Cambiar:
- Fusible fundido
SCHEINWERFERLAMPE ERNEUERN
1. Demontieren:
- Scheinwerfer Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN" in KAPITEL 4.
2. Demontieren:
- Scheinwerfer-Lampenschutz-kappe ①
3. Demontieren:
• Scheinwerfer-Lampenhalter①
HINWEIS:
Die Abdeckung des Scheinwerfer-Lampenhalters durch Hineindrücken und Herausdrehen gegen den Uhrzeigersinn entfernen.
REGLAGE DES FAISCEAUX DE PHARE SCHEINWERFER EINSTELLEN AJUSTE DEL HAZ DEL FARO
- Déposer:
- Ampoule de phare
! AVERTISSEMENT
Scheinwerferlampen werden sehr schnell heiß, deshalb entflammbares Material fern halten und die Lampe niemals berühren, bevor sie ausreichend abgekühlt ist.
- Montieren:
• Scheinwerferlampe New
ACHTUNG:
Da Schweiß- und Fettspuren auf dem Lampenglas die Leuchtkraft und Lebensdauer der Scheinwerferlampe beeinträchtigen, sollte der Glaskolben der Lampe nicht mit den Fingern berührt werden. Verunreinigungen der Lampe mit einem mit Alkohol oder Verdünner angefeuchteten Tuch entfernen.
- Montieren:
• Scheinwerfer-Lampenhalter
- Montieren:
• Scheinwerfer-Lampenhalter
- Montieren:
- Scheinwerfer
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb) Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN" in KAPITEL 4.
- Extraer:
- Bombilla del faro
! ADVERTENCIA
REGLAGE DES FAISCEAUX DE PHARE
- Régler:
SCHEINWERFER EINSTELLEN
- Einstellen:
- Lichtkegel (vertikal)
| Arbeitsvorgang:Die Einstellschraube 1 nach 2oder nach 3 drehen. | |
| Nach 4 | Lichtkegel wird nach oben verstellt. |
| Nach 5 | Lichtkegel wird nach unten verstellt. |
AJUSTE DEL HAZ DEL FARO
- Ajustar:
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN

Arbeitsumfang:
① Sitzbank demontieren
② Kraftstofftank demontieren
③ Seitenabdeckungen demontieren
④ Scheinwerfer demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDEKKUNGEN DEMONTIERENDen Kraftstoffhahn auf “OFF” stellen.Den Kraftstoffschlauch lösen. | |||
| 1↓3↓2↓3↓4↓ | 1 | Sitzbank | 1 | Luftfiltergehäusedeckel öffnen.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
| 2 | Lufthutze (links und rechts) | 2 | ||
| 3 | Kraftstofftank-Schraube | 2 | ||
| 4 | Kraftstofftank | 1 | ||
| 5 | Seitenabdeckung links | 1 | ||
| 6 | Seitenabdeckung rechts | 1 | ||
| 7 | Scheinwerfer-Steckverbinder | 1 | ||
| 8 | Scheinwerfer | 1 |
MOTOR
SILLÍN, DEPÓSITO DE COMBUSTIBLE Y CUBIERTAS LATERALES

DEMONTAGE-EINZELHEITEN Seitenabdeckung
-
Demontieren:
-
Seitenabdeckungs-Schraube
- Seitenabdeckung rechts ①
HINWEIS:
Die Seitenabdeckung nach hinten schieben, um deren Haltenase ④ aus dem Luftfiltergehäuse zu lösen.
PUNTOS DE DESMONTAJE Cubierta lateral
- Extraer:
① Schalldämpfer demontieren

② Auspuffkrümmer demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitungsarbeiten | AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALL-DÄMPFER DEMONTIERENSeitenabdeckung rechts | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. | |||
![]() | 1 | Schlauchschellen-Schraube | 1 | Lediglich lockern. | |
| 2 | Schalldämpfer-Schraube (vorn) | 1 | |||
| 3 | Schalldämpfer-Schraube (hinten) | 1 | |||
| 4 | Distanzhülse | 1 | |||
| 5 | Schalldämpfer | 1 | |||
| 6 | Schlauchschelle | 1 | |||
| 7 | Auspuffkrümmer-Mutter | 1 | |||
| 8 | Auspuffkrümmer-Schraube | 1 | |||
| 9 | Auspuffkrümmer | 1 | |||
| 10 | Dichtung | 2 | |||
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
NOTE:
Auspuffkrümmer und Schalldämpfer
1. Kontrollieren:
- Dichtung ①
Beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Auspuffkrümmer und Schalldämpfer
1. Montieren:
- Dichtung New
- Auspuffkrümmer ①
• Auspuffkrümmer-Mutter ②
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb)
• Auspuffkrümmer-Schraube ③
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb)
HINWEIS:
Die Auspuffkrümmer-Schraube zunächst vorübergehend anziehen und dann mit 13 Nm (1,3 m • kg, 9,4 ft • lb) festziehen. Daraufhin die Auspuffkrümmer-Mutter mit 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb) und dann die Auspuffkrümmer-Schraube mit 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb) festziehen.
- Schlauchschelle ①
16 Nm (1,6 m · kg, 11 ft · lb) - Dichtung ② New
- Schalldämpfer ③
- Beilagscheibe ④
• Schalldämpfer-Schraube ⑤
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
2. Instalar:
- Brida ①
16 Nm (1,6 m · kg, 11 ft · lb) - Junta ② New
- Silenciador ③
- Arandela plana ④
- Tornillo (silenciador) ⑤
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
EC450001
RADIATOR


text_image
10 Nm (1.0 m · kg, 7.2 ft · lb) 16 Nm (1.6 m · kg, 11 ft · lb) 7 Nm (0.7 m · kg, 5.1 ft · lb) 2 Nm (0.2 m · kg, 1.4 ft · lb) 10 Nm (1.0 m · kg, 7.2 ft · lb) New 13 12 8 11 2 3 4 5 2 6 7 9 10 11 12 13 10 Nm (1.0 m · kg, 7.2 ft · lb)① Kühler demontieren
② Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälter demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | KÜHLER DEMONTIERENDie Kühflüssigkeit ablassen.Sitzbank, Kraftstofftank und SeitenabdekkungAuspuffkrümmer | Siehe unter “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEI-TENABDECKUNGEN”.Siehe unter “AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALL-DÄMPFER”. | ||
| 1 | Abdeckung | 2 | ||
| 2 | Klemme | 8 | ||
| 3 | Kühler rechts | 1 | ||
| 4 | Schlauch 2 | 1 | ||
| 5 | Schlauch 3 | 1 | ||
| 6 | Schlauch 4 | 1 | ||
| 7 | Rohr 2/O-Ring | 1/1 | ||
| 8 | Auffangtank-Schlauch | 1 | ||
| 9 | Kühler links | 1 | ||
| 10 | Schlauch 1 | 1 | ||
| 11 | Rohr 1/O-Ring | 1/1 | ||
| 12 | Auffangtank-Belüftungsschlauch | 1 | ||
| 13 | Auffangtank | 1 |
RADIADOR

Der Kühlerverschlussdeckel darf niemals bei heißem Motor abgenommen werden. Austretender Dampf und heiße Kühlflüssigkeit können ernsthafte Verbrühungen verursachen.
Den Kühlerverschlussdeckel immer erst nach Abkühlen des Motors, wie nachfolgend beschrieben, öffnen:
Einen dicken Lappen über den Kühlerverschlussdekkel legen und dann den Deckel langsam im Gegenuhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. Dadurch kann der restliche Druck entweichen. Erst wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, den Verschlussdekkel eindrücken und im Gegenuhrzeigersinn abschrauben.
KONTROLLE
Kühler
-
Kontrollieren:
-
Kühlerblock ①
Zugesetzt → Von der Rückseite mit Druckluft ausblasen.
Kühlerlamellen verbogen → Instand setzen/erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Kühler
-
Montieren:
-
Rohr 1 ①
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb) - Schlauch 1 ②
2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb) - Rohr 2 ③
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb) - Schlauch 3 ④
2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb) -
Schlauch 4 ⑤
2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb) -
Montieren:
- Schlauch 2 ①
- Auffangtank-Schlauch ①
- Kühler rechts ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb) Siehe unter "KABELFÜH-RUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
3. Instalar:
Zuerst das innere Hakenteil ⓐ und danach das äußere ⓑ am Kühler einhängen.
4. Instalar:
- Panel ①
NOTA:
- Auffangtank ①
• Schraube (Auffangtank) ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
• Schraube (Auffangtank) ③
16 Nm (1,6 m · kg, 11 ft · lb)
• Auffangtank-Schlauch ④ - Auffangtank-Belüftungsschlauch ⑤ Siehe unter "KABELFÜH-RUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
5. Instalar:
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | VERGASER DEMONTIERENKraftstofftankFederbein | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Siehe unter “FEDERBEIN” in KAPITEL 5. | ||
| 1 | Schlauchschelle | 2 | Die Schraube (Vergasereinlass-Anschluss) lockern. | |
| 2 | Drosselklappensensor-Steckverbinder | 1 | ||
| 3 | Gaszug-Abdeckung | 1 | ||
| 4 | Gaszug | 2 | ||
| 5 | Schlauchschelle (Vergasereinlass-Anschluss) | 1 | ||
| 6 | Schlauchschelle (Vergaserauslass-Anschluss) | 1 | Die Schrauben (Vergaserauslass-Anschluss) lockern. | |
| 7 | Warmstartkolben | 1 | ||
| 8 | Vergaser | 1 | ||
| 9 | Zylinderkopf-Entlüftungsrohr | 1 | ||
| 10 | Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch 1 | 1 |
CARBURADOR
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 11 | Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch 2 | 1 | |
| 12 | Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch 3 | 1 | ||
| 13 | Halterung (Zylinderkopf-Entlüftungsrohr) | 1 | ||
| 14 | Vergaserauslass-Anschluss | 1 |
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| VERGASER ZERLEGEN | ||||
| 1 | Belüftungsschlauch | 4 | ||
| 2 | Drosselklappen-Gehäusedeckel | 1 | ||
| 3 | Schraube (Drosselklappenwelle) | 1 | ||
| 4 | Drosselklappe | 1 | ||
| 5 | Nadelsitz | 1 | ||
| 6 | Düsennadel | 1 | ||
| 7 | Abdeckung | 1 | ||
| 8 | Feder | 1 | ||
| 9 | Membran (Beschleunigungspumpe) | 1 | ||
| 10 | Abschaltventil-Abdeckung | 1 | ||
| 11 | Feder (Abschaltventil) | 1 | ||
| 12 | Membran (Abschaltventil) | 1 | ||
| 13 | Schwimmerkammer | 1 | ||
| 14 | Ausströmdüse | 1 | ||
| 15 | Schwimmerachse | 1 | ||
| 16 | Schwimmer | 1 |
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 17 | Nadelventil | 1 | An der Druckstange ziehen. |
| 18 | Hauptdüse | 1 | ||
| 19 | Nadeldüse | 1 | ||
| 20 | Distanzstück | 1 | ||
| 21 | Leerlaufdüse | 1 | ||
| 22 | Chokedüse | 1 | ||
| 23 | Druckstange | 1 | ||
| 24 | Drosselklappenwelle | 1 | ||
| 25 | Druckstangen-Verbindungshebel | 1 | ||
| 26 | Leerlauf-Luftdüse | 1 | ||
| 27 | Chokeschieber | 1 |
Die Drosselklappensensor-Schraube ① darf nicht gelockert werden, außer wenn der Drosselklappensensor wegen Fehlfunktion zu erneuern ist, da sonst die Motorleistung abfällt.
KONTROLLE
Vergaser
- Kontrollieren:
- Vergasergehäuse Verunreinigt → Reinigen.
HINWEIS:
- Zum Reinigen ein Lösungsmittel auf Petroleumbasis verwenden. Sämtliche Kanäle und Düsen mit Druckluft ausblasen.
- Niemals einen Draht verwenden.
- Zum Reinigen ein Lösungsmittel auf Petroleumbasis verwenden. Sämtliche Kanäle und Düsen mit Druckluft ausblasen.
-
Niemals einen Draht verwenden.
-
Comprobar:
-
Surtidor principal ①
- Surtidor piloto ②
- Surtidor de aguja ③
- Surtidor de arranque ④
- Surtidor de aire piloto ⑤
- Surtidor de pérdida ⑥
Dañada → Cambiar.
-
Kontrollieren:
-
Nadelventil ①
- Ventilsitz ② Riefig ⓐ → Erneuern. Verstaubt ⓑ → Reinigen.
- Filter © Verstopft → Reinigen.
Válvula de aguja
- Leichtgängigkeit Fest → Instand setzen, ggf. erneuern.
HINWEIS:
Die Drosselklappe ① in das Vergasergehäuse einsetzen und deren Leichtgängigkeit kontrollieren.
Válvula de mariposa
- Comprobar:
-
Kontrollieren:
-
Düseennadel ① Verbogen/verschlissen → Erneuern.
- Clip-Nut Spiel vorhanden/verschlissen → Erneuern.
Aguja del surtidor
- Schwimmerstand @ Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Schwimmerstand: 8,0 mm (0,31 in)
Altura del flotador
- Medir:
- Den Vergaser auf den Kopf stellen.
HINWEIS:
- Den Vergaser langsam umschwenken und die Messung vornehmen, wenn das Nadelventil und der Schimmerhebel fluchten.
- Bei waagerechtem Vergaser drückt der Schwimmer das Nadelventil ein, was zu einem falschen Messergebnis führt.
- Den Abstand zwischen der Passfläche der Schwimmerkammer und der Oberkante des Schwimmers mit einem Mess-schieber messen.
HINWEIS:
Der Schwimmerhebel sollte auf dem Nadelventil aufliegen, dieses aber nicht niederdrücken.
- Falls der Schwimmerstand nicht der Vorgabe entspricht, den Nadelventilsitz und die Ventil-nadel kontrollieren.
- Bei Verschleiß (auch nur eines der beiden Teile) beide Bauteile erneuern.
- Falls Nadelventilsitz und Ventilnadel in Ordnung sind, den Schwimmerstand durch leichtes Biegen der Lasche ⑥ einstellen.
- Den Schwimmerstand erneut kontrollieren.
- Schwimmer ① Beschädigt → Erneuern.
Flotador
- Comprobar:
-
Kontrollieren:
-
Chokeschieber ①
- Warmstartkolben ②
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Beschleunigungspumpe
-
Kontrollieren:
-
Membran (Beschleunigungspumpe) ①
- Feder ②
- Abdeckung ③
- O-Ring ④
- Druckstange ⑤ Rissig (Membran)/beschädigt → Erneuern.
Verunreinigt → Reinigen.
- Kontrollieren:
• Drosselklappenwelle ①
- Feder ②
- Hebel 1 ③
- Feder 1 ④
- Hebel 2 ⑤
- Feder 2 ⑥
Verunreinigt → Reinigen.
-
Kontrollieren:
-
Membran (Abschaltventil) ①
- Feder (Abschaltventil) ②
- Abschaltventil-Abdeckung ③
- O-Ring ④
Rissig (Membran)/beschädigt → Erneuern.
- Leerlauf-Luftdüse ①
- Instalar:
Die Feder 1 muss sich am Anschlag Ⓐ von Hebel 2 befinden.
- Instalar:
- Muelle 1 ①
- Palanca 1 ②
A la palanca 2 ③.
NOTA:
- Druckstangen-Verbindungshebel ①
- Instalar:
Das Ende Ⓐ von Feder 2 muss in der entsprechenden Aufnahme ⓑ im Vergasergehäuse sitzen.
NOTA:
- Beilagscheibe ① - Sicherungsring ②
- Instalar:
- Arandela plana ① - Anillo elástico ②
- Monter:
Das längere Ende Ⓐ der Feder muss sich am Anschlag ⓑ der Drosselklappenwellen-Scheibe befinden.
NOTA:
• Die Lager mit fluoriertem Schmierfett bestreichen.
• Die Haltenase ⓐ an der Drosselklappenwelle in den entsprechenden Schlitz ⓑ im Drosselklappensensor einsetzen.
- Das Ende © der Feder muss in der entsprechenden Aufnahme im Vergasergehäuse sitzen.
- Die Drosselklappenwelle bei niedergehaltenem Hebel 1 ⑤ drehen und das Ende ⑭ der Leerlaufeinstellschraube am entsprechenden Anschlag ⑧ der Drosselklappenwellen-Scheibe ansetzen.
8. Instalar:
Bei niedergehaltenem Hebel 1 ② die Druckstange möglichst weit in das Vergasergehäuse einschieben.
9. Instalar:
- Barra de empuje ①
NOTA:
- Chokedüse ①
- Leerlaufdüse ②
- Distanztück ③
- Nadeldüse ④
- Hauptdüse ⑤
10. Instalar:
- Nadelventil ①
- Schwimmer ②
- Schwimmerachse ③
HINWEIS:
- Zunächst das Nadelventil am Schwimmer montieren und dann beide Teile am Vergaser montieren.
• Die Leichtgängigkeit des Schwimmers kontrollieren.
12. Montieren:
- O-Ring
- Ausströmdüse ①
• Schwimmerkammer ② - Schwimmerkammer-Schraube ③
- Seilzughalterung (Leerlaufgemisch-Regulierschraube) ④
- Schlauchhalterung (Vergaser-Belüftungsschlauch) ⑤
13. Montieren:
- Membran (Abschaltventil) ①
• Feder (Abschaltventil) ② - O-Ring ③
• Abschaltventil-Abdeckung ④ - Halterung (Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch) ⑤
- Feder (Abschaltventil-Abdek-kung) ⑥
14. Montieren:
- Membran (Beschleunigungspumpe) ①
- Feder ②
- O-Ring ③
- Abdeckung ④
- Ablassschlauch-Halterung ⑤
• Abdeckungs-Schraube ⑥
HINWEIS:
Die Beschleunigungspumpen-Membran so montieren, dass deren Markierung ⓐ zur Feder gerichtet ist.
11. Instalar:
- Düsennadel ①
- Distanzhülse ②
- Feder ③
- Nadelsitz ④
- Drosselklappen-Platte ⑤ (an der Drosselklappe ⑥)
15. Instalar:
Die Drosselklappenhebel-Rollen ③ in die entsprechenden Schlitze ④ der Drosselklappe einsetzen.
16. Instalar:
- O-Ring ①
- Drosselklappen-Gehäusedekkel ②
- Schraube (Drosselklappen-Gehäusedekkel) ③
17. Instalar:
- Vergaser-Entlüftungs- schlauch ① Siehe unter "KABELFÜH- RUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
18. Instalar:
- Tubo respiradero del carburador ①
Beschleunigungspumpen-Steuerung einstellen
Arbeitsvorgang:
HINWEIS:
Um die vorgeschriebene Drosselklappen-Position ⑧ zu gewähren, ist unter die Drosselklappen-Platte ① ein Stäbchen ② o. Ä. mit entsprechendem Durchmesser zu schieben.

Drosselklappen-Position: 3,1 mm (0,122 in)
• Die Beschleunigungspumpen-Einstellschraube ③ bis zum Anschlag hineindrehen
- Durch leichten Druck auf den Verbindungshebel ④ sicherstellen, dass dieser Spiel ⑥ aufweist.
- Die Einstellschraube allmählich herausdrehen und dabei den Verbindungshebel bewegen, bis kein Spiel mehr vorhanden ist.
• Vergaserauslass-Anschluss ①
- Halterung (Zylinderkopf-Entlüftungsrohr) ②
- Schraube (Zylindereinlass-Anschluss) ③
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
• Zylinderkopf-Entlüftungsrohr
④
- Zylinderkopf-Entlüftungs-
schlauch 1 ⑤
- Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch 2 ⑥
- Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch 3 ⑦
Die Haltenase ⓐ muss im entsprechendem Spalt im Vergaser-Auslassanschluss sitzen.
2. Instalar:
- Carburador ①
NOTA:
- Warmstartkolben ①
2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb)
3. Instalar:
- Schraube (Vergaserauslass-Anschluss) ①
3 Nm (0,3 m · kg, 2,2 ft · lb) - Schraube (Vergasereinlass-Anschluss) ②
3 Nm (0,3 m · kg, 2,2 ft · lb)
4. Apretar:
• Tornillo (junta del carburador) ①
3 Nm (0,3 m · kg, 2,2 ft · lb)
- Tornillo (junta del depurador de aire) ②
3 Nm (0,3 m · kg, 2,2 ft · lb)

- Gasgeberzug ①
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb) - Gasnehmerzug ②
11 Nm (1,1 m · kg, 8,0 ft · lb)
6. Einstellen:
- Gaszugspiel am Gasdrehgriff Siehe unter "GASZUG EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
5. Instalar:
- Gaszug-Abdeckung ①
- Schraube (Gaszug-Abdek-kung) ②
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
7. Instalar:
- Drosselklappensensor-Steckverbinder ①
- Schlauchschelle ② Siehe unter "KABELFÜH-RUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
8. Instalar:
- Schlauchschelle ① Siehe unter "KABELFÜH-RUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
9. Instalar:
① Sekundärluftsystem demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| SEKUNDÄRLUFTSYSTEM DEMONTIE-REN | ||||
| 1 | Halterung | 1 | ||
| 2 | Sekundärluft-Abschaltventil | 1 | ||
| 3 | Abschaltventil/Zylinderkopffront-Sekundär-luftsystem-Schlauch | 1 | ||
| 4 | Sekundärluftsystem-Rohr | 1 | ||
| 5 | Dichtung | 1 | ||
| 6 | Abschaltventil/Zylinderkopfheck-Sekundär-luftsytem-Schlauch | 1 | ||
| 7 | Abschaltventil/Luftfiltergehäuse-Sekundär-luftsystem-Schlauch | 1 |
- Sekundärluftsystem-Schlauch Rissig/beschädigt → Erneuern.
- Sekundärluftsystem-Rohr Rissig/beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
- Funktion des Abschaltventils Das Rohr mit Luftdruck beaufschlagen und die Funktion des Abschaltventils kontrollieren. Entspricht nicht den folgenden Angaben → Abschaltventil erneuern.
| a an b | Luft geht durch. |
| b an a | Luft geht nicht durch. |
| a an b | Luft geht nicht durch, wenn der vorgeschriebene Druck an © anliegt. |
HINWEIS:
- Mit Luftdruck beaufschlagen, um die Funktion zu kontrollieren.
- Zur Unterdruck-Kontrolle den Manometersatz ① verwenden.

Manometersatz:
YB-35956-A/
90890-06756

Vorgeschriebener Unterdruck:
46,7–86,7 kPa
(350–650 mmHg,
13,8–25,6 inHg)
ACHTUNG:
Beim Anlegen von Unterdruck an das Rohr ©, sicherstellen, dass der vorgeschriebene wert nicht überschritten wird.
① Vom Luftfilter kommend
⑥ Zum Zylinderkopf (auslassseitig)
© Vom Zylinderkopf (einlassseitig)
A Ansaugdruck vom Luftfilter kontrollieren.
B Kontrollieren, dass keine Luft in den Luftfilter zurückkehrt.
© Kontrollieren, dass kein Abgas nach-verbrennt.
(Kommt vor, wenn das Gas plötzlich weggenommen wird.)
2. Comprobar:
① Zylinderkopfdeckel demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | ZYLINDERKOPFDECKEL DEMONTIEREN Sitzbank und Kraftstofftank Sekundärluft-Abschaltventil Obere Motorhalterung rechts Obere Motorhalterung links | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. Siehe unter “SEKUNDÄRLUFTSYSTEM”. Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. | ||
| 1 | Zündkerze | 1 | ||
| 2 | Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch | 1 | ||
| 3 | Schraube (Zylinderkopfdeckel) | 2 | ||
| 4 | Zylinderkopfdeckel | 1 | ||
| 5 | Zylinderkopfdeckel-Dichtung | 1 |
EJES DE LEVAS TAPA DE CULATA
① Nockenwellen demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| NOCKENWELLEN DEMONTIEREN | ||||
| 1 | Rotor-Abdeckschraube | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 2 | Kurbelwellen-Abdeckschraube | 1 | ||
| 3 | Steuerkettenspanner-Verschlussschraube | 1 | ||
| 4 | Steuerkettenspanner | 1 | ||
| 5 | Dichtung | 1 | ||
| 6 | Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel) | 10 | ||
| 7 | Nockenwellen-Lagerdeckel | 2 | ||
| 8 | Clip | 2 | ||
| 9 | Auslass-Nockenwelle | 1 | ||
| 10 | Einlass-Nockenwelle | 1 |
EJES DE LEVAS
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Nockenwelle
-
Demontieren:
-
Rotor-Abdeckschraube ①
-
Kurbelwellen-Abdeck-schraube ②
-
Ausrichten:
• I-Markierung (auf die Gegenmarkierung)
Arbeitsvorgang:
• Die Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel im Gegenuhrzeigersinn drehen.
- Die I-Markierung ^a am Lichtmaschinenrotor auf die entsprechende Gegenmarkierung ^b am Kurbelgehäuse ausrichten. Wenn die I-Markierung mit der entsprechenden Gegenmarkierung fluchtet, befindet sich der Kolben im oberen Totpunkt (OT).
HINWEIS:
-
Der Kolben befindet sich im oberen Totpunkt, wenn die Körnermarkierung © am Auslass-Nockenwellenrad und die Körnermarkierung ⓐ am Einlass-Nokkenwellenrad, wie in der Abbildung gezeigt, mit der Zylinderkopf-Passfläche fluchten.
• Die Kurbelwelle gegebenenfalls um eine Umdrehung im Gegenuhrzeigersinn drehen. -
Lockern:
• Steuerkettenspanner-Verschlussschraube ①
- Demontieren:
- Steuerkettenspanner ②
-
Demontieren:
-
Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel) ①
- Nockenwellen-Lagerdeckel ②
HINWEIS:
Die Schrauben des Nockenwellen-Lagerdeckels müssen von außen nach innen schrittweise über Kreuz gelockert werden.
ACHTUNG:
Um Schäden an Zylinderkopf, Nockenwellen und Nockenwellen-Lagerdeckeln zu vermeiden, müssen die Lagerdeckel-Schrauben gleichmäßig gelöst werden.
-
Demontieren:
-
Clips
• Auslass-Nockenwelle ① - Einlass-Nockenwelle ②
HINWEIS:
Die Steuerkette mit einem Draht ③ sichern, damit sie nicht in das Kurbelgehäuse hinabfällt.
- Nocken blau gefärbt/angefressen/ver- kratzt → Erneuern.
- Messen:
- Nocken-Abmessungen ⓐ und ⓑ Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
COMPROBACIÓN
Eje de levas
- Comprobar:
Nocken-Abmessungen: Einlass:
- Nockenwellen-Schlag Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Nockenwellen-Schlag: Max. 0,03 mm (0,0012 in)
- Medir:
- Nockenwellen-Lagerspiel Nicht nach Vorgabe → Durchmesser des Nockenwellen-Lagerzapfens messen.

Nockenwellen-Lagerspiel:
0,028–0,062 mm
(0,0011–0,0024 in)
Arbeitsvorgang:
• Die Nockenwelle in den Zylinderkopf einsetzen.
- Einen Streifen Kunststoffaden (Plastigauge® ①) auf die Nokkenwellen ablegen.
- Den Sicherungsring, die Passhülsen und die Lagerdeckel montieren.

Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel): 10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
HINWEIS:
- Die Schrauben des Nockenwellen-Lagerdeckels müssen von innen nach außen schrittweise über Kreuz festgezogen werden.
- Die Nockenwelle darf nicht bewegt werden, bis die Messung des Lagerspiels mit dem Kunststoffaden (Plastigauge®) beendet ist.
- Die Nockenwellen-Lagerdeckel demontieren und dann die Breite des gepressten Kunststoffadens (Plastigauge® ①) messen.
5. Messen:
- Nockenwellenzapfen-Durchmesser ⓐ
Nicht nach Vorgabe → Nokkenwelle erneuern.
Im Sollbereich → Zylinderkopf und Nokkenwellen-Lagerdekkel gemeinsam erneuern.

Nockenwellenzapfen-Durchmesser: 21,959–21,972 mm (0,8645–0,8650 in)
Nockenwellenräder
1. Kontrollieren:
- Nockenwellenräder ① Beschädigt/verschlissen → Nockenwellenräder und Steuerkette gemeinsam erneuern.
4. Medir:
Dekompressionssystem
- Kontrollieren:
- Dekompressionssystem
Arbeitsvorgang:
- Sicherstellen, dass die Nocke ① des Dekompressionssystems sich leichtgängig bewegt.
- Sicherstellen, dass der Dekompressionshebel-Stift ② aus der Nockenwelle hervorragt.
Steuerkettenspanner
-
Kontrollieren:
-
Den Steuerkettenspanner-Stößel mit einem schmalen Schraubendreher ① bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen und dabei leicht niederdrücken.
- Den Schraubendreher loslassen und sicherstellen, dass der Steuerkettenspanner-Stößel freigegeben wird.
- Anderenfalls den Steuerket-tenspanner erneuern.
• Auslass-Nockenwelle ①
- Einlass-Nockenwelle ②
Arbeitsfolge:
- Die I-Markierung Ⓐ am Lichtmaschinenrotor auf die entsprechende Gegenmarkierung ⓑ am Kurbelgehäuse ausrichten.
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Nokkenwellen auftragen.
- Motoröl auf das Dekompressionsystem auftragen.
- Die Steuerkette ③ an den Nokkenwellenrädern anbringen und dann die Nockenwellen im Zylinderkopf montieren.
HINWEIS:
Die Nockenwellen müssen so am Zylinderkopf montiert werden, dass die Körnermarkierung © am Auslass-Nockenwellenrad und die Körnermarkierung ⓐ am Einlass-Nokkenwellenrad mit der Zylinderkopf-Passfläche fluchten.
ACHTUNG:
Die Kurbelwelle darf während der Nokkenwellen-Montage nicht gedreht werden. Dies führt zu Schäden oder falschen Ventilsteuerzeiten.
• Die Clips montieren und die Nockenwellen-Lagerdeckel ④ festschrauben.

Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel) 10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
HINWEIS:
• Die Gewinde der Nockenwellen-Lagerdeckel-Schrauben ⑤ mit Molybdändisulfidöl bestreichen.
• Die Schrauben in der abgebildeten Reihenfolge in zwei bis drei Schritten vorschriftsmäßig festziehen.
ACHTUNG:
Um Schäden an Zylinderkopf, Nockenwellen und Nockenwellen-Lagerdeckeln zu vermeiden, müssen die Lagerdeckel-Schrauben gleichmäßig festgezogen werden.
- Steuerkettenspanner
Arbeitsfolge:
- Den Steuerkettenspanner-Stößel mit einem schmalen Schraubendreher bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen und dabei leicht niederdrücken.
2. Instalar:
- Die Dichtung ①, den Steuerket-tenspanner ② (mit vollständig hineingedrehtem Stößel und nach oben gerichteter UP-Markierung @) sowie die Dichtung ③ montieren und dann die Schraube ④ vorschriftsmäßig festziehen.

Steuerkettenspanner- Schraube: 10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
- Den Schraubendreher loslassen und sicherstellen, dass der Steuerkettenspanner-Stößel freigegeben wird; anschließend die Verschlussschraube ⑥ samt Dichtung ⑤ mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen.

Steuerkettenspanner-Verschlussschraube: 7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
- Kurbelwelle (mehrere Umdrehungen im Gegenuhrzeigersinn)
- Kontrollieren:
- I-Markierung am Rotor Auf die Gegenmarkierung am Kurbelgehäuse ausrichten. - Nockenwellen-Markierungen Auf die Zylinderkopf-Passfläche ausrichten. Nicht nach Vorgabe → Einstellen.
- Montieren:
- Rotor-Abdeckschraube ① - Kurbelwellen-Abdeck-schraube ②
- Girar:
- Zylinderkopfdeckel-Dichtung
①
• Zylinderkopfdeckel ② - Schraube (Zylinderkopfdeckel)
③
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Dichtmasse auf die Zylinderkopfdekkel-Dichtung auftragen.

YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 (ThreeBond® Nr.1215): 90890-85505
6. Instalar:
- Junta de la tapa de culata ①
- Tapa de culata ②
• Tornillo (tapa de culata) ③
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
NOTA:
• Zylinderkopf-Entlüftungs-
schlauch
- Zündkerze
① Zylinderkopf demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | ZYLINDERKOPF DEMONTIERENSitzbank und KraftstofftankAuspuffkrümmer und SchalldämpferKühlerSekundärluft-AbschaltventilVergaserNockenwelle | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Siehe unter “AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER”.Siehe unter “KÜHLER”.Siehe unter “SEKUNDÄRLUFTSYSTEM”.Siehe unter “VERGASER”.Siehe unter “NOCKENWELLEN”. | ||
| 1 | Schraube | 2 | Siehe unter HINWEIS. | |
| 2* | Schraube | 4 | ||
| 3 | Zylinderkopf | 1 | ||
| 4 | Dichtung | 1 | ||
| 5 | Passhülse | 2 | ||
| 6 | Steuerkettenschiene (vorn) | 1 |
HINWEIS:
Die Zylinderkopfdeckel-Schrauben zunächst in der vorgeschriebenen Reihenfolge mit 30 Nm (3,0 m • kg, 22 ft • lb) anziehen, dann herausdrehen und erneut in der vorgeschriebenen Reihenfolge mit 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb) anziehen, die Schrauben anschließend in der vorgeschriebenen Reihenfolge um weitere 180° anziehen.
CULATA
CULATA
- Kohleablagerungen (im Brennraum) Einen abgerundeten Schaber verwenden.
HINWEIS:
Keine scharfkantigen Gegenstände benutzen, um Beschädigungen oder Kratzer an folgenden Stellen zu vermeiden:
• Zündkerzenbohrungs-Gewinde
- Ventilsitze
2. Kontrollieren:
- Zylinderkopf Verkratzt/beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
Culata
1. Eliminar:
- Zylinderkopf-Verzug Nicht nach Vorgabe → Plan- schleifen.

Zylinderkopf-Verzug: Max. 0,05 mm (0,002 in)
Verzug messen und korrigieren:
- Ein Haarlineal und eine Fühlerlehre auf den Zylinderkopf legen.
- Den Verzug mit einer Fühlerlehre messen.
- Falls der Verzug nicht im Sollbereich ist, muss der Zylinderkopf plangeschliffen werden.
- Den Zylinderkopf mit Nassschleifpapier der Körnung 400–600 auf einer planen Unterlage in einer Achterbewegung abschleifen.
HINWEIS:
Den Zylinderkopf mehrmals drehen, um einen gleichmäßigen Abschliff zu gewährleisten.
3. Medir:
• Steuerkettenschiene (vorn) ①
- Passhülse ②
• Zylinderkopfdeckel-Dichtung
③ New
- Zylinderkopf ④
HINWEIS:
Die Steuerkettenschiene vorn und den Zylinderkopf bei hochgezogener Steuerkette montieren.
2. Montieren:
- Beilagscheibe ①
- Schrauben ②
Arbeitsfolge:
ACHTUNG:
Die Zylinderkopf-Schrauben laut der Winkel-Anzugsmethode gleichmäßig festziehen.
- Die Gewinde und Kontaktflächen der Schrauben und des Kurbelgehäuses sowie die Kontaktflächen der Schrauben, der Beilagscheiben und des Zylinderkopfes reinigen.
- Die Gewinde und Kontaktflächen der Schrauben sowie die Kontaktflächen der Beilagscheiben mit Molybdändisulfidfett bestreichen.
• Die Beilagscheiben und Schrauben montieren.
• Die Schrauben in der abgebildeten Reihenfolge in zwei bis drei Schritten vorschriftsmäßig festziehen.

Zylinderkopf-Schrauben:
- Schritt:
30 Nm
(3,0 m • kg, 22 ft • lb)
• Die Schrauben losdrehen.
- Die Gewinde und Kontaktflächen der Schrauben sowie die Kontaktflächen der Beilagscheiben erneut mit Molybdändisulfidfett bestreichen.
• Die Schrauben erneut festziehen.
HINWEIS:
Die Schrauben in der abgebildeten Reihenfolge in zwei bis drei Schritten vorschriftsmäßig festziehen.

Zylinderkopf-Schrauben: 2. Schritt:
20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb)
• Die Kante ① der Zylinderkopf-Schraube und den Zylinderkopf ②, wie in der Abbildung gezeigt, markieren.
HINWEIS:
Die Schrauben, wie in der Abbildung gezeigt, in der vorgeschriebenen Reihenfolge in zwei Schritten von 90° um insgesamt 180° festziehen.

Zylinderkopf-Schrauben: Letzter Schritt: Vorgeschriebener Winkel von 180°
• Zylinderkopf-Schrauben ①
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
3. Instalar:
- Tornillo (culata) ①
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
VALVES AND VALVE SPRINGS
VALVES AND VALVE SPRINGS


| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | VENTILE UND VENTILFEDERN DEMON-TIERENZylinderkopf | Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. | ||
| 1 | 1 | Tassenstößel | 5 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
| 2 | Ventilplättchen | 5 | ||
| 3 | Ventilkeil | 10 | ||
| 4 | Ventilfederteller | 5 | ||
| 5 | Ventilfeder | 5 | ||
| 6 | Ventilschaft-Dichtring | 5 | ||
| 7 | Federsitz | 5 | ||
| 8 | Auslassventil | 2 | ||
| 9 | Einlassventil | 3 |
VÁLVULAS Y MUELLES DE VÁLVULAS VÁLVULAS Y MUELLES DE VÁLVULAS
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Tassenstößel und Ventilkeil
-
Demontieren:
-
Tassenstößel ①
- Ventilplättchen ②
HINWEIS:
Die entsprechende Einbaulage sämtlicher Tassenstößel ① und Ventilplättchen ② fest halten, damit sie wieder in ihre ursprüngliche Lage montiert werden können.
- Kontrollieren:
- Ventil-Dichtigkeit
Ventilsitz undicht → Ventilkegel, Ventilsitz und Ventilsitz-Breite kontrollieren.
Arbeitsvorgang:
- Ein sauberes Lösungsmittel ① in den Ein- oder Auslasskanal gießen.
- Den Ventilsitz auf Undichtigkeit prüfen.
Es darf keine Undichtigkeit am Ventilsitz ② auftreten.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Zum Ausbau des Ventilkeils den Ventilfederspanner ① zwischen dem Federteller und dem Zylinderkopf anbringen.

Ventilfederspanner: YM-4019/90890-04019
- Extraer:
- Ventilschaft-Spiel
Ventilschaft-Spiel = Ventilführungs-Innendurchmesser ⓐ – Ventilschaft-Durchmesser ⓑ
Nicht nach Vorgabe → Ventilführung erneuern.

Ventilschaft-Spiel:
Einlass:
0,010–0,037 mm
(0,0004-0,0015 in)
0,08 mm (0,003 in)
Auslass:
0,020–0,047 mm
(0,0008–0,0019 in)
0,10 mm (0,004 in)
COMPROBACIÓN
Válvula
- Medir:
Um den Aus- und Einbau der Ventilführung zu erleichtern und eine exakte Passung zu gewährleisten, den Zylinderkopf in einem Ofen auf 100 °C (212 °F) erhitzen.
• Die Ventilführung mit einem Ventilführungs-Austreiber ① ausbauen.
• Die neue Ventilführung mit dem Ventilführungs-Austreiber ① und der Ventilführungs-Einbauhülse ② montieren.
- Nach dem Einbau muss die Ventilführung mit der Ventilführungs-Reibahle ③ bearbeitet werden, bis das korrekte Ventilschaft-Spiel erreicht ist.
- Cambiar:
- Guía de válvula
Ventilführungs-Austreiber:
Einlass:
4,5 mm (0,18 in)
YM-4116/90890-04116
Auslass:
5,0 mm (0,20 in)
YM-4097/90890-04097
Ventilführungs-Einbau-hülse:
Einlass:
YM-4117/90890-04117
Auslass:
YM-4098/90890-04098
Ventilführungs-Reibahle
Einlass:
4,5 mm (0,18 in)
YM-4118/90890-04118
Auslass:
5,0 mm (0,20 in)
YM-4099/90890-04099
HINWEIS:
Nach dem Einbau der neuen Ventilführung muss auch der Ventilsitz nachgearbeitet werden.

Extractor de guía de vál- vula:
Admisión:
4,5 mm (0,18 in)
YM-4116/90890-04116
Escape:
5,0 mm (0,20 in)
YM-4097/90890-04097
- Ventilteller-Stärke @ Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
- Medir:
Ventilteller-Stärke:
Einlass:
1,0 mm (0,039 in)
0,85 mm (0,033 in)
Auslass:
1,0 mm (0,039 in)
0,85 mm (0,033 in)

Espesor del margen:
Admisión:
1,0 mm (0,039 in)
0,85 mm (0,033 in)
Escape:
1,0 mm (0,039 in)
0,85 mm (0,033 in)

- Ventilschaft-Schlag Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Max. Schlag: 0,01 mm (0,0004 in)
HINWEIS:
- Das Ventil und die Ventilführung stets gemeinsam erneuern.
- Nach dem Ausbau eines Ventils muss immer der Ventilschaft-Dichtring erneuert werden.
6. Entfernen:
- Ölkohleablagerungen (vom Ventilteller und Ventilsitz)
7. Kontrollieren:
- Ventilsitze Angefressen/verschlissen → Ventilsitz nachschleifen.
8. Messen:
- Ventilsitz-Breite @ Nicht nach Vorgabe → Ventilsitz nachschleifen.

Ventilsitz-Breite:
Einlass:
0,9–1,1 mm
(0,0354–0,0433 in)
Arbeitsvorgang:
- Tuschierfarbe ⑥ auf den Ventilkegel auftragen.
- Das Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Das Ventil fest gegen den Ventilsitz pressen, um einen deutlichen Abdruck der Ventilsitz-Breite zu erhalten.
- Das Ventil herausnehmen und dann die Ventilsitz-Breite messen. Die Kontaktfläche von Ventilsitz und Ventilkegel ist aufgrund der Farbverteilung sichtbar.
- Ist der Sitz zu breit, zu schmal oder außermittig, muss der Ventilsitz nachbearbeitet werden.
5. Medir:
Nach dem Einschleifen des Ventilsitzes sowie nach der Erneuerung des Ventils und der Ventilführung sollten Ventilsitz und Ventilkegel eingeschliffen werden.
Arbeitsfolge:
- Grobkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen.
ACHTUNG:
Darauf achten, dass die Schleif-paste nicht zwischen Ventilschaft und Ventilführung gelangt.
- Molybdändisulfidöl auf den Ventilschaft auftragen.
- Das Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Das Ventil hin- und herdrehen, bis Ventilkegel und Ventilsitz gleichmäßig angeschliffen sind; danach die Schleifpaste vollständig entfernen.
HINWEIS:
Die beste Wirkung wird erzielt, wenn das Ventil zwischen den Handflächen hin- und hergedreht und dabei leicht gegen den Ventilsitz gedrückt wird.
- Feinkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen und die obigen Arbeitsschritte wiederholen.
HINWEIS:
Die Schleifpaste nach jedem Arbeitsgang vollständig vom Ventilkegel und Ventilsitz abwischen.
- Tuschierfarbe auf den Ventilkegel auftragen.
- Das Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Das Ventil fest gegen den Ventilsitz pressen, um einen deutlichen Abdruck der Ventilsitz-Breite zu erhalten.
-
Das Ventil herausnehmen und dann die Ventilsitz-Breite messen. Falls die Ventilsitz-Breite nicht der Vorgabe entspricht, Ventilkegel und -sitz erneut einschleifen.
-
Lapidar:
-
Frontal de la válvula
- Asiento de la válvula
NOTA:
- Länge @ der ungespannten Ventilfeder Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Länge der ungespannten Ventilfeder:
Einlass:
39,46 mm (1,55 in)
- Messen:
- Federkraft ⓐ der gespannten Ventilfeder Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
⑥ Einbaulänge

Federkraft der gespannten Ventilfeder:
Einlass: 130,2–149,8 N bei 27,87 mm (13,28–15,28 kg bei 27,87 mm, 29,27–33,68 lb bei 1,10 in)
Auslass: 123,1–141,7 N bei 28,38 mm (12,55–14,45 kg bei 28,38 mm, 27,67–31,85 lb bei 1,12 in)
- Messen:
- Federneigung ⓐ Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Max. Federneigung:
Einlass: 2,5°/1,7 mm (0,067 in) Auslass: 2,5°/1,6 mm (0,063 in)
Tassenstößel
- Kontrollieren:
- Tassenstößel Verkratzt/beschädigt → Tassenstößel und Zylinderkopf erneuern.
Muelle de la válvula
- Medir:
- Molybdändisulfidöl (auf Ventilschaft und Dichtring)
- Ventile ①
- Federsitze ②
- Ventilfedern ④
- Ventilfederteller ⑤
- Ventilschaft-Dichtringe ③
New
HINWEIS:
- Darauf achten, dass die Ventile in ihre ursprüngliche Lage eingebaut werden; dabei folgende Farbcodierung beachten.
Einlass (Mitte) ⓐ: Blau Einlass (rechts/links) ⓑ: Grau Auslass keine Farbe - Beim Einbau der Ventilfedern muss die größere Steigung © nach oben gerichtet sein.
Zum Einbau des Ventilkeils die Ventilfeder mit dem Ventilfederspanner ① zusammendrücken.

Ventilfederspanner: YM-4019/90890-04019
- Mit einem Holzstück leicht auf das Ventilende klopfen, um einen guten Sitz des Ventilkeils zu gewährleisten.
ACHTUNG:
Darauf achten, nicht zu hart zu klopfen, um das Ventil nicht zu beschädigen.
3. Instalar:
- Ventilplättchen ①
- Tassenstößel ②
HINWEIS:
- Motoröl auf die Tassenstößel auftragen.
- Molybdändisulfidöl auf das Ventilschaftende auftragen.
- Der Tassenstößel muss sich mit dem Finger mühelos drehen lassen.
- Die Tassenstößel und Ventilplättchen müssen in der ursprünglichen Lage montiert werden.
5. Instalar:
- Taqué de ajuste ①
- Levantaválvula ②
NOTA:
① Zylinder demontieren
② Kolben demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | ZYLINDER UND KOLBEN DEMONTIE-RENZylinderkopf | Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. | ||
| 1 | Zylinder-Schraube | 1 | ||
| 2 | Zylinder | 1 | ||
| 3 | Dichtung | 1 | ||
| 4 | Passhülse | 2 | ||
| 5 | Kolbenbolzen-Sicherungsring | 2 | ||
| 6 | Kolbenbolzen | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 7 | Kolben | 1 | ||
| 8 | Kolbenringsatz | 1 |
CILINDRO Y PISTÓN
CILINDRO Y PISTÓN
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Kolben
-
Demontieren:
-
Kolbenbolzen-Sicherungs-ringe ①
- Kolbenbolzen ②
- Kolben ③
HINWEIS:
• Die Kolbenböden für den späteren Wiedereinbau markieren.
- Vor dem Ausbau des Kolbenbolzens den Bereich der Sicherungsring-Nut und des Kolbenbolzenauges entgraten. Lässt sich der Kolbenbolzen auch danach nur schwer lösen, den Kolbenbolzen-Abzieher ④ verwenden.

Kolbenbolzen-Abzieher: YU-1304/90890-01304
ACHTUNG:
Den Kolbenbolzen unter keinen Umständen mit einem Hammer austreiben.
Kolbenringe
- Demontieren:
- Kolbenringe
HINWEIS:
Wie in der Abbildung gezeigt, die Ringenden spreizen und dabei den Kolbenring hochschieben.
- Zylinder und Kolbenhemd In Laufrichtung riefig → Zylinder und Kolben erneuern.
- Messen:
- Kolben-Laufspiel
Arbeitsvorgang:
- Schritt:
- Die Zylinderbohrung "C" mit einer Innenmessschraube messen.
HINWEIS:
Die Zylinderbohrung "C" sowohl parallel als auch im rechten Winkel zur Kurbelwelle messen. Anschließend den Durchschnitt der gemessenen Werte ermitteln.
COMPROBACIÓN
Cilindro y pistón
- Comprobar:
| Zylinderboh-rung “C” | 95,00–95,01 mm(3,7402–3,7406 in) |
| Max. Konizität“T” | 0,05 mm(0,002 in) |
| Max. Ovalität“R” | 0,05 mm(0,002 in) |
| “C” = größtes Maß unter D | |
| “T” = (größtes Maß unter D1und D2) – (größtes Maß unter D5und D6) | |
| “R” = (größtes Maß unter D1, D3und D5)– (kleinstes Maß unterD2, D4 und D6) | |
| • Falls nicht nach Vorgabe, Zylin-der sowie Kolben und Kolben-ringe erneuern.2. Schritt:• Den Kolbenschaft-Durchmes-ser “P” mit einer Bügelmess-schraube messen.@ 8 mm (0,315 in) oberhalb der Unterkante | |
| Kolbengröße“P” | |
| Standard | 94,945–94,960 mm(3,738–3,739 in) |
| • Falls nicht nach Vorgabe, Kol-ben samt Kolbenringen erneu-ern.3. Schritt:• Das Kolben-Laufspiel nach fol-gender Formel ermitteln: | |
| Kolben-Laufspiel =Zylinderbohrung “C” -Kolbenschaft-Durchmes-ser “P” | |
| Kolben-Laufspiel:0,040–0,065 mm(0,0016–0,0026 in):0,1 mm (0,004 in) | |
| • Falls nicht nach Vorgabe, Zylin-der sowie Kolben und Kolben-ringe erneuern. | |
- Ringnutspiel Eine Fühlerlehre ① verwenden. Nicht nach Vorgabe → Kolben samt Kolbenringen erneuern.
HINWEIS:
Vor der Messung des Ringnutspiels müssen die Ölkohleablagerungen von den Kolbenringen und Ringnuten entfernt werden.
| Ringnutspiel: | ||
| Standard | ||
| 1. Kom-pressi-onsring (Topring) | 0,030–0,065 mm(0,0012–0,0026 in) | 0,12 mm(0,005 in) |
| 2. Kom-pressi-onsring | 0,020–0,055 mm(0,0008–0,0022 in) | 0,12 mm(0,005 in) |
2. Anordnen:
- Kolbenringe (im Zylinder)
HINWEIS:
Den Kolbenring ca.10 mm (0,39 in) in den Zylinder einschieben. Den Kolbenring mit dem Kolbenboden in die Zylinderbohrung schieben, so dass der Ring rechtwinklig im Zylinder sitzt.
① 10 mm (0,39 in)
Aro de pistón
1. Medir:
- Kolbenring-Stoß Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
HINWEIS:
Der Stoß der Ölabstreifring-Expanderfeder kann nicht gemessen werden. Wenn der Stoß der Ölabstreifschneiden nicht im Sollbereich liegt, müssen alle Kolbenringe erneuert werden.
| Ringstoß: | ||
| Standard | ||
| 1. Kom-pressi-onsring (Topring) | 0,20–0,30 mm(0,008–0,012 in) | 0,55 mm(0,022 in) |
| 2. Kom-pressi-onsring | 0,35–0,50 mm(0,014–0,020 in) | 0,85 mm(0,033 in) |
| Ölabstreifring | 0,20–0,50 mm(0,01–0,02 in) | — |
3. Medir:
- Kolbenbolzen Blaubrüchig/riefig → Kolben- bolzen erneuern und Schmier- system kontrollieren.
- Messen:
- Kolbenbolzen-Spiel
| Arbeitsvorgang:Den Kolbenbolzen-Durchmesser a messen.Falls nicht nach Vorgabe, den Kolbenbolzen erneuern. | |
| Kolbenbolzen-Durchmesser:17,991-18,000 mm(0,7083–0,7087 in) | |
| Den Kolbenbolzenaugen-Durchmesser b messen. | |
| Kolbenbolzenaugen-Durchmesser:18,004–18,015 mm(0,7088–0,7093 in) | |
| Das Kolben-Laufspiel nach folgender Formel ermitteln: | |
| Kolbenbolzen-Spiel = Kolbenbolzenaugen-Durchmesser b – Kolbenbolzen-Durchmesser a | |
| Falls nicht nach Vorgabe, den Kolben erneuern. | |
| Kolbenbolzen-Spiel:0,004–0,024 mm(0,00016–0,00094 in):0,07 mm (0,003 in) | |
Pasador del pistón
- Comprobar:
- Kolbenringe (auf den Kolben)
HINWEIS:
- Die Kolbenringe so einbauen, dass die Herstellerangaben nach oben gerichtet sind.
- Den Kolben und die Kolbenringe großzügig mit Motoröl bestreichen.
• 1. Kompressionsring (Topring)
• 2. Kompressionsring
- Ölabstreifring
Die Ringspalte, wie in der Abbildung gezeigt, versetzen.
Ⓐ Spalt des 1. Kompressionsrings
⑥ Spalt des 2. Kompressionsrings
© Spalt der oberen Ölabstreifschneide
© Spalt der unteren Ölabstreifschneide
d Ölabstreifring
3. Montieren:
- Kolben ①
- Kolbenbolzen ②
• Kolbenbolzen-Sicherungs-
ringe ③ New
HINWEIS:
- Motoröl auf den Kolbenbolzen und Kolben auftragen.
- Die Pfeilmarkierung ⓐ auf dem Kolben muss zur Auslassseite des Zylinders gerichtet sein.
- Vor dem Einbau des Kolbenbolzen-Sicherungsringes das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch abdekken, damit der Sicherungsring nicht hineinfallen kann.
• Die Kolbenbolzen-Sicherungs-ringe so einbauen, dass deren Enden nach unten gerichtet sind.
4. Schmieren:
- Kolben
- Kolbenringe
- Zylinder
HINWEIS:
Bauteile großzügig mit Motoröl bestreichen.
Zylinder
-
Montieren:
-
Dichtung ① New
- Zylinder ②
HINWEIS:
Den Zylinder mit einer Hand einbauen, mit der anderen Hand die Kolbenringe zusammendrücken.
ACHTUNG:
• Die Steuerkette ③ durch den Steuerkettenschacht führen.
- Darauf achten, dass die Steuerkettenschiene ④ nicht beschädigt wird!
2. Montieren:
• Zylinder-Schraube
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
2. Situar:
① Druckstange und Kupplungsausrücker demontieren
③ Reib- und Stahlscheiben demontieren
② Druckstange 1 zerlegen
④ Kupplungskorb demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | KUPPLUNG DEMONTIERENDas Motoröl ablassen.FußbremshebelKupplungszug | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Motorseitig lösen. | ||
| 1 | Kupplungsdeckel | 1 | ||
| 2 | Dichtung | 1 | ||
| 3 | Passhülse | 2 | ||
| 4 | Kupplungsfeder | 6 | ||
| 5 | Druckplatte | 1 | ||
| 6 | Druckstange 1 | 1 | ||
| 7 | Sicherungsring | 1 | ||
| 8 | Beilagscheibe | 1 | ||
| 9 | Lager | 1 | ||
| 10 | Kugel | 1 | ||
| 11 | Druckstange 2 | 1 |
EMBRAGUE
EMBRAGUE
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
![]() | 12 | Stahlscheibe | 7 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 13 | Reibscheibe | 8 | |||
| 14 | Mutter | 1 | |||
| 15 | Sicherungsscheibe | 1 | |||
| 16 | Kupplungsnabe | 1 | |||
| 17 | Anlaufscheibe | 1 | |||
| 18 | Kupplungskorb | 1 | |||
| 19 | Kupplungsausrücker | 1 | |||
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Kupplungsnabe
-
Demontieren:
-
Mutter ①
- Sicherungsscheibe ②
- Kupplungsnabe ③
HINWEIS:
Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen und die Kupplungsnabe mit dem Kupplungshalter ④ fest halten.

Kupplungshalter: YM-91042/90890-04086
A USA und CDN
B Nicht USA und CDN
PUNTOS DE DESMONTAJE Resalte de embrague
Kupplungskorb und -nabe
-
Kontrollieren:
-
Kupplungskorb ① Rissig/verschlissen/beschädigt → Erneuern.
- Kupplungsnabe ② Riefig/verschlissen/beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
Caja y resalte de embrague
-
Kontrollieren:
-
Axialspiel Spiel vorhanden → Erneuern.
- Verzahnung ⓐ Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
- Länge @ der ungespannten Kupplungsfeder Nicht nach Vorgabe → Federn satzweise erneuern.

Länge der ungespannten Kupplungsfeder:
| Standard | |
| 50,0 mm(1,97 in) | 49,0 mm(1,93 in) |
Muelle del embrague
- Medir:
- Reibscheiben-Stärke Nicht nach Vorgabe → Reibscheiben satzweise erneuern. Jeweils an vier Punkten messen.

Reibscheiben-Stärke:
2,92–3,08 mm
(0,115–0,121 in)
Stahlscheibe
1. Messen:
- Stahlscheiben-Verzug Nicht nach Vorgabe → Stahlscheiben satzweise erneuern. Eine plane Unterlage ① und eine Fühlerlehre ② verwenden.

Max. Verzug: 0,1 mm (0,004 in)
Placa de fricción
1. Medir:
- Kupplungsausrücker ① Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Palanca de empuje
1. Comprobar:
- Druckstange 1 ①
- Lager ②
- Beilagscheibe ③
- Druckstange 2 ④
- Kugel ⑤
Verschlissen/beschädigt/verbogen → Erneuern.
Barra de empuje
1. Comprobar:
75 Nm (7.5 m · kg, 54 ft · lb)
NOTE:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Kupplungsausrücker
- Montieren:
- Kupplungsausrücker ①
HINWEIS:
• Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Den Kupplungsausrücker mit Motoröl bestreichen.
75 Nm (7,5 m · kg, 54 ft · lb)
N.B.:
-
Montieren:
-
Primärantriebsrad ①
- Anlaufscheibe ②
- Kupplungsnabe ③
HINWEIS:
Motoröl auf die Innenfläche des Primärantriebsrads auftragen.
2. Montieren:
- Sicherungsscheibe ① New
• Kupplungsnaben-Mutter ②
75 Nm (7,5 m · kg, 54 ft · lb)
HINWEIS:
- Die Sicherungsscheibe muss so auf der Kupplungsnabe sitzen, dass die entsprechenden Vertiefungen und Anhebungen ineinanderpassen.
• Die Kupplungsnabe mit dem Kupplungshalter ③ fest halten.

Kupplungshalter: YM-91042/90890-04086
A USA und CDN
B Nicht USA und CDN
Embrague
75 Nm (7,5 m · kg, 54 ft · lb)
NOTA:
- Die Reib- und Stahlscheiben abwechselnd einbauen, darauf achten, dass mit einer Reibscheibe begonnen und abgeschlossen wird.
• Die Reib- und Stahlscheiben mit Motoröl bestreichen. -
Die vier dickeren Stahlscheiben ⓐ motorseitig und die drei dünneren ⓑ außenseitig montieren; dazu die Scheibenstärke kontrollieren.
-
Instalar:
-
Placa de fricción ①
- Disco de embrague 1 [t = 2,0 mm (0,079 in)] ②
- Disco de embrague 2 [t = 1,6 mm (0,063 in)] ③
NOTA:
-
Montieren:
-
Lager ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③ New (Druckstange 1 ④)
HINWEIS:
Motoröl auf das Lager und die Beilagscheibe auftragen.
-
Instalar:
-
Cojinete ①
- Arandela plana ②
- Anillo elástico ③ New
A la barra de empuje 1 ④.
NOTA:
-
Montieren:
-
Druckstange 2 ①
- Kugel ②
- Druckstange 1 ③
HINWEIS:
Motoröl auf die Druckstangen 1 und 2 sowie auf die Kugel auftragen.
-
Instalar:
-
Barra de empuje 2 ①
- Bola ②
- Barra de empuje 1 ③
NOTA:
- Kupplungsfeder
• Kupplungsfeder-Schraube
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
8. Instalar:
- Kupplungsdeckel-Dichtung ①
New - Passhülse ②
9. Instalar:
- Junta (tapa de embrague) ①
New - Clavija de centrado ②
10. Monter:
- Kupplungsdeckel ①
• Kupplungsdeckel-Schraube
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
10. Instalar:
① Ölfilter demontieren
② Wasserpumpe demontieren
③ Kurbelgehäusedeckel rechts demontieren

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitungsarbeiten | ÖLFILTER, WASSERPUMPE UND KUR-BELGEHÄUSEDEKKEL RECHTS DEMONTIERENDas Motoröl ablassen.Die Kühlflüssigkeit ablassen.AuspuffkrümmerFußbremshebelKupplungsdeckel | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe unter “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe unter “AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALL-DÄMPFER”.Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Siehe unter “KUPPLUNG”. | |||
![]() | 1 | Ölfilter-Gehäusedeckel | 1 | ||
| 2 | Ölfilter | 1 | |||
| 3 | Kühlflüssigkeitsrohr 2 | 1 | |||
| 4 | Wasserpumpengehäuse | 1 | |||
| 5 | Stift | 2 | |||
| 6 | Öltank-Belüftungsschlauch | 1 | |||
FILTRO DE ACEITE, BOMBA DE AGUA Y TAPA DEL CÁRTER (DERECHA)
FILTRO DE ACEITE, BOMBA DE AGUA Y TAPA DEL CÁRTER (DERECHA)
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| 7 | Kickstarterhebel | 1 | |||
| 8 | Kurbelgehäusedeckel rechts | 1 | |||
| 9 | Dichtung | 1 | |||
| 10 | Passhülse/O-Ring | 3/1 | |||
| 11 | Laufrad | 1 | |||
| 12 | Beilagscheibe | 1 | |||
| 13 | Laufradwelle | 1 | |||
| 14 | Dichtring 1 | 1 | |||
| 15 | Dichtring 2 | 1 | |||
| 16 | Lager | 1 | |||
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Laufradwelle
-
Demontieren:
-
Laufrad ①
- Beilagscheibe ②
- Laufradwelle ③
HINWEIS:
Zum Demontieren des Laufrads die Laufradwelle mit einem Schraubenschlüssel o. Ä. an deren Flachstelle ④ greifen.
Die Wasserpumpe braucht nicht zerlegt zu werden, außer wenn Kühflüssigkeitsschwund- oder -verfärbung bzw. milchiges Getriebeöl vorliegen.
-
Demontieren:
-
Lager ①
- Dichtring ②
Junta de aceite
NOTA:
-
Kontrollieren:
-
Laufradwelle ①
Verschlissen/beschädigt/verbogen → Erneuern.
Kesselstein → Reinigen.
COMPROBACIÓN
Eje del rotor
Den Innenlaufring mit den Fingern drehen.
Stockend/fest → Erneuern.
Cojinete
- Comprobar:
- Cojinete
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Junta de aceite
- Comprobar:
- Junta de aceite
• Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Den Dichtring so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer nach innen gerichtet ist.
Lager
- Montieren:
- Lager ①
HINWEIS:
Zum Einbau des Lagers parallel auf den Außenlaufring drücken.
-
Montieren:
-
Laufradwelle ①
- Beilagscheibe ②
- Laufrad ③
14 Nm (1,4 m · kg, 10 ft · lb)
HINWEIS:
- Darauf achten, dass die Dichtring-lippe nicht beschädigt wird und dass die Feder nicht verrutscht.
- Beim Einbau der Laufradwelle die Dichtringlippe, das Lager und die Laufradwelle mit Motoröl bestreichen. Die Welle beim Einbau drehen.
- Zum Montieren des Laufrads die Laufradwelle mit einem Schraubenschlüssel o. Ä. an deren Flachstelle @ greifen.
Eje del rotor
-
Instalar:
-
Eje del rotor ①
- Arandela plana ②
- Rotor ③
14 Nm (1,4 m · kg, 10 ft · lb)
NOTA:
Kurbelgehäusedeckel rechts
-
Montieren:
-
Passhülse ①
- O-Ring ② New
- Distanzhülse ③
- Dichtung ④ New
• Kurbelgehäusedeckel rechts ①
- Schraube ②
- Schraube
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
- Das Ende der Laufradwelle mit Motoröl bestreichen.
-
Beim Montieren des Kurbelgehäusedeckels am Kurbelgehäuse darauf achten, dass das Laufradwellen-Ende ② mit dem entsprechenden Schlitz ③ am Ende der Ausgleichswelle fluchtet.
• Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen. -
Instalar:
-
Tapa del cárter (derecha) ①
- Tornillo ②
33 Nm (3.3 m · kg, 24 ft · lb)
NOTE:
33 Nm (3,3 m · kg, 24 ft · lb)
N.B.:
-
Montieren:
-
Kickstarterhebel ①
- Beilagscheibe
- Kickstarterhebel-Schraube
33 Nm (3,3 m · kg, 24 ft · lb)
HINWEIS:
Beim Einbau darauf achten, dass ein Abstand ⓐ von 8 mm (0,31 in) oder mehr zwischen Kickstarterhebel und Rahmen besteht und dass der Kickstarterhebel nicht den Kurbelgehäusedeckel berührt, wenn er gezogen ist.
Arranque a pedal
-
Instalar:
-
Pedal de arranque ①
- Arandela plana
• Tornillo (pedal de arranque)

33 Nm (3,3 m · kg, 24 ft · lb)
NOTA:
-
Montieren:
-
Öltank-Belüftungsschlauch ①
- Schlauchschelle ②
-
Montieren:
-
Passhülse ①
- O-Ring ② New
-
Montieren:
-
Wasserpumpengehäuse ①
- Wasserpumpengehäuse-Schraube ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
- Beilagscheibe ③ New
- Kühflüssigkeits-Ablassschraube ④
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
- O-Ring
- Kühflüssigkeitsrohr ①
- Kühlflüssigkeitsrohr-Schraube ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
3. Instalar:
- Ölfilter ①
New - O-Ring ② New
- Ölfilter-Gehäusedeckel ③
- Schraube (Ölfilter-Gehäuse-deckel)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
Filtro de aceite
1. Instalar:
- Filtro de aceite ①
- Junta tórica ② New
- Tapa del filtro de aceite ③
• Tornillo (tapa del filtro de aceite)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
BALANCER BALANCER


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45 Nm (4.5 m · kg, 33 ft · lb) 1 4 6 5 110 Nm (11.0 m · kg, 80 ft · lb) New 2 7 8 9 11 10 3 New 50 Nm (5.0 m · kg, 36 ft · lb)① Ausgleichswellen-Antriebsritzel
② Ausgleichswelle
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | AUSGLEICHSWELLE DEMONTIERENKupplungskorbKurbelgehäusedeckel rechtsStator | Siehe unter “KUPPLUNG”.Siehe unter “ÖLFILTER, WASSERPUMPE UND KURBELGEHÄUSEDEKKEL RECHTS”.Siehe unter “LICHTMASCHINE UND STARTER-KUPPLUNG”. | ||
![]() | 1 | Ausgleichswellen-Mutter | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
| 2 | Mutter (Primärantriebsritzel) | 1 | ||
| 3 | Mutter (Ausgleichswellen-Antriebsrad) | 1 | ||
| 4 | Sicherungsscheibe | 1 | ||
| 5 | Ausgleichsvorrichtung | 1 | ||
| 6 | Einlegekeil | 1 |
COMPENSADOR
COMPENSADOR
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| trend | 7 | Federscheibe | 1 | |
| 8 | Primärantriebsritzel | 1 | ||
| 9 | Ausgleichswellen-Antriebsritzel | 1 | ||
| 10 | Sicherungsscheibe | 1 | ||
| 11 | Ausgleichswellen-Antriebsrad | 1 |
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Ausgleichsvorrichtung, -Antriebs-ritzel und -rad
- Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen.
- Lockern:
• Ausgleichswellen-Mutter ①
- Mutter (Primärantriebsritzel)
②
- Mutter (Ausgleichswellen-Antriebsrad) ③
HINWEIS:
Ein Alu-Blechstück ⓐ zwischen das Antriebsritzel ④ und das Antriebsrad ⑤ der Ausgleichswelle klemmen.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Primärantriebsritzel, Ausgleichswellen-Antriebsritzel und -rad
-
Kontrollieren:
-
Primärantriebsritzel ①
- Ausgleichswellen-Antriebsritzel ②
- Ausgleichswellen-Antriebsrad ③ Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
- Ausgleichswelle Rissig/beschädigt → Erneuern.
Compensador
- Comprobar:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Ausgleichswelle, -Antriebsritzel und -rad
- Montieren:
• Ausgleichswellen-Antriebsrad ①
HINWEIS:
Das Ausgleichswellen-Antriebsrad und die Ausgleichswelle so montieren, dass deren kürzere Zähne ① fluchten.
- Montieren:
- Ausgleichswellen-Antriebsritzel ①
HINWEIS:
- Die Körnermarkierung ① des Antriebsritzels und die Körnermarkierung ⑥ des Antriebsrads müssen fluchten.
-
Das Ausgleichswellen-Antriebsrad und die Kurbelwelle so montieren, dass deren kürzere Zähne © fluchten.
-
Montieren:
-
Sicherungsscheibe ①
- Ausgleichswellen-Antriebsrad (Mutter) ②
50 Nm (5,0 m · kg, 36 ft · lb)
- Primärantriebsritzel ③
- Federscheibe ④
• Primärantriebsritzel-Mutter ⑤
110 Nm (11,0 m · kg, 80 ft · lb)
- Einlegekeil ⑥
- Ausgleichsgewicht ⑦
- Sicherungsscheibe ⑧
• Ausgleichswellen-Mutter ⑨
45 Nm (4,5 m · kg, 33 ft · lb)
HINWEIS:
- Das Gewinde und die Kontaktfläche der Primärantriebsritzel-Mutter mit Motoröl bestreichen.
- Ein Alu-Blechstück ⓐ zwischen das Antriebsritzel ⑩ und das Antriebsrad ⑪ der Ausgleichswelle klemmen.
-
Die Federscheibe so einbauen, dass deren Anhebung ⑥ nach außen gerichtet ist.
-
Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen.
① Ölpumpe demontieren
② Ölpumpe zerlegen
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | ÖLPUMPE DEMONTIEREN UND ZERLE-GENKupplungskorbKurbelgehäusedeckel rechts | Siehe unter "KUPPLUNG".Siehe unter "ÖLFILTER, WASSERPUMPE UND KURBELGEHÄUSEDEKKEL RECHTS". | ||
12 | 1 | Sicherungsring | 1 | |
| 2 | Beilagscheibe | 1 | ||
| 3 | Ölpumpen-Antriebsritzel | 1 | ||
| 4 | Ölpumpe | 1 | ||
| 5 | Passhülse | 2 | ||
| 6 | Außenrotor 2 | 1 | ||
| 7 | Sicherungsring | 1 | ||
| 8 | Innenrotor 2 | 1 | ||
| 9 | Stift | 1 | ||
| 10 | Ölpumpendeckel | 1 | ||
| 11 | Außenrotor 1 | 1 | ||
| 12 | Innenrotor 1 | 1 |
BOMBA DE ACEITE
BOMBA DE ACEITE
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 13 | Stift | 1 | ||
| 14 | Beilagscheibe | 1 | ||
| 15 | Ölpumpen-Antriebswelle | 1 | ||
| 16 | Rotorgehäuse | 1 |
- Ölpumpen-Antriebsritzel
- Ölpumpen-Antriebsrad
- Rotorgehäuse
- Ölpumpendeckel Rissig/verschlissen/beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
Bomba de aceite
1. Comprobar:
- Radialspiel ① (zwischen Innenrotor ① und Außenrotor ②)
- Radialspiel ⑥ (zwischen Außenrotor ② und Rotorgehäuse ③) Nicht nach Vorgabe → Ölpumpe erneuern.

Radialspiel ⓐ:
Max. 0,12 mm
(Max. 0,0047 in)
0,20 mm (0,008 in)
Radialspiel ⓑ:
0,09–0,17 mm
(0,0035-0,0067 in)
0,24 mm (0,009 in)
Axialspiel ©:
0,03–0,10 mm
(0,0012–0,0039 in)
0,17 mm (0,007 in)
3. Kontrollieren:
- Stockend → Schritte 1 u. 2 wiederholen, ggf. defekte Bauteile erneuern.
2. Medir:
- Ölpumpen-Antriebswelle ①
- Beilagscheibe ②
- Stift ③
- Innenrotor 1 ④
HINWEIS:
- Motoröl auf die Ölpumpen-Antriebswelle und den Innenrotor 1 auftragen.
- Der Stift muss in der Nut im Innenrotor 1 sitzen.
Motoröl auf den Außenrotor 1 auftragen.
2. Instalar:
- Rotor exterior 1 ①
NOTA:
Aplique aceite de motor al rotor exterior 1.
3. Monter:
- Ölpumpendeckel ①
- Ölpumpendeckel-Schraube ② 2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb)
- Stift ③
- Innenrotor 2 ④
- Sicherungsring ⑤ New
HINWEIS:
- Motoröl auf das Ende der Ölpumpen-Antriebswelle und den Innenrotor 2 auftragen.
- Der Stift muss in der Nut im Innenrotor 2 sitzen.
3. Instalar:
- Tapa de la bomba de aceite ①
- Tornillo (tapa de la bomba de aceite) ②
2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb) - Pasador ③
- Rotor interior 2 ④
- Anillo elástico ⑤ New
NOTA:
- Außenrotor 2 ①
- Passhülse ②
- Ölpumpe ③
- Ölpumpen-Schraube ④
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Motoröl auf den Außenrotor 2 auftragen.
4. Instalar:
- Ölpumpen-Antriebsritzel ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③ New
HINWEIS:
Motoröl auf die Innenfläche des Ölpumpen-Antriebsritzels auftragen.
5. Instalar:
ARBRE DE KICK ET AXE DE SELECTEUR
ARBRE DE KICK ET AXE DE SELECTEUR
① Kickhebelwelle demontieren
③ Kickhebelwelle demontieren
② Kickhebelwelle zerlegen
④ Zahnsegment demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | KICKHEBELWELLE UND SCHALT-WELLE DEMONTIERENÖlpumpe | Siehe unter “ÖLPUMPE”. | ||
| 1↓2↓1↓3↓4↓3↓4↓12 | 1 | Kickstarter-Zwischenrad | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
| 2 | Kickhebelwelle komplett | 1 | ||
| 3 | Federführung | 1 | ||
| 4 | Torsionsfeder | 1 | ||
| 5 | Klinkenrad | 1 | ||
| 6 | Kickstarter-Ritzel | 1 | ||
| 7 | Kickhebelwelle | 1 | ||
| 8 | Beilagscheibe | 1 | ||
| 9 | Fußschalthebel | 1 | ||
| 10 | Schaltwelle | 1 | ||
| 11 | Distanzhülse | 1 | ||
| 12 | Torsionsfeder | 1 |
EJE DEL PEDAL DE ARRANQUE Y EJE DEL CAMBIO
EJE DEL PEDAL DE ARRANQUE Y EJE DEL CAMBIO
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| 4 | 13 | Rolle | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 14 | Schaltführung | 1 | |||
| 15 | Schaltklinke komplett | 1 | |||
| 16 | Schaltklinke | 1 | |||
| 17 | Finger | 2 | |||
| 18 | Stift | 2 | |||
| 19 | Feder | 2 | |||
| 20 | Rastenhebel-Schraube | 1 | |||
| 21 | Rastenhebel | 1 | |||
| 22 | Torsionsfeder | 1 | |||
| 23 | Stiftplatte | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | ||
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Kickhebelwelle komplett
- Demontieren:
- Kickhebelwelle komplett ①
HINWEIS:
Die Torsionsfeder ② aus der Boh-rung @ im Kurbelgehäuse lösen.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Schaltführung und Schaltklinke komplett
- Demontieren:
• Schaltführungs-Schraube
- Schaltführung ①
• Schaltklinke komplett ②
HINWEIS:
Schaltklinke und Schaltführung werden gemeinsam zerlegt.
-
Demontieren:
-
Stiftplatten-Schraube ①
- Stiftplatte ②
HINWEIS:
Die Stiftplatte bis zum Anschlag im Gegenuhrzeigersinn drehen und die Schraube lockern.
ACHTUNG:
Das Zahnsegment kann durch einen Stoß beschädigt werden. Beim Demontieren der Schraube darauf achten, das Zahnsegment vor Stößen zu schützen.
Segmento
-
Extraer:
-
Tornillo (segmento) ①
- Segmento ②
NOTA:
Kickhebelwelle und Klinkenrad
-
Kontrollieren:
-
Leichtgängigkeit des Klinkenrads ① Stockend → Erneuern.
- Kickhebelwelle ② Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
- Feder ③ Gebrochen → Erneuern.
COMPROBACIÓN
Kickstarter-Ritzel, -Zwischenrad und -Klinkenrad
1. Kontrollieren:
- Kickstarter-Ritzel ①
- Kickstarter-Zwischenrad ②
- Klinkenrad ③
- Verzahnung ⓐ
- Klinkenverzahnung ⑥ Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
- Schaltwelle ①
Verbogen/beschädigt → Erneuern. - Feder ②
Gebrochen → Erneuern.
Schaltführung und Schaltklinke komplett
1. Kontrollieren:
- Schaltführung ①
- Schaltklinke ②
- Finger ③
- Stift ④
- Feder ⑤
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Palanca de tope
1. Comprobar:
- Rastenhebel ①
Verschlissen/beschädigt → Erneuern. - Torsionsfeder ②
Gebrochen → Erneuern.

-
Montieren:
-
Stiftplatte ①
- Stiftplatten-Schraube
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
HINWEIS:
Der Stift ⑥ an der Schaltwalze muss in der Kerbe ⑧ in der Stiftplatte sitzen.
ACHTUNG:
Das Zahnsegment kann durch einen Stoß beschädigt werden. Beim Demontieren der Schraube darauf achten, das Zahnsegment vor Stößen zu schützen.
-
Montieren:
-
Torsionsfeder ①
- Beilagscheibe ②
- Rastenhebel ③
• Rastenhebel-Schraube ④
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Die Rastenhebel-Rolle muss auf den Schlitz in der Stiftplatte ausgerichtet werden.
Schaltführung und Schaltklinke komplett
-
Montieren:
-
Feder ①
- Stift ②
- Finger ③ (an der Schaltklinke ④)
HINWEIS:
Motoröl auf die Federn, Stifte und Finger auftragen.
- Montieren:
- Schaltklinke komplett ① (an der Schaltführung ②)
Palanca de tope
-
Instalar:
-
Muelle de torsión ①
- Arandela plana ②
- Palanca de tope ③
• Tornillo (palanca de tope) ④
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
NOTA:
• Schaltklinke komplett ①
- Schaltführung ②
HINWEIS:
- Schaltklinke und Schaltführung werden gemeinsam montiert.
- Den Schaft der Stiftplatten-Schraube mit Motoröl bestreichen.
3. Instalar:
Die Rolle und die Schaltwelle mit Motoröl bestreichen.
2. Montieren:
- Fußschalthebel
Siehe unter "LICHTMA-
SCHINE UND STARTER-
KUPPLUNG".
Eje del cambio
1. Instalar:
Kickhebelwelle komplett
-
Montieren:
-
Kickstarter-Ritzel ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③ New
- Klinkenrad ④
- Feder ⑤
- Beilagscheibe ⑥
- Sicherungsring ⑦ New (an der Kickhebelwelle ⑧)
HINWEIS:
- Die Innenseite des Kickstarter-Ritzels und -Klinkenrads mit Molybdändisulfidöl bestreichen.
- Die Körnermarkierung ① auf dem Klinkenrad muss mit der Körnermarkierung ② auf der Kickhebelwelle fluchten.
-
Montieren:
-
Torsionsfeder ① (an der Kickhebelwelle ②)
HINWEIS:
Das Ende Ⓐ der Torsionsfeder muss in der Bohrung ⓑ der Kickhebelwelle sitzen.
Beim Montieren der Federführung an der Kickhebelwelle sicherstellen, dass das Ende der Torsionsfeder in der Nut ⓐ der Federführung sitzt.
- Instalar:
- Guía del muelle ①
NOTA:
- Kickhebelwelle komplett ①
- Beilagscheibe ②
HINWEIS:
- Die Kontaktflächen des Kickhebelwellen-Anschlags ④ und der Klinkenrad-Führung ③. mit Molybdändisulfidfett bestreichen.
- Motoröl auf die Kickhebelwelle auftragen.
- Beim Einsetzen der Kickhebelwelle im Kurbelgehäuse sicherstellen, dass der Kickhebelwellen-Anschlag in der Klinkenrad-Führung sitzt.
4. Instalar:
- Ressort de torsion ①
N.B.:
Die Torsionsfeder im Gegenuhrzeigersinn drehen und in der entsprechenden Bohrung @ im Kurbelgehäuse einsetzen.
5. Enganchar:
Kickstarter-Zwischenrad
1. Montieren:
- Kickstarter-Zwischenrad ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③ New
HINWEIS:
- Bei der Montage des Kickstarter-Zwischenrads darauf achten, dass dessen Vertiefung ⓐ nach außen gerichtet ist.
- Motoröl auf die Innenfläche des Kickstarter-Zwischenrads auftragen.
LICHTMASCHINE UND STARTERKUPPLUNG

Arbeitsumfang:
① Starterkupplung/Antriebsrad demontieren
② Rotor demontieren
③ Impulsgeber/Stator demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitungsarbeiten | LICHTMASCHINE UND STATOR DEMONTIERENDas Motoröl ablassen.Sitzbank und KraftstofftankDas Lichtmaschinen-Kabel lösen. | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. | |||
![]() | 1 | Fußschalthebel | 1 | Nicht zerlegen! | |
| 2 | Drehmomentbegrenzer-Abdekkung | 1 | |||
| 3 | Drehmomentbegrenzer | 1 | |||
| 4 | Kurbelgehäusedeckel links | 1 | |||
| 5 | Dichtung | 1 | |||
| 6 | Paßhülse | 2 | |||
MAGNETO CA Y EMBRAGUE DEL MOTOR DE ARRANQUE

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
![]() | 7 | Zwischenrad | 1 | Siehe unter HINWEIS.Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
| 8 | Lager | 1 | ||
| 9 | Welle | 1 | ||
| 10* | Rotor-Mutter | 1 | ||
| 11 | Rotor | 1 | ||
| 12 | Scheibenfeder | 1 | ||
| 13 | Starterkupplungs-Abdeckung | 1 | ||
| 14 | Starterkupplung | 1 | ||
| 15 | Starterkupplungs-Antriebsrad | 1 | ||
| 16 | Halterung | 1 | ||
| 17 | Impulsgeber | 1 | ||
| 18 | Stator | 1 |
HINWEIS:
Die Rotormutter zunächst mit 65 Nm (6,5 m • kg, 47 ft • lb) festziehen, dann wieder lockern und anschließend wieder mit 65 Nm (6,5 m • kg, 47 ft • lb) anziehen.
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Rotor
-
Demontieren:
-
Rotor-Mutter ①
- Beilagscheibe Den Rotorhalter ② verwenden.

Rotorhalter: YS-1880-A/90890-01701
PUNTOS DE DESMONTAJE Rotor
-
Extraer:
-
Tuerca (rotor) ①
- Arandela plana Utilice el soporte de la roldana ②.

Soporte de roldana: YS-1880-A/90890-01701
- Déposer:
- Rotor ① Den Rotorabzieher ② verwenden.

Rotorabzieher: YM-04142/90890-04142
- Extraer:
- Rotor ① Utilice el extractor del rotor ②.

Extractor de rotor: YM-04142/90890-04142
Die Starterkupplungs-Abdeckung mit einen schmalen Schlitz-Schraubendreher o. Ä. unter der Wölbung @ vorsichtig heraushebeln, ohne die Abdeckung zu beschädigen.
- Demontieren:
- Starterkupplung ①
HINWEIS:
Die Scheibe ⓐ mit einen schmalen Schlitz-Schraubendreher o. Ä. allmählich heraushebeln.
Embrague del motor de arranque
- Extraer:
-
Kontrollieren:
-
Rotor-Innenfläche @
- Stator-Oberfläche ⑥
Beschädigt → Kurbelwellen-Schlag und -Lager kontrollieren.
Gegebenenfalls Rotor und/oder Stator erneuern.
COMPROBACIÓN
Magneto CA
- Scheibenfeder ① Beschädigt → Erneuern.
Chaveta de media luna
- Comprobar:
- Chaveta de media luna ① Dañada → Cambiar.
- Starterkupplung Verbogen/verschlissen → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Zwischenrad
- Zwischenradwelle
- Starterkupplungs-Zahnrad Angefressen/Gratbildung/Materialausbruch/rau/verschlissen → Defekte Bauteile erneuern.
- Kontrollieren:
- Funktion der Starterkupplung
- Das Starterkupplungs-Antriebsrad ① an der Starterkupplung ② montieren und dann die Starterkupplung fest halten.
- Das Starterkupplungs-Antriebsrad im Gegenuhrzeigersinn B drehen. Zwischen Starterkupplung und Starterkupplungs-Antriebsrad muss nun Kraftschluss bestehen. Anderenfalls ist die Starterkupplung defekt und muss erneuert werden.
- Das Starterkupplungs-Antriebsrad im Uhrzeigersinn A drehen. Das Starterkupplungs-Zahnrad muss sich nun frei drehen lassen.
Anderenfalls ist die Starter-kupplung defekt und muss erneuert werden.
Embrague del motor de arranque
- Comprobar:
- Drehmomentbegrenzer Verbogen/verschlissen → Erneuern.
Limitador de par
- Comprobar:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE LICHTMASCHINE UND STARTER-KUPPLUNG
-
Montieren:
-
Stator ①
- Stator-Schraube ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
- Impulsgeber ③
- Halterung ④
- Schraube ⑤
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
- Das Lichtmaschinen-Kabel ⑤ unter den Impulsgeber führen.
- Das Lichtmaschinenkabel ④ wie in der Abbildung gezeigt unter der Halterung hindurch führen.
- Darauf achten, dass das Lichtmaschinen-Kabel nicht im Kurbelgehäuse eingequetscht wird.
• Die Schraube (Stator) mit einem T25-Einsatz festziehen. - Dichtmittel auf die Gummitülle des Lichtmaschinen-Kabels auftragen.

YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 (ThreeBond® Nr.1215): 90890-85505
- Starterkupplungs-Antriebsritzel ①
HINWEIS:
Motoröl auf die Innenfläche des Starterkupplungs-Antriebsritzels auftragen.
- Instalar:
- Engranaje impulsor del embrague del motor de arranque ①
NOTA:
65 Nm (6.5 m · kg, 47 ft · lb)
Use the sheave holder ②.
NOTE:
Tighten the rotor nut to 65 Nm (6.5 m • kg, 47 ft • lb), loosen and retighten the rotor nut to 65 Nm (6.5 m • kg, 47 ft • lb).

Sheave holder: YS-1880-A/90890-01701
3. Monter:
- Die Starterkupplung so einbauen, dass deren Scheibe nach oben gerichtet ist.
- Beim Einbau der Starterkupplung die Haltenasen ⓐ einzeln am Kupplungsumfang eindrücken.
• Die Starterkupplung eindrücken, bis sie den Rotor berührt.
4. Montieren:
- Starterkupplungs-Abdeckung ① (am Rotor ②)
HINWEIS:
Beim Einbau der Starterkupplungs-Abdeckung die Haltenasen ⓐ in die entsprechenden Nuten ⓑ im Rotor einsetzen.
3. Instalar:
- Embrague del motor de arranque ① Al rotor ②.
NOTA:
- Kontaktflächen der konischen Bereiche von Kurbelwelle und Rotor entfetten.
- Beim Einbau der Scheibenfeder sicherstellen, dass deren flache Seite ④ parallel zur Kurbelwellen-Mittellinie ⑤ ist.
- Beim Einbau des Rotors muss die Keilnut © im Rotor mit der Scheibenfeder fluchten.
5. Instalar:
- Chaveta de media luna ①
- Rotor ②
NOTA:
65 Nm (6,5 m · kg, 47 ft · lb)
- Rotor-Beilagscheibe
- Rotor-Mutter ①
65 Nm (6,5 m · kg, 47 ft · lb)
Den Rotorhalter ② verwenden.
HINWEIS:
Die Rotormutter zunächst mit 65 Nm (6,5 m • kg, 47 ft • lb) festziehen, dann wieder lockern und anschließend wieder mit 65 Nm (6,5 m • kg, 47 ft • lb) anziehen.

Rotorhalter: YS-1880-A/90890-01701
6. Instalar:
- Arandela plana (rotor)
- Tuerca (rotor) ①
65 Nm (6,5 m · kg, 47 ft · lb)
- Welle ①
- Lager ②
- Zwischenrad 2 ③
HINWEIS:
Motoröl auf die Welle, das Lager und die Innenfläche des Kickstarter-Zwischenrads auftragen.
7. Instalar:
- Passhülse
- Dichtung (Kurbelgehäusedekkel links) New
• Kurbelgehäusedeckel links ① - Dichtung (Kurbelgehäusedekkel links)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
8. Instalar:
- Beilagscheibe
• Drehmomentbegrenzer ① - Beilagscheibe
HINWEIS:
Motoröl auf die Welle und die Beilagscheiben auftragen.
9. Instalar:
- Arandela plana
- Limitador de par ①
- Arandela plana
NOTA:
• Abdeckung (Zwischenrad 1) ①
- Schraube ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
HINWEIS:
Die Abdeckung (Zwischenrad 1) so einbauen, dass deren Markierung ⓐ nach oben gerichtet ist.
10. Instalar:
- Tapa (engranaje intermedio 1) ①
- Tornillo ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
NOTA:
- Lichtmaschinen-Kabel Siehe unter "KABELFÜH-RUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
12. Montieren:
- Fußschalthebel ①
- Fußschalthebel-Schraube
Bei der Montage des Fußschalthebels an der Schaltwelle sicherstellen, dass die Mitte des Fußschalthebels ca. 5,1 mm (0,2 in) ⓐ oberhalb der Fußrastenauflage ist.
11. Conectar:
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | MOTOR DEMONTIERENDas Motorrad aufbocken und in gerader Stellung halten.Das Motoröl ablassen.Sitzbank, Kraftstofftank und SeitenabdeckungKühlerAuspuffkrümmer und SchalldämpferSekundärluft-AbschaltventilKupplungszug und -FührungFußschalthebelFederbeinVergaser | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Siehe unter “KÜHLER”.Siehe unter “AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALL-DÄMPFER”.Siehe unter “SEKUNDÄRLUFTSYSTEM”.Motorseitig lösen.Siehe unter “LICHTMASCHINE UND STARTER-KUPPLUNG”.Siehe unter “FEDERBEIN” in KAPITEL 6.Siehe unter “VERGASER”. |
DESMONTAJE DEL MOTOR
Arbeitsumfang:
① Motor demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch ZündspuleDas Lichtmaschinen-Kabel lösen.Das Starter-Kabel lösen.Batterie-Minuskabel | Siehe unter “NOCKENWELLEN”.Siehe unter “E-STARTER” in KAPITEL 6.Startermotorseitig lösen. | |||
| 1 | Motorschutz | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 2 | Leerlaufschalter | 1 | ||
| 3 | Kettenabdeckung | 1 | ||
| 4 | Antriebsritzel-Mutter | 1 | ||
| 5 | Sicherungsscheibe | 1 | ||
| 6 | Antriebsritzel | 1 | ||
| 7 | Clip | 1 | ||
| 8 | Fußbremshebel-Schraube | 1 | ||
| 9 | Fußbremshebel | 1 |
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 10 | Obere Motorhalterung rechts | 1 | ||
| 11 | Obere Motorhalterung links | 1 | ||
| 12 | Untere Motorhalterung | 2 | ||
| 13 | Motor-Lagerbolzen | 3 | ||
| 14 | Schwingenachse | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 15 | Motor | 1 |
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Antriebsritzel
- Demontieren:
• Antriebsritzel-Mutter ①
- Sicherungsscheibe ②
HINWEIS:
• Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen.
- Beim Lockern der Antriebsritzel-Mutter die Hinterradbremse betätigen.
-
Demontieren:
-
Antriebsritzel ①
- Antriebskette ②
HINWEIS:
Antriebsritzel und -kette gemeinsam demontieren.
PUNTOS DE DESMONTAJE Piñón motor
Durch Entfernen der Schwingenachse wird die Schwinge gelöst. Möglichst einen Stift gleichen Durchmessers von der anderen Schwingenseite durchstecken, um die Schwinge abzustützen.
- Demontieren:
- Motor ① (von der rechten Seite)
HINWEIS:
Sicherstellen, dass alle Kabel, Schläuche und Seilzüge gelöst sind.
34 Nm (3.4 m · kg, 24 ft · lb)
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
N.B.:
- Motor ①
Den Motor von der rechten Seite montieren.
• Schwingenachse ② 85 Nm (8,5 m · kg, 61 ft · lb)
• Motor-Lagerbolzen (unten) ③ 53 Nm (5,3 m · kg, 38 ft · lb)
- Untere Motorhalterung ④
- Schraube (untere Motorhalterung) ⑤
34 Nm (3,4 m · kg, 24 ft · lb)
- Sicherungsring ⑥
- Motor-Lagerbolzen (vorn) ⑦ 53 Nm (5,3 m · kg, 38 ft · lb)
- Obere Motorhalterung rechts ⑧
- Obere Motorhalterung links ⑨
- Schraube (obere Motorhalterung) ⑩
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
- Motor-Lagerbolzen (oben) ⑪ 55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Schwingenachse auftragen.
- Den Sicherungsring mit den Klauen ⓐ zur Außenseite des Rahmens weisend montieren.
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
NOTA:
- Feder ①
- Fußbremshebel ②
- O-Ring ③ New
-
Clip ⑤
-
Fußbremshebel-Schraube ④
26 Nm (2,6 m · kg, 19 ft · lb)
HINWEIS:
Die Schraube, O-Ringe und Fuß-bremshebel-Halterung mit Lithium-seifenfett bestreichen.
Pedal de freno
1. Instalar:
- Muelle ①
- Pedal de freno ②
- Junta tórica ③ New
- Tornillo (pedal de freno) ④
26 Nm (2,6 m · kg, 19 ft · lb) - Clip ⑤
NOTA:
75 Nm (7.5 m · kg, 54 ft · lb)
NOTE:
-
Montieren:
-
Antriebsritzel ①
- Antriebskette ②
HINWEIS:
Antriebsritzel und -kette gemeinsam montieren.
Piñón motor
75 Nm (7,5 m · kg, 54 ft · lb)
N.B.:
-
Montieren:
-
Sicherungsscheibe ① New
• Antriebsritzel-Mutter ②
75 Nm (7,5 m · kg, 54 ft · lb)
HINWEIS:
Beim Festziehen der Mutter die Hinterradbremse betätigen.
75 Nm (7,5 m · kg, 54 ft · lb)
NOTA:
- Die Lasche der Sicherungsscheibe gegen die Mutter umbiegen.
-
Montieren:
-
Kettenführung
- Kettenabdeckung ①
- Kettenabdeckungs-Schraube ②
8 Nm (0,8 m · kg, 5,8 ft · lb)
-
Montieren:
-
Feder ①
- Stift ②
- O-Ring ③ New
- Leerlaufschalter ④
• Leerlaufschalter-Schraube ⑤
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
HINWEIS:
Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
CARTER MOTEUR ET VILEBREQUIN
CARTER MOTEUR ET VILEBREQUIN
KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
Arbeitsumfang:
① Kurbelgehäuse trennen
② Kurbelwelle demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | KURBELGEHÄUSE TRENNENMotorKolbenAusgleichswelleKickhebelwelle komplettStiftplatteStator | Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Siehe unter “ZYLINDER UND KOLBEN”.Siehe unter “AUSGLEICHSWELLE”.Siehe unter “KICKHEBELWELLE UND SCHALT-WELLE”.Siehe unter “LICHTMASCHINE UND STARTER-KUPPLUNG”. | ||
| 1 | Steuerkettenschiene (hinten) | 1 | ||
| 2 | Steuerkette | 1 | ||
| 3 | Schraube (50 mm) | 7 | ||
| 4 | Schraube (60 mm) | 2 | ||
| 5 | Schraube (80 mm) | 3 | ||
| 6 | Schlauchführung | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 7 | Kupplungszug-Halterung | 1 | ||
| 8 | Kurbelgehäuseteil rechts | 1 | ||
| 9 | Kurbelgehäuseteil links | 1 |
CÁRTER Y CIGÜEÑAL
CÁRTER Y CIGÜEÑAL
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 2 | 10 | Ölsieb | 1 | |
| 11 | Ausgleichswelle | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 12 | Kurbelwelle | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
① Kurbelgehäuse-Lager demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | KURBELGEHÄUSE-LAGER DEMONTIE-RENGetriebeSchaltwalze und Schaltgabeln | Siehe unter “GETRIEBE, SCHALTWALZE UND SCHALTGABELN”. | ||
| 1↓ | 1 | Dichtring | 3 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
| 2 | Lager | 10 |
COJINETE DEL CÁRTER
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Kurbelgehäuse
- Trennen:
• Kurbelgehäuseteil rechts
• Kurbelgehäuseteil links
Arbeitsfolge:
• Die Kurbelgehäuse-Schrauben, Schlauchführung und Kupplungszug-Halterung demontieren.
HINWEIS:
Die Schrauben um 1/4 Umdrehung lockern und erst herausdrehen, nachdem sie alle gelockert wurden.
- Das Kurbelgehäuseteil rechts demontieren.
HINWEIS:
- Das Kurbelgehäuse auf seine linke Seite ablegen und zum Auftrennen der beiden Gehäuseteile einen Schlitz-Schraubendreher in die Gehäusenaht @ einführen.
- Das Kurbelgehäuseteil rechts waagerecht herausheben und dabei leicht mit einem Gummihammer auf die Gehäusenaht und Motorbefestigung klopfen; Kurbelwelle und Getriebe im Kurbelgehäuseteil links hinterlassen.
ACHTUNG:
Nur mit einem weichen Hammer auf das Gehäuse einwirken. Nur auf verstärkte Bereiche des Gehäuses klopfen. Nicht auf Dichtungs-Passflächen schlagen. Ruhig und sorgfältig arbeiten. Die Gehäuseteile müssen gleichmäßig getrennt werden. Falls die Gehäuseteile sich nicht trennen lassen, das Gehäuse auf verbliebene Schraubverbindungen u. Ä. überprüfen. Nicht forcieren.
• Die Passhülsen und O-Ringe erneuern.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Cárter
Zum Herausnehmen der Ausgleichswelle muss deren Abflachung ⓐ zur Kurbelwelle gerichtet sein.
Eje compensador
- Kurbelwelle ① Das Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug ② verwenden.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug: YU-A9642/90890-04152
ACHTUNG:
Die Kurbelwelle unter keinen Umständen mit einem Hammer austreiben.
Cigüeñal
- Extraer:
Kurbelwellen-Hauptlager
- Demontieren:
- Lager ①
HINWEIS:
- Zum Ausbau des Lagers den Innenlaufring hineindrükken.
- Das ausgebaute Lager nicht wieder verwenden.
Steuerkette und Steuerketten- schiene
- Kontrollieren:
- Steuerkette Rissig/steif → Steuerkette und Nockenwellenräder gemeinsam erneuern.
- Kontrollieren:
- Steuerkettenschiene Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Kurbelgehäuse
- Kontrollieren:
• Passflächen ⓐ Verkratzt → Err
- Motorbefestigung ⑥, Kurbelgehäuse
Rissig/beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
- Lager
Den Innenlaufring mit den Fingern drehen.
Stockend/fest → Erneuern.
3. Kontrollieren:
- Dichtring
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
2. Comprobar:
- Schlag ⓐ
- Pleuel-Radialspiel ⓑ
- Pleuel-Axialspiel ©
- Kurbelbreite ⓓ
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
Eine Messuhr und eine Fühlerlehre verwenden.

Messuhr und Ständer: YU-3097/90890-01252
| Standard | ||
| Max. Schlag: | 0,03 mm (0,0012 in) | 0,05 mm (0,002 in) |
| Pleuel-Radial-spiel: | 0,4–1,0 mm (0,016–0,039 in) | 2,0 mm (0,08 in) |
| Pleuel-Axial-spiel: | 0,15–0,45 mm (0,0059–0,0177 in) | 0,50 mm (0,02 in) |
| Kurbel-breite: | 61,95–62,00 mm (2,439–2,441 in) | — |
Cigüeñal
1. Medir:
- Ölsieb
Beschädigt → Erneuern.
Depurador de aceite
1. Comprobar:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Kurbelwellen-Hauptlager
-
Montieren:
-
Lager New
- Lagerdeckel
• Lagerdeckel-Schraube
• Lagerdeckel-Schraube - Lagerdeckel-Schraube (Kurbelwelle) ①



HINWEIS:
- Zum Einbau des Lagers parallel auf den Außenlaufring drücken.
- Um zu verhindern, dass die Lagerdeckel-Schraube (Kurbelwelle) sich löst, den Rand ^a des Schraubenkopfes mit einem Treibdorn in der Vertiefung ^b verstemmen. Dabei darauf achten, dass der Schraubenkopf nicht völlig zerstört wird.
-
Montieren:
-
Kurbelwelle ①
Das Kurbelwellen-Einbau-
werkzeug ②, ③, ④ und ⑤
verwenden.

Kurbelwellen-Einbaufassung ②:
YÜ-90050/90890-01274
Kurbelwellen-Einbau-
schraube ③:
YU-90050/90890-01275
Adapter (M12) ④:
YÜ-90063/90890-01278
Kurbelwellen-Einbau-
hülse ⑤:
YM-91044/90890-04081
A USA und CDN
B Nicht USA und CDN
Cigüeñal
- Instalar:
• Cigüeñal ①
- Wenn der Kolben im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungstaktes steht, den Pleuel mit einer Hand fest halten und dabei die Mutter des Einbauwerkzeugs montieren. Das Einbauwerkzeug betätigen, bis das Kurbelgehäuse am Lager anstößt.
- Vor der Montage der Kurbelwelle die Passfläche zum Kurbelgehäuse reinigen.
ACHTUNG:
Die Kurbelwelle unter keinen Umständen mit einem Hammer eintreiben.
NOTA:
- Funktion der Schaltung
- Funktion des Getriebes Stockend → Instand setzen.
2. Comprobar:
- Ölsieb ①
- Ölsieb-Schraube ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
3. Instalar:
- Depurador de aceite ①
- Tornillo (depurador de aceite) ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
4. Appliquer:
- Dichtmasse (auf das Kurbelgehäuseteil rechts)

YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 (ThreeBond® Nr.1215): 90890-85505
HINWEIS:
Vor dem Auftragen des Dichtmittels müssen die Passflächen der beiden Kurbelgehäuseteile gereinigt werden.
4. Aplicar:
- Passhülse ①
- O-Ring ② New
- Kurbelgehäuseteil rechts (am Kurbelgehäuseteil links)
HINWEIS:
- Das Kurbelgehäuseteil rechts auf das Kurbelgehäuseteil links montieren. Mit einem Gummihammer leicht auf das Gehäuse klopfen
- Bei der Montage des Kurbelgehäuses muss der Pleuel im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungs-taktes stehen.
5. Instalar:
- Schlauchführung ①
- Kupplungszug-Halterung ②
- Schraube (Kupplungszug-Halterung)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
• Kurbelgehäuse-Schraube
12 Nm (1,2 m · kg, 8,7 ft · lb)
HINWEIS:
Die Kurbelgehäuse-Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
7. Montieren:
- Steuerkette
• Steuerkettenschiene (hinten)
• Steuerkettenschienen-Schraube
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
8. Demontieren:
- Dichtmasse
(Überschuss auf der Zylinder-Passfläche)
9. Auftragen:
- Motoröl
(auf Kurbelzapfen, Lager und Ölbohrung)
10. Kontrollieren:
- Funktion von Kurbelwelle und Getriebe
Stockend → Instand setzen.
6. Apretar:
- Guía de tubo ①
- Sujeción del cable de embrague ②
- Tornillo (sujeción del cable de embrague)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
• Tornillo (cárter)
12 Nm (1,2 m · kg, 8,7 ft · lb)
NOTA:
GETRIEBE, SCHALTWALZE UND SCHALTGABELN
GETRIEBE, SCHALTWALZE UND SCHALTGABELN
Arbeitsumfang:
① Schaltgabeln, Schaltwalze, Getriebe-Eingangs- und -Ausgangswellen demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | GETRIEBE, SCHALTWALZE UNDSCHALTGABELN DEMONTIERENMotorDas Kurbelgehäuse auftrennen. | Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Siehe unter “KURBELGEHÄUSE UND KURBEL-WELLE”. | ||
| 1 | Eingangswelle | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 2 | Ausgangswelle | 1 | ||
| 3 | Schaltwalze | 1 | ||
| 4 | Schaltgabel 3 | 1 | ||
| 5 | Schaltgabel 2 | 1 | ||
| 6 | Schaltgabel 1 | 1 | ||
| 7 | Distanzhülse | 1 |
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Schaltgabeln, Schaltwalze und Getriebe
-
Demontieren:
-
Eingangswelle ①
- Ausgangswelle ②
- Schaltwalze
- Schaltgabel 3
- Schaltgabel 2
- Schaltgabel 1
HINWEIS:
- Die Baugruppe mit der am Kurbelgehäuse montierten Distanzhülse ③ demontieren.
- Die Baugruppe vorsichtig demontieren. Die entsprechende Einbaulage sämtlicher Teile fest halten. Der Lage und Ausrichtung der Schaltgabeln besondere Achtung schenken.
- Eingangswelle, Ausgangswelle, Schaltwalze und Schaltgabeln gemeinsam ausbauen durch leichtes Klopfen auf die Ausgangswelle mit einem Gummihammer.
PUNTOS DE DESMONTAJE
-
Kontrollieren:
-
Schaltklauen ⓐ
- Verzahnung ⑧
- Schaltgabel-Führungsnut © Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
Engranajes
- O-Ring ① Beschädigt → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Beweglichkeit der Zahnräder Fest → Instand setzen, ggf. erneuern.
- Comprobar:
- Junta tórica ① Dañada → Cambiar.
- Comprobar:
Den Innenlaufring mit den Fingern drehen.
Stockend/fest → Erneuern.
Cojinete
- Comprobar:
- Cojinete ①
Schaltgabeln, Schaltwalze und Stiftplatte
- Kontrollieren:
- Schaltgabel ① Verschlissen/beschädigt/verkratzt → Erneuern.
Verschlissen/beschädigt/verbogen → Erneuern.
- Comprobar:
- Leva de cambio ①
- Segmento ②
- Beweglichkeit der Schaltgabeln Stockend → Schaltgabel erneuern.
HINWEIS:
Beim Austausch einer defekten Schaltgabel ebenfalls die links und rechts anliegenden Zahnräder erneuern.
- Comprobar:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Getriebe
1. Montieren:
- Ritzel 5. Gang (25T) ①
- Ritzel 3. Gang (16T) ②
- Distanzhülse ③
- Ritzel 4. Gang (20T) ④
• Ritzel 2. Gang (15T) ⑤
(an der Getriebe-Eingangs-welle ⑥)
HINWEIS:
Vor dem Einbau die Innen- und Endflächen des Zwischenrads sowie die Innenfläche des Losrads mit Molybdändisulfidöl bestreichen.
- Distanzhülse ①
• Zahnrad 2. Gang (26T) ②
• Zahnrad 4. Gang (21T) ③
• Zahnrad 3. Gang (21T) ④
• Zahnrad 5. Gang (21T) ⑤ - Distanzhülse ⑥
• Zahnrad 1. Gang (29T) ⑦ - O-Ring ⑧ (an der Getriebe-Ausgangswelle ⑨)
HINWEIS:
- Vor dem Einbau die Innen- und Endflächen des Zwischenrads sowie die Innenfläche des Losrads mit Molybdändisulfidöl bestreichen.
- Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
2. Instalar:
- Casquillo ①
- Piñón de rueda de 2^a (26T) ②
- Piñón de rueda de 4^a (21T) ③
- Piñón de rueda de 3^a (21T) ④
- Piñón de rueda de 5^a (21T) ⑤
- Casquillo ⑥
- Piñón de rueda de 1^a (29T) ⑦
- Junta tórica ⑧ Al eje posterior ⑨.
NOTA:
- Beilagscheibe ①
- Sicherungsring ② New
HINWEIS:
- Die scharfe Kante ⓐ des Sicherungsrings muss sich auf der gegenüberliegenden Seite von Beilagscheibe und Zahnrad ⓑ befinden.
- Den Sicherungsring so einsetzen, dass dessen Enden © gleichmäßig auf den Erhöhungen der Keilverzahnung ruhen.
3. Instalar:
- Arandela plana ①
- Anillo elástico ② New
NOTA:
• Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Beim Montieren der Distanzstücks vorsichtig vorgehen, um die Kurbelgehäuse-Dichtringlippe nicht zu beschädigen.
4. Instalar:
- Casquillo ①
NOTA:
- Schaltgabel 1 (L) ①
• Schaltgabel 2 (M) ②
• Schaltgabel 3 (R) ③ - Schaltwalze ④
(an Eingangs- und Ausgangs-wellen)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Schaltgabel-Führungsnuten auftragen.
- Die Schaltgabel 1 (L) muss sich mit der Führungsnut des Zahnrads ⑤ für den 4. Gang und die Schaltgabel 3 (R) mit der Führungsnut des Zahnrads ⑦ für den 5. Gang auf der Getriebe-Ausgangswelle im Eingriff befinden.
- Die Schaltgabel 2 (M) muss sich mit der Führungsnut des Ritzels ⑥ für den 3. Gang auf der Getriebe-Eingangswelle im Eingriff befinden.
5. Instalar:
- Getriebe komplett ① (am Kurbelgehäuseteil links ②)
HINWEIS:
Motoröl auf die Lager und Führungs- stangen auftragen.
6. Instalar:
- Funktion der Schaltung - Funktion des Getriebes Stockend → Erneuern.
7. Comprobar:
① Vorderrad demontieren
③ Bremsscheibe demontieren
② Radlager demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitungsarbeiten | VORDERRAD DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten. | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. | |||
![]() | 1 | Achshalterungs-Schraube | 4 | Lediglich lockern. | |
| 2 | Vorderachs-Mutter | 1 | |||
| 3 | Vorderachse | 1 | |||
| 4 | Vorderrad | 1 | |||
| 5 | Geschwindigkeitssensor | 1 | |||
| 6 | Distanzhülse | 1 | |||
| 7 | Dichtring | 1 | |||
| 8 | Lager | 2 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | ||
| 9 | Bremsscheibe | 1 | |||
CHASIS
RUEDA DELANTERA Y RUEDA TRASERA
RUEDA DELANTERA
③ Bremsscheibe demontieren
② Radlager demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitungsarbeiten | HINTERRAD DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten. | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. | |||
![]() | 1 | Hinterachs-Mutter | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 2 | Hinterachse | 1 | |||
| 3 | Kettenspanner | 2 | |||
| 4 | Hinterrad | 1 | |||
| 5 | Distanzhülse | 2 | |||
| 6 | Kettenrad | 1 | |||
| 7 | Dichtring | 2 | |||
| 8 | Sicherungsring | 1 | |||
| 9 | Lager | 2 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | ||
| 10 | Bremsscheibe | 1 | |||
RUEDA TRASERA
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Hinterrad
- Demontieren:
- Rad ①
HINWEIS:
Das Hinterrad nach vorn drücken und die Antriebskette ② abnehmen.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Rueda trasera
- Extraer:
- Rueda ①
NOTA:
Radlager (nach Bedarf)
- Demontieren:
- Lager ①
HINWEIS:
Das Lager mit einem Lageraustreiber ② ausbauen.
Nicht nach Vorgabe → Instand setzen/erneuern.

Max. Felgenschlag:
Höhenschlag ①:
2,0 mm (0,08 in)
Seitenschlag ②:
2,0 mm (0,08 in)
- Kontrollieren:
- Lager
Den Innenlaufring mit den Fingern drehen.
Stockend/fest → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtring und Distanzhülse satzweise erneuern.
COMPROBACIÓN
Rueda
- Medir:
- Radachs-Verbiegung Nicht nach Vorgabe → Erneuern. Eine Messuhr ① verwenden.

Max. Radachs-Verbie- gung:
0,5 mm (0,020 in)
HINWEIS:
Der von der Messuhr angezeigte Wert ist zu halbieren, um den Wert der Verbiegung zu erhalten.
WARNING
Eine verbogene Radachse darf unter keinen Umständen gerichtet werden.
Eje de la rueda
1. Medir:
- Bremsscheiben-Verzug (nur Hinterrad) Eine Messuhr ① verwenden. Nicht nach Vorgabe → Felgenschlag kontrollieren. Falls Felgenschlag in Ordnung ist, die Bremsscheibe erneuern.

Max. Bremsscheiben-Verzug:
| Standard | ||
| Hinten | — | 0,15 mm(0,006 in) |
2. Messen:
- Bremsscheiben-Stärke ⓐ Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Min. Bremsscheiben-Stärke:
| Standard | ||
| Vorn | 3,0 mm(0,12 in) | 2,5 mm(0,10 in) |
| Hinten | 4,0 mm(0,16 in) | 3,5 mm(0,14 in) |
Disco de freno
1. Medir:
- Lager (links) ①
- Distanzstück ②
- Lager (rechts) ③
- Dichtring ④ New
HINWEIS:
- Lager und Dichtringlippe bei der Montage mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Eine Steckschlüssel-Nuss mit demselben Durchmesser wie dem Lager-Laufring verwenden.
- Das Lager auf der linken Seite ist zuerst einzubauen.
- Den Dichtring so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer nach außen gerichtet ist.
ACHTUNG:
Nicht auf den Innenlaufring des Lagers einwirken. Das Werkzeug lediglich am Außenlaufring ansetzen.
2. Montieren:
- Bremsscheibe ①
• Bremsscheiben-Schraube ②

HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
3. Montieren:
- Distanzhülse ①
HINWEIS:
Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen.
4. Montieren:
- Geschwindigkeitssensor ①
HINWEIS:
- Die Geschwindigkeitssensor-Dichtringlippe mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Beim Einsetzen des Geschwindigkeitssensors in die Radnabe darauf achten, dass die beiden Mitnehmerklauen ⓐ in die entsprechenden Nuten ⓑ eingreifen.
- Die Bremsscheibe ① korrekt zwischen die Bremsbeläge ② einsetzen.
- Sicherstellen, dass die Geschwindigkeitssensor-Vorsprünge ④ über dem Anschlag ⑤ am Standrohr sitzen.
5. Instalar:
- Rueda
NOTA:
Die Radachse mit Lithiumseifenfett bestreichen.
6. Instalar:
- Eje de la rueda ①
NOTA:
- Achshalterungs-Schraube ①
23 Nm (2,3 m · kg, 17 ft · lb)
HINWEIS:
Vor dem Festziehen der Schraube die Teleskopgabel mit gezogenem Handbremshebel mehrmals ein- und ausfedern lassen, damit die Radachse sich richtig in die Achshalterung einpasst.
8. Apretar:
- Lager (rechts) ①
- Sicherungsring ② New
- Distanzstück ③
- Lager (links) ④
- Dichtring ⑤ New
HINWEIS:
- Lager und Dichtringlippe bei der Montage mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Das Lager mit nach außen gerichtetem Dichtring einbauen.
- Eine Steckschlüssel-Nuss mit demselben Durchmesser wie dem Lager-Laufring verwenden.
- Das Lager auf der rechten Seite ist zuerst einzubauen.
- Den Dichtring so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer nach außen gerichtet ist.
ACHTUNG:
Nicht auf den Innenlaufring des Lagers einwirken. Das Werkzeug lediglich am Außenlaufring ansetzen.
Rueda trasera
1. Instalar:
- Bremsscheibe ①
• Bremsscheiben-Schraube ②

HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
2. Instalar:
- Kettenrad ①
- Kettenrad-Schraube ②
- Beilagscheibe (Kettenrad) ③
- Kettenrad-Mutter ④
50 Nm (5,0 m · kg, 36 ft · lb)
HINWEIS:
Die Muttern schrittweise über Kreuz festziehen.
3. Instalar:
Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen.
4. Instalar:
- Casquillo ①
NOTA:
Die Bremsscheibe ① korrekt zwischen die Bremsbeläge ② einsetzen.
5. Instalar:
- Rueda
NOTA:
Das Rad ② nach vorn drücken und die Antriebskette aufspannen.
6. Instalar:
- Den Kettenspanner links montieren und dann die Radachse von der linken Seite her durchstekken.
• Die Radachse mit Lithiumseifenfett bestreichen.
8. Montieren:
- Kettenspanner rechts ①
- Beilagscheibe ②
- Achsmutter ③
HINWEIS:
Die Achsmutter provisorisch anziehen.
7. Instalar:
• Antriebsketten-Durchhang ⓐ

Antriebsketten-Durchhang: 48–58 mm (1,9–2,3 in)
Siehe unter "ANTRIEBSKET-TEN-DURCHHANG EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
9. Ajustar:
- Achsmutter ①
125 Nm (12,5 m · kg, 90 ft · lb) - Sicherungsmutter ②
19 Nm (1,9 m · kg, 13 ft · lb)
10. Apretar:
- Tuerca (eje de la rueda) ①
125 Nm (12,5 m · kg, 90 ft · lb) - Contratuerca ②
19 Nm (1,9 m · kg, 13 ft · lb)
EC5A0000
① Bremsschlauch demontieren
③ Hauptbremszylinder demontieren
② Bremssattel demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitungsarbeiten | VORDERRADBREMSE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten.Die Bremsflüssigkeit ablassen. | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |||
![]() | 1 | Bremsschlauch-Halterung (Protektor) | 2 | Zum Lockern des Bremsbelag-Haltestifts demontieren.Zum Zerlegen des Bremssattels lockern. | |
| 2 | Bremsschlauch-Halterung (Bremssattel) | 1 | |||
| 3 | Hohlschraube | 2 | |||
| 4 | Bremsschlauch | 1 | |||
| 5 | Bremsbelag-Haltestift-Abdekkung | 1 | |||
| 6 | Bremsbelag-Haltestift | 1 | |||
| 7 | Bremssattel | 1 | |||
| 8 | Handbremshebel | 1 | |||
| 9 | Hauptbremszylinder-Halterung | 1 | |||
| 10 | Hauptbremszylinder | 1 | |||
FRENO DELANTERO Y FRENO TRASERO
FRENO DELANTERO
① Hauptbremszylinder demontieren
③ Bremssattel demontieren
② Bremsschlauch demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | ||
| Vorbereitungsarbeiten | HINTERRADBREMSE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten.HinterradDie Bremsflüssigkeit ablassen. | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD”.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | ||||
| 1 | ![]() | 1 | Fußbremshebel | 1 | ||
| 2 | Hauptbremszylinder | 1 | ||||
| 3 | Bremsschlauch-Halterung | 2 | ||||
| 4 | Hohlschraube | 2 | ||||
| 5 | Bremsschlauch | 1 | ||||
| 6 | Bremsbelag-Haltestift-Abdekkung | 1 | Zum Lockern des Bremsbelag-Haltestifts demontieren. | |||
| 7 | Bremsbelag-Haltestift | 1 | Zum Zerlegen des Bremssattels lockern. | |||
| 8 | Bremssattel | 1 | ||||
FRENO TRASERO
① Vorderrad-Bremssattel zerlegen
② Hinterrad-Bremssattel zerlegen
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
![]() | BREMSSATTEL ZERLEGEN | A | B | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 1 | Bremsbelag-Haltestift | 1 | 1 | ||
| 2 | Scheibenbremsbelag | 2 | 2 | ||
| 3 | Scheibenbremsbelag-Träger | 1 | 1 | ||
| 4 | Bremskolben | 2 | 1 | ||
| 5 | Staubschutzring | 2 | 1 | ||
| 6 | Bremskolben-Dichtring | 2 | 1 | ||
DESMONTAJE DE LA PINZA
A Delantero
B Trasero
① Vorderrad-Hauptbremszylinder zerlegen
② Hinterrad-Hauptbremszylinder zerlegen
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
![]() | HAUPTBREMSZYLINDER ZERLEGEN | Eine Sicherungsringzange verwenden. | ||
| 1 | Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel | 1 | ||
| 2 | Membran | 1 | ||
| 3 | Schwimmer | 1 | ||
| 4 | Staubschutzkappe | 1 | ||
| 5 | Sicherungsring | 1 | ||
| 6 | Beilagscheibe | 1 | ||
| 7 | Druckstange | 1 | ||
| 8 | Hauptbremszylinder-Bauteile | 1 |
DESMONTAJE DE LA BOMBA DE FRENO
A Delantero
B Trasero
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Bremsflüssigkeit
- Demontieren:
[Vorn]
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel ①
[Hinten] - Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel ①
- Protektor
HINWEIS:
Die Membran nicht entfernen.
A Vorn
B Hinten
- Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ② an der Entlüftungsschraube ① befestigen und dessen Ende in einen Auffangbehälter führen.
A Vorn
B Hinten
- Die Entlüftungsschraube lokkern und den entsprechenden Bremshebel betätigen.
ACHTUNG:
• Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wieder verwenden.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffe an. Verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
Bremskolben
- Demontieren:
- Bremskolben
Druckluft verwenden und vorsichtig vorgehen.
WARNING
- Den Bremskolben zum Austreiben mit einem Lappen abdecken und vorsichtig vorgehen.
• Die Bremskolben dürfen unter keinen Umständen herausgehebelt werden.
Bremskolben demontieren:
- Eine der Bremszylinder-Bohrungen mit einem Lappen zustopfen.
- Den Bremskolben vorsichtig mit Druckluft aus dem Bremssattel heraustreiben.
A Vorn
A Vorn
A Vorn
A Vorn
A Vorn
PUNTOS DE DESMONTAJE
Líquido de frenos
- Extraer:
[Delantero]
- Tapa de la bomba de freno ① [Trasero]
- Tapa de la bomba de freno ①
- Protector
NOTA:
Staubschutz und Dichtringe
- Demontieren:
• Staubschutzring ①
- Bremskolben-Dichtring ②
HINWEIS:
Die Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe durch Fingerdruck austreiben.
ACHTUNG:
Die Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe dürfen unter keinen Umständen herausgehebelt werden.
! WARNING
Nach jeder Zerlegung des Brems-sattels müssen die Staubschutz-ringe und Bremskolben-Dichtringe erneuert werden.
A Vorn
B Hinten
KONTROLLE
Hauptbremszylinder
- Kontrollieren:
- Hauptbremszylinder-Bohrung ① Beschädigt/verkratzt → Haupt- bremszylinder erneuern. Verunreinigt → Reinigen.
WARNING
Nur frische Bremsflüssigkeit verwenden.
A Vorn
B Hinten
- Kontrollieren:
- Membran ① Rissig/beschädigt → Erneuern.
A Vorn
B Hinten
- Kontrollieren: (nur Vorderradbremse)
- Schwimmer ① Beschädigt → Erneuern.
-
Kontrollieren:
-
Bremskolben ①
- Hauptbremszylinder-Man- schette ② Beschädigt/verschlissen/riefig → Hauptbremszylinder-Bau- teile erneuern.
A Vorn
B Hinten
- Bremszylinder-Bohrung ⓐ Verschlissen/riefig → Brems-sattel erneuern.
A Vorn
B Hinten
Pinza
- Comprobar:
- Bremskolben ① Verschlissen/riefig → Bremskolben erneuern.
WARNING
Nach jeder Zerlegung des Brems- sattels müssen die Staubschutz- ringe und Bremskolben-Dichtringe ② erneuert werden.
- Comprobar:
- Bremsschlauch ① Rissig/beschädigt → Erneuern.
Tubo de freno
- Comprobar:
- Vor dem Zusammenbau alle inneren Bauteile ausschließlich mit frischer Bremsflüssigkeit reinigen.
• Die Innenbauteile beim Einbau mit Bremsflüssigkeit schmieren. - Nach jeder Zerlegung des Bremssattels müssen die Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe erneuert werden.
-
Reinigen:
-
Bremssattel
- Bremskolben-Dichtring
• Staubschutzring -
Bremskolben (mit Bremsflüssigkeit)
-
Montieren:
- Bremskolben-Dichtring
① New
• Staubschutzring ② New
WARNING
Immer neue Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe verwenden.
HINWEIS:
Die Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe korrekt in die entsprechenden Nuten des Bremssattels einsetzen.
A Vorn
B Hinten
- Montieren:
- Bremskolben ①
HINWEIS:
Die Kolben-Außenseite mit Bremsflüssigkeit bestreichen.
ACHTUNG:
- Der Bremskolben muss so eingebaut werden, dass dessen Vertiefung ⓐ zum Bremssattel gerichtet ist.
- Niemals forcieren!
A Vorn
B Hinten
Pistón de la pinza
Vorderrad-Bremssattel
-
Montieren:
-
Scheibenbremsbelag-Träger ①
- Scheibenbremsbelag ②
- Bremsbelag-Haltestift ③
HINWEIS:
- Die Scheibenbremsbeläge so montieren, dass deren Haltenasen ⓐ in den entsprechenden Aufnahmen ⓑ des Bremssattels sitzen.
- Den Bremsbelag-Haltestift provisorisch anziehen.
Pinza delantera
-
Montieren:
-
Bremssattel ①
• Bremssattel-Schraube ②
23 Nm (2,3 m · kg, 17 ft · lb)
-
Festziehen:
-
Bremsbelag-Haltestift ③
18 Nm (1,8 m · kg, 13 ft · lb) -
Montieren:
- Bremsbelag-Haltestift-Abdek-kung ④
-
Montieren:
-
Scheibenbremsbelag-Träger ①
- Scheibenbremsbelag ②
- Bremsbelag-Haltestift ③
HINWEIS:
• Die Scheibenbremsbeläge so montieren, dass deren Haltenasen ⓐ in den entsprechenden Aufnahmen ⓑ des Bremssattels sitzen.
- Den Bremsbelag-Haltestift provisorisch anziehen.
Pinza trasera
• Bremsscheiben-Abdeckung ①
- Schraube (Bremsscheiben-Abdeckung) ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
-
Instalar:
-
Tapa del disco ①
- Tornillo (tapa del disco) ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)

Siehe unter "VORDER- UND HINTERRAD".
- Festziehen:
- Bremsbelag-Haltestift ③
18 Nm (1,8 m · kg, 13 ft · lb)
- Montieren:
- Bremsbelag-Haltestift-Abdek-kung ④
Hauptbremszylinder-Bauteile
- Reinigen:
- Hauptbremszylinder
- Hauptbremszylinder-Bauteile (mit Bremsflüssigkeit)
- Montieren:
- primäre Hauptbremszylinder-Manschette ①
- sekundäre Hauptbremszylinder-Manschette ② (am Bremskolben ③)
HINWEIS:
Die Hauptbremszylinder-Manschette mit Bremsflüssigkeit bestreichen.
! WARNING
Die Hauptbremszylinder-Manschette muss, wie in der Abbildung gezeigt, eingebaut werden. Eine unsachgemäße Montage beeinträchtigt die Bremsfunktion.
A Vorn
B Hinten
Die Feder von der Seite mit der kleineren Steigung einbauen.
A Vorn
B Hinten
- Instalar:
- Muelle ①
- Hauptbremszylinder-Bauteile ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③
• Staubschutzkappe ④ (am Hauptbremszylinder ⑤) [Hinten] - Hauptbremszylinder-Bauteile ①
- Druckstange ②
- Sicherungsring ③
• Staubschutzkappe ④ (am Hauptbremszylinder ⑤)
HINWEIS:
• Die Hauptbremszylinder-Bauteile mit Bremsflüssigkeit bestreichen.
- Das Ende der Druckstange mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Für den Einbau des Sicherungsrings eine Sicherungsringzange verwenden.
A Vorn
B Hinten
4. Instalar:
[Delantero]
Vorderrad-Hauptbremszylinder
1. Montieren:
- Hauptbremszylinder ①
- Hauptbremszylinder-Halte- rung ②
- Schraube (Hauptbremszylinder-Halterung) ③
9 Nm (0,9 m · kg, 6,5 ft · lb)
HINWEIS:
- Die Halterung so einbauen, dass die Pfeilmarkierung ⓐ nach oben gerichtet ist.
- Zunächst die oberen und dann die unteren Schrauben der Hauptbremszylinder-Halterung vorschriftsmäßig festziehen.
- Handbremshebel ①
- Handbremshebel-Schraube ②
6 Nm (0,6 m · kg, 4,3 ft · lb)
• Handbremshebel-Mutter ③
6 Nm (0,6 m · kg, 4,3 ft · lb)
HINWEIS:
Die Kontaktfläche und Schraube des Bremshebel-Drehpunkts sowie die Bremskolben-Kontaktfläche mit Lithiumseifenfett bestreichen.
Hinterrad-Hauptbremszylinder
1. Montieren:
- Kupferscheibe ① New
- Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
WARNING
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen ⓐ am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase ⓑ des Hauptbremszylinders anliegt.
2. Instalar:
- Hauptbremszylinder ①
- Hauptbremszylinder-Schraube
②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
2. Instalar:
- Bomba de freno ①
• Tornillo (bomba de freno) ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
3. Monter:
- Feder ①
- Fußbremshebel ②
- O-Ring ③ New
- Fußbremshebel-Schraube ④
26 Nm (2,6 m · kg, 19 ft · lb) - Clip ⑤
HINWEIS:
Die Schraube, O-Ringe und Fuß-bremshebel-Halterung mit Lithium-seifenfett bestreichen.
3. Instalar:
- Muelle ①
- Pedal de freno ②
- Junta tórica ③ New
• Tornillo (pedal de freno) ④
26 Nm (2,6 m · kg, 19 ft · lb) - Clip ⑤
NOTA:
Nach der Montage die Fußbremshebel-Position kontrollieren. Siehe unter "HINTERRADBREMSE EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
4. Instalar:
Vorderrad-Bremsschlauch
1. Montieren:
• Kupferscheibe ① New
- Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
WARNING
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen ⓐ am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase ⓑ des Bremssattels anliegt.
• Bremsschlauch-Halterung ①
- Schraube (Bremsschlauch-Halterung) ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
2. Instalar:
• Bremsschlauch-Halterung ①
- Schraube (Bremsschlauch-Halterung) ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
HINWEIS:
Die Oberkante ⓐ der Bremsschlauch-Halterung muss mit der Farbmarkierung ⓑ am Bremsschlauch fluchten.
3. Instalar:
-
Acheminer la durit de frein dans les guides de durit ①.
-
Den Bremsschlauch durch die Schlauchführungen ① leiten.
-
Pase el tubo de freno por las guías ①.
-
Monter:
• Kupferscheibe ① New
- Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
WARNING
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so montieren, dass er den Vorsprung ① am Hauptbremszylinder berührt und dass die Biegung ② nach unten gerichtet ist.
-
Instalar:
-
Arandela de cobre ① New
- Tubo de freno ②
- Perno de unión ③
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
! ADVERTENCIA
Hinterrad-Bremsschlauch
- Montieren:
• Kupferscheibe ① New
- Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
WARNING
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen ⓐ am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase ⓑ des Bremssattels anliegt.
• Bremsschlauch-Halterung ①
- Schraube (Bremsschlauch-Halterung) ②
Nach der Montage der Brems- schlauch-Halterungen sicherstellen, dass der Bremsschlauch die Feder des Federbeins nicht berührt. Gegebenenfalls den Schlauch entsprechend umbiegen.
2. Instalar:
- Bremsflüssigkeit (bis die Flüssigkeit die Mindeststand-Markierung "LOWER" @ erreicht)

Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT Nr.4
WARNING
- Nur die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit verwenden:
Andere Flüssigkeiten können die Gummidichtungen zersetzen, Undichtigkeit verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen. - Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen;
Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann Bremsfunktion beeinträchtigen. - Beim Einfüllen darauf achten, dass kein Wasser in den Flüssigkeitsbehälter gelangt. Wasser kann den Siedepunkt der Flüssigkeit herabsetzen und durch Dampfblasenbildung zum Blokkieren der Bremse führen.
ACHTUNG:
Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffe an. Verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
A Vorn
B Hinten
Líquido de frenos
1. Llenar:
- Bremshydraulik Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜF-TEN" in KAPITEL 3.
2. Purga de aire:
- Bremsflüssigkeitsstand Niedrig → Korrigieren. Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.
3. Comprobar:
5. Monter: (frein arrière seulement)
- Schwimmer
- Membran
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel ①
- Schraube (Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel) ②
- Membran
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel ①
- Schraube (Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel) ②
Nach der Montage bei betätigtem Bremshebel kontrollieren, ob keine Flüssigkeit an der Verbindung zwischen Hohlschraube und Hauptbremszylinder bzw. Bremssattel austritt.
A Vorn
B Hinten
-
Montieren: (nur Hinterradbremse)
-
Protektor ①
- Protektor-Schraube ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
4. Instalar:
[Delantero]
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | TELESKOPGABEL DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten.VorderradVorderrad-BremssattelScheinwerferLenker | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD”.Siehe unter “VORDER- UND HINTERRADBREM-SEN”.Siehe unter “LENKER”. | ||
| 12345 | ProtektorKlemmschraube (obere Gabelbrücke)Gabel-AbdeckschraubeKlemmschraube (untere Gabelbrücke)Gabelholm | 12121 | Lediglich lockern.Zum Zerlegen der Teleskopgabel lockern.Lediglich lockern. |
HORQUILLA DELANTERA
① Dichtring demontieren
② Dämpferrohr demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
![]() | 12345678910111213 | TELESKOPGABEL ZERLEGENGabel-AbdeckschraubeGabelfederStaubschutzringSicherungsringGleitrohrStandrohrKolbenbuchseGleitbuchseBeilagscheibe (Dichtring)DichtringFederführungGabelventilDämpferrohr | 1111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”.Das Gabelöl ablassen.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”.Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
DESMONTAJE DE LA HORQUILLA DELANTERA
Die Teleskopgabel muss mit großer Vorsicht gehandhabt werden. Es wird empfohlen, Arbeiten an der Gabel dem Händler zu überlassen.
ACHTUNG:
Folgende Maßnahmen beachten, um einen durch entweichende Druckluft verursachten Unfall zu vermeiden:
- Die Gabeldämpferrohre sowie der gesamte interne Teleskop-gabel-Mechanismus sind sehr empfindlich gegen Fremdkörper.
Beim Gabelölwechsel sowie Zerlegen und Zusammenbau der Teleskopgabel darauf achten, dass keinerlei Fremdkörper eindringen. - Vor dem Ausbau der Gabel-Abdeckschrauben und der Gabelholme muss der Gabelluftdruck ausgeglichen werden.
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Gabel-Abdeckschraube
-
Demontieren:
-
Gabel-Abdeckschraube ① (vom Standrohr)
HINWEIS:
Vor dem Ausbau des Gabelbeins muss die Gabel-Abdeckschraube demontiert werden.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Perno capuchino
-
Extraer:
-
Perno capuchino ①
Del tubo exterior.
NOTA:
Die Sicherungsmutter ② fest halten und die Gabel-Abdeckschraube demontieren.
- Extraer:
- Perno capuchino ①
NOTA:
• Staubschutzring ①
- Sicherungsring ② (mit einem Schlitz-Schraubendreher)
ACHTUNG:
Vorsichtig vorgehen, um das Gleitrohr nicht zu beschädigen.
Tubo interior
-
Extraer:
-
Junta antipolvo ①
- Anillo de tope ②
Dichtring demontieren:
- Das Gleitrohr langsam hineinschieben ④ und kurz vor dem Anschlag schnell herausziehen ⑥.
- Diesen Schritt wiederholen, bis das Gleitrohr sich aus dem Standrohr herausziehen lässt.
Dämpferrohr
-
Demontieren:
-
Gabelventil ①
- Dämpferrohr ②
HINWEIS:
Das Dämpferrohr mit dem Dämpferrohr-Halter ③ fest halten.

Dämpferrohr-Halter: YM-01494/90890-01494
KONTROLLE
Dämpferrohr
-
Kontrollieren:
-
Dämpferrohr ① Verbogen/beschädigt →
Dämpferrohr erneuern.
ACHTUNG:
Die Gabeldämpferrohre sowie der gesamte interne Teleskopgabel-Mechanismus sind sehr empfindlich gegen Fremdkörper.
Beim Gabelölwechsel sowie Zerlegen und Zusammenbau der Teleskopgabel darauf achten, dass keinerlei Fremdkörper eindringen.
- Extraer:
- Tubo interior ①
-
Kontrollieren:
-
Ventil ①
Verschlissen/beschädigt → Erneuern. - O-Ring ②
Beschädigt → Erneuern.
Válvula base
-
Messen:
-
Länge ⓐ der ungespannten Gabelfeder
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Länge der ungespannten Gabelfeder: | ||
| Standard | Grenzwert | |
| 460 mm (18,1 in) | 455 mm (17,9 in) | |
-
Kontrollieren:
-
Gleitrohr-Oberfläche ⓐ
Riefig → Instand setzen, ggf. erneuern.
Schleifpapier der Körnung 1.000 verwenden.
Dämpferrohrbuchse beschädigt → Erneuern. - Gleitrohr-Verbiegung
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
Eine Messuhr ① verwenden.
| Max. Gleitrohr-Verbie-gung:0,2 mm (0,008 in) |
Tubo interior
Der von der Messuhr angezeigte Wert ist zu halbieren, um den Wert der Verbiegung zu erhalten.
WARNING
Ein verzogenes Gleitrohr darf unter keinen Umständen gerichtet werden, weil dadurch seine Stabilität verloren geht.
Standrohr
Kontrollieren:
- Standrohr ①
Riefig/verschlissen/beschädigt → Erneuern.
NOTA:
Gabel-Abdeckschraube
- Kontrollieren:
• Gabel-Abdeckschraube ①
- O-Ring ②
- Entlüftungsschraube ③ Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Perno capuchino
- Sämtliche Bauteile mit frischem Lösungsmittel reinigen.
• Dämpferrohr ① (am Gleitrohr ②)
ACHTUNG:
Zum Einschieben des Dämpferrohrs in das Gleitrohr das Gleitrohr schräg halten. Wird das Gleitrohr senkrecht gehalten, könnte das Dämpferrohr hinabfallen und dabei das Gabelventil beschädigen.
-
Montieren:
-
Kupferscheibe ① New
-
O-Ring ②
• Gabelventil ③ (am Gleitrohr ④) -
Instalar:
- Varilla del amortiguador ① Al tubo interior ②.
ATENCION:
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
- Serrer:
- Soupape de base ①

N.B.:
- Das Dämpferrohr ③ mit dem Dämpferrohr-Halter ② fest halten.
- LOCTITE® auf das Gewinde des Gabelventils auftragen.

Dämpferrohr-Halter: YM-01494/90890-01494
- Federführung ①
- Sicherungsmutter ②
(am Dämpferrohr ③)
HINWEIS:
- Die Federführung so einbauen, dass die kleinere Steigung @ nach unten gerichtet ist.
- Die Sicherungsmutter mit nach oben gerichtetem Gewinde ⑥ handfest am Dämpferrohr andrehen.
6. Montieren:
• Staubschutzring ①
- Sicherungsring ②
- Dichtring ③ New
• Dichtring-Beilagscheibe ④
• Gleitbuchse ⑤ New
(am Gleitrohr ⑥)
HINWEIS:
- Das Gleitrohr mit Gabelöl bestreichen.
- Zum Einbau des Dichtrings ein mit Gabelöl bestrichenes Stück Vinyl @ verwenden, um die Dichtring-lippe nicht zu beschädigen.
- Den Dichtring so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer zur Achshalterung gerichtet ist.
- Die Dichtring-Beilagscheibe so einbauen, dass deren Haltenasen ⑥ nach oben gerichtet sind.
7. Montieren:
- Kolbenbuchse ① New
HINWEIS:
Die Kolbenbuchse muss in der entsprechenden Nut am Gleitrohr sitzen.
5. Instalar:
- Guía del muelle ①
- Contratuerca ②
A la varilla del amortiguador ③.
NOTA:
- Gleitbuchse ①
- Dichtring-Beilagscheibe ② (an der Standrohr-Nut)
HINWEIS:
Die Gleitbuchse mit dem Gabeldichtring-Treiber ③ in das Standrohr einschieben.

Gabeldichtring-Treiber: YM-A0948/90890-01502
9. Instalar:
Den Dichtring mit dem Gabeldichtring-Treiber ② in das Standrohr einschieben.

Gabeldichtring-Treiber: YM-A0948/90890-01502
10. Instalar:
- Junta de aceite ①
NOTA:
Der Sicherungsring muss richtig in der entsprechenden Nut am Standrohr sitzen.
11. Instalar:
- Anillo de tope ①
NOTA:
Das Gleitrohr mit Lithiumseifenfett bestreichen.
12. Instalar:
- Junta antipolvo ①
NOTA:
- Leichtgängigkeit des Gleitrohrs Schwergängig/fest/stockend → Schritte 2–12 wiederholen.
13. Comprobar:
14. Den Gabelholm ganz zusammendrücken.
15. Einfüllen:
- Gabelholm (bis zum oberen Rand des Standrohrs mit Öl ① der empfohlenen Sorte)

Empfohlene Ölsorte: Gabelöl "S1"
ACHTUNG:
- Ausschließlich Öl der empfohlenen Sorte verwenden. Die Verwendung anderer Ölsorten kann die Funktion der Teleskopgabel erheblich beeinträchtigen.
- Unter keinen Umständen Fremdkörper in das Gabelrohr eindringen lassen.
14. Comprima completamente la horquilla delantera.
15. Llenar:
16. Nach dem Befüllen des Gabelrohrs das Dämpferrohr ① mindestens 10 Mal langsam ein- und austauchen, damit das Gabelöl sich verteilt.
17. Einfüllen:
- Gabelholm (bis zum oberen Rand des Standrohrs mit Öl der empfohlenen Sorte)
18. Nach dem Befüllen des Gleitrohrs das Standrohr ① mehrmals langsam ca. 200 mm (7,9 in) ein- und austauchen, damit das Gabelöl sich verteilt.
HINWEIS:
Darauf achten, dass der vorgeschriebene Abstand nicht überschritten wird. Eine Bewegung von über 200 mm (7,9 in) verursacht Eindringen von Luft. In diesem Fall müssen die Schritte 15–18 wiederholt werden.
- Vor dem Messen des Gabelölstandes 10 Minuten warten, damit sich das Öl setzten und alle Luftbläschen sich auflösen können.
HINWEIS:
Falls das Standrohr nicht bis zum Rand mit Gabelöl befüllt wird, erreicht das Öl nicht alle Bauteile, was zu einem falschen Ölstand-Messergebnis führt.
Das Standrohr muss bis zum Rand mit Gabelöl befüllt und der Gabelholm entlüftet werden.
- Ölstand (links und rechts) @ Nicht nach Vorgabe → Korrigieren.

Standard-Ölstand:
132 mm (5,20 in)
* 125 mm (4,92 in)
Einstellbereich:
95–150 mm
(3,74–5,91 in)
(gemessen von der
Oberkante des Stand-
rohrs, Gabel [samt
Dämpferrohr ①] voll-
ständig zusammenge-
drückt, ohne
Gabelfeder)
* Nicht für USA und Kanada
HINWEIS:
Die Federführung ② muss beim Messen des Ölstands eingebaut sein.
! WARNING
Das Gabelöl muss sich stets zwischen dem Minimal- und Maximalstand befinden und der Ölstand in beiden Holmen identisch sein. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
20. Medir:
Nicht nach Vorgabe → In die Sicherungsmutter hineindrehen.

Abstand ⓐ:
Min. 18 mm (0,71 in) (zwischen der Oberkante des Dämpferrohrs ① und der Oberkante der Sicherungsmutter ②)
21. Medir:
- Distancia ⓐ
- Einstellschraube (Zugstufen-Dämpfungskraft) ①
HINWEIS:
• Die Einstellschraube für die Zugstufen-Dämpfungskraft leicht lokkern.
• Die Einstellposition notieren (d. h. die Anzahl Umdrehungen aus der völlig hineingedrehten Stellung).
22. Aflojar:
- Die Gabelfeder muss bei hochgehaltenem Dämpferrohr ③ eingebaut werden.
- Nach dem Einbau der Gabelfeder das Dämpferrohr weiterhin hochhalten.
23. Instalar:
- Federsitz ①
• Gabel-Abdeckschraube ②
HINWEIS:
Die Gabel-Abdeckschraube handfest am Dämpferrohr anschrauben.
24. Instalar:
• Gabel-Abdeckschraube (Sicherungsmutter) ①
29 Nm (2,9 m · kg, 21 ft · lb)
HINWEIS:
Die Sicherungsmutter ② fest halten und die Gabel-Abdeckschraube vorschriftsmäßig festziehen.
25. Apretar:
21 Nm (2.1 m · kg, 15 ft · lb)
21 Nm (2.1 m · kg, 15 ft · lb)
CAUTION:
Die Gabel-Abdeckschraube provisorisch festziehen.
- Instalar:
- Perno capuchino ① Al tubo exterior.
NOTA:
- Protektor-Führung ①
HINWEIS:
Die Schutzführung mit der breiteren Seite ⓐ nach unten montieren.
- Instalar:
- Guía protectora ①
NOTA:
- Die Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke provisorisch anziehen.
• Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.
Instalación
- Instalar:
- Horquilla delantera ①
NOTA:
• Gabelrohr-Überstand ⓐ

Standard-Gabelrohr-Überstand ⓐ: Null mm (null in)
- Festziehen:
- Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ① - 21 Nm (2,1 m · kg, 15 ft · lb) - Klemmschraube (untere Gabelbrücke) ② - 21 Nm (2,1 m · kg, 15 ft · lb)
ACHTUNG:
Die untere Gabelbrücke vorschriftsmäßig festziehen. Ein Überziehen kann die Funktion der Teleskopgabel beeinträchtigen.
- Apretar:
- Perno capuchino ① 30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
- Ajustar:
- Geschwindigkeitssensor-Kabel ①
- Scheibe 1 ②
• Schraube (Scheibe 1) ③
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
Zum Schutz (rechts) ④.
HINWEIS:
Das Geschwindigkeitssensor-Kabel so montieren, dass der Punkt ⓐ wie dargestellt ausgerichtet ist, und das untere Ende ⓑ der Scheibe 1 auf den gleichen Punkt ausrichten.
5. Instalar:
- Cable del sensor de velocidad ①
- Placa 1 ②
- Tornillo (placa 1) ③
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
Al protector (derecha) ④.
NOTA:
- Geschwindigkeitssensor-Kabel ①
- Scheibe 2 ②
• Schraube (Scheibe 2) ③
0,5 Nm (0,05 m · kg, 0,36 ft · lb)
Zum Schutz (rechts) ④.
HINWEIS:
Die Scheibe 2 in der dargestellten Richtung montieren.
6. Instalar:
- Cable del sensor de velocidad ①
- Placa 2 ②
- Tornillo (placa 2) ③
0,5 Nm (0,05 m · kg, 0,36 ft · lb)
Al protector (derecha) ④.
NOTA:
- Protektor ①
• Protektor-Schraube ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
7. Instalar:
- Protector ①
- Tornillo (protector) ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
8. Régler:
- Zugstufen-Dämpfungskraft
8. Ajustar:
Die Dämpfungs-Einstellschraube ① handfest anziehen und dann in die ursprüngliche Stellung bringen.
EC5B0000
HANDLEBAR

text_image
4 Nm (0.4 m · kg, 2.9 ft · lb) 9 Nm (0.9 m · kg, 6.5 ft · lb) 4 Nm (0.4 m · kg, 2.9 ft · lb) 2 Nm (0.2 m · kg, 1.4 ft · lb) 28 Nm (2.8 m · kg, 20 ft · lb) 4 Nm (0.4 m · kg, 2.9 ft · lb) 34 Nm (3.4 m · kg, 24 ft · lb)| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | LENKER DEMONTIERENScheinwerfer | |||
| 1 | 1 | Warmstartzug | 1 | Hebelseitig lösen. |
| 2 | Warmstarthebel-Halterung | 1 | ||
| 3 | Kupplungszug | 1 | Hebelseitig lösen. | |
| 4 | Kupplungshebel-Halterung | 1 | Das Kupplungsschalter-Kabel lösen. | |
| 5 | Motorstoppschalter “ENGINE STOP” | 1 | Das Motorstoppschalter-Kabel lösen. | |
| 6 | Hauptbremszylinder | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 7 | Starterschalter | 1 | Das Starterschalter-Kabel lösen. | |
| 8 | Gaszug-Abdeckung | 1 | ||
| 9 | Gasgeberzug 1 | 1 | Gasdrehgriffseitig lösen. | |
| 10 | Gasnehmerzug 2 | 1 | Gasdrehgriffseitig lösen. | |
| 11 | Lenkergriff rechts | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 12 | Führung | 1 | ||
| 13 | Lenkergriff links | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 14 | Lenker-Halterung (oben) | 2 | ||
| 15 | Lenker | 1 | ||
| 16 | Lenker-Halterung (unten) | 2 |
MANILLAR
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Hauptbremszylinder
-
Demontieren:
-
Hauptbremszylinder-Halte- rung ①
- Hauptbremszylinder ②
ACHTUNG:
- Den Hauptbremszylinder nicht am Bremsschlauch hängen lassen.
- Den Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter waagerecht halten, damit keine Luft in das System eindringt.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Bomba de freno
Druckluft zwischen dem Lenker bzw. der Führung und dem Lenkergriff blasen. Anschließend den gelösten Griff abnehmen.
Puño
- Extraer:
- Puño ①
NOTA:
- Lenker ① Verbogen/rissig/beschädigt → Erneuern.
WARNING
Ein verbogener Lenker darf unter keinen Umständen gerichtet werden, weil dadurch seine Stabilität verloren geht.
COMPROBACIÓN
Manillar
- Comprobar:
28 Nm (2.8 m · kg, 20 ft · lb)
NOTE:
-
Montieren:
-
untere Lenker-Halterung ①
- Beilagscheibe ②
- Mutter (untere Lenker-Halte-rung) ③
HINWEIS:
- Die untere Lenker-Halterung so montieren, dass der größere Abstand ⓐ zur Achse der Lenker-halterungs-Schraube nach vorn gerichtet ist.
- Das Gewinde der Lenkerhalterungs-Schraube mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Durch umgekehrten Einbau der Lenker-Halterung kann die Einbau-lage des Lenkers in umgekehrter Fahrtrichtung versetzt werden.
• Die Mutter noch nicht festziehen.
28 Nm (2,8 m · kg, 20 ft · lb)
N.B.:
28 Nm (2,8 m · kg, 20 ft · lb)
HINWEIS:
- Die obere Lenker-Halterung muss so montiert werden, dass die Körnermarkierung @ nach vorn gerichtet ist.
- Den Lenker so montieren, dass die Markierungen ⑥ an beiden Seiten fluchten.
- Den Lenker so montieren, dass der Vorsprung © der oberen Lenker-Halterung wie dargestellt auf die Lenker-Markierung ausgerichtet ist.
-
Zuerst die Schrauben an der Vorderseite der oberen Lenkerhalterung festziehen, danach die Schrauben an der Hinterseite vorschriftsmäßig festziehen.
-
Instalar:
-
Manillar ①
- Soporte del manillar ②
- Tornillo [soporte del manillar (superior)] ③
28 Nm (2,8 m · kg, 20 ft · lb)
NOTA:
34 Nm (3.4 m · kg, 24 ft · lb)
4. Install:
- Grip (left) ①
- Mutter (untere Lenker-Halte-rung) ①
34 Nm (3,4 m · kg, 24 ft · lb)
3. Apretar:
- Tuerca [soporte del manillar (inferior)] ①
34 Nm (3,4 m · kg, 24 ft · lb)
4. Monter:
Den Lenker ② mit Klebstoff bestreichen.
HINWEIS:
- Vor dem Auftragen von Klebstoff muss die Lenker-Oberfläche @ mit Verdünner von Öl- und Fettspuren befreit werden.
- Den Lenkergriff links so einbauen, dass der Strich ⑥ zwischen den beiden Pfeilmarkierungen geradeaus nach oben gerichtet ist.
5. Montieren:
- Lenkergriff rechts ①
- Distanzhülse ②
Klebstoff auf die Führung ③ auftragen.
HINWEIS:
- Vor dem Auftragen von Klebstoff muss die Führungs-Oberfläche @ mit Verdünner von Öl- und Fettspuren befreit werden.
- Den Griff so an die Führung montieren, dass die Markierung ⑥ am Griff und die Nut © in der Führung im abgebildeten Winkel zueinander stehen.
4. Instalar:
- Gaszuggehäuse-Abdeckung ①
- Gasdrehgriff ②
HINWEIS:
Die Gleitfläche des Gasdrehgriffs mit Lithiumseifenfett bestreichen.
6. Instalar:
- Gaszüge ① (an der Führung ②)
HINWEIS:
Die Gaszug-Enden und Seilzug-Führung mit Lithiumseifenfett bestreichen.
7. Instalar:
- Gaszug-Abdeckung ①
- Schraube (Gaszug-Abdek-kung) ②
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
! WARNING
Nach dem Festziehen der Schrauben sicherstellen, dass der Gas-drehgriff ③ sich leichtgängig bewegt. Anderenfalls die Schrauben nachziehen bzw. lokkern.
8. Instalar:
- Gaszuggehäuse-Abdeckung ①
- Schutzabdeckung (Gaszug-Abdeckung) ②
9. Instalar:
- Starterschalter ①
- Hauptbremszylinder ②
- Hauptbremszylinder-Halte- rung ③
- Schraube (Hauptbremszylinder-Halterung) ④
9 Nm (0,9 m · kg, 6,5 ft · lb)
• Schlauchschelle ⑤
HINWEIS:
- Der Starterschalter und die Hauptbremszylinder-Halterung sind entsprechend den abgebildeten Maßen zu montieren.
- Die Halterung so einbauen, dass die Pfeilmarkierung ⓐ nach oben gerichtet ist.
- Zunächst die obere und dann die untere Schraube der Hauptbremszylinder-Halterung vorschriftsmäßig festziehen.
10. Instalar:
- Interruptor de arranque ①
- Bomba de freno ②
- Soporte de la bomba de freno ③
- Tornillo (soporte de la bomba de freno) ④
9 Nm (0,9 m · kg, 6,5 ft · lb) - Brida ⑤
NOTA:
- Motorstoppschalter “ENGINE STOP” ①
• Kupplungshebel-Halterung ② - Schraube (Kupplungshebel-Halterung) ③
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
• Warmstarthebel-Halterung ④ - Schraube (Warmstarthebel-Halterung) ⑤
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb) - Schlauchschelle ⑥
HINWEIS:
- Der Motorstoppschalter "ENGINE STOP", die Kupplungshebel-Halterung und die Klemme sind entsprechend den abgebildeten Maßen zu montieren.
- Das Kabel des Motorstoppschalters "ENGINE STOP" durch die Mitte der Kupplungshebel-Halterung führen.
11. Instalar:
- Botón “ENGINE STOP” (paro del motor) ①
- Soporte de la maneta de embrague ②
- Tornillo (soporte de la maneta de embrague) ③
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb) - Soporte del mando de arranque en caliente ④
- Tornillo (soporte del mando de arranque en caliente) ⑤
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb) - Brida ⑥
NOTA:
- Kupplungszug ①
- Warmstartzug ②
HINWEIS:
Die Kupplungszug- und Warmstartzug-Enden mit Lithiumseifenfett bestreichen.
12. Instalar:
- Cable de embrague ①
• Cable del arranque en caliente ②
NOTA:
- Kupplungshebel-Spiel Siehe unter "KUPPLUNG EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Warmstarthebel-Spiel Siehe unter "WARMSTARTHEBEL EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
13. Ajustar:
① Untere Gabelbrücke demontieren
② Lager demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitungsarbeiten | LENKKOPF DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten.ScheinwerferLenkerSchlauchführungVorderradabdeckung | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “LENKER”. | |||
![]() | 1 | Multifunktionsanzeige | 1 | Das Starterschalter-Kabel lösen.Siehe unter “TELESKOPGABEL”.Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 2 | Multifunktionsanzeigen-Halterung | 1 | |||
| 3 | Zündschalter | 1 | |||
| 4 | Lenkkopfmutter | 1 | |||
| 5 | Gabelholm | 2 | |||
| 6 | Obere Gabelbrücke | 1 | |||
| 7 | Ringmutter | 1 | |||
| 8 | Untere Gabelbrücke | 1 | |||
| 9 | Laufring-Abdeckung | 1 | |||
DIRECCIÓN
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 2 | 10 | Lager (oben) | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
| 11 | Lager (unten) | 1 | ||
| 12 | Lagerlaufring | 2 |
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Ringmutter
- Demontieren:
- Ringmutter ① (mit dem Hakenschlüssel ②)

Die untere Gabelbrücke abstützen, damit sie nicht hinabfällt.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Tuerca anular
- Extraer:
- Lager (unten) ① (mit einem Meißel ②)
ACHTUNG:
Darauf achten, dass das Lenk-achs-Gewinde nicht beschädigt wird.
Cojinete (inferior)
- Extraer:
- Cojinete (inferior) ① Utilice el cincel arrancador ②.
ATENCION:
- Lagerlaufring ① Den Laufring mit einem Stab ② und einem Hammer austreiben.
Guía de cojinete
- Extraer:
- Lenkkopf ① Verbogen/beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
Eje de la dirección
- Comprobar:
-
Die Lager und Laufringe mit einem Lösungsmittel reinigen.
-
Kontrollieren:
- Lager ①
- Lagerlaufring
Angefressen/beschädigt → Lager und Laufringe satzweise erneuern.
Das Lager in die entsprechenden Laufringe einsetzen. Das Lager mit der Hand drehen. Falls ein Lager sich nur stokkend oder schwergängig drehen lässt, sind Lager und Laufringe satzweise zu erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE untere Gabelbrücke
- Montieren:
- Lager (unten) ①
HINWEIS:
Die Staubschutzringlippe und Innenseite des Lagers mit Lithiumseifenfett bestreichen.
Lager und Laufring-Abdeckungs-lippe mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Instalar:
- Guía de cojinete
- Cojinete (superior) ①
- Untere Gabelbrücke ①
HINWEIS:
Das Lager und den Bereich ⓐ der Lenkachse mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Instalar:
- Soporte inferior ①
NOTA:
Die Ringmutter mit dem Hakenschlüssel ② festziehen. Siehe unter "LENKKOPFLAGER KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
4. Instalar:
- Tuerca anular ①
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
- Gabelholm ①
- Obere Gabelbrücke ②
- Zündschalter ③
• Schlauchführungshalterung ④
HINWEIS:
- Die Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke provisorisch anziehen.
• Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.
8. Montieren:
- Führung (Geschwindigkeits-sensor-Kabel) ①
HINWEIS:
Nach der Montage der Führung wie dargestellt, das Geschwindigkeits-sensor-Kabel durch diese Führung verlegen.
7. Instalar:
- Horquilla delantera ①
- Corona del manillar ②
- Interruptor principal ③
- Soporte de guía de tubo ④
NOTA:
145 Nm (14.5 m · kg, 105 ft · lb)
21 Nm (2.1 m · kg, 15 ft · lb)
21 Nm (2.1 m · kg, 15 ft · lb)
CAUTION:
145 Nm (14,5 m · kg, 105 ft · lb)
9. Montieren:
- Beilagscheibe ①
- Lenkkopfmutter ②
145 Nm (14,5 m · kg, 105 ft · lb)
9. Instalar:
145 Nm (14,5 m · kg, 105 ft · lb)
21 Nm (2,1 m · kg, 15 ft · lb)
21 Nm (2,1 m · kg, 15 ft · lb)
ATTENTION:
- Nach dem festziehen der Mutter die Lenkung auf Schwergängigkeit kontrollieren. Bei Schwergängigkeit die Ringmutter allmählich lockern.
11. Einstellen:
• Gabelrohr-Überstand ⓐ

Standard-Gabelrohr-Überstand ⓐ: Null mm (null in)
12. Festziehen:
- Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ①
21 Nm (2,1 m · kg, 15 ft · lb)
- Klemmschraube (untere Gabelbrücke) ②
21 Nm (2,1 m · kg, 15 ft · lb)
ACHTUNG:
Die untere Gabelbrücke vorschriftsmäßig festziehen. Ein Überziehen kann die Funktion der Teleskopgabel beeinträchtigen.
13. Montieren:
- Multifunktionsanzeigen-Halterung ①
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
• Multifunktionsanzeige ②
4 Nm (0,4 m · kg, 2,9 ft · lb)
HINWEIS:
Die Gaszüge ③, den Kupplungszug ④ und den Heißstartzug ⑤ zwischen der Multifunktionsanzeigen-Halterung und der oberen Gabelbrücke verlegen.
14. Montieren:
- Halterung ①
- So montieren, dass die Markierung ④ auf dem Geschwindigkeitssensor-Kabel auf die Kante der Halterung ausgerichtet ist.
- Das Geschwindigkeitssensor-Kabel mit der Klemme an der Halterung befestigen.
① Schwinge demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | SCHWINGE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten.Bremsschlauch-HalterungHinterrad-BremssattelFußbremshebel-SchraubeAntriebskette | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “VORDER- UND HINTERRADBREM-SEN”.Den Fußbremshebel nach hinten ziehen. | ||
| 1 | Antriebskettenschiene | 1 | Die Schwinge fest halten. | |
| 2 | Unterer Kettenspanner | 1 | ||
| 3 | Schraube (Federbein und Umlenkhebel) | 1 | ||
| 4 | Übertragungshebel-Schraube | 1 | ||
| 5 | Schwingenachse | 1 | ||
| 6 | Schwinge | 1 |
BASCULANTE
① Schwinge zerlegen
③ Umlenkhebel demontieren und zerlegen
② Übertragungshebel demontieren und zerlegen
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
![]() | SCHWINGE ZERLEGEN | |||
| 1 | Abdeckung | 2 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | |
| 2 | Umlenkhebel | 1 | ||
| 3 | Übertragungshebel | 1 | ||
| 4 | Distanzhülse | 2 | ||
| 5 | Dichtring | 2 | ||
| 6 | Drucklager | 2 | ||
| 7 | Buchse | 2 | ||
| 8 | Dichtring | 8 | ||
| 9 | Lager | 10 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. |
DESMONTAJE DEL BASCULANTE
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Abdeckun
- Demontieren:
- Abdeckung (links) ①
HINWEIS:
Einen Schlitz-Schraubendreher unter der Markierung ⓐ der Abdeckung (links) ansetzen.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Tapa
- Extraer:
Zum Ausbau des Lagers auf den Außenlaufring drücken.
Cojinete
- Extraer:
- Cojinete ①
NOTA:
Die Lager, Buchsen und Distanzhülsen mit einem Lösungsmittel reinigen.
Schwinge
-
Kontrollieren:
-
Lager ①
- Buchse ②
Spiel vorhanden/stockend/rostig → Lager und Buchse satzweise erneuern.
- Kontrollieren:
- Dichtring ③
Beschädigt → Erneuern.
COMPROBACIÓN
-
Kontrollieren:
-
Lager ①
- Distanzhülse ②
Spiel vorhanden/stockend/ rostig → Lager und Distanz- hülse satzweise erneuern.
- Kontrollieren:
- Dichtring ③
Beschädigt → Erneuern.
Barra de unión
-
Comprobar:
-
Cojinete ①
- Casquillo ②
-
Kontrollieren:
-
Lager ①
- Distanzhülse ②
Spiel vorhanden/stockend/rostig → Lager und Distanzhülse satzweise erneuern.
- Kontrollieren:
- Dichtring ③
Beschädigt → Erneuern.
Biela
-
Comprobar:
-
Cojinete ①
- Casquillo ②
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Lager und Dichtringe
- Montieren:
- Lager ①
- Dichtring ②
(an der Schwinge)
HINWEIS:
- Bei der Montage Molybdändisulfidöl auf das Lager auftragen.
- Zum Einbau des Lagers auf der Seite mit der Herstellerbeschriftung oder Teilenummer drücken.
- Zuerst die Außen- dann die Innenlager montieren; dabei die vorgeschriebene Einbautiefe beachten.

Lager-Einbautiefe: Außen ⓐ:
Null mm (null in)
Innen ⓑ:
6,5 mm (0,26 in)
- Bei der Montage Molybdändisulfidöl auf das Lager auftragen.
- Zum Einbau des Lagers auf der Seite mit der Herstellerbeschriftung oder Teilenummer drücken.
- Molybdändisulfidfett auf die Beilagscheibe auftragen.

Lager-Einbautiefe ⓐ:
Null mm (null in)
-
Instalar:
-
Cojinete ①
- Arandela plana ②
- Junta de aceite ③
- Lager ①
- Dichtring ② (am Übertragungshebel)
HINWEIS:
- Bei der Montage Molybdändisulfidöl auf das Lager auftragen.
- Zum Einbau des Lagers auf der Seite mit der Herstellerbeschriftung oder Teilenummer drücken.

Lager-Einbautiefe ⓐ: Null mm (null in)
3. Instalar:
- Cojinete ①
- Junta de aceite ② A la biela.
NOTA:
- Buchse ①
- Drucklager ②
- Dichtring ③
- Distanzhülse ④ (an der Schwinge ⑤)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Buchsen, Drucklager, Dichtringlippen sowie Distanzhülsen- und Drucklager-Kontaktfläche auftragen.
Basculante
1. Instalar:
- Manguito ①
- Cojinete de empuje ②
- Junta de aceite ③
- Casquillo ④ Al basculante ⑤.
NOTA:
Molybdändisulfidfett auf die Distanzhülsen und Dichtringlippen auftragen.
2. Instalar:
- Casquillo ①
- Arandela ② A la barra de unión ③.
NOTA:
- Distanzhülse ① (am Übertragungshebel ②)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Distanzhülse und Dichtringlippen auftragen.
3. Instalar:
- Casquillo ① A la biela ②.
NOTA:
- Übertragungshebel ①
- Übertragungshebel-Schraube ②
- Beilagscheibe ③
- Übertragungshebel-Mutter ④
80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)
(am Umlenkhebel ⑤)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
4. Instalar:
- Biela ①
- Tornillo (biela) ②
- Arandela plana ③
- Tuerca (biela) ④
80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)
- Umlenkhebel ①
• Umlenkhebel-Schraube ② - Beilagscheibe ③
- Umlenkhebel-Mutter ④ (an der Schwinge)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf Schraubenschaft und -gewinde auftragen.
• Die Mutter noch nicht festziehen.
5. Instalar:
- Schwinge ①
- Schwingenachse ②
85 Nm (8,5 m · kg, 61 ft · lb)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Schwingenachse auftragen.
• Die Schwingenachse von der rechten Seite durchstekken.
6. Instalar:
- Schwingen-Seitenspiel @ Spiel vorhanden → Drucklager erneuern.
- Funktion ⑥ der Schwinge Schwergängig/stockend/fest → Lager, Buchsen und Distanzhülsen schmieren, ggf. erneuern.
7. Comprobar:
- Übertragungshebel-Schraube ①
- Beilagscheibe ②
- Übertragungshebel-Mutter ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
• Die Mutter noch nicht festziehen.
8. Instalar:
- Tornillo (biela) ①
- Arandela plana ②
- Tuerca (biela) ③
NOTA:
- Schraube (Federbein und Umlenkhebel) ①
- Mutter (Federbein und Umlenkhebel) ②
53 Nm (5,3 m · kg, 38 ft · lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
9. Instalar:
- Übertragungshebel-Mutter ① 80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)
10. Apretar:
- Tuerca (biela) ① 80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)

• Umlenkhebel-Mutter ①
70 Nm (7,0 m · kg, 50 ft · lb)
11. Apretar:
Die Abdeckung rechts so einbauen, dass die Markierung ⓐ nach vorn gerichtet ist.
12. Instalar:
- Tapa ①
NOTA:
• Antriebskettenschiene ①
- Abdeckung (Antriebsketten-schiene) ②
- Antriebskettenschienen-Schraube [ = 50 mm (1,97 in)] ③
- Antriebskettenschienen-Mutter ④
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
- Antriebskettenschienen-Schraube [ = 10 mm (0,39 in)] ⑤
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
14. Instalar:
- Soporte de la cadena ①
- Tapa del soporte ②
- Tornillo {soporte de la cadena [ = 50 mm (1,97 in)]} ③
- Tuerca (soporte de la cadena) ④
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
- Tornillo {tapa del soporte [ = 10 mm (0,39 in)]} ⑤
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
EC580000
REAR SHOCK ABSORBER

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53 Nm (5.3 m · kg, 38 ft · lb) 32 Nm (3.2 m · kg, 23 ft · lb) 3 Nm (0.3 m · kg, 2.2 ft · lb) 38 Nm (3.8 m · kg, 27 ft · lb)| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | FEDERBEIN DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten.Sitzbank und SeitenabdekkungenSchalldämpferDie Kühflüssigkeit ablassen.Auffangtank-BelüftungsschlauchAuffangtank-SchlauchAbschaltventil/Luftfiltergehäuse-Sekundär-luftsystem-Schlauch | ⚠️WARNUNGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN” in KAPITEL 4.Siehe unter “AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALL-DÄMPFER” in KAPITEL 4.Siehe unter “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” in KAPITEL 3.Auffangtankseitig lösen.Auffangtankseitig lösen.Luftfiltergehäuseseitig lösen. |
AMORTIGUADOR TRASERO
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Zylinderkopf-EntlüftungsschlauchBatterieDen Starter-Relais-Steckverbinder lösen.Starter-Kabel | Luftfiltergehäuseseitig lösen.Siehe unter “BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN” in KAPITEL 3.Relaisseitig lösen. | ||||
| 1 | Kabelbinder | 4 | |||
| 2 | Rücklicht-Steckverbinder | 1 | |||
| 3 | Zündbox-Steckverbinder | 3 | |||
| 4 | Kunststoffbinder | 1 | |||
| 5 | Schlauchschelle (Vergasereinlass-Anschluss) | 1 | Lediglich lockern. | ||
| 6 | Rahmenheck | 1 | |||
| 7 | Schraube (Federbein und Umlenkhebel) | 1 | Die Schwinge fest halten. | ||
| 8 | Schraube (Federbein und Rahmen) | 1 | |||
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| 1↓ | 2 | 9 | Federbein | 1 | |
| 10 | Sicherungsmutter | 1 | Lediglich lockern. | ||
| 11 | Federvorspannring | 1 | Lediglich lockern. | ||
| 12 | Federführung (unten) | 1 | |||
| 13 | Federführung (oben) | 1 | |||
| 14 | Feder (Federbein) | 1 | |||
| 15 | Lager | 2 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEITEN”. | ||
Der Stoßdämpfer und Ausgleichsbehälter enthalten Stickstoff unter hohem Druck. Deshalb vor Arbeiten am Federbein die folgenden Hinweise sorgfältig lesen und die Sicherheitsratschläge befolgen. Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, Verletzungen oder Schäden, die auf unsachgemäße Behandlung des Stoßdämpfers zurückzuführen sind.
- Den Stoßdämpfer unter keinen Umständen öffnen oder manipulieren.
- Den Stoßdämpfer und Gaszylinder von Hitze und offenen Flammen fern halten Der Stoßdämpfer kann aufgrund eines Stickstoff-Druckanstiegs und/oder einer Beschädigung des Schlauchs explodieren.
- Darauf achten, dass der Ausgleichsbehälter nicht beschädigt wird. Ein beschädigter Ausgleichsbehälter beeinträchtigt die Funktion des Federbeins.
- Darauf achten, dass die Gleitfläche des Dämpferrohrs nicht verkratzt wird, um Ölaustritt zu vermeiden.
- Der Verschluss an der Unterseite des Ausgleichsbehälter darf unter keinen Umständen abgenommen werden. Dies ist außerordentlich gefährlich.
- Den Stoßdämpfer sachgerecht (den Hersteller-Anweisungen entsprechend) entsorgen.
HINWEISE ZUR ENTSORGUNG (NUR YAMAHA-HÄNDLER)
Vor der Entsorgung muss das Stickstoffgas durch das Ventil ① entfernt werden. Unbedingt eine Schutzbrille tragen, um Augenverletzungen durch ausströmendes Gas oder umherfliegende Metallspäne zu vermeiden.
WARNING
Die Entsorgung des Stoßdämpfers sollte am besten dem Yamaha-Händler überlassen werden.
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Lager
- Demontieren:
- Sicherungsring (oberes Lager) ①
HINWEIS:
Das Lager durch Druck auf den Außenlaufring eindrücken und den Sicherungsring entfernen.
- Demontieren:
- Oberes Lager ①
HINWEIS:
Zum Ausbau des Lagers auf den Außenlaufring drücken.
- Demontieren:
- Unteres Lager ①
HINWEIS:
Zum Ausbau des Lagers auf den Außenlaufring drücken.
PUNTOS DE DESMONTAJE
Cojinete
- Extraer:
• Aro de tope (cojinete superior) ①
NOTA:
-
Kontrollieren:
-
Dämpferrohr ① Verbogen/beschädigt → Federbein erneuern.
- Stoßdämpfer ② Undicht (Ölaustritt) → Federbein erneuern. Undicht (Gasaustritt) → Federbein erneuern.
- Feder ③ Beschädigt → Feder erneuern. Ermüdet → Feder erneuern. Feder auf- und abbewegen.
- Federführung ④ Verschlissen/beschädigt → Federführung erneuern.
- Lager ⑤ Spiel vorhanden/stockend/ros- tig → Erneuern.
COMPROBACIÓN
Amortiguador trasero
Zum Einbau des Lagers parallel auf den Außenlaufring drücken, bis die Sicherungsring-Nut sichtbar ist.
ACHTUNG:
Kein Fett auf den Außenlaufring des Lagers auftragen, da dies den Verschleiß des eingepressten Dämpferteils verursacht.
- Sicherungsring (oberes Lager) ① New
HINWEIS:
Nach dem Einbau des Sicherungsrings das Lager zurückdrücken, bis es den Sicherungsring berührt.
- Instalar:
- Aro de tope (cojinete superior) ① New
NOTA:
Zum Einbau des Lagers auf der Seite mit der Herstellerbeschriftung oder Teilenummer drücken.
- Instalar:
- Cojinate inferior ①
NOTA:
Lager-Einbautiefe ⓐ: 4 mm (0,16 in)

-
Montieren:
-
Feder ①
- Federführung (oben) ②
- Federführung (unten) ③
Muelle (amortiguador trasero)
-
Instalar:
-
Muelle ①
- Guía de muelle (superior) ②
- Guía de muelle (inferior) ③

- Einbaulänge der Feder Siehe unter "FEDERVOR-SPANNUNG DES FEDER-BEINS EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
3. Ajustar:
- Sicherungsmutter ①
4. Apretar:
- Contratuerca ①
Amortisseur arrière
1. Monter:
• Staubschutzring ①
- O-Ring ② New
- Distanzhülse ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die Staubschutzringlippen und Distanzhülsen auftragen.
• Die O-Ringe mit Lithiumseifenfett bestreichen.
Amortiguador trasero
1. Instalar:
- Junta antipolvo ①
- Junta tórica ② New
- Casquillo ③
NOTA:
- Buchse ①
- Distanzhülse ②
• Staubschutzring ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf das Lager und die Staubschutzringlippen auftragen.
- Den Staubschutzring so einbauen, dass die Dichtlippen nach außen gerichtet sind.
3. Montieren:
- Federbein
4. Montieren:
- Schraube (Federbein und Rahmen) ①
- Beilagscheibe ②
- Mutter (Federbein und Rahmen) ③
56 Nm (5,6 m · kg, 40 ft · lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
5. Montieren:
- Schraube (Federbein und Umlenkhebel) ①
- Mutter (Federbein und Umlenkhebel) ②
53 Nm (5,3 m · kg, 38 ft · lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
2. Instalar:
- Manguito ①
- Casquillo ②
- Junta antipolvo ③
NOTA:
- Rahmenheck-Schraube (unten) ③
32 Nm (3,2 m · kg, 23 ft · lb)
32 Nm (3,2 m · kg, 23 ft · lb)
6. Instalar:
- Bastidor trasero ①
- Tornillo [bastidor trasero (superior)] ②
- Schraube (Vergasereinlass-Anschluss) ①
- Kunststoffbinder
• Rücklicht-Steckverbinder - Kabelbinder
8. Instalar:
ELEKTRISCHE ANLAGE ELEKTRISCHE BAU- TEILE UND SCHALTPLAN ELEKTRISCHE BAUTEILE
① Scheinwerfer
② Multifunktionsanzeige
③ Motorstoppschalter "ENGINE STOP"
④ Kupplungsschalter
⑤ Diode
⑥ Starter-Relais-Diode
⑦ Drosselklappensensor
⑧ Starter-Relais
⑨ Sicherung
⑩ Anlasssperrrelais
⑪ Zündbox
⑫ Rücklicht
⑬ Leerlaufschalter
⑭ Startermotor
⑮ Lichtmaschine
⑯ Gleichrichter/Regler
⑰ Zündspule
⑱ Zündkerze
⑲ Starterschalter
⑳ Zündschalter
②1 Geschwindigkeitssensor
⑳ Batterie
FARB-CODIERUNG
B....Schwarz
Br ....Braun
Ch ....Schokoladenbraun
Dg ....Dunkelgrün
G......Grün
Gy ......Grau
L......Blau
O....Orange
R ......Rot
Sb......Himmelblau
W......Weiß
Y......Gelb
B/L.....Schwarz/Blau
B/W ....Schwarz/Weiß
L/B......Blau/Schwarz
L/R ....Blau/Rot
L/Y......Blau/Gelb
L/W......Blau/Weiß
R/B ......Rot/Schwarz
R/W ..... Rot/Weiß
SCHALTPLAN
*1: USA
*2: Nicht USA
SISTEMA ELÉCTRICO COMPONENTES Y ESQUEMA ELÉCTRICO COMPONENTES ELÉCTRICOS
① Faro
Folgende Prüfschritte dienen zur Diagnose von zündungsbedingten Motorstörungen und von Zündkerzenausfall.

flowchart
graph TD
A["*1 Sicherung kontrollieren."] -->|Nicht in Ordnung| B["Sicherung erneuern und Kabelbaum kontrollieren."]
A -->|In Ordnung| C["*2 Batterie kontrollieren."]
C -->|Nicht in Ordnung| D["Laden, ggf. erneuern."]
C -->|In Ordnung| E["Zündfunkenstrecke kontrollieren."]
E -->|Funke vorhanden| F["*3 Zündkerze reinigen, ggf. erneuern."]
E -->|Kein Funke| G["Kabelanschlüsse des gesamten Zündsystems kontrollieren. (Steckverbinder, Kabel, Zündspule)"]
G -->|Nicht in Ordnung| H["Instand setzen, ggf. erneuern."]
G -->|In Ordnung| I["Motorstoppschalter "ENGINE STOP" kontrollieren."]
I -->|Nicht in Ordnung| J["Erneuern."]
I -->|In Ordnung| K["Zündschalter kontrollieren."]
K -->|Nicht in Ordnung| L["Erneuern."]
K -->|In Ordnung| M["Zündspule kontrollieren."]
M --> N["Primärwicklung"]
M --> O["Sekundärwicklung"]
N -->|Nicht in Ordnung| P["Erneuern."]
N --> Q["In Ordnung"]
O -->|Nicht in Ordnung| R["Erneuern."]
O --> S["In Ordnung"]
M --> T["Lichtmaschine kontrollieren."]
T --> U["Impulsgeber"]
T --> V["Inordnung"]
U --> W["Inordnung"]
V --> X["Inordnung"]
W --> Y["Inordnung"]
X --> Z["Inordnung"]
Y --> AA["Zündbox erneuern."]
Z --> AB["Inordnung"]
*1: Siehe unter "SICHERUNG KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.
*2: Siehe unter "BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN" in KAPITEL 3.
*3: Nur mit dem Zündungstester kontrollieren.
HINWEIS:
- Vor der Kontrolle folgende Bauteile demontieren.
1) Sitzbank
2) Kraftstofftank - Folgendes Spezialwerkzeug für die Kontrolle verwenden.

Zündfunkenstrecken-Tester: YM-34487
Zündungstester: 90890-06754

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112
SISTEMA DE ENCENDIDO
- Das Zündkabel von der Zündkerze abziehen.
- Den Stecker von der Zündspule abziehen.
- Den Zündfunkenstrecken-Tester ① (Zündungstester ②), wie in der Abbildung gezeigt, anschließen.
- Zündspule ③
-
Zündkerze ④
A USA und CDN
B Nicht USA und CDN -
Den Kickstarter betätigen.
- Die Zündfunkenstrecke kontrollieren.
- Den Motor starten und dann die Zündfunkenstrecke vergrößern, bis es zu Fehlzündungen kommt. (USA und CDN)

Min. Zündfunkenstrecke: 6,0 mm (0,24 in)
STECKVERBINDER-, KABEL- UND ZÜNDSPULENANSCHLÜSSE KONTROLLIEREN
-
Kontrollieren:
-
Steckverbinder- und Kabelanschlüsse
Rostig/staubig/locker/kurzgeschlossen → Instand setzen, ggf. erneuern. - Sitz der Zündspule und Zündkerze
Die Zündspule eindrücken, bis sie die Zündkerzenbohrung im Zylinderkopfdekkel berührt.
MOTORSTOPPSCHALTER
"ENGINE STOP" KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Durchgang des Motorstopp- schalters "ENGINE STOP"
| B1 | B2 | Messgerät-Wahlschalter | ||
| EIN-DRÜK-KEN | × 1 | |||
| FREI-GEBEN |
Kein Durchgang, wenn gedrückt. → Erneuern.
Durchgang, wenn freigegeben → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Gummiteil ⓐ
Rissig/beschädigt → Erneuern.
PRUEBA DE LA BUJÍA
• Zündschalter-Durchgang
| Messkabel (+) → Rot 1Messkabel (−) → Braun 2 |
| R1 | Br2 | Messgerät-Wahlschalter | ||
| ON | ○—○ | Ω × 1 | ||
| OFF | ||||
Durchgang, wenn der Zündschalter auf "OFF" gestellt ist → Erneuern. Kein Durchgang, wenn der Zündschalter auf "ON" gestellt ist → Erneuern.
2. Kontrollieren:
• Zündschalter-Kontrollleuchte 12-V-Batterie verwenden.
Batteriekabel (+) → Rot/Schwarz ① Batteriekabel (−) → Schwarz ②
Kontrollleuchte brennt nicht. → Erneuern.
3. Kontrollieren:
- Gummiteil ⓐ Rissig/beschädigt → Erneuern.
- Den Stecker von der Zündspule abziehen.
2. Kontrollieren:
- Primärwicklungs-Widerstand Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Primärwicklungs-Widerstand | Messgerät-Wahlschalter | |
| 0,08–0,10 Ωbei 20 °C(68 °F) | × 1 |
- Sekundärwicklungs-Widerstand Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Messkabel (+) → Orange 1Messkabel (−) →Zündkerzen-Kontakt 2 |
| Sekundär-wicklungs-Widerstand | Messgerät-Wahlschalter | |
| 4,6–6,8 kΩbei 20 °C(68 °F) | kΩ × 1 |
4. Kontrollieren:
- versiegelten Teil ⓐ der Zündspule
• Zündkerzen-Kontaktstift ⑥ - Gewindeteil © der Zündkerze Verschlissen → Erneuern.
LICHTMASCHINE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Impulsgeber-Widerstand Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Impulsgeber-Widerstand | Messgerät-Wahlschalter | |
| 248–372 Ωbei 20 °C(68 °F) | Ω × 100 |
LEERLAUFSCHALTER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Leerlaufschalter-Durchgang
| Messkabel (+) → Himmelblau 1Messkabel (−) → Masse 2 |
| Sb1 | Masse2 | Messgerät-Wahl-schalter | ||
| LEER-LAUF | × 1 | |||
| GANG EINGE-LEGT |
Kein Durchgang im Leerlauf → Erneuern.
Durchgang bei eingelegtem Gang → Erneuern.
ZÜNDBOX KONTROLLIEREN
Sämtliche elektrischen Bauteile kontrollieren. Falls in Ordnung, Zündbox erneuern. Elektrische Bauteile erneut kontrollieren.
3. Comprobar:
Wenn der Zündschalter auf "ON" gestellt ist, arbeitet der Starter nur, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- Das Getriebe befindet sich in der Leerlaufstellung (d. h. der Leerlaufschalter ist geschlossen).
- Der Kupplungshebel ist gezogen (d. h. der Kupplungsschalter ist geschlossen).
Ist keine der genannten Bedingungen erfüllt, verhindert das Relais der Anlasssperre die Betätigung des Startermotors. In diesem Fall ist das Relais der Anlasssperre geöffnet und unterbricht den Stromkreis zum Startermotor. Ist eine der obigen Bedingungen erfüllt, ist das Anlasssperrelais geschlossen und lässt der Motor sich mit dem E-Starter starten.

GETRIEBE IN LEER- LAUFSTELLUNG

KUPPPLUNGSHE-BEL GEZOGEN
① Batterie
② Hauptsicherung
③ Zündschalter
④ Anlasssperrelais
⑤ Starterschalter
⑥ Diode
⑦ Kupplungsschalter
⑧ Leerlaufschalter
⑨ Starter-Relais
⑩ Startermotor
SISTEMA DE ARRANQUE ELÉCTRICO
FUNCIONAMIENTO DEL SISTEMA DE CORTE DEL CIRCUITO DE ARRANQUE
Folgende Prüfschritte dienen zur Diagnose des Starters, wenn dieser nicht dreht.

flowchart
graph TD
A["*1 Sicherung kontrollieren."] -->|In Ordnung| B["*2 Batterie kontrollieren."]
B -->|In Ordnung| C["Sämtliche Steckverbinder- und Kabelanschlüsse kontrollieren."]
C -->|In Ordnung| D["*3 Zündschalter kontrollieren."]
D -->|In Ordnung| E["Starterbetrieb kontrollieren."]
E -->|In Ordnung| F["Anlassserrelais kontrollieren."]
F -->|In Ordnung| G["Starter-Relais kontrollieren."]
G -->|In Ordnung| H["*4 Leerlaufschalter kontrollieren."]
H -->|In Ordnung| I["Kupplungsschalter kontrollieren."]
I -->|In Ordnung| J["Diode kontrollieren."]
J -->|In Ordnung| K["Starterschalter kontrollieren."]
L["Sicherung erneuern und Kabelbaum kontrollieren."] --> M["Laden, ggf. erneuern."]
M --> N["Instand setzen, ggf. erneuern."]
N --> O["Erneuern."]
O --> P["Instand setzen, ggf. erneuern."]
P --> Q["Erneuern."]
Q --> R["Erneuern."]
R --> S["Erneuern."]
T["Nicht in Ordnung"] --> U["Sicherung erneuern und Kabelbaum kontrollieren."]
U --> V["Laden, ggf. erneuern."]
V --> W["Instand setzen, ggf. erneuern."]
W --> X["Erneuern."]
X --> Y["Erneuern."]
Y --> Z["Erneuern."]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#f9f,stroke:#333
style I fill:#f9f,stroke:#333
style J fill:#f9f,stroke:#333
style K fill:#f9f,stroke:#333
style L fill:#f9f,stroke:#333
style M fill:#f9f,stroke:#333
style N fill:#f9f,stroke:#333
style O fill:#f9f,stroke:#333
style P fill:#f9f,stroke:#333
style Q fill:#f9f,stroke:#333
style R fill:#f9f,stroke:#333
style S fill:#f9f,stroke:#333
style T fill:#f9f,stroke:#333
style U fill:#f9f,stroke:#333
style V fill:#f9f,stroke:#333
style W fill:#f9f,stroke:#333
style X fill:#f9f,stroke:#333
style Y fill:#f9f,stroke:#333
style Z fill:#f9f,stroke:#333
*1: Siehe unter "SICHERUNG KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.
*2: Siehe unter "BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN" in KAPITEL 3.
*3: Siehe unter "ZÜNDSCHALTER KONTROLLIEREN".
*4: Siehe unter "LEERLAUFSCHALTER KONTROLLIEREN".
HINWEIS:
- Vor der Kontrolle folgende Bauteile demon- tieren.
1) Sitzbank
2) Hinterradabdeckung
• 12-V-Batterie verwenden.
- Folgendes Spezialwerkzeug für die Kontrolle verwenden.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse Rostig/staubig/locker/kurzgeschlossen → Instand setzen, ggf. erneuern.
- Den Batterie-Pluspol ① und das Starter-Kabel ② mit einem Überbrückungskabel ③ verbinden. Dreht nicht. → Startermotor instand setzen, ggf. erneuern.

WARNUNG
- Der Querschnitt des Überbrükkungskabels muss mindestens so groß wie der des Batteriekabels sein, anderenfalls besteht Brandgefahr.
- Wegen möglicher Funkenbildung darf diese Kontrolle nicht in der Nähe von entzündlichen Gasen oder Flüssigkeiten erfolgen.
FUNCIONAMIENTO DEL MOTOR DE ARRANQUE
- Demontieren:
- Anlasssperrelais
- Kontrollieren:
- Anlasssperrelais-Durchgang 12-V-Batterie verwenden.
| Batteriekabel (+) →Blau/Schwarz 1Batteriekabel (−) → Braun 2 |
| Messkabel (+) → Blau/Weiß 3Messkabel (−) → Schwarz 4 |
| L/W3 | B4 | Messgerät-Wahlschalter | ||
| An Batterie angeschlossen | × 1 | |||
| Nicht an Batterie angeschlossen |
- Demontieren:
- Starter-Relais
- Kontrollieren:
- Starter-Relais-Durchgang 12-V-Batterie verwenden.
| Batteriekabel (+) →Starter-Relaiskontakt 1Batteriekabel (−) →Starter-Relaiskontakt 2 |
| Messkabel (+) →Starter-Relaiskontakt 3Messkabel (−) →Starter-Relaiskontakt 4 |
| Kontakt3 | Kontakt4 | Messgerät-Wahlschalter | ||
| An Batterie angeschlossen | × 1 | |||
| Nicht an Batterie angeschlossen |
Durchgang, wenn nicht an der Batterie angeschlossen → Erneuern.
Kein Durchgang, wenn an der Batterie angeschlossen → Erneuern.
• Kupplungsschalter-Durchgang
| B1 | B2 | Messgerät-Wahlschalter | ||
| BETÄ-TIGEN | × 1 | |||
| FREI-GEBEN |
Kein Durchgang, wenn betätigt → Erneuern.
Durchgang, wenn freigegeben → Erneuern.
- Die Diode vom Kabelbaum lösen.
- Kontrollieren:
- Dioden-Durchgang Taschen-Multimeter verwenden (Messgerät-Wahlschalter auf × 1 ).
| Prüfgerät (+) →Kontakt Blau/Rot 1Prüfgerät (−) →Kontakt Himmelblau2 | Durch-gang |
| Prüfgerät (+) →Kontakt Blau/Rot 1Prüfgerät (−) →Kontakt Blau/Gelb 3 | Durch-gang |
| Prüfgerät (+) →Kontakt Himmelblau2Prüfgerät (−) →Kontakt Blau/Rot 1 | Kein Durch-gang |
| Prüfgerät (+) →Kontakt Blau/Gelb 3Prüfgerät (−) →Kontakt Blau/Rot 1 | Kein Durch-gang |
Durchgang fehlerhaft → Erneuern.
- Starterschalter-Durchgang
| B1 | B2 | Messgerät-Wahlschalter | ||
| EIN-DRÜK-KEN | × 1 | |||
| FREI-GEBEN |
Kein Durchgang, wenn gedrückt. → Erneuern.
Durchgang, wenn freigegeben → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Gummiteil ⓐ Rissig/beschädigt → Erneuern.
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | STARTERMOTOR DEMONTIEREN | |||
| Auspuffkrümmer | Siehe unter “AUSPUFFKRÜMMER UND SCHALL-DÄMPFER” in KAPITEL 3. | |||
| 1 | Startermotor | 1 | ||
| STARTERMOTOR ZERLEGEN | ||||
| 1 | Antriebslagerschild | 1 | ||
| 2 | Beilagscheibe (Antriebslagerschild) | 1 | ||
| 3 | Beilagscheibe | 1 | ||
| 4 | Sicherungsring | 1 | ||
| 5 | O-Ring | 3 |
MOTOR DE ARRANQUE
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 6 | Polgehäuse | 1 | |
| 7 | Anker | 1 | ||
| 8 | Kollektorlagerschild | 1 | ||
| 9 | Kohlebürste | 2 | ||
| 10 | Kohlebürsten-Feder | 2 |
- Kollektor Schmutzig → Mit Schleifpapier (Körnung 600) reinigen.
- Messen:
- Kollektor-Durchmesser @ Nicht nach Vorgabe → Starter-motor erneuern.

Min. Kollektor-Durchmesser: 16,6 mm (0,65 in)
- Messen:
- Unterschneidung der Kollektorisolierung @ Nicht nach Vorgabe → Kollektorisolierung mit einem zurechtgeschliffenen Sägeblatt aufsägen.

Unterschneidung der Kollektorisolierung: 1,5 mm (0,06 in)
HINWEIS:
Eine vorschriftsmäßige Unterschneidung der Kollektorisolierung ist Voraussetzung für die einwandfreie Funktion des Kollektors.
- Kollektor-Ankerwicklungs- und -Isolierungs-Widerstände Nicht nach Vorgabe → Starter-motor erneuern.
• Die Kollektor-Widerstände mit dem Taschen-Multimeter messen.

Taschen-Multimeter: YU-03112-C/90890-03112

Anker: Ankerwicklungswiders stand ①: 0,0117–0,0143 Ω bei 20 °C (68 °F) Isolierungswiderstand ②: Min. 1 MΩ bei 20 °C (68 °F)
- Entspricht einer der Widerstände nicht der Vorgabe, den Startermotor erneuern.
- Medir:
- Kohlebürsten-Länge ⓐ Nicht nach Vorgabe → Kohlebürsten satzweise erneuern.

Min. Kohlebürsten- Länge: 3,5 mm (0,14 in)
5. Medir:
- Federkraft der Kohlebürsten-Federn Nicht nach Vorgabe → Kohlebürsten-Federn satzweise erneuern.

Federkraft der Kohlebürsten-Federn:
3,92–5,88 N
(400–600 gf,
14,1–21,2 oz)
6. Medir:
- Kohlebürsten-Feder ①
- Kohlebürste ②
MONTAJE
1. Instalar:
- Muelle de escobilla ①
- Escobilla ②
2. Monter:
- Anker ① Bei der Montage die Kohlebürste mit einem flachen Schraubendreher niederhalten.
ACHTUNG:
Dabei vorsichtig vorgehen, um die Kohlebürste nicht zu beschädigen.
2. Instalar:
- O-Ring ① New
- Polgehäuse ②
HINWEIS:
• Die Markierung ① am Polgehäuse muss mit der Markierung ⑥ am Kollektorlagerschild fluchten.
- Das Polgehäuse so montieren, dass dessen Nut © zum Kollektor-lagerschild gerichtet ist.
4. Montieren:
- O-Ring ① New
- Sicherungsring
- Beilagscheibe ②
- Beilagscheibe (Antriebslagerschild) ③
• Antriebslagerschild ④
HINWEIS:
- Bei der Montage darauf achten, dass die Nasen der Beilagscheibe in den entsprechenden Nuten des Antriebslagerschildes sitzen.
- Die Markierung ^a am Polgehäuse muss mit der Markierung ^b am Antriebslagerschild fluchten.
5. Montieren:
- Schraube ①
- O-Ring ② New
HINWEIS:
Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
3. Instalar:
Folgende Prüfschritte dienen zur Diagnose des Ladesystems, wenn die Batterie nicht lädt.

flowchart
graph TD
A["*1 Sicherung kontrollieren."] -->|In Ordnung| B["*2 Batterie kontrollieren."]
B -->|In Ordnung| C["Sämtliche Steckverbinder- und Kabelanschlüsse kontrollieren."]
C -->|In Ordnung| D["Ladespannung kontrollieren."]
D -->|In Ordnung| E["Lichtmaschine kontrollieren."]
E -->|In Ordnung| F["Gleichrichter/Regler erneuern."]
G["Sicherung erneuern und Kabelbaum kontrollieren."] --> H["Sicherung erneuern und Kabelbaum kontrollieren."]
I["Laden, ggf. erneuern."] --> J["Laden, ggf. erneuern."]
K["Instand setzen, ggf. erneuern."] --> L["Instand setzen, ggf. erneuern."]
M["Ladesystem in Ordnung."] --> N["Ladesystem in Ordnung."]
O["Ladespule"] --> P["Nicht in Ordnung"]
Q["Erneuern."] --> R["Erneuern."]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#f9f,stroke:#333
style I fill:#f9f,stroke:#333
style J fill:#f9f,stroke:#333
style K fill:#f9f,stroke:#333
style L fill:#f9f,stroke:#333
style M fill:#f9f,stroke:#333
style N fill:#f9f,stroke:#333
style O fill:#f9f,stroke:#333
style P fill:#f9f,stroke:#333
style Q fill:#f9f,stroke:#333
*1: Siehe unter "SICHERUNG KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.
*2: Siehe unter "BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN" in KAPITEL 3.
HINWEIS:
- Vor der Kontrolle folgende Bauteile demontieren.
1) Sitzbank
2) Kraftstofftank
- Folgendes Spezialwerkzeug für die Kontrolle verwenden.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112
SISTEMA DE CARGA
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse Rostig/staubig/locker/kurzgeschlossen → Instand setzen, ggf. erneuern.
- Ladespannung Nicht nach Vorgabe → Falls der Erregerspulen-Widerstand in Ordnung ist, den Gleichrichter/Regler erneuern.
| Messkabel (+) → Rot 1Messkabel (−) → Schwarz 2 | ||
| Ladespannung | Messgerät-Wahlschalter | |
| 14,0–15,0 V bei 5.000 U/min | DCV-20 | |
- Ladespulen-Widerstand Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Messkabel (+) → Weiß 1Messkabel (−) → Masse 2 | ||
| Ladespulen-Widerstand | Messgerät-Wahlschalter | |
| 0,288–0,432 Ω bei20 °C (68 °F) | Ω × 1 | |
3. Comprobar:
Folgende Prüfschritte dienen zur Diagnose des Drosselklappensensors, wenn dieser nicht funktioniert.

flowchart
graph TD
A["Kabelanschlüsse des gesamten Zündsystems kontrollieren."] -->|In Ordnung| B["Drosselklappensor kontrollieren."]
A -->|Nicht in Ordnung| C["Instand setzen, ggf. erneuern."]
B --> D["Drosselklappensor-Spule"]
D -->|Nicht in Ordnung| E["Erneuern."]
B -->|In Ordnung| F["Zündbox kontrollieren."]
F --> G["Drosselklappensor-Eingangs-spannung"]
G -->|Nicht in Ordnung| H["Erneuern."]
HINWEIS:
Folgendes Spezialwerkzeug für die Kontrolle verwenden.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112
Die Drosselklappensensor-Schraube ① darf nicht gelockert werden, außer wenn der Drosselklappensensor wegen Fehlfunktion zu erneuern ist, da sonst die Motorleistung abfällt.
STECKVERBINDER- UND KABEL-ANSCHLÜSSE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse Rostig/staubig/locker/kurzgeschlossen → Instand setzen, ggf. erneuern.
- Drosselklappensensor-Spule Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Drosselklappensensor-Spulenwiderstand | Messgerät-Wahlschalter | |
| 4–6 kΩ bei 20 °C (68 °F) | kΩ × 1 |
2. Lockern:
• Leerlaufeinstellschraube ①
HINWEIS:
Die Leerlaufeinstellschraube herausdrehen, bis die Drosselklappenwelle sich in der völlig geschlossenen Stellung befindet.
- Drosselklappensensor-Widerstand Darauf achten, dass der Widerstand allmählich ansteigt, während der Gas-drehgriff geöffnet wird. Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
Messkabel (+) → Gelb ① Messkabel (−) → Schwarz ②
| Drosselklappen-sensor-Wider-stand | Messge-rät-Wahl-schalter | ||
| Ganz geschlos-sen | Ganz geöffnet | kΩ × 1 | |
| 0–2 kΩ bei 20 °C (68 °F) | 4–6 kΩ bei 20 °C (68 °F) | ||
3. Comprobar:
DROSSELKLAPPENSENSOR ERNEUERN UND EINSTELLEN
1. Demontieren:
- Drosselklappensor-Steckverbinder
- Vergaser
- Schraube (Drosselklappen- sensor) ①
- Drosselklappensensor ②
2. Demontieren:
HINWEIS:
Die Drosselklappensor-Schraube mit einem T25-Einsatz lockern.
3. Erneuern:
• Drosselklappensensor
4. Montieren:
• Drosselklappensensor ①
- Drosselklappensor-Schraube ②
HINWEIS:
- Die Haltenase ⓑ am Vergaser muss in der Nut ⓐ im Drosselklappensor sitzen. - Die Drosselklappensor-Schraube provisorisch festziehen.
5. Montieren:
- Vergaser
- Drosselklappensensor-Steckverbinder
Siehe unter "LEERLAUF-DREHZAHL EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
6. Ajustar:
- Ralentí
- Die elektrischen Leiter nicht tiefer als notwendig in den Steckverbinder stecken, um dessen Wasserdichtigkeit nicht zu beeinträchtigen.
-
Darauf achten, dass kein Kurzschluss vorliegt, um eine Beschädigung der elektrischen Anlage zu vermeiden.
-
Den Motor starten.
-
Introduzca los conductores eléctricos finos ② (cable) en el acoplador del TPS ①, como se muestra, y conecte el comprobador.
Cable (+) del comprobador →
Cable amarillo ③
Cable (-) del comprobador →
Cable negro ④
ATENCION:
- Drosselklappensensor-Ausgangsspannung
Arbeitsvorgang:
Den Einbauwinkel des Drosselklappensensors ① so einstellen, dass die vorgeschriebene Ausgangsspannung anliegt.
HINWEIS:
Die Ausgangsspannung muss mit einem präzisen Digitalmessgerät erfasst werden.
| Drosselklappen-sensor-Aus-gangsspannung | Messgerät-Wahlschalter | |
| 0,58–0,78 V | DCV |
9. Ajustar:
- Drosselklappensor-Schraube ①
HINWEIS:
Die Drosselklappensensor-Schrauben mit einem T25-Einsatz festziehen.
-
Den Vergaser montieren.
-
Apretar:
- Tornillo (TPS) ①
NOTA:
DROSSELKLAPPENSENSOR- EINGANGSSPANNUNG KONTROLLIEREN
- Den Drosselklappensor-Steckverbinder abziehen.
- Den Motor starten.
- Kontrollieren:
- Drosselklappensensor-Eingangsspannung Nicht nach Vorgabe → Zündbox erneuern.
| Messkabel (+) → Blau 1Messkabel (−) → Schwarz/Blau 2 |
| Drosselklappensensor-Eingangsspannung | Messgerät-Wahlschalter | |
| 4-6 V | DCV-20 |
Folgende Prüfschritte dienen zur Diagnose von Problemen in der Beleuchtungsanlage.

flowchart
graph TD
A["Lampen und Lampenfassungen kontrollieren."] -->|In Ordnung| B["Rücklicht (LEDs) kontrollieren."]
B -->|In Ordnung| C["Lichtmaschine kontrollieren."]
C -->|In Ordnung| D["Kabelanschlüsse der gesamten Beleuchtungsanlage kontrollieren."]
D -->|In Ordnung| E["Gleichrichter/Regler kontrollieren."]
A -->|Nicht in Ordnung| F["Lampe und/oder Lampenfassung erneuern."]
B -->|Nicht in Ordnung| G["Rücklicht-Baugruppe ersetzen."]
C --> H["Lichtspule"]
D --> I["Lose Verbindung"]
E --> J["Ausgangs-spannung"]
H --> K["Erneuern."]
I --> L["Instand setzen, ggf. erneuern."]
J --> M["Erneuern."]
HINWEIS:
- Vor der kontrolle folgende Bauteile demontieren.
1) Sitzbank
2) Kraftstofftank
3) Seitenverkleidung links - Folgendes Spezialwerkzeug für die kontrolle verwenden.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112
RÜCKLICHT (LEDs) KONTROLLIEREN
- Den Rücklicht-Steckverbinder abziehen.
- Batteriepole mit den entsprechenden Steckverbinder-Anschlüssen durch zwei Überbrückungskabel ① wie gezeigt verbinden.
Batterie (+) Pluspol → Blaues Kabel ②
Batterie (−) Minuspol → Schwarzes Kabel ③
- Kontrollieren:
- LED (auf einwandfreie Funktion) Leuchtet nicht → Rücklicht-Baugruppe ersetzen.
WARNING
- Der Querschnitt des Überbrückungskabels muss mindestens so groß wie der des Batteriekabels sein; anderenfalls besteht Brandgefahr.
- Wegen möglicher Funkenbildung darf diese Kontrolle nicht in der Nähe von entzündlichen Gasen oder Flüssigkeiten erfolgen.
COMPROBAR EL PILOTO TRASERO (LEDs)
- Lichtspulen-Widerstand Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Messkabel (+) → Gelb 1Messkabel (−) → Masse 2 |
| Lichtspulen-Widerstand | Messgerät-Wahlschalter | |
| 0,224-0,336 Ω bei 20 °C (68 °F) | Ω × 1 |
GLEICHRICHTER/REGLER KONTROLLIEREN
- Die Batteriekabel anschließen.
- Den Motor starten.
-
Mit dem Lichtschalter den Scheinwerfer und das Rücklicht einschalten.
-
Kontrollieren:
- Ausgangsspannung Nicht nach Vorgabe → Gleich- richter/Regler erneuern.
| Messkabel (+) → Gelb 1Messkabel (−) → Schwarz 2 |
| Ausgangs-spannung | Messgerät-Wahlschalter | |
| 12,5–13,5 V bei 5.000 U/min | ACV-20 |
Folgende Prüfschritte dienen zur Diagnose des Geschwindigkeitssensors, wenn dieser nicht funktioniert.

flowchart
graph TD
A["*1 Batterie kontrollieren."] -->|In Ordnung| B["Sämtliche Steckverbinder- und Kabelanschlüsse kontrollieren."]
A -->|Nicht in Ordnung| C["Laden, ggf. erneuern."]
B -->|In Ordnung| D["Multifunktionsanzeige kontrollieren"]
B -->|Nicht in Ordnung| E["Instand setzen, ggf. erneuern."]
D -->|In Ordnung| F["Geschwindigkeitssensor kontrollieren."]
D -->|Nicht in Ordnung| G["Eingangs-spannung"]
D -->|In Ordnung| H["Ausgangs-spannung"]
G -->|Nicht in Ordnung| I["Kabelbaum erneuern."]
H -->|Nicht in Ordnung| J["Multifunktionsanzeige erneuern."]
F -->|Nicht in Ordnung| K["Erneuern."]
*1: Siehe unter "BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN" in KAPITEL 3.
HINWEIS:
- Vor der Kontrolle folgende Bauteile demontieren:
1) Scheinwerfer - Folgendes Spezialwerkzeug für die Kontrolle verwenden:

Taschen-Multimeter YU-3112-C/90890-03112
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse Rostig/staubig/locker/kurzgeschlossen → Instand setzen, ggf. erneuern.
EINGANGSSPANNUNG DER MULTIFUNKTIONSANZEIGE KONTROLLIEREN
- Steckverbinder der Multifunktionsanzeige lösen.
- Den Zündschalter auf "ON" stellen.
- Messen:
- Eingangsspannung der Multifunktionsanzeige Nicht nach Vorgabe → Kabelbaum erneuern.
| Pluskabel des Messgeräts →Braun 1Minuskabel des Messgeräts →Schwarz 2 | ||
| Eingangsspannung der Multi-funktionsanzeige | Messgerät-Wahlschalter | |
| Mindestens 10 V | DCV-20 | |
ACHTUNG:
Darauf achten, dass kein Kurzschluss vorliegt, um eine Beschädigung der elektrischen Anlage zu vermeiden.
- Steckverbinder der Multifunktionsanzeige lösen.
- Den Zündschalter auf "ON" stellen.
- Ausgangsspannung der Multifunktionsanzeige Nicht nach Vorgabe → Multifunktionsanzeige erneuern.
| Pluskabel des Messgeräts → Rot 1 Minuskabel des Messgeräts → Schwarz/Weiß 2 | ||
| Ausgangsspannung der Multi-funktionsanzeige | Messgerät-Wahlschalter | |
| Mindestens 4,5 V | DCV-20 | |
| ACHTUNG: |
| Darauf achten, dass kein Kurz-schluss vorliegt, um eine Beschädigung der elektrischen Anlage zu vermeiden. |
3. Medir:
| ACHTUNG: |
| Darauf achten, dass kein Kurz-schluss vorliegt, um eine Beschädigung der elektrischen Anlage zu vermeiden. |
- Dünne Kabel ②, wie in der Abbildung gezeigt, in den Geschwindigkeitssensor-Steckverbinder ① stecken und dann das Messgerät an die Kabel anschließen.
| Pluskabel des Messgeräts →Weiß 3 |
| Minuskabel des Messgeräts →Schwarz 4 |
ACHTUNG:
- Die Kabel nicht tiefer als notwendig in den Steckverbinder stecken, um dessen Wasserdichtigkeit nicht zu beeinträchtigen.
-
Darauf achten, dass kein Kurzschluss vorliegt, um eine Beschädigung der elektrischen Anlage zu vermeiden.
-
Den Zündschalter auf "ON" stellen.
- Geschwindigkeitssensor-Ausgangsspannung Nicht nach Vorgabe → Geschwindigkeitssensor erneuern.
Messung:
- Das Vorderrad anheben und langsam drehen.
- Die Spannung (DCV) zwischen Weiß und Schwarz messen. Mit jeder Umdrehung des Hinterrads sollte das Messergebnis folgendermaßen wechseln: 0,6 V – 4,8 V – 0,6 V – 4,8 V.
3. Medir:
- Das Gemisch hängt u. a. von den atmosphärischen Bedingungen ab. Luftdruck, -temperatur und -feuchtigkeit sind Faktoren, die bei der Vergaser-Abstimmung mit in Betracht gezogen werden müssen.
- Die Leistung und das Ansprechverhalten des Motors sowie der Zustand der Kerze lassen sich am besten im einem Testlauf prüfen. Anhand dieser Ergebnisse kann der Vergaser optimal eingestellt werden.
HINWEIS:
Es empfiehlt sich, die jeweiligen Umstände (atmosphärische Bedingungen, Fahrbahnzustand, Anzahl Runden usw.) und die entsprechenden Vergaser-Einstellungen zwecks späterer Bezugnahme aufzuzeichnen.
WARNING
- Der Vergaser ist ein Bestandteil des Kraftstoffsystems. Bei Arbeiten daher stets auf eine gute Belüftung sorgen und Feuerquellen sowie entzündliche Stoffe fern halten.
- Niemals in den Vergasereinlass hineinblikken. Beim Starten des Motors könnten Flammen rückschlagen. Auch bei ausgebautem Vergaser könnte Benzin aus der Beschleunigungspumpe entweichen.
REGLAJE MOTOR
Ajuste del carburador
- Der Vergaser reagiert besonders empfindlich auf Fremdkörper (Staub, Sand, Wasser usw.). Bei Arbeiten am Vergaser ein Eindringen von Fremdkörpern vermeiden.
- Den Vergaser und seine Bestandteile stets behutsam handhaben. Auch die kleinsten Kratzer, Verbiegungen oder Schäden an Bauteilen des Vergasers können dessen Funktion bereits beeinträchtigen. Für Wartungsarbeiten stets das entsprechende Werkzeug verwenden und Bauteile niemals forcieren.
- Bei abgestelltem Motor oder während des Schubbetriebs nicht unnötig Gas geben und nehmen. Anderenfalls könnte der Vergaser überfluten, was Start- und Betriebsprobleme verursachen könnte.
- Nach der Montage des Vergasers sicherstellen, dass der Gasdrehgriff einwandfrei funktioniert.
Atmosphärische Bedingungen und Vergasereinstellungen
| Luft-temperatur | Luft-feuch-tigkeit | Luft-druck (Höhe) | Gemisch | Ein-stel-lung |
| Hoch | Hoch | Nied-rig (hoch) | Rei-cher | Ärmer |
| Niedrig | Niedrig | Hoch (nied-rig) | Ärmer | Rei-cher |
Die Luftdichte (Sauerstoff-Konzentration) bestimmt, ob das Gemisch fett oder mager ist. Deshalb bei der Gemischeinstellung die obige Tabelle beachten.
Hierbei gilt:
- Mit steigender Temperatur dehnt die Luft sich aus und nimmt die Luftdichte ab.
- Mit steigender Feuchtigkeit nimmt der Sauerstoffgehalt der Luft (d. h. die Luftdichte) ab.
- Mit sinkendem Luftdruck (bzw. steigender Höhe) nimmt die Luftdichte ab.
ATENCION:
Einflussbereich der einstellbaren Bauteile in Bezug auf die Drosselklappenöffnung
① Leerlaufgemisch-Regulierschraube
② Drosselklappen-Ausschnitt
③ Düsennadel
④ Hauptdüse
A Geschlossen
B Völlig geöffnet
B Completamente abierta
Système principal
Der FLATCR-Vergaser ist mit einer Primär-Hauptdüse bestückt. Diese Art Hauptdüse eignet sich hervorragend für Rennmaschinen, da sie (auch im Volllastbereich) einen stetigen Kraftstofffluss liefert. Die Einstellung erfolgt über die Hauptdüse und die Düsennadel.
① Düsennadel
② Leerlauf-Luftdüse
③ Nadeldüse
④ Hauptdüse
⑤ Leerlaufdüse
Sistema principal
Hauptdüse einstellen
Im Volllastbereich lässt das Gemisch sich durch Auswechseln der Hauptdüse ① einstellen.
| Standard-Haupt-düse | Nr.162 |
Ist das Gemisch zu fett bzw. zu mager, nimmt die Motorleistung ab, was die Beschleunigung beeinträchtigt.
Effekt verschiedener Hauptdüsen

line
| Time | Nr.172 | Nr.152 | | :--- | :--- | :--- | | 1/4 | | | | 1/2 | | | | 3/4 | | +10% | | 3/4 | | -10% |A Leerlauf
B Völlig geöffnet
Ajuste del surtidor principal
Leerlaufdüse einstellen
Im Bereich zwischen geschlossener und 1/4 geöffneter Drosselklappe lässt das Gemisch sich mit der Leerlaufdüse ① einstellen.
| Standard-Leer-laufdüse | Nr.45 |
Effekt der Leerlaufdüsen-Einstellung

line
| Time | Value | | :--- | :--- | | 1/4 | Nr.48 | | 1/2 | | | 3/4 | Nr.42 | | +5% | | | -5% | |A Leerlauf
B Völlig geöffnet
Düsennadel-Position einstellen
HINWEIS:
Die Einstellung erfolgt durch Austauschen der Standard-Düsennadel gegen eine entsprechende neue.
Im Bereich zwischen 1/8 und 3/4 geöffneter Drosselklappe lässt das Gemisch sich mit der Position der Düseinnadel ① einstellen.
- Gemisch zu fett im Mittellastbereich
Der Motor läuft unrund und spricht schlecht auf Gasgeben an. In diesem Fall den Düsennadel-Clip um eine Nut nach oben versetzen, um die Nadelposition zu senken und das Gemisch abzumagern.
- Gemisch zu arm im Mittellastbereich
Der Motor saugt stark und beschleunigt zögernd.
In diesem Fall den Düsenadel-Clip um eine Nut nach unten versetzen, um die Nadelposition zu erhöhen und das Gemisch anzureichern.
Effekt verschiedener Düsennadel-Clippositionen

flowchart
graph TD
A["1/4"] --> B["①"]
A --> C["②"]
B --> D["+10%"]
C --> E["-10%"]
D --> F["3/4"]
E --> F
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
A Leerlauf
B Völlig geöffnet
① 5. Nut
② 3. Nut
③ 4. Nut
Düsennadel einstellen
Die Düsennadel wird durch Auswechseln eingestellt.
| EingebauteDüsennadel | GDDUQ*GDDSQ |
* CDN, AUS, NZ und ZA
Alle Düssennadeln weisen identische Kegel und Schaftlängen auf, aber der Schaft ist in verschiedenen Durchmessern erhältlich.
GDDUQ - 4

text_image
Clip-Position Durchmesser @ des Düsenna- delschaftsEffekt verschiedener Düsennadeln (Düsennadelschaft-Durchmesser) Im Bereich zwischen 1/8 und 1/4 geöffneter Drosselklappe lässt das Gemisch sich durch Ändern des Düsennadelschaft-Durchmessers einstellen.

A Leerlauf
B Völlig geöffnet
Ausströmdüse (Beschleunigungspumpe) einstellen
Die Ausströmdüse ① bestimmt den Kraftstofffluss der Beschleunigungspumpe. Die Beschleunigungspumpe unterscheidet sich von den anderen einstellbaren Vergaserbauteilen, deren Wirkung sich über den gesamten Öffnungsbereich der Drosselklappe erstrecken, dadurch, dass sie nur bei geöffneter Drosselklappe, und zwar bei raschem Beschleunigen, tätig wird.
- Der Motor saugt stark bei raschem Beschleunigen.
Eine Ausströmdüse mit einer niedrigeren Nummer auswählen, um das Gemisch anzureichern.
- Der Motor läuft unrund bei raschem Beschleunigen.
Eine Ausströmdüse mit einer höheren Nummer auswählen, um das Gemisch abzumagern.
| Standard-Auströmdüse | Nr.60 |
Wirkung der Drosselklappenöffnung
Der Kraftstofffluss im Hauptsystem des Vergasers wird zunächst von der Hauptdüse und dann im Bereich zwischen der Hauptdüse und der Düsennadel geregelt.
Bei 1/8 bis 1/4 geöffneter Drosselklappe bestimmt der Durchmesser des Düssennadelschafts den Kraftstofffluss, bei 1/8 bis 3/4 geöffneter Drosselklappe ist es die Clipposition.
Gemeinsam wirken Düsennadel- schaft-Durchmesser und Clipposi- tion sich also auf den gesamten Öffnungsbereich der Drosselklappe aus.
Einstellbare Vergaserbauteile
| Bauteil | Größe | Teilenummer |
| HauptdüseFett | Nr.185 | 4MX-14943-44 |
| Nr.182 | 4MX-14943-94 | |
| Nr.180 | 4MX-14943-43 | |
| Nr.178 | 4MX-14943-93 | |
| Nr.175 | 4MX-14943-42 | |
| Nr.172 | 4MX-14943-92 | |
| Nr.170 | 4MX-14943-41 | |
| Nr.168 | 4MX-14943-91 | |
| Mager(STD) | Nr.165 | 4MX-14943-40 |
| Nr.162 | 4MX-14943-90 | |
| LeerlaufdüseFett | Nr.55 | 4MX-14948-09 |
| Nr.52 | 4MX-14948-08 | |
| Nr.50 | 4MX-14948-07 | |
| Mager(STD) | Nr.48 | 4MX-14948-06 |
| Nr.45 | 4MX-14948-05 | |
| DüsennadelFett | GDDUM | 5TJ-14916-9M |
| GDDUN | 5TJ-14916-9N | |
| GDDUP | 5TJ-14916-9P | |
| GDDUQ | 5TJ-14916-91 | |
| GDDUR | 5TJ-14916-9R | |
| Mager | GDDUS | 5TJ-14916-9S |
| GDDUT | 5TJ-14916-9T | |
| Fett | GDDSM | 5TJ-14916-AM |
| GDDSN | 5TJ-14916-AN | |
| GDDSP | 5TJ-14916-AP | |
| GDDSQ | 5TJ-14916-A1 | |
| GDDSR | 5TJ-14916-AR | |
| GDDSS | 5TJ-14916-AS | |
| Mager | GDDST | 5TJ-14916-AT |
| Ausström-düseFett | Nr.35 | 4JT-1494F-01 |
| Nr.40 | 4JT-1494F-03 | |
| Nr.45 | 4JT-1494F-05 | |
| Nr.50 | 4JT-1494F-07 | |
| Nr.55 | 4JT-1494F-09 | |
| (STD) | Nr.60 | 4JT-1494F-11 |
| Mager | Nr.65 | 4JT-1494F-13 |
Beispiele von Symptomen mit entsprechenden Vergasereinstellungen
| Symptom | Einstellung | Kontrolle |
| Bei völlig geöffneter Dros-selklappeSchweres SaugenSchergeräuschWeißliches Zündkerzen-gesicht↓Mageres Gemisch | Hauptdüsen-Nr. erhöhen.(schrittweise) | Verfärbung der Zündkerze →Falls rehbraun, in Ordnung.Falls nicht korrigierbar:Schwimmer-Ventilsitz verstopftKraftstoffschlauch verstopftKraftstoffhahn verstopftSicherstellen, dass die Beschleuni-gungspumpe einwandfrei funktioniert. |
| Bei völlig geöffneter Dros-selklappeBeschleunigung unterbro-chenBeschleunigung zögerndMotor spricht zögernd anZündkerze verrußt↓Fettes Gemisch | Hauptdüsen-Nr. reduzieren.(schrittweise) | Verfärbung der Zündkerze →Falls rehbraun, in Ordnung.Falls nicht korrigierbar:Luftfilter verstopftKraftstoffüberlauf vom Vergaser |
| Mageres Gemisch | Düsennadel-Clipposition senken.(1 Nut nach unten) | Ärmer↑(Standard)↓ReicherDie Düsennadel-Clipposition ent-spricht der Nut, in der der Clip sitzt.Die Nummerierung beginnt von oben.Sicherstellen, dass die Beschleuni-gungspumpe einwandfrei funktioniert.(Ausnahme: fettes Gemisch). |
| Fettes Gemisch | Düsennadel-Clipposition anheben.(1 Nut nach oben) | |
| Bei 1/4–3/4 geöffneterDrosselklappeSchweres SaugenDrehzahl niedrig | Düsennadel-Clipposition senken.(1 Nut nach unten) | |
| Bei 1/4–1/2 geöffneterDrosselklappeBeschleunigung zögerndBeschleunigung unzurei-chend | Düsennadel-Clipposition anheben.(1 Nut nach oben) | |
| Bei geschlossener bis 1/4geöffneter DrosselklappeSchweres SaugenDrehzahl fällt | Düsennadel mit schmalerem Schaft-durchmesser verwenden. | Niedrigdrehzahl-VergaserkanäleVerstopft → Reinigen.Kraftstoffüberlauf vom Vergaser |
| Bei geschlossener bis 1/4geöffneter DrosselklappeBeschleunigung unzurei-chend | Düsennadel mit größerem Schaft-durchmesser verwenden.Düsennadel-Clipposition anheben.(1 Nut nach oben) | |
| Motor spricht im unterenund mittleren Drehzahlbe-reich schlecht an | Düsennadel-Clipposition anheben.Falls wirkungslos, Düsennadel-Clippos-sition senken. | |
| Motor spricht schlecht aufrasches Gasgeben an | Gesamte Einstellung kontrollieren.Hauptdüsen-Nr. reduzieren.Düsennadel-Clipposition anheben.(1 Nut nach oben)Falls wirkungslos, Hauptdüsen-Nr.erhöhen und Düsennadel-Clipposition senken. | Luftfilter-Zustand kontrollieren.Sicherstellen, dass die Beschleuni-gungspumpe einwandfrei funktioniert. |
* Dies gilt lediglich als Beispiel. Die Vergasereinstellung muss gemeinsam mit einer Betriebsüberwachung des Motors einhergehen.
Sekundärübersetzung (Kettenrad) auswählen
| Sekundärübersetzung | Kettenrad-ZähneAnzahl Antriebsrit-zel-Zähne |
| Standard-Sekun-därübersetzung | 50/13(3,846) |
- Im allgemeinen wird für einen schnellen Kurs mit langen Geraden eine kleinere Sekundärübersetzung gewählt und für einen kurvenreichen Kurs eine größere Sekundärübersetzung gewählt. Vor dem Rennen sollte die Strecke allerdings stets testgefahren werden, um die Maschine auf die geltenden Gesamtbedingungen abzustimmen.
- Es ist selten möglich, eine Einstellung zu erzielen, die optimal auf den gesamten Kurs ausgelegt ist. Die Einstellung sollte sich deshalb auf den wichtigsten Bereich der Strecke konzentrieren. Bei der Einstellung der Sekundärübersetzung sollte jeweils die gesamte Strecke abgefahren und die Rundenzeiten notiert werden.
- Enthält der Kurs eine lange Gerade, auf der die Höchstgeschwindigkeit erreichbar ist, sollte die Übersetzung so gewählt werden, dass die Maschine gegen Ende der Geraden die Höchstgeschwindigkeit ohne Überdrehen des Motors erreicht.
HINWEIS:
Die Leistung einer Maschine hängt sowohl von der Maschine als auch vom Fahrer ab. Es ist daher wesentlich sinnvoller, seine eigenen Einstellungen zu erarbeiten als diejenigen anderer Fahrer zu übernehmen.
CHASIS
Verfügbare Antriebsritzel und Kettenräder
| Bauteil | Größe | Teilenummer |
| Antriebsritzel 1(STD)*(STD) | 13T*13T**14T | 5TJ-17460-009383E-132339383E-14215 |
* CDN, EUROPE, AUS, NZ und ZA
** AUS und NZ
| Bauteil | Größe | Teilenummer |
| Kettenrad 2 | 48T | 5GS-25448-50 |
| *48T | 1C3-25448-00 | |
| *49T | 1C3-25449-00 | |
| (STD) | 50T | 5TJ-25450-80 |
| *(STD) | *50T | 1C3-25450-00 |
| *51T | 1C3-25451-00 | |
| 52T | 5TJ-25452-80 | |
| *52T | 1C3-25452-00 |
* AUS und NZ
Der Reifenluftdruck ist der Fahrbahnbeschaffenheit des Kurses anzupassen.

Standard-Reifenluft-
druck:
100 kPa
(1,0 kgf/cm², 15 psi)
- Auf nasser, schlammiger, sandiger oder rutschiger Bahn den Reifenluftdruck vermindern, um die Reifenlauffläche zu vergrößern.

Einstellbereich:
60–80 kPa
(0,6–0,8 kgf/cm²,
9,0–12 psi)
- Auf steiniger oder harter Fahrbahn den Reifenluftdruck erhöhen, um Reifenpannen zu vermeiden.

Einstellbereich:
100–120 kPa
(1,0–1,2 kgf/cm²,
15–18 psi)
Teleskopgabel einstellen
Die Teleskopgabel-Einstellung ist eine Sache des persönlichen Gefühls und der Kursbedingungen.
Die Teleskopgabel-Einstellung umfasst die folgenden drei Faktoren:
- Luftfederung
- Den Gabelölstand ändern.
- Federvorspannung
• Die Feder austauschen.
- Eine Einstellscheibe montieren.
- Dämpfungskraft
• Die Druckstufen-Dämpfungskraft ändern.
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft ändern.
Die Federung nimmt Einfluss auf die Belastung, die Dämpfung auf die Bewegung.
Gabelöl wechseln und Gabelölstand ändern
Die Dämpfungs-Charakteristik am Ende des Federwegs lässt sich durch Ändern der Ölmenge beeinflussen.
ACHTUNG:
Den Ölstand in 5 mm (0,2 in)-Schritten ändern. Falls der Ölstand zu niedrig ist, erzeugt die Gabel in der Zugstufe ein Geräusch bzw. übt Druck auf die Hände oder den Körper des Fahrers aus. Falls der Ölstand zu hoch ist, wird der Ölfluss plötzlich gestemmt und der Federweg verkürzt, was die Leistung und Charakteristik beeinträchtigt. Daher darauf achten, dass die Teleskop-gabel vorschriftsmäßig eingestellt wird.

Standard-Ölstand:
132 mm (5,20 in)
* 125 mm (4,92 in)
Einstellbereich:
95–150 mm
(3,74–5,91 in)
(gemessen von der
Oberkante des Stand-
rohrs, Gabel [samt
Dämpferrohr] vollstän-
dig zusammenge-
drückt, ohne
Gabelfeder)
Ajuste de la horquilla delantera
A Luftfederungs-Charakteristik in Abhängigkeit des Ölstands
B Belastung
C Federweg
① Max. Ölstand
② Standard-Ölstand
③ Min. Ölstand
Federvorspannung einstellen
Zum Einstellen der Federvorspannung eine Einstellscheibe ① zwischen Gabelfeder ② und Dämpferrohr ③ einsetzen.
ACHTUNG:
Maximal drei Einstellscheiben je Gabelholm montieren.
WARNING
Sicherstellen, dass beide Gabelholme gleichmäßig eingestellt sind. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.

Standard-Anzahl Ein- stellscheiben:
Null Einstellscheiben
Einstellbereich: Null-2 Einstellscheiben
A Belastung
B Federweg
① Ohne Einstellscheibe (Standard)
② 1 Einstellscheibe
③ 2 Einstellscheiben
Feder nach Austausch einstellen
Da die Einstellung der Hinterradfederung sich auch auf die Vorderradfederung auswirkt, muss beim Einstellen der Teleskopgabel darauf geachtet werden, dass beide aufeinander abgestimmt sind.
1. Weiche Feder
Eine weiche Feder ergibt normalerweise ein weiches Fahrgefühl. Die Zugstufen-Dämpfungskraft ist höher, und die Gabel taucht mehrmals tief ein.
Zum Einstellen einer weichen Feder:
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft ändern.
Um 1 oder 2 Raststellungen herausdrehen.
• Die Druckstufen-Dämpfungskraft ändern.
Um 1 oder 2 Raststellungen hineindrehen.
2. Harte Feder
Eine harte Feder ergibt normalerweise ein hartes Fahrgefühl. Die Zugstufen-Dämpfungskraft ist geringer, der Bodenkontakt scheint zu schwinden und der Lenker vibriert.
Zum Einstellen einer harten Feder:
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft ändern.
Um 1 oder 2 Raststellungen hineindrehen.
• Die Druckstufen-Dämpfungskraft ändern.
Um 1 oder 2 Raststellungen herausdrehen.
Einstellbare Teleskopgabel-Bau-teile
- Einstellscheibe ①
| AUSFÜHRUNG (STÄRKE) | TEILENUMMER |
| T = 2,3 mm (0,09 in) | 5XE-23364-00 |
- Gabelfeder ②
| AUS-FÜH-RUNG | FEDER-RATE | TEILENUM-MER | KENN-ZEICH-NUNG (KER-BEN) |
| WEICH | 0,408 | 5TJ-23141-00 | I |
| 0,418 | 5TJ-23141-10 | II | |
| 0,428 | 5TJ-23141-20 | III | |
| 0,438 | 5TJ-23141-30 | III | |
| 0,449 | 5TJ-23141-40 | III | |
| STD | 0,459 | 5TJ-23141-L0 | — |
| HART | 0,469 | 5TJ-23141-60 | I-II |
HINWEIS:
Die Kennzeichnung ⓐ ist am Federende eingekerbt.
ACHTUNG:
Falls eine Feder mit einer Rate von 0,469 kg/mm verwendet wird, darf nicht mehr als eine Einstellscheibe je Gabelholm montiert werden.
Hinterradaufhängung einstellen
Die Einstellung der Hinterradaufhängung ist eine Sache des persönlichen Gefühls und der Kursbedingungen.
Die Einstellung der Hinterradaufhängung umfasst die folgenden zwei Faktoren:
- Federvorspannung
• Die Einbaulänge der Feder ändern.
• Die Feder austauschen.
- Dämpfungskraft
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft ändern.
• Die Druckstufen-Dämpfungskraft ändern.
- Das Motorrad so am Motor aufbocken, dass das Hinterrad frei in der Luft schwebt und dann den Abstand @ zwischen der Mitte der Hinterachse und der Hinterradabdekkungs-Schraube messen.
- Bei neuen sowie eingefahrenen Maschinen kann die Einbaulänge sich verändern, wenn die Feder allmählich ermüdet. Daher regelmäßig nachprüfen.
- Wenn der Standardwert für die Einbaulänge der Feder nicht mehr durch Einstellung erreichbar ist, muss die Feder erneuert werden.
NOTA:
Feder nach Austausch einstellen
Nach dem Austauschen der Feder kontrollieren, ob die Einbaulänge 90–100 mm (3,5–3,9 in) beträgt und ggf. einstellen.
1. Weiche Feder
- Zum Kompensieren der geringeren Federvorspannung einer weichen Feder kann die Zugstufen-Dämpfungskraft verringert werden. Die Zugstufen-Dämpfungskraft um ein oder zwei Raststellungen weicher einstellen und nach einer Probefahrt ggf. nachstellen.
2. Harte Feder
- Zum Kompensieren der größeren Federvorspannung einer harten Feder kann die Zugstufen-Dämpfungskraft vergrößert werden. Die Zugstufen-Dämpfungskraft um ein oder zwei Raststellungen härter einstellen und nach einer Probefahrt ggf. nachstellen.
* Nach einer Veränderung der Zugstufen-Dämpfungskraft muss gewöhnlich auch die Druckstufen-Dämpfungskraft entsprechend eingestellt werden. Dazu die untere Druckstufen-Dämpfungskraft weicher einstellen.
Beim Austauschen des Federbeins darauf achten, dass dessen Gesamtlänge ① das Standardmaß nicht überschreitet, um Leistungseinbußen zu vermeiden. Die Standardlänge unter keinen Umständen überschreiten.

Länge ⓐ des Standard-Federbeins: 488,5 mm (19,23 in)
ATENCION:
Einstellbare Federbein-Bauteile
- Feder ①
| AUS-FÜH-RUNG | FEDER RATE | TEILENUM-MER | KENN-ZEICH-NUNG (FARBE/ANZAHL PUNKTE) | UNGE-SPANN-TE LÄNGE |
| WEICH | 4,3 | 5UN-22212-00 | Braun/1 | 260 |
| 4,5 | 5UN-22212-10 | Grün/1 | 260 | |
| 4,7 | 5UN-22212-20 | Rot/1 | 260 | |
| 4,9 | 5UN-22212-30 | Schwarz/1 | 260 | |
| 5,1 | 5UN-22212-40 | Blau/1 | 260 | |
| 5,3 | 5UN-22212-50 | Gelb/1 | 260 | |
| STD | 5,5 | 5UN-22212-60 | Rosa/1 | 260 |
| HART | 5,7 | 5UN-22212-70 | Weiß/1 | 260 |
HINWEIS:
Die Kennzeichnung ⓐ ist am Federende angebracht.
- Einstellbereich (Federlänge)
| UNGE-SPÄNNTE LÄNGE | EINSTELLBE-REICH 6 |
| 260 mm (10,24 in) | 238,5–258,5 mm(9,39–10,18 in) |
- Amplitud del ajuste (longitud del muelle)
| LONGITUD LIBRE DEL MUELLE | AMPLITUD DEL AJUSTE 6 |
| 260 mm (10,24 in) | 238,5 ~ 258,5 mm(9,39 ~ 10,18 in) |
EC72H002
Suspension setting
- Front fork
NOTE:
Radaufhängung einstellen
- Gabelholm
HINWEIS:
- Treten bei der Standardeinstellung die in folgender Tabelle aufgeführten Symptome auf, die entsprechenden Einstellungen ausführen.
- Vor der Einstellung sicherstellen, dass die Einbaulänge der Federbein-Feder 90–100 mm (3,5–3,9 in) beträgt.
| Symptom | Abschnitt | Kontrolle | Einstellung | |||
| Sprung | Großer Abstand | Mittlerer Abstand | Kleiner Abstand | |||
| Hart im gesamten Bereich | ○ | ○ | ○ | Druckstufen-DämpfungskraftÖlstand (Ölmenge)Feder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Den Ölstand um ca. 5–10 mm (0,2–0,4 in) senken.Weichere Feder einbauen. | |
| Raue Bewegung im gesamten Bereich | ○ | ○ | ○ | ○ | StandrohrGleitrohrAnzugsmoment, untere Gabelbrücke | Auf Verbiegung, Dellen und andere sichtbare Schäden kontrollieren. Betroffene Teile ggf. erneuern.Vorschriftsmäßig festziehen. |
| Bewegung am Anfang schwierig | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftDichtring | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Dichtringwandung mit Schmierfett bestreichen. | |||
| Weich im gesamten Bereich; schlägt durch | ○ | ○ | Druckstufen-DämpfungskraftÖlstand (Ölmenge)Feder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Den Ölstand um ca. 5–10 mm (0,2–0,4 in) anheben.Härtere Feder einbauen. | ||
| Hart am Ende | ○ | Ölstand (Ölmenge) | Den Ölstand um ca. 5 mm (0,2 in) senken. | |||
| Weich am Ende, schlägt durch | ○ | Ölstand (Ölmenge) | Den Ölstand um ca. 5 mm (0,2 in) anheben. | |||
| Steif am Anfang | ○ | ○ | ○ | ○ | Druckstufen-Dämpfungskraft | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern. |
| Front niedrig, neigt nach vorn | ○ | ○ | Druckstufen-DämpfungskraftZugstufen-DämpfungskraftAusgleich mit HeckÖlstand (Ölmenge) | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Bei einem Passagier (rittlings), die Einbaulänge auf 95–100 mm (3,7–3,9 in) einstellen, um das Motorrad nach hinten zu neigen.Den Ölstand um ca. 5 mm (0,2 in) anheben. | ||
| Front hoch, neigt nach hinten | ○ | ○ | Druckstufen-DämpfungskraftAusgleich mit HeckFederÖlstand (Ölmenge) | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Die Einbaulänge auf 90–95 mm (3,5–3,7 in) einstellen, um das Motorrad nach vorn zu neigen.Weichere Feder einbauen.Den Ölstand um ca. 5–10 mm (0,2–0,4 in) senken. | ||
- Federbein
HINWEIS:
- Treten bei der Standardeinstellung die in folgender Tabelle aufgeführten Symptome auf, die entsprechenden Einstellungen ausführen.
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft um je 2 Raststellungen verstellen.
• Die untere Druckstufen-Dämpfungskraft um je 1 Raststellung verstellen.
• Die obere Druckstufen-Dämpfungskraft um je 1/6 Umdrehung verstellen.
| Symptom | Abschnitt | Kontrolle | Einstellung | |||
| Sprung | Großer Abstand | Mittlerer Abstand | Kleiner Abstand | |||
| Steif, sinkt leicht ein | ○ | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftFeder-Einbaulänge | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Die Einbaulänge auf 90–100 mm (3,5–3,9 in) einstellen. | ||
| Schwammig, unstabil | ○ | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftUntere Druckstufen-DämpfungskraftFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Den Einsteller (ca. 1 Raststellung) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Härtere Feder einbauen. | ||
| Schwer und zögernd | ○ | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Weichere Feder einbauen. | ||
| Schlechte Bodenhaf-tung | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftUntere Druckstufen-DämpfungskraftObere Druckstufen-DämpfungskraftFeder-EinbaulängeFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Den Einsteller (ca. 1 Raststellung) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Den Einsteller (ca. 1/6 Umdrehung) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Die Einbaulänge auf 90–100 mm (3,5–3,9 in) einstellen.Weichere Feder einbauen. | |||
| Schlägt durch | ○ | ○ | Obere Druckstufen-DämpfungskraftFeder-EinbaulängeFeder | Den Einsteller (ca. 1/6 Umdrehung) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Die Einbaulänge auf 90–100 mm (3,5–3,9 in) einstellen.Härtere Feder einbauen. | ||
| Wippt | ○ | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Weichere Feder einbauen. | ||
| Steif | ○ | ○ | Obere Druckstufen-DämpfungskraftFeder-EinbaulängeFeder | Den Einsteller (ca. 1/6 Umdrehung) im Gegenuhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu senken.Die Einbaulänge auf 95–100 mm (3,7–3,9 in) einstellen.Weichere Feder einbauen. | ||





















































Pleuel-Axialspiel “D”Pleuel-Radialspiel “F”
Außenrotor-Radialspiel “B”



12










Ärmer↑(Standard)↓ReicherDie Düsennadel-Clipposition ent-spricht der Nut, in der der Clip sitzt.Die Nummerierung beginnt von oben.Sicherstellen, dass die Beschleuni-gungspumpe einwandfrei funktioniert.(Ausnahme: fettes Gemisch).