BEDIENUNGSANLEITUNG YZ450F-2007 YAMAHA
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise, ist
ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd. nicht gestattet.
Gedruckt in Japan
EINFÜHRUNG
Herzlich willkommen im Kreis der Yamaha-Fahrer. Sie besitzen nun eine YZ, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihr Motorrad am besten bedienen, inspizieren, warten und abstimmen. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
WARNUNG
Vor der Inbetriebnahme sollte man sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Nur vorschriftsmäßige Wartung, regelmäßige Schmierung und korrekte Einstellung können optimale Leistung und Sicherheit gewährleisten. Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung vor der Inbetriebnahme sorgfältig durch. Der Yamaha-Händler gibt bei Fragen gerne Auskunft.
WICHTIGER HINWEIS
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den Einsatz im Gelände-Rennsport auf geschlossenen Kursen bestimmt. Die Benutzung dieses Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung. Aber auch Fahrten auf öffentlichem Gelände können geltende Verkehrsbestimmungen verletzen. Erkundigen Sie sich deshalb vor der Fahrt bei der zuständigen Verkehrsbehörde.
- Die Benutzung dieses Motorrads setzt eine gewisse Erfahrung voraus.
Fahren Sie diese Maschine nicht voll aus, bevor Sie sich mit allen ihren Eigenschaften gründlich vertraut gemacht haben.
- Dieses Motorrad ist ausschließlich für Solofahrten bestimmt.
Führen Sie niemals einen Sozius auf dieser Maschine mit.
- Geeignete Schutzkleidung ist obligatorisch.
Fahren Sie stets mit angemessener Schutzkleidung, robusten Stiefeln, speziellen Motorrad-Handschuhen, einem geprüften, perfekt sitzenden Helm und ausreichendem Augenschutz. Achten Sie darauf, dass die Kleidung eng anliegt und nicht mit beweglichen Teilen oder Bedienungselementen der Maschine in Berührung kommt.
- Regelmäßige Pflege und Wartung sind unerlässlich.
Nur vorschriftsmäßige Wartung, regelmäßige Schmierung und korrekte Einstellung können optimale Leistung und Sicherheit gewährleisten.
Um Unfälle zu vermeiden, stets die in dieser Anleitung aufgeführte "Routine-Kontrolle vor Fahrtbeginn" durchführen.
- Benzin ist äußerst entzündbar und u. U. explosiv.
Stellen Sie vor dem Tanken immer den Motor ab und achten Sie darauf, dass kein Benzin auf den Motor oder die Auspuffanlage verschüttet wird. Während des Tankens offene Flammen und Funken fern halten und keinesfalls rauchen.
Sollten Sie versehentlich Benzin verschluckt, Benzindämpfe eingeatmet oder Benzin in die Augen bekommen haben, sofort einen Arzt aufsuchen. Falls Benzin auf die Haut oder Kleidung gelangt, die betroffene Stelle unverzüglich mit Seifenwasser abwaschen und ggf. die Kleidung wechseln.
- Den Motor nur an gut belüftetem Ort laufen lassen.
Den Motor keinesfalls in geschlossenen Räumen anlassen und betreiben. Abgase enthalten Kohlenmonoxid, ein farb- und geruchloses Gas, das aber äußerst giftig ist und in kurzer Zeit bereits zu Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen kann.
- Vorsicht beim Parken
Zum Parken stets den Motor abstellen. Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
- Motor, Öltank, Schalldämpfer und Abgaskanäle werden sehr heiß.
Bei Arbeiten am Motorrad darauf achten, die bereits heißen Teile nicht versehentlich zu berühren.
- Das Motorrad vor jedem Transport fest verankern.
Die Maschine stets aufrecht im Transportwagen aufstellen und den Kraftstoffhahn schließen (auf "OFF" stellen). Anderenfalls kann Benzin aus dem Vergaser oder dem Kraftstofftank austreten.
WICHTIGER HINWEIS AN DEN EIGENTÜMER
Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung sorgfältig durch, auch wenn dies Ihre wertvolle Zeit in Anspruch nimmt. Denn Sie erfahren nicht nur, wie Sie Ihre Maschine am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch, wie Sie sich vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tipps der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrades. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Anleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeugs und sollte beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
ANMERKUNG
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung an Ihren Yamaha-Händler.
GEWICHT DER MASCHINE
Gewicht der Maschine ohne Kraftstoff
Das Mindestgewicht für eine Motocross-Maschine ist:
für 125-ccm-Klasse Mindest
88 kg (194 lb)
für 250-ccm-Klasse Mindest
98 kg (216 lb)
für 500-ccm-Klasse Mindest
102 kg (225 lb)
Falls Sie Modifikationen an Ihrer Maschine vornehmen (z.B. zur Gewichtsverringerung), unbedingt das oben angeführte Mindestgewicht Ihrer Klasse einhalten.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE

Das Ausrufezeichen bedeutet: "GEFAHR! Achten Sie auf Ihre Sicherheit!"

WARNUNG
Ein Missachten dieser Warnhinweise bringt Fahrer, Mechaniker und andere Personen in Verletzungs- oder Lebensgefahr.
ACHTUNG:
Hierunter sind Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Fahrzeugs vor Schäden aufgeführt.
HINWEISE:
Ein HINWEIS gibt zusammenfassende Informationen und Tipps, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen.
- Diese Anleitung umfasst sieben Kapitel: 1. Allgemeine Angaben - 2. Technische Daten - 3. Regelmäßige Wartungs- und Einstellarbeiten - 4. Motor - 5. Fahrwerk - 6. Elektrische Anlage - 7. Abstimmung
- Dem ersten Kapitel ist ein Inhaltsverzeichnis vorangestellt. Machen Sie sich mit dem Inhalt und Aufbau der Anleitung vertraut, bevor Sie nach bestimmten Angaben suchen. Halten Sie das Buch wie in der Abbildung gezeigt, um das Auffinden der einzelnen Kapitel zu erleichtern.
Diese Anleitung wurde zusammengestellt, um dem Benutzer ein leicht verständliches Nachschlagewerk in die Hand zu geben, in dem alle dargestellten Arbeitsvorgänge (Ein- und Ausbau, Zerlegung und Zusammenbau, Prüfung und Reparatur) detailliert und in der entsprechenden Reihenfolge beschrieben sind.
Je nach Zustand eines fehlerhaften Bauteils weist ein Pfeilsymbol auf die erforderliche Maßnahme hin. Beispiel:
Lager
Pitting/Beschädigung → Erneuern.
LESEN DER BESCHREIBUNGEN
Um bei der Identifikation der Teile zu helfen und die Arbeitsschritte zu verdeutlichen, sind Explosionsdiagramme am Beginn jedes Ausbau- und Demontageabschnittes dargestellt.
- Für die Ausbau- und Demontagearbeiten ist meistens ein übersichtliches Explosionsdiagramm ① dargestellt.
- Die Nummern ② in dem Explosionsdiagramm sind in der Reihenfolge der Arbeiten aufgeführt. Eine in einen Kreis eingeschriebene Nummer bezeichnet einen Demontageschritt.
- Eine Erläuterung der Arbeiten und Hinweise ist durch ablesefreundliche Symbolmarkierungen ③ gegeben. Die Bedeutungen der Symbolmarkierungen sind auf der nächsten Seite aufgeführt.
- Eine Arbeitsanweisungstabelle ④ begleitet das Explosionsdiagramm und gibt die Arbeitsreihenfolge, Bezeichnung der Teile, Hinweise zu den Arbeiten usw. an.
- Der Umfang des Ausbaus ⑤ ist in der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt, um nicht erforderliche Ausbauarbeiten zu vermeiden.
- Für Arbeiten, für die weitere Informationen benötigt werden, sind schrittweise Ergänzungen ⑥ zusätzlich zu dem Explosionsdiagramm und der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt.
| ①
GEN
INFO | | ②
SPEC | |
| ③
INSP
ADJ | | ④
ENG | |
| ⑤
CHAS | | ⑥
ELEC | |
| ⑦
TUN | | ⑧ | |
| ⑨ | | ⑩ | |
| ⑪ | | ⑫ | |
| ⑬ | | ⑭ | |
| ⑭ | | ⑮ | |
| ⑮ | | ⑯ | |
| ⑰ | | ⑰ | |
| ⑱ | | ⑱ | New |
ABGEBILDETE SYMBOLE (Siehe Abbildung)
Die unter ① bis ⑦ abgebildeten Symbole weisen auf die Themen der einzelnen Kapitel hin.
(1) Allgemeine Angaben ② Technische Daten ③ Regelmäßige Wartungs- und Einstellarbeiten ④ Motor ⑤ Fahrwerk ⑥ Elektrische Anlage ⑦ Abstimmung
Die Symbole ⑧ bis ⑭ weisen auf wichtige Angaben im Text hin.
⑧ Wartung mit montiertem Motor möglich ⑨ Spezialwerkzeug ⑩ Art und Menge einzufüllender Flüssigkeiten ⑪ Schmiermittel ⑫ Anzugsmoment ⑬ Verschleißgrenzen, Toleranzen ⑭ Elektrische Sollwerte
Die Symbole ⑮ bis ⑱ werden in den Explosionszeichnungen verwendet und weisen auf Schmier- und Klebemittel sowie die entsprechenden Stellen hin.
⑮ Motoröl ⑯ Molybdändisulfidöl ⑰ Leichtes Lithiumfett ⑱ Molybdändisulfidfett
Die Symbole ⑲ und ⑳ werden ebenfalls in den Explosionszeichnungen verwendet.
Klebemittel (LOCTITE®) Neues Bauteil verwenden
INHALTSVERZEICHNIS
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
TECHNISCHE DATEN
REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLUNGEN
MOTOR
FAHRWERK
ELEKTRIK
ABSTIMMUNG
INHALTSVERZEICHNIS
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
TECHNISCHE DATEN
REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLUNGEN
MOTOR
FAHRWERK
ELEKTRISCHER TEIL
EINSTELLUNG
INDEX
ALLGEMEINE ANGABEN
TECHNISCHE DATEN
REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN
MOTOR
FAHRWERK
ELEKTRISCHE ANLAGE
ABSTIMMUNG

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

TECHNISCHE DATEN
1
2
3
INSP ADJ

ENG
4

CHAS
5

ELEC
6

TUN
7
EC0A0000
INHALT
KAPITEL 1
BESCHREIBUNG 1-1
MASCHINENIDENTIFIKATION 1-2
WICHTIGE INFORMATIONEN 1-3
FAHRZEUGBESCHREIBUNG 1-1
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG 1-2
WICHTIGE INFORMATIONEN 1-3
KABELANSCHLÜSSE
KONTROLLIEREN 1-6
SPEZIALWERKZEUGE 1-7
BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION 1-10
KRAFTSTOFF 1-13
STARTEN UND EINFAHREN 1-14
ANZUGSDREHMOMENTE
KONTROLLIEREN 1-18
PFLEGE UND LAGERUNG 1-19
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN 2-1
WARTUNGSDATEN .... 2-4
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
ANZUGSMOMENTE 2-18
MASSEINHEITEN 2-18
SCHMIERSYSTEM-SCHAUBILDER .... 2-19
KAPITEL 2 TECHNISCHE DATEN
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN ....2-1
WARTUNGSDATEN 2-4
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE 2-18
MASSEINHEITEN 2-18
SCHMIERSYSTEM-SCHAUBILDER 2-19
KABELFUHRUNGSDIAGRAMME 2-21
KAPITEL 3 REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UNDEINSTELLARBEITEN
WARTUNGSINTERVALLE 3-1
ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN 3-4
MOTOR 3-5
FAHRWERK 3-24
ELEKTRISCHE ANLAGE 3-46
KAPITEL 4 MOTOR
SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENVERKLEIDUNGEN 4-1
AUSPUFFROHR UND SCHALLDÄMPFER 4-3
KÜHLER 4-6
VERGASER 4-9
NOCKENWELLEN 4-22
ZYLINDERKOPF 4-30
UND SEITENVERKLEIDUNGEN 4-1
AUSPUFFROHR
AUSPUFFROHR
STILLER MOTOR 4-3
KÜHLER 4-6
VERGASER 4-9
NOCKENWELLEN 4-22
ZYLINDERKOPF 4-30
VENTILE UND VENTILFEDERN
4-34
ZYLINDER UND KOLBEN 4-43
KUPPLUNG 4-49
ÖLFILTER, WASSERPUMPE
UND STARTERABDECKUNG
(RECHTS) 4-56
SCHWINGE 4-63
ÖLPUMPE 4-66
KICKSTARTERWELLE UND ACHSE
WÄHLHEBEL 4-70
MAGNETSCHWUNGRAD CDI 4-78
AUSBAU DES MOTORS 4-81
MOTORGEHÄUSE
UND KURBELWELLE 4-86
GETRIEBE, TROMMEL
UND SCHALTGABELN .... 4-95
KAPITEL 5 FAHRWERK
VORDERRAD UND HINTERRAD 5-1
VORDERBREMSE UND HINTERBREMSE .... 5-10
GABEL 5-26
LENKER 5-43
LENKUNG 5-49
SCHWINGE 5-54
HINTERER STOSSDÄMPFER 5-62
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK
UND SEITENABDECKUNGEN 4-1
AUSPUFFKRUMMER
UND SCHALLDÄMPFER 4-3
KUHLER 4-6
VERGASER 4-9
NOCKENWELLLEN 4-22
ZYLINDERKOPF 4-30
VENTILE UND VENTILFEDERN 4-34
ZYLINDER UND KOLBEN 4-43
KUPPLUNG 4-49
ÖLFILTER, WASSERPUMPE
UND KURBELGEHAUSEDECKEL
RECHTS 4-56
AUSGLEICHSWELLE 4-63
ÖLPUMPE 4-66
KICKHEBELWELLE
UND SCHALTWELLE 4-70
LICHTMASCHINE 4-78
MOTOR DEMONTIEREN 4-81
KURBELGEHAUSE
UND KURBELWELLE 4-86
GETRIEBE, SCHALTWALZE
UND SCHALTGABELN 4-95
KAPITEL 5 FAHRWERK
VORDER- UND HINTERRAD 5-1
VORDER- UND
HINTERRADBREMSEN 5-10
TELESKOPGABEL 5-26
LENKER 5-43
LENKUNG 5-49
SCHWINGE 5-54
FEDERBEIN 5-62
KAPITEL 6
ELEKTRIK
ELEKTRISCHE BAUTEILE UND
SCHALTPLAN 6-1
MAP-GESTEUERTE CDI-EINHEIT 6-2
ZÜNDANLAGE 6-3
TPS (DROSSELKLAPPENSTELLUNGSSENSOR)
SYSTEM 6-7
KAPITEL 7 ABSTIMMUNG
MOTOR 7-1
FAHRWERK 7-11
KAPITEL 6 ELEKTRIK
KAPITEL 6 ELEKTRISCHE ANLAGE
ELEKTRISCHE BAUTEILE UND SCHALTPLAN 6-1
KENNFELDGESTEUERTE ZÜNDUNG 6-2
ZÜNDSYSTEM 6-3
DROSSELKLAPPENSENSOR 6-7
KAPITEL 7 ABSTIMMUNG
MOTOR 7-1
ELEKTRISCHE BAUTEILE UND SCHALTPLAN 6-1 KENNFELDGESTEUERTE ZÜNDUNG 6-2 ZÜNDSYSTEM 6-3 DROSSELKLAPPENSENSOR 6-7
EC100000
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
EC110000
BESCHREIBUNG
DESCRIPTION
ALLGEMEINE ANGABEN FAHRZEUGBESCHREIBUNG
① Kupplungshebel ② Warmstarthebel ③ Handbremshebel ④ Gasdrehgriff ⑤ Kühlerverschlussdeckel ⑥ Tankverschluss ⑦ Motorstoppschalter "ENGINE STOP" ⑧ Kickstarterhebel ⑨ Kraftstofftank ⑩ Kühler ⑪ Kühlflüssigkeits-Ablassschraube ⑫ Fußbremshebel ⑬ Ventilverbindung ⑭ Kraftstoffhahn ⑮ Chokehebel ⑯ Antriebskette ⑰ Luftfilter ⑱ Fußschalthebel ⑲ Ölmessstab ⑳ Teleskopgabel
HINWEIS:
- Die Abbildungen in vorliegender Anleitung können leicht vom eigentlichen Modell abweichen und dienen lediglich zur Bezugnahme.
- Änderungen an Design und technischen Daten jederzeit vorbehalten.
EC120001
MACHINE IDENTIFICATION
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist in folgenden Fällen erforderlich:
- Bei der Bestellung von Ersatzteilen benötigt der Yamaha-Handler diese Nummer zur exakten Identifizierung des Modells.
- Bei Diebstahl benötigt die Polizei diese Nummer zur exakten Identifizierung des Modells.
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ① ist auf der rechten Seite des Lenkkopfrohres eingeschlagen.
NUMERO DE SERIES DU MOTEUR
MOTOR-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Motor-Identifizierungsnummer ① ist an der gezeigten Stelle rechts im Kurbelgehäuse eingeschlagen.
Das Modellcode-Klebeschild ① ist an der gezeigten Stelle auf dem Rahmen unter dem Fahrersitz angebracht. Die Codenummer und das Info-Kürzel werden zur Ersatzteilbestellung benötigt.






- Vor dem Ausbau oder Zerlegen der Bauteile und -gruppen sämtlichen Schmutz, Schlamm, Staub und andere Fremdkörper entfernen. Vor dem Abspritzen des Fahrzeugs mit Wasser folgende Bauteile entsprechend abdecken.
- Auspuffrohrmündung
- Ansaugluftöffnung in der Seitenabdeckung
- Öffnung an der Unterseite des Wasserpumpengehäuses
- Ablassbohrung an der rechten Seite des Zylinderkopfes
- Nur geeignete Werkzeuge und Reinigungsmittel verwenden. Siehe unter "SPEZIALWERKZEUGE".
- Beim Zerlegen zusammengehörige Teile immer gemeinsam ablegen. Dies gilt besonders für Zahnräder, Zylinder, Kolben und alle beweglichen Teile, die miteinander arbeiten. Solche Baugruppen dürfen nur komplett wieder verwendet oder ausgetauscht werden.
- Alle ausgebauten Teile reinigen und in der Reihenfolge des Ausbaus auf einer sauberen Unterlage ablegen. Dies gewährleistet einen zügigen und korrekten Zusammenbau.
- Feuer fern halten.
- Es wird empfohlen, nur Original-Ersatzteile von Yamaha zu verwenden. Nur von Yamaha empfohlene Schmiermittel verwenden.
DICHTUNGEN, DICHTRINGE UND O-RINGE
- Beim Überholen des Motors sind sämtliche Dichtungen, Dichtringe und O-Ringe zu erneuern. Alle Dichtflächen, Dichtlippen und O-Ringe vor dem Zusammenbau säubern.
- Beim Zusammenbau alle beweglichen Teile sowie Lager ölen. Alle Dichtlippen einfetten.
SICHERUNGSSCHEIBEN, -BLECHE UND SPLINTE
- Sicherungsscheiben und -bleche ① sowie Splinte müssen nach dem Ausbau erneuert werden. Sicherungslaschen und Splintenden werden nach dem vorschriftsmäßigen Festziehen der Schraube bzw. Mutter gegenüber die Schlüsselfläche der Schraube bzw. Mutter hochgebogen.
LAGER UND DICHTRINGE
- Lager ① und Dichtringe ② so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt. (Die Beschriftung muss also nach außen weisen.) Beim Einbau von Dichtringen die Dichtlippen mit einer dünnen Schicht Lithiumseifenfett bestreichen. Lager beim Einbau großzügig ölen.
ACHTUNG:
Lager nie mit Druckluft behandeln. Dies könnte die Lagerlaufflächen beschädigen.

EC136000
CIRCLIPS
- Sicherungsringe vor dem Wiedereinbau sorgfältig kontrollieren. Kolbenbolzen-Sicherungsringe müssen nach jedem Ausbau erneuert werden. Bei Verformung oder Beschädigung erneuern. Beim Einbau eines Sicherungsringes ① stets darauf achten, dass die scharfkantige Seite ② den Ring gegenüber die Druckrichtung ③ abstützt. Siehe entsprechende Abbildung.
④ Welle




EC1C0001
Sämtliche Steckverbinderkontakte und Kabelanschlüsse auf Flecke, Rost, Feuchtigkeit u. ä. kontrollieren.
- Lösen:
- Steckverbinder
- Sämtliche Kontakte mit Druckluft trockenblasen.
- Steckverbinder zwei- oder dreimal trennen und verbinden.
- Kabel durch Ziehen auf festen Sitz prüfen.
- Falls eine Anschlussklemme sich löst, deren Stift ① leicht hochbiegen und die Anschlussklemme wieder einsetzen.
- Anschließen:
- Steckverbinder
HINWEIS: Die Steckverbinder rasten hörbar ein.
- Mit dem Taschen-Multimeter auf freien Durchgang prüfen.
HINWEIS:
- Ist ein Widerstand messbar, müssen die Anschlussklemmen gereinigt werden.
- Bei der Prüfung des Kabelbaums müssen die Schritte 1 bis 7 befolgt werden.
- Handelsübliches Kontaktspray sollte nur als Notlösung verwendet werden.
- Das Taschen-Multimeter, wie in der Abbildung gezeigt, anschließen.
Die folgenden Spezialwerkzeuge sind für korrekte und vollständige Einstell- und Montagearbeiten unerlässlich. Durch die Verwendung dieser Werkzeuge werden Beschädigungen vermieden, die beim Gebrauch ungeeigneter Hilfsmittel oder improvisierter Techniken entstehen können. Die Ausführung und Teilenummer der Spezialwerkzeuge weicht je nach Bestimmungsland ab. Bei der Bestellung von Spezialwerkzeugen sollen die im Folgenden aufgeführten Bezeichnungen und Teilenummern angegeben werden.
HINWEIS:
- Teilenummern für U.S.A. und Kanada beginnen mit "YM-," "YU-" bzw. "ACC-".
- Teilenummern für alle anderen Ländern beginnen mit "90890-".
| Teilenummer | Werkzeug/Anwendung | Abbildung |
| YU-3097, 90890-01252
YU-1256 | Messuhr und Ständer
Ständer
Zum Kontrollieren von Bauteilen auf Schlag und Ver-biegung. | YU-3097
YU-1256 | 90890-01252 |
| YU-90050, 90890-01274
YU-90050, 90890-01275
YU-91044, 90890-04081
YU-90063, 90890-01278 | Kurbelwellen-Einbauwerkzeug
Kurbelwellen-Einbaufassung
Kurbelwellen-Einbauschraube
Kurbelwellen-Einbauhülse
Adapter (M12)
Zum Einbau der Kurbelwelle. | YU-90050
YU-90063
YU-91044 | 90890-01274
90890-01275
90890-01278
90890-04081 |
| YU-1304, 90890-01304 | Kolbenbolzen-Abzieher
Zum Ausbau des Kolbenbolzens. | YU-1304 | 90890-01304 |
| YU-24460-01, 90890-01325
YU-33984, 90890-01352 | Kühlersverschlussdeckel-Prüfgerät
Adapter
Zur Prüfung des Kühlsystems. | YU-24460-01
YU-33984 | 90890-01325
90890-01352 |
| YM-04151, 90890-04151 | Rotorabzieher
Zum Ausbau des Lichtmaschinenrotors. | YM-04151 | 90890-04151 |
| YU-33975, 90890-01403 | Hakenschlüsse
Zum vorschrifsmäßigen Festziehen der Lenkkopf-Ringmutter. | YU-33975 | 90890-01403 |
| YM-01500, 90890-01500 | Abdeckschaubenschlüsse
Zum Lockern und Festziehen des Gabelventils. | YM-01500 | 90890-01500 |
| YM-01501, 90890-01501 | Abdeckschrauben-RingschlüsselZum Lockern und Festziehen des Dämpferrohrs. | YM-01501 | 90890-01501 |
| YM-A0948, 90890-01502 | Gabeldichtring-TreiberZum Einbau des Gabeldichtrings. | YM-A0948 | 90890-01502 |
| YU-3112-C, 90890-03112 | Taschen-MultimeterZur Prüfung von Widerständen, Spannungen undStromstärken. | YU-3112-C | 90890-03112 |
| YM-33277-A, 90890-03141 | StroboskoplampeZur Prüfung des Zündzeitpunktes. | YM-33277-A | 90890-03141 |
| YM-4019, 90890-04019 | VentilfedererspannerZum Aus- und Einbau der Ventile. | YM-4019 | 90890-04019 |
| YM-91042, 90890-04086 | KupplungshalterZum Festhalten der Kupplung beim Lösen und Festziehen der Kupplungsgaben-Mutter. | YM-91042 | 90890-04086 |
| YM-4116, 90890-04116YM-4097, 90890-04097 | Ventilführungs-AustreiberEinlass: 4,5 mm (0,18 in)Auslass: 5,0 mm (0,20 in)Zum Aus- und Einbau der Ventilführungen Zum Aus- und Einbau der Ventilführungen. | YM-4116YM-4097 | 90890-0411690890-04097 |
| YM-4117, 90890-04117YM-4098, 90890-04098 | Ventilführungs-EinbauhülseEinlassAuslassZum Einbau der Ventilführungen. | YM-4117YM-4098 | 90890-0411790890-04098 |
| YM-4118, 90890-04118YM-4099, 90890-04099 | Ventilführungs-ReibahleEinlass: 4,5 mm (0,18 in)Auslass: 5,0 mm (0,20 in)Zum Ausbohren neuer Ventilführungen. | YM-4118YM-4099 | 90890-0411890890-04099 |
| YU-A9642, 90890-04152 | Kurbelgehäuse-TrennwerkzeugZum Ausbau der Kurbelwelle. | YU-A9642 | 90890-04152 |
| YM-3448790890-06754 | Zündfunkenstrecken-TesterZündungstesterZur Prüfung der Bauteile des Zündsystems. | YM-34487 | 90890-06754 |
| 90890-85505 | YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215(ThreeBond® Nr.1215)Zum Abdichen von Kurbelgehäuse-Passflächen und dergleichen. | 90890-85505 | 90890-85505 |
NOTIZEN





BEDIENUNGSFUNKTIONEN
BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
MOTORSTOPPSCHALTER "ENGINE STOP" Der Motorstoppschalter "ENGINE STOP" ① befindet sich links am Lenker. Den Motorstoppschalter "ENGINE STOP" gedrückt halten, bis der Motor stoppt.
KUPPLUNGSHEBEL
Der Kupplungshebel ① befindet sich links am Lenker. Zum Auskuppeln den Kupplungshebel zügig ziehen, beim Einkuppeln gefühlvoll loslassen. Dies gewährleistet ein weiches Aus- und Einrücken der Kupplung.
FUSSCHALTHEBEL
Das 5-Gang-Getriebe dieses Motorrads ist ideal abgestuft. Die Gänge werden über den Fußschalthebel ① links am Motor geschaltet.
KICKSTARTERHEBEL
Den Kickstarterhebel ① ausklappen. Zum Anlassen des Motors den Kickstarterhebel langsam niedertreten, bis deutlicher Widerstand spürbar wird; anschließend den Kickstarter kräftig durchtreten. Da dieses Modell mit einem Primärkounter ausgerüstet ist, kann der Motor bei eingelegtem Gang und gezogener Kupplung gestartet werden. Es ist jedoch ratsam, den Motor in der Leerlaufstellung des Getriebes anzulassen.
GASDREHGRIFF
Der Gasdrehgriff ① befindet sich rechts am Lenker. Zum Gasgeben den Drehgriff öffnen; zum Gaswegnehmen den Drehgriff schließen.





VORDERER BREMSHEBEL
Der Handbremshebel ① befindet sich rechts am Lenker. Mit diesem Hebel wird die Vorderradbremse betätigt.
HINTERER BREMSHEBEL
Der Fußbremshebel ① befindet sich an der rechten Fahrzeugseite. Mit diesem Hebel wird die Hinterradbremse betätigt.
KRAFTSTOFFHAHN
Der Kraftstoffhahn leitet den Kraftstoff vom Tank zum Vergaser und filtert ihn gleichzeitig. Die beiden Kraftstoffhahnstellungen sind nachfolgend beschrieben.
OFF: In dieser Stellung ist der Kraftstoffhahn geschlossen und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Der Kraftstoffhahn sollte nach dem Abstellen des Motors in diese Stellung gebracht werden. ON: In dieser Stellung wird der laufende Motor mit Kraftstoff versorgt. Diese Stellung ist für den Normalbetrieb.
CHOKEHEBEL
Ein kalter Motor benötigt zum Starten ein fettes Luft-Kraftstoff-Gemisch. Dies wird von einer speziellen Kaltstarteinrichtung geliefert, die der Chokehebel ① betätigt. Zum Betätigen des Chokes den Chokehebel herausziehen. Den Chokehebel erst zurückschieben, wenn der Motor gründlich warmgelaufen ist.
WARMSTARTHEBEL
Der Warmstarthebel ① wird beim Anlassen des warmen Motors betätigt.
Den Warmstarthebel betätigen, wenn der Motor sofort nach dem Abstellen wieder angelassen wird (und noch warm ist). Durch Betätigen des Warmstarthebels wird das Gemisch zeitweise mit Sekundärluft abgemagert, um das Anlassen des betriebswarmen Motors zu erleichtern.





ABNEHMBARER SEITENSTÄNDER
ABNEHMBARER SEITENSTÄNDER
Der Seitenständer ① dient lediglich zum Abstützen der Maschine im Stand oder beim Transport.
WARNUNG
- Den Seitenständer niemals zusammen belasten.
- Vor dem Losfahren den Seitenständer entfernen.
VENTILVERBINDUNG
Die Ventilverbindung ① ist im Kraftstofftank-Belüftungsschlauch angebracht und verhindert ein Auslaufen von Benzin.
ACHTUNG:
Beim Einbau sicherstellen, dass die Pfeilmarkierung nach unten zum Kraftstofftank gerichtet ist.
ZÜNDKERZENSCHLÜSSEL
Der Zündkerzenschlüssel ① dient zum Aus- und Einbau der Zündkerze.
SPEICHENSCHLÜSSEL
Der Speichenschlüssel ① dient zum Festziehen der Speichen.
Das Düsennadel-Ziehwerkzeug ① wird benutzt, um die Düsennadel aus dem Vergaser herauszuziehen.
KRAFTSTOFF
Nur den empfohlenen Kraftstoff tanken. Am Anfang eines Renntages frischen Kraftstoff einfüllen.

Empfohlener Kraftstoff: Bleifreies Superbenzin mit einer Mindestoktanzahl von 95 (ROZ)
ACHTUNG:
Ausschließlich bleifreies Benzin tanken. Der Gebrauch von verbleitem Kraftstoff verursacht irreparable Schäden am Motor (z. B. an den Ventilen), am Auspuffsystem usw.
HINWEIS:
Tritt bei hoher Last (Vollgas) Motorklingeln (oder -klopfen) auf, Markenkraftstoff eines renommierten Anbieters oder Benzin mit höherer Oktanzahl verwenden.
WARNUNG
- Zum Tanken den Motor abstellen und darauf achten, dass kein Benzin verschüttet wird. Feuer fern halten.
- Vor dem Tanken Motor, Auspuff usw. abkühlen lassen.
STARTEN UND EINFAHREN
WARNUNG
STARTEN UND EINFAHREN
WARNUNG
STARTEN UND EINFAHREN
WARNUNG
Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen und betreiben. Motorabgase sind äußerst giftig und führen in kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und Tod. Stets für eine gute Belüftung sorgen.
ACHTUNG:
- Der Vergaser dieses Modells ist mit einer Beschleunigungspumpe ausgerüstet. Deshalb beim Anlassen des Motors den Gasdrehgriff nicht öffnen; anderenfalls verölt die Zündkerze.
- Ungleich einem 2-Takt-Motor kann dieser Motor nicht mit geöffnetem Gasdrehgriff angelassen werden; anderenfalls könnte der Kickstarterhebel zurückschlagen. Außerdem könnte das Gemisch bei geöffnetem Gasdrehgriff zu mager sein.
- Vor dem Starten die "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" ausführen.
- Den Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren.
- Den Kraftstoffhahn auf "ON" stellen.
- Das Getriebe in die Leerlaufstellung schalten.
- Den Chokehebel ① bis zum Anschlag betätigen.
- Den Kickstarterhebel durchtreten.
WARNUNG
Beim Anlassen des Motors mit dem Kickstarter den Gasdrehgriff nicht öffnen. Anderenfalls könnte der Kickstarterhebel zurückschlagen.
STARTEN UND EINFAHREN
- Den Chokehebel zurückschieben und den Motor eine Minute lang mit 3.000-5.000 U/min betreiben.
HINWEIS:
Wird der Motor hochgedreht, bewirkt die von der Beschleunigungspumpe verursachte Anreicherung des Gemischs ein Absterben des Motors. Ungleich einem 2-Takt-Motor darf dieser Motor im Leerlauf betrieben werden.
ACHTUNG:
Den Motor nicht übermäßig lange im Leerlauf betreiben.

STARTEN EINES WARMGEFAHRENEN MOTORS
INBETRIEBNAHME UND EINFAHREN
WARMSTART
Weder den Chokehebel noch den Gasdrehgriff betätigen. Den Warmstarthebel ① betätigen und den Motor mit einem festen Tritt auf dem Kickstarterhebel anlassen.
Nach dem Anlassen des Motors den Warmstarthebel loslassen, um die Luftzufuhr zu stoppen.
Starten nach einem Sturz
Den Warmstarthebel betätigen und den Motor anlassen. Nach dem Anlassen des Motors den Warmstarthebel loslassen, um die Luftzufuhr zu stoppen.
Wenn der Motor nicht anspringt
Den Warmstarthebel bis zum Anschlag betätigen und den Kickstarterhebel 10-20 Mal durchtreten, um den überschüssigen Kraftstoff aus dem Motor abzulassen.
Den Motor erneut anlassen.
Siehe unter "Starten nach einem Sturz".
| | Gasdreh-griffbetäti-gung* | Chokehe-bel | Warmstart-hebel |
| Kalten Motor anlassen | Lufttemperatur liegt unter 5 °C (41 °F) | 3-4 Mal öffnen | ON | OFF |
| Lufttemperatur liegt über 5 °C (41 °F) | Keine | ON | OFF |
| Lufttemperatur ist normal, zwischen 5 °C (41 °F) und 25 °C (77 °F) | Keine | ON/OFF | OFF |
| Lufttemperatur liegt über 25 °C (77 °F) | Keine | OFF | OFF |
| Starten nach langer Einsatz-pause | Keine | ON | OFF |
| Warmen Motor starten | Keine | OFF | ON |
| Starten nach einem Sturz | Keine | OFF | ON |
- Beim Kickstarten den Gasdrehgriff zuvor betätigen.
ACHTUNG:
Während der Einfahrzeit müssen folgende Vorschriften strikt beachtet werden, um die Motorleistung zu optimieren und Schäden zu vermeiden.
EINFAHRVERFAHREN
- Vor dem Starten voll tanken.
- Die "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" ausführen.
- Den Motor anlassen und einige Minuten lang betreiben. Die Leerlaufdrehzahl und die Funktion der Bedienelemente einschließlich des Motorstoppschalters "ENGINE STOP" kontrollieren. Den Motor erneut anlassen und innerhalb von 5 Minuten dessen Funktion kontrollieren.
- Die Maschine 5-8 Minuten lang mit mäßigem Gas im unteren Gangbereich betreiben.
- Den Motorbetrieb bei 1/4 bis 1/2 geöffnetem Gasdrehgriff (niedriger bis mäßiger Geschwindigkeit) etwa eine Stunde lang überwachen.
- Den Motor erneut starten und den gesamten Betriebsbereich kontrollieren. Den Motor erneut starten und weiter 10-15 Minuten lang betreiben. Die Maschine ist nun rennfertig.
ACHTUNG:
- Entsprechend dem Abschnitt "ANZUGSDREHMOMENTE KONTROLLIEREN", nach dem Einfahren sowie vor jedem Rennen sämtliche Befestigungselemente kontrollieren. Befestigungselemente ggf. vorschriftsmäßig festziehen.
- Folgende Bauteile müssen nach dem Auswechseln eingefahren werden. ZYLINDER UND KURBELWELLE: Eine einstündige Einfahrzeit einlegen. KOLBEN, KOLBENRINGE, VENTILE, NOCKENWELLEN UND RITZEL: Eine halbstündige Einfahrzeit mit maximal halb geöffnetem Gasdrehgriff einlegen. Den Motorbetrieb gründlich überwachen.
TORQUE-CHECK POINTS

HINWEIS: Die entsprechenden Anzugsdrehmomente sind dem Abschnitt "WARTUNGSDATEN" in KAPITEL 2 zu entnehmen.
MEMO
EC1B0000
PFLEGE UND LAGERUNG FAHRZEUGWÄSCHE
Regelmäßige Wäsche optimiert das Aussehen, die Leistung und die Lebensdauer des Motorrads und seiner Bestandteile.
- Vor der Fahrzeugwäsche den Schalldämpfer zudecken, damit kein Wasser eindringen kann. Hierzu einen Plastikbeutel überstülpen und mit Gummiband befestigen.
- Falls der Motor stark verölt ist, einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen. Kaltreiniger von Kette, Kettenrädern und Radachsen fern halten.
- Schmutz und Kaltreiniger mit einem schwachen Wasserstrahl abspülen.
ACHTUNG:
Ein Hochdruck-Wasserstrahl könnte Feuchtigkeit in Radlager, Teleskopgabel, Bremsen und Getriebe eindrücken. Dampfstrahler an Tankstellen und Münzwaschanlagen sind die Ursache vieler teurer Reparaturen.
- Nach dem Abspülen sämtliche Oberflächen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel waschen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Bürste reinigen.
- Das Motorrad umgehend mit sauberem Wasser abspülen und mit einem weichen Tuch gründlich abtrocknen.
- Die Antriebskette anschließend mit einem Papierhandtuch trockenreiben und sofort schmieren, damit sie nicht rostet.
- Die Sitzbank mit einem Kunststoffpflegemittel behandeln.
- Automobilwachs kann auf alle lackierten oder verchromten Oberflächen aufgetragen werden. Kombinierte Reiniger-Wachse vermeiden, da sie Scheuermittel enthalten können.
- Nach Abschluss der oben genannten Schritte den Motor starten und einige Minuten im Leerlauf laufen lassen.
LAGERUNG
Soll das Motorrad länger als 60 Tage gelagert werden, sind gewisse Schutzmaßnahmen notwendig. Das Motorrad nach der Wäsche, wie nachfolgend beschrieben, auf die Lagerung vorbereiten:
- Das Benzin aus dem Kraftstofftank ablassen und den Vergaser entleeren.
- Die Zündkerze herausdrehen, einen Esslöffel SAE 10W-30-Motoröl in die Zündkerzenbohrung geben und die Zündkerze wieder eindrehen. Bei betätigtem Motorstoppschalter mehrmals den Kickstarterhebel durchtreten, um die Zylinderwandungen mit Öl zu bedecken.
- Die Antriebskette abnehmen, gründlich reinigen und anschließend schmieren. Die Kette montieren oder in einem am Rahmen angebundenen Plastikbeutel aufbewahren.
- Sämtliche Seilzüge ölen.
- Das Motorrad so abstützen, dass die Räder sich frei drehen können.
- Einen Plastikbeutel über die Schalldämpferöffnung binden, damit keine Feuchtigkeit eindringt.
- Ist der Lagerort feucht oder salzhaltig, sämtliche Metallflächen mit Sprühöl behandeln. Öl von Gummiteilen und der Sitzbank fern halten.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen oder Inspektionen vor der Stillegung ausführen.
SPECIFICATIONS
GENERAL SPECIFICATIONS
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
| Modellbezeichnung: | YZ450FW (USA, CDN, AUS, NZ)YZ450F (EUROPE, ZA) |
| Modellcode: | 2S27 (USA, CDN)2S28 (EUROPE)2S2A (AUS, NZ, ZA) |
| Abmessungen: | USA, CDN,ZA, AUS, NZ | EUR(nicht F) | F |
| Gesamtlänge | 2.191 mm(86,26 in) | 2.196 mm(86,48 in) | 2.197 mm(86,50 in) |
| Gesamtbreite | 825 mm(32,48 in) | ← | ← |
| Gesamthöhe | 1.306 mm(51,42 in) | 1.308 mm(51,50 in) | 1.309 mm(51,54 in) |
| Sitzhöhe | 989 mm(38,94 in) | 1.002 mm(39,45 in) | ← |
| Radstand | 1.494 mm(58,82 in) | ← | ← |
| Bodenfreiheit | 373 mm(14,69 in) | 376 mm(14,80 in) | ← |
| Trockengewicht:Ohne Öl und Kraftstoff | 99,8 kg (220 lb) |
| Motor:Bauart | Flüssigkeitsgekühler 4-Takt-Ottomotor, zweiobernliegende Nokkenwellen (DOHC) |
| Zylinderanordnung | 1-Zylinder, quer nach vornGENeigt |
| Hubraum | 449 cm3 (15,8 Imp oz, 15,2 US oz) |
| Bohrung × Hub | 95,0 × 63,4 mm (3,74 × 2,50 in) |
| Verdichtungsverhältnis | 12,3 : 1 |
| Startsystem | Kickstarter |
| Schmiersystem: | Trockensumpf |
| Ölsorte und -viskositität:Motoröl | (USA und CDN)Yamalube 4, SAE10W30 oder SAE20W40Yamalube 4-R, SAE10W50API Service, Typ SG oder höher,JASO-Norm MA(Nicht USA und CDN)SAE10W30, SAE10W40, SAE15W40,SAE20W40 oder SAE20W50API Service, Typ SG oder höher,JASO-Norm MA |
| -20 -10 0 10 20 30 40 50 °C-20 -10 0 10 20 30 40 50 °C |
| Füllmenge:MotorölÖlwechsel ohne FilterwechselÖlwechsel mit FilterwechselGesamtmenge | 0,95 L (0,84 Imp qt, 1,00 US qt)1,0 L (0,88 Imp qt, 1,06 US qt)1,2 L (1,06 Imp qt, 1,27 US qt) |
| Kühlsystem-Fassungsvermögen: | 0,99 L (0,87 Imp qt, 1,05 US qt) |
| Luftfilter: | Nassfiltereinsatz |
| Kraftstoff:SorteTankinhalt | Bleifreies Superbenzin mit einer Mindestoktan-zahl von 95 (ROZ)7,0 L (1,54 Imp gal, 1,85 US gal) |
| Vergaser:TypHersteller | FCR MX39KEIHIN |
| Zündkerze:Typ/HerstellerElektrodenabstand | CR8E/NGK (entstört)0,7-0,8 mm (0,028-0,031 in) |
| Kupplungsbauart: | Mehrscheiben-Ölbadkupplung |
| Getriebe: | | | |
| Primärantrieb | Zahnrad | | |
| Primärübersetzung | 61/23 (2,652) | | |
| Sekundärantrieb | Kettentrieb | | |
| Sekundärübersetzung | 49/13 (3,769) | | |
| Ausführung | Sequenzielles 5-Gang-Klauengetriebe | | |
| Betätigung | Fußschalthebel (links) | | |
| Getriebeabstufung: 1. Gang | 27/14 (1,929) | | |
| 2. Gang | 23/15 (1,533) | | |
| 3. Gang | 23/18 (1,278) | | |
| 4. Gang | 24/22 (1,091) | | |
| 5. Gang | 20/21 (0,952) | | |
| Fahrwerk: | USA, CDN, ZA, AUS, NZ | EUR (nicht F) | F |
| Rahmenbauart | Schleifen- rohrrahmen mit geteiltem Unterzug | ← | ← |
| Lenkkopfwindel | 26,8° | ← | 26,9° |
| Nachlauf | 114,1 mm (4,49 in) | 115,3 mm (4,54 in) | 116,3 mm (4,58 in) |
| Reifen: | | | |
| Ausführung | Schlauch-Reifen | | |
| Dimension vorn | 80/100-21 51M (USA, CDN, ZA, AUS, NZ, F) | | |
| Dimension hinten | 80/100-21 51R (EUROPE, nicht F) | | |
| Reifenluftdruck (vorn und hinter) | 110/90-19 62M (USA, CDN, ZA, AUS, NZ, F) | | |
| 110/90-19 NHS (EUROPE, nicht F) | | |
| 100 kPa (1,0 kgf/cm2, 15 psi) | | |
| Bremsen: | | | |
| Vorderadbremse | Einscheibenbremse | | |
| Betätigung | Handbremshebel (rechts) | | |
| Hinteradbremse | Einscheibenbremse | | |
| Betätigung | Fußbremshebel (rechts) | | |
| Radaufhängung: | | | |
| Vorn | Teleskopgabel | | |
| Hinten | Monocross-Schwinge (mit Umlenkhebelabstützung) | | |
| Federung/Dämpfung: | | | |
| Vorn | Spiralfeder, hydraulisch gedämpft | | |
| Hinten | Federbein mit gasdruckunterstütztem Stoß-dämpfer und Spiralfeder | | |
| Radfederweg: | | | |
| Vorn | 300 mm (11,8 in) | | |
| Hinten | 315 mm (12,4 in) | | |
| Elektrische Anlage: | | | |
| Zündsystem | Schwunglichtmagnetizunder | | |
WARTUNGSDATEN
MOTOR
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert |
| Zylinderkopf:
Max. Verzug | ---- | 0,05 mm
(0,002 in) |
| Zylinder:
Bohrungsdurchmesser | 95,00–95,01 mm
(3,7402–3,7406 in) | ---- |
| Max. Ovalität | ---- | 0,05 mm
(0,002 in) |
| Nockenwelle:
Antriebsart | Kettenantrieb (links) | ---- |
| Nockenwellenlager-Durchmesser | 22,000–22,021 mm
(0,8661–0,8670 in) | ---- |
| Nockenwellenzapfen-Durchmesser | 21,959–21,972 mm
(0,8645–0,8650 in) | ---- |
| Nockenwellen-Lagerspiel | 0,028–0,062 mm
(0,0011–0,0024 in) | 0,08 mm
(0,003 in) |
| Nocken-Abmessungen | | |
| Einlass | “A” | 31,200–31,300 mm
(1,2283–1,2323 in) |
| “B” | 22,550–22,650 mm
(0,8878–0,8917 in) |
| Auslass | “A” | 30,950–31,050 mm
(1,2185–1,2224 in) |
| “B” | 22,494–22,594 mm
(0,8856–0,8895 in) |
| Max. Nockenwellen-Schlag | | ---- |
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert |
| Steuerkette:
Typ/Anzahl Kettenglieder
Kettenspannung | 98XRH2010-118M/118
Automatisch | ---- |
| Ventile, Ventilsitze, Ventilführungen:
Ventilspiel (kalt) | Einlass | 0,10-0,15 mm
(0,0039-0,0059 in) | ---- |
| Auslass | 0,20-0,25 mm
(0,0079-0,0098 in) | ---- |
| Ventilabmessungen:
A
Ventilteller-Durchmesser | B
Ventilkegel-Breite | C
Ventilsitz-Breite | D
Ventilteller-Stärke |
| Ventilteller-Durchmesser “A” | Einlass | 26,9-27,1 mm
(1,0591-1,0669 in) | ---- |
| Auslass | 27,9-28,1 mm
(1,0984-1,1063 in) | ---- |
| Ventilkegel-Breite “B” | Einlass | 2,26 mm (0,089 in) | ---- |
| Auslass | 2,26 mm (0,089 in) | ---- |
| Ventilsitz-Breite “C” | Einlass | 0,9-1,1 mm
(0,0354-0,0433 in) | 1,6 mm
(0,0630 in) |
| Auslass | 0,9-1,1 mm
(0,0354-0,0433 in) | 1,6 mm
(0,0630 in) |
| Ventilteller-Stärke “D” | Einlass | 1 mm (0,0394 in) | 0,85 mm
(0,033 in) |
| Auslass | 1 mm (0,0394 in) | 0,85 mm
(0,033 in) |
| Ventilschaft-Durchmesser | Einlass | 4,475-4,490 mm
(0,1762-0,1768 in) | 4,445 mm
(0,1750 in) |
| Auslass | 4,965-4,980 mm
(0,1955-0,1961 in) | 4,935 mm
(0,1943 in) |
| Ventilführungs-Innendurchmesser | Einlass | 4,500-4,512 mm
(0,1772-0,1776 in) | 4,550 mm
(0,1791 in) |
| Auslass | 5,000-5,012 mm
(0,1969-0,1973 in) | 5,050 mm
(0,1988 in) |
| Ventilschaft-Spiel | Einlass | 0,010-0,037 mm
(0,0004-0,0015 in) | 0,08 mm
(0,003 in) |
| Auslass | 0,020-0,047 mm
(0,0008-0,0019 in) | 0,10 mm
(0,004 in) |
| Max. Ventilschaft-Schlag | | ---- | 0,01 mm
(0,0004 in) |
| Ventilfeder: | | |
| Ungespannte Länge | Einlass | 37,03 mm (1,46 in) | 36,03 mm (1,42 in) |
| Auslass | 37,68 mm (1,48 in) | 36,68 mm (1,44 in) |
| Einbau-länge (Ventil geschlossen) | Einlass | 27,87 mm (1,10 in) | ---- |
| Auslass | 27,38 mm (1,08 in) | ---- |
| Federdruck bei Einbau-länge | Einlass | 111,3–127,9 N bei 27,87 mm (11,3–13,0 kg bei 27,87 mm, 24,91–28,66 lb bei 1,10 in) | ---- |
| Auslass | 127,4–146,4 N bei 27,38 mm (13,0–14,9 kg bei 27,38 mm, 28,66–32,85 lb bei 1,08 in) | ---- |
| Max. Neigung * | Einlass | ---- | 2,5°/1,61 mm (2,5°/0,063 in) |
| Auslass | ---- | 2,5°/1,65 mm (2,5°/0,065 in) |
| Windungsrichtung (Draufsicht) | Einlass | Uhrzeigersinn | ---- |
| Auslass | Uhrzeigersinn | ---- |
| Kolben: | | |
| Kolben-Laufspiel | 0,040–0,065 mm (0,0016–0,0026 in) | 0,1 mm (0,004 in) |
| Kolbengröße “D” | 94,945–94,960 mm (3,738–3,739 in) | ---- |
| Messpunkt “H” | 8 mm (0,315 in) | ---- |
| Kolbenbolzenversatz | 1 mm (0,0394 in) | ---- |
| Kolbenbolzenaugen-Durchmesser | 18,004–18,015 mm (0,7088–0,7093 in) | 18,045 mm (0,7104 in) |
| Kolbenbolzen-Durchmesser | 17,991–18,000 mm (0,7083–0,7087 in) | 17,971 mm (0,7075 in) |
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert |
| Kolbenringe:1. Kompressionsring (Topring):AusbführungAbmessungen (B × T)Ringstoß (in Einbaulage)Ringnutspiel (in Einbaulage)2. Kompressionsring:AusführungAbmessungen (B × T)Ringstoß (in Einbaulage)RingnutspielÖlabstreifring:Abmessungen (B × T)Ringstoß (in Einbaulage) | Abgerundet1,2 × 3,5 mm (0,05 × 0,14 in)0,20–0,30 mm(0,008–0,012 in)0,030–0,065 mm(0,0012–0,0026 in)Konisch1,00 × 3,35 mm (0,04 × 0,13 in)0,35–0,50 mm(0,014–0,020 in)0,020–0,055 mm(0,0008–0,0022 in)2,0 × 2,9 mm (0,08 × 0,11 in)0,2–0,5 mm (0,01–0,02 in) | --------0,55 mm(0,022 in)0,12 mm(0,005 in)----0,85 mm(0,033 in)0,12 mm(0,005 in)---- |
| Kurbelwelle:Kurbelbreite “A”Max. Schlag “C”Pleuel-Axialspiel “D”Pleuel-Radialspiel “F” | 61,95–62,00 mm(2,439–2,441 in)0,03 mm (0,0012 in)0,15–0,45 mm(0,0059–0,0177 in)0,4–1,0 mm (0,02–0,04 in) | ----0,05 mm(0,002 in)0,50 mm(0,02 in)2,0 mm(0,08 in) |
| Ausgleichswelle:Antrieb | Zahnrad | ---- |
| Luftfilter-Ölsorte: | Hochwertiges Schaumfilteröl o. Ä. | ---- |
| Kupplung: | | |
| Reibscheiben-Stärke | 2,92–3,08 mm(0,115–0,121 in) | 2,8 mm(0,110 in) |
| Anzahl | 8 | ---- |
| Stahlscheiben-Stärke | 1,5–1,7 mm (0,059–0,067 in) | ---- |
| Anzahl | 7 | ---- |
| Max. Verzug | ---- | 0,1 mm(0,004 in) |
| Länge der ungespannten Kupplungsfeder | 50,0 mm (1,97 in) | 49,0 mm(1,93 in) |
| Anzahl | 6 | ---- |
| Kupplungskorb-Axialspiel | 0,10–0,35 mm(0,0039–0,0138 in) | ---- |
| Kupplungskorb-Radialspiel | 0,010–0,044 mm(0,0004–0,0017 in) | ---- |
| Ausrückmechanismus | Innen-Nockendruck | ---- |
| Schaltung: | | |
| Schaltmechanismus | Schaltwalze und Führungs-stange | ---- |
| Max. Führungsstangen-Verzug | ---- | 0,05 mm(0,002 in) |
| Kickstarter: | | |
| Bauart | Sperrklinke | ---- |
| Vergaser: | | |
| Kennzeichnung | 2S27 70 | ---- |
| Hauptdüse (M.J) | Nr.160 | ---- |
| Hauptluftdüse (M.A.J) | Ø2,0 | ---- |
| Dusennadel-Clipposition (J.N) | NFLR-4 | ---- |
| Drosselklappen-Ausschnitt (C.A) | 1,5 | ---- |
| Leerlaufdüse (P.J) | Nr.45 | ---- |
| Leerlaufluftdüse (P.A.J) | Nr.100 | ---- |
| Leerlaufbohrung (P.O) | Ø0,9 | ---- |
| Leerlaufgemisch-Regulierschraube(Beispel) | 1 1/4 | ---- |
| Teillastbohrung (B.P) | Ø1,0 | ---- |
| Ventilsitz-GröBe (V.S) | Ø3,8 | ---- |
| Chokedüse (G.S) | Nr.72 | ---- |
| Ausströmduse (Acc.P) | Nr.55 | ---- |
| Schwimmerstand (F.H) | 8 mm (0,31 in) | ---- |
| Leerlaufdrehzahl | 1.900–2.100 U/min | ---- |
| Ansaugunterdruck | 28,0–33,3 kPa(210–250 mmHg,8,27–9,84 inHg) | ---- |
| Warmstarthebel-Spiel | 3–6 mm (0,12–0,24 in) | ---- |
| Schmiersystem:Ölfilter-AusführungÖlpumpen-BauartInnenrotor-Radialspiel“A”Außenrotor-Radialspiel“B”Innen- und Außenrotor-AxialspielBypass-Ventil-Einstelldruck | PapiereinsatzTrochoidenpumpeMax. 0,12 mm(max. 0,0047 in)0,09–0,17 mm(0,0035–0,0067 in)0,03–0,10 mm(0,0012–0,0039 in)40–80 kPa (0,4–0,8 kg/cm2,5,69–11,38 psi) | ---- |
| 0,20 mm(0,008 in) |
| 0,24 mm(0,009 in) |
| 0,17 mm(0,007 in) |
| ---- |
| Kühlsystem:KühlerabmessungenBreiteHöheTiefeKühlerschlussdeckel-ÖffnungsdruckKühler-Fassungsvermögen (Gesamtmenge)WasserpumperBauart | 120,2 mm (4,73 in)240 mm (9,45 in)22 mm (0,87 in)110 kPa (1,1 kg/cm2, 15,6 psi)0,56 L (0,49 Imp qt, 0,59 US qt)Kreiselpumper mit Einzelzulauf | ---- |
| ---- |

| Festzuziehendes Teil | Gewinde-gröbe | Anz. | Anzugsmoment |
| Nm | m·kg | ft·lb |
| Zündkerze | M10S × 1,0 | 1 | 13 | 1,3 | 9,4 |
| Nockenwellen-Lagerdeckel | M6 × 1,0 | 10 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Zylinderkopf-Abdeckschraube | M12 × 1,0 | 1 | 28 | 2,8 | 20 |
| Zylinderkopf (Stiftschraube) | M8 × 1,25 | 1 | 15 | 1,5 | 11 |
| (Schraube) | M10 × 1,25 | 4 | Siehe HINWEIS.*1 |
| (Schraube) | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Zylinderkopfdeckel | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Zylinder | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Steuerkettenspanner | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Steuerkettenspanner-Verschlusssschraube | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Steuerkettenschiene (hinten) | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ausbuffkrümmer (Mutter) | M8 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| (Schraube) | M8 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| Schalldämpfer | M8 × 1,25 | 2 | 30 | 3,5 | 22 |
| Schalldämpfer-Schauchschelle | M8 × 1,25 | 1 | 14 | 1,4 | 10 |
| Ausbuffkrümmerschutz | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Vergaserauslass-Anschluss | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Schlauchschelle des Vergaser-Auslassanschusses | M4 × 0,7 | 1 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Luftfiltergehäuse | M6 × 1,0 | 2 | 8 | 0,8 | 5,8 |
| Vergasereinlass-Anschluss | M6 × 1,0 | 1 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Vergasereinlass-Anschluss und Luftfiltergehäuse | M5 × 0,8 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Einstellschraube und Sicherungsmutter des Gaszugs | M6 × 0,75 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Gasgeberzug | M6 × 1,0 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Gasnehmerzug | M12 × 1,0 | 1 | 11 | 1,1 | 8,0 |
| Gaszug-Abdeckung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Warmstartkolben | M12 × 1,0 | 1 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Einstellschraube und Sicherungsmutter des Warmstartzugs | M6 × 0,75 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Luftfiltereinsatz | M6 × 1,0 | 1 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Kühlerbefestigung | M6 × 1,0 | 6 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kühler | M6 × 1,0 | 4 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kühler-Schlauchschelle | M6 × 1,0 | 8 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Kühlerrohr 1,2 | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Laufrad | M8 × 1,25 | 1 | 14 | 1,4 | 10 |
| Wasserpumpen-Gehäusedeckel | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kühlflüssigkeits-Ablassschraube | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölpumpendeckel | M4 × 0,7 | 1 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Ölpumpe | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Welle des Ölpumpen-Antriebsritzels | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Motoröl-Ablassschraube (Ölfilter) | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölfilter-Gehäusedeckel | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölstand-Kontrollschraube (Zilunderkopf) | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölschlauchschelle | — | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Kupplungsdeckel | M6 × 1,0 | 7 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kurbelgehäusedeckel rechts | M6 × 1,0 | 8 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| M6 × 1,0 | 2 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Kurbelgehäusedeckel links | M6 × 1,0 | 8 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kurbelgehäuse | M6 × 1,0 | 12 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Kupplungszug-Halterung | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölablassschraube (Kurbelgehäuse, rechts) | M10 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| (Kurbelgehäuse, links) | M8 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| Ölstand-kontrollschraube (Kurbelgehäuse) | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ölsieb | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Kurbelgehäuse-Lagerdeckel | M6 × 1,0 | 4 | 14 | 1,4 | 10 |
| Kurbelgehäuse-Lagerdeckel | M6 × 1,0 | 8 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ausgangswellen-Dichtringanschlag | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Klinkenradführung | M6 × 1,0 | 2 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Kickstarterhebel | M8 × 1,25 | 1 | 33 | 3,3 | 24 |
| Kickstarterhebel-Schraube | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Primärantriebsritzel | M20 × 1,0 | 1 | 110 | 11,0 | 80 |
| Kupplungsnabe | M20 × 1,0 | 1 | 75 | 7,5 | 54 |
| Einstellschraube und Sicherungsmutter des Kupplungszugs | M6 × 0,75 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kupplungsfeder | M6 × 1,0 | 6 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Ausgleichswelle | M10 × 1,0 | 1 | 45 | 4,5 | 32 |
| Ausgleichswellen-Antriebsrad | M14 × 1,0 | 1 | 50 | 5,0 | 36 |
| Ausgleichsgewicht | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Antriebsritzel | M20 × 1,0 | 1 | 75 | 7,5 | 54 |
| Antriebsritzel-Abdeckung | M6 × 1,0 | 2 | 8 | 0,8 | 5,8 |
| Fußschalthebel | M6 × 1,0 | 1 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Schaltführung | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Rastenhebel | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Stiftplatte | M8 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
HINWEIS:
: Anzugsmoment nach dem Einfahren und vor jedem Rennen kontrollieren.
HINWEIS:
*1: Die Zylinderkopfdeckel-Schrauben zunächst in der vorgeschriebenen Reihenfolge mit 30 Nm (3,0 m • kg, 22 ft • lb) anziehen, dann herausdrehen und erneut in der vorgeschriebenen Reihenfolge mit 20 Nm (2,0 m • kg, 14 ft • lb) anziehen; die Schrauben anschließend in der vorgeschriebenen Reihenfolge um weitere 180° anziehen.
FAHRWERK
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert |
| Lenkung:
Lenkkopflager-Bauart | Schrägkugellager | ---- |
| Vorderadaufhängung:
Telskopgabel-Federweg | USA, CDN,
AUS, NZ, ZA | EUROPE | ---- |
| 300 mm (11,8 in) | ← | 449 mm (17,7 in) |
| Länge der ungespannten Gabelfe-der | 454 mm (17,9 in) | ← |
| Standard-Federrate | K = 4,6 N/mm
(0,469 kg/mm,
26,3 lb/in) | ← | ---- |
| Umrüstmöglichkeiten
Ölfüllmenge | Ja | ← | ---- |
| 527 cm3
(18,6 Imp oz,
17,8 US oz) | 537 cm3
(18,9 Imp oz,
18,2 US oz) | ---- |
| Ölsorte
Gleitrohr-AuBendurchmesser | Gabelöl "S1" | ← | ---- |
| Gabelrohr-Überstand | 48 mm (1,89 in) | ← | ---- |
| Null mm (null in) | ← | ---- |
| Hinterndaufhängung:
Federweg | USA, CDN,
AUS, NZ, ZA | EUROPE | ---- |
| 131,5 mm (5,18 in) | ← |
| Länge der ungespannten Feder | Ca. 275 mm
(10,83 in) | ← | ---- |
| Einbaulänge | | | |
| Eine Kennmarkierung | 266 mm (10,47 in) | 268 mm (10,55 in) | ---- |
| Zwei Kennmarkierungen | 272 mm (10,71 in) | 274 mm (10,79 in) | ---- |
| Drei Kennmarkierungen | 263,5 mm
(10,37 in) | 265,5 mm
(10,45 in) | ---- |
| <Min.-Max.> | | | |
| Eine Kennmarkierung | 255,5-273,5 mm
(10,06-10,77 in) | ← | ---- |
| Zwei Kennmarkierungen | 261,5-279,5 mm
(10,30-11,00 in) | ← | ---- |
| Drei Kennmarkierungen | 253,0-271,0 mm
(9,96-10,67 in) | ← | ---- |
| Standard-Federrate | K = 54,0 N/mm
(5,50 kg/mm,
308,0 lb/in) | ← | ---- |
| Umrüstmöglichkeiten | Ja | ← | ---- |
| Dämpfergasdruck | 1.000 kPa (10kg/cm2,
142 psi) | ← | ---- |
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert |
| Schwinge:
Max. Schwingenspiel
Axialspiel | ---- | 1,0 mm (0,04 in) |
| Räder:
Vorderrad-Bauart | Speichenrad | ---- |
| Hinterrad-Bauart | Speichenrad | ---- |
| Vorderrad-Felgendimension/-material | 21 × 1,60/Aluminium | ---- |
| Hinterrad-Felgendimension/-material | 19 × 2,15/Aluminium | ---- |
| Max. Felgenschlag:
Höhenschlag | ---- | 2,0 mm (0,08 in) |
| Seitenschlag | ---- | 2,0 mm (0,08 in) |
| Antriebskette:
Typ/Hersteller | DID520DMA2 SDH/DAIDO | ---- |
| Anzahl Glieder | 113 Glieder + Schloss | ---- |
| Kettendurchhang | 48-58 mm (1,9-2,3 in) | ---- |
| Länge der Kette über 15 Glieder | ---- | 242,9 mm
(9,563 in) |
| Scheibenbremse vorn:
Scheibendurchmesser × Stärke | 250 × 3,0 mm (9,84 × 0,12 in) | 250 × 2,5 mm
(9,84 × 0,10 in) |
| Belagstärke | 4,4 mm (0,17 in) | 1,0 mm (0,04 in) |
| Hauptbremszylinder-Bohrung | 11,0 mm (0,433 in) | ---- |
| Bremssattel-Zylinderbohrung | 27,0 mm (1,063 in) × 2 | ---- |
| Bremsflüssigkeit | DOT Nr.4 | ---- |
| Scheibenbremse hinten:
Scheibendurchmesser × Stärke | 245 × 4,0 mm (9,65 × 0,16 in) | 245 × 3,5 mm
(9,65 × 0,14 in) |
| Max. Verzug | ---- | 0,15 mm (0,006 in) |
| Belagstärke | 6,4 mm (0,25 in) | 1,0 mm (0,04 in) |
| Hauptbremszylinder-Bohrung | 11,0 mm (0,433 in) | ---- |
| Bremssattel-Zylinderbohrung | 25,4 mm (1,000 in) × 1 | ---- |
| Bremsflüssigkeit | DOT Nr.4 | ---- |
| Bremshebel:
Handbremshebel-Position | 95 mm (3,74 in) | ---- |
| Fußbremshebel-Position
(oberhalb der Fußbastenauflage) | 5 mm (0,20 in) | ---- |
| Kupplungshebel-Spiel am
Hebelende | 8-13 mm (0,31-0,51 in) | ---- |
| Gaszugspiel am Gasrehgriff | 3-5 mm (0,12-0,20 in) | ---- |
| Festzuziehendes Teil | Gewinde-gröbe | Anz. | Anzugsmoment |
| Nm | m·kg | ft·lb |
| Obere Gabelbrücke und Standrohr | M8 × 1,25 | 4 | 21 | 2,1 | 15 |
| Untere Gabelbrücke und Standrohr | M8 × 1,25 | 4 | 21 | 2,1 | 15 |
| Obere Gabelbrücke und Lenkkopf | M24 × 1,0 | 1 | 145 | 14,5 | 105 |
| Obere Lenkerhalter | M8 × 1,25 | 4 | 28 | 2,8 | 20 |
| Untere Lenkerhalter | M10 × 1,25 | 2 | 34 | 3,4 | 24 |
| Lenkkopf-Ringmutter | M28 × 1,0 | 1 | Siehe HINWEIS. |
| Gabelbein und Dämpferrohr | M51 × 1,5 | 2 | 30 | 3,0 | 22 |
| Gabelbein und Einstellmechanismus | M22 × 1,25 | 2 | 55 | 5,5 | 40 |
| Dämpferrohr und Gabelventil | M42 × 1,5 | 2 | 29 | 2,9 | 21 |
| Einstellmechanismus und Dämpferrohr | M12 × 1,25 | 2 | 29 | 2,9 | 21 |
| Gabel-Entlüfungsschraube und -ventil | M5 × 0,8 | 2 | 1 | 0,1 | 0,7 |
| Gabelrohr und Gabelschutze | M6 × 1,0 | 6 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Protektor und Bremsschlauch-Halterung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Gaszug-Abdeckung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kupplungshebelhalter-Befestigung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kupplungshebel-Mutter | M6 × 1,0 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Warmstarthebel-Halterungsbefestigung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Vorderrad-Hauptbremszylinder und Halterung | M6 × 1,0 | 2 | 9 | 0,9 | 6,5 |
| Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälterdeckel vorn | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Handbremshebel-Schraube | M6 × 1,0 | 1 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Handbremshebel-Mutter | M6 × 1,0 | 1 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Sicherungsmutter der Handbremshebel-Einstellschraube | M6 × 1,0 | 1 | 5 | 0,5 | 3,6 |
| Vorderrad-Bremsschlauchführung und andere Gabelbrücke | M6 × 1,0 | 1 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Vorderrad-Hauptbremszylinder-Hohlschraube | M10 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
| Vorderrad-Bremssattel-Hohlschraube | M10 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
| Vorderrad-Bremssattel und Gabelholm | M8 × 1,25 | 2 | 23 | 2,3 | 17 |
| Vorderrad-Bremssattel und Bremsschlauch-Halterung | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Bremssattel (vorn und hinteren) und Bremsbe-lag-Haltestift-Abdeckung | M10 × 1,0 | 2 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Bremssattel (vorn und hinteren) und Bremsbe-lag-Haltestift | M10 × 1,0 | 2 | 18 | 1,8 | 13 |
| Bremssattel (vorn und hinteren) und Entlü-tungsschraube | M8 × 1,25 | 2 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Vorderachse und Achsmutter | M16 × 1,5 | 1 | 105 | 10,5 | 75 |
| Vorderachs-Halterung | M8 × 1,25 | 4 | 21 | 2,1 | 15 |
| Vorderrad-Bremsscheibe und Radnabe | M6 × 1,0 | 6 | 12 | 1,2 | 8,7 |
| Hinterrad-Bremsscheibe und Radnabe | M6 × 1,0 | 6 | 14 | 1,4 | 10 |
| Fußbrasten-Halterung und Rahmen | M10 × 1,25 | 4 | 55 | 5,5 | 40 |
| Fußbremshebel-Befestigung | M8 × 1,25 | 1 | 26 | 2,6 | 19 |
| Hinterrad-Hauptbremszylinder und Rahmen | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälterdeckel hinteren | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Hinterrad-Bremssattel-Hohlschraube | M10 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
| Hinterrad-Hauptbremszylinder-Hohlschraube | M10 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 | 22 |
HINWEIS:
- Die Ringmutter mit dem Hakenschlüssel auf ca. 38 Nm (3,8 m • kg, 27 ft • lb) festziehen, dann um eine Umdrehung offen.
- Die Ringmutter anschließend mit 7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb) festziehen.
| Festzuziehendes Teil | Gewinde-gröbe | Anz. | Anzugsmoment |
| Nm | m·kg | ft·lb |
| Hinterachse und Achsmutter | M20 × 1,5 | 1 | 125 | 12,5 | 90 |
| Kettenrad und Radnabe | M8 × 1,25 | 6 | 42 | 4,2 | 30 |
| Speichennippel | — | 72 | 3 | 0,3 | 2,2 |
| Bremsscheiben-Abdeckung und Hinterrad-Bremssattel | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Protektor und Hinterrad-Bremssattel | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kettenspanner-Einstellschraube und Sicherungsmutter | M8 × 1,25 | 2 | 19 | 1,9 | 13 |
| Motorlager: | | | | | |
| Obere Motorhalterung und Rahmen | M10 × 1,25 | 4 | 55 | 5,5 | 40 |
| Untere Motorhalterung und Rahmen | M8 × 1,25 | 4 | 34 | 3,4 | 24 |
| Motor und Motorhalterung (vorn) | M10 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 | 38 |
| Motor und Motorhalterung (oben) | M10 × 1,25 | 1 | 55 | 5,5 | 40 |
| Motor und Rahmen (unter) | M10 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 | 38 |
| Motorschutz | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Motorschutz-Befestigung | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Zündbox-Halterungsbefestigung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kabelführung und Zündbox-Halterung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kabelführung und Rahmen | M5 × 0,8 | 1 | 5 | 0,5 | 3,6 |
| Schwingenachse und -Mutter | M16 × 1,5 | 1 | 85 | 8,5 | 61 |
| Umlenkhebel und Schwinge | M14 × 1,5 | 1 | 70 | 7,0 | 50 |
| Umlenkhebel und Übertragungshebel | M14 × 1,5 | 1 | 80 | 8,0 | 58 |
| Übertragungshebel und Rahmen | M14 × 1,5 | 1 | 80 | 8,0 | 58 |
| Federbein und Rahmen | M10 × 1,25 | 1 | 56 | 5,6 | 40 |
| Federbein und Umlenkhebel | M10 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 | 38 |
| Rahmenheck und Rahmen (oben) | M8 × 1,25 | 1 | 32 | 3,2 | 23 |
| Rahmenheck und Rahmen (unter) | M8 × 1,25 | 2 | 32 | 3,2 | 23 |
| Schwinge und Bremsschlauch-Halterung | M5 × 0,8 | 4 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Schwinge und Abdeckung | M4 × 0,7 | 4 | 2 | 0,2 | 1,4 |
| Antriebskettenspanner-Befestigung (oben) | M8 × 1,25 | 1 | 16 | 1,6 | 11 |
| Antriebskettenspanner-Befestigung (unter) | M8 × 1,25 | 1 | 16 | 1,6 | 11 |
| Antriebskettenschiene und Schwinge | M6 × 1,0 | 3 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kettenschutz und Schwinge | M5 × 0,8 | 4 | 6 | 0,6 | 4,3 |
| Kraftstofftank-Befestigung und Rahmen | M10 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 | 14 |
| Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 9 | 0,9 | 6,5 |
| Kraftstofftank und -hahn | M6 × 1,0 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
| Kraftstofftank und Sitzbank-Halterung | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Kraftstofftank und -Halterung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Sitzbankbefestigung | M8 × 1,25 | 2 | 23 | 2,3 | 17 |
| Seitenabdeckungs-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Luftutze und Kraftstofftank | M6 × 1,0 | 6 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Luftutze und Kühlerschutz (unter) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Vorderradabdeckungs-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Hinterradabdeckung (vorn) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 | 5,1 |
| Hinterradabdeckung (hinten) | M6 × 1,0 | 2 | 16 | 1,6 | 11 |
| Nummerschild | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 | 5,1 |
HINWEIS: : Anzugsmoment nach dem Einfahren und vor jedem Rennen kontrollieren.
ELEKTRISCHE ANLAGE
| Bezeichnung | Standard | Grenzwert |
| Zündsystem: | | |
| Zündverstellung | Elektrisch | ---- |
| Schwunglichtmagnetizünder: | | |
| Stator-Typ/-Hersteller | 2S200/YAMAHA | ---- |
| Widerstand (Kabelfarbe) der Spule 1 | 720-1,080 Ω bei 20 °C (68 °F) (Grün-Braun) | ---- |
| Widerstand (Kabelfarbe) der Spule 2 | 44-66 Ω bei 20 °C (68 °F) (Schwarz-Rosa) | ---- |
| Impulsgeber-Widerstand (Kabelfarbe) | 248-372 Ω bei 20 °C (68 °F) (Weiß-Rot) | ---- |
| Zündbox-Typ/-Hersteller | 2S2-70/YAMAHA (nicht EUROPE) | ---- |
| 2S2-80/YAMAHA (nur EUROPE) | ---- |
| Zündspule: | | |
| Typ/Hersteller | 5TA-10/DENSO | ---- |
| Min. Zündfunkenstrecke | 6 mm (0,24 in) | ---- |
| Primärwicklungs-Widerstand | 0,08-0,10 Ω bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| Sekundärwicklungs-Widerstand | 4,6-6,8 kΩ bei 20 °C (68 °F) | ---- |
| Festzuziehendes Teil | Gewinde-gröbe | Anz. | Anzugsmoment |
| Nm | m·kg | ft·lb |
| Stator | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 | 7,2 |
| Rotor | M12 × 1,25 | 1 | 56 | 5,6 | 40 |
| Leerlaufschalter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 | 2,9 |
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE
Aus der folgenden Tabelle sind die Anzugsmomente für normale Schraubverbindungen mit ISO-Normgewinde ersichtlich. Anzugsmomente für spezielle Verschraubungen und Bauteile werden in jedem Abschnitt dieser Anleitung gesondert aufgeführt. Um ein Verziehen der Bauteile zu vermeiden, sollen die Schraubverbindungen über Kreuz angezogen werden, bis die vorgeschriebenen Anzugsmomente erreicht sind. Falls nicht anders angegeben, gelten die genannten Anzugsmomente für saubere und trockene Schraubverbindungen bei Raumtemperatur.
| A (Mutter) | B (Schrau- be) | ANZUGSMOMENT |
| Nm | m·kg | ft·lb |
| 10 mm | 6 mm | 6 | 0,6 | 4,3 |
| 12 mm | 8 mm | 15 | 1,5 | 11 |
| 14 mm | 10 mm | 30 | 3,0 | 22 |
| 17 mm | 12 mm | 55 | 5,5 | 40 |
| 19 mm | 14 mm | 85 | 8,5 | 61 |
| 22 mm | 16 mm | 130 | 13 | 94 |

A: Schlüsselweite B: Gewindedurchmesser
MASSEINHEITEN
| Abkürzung | Einheit | Definition | Anwendung |
| mm | Millimeter | 10-3Meter | Abstand |
| cm | Zentimeter | 10-2Meter | Abstand |
| kg | Kilogramm | 103Gramm | Gewicht |
| N | Newton | 1 kg × m/sec2 | Kraft |
| Nm | Newtonmeter | N × m | Anzugsmoment |
| m • kg | Meterkilogramm | m × kg | Anzugsmoment |
| Pa | Pascal | N/m2 | Druck |
| N/mm | Newton pro Millimeter | N/mm | Federrate |
| L | Liter | — | Volumen |
| cm3 | Kubikzentimeter | — | Volumen |
| U/min | Umdrehungen pro Minute | — | Motordrehzahl |
SCHMIERSYSTEMSCHAUBILDER
① Ölfiltereinsatz ② Ölpumpe ③ Ausgangswelle ④ Eingangswelle ⑤ Kurbelwelle ⑥ Übertragungshebel A Vom Zylinder Zum Öltank
① Einlass-Nockenwelle ② Auslass-Nockenwelle Zur Getriebe-Eingangswelle Von der Ölpumpe
KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
① Kraftstofftank-Belüftungsschlauch ② Kühlerschlauch 1 ③ Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch ④ Schlauchhalterung ⑤ Kühlerschlauch 4 ⑥ Kupplungszug ⑦ Anschlussabdeckung ⑧ Kraftstoffschlauch ⑨ Drosselklappensensor-Kabel ⑩ Warmstartzug ⑪ Vergaser-Entlüftungsschlauch ⑫ Vergaser-Überlaufschlauch
Das Ende des Kraftstofftank-Belüftungsschlauchs durch die Bohrung in der Lenkachse stecken. Den Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch über den Kühlerschlauch 1 sowie zwischen Kühlerschlauch 4 und Rahmen führen. Die Farbmarkierung auf dem Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch auf die vordere Kante der Schlauchhalterung ausrichten. Den Kupplungszug durch die Kabelführung leiten. Den Kupplungszug vor der Kühlerbefestigung führen. Die Anschlussabdeckung so montieren, dass sie nicht zwischen dem Kühlerschlauch 1 und dem Kühler sitzt. Den Kraftstoffschlauch zwischen Warmstartzug und Drosselklappensensor-Kabel führen. Die Vergaser-Entlüftungsschläuche und den Überlaufschlauch so führen, dass sie nicht das Federbein berühren.
① Warmstartzug ② Klemme ③ Drosselklappensensor-Kabel ④ Buckel (Rahmen) ⑤ Leerlaufschalter-Kabel ⑥ Motorhalterung ⑦ Motorschutzhalterung ⑧ Lichtmaschinen-Kabel ⑨ Kupplungszug ⑩ Kühler-Entlüftungsschlauch 1 ⑪ Kühlerschlauch 2 ⑫ Kabel des Motorstopschalters "ENGINE STOP" ⑬ Nebenkabelbaum ⑭ Massekabel ⑮ Zündbox-Halterung ⑯ Zündbox ⑰ Kabelführung ⑱ Zündspulenkabel ⑲ Gaszug
Den Warmstartzug und die Gaszüge am Rahmen befestigen. Die Klemmen-Enden müssen sich unter dem Warmstartzug befinden. Den Warmstartzug, die Gaszüge, das Drosselklappensensor-Kabel und das Zündspulen-Kabel am Rahmen befestigen. Das Drosselklappensensor-Kabel nach der Wölbung am Rahmen befestigen. Das Drosselklappensensor-Kabel über den Warmstartzug führen. Das Leerlaufschalter-Kabel hinter die Motorhalterung führen. Das Leerlaufschalter-Kabel über die Motorschutzhalterung führen.
G Das Leerlaufschalter-Kabel und den Kühler-Entlüftungsschlauch am Rahmen befestigen. Das Leerlaufschalterkabel, das Lichtmaschinen-Kabel und den Kühler-Entlüftungsschlauch am Rahmen befestigen. Das Leerlaufschalterkabel, das Lichtmaschinen-Kabel, den Kühler-Entlüftungsschlauch und den Kupplungszug über der Kühlerbefestigung am Rahmen befestigen. Den Kühler-Entlüftungsschlauch vor dem Kühler-Schlauch 2 links vom Rahmen und dann zwischen Rahmen und Kühler-Schlauch 4 führen. K Den Nebenkabelbaum und das Kabel des Motorstoppschalters "ENGINE STOP" so an der Zündbox-Halterung befestigen, dass die Klammer-Enden im Bereich, wo das Massekabel vom Nebenkabelbaum abzweigt, nach unten gerichtet sind. Das Massekabel und die Kabelhalterung gemeinsam an der Zündbox-Halterung befestigen. Die Klammer-Enden müssen sich innerhalb des mit Pfeilen markierten Bereichs befinden. N Das Leerlaufschalter-Kabel und das Lichtmaschinen-Kabel am Rahmen oberhalb dessen Wölbung befestigen.
① Gasgeberzug ② Gasnehmerzug ③ Kühlerschlauch 2 ④ Zündspule ⑤ Schwingenarm-Halterung ⑥ Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch
A Die Gaszüge über den Kühlerschlauch 2 führen. Die Gaszüge über die Zündspule führen. Die Gaszüge mit den Klemmen so befestigen, dass sie nicht gebogen sind, und dann unter die Schwingenarm-Halterung führen. Den Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch so verlegen, dass er nicht die Zündspule berührt.
(1) Hauptbremszylinder ② Bremsschlauch-Halterung ③ Bremsschlauch
A Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase des Bremssattels anliegt. Den Bremsschlauch durch die entsprechenden Schlauchhalterungen führen. C Falls der Bremsschlauch die Feder des Federbeins berührt, den Schlauch entsprechend umbiegen. Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase des Hauptbremszylinders anliegt.
① Gaszug ② Schelle (3) Heißstartkabel ④ Kupplungszug ⑤ Leitung des „ENGINE STOP“-Schalters ⑥ Kabelhalter ⑦ Bremsschlauch ⑧ Schlauchhalter
① Gaszug ② Klemme ③ Warmstartzug ④ Kupplungszug ⑤ Kabel des Motorstoppschalters "ENGINE STOP" ⑥ Kabelführung ⑦ Bremsschlauch ⑧ Schlauchführung
A Das Kabel des Motorstoppschalters "ENGINE STOP" am Lenker befestigen. Den Kupplungszug und den Warmstartzug durch die Kabelführung führen. Den Bremsschlauch an der Vorderseite des Nummernschildes entlang führen. Die Gaszüge durch die Führung leiten. Den Kupplungszug und den Warmstartzug durch die Kabelführung am Nummernschild führen.
REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLUNGEN
WARTUNGSINTERVALLE
REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN WARTUNGSINTERVALLE
Die hier empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollen lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Belastung und Einsatzgebiet können in Abweichung des regelmäßigen Wartungsplans kürzere Intervalle notwendig werden. Wenden Sie sich im Zweifelsfalle an ihren Yamaha-Handler.
| Bezeichnung | Nach dem Einfahren | Nach jeder Rennen | Nach jeder 3. Rennen (oder 500 km) | Nach jeder 5. Rennen (oder 1.000 km) | Nach Bedarf | Bemerkungen |
| MOTORÖL Wechseln | ● | | | ● | | |
| VENTILE Ventilspiel kontrollieren | ● | | ● | ● | ● | Der Motor muss abgekühlt sein. Ventilsitze und -schäfte auf Verschleiß kontrollieren. |
| Kontrollieren Erneumann | | | | | | |
| VENTILFEDERN Kontrollieren Erneumann | | | | ● | ● | Ungespannte Länge und Neigung kontrollieren. |
| TASSENSTÖSSEL Kontrollieren Erneumann | | | | ● | ● | Auf Kratzer und Verschleß kontrollieren. |
| NOCKENWELLLEN Kontrollieren Erneumann | | | | ● | ● | Die Nockenwellen-Oberfläche kontrollieren. Das Dekompressionssystem kontrollieren |
| NOCKENWELLLENRÄDER Kontrollieren Erneumann | | | | ● | ● | Auf Beschädigung und Zähne auf Verschleß kontrollieren. |
| KOLBEN Kontrollieren Reinigen Erneumann | | | | ● | ● | Auf Rissbildung untersuchen Öllehleablagerungen ggf. entfern. |
| KOLBENRINGE Kontrollieren Erneumann | | | | ● | ● | Kolbenring-Stoß kontrollieren |
| KOLBENBOLZEN Kontrollieren Erneumann | | | | ● | ● | |
| ZYLINDERKOPF Kontrollieren und reinigen Erneumann | | | | ● | | Ölköhleablagerungen ggf. entfern. Dichtung erneumann |
| ZYLINDER Kontrollieren und reinigen Erneumann | | | | ● | ● | Auf Riefen kontrollieren Auf Verschleß kontrollieren |
| KUPPLUNG Kontrollieren und einstellen Erneumann | ● | ● | | | ● | Kupplungskorb, Reib- und Stahlscheiben sowie Feder kontrollieren |
| GETRIEBE Kontrollieren Lager erneumann | | | | | ● | ● |
| Bezeichnung | Nach dem Einfahren | Nach jeder Ren-nen | Nach jeder 3. Rennen (oder 500 km) | Nach jeder 5. Rennen (oder 1.000 km) | Nach Bedarf | Bemerkungen |
| SCHALTGABELN, SCHALTWALZE UND FÜRHLUNGSTANGE Kontrollieren | | | | | ● | Auf Verschleiß kontrollieren |
| ROTORMUTTER Festziehen | ● | | | ● | | |
| SCHALLDÄMPFER Kontrollieren und festziehen | ● | ● | | ● | ● | * Was immer zuerst eintritt |
| Reinigen Erneumann | | | | | | |
| KURBELWELLE Kontrollieren und reinigen | | | | ● | ● | |
| VERGASER Kontrollieren, einstellen und reinigen | ● | ● | | | | |
| ZÜNDKERZE Kontrollieren und reinigen Erneumann | ● | | ● | | ● | |
| ANTRIEBSKETTE Schmieren, Durchhang und Ausrich-tung einstellen Erneumann | ● | ● | | | ● | Kettenöl verwenden Kettendurchhang: 48-58 mm (1,9-2,3 in) |
| KÜHLSYSTEM Kühflüssigkeitsstand kontrollieren und Anlage auf Undichtigkeit prüfen Kühlerverschlussdeckel kontrollieren Kühflüssigkeit wechseln Schläuche kontrollieren | ● | ● | | | ● | Alle zwei Jahre |
| ● | | | ● | |
| EXTERNE SCHRAUBVERBINDUNGEN Festziehen | ● | ● | | | | Siehe unter "STARTEN UND EINFAHREN" in KAPITEL 1. |
| LUFTFILTER Reinigen und schmieren Erneumann | ● | ● | | | ● | Schaumfilteröl o. Ä. ver-wenden |
| ÖLFILTER Erneumann | ● | | | ● | | |
| RAHMEN Reinigen und kontrollieren | ● | ● | | | | |
| KRAFTSTOFFTANK UND -HAHN Reinigen und kontrollieren | ● | | ● | | | |
| BREMSSEN Hand- und Fußbremsebel-Position einstellen Drehpunkte schmieren Bremsscheiben-Oberfläche kontrollieren Flüssigkeitsstand kontrollieren und Anlage auf Undichtigkeit prüfen Bremsscheiben-, Bremssattel-, Hauptbremszylinder-Schrauben und Hohlschrauben festziehen Scheibenbremsbeläge erneuern Bremsflüssigkeit wechseln | | ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | | | |
| ● | ● | ● | | | |
| Bezeichnung | Nach dem Einfahren | Nach jeder Rennen | Nach jeder 3. Rennen (oder 500 km) | Nach jeder 5. Rennen (oder 1.000 km) | Nach Bedarf | Bemerkungen |
| TELESKEPGABEL Kontrollieren und einstellen Öl wechseln Dichstring erneunern | ●● | | | ● | ● | Gabelöl "S1" |
| GABEL-DICHT- UND -STAUB-SCHUTZRINGE Reinigen und schmieren | ● | ● | | | | Lithiumseifenfett |
| PROTEKTOR-FUHRUNG Erneumann | | | | | ● | |
| FEDERBEIN Kontrollieren und einstellen SchmierenFedersitz erneumann Festziehen | ●● | ● | ● | | (nach einer Fahrt im Regen)●● | MolybdändisulfidfettAlle Jahre |
| ● | ● |
| KETTENSCHUTZ UND -ROLLEN Kontrollieren | ● | ● | | | | |
| SCHWINGEControllieren, schmieren und festziehen | ● | ● | | | | Molybdändisulfidfett |
| UMLENKHEBEL UND ÜBERTRA-GUNGSHEBEL Kontrollieren, schmieren und festziehen | ● | ● | | | | Molybdändisulfidfett |
| LENKKOPFSpiel kontrollieren und festziehen Reinigen und schmierenLager erneumann | ● | ● | | ● | ● | Lithiumseifenfett |
| RÄDER UND REIFEN Luftdruck kontrollieren und auf Ver-zug, Verschleib sowie lose Speichen prüfen Kettenrad-Schraube festziehenLager kontrollierenLager erneumannSchmieren | ●● | ●● | ●● | ● | ● | Lithiumseifenfett |
| | ● |
| SEILZÜGE Verlauf und Anschluss kontrollieren Schmieren | ●● | ●● | | | | Yamaha-Seilzugschmier-mittel oder SAE 10W-30Motoröl |
| | | | |
| WARMSTART- UND KUPPLUNGSHE-BEL Spiel kontrollieren | | | | | ● | |
Ob zum Einfahren, Training oder Rennen, vor dem Starten stets die "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" ausführen.
Vor dem ersten Einsatz folgende Punkte kontrollieren.
ALLGEMEINE KONTROLL- UND WARTUNGSARBEITEN
| Bezeichnung | Ausführung | Seite |
| Kühflüssigkeit | Sicherstellen, dass die Kühlflüssigkeit bis zum Kühlerdeckel reicht.Das Kühlsystem auf Undichtigkeit prüfen. | S.3-5-9 |
| Kraftstoff | Sicherstellen, dass der Tank mit frischem Kraftstoff befüllt istDie Kraftstoffleitung auf Undichtigkeit prüfen. | S.1-13 |
| Motoröl | Ölstand kontrollieren. Kurbelgehäuse und Ölleitung auf Ölecks kontrollieren. | S.3-13-17 |
| Schaltung und Kupplung | Kontrollieren, ob die Gänge sich einwandfrei einlagen halten und die Kupplung rucklos funktioniert. | S.3-9-10 |
| Gasrehgriff und -gehäuse | Die Funktion des Gasrehgriffs und das Gaszugspiel kontrollier- ren. Gasrehgriff und -gehäuse ggf. schmieren. | S.3-10-11 |
| Bremsen | Handbremsehebel-Spiel sowie Funktion der Vorder- und Hinter-rad-Bremsen kontrollieren. | S.3-24-30 |
| Antriebskette | Antriebsketten-Durchhang und -Ausrichtung kontrollieren.Sicherstellen, dass die Antriebskette gründlich geschmiert ist. | S.3-31-33 |
| Räder | Reifenluftdruck und auf starken Verschleiß kontrollieren. Auf lose Speichen und übermöbiges Spiel kontrollieren. | S.3-41-42 |
| Lenkung | Sicherstellen, dass der Lenker sich stockungsfrei bewegen{lasset, jedoch kein Spiel aufweist. | S.3-42-44 |
| Teleskopgabel und Feder-bein | Auf Funktionsstörungen und Ölaustritt kontrollieren. | S.3-33-40 |
| Seilzüge | Sicherstellen, dass die Gas- und Kupplungszüge stockungsfrei arbeiten. Sicherstellen, dass die Seilzüge durch Schwenken des Lenkers und Einfedern der Gabel nicht behindert werden. | — |
| Schalldämpfer | Sicherstellen, dass der Schalldämpfer fest montiert ist und keine Risse aufweist. | — |
| Kettenrad | Sicherstellen, dass die Kettenrad-Schraube festgezogen ist. | S.3-31 |
| Schmierung | Einwandfrei Funktion sicherstellen. Gegebenenfalls schmie- ren. | S.3-45 |
| Schraubverbindungen | Fahrgestell und Motor auf lockere Schraubverbindungen kon-trollieren. | S.1-18 |
| Kabelanschlussüsse | Sicherstellen, dass Lichtmaschine, Zündbox und Zündspule fest angeschlossen sind. | S.1-6 |
| Einstellungen | Entsprechen die Einstellungen den Fahrbahn- und Wetterbedingungen sowie den Ergebnissen der Testfahren? Sind sãmt- liche Kontroll- und Wartungsarbeiten abgeschlossen? | S.7-1-21 |

EC350000
MOTOR
EC351011
KONTROLLE DES KÜHLMITTELSTANDS

WARNUNG
KÜHLFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN
WARNUNG
Der Kühlerverschlussdeckel ①, die Ablassschraube und die Schläuche dürfen niemals bei heißem Motor abgenommen werden. Austretender Dampf und heiße Kühlflüssigkeit können ernsthafte Verbrennungen verursachen.
Den Kühlerverschlussdeckel erst nach Abkühlen des Motors öffnen. Dazu einen dicken Lappen über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam im Gegenuhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. Dadurch kann der restliche Druck entweichen. Erst wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, den Verschlussdeckel eindrücken und im Gegenuhrzeigersinn abschrauben.
ACHTUNG:
Hartes Wasser oder Salzwasser sind für den Motor schädlich. Verwenden Sie destilliertes Wasser, wenn kein weiches Wasser vorhanden ist.
- Das Motorrad auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
- Demontieren:
Kühlerverschlussdeckel
- Kontrollieren:
- Kühlflüssigkeitsstand @Niedrig → Korrigieren. ① Kühler
EC353011
KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN

WARNUNG
KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN
WARNUNG
Der Kühlerverschlussdeckel darf niemals bei heißem Motor abgenommen werden.
ACHTUNG:
Keine Kühlflüssigkeit an lackierte Flächen lassen. Spritzer sofort mit Wasser abwischen.
- Ein Auffanggefäß unter den Motor stellen.
- Demontieren:
Motorschutz ① Kühlflüssigkeits-Ablassschraube ②
- Demontieren:
Kühlerverschlussdeckel
Die Kühlflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
- Reinigen:
Kühlsystem
Das Kühlsystem gründlich mit sauberem Leitungswasser spülen.
- Montieren:
- Beilagscheibe neue Kühlflüssigkeits-Ablassschraube
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
Motorschutz Motorschutz-Schraube
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
- Einfüllen:
Kühler - Motor
(bis zum vorgeschriebenen Stand)

Empfohlene Kühlflüssigkeit: Hochwertiges Frostschutzmittel auf Äthylenglykolbasis mit Korrosionsschutz-Additiv für Aluminiummotoren
Mischverhältnis Frostschutzmittel ①: Wasser ②:
50%/50%
Kühlmittel-Füllmenge: 0,99 L (0,87 Imp qt, 1,05 US qt)
VORSICHT:
- Niemals verschiedene Sorten Frostschutzmittel miteinander vermischen.
- Nur destilliertes Wasser verwenden.
Hinweise zum Umgang mit Kühlflüssigkeit:
Kühlflüssigkeit ist schädlich und sollte deshalb mit besonderer Vorsicht behandelt werden.
WARNUNG
- Wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt: diese gründlich mit Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
- Wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt: diese sofort mit Wasser, dann mit Seife waschen.
- Wenn Kühlflüssigkeit geschluckt wurde: die Person schnell zum Erbrechen bringen und sofort einen Arzt aufsuchen.
- Montieren:
Kühlerverschlussdeckel
Den Motor anlassen und einige Minuten lang betreiben.
- Kontrollieren:
Kühlflüssigkeitsstand
Niedrig → Korrigieren.
PRÜFUNG DES KÜHLERVERSCHLUSSDECKELS
Kühlerverschlussdeckel-Dichtung ① - Ventil und Ventilsitz ②
Rissig/beschädigt → Erneuern.
Kesselstein ③ → Reinigen, ggf. erneuern.

EC356001 PRÜFUNG DES ÖFFNUNGSDDRUCKS DES KÜHLERVERSCHLUSSDECKELS
- Anschließen:
- Kühlerschlussdeckel-Prüfgerät ① und Adapter ②

Kühlerverschlussdeckel-Prüfgerät: YU-24460-01/90890-01325
Adapter: YU-33984/90890-01352
HINWEIS:
Wasser auf die Dichtung des Kühlerverschlussdeckels auftragen.
③ Kühlerverschlussdeckel
- Mit dem vorgeschriebenen Druck beaufschlagen.

Öffnungsdruck des Kühlerverschlussdeckels: 110 kPa (1,1 kg/cm², 15,6 psi)
- Kontrollieren:
- Druck
- Druck hält nicht mindestens 10 Sekunden lang an → Erneuern.
Kühlflüssigkeitsstand
- Anschließen:
- Kühlerverschlussdeckel-Prüfgerät ① und Adapter ②

Kühlerverschlussdeckel-Prüfgerät: YU-24460-01/90890-01325
Adapter: YU-33984/90890-01352
- Mit dem vorgeschriebenen Druck beaufschlagen.

Standard-Druck: 180 kPa (1,8 kg/cm², 25,6 psi)
HINWEIS:
- Den vorgeschriebenen Druck nicht überschreiten.
- Den Kühler bis zum Rand befüllen.
4. Kontrolle:
- Druck
- Druck hält nicht mindestens 10 Sekunden lang an → Instand setzen. Kühler undicht → Instand setzen, ggf. erneuern. Kühlerschlauchkupplung undicht → Instand setzen, ggf. erneuern. Kühlerschlauch aufgequollen → Erneuern.
KUPPLUNG EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
- Kupplungshebel-Spiel prüfen. Wenn nicht gemäß Vorgabe, einstellen.

Kupplungshebel-Spiel: 8-13 mm (0,31-0,51 in)
2. Einstellen:
Kupplungshebel-Spiel
| Kupplungshebel-Spiel einstellen:
· Die Mattern ① lockern.
· Die Einstellmutter ② verdREhen, bis das vorgeschriebene Spiel @ erreicht ist.
· Die Sicherungsmutter festziehen. |
| Sicherungsmutter:
4 Nm (0,4 m • kg, 2,9 ft • lb) |
HINWEIS:
- Vor der Einstellung die Manschette ③ und Schutzkappe ④ von der Einstellmutter entfernen. Die Feineinstellung hebseitig ⑤ vornehmen.
- Nach der Einstellung sollte die Funktion des Kupplungshebels überprüft werden.
DROSSELZUG EINSTELLEN / DROSSELZUG SCHMIEREN



- Montieren:
Kappe ① - Stiefel ②
HINWEIS:
- Montieren:
- Schutzkappe ①
- Manschette ②
HINWEIS:
Das obere Ende ① der Schutzkappe in die Manschette stecken.
REGLAGE DU CABLE DES GAZ
- Kontrollieren:
- Gaszugspiel ① am Gasdrehgriff. Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Gaszugspiel ① am Gasdrehgriff: 3-5 mm (0,12-0,20 in)
- Einstellen:
- Gaszugspiel am Gasdrehgriff
| Gaszugspiel einstellen:
· Die Einsteller-Abdeckung verschiben.
· Die Sicherungsmutter ① lockern.
· Die Einstellmutter ② verdREhen, bis das vorgeschriebene Spiel erreicht ist.
· Die Sicherungsmutter festziehen. |
| Sicherungsmutter:
4 Nm (0,4 m • kg, 2,9 ft • lb) |
| HINWEIS:
Vor dem Einstellen des Gaszug Spiels sollte sichergestellt werden, dass die Leerlauf-drehzahl richtig eingestellt ist. |
| WARNING
Nach der Einstellung sollte der Lenker bei laufendem Motor beidseitig bis zum Anschlag gedreht und damit sicherge-stellt werden, dass die Leerlaufdrehzahl sich nicht verändert. |
GASDREHGRIFF UND -ZUG SCHMIEREN
- Demontieren:
- Schutzabdeckung (Gaszug-Abdeckung) ① Gaszuggehäuse-Abdeckung ② Gaszug-Abdeckung ③



2. Auftragen:
(auf das Gaszug-Ende @)
- Montieren:
Gaszug-Abdeckung - Schraube (Gaszug-Abdeckung)
4 Nm (0,4 m·kg, 2,9 ft·lb)
- Gaszuggehäuse-Abdeckung
- Schutzabdeckung (Gaszug-Abdeckung)
WARMSTARTHEBEL EINSTELLEN
- Kontrollieren:
- Warmstarthebel-Spiel
Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Warmstarthebel-Spiel a: 3-6 mm (0,12-0,24 in)
- Einstellen:
- Warmstarthebel-Spiel
| Warmstarthebel-Spiel einstellen:
· Die Sicherungsmutter ① lockern.
· Die Einstellmutter ② verdreiben, bis das vorgeschriebene Spiel @ erreicht ist.
· Die Sicherungsmutter festziehen. |
| Sicherungsmutter:
4 Nm (0,4 m • kg, 2,9 ft • lb) |
HINWEIS:
Nach der Einstellung die Warmstartfunktion kontrollieren.
LUFTFILTER REINIGEN
HINWEIS:
Sachgemäße Luftfilter-Wartung ist ausschlaggebend im Schutz vor frühzeitigen Motorschäden und -verschleiß.
ACHTUNG:
Der Motor darf unter keinen Umständen mit ausgebautem Luftfilter betrieben werden, da ungefilterte Ansaugluft zu erhöhtem Verschleiß und Motorschaden führen kann.
- Demontieren:
Sitzbank - Schraube ① - Beilagscheibe ② - Luftfiltereinsatz ③ - Filterrahmen ④

- Reinigen:
Luftfiltereinsatz
- Reinigen:
- Luftfiltereinsatz (in Lösungsmittel)
HINWEIS:
Anschließend überschüssiges Lösungsmittel vorsichtig aus dem Filtereinsatz ausdrücken.
ACHTUNG:
- Darauf achten, dass der Filtereinsatz beim Ausdrücken nicht verdreht wird.
- Ein Überschuss an Lösungsmittel-Rückständen kann Startprobleme verursachen.
- Kontrollieren:
- Luftfiltereinsatz beschädigt → erneuern.
- Auftragen:
- Hochwertiges Schaumfilteröl o. Ä. (auf den Filtereinsatz).
HINWEIS:
Überschüssiges Öl ausdrücken. Der Filtereinsatz sollte lediglich feucht, nicht triefend nass sein.
- Montieren:
- Filterrahmen ①
HINWEIS:
Die Haltenase @ am Filterrahmen in die entsprechende Bohrung 6 im Luftfiltereinsatz einsetzen.
- Auftragen:
- Lithiumseifenfett (auf die Passfläche @ des Filtereinsatzes)

- Installation:
- Luftfiltereinsatz ①
- Beilagscheibe
- Schraube 2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
HINWEIS:
Die Haltenase @ am Filterrahmen in die entsprechende Bohrung 6 im Luftfiltergehäuse einsetzen.
- Die Maschine auf eine ebene Fläche stellen.
HINWEIS:
- Bei der Ölstandkontrolle muss die Maschine gerade stehen. Die Maschine auf einen geeigneten Montageständer stellen.
WARNUNG
Niemals den Öltankdeckel nach einer Hochgeschwindigkeitsfahrt abnehmen. Das heiße Öl könnte herausspritzen und Verletzungen verursachen. Abwarten, bis die Öltemperatur auf ca. 70 °C (158 °F) sinkt.
- Den Motor mindestens 3 Minuten lang betreiben; dabei muss das Fahrzeug in aufrechter Stellung sein. Anschließend den Motor ausschalten und den Ölstand kontrollieren.
3. Demontage:





4. Prüfen:
Ölstand
Kontrollieren, dass sich der Ölstand oberhalb der Markierung ⑧ befindet und dass kein Öl austritt, wenn die Prüfschraube ① entfernt wird.
Liegt der Ölstand unterhalb der Markierung @ → Öl über die Einfüllöffnung nachfüllen, bis der Ölstand über der Markierung @ liegt.
An der Prüfschraube tritt Öl aus → Öl ablassen, bis kein Öl mehr austritt.
HINWEIS:
Bei der Ölstandkontrolle den Öltankverschluss nicht wieder einschrauben.
Den Messstab lediglich zurückstecken.
(USA und CDN)

Empfohlene Ölsorte:
Yamalube 4, SAE10W30 oder
SAE20W40
Yamalube 4-R, SAE10W50
API Service, Typ SG oder höher,
JASO-Norm MA
ACHTUNG:
- Keine Additive beimischen! Da das Motoröl auch zur Schmierung der Kupplung dient, können Zusätze zu Kupplungsratschen führen.
- Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
(Nicht USA und CDN)

Empfohlene Ölsorte:
SAE10W30, SAE10W40,
SAE15W40, SAE20W40 oder
SAE20W50
API Service, Typ SG oder höher,
JASO-Norm MA
ACHTUNG:
- Keine Additive beimischen oder Öle mit einer Dieselspezifikation ".../CD" © oder höherwertig verwenden.
- Keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" ⑥ oder höherwertig verwenden. Da das Motoröl auch zur Schmierung der Kupplung dient, können Zusätze zu Kupplungsratschen führen.
- Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
- Start the engine and let it warm up for several minutes.
VORSICHT:
Bei leerem Öltank niemals den Motor starten.
- Den Motor mindestens 10 Sekunden lang betreiben; dabei muss das Fahrzeug in aufrechter Stellung sein. Anschließend den Motor ausschalten und den Ölstand korrigieren.
- Montieren:
- Öltankverschluss
WECHSEL DES MOTORÖLS
- Den Motor anlassen und einige Minuten lang betreiben.
- Den Motor abstellen und ein Auffanggefäß unter den Motor stellen.
- Demontieren:
- Öltankverschluss ①
- Öleinfüllverschluss ②
- Ablassschraube (samt Dichtring) ③
- Ölfilter-Ablassschraube (samt O-Ring) ④
- Ablassschraube (samt Dichtring) ⑤ Das Öl aus dem Kurbelgehäuse und Öltank ablassen.

- Falls der Ölfilter beim Ölwechsel zu erneuern ist, folgende Bauteile demontieren und anschließend wieder montieren.
Arbeitsvorgang:
- Den Ölfilter-Gehäusedeckel ① demontieren und den Ölfiltereinsatz ② herausnehmen. Die O-Ringe ③ kontrollieren und, falls rissig oder beschädigt, erneuern.
- Den Ölfiltersatz und Ölfilter-Gehäusedeckel montieren.

Ölfilter-Gehäusedeckel: 10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
Dichtungen New - Ölfilter-Ablassschraube
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
- Ölablassschraube (Kurbelgehäuse, hinten) 20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb)
- Ölablassschraube (Kurbelgehäuse, links) 20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb)
- Einfüllen:
Motoröl

Öleinfüllmenge: Ölwechsel ohne Filterwechsel: 0,95 L (0,84 Imp qt, 1,00 US qt) Ölwechsel mit Filterwechsel: 1,0 L (0,88 Imp qt, 1,06 US qt) Gesamtmenge: 1,2 L (1,06 Imp qt, 1,27 US qt)
- Kontrollieren:
- Motor (auf Ölaustritt)
- Ölstand
Siehe unter "MOTORÖLSTAND KONTROLLIEREN".
- Kontrollieren:
- Öldruck
Arbeitsvorgang:
Die Öldruck-Kontrollschraube ① vorsichtig lösen. - Den Motor starten und im Leerlauf betreiben, bis Öl an der Öldruck-Kontrollschraube austritt. Tritt nach einer Minute kein Öl aus, den Motor sofort abstellen, um Schäden zu vermeiden. - Ölkanäle, Ölfilter und Ölpumpe auf Beschädigung oder Undichtigkeit prüfen. - Nach der Fehlerbeseitigung den Motor starten und den Öldruck erneut kontrollieren. Die Öldruck-Kontrollschraube vorschriftsmäßig festziehen.

Öldruck-Kontrollschraube: 10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
LEERLAUFGEMISCH-REGULIERSCHRAUBE EINSTELLEN
- Einstellen:
- Leerlaufgemisch-Regulierschraube ①
Arbeitsvorgang:
HINWEIS:
Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube wird ab Werk individuell auf die Maschine abgestimmt, um den Kraftstofffluss im niedrigen Lastbereich zu optimieren. Zu Beginn der Einstellung die Leerlaufgemisch-Regulierschraube völlig hineindrehen und dabei die Anzahl Umdrehungen zählen. Die gezählte Anzahl Umdrehungen als die Werkseinstellung notieren.
Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube nur nicht bis zum Anschlag hineindrehen. Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube um die vorgeschriebene Anzahl von Umdrehungen herausdrehen.

Leerlaufgemisch-Regulierschraube (Beispiel):
1 1/4 Umdrehungen heraus


EC35M021
REGLAGE DU REGIME DE RALENTI
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN
- Den Motor anlassen und gründlich warm laufen lassen.
- Einstellen:
- Leerlaufdrehzahl
Arbeitsvorgang:
Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube einstellen. Siehe unter "LEERLAUFGEMISCH-REGULIERSCHRAUBE EINSTELLEN". Die Leerlaufeinstellschraube ① verdrehen, bis die vorgeschriebene Leerlaufdrehzahl erreicht ist.
HINWEIS:
Mit dem digitalen Drehzahlmesser die Drehzahl ermitteln, indem der Sensor (C) des Drehzahlmessers in der Höhe der Zündspule (2) gebracht wird.
Leerlaufdrehzahl höher
Leerlaufeinstellschraube ① nach ⑧ drehen.
Leerlaufdrehzahl niedriger →
Leerlaufeinstellschraube ① nach ⑥ drehen.

Leerlaufdrehzahl:
1.900-2.100 U/min
VENTILSPIEL EINSTELLEN
HINWEIS:
- Das Ventilspiel sollte bei abgekühltem Motor eingestellt werden.
- Bei der Messung oder Einstellung des Ventilspiels muss der Kolben im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungstaktes stehen.
1. Demontieren:
Sitzbank Kraftstofftank
Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN" in KAPITEL 4.
2. Demontieren:
Zündkerze - Obere Motorhalterung - Warmstartkolben
- Siehe unter "VERGASER" in KAPITEL 4. Zylinderkopfdeckel Siehe unter "NOCKENWELLEN" in KAPITEL 4.





3. Entfernen:
3. Entfernen:
Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Ventilspiel (kalt):
Einlassventil:
0,10-0,15 mm
(0,0039-0,0059 in)
Auslassventil:
0,20-0,25 mm
(0,0079-0,0098 in)
Schritte der Einstellung:
Die Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel im Gegenuhrzeigersinn drehen. - Wenn sich der Kolben des Zylinders im oberen Totpunkt des Verdichtungstaktes befindet, die OT-Markierung a am Rotor auf die entsprechende Gegenmarkierung b am Kurbelgehäusedeckel ausrichten.
HINWEIS:
Der Kolben befindet sich im oberen Totpunkt, wenn die Körnermarkierung © am Auslass-Nockenwellenrad und die Körnermarkierung @ am Einlass-Nockenwellenrad, wie in der Abbildung gezeigt, mit der Zylinderkopf-Passfläche fluchten.
- Das Ventilspiel mit einer Führungslehre ① messen.
HINWEIS:
Entspricht das gemessene Ventilspiel nicht der Vorgabe, muss das Messergebnis für spätere Zwecke notiert werden.




5. Einstellen:
Einstellschritte:
REGLAGE DU JEU AUX SOUPAPES VENTILSPIEL EINSTELLEN
5. Régler:
Etapes du réglage:
Die Steuerkettenspanner-Verschlussschraube lockern. - Die Steuerkettenspanner-Verschlussschraube und die Nockenwellen-Lagerdeckel demontieren.
HINWEIS:
Die Schrauben des Nockenwellen-Lagerdeckels müssen von außen nach innen über Kreuz gelockert werden.
Die Auslass-Nockenwelle ① und Einlass-Nockenwelle ② demontieren.
HINWEIS:
Die Steuerkette mit einem Draht ③ sichern, damit sie nicht in das Kurbelgehäuse hinabfällt.
Die Tassenstößel ④ und Ventilplättchen ⑤ demontieren.
HINWEIS:
- Das Kurbelgehäuse am besten mit einem sauberen Tuch abdecken, damit keine Ventilplättchen hineinfallen können. Die entsprechende Einbaulage sämtlicher Tassenstößel und Ventilplättchen festhalten, damit sie wieder in ihre ursprüngliche Lage montiert werden können.
- Das passende Ventilplättchen laut der entsprechenden Tabelle auswählen.
| Stärkenbereich | Verfügbare Stärken:25 Abstufungen |
| Nr.120- | 1,20 mm- | in Abstufungenvon 0,05 mm |
| Nr.240 | 2,40 mm |
HINWEIS:
Die Stärke des Ventilplättchens ist in Hundertsteln von Millimetern auf dessen Oberseite angegeben.

| Die letzte Ziffer auf dem Ventilplättchen
wie folgt runden. |
| Letzte Ziffer auf
dem Ventilplättchen | Gerundeter Wert |
| 0, 1 oder 2 | 0 |
| 4, 5 oder 6 | 5 |
| 8 oder 9 | 10 |
| Beispiel:
Nummer des ausgebauten Ventilplättchens
= 148
Gerundeter Wert = 150 |
| HINWEIS:
Ventilplättchen sind nur in Abstufungen von
0,05 mm erhältlich. |
| Die gerundete Ventilplättchen-Nummer
sowie das gemessene Ventilspiel in der
Tabelle für die Auswahl der Ventilplättchen
ausfindig machen Aus dem Schnittpunkt
der beiden Koordinaten ergibt sich die neue
Ventilplättchen-Nummer bzw. -Stärke. |
| HINWEIS:
Die neue Ventilplättchen-Stärke dient
zunachst nur als Bezugsgröße, Denn das
Ventilspiel muss erneut kontrolliert und
gegebenenfalls korrigiert werden. |
| Die neuen Ventilplättchen ⑥ und Tassen-
stößel ⑦ einsetzen. |
| HINWEIS:
·Motoröl auf die Tassenstößel aufragen.
·Molybdändisulfidöl auf die Ventilschaft-
Enden aufragen.
·Der Tassenstößel muss sich mit dem Fin-
ger Mühelos drehen halten.
·Die Tassenstößel und Ventilplättchen
müssen in der ursprünglichen Lage mon-
tiert werden. |
| Die Einlass- und Auslass-Nockenwellen,
Steuerkette und Nockenwellen-Lagerdek-
kel montieren.
Siehe unter “NOCKENWELLLEN” in KAPI-
TEL 4. |
| Schraube (Nockenwellen-Lager-
deckel):
10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb) |
REGLAGE DU JEU AUX SOUPAPES VENTILSPIEL EINSTELLEN
- Den Steuerkettenspanner montieren. Siehe unter "NOCKENWELLEN" in KAPITEL 4.
HINWEIS:
Die Kurbelwelle muss mehrmals im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, damit sich die Bauteile richtig anpassen.
- Das Ventilspiel erneut kontrollieren.
- Entspricht die Messung nicht dem Sollwert, muss die Einstellung wiederholt werden, bis das vorgeschriebene Ventilspiel erreicht ist.
- Montieren:
- Alle ausgebauten Teile
HINWEIS:
Alle ausgebauten Teile in umgekehrter Reihenfolge montieren.
INTAKE
| MEASUREDCLEARANCE | INSTALLLED PAD NUMBER | | | | |
| 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 |
| 0.00 ~ 0.04 | | | 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 |
| 0.05 ~ 0.09 | | 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 |
| 0.10 ~ 0.15 | STANDARD CLEARANCE |
| 0.16 ~ 0.20 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | |
| 0.21 ~ 0.25 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | |
| 0,26 ~ 0.30 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | |
| 0.31 ~ 0.35 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | |
| 0.36 ~ 0.40 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | |
| 0.41 ~ 0.45 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | |
| 0.46 ~ 0.50 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | |
| 0.51 ~ 0.55 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | |
| 0.56 ~ 0.60 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | |
| 0.61 ~ 0.65 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | |
| 0.66 ~ 0.70 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | |
| 0.71 ~ 0.75 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | |
| 0.76 ~ 0.80 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | |
| 0.81 ~ 0.85 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.86 ~ 0.90 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.91 ~ 0.95 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.96 ~ 1.00 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.01 ~ 1.05 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.06 ~ 1.10 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.11 ~ 1.15 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.16 ~ 1.20 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.21 ~ 1.25 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.26 ~ 1.30 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.31 ~ 1.35 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
AUSPUFF
| MEASUREDCLEARANCE | INSTALLLED PAD NUMBER | | | | |
| 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 |
| 0.00 ~ 0.04 | | | | | 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 |
| 0.05 ~ 0.09 | | | | 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 |
| 0.10 ~ 0.14 | | | 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 |
| 0.15 ~ 0.19 | | 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 |
| 0.20 ~ 0.25 | STANDARD CLEARANCE | |
| 0.26 ~ 0.30 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.31 ~ 0.35 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.36 ~ 0.40 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.41 ~ 0.45 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.46 ~ 0.50 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.51 ~ 0.55 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.56 ~ 0.60 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.61 ~ 0.65 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.66 ~ 0.70 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.71 ~ 0.75 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.76 ~ 0.80 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.81 ~ 0.85 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.86 ~ 0.90 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.91 ~ 0.95 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 0.96 ~ 1.00 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.01 ~ 1.05 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.06 ~ 1.10 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.11 ~ 1.15 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.16 ~ 1.20 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.21 ~ 1.25 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.26 ~ 1.30 | 225 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.31 ~ 1.35 | 230 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.36 ~ 1.40 | 235 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| 1.41 ~ 1.45 | 240 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
ANSAUGUNG
| JEU MESURE | NUMERO DE PLAQUETTE MONTEE | | | |
| 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 |
| 0,00 à 0,04 | | | 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 |
| 0,05 à 0,09 | | 120 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 |
| 0,10 à 0,15 | JEU STANDARD | |
| 0,16 à 0,20 | 125 | 130 | 135 | 140 | 145 | 150 | 155 | 160 | 165 | 170 | 175 | 180 | 185 | 190 | 195 | 200 | 205 | 210 | 215 | 220 | 225 | 230 | 235 | 240 | |
AUSPUFF
HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN
WARNUNG
Die Bremshydraulik in folgenden Fällen entlüften:
Die Anlage wurde zerlegt. - Ein Bremsschlauch wurde gelöst oder erneuert. - Der Flüssigkeitsstand ist sehr niedrig. - Die Bremse funktioniert nicht einwandfrei. Eine nicht korrekt durchgeführte Entlüftung kann die Bremsleistung beeinträchtigen.
- Demontieren:
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel
- Membran
- Schwimmer (Vorderradbremse)
- Protektor (Hinterradbremse)
- Ablassen:
Bremshydraulik
A Vorn Hinten
Hydraulik entlüften:
a. Den Vorratsbehälter mit der empfohlenen Bremsflüssigkeit auffüllen. b. Die Membran einsetzen. Darauf achten, dass keine Flüssigkeit verschüttet wird und dass der Vorratsbehälter nicht überläuft. c. Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ② fest an der Bremssattel-Entlüftungsschraube ① anschließen. d. Das freie Schlauchende in einen Auffangbehälter führen. e. Den Bremshebel mehrmals langsam betätigen. f. Den entsprechenden Bremshebel betätigen. Den Bremshebel kräftig betätigen und in dieser Stellung halten. g. Die Entlüftungsschraube lockern, woraufhin der Hebel sich bis auf den Anschlag bewegt. h. Sobald der Hebel den Anschlag erreicht hat, die Entlüftungsschraube festziehen und dann den Hebel loslassen.

Entlüftungsschraube: 6 Nm (0,6 m • kg, 4,3 ft • lb)
i. Die Schritte e) bis h) so lange wiederholen, bis keine Luftbläschen mehr im Kunststoffschlauch zu sehen sind.
HINWEIS:
EINSTELLUNG DER VORDERBREMSE
1. Kontrolle:
Kann die Bremsanlage nicht zufriedenstellend entlüftet werden, sollte die Flüssigkeit eine Stunde ruhen. Den Entlüftungsvorgang erst dann wieder aufnehmen, wenn keine Luftbläschen mehr in der Flüssigkeit erkennbar sind.
j. Den Vorratsbehälter bis zum vorgeschriebenen Stand mit der empfohlenen Bremsflüssigkeit auffüllen.

WARNUNG
Nach dem Entlüften der hydraulischen Anlage muss die Bremse auf einwandfreie Funktion überprüft werden.
3. Montieren:
- Protektor (Hinterradbremse)
- Schwimmer (Vorderradbremse)
- Membran
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel
VORDERRADBREMSE EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
- Handbremshebel-Position @
| Handbremshebel-Position @: |
| Normaleinstellung | Einstellbereich |
| 95 mm (3,74 in) | 76–97 mm
(2,99–3,82 in) |
2. Demontieren:
3. Einstellen:
| Handbremshebel-Position einstellen:
· Die Sicherungsmutter ① lockern.
· Die Einstellschraube ② verdREhen, bis die Hebelposition ⑧ im Sollbereich ist.
· Die Sicherungsmutter festziehen. |
| Sicherungsmutter:
5 Nm (0,5 m • kg, 3,6 ft • lb) |
| ACHTUNG:
Die Sicherungsmutter muss vorschriftsmäßig festgezogen werden, um eine Beeinträchtigung der Bremsfunktion zu vermeiden. |
4. Montieren:






HINTERRADBREMSE EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Fußbremshebel-Position a: 5 mm (0,20 in)
2. Einstellen:
Fußbremshebel-Position einstellen:
Die Sicherungsmutter ① lockern. Die Einstellmutter ② verdrehen, bis die Hebelposition @ im Sollbereich ist. Die Sicherungsmutter festziehen.
WARNUNG
Die Fußbremshebel-Position, wie abgebildet, zwischen dem Maximum A und dem Minimum B einstellen. (Bei dieser Einstellung darauf achten, dass das Ende b der Schraube 3 am Gewinde 4 herausragt, wobei der Abstand c zum Bremshebel 5 2 mm (0,08 in) nicht unterschreiten sollte.) - Nach dem Einstellen der Fußbremshebel-Position muss überprüft werden, ob die Bremse nicht schleift.
KONTROLLE UND AUSTAUSCH DER VORDEREN BREMSBELÄGE
1. Kontrollieren:
VORDERRAD-SCHEIBENBREMSBELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEUERN
1. Kontrollieren:
Nicht nach Vorgabe → Satzweise erneuern.
| Bremsbelag-Stärke®: |
| Standard | <Grenzwert> |
| 4,4 mm (0,17 in) | 1,0 mm (0,04 in) |
2. Erneuern:
Scheibenbremsbelag erneuern:
Die Scheibenbremsbelag-Haltestift-Abdeckung ① demontieren.





Den Haltestift ② lockern. - Den Bremssattel ③ vom Gabelholm demontieren. - Den Haltestift und die Bremsbeläge ④ demontieren. - Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ⑤ an der Entlüftungsschraube ⑥ befestigen und dessen Ende in einen Auffangbehälter führen. Die Entlüftungsschraube lockern und dann den Bremskolben in den Bremssattel zusammendrücken.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wieder verwenden.
Die Entlüftungsschraube festziehen.

Entlüftungsschraube: 6 Nm (0,6 m·kg, 4,3 ft·lb)
Die Bremsbeläge ⑦ und den Haltestift montieren.
HINWEIS:
Die Bremsbeläge so montieren, dass deren Haltenasen ⑧ in den entsprechenden Aufnahmen ⑥ des Bremssattels sitzen. - Den Scheibenbremsbelag-Haltestift provisorisch anziehen. - Den Bremssattel ⑧ montieren und den Scheibenbremsbelag-Haltestift ⑨ festziehen.

Bremssattel-Schraube: 23 Nm (2,3 m·kg, 17 ft·lb) Scheibenbremsbelag-Haltestift: 18 Nm (1,8 m·kg, 13 ft·lb)

| Die Scheibenbremsbelag-Haltestift-Abdek-kung ⑩ montieren. |
| Scheibenbremsbelag-Haltestift-Abdeckung:
3 Nm (0,3 m • kg, 2,2 ft • lb) |
3. Kontrolle:
- Bremsflüssigkeitsstand
- Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN".
4. Kontrollieren:
- Funktion des Handbremshebels
Weich/schwammig → Bremshydraulik entlüften.
Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN".
HINTERRAD-SCHEIBENBREMSBELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEUERN
1. Kontrollieren:
- Bremsbelag-Stärke @ Nicht nach Vorgabe → Satzweise erneuern.
| Bremsbelag-Stärke®: |
| Standard | <Grenzwert> |
| 6,4 mm (0,25 in) | 1,0 mm (0,04 in) |
2. Erneuern:
Scheibenbremsbelag erneuern:
- Den Protector ① und die Scheibenbremsbelag-Haltestift-Abdeckung ② demontieren. Den Haltestift ③ lockern.
- Das Hinterrad ④ und den Bremssattel ⑤ demontieren. Siehe unter "VORDER- UND HINTERRAD" in KAPITEL 5.





- Den Haltestift ⑥ und die Bremsbeläge ⑦ demontieren.
- Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ⑧ an der Entlüftungsschraube ⑨ befestigen und dessen Ende in einen Auffangbehälter führen. Die Entlüftungsschraube lockern und dann den Bremskolben in den Bremssattel zusammendrücken.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wieder verwenden.
Die Entlüftungsschraube festziehen.

Entlüftungsschraube:
6 Nm (0,6 m·kg, 4,3 ft·lb)
- Die Bremsbeläge ⑩ und den Haltestift ⑪ montieren.
HINWEIS:
Die Bremsbeläge so montieren, dass deren Haltenasen ⑧ in den entsprechenden Aufnahmen ⑥ des Bremssattels sitzen. - Den Scheibenbremsbelag-Haltestift provisorisch anziehen. - Den Bremssattel ⑫ und das Hinterrad ⑬ montieren.
Siehe unter "VORDER- UND HINTERRAD" in KAPITEL 5.
Den Haltestift ⑭ festziehen.

Scheibenbremsbelag-Haltestift:
18 Nm (1,8 m·kg, 13 ft·lb)
Die Scheibenbremsbelag-Haltestift-Abdeckung ⑤ und den Protektor ⑥ montieren.

Scheibenbremsbelag-Haltestift
Abdeckung:
3 Nm (0,3 m·kg, 2,2 ft·lb)
Protektor-Schaube:
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)


HINTERRAD-SCHEIBENBREMSBELAG-ISOLIERUNG KONTROLLIEREN
- Demontieren:
- Scheibenbremsbelag
Siehe unter “HINTERRAD-SCHEIBEN-BREMSBELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEUERN”.
- Kontrollieren:
- Hinterrad-Scheibenbremsbelag-Isolierung (1) Beschädigt → Erneuern.
BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN
- Sicherstellen, dass der Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter waagerecht steht.
- Kontrollieren:
- Bremsflüssigkeitsstand
Niedrig → Korrigieren.
@ Mindeststand-Markierung
A Vorn Hinten

Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT Nr.4
WARNUNG
- Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Beim Nachfüllen darauf achten, dass kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.


EC368000 KETTENRÄDER KONTROLLIEREN
Stark verschlissen → Erneuern.
HINWEIS:
Antriebsritzel, Kettenrad und Antriebskette satzweise erneuern.
ANTRIEBSKETTE KONTROLLIEREN
1. Messen:
- Länge @ der Kette über 15 Glieder. Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Länge der Kette über 15 Glieder: 242,9 mm (9,563 in)
HINWEIS:
- Beim Messen der Kettenglieder die Antriebskette mit den Fingern straffen. Die Messung, wie in der Abbildung gezeigt, zwischen den Rollen ① und ⑥ vornehmen. Die Kette an mehreren Stellen messen.
2. Demontieren:
- Kettenschlossfeder
- Kettenschloss ① Antriebskette ②
3. Reinigen:
Antriebskette
Die Kette in ein Gefäß mit Petroleum legen und den Schmutz so gut wie möglich abbürsten. Anschließend die Kette aus dem Petroleumbad herausnehmen und trocknen.




4. Check:
- Beweglichkeit (a) der Antriebskette
Die Antriebskette beim Reinigen und Schmieren, wie in der Abbildung gezeigt, fest halten.
Steif → Antriebskette erneuern.
5. Montieren:
Antriebskette ① - Kettenschloss ② - Kettenschlossfeder ③ New
ACHTUNG:
Die Kettenschlossfeder muss, wie in der Abbildung gezeigt, montiert werden.
@ Drehrichtung
6. Schmieren:
Antriebskette

Antriebsketten-Schmiermittel: SAE 10W-30 Motoröl oder für O-Ring-Kettenspray
ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG EINSTELLEN
- Das Motorrad aufbocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
2. Kontrollieren:
- Antriebsketten-Durchhang @ (oberhalb der Kettenschienen-Schraube) Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Antriebsketten-Durchhang: 48-58 mm (1,9-2,3 in)
HINWEIS:
Mehrmals das Hinterrad drehen und den Kettendurchhang kontrollieren, um die straffste Stelle der Antriebskette ausfindig zu machen. Den Kettendurchhang an dieser Stelle messen bzw. einstellen.

3. Einstellen:
| Antriebsketten-Durchhang einstellen:
· Die Achsmutter ① und Sicherungsmuttern
② lockern.
· Den Antriebsketten-Durchhang durch Ver-drehen der Einstellschrauben ③ einstellen. |
| Kette straffen → Einstellschraube ③ ent-gegen dem Uhrzeiger-sinn drehen.
Kette lockern → Einstellschraube ③ im Uhrzeigersinn drehen und das Rad nach vorn drücken. |
| · Beide Seiten um dieselbe Anzahl Umdre-hungen verstellen, um die Radausrichtung nicht zu verstellen. (Beide Kettenspanner sind mit Ausrichtungsmarkierungen @ versehen.)
HINWEIS:
Bei der Einstellung sicherstellen, dass die Antriebskette, von hinten betrachtet, mit dem Kettenrad fluchtet. |
| ACHTUNG:
Eine falsch gespannte Antriebskette ver-ursacht erhöhten Verschleiß von Kette, Motor, Lagern und anderen wichtigen Tei-len. Daher darauf auf achten, dass der Ketten-durchhang sich im Sollbereich befindet. |
| · Beim Festziehen der Achsmutter die Antriebskette niederrücken. |
| Achsmutter:
125 Nm (12,5 m • kg, 90 ft • lb) |
| · Die Sicherungsmuttern festziehen. |
| Sicherungsmutter:
19 Nm (1,9 m • kg, 13 ft • lb) |
TELESKOPGABEL KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Funktion der Teleskopgabel
Die Teleskopgabel bei gezogenem Handbremshebel mehrmals ein- und ausfedern.
Stockend/undicht → Instand setzen, ggf. erneuern.




- Demontieren:
- Protektor Staubschutzring ①
HINWEIS:
Einen schmalen Schlitz-Schraubendreher verwenden und darauf achten, dass das Gleitrohr und der Staubschutzring nicht beschädigt werden.
- Reinigen:
Staubschutzring ⑥ Dichtring ⑥
HINWEIS:
Die Staubschutz- und Dichtringe nach jeder Fahrt reinigen. - Das Gleitrohr mit Lithiumseifenfett bestreichen.
GABEL-LUFTDRUCK AUSGLEICHEN
HINWEIS:
Wenn die Gabel am Anfang des Federwegs steif ist, muss der Gabel-Luftdruck ausgeglichen werden.
- Das Motorrad aufbocken, um das Vorderrad vom Boden abzuheben.
- Die Entlüftungsschraube ① herausdrehen, um den Gabel-Luftdruck auszugleichen.
- Montieren:
- Entlüftungsschraube
1 Nm (0,1 m·kg, 0,7 ft·lb)
ZUGSTUFEN-DÄMPFUNGSKRAFT DER TELESKOPGABEL EINSTELLEN
- Einstellen:
- Zugstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
Härter: Zugstufen-Dämpfungskraft erhöhen. (Einstellschraube ① hineindrehen.)
Weicher: Zugstufen-Dämpfungskraft reduzieren. (Einstellschraube ① herausdrehen.)
| Einstellbereich: |
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hinein-gedreht | 20. Raststellung (aus der Maximal-stellung) |
STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Raststellungen herausdrehen.

Normaleinstellung: 6. Raststellung *8. Raststellung
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal-Einstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.
WARNUNG
Sicherstellen, dass beide Gabelbeine gleichmäßig eingestellt sind. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
DRUCKSTUFEN-DÄMPFUNGSKRAFT DER TELESKOPGABEL EINSTELLEN
- Einstellen:
- Druckstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
Härter → Druckstufen-Dämpfungskraft erhöhen. (Einstellschraube ① hineindrehen.)
Weicher → Druckstufen-Dämpfungskraft reduzieren. (Einstellschraube ① herausdrehen.)
| Einstellbereich: |
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hinein-gedreht | 20. Raststellung (aus der Maximal-stellung) |
STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube vollständig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Raststellungen herausdrehen.

Normaleinstellung:
- Raststellung *12. Raststellung
- EUROPA
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.
WARNUNG
Sicherstellen, dass beide Gabelbeine gleichmäßig eingestellt sind. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
FEDERBEIN KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit der Schwinge Geräuschvoll/stockend → Drehpunkte schmieren, ggf. instand setzen.
Beschädigt/undicht → Erneuern.



EINSTELLUNG DER FEDERVORSPANNUNG DES HINTEREN STOßDÄMPFERS
FEDERVORSPANNUNG DES FEDERBEINS EINSTELLEN
- Das Motorrad aufbocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
- Demontieren:
Rahmenheck
- Lockern:
- Sicherungsmutter ①
- Einstellen:
- Federvorspannung (durch Verdrehen des Einstellrings ②)
| Härter → Federvorspannung erhöhen.
(Einstellung ② hineindreiben.) |
| Weicher → Federvorspannung reduzie-
ren. (Einstellung ② heraus-
drehen.) |
| Einbauänge a der Feder: |
| Standard-Länge | Einstellbereich |
| Eine Kennmarkie-rung266 mm (10,47 in)*268 mm (10,55 in)Zwei Kennmarkie-rungen272 mm (10,71 in)*274 mm (10,79 in)Drei Kennmarkie-rungen263,5 mm (10,37 in)*265,5 mm (10,45 in) | 255,5–273,5 mm(10,06–10,77 in)261,5–279,5 mm(10,30–11,00 in)253,0–271,0 mm(9,96–10,67 in) |
HINWEIS:
- Vor der Einstellung die Ringe von jeglichem Schmutz und Schlamm befreien. Die Einbaulänge der Feder ändert sich um 1,5 mm (0,06 in) pro Umdrehung des Federvorspannrings. Die Kennmarkierung ist am Federende angebracht.
- Standardlänge und Einstellbereich ändern sich entsprechend der Anzahl von Kennmarkierungen.
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen.
- Festziehen:
- Sicherungsmutter
- Montieren: Rahmenheck
32 Nm (3,2 m·kg, 23 ft·lb)
EINSTELLUNG DER RÜCKSTELLDÄMPFUNGSKRAFT DES HINTEREN STOßDÄMPFERS
- Festziehen:
- Sicherungsmutter
- Montieren:
Rahmenheck
32 Nm (3,2 m·kg, 23 ft·lb)
REGLAGE DE LA FORCE D'AMORTISSEMENT A LA DETENTE DE L'AMORTISSEUR ARRIRE
ZUGSTUFEN-DAMPFUNGSKRAFT DES FEDERBEINS EINSTELLEN
- Einstellen:
- Zugstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
| Härterr @ → Zugstufen-Dämpfungskraft
erhöhen. (Einstellschraube
① hineindrehen.) |
| Weicher ⑥ → Zugstufen-Dämpfungskraft
reduzieren. (Einstell-
schraube ① herausdrehen.) |
| Einstellbereich: |
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hinein-gedreht | 20. Raststellung (aus der Maximal-stellung) |
STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube vollig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Raststellungen herausdrehen. (Die Körnermarkierung @ auf der Einstellschraube muss mit der entsprechenden Gegenmarkierung ⑥ fluchten.)

Normaleinstellung: Ca. 8. Raststellung
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.

EC36c000 REAR SHOCK ABSORBER LOW COMPRESSION DAMPING FORCE ADJUSTMENT
UNTERE DRUCKSTUFENDAMPFUNGSKRAFT DES FEDERBEINS EINSTELLEN
1. Einstellen:
-unte Druckstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
| Härter ⑧ → Untere Druckstufen-Dämp-fungskraft erhöhen. (Ein-stellschraube ①hineindrehen.) |
| Weicher ⑥ →Untere Druckstufen-Dämp-fungskraft reduzieren. (Ein-stellschraube ①herausdrehen.) |
| Einstellbereich: |
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hinein-gedreht | 20. Raststellung (aus der Maximal-stellung) |
- POSITION STANDARD:
STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube vollständig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Raststellungen herausdrehen. (Die Körnermarkierung @ auf der Einstellschraube muss mit der entsprechenden Gegenmarkierung ⑥ fluchten.)

Normaleinstellung:
Ca. 8. Raststellung
*Ca. 10 Raststellung
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.
REAR SHOCK ABSORBER HIGH COMPRESSION DAMPING FORCE ADJUSTMENT

EC36d000 REAR SHOCK ABSORBER HIGH COMPRESSION DAMPING FORCE ADJUSTMENT
OBERE DRUCKSTUFENDAMPFUNGSKRAFT DES FEDERBEINS EINSTELLEN
1. Einstellen:
- obere Druckstufen-Dämpfungskraft (durch Verdrehen der Einstellschraube ①)
Härter @ → Obere Druckstufen-Dämpfungskraft erhöhen. (Einstellschraube ①hineindrehen.)
Weicher ⑥ → Obere Druckstufen-Dämpfungskraft reduzieren. (Einstellschraube ① herausdrehen.)

Einstellbereich:
Maximal
Minimal
Vollständig hinein-gedreht
2 Umdrehungen heraus (aus der Maximal- stellung)
- POSITION STANDARD:
STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube vollig hineindrehen und dann um die vorgeschriebene Anzahl Umdrehungen herausdrehen. (Die Körnermarkierung @ auf der Einstellschraube muss mit der entsprechenden Gegenmarkierung fluchen.)

Normaleinstellung: Ca. 1 1/2 Umdrehungen hereus
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinausdrehen, um diesen nicht zu beschädigen.

Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Standard-Reifenluftdruck: 100 kPa (1,0 kgf/cm², 15 psi)
HINWEIS:
- Den Reifenluftdruck bei kaltem Reifen kontrollieren.
- Bei zu niedrigem Reifenluftdruck besteht die Gefahr, dass der Reifen auf der Felge rutscht.
- Ein schräg stehender Ventilschaft deutet darauf hin, dass der Reifen sich verschoben hat.
- Falls der Ventilschaft schräg steht, sitzt der Reifen falsch auf. In diesem Fall die Reifenlage korrigieren.
SPEICHEN KONTROLLIEREN UND SPANNEN
1. Kontrollieren:
Verbogen/beschädigt → Erneuern.
Speiche lose → Spannen.
2. Festziehen:
3 Nm (0,3 m·kg, 2,2 ft·lb)
HINWEIS:
Die Speichen müssen vor und nach dem Einfahren gespannt und nach jeder Fahrt kontrolliert werden.
CONTROLE DES ROUES
1. Kontrollieren:
Radschlag
Das Rad anheben und drehen.
Unnormaler Schlag → Erneuern.




Lagerspiel vorhanden → Erneuern.
CONTROLE ET REGLAGE DE LA TETE DE FOURCHE
LENKKOPFLAGER KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
- Das Motorrad aufbocken, um das Vorderrad vom Boden abzuheben.
2. Kontrollieren:
- Lenkkopf
Die Gabelholme am unteren Ende umfassen und die Teleskopgabel hin und her bewegen.
Spiel vorhanden → Lenkkopflager einstellen.
3. Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit der Lenkung
- Lenker von Anschlag zu Anschlag schwenken.
- Stockend → Ringmutter einstellen.
4. Einstellen:
| Ringmutter einstellen:
· Das Nummerschild demontieren.
· Den lenekr und die obere Gabelbrücke demontieren.
· Die Ringmutter ① mit dem Hakenschlüssel ② lockern. |
| Hakenschlüssel:
YU-33975/90890-01403 |





- Die Ringmutter ③ mit dem Hakenschlüssel ④ festziehen.
HINWEIS:
Die Ringmutter ③ mit dem Hakenschlüssel ④ festziehen.
HINWEIS:
- Das Gewinde der Lenkachse mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Den Drehmomentschlüssel im rechten Winkel zum Hakenschlüssel ansetzen.

Ringmutter (provisorisches Anzugsmoment): 38 Nm (3,8 m·kg, 27 ft·lb)
Die Ringmutter um eine Umdrehung lockern. Die Ringmutter mit dem Hakenschlüssel wieder festziehen.
WARNUNG
Überziehen vermeiden.

Ringmutter (endgültiges Anzugsmoment): 7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
- Zur Kontrolle die Lenkachse von Anschlag zu Anschlag bewegen. Bei der geringsten Schwergängigkeit müssen der Lenkkopf zerlegt und die Lager geprüft werden. Die Beilagscheibe ⑤, die obere Gabelbrücke ⑥, die Beilagscheibe ⑦, die Lenkkopfmutter ⑧, den Lenker ⑨, die Lenker-Halterung (oben) ⑩ und das Nummernschild ⑪ montieren.
HINWEIS:
Die obere Lenker-Halterung muss so montiert werden, dass die Körnermarkierung a nach vorn gerichtet ist. - Den Lenker so montieren, dass die Markierungen ⑥ an beiden Seiten fluchten. - Den Lenker so montieren, dass der Vorsprung © der oberen Lenker-Halterung wie dargestellt auf die Lenker-Markierung ausgerichtet ist. - Das Ende des Kraftstofftank-Belüftungsschlauchs ⑫ in die Bohrung der Lenkachse stecken.
ACHTUNG:
Zuerst die Schrauben an der Vorderseite der oberen Lenkerhalterung festziehen, danach die Schrauben an der Hinterseite vorschriftsmäßig festziehen.

Lenkwellenmutter: 145 Nm (14,5 m·kg, 105 ft·lb) Lenker-Halterung (oben): 28 Nm (2,8 m·kg, 20 ft·lb) Klemmschraube (obere Gabelbrücke): 21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb) Nummernschild: 7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
LENKKOPFLAGER KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN

145 Nm (14,5 m·kg, 105 ft·lb)
Lenker-Halterung (oben):
28 Nm (2,8 m·kg, 20 ft·lb)
Klemmschraube (obere Gabelbrücke):
21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb)
Nummernschild:
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
SCHMIERUNG
Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, sollte das Motorrad bei der Instandsetzung, nach dem Einfahren sowie nach jedem Rennen sachgemäß geschmiert werden.
① Sämtliche Seilzüge ② Kupplungshebel-Drehpunkt ③ Fußschalthebel-Drehpunkt ④ Fußrasten-Drehpunkt ⑤ Gasdrehgriff-Kontaktfläche zum Lenker ⑥ Antriebskette ⑦ Seilzug-Führung ⑧ Gaszug-Ende ⑨ Kupplungszug-Ende ⑩ Warmstartzug-Ende
A Yamaha-Seilzugschmiermittel oder Ähnliches verwenden. SAE 10W-30 Motoröl oder O-Ring-Kettenspray verwenden. C Hochwertiges leichtes Lithiumseifenfett verwenden.
ACHTUNG:
Überschüssiges Fett abwischen und von den Bremsscheiben fern halten.

ELEKTRIK
ZÜNDKERZENPRÜFUNG
- Kontrollieren:
- Elektrode ①
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Die normale Färbung ist Rehbraun.
Färbung abnormal → Zustand des Motors kontrollieren.
HINWEIS:
Nach zahlreichen Betriebsstunden im unteren Lastbereich verrußt der Porzellanisolator, auch wenn Motor und Vergaser in gutem Zustand sind.
- Messen:
- Elektrodenabstand @
(mit einer Fühlerlehre)
Nicht nach Vorgabe → Korrigieren.

Elektrodenabstand: 0,7-0,8 mm (0,028-0,031 in)
- Die Zündkerze ggf. mit einem Zündkerzenreiniger reinigen.
- Festziehen:
Zündkerze 13 Nm (1,3 m·kg, 9,4 ft·lb)
HINWEIS:
- Vor dem Einsetzen der Zündkerze müssen Kerzenkörper und Dichtfläche gesäubert werden.
- Die Zündkerze zuerst handfest anziehen und dann mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen.


- Demontieren:
- Rotor-Abdeckschraube ①
- Anschließen:
Stroboskoplampe - Induktions-Drehzahlmesser (am Zündspulen-Kabel)
(Orange ①)

Stroboskoplampe: YM-33277-A/90890-03141
- Einstellen:
- Leerlaufdrehzahl
Siehe unter "LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN".
- Kontrollieren:
- Zündzeitpunkt: Kontrollieren, ob sich die Zündmarkierung @ im Bereich @ am Rotor befindet. Zündbereich falsch → Rotor und Impulsgeber kontrollieren.
- Montieren:
- Rotor-Abdeckschraube
EC400000
MOTOR

EC4R0000
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN

Arbeitsumfang:
① Sitzbank demontieren ③ Seitenabdeckungen demontieren
② Kraftstofftank demontieren ④ Nummernschild demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDEK-KUNGEN DEMONTIERENDen Kraftstoffhahn auf “OFF”stellen.Den Kraftstoffschlauchlös. | | |
| 1↑ 3↓ 2↑ 4↑ | 1 | Sitzbank | 1 | |
| 2 | Lufthutze (links und rechts) | 2 | |
| 3 | Kraftstofftank-Schraube | 2 | |
| 4 | Kraftstofftank | 1 | |
| 5 | Seitenabdeckung links | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 6 | Seitenabdeckung rechts | 1 |
| 7 | Nummerschild | 1 |

DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Seitenabdeckung
- Demontieren:
- Seitenabdeckungs-Schraube
- Seitenabdeckung links ①
- Seitenabdeckung rechts ②
HINWEIS:
Die Seitenabdeckung nach unten schieben, um deren Haltenasen @ aus dem Luftfiltergehäuse zu lösen.
Typenschild
- Demontieren:
- Boulon (plaque d'identification)
- Plaque d'identification ①
N.B.:
- Démontage :
- Vis (plaque d'identification)
- Plaque d'identification ①
REMARQUE :
- La saillie @ s'insère dans la bande de la plaque d'identification. Avant le démontage, retirer la bande de la saillie.
- Retirer le câble de démarrage à chaud ② et le câble d'embrayage ③ du guide-câble ⑥ sur la plaque d'identification.
- La saillie © sur le pont inférieur doit être située dans la plaque d'identification. Pour le démontage, retirer la plaque d'identification de la saillie.
ASSEMBLAGE ET MONTAGE
Prise d'air
- Montieren:
- Lufthutze ①
- Schraube (Lufthutze)
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
HINWEIS:
Den Abschnitt ② des Luftfiltergehäuse-Schmutzfängers zur Innenseite der Lufthutze platzieren.
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AUSPUFFROHR UND SCHALLDÄMPFER

① Schalldämpfer demontieren

② Auspuffkrümmer demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | AUSPUFFKRUMMER UNDSCHALLDÄMPFER DEMONTIERENSeitenabdeckung rechts | | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN”. |
| 1 | 2 | 1 Schlauchschellen-Schraube | 1 | Lediglich lockern. |
| 3 | Schalldämpfer-Schraube (vorn) | 1 |
| 4 | Schalldämpfer-Schraube (hinten) | 1 |
| 5 | Distanzhülse | 1 |
| 6 | Schalldämpfer | 1 |
| 7 | Schlauchklemme | 1 |
| 8 | Auspuffkrümmer-Mutter | 1 |
| 9 | Auspuffkrümmer-Schraube | 1 |
| 10 | Auspuffkrümmer | 1 |
| Dichtung | 2 |





Auspuffkrümmer und Schalldämpfer
- Kontrollieren:
Dichtung ①
Beschädigt → Erneuern.
Schalldämpfer-Faserstoff ersetzen
- Entfernen:
- Niete (vorn) ①
- Inneres Rohr ②
ACHTUNG:
Darauf achten, die Passöffnungen für die Nieten (Ø4,9 mm) @ beim Entfernen nicht zu beschädigen.
HINWEIS:
Während auf die Strebe ⑥ am Schalldämpfer mit einem weichen Hammer leicht geklopft wird, das innere Rohr herausziehen.
- Erneuern:
- Faserstoff ①
- Montieren:
- Inneres Rohr ①
- Niete (vorn) ②
HINWEIS:
- Hitzebeständiges Dichtmittel entlang der Plattenkante (a), auf der Innenseite des Schalldämpfers und entlang der Schalldämpferkante (b) auftragen, wie dargestellt.
- Darauf achten, dass sich bei der Montage des inneren Rohrs der Faserstoff nicht verzieht.

ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Auspuffkrümmer und Schalldämpfer
- Montieren:
Dichtung New Auspuffkrümmer ① Auspuffkrümmer-Mutter ②
20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb)
Auspuffkrümmer-Schraube ③
20 Nm (2,0 m · kg, 14 ft · lb)
HINWEIS:
Die Auspuffkrümmer-Schraube zunächst vorübergehend anziehen und dann mit 13 Nm (1,3 m·kg, 9,4 ft·lb) festziehen. Daraufhin die Auspuffkrümmer-Mutter mit 20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb) und dann die Auspuffkrümmer-Schraube mit 20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb) festziehen.
- Montieren:
14 Nm (1,4 m·kg, 10 ft·lb)
- Schlauchklemme ①, Dichtung ② (neu)
- Schalldämpfer ③
- Beilagscheibe ④
- Schalldämpfer-Schraube ⑤
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
HINWEIS:
- Die Dichtung mit der Maschenseite @ zum Auspuffkrümmer einbauen. Die Dichtung soll entsprechend den Abmessungen eingebaut werden, wie in der Abbildung gezeigt.
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RADIATOR


Umfang der Demontage:
① Demontage des Kühlers
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | Kühler DEMONTIERENDie Kühlflüssigkeit ablassen.Sitzbank und KraftstofftankAuspuffkrümer | Siehe unter “KühLFLÜSSIGKEIT WECHSELN" in KAPITEL 3.Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Siehe unter “AUSPUFFKRÜMMER UNDSCHALLDÄMPFER". | |
| 1 | 1 | Abdeckung | 2 | |
| 2 | Klemme | 8 | |
| 3 | Kühler rechts | 1 | |
| 4 | Schlauch 2 | 1 | |
| 5 | Schlauch 3 | 1 | |
| 6 | Schlauch 4 | 1 | |
| 7 | Rohr 2/O-Ring | 1/1 | |
| 8 | Kühler-Entlüftungsschlauch | 1 | |
| 9 | Kühler links | 1 | |
| 10 | Schlauch 1 | 1 | |
| 11 | Rohr 1/O-Ring | 1/1 | |
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HANDLING NOTE

WARNUNG
Der Kühlerverschlussdeckel darf niemals bei heißem Motor abgenommen werden. Austretender Dampf und heiße Kühlflüssigkeit können ernsthafte Verbrühungen verursachen.
Den Kühlerverschlussdeckel immer erst nach Abkühlen des Motors, wie nachfolgend beschrieben, öffnen.
Einen dicken Lappen über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam im Gegenuhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. Dadurch kann der restliche Druck entweichen. Erst wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, den Verschlussdeckel eindrücken und im Gegenuhrzeigersinn abschrauben.
KONTROLLE
Kühler
1. Kontrollieren:
Zugesetzt → Von der Rückseite mit Druckluft ausblasen.
Kühlerlamellen verbogen → Instand setzen/erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Kühler
1. Montieren:
- Rohr 1 (1) 10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
- Schlauch 1 ②
2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
- Rohr 2 ③ 10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
- Schlauch 3 ④
2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
- Schlauch 4 ⑤ 2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
2. Montieren:
- Schlauch 2 ① 2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
Kühler links ②
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)


- Montieren:
- Kühler-Entlüftungsschlauch ①
- Kühler rechts ②
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
Siehe unter "KABELFUHRUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
- Montieren:
- Abdeckung ①
HINWEIS:
Zuerst das innere Hakenteil @ und danach das äußere b am Kühler einhängen.
VERGASER

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | VERGASER DEMONTIERENKraftstofftankFederbein | | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Siehe unter “FEDERBEIN” in KAPITEL5. |
| 1 | 123456789 | KunststoffbinderDrosselklappensensor-Steckver-binderGaszug-AbdeckungGaszugSchlauchschelle (Vergaserein-lass-Anschluss)Schlauchschelle (Vergaseraus-lass-Anschluss)WarmstartkolbenVergaserVergaserauslass-Anschluss | 1111121111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111 | |
VERGASER-DEMONTAGE
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | ① | VERGASER ZERLEGEN | | |
| ② | Belüftungsschlauch | 4 | |
| ③ | Drosselklappen-Gehäusedeckel | 1 | |
| ④ | Schraube (Drosselklappenwelle) | 1 | |
| ⑤ | Drosselklappe | 1 | |
| ⑥ | Nadelsitz | 1 | |
| ⑦ | Düsseldorf | 1 | |
| ⑧ | Abdeckung | 1 | |
| ⑨ | Feder | 1 | |
| ⑩ | Membran (Beschleunigungs-pumpe) | 1 | |
| ⑪ | Schwimmerkammer | 1 | |
| ⑫ | Ausströmdüse | 1 | |
| ⑬ | Leerlaufgemisch-Regulier-schraube | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| ⑭ | Schwimmerachse | 1 | |
| ⑮ | Schwimmer | 1 | |
| ⑯ | Nadelventil | 1 | |

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 16 | Hauptdüse | 1 | |
| 17 | Nadeldüse | 1 | |
| 18 | Distanzstück | 1 | |
| 19 | Leerlaufdüse | 1 | |
| 20 | Chokedüse | 1 | |
| 21 | Druckstange | 1 | An der Druckstangeziehen. |
| 22 | Drosselklappenwelle | 1 | |
| 23 | Druckstangen-Verbindungshebel | 1 | |
| 24 | Leerlauf-Luftdüse | 1 | |
| 25 | Chokeschieber | 1 | |


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HANDHABUNGSHINWEIS
VORSICHT:
Die Drosselklappensor-Schrauben ①) dürfen nicht gelockert werden, außer wenn der Drosselklappensor zu erneuern ist, weil dies einen Leistungsabfall zur Folge hat.
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Leerlaufgemisch-Regulierschraube
- Demontieren:
- Leerlaufgemisch-Regulierschraube ①
HINWEIS:
Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube wird ab Werk individuell auf die Maschine abgestimmt, um den Kraftstofffluss im niedrigen Lastbereich zu optimieren. Vor der Demontage die Leerlaufgemisch-Regulierschraube vollständig hineindrehen und dabei die Anzahl der Umdrehungen zählen. Die gezählte Anzahl der Umdrehungen als Werkseinstellung notieren.
KONTROLLE
Vergaser
- Kontrollieren:
Vergasergehäuse
Verunreinigt → Reinigen.
HINWEIS:
- Zum Reinigen ein Lösungsmittel auf Petroleumbasis verwenden. Sämtliche Kanäle und Düsen mit Druckluft ausblasen.
- Niemals einen Draht verwenden.

- Kontrollieren:
- Hauptdüse ①
- Leerlaufdüse ②
- Nadeldüse ③
- Startdüse ④
- Leerlaufluftdüse ⑤
- Leak-Jet ⑥ Beschädigung → Ersetzen. Verschmutzung → Reinigen.
HINWEIS:
- Zum Reinigen ein Lösungsmittel auf Petroleumbasis verwenden. Sämtliche Kanäle und Düsen mit Druckluft ausblasen.
- Niemals einen Draht verwenden.
Schwimmernadel
- Prüfen:
- Nadelventil ①
- Ventilsitz ② Riefig → Erneuern. Verstaubt → Reinigen.
- Filter © Verstopft → Reinigen.
Drosselklappe
- Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit: Fest → Instand setzen, ggf. erneuern.
HINWEIS:
Die Drosselklappe ① in das Vergasergehäuse einsetzen und deren Leichtgängigkeit kontrollieren.
Düsennadel
- Kontrollieren:
Düsennadel ① Verbogen/verschlissen → Erneuern. - Clip-Nut
- Spiel vorhanden/verschlissen → Erneuern. - Clipposition

Standard-Clipposition: 4. Nut

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Float height
Schwimmerstand ④ Nicht nach Vorgabe → Einstellen.

Schwimmerstand: 8,0 mm (0,31 in)
Arbeitsvorgang:
- Den Vergaser auf den Kopf stellen.
HINWEIS:
- Den Vergaser langsam umschwenken und die Messung vornehmen, wenn das Nadelventil und der Schwimmerhebel fluchten.
- Bei waagerechtem Vergaser drückt der Schwimmer das Nadelventil ein, was zu einem falschen Messergebnis führt.
- Den Abstand zwischen der Passfläche der Schwimmerkammer und der Oberkante des Schwimmers mit einem Messschieber messen.
HINWEIS:
Der Schwimmerhebel sollte auf dem Nadelventil aufliegen, es aber nicht niederdrücken.
- Falls der Schwimmerstand nicht der Vorgabe entspricht, den Nadelventilsitz und die Ventilnadel kontrollieren.
- Bei Verschleiß (auch nur eines der beiden Teile) beide Bauteile erneuern.
- Falls Nadelventilsitz und Ventilnadel in Ordnung sind, den Schwimmerstand durch leichtes Biegen der Lasche ⑥ einstellen.
- Den Schwimmerstand erneut kontrollieren.
Flotteur
Beschädigt → Erneuern.





Starterkolben
- Kontrollieren:
Kaltstartkolben ① Warmstartkolben ②
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Beschleunigerpumpe
- Kontrollieren:
- Chokeschieber ①
- Warmstartkolben ② Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Beschleunigerpumpe
- Kontrollieren:
- Membran (Beschleunigerpumpe) ①
- Feder ②
- Abdeckung ③
- O-Ring ④ Ausrückstange ⑤ Risse (Diaphragma)/Beschädigung → Ersetzen. Verschmutzung → Reinigen.
- Kontrollieren:
- Drosselklappenachse ①
- Feder ② Hebel 1 ③
- Feder 1 (4) Hebel 2 ⑤
- Feder 2 (6)
Beschleunigungspumpe
- Kontrollieren:
- Membran (Beschleunigungspumpe) ① Feder ② Abdeckung ③
- O-Ring ④
- Druckstange ⑤ Rissig (Membran)/beschädigt → Erneuern. Verunreinigt → Reinigen.
- Kontrollieren:
Drosselklappenwelle ① Feder ② - Hebel 1 ③ Feder 1 ④ - Hebel 2 (5) Feder 2 ⑥ Verunreinigt → Reinigen.
Montage und Zusammenbau
Vergaser
Die Feder 1 muss sich am Anschlag @ von Hebel 2 befinden.
- Montieren:
Feder 2 ①
(am Hebel 2 ②)
- Montieren:
- Druckstangen-Verbindungshebel ①
HINWEIS:
Das Ende @ von Feder 2 muss in der entsprechenden Aufnahme 6 im Vergasergehäuse sitzen.
- Montieren:
- Feder ①
- Montieren:
- Beilagscheibe ①
- Sicherungsring ②
- Montieren:
Feder ①
(an der Drosselklappenwelle ②)
HINWEIS:
Das längere Ende @ der Feder muss sich am Anschlag @ der Drosselklappenwellen-Scheibe befinden.
Scheibe befinden.





8. Montieren:
- Drosselklappenwellen-Baugruppe ①
- Unterlegscheibe (Metall) ②
- Unterlegscheibe (Kunststoff) ③
- Ventilhebel ④
HINWEIS:
Die Lager mit fluoriertem Schmierfett bestreichen. Die Haltenase @ an der Drosselklappenwelle in den entsprechenden Schlitz 6 im Drosselklappensensor einsetzen. - Das Ende © der Feder muss in der entsprechenden Aufnahme im Vergasergehäuse sitzen. Die Drosselklappenwelle bei niedergehaltenem Hebel ⑤ drehen und das Ende der Leerlaufeinstellschraube am entsprechenden Anschlag © der Drosselklappenwellen-Scheibe ansetzen.
- Montieren:
Tige de débrayage ①
N.B.:
- Montieren:
- Druckstange ①
HINWEIS:
Bei niedergehaltenem Hebel 1 (2) die Druckstange möglichst weit in das Vergasergehäuse einschieben.
- Nadelventil ① Schwimmer ②
- Schwimmerachse ③
HINWEIS:
- Zuerst das Nadelventil am Schwimmer montieren und dann beide Teile am Vergaser montieren. Die Leichtgängigkeit des Schwimmers kontrollieren.
12. Montieren:
- Leerlaufgemisch-Regulierschraube ① Feder ②
- Beilagscheibe ③
- O-Ring ④
Folgende Montage-Einzelheiten beachten:
Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube nur leicht bis zum Anschlag hineindrehen. Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube um die vorgeschriebene Anzahl von Umdrehungen herausdrehen.

Leerlaufgemisch-Regulierschraube (Beispiel): 1 1/4 Umdrehungen heraus
13. Montieren:
- O-Ring Ausströmduise ①
- Schwimmerkammer ②
- Schwimmerkammer-Schraube ③
- Seilzughalterung (Leerlaufgemisch-Regulierschraube) ④
- Schlauchhalterung (Vergaser-Belüftungs-schlauch) ⑤





14. Montieren:
- Montieren:
- Membran (Beschleunigungspumpe) ① Feder ②
- O-Ring ③ Abdeckung ④
- Ablassschlauch-Halterung ⑤ Abdeckungs-Schraube ⑥
HINWEIS:
Die Beschleunigungspumpen-Membran so montieren, dass deren Markierung @ zur Feder gerichtet ist.
- Montieren:
- Düsennadel ①
- Distanzhülse ② Feder ③ Nadelsitz ④
- Drosselklappen-Platte ⑤ (an der Drosselklappe ⑥)
- Montieren:
Drosselklappe ① Drosselklappenwellen-Schraube ②
HINWEIS:
Die Drosselklappenhebel-Rollen ③ in die entsprechenden Schlitze ⑧ der Drosselklappe einsetzen.
- Montieren:
- O-Ring ① Drosselklappen-Gehausedeckel ②
- Schraube (Drosselklappen-Gehäusedeckel) ③
- Montieren:
- Vergaser-Entlüftungsschlauch ① Siehe unter “KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME” in KAPITEL 2.





Beschleunigungspumpen-Steuerung einstellen
Arbeitsvorgang:
HINWEIS:
Um die vorgeschriebene Drosselklappen-Position @ zu gewährleisten, ist unter die Drosselklappen-Platte 1 ein Stäbchen 2 o. Ä. mit entsprechendem Durchmesser zu schieben.

Drosselklappen-Position: 1,25 mm (0,049 in)
Die Beschleunigungspumpen-Einstellschraube ③ bis zum Anschlag hineindrehen. - Durch leichten Druck auf den Verbindungshebel ④ sicherstellen, dass dieser Spiel ⑥ aufweist. Die Einstellschraube allmählich herausdrehen und damit den Verbindungshebel bewegen, bis kein Spiel mehr vorhanden ist.
Vergaser montieren
1. Montieren:
Vergaserauslass-Anschluss ①
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
2. Montieren:
Vergaser ①
HINWEIS:
Die Haltenase @ muss im entsprechenden Spalt im Vergaser-Auslassanschluss sitzen.
3. Montieren:
2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)




4. Anziehen:
- Montieren:
- Gasgeberzug ① 4 Nm (0,4 m·kg, 2,9 ft·lb) Gasnehmerzug ② 11 Nm (1,1 m·kg, 8,0 ft·lb)
- Einstellen:
- Gaszugspiel am Gasdrehgriff
- Siehe unter "GASZUG EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Montieren:
Gaszug-Abdeckung ① - Schraube (Gaszug-Abdeckung) ②
4 Nm (0,4 m·kg, 2,9 ft·lb)
- Montieren:
- Drosselklappensensor-Steckverbinder ①
- Klemme ② Siehe unter "KABELFUHRUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
NOCKENWELLEN
ZYLINDERKOPFDECKEL



| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | ZYLINDERKOPFDECKEL DEMONTIEREN Sitzbank und Kraftstofftank Warmstartkolben Obere Motorhalterung rechts Obere Motorhalterung links | | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN”. Siehe unter “VERGASER”. Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. |
| 1 | 1 | Zündkerze Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch Schraube (Zylinderkopfdeckel) Zylinderkopfdeckel Dichtung Obere Steuerkettenschiene | 1 1 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 6 6 | 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 |
NOCKENWELLEN
① Nockenwellen demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 1 | Rotor-Abdeckschraube | 1 | |
| 2 | Kurbelwellen-Abdeckschraube | 1 | |
| 3 | Steuerkettenspanner-Verschluss-schraube | 1 | |
| 4 | Steuerkettenspanner | 1 | |
| 5 | Dichtung | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 6 | Schraube (Nockenwellen-Lager-deckel) | 10 |
| 7 | Nockenwellen-Lagerdeckel | 2 |
| 8 | Clip | 2 |
| 9 | Auslass-Nockenwelle | 1 |
| 10 | Einlass-Nockenwelle | 1 |





DEMONTAGE-EINZELHEITEN Nockenwelle
- Demontieren:
- Rotor-Abdeckschraube ①
- Kurbelwellen-Abdeckschraube ②
- Ausrichten:
- "I" Markierung
(auf die Gegenmarkierung)
Arbeitsvorgang:
Die Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel im Gegenuhrzeigersinn drehen. Die "I" Markierung @ am Lichtmaschinenrotor auf die entsprechende Gegenmarkierung 6 am Kurbelgehäuse ausrichten. Wenn die "I" Markierung mit der entsprechenden Gegenmarkierung fluchtet, befindet sich der Kolben im oberen Totpunkt (OT).
HINWEIS:
- Der Kolben befindet sich im oberen Totpunkt, wenn die Körnermarkierung © am Auslass-Nockenwellenrad und die Körnermarkierung © am Einlass-Nockenwellenrad, wie in der Abbildung gezeigt, mit der Zylinderkopf-Passfläche fluchten. Die Kurbelwelle gegebenenfalls um eine Umdrehung im Gegenuhrzeigersinn drehen.
- Lockern:
- Steuerkettenspanner-Verschlussschraube ①
- Demontieren:
- Steuerkettenspanner ②
- Demontieren:
- Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel) ①
- Nockenwellen-Lagerdeckel ②
HINWEIS:
Die Schrauben des Nockenwellen-Lagerdeckels müssen von außen nach innen schrittweise über Kreuz gelockert werden.
ACHTUNG:
Um Schäden an Zylinderkopf, Nockenwellen und Nockenwellen-Lagerdeckeln zu vermeiden, müssen die Lagerdeckel-Schrauben gleichmäßig gelöst werden.



- Demontieren:
- Clips Auslass-Nockenwelle ①
- Einlass-Nockenwelle ②
HINWEIS:
Die Steuerkette mit einem Draht ③ sichern, damit sie nicht in das Kurbelgehäuse hinabfällt.
KONTROLLE
Nockenwelle
- Kontrollieren:
- Nocken
Blau gefärbt/angefressen/verkratzt → Erneuern.
- Messen:
- Nocken-Abmessungen ① und ②: Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Nocken-Abmessungen: Einlass:
31,200-31,300 mm
(1,2283-1,2323 in)
31,100 mm
(1,2244 in)
22,550-22,650 mm
(0,8878-0,8917 in)
22,450 mm
(0,8839 in)
Auslass:
30,950-31,050 mm
(1,2185-1,2224 in)
30,850 mm
(1,2146 in)
22,494-22,594 mm
(0,8856-0,8895 in)
: 22,394 mm
(0,8817 in)
- Messen:
- Nockenwellen-Schlag
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Nockenwellen-Schlag: Max. 0,03 mm (0,0012 in)
4. Messen:
- Nockenwellen-Lagerspiel
Nicht nach Vorgabe → Durchmesser des Nockenwellen-Lagerzapfens messen.

Nockenwellen-Lagerspiel: 0,028-0,062 mm (0,0011-0,0024 in) : 0,08 mm (0,003 in)
Arbeitsvorgang:
Die Nockenwelle in den Zylinderkopf einsetzen. - Einen Streifen Kunststoffaden (Plastigauge® ①) auf die Nockenwellen ablegen. - Den Sicherungsring, die Passhülsen und die Lagerdeckel montieren.

Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel): 10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
Die Schrauben des Nockenwellen-Lagerdeckels müssen von innen nach außen schrittweise über Kreuz festgezogen werden. Die Nockenwelle darf nicht bewegt werden, bis die Messung des Lagerspiels mit dem Kunststoffaden (Plastigauge®) beendet ist. Die Nockenwellen-Lagerdeckel demontieren und dann die Breite des gepressten Kunststoffadens (Plastigauge ①) messen.
5. Messen:
- Nockenwellenzapfen-Durchmesser: Nicht nach Vorgabe → Nockenwelle erneuern. Im Sollbereich → Zylinderkopf und Nockenwellen-Lagerdeckel gemeinsam erneuern.

Nockenwellenzapfen-Durchmesser:
21,959-21,972 mm
(0,8645-0,8650 in)
Nockenwellenräder
1. Kontrollieren:
- Nockenwellenräder ① Beschädigt/verschlissen → Nockenwellenräder und Steuerkette gemeinsam erneuern.





Dekompressionssystem
- Kontrollieren:
- Dekompressionssystem
Arbeitsvorgang:
- Sicherstellen, dass die Nocke (1) des Dekompressionssystems sich leichtgängig bewegt.
- Sicherstellen, dass der Dekompressionshebel-Stift ② aus der Nockenwelle hervorragt.
Steuerkettenspanner
- Kontrollieren:
Den Steuerkettenspanner-Stößel mit einem schmalen Schraubendreher ① bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen und damit einrücken. - Den Schraubendreher loslassen und sicherstellen, dass der Steuerkettenspanner-Stößel freigegeben wird. - Anderenfalls den Steuerkettenspanner erneuern.
Zusammenbau und Montage
Auslass-Nockenwelle ① - Einlass-Nockenwelle ②
Arbeitsfolge:
- Die "I" Markierung (a) am Lichtmaschinenrotor auf die entsprechende Gegenmarkierung (b) am Kurbelgehäuse ausrichten.
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Nockenwellen auftragen.
- Motoröl auf das Dekompressionssystem auftragen.

Die Steuerkette ③ an den Nockenwellenrädern anbringen und dann die Nockenwellen im Zylinderkopf montieren.
HINWEIS:
Die Nockenwellen müssen so am Zylinderkopf montiert werden, dass die Körnermarkierung © am Auslass-Nockenwellenrad und die Körnermarkierung ① am Einlass-Nockenwellenrad mit der Zylinderkopf-Passfläche fluchten.
ACHTUNG:
Die Kurbelwelle darf während der Nockenwellen-Montage nicht gedreht werden. Dies führt zu Schäden oder falschen Ventilsteuerzeiten.
Die Clips montieren und die Nockenwellen-Lagerdeckel ④ festschrauben.

Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel): 10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
HINWEIS:
Die Gewinde der Nockenwellen-Lagerdeckel-Schrauben ⑤ mit Molybdändisulfidöl bestreichen. Die Schrauben in der abgebildeten Reihenfolge in zwei bis drei Schritten vorschriftsmäßig festziehen.
ACHTUNG:
Um Schäden an Zylinderkopf, Nockenwellen und Nockenwellen-Lagerdeckeln zu vermeiden, müssen die Lagerdeckel-Schrauben gleichmäßig festgezogen werden.
2. Montieren:
Den Steuerkettenspanner-Stößel mit einem schmalen Schraubendreher bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen und damit leicht niederdrücken.


Die Dichtung ①, den Steuerkettenspanner ② (mit vollständig hineingedrehtem Stößel und nach oben gerichteter UP-Markierung ③) sowie die Dichtung ③ montieren und dann die Schraube ④ vorschriftsmäßig festziehen.

Steuerkettenspanner-Schraube: 10 Nm (1,0 m • kg, 7,2 ft • lb)
- Den Schraubendreher loslassen und sicherstellen, dass der Steuerkettenspanner-Stößel frei gegeben wird; anschließend die Verschlussschraube ⑥ mit Dichtung ⑤ mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen.

Steuerkettenspanner-Verschlussschraube: 7 Nm (0,7 m • kg, 5,1 ft • lb)
- Drehen:
Kurbelwelle
(mehrere Umdrehungen im Gegenuhrzeigersinn)
- Kontrollieren:
- "I"-Markierung am Rotor
Auf die Gegenmarkierung am Kurbelgehäuse ausrichten.
- Nockenwellen-Markierungen
Auf die Zylinderkopf-Passfläche ausrichten.
Nicht nach Vorgabe → Einstellen.
ZYLINDERKOPF
ZYLINDERKOPF

① Zylinderkopf demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | ZYLINDERKOPF DEMONTIEREN | | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN”. Siehe unter “AUSPUFFKRÜMMER UNDSCHALLDÄMPFER”. Siehe unter “KÜHLER”. Siehe unter “VERGASER”. Siehe unter “NOckenWELLLEN”. |
| Sitzbank und Kraftstofftank | |
| Auspuffkrümer und Schall-dämpfer | |
| Kühler | |
| Vergaser | |
| Nockenwelle | |
| 1 | 1 | Mutter | 2 | Siehe HINWEIS. |
| 2* | Schraube | 4 |
| 3 | Zylinderkopf | 1 |
| 4 | Dichtung | 1 |
| 5 | Passhülse | 2 |
| 6 | Steuerkettenschiene (vorn) | 1 |
HINWEIS:
Die Zylinderkopfdeckel-Schrauben zunächst in der vorgeschriebenen Reihenfolge mit 30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb) anziehen, dann herausdrehen und erneut in der vorgeschriebenen Reihenfolge mit 20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb) anziehen; die Schrauben anschließend in der vorgeschriebenen Reihenfolge um weitere 180° anziehen.

INSPEKTION
Zylinderkopf
- Entfernen:
- Kohleablagerungen (im Brennraum) Einen abgerundeten Schaber verwenden.
HINWEIS:
Keine scharfkantigen Gegenstände benutzen, um Beschädigungen oder Kratzer an folgenden Stellen zu vermeiden:
Zündkerzenbohrungs-Gewinde - Ventilsitze
- Kontrollieren:
Zylinderkopf Verkratz/beschädigt → Erneuern.
- Messen:
Zylinderkopf-Verzug Nicht nach Vorgabe → Planschleifen.

Zylinderkopf-Verzug: Max. 0,05 mm (0,002 in)
Verzug messen und korrigieren:
- Ein Haarlineal und eine Führerlehre auf den Zylinderkopf legen.
- Den Verzug mit einer Führungslehre messen.
- Falls der Verzug nicht im Sollbereich ist, muss der Zylinderkopf plangeschliffen werden.
- Den Zylinderkopf mit Nassschleifpapier der Körnung 400-600 auf einer planen Unterlage in einer Achterbewegung abschleifen.
HINWEIS:
Den Zylinderkopf mehrmals drehen, um einen gleichmäßigen Abschliff zu gewährleisten.



- Steuerkettenschiene (vorn) ①
- Passhülse ② Zylinderkopfdeckel-Dichtung ③ Zylinderkopf ④
HINWEIS:
Die Steuerkettenschiene vorn und den Zylinderkopf bei hochgezogener Steuerkette montieren.
2. Montieren:
- Beilagscheibe ①
- Schraube ②
Arbeitsfolge:
ACHTUNG:
Die Zylinderkopf-Schrauben laut der Winkel-Anzugsmethode gleichmäßig festziehen.
Die Gewinde und Kontaktflächen der Schrauben und des Kurbelgehäuses sowie die Kontaktflächen der Schrauben, der Beilagscheiben und des Zylinderkopfes reinigen. Die Gewinde und Kontaktflächen der Schrauben sowie die Kontaktflächen der Beilagscheiben mit Molybdändisulfidfett bestreichen. Die Beilagscheiben und Schrauben montieren. Die Schrauben in der abgebildeten Reihenfolge in zwei bis drei Schritten vorschriftsmäßig festziehen.

Zylinderkopf-Schrauben:
- Schritt:
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)




Die Schrauben losdrehen. Die Gewinde und Kontaktflächen der Schrauben sowie die Kontaktflächen der Beilagscheiben erneut mit Molybdändisulfidfett bestreichen. Die Schrauben erneut festziehen.
HINWEIS:
Die Schrauben in der abgebildeten Reihenfolge in zwei bis drei Schritten vorschriftsmäßig festziehen.

Zylinderkopf-Schrauben:
- Schritt:
20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb)
Die Kante ① der Zylinderkopf-Schraube und den Zylinderkopf ②, wie in der Abbildung gezeigt, markieren.
HINWEIS:
Die Schrauben, wie in der Abbildung gezeigt, in der vorgeschriebenen Reihenfolge in zwei Schritten von 90° um insgesamt 180° festziehen.

Zylinderkopf-Schrauben:
Letzter Schritt:
Vorgeschriebener Winkel von 180°
3. Montieren:
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
3. Montieren:
Zylinderkopf-Schrauben ①
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
VENTILE UND VENTILFEDERN
VENTILE UND VENTILFEDERN

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | VENTILE UND VENTILFEDERN DEMONTIEREN Zylinderkopf | | Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. |
| 1 | 1 | Tassenstößel | 5 | Spezialwerkzeug verwenden. - Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 2 | Ventilplättchen | 5 |
| 3 | Ventilkeil | 10 |
| 4 | Ventilfederteller | 5 |
| 5 | Ventilfeder | 5 |
| 6 | Ventilschaft-Dichtring | 5 |
| 7 | Federsitz | 5 |
| 8 | Auslassventil | 2 |
| 9 | Einlassventil | 3 |



AUSBAUPUNKTE
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Tassenstößel und Ventilplättchen
- Demontieren:
- Tassenstößel ①
- Ventilplättchen ②
HINWEIS:
Die entsprechende Einbaulage sämtlicher Tassenstößel ① und Ventilplättchen ② festhalten, damit sie wieder in ihre ursprüngliche Lage montiert werden können.
- Kontrollieren:
- Ventil-Dichtigkeit
Ventilsitz undicht → Ventilkegel, Ventilsitz und Ventilsitz-Breite kontrollieren.
Arbeitsvorgang:
- Ein sauberes Lösungsmittel ① in den Ein- oder Auslasskanal gießen.
- Den Ventilsitz auf Undichtigkeit prüfen. Es darf keine Undichtigkeit am Ventilsitz ② auftreten.
- Clavettes de soupape
N.B.:
- Demontieren:
- Ventilkeil
HINWEIS:
Zum Ausbau des Ventilkeils den Ventilfedererspanner ① zwischen dem Federteller und dem Zylinderkopf anbringen.

Ventilfediterspanner: YM-4019/90890-04019





INSPECTION
Valve
- Messen:
- Ventilschaft-Spiel
Ventilschaft-Spiel = Ventilführungs-Innendurchmesser a - Ventilschaft-Durchmesser b
Nicht nach Vorgabe → Ventilführung erneuern.

Ventilschaft-Spiel:
Einlass:
0,010-0,037 mm
(0,0004-0,0015 in)
: 0,08 mm (0,003 in)
Auslass:
0,020-0,047 mm
(0,0008-0,0019 in)
: 0,10 mm (0,004 in)
- Erneuern:
- Ventilführung
Arbeitsvorgang:
HINWEIS:
Um den Aus- und Einbau der Ventilführung zu erleichtern und eine exakte Passung zu gewährleisten, den Zylinderkopf in einem Ofen auf 100°C (212°F) erhitzen.
Die Ventilführung mit einem Ventilführungs-Austreiber ① ausbauen. Die neue Ventilführung mit dem Ventilführungs-Austreiber ① und der Ventilführungs-Einbauhülse ② montieren. - Nach dem Einbau muss die Ventilführung mit der Ventilführungs-Reibahle ③ bearbeitet werden, bis das korrekte Ventilschaft-Spiel erreicht ist.

Ventilführungs-Austreiber:
Ventilführungs-Austreiber:
Einlass: 4,5 mm (0,18 in)
YM-4116/90890-04116
Auslass: 5,0 mm (0,20 in)
YM-4097/90890-04097
Ventilführungs-Einbauhülse:
Einlass:
YM-4117/90890-04117
Auslass:
YM-4098/90890-04098
Ventilführungs-Reibahle:
Einlass: 4,5 mm (0,18 in)
YM-4118/90890-04118
Auslass: 5,0 mm (0,20 in)
YM-4099/90890-04099
HINWEIS:
Nach dem Einbau der neuen Ventilführung muss auch der Ventilsitz nachgearbeitet werden.
- Kontrollieren:
- Ventilkegel
Angefressen/verschlissen → Ventilkegel nachschleifen.
Pilzartig verformt/Durchmesser größer als am Schaftkörper → Erneuern.
- Messen:
- Ventilteller-Stärke @
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Ventilteller-Stärke:
Einlass:
1,0 mm (0,039 in)
: 0,85 mm (0,033 in)
Auslass:
1,0 mm (0,039 in)
: 0,85 mm (0,033 in)

5. Messen:
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Grenzwert für den Rundlauf:
0,01 mm (0,0004 in)
HINWEIS:
- Das Ventil und die Ventilführung stets gemeinsam erneuern.
- Nach dem Ausbau eines Ventils muss immer der Ventilschaft-Dichtring erneuert werden.
- Entfernen:
- Ölkohleablagerungen (vom Ventilteller und Ventilsitz)
- Kontrollieren:
- Ventilsitze
- Angefressen/verschlissen → Ventilsitz nachschleifen.
- Messen:
- Ventilsitz-Breite: Nicht nach Vorgabe → Ventilsitz nachschleifen.

Ventilsitz-Breite: Einlass: 0,9-1,1 mm (0,0354-0,0433 in) : 1,6 mm (0,0630 in) Auslass: 0,9-1,1 mm (0,0354-0,0433 in) : 1,6 mm (0,0630 in)
Arbeitsvorgang:
- Tuschierfarbe ⑥ auf den Ventilkegel auftragen.
- Das Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Das Ventil fest gegen den Ventilsitz pressen, um einen deutlichen Abdruck der Ventilsitz-Breite zu erhalten.
- Das Ventil herausnehmen und dann die Ventilsitz-Breite messen. Die Kontaktfläche von Ventilsitz und Ventilkegel ist aufgrund der Farbverteilung sichtbar.
- Ist der Sitz zu breit, zu schmal oder außermittig, muss der Ventilsitz nachbearbeitet werden.
- Läppen:
- Ventilkegel
- Ventilsitz
HINWEIS:
HINWEIS:
Nach dem Einschleifen des Ventilsitzes sowie nach der Erneuerung des Ventils und der Ventilführung sollen Ventilsitz und Ventilkegel eingeschliffen werden.
Arbeitsfolge:
- Grobkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen.
ACHTUNG:
Darauf achten, dass die Schleifpaste nicht zwischen Ventilschaft und Ventilführung gelangt.
- Molybdändisulfidöl auf den Ventilschaft auftragen.
- Das Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Das Ventil hin- und herdrehen, bis Ventilkegel und Ventilsitz gleichmäßig angeschliffen sind; danach die Schleifpaste vollständig entfernen.
HINWEIS:
Die beste Wirkung wird erzielt, wenn das Ventil zwischen den Handflächen hin- und hergedreht und dabei leicht gegen den Ventilsitz gedrückt wird.
- Feinkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen und die obigen Arbeitsschritte wiederholen.
HINWEIS:
Die Schleifpaste nach jedem Arbeitsgang vollständig vom Ventilkegel und Ventilsitz abwischen.
- Tuschierfarbe auf den Ventilkegel auftragen.
- Das Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Das Ventil fest gegen den Ventilsitz pressen, um einen deutlichen Abdruck der Ventilsitz-Breite zu erhalten.
- Das Ventil herausnehmen und dann die Ventilsitz-Breite messen. Falls die Ventilsitz-Breite nicht der Vorgabe entspricht, Ventilkegel und -sitz erneut einschleifen.


Ventilfeder
- Länge der ungespannten Ventilfeder: Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Länge der ungespannten Ventilfeder:
Einlass:
37,03 mm (1,46 in)
Auslass: 36,03 mm (1,42 in)
Auslass:
37,68 mm (1,48 in)
: 36,68 mm (1,44 in)
2. Messen:
- Federkraft @ der gespannten Ventilfeder Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
⑥ Einbaulange

Federkraft der gespannten Ventilfeder:
Einlass:
111,3-127,9 N bei 27,87 mm
(11,3-13,0 kg bei 27,87 mm,
24,91-28,66 Ib bei 1,10 in)
Auslass:
127,4-146,4 N bei 27,38 mm
(13,0-14,9 kg bei 27,38 mm,
28,66-32,85 Ib bei 1,08 in)
3. Messen:
2,5°/1,65 mm (0,065 in)
3. Messen:
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Max. Federneigung:
Einlass:
2,5°/1,61 mm (0,063 in)
Auslass:
2,5°/1,65 mm (0,065 in)
Ventilstößel
1. Prüfen:
Verkratzt/beschädigt → Tassenstößel und Zylinderkopf erneuern.


- Molybdändisulfidöl (auf Ventilschaft und Dichtring)
2. Montieren:
- Ventile ① Federsitze ②
- Ventilschaft-Dichtringe ③ New
- Ventilfedern ④
- Ventilfederteller ⑤
HINWEIS:
- Darauf achten, dass die Ventile in ihre ursprüngliche Lage eingebaut werden; dabei folgende Farbcodierung beachten. Einlass (Mitte) @: Blau Einlass (rechts/links) : Grau Auslass keine Farbe
- Beim Einbau der Ventilfedern muss die größere Steigung © nach oben gerichtet sein.
Kleinere Steigung
3. Montieren:
Zum Einbau des Ventilkeils die Ventilfeder mit dem Ventilfederspanner ① zusammendrücken.

Ventilfederspanner: YM-4019/90890-04019
- Mit einem Holzstück leicht auf das Ventilende klopfen, um einen sicheren Sitz des Ventilkeils zu gewährleisten.
ACHTUNG:
Darauf achten, nicht zu hart zu klopfen, um das Ventil nicht zu beschädigen.

- Motoröl auf die Tassenstößel auftragen.
- Molybdändisulfidöl auf das Ventilschaftende auftragen.
- Der Tassenstößel muss sich mit dem Finger mühelos drehen lassen. Die Tassenstößel und Ventilplättchen müssen in der ursprünglichen Lage montiert werden.
ZYLINDER UND KOLBEN
ZYLINDER UND KOLBEN
① Zylinder demontieren
② Kolben demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | ZYLINDER UND KOLBENDEMONTIERENZylinderkopf | | Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. |
| 12 | 12 | Zylinder-Schraube | 1 | |
| 22 | Zylinder | 1 | |
| 32 | Dichtung | 1 | |
| 42 | Passhülse | 2 | |
| 52 | Kolbenbolzen-Sicherungssring | 2 | |
| 62 | Kolbenbolzen | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.- Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 72 | Kolben | 1 |
| 82 | Kolbenringsatz | 1 |


AUSBAUPUNKTE
Kolben
- Entfernen:
- Kolbenbolzen-Sicherungsringe ①
- Kolbenbolzen ②
- Kolben ③
HINWEIS:
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Kolben
- Demontieren:
- Kolbenbolzen-Sicherungsringe ①
- Kolbenbolzen ②
- Kolben ③
HINWEIS:
Die Kolbenböden für den späteren Wiedereinbau markieren. - Vor dem Ausbau des Kolbenbolzens den Bereich der Sicherungsring-Nut und des Kolbenbolzenauges entgraten. Lässt sich der Kolbenbolzen auch danach nur schwer lösen, den Kolbenbolzen-Abzieher ④ verwenden.

Kolbenbolzen-Abzieher: YU-1304/90890-01304
ACHTUNG:
Den Kolbenbolzen unter keinen Umständen mit einem Hammer austreiben.
Kolbenringe
- Demontieren:
- Kolbenringe
HINWEIS:
Wie in der Abbildung gezeigt, die Ringenden spreizen und damit den Kolbenring hochschieben.
KONTROLLE
Zylinder und Kolben
- Kontrollieren: Zylinder und Kolbenhemd. In Laufrichtung riefig → Zylinder und Kolben erneuern.
- Messen:
- Kolben-Laufspiel
Arbeitsvorgang:
1. Schritt:
Die Zylinderbohrung "C" mit einer Innemessschraube messen.
HINWEIS:
Die Zylinderbohrung "C" sowohl parallel als auch im rechten Winkel zur Kurbelwelle messen. Anschließend den Durchschnitt der gemessenen Werte ermitteln.

ZYLINDER UND KOLBEN
ENG

| Zylinderbohrung
“C” | 95,00-95,01 mm
(3,7402-3,7406 in) |
| Max. Konizität “T” | 0,05 mm (0,002 in) |
| Max. Ovalität “R” | 0,05 mm (0,002 in) |
| “C” = großtes Maß unter D |
| “T” = (großtes Maß unter D1 und D2)
- (großtes Maß unter D5 und D6) |
| “R” = (großtes Maß unter D1, D3 und D5)
- (kleinstes Maß unter D2, D4 und D6) |
| • Falls nicht nach Vorgabe, Zylinder sowie Kolben und Kolbenringe erneuern.
2. Schritt:
• Den Kolbenschaft-Durchmesser “P” mit einer Bügelmesssschraube messen.
@ 8 mm (0,315 in) oberhalb der Unterkante |
| Kolbengröbe “P” |
| Standard | 94,945-94,960 mm
(3,738-3,739 in) |
| • Falls nicht nach Vorgabe, Kolben sowie Kolbenringen erneuern.
3. Schritt:
• Das Kolben-Laufspiel nach folgender Formel ermitteltin: |
| Kolben-Laufspiel = Zylinderbohrung “C” - Kolbenschaft-Durchmesser “P” |
| Kolben-Laufspiel:
0,040-0,065 mm
(0,0016-0,0026 in)
<Grenzwert>: 0,1 mm (0,004 in) |
| • Falls nicht nach Vorgabe, Zylinder sowie Kolben und Kolbenringe erneuern. |


Kolbenring
1. Messen:
Eine Führlehre ① verwenden.
- Ringnutspiel: Eine Führlehre ① verwenden.
Nicht nach Vorgabe → Kolben und Kolbenringe erneuern.
HINWEIS: Vor der Messung des Ringnutspiels müssen die Ölkohleablagerungen von den Kolbenringen und Ringnuten entfernt werden.
| Ringnutspiel: |
| Standard | <Grenzwert> |
| 1. Kompressionsring (Topring) | 0,030–0,065 mm (0,0012–0,0026 in) | 0,12 mm (0,005 in) |
| 2. Kompressionsring | 0,020–0,055 mm (0,0008–0,0022 in) | 0,12 mm (0,005 in) |
2. Anordnen:
- Kolbenringe (im Zylinder)
HINWEIS: Den Kolbenring ca. 10 mm (0,39 in) in den Zylinder einschieben. Den Kolbenring mit dem Kolbenboden in die Zylinderbohrung schieben, so dass der Ring rechtwinklig im Zylinder sitzt.
@ 10 mm (0,39 in)
3. Messen:
- Kolbenring-Stoß
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
HINWEIS: Der Stoß der Ölabstreifring-Expanderfeder kann nicht gemessen werden. Wenn der Stoß der Ölabstreifschneiden nicht im Sollbereich liegt, müssen alle Kolbenringe erneuert werden.
| Ringstoß: |
| Standard | <Grenzwert> |
| 1. Kompress-sionsring (Topring) | 0,20–0,30 mm (0,008–0,012 in) | 0,55 mm (0,022 in) |
| 2. Kompress-sionsring | 0,35–0,50 mm (0,014–0,020 in) | 0,85 mm (0,033 in) |
| Ölabstreif-ring | 0,20–0,50 mm (0,01–0,02 in) | — |


Kolbenbolzen
- Prüfen:
- Kolbenbolzen
Blau angelaufen/riefig → Kolbenbolzen erneuern und Schmiersystem kontrollieren.
2. Messen:
| Arbeitsvorgang:
·Den Kolbenbolzen-Durchmesser @ messen.
Falls nicht nach Vorgabe, den Kolbenbol-zen erneuern. |
| Kolbenbolzen-Durchmesser:
17,991-18,000 mm
(0,7083-0,7087 in) |
| ·Den Kolbenbolzenaugen-Durchmesser ⑥ messen. |
| Kolbenbolzenaugen-Durchmesser:
18,004-18,015 mm
(0,7088-0,7093 in) |
| ·Das Kolben-Laufspiel nach folgender For-
mel ermitteltn. |
| Kolbenbolzen-Spiel =
Kolbenbolzenaugen-Durchmesser ⑤ -
Kolbenbolzen-Durchmesser ⑧ |
| ·Falls nicht nach Vorgabe, den Kolben
erneuern. |
| Kolbenbolzen-Spiel:
0,004-0,024 mm
(0,00016-0,00094 in)
<Grenzwert>: 0,07 mm (0,003 in) |
MONTAGE
Kolben
1. Montieren:
Die Kolbenringe so einbauen, dass die Herstellerangaben nach oben gerichtet sind. - Den Kolben und die Kolbenringe großzügig mit Motoröl bestreichen.




2. Position:
- Anordnen:
- Kompressionsring (Topring)
- Kompressionsring Ölabstreifring
Die Ringspalte, wie in der Abbildung gezeigt, versetzen.
@ Spalt des 1. Kompressionsrings ⑥ Spalt des 2. Kompressionsrings © Spalt der oberen Ölabstreifschneide Ölabstreifring © Spalt der unteren Ölabstreifschneide
- Montieren:
- Kolben ①
- Kolbenbolzen ②
- Kolbenbolzen-Sicherungsringe ③ New
HINWEIS:
- Motoröl auf den Kolbenbolzen und Kolben auftragen. Die Pfeilmarkierung @ auf dem Kolben muss zur Auslassseite des Zylinders gerichtet sein.
- Vor dem Einbau des Kolbenbolzen-Sicherungsringes das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch abdecken, damit der Sicherungsring nicht hineinfallen kann. Die Kolbenbolzen-Sicherungsringe so einbauen, dass deren Enden nach unten gerichtet sind.
- Schmieren:
- Kolben
- Kolbenringe Zylinder
HINWEIS:
Bauteile großzügig mit Motoröl bestreichen.
Zylinder
- Montieren:
- Passhülsen Dichtung ① Neuer Zylinder ②
HINWEIS:
Den Zylinder mit einer Hand einbauen, mit der anderen Hand die Kolbenringe zusammendrücken.
ACHTUNG:
Die Steuerkette ③ durch den Steuerkettenschacht führen. - Darauf achten, dass die Steuerkettenschiene ④ nicht beschädigt wird.
- Montieren:
Zylinder-Schraube
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
KUPPLUNG
KUPPLUNG

① Druckstange und Kupplungsausrücker demontieren ③ Reib- und Stahlscheiben demontieren
② Druckstange 1 zerlegen ④ Kupplungskorb demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | KUPPLUNG DEMONTIERENDas Motoröl ablassen.FußbremshebelKupplungszug | | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Motorseitig lösen. |
| 1234 | 1 | Kupplungsdeckel | 1 | |
| 2 | Dichtung | 1 | |
| 3 | Passhülse | 2 | |
| 4 | Kupplungsfeder | 6 | |
| 5 | Druckplatte | 1 | |
| 6 | Druckstange 1 | 1 | |
| 7 | Sicherungssring | 1 | |
| 8 | Beilagscheibe | 1 | |
| 9 | Lager | 1 | |
| 10 | Kugel | 1 | |
| 11 | Druckstange 2 | 1 | |

| Extent of removal | Order | Part name | Q'ty | Remarks |
| 341 | 12 | Clutch plate | 7 | Use special tool.Refer to “REMOVAL POINTS”. |
| 13 | Friction plate | 8 |
| 14 | Nut | 1 |
| 15 | Lock washer | 1 |
| 16 | Clutch boss | 1 |
| 17 | Thrust washer | 1 |
| 18 | Clutch housing | 1 |
| 19 | Push lever | 1 |
| Organisation de la dépose | Ordre | Nom de la piece | Qté | Remarques |
| 341 | 12 | Plateau de pression | 7 | Utiliser l'outil spécial. Se reporter à “POINTS DE DEPOSE”. |
| 13 | Disque garni | 8 |
| 14 | Ecrou | 1 |
| 15 | Rondelle-frein | 1 |
| 16 | Noix d'embrayage | 1 |
| 17 | Rondelle de butée | 1 |
| 18 | Cloche d'embrayage | 1 |
| 19 | Tige de poussée | 1 |
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 34 | 12 | Stahlscheibe | 7 | Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 13 | Reibscheibe | 8 |
| 14 | Mutter | 1 |
| 15 | Sicherungsscheibe | 1 |
| 16 | Kupplungsnabe | 1 |
| 17 | Anlaufscheibe | 1 |
| 18 | Kupplungskorb | 1 |
| 19 | Kupplungsausrücker | 1 |







EC493000
AUSBAUPUNKTE
EC483211
Kupplungsnabe
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Kupplungsnabe
- Demontieren:
- Mutter ①
- Sicherungsscheibe ②
- Kupplungsnabe ③
HINWEIS:
Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen und die Kupplungsnabe mit dem Kupplungshalter ④ fest halten.

Kupplungshalter: YM-91042/90890-04086
USA und CDN Nicht USA und CDN
KONTROLLE
Kupplungskorb und -nabe
- Kontrollieren:
Kupplungskorb ① Rissig/verschlissen/beschädigt → Erneuern. - Kupplungsnabe ② Riefig/verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Primärantriebsrad
- Kontrollieren:
- Axialspiel. Spiel vorhanden → Erneuern.
- Verzahnung. Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Kupplungsfeder
- Messen:
- Länge der ungespannten Kupplungsfeder
Nicht nach Vorgabe → Federn satzweise erneuern.
| Länge der ungespannten Kupp-lungs feder: |
| Standard | <Grenzwert> |
| 50,0 mm (1,97 in) | 49,0 mm (1,93 in) |


EC484500
Reibscheibe
1. Messen:
- Reibscheiben-Stärke
Nicht nach Vorgabe → Reibscheiben satzweise erneuern.
Jeweils an vier Punkten messen.

Reibscheiben-Stärke: 2,92-3,08 mm (0,115-0,121 in) : 2,8 mm (0,110 in)
Stahlscheibe
1. Messen:
- Stahlscheiben-Verzug
Nicht nach Vorgabe → Stahlscheiben satzweise erneuern.
Eine plane Unterlage ① und eine Fühlerlehre ② verwenden.

Max. Verzug: 0,1 mm (0,004 in)
Druckstange
1. Kontrollieren:
- Druckstange ①
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Ausrückstange
1. Kontrollieren:
- Kupplungsausrücker ① Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Druckstange
1. Kontrollieren:
- Druckstange ① Lager ②
- Beilagscheibe ③
- Druckstange 2 ④ Kugel ⑤ Verschlissen/beschädigt/verbogen → Erneuern.





EC4A5000
- Montieren:
- Kupplungsausrücker ①
HINWEIS:
Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen. - Den Kupplungsausrücker mit Motoröl bestreichen.
Kupplung
- Montieren:
- Primärantriebsrad ① Anlaufscheibe ②
- Kupplungsnabe ③
HINWEIS:
Motoröl auf die Innenfläche des Primärantriebsrads auftragen.
- Montieren:
- Sicherungsscheibe ① New
- Kupplungsnaben-Mutter ②
75 Nm (7,5 m·kg, 54 ft·lb)
HINWEIS:
Die Sicherungsscheibe muss so auf der Kupplungsnabe sitzen, dass die entsprechenden Vertiefungen und Anhebungen ineinanderpassen. Die Kupplungsnabe mit dem Kupplungshalter ③ fest halten.

Kupplungshalter: YM-91042/90890-04086
USA und CDN Nicht USA und CDN
- Die Lasche der Sicherungsscheibe ① umbiegen.
- Die Lasche umbiegen.
(1) der Sicherungsscheibe

Die Reib- und Stahlscheiben abwechselnd einbauen; darauf achten, dass mit einer Reibscheibe begonnen und abgeschlossen wird. Die Reib- und Stahlscheiben mit Motoröl bestreichen.
- Montieren:
- Lager ① Volle Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③ Neu
Motoröl auf das Lager und die Beilagscheibe auftragen.
- Montieren:
- Druckstange 2 ① Kugel ②
- Druckstange 1 ③
HINWEIS:
Motoröl auf die Druckstangen 1 und 2 sowie auf die Kugel auftragen.
- Montieren:
- Druckplatte ①
- Montieren:
- Druckplatte ①



- Montieren:
- Kupplungsfeder
- Kupplungsfeder-Schraube
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
Kupplungsfeder Kupplungsfeder-Schraube
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
Kupplungsdeckel ① Kupplungsdeckel-Schraube
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
ÖLFILTER, WASSERPUMPE UND KURBELGEHÄUSEDECKEL (RECHTS)
ÖLFILTER, WASSERPUMPE UND KURBELGEHÄUSEDECKEL (RECHTS)

① Ölfilter demontieren
② Wasserpumpe demontieren
③ Kurbelgehäusedeckel rechts demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | ÖLFILTER, WASSERPUMPE und KURBELGEHÄUSEDEK-KEL RECHTS DEMONTIERENMotorschutz rechtsDas Motoröl ablassen.Die Kühlflüssigkeit ablassen.AuspuffkrümmefußbremshebelKupplungsdeckel | | Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN".Siehe unter "MOTORÖL WECHSELN" in KAPITEL 3.Siehe unter "KÜHLFLUSSIGKEIT WECHSELN" in KAPITEL 3.Siehe unter "AUSPUFFKRÜMMER UNDSCHALLDÄMPFER".Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN".Siehe unter "KUPPLUNG". |
| 12345 | 12345 | Ölfilter-GehäusedeckelÖlfiltrereinsatzKühlflüssigkeitsrohr 2WasserpumpengehäuseStift | 111112 | |

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 2 3 | 6 | Öltank-Belüftungsschlauch | 1 | |
| 7 | Kickstarterhebel | 1 | |
| 8 | Kurbelgehäusedeckel rechts | 1 | |
| 9 | Dichtung | 1 | |
| 10 | Passhülse/O-Ring | 3/1 | |
| 2 | 11 | Laufrad | 1 | |
| 12 | Beilagscheibe | 1 | |
| 13 | Laufradwelle | 1 | |
| 14 | Dichtring 1 | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 15 | Dichtring 2 | 1 |
| 16 | Lager | 1 |





AUSBAUPUNKTE
EC4G3110
Pumpenwelle
- Entfernen:
- Laufrad ①
- Beilagscheibe ②
- Laufradwelle ③
HINWEIS:
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Laufradwelle
- Demontieren:
- Laufrad ①
- Beilagscheibe ②
- Laufradwelle ③
HINWEIS:
Zum Demontieren des Laufrads die Laufradwelle mit einem Schraubenschlüssel o. Ä. an der anderen Flachstelle a greifen.
Bague d'étanchéité
N.B.:
Die Wasserpumpe braucht nicht zerlegt zu werden, außer wenn Kühlflüssigkeitsschwund- oder -verfärbung bzw. milchiges Getriebeöl vorliegen.
- Demontieren:
Lager ① Dichtring ②
CONTROLE
Axe de pompe
- Controller:
- Axe de pompe ①
Déformation/usure/endommagement → Remplacer.
- Kontrollieren:
- Laufradwelle ①
Verschlissen/beschädigt/verbogen → Erneuern.
Kesselstein → Reinigen.
EC444400
EC4H4600
Lager
Den Innenlaufring mit den Fingern drehen.
Stockend/fest → Erneuern.
Dichtring
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
MONTAGE
Dichtring
Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen. - Den Dichtring so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer nach innen gerichtet ist.
Lager
- Montieren:
Lager ①
HINWEIS:
Zum Einbau des Lagers parallel auf den Außenlaufring drücken.





Laufradwelle
- Montieren:
- Laufradwelle ①
- Unterlegscheibe ②
- Laufrad ③
14 Nm (1,4 m·kg, 10 ft·lb)
HINWEIS:
- Montieren:
- Laufradwelle ①
- Beilagscheibe ②
- Laufrad ③
14 Nm (1,4 m·kg, 10 ft·lb)
HINWEIS:
- Darauf achten, dass die Dichtringlippe nicht beschädigt wird und dass die Feder nicht verrutscht.
- Beim Einbau der Laufradwelle die Dichtringlippe, das Lager und die Laufradwelle mit Motoröl bestreichen. Die Welle beim Einbau drehen.
- Zum Montieren des Laufrads die Laufradwelle mit einem Schraubenschlüssel o. Ä. an deren Flachstelle ④ greifen.
Kurbelgehäusedeckel rechts
- Montieren:
- Passhülse ①
- O-Ring ② Neu
- Distanzhülse ③ Dichtung ④
HINWEIS:
Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montieren:
Kurbelgehäusedeckel rechts ① - Schraube ②
- Das Ende der Laufradwelle mit Motoröl bestreichen.
- Beim Montieren des Kurbelgehäusedeckels am Kurbelgehäuse darauf achten, dass das Laufradwellen-Ende ② mit dem entsprechenden Schlitz ③ am Ende der Ausgleichswelle fluchtet. Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.

Kickstarter
- Montieren:
- Kickstarterhebel ①
- Beilagscheibe
- Kickstarterhebel-Schraube


HINWEIS:
Beim Einbau darauf achten, dass ein Abstand von 8 mm (0,31 in) oder mehr zwischen Kickstarterhebel und Rahmen besteht und dass der Kickstarterhebel nicht den Kurbelgehäusedeckel berührt, wenn er gezogen ist.
- Montieren:
- Öltank-Belüftungsschlauch ①
- Schlauchschelle ②

- Montieren:
- Passhülse ①
- O-Ring ② New
HINWEIS:
Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montieren:
- Beilagscheibe ③ New Kühlflüssigkeits-Ablassschraube ④

ÖLFILTER, WASSERPUMPE UND KURBELGEHÄUSEDECKEL (RECHTS)
MOTOR



- O-Ring Neu
- Kühlflüssigkeitsrohr ① Kühlflüssigkeitsrohr-Schraube ②
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
Ölfilter
1. Montieren:
Ölfiltereinsatz ① - O-Ring ② Neu - Ölfilter-Gehäusedeckel ③ - Schraube (Ölfilter-Gehäusedeckel)
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
AUSGLEICHER
AUSGLEICHER


① Ausgleichswellen-Antriebsritzel
② Ausgleichswelle
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | AUSGLEICHSWELLE DEMON-TIERENKupplungskorbKurbelgehäusedeckel rechtsStator | | Siehe unter “KUPPLUNG”.Siehe unter “ÖLFILTER, WASSER-PUMPE UND KURBELGEHÄUSEDEK-KEL RECHTS”.Siehe unter “LICHTMASCHINE”. |
| ②↑1 | 1234567891011 | Ausgleichswellen-MutterMutter (Primärantriebsritzel)Mutter (Ausgleichswellen-Antriebsrad)SicherungsscheibeAusgleichsvorrichtungEinlegekeilFederscheibePrimärantriebsritzelAusgleichswellen-AntriebsritzelSicherungsscheibeAusgleichswellen-Antriebsrad | 11111111 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |





AUSBAUPUNKTE
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Ausgleichsvorrichtung, -Antriebsritzel und -rad
- Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen.
- Lockern:
Ausgleichswellen-Mutter ① - Mutter (Primärantriebsritzel) ② - Mutter (Ausgleichswellen-Antriebsrad) ③
HINWEIS:
Ein Alu-Blechstück ⑧ zwischen das Antriebsritzel ④ und das Antriebsrad ⑤ der Ausgleichswelle klemmen.
KONTROLLE
Primärantriebsritzel, Ausgleichswellen-Antriebsritzel und -rad
- Kontrollieren:
- Primärantriebsritzel ① Ausgleichswellen-Antriebsritzel ②
- Ausgleichswellen-Antriebsrad ③ Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Ausgleichswelle
- Kontrollieren:
Ausgleichswelle
Rissig/beschädigt → Erneuern.





45 Nm (4.5 m·kg, 33 ft·lb)
HINWEIS:
Ausgleichswelle, -Antriebsritzel und -rad
- Montieren:
Ausgleichswellen-Antriebsrad ①
HINWEIS:
Das Ausgleichswellen-Antriebsrad und die Ausgleichswelle so montieren, dass deren kürzere Zähne fluchten.
- Montieren:
Ausgleichswellen-Antriebsritzel ①
HINWEIS:
Die Körnermarkierung @ des Antriebsritzels und die Körnermarkierung 6 des Antriebsrads müssen fluchten. - Das Ausgleichswellen-Antriebsrad und die Kurbelwelle so montieren, dass deren kürzere Zähne © fluchten.
- Montieren:
- Sicherungsscheibe ①
- Mutter (Ausgleichswellen-Antriebsrad) ②
50 Nm (5,0 m·kg, 36 ft·lb)
- Primärantriebsritzel ③ Federscheibe ④
- Mutter (Primärantriebsritzel) ⑤
110 Nm (11,0 m·kg, 80 ft·lb)
- Einlegekeil ⑥ Ausgleichsgewicht ⑦
- Sicherungsscheibe ⑧ Ausgleichswellen-Mutter ⑨
45 Nm (4,5 m·kg, 33 ft·lb)
HINWEIS:
- Das Gewinde und die Kontaktfläche der Primärantriebsritzel-Mutter mit Motoröl bestreichen.
- Ein Alu-Blechstück zwischen das Antriebsritzel ⑩ und das Antriebsrad ⑪ der Ausgleichswelle klemmen.
- Das Primärantriebsritzel so montieren, dass dessen Aussparungen ⑥ zum Motor gerichtet sind.
- Die Federscheibe so einbauen, dass deren Anhebung © nach außen gerichtet ist.
- Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen.
ÖLPUMPE ÖLPUMPE

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | ÖLPUMPE DEMONTIEREN UND ZERLEGENKupplungskorbKurbelgehäusedeckel rechts | | Siehe unter “KUPPLUNG”.Siehe unter “ÖLFILTER, WASSER-PUMPE UND KURBELGEHÄUSEDEK-KEL RECHTS". |
| 12 | 12 | SicherungsringUnterlegscheibeÖlpumpen-AntriebsritzelÖlpumpePasshülseAußenrotor 2SicherungsringInnenrotor 2StiftÖlpumpendeckelAußenrotor 1Innenrotor 1 | 11111111 | 11111111 |

| Arbeitsumfang | Reihen-folge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| ② | 13 | Stift | 1 | |
| 14 | Beilagscheibe | 1 | |
| 15 | Ölpumpen-Antriebswelle | 1 | |
| 16 | Rotorgehäuse | 1 | |
INSPEKTION
Ölpumpe
- Ölpumpen-Antriebsritzel
- Ölpumpen-Antriebsrad
- Rotorgehäuse
- Ölpumpendeckel
Rissig/verschlissen/beschädigt → Erneuern.
2. Messen:
(zwischen Innenrotor ① und Außenrotor ②)
(zwischen Außenrotor ② und Rotorgehäuse ③)
Nicht nach Vorgabe → Ölpumpe erneuern.

Radialspiel a:
Max. 0,12 mm
(Max. 0,0047 in)
: 0,20 mm (0,008 in)
Radialspiel 已
0,09-0,17 mm (0,0035-0,0067 in)
: 0,24 mm (0,009 in)
Axialspiel
0,03-0,10 mm (0,0012-0,0039 in)
: 0,17 mm (0,007 in)
3. Regler:
- Ende: Schritte 1 und 2 wiederholen, ggf. defekte Bauteile erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Ölpumpe
1. Montieren:
- Ölpumpen-Antriebswelle ①
- Beilagscheibe ②
- Stift ③
- Innenrotor 1 ④
HINWEIS:
- Motoröl auf die Ölpumpen-Antriebswelle und den Innenrotor 1 auftragen.
- Der Stift muss in der Nut im Innenrotor 1 sitzen.


- Montieren:
- Außenrotor 1 (1)
Motoröl auf den Außenrotor 1 auftragen.
- Montieren:
- Ölpumpendeckel ①
- Ölpumpendeckel-Schraube ②
2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
- Stift ③
- Innenrotor 2 ④
- Sicherungsring ⑤ Neu
HINWEIS:
- Motoröl auf das Ende der Ölpumpen-Antriebswelle und den Innenrotor 2 auftragen.
- Der Stift muss in der Nut im Innenrotor 2 sitzen.
- Montieren:
- Außenrotor 2 ①
- Passhülse ②
- Ölpumpe ③
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
- Hinweis:
- Montieren:
- Außenrotor 2 ①
- Passhülse ②
- Ölpumpe ③
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
Motoröl auf den Außenrotor 2 auftragen.
- Montieren:
- Ölpumpen-Antriebsritzel ①
- Unterlegscheibe ②
- Sicherungsring ③ New
HINWEIS:
Motoröl auf die Innenfläche des Ölpumpen-Antriebsritzels auftragen.
Kickhebelwelle und Schaltwelle
Kickhebelwelle und Schaltwelle
Kickhebelwelle und Schaltwelle
Kickhebelwelle und Schaltwelle
Arbeitsumfang:
① Kickhebelwelle demontieren ③ Schaltwelle demontieren

② Kickhebelwelle zerlegen ④ Zahnsegment demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | KICKHEBELWelle UNDSCHALTWelle DEMONTIERENÖlpumpe | | Siehe unter “ÖLPUMPE”. |
| 12 | 1 | Kickstarter-Zwischenrad | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI- TEN”. |
| 2 | Kickhebelwelle komplett | 1 |
| 3 | Federführung | 1 |
| 4 | Torsionsfeder | 1 |
| 5 | Klinkenrad | 1 |
| 6 | Kickstarter-Ritzel | 1 |
| 7 | Kickhebelwelle | 1 |
| 8 | Beilagscheibe | 1 |
| 9 | Fußschalthebel | 1 |
| 10 | Schaltwelle | 1 |
| 11 | Distanzhülse | 1 |
| 12 | Torsionsfeder | 1 |

| Extent of removal | Order | Part name | Q'ty | Remarks |
| 4 | 13 | Roller | 1 | Refer to “REMOVAL POINTS”. |
| 14 | Shift guide | 1 |
| 15 | Shift lever assembly | 1 |
| 16 | Shift lever | 1 |
| 17 | Pawl | 2 |
| 18 | Pawl pin | 2 |
| 19 | Spring | 2 |
| 20 | Bolt (stopper lever) | 1 |
| 21 | Stopper lever | 1 |
| 22 | Torsion spring | 1 |
| 23 | Segment | 1 | Refer to “REMOVAL POINTS”. |

KICKHEBELWELLE UND SCHALTWELLE
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 4 | 13 | Rolle | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 14 | Schaltführung | 1 |
| 15 | Schaltklinke komplett | 1 |
| 16 | Schaltklinke | 1 |
| 17 | Finger | 2 |
| 18 | Stift | 2 |
| 19 | Feder | 2 |
| 20 | Rastenhebel-Schraube | 1 |
| 21 | Rastenhebel | 1 |
| 22 | Torsionsfeder | 1 |
| 23 | Stiftplatte | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |



AUSBAUPUNKTE
EC4B3101
Kickwellen-Baugruppe
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Kickhebelwelle komplett
- Demontieren:
- Kickhebelwelle komplett ①
HINWEIS: Die Torsionsfeder ② aus der Bohrung ③ im Kurbelgehäuse lösen.
Schaltführung und Schaltklinke
- Demontieren:
Schaltführungsschraube, Schaltführung ① - Schaltklinke komplett ②
HINWEIS: Schaltklinke und Schaltführung werden gemeinsam zerlegt.
Stiftplatte
- Demontieren:
- Stiftplattenschraube ①
- Stiftplatte ②
HINWEIS: Die Stiftplatte bis zum Anschlag im Gegenuhrzeigersinn drehen und die Schraube lockern.
ACHTUNG:
Das Zahnsegment kann durch einen Stoß beschädigt werden. Beim Demontieren der Schraube darauf achten, das Zahnsegment vor Stößen zu schützen.
KONTROLLE
Kickhebelwelle und Klinkenrad
- Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit des Klinkenrads ① Stockend → Erneuern.
- Kickhebelwelle ② Verschlissen/beschädigt → Erneuern. Feder ③ Gebrochen → Erneuern.




Casse → Remplacer.
Kickstarter-Ritzel, -Zwischenrad und -Klinkenrad
- Kontrollieren:
- Kickstarter-Ritzel ①
- Kickstarter-Zwischenrad ②
- Klinkenrad ③
- Verzahnung ④
- Klinkenverzahnung ⑥
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Schaltwelle
- Kontrollieren:
- Schaltwelle ①
Verbogen/beschädigt → Erneuern.
Feder ②
Gebrochen → Erneuern.
Schaltführung und Schaltklinke komplett
- Kontrollieren:
- Schaltführung ① Schaltklinke ②
- Finger ③
- Stift ④ Feder ⑤
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Rastenhebel
- Kontrollieren:
- Rastenhebel ①
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Torsionsfeder ②
Gebrochen → Erneuern.

EC4C5000
- Montieren:
- Stiftplatte ①
- Stiftplatten-Schraube
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
HINWEIS:
Der Stift 6 an der Schaltwalze muss in der
Kerbe @ in der Stiftplatte sitzen.
ACHTUNG:
Das Zahnsegment kann durch einen Stoß beschädigt werden. Beim Festziehen der Schraube darauf achten, das Zahnsegment vor Stößen zu schützen.
- Montieren:
- Torsionsfeder ①
- Beilagscheibe ②, Rastenhebel ③, Rastenhebel-Schraube ④

10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
Die Rastenhebel-Rolle muss auf den Schlitz in der Stiftplatte ausgerichtet werden.
Schaltführung und Schaltklinke komplett
- Montieren:
Feder ① - Stift ② - Finger ③ (an der Schaltklinke ④)
N.B.:
Motoröl auf die Federn, Stifte und Finger auftragen.
- Montieren:
- Schaltklinke komplett ①
(an der Schaltführung ②)




3. Montieren:
- Schalthebel-Baugruppe ①
- Schaltführung ②
HINWEIS:
Kickstarterwelle und Schaltwelle
- Montieren:
- Montieren:
- Schaltklinke komplett ①
- Schaltführung ②
HINWEIS:
- Schaltklinke und Schaltführung werden gemeinsam montiert.
- Den Schaft der Stiftplatten-Schraube mit Motoröl bestreichen.
- Montieren:
Schaltführungs-Schraube ①

10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
Axe de sélecteur
- Montieren:
- Rolle ①
- Distanzhülse ②
- Torsionsfeder ③
- Beilagscheibe ④ Schaltwelle ⑤
HINWEIS:
Die Rolle und die Schaltwelle mit Motoröl bestreichen.
- Montieren:
- Fußschalthebel ①
- Fußschalthebel-Schraube
12 Nm (1,2 m·kg, 8,7 ft·lb)
HINWEIS:
Bei der Montage des Fußschalthebels an der Schaltwelle sicherstellen, dass die Mitte des Fußschalthebels ca. 4,4 mm (0,17 in) oberhalb der Fußrastenauflage ist.

Kickwellen-Baugruppe
Kickhebelwelle komplett
- Montieren:
- Kickstarter-Ritzel ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③ Neu
- Klinkenrad ④ Feder ⑤
- Beilagscheibe ⑥
- Sicherungsring ⑦ Neu (an der Kickhebelwelle ⑧)
HINWEIS:
Die Innenseite des Kickstarter-Ritzels und des Klinkenrads mit Molybdändisulfidöl bestreichen. Die Körnermarkierung auf dem Klinkenrad muss mit der Körnermarkierung auf der Kickhebelwelle fluchten.
- Montieren:
- Torsionsfeder ① (an der Kickhebelwelle ②)
HINWEIS:
Das Ende (a) der Torsionsfeder muss in der Bohrung (b) der Kickhebelwelle sitzen.
- Montieren:
Federführung ①
HINWEIS:
Beim Montieren der Federführung an der Kickhebelwelle sicherstellen, dass das Ende der Torsionsfeder in der Nut @ der Federführung sitzt.
- Montieren:
- Kickhebelwelle komplett ①
- Beilagscheibe ②
HINWEIS:
Die Kontaktflächen des Kickhebelwellen-Anschlags @ und der Klinkenrad-Führung ③ mit Molybdändisulfidfett bestreichen. - Motoröl auf die Kickhebelwelle auftragen. - Beim Einsetzen der Kickhebelwelle im Kurbelgehäuse sicherstellen, dass der Kickhebelwellen-Anschlag in der Klinkenrad-Führung sitzt.


- Haken:
- Torsionsfeder ①
HINWEIS:
KICKHEBELWELLE UND SCHALTWELLE
- Haken:
- Torsionsfeder ①
N.B.:
Die Torsionsfeder im Uhrzeigersinn drehen und in der entsprechenden Bohrung @ im Kurbelgehäuse einsetzen.
Kickstarter-Zwischenrad
- Montieren:
- Kickstarter-Zwischenrad ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungssring ③ New
HINWEIS:
- Bei der Montage des Kickstarter-Zwischenrads darauf achten, dass dessen Vertiefung @ nach außen gerichtet ist.
- Motoröl auf die Innenfläche des Kickstarter-Zwischenrads auftragen.
EC4L0000
CDI MAGNETO


Demontageumfang:
① Lichtmaschine demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | LICHTMASCHINE DEMONTIEREN | | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN”. |
| Sitzbank und Kraftstofftank | |
| Das Lichtmaschinen-Kabel lösen. | |
| 1 | 1 | Kurbelgehäusedeckel links | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 2 | Dichtung | 1 |
| 3 | Passhülse | 2 |
| 4 | Rotor-Mutter | 1 |
| 5 | Rotor | 1 |
| 6 | Stator | 1 |
| 7 | Scheibenfeder | 1 |





EC4L3000
DEMONTAGEPUNKTE
EC4L3101
Rotor
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Rotor
- Demontieren:
- Rotor-Mutter ①
- Beilagscheibe
- Déposer:
- Rotor ①
- Demontieren:
- Rotor ①
Den Rotorabzieher ② verwenden.

Rotorabzieher: YM-04151/90890-04151
KONTROLLE
- Kontrollieren:
- Rotor-Innenfläche ③
- Stator-Oberfläche ④ Beschädigt → Kurbelwellen-Schlag und -Lager kontrollieren.
Gegebenenfalls Rotor und/oder Stator erneuern.
Scheibenfeder
- Kontrollieren:
- Scheibenfeder ①
Beschädigt → Erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
Lichtmaschine
- Montieren:
- Stator ①
- Stator-Schraube ②
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
- Dichtmittel auf die Gummitülle des Lichtmaschinen-Kabels auftragen. Die Schrauben mit einem T30-Einsatz festziehen.

YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215
(ThreeBond® Nr.1215):
90890-85505

2. Montage:
Passfeder ① - Rotor ②
HINWEIS:
- Den kegelförmigen Bereich der Kurbelwelle und des Rotors reinigen.
- Beim Einbau der Scheibenfeder sicherstellen, dass deren flache Seite @ parallel zur Kurbelwellen-Mittellinie © ist.
- Beim Einbau des Rotors muss die Keilnut © im Rotor mit der Scheibenfeder fluchten.
- Montieren:
Unterlegscheibe - Mutter (Rotor) ①
56 Nm (5,6 m·kg, 40 ft·lb)
- Montieren:
- Unterlegscheibe
- Rotor-Mutter ①
56 Nm (5,6 m·kg, 40 ft·lb)
- Lithiumseifenfett auf den O-Ring auftragen.
- Schrauben schrittweise und über Kreuz anziehen.
- Anschließen:
- Lichtmaschinenkabel
Siehe "KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME" in KAPITEL 2.
- Montieren:
- Passhülse
- O-Ring, neue Dichtung (linker Kurbelgehäusedeckel) neu
- Linker Kurbelgehäusedeckel ①
- Schlauchhalterung (Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch) ② Dichtung (Kurbelgehäusedeckel links)
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
HINWEIS:
- Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen. Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
EC4M0000
MOTORDEMONTAGE

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | MOTOR DEMONTIERENDas Motorrad aufbocken und in gerader Stellung halten.Sitzbank und KraftstofftankFederbeinVergaserAuspfkrümer und Schall-dämpferKupplungszugKühlerFußschaltebelZylinderkopf-EntlüfungsschlauchDas Motoröl ablassen.ZündspuleDas Lichtmaschinen-KabellösMotorschutz | | ▲WARNUNG▲ |
| Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. |
| Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN".Siehe unter "FEDERBEIN" in KAPITEL 5.Siehe unter "VERGASER".Siehe unter "AUSPUFFKRÜMMER UNDSCHALLDÄMPFER".Motorseitiglös.Siehe unter "KÜHLER".Siehe unter "KICKHEBELWelle UNDSCHALTWelle".Siehe unter "NOCKENWellen".Siehe unter "MOTORÖL WECHSELN" in KAPITEL 3. |
Arbeitsumfang:
① Motor demontieren
Arbeitsumfang: ① Motor demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 1 | Leerlaufschalter | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 2 | Kettenabdeckung | 1 |
| 3 | Antriebsritzel-Mutter | 1 |
| 4 | Sicherungsscheibe | 1 |
| 5 | Antriebsritzel | 1 |
| 6 | Clip | 1 |
| 7 | Fußbremshebel-Schraube | 1 |
| 8 | Fußbremshebel | 1 |
| 9 | Obere Motorhalterung rechts | 1 |
| 10 | Obere Motorhalterung links | 1 |
| 11 | Untere Motorhalterung | 2 |
| 12 | Motor-Lagerbolzen | 3 |
| 13 | Schwingenachse | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 14 | Motor | 1 |




EC4M3000
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
EC4F3100
Antriebsritzel
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Antriebsritzel
- Demontieren:
- Antriebszritzel-Mutter ①
- Sicherungsscheibe ②
HINWEIS:
Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen. - Beim Lockern der Antriebszritzel-Mutter die Hinterradbremse betätigen.
- Demontieren:
Antriebsritzel ① Antriebskette ②
HINWEIS:
Antriebsritzel und -kette gemeinsam demontieren.
Motor demontieren
- Demontieren:
- Schwingenachse ①
HINWEIS:
Durch Entfernen der Schwingenachse wird die Schwinge gelöst. Möglichst einen Stift gleichen Durchmessers von der anderen Schwingenseite durchstecken, um die Schwinge abzustützen.
- Demontieren:
- Motor ①
(von der rechten Seite)
HINWEIS:
Sicherstellen, dass alle Kabel, Schläuche und Seilzüge gelöst sind.

EC4M5000
- Motor ① Den Motor von der rechten Seite montieren.
- Schwingenachse ② 85 Nm (8,5 m·kg, 61 ft·lb)
- Motor-Lagerbolzen (unter) ③ 53 Nm (5,3 m·kg, 38 ft·lb) Untere Motorhalterung ④
- Schraube (untere Motorhalterung) ⑤ 34 Nm (3,4 m·kg, 24 ft·lb)
- Sicherungsring ⑥
- Motor-Lagerbolzen (vorn) ⑦ 53 Nm (5,3 m·kg, 38 ft·lb)
- Obere Motorhalterung rechts ⑧
- Obere Motorhalterung links ⑨
- Schraube (obere Motorhalterung) ⑩ 55 Nm (5,5 m·kg, 40 ft·lb)
- Motor-Lagerbolzen (oben) ⑪ 55 Nm (5,5 m·kg, 40 ft·lb)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Schwingenachse auftragen.
- Den Sicherungsring mit den Klauen ⑫ zur Außenseite des Rahmens weisend montieren.
Fußbremshebel
1. Montieren:
Feder ① - Fußbremshebel ② - O-Ring ③ New - Fußbremshebel-Schraube ④
26 Nm (2,6 m·kg, 19 ft·lb)
HINWEIS:
Die Schraube, O-Ringe und Fußbremshebel-Halterung mit Lithiumseifenfett bestreichen.
Antriebsritzel
1. Montieren:
Antriebsritzel ① Antriebskette ②
HINWEIS:
Antriebsritzel und -kette gemeinsam montieren.



- Montieren:
- Sicherungsscheibe ①
- Mutter (Antriebsritzel) ②
75 Nm (7,5 m·kg, 54 ft·lb)
HINWEIS:
- Montieren:
- Sicherungsscheibe ① New
- Antriebsritzel-Mutter ②
75 Nm (7,5 m·kg, 54 ft·lb)
HINWEIS:
Beim Festziehen der Mutter die Hinterradbremse betätigen.
- Die Lasche der Sicherungsscheibe gegen die Mutter umbiegen.
- Montieren:
- Kettenführung
- Kettenabdeckung ①
- Kettenabdeckungs-Schraube ②
8 Nm (0,8 m·kg, 5,8 ft·lb)
- Montieren:
Feder ① - Stift ② - O-Ring ③ New - Leerlaufschalter ④ - Leerlaufschalter-Schraube ⑤

4 Nm (0,4 m·kg, 2,9 ft·lb)
HINWEIS:
Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE

KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
Arbeitsumfang:
① Kurbelgehäuse trennen
② Kurbelwelle demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | KURBELGEHÄUSE TRENNNENMotorKolbenAusgleichswelleKickhebelwelle kompletTiftplatteStator | | Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Siehe unter “ZYLINDER UND KOLBEN”.Siehe unter “AUSGLEICHSWELLE”.Siehe unter “KICKHEBELWELLE UNDSCHALTWELLE”.Siehe unter “LICHTMASCHINE”. |
| 123456 | Steuerkettenschiene (hinten)SteuerketteSchraube (50 mm)Schraube (60 mm)Schraube (80 mm)Schlauchführung | 117231 | |

KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE

| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 7 | Kurbelgehäuseteil rechts | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 8 | Kurbelgehäuseteil links | 1 |
| 9 | Ölsieb | 1 |
| 2 | 10 | Ausgleichswelle | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| 11 | Kurbelwelle | 1 | Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
KRANKWELLENLAGER

KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
DE

KURBELGEHÄUSELAGER
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | KURBELGEHÄUSE-LAGER DEMONTIEREN Getriebe Schaltwalze und Schaltgabeln | | Siehe unter “GETRIEBE, SCHALT-WALZE UND SCHALTGABELN”. |
| 1 | 1 | Dichtring | 3 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| 2 | Lager | 10 |



AUSBAUPUNKTE
Kurbelgehäuse
KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
DE

AUSBAUPUNKTE
Kurbelgehäuse
- Trennen:
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Kurbelgehäuse
- Trennen:
Kurbelgehäuseteil rechts Kurbelgehäuseteil links
Arbeitsfolge:
Die Kurbelgehäuse-Schrauben, Schlauchführung und Kupplungszug-Halterung demontieren.
HINWEIS:
Die Schrauben um 1/4 Umdrehung lockern und erst Herausdrehen, nachdem sie alle gelockert wurden.
- Das Kurbelgehäuseteil rechts demontieren.
HINWEIS:
- Das Kurbelgehäuse auf seine linke Seite ablegen und zum Auftrennen der beiden Gehäuseteile einen Schlitz-Schraubendreher in die Gehäusenaht @ einfahren.
- Das Kurbelgehäuseteil rechts waagerecht Herausheben und darauf leicht mit einem Gummihammer auf die Gehäusenaht und Motorbefestigung klopfen; Kurbelwelle und Getriebe im Kurbelgehäuseteil links hinterlassen.
ACHTUNG:
Nur mit einem weichen Hammer auf das Gehäuse einwirken. Nur auf verstärkte Bereiche des Gehäuses klopfen. Nicht auf Dichtungs-Passflächen schlagen. Ruhig und sorgfältig arbeiten. Die Gehäuseteile müssen gleichmäßig getrennt werden. Falls die Gehäuseteile sich nicht trennen halten, das Gehäuse auf verbliebene Schraubverbindungen u. Ä. überprüfen. Nicht forcieren.
Die Passhülsen und O-Ringe erneuern.
Ausgleichswelle
- Entfernen:
Ausgleichswelle ①
HINWEIS:
Zum Herausnehmen der Ausgleichswelle muss deren Abflachung @ zur Kurbelwelle gerichtet sein.





Kurbelwelle
- Demontieren:
Kurbelwelle ①
Das Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug ② verwenden.

Das Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug ② verwenden.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug: YU-A9642/90890-04152
HINWEIS:
Das Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug wie abgebildet anbringen.
ACHTUNG:
Die Kurbelwelle unter keinen Umständen mit einem Hammer austreiben.
Kurbelwellen-Hauptlager
- Demontieren:
Lager ①
HINWEIS:
- Zum Ausbau des Lagers den Innenlaufring hineindrücken.
- Das ausgebaute Lager nicht wieder verwenden.
KONTROLLE
Steuerkette und Steuerkettenschiene
- Kontrollieren:
- Steuerkette Rissig/steif → Steuerkette und Nockenwellenräder gemeinsam erneuern.
- Kontrollieren:
- Steuerkettenschiene Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Kurbelgehäuse
- Kontrollieren:
Passflächen @ Verkratzt → Erneuern. - Motorbefestigung ⑥, Kurbelgehäuse Rissig/beschädigt → Erneuern.



Den Innenlaufring mit den Fingern drehen.
Stockend/fest → Erneuern.
- Kontrollieren:
Dichtring
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Kurbelwelle
- Messen:
- Schlag @
- Pleuel-Radialspiel ⑥
- Pleuel-Axialspiel
- Kurbelbreite @
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
Eine Messuhr und eine Führlehre verwenden.
Messuhr und Ständer: YU-3097/90890-01252
| Standard | <Grenzwert> |
| Max. Schlag: | 0,03 mm
(0,0012 in) | 0,05 mm
(0,002 in) |
| Pleuel-Radialspiel: | 0,4–1,0 mm
(0,016–0,039 in) | 2,0 mm
(0,08 in) |
| Pleuel-Axialspiel: | 0,15–0,45 mm
(0,0059–0,0177 in) | 0,50 mm
(0,02 in) |
| Kurbel-breite: | 61,95–62,00 mm
(2,439–2,441 in) | — |
Ölsieb
- Kontrollieren:
- Ölsieb
Beschädigt → Erneuern.

EC4N5000
Kurbelwellen-Hauptlager
1. Montieren:
Lager, neuer Lagerdeckel, Lagerdeckel-Schraube

10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
Lagerdeckel-Schraube

10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
Lagerdeckel-Schraube (Kurbelwelle) ①
14 Nm (1,4 m·kg, 10 ft·lb) (an den Kurbelgehäuseteilen links und rechts)
HINWEIS:
- Zum Einbau des Lagers parallel auf den Außenlaufring drücken.
- Um zu verhindern, dass die Lagerdeckel-Schraube (Kurbelwelle) sich löst, den Rand a des Schraubenkopfes mit einem Treibdorn in der Vertiefung b verstemmen. Dabei darauf achten, dass der Schraubenkopf nicht völlig zerstört wird.
Kurbelwelle
1. Montieren:
Kurbelwelle ①
Das Kurbelwellen-Einbauwerkzeug ②,
③, ④ und ⑤ verwenden.

Kurbelwellen-Einbaufassung ②: YU-90050/90890-01274
Kurbelwellen-Einbauschraube ③: YU-90050/90890-01275
Adapter (M12) ④: YU-90063/90890-01278
Kurbelwellen-Einbauhülse ⑤: YM-91044/90890-04081
USA und CDN Nicht USA und CDN
HINWEIS:
- Wenn der Kolben im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungstaktes steht, den Pleuel mit einer Hand fest halten und damit die Mutter des Einbauwerkzeugs montieren. Das Einbauwerkzeug betätigen, bis das Kurbelgehäuse am Lager anstößt.
- Vor der Montage der Kurbelwelle die Passfläche zum Kurbelgehäuse reinigen.
ACHTUNG:
Die Kurbelwelle unter keinen Umständen mit einem Hammer eintreiben.
2. Controller:
- Funktion der Schaltung
- Funktion des Getriebes
Stockend → Instand setzen.
3. Monter:
- Ölsieb ①
- Ölsieb-Schraube ②
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
4. Appliquer:
Dichtmasse (auf das Kurbelgehäuseteil rechts)

YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 (ThreeBond® Nr.1215): 90890-85505
HINWEIS:
Vor dem Auftragen des Dichtmittels müssen die Passflächen der beiden Kurbelgehäuseteile gereinigt werden.


5. Montage:
- Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Das Kurbelgehäuseteil rechts auf das Kurbelgehäuseteil links montieren. Mit einem Gummihammer leicht auf das Gehäuse klopfen.
- Bei der Montage des Kurbelgehäuses muss der Pleuel im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungstaktes stehen.
- Festziehen:
- Schraube (Schlauchführung) ①
- Schraube (Gehäuse)
12 Nm (1,2 m·kg, 8,7 ft·lb)
Hinweis:
- Festziehen:
- Schraube (Schlauchführung) ① Kurbelgehäuse-Schraube
12 Nm (1,2 m·kg, 8,7 ft·lb)
HINWEIS:
Die Kurbelgehäuse-Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
- Montieren:
- Steuerkette
- Steuerkettenschiene (hinten)
- Steuerkettenschienen-Schraube
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
- Demontieren:
Dichtmasse (Überschuss auf der Zylinder-Passfläche)
- Auftragen:
- Motoröl (auf Kurbelzapfen, Lager und Ölbohrung)
- Kontrollieren:
- Funktion von Kurbelwelle und Getriebe. Stockend → Instand setzen.
GETRIEBE, SCHALTWALZE UND SCHALTGABELN
Arbeitsumfang:
① Schaltgabeln, Schaltwalze, Getriebe-Eingangs- und -Ausgangswellen demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | GETRIEBE, SCHALTWALZE UND SCHALTGABELN DEMONTIEREN Motor Das Kurbelgehäuse auftrennen. | | Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. Siehe unter “KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE”. |
| 1 | 1 | Eingangswelle | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 2 | Ausgangswelle | 1 |
| 3 | Schaltwalze | 1 |
| 4 | Schaltgabel 3 | 1 |
| 5 | Schaltgabel 2 | 1 |
| 6 | Schaltgabel 1 | 1 |
| 7 | Distanzhülse | 1 |

Getriebe
- Demontieren:
Eingangswelle ①, Ausgangswelle ②, Schaltwalze, Schaltgabel 3, Schaltgabel 2, Schaltgabel 1
HINWEIS:
Die Baugruppe mit der am Kurbelgehäuse montierten Distanzhülse ③ demontieren. Die Baugruppe vorsichtig demontieren. Die entsprechende Einbaulage sämtlicher Teile festhalten. Der Lage und Ausrichtung der Schaltgabeln besondere Achtung schenken. - Eingangswelle, Ausgangswelle, Schaltwalze und Schaltgabeln gemeinsam ausbauen, indem man leicht auf die Ausgangswelle mit einem Gummihammer klopft.
KONTROLLE
Zahnräder
- Kontrollieren:
- Schaltklauen ④
- Verzahnung ⑥
- Schaltgabel-Führungsnut ⑦: Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
- Kontrollieren:
- O-Ring ①
Beschädigt → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Beweglichkeit der Zahnräder. Fest → Instand setzen, ggf. erneuern.
Lager
- Kontrollieren:
Lager ①
Den Innenlaufring mit den Fingern drehen.
Stockend/fest → Erneuern.




- Kontrollieren:
Schaltgabel ① Verschlissen/beschädigt/verkratzt → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Schaltwalze ①
- Stiftplatte ② Verschlissen/beschädigt/verbogen → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Beweglichkeit der Schaltgabeln Stockend → Schaltgabel erneuern.
HINWEIS:
Beim Austausch einer defekten Schaltgabel ebenfalls die links und rechts anliegenden Zahnräder erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Getriebe
- Montieren:
- Ritzel 5. Gang (21T) ①
- Ritzel 3. Gang (18T) ②
- Distanzhülse ③
- Ritzel 4. Gang (22T) ④
- Ritzel 2. Gang (15T) ⑤ (an der Getriebe-Eingangswelle ⑥)
HINWEIS:
Vor dem Einbau die Innen- und Endflächen des Zwischenrads sowie die Innenfläche des Losrads mit Molybdändisulfidöl bestreichen.




2. Montieren:
- Montieren:
- Distanzhülse ①
- Zahnrad 2. Gang (23T) ②
- Zahnrad 4. Gang (24T) ③
- Zahnrad 3. Gang (23T) ④
- Zahnrad 5. Gang (20T) ⑤
- Distanzhülse ⑥ Zahnrad 1. Gang (27T) ⑦
- O-Ring ⑧ New
(an der Getriebe-Ausgangswelle ⑨)
HINWEIS:
- Vor dem Einbau die Innen- und Endflächen des Zwischenrads sowie die Innenfläche des Losrads mit Molybdändisulfidöl bestreichen.
- Den O-Ring mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montieren:
- Beilagscheibe ①
- Sicherungsgring ② New
HINWEIS:
Die scharfe Kante (a) des Sicherungsrings muss sich auf der gegenüberliegenden Seite von Beilagscheibe und Zahnrad (b) befinden. - Den Sicherungsring so einsetzen, dass dessen Enden (c) gleichmäßig auf den Erhöhungen der Keilverzahnung ruhen.
Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen. - Beim Montieren der Distanzhülse vorsichtig vorgehen, um die Dichtringlippe nicht zu beschädigen.



5. Montage:
- Montieren:
- Schaltgabel 1 (L) ①
- Schaltgabel 2 (M) ②
- Schaltgabel 3 (R) ③ Schaltwalze ④ (an Eingangs- und Ausgangswellen)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Schaltgabel-Führungsnuten auftragen. Die Schaltnocken-Nut, Lagerkontaktfläche und Schaltgabelwelle mit Motoröl bestreichen. Die Schaltgabel 1 (L) muss sich mit der Führungsnut des Zahnrads ⑤ für den 4. Gang und die Schaltgabel 3 (R) mit der Führungsnut des Zahnrads ⑦ für den 5. Gang auf der Getriebe-Ausgangswelle im Eingriff befinden. Die Schaltgabel 2 (M) muss sich mit der Führungsnut des Ritzels ⑥ für den 3. Gang auf der Getriebe-Eingangswelle im Eingriff befinden.
- Montieren:
- Getriebe komplett ① (am Kurbelgehäuseteil links ②)
HINWEIS:
Motoröl auf die Lager und Führungsstangen auftragen.
① Vorderrad demontieren, ③ Bremsscheibe demontieren
② Radlager demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | VORDERRAD DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten. | | WARNINGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. |
| 132 | 1 | Achshalterungs-Schraube | 4 | Lediglich lockern. |
| 2 | Vorderachs-Mutter | 1 |
| 3 | Vorderachse | 1 |
| 4 | Vorderrad | 1 |
| 5 | Distanzhülse | 2 |
| 6 | Dichtring | 2 |
| 7 | Lager | 2 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| 8 | Bremsscheibe | 1 |
EC598100
HINTERRAD
① Hinterrad demontieren, ③ Bremsscheibe demontieren
② Radlager demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | HINTERRAD DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten. | | WARNING
Das Fahrzeug sicher abstätzen, damit es nicht umfallen kann. |
| 1 | 1 | Hinterachs-Mutter | 1 | |
| 2 | Hinterachse | 1 | |
| 3 | Kettenspanner | 2 | |
| 4 | Hinterrad | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| 2 | 5 | Distanzhülse | 2 | |
| 6 | Kettenrad | 1 | |
| 7 | Dichtring | 2 | |
| 8 | Sicherungssring | 1 | |
| 9 | Lager | 2 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| 3↑ | 10 | Bremsscheibe | 1 | |




EC593000
AUSBAUPUNKTE
EC523101
Hinterrad
- Entfernen:
- Rad ①
HINWEIS:
DEMONTAGE-EINZELHEITEN Hinterrad
- Demontieren:
Rad ①
HINWEIS:
Das Hinterrad nach vorn drücken und die Antriebskette ② abnehmen.
Radlager (nach Bedarf)
- Demontieren:
Lager ①
HINWEIS:
Das Lager mit einem Lagerausdrücker ② ausbauen.
KONTROLLE
Rad
- Messen:
- Felgenschlag
Nicht nach Vorgabe → Instand setzen, ggf. erneuern.

Max. Felgenschlag: Höhenschlag ①: 2,0 mm (0,08 in) Seitenschlag ②: 2,0 mm (0,08 in)
- Kontrollieren:
Lager
Den Innenlaufring mit den Fingern drehen.
Stockend/fest → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtring und Distanzhülse satzweise erneuern.

EC514200
Radachse
- Radachs-Verbiegung
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
Eine Messuhr ① verwenden.

Max. Radachs-Verbiegung: 0,5 mm (0,020 in)
HINWEIS:
Der von der Messuhr angezeigte Wert ist zu halbieren, um den Wert der Verbiegung zu erhalten.

WARNUNG
Eine verbogene Radachse darf unter keinen Umständen gerichtet werden.
Bremsscheibe
1. Messen:
- Bremsscheiben-Verzug (nur Hinterrad) Eine Messuhr ① verwenden. Nicht nach Vorgabe → Felgenschlag kontrollieren. Falls Felgenschlag in Ordnung ist, die Bremsscheibe erneuern.
| Max. Bremsscheiben-Verzug: |
| Standard | <Grenzwert> |
| Hinten | — | 0,15 mm
(0,006 in) |
2. Messen:
- Bremsscheiben-Stärke (a) Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Min. Bremsscheiben-Stärke: |
| Standard | <Grenzwert> |
| Vorn | 3,0 mm (0,12 in) | 2,5 mm (0,10 in) |
| Hinten | 4,0 mm (0,16 in) | 3,5 mm (0,14 in) |




EC595000
- Lager (links) ①
- Distanzstück ② Lager (rechts) ③ Dichtring ④ Neu
HINWEIS:
- Lager und Dichtringlippe bei der Montage mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Eine Steckschluss-Nuss mit demselben Durchmesser wie dem Lager-Laufring verwenden.
- Das Lager auf der linken Seite ist zuerst einzubauen.
- Den Dichtring so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer nach außen gerichtet ist.
ACHTUNG:
Nicht auf den Innenlaufring des Lagers einwirken. Das Werkzeug lediglich am Außenlaufring ansetzen.
2. Montieren:
Bremsscheibe ① Bremsscheiben-Schraube ②

12 Nm (1,2 m·kg, 8,7 ft·lb)
HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
3. Montieren:
HINWEIS:
Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen. Die Distanzhülsen müssen so eingebaut werden, dass @ zum Rad gerichtet ist.
4. Montage:
Rad
HINWEIS:
Die Bremsscheibe ① korrekt zwischen die Bremsbeläge ② einsetzen.




Die Radachse mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montage:
- Achsmutter ①
105 Nm (10,5 m·kg, 75 ft·lb)
- Anziehen:
- Schraube (Achsträger) ①
21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb)
N.B.:
- Festziehen:
- Achshalterungs-Schraube ①
21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb)
HINWEIS:
Vor dem Festziehen der Schraube die Teleskopgabel mit gezogenem Handbremshebel mehrmals ein- und ausfedern lassen, damit sich die Radachse richtig in die Achshalterung einpasst.

Hinterrad
Lager (rechts) ① - Sicherungsring ② neu - Distanzstück ③ - Lager (links) ④ Dichtring ⑤ neu
HINWEIS:
- Lager und Dichtringlippe bei der Montage mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Das Lager mit nach außen gerichteten Dichtring einbauen.
- Eine Steckschluss-Nuss mit demselben Durchmesser wie dem Lager-Laufring verwenden.
- Das Lager auf der rechten Seite ist zuerst einzubauen.
- Den Dichtring so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer nach außen gerichtet ist.
ACHTUNG:
Nicht auf den Innenlaufring des Lagers einwirken. Das Werkzeug lediglich am Außenlaufring ansetzen.
2. Montieren:
Bremsscheibe ① Bremsscheiben-Schraube ②

HINWEIS:
Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
3. Montieren:
- Kettenrad ①
- Kettenrad-Schraube ②
- Beilagscheibe (Kettenrad) ③
- Kettenrad-Mutter ④

HINWEIS:
Die Muttern schrittweise über Kreuz festziehen.





Kragen ①
HINWEIS:
- Montieren:
- Distanzhülse ①
HINWEIS:
Die Dichtlippen mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montieren:
Rad
HINWEIS:
Die Bremsscheibe ① korrekt zwischen die Bremsbeläge ② einsetzen.
- Montieren:
Antriebskette ①
HINWEIS:
Das Rad ② nach vorn drücken und die Antriebskette aufspannen.
- Montieren:
- Kettenspanner (links) ①
Radachse ②
HINWEIS:
- Den Kettenspanner links montieren und dann die Radachse von der linken Seite her durchstecken.
Die Radachse mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montieren:
- Kettenspanner (rechts) ①
- Beilagscheibe ②
- Achsmutter ③
HINWEIS:
Die Achsmutter provisorisch anziehen.


9. Einstellen:
- Antriebsketten-Durchhang @

Antriebsketten-Durchhang: 48-58 mm (1,9-2,3 in)
- Antriebsketten-Durchhang @

Antriebsketten-Durchhang: 48-58 mm (1,9-2,3 in)
Siehe unter "ANTRIEBSKETTENDURCHHANG EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
10. Festziehen:
① Bremsschlauch demontieren ③ Hauptbremszylinder demontieren
② Bremssattel demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | VORDERRADBREMSE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten.Die Bremsflüssigkeit ablassen. | | WARNINGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| 123 | 1 | Bremsschlauch-Halterung (Pro-tektor) | 2 | |
| 2 | Bremsschlauch-Halterung(Bremssattel) | 1 | |
| 3 | Hohlschraube | 2 | |
| 4 | Bremsschlauch | 1 | |
| 5 | Scheibenbremsbelag-Haltestift-Abdeckung | 1 | Zum Lockern des Haltestifts demontie-ren.Zum Zerlegen des Bremssattels lockern. |
| 6 | Scheibenbremsbelag-Haltestift | 1 |
| 7 | Bremssattel | 1 |
| 8 | Handbremshebel | 1 |
| 9 | Hauptbremszylinder-Halterung | 1 |
| 10 | Hauptbremszylinder | 1 |
EC5A8100
HINTERRADBREMSE
Demontageumfang:
① Hauptbremszylinder demontieren ③ Bremssattel demontieren
(2) Bremsschlauch demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | HINTERRADBREMSE DEMON-TIERENDas Motorrad am Motor aufbok-ken und in gerader Stellung hal-ten.HinterradDie Bremsflüssigkeit ablassen. | | WARNINGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “VORDER- UND HINTER-RAD”.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| 12345678 | 12345678 | FußbremshebelHauptbremszylinderBremsschlauch-HalterungHohlschraubeBremsschlauchScheibenbremsbelag-Haltestift-AbdeckungScheibenbremsbelag-HaltestiftBremssattel | 11222111111 | Zum Lockern des Haltestifts demontie-ren.Zum Zerlegen des Bremssattels lockern. |
ZERLEGUNG DES BREMSSATTELS
A Vorn Hinten
Demontageumfang:
① Vorderrad-Bremssattel zerlegen
② Hinterrad-Bremssattel zerlegen
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 2 | BREMSSATTEL ZERLEGEN | A | B | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| ① | Scheibenbremsbelag-Haltestift | 1 | 1 |
| ② | Scheibenbremsbelag | 2 | 2 |
| ③ | Bremsbelag-Träger | 1 | 1 |
| ④ | Bremskolben | 2 | 1 |
| ⑤ | Staubschutzring | 2 | 1 |
| ⑥ | Bremskolben-Dichtring | 2 | 1 |
ZERLEGUNG DES HAUPTBREMSZYLINDERS
A Vorn Hinten
Demontageumfang:
① Vorderrad-Hauptbremszylinder zerlegen
② Hinterrad-Hauptbremszylinder zerlegen
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| | HAUPTBREMSZYLINDER ZER-LEGEN | | |
| ① | Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel | 1 | |
| ② | Membran | 1 | |
| ③ | Schwimmer | 1 | |
| ④ | Staubschutzkappe | 1 | |
| ⑤ | Sicherungssring | 1 | Eine Sicherungsringzange verwenden. |
| ⑥ | Beilagscheibe | 1 | |
| ⑦ | Druckstange | 1 | |
| ⑧ | Hauptbremszylinder-Bauteile | 1 | |





ENTFERNUNGSPUNKTE
Bremsflüssigkeit
- Entfernen:
[Vorn]
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Bremsflüssigkeit
- Entfernen: [Vorn]
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel ① [Hinten]
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel ①
- Schutz
HINWEIS:
Die Membran nicht entfernen.
A Vom Hinten
- Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ② an der Entlüftungsschraube ① befestigen und dessen Ende in einen Auffangbehälter führen.
A Vom Hinten
- Die Entlüftungsschraube lockern und den entsprechenden Bremshebel betätigen.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wieder verwenden. - Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffe an. Verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
Bremskolben
- Demontieren:
- Bremskolben
Druckluft verwenden und vorsichtig vorgehen.
WARNUNG
- Den Druckkolben zum Austreiben mit einem Lappen abdecken und vorsichtig vorgehen. Die Bremskolben dürfen unter keinen Umständen herausgehebelt werden.
Bremskolben demontieren:
- Eine der Bremszylinder-Bohrungen mit einem Lappen zustopfen.
- Den Bremskolben vorsichtig mit Druckluft aus dem Bremssattel heraustreiben.
A Vorn Hinten





EC533402
Piston seal kit
Staubschutz und Dichtringe
- Demontieren:
Staubschutzring ① - Bremskolben-Dichtring ②
HINWEIS:
Die Staubschutz- und Dichtringe durch Fingerdruck austreiben.
ACHTUNG:
Die Staubschutz- und Dichtringe dürfen unter keinen Umständen herausgehebelt werden.

WARNUNG
Nach jeder Zerlegung des Bremssattels müssen die Staubschutz- und Dichtringe erneuert werden.
A Vorn Hinten
KONTROLLE
Hauptbremszylinder
- Kontrollieren:
- Hauptbremszylinder-Bohrung @
Beschädigt/verkratzt → Hauptbremszylinder erneuern.
Verunreinigt → Reinigen.

WARNUNG
Nur frische Bremsflüssigkeit verwenden.
A Vorn Hinten
- Kontrollieren:
- Membran ①
Rissig/beschädigt → Erneuern.
A Vorn Hinten
- Kontrollieren: (nur Vorderradbremse)
- Schwimmer ①
Beschädigt → Erneuern.




- Kontrollieren:
- Bremskolben ①
- Hauptbremszylinder-Manschette ② Beschädigt/verschlissen/rieg → Hauptbremszylinder-Bauteile erneuern.
A Vorn Hinten
Etrier
- Kontrollieren:
- Bremszylinder-Bohrung @ Verschlissen/rieg → Bremssattel erneuern.
A Vorn Hinten
Nach jeder Zerlegung des Bremssattels müssen die Staubschutz- und Dichtringe ② erneuert werden.
Bremsschlauch
- Kontrollieren:
- Bremsschlauch ① Rissig/beschädigt → Erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
WARNUNG
- Vor dem Zusammenbau alle inneren Bauteile ausschließlich mit frischer Bremsflüssigkeit reinigen.
- Die Innenbauteile beim Einbau mit Bremsflüssigkeit schmieren.
- Nach jeder Zerlegung des Bremssattels müssen die Staubschutz- und Dichtringe erneuert werden.





Bremssattelkolben
Bremssattel - Bremskolben-Dichtring, Staubschutzring - Bremskolben (mit Bremsflüssigkeit)
2. Montieren:
- Bremskolben-Dichtring ①
- Staubschutzring ② New New
New
WARNUNG
Immer neue Staubschutz- und Dichtringe verwenden.
HINWEIS:
Die Staubschutz- und Dichtringe korrekt in die entsprechenden Nuten des Bremssattels einsetzen.
A Vorn Hinten
3. Montieren:
Bremskolben ①
HINWEIS:
Die Kolben-Außenseite mit Bremsflüssigkeit bestreichen.
ACHTUNG:
- Der Bremskolben muss so eingebaut werden, dass dessen Vertiefung @ zum Bremssattel gerichtet ist.
- Niemals forcieren.
A Vorn Hinten
Vorderrad-Bremssattel
1. Montieren:
- Bremsbelag-Träger ①
- Scheibenbremsbelag ②
- Scheibenbremsbelag-Haltestift ③
HINWEIS:
Die Bremsbeläge so montieren, dass deren Haltenasen a in den entsprechenden Aufnahmen b des Bremssattels sitzen. - Den Scheibenbremsbelag-Haltestift provisorisch anziehen.

- Installieren:
- Bremssattel ①
- Schraube (Bremssattel) ②
23 Nm (2,3 m·kg, 17 ft·lb)
- Anziehen:
- Belagstift ③
18 Nm (1,8 m·kg, 13 ft·lb)
- Montieren:
- Belagstift-Abdeckung ④
3 Nm (0,3 m·kg, 2,2 ft·lb)

Hinterer Bremssattel
Bremssattel ① Bremssattel-Schraube ②
23 Nm (2,3 m·kg, 17 ft·lb)
- Festziehen:
- Scheibenbremsbelag-Haltestift ③
18 Nm (1,8 m·kg, 13 ft·lb)
- Montieren:
- Scheibenbremsbelag-Haltestift-Abdeckung ④
3 Nm (0,3 m·kg, 2,2 ft·lb)
3 Nm (0,3 m·kg, 2,2 ft·lb)
Hinterer Bremssattel
- Montieren:
- Bremsbelag-Träger ①
- Scheibenbremsbelag ②
- Scheibenbremsbelag-Haltestift ③
HINWEIS:
Die Bremsbeläge so montieren, dass deren Haltenasen @ in den entsprechenden Aufnahmen des Bremssattels sitzen. - Den Scheibenbremsbelag-Haltestift provisorisch anziehen.
Bremsscheiben-Abdeckung ① - Schraube (Bremsscheiben-Abdeckung)
(2)
10Nm(1,0m·kg,7,2ft·lb)

Siehe unter "VORDER- UND HINTERRAD".
- Festziehen:
- Scheibenbremsbelag-Haltestift ③
18 Nm (1,8 m·kg, 13 ft·lb)
- Montieren:
- Scheibenbremsbelag-Haltestift-Abdeckung ④ 3 Nm (0,3 m·kg, 2,2 ft·lb)
Hauptbremszylinder-Bauteile
- Reinigen:
- Hauptbremszylinder
- Hauptbremszylinder-Bauteile (mit Bremsflüssigkeit)
- Montieren:
- Primäre Hauptbremszylinder-Manschette ①
- Sekundäre Hauptbremszylinder-Manschette ② (am Bremskolben ③)
HINWEIS:
Die Hauptbremszylinder-Manschette mit Bremsflüssigkeit bestreichen.
WARNUNG
Die Hauptbremszylinder-Manschette muss, wie in der Abbildung gezeigt, eingebaut werden. Eine unsachgemäße Montage beeinträchtigt die Bremsfunktion.
A Vorn Hinten
- Montieren:
Feder ①
(am Bremskolben ②)
HINWEIS:
Die Feder von der Seite mit der kleineren Steigung einbauen.
A Vorn Hinten


- Installieren:
[Vorn]
- Hauptbremszylinder-Bauteile ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③ Staubschutzkappe ④ (am Hauptbremszylinder ⑤ [Hinten]
- Hauptbremszylinder-Bauteile ①
- Druckstange ②
- Sicherungsring ③ Staubschutzkappe ④ (am Hauptbremszylinder ⑤
HINWEIS:
Die Hauptbremszylinder-Bauteile mit Bremsflüssigkeit bestreichen. - Das Ende der Druckstange mit Lithiumseifenfett bestreichen. - Für den Einbau des Sicherungsrings eine Sicherungszange verwenden.
A Vorn Hinten
Vorderrad-Hauptbremszylinder
- Montieren:
- Hauptbremszylinder ①
- Hauptbremszylinder-Halterung ②
- Schraube (Hauptbremszylinder-Halterung) ③ 9 Nm (0,9 m·kg, 6,5 ft·lb)
HINWEIS:
- Die Halterung so einbauen, dass die Pfeilmarkierung @ nach oben gerichtet ist.
- Zuerst die oberen und dann die unteren Schrauben der Hauptbremszylinder-Halterung vorschriftsmäßig festziehen.





2. Montage:
- Bremshebel ①
- Schraube (Bremshebel) ②
6 Nm (0,6 m·kg, 4,3 ft·lb)
6 Nm (0,6 m·kg, 4,3 ft·lb)
- Handbremshebel ①
- Handbremshebel-Schraube ②
Die Kontaktfläche und Schraube des Bremshebel-Drehpunkts sowie die Bremskolben-Kontaktfläche mit Lithiumseifenfett bestreichen.
Hinterrad-Hauptbremszylinder
1. Montieren:
- Kupferscheibe ① Neuer Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)

WARNUNG
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen @ am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase ⑥ des Hauptbremszylinders anliegt.
2. Montieren:
- Hauptbremszylinder ①
- Hauptbremszylinder-Schraube ②
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
3. Montieren:
Feder ① - Fußbremshebel ② - O-Ring ③ Neu - Fußbremshebel-Schraube ④
26 Nm (2,6 m·kg, 19 ft·lb)
HINWEIS:
Die Schraube, O-Ringe und Fußbremshebel-Halterung mit Lithiumseifenfett bestreichen.





4. Montage:
Stift ① – Unterlegscheibe ② – Splint ③ Neu
HINWEIS:
Nach der Montage die Fußbremshebel-Position kontrollieren. Siehe unter "HINTERRAD-BREMSE EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
Vorderrad-Bremsschlauch
1. Montieren:
- Kupferscheibe ① Neu Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
WARNUNG
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen ④ am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase ⑥ des Bremssattels anliegt.
2. Montieren:
Bremsschlauch-Halterung ① - Schraube (Bremsschlauch-Halterung) ②
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
3. Montieren:
Bremsschlauch-Halterung ① - Schraube (Bremsschlauch-Halterung) ②
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
HINWEIS:
Die Oberkante (a) der Bremsschlauch-Halterung muss mit der Farbmarkierung (b) am Bremsschlauch fluchten.





- Den Bremsschlauch durch die Führung ① leiten.
- Den Bremsschlauch durch die Führung ① leiten.
- Montieren:
- Montieren:
- Kupferscheibe ① Neuer Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
WARNUNG
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen a am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase b des Hauptbremszylinders anliegt.
Hinterrad-Bremsschlauch
- Montieren:
- Kupferscheibe ① Neuer Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
WARNUNG
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so montieren, dass der Metallstutzen @ am Schlauchende, wie abgebildet, an der Nase 6 des Bremssattels anliegt.




2. Montage:
Bremsschlauch-Halterung ① - Schraube (Bremsschlauch-Halterung) ②
2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
ACHTUNG:
Nach der Montage der Bremsschlauch-Halterungen sicherstellen, dass der Bremsschlauch die Feder des Federbeins nicht berührt. Gegebenenfalls den Schlauch entsprechend umbiegen.
Bremsflüssigkeit
1. Einfüllen:
- Bremsflüssigkeit (bis die Flüssigkeit die Mindeststand-Markierung “LOWER” @ erreicht)

Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT Nr. 4
WARNUNG
- Nur die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Flüssigkeiten können die Gummidichtungen zersetzen, Undichtigkeit verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Beim Einfüllen darauf achten, dass kein Wasser in den Flüssigkeitsbehälter gelangt. Wasser kann den Siedepunkt der Flüssigkeit herabsetzen und durch Dampfblasenbildung zum Blockieren der Bremse führen.
ACHTUNG:
Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffe an. Verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
A Von hinten
2. Entlüften:
Siehe "ENTLÜFTEN DES BREMSSYSTEMS"
- Entlüften:
- Bremssystem
Siehe Abschnitt "ENTLÜFTEN DES BREMSSYSTEMS" in KAPITEL 3.
- Entlüften:
- Bremshydraulik
Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLUFTEN" in KAPITEL 3.
- Controller:
- Bremsflüssigkeitsstand
Niedriger Flüssigkeitsstand → Auffüllen. Siehe unter "KONTROLLE DES BREMSFLÜSSIGKEITSSTANDS" in KAPITEL 3.
- Kontrollieren:
- Bremsflüssigkeitsstand
Niedrig → Korrigieren.
Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.
- Montieren:
[Vorne]
Schwimmer - Membran - Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel ① - Schraube (Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel) ② 2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
[Hinten]
- Membran
- Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel ①
- Schraube (Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckel) ② 2 Nm (0,2 m·kg, 1,4 ft·lb)
ACHTUNG:
Nach der Montage bei betätigtem Bremshebel kontrollieren, ob keine Flüssigkeit an der Verbindung zwischen Hohlschraube und Hauptbremszylinder bzw. Bremssattel austritt.
A Vorn Hinten
- Montieren: (nur Hinterradbremse)
- Protektor ①
- Protektor-Schraube ②
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
FRONT FORK
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | TELESKOPGABEL DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung hal-ten.VorderradVorderrad-BremssattelNummerschild | | ▲WARNUNG▲Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “VORDER- UND HINTER-RAD”.Siehe unter “VORDER- UND HINTER-RADBREMSEN”.Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN” in KAPITEL 4. |
| 12345 | 12345 | ProtektorKlemmschraube (obere Gabel-brücke)DämpferrohrKlemmschraube (untere Gabel-brücke)Gabelholm | 12121221 | Ledigious lockern.Zum Zerlegen der Teleskopgabel lok-kern.Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI- TEN”.Ledigious lockern. |
DEMONTAGE DER TELESKOPGABEL
① Dichtring demontieren
② Dämpferrohr demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 2 | TELESKOPGABEL ZERLEGEN | | |
| 1 | Einstellmechanismus | 1 | Das Gabelöl ablassen. Spezialwerk-zeug verwenden. Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| 2 | Gabelfeder | 1 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 3 | Staubschutzring | 1 |
| 4 | Sicherungssring | 1 |
| 5 | Gleitrohr | 1 |
| 6 | Standrohr | 1 |
| 7 | Kolbenbuchse | 1 |
| 8 | Gleitbuchse | 1 |
| 9 | Dichstring-Beilagscheibe | 1 |
| 10 | Dichstring | 1 |
| 11 | Gabelventil | 1 | Das Gabelöl ablassen. Spezialwerk-zeug verwenden. Siehe unter “DEMONTAGE-EINZEL-HEITEN”. |
| 12 | Dämpferrohr | 1 |
EC556000
HANDHABUNGSHINWEIS
HINWEIS:
Die Teleskopgabel muss mit großer Vorsicht gehandhabt werden. Es wird empfohlen, Arbeiten an der Gabel dem Händler zu überlassen.
ACHTUNG:
Folgende Maßnahmen beachten, um einen durch entweichende Druckluft verursachten Unfall zu vermeiden:
Die Gabeldämpferrohre sowie der gesamte interne Teleskopgabel-Mechanismus sind sehr empfindlich gegen Fremdkörper. Beim Gabelölwechsel sowie beim Zerlegen und Zusammenbau der Teleskopgabel darauf achten, dass keinerlei Fremdkörper eindringen. - Vor dem Ausbau der Gabelventile und der Gabelbeine muss der Gabelluftdruck ausgeglichen werden.
AUSBAUPUNKTE
Kompletter Stoßdämpfer
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Dämpferrohr
- Lockern:
- Dämpferrohr ①
HINWEIS:
Vor dem Ausbau des Gabelholms muss das Dämpferrohr mit dem Abdeckschrauben-Ringschlüssel ② gelockert werden.

Abdeckschrauben-Ringschlüssel: YM-01501/90890-01501


Einsteller
- Das Öl aus dem Standrohr ausgießen.
- Lockern:
- Einstellmechanismus ①
- Demontieren:
- Einstellmechanismus ①
HINWEIS:
- Bei eingedrücktem Gleitrohr ② den Abdeckschrauben-Ringschlüssel ④ zwischen dem Gleitrohr und der Sicherungsmutter ③ ansetzen. Die Sicherungsmutter fest halten und den Einstellmechanismus demontieren.
ACHTUNG:
Die Sicherungsmutter darf nicht entfernt werden, anderenfalls könnte das Dämpferrohr so tief einsinken, dass es nicht mehr herausgenommen werden kann.

Abdeckschrauben-Ringschlüssel: YM-01501/90890-01501
Gleitrohr
- Demontieren:
Staubschutzring ① - Sicherungsring ②
(mit einem Schlitz-Schraubendreher)
ACHTUNG:
Vorsichtig vorgehen, um das Gleitrohr nicht zu beschädigen.
- Demontieren:
- Gleitrohr ①
Dichtring demontieren:
- Das Gleitrohr langsam hineinschieben (a) und kurz vor dem Anschlag schnell herausziehen (b).
- Diesen Schritt wiederholen, bis das Gleitrohr sich aus dem Standrohr herausziehen lässt.

Basisventil
Das Dämpferrohr mit dem Abdeckschrauben-Ringschlüssel ③ fest halten und damit das Gabelventil mit dem Abdeckschraubenschlüssel ④ demontieren.

Abdeckschraubenschlüssel:
YM-01500/90890-01500
Abdeckschrauben-Ringschlüssel:
YM-01501/90890-01501
KONTROLLE
Kompletter Stoßdämpfer
- Kontrollieren:
- Dämpferrohr ①
Verbogen/beschädigt → Erneuern.
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
ACHTUNG:
Die Gabeldämpferrohre sowie der gesamte interne Teleskopgabel-Mechanismus sind sehr empfindlich gegen Fremdkörper.
Beim Gabelölwechsel sowie Zerlegen und Zusammenbau der Teleskopgabel darauf achten, dass keinerlei Fremdkörper eindringen.

Base valve
1. Prüfen:
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Verunreinigung → Reinigen.
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Feder ④
Beschädigung/Ermüdung → Grundventil erneuern.
Entlüftungsschraube ⑤
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Bund
1. Prüfen:
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.


EC554400
Gabel Feder
1. Messen:
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Verunreinigt → Reinigen.
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Feder ④
Beschädigt/ermüdet → Gabelventil erneuern.
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Schulter-Distanzhülse
- Controller:
- Kolben-Gleitring ①
Verschleiß/Beschädigung → Ersetzen.
Distanzhülse
- Kontrollieren:
- Kolben-Metallring ①
Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
Gabelfeder
- Messen:
- Freie Länge der Gabelfeder (a) Nicht nach Vorgabe → Ersetzen.

- Messen:
- Länge @ der ungespannten Gabelfeder Nicht nach Vorgabe → Erneuern.

Länge der ungespannten Gabelfeder:
Standard
454 mm (17,9 in)
449 mm (17,7 in)

EC554502
Inner tube
- Gleitrohr-Oberfläche @ Riefig → Instand setzen, ggf. erneuern. Schleifpapier der Körnung 1.000 verwenden. Dämpferrohrbuchse beschädigt → Erneumann.
- Gleitrohr-Verbiegung Nicht nach Vorgabe → Erneumann. Eine Messuhr ① verwenden.

Max. Gleitrohr-Verbiegung: 0,2 mm (0,008 in)
HINWEIS:
Der von der Messuhr angezeigte Wert ist zu halbieren, um den Wert der Verbiegung zu erhalten.
WARNUNG
Ein verzogenes Gleitrohr darf unter keinen Umständen gerichtet werden, weil dadurch seine Stabilität verloren gehen würde.
Fourreau
1. Controller:
- Fourreau ① Rayures/usure/endommagement → Remplacer.
Standrohr
1. Kontrollieren:
- Standrohr ① Riefig/verschlissen/beschädigt → Erneuern.
- Einstellmechanismus ①
- O-Ring ② Verschlissen/beschädigt → Erneuern.
EC555000
- Sämtliche Bauteile mit frischem Lösungsmittel reinigen.
- Das Dämpferrohr komplett ausdehnen.
- Einfüllen:
- Gabelöl ①
(in Dämpferrohr)

Empfohlene Ölsorte:
Gabelöl "S1"
Füllmenge:
195 cm³ (6,86 Imp oz, 6,59 US oz)
ACHTUNG:
- Ausschließlich Öl der empfohlenen Sorte verwenden. Die Verwendung anderer Ölsorten kann die Funktion der Teleskopgabel erheblich beeinträchtigen.
- Unter keinen Umständen Fremdkörper in das Gabelrohr eindringen lassen.
- Nach dem Befüllen das Dämpferrohr ① mehrmals langsam um ca. 200 mm (7,9 in) ein- und ausfahren, um es zu entlüften.
HINWEIS:
Darauf achten, dass der vorgeschriebene Abstand nicht überschritten wird. Eine Bewegung von über 200 mm (7,9 in) verursacht Eindringen von Luft. In diesem Fall müssen die Schritte 2-4 wiederholt werden.

- Messen:
- Ölstand (links und rechts) @ Nicht nach Vorgabe → Korrigieren.

Standard-Ölstand: 145-148 mm (5,71-5,83 in) von der Oberseite der vollständig ausgezogenen Dämpfer-Baugruppe.
- Festziehen:
- Sicherungsmutter ①
HINWEIS:
Die Sicherungsmutter handfest am Dämpferrohr anschrauben.
- Lockern:
- Einstellschraube (Zugstufen-Dämpfungskraft) ①
HINWEIS:
Die Einstellschraube für die Zugstufen-Dämpfungskraft lösen. Die Einstellposition notieren (d. h. die Anzahl Umdrehungen aus der völlig hineingedrehten Stellung).
- Montieren:
- Gabelventil ① (am Dämpferrohr ②)
HINWEIS:
Zunächst das Dämpferrohr komplett komprimieren. Daraufhin das Gabelventil montieren und damit das Dämpferrohr freigeben.
- Kontrollieren, dass die Dämpfer-Baugruppe vollständig ausgezogen ist.
Nicht vollständig ausgezogen → Die Schritte 2-8 wiederholen.
- Festziehen:
- Gabelventil ①
29 Nm (2,9 m·kg, 21 ft·lb)
HINWEIS:
Das Dämpferrohr mit dem Abdeckschrauben-Ringschlüssel ② fest halten und damit das Gabelventil mit dem Abdeckschraubenschlüssel ③ festziehen.

Abdeckschraubenschlüssel: YM-01500/90890-01500
Abdeckschrauben-Ringschlüssel: YM-01501/90890-01501
- Nach dem Befüllen des Gabelrohrs das Dämpferrohr ① mindestens 10 Mal langsam ein- und austauchen, damit das Gabelöl sich verteilt.
- Das Dämpferrohr ① mit einem Lappen abdecken und komplett komprimieren und darauf überschüssiges Öl am Gabelventil-Ende ausweichen setzen.
ACHTUNG:
Darauf achten, dass das Dämpferrohr nicht beschädigt wird.
- Das überschüssige Öl aus der Bohrung @ im Dämpferrohr auslaufen halten.





14. Check:
Staubschutzring ① - Sicherungsring ② Dichtring ③ Neue Dichtring-Beilage ④ - Gleitbuchse ⑤ Neu (am Gleitrohr ⑥)
HINWEIS:
- Das Gleitrohr mit Gabelöl bestreichen.
- Zum Einbau des Dichtrings ein mit Gabelöl bestrichenes Stück Vinyl @ verwenden, um die Dichtringlippe nicht zu beschädigen.
- Den Dichtring so einbauen, dass die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer zur Achshalterung gerichtet ist. Die Dichtring-Beilage so einbauen, dass deren Haltenasen ⑥ nach oben gerichtet sind.
- Montieren:
- Kolbenbuchse ① Neu
HINWEIS:
Die Kolbenbuchse muss in der entsprechenden Nut am Gleitrohr sitzen.
- Montieren:
- Montieren:
- Gleitbuchse ① Dichtring-Beilage-Scheibe ②
(an der Standrohr-Nut)
HINWEIS:
Die Gleitbuchse mit dem Gabeldichtring-Treiber ③ in das Standrohr einschieben.

Gabeldichtring-Treiber: YM-A0948/90890-01502
Den Dichtring mit dem Gabeldichtring-Treiber ② in das Standrohr einschieben.

Gabeldichtring-Treiber: YM-A0948/90890-01502
- Montieren:
- Sicherungsring ①
HINWEIS:
Der Sicherungsring muss richtig in der entsprechenden Nut am Standrohr sitzen.
- Montieren:
Staubschutzring ①
HINWEIS:
Das Gleitrohr mit Lithiumseifenfett bestreichen.





Abstand @: Min. 19 mm (0,75 in) zwischen Dämpferrohr-Ende ① und Sicherungsmattern-Ende ②.
- Montieren:
- Distanzhüise ①
- Gabelfeder ② (am Dämpferrohr ③)
HINWEIS:
Die Distanzhülse so einbauen, dass das größere Durchmesser-Ende @ in Richtung Gabelfeder weist.
- Montieren:
- Dämpferrohr ① (am Gleitrohr ②)
ACHTUNG:
Zum Einschieben des Dämpferrohrs in das Gleitrohr das Gleitrohr schräg halten. Wird das Gleitrohr senkrecht gehalten, könnte das Dämpferrohr hinabfallen und damit das Gabelventil beschädigen.
- Lockern:
- Einstellschraube (Zugstufen-Dämpfungskraft) ①
HINWEIS:
Die Einstellschraube für die Zugstufen-Dämpfungskraftleitung lockern. - Die Einstellungsposition notieren (d. h. die Anzahl Umdrehungen aus der völlig hineingedrehten Stellung).

- Montieren:
- Druckstange ①
- Einstellmechanismus ③
An Dämpferbaugruppe ④.
HINWEIS:
- Druckstange ①
- Kupferscheibe ② Neu
- Einstellmechanismus ③
(am Dämpferrohr ④)
HINWEIS:
- Bei eingedrücktem Gleitrohr ⑤ den Abdeckschrauben-Ringschlüssel ⑦ zwischen dem Gleitrohr und der Sicherungsmutter ⑥ ansetzen.
- Den Einstellmechanismus handfest am Dämpferrohr anschrauben.

Abdeckschrauben-Ringschlüssel: YM-01501/90890-01501
28. Regler:
- Spalt @ zwischen Einstellmechanismus ① und Sicherungsmutter ②.
Nicht nach Vorgabe → Nachziehen und Sicherungsmutter nachstellen.

Spalt zwischen Einstellmechanismus und Sicherungsmutter: 0,5-1,0 mm (0,02-0,04 in)
HINWEIS:
Falls der Einstellmechanismus nicht vorschriftsmäßig montiert wird, kann die Dämpfungskraft nicht korrekt eingestellt werden.
29. Anziehen:
- Sicherungsmutter ① des Einstellmechanismus 29 Nm (2,9 m·kg, 21 ft·lb)
HINWEIS:
Die Sicherungsmutter ② fest halten und damit den Einstellmechanismus vorschriftsmäßig festziehen.


- Einbau:
- Einsteller ①

55 Nm (5,5 m·kg, 40 ft·lb)
Am Innenrohr.

55 Nm (5,5 m·kg, 40 ft·lb)
(am Gleitrohr)
31. Befüllen:
Gabelöl ①
(von der Standrohr-Oberseite)

Empfohlene Ölsorte:
Gabelöl "S1"
Standard-Ölmenge:
340 cm3 (12,0 Imp oz, 11,5 US oz)
*350 cm³ (12,3 Imp oz, 11,8 US oz)
Einstellbereich:
300-380 cm³
(10,6-13,4 Imp oz,
10,1-12,8 US oz)
* EUROPA
WARNUNG
Die Gabelölmenge muss sich stets zwischen Minimum und Maximum befinden und in beiden Holmen identisch sein. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
ACHTUNG:
- Ausschließlich Öl der empfohlenen Sorte verwenden. Die Verwendung anderer Ölsorten kann die Funktion der Teleskopgabel erheblich beeinträchtigen.
- Unter keinen Umständen Fremdkörper in das Gabelrohr eindringen lassen.
32. Montieren:
(am Standrohr)
HINWEIS:
Das Dämpferrohr provisorisch festziehen.



- Montieren:
- Schutzrohrführung ①
- Montieren:
- Protektor-Führung ①
HINWEIS:
Die Schutzführung mit der breiteren Seite @ nach unten montieren.
Montage
- Montieren:
- Fourche ①
N.B.:
- Montieren:
- Gabelholm ①
HINWEIS:
Die Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke provisorisch anziehen. Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.
- Festziehen:
- Dämpferrohr ①
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
HINWEIS:
Zum vorschriftsmäßigen Festziehen des Dämpferrohrs den Abdeckschrauben-Ringschlüssel ② verwenden.

Abdeckschrauben-Ringschlüssel: YM-01501/90890-01501
- Einstellen:
- Gabelrohr-Überstand @

Standard-Gabelrohr-Überstand @: Null mm (null in)

- Festziehen:
- Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ①
21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb)
- Festziehen:
- Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ①
21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb)
- Klemmschraube (untere Gabelbrücke) ②
21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb)
ACHTUNG:
Die untere Gabelbrücke vorschriftsmäßig festziehen. Ein Überziehen kann die Funktion der Teleskopgabel beeinträchtigen.
- Montieren:
Schutz ① - Schraube (Schutz) ②
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
- Montieren:
- Protektor ①
- Protektor-Schraube ②
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
- Einstellen:
- Zugstufen-Dämpfungskraft
HINWEIS:
Die Dämpfungs-Einstellschraube ① handfest anziehen und dann in die ursprüngliche Stellung bringen.
- Einstellen:
- Druckstufen-Dämpfungskraft
HINWEIS:
Die Dämpfungs-Einstellschraube ① handfest anziehen und dann in die ursprüngliche Stellung bringen.
EC5B0000
LENKER
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | LENKER DEMONTIEREN | |
| Nummerschild | | Nur das Band entfernen. |
| 1 | 1 | Warmstartzug | 1 | Hebeseitig offen. |
| 2 | Warmstarthebel-Halterung | 1 | |
| 3 | Kupplungszug | 1 | Hebeseitig offen. |
| 4 | Kupplungshebel-Halterung | 1 | |
| 5 | Motorstoppschalter "ENGINE STOP" | 1 | |
| 6 | Hauptbremszylinder | 1 | Siehe unter "DEMONTAGE-EINZELHEI- TEN". |
| 7 | Gaszug-Abdeckung | 1 | |
| 8 | Gasgeberzug 1 | 1 | Gasdrehgriffseitig offen. |
| 9 | Gasnehmerzug 2 | 1 | Gasdrehgriffseitig offen. |
| 10 | Lenkergriff rechts | 1 | Siehe unter "DEMONTAGE-EINZELHEI- TEN". |
| 11 | Führung | 1 | |
| 12 | Distanzhülse | 1 | |
| 13 | Lenkergriff links | 1 | Siehe unter "DEMONTAGE-EINZELHEI- TEN". |
| 14 | Lenker-Halterung (oben) | 2 | |
| 15 | Lenker | 1 | |
| 16 | Lenker-Halterung (unter) | 2 | |





EC5B3000
AUSBAUPUNKTE
EC5B3100
Hauptbremszylinder
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Hauptbremszylinder
- Demontieren:
- Hauptbremszylinder-Halterung ①
- Hauptbremszylinder ②
ACHTUNG:
- Den Hauptbremszylinder nicht am Bremsschlauch hängend halten.
- Den Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter waagerecht halten, damit keine Luft in das System eindringt.
Lenkergriff
- Demontieren:
- Lenkergriff ①
HINWEIS:
Druckluft zwischen dem Lenker bzw. der Führung und dem Lenkergriff blasen. Anschließend den gelösten Griff abnehmen.
KONTROLLE
Lenker
- Kontrollieren:
- Lenker ①
Verbogen/rissig/beschädigt → Erneuern.
WARNUNG
Ein verbogener Lenker darf unter keinen Umständen gerichtet werden, weil dadurch seine Stabilität verloren geht.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
Lenker
- Montieren:
- Untere Lenker-Halterung ①
- Beilagscheibe ②
- Mutter (untere Lenker-Halterung) ③
HINWEIS:
Die Lenker-Halterung so montieren, dass der größere Abstand zur Achse der Lenkerhalterungs-Schraube nach vorn gerichtet ist. - Das Gewinde der Lenkerhalterungs-Schraube mit Lithiumseifenfett bestreichen. - Durch umgekehrten Einbau der Lenker-Halterung kann die Einbaulage des Lenkers in umgekehrter Fahrtrichtung versetzt werden. Die Mutter noch nicht festziehen.





2. Montage:
28 Nm (2,8 m·kg, 20 ft·lb)
HINWEIS:
28 Nm (2,8 m·kg, 20 ft·lb)
N.B.:
- Lenker ① obere Lenker-Halterung ②
- Schraube (obere Lenker-Halterung) ③
28 Nm (2,8 m·kg, 20 ft·lb)
HINWEIS:
- Die obere Lenker-Halterung muss so montiert werden, dass die Körnermarkierung @ nach vorn gerichtet ist.
- Den Lenker so montieren, dass die Markierungen ⑥ an beiden Seiten fluchten.
- Den Lenker so montieren, dass der Vorsprung © der oberen Lenker-Halterung wie dargestellt auf die Lenker-Markierung ausgerichtet ist.
- Zuerst die Schrauben an der Vorderseite der oberen Lenker-Halterung festziehen, danach die Schrauben an der Hinterseite vorschriftsmäßig festziehen.
3. Anziehen:
- Mutter (untere Lenker-Halterung) ①
Den Lenker ② mit Klebstoff bestreichen.
HINWEIS:
- Vor dem Auftragen von Klebstoff muss die Lenker-Oberfläche ③ mit Verdünner von Öl- und Fettspuren befreit werden.
- Den Lenkergriff links so einbauen, dass der Strich ⑥ zwischen den beiden Pfeilmarkierungen geradeaus nach oben gerichtet ist.
- Montieren:
- Lenkergriff (rechts) ①
- Distanzhülse ②
Klebstoff auf die Führung ③ auftragen.
HINWEIS:
- Vor dem Auftragen von Klebstoff muss die Führungs-Oberfläche ④ mit Verdünner von Öl- und Fettspuren befreit werden.
- Den Griff so an die Führung montieren, dass die Markierung ⑥ am Griff und die Nut ⑤ in der Führung im abgebildeten Winkel zueinander stehen.
- Montieren:
- Distanzhülse ①
- Abdeckung (Kappe des Griffs) ②
- Gasdrehgriff ③
HINWEIS:
- Montieren:
- Distanzhülse ① Gaszuggehäuse-Abdeckung ② Gasdrehgriff ③
HINWEIS:
Die Gleitfläche des Gasdrehgriffs mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montieren:
Gaszüge ①
(an der Führung ②)
HINWEIS:
Die Gaszug-Enden und Seilzug-Führung mit Lithiumseifenfett bestreichen.

Gaszug-Abdeckung ① - Schraube (Gaszug-Abdeckung) ②
4 Nm (0,4 m·kg, 2,9 ft·lb)
WARNUNG
Nach dem Festziehen der Schrauben sicherstellen, dass sich der Gasdrehgriff ③ leichtgängig bewegt. Anderenfalls die Schrauben nachziehen bzw. lockern.
- Die Halterung so einbauen, dass die Pfeilmarkierung @ nach oben gerichtet ist.
- Zuerst die obere und dann die untere Schraube der Hauptbremszylinder-Halterung vorschriftsmäßig festziehen.



11. Montage:
- "ENGINE STOP"-Taste ①
- Kupplungshebel-Halter ②
- Schraube (Kupplungshebel-Halter) ③
4 Nm (0,4 m·kg, 2,9 ft·lb)
- Warmstarthebel-Halterung ④
- Schraube (Warmstarthebel-Halterung) ⑤
4Nm(0,4m·kg,2,9ft·lb)
HINWEIS:
- Motorstoppschalter "ENGINE STOP" ①
- Kupplungshebel-Halterung ②
- Schraube (Kupplungshebel-Halterung) ③
4Nm(0,4m·kg,2,9ft·lb)
- Warmstarthebel-Halterung ④
- Schraube (Warmstarthebel-Halterung) ⑤
4Nm(0,4m·kg,2,9ft·lb)
HINWEIS:
- Der Motorstoppschalter "ENGINE STOP", die Kupplungshebel-Halterung und die Klemme sind entsprechend den abgebildeten Maßen zu montieren.
- Das Motorstoppersalter-Kabel durch die Mitte der Kupplungshebel-Halterung führen.
12. Montieren:
- Kupplungszug ①
- Warmstartzug ②
HINWEIS:
Die Kupplungszug- und Warmstartzug-Enden mit Lithiumseifenfett bestreichen.
13. Einstellen:
- Kupplungshebel-Spiel
Siehe unter "KUPPLUNG EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Warmstarthebel-Spiel
Siehe unter "WARMSTARTHEBEL EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
EC560000
STEERING
① Untere Gabelbrücke demontieren
② Lager demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | LENKKOPF DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokkenund in gerader Stellung halten.NummerschildLenkerVorderradabdeckung | | WARNINGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nichtumfallen kann.Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN" inKAPITEL 4.Siehe unter "LENKER". |
| 12 | 123456789 | LenkkopfmitterGabelholmObere GabelbrückeRingmutterUntere GabelbrückeLaufring-AbdeckungLager (oben)Lager (unter)Lagerlaufring | 121111111 | Siehe unter "TELESKOPGABEL".Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter "DEMONTAGE-EINZELHEI- TEN".Siehe unter "DEMONTAGE-EINZEL- HEITEN". |
ANZUGSSCHRITTFOLGE:
- Ringmutter festziehen. 38 Nm (3,8 m · kg, 27 ft · lb) Um eine Umdrehung lockern.
- Erneut festziehen. 7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)

AUSBAUPUNKTE
Ringmutter
- Demontieren:
- Ringmutter ①
Den Ringmutternschlüssel ② verwenden.

DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Ringmutter
- Demontieren:
- Ringmutter ①
(mit dem Hakenschlüssel ②)

Die untere Gabelbrücke abstützen, damit sie nicht hinabfällt.
(mit einem Meißel ②)
ACHTUNG:
Darauf achten, dass das Lenkachs-Gewinde nicht beschädigt wird.
Lagerlaufring
- Demontieren:
Lagerlaufring ①
Den Laufring mit einem Stab ② und einem Hammer austreiben.
KONTROLLE
Lenkachse
- Kontrolle:
- Lenkachse ①
Verformt/beschädigt → Erneuern.
KONTROLLE
Lenkkopf
- Kontrollieren:
- Lenkkopf ①
Verformt/beschädigt → Erneuern.

- Die Lager und Laufringe mit einem Lösungsmittel reinigen.
- Kontrollieren:
Lager ① Lagerlaufring
Angefressen/beschädigt → Lager und Laufringe satzweise erneuern.
Das Lager in die entsprechenden Laufringe einsetzen. Das Lager mit der Hand drehen. Falls ein Lager sich nur stockend oder schwergängig drehen lässt, sind Lager und Laufringe satzweise zu erneuern.
MONTAGE
Unteres Lager
Die Staubschutzringlippe und Innenseite des Lagers mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montieren:
Lagerlaufring Lager (oben) ① - Laufring-Abdeckung ②
HINWEIS:
Lager und Laufring-Abdeckung mit Lithiumseifenfett bestreichen.
- Montieren:
- untere Gabelbrücke ①
HINWEIS:
Das Lager und den Bereich @ der Lenkachse mit Lithiumseifenfett bestreichen.





- Montieren:
- Ringmutter ①
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
Die Ringmutter mit dem Hakenschlüssel ② festziehen.
- Montieren:
- Ringmutter ①
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
Die Ringmutter mit dem Hakenschlüssel ② festziehen.
Siehe unter "LENKKOPFLAGER KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Zur Kontrolle die Lenkachse von Anschlag zu Anschlag bewegen. Bei der geringsten Schwergängigkeit müssen der Lenkkopf zerlegt und die Lager geprüft werden.
- Montieren:
- Beilagscheibe ①
- Montieren:
- Gabelholm ① obere Gabelbrücke ②
HINWEIS:
Die Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke provisorisch anziehen. Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.
- Montieren:
- Beilagscheibe ①
- Lenkkopfmutter ②
145 Nm (14,5 m·kg, 105 ft·lb)


- Nach dem Festziehen der Mutter die Lenkung auf Schwergängigkeit kontrollieren. Bei Schwergängigkeit die Ringmutter allmählich lockern.
- Einstellen:
- Gabelrohr-Überstand @

Standard-Gabelrohr-Überstand @:
Null mm (null in)
- Festziehen:
- Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ①
21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb)
- Klemmschraube (untere Gabelbrücke) ②
21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb)
ACHTUNG:
Die untere Gabelbrücke vorschriftsmäßig festziehen. Ein Überziehen kann die Funktion der Teleskopgabel beeinträchtigen.
SCHWINGE
Demontageumfang:
① Schwinge demontieren
① Schwinge demontieren
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | SCHWINGE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung hal-ten.Bremsschlauch-HalterungHinterrad-BremssattelFußbremshebel-SchraubeAntriebskette | | ▲WARNUNG▲Das Fahrzeug sicher abstätzen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter “VORDER- UND HINTER-RADBREMSEN”.Den Fußbremshebel nach hinten ziehen. |
| 1 | 1 | Antriebskettenschiene | 1 | Die Schwinge fest halten. |
| 2 | Kettenspanner (unter) | 1 |
| 3 | Schraube (Federbein und Umlenkhebel) | 1 |
| 4 | Übertragungshebel-Schraube | 1 |
| 5 | Schwingenachse | 1 |
| 6 | Schwinge | 1 |
SCHWINGE ZERLEGEN
② Übertragungshebel demontieren und zerlegen
③ Umlenkhebel demontieren und zerlegen
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| ① | ③ | SCHWINGE ZERLEGEN | | |
| Abdeckung | 2 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
| Umlenkhebel | 1 |
| Übertragungshebel | 1 |
| Distanzhülse | 2 |
| Dichtring | 2 |
| Drucklager | 2 |
| Buchse | 2 |
| Dichtring | 8 |
| Lager | 10 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |




DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Abdeckung
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Abdeckung
- Demontieren:
- Abdeckung (links) ①
HINWEIS:
Einen Schlitz-Schraubendreher unter der Markierung @ der Abdeckung (links) ansetzen.
Lager
- Demontieren:
Lager ①
HINWEIS:
Zum Ausbau des Lagers auf den Außenlauf-ring drücken.
KONTROLLE
Die Lager, Buchsen und Distanzhülsen mit einem Lösungsmittel reinigen.
Schwinge
- Kontrollieren:
Lager ① - Buchse ②
Spiel vorhanden/stockend/rostig → Lager und Buchse satzweise erneuern.
- Kontrollieren:
Dichtring ③
Beschädigt → Erneuern.
Bras relais
Spiel vorhanden/stockend/rostig → Lager und Distanzhülse satzweise erneuern.
- Kontrollieren:
Dichtring ③
Beschädigt → Erneuern.




Pleuelstange
Spiel vorhanden/stockend/rostig → Lager und Distanzhülse satzweise erneuern.
- Kontrollieren:
Dichtring ③
Beschädigt → Erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Lager und Dichtringe
- Montieren:
Lager ① Dichstring ②
(anderSchwinge)
HINWEIS:
- Bei der Montage Molybdändisulfidöl auf das Lager auftragen.
- Zum Einbau des Lagers auf der Seite mit der Herstellerbeschriftung oder Teilenummer drücken.
- Zuerst die Außen- dann die Innenlager montieren; bzw. die vorgeschriebene Einbautiefe beachten.

Lager-Einbautiefe: Außen @: Null mm (null in)
Innen 6,5 mm (0,26 in)
- Montieren:
Lager ① - Beilagscheibe ② Dichstring ③
(am Umlenkhebel)
HINWEIS:
- Bei der Montage Molybdändisulfidöl auf das Lager auftragen.
- Zum Einbau des Lagers auf der Seite mit der Herstellerbeschriftung oder Teilenummer drücken.
- Molybdändisulfidfett auf die Beilagscheibe auftragen.

Lager-Einbautiefe a: Null mm (null in)

(am Übertragungshebel)
HINWEIS:
- Bei der Montage Molybdändisulfidöl auf das Lager auftragen.
- Zum Einbau des Lagers auf der Seite mit der Herstellerbeschäftung oder Teilenummer drücken.

Lager-Einbautiefe a: Null mm (null in)
Schwinge
- Montieren:
- Buchse ①
- Drucklager ② Dichstring ③
- Distanzhülse ④ (an der Schwinge ⑤)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Buchsen, Drucklager, Dichtringlippen sowie Distanzhülsen- und Drucklager-Kontaktflächen auftragen.
- Montieren:
- Distanzhülse ①
- Beilagscheibe ② (am Umlenkhebel ③)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Distanzhülsen und Dichtringlippen auftragen.





- Montieren:
- Distanzhülse ①
- Montieren:
- Distanzhülse ①
(am Übertragungshebel ②)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Distanzhülse und Dichstringlippen auftragen.
- Montieren:
- Übertragungshebel ①
- Übertragungshebel-Schraube ②
- Beilagscheibe ③
- Übertragungshebel-Mutter ④
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
- Montieren:
Umlenkhebel ① Umlenkhebel-Schraube ② - Beilagscheibe ③ - Umlenkhebel-Mutter (an der Schwinge)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf Schraubenschaft und -gewinde auftragen. Die Mutter noch nicht festziehen.
- Montieren:
Schwinge ① - Schwingenachse ②
85 Nm (8,5 m·kg, 61 ft·lb)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Schwingenachse auftragen. Die Schwingenachse von der rechten Seite durchstecken.
- Kontrollieren:
- Schwingen-Seitenspiel @ Spielvorhanden → Drucklager erneuern.
- Funktion ⑥ der Schwinge Schwergängig/stockend/fest → Lager, Buchsen und Distanzhulsen schmieren, ggf. erneuern.





- Montieren:
- Übertragungshebel-Schraube ①
- Beilagscheibe ②
- Übertragungshebel-Mutter ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen. Die Mutter noch nicht festziehen.
- Montieren:
- Schraube (Federbein und Umlenkhebel) ①
- Mutter (Federbein und Umlenkhebel) ②
53 Nm (5,3 m·kg, 38 ft·lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
- Festziehen:
- Übertragungshebel-Mutter ①
80 Nm (8,0 m·kg, 58 ft·lb)
Umlenkhebel-Mutter ①
70 Nm (7,0 m·kg, 50 ft·lb)
- Monter:
- Capuchon ①
N.B.:
Die Abdeckung rechts so einbauen, dass die Markierung @ nach vorn gerichtet ist.


13. Install:
- Schraube (unterer Kettenspanner) ①
- Beilagscheibe ②
- Distanzhülse ③
- Kettenspanner (unten) ④
- Mutter (unterer Kettenspanner) ⑤
16 Nm (1,6 m·kg, 11 ft·lb)
14. Montage:
Antriebskettenschiene ① Abdeckung (Antriebskettenschiene) ② Antriebskettenschienen-Schraube [ℓ = 50 mm (1,97 in)] ③ Antriebskettenschienen-Mutter ④
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
Antriebskettenschienen-Schraube [ℓ = 10 mm (0,39 in)] ⑤
7 Nm (0,7 m·kg, 5,1 ft·lb)
EC580000
HINTERER STOSSDÄMPFER
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitungsarbeiten | | FEDERBEIN DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbokken und in gerader Stellung halten.SitzbankSchalldämpfer | | WARNINGDas Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDECKUNGEN" in KAPITEL 4.Siehe unter "AUSPUFFKRÜMMER UNDSCHALLDÄMPFER" in KAPITEL 4. |
| 12 | 1 | Schlauchschelle (Vergaserein-lass-Anschluss) | 1 | Ledigious lockern. |
| 2 | Rahmenheck | 1 |
| 3 | Schraube (Federbein und Umlenkhebel) | 1 | Die Schwinge fest halten. |
| 4 | Schraube (Federbein und Rah-men) | 1 |
| 5 | Federbein | 1 |
| 6 | Sicherungsmutter | 1 | Ledigious lockern. |
| 7 | Federvorspannring | 1 | Ledigious lockern. |
| 8 | Federsitz | 2 |

HINTERES FEDERBEIN
| Arbeitsumfang | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 2 | 9 | Federführung (unter) | 1 | |
| 10 | Federführung (oben) | 1 | |
| 11 | Feder | 1 | |
| 12 | Lager | 2 | Siehe unter “DEMONTAGE-EINZELHEI-TEN”. |
EC586000
HANDHABUNGSHINWEIS

WARNUNG
Der Stoßdämpfer und Ausgleichsbehälter enthalten Stickstoff unter hohem Druck. Deshalb vor Arbeiten am Federbein die folgenden Hinweise sorgfältig lesen und die Sicherheitsratschläge befolgen.
Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, Verletzungen oder Schäden, die auf unsachgemäße Behandlung des Stoßdämpfers zurückzuführen sind.
- Den Stoßdämpfer unter keinen Umständen öffnen oder manipulieren.
- Den Stoßdämpfer und Gaszylinder von Hitze und offenen Flammen fern halten. Der Stoßdämpfer kann aufgrund eines Stickstoff-Druckanstiegs und/oder einer Beschädigung des Schlauchs explodieren.
- Darauf achten, dass der Ausgleichsbehälter nicht beschädigt wird. Ein beschädigter Ausgleichsbehälter beeinträchtigt die Funktion des Federbeins.
- Darauf achten, dass die Gleitfläche des Dämpferrohrs nicht verkratzt wird, um Ölaustritt zu vermeiden.
- Der Verschluss an der Unterseite des Ausgleichsbehälters darf unter keinen Umständen abgenommen werden. Dies ist außerordentlich gefährlich.
- Den Stoßdämpfer sachgerecht (den Hersteller-Anweisungen entsprechend) entsorgen.
HINWEISE ZUR ENTSORGUNG (NUR YAMAHA-HÄNDLER)
Vor der Entsorgung muss das Stickstoffgas durch das Ventil ① entfernt werden. Unbedingt eine Schutzbrille tragen, um Augenverletzungen durch ausströmendes Gas oder umherfliegende Metallspäne zu vermeiden.
WARNUNG
Die Entsorgung des Stoßdämpfers sollte am besten dem Yamaha-Händler überlassen werden.





EC583000
AUSBAUPUNKTE
EC583320
Lager
DEMONTAGE-EINZELHEITEN
Lager
- Demontieren:
- Sicherungsring (oberes Lager) ①
HINWEIS:
Das Lager durch Druck auf den Außenlaufring eindrücken und den Sicherungsring entfernen.
- Demontieren:
- oberes Lager ①
HINWEIS:
Zum Ausbau des Lagers auf den Außenlaufring drücken.
- Demontieren:
- unteres Lager ①
HINWEIS:
Zum Ausbau des Lagers auf den Außenlaufring drücken.
KONTROLLE
Amortisseur arrêté
- Kontrollieren:
- Kontrollieren:
- Dämpferrohr ① Verbogen/beschädigt → Federbein erneuern. Stoßdämpfer ② Undicht (Ölaustritt) → Federbein erneuern. Undicht (Gasaustritt) → Federbein erneuern. Feder ③ Beschädigt → Feder erneuern. Ermüdet → Feder erneuern. Feder auf- und abbewegen.
- Federführung ④ Verschlissen/beschädigt → Federführung erneuern. Federsitz ⑤ Rissig/beschädigt → Erneuern.
- Lager vorhanden/stockend/rostig → erneuern.

- Montieren:
- oberes Lager ①
HINWEIS:
Zum Einbau des Lagers parallel auf den Außenlaufring drücken, bis die Sicherungsring-Nut sichtbar ist.
ACHTUNG:
Kein Fett auf den Außenlaufring des Lagers auftragen, da dies den Verschleiß des eingepressten Dämpferteils verursacht.
Nach dem Einbau des Sicherungsrings das Lager zurückdrücken, bis es den Sicherungsring berührt.
- Montieren:
- unteres Lager ①
HINWEIS:
Zum Einbau des Lagers auf der Seite mit der Herstellerbeschriftung oder Teilenummer drücken.

Lager-Einbautiefe a: 4 mm (0,16 in)
Feder (Federbein)
- Montieren:
Feder ① - Federführung (oben) ② - Federführung (unten) ③


- Montieren:
Federsitz ①
Den Federsitz so montieren, dass der Vorsprung @ das Federende berührt, wie dargestellt.
- Festziehen:
Federvorspannung ①
- Einstellen:
- Einbaulänge der Feder
Siehe unter "FEDERVORSPANNUNG DES FEDERBEINS EINSTELLLEN" in KAPITEL 3.
- Serrer:
- Contre-écrou ①
- Festziehen:
- Sicherungsmutter ①
Amortisseur arrête
Staubschutzring ① - O-Ring ② New - Distanzhülse ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die Staubschutzring-lippen und Distanzhülsen auftragen. Die O-Ringe mit Lithiumseifenfett bestreichen.





2. Install:
- Montieren:
- Buchse ①
- Distanzhülse ② Staubschutzring ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf das Lager und die Staubschutzringlippen auftragen.
- Den Staubschutzring so einbauen, dass die Dichtlippen nach außen gerichtet sind.
- Montieren:
Federbein
- Montieren:
- Schraube (Federbein und Rahmen) ①
- Beilagscheibe ②
- Mutter (Federbein und Rahmen) ③
56 Nm (5,6 m·kg, 40 ft·lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
- Montieren:
- Schraube (Federbein und Umlenkhebel) ①
- Mutter (Federbein und Umlenkhebel) ②
53 Nm (5,3 m·kg, 38 ft·lb)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
- Montieren:
- Festziehen:
- Schraube (Vergasereinlass-Anschluss) ① 3 Nm (0,3 m·kg, 2,2 ft·lb)
EC600000
ELEKTRIK
EC610000
ELEKTRISCHE BAUTEILE UND SCHALTPLAN
EC611000
ELEKTRISCHE BAUTEILE
① „MOTORSTOPP“-Taste ② TPS (Drosselklappenstellungssensor) ③ Neutralstellungsschalter ④ CDI-Magnetzünder ⑤ Zündspule ⑥ Zündkerze ⑦ CDI-Einheit
FARBCODE
B............ Schwarz Br............ Braun G. Grün L............ Blau O............ Orange P............ Rosa R Rot Sb............ Himmelblau
W.......Weiß Y .........Gelb B/L Schwarz/Blau B/W............Schwarz/Weiß B/Y Schwarz/Gelb G/B............Grün/Schwarz L/W............Blau/Weiß R/W............Rot/Weiß


EC612000
SCHALTPLAN

ELEKTRISCHE ANLAGE, ELEKTRISCHE BAUTEILE UND SCHALTPLAN
ELEKTRISCHE BAUTEILE
① Motorstoppschalter "ENGINE STOP" ② Drosselklappensensor ③ Leerlaufschalter ④ Lichtmaschine ⑤ Zündspule ⑥ Zündkerze ⑦ Zündbox
FARB-CODIERUNG
B............Schwarz Br. .Braun G Grün L........ Blau O............Orange P............Rosa R............ Rot Sb.Himmelblau W Weiß Y. Gelb B/L............Schwarz/Blau B/W .Schwarz/Weiß B/Y .Schwarz/Gelb G/B............ Grün/Schwarz L/W........... Blau/Weiß R/W Rot/Weiß
SCHALTPLAN
MAP-CONTROLLED CDI UNIT
KENNFELDGESTEUERTE ZÜNDUNG
Die YZ450F ist mit einer kennfeldgesteuerten Zündung ausgestattet.
Der Mikroprozessor in der Zündbox errechnet aus der Motordrehzahl und der Drosselklappen-Position die optimale Zündverstellung über den gesamten Betriebsbereich. Auf diese Weise kann erzielt werden, dass der Motor unter verschiedenen Betriebsbedingungen rasch anspricht.

■ Funktion der Bauteile
| Bauteil | Funktion |
| Drosselklappensensor | Erkennt die Drosselklappen-Position und leitet diese Information in der Form eines Drosselklappen-Signals an den Mikroprozessor in der Zündbox weiter. |
| Impulsgeber | Erfasst die Rotor-Umdrehungen und leitet diese Information in der Form eines Motordrehzahl-Signals an den Mikroprozessor in der Zündbox weiter. |
| Zündbox | Der Mikroprozessor in der Zündbox empfängt die Signale des Drosselklappensensors und des Impulsgebers und passt damit die Zünd-verstellung an den Betriebsbedingungen an. |
■ Prinzip der Kennfeldsteuerung
Konventionelle, zweidimensionale Zündsysteme steuern die Zündung lediglich in Abhängigkeit der Motordrehzahl.
Optimale Zündverstellung kann jedoch nur dann erfolgen, wenn auch die Motorlast in Betracht gezogen wird. Ein präziseres, dreidimensionales Zündsystem bezieht also die Drosselklappen-Position mit ein.
Dreidimensionales Zündzeitpunkt-Kennfeld (gilt nicht zur Bezugnahme)
EC620000
ZÜNDSYSTEM
PRÜFSCHRITTE
Die folgenden Prüfschritte dienen zur Diagnose von zündungsbedingten Motorstörungen und von Zündkerzenausfall.
* Nur mit dem Zündungstester kontrollieren.
HINWEIS:
- Vor der Kontrolle folgende Bauteile demontieren.
1) Sitzbank 2) Kraftstofftank
- Für die Kontrolle folgendes Spezialwerkzeug verwenden.

Zündfunkenstrecken-Tester:
YM-34487
Zündungstester:
90890-06754

Taschen-Multimeter:
YU-3112-C/90890-03112




ZÜNDFUNKENSTRECKEN-TEST
- Das Zündkabel von der Zündkerze abziehen.
- Den Stecker von der Zündspule abziehen.
- Den Zündfunkenstrecken-Tester ① (Zündungstester ②), wie in der Abbildung gezeigt, anschließen.
Zündspule ③ Zündkerze ④
USA und CDN Nicht USA und CDN
- Den Kickstarterhebel durchtreten.
- Die Zündfunkenstrecke kontrollieren.
- Den Motor starten und dann die Zündfunkenstrecke vergrößern, bis es zu Fehlzündungen kommt. (USA und CDN)

Min. Zündfunkenstrecke: 6,0 mm (0,24 in)
STECKVERBINDER-, KABEL- UND ZÜNDSPULENANSCHLÜSSE KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse rostig/staubig/locker/kurzgeschlossen → Instand setzen, ggf. erneuern.
- Sitz der Zündspule und Zündkerze
Die Zündspule eindrücken, bis sie die Zündkerzenbohrung im Zylinderkopfdeckel berührt.
MOTORSTOPPSCHALTER "ENGINE STOP" KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Durchgang des Motorstopschalters "ENGINE STOP"
| Messkabel (+) → Schwarz/Weiβ ① |
| Messkabel (−) → Schwarz ② |
| B/W
1 | B
2 | Messgerät-Wahlschafter |
| EINDRÜK-KEN | ○-○ | Ω×1 |
| FREIGEBEN | | | |
Kein Durchgang, wenn gedrückt. → Erneuern.
Durchgang, wenn freigegeben → Erneuern.

- Den Stecker von der Zündspule abziehen.
- Kontrollieren:
- Primärwicklungs-Widerstand. Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Primärewicklungs-Widerstand | Messgerät-Wahlschalter |
| 0,08-0,10 Ω bei 20 °C (68 °F) | Ω × 1 |
- Kontrollieren:
- Sekundärwicklungs-Widerstand nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Messkabel (+) → Orange ①
Messkabel (−) → Zündkerzen-Kontakt ② |
| 0 | Sekundärwick-lungs-Widerstand | Messgerät-Wahlschalter |
| 4,6-6,8 kΩ bei 20 °C (68 °F) | kΩ × 1 |
- Kontrollieren:
- versiegelten Teil @ der Zündspule
- Zündkerzen-Kontaktstift (B) Gewindeteil © der Zündkerze verschlissen → Erneuern.
LICHTMASCHINE KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Impulsgeber-Widerstand nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Impulsgeber-Widerstand | Messgerät-Wahlschalter |
| 248-372 Ω bei 20 °C (68 °F) | Ω × 100 |


- Widerstand der Spule 1
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Messkabel (+) → Braun ①
Messkabel (−) → Grün ② |
| Widerstand der Spule 1 | Messgerät-Wahlschalter |
| 720–1.080 Ω bei 20 °C (68 °F) | Ω × 100 |
3. Kontrollieren:
- Widerstand der Spule 2
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Messkabel (+) → Rosa ①
Messkabel (−) → Schwarz ② |
| Widerstand der Spule 2 | Messgerät-Wahlschalter |
| 44–66 Ω bei 20 °C (68 °F) | Ω × 10 |
1. Kontrollieren:
- Leerlaufschalter-Durchgang
| Messkabel (+) → Himmelblau ①
Messkabel (−) → Masse ② |
| | Sb
① | Masse
② | Messgerät-Wahlschalter |
| LEERLAUF | ○—○ | Ω×1 |
| GANG EIN-GELEGT | | | |
Kein Durchgang im Leerlauf → Erneuern. Durchgang bei eingelegtem Gang → Erneuern. ZÜNDBOX KONTROLLIEREN
Sämtliche elektrischen Bauteile kontrollieren. Falls in Ordnung, Zündbox erneuern. Elektrische Bauteile erneut kontrollieren.
EC690000
TPS (THROTTLE POSITION SENSOR) SYSTEM
INSPECTION STEPS
Folgende Prüfschritte dienen zur Diagnose des Drosselklappensensors, wenn dieser nicht funktioniert.
* Siehe unter “ZÜNDSYSTEM”.
HINWEIS:
Folgendes Spezialwerkzeug für die Kontrolle verwenden.

Taschen-Multimeter: YU-3112-C/90890-03112
MEMO

HANDHABUNGSHINWEIS
VORSICHT:
Die Drosselklappensensor-Schraube ① darf nicht gelockert werden, außer wenn der Drosselklappensensor zu erneuern ist.
STECKVERBINDER- UND KABELANSCHLÜSSE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse: Rostig/staubig/locker/kurzgeschlossen → Instand setzen, ggf. erneuern.
DROSSELKLAPPENSENSOR-SPULE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Drosselklappensensor-Spule: Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Messkabel (+)→ Blau ①
Messkabel (−)→ Schwarz ② |
| Drosselklappen-sensor-Spulenwi-derstand | Messgerät-Wahlschalter |
| 4-6 kΩ bei20 °C (68 °F) | kΩ × 1 |
2. Lockern:
- Leerlaufeinstellschraube ①
HINWEIS:
Die Leerlaufeinstellschraube herausdrehen, bis die Drosselklappenwelle sich in der völlig geschlossenen Stellung befindet.

Darauf achten, dass der Widerstand allmählich ansteigt, während der Gasdrehgriff geöffnet wird.
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
| Messkabel (+) → Gelb ①
Messkabel (-) → Schwarz ② |
| Drosselklappensen-sor-Widerstand | Messgerät-Wahlschal-ter |
| Ganzgeschlossen | Ganzgeöffnet | kΩ×1 | |
| 0-2 kΩbei 20 °C(68 °F) | 4-6 kΩbei 20 °C(68 °F) | |
DROSSELKLAPPENSENSOR ERNEUERN UND EINSTELLEN
- Demontieren:
DROSSELKLAPPENSENSOR ERNEUERN UND EINSTELLEN
- Demontieren:
- Drosselklappensensor-Steckverbinder Vergaser
- Demontieren:
- Schraube (Drosselklappensensor) ① Drosselklappensensor ②
HINWEIS:
Die Drosselklappensensor-Schraube mit einem T25-Einsatz lockern.
- Erneuern:
- Drosselklappensensor
- Montieren:
- Drosselklappensensor ①
- Schraube (Drosselklappensensor) ②
HINWEIS:
Die Haltenase ⑥ am Vergaser muss in der Nut ④ im Drosselklappensensor sitzen. Die Drosselklappensensor-Schraube provisorisch festziehen.
- Montieren:
Vergaser - Drosselklappensensor-Steckverbinder
- Einstellen:
- Einstellen:
- Leerlaufdrehzahl
Siehe unter "LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Dünne Leiter (Kabel) ②, wie in der Abbildung gezeigt, in den Drosselklappensensor-Steckverbinder ① stecken und das Messgerät daran anschließen.
Messkabel (+)→ Gelb ③ Messkabel (-)→ Schwarz ④
ACHTUNG:
Die elektrischen Leiter nicht tiefer als notwendig in den Steckverbinder stecken, um dessen Wasserdichtigkeit nicht zu beeinträchtigen. - Darauf achten, dass kein Kurzschluss vorliegt, um eine Beschädigung der elektrischen Anlage zu vermeiden.
- Den Motor starten.
- Einstellen:
- Drosselklappensor-Ausgangsspannung
Arbeitsvorgang:
Den Einbauwinkel des Drosselklappensensors ① so einstellen, dass die vorgeschriebene Ausgangsspannung anliegt.
HINWEIS:
Die Ausgangsspannung muss mit einem präzisen Digitalmessgerät erfasst werden.
| 0 | Drosselklappen-sensor-Ausgangs-spannung | Messgerät-Wahlschalter |
| 0,58-0,78 V | DCV |



- Den Vergaser montieren.
- Festziehen:
- Schraube (Drosselklappensensor) ①
HINWEIS:
Die Drosselklappensensor-Schraube mit einem T25-Einsatz festziehen.
- Den Vergaser montieren.
PRÜFUNG DER TPS-EINGANGSSPANNUNG
DROSSELKLAPPENSENSOR-EINGANGSSPANNUNG KONTROLLIEREN
- Den Drosselklappensor-Steckverbinder abziehen.
- Den Motor starten.
- Kontrollieren:
- Drosselklappensor-Eingangsspannung
Nicht nach Vorgabe → Zündbox erneuern.
| Messkabel (+) → Blau ①
Messkabel (-) → Schwarz/Blau ② |
| Drosselklappen-sensor-Eingangs-spannung | Messgerät-Wahlschalter |
| 4-6 V | DCV-20 |
EC700000
TUNING
EC710000
ENGINE
Vergasereinstellung
- Das Gemisch hängt u. a. von den atmosphärischen Bedingungen ab. Luftdruck, -temperatur und -feuchtigkeit sind Faktoren, die bei der Vergaser-Abstimmung mit in Betracht gezogen werden müssen. Die Leistung und das Ansprechverhalten des Motors sowie der Zustand der Kerze lassen sich am besten in einem Testlauf prüfen. Anhand dieser Ergebnisse kann der Vergaser optimal eingestellt werden.
HINWEIS:
Es empfiehlt sich, die jeweiligen Umstände (atmosphärische Bedingungen, Fahrbahnzustand, Anzahl Runden usw.) und die entsprechenden Vergaser-Einstellungen zwecks späterer Bezugnahme aufzuzeichnen.

WARNUNG
- Der Vergaser ist ein Bestandteil des Kraftstoffsystems. Bei Arbeiten daher stets auf eine gute Belüftung sorgen und Feuerquellen sowie entzündliche Stoffe fern halten.
- Niemals in den Vergasereinlass hineinblicken. Beim Starten des Motors könnten Flammen zurückschlagen. Auch bei ausgebautem Vergaser könnte Benzin aus der Beschleunigungspumpe entweichen.
VORSICHT:
- Der Vergaser reagiert besonders empfindlich auf Fremdkörper (Staub, Sand, Wasser usw.). Bei Arbeiten am Vergaser ein Eindringen von Fremdkörpern vermeiden.
- Den Vergaser und seine Bestandteile stets behutsam handhaben. Auch die kleinsten Kratzer, Verbiegungen oder Schäden an Bauteilen des Vergasers können dessen Funktion bereits beeinträchtigen. Für Wartungsarbeiten stets das entsprechende Werkzeug verwenden und Bauteile niemals forcieren.
- Bei abgestelltem Motor oder während des Schubbetriebs nicht unnötig Gas geben und nehmen. Anderenfalls könnte der Vergaser überfluten, was Start- und Betriebsprobleme verursachen kann.
- Nach der Montage des Vergasers sicherstellen, dass der Gasdrehgriff einwandfrei funktioniert.
Atmosphärische Bedingungen und Vergasereinstellungen
| Lufttem-
peratur | Luftfeuch-
tigkeit | Luftdruck
(Höhe) | Gemisch | Einstel-
lung |
| Hoch | Hoch | Niedrig
(hoch) | Reicher | Ärmer |
| Niedrig | Niedrig | Hoch
(niedrig) | Ärmer | Reicher |
Die Luftdichte (Sauerstoff-Konzentration) bestimmt, ob das Gemisch fett oder mager ist. Deshalb bei der Gemischeinstellung die obige Tabelle beachten.
Hierbei gilt:
- Mit steigender Temperatur dehnt sich die Luft aus und nimmt die Luftdichte ab.
- Mit steigender Feuchtigkeit nimmt der Sauerstoffgehalt der Luft (d. h. die Luftdichte) ab.
- Mit sinkendem Luftdruck (bzw. steigender Höhe) nimmt die Luftdichte ab.
A Geschlossen, B Völlig geöffnet
Einflussbereich der einstellbaren Bauteile in Bezug auf die Drosselklappenöffnung
A Geschlossen, B Völlig geöffnet
① Leerlaufgemisch-Regulierschraube/Leerlaufdüse ② Drosselklappen-Ausschnitt ③ Düsennadel ④ Hauptdüse
Hauptsystem
Der FLATCR-Vergaser ist mit einer Primär-Hauptdüse bestückt. Diese Art Hauptdüse eignet sich hervorragend für Rennmaschinen, da sie (auch im Vollastbereich) einen stetigen Kraftstofffluss liefert. Die Einstellung erfolgt über die Hauptdüse und die Düsennadel.
① Düsennadel ② Leerlauf-Luftdüse ③ Nadeldüse ④ Hauptdüse ⑤ Leerlaufdüse ⑥ Leerlaufgemisch-Regulierschraube
Leerlaufsystem
Der FLATCR-Vergaser ist mit einer Leerlaufgemisch-Regulierschraube bestückt. Der Einflussbereich der Leerlaufgemisch-Regulierschraube erstreckt sich zwischen der geschlossenen und 1/4 geöffneten Drosselklappe.
Hauptdüse einstellen
Im Volllastbereich lässt sich das Gemisch durch Auswechseln der Hauptdüse ① einstellen.
Ist das Gemisch zu fett bzw. zu mager, nimmt die Motorleistung ab, was die Beschleunigung beeinträchtigt.
Effekt verschiedener Hauptdüsen: A Leerlauf, B Völlig geöffnet

Leerlaufgemisch-Regulierschraube einstellen
Im Bereich zwischen geschlossener und 1/4 geöffneter Drosselklappe lässt sich das Gemisch mit der Leerlaufgemisch-Regulierschraube ① einstellen. Das Gemisch im unteren Drehzahlbereich wird durch Hineindrehen der Schraube ärmer, durch Herausdrehen reicher.
| Standard-Einstellung der Leerlaufgemisch-Regulierschraube (Beispiel) | 1 1/4 |
HINWEIS:
- Bei ungleichmäßiger Drehzahl die Leerlaufgemisch-Regulierschraube um lediglich 1/2 Umdrehung verstellen. Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube wird ab Werk individuell auf die Maschine abgestimmt, um den Kraftstofffluss im niedrigen Lastbereich zu optimieren. Zu Beginn der Einstellung die Leerlaufgemisch-Regulierschraube vollständig hineindrehen und dabei die Anzahl der Umdrehungen zählen. Die gezählte Anzahl der Umdrehungen als Werkseinstellung notieren.
Effekt der Leerlaufgemisch-Regulierschrauben-Einstellung

A Leerlauf Völlig geöffnet (1) 1 3/4 Umdrehungen heraus ② 3/4 Umdrehungen heraus ③ 1 1/4 Umdrehungen heraus

Im Bereich zwischen geschlossener und 1/4 geöffneter Drosselklappe lässt sich das Gemisch mit der Leerlaufdüse ① einstellen.
| Standard-Leerlaufdüse | Nr.45 |
Effekt der Leerlaufdüsen-Einstellung A Leerlauf B Völlig geöffnet
Düsennadel-Position einstellen
Im Bereich zwischen 1/8 und 3/4 geöffneter Drosselklappe lässt sich das Gemisch mit der Position der Düsennadel ① einstellen.
- Gemisch zu fett im Mittellastbereich: Der Motor läuft unrund und spricht schlecht auf Gasgeben an. In diesem Fall den Düsennadel-Clip um eine Nut nach oben versetzen, um die Nadelposition zu senken und das Gemisch abzumagern.
- Gemisch zu mager im Mittellastbereich: Der Motor saugt stark und beschleunigt zögernd.
In diesem Fall den Düsennadel-Clip um eine Nut nach unten versetzen, um die Nadelposition zu erhöhen und das Gemisch anzureichern.
| Standard-Clipposition | 4. Nut |
Effekt verschiedener Düsennadel-Clippositionen
A Leerlauf Völlig geöffnet ① 5. Nut ② 3. Nut ③ 4. Nut


Düsennadel einstellen
Die Düsennadel wird durch Auswechseln eingestellt.
Alle Dusennadeln weisen denselben Kegel auf, sind aber mit einem Schaft in verschiedenen Durchmessern und Längen erhältlich.

Bezugsnadel
0,5 Armer
Durch Austauschen von NFLR-4 gegen NFPR-4 wird dieselbe Wirkung erzielt wie durch Senken der Clip-Position um 1/2 Nut.
Effekt verschiedener Düsennadeln
(Düsennadelschaft-Durchmesser)
Im Bereich zwischen 1/8 und 1/4 geöffneter Drosselklappe lässt sich das Gemisch durch Ändern des Düsennadelschaft-Durchmessers einstellen.
A Leerlauf B Völlig geöffnet
Wirkung der Drosselklappenöffnung
Der Kraftstofffluss im Hauptsystem des Vergasers wird zunächst von der Hauptdüse und dann im Bereich zwischen der Hauptdüse und der Düsennadel geregelt.
Bei 1/8 bis 1/4 geöffneter Drosselklappe bestimmt der Durchmesser des Düsennadelschafts den Kraftstofffluss, bei 1/8 bis 3/4 geöffneter Drosselklappe ist es die Clip-Position.
Gemeinsam wirken Düsennadelschaft-Durchmesser und Clip-Position sich also auf den gesamten Öffnungsbereich der Drosselklappe aus.
Ausströmdüse (Beschleunigungspumpe) einstellen
Die Ausströmdüse ① bestimmt den Kraftstofffluss der Beschleunigungspumpe. Die Beschleunigungspumpe unterscheidet sich von den anderen einstellbaren Vergaserbauteilen, deren Wirkung sich über den gesamten Öffnungsbereich der Drosselklappe erstreckt, dadurch, dass sie nur bei geöffneter Drosselklappe und raschem Beschleunigen tätig wird.
- Der Motor saugt stark bei raschem Beschleunigen.
Eine Ausströmdüse mit einer niedrigeren Nummer auswählen, um das Gemisch anzureichern.
Nr.55 → Nr.50
- Der Motor läuft unrund bei raschem Beschleunigen.
Eine Ausströmdüse mit einer höheren Nummer auswählen, um das Gemisch abzumagern.
Nr.55 → Nr.60
| Standard-Auströmdüse | Nr.55 |
Einstellbare Vergaserbauteile
| Bauteil | GröBe | Teilenummer |
| Hauptdüse Fett (STD) Mager | Nr.172 | 4MX-14943-92 |
| Nr.170 | 4MX-14943-41 |
| Nr.168 | 4MX-14943-91 |
| Nr.165 | 4MX-14943-40 |
| Nr.162 | 4MX-14943-90 |
| Nr.160 | 4MX-14943-39 |
| Nr.158 | 4MX-14943-89 |
| Nr.155 | 4MX-14943-38 |
| Nr.152 | 4MX-14943-88 |
| Nr.150 | 4MX-14943-37 |
| Nr.148 | 4MX-14943-87 |
| Leerlaufdüse Fett (STD) Mager | Nr.52 | 4MX-14948-08 |
| Nr.50 | 4MX-14948-07 |
| Nr.48 | 4MX-14948-06 |
| Nr.45 | 4MX-14948-05 |
| Nr.42 | 4MX-14948-04 |
| Nr.40 | 4MX-14948-03 |
| Nr.38 | 4MX-14948-02 |
| Düsseldorf Fett (STD) Mager Fett (STD) Mager | NFPN | 5TA-14916-PN |
| NFPP | 5TA-14916-PP |
| NFPQ | 5TA-14916-P1 |
| NFPR | 5TA-14916-PR |
| NFPS | 5TA-14916-PS |
| NFPT | 5TA-14916-PT |
| NFPU | 5TA-14916-PU |
| NFLN | 5TA-14916-LN |
| NFLP | 5TA-14916-LP |
| NFLQ | 5TA-14916-L1 |
| NFLR | 5TA-14916-LR |
| NFLS | 5TA-14916-LS |
| NFLT | 5TA-14916-LT |
| NFLU | 5TA-14916-LU |
| Ausströmdüse (STD) Mager | | |
| Nr.45 | 4JT-1494F-05 |
| Nr.50 | 4JT-1494F-07 |
| Nr.55 | 4JT-1494F-09 |
| Nr.60 | 4JT-1494F-11 |
| Nr.65 | 4JT-1494F-13 |
Beispiele von Symptomen mit entsprechenden Vergasereinstellungen
| Symptom | Einstellung | Kontrolle |
| Bei vollig geöffneter DroselklappeSchweres SaugenSchergeräuschWeißliches Zündkerzen-gesicht↓Mageres Gemisch | Hauptdüssen-Nr. erhöhen(schrittweise) | Verfürbung der Zündkerze →Falls rehbraun, in Ordnung.Falls nicht korrigerbar:Schwimmer-Ventilsitz verstopftKraftstoffschlauch verstopftKraftstoffhahn verstopfSicherstellen, dass die Beschleuni-gungspmüpe einwandfrei funktioniert. |
| Bei vollig geöffneter DroselklappeBeschleunigung unterbrochenBeschleunigung zögerndMotor spricht zögernd anZündkerze verrußTettes Gemisch | Hauptdüssen-Nr. reduzieren(schrittweise) | Verfürbung der Zündkerze →Falls rehbraun, in Ordnung.Falls nicht korrigerbar:Luftfilter verstopftKraftstoffüberlauf vom Vergaser |
| Mageres Gemisch | Düsseldorf-Clipposition senken.(1 Nut nach unten) | Ärmer↑(Standard)↓ReicherDie Düssenndel-Clipposition ent-spricht der Nut, in der der Clip sitzt.Die Nummerierung beginnnt von oben.Sicherstellen, dass die Beschleuni-gungspmüpe einwandfrei funktioniert.(Ausnahme: fettes Gemisch). |
| Fettes Gemisch | Düsseldorf-Clipposition anheiten.(1 Nut nach oben) |
| Bei 1/4–3/4 geöffneterDrosselklappeSchweres SaugenDrehzahl niedrig | Düsseldorf-Clipposition senken.(1 Nut nach oben) |
| Bei 1/4–1/2 geöffneterDrosselklappeBeschleunigung zögerndBeschleunigung unzureichend | Düsseldorf-Clipposition anheiten.(1 Nut nach oben) |
| Bei geschlossener bis 1/4 geöffneterDrosselklappeSchweres SaugenDrehzahl fällt | Düsseldorf mit schmalerem Schaff-durchmesser verwenden. | Niedrigdrehzahl-Vergaserkanälevestopft → Reinigen.Kraftstoffüberlauf vom Vergaser |
| Bei geschlossener bis 1/4 geöffneterDrosselklappeBeschleunigung unzureichend | Düsseldorf mit größem Schaff-durchmesser verwenden.Düsseldorf-Clipposition anheiten.(1 Nut nach entsprech. | |
| Motor spricht im unterenund mittleren Drehzahlbe-reich schlecht an | Düsseldorf-Clipposition anheiten.Falls wirkungslös, Düssenndel-Clip-position senken. | |
| Motor spricht schlecht aufrasches Gasgeben an | Gesamte Einstellung kontrollieren.Hauptdüssen-Nr. reduzieren.Düsseldorf-Clipposition anheiten.(1 Nut nach entsprech.Falls wirkungslös, Hauptdüssen-Nr.ershöhen und Düssenndel-Clippositionsenken. | Luftfilter-Zustand kontrollieren.Sicherstellen, dass die Beschleuni-gungspmüpe einwandfrei funktioniert. |
- Dies gilt lediglich als Beispiel. Die Vergasereinstellung muss gemeinsam mit einer Betriebsüberwachung des Motors einhergehen.
MEMO
EC720000
CHASSIS
EC71P002
Sekundärübersetzung (Kettenrad) auswählen
| Sekundär-übersetzung | Anzahl Kettenrad-Zähne |
| Anzahl Antriebsritzel-Zähne |
| Standard-Sekundärüber- setzung | 49/13 (3,769) |
- Im Allgemeinen wird für einen schnellen Kurs mit langen Geraden eine kleinere Sekundärübersetzung gewählt und für einen kurvenreichen Kurs eine größere Sekundärübersetzung gewählt. Vor dem Rennen sollte die Strecke allerdings stets testgefahren werden, um die Maschine auf die geltenden Gesamtbedingungen abzustimmen.
- Es ist selten möglich, eine Einstellung zu erzielen, die optimal auf den gesamten Kurs ausgelegt ist. Die Einstellung sollte sich deshalb auf den wichtigsten Bereich der Strecke konzentrieren. Bei der Einstellung der Sekundärübersetzung sollte jeweils die gesamte Strecke abgefahren und die Rundenzeiten notiert werden.
- Enthält der Kurs eine lange Gerade, auf der die Höchstgeschwindigkeit erreichbar ist, sollte die Übersetzung so gewählt werden, dass die Maschine gegen Ende der Geraden die Höchstgeschwindigkeit erreicht, ohne dass der Motor überdreht.
HINWEIS:
Die Leistung einer Maschine hängt sowohl von der Maschine als auch vom Fahrer ab. Es ist daher wesentlich sinnvoller, seine eigenen Einstellungen zu erarbeiten als diejenigen anderer Fahrer zu übernehmen.

EC72N000
Verfügbare Antriebsritzel und Kettenräder
| Bauteil | Größe | Teilenummer |
| Antriebsritzel ①
(STD) | 13T | 9383E-13233 |
| Kettenrad ② | 47T | 1C3-25447-00 |
| 48T | 1C3-25448-00 |
| (STD) | 49T | 1C3-25449-00 |
| 50T | 1C3-25450-00 |
| 51T | 1C3-25451-00 |
| 52T | 1C3-25452-00 |
Reifendruck
Der Reifenluftdruck ist der Fahrbahnbeschaffenheit des Kurses anzupassen.

Standard-Reifenluftdruck: 100 kPa (1,0 kgf/cm², 15 psi)
- Auf nasser, schlammiger, sandiger oder rutschiger Bahn den Reifenluftdruck vermindern, um die Reifenlauffläche zu vergrößern.

Einstellbereich: 60-80 kPa (0,6-0,8 kgf/cm², 9,0-12 psi)
- Auf steiniger oder harter Fahrbahn den Reifenluftdruck erhöhen, um Reifenpannen zu vermeiden.

Einstellbereich: 100-120 kPa (1,0-1,2 kgf/cm², 15-18 psi)
EC722011
Einstellung der Teleskopgabel
Teleskopgabel einstellen
Die Teleskopgabel-Einstellung ist eine Sache des persönlichen Gefühls und der Kursbedingungen.
Die Teleskopgabel-Einstellung umfasst die folgenden drei Faktoren:
- Luftfederung
Die Gabelölmenge ändern. 2. Federvorspannung Die Feder austauschen. 3. Dämpfungskraft Die Druckstufen-Dämpfungskraft ändern. Die Zugstufen-Dämpfungskraft ändern. Die Federung nimmt Einfluss auf die Belastung, die Dämpfung auf die Bewegung.
Gabelöl wechseln und -menge ändern
Die Dämpfungs-Charakteristik am Ende des Federwegs lässt sich durch Ändern der Ölmenge beeinflussen.
ACHTUNG:
Die Ölmenge in Schritten von 5 cm³ (0,2 Imp oz; 0,2 US oz) erhöhen oder verringern. Eine zu geringe Ölmenge führt bei vollem Rückstoß zu einem durch die Teleskopgabel produzierten Geräusch, oder dazu, dass der Fahrer an seinen Händen oder an seinem Körper einen Druck wahrnimmt. Im Gegensatz dazu führt eine zu große Ölmenge dazu, dass die Luftfeder dazu neigt, steifer zu werden, was zu einer Beeinträchtigung der Leistung und Eigenschaften führt. Daher darauf achten, dass die Teleskopgabel vorschriftsmäßig eingestellt wird.

Standard-Ölmenge: 340 cm3 (12,0 Imp oz, 11,5 US oz) *350 cm3 (12,3 Imp oz, 11,8 US oz)
Einstellbereich: 300-380 cm³ (10,6-13,4 Imp oz, 10,1-12,8 US oz)
* EUROPE
A Luftfederungs-Charakteristik in Abhängigkeit der Ölmenge B Belastung C Federweg ① Max. Ölmenge ② Standard-Ölmenge ③ Min. Ölmenge
EC72A001
Feder nach Austausch einstellen
Da die Einstellung der Hinterradfederung sich auch auf die Vorderradfederung auswirkt, muss beim Einstellen der Teleskopgabel darauf geachtet werden, dass beide aufeinander abgestimmt sind.
1. Weiche Feder
Eine weiche Feder ergibt normalerweise ein weiches Fahrgefühl. Die Zugstufen-Dämpfungskraft ist höher, und die Gabel taucht mehrmals tief ein.
Zum Einstellen einer weichen Feder:
Die Zugstufen-Dämpfungskraft ändern. Um 1 oder 2 Raststellungen herausdrehen. Die Druckstufen-Dämpfungskraft ändern. Um 1 oder 2 Raststellungen hineindrehen.
2. Harte Feder
Eine harte Feder ergibt normalerweise ein hartes Fahrgefühl. Die Zugstufen-Dämpfungskraft ist geringer, der Bodenkontakt scheint zu schwinden und der Lenker vibriert.
Zum Einstellen einer harten Feder:
Die Zugstufen-Dämpfungskraft ändern. Um 1 oder 2 Raststellungen hineindrehen. Die Druckstufen-Dämpfungskraft ändern. Um 1 oder 2 Raststellungen herausdrehen.

EC72P000
Einstellbare Teleskopgabel-Bauteile
| AUS-FUH-RUNG | FEDER-RATE | FEDER TEILENUMMER | KENN-ZEICH-NUNG (KERBEN) |
| WEICH | 0,398 | 1C3-23141-A1 | I |
| 0,408 | 1C3-23141-B1 | II |
| 0,418 | 1C3-23141-C1 | III |
| 0,428 | 1C3-23141-D1 | III |
| 0,438 | 1C3-23141-E1 | III |
| 0,449 | 1C3-23141-F1 | I-I |
| 0,459 | 1C3-23141-G1 | I-II |
| STD | 0,469 | 2S2-23141-L1 | - |
| HART | 0,479 | 1C3-23141-J1 | I-III |
HINWEIS:
Die Kennzeichnung @ ist am Federende eingekerbt.
Hinterradaufhängung einstellen
Die Einstellung der Hinterradaufhängung ist eine Sache des persönlichen Gefühls und der Kursbedingungen.
Die Einstellung der Hinterradaufhängung umfasst die folgenden zwei Faktoren:
- Federvorspannung
Die Einbaulänge der Feder ändern. Die Feder austauschen.
- Dämpfungskraft
Die Zugstufen-Dämpfungskraft ändern. Die Druckstufen-Dämpfungskraft ändern.



EC72C001
Einstelllänge wählen
- Das Motorrad so am Motor aufbocken, dass das Hinterrad frei in der Luft schwebt und dann den Abstand @ zwischen der Mitte der Hinterachse und der Hinterradabdeckungs-Schraube messen.
- Den Montageständer entfernen und mit aufsitzendem Fahrer erneut den Abstand zwischen der Mitte der Hinterachse und der Hinterradabdeckungs-Schraube messen.
- Kontrollieren, ob die Differenz zwischen den gemessenen Abständen ⑧ und ⑥ dem Standardwert entspricht und ggf. einstellen; dazu den Sicherungsring ① lockern und den Federvorspannring ② entsprechend verstellen.

Standardwert: 90-100 mm (3,5-3,9 in)
HINWEIS:
- Bei neuen sowie eingefahrenen Maschinen kann die Einbaulänge sich verändern, wenn die Feder allmählich ermüdet. Daher regelmäßig nachprüfen.
- Wenn der Standardwert für die Einbaulänge der Feder nicht mehr durch Einstellung erreicht werden kann, muss die Feder erneuert werden.
EC72G001
Feder nach Austausch einstellen
Nach dem Austauschen der Feder kontrollieren, ob die Einbaulänge 90-100 mm (3,5-3,9 in) beträgt und ggf. einstellen.
1. Weiche Feder
Zum Kompensieren der geringeren Federvorspannung einer weichen Feder kann die Zugstufen-Dämpfungskraft verringert werden. Die Zugstufen-Dämpfungskraft um ein oder zwei Raststellungen weicher einstellen und nach einer Probefahrt ggf. nachstellen.
2. Harte Feder
- Zum Kompensieren der größeren Federvorspannung einer harten Feder kann die Zugstufen-Dämpfungskraft vergrößert werden. Die Zugstufen-Dämpfungskraft um ein oder zwei Raststellungen härter einstellen und nach einer Probefahrt ggf. nachstellen.
- Nach einer Veränderung der Zugstufen-Dämpfungskraft muss gewöhnlich auch die Druckstufen-Dämpfungskraft entsprechend eingestellt werden. Dazu die untere Druckstufen-Dämpfungskraft weicher einstellen.
ACHTUNG:
Beim Austauschen des Federbeins darauf achten, dass dessen Gesamtlänge @ das Standardmaß nicht überschreitet, um Leistungseinbußen zu vermeiden. Die Standardlänge unter keinen Umständen überschreiten.

Länge @ des Standard-Federbeins: 490 mm (19,29 in)

EC72Q000
Einstellbare Federbein-Bauteile
- Hintere Stoßdämpferfeder ①
Titanfeder mit gleichmäßiger Steigung
| AUS-FUH-RUNG | FEDER-RATE | FEDER TEILENUMMER | KENN-MARKIE-RUNG | UNGE-SPANNTE FEDER-LANGE (ca.) |
| WEICH | 4,5 | 1C3-22212-00 | Grün | 265 |
| 4,7 | 1C3-22212-10 | Rot | 265 |
| 4,9 | 1C3-22212-20 | Schwarz | 265 |
| 5,1 | 1C3-22212-30 | Blau | 265 |
| 5,3 | 1C3-22212-40 | Gelb | 275 |
| STD | 5,5 | 1C3-22212-50 | Rosa | 275 |
| HART | 5,7 | 1C3-22212-60 | Weiß | 275 |
Stahlfeder mit gleichmäßiger Steigung
| AUS-FUH-RUNG | FEDER-RATE | FEDER TEILENUMMER | KENN-MARKIE-RUNG/Menge | UNGE-SPANNTE LÜNGE |
| 4,3 | 5UN-22212-00 | Braun/1 | 260 |
Stahlfeder mit ungleichmäßiger Steigung
| AUS-FUH-RUNG | FEDER-RATE (ca.) | FEDER TEILENUMMER | KENN-MARKIE-RUNG/Menge | UNGE-SPANNTE LANGE |
| WEICH | 4,5 | 5UN-22212-A0 | Grün/2 | 275 |
| 4,7 | 5UN-22212-B0 | Rot/2 | 275 |
| 4,9 | 5UN-22212-C0 | Schwarz/2 | 275 |
| 5,1 | 5UN-22212-D0 | Blau/2 | 275 |
| 5,3 | 5UN-22212-E0 | Gelb/2 | 275 |
| 5,5 | 5UN-22212-F0 | Rosa/2 | 275 |
| HART | 5,7 | 5UN-22212-G0 | Weiß/2 | 275 |
ACHTUNG:
Den Federsitz ② an die Titanfeder montieren.
HINWEIS:
Die Feder mit ungleichmäßiger Steigung ist am Anfang des Federwegs weicher als die Feder mit gleichmäßiger Steigung und schlägt bei voller Kompression nicht leicht durch. Die Kennmarkierung @ ist am Federende angebracht. Die entsprechende Federleistung ist durch Farbe und Anzahl der Kennmarkierungen gekennzeichnet.

- Einstellbereich (Federlänge)
Titanfeder
| UNGESPANNE LÄNGE | EINSTELLBEREICH ⑥ |
| Circa 265 mm (10,43 in) | Eine Kennmarkierung
245,5-263,5 mm
(9,67-10,37 in)
Zwei Kennmarkierungen
251,5-269,5 mm
(9,90-10,61 in)
Drei Kennmarkierungen
243,0-261,0 mm
(9,57-10,28 in) |
| Circa 275 mm (10,83 in) | Eine Kennmarkierung
255,5-273,5 mm
(10,06-10,77 in)
Zwei Kennmarkierungen
261,5-279,5 mm
(10,30-11,00 in)
Drei Kennmarkierungen
253,0-271,0 mm
(9,96-10,67 mm) |
Stahlfeder
| UNGESPANNE LÄNGE | EINSTELLBEREICH ⑥ |
| 260 mm (10,24 in) | 240,5–258,5 mm
(9,47–10,18 in) |
| 275 mm (10,83 in) | 255,5–273,5 mm
(10,06–10,77 in) |
EC72H002
Federungseinstellung
HINWEIS:
Radaufhängung einstellen
HINWEIS:
- Treten bei der Standardeinstellung die in folgender Tabelle aufgeführten Symptome auf, die entsprechenden Einstellungen ausführen.
- Vor der Einstellung sicherstellen, dass die Einbaulänge der Federbein-Feder 90–100 mm (3,5–3,9 in) beträgt.
| Symptom | Abschnitt | Kontrolle | Einstellung |
| Sprung | Großer Abstand | Mittlerer Abstand | Kleiner Abstand |
| Hart im gesamten Bereich | ○ | ○ | ○ | | Druckstufen-DämpfungskraftÖlmengeFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhr-zeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verrin-gern.Die Ölmenge in 5–10 cm3(0,2–0,4 Imp oz, 0,2–0,3 US oz)-Sritten verringern.Weichere Feder einbauen. |
| Raue Bewegung im gesamten Bereich | ○ | ○ | ○ | ○ | StandrohrGleitrohrGleitbuchseKolbenbuchseAnzugsmoment, unterGabelbrücke | Auf Verbiegung, Dellen und andere sightbare Schäden kontrollieren. Betroffene Teile ggf. erneumannFür den Langzeitbetrieb erneumannFür den Langzeitbetrieb erneumann.Vorschrifsmäßig festziehen. |
| Bewegung am Anfang schwierig | | | | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftDichtring | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhr-zeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verrin-gern.Dichtringwandung mit Schmierfett bestreichen. |
| Weich im gesamten Bereich; schlägt durch | ○ | ○ | | | Druckstufen-DämpfungskraftÖlmengeFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Die Ölmenge in 5–10 cm3(0,2–0,4 Imp oz, 0,2–0,3 US oz)-Sritten erhöhen.Härtere Feder einbauen. |
| Hart am Ende | ○ | | | | Ölmenge | Die Ölmenge in 5 cm3(0,2 Imp oz, 0,2 US oz)-Schrittenden verringern. |
| Weich am Ende, schlägt durch | ○ | | | | Ölmenge | Die Ölmenge in 5 cm3(0,2 Imp oz, 0,2 US oz)-Schrittenden erhöhen. |
| Steif am Anfang | ○ | ○ | ○ | ○ | Druckstufen-Dämpfungskraft | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhr-zeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verrin-gern. |
| Front niedrig, neigt nach vorn | | | ○ | ○ | Druckstufen-DämpfungskraftZugstufen-DämpfungskraftAusgleich mit HeckÖlmenge | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhr-zeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verrin-gern.Bei einem Passagier (rittlings), die Einbauänge auf95–100 mm (3,7–3,9 in) einstehen, um das Motorrad nach halten zu neigen.Die Ölmenge in 5 cm3(0,2 Imp oz, 0,2 US oz)-Schrittenden erhöhen. |
| Front hoch, neigt nach hinten | | | ○ | ○ | Druckstufen-DämpfungskraftAusgleich mit HeckFederÖlmenge | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhr-zeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verrin-gern.Die Einbauänge auf 90–95 mm (3,5–3,7 in) einstellen, um das Motorrad nach vorn zu neigen.Weichere Feder einbauen.Die Ölmenge in 5–10 cm3(0,2–0,4 Imp oz, 0,2–0,3 US oz)-Sritten verringern. |
Federbein
HINWEIS:
- Treten bei der Standardeinstellung die in folgender Tabelle aufgeführten Symptome auf, die entsprechenden Einstellungen ausführen.
- Die Zugstufen-Dämpfungskraft um je 2 Raststellungen verstellen. Die untere Druckstufen-Dämpfungskraft um je eine Raststellung verstellen. Die obere Druckstufen-Dämpfungskraft um je 1/6 Umdrehung verstellen.
| Symptom | Abschnitt | Kontrolle | Einstellung |
| Sprung | Großer Abstand | Mittlerer Abstand | Kleiner Abstand |
| Stief, sinkt leicht ein | | | ○ | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftFeder-Einbauänge | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhr-zeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verrin-gern.Die Einbauänge auf 90–100 mm (3,5–3,9 in) einstel-len. |
| Schwammig, unstabil | | | ○ | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftUntere Druckstufen-DämpfungskraftFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Den Einsteller (ca. eine Raststellung) im Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Härtere Feder einbauen. |
| Schwer und zögernd | | | ○ | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhr-zeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verrin-gern.Weichere Feder einbauen. |
| Schlechte Bodenhaf-tung | | | | ○ | Zugstufen-DämpfungskraftUntere Druckstufen-DämpfungskraftObere Druckstufen-DämpfungskraftFeder-EinbauängeFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenuhr-zeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verrin-gern.Den Einsteller (ca. eine Raststellung) im Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Den Einsteller (ca. 1/6 Umdrehung) im Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Die Einbauänge auf 90–100 mm (3,5–3,9 in) einstel-len.Weichere Feder einbauen. |
| Schlägt durch | ○ | ○ | | | Obere Druckstufen-DämpfungskraftFeder-EinbauängeFeder | Den Einsteller (ca. 1/6 Umdrehung) im Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Die Einbauänge auf 90–100 mm (3,5–3,9 in) einstel-len.Härtere Feder einbauen. |
| Wippt | ○ | ○ | | | Zugstufen-DämpfungskraftFeder | Den Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Weichere Feder einbauen. |
| Steif | ○ | ○ | | | Obere Druckstufen-DämpfungskraftFeder-EinbauängeFeder | Den Einsteller (ca. 1/6 Umdrehung) im Gegenuhrzei-gersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu senken.Die Einbauänge auf 90–100 mm (3,5–3,9 in) einstel-len.Weichere Feder einbauen. |