MX125 - Motorrad APRILIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MX125 APRILIA
REGLAGES INITIAUX 18
REEMPLACEMENT BATTERIE 31
COMMANDES PRINCIPALES 32
Erste Ausgabe: oktober 2003
Neuausgabe:
Verfasst und gedruckt von:
DECA s.r.l.
Via Risorgimento, 23/1 - Lugo (RA) - Italia
Tel. +39 - 0545 35235
Fax +39-0545 32844
E-mail: deca@decaweb.it
www.decaweb.it
im Auftrag von:
aprilia.s.p.a.
Die nachstehenden Hinweise werden im gesamten Handbuch mit der folgenden Bedeutung verwendet:
A Sicherheitsrelevantes Hinweissymbol. Ist diesen Symbol am Fahrzeug oder im Handbuch vorhenden, auf die potentiellen Verletzungsrisiken achten. Die Nichtbeachtung der Hinweise mit diesen Symbol kann ihre Sicherheit, jene Dritter sowie des Fahrzeugs beeinträchtigen!
GEFAHR
Hinweis auf die potentielle Gefahr schwerer Verletzungen oder auf Lebensgefahr.
ACHTUNG
Hinweis auf die potentielle Gefahr leichter Verletzungen bzw. von Schäden am Fahrzeug.
WICHTIG Der Begriff "WICHTIG" steht in thisem Handbuch vor wichtigen Informationen oder Anleitungen.
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Alle mit diesen Stern gekennzeichneten Arbeitssschritte sind auch an der entgegengesetzten Fahrzeugseite durchzufahren.
Falls nichts anderes angegeben wird, erfolgt der Wiedereinbau der Aggregate in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau.
Die Begriffe "rechts" und "links" verstehen sich vom Fahrer aus betrachtet, der in normaler Fahrposition auf dem Fahrzeug sitzt.
BEMERKUNGEN - VORSICHTSMASSNAHMEN - ALLGEMEINE HINWEISE
Vor dem Anlassen des Motors das vorliegenden Handbuch und insbesondere den Abschnitt "SICHERES FAHREN" sorgfältig lesen.
Ohre Sicherheit und jene der anderen hangt nicht nur von Ihrem Reaktionsvermögen und Ihrer Geschicklichkeit ab, sondern auch von Ihrer Kenntnis des Fahrzeugs, dessen Funktionfähigkeit und von der Beachtung der wichtigen Vorschriften für ein "SICHERES FAHREN". Wir empfehlen Ohnen, sich langsam mit dem Fahrzeug einzufahren, damit Sie dann im Straβenverkehr ihre Maschine mit Sicherheit und Gefühl fahren können.
WICHTIG Eine Gluhbirne für jeder Typ beschaffen und als Fahrzeugzubehör aufbewahren (siehe technische Daten).
WICHTIG Dieses Handbuch ist Bestandteil des Fahrzeugs und muß es auch im Fall des Weiterverkaufs begleiten.
aprilia hat bei der Erstellung theses Handbuchs große Aufmerksamkeit auf die Korrektheit und die Gültigkeit der enthaltenen Informationen gewendet. Da die aprilia-Produkte kontinuierlich verbessert werden, sind leichte Abweichungen zwischen den Merkmalen Ihres Fahrzeugs und den in thisem Handbuch beschriebenen Daten möglich. Für jegliche Klärung hinsichtlich der im Handbuch enthaltenen Informationen wenden Sie sichitte an ihren aprilia-Vertragshandler.
Für Inspektionen, Reparaturen, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschreiben sind, für den Erwerb von originalen aprilia Teilen und Zubehör empfehlen wir Ihnen, sich ausschließlich an die autorisierten Verkaufsstellen und die aprilia-Vertragshandler zu wenden, welche Ihnen einen sorgfälligen und raschen Service bieten werden.
Wir danken Ihnen, dass Sie sich für aprilia entschieden haben und wünschen Ihnen eine angenehme Fahrt!
In allen Ländern steht das Recht auf elektronische Speicherung, Nachdruck, Umänderung bzw. Abänderung, mit welchem Mittel sie auch immer durchgefuhrt werden sollenen, unter Vorbehalt.
WICHTIG In einigen Ländern sind nach der geltenden Gesetzgebung die Umwelt- und Lärmschutznormen zu beachten sowie regelmäßige Kontrollen durchzuführen.
Der Benutzer theses Fahrzeugen muss in diesen Ländern:
- sich an einen aprilia-Vertragshandler wenden, um die betreffenden Teile gegen die im jeweiligen Land zugelassenen Teile zuersetzen;
- die regelmäßiger erforderlichen Kontrollen durchführren.
WICHTIG Beim Einkauf des Fahrzeuges die auf dem ERSATZTEILE-AUFKLEBER aufgedruckte Kennummer in die nachstehende Abbildung eintragen. Der Aufkleber ist unter dem Fahrersitz an dem Fahrgestell angebracht; umihn zulesen,ist es notwendig,den Fahrersitz zu entfernen.
| I | UK | A | P | SF | B | D | F | E | GR |
| NL | CH | DK | J | SGP | SLO | IL | ROK | MAL | RCH |
| HR | AUS | USA | BR | RSA | NZ | CDN |
Folgende Angaben stehen für:
Baujahr (Y, 1, 2, ...);
- Änderungskennummer (A, B, C, ...);
Zulassungsland (I, UK, A, ...).
und,müssen dem aprilia-Vertragshandler als Information beim Kauf von Ersatzteilen oder fahrzeugspezifischen Zubehorteilen mitgeteilt werden.
Die verschiedene Ausführungen werden in thisem Handbuch durch folgende Symbole gekennzeichnet:
OPT Optional
FP Ausführung freie Leistung (Free Power)
AUSFUHRUNG FÜR:
SICHERHEITSHINWEISE 2
TECHNISCHE INFORMATIONEN 2
BEMERKUNGEN - VORSICHTSMASSNAHMSN
-ALLGEMEINE HINWEISE 2
INHALTSVERZEICHNIS 4
SICHERES FAHREN 5
SICHERHEITSGRUNDVORSCHRIFTEN. 6
BEKLEIDUNG 9
ZUBEHOR 10
LADUNG 10
FAHRZEUG-GESAMTANSICHTEN. 12
ANORDNUNG DER
BEDIENUNGSELEMENTE 14
ZENTRALE INSTRUMENTENEINHEIT 15
LABELLE DER ZENTRALEN
INSTRUMENTENEINHEIT 16
MULTIFUNKTIONSCOMPUTER 17
WECHSEL DER BATTERIE 31
BEDIENUNGSHINWEISE 32
LINKE LENKERARMATUR 32
ZUNDSCHALTER 33
LENKSCHESS 33
SONDERAUSTATTUNGEN 34
ABLAGEFACH/BORDWERKZEUG 34
SCHUTZHELMHAKEN 34
SPEZIALWERKZEUG OPT 35
HAUPTKOMPONENTEN 36
KRAFTSTOFF 36
SCHALTGETRIEBEÖL 36
FRISCHOLBEHÄLTER 37
BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen 38
SCHEIBENBREMSEN 38
VORDERRADBREMSE 39
HINTERRADBREMSE 40
HOHENVERSTELLUNG
DER HINTERRADBREMSE 41
KUPPLUNG EINSTELLLEN 42
REIFEN 43
KUHLMITTEL 44
SCHALLDAMPFER 46
BEDIENUNGSHINWEISE 47
SICHERHEITSKONTROLLEN 47
STARTEN DES MOTORS 48
ANFAHREN UND FAHREN 50
EINFAHREN 53
ANHALTEN 53
PARKEN 54
FAHRZEUG
AUF DEN STÄNDER STEllen 54
SCHUTZ GEGEN UNBEFUGTEN ZUGRIFF .... 54
WARTUNG 55
WARTUNGPLAN 56
KENNDATEN 58
SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN.... 58
LUFTFILTER 59
SCHALTGETRIEBEÖLSTAND
PRUFEN UND NACHFULLEN 60
SCHALTGETRIEBEOL WECHSELN. 61
VORDERRAD 62
HINTERRAD 64
TREIBKETTE 66
VORDERE UND HINTERE
RADAUFHÄNGUNG PRÜFEN 68
HINTERRADAUFHÄNGUNG 69
BREMSBELAGE
AUF VERSCHLEISS PRUFIN 70
KALTSTART (EINSTEllen 70
LEERLAUFDREHZAHL
EINSTELLEN 71
GASDREHGRIFF EINSTELLLEN 71
ZUNDKERZE 72
BATTERIE 73
LÄNGERER STILLSTAND
DER BATTERIE 73
ENDVERSCHLUSSE UND KLEMMEN
KONTROLLIEREN UND REINIGEN 74
BATTERIE ABMONTIEREN 74
SAURESTAND
IN DER BATTERIE PRUFIN 75
BATTERIE AUFLADEN 75
BATTERIE EINBAUEN 75
SICHERUNGEN WECHSELN 76
SEITENSTÄNDER PRÜFEN 77
SCHALTER PRUFIN 77
LEUCHTWEITENREGELUNG 78
LAMPEN. 78
VORDERE SCHEINWERFERLAMPEN
WECHSELN 79
LAMPEN INSTRUMENTENEINHEIT
WECHSELN 80
VORDERE UND HINTERE BLINKERLAMPEN
WECHSELN 81
HINTERE LAMPE 81
TRANSPORT 82
KRAFTSTOFFBEHÄLTERENTLEEREN 82
REINIGUNG DES FAHRZEUGS 83
LÄNGERER STILLSTAND
DES FAHRZEUGS 84
WIEDERINBETRIEBAHME 84
TECHNISCHE DATEN 85
EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE 88
VERTRAGSHÄNDERLERUND
KUNDENDIENSTSELLEN 89
IMPORTEURE 90
IMPORTEURE 91
IMPORTEURE 92
IMPORTEURE 93
ELEKTRISCHER SCHALTPLAN - MX 125...... 94
ERLÄUTERUNGEN ELEKTRISCHER
SCHALTPLAN - MX 125 95

sicher fahren

SICHERHEITSGRUNDVORSCHRIFTEN
Um das Fahrzeug fahren zu konnen, mussen alle vom Gesetzgeber vorgeschreiben-nen Voraussetzungen gegeben sein (Fuh- rerschein, erforderliches Alter, psychophysische Fähigkeit, Versicherung, Steuern, Zulassung, Kennzeichen u.s.w.).
Vor dem Fahren empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Fahrzeug auf Straßen mit weniger Verkehr und/oder auf Privatbesitz langsam einzufahren.

Die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln, Alkohol, Rausch- oder Betaubungsmitteln erhöht die Unfallgefahr erheblich.
Besteigen Sie das Fahrzeug nicht, wenn ihre psychophysischen Bedingungen nicht die besten sind oder wenn Sie unausgeruht oder übermucedet sind.

Die meisten Unfälle sind auf Unerfahrenheit zurückzuführen.
Leihen Sie Ihr Fahrzeug NIE einem Anfänger aus, vergewissern Sie sich jederfalls immer, ob der Fahrer die zum Fahren erforderlichen Eigenschaften besitzt.




STOP150m

150m

Beachten Sie strengstens die Verkehrszeichen und die nationale oder lokale Stra-ßenverkehrrsordnung.
Vermeiden Sie plottliche Fahrtrichtungsänderungen und solche Umstände, die ihre und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden konnten (z.B. mit gehobem Vorderrad fahren, das Tempolimit überschreiben u.s.w.). Berücksichtigten Sie darauf immer die Straßenoberfläche, die Sichtverhältnissen u.s.w.

Fahren Sie nicht gegen Hindernisse, die das Fahrzeug beschädigen bzw. unstabil machen können.
Fahren Sie nicht anderen Fahrzeugen hinterher, um die eigene Geschwindigkeit zu erhöhen.

GEFAHR
Halten Sie immer bereits Höhe am Lenker und die FüBe auf dem Fußbrett (oder auf der Fahrer-FuBraste), d.h. halten Sie eine korrekte Fahrposition ein. Stehen Sie beim Fahren in keinem Fall auf und recken Sie sich auch nicht.

Fahren Sie konzentriert, Sie dürfen sich beim Fahren nicht ablenken, oder von Personen, Sachen, Handlungen beeinflussen halten (nicht rauchen, essen, trinken, u.s.w.).

Nur die im Abschnitt "EMPFOHLENESCHMIERSTOFFE" angegebenen Schmierstoffe bzw. Kraftstoffe benützen; prufen Sie regelmäßig den Öl-, Kraftstoff-bzw. Kuhlmittelstand.

Nach einem Unfall bzw. Sturz oder Aufprall prufen Sie, ob die Bedienhebel, die Rohre, die Kabel, die Bremsanlage und die wichtigen Bestandteile nicht beschädigt sind. Überlassen Sie Ihr Fahrzeug der Obhut Ihres aprilia-Vertragshandlers, damit er den Rahmen, den Lenker, die Aufhängungen, alle Sicherheitsbestandteile bzw. -vorrichtungen, die Sie selbst nicht genau prufen können, checken kann.
Informieren Sie das Werkstattpersonal über jeder Störung, um dadurch die notwendige Arbeit zu erleichtern.
Fahren Sie in keinem Fall weiter, wenn der verursachte Schaden ihre Sicherheit gefährden können!

Auf keinen Fall die Position, die Neigung oder die Farbe folgender Teile verändern: Kennzeichen, Blinker, Beleuchtungsanlage und Signalhorn.

Veränderungen an dem Fahrzeug verursachen den Verfall der Garantie.
Alle Veränderungen, die am Fahrzeug durchgeführt werden, bzw. das Entfernen von Originalteilen, können die Leistung des Fahrzeugs beeinträchtigen, die Sicherheit gefährden oder)sagar gesetzwidrig sein.
Befolgen Sie alle nationalen und lokalen Vorschriften im Hinblick auf die Fahrzeugausrüstung.
Veränderungen, welche die Fahrzeugleistungen erhöhen oder die Originalegenschaften des Fahrzeugs ändern, sollen vermieden werden.
Machen Sie niemals Wettrennen mit anderen Fahrzeugfahrern.

BEKLEIDUNG
Vor dem Losfahren vergessen Sie nicht, den Schutzhelm anzuziehen und den Kinnriemen richtig anzuschnallen. Prufen Sie, ob der Schutzhelm die vom Gesetzgeber geforderten Prüfnormen erfüllt, nicht beschädigt ist, richtig sitzt und ob das Visier nicht schmutzig ist.
Tragen Sie zweckmäßige Schutzkleidung: wenn möglich, in hellen und/oder reflektierenden Farben. Auf diese Weise konnen die anderen Verkehrsteilnehmer Sie nicht übersehen, das Risiko, überfahren zu werden, wird dadurch erheblich verringgert und im Falle eines Sturzes sind Sie better geschützt. Die Bekleidung sollte eng anliegen und an den Enden gut geschlossen sein; Schnüre, Gürtel und Krawatten dürfen nicht lose hängen, damit Sie ungestört fahren konnen und um zu vermeiden, daß diese in den beweglichen Teilen des Fahrzeugs steckenbleiben.

Fahren Sie nicht mit Gegenständen in den Taschen, die im Falle eines Sturzes gefährlich sein konnen; z.B.: spitze Gegenstände wie Schlüssel, Kugelschreiber, Glasbehälter u.s.w. (dasselbe gilt auch fur den Mitfahrer).

ZUBEHÖR
Der Fahrzeugfahrer haftet persönlich für die Wahl und die Montage von Zubehörteilen. Bei der Montage des Zubehörs darauf aufachten, daß Signalhorn, Blinker und Lich-ter nicht bedeckt und ihre Funktionstüchtigkeit nicht beeinträchtigt wird, daß der Gesamtfederweg der Radaufhängung bzw. der Einschlagwinkel des Vorderrades nicht begrenzt wird, die Betätigung der Bedienelemente nicht beeinträchtigt und die Bodenfreiheit bzw. der Schraglageradius beim Kurvenfahren nicht verringgert wird. Verwenden Sie kein Zubehör, welches die Betätigung der Steuerelemente verhindert, da sich im Notfall ihre Reaktionszeit zu sehr verlangern könnte. Verkleidungen und große Windschilde können infolge der Stromlinienbildung beim Fahren die Standfestigkeit des Fahrzeugs gefährden.

Prufen Sie, ob die Ausrüstung gut am Fahrzeug befestigt ist, damit keine Gefahren beim Fahren entstehen. Keine elektrischen Geräte, welche die Stromleistung der Anlage überschreiben konnten, ansetzen bzw. umändern: es besteht die Gefahr, daß das Fahrzeug plötzlich stehenbleibt oder daß es zu einem Stromausfall kommt, die Hupe, die Blinker und die Lichter nicht in Betrieb gesetzt werden konnen. aprilia empfehl't die Verwendung von Original-Zubehörteilen (aprilia genuine accessories).
LADUNG
Das Fahrzeug sorgfältig beladen.
Das Staugewicht in Grenzen halten.
Das Gepäck sollte so nahe wie möglich an den Schwerpunkt des Fahrzeugs geladen werden; beachten Sie eine gleichmäßige Gewichtsverteilung. Prufen Sie auch, ob die Gepäckteile richtig befestigt sind, vor allem bei längeren Fahrten.

Keinesfalls sperrige, schwere und/oder gefährliche Gegenstände an die Lenkstange, das Schutzblech und die Gabel anbringen: beim Kurvenfahren wurde das Fahrzeug langsamer reagieren und seine Stabilität wäre beeinträchtigt.
Kein zu großes Gepäck an den Seiten des Fahrzeugs montieren oder den Sturzhelm an die eigens davon gedachte Schnur binden, man können damit gegen Personen oder Hindernisse stoßen und das Fahrzeug könnte außer Kontrolle geraten.

Transportieren Sie nur Gepäck, welche fest am Fahrzeug angebracht ist.
Transportieren Sie kein Gepäck, welche vom Gepäckträger Herausragt oder die Lichter, den Blinker und die Hupe verdeckt.
Transportieren Sie keine Kinder oder Tiere auf dem Ablagefach bzw. Gepäckträger.

Überschreiben Sie nicht die max. zugelassene Zuladung pro Gepäckstück.
Ein übermäßig Staugewicht konnte die Stabilität und Handlichkeit des Fahrzeugs beeinträchtigen.

LEGENDE
1) Linker Kuhler Kuhlflüssigkeit
2) Kraftstoffbehälterverschüß
3) Kraftstoffbehälter
4) Batterie
5) Ablage-/Bordwerkzeugfach
6) Sicherungenhalter
7) Linke Sozius-FuBraste (klappbar, hoch-/ausgeklappt)
8) Seitenständener
9) Soziushaltegriff
10) Linke Fahrer-FuBraste (gefedert, immer auf)
11) Ablaßschraube Getriebeöl
12) Schalthebel
(13) Einfüllschraube Getriebeöl
14) Starthebel

LEGENDE
1) Frischölbehälterverschluß
2) Frischölbehälter
3) Luftfilter
4) Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
5) Kraftstoffhahn
6) Bremsflüssigkeitsbehälter (Vorderradbremse)
7) Zünd-/Lenkschloß
8) Kuhlerverschlußdeckel Kuhlmittel
9) Rechter Kuhler Kuhlflüssigkeit
10) Hupe
11) Hinterrad-Bremshebel
12) Rechte Fahrer-FuBraste (gefedert, immer auf)
13) Hinterrad-Bremspumpe
14) Treibkette
15) Rechte Sozius-FuBraste (klappbar, hoch-/ausgeklappt)
16) Schutzhelm-Haken

LEGENDE
1) Blinkerschalter ( )
2) Signalhorn-Druckknopf ( )
3) Fernlicht-Abblendschalter (E-D - E-D)
4) Fernlicht hupen schalter ( 0
5) Linker Rückspiegel
6)Kupplungshebel
7) Kaltstarthebel (1-1)
8) Zentrale Instrumenteneinheit
9) Zünd-/Lenkschloß (O - R - B)
10) Vorderadbremshebel
11) Rechter Rückspiegel
12) Gasrehgriff

LEGENDE
1) Grüne Kontrolleuche Abblendlicht (3D)
2) Digitales Multifunktionsdisplay
3) Grüne Leerlaufkontrolleuche (N)
4) Grüne Blinkerkontrolleuche (↔ ⇌)
5) Rote Frischolreserve-Kontrolleuche (
6) Blaue Fernlichtkontrolleuche (D)
LABELLE DER ZENTRALEN INSTRUMENTENEINHEIT
| Beschreibung | Funktionen | |
| Frischölreserve-Kontrolleuche | (≈) | Leuchtet jedesmal ca. 0,5 Sekunden lang auf, wenn man den Zündschalter auf “○” stellt Da-mit wird die Glübirne auf Funktionstüchtigkeit geprüft. Wenn die Kontrolleuche in dieser Phase nicht aufleucht, eine aprilia-Vertragshändler aufsuchen.ACHTUNG Wenn die Kontrolleuche während der normalen Motorfungenaufleucht, ist der Frischölbehälter auf Reserve; in thisem Fall Frischöl nachfüllen, siehe pag. 37 (FRISCHÖLBEHÄLTER). |
| Leerlaufkontrolleuche | (N) | Leuchtet auf, wenn der Schalthebel in Neutralstellung ist. |
| Blinkerkontrolleuche | (↔) | Blinkt, wenn die jeweilige Blinkanlage in Betrieb ist. |
| Fernlichtkontrolleuche | (ΞΟ) | Leuchtet auf, wenn die Fernlichtlampe des vorderen Scheinwerfers oder der Fernlichthu-penschanter eingeschaltet ist. |
| Kontrolleuche Abblendlicht | (ΞΟ) | Leuchtet auf, wenn das Licht des vorderen Scheinwerfers auf Position Abblendlicht steht. |

MULTIFUNKTIONSCOMPUTER
ACHTUNG
Das Display verfügt über eine automatische Abschaltfunktion. Werden das Fahrzeug und das Display mindestens 30 Minuten lang nicht benutzt, schaltet sich das Display automatisch ab, behält die eingegebenen Daten jedoch abgespeichert. Das Display schaltet sich auf dasücken einer seiner Tasten hin oder bei Einsatz des Fahrzeugs automatisch wieder ein.

LEGENDE
1-2 Anwahl-Fahrzeugtyp
KM/H - MPH km oder mi
SPD Momentane Geschwindigkeit
AS Durchschnittliche Geschwindigkeit
MS Höchstgeschwindigkeit
TT Tageskilometerzähler
RT Zwischenfahrzeit
ART Gesamte Fahrzeit
00:00:00 Uhrzeit 12h oder 24h
DST Gefahrene Strecke
ODO Gefahrene Gesamtstrecke
Schmierfälligigkeit
Wartungsfähigkeit
Rückwärte Displaybeleuchtung
10 Batterie im Aufbrauch

ACHTUNG
Der Multifunktionscomputer ermittelcht durch die Eingabe des Umfangs des Vorderrads ein Abspeichern von zwei unterlichdlichen Fahrzeugtypen (bike 1 und bike 2).
Linkes Display: Anwahl des Fahrzeugtypes (1), gefahrene Gesamtstrecke (2), gefahrene Strecke (3), Instandhaltungsfunktion (4);
Mittleres Display: Gesamte und Zwischenfahrzeit (5), Tageskilometerzahler (6);
Rechtes Display: Durchschnitts- (7), Höchst- (8) und momentane Geschwindigkeit (9), Wahlschalter km / mi (10).

GRUNDEINSTELLUNGEN
Die drei Tasten gleichzeitig ca. 2 Sek. lang drukken, dann irgendeine dieser Tasten drucken und damit das Verfahren einleiten.
Die linke Taste drucken und dadurch die MaBeinheit von "km" auf "mi" (KM/H auf MPH) oder umgekehrt setzen.
Die Eingabe wird durch das ca. 1,5 Sek. andauernde Drucken der mittleren Taste "MODE" bestätigt, dann wird auf die Einstellung des Radumfangs "WS" umgeschaltet.
ACHTUNG
Sobald die Taste MODE gedrückt wurde, wird am linken Display der Radurchmesser angezeigt und die ersten Date blinkt auf.







Eingabe - Radumfang "WS"
Um den Wert der aufblinkenden Date zuändern, die linke Taste drucken.
Für ein Umschalten auf den{nachsten Wert, die rechte Taste drucken, dann erneut die linke Taste und mit dieser den jeweiligen Wert ändern.
Setzwert 1850.
Für die Bestätigung der Ungabe die mittlere Taste "MODE" ungebahr 1,5 Sek. lang drücken und auf die Einstellung der Uhrzeit übergeben.
ACHTUNG
Sobald die Taste MODE gedrückt wurde, blinkt am mittleren Display die Anzeigeart der Uhrzeit (24h oder 12h) auf.

Einstellen der Uhrzeit
Durch Drucken der linken Taste wird die Anzeigeart der Uhrzeit (24h oder 12h) angewählt.
Um auf die Einstellmogglichkeit der "Stunde" übergeben zu können, die rechte Taste drucken. Der Wert kann durch Drucken der linken Taste geändert werden.
Für den Übergang auf die Einstellung der "Minuten" die rechte Taste drücken. Auch hier den Wert durch Betätigten der linken Taste entsprechend ändern.
Durch das ungebahr 1,5 Sek. andauernnde Drukken der mittleren Taste "MODE" wird die Einstellung bestätigt und das System schaltet auf die Kontrolle der Vorsorgeschmierung um.
ACHTUNG
Sobald die Taste MODE gedrückt wurde, wird am linken Display das Symbol "Schmierung" angezeigt und an dessen Seite blinkt dann die Anzahl der auszubenden Eingriffe auf.





Kontrolle der Vorsorgeschmierung
ACHTUNG
Das Interval der Vorsorgeschmierung ist bereits auf 100 km (60 mi) für den Fahrzeugtyp 1 und auf 300 km (200 mi) für den Fahrzeugtyp 2 programmiert. Hinsichtlich einer Änderung des Schmierintervalls verweisen wir an dieser Stelle auf die Angaben auf Seite seite 25 (STANDARDDEINSTELLUNGEN).
Durch Drucken der linken Taste kann der Datenwert geändert werden.
Für den Übergang auf den{nachsten Datenwert die rechte Taste drucken.
Durch das ungebahr 1,5 Sek. andauern de Drukken der mittleren Taste "MODE" wird die Eingabe bestätigt und das System schaltet auf die Anzeige der Vorsorgewartung um.
ACHTUNG
Wird die Funktion einer Kontrolle der Schmierfälligigkeit nicht verwendet, mussen alle Werte auf Null gesetzt werden.
ACHTUNG
Sobald die Taste MODE gedrückt wurde, wird am linken Display das Symbol "Wartung" angezeigt und an dessen Seite blinkt dann die Anzahl der auszubenden Eingriffe auf.
ACHTUNG
Vom Anwender verwaltete Kontrollen. Darf nicht mit der programmierten Instandhaltung verwechselt werden.

Kontrolle - Vorsorgeinstandhaltung
ACHTUNG
Das Intervall der Vorsorgewartung ist bereits auf 300 km (200 mi) für den Fahrzeugtyp 1 und auf 990 km (600 mi) für den Fahrzeugtyp 2 programmiert. Hinsichtlich einer Änderung des Wartungs-intervalls verweisen wir an dieser Stelle auf die Angaben auf Seite Seite 25 (STANDARDDEINSTELLUNGEN).
Durch Drucken der linken Taste kann der Datenwert geändert werden.
Für den Übergang auf den{nachsten Datenwert die rechte Taste drucken.
Durch das ungebahr 1,5 Sek. andauernnde Drukken der mittleren Taste "MODE" wird die Eingabe bestätigt und das System schaltet auf die Einstellung der gefahrenen Gesamtstrecke (ODO) um.
ACHTUNG
Sobald die Taste MODE gedrückt wurde, wird am linken Display die Angabe "ODO" angezeigt.
ACHTUNG
Vom Anwender verwaltete Kontrollen. Darf nicht mit der programmierten Instandhaltung verwechselt werden.





Kontrolle - Gesamtstrecke (ODO)
Durch Drucken der linken Taste kann der Datenwert geändert werden.
Für den Übergang auf den{nachsten Datenwert die rechte Taste drucken.
Durch das ungebärn 1,5 Sek. andauernde Drukken der mittleren Taste "MODE" wird die Eingabe bestätigt und das System schaltet auf die Einstellung der Gesamtfahrzeit (ART) um.
ACHTUNG
Sobald die Taste MODE gedrückt wurde, wird am mittleren Display die Angabe "ART" angezeigt.

Kontrolle - Gesamtfahrzeit (ART)
Durch Drucken der linken Taste kann der Datenwert geändert werden.
Für den Übergang auf den nachsten Datenwert die rechte Taste drucken.
Durch das ungebär 2 Sek. andauernde Drücken der mittleren Taste "MODE" wird die Eingabe bestätigt und das System schlieBt damit das Verfahren der Grundeinstellungen ab.

Programmierung des zweiten Fahrzeugs
Halt man die rechte Taste für ungebahr 5 Sek. gedrückt, wird im linken Display der Raddurchmesser "WS" des zweiten Fahrzeugtyps angezeigt und das Menu des zweiten Fahrzeugs wird automatisch aktiviert.
ACHTUNG
Durch ein ca. 2 Sek. andauerndes Drukken der beiden äußeren Tasten wird das Programm für die Änderung der STANDARDEINSTELLUNGEN am zweiten Fahrzeugtyp (bike 2) abgerufen.

STANDARDDEINSTELLUNGEN
ACHTUNG
Die beiden äußeren Tasten ca. 2 Sek. lang drükken, daraufhin schaltet sich das Programm für die Änderungen der STANDARDEINSTELLUNGEN zu.
In diesen Menu ist eine Änderung des Raddurchmessers, der Uhrzeit, der Fälligkeit der Schmierung und der Wartung, der Gesamtstrecke (ODO) und der Gesamtfahrzeit (ART) möglich.
Das Umstellen des metrischen Systems von KM/H auf MPH oder umgekehrt, kann nur über das Menu GRUNDEINSTELLUNGEN erfolgen.

A

B

C

A



PARAMETEREINGAB/-ANZEIGE
ACHTUNG
Auf das Drücken der mittleren Taste MODE hin, können die entsprechlichen Eingabeseiten abgerufen werden.
Während des Betriebs zeigt das Display die Seite (A) an, in der die seit der letzten Rückstellung befahrene Strecke (TT), die Geschwindigkeit, die Uhrzeit und die Streckenzeit (RT) angezeigt wird.
Auf das Drücken der Taste "MODE" hin, geht das System zur Anzeige der Seite (B) über und, nach einem erneuten Drücken, auf die Seite (C).

ACHTUNG
Die Displayseiten (B und C) werden nur 5 Sek. lang angezeigt, dann wird erneut die Seite (A) zugeschaltet.

A

D

E


Werden die mittlere Taste "MODE" und die rechte Taste gleichzeitig ca. 2 Sek. lang gedrückt, Goes das System auf die Seite (D) der Vorsorgewartung und, nach ihren erneuten Drücken, auf die Seite (E) der Kontrolle der Vorsorgeschmierung über.
ACHTUNG
Wird keine Taste gedrückt, werden die Displayseiten (D und E) 5 Sek. lang angezeigt, dann wird wieder auf die Seite (A) zurückgeschaltet.

ABSCHALTEN DER PROGRAMMIERTEN EINGRIFFE
Wurden die eingebeken Grenzwerte für die programmierte Wartung oder Schmierung übersritten, blinkt am linken Display die entsprechende Date auf.
Für das Abschalten dieser Anzeigen mussen die linke und die rechte Taste gleichzeitig ca. 2 Sek. lang gedrückt werden.
Die mittlere Taste "MODE" ca. 1,5 Sek. lang drukken und damit auf die Seite des Raddurchmessers übergeben.
Die mittlere Taste "MODE" nochmals ca. 1,5 Sek. lang drücken und so die Seite für die Eingabe der Uhrzeit überspringen und die Eingabe der Vorsorgeschmierung vornehmen.
Für die Änderung des Datenwerts, die linke Taste drucken.
Mit der rechten Taste kann dieser Wert bestätigt werden, dann Goes das System auf die{nachste Datenanzeige über.
Die mittlere Taste "MODE" ca. 1,5 Sek. lang drukken und damit die Daten bezüglich der Vorsorgeschmierung bestätigungen und auf die{nachste Einstellmöglichkeit übergeben.
Für die Änderung des Datenwerts, die linke Taste drucken.
Mit der rechten Taste kann dieser Wert bestätigt werden, dann Goes das System auf die{nachste Datenanzeige über.
Erneut, ungebahr 2 Sek., die rechte Ta- ste drukken, bis wieder die Anfangsseite (A) angezeigt wird.


A

A

B

B



CHRONOMETER
Der Multifunktionscomputer ist mit einem Zeitmessystem ausgestattet, dass auf der Seite (B) wie der Tageskilometerzahler (TT) angezeigt werden kann.
Für die Aktivierung des Chronometers die linke Taste drucken.
Die mittlere Taste "MODE" drucken und dadurch die Seite (B) abrufen.
Fur das Abschalten der Chronometerfunktion, erneut die linke Taste drucken.

NULLSETZEN DER ZWISCHENDATEN Über diese Funktion konnen die im Computer abgespeicherten Zwischendaten auf Null gesetzt werden. Hierbei handelt es sich um folgende Daten:
Gefahrene Strecke (DST)
- Tageskilometerzahler (TT)
- Zwischenfahrzeit (RT)
- Höchstgeschwindigkeit (MS)
Durchschnittsgeschwindigkeit (AS)
Die linke Taste und die mittlere Taste "MODE"具有良好 ca. 2 Sek. lang drucken.
Daraufhin wird die Seite (A) mit den jeweils auf Null gesetztten Daten angezeigt.
Die mittlere Taste "MODE" drücken und damit auf die Seite (B) übergeben und die Daten auf Null setzen.
- Erneut die mittlere Taste "MODE" drükken und damit auf die Seite (C) übergeben und hier die Daten auf Null setzen.
ACHTUNG
Die Seiten (B und C) werden nur 5 Sek. lang angezeigt, um dann erneut am Bildschirm (A) angezeigt werden zu können.

ANGLEICEN DER ZWISCHENDATEN (TRIP)
Die gefahrene Strecke (DST) kann durch Erhöhen oder Mindern des am Display angezeitgen Werts geändert werden. Diese Funktion kann während Rennen verwendet werden, um den am Display angegeben Wert mit dem Wert der entsprechenden Strecke angeleichen zu können.
ACHTUNG
These Funktion nicht verwenden, um den Wert (DST) auf Null zu setzen; hinsichtlich einer Nullsetzung der Zwischendaten, verweisen wir an dieser Stelle auf die Angaben der Seite 30 (NULLSETZEN DER ZWISCHENDATEN).
Die mittlere Taste "MODE" ca. Sek. lang drucken.
Zum Anheiten des Werts die rechte Taste drükken.
Zum Mindern des Werts die linke Taste drucken.

Nach ca. 3 Sek. zeit das Display die Seite (A) mit den entsprechenden Änderungen an.
RÜCKWÄRTIGE BELEUCHTUNG
Auf das Drücken der rechten Taste hin, wird die rückwärte Displaybeleuchting eingeschaltet. Das Licht schaltet sich nach 4 Sekunden automatisch ab.

WECHSEL DER BATTERIE
Die vordere Scheinwerferverkleidung abnehmen
Die 2 Kreuzschrauben, die die Instrumentenbrettschale an der Metallplatte befestigen, loseh.
Den 2-Wegestecker des Tachometervor-geleges losen.
Das Digitalinstrument von der Aufnahmeschalenehmen,dabei seitlich einenleichten Druck auf das LCD-Display ausüben.
Den "Schlitten" vom Körper per des Digitalinstrumentslös.
Die Batterieabdeckung an der Rückseite des Digitalinstruments losen.
Die Batterie "CR2032" auswechseln.

LINKE LENKERARMATUR
ACHTUNG
Die elektrische Anlage Funktioniert nur, wenn sich der Zündschalter in “○”-Stellung befindet.
1) FERNLICHTHUPESCHALTER (D)
Bei Gefahr oder im Notfall kann die Fernlichthupe eingeschaltet werden.
2) KALTSTARTHEBEL (1)
Wenn der Hebel "▶" gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird (Pos. A), schaltet sich der Starter für den Kaltstart des Motors an.
Um den Starter abzuschalten, muß der Hebel “|.|” wieder in die Ausgangsstellung gebracht werden.
3) BLINKERSCHALTER (◇⇒)
Wenn Sie den Schalter nach links schieben, setzt sich die linke Blinkanlage in Betrieb; wenn Sie den Schalter nach rechts schieben, setzt sich die rechte Blinkanlage in Betrieb.
Wenn Sie den Schalter drücken, wird der Blinkerbetrieb unterbrochen.
4) SIGNALHORN-DRUCKKNOPF (▶)
Das Signalhorn wird durch Knopfdruck betätigt.
5) LICHTSCHALTER (E - E)
Wenn sich der Lichtumschalter auf Position “ D ”, befindet, wird das Fernlicht aktiviert. Befindet er sich auf Position “ D ”, wird das Abblendlichkeit aktiviert.

ZUNDSCHALTER
Das Zündschalter (1) befindet sich an der oberen Lenkrohrplatte.
ACHTUNG
Der Zündschlüssel schaltet die Zündung ein und entriegelt das Lenkschloss.
Bei der Übergabe des Fahrzeugs werden dem Kunden zwei Schlüssel mitgegeben (davon einer als Reserveschluss).

LENKSCHESS
GEFAHR
Beim Fahren den Zündschlüssel auf keinen Fall in Stellung "drehen, um ein blockieren des Lenkschlosses bzw. Lenkers zu vermeiden.
LENKSCHELOSS ARRETEREN
Wie folgt vorgehen:
Lenker ganz nach links einschlagen.
Den Schlüssel auf "drehen.
ACHTUNG
Schlüssel drehen und Lenker gleichzeitig einschlagen.
Den Schlüssel nach links drehen und den Lenker vorsichtig einschlagen, bis der Schlüssel in Stellung "positioniert ist.
Den Schlüssel herausziehen.
| Schlüsse-stellung | Funktion | Schlüsse-abzug |
| Lenkschloß | Die Lenkung ist arretiert. Der Motor kann nicht gestartet, die Lichter können nicht eingeschalt werden. | Der Schlüssel kann abgezogen werden. |
| Der Motor kann nicht gestartet, die Lichter können nicht einge-schaltet werden. | Der Schlüssel kann abgezogen werden. | |
| Der Motor kann gestar-tet, die Lichter kon-nen einge-schaltet werden. | Der Schlüssel kann nicht abgezogen werden. |

ABLAGEFACH/BORDWERKZEUG
Das Ablage- / Bordwerkzeugfach befindet sich unter der linken Seitenverkleidung. Um es zu öffnen:
Die linke Seitenverkleidung abnehmen, siehe pag. 58 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
Die Schnellverschlusssschraube (1) um eine viertel Drehung gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Das Fach (2) aus seiner Aufnahmenehmen.
Den Verschluss des Fachs (3) nach hinten hin abziehen.
WICHTIG Beim erneuten Zusammenbau den Zentrierstift (4) korrekt einsetzen.

Bordwerkzeug (2):
- 1 Kunstledertasche
- 1 Inbus-Steckschlüssel 4mm
- 1 Inbus-Steckschlüssel 5mm
- 1 Inbus-Steckschlüssel 6 mm
- 1 Inbus-Steckschlüssel 8 mm
- 1 Doppelmaulschlüssel 7 × 8 ~mm
- 1 Doppelmaulschlüssel 10 × 13 ~mm
- 1 Maulschlüssel 19mm
- 1 Doppelsteckschlüssel 21 × 24 ~mm
- 1 Kreuz/Schnitt-Schraubendreher
- 1 Rohrveränderung für Schraubendreher
- 1 Kreuz-Schraubendreher 3 × 70 ~mm
Max.zugelassenesGewicht:1,5kg

SCHUTZHELMHAKEN
Wenn Sie das Fahrzeug abstellen, müssen Sie ihren Schutzhelm nicht unbedingt mitnehmen; Sie können ihm am Haken befestigen.
GEFAHR
Wenn der Schutzhelm am Fahrzeug befestigt ist, nicht fahren, um die Sicherheitsbedingungen während der Fahrt nicht zu beeinträchtigen.
Den Schutzhelm wie folgt am Haken befestigen:
Den Schlüssel einstecken (5).
Den Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen.
Die Ose des Schutzhelmes durch den Haken (6) hineinfhren.
Den Schlüssel im gegen den Uhrzeiger-sinn drehen.
ACHTUNG
Prüfen, ob der Haken (6) korrekt geschlossen wurde.


SPEZIALWERKZEUG OPT
Zur Ausführung von bestimmten Operationen folgende Spezialwerkzeuge verwenden (beim aprilia-Vertragshandler erhalten).
| Werkzeug | Operationen | Seite |
| Hakenschluss- sel mit Nase (3) | Einstellung Dämpfernutmut- terAPH. | 42 |
| Sondersteck- Schlüssel (4) | Einstellung Kupplungsspiel | 69 |
KRAFTSTOFF
GEFAHR
Der Kraftstoff, der für den Antrieb der Explosionsmotoren verwendet wird, ist leichtentzündlich und kann unter Umständen auch explodieren. Es ist beherratsam, an belufteten Stellen und bei abgestelltem Motor Kraftstoff zu tanken und die ggf. notwendigen Wartungsarbeiten durchzuführen. Beim Betanken oder in der Höhe von Benzindampf nicht rauchen, auf jeder Fall den Kontakt mit offenen Flammen, Funken oder ähnchem vermeiden, wodurch sich der Kraftstoff entzünden oderSolarexploderen könnte. Den Austritt von Benzin aus dem Kraftstoffbehälter vermeiden, Denn das Benzin könnte sich beim Kontakt mit dem gluhend bereits Motor entzünden. Falls versehentlich noch etwas Benzin austreten sollte, vor dem Startendes Motors prufen, ob die Fläche vollkommen trocken ist; um die Kraftstoffbehälteröffnungarf auch kein Benzin vorhanden sein. Benzin dehnt sich unter Sonneinwirkung bzw.-wärme aus, deshalb den Kraftstoffbehälter niemals randvoll tanken. Nach dem Betanken den Verschlußdeckel sorgfältig zudrehen. Vermeiden Sie das Einatmen von Benzindampf, den Kontakt mit der Haut, die Aufnahme und die Umfulflung aus einem Behälter in einen anderen mittels

DIE UMWELT NICT MIT KRAFTSTOFF BELASTEN.
KRAFTSTOFF AUSSERHALB DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
Nur bleifreies Benzin nach DIN 51607, Mindestoktanzahl 95 (N.O.R.M.) und 85 (N.O.M.M.) verwenden.
FULMENG
(inkl. Reservemenge): 11
RESERVEMenge:
1,3 (mechanische Reserve)
Um zu tanken:
Den Schraubverschluß (1) herausdrehen.
Tanken.
SCHALTGETRIEBEÖL
Den Ölstand alle 4000 km prüfen, siehe seite 60 (SCHALTGETRIEBEÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN).
Das Getriebeöl am Ende des Einfahrens und anschließend alle 12000 km wechseln, siehe S.61 (GETRIEBÖLWECHSEL).
ACHTUNG
Verwenden Sie Markenöle vom Typ 75W-90, siehe seine 88 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
GEFAHR
Das Öl kann schwere Hautschäden verursachen, wenn man tätiglich und für längerere Zeit damit umgeht. Wir empfehlen Ohnen, ihre Hände nach dem Umgang mit Öl gründlich zu waschen.
Die Umwelt nicht mit Öl belasten. Bringen Sie das Öl in einem abgeschlossenen Behälter zu der Tankstelle, wo Sie normalerweise das frische Öl kaufen, oder an eine Altölsammelstelle.
Bei Wartungsarbeiten empfeihlt sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.

FRISCHÖLBEHÄLTER
Den Frischölbehälter jeder 500 km nachfüllen.
Das Fahrzeug ist mit einer Frischöl-Automatik ausgestattet, die zur Schmierung des Motors das Benzin mit dem Öl vermischt, siehe seine 88 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Wenn der Frischölbehälter auf Reserve ist, leuchtet die Frischölreserve-Kontrolleuche " 一 _ 一 ^ 一 auf der Instrumenteneinheit auf, siehe seite 15 (ZENTRALE INSTRUMENTENEINHEIT).

GEFAHR
Der Gebrauch des Fahrzeugs ohne Frischöl kann zu schweren Motorschäden führen.
Falls kein Öl mehr im Frischölbehälter vorhanden ist oder der Frischölschlauch entfernt wird, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, der die Entlüfung des Frischölbehalters für Sie ausführren wird.
These Operations are unbedingt notwendig, Denn das Vorhandensein von Luft in der Frischolanlage kann schwere Motorschaden verursachen.

Frischölbehälter aufüllen:
Die rechte Seitenverkleidung abnehmen, siehe pag. 58 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
Den Verschlußdeckel (1) abnehmer.
TANKINHALT
(einschlieBlich Reserve): 1,25 l
RESERVEMENGE: 0,5
GEFAHR
Nach dem Umgang mit Öl die Hände gründlich waschen. Die Umwelt nicht mit Öl belasten.
ÖL AUSSERHALB DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.

BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen
ACHTUNG
Dieses Fahrzeug ist vorne und hinter mit Scheibenbremsen und getrennten Hydraulikkreislaufen ausgestattet. Die nachfolgenden Anweisungen beschreibenzarwar nur eine der Bremsanlagen, gelten jedoch fur beiden Bremsanlagen.
GEFAHR
Plötzliche Spielerveränderungen bzw. "schwammiger Widerstand" am Bremshebel sind auf mögliche Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen. Wenn Zweifel an der Zuverlösigkeit der Bremsanlage bestehen oder wenn die normalen Prüfkontrollen nicht durchgeführt werden können, ziehen Sieitte ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate.
GEFAHR
Besonderss nach Wartungs- oder Kontrollarbeiten prufen, ob die Bremsscheiben öl- und fettfrei sind. Prufen, ob die Bowdenzüge nicht verwickelt oder verschlissen sind.
Darauf achten, daß kein Wasser oder Staub versehentlich in die Bremsanlage eindringen.
Wenn Wartungsarbeiten am Hydralikkreislauf notwendig sind, Latex-Handschuhe verwenden.
Die Bremsflüssigkeit kann Haut- und Augenreizungen verursichen.
Beim Kontakt mit der Bremsflüssigkeit, den betroffenen Körperteil sofort sorgfältig waschen. Falls die Flüssigkeit in die Augen geraten sollen, befind einen Arzt aufsuchen.
Die Umwelt nicht mit Bremsflüssigkeit belasten.
BREMSFLUSSIGKEIT AUSSERHALB DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
GEFAHR
Vorsicht! Bremsflüssigkeit kann Lackoder Kunststoffoberflächen beschädigen.
SCHEIBENBREMSEN
GEFAHR
Die Bremsen sind die wichtigsten Fahrzeugteile, die ihre Sicherheit gewährleisten: Sie müssen拿到 immer perfectfunktionsfähig sein und vor jeder Reise geprüft werden.
Die Bremsflüssigkeit einmal im Jahr von Ihrem aprilia-Vertragshandler wechseln halten.
Beim Nachfüllen nur empfohlene Bremsflüssigkeiten verwenden, siehe seine 88 (EMPFOHLENE SCHMIER-STOFFE).
Mit dem Bremsbeläge-Verschleib sinkt auch der Bremsflüssigkeitsstand ab, um dem Verschleib automatisch entgegenzu-wirken.
Der vordere Bremsflüssigkeitsbehälter befindet sich in der Nähe des Vorderbremshebelanschlusses.
Der hintere Bremsflüssigkeitsbehälter befindet sich an der rechten Seite des Fahrzeuges vor dem Luftfilterkasten.
Den Bremsflüssigkeitsstand in den Bremsflüssigkeitsbehältern, siehe Seite 39 (VORDERRADBREMSE), und Seite 40 (HINTERRADBREMSE) sowie den Verschleib der Bremsbeläge, siehe Seite 70 (BREMSBELÄGE AUF VERSCHLEISS PRÜFEN), regelmäßiger prüfen.

VORDERRADBREMSE
pag. 38 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen) und (SCHEIBENBREMSEN).
KONTROLLE
ACHTUNG
Das Fahrzeug auf ebenem und festem Boden aufstellen.
Um den Bremsflüssigkeitsstand zu prufen:
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen.
Den Lenker nach rechts einschlagen, so daß die im Behälter (1) enthaltene Bremsflüssigkeit parallel zu der auf dem Schauglas (2) vorhandenen Markierung "MIN" ist.
Prufen Sie, ob der Bremsflüssigkeitstand im Behälter über der auf dem Schauglas (2) vorhandenen "MIN"-Markierung liegt.
Wenn nicht, nachfüllen.

NACHFULLEN
GEFAHR
Es besteht die Gefahr, daß Bremsflüssigkeit ausflieBt. Den Bremshebel nicht betätigten, wenn die Schrauben (3) locker sind oder wenn der Deckel des Bremsflüssigkeitsbehalters abgenommen wurde.
Die zwei Schrauben (3) herausdrehen.
Deckel (4) abnehmen.
GEFAHR
Beim Nachfüllen, muß die Bremsflüssigkeit im Behälter parallel zum Behälterrand sein, damit sie nicht ausfließen kann.
Dichtung (5) abnehmen.
Bremsflüssigkeitsbehalter bis zur kompleten Abdeckung des Schauglases mit frischer Bremsflüssigkeit auffullen, siehe seine 88 (EMPFOHLENE SCHMIER-STOFFE).

Die Dichtung (5) wieder korrekt einsetzen.
Den Deckel (4) wieder aufsetzen.
Die zwei Schrauben (3) festziehen.
GEFAHR
Prufen Sie die Bremsen auf ihre Funktion. Falls notwendig,ziehen Sie ihren apriliaVertragshandler zu Rate. Bei einem zu großen Bremshebelspiel, wenn die Bremselastizität zu groß ist oder falls Luftblasen vorhanden sein sollenten,ziehen Sie ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate, Denn eine Entlüftung der Bremsanlage konnte notig sein.

HINTERRADBREMSE
pag. 38 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen) und (SCHEIBENBREMSEN).
KONTROLLE
ACHTUNG
Das Fahrzeug auf ebenem und festem Boden aufstellen.
Das Fahrzeug aufrecht halten, damit die im Behälter (1) enthaltene Bremsflüssigkeit parallel zum Schraubverschluß (2) ist.
Prufen Sie, ob der Bremsflüssigkeitstand im Behälter über der "MIN"-Markierung liegt.
Wenn nicht, nachfüllen.

NACHFÜLLEN
GEFAHR
Es besteht die Gefahr, daß Bremsflüssigkeit HerausflieBt. Den Hinterrad-Bremshebel nicht betätigten, wenn der Verschluß des Bremsflüssigkeitsbehalters locker oder ausgedreht ist.
Die Befestigungsschraube (3) lösen und den Bremsflüssigkeitsbehälter abnehmer, ohne diesen vom Schlauch der hinteren Bremsanlage zu lösen.
Den Verschlußdeckel (2) Herausdrehen und abnehmer.
ACHTUNG
Beim Nachfüllen muß die Bremsflüssigkeit im Behälter parallel zum Behälterrand sein (in Horizontalstellung), damit sie nicht ausgeschüttet werden kann.

Dichtung (4) abrehmen.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) mit Bremsflüssigkeit bis zum "MAX"-Stand mit einer Spritze nachfüllen, siehe seine 88 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Die Dichtung (4) korrekt positionieren; den Deckel (2) wieder aufschauben.
Den hinteren Bremsflüssigkeitsbehalter mit Hilfe der Befestigungsschraube (3) befestigen, ohne die entsprechende Unterlegscheibe zu vergessen.
GEFAHR
Prufen Sie die Bremsen auf ihre Funktion. Falls notwendig, ziehen Sie ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate. Bei einem zu groBen Bremshebelspiel, wenn die Bremselastizität zu groß ist oder falls Luftblasen im Kreislauf vorhanden sein sollenten, ziehen Sie ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate, dessine Entlüftung der Bremsanlage konnte notwendig sein.

HOHENVERSTELLUNG DER HINTERRADBREMSE
Der Bremshebel wird in ergonomischer Stellung bei der Montage des Fahrzeuges angebracht.
Falls erforderlich kann der Bremshebel beliebig in der Höhe verstellt werden:
Die Kontermutter (1) lockern.
Die Bremseinstellschraube (2) gaz zudrehen.
Die Kontermutter (3) auf den Pumpensteuerstab (4) aufschrauben.
Den Pumpensteuerstab (4) gaz zuschrauben, dann um 3-4 Drehungen wieder herrausdrehen.
Die Bremseinstellschraube (2) Herausdrehen und den Bremshebel (5) in die gewünschte Höhe verstehen.
Die Bremseinstellschraube (2) mit der Kontermutter (1) sichern.

Den Pumpensteuerstab (4) abschrauben und mit dem Pumpenkolben in Berührung bringen.
Den Pumpensteuerstab wieder zudrehen, um ein Minimalspiel von 0,5 ÷ 1 mm zwischen Pumpensteuerstab (4) und Pumpenkolben zu gewährleisten.
GEFAHR
Sicherstellen, dass zwischen dem Bremszylinder-Steuerstab (4) und dem Bremskolben Spiel vorhanden ist, um zu vermeiden, dass die Bremse durchgehend gezogen bleibt und es so zu einem vorzeitigen Verschleib der Bremselemente kommt.
Bremszylinder-Steuerstab und Bremskolben: 0,5÷ 1 mm.

Den Pumpensteuerstab mit der Kontermutter (3) sichern.
GEFAHR
Prufen Sie die Bremsen auf ihre Funktion. Falls notwendig, ziehen Sie ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate.
Nach der Einstellung prufen, ob das Rad frei dreht, wenn die Bremse losgelassen wird.

KUPPLUNG EINSTELLEN
Die Kupplung einstellen, wenn der Motor stehenbleibt oder wenn sich das Fahrzeug mit betätigtem Kupplungshebel und eingeschalteten Gang fortbewegt oder wenn die Kupplung "schlupft" und es zu einer Beschleunigungsvorzogierung gegenüber der Motordrehzahl kommt.
Die klaen Einstellungen konnen mit Hilfe der Einstellschraube (1) ausgeführrt werden:
Die Schutzkappe (2) abziehen.
Die Mutter (3) lockern, indemn Sie sie aufschauben.
Die Einstellschraube (1) drehen, bis das Spiel am Ende des Kupplungshebels etwa 10÷ 15 mm betracht (siehe Abbildung).
Die Mutter (3) festziehen, indem Sie sie herausdrehen und die Einstellschraube (1) blokkieren.
Das Spiel am Ende des Kupplungshebels prufen.
Die Schutzkappe (2) wieder in Position brig- gen.
Falls die Einstellschraube (1) ganz herausgedreht ist oder das korrekte Spiel nicht eingestellt werden kann, folgende Arbeitsschritte durch

fuhren:
Die Schutzkappe (2) abziehen.
Die Mutter (3) ganz auf der Einstellschraube (1) bis zum Anschlag aufschauben.
Die Einstellschraube (1) bis zum Anschlag aufschauben.
Den Veschlußdeckel (4) mit einem Schnitt-Schraubendreher (oder einer Münze) herausdrehen und entfern.
ACHTUNG
Den Sonderschlüssel (5) kann man bei den aprilia-Vertragshandler besteht.
Den Sonderschlüssel (5) einstecken und die Innenmutter (6) lose.
Den Schnitt-Schaubendreher (7) in den Sondersschlussel (5) hineinstecken und die Einstellschraube (8) ganz aufschauben.
Die Einstellschraube (8) um 1/2 Umdrehung lösen, die einem Spiel des Hebels (9) von 3-4 mm entspricht.
Die Einstellschraube (8) mittels des Schraubendrethers (7) in dieser Position halten, den Sonderschlüssel (5) betätigten und die Innemutter (6) festziehen.
Den Verschluβdeckel (4) wieder aufschrau

ben.
Das Spiel am Ende des Bremshebels prüfen (10÷15 mm).
Den Motor starten.
Die Kupplung betätigten und den ersten Gang einschalten. Prüfen, ob der Motor stehenbleibt oder das Fahrzeug sich fortbewegt oder die Kupplung während der Beschleunigung oder beim Fahren "schlupft".
GEFAHR
Wenn die Einstellung nicht korrekt vorgenommen werden kann oder die Kupplung nicht richtig Funktioniert, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
ACHTUNG
Prufen, ob das Kupplungskabel nicht beschädigt ist. Esarfkeine Quetschungen oder Verschleibstellen aufweisen.
Das Kupplungskabel regelmäßig mit einem geeigneten Schmiermittel einschmieren, siehe seine 88 (EMPFOHLENE SCHMIER-STOFFE), um einen vorzeitigen Verschleib und Korrosion zu verhindern.
REIFEN
Das Fahrzeug ist mit Luftschlauchreifen ausgestattet.
GEFAHR
Den Reifenluftdruck bei Umgebungs-temperatur regelmäßiger prufen, siehe-.
seite 85 (TECHNISCHE DATEN).
Warme Reifen beeinträchtigen das MeB-ergebnis.
Prufen Sie den Reifenluftdruck besonders vor und nach jeder langen Reise.
Bei zu hohem Luftdruck werden die Bodenunbehenheiten nicht abgefangen und auf den Lenker übertragen.
Das Ergebnis: Beeinträchtigung des Fahrkomforts und der Stabilität in den Kurven.
Umgekehrt sind die Reifenseiten bei nichtausreichendem Luftdruck einem höheren Druck ausgesetzt.
In thisem Fall konnte der Reifen aus den Felgen rutschen oder sich sogardavon abliesen, was ein Schleudern des Fahrzeugs zur Folge haben konnte.
Bei sehr plottzlichen Bremsungen konnten die Reifen aus den Felgen heraustreten. In den Kurven konnte das Fahrzeug ins Schleudern geraten.
Prufen Sie die Oberfläche und den Verschleibzustand der Reifen: Reifen in schlechtem Zustand weisen eine niedrigere Bodenhaftung auf und beeinträchtigen die Lenkbarkeit des Fahrzeugs.
Bei VerschleiberScheinungen oder wenn auf der Laufflache ein mehr als 5 mm breites Loch vorhanden ist, muß das Fahrzeug neu bereift werden.
Nach jeder Reifenreparatur die Reifen auswuchten. Nur Reifengroßen nach Werkvorschrift verwenden, siehe seine 85 (TECHNISCHE DATEN).
Auch Ventilkappen müssenvorhandensein, sie verhindern einen plottlichen Luftdruckverlust.
Wechsel-, Reparatur-, Wartungs- und Auswuchtungsarbeiten sind sehr wichtig und sollen denaher mit angemessenen Werkzeugen und gewissenchaft ausgeführten werden.
Wenden Sie sich daher an ihren aprilia-Vertragshändler oder an einen Reifenfachmann.
Neue Reifen können einen Schmierfilm aufweisen; fahren Sie dazu für einige Kilometer vorsichtig.
Reifen nicht mit ungeeigneten Mitteln einschmieren.
Wenn die Reifen alt sind, konnen sie hart werden und die Straβenhaltung beeinträchtigen, auch wenn sie nicht vollständig verschlissen sind.
In thisem Fall die Reifen unbedingt auswechseln.
KÜHLMITTEL
GEFAHR
Verwenden Sie das Fahrzeug nicht, wenn der Kuhlmittelstand unter der Minimum-Markierung liegt.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
Vor der Abfahr den Kuhlmittelstand prufen, siehe Seite Seite 45 (PRUFINUND NACHFULLEN).Das Kuhlmittel alle zwei Jahre durch einen Concessionario Ufficiale aprilia wechseln halten.
GEFAHR
Kuhlmittel ist schädlich, wenn es eingenommen wird.
Auf Haut oder Augen kann das Kuhlmittel Entzündungen verursichen.
Wenn das Kuhlmittel mit der Haut oder den Augen in Kontakt kommt, die Stellen mit reichlich Wasser auswaschen und einen Arzt aufsuchen.
Wenn Kuhlmittel eingenommen wurde, Brechreiz auslösen, Mund und Hals mit reichlich Wasser ausspüssen und sofort einen Arzt aufsuchen.
KUHLMITTEL AUSSERHALB DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
GEFAHR
Das Kuhlmittel nicht auf die gluhend heißen Motorteile schutten, Denn es konnte sich entzünden und unsichtbare Flammen bewirken.
Bei Wartungsarbeiten empfeihlt sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.
Zur Erneuerung des Kuhlmittels wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertrags-händler.
Die Kuhlmittellösung weist ein Mischverhältnis von 50% Wasser und 50% Frostschutzmittel auf.
Dieses Mischverhältnis ist für die meisten Betriebstemperaturen geeignet und bietet eine gute Korrosionsbestandigkeit.
Es empfehlt sich, das gleiche Mischverhältnis auch im Sommer beizubehalten: die Verdunstung wird damit geringer und auch die Notwendigkeit, öthers nachzufüllen, wird reduziert.
Auch die Steinsalzablagerungen, die durch ein Verdunsten des Wassers in dem Kuhler verursacht werden, verringn sich und die Wirksamkeit des Kuhlsystems bleibt erhalten.
Falls die Außentemperatur unter 0^ absinkt, prüfen Sie das Kühlsystem öfterns und fällen Sie ggf. mehr Frostschutzmittel im maximalen Mischverhältnis von 60% auf.

Verwenden Sie destilliertes Wasser, um den Motor nicht zu beschädigen.
GEFAHR
Der Kuhlerverschlußdeckel darf keineswegs bei betriebswarmem Motor abgenommen werden, weil die Kuhlflüssigkeit unter Druck stehen und sehr hei ist.

PRUFEN UND NACHFULLEN
GEFAHR
Die Kontrolle und das Nachfällen bei kaltem Motor ausführren.
Den Motor abstellen und abkühlen las-
sen.
ACHTUNG
Das Fahrzeug auf festem und ebenem Boden aufstellen.

Das Fahrzeug mit beiden Rädern auf dem Boden aufrecht halten.
Den Kuhlerverschlußdeckel (1) gegen den Uhrzeigersinn um eine Raste drehen.
Einige Sekunden auf die vollige Entlüfung des Kühlmittelkreislaufes warten.
Den Kuhlerverschlußdeckel (1) wieder gegen den Uhrzeigersinn drehen und entfernen.
Prufen, ob die Kuhlerplatten mit Kuhlmititel ganz bedeckt sind.
Falls erforderlich mit Kuhlmittel nachfullen, siehe Seite 88 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE), bis die Kuhlerplatten ganz bedeckt sind.
GEFAHR
Diesen Stand nie überschreiben, sonst wird das Kuhlmittel bei laufendem Motor heraustreten.

GEFAHR
Kuhlmittel ist schädlich, wenn es eingemommen wird. Auf Haut oder Augen kann das Kuhlmittel Entzündungen verursachen. Keine Finger bzw. Gegenstände hineinfahren, um das Vorhandsein von Kuhlmittel festzustellen.
ACHTUNG
Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigehen. Falls ein Trichter o.a. verwendet wird, ist die perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
Den Kuhlerverschlußdeckel (1) wieder anbauen.
GEFAHR
Bei einem übermäßigen Verbrauch oder einer Entleuerung des Ausgleichsbehalters, das Kühlsystem auf Undchtigkeiten prufen. Lassen Sie die Reparaturen von Ihrem aprilia-Vertragshandler vornehmen.

SCHALLDÄMPFER
GEFAHR
Das Fahrzeug nicht in der Höhe von Gestrupp oder an Orten, die für Kinder zugänglich sind, parken, da der Schalldampfer sich während des Betriebes stark erhirtzt. Aus thisem Grund ist höchste Vorsicht geboten und jeglicher Kontakt mit dem Schalldampfer, bevor dieser nicht vollig abgekühlt ist, zu vermeiden.

Das Fahrzeug ist mit einem Schalldämpfer mit Metallkatalysator des Types "doppelt,) wirdend mit Platin-Rodium Beschichtung ausgestattet.
These Vorrichtung hat die Aufgabe das CO (Kohlendioxyd) und die HC (unverbrannten Wasserstoffe), die in den Abgasen vorhenden sind, zu oxidieren und jeweils in Kohlendioxyd bzw. Wasserdampf zu verwandeln.
Außerdem erfolglicht die hohe Temperatur, die durch die katalytische Reaktion in den Abgasen erreicht wird, die Ölpartikel zu verbrennen, folglich den Schalldämpfer sauber zu halten und die Abgastrübung erheblich zu reduzieren.
Für einen korrekten und dauerhaften Betrieb des Katalysators und um möglichche Verschmutzungen des Wärmeaggregats und des Auslasses zu vermeiden, sollte man keine langen Strecken bei konstant niedriger Motordrehzahl fahren.
Es genügt, solche Fahrten möglich mit Fahrten bei leicht erhöhter Drehzahl des Motors abzuwechseln, sei es auch für weniger Sekunden.
Obiger Hinweis nimmt bei jedem Kaltstart des Motors besondere Bedeutung an; um die Drehzahl zu erreichen, die das Einsetzen der katalytischen Reaktion ermittelght, muß man sich in thisem Fall nur vergewissern, ob die Temperatur der Kuhlflüssigkeit mindestens 50^ erreicht hat, was im allgemeinen weniger Sekunden nach dem Starten geschieht.
GEFAHR
Verwenden Sie kein bleihaltiges Benzin: es zerstört den Katalysator.
BEDIENUNGSHINWEISE
GEFAHR
Bevor Sie das Fahrzeug starten, führen Sie immer eine Sicherheitskontrolle durch (siehe "LABELLE DER SICHER-HEITSKONTROLLEN"), um schwere Schäden am Fahrzeug und/oder an Personen zu vermeiden.
Ziehen Sie sofort ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate, wenn Sie nicht verstehen, wie etwas funktioniert, oder wenn Sie Betriebsstörungen bemerken bzw. vermuten.
Eine Kontrolle ist sehr schnell ausgehufrt und die daraus entstehende Sicherheit ist erheblich.
SICHERHEITSKONTROLLEN
| Teil | Kontrollen | Seite |
| Vorderere und wichtere Scheibenbrensen | Funktionstüchtigkeit, Handbremshebelspiel, Bremsflüssigkeitsstand, ggf. vorhandene Undichtigkeiten und Bremsbelägeverschleib prüfen. Ggf. Bremsflüssigkeit nachfüllen. | 38-39-40-70 |
| Gasgriff | Prüfen Sie, ob sich der Gasgrifficht auf- und zudrehen laßt und ob manihn in allen Stellungen des Lenkers drehen kann. Ggf. einstellen und/oder schmieren. | 71 |
| Frischöl / Schaltgetriebeöl | Prüfen und/oder ggf. nachfüllen. | 36-37-60-61 |
| Räder/Reifen | Reifenoberfläche, -druck, -verschleib, -beschädigungen prüfen. | 43 |
| Bremshebel | Prüfen, ob sie gut gleiten. Ggf. Gelenkpunkte schmieren und Hebelspiel einstellen. | 39-40 |
| Kupplung | Das Kupplungshebelspiel muß etwa 10 mm betragen. Die Kupplung muß einwandfrei Funktionieren und nicht Schlupfen. | 42 |
| Lenkrohr | Prüfen Sie, ob die Drehung gleichmäßig, flieBend und ohne Spiel bzw. Lockerungen erfolgt. | — |
| Seitenständner | Prüfen, ob er gut gleitet. Die Federspannung. Die Federspannung muß das Zurückklappen des Ständers in die Ausgangsposition ermöglichen. Ggf. Gelenkpunkte und Kupplungen schmieren. | 77 |
| Befestigungselemente | Prüfen, ob die Befestigungselemente nicht locker sind. Ggf. einstehen oder festschrauben. | — |
| Treibkette | Das Spiel prüfen. | 66-67 |
| Kraftstoffbehälter | Kraftstoffstand prüfen, ggf. nachtanken. Ggf. vorhandene Undichtigkeiten oder EinschlieBungen des Kreislaufs prüfen. | 36-82 |
| Kühlmittel | Den Pegel kontrollieren | 44-45 |
| Lichter, Kontrolleuchten, Signalhorn und elektrische Vorrichtungen | Funktionsfähigkeit prüfen. Ggf. die Gluhbirnen wechseln oder die Betriebsstörung beh液体en. | 78÷81 |

STARTEN DES MOTORS
GEFAHR
Keine Gegenstände in die Cockpitverkleidung legen (zwischen dem Lenker und der Instrumenteneinheit), um die Drehung des Lenkers und die Sicht auf der Instrumenteneinheit nicht zuhindern.
WICHTIG Vor Anlassen des Motors, das Kapitel "Sicheres Fahren" grundlich durchlesen, siehe Seite 5 (SICHERES FAHREN).
GEFAHR
Abgase enthalten Kohlenmonoxyd, welchesehr schadlichist,undderrifenichteineatmetwerden.Starten Sie den Motor nicht in geschlossenen bzw. nicht ausreichend belufteten Räumen. Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann Bewußtlosigkeit und)sagar Tod durch Ersticken zur Folge haben.

Das Fahrzeug auf den Ständer positi-nieren.
Sich an die linke Seite des Fahrzeuges stellen.
Oder:
Den Ständer zurückklappen.
Das Fahrzeug besteigen.
Dann:
Den Kraftstoffhebel (1) auf "ON" drehen.
Prufen, ob das Abblendschalter (2) sich in Stellung ^ befindet.
Den Schlüssel (3) drehen und den Zündschalter auf “O” stellen.
- Jetzt soll auf der Instrumenteteinheit: die rote Frischölreserve-Kontrolleuchte "leuchten, siehe seine 15 (ZENTRALE INSTRUMENTENEINHEIT).

Das Vorderrad beim Betätigten des Vorderrad-Bremshebels (4) blockieren.
Den Schalthebel (5) in Neutralstellung positionieren (die grüne Lampe “N” leuchtet).
Beim Kaltstarten des Motors muß der Kaltstarthebel “|×|” (6) gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden (Pos. A).
Das Startpedal (7) nach außen drehen.
GEFAHR
Das Startpedal bei laufendem Motor nicht betätigten.
Das Startpedal (7) kräftig betätigten und sofort loslassen. Dessen Schritt wiederholen, bis der Motor gestartet ist.
Den Vorderrad-Bremshebel (4) betätgithalten und bis vor der Abfahrkt kein Gasgeben.

GEFAHR
Bei kaltem Motor nicht abrupt starten. Um umweltschädliche Emissionen und den Kraftstoffverbrauch einzuschranken, empfeht es sich den Motor zu erwärmen und die ersten Kilometer langsam zu fahren.
Wenn der Motor warm ist, den Kaltstarthebel "I" (6) im Uhrzeigersinn (Pos. B) drehen.
StartendesüberflutetenMotors
Falls die Starthinweise nicht richtig ausgehfuhr wurden oder zuviel Kraftstoff in den Saugleitungen vorhanden ist, konnte der Motor überflutet werden.
In thisem Fall wie folgt vorgehen:
Die erstenzwolf Schritte der Starthinwei- se durchfuhren.
Den Gasrehgriff (8) gaz drehen (Pos. C).

GEFAHR
Das Startpedal bei laufendem Motor nicht betätigten.
Das Startpedal (7) mehrmals kraftig betätigen und sofort loslassen.
Kalt starten
Bei niedrigen Umgebungstemperaturen (bei oder unter Null) konnten Startschwierigkeiten auftreten.
In einem solchen Fall:
Den Kaltstarthebel "I" (6) gegen den Uhrzeigersinn drehen (Pos. A).
GEFAHR
Das Startpedal bei laufendem Motor nicht betätigten.
Den Gasrehgriff (8) leicht drehen und gleichzeitig das Startpedal (7) mehrmals kräftig betätigten und sofort loslassen.
Wenn der Motor anspringt
Den Gasdrehgriff (8) loslassen.
Den Kaltstarthebel "I" (6) im Uhrzeiger-sinn drehen (Pos. B).
Falls die min. Motordrehzahl nicht stabil ist, den Gasrehgriff (8) durch keine und wiederholte Umdrehungen betätigten.
Wenn der Motor nicht anspringt
Wenn der Motor nicht anspringt, eine Sekkunden warten und die Starthinweise erneut ausführren.
STARTEN NACH LÄNGEREM STILLSTAND
Wenn das Fahrzeug lange Zeit nicht verwendet wurde, den Kickstarter (7) eine Male entschieden betätigten, ohne den Gasrehgriff zu betätigten, damit der Kraftstoffzuführungskreis sich füllen kann.
Um den Motor anzulassen, leicht Gas geben und die Starthinweise ausführren.

ANFAHREN UND FAHREN
GEFAHR
Keine Gegenstände in die Cockpitverkleidung legen (zwischen dem Lenker und der Instrumenteneinheit), um die Drehung des Lenkers und die Sicht auf der Instrumenteneinheit nicht zu hindern.
WICHTIG Vor Anlassen des Motors, das Kapitel "Sicheres Fahren" gründlich durchleisen, siehe Seite 5 (SICHERES FAHREN).
Wenn während der Fahrt die "normale" Kraftstoffmenge verbraucht ist, den Kraftstoffhahnhebel (1) auf "RES" stellen, um die Kraftstoff-Reserve einzuschalten.
Reservemenge: 1,3 (mechanische Reserve).
ACHTUNG
In thisem Fall Kraftstoff sobald wie möglich nachfüllen, siehe pag. 36

(KRAFTSTOFF).
GEFAHR
Wenn Sie ohne Sozius fahren, prufen Sie, ob die Sozius-FuBrasten hochgeklapt sind. Während der Fahrt die Handgriffe fest anfassen und die FuBe auf den FuBrasten halten.
WAHREND DER FAHRT NIE ANDERE SITZPOSITIONEN EINNEHMEN.
Wenn Sie einen Sozius haben, erklaren Sie ihm wie er sich verhalten soll, um Probleme beim Fahren zu vermeiden.
Anfahren:
Die Neigung der Rückspiegel richtig einstellen.
GEFAHR
Machen Sie sich mit dem Gebrauch der Rückspiegel bei stillstehendem Fahrzeug vertraut.
Den Motor anlassen, siehe seite 48 (STARTEN DES MOTORS)
Die ersten Kilometer langsam fahren, um den Motor zu erwärmen.
Mit Gasdrehgriff (2) in Position A und Motor im Leerlauf, den Kupplungshebel (3) betätigten.
Den ersten Gang einschalten, bzw. den Schalthebel (4) nach unten drücken.
Den Bremshebel (beim Starten betätig) loslassen.
GEFAHR
Beim Losfahren den Kupplungshebel nicht plottlich loslassen, damit der Motor nicht stehenbleibt und das Fahrzeug nicht "aufbockt". Wenn Sie den Kupplungshebel loslassen, nicht plottlich oder zu viel Gas geben, damit die Kupplung nicht "schlupft" (wenn der Kupplungshebel langsam losgelassen wird) oder das Vorderrad sich nicht aufbaumt (wenn der Kupplungshebel schnell losgelassen wird).
Den Kupplungshebel (3) langsam loslassen und leicht Gas geben (Gasdrehgriff (2) auf Pos. B). Das Fahrzeug wird sich langsam in Gang setzen.
GEFAHR
Die empfohlene Drehzahl und die zulässigen Geschwindigkeiten nicht über-schreiben, siehe Seite 37 (EINFAHREN).
Die Geschwindigkeit erhöhen, bzw. zulässige Geschwindigkeit zu überschreiben, siehe Seite 37 (EINFAHREN).

Den zweiten Gang einschalten:
GEFAHR
Den Vorgang schnell ausführren. Das Fahrzeug nicht mit einer zu niedrigen Drehzahl fahren.
Gas Wegnehmen (Gasdrehrgriff (2) auf Pos. A), den Kupplungshebel (3) betätig- gen und den Schalthebel (4) anheiten. Den Kupplungshebel (3) loslassen und Gas geben.
Die letzten beiden Schritte ausführren und die higheren Gänge einschalten.

In folgenden Fällen ist ein Zurückschalten notwendig:
Bei Talfahrten und beim Bremsen, um die Bremswirkung durch die Verdichtung des Motors zu erhöhen.
Bei Bergfahrten, wenn der eingeschalte Gang nicht der Geschwindigkeit entspricht (hoher Gang, niedrige Geschwindigkeit) und die Drehzahl des Motors sinkt.
GEFAHR
Jeweils einen Gang zurückschalten. Ein gleichzeitiges Zurückschalten mehrerer Gänge kann zur Überschreitung der Höchstdrehzahl führen (Überdrehzahl). Vor und während des Zurückschaltens Gas wegnehmen, um eine Überdrehzahl zu vermeiden.
Zurückschalten:
Den Gasrehgriff (2) zurückdrehen (Pos. A).
- Wenn notig, die Bremshebel leicht betätigen und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs reduzieren.
Den Kupplungshebel (3) betätigten und den Schalthebel (4) senken, um einen niedrigeren Gang einzuschalten.
Die Bremshebel loslassen.
Den Kupplungshebel loslassen und leicht Gas geben.
GEFAHR
Wenn die Frischölreserve-Kontrolleuchte "während des normalen Motorbetriebs aufleuchtet, ist der Frischölbehalter auf Reserve. In thisem Fall Frischol nachfüllen, siehe seine 37 (FRISCHÖLBEHÄLTER).

GEFAHR
Drehen Sie den Gasgriff nicht ständig vor und zurück, das Fahrzeug konnte außer Kontrolle geraten. Beim Bremsen Gas wegnehmen und beiden Bremsen betätigten, um eine gleichmäßige Verzügerung zu erzielen; darauf den Druck auf beiden Bremshebel gefühltvoll dosieren.
Wenn Sie nur die vordere oder die hintere Bremse betätigten, wird die Bremskraft erheblich verringert, ein Rad kõnnte sareg blockieren mit konsequentem Verlust der Reifengriffigkeit.
Wenn Sie bergauf bremsen,nehmen Sie das Gas ganz weg und betätigten Sie nur die Bremsen,um das Fahrzeug stabil zu halten.Das Fahrzeug nicht mit dem Motor stillhalten,um die Kupplung nicht zu überhitzen.
GEFAHR
Beim Anfahren einer Kurve verringern Sie die Geschwindigkeit oder bremsen Sie, dann fahren Sie mit niedriger und gleichbleibender, evtl. mit leicht ansteigender Geschwindigkeit in die Kurve.
Vermeiden Sie es, in der Kurve zu bremsen, damit das Fahrzeug nicht ins Schleudern kommt.
Wenn Sie bei Gefällstrecken zu oft bremsen, erhitzen sich die Bremsbeläge, was einen Verlust der Bremswirksamkeit zur Folge haben kann.
Nützen Sie die Verdichtung des Motors aus und schalten Sie zurück.
Dabei betätigten Sie abwechselnd beiden Bremsen. Bergab niemals mit ausgeschalteten Motor fahren.
GEFAHR
Achten Sie auf Hindernisse und auf die Straβenoberfläche. Vorsicht beim Fahren auf gewöblten Straßen, Schieren, Kanaldeckeln, Straβenmarkierungen, Metallplatten bei Bauarbeiten: sie konnen bei Regen sehr rutschig werden.fahren Sie dazu sehr vorsichtig daraufuf und vermeiden Sie Schraglagen.
Zeigen Sie die Fahrtrichtungsänderungen stets vorzeitig durch Betätigten der Blinker an und vermeiden Sie jedem plottliche oder gefährliche Lenken.
Nach erfolgter Fahrtrichtungsänderung die Blinker(sofort ausschalten.
Bei Überholung oder Überholtwerden mit größter Vorsicht handeln.
Die bei Regen durch große Fahrzeuge verursachten Wasserwolken verringn der Sichte und durch Luftverdrängung kann das Fahrzeug außer Kontrolle geraten.
EINFAHREN
Die Leistung und Lebensdauer Ihres Fahrzeugs wird durch vernünftiges Einfahren wesentlich beeinflübt.
In der Einlaufphase eignet sich am besten ein kurvenreiches und/oder leicht hugeliges Gelände, wo Aufhängungen und Bremsen wirksamerer einlaufen.
Während der Einfahr die Fahrtgeschwindigkeit ändern. Auf diese Weise werden die Motorteile "belastet" und dann wieder "entlastet" und die Motorteile abgekühlt. Es istzarwertig, die Motorteile während der Einfahr zu beanspruchen, Sie sollen damit jedoch nicht übertreiben.
ACHTUNG
Erst nach den ersten 1500 km Einfahr. erzielt man die besten Leistungen.
Folgende Hinweise beachten:
Geben Sie bei niedriger Motordrehzahl, sowohl beim Einfahren als auch später, nie voll Gas.
Vermeiden Sie bis Kilometerstand 100 jeges plottliche und verlangerte Bremsen. Die Bremsbeläge müssen ebenfalls erst einlaufen, um ihre günstigsten Reibwerte zu erreichen.
Wahrend der ersten 800~km den Gashrehgriff nie mehr als bis zur Halfte Offnen.
GEFAHR
Nach 1000 km Fahrt ist die ersten Inspektion erforderlich, die am Ende der Einlaufphase den Anweisungen des Wartungsplans entsprechend ausgeführrt werden muß, siehe seine 56 (WARTUNGPLAN). Dies ist notwendig, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen und um das Fahrzeug nicht zu beschädigen.
Zwischen 800 und 1500~km wird ein abwechselungsreicherer Fahrstil empfohlen. Die Geschwindigkeit variieren und den Gasgriff nur kurz voll aufdrehen, um eine bessere Passung der Komponenten zu gewährleisten. Den Gasrehgriff nicht mehr als 3/4 aufdrehen
Nach den ersten 1500 km Fahrt kann man vom Motor höhere Leistungen fordern. Die Höchstgeschwindigkeiten, die auf der Tabelle angeführrt sind, sollenen ohnehin nicht übersritten werden und der Motor sollte nicht über der max. Leistung hinaus laufen.
| Gasdrehgriff auf voller Öffnung während des Einfahrverfahrens | |
| Zurückgelegte km | Öffnung Gasdrehgriff |
| 0÷800 | 1/2 |
| 800÷1500 | 3/4 |
| oltre 1500 | 4/4 |


ANHALTEN
GEFAHR
Plötzliches Stehenbleiben, eine zu schnele Geschwindigkeitsabnahme und Vollbremsungen möglichst vermeiden.
Gas (1) Wegnehmen (Pos. A), die Bremsen leicht betätigten und zurückschalten, siehe seine 50 (ANFAHREN UND FAHREN).
Nachdem Sie die Geschwindigkeit reduziert haben und bevor Sie das Fahrzeug zum Stehen bringen:
Den Kupplungshebel (2) betätigten, damit der Motor nicht stehenbleibt.
Bei stillstehendem Fahrzeug:
Den Schalthebel in Neutralstellung bringen (grüne Kontrolleuche "N" leuchtet auf).
Den Kupplungshebel loslassen (2).
Bei vorübergehend Anhalten mindestens eine Bremse betätigten.

PARKEN
GEFAHR
Stellen Sie Ihr Fahrzeug auf festem und ebenen Boden auf, damit es nicht umkippen kann. Lehnen Sie das Fahrzeug nicht an Mauern an und legen Sie es nicht auf den Boden. Vergewissern Sie sich, daß das Fahrzeug, insbesondere seine glühend bereits Teile, keine Gefahr für Personen oder Kinder darstellen. Stellen Sie Ihr Fahrzeug nicht mit laufendem Motor oder mit eingestecktem Schlüssel im Zündschloß ab. Setzen Sie sich nicht auf das Fahrzeug, wenn es auf dem Hauptstander aufgestellt ist.
Das Fahrzeug anhalten, siehe seite 53 (ANHALTEN).
Den Schlüssel (1) drehen und den Zündschafter (2) auf ^3 ) stellen.
Den Kraftstoffhahnhebel (3) auf "OFF" stellen.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe unter (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).

GEFAHR
Den Schlüssel nicht im Zündschloß stecken halten.
Das Lenkschloß arretieren, siehe seine 33 (LENKSCHELOSS) und den Schlüssel (1) hersausziehen.
FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen
Lesen Sie mit Aufmerksamkeit die nach links angeführten Hinweise (PARKEN).
Den linken Griff (4) und den Soziushaltegriff (5) anfassen.
Den Seitenstandier mit dem rechten Fufn nach unten drucken, bis er ganz vorklappt (6).
Das Fahrzeug schrag stellen, bis der Seitenstände auf dem Boden aufliegt.
ACHTUNG
Prufen Sie, ob das Fahrzeug stabil steht.
SCHUTZ GEGEN UNBEFUGTEN ZUGRIFF
Lassen Sie den Schlüssel NIE im Zündschloß stecken und arretieren Sie immer das Lenkschloß.
Parken Sie Ihr Fahrzeug stets an einem sicheren Ort, wenn möglich auf Parkplatzen oder in beaufsichtigten Parkhäusern.
Überprüfen, ob die Dokumente und der Fahrzeugschein in Ordnung sind
Tragen Sie ihre Kenndaten und ihre Telefonummer in diese Heft ein, um das Aufsuchen des Besitzers im Falle eines Wiederfindens des gestohlenen Fahrzeugs zu erleichtern.
VORNAME:
NAME:
ANSCHRIFT:
TELEFONNR:
ACHTUNG
Es kommt oft vor, daß ein gestohlenes Fahrzeug anhand der Daten, die in der Betriebsanleitung eingetragen sind, gefunden wird.
GEFAHR
Brandgefahr. Kraftstoff und sonstige entzündliche Stoffe von den elektrischen Teilen fernhalten.
Bevor Sie mit einer Wartungs- bzw. Inspektionsarbeit beginnen, stellen Sie den Motor ab, ziehen Sie den Zündschlüssel Heraus, haben Sie das Fahrzeug möglichst mit der hierfür vorgesehenen Ausrüstung an und stellen es auf festen und ebenen Boden auf.
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, prüfen Sie, ob der Raum ausreichend beluftet ist.
Auf die noch bereits Teile des Motors und des Auspuffsystems entsprechens achten, um möglich Verbrennungen zu vermeiden.
Keinen mechanischen oder sonstigen Teil des Fahrzeuges mit dem Mund halten: Die Herstellungsteile des Fahrzeuges sind nicht eßbar, einige davon sind auch Schadstoffe, die)sogar giftig sein konnen.
GEFAHR
Falls nichts andes angegeben wird, erfolgt der Wiedereinbau der Aggregate in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau.
Bei Wartungsarbeiten empfeihlt sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.
Normalerweise können die ordentlichen Wartungsarbeiten vom Kunden selbst durchgeführt werden. Manchmal empfeihlt es sich aber, eine grundkenntnisse von Mechanik und Spezialwerkzeuge zu haben.
Bei ordentlichen Wartungsarbeiten, Service-Leistungen oder technischen Beratungen wenden Sie sich an ihren Concessionario Ufficiale aprilia, welcher ihren einen sorgfälligen und raschen Service bieten wird.
Nach jeder ordentlichen Wartungsarbeit bzw. Reparatur ist eine Probefahrt durch den Concessionario Ufficiale aprilia empfehlenswert.
Die "Sicherheitskontrollen" sind ohnehin nach jeder Wartung persönlich durchzuführren, siehe Seite Seite 47 (SICHER-HEITSKONTROLLEN).
WARTUNGSPLAN
DURCH DEN aprilia-Vertragshändler EMPFOHLENE ARBEITEN (DIE AUCH VOM Kunden DURINGGEFUHRT WERDEN KONNEN).
Legende
① = prufen,reinigen,einstellen, schmieren und ggf. wechseln;
② = reinigen;
③ = wechseln;
④ = einstellen.
(^*) = MOLYCOTE 6 Rapidplus-Fett verwenden
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
| Komponenten | Ende Einfahrzeit (nach 1 Monat) oder 1000 km (625 mi) | Alle 12 Monate oder 4000 km (2500 mi) | Alle 24 Monate oder 8000 km (5000 mi) |
| Batterie / Klemmenanzug | 1 | 1 | - |
| Zündkerze | 2 | 2 | 3 |
| Luftfilter | 1 | 2 | - |
| Kupplungsspiel | 4 | 4 | - |
| Leuchten | 1 | 1 | - |
| Bremsflüssigkeit | - | 1 | - |
| Frischölstand | alle 3 Monate: 1 | ||
| Bremsflüssigkeit | Vor jeder Verwendung überprüfen: 1 | ||
| Gabelöl | 3 | 1 | alle 12000 km (7500 mi): 3 |
| Ausrüstung vorderer Scheinwerfer - Funktionseweise | - | 1 | - |
| Schaltgetriebeöl | - | 1 mit wasserab-stossendem Fett schmieren (*) | - |
| Reifendruck | 4 | 1 | - |
| Felgen/Reifen und Reifendruck | jeden Monat: 1 | ||
| Spannung und Schmierung der Antriebskette | jeden Monat: 1 | ||
| Abnützung der vorderen und hinteren Brems-beläge | 1 | jeden Monat: 1 | |
DURCH DEN aprilia-Vertragshändler EMPFOHLENE ARBEITTED.
Legende
① = prufen,reinigen,einstellen, schmieren und ggf. wechseln (gemäß Angaben im Werkstatthandbuch);
② = reinigen;
③ = wechseln;
④ = einstellen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
| Komponenten | Ende Einfahrzeit (nach 1 Monat) oder 1000 km (625 mi) | Alle 12 Monate oder 4000 km (2500 mi) | Alle 24 Monate oder 8000 km (5000 mi) |
| Hinterer Stoßdämpfer | - | - | ① |
| Vergaser | - | - | ② |
| Bowden- und Steuerzüge | ① | ① | - |
| RAVE-Steuergerät FP | ① | - | ④ |
| Radzentrierung | - | ① | - |
| Lenkkopflager und Lenkspiel | ① | ① | - |
| Räder zentrierten | - | ① | - |
| Bremsscheiben | ① | ① | - |
| Frischölfilter | - | - | ② |
| Allgemeine Funktionstüchtigkeit des Fahrzeuges | ① | ① | - |
| Bremsanlagen | ① | ① | - |
| Kühlsystem | ① | ① | - |
| Bremsflüssigkeit | jedes Jahr: ③ | ||
| Frischolstand | alle 2 Jahre: ③ | ||
| Auspuffrohr/-schalldämpfer | - | ① | - |
| Gabelöl und Öldichtung | alle 2 Jahre: ③ | ||
| Kolben und Kolbenringe | alle 2 Jahre: ① / alle 4 Jahre: ③ | ||
| Kolbe und Segmenten | ① | - | ④ |
| Leerlaufdrehzahl | ① | ① | - |
| Räder/Reifen und Reifendruck | ① | ① | - |
| Schrauben und Muttern nachziehen | ① | ① | - |
| Befestigung der Batterieklemmen | ① | ① | - |
| Frischölreserve-Kontrolleuche | ① | ① | - |
| Endspannung (Kette, Blatt, Ritzel) | - | ① | - |
| Treibstoffleitungen | - | ① | alle 4 Jahre: ③ |
| Bremssystemleitung | - | ① | alle 4 Jahre: ③ |
| Frischölleitung | - | ① | alle 4 Jahre: ③ |
| Kupplungsverschleiß | - | ① | - |
| Ablassventil FP | ① | ② + ④ | alle 4 Jahre: ③ |

KENNDATEN
Wir empfehlen Ihnen, die Fahrgestell- und Motornummer an der hierfür vorgesehenen Stelle in thisem Heft einzutragen.
Die Fahrgestellnummer kann für den Kauf von Ersatzteilen verwendet werden.
ACHTUNG
Die Abänderung der Kennummern kann schwere Verwaltungs- und Strafaktionen zur Folge haben. Insbesondere bei Änderung der Fahrgestellnummer entfallt die Garantie sofort.

MOTORNUMMER
Die Motornummer (1) ist auf dem Motorgehäuse rechts eingestempelt.
Motornr
FAHRGESTELLNUMMER
Die Fahrgestellnummer ist auf der rechten Lenkrohrseite eingestempelt.
Fahrgestellnr.

SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN
Lesen Sie mit Aufmerksamkeit seit 55 (WARTUNG).
Das Fahrzeug auf den Ständer positionieren.
ACHTUNG
Obwohl folgende Arbeitsschritte sich nur auf eine einzige Seitenverkleidung beziehen, gelten sie für beiden Teile.
Die Schnellklemmschraube (3) um 1/4 Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen.
GEFAHR
Vorsichtig vorgehen. Die Keile und/oder die Einrastsitze nicht beschädigten. Mit den Kunststoffeilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigten.
Die Seitenverkleidung (4) abziehen und entfern.

LUFTFILTER
GEFAHR
Weder Benzin noch leicht entzündliche Lösemittel zur Luftfiltereinsatz-Reinigung verwenden - Brand- bzw. Explosionsgefahr!
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Luftffiltereinsatzkontrollle und -reinigung monatlich oder alle 4000 km ausführten.
Beim Gebrauch auf nassen oder staubigen Straβen Filtereinsatz öfterns reinigen oder wechseln.
Für die Luftfiltereinsatzreinigung muß der Luftfilter aus dem Fahrzeug ausgebaut werden.
LUFTFILTERENTFERNEN
Die rechte Seitenverkleidung abnehmen, siehe seine 58 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
Drei Schrauben (1) Herausdrehen und entfern, entsprechende Scheiben aufbewahren.

Den Filterkastendeckel (2) abnehmer.
ACHTUNG
Vor dem Entfernen des Filtereinsatzes muß der Filterkasteninnen gereinigt werden, damit keine Staub und Fremdkörper in den Ansaugkrümmer eindringen konnen.
Den Filterkasten und den Filterkastendekkel (2)innen mit einem Tuch reinigen.
Den Filtereinsatz (3) somt der Netze (4) und (5) abziehen.
LUFTFILTER REINIGEN
GEFAHR
Um die Netze nicht zu verformen, sie NICTT seitlich hersausdrucken.
Beide Netze (4) und (5) zentral anfassen, auseinanderziehen und trennen.
Den Filtereinsatz (3) von dem Netz (4) be-freien.
Den Filtereinsatz (3) mit sauberen, nicht entzündbaren oder einen hohen Flüchtigkeitswert aufweisenden Lösemitteln auswiesen und sorgfällig trocknen halten.
Die gesamte Oberfläche des Filtereinsatzes mit Filteröl oder einem dickflüssigen Öl (SAE 80W - 90) einschmieren; danach den Filtereinsatz auswringen, um das über-schüssige Öl zu beseitigen.
ACHTUNG
Der Filtrereinsatz (3) muß durchträckt sein,\ jedoch nicht tropfen.
FILTER ERSETZEN
Den Filtereinsatz (3) durch einen neuen ersetzen.
Die Dichtung (8) prufen und ggf. ersetzen. Beim Wiedereinbau:
ACHTUNG
Auf die Form des Filtrereinsatzes und der Netze achten, die miteinander übereinstimmen müssen.
Den Filtereinsatz (3) in beiden Sprossen (6) korrekt hineinführen.
Das Netz (5) zusammenfugen.
Beide Netze durch die Sprossen (6) eindrücken.
ACHTUNG
Zwei Führungslaschen (7) vermeiden den falschen Einbau des Filtereinsatzes in dem Filterkasten.
Den Filtereinsatz somt der Netze in die Führungen des Filterkastens einsetzen.

SCHALTGETRIEBEÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN
seite 36 (SCHALTGETRIEBEÖL) und seite 55 (WARTUNG) sorgfälliglesen.
Den Getriebeölstand alle 4000 km überprüfen, am Ende der Einfahrzeit wechseln und anschließend alle 12000 km, siehe seine 61 (SCHALTGETRIEBEÖL WECHSELN).
KONTROLLE
ACHTUNG
Das Fahrzeug auf ebenem und festem Boden aufstellen.
Den Motor abstellen und wichtens zehn Minuten abkühlen setzen, damit das Öl in das Getriebegehause zurückfließen und sich abkühlen kann.

- Das Fahrzeug mit beiden Rädern auf dem Boden aufrecht halten.
ACHTUNG
Wenn man die soeben beschriebenen Arbeitsfolgen nicht ausfuhrt, kann die Messung ungenau sein.
Sich vergewissern, dass der Ölstand (1) sich mindestens bei einem Viertel befindet (MIN).
ACHTUNG
Der Ölstandarf Nie über der Halfe vom Schauglas und nie unter einem Viertel desselben liegen. Im ersten Fall wurde das Öl aus dem Auslass hersausflieben; im zweiten Fall konnte der Motor schwer beschädigt werden.
NACHFULLEN
Falls erforderlich, nachfüllen:
Die Einfüllschraube (2) herausdrehen und abnehmer.
Etwas Öl nachfüllen, seine 88 (EMPFOH-LENE SCHMIERSTOFFE) und ungebähr eine Minute abwarten, bis sich das Öl gleichmäßig im Inneren des Gehäuses verteil hat.
Sich vergewissern, dass der Olstand (1) mindestens über einem Viertel liegt (MIN).
Ist dem nicht so, das Nachfüllen in kleinen Mengen wiederholen und durch das Schauglas (1) kontrollieren.
Am Ende des Verfahrens den Deckel (2) wieder verschreiben.
GEFAHR
Einfüllschraube sorgfältig zudrehen und prufen, daß kein Öl herausfließt.
Prufen Sie regelmäßig die Dichtung des Getriebgehauserdeckels auf evtl. Undichtigkeiten.
Verwenden Sie das Fahrzeug nicht mit zu weniger Öl oder mit nicht geeigneten bzw. schmutzigem Ölen: der Verschleib der beweglichen Teile konnte dadurch beschleunigt werden und nicht wiedergutzumachende Schäden konnten auftreten.

SCHALTGETRIEBEÖL WECHSELN
seite 36 (SCHALTGETRIEBEÖL) und seite 55 (WARTUNG) sorgfälliglesen.
Den Getriebelstand alle 4000 km überprüfen, am Ende der Einfahrzeit wechseln und anschließend alle 12000 km, siehe seine 61 (SCHALTGETRIEBEÖL WECHSELN).
Arbeitsfolge:
Einige Kilometer zurücklegen, bis die normale Betriebstemperatur erreicht wird.
ACHTUNG
Das Fahrzeug auf festem und ebenem Boden aufstellen.
Den Motor abstellen und wichtens zehn Minuten abkühlen setzen, damit das Öl in das Getriebegehause zurückfließen und sich abkühlen kann.

GEFAHR
Solle das Öl heiß sein, müssen Sie vorsichtig vorgehen, damit Sie sich bei der Ausführung der nachstehenden Arbeitsen nicht verbrufen.
Das Fahrzeug auf den Ständer positi-nieren.
Einen Behalter (1) mit einem Fassungsvermögen von mindestens 600~cm^3 unter die AblaBschraube (2) stellen.
Die AblaBschraube (2) herausdrehen.
Die Einfüllschraube (3) herausdrehen.
Das Öl eine Minute Minuten in den Behälter (1) abfließen setzen.
Die am Magnet der AblaBschaube (2) haftenden Metallreste entfern.
Den Dichtring der AblaBschraube (2) prufen und ggf. ersetzen.
Den Dichtring der Ablaßschraube (2) alle 12000 km ersetzen (oder bei jedem Ölwechsel).
Die Ablaßschraube (2) aufschauben und festziehen.
Anziehrehmoment der AblaBschraube (2): 27 Nm (2,7 kgm).
Über die Einfüllöffnung (3) ca. 550~cm^3 Schaltgetriebö einflüssen, siehe seine 88 (EMPFOHLENSE SCHMIERSTOFFE).
Die Einfüllschraube (3) aufschauben.
Den Motor starten, siehe parte 48 (STARTEN DES MOTORS) und eine Minute lang im Leerlauf setzen, damit der Schaltgetriebeölkreis sich füllen kann.
Den Ölstand prüfen und ggf. Öl nachfällen, siehe seine 60 (SCHALTGETRIEBEÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN).
GEFAHR
Einfull- und Ablaßschraube sorgfältig zudrehen und prufen, daß kein Öl herausfließt. Prufen Sie regelmäßig die Dichtung des Getriebegehäusedeckels auf evtl. Undichtigkeiten. Verwenden Sie das Fahrzeug nicht mit zu weniger Öl oder mit nicht geeigneten bzw. schmutzigen Ölen: der Verschleß der beweglichen Teile könnte dadurch beschlossen werden und nicht wiedergutzumachende Schäden konnten auftreten.

VORDERRAD
GEFAHR
Die Aus- und Wiedereinbauarbeiten des Vorderrades konnten für eine unerfahrene Person kompliziert und schwer sein. Falls erforderlich, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler. Falls Sie aber trotzdem diese Arbeiten selbst ausführten möchten, beachten Sie die nachstehenden Anweisungen.
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Beim Aus- und Wiedereinbau darauf
achten, daß Bremsleitung, -scheibe und
-beläge nicht beschädigt werden.
Bevor Sie die nachstehenden Arbeits-.
schritte ausfuhren, den Motor und den
Schalldampfer abkühlen halten, bis die Umgebungstemperatur erreicht ist, um
mögliche Verbrennungen zu vermeiden.

VORDERRAD AUSBAUEN
Das Fahrzeug auf den Ständer positi-nieren.
GEFAHR
Aufgrund des Gewichts und der Ausmaße des Fahrzeugs ist für den folgenden Arbeitsschnitt eine zweite Person notwendig.
Vorsichtig vorgehen und sicherstellen, daß das Fahrzeuggewicht getragen werden kann.
ACHTUNG
Fahrzeuggewicht (fahrfertig): 126 kg
Das vordere Fahrzeugteil mittels geeigneter Abstutzung (1) (400 mm hoch) unter dem Motor abfangen, damit das Rad frei drehen und das Fahrzeug nicht umfallen kann.
GEFAHR
Das Fahrzeug kann umfallen. Das Fahrzeug so ausrichten, daß es nicht umfallen kann.
Ein Gewicht von ca. 40~kg am hinteren Teil des Fahrzeuges positionieren und befestigen, um den vorderen Fahrzeugteil abzustützen.
GEFAHR
Die Stabilität des Fahrzeugs sichern.
- Den Reifen unter abstützen (2), um das Rad festzuhalten, wenn es gelöst ist.
Den Lenker in Fahrposition halten, södaβ die Lenkung arretiert ist.
Die beiden Schrauben (3) der Achsklemmschraube lockern.
Die Achsschraube (4) vollständig lose.
ACHTUNG
Um die Achsschraube leichter Herausziehen zu können, das Rad leicht anheiten.
Das Vorderrad abfangen und die Achsschraube (4) von Hand Herausziehen.
ACHTUNG
Die Position der Distanzsche (5) kon-trollieren, um diese anschliebend wieder korrekt zu montieren.
Das Rad vorsichtig entfernen und die Scheibe vom Bremssattel vorsichtig herausziehen.
Das Distanzstück (5) aufbewahren.
GEFAHR
Wenn Sie das Rad entfernt haben, den vorderen Bremshebel nichtziehen, die Bremssattel-Kolben konnten aus ihrem Sitz Herausspringen und einen Bremsflüssigkeitsverlust verursachen. In einem solchen Fall, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, wo die notwendige Wartungsarbeit ausgefuhrt werden kann.
EINBAUHINWEISE
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
GEFAHR
Beim Wiedereinbau des Vorderrads darauf auf achten, daß Bremsleitung, -scheibe und -beläge nicht beschädigt werden.
Das Rad zwischen den Gabelholmen auf die Halterung (2) positionieren, ohne die Scheibe in den Bremssattel hineinzuführ. ren.
ACHTUNG
Die Außensätze der Radnabe liegt mit Fett schmieren.
DenkleinerendurchmesserdesDistanstuckes(5)indenSitzderRadnabeeinsetzen(linkeSeiteFahrtrichtung).
ACHTUNG
Beim Einsetzen der Scheibe in den Brems-sattel gehen Sie vorsichtig vor.
Das Rad schieben und die Scheibe in den Bremssattel vorsichtig einsetzen.
ACHTUNG
Die Achsschraube mit einer geringen Fettmenge gleichmäßig bestreichen.
Die Achsschraube (4) von der rechten Seite her des Fahrzeuges teilweise einsetzen (Fahrrichtung).
Die Achsschraube schieben und gleichzeitig das Rad bewegen (um die Ausfluchtung der Achsschrauben zu erreichen), bis die Achsschraube ganz eingesteckt ist.
Die Achsschraube (4) aufschrauben und festziehen.
Anziehdrehmoment der Achsschraube (4): 80 Nm (8 kgm).
GEFAHR
Aufgrund des Gewichts und der Ausmaß des Fahrzeugs ist für den folgenden Arbeitsschnitt eine zweite Person notwendig. Vorsichtig vorgehen und sicherstellen, daß das Fahrzeuggewicht getragen werden kann.
ACHTUNG
Fahrzeuggewicht (fahrfertig): 126 kg
Das vordere Fahrzeug anheiten und die unter dem Motor angebrachte Abstutzung wegnehmen.
Das Fahrzeug auf den Hauptstandenerstellen.
Mit gezogenem Vorderradbremshebel den Lenker wiederholt hinunterdrücken, um die Teleskopgabel eine Male kräftig durchzufedern. Dadurch kann eine Verspannung der Gabelholme vermieden werden.
Die zwei Schrauben (3) der Aischklemmschraube festziehen.
Anziehrehmoment die Schrauben (3) der Achssklemmschraube: 10 Nm (1 kgm).
GEFAHR
Nach dem Wiedereinbau, den vorderen Bremshebel wiederholt betätigten, um die Bremsanlage auf ihre Funktion zu prufen.
Radmittezentrierung prufen.
Es empfeihlt sich, immer die Anzieh-drehmamente, die Radmittezentrierung und die Auswuchtung von Ihr dem aprilia-Vertragshandler nachprüfen zu lassen, um Probleme zu vermeiden, die ihre und die Sicherheit der anderen gefahrden konnten.

HINTERRAD
GEFAHR
Die Aus- und Wiedereinbauarbeiten des Hinterrades konnten für eine unerfahrene Person kompliziert und schwer sein. Falls erforderlich, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshändler. Falls Sie aber trotzdem diese Arbeiten selbst ausführten möchten, beachten Sie die nachstehenden Anweisungen. Seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen. Bevor Sie die nachstehenden Arbeitsschritte ausführten, den Motor und den Schalldämpfer abkühlen halten, bis die Umgebungstemperatur erreicht ist, um möglich Verbrennungen zu vermeiden. Beim Aus- und Wiedereinbau daraufuf achten, daß Bremsleitung, -scheibe und -beläge nicht beschädigt werden.

GEFAHR
Beim Ausbau und Wiedereinbau Arbeitshandschuhe zum Schutz der Hande und der Finger/TRagen.
Mit beschädigten Felgen zu fahren, gefahrdet ihre Sicherheit, die der anderen und des Fahrzeuges.
Den Zustand der Felgen kontrollieren und diese gegebenenfalls austauschen.
AUSBAU
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen.
Lockern und die beiden Schrauben (1) abnehmer.
Das Treibkettengehause (2) abbauen.
Die Radmutter (3) losen.
Anziehrehmoment Radmutter (3): 100 Nm (10 kgm).

GEFAHR
Beim Wiedereinbau muß man vor dem Festziehen der Radmutter (3) die Treibkettenspannung prüfen, siehe seine 66 (TREIBKETTE).
Aufgrund des Gewichts und der Ausmaße des Fahrzeugs ist für den folgenden Arbeitsschnitt eine zweite Person notwendig.
Vorsichtig vorgehen und sicherstellen, daß das Fahrzeuggewicht getragen werden kann.
ACHTUNG
Fahrzeuggewicht (fahrfertig): 126 kg
Das hintere Fahrzeugteil mittels geeigneter Abstutzung (4) (400 mm hoch) unter dem Motor abfangen, damit das Rad frei drehen und das Fahrzeug nicht umfallen kann.

GEFAHR
Das Fahrzeug kann umfallen. Das Fahrzeug so ausrichten, daß es nicht umfallen kann.
Die Stabilität des Fahrzeugs sichern.
Unter den Reifen eine Halterung (5) legen, um das Rad nach dem Lösen in gleicher Position zu halten.
ACHTUNG
Die Treibkette (6) außerhalb des Zahnkranzes (7) absenken.
GEFAHR
Finger nicht zwischen Kette und Zahnkranz stecken.
Das Rad vollig vorwartsfuhren; beim Drehen des Hinterrades gegen den Uhrzeigersinn die Treibkette von oben her von dem Zahnkranz abnehmer.
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau muß die Treibkette beim Drehen des Hinterrades in Fahrtrichtung von unter her eingesetzt werden.
Die Radmutter (3) Herausdrehen und abnehmen und die Scheibe (8) beiseite legen.
ACHTUNG
Um das Herausziehen der Achsschraube zu erreichtern, haben sie das Rad leicht auf.
Das Hinterrad stützen bzw. halten und die Achsschraube (9) herausziehen.
ACHTUNG
Die linke Distanzscheibe (10) und die rechte Distanzscheibe (11) bleiben in den jeweiligen Aufnahmen am Rad; sollenen sie sich lösen, diese wieder korrekt positi-nieren (siehe MONTAGE).
Das Rad rückwärts herausziehen und die Bremsscheibe vom Bremssattel vorsichtig abziehen.
GEFAHR
Wenn Sie das Rad entfern't haben, den hinteren Bremshebel nicht betätigten, der Bremssattel-Kolben konnte aus seinem Sitz Herausspringen und einen Bremsflüssigkeitsverlust verursachen.
In einem solchen Fall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, wo die notwendige Wartungsarbeit ausgeführrt werden kann.
ACHTUNG
Den Anordnung der Distanztükke (10) und (11) zum korrekten Wiedereinbau kontrollieren.
Das linke Distanstück (10) aufbewahren.
Das rechte Distanzstück (11) aufbewahren.
Beim Wiedereinbau:
Die Außensitze der Radnabe mit einer geringen Fettmenge schmieren.
Die Distanzstücke (10), (11) mit dem größeren Durchmesser nach außen einsetzen.
Die Achsschraube mit einer geringen Fettmenge schmieren.
GEFAHR
Nach dem Wiedereinbau, den hinteren Bremshebel wiederholt betätigten, um die Bremsanlage auf ihre Funktion zu prufen.
Radmittezentrierung prufen.
Es empfeihlt sich, immer auch die Anziehrehm对象e, die Radmittezentriereung und die Auswuchung von Ihrem aprilia-Vertragshandler nachprüfen zu halten, um Probleme zu vermeiden, die ihre und die Sicherheit der anderen gefährden konnten.
Die Kettenspannung kontrollieren.

TREIBKETTE
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Das Fahrzeug ist mit einer Kette mit Kettengliedverbindungsteil ausgerüstet.
Wenn Sie die Kette abbauen und wieder einbauen, prufen Sie, ob der offene Teil (1) der Feder des Kettengliedes in entgegenesgetzter Richtung zur Fahrrichtung installiert wurde (siehe Abbildung).
GEFAHR
Wenn die Kette nicht ausreichend gespannt ist, kann sie aus dem Ritzel tren, schwere Unfälle verursachen oder das Fahrzeug beschädigden. Das Spiel regelmäßig prüfen und ggf. einstellen, siehe pag. 67 (EINSTELLLEN).
Die Kette ausschließlich von einem aprilia-Vertragshandler wechseln lassen, damit ein{sicherer und Schneller Service gewährleistet wird.

GEFAHR
Werden die Wartungsarbeiten nicht richtig ausgeführct, kann es zu einem vorzeitigen Kettenverschleib un/oder zu einer Beschädigung des Ritzels und/oder des Kranzes kommt. Wenn Sie das Fahrzeug unter schweren Bedingungen oder auf staubigen und/oder schmutzigem Straβen fahren, die Wartungsarbeiten öfterns wiederholen.
SPIEL PRUFEN
Wie folgt vorgehen:
Den Motor abstellen.
Das Fahrzeug auf den Ständer positi-nieren.
Den Schalthebel in Neutralstellung brig- gen.
Prüfen, ob die Hubschwingung an einem Punkt zwischen Ritzel und Kranz an der unteren Kettenseite etwa 30 ÷ 35 mm beträgt.

Das Fahrzeug vorschiben oder das Rad drehen und die Hubschwingung auch prufen, wenn das Rad dreht.
Das Spiel muß in allen Drehphasen konstant bleiben.
GEFAHR
Wenn das Spiel in bestimmen Positionen größter ist, sind die Kettenglieder eingequetscht oder festgefressen.
In thisem Fall wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshandler. Um ein Festfressen der Kette zu verhindern, die Kette oft schmieren, siehe seine 67 (SCHMIEREN UND REINIGEN).
Wenn das Spiel gleichfürrig, jeder mehr oder weniger als 30 ÷ 35 mm beträgt, die Kette einstellen, siehe pag. 67 (EINSTELLEN).

EINSTELLEN
Falls es sich als notwendig erweisen sollente, die Kettenspannung nachzustellen, folgenden Arbeitsschritte ausführten:
Das Fahrzeug aufbocken.
Die Mutter (1) komplett lockern.
WICHTIG Für die Radzentrierung sind fixe Bezugspunkte (2-3) vorgesehen, die im Inneren der Kettengleitschuhe auf den Schwingenarmen, vor der Radachse zu finden sind.
Die beiden Kontermuttern (4) lockern.
Das Kettenspiel über die Einstellschrauben (5) einstehen und darauf achten, dass zu beiden Seiten des Fahrzeuges die Bezugspunkte (2-3) eingehalten werden.
Die beiden Kontermuttern (4) festziehen.
Die Mutter (1) festziehen.
Anzugsmoment der Radachsenmutter (1): 100 Nm (10 kgm).
Das Kettenspiel überprüfen, siehe Seite 66 (SPIEL PRUFEN).

VERSCHLEISS DER KETTE, DES RITZELS UND DES KRANZES PRUFEN
Prufen Sie außer dem auch folgende Teile und ob die Kette, das Ritzel und der Kranz folgende Defekte aufweisen:
Rollen beschädigt.
Bolzen locker.
Kettenglieder trocken, verrostet, zerquetscht oder festgefressen.
Hoher VerschleiBzustand.
Fehlende Dichtringe.
Ritzel- oder Kranzzähne verschlussen oder beschädigt.
GEFAHR
Wenn die Kettenrollen beschädigt, die Bolzen locker und/oder die Dichtringe beschädigt sind oder fehlen, muß die gesamte Ketteneinheit (Ritzel, Kranz und Kette) ersetzt werden.
Den Verschleib vom Kettenohrschuh (6) und von der Kettenspannrolle (7) prufen.
Schlieblich den Verschleib der Gabelschutz-Gleitbacke prufen.
GEFAHR
Die Kette ofters schmieren, besonderss wenn trockene oder verrostete Stellen sightbar sind. Die zerquetschten oder festgefressenen Kettenglieder müssen eingeschiedt oder funktionsfähig gegacht werden. Sollte dies nicht möglich sein, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
SCHMIEREN UND REINIGEN
GEFAHR
Beim Einstellen, Schmieren, Waschen und Ersetzen der Kette vorsichtig vorgehen.
Die Kette alle 500km und jedesmal, wenn dies fur notig gehalten wird, einschmieren.
Die Kette ausschließlich mit Kettenspray einschmieren, siehe seine 88 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Die Kette auf keinen Fall mit Wasser- bzw. Wasserdampfstrahlen, Hochdruck-Wasserstrahlen oder mit leicht entzündbaren Lösemitteln waschen.

VORDERE UND HINTERERADAUFHÄNGUNG PRÜFEN
GEFAHR
Um das Öl der vorderen Gabel zu wechseln, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, welcher Ihnen eine raschen und sorgfälligen Service gewährleisten wird.
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.

Das Öl der Vorderradgabel alle 15000 km oder alle 2 Jahre wechseln
Das Öl alle 8000 km prüfen und wechseln, falls es verschmutzt ist.
Das Gabelöl Häufiger wechseln, falls das Fahrzeug auf staubigen bzw. nassen und nicht asphaltierten Straßen benutzt wird.
AuBerdem folgende Kontrollen ausfuhren:
Vorderadbremsen betätigten und Teleskogabel eine Male kräftig durchfederaln. Die Federung muß weich sein und die Gabelholme dürfen keine Ölreste aufweisen.
Alle Befestigungsteile kontrollieren, die Gabelgelenke der vorderen und hinteren Radaufhängung auf Funktion prufen.

GEFAHR
Bei Störungen oder falls sich die Unterstützung von Fachpersonal als notwendig erweisen sollte, wenden Sie sichitte an ihren aprilia-Vertragshandler.

HINTERRADAUFHÄNGUNG
Die Hinterradaufhängung besteht aus einer Tragfeder-Stoßdämpfer-Einheit, die mittels Silentblock am Fahrgestell und mittels Hebelerke an der Hintergabel befestigt ist.
Zur Einstellung der Fahrzeugtrimmung, die Vorspannung (A) der Feder einstellen, die Gegenmuttmer (2) offen und die Nutmutter (1) einstellen.
Standardeichung: 245 mm.
Maximale Vorspannung: 240 mm.

EINSTELLUNG VORSPANNUNG STOßDÄMPFER HINTEN
Die Standard-Einstellung des hinteren Stoßdampfers wird so durchgeführt, daß die meisten Fahrbedingungen bei niedrigen und hohen Geschwindigkeiten sowohl mit teilbelasteten als auch mit vollbelasteten Fahrzeug erfüllt sind. Je nach dem Gebrauch des Fahrzeuges ist es auch möglich, eine individuelle Einstellung durchzufahren.
Mit dem entsprachenden Schlüssel (3) OPT die Befestigungsmutter (2) leicht herausdrehen.
Auf die Einstellmutter (1) einwirken (Einstellung Federvorspannung Stoßdämpfer) (siehe Tabelle).
Wenn die optimale Fahrposition eingestellt worden ist, die Befestigungsmutter (2) ganz festziehen.
| Einstellmutter (1) | Zudrehen | Ausdrehen |
| Funktion | Zunahme der Federvor-spannung | Abnahme der Federvor-spannung |
| Fahrzeug-verhalten | Das Fahrzeug ist viel “härter” | Das Fahrzeug ist weicher |
| Empfohlene Straβen | Glatte bzw. normale Straβen | Straβen mit Unebenheiten |
| Anmerkungen | Mit Sozius | Für Solobetrieb |

BREMSBELÄGE AUF VERSCHLEISS PRÜFEN
seite 38 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen), seite 38 (SCHEIBENBREMSEN) und seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Die nachstehenden Anweisungen beschreibenIZATIONurnurneBremsanlagegeltenaberfürbeide.
Den Verschleib der Bremsbelege am Ende der Einfahrzeit oder nach den ersten 1000 km überprüfen, anschließend alle 4000 km. Der Verschleib der Scheibenbremsbelge hängt vom Gebrauch, von der Fahrweise und der Straβenoberfläche ab. Der Verschleib ist*höher bei staubigen, nassen und nicht asphaltierten Straßen.

GEFAHR
Bremsbeläge vor jeder Reise prüfen.

Um die Bremsbeläge rasch zu kontrollieren, führen Sie folgende Arbeitsschritte aus:
Das Fahrzeug auf dem Ständer positi-nieren.
Eine Sichtprüfung zwischen dem Bremssattel und dem Bremsbelag durchführten:
- für den vorderen Bremssattel (1) von oben vorne;
- für den hinteren Bremssattel (2) von oben stehen.
Wenn die Belagdicke (auch nur eines Bremsbelags)kleiner als 1 mm ist,beide Bremsbeläge erneuern.
GEFAHR
Für die Ernueeration der Bremsbeläge wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.

KALTSTART (N) EINSTELLLEN
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Der Kaltstart sollte ein Spiel von ungebärn 2÷ 3 mm aufweisen.
Wie folgt vorgehen:
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen.
Sich auf die linke Seite des Fahrzeuges stellen.
ACHTUNG
Die Schutzkappe des Gaszuges (3) NICT abziehen.
Das Schutzgummi (4) abziehen.
Die Mutter (5) (bei gleichzeitigem Zudrehen) lösen.
Auf die Einstellschraube (6) am Vergaser einwirken.
Wenn Sie fertig sind:
Die Mutter (5) (bei gleichzeitigem Aufdrehen) festziehen und damit die Einstell-schraube (6) blockieren und das Schutzgummi (4) aufziehen.

LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Das Standgas nach Beendigung der Ende der Einfahrzeit oder immer dann, wenn es unregelmäßig sein sollte, regulieren.
Arbeitsfolge:
Einige Kilometer fahren, bis die normale Betriebstemperatur erreicht wird, dann Motor abstellen.
Das Fahrzeug auf dem Ständer positionieren.
ACHTUNG
Von der rechten Seite oben her auf das Fahrzeug einwirken.
Zündkerzenkabel mit einem elektronischen Drehzahlmesser verbinden.
Den Motor anlassen.
Die Leerlaufdrehzahl muß ungebahr 1500 ± 100 U/min entsprechen.
Wennnotig:
Einstellsschraube (1) an dem Vergaser einstellen:
WENN MAN ZUDREHT (nach rechts), steigt die Drehzahl an.
WENN MAN AUFDREHT (nach links), sinkt die Drehzahl ab.
Geben Sie ein paar mal Gas und denen Sie ein paar mal Gas weg, um die Funktionsfähigkeit zu prufen und um zu kontrollieren, ob die Leerlaufdrehzahl stabil bleibt.
ACHTUNG
Die Luftinstellschraube nicht berühren, um die Kalibrierung des Vergasers nicht zuändern.
ACHTUNG
Falls erforderlich,ziehen Sie ihren aprilia-Vetragshändler zu Rate.

GASDREHGRIFF EINSTELLEN
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Der Gasrehgriff sollte ein Spiel von ungefahr 2-3 mm aufweisen.
Einstellarbeitsschritte:
Das Fahrzeug auf dem Ständer positi-nieren.
Schutzgummi (2) abziehen.
Mutter (3) (bei gleichzeitigem Zudrehen) lockern.
Einstellschraube (4) am Anschluß der Gassteuerung zu- oder aufdrehen.
Wenn Sie fertig sind:
Die Mutter (3) (bei gleichzeitigem Aufdrehen) festziehen und damit die Einstellschraube (4) blockieren und das Schutzgummi (2) aufziehen.

ZündKERZE
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Die Zündkerze nach Beendigung der Ende der Einfahrzeit und anschließend alle 4000 km überprüfen; alle 8000 km austauschen.
Die Zündkerze regelmäßig ausschrauben, die Rußablagerungen entfernen, ggf. wechseln.
Um die Zündkerze zu erreichen:
Das Fahrzeug auf dem Ständer positi-nieren.
ACHTUNG
Vonderrechtenseiteobenheraufdas Fahrzeugeinwirken.

Ausbau- und Reinigungsrarbeitsfolge:
Zündkerzenstecker (1) abziehen.
Schmutz von den Zündkerzenunterteilen entfernen, Zündkerzen mit dem entspruchenden Schlüssel aus dem Bordwerkzeug vorsichtig abschrauben, damit kein Staub oder ähnliches in den Zylinder eindringt.
Kontrollieren Sie, ob Elektroden und Porzellankerzeninnenraum nicht mit Rußablagerungen bedeckt sind bzw. Korrosionsserscheinungen aufweisen; ggf. mit dem hierfür vorgesehenen Zündkerzenreiniger, mit einem Draht und/oder einer Metallbürste reinigen.
Blasen Sie danach kraftvoll auf die Zünd- kerze, damit keine ggf. noch vorhanden Rückstände in den Motor geraten. Falls die Zündkerze am Isolatorfuß Risse vorweist, die Elektroden Schmelzerscheinungen aufweisen oder mit zu vielen Ablagerungen bedeckt sind, die
Zündkerze wechseln.
Elektrodenabstand mit einer Fuhlerlehre prufen.
Der Abstand sollte 0,5÷ 0,6 mm betragen, ggf kann man versuchen, die Masselektrode vorsichtig zu biegen, um den notwendigen Abstand wieder herzustellen.
Den Zustand des Dichtrings prufen. Mit montiertem Dichstring die Zündkerze mit der Hand vorsichtig anschrauben, um das Gewinde nicht zu beschädigen.
Dann die Zündkerze mit entsprechenden Schlüssel aus dem Bordwerkzeug um eine halbe Drehung festziehen, um den Dichtring zusammenzudrücken.
Anzugsdrehmoment der Zündkerze: 20 Nm (2 kgm).
GEFAHR
Die Zündkerze sorgfältig festziehen, sie könnte sich sonst überhitzen und den Motor schwer beschädigen.
Nur Zündkerzen nach Werksvorschrift verwenden, siehe pag. 85 (TECHNI-SCHE DATEN). Leistung und Lebensdauer des Motors hangen wesentlich davon ab.
Den Zündkerzenstecker (1) richtig aufstecken, damit er sich bei Motorschwingungen nicht lost.
BATTERIE
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig durchleisen.
Den Elektrolytstand sowie den Klemmenanzug nach Beendigung der Einfahrzeit und anschließend alle 4000 km oder 6 Monate überprüfen.
GEFAHR
Die Batteriesäure ist schädlich, ätzend und kann Verbrennungen hervorrufen, wenn sie mit der Haut in Berührung kommt, da sie Schwefelsäure enthalt. Bei Wartungsarbeitenziehen Sie Schutzkleidung an, eine Maske über das Geschicht und/oder setzen Sie eine Brille auf.
Falls die Säure auf die Haut geraten sollte, mit reichlich frischem Wasser abwaschen.
Falls die Säure in die Augen geraten sollte, 15 Minuten lang mit reichlich frischem Wasser auswaschen und sofort einen Augenarzt aufsuchen.
Falls Sie versehentlich die Batteriesäure schlucken sollenn, trinken Sie sehr viel Wasser oder Milch, darauf Magnesiamilch oder Pflanzenöl unduchen Sie sofort arztliche Hilfe auf.
Die Batterie strömt Explosivgase aus; von Flammen, Funken, Zigaretten oder ähnlichen Wärmedquellen entfernt halten. Nach der Ladung oder dem Betrieb, belüften Sie den Raum, um das Einatmen der Gase, die während des Ladevorgangs austreten, zu vermeiden.
DIE BATTERIE AUSSERHALB DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN
ACHTUNG
Stellen Sie die Kabelanschlüsse nie um.
Achten Sie beim Halten des Fahrzeugs darauf, daß keine Säure aus der Batterie austritt.
Bevor Sie die Batterie anschlieben oder abklemmen, stellen Sie den Zündschalter auf ^日
Schlieben Sie immer erst das Pluskabel (+) dann das Minsukabel (-) an.
Klemmen Sie die Batterie in umgehrter Reihenfolge wieder ab.
Batterieäure ist beizend.
Batteriesäure vor allem nicht auf Kunststoffeile schüten.

LÄNGERER STILLSTAND DER BATTERIE
Bei längeren Standzeiten des Fahrzeugs:
Die Batterie ausbauen, sieheiete 74 (BATTERIE ABMONTIEREN) und in einem gut belufteten und trockenen Raum lagern.
Langsam wieder vollständig aufladen, siehe seine 75 (BATTERIE AUFLADEN).
Wenn Sie die Batterie im Fahrzeug halten, Batterie vom Leistungsnetz abklemmen.
Den Ladezustand regelmäßig (ungeführ einmal im Monat) prüfen, auch im Winter oder wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird, um eine Beschädigung der Batterie zu vermeiden.

ENDVERSCHLUSSE UND KLEMMEN KONTROLLIEREN UND REINIGEN
seite 73 (BATTERIE) sorgfältig lesen.
Die linke Seitenverkleidung abnehmen, siehe seine 58 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
Prufen Sie, ob die Endverschlusse (1) des Kabelstranges und die Klemmen (2) der Batterie:
- sich im gutez Zustand befinden (und nicht mit Ablagerungen bedeckt sind bzw. Korrosionsserscheinungen aufweisen);
- mit Sonderfett oder Vaselin bedeckt sind.
Falls erforderlich:
Die Batterie Herausnahmen, siehe nach rechts (BATTERIE ABMONTIEREN).
Mit einer Metallbürste alle Korrosionsspuren entfernen.

Das Pluskabel (+) und das Minuskabel (-) in dieser Reihenfolge wieder anklemmen.
Die Endverschlüsse und die Klemmen mit Sonderfett oder Vaselin bedecken.
Die Batterie wieder einbauen, siehe pag. 75 (BATTERIE EINBAUEN).
BATTERIE ABMONTIEREN
seite 73 (BATTERIE) sorgfältig lessen.
Prufen, ob der Zündschalter sich auf Stellung "8" befindet.
Die linke Seitenverkleidung abnehmen, siehe seine 58 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
Die Schraube (3) von der Minusklemme (-) herausdrehen und abnehmer.
Das Minuskabel (-) (4) beiseite legen.
Die Schraube (5) herausdrehen und abnehmen.

Den Deckel (6) entfernen.
Die Batterie von der entsprechenden Aufnahme teilweise entfern.
Die Schraube (7) von der Plusklemme (+) herausdrehen und abnehmer.
Das Pluskabel (+) (8) beiseite legen.
Den Entlüftungsschlauch (9) abziehen.
GEFAHR
Die ausgebaute Batterie muß an einem sicheren Ort und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Die Batterie von ihrer Aufnahme entfernen und auf eine glatte Oberfläche an einem trockenen und gut belufteten Ort stellen.

SÄURESTAND IN DER BATTERIE PRÜFEN
pag. 73 (BATTERIE) sorgfältig lesen.
ACHTUNG
Das Fahrzeug auf eine feste und glatte Oberfläche stellen.
Die linke Seitenverkleidung abnehmen, siehe seine 58 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
Das Fahrzeug mit beiden Rädern auf dem Boden aufrecht halten.
ACHTUNG
Erfüllt man diese Voraussetzungen nicht, wird der Stand nicht korrekt ermittelt.
Prufen Sie, ob der Säurespiegel zwischen den "MAX"-und "MIN"-Markierungen liegt, die auf der Batterieseite ersichtlich sind.
Sonst:
Die Batterie aus ihrem Sitz Herausnahmen, siehe pag. 74 (BATTERIE AB-MONTIEREN).
Verschlußschrauben aufschrauben und abnehmer.
GEFAHR
Beim Nachfüllen ausschließlich destiliertes Wasser verwenden. Füssen Sie nicht über die "MAX"-Markierung auf, Denn der Säurespiegel erhöht sich beim Aufladen der Batterie.
Ggf. mit destilliertem Wasser nachfüllen.
BATTERIE AUFLADEN
pag. 73 (BATTERIE) sorgfältig lesen.
Die Batterie aus ihrem Sitz Herausnahmen, siehe pag. 74 (BATTERIE AB-MONTIEREN).
Verschlußschrauben aufschrauben und abnehmer.
Den Säurestand in der Batterie prüfen, siehe nach links (SÄURESTAND IN DER BATTERIE PRÜFEN).
Die Batterie an ein Batterieaufladegerät anschließen.
Als Ladestrom wird 10% des Wertes der Batteriekapazität empfohlen.
Nach der Aufladung den Säurestand prufen, ggf. mit destilliertem Wasser nachfüllen.
Die Verschlußschrauben wieder einschrauben.
GEFAHR
Die Batterie erst nach 5 bis 10 Minuten nach dem Ausschalten des Batterieaufladegerates wieder einbauen, da die Batterie für eine kurze Zeit noch hochentzündbares Wasserstoffgas erzeugt.
BATTERIE EINBAUEN
pag. 73 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
Den Entlüftungsschlauch (1) anbringen.
GEFAHR
Schlieben Sie immer den Entlüftungsschlauch der Batterie an, damit durch die Schwefelsäuregase die elektrische Anlage, die lackierten Teile, die Gummiteile oder die Dichtungen nicht korro-dieren.
Zuerst das Plus- (+) , dann das Minuskabel (-) anschließen.
Die Endverschlüsse und die Klemmen mit Sonderfett oder Vaselin bedecken.
Die Batterie wieder in ihren Rahmen stellen.
Den Deckel (2) wieder einbauen.
Die Schraube (3) festdrehen.
Die linke Seitenverkleidung wieder einbauen, siehe seine 58 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).

SICHERUNGEN WECHSELN
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
GEFAHR
Defekte Sicherungen nicht reparieren. Nur Sicherungen nach Werksvorschrift verwenden.
Esbesteht dieGefahr,die elektrische Anlage zu beschädigen oder,imFalle eines Kurzschlusses,sogar Brandgefahr.
ACHTUNG
Wiederholtes Durchbrennen laßt auf einen Fehler - Überlastung bzw. Kurzschluß - schlieben.
Bitte beauftragen Sie ihren aprilia-Vertragshandler mit der Überprüfung Ihres Fahrzeugs.

Wenn die elektrische Anlage überhaupt nicht bzw. nicht gut Funktioniert oder der Motor nicht startet, die Sicherungen prüfen.
Kontrollarbeitsschritte:
Den Zündschalter auf “ 忍 ” stellen, um einen ungewolten Kurzschluß zu vermeiden.
Die linke Seitenverkleidung abnehmen, siehe seine 58 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
Eine Sicherung nach der anderen herausziehen und prufen, ob der Gluhfaden (7) unterbrochen ist.
Bevor Sie die Sicherung wechseln, wenn möglich, die Ursache der Störung suchen.
Die durchgebrannte Sicherung durch eine Sicherung gleicher Belastbarkeit ersetzen.

ACHTUNG
Wenn Sie eine Reservesicherung (4) (5) (6) verwenden, stekken Sie eine neue Sicherung gleicher Belastbarkeit in den Sicherungenhalter.
ANORDNUNG DER SICHERUNGEN
Sicherung 20A (1)
Von der Batterie an Zündschalter und an Spannungsregler.
Sicherung 15A (2)
Vom Zündschalter an alle Lichter und an Signalhorn.
Sicherung 7,5A (3)
Von Zündschlüsselschalter zu: Zündung.

SEITENSTÄNDER PRÜFEN
ACHTUNG
Das Fahrzeug verfügbar über einen Seitenstandener, der automatisch zurückklappt.
seite 55 (WARTUNG) und seine 77 (SCHALTER PRÜFEN) sorgfältig lesen.
Der Seitenstandener (1) muß frei drehen konnen.
Folgende Kontrollen durchführten:
Die Federn (2) dürfen nicht beschädigt, verschlassen oder verrostet sein.
Der Seitenständern muß frei drehen. Ggf. den Gelenkpunkt schmieren, siehe seine 88 (EMPFOHLENE SCHMIER-STOFFE).

SCHALTER PRÜFEN
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Am Fahrzeug befinden sich zwei Schalter:
Bremslichtschalter (1) auf Hinterrad-bremshebel.
Bremslichtschalter (2) auf Vorderrad-bremshebel.

Zur Kontrolle:
Schalter (1) und (2): Schutzkappe abziehen.
Prufen, ob Verschmutzung oder Schlamm usw. sich auf dem Schalter abgelagert hat.
Prufen, ob die Kabel korrekt angeschlossen sind.

LEUCHTWEITENREGELUNG
Um die Scheinwerfereinstellung schnell zu überprüfen, das Fahrzeug in einem Abstand von zehn Meter vor einer Wand auf ebenem Boden aufstellen.
Abblendlicht einschalten, sich auf das Fahrzeug setzen und prufen, ob die Leuchtweite auf der Wand etwas niedriger als die waagerechte Linie ist, die von der Scheinwerfermitte bis zur Wand gezogen werden konnte (ungeführ 9/10 der Gesamthöhe).

Um die Leuchtweite des vorderen Scheinwerfers einzustellen:
Die entsprechende Schraube (1) mit einem Schraubenzieher drehen.
Wenn Sie die Schraube ZUDREHEN (nach rechts), wird die Leuchtweite langer.
Wenn Sie sie AUFDREHEN (nach links), wird die Leuchtweite kürzer.

LAMPEN
seite 55 (WARTUNG) sorgfältig lesen
GEFAHR
Beim Lampenwechsel das Fahrzeug auf den Ständer und den Zündschalter auf “ ” stellen. Lampe mit sauberen Handschufen bzw. einem sauberen und trokkenen Tuch wechseln.
Lampen nicht mit bloßen Fingern anfas- ten, Fingerabrücke auf den Lampen verursachen Überhitzung und somit eine geringe Lebensdauer; ggf. Fingerabrücke mit Alkohl entfern.
DIE KABEL NICTZU KRAFTVOLL ZIEHEN.

VORDERE SCHEINWERFERLAM-PEN WECHSELN
seite 78 (LAMPEN) sorgfältig lessen.
ACHTUNG
Vor dem Lampenwechsel die Sicherungen prufen, siehe seine 76 (SICHERUNGEN WECHSELN).
Im Vorderscheinwerfer sind folgende Lampenvorhanden:
Eine Standlicht-Lampe (1).
Eine Abblendlicht/Fernlicht-Lampe (2).
Wechselarbeitsschritte:
GEFAHR
Der Windabweiser (4) mit dem Vorder-scheinwerfer bleibt an den Kabeln angeschlossen; nicht an den Kabelnziehen.
Die beiden Spannschellen (3), die zur Befestigung der Cockpitverkeidung am Fahrwerk verwendet werden, von den Gabeln abnehmen.

GEFAHR
Mit den Kunststoffeilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Den Windabweiser (4) mit dem Vorder-scheinwerfer von dem Zapfen (5) der Instrumenteneinheit aushängen und nach unten abziehen
STANDLICH
ACHTUNG
Um die Lampenfassung hersauszunehmen nicht an den Kabelnziehen.
Die Lampenfassung (6) anfassen, abziehen und von dem entsprechenden Sitz entfern.
Die Standlicht-Lampe (1) abziehen und mit einer neuen Lampe gleicher Art ersetzen.

HALOGEN-ABBLENDLICH/TERNLICH-T-LAMPE
ACHTUNG
Um den Lampenstecker herauszunehmen nicht an den Kabelnziehen.
Den Lampenstecker (7) anfassen, abziehen und von der Lampe (8) entfern.
Die Abdeckhaube (9) vom Parabolensitz und dem Glühbirnenterminals abnehmer.
Die Glühbirnenaufnahme (8) gegen den Uhrzeigersinn drehen und sie dann aus dem Parabolensitz Herausnahmen.
Die Gluhbirne (2) aus dem Sitznehmen.
Zum Einfahren:
WICHTIG Eine neue Lampe in die Lampenfassung einfahren und darauf achten, daß die entsprechenden Sitze übereinstimmen.
Die Glühbirnenaufnahme (6) im Parabolensitz positionieren und im Uhrzeigersinn dren.
Die Abdeckhaube (9) korrekt auf die Gliuhbimenterminals und den Parabolensitz aufziehen.
Den elektrischen Stecker der Glühbime (7) anschließen.

LAMPEN INSTRUMENTENEIN-HEIT WECHSELN
seite 78 (LAMPEN) sorgfältig lessen.
ACHTUNG
Vor dem Lampenwechsel die Sicherungen prufen, siehe seine 76 (SICHERUNGEN WECHSELN).
Auf der Instrumenteneinheit sind folgende Lampen vorhanden:
Die Lampen der Kontrolleuchten.
Die Beleuchtungslampe der Instrumenteinheit.

Wechselarbeitsschritte:
GEFAHR
Der Windabweiser (2) mit dem Voderscheinwerfer bleibt an den Kabeln angeschlossen; nicht an den Kabeln ziehen.
Beide Schrauben (1) herausdrehen und abnehmer.
ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
- Den Windabweiser (2) mit dem Vorder-scheinwerfer von dem Zapfen (3) der Instrumenteteinheit aushängen und nach unten abziehen.
LAMPEN DER KONTROLLEUCHTEN
GEFAHR
Die Lampenfassungen müssen eine nach der anderen herausgenommen werden, um falsche Positionierungen beim Wiedereinbau zu vermeiden.
Die entsprechende Lampenfassung herausnahmen:
| Pos. | Kontrolleuche | Farbe |
| 6 | Frischölreserve-Kontrolleuche (♀) | rot |
| 7 | Blinkerlampen (♂) | grün |
| 8 | Neutralstellung-Anzeigelampe (N) | grün |
| 9 | Abblendlicht (◎D) | grün |
| 10 | Fernlicht-Lampe (◎D) | blau |
Die Lampe abziehen und durch eine neue Lampe gleicher Art ersetzen.
BELEUCHTUNGSLAMPE INSTRUMENTENEINHEIT
Die Lampenfassung (9) herausnehmen.
Die Lampe abziehen und mit einer neuen Lampe gleicher Art ersetzen.

VORDERE UND HINTERE BLINKERLAMPEN WECHSELN
seite 78 (LAMPEN) sorgfältig lessen.
ACHTUNG
Vor dem Lampenwechsel die Sicherungen prufen, siehe seine 76 (SICHERUNGEN WECHSELN).
Die Schraube (1) herausdrehen und entfern.
GEFAHR
Beim Wiedereinbau die Schraube (1) vorsichtig und leicht festziehen, um das Schutzglas nicht zu beschädigen
Das Schutzglas (2) entfernen.
Die Lampe (3) leicht drucken und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Die Lampe von der Aufnahme Herausnehmen.

ACHTUNG
Die Lampe in die Lampenfassung einsetzen, bzw. darauf achtenden, daß bothe Einrastelemente der Lampe mit den entsprechenden Führungen auf der Lampenfassung übereinstimmen.
Die neue Lampe korrekt einsetzen.
HINTERE LAMPE
GEFAHR
Vor dem Lampenwechseln die Sicherungen prufen, siehe Seite 76 (SICHERUNGEN WECHSELN), sowie die Funktionsfähigkeit der Bremslichtschalter kontrollieren, siehe Seite 77 (SCHALTER PRÜFEN).
seite 78 (LAMPEN) sorgfältig lessen.

Beide Schrauben (4) herausdrehen und abnehmer.
GEFAHR
Beim Wiedereinbau befind Schrauben (4) vorsichtig und leicht festziehen, um das Schutzglas nicht zu beschädigen.
Das Schutzglas (5) entfern.
Die Lampe (6) leicht drücken und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Die Lampe von der Aufnahme Herausnehmen.
ACHTUNG
Die Lampe in die Lampenfassung einsetzen, bzw. darauf achtenden, daß beide Einrastelemente der Lampe mit den entsprechenden Führungen auf der Lampenfassung übereinstimmen.
Die neue Lampe korrekt einsetzen.
ACHTUNG
Bevor Sie das Fahrzeug transportieren, den Kraftstoffbehälter und den Vergaser entleeren, siehe unten (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ENTLEEREN), und prufen, ob sie ganz trocken sind.
Während des Transports muß das Fahrzeug in seiner normalen Betriebsposition aufgestellt werden, um Öl oder Batteriesäurelecke zu vermeiden.
Das Fahrzeug ist fest und mit dem 1. Gang eingeschaltet zu befestigen.
GEFAHR
Im Falle einer Panne das Fahrzeug nicht schleppen, sondern mit einem Reparaturwagen abtransportieren.
KRAFTSTOFFBEHÄLTER ENTLEEREN
seite 36 (KRAFTSTOFF) sorgfältig lesen.
GEFAHR
Brandgefahr.
Warten, bis der Motor und die Auspuffschalldampfer vollständig abgekühlt sind.

GEFAHR
Die Kraftstoffdampfe sind gesundheitsschädlich. Bevor Sie den Kraftstoffbehälter entleeren, prüfen ob der Raum ausreichend beluftet ist. Die Kraftstoffdampfe nicht einatmen. Nicht rauchen und keine offenen Flammen verwenden. Die Umwelt nicht mit Kraftstoff belasten.
Das Fahrzeug auf den Ständer positi-nieren.
Den Motor abstellen und abkühlen las-
sen.
Einen Sammelbehälter mit einem größeren Fassungsvermögen als die im Kraftstoffbehälter enthaltene Kraftstoffmenge an der linken Fahrzeugseite auf den Boden stellen.
Den Kraftstoffbehälter-Verschluß entfernen.

Den Kraftstoffbehälter mit einer Handpumpe oder ähnlichem entleeren.
GEFAHR
Wenn derGPCKraftstoff ausgetreten ist, den KraftstoffbehalterverschluBdeckel wieder zudrehen.
Zum kompletten Entleeren:
Den Kraftstoffhahn (1) auf "RES" stellen.
Das Fahrzeug starten, siehe Seite 48 (STARTEN DES MOTORS).
Mehrmals Gas geben, bis der Motor sich wegen Kraftstoffmangel abstellt.
Falls erforderlich, wenden sie sich an einen aprilia-Vertragshandler.
REINIGUNG DES FAHRZEUGS
Das Fahrzeug in folgenden Fällen oft reiningen:
Umweltverschmutzung (Stadt oder Industriezone).
Salzhaltige und feuchte Gegenen (Meer, warmes und feuchtes Klima).
Umweltbedingungen/Saisonbedingte Umstände (Verwendung von Salz, chemischen Produkten im Winter auf Strassen).
Darauf achten, daß keine Industriestaubrückstände, Teerflecken, Insekten, Vogelverschmutzungen usw. auf der Karosserie zurückbleiben.
Das Fahrzeug nicht unter Bäumen parken, da in einigen Jahreszeiten Rückstande, Gummi, Früchte oder Blätter abfallen, die chemische und für die Lackierung schädliche Stoffe enthalten.
GEFAHR
Nach der Reinigung des Fahrzeugs kann die Bremswirksamkeit vorübergehend abnehmen, weil Wasser auf den Reibungsflächen vorhanden sein konnte.
Sehen Sie längerere Bremsabstände zur Vermeidung von Unfallen vor.
Betätigten Sie wiederholt die Bremsen, um die normalen Betriebsbedingungen wiederherzustellen.
Die Sicherheitskontrollen ausführten, siehe Seite Seite 47 (SICHERHEITSKONTROLLEN).

von lackierten Teilen zu entfernen, mit einem leichten Wasserstrahl gut abspulen, einen weichen Schwamm in reichlich Wasser mit etwas Shampoo (2÷ 4%) Shampoo) tauchen und das Fahrzeug reinigen. AnschlieBend mit reichlich Wasser sorgfaltig abspulen und mit einem Ledertuch abtrocknen. Um die AuBenteile des Motors zu reinigen, entfettende Reinigungsmittel, Pinsel oder Lappen verwenden. Das Fahrzeug mit Silikonwachs nur nach sorgfaltiger Reinigung nachpolieren.
ACHTUNG
Das Fahrzeug mit Silikonwachs nur nach sorgfaltiger Reinigung nachpolieren. Reinigen Sie Ihr Fahrzeug nie in der Sonne, besonders im Sommer, wenn die Verkleidungen warm sind, Denn wenn Shampoo vor dem Absplen trocknet, kann es die lackierten Teile

ACHTUNG
Zur Reinigung der Kunststoff-Bauteile des Fahrzeuges kein Wasser (oder andere Flüssigkeiten) bei einer Temperatur über 40^ benutzen. Spulen Sie nie folgende Teile mit Hochdruck- oder Dampfstrahlgeräten aus: Radnaben, linke und rechte Lenkerarmatur, Lager, Bremspumpen, Instrumente und Anzei-gerate, Auspufftopf, Ablage-fach/Bordwerkzeug, Zündschalter und Lenkschloß. Zur Reinigung der Gummiund Kunststoffteile und der Sitzbank verwenden Sie keinen Alkohol und keine Lösemittel, sondern Wasser und neutrale Seife. Die Sitzbank nicht mit Wachs einreiben, damit sie nicht rutschig wird.

LÄNGERER STILLSTAND DES FAHRZEUGS
Sollte Ihr Fahrzeug für längerere Zeit stillgelegt werden, empfehlen wir zur Welterhaltung die Ausführung einiger Maßnahmen.
Vor der Wiederinbetriebnahme empfehlen wir Ihnen außer dem, ggf. alle notwendigen Reparaturen und eine Generalinspektion durchzufahren, die man anschließend vergessen konnte.
FolgendermaBen vorgehen:
Den Kraftstoffbehälter und den Vergaservöllig entleeren, siehe seine 82 (KRAFT-STOFFBEHÄLTER ENTLEEREN).
Die Zündkerze herausschrauben, siehe.
seite 72 (ZUNDKERZE).
In den Zylinder ein Löffel (5-10 cm³) Motorenöl eigießen.
Den Startschalter (1) auf "空 positionieren.

Den Starthebel (2) mehrmals betätigten, damit sich das Öl gleichmäßig auf die Zylinderoberflächen vertiert.
Die Zündkerze wieder einbauen, siehe.
seite 72 (ZUNDKERZE).
Die Batterie ausbauen, siehe seite 74 (BATTERIE ABMONTIEREN).
Das Fahrzeug reinigen und abtrocknen, siehe Seite 83 (REINIGUNG DES FAHRZEUGS).
Alle lackierte Teile mit Fett einreiben.
Den Reifendruck korrigieren, siehe seine 43 (REIFEN).
Das Fahrzeug abstutzen, so daß beiden Räder frei sind.
Das Fahrzeug in einen trockenen, nicht beheizten Raum stellen, wo die Temperaturschwankungen sehr niedrig sind und keine direkten Sonnenstrahlen eindringen.
Das Fahrzeug abdecken. Verwenden Sie dazu kein Kunststoff- oder wasserundurchlassiges Material.

WIEDERINBETRIEBNAHME
Die Abdeckung vom Fahrzeug entfernen und das Fahrzeug reinigen, siehe seine 83 (REINIGUNG DES FAHRZEUGS).
Säurestand in der Batterie prüfen und die Batterie wieder einbauen, siehe pag. 75 (SÄURESTAND IN DER BATTERIE PRÜFEN) und pag. 75 (BATTERIE EINBAUEN).
Den Kraftstoffbehälter auffullen, siehe.
seite 36 (KRAFTSTOFF).
Die Sicherheitskontrollen ausfuhren, siehe seite 47 (SICHERHEITSKONTROLLEN).
GEFAHR
Auf einer weniger befahrenen Straße einige Kilometer bei geringer Geschwindigkeit fahren.
TECHNISCHE DATEN
| ABMESSUNGEN | Länge über alles (mit Schutzblechveränderung halten) | 2165 mm |
| Breite über alles | 840 mm | |
| Größte Höhe mit Windabweiser | 1170 mm | |
| Sitzhöhe | 870 mm | |
| Radstand | 1480 mm | |
| Bodenfreiheit | 290 mm | |
| Leergewicht (fahr fertig) | 126 kg | |
| MOTOR | Bauart | Einzylinder-2-Taktmotor mit Lamellenabsaugung und getrennter Schmierung durch automatischen variablen Mischer (1,0 - 3,0%). |
| Zylinder | 1 | |
| Hubraum | 124,82 cm³ | |
| Bohrung / Hub | 54 mm / 54,5 mm | |
| Verdichtungsverhältnis | 12,5 ± 0,5 : 1 | |
| Start | Pedal | |
| Leerlaufdrehzahl | 1200 ± 100 U/min | |
| Kupplung | Mehrsciebenkapplung im Ölbad mit Handsteuerung an der linken Lenkerseite. | |
| Kühlsystem | Flüssigkeitskühlung | |
| FULMENGEN | Kraftstoffbehalter (inkl. Reservemenge) | 11 l |
| Kraftstoff-Reserve | 1,3 l (mechanische Reserve) | |
| Schaltgetriebeöl | 600 cm³ | |
| Kühlmittel | 085 l (50% Wasser + 50% Frostschutzmittel mit Äthylenglykol) | |
| Frischöl (inkl. Reserve) | 1,25 l | |
| Frischölreserve | 0,5 l | |
| Zulässige Personen | 2 | |
| Maximale Zuladung (Fahrer + Sozius + Gepäck) | 336 kg |
SCHALTGETRIEBE Typ . mechanische 6-Gang-Schaltung, mit Pedal an der linken Motorseite
| KRAFTÜBER-TRAGUNGS-VERHältnisse | Gang | Hauptantrieb | Nebenantrieb | Endverhältnis | Gesamtverhältnis |
| 1a | 19/63 = 1 : 3,315 | 10 / 30 = 1 : 3,000 | 16 / 45 = 1 : 2,81 | R1 x R2 x R3 = 1 : 27,976 | |
| 2a | 14 / 29 = 1 : 2,071 | R1 x R2 x R3 = 1 : 19,317 | |||
| 3a | 17 / 27 = 1 : 1,588 | R1 x R2 x R3 = 1 : 14,81 | |||
| 4a | 19 / 25 = 1 : 1,316 | R1 x R2 x R3 = 1 : 12,270 | |||
| 5a | 21 / 23 = 1 : 1,095 | R1 x R2 x R3 = 1 : 10,213 | |||
| 6a | 22 / 21 = 1 : 0,954 | R1 x R2 x R3 = 1 : 8,901 |
VERGASER Kennummer 1 Modell DELL'ORTO PHBH 28
ZUFUHRUNG Kraftstoffart Bleifreies Benzin DIN 51 607 Mindestoktanzahl 95 (N.O.R.M.) und 85 (N.O.M.M.)
FAHRGESTELL Typ Einteiliger Rahmen mit doppelter Wiege aus Hochwiderstandstahlröhren Einschlagwinkel 28 Nachlauf 127 mm
RADAUFHÄNG- UNGEN Vorne. Upside down 040 Federweg 260 mm Hinten. Gasmonofederbein Federweg 280 mm
BREMSEN Vorderadbremse.. Hydraulisch betatigte Scheibenbremse 320 mm Hinterradbremse.. Hydraulisch betatigte Scheibenbremse 220 mm
FELGEN Bauart. aus Aluminium Speichen Vorne. 3,00× 17 Hinten 4,25× 17
| REIFEN | VORNE | 110/70 ZR 17 54W |
| Reifendruck im Solobetrieb: | 180 kPa (1,8 bar) | |
| Reifendruck mit Sozius: | 180 ± 10 kPa (1,8 ± 0,1 bar) | |
| HINTERRAD | 150/60 ZR 17 66W | |
| Reifendruck im Solobetrieb: | 200 kPa (2 bar) | |
| Reifendruck mit Sozius: | 230 ± 10 kPa (2,3 ± 0,1 bar) | |
| ZÜNDSYSTEM | Typ. | CDI |
| Vorzündung | 12° ± 2° vor oberem Totpunkt | |
| ZÜNDKERZE | Standardzündkerze | NGK R BR8 ES |
| Elektrodenabstand | 0,5÷0,6 mm | |
| ELEKTRISCHE | Batterie | 12 V - 4 Ah |
| ANLAGE | Sicherungen (allgemein) | 20 A |
| Sicherungen (Steuerverät) | 15 A | |
| Sicherungen (Verbraucher) | 7,5 A | |
| Drehstromgenerator | 12 V - 180 W | |
| LAMPEN | Abblendlicht/Fernlicht | 12 V - 35/35 W |
| Vorderes Standlicht | 12 V - 5 W | |
| Blinker | 12 V - 10 W | |
| Hinteres Standlicht/ Kennzeichenbeleuchtung/Bremslicht | 12 V - 5 / 21 W | |
| Beleuchtung Instrumenteneinheit | 12 V - 2 W | |
| KONTROLLEU-CHTEN | Leerlauf | 12 V - 1,2 W |
| Blinker | 12 V - 1,2 W | |
| Fernlichter | 12 V - 1,2 W | |
| Frischölreserve | 12 V - 1,2 W | |
| Abblendlicht | 12 V - 1,2 W |
EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE
Öl für das Schaltgetriebe (empfohlene Ölsorten): F.C., SAE 75W - 90 oder Agi Gear SYNTH, SAE 75W - 90. Neben thisem ÖI kann man auch Marken-Ole mit vergleichbaren oder besseren Leistungen der A.P.I. -Klasse GL-4 verwenden.
Frischol (empfohlene Olsorten): MAX 2T COMPETITION oder Agip SPEED 2T.
Marken-Ole mit vergleichbaren bzw. besseren Leistungen der Klassen verwenden ISO-L-ETC ++, A.P.I. TC ++.
Teleskopgabel (empfohlene Olsorten): Teleskopgabel FA 5W oder FA 20W, Agip FORK 5W oder Agip FORK 20W.
Falls man eine Leistung wünscht, die zwischen F. A. 5W liegt oder F. A. 20W oder Agip FORK 5W und Agip FORK 20W kann man die Ole wie folgt mischen:
SAE 10W = F. A. 5W 67% des Volumens + F. A. 20W 33% des Volumens oder Agip FORK 5W 67% des Volumens + Agip FORK 20W 33% des Volumens.
SAE 15W = F. A. 5W 33% des Volumens + F. A. 20W 67% des Volumens oder Agip FORK 5W 33% des Volumen + Agip FORK 20W 67% des Volumens.
Lager und übrige Schmierstellen (empfohlenes Fett): AUTOGREASE MP oder Aggrease 30.
Neben dem empfohlenen Fett, Marken-Walzagerfett verwenden, Nutztemperaturbereich -30^ + 140^ , Tropfpunkt 150^ + 230^ , hoher Korrosionsschutz, gute Wasser-/Oxydationsbestandigkeit.
Batteriepole: Säurefreies Fett bzw. Vaseline.
Empfohlenes Kettenfett in der Spruhdose: CHAIN SPRAY oder Agip CHAIN LUBE.
GEFAHR
Verwenden Sie nur frische Bremsflüssigkeit. Nie unterschiedliche Marken oder Öltypen miteinander vermischen ohne zuvor die entsprechende Basiskompatibilität überprüft zu haben.
Bremsflüssigkeit: F.F., DOT 4 (Mit DOT 5 vereinbar) oder Agip BRAKE 5.1, DOT 4 (Mit DOT 5 vereinbar).
GEFAHR
Verwenden Sie nur nitritfreies Gefrier- und Korrosionsschutzmittel, das bis wenigerstens -35^ schützt.
Empfohlenes Motorkuhlmittel: ECOBLU -40°C oder Agp COOL.
DER WERT DES KUNDENDIENSTES
aprilia
Dank der kontinuierlichen, technischen Aktualisierungen und der spezifischen Bildungsprogramme hinsichtlich der aprilia-Produkte kennen nur die Mechaniker des officiellen aprilia-Händlernetzes alle Details theses Fahrzeugs und verfugen über die speziellen Ausrüstungen, die für eine korrekte Durchführung der Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten notwendig sind.
Die Zuverlösigkeit des Fahrzeugs ist auch von seinen mechanischen Bedingungen abhängig. Die Kontrolle vor der Fahrt, die regelmäßige Instandhaltung und die exklusive Verwendung von aprilia-Originalersatzteilen stellen hierfür grundlegende Faktoren dar!
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MOTOMAX MOTORLU ARACLAR SAN.VETIC.A.S.
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MILLE MOTOR KFT. (sede operativa)
Hold utca 23 - H-1054 - Budapest
Tel. 0036-1-3329938 - Fax. 0036-1-2693044 - Email: Zsoldos.lajos@elender.hu

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Z.A.O. ITALMOTO (sede operativa)
Ul. Preobragenskaya 5/7 - 107076 - Mo - Moscow
Tel. 007-095-780 4294 - Fax. 007-095-208 3228 - Email: italmoto@mtu-net.ru

APRILIA U.S.A., INC. (Sede operativa)
109 Smoke Hill Lane Suite 190 - GA 30188 - Woodstock
Tel. 001-770-592-2261 - Fax. 001-770-592-4878

APRILIA JAPAN CORP.
SHINYOKOHAMAMEGURO BLDG. 3-22-5 SHINYOKOHAMA KOUHOKU-KU 222-0033
YOKOHAMA-SHI KANAGAWA (J) -Tel. 0081-454772632 - Fax 0081-454772605 - Email: m-okuyama@apriliajapan.co.jp

JOHN SAMPLE GROUP PTY LTD.
8 Sheridan Close - NSW 2214 - Milperra - Sydney
Tel. 0061-2-97722666 - Fax. 0061-2-97742321 - Email: doreilly@jsg.com.au

ERLÄUTERUNGEN ELEKTRISCHER SCHALTPLAN - MX 125
1) Generator
2) Spule
3) Spannungsregler
4) Sicherungen
5) Batterie
6) Stopschalter vorne
7) Stopschalter hinten
8) Ölstandssensor
9) Linker Blinker hinten
10) Heckleuchte
11) Rechter Blinker hinten
12) Lichthupe
13) Zünd/Lenkschloß-Schalter
14) Leerlauf-Kontrolleuche
15) Abblendschalter links
16) Instrumenteneinheit
17) Kontrollleuche Abblendlicht
18) Beleuchting der Instrumenteneinheit
19) Fernlicht-Kontrolleuche
20) Blinker-Kontrolleuche
21) Kontrollleuchte Ölstand
22) Leerlauf-Schalter
23) Signalhorn
24) Rechter Blinker vorne
25) Abblend-/Fernlicht-Lampe
26) Vordere Standlichtlampe
27) Linker Blinker vorne
28) Mehrfachverbindungen
29) Zündkerze
30) Vorderer Scheinwerfer
31) CDI
32) Pick up
33) Elektronisches Steuergerät rave
34) Solenoide FP
KABELKENNZEICHNUNG
Ar Orange
Az Hellblau
B Blau
Bi Weiβ
G Gelb
Gr Grau
M Braun
N Schwarz
R Rot
V Grun
Vi Lila
Die Firma aprilia s.p.a. dankt Ohnen für die Wahl des Fahrzeugs und empfehl't folgenden:
- Die Umwelt nicht mit Öl, Kraftstoff, umweltschädlichen Stoffen oder Materialien belasten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sieihn nicht brauchen.
- Vermeiden Sieunnotigen Larm.
- Respektieren Sie die Natur.

aprilia part# 8104764
use+maintenancebook
TECHNISCHE INFORMATIE
TECHNISCHE INFORMATIE 2
WAARSCHUWINGEN - VOORZORGEN - ALGEMENE RAADGEVINGEN. 2
ALGEMENE INHOUD 4
BASISVEILIGHEIDSVOORSCHRIFTEN. 6
KLEDING 9
ACCESSIONES 10
LADING 10
LOCATIE V.D. BELANGRIJKSTE ELEMENTEN 12
PLAATS VAN DE INSTRUMENTEN 14
INSTRUMENTEN EN CONTROLELAMPJES.15 TABEL VAN DE INSTRUMENTEN EN CONTROLELAMPJESI. 16
MULTIFUNCTIONEEL DIGITAAL DISPLAY .... 17
DE BATTERIJ VERVANGEN 31
DE BELANGRIJKSTE ONAFHANKELIJKE BEDIENINGSELEMENTEN 32
OP DE LINKERKANT VAN HET STUUR 32
CONTACTSCHAKELAAR 33
STUURSLOT 33
EXTRA UITRUSTINGEN 34 HANDSCHOENKASTJE/ GEREEDSCHAPSET 34
VALHELMVERGRENDELING 34
SPECIAL GEREEDSCHAP 35
BELANGRIJKSTE COMPONENTEN 36
BRANDSTOF 36
VERSNELLINGSBAKOLIE 36
TAKTOLIETANK 37
REMVLOEISTOF - aanbevelingen 38
SCHIJFREMME 38
VOORSTE REM 39
ACHTERSTE REM 40
DE ACHTERREM IN DE HOOGTE VERSTELLEN 41
DE KOPPELING AFSTELLLEN 42
BANDEN 43
KOELVLOEISTOF 44
UITLAATDEMPER 46
GEBRUKSVOORSCHRIFTEN 47
CONTROLES VOOR HET VERTREK 47
STARTEN 48
STARTEN EN RIJDEN 50
HET VOERTUIG INRIJDEN 53
STOPPEN 53
PARKEREN 54
HET VOERTUIG OP DE STANDAARD ZETTEN 54
AANBEVELINGENTEGENDIEFSTAL 54
ONDERHOUD 55
HET ROUTINE-ONDERHOUD 56
IDENTIFICATIEGEGEVENS 58
DE ZIJKANTEN DEMONTEREN 58
LUCHTFILTER 59
DE OLIE IN DE VERSHELLINGSBAK CONTROLLEREN EN BIJVULLEN
EBIJVULLEN 60
DE VERSNELLINGSBAKOLIE VERVERSEN... 61
VOORWIEL 62
ACHTERWIEL 64
KETTING 66
DE ACHTER- EN VOOROPHANGING CONTROLLEREN. 68
ACHTERSTE OPHANGING 69
DE SLIJTAGE VAN DE REMBLOKKEN CONTROLLEREN. 70
DE GASBEDIENING AFSTELLEN VOOR
STARTEN MET KOUDE MOTOR (1×) 70
HET STATIONAIR TOERENTAL 71
DE GASBEDIENING AFSTELLEN 71
DE BOUGIE 72
ACCU 73
LANGDURIGESTILSTAND VAN DE ACCU.....73
DE ACCUKLEMMEN EN ANAISLUITINGEN CONTROLLEREN EN REINIGEN 74
HET LAMPJE VAN HET ACHTERLICHT
VERVANGEN 81
VERVOER 82
DE BRANDSTOFTANK LEEGMAKEN 82
REINIGEN 83
WINTERSTALLING 84
HET VOERTUIG WEER IN GEBRUIK NEMEN. 84
TECHNISCHE GEGEVENSI 85
SMEERMIDDELENTABEL 88
OFFICIELLE DEALERS EN TECHNISCHE SERVICTECENTRA 89
IMPORTEURS 90
BEDRADINGSCHEMA - MX 125 94
LEGENDA BEDRADINGSCHEMA - MX 125.... 95

veilig rijden

BASISVEILIGHEIDSVOORSCHRIFTEN
1,3 (mechanische reserve)
Brandstof tanken:
REMVLOEISTOF BIJVULLEN
WAARSCHUWING
VLOEISTOF BIJVULLLEN