RSV MILLE R - Sportmotorrad APRILIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG RSV MILLE R APRILIA
Am Seestern 3 D-40547 Dusseldorf (D)
Tel. (211) 59018-00 - Fax (211) 5901819
Frankenburgerstrasse 19 - 4910 Ried im Innkreis (A)
Tel. (7752) 88077 - Fax (7752) 70684 - E-mail: elke.ginzinger@ivnet.co.at
Avenida da Republica 692 - 4450-238 Matosinhos (P)
Tel. 229382450 - Fax 229371305 - E-mail: milfa@meganet.pt
P.o.B. 18 - 29250 Nakkila (SF)
Puh. (02) 5352500 - Fax (02) 5372793 - E-mail: satu.saarinen@aprilia.fi
Industriegebied - Landegemstraat 4 - B - 9031 Drongen-Baarle
Tel. (09) 2829410 - Fax (09) 2810012 - E-mail: aprilia@rad.be
Lahana 12 N. Filadelphia - 143 42 Athens (GR)
Tel. (10) 2723553 - Fax (10) 2714748 - E-mail: mobility@internet.gr
Erste Ausgabe: August 2002
Neuausgabe:
Hergestellt und gedruckt von:
DECA s.n.c.
Via Risorgimento, 23/1 - Lugo (RA) - Italia
Tel. +39 - 0545 35235
Fax +39-0545 32844
E-mail: deca@decaweb.it
www.decaweb.it
im Aufrag von:
aprilia s.p.a.
via G. Galilei, 1 - 30033 Noale (VE) - Italia
Tel. +39 - 041 58 29 111
Fax +39-041 44 10 54
www.aprilia.com
SICHERHEITSHINWEISE
Die nachstehenden Hinweise werden im gesamten Handbuch mit der folgenden Bedeutung verwendet:
Sicherheitsrelevantes Hinweis symbol. Ist these Symbol am Fahrzeug oder im Handbuch vorhenden, auf die potentiellen Verletzungsrisiken achten. Die Nichtbeachtung der Hinweise mit thisem Symbol kann ihre Sicherheit, jene Dritter sowie des Fahrzeugs beeinträchtigen!
GEFAHR
Hinweis auf die potentielle Gefahr schwerer Verletzungen oder auf Lebensgefahr.
ACHTUNG
Hinweis auf die potentielle Gefahr leichter Verletzungen bzw. von Schäden am Fahrzeug.
WICHTIG Der Begriff "WICHTIG" steht in thisem Handbuch vor wichtigen Informationen oder Anleitungen.
TECHNISCHE WICHTIGE
Alle mit thisem Stern gekennzeichneten Arbeitsstschritte sind auch an der entgegengesetzten Fahrzeugseite durchzufahren.
Falls nichts anderes angegeben wird, erfolgt der Wiedereinbau der Aggregate in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau.
Die Begriffe "rechts" und "links" verstehen sich vom Fahrer aus betrachtet, der in normaler Fahrposition auf dem Fahrzeug sitzt.
Sollte der Ablage-/Bordwerkzeugfachverschluß (als Alternative zum Soziussitz) montiert sein die Beförderung von Soziussen, Gepäck und Gegenständen untersagt.
GEFAHR
Die Einstellungen für den sportlichen Gebrauch dürfen ausschließlich anlasslich organisierter Rennen oder Sportveranstaltungen durchgeführt werden, die auf jeder Fall auf vom Straβenverkehr isolierten Rennpisten und mit der Genehmigung der zuständigen Behörden ausgetragen werden.
Esiststrengstensundersagt, dieEinstellungen furden sportlichenGebrauch vorzunehmenund danach mit dem Fahrzeug auf normalen StraBen und Autobahnen zu fahren.
BEMERKUNGEN - VORSICHTS-MASSNAHMEN - ALLGEMEINE HINWEISE
Vor dem Anlassen des Motors das vorliegende Handbuch und insbesondere den Abschnitt "SICHER FAHREN" sorgfältig lesen.
Ohre Sicherheit und jene der anderen hangt nicht nur von Ihr Rem Reaktionsvermögen und Ihrer Geschicklichkeit ab, sondern auch von Ihrer Kenntnis des Fahrzeugs, dessen Funktionsfähigkeit und von der Berechtung der wichtigsten Vorschriften für ein "SICHER (es) FAHREN".
Wir empfehlen Ihnen, sich langsam mit dem Fahrzeug einzufahren, damit Sie dann im Straβenverkehr ihre Maschine mit Sicherheit und Gefühl fahren können.
WICHTIG Dieses Handbuch Ist Be-
standteil des Fahrzeugs und muß es auch im Fall des Weiterverkaufs begleiten.
aprilia hat bei der Erstellung theses Handbuchs große Aufmerksamkeit auf die Korrektheit und die Gültigkeit der enthaltenen Informationen verwendet. Da die aprilia-Produkte kontinuierlich verbessert werden, sind leichte Abweichungen zwischen den Merkmalen Ihres Fahrzeugs und den in thissem Handbuch beschrieben Daten möglich.
Für jegliche Klärung hinsichtlich der im Handbuch enthaltenen Informationen wenden Sie sichitte an ihren aprilia-Vertragshandler.
Für Inspekten, Reparaturen, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschreiben sind, für den Erwerb von Original aprilia Teilen und Zubehör empfehlen wir Ihnen, sich ausschließlich an die autorisierten Verkaufstellen und an ihre aprilia-Vertragshandler zu wenden, welche Ihnen einen sorgfälligen und raschen Service bieten werden.
Wir danken Ihnen, aprilia gewählt zu haben, und wünschen Ihnen eine angenehme Fahrt!
Vorbehalten sind in allen Ländern die elektronischen Speicherungs-, Nachdrucks-, Umänderungs- bzw. Abänderungsrechte, mit welchem Mittel sie auch immer durchgeführrt werden sollenen.
WICHTIG In einigen Ländern sind nach der geltenden Gesetzgebung die Umwelt- und Lärmschutznormen zu beachten sowie regelmäßige Kontrollen durchzufahren.
Der Benutzer theses Fahrzeugen muß in
diesen Ländern:
- sich an einen aprilia-Vertragshändler wenden, um die betreffenden Teile gegen die im jeweiligen Land zugelassenen Teile zuersetzen;
- die regelmäßiger erforderlichen Kontrollen durchführren.
WICHTIG Beim Einkauf des Fahrzeuges die auf dem ERSATZTEILE-AUFKLEBER aufgedruckte Kennummer in die nachstehende Abbildung eintragen. Der Aufkleber ist auf der linken Rahmenseite angebracht; um sie lesen zu konnen, ist es notwendig, den Fahrersitz zu entfern, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).
| I | UK | A | P | SF | B | D | F | E | GR |
| NL | CH | DK | J | SGP | SLO | IL | ROK | MAL | RCH |
| HR | AUS | USA | BR | RSA | NZ | CDN |
Folgende Angaben stehen für:
- YEAR = Baujahr (Y, 1, 2, ...);
- I.M. = Änderungskennummer (A, B, C, ...);
- NATIONALITATSZEICHEN = Zulasungsland (I, UK, A, ...).
und,müssen dem aprilia-Vertragshandler als Information zum Einkauf von Ersatzteilen oder Fahrzeugspezifischen Zubehörteilen mitgeteilt werden.
Die verschiedene Ausführungen werden in thisem Handbuch durch folgende Sym
bole gekennzeichnet:
F RSV mille
e RSV mille R
S Ausführung für Fahrzeuge mit automatischer Lichteinschaltung (Automatic Switch-on Device)
Optional
Ausführung mit Katalysator
AUSFUHRUNG FÜR:
< Italian C Singapur
E GroBbritanni- a Slowenien en
O Osterreich W Israel
Portugal V Suddkorea
9 Finland > Malaysia
5 Belgien Q Chile
R Deutschland ; Kroatien
T Frankreich 4 Australien
8 Spanien C Vereinigten Staaten von Amerika
Griuchenland X Brasilien
@ Holland B Sudafrikani-sche Republik
G Schweiz Neuseeland
7 Danemark 6 Kanada
Japan
INHALTSVERZEICHNIS
SICHER FAHREN 5
SICHERHEITSGRUND-VORSCHRIFTEN 6
BEKLEIDUNG 9
ZUBEHOR 10
LADUNG 10
FAHRZEUG-GESAMTANSICHTEMF 12
FAHRZEUG-GESAMTANSICHTEN e 14
ANORDUNG DER BEDIENUNGSELEMENTE
UND INSTRUMENTENEINHEIT 16
ZENTRALE INSTRUMENTENEINHEIT 17
LABELLE
DER ZENTRALEN INSTRUMENTENEINHEIT .. 18
MULTIFUNKTION-COMPUTER 20
BEDIENUNGSHINWEISE 26
LINKE LENKERARMATUR 26
RECHTE LENKERARMATUR 27
ZUNDSCHALTER 28
LENKSCHESS 28
SONDERAUSTATTUNGEN 29
SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN 29
VERSCHLUBFÜR DAS
ABLAGE-/BORDWERKZEUGFACH
AUS- UND EINRASTEN 30
ABLAGE-/BORDWERKZEUGFACH 31
GEPACKHAKEN F 31
SPEZIALWERKZEUG 32
ZUBEHÖR 32
KENNZEICHENTRÄGER
VERLÄNGERUNG 32
HAUPTKOMPONENTEN 33
KRAFTSTOFF 33
BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen. 34
SCHEIBENBREMSEN 35
VORDERRADBREMSE 36
HINTERRADBREMSE 37
FLUSSIGKEIT KUPPLUNGSSTEUERUNG -
Empfehlungen 38
KUPPLUNG 39
KUHLMITTEL 40
REIFEN 42
MOTOROL 43
VORDERRAD-BREMSHEBEL
UND KUPPLUNGSHEBEL EINSTELLEN 44
HINTERRAD-BREMSHEBELSPIEL
EINSTELLLEN 44
HINTERRAD-BREMSHEBEL
UND SCHALTHEBEL EINSTELLEN 45
AUSSTATTUNG MIT AUTOMATISCHER
LICHTEINSCHALTUNG S 45
BEDIENUNGSHINWEISE 46
AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG..... 46
SICHERHEITSKONTROLLEN 48
SICHERHEITSKONTROLLEN 49
START 50
ANFAHREN UND FAHREN 53
EINFAHREN 56
ANHALTEN 57
PARKEN 57
FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen .... 58
SCHUTZ GEGEN UNBEFUGTEN ZUGRIFF .... 58
WARTUNG 59
WARTUNGPLAN 60
KENNDATEN 62
DICHTUNGEN MIT CLIC-SCHELLEN UND
MIT SCHRAUBSCHellen 62
MOTORÖLSTAND PRÜFEN
UND NACHFULLEN 62
MOTOROL UND ÖLFILTERPATRONE
WECHSELN 64
LUFTFILTER 66
ZAPFEN FÜR DAS HINTERE
STUTZGESTELL MONTIEREN 67
DAS FAHRZEUG AUF DAS HINTERE
STUTZGESTELL STELEN [ 67
DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE
STUTZGESTELL STELEN 67
VORDERRAD 68
VORDERE BREMSSATTEL F 70
VORDERE BREMSSATTEL e 71
HINTERRAD 72
TREIBKETTE 75
FAHRERSITZ ABMONTIEREN 77
KRAFTSTOFFBEHÄLTER ANHEBEN 77
SEITENGEHAUSE ABMONTIEREN 78
UNTERES GEHÄUSE ABMONTIEREN 78
SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN.... 79
RUCKSPIEGEL ABMONTIEREN 79
WINDABWEISER ABMONTIEREN 80
SEITENSTÄNDER ABMONTIEREN 81
VORDERE UND HINTERE
RADAUFHÄNGUNG PRÜFEN 83
VORDERRADAUFHÄNGUNG 83
LENKER-STOBDAMPFER 86
HINTERRADAUFHÄNGUNG 87
BREMSBELÄGE AUF
VERSCHLEISS PRUFIN 89
KALTSTART(#)EINSTELLLEN 90
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN 90
GASDREHGRIFF EINSTellen 90
ZUNDKERZEN 91
SEITENSTÄNDER PRÜFEN 93
BATTERIE 94
ENDVERSCHLUSSE UND KLEMMEN
KONTROLLIEREN UND REINIGEN 94
BATTERIE AUSBAUEN 95
SAURESTAND IN DER BATTERIE PRUFEN .... 96
BATTERIE AUFLADEN 96
BATTERIE INSTALLIEREN 97
LÄNGERER STILLSTAND DER BATTERIE ...... 98
SCHALTER PRUFIN 98
SICHERUNGEN WECHSELN 99
LEUCHTWEITENREGELUNG 101
LAMPEN. 102
INSTRUMENTENEINHEIT-LAMPEN
WECHSELN 102
VORDERE SCHEINWERFERLAMPEN
WECHSELN 103
VORDERE UND HINTERE
BLINKERLAMPEN WECHSELN 105
LAMPE DER HECKLEUCHTE WECHSELN ... 106
TRANSPORT 107
REINIGEN 107
LÄNGERER STILLSTAND DES FAHRZEUGS 109
TECHNISCHE DATEN 110
EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE 114
Offizielle Handler und Kundendienststellen..... 115
Importeure 116-117
ELEKTRISCHER SCHALTPLAN -
RSV mille - RSV mille R 118
ELEKTRISCHER SCHALTPLAN -
RSV mille S - RSV mille RS 120

sicher fahren

SICHERHEITSGRUNDVORSCHRIFTEN
Um das Fahrzeug fahren zu konnen, mussen alle vom Gesetzgeber vorgeschreibenben Voraussetzungen gegeben sein (Führerschein, erforderliches Alter, psychophysische Fähigkeit, Versicherung, Steuern, Zulassung, Kennzeichen u.s.w.).
Vor dem Fahren empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Fahrzeug auf Straßen mit weniger Verkehr und/oder auf Privatbesitz langsam einzufahren.

Die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln, Alkohol, Rausch- oder Betaubungsmitteln erhöht die Unfallgefahr erheblich.
Besteigen Sie das Fahrzeug nicht, wenn ihre psychophysischen Bedingungen nicht die besten sind oder wenn Sie unausgeruht oder übermucedet sind.

Die meisten Unfälle sind auf Unerfahren-heit zurückzuführen.
Leihen Sie Ihr Fahrzeug NIE einem Anfänger aus, vergewissern Sie sich jederfalls immer, ob der Fahrer die zum Fahren erforderlichen Eigenschaften besitzt.

Beachten Sie strengstens die Verkehrszeichen und die nationale oder lokale Straβenverkehrsrordnung.
Vermeiden Sie plottliche Fahrtrichtungsänderungen und solche Umstände, die ihre und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden konnten (z.B. mit gehobem Vorderrad fahren, das Tempolimit überschreiben u.s.w.). Berücksichtigten Sie darauf immer die Straßenoberfläche, die Sichteverhältnissen u.s.w.

Fahren Sie nicht gegen Hindernisse, die das Fahrzeug beschädigen bzw. unstabil machen konnten.
Fahren Sie nicht anderen Fahrzeugen hinterher, um die eigene Geschwindigkeit zu erhöhen.

Halten Sie immer bereits Höhe am Lenker und die FüBe auf dem Fußbrett (oder auf der Fahrer-FuBraste), d.h. halten Sie eine korrekte Fahrposition ein.
Stehen Sie beim Fahren in keinem Fall auf und recken Sie sich auch nicht.

Fahren Sie konzentriert, Sie dürfen sich beim Fahren nicht ablenken, oder von Personen, Sachen, Handlungen beeinflussen halten (nicht rauchen, essen, trinken, u.s.w.).

Nur die im Abschnitt "EMPFOHLENESCHMIERSTOFFE" angegebenen Schmierstoffe bzw. Kraftstoffe benützen; prufen Sie regelmäßig den Öl-, Kraftstoff-bzw. Kühlflüssigkeitsstand.

Nach einem Unfall bzw. Sturz oder Aufprall prufen Sie, ob die Bedienhebel, die Rohre, die Kabel, die Bremsanlage und die wichtigen Bestandteile nicht beschädigt sind. Überlassen Sie Ihr Fahrzeug der Obhut Ihres aprilia-Vertragshandlers. Er wird den Rahmen, den Lenker, die Aufhängungen, alle Sicherheitsbestandteile bzw. -vorrichtungen checken, die Sie selbst nicht genau prufen können.
Informieren Sie das Werkstattpersonal über jeder Störung, um dadurch die notwendige Arbeit zu erleichtern.
Fahren Sie in keinem Fall weiter, wenn der verursachte Schaden ihre Sicherheit gefährden können!

Auf keinen Fall die Position, die Neigung oder die Farbe folgender Teile verändern: Kennzeichen, Blinker, Beleuchtungsanlage und Signalhorn.
Veränderungen an dem Fahrzeug verursachen den Verfall der Garantie.

Alle Veränderungen, die am Fahrzeug durchgeführt werden, bzw. das Entfernen von Originalteilen, können die Leistung des Fahrzeugs beeinträchtigen und die Sicherheit gefährden oder)sagar gesetzwidrig sein.
Befolgen Sie alle nationalen und lokalen Vorschriften im Hinblick auf die Fahrzeugausrüstung.
Veränderungen, die die Fahrzeugleistungen erhöhen oder die Originaleigenschaften des Fahrzeugsändern, sollenn vermieden werden.
Machen Sie niemals Wettrennen mit anderen Fahrzeugfahrern.
Vermeiden Sie Geländefahrten.

BEKLEIDUNG
Vor dem Losfahren vergessen Sie nicht, den Schutzhelm anzuziehen und den Kinnriemen richtig anzuschnallen. Prufen Sie, ob der Schutzhelm die vom Gesetzgeber geforderten Prüfnormen erfüllt, nicht beschädigt ist, richtig sitzt und ob das Visier nicht schmutzig ist.
Tragen Sie zweckmäßige Schutzkleidung: wenn möglich, in hellen und/oder reflektierenden Farben. Auf diese Weise konnen die anderen Verkehrsteilnehmer Sie nicht übersehen, das Risiko, überfahren zu werden, wird dadurch erheblich verringert und im Falle eines Sturzes sind Sie better geschützt.
Die Bekleidung sollte eng anliegen und an den Enden gut geschlossen sein; Schnüre, Gürtel und Krawatten dürfen nicht lose hängen; damit Sie ungestört fahren konnen und um zu vermeiden, daß diese in den beweglichen Teilen des Fahrzeugs steckenbleiben.

Fahren Sie nicht mit Gegenständen in den Taschen, die im Falle eines Sturzes gefährlich sein konnen; z.B.: spitze Gegenstände wie Schlüssel, Kugelschreiber, Glasbehälter u.s.w. (dasselbe gilt auch fur den Mitfahrer).

ZUBEHÖR
Der Fahrzeugfahrer haftet entsprechlich für die Wahl und die Montage von Zubehörteilen.
Bei der Montage des Zubehörs darauf auf achen, daß Signalhorn, Blinker und Lichter nicht bedeckt und ihre Funktionstüchigkeit nicht beeinträchtigt wird, daß der Gesamtfederweg der Radaufhängung bzw. der Einschlagwinkel des Vorderrades nicht begrenzt wird, die Betätigung der Bedienelemente nicht beeinträchtigt und die Bodenfreiheit bzw. der Schraglageradius beim Kurvenfahren nicht verringgert wird.
Verwenden Sie kein Zubehör, welches die Betätigung der Steuerelemente verhindert, da sich im Notfall ihre Reaktionszeit zu sehr verlangern besteht.
Verkleidungen und große Windschilde konnen auf Grund der Stromlinienbildung beim Fahren die Standfestigkeit des Fahrzeugs gefährden.

Prufen Sie, ob die Ausrüstung gut am Fahrzeug befestigt ist, damit keine Gefahren beim Fahren entstehen.
Keine elektrischen Geräte, welche die Stromleistung der Anlage überschreiben konnten, ansetzen bzw. umändern: es besteht die Gefahr, daß das Fahrzeug platzlich stehenbleibt oder daß es zu einem Stromausfall kommt, die Hupe, die Blinker und die Lichter nicht in Betrieb gesetzt werden konnen.
aprilia empfeihlt die Verwendung von Original-Zubehörteilen (aprilia genuine accessories).
LADUNG
Das Fahrzeug sorgfältig beladen. Das Staugewicht in Grenzen halten. Das Gepäck soll so nahe wie möglich an den Schwerpunkt des Fahrzeugs geladen werden; beachten Sie eine gleichmäßige Gewichtsverteilung. Prüfen Sie auch, ob die Gepäckteile richtig befestigt sind, vor allem bei längeren Fahrten.

Keinesfalls sperrige, schwere und/oder gefährliche Gegenstände an die Lenkstange, das Schutzblech und die Gabel anbringen: beim Kurvenfahren wurde das Fahrzeug langsamer reagieren und seine Stabilität wäre beeinträchtigt.
Kein zu großes Gepäck an den Seiten des Fahrzeugs montieren oder den Sturzhelm an die eigens darauf gedachte Schnur binden, man könnte damit gegen Personen oder Hindernisse stoßen und das Fahrzeug möglich zußer Kontrolle geraten.

Transportieren Sie nur Gepäck, welche fest am Fahrzeug angebracht ist.
Transportieren Sie kein Gepäck, welche vom Gepäckträger hinausragt oder die Lichter, den Blinker und das Signalhorn verdeckt.
Transportieren Sie keine Kinder oder Tiere auf dem Ablagefach bzw. Gepäckträger.

Überschreiben Sie nicht die max. zugelassene Zuladung pro Gepäckstück.
Ein übermaßiges Staugewicht kann die Stabilität und die Handlichkeit des Fahrzeuges beeinträchtigen.
RSV

LEGENDE
1) Linkes Seitengehäuse
2) Nicht einstellbarer Lenker-Stoβdämpfer (Einstellbarer Lenker-Stoβdämpfer F [ ]
3) Vorderscheinwerfer
4) Vorderer Windabweiser
5) Flüssigkeitsbehälter Kupp-lungssteuerung
6) Linker Rückspiegel
7) Motorolfilter
8) Linke Seitenverkleidung
9) Fahrersitz
10) Batterie
11) Hauptsicherungenhalter (30A)
12) Soziussitzschloß
13) Linke Sozius-Fussraste (klappbar, hoch-/ausge-klappt)
14) Treibkette
15) Hintere Gabel
16) Linke Fahrer-Fussraste
17) Seitenständer
18) Schalthebel
19) Motorölbehälter
20) Motorolstand
21) Motorölbehälterverschluß

LEGENDE
1) Hintere Radaufhängung
2) Rechte Sozius-Fussraste (klappbar, hoch-/ausge-klappt)
3) Hinterscheinwerfer
4) Ablage-/Bordwerkzeugfach
5) Soziussitz (Ablage-/Bordwerkzeugfachverschluβ)
6) Sozius-Halteriemen
7) Elektronische Anlage
8) Rechte Seitenverkleidung
9) Kraftstoffbehälter
10) Kuhlmittel-Ausgleichsbehalterterverschluß
11) Kraftstoffbehälterverschluß
12) Luftfilter
13) Rechter Rückspiegel
14) Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
15) Sekundärsicherungenhalter (15A)
16) Signalhorn
17) Ausgleichsbehalter
18) Hinterrad
Bremsflüssigkeitsbehalter
19) Unteres Gehäuse
20) Hinterrad-Bremspumpe
(21) Hinterradbremshebel
22) Rechte Fahrer-Fussraste
RSVR

LEGENDE
1) Linkes Seitengehäuse
2) Motorölbehalterverschluß
3) Einstellbarer Lenker-Stoßdämpfer
4) Vorderscheinwerfer
5) Vorderer Windabweiser
6) Flüssigkeitsbehälter Kupp-lungssteuerung
7) Linker Rückspiegel
8) Linke Seitenverkleidung
9) Fahrersitz
10) Batterie
11) Hauptsicherungenhalter (30A)
12) Schloß für das Ablage/Bordwerkzeugfach
13) Treibkette
14) Hintere Gabel
15) Linke Fahrer-Fussraste
16) Seitenständer
17) Schalthebel
18) Motorolfilter
19) Motorölbehälter
20) Motorölstand

LEGENDE
1) Hintere Radaufhängung
2) Hinterscheinwerfer
3) Ablage-/Bordwerkzeugfach
4) Ablage-/Bordwerkzeugfach-verschluβ
5) Elektronische Anlage
6) Rechte Seitenverkleidung
7) Kraftstoffbehälter
8) Kuhlmittel-Ausgleichsbehalterverschluß
9) Kraftstoffbehälterverschluß
10) Luftfilter
11) Rechter Rückspiegel
12) Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehalter
13) Sekundärssicherungenhalter (15A)
14) Signalhorn
15) Ausgleichsbehalter
16) Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
17) Unteres Gehäuse
18) Hinterrad-Bremspumpe
19) Hinterradbremshebel
20) Rechte Fahrer-Fussraste

LEGENDE
1) Zünd-/Lenkschloß (% - S - 1)
2) Kaltstarthebel (#)
3) Abblendschalter (+ -)
4) Blinkerschalter ()
5) Signalhorn-Druckknopf (L)
6) Lichtschalter (fi -/ - ●) (nicht vorhanden S )
7) Fernlichthupeschalter (^) / LAP (multifunctional)
8)Kupplungshebel
9) Zentrale Instrumenteneinheit
10) Vorderadbremshebel
11) Gasrehgriff
12) Startknopf (1)
13) Motorstopschalter ( % - S)

LEGENDE
1) Grüne Blinkerkontrolleuche ()
2) Blaue Fernlichtkontrolleuche (^*)
3) Drehzahlmesser
4) Rote Überdrehzahl-Kontrolleuche LED (max)
5) Gelbe Reservemengekontrolleuche (z)
6) Gelbe Kontrolleuche Seitenständener ausgeklapt (y)
7) Rechts Multifunktion-Digitaldisplay (Kuhlmitteltemperatur - Uhr - Batteriespannung - Chronometer -Diagnose)
8) Rote Motoroldruck-Kontrolleuche LED (!)
9) Grüne Leerlaufkontrolleuche ("
10) Multifunktion-Computerprogrammiertasten
11) Linkes Multifunktion-Digitaldisplay (Tachometer - Kilometerzahler - Meilenzahler)
LABELLE DER ZENTRALEN INSTRUMENTENEINHEIT
| Beschreibung | Funktion | ||
| Blinker-Kontrolleuche ) | Blinkt, wenn die jeweilige Blinkanlage in Betrieb ist. | ||
| Fernlichtkontrolleuche * | Sie leuchtet auf, wenn die Vorderleuchten auf Fernlicht eingestellt sind oder wenn die Fernlicht-hupe eingeschaltet ist. | ||
| Drehzahlmesser (U/min - rpm) | Zeigt die Umdrehungen des Motors pro Minute an. ▲ ACHTUNG Die Höchstdrehzahl des Motors nicht überschreiben, siehe Sei-te 56 (EINFAHREN). | ||
| Überrehzahl-Kontrolleuche LED max | Blinkt, wenn die vom Benutzer eingestellte max. Drehzahl erreicht ist, siehe Seite 22 [ÜBER-DREHZAHLGRENZE EINSTELLLEN (NUR BEI ABGESTELLTEM MOTOR)]. Leuchtet auf, wenn die max. eingestellte Motordrehzahl bestätigt wird, siehe Seite 22 [ÜBER-DREHZAHLGRENZE EINSTELLLEN (NUR BEI ABGESTELLTEM MOTOR)] und für etwa drei Sekunden, jedesmal wenn der Zündschlüsse auf “%” gedreht wird, siehe Seite 20 (MULTI-FUNKTION-COMPUTER). | ||
| Kraftstoffreserve-Kontrolleuche Ž | Sie leuchtet auf, wenn im Kraftstoffbehälter eine Restmenge von ungebär 4,5 ± 1/übergleibt. In thisem Fall sobald wie möglich Kraftstoff nachfüllen, siehe Seite 33 (KRAFTSTOFF). | ||
| Kontrolleuche Seitenstärder ausge-klappt y | Sie leuchtet auf, wenn der Seitenstärder nach unten gedrückt wird. | ||
| Motoröldruck-Kontrolleuche LED ! | Leuchtet jedesmal auf, wenn man den Zündschalter auf “%” stellt und der Motor abgestellt ist. Damit wird die LED auf Funktionstüchtigkeit geprüft. Wenn die Kontrolleuche LED in dieser Phase nicht aufleuchtet, einen aprilia-Vertragshän-dler aufsuchen. ▲ ACHTUNG Falls die Motoröldruck-Kontrolleuche LED !! " nach dem Star-ten angeschaltet bleibt oder während der normalen Motorfunktion aufleuchtet, bedeutet es, daß der Motoröldruck im Kreislauf nicht hoch genug ist. In thisem Fall den Motor sofort abstellen und sich an einen aprilia-Vertragshändler wenden. | ||
| Leerlaufkontrolleuche " | Leuchtet auf, wenn der Schalthebel in Neutralstellung ist. | ||
| Multifunktion-Digitaldisplay (linke Seite) | Tachometer (km/h - MPH) | Zeigt, je nach Voreinstellung, die Moment-, Durchschnitts- oder Maximalgeschwindigkeit (in km bzw. mi), siehe Seite 20 (MULTIFUNKTION-COMPU-TER). | Um die Meldun-gen auf dem Display zu wechseln, siehe Seite 20 (MUL-TIFUNKTION-COMPUTER) |
| Kilometerzähler/Meilenzähler (km - mi) | Zeigt die teilweise oder insgesamt gefahrenen Kilometer oder Meilen an. | ||
| Beschreibung | Funktion | |||
| Multifunktion-Digitaldisplay(rechte Seite) | Kühlmitteltempera-tur (°C/°F)fl | Zeigt die Temperatur des Kühlmittels im Motor an, siehe Seite 20 (MULTI-FUNKTION-COMPUTER).A ACHTUNGDen Zündschalter nicht auf "S" behalten, da in thisem Fall die Abkühlungslüfter sich unabhäng-gig von der Kühlmitteltemperatur abstellen, was zu einem weiteren Tem-peraturanstieg führt.Wenn eine Temperatur von 115 - 120 °C (239 - 248°F) visualisiert wird, das Fahrzeug abstellen und den Zündschlüssel auf "‰" drehen; darauf warten, bis die Abkühlungslüfter ausgeschaltet sind.Nun den Zündschlüssel auf "S" drehen und den Kühlmittelstand prüfen, sie-he Seite 40 (KühLMITTEL).Wenn die Aufschrift "LLL" an der rechten Seite des Multifunktion-Display er-scheint, das Fahrzeug abstellen und den Motor bei 3000 U/min (rpm) für ca. zwei Minuten laufen halten, damit das Kühlmittel in der Anlage korrekt fließen kann; den Motorabstellschalter auf " S " positionieren und den Kühmittel-stand prüfen, siehe Seite 40 (KühLMITTEL). Erscheint nach der Prüfung des Kühlmittelstandes die Aufschrift "LLL" weiter, wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshändler.A ACHTUNGEine Überschreitung der zulässigen Höchsttem-peratur von (120°C-248°F) könnte den Motor schwer beschädigen. | Um die Meldun-gen auf dem Display zu wechseln, siehe Seite 20 (MUL-TIFUNKTION-COMPUTER) | |
| Uhr | Zeigt, je nach Voreinstellung, Stunde und Minuten an, siehe Seite 20 (MULTI-FUNKTION-COMPUTER). | |||
| Batteriespan-nung V BATT | Zeigt die Spannung der Batterie in Volt an, siehe Seite 20 (MULTIFUNKTION-COMPUTER). | |||
| Chronometer | Zeigt, je nach Voreinstellung, die verschiedene Zeitmessungen an, siehe Seite 20 (MULTIFUNKTION-COMPUTER). | |||
| Diagnose | Jedesmal wenn der Zündschalter auf "%" positioniert wird, erscheidt die Aufschrift "EFI" an der rechten Seite vom Multifunktion-Display und bleibt ca. drei Sekunden lang visualisiert.A ACHTUNGWenn die Aufschrift "EFI" während der normalen Motorfunktion er-scheint, beteutet es, daß die elektronische Anlage irgendeine Stö-rung festgestellt hat. In vielen Fälle lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbeding-gungen weiter; wenden Sie sich sofort an einen aprilia-Vertragshändler. | |||



MULTIFUNKTION-COMPUTER
Sobald der Zündschlüssel (1) auf % gestrecht wird, leuchten auf der Instrumenteneinheit die folgenden Kontrolleuchten auf:
- rote Überdrehzahl-Kontrolleuche LED "max" (2);
Die rote Motoroldruck-Kontrolleuche LED "!" (3), die bis zum Motorstart angeschaltet bleibt.
Der Zeiger des Drehzahlmessers (4) zeigt auf den vom Benutzer eingestellen max. Wert (rpm). Nach ca. drei Sekunden verlöscht die rote Überdrehzahl-Kontrolleuchte LED "max" (2); der Zeiger des Drehzahlmessers (4) Goes in die Anfangsstellung zurück.
An der rechten Seite vom Multifunktion-Display erscheint die Aufschrift "EF" (5) und bleibt ca. drei Sekunden lang visualisiert.
Auf diese Weise wird die Funktionstüchtigkeit der einzelnen Elemente kontrolliert.
ACHTUNG
Nach den ersten 1000 km (625 mi), dann alle 7500 km (4687 mi), erscheint auf dem rechten Display die Aufschrift "SERVICE" (5a).
In diesen Fall wenden Sie sich für die regelmäßige Wartung, siehe Seite aprilia-Vertragshändler, an einen 60 (WARTUNGPLAN). Wenn Sie die Aufschrift "SERVICE" auf dem Display löschen wollen, drücken Sie den "LAP"-Knopf (6) und danach die Taste ... etwas fünf Sekunden lang.
Wenn das Zündschlüssel (1) auf % steht, sind die Standardeinstellungen auf der Instrumenteneinheit folgende:
Rechtes Display: Uhr (7), Kuhlmitteltemperatur in ^ C (8).
Linkes Display: Momentgeschwindigkeit in km/h (9), Teilwert 1(Teilkilometerzahler) (10), Gesamtkilometerzahler (11).
Bei Einbau der Batterie oder der 30A Sicherungen:
- der Zeiger des Drehzahlmessers (4) rückt im Uhrzeigersinn Zwölf Mal vor und führt eine Funktionskontrolle durch;
- die Funktion der Moment-, Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit ist auf "km/h" eingestellt;
- die Kuhlmitteltemperatur wird in ^ C ausgedruckt;
- die Digitaluhr steht auf Null;
- die Überdrehzahl ist auf 6000 rpm (U/min) eingestellt; Aufleuchten der roten Überdrehzahl-Kontrolleuche LED "max" (2).
WICHTIG Wenn nötig, die entsprechenden Einstellungen vornehmen.
SEGMENT-FUNKTIONSKONTROLLE
Die Tasten Z und Y gleichzeitig drukken.
Den Zündschlüssel (1) vonstellung "S" auf Stellung % bringen.
Solange die Tasten Z und Y gedrückt werden, bleiben alle Segmente (13) (13a) an.

UMSTELLUNG VON km, mi (km/h, MPH) ODER UMGEKEHRT (LINKES DISPLAY)
Die Taste Z drücken, bis nach ca. fünf Sekunden alle Aufschriften (12) des linken Displays blinken.
Die Taste Z loslassen.
Die Taste Y drücken, um die MeBeinheit von "km" auf "mi" ("km/h", "MPH") oder umgekehrt umzustellen.
Die Taste Z ca. fünf Sekunden lang drukken, um die Einstellung zu bestätigten.
MOMENT-, HÖCHST- UND DURCHSCHNITTSGESCHWINDIGKEIT EINSTELLEN (LINKES DISPLAY)
WICHTIG Zwei Sekunden, nachdem das Fahrzeug in Bewegung gesetzt wurde, wird die Momentgeschwindigkeit automatisch auf dem Display angezeigt, auch wenn eine andere Funktion eingestellt wurde.
Wird der Zündschlüssel auf % ,gedreht, erscheinen auf dem linken Display die Momentgeschwindigkeit (9) und der Teilkilometer-/Meilenwert "Teilwert 1) (10).
Nullstellung "Teilwert 1" (10): Mit dem auf

Funktion Momentgeschwindigkeit eingestellen Teilkilometer-/Meilenzahler ca. zwei Sekunden lang die Taste drucken.
Wenn die Höchstgeschwindigkeit (14) und die Entführung "Teilwert 1" (10) sightbar gemacht werden sollen, ca. eins Sekunde lang die Taste Y drücken. Auf dem Display erscheinen die Schrift "V max" (15), die Höchstgeschwindigkeit (14) und die Entführung "Teilwert 1" (10).
Nullstellung der Höchstgeschwindigkeit (14): Mit dem auf Funktion "V max" eingestellten Teilkilometer-/Meilenzahler ca. 2 Sekunden lang die Taste drucken.
WICHTIG Die Messung der Hochstgeschwindigkeit hängt von der letzten Nullstellung der Hochstgeschwindigkeit ab. Die auf dem Display angezeigte Entfernung "Teilwert 1" (10) gibt die seit der letzten Nullstellung "Teilwert 1" gefahrenen Kilometer/Meilen an.
Wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit (16) und die Entflammung "Teilwert 2" (17) sightbargemacht werden sollen, ca. 1 Sekunde lang erneut die Taste Y drükken.

Auf dem Display erschinen die Schrift "AVS" (18), die Durchschnittsgeschwindigkeit (16) und die Entfernung "Teilwert 2" (17).
Nullstellung Durchschnittsgeschwindigkeit (16) und "Teilwert 2" (17): Mit dem auf Funktion "AVS" eingestellt den Teilkilometer/Meilenzahler ca. 1 Sekunde lang die Taeste drucken.
WICHTIG Die Messung der Durchschnittsgeschwindigkeit hängt vom "Teilwert 2" (Kilometer-/Meilenzahler) ab.
Die auf dem Display angezeigte Entfernung "Teilwert 2" (17) gibt die seit der letzten Nullstellung gefahrenen Kilometer/Meilen an.
Wenn mehr als 1000 km (625 mi) gefahren werden, ohne den "Teilwert 2" auf Null zu stellen, wird der Wert der Durchschnittsgeschwindigkeit falsch sein.
Wenn die Momentgeschwindigkeit (13) und die Entflammung "Teilwert 1" (10) sight-bargemacht werden sollen, ca. 1 Sekunde lang erneut die Taste Y drucken.



ÜBERDREHZAHLGRENZE EINSTELLLEN (NUR BEI ABGESTELLTEM MOTOR)
Wenn die eingestellte Hochstdrehzahl überschritten wird, blinkt die rote Überdrehzahl-Kontrolleuche LED "max" (2) auf der Instrumenteneinheit auf.
Wenn die Taste X weniger als eine Sekunde lang gedrückt wird, Goes der Zeiger des Drehzahlmessers (4) für drei Sekunden auf den eingestellen Überdrehzahlwert und kehrt dann wieder in die Anfangsstellung zurück.
Einstellung:
Die Taste X drücken, loslassen und innerhalb von drei Sekunden die Taste X erneut drücken. Solange die Taste X gedrückt bleibt, bewegt sich der Zeiger (4) und erhöht den Wert pro Abstand um 1000 rpm (U/min); wenn der Höchstwert erreicht ist, Goes der Zeiger von vorne los.
Die Taste X bis zur Einstellung der gewünschten Drehzahl drucken.
Wird die Taste X losgelassen und innerhalb von drei Sekunden wieder mehrere Male hintereinander gedrückt, bewegt sich der Zeiger (4) und erhoht den Wert pro Pulsierung um 100 rpm (U/min); wenn der Hochstwert erreicht ist, geh der Zeiger von vorne los.
WICHTIG Es ist nicht möglich, die Überdrehzahl auf Werte einzustellen, die unter 2000 U/min und über 12000 U/min liegen.
ACHTUNG
Die angegebene Drehzahl nicht übersteigen, siehe Seite 56 (EINFAHREN).
Die Taste X loslassen, um den Wert zu bestätigten. Nach drei Sekunden wird die Überdrehzahlgrenze gespeichert.
WICHTIG Die Einstellung wird durch das Aufleuchten der roten ÜberdrehzahlLED "max" (2) bestätigt.
MULTIFUNKTION (RECHTES DISPLAY)
Auf dem rechten Display (Multifunktion) erschreiben als Standardeinstellungen die Kuhlmitteltemperatur in ^ C (oder F) (8) und die Digitaluhr (7).
WICHTIG Bei kaltem Motor blinkt die Aufschrift „.
Wenn die Taste U gedrück wird, sind hintereinander folgende Funktionen möglich:


STANDARDEINSTELLUNG: KÜHLMITTELTEMPERATUR UND DIGITALUHR
Der Kuhlmitteltemperaturwert (8) erscheint auf der oberen Seite des rechten Displays. Die Umstellung von ^ C auf ^ F und umgekehrt ist möglich, siehe Seite 24 (EIN-STELLUNG IN ^ C ODER ^ F ).
- Bei einer Temperatur unter 35^ (95°F) blinkt die Aufschrift „" (8) auf dem rechten Display.
- Bei einer Temperatur über 115^ (239^) blinkt der Wert (8) auf dem rechten Display, auch wenn eine andere Funktion als die Standardeinstellung eingestellt ist.
- Bei einer Temperatur über 130^ (266°F) erscheint die Aufschrift "LLL" (8) auf dem rechten Display.
ACHTUNG
Wenn die Aufschrift "LLL" bei einer Temperatur unter 130^ (266^) erscheidt, konnte eine Störung in dem Stromkreis aufgetreten sein. In thisem

Fall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
Thermometerablesebereich auf dem Display: 35 - 130^ (95-266 F).
Die Digitaluhr (7) erscheint auf der unteren Seite des rechten Displays. Zur Einstellung von Stunde und Minuten siehe Seite 24 (STUNDENEINSTELLUNG) und (MINUTENEINSTELLUNG).
BATTERIESPANNUNG - VBATT
Wenn die Taste U ein mal gedrück wird, erscheint an der unteren Seite des rechten Displays die Batteriespannung in Volt (19), an der oberen Seite die Kuhlmitteltemperatur (8). Die Aufschrift "VBATT" (20) erscheint. Der Aufladekreis Funktioniert richtig, wenn die Batteriespannung bei 4000 U/min (rpm) mit eingeschaltelem Abblendlicht zwischen 13 und 15V betragt.

STUNDENEINSTELLUNG
Wird die Taste U ein zweites Mal gedruckt, blinken an der unteren Seite des rechten Displays (Digitaluhr) die Stundensegmente (21).
Um die Stundeneinstellung zu verändern, den "LAP"-Knopf (6) auf der linken Lenkerhälfte drücken.
Die Taste U drücken, um die Stunden-einstellung zu bestätigten.

MINUTENEINSTELLUNG
Wird die Taste U ein drites Mal gedrückt, blinken an der unteren Seite des rechten Displays (Digitaluhr) die Minutensegmente (22).
Um die Minuteneinstellung zu verändern, den "LAP"-Knopf (6) auf der linken Lenkerhälfte drucken.
Die Taste U drücken, um die Minuteneinstellung zu bestätigten.

EINSTELLUNG IN ^ C ODER F
Wird die Taste U ein viertes Mal gedruckt, blinken an der oberen Display-Seaite die Kuhlmitteltemperatur-Segmente ^ C oder ^ F (8).
Um die Einstellung ^ C mit ^ und umgekert zu verändern, den "LAP"-Knopf (6) auf der linken Lenkerhälfte drucken.
Die Taste U drücken, um die Einstellung zu bestätigten.

CHRONOMETER (RECHTES DISPLAY)
Mit dem Chronometer kann die Fahrzeit des Motorrads gemessen werden; die Daten werden gespeichert und können später überprüft werden.
In der "CHRONOMETER"-Funktion konnen folgende Funktionen nicht eingeschaltet werden:
- Höchstgeschwindigkeit "V max";
Durchschnittsgeschwindigkeit "AVS"; - Entfernung "Teilwert 2".
Um den Chronometer zu aktivieren, den "LAP"-Knopf (6) und innerhalb von sieben Sekunden die Taste U drükken.
Um die Zeitmessung zu beginnen, den "LAP"-Knopf (6) drukken und sofort wieder loslassen.
Um die gemessene Zeit zu speichern, den "LAP"-Knopf (6) drucken.

Für 10 Sekunden ist der "LAP"-Knopf (6) nicht funktionsfähig und auf dem Display erscheint die zuletzt gespeicherte Zeit (23). Danach erscheint der Chronometer mit der bei zehn Sekunden beginnenden Messung (24).
Um die ersten gespeicherte Zeit (25) sightbar zu machen, über die Zeitmeß-funktion die Taste Y drucken.
Um die gespeicherten Zeiten hintereinander zu sehen, den "LAP"-Knopf (6) drücken. Auf dem Display erscheinen die Aufschriften L1, L2, L3, L4, usw. (26).
Um zur Zeitmessung zurückzukehren, die Taste Y drucken.
WICHTIG Max. 40 Zeiten konnen gespeichert werden; danach hat der "LAP"-Knopf (6) keine Wirkung mehr.
Um die gespeicherten Daten auf Null zu stellen, die Taste Z und den "LAP"-Knopf (6) zwei Sekunden lang drücken.

Um die Chronometerfungtion zu verlassen, den "LAP"-Knopf (6) und die Taste U drucken.
Auf dem rechten Display (Multifunktion) erschreiben die Kuhlmitteltemperatur (8) und die Digitaluhr (7).
WICHTIG Bei kaltem Motor blinkt die Aufschrift „.
DIAGNOSE
Jedesmal wenn der Zündschalter auf % positioniert wird, erscheint die Aufschrift "EF" und bleibt ca. drei Sekunden lang visualisiert.
ACHTUNG
Wenn die Aufschrift "EF" während der normalen Motorfunktion erscheint, bedeutet es, daß die elektronische Anlage irgendene Störung festgestellt hat.
Invielen Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich sofort an einen aprilia-Vertragshandler.

LINKE LENKERARMATUR
WICHTIG Die elektrische Anlage Funktioniert nur, wenn sich der Zündschalter in “%”-Stellung befindet.
1) SIGNALHORN-DRUCKKNOPF (L) Das Signalhorn wird durch Knopfdruck betätigt.
2) BLINKERSCHALTER ()
Wenn Sie den Schalter nach linkschieben, setzen sich die linke Blinkanlage in Betrieb; wenn Sie den Schalter nach rechtschieben, setzen sich die rechte Blinkanlage in Betrieb.
Wenn Sie den Schalter drucken, wird der Blinkerbetrieb unterbrochen.
3) ABBLENDSCHALTER (Bei Lichtschalter auf Stellung "fi": in Stellung "," wird das Fernlicht eingeschaltet; in Stellung "~" wird das Abblendlicht eingeschaltet.
3) ABBLENDSCHALTER ( ) S In Stellung " ” sind die Parklichter, die Instrumentenbeleuchtung und das Abblendlicht immer eingeschaltet. In Stellung " ” ist das Fernlicht eingeschaltet.
4) LICHTSCHALTER (fi - / - ●) (nicht vorhanden S ) Bei Lichtschalter in Stellung "●" sind die Lichter ausgeschal-tet; in Stellung "/ " sind die Parklichter und die Instrumentenbeleuchtung eingeschaltet; in Stellung "fi " sind die Park-lichter, die Instrumentenbeleuchtung und das Abblendlichteingeschaltet. Mit Hilfe des Abblendschalters kann das Fernlicht eingeschaltet wird.
5) FERNLICHTHUPESCHALTER (*)/LAP (multifunktional)
WICHTIG Zur Eingabe der Funktionen siehe Seite 20 (MULTIFUNKTION-COMPUTER)
Er ermöglicht die Benutzung der Fernlichthupe bei Gefahr bzw. Notfall und gibt die Visualisierung der entsprechlichen eingegebenen Funktionen auf dem rechten Multifunktion-Display frei:
- Stunde und Minuten;
- Kuhlmitteltemperatur (^ oder ^ F)
Chronometer.
Unabhängig von der Stellung des Lichtschalters (fi -/ - ●) wird die Fernlichthupe beim Drucken des Druckknopfes betägt.
WICHTIG Beim Loslassen des Druckknopfes wird die Fern-lichthupe ausgeschaltet.
Wenn Sie den Hebel “#”, nach unten drehen, schalten Sie den Starter für den Kaltstart des Motors ein.
Um den Starter auszuschalten, bringen Sie den Hebel “#” wieder in die Ausgangsstellung.
RECHTE LENKERARMATUR
WICHTIG Die elektrische Anlage Funktioniert nur, wenn sich der Zündschalter in “%”-Stellung befindet.
7) MOTORSTOPSCHALTER ( ~ % -° $ )
GEFAHR
Den Motorstopschalter " ~ % - ° $ " während des Betriebs ne betätigen.
Dient als UV- oder Notstopschalter.
Wenn der Schalter auf Stellung "~~ %" ist, kann der Motor gestartet werden. In Stellung "° S " bleibt der Motor stehen.
ACHTUNG
Bei stillstehendem Motor und Zündschalter in Stellung %. konnte sich die Batterie entladen.
Nachdem Sie das Fahrzeug zum Stehen gebracht und den Motor ausgeschaltet haben, bringen Sie den Zündschalter in Stellung "S".

8) STARTKNOPF (1)
Bei Betätigung these Druckknopfes "1" springt der Motor an. Die Beschreibungen zum Starten des Motors finden Sie auf Seite 50 (START).

ZUNDSCHALTER
Der Zündschalter (1) befindet sich an der oberen Lenkrohrplatte.
WICHTIG Der Zündschlüssel schaltet die Zündung ein und entriegelt das Lenk-, und das Ablage-/Bordwerkzeugfachschloß.
Bei der Übergabe des Fahrzeugs werden dem Kunden zwei Schlüssel mitgegeben (davon einer als Reserveschluss).
WICHTIG Den Reserveschlüssel an einem anderen Ort als das Fahrzeug aufbewahren.

LENKSCHESS
GEFAHR
Beim Fahren den Zündschlüssel auf keinen Fall in Stellung "1" drehen, um ein Schleudern des Fahrzeugs zu vermeiden.
LENKSCHLOSS ARRETIEREN
Wie folgt vorgehen:
Lenker ganz nach links einschlagen.
Den Schlüssel auf "S" drehen.
Den Schlüssel eindrücken und auf " _ 1 " drehen.
Den Schlüssel herausziehen.
| Pos. | Funktion | Schlüsse- abzug |
| 1 Lenkschloß | Die Lenkung ist arretiert. Der Motor kann nicht gestartet, die Lichter konnen nicht einge-schaltet werden. | Der Schlüsse- sel kann abgezogen werden. |
| $ | Der Motor kann nicht gestartet, die Lichter konnen nicht einge-schaltet werden. | Der Schlüsse- sel kann abgezogen werden. |
| % | Der Motor kann gestar-tet, die Lich- ter konnen eingeschal-tet werden. | Der Schlüsse- sel kann nicht abgezogen werden. |

SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Schlüssel in das Sitzschloß (1) einstecken.
Den Schlüssel (1) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, den Sitz (2) anheben und hinten abziehen.
WICHTIG Bevor Sie den Sitz (2) absenken und einrasten, prufen Sie, ob Sie den Schlüssel im Ablage-/Bordwerkzeugfach nicht vergessen haben.
Zum Einrasten des Sitzes (2):
Den Vorderteil unter den Soziushalterien- men (3) hineinfhren.
Den Sitz auf Position bringen und drukken, bis das Schloß einschnappt.
GEFAHR
Bevor Sie losfahren, prufen Sie, ob der Sitz (2) korrekt eingerastet ist.
WICHTIG Auf dem Markt c kann nur die Version e mit Monoposto verwendet werden. Deshalb ist in der Ausstattung keine Beifahrsitzbank vorgesehen.

WICHTIG Das Schloss des Unterlagen/Werkzeugsfachs (4) kann als Alternative zur Beifahrersitzbank verwendet werden.
Für die Verwendung des Fahrzeugs mit dem Schloss des Unterlagen-/Werkzeugsfachs muss die Beifahrersitzbank, wie zuvor angegeben, abgenommen werden.
Für die Installation siehe Seite 30 (VER-SCHLUB FÜR DAS ABLAGE-/BORDWERKZEUGFACH AUS- UND EINRASTEN).
Unter dem Ablage-/Bordwerkzeugfachverschluß ist ein nützliches Fach vorgesehen; zur Öffnung des Faches braucht man nur den Deckel (5) auszuhängen und abzunehmen.

VERSCHLUB FÜR DAS ABLAGE/BORDWERKZEUGFACH AUS- UNDEINRASTEN
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Schlüssel in das Schloß (1) einsteken.
Den Schlüssel (1) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, den Ablage-/Bordwerk-zeugfachverschluß (2) anheben und von hinten abziehen.

Unter dem Ablage-/Bordwerkzeugfachverschluß ist ein nützliches Fach vorgesehen; zur Öffnung des Faches braucht man nur den Deckel (3) auszuhängen und abzunehen.
WICHTIG Bevor Sie den Verschluß für das Ablage-/Bordwerkzeugfach (2) absenken und einrasten, prüfen Sie, ob Sie den Schlüssel im Ablage-/Bordwerkzeugfach nicht vergessen haben.

Um den Ablage-/Bordwerkzeugfachverschluß (2) einzurasten:
Die unteren Stiffe vorne unter die entsprechenden Anschlage der Heckverkleidung aufstecken.
Den Ablage-/Bordwerkzeugfachverschluß in den jeweiligen Sitz positionieren und drücken, bis das Schloß einschnappt.
GEFAHR
Sich vor dem Losfahren vergewissern, daß der Ablage-/Bordwerkzeugfachverschluß (2) korrekt eingerastet ist.

ABLAGE-/BORDWERKZEUGFACH
Um das Ablage-/Bordwerkzeugfach zu öffnen:
Die Beifahrsitzbank, siehe Seite 29 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN), oder das Schloss des Unterlagen-/Werkzeugsfachs, siehe Seite 30 (VERSCHLUB FÜR DAS ABLAGE-/BORDWERKZEUGFACH AUS- UNDEINRASTEN), abnehmer.
Bordwerkzeug (1):
- Gebogene Sechskant-Steckschlüssel 3, 4, 5, 6 mm (2);
Doppelmaulschlüssel 8 - 10 mm (3);
Doppelmaulschlüssel 11- 13 mm (4);
Gerader Einringschlussel 22 mm (5);
Gerader Einringschlüssel 32 mm (6); - Verlängerung für gerade Einringschlüssel (7);
Doppelsteckschlüssel 6-7 mm (8);
Doppelsteckschlüssel 8 - 10 mm (9);

- Steckschluss 16 mm für Zündkerze (10);
Schlitz-Kreuzschlitz-Kombischraubendreher (11);
Werkzeugtasche (12).
Max.zugelassenesGewicht:1,5kg.

GEPACKHAKEN F
Auf dem Soziussitz kann ein kleines Gepäck befestigt werden, das durch Bänder geschichert wird, die an den beiden Haken (13) befestigt werden.
Max.zugelassenesGewicht:9kg.
GEFAHR
Das Gepäck damit keine große Abmessungen haben und muß stabil befestigt werden.
SPEZIALWERKZEUG
Zur Ausführung von bestimmten Operationen folgende Spezialwerkzeuge verwenden (beim aprilia-Vertragshandler erhaltlich):
| Werkzeug | Arbeiten |
| Zapfen (1) für das hintere Stützgestell, siehe Seite 67 (ZAPFEN FÜR DAS HINTERTE STÜTZGESTELL MONTIEREN [ ]). | Fahrzeug auf das hintere Stützgestell positionieren. |
| Hinteres Stützgestell (2), siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG Auf DAS HINTERTE STÜTZGESTELL STEllen [ ]). | Motoröl und Motorölfilter wechseln. Hinterrad abmontieren. Treibkette einstehen. Unteres Gehäuse abmontieren. |
| Vorderes Stützgestell (3), siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG Auf DAS VORDERE STÜTZGESTELL STEllen [ ]). | Vorderad abmontieren. |
| Zange zur Clic-Schellen-Montage (4), siehe Seite 62 (CLIC-SCHellenLEN). | Clic-Schellen-Montage. |

ZUBEHÖR
Folgende Zubehörteile:
Vordergabel Typ "R";
-HintererStoBdampferTyp“R”
- einstellbarer Lenker-Stoßdämpfer;
serienmäßig auf RSV mille R gefeliefert, konnen auch auf RSV mille eingebaut werden (wenden Sie sichitte an einen aprilia-Vertragshandler).

KENNZEICHENTRÄGER-VERLÄNGERUNG [
Die kennzeichenträger-verlängierung (5) kann bei Fahrten auf nassen Straßen be-nutzt werden, um zu verhindern, daß die durch das Hinterrad verursachten Wasser-spritzer aufsteigen können.
WICHTIG Die kennzeichentrager-ver-längerung (5) wird als Serienartikel in die Länder geliefert, in denen dies für die Abnahme erforderlich ist.
KRAFTSTOFF
aGEFAHR
Der Kraftstoff, der für den Antrieb der Explosionsmotoren verwendet wird, ist leichtentzündlich und kann unter Umständen auch explodieren.
Es istDMAr, an belufteten Stellen und bei abgestelltem Motor Kraftstoff zu tanken und die ggf. notwendigen Wartungsarbeiten durchzufuhren. Beim Betanken oder in der Nae von Benzindampf nicht rauchen, auf jeder Fall den Kontakt mit offenen Flammen, Funken oder ahnlichem vermeiden, wodurch sich der Kraftstoff entzünden oder explodieren konnte.
Den Austritt von Benzin aus dem Kraftstoffbehälter vermeiden, Denn das Benzin konnte sich beim Kontakt mit dem gluhend freiBemotor entzünden.
Falls versehentlich noch etwas Benzin austreten sollen, vor dem Starten des Motors prufen, ob die Fläche vollkommen trocken ist; um die Kraftstoffbehalteröffnungarf auch kein Benzin vorhanden sein.
Benzin dehnt sich unter Sonneneinwirkung bzw. -wärme aus. Deshalb den Kraftstoffbehälter niemals randvoll tanken.
Nach dem Betanken den Verschlußdekker sorgfältig zudrehen. Vermeiden Sie das Einatmen von Benzindampf, den Kontakt mit der Haut, die Aufnahme und die Umfüllung aus einem Behälter in einen anderen mittels eines Rohres.
DIE UMWELT NICT MIT KRAFTSTOFF BELASTEN.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
AusschlieBlich bleifreies Superbenzin mit Mindestoktanzahl 95 ROZ (N.O.R.M.) und 85 ROZ (N.O.M.M.) verwenden.
Betanken:
Die Klappe (1) anheben.
Den Schlüssel (2) in das Tanksschloß (3) einführen.
Den Schlüssel nach rechts drehen und nach außenziehen, um die Klappe zu {. 开 .
FULMENG (inkl. Reservemenge): 18 L RESERVEMENGE: 4,5± 1
ACHTUNG
Dem Kraftstoff keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
GEFAHR
Den Kraftstoffbehälter nicht ganz befullen; die max. Fülmengearf die Unterkante des Füllraumes nicht übersteigen (siehe Abbildung).
Betanken.

Nach dem Tanken:
WICHTIG Der Deckelverschluß kann nur bei eingestecktem Schlüssel (2) geschlossen werden.
Den Deckelverschluß bei eingestecktem Schlüssel (2) drücken und somit schreiben.
GEFAHR
Sicherstellen, daß der Deckelverschluß korrekt geschlossen ist.
Den Schlüssel (2) abziehen.
Die Klappe (1) wieder schlieben.

BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen
WICHTIG Dieses Fahrzeug ist vorne und hinten mit Scheibenbremsen mit getrennten Hydraulikkreislaufen ausgestattet.
Die nachfolgenden Anweisungen beschreibenzarwarnueine der Bremsanlagen,gelten犹豫 furbeide Bremsanlagen.
GEFAHR
Plötzliche Spielerveränderungen bzw. "schwammiger Widerstand" am Bremshebel sind auf mögliche Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen.
Wenn Zweifel an der Zuverlösigkeit der Bremsanlage bestehen oder wenn die normalen Prüfkontrollen nicht durchgefuhrt werden können, ziehen Sieitte ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate.

GEFAHR
Besonderss nach Wartungs- oder Kontrollarbeiten prüfen, ob die Bremsscheiben Öl- und fettfrei sind.
Die Bremsleitungen)durfen nicht verknicht oder abgenutzt sein.
Darauf achten, daß kein Wasser oder Staub versehentlich in die Anlage eindringen.
Wenn Wartungsarbeiten am Hydraulikkreislauf notwendig sind, Latex-Handschuhe verwenden.
Die Bremsflüssigkeit kann Haut- und Augenreizungen verursichen.

GEFAHR
Beim Kontakt mit der Flüssigkeit, den betroffenen Körperteil sofort sorgfältig waschen. Falls die Flüssigkeit in die Augen geraten sollene, sofort einen Arzt aufsuchen.
DIE UMWELT NICT MIT FLUSSIGKEIT BELASTEN.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
ACHTUNG
Bremsflüssigkeit kann Lack- oder Kunststoffoberflächen beschädigen.

SCHEBENBREMSEN
GEFAHR
Die Bremsen sind die wichtigsten Fahrzeugteile, die ihre Sicherheit am meisten gewährleisten; sie müssen davon immer perfect Funktionfähig sein. Vor jeder Reise sind die Bremsen zu prufen.
Eine schmutzige Bremsscheibe verschmutzt den Bremsbelag und reduziert damit auch die Bremswirkung.
Schmutzige Bremsbeläge sind auszuauschen, während die schmutzigeBremsscheibe mit einem Entfetterhochster Qualität zu reinigen ist.
Die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre von Ihr dem aprilia-Vertragshandler wechseln setzen.
Beim Nachfüllen nur empfohlene Bremsflüssigkeiten verwenden, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
WICHTIG Dieses Motorfahrzeug ist mit Scheibenbremsen, jeweils eine Bremsanlage vorne und hinten und getrennten Hy

draulikkreislaufen ausgestattet.
Bei der vorderen Bremsanlage handelt es sich um eine Zweischeibenanlage (rechtsund linksseitig).
Bei der hinteren Bremsanlage handelt es sich um eine Einscheibenanlage (rechtsseitig).
Die nachfolgenden Anweisungen beschreibenzarurneine der Bremsanlagen,gelten犹豫 furbeide Bremsanlagen.
Mit dem Bremsbelägeverschleib sinkt auch der Flüssigkeitsstand ab, um dem Verschleiber automatisch entgegenzuwirken.
Der Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehalter befindet sich an der rechten Lenkerhälfte, in der Nähe des Vorderrad-Bremshebelanschlusses.
Der Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter befindet sich unter dem rechten Seitegehäuse; umihn zu öffnen, das rechte Seitegehäuse abnehmer, siehe Seite 78 (SEITENGEHÄUSE ABMONTIEREN).

WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführten, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Nach den ersten 1000 km (625mi) und dannach alle 7500 km (4687 mi) den Zustand der Bremsscheiben durch einen aprilia-Vertragshandler prufen halten.
Den Bremsflüssigkeitsstand in den Behätern, siehe Seite 36 (VORDERRADBREMSE) und Seite 37 (HINTERRADBREMSE) sowie den Verschleib der Bremsbeläge, siehe Seite 89 (BREMSBELÄGE AUF VERSCHLEISS PRÜFEN), vor der Abfahr prufen.
Die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre durch einen aprilia-Vertragshändler wechseln halten.
GEFAHR
Das Fahrzeug bei einem Bremsflüssigkeitsverlust nicht benutzen.

VORDERRADBREMSE
KONTROLLE
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Lenker ganz nach rechts drehen.
Prufen Sie, ob der Flüssigkeitstand im Behälter über der "MIN"-Markierung liegt.
MIN= min. Stand
MAX= max. Stand
Wenn die Flüssigkeit zumindest mindestens die "MIN"-Markierung nicht erreicht":

ACHTUNG
Mit dem Bremsbelägeverschleib sinkt der Flüssigkeitsstand zunehmend ab.
Den Bremsbelag- und den Scheibenverschleib prufen, siehe Seite 89 (BREMSBELAGE AUF VERSCHLEISS PRUFIN).
Falls die Beläge und/oder die Scheiben nicht auszubauschen sind, die Nachfüllung durchführren.

NACHFULLEN
Seite 34 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen) sorgfältig lesen.

ACHTUNG
Es besteht die Gefahr, daß Bremsflüssigkeit HerausflieBt. Den Vorderrad-Bremshebel nicht betätigten, wenn die Schrauben (1) locker er sind oder wenn der Deckel des Bremsflüssigkeitsbehalters abgenommen wurde.
Die beiden Schrauben (1) des Bremsflüssigkeitsbehalters (2) mit einem kurzen Kreuzschlitz-Schraubendreher herausschrauben.

GEFAHR
Die Bremsflüssigkeit nicht zu lange der frischen Luft aussetzen.
Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch und nimmt beim Luftkontakt Feuchtingigkeit auf.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter NUR geöffnet lessen, solange es für die Nach
fulung erforderlich ist.
Den Deckel (3) mitsamt Schrauben (1) und Dichtung (4) abnehmer.

ACHTUNG
Damit beim Nachfüllen keine Bremsflüssigkeit ausflieben kann, das Fahrzeug nicht schütteln.
Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (2) mit Bremsflüssigkeit auffüllen, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE) bis der richtige Stand zwischen den Markierungen "MIN" und "MAX" erreicht ist.

ACHTUNG
Beim Nachfüllen die "MAX"-Markierung nicht überschreiben.
Nur dann bis zur MAX-Markierung Bremsflüssigkeit nachfüllen, wenn die Bremsbeläge neu sind.
Es empfeihlt sich, den Bremsflüssigkeitsbehälter nicht bis zur "MAX"-Markierung zu fullen, wenn die Bremsbeläge verschlissen sind, damit beim Wechseln der Bremsbeläge keine Bremsflüssigkeit auslieben kann.
Die Bremsen auf Funktion prüfen.
Bei einem zu hohen Bremsweg oder einer niedrigeren Bremswirkung wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshandler, da eine Entlüftung der Bremsanlage erforderlich sein konnte.

HINTERRADBREMSE
KONTROLLE
Das Fahrzeug aufrecht halten, damit die im Behälter (1) enthaltene Flüssigkeit parallel zum Schraubverschluß (2) ist.
Durch den entsprechenden Schlitz auf dem rechten Gehäuse prüfen, ob der Bremsflüssigkeitsstand im Behälter über der "MIN"-Markierung liegt.
MIN= min. Stand
MAX= max. Stand
Wenn die Flüssigkeit zumindest mindestens die "MIN"-Markierung nicht erreicht:
ACHTUNG
Mit dem Bremsbelägeverschleib sinkt der Flüssigkeitsstand zunehmend ab.
Den Bremsbelag- und den Scheibenverschleib prufen, siehe Seite 89 (BREMSBELAGE AUF VERSCHLEISS PRUFIN)
Falls die Beläge und/oder die Scheibe nicht auszubauschen sind, die Nachfüllung durchführren.

NACHFULLEN
Seite 34 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen) sorgfältig lessen.
Das rechte Seitegehause entfernen, siehe Seite 78 (SEITENGEHAUSE AB-MONTIEREN).
ACHTUNG
Es besteht die Gefahr, daß Bremsflüssigkeit Herausflieft. Den Hinterrad-Bremshebel nicht betätigten, wenn der Verschluß des Bremsflüssigkeitsbehalters locker oder ausgedreht ist.
GEFAHR
Die Bremsflüssigkeit nicht zu lange der frischen Luft aussetzen.
Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch und nimmt beim Luftkontakt Feuchtingkeit auf.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter NUR geöffnet setzen, solange es für die Nachfüllung erforderlich ist.
Die Schraube (3) voll herausschrauben.
Den kompletten Behälter (1) leicht nach außen schieren.
Den Schraubverschluß (2) abschrauben und entfernen.
ACHTUNG
Beim Nachfüllen muß die Bremsflüssigkeit im Behälter parallel zum Behälterrand sein (in Horizontalstellung), damit sie nicht ausgeschüttet werden kann.
Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
Die Dichtung (4) entfern.
Den Behalter (1) mit Bremsflüssigkeit nachfüllen, siehe Seite 114 (EMPFOH-LENE SCHMIERSTOFFE), bis der richtige Stand zwischen der "MIN"-und der "MAX"-Markierung liegt.
ACHTUNG
Nur dann bis zur MAX-Markierung Bremsflüssigkeit nachfüllen, wenn die Bremsbeläge neu sind. Es empfeht sich, den Bremsflüssigkeitsbehälter nicht bis zur MAX-Markierung zufüllen, wenn die Bremsbeläge verschüssen sind, damit beim Wechseln der Bremsbeläge keine Bremsflüssigkeit ausfließen kann.
Die Bremsen auf Funktion prüfen.
Bei einem zu hohen Bremsweg oder einer niedrigeren Bremswirkung wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshandler, da eine Entlüfung der Bremsanlage erforderlich sein konnte.

FLUSSIGKEIT KUPPLUNGSSTEUERUNG - Empfehlungen
WICHTIG Dieses Fahrzeug ist mit hydraulischer Kupplungssteuerung ausgestattet.
ACHTUNG
Plötzliche Spielerveränderungen bzw. "schwammiger Widerstand" am Kupplungshebel sind auf mögliche Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen. Wenn Zweifel an der Zuverlösigkeit der Anlage bestehen oder wenn die normalen Prüfkontrollen nicht durchgeführt werden können, ziehen Sieitte ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate.
ACHTUNG
Prufen, ob das Rohr Aufwicklungen oder Verschleibstellen aufweist.
Darauf achten, daß kein Wasser oder Staub versehentlich in die Anlage eindringen.
Wenn Wartungsarbeiten am Hydraulikkreislauf notwendig sind, Latex-Handschuhe verwenden.
Die Flüssigkeit kann Haut- und Augenreizungen verursachen.
Beim Kontakt mit der Flüssigkeit, den betroffenen Körperteil sofort sorgfältig waschen. Falls die Flüssigkeit in die Augen geraten sollene, sofort einen Arzt aufsuchen.
DIE UMWELT NICT MIT FLUSSIGKEIT BELASTEN.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
Beim Umgang mit der Flüssigkeit be-achten, daß sie Lack- oder Kunststoffteile beschädigen kann.
Die Flüssigkeit der Kupplungssteuerung alle zwei Jahre durch einen aprilia-Vertragshändler wechseln lasen.
Nur die auf der Schmierstofflabelle spezifizierte Flüssigkeit verwenden, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).

Der Flüssigkeitsbehälter (1) der Kupplungssteuerung befindet sich an der linken Lenkerhälfte in der Höhe des Kupplungshebelanschlusses.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geläden benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Vor der Abfahr den Flüssigkeitsstand im Behälter prüfen, siehe Seite 39 (KUPP-LUNG); die Flüssigkeit alle zwei Jahre durch einen aprilia-Vertragshändler wechseln halten.
GEFAHR
Das Fahrzeug nicht benutzen, falls Flüssigkeit aus der Kupplungsanlage herausflieBt.

KUPPLUNG
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführten, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Alle 7500km (4687 mi) den Zustand der Kupplung durch einen aprilia-Vertragshandler prufen setzen.
Bei Betrieb auf Rennbahn:
Alle 3750 km (2343 mi) den Zustand der Kupplung durch einen aprilia-Vertragshandler prufen setzen.
WICHTIG Der Motor ist mit einer hydraulisch betätigten Kupplung mit dem Exklusivpatent PPC (Pneumatic Power Clutch) ausgestattet, um das Hinterradhupfen zu vermeiden.
KONTROLLE
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN
STÄNDER STEllen).
Den Lenker ganz nach rechts drehen.
Prufen Sie, ob der Flüssigkeitstand im Behälter über der "MIN"-Markierung liegt.
MIN= min. Stand
MAX= max. Stand
Wenn die Bremsflüssigkeit zumindest mindestens die "MIN"-Markierung nicht erreicht die Nachfüllung durchführten.
NACHFULLEN
Seite 38 (FLUSSIGKEIT KUPPLUNGSSTEUERUNG - Empfehlungen) sorgfältig lessen.
ACHTUNG
Es besteht die Gefahr, daß die Flüssigkeit HerausflieBt. Den Kupplungshebel nicht betätigten, wenn der Verschluß lokker oder ausgedreht ist.
GEFAHR
Die flüssigkeit kupplungssteuerung nicht zu lange der frischen Luft aussetzen.
Die Kupplungssteurunggfüssigkeit ist hygroskopisch und nimmt beim Luftkontakt Feuchtigkeit auf.
Den Flüssigkeitsbehälter Kupplungssteuerung NUR geöffnet setzen, solange es für die Nachfüllung erforderlich ist.
Den Schraubverschluß (2) abschrauben und entfernen.
ACHTUNG
Um die Flüssigkeit beim Nachfüllen nicht herausflieben zu halten, das Fahrzeug nicht schütteln.

Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
Die Dichtung (3) entfern.
Den Behalter (1) mit der Flüssigkeit der Kupplungssteuerung nachfüllen, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIER-STOFFE), bis der richtige Stand zwischen der "MIN"-und der "MAX"-Markierung liegt.
ACHTUNG
Beim Nachfüllen die "MAX"-Markierung nicht überschreiben.
Die Kupplung auf ihre Funktion prüfen.
Bei einem zu große Kupplungshebel-spiel oder falls die Kupplungsanlage Funktionstörungen aufweist, wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshand-ler, Denn eine Entlüftung der Anlage konnte notwendig sein.
KÜHLMITTEL
ACHTUNG
Verwenden Sie nicht das Fahrzeug, wenn der Kuhlmittelstand unter der Minimum-Markierung (LOW) liegt.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführten, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Vor der Abfahr den Kuhlmittelstand prüfen, siehe Seite 41 (PRUFEN UND NACHFULN); das Kuhlmittel alle zwei Jahre durch ihren aprilia-Vertragshändler wechseln halten.
GEFAHR
Kuhlmittel ist schädlich, wenn es eingenommen wird. Auf Haut oder Augen kann das Kuhlmittel Entzündungen verursichen.
Wenn das Flüssigkeit mit der Haut oder den Augen in Kontakt kommt, die Stellen mit reichlich Wasser auswaschen und einen Arzt aufsuchen. Wenn Kuhlmittel eingenommen wurde, Brechreiz hervorrufen, Mund und Hals mit reichlich Wasser ausspelen und sofort einen Arzt aufsuchen.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
DIE UMWELT NICT MIT FLUSSIGKEIT BELASTEN.

Das Kuhlmittel nicht auf die bereits Morteile schütten, Denn es konnte sich entzünden und unsichtbare Flammen bewirken.
Bei Wartungsarbeiten empfeihlt sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.
ACHTUNG
Zur Ernueeration des Kuhlmittels wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertrags-händler.
Die Kuhlmittellösung weist ein Mischverhältnis von 50% Wasser und 50% Frostschutzmittel auf.
Dieses Mischverhältnis ist für die meisten Betriebstemperaturen geeignet und bietete eine gute Korrosionsbestandigkeit.
Es empfeihlt sich, das gleiche Mischverhältnis auch im Sommer beizubehalten: die Verdunstung wird damit geringer und auch die Notwendigkeit, öfters nachzufullen, wird

reduziert.
Auch die Steinsalzablagerungen, die durch ein Verdunsten des Wassers in dem Kuhler verursacht werden, verringn sich und die Wirksamkeit des Kuhlsystems bleibt erhalten.
Falls die Außentemperatur unter 0^ absinkt, prüfen Sie das Kühlsystem öfterns und fällen Sie ggf. mehr Frostschutzmittel im maximalen Mischverhältnis von 60% auf.
Für die Kuhlflüssigkeit verwenden Sie destilliertes Wasser, um den Motor nicht zu beschädigen.
GEFAHR
Schraubverschluß (1) vom Ausgleichsbehälter nur bei abgekühtem Motor abschrauben, weil im Kühlsystem Druck herscht und die Innentemperatur sehr hoch ist.

Auf Händen und Kleidung kann das Kuhlmittel schwere Verbrühungen bzw. Schäden verursachen.
PRUFINUNDNACHFULLEN
GEFAHR
Die Kontrolle und das Nachfällen bei kaltem Motor ausführren.
Den Motor abstellen und abkühlen las-
sen.
Das Fahrzeug mit beiden Rädern auf dem Boden aufrecht halten.
Durch den entsprechenden Schlitz auf dem rechten Gehäuse prüfen, ob die Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter (2) zwischen der "FULL"-und "LOW"-Markierung liegt.
FULL = max. Stand
LOW = min. Stand

Sollethisnicht derFallsein:
Den Schraubverschluß (1) abschrauben und entfernen.
GEFAHR
Kuhlmittel ist schädlich, wenn es eingenommen wird. Auf Haut oder Augen kann das Kuhlmittel Entzündungen verursichen.
Keine Finger bzw. Gegenstände hineinfuhren, um das Kuhlmittelvorhandensein festzustellen.
ACHTUNG
Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.

Mit Kuhlmittel nachfüllen, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOF-FE), bis die Flüssigkeit mehr oder weniger die "FULL"-Markierung erreicht. Diese Stand nicht überschreiben, sonst wird die Flüssigkeit beim Laufen des Motors herausflieBen.
Die Einfüllschraube (1) wieder einset- zen.
ACHTUNG
Bei einem übermögen Verbrauch oder einer Entleuerung des Ausgleichsbehalters, das Kühlsystem auf Undichtigkeiten prufen. Lassen Sie die Reparaturen von Ihr dem aprilia-Vertragshändler vornehmen.
REIFEN
Dieses Fahrzeug ist mit schlauchlosen Reifen (tubeless) ausgestattet.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geläden benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
GEFAHR
Alle vierzehn Tage den Reifenluftdruck bei Umgebungstemperatur kontrollieren.
Nach den ersten 1000km (625 mi) und danach alle 7500km (4687 mi) den Zustand der Reifen und den Reifendruck bei Umgebungstemperatur prüfen lasen, siehe Seite 110 (TECHNISCHE DATEN).
Warme Reifen beeinträchtigen das MeB-ergebnis.
Prufen Sie den Reifenluftdruck beson-ders vor und nach jeder langen Reise.
Bei zu hohem Luftdruck werden die Bodenunbenheiten nicht abgefangen und auf den Lenker übertragen. Das Ergebnis: Beeinträchtigung des Fahrkomforts und der Stabilität in den Kurven.
Umgekehrt sind die Reifenseiten (1) bei nichtausreichendem Luftdruck einem hohenen Druck ausgesetzt. In thisem Fall konnte der Reifen aus den Felgen rutschen oder sich sareg davon ablo

sen, was ein Schleudern des Fahrzeugs zur Folge haben können.
Bei sehr plottlichen Bremsungen konnten die Reifen aus den Felgen heraustreten.
In den Kurven konnte das Fahrzeug ins Schleudern geraten.
GEFAHR
Prufen Sie die Oberfläche und den Verschleibzustand der Reifen: Reifen in schlechtem Zustand weisen eine niedrigere Bodenhaltung auf und beeinträchtigen die Lenkbarkeit des Fahrzeugs.
Einige Reifensorten, die für diesen Fahrzeug zugelassen sind, werden mit Verschleibenzeigern ausgestattet.
Es gibt Verschleibanzeiger verschiedene Art. Erkundigen Sie sich bei ihrem aprilia-Vertragshandler nach den VerschleiBprüfungsmoditäten.
Fuhren Sie eine Sichtprüfung durch, um den Verschleibgrad an den Reifen festzustellen und ggf. sie austauschen zu halten.
Bei Verschleibersscheinungen oder wenn auf der Laufflache ein mehr als 5 mm breites Loch vorhanden ist, das Fahrzeug neu bereifen.
Nach einer Reifenreparatur ist das Radauswuchten erforderlich.
GEFAHR
Die Reifen müssen gegen Reifen ersetzt werden, welche der Werkvorschrift hinsichtlich Große und Typ entsprechen, siehe Seite 110 (TECHNISCHE DATEN); der Gebrauch anderer Reifensorten wird sich auf die Fahrbarkeit des Fahrzeuges negativ aus.
Keine Reifenschläuche auf Felgen für schlauchlose Reifen installieren und umgekehrt.
Auch die Ventilkappen (2) müssen vorhanden sein, um einen plötzlichen Luftdruckverlust zu vermeiden.
Wechsel-, Reparatur-, Wartungs- und Auswuchtungsarbeiten sind sehr wichtig und sollen denaher mit angemessenen Werkzeugen und gewissenhaft durchgeführrt werden.
Wenden Sie sich daher an ihren aprilia-Vertragshandler oder an einen Reifenfachmann.
Neue Reifen konnen einen Schmierfilm

aufweisen; fahren Sie daher fur eine Kilometer vorsichtig. Reifen nicht mit ungeeigneten Mitteln einschmieren. Wenn die Reifen alt sind, konnen sie hart werden und die Straßenhaltung beintrachtigen auch wenn sie nicht vollständig verschlissen sind. In thisem Fall die Reifen unbedingt auswechseln.
MINIMALE PROFILTIEFE (3):
vorne und hinter: 2mm (c 3 mm) und auf jeder Fall nicht unter dem durch die geltende Gesetzgebung des jeweiligen Landes festgesetzten Wert.
MOTOROL
GEFAHR
Das Motoröl kann schwere Hautscha- den verursachen, wenn man tätiglich und fur langere Zeit damit in Berührung kommt.
Wir empfehlen Ihnen, ihre Hände nach dem Umgang mit Öl grundlich zu wiesen.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
DIE UMWELT NICT MIT ÖL BELASTEN.
Bringen Sie das Öl in einem abgeschlossenen Behälter zu der Tankstelle, wo Sie normalerweise das frische Öl kaufen, oder an eine Altölsammelstelle.
Bei Wartungsarbeiten empfeihlt sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.
ACHTUNG
Falls die Motoröldruck-Kontrolleuche LED “! ” während der normalen Motorfunktion aufleuchtet, bedeutet es, daß der Motoröldruck im Kreislauf nicht hoch genug ist.
In thisem Fall den Motorolstand prufen, siehe Seite 62 (MOTOROLSTAND PRU-FEN UND NACHFULLEN). Falls der Stand nicht korrekt ist, den Motor sofort abstellen und sich an einen aprilia-Vertragshandler wenden.

ACHTUNG
Mit Vorsicht vorgehen.
Ol nicht ausstreuen.
Die Bestandteile, den Arbeitsbereich und die umgebende Fläche nicht verschmutzen. Mögliche Ölspuren sorgfällig reinigen.
Bei Verlust oder Störungen wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshändler.
Den Motorolstand regelmäßig prüfen, siehe Seite 62 (MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN).
Zum Motorölwechsel siehe Seite 60 (WARTUNGPLAN) und Seite 64 (MOTORÖL UND ÖLFILTERPATRONE WECHSELN).
WICHTIG Verwenden Sie Markenöle vom Typ 15W - 50, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).

VORDERRAD-BREMSHEBEL UND KUPPLUNGSHEBEL EINSTELLEN
Mit Hilfe der Einstellschraube (3) kann die Entfernung zwischen Hebelende (1) und Handgriff (2) eingestellt werden.
Die Positionen "1" und "4" entsprechen einer Entfernung zwischen dem Hebelende und dem Handgriff von ungebahr 105 bzw. 75~mm
Die Positionen "2" und "3" entsprechen Zwischenentfernungen.
Den Bedienhebel (1) nach vormeschieben und die Einstellschraube (3)drehen, bis die gewünschte Zahl mit dem Pfeil übereinstimmt.

HINTERRAD-BREMSHEBELSPIEL EINSTELLLEN
Der Bremshebel wird beim Zusammenbau des Fahrzeuges ergonomisch positioniert. Falls notwendig, kann das Spiel des Bremshebels eingestellt werden:
Das untere Gehäuse entfernen, siehe Seite 78 (UNTERES GEHÄUSE AB-MONTIEREN).
Die Kontermutter (4) losen.
Die Pumpensteuerung (5) heraus-schrauben, um ein min. Spiel von 0,5-1 mm zwischen der Pumpensteuerung und dem Pumpenkolben zu gewährleisten.

ACHTUNG
Prufen Sie, ob etwas Spiel beim Hebel (6)vorhanden ist, um zu vermeiden, daß die Bremse betätigibt bleibt und zu einem früherzeitigen Verschleib der Bremsteile führt.
Hebelspiel (6): 4 mm (am Ende des Hebels gemessen).
Die Pumpensteuerung (5) mittels der Kontermutter (4) blockieren.
ACHTUNG
Nach der Einstellung prufen, ob das Rad frei dreht, wenn die Bremse losgelassen wird.
Die Bremsen auf Funktion prufen. Falls notwendig, wenden Sie sich an Ihren aprilia-Vertragshandler.

HINTERRAD-BREMSHEBEL UNDSCHALTHEBEL EINSTELLLEN
Die Bedienhebel werden beim Zusammenbau des Fahrzeuges ergonomisch positi-niert.
Falls notwendig, kann die Bremshebelposition individuell eingestellt werden.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Schraube (1) etwas losen.
Den Nocken (2) drehen, um die optimale Stellung für das Pedal (3) zuuchen.
Die Schraube (1) festziehen und die Standfestigkeit des positionierten Nokkens prufen.
ACHTUNG
Falls der Schalthebel weitere Einstellungen braucht, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.

AUSSTATTUNG MIT AUTOMATISCHER LICHTEINSCHALTUNG S
Das mit dieser Vorrichtung ausgestattete Fahrzeug ist dadurch erkennbar, weil beim Positionieren des Zündschalters auf % die Lichter automatisch angeschelt werden.
Aus thisem Grund ist der Lichtschalter nicht vorhanden.
Das Ausschalten der Lichter ist vom Positionieren des Zündschalters auf “$” abhängig.
Vor dem Starten prufen, ob der Abblendschalter auf ^ ^+ " (Vorderrad-Abblendlicht) positioniert ist).
EsistverbotendasSchallpegelkontrolssystemaufzubrechen.
Der Eigentümer des Fahrzeuges wird daraufhingewiesen, daß das Gesetz folgenden verbieten kann:
- Den Abbau und jegliche Handlung zur Außerbetriebsetzung jeglicher Einrichtung oder jegliches in einem neuen Fahrzeug integrierten Bestandteiles, um auf den Gerauschpegel vor dem Verkauf oder der Übergabe des Fahrzeuges an den Endverbraucher bzw. während seines Betriebs zu wirken, es sei dann, daß Wartungs-, Reparatur- oder Austauscharbeiten durchgeführt werden, sowie
Die Benutzung des Fahrzeuges, nach dem diese Einrichtung bzw. dieser Bestandteil abgebaut oder außer Betrieb gesetzt worden ist.
Den katalytischen Schalldämpfer und die Leitungen des Schalldampfers prufen und darauf feststellen, ob Rostspuren bzw. Locher vorhanden sind und ob das Auspuffsystem korrekt Funktioniert.
Falls das Gerausch aus dem Auspuffsystem immer stärker wird, wenden Sie sich unverzüglich an einen aprilia-Vertragshandler.



AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG
Die im nachfolgenden aufgeführten Anweisungen verlangen höchte Aufmerksamkeit, da sie aus Sicherheitsgründen abgefaßt werden, um durch Herunterfallen des Fahrers oder des Sozius vom Fahrzeug und/oder durch Herunterfallen oder Umkippen des Fahrzeugs selbst verursachte Personen, Sach- und Fahrzeugschäden zu vermeiden.

GEFAHR
Herunterfallen- bzw. Kippgefahr. Mit Vorsicht vorgehen.
Zum Auf- und Absteigen vom Fahrzeug muß man über eine absolute Bewegungsfreiheit und frei hände verfügen (keinesfalls Gegenstände, nicht aufgesetzte Schutzhelme bzw. nicht getragene Handschuhe oder Brillen in den Händen halten). Nur von der linken Fahrzeugseite und nur
bei vorgeklaptem Seitenständener auf- bzw. absteigen.

ACHTUNG
Den Seitenstandener weder mit dem eigenen Gewicht noch mitjenem des Sozius belasten.
Der Seitenständener wurde entwickelt, um das Fahrzeuggewicht einschließlich einer Mindestbelastung tragen zu können, ohne Fahrer und Sozius.
Das Aufsteigen in Fahrposition bei auf dem Seitenständer abgestelltem Fahrzeug ist ausschließlich zulässig, um die Gefahr eines Herunterfallens oder Umkippens zu vermeiden, und sieht damit keine Belastung des Seitenstanders durch das Gewicht des Fahrers bzw. des Sozius vor.
Beim Auf- und Absteigen kann man aufgrund des Fahrzeuggewichts das Gleichgewicht verlieren und davon Herunterfallen

bzw. Umkippen.
WICHTIG Der Fahrer muß immer als erster auf das Fahrzeug aufsteigen und als letzer absteigen, und es ist seine Aufgabe, für das Gleichgewicht und die Stabilität beim Auf- und Absteigen des Sozius zu sorgen.

Der Sozius muß außer dem mit größter Vorsicht auf- und absteigen, um das Fahrzeug und den Fahrer nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
WICHTIG Es ist Aufgabe des Fahrers, den Sozius über die Vorgehensweise beim Auf- und Absteigen zu belehen.
Zum Auf- und Absteigen des Sozius verfügt das Fahrzeug über entsprechende Sozius-FuBrasten. Der Sozius muß beim Aufund Absteigen stets von der linken FuBraste Gebrauch machen.
Manarfeder springendnoch durch Ausstrecken des Beines,um den Bodenzu berühren,vom Fahrzeug absteigen bzw. versuchen,abzusteigen.In beiden Fallewaren das Gleichgewicht und die Stabilität des Fahrzeugs stark beeinträchtigt.
WICHTIG Das Gepäck oder die am hinteren Fahrzeugteil befestigten Gegenstände können beim Auf- und Absteigen vom Fahrzeug ein Hindernis darstellen.
Auf jeder Fall eine gut kontrollierte und
weit ausholende Bewegung des rechten Beines ausfuhren, um das hintere Fahrzeugteil (Heckverkleidung oder Gepäck) überwinden zu können, ohne dagegen zu stößen und so das Fahrzeug aus dem Gleichgewicht zu bringen.
AUFSTEIGEN
Den Lenker korrekt anpacken und auf das Fahrzeug steigen, ohne darauf den Seitenstandener mit dem eigenen Gewicht zu belasten.
WICHTIG Sollte es nicht möglich sein, sich mit beiden Füßen auf dem Boden abzustützen, nur den rechten Fuß auf den Boden stellen (bei Gleichgewichtsverlust ist die linke Seite durch den Seitenstandener "geschützt") und den linken zum Abstützen bereithalten.
Beide Fübe auf den Boden stellen, das Fahrzeug in Fahrposition bringen und im Gleichgewicht halten.
WICHTIG Der Fahrer darf die Sozius-FuBrasten in Fahrposition weder vorklappen noch versuchen, sie vorzuklappen, Denn dies konnte das Gleichgewicht und die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen.
Die beiden Sozius-FuBrasten vom Sozius vorklappen lessen.
Den Sozius über das Aufsteigen belehren.
Mit dem linken Fuß auf den Seitenstand der einwirken undihn vollständig zurückklappen.
ABSTEIGEN
Die Parkfläche wahlen, siehe Seite 57
(PARKEN).
Das Fahrzeug anhalten, siehe Seite 57 (ANHALTEN).
GEFAHR
Überprüfen, daß der Boden der Parkfläche frei, fest und eben ist.
Mit dem Absatz des linken FüBes auf den Seitenstandenerhebel einwirken und vollständig vorklappen.
WICHTIG Sollte es nicht möglich sein, sich mit beiden Füßen auf dem Boden abzustützen, nur den rechten Fuß auf den Boden stellen (bei Gleichgewichtsverlust ist die linke Seite durch den Seitenstandener "geschützt") und den linken zum Abstützen bereithalten.
Beide Fübe auf den Boden stellen und das Fahrzeug im Gleichgewicht in Fahrposition halten.
Den Sozius über das Absteigen belehren.
ACHTUNG
Herunterfall- und Kippgefahr.
Sich vergewissern, daß der Sozius vom Fahrzeug abgestiegen ist.
Den Seitenständner nicht mit dem eigenen Gewicht belasten.
Das Fahrzeug schrag stellen, bis der Seitenständner auf dem Boden aufliegt.
Den Lenker richtig anpacken und vom Fahrzeug steigen.
Den Lenker ganz nach links drehen.
Die Sozius-FuBrasten zurückstellen.
ACHTUNG
Die Fahrzeugstabilität sicherstellen.



SICHERHEITSKONTROLLEN
GEFAHR
Bevor Sie das Fahrzeug starten, führen Sie immer eine Sicherheitskontrolle durch (siehe "LABELLE DER SICHER-HEITSKONTROLLEN").
Führer Sie immer eine Sicherheitskontrolle für die schwere Schäden am Fahrzeug und/oder an Personen zu vermeiden.
Ziehen Sie sofort ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate, wenn Sie nicht verstehen, wie etwas funktioniert, oder wenn Sie Betriebsstörungen bemerken bzw. vermuten.
Eine Kontrolle ist sehr schnell ausgeführrt und die daraus entstehende Sicherheit ist erheblich.
WICHTIG Dieses Fahrzeug ist derart ausgestattet worden, damit es eventuelle Störungen und Fehlfunktionen, die in der elektronischen Anlage abgespeichert sind, in Realzeit erkennen kann.
Jedesmal wenn der Zündschalter auf % positioniert wird, erscheidt die Aufschrift "EF1 (1) an der rechten Seite vom Multifunktion-Display und bleibt ca. drei Sekunden lang visualisiert.
ACHTUNG
Wenn die Aufschrift "EFI" (1) während der normalen Motorfunktion erscheint, bedeut es, daß die elektronische Anlage irgendeine Störung festgestellt hat. In weitere Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich sofort an einen aprilia-Vertragshandler.
ACHTUNG
Nach den ersten 1000 km (625 mi) und danach alle 7500 km (4687 mi) erscheint auf dem rechten Display die Aufschrift "SERVICE" (2).
In thisem Fall wenden Sie sich fur die regelmäßige Wartung, siehe Seite aprilia-Vertragshändler, an einen 60 (WARTUNGPLAN). Wenn Sie die Aufschrift "SERVICE" auf dem Display löschen wollen, drücken Sie den "LAP"-Knopf (3) und danach die Taste (4) etwa fünf Sekunden lang.
SICHERHEITSKONTROLLEN
| Teil | Kontrolle | Seite |
| Vordere und hintere Scheibenbremsen | Funktionstüchtigkeit, Handbremsehebelspiel, Flüssigkeitsstand, ggf. vorhandene Undichtigkeiten prüfen.Bremsbelägeverschleiβ prüfen.Ggf. Flüssigkeit nachfüllen. | 34, 35, 36, 37, 89 |
| Gasdrehgriff | Prüfen Sie, ob sich der Gasgriff leicht auf- und zudrehen laßt und ob man ihn in allen Stellen des Lenkers drehen kann. Ggf. einstellen und/oder schmieren. | 90, 90 |
| Motoröl | Prüfen und/oder ggf. nachfüllen. | 43, 62 |
| Räder/Reifen | Reifenoberfläche, -druck, -verschleiβ, -beschädigungen prüfen.Eventuell verklemmtte Fremdkörper von den Laufbahnmustern entfernen. | 42 |
| Bremshebel | Prüfen Sie, ob sich die Bremshebel leicht betätigten halten.Ggf. Gelenkpunkte schmieren und Hebelspiel einstellen. | 44 |
| Kupplung | Prüfen Sie die Funktion, das Hebelspiel, den Flüssigkeitsstand und das Vorhandensein von eventuellen Verlusten.Ggf. Flüssigkeit nachfüllen; die Kupplung muß einwandfrei funktionieren und nicht Schlüpfen. | 38, 39 |
| Lenkrohr | Prüfen Sie, ob die Drehung gleichmäßig, fließen und ohne Spiel bzw. Lockerungen erfolgt. | - |
| Seitenständer | Funktionsfähigkeit prüfen. Prüfen, daß beim Hoch- bzw. Herunterklappen des Ständers keine Reibungen auftreten und daß die Federspannung es ermöglich, ihn in die Ausgangsposition zusückzustellen.Ggf. Gelenkpunkte und Kupplungen schmieren.Den einwandfrei Betrieb des Schutzschalters am Seitenständer prüfen. | 93, 98 |
| Befestigungselemente | Prüfen, ob die Befestigungselemente nicht locker sind. Ggf. einstellen oder festschrauben. | - |
| Treibkette | Das Spiel prüfen. | 75, 76 |
| Kraftstoffbehälter | Kraftstoffstand prüfen, ggf. nachtanken.Ggf. vorhandene Undichtigkeiten des Kreislaufes prüfen.Den korrekten Verschluß des Kraftstoffbehälter-Verschlusses prüfen. | 33, 77 |
| Kühlmittel | Der Stand im Ausgleichsbehalters muß zwischen der “FULL”- und der “LOW”-Markierung liegen. | 40, 41 |
| Motorstopschalter(“ % - ” S) | Funktionsfähigkeit prüfen. | 27 |
| Lichter, Kontrolleuchten, Signalhorn und elektrische Vorrichtungen | Funktionsfähigkeit prüfen. Ggf. die Glühbirnen wechseln oder die Betriebsstörung beheben. | 94 - 106 |

START
GEFAHR
Das Fahrzeug hat eine erheblich Leistung, muß dazu stufenweise verwendet und mit größter Vorsicht gefahren werden.
Keine Gegenstände in den Windabweiser legen (zwischen dem Lenker und der Instrumenteneinheit), um die Drehung des Lenkers und die Sichteit auf der Instrumenteneinheit nicht zu hindern.
WICHTIG Vor Anlassen des Motors, das Kapitel "Sicher Fahren" grundlich durchlesen, siehe Seite 5 (SICHER FAHREN).
GEFAHR
Abgase enthalten Kohlenmonoxyd, welchesehr schadlichist,und dufen nicht eingeatmet werden.
Starten Sie den Motor nicht in geschlossenen bzw. nicht ausreichend belufteten Räumen.
Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann Bewußtlosigkeit und)sagar Tod durch Ersticken zur Folge haben.
WICHTIG Wenn das Fahrzeug auf den Seitenständern aufgestellt ist, kann der Motor nur im Leerlauf gestartet werden. Wenn man in thisem Fall den Gang einschaltet, goes the Motor aus.
Mit angehobenem Seitenständener kann der Motor im Leerlauf oder mit eingeschaltelem Gang und betätigtem Kupplungshebel gestartet werden.
In Fahrposition auf das Fahrzeug steigener, siehe Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).
Sicherstellen, daß der Seitenständervollkommen zurückgeklapt ist.
Nichvorhanden S.Prufen,ob der Lichtschalter (1) auf " " steht.
Prufen, ob der Abblendschalter (2) auf steht " " + " .
Den Motorstopschalter (3) auf " ^ 一 ^ 一 %" stellen.
Den Schlüssel (4) drehen und den Zündschalter auf % ) stellen.
Jetzt:
Auf der Instrumenteneinheit leuchtet die (rote) Motoroldruck-Kontrolleuchte LED auf "! " (5), die bis zum Anlassen des Motors eingeschaltet bleibt;
- Auf der Instrumenteneinheit leuchtet ca. drei Sekunden lang die (rote) Überdrehzahl-Kontrolleuche LED auf "max" (6) und der Zeiger des Drehzahlmessers (7) positioniert sich auf die voreingestelle Überdrehzahlgrenze;
Auf dem linken Display wird die Momentgeschwindigkeit (8), der Teilkilometerzahler/Teilmeilenzahler (9) und der Gesamtkilometerzahler (10) angezeigt;
- auf dem rechten Display (Multifunktion) erschreiben die Kühlmitteltemperatur (11) und die Digitaluhr (12).
WICHTIG Bei kaltem Motor blinkt die Aufschrift ", " (11a).
Jedesmal wenn der Zündschalter auf % positioniert wird, erscheint die Aufschrift "EFI" (11b) und bleibt ca. drei Sekunden lang visualisiert.
- die Kraftstoffpumper baut den Druck im Zuführkreislauf auf und brummt ca. drei Sekunden lang.

ACHTUNG
Wenn auf der Instrumenteneinheit die Reservemengekontrolleuche aufleucht "Z" (13), so schnell wie möglich tanken, siehe Seite 33 (KRAFTSTOFF).
WICHTIG Die Tachometer-MeBeinheit (km oder mi), die Kuhlmitteltemperaturetur-MeBeinheit (^ oder ^ F) , die Überdrehzahlgrenze, die Uhr- und ggf. die ZeitmeBfunktionen können eingestellt werden, siehe Seite 20 (MULTIFUNKTIONCOMPUTER).
GEFAHR
Die Überdrehzahlschwelle wird bei aprilia auf 6000 U/min (rpm) festgesetzt. Die Grenze allmählich erhöhen, während man mit dem Motor vertraut wird. Wahrend der Einfahrt die empfohlene Überdrehzahlgrenze nicht überschreiben, siehe Seite 56 (EINFAHREN).

Blockieren Sie wichtens ein Rad durch Betätigung eines Bremshebels.
Den Kupplungshebel vollständig betätigten (14) und den Schalthebel (15) auf Leerlauf schalten [grüne Kontrolleuche """ (16) an].
Wenn Sie bei kaltem Motor starten, den Kaltstarthebel "#" (17) nach unten dieren.
ACHTUNG
Um die Batterie nicht zu sehr zu verbrauchen, den Startknopf ^1 ” nicht länger als fünfzehn Sekunden gedrückt halten.
Wenn der Motor in dieser Zeit nicht ansprungt, zehn Sekunden lang warten und den Startknopf "1" erneut drucken.
Den Startknopf "1" (18) drucken, ohne Gas zu geben, und hijn loslassen, sobald der Motor anspringt.

ACHTUNG
Den Startknopf "1" (18) nicht drucken, wenn der Motor bereits angelaufen ist, um den Anlasser nicht zu beschädigen.
Wenn die Motoröldruck-Kontrolleuche "! " (5) eingeschaltet bleibt oder während des normalen Motorbetriebs aufleucht, bedeutet dies, daß der Öldruck im Kreislauf nicht ausreicht.
In thisem Fall den Motor sofort abstellen und sich an einen aprilia-Vertragshändler wenden.
Zumindest einen Bremshebel betätigten und vor der Abfahrkeit Gas geben.
ACHTUNG
Bei kaltem Motor nicht abrupt starten. Um umweltschädliche Emissionen und den Kraftstoffverbrauch einzuschranken, empfeht es sich den Motor zu erwärmen und die ersten Kilometer lang

sam zu fahren.
Wenn der Motor warm ist, den Kaltstarthebel “#” (17) hochdrehen.
ACHTUNG
Wenn, auf dem rechten Display (Multi-funktion), die Aufschrift "EFI" während der normalen Motorfunktion erscheint, bedeut es, daß die elektronische Anlage irgendeine Störung festgestellt hat. In weitere Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich�始 an einen aprilia-Vertragshandler.

KALT STARTEN
Bei niedriger Umgebungstemperatur (nahe oder unter 0^ / 32^ ) konnten beim ersten Anlassen Schwierigkeiten auftreten.
In einem solchen Fall:
Den Kaltstarthebel “#” (17) nach unterdrehen.
Mindestens weitere zehn Sekunden auf den betätigten Startknopf [] (18) einwirken und gleichzeitig den Gasdrehgriff (19)leitung drehen.
Wenn der Motor startet:
Den Startknopf "I" (18) und den Gashrehgriff (19) loslassen.
Den Kaltstarthebel “#” (17) hochdrehen.
Wenn der Motor im Leerlauf nicht ruhig lauft, den Gasdrehgriff (19) mehrmals vorsichtig betätigten.


Wenn der Motor nicht anspringt:
Einige Sekunden abwarten, dann den KALT STARTEN erneut ausführren.

ANFAHREN UND FAHREN
GEFAHR
Das Fahrzeug hat eine erheblich Leistung, muß dazu stufenweise verwendet und mit größter Vorsicht gefahren werden.
Keine Gegenstände in den Windabweiser legen (zwischen dem Lenker und der Instrumenteteinheit), um die Drehung des Lenkers und die Sichtekeit auf der Instrumenteteinheit nicht zu hindern.
WICHTIG Vor dem Losfahren, den Abschnitt "Sicher fahren", siehe Seite 5 (SI-CHER FAHREN) aufmerksam lesen.
ACHTUNG
Leuchtet während der Fahrt die Kraftstoffreserve-Kontrolleuche (1) auf der Instrumenteteinheit auf, bedeutetes, daß noch ca. 4,5± 1 Kraftstoff vorhanden sind.

In thisem Fall so bald wie möglich Kraftstoff nachfüllen, siehe Seite 33 (KRAFTSTOFF).
GEFAHR
Wenn Sie ohne Sozius fahren, prufen Sie, ob die Sozius-FuBrasten hochgeklappt sind.
Während der Fahrt die Handgriffe fest anfassen und die FüBe auf den FuBrasten halten.
WÄHREND DER FAHRT NIE ANDERE STELLUNGEN EINNEHMEN.
GEFAHR
Wenn Sie einen Sozius haben, erklaren Sie ihm wie er sich verhalten soll, um Probleme beim Fahren zu vermeiden.
Vor dem Abfahren sicherstellen, daß der Ständer ganz zurückgeklappt worden ist.

Anfahren:
Den Motor starten, siehe Seite 50 (START).
Die Neigung der Rückspiegel richtig einstellen.
ACHTUNG
Bei stillstehendem Fahrzeug machen Sie sich mit dem Gebrauch der Rückspiegel vertraut. Die Spiegelfläche ist konvex, so daß die Gegenstände weiter entfernt scheinen, als sie es tatsächlich sind. Mit diesen Spiegeln hat man "weitwinklige" Sicht und nur aufgrund der Erfahrung kann die Entfernung des nachfolgenden Fahrzeugs geschätzt werden.
Mit Gasdrehgriff (2) in (Pos.A) und Motor im Leerlauf, den Kupplungshebel (3) betätigten.
Den ersten Gang einschalten, bzw. den Schalthebel (4) nach unten drucken.

Den Bremshebel (beim Starten betätig) loslassen.
GEFAHR
Beim Losfahren den Kupplungshebel nicht plottlich loslassen, damit der Motor nicht stehenbleibt und das Fahrzeug nicht "aufbockt".
Wenn Sie den Kupplungshebel loslassen, nicht plottlich oder zu viel Gasgeben, damit die Kupplung nicht "schlupft" (wenn der Kupplungshebel langsam losgelassen wird) oder das Vorderrad sich nicht aufbäumt (wenn der Kupplungshebel schnell losgelassen wird).
Den Kupplungshebel (3) langsam loslassen und leicht Gas geben (Gasdrehgriff (2) auf Pos.B).
Das Fahrzeug wird sich langsam in Gang setzen.

Die ersten Kilometer langsam fahren, um den Motor zu erwärmen.
ACHTUNG
Die angegebene Drehzahl nicht übersteigen, siehe Seite 56 (EINFAHREN).
Die Geschwindigkeit erhöhen, bzw. leicht Gas geben (Gasdrehgriff (2) auf Pos.B), ohne die angegebene Drehzahl zu übersteigen, siehe Seite 56 (EINFAH-REN).
Den zweiten Gang einschalten:
ACHTUNG
Den Vorgang schnell ausführren.
Das Fahrzeug nicht mit einer zu niedri-gen Drehzahl fahren.
Gas wegnehmen (Gasrehgriff (2) auf Pos.A), den Kupplungshebel (3) betäti- gen und den Schalthebel (4) anheiten. Den Kupplungshebel (3) loslassen und Gas geben.
Die letzten beiden Schritte ausführren und die higheren Gänge einschalten.
ACHTUNG
Falls die Motoröldruck-Kontrolleuche LED “! ” (5) während der normalen Motorfunktion aufleuchtet, bedeutet es, daß der Motoröldruck im Kreislauf nicht hoch genug ist.
In thisem Fall den Motor sofort abstellen und sich an einen aprilia-Vertragshändler wenden.
In folgenden Fällen ist ein Zurückschalten notwendig:
Bei Talfahrten und beim Bremsen, um die Bremswirkung durch die Verdichtung des Motors zu erhöhen.
Bei Bergfahrten, wenn der eingeschalte Gang nicht der Geschwindigkeit entspricht (hoher Gang, niedrige Geschwindigkeit) und die Drehzahl des Motors sinkt.
ACHTUNG
Jeweils einen Gangzurückschalten; Ein gleichzeitiges Zurückschalten mehrerer Gange kann zur Überschreitung der Höchstdrehzahl führen (Überrehzahl). Vor und während des Zurückschaltens Gas wegnehmen, um eine Überrehzahl zu vermeiden.

Zurückschalten:
Den Gasrehgriff (2) zurückdrehen (Pos.A).
Wenn notig, die Bremshebel leicht betätigten und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs reduzieren.
Den Kupplungshebel (3) betätigten und den Schalthebel (4) senken, um einen niedrigeren Gang einzuschalten.
Die Bremshebel loslassen.
Den Kupplungshebel loslassen und leicht Gas geben.
ACHTUNG
Wenn die Aufschrift "LLL" an der rechten Seite des Multifunktion-Display erscheint, das Fahrzeug abstellen und den Motor bei 3000 U/min (rpm) für ca. zwei Minuten laufen setzen, damit das Kuhlmittel in der Anlage korrekt fließen kann; den Motorabstellschalter auf "~ S" positionieren und den Kuhlmittelstand prufen, siehe Seite 40 (KÜHL-
MITTEL).
Erscheint nach der Prüfung des Kuhl-mittelstandes die Aufschrift "LLL" Weiter, wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshandler.
Den Zündschlüssel nicht auf “$” stellen, da in diesen Fall die Abkuhlungs-lüfter sich unabhängig von der Temperatur des Kühlmittels abstellen, was zu einem weiteren Temperaturanstieg führt.
Wenn, auf dem rechten Display (Multi-funktion), die Aufschrift "EFI" während der normalen Motorfunktion erscheint, bedeutet es, daß die elektronische Anlage irgendene Störung festgestellt hat.
Invielen Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich�始 an einen aprilia-Vertragshandler.
Um eine Überhitzung der Kupplung zu vermeiden, bleiben Sie so weniger wie möglich bei laufendem Motor, stillem Fahrzeug und gleichzeitig mit eingeschaltetem Gang und betätigtem Kupplungshebel.
GEFAHR
Drehen Sie den Gasgriff nicht ständig vor und zurück, das Fahrzeug konnte außer Kontrolle geraten. Beim Bremsen Gas wegnehmen und beiden Bremsen betätigten, um eine gleichmäßige Verzögerung zu erzielen; bzw. den Druck auf beiden Bremshebel gefühltvoll dosieren.
Wenn Sie nur die vordere oder die hintere Bremse betätigten, wird die Bremskraft erheblich verringgert, ein Rad konnte)sagar blockieren mit was zum Verlust der Reifenhaftung fuhrt.
Wenn Sie bergauf bremsen, behmen Sie das Gas ganz weg und betätigten Sie nur die Bremsen, um das Fahrzeug stabil zu halten.
Das Fahrzeug nicht mit dem Motor stillhalten, um die Kupplung nicht zu überhitzen.
Beim Anfahren einer Kurve verringern Sie die Geschwindigkeit oder bremsen Sie, dann fahren Sie mit niedriger und gleichbleibender, evtl. mit leicht ansteigender Geschwindigkeit in die Kurve; vermeiden Sie es, in der Kurve zu bremsen, damit das Fahrzeug nicht ins Schleudern kommt.
Wenn Sie bei Gefällstrecken zu oft bremsen, erhitzen sich die Bremsbeläge, was einen Verlust der Bremswirksamkeit zur Folge haben kann. Nützen Sie die Verdichtung des Motors aus und schalten Sie zurück. Dabei betätigten Sie abwechselnd beiden Bremsen.
Bergab niemals mit ausgeschalteten Motor fahren.
Bei schlechter Sicht auch tagsüber die Abblendlicher einschalten, damit das eigene Fahrzeug better sightbar gemacht werden kann. Fahren Sie auf nassen Straßen oder bei niedriger Bodenhaftung (Schnee, Eis, Schlamm u.s.w.) langsamer, vermeiden Sie plottliches
Bremsen oder plottliche Fahrtrichtungsänderungen, um ein Durchdrehendes Hinterrades und einen Sturz zu vermeiden.

GEFAHR
Achten Sie auf Hindernisse und auf die Straßenoberfläche.
Vorsicht beim Fahren auf gewöltben Straßen, Schienen, Kanaldeckeln, Straβenmarkierungen, Metallplatten bei Bauarbeiten: sie können bei Regen sehr rutschig werden. Fahren Sie dazu sehr vorsichtig daraufuf und vermeiden Sie Schräglagen.
Zeigen Sie die Fahrtrichtungsänderungen stets vorzeitig durch Betätigten der Blinker an und vermeiden Sie jedem plottliche oder gefährliche Lenken.
Nach erfolgter Fahrrichtungsänderung die Blinker(sofort ausschalten.
Bei Überholung oder Überholtwerden mit größter Vorsicht handeln.
Die bei Regen durch große Fahrzeuge verursachten Wasserwolken verringn der Sichte und durch Luftverdrängung kann das Fahrzeug außer Kontrolle geraten.
EINFAHREN
Die Leistung und Lebensdauer Ihres Fahrzeugs wird durch vernünftiges Einfahren wesentlich beeinflübt.
In der Einlaufphase eignet sich am besten ein kurvenreiches und/oder leicht hugeliges Gelände, wo Aufhängungen und Bremsen wirksamer einlaufen.
Während der Einfahrth die Fahrtgeschwindigkeit ändern.
Auf diese Weise werden die Motorteile "belastet" und dann wieder "entlastet" und die Motorteile abgekühlt.
Esistzwarwichtig,dieMotorteilewahrend derEinfahrztubeanspruchen,Sie soltendenamitchodnichtübertreiben.
WICHTIG Erst nach den ersten 1500
km (937 mi) Einfahrt erzielt man die besten Leistungen.
Folgende Hinweise beachten:
Geben Sie bei niedriger Motordrehzahl, sowohl beim Einfahren als auch später, nie voll Gas.
Vermeiden Sie bis Kilometerstand 100 (62 mi) jedem plottliche und verlangerte Bremsen. Die Bremsbeläge müssen ebenfalls erst einlaufen, um ihre günstigsten Reibwerte zu erreichen.
Bis Kilometerstand 1000 (625 mi) über-schreiben Sie nie 6000 U/min (rpm).

GEFAHR
Nach 1000 km (625 mi) Fahrt ist die erste Inspektion durch einen aprilia-Vertragshandler erfolderlich, die entsprechend den Anweisungen der Spalte "Ende Einlaufphase" im Wartungsplan ausgeführ't werden muß, siehe Seite 60 (WARTUNGPLAN). Dies ist notwendig, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen und um das Fahrzeug nicht zu beschädigen.
Zwischen Kilometerstand 1000 km (625 mi) und 1500 km (937 mi) können Sie abwechselungsreicher fahren, mit entsprechlicher Geschwindigkeit und ganz kurz auch die Höchstgeschwindigkeit erreichen, damit die Bestandteile ihre gunstigsten Reib- und minimalen Verschleibwerte erreichen; überschreiben Sie jedoch nicht 7500 U/min (rpm) (siehe Tabelle).
Nach 1500 km Fahrt (937 mi) kann man vom Motor höhere Leistungen fordern. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit sollte jedoch nicht übersritten werden und der Motor solte nicht über die max. Leistung hinaus laufen [10500 U/min (rpm)].
| Empfohlene max. Drehzahl des Motors | |
| Fahrstrecke km (mi) | U/min (rpm) |
| 0 – 1000 (0 – 625) | 6000 |
| 1000 – 1500 (625 – 937) | 7500 |
| über 1500 (937) | 10500 |


ANHALTEN
GEFAHR
Plötzliches Stehenbleiben, eine zu schnelle Geschwindigkeitsabnahme und Vollbremsungen möglichst vermeiden.
Gas wegnehmen (Gasdrehrgriff (1) auf Pos.A), die Bremsen leicht betätigten und zurückschalten, siehe Seite 53 (ANFAHREN UND FAHREN).
Nachdem Sie die Geschwindigkeit reduziert haben und bevor Sie das Fahrzeug zum Stehen bringen:
Den Kupplungshebel (2) betätigten, damit der Motor nicht stehenbleibt.
Bei stillstehendem Fahrzeug:
Den Schalthebel auf Neutralstellung positionieren (die grüne Kontrolleuche " " leuchtet auf).
Den Kupplungshebel (2) loslassen.
Bei vorübergehend Anhalten mindestens eine Bremse betätigten.


PARKEN
Die Wahl der Parkfläche ist äußert wichtig und muß die Verkehrszeichen sowie die im folgenden aufgeführten Anweisungen beachten.
GEFAHR
Stellen Sie Ihr Fahrzeug auf festem und ebenem Boden auf, damit es nicht umkippen kann.
Lehnen Sie das Fahrzeug nicht an Mauern an und legen Sie es nicht auf den Boden.
Vergewissern Sie sich, daß das Fahrzeug, insbesondere seine gluhend ho-Bein Teile, keine Gefahr für Personen oder Kinder darstellen. Stellen Sie Ihr Fahrzeug nicht mit laufendem Motor oder mit eingestecktem Schlüssel im Zündschalter ab.
Nicht zu nahe an die Abkuhlungslüfter gehen, auch falls sie stillstehen: Sie konnten sich in Betrieb setzen und Kleiderzipfel, Haar, usw. absaugen.
GEFAHR
Das Herunterfallen oder das übermäßige Neigen des Fahrzeugs können ein Auslaufen des Kraftstoffs zur Folge haben.
Der Kraftstoff, der für den Antrieb der Explosionsmotoren verwendet wird, ist leichtentzündlich und kann unter Umständen auch explodieren.
ACHTUNG
Den Seitenstände weder mit dem eigenen Gewicht noch mitjenem des Sozius belasten.
Zum Parken des Fahrzeugs:
Die Parkfläche wahlen.
Das Fahrzeug anhalten, siehe Seite 57 (ANHALTEN).
Den Motorstopschalter (3) auf " S " stellen, (in den Ländern, wo vorgesehen).
Den Schlüssel (4) drehen und den Zündschalter (5) auf “S” stellen.
GEFAHR
Die Anweisungen zum Auf- bzw. Absteigen vom Fahrzeug strikt befolgen, siehe Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).
Die Anweisungen befolgend, den Sozius (falls anwesend) absteigen{lassen und dann selbst vom Fahrzeug absteigen.
Das Lenkschloarretieren, siehe Seite 28 (LENKSCHLOSS) und den Schlüssel (4) herausziehen.
GEFAHR
Prufen Sie, ob das Fahrzeug stabil stehen.

FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STELLEN
SEITENSTÄNDER
Zum Abstellen des Fahrzeugs von der Fahrposition auf den Seitenstandener siehe.
Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).
Sollte zur Durchführung eines jedem Manövers (zum Beispiel zum Bewegen des Fahrzeugs) das Zurückklappen des Seitenstanders erfolderlich gewesen sein, ist zur erneuten Abstellung auf den Seitenstander wie folgt vorzugehen:
GEFAHR
Überprüfen, daß der Boden der Parkfläche frei, fest und eben ist.
Die Parkfläche wahlen, siehe Seite 57 (PARKEN).
Den linken Griff (1) anfassen und die rechte Hand auf den Soziussitz (2) legen.

Den Seitenstandier mit dem rechten Fufn nach unten drucken, bis er ganz vorklappt (3).
Das Fahrzeug schrag stellen, bis der Seitenständner auf dem Boden aufliegt.
Den Lenker ganz nach links einschlagen.
GEFAHR
Prufen Sie, ob das Fahrzeug stabil steht.
SCHUTZ GEGEN UNBEFUGTEN ZUGRIFF
Lassen Sie den Schlüssel NIE im Zündschloß stecken und arretieren Sie immer das Lenkschloß.
Parken Sie Ihr Fahrzeug stets an einem sicheren Ort, wenn möglich auf Parkplatzen oder in beaufsichtigten Parkhäusern.
Verwenden Sie, wenn möglich, eine Zusatzdiebstahlvorrichtung.
Prufen Sie, ob Sie die Fahrzeugpapiere mitgenommen haben.
Tragen Sie ihre Kenndaten und ihre Telefonummer in diese Heft ein, um das Aufsuchen des Besitzers im Falle eines Wiederfindens des gestohlenen Fahrzeugs zu erleichtern.
VORNAME:
NAME:
ANSCHRIFT:
TELEFONNR:
WICHTIG Es kommt oft vor, daß ein gestöhlenes Fahrzeug anhand der Daten, die in der Betriebsanleitung eingetragen sind, gefunden wird.
WARTUNG

GEFAHR
Brandgefahr.
Kraftstoff und sonstige entzündliche Stoffe von den elektrischen Teilen fernhalten.
Bevor Sie mit einer Wartungs- bzw. Inspektionsarbeit beginnen, stellen Sie den Motor ab, ziehen Sie den Zündschlüssel Heraus, haben Sie das Fahrzeug möglichst mit der hierfür vorgesehenen Ausrüstung an und stellen es auf festen und ebenen Boden auf.
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, prüfen Sie, ob der Raum ausreichend beluftet ist.
Auf die noch freißen Teile des Motors und des Auspuffsystems entsprechens, um möglich Verbrennungen zu vermeiden.
Keinen mechanischen oder sonstigen Teil des Fahrzeuges mit dem Mund halten: Die Herstellungsteile des Fahrzeuges sind nicht eßbar, eineicine davon sind auch Schadstoffe, die saregiftig sein konnen.

ACHTUNG
Falls nichts andes angegeben wird, erfolgt der Wiedereinbau der Aggregate in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau.
Bei Wartungsarbeiten empfeihlt sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.
Normalerweise können die ordentlichen Wartungsarbeiten vom Kunden selbst durchgefuhrt werden. Manchmal empfeihlt es sich aber, eine grundkenntnisse von Mechanik und Spezialwerkzeuge zu haben.
Bei ordentlichen Wartungsarbeiten, Service-Leistungen oder technischen Beratun-gen wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, welche ihrer eigenen sorgfältigen und raschen Service bieten wird.
Nach jeder ordentlichen Wartungsarbeit bzw. Reparatur ist eine Probefahrt durch den aprilia-Vertragshandler empfehlenswert.
Die "Sicherheitskontrollen" sind ohnehin nach jeder Wartung persönlich durchzuführren, siehe Seite 49 (SICHERHEITS-KONTROLLEN).
WICHTIG Dieses Fahrzeug ist derart ausgestattet worden, damit es eventuelle Störungen und Fehlfunktionen, die in der elektronischen Anlage abgespeichert sind, in Realzeit erkennen kann.
Jedesmal wenn der Zündschalter auf % positioniert wird, erscheidt die Aufschrift "EF1 (1) an der rechten Seite vom Multifunktion-Display und bleibt ca. drei Sekunden lang visualisiert.

ACHTUNG
Wenn die Aufschrift "EFI" (1) während der normalen Motorfunktion erscheint, bedeutet es, daß die elektronische Anlage irgendene Störung festgestellt hat.

Invielen Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich sofort an einen aprilia-Vertragshandler.

ACHTUNG
Nach den ersten 1000 km (625 mi) und danach alle 7500 km (4687 mi) erscheint auf dem rechten Display die Aufschrift "SERVICE" (2).
In thisem Fall wenden Sie sich fur die regelmäßige Wartung, siehe Seite aprilia-Vertragshändler, an einen 60 (WARTUNGPLAN). Wenn Sie die Aufschrift "SERVICE" auf dem Display löschen wollen, drucken Sie den "LAP"-Knopf (3) und danach die Taste (4) etwa fünf Sekunden lang.
WARTUNGPLAN
DURCH DEN aprilia-Vertragshändler EMPFOHLENE ARBEITEN (DIE AUCH VOM Kunden DURINGGEFUHRT WERDEN KONNEN).
Legende
t = prufen, reinigen, einstellen, schmieren und ggf. wechseln;
w = einstellen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
(^*) = Bei Betrieb auf Rennbahn, alle 3750 km (2343 mi) wechseln.
(^**) = Alle vierzehn Tage oder zu den angegebenen Zeitabständen kontrolliereren.
| Komponenten | Ende der Ein-laufphase [1000 km (625 mi)] | Alle 7500 km (4687 mi) oder 12 Monate | Alle 15000 km (9375 mi) oder 24 Monate |
| Zündkerzen (*) | t | v | |
| Luftfilter | t | v | |
| Motorölfilter (*) | v | v | |
| Motorölfilter (am Ölbehälter) | u | u | |
| Gabel | t | t | |
| Scheinwerfereinstellung/-betrieb | t | ||
| Beleuchtkanlage | t | t | |
| Sicherheitsschalter | |||
| Flüssigkeit Kupplungssteuerung | t | ||
| Bremsflüsingkeit | t | ||
| Kühlmittel | t | ||
| Motoröl | v | v (*) | |
| Reifen | t | t | |
| Reifendruck (*) | w | w | |
| Leerlaufdrehzahl | w | w | |
| Motoröldruck-Kontrolleuche LED | bei jedem Starten: t | ||
| Spannung und Schmierung Treibkette | alle 1000 km (625 mi): t | ||
| Bremsbeläge auf Verschleiß prüfen | t | vor jeder Reise und alle 2000 km (1250 mi): t | |
DURCH DEN aprilia-Vertragshändler EMPFOHLENE ARBEITTED.
Legende
t = prüfen, reinigen, einstellen, schmieren und ggf. wechseln (gemäß Angaben im Werkstatthandbuch);
u = reinigen;
v = wechseln;
w = einstellen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geläden benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
(^*) = Bei Betrieb auf Rennbahn alle 3750 km (2343 mi) prufen.
(^**) = Bei Gabel Typ "R" e (F [ ]) alle 7500 km (4690 mi) austauschen.
(^**) = Nur bei:
- Intensiver Verwendung auf Rennbahnen;
- Teilnahme an Wettrennen.
| Komponenten | Ende der Ein-laufphase [1000 km (625 mi)] | Alle 7500 km (4687 mi) oder 12 Monate | Alle 15000 km (9375 mi) oder 24 Monate |
| Hintere Radaufhängung | t | ||
| Schaltung (*** ) | alle 10000 km (6250 mi): t | ||
| Steuer- und Antriebskabel | t | t | |
| Gelenke|hintere Aufhängung | t | ||
| Lenkrohrlager und Lenkrohrspiel | t | t | |
| Räderläger | t | ||
| Bremsscheiben | t | t | |
| Allgemeine Funktion des Fahrzeuges | |||
| Einstellung der Ventilspiele | w | w | |
| Bremsanlagen | t | t | |
| Kühlsystem | t | ||
| Flüssigkeit Kupplungssteuerung | alle 2 Jahre: v | ||
| Bremsflüssigkeit | |||
| Kühlmittel | |||
| Gabelöl (*) | nach den ersten 7500 km (4687 mi) und danach alle 22500 km (14000 mi): v | ||
| Gabelöldichtungen | nach den ersten 30000 km (18750 mi) und danach alle 22500 km (14000 mi): v | ||
| Bremsbeläge F | t | ||
| Bremsbeläge F | falls verschlüssen: v | ||
| Räder/Reifen | t | t | |
| Schrauben und Muttern nachziehen | |||
| Synchronisieren der Zylinder | t | t | |
| Aufhängungen und Ausrichtung | t | t | |
| Antrieb (Kette, Kettenrad und Ritzel) | t | ||
| Kraftstoffleitungen | t | alle 4 Jahre: v | |
| Kupplungsverschleiß (*) | t | ||
| Kolben (*** ) | alle 5000 km (3125 mi): t | ||

KENNDATEN
Wir empfehlen Ihnen, die Fahrgestell- und Motornummer an der hierfür vorgesehenen Stelle in thisem Heft einzutragen.
Die Fahrgestellnummer kann für den Kauf von Ersatzteilen verwendet werden.
WICHTIG Die Abänderung der Kennnummern kann schwere Verwaltungs- und Strafaktionen zur Folge haben. Insbesondere bei Änderung der Fahrgestellnummer entfallt die Garantie sofort.
FAHRGESTELLNUMBER
Die Fahrgestellnummer (1) ist auf der rechten Lenkrohrseite eingestempelt.
Fahrge- stellnr.
MOTORNUMMER
Die Motornummer (2) befindet sich auf der Rückseite in der Nähe des Ritzels.
Motomr.
DICHTUNGEN MIT CLIC-SCHELLEN UND MIT SCHRAUBSCHELLEN
ACHTUNG
AUSSCHLIESSLICH die in den Wartungsvorgängen angegebenen Schellen entfern.
Der folgende Text berechtigt Sie nicht dazu, die auf dem Fahrzeug vorhanden Schellen willkürlich zu entfern.
GEFAHR
Vor Entflammung einer Schelle ist sicherzustellen, dass dieser Vorgang keinen Flüssigkeitsaustritt verursacht; in thisem Fall sind die jeweiligen Maßnahmen zu treffen, um den Austritt zu vermeiden und die die Dichtung umgebenden Teile zu schützen.
CLIC-SCHELLEN
Für die Demontage kann eine einfache Zange verwendet werden, für die Montage ist ein Sonderwerkzeug erforderlich (siehe unter).
Vor der Demontage sind die für eine korrekte Montage erforderlichen Werkzeuge bereitzustellen.
WICHTIG Das entsprechende Spezialwerkzeug [bereitstellen:
- Zange zur Schellenmontage, siehe Seite 32 (SPEZIALWERKZEUG [ ]).
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau ist die abgenommene Clic-Schelle mit einer neuen Clic-Schelle der gleichen Großa auszuwechseln, diese ist bei aprilia-Vertrags
händler anzufordern.
Nicht versuchen, die abgenommene Clic-Schelle wiedereinzubauen, sie ist unverwendbar.
Die abgenommene Clic-Schelle weder mit einer Schraubschelle noch mit einer andersartigen Schelle auswechseln.
ACHTUNG
Vorsichtig vorgehen, um die Komponenten der Dichtung nicht zu beschädigen.
Mit der Zange auf dem Clic-Schellenkopf bis zum Lösen desselben einwirken.
SCHRAUBSCHellen
Zur Demontage und zur Montage kann ein einfacher Schraubenzieher verwendet werden.
ACHTUNG
Den Zustand der Schelle überprüfen, falls notwendig, sie mit einer Schelle desselben Typs und derselben Großauswechseln, diese ist bei aprilia-Vertragshandler anzufordern.
Beim Anziehen der Schelle ist die Funktionsfähigkeit der Dichtung sicherzustellen.
MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN
Seite 43 (MOTORÖL) und Seite 59 (WARTUNG) sorgfältig lesen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die

Hälfte verkurzten Abständen durchfuhren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Den Motorolstand regelmäßig prüfen und nach 1000 km (625 mi), dann alle 7500 km (4687 mi) wechseln, siehe Seite 64 (MOTORÜL UND ÖLFILTERPATRONE WECHSELN).
ACHTUNG
Bei Betrieb auf Rennbahn, das Motoröl alle 3750 km (2343 mi) wechseln.
Öl öfters wechseln, wenn das Fahrzeug in staubigen Gebieten benutzt wird.
Kontrollarbeitsschritte:
ACHTUNG
Der Motorölstand muß bei warmem Motor geprüft werden.
Wenn man den Motorölstand bei kaltem

Motor prüft, konnte das Öl die "MIN-"Markierung vorläufig unterschreiben.
Das bringt kein Problem mit sich, sowert die Motoroldruck-Kontrolleuche (LED) "!" (A) nicht aufleuchtet, siehe Seite 18 (TABELLE DER ZENTRALEN INSTRUMENTENEINHEIT).
WICHTIG Um den Motor warmlaufen zu halten und das Motoröl auf Betriebstemperatur zu bringen, den Motor nicht mit Leerlaufdrehzahl bei stillstehendem Fahrzeug laufen halten. Das korrekte Verfahren sieht die Kontrolle nach einer Reise oder nach Zurücklegen von ca. 15 km (10 mi) auf einer außerstädtischen Straße vor (genügen, um das Motoröl auf Betriebstemperatur zu bringen).
Den Motor abstellen, siehe Seite 57 (ANHALTEN).
Das Fahrzeug mit beiden Rädern auf dem Boden aufrecht halten.
Mittels der entsprechenden sich auf dem
linken Gehäuse befindenden Schlitzen (1) (2) den Ölstand auf dem durchsichtigen Schlauch (3) überprüfen.
MAX = Max. Stand.
MIN = Min. Stand.
Der Unterschied zwischen "MAX" und MIN' betracht ca. 500~cm^3
Der Ölstand sollte die "MAX"-Markierung mehr oder weniger erreichen.
ACHTUNG
Öl nie über die "MAX"-Markierung auffällen und das Fahrzeug nicht unter der "MIN"-Markierung benutztzen; dies konnte schwere Motorschäden verursachen.
Ggf. Motorol nachfüllen:
Das linke Seitengehäuse entfernen, siehe Seite 78 (SEITENGEHÄUSE AB-MONTIEREN).
Die Einfüllschraube (4) herausdrehen und abnehmer.
ACHTUNG
Dem Öl keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
WICHTIG Verwenden Sie Markenöle vom Typ 15W - 50, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Öl im Behälter bis zur entsprechenden Markierung nachfüllen, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
MOTORÖL UND ÖLFILTERPATRONE WECHSELN

ACHTUNG
Der Wechsel von Motoröl und Motorolfilter konnte dem Unerfahrenen Schwierigkeiten bereiten.
Falls notwendig, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
Falls Sie aber trotzdem diese Arbeiten selbst ausführten möchten, beachten Sie die nachstehenden Anweisungen.
Seite 43 (MOTORÖL) und Seite 59 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchfuhren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geläden benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Den Motorolstand regelmäßig prüfen und nach 1000 km (625 mi), siehe Seite 62 (MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN) dann alle 7500 km (4687 mi) wechseln.

ACHTUNG
Bei Betrieb auf Rennbahn, das Motoröl alle 3750 km (2343 mi) wechseln.
Öl öffers wechseln, wenn das Fahrzeug in staubigen Gebieten benutzt wird.
Wechselarbeitssschritte:
WICHTIG Es ist notwendig, daß das Öl heiß und somit flüssiger ist, um better herausfließen zu konnen, was nach ca. 20 Minuten Normalbetrieb der Fall ist.

ACHTUNG
Da das Motoröl heißt ist, müssen Sie vorsichtig vorgehen, damit Sie sich bei der Ausführung der nachstehenden Arbeitsen nicht verbrufen.
Das untere Gehäuse entfernen, siehe Seite 78 (UNTERES GEHÄUSE AB-MONTIEREN).
Einen als 4000~cm^3 größeren Meßbehälter (1) unter die am Behälter vorhandene Ölablaßschraube (2) stellen.
Die Olablatschraube (2) am Behalter herausdrehen und abnehmer.
Den Schraubverschluß (3) abschrauben und entfernen.
Das Öl eineige Minuten lang in den Behälter (1) ausfließen halten.
Den Dichtring der OlablaBschraube (2) am Behalter prufen und ggf. ersetzen.
Die Olablaßschraube (2) am Behälter eindrehen und festziehen.
Anziehdrehmoment Ölabaßschraube (2) am Behälter: 15 Nm (1,5 kgm).
Den Behälter (1) unter die Motor-Olablaß-schraube (4) stellen.
Die Motor-Olablaßschraube (4) herausdrehen.
Das Öl eineige Minuten lang in den Behälter (1) ausfließen{lassen.


ACHTUNG
Die Umwelt nicht mit Öl belasten. Bringen Sie das Öl in einem abgeschlossenen Behälter zu der Tankstelle, wo Sie normalerweise das frische Öl kaufen, oder an eine Altölsammelstelle.
Die Metallreste, die am Magnet der AblaBschraube (4) haften, entfern.
Die AblaBschraube (4) zudrehen und festziehen.
Anziehrehmoment der Motor-Ölablaßschraube (4): 12 Nm (1,2 kgm).
MOTORÖLFILTER WECHSELN
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.

Den Motorolfilter nach den ersten 1000 km (625 mi), dann alle 7500 km (4687 mi) (oder bei jedem zweiten Ölwechsel) ersetzen.
Die beiden Schrauben (5) Herausdrehen und die Abdeckung (6) abnehmer.
Den Motorolfilter (7) herausnehmen.
ACHTUNG
Bereits gebrauchte Filter)durfen nicht wiederverwendet werden.
Den Dichtring (8) des neuen Ölfilters mit Öl benetzen.
Den neuen Ölfilter einsetzen.
Die Abdeckung (6) montieren und die zwei Schrauben (5) festziehen.
MOTORÖLFILTER AM BEHÄLTER REINIGEN
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, stau-

bigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Den Motorolfilter (9) am Behälter nach den ersten 1000 km (625 mi), dann alle 15000 km (9375 mi) bzw. alle zwei Motorölwechsel reinigen.
WICHTIG Das entsprechende Spezialwerkzeug [bereitstellen: -Zange zur Schellenmontage, siehe Seite 32 (SPEZIALWERKZEUG [ ).
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau ist die abgenommene Clic-Schelle mit einer neuen Clic-Schelle der gleichen Großauszuwechseln, diese ist bei aprilia-Vertrags-händler anzufordern.
Nicht versuchen, die abgenommene Clic-Schelle wiedereinzubauen, sie ist unverwendbar.
Die abgenommene Clic-Schelle weder
mit einer Schraubschelle (10) noch mit einer andersartigen Schelle auswechseln.
Die Clic-Schelle (11) losen.
Das Rohr (12) abnehmen.
Motorolfilter (9) am Behalter herausdrehen und abnehmer, dann mit Luftdruck reinigen.
Den Dichstring des Motorolfilters (9) am Behalter prufen, Filter eindrehen und festziehen.
Anziehrehmoment Motorolfilter (9) am Behälter: 30 Nm (3 kgm).
Das Rohr (12) anschlieBen und eine neue Clic-Schelle montieren.
ACHTUNG
Dem Öl keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
WICHTIG Verwenden Sie Markenöle vom Typ 15W - 50, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
3500 cm3 frisches Motorol in den Einfullstutzen (13) einfllen, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Die Einfüllschraube (3) eindreten.
Den Motor anlassen, siehe Seite 50 (START) und eine Minute lang im Leerlauf halten, damit sich der Ölkreislauf füllen kann.
Den Ölstand prufen und ggf. Öl nachfilden, siehe Seite 62 (MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN).

LUFTFILTER
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführten, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Den Luftfilter alle 7500 km (4687 mi) oder 12 Monate prüfen,ihn alle 15000 km (9375 mi) ersetzen. Wenn das Fahrzeug auf staubigen oder nassen Straβen gefahren wird, den Luftfilter öfterns ersetzen.
In thisem Fall kann der Filter nach der Fahrt auch teilweise gereinigt werden.
ACHTUNG
Die Luftfilterreinigung schliebT den Wechsel des Luftfilters auf keinen Fall aus. Der Luftfilter ist in den vorgesehen Abständen zu ersetzen. Den Motor bei ausgebautem Luftfilter nicht starten. Weder Benzin noch leicht entzündliche Lösemittel zur Luftfiltereinsatz-Renigung verwenden: Die Brandgefahr fur

das Zuführsystemkonnte ihre Sicherheit und die Sicherheit des Fahrzeuges in Gefahrbringen.
DIE UMWELT WEDER MIT SCHADSTOFFEN NOCH MIT UMWELTSCHÄD LICHEN KOMPONENTEN BELASTEN.
Alle 7500 km (4687 mi) den Stöpsel (1) abnehmer, den Inhalt in einen Behälter schütten und dann an eine Sammelstelle übergeben.
ENTFERNEN
Den Kraftstoffbehälter anheiten, siehe Seite 77 (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ANHEBEN).
Die sieben Befestigungsschrauben (2) des Filterkastendeckels (3) abschrauben und entfernen.
Die Filterkastenabdeckung (3) entfern.
Den Luftfilter (4) herausnehmen.
Die Integrität der Dichtung (5) kontrollieren und diese, falls beschädigt, auswechseln.
ACHTUNG
Die Öffnung mit einem sauberen Tuch verschreiben, um das Eindringen von Fremdkörpern in die Absaugleitungen zu vermeiden.
Beim Wiedereinbau, vor erneutem Aufszen des Filterkastendeckels (3), sicherstellen, daß innerhalb des Filterkastens (6) weder das Tuch noch andere Gegenstände liegendeblieben sind.
Prufen Sie, ob der Filtrereinsatz korrekt positioniert ist, damit dieGPCu gefiltert wird.
Der frühzeitige Verschleib von Kolbenund Zylindersegmenten kann auf einen defekten oder falsch positionierten Filtrereinsatz zurückgefuhrt werden.
FILTER TEILWEISE REINIGEN
ACHTUNG
Das Metallnetz des Luftfilters (4) nicht eindrücken oder darauf schlagen. Am Filter nicht mit Schraubenziehern o.ä. arbeiten.
Den Luftfilter (4) senkrecht anfassen und mehrere Male auf eine saubere Oberfläche schlagen.
Den Luftfilter (4) ggf. mit Luftdruck reinigen (voninnen nach auBen).
ACHTUNG
Bei den Reinigungsrarbeiten des Filtereinsatzes prufen Sie, ob Risse bzw. Brüche vorhanden sind und ersetzen Sie ggf. den Filtrereinsatz.

Den Luftfilter (4) außen mit einem sauber- ren Tuch reinigen.
ERSETZEN
ACHTUNG
Bereits gebrauchte Filter)durfen nicht wiederverwendet werden.
Den Luftfilter (4) durch einen neuen ersetzen.
ZAPFEN FÜR DAS HINTERES TÜTZGESTELL MONTIEREN [
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
1 Den Zapfen (7) auf den entsprechen-den Sitz an der hinteren Gabel positi-nieren.
Die Schraube (8) in der entsprechenden Gewindebohrung der hinteren Gabel aufschrauben und festziehen.

DAS FAHRZEUG AUF DAS HINTERE STÜTZGESTELL STEllen
Die beiden Zapfen (7) montieren, siehe Seite 67 (ZAPFEN FÜR DAS HINTERE STUTZGESTELL MONTIEREN [ ).
WICHTIG Um das Fahrzeug mit beiden Rädern auf dem Boden senkrecht zu halten, ist eine zweite Person zu Hilfe zu nehmen.
1 Den Griff (9) losen.
Die Gabelhalterung (10) so positionieren, daß ihre Breite mit dem Abstand zwischen den beiden Zapfen (7) an der hinteren Gabel übereinstimmt.
DenGriff(9)festziehen.
Die beiden gabelfornigen Sitze (10) am Stutzgestell (11) unter die Verbindungsstifte (7) am Fahrzeug gleichzeitig aufstecken.
Mit einem Fuß hinten auf das Gestell (11) treten.
Das Gestell (11) gazh hinunterdrucken.

ACHTUNG
Die Stabilität des Fahrzeugs überprüfen.
DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STÜTZGESTELL STEllen
Das Fahrzeug auf das entsprechende hintere Stutzgestell stellen, siehe Seite 67 (ZAPFEN FÜR DAS HINTERE STUTZGESTELL MONTIEREN [ ).
Die beiden Enden des Stutzgestells (12))\
gleichzeitig in die an den unteren Enden der Vordergabel vorhandenen beiden LÖcher (13) stecken.
Mit einem Fuß vorne auf das Gestell (14) treten.
Das Gestell (14) gazh hinunterdrucken.
ACHTUNG
Die Stabilität des Fahrzeugs überprüfen.

VORDERRAD
ACHTUNG
Die Aus- und Wiedereinbauarbeiten des Vorderrades konnten für eine unerfahrenne Person kompliziert und schwer sein.
Falls notwendig, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
Falls Sie aber trotzdem diese Arbeiten selbst ausführten möchten, beachten Sie die nachstehenden Anweisungen.
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
Beim Aus- und Wiedereinbau darauf achten, die Bremsleitungen, -scheiben und -beläge nicht zu beschädigen.
GEFAHR
Das Fahren mit beschädigten Felgen gefährdet die eigene Sicherheit sowie die Sicherheit der anderen und des Fahrzeugs.

Den Zustand der Radfelge kontrollieren und sie, falls beschädigt, auswechseln halten.
AUSBAU
Die vorderen Bremssättel entfern, siehe Seite 70 (VORDERE BREMSATTEL F).
Den Reifen unter abstützen (1), um das Rad festzuhalten, wenn es gelöst ist.
ACHTUNG
Die Stabilität des Fahrzeugs überprüfen.
Den Lenker in Fahrposition festhalten, sodaB die Lenkung blockiert ist.
Anziehdrehmoment der Radmutter (2): 80 Nm (8 kgm).
Die Radmutter (2) abschrauben und entfernen, die Unterlegscheibe (3) aufgen.
Anziehrehmoment Schrauben: 22 Nm (2,2 kgm).
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (4) teilweise abschrauben (rechte Seite).
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (5) teilweise abschrauben (linke Seite).
WICHTIG Die Anordnung des Distanstückes (6) (rechte Seite) kontrollieren, um es korrekt wiedereinbauen zu konnen.
WICHTIG Um das Herausziehen der Achsschraube zu erleichtern, das Rad leicht anheben.
Die Radachse (7) durch leichten Druck auf das Gewindeteil herausschieben und falls erforderlich einen Gummihammer verwenden.
Das Vorderrad festhalten und die Achsschraube (7) mit der Hand Herausziehen.
Das Rad nach vorne abziehen und entfern.
ACHTUNG
Das Distanstück (6) bleibt im Radsitz positioniert; sollte es heraustreten, muß es erneut korrekt positioniert werden (siehe WIEDEREINBAU).
EINBAUHINWEISE
Auf die gesamte Länge der Achsschraube (7) Schmierfett auftragen, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).


ACHTUNG
Beim Wiedereinbau des Vorderrads darauf auf achten, die Bremsleitungen, -scheiben und -beläge nicht zu beschädigen.
WICHTIG Den nachfolgend beschrieben Vorgang nur dann durchführten, wenn das Distanstück (6) aus dem Sitz Herausgetreten ist.
Das Distanzstück (6) mit dem großten Durchmesser zur Fahrzeugaußeneite hin eingufen.
ACHTUNG
Der am Rand des Rades eingezeichnete Pfeil zeigt die Umdrehungsrichtung an. Beim Wiedereinbau achten Sie auf die korrekte Montage des Rades: Der Pfeil muß an der linken Seite des Fahrzeuges positioniert sein.
Das Rad zwischen die Gabelholme auf die Abstutzung (1) stellen.
GEFAHR
Verletzungsgefahr. Zur Ausrichtung der LÖcher nicht die Finger einstecken.
Das Rad so ausrichten, daß das zentrale Loch mit den an der Gabel vorhandenen Lochern übereinstimmt.
Die Achsschraube (7) komplett von der linken Seite her hineinführen.
WICHTIG Prufen, ob die Achsschraube (7) ganz eingesteckt ist.
Die Unterlegscheibe (3) anbringen und die Radmutter (2) von Hand festschrauben.
WICHTIG Beim vorläufigen Festziehen der beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (5) (linke Seite), ist das Einhalten des Anziehdrehnomentes weder erforderlich noch vorgesehen.
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (5) aufschrauben und festziehen (linke Seite), so daß die Drehung der Achsschraube (7) blockiert wird.
Die Radmutter (2) gaz festziehen.
Anziehdrehmoment der Radmutter (2): 80 Nm (8 kgm).
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (4) festziehen (rechte Seite).
Anziehdrehmoment Schrauben: 22 Nm (2,2 kgm).
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (5) losen (linke Seite).
Die vorderen Bremssattel wieder einbauen, siehe Seite 70 (VORDERERE BREMSSATTTEL F).
Bei gezogenem Vorderradbremshebel den Lenker wiederholt hinunterrücken, um die Teleskopgabel keine Male durchzufedern. Dadurch wird die Verspannung der Gabelholme vermieden.
Das Fahrzeug auf den Seitenständender stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die beiden Schrauben (5) der Achsschraubenklemme festschrauben (links).
Anziehdrehmoment Schrauben (5): 22 Nm (2,2 kgm)
Prufen, ob folgende Bauteile verschmutzt sind:
- Reifen;
- Rad;
Bremsscheiben.
GEFAHR
Nach dem Wiedereinbau, den vorderen Bremshebel wiederholt betätigten, um die Bremsanlage auf ihre Funktion zu prufen.
Es empfieht sich immer die Anzieh-drehmamente, die Radmittezentrierung und die Auswuchung von ihrer aprilia-Vertragshandler nachprüfen zu lassen, um Probleme zu vermeiden, die ihre und die Sicherheit der anderen gefahrden konnten.

VORDERE BREMSsATTEL F
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
GEFAHR
Eine schmutzige Bremsscheibe verschmutzt den Bremsbelag und reduziert damit auch die Bremswirkung. Schmutzige Bremsbeläge sind auszutauschen, während die schmutzige Bremsscheibe mit einem Entfeter hochster Qualität zu reinigen ist.
ACHTUNG
Beim Aus- und Wiedereinbau darauf achten, die Bremsleitungen, -scheiben und -beläge nicht zu beschädigen.
WICHTIG Zur Enternung der vorderen Bremssättel ist es notwendig, die entsprechenden vorderen [und hinteren [ Stutzgestelle zu verwenden.
AUSBAU
Das Fahrzeug auf das vorgesehene vordere Stutzgestell stellen, siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STUTZGESTELL STEllen [ ).
ACHTUNG
Die Stabilität des Fahrzeugs überprüfen.
Das Rad mit der Hand so drehen, daß sich der Raum zwischen zwei Radspeichen auf der gleichen Höhe des Bremssattels befindet.
Den Lenker in Fahrposition festhalten, so daß die Lenkung blockiert ist.
Anziehdrehmoment der Schrauben (1) des Bremssattels: 50 Nm (5 kgm).
* Die zwei Bremssattelschrauben (1) lose n und entfern.
ACHTUNG
Den Bremshebel nicht betätigten, wenn der Bremssattel entwickelt wurde, andernfalls konnten die Kolben desselben aus den jeweiligen Sitzen Heraustreten und ein Auslaufen der Bremsflüssigkeit verursachen. In einem solchen Fall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, wo die notwendige Wartungsarbeit ausgeh鳳r werden kann.
Den Bremssattel (2) von der Brems-scheibe abziehen und mit dem Schlauch (3) in Verbindung halten.
Auf den zweiten Bremssattel einwirken:
Die mit gekennzeichneten Vorgänge wiederholen.
EINBAUHINWEISE
ACHTUNG
Vorsichtig vorgehen, um die Bremsbeläge nicht zu beschädigen.
× Den Bremssattel (2) auf die Brems-scheibe stecken und so positionieren, daß die Befestigungslöcher mit den auf der Unterlage vorhandenen Lochern übereinstimmen.
GEFAHR
Beim Wiedereinbau des Bremssattels die Befestigungsschrauben (1) des Sattels durch zwei Schrauben gleicher Art ersetzen.
× Die beiden Befestigungsschrauben (1) des Bremssattels festschrauben.
Anziehdrehmoment der Schraubendes Bremssattels: 50 Nm (5 kgm).
Auf den zweiten Bremssattel einwirken:
Die mit ±bx gekennzeichneten Vorgänge wiederholen.
Das vordere Stutzgestell zusammen [ , siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STUTZGESTELL STEllen [ ).
ACHTUNG
Nach dem Wiedereinbau den Bremshebel wiederholt betätigten und den einwandfrei Betrieb des Bremsssystems kontrollieren.

VORDERE BREMSsATTEL e
Seite 59 (WARTUNG) sorgfälliglesen.
GEFAHR
Eine schmutzige Bremsscheibe verschmutzt den Bremsbelag und reduziert damit auch die Bremswirkung. Schmutzige Bremsbeläge sind auszutauschen, während die schmutzige Bremsscheibe mit einem Entfeter hochster Qualität zu reinigen ist.
ACHTUNG
Beim Aus- und Wiedereinbau darauf achten, die Bremsleitungen, -scheiben und -beläge nicht zu beschädigen.
WICHTIG Zur Enternung der vorderen Bremssattel ist es notwendig, die entsprechenden vorderen [ und hinteren [ Stutzgestelle zu verwenden.
AUSBAU
Das Fahrzeug auf das vorgesehene vordere Stutzgestell stellen, siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STUTZGESTELL STEllen [ ).
ACHTUNG
Die Stabilität des Fahrzeugs überprüfen.
Das Rad mit der Hand so drehen, daß sich der Raum zwischen zwei Radspeichen auf der gleichen Höhe des Bremssattels befindet.
Den Lenker in Fahrposition festhalten, so daß die Lenkung blockiert ist.
Anziehdrehmoment der Schrauben (1) des Bremssattels: 50 Nm (5 kgm).
* Die zwei Bremssattelschrauben (1) lösen und entfern.
ACHTUNG
Den Bremshebel nicht betätigten, wenn der Bremssattel entwickelt wurde, andernfalls konnten die Kolben desselben aus den jeweiligen Sitzen heraustreten und ein Auslaufen der Bremsflüssigkeit verursachen. In einem solchen Fall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, wo die notwendige Wartungsarbeit ausgeh鳳r werden kann.
Den Bremssattel (2) von der Brems-scheibe abziehen und mit dem Schlauch (3) in Verbindung halten.
Auf den zweiten Bremssattel einwirken:
Die mit gekennzeichneten Vorgänge wiederholen.
EINBAUHINWEISE
ACHTUNG
Vorsichtig vorgehen, um die Bremsbeläge nicht zu beschädigen.
× Den Bremssattel (2) auf die Bremsscheibe stecken und so positionieren, daß die Befestigungslöcher mit den auf der Unterlage vorhandenen LÖchern übereinstimmen.
GEFAHR
Beim Wiedereinbau des Bremssattels die Befestigungsschrauben (1) des Sattels durch zwei Schrauben gleicher Art ersetzen.
× Die zwei Schrauben (1) mit der Hand anziehen, bis sie auf dem Bremssattel aufliegen.
Den Bremshebelziehen,damit der Bremssattel sich in Bezug zur Bremsscheibe perfekt setzen kann.
Den Bremshebelziehen und damit die zwei Schrauben (1) auf das Anzugsmoment bringen.
Anziehdrehmoment der Schraubendes Bremssattels: 50 Nm (5 kgm).
Auf den zweiten Bremssattel einwirken:
Die mit ±bx gekennzeichneten Vorgänge wiederholen.
Das vordere Stutzgestell zusammen [ , siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STUTZGESTELL STEllen [ ).
ACHTUNG
Nach dem Wiedereinbau den Bremshebel wiederholt betätigten und den einwandfrei Betrieb des Bremssystems kontrollieren.

HINTERRAD
ACHTUNG
Die Aus- und Wiedereinbauarbeiten des Hinterrades konnten für eine unerfahrne Person kompliziert und schwer sein. Falls notwendig, wenden Sie sich an Ihren aprilia-Vertragshandler.
Falls Sie aber trotzdem diese Arbeiten selbst ausführten möchten, beachten Sie die nachstehenden Anweisungen.
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Bevor Sie die nachstehenden Arbeits-schritte ausführren, den Motor und den Schalldampfer abkühlen halten, bis die Umgebungstemperatur erreicht ist, um mögliche Verbrennungen zu vermeiden.
Beim Aus- und Wiedereinbau darauf achten, daß Bremsleitung, -scheibe und -beläge nicht beschädigt werden.

GEFAHR
Das Fahren mit beschädigten Felgen gefährdet die eigene Sicherheit sowie die Sicherheit der anderen und des Fahrzeugs.
Den Zustand der Radfelge kontrollieren und sie, falls beschädigt, auswechseln halten.
WICHTIG Für den Ausbau des Hinter-rads ist dasindhere Stutzgestell [not-wendig.
AUSBAU
Das Fahrzeug auf das entsprechende hinterere Stutzgestell stellen (1), siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG Auf DAS HINTERE STUTZGESTELL STEllen [ ).
Den Reifen unter abstützen (2), um das Rad festzuhalten, wenn es gelöst ist.
Anziehdrehmoment der Radmutter (3): 120 Nm (12 kgm).

Die Radmutter (3) abschrauben und entfernen, die Unterlegscheibe auffangen (4).
WICHTIG Um das Herausziehen der Achsschraube zu erleichtern, das Rad leicht anheiten.
Die Achsschraube (5) von der linken Seite her Herausziehen.
WICHTIG Die Anordnung des rechten (6) und linken (7) Kettenspanners prufen, um sie nachher korrekt wieder einzubauen.
Den rechten (6) und linken (7) Kettenspanner aufgangen.
WICHTIG Die Treibkette (8) außerhalb des Zahnkranches (9) absenken.
Das Rad vorwärtsbewegen und die Treibkette (8) vom Zahnkranz (9) offen.
Das Rad rückwärts hersausziehen und die Bremsscheibe vom Bremssattel vorsichtig abziehen.

ACHTUNG
Wenn Sie das Rad entfernt haben, den hinteren Bremshebel nicht ziehen, Denn die Kolben konnten aus ihren Sitzen Herausspringen und einen Bremsflüssigkeitsverlust verursachen. In einem solchen Fall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, wo die notwendige Wartungsarbeit ausgeführrt werden kann.
ACHTUNG
Das linke Distanzstück (10) und das rechte Distanzstück (11) bleiben in den jeweiligen Radsitzen positioniert; sollen ten sie heraustreten, müssen sie erneut korrekt positioniert werden (siehe EINBAUHINWEISE).
WICHTIG Auf der rechten Gabelseite bleibt die Halteplatte (12) des Bremssattels (13) montiert.


Mit Vorsicht vorgehen. Wenn das Hinterrad-Treibaggregat (14) auf dem Kupplungsträger (15) installiert ist, das Hinterrad weder umdrehen noch kranzseitig horizontal (A) drehen, da das Hinterrad-Treibaggregat Heraustreten und herunterfallen wurde und darauf die Gefahr einer Beschädigung des Zahnkranzes (9) besteht.
WICHTIG Die Entermung des Hinterrad-Treibaggregats ist nicht notwendig, wenn das Rad in Laufposition (vertical) oder horizontal mit dem Zahnkranz nach oben positioniert und in beiden Fällen gegen ein Umkippen geschichert ist.
WICHTIG Die f芮f Muttern (16) durrenf absolut nicht abgeschraubt werden. Das Hinterrad-Treibaggregat ist vollständig aus dem Kupplungstrager zu ziehen.
Durch beidhändige Einwirkung (B) auf den Außendurchmesser des Zahnkran-zes (9), das Hinterrad-Treibaggregat parallel zur Radachse herausziehen.

EINBAUHINWEISE
Nach Entfernung des Hinterrad-Treibaggregats (14):
WICHTIG Das Hinterrad-Treibaggregat parallel zur Radachse eingufen, wobei die Dichtungen der elastischen Kupplungen in die jeweiligen Sitze auf dem Kupplungsträger (15) einzusetzen sind.
Durch beidhändige Einwirkung (C) auf den Außendurchmesser des Zahnkran-zes (9), das Hinterrad-Treibaggregat in den Kupplungsträger (15) einsetzen.
WICHTIG Den nachfolgend aufgeführten Vorgang nur dann durchfahren, wenn das linke Distanstück (10) und/oder das rechte Distanstück (11) aus den jeweiligen Sitzen herausgetreten sind.
Das linke Distanzstück (10) und/oder das rechte Distanzstück (11) mit dem größten Durchmesser zur Fahrzeugbau-benseite hin in die jeweiligen Sitze einfu

gen.
ACHTUNG
Vor dem Wiedereinbau die richtige Position der Halteplatte (12) für den Bremssattel (13) prufen; Die Plattenose muß auf dem dazu vorgesehenen Festhaltezapfen (17) an der Innenseite des rechten Gabelarms aufgesteckt sein. Beim Einstecken der Bremsscheibe in den Bremssattel vorsichtig vorgehen.
Das Rad zwischen die Gabelarme auf die Abstutzung (2) stellen.
GEFAHR
Finger nicht zwischen Kette und Zahnkranz stecken.
Das Rad vorwärtsbewegen und die Treibkette (8) auf dem Zahnkranz (9) positionieren.
Den rechten (6) und linken (7) Kettenspanner in ihren entsprechenden Sitz an


der Gabel einsetzen.
Ein weniger Schmierfett gleichmäßig auf die Achsschraube (5) auftragen, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIER-STOFFE).
GEFAHR
Verletzungsgefahr.
Zur Ausrichtung der LÖcher nicht die Finger einstecken.
Das Rad zurückbewegen, bis das zentrale Loch mit den an der Gabel vorhenden Lochern übereinstimmt.
Die Halteplatte (12) mitsamt Bremssattel (13) mit Drehpunkt um den Festhaltezapfen (17) drehen und mit den Lochern austrichten.
Die Achsschraube (5) komplett von der linken Seite her hineinfhren.
WICHTIG Prufen, ob die Achsschraube (5) ganz eingesteckt ist und der Kopf imentsprechenden Sitz am rechten Ketten
spanner (7) steckt.
Die Unterlegscheibe anbringen und die Radmutter (3) von Hand festschrauben.
Die Kettenspannung prufen, siehe Seite 75 (TREIBKETTE).
Die Radmutter (3) festziehen.
Anziehdrehmoment der Radmutter (3): 120 Nm (12 kgm).
Prufen, ob folgende Bauteile verschmutzt sind:
-Reifen;
- Rad;
Bremsscheiben.
ACHTUNG
Nach dem Wiedereinbau, den hinteren Bremshebel wiederholt betätigten, um die Bremsanlage auf ihre Funktion zu prufen.
Es empfeihlt sich, immer auch die Anziehdrehmamente, die Radmittezentrierung und die Auswuchung von Ihrem aprilia-Vertragshandler nachprüfen zu lassen, um Probleme zu vermeiden, die ihre und die Sicherheit der anderen gefährden konnten.

TREIBKETTE
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Das Fahrzeug ist mit einer endlosen Kette ausgestattet, die das Hauptverbindungsglied nicht verwendet.
ACHTUNG
Eine zu große Entspannung der Treibkette kann ein Geräusch oder das Klopen der Kette selbst verursachen, was zum Verschleiß von Gleitschuh und Kettenführungsplate führt.
Das Spiel regelmäßig prüfen und ggf. einstellen, siehe Seite 75 (EINSTELLUNG).
Die Kette ausschließlich von einem aprilia-Vertragshandler wechseln lassen, damit ein{sicherer und Schneller Service gewährleistet wird.
Werden die Wartungsarbeiten nicht richtig ausgeführht, kann es zu einem vorzeitigen Kettenverschleib und/oder zu einer Beschädigung des Ritzels
und/oder des Kettenrades kommt.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geläden benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
SPIEL PRUFIN
Wie folgt vorgehen:
Den Motor abstellen.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Schalthebel in Neutralstellung brin-gen.
Prufen, ob die Hubschwingung an einem Punkt zwischen Ritzel und Kettenrad an der unteren Kettenseite etwa 25~mm betracht.
Das Fahrzeug vorschiben oder das Rad drehen und die Hubschwingung auch prufen, wenn das Rad dreht; das Spiel muß in allen Drephasen konstant bleiben.
ACHTUNG
Wenn das Spiel in bestimmen Positionen länger ist, sind die Kettenglieder eingequetscht oder festgefressen. In thisem Fall wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshandler. Um ein Festfressen der Kette zu verhindern, die Kette oft schmieren, siehe Seite 76 (REINIGEN UND SCHMIEREN).
Wenn das Spiel gleichfürmig, jederoch mehr

oder weniger als 25 mm beträgt, die Kette einstellen, siehe Seite 75 (EINSTELLUNG).
EINSTELLUNG
WICHTIG Für die Einstellung der Kettenspannung ist das hintere Stutzgestell [notwendig.
Wenn nach einer Kontrolle die Kettenspannung eingestellt werden muß, wie folgt vorgehen:
Das Fahrzeug auf das entsprechende hinterere Stutzgestell stellen, siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF DAS HINTERE STUTZGESTELL STEllen [ ).
Die Mutter (1) ganz lockern.
WICHTIG Für die Radmittezentrierung sind an den hinteren Gabelarmen in den Sitzen der Kettenspannschuhe vor der Achsschraube feste Bezugspunkte (2-3) vorhanden.
Die beiden Kontermuttern (4) lockern.

Auf die Einstellschrauben (5) einwirken und das Kettenspiel einstellen. An beiden Fahrzeugteiten prufen, ob dieselben Bezugspunkte (2-3) übereinstimmen.
Die beiden Kontermuttern (4) festziehen.
Die Mutter (1) festziehen.
Anziehdrehmoment der Radmutter (1): 120 Nm (12 kgm).
Das Kettenspiel prufen, siehe Seite 75 (SPIEL PRUFEN).
VERSCHLEISS DER KETTE, DES RITZELS UND DES KETTENRADES PRU-FEN
Prufen Sie außer dem folgende Teile alle 7500km (4687 mi) und stellen Sie fest, ob die Kette, das Ritzel und das Kettenrad folgende Defekte aufweisen:
- Rollen beschädigt;
-
Bolzen locker;
-
Kettenglieder trocken, verrostet, zer-quetscht oder festgefressen;
- Hoher Verschleißzustand;
- Fehlende Dichtringe;
- Ritzel- oder Kettenradzahne verschlissen oder beschädigt.
ACHTUNG
Wenn die Kettenrollen beschädigt, die Bolzen locker und/oder die Dichtringe beschädigt sind oder fehlen, muß die gesamte Ketteneinheit (Ritzel, Kranz und Kette) ersetzt werden.
Die Kette ofters schmieren, besonderss wenn trockene oder verrostete Stellen sightbar sind.
Die zerquetschten oder festgefressenen Kettenglieder müssen eingeschiedt oder funktionsfähig gemacht werden.
Sollte dies nicht möglich sein, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
Den Verschleib der Kettenkunststoffführung (6) überprüfen.
Schlieblich den Verschleib der Gabelschutz-Gleitbacke (7) überprüfen.
REINIGEN UND SCHMIEREN
ACHTUNG
Die Treibkette ist zwischen den Kettengliedern mit Dichtringen ausgestattet, die das Fett zurückhalten.
Beim Einstellen, Schmieren, Waschen und Ersetzen der Kette vorsichtig vorgehen.
Die Kette auf keinen Fall mit Wasser- bzw.
Wasserdampfstrahlen, Hochdruck-Wasserstrahlen oder mit kein entzündbaren Lösemitteln waschen.
Die Kette mit Erdöl oder Kerosin waschen. Die Kette ofters schmieren, besonderss wenn verrostete Stellen sightbar sind.
Die Kette alle 1000km (625 mi) und≦esmal, wenn dies fur nicht gehalten wird, einschmieren.
Nachdem die Kette gewaschen und getrocknet worden ist, sie mit Kettenfett in Spruhdose fur abgedachtete Ketten einschmieren, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
ACHTUNG
Die im Handel gängigen Schmierstoffe können Substanzen enthalten, welche die Gummidichtringe der Kette angeifen können.
WICHTIG Das Fahrzeug nach der Schmierung nicht sofort benutzen, da das Schmiermittel wegen der Schleuderkraft nach außen spritzen und den anliegenden Bereich verschmutzen wurde.

FAHRERSITZ ABMONTIEREN
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den hinteren Seitenrand des Sitzes etwas anheben.
Die Schraube (1) herausschrauben und die Buchse (2) auffangen.
Anziehdrehmoment Schraube (1): 12 Nm (1,2 kgm).
Den Fahrersitz (3) anheben und entfernen.
WICHTIG Beim Wiedereinbau den vorderen Keil in den Sitz wieder einstecken.
ACHTUNG
Vor der Fahrt prüfen, ob der Sitz (3) richtig positioniert und blockkiert ist.


KRAFTSTOFFBEHÄLTER ANHEBEN
Seite 33 (KRAFTSTOFF) und Seite 59 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
GEFAHR
Brandgefahr.
Abwarten, bis sowohl der Motor, als auch der Schalldämpfer vollkommen abgekühlt sind.
Die Kraftstoffdampfe sind gesundheitsschädlich.
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, prüfen Sie, ob der Raum ausreichend beluftet ist.
Die Kraftstoffdampfe nicht einatmen. Nicht rauchen und keine offenen Flammen verwenden.
DIE UMWELT NICT MIT KRAFTSTOFF BELASTEN.

p Den Soziussitz entfernen (oder den Ablage-/BordwerkzeugfachverschluB [ ), siehe Seite 29 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).
q Den Verschluß für das Ablage/Bordwerkzeugfach abnehmer, siehe Seite 30 (VERSCHLUß FÜR DAS ABLAGE-/BORDWERKZEUGFACH AUS-UND EINRASTEN).
Den Fahrersitz entfernen, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).
Die beiden Schrauben (4) zur vorderen Befestigung des Kraftstoffbehalters (5) Herausdrehen und abnehmer.
Den Stutzstab (8) des Kraftstoffbehalters aus den entsprechenden Aufnahmen (6-7) ausrasten.
WICHTIG Das mit Gummi beschichtete Ende des Stabes (8) muß in die zentrale Bohrung des Lenkzapfens eingesetzt werden.
Den Kraftstoffbehälter (5) vorne anheben und den Stab (8) wie auf der Abbildung dargestellt einsetzen.

SEITENGEHÄUSE ABMONTIEREN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältiglesen.

GEFAHR
Abwarten, bis sowohl der Motor, als auch der Schalldämpfer vollkommen abgekühlt sind.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die sechs Schnellbefestigungsschrauben (1) um 1/4 Umdrehung gegen denUhrzeigersinn drehen.

ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Das Seitengehäuse (2) abmontieren.
WICHTIG
Gleiche
Arbeitsschritte
durchführren, um das andere Gehäuse abzubauen.

UNTERES GEHÄUSE ABMONTIEREN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfälliglesen.
WICHTIG Um das untere Gehäuse abzubauen, ist es erforderlich, das entsprchende wichtere Stützgestell [ zu verwenden.
Das Fahrzeug auf das entsprechende hinterere Stützgestell stellen, siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF DAS HINTERRE STUTZGESTELL STEllen [ ).
Beide Seitengehäuse abnehmen, siehe Seite 78 (SEITENGEHAUSE ABMONTIEREN).
Zwei vordere Schrauben (3) herausdrehen und abnehmen.
1 Hintere Schraube (4) herausdrehen und abnehmer.
Zwei Schrauben (5) des rechten Hinterprofils (6) (innen im Schalldampfer) herausdrehen und abnehmer.


ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Den Seitenständner nach unter drucken.
Aus dem Loch am Gehäuse beiden Rohre (7-8) abziehen.
DasunteGehause(9)komplettabnehmenund inkleinen Schritten die besteStellungsuchen,umesaus demSeitenstanderabzuziehen.
WICHTIG Beim Wiedereinbau die beiden Rohre (7-8) in das Loch am Gehäuse einsetzen.
Das rechte Hinterprofil (6) auffangen.
WICHTIG Beim Wiedereinbau muß die obere Seite des Profils (6) zwischen das untere Gehäuse (9) und die Stützplatte hineingeführt werden.

SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN
Den Fahrersitz entfern, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).
Die zwei Schrauben (1) abschrauben und entfern.
ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Die Seitenverkleidung (2) abmontieren.
WICHTIG Beim Wiedereinbau prufen, ob der vordere Haken correkt positioniert ist.
Gleiche Arbeitssschritte durchführten, um die andere Seitenverkleidung abzubauen.

RÜCKSPIEGEL ABMONTIEREN
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Mutter (3) Herausdrehen und abnehmen, die Scheibe (4), die Feder (5) und die Halbkugel (6) auffangen.
ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Den Rückspiegel (7) entfernen.
Den eventuell ausgerasteten Teller (8) auffangen.
WICHTIG Gleiche Arbeitssschritte
durchführren, um den anderen Rückspiegel abzubauen.



ACHTUNG
Nach dem Wiedereinbau die Rückspiegel korrekt einstellen und die Mutter festziehen, um ihre Standfestigkeit zu gewährleisten.
Nach erfoltem Wiedereinbau:
Die Neigung der Rückspiegel richtig einstellen.

WINDABWEISER ABMONTIEREN
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Zündschalter auf "S" stellen.
Die beiden unteren Schrauben (1) abschrauben und entfern.
Die seitliche Schraube (2) herausdrehen und abnehmer.
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau die Schraube (2) leicht festziehen, da sie auf Kunststoff befestigt wird.
1 Beide obere Schrauben (3) herausdrehen und abnehmen.
WICHTIG Beim Wiedereinbau die Ruckspiegelhalterung drehen, damit die Befestigungslöcher mit den Windabweiserlochern übereinstimmen.
Das Ganze muß auf der Halterung korrekt

positioniert sein.
Den Windabweiser (4) leicht nach vorne schieben.
Die Schutzkappe (5) anheben.
Den Stecker (6) des Vorderscheinwer-fers abziehen.
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau auf die korrekte Verbindung des Steckers (6) achten.
ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Den Windabweiser (4) zusammen mit dem Vorderscheinwerfer und den Rückspiegeln abnehmer.


Nach erfolgtem Wiedereinbau:
Die Neigung der Rückspiegel richtig einstellen.

SEITENSTÄNDER ABMONTIEREN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
Ausschließlich beim sportlichen Benutzen des Fahrzeuges wird der Abbau des Ständers (1) zusammen mit folgenden Bauteilen empfohlen:
- Federn (2);
- Halterung (3);
- Sicherheitsschalter (4).
WICHTIG Der Abbau des Sicherheitschalters (4) unterbricht die elektrische Speisung. Um sie wiederherzustellen, ist es erforderlich, die Verkabelung (6) (aprilia-Teilenummer # 8124943) an den Stekker (5) anzuschreiben. Sie ist bei einen aprilia-Vertragshändler verfügbar.

ACHTUNG
Das Fahrzeug nicht an Wände lehnen bzw. nicht an den Boden legen.
Um das Fahrzeug ohne Ständer (dessen Abbau ausschließlich beim sportlichen Benutzen des Fahrzeuges zulässig ist) zu parken, immer und ausschließlich das hintere Stützgestell [benutzen.
GEFAHR
Esistverboten,den Sicherheitsschalter (4) getrennt vom kompletten Stander abzutrennen oder abzubauen.
Wenn nur der Sicherheitsschafter (4) abgetrennt bzw. abgebaut wird, kann das Fahrzeug beim abgesenkten Ständer gestartet bzw. in Bewegung gesetzt werden und somit fallen und schwere Schaden an Personen und an dem Fahrzeug selbst verursachen.

Zum Abbau:
Das linke Seitenverkleidung entfern, siehe Seite 79 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
Das untere Gehäuse entfernen, siehe Seite 78 (UNTERES GEHÄUSE AB-MONTIEREN).
Den Kraftstoffbehälter anheben, siehe Seite 77 (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ANHEBEN).
WICHTIG Eine Schelle (7) besorgen, um sie beim Wiedereinbau zu benutzen.
ACHTUNG
Nicht an den Kabeln, Schlauchen und elektrischen Kabelnziehen.
Die Schelle (8) durchschnitten und das Kabel (9) befren.
Den elektrischen Stecker (10) vom Stekker (5) abtrennen.
Als Ersatz fur den elektrischen Stecker (10) die Verkabelung (6) (aprilia-Teilenummer # 8124943) anschließen.

Das ganze Kabel (9) abziehen.
Den Kraftstoffbehälter wieder positionieren, siehe Seite 77 (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ANHEBEN).
Das linke Seitenverkleidung wieder einbauen, siehe Seite 79 (SEITENVERKLEIDUNGEN ABMONTIEREN).
WICHTIG Den Ständer abstützen, um das mögliche herunterfallen zu vermeiden.
Anziehrehmoment Schrauben (11): 40 Nm (4 kgm).
Die Schrauben (11) abschrauben und entfernen, bzw. die Unterlegscheiben (12) aufbewahren.
Den Ständer (1) zusammen mit folgenden Bauteilen abbauen:
- Federn (2);
- Halterung (3);
- Sicherheitschalter (4).

WICHTIG Den ganzen Ständer, die Schrauben (11) und die Unterlegscheiben (12) zusammen aufbewahren, um sie korrekt wieder einzubauen, falls das Fahrzeug auf Straβen benutzt wird.
Das untere Gehäuse (und die beiden seitlichen) wieder einbauen, sie Seite 78 (UNTERES GEHÄUSE ABMONTIEREN).


VORDERE UND HINTERERADAUFHÄNGUNG PRÜFEN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
WICHTIG Um das Öl der vorderen Gabel zu wechseln, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, welcher Ihnen eine raschen und sorgfälligen Service gewährleisten wird.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Öl der vorderen Gabel nach 7500 km (4687 mi) wechseln dann alle 22500 km (14000 mi) wechseln.
Bei Gabel Typ "R"e (F [ ), das Öl alle 10000 km (6250 mi) wechseln{lassen.


Nach den ersten 1000 km (625 mi) und dannach alle 15000 km (9375 mi) folgende Kontrollen durchführten:
Bei gezogenem Vorderradbremshebel den Lenker wiederholt hinunterrücken, um die Teleskopgabel einige Male durchzufedern. Die Federung muß weich sein und die Gabelholme)dürfen keine Ölreste aufweisen.
Alle Befestigungsteile kontrollieren, die Gabelgelenke der vorderen und hinteren Radaufhängung auf Funktion prüfen.
ACHTUNG
Bei Störungen oder falls sich die Unterstützung von Fachpersonal als notwendig erweisen sollte, wenden Sie sichitte an ihren aprilia-Vertragshandler.
VORDERRADAUFHÄNGUNG
p Nach den ersten 30000 km (1875 mi) und danach alle 22500 km (14000 mi) die Gabelöldichtungen durch einen


aprilia-Vertragshändler ersetzen las-
sen.
q Alle 7.500 km (4.690 mi) die Ölabdichtungen der Gabel kontrollieren, schmieren und, falls erforderlich, bei einem aprilia-Vertragshandler austauschen halten.
Die Vorderradaufhängung besteht aus einer Hydraulikgabel, die mittels zwei Platten am Lenkrohr befestigt ist.
Für die Fahrzeugausrichtung ist jeder Gabelholm mit einer oberen Schraube (1) für die Einstellung der hydraulischen Bremsung bei Ausfederung, einer unteren Schraube (2) für die Einstellung der hydraulischen Bremsung bei Einfederung und einer oberen Mutter (3) für die Einstellung der Federvorspannung ausgestattet.
VORDERGABEL EINSTELLLEN
ACHTUNG
Die Einstellschrauben (1-2) nicht in beide Richtungen uber den Anschlag hinaus drehen, um möglich Schaden zu
vermeiden. Für beiden Holme dieselbe Vorspannung und hydraulische Bremsung einstellen. Eine entsprechiedliche Einstellung der Holme reduziert die Stabilität des Fahrzeugs beim Fahren. Wird die Federvorspannung erhöht, muß auch die hydraulische Bremsung erhöht werden, um plottliche Rucke während der Fahrt zu vermeiden.
zur Gabeinstellung:
-F sieheSeite84(GABELF);
-e (F [ ) siehe Seite 85 [GABEL TYP "R" e (F [ ]].
GABELF
Bei der Standardeinstellung der Vordergabel wurden die meisten Fahrbedingungen bei niedriger und hoher Geschwindigkeit und mit voll- bzw. unbelasteten Fahrzeug berücksichtigt.
Auf jeder Fall ist eine individuelle Einstellung je nach der Benutzung des Fahrzeuges möglich.
ACHTUNG
Zur Einstellung fangen Sie immer mit den strengsten Einstellungswerten an [Einstellschrauben (1-2) ganz im Uhrzeigersinn gedreht]. Als Bezugspunkt für die Einstellung der hydraulischen Bremsung bei Ein- und Ausfederung die auf den Einstellschauben (1-2) vorhänden Kerben verwenden.
Die Einstellschrauben (1-2) um jeweils 1/8 Umdrehung allmählich drehen.
GEFAHR
Die Einstellungen für den sportlichen


Gebrauch dürfen ausschließlich anlasslich organisierter Rennen oder Sportveranstaltungen durchgeführt werden, die auf jeder Fall auf vom Straβenverkehr isolierten Rennpisten und mit der Genehmigung der zuständigen Behör


den ausgetragen werden.
Esiststrengstensundersagt, dieEinstellungen furden sportlichenGebrauch vorzunehmen und danach mit dem Fahrzeug auf normalen StraBen und Autobahnen zu fahren.
| Vorderradaufhängung | Standardeinstellung | Einstellung für sportliches Fahrverhalten |
| Hydraulische Einstellung bei Ausfederung, Schraube (1) | vom Anschlag (ganz geschlossen) (*) öffnen (**) 1,25 Umdrehungen | vom Anschlag (ganz geschlossen) (*) öffnen (**) 0,5 - 1 Umdrehung |
| Hydraulische Einstellung bei Einfederung, Schraube (2) | vom Anschlag (ganz geschlossen) (*) (H) öffnen (**)(S) 1 Umdrehung | vom Anschlag (ganz geschlossen) (*) (H) öffnen (**)(S) 0,5 - 1 Umdrehung |
| Federvorspannung, Mutter (3) | vom Anschlag (ganz geschlossen) (*) öffnen (**) 4 - 5 Rillen | |
| Schäfteausragung (A) (***) aus oberer Pläte (ohne Stopfen) | 3 Rillen | 4 Rillen |
(^*) = Nach rechts
(^**) = Nach links
(^**) = These Einstellung nur durch einen aprilia-Vertragshandler durchfuhren halten.
GABEL TYP “R” e (F [ ]
Bei der Standardeinstellung der vorderen Gabel wurden die Fahrbedingungen für das sportliche Fahrverhalten berücksichtigt.
Auf jeder Fall ist eine individuelle Einstellung je nach der Benutzung des Fahrzeuges möglich.
aACHTUNG
Zur Berechnung der Stufen für die Einstellschrauben (1-2) fangen Sie immer mit den strengsten Einstellungswerten an (Einstellschraube ganz in den Uhrzeigersinn gedreht).
Für die Einstellung der hydraulischen Bremsung bei Ein- und Ausfederung ist auf folgende Einstellungsregister (1-2) Bezug zunehmen.
Die Einstellschrauben (1-2) stufenweise um je 1 Position drehen.
aGEFAHR
Die Einstellungen für den sportlichen Gebrauch dürfen ausschließlich anlüsslich organisierter Rennen oder Sportveranstaltungen durchgeführt werden, die auf jeder Fall auf vom Straβenverkehr isolierten Rennpisten und mit der Genehmigung der zuständigen Behörden ausgetragen werden.
Esiststrengstensundersagt,dieEinstellungen furden sportlichenGebrauch vorzunehmen und danach mit dem Fahrzeug auf normalen StraBen und Autobahnen zu fahren.

| Vorderradaufhängung | Standardeinstellung | Einstellung für sportli-ches Fahrverhalten |
| Hydraulische Einstellung bei Ausfe-derung, Schraube (1) | vom Anschlag (ganz ge-schlossen) (*) abschrau-ben (**) 12 Stufen | vom Anschlag (ganz ge-schlossen) (*) abschrau-ben (**) 8 – 10 Stufen |
| Hydraulische Einstellung bei Einfe-derung, Schraube (2) | ||
| Federvorspannung, Mutter (3) | vom Anschlag (ganz ge-öffnet) (**) aufschrauben (*) 8 Umdrehungen | vom Anschlag (ganz ge-öffnet) (**) aufschrauben (*) 6 – 9 Umdrehungen |
| Schäfteausragung (A) (*** ) aus oberer Platte (ohne Stopfen) | 4 Rillen | |
(^*) = Nach rechts
(^**) = Nach links
(^***) = These Einstellung nur durch einen aprilia-Vertragshandler durchfuhren setzen.



LENKER-STOBDAMPFER
Das Fahrzeug F wird seriennäg ohne Lenker-Stoßdämpfer hergestellt. Als optionales Zubehör kann entweder der nicht einstellbare Lenker-Stoßdämpfer (1) oder der einstellbare Lenker-Stoßdämpfer (2) eingebaut werden, welche bei einem aprilia-Vertragshandler erhältlich sind.
Das Fahrzeug wird seriennmäBig mit dem einstellbaren Lenker-Stoßdämpfer (2) hergestellt.
EINSTELLBARER LENKERSTOBDAMPFER
Der einstellbare Lenker-Stoßdämpfer (2) ist mit einem Griff (3) zur Einstellung der hydraulischen Bremsung versehen (siehe Tabelle).
Zur Einstellung:
Den Lenker ganz nach links drehen.
ACHTUNG
Zur Einstellung fangen Sie immer mit den strengsten Einstellungswerten an (Griff ganz gegen den Uhrzeigersinn gedreht).
Auf den Einstellgriff (3) zur Einstellung der hydraulischen Bremsung einwirken (siehe Tabelle)
| Einstellbarer Lenkerstoßdämpfer | Standardeinstellung | Einstellung für sportliches Fahr- verhalten | Mögliche Einstellungen |
| Einstellung | vom Anschlag (ganz geschlossen) (*)öffnen (*)15 Stufen | vom Anschlag (ganz geschlos-sen) (*)öffnen (*)2 – 17 Stufen | |
(^) = Nach links
(^*) = Nach rechts

HINTERRADAUFHÄNGUNG
Die hintere Radaufhängung besteht aus einer Tragfeder-/Stoßdämpereinheit, die mittels Uniball am Fahrgestell und mittels Hebelsystem an der hinteren Gabel befestigt ist.
Zur Einstellung ist der Stoßdämpfer mit einer Einstell-Nutmutter (1) für die Einstellung der hydraulischen Bremsung bei Ausfederung; einem Einstellknopf (2) für die Einstellung der hydraulischen Bremsung bei Einfederung, einer Einstell-Nutmutter (3) für die Einstellung der Federvorspannung und einer Befestigungsmutter (4) ausgestattet.
WICHTIG Es ist möglich, die Höhe des Fahrzeughinterteiles zu verstehen, um die Fahrposition zu ändern.

HINTEREN STOSSDÄMPFER EINSTELLLEN
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Alle 15000 km (9375 mi) die hintere Radaufhängung prufen und eventuell einstellen
Bei der Standardeinstellung des hinteren Stößdampfers wurden die Fahrbedingungen für das sportliche Fahrverhalten berücksichtigt.
Auf jeder Fall ist eine individuelle Einstellung je nach der Benutzung des Fahrzeuges möglich.
ACHTUNG
Zur Berechnung der Stufen für die Einstellschrauben (1-2) fangen Sie immer mit den strengsten Einstellungswerten an (Einstellschaube ganz in den Uhrzeigersinn gedreht).
Die Einstellschrauben (1-2) nicht in beide Richtungen über den Anschlag hinaus drehen, um möglich Schäden zu vermeiden.
Den Befestigungskranz (4) mit dem entsprechenden Schlüssel abschrauben.
Auf die Einstellnutmutter (3) einwirken, um die Federvorspannung einzustellen (B) (siehe Tabelle).
Am Ende der Einstellung die Nutmutter (4) festziehen.
Auf die Nutmutter (1) einwirken, um die hydraulische Bremsung bei Stoßdampfer-Ausfederung einzustellen (siehe Tabelle).
Auf den Einstellgriff (2) einwirken, um die hydraulische Bremsung bei Stoßdampfervorspannung einzustellen (siehe Tabelle).
Zur Änderung der Fahrposition:
Die Gegenmutter (5) leicht lockern.
Auf das Register (6) einwirken, um die Stoßdämpferlänge (Achsabstand) einzustellen (A) (siehe Tabelle).
ACHTUNG
Die Gegenmutter (5) muß immer zum vorgeschriebenen Anziehrehmoment festgezogen werden.
Nach der Verstellung die Gegenmutter (5) festziehen.
Anzugsdrehmorente kontermutter (5): 40 Nm (4 kgm).

ACHTUNG
Die Federvorspannung und die hydraulische Bremsung bei Stoßdämpfer-Ausfederung je nach Gebrauch des Fahrzeugs einstehen.
Wird die Federvorspannung erhöht, muß auch die hydraulische Bremsung bei Stödbämpfer-Ausfederung erhöht werden, um plottliche Rucke während der Fahrt zu vermeiden.
Im Bedarfsfall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.

ACHTUNG
F Um die Funktionsfähigkeit des Stoßdampfers nicht zu beeinträchtigen, ist es strikt verboten, die Schraube (7) zu lösen bzw. abzunehmen, anderenfalls kommt es zu einem Stickstoffaustritt und zu Unfallgefahr.

ACHTUNG
e (F [ ] Um die Funktionstüchtigkeit des Stoßdampfers nicht zu beeinträchtigen, ist weder die Schraube (8) zu lockern noch auf die darunter liegende Membrane einzugreifen, andernfalls kommt es zu einem Stickstoffaustritt und zu Unfallgefahr.

GEFAHR
Die Einstellungen für den sportlichen Gebrauch dürfen ausschließlich anlüsslich organiserter Rennen oder Sportveranstaltungen durchgeführt werden, die auf jeder Fall auf vom Straβenverkehr isolierten Rennpisten und mit der Genehmigung der zuständigen Behörden ausgetragen werden.
Esiststrengstensundersagt,dieEinstellungen furden sportlichenGebrauch vorzunehmenund danach mit dem Fahrzeug auf normalen StraBen und Autobahnen zu fahren.
| Hinterndaufhängung | Standardeinstellung | Einstellung für sportli-ches Fahrverhalten |
| Stoßdämpfer-Achsenabstand (A) | 321 ±1,5 mm | von 321 bis 323 mm |
| Federlänge (vorgespannt) (B) | 147 mm | 145 mm |
| Einstellung bei Ausfederung, Schraube (1) | vom Anschlag (ganz ge-schlossen) (*) öffnen (**) 20 Stufen | vom Anschlag (ganz ge-schlossen) (*) öffnen (**): - F 12 - 16 Stufen - e 13 - 16 Stufen |
| Einstellung bei Einfederung, Griff (2) | vom Anschlag (ganz ge-schlossen) (*) öffnen (**) 12 Stufen | vom Anschlag (ganz ge-schlossen) (*) öffnen (**) 8 - 14 Stufen |
(^) = Nach rechts
(^*) = Nach links







BREMSBELÄGE AUF VERSCHLEISS PRÜFEN
Seite 34 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen), Seite 35 (SCHEIBENBREMSEN) und Seite 59 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
WICHTIG Die nachstehenden Anweisungen beschreibenizarwur eine Bremsanlage gelten aber fur beiden.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Den Bremsbelagverschleiß nach den ersten 1000 km (625 mi) und danach alle 2000 km (1250 mi) bzw. vor jeder Reise prüfen.
Der Verschleib der Scheibenbremsbeläge hängt vom Gebrauch, von der Fahrweise und der Straßenoberfläche ab.
GEFAHR
Die Bremsbeläge insbesondere vor jeder Reise auf Verschleib prufen.
Um die Bremsbeläge rasch zu kontrollieren, führen Sie folgende Arbeitssschritte aus:
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STANDER STELLEN).
WICHTIG Die vorderen Bremssattel (rechts und links) sind beide mit vier Bremsbelägen ausgestattet. Der hintere Bremssattel ist mit zwei Bremsbelägen ausgestattet.
Eine Sichtkontrolle zwischen Scheibe und Bremsbelag folgendermaBen durchfuhren:
- von oben halten für die vorderen Bremssättel (1);
- von unter hinten für den hinteren Bremssattel (2).
GEFAHR
Die über die Grenze hinaus reduzierte Belagdicke wurde einen Kontakt zwischen der Metallhalterung des Bremsbelags und der Bremssscheibe verursachen, was zu metallischen Gerauschen und Funken aus dem Bremssattel führen wurde; die Bremswirkung, die Sicherheit und die Integrität der Scheibe waren somit beeinträchtigt.
Wenn die Belagstärke [auch nur eines einzigen vorderen (3) oder hinteren (4) Belages] auf ca. 1,5 mm geschrumpf ist (bzw. wenn auch nur einer der VerschleiBanzi-ger nicht mehr sightbar ist):
- für die vorderen Bremssättel (rechts und links) alle Beläge beider vorderen Bremssättel auswechseln halten.
- für den hinteren Bremssattel, beiden Beläge des hinteren Bremssattels auswechseln halten.
GEFAHR
Zur Ernueeration wenden Sie sich an Ihren aprilia-Vertragshändler.
KALTSTART(#)EINSTELLLEN
ACHTUNG
Die Einstellarheiten für den Kaltstart "# brauchen spezifische Kenntnisse, um durchgefuhrt zu werden. Wenden Sie sich deshalb an ihren aprilia-Vertragshandler.
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfälliglesen.
Wenn der Motor im Leerlauf nicht ruhig lauft, die Leerlaufdrehzahl einstellen.
Arbeitsfolge:
Einige Kilometer fahren, bis die normale Betriebstempoatur erreicht wird, siehe Seite 19 (Kuhlmitteltemperatur "fl").
Den Schalthebel auf Neutralstellung positionieren (die grüne Kontrolleuche " " leuchtet auf).
Auf dem Drehzahlmesser die Mindestrehzahl des Motors prufen.
Die Leerlaufdrehzahl muß ungebahr 1250 ± 100 U/min (rpm) entsprechen.
Falls erforderlich:
Auf den Einstellschraube (1) einwirken.
WENN MAN ZUDREHT (nach rechts), steigt die Drehzahl an;
- WENN MAN AUFDREHT (nach links), sinkt die Drehzahl ab;
Geben Sie ein paar mal Gas und denen dann ein paar mal Gas weg, um die

Funktionsfähigkeit zu prufen und um zu kontrollieren, ob die Leerlaufdrehzahl konstant bleibt.
WICHTIG Falls notwendig, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
GASDREHGRIFF EINSTELLEN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfälliglesen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
Nach den ersten 1000 km (625 mi) und dannach alle 7500 km (4687 mi) die Gasrehgriffkabel durch einen aprilia-Vertragshandler prüfen setzen.
Der Gasrehgriff sollte ein Spiel von ungebahr 2-3 mm, gemessen am Griffrand, aufweisen.

Sollethisnicht derFallsein:
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Schutzkappe (2) abziehen.
Die Kontermutter (3) losen.
Die Einstellschraube (4) drehen, um den vorgegebenen Wert zu erreichen.
Nach erfolgter Einstellung die Kontermutter (3) festziehen und das Spiel wieder prufen.
Die Schutzkappe (2) wieder in Position bringen.
ACHTUNG
Nach der Einstellung prufen, ob die Umdrehung des Lenkers die Leerlaufdrehzahl des Motors nicht verändert und ob der losgelassene Gasdrehrgrifficht und Schnell in Ruhestellung zurückkehrt.

ZündKERZEN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen benutzt bzw. auf Rennbahn gefahren wird.
ACHTUNG
Alle Zündkerzen jeweils prufen, reinigen oder ersetzen.
Die Zündkerzen alle 7500 km (4687 mi) prufen und alle 15000 km (9375 mi) wechseln.
Bei Gebrauch auf Rennbahn die Zündker- zen alle 3750km (2343 mi) wechseln.
Die Zündkerzen regelmäßig ausschrauben, die Rußablagerungen entfernen. Wennnotig, die Zündkerzen ersetzen.

ACHTUNG
Auch wenn nur eine einzige Zündkerze zu wechseln ist, sind immer alle Zündkerzen zu ersetzen.
Um die Zündkerze zu erreichen:
GEFAHR
Bevor Sie die nachstehenden Arbeits-schritte ausfuhren, den Motor und den Schalldampfer abkühlen lessen, bis die Umgebungstemperatur erreicht ist, um mögliche Verbrennungen zu vermeiden.
Den Kraftstoffbehälter anheben, siehe Seite 77 (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ANHEBEN).
WICHTIG Das Fahrzeug ist jeweils mit zwei Zündkerzen pro Zylinder (A) und (B) ausgestattet.
Folgende Arbeitsschritte beziehen sich auf\ beide Kerzen jeder einzeln Zylinders,\ sie gelten jedoch für beiden Zylinder.

ACHTUNG
Alle beschriebenen Arbeitsschritte zunachst an der ersten Zündkerze und dannach an der zweiten Zündkerze desselen Zylinders durchführren.
Zum Abbau:
ACHTUNG
Die Stellung der zwei Zündkerzenstekker nicht umtauschen.
Die zwei Zündkerzenstecker nicht gleichzeitig entfern.
Den Zündkerzenstecker (1) der Zündkerze (2) abnehmer.
Den Schmutz von dem Zündkerzenunterteil entfern.
In die Zündkerze den entsprechenden Schlüssel im Bordwerkzeug einsetzen.
In den Sechskantensitz des Schlüssels den Doppelmaulschlüssel (13 mm) des Bordwerkzeuges hineinstecken.
Die Zündkerze vorsichtig abschrauben und hersausstecken, damit kein Staub oder ähnliches in den Zylinder eindringen kann.

Prüfungs- und Reinigungsrarbeitfolge:
ACHTUNG
Die Zündkerzen theses Fahrzeugs montieren Platinelektroden.
Verwenden Sie daher zur Reinigung keine Metallbürsten und/oder scheuernde Produkte, sondern ausschließlich Druckluft.
Legende:
- zentrale Elektrode (3);
- IsolatorfuB (4);
- seitliche Elektrode (5).
Prufen, ob Elektroden und Kerzenisolatorfuß mit RuBablagerungen bedeckt sind bzw. Korrosionserscheinungen aufweisen; ggf. mit einem Druckluftstrahl reinigen.
Falls die Zündkerze am Isolatorfuß Risse vorweist, die Elektroden Korrosionserscheinungen aufweisen oder mit zuvielen Ablagerungen bedeckt sind, bzw. wenn die zentrale Elektrode (3) eine abgerundete Spitze hat (6), die Zündkerze wechseln.

ACHTUNG
Wenn Sie die Zündkerze auswechseln, prufen Sie die Länge und den Abstand im Gewinde.
Falls die Gewinde zu kurz ist, lagern sich Rußablagerungen an dem Gewindesitz ab, so daß der Motor beschädigt werden kann, wenn eine Kerze mit der richtigen Gewinde angeschraubt wird.
Nur Zündkerzen nach Werksvorschrift verwenden, siehe Seite 110 (TECHNI-SCHE DATEN). Leistung und Lebensdauer des Motors hangen wesentlich davon ab.
Den Elektrodenabstand mit einem Fadendickenmesser prufen (7), um die Platinbeschichtung nicht zu beschädigen.
Den Elektrodenabstand mit einem Dikkenmesser prüfen (7).
ACHTUNG
Auf keinen Fall versuchen, den Abstand zwischen den Elektroden wieder herzustellen.
Der Elektrodenabstand muß 0,6 - 0,7 mm detragen; anderenfalls die Zündker-ze wechseln.
Den Zustand der Scheibe (8) prufen.
Einbauarbeitsfolge:
Mit montierten Dichtring die Zündkerze (8) mit der Hand vorsichtig anschrauben, um das Gewinde nicht zu beschädigen.
Dann die Zündkerze mit entsprechenden Schlüssel im Bordwerkzeug um eine halbe Drehung festziehen, um die Scheibe zusammenzudrucken.
Anziehdrehmoment der Zündkerze: 20 Nm (2 kgm).
ACHTUNG
Die Zündkerze sorgfältig festziehen, sie könnte sich sonst überhitzen und den Motor schwer beschädigen.
Den Zündkerzenstecker (1) der Zündkerze (2) richtig aufstecken, damit er sich nicht mit den Motorschwingungen trennt.
WICHTIG Die beschriebenen Arbeits-schritte an der zweiten Zündkerze desselen Zylinders durchfuhren und danach an der ersten und zweiten Zündkerze des anderen Zylinders wiederholen.
Den Kraftstoffbehälter wieder positionieren, siehe Seite 77 (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ANHEBEN).

SEITENSTÄNDER PRÜFEN
Seite 59 (WARTUNG) und Seite 98 (SCHALTER PRÜFEN) sorgfältig lesen.
Der Seitenstandier (1) verfügbar über zwei Stellungen:
normal oder zusückgeklappt (Ruhestellung) (Pos.A);
- vorgeklappt (Betriebsstellung) (Pos.B).
Das Vor- bzw. Zurückklappen des Seitenstanders muß vom Fahrer vorgenommen werden.
Der Seitenstandier (1) muß frei drehen konnen.
Die Federn (2) sorgen damit, daß der Seitenstände in Stellung bleibt (vor- bzw. zurückgeklappt).
Folgende Kontrollen durchführren:
Das Fahrzeug auf das entsprechende hinterere Stutzgestell stellen, siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF DAS HINTERE STUTZGESTELL STEllen [ ).


Die Federn (2) dürfen nicht beschädigt, verschlassen oder verrostet sein.
Überprüfen, daß der Seitenständer in beiden Stellungen (vor- und zusückgeklapt) kein Spiel aufweist.
Den Seitenstandener von der zureckgestelltten Position aus vorklappen, wobei zu überprüfen ist, daß die Federn ihn vollkommen vorklappen.
Den Seitenständer erneut in die zusückgeklappe Position bringen, dann auf halbem Wege loslassen und überprüfen, daß die Federnihn vollkommen zusückgestellt haben.
Der Seitenstandener muß frei drehen. Ggf. den Gelenkpunkt schmieren, siehe Seite 114 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Am Seitenänder (1) ist ein UV-Schalter (3) eingebaut, der den Motorbetrieb verhindert bzw. unterbricht, wenn der Gang bei ausgeklapptem Seitenänder (1) eingeschaltet ist.
UV-Schalter (3) prüfen:
Das hintere Stutzgestell zusckstellen, siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF


DAS HINTERE STÜTZGESTELL STELLEN [ ]
Setzen Sie sich in Fahrposition auf das Fahrzeug.
Den Seitenständner (1) zuklappen.
Den Motor starten, siehe Seite 50 (START).
Mit Gasdrehgriff (4) in (Pos.C) und Motor im Leerlauf, den Kupplungshebel (5) betätigten.
Den ersten Gang einschalten, bzw. den Schalthebel (6) nach unten drucken.
Den Seitenstandener (1) aufklappen. Der UV-Schalter (3) muß eingreifen.
Jetzt:
- Muß der Motor stehenbleiben;
- Muß die Kontrolleuche Seitenständener ausgeklappt "y" auf der Instrumenteneinheit aufleuchten.
ACHTUNG
Sollte der Motor nicht stehenbleiben, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.

BATTERIE
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältiglesen.

GEFAHR
Brandgefahr.
Kraftstoff und sonstige entzündliche Stoffe von den elektrischen Teilen fernhalten.
Stellen Sie die Kabelanschlüsse nie um.
Die Batterie beim Zündschalter auf Stellung "S" an- bzw. abklemmen, sonst können sich eine Bauteile beschädigen.
Schlieben Sie immer erst das Pluskabel (+) dann das Minsukabel (-) an.
Klemmen Sie die Batterie in umgekehrter Reihenfolge wieder ab.

WICHTIG Das Fahrzeug ist mit einer wartungsfreien Batterie ausgestattet und braucht deswegen nur unregelmäßig kon-trolliert und eventuell aufgeladen zu werden.
ENDVERSCHLUSSE UND KLEMMEN KONTROLLIEREN UND REINIGEN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
Den Zündschalter in Stellung "S"bringen.
Den Fahrersitz entfermen, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).
Die rote Schutzkappe (1) seitlich schieben.
Prufen Sie, ob die Endverschlusse (2) des Kabelstranges und die Klemmen (3) der Batterie:
- sich im eigenen Zustand befinden (und nicht mit Ablagerungen bedeckt sind

bzw. Korrosionserscheinungen aufweisen);
- mit Sonderfett oder Vaselin bedeckt sind.
Falls erforderlich:
Die batterie ausbauen, siehe Seite 95 (BATTERIE AUSBAUEN).
Die Endverschluss (2) des Kabelstranges und die Klemmen (3) der Batterie mit einer Metallbürste reinigen, um jeder Korrosionserscheinung zu entfernen.
Die Batterie installieren, siehe Seite 97 (BATTERIE INSTALLIEREN).

BATTERIE AUSBAUEN
ACHTUNG
Durch den Ausbau der Batterie werden alle Funktionen - Digitaluhr und Überdrehzahlinstellung - auf Null gestellt. Um solche Funktionen wieder einzustellen, siehe Seite 20 (MULTIFUNKTI-COMPUTER).
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
Prufen, ob der Zündschalter auf "S" steht.
Den Fahrersitz entfernen, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).
Die Schraube (1) an der Minusklemme (-) herausdrehen.
Das Minuskabel (2) beiseiteschieben.
Die rote Schutzkappe (3) seitlich schieren.

Die Schraube (4) an der Plusklemme (+) herausdrehen.
Das Pluskabel (5) beiseiteschieben.
Die Schraube (6) abschrauben und entfernen.
Den Haltebügel (7) der Batterie entfernen.
Die Batterie (8) fest anfassen und aus ihren Rahmen hersausheben.
GEFAHR
Die ausgebaute Batterie an einem sicheren Ort aufstellen und ausserhalb der Reichweite von Kindern lagern.
Die Batterie auf eine ebene Fläche an einem gut belufteten und trockenen Ort stellen.

WICHTIG Zur Installation der Batterie, siehe Seite 97 (BATTERIE INSTALLIEREN).
Den Fahrersitz wieder positierieren, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).

SÄURESTAND IN DER BATTERIE PRÜFEN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
Das Fahrzeug ist mit einer wartungsfreien Batterie versehen, die keiner Kontrolle des Batteriesäurestandes bedarf.
BATTERIE AUFLADEN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
ACHTUNG
Die Batterieverschlussne nicht abnehmer, weil die Batterie dadurch beschädigt werden können.
Die Batterie ausbauen, siehe Seite 95 (BATTERIE AUSBAUEN).
Ein entsprechendes Ladegerät besorgen.
Das Ladegerät je nach der gewünschten Ladung bereitstellen (siehe Tabelle).
Die Batterie an ein Ladegerät anschließen.
GEFAHR
Während der Ladung oder des Betriebs, belüften Sie den Raum, um das Einatmen der Gase, die während des Ladevorgangs austreten, zu vermeiden.
Das Ladegerät einschalten.
| Art der Aufladung | Spannung (V) | Spannung (A) | Zeit (Stun-den) |
| Normal F | 12 | 1,2 | 8 – 10 |
| Schnell F | 12 | 12 | 0,5 |
| Normal e | 12 | 1,0 | 8 – 10 |
| Schnell e | 12 | 1,0 | 0,5 |

GEFAHR
Die Batterie erst nach 5/10 Minuten, nachdem das Aufladegerät abgeklemmt wurde, wieder einbauen, da die Batterie für eine kurze Zeit Gas produziert.

BATTERIE INSTALLIEREN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
Prufen, ob der Zündschalter auf "S" steht.
Den Fahrersitz entfernen, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).

WICHTIG Die Batterie (1) muß in ihren Sitz positioniert sein und mit den Klemmen nach dem Hinterteil des Fahrzeuges zeigen.
Die Batterie (1) in den entsprechenden Rahmen einsetzen.
Den Haltebügel (2) der Batterie wieder in Position bringen.
Die Schraube (3) aufschrauben und festziehen.
GEFAHR
Beim Wiedereinbau zunachst das Pluskabel (+) , dann das Minuskabel (-) anschlieben.

Die Plusklemme (+) mittels Schraube (4) anschließen.
Die Minusklemme (-) mittels Schraube (5) anschließen.
Die Endverschlüsse und die Klemmen mit Neutralfett oder Vaselin bedecken.
Die rote Schutzkappe (6) wieder in Position bringen.
Den Fahrersitz wieder positiomeren, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).
ACHTUNG
Durch den Ausbau der Batterie werden alle Funktionen - Digitaluhr und Überdrehzahlinstellung - auf Null gestellt. Um solche Funktionen wieder einzustellen, siehe Seite 20 (MULTIFUNKTION-COMPUTER).
LÄNGERER STILLSTAND DER BATTERIE
ACHTUNG
Bei längeren Standzeiten des Fahrzeuges (mehr als 20 Tage), 30A Sicherungen abklemmen, um einen Verschleib der Batterie infolge des Stromverbrauchs des Multifunktion-Computers zu vermeiden.
WICHTIG Das Abklemmen der 30A Sicherungen verursacht die Zurückstellung folgender Funktionen: Digitaluhr und Einstellung der Überrehzahl. Um solche Funktionen wieder einzustellen, siehe Seite 20 (MULTIFUNKTION-COMPUTER).
Falls das Fahrzeug länger als 15 Tage stillsteht, muß die Batterie wieder aufgeladen werden, um einen Sulfatation zu vermeiden, siehe Seite 96 (BATTERIE AUFLADEN).
Die Batterie ausbauen, siehe Seite 95 (BATTERIE AUSBAUEN) und in einem frischen und trockenen Raum lagern.
Den Ladezustand regelmäßig (ungeführ einmal im Monat) prüfen, auch im Winter oder wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird, um eine Beschädigung der Batterie zu vermeiden.
Batterie mit einem normalen Ladegerät voll aufladen, siehe Seite 96 (BATTERIE AUFLADEN).
Wenn Sie die Batterie auf dem Fahrzeug halten, Batterie vom Leistungsnetz abklemmen.


SCHALTER PRUFIN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Auf dem Fahrzeug sind vier Schalter vorhanden:
1) Bremslichter-Schalter am Hinterrad-Bremshebel;
2) Bremslichtschalter am Vorderrad-Bremshebel;
3) UV-Schalter am Seitenständen;
4) Schalter am Kupplungshebel.


Prufen, ob kein Schmutz oder Schlamm auf dem Schalter vorhanden sind; der Stift muß sich ohne Unterbrechungen bewegen können und automatisch in die Ausgangsstellung zurückkehren.
Prufen, ob die Kabel richtig angeschlossen sind.
Die Feder (5) prüfen: siearf weder beschädigt nochverschlissen bzw.abgeschwacht sein.

SICHERUNGEN WECHSELN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
ACHTUNG
Defekte Sicherungen nicht reparieren. Nur Sicherungen nach Werksvorschrift verwenden.
Esbesteht dieGefahr,die elektrische Anlage zu beschädigen oder,imFalle eines Kurzschlusses,sogar Brandgefahr.
WICHTIG Wiederholtes Durchbrennen laßt auf einen Fehler - Überlastung bzw. Kurzschluß - schlieben.
Bitte beauftragen Sie ihren aprilia-Vertragshändler mit der Überprüfung Ihres Fahrzeugs.
Wenn die elektrische Anlage überhaupt nicht bzw. nicht gut Funktioniert oder der Motor nicht startet, die Sicherungen prufen.
Zuerst die 15A Sekundärssicherungen und nachher die 30A Hauptsicherungen prüfen.

Kontrollarbeitsschritte:
Den Zündschalter auf "S" stellen, um einen ungewolten Kurzschluß zu vermeiden.
Die Schraube (1) losen.
Den Sicherheitsbügel (2) seitlich verschieben.
Den Deckel des Sekundärssicherungshalters (3) öffnen.
Eine Sicherung nach der anderen herausziehen und prufen, ob sie durchgebrannt sind (4).
Bevor Sie die Sicherung wechseln, wenn möglich, die Ursache der Störung sichen.
Die durchgebrannte Sicherung mit einer Sicherung gleicher Belastbarkeit wechseln.
WICHTIG Wenn Sie eine Reservesicherung verwenden, stellen Sie eine neue gleicher Belastbarkeit in den Sicherungenhalter.

Den Fahrersitz entfernen, siehe Seite 77 (FAHRERSITZ ABMONTIEREN).
Die bei den Sekundärssicherungen beschriebenen Arbeitsschritte auch an den Hauptsicherungen durchführten.
WICHTIG Das Abklemmen der 30A Sicherungen verursacht die Zurückstellung folgender Funktionen: Digitaluhr und Einstellung der Überrehzahl.
Um solche Funktionen wieder einzustellen, siehe Seite 20 (MULTIFUNKTION-COMPUTER).

ANORDNUNG DER 15A SEKUNDÄRSI-CHERUNGEN
A) Von Spannungsregler an: Relais Fernlichter, Relais Abblendlicht.
B) Von Spanningsregler an: Zündspulen, Motorabstellungsrelais, Kraftstoffpumpe.
C) Von Zündschalter an: Elektrolüfter, Uhr.
D) Von Zündschalter an: Standlicher, Hinterrad-Bremslichter, Signalhorn, Beleuchtung Instrumenteneinheit, Blinkerlampen.
E) Von Zündschalter an: Elektronische Anlage, Relais Kraftstoffpumper, Motorabstellungsrelais.
WICHTIG Drei Sicherungen stehen als Reserve zur Verfügung.

ANORDNUNG DER 30A HAUPTSICHERUNGEN
F) Von Batterie an: Zündung.
G) Von Batterie an: Zündung.
WICHTIG Eine Sicherung steht als Reserve zur Verfügung.


LEUCHTWEITENREGELUNG
WICHTIG Zur Prüfung der Leuchtweitenregelung mussen spezielle Verfahren durchgefuhrt werden, welche den Vorschriften der geltenden Gesetzgebung im jeweiligen Land entsprechen.
Um die Scheinwerfereinstellung schnell zu überprüfen, das Fahrzeug in einem Abstand von zehn Meter vor einer Wand auf ebenem Boden aufstellen.
Abblendlicht einschalten, sich auf das Fahrzeug setzen und prufen, ob die Leuchtweite auf der Wand etwas niedriger als die waagerechte Linie ist, die von der Scheinwerfermitte bis zur Wand gezogen werden konnte (ungeführ 9/10 der Gesamthöhe).

Um die Leuchtweite des vorderen Scheinwerfers einzustellen:
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Von der linken Rückseite des Windabweisers aus mit einem kurzen Sternschraubenzieher auf die entsprechende Schraube (1) einwirken.
- Wenn Sie die Schraube ZUDREHEN (nach rechts), wird die Leuchtweite länger;
- Wenn Sie sie AUFDREHEN (nach links), wird die Leuchtweite kürzer.

Nach der Einstellung:
GEFAHR
Die korrekte Leuchtweitenregelung überprüfen.

LAMPEN
Seite 59 (WARTUNG) sorgfältig lessen.

GEFAHR
Brandgefahr. Kraftstoff und sonstige entzündliche Stoffe von den elektrischen Teilen fernhalten.


ACHTUNG
Vor dem Austausch einer Lampe stellen Sie den Zündschalter auf "S" und warten Sie einige Minuten ab, damit die Lampe sich abkühlen kann.
Lampen mit sauberen Handschuhen bzw. einem sauberen und trockenen Tuch wechseln.
Lampen nicht mit bloßen Fingern anfas- ten, Fingerabdrücke auf den Lampen verursachen Überhitzung und somit für eine geringe Lebensdauer, ggf.
Fingerabdrücke mit Alkohl entfernen, um schnelles Ausbrennen zu vermeiden.
DIE ELEKTRISCHEN KABEL NICTT ZUKRAFTVOLL ZIEHEN.
WICHTIG Bevor Sie eine Lampe auswechseln, die Sicherungen kontrollieren, siehe Seite 99 (SICHERUNGEN WECHSELN).

INSTRUMENTENEINHEIT-LAMPEN WECHSELN
Jedenfallsziehen Sie, wenn möglich, immer ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate, welcher Ihnen einen sorgfaltigen und raschen Service bieten wird.

VORDERE SCHEINWERFERLAMPEN WECHSELN
Seite 102 (LAMPEN) sorgfältig lessen.
Im Vorderscheinwerfer sind folgende Lampen vorhanden:
- zwei (seitliche) Fernlichtlampen (1);
- eine (obere) Standlichtlampe (2);
- eine (untere) Abblendlichtlampe (3).
Die Fernlichtlampe ist identisch wie die Abblendlichtlampe.
Im Falle einer Beschädigung einer der beiden Lampen und falls eine Ersatzlampe fehlt, können die Lampen umgetauscht werden.
Dieses Vorgehen darf nicht den Austausch der beschädigten Lampe ersetzen, sondern es dient nur dazu, die Rückfahr zu erleichtern oder das nachstliegenden Geschäft zu erreichen.


Wechselarbeitsschritte:
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
FERNLICHTERLAMPEN
WICHTIG Jeweils einen Lampenstekker Herausziehen, um eine falsche Positi-nierung beim Wiedereinbau zu vermeiden.
Sollte die gleichzeitige Entfernung unerlälich sein, die Lampenstecker kennzeichnen und beim Wiedereinbau deren korrekte Positionierung überprüfen.
Den Windabweiser entfernen, siehe Seite 80 (WINDABWEISER ABMONTIEREN).
Die Schutzkappe (4) der zu ersetzenden Lampe mit den Händen schieben.

ACHTUNG
Beim Herausziehen des Lampenstek


kers, nicht an den elektrischen Kabelnziehen.
Den Lampenstecker anpacken (5), herausziehen und von der Lampe abklemen.
Die beiden Enden der Klemmfassung (6) an der Lampenfassung (7) aushängen.
Die Lampe aus der Fassung herausheiten.
WICHTIG Die Lampe in die Lampenfassung einfugen und darauf achten, daß die jeweiligen Positionierungssitze (A) zusammenpassen.
Eine entsprechende Lampe richtig einfahren.
Beim Wiedereinbau:
WICHTIG Die Schutzkappe (4) mit der Kabelführung nach unten wieder anbrin-gen.

STANDLICHTLAMPE
Den Windabweiser entfernen, siehe Seite 80 (WINDABWEISER ABMONTIEREN).
ACHTUNG
Wenn Sie die Lampenfassung hersziehen, nicht an den Kabelnziehen.
Die Lampenfassung (8) der Standlichtlampe anfassen, ziehen und aus dem Sitz Herausnehmen.
Die Lampe (2) Herausnehmen und durch eine Lampe gleicher Art wechseln.
WICHTIG Prufen, ob die Lampe in die Lampenfassung korrekt eingerastet ist.


ABBLENDLICHTLAMPE
WICHTIG Jeweils einen Lampenstekker Herausziehen, um eine falsche Positi-nierung beim Wiedereinbau zu vermeiden.
Sollte die gleichzeitige Entflammung unerlälich sein, die Lampenstecker kennzeichnen und beim Wiedereinbau deren korrekte Positionierung überprüfen.
Den Windabweiser entfernen, siehe Seite 80 (WINDABWEISER ABMONTIEREN).
Die Schutzkappe (9) mit den Händen verschieben.
ACHTUNG
Beim Herausziehen der Lampenstecker, nicht an den elektrischen Kabeln ziehen.
Den Lampenstecker anpacken (10), herausziehen und von der Lampe akklemen.


Die beiden Enden der Klemmfassung (11) an der Lampenfassung (12) aushängen.
Die Lampe aus der Fassung hersausnehmer.
WICHTIG Die Lampe in die Lampenfassung einfugen und darauf achten, daß die jeweiligen Positionierungssitze (A) zusammenpassen.
Eine entsprechende Lampe richtig einfahren.
Beim Wiedereinbau:
WICHTIG Die Schutzkappe (9) mit der Kabelführung nach unten wieder anbrin-gen.

VORDERE UND HINTERE BLINKERLAMPEN WECHSELN
Seite 102 (LAMPEN) sorgfältig lesen.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Schraube (1) abschrauben und entfern.
ACHTUNG
Das Schutzglas vorsichtig abnehmen und darauf achten, den Einrastzahn nicht zu brechen.
Das Schutzglas (2) abnehmen.

ACHTUNG
Beim Wiedereinbau das Schutzglas in seinen Sitz korrekt positionieren. Die Schraube (1) vorsichtig und leicht zudrehen, um das Schutzglas nicht zu beschädigen.
Die Lampe (3) leicht eindrücken und nach links drehen.
Die Lampe (3) aus der Fassung Herausnehmen.
ACHTUNG
Eine neue Lampe in die Lampenfassung einfahren und darauf achtenden die zwei Stützelemente auf gleicher Höhe der entsprechenden Lampenfassungsführungen sind.
Eine entsprechende Lampe richtig einfahren.
ACHTUNG
Sollte die Lampenfassung (4) aus ihrem Sitz heraustreten, wieder richtig einführen und darauf auf achten, daß die strahlen-formige Öffnung der Lampenfassung mit dem Schraubensitz übereinstimmt.

LAMPE DER HECKLEUCHTE WECHSELN
Seite 102 (LAMPEN) sorgfältig lesen.
WICHTIG Am hinteren Scheinwerfer befinden sind zwei Stand-/Bremslichtlampen (1).
Folgende Arbeitssschritte beziehen sich auf eine einzige Lampe, sie gelten jedoch für beiden.
Vor dem Austausch einer Lampe die Bremslichtschalter auf ihre Funktion prüfen, siehe Seite 98 (SCHALTER PRÜFEN).

Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die zwei Schrauben (2) abschrauben und entfern.
Das Schutzglas (3) abnehmen.
WICHTIG Beim Wiedereinbau das Schutzglas in seinen Sitz korrekt positi- nieren.
Die Schraube (2) vorsichtig und leicht zudrehen, um das Schutzglas nicht zu beschädigen.
Die Lampe (1) leicht eindrücken und nach links drehen.
Die Lampe (1) aus der Fassung Herausnehmen.

ACHTUNG
Eine neue Lampe in die Lampenfassung einfahren und darauf achtenden die zwei Stützelemente auf gleicher Höhe der entsprechenden Lampenfassungsführungen sind.
Eine entsprechende Lampe richtig einfahren.
TRANSPORT


WICHTIG Wahrend des Transports muß das Fahrzeug in seiner normalen Betriebsposition aufgestellt, fest verankert und in den 1. Gang geschaltet werden, um Kraftstoff-, Öl- und Kühmittelverluste zu vermeiden.
ACHTUNG
Im Falle einer Panne das Fahrzeug nicht schleppen, sondern mit einem Reparaturwagen abtransportieren.
REINIGEN

Das Fahrzeug in folgenden Fällen oft reinigen:
- Umweltverschmutzung (Stadt oder Industriezone).
- Salzhaltige und feuchte Gegenen (Meer, warmes und feuchtes Klima).
- Umweltbedingungen/Saisonbedingte Umstände (Verwendung von Salz, chemischen Produkten auf Straßen in der Winterzeit).
- Darauf achten, daß keine Industriestaubrückstände, Teerflecken, Insekten, Vogelverschmutzungen usw. auf der Karosserie zurückbleiben.
- Das Fahrzeug nicht unter Bäumen parken, da in einigen Jahreszeiten Rückstände, Gummi, Früchte oder Blätter abfallen, die chemische und für die Lackierung schädliche Stoffe enthalten.

GEFAHR
Nach der Reinigung des Fahrzeugs kann die Bremswirksamkeit vorübergehend abnehmen, weil Wasser auf den Reibungsflächen vorhanden sein konnte.
Sehen Sie langere Bremsabstände zur Vermeidung von Unfällen vor.
Betätigten Sie wiederholt die Bremsen, um die normalen Betriebsbedingungen wiederherzustellen.
Die Sicherheitskontrollen ausführten, siehe Seite 49 (SICHERHEITSKONTROLLEN).

Um Schmutz- oder Schlammablagerungen von lackierten Teilen zu entfernen, mit einem leichten Wasserstrahl gut abspulen, einen weichen Schwamm in reichlich Wasser mit etwas Shampoo (2-4% Shampoo) tauchen und das Fahrzeug reinigen).
AnschlieBend mit reichlich Wasser sorgfaltig abspullen und mit einem Ledertuch abtrocknen.
Um die Außenteile des Motors zu reinigen, entfettende Reinigungsmittel, Pinsel oder Lappen verwenden.
Nach jeder Fahrzeugreinigung:
Den Stöpsel (1) abnehmen.
Den Inhalt in einen Behälter ausflieben lessen, der an eine entsprchende Sammelstelle übergeben werden muß.

ACHTUNG
Zur Reinigung der Scheinwerfer, einen in einem Neutral-Reinigungsmittel und Wasser getränkten Schwamm verwenden. Die Oberflächen leicht einreiben und*hufig mit reichlich Wasser abspulen.
Das Fahrzeug mit Silikonwachs nur nach sorgfältiger Reinigung nachpolieren.
Matte Lackierungen sind nicht mit Schleifpasten zu polieren.
Reinigen Sie Ihr Fahrzeug nie in der Sonne, besonders im Sommer, wenn die Verkleidungen warm sind, dann wenn Shampoo vor dem Absplen trocknet, kann es die lackierten Teile beschädigten.
Zur Reinigung der Kunststoffeile des Fahrzeuges keine Flüssigkeiten benutzen, deren Temperatur über 40^ liegt.

ACHTUNG
Spulen Sie folgende Teile mit Wasserstrahl-, Hochdruck- oder Dampfstrahlgeräten nicht aus: Radnaben, linke und rechte Lenkerarmatur, Lager, Bremspumpen, Instrumente und Anzeigegeräte, Auspuff der Schalldämpfer, Ablage/Bordwerkzeugfach, Zündschalter/Lenkschloß, Kühlerrippen, Kraftstoffbehälter-Verschluß, Scheinwerfer und elektrische Anschlüsse.
Zur Reinigung der Gummi- und Kunststoffeile und des Sitzes ist kein Alkohol, Benzin oder Lösemittel, sondern ausschließlich Wasser und neutrale Seite zu verwenden.
GEFAHR
Die Sitzbank nicht mit Wachs einreiben,
dämit sie nicht rutschig wird.

LÄNGERER STILLSTAND DES FAHRZEUGS
ACHTUNG
Bei längeren Standzeiten des Fahrzeuges (mehr als 20 Tage), 30A Sicherungen abklemmen, um einen Verschleib der Batterie infolge des Stromverbrauchs des Multifunktion-Computers zu vermeiden.
WICHTIG Das Abklemmen der 30A Sicherungen verursacht die Zurückstellung folgender Funktionen: Digitaluhr und Einstellung der Überrehzahl. Um solche Funktionen wieder einzustellen, siehe Seite 20 (MULTIFUNKTION-COMPUTER).
Sollte Ihr Fahrzeug für längerere Zeit stillge- lect werden, empfehlen wir zur Welterhaltung die Ausführung weniger Maßnahmen.
Vor der Wiederinbetriebnahme empfehlen wir Ihnen außerdem, ggf. alle notwendigen

Reparaturen und eine Generalinspektion durchzufahren, die man anschließend vergessen konnte.
Wie folgt vorgehen:
Die Batterie ausbauen, siehe Seite 95 (BATTERIE AUSBAUEN) und Seite 98 (LÄNGERER STILLSTAND DER BATTERIE).
Das Fahrzeug reinigen und abrocknen, siehe Seite 107 (REINIGEN).
Alle lackierte Teile mit Fett einreiben.
Den Reifendruck korrigieren, siehe Seite 42 (REIFEN).
Das Fahrzeug in einen trockenen, nicht beheizten Raum stellen, wo die Temperaturschwankungen sehr niedrig sind und keine direkten Sonnenstrahlen eindringen.
Eine Plastiktute in das Endstück des Schalldampfers einlagen und zusammenbinden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden.
WICHTIG Das Fahrzeug derart auf das vordere [ undindhre Stutzgestell [ positionieren, daß beide Reifen den Boden nicht berühren.
Das Fahrzeug auf das vorgesehene vordere Stutzgestell stellen, siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG Auf DAS VORDERE STUTZGESTELL STEllen [ ).
Das Fahrzeug auf das entsprechende hinterere Stutzgestell stellen, siehe Seite 67 (DAS FAHRZEUG AUF DAS HINTERE STUTZGESTELL STEllen [ ).
Das Fahrzeug abdecken. Verwenden Sie dazu kein Kunststoff- oder wasserundurchlassiges Material.
WIEDERINBETRIEBNAHME
WICHTIG Die Plastiktüe aus dem Schalldampfer-Endstückziehen.
Die Abdeckung vom Fahrzeug entfernen und das Fahrzeug reinigen, siehe Seite 107 (REINIGEN).
Die Aufladung der Batterie prufen, siehe Seite 96 (BATTERIE AUFLADEN) und die Batterie einbauen, siehe Seite 97 (BATTERIE INSTALLIEREN).
Den Kraftstoffbehälter aufüllen, siehe Seite 33 (KRAFTSTOFF).
Die Sicherheitskontrollen ausführten, siehe Seite 49 (SICHERHEITSKONTROLLEN).
GEFAHR
Auf einer weniger befahrenen Straße einige Kilometer bei geringer Geschwindigkeit fahren.
| TECHNISCHE DATEN | ||
| ABMESSAGENGEN | Länge über alles | 2070 mm |
| Länge über alles (mit Kennzeichenträger-Veränderung) [ ... | 2140 mm | |
| Breite über alles | 725 mm | |
| Größte Höhe mit Windabweiser | 1170 mm | |
| Sitzhöhe | 820 mm | |
| Radstand | 1415 mm | |
| Bodenfreiheit | 130 mm | |
| Gewicht (fahr fertig) | F 221 kg - e 211 kg | |
| MOTOR | Modell | V990 |
| Bauart | Zweizylinder V 60° 4-Taktmotor, langsgelagert, mit 4 Ventilen je Zylinder, DOHC | |
| Zylinder | 2 | |
| Hubraum | 998 cm3 | |
| Bohrung / Hub | 97 mm/67,5 mm | |
| Verdichtungsverhältnis | 11,4 ± 0,5: 1 | |
| Start | Elektrisch | |
| Leerlaufdrehzahl | 1250 ± 100 U/min (rpm) | |
| Kupplung | Hydraulisch gesteuerte Mehrscheibenkupplung im Ölbad an der linken Seite des Lenkers und PPC-Vorrichtung. | |
| Schmiersystem | Trockengehäuse mit getrenntem Ölbehälter und Kühler | |
| Luftfilter | Mit Trockenfiltereinsatz | |
| Kühlsystem | Flüssigkeitskühlung | |
| GETRIEBE | Bauart | mechanische 6-Gang-Schaltung, mit Pedal an der linken Motorseite |
| FULMENGEN | Kraftstoffbehälter (inkl. Reservemenge) | 18 l |
| Kraftstoffreserve | 4,5 ± 1 l | |
| Motoröl | Ölwechsel 3700 cm3 - Öl- und Filterwechsel 3900 cm3 | |
| Gabelöl F | 520 ± 2,5 cm3 (für jeder Schaft) | |
| Öl für Gabel Bauart "R" e (F [ ]) | 500 ± 2,5 cm3 (für jeder Schaft) | |
| Kühlmittel | 2,5 l (50% Wasser + 50% Frostschutzmittel mit Äthylenglykol) | |
| Zulässige Personen | F 2 - e 1 | |
| Maximale Zuladung | F 180 kg (Fahrer + Sozius + Gepäck) - e 105 kg | |
| KRAFTÜBER TRAGUNGS-VERHÄLTNISSE | Gang | Hauptantrieb | Nebenantrieb | Endverhältnis | Gesamtverhältnis |
| 1a | 31/60 = 1: 1,935 | 15/34 = 1: 2,267 | 17/42 = 1: 2,471 | 1:10,839 | |
| 2a | 19/31 = 1: 1,632 | 1:7,802 | |||
| 3a | 20/26 = 1: 1,300 | 1:6,216 | |||
| 4a | 22/24 = 1: 1,091 | 1:5,216 | |||
| 5a | 25/24 = 1: 0,960 | 1:4,591 | |||
| 6a | 26/23 = 1: 0,885 | 1:4,230 | |||
| TREIBKETTE | Bauart | endlos (ohne Glied) mit abgedachteten Kettengliedern | |||
| Modell | 525 | ||||
| ZUFÜHRUNG | Bauart | elektronische Einspritzung (Multipoint) | |||
| Luftdüse | Ø 51 mm | ||||
| ZUFÜHRUNG | Kraftstoff | Bleifreies Benzin, Mindestoktzahl 95 ROZ (N.O.R.M.) und 85 ROZ (N.O.M.M.) | |||
| FAHRGESTELL | Bauart | Zweiteiliges Fahrgestell aus formgepressten Leichtmetall-Gußelementen | |||
| Einschlagwinkel | 25° | ||||
| Nachlauf | 99 mm (mit Vorderreifen120/70) | ||||
| RADAUFHÄNGUNGENVorne | Höhenverstellbare hydraulische Teleskopgabel, Schäftendurchm. Ø 43 mm | ||||
| Federweg | F 127 mm - e (F [ ] 120 mm | ||||
| Hinten | Hintere Schwinggabel aus Leichtmetall, mit entsprechlich profiltierten Armen und hydropneumatischem verstellbem Einfederbein | ||||
| Federweg | 135 mm | ||||
| BREMSEN | Vorne | Schwimmende Doppelscheibenbremse - Ø 320 mm, Vierstößelbremssättel - Ø 34 mm | |||
| Hinten | Scheibenbremse - Ø 220 mm, Zweistößelbremssättel - Ø 32 mm | ||||
| FELGEN | Bauart | Aus Leichtmetall mit ausziehbarem Radzapfen | |||
| Vorne | 3,50 x 17" | ||||
| Hinten | 6,00 x 17" | ||||
| Rad | Marke | Modell | Bauart | GröBe | Empfohlen | Als alternative | Druck kPa (bar) | |||
| ▲ | X | |||||||||
| Solo-Betrieb | Mit Sozius | Solo-Betrieb | ||||||||
| Vorne | PIRELLI | DRAGON EVO | MTR 21 CORSA | 120/70-ZR 17" | ▲ | - | RSV | 230 (2,3) | 250 (2,5) | - |
| Hinten | PIRELLI | DRAGON EVO | MTR 21 CORSA | 180/55-ZR 17" | ▲ | - | RSV | 250 (2,5) | 280 (2,8) | - |
| Hinten | PIRELLI | DRAGON EVO | MTR 21 CORSA | 190/50-ZR 17" | ▲ | - | RSV | 250 (2,5) | 280 (2,8) | - |
| * Vorne | PIRELLI | DRAGON SUPER-CORSA | - | 120/70-ZR 17" | ▲ | X | RSV + RSV R | 230 (2,3) | 250 (2,5) | 210 (2,1) |
| * Hinten | PIRELLI | DRAGON S. C.CORSA | - | 180/55-ZR 17" | ▲ | X | RSV + RSV R | 250 (2,5) | 280 (2,8) | 200 (2,0) |
| ** Vorne | METZELER | SPORTTEC | M1 | 120/70-ZR 17" | ▲ | X | RSV + RSV R | 230 (2,3) | 250 (2,5) | 210 (2,1) |
| Hinten | METZELER | SPORTTEC | M1 | 180/55-ZR 17" | ▲ | X | RSV + RSV R | 250 (2,5) | 280 (2,8) | 200 (2,0) |
| ** Hinten | METZELER | SPORTTEC | M1 | 190/50-ZR 17" | ▲ | X | RSV + RSV R | 250 (2,5) | 280 (2,8) | 200 (2,0) |
| Vorne | METZELER | RENNSPORT | - | 120/70-ZR 17" | ▲ | X | RSV + RSV R | 230 (2,3) | 250 (2,5) | 210 (2,1) |
| Hinten | METZELER | RENNSPORT | - | 180/55-ZR 17" | ▲ | X | RSV + RSV R | 250 (2,5) | 280 (2,8) | 200 (2,0) |
| Vorne | MICHELIN | SPORT CUP | - | 120/70-ZR 17" | ▲ | X | RSV R | 230 (2,3) | 250 (2,5) | 210 (2,1) |
| Vorne | MICHELIN | SPORT CUP | - | 180/55-ZR 17" | ▲ | X | RSV R | 250 (2,5) | 280 (2,8) | 190 (1,9) |
| Hinten | MICHELIN | PILOT RACE | H | 120/70-ZR 17" | - | X | RSV R | - | - | 210 (2,1) |
| Vorne | MICHELIN | PILOT RACE | H | 180/55-ZR 17" | - | X | RSV R | - | - | 190 (1,9) |
| Vorne | BRIDGESTONE | BT 010 | - | 120/70-ZR 17" | ▲ | - | RSV | 230 (2,3) | 250 (2,5) | - |
| Hinten | BRIDGESTONE | BT 010 | - | 190/55-ZR 17" | ▲ | - | RSV | 250 (2,5) | 280 (2,8) | - |
| Hinten | BRIDGESTONE | BT 010 | - | 190/50-ZR 17" | ▲ | - | RSV | 250 (2,5) | 280 (2,8) | - |
| ** Vorne | DUNLOP | SPORTMAX | D 207F RR | 120/70-ZR 17" | ▲ | X | RSV + RSV R | 230 (2,3) | 250 (2,5) | 210 (2,1) |
| ** Hinten | DUNLOP | SPORTMAX | D 207 RR | 190/50-ZR 17" | ▲ | - | RSV | 250 (2,5) | 280 (2,8) | - |
| Hinten | DUNLOP | SPORTMAX | D 207 RR | 180/55-ZR 17" | ▲ | X | RSV R | 250 (2,5) | 280 (2,8) | 190 (1,9) |
ZündKERZEN Standardzündkerzen. NGK R DCPR9E
Elektrodenabstand 0,6-0,7 mm
Wunderstand 5 kΩ
ELEKTRISCHE Batterie 12 V - 10 Ah
ANLAGE Hauptsicherungen 30 A
Sekundärssicherungen 15 A
Generator (mit Dauermagnet) 12 V - 400 W
LAMPEN Abblendlicht (Halogen) 12 V - 55 W H7U
Fernlicht (Halogen) 12 V - 55 W H7U
Vorderrad-Standlicht 12 V-5 W
Blinkerlicht. 12 V - 10 W
Hintere Standlicher /Kennzeichenbeleuch-tung/Bremslichter 12 V - 5/21 W
Drehzahlmesser-Beleuchtung 12 V - 2 W
Beleuchtung fur linkes Multifunktion-Display 12 V - 2 W
Beleuchtung fur rechts Multifunktion-Display..... 12 V - 2 W
KONTROLLEUCHTEN Getriebe Schalthebel-Neutralstellung 12 V - 3 W
Blinker 12 V - 3 W
Kraftstoffreserve 12V-3W
Fernlicht 12 V-3 W
Ständer ausgeklappt. 12 V - 3 W
Motoroldruck LED
Überrehzahl LED
EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE
Motorol (empfohlene Olsorten): EXTRA RAID 4, SAE 15W - 50, oder Aop TEC 4T, SAE 15W - 50.
Neben thisem OI kan man auch Marken-Ole mit vergleichbaren oder betteren Leistungen der CCMC G-4, A.P.I. SG. Klasse verwenden.
RSV Gabelöl (empfohlene Ölsorten): FA 5W oder FA 20W; als alternative Forskraft 5W oder Forskraft 20W.
Falls man eine Leistung wünscht, die zwischen FA 5W und FA 20W liegt oder Agf FORK 5W und Agf FORK 20W die Ole wie folgt mischen:
SAE 10W = FA 5W 67% des Volumens + FA 20W 33% des Volumens oder
- Agro FORK 5W 67% des Volumens + - Agro FORK 20W 33% des Volumens.
SAE 15W = FA 5W 33% des Volumens + FA 20W 67% des Volumens oder
- Agro FORK 5W 33% des Volumens + - Agro FORK 20W 67% des Volumens.
RSVR(SRV OPT) Gabelöltyp “R: OHLINS 10W.
Lager und übrige Schmierstellen (empfohlenes Fett): Bimol Grease 481, AUTOGREASE MP oder Aggrease 30. Neben dem empfohlenen Fett, Marken-Walzlerfett verwenden, Nutztemperaturbereich -30°C...+140°C, Tropfpunkt 150°C...230°C, hoher Korrosionsschutz, gute Wasser-/Oxydationsbestandigkeit.
Batteriepole: Säurefreies Fett bzw. Vaseline.
Empfohlenes Kettenfett in der Spruhdose (empfohlenes Fett): CHAIN SPRAY oder AGP CHAIN LUBE.
GEFAHR
Verwenden Sie nur neue Bremsflüssigkeit.
Bremsflüssigkeit (empfohlene Sorten): F.F., DOT 5 (Mit DOT 4 vereinbar) oder BRAKE 5.1, DOT 5 (Mit DOT 4 vereinbar).
A GEFAHR
Verwenden Sie nur frische Kupplungsflüssigkeit.
Kupplungsflüssigkeit (empfohlene Sorten): F.F., DOT 5 (Mit DOT 4 vereinbar) oder Aqbr BRAKE 5.1, DOT 5 (Mit DOT 4 vereinbar).
AGEFAHR
Verwenden Sie nur nitritfreies Gefrier- und Korrosionsschutzmittel, das bis wenigerstens -35^ schützt.
Motorkuhlmittel (empfohlene Sorten): ECOBLU -40°C oder AGP COOL.
OILN-TED
DER WERT DES KUNDENDIENSTES
aprilia
Dank der kontinuierlichen, technischen Aktualisierungen und der spezifischen Bildungsprogramme hinsichtlich der aprilia-Produkte kennen nur die Mechaniker des officiellen aprilia-Händlernetzes alle Details theses Fahrzeugs und verfugen über die speziellen Ausrüstungen, die für eine korrekte Durchführung der Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten notwendig sind.
Die Zuverlüssigkeit des Fahrzeugs ist auch von seinen mechanischen Bedingungen abhängig. Die Kontrolle vor der Fahrt, die regelmäßige Instandhaltung und die exklusive Verwendung von aprilia-Originalersatzteilen stellen hierfür grundlegende Faktoren dar!
Für Informationen über den Offiziellen Handler und/oder Kundendienstpunkt in ihrer Höhe sollenn Sie am besten die Gelben Seiten oder direkt die geographische Karte auf unserer Offiziellen Web-Site konsultieren:
www.aprilia.com
Nur wenn Sie aprilia-Originalersatzteile anfordern, werden Sie ein ausgearbeitetes und bereits während der Planungssphase des Fahrzeuges getestetes Produkt erhalten. Die aprilia-Originalersatzteile werden systematisch Qualitätsüberwachungsverfahren unterzogen, um eine vollkommene Zuverlösigkeit und lange Lebensdauer zu gewährleisten.
APRILIA s.p.a.
Am Seestern 3 D-40547 Dusseldorf (D)
Tel. (211) 59018-00 - Fax (211) 5901819
EAPRILIA WORLD SERVICE - ESPAN
Industriebgebied - Landegemstraße 4 - B - 9031 Drongen-Baarle
Tel. (09) 2829410 - Fax (09) 2810012 - E-mail: aprilia@rad.be
GB MOBILITY S.A.
Lahana 12 N. Filadelphia - 143 42 Athens (GR)
Tel. (10) 2723553 - Fax (10) 2714748 - E-mail: mobility@internet.gr
GR MOBILITY A.E.
ERLÄUTERUNGEN ZUM ELEKTRISCHEN SCHALTPLAN - RSV mille - RSV mille R
1) Elektronische Anlage
2) Nockenstellungssensor
3) Klappenstellungssensor
4) Absaugdrucksensor
5) Kuhlmittel-Thermistor
6) Luft-Thermistor
7) Fallsensor
8) Diodenmodul
9) Kupplungshebelschalter
10) Leerlaufschalter
11) Besetzt für Antidiebstahlanlage
12) Rechter Abblendschalter
13) Linker Abblendschalter
14) Relais Motorabstellung
15) Relais Kraftstoffpumper
16) Anlasser-Relais
17) Anlasser
18) Batterie
19) Hauptsicherungen (30A) (Zündung)
20) Generator
21) Pick up
22) Spanningsregler
23) Zylinderspule hinten
24) Zylinderspule hinten
25) Zylinderspule vorne
26) Zylinderspule vorne
27) Zündkerzen
28) -
29) Sekundársicherungen (15A)
A - Abblendlicht, Fernlichter
B - ISC, Spulen, Kraftstoffpumper
C - Elektrolüfter, Uhr
D - Standlicher, Bremslichter, Signahorn, Beleuchtung Instrumenteneinheit, Blinkeranlage
E - Elektronische Anlage, Relais Kraftstoffpumper, Relais Motorabstellung
30) Zündschalter
31) Relais Abblendlicht
32) Relais Fernlichter
33) Relais Abkuhlungslufter
34) Vorderrad-Standlichtlampe
35) Fernlichterlampen
36) Abblendlichtlampe
37) Rechter Blinker vorne
38) Linker Blinker vorne
39) Thermoschalter
40) Abkuhlungslufter
41) Hinterscheinwerfer
42) Instrumenteneinheit
43) Linker Blinker hinten
44) Zylindereinspritzventil vorne
45) Zylindereinspritzventil hinter
46) Schalter Bremslicht vorne
47) Schalter Bremslicht hinteren
48) Rechter Blinker hinten
49) Signalhorn
50) Mehrfachverbindungen
51) Aussetzung
52) Kraftstoffpumper
53) Kraftstoffreservoirsensor
54) Motoroldruckschalter
55) Kuhlmittel-Temperaturthermistor
56) Geschwindigkeitssensor
57) Kraftstoffreserve-Kontrolleuche
58) Kontrolleuche Seitenständener ausgeklapt
59) Leerlauf-Kontrolleuchte
60) Blinker-Kontrolleuche
61) Motoröldruck-Kontrolleuche LED
62) Fernlichter-Kontrolleuche
63) Beleuchting Instrumenteneinheit
64) Drehzahlmesser
65) Multifunktion-Display (rechte Seite)
66) Multifunktion-Display (linke Seite)
67) Diode Leuchten/LAP
68) TEST-Stecker
69) Vorderscheinwerfer
70) Seitenständerschalter
71) Überdrehzahl-Kontrolleuche LED
72) Standlichter-/Bremslichtlampen hinten
X) Stecker Instrumenteneinheit (20 Wege)
Y) Stecker elektronische Anlage (26 Wege)
Z) Stecker elektronische Anlage (16 Wege)
KABELKENNZEICHNUNG
| Ar | Orange | M | Braun |
| Az | Hellblau | N | Schwarz |
| B | Blau | R | Rot |
| Bi | Weiß | V | Grün |
| G | Gelb | Vi | Lila |
| Gr | Grau | Ro | Rosarot |

ERLÄuterungen ZUM ELEKTRISCHEN SCHALTPLAN - RSV mille S - RSV mille R S
1) Elektronische Anlage
2) Nockenstellungssensor
3) Klappenstellungssensor
4) Absaugdrucksensor
5) Kuhlmittel-Thermistor
6) Luft-Thermistor
7) Fallsensor
8) Diodenmodul
9) Kupplungshebelschalter
10) Leerlaufschalter
11) Besetzt für Antidiebstahlanlage
12) Rechter Abblendschalter
13) Linker Abblendschalter
14) Relais Motorabstellung
15) Relais Kraftstoffpumper
16) Anlasser-Relais
17) Anlasser
18) Batterie
19) Hauptsicherungen (30A) (Zündung)
20) Generator
21) Pick up
22) Spannungsregler
23) Zylinderspule hinten
24) Zylinderspule hinten
25) Zylinderspule vorne
26) Zylinderspule vorne
27) Zündkerzen
28) -
29) Sekundärssicherungen (15A)
A - Abblendlicht, Fernlichter
B - ISC, Spulen, Kraftstoffpumper
C-Elektrolutfer,Uhr
D - Standlicher, Bremslichter, Signalhorn, Beleuchting Instrumenteinheit, Blinkeranlage
E - Elektronische Anlage, Relais Kraftstoffpumper, Relais Motorabstellung.
30) Zündschalter
31) Relais Abblendlicht
32) Relais Fernlichter
33) Relais Abkuhlungslufter
34) Vorderrad-Standlichtlampe
35) Fernlichterlampen
36) Abblendlichtlampe
(37) Rechter Blinker vorne
38) Linker Blinker vorne
39) Thermoschalter
40) Abkuhlungslufter
41) Hinterscheinwerfer
42) Instrumenteneinheit
43) Linker Blinker hinten
44) Zylindereinspritzventil vorne
45) Zylindereinspritzventil*Xinden
46) Schalter Bremslicht vorne
47) Schalter Bremslicht hinten
48) Rechter Blinker hinten
49) Signalhorn
50) Mehrfachverbindungen
51) Aussetzung
52) Kraftstoffpumper
53) Kraftstoffreservoirsensor
54) Motoroldruckschalter
55) Kuhlmittel-Temperaturthermistor
56) Geschwindigkeitssensor
57) Kraftstoffreserve-Kontrolleuche
58) Kontrolleuche Seitenständener ausgeklapt
59) Leerlauf-Kontrolleuche
60) Blinker-Kontrolleuche
61) Motoroldruck-Kontrolleuche LED
62) Fernlichter-Kontrolleuche
63) Beleuchtung Instrumenteneinheit
64) Drehzahlmesser
65) Multifunktion-Display (rechte Seite)
66) Multifunktion-Display (linke Seite)
67) Diode Leuchten/LAP
68) TEST-Stecker
69) Vorderscheinwerfer
70) Seitenständerschalter
71) Überdrehzahl-Kontrolleuche LED
72) Standlichter-/Bremslichtlampen hinten
X) Stecker Instrumenteneinheit (20 Wege)
Y) Stecker elektronische Anlage (26 Wege)
Z) Stecker elektronische Anlage (16 Wege)
KABELKENNZEICHNUNG
Ar Orange M Braun
Die Firma aprilia s.p.a. dankt Ohnen für die Wahl des Fahrzeugs und empfeihlt folgenden:
- Die Umwelt nicht mit Öl, Kraftstoff, umweltschädlichen Stoffen oder Materialien belasten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie ihn nicht brauchen.
- Vermeiden Sie unnötigen Lärn.
- Respektieren Sie die Natur.