JFB10 - Säge Cotech - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Typ | Bandsäge |
| Marke | Cotech |
| Modell | JFB10 |
| Spannung | 230 V Wechselstrom, 50 Hz |
| Leistung | 420 W |
| Leerlaufdrehzahl | 1400 U/min |
| Sägeblattlänge | 1783 mm |
| Sägeblattbreite | 6–13 mm |
| Sägeblattgeschwindigkeit | 660/960 m/min (zwei Geschwindigkeiten) |
| Tischgröße | 350 × 330 mm |
| Tischneigung | Ja, für Schrägschnitte |
| Gewicht | 35 kg |
| Schalldruckpegel (LpA) | 77.4 dB(A) K: 3 dB |
| Schallleistungspegel (LwA) | 90.4 dB(A) K: 3 dB |
| Staubabsauganschlüsse | 2 (für Staubabsaugeranschluss) |
| Sicherheitsmerkmale | Nullspannungsauslöseschalter, Not-Aus-Taster, Sägeblattschutz |
| Mitgeliefertes Zubehör | Parallelanschlag, Gehrungsanschlag |
| Sägeblatspannungseinstellung | Manueller Drehknopf |
| Sägeblattlaufnachstellung | Einstellknopf für den Sägeblattlauf |
| Antriebsriemen | Zweistufen-Riemenscheibensystem (austauschbar) |
| Sägeblattwechsel | Werkzeuglos, Handschuhe erforderlich |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung von Sägespänen, Motoreinlassöffnungen |
| Entsorgung | Kommunale Vorschriften beachten |
Häufig gestellte Fragen - JFB10 Cotech
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BEDIENUNGSANLEITUNG JFB10 Cotech
Vor Inbetriebnahme die komplette Bedienungsanleitung durchlesen und aufbewahren.
ART.NO
18-3205
40-7894
MODEL
JFB10-UK
JFB10
Ver. 20150717
Original Bedienungsanleitung
10" Band Saw
ART.NO 18-3205 MODEL JFB10-UK 40-7894 JFB10
7. Avfallshändtering
Vor Inbetriebnahme die komplette Bedienungsanleitung durchlesen und aufbewahren. Irrtümer, Abweichungen und Änderungen behalten wir uns vor. Bei technischen Problemen oder anderen Fragen freut sich unser Kundenservice über eine Kontaktaufnahme (Kontakt siehe Rückseite).
1. Sicherheitshinweise
Warnung:
Bei der Verwendung dieses Werkzeugs sind grundsätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, damit die Gefahr von Feuer, Stromschlägen und Verletzungen auf ein Minimum beschränkt bleibt. Vor Inbetriebnahme sämtliche Hinweise durchlesen und aufbewahren.
- Den Arbeitsplatz sauber halten. Unübersichtliche Arbeitsflächen erhöhen die Unfallgefahr.
- Rücksicht auf das Arbeitsumfeld nehmen. Das Werkzeug niemals Regen aussetzen. Mit dem Werkzeug nicht in Feucht- oder Nassräumen arbeiten. Den Arbeitsplatz immer gut beleuchten. Nicht in unmittelbarer Nähe von leichtentzündlichen Flüssigkeiten oder Gasen arbeiten.
- Stromschläge vermeiden. Körperkontakt mit geerdeten Gegenständen wie Wasserleitungen, Heizungen, Kochherd oder Kühlschrank vermeiden.
- Abstand zu anderen Personen einhalten. Personen, die nicht in die Arbeit mit einbezogen sind, vor allem Kinder, von der Säge und der Verlängerungsschnur fernhalten. Personen vom Arbeitsplatz fernhalten.
- Das Werkzeug an einem sicheren Ort aufbewahren. Bei Nichteinsatz das Werkzeug an einem trockenen und verschlossenen Platz außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
- Das Werkzeug nicht überlasten. Mit der vorgesehenen Vorschubgeschwindigkeit wird die Arbeit besser und sicherer ausgeführt.
- Das richtige Werkzeug benutzen. Kleine Werkzeuge nicht mit großen Arbeiten überbeanspruchen, für die eigentlich kräftigere Geräte erforderlich sind. Werkzeuge oder Zubehör nicht für Arbeitsschritte zweckentfremden, für die sie nicht vorgesehen sind, also z. B. nicht eine Kreissäge zum Entasten verwenden.
- Geeignete Kleidung tragen. Keine weite Kleidung oder Schmuck tragen, die sich in rotierenden Teilen verfangen können. Für die Arbeit im Freien wird das Tragen rutschfester Schuhe empfohlen. Lange Haare zurückbinden oder ein Haarnetz tragen.
- Immer persönliche Schutzausrüstung tragen. Augenschutz tragen. Bei staubigen Arbeiten Staubfilter oder Staubmaske benutzen.
- Absaugeinrichtung verwenden. Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, ist sicherzustellen, dass diese angeschlossen sind und korrekt angewendet werden.
- Niemals das Netzkabel zweckentfremden. Nicht am Kabel, sondern am Stecker ziehen, wenn die Maschine vom Strom genommen wird. Jeden Kontakt des Netzkabels mit Hitze, Öl oder scharfen Kanten vermeiden.
- Das Werkstück ordentlich festspannen. Wenn möglich, Zwingen oder einen Schraubstock verwenden, damit das Werkstück fest sitzt. Das ist sicherer, als das Werkstück mit einer Hand zu halten.
- Nicht zu weit nach vorne strecken. Für einen sicheren Stand und gutes Gleichgewicht sorgen.
- Das Werkzeug pfleglich behandeln. Sauberes Werkzeug mit scharfen Schneiden ist die Grundlage für sichere und gute Ergebnisse. Beim Ölen oder dem Austausch von Zubehörteilen den Anweisungen im Handbuch folgen. Das Netzkabel regelmäßig kontrollieren. Schadhafte Netzkabel sind von einer Fachkraft auszutauschen. Sämtliche Verlängerungskabel regelmäßig auf Schäden kontrollieren. Griffe und Bedienungsvorrichtungen an der Maschine oder dem Werkzeug müssen stets trocken, sauber und fettfrei sein.
- Defekte oder nicht richtig funktionierende Schalter von einer autorisierten Fachkraft austauschen lassen.
- Elektrische Werkzeuge nicht benutzen bzw. sofort abschalten, wenn der Ein-/Ausschalter nicht funktioniert.
- Den Strom abschalten. Vor jeder Wartung oder beim Austausch von Zubehörteilen, wie Formteilen, Bohrern, Stahlteilen, Schleifbändern oder Sägeblättern den Netzstecker ziehen und den Notschalter betätigen.
-
Schlüssel und andere Werkzeuge wegräumen. Es sollte zur Gewohnheit werden, Montageschlüssel und andere Werkzeuge wegzuräumen, bevor die Maschine eingeschaltet wird.
-
Unbeabsichtigtes Einschalten vermeiden. Das Werkzeug nicht mit einem Finger am Ein-/Ausschalter tragen, wenn das Kabel in der Steckdose steckt. Sicherstellen, dass der Schalter auf AUS steht, bevor die Stromverbindung hergestellt wird.
- Die richtigen Verlängerungskabel verwenden. Im Außenbereich ausschließlich Verlängerungskabel benutzen, die für diesen Zweck zugelassen sind. Verlängerungskabel mit ausreichendem Querschnitt verwenden und immer das gesamte Kabel abrollen.
- Bei der Arbeit Vernunft und Achtsamkeit walten lassen. Die einzelnen Arbeitsschritte gut planen, damit sie sicher durchgeführt werden können. Die Maschine bzw. das Werkzeug unter dem Einfluss von Medikamenten oder bei Müdigkeit nicht benutzen.
-
Vor dem Starten des Werkzeugs ist Folgendes sicherzustellen:
-
Schutzvorrichtungen und sonstige Teile müssen unbeschädigt sein und ihre Funktion erfüllen.
- Bewegliche Teile müssen korrekt eingestellt sein und sich frei drehen können.
- Bewegliche Teile dürfen sich nicht verfangen oder festfahren.
- Es darf kein Defekt vorliegen.
- Es dürfen keine sonstigen Umstände die Ausführung der Arbeit behindern.
- Das empfohlene Zubehör verwenden. Die Verwendung von Zubehör, das nicht ausdrücklich vom Hersteller empfohlen wurde, kann zu Unfällen und/oder Verletzungen führen.
- Sicherstellen, dass das Werkzeug die geltenden Sicherheitsanforderungen erfüllt. Reparaturen des Werkzeugs müssen immer von einer Fachkraft und mit Original-Ersatzteilen ausgeführt werden. Andernfalls kann es zu Unfällen oder Verletzungen kommen.
Besondere Sicherheitsvorschriften
- Bei Verwendung eines Untergestells muss die Bandsäge fest auf dem Gestell montiert sein. Zudem auf die richtige Montage des Gestells selbst und auf dessen Verankerung im Boden achten.
• Die Bandsäge so aufstellen, dass ein sicherer Umgang mit den zu bearbeitenden Werkstücken gewährleistet ist. - Die Säge ist nicht für den Einsatz als Nasssäge geeignet. Dies kann zu einem tödlichen Stromschlag führen. Die Säge ist ausschließlich für den Einsatz als Trockensäge vorgesehen.
- Den Antriebsriemen nicht zu fest spannen. Seine Lebensdauer verlängert sich, wenn er bei Nichtbenutzung etwas gelockert wird.
- Motor und Maschine immer wieder von Sägemehl befreien. Vorhandene Sägespäne erhöhen die Brandgefahr.
- Das Sägeblatt darf nicht durch Druck auf das Werkstück oder durch Druck von der Seite angehalten werden.
- An der Maschine müssen Schutzvorrichtungen vorhanden sein und sich in technisch einwandfreiem Zustand befinden. Stets sicherstellen, dass die Rollen zur Führung des Sägeblattes richtig eingestellt sind.
• Die Maschine niemals einschalten, wenn das Werkstück das Sägeblatt berührt. - Das Werkstück vorher auf eventuell vorhandene Nägel, Schrauben oder andere Teile kontrollieren, die zu Schäden am Sägeblatt führen können.
- Keine eigenen Änderungen an der Maschine oder Zubehörteilen vornehmen.
- Beim Vorschub des Werkstückes nicht zu großen Druck gegen das Sägeblatt ausüben. Ein schrittweiser Vorschub des Werkstücks führt zu einer geringeren Abnutzung von Säge und Sägeblatt und erhöht Wirksamkeit und Lebensdauer der Maschine. Eine abgenutzte Tischeinlage austauschen.
- Vor Beginn der eigentlichen Arbeiten die Säge an die Absaugvorrichtung anschließen. Die Säge nicht in Betrieb nehmen, wenn eine der Verkleidungen oder die Schutzabdeckung des Sägeblattes geöffnet sind.
- Sägeband und Schnittgeschwindigkeit für jedes Werkstück entsprechend einstellen.
- Beim Sägen von Gehrungen mit geneigtem Tisch die Schnittführung an der unteren Seite des Tisches anbringen.
• Die Schutzvorrichtung möglichst nah an das Werkstück heranführen.
Sicherheitshinweise für das Sägeblatt
- Nur vom Hersteller bzw. Lieferanten empfohlene Sägeblätter verwenden.
- Deformierte Sägeblätter oder Blätter mit herausgebrochenen Zähnen nicht verwenden. Sie können zu ernsten Verletzungen oder zu schweren Schäden an der Säge führen.
- Die mittels Markierung auf dem Sägeblatt angegebene Richtung muss mit der Drehrichtung des Motors übereinstimmen.
• Die Zähne des Sägeblattes müssen beim Blick von der Vorderseite auf die Säge nach unten zeigen.
- Wird die Säge längere Zeit nicht verwendet die Blattspannung lockern. Bei Montage und Demontage des Sägeblattes immer Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen.
- Das Sägeblatt nur dort aufrollen, wo genügend Platz ist und sich keine anderen Personen aufhalten. Das Sägeblatt aufgerollt und mit einem Draht zusammengehalten aufbewahren.
• Die Hände nie in die Nähe eines laufenden Sägeblattes bringen.
Besondere Sicherheitshinweise für Bandsägen
- Keine deformierten und/oder beschädigten Bandsägeblätter verwenden.
- Beschädigte Tischeinlagen erneuern.
- Säge nicht reinigen, wenn diese in Betrieb ist.
- Beim Sägen von Holz eine Absauganlage an die Bandsäge anschließen.
- Die Säge nicht einschalten, wenn eine der Verkleidungen an den Laufrädern geöffnet oder die Schutzabdeckungen des Sägeblattes nicht in der richtigen Position sind.
- Je nach Material immer die richtige Schnittgeschwindigkeit einstellen.
- Beim Transport die obere Sägeblattführung als Schutz ganz auf das Blatt absenken.
- Beim Sägen von Rundstäben ist eine Vorrichtung zu verwenden, mit der ein Verdrehen des Werkstücks verhindert wird.
- Beim Sägen von hohen Werkstücken ist eine Vorrichtung zu verwenden, die das Kippen des Werkstücks verhindert.
• Die Bandsäge nur mit den entsprechenden Zubehörteilen und nur ihrem Zweck entsprechend einsetzen. - Kinder dürfen die Maschine nicht bedienen.
Die häufigsten Gefahrenmomente an der Bandsäge sind folgende
- Gefahren durch den Kontakt mit den Sägezähnen bei laufendem Betrieb des Sägeblattes.
- Werkstückteile oder abgesägte Teile werden herausgeschleudert.
- Rückschlag des Werkstücks.
Auch bei Einsatz aller Schutzvorrichtungen gemäß den geltenden Vorschriften sind beim Betrieb der Bandsäge folgende Gefahren zu beachten
• Gehörschäden durch Lärm.
- Gefahr von Verletzungen im nicht abgedeckten Bereich des Bandsägeblattes.
- Verletzungsrisiko beim Wechsel von Werkzeugen (Schnittverletzungen).
- Gefährdung durch herausgeschleuderte Werkstücke oder Teile.
- Einklemmen der Finger.
• Gefährdung durch Rückschlag.
- Gesundheitsgefahr durch den beim Arbeiten entstehenden Staub, insbesondere durch Sägemehl von Eichen- oder Buchenholz.
Produktkennzeichnung mit Piktogrammen

Vor Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung genau lesen.

Immer Gehörschutz, Augenschutz und Atemschutz tragen, denn Holzstaub kann gesundheitsschädigend sein.
2. Tasten und Funktionen

- Ein-/Ausschalter
- Längsanschlag
- Abdeckung des oberen Laufrades
- Drehknopf für die Spannung des Sägeblattes
- Schrauben zum Offnen der Abdeckung des oberen Laufrades.
- Sperrknopf für die Höheneinstellung und die Sägeblattführung
- Sägeblattführung, oberes System
- Gehrungslineal
- Tisch
- Stutzen für Staubabsaugung (2 ×)
- Schraube zum Öffnen der Abdeckung des unteren Laufrades
- Drehknopf für die Positionierung des Sägebands
- Spannen des Antriebsriemens
- Motor
- Drehgelenk
- Zeiger
- Flügelmutter zum Feststellen des Tisches

3. Montage
Achtung: Immer den Netzstecker ziehen, bevor mit der Montage begonnen wird.
Montage von Tisch und Längsanschlag

- Den Tisch mit Schraube und Flügelmutter (17) auf dem Drehgelenk (15) befestigen.

- Die Schiene des Längsanschlages und den Längsanschlag (2) auf dem Tisch befestigen.
Einstellen des Tisches
- Die Befestigungsschraube für den Zeiger (16) auf der Skala bei Bedarf lösen und den Zeiger auf 0° stellen.
- Einen geeigneten Winkel zwischen Sägeblatt und Tisch anbringen.

- Die Flügelmutter (17) lösen, mit der der Tisch gehalten wird, und diesen im gewünschten Winkel zum Sägeblatt ausrichten. Den Tisch wieder richtig festschrauben.
Einstellen der Blattspannung und Ausrichten des Blattes
- Die Abdeckungen zum oberen und unteren Laufrad öffnen.
- Die Spannung des Sägeblatts mit dem Drehknopf für die Blattspannung (4) einstellen. Zur Erhöhung der Blattspannung Knopf im Uhrzeigersinn drehen und zur Minderung entgegengesetzt drehen.
- Das Sägeblatt hat die richtige Spannung, wenn es mit leichtem Druck ca. 10 mm zu jeder Seite gedrückt werden kann.

- Das obere Laufrad mit der Hand langsam drehen und dabei prüfen, dass das Blatt genau in der Mitte der Radfelge läuft.

- Bei Bedarf die Position mit der Drehknopf (12) an der Rückseite der Säge einstellen, dazu erst die Flügelmutter lösen, die den Knopf feststellt.

Einstellen der Sägeblattführungen
Die Sägeblattführungen verringern die Bewegung des Blattes beim Sägen.
- Nach dem Zentrieren des Sägeblattes auf dem Laufrad dürfen die Zähne des Sägeblattes nicht auf gleicher Höhe wie die Blattführung (18) sein. Ist dies der Fall, kann die gesamte Sägeblattführung einschließlich der hinteren Halterung nach hinten verschoben werden, sodass die Sägezähne wieder frei von den Blattführungen laufen.
- Die Sägeblattführungen zunächst auf 0,2 mm vom Blatt einstellen.


- Das Laufrad mit der Hand drehen und dabei kontrollieren, ob das Sägeblatt frei durchläuft ohne hängenzubleiben.
- Die hintere Halterung der Führung (19) so dicht wie möglich ans Sägeblatt bringen, ohne dass es dieses berührt.

4. Inbetriebnahme
Start-/Stoppschalter
Die Säge ist mit einem Nullspannungsschalter ausgerüstet, der sicherstellt, dass die Säge z. B. nach einem Stromausfall nicht selbständig wieder anläuft. Die Säge wird mit dem grünen Schalter [1] ein- und mit dem roten Schalter [0] ausgeschaltet.

- Der obere Teil der Sägeblattführung muss so nah wie möglich an das Werkstück herangeführt werden. Um diesen Teil abzusenken den Sperrknopf (6) lösen und das System nach unten ziehen. Den Sperrknopf festziehen.
- Den Längsanschlag (2) in der gewünschten Breite einstellen. Den Schnitt planen, bevor die Säge eingeschaltet wird. Beim Sägen kleiner Werkstücke eine Zuführhilfe verwenden, damit die Hände nicht zu nah ans Sägeblatt kommen.
- Bei großen Werkstücken vorher prüfen, dass ausreichend Platz zum Bewegen des Werkstücks an der Säge vorhanden ist. Außerdem darauf achten, dass ein solches Werkstück mit dem richtigen Druck an die Säge herangeführt wird. Zu starken Druck auf das Sägeblatt vermeiden. Das Werkstück mit gleichmäßiger Geschwindigkeit sägen. Läuft der Motor nicht gleichmäßig oder wird er langsamer ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass zu viel Druck ausgeübt wird.

- Sägeblatt vor dem Sägen auf Schäden und gleichmäßigen Lauf prüfen.
- Das Werkstück ohne großen Druck vorsichtig gegen das Sägeblatt schieben.
- Das Werkstück mit beiden Händen halten, bei kleinen Werkstücken eine Zuführhilfe verwenden.
• Die Hände nie nahe ans Sägeblatt bringen. Die Arbeitsschritte vor dem Sägen durchdenken. - Nur ein scharfes Sägeblatt liefert gute Ergebnisse.
- Je nach Dicke des Werkstücks und geplantem Schnitt das richtige Sägeblatt wählen. Dünnes und hartes Holz erfordert ein feiner gezahntes Sägeblatt als dickere und weichere Werkstoffe.
- Für kleine Krümmungsradien ein schmaleres Sägeblatt wählen als für einen geraden Schnitt.
- Den Längenanschlag zur Unterstützung gerader Schnitte nutzen.
- Den Schnitt vorher durchdenken. Vielleicht muss das Werkstück gewendet werden, um alles zu erreichen. Bei Bedarf den Schnitt auf beiden Seiten des Werkstücks anzeichnen.
- Nie das Werkstück drehen, ohne es an das Sägeblatt zu drücken. Es kann sich verklemmen und das Sägeblatt verbiegen.
- Bei der Vornahme von Einstellungen, bei Wartung und Reparatur der Bandsäge oder wenn diese nicht genutzt wird immer den Netzstecker ziehen.
Einsatz des Gehrungslineals
-
Den Schnitt mit der Einstellung 0° auf dem Gehrungslineal ausführen und danach mit einem Winkel kontrollieren.
-
Falls das Lineal neu ausgerichtet werden muss, die Schraube für den Zeiger lösen und diesen neu einstellen.
-
Den gewünschten Winkel auf der Skala des Gehrungslineals einstellen und beim Sägen das Werkstück gegen das Lineal halten.

Neigung des Tisches beim Sägen von Gehrungen
- Flügelmutter (17) lösen und den gewünschten Winkel des Tisches einstellen, Flügelmutter wieder anziehen.

5. Pflege und Wartung
Austausch des Sägeblattes
- Die obere und untere Abdeckung der Sägeblattlaufräder öffnen.

- Die Schraube am Ende der Sägeblattlaufrinne lösen.

-
Den Drehknopf für die Blattspannung (4) gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis sich das Sägeblatt löst.
-
Das Sägeblatt herausnehmen. Vorsichtig vorgehen, die scharfen Zähne können leicht Verletztungen verursachen. Handschuhe tragen.
- Das neue Sägeblatt in umgekehrter Reihenfolge einsetzen und sicherstellen, dass die Zähne nach unten, zum Tisch hin, zeigen.
- Das Sägeblatt nach den Hinweisen in „Einstellen der Blattspannung und Ausrichtung des Blattes“ spannen.
- Falls notwendig die Sägeblattführungen wie im Abschnitt „Einstellen der Sägeblattführungen“ beschrieben ändern.
Ändern der Blattgeschwindigkeit, Austausch des Antriebsriemens
- Demontage des Sägeblattes, siehe „Austausch des Sägeblattes“.
- Der Motor ist mit zwei Schrauben an der Rückseite der Säge befestigt.

- Die beiden Schrauben etwas lösen und den Motor herausziehen, so dass der Antriebsriemen gelöst wird.

- Um die Blattgeschwindigkeit zu ändern, legt man den Antriebsriemen auf die äußere Bahn der Riemenscheibe (wie im Bild) für 660 m/min oder auf die innere Felge (siehe Pfeile) für 960 m/min

- Für den Austausch des Antriebsriemens muss das untere Sägeblattlaufrad entfernt werden. Den Sicherungsring, der das Laufrad auf der Achse hält, mit Hilfe einer Sicherungsringzange lösen.

-
Das Laufrad von der Achse ziehen.
-
Einen neuen Antriebsriemen auf die Riemenscheibe des Motors und um die Achse des Laufrads legen, das Laufrad wieder aufsetzen und den Sicherungsring anbringen. Überprüfen, ob der Antriebsriemen richtig liegt, entweder auf der inneren oder der äußeren Bahn der Riemenscheibe.
-
Den Riemen durch das Zurückschieben des Motors per Hand spannen. Schrauben zur Befestigung des Motors wieder anziehen.

- Bei der Vornahme von Einstellungen, bei Wartung und Reparatur der Bandsäge oder wenn diese nicht genutzt wird, immer den Netzstecker ziehen.
• Maschine nicht in feuchter Umgebung einsetzen. - Den Tisch immer sauber halten, Harz entfernen.
- Die Maschine regelmäßig säubern, Staub und Sägespäne mit Bürste und durch Absaugung entfernen. Besonders auf Sauberkeit an der Lüftung des Motors und um das Sägeblatt hinter den Abdeckungen achten. Die Ansammlung von Staub und Sägemehl kann ein schwergängiges Sägeblatt zur Folge haben.
6. Fehlersuche
| Problem Mögliche Ursache Lösung | ||
| Nach dem Einschalten läuft die Maschine nicht an. | Kein Netzstrom. Kabel und Sicherung prüfen. | |
| Schalter defekt. | ||
| Eine Abdeckung ist offen. Abdeckung schließen. | ||
| Das Sägeblatt läuft nicht, obwohl der Motor läuft. | Das Sägeblatt ist nicht gespannt. Motor abstellen, Sägeblattspannung einstellen. | |
| Das Sägeblatt ist vom Laufrad abgesprungen. | Abdeckung öffnen und prüfen. | |
| Das Sägeblatt ist gebrochen. Sägeblatt austauschen. | ||
| Der Antriebsriemen ist gerissen. Antriebsriemen austauschen. | ||
| Das Sägeblatt schneidet nicht geradlinig. | Es wurde aus freier Hand gesägt. Schnittführung verwenden. | |
| Die Vorschubgeschwindigkeit ist zu hoch. Nur leichten Druck ausüben. | ||
| Das Sägeblatt ist stumpf oder beschädigt. Sägeblatt austauschen. | ||
| Die Sägeblattführungen sind nicht richtig eingestellt. | Sägeblattführungen einstellen. | |
| Das Sägeblatt schneidet nicht oder nur sehr langsam. | Das Sägeblatt ist stumpf. Sägeblatt austauschen (6 ZPZ* für Holz und weiche Werkstoffe, 14 ZPZ* für härtere Werkstoffe) *ZPZ = Zähne pro Zoll (TPI = teeth per inch) | |
| Das Sägeblatt wurde verkehrt herum eingelegt. | Das Sägeblatt richtig herum einlegen. | |
| In der Maschine sammeln sich Sägespäne und Staub an. | Das ist normal. Die Maschinen regelmäßig mit einer Bürste und einem Sauger reinigen. | |
| Die Maschine schneidet nicht im 45°- oder 90°-Winkel | Der Tisch ist nicht rechtwinklig zum Blatt ausgerichtet. | Den Tisch richtig einstellen. |
| Das Sägeblatt ist stumpf oder die Vorschubgeschwindigkeit ist zu hoch. | Sägeblatt austauschen, nur geringen Druck auf das Werkstück beim Sägen ausüben. | |
| Das Sägeblatt läuft nicht richtig auf dem Laufrad. | Die Laufräder sind nicht in einer Ebene, defektes Lager. | Bitte an den Kundendienst wenden. |
| Die Laufräder sind nicht in einer Ebene, falsche Einstellung. | Mit dem Rad an der Rückseite der Säge einstellen. | |
| Es wurde das falsche Blatt eingesetzt. Sägeblatt austauschen | ||
7. Hinweise zur Entsorgung
Bitte das Produkt entsprechend den lokalen Bestimmungen entsorgen. Weitere Informationen sind von der Gemeinde oder den kommunalen Entsorgungsbetrieben erhältlich.
8. Technische Daten
Spannung 230 V AC, 50 Hz
Leistung 420 W
Leerlaufgeschwindigkeit ohne Last 1400 min-1
Länge des Sägeblatts 1783 mm
Breite des Sägeblatts 6–13 mm
Blattgeschwindigkeit 660/960 m/min
Maße des Tisches 350 × 330 mm
Lautstärke LpA 77,4 dB(A) K: 3 dB
Lautstärke LwA 90,4 dB(A) K: 3 dB
Gewicht 35 kg
Erteilt durch folgende Benannte Stelle:
TÜV SÜD Product Service GmbH, Zertifizierstelle, Ridlerstraße 65, 80339 MÜNCHEN, Germany, Notified Body No. 0123

Klas Balkow
President
Insjön, Sweden, 2017-07-17
SVERIGE
KUNDTJÄNST
Tel:
0247/445 00
Fax:
0247/445 09
E-post: kundservice@clasohlson.se
INTERNET
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