CR 125 - Motorrad HUSQVARNA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Wettbewerbsmotorrad |
| Marke | HUSQVARNA |
| Modell | CR 125 |
| Kategorie | Motorrad |
| Hubraum | 124,82 cm³ |
| Motortyp | Einzylinder-Zweitaktmotor, Flüssigkeitskühlung |
| Bohrung x Hub | 54 mm x 54,5 mm |
| Verdichtungsverhältnis | 8,8:1 |
| Gemischaufbereitung | Vergaser Mikuni TMX 38 (Ø 38 mm) |
| Zündung | Digitale Kondensatorzündung |
| Kupplung | Mehrscheiben-Ölbadkupplung, mechanisch betätigt |
| Getriebe | 6 Gänge, klauengeschaltet |
| Sekundärantrieb | Kette, Ritzel 13 Zähne, Kettenrad 50 Zähne |
| Vorderradaufhängung | Teleskopgabel Ø 48 mm, verstellbar |
| Hinterradaufhängung | Progressives hydraulisches Monofederbein |
| Vorderbremse | Wave-Scheibe Ø 260 mm, schwimmender Sattel |
| Hinterbremse | Wave-Scheibe Ø 240 mm, schwimmender Sattel |
| Reifen | Vorne 80/100-21, hinten 100/90-19 |
| Reifendruck (Sport) | Vorne 0,9-1,0 kg/cm², hinten 0,8-0,9 kg/cm² |
| Kraftstofftank | 7 L (davon 1,5 L Reserve) |
| Trockengewicht | 92 kg |
| Abmessungen (L x B x H) | 2215 x 820 x 1305 mm |
| Sitzhöhe | 985 mm |
| Bodenfreiheit | 325 mm |
| Motoröl (Gemisch) | 3-4% Öl im Benzin (Castrol A747) |
| Getriebeöl | Castrol Power 1 Racing 10W-40 (0,8 L) |
| Kühlung | Flüssigkeit (Castrol Motorcycle Coolant, 1,1-1,3 L) |
| Zündkerze | NGK BR9EG oder Champion QN84, Elektrodenabstand 0,6 mm |
| Start | Kickstarter |
Häufig gestellte Fragen - CR 125 HUSQVARNA
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BEDIENUNGSANLEITUNG CR 125 HUSQVARNA
Die HUSQVARNA MOTORCYCLES S.R.L. lehnt jegliche Verantwortung für eventuelle Fehler ab, welche bei der Zusammenstellung dieses Handbuches entstanden sein können und behält sich ferner das Recht vor, alles, was sich an Änderungen durch die Weiterentwicklung ihrer Produkte ergeben sollte, in diesem Hendbuch anzuführen. Die wiedergegebenen Darstellungen sind indikativ und Kõnnten nicht genau dem betreffenden Teil entsprechen. Die Reproduktion, auch teilweise, der vorliegenden Harausgabe ohne vorheriger schriftlicher Genehmigung ist untersagt.
- Auflage (06-09)
Wo nicht anders ausdrücklich angegeben, beziehen sich die Daten und die Vorschriften auf alle Modelle.
REGLAGE DE L'AMORTISSEUR
REGLAGE DE LA PRECHARGE DU RESSORT AMORTISSEUR
Agir comme suit:
REGLAGE AMORTISSEUR HYDRAULIQUE
REGLAGE DE LA CHAINE (Fig. A)
Ein Willkommen in der Familie der Motorradfahrer Husqvarna! Ihr neues Motorrad Husqvarna ist so entworfen und hergestellt worden, um das beste in seiner Klasse darzustellen. Die Anweisungen in diesem Handbuch sind vorbereitet worden, um Ihnen eine einfache und klare Anleitung für die Wartung des Motorrades zu geben.
Wenn Sie den Anweisungen dieses Handbuches genau folgen, werden Sie die besten Leistungen mit dem Motorrad erzielen. In diesem Handbuch finden Sie die Instruktionen für die notwendigen Arbeitsgänge für die Wartung. Anweisungen für Reparaturen und Wartungen besonderer Natur oder grösserer Ausmasse sind in dem Reparaturhandbuch Husqvarna enthalten.
Spezielle Reparaturen oder Wartungen größeren Ausmaßes, benötigen den Einsatz von Facharbeitern sowie entsprechende Ausrüstungen. Ihr Vertragshändler Husqvarna hat die Original-Ersatzteile, die Erfahrung und alle notwendigen Ausrüstungen, um Sie bestens zu bedienen.
Schließlich erinnern, daß der Betrebsanleitung" muß integrierende Geburten des Motorrades betrachtet werden und deshalb müssen sie immer das Fahrzeug begleiten, bei auch Verkauf.
Dieses Motorrad montiert bildend das sie gezeichnet wurden und es verwirklicht wurden danke zu Systemen und Technologien von Avantgarde und daß sie in den Wettkämpfen versucht wurden.
Um immer die besten Leistungen garantieren zu können, in dieser Typ von Motorrädern jedes besondere es wird nach jedem Wettkampf kontrolliert. Für das korrekte Funktionieren des Motorrades ist er notwendig den Hinweisen, die auf der Tabelle von Kontrolle und Wartung (zu Anhang A sehen) sind, zu folgen.
WICHTIGE ANWEISUNGEN
1) die WETTBEWERB Motorräder Modelle CR garantierten von Funktionsstörungen frei; die von Wartung geratene Tabelle für wettkämpferischen Gebrauch ist zur Anhang A.

2) WR sind STRAße GESETZLICHE Motorräder (mit beschränktem Macht-MOTOR); sie werden garantiert, befreien Sie von zweckmäßigen Defekten und deckte mit gesetzlicher Garantie, wenn die ÜBLICHE KONFIGURATION und der vorgeschlagene Aufrechterhaltungstisch beibehalten wird, gezeigt auf Anhang A, seite 7 wird beobachtet.
Wenn WR in KONKURRENZ-MOTORRÄDER umgewandelt werden (mit VOLLEM MACHT-MOTOR), wird der vorgeschlagene Aufrechterhaltungstisch für die Konkurrenzverwendung auf Anhang A.

Der Hinweis für Anerkennung der Garantie wird die MOTOR-RAD-KONFIGURATION sein, wie unten gezeigt,:
A) ÜBLICHES MOTORRAD, STRAße GESETZLICH: mit beschränktem MACHT-MOTOR
B) KONKURRENZ-MOTORRAD, das Machen EINEN WETTKAMPF MIT von der VERWENDUNG: mit VOLLEM Macht-MOTOR.
Dieses Motorrad wurde nicht ausgedacht, um immer höchstens einige Drehungen lange Reisen mit dem Motor vorzunehmen, wie es anläßlich langer Verschiebungen auf Straßen oder Autobahnen geschehen kann. Die langen Reisen in diese Bedingungen können zum ernste Schäden verursachen Motor.
Dieses Motorrad wurde für die Wettkämpfe und den Abschluß gelernt es garantiert die besten Leistungen mit dem einzigen Fahrer. Sie rät ab deshalb sie mit dem Passagier benutzen, sowohl auf Straße, daß ins geländegängige.
IMMER erinnern, daß diese Motorräder für die Wettkämpfe geplant wurden, das heißt für einen sehr verschiedenen Gebrauch von jenes Straßen.
Um die "Garantie von Funktionieren" des Fahrzeuges zu erhalten, muß der Kunde dem Programm von Wartung folgen das auf ihn auf dem Libretto von Gebrauch und Wartung gezeigt wird, da führt es die bei den Werkstätten genehmigt HUSQVARNA vorgesehenen Abschnitte aus. Der Preis für den Ersatz der Stücke und um den Plan von Wartung zu beachten, ist er zu Lasten der
Kunde für die notwendige Arbeitskräfte. ZUR BEACHTUNG: die Garantie verfällt bei Vermietung des Kraftrades.
Wichtige Einleitung
Die vorliegenden Betriebsanleitungen aufmerksam durchlesen und den Anmerkungen, denen die folgenden Hinweise vorausgehen, besondere Beachtung schenken:
ACHTUNG*: Zeigt die Möglichkeit an, bei Nichtbeachtung der Anweisungen schwere persönliche Schäden bis zum Todesfall zu erleiden.
WARNHINWEIS*: Zeigt die Möglichkeit an, bei Nichtbeachtung der Anweisungen persönliche Schäden zu erleiden oder Schäden am Fahrzeug zu verursachen.
Anmerkung*: Liefert weitere nützliche Informationen.
Austausch der Teile
Im Falle des Austausches von Teilen, nur Original-Husqvarna-Teile mit entsprechenden Merkmalen einschließlich Typ, Widerstand und Material benutzen.
ACHTUNG*: Nach einem Fall das Motorrad sorgfältig überprüfen. Sich vergewissern, daß die Gasschaltung, die Bremsen, die Kupplung und andere Hauptschaltungen und Komponenten nicht beschädigt wurden. Ein beschädigtes Motorrad zu fahren kann schwere Unfälle verursachen.
ACHTUNG*: Das Motorrad nicht anlassen oder an ihm arbeiten, ohne vorher geeignete Schutzkleidung angezogen zu haben. Immer Schutzhelm, Stiefel, Handschuhe, Schutzbrille und andere geeignete Kleidung tragen.
ACHTUNG*: Dieses Motorrad ist ein sofistiziertes Wettrennfahrzeug. Das Motorrad nicht anlassen und führen, wenn nicht über geeignete Anweisungen und ausgezeichneten körperlichen Zustand verfügt wird.
SICHERHEITSMASSNAHMEN FÜR KINDER ACHTUNG
- Motorrad sicher parkieren, d.h. wo keine Stoss- oder Schadengefahren leicht vorkommen können. Unabsichtliche Stöße konnten auch den Absturz des Motorrads verursachen, mit Verletzungsgefahr von Personen und vor allem Kindern.
- Um einen unabsichtlichen Absturz zu vermeiden, den Motorrad nie auf unebenen oder weichen Boden oder heiße Asphalt parkieren.
- Da Motor und Auspuffanlage sehr heiß werden können, den Motorrad sicher parkieren, uzw. wo Kinder oder Fußgänger nicht leicht mit solchen Teilen in Berührung kommen können.
INHALTSANGABE Seite
EINFÜHRUNG 2
WICHTIGE ANWEISUNGEN 2
DATEN ZUR IDENTIFIZIERUNG ....5
TECHNISCHE DATEN 7
SCHMIERUNGSTABELLE, TANKEN 8
STEUERUNGEN....9
GEBRAUCHSANLEITUNG 16
ZÜNDUNGSANLAGE/ELEKTRISCHEANLAGE ....51-55
AUSRÜSTUNG 56
EXTRA-TEILE 57
AHNHAG 58
VORÄNGE ZUR AUSLIEFERUNG....61
ALPHABETISCHES VERZEICHNIS 62
WARTUNGSPALAN EINSTELLUNGEN....ANHANG A
Anmerkungen
• Die Angaben, rechts und links, beziehen sich auf die beiden Motorradseiten in Bezug auf die Fahrtrichtung
• Z: Zähne nummer
• A: Österreich
AUS: Australien
B: Belgien
BR: Brasilien
CDN: Kanada
CH: Schweize
D: Deutschland
E: Spanien
F: Frankreich
FIN: Finnland
GB: Groos Britan
I: Italien
J: Japan
USA: Vereinigte Staten von Amerika
- Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die Daten und Vorschriften auf alle Länder.
DATEN ZUR IDETIFIZIERUNG
Die Identifizierungsnummer des Motors ist auf den oberen Teil des Motorcarters gestempelt, während die Kennummerdes Motorrads auf das Lenkrohr des Rahmens gestempelt ist. Bei Bestellung von Ersatzteilen oder Anfragen über Ihr Motorrad ist immer die auf anzugeben. Diese Nummer ist ebenfalls in die vorliegenden Betriebsanleitungen einzutragen.
RAHMEN NUMMER
KENNUMMER DES MOTORRADS (V.I.N.)
Die Seriennummer besteht aus 17 Zeichen und befindet sich auf der rechten Seite der Lenkrohrs

flowchart
graph TD
A["CR 125"] --> B["Model designation"]
B --> C["ZKH 4H00AA"]
B --> D["A V 050001"]
B --> E["Sequential number (+)"]
B --> F["Model year (2010) (●)"]

flowchart
graph TD
A["WR 125"] --> B["Model designation"]
B --> C["ZKH 4H00AA"]
B --> D["A V 000001"]
B --> E["Sequential number (•)"]
B --> F["Model year (2010) (●)"]
(*): N° progressive (●): Jahre von Modell

- Rahmen Nr.
- Motor Nr.
LAGE DER SCHALTUNGEN
1 Vorderer Bremsschalthebel
2. Gasgriff
3. L. Umschalter (WR)
4. Pedal zur Steuerung der Bremse
5- Anlassenpedal
6. Kupplungsschalthebel
7. Treibstofftankstopfen
8. Gangschaltungspedal
9. Starter-Einrichtung (linke Seite)
- Treibstoffhahn
- Ablaßschraube für Gabelschaft
- Kompressions-Einstellung für Gabelschaft
- Einstellung der Ausfederung des Gabelschafts
- Einstellung der Federvorladung des Stoßdämpfers
- Einstellung der Kompression des Stoßdämpfers (niedrige und hohe Geschwindigkeit der Dämpfung)
- Einstellung der Ausfederung des Stoßdämpfers

Typ ....Einzylinder-Zweitakmotor
Kühlung ....mit Flüssigkeit
Bohrung ....mm 54
Hub ....mm 54,5
Hubraum ......cm3 124,82
Verdichtungsverhältnis
(mit geschlossenen Schlitzen) 8,8:1
Typ .....Lamallenventil beim Einlass in den Motorgehäuse und mechanisch-betaetigtes H.T.S.-Ventil auf dem Auspuff
SCHMIERUNG
Motor ....Benzin-Oel-Gemisch 4% waehrend der Einfahrzeit 3%, NICHT UNTER, nach der Einfahrzeit Primärübersetzung/Wechselgetriebe ...mittels des im Kurbelgehäuse enthaltenen Öls
ZUNDUNG
Typ ....Elektronische, analogic (WR) oder digital(CR) typ mit Kapazitiver Entladung und veränderlichem Zündkerze typ ....CHAMPION QN 84/NGK BR9EG Elektrodenabstand ....0,6 mm
KRAFTSTOFF FORDERUNG
Typ ....Vergaser "Mikuni" TMX 38
Durchmesser ....mm 38
Hóchstdrehzahl-Düse (CR) 460
Hóchstdrehzahl-Düse (WR) .....380
Leerlaufdüse (CR) .....35
Leerlaufdüse (WR) 15
Starterdüse (CR) 80
Starterdüse (WR) 50
Einspritzdüse ....R-8 (914)
Kegelnadelstellung (CR) 3.
Kegelnadelstellung (WR) 2.
Starterschraube gelockert um Drehungen (CR) ..... .... runden 1+1/4
Starterschraube gelockert um Drehungen (WR) .....
runden 1+1/2
PRIMÄRÜBERSETZUNG
Antriebsritzel- Kupplungskranz .....Z 22-Z 71
Übersetzungsverhältnis 3,227
KUPPLUNG
Typ Mehrfachscheibe in Ölbad mit mechanischenSteuerung
WECHSELGETREIBE
Typ .....mit Zahnrädern in ständigem Eingrift Übersetzungsverhältnisse
- Gang 2,357 (z 33/14)
- Gang 1,866 (z 28/15)
- Gang 1,579 (Z 30/19)
- Gang 1,350 (Z 24/22)
- Gang 1,181 (Z 26/22)
- Gang 1,000 (Z 21/21)
SEKUNDÀRÜBERSETZUNG
Abtriebsritzel- Wechselradkranz .....Z 13- Z 50
Üversetzungsverhältnis ....3,846
GESAMTÜBERSETZUNGSVERHÀLTNISSE
- Gang .....29,258
- Gang .....23,170
- Gang .....19,599
- Gang 16,757
- Gang .....14,669
- Gang 12,412
FAHRGESTELL
Typ . .Monoträger mit Röhren aus Rundprofil aus Stahl; Hinterer Rahmen aus Leichtmetall
VORDERFEDERUNG
Typ .....Telehydraulische Gabel mit umgekehrten Schäften und vorgeschobenem Bolzen (einstellbar in Einfederung und Ausfederung); Schäfte ø 48 mm Hub auf der Beinenachse .....300 mm
HINTERFEDERUNG
Typ . . . progressive mit hydraulischem Einzeldämpfer Einzeldämpfer Radhub .....296 mm
VORDERRADBREMSE
Typ .mit stationärer gelagerte Bremsscheibe ∅260 mm Typ "Wave" mit hydraulischer Betätigung und schwimmend gelagertem Bremssattel
HINTERRADBREMSE
Typschwimmend gelagerte Bremsscheibe ∅240 mm Typ "Wave" mit hydraulischer Betätigung
FELGE
Vorder . . .TAKASAGO "Excel" aus Leichtmetall: 1,6x21"
Hinter (CR) ...... TAKASAGO "Excel"
aus Leichtmetall : 2,15x19"
Hinter(WR) ..... TAKASAGO "Excel"
aus Leichtmetall: 2,15x18"
PNEUMATICI
Vorde (CR)....Pirelli 51R-MT32A oder
Vorde (WR) .....Michelin ENDURO COMP. 3 oder
Pirelli MT 83 Scorpion; 90/90x21"
Hinter (CR) ..... Pirelli NH5 (57) MT 32 oder
Dunlop D756; 100/90x19"
Hinter (WR) ..... Michelin ENDURO COMP. 3 oder
Pirelli MT 83 Scorpion; 120/90x18"
Kaltlufdruck
(vorder) (*) 0,9÷1,0 Kg/cm2
(vorder) (%) 1,1 Kg/cm2
Fahrer und Passagier
(hinter) (*) 0,8÷0,9 Kg/cm2
(*) Bei wettennen ist die anzunwendende
(%) für Straßen Gebrauch
AMBESSUNGEN, GEWICHT, KAPAZITÀT
Radstand (CR) .....mm 1460
Radstand (WR) .....mm 1465
Gesamtlänge (CR) .....mm 2215
Gesamtlänge (WR) .....mm 2260
Max. Breite (CR) .....mm 820
Max. Breite (WR) .....mm 840
Max. Höhe (CR) .....mm 1305
Max. Höhe (WR) .....mm 1300
Sattelhöhe (CR) .....mm 985
Sattelhöhe (WR) .....mm 975
Min. Höhe vom Boden (CR) .....mm 325
Min. Höhe vom Boden (WR) .....mm 315
Fahrbereitwicht, ohne Treibstoff (CR) .....kg 92
Fahrbereitwicht, ohne Treibstoff (WR) .....kg 96
Kraftstoffbehälterkapazität mit
Kraftstoffreserve 11,5 .....17
Flüssigkeit im Kühl Kreislauf .....1,1÷1,3
Öl im Kurbelgehäuse .....1. 0,8
SCHMIERUNGSTABELLE, TANKEN
| MotorschmierölCASTROL A747 |
| Schmieröl Wechselgetriebe, Primär-ÜbertragungCASTROL POWER 1 RACING 10W-40 |
| KühlflüssigkeitCASTROL MOTORCYCLE COOLANT |
| BremsflüssigkeitCASTROL RESPONSE SUPER DOT 4 |
| FettschmierungCASTROL LM GREASE 2 |
| KettenölCASTROL CHAIN LUBE RACING |
| VordergabelölKHL15-11 |
| Oel hinterer StoessdaempferCASTROL SYNTHETIC FORK OIL 5W |
| Elektrokontakt-SchutzCASTROL METAL PARTS CLEANER |
| Küler-LeckabdichtungAREXONS TURAFALLE LIQUIDO |
STEUERUNGEN
TREIBSTOFFHÄHNE
Der Hahn (1) auf der linken Seite des Behaelters hat drei Stellungen:
OFF - zu; es tritt kein Treibstoff aus;
ON - offen; der Treibstoff fliesst aus der Hauptflussvorrichtung; RES - Reserve; der Treibstoff fliesst aus der Reserveflussvorrichtung aus.
Sollte man während des Fahrens auf Versorgungsschwierigkeiten stossen, den Hebel des Hahns auf Stellung RES stellen. Nach dem Tanken den Hahn wieder in Position ON stellen.
ACHTUNG * : Darauf achten, während der Arbeit am Treibstoffhahn nicht den heißen Motor anzufassen.

Der Hahn enthält einen Filter ; die Ansammlung von Schmutz verursacht eine Verminderung des Treibstoffdurchflusses zum Vergaser. Es ist daher erforderlich, die Reinigung folgendermaßen vorzunehmen :
1- Den Tank vom Treibstoff befreien, die Rohrleitung abtrennen.
2- Den Hahn nach Lösen der Befestigungsschrauben entnehmen. Den Netzfilter mit Lösemittel reinigen.
3- Den Hahn wieder in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus anbringen.
Den Hahn in die Position "ON" drehen und überprüfen, daß keine Leckstellen vorhanden sind.
- Treibstoffhahn A. Zum Vergaser
SEITLICHE FUSSRASTE
Jedes Motorrad ist mit einer seitlichen (1) Fußraste ausgestattet.
ACHTUNG* : Die Fußraste wurde entworfen NUR DAS GEWICHT DES MOTORRADS zu halten. Sich nicht auf das Fahrzeug setzen und die Fußraste als Halter benutzen, es könnten Brüche auftreten mit nachfolgenden schweren persönlichen Verletzungen.
WR: Periodisch den Seitenständer kontrollieren (sieht den "Zettel von periodischer Wartung"); prüfen, daß den Federn nicht geschadet wirst und daß der Seitenständer es bewegt frei. Der Seitenständer war in der Fall lärmend, die Stütze (A) von Befestigung schmieren.

Das Motorrad besitzt einen Zweitakt-Motor, der Öl-Benzin-Mischung-Versorgung verlangt. Empfohlener Treibstoff ist BLEIFREIES Benzin zu 98 Oktan.
Anmerkung* : Wenn der Motor "klopft" eine andere Benzinmarke oder einen Treibstoff mit höherer Ottanzahl benutzen.
ACHTUNG* : Wenn der Motor "klopft" nicht weiter beanspruchen, es könnten schwere Schäden unter anderem das Festfressen auftreten.
ACHTUNG* : Das Benzin ist äußerst entzündbar und kann unter besonderen Bedingungen explosiv werden. Den Motor immer abschalten, nicht rauchen oder sich mit Flammen oder Funken dem Bereich, an welchem getankt oder Treibstoff aufbewahrt wird, nähern.
ACHTUNG* : Den Tank nicht über die untere Grenze des Einfüllstutzens füllen. Nach dem Tanken sich vom richtigen Verschluß (1) des Tankstopfens vergewissern.
STARTER VERGASER
Den Knopf (1) des Starters, auf die linke Seite des Vergaser, wird zur Anreicherung der Mischung während des Anlaufs betätigt.
Un die Starer zu oeffnen, den hebel nach oben aktivieren, das Gegenteil um es zu schliessen.

Das Motorrad ist mit einem Digitalinstrument ausgestattet, an dem sich auch 2 Kontrolllampen befinden: Fernlicht und Blinker.
1- Fernlichtkontrolle BLAU
2- Blinkerkontrolle GRÜN
Wenn Sie den Motor anstellen, schaltet sich die Displaybeleuchtung (bersteinfarben) am Instrument ein.
ANMERKUNGEN
- Jedes Mal, senn Sie den Motor anstellen wird, wird während der ersten 2 Sekunden die Version der Steuer-Software angezeigt. Nach der Überprüfungs-Phase wird am Instrument die letzte eingestellte Funktion angezeigt.
- Nach dem Abschalten des Motors werden keine Instrumenten-Funktionen mehr angezeigt.
- Das Umschalten von einer Funktion zur nächsten, sowie das entsprechende Nullstellen, muss über die Taste SCROLL (A) erfolgen.
- Folgende Funktionen können nacheinander in der angegebenen Reihenfolge ausgewählt werden:
1- GESCHWINDIGKEIT / GESAMT-KILOMETERZANZEIGE (Abbildung 1)
2- GESCHWINDIGKEIT / UHR (Abbildung 2, Seite 13)
3- GESCHWINDIGKEIT / TEILSTRECKEN-KILOMETERZANZEIGE (Abbildung 3, Seite 13)
4- GESCHWINDIGKEIT / CHRONOMETER (Abbildung 4, Seite 13)
1- GESCHWINDIGKEIT / GESAMT-KILOMETERZANZEIGE (Abbildung 1)
......
1- SPEED (Km/h o mph) / ODO (bild 1)
- SPEED: Motorradgeschwindigkeit - maximaler Wert : 299 Km/h oder 299 mph;
- ODO: Kilometerzähler-maximaler Wert: 99999 km;
Um Kilometer mit Meilen oder Meilen mit Kilometern zu ersetzen gehen Sie weiter wie folgt:
1) Bild 1 darzustellen, den Motor anzuhalten und die Taste SCROLL (A) zu schieben.
2) Starten Sie den Motor, dabei die Taste SCROLL (A) solange gedrückt halten, bis das Symbol "km/h" erscheint.
3) Anschließend werden abwechselnd "Km/h" und "Mph Miles" angezeigt. In dem Moment, in dem die Einheit angezeigt wird, die benutzt werden soll, erneut die Taste SCROLL (A) drücken.

- SPEED: Motorradgeschwindigkeit - maximaler Wert : 299 Km/h oder 299 mph;
- CLOCK: Uhr- Die Uhrlektüre ist von 0:00 bis 23:59:59. Um die Uhr umzustellen, schieben Sie der Knauf (A) denn mehr als 3 Sekunden, um die Stunden zuzunehmen; Freilassung der Knauf und dann ist es nach 3 Sekunden möglich, die Minuten zuzunehmen.
3- SPEED / TRIP 1 (Bild 3)
- SPEED: Motorradgeschwindigkeit - maximaler Wert : 299 Km/h oder 299 mph;
- TRIP 1: Entfernungmaximaler Wert: 999.9 km (die Daten werden verloren mit Spannung niedriger als 6V).
Zum Einstellen auf TRIP (TEILSTRECKEN-KILOMETERZANZEIGE) die Taste SCROLL (A) länger als 3 Sekunden drücken.
4- SPEED / CRHOMETER (STP) (Bild 4)
- SPEED: Motorradgeschwindigkeit - maximaler Wert : 299 Km/h oder 299 mph;
- STP 1: miles/kilometers deckte Zeit
- Das Lesen von 0:00 bis 99:59:59 (die Daten werden verloren mit Spannung niedriger als 6V).
Um der Funktion STP zu aktivieren, drängen Sie der Knauf SCROLL (A) auf mehr als 3 Sekunden.
- Schritt: Funktion AUF;
- Schritt: halten Sie zu-Höhle Schaltern;
- Schritt: STP 1 Neueinstellung; REISE 1 und AVS 1 Daten-Neueinstellung;
- Schritt: Funktion AUF;
- Schritt: halten Sie zu-Höhle Schaltern;
und das Folgen so


Der Griff (1) für das Gas, der sich auf der rechten Seite des Lenkers befindet. Die Schaltungs-Position auf dem Lenker kann durch Lockern der beiden Befestigungsschrauben eingestellt werden.
MAN BEACHTE
Nach der Einstellung nicht vergessen, die Schrauben (A) anzuziehen.
STEUERUNG VORDERBREMSE
Der Bremshebel (2) befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers und steuert die Vorderbremse. Die Schaltungs-Position auf dem Lenker kann durch Lockern der beiden Befestigungsschrauben eingestellt werden.
MAN BEACHTE
Nach der Einstellung nicht vergessen, die Schrauben (B) anzuziehen.
LENKERBLOCKUNG (WR)
Das Motorrad ist mit einer Lenkerblockung ausgerüstet (1), die sich auf der rechten Seite des Lenkers befindet.
Um den Lenker zu blockieren, folgendermassen vorgehen: den Lenker in beide Richtungen drehen. Den Schlüssel in das Schloss stecken und dem Uhrzeigersinn entgegen drehen. Ihn nach innen drücken, und, wenn nötig, den Lenker in beide Richtungen drehen. Den Schlüssel in Uhrzeigersinn drehen und ihn aus dem Schloss herausziehen.
Um die Lenkung freizugeben, umgekehrt operieren.

Der linke Umschalter hat folgende Bedienteile:
1) Druckknopf Motoranhalten (✗)
2) "HI" (≡D) Wahlknopf Fernlicht
"LO" (≡D) Wahlknopf Abblendlicht
3) TURN
← = Linke Richtungsanzeiger (automatische Rückstellung)
→ = Rechte Richtungsanzeiger (automatische Rückstellung)
Um die Anzeiger ausser Tätigkeit zu setzen, drücken Sie den Schalthebel, wenn er in die mittlere Stellung zurückgekehrt ist.
4) HORN = ( ) Hupe.
5) LIGHTS
☀️ = Anzündung Abblendlichter und Fernlichter
≥slant 0.0 ≤slant = Anzündung Parklichter
● = Aus

Auf der linken Seite der Lenkstange, neben der Kupplungssteuerung, befindet sich der Druckknopf (1) zum Motoranhalten.
KUPPLUNGSSTEUERUNG
Der Kupplungshebel befindet sich auf der linken Seite des Lenkers und ist mit einer Schutzvorrichtung ausgestattet. Der Hebelhalter ist mit einer Einstellschraube (1) ausgestattet, um das Spiel der Kupplungsleitung einzustellen (siehe Seite 22). Der Hebel kann eingestellt werden, um sich Ihrer Fahrstellung anzupassen.

Nicht vergessen, die Schrauben (C) nach der Einstellung anzuziehen.
A: das Spiel zu verringern
B: das Spiel zu erhoehen
PEDAL ZUR STEUERUNG DER BREMSE
Das Pedal (1) zur Steuerung der hinteren Bremse befindet sich auf der rechten Seite des Motorrads. Bei der Bremsung laesst ein Stoppschalter die Ruecklichtlampe aufleuchten (WR).

WECHSELGETRIEBESTEUERUNG
Der Hebel (1) befindet sich auf der linken Seite des Motors. Nach jeder Schaltung soll der Fahrer den Hebel, der von selbst in seine Zentralstellung zurückkehrt, loslassen; danach legt man einen anderen Gang ein. Die Leerlaufstellung (N) ist zwischen dem ersten und dem zweiten Gang. Man schaltet den ersten Gang ein, indem man den Hebel nach unten drückt; für alle anderen Gänge ihn nach oben drücken. Die Stellung des Hebels auf der Welle kann verändert werden. Um diesen Arbeitsgang durchzuführen, muss man die Schraube lockern, den Hebel abnehmen und ihn in einer neuen Stellung auf der Weille anbringen.
Nach der Operation die Schraube anziehen.
WARNHINWEIS* : Nicht die Gänge herausnehmen, ohne vorher die Kupplung ausgekuppelt und das Gas geschlossen zu haben. Der Motor könnte "auf Touren" gebracht werden und Schäden erleiden.
ACHTUNG* : Nicht durch Herunterschalten der Gänge verlangsamen bei einer Geschwindigkeit, die den Motor "auf Touren" bringen könnte oder die Hinterradhaftung verlieren läßt, falls sofort die untere Geschwindigkeit gewählt wird.
PEDALE AVVIAMENTO
Prüfen Sie aufmerksam diese Liste vor dem Fahren, um Unfälle oder Defekte zu vermeiden.
- Kontrollieren Sie alle Flüssigkeiten
A. Pegel Antrieb.
B. Treibstoffpegel.
C. Kühlflüssigkeitspegel.
Sich vergewissern, dass alle Stöpsel korrekt angebracht worden sind.
ACHTUNG\* : Nicht den Kühlerstopfen bei warmem Motor abnehmen!
- Alle Steuerungen kontrollieren
A. Griff für das Gas.
B. Kupplungshebel.
Vergewissern Sie sich, dass die flexiblen Übersetzungen nicht beschädigt worden sind und dass sie frei beweglich sind.
- Die Bremsen kontrollieren
Sich vergewissern, dass keine Ölverluste bestehen und dass die Leitungen nicht abgenutzt sind. Die Funktion kontrollieren.
- Die Aufhängungen kontrollieren
Die Gabel und die hintere Aufhängung zusammendrücken. Kontrollieren, ob keine Ölverluste bestehen und sich der korrekten Funktion vergewissern.
- Die Räder kontrollieren
Die Speichen kontrollieren und kontrollieren, ob die Lager keine Abnutzungen aufweisen. Die Felgen- und die Gummireifen kontrollieren. Den Druck der Gummireifen kontrollieren.
- Die Kettenspannrollen, das Ritzel und den Kranz kontrollieren
Die Abnutzung der Rollen, des Ritzels und des Kranzes kontrollieren. Sich vergewissern, dass die Kette korrekt eingestellt und geschmiert ist.
- Den Luftfilter und das Ansaugesystem kontrollieren.
Sich vergewissern, dass der Filter sauber ist. Die Anschlusstücke aus Gummi und die Schlauchbinder kontrollieren.
- Das Auspuffsystem kontrollieren
Die Montagen kontrollieren und eventuelle schadhafte Stellen feststellen. Die Schalldämpfer kontrollieren.
- Die Verschraubungsmomente kontrollieren
A. Kerze (Siehe Seite 23).
B. Muttern des Zylinderkopfs.
C. Allgemeine Überprüfung der Verschraubungen.
- Den Lenker kontrollieren
Das Spiel der Lenkerlager kontrollieren.
- Die elektrische Anlage überprüfen
Den Motor anlassen und überprüfen, daß die Scheinwerfer, das Stoplicht und die Richtungsanzeiger, die Instrumentenbrett-Kontrolleuchten und die Hupe einwandfrei funktionieren.
ACHTUNG* : Die Nichtbeachtung dieser täglichen Überprüfungen vor der Fahrt kann ernsthafte Schäden am Fahrzeug und schwere Unfälle verursachen.
EINFAHREN
Zur Erhaltung eines richtigen Einlaufs zwischen den beweglichen Motorteilen, welcher eine optimale Benutzung des Motorrads gestattet, ist es erforderlich, eine Einfahrzeit von einigen Stunden entsprechend der unten angegebenen Weise durchzuführen.
- Den Motor anlassen und ih, BEI STILLSTAND so niedrig wie möglich laufen lassen, indem man das Gas periodisch zuführt oder sperrt, bis er sich komplett erwärmt hat. Innerhalb von 3-4 Minuten wird die Temperatur des Kühlmittels 60° C/140°
F. erreicht haben.
- Den Motor ausschalten und ihn sich auf natürliche Art bis zu Raumtemperatur abkühlen lassen: das wird die korrekte Lagerung des Kolbens im Zylinder ermöglichen.
- Die Zyklen 1 und 2 immer BEI STILLSTAND wiederholen.
- Den Motor auf die normale Betriebstemperatur bringen. Das Motorrad bei mässiger Geschwindigkeit etwa 10 Minuten fahren. Die vorher beschriebene Kühlungsprozedur wiederholen. ABRUPTE BESCHLEUNIGUNGEN VERMEIDEN.
- Den Motor auf Betriebstemperatur bringen. Das Motorrad etwa 15 Minuten fahren, indem man stufenweise zu höheren Geschwindigkeiten übergeht. Immer abrupte Beschleunigungen vermeiden.
- Den Kühlungszyklus wiederholen.
- Auch nach dem Abschluss des Einfahrens die komplette öffnung des Gases vermeiden bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat. Die korrekte Einhaltung dieser Einfahrprozedur wird die Dauer und die Leistungen des Motors merklich erhöhen.
KONTROLLEN WÄHREND DES EINFAHRENS
Folgende Nachprüfungen müssen während des Einfahrens durchgeführt werden:
- KONTROLLE SPANNUNG RADSPEICHEN (siehe Seite 50);
- KONTROLLE RADVERSCHRAUBUNG
- KONTROLLE VERSCHRAUBUNG DER GROSSEN GABEL
- KONTROLLE KETTENEINSTELLUNG (siehe Seite 34);
- KONTROLLE SPIEL LENKERLAGER (siehe Seite 25);
- KONTROLLE LENKERVERSCHRAUBUNG
- KONTROLLE VERSCHRAUBUNG MOTOR AM RAHMEN
- KONTROLLE VERSCHRAUBUNG ANSAUGEVERBINDUNGSSTÜCK
- KONTROLLE VERSCHRAUBUNG MUTTERN KOPF UND ZYLINDER
Bemerkung*: Nach Ablauf der Einfahrzeit eine neue Zündkerze einsetzen und das Getriebeöl wechseln.
MOTORANLASSEN
Um korrekt den Kaltstart des Motors vorzunehmen, gehen Sie folgenderweise vor:
- das Getriebe auf Neutral schalten;
- Krafstoffhahn (1) auf ON drehen;
- der Kugelgriff (3) auf dem Vergaser anheben.
Mit dem Drehgasgriff völlig zu, auf den Tretanlasser (4) einwirken. Sobald der Motor im Leerlauf drehen kann, ist der der Kugelgriff wieder in Ausgangstellung zu drehen. Ist der Motor beim Anlassen noch betriebswarm, dann ist der Starterhebel nicht zu betätigen.
Der Motor kann auch bei eingeschaltetem Gang angelassen werden, aber dabei soll die Kupplung ausgerückt sein.
Sollte der Vergaser überschwemmt sein, sind Kraftstoffhahn und Starter zu schliessen und auf den Kickstarter einzuwirken, bis der Motor in Betrieb gesetzt wird. Wenn notwendig, Kerze herausnehmen und sie reinigen.
ES BEMERKT WICHTIG:
Starter zu kaltem des Motors in Anwesenheit von niedrigen Umwelt Temperaturen Sie empfiehlt, zu das geringst eine kurze Erwärmung vorzunehmen bis, es wird eine normale Antwort des Motors zum Gashebel geben, nachdem wird es die Vorrichtung des Starters abgeschaltet haben. Dieses wird dem flüssigen Kühlmittel erlauben die richtige Temperatur zu erreichen und garantieren so das korrekte Funktionieren von allen Organen des Motors. Sie empfiehlt, nicht zu viel lange den Motor zu wärmen.
WICHTIG
Bei Kaltstart Motor keinesfalls beschleunigen.
ACHTUNG * : Die Auspuffanlage enthält Kohlenoxydgas. Niemals den Motor in geschlossenen Räumen laufen lassen.
ACHTUNG* : In der Anlaufphase dieses Motorradtyps hoher Leistungen kann manchmal ein starker "Rückschlag" auftreten. Den Motor nicht anlassen, ohne vorher geeignete, besonders geschützte Fahrstiefel angezogen zu haben. Es besteht die Gefahr, sich ernsthaft am Bein zu verletzen, falls das Pedal "zurückschlägt" und der Fuß abrutscht.

- Das Gazgriff (1) vollständig schließen, daß das Motorrad verlangsamt.
- Sowohl vorn als auch hinten beim Herunterschalten der Gänge bremsen (zur starken Verlangsamung, entschieden Hebel und Bremspedale betätigen).
- Nach dem Anhalten des Motorrads, die Kupplung vollständig auskuppeln und den Schalthebel (2) in Leerlaufstellung
bringen.
- Druckknopf (3) drüchen.
Den Treibstoffhane (4) schliessen.
Nach dem Anhalten muss das Fahrzeug auf dem Seitenständer abgestellt werden.


A. Ölstand Motor-Getriebe
Das Motorrad auf ebenem Untergrund senkrecht halten. Den Ölstand durch das Schauglas (1) am rechten Motorgehäuse kontrollieren. Prüfen, dass sich der Füllstand (a) ungefähr in der Mitte des Kontrollfensters befindet. Zum Nachfüllen den Einlaßstopfen (2).
Bemerkung*: Diese Arbeit nur bei warmem Motor vernehmen.
ACHTUNG*: Aufpassen, zu warmes Öl nicht berühren.
ERSETZUNG ÖL WECHSELGETRIEBE
Um das Öl zu ersetzen wird man de Stöpsel (A) under der Wanne abschrauben und das Öl ganz ausfliessen; dann den Stöpsel mit Dichtung wieder anschrauben und neues Öl durch den Nachfüllpropfen giessen. Oel in der vorgesehenen Menge und der empfohlenen Marke verwenden (siehe Seite 8).
Bemerkung:
Diese Arbeit nur bei warmem Motor vernehmen.
A: Ablasstopfen
KONTROLLE PEGEL KÜHLFLÜSSIGKEIT
Den Stand (1) im rechten Kühler bei stillstehendem Motor und mit Motorrad in vertikaler Position überprüfen. Das Kühlmittel muß 10 sein mm auf die Elemente.
Der Kühlerstopfen hat zwei Auslösestellungen: die erste dient zum Vorablass des Druckes.
MAN BEACHTE
Den Stöpsel des Kühlers nicht bei warmem Motor entfernen. Man läuft Gefahr, dass die Flüssigkeit ausfliesst und Verbrennungen verursacht.
ANMERKUNG
Bei der Entfernung der Flüssigkeit von lackierten Oberflächen könnten Schwierigkeiten entstehen. Wenn das so ist, mit Wasser abwaschen.


AUSTAUSCH KÜHLFTÜSSIGKEIT
Das Auswechseln bei kaltem Motor ausgeführt werden:
- den Stopfen des rechten Küler netfernen;
- die Ablaßschraube (2) auf dem Pumpendeckel oder die Pumpendeckel Lösen der beiden Befestigungschrauben (1) entfernen;
- das Motorrad rechtsseitig neigen, um das Flüssigkeitsauslass zu erleichtern;
- die ganze Flüssigkeit ablassen;
- die Ablaßschraube wieder oder Pumpendeckel montieren;
- den Kühler mit der angegebenen Flüssigkeitsmenge einfüllen (Seite 8);
- die korrekte Flüssigkeitsmenge in den Kühler giessen und Motor anlasse, so dass die richtige Temperatur erreicht wird und etwaige Luftblasen beseitigt werden;
- das Motorrad senkrecht positioneren und überprüfen, dass der Stand das Kühlmittels soll ca. 10 mm über den

Kühlerblock liegen (anderfalls, mit der Nachfüllung vorgehen);
- den Stopfen des rechten Küler schrauben.
ACHTUNG \* : Kühlmittel auf den Reifen läßt diese rutschen mit erheblichen Unfall- oder Verletzungsgefahren.
Die Verbindungsmuffen von Zeit zu Zeit nachprüfen (siehe „Karte der periodischen Wartung“): um Wasserleck und Motorfressen zu vermeiden. Falls Rissigkeiten, Verhärtung, Schwellung wegen Muffenaustrocknung an den Schläuchen vorhanden sind, dann sind, die Letzten auszuwechseln. Die Korrekte Befestigung der Schellen kontrollieren.
EINSTELLUNG DES GASSEILZUGS
Die Einstellung des Gaskabels kann mit dem Register auf der Schaltung selbst oder mit dem Register auf dem Vergaserdeckel durchgeführt werden. Zu Kontrolle der korrekten Einstellung des Gasseilzugs gehe man wie folgt vor:
- die Gummikappe entfernen;
- beim Verschieben des Drehgriffmantels nach vorne und nach hinten, sollte ein Spiel von etwa 1 mm feststellbar sein;
- falls das Spiel hoheher sein sollte, die Gegennutmutter (1) loesen und den Regler (2) aufschrauben; im umgekehrten Sinne verfahren, falls das Spiel weniger als 1 mm betraegt;
- falls die Laenge des Reglers (2) fuer eine fachgerechte Einstellung nicht ausreicht, auf den Regler wirken, der sich auf dem Vergaser befindet. Bei diesem Regler sollte ebenfalls ein Spiel von etwa 1 mm feststellbar sein; falls nicht, den Regler auf-oder festschrauben um das Spiel zu verringern das Register (4) zur Verringerung oder Erhöhung des Spiels nach vorheriger Lockerung der Gegenmutter (3) auf- oder zuschrauben.
ACHTUNG * : Die Auspuffgase enthalten Kohlenoxyd. Den Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen.
EINSTELLUNG DREHZAHLMINIMUM
Die Einstellung des Drehzahlminimums darf nur bei warmem Motor und mit dem Gasanlasser in geschlossener Stellung erfolgen, indem man folgendermassen vorgeht:
- die Schraube zur Einstellung (1) des Drehzahlminimums drehen bis man einen ziemlich hohen Lauf des Motors erreicht (in Uhrzeigersinn drehen, um den Lauf zu erhöhen, entgegen Uhrzeigersinn, um ihn herabzusetzen);
- die Einstellschraube für den Feingehalt der Mischung (2) in Uhrzeigersinn oder entgegen Uhrzeigersinn drehen, bis der Motor so regelmässig wie möglich läuft;
- die Schraube (1) progressiv losschrauben bis man das geeignetste Drehzahlminimum erreicht.
ACHTUNG * : Das Fahrzeug mit beschädigtem Gasschaltungskabel zu benutzen beeinträchtigt die Fahrsicherheit bemerkenswert.

KUPPLUNGSEINSTELLUNG
Für die Kupplung ist nur die Einstellung der Kabelspannung mittels Einstelleinheit auf dem Lenker notwendig. Im allgemeinen braucht man nur das von der Dehnung der biegsamen Welle verursachte Spiel mit der Einstelleinheit auf dem Lenker regulieren. Der Steuerhebel soll immer einen Leerhub C (ca. 3 mm) vor Beginn der Auskupplung haben. Zur Einstellung des Spiels, auf Einstellschraube (2) einwirken, nachdem die Gummikappe (1) herausgenommen worden ist; dreht man die Einstellschraube in den durch Pfeile A gezeigten Sinn, wird das Spiel C geringer; dreht man die Einstellschraube in den durch Pfeile B gezeigten Sinn, wird das Spiel grösser.
Die Spannvorrichtung (1) auf der rechten Seite des Rahmens bietet eine weitere. Einstellungsmöglichkeit an. Falls die Kupplung auch nach der Einstellung rutscht oder mitnimmt, selbst wenn sie ausgerückt worden ist, ist es notwendig, sie zu demontieren, um die zweckmässigen Überprüfungen durchzuführen. Für diese Kontrolle wenden Sie sich an Ihren Vertragshändler.
- Gummikappe
-
Einstellschraube
-
Einstellschraube
- Gegenmutter
- Gummikappe

Folgende Kerze (2) kommt zum NGK BR9EG oder CHAMPION QN84; der Elektrodenabstand beträgt 0,6 mm.
Eine grössere Entfernung kann Anlasschwierigkeiten und Überbelastung der Spule verursachen.
Eine geringere kann Beschleunigungsprobleme, Probleme des Funktionierens bei Niedrigstand und Probleme der Leistungen bei niedrigen Geschwindigkeiten werursachen nach Entfernen der Kappe (1).
Den Kerzenboden reinigen bevor diese abgenommen wird.
Es empfiehlt sich die Kerze sofort nach der Entnahme zu überprüfen, da die Ablagerungen und die Färbung der Isolierung Rückschlüsse.
Exakter Wärmewert:
Die Spitze des Isolierstoffes ist trocken, und die Farbe ist hellbraun oder grau.
Hoher Wärmewert:
Die Spitze des Isolierstoffes ist trocken und von dunklen Verkrustungen bedeckt.
Niedriger Wärmewert:
Die Kerze hat sich überhitzt, un die Spitze des Isolierstoffes ist glasig und hat eine weisse oder graue Farbe.
WARNHINWEIS*: Der eventuelle Austausch der Zündkerze mit einer "heißeren" oder "kälteren" ist mit äußerster Sorgfalt durchzuführen. Eine Zündkerze mit zu hohem Wärmegrad kann Frühzündungen verursachen mit möglichen Motorschäden. Eine Zündkerze mit zu niedrigem Wärmegrad kann die Kohlenablagerungen erheblich erhöhen.
Vor dem Wiedereinsetzen der Kerze die Elektroden und die Isolierung sorgfältig mit Hilfe einer Metalbürste reinigen.
Das Kerzengewinde mit Graphitfett schmieren und die Kerze ganz einschrauben mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment (23,5÷25,5 Nm) anschrauben.
Bei Rissen an der Isolierung bzw. bei Korrosion der Elektroden ist die Kerze zu wechseln.
SPANNUNGSREGLER (WR)
Die Spannungsregler (1) befestigt ist in den Rahmen, unter des Kraftstoffbehälter;

Den hinteren Zapfen (1) gegen den Uhrzeigersinn drehen, den Sattel von der vorderen Befestigungsschraube befreien.
Schraube (3) entfernen. Vollstaendiges Luftfilter (4) abnehmen. Filter (5) vom Rahmen (6) trennen.

REINIGUNG LUFTFILTER
Den Filter mit einem spezifischen Reinigungsmittel waschen (CASTROL FOAM AIR FILTER CLEANER oder ein ähnliches Produkt) und es sorgfaeltig reinigen (den Filter mit Benzin waschen nur bei Notwendigkeit).
Den Filter in Spezial-Filteroel (CASTROL FOAM AIR FILTER OIL oder ein ähnliches Produkt) eintauchen lassen, danach sorgfaltig ausringen, um das uebersohuessige Oel ausfliessen zu lassen.
ACHTUNG*: Zur Reinigung des Filterelementes kein Bezin oder Lösemittel mit geringem Entzündbarkeitspunkt benutzen; es könnten Brände oder Explosionen auftreten.
ACHTUNG*: Das Filterelement in einem gut belüftetem Bereich reinigen und sich nicht mit Funken oder Flammen dem Arbeitsgebiet nähern.

ZUSAMMENBAUEN
Zur Erreichung eines guten Halts auf der Seite des Gehäuses Fett (C) auf den Rand des Filters auftragen. Beim Wiederzusammensetzen des Filters in sein Lager sich vergewissern, dass der Endteil (A) nach oben gerichtet ist und die Kante (B) auf der unteren linken Seite des Filtergehäuses ist.
Die vorher abgenommenen Teile wieder anbringen (für die Batterie zuerst den Plus-Pol anschliessen).
ACHTUNG*: Im Falle der falschen Filtermontage könnte Schmutz und Staub eindringen und den schnellen Verschleiß der Kolbenringe und des Zylinders verursachen.

SPIELEINSTELLUNG DER LENKLAGER
Aus Sicherheitsgründen muss der Lenker immer so eingestellt sein, dass die Lenkstange sich ohne Spiel frei dreht. Zur Kontrolle der Lenkeinstellung einen Stützbock bzw. einen Support so unter dem Motor positionieren, dass das Vorderrad vom Boden abgehoben ist. Gegenüber dem Motorrad stehend, die unteren Ende der Schafthalterungen der Gabel greifen und sie in Richtung ihrer Achse bewegen.
Setzen Sie sich nun vor dem Motorrad auf die Erde, fassen Sie die unteren Gabelenden auf der Höhe des Radzapfens an und verschieben Sie diese senkrecht zu deren Achse; weist das Lager ein gewisses Spiel auf, so ist die nachfolgend beschriebene Einstellung vorzunehmen:
- Die Schraube (1) des Lenkrohrs lösen.
- Die vier Schrauben (3) zur Befestigung des Lenkkopfes an den der Gabelholmen lösen
- Die Nutmutter (2) des Lenkrohrs im Uhrzeigersinn drehen des Lenkrohrs mit dem entsprechenden Spezialschlüssel drehen, bis das Spiel korrekt eingestellt ist
Die Mutter (1) des Lenkrohrs mit einem Anzugsmoment von 8÷9 Kgm.(78,4÷88,3 Nm) sichern.
Die vier Schrauben (3) am Lenkkopf mit 22,5÷26,5 Nm (2,3÷2,7 Kgm).
BENMERKUNG* : Aus Sicherheitsgründen das Motorrad nicht mit beschädigten Lenklagern fahren.

STEUERHEBELEINSTELLUNG UND STANDKONTROLE DER BREMSFLÜSSIGKEITN FÜR DIE VORDERRADBREMSE
Den Einstellungsschraube (2), fand auf dem Kontrollhebel, erlaubt das Einstellen vom freien Spiel (a). Freies Spiel (a) muß wenigstens 3 sein mm.
Der Flussigkeitsstand des Pumpbehaelters daf sich nie unterhalb des Tiefstwertes, des auf dem Pumpgehause herausgearbeiteten Sichtfensters befinden (1).
Durch ein eventuelles Absinken des Fluessigkeitsstandes kann Luft in die Vorrichtung eintreten, was eine Verlaengerung des Hebelhubes zur Folge hat.
ACHTUNG * : Falls sich der Bremshebel als zu "weich" ergeben sollte, ist Luft in der Leitung oder ein Fehler der Anlage vorhanden. Die Bremsanlage ist sofort bei dem Husqvarna-Händler überprüfen zu lassen, da es gefährlich ist, das Motorrad in diesem Zustand zu fahren.
WARNHINWEIS * : Keine Bremsflüßigkeit auf gelackte Flächen oder transparente Teile (z.B. Scheinwerferlinsen) gießen.
WARNHINWEIS * : Nicht zwei verschiedene Flüßigkeitstypen vermischen. Wird gewählt, eine andere Flüßigkeitsmarke zu verwenden, ist die vorhandene vollständig zu entfernen.
ACHTUNG * : Die Bremsflüßigkeit kann Reizungen verursachen. Die Berührung mit der Haut und den Augen vermeiden. Im Falle der Berührung die betreffenden Hautflächen reinigen, falls die Augen betroffen sind, einen Arzt zu Rate ziehen.
A: das Spiel zu erhoehen
B: das Spiel zu verringern

EINREGULIERUNG DER STELLUNG DES HINTEREN BREMSPEDALS
Die Stellung des hinteren Bremspedals in Bezug auf den Fussrastehalter kann gemäss den persönlichen Anforderungen wie folgt eingestellt werden:
- Die Schraube losdrehen (1);
- Den Nocken (2) drehen, um den Fusshebel zu senken bzw. zu heben;
- nach der Einstellung, die schraube (1) wieder spannen.
Nach dieser Einstellung, muss auch der Leerhub des Pedals eingestellt werden, wie folgt vorgehen.
LEERHUBEINSTELLUNG DER HINTEREN BREMSE
Das Pedal der hinteren Bremse muss einer Leerhub (B) von 5 mm. vor dem Anfang der bremsenden Wirkung haben.
Wenn nicht, mit der Einstellung auf diese Weise vorgehen:
- die Mutter (3) lösen;
- den Pumpensteuerungsstab (4) bewegen, um den Leerhub grösser oder kleiner zu machen;
- nach Ausführung der Operation, die Mutter (3) wieder spannen.
ACHTUNG
Fehlt der vorgeschriebene Leerhub, dann werden die Bremsbelaege schnell verschleissen, mit der Folge, dass DIE BREMSE
KONTROLLE FLÜSSIGKEITSSTAND
Der Stand (A) soll zwischen den Markierungen des Pumpenbehälter liegen.

EINSTELLUNG DER AUFHAENGUNG IM HIN-BLICK AUF BESondere GEGEBENHEITEN DER RENNSTRECKE
Die folgenden Angaben bilden eine weisende Führung zur Einstellung der Federungen entsprechend der Geländeart zur Motorradanwendung. Vor der Durchführung jeglicher Änderung und auch danach, falls die neue Einstellung unzufriedenstellend sein sollte, ist es erforderlich, immer von der Standard-Eichung auszugehen und die Einstellungsauslösungen eine nach der anderen zu erhöhen oder zu verringern.
HARTES GELÄNDE
Gabel : Weichere Einstellung in Kompression
Stoßdämpfer : Weichere Einstellung in Kompression.
Im Falle von Schnellstrecken, weichere Einstellung sowohl in Kompression als auch in Ausfederung für beide Federungen; diese letzte Änderung begünstigt die Bodenhaftung der Räder.
SANDIGES GELÄNDE
Gabel : Härtere Einstellung in Kompression, oder Austausch der Standard-Feder mit einer härteren mit gleichzeitig weicherer Einstellung der Kompression und härterer Einstellung der Ausfederung.
Stoßdämpfer : Härtere Einstellung in Kompression und hauptsächlich in Ausfederung ; außerdem die Federvorladung zum Senken des hinteren Motorradteils betätigen.
SCHLAMMIGES GELÄNDE
Gabel : Härtere Einstellung in Kompression, oder Austausch der Standard-Feder mit einer härteren.
Stoßdämpfer : Härtere Einstellung sowohl in Kompression als auch in Ausfederung oder Austausch der Standard-Feder mit einer härteren ; außerdem die Federvorladung zum Heben des hinteren Motorradteils betätigen.
Der Austausch der Federn auf beiden Federungen ist zum Ausgleich der Gewichtserhöhung des Motorrads wegen des angesammelten Schlamms empfehlenswert.
ANMERKUNG :
Sollte die Gabel zu weich oder zu hart in jeden Einstellungsbedingungen sein, ist der Ölstand des Schaftes zu überprüfen, da er zu hoch oder zu niedrig sein könnte; daran denken, daß eine größere Ölmenge in der Gabel zu einem häufigeren Luftablaß führt. Falls die Federungen nicht auf die Eichungs-Änderungen ansprechen, sind die Registergruppen zu überprüfen, da sie blockiert sein könnten.

Die Standard-Eichungen und die Einstellverfahren sind auf den folgenden Seiten angegeben.
INSTELLUNG GABEL
a) EINFEDERUNG (CR: OBERES STELLGLIED; WR: UNTERES STELLGLIED)
Standardjustierung: -9 Klicks (CR)
Standardjustierung: -10 Klicks (WR)
Will man die Standardjustierung wiederherstellen, und das Stellglied (A) in Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, danach um Klicks zurückdrehen. Für eine weichere Bremsung, das Stellglied gegen den Uhrzeigersinn drehen; für eine härtere Bremsung in umgekehrter Weise vorgehen.
b) AUSFEDERUNG (CR: UNTERES STELLGLIED; WR: OBERES STELLGLIED)
Standardjustierung: -13 Klicks (CR)
Standardjustierung: -10 Klicks (WR)
Falls es notwendig ist, die Standardjustierung wieder herzustellen, das Stellglied (C) in den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, danach um Klicks zurückdrehen. Für eine weichere Bremsung, das Stellglied gegen den Uhrzeigersinn drehen; für eine härtere Bremsung in umgekehrter Weise vorgehen.

c) LUFTABLASS
Das Ventil (D) öffnen, das Motorrad auf einen mittigen Bock stellen und die Gabel vollständig ausstrecken (nach jedem Rennen oder monatlich). Das Ventil nach ausgeführtem Vorgang schliessen.
HINWEIS Stellschraube nicht jenseits der maximalen Öffnug bzw. Schliessung drehen.

Für ein korrektes Funktionieren der Gabel ist es notwendig, dass die vorgeschriebene Ölmenge in beiden Beinen vorhanden ist. WR: Zur Kontrolle des Ölstands im Innern der Schäfte ist es erforderlich, diese aus der Gabel zu entfernen und in der folgenden Weise zu verfahren:
- die Kappen der Kraftstäbe entfernen;
- die Feder aus den Gabelstangen herausnehmen und Öl daraus abtropfen lassen;
- Gabel bis zum Hubende bringen;
- der Ölstand soll im Abstand von 140mm entsprechend von der oberen Grenze des Krafstabes liegen.
ÖLMENGE IN JEDEM SCHAFT
-CR: 352 cm ^4
-WR: 643 cm ^3
ANMERKUNG
Federungsindex serienmässigen Feder :
K=8,8 N/mm (CR)
K=8,4 N/mm (WR)
ANMERKUNG
Um die Vorspannung nicht zu ändern, Feder und Distanzstücke immer zusammen ersetzen.

LENKER POSITION UND HÖHE HÄNDERN
Die Position und die Höhe des Lenkers kann geändert erden, um sich besser Eur Erfordernissen von Führung des Motorrades anzupassen.
Um diese Operation vorzunehmen, ist er notwendig die Schrauben (3) die höhere Klemme (1) die Schrauben (4) und die untere Klemme (2) auszusteigen.
a) Lenker position händern
Verlaufen dann zu im Kreise von 180° die untere Klemme (2) schwingen um übrigzulassen oder zurückziehen (10mm - 0.04in.) die Position des Lenkers in Beziehung zu jener Initiale.
b) Lenker höhe händern
Entfernen das unteren Distanzstück (A) und ersetzen die Schraube (4) mit einem von Länge L=65 mm
Die Remontage zu 2,75-3,05 kgm die Schrauben (3) verschließend, ausführen (27-30 Nm; 19.9-22 Lb/ft) und die Schrauben (4) zu 2,0-2,2 kgm (19,6-21,6 Nm; 14.5-15.9 Lb/ft).


EINSTELLUNG STOSSDAEMPFER
Der hintere Stossdaempfer muss in Abhaengigkeit vom Fahrergewicht und von den Bodeneigenschaften eingestellt werden.
Zur Durchfuehrung der Operation, wie folgt vorgehen:
- Mit dem Motorrad auf dem Bock die Entfernung (A) messen.
- Setzen Sie sich mit der gesamten Ausruestung und in der normalen Fahrstellung auf das Motorrad.
- Mit Hilfe einer zweiten Person die neue Entfernung (A) ermitteln.
B: Paneel-Befestigungsschrauben-Achse
C: Hintere Radzapfen-Achse
- Der Unterschied zwischen beiden Messungen entspricht der "SENKUNG" des hinteren Teils des Motorrads.
Bei kaltem Stossdaempfer empfiehlt sich eine Senkung von 100 mm und mit warmen Stossdaempfer von 95 mm. - Um die korrekte Senkung in Abhaengigkeit von ihrem Gewicht zu erreichten, die Vorspannung der Stossdaempferfeder einstellen (Gehen sie wie folgt vor).
ACHTUNG * : Niemals den Stoßdämpfer ausbauen, da er Gas unter Druck enthält. Wegen größerer Eingriffe sich mit dem Husqvarna-Händler in Verbindung setzen.
EINSTELLUNG VORSPANNUNG STOSSDAEMP-FERFEDER
Zur Durchfuehrung des Operation, wie folgt vorgehen:
- Den Sattel, nach vorherigem Drehen des hinteren Befestigungszapfens (1) entgegen den Uhrzeigersinn, abzunehmen; die Schrauben (2) lösen und den Rechten Streifen (3) abnehmen.


- Die Gegennutmutter (1) und die Einstellunutmutter (2) reinigen die Spingfeder (3).
- Die Gegennutmutter mittels eines Hakenschluessels oder eines Aluminiumstempels lockern.
- Die Einstellnutmutter bis in die gewuenschte Stellung drehen.
- Nachdem die Einstellung in Abhaengigkeit von Ihrem Gewicht oder von dem Fahrstil durchgefuehrt worden ist, die Gegennutmutter fest blockieren (Drehmoment fuer beide Nutmuttern: 5 kgm).
- Wieder zusammensetzen: den Rechten Streifen und den Sattel.
ACHTUNG * : Darauf achten, daß das warme Auspuffrohr beim Einstellen des Stoßdämpfers nicht berührt wird.

Der Stossdaempfer ist separat fuer die Kompressionsbewegung und die Dehnungsbewegung einstellbar.
A) EINFEDERUNG - Standardjustierung: 1) Niedrige Dampfungeschwindigkeit: - 15 Klicks (± 2 Klicks) (Eintellschraube 4)
2) Hohe Dampfungeschwindigkeit: - 15 Klicks (± 2 Klicks) (Eintellschraube 6)

Falls es notwendig ist, die Standardjustierung wiederherzustellen, die obere Einstellschraubes (4) und (6) im Uhrzeigersinn bis zur komplett geschlossenen Stellung drehen; danach um Klicken oben gennant.
Um eine weichere Bremsung zu erlangen, die Einstellschraubes gegen den Uhrzeigersinn drehen; um eine haertere Bremsung zu haben, in ungekehrter Richtung drehen.
B) AUSFEDERUNG -Standardjustierung:
- 18 Klicks (± 2 Klicks)
Falls es notwendig ist, die Standardjustierung wiederherzustellen, die untere Einstellschraube (5) im Uhrzeigersinn bis zur komplett geschlossenen Stellung drehen; danach um Klicken oben gennant. Um eine weichere Bremsung zu erlangen, die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn drehen; um eine haertere Bremsung zu haben, in ungekehrter Richtung drehen.

KETTENEINSTELLUNG (Bild A)
Die Kette muss in Übereinstimmung mit der "Wartungstabelle" kontrolliert, eingestellt und geschmiert werden; das aus Sicherheitsgründen und zur Verhütung eines übermässigen Verschleisses. Wenn die Kette übermäßig verschleisst oder sich als schlecht eingestellt erweist, das heisst, wenn sie locker ist oder übermäßig straff, kann sie von dem Kranz abspringen oder zerreissen.
Zur Einregulierung der Kettenspannung der Hinterteil des Fahrzeugs senken bis eine perfekte Fluchtung der Ritzelachse, der Gabelschwingachse und der hinteren Radachse laut Abb. Erreicht wird, dann das Hinterrad auf 3 Drehungen rotieren lassen.
In diesem Zustand darf die Kette nicht gespannt sein auch wenn es kein Pfeil gibt.
Schnelleinstellung (Bild B.)
Die Kette gegen die Endteile Gleitbacke schieben und prüfen, daß der Abstand "A" von der letzteren zwischen 0 und 2 mm liegt. Andernfalls, geht man wie folgt vor:
- Die Mutter für die Befestigung des Radbolzens (1) auf der rechten Seite lockern;
- Die Gegenmutter (2) auf beiden Kettenspannern lockern und die Schrauben (3) einstellen, um den korrekten Spannwert zu erhalten;
- Die Gegenmutter festspannen.
In diesem Zustand darf die Kette nicht gespannt sein auch wenn es kein Pfeil gibt.



KONTROLLE VERSCHLEISS KETTE, RITZEL, KRANZ
Den Verschleiss wie folgt kontrollieren:
- die Kette mittels der Einstellschrauben komplett straffziehen;
- 20 Glieder der Kette kennzeichnen;
- den Abstand "A" zwischen dem Zentrum des 1 Zapfens und dem des 21 messen.
| STANDARD | VERSCHLEISS-GRENZE |
| 317,5 mm | 323 mm |
Etwaige Schaeden oder etwaigen Verschleiss des Ritzels kontrollieren. Ist der Ritzel verschliessen, wie auf der Abbildung gezeigt, muss er ausgewechselt werden.
Nachdem das Rad abmontiert wurde, ist der Verschleiss der Zaehne des hinteren Kranzes zu ueberprufen. In der Abbildung sind die Zaehne mit normalem und unzulaessigem Verschleiss abgebildet. Bei unzulaessigem Verschleiss des Zahnkranzes ist dieser ausquotaschen; dazu werden die sechs Befestigungsschrauben an der Radnabe abgeschraubt.
ACHTUNG \* : Die Nichtfluchtung des Rades verursacht einen anormalen Verschleiß mit nachfolgenden unsicheren Fahrbedingungen.
Anmerkung * : Bei Vorhandensein von schlammigem und feuchtem Gelände verursachen die Rückstände, die sich auf Kranz, Ritzel und Kette lagern, eine weitere Spannung der Kette. Die Benutzung des Motorrads auf schlammigen Geländen erhöht den Verschleiß von Ritzel, Kette und hinterem Kranz erheblich.


KETTEN-SCHMIERUNG
Die Kette unter Einhaltung der folgenden Anweisungen schmieren.
WARNHINWEIS * : Niemals Fett zum Kettenschmieren benutzen. Das Fett verursacht Ansammlung von Staub- und Schlamm, welche wie Scheuermittel wirken und einen schnellen Verschleiß der Kette, des Ritzels und des Kranzes verursachen.
Ausbau und Reinigung
Wird die Kette besonders schmutzig, muß sie abgenommen und vor der Schmierung gereinigt werden. In der folgenden Weise vorgehen :
1- Einen Bock oder Block in der Weise unter den Motor stellen, daß das Hintererrad vom Boden abgehoben ist.
Abnehmen: die Schrauben (1), der Schutz (2) vom Ritzel, das Clip (3), die Verbingdung (4) und das Treibkette (5) entfernen;
Für den Zusammenbau führe man die genannten Schritte in der umgekehrten Reihenfolge durch.

2- Überprüfen, daß die Kette nicht abgenutzt oder beschädigt ist. Die Kette immer gemäß der Tabelle der periodischen Wartung austauschen oder falls die Rollen oder die Glieder beschädigt sind.
3- Überprüfen, daß der Ritzel oder der Kranz nicht beschädigt sind.
4- Die Kette, wie unten beschrieben, waschen und schmieren.
Waschen der Ketten ohne OR-Ringe (\*)
Mit Petroleum oder Naphtha waschen ; wird Benzin oder insbesondere Trichloräthylen benutzt zur Vermeidung von Oxydationn abtrocknen und schmieren.
Waschen der Kette mit OR-Ringen ( · )
Mit Petroleum, Naphtha oder Paraffinöl waschen, kein Benzin, Trichloräthylen oder Lösemittel benutzen, um die OR-Ringe nicht zu beschädigen. In Alternative spezifische Spray für Ketten mit OR-Ringen benutzen.
Schmierung der Kette ohne OR-Ringe (\*)
Nach dem Trocknen die Kette, falls möglich, in ein spezifisches Molybdändisulfid -Schmiermittel oder in Motoröl hoher Viskosität, erwärmt zur Flüßigerhaltung des Öls, tauchen.
(*): CR (•): WR
Schmierung der Kette mit OR-Ringen ( · )
Mit einem Pinsel sowohl die Metall- als auch die Gummiteile (OR) innen und außen mit Motoröl - Viskosität SAE 80-90 - schmieren.
5- Ist die Kette geschnitten, diese mit Hilfe der Verbindung montieren.
6- Die Verbindungsklammer derart (a) montieren, daß der geschlossene Teil in Kettendrehrichtung gerichtet ist, wie in der Abbildung dargestellt (unteres Bild).
Anmerkung * : Aus Sicherheitsgründen ist die Verbindung der kritischere Teil der Übertragungskette. Die Verbindungen sind wiederverwendbar, wenn sie in einwandfreiem Zustand sind, auch wenn es empfehlenswert ist, beim Wiedereinbau der Kette eine neue zu montieren.
7- Die Kette richtig einstellen, wie auf Seite 33 beschrieben.
WARNHINWEIS : Das Ketten-Schmiermittel darf NICHT mit den Reifen oder der hinteren Bremsscheibe in Berührung kommen.
Kettenspannungsrolle, Kettenführungsrolle, Kettenführung, Kettenschuh
Den Verschleiß der obengenannten Teile überprüfen und falls erforderlich, austauschen.
WARNHINWEIS * : Die Ausrichtung der Kettenführung überprüfen. Falls sie gebogen ist, könnte sie mit der Kette interferieren und den schnellen Verschleiß der Kette verursachen. Es könnte ebenfalls ein Abfallen der Kette vom Ritzel auftreten.

1- Kettenspannungsrolle 2- Kettenführungsrolle 3- Kettenführung 4- Kettenschuh a- Verbindungsklammer
ABNEHMEN DES VORDERRADS
Einen Bock oder Block in der Weise unter den Motor stellen, daß das Vorderrad vom Boden abgehoben ist.
Die Schrauben (1) zur Befestigung des Radzapfens (2) an den Supporten der Gabelholme lösen.
Blockieren und gleichzeitig die Schraube (3) auf der entgegengesetzten Seite lösen; den Zapfen aus dem Rad herausnehmen. Für den Zusammenbau führe man die genannten Schritte in der umgekehrten Reihenfolge durch; ausserdem ist die Bremsscheibe in den Sattel einzuführen.
ANMERKUNG
Bei abgezogemen Rad darf der Hebel der Vorderradbremse nicht gezogen werden, um den Vorschub der Bremssattelkleinkolben zu vermeiden. Legen Sie das Vorderrad immer mit der Bremsscheibe nach oben ab.

Das Distanzstück, linke Seite, auf der Radnabe des Rades montieren.
Das Rad in der Weise zwischen die zwei Gabelhuellen einsetzen, dass sich die Scheibenbremse in den Sattel einfuegt.
Auf der rechten Seite den Radbolzen (2), der bereits geschmiert wurde, einfuehren und bis zum Anschlag auf dem linken Gabelzinken einschlagen; waehrend dieses Vorganges, sollte das Rad gedreht werden. Die Schraube (3) auf der linken Seite der Gabel anschrauben OHNE festziehen. Nunmehr etwas pumpen und die Lenkstange nach unten druecken, bis eine fachgerechte Fluchtung der Gabelschaefte erreicht ist.
Stoppen: die Schrauben (1) auf der rechte Gabelhuelle (10,4 Nm / 1,05 Kgm / 7.7 ft-lb), die Schraube (3) auf die linke Seite (51,45 Nm / 5,25 Kgm / 38 ft-lb) und die Schrauben (1) auf der linke Gabelhuelle (10,4 Nm / 1,05 Kgm / 7.7 ft-lb).
Pruefen, ob die Bremsscheibe zwischen den Bremsbelaegen des Festsattels ohne Widerstaende dreht.
ANMERKUNG
Hebel soweit pumpen, bis die Belaege die Bremsscheibe.

Die Mutter (1) des Radbolzen (3) und den Radbolzen ausziehen. Es ist nicht notwendig, die Kettenspanner (2) zu lockern; auf diesel Weise wird der Kettesspannwert nach dem Wiederzusammenbau unverändert bleiben. Das komplette Rad mit Berücksichtigung der sich seitlich in der Radnabe befindlichen Distanztücken ausziehen.
Für den Zusammenbau führe man die genannten Schritte in der umgekehrten Reihenfolge durch; ausserdem ist die Bremsscheibe in den Sattel einzuführen.
ANMERKUNG
Bei abgezogemen Rad darf der Pedal der Hinterradbremse nicht gezogen werden, um den Vorschub der Bremssattelkleinkolben zu vermeiden.
Legen Sie das Hinterrad immer mit der Bremsscheibe nach oben ab.
Pedal soweit pumpen, bis die Belaege die Bremsscheibe.

Die Reifen sollen immer mit dem richtigen auf Seite 8 angegebenen Druck aufgeblasen werden.
Ist der Verschleiss hoeher als die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte, müssen die Reifen ersetzt werden.
MIN. LAUFBAHNHÖHE
| VORN | 3 mm |
| HINTEN | 3 mm |

Hauptbestandteile sind:
- die Bremspumpe mit dazugehoerigem Hebel (vorderseitig) oder Fusshebel (hinterseitig), die Leitunge, die Zange und die Scheibe.
LEGENDE
- Steuerhebel vordere Bremse
- Vordere Bremspumpe mit Ölbehälter
-
Vorderer Schlauch
-
Vorderer Bremszange
- Vorderer Bremsscheibe
- Hinterer Bremsölbehälter
- Hinterer Schlauch
- Hinterer Bremszange
- Hinterer Bremsscheibe
- Hinterer Bremspumpev
- Bedienungspedal hintere Bremse

DEMONTIERUNG BREMSBELAEGE
- Die Feder (1) zu wegnehmen.
- Die Bolzen (2) zu abnieten.
- Die Bremsbeläge zu wegnehmen.
ACHTUNG!
Bremshebel oder -fusshebel bei Demontierung der Belaege nicht betaetigen.
VERSCHLEISSBREMSBELAEGE Bremsbelaege auf Verschleiss pruefen. Betriebsgrenze "A": 3,8 mm. Bei Ueberschreitung der Betriebsgrenze Bremsbelaege paarweise ersetzen.



REINIGUNG BREMSBELAEGE
Sich vergewissern, dass es keine Spur Bremsfluessigkeit oder Oel auf den Belaegen oder auf den Scheiben gibt. Belaege und Scheibe von eventuell vorhandenen Spuren Fluessigkeit oder Oel mit alkohol reinigen. Wenn eine vollkommene Reinigung unmoeglich ist, Belaege ersetzen.
MONTAGE BREMSBELAEGE
- Die neven Bremsbelaege montieren.
- Die zwei Zapfen (2) und die Feder (1) wiederanbringen.
ACHTUNG!
Motorrad erst fahren, wenn der Bremshebel oder -fusshebel vollstaendig wirksam sind. Hebel oder Fusshebel soweit pumpen, bis die Belaege die Scheiben beruehren. Beim ersten Versuch mit dem Hebel oder mit dem Fusshebel wird die Bremse unwirksam sein.


VERSCHLEISS BREMSSCHEIBEN
Die Dicke jeder Scheibe in der meist verschlissenen Stelle messen. Bei Ueberschreitung der angegebenen Grenze, Scheibe ersetzen.
Scheibendicke
| SCHEIBE | STANDARD | BETRIEBS-GRENZE |
| Vorderrad | 3 mm | 2,5 mm |
| Hinterrad | 4 mm | 3,5 mm |
SCHEIBENFLATTERN
Scheibenflattern messen. Betriebsgrenze fuer beide Scheiben: 0,15 mm. Bei Ueberschreitung der Verschleissgrenze Scheiben ersetzen.

Eine niedrigere Bremswirkung kann mit elspuren auf der Scheibe zusammenhaengen. Oel oder Fett auf der Scheibe koennen mit Hilfe eines leichtentzuendlichen Loesungsmittel wie Azeton oder aehnliche gereinigt werden.

Die Bremsfluessigkeit kontrollieren und gemaess Wartungstabelle oder, falls sie schmutzig oder waessrig ist, ersetzen. Fluessigkeit nicht unter Regen oder mit starkem Wind wechseln.

*Nur Fluessigkeit aus versiegelten Gebinden verwenden (DOT 4). Schon gebrauchte Fluessigkeit nie verwenden.
*Verschmutzungen wie Schmutz, Wasser, usw. sollen nicht in den Behaelter gelangen.
*Fluessigkeit sorgfaeltig handhaben, um lackierte Teile nicht zu beschaedigen.
*Fluessigkeit zwei verschiedener Marken nicht mischen. Das haette eine Senkung des Kochpunktes als Folge mit darauffolgendem Unwirksamwerden der Bremse und Beschädigung der Gummiteile.

Um den Ersatz vorzunehmen, in der folgenden Art und Weise vorangehen:
- Die Gummikappe (1) oder (1A) auf dem Entleerungsventile abnehmen.
- Ein durchsichtiges Kunststoffroerchen an das Zangenentleerungssventil anbringen und das andere Röhrenende in einen Behaelter einfuehren.
- Pumpendeckel (2) oder (2A) und Gummibalg entferen.
- Das Ablaßventil auf der Zange öffnen.

- Mit dem Bremshebel (3) oder Bremspedal (3A) pumpen, um die Fluessigkeit vollstaendig abfliessen zu lassen.
- Entleerungsventil schliessen und Behaelter mit frisher Fluessigkeit fuellen.
- Entleerungsventil oeffen, Hebel oder Fusshebel betaetigen, Ventil bei noch gedrucktem Hebel oder Fusshebelschliessen und die letztere schnell lueften.
- Diese Operation so lange wiederholen, bis die Anlage vollstaendig vollist und die Fluessigkeit durch das Kunststoffrohr austritt: jetzt das Ablassventil schließen.
- Den richtigen Flussigkeitsstand (A) oder (B) erreichen und Gummibalg und Pumpendeckel zusammensetzen.
Nach dem Ersatz des Bremsflussigkeit ist er notwendig den Bremsanlage Ausblasung vorzunehmen wie es wird zu den Seiten beschrieben 46 und 48.

Die Bremsfluessigkeit greift lackierte Oberflaechen schnell an; evetuelle Spuren sofort beseitigen.
* Die Bremsfluessigkeit kann reizen; Beruehrung mit Haut und Augen vermeiden. Im Falle von Beruehrung, die betreffende Teile sofort reinigen oder, wenn es sich um die Auge haldelt, einen Artz holen.
Die Verbindungsmuffen von Zeit zu Zeit nachprüfen (siehe "Karte der periodischen Wartung"): wenn die Rohrleitung (A) und (B) Zeichen von Wucher oder Rissen vorstellt dann sind, die Letzten auszuwechseln.


ENTLEERUNG DER VORDEREN BREMSANLAGE
Der Ablaß der Bremsanlage muß dann durchgeführt dann Fluessigkeitwechsel oder wenn, aufgrund von Luft im Kreis, der Hebelhub lang und elastisch wird.
Verlaufen in die folgende Art und Weise.
- Die Gummikappe (1) auf dem Entleerungsventile abnehmen.
- Ein durchsichtiges Kunststoffroerchen an das Ablaßventil anbringen und das andere Röhrenende in einen Behaelter einfuehren (sicherstellen, dass während des gesamten Vorgangs das Röhrenende ständig in der Flüssigkeiteingetaucht ist).

- Pumpendeckel (2), Gummibalg entferen und Behaelter mit frisher fluessigkeit fuellen.
- Das Ablabventil öffnen und wiederholt den Hebel (3) betätigen, bis man den Austritt von heller, blasenloser Flüssigkeit aus dem durchsichtigen Röhrchen bemerkt: jetzt das Ablassventil schließen.
- Den richtigen Flussigkeitsstand (A) erreichen und Gummibalg und Pumpendeckel (2) zusammensetzen.
ACHTUNG!
Bei der Entleerung soll der Fluessigkeitsstand im Behaelter nie die min. Markierung unterschreiten.
Drehmoment des Entleerungsventils 1,2 ÷ 1,6 kgm (12 ÷ 16 Nm; 8.8 ÷ 11.8 ft-lb).

Die Bremsflüßigkeit ist korrosiv. Im Falle der Berührung mit den Augen, reichlich mit Wasser befeuchten.

Während des Ablasses der Anlage muß der Motorradlenker immer nach links gedreht sein. Auf diese
Weise befindet sich der Pumpenbehälter höher, wodurch der Bremskreisablaßvorgang erleichtert wird.
Falls das Motorrad während eines Wettrennens Stürzungen unterliegt, oder nach Werkstatt-Reparaturen Elastizität des Bremshebelhubs mit nachfolgendem Mangel der Bremstätigkeit aufweisen sollte, ist es zweckmäßig, den Ablaß des Kreises, wie oben beschrieben, zu wiederholen.
Der Abläß beseitigt nicht vollständig die im Kreis vorhandene Luft; die kleinen verbleibenden Mengen werden automatisch während einer kurzen Benutzungszeit des Motorrads beseitigt; dies bewirkt eine geringere Elastizität und kleineren Schalthebelhub.

ENTLEERUNG HINTERE BREMSANLAGE
Die Bremsanlage soll entleert werden dann Fluessig Keitwechsel oder wenn der Hebelhub lang und elastisch wird, weil Luft im Kreislauf vorhanden ist.
Um die Anlage zu entleeren, wie folgt vorgehen:
- Behaeltersdeckel (A) und Membran herausnehmen; Behaelter mit frischer Fluessigkeit (DOT 4) (Schüssel von 21 mm) fuellen.
-
Ein durchsichtiges Kunststoffroerchen an das Zangenentleerungssventil (1) anbringen und das andere Roerchenende in einen Behaelter einfuehren.
-
Fusshebel (2) vollstaendig druecken.
- Das Entleerungsventil losmachen und Fluessigkeit abfliessen lassen (Am Anfang fliesst nur Luft ab); danach Ventil ein wenig schliessen.
- Fusshebel lueften und ein wenig warten, bevor die Operation zu wiederholen, bis nur Fluessigkeit aus dem Rohr abfliesst.
- Entleerungsventil anziehen und dabei angegebenes Drehmoment beachten; bevor den Deckel (A) zu montieren, Fluessigkeitsstand (B) im Behaelter kontrollieren.
Ist die Entleerung korrekt durchgefuehrt worden, wird der Fusshebelhub nicht mehr elastisch sein. Ist das nicht der Fall, Operation wiederholen.
BEMERKUNGEN
Wenn der Hebel- oder Fusshebelhub nach einem Sturz im Wettfahren oder nach einer Reparatur elastisch wird mit darauffolgender niedriger Bremswirkung, soll die Anlage wie oben beschrieben entleert werden.

Bei der Entleerung soll der Fluessigkeitsstand im Behaelter nie die min. Markierung unterschreiten.
Drehmoment des Entleerungsventils 1,2 ÷ 1,6 kgm (12 ÷ 16 Nm; 8.8 ÷ 11.8 ft-lb).

Der Dämpfer vermindert das Geräusch des Auspuffs, ist aber auch integrierender Teil der Auspuffanlage und als solcher beeinflußen seine Zustände die Leistungen des Motorrads. Die bemerkenswerte Erhöhung des Auspuff-Geräuschs ist ein Zeichen des Verfalls des schalldämpfenden Materials auf dem gelochtem Rohr im Innern des Dämpfers.
WARNHINWEIS* : Das schalldämpfende Material bei jedem Wettrennen überprüfen und falls erforderlich, austauschen.
ERSETZUNG SCHALLSCHLUCKENDEN MATERIALS DER SCHALLDAEMPFERS
Den Sattel, nach vorherigem Drehen des hinteren Befestigungszapfens (A) entgegen den Uhrzeigersinn, abzunehmen; die Schrauben (1) lösen und den Rechten Streifen (2) abnehmen.
Die Schalldämpfer Befestigungsschranben (3) abnehmen. Den Schalldaempfer von der Muffe befreien, die ihn mit dem Auspuffrohr verbindet. Die Schrauben (4) herausnehmen, das inner Rohr (5) entfernen und das schallschluckende Material ersetzen. Den O-Ring (6) auf Verschleiss pruefen und, falls notwendig, ersetzen. Analog auch für die Muffe zur (7) Verbindung des Schalldämpfers am Auspuffrohr verfahren.
Anmerkung * : Falls es schwierig sein sollte, den Schalldämpfer zu entfernen, bei diesem Vorgang leicht mit einem Gummi- oder Kunststoffhammer dagegen schlagen.


Die tabelle zeigen die Kontrollwerte für die Reifenfelge und die eRadachse.
Anmerkong ^* : ist die Felge übermäßig verbogen, muß sie ausgetauscht werden.
SPEICHENFELGEVERFORUNG
| STANDARD | MAX. VER-SCHLEISSGREENZE | |
| Seitenschleudern | unter 0,5 mm | 2 mm(0,078 in) |
| Exzentrizität | unter 0,8 mm |
RADSPEICHEN
Sich vergewissern, daß alle Nippel gut angezogen sind, und falls erforderlich, erneut anziehen.
Eine unzureichende Spannung beeinträchtigt die Stabilität des Motorrads; zur Durchführung einer sofortigen Überprüfung einfach mit einer Metallspitze (zum Beispiel Schraubenzieherspitze) gegen die Speichen klopfen: ein lebhafter Klang zeigt die richtige Anziehung an, ein dumper Klang zeigt an, daß eine erneute Anziehung erforderlich ist.

Falls das Biegewert die max. Grenze überschreitet, die Achse richten oder wechseln. Falls di Achse innerhalb des vorgeschriebenen max. Wertes nicht gerichtet werden kann (0,2 mm), ist sie auszuwechseln.

Die Zündungsanlage enthält die folgenden Elemente:
- Generator (1), in Ölbad, im Innern L. Gehausedeckel;
- Elektronischer Spule (2) unter dem Kraftstofftank (CR);
- Elektronischer Steuereinheit (3) befestigt ist in den Rahmen, in frond des Motors (CR);
- Spannungsregler (4) befestigt ist in den Rahmen, unter dem Kraftstofftank (WR);
- Zündkerze (5) auf dem Zylinderkopf;
- Elektronischer Spule /Elektronischer Steuereinheit (6; WR) unter dem Kraftstofftank;
Die elektrische Anlage enthält die folgenden Elemente (WR):
- Blinkgeber (7) unter dem Kraftstofftank;
- Scheinwerfer (6) mit Bilux Lampe zu 12V-35/35W und Parklichtlampe zu 12V-5W;
- Rücklicht (7) mit LED;
- Richtungsanzeiger (8) zu 12V-10W;

BECHRIFTUNG DES ELEKTRISCHEN PLANES (CR)
- Elektronischer Steuereinheit
- Alternator
- Zündkerze
- HS Spule
- Motorhalter

BECHRIFTUNG DES ELEKTRISCHEN PLANES (WR)
A. Vorderer Scheinwerfer
B. Vorderer Rechts-Richtungsanzeiger
C. Vorderer Links- Richtungsanzeiger
D. Linker Umschalter
E. Hupe
F. Hinterer Stop-Shalter
G. Vorderer Stop-Shalter
H. Spannungs- Regler
I. Alternator
L. Intermittenz- Richtungsanzeiger
M. Zündspule/ Elektronischer Steuereinheit
N. Zündkerze
O. Hinterer Rechts- Richtungsanzeiger
P. Hinterer Links - Richtungsanzeiger
Q. Hinterer Licht
R. Instrument
S. Parkleuchte
U. Nummerschildbeleuchtung
V. Geschwindigkeitssensor

AUSTAUSCH DER SCHEIN-WERFERLAMPEN (WR)
Um an die Scheinwerferlampe heranzukommen, wie folgt vorgehen:
- Die obere Befestigungsschraube der Scheinwerferhalterung an der Instrumentenhalterung (A) entfernen.
- Die Scheinwerferhalterung (B) nach vorne schieben und nach oben (C) ziehen, um sie aus den beiden unteren Halterungen auszuhaken.
-
Die Scheinwerferhalterung ausbauen.
-
Den Verbinden (2) der Zweilichtbirne (7) und die Gummikappe (3) abnehmen;
- Die Lampenhalteklammer (4) abhängen und die Lampe entfernen.
- Die Schraube (6) entfernen;
Zum Austausch der Birne des Positionslichtes (5) ist diese einfach aus der inneren Kappe herauszuziehen.
Nach dem Austasch ist für das Aufmontieren in umgekehrter Reihenfolge zu verfahren.
RÜCKLICHT (WR)
Es handelt sich um ein Rücklicht mit LED.


WECHSELN DER LAMPE IN DER NUMMERN- SCHILDBELEUCHTUNG (WR)
Die Halterung der Nummernschildbeleuchtung (4) zum Ausbau aus dem Fahrzeug-Heckteil herausziehen. Die Lampenfassung zusammen mit der Lampe aus der Halterung herausziehen. Die Lampe (5) drehen und aus der Lampenfassung herausziehen.
Die Lampe wechseln und beim Einbau in umgekehrter Reihenfolge wie beim Ausbau vorgehen.

EINSTELLUNG VORDERER SCHEINWERFER (WR)
Um zu kontrollieren, od ber Scheinwerfer eine korrekte Ausrichtung hat, das Motorrad mit den reifen, die mit dem richtigen Druck aufgepumpt sind, und mit einer Person, die auf dem Sattelsitz, so stellen, dass es perfekt senkrecht zu seiner Längsachse ist. Vor einer Wand oder einem Projektionsschirm, der von ihm 10m entfernt ist, eine horizontale Linie zeichnen, die der Höhe des Zentrums des Scheinwerfers entspricht, und eine vertikale, die mit der Längsachse des Fahrzeugs richtungsgleich ist.
Die Kontrolle möglichst im Halbschatten durchführen. Wenn man das blendfreie Licht anschaltet, muss die obere Demarkationsgrenze zwischen der dunklen Zone und der beleuchteten Zone sich auf einer Höhe befinden, die 9/10 der Höhe vom Erdboden des Zentrums des Projektors nicht überschreitet.
Zur Änderung der scheinwerfereinsellung die Schraube (1) drehem um den Lichtbündel zu erhöfen alls zu senken.


AUSRÜSTUNG
| Index | Code Nr. | BESCHREIBUNG | MODELLEN |
| 1 | 8000H1554 | KURZANLEITUNG (1) | WR-CR |
| 2 | 8A0065437 | RüCKSPIEGEL LINKS (1) | WR |
| 8B0065437 | RüCKSPIEGEL RECHTS (1) | WR | |
| 3 | 800097615 | SCHLUSSELHALTER HUSQVARNA (1) | WR |
| 4 | 8000H1581 | BLINKERS KIT (1) | WR |
| 5 | 80A0A6210 | KIT HANDSCHUTZ (1) | WR |
| 6 | 8000H2123 | “USB” SPEICHER (1) | WR-CR |
| 7 | 8000H0120 | MOTORSCHUTZ (1) | WR-CR |
| 8 | 800074016 | SEITENSTÄNDER (1) | CR |
| 9 | 8000B1530 | KIT HAKEN FÜR DIE PHASE VON ABREISE (1) | CR |
| 10 | 8000H0791 | REPARATURSATZ VERGASERSDÜSEN (1) | CR |

EXTRA TEILE
| Pos. | Code Nr. | BESCHREIBUNG | MODELLEN |
| 1* | 8C0096837 | HINTERER KRANZ Z=49 (1) | WR-CR |
| 8E0096837 | HINTERER KRANZ Z=51 (1) | WR-CR | |
| 8F0096837 | HINTERER KRANZ Z=52 (1) | WR-CR | |
| 2* | 800082469 | GETRIEBEZAHNRAD Z=12 (1) | WR-CR |
| 8B0082469 | GETRIEBEZAHNRAD Z=14 (1) | WR-CR | |
| 8C0082496 | GETRIEBEZAHNRAD Z=15 (1) | WR-CR | |
| 3 | 8000A8986 | BAUSATZ MOTORDICHTUNGEN (1) | WR-CR |
| 4 | 800094852 | BAUSATZ MOTORDICHTRINGEN (1) | WR-CR |
| 5* | 8000H0119 | KRUMMER (1) | WR |
| 6* | 800092788 | ACHTERDEMPERMOF (1) | WR |
| 7* | 8000H0052 | VERGASER KIT (1) | WR |
| 8* | 8000H0791 | REPARATURSATZ VERGASERSDÜSEN (1) | WR-CR |


*: Für Wettkampfeinsatz (WR)
ANHANG
ÜBERPRÜFUNGEN NACH DEM WETTRENNEN
Nach dem Wettrennen, das Motorrad, wie unten angegeben, reinigen, dann das Fahrzeug überprüfen unter besonderer Beachtung der im Tabelle "WARTUNG" (Anhang A) angegebenen Punkte, wie Luftfilter, Vergaser, Bremsen usw. Eine allgemeine Schmierung und eventuell die erforderlichen Einstellungen durchführen.
LÄNGERE NICHTBENUTZUNG
Nach längerer Nichtbenutzung des Motorrads für einen gewissen Zeitabschnitt, die folgenden Vorgänge ausführen
- Das Motorrad vollständig reinigen.
- Den Treibstoff aus dem Tank und auch aus der Vergaserschale ablassen (der längere Zeit zurückgelassene Treibstoff verschlechtert sich).

ACHTUNG: Den abgelassenen Treibstoff nicht in die Umwelt gießen und den Motor nur im Freien drehen lassen, niemals in geschlossenen Räumen.
- Die Kette der Sekundärübertragung und alle Antriebssaiten schmieren.
- Zur Vermeidung von Rostbildung Öl auf alle metallischen, nicht gelackten Flächen spritzen. Vermeiden, daß die Gummiteile oder Bremsen mit Öl in Berührung kommen.
- Das Motorrad auf einen Halter oder auf einen Bock stellen, derart, daß beide Räder vom Boden abgehoben sind (falls auf diese Weise nicht verfahren werden kann, Bretter unter die Räder schieben, zur Vermeidung, daß die Reifen mit Feuchtigkeit in Berührung bleiben).
- Eine Kunststoffhülle über das Auspuffrohr anbringen, zur Vermeidung, daß Feuchtigkeit eindringt.
- Das Motorrad zum Schutz gegen Staub und Schmutz überdecken.
Zur Inbetriebsetzung des Motorrads, wie folgt vorgehen :
- Sich vergewissern, daß die Zündkerze fest angezogen ist.
- Den Treibstofftank auffüllen.
- Den Motor ungefähr 5 Minuten lang zur Aufwärmung des Öls laufen lassen, danach das Öl ablassen.
- Frisches Öl in den Carter gießen (Seite 19).
- Alle im Abschnit "Überprüfungen und Einstellungen" (Seite Anhang A) genannten Punkte überprüfen.
- Alle im Abschnitt "Schmierung" (Anhang A) aufgeführten Punkte schmieren.
REINIGUNG
WICHTIGE EMPFEHLUNG
Vorbemerkung gemacht, daß, vor der Motorradreinigung, es notwendig ist, vor dem Wasser die folgenden Teile günstig zu schützen:
a) Hintere Auspufföffnung;
c) Luftfilter-Ansaugung;
d) Gabellenkopf, Radlager;
e) Hebelwerkhinterhaufhangung.
b) Kupplungshebel und vordere Bremse, Handgriffe, Lenkstangekommutatoren;

Es muss absolut vermieden werden, dass ein WASSER- ODER PRESSLUFTSTRAHL mit ELEKTRISCHEN TEILEN, speziell mit der Zündelektronik (1).
Nach dem Waschen
- Die im Abschnitt Wartung Tabelle (Anhang A) angegebenen Punkte schmieren.
- Den Motor anlassen und 5 Minuten lang laufen lassen.
- Vor dem Fahren des Motorrads die Bremsen überprüfen.
ACHTUNG * : Die Bremsscheiben nicht schmieren oder einwachsen, um keinen Leistungsverlust der Bremsanlage mit nachfolgender Unfallgefahr zu verursachen. Die Scheiben mit Lösemittel z.B. Azeton reinigen.


VORGÄNGE ZUR AUSLIEFERUNG
| Beschreibung | Arbeit | Vor-Auslieferung | Beschreibung | Arbeit | Vor-Auslieferung |
| Motoröl | Ölstandkontrolle | Reifen | Kontrolle Reifendruck | ||
| Zweitaktölstand | Ölstandkontrolle | Seitenständer | Funktionskontrolle | ||
| Kühlflüssigkeit | Kontrolle / Auffüllen | Seitenständerschalter | Funktionskontrolle | ||
| Kühlanlage | Kontrolle Lecks | Elektrische Anlage | Funktionskontrolle | ||
| Gebläse | Funktionskontrolle | Instrumente | Funktionskontrolle | ||
| Zündkerzen | Kontrolle / Austausch | Beleuchtung/Blinker | Funktionskontrolle | ||
| Einspritzdrosselkörper | Kontrolle und Einstellung | Hupe | Funktionskontrolle | ||
| Bremsflüssigkeit und Kupplung | Kontrolle Flüssigkeitsstand | Scheinwerfer | Funktionskontrolle | ||
| Bremsen/ Kupplung | Funktionskontrolle | Zündschloß | Funktionskontrolle | ||
| Bremsen/ Kupplung | Kontrolle Bremskreislauf | Schlösser | Funktionskontrolle | ||
| Gaszugkabel | Funktionskontrolle | Schrauben und Muttern | Kontrolle/ Festziehen | ||
| Gaszugkabel | Prüfen/ Spiel einstellen | Schlauchschellen | Kontrolle/ Festziehen | ||
| Starterhebel | Funktionskontrolle | Allgemeines Schmieren | |||
| Bowdenzüge | Kontrolle/Einstellung | Abnahme Motorrad | |||
| Antriebskette | Kontrolle/Einstellung |
※ : Nur für Motorräder mit 2 takt-motor
※※ : Nur für besondere Motorräder
ALPHABETISCHES INHALTSVERZEICHNIS
Seite
A
Abnehmen des Vorderrads 31
Abnehmen des Hinterrads....38
Allgemeine Reinigung....59
Ausbau der Bremsflübigkeit 43
Ausbau der Teile 3
Ausblasen der hinteren Bremsanlage 48
Ausblasen der vorderen
Bremsanlage....46-47
Austausch Kühflüssigkeit....20
Auspuffdämpfer 49
Austausch der Scheinwerferlampen 54
Austausch des Hinteren Scheinwerferlampen....55
B
Bremsen 39
Bremsscheiben-Flattern 42
Bremsscheiben-Reinigung 44
Bremsscheibenverschleiß 44
Bremsanlagen-Füllung 44
Bremsbelag-Demontierung....40
Bremsbelag-Montage 41
Bremsbelag-Reinigung 57
Bremsbelagverschleiß 40
D
Digitaltachmeter 11
E
Einfahrzeit......16
Einstellung d.Federvorladung Einstellung der Federungen
entsprechend besonderer Rennstrecken-Bedingungen....28
Einstellung der Gabel....29
Einstellung des Gaskabels 21
Einstellung d.hydraul.Bremse Stoßdämpfer 32
Einlüften der Kupplung....22
Einstellung des Lenklagerspiels....25
Einstellung d.Position d. hint. Bremspedals 27
Einstellung des Rücklichts 56
Einstellung der Sekundär-Ubertragungskette....33
Einstellung des vorderen Bremshebels 26
Einstellung Vorspannung Stossdaempferfeder 48
Elektrische Komponenten 51
Elektrischer Plan....52, 53
G
Gabel-Ölstand 29
Gangschaltung....14
Gasschaltung ....13
Getriebeausgangsritzel 7
K
Kennummer des Motorrads 5
Ketten-Schmierung....34
Kontrolle d.Ketten-,Ritzel-,Kranz-Verschleißes 34
Kontrolle des Flüßigkeitsstands hint. Bremse....22
Kontrolle des Flüßigkeitsstands vord. Bremse 26
Kontrolle des Getriebeölstands 19
Kontrolle des Kompressions-
Kontrolle des Kühlmittelstands....20
Kontrolle des Luftfilters....24
Kontrolle der Zündkerze 21
Kontrollen während der Einfahrzeit......16
Kontrollen, vorläufige 16
Kontrolle ölpegel wechselgetriebe ....19
Kontrolleuchten....11
Kranz, hinterer 7
Kühlflüßigkeit......8
Kupplung....7
Kupplungsschaltung....14
Kupplungeinstellung 27
L
Längere Nichtbenutzung 58
Lenker position Andern 30
Lenkschloß....13
Luftfilter-Reinigung....24
M
Motoranhalt....18
Motorstillstand....18
Motoranlauf....17
Motor-Schmierung......8
P
Position der Schaltungen......6
R
Räder 8,36
Radspeichen 50
Seitliche Fußraste 9
Sekundär-Übertragungskette 7
Steverung der Hinterbremse....14
Spannungsregler 23
T
Treibstoff 10
Treibstoffhahn 10
U
Überprüfungen nach dem Wettrennen....58
Umschalter auf dem Lenker....14
V
Vergaser Starter 10
Vergaser 7
Vorderbremsenschaltung....13
Vordergabel 8
W
Wichtiges Vorwort 3
Wechseln del lampe in der nummernschildbeleuchtung ....55
Z
Zündkerze 7
Zündschalter 8
Zündung....7
H
ESPAÑOL
Husqvarna
PRESENTACION
| ESTANDAR | LIMITE DE DESGASTE |
| 317,5 mm | 323 mm |