FR 450 Rally (2021) - Motorrad HUSQVARNA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Motorrad (Enduro/Rallye) |
| Marke | Husqvarna |
| Modell | FR 450 Rally (2021) |
| Motor | Einzylinder-Viertaktmotor, ca. 450 cm³ |
| Getriebe | 6-Gang |
| Antrieb | Kette |
| Kraftstofftank gesamt | 30 Liter (vorne links 8 L, vorne rechts 8 L, hinten 14 L) |
| Kraftstoffart | Super bleifrei (ROZ 95), E10 geeignet |
| Motoröl | SAE 10W/50, ca. 1,2 L (mit Filterwechsel) |
| Kühlflüssigkeit | ca. 1,2 L, silikatfrei, Frostschutz bis -25 °C |
| Bremsflüssigkeit | DOT 4 / DOT 5.1 |
| Fahrwerk vorne | Gabel, einstellbar (Druck-/Zugstufendämpfung) |
| Fahrwerk hinten | Federbein, einstellbar (Druck-/Zugstufendämpfung, Federvorspannung) |
| Bremsen | Scheibenbremsen vorne und hinten |
| Bordspannung | 12 V |
| Batterie | 12 V Lithium-Ionen (wartungsfrei) |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 335 kg |
| Serviceintervall | Alle 10, 20, 30 Betriebsstunden (siehe Serviceplan) |
| Zulassung | Nur in gedrosselter Version für Straße zugelassen |
| Besonderheiten | Drei separate Kraftstofftanks, umschaltbare Kraftstoffpumpe |
Häufig gestellte Fragen - FR 450 Rally (2021) HUSQVARNA
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BEDIENUNGSANLEITUNG FR 450 Rally (2021) HUSQVARNA
BEDIENUNGSANLEITUNG 2021

Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein Husqvarna-Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun Besitzer eines modernen, sportlichen Fahrzeuges, das Ihnen bei angemessener Pflege lange Freude bereiten wird.
Wir wünschen Ihnen allzeit gute und sichere Fahrt!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
| Fahrzeugidentifikationsnummer ( S. 15) Händlerstempel |
| Motornummer ( S. 15) |
| Schlüsselnummer ( S. 15) |
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine Abweichungen, die sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung der Motorräder ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die Husqvarna Motorcycles GmbH behält sich insbesondere das Recht vor, technische Angaben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vorherige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw. ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen sowie die Fertigung eines bestimmten Modells ohne vorherige Ankündigung einzustellen. Husqvarna Motorcycles übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
© 2020 Husqvarna Motorcycles GmbH, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.

REG.NO. 12 100 6061
ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 wendet
Husqvarna Motorcycles Qualitätssicherungsprozesse an, die zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV-Management Service
Husqvarna Motorcycles GmbH
Stallhofnerstraße 3
5230 Mattighofen, Österreich
Dieses Dokument ist gültig für folgende Modelle:
FR 450 RALLY (F2399U1)
1 DARSTELLUNGSMITTEL.... 6
1.1 Verwendete Symbole.... 6
1.2 Benutzte Formatierungen 6
2 SICHERHEITSHINWEISE 7
2.1 Einsatzdefinition - bestimmungsgemäßer Gebrauch ..... 7
2.2 Sicherheitshinweise 7
2.3 Gefahrengrade und Symbole...... 7
2.4 Warnung vor Manipulationen...... 8
2.5 Sicherer Betrieb 8
2.6 Schutzkleidung 9
2.7 Arbeitsregeln.... 9
2.8 Umwelt.... 9
2.9 Bedienungsanleitung 9
3 WICHTIGE HINWEISE.... 11
3.1 Herstellergarantie, Gewährleistung..... 11
3.2 Betriebsmittel, Hilfsstoffe.... 11
3.3 Ersatzteile, Zubehör...... 11
3.4 Service 11
3.5 Abbildungen.... 11
3.6 Kundendienst.... 12
4 FAHRZEUGANSICHT.... 13
4.1 Fahrzeugansicht vorn links 13
4.2 Fahrzeugansicht hinten rechts...... 14
5 SERIENNUMMERN 15
5.1 Fahrzeugidentifikationsnummer...... 15
5.2 Typenschild.... 15
5.3 Motornummer 15
5.4 Schlüsselnummer 15
5.5 Gabelartikelnummer.... 16
5.6 Federbein-Artikelnummer 16
6 BEDIENELEMENTE 17
6.1 Kupplungshebel.... 17
6.2 Handbremshebel 17
6.3 Gasdrehgriff 17
6.4 Abstelltaste 17
6.5 Lichtschalter 18
6.6 Blinkerschalter 18
6.7 Hupentaste 18
6.8 Starttaste 18
6.9 Not-Aus-Schalter.... 19
6.10 Kontrollleuchtenübersicht.... 19
6.11 Kraftstoffpumpenschalter 19
6.12 Kraftstofftank 20
6.13 Kraftstofftankverschlüsse öffnen ..... 20
6.14 Kraftstofftankverschlüsse schließen.... 21
6.15 Kaltstartknopf 22
6.16 Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube .... 22
6.17 Schalthebel 23
6.18 Fußbremshebel.... 23
6.19 Seitenständer 23
6.20 Lenkschloss.... 24
6.21 Lenkung absperren.... 24
6.22 Lenkung entsperren.... 24
7 KOMBIINSTRUMENT.... 25
7.1 Kombiinstrument-Übersicht...... 25
7.2 Aktivierung und Test 25
7.3 Kilometer oder Meilen einstellen...... 25
7.4 Kombiinstrumentfunktionen
einstellen.... 26
7.5 Uhrzeit einstellen.... 27
7.6 Rundenzeit abfragen.... 27
7.7 Anzeigemodus SPEED
(Geschwindigkeit)...... 28
7.8 Anzeigemodus SPEED/H
(Betriebsstunden)...... 28
7.9 Setup-Menü.... 29
7.10 Maßeinheit einstellen 29
7.11 Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit).... 30
7.12 Uhrzeit einstellen.... 30
7.13 Anzeigemodus SPEED/LAP
(Rundenzeit).... 31
7.14 Rundenzeit abfragen.... 31
7.15 Anzeigemodus SPEED/ODO
(Odometer).... 32
7.16 Anzeigemodus SPEED/TR1
(Tripmaster 1).... 32
7.17 Anzeigemodus SPEED/TR2
(Tripmaster 2).... 33
7.18 Einstellen von TR2 (Tripmaster 2) ..... 33
7.19 Anzeigemodus SPEED/A1
(Durchschnittsgeschwindigkeit 1)...... 34
7.20 Anzeigemodus SPEED/A2
(Durchschnittsgeschwindigkeit 2)...... 34
7.21 Anzeigemodus SPEED/S1
(Stoppuhr 1) 35
7.22 Anzeigemodus SPEED/S2
(Stoppuhr 2) 35
7.23 Funktionsübersicht 35
7.24 Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit 37
8 INBETRIEBNAHME 38
8.1 Hinweise zur ersten Inbetriebnahme.... 38
8.2 Motor einfahren.... 39
9 FAHRANLEITUNG.... 40
9.1 Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme.... 40
9.2 Startvorgang 40
9.3 Anfahren.... 41
9.4 Schalten, Fahren.... 41
9.5 Abbremsen.... 42
9.6 Anhalten, Parken.... 43
9.7 Transportieren.... 43
9.8 Kraftstoff tanken 44
10 SERVICEPLAN 46
10.1 Zusätzliche Informationen...... 46
10.2 Pflichtarbeiten.... 46
10.3 Empfohlene Arbeiten 47
11 FAHRWERK ABSTIMMEN.... 49
11.1 Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren .... 49
11.2 Druckstufendämpfung Federbein ..... 49
11.3 Druckstufendämpfung Lowspeed des Federbeins einstellen 49
11.4 Druckstufendämpfung Highspeed des Federbeins einstellen .... 50
11.5 Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen.... 51
11.6 Maß Hinterrad entlastet ermitteln ..... 51
11.7 Statischen Durchhang des
Federbeins kontrollieren .... 52
11.8 Fahrdurchhang des Federbeins kontrollieren 52
11.9 Federvorspannung des Federbeins einstellen 53
11.10 Fahrtdurchhang einstellen 54
11.11 Grundeinstellung der Gabel kontrollieren 54
11.12 Druckstufendämpfung der Gabel einstellen.... 55
11.13 Zugstufendämpfung der Gabel einstellen.... 55
11.14 Lenkerposition 56
11.15 Lenkerposition einstellen 56
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK.... 59
12.1 Motorrad mit Hubständer aufheben ... 59
12.2 Motorrad vom Hubständer nehmen ... 59
12.3 Gabelbeine entlüften.... 59
12.4 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen 60
12.5 Gabelschutz ausbauen 60
12.6 Gabelschutz einbauen 61
12.7 Gabelbeine ausbauen 61
12.8 Gabelbeine einbauen 62
12.9 Untere Gabelbrücke ausbauen .... 62
12.10 Untere Gabelbrücke einbauen 64
12.11 Steuerkopflager-Spiel kontrollieren .... 66
12.12 Steuerkopflager-Spiel einstellen ♣.. 66
12.13 Steuerkopflager schmieren 68
12.14 Federbein ausbauen 68
12.15 Federbein einbauen 69
12.16 Kotflügel vorn ausbauen.... 70
12.17 Kotflügel vorn einbauen.... 71
12.18 Sitzbank abnehmen 71
12.19 Sitzbank montieren.... 71
12.20 Aktivkohlefilter ausbauen.... 71
12.21 Aktivkohlefilter einbauen.... 72
12.22 Luftfilter ausbauen 72
12.23 Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen 73
12.24 Luftfilter einbauen 73
12.25 Endschalldämpfer ausbauen 74
12.26 Endschalldämpfer einbauen 74
12.27 Glasfasergarnfüllung des
Endschalldämpfers wechseln 75
12.28 Kraftstofftank links vorn ausbauen 75
12.29 Kraftstofftank rechts vorn ausbauen 77
12.30 Kraftstofftank links vorn einbauen 78
12.31 Kraftstofftank rechts vorn einbauen 79
12.32 Kraftstoffsieb wechseln 80
12.33 Kettenverschmutzung kontrollieren .... 81
12.34 Kette reinigen.... 82
12.35 Kettenspannung kontrollieren.... 82
12.36 Kettenspannung einstellen 83
12.37 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren 84
12.38 Rahmen kontrollieren 86
12.39 Schwinge kontrollieren 86
12.40 Gasbowdenzugverlegung
kontrollieren 87
12.41 Griffgummi kontrollieren 87
12.42 Grundstellung des Kupplungshebels einstellen.... 88
12.43 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen..... 88
12.44 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln 89
12.45 Seitenverkleidung ausbauen.... 91
12.46 Seitenverkleidung montieren 92
12.47 Frontverkleidung ausbauen 93
12.48 Frontverkleidung montieren.... 93
12.49 Motorschutz ausbauen 93
12.50 Motorschutz einbauen 93
13 BREMSANLAGE.... 94
13.1 Grundstellung des Handbremshebels einstellen.... 94
13.2 Bremsscheiben kontrollieren 94
13.3 Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren ..... 95
13.4 Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen 95
13.5 Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren 96
13.6 Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln 97
13.7 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren 99
13.8 Leerweg des Fußbremshebels einstellen 100
13.9 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren ..... 100
13.10 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen 101
13.11 Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren 102
13.12 Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln 102
14 RÄDER, REIFEN 105
14.1 Vorderrad ausbauen 105
14.2 Vorderrad einbauen 105
14.3 Hinterrad ausbauen 106
14.4 Hinterrad einbauen 108
14.5 Dämpfungsgummis der
Hinterradnabe kontrollieren 109
14.6 Reifenzustand kontrollieren 110
14.7 Reifendruck kontrollieren.... 110
14.8 Speichenspannung kontrollieren ..... 111
15 ELEKTRIK.... 112
15.1 12-V-Batterie ausbauen .... 112
15.2 12-V-Batterie einbauen 112
15.3 12-V-Batterie laden .... 113
15.4 Hauptsicherung wechseln 114
15.5 Sicherungen der einzelnen elektrischen Verbraucher wechseln.... 115
16 KÜHLSYSTEM.... 117
16.1 Kühlsystem 117
16.2 Frostschutz
und Kühflüssigkeitsstand
kontrollieren .... 117
16.3 Kühlfüssigkeitsstand
kontrollieren .... 118
16.4 Kühflüssigkeit ablassen 119
16.5 Kühflüssigkeit einfüllen 119
16.6 Kühflüssigkeit wechseln.... 120
17 MOTOR ABSTIMMEN 122
17.1 Gasbowdenzugspiel kontrollieren..... 122
17.2 Gasbowdenzugspiel einstellen ... 122
17.3 Leerlaufdrehzahl einstellen ..... 123
17.4 Grundstellung des Schalthebels
kontrollieren 124
17.5 Grundstellung des Schalthebels einstellen 124
18 SERVICEARBEITEN MOTOR 125
18.1 Motorölstand kontrollieren.... 125
18.2 Motoröl und Ölfilter wechseln,
Ölsiebe reinigen 125
18.3 Motoröl nachfüllen 129
19 REINIGUNG, PFLEGE 130
19.1 Motorrad reinigen 130
19.2 Kontroll- und Pflegearbeiten für den Winterbetrieb 131
20 LAGERUNG.... 132
20.1 Lagerung.... 132
20.2 Inbetriebnahme nach der Lagerung.... 133
21 FEHLERSUCHE.... 134
22 BLINKCODE 137
23 TECHNISCHE DATEN 138
23.1 Motor 138
23.2 Anzugsdrehmomente Motor 139
23.3 Füllmengen 141
23.3.1 Motoröl.... 141
23.3.2 Kühflüssigkeit 141
23.3.3 Kraftstoff.... 141
23.4 Fahrwerk 141
23.5 Elektrik 142
23.6 Reifen.... 142
23.7 Gabel.... 143
23.8 Federbein.... 143
23.9 Anzugsdrehmomente Fahrwerk...... 144
24 SCHALTPLAN 148
24.1 Seite 1 von 10 148
24.2 Seite 2 von 10 150
24.3 Seite 3 von 10 152
24.4 Seite 4 von 10 154
24.5 Seite 5 von 10 .... 156
24.6 Seite 6 von 10 158
24.7 Seite 7 von 10 160
24.8 Seite 8 von 10 162
24.9 Seite 9 von 10 164
24.10 Seite 10 von 10 166
25 BETRIEBSSTOFFE.... 168
26 HILFSSTOFFE 170
27 NORMEN.... 172
28 FACHWORTVERZEICHNIS 173
29 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS.... 174
30 SYMBOLVERZEICHNIS 175
30.1 Rote Symbole 175
30.2 Gelbe und orange Symbole...... 175
30.3 Grüne und blaue Symbole 175
INDEX 176
1.1 Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung bestimmter Symbole erklärt.
![]() | Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion). |
![]() | Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion). |
![]() | Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug optimal betreut. |
![]() | Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen). |
![]() | Kennzeichnet eine Angabe mit weiterführenden Informationen oder Tipps. |
| [2024] | Kennzeichnet das Ergebnis aus einem Prüfschritt. |
![]() | Kennzeichnet eine Spannungsmessung. |
![]() | Kennzeichnet eine Strommessung. |
| [C38X] | Kennzeichnet das Ende einer Tätigkeit inklusive eventueller Nacharbeiten. |
1.2 Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™ Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
Unterstrichene Begriffe Verweisen auf technische Details des Fahrzeuges oder kennzeichnen Fachwörter, die im Fachwortverzeichnis erklärt sind.
2.1 Einsatzdefinition - bestimmungsgemäßer Gebrauch
Husqvarna-Motorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Renneinsatz standhalten. Die Motorräder entsprechen den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen Motorsportverbände.

Info
Das Motorrad ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
In der entdrosselten Version ist das Motorrad nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, zu betreiben.
Das Motorrad ist für den Geländesport-Ausdauerwettbewerb konzipiert und nicht für den überwiegenden Motocross-Einsatz.
2.2 Sicherheitshinweise
Für einen sicheren Umgang mit dem beschriebenen Produkt sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen Sie deshalb diese Anleitung und alle weiteren Anleitungen im Lieferumfang aufmerksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.

Info
An gut sichtbaren Stellen des beschriebenen Produktes sind verschiedene Hinweis- und Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine Hinweis- oder Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb verletzen.
2.3 Gefahrengrade und Symbole

Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
2.4 Warnung vor Manipulationen
Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das Herstellen der entsprechenden Zustände sind gesetzlich verboten:
1 Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile eines Neufahrzeugs vor dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als zum Service, zur Reparatur oder zum Austausch sowie
2 Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer Kraft gesetzt wurde.
Beispiele für gesetzwidrige Manipulation:
1 Entfernen oder Durchbohren von Endschalldämpfern, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die Abgase leiten.
2 Entfernen oder Durchbohren von Teilen des Einlasssystems.
3 Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.
4 Ersetzen beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Einlasssystems durch vom Hersteller nicht zugelassene Teile.
2.5 Sicherer Betrieb

Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage sind.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.

Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
- Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die Fahrzeugteile abgekühlt sind.
- Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits- und umweltbewusst betreiben.
Das Fahrzeug ist nur von eingewiesenen Personen zu verwenden. Im Straßenverkehr ist eine entsprechende Fahrerlaubnis notwendig.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten
Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt beseitigen lassen.
Am Fahrzeug angebrachte Hinweis- und Warnhinweisaufkleber beachten.
2.6 Schutzkleidung

Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
- Tragen Sie bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose und Jacke mit Protektoren.
- Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die in einwandfreiem Zustand ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt Husqvarna Motorcycles das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.
2.7 Arbeitsregeln
Sofern nicht anders vermerkt, muss bei jeder Arbeit die Zündung ausgeschaltet sein (Modelle mit Zündschloss, Modelle mit Funkschlüssel) bzw. der Motor stillstehen (Modelle ohne Zündschloss oder Funkschlüssel).
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber unter der angegebenen Nummer in Klammern bestellt werden. Beispiel: Lagerauszieher (15112017000) Teile, die nicht wiederverwendet werden können (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dehnschrauben, Dichtungen, Dichtringe, O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche), beim Zusammenbau durch neue Teile ersetzen.
Für einige Schraubfälle ist eine Schraubensicherung (z. B. Löctieforderlich. Spezifische Hinweise des Herstellers bei der Verwendung beachten.
Wenn auf einem Neuteil bereits eine Schraubensicherung (z. B. Präcatetgetragen ist, kein zusätzliches Schraubensicherungsmittel auftragen.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, reinigen und auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren. Beschädigte oder verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss einer Reparatur oder eines Service die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherstellen.
2.8 Umwelt
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen müssen. Um die Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen der Legalität benutzen, zeigen Sie Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer. Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Alteilen die jeweiligen Gesetze und Richtlinien des jeweiligen Landes.
Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche Regelung zur Entsorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter Husqvarna Motorcycles-Händler hilft Ihnen gerne.
2.9 Bedienungsanleitung
Lesen Sie diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsanleitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen Bedienung, Handhabung und Service erleichtern werden. Nur so erfahren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie sich vor Verletzungen schützen können.

Tipp
Speichern Sie diese Bedienungsanleitung auf Ihrem Endgerät ab, damit Sie bei Bedarf jederzeit nachlesen können.
Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an einen autorisierten Husqvarna Motorcycles-Händler.
2 SICHERHEITSHINWEISE
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges. Beim Verkauf muss die Bedienungsanleitung durch den neuen Eigentümer erneut heruntergeladen werden.
Die Bedienungsanleitung kann über den QR-Code oder den Link auf der Auslieferungsurkunde mehrfach heruntergeladen werden.
Die Bedienungsanleitung steht außerdem zum Download bei Ihrem autorisierten
Husqvarna Motorcycles-Händler und auf der Husqvarna Motorcycles-Webseite zur Verfügung. Über Ihren autorisierten Husqvarna Motorcycles-Händler kann auch ein gedrucktes Exemplar bestellt werden.
Internationale Husqvarna Motorcycles-Webseite: www.husqvarna-motorcycles.com
3.1 Herstellergarantie, Gewährleistung
Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt durchgeführt und im Husqvama Motorcycles Dealer.net bestätigt werden, da sonst jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Herstellergarantie gewährt werden.
3.2 Betriebsmittel, Hilfsstoffe

Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
Betriebsmittel und Hilfsstoffe laut Bedienungsanleitung und Spezifikation verwenden.
3.3 Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von Husqvarna Motorcycles freigegeben und/oder empfohlen sind und lassen Sie diese in einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt montieren. Für andere Produkte und daraus entstandene Schäden übernimmt Husqvarna Motorcycles keine Haftung. Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr autorisierter Husqvarna Motorcycles-Händler berät Sie gerne.
Das aktuelle Husqvarna Motorcycles-Zubehör für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der Husqvarna Motorcycles-Webseite.
Internationale Husqvarna Motorcycles-Webseite: www.husqvarna-motorcycles.com
3.4 Service
Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung der in der Bedienungsanleitung genannten Service-, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine falsche Fahrwerksabstimmung kann Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen. Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein. Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei. Bei Laufleistungs- und Zeitintervallen ist das zuerst eintretende Intervall ausschlaggebend.
3.5 Abbildungen
Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen. Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für die jeweilige Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.
3 WICHTIGE HINWEISE
3.6 Kundendienst
Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu Husqvarna Motorcycles steht Ihnen der autorisierte Husqvarna Motorcycles-Händler gerne zur Verfügung.
Die Liste der autorisierten Husqvarna Motorcycles-Händler finden Sie auf der Husqvarna Motorcycles-Webseite.
Internationale Husqvarna Motorcycles-Webseite: www.husqvarna-motorcycles.com
4.1 Fahrzeugansicht vorn links

① Kupplungshebel ( S. 17)
② Schlaufe Sitzbankentriegelung
③ Seitenständer ( S. 23)
4 Schalthebel (S. 23)
4 FAHRZEUGANSICHT
4.2 Fahrzeugansicht hinten rechts

1 Kraftstoffpumpenschalter (S. 19)
② Abstelltaste ( S. 17)
② Lichtschalter (S. 18)
② Blinkerschalter ( S. 18)
② Hupentaste ( S. 18)
③ Starttaste ( S. 18)
4 Kombiinstrument
⑤ Gasdrehgriff ( S. 17)
⑥ Fußbremshebel ( S. 23)
5.1 Fahrzeugidentifikationsnummer

Die Fahrzeugidentifikationsnummer 1 ist in den Steuerkopf rechts eingeprägt.
5.2 Typenschild

Das Typenschild ^1 ist auf dem Steuerkopf links angebracht.
5.3 Motornummer

Die Motornummer ^1 ist an der linken Motorseite unterhalb des Kettenritzels eingeprägt.
5.4 Schlüsselnummer

Die Schlüsselnummer ^1 für das Lenkschloss ist am Schlüsselverbinder eingeprägt.
5 SERIENNUMMERN
Die Gabelartikelnummer ^1 ist auf der Innenseite der Gabelfaust eingeprägt.
5.6 Federbein-Artikelnummer

Die Federbein-Artikelnummer ① ist auf der linken Seite des Federbein-Ausgleichsbehälters angebracht.
6.1 Kupplungshebel

Der Kupplungshebel ^1 ist am Lenker links angebracht. Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.
6.2 Handbremshebel

Der Handbremshebel ^1 ist am Lenker rechts angebracht. Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
6.3 Gasdrehgriff

Der Gasdrehgriff 1 ist am Lenker rechts angebracht.
6.4 Abstelltaste

Die Abstelltaste ^1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
- Abstelltaste in der Grundstellung – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
- Abstelltaste gedrückt – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
6 BEDIENELEMENTE
6.5 Lichtschalter

Der Lichtschalter ^1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
| Abblendlicht ein – Lichtschalter ist in der Mittelstellung. In dieser Stellung ist das Abblendlicht und Rücklicht eingeschaltet. | |
| Fernlicht ein – Lichtschalter ist nach links geschwenkt. In dieser Stellung ist das Fernlicht und Rücklicht eingeschaltet. |
6.6 Blinkerschalter

Der Blinkerschalter ^1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
| Blinker aus – Blinkerschalter ist in der Mittelstellung. | |
![]() | Blinker links ein – Blinkerschalter nach links geschwenkt. |
![]() | Blinker rechts ein – Blinkerschalter nach rechts geschwenkt. |
6.7 Hupentaste

Die Hupentaste ^1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Hupentaste in der Grundstellung
- Hupentaste gedrückt – In dieser Stellung wird die Hupe betätigt.
6.8 Starttaste

Die Starttaste① ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
- Starttaste in der Grundstellung
- Starttaste gedrückt – In dieser Stellung wird der Starter-motor betätigt.
6.9 Not-Aus-Schalter

Der Not-Aus-Schalter ^1 ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
| Zündung aus – in dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an. | |
| Zündung ein – in dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden. |
6.10 Kontrollleuchtenübersicht

| Linke Kraftstoffstand-Warnleuchte leuchtet orange- Kraftstoffstand der beiden vorderen Kraftstofftanks hat die Reservemarke erreicht. | |
| Öldruck-Warnleuchte leuchtet rot - Öldruck ist zu niedrig. Sofort verkehrsgerecht anhalten und den Motor abstellen. | |
| Blinkerkontrollleuchte blinkt grün - Blinker ist eingeschaltet. | |
| Rechte Kraftstoffstand-Warnleuchte leuchtet orange- Kraftstoffstand des hinteren Kraftstofftanks hat die Reservemarke erreicht. | |
| Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnleuchte leuchtet rot- Kühlflüssigkeitstemperatur ist zu hoch. Sofort verkehrsgerecht anhalten und den Motor abstellen. | |
| Fernlicht-Kontrollleuchte leuchtet blau - Fernlicht ist eingeschaltet. | |
| Fehlfunktion-Kontrollleuchte leuchtet/blinkt gelb- Die OBD hat einen Fehler in der Fahrzeugelektronik erkannt. Verkehrsgerecht anhalten und eine autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt kontaktieren. |
6.11 Kraftstoffpumpenschalter

Der Kraftstoffpumpenschalter ^1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
| F | FRONT - In dieser Stellung ist die Kraftstoffpumpe der beiden vorderen Kraftstofftanks aktiv. Nur die vorderen Kraftstofftanks entleeren sich. |
| R | REAR - In dieser Stellung ist die Kraftstoffpumpe des hinteren Kraftstofftanks aktiv. Nur der hintere Kraftstofftank entleert sich. |
Mit dem Kraftstoffpumpenschalter werden die Kraftstoffpumpen der beiden vorderen Kraftstofftanks und des hinteren Kraftstofftanks gesteuert.
6.12 Kraftstofftank
Dieses Modell hat drei getrennte, über den Kraftstoffpumpenschalter regelbare Kraftstofftanks. Zwei Kraftstofftanks befinden sich vor der Sitzbank und ein Kraftstofftank befindet sich unter der Sitzbank.

Der rechte Kraftstofftank wird über den Kraftstofftankverschluss ① und der linke Kraftstofftank über den Kraftstofftankverschluss ② betankt.

Der hintere Kraftstofftank wird über den Kraftstofftankverschluss ③ betankt.
6.13 Kraftstofftankverschlüsse öffnen

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Betanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
- Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.

- Kraftstofftankverschlüsse ①, ② und ③ gegen den Uhrzeigersinn drehen und nach oben abnehmen.

6.14 Kraftstofftankverschlüsse schließen

- Kraftstofftankverschlüsse ①, ② und ③ aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis die Kraftstofftanks fest verschlossen sind.

Info
Schläuche der Kraftstofftankentlüftung ^4 knickfrei verlegen.

6 BEDIENELEMENTE
6.15 Kaltstartknopf

Der Kaltstartknopf ^1 ist am Drosselklappenkörper unten angebracht.
Bei kaltem Motor und geringer Umgebungstemperatur verlängert die elektronische Kraftstoffeinspritzung die Einspritzzeit. Um die erhöhte Kraftstoffmenge zu verbrennen, wird dem Motor zusätzlich Sauerstoff zugeführt, indem der Kaltstartknopf gedrückt wird. Wenn kurz Gas gegeben und der Gasdrehgriff losgelassen wird, oder der Gasdrehgriff nach vorn gedreht wird, springt der Kaltstartknopf in die Ausgangsposition zurück.

Info
Kontrollieren, ob der Kaltstartknopf in die Grundstellung zurückgekehrt ist.
Mögliche Zustände
- Kaltstartknopf aktiviert – Kaltstartknopf ist bis zum Anschlag hineingedrückt.
- Kaltstartknopf deaktiviert – Kaltstartknopf ist in Grundstellung.
6.16 Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube

Die Leerlaufeinstellung am Drosselklappenkörper wirkt sich stark auf das Startverhalten, eine stabile Leerlaufdrehzahl und das Ansprechverhalten beim Gasgeben aus.
Ein Motor mit korrekt eingestellter Leerlaufdrehzahl lässt sich leichter starten als ein Motor mit falsch eingestellter Leerlaufdrehzahl.
Die Leerlaufdrehzahl wird mit der
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ① eingestellt.
Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube im Uhrzeigersinn erhöht die Leerlaufdrehzahl.
Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube gegen den Uhrzeigersinn senkt die Leerlaufdrehzahl.
6.17 Schalthebel

Der Schalthebel ^1 ist am Motor links montiert.

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["N"]
B --> C["2"]
C --> D["3"]
D --> E["4"]
E --> F["5"]
F --> G["6"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#bbf,stroke:#333
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich. Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.
6.18 Fußbremshebel

Der Fußbremshebel ^① befindet sich vor der rechten Fußraste. Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
6.19 Seitenständer

Der Seitenständer ^1 befindet sich an der linken Fahrzeugseite.
6 BEDIENELEMENTE

Der Seitenständer dient zum Abstellen des Motorrades.

Info
Während der Fahrt muss der Seitenstände ^1 hochgeklappt und mit dem Haltegum ^2 gesichert sein.
6.20 Lenkschloss

Das Lenkschloss ^① ist am Steuerkopf links angebracht. Durch das Lenkschloss kann die Lenkung gesperrt werden. Ein Lenken und damit Fahren ist nicht mehr möglich.
6.21 Lenkung absperren
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.

natural_image
Simple black padlock icon on white background (no text or symbols)- Fahrzeug abstellen.
- Den Lenker ganz nach rechts einschlagen.
- Schlüssel für Lenkschloss in das Lenkschloss stecken, nach links drehen, eindrücken und nach rechts drehen. Schlüssel für Lenkschloss abziehen.
√ Eine Lenkbewegung ist nicht mehr möglich.

Info
Schlüssel für Lenkschloss nie im Lenkschloss stecken lassen.

6.22 Lenkung entsperren

- Schlüssel für Lenkschloss in das Lenkschloss stecken, nach links drehen, herausziehen und nach rechts drehen. Schlüssel für Lenkschloss abziehen.
√ Eine Lenkbewegung ist wieder möglich.

Info
Schlüssel für Lenkschloss nie im Lenkschloss stecken lassen.

7.1 Kombiinstrument-Übersicht

- Mit der Taste+werden verschiedene Funktionen gesteuert.
- Mit der Taste werden verschiedene Funktionen gesteuert.

Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO aktiviert.
7.2 Aktivierung und Test

Kombiinstrument aktivieren
Das Kombiinstrument wird aktiviert, wenn eine der Tasten gedrückt wird oder vom Raddrehzahlsensor ein Impuls kommt.
Display-Test
Zur Funktionskontrolle des Displays leuchten kurz alle Anzeige-segmente auf.

WS (wheel size)
Nach der Funktionskontrolle des Displays wird kurz der Radumfang WS (wheel size) eingeblendet.

Info
Die Zahl 2205 entspricht dem Umfang des 21" Vorderrades mit Serienreifen.
Danach wechselt die Anzeige in den zuletzt gewählten Modus.
7.3 Kilometer oder Meilen einstellen

Info
Wenn man die Einheit wechselt, bleibt der Wert ODO erhalten und wird entsprechend umgerechnet. Die Werte TR1, TR2, A1, A2 und S1 werden beim Umstellen gelöscht.

Bedingung
Das Motorrad steht.
- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2 - 3 Sekunden drücken.
√ Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingeblendet.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige Km/h / Mph blinkt.
Km/h einstellen
- Taste drücken.
Mph einstellen
- Taste drücken.
- 3 - 5 Sekunden warten
√ Die Einstellungen werden gespeichert.

Info
Wird 10-12 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlsensor kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.

7.4 Kombiinstrumentfunktionen einstellen

Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO aktiviert.

Bedingung
Das Motorrad steht.
- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2 - 3 Sekunden drücken.
√ Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingeblendet.

Info
Wenn 10-12 Sekunden keine Taste betätigt wird, werden die Einstellungen automatisch gespeichert. Wird 20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlsensor kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
- Taste so oft kurz drücken, bis die gewünschte Funktion blinkt.
√ Die gewählte Funktion blinkt.
Funktion aktivieren
- Taste drücken.
√ Symbol bleibt im Display erhalten und Anzeige wechselt zur nächsten Funktion.
Funktion deaktivieren
- Taste drücken.
√ Symbol im Display erlischt und Anzeige wechselt zur nächsten Funktion.

7.5 Uhrzeit einstellen

Bedingung
Das Motorrad steht.
- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2 - 3 Sekunden drücken.
√ Stundenanzeige blinkt. - Stundenanzeige mit der Taste bzw. Taste einstellen.
- 3 - 5 Sekunden warten
√ Das nächste Segment der Anzeige blinkt und kann eingestellt werden. - Durch Drücken der Taste und der Taste können die folgenden Segmente, analog der Stundenanzeige, eingestellt werden.

Info
Die Sekunden können nur auf Null gesetzt werden. Wird 15-20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlsensor kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.

7.6 Rundenzeit abfragen

Info
Diese Funktion kann nur dann aufgerufen werden, wenn Rundenzeiten gestoppt wurden.

- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
- Taste kurz drücken.
√ Auf der linken Seite des Display wird LAP 1 angezeigt.
– Die Runden 1-10 können mit der Taste abgerufen werden. - Die Taste 3-5 Sekunden gedrückt halten und die Rundenzeiten werden gelöscht.
- Taste kurz drücken.
√ nächster Anzeigemodus

Info
Kommt ein Impuls vom Raddrehzahlsensor, wechselt die linke Seite des Displays in den SPEED-Modus zurück.

7.7 Anzeigemodus SPEED (Geschwindigkeit)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige SPEED links im Display erscheint.
Im Anzeigemodus SPEED wird die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt.
Die aktuelle Geschwindigkeit kann in Km/h oder in Mph angezeigt werden.

Info
Länderspezifische Einstellung vornehmen.
Sobald ein Impuls vom Vorderrad kommt, wechselt die linke Seite des Displays in den Modus SPEED und aktuelle Geschwindigkeit wird eingeblendet.
7.8 Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
Im Anzeigemodus H werden die Betriebsstunden des Motors angezeigt.
Der Betriebsstundenzähler speichert die Gesamtfahrzeit.

Info
Der Betriebsstundenzähler ist für die Einhaltung der Servicearbeiten notwendig.
Ist das Kombiinstrument beim Anfahren im Anzeigemodus H, wechselt es automatisch in den Anzeigemodus ODO. Der Anzeigemodus H wird während der Fahrt unterdrückt.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Kombiinstrumentfunktionen. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.9 Setup-Menü

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2 - 3 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü zeigt die aktivierten Funktionen an.

Info
Die so oft kurz drücken, bis die gewünschte Funktion erreicht wird.
Wenn 20 Sekunden keine Taste betätigt wird, werden die Einstellungen automatisch gespeichert.
| Taste kurz drücken. | aktiviert die blinkende Anzeige und wechselt zur nächsten Anzeige |
| Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | deaktiviert die blinkende Anzeige und wechselt zur nächsten Anzeige |
| Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| 3 - 5 Sekunden warten | wechselt zur nächsten Anzeige ohne Veränderung |
| 10 - 12 Sekunden warten | Setup-Menü startet, speichert die Einstellungen und wechselt zu H oder ODO. |
7.10 Maßeinheit einstellen

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2 - 3 Sekunden drücken.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige Km/h / Mph blinkt.
Im Maßeinheiten Modus kann die Maßeinheit umgeschaltet werden.

Info
Wenn 5 Sekunden keine Taste betätigt wird, werden automatisch die Einstellungen gespeichert.
| Taste kurz drücken. | Einstieg in die Auswahl, aktiviert Km/h Anzeige |
| Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | aktiviertMphAnzeige |
| Taste2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| 3 - 5 Sekunden warten | wechselt zur nächsten Anzeige, wechselt vor der Auswahl in das Setup-Menü |
| 10 - 12 Sekunden warten | speichert und schließt das Setup-Menü |
7.11 Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit)

- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
Im Anzeigemodus CLK wird die Uhrzeit angezeigt.
| Taste 2 -3 Sekundendrücken. | Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Uhr. |
| Taste kurzdrücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 -3 Sekundendrücken. | keine Funktion |
| Taste kurzdrücken. | keine Funktion |
7.12 Uhrzeit einstellen

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2 - 3 Sekunden drücken.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | erhöht den Wert |
| Taste kurz drücken. | erhöht den Wert |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | verringert den Wert |
| Taste kurz drücken. | verringert den Wert |
| 3 - 5 Sekunden warten | wechselt zum nächsten Wert |
| 10 - 12 Sekunden warten | Verlassen von Setup-Menü |
7.13 Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
Im Anzeigemodus LAP können mit der Stoppuhr bis zu 10 Rundenzeiten gestoppt werden.

Info
Wenn die Rundenzeit nach dem Drücken der Taste weiter läuft, sind 9 Speicherplätze belegt.
Die Runde 10 muss mit der Taste gestoppt werden.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden zurückgesetzt. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Stoppt die Uhr. |
| Taste kurz drücken. | Startet die Uhr, oder stoppt die laufende Ru denzeit, speichert diese und die Stoppuhr startet die nächste Runde. |
7.14 Rundenzeit abfragen

• Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
- Taste kurz drücken.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden zurückgesetzt. |
| Taste kurz drücken. | Runden von 1-10 auswählen |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | nächste Rundenzeit abrufen. |
7.15 Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer)

- Taste +so oft kurz drücken, bis die Anzeige ODO rechts unten im Display erscheint.
Im Anzeigemodus ODO wird die gefahrene Gesamtwegstrecke angezeigt.
| Taste 2 -3 Sekundendrücken. | keine Funktion |
| Taste kurzdrücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 -3 Sekundendrücken. | keine Funktion |
| Taste kurzdrücken. | keine Funktion |
7.16 Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR1 rechts oben im Display erscheint.
Der TR1 (Tripmaster 1) läuft immer mit und zählt bis 999,9. Mit ihm kann die Streckenlänge bei Ausfahrten oder die Distanz zwischen zwei Tankstopps gemessen werden.
TR1 ist mit A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) und S1 (Stoppuhr 1) gekoppelt.

Info
Wird 999,9 überschritten, werden die Werte TR1, A1 und S1 automatisch auf 0,0 zurückgesetzt.
| Taste 2 -3 Sekundendrücken. | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. |
| Taste kurzdrücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 -3 Sekundendrücken. | keine Funktion |
| Taste kurzdrücken. | keine Funktion |
7.17 Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR2 rechts oben im Display erscheint.
Der TR2 (Tripmaster 2) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Löscht Werte TR2 und A2. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Verringert Wert TR2. |
| Taste kurz drücken. | Verringert Wert TR2. |
7.18 Einstellen von TR2 (Tripmaster 2)

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR2 rechts oben im Display erscheint.
- Taste 2 - 3 Sekunden drücken, bis TR2 blinkt.
Der angezeigte Wert kann manuell mit der Taste und der Taste eingestellt werden. Eine sehr praktische Funktion bei Fahrten nach dem Roadbook.

Info
Der TR2 Wert kann auch während der Fahrt manuell mit der Taste- und der Taste korrigiert werden.
Wird 999,9 überschritten, wird der Wert TR2 automatisch auf 0,0 zurückgesetzt.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Erhöht Wert TR2. |
| Taste kurz drücken. | Erhöht Wert TR2. |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Verringert Wert TR2. |
| Taste kurz drücken. | Verringert Wert TR2. |
| 10 - 12 Sekunden warten | speichert und schließt das Setup-Menü |
7.19 Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1)

- Taste +so oft kurz drücken, bis die Anzeige A1 rechts oben im Display erscheint.
A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Berechnungsbasis von TR1 (Tripmaster 1) und S1 (Stoppuhr 1) an.
Die Berechnung dieses Wertes wird mit dem ersten Impuls des Raddrehzahlsensors aktiviert und endet 3 Sekunden nach dem letzten Impuls.
| Taste 2 -3 Sekundendrücken. | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0 gesetzt. |
| Taste kurzdrücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 -3 Sekundendrücken. | keine Funktion |
| Taste kurzdrücken. | keine Funktion |
7.20 Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige A2 rechts oben im Display erscheint.
A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Basis der aktuellen Geschwindigkeit, wenn die Stoppuhr S2 (Stoppuhr 2) läuft.

Info
Der angezeigte Wert kann von der tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeit abweichen, wenn S2 nach der Fahrt nicht gestoppt wurde.
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.21 Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1)

- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige S1 rechts oben im Display erscheint.
S1 (Stoppuhr 1) zeigt die Fahrzeit auf Basis von TR1 an und läuft weiter, sobald vom Raddrehzahlsensor ein Impuls kommt. Die Berechnung dieses Wertes startet mit dem ersten Impuls des Raddrehzahlsensors und endet 3 Sekunden nach dem letzten Impuls.
| Taste -2 -3 Sekunden drücken. | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. |
| Taste -kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste -2 -3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste -kurz drücken. | keine Funktion |
7.22 Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2)

- Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige S2 rechts oben im Display erscheint.
S2 (Stoppuhr 2) ist eine manuelle Stoppuhr. Wenn S2 im Hintergrund läuft, blinkt die Anzeige S2 im Display.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Anzeigen von S2 und A2 werden auf 0,0 gesetzt. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | Startet oder stoppt S2. |
7.23 Funktionsübersicht
| Anzeige Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | Taste + kurz drücken. | Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | Taste - kurz drücken. | 3 - 5 Sekunden warten | 10 - 12 Sekunden warten | |
| Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden) | Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Kombiinstrumentfunktionen. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion | keine Funktion | ||
| Anzeige Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Taste + kurz drücken. | Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Taste = kurz drücken. | 3 - 5 Sekunden warten | 10 - 12 Sekunden warten | |
| Setup-Menü keine Funktion | aktiviert die blinkende Anzeige und wechselt zur nächsten Anzeige | keine Funktion | deaktiviert die blinkende Anzeige und wechselt zur nächsten Anzeige | wechselt zur nächsten Anzeige ohne Veränderung | Setup-Menü startet, speichert die Einstellungen und wechselt zu H oder ODO. | |
| Maßeinheit einstellen | keine Funktion | Einstieg in die Auswahl, aktiviert Km/h Anzeige | keine Funktion | aktiviert Mph Anzeige | wechselt zur nächsten Anzeige, wechselt von der Auswahl in das Setup-Menü | speichert und schließt das Setup-Menü |
| Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit) | Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Uhr. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion | keine Funktion | ||
| Uhrzeit einstellen | erhöht den Wert | erhöht den Wert | verringert den Wert | verringert den Wert | wechselt zum nächsten Wert | Verlassen von Setup-Menü |
| Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit) | Die Stoppuhr und die Run-denzeit werden zurück-gesetzt. | nächster Anzeigemodus | Stoppt die Uhr. | Startet die Uhr, oder stoppt die laufende Rundenzeit, speichert diese und die Stopp-uhr startet die nächste Runde. | ||
| Rundenzeit abfragen | Die Stoppuhr und die Run-denzeit werden zurück-gesetzt. | Runden von 1-10 auswählen | keine Funktion | nächste Rundenzeit abrufen. | ||
| Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer) | keine Funktion | nächster Anzeigemodus | keine Funktion | keine Funktion | ||
| Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1) | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion | keine Funktion | ||
| Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2) | Löscht Werte TR2 und A2. | nächster Anzeigemodus | Verringert Wert TR2. | Verringert Wert TR2. | ||
| Anzeige Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | Taste + kurz drücken. | Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | Taste = kurz drücken. | 3 - 5 Sekunden warten | 10 - 12 Sekunden warten |
| Einstellen von TR2 (Tripmaster 2) | Erhöht Wert TR2. | Erhöht Wert TR2. | Verringert Wert TR2. | Verringert Wert TR2. | |
| Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion | keine Funktion | |
| Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) | keine Funktion | nächster Anzeigemodus | keine Funktion | keine Funktion | |
| Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1) | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion | keine Funktion | |
| Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2) | Anzeigen von S2 und A2 werden auf 0,0 gesetzt. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion | Startet oder stoppt S2. |
7.24 Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit
| Anzeige Das Motorrad | steht. | Menü aktivierbar |
| Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden) • | ||
| Setup-Menü • | ||
| Maßeinheit einstellen • | ||
| Uhrzeit einstellen • | ||
| Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit) • | ||
| Rundenzeit abfragen • | ||
| Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1) • | ||
| Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2) • | ||
| Einstellen von TR2 (Tripmaster 2) • | ||
| Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) | • | |
| Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) | • | |
| Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1) | • | |
| Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2) | • |
8.1 Hinweise zur ersten Inbetriebnahme

Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage sind.

Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
- Tragen Sie bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose und Jacke mit Protektoren.
- Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die in einwandfreiem Zustand ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Warnung
Sturzgefahr Unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad beeinträchtigen das Fahrverhalten.
Unterschiedliche Reifenprofile können die Kontrolle über das Fahrzeug erheblich erschweren.
- Stellen Sie sicher, dass Vorder- und Hinterrad nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sind.

Warnung
Unfallgefahr Eine unangepasste Fahrweise beeinträchtigt das Fahrverhalten.
- Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und Ihrem Fahrkönnen an.

Warnung
Unfallgefahr Das Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Sozius ausgelegt.
- Nehmen Sie keinen Sozius mit.

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn der Fußbremshebel nicht freigegeben wird, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen.
- Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel, wenn Sie nicht abbremsen wollen.

Warnung
Unfallgefahr Gesamtgewicht und Achslasten beeinflussen das Fahrverhalten.
- Überschreiten Sie weder das höchstzulässige Gesamtgewicht noch die Achslasten.

Warnung
Entwendungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
- Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
- Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.

Info
Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Motorrades, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt fühlen.
- Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Vorverkaufskontrolle von einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt durchgeführt wurden.
√ Sie erhalten die Auslieferungsurkunde bei der Fahrzeugübergabe.
- Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
- Machen Sie sich mit den Bedienelementen vertraut.
- Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. (S. 88)
- Grundstellung des Handbremshebels einstellen. ( S. 94)
- Leerweg des Fußbremshebels einstellen. (S. 100)
- Grundstellung des Schalthebels einstellen. (S. 124)
- Gewöhnen Sie sich auf einem geeigneten Gelände an das Fahrverhalten des Motorrades, bevor Sie eine anspruchsvollere Fahrt unternehmen.

Info
Im Gelände ist es empfehlenswert mit einer weiteren Person auf einem zweiten Fahrzeug unterwegs zu sein, um sich gegenseitig zu helfen.
- Versuchen Sie auch einmal möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.
- Machen Sie keine Geländefahrten, die Ihre Fähigkeiten und Erfahrung überfordern.
- Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest und lassen Sie die Füße auf den Fußrasten.
- Wenn Sie Gepäck mitnehmen, achten Sie auf eine sichere Befestigung möglichst nahe an der Fahrzeugmitte und auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf Vorderrad und Hinterrad.

Info
Motorräder reagieren empfindlich auf Veränderung der Gewichtsverteilung.
- Halten Sie das höchstzulässige Gesamtgewicht und die höchstzulässigen Achslasten ein. Vorgabe
| Höchstzulässiges Gesamtgewicht 335 kg | |
| Höchstzulässige Achslast vorn 161,5 kg | |
| Höchstzulässige Achslast hinten 173,5 kg |
- Motor einfahren. (S. 39)
8.2 Motor einfahren
- Während der Einlaufphase die angegebene Motordrehzahl und Motorleistung nicht überschreiten. Vorgabe
| maximale Motordrehzahl | |
| während der ersten Betriebsstunde 7.000 1/min | |
| maximale Motorleistung | |
| während der ersten 3 Betriebsstunden ≤ 75 | % |
- Vollgasfahrten vermeiden!
9.1 Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme

Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren.
Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
- Motorölstand kontrollieren. (S. 125)
– Elektrische Anlage kontrollieren. - Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 95)
- Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 100)
- Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (S. 96)
- Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 102)
- Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
- Kühflüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 118)
- Kettenverschmutzung kontrollieren. (S. 81)
- Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. ( S. 84)
- Kettenspannung kontrollieren. (S. 82)
- Reifenzustand kontrollieren. ( S. 110)
– Reifendruck kontrollieren. (S. 110) - Speichenspannung kontrollieren. (S. 111)
- Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. ( S. 60)
– Gabelbeine entlüften. (S. 59) - Luftfilter kontrollieren.
- Kraftstofffilter kontrollieren.
- Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
- Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf festen Sitz kontrollieren.
- Kraftstoffvorrat kontrollieren.
9.2 Startvorgang

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
- Fahren Sie den Motor immer mit niedriger Drehzahl warm.

- Motorrad vom Seitenstände ^1 nehmen und den Seitenständer mit dem Haltegumm ^2 sichern.
- Getriebe in Leerlaufstellung schalten.

Umgebungstemperatur: < 20 °C
- Kaltstartknopf bis zum Anschlag hineindrücken.
- Starttaste drücken.

Info
Starttaste maximal 5 Sekunden drücken. Bis zum nächsten Startversuch mindestens 5 Sekunden warten.
Bei Temperaturen unter 15 °C (60 °F) können mehrere Startversuche nötig sein, um die Lithium-Ionen-Batterie zu erwärmen und dadurch die Startleistung zu steigern.
Während des Startvorganges leuchtet die FI Warnleuchte kurz zur Funktionskontrolle.
9.3 Anfahren

Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Haltegummi gesichert sein.
- Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas geben.
9.4 Schalten, Fahren

Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl blockiert das Hinterrad und überdreht den Motor.
- Schalten Sie bei hoher Motordrehzahl nicht in einen kleineren Gang zurück.

Info
Wenn beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auftreten, sofort anhalten, den Motor abstellen und eine autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt kontaktieren.
Der 1. Gang stellt den Anfahr- oder Berggang dar.
- Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation usw.) es erlauben, können Sie in höhere Gänge schalten.
Dazu Gas wegnehmen, gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.
9 FAHRANLEITUNG
- Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf 34 Gas zurückdrehen. Die Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
- Geben Sie immer nur so viel Gas, wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des Gas-drehgriffes erhöht den Verbrauch.
- Zum Zurückschalten abbremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen.
- Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben bzw. nochmals schalten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn längerer Betrieb mit Leerlaufdrehzahl oder im Stand bevorsteht.
Vorgabe
≥ 2 min
- Vermeiden Sie häufiges und längeres Schleifen der Kupplung. Dieses erhitzt das Motoröl und damit den Motor und das Kühlsystem.
- Fahren Sie mit niedriger Drehzahl anstatt mit hoher Drehzahl und schleifender Kupplung.
9.5 Abbremsen

Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen blockiert die Räder.
- Passen Sie die Bremsweise der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen an.

Warnung
Unfallgefahr Ein schwammiger Druckpunkt der Vorder- oder Hinterradbremse verringert die Bremswirkung.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die Bremsanlage.
- Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die Bremsbeläge und Bremsscheiben zu trocknen und von Schmutz zu befreien.
- Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
- Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Schalten Sie dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in einen kleineren Gang.
- Nutzen Sie bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors. Schalten Sie dazu einen oder zwei Gänge zurück, überdrehen Sie jedoch den Motor nicht. So brauchen Sie wesentlich weniger abzubremsen und die Bremsanlage wird nicht überhitzt.
9.6 Anhalten, Parken

Warnung
Entwendungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
- Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
- Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.

Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
- Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die Fahrzeugteile abgekühlt sind.
- Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Hinweis
Materialschaden Falsches Vorgehen beim Parken beschädigt das Fahrzeug.
Wenn das Fahrzeug wegrollt oder umfällt, können erhebliche Schäden entstehen.
Die Bauteile zum Abstellen des Fahrzeuges sind nur für das Fahrzeuggewicht ausgelegt.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
- Stellen Sie sicher, dass sich niemand auf das Fahrzeug setzt, wenn das Fahrzeug auf einem Ständer geparkt ist.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
- Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
-
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.
-
Motorrad abbremsen.
- Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
- Abstelltaste bei Leerlaufdrehzahl des Motors drücken, bis der Motor stillsteht.
- Motorrad auf festem Untergrund abstellen.
9.7 Transportieren
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
- Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
- Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.

- Motor abstellen.
- Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
9.8 Kraftstoff tanken

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Betanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
Hinweis
Materialschaden Unzureichende Kraftstoffqualität setzt den Kraftstofffilter vorzeitig zu.
In einigen Ländern und Regionen ist die verfügbare Kraftstoffqualität und -sauberkeit unter Umständen nicht ausreichend. Probleme im Kraftstoffsystem sind die Folge.
- Tanken Sie nur sauberen Kraftstoff, der der angegebenen Norm entspricht. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
- Motor abstellen.
- Kraftstofftankverschlüsse öffnen. (S. 20)

- Kraftstofftank bis maximal an das M ^A mit Kraftstoff auffüllen.
Vorgabe
| Maß A | 45 mm | |
| Kraftstofftank vorn links ca. | ||
| Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 169) | 8,0 l | |
| Kraftstofftank vorn rechts ca. | ||
| Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 169) | 8,0 l | |
| Kraftstofftank hinten ca. | ||
| Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 169) | 14,0 l | |
| Kraftstofftankinhalt gesamt ca. | ||
| Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 169) | 30,0 l | |
- Kraftstofftankverschlüsse schließen. (S. 21)
10.1 Zusätzliche Informationen
Alle weiterführenden Arbeiten, die sich aus den Pflichtarbeiten bzw. aus den empfohlenen Arbeiten ergeben, sind gesondert zu beauftragen und werden gesondert verrechnet.
In Abhängigkeit von lokalen Einsatzbedingungen können in Ihrem Land abweichende Serviceintervalle gelten. Im Zuge technischer Weiterentwicklungen können sich einzelne Serviceintervalle und Umfänge ändern. Der letztgültige Serviceplan ist immer im Husqvarna Motorcycles Dealer.net hinterlegt. Ihr autorisierter Husqvarna Motorcycles-Händler berät Sie gern.
10.2 Pflichtarbeiten
| nach jedem Rennenalle 30 Betriebsstunden | ||||
| alle 20 Betriebsstunden | ||||
| alle 10 Betriebsstunden | ||||
| nach 1 Betriebsstunde | ||||
| Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. | ○ | ● | ● | ● |
| Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren. | ○ | ● | ● | ● |
| 12-V-Batterie kontrollieren und laden. | ● | ● | ● | ● |
| Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 96) | ● | ● | ● | ● |
| Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 102) | ● | ● | ● | ● |
| Bremsscheiben kontrollieren. ( S. 94) | ● | ● | ● | ● |
| Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren. | ● | ● | ● | ● |
| Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. ( S. 100) | ● | ● | ● | ● |
| Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. ( S. 99) | ● | ● | ||
| Rahmen und Schwinge kontrollieren. | ● | ● | ||
| Schwingenlagerung kontrollieren. | ● | |||
| Schwenklager am Federbein oben kontrollieren. | ● | ● | ||
| Federbeinanlenkung kontrollieren. | ● | ● | ||
| Kleinen Gabelservice durchführen. | ● | ● | ||
| Großen Gabelservice durchführen. | ● | |||
| Reifenzustand kontrollieren. ( S. 110) | ○ | ● | ● | ● |
| Reifendruck kontrollieren. ( S. 110) | ○ | ● | ● | ● |
| Radlager auf Spiel kontrollieren. | ● | ● | ||
| Radnaben kontrollieren. | ● | ● | ||
| Felgenschlag kontrollieren. | ○ | ● | ● | ● |
| Speichenspannung kontrollieren. ( S. 111) | ○ | ● | ● | ● |
| Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. ( S. 84) | ● | ● | ||
| Kettenspannung kontrollieren. ( S. 82) | ○ | ● | ● | ● |
| Alle beweglichen Teile (z. B. Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängigkeit kontrollieren. | ● | ● | ||
| Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen. ( S. 88) | ● | ● | ||
| Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. ( S. 95) | ● | ● | ||
| Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. | ● | ● | ||
| Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. ( S. 66) | ○ | ● | ● | ● |
| Ventilspiel kontrollieren. | ○ | ● | ||
| Kupplung kontrollieren. | ● | ● | ||
| Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. ( S. 125) | ○ | ● | ● | ● |
| nach jedem Rennenalle 30 Betriebsstundenalle 20 Betriebsstundenalle 10 Betriebsstundennach 1 Betriebsstunde | ||||
| Dämpfungselemente im Kupplungskorb wechseln | ||||
| Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff-, Kühl-, Entlüftungs-, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren. | ||||
| Frostschutz und Kühflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 117) | ||||
| Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren. | ||||
| Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren. | ||||
| Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. | ||||
| Kraftstofffilter der Kraftstofftanks reinigen | ||||
| Glasfasergarnfüllung des Endschalldämpfers wechseln ( S. 75) | ||||
| Leicht zugängliche, sicherheitsrelevante Schrauben und Muttern auf festen Sitz konne-trollieren. | ||||
| Kraftstoffdruck kontrollieren. | ||||
| Leerlaufdrehzahl einstellen. ( S. 123) | ||||
| Funktion des Kühlerlüfters kontrollieren | ||||
| Endkontrolle: Fahrzeug auf Verkehrssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchfüh- ren. | ||||
| Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool nach der Probefahrt ausle- sen. | ||||
| Serviceeintrag im Husqvarna Motorcycles Dealer.net durchführen. | ||||
- einmaliges Intervall
• periodisches Intervall
10.3 Empfohlene Arbeiten
| alle 48 Monate | |||
| alle 12 Monate | |||
| nach jedem Rennen | |||
| alle 100 Betriebsstunden | |||
| alle 50 Betriebsstunden | |||
| alle 40 Betriebsstunden | |||
| nach 20 Betriebsstunden | |||
| Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln. | ● | ● | |
| Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln. | ● | ● | |
| Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln. (S. 89) | ● | ● | |
| Steuerkopflager schmieren. (S. 68) | ● | ● | ● |
| Federbeinservice durchführen. | ○ | ● | |
| Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln. | ● | ||
| Drainageschläuche entleeren. | ● | ● | |
| Kühlflüssigkeit wechseln. (S. 120) | ● | ||
| alle 48 Monate | ||
| alle 12 Monate | ||
| nach jedem Rennen | ||
| alle 100 Betriebsstunden | ||
| alle 50 Betriebsstunden | ||
| alle 40 Betriebsstunden | ||
| nach 20 Betriebsstunden | ||
| Kleinen Motorservice durchführen (Kolben wechseln. Zylinder kontrollieren/vermessen. Zylinderkopf kontrollieren. Nockenwelle und Kipphebel kontrollieren. Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. Radial-Wellendichtringe der Wasserpumpe wechseln Getriebe und Schaltung kontrollieren. Öldruck-Regelventil kontrollieren. Saugpumpe wechseln. Druckpumpe und Schmiersystem kontrollieren. Steuerkette wechseln. Steuertrieb kontrollieren. Alle Motorlager wechseln.) | • | • |
| Großen Motorservice durchführen (Kolben wechseln. Zylinder kontrollieren/vermessen. Zylinderkopf kontrollieren. Ventile, Ventilfedern und Ventilfederauflagen wechseln. Nockenwelle und Kipphebel kontrollieren. Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. Radial-Wellendichtringe der Wasserpumpe wechseln Getriebe und Schaltung kontrollieren. Öldruck-Regelventil kontrollieren. Saugpumpe wechseln. Druckpumpe und Schmiersystem kontrollieren. Steuerkette wechseln. Steuertrieb kontrollieren. Alle Motorlager wechseln.) | • | |
- einmaliges Intervall
• periodisches Intervall
11.1 Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren

Info
Bei der Fahrwerksgrundeinstellung zuerst das Federbein und danach die Gabel einstellen.

- Um optimale Fahreigenschaften des Motorrades zu erzielen und um Beschädigungen an Gabel, Federbein, Schwinge und Rahmen zu vermeiden, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten zum Fahrergewicht passen.
- Husqvarna Offroad-Motorräder sind im Auslieferungszustand auf ein Standard Fahrergewicht (mit kompletter Schutzkleidung) eingestellt.
Vorgabe
Standard Fahrergewicht 75 ... 85 kg
- Wenn das Fahrergewicht außerhalb dieses Bereiches liegt, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten entsprechend angepasst werden.
- Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung ausgeglichen werden, bei größeren Abweichungen müssen entsprechende Federn montiert werden.

11.2 Druckstufendämpfung Federbein
Die Druckstufendämpfung des Federbeines ist in zwei Bereiche aufgeteilt, Highspeed und Lowspeed.
High- und Lowspeed bezieht sich auf die Einfedergeschwindigkeit des Hinterrades und nicht auf die Fahrgeschwindigkeit.
Die Highspeed-Druckstufeneinstellung wirkt sich z. B. bei der Landung nach einem Sprung aus, das Hinterrad federt dabei schnell ein.
Die Lowspeed-Druckstufeneinstellung wirkt sich z. B. bei der Fahrt über lange Bodenwellen aus, das Hinterrad federt dabei langsam ein.
Diese zwei Bereiche sind getrennt einstellbar, der Übergang zwischen High- und Lowspeed ist jedoch fließend.
Demzufolge wirken sich Änderungen im Highspeed-Bereich der Druckstufe auch im Lowspeed-Bereich aus und umgekehrt.
11.3 Druckstufendämpfung Lowspeed des Federbeins einstellen

Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
- Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Info
Die Lowspeed-Druckstufeneinstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des Federbeins.
11 FAHRWERK ABSTIMMEN

- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
Hauptarbeit
- Einstellschraube ① bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
- Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Druckstufendämpfung Lowspeed | |
| Komfort 24 Klicks | |
| Standard 20 Klicks | |
| Sport 16 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 71)
11.4 Druckstufendämpfung Highspeed des Federbeins einstellen

Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
- Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Info
Die Highspeed-Druckstufeneinstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.

- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
Hauptarbeit
- Einstellschraube ① bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
- Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Druckstufendämpfung Highspeed | |
| Komfort 45 Klicks | |
| Standard 40 Klicks | |
| Sport 30 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 71)
11.5 Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen

Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
- Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

- Einstellschraube ① bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
- Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Zugstufendämpfung | |
| Komfort 24 Klicks | |
| Standard 20 Klicks | |
| Sport 16 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
11.6 Maß Hinterrad entlastet ermitteln

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
Hauptarbeit
- Einen möglichst senkrechten Abstand zwischen der Hinterradachse und einem Fixpunkt messen - z. B. einer Markierung an der Seitenverkleidung.
- Wert als MaßA notieren.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
11.7 Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren
Bedingung
Kraftstofftanks sind bis zur Hälfte gefüllt.

- Maß Ⓐ Hinterrad entlastet ermitteln. ( S. 51)
- Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.
- Erneut den Abstand zwischen der Hinterradachse und dem Fixpunkt messen.
- Wert als MaßB notieren.

Info
Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße A und B.
- Statischen Durchhang kontrollieren.
Statischer Durchhang 40 mm
» Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das angegebene Maß ist:
- Federvorspannung des Federbeins einstellen.
( S. 53)

11.8 Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren
Bedingung
Kraftstofftanks sind bis zur Hälfte gefüllt.

- Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. ( S. 51)
- Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der Fahrer mit kompletter Schutzkleidung in normaler Sitzposition (Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad und wippt einige Male auf und nieder.
√ Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein. - Eine weitere Person misst nun erneut den Abstand zwischen der Hinterradachse und dem Fixpunkt.
- Wert als MaßC notieren.

Info
Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße und Ⓐ.
- Fahrdurchhang kontrollieren.
Fahrtdurchhang 105 mm
» Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß abweicht:
- Fahrtdurchhang einstellen. S. 54)

11.9 Federvorspannung des Federbeins einstellen


Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeins werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
- Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Info
Bevor Sie die Federvorspannung ändern, sollten Sie sich die aktuelle Einstellung notieren - z. B. Federlänge messen.
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
- Seitenständer ausklappen und fixieren.
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Endschalldämpfer ausbauen. ( S. 74)
- Federbein ausbauen. ✦ S. 68)
- Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.

Hauptarbeit
- Schraube 1 lösen.
- Einstellring ② drehen, bis die Feder vollständig entspannt ist.
Wenn die Feder nicht ganz entspannt werden kann, muss zur genauen Messung der Federlänge die Feder ausgebaut werden.
- Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
- Feder durch Drehen des Einstellring ^2 auf das vorgegebene Maß ^A spannen.
Vorgabe
Federvorspannung
Standard 11 mm

Info
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw. Fahrdurchhang kann eine höhere oder niedrigere Federvorspannung notwendig sein.
- Schraube ① festziehen.
Vorgabe
Schraube Einstellring Federbein
M5 5 Nm
Nacharbeit
- Federbein einbauen. ✦ S. 69)
-
Endschalldämpfer einbauen. ( S. 74)
-
Sitzbank montieren. (S. 71)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
11.10 Fahrtdurchhang einstellen

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
– Seitenständer ausklappen und fixieren. - Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Endschalldämpfer ausbauen. (S. 74)
- Federbein ausbauen. S. 68)
– Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.

- Eine entsprechende Feder auswählen und montieren. Vorgabe
| Federrate | |
| Gewicht Fahrer: ≤ 65 kg | 48 N/mm |
| Gewicht Fahrer: 65 ...75 kg | 51 N/mm |
| Gewicht Fahrer: 75 ...85 kg | 54 N/mm |
| Gewicht Fahrer: 85 ...95 kg | 57 N/mm |
| Gewicht Fahrer: ≥ 95 kg | 60 N/mm |

Info
Die Federrate ist an der Federaußenseite angeführt. Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung ausgeglichen werden.
Nacharbeit
- Federbein einbauen. (S. 69)
- Endschalldämpfer einbauen. ( S. 74)
- Sitzbank montieren. (S. 71)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 59)
- Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. ( S. 52)
- Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. ( S. 52)
- Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. ( S. 51)
11.11 Grundeinstellung der Gabel kontrollieren

Info
Bei der Gabel kann aus verschiedenen Gründen kein exakter Fahrtdurchhang festgelegt werden.

- Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können wie beim Federbein durch die Federvorspannung ausgeglichen werden.
- Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag beim Einfedern), müssen härtere Gabelfedern montiert werden, um Beschädigungen an Gabel und Rahmen zu vermeiden.

11.12 Druckstufendämpfung der Gabel einstellen

Info
Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.

- Einstellschrauben ① bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Info
Die Einstellschrauben ^1 befinden sich am oberen Ende der Gabelbeine. Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
- Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn drehen. Vorgabe
| Druckstufendämpfung | |
| Standard 15 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.

11.13 Zugstufendämpfung der Gabel einstellen

Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.

- Schutzkappen 1 abnehmen.
- Einstellschrauben ② bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Info
Die Einstellschrauben ^② befinden sich am unteren Ende der Gabelbeine. Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
- Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Zugstufendämpfung | |
| Standard 15 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
- Schutzkappen ① montieren.
11.14 Lenkerposition

Die Bohrungen an den Lenkeraufnahmen sind im Abstand aus der Mitte platziert.
| Bohrungsab-stand A | 3,5 mm |
Die Lenkeraufnahmen können um 180° gedreht werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Lenker in die für den Fahrer angenehmste Position zu bringen.
Die Lenkeraufnahmen können zusätzlich noch in zwei verschiedenen Höhen (mit und ohne Distanzstück) montiert werden.
11.15 Lenkerposition einstellen

Warnung
Unfallgefahr Ein reparierter Lenker stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
Wenn der Lenker gebogen oder gerichtet wird, ermüdet das Material. Als Folge ist ein Lenkerbruch möglich.
- Wechseln Sie den Lenker, wenn der Lenker beschädigt oder verbogen ist.

- Schrauben 1 entfernen.
- Lenkerklemmbrücken ② mit Zwischengummis ③ und Elastomeren ④ abnehmen.
- Lenker mit Kabelbinder am Instrumententräger befestigen.

Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen. Kabel und Leitungen nicht knicken.
- Unterschalen ⑤ und Klemmbalken ⑥ entnehmen.
- Schrauben ⑦ entfernen. Lenkeraufnahmen ⑧ mit Kegelgummis ⑨ abnehmen.
- Lenkeraufnahmen ⑧ mit Kegelgummis ⑨ in die gewünschte Position bringen. Schraube ⑦ montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Len- keraufnahme | M10 45 Nm | Loctite®243TM |
Bedingung
Distanzstück 10 verbaut:
Schraube M10x35 verwenden.
Bedingung
ohne Distanzstück10:
Schraube M10x25 verwenden.

Info
Lenkeraufnahmen links und rechts gleichmäßig positionieren.
- Klemmbalken ⑥ und Unterschalen ⑤ einsetzen.
- Kabelbinder entfernen und Lenker positionieren.

Info
Auf die richtige Verlegung der Kabel und Leitungen achten.
- Lenkerklemmbrücken ② mit Zwischengummis ③ und Elastomeren ④ positionieren.
| Elastomerkit grün - weiche Abstimmung (SXS05125203) |
| Elastomerkit gelb - mittlere Abstimmung(Standard) (SXS05125204) |
| Elastomerkit rot - harte Abstimmung (SXS05125205) |

Info
Die Elastomere sind in verschiedenen Abstimmungen erhältlich.
- Schrauben ① montieren und gleichmäßig festziehen.
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
Vorgabe
| Schraube Lenker-klemmbrücke | M8 20 Nm |

Info
Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.
12.1 Motorrad mit Hubständer aufheben
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.

- Motorrad am Motorschutz unterhalb des Motors aufheben.
√ Beide Räder haben keinen Bodenkontakt.
- Motorrad gegen Umfallen sichern.
12.2 Motorrad vom Hubständer nehmen
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.

- Motorrad vom Hubständer nehmen.
- Hubständer entfernen.
- Zum Abstellen des Motorrades den Seitenstände mit dem Fuß bis zum Boden ausklappen und mit dem Motorrad belasten.

Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Haltegummi gesichert sein.
12.3 Gabelbeine entlüften

- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
Hauptarbeit
- Entlüftungsschrauben ① lösen.
√ Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht. - Entlüftungsschrauben festziehen.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.4 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 59)
- Gabelschutz ausbauen. ( S. 60)
Hauptarbeit
- Staubmanschetten ① an beiden Gabelbeinen nach unten schieben.

Die Staubmanschetten sollen Staub und groben Schmutz von den Gabelinnenrohren abstreifen. Mit der Zeit kann Schmutz hinter die Staubmanschetten gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können die dahinter liegenden Öldichtringe undicht werden.

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
- Staubmanschetten und Gabelinnenrohre an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.
Universalölspray ( S. 171)
- Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.
- Überflüssiges Öl entfernen.
Nacharbeit
- Gabelschutz einbauen. (S. 61)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
12.5 Gabelschutz ausbauen

- Schrauben 1 entfernen und Klemme abnehmen.
- Schrauben ② am linken Gabelbein entfernen und linken Gabelschutz abnehmen.
- Schrauben ③ am rechten Gabelbein entfernen und rechten Gabelschutz abnehmen.


12.6 Gabelschutz einbauen

- Gabelschutz am rechten Gabelbein positionieren. Schrauben ① montieren und festziehen.
Vorgabe
| Restliche Schrauben Fahrwerk | M6 10 Nm |
- Bremsleitung, Kabelstrang und Klemme positionieren. Schrauben ② montieren und festziehen.
- Gabelschutz am linken Gabelbein positionieren. Schrauben ③ montieren und festziehen.
Vorgabe
| Restliche Schrauben Fahrwerk | M6 10 Nm |
12.7 Gabelbeine ausbauen

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
- Vorderrad ausbauen ✦ S. 105)

- Schrauben 1 entfernen.
- Bremssattel mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.

- Schrauben ② lösen. Gabelbein rechts entnehmen.
- Schrauben ③ lösen. Gabelbein links entnehmen.

12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.8 Gabelbeine einbauen

√ Die Entlüftungsschrauben ^① sind nach vorn positioniert.

Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
- Schrauben ② festziehen.
Vorgabe
| Schraube Gabel-brücke oben | M8 15 Nm |
- Schrauben ③ festziehen.
Vorgabe
| Schraube Gabel-brücke unten | M8 15 Nm |
- Bremssattel positionieren. Schrauber ^4 montieren und festziehen.
Vorgabe
| SchraubeBremssattelvorn | M8 25 Nm | Loctite® 243TM |
Nacharbeit
- Vorderrad einbauen. S. 105)
12.9 Untere Gabelbrücke ausbauen

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
- Vorderrad ausbauen ♦ S. 105)
- Gabelbeine ausbauen. S. 61)
- Kotflügel vorn ausbauen. ( S. 70)
Hauptarbeit
- Kabelbinder ① entfernen.
- Bremssattel mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.

- Schrauben ② entfernen und Kabelführung abnehmen.

- Schrauben ③ entfernen. Lenkerklemmbrücken mit Zwischengummis und Elastomeren abnehmen.
- Lenker ④ mit Kabelbinder⑤ am Instrumententräger befestigen.
- Schrauben ⑥ entfernen und Lenkungsdämpfen ⑦ abnehmen.

- Untere Gabelbrücke⑧ gegen Herausfallen sichern.
- Schraube ⑨ entfernen.
- Schraube 10 entfernen.
- Obere Gabelbrücke entfernen.

- O-Ring 11 entfernen. Schutzring 12 entfernen.
- Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen.
- Oberes Steuerkopflager entnehmen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.10 Untere Gabelbrücke einbauen


Hauptarbeit
- Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
Hochviskoses Schmierfett (S. 170)
- Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montieren.
- Kontrollieren, ob die Steuerkopfdichtung oben richtig positioniert ist.
- Schutzring ② und O-Ring ③ aufschieben.

- Obere Gabelbrücke positionieren.
- Schraube 4 montieren, aber noch nicht festziehen.

√ Die Entlüftungsschrauben ^5 sind nach vorn positioniert.

Info
Am oberen Ende der Gabelbeine sind seitlich Nuten eingefräst. Die zweite eingefräste Nut (von oben) muss mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.
- Schrauben ⑥ festziehen.
Vorgabe
| Schraube Gabel-brücke unten | M8 15 Nm |

- Kabelführung positionieren.
- Schrauben ⑦ montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Brems-leitungshalter an Gabelbrücke unten | M5 2 Nm |
- Bremsleitung mit Kabelbinder ^8 fixieren.

- Schraube 4 festziehen.
Vorgabe
| Schraube Steuer-kopf oben | M20x1 12 Nm |
- Schraube ⑨ montieren und festziehen.
Vorgabe
| SchraubeGabelschaftrohr oben | M8 20 Nm | Loctite® 243TM |

- Schrauben 10 festziehen.
Vorgabe
| Schraube Gabel-brücke oben | M8 15 Nm |

- Lenkungsdämpfer positionieren und Schraubei ^11 montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Lenkungs-dämpfer | M6 15 Nm |
- Kabelbinder entfernen und Lenker positionieren.
- Lenkerklemmbrücken mit Zwischengummis und Elastomeren positionieren.
- Schrauben 12 montieren und gleichmäßig festziehen.
Vorgabe
| Schraube Lenker-klemmbrücke | M8 20 Nm |

Info
Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.
Nacharbeit
- Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und Verlegung kontrollieren.
- Kotflügel vorn einbauen. ( S. 71)
- Vorderrad einbauen. ✦ S. 105)
- Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. (S. 66)
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
12.11 Steuerkopflager-Spiel kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Falsches Steuerkopflager-Spiel beeinträchtigt das Fahrverhalten und beschädigt Bauteile.
- Korrigieren Sie falsches Steuerkopflager-Spiel unverzüglich. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Info
Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer Folge die Lagersitze im Rahmen beschädigt.

- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
Hauptarbeit
- Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her bewegen.
Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.
» Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist: - Steuerkopflager-Spiel einstellen. ✦ S. 66)
- Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich bewegen lassen. Es dürfen keine Raststellungen spürbar sein.
» Wenn Raststellungen spürbar sind: - Steuerkopflager-Spiel einstellen. S. 66) - Steuerkopflager kontrollieren ggf. erneuern.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
12.12 Steuerkopflager-Spiel einstellen

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
Hauptarbeit
- Schrauben 1 entfernen.
- Lenkerklemmbrücken mit Zwischengummis und Elastomeren abnehmen.
- Lenker mit Kabelbinder am Instrumententräger befestigen.

Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.
Kabel und Leitungen nicht knicken.

- Schrauben ② entfernen und Lenkungsdämpfen ③ abnehmen.
- Schrauben 4 lösen.
- Schraube 5 entfernen.

- Schraube ⑥ lösen und wieder festziehen. Vorgabe
| Schraube Steuer-kopf oben | M20x1 12 Nm |
- Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.

- Schrauben 4 festziehen. Vorgabe
| Schraube Gabel-brücke oben | M8 15 Nm |
- Schraube ⑤ montieren und festziehen. Vorgabe
| SchraubeGabelschaftrohroben | M8 20 Nm | Loctite® 243TM |

- Lenkungsdämpfer ③ positionieren und Schrauber ② montieren und festziehen. Vorgabe
| Schraube Lenkungs-dämpfer | M6 15 Nm |
- Kabelbinder entfernen und Lenker positionieren.
i Info Auf die richtige Verlegung der Kabel und Leitungen achten.
- Lenkerklemmbrücken mit Zwischengummis und Elastomeren positionieren.
- Schrauben ① montieren und gleichmäßig festziehen. Vorgabe
| Schraube Lenker-klemmbrücke | M8 20 Nm |
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK

Info
Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.
Nacharbeit
- Steuerkopflager-Spiel kontrollieren. ( S. 66)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
12.13 Steuerkopflager schmieren

- Untere Gabelbrücke ausbauen. (S. 62)
- Untere Gabelbrücke einbauen.(S. 64)
12.14 Federbein ausbauen
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
- Seitenständer ausklappen und fixieren.
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Endschalldämpfer ausbauen. ( S. 74)

- Schrauben 1 entfernen.

- Hinteren Kraftstofftank② vorsichtig absenken.

- Schraube ③ mit Scheibe entfernen.

Info
Das Rad leicht anheben, damit die Schraube leichter entfernt werden kann.

- Schraube 4 mit Scheibe entfernen.

- Federbein vorsichtig nach oben entnehmen.
12.15 Federbein einbauen

- Federbein vorsichtig von oben im Fahrzeug positionieren.

- Schraube ① mit Scheibe montieren und festziehen. Vorgabe
| VerschraubungFederbein oben | M10 60 Nm | Loctite®243TM |
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK

- Schraube ② mit Scheibe montieren und festziehen. Vorgabe
| Verschraubung Federbein unten | M10 60 Nm | Loctite® 243TM |

Info
Das Rad leicht anheben, damit die Schraube leichter montiert werden kann.

- Hinteren Kraftstofftank③ anheben.

- Schrauben 4 montieren und festziehen. Vorgabe
| Restliche Schrauben Fahrwerk | M8 25 Nm |
Nacharbeit
- Endschalldämpfer einbauen. (S. 74)
- Sitzbank montieren. (S. 71)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 59)
12.16 Kotflügel vorn ausbauen

- Schrauben ① entfernen und Kotflüge ② abnehmen.
12.17 Kotflügel vorn einbauen

- Kotflügel ① positionieren und Schrauber ② montieren und festziehen.
Vorgabe
| Restliche Schrauben Fahrwerk | M6 10 Nm |
12.18 Sitzbank abnehmen

- An der Schlaufe ^1 ziehen. Gleichzeitig die Sitzbank hinten anheben und abnehmen.
12.19 Sitzbank montieren

- Sitzbank zwischen den beiden vorderen Kraftstofftanks positionieren.
- Verriegelungsbolzen in das Schlossgehäus ^1 einführen und Sitzbank hinten niederdrücken, bis der Verriegelungsbolzen mit einem hörbaren Klicken einrastet.
- Kontrollieren, ob die Sitzbank korrekt montiert ist.
12.20 Aktivkohlefilter ausbauen

- Schrauben 1 entfernen.
- Schläuche ② abziehen.
- Aktivkohlefilter entnehmen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.21 Aktivkohlefilter einbauen

- Aktivkohlefilter positionieren.
- Schrauben ① montieren und festziehen.
- Schläuche ② montieren.
12.22 Luftfilter ausbauen
Hinweis
Motorschaden Ungefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
Ohne Luftfilter gelangen Staub und Schmutz in den Motor.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nur mit Luftfilter in Betrieb.

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
Hauptarbeit
- Schrauben 1 entfernen.
- Luftfilter-Abdeckung ② entfernen.

- Luftfilter ③ entfernen.
12.23 Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.
Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Luftfilter ausbauen. S. 72)
Hauptarbeit
- Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trocknen lassen.
Luftfilter-Reinigungsmittel (S. 170)

L03065-10

Info
Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.
- Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Luftfilteröl einölen.
Öl für Schaumstoff-Luftfilter ( S. 170)
- Luftfilterkasten reinigen.
- Ansaugstutzen auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.
Nacharbeit
- Luftfilter einbauen. S. 73)
- Sitzbank montieren. (S. 71)
12.24 Luftfilter einbauen

Hauptarbeit
- Sauberen Luftfilter① montieren.

Info
Der Luftfilter muss mit der gesamten Dichtfläche am Luftfilterkasten aufliegen.
Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, kann Staub und Schmutz in den Motor gelangen und Schäden verursachen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK

- Luftfilter-Abdeckung ② positionieren.
- Schrauben ③ montieren und festziehen.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 71)
12.25 Endschalldämpfer ausbauen

Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
- Lassen Sie die Auspuffanlage abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.

- Federn 1 aushängen.
- Schraube ② entfernen und Endschalldämpfer abnehmen.
12.26 Endschalldämpfer einbauen

- Endschalldämpfer positionieren. Schraube ^1 montieren, aber noch nicht festziehen.
- Federn ② einhängen.
- Schraube 1 festziehen.
Vorgabe
| Restliche Schrauben Fahrwerk | M8 25 Nm |
12.27 Glasfasergarnfüllung des Endschalldämpfers wechseln

Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
- Lassen Sie die Auspuffanlage abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.

Info
Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Dämmstoffes ins Freie, der Dämpfer brennt aus. Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.

Vorarbeit
- Endschalldämpfer ausbauen. ( S. 74)
Hauptarbeit
- Alle Nieten am Endschalldämpfer aufbohren und Stahlbänder entfernen. Nieten vorsichtig nach innen entfernen.

Info
Alle Nietenreste aus dem Inneren des Endschalldämpfers entfernen.
- Endkappe ① und Außenrohr ② abnehmen.
- Glasfasergarnfüllung ③ vom Innenrohr ④ ziehen.
- Teile, die wieder verbaut werden, reinigen und auf Beschädigungen kontrollieren.
- Innenrohr 4 am Ende mit Klebeband umwickeln.
- Neue Glasfasergarnfüllung ^3 auf dem Innenroh ^4 montieren.
- Klebeband vom Innenroh 4 entfernen.
- Außenrohr ② über die Glasfasergarnfüllung ③ schieben.
- Endkappe 1 in das Außenrohr stecken.
- Stahlbänder positionieren und neue Nieten montieren.
Nacharbeit
- Endschalldämpfer einbauen. (S. 74)
12.28 Kraftstofftank links vorn ausbauen

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Betanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
- Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Motorschutz ausbauen. ( S. 93)
- Seitenverkleidung ausbauen. (S. 91)
Hauptarbeit
- Schnellverschlusskupplung ① gründlich mit Druckluft reinigen.

Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Schnellverschlusskupplung trennen und aus Halter nehmen.

Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff auslaufen.
- Waschkappenset ② aus dem Beipack montieren.
Waschkappenset (81212016100)

- Schnellverschlusskupplung ③ gründlich mit Druckluft reinigen.


Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
– Schnellverschlusskupplung trennen.


Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff auslaufen.
- Waschkappenset aus dem Beipack montieren.
Waschkappenset (81212016000)
- Steckverbindung 4 der Kraftstoffpumpe trennen.
- Schlauch der Kraftstofftankentlüftung⑤ abziehen.
- Schrauben 6 entfernen.
- Kraftstofftank abnehmen.

Info
Den Kraftstofftank aufrecht abstellen, da sonst Kraftstoff über die Kraftstofftankentlüftung am Kraftstofftankverschluss entweichen kann.
12.29 Kraftstofftank rechts vorn ausbauen


Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Betanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
- Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Motorschutz ausbauen. ( S. 93)
- Seitenverkleidung ausbauen. (S. 91)
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK

- Schnellverschlusskupplung ① gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Schnellverschlusskupplung trennen und aus Halter nehmen.

Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff auslaufen.

- Waschkappenset ② aus dem Beipack montieren.
Waschkappenset (81212016000)

- Schlauch der Kraftstofftankentlüftung③ abziehen.
- Schrauben 4 entfernen.
- Kraftstofftank abnehmen.

Info
Den Kraftstofftank aufrecht abstellen, da sonst Kraftstoff über die Kraftstofftankentlüftung am Kraftstofftankverschluss entweichen kann.
12.30 Kraftstofftank links vorn einbauen


Hauptarbeit
- Kraftstofftank positionieren, Schrauben ^① montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Kraft-stofftank vorn | M8 8 Nm |
- Schlauch der Kraftstofftankentlüftung ^2 aufstecken.

- Waschkappenset entfernen.
- Schnellverschlusskupplung ③ gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Silikonspray auf ein fusselfreies Tuch sprühen und O-Ring der Schnellverschlusskupplung leicht schmieren.
Silikonspray ( S. 170)
- Schnellverschlusskupplung ③ zusammenstecken.
- Steckerverbindung der Kraftstoffpumpe 4 zusammenstecken.
- Waschkappenset entfernen.
- Schnellverschlusskupplung ⑤ gründlich mit Druckluft reinigen.

Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Silikonspray auf ein fusselfreies Tuch sprühen und O-Ring der Schnellverschlusskupplung leicht schmieren.
Silikonspray ( S. 170)
- Schnellverschlusskupplung ⑤ zusammenstecken.
- Kraftstoffleitung im Halter positionieren.
Nacharbeit
- Motorschutz einbauen. (S. 93)
- Seitenverkleidung montieren. ( S. 92)
- Sitzbank montieren. (S. 71)
12.31 Kraftstofftank rechts vorn einbauen


Hauptarbeit
- Kraftstofftank positionieren, Schrauben ^1 montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Kraft-stofftank vorn | M8 8 Nm |
- Schlauch der Kraftstofftankentlüftung ^2 aufstecken.
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK

- Waschkappenset entfernen.
- Schnellverschlusskupplung ③ gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Silikonspray auf ein fusselfreies Tuch sprühen und O-Ring der Schnellverschlusskupplung leicht schmieren.
Silikonspray ( S. 170)
- Schnellverschlusskupplung ③ zusammenstecken.
- Kraftstoffleitung im Halter positionieren.
Nacharbeit
- Motorschutz einbauen. (S. 93)
- Seitenverkleidung montieren. ( S. 92)
- Sitzbank montieren. (S. 71)
12.32 Kraftstoffsieb wechseln

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Betanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.

Hinweis
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.

- Schnellverschlusskupplung ① gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrungener Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Schnellverschlusskupplung trennen.

Info
Aus dem Kraftstoffschlauch kann ein Rest Kraftstoff auslaufen.
- Kraftstoffsieb ② aus dem Anschlussstück ziehen.
- Neues Kraftstoffsieb bis zum Anschlag in das Anschlussstück schieben.
- Silikonspray auf ein fusselfreies Tuch sprühen und O-Ring der Schnellverschlusskupplung leicht schmieren.
Silikonspray ( S. 170)
- Schnellverschlusskupplung 1 zusammenstecken.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
- Motor starten und Ansprechverhalten kontrollieren.
12.33 Kettenverschmutzung kontrollieren

- Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
» Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
- Kette reinigen. ( S. 82)
12.34 Kette reinigen

Warnung
Unfallgefahr Schmierstoff auf den Reifen verringert die Bodenhaftung.
- Entfernen Sie Schmierstoffe mit einem geeigneten Reinigungsmittel von den Reifen.

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.

- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 59)
Hauptarbeit
- Groben Schmutz mit weichem Wasserstrahl abspülen.
- Verbrauchte Schmierreste mit Kettenreinigungsmittel entfernen.
Kettenreinigungsmittel (S. 170)
- Nach dem Trocknen Kettenspray auftragen.
Kettenspray Offroad (S. 170)
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
12.35 Kettenspannung kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleiben die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen. Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
- Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
- Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)

- Kette am Ende des Kettengleitschutzes nach oben drücken und die Kettenspannung A ermitteln.

Info
Der obere Teil der Ket ^1 muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, wiederholen Sie deshalb diese Messung an verschiedenen Stellen der Kette.
Kettenspannung 7 mm
» Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Kettenspannung einstellen. (S. 83)
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)

12.36 Kettenspannung einstellen

Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleiben die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen. Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
- Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
- Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
Hauptarbeit
- Mutter 1 lösen.
- Muttern ② lösen.
- Kettenspannung durch Drehen der Einstellschraube links und rechts einstellen.
Vorgabe
Kettenspannung 7 mm
Einstellschrauben ③ links und rechts so drehen, dass die Markierungen am linken und rechten Kettenspanner in der selben Position zu den Referenzmarke A stehen. Damit ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet.

Info
Der obere Teil der Kette muss dabei gespannt sein. Die Kette nutzt sich nicht immer gleichmäßig ab. Die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
- Muttern ② festziehen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
- Sicherstellen, dass die Kettenspanne 4 an den Einstellschrauben 3 anliegen.
- Mutter 1 festziehen.
Vorgabe
| Mutter Steckachse hinten | M25x1,5 90 Nm |

Info
Durch den großen Einstellbereich der Kettenspanner können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner ^4 können um 180° gedreht werden.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)

12.37 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 59)
Hauptarbeit
- Getriebe in Leerlaufstellung schalten.
- Kette, Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
» Wenn Kette, Kettenrad oder Kettenritzel eingelaufen sind:
- Antriebssatz wechseln.


Info
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur zusammen gewechselt werden.

- Am oberen Teil der Kette mit dem angegebenen Gewicht ziehen.
Vorgabe
| Gewicht Kettenverschleißmessung | 10 ... 15 kg |
- Den Abstand B von 18 Kettenrollen am unteren Teil der Kette messen.

Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
| Maximaler Abstand® an der längsten Stelle der Kette | 272 mm |
» Wenn der Abstand B größer ist als das angegebene Maß:
- Antriebssatz wechseln.

Info
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten auch das Kettenrad und Kettenritzel gewechselt werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad bzw. Kettenritzel schneller ab.

- Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.
» Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem Kettengleitschutz befindet:
- Kettengleitschutz wechseln.
- Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
» Wenn der Kettengleitschutz locker ist:
- Kettengleitschutz festziehen.
Vorgabe
| Schraube Kettengleitschutz | M6 6 Nm | Loctite®243TM |

- Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.
» Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem Kettengleitstück befindet:
- Kettengleitstück wechseln.
- Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.
» Wenn das Kettengleitstück locker ist:
- Kettengleitstück festziehen.
Vorgabe
| Schraube Ket-tengleitstück | M8 15 Nm |
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK

- Kettenführung auf Verschleiß kontrollieren.

Info
Der Verschleiß ist an der Vorderseite der Kettenführung zu erkennen.
» Wenn die Kettenführung abgenutzt ist:
- Kettenführung wechseln.
- Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.
» Wenn die Kettenführung locker ist:
- Kettenführung festziehen.
Vorgabe
| Restliche Schrauben Fahrwerk | M6 10 Nm | |
| Restliche Muttern Fahrwerk | M6 10 Nm |
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 59)
12.38 Rahmen kontrollieren


- Rahmen auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
» Wenn der Rahmen Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
- Rahmen wechseln.
Vorgabe
Reparaturen am Rahmen sind nicht zulässig.
12.39 Schwinge kontrollieren


- Schwinge auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
» Wenn die Schwinge Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
- Schwinge wechseln.

Info
Eine beschädigte Schwinge immer wechseln. Eine Reparatur an der Schwinge ist seitens Husqvarna Motorcycles nicht zugelassen.
12.40 Gasbowdenzugverlegung kontrollieren
Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Motorschutz ausbauen. ( S. 93)
- Seitenverkleidung ausbauen. ( S. 91)
- Kraftstofftank rechts vorn ausbauen. (S. 77)

Beide Gasbowdenzüge müssen nebeneinander an der Hinterseite des Lenkers zwischen rechtem Gabelbein und Rahmen zum Drosselklappenkörper verlegt sein.
» Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
- Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
Nacharbeit
- Kraftstofftank rechts vorn einbauen (S. 79)
- Motorschutz einbauen. (S. 93)
- Seitenverkleidung montieren. ( S. 92)
- Sitzbank montieren. (S. 71)
12.41 Griffgummi kontrollieren

- Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.
» Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder lose ist: - Griffgummi wechseln und sichern.
Griffgummikleber (00062030051) (S. 170)
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
12.42 Grundstellung des Kupplungshebels einstellen

- Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube ① an die Handgröße anpassen.

Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der Kupplungshebel vom Lenker. Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert sich der Kupplungshebel dem Lenker.
Der Einstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
12.43 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Kupplungsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Schraube 1 entfernen.
- Kraftstoffpumpenschalter ② abnehmen und zur Seite hängen.

- Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waagrechte Position bringen.
- Schrauben ③ entfernen.
- Deckel 4 mit Membran5 abnehmen.
- Flüssigkeitsstand kontrollieren.
| Flüssigkeitsstand A unter Behälteroberkante | 4 mm |
» Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
- Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 168)
- Deckel ④ mit Membran⑤ positionieren. Schrauben③ montieren und festziehen.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.

- Kraftstoffpumpenschalter ② positionieren.
- Schraube ① montieren und festziehen.
12.44 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln


Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK
i Info Keine
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Kupplungsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.


- Schraube 1 entfernen.
-
Kraftstoffpumpenschalter ② abnehmen und zur Seite hängen.
-
Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waagrechte Position bringen.
- Schrauben ③ entfernen.
-
Deckel 4 mit Membran 5 abnehmen.
-
Steckerverbindung ⑥ trennen.
- Schnellverschlusskupplung ⑦ trennen.
- Entlüftungsspritze ⑧ mit der passenden Flüssigkeit füllen.
Spritze (50329050000)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 168)
- Am Nehmerzylinder die Entlüftungsschraub⑨ entfernen und Entlüftungsspritze⑧ montieren.


- Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an den Öffnungen ^10 des Geberzylinders blasenfrei austritt.
- Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.
- Entlüftungsspritze ⑧ entfernen. Entlüftungsschraube ⑨ montieren und festziehen.
- Steckerverbindung ⑥ zusammenstecken.
- Schnellverschlusskupplung ⑦ zusammenstecken.
- Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen. Vorgabe
| Flüssigkeitsstand A unter Behälteroberkante | 4 mm |
- Deckel ④ mit Membran⑤ positionieren. Schrauben③ montieren und festziehen.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.

- Kraftstoffpumpenschalter ② positionieren.
- Schraube ① montieren und festziehen.
12.45 Seitenverkleidung ausbauen

Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
Hauptarbeit
- Steckerverbindungen 1 der Blinker trennen.
- Schrauben ② entfernen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRWERK

- Schrauben ③ entfernen.
- Schnellverschlüsse ④ entriegeln.
– Seitenverkleidung nach hinten schieben und abnehmen.
12.46 Seitenverkleidung montieren

- Seitenverkleidung positionieren und nach vorn schieben.
- Schnellverschlüsse 1 verriegeln.
- Schrauben ② montieren und festziehen.

- Schrauben ③ montieren und festziehen.
- Steckverbindung 4 der Blinker zusammenstecken.
12.47 Frontverkleidung ausbauen

- Schnellverschlüsse 1 entriegeln.
- Frontverkleidung anheben, nach vorn schwenken und abnehmen.

12.48 Frontverkleidung montieren

- Frontverkleidung positionieren.
- Schnellverschlüsse ① verriegeln.

12.49 Motorschutz ausbauen

- Schrauben 1 mit Scheiben entfernen.
12.50 Motorschutz einbauen

- Motorschutz positionieren.
- Schrauben ① montieren und festziehen. Vorgabe
| Schraube Motorschutz | M8 25 Nm |

13.1 Grundstellung des Handbremshebels einstellen

- Grundstellung des Handbremshebels mit der Einstellschraube ① an die Handgröße anpassen.

Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn gedreht wird, entfernt sich der Handbremshebel vom Lenker. Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, nähert sich der Handbremshebel dem Lenker.
Der Einstellbereich ist begrenzt.
Einstellschraube nur mit der Hand drehen, keine Gewalt anwenden.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
13.2 Bremsscheiben kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsscheiben unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

- Bremsscheibenstärke vorn und hinten, an mehreren Stellen der Bremsscheibe, auf das Maß kontrollieren.

Info
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Brems-scheibe im Bereich der Anlagefläche der Bremsbe-läge.
| Bremsscheiben - Verschleißgrenze | |
| vorn 3,6 mm | |
| hinten 3,5 mm | |
» Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt:
- Bremsscheibe wechseln.
- Bremsscheiben vorn und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
» Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
- Bremsscheibe wechseln.
13.3 Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

- Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waa-gerechte Position bringen.
- Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas ^1 kontrollieren.
» Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung A gesunken ist:
- Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen. ( S. 95)
13.4 Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen


Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
13 BREMSANLAGE

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift. Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waa-gerechte Position bringen.
- Schrauben 1 entfernen.
- Deckel ② mit Membran ③ abnehmen.
- Bremsflüssigkeit bis zum MaA auffüllen. Vorgabe
| Maß A | 5 mm |
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 168)
- Deckel ② mit Membran ③ positionieren.
- Schrauben ① montieren und festziehen.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
13.5 Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
Wenn die Bremsbeläge zu spät gewechselt werden, schleifen die Bremsbelagträger an der Brems-scheibe. Als Folge wird die Bremswirkung stark vermindert und die Bremsscheiben werden zerstört.
- Kontrollieren Sie die Bremsbeläge regelmäßig.

- Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärk A kontrollieren.
| Mindestbelagstärke A | ≥ 1 mm |
» Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
- Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln. ( S. 97)
- Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
» Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
- Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln. ( S. 97)
13.6 Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unsachgemäßem Service aus.
- Stellen Sie sicher, dass Servicearbeiten und Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.

Warnung
Unfallgefahr Nicht zugelassene Bremsbeläge verändern die Bremswirkung.
Nicht alle Bremsbeläge sind für Husqvarna-Motorräder geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Originalbremsbelägen abweichen.
Wenn Bremsbeläge verwendet werden, die von der Erstaurüstung abweichen, ist eine Übereinstimmung mit der Originalzulassung nicht gewährleistet. Das Fahrzeug entspricht in diesem Fall nicht mehr dem Auslieferungszustand und die Herstellergarantie erlischt.
- Verwenden Sie nur Bremsbeläge, die von Husqvarna Motorcycles freigegeben und empfohlen sind.
13 BREMSANLAGE

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift. Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Den am Lenker montierten Bremsausgleichsbehälter in waa-gerechte Position bringen.
- Schrauben 1 entfernen.
- Deckel ② mit Membran ③ abnehmen.
- Bremssattel mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken. Sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsausgleichsbehälter überläuft ggf. absaugen.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben der Bremssattel nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
- Federstecker 4 entfernen.
- Bolzen ⑤ mit einem Dorn ⑥ in Richtung Felge heraus- schlagen und Bremsbeläge entnehmen.

- Bremssattel und Bremssattelträger reinigen.
- Federblech ⑦ im Bremssattel und Gleitblec③ im Brems-sattelträger auf korrekten Sitz kontrollieren.

- Neue Bremsbeläge einsetzen, Bolze ^5 einsetzen und Federstecker ^4 montieren.

- Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
- Bremsflüssigkeitsstand bis zum Ma® berichtigen. Vorgabe
| Maß A | 5 mm |
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 168)
- Deckel ② mit Membran ③ positionieren.
- Schrauben 1 montieren und festziehen.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.

13.7 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
- Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.

- Feder am Fußbremshebel aushängen.
- Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben hin und her bewegen und Leerweg kontrollieren.
Vorgabe
| Leerweg am Fußbremshebel | 3 ... 5 mm |
» Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Leerweg des Fußbremshebels einstellen. ( S. 100)
- Feder am Fußbremshebel einhängen.
←
13.8 Leerweg des Fußbremshebels einstellen


Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
- Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.

- Mutter ① lösen und mit Schraub ② Leerweg A einstellen.
Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel 3 ... 5 mm
- Schraube ② gegenhalten und Mutte① festziehen. Vorgabe
| Restliche Muttern Fahrwerk | M6 10 Nm |
13.9 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

- Fahrzeug senkrecht stellen.
- Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas ^1 kontrollieren.
» Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die Markierung A gesunken ist:
- Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen. ( S. 101)
13.10 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift. Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Fahrzeug senkrecht stellen.
- Schraubdeckel ① mit Scheibe und Membra ② entfernen.
- Bremsflüssigkeit bis zur Markierung im Inneren des Ausgleichsbehälters auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 168)
- Schraubdeckel mit Scheibe und Membran montieren.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
←
13.11 Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
Wenn die Bremsbeläge zu spät gewechselt werden, schleifen die Bremsbelagträger an der Brems-scheibe. Als Folge wird die Bremswirkung stark vermindert und die Bremsscheiben werden zerstört.
- Kontrollieren Sie die Bremsbeläge regelmäßig.

- Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärk A kontrollieren.
| Mindestbelagstärke A | ≥ 1 mm |
» Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
- Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln. ( S. 102)
- Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
» Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
- Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln. ( S. 102)
13.12 Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unsachgemäßem Service aus.
- Stellen Sie sicher, dass Servicearbeiten und Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.

Warnung
Unfallgefahr Nicht zugelassene Bremsbeläge verändern die Bremswirkung.
Nicht alle Bremsbeläge sind für Husqvarna-Motorräder geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Originalbremsbelägen abweichen.
Wenn Bremsbeläge verwendet werden, die von der Erstaurüstung abweichen, ist eine Übereinstimmung mit der Originalzulassung nicht gewährleistet. Das Fahrzeug entspricht in diesem Fall nicht mehr dem Auslieferungszustand und die Herstellergarantie erlischt.
- Verwenden Sie nur Bremsbeläge, die von Husqvarna Motorcycles freigegeben und empfohlen sind.

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift. Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Fahrzeug senkrecht stellen.
- Schraubdeckel ① mit Scheibe und Membra.② entfernen.

- Bremssattel mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben zurückzudrücken. Sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsausgleichsbehälter überläuft ggf. absaugen.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens der Bremssattel nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
- Federstecker ③ entfernen.
13 BREMSANLAGE

- Bolzen ④ mit einem Dorr⑤ in Richtung Felge heraus-schlagen und Bremsbeläge entnehmen.

- Bremssattel und Bremssattelträger reinigen.
- Federblech ⑥ im Bremssattel und Gleitblec⑦ im Brems-sattelträger auf korrekten Sitz kontrollieren.
- Neue Bremsbeläge⑧ einsetzen, Bolzen④ einsetzen und Federstecker montieren.

- Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
- Bremsflüssigkeitsstand bis zur Markierung A berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 168)
- Schraubdeckel ① mit Membran② und Scheibe montieren und festziehen.

Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
14.1 Vorderrad ausbauen
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
Hauptarbeit
- Bremssattel mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben der Bremssattel nicht gegen die Speichen gedrückt wird.

- Schrauben 1 lösen.
- Schraube ② entfernen.
- Schrauben ③ lösen.

Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Brems-scheibe nicht beschädigt wird.
- Vorderrad halten und Steckachse entfernen. Vorderrad aus der Gabel nehmen.

Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht betätigen.
- Distanzbuchsen 4 entfernen.

14.2 Vorderrad einbauen

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
14 RÄDER, REIFEN


- Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren. » Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist: - Radlager wechseln. - Radial-Wellendichtringe 1 und Laufflächen A der Distanzbuchsen reinigen und fetten. Radial-Wellendichtringe und Lauffläche der Steckachse reinigen und fetten.
Langzeitfett ( S. 170)
- Distanzbuchsen einsetzen.
- Vorderrad positionieren und Steckachs② einsetzen.
√ Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
- Schraube ③ montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube | M24x1,5 40 Nm |
| Steckachse vorn |

Info
Darauf achten, dass der Haltegriff der Steckachse nicht am rechten Gabelbein ansteht.
- Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen.
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
- Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern.
√ Gabelbeine richten sich aus.
- Schrauben ④ und ⑤ festziehen.
Vorgabe
| Schraube Gabelfaust | M8 15 Nm |
14.3 Hinterrad ausbauen
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)

- Bremssattel mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben zurückzudrücken.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens der Bremssattel nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
- Mutter 1 entfernen.
- Kettenspanner ② abnehmen.
- Steckachse ③ nur so weit herausziehen, dass sich das Hinterrad nach vorn schieben lässt.
- Hinterrad so weit wie möglich nach vorn schieben. Kette vom Kettenrad nehmen.

Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.

Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
- Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Brems-scheibe nicht beschädigt wird.
- Hinterrad halten und Steckachs③ entfernen. Hinterrad aus der Schwinge nehmen.

Info
Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.
- Distanzbuchse 4 entfernen.

- Kettenradträger ⑤ abnehmen.
14.4 Hinterrad einbauen

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
Hauptarbeit

- Dämpfungsgummis der Hinterradnabe kontrollieren. ( S. 109)
- Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren. » Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist: - Radlager wechseln.
- Radial-Wellendichtring 1 und Lauffläche A der Distanzbuchse reinigen und fetten.
Langzeitfett ( S. 170)
- Distanzbuchse einsetzen.

- Distanzbuchsen des Kettenradträgers reinigen und fetten. Langzeitfett (S. 170)
- Kettenradträger ② in die Hinterradnabe einsetzen.

- Hinterrad positionieren und Steckachs ^3 einsetzen. √ Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
- Kette auflegen.
- Kettenspanner ④ positionieren. Mutter ⑤ montieren, aber noch nicht festziehen.
- Sicherstellen, dass die Kettenspanner an den Einstellschrauben ⑥ anliegen.
- Kettenspannung kontrollieren. (S. 82)
- Mutter ⑤ festziehen. Vorgabe
| Mutter Steckachse hinten | M25x1,5 90 Nm |

Info
Durch den großen Einstellbereich der Kettenspanner können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner 4 können um 180° gedreht werden.
- Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
14.5 Dämpfungsgummis der Hinterradnabe kontrollieren


Info
Die Kraft des Motors wird vom Kettenrad über 6 Dämpfungsgummis auf das Hinterrad übertragen. Sie nutzen sich im Betrieb ab. Werden die Dämpfungsgummis nicht rechtzeitig gewechselt, wird der Kettenradträger und die Hinterradnabe beschädigt.

- Motorrad mit Hubständer aufheben. ( S. 59)
- Hinterrad ausbauen. ✦ S. 106)
Hauptarbeit
- Lager ① kontrollieren.
» Wenn das Lager beschädigt bzw. verschlissen ist:
- Lager wechseln.
- Dämpfungsgummis ② der Hinterradnabe auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
» Wenn die Dämpfungsgummis der Hinterradnabe beschädigt bzw. verschlissen sind:
- Alle Dämpfungsgummis der Hinterradnabe wechseln.
- Hinterrad mit dem Kettenrad nach oben auf eine Werkbank legen und die Steckachse in die Nabe stecken.
- Um das Spiele zu kontrollieren, Hinterrad festhalten und versuchen das Kettenrad zu verdrehen.

Info
Das Spiel wird am Kettenrad außen gemessen.
| Spiel Dämpfungsgummis Hinterrad | ≤ 5 mm |
» Wenn das SpieA größer ist als der angegebene Wert: – Alle Dämpfungsgummis der Hinterradnabe wechseln.
Nacharbeit
- Hinterrad einbauen. ✿ S. 108)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
14.6 Reifenzustand kontrollieren

Info
Nur von Husqvarna Motorcycles freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.
Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Reifentyp, Reifenzustand und Reifendruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.

- Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere Beschädigungen kontrollieren.
» Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder andere Beschädigungen aufweist:
- Reifen wechseln.
- Profiltiefe kontrollieren.

Info
Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.
Mindestprofiltiefe ≥ 2 mm
» Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
- Reifen wechseln.
- Reifenalter kontrollieren.


Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in der Reifenbeschriftung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung gekennzeichnet. Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin.
Husqvarna Motorcycles empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig vom tatsächlichen Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.
» Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:
- Reifen wechseln.
14.7 Reifendruck kontrollieren

Info
Zu geringer Reifendruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifendruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.

- Schutzkappe entfernen.
– Reifendruck bei kalten Reifen kontrollieren.
| Reifendruck Gelände | |
| vorn 1,0 ... 1,5 bar | |
| hinten 1,0 ... 1,5 bar | |
| Reifendruck Straße | |
| vorn 1,5 bar | |
| hinten 1,5 bar | |
» Wenn der Reifendruck nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
– Reifendruck berichtigen.
- Schutzkappe montieren.
14.8 Speichenspannung kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Falsch gespannte Speichen beeinträchtigen das Fahrverhalten und führen zu Folgeschäden.
Wenn die Speichen zu fest gespannt sind, reißen die Speichen durch Überlastung. Wenn die Speichen zu locker gespannt sind, bildet sich ein Seiten- oder Höhenschlag im Rad. Als Folge lockern sich weitere Speichen.
- Kontrollieren Sie die Speichenspannung regelmäßig, insbesondere an einem neuen Fahrzeug. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gern.)

- Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz anschlagen.

Info
Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge und vom Speichendurchmesser.
Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den einzelnen gleichlangen und gleichdicken Speichen, deutet das auf eine unterschiedliche Speichenspannung hin.
Es muss ein heller Ton erklingen.
» Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist:
- Speichenspannung korrigieren.
- Speichendrehmoment kontrollieren.
Vorgabe
| Speichennippel Vorderrad | M4,5 5 ... 6 Nm |
| Speichennippel Hinterrad | M5 5 ... 6 Nm |
Drehmomentschlüsselkit (58429094000)
◀
15.1 12-V-Batterie ausbauen


Warnung
Verletzungsgefahr 12-V-Batterien enthalten schädliche Substanzen.
- Bewahren Sie 12-V-Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Halten Sie Funken und offene Flammen von 12-V-Batterien fern.
- Laden Sie 12-V-Batterien nur in gut belüfteten Räumen.
- Halten Sie einen Mindestabstand zu brennbaren Stoffen ein, wenn Sie 12-V-Batterien laden.
Mindestabstand 1 m - Laden Sie tiefentladene 12-V-Batterien nicht, wenn die Mindestspannung bereits unterschritten ist.
Mindestspannung vor Ladebeginn 9 V - Entsorgen Sie 12-V-Batterien ordnungsgemäß, die die Mindestspannung unterschritten haben.
Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
Hauptarbeit
- Kraftstoffdampfventil ① vom Halter abziehen und zur Seite hängen.

- Minuskabel ② von der 12-V-Batterie trennen.
- Pluskabel ③ von der 12-V-Batterie trennen.
- Schrauben 4 entfernen.
- Halter ⑤ hinten aushängen.
- 12-V-Batterie nach oben entnehmen.
15.2 12-V-Batterie einbauen


Hauptarbeit
- 12-V-Batterie in das Batteriefach einsetzen.
Lithium-Ionen-Batterie (S. 142)
- Halter 1 einhängen.
- Schrauben ② montieren und festziehen.
- Pluskabel ③ mit der 12-V-Batterie verbinden.
Vorgabe
| Mutter Kabel an 12-V-Batterie | M6 5 Nm |
- Minuskabel 4 mit der 12-V-Batterie verbinden.
Vorgabe
| Mutter Kabel an 12-V-Batterie | M6 5 Nm |

- Kraftstoffdampfventil ⑤ am Halter positionieren.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 71)
15.3 12-V-Batterie laden

Warnung
Verletzungsgefahr 12-V-Batterien enthalten schädliche Substanzen.
- Bewahren Sie 12-V-Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Halten Sie Funken und offene Flammen von 12-V-Batterien fern.
- Laden Sie 12-V-Batterien nur in gut belüfteten Räumen.
- Halten Sie einen Mindestabstand zu brennbaren Stoffen ein, wenn Sie 12-V-Batterien laden. Mindestabstand 1 m
- Laden Sie tiefentladene 12-V-Batterien nicht, wenn die Mindestspannung bereits unterschritten ist. Mindestspannung vor Ladebeginn 9 V
- Entsorgen Sie 12-V-Batterien ordnungsgemäß, die die Mindestspannung unterschritten haben.

Hinweis
Umweltgefährdung 12-V-Batterien enthalten umweltschädliche Stoffe.
- Entsorgen Sie 12-V-Batterien nicht im Hausmüll.
- Geben Sie 12-V-Batterien bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.

Info
Auch wenn die 12-V-Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Die Ladespannung der 12-V-Batterie darf 14,4 V nicht überschreiten.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der 12-V-Batterie sind der Ladezustand und die Art der Ladung.
Werden Ladestrom oder Ladespannung überschritten, wird die 12-V-Batterie zerstört.
Wenn die 12-V-Batterie leergestartet wurde, die 12-V-Batterie unverzüglich laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand tritt Tiefentladung ein und die 12-V-Batterie wird zerstört.
Die 12-V-Batterie ist wartungsfrei.
Vorarbeit
- Alle elektrischen Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Minuskabel von der 12-V-Batterie trennen, um Schäden an der Bordelektronik zu vermeiden.

- Ladegerät mit der 12-V-Batterie verbinden. Ladegerät einschalten.
Batterieladegerät (26529974000)
Mit diesem Gerät ist ein Überladen der 12-V-Batterie unmöglich.

Info
Die 12-V-Batterie nur mit dem angegebenen Ladegerät laden.
Nur so ist sichergestellt, dass die Ladespannung von 14,4 Volt nicht überschritten wird.
- Ladegerät nach dem Laden ausschalten und von der 12-V-Batterie trennen.
- Minuskabel mit der 12-V-Batterie verbinden.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 71)

15.4 Hauptsicherung wechseln

Warnung
Brandgefahr Falsche Sicherungen überlasten die elektrische Anlage.
- Verwenden Sie nur Sicherungen mit dem vorgeschriebenen Ampere-Wert.
- Überbrücken oder reparieren Sie keine Sicherungen.

Info
Mit der Hauptsicherung sind alle elektrischen Verbraucher des Fahrzeuges abgesichert. Sie befindet sich im Gehäuse des Startrelais unter der Sitzbank.
Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
Hauptarbeit
- Kraftstoffdampfventil ① vom Halter abziehen und zur Seite hängen.

- Schutzkappe ② abnehmen.
- Defekte Hauptsicherung③ entfernen.
- Neue Hauptsicherung einsetzen.
Sicherung (58011109130) ( S. 142)

Info
Eine defekte Sicherung ^3 nur durch eine gleichwertige Sicherung ersetzen.
Im Startrelais steckt eine Ersatzsicherung ^4 .
- Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.

Tipp
Neue Ersatzsicherung einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.
- Schutzkappen aufstecken.
- Kraftstoffdampfventil ① am Halter positionieren.

- Sitzbank montieren. (S. 71)
15.5 Sicherungen der einzelnen elektrischen Verbraucher wechseln

Info
Der Sicherungskasten mit den Sicherungen der einzelnen elektrischen Verbraucher befindet sich unter der Sitzbank.
Vorarbeit
- Alle elektrischen Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)


Hauptarbeit
- Auf die Arretierungen ① drücken und Sicherungskastendeckel ② abnehmen.
- Defekte Sicherung entfernen.
Vorgabe
| Sicherung 1 - 10 A - ICO Speedocap, Blinker, Instrument |
| Sicherung 2 - 10 A - Roadbook |
| Sicherung 3 - 5 A - Iritrack |
| Sicherung 4 - 5 A - GPS |
| Sicherung 5 - 5 A - Bremslicht, Kontrollleuchte Kühlfüssigkeitstemperatur, Öldruck-Warnleuchte, Hupe |
| Sicherung 6 - 15 A - Fernlicht, Abblendlicht, Positionslicht,Roadbook Beleuchtung, Rücklicht |
| Sicherung 7 - 10 A - Kühlerlüfter |
| Sicherung 8 - 10 A - Kraftstoffpumpe vorn,Kraftstoffdampfventil, Kraftstoffpumpe hinten,Diagnose, EFI, Lambdasonde, Zündkurvenschalter,Fehlfunktion-Kontrollleuchte, Kraftstoffdampfventil |

Info
Eine defekte Sicherung hat einen unterbrochenen Schmelzdraht A.

Warnung
Brandgefahr Falsche Sicherungen überlasten die elektrische Anlage.
- Verwenden Sie nur Sicherungen mit dem vorgeschriebenen Ampere-Wert.
- Überbrücken oder reparieren Sie keine Sicherungen.
- Ersatzsicherung in passender Stärke einsetzen.
| Sicherung (58011109105) ( S. 142) |
| Sicherung (58011109110) ( S. 142) |
| Sicherung (58011109115) ( S. 142) |
- Funktion des elektrischen Verbraucher kontrollieren.
- Sicherungskastendeckel schließen.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 71)
16.1 Kühlsystem

Durch die Wasserpumpe ^1 im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühflüssigkeit gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im Kühlerverschluss② geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlfüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
120 °C
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung. Eine zusätzliche Kühlung erfolgt durch den Kühlerlüfter, der bei hoher Temperatur zugeschaltet wird.
16.2 Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren

Warnung
Verbrühungsgefahr Kühflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
- Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
- Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühlflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

- Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
- Kühlerverschluss abnehmen.
- Frostschutz der Kühflüssigkeit kontrollieren.
-25 ... -45 °C
» Wenn der Frostschutz der Kühflüssigkeit nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Frostschutz der Kühlflüssigkeit korrigieren.
- Kühflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen
10 mm
» Wenn der Kühlfüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Kühlflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit ( S. 168)
- Kühlerverschluss montieren.
16.3 Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren

Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlfüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
- Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
- Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlfüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

- Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
- Kühlerverschluss abnehmen.
- Kühflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
| Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen | 10 mm |
» Wenn der Kühlfüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Kühflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit (S. 168)
- Kühlerverschluss montieren.
16.4 Kühflüssigkeit ablassen


Warnung
Verbrühungsgefahr Kühflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
- Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
- Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

- Motorschutz ausbauen. (S. 93)
Hauptarbeit
- Motorrad senkrecht stellen.
- Geeigneten Behälter unter den Wasserpumpendeckel stellen.
- Schraube ① entfernen. Kühlerverschluss ② abnehmen.
- Kühflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
- Schraube ① mit neuem Dichtring montieren und festziehen. Vorgabe
| Schraube Wasser-pumpendeckel | M6 10 Nm |
16.5 Kühflüssigkeit einfüllen


Warnung
Vergiftungsgefahr Kühflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

- Sicherstellen, dass die Schraub ^1 festgezogen ist.
- Motorrad senkrecht stellen.
- Kühflüssigkeit bis zum MaA über den Kühlerlamellen einfüllen.
Vorgabe
| Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen | 10 mm | |
| Kühlflüssigkeit ( S. 168) 1,0 l | ||
- Kühlerverschluss montieren.
Nacharbeit
- Motorschutz einbauen. ( S. 93)
- Kurze Probefahrt durchführen.
- Kühlfüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 118)
16.6 Kühflüssigkeit wechseln

Warnung
Verbrühungsgefahr Kühflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
- Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
- Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
Vorarbeit
- Motorschutz ausbauen. (S. 93)

- Motorrad senkrecht stellen.
- Geeigneten Behälter unter den Wasserpumpendeckel stellen.
- Schraube ① entfernen. Kühlerverschluss ② abnehmen.
- Kühflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
- Schraube ① mit neuem Dichtring montieren und festziehen. Vorgabe
| Schraube Wasser-pumpendeckel | M6 10 Nm |
- Kühflüssigkeit bis zum Maß über den Kühlerlamellen einfüllen.
Vorgabe
| Maß über den Kühlerla-mellen | 10 mm | |
| Kühlflüssigkeit ( S. 168) 1,0 l | ||
- Kühlerverschluss montieren.
- Kurze Probefahrt durchführen.
- Kühflüssigkeitsstand kontrollieren. ( S. 118)
Nacharbeit
- Motorschutz einbauen. (S. 93)
17.1 Gasbowdenzugspiel kontrollieren

- Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
- Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin und her bewegen und das Gasbowdenzugsp ^A ermitteln.
Gasbowdenzugspiel 3 ... 5 mm
» Wenn das Gasbowdenzugspiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Gasbowdenzugspiel einstellen. ✦ S. 122)

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
- Motor starten und mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
» Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
- Gasbowdenzugspiel einstellen. ✦ S. 122)
17.2 Gasbowdenzugspiel einstellen

i Info Wenn
Wenn die korrekte Verlegung der Gasbowdenzüge bereits gesichert ist, muss der Kraftstofftank nicht ausgebaut werden.
Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 71)
- Motorschutz ausbauen. (S. 93)
– Seitenverkleidung ausbauen. (S. 91) - Kraftstofftank rechts vorn ausbauen. (S. 77)
- Gasbowdenzugverlegung kontrollieren. (S. 87)

- Lenker in Geradeausstellung bringen.
- Manschette 1 zurückschieben.
- Mutter ② lösen.
- Einstellschraube ③ ganz eindrehen.
- Mutter 4 lösen.
- Kaltstartknopf ⑥ bis zum Anschlag hineindrücken.
- Einstellschraube 5 so drehen, dass der Kaltstartknopf in die Grundstellung geht, wenn der Gasdrehgriff nach vorn gedreht wird.
- Mutter 4 festziehen.
- Einstellschraube ③ so drehen, dass am Gasdrehgriff das Gasbowdenzugspiel vorhanden ist.
Vorgabe
Gasbowdenzugspiel 3 ... 5 mm
- Mutter ② festziehen.
- Manschette 1 aufschieben.
- Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
Nacharbeit
- Kraftstofftank rechts vorn einbauen. (S. 79)
- Motorschutz einbauen. (S. 93)
- Seitenverkleidung montieren. ( S. 92)
- Sitzbank montieren. (S. 71)
- Gasbowdenzugspiel kontrollieren. ( S. 122)
17.3 Leerlaufdrehzahl einstellen


Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
- Durch Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube die Leerlaufdrehzahl einstellen.
Vorgabe
Leerlaufdrehzahl 2.400 ± 200 1/min

Info
Drehen gegen den Uhrzeigersinn erhöht die Leerlauf-drehzahl.
Drehen im Uhrzeigersinn senkt die Leerlaufdrehzahl.

17.4 Grundstellung des Schalthebels kontrollieren

Info
Der Schalthebel darf beim Fahren in Grundstellung nicht am Stiefel anliegen.
Wenn der Schalthebel ständig am Stiefel anliegt, wird das Getriebe übermäßig belastet.

- In Fahrposition auf das Fahrzeug setzen und den Abs. and zwischen Stiefeloberkante und Schalthebel ermitteln.
| Abstand Schalthebel zu Stiefeloberkante | 10 ... 20 mm |
» Wenn der Abstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: - Grundstellung des Schalthebels einstellen. ( S. 124)

17.5 Grundstellung des Schalthebels einstellen


- Schraube ① mit Scheiben entfernen und Schaltheb ② abnehmen.

- Verzahnung A von Schalthebel und Schaltwelle reinigen.
- Schalthebel ② in gewünschter Position auf die Schaltwelle stecken und Verzahnung in Eingriff bringen.

Info
Der Einstellbereich ist begrenzt.
Der Schalthebel darf beim Schalten keine Bauteile des Fahrzeuges berühren.
- Schraube ① mit Scheiben montieren und festziehen. Vorgabe
| Schraube Schalthebel | M6 14 Nm | Loctite® 243TM |
18.1 Motorölstand kontrollieren
Vorarbeit
- Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.

Bedingung
Motor ist betriebswarm.
- Motorölstand kontrollieren.

Info
Nach dem Abstellen des Motors eine Minute warten und erst dann kontrollieren.
Das Motoröl steht zwischen A und B.
» Wenn das Motoröl unter der Markieru ^A ist:
- Motoröl nachfüllen. (S. 129)
» Wenn das Motoröl an der Markieru® oder darüber ist:
- Motorölstand berichtigen.
18.2 Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen

Warnung
Verbrühungsgefahr Motor- und Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Das Motoröl bei betriebswarmem Motor ablassen.
Vorarbeit
- Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
- Motorschutz ausbauen. (S. 93)
Hauptarbeit
- Geeigneten Behälter unter den Motor stellen.
- Ölablassschraube 1 mit Magnet und Dichtring entfernen.

18 SERVICEARBEITEN MOTOR

- Verschlussschraube ② mit kurzem Ölsieb und O-Ringen entfernen.
- Verschlussschraube ③ mit langem Ölsieb ④ und O-Ringen entfernen.
- Motoröl vollständig ablaufen lassen.
- Teile und Dichtflächen gründlich reinigen.
- Verschlussschraube ② mit kurzem Ölsieb und O-Ringen montieren und festziehen.
Vorgabe
| VerschlussschraubeÖlsieb | M20x1,5 15 Nm |
- Ölsieb ④ mit O-Ringen auf einem Stiftschlüssel positionieren.
- Stiftschlüssel durch die Bohrung der Verschlussschraube in der gegenüberliegenden Motorgehäusehälfte positionieren.
- Ölsieb bis zum Anschlag in das Motorgehäuse schieben.
- Verschlussschraube ③ mit O-Ring montieren und festziehen.
Vorgabe
| VerschlussschraubeÖlsieb | M20x1,5 15 Nm |
- Ölablassschraube ① mit Magnet und neuem Dichtring montieren und festziehen.
Vorgabe
| Ölablassschraubemit Magnet | M12x1,5 20 Nm |

- Schrauben 5 entfernen. Ölfilterdeckel mit O-Ring abnehmen.

- Ölfilter 6 aus dem Ölfiltergehäuse ziehen.
Sicherungsring-Zange (51012011000)
- Motoröl vollständig ablaufen lassen.
- Teile und Dichtfläche gründlich reinigen.
- Neuen Ölfilter einsetzen.

- O-Ring des Ölfilterdeckels schmieren und mit Ölfilterdeckel 7 montieren.

- Schrauben ⑤ montieren und festziehen. Vorgabe
| Schraube Ölfilterdeckel | M6 10 Nm |

- Öleinfüllschraube 8 mit O-Ring am oberen Ölfilterdeckel entfernen.
18 SERVICEARBEITEN MOTOR

- Ölfiltergehäuse bei der Öffnung mit Öl auffüllen und warten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
| Gesamtfüllmenge Ölwechsel | ||
| Motoröl 1,40 I Motoröl (SAE) | 10W/50)(S. 168) | |
| Gesamtfüllmenge Motorservice (mit Ölkühler) | ||
| Motoröl 1,80 I Motoröl (SAE) | 10W/50)(S. 168) | |
- Öleinfüllschraube ⑧ montieren und festziehen. Vorgabe
| Öleinfüllschraube am Ölfiltergehäuse | M20x1,5 8 Nm |
- Öleinfüllschraube 10 mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen und Motoröl einfüllen.
| Gesamtfüllmenge Ölwechsel | ||
| Motoröl 1,40 I Motoröl (SAE) | 10W/50)( S. 168) | |
| Gesamtfüllmenge Motorservice (mit Ölkühler) | ||
| Motoröl 1,80 I Motoröl (SAE) | 10W/50)( S. 168) | |

Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
- Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
- Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
- Motorölstand kontrollieren. ( S. 125)
- Motorschutz einbauen. ( S. 93)
18.3 Motoröl nachfüllen

Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.

- Öleinfüllschraube ① mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen.
- Motoröl bis Schauglasmitte A auffüllen.
- Das gleiche Motoröl nachfüllen, welches auch beim Motorölwechsel verwendet wurde.
Motoröl (SAE 10W/50) (S. 168)

Info
Für die optimale Leistungsfähigkeit des Motoröls ist es nicht ratsam unterschiedliche Motoröle zu mischen. Wir empfehlen gegebenenfalls einen Motorölwechsel durchzuführen.
- Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Abgasabsaugung, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
- Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
- Motorölstand kontrollieren. (S. 125)
19.1 Motorrad reinigen
Hinweis
Materialschaden Bei falscher Verwendung eines Hochdruckreinigers werden Bauteile beschädigt oder zerstört.
Das Wasser dringt durch den hohen Druck in elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge, Lager usw. ein. Zu hoher Druck verursacht Störungen und zerstört Bauteile.
- Richten Sie den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge oder Lager.
- Halten Sie einen Mindestabstand zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil ein. Mindestabstand 60 cm

Hinweis
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten. Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.

- Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
- Groben Schmutz vorher mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
- Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.

Info
Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist, und einen weichen Schwamm verwenden.
Motorradreiniger nie auf das trockene Fahrzeug auftragen, vorher immer mit Wasser abspülen.
- Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült wurde, sollte es gut trocknen.
- Verschluss der Auspuffanlage entfernen.

Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die Bremsanlage.
- Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die Bremsbeläge und Bremsscheiben zu trocknen und von Schmutz zu befreien.
- Nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat.

Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsanlage.
- Schutzkappen von den Lenkerarmaturen zurückschieben, damit das eingedrungene Wasser verdunsten kann.
- Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
- Kette reinigen. ( S. 82)
- Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
- Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem milden Reinigungs- und Pflegemittel behandeln.
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi (S. 170)
- Lenkschloss einölen.
Universalölspray ( S. 171)
19.2 Kontroll- und Pflegearbeiten für den Winterbetrieb

Info
Wird das Motorrad auch im Winter benutzt, muss mit Streusalz auf den Straßen gerechnet werden. Es müssen daher Vorkehrungen gegen das aggressive Streusalz getroffen werden.
Wurde das Fahrzeug im Streusalz betrieben, ist es nach Fahrtende mit kaltem Wasser zu reinigen. Warmes Wasser würde die Salzwirkung verstärken.

- Bremsanlage reinigen.

Info
Nach JEDEM Fahrtende auf gesalzenen Straßen die Bremssättel und Bremsbeläge, im abgekühlten und eingebauten Zustand, gründlich mit kaltem Wasser reinigen und gut trocknen.
Nach Fahrten auf gesalzenen Straßen ist das Motorrad gründlich mit kaltem Wasser zu reinigen und gut zu trocknen.
- Motor, Schwinge und alle anderen blanken oder verzinkten Teile (Bremsscheiben ausgenommen) mit Korrosionsschutzmittel auf Wachsbasis behandeln.

Info
Es darf kein Korrosionsschutzmittel auf die Brems-scheiben gelangen, dadurch wird die Bremswirkung stark vermindert.
- Kette reinigen. ( S. 82)
◀
20.1 Lagerung

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
- Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen oder durchführen lassen.
Kontrollieren Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden. So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu Saisonbeginn vermeiden.

- Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrades Kraftstoffzusatz beimengen.
- Kraftstoff tanken. (S. 44)
- Motorrad reinigen. (S. 130)
- Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. (S. 125)
- Frostschutz und Kühflüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 117)
- Reifendruck kontrollieren. (S. 110)
- 12-V-Batterie ausbauen. S. 112)
- 12-V-Batterie laden. S. 113)
Vorgabe
| Lagertemperatur der 12-V-Batterie ohne direkte Sonneneinstrahlung | 0 ... 35 °C |
| Ladezustand der 12-V-Batterie für die Lagerung | 50 ... 75 % |
- Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt, abstellen.

Info
Husqvarna Motorcycles empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 59)
- Fahrzeug mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke abdecken.

Info
Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht. Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor dabei nicht genügend warm wird, kondensiert der beim Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und bringt Teile vom Motor und Auspuffanlage zum Rosten.
20.2 Inbetriebnahme nach der Lagerung

- Motorrad vom Hubständer nehmen. ( S. 59)
- 12-V-Batterie einbauen. S. 112)
- Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. (S. 40)
- Probefahrt durchführen.
| Fehler Mögliche Ursache Maßnahme | ||
| Motor dreht beim Betätigen der Starttaste nicht durch | Bedienungsfehler - Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen. (S. 40) | |
| 12-V-Batterie entladen - 12-V-Batterie laden. (S. 119)- Ladespannung kontrollieren.- Ruhestrom kontrollieren.- Statorwicklung des Generators kontrollieren. | ||
| Hauptsicherung durchgeschmolzen | - Hauptsicherung wechseln. (S. 114) | |
| Startrelais defekt - Startrelais kontrollieren. | ||
| Startermotor defekt - Startermotor kontrollieren. | ||
| Motor dreht durch, springt aber nicht an | Bedienungsfehler - Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen. (S. 40) | |
| Schnellverschlusskupplung nicht zusammengesteckt | - Schnellverschlusskupplung zusammenstecken. | |
| Sicherung 8 durchgeschmolzen | - Sicherungen der einzelnen elektrischen Verbraucher wechseln. (S. 115) | |
| Leerlaufdrehzahl falsch eingestellt | - Leerlaufdrehzahl einstellen. (S. 123) | |
| Zündkerze verrußt oder nass | - Zündkerze reinigen und trocknen ggf. wechseln. | |
| Elektrodenabstand der Zündkerze zu groß | - Elektrodenabstand einstellen. VorgabeElektrodenabstand Zündkerze 0,9 mm | |
| Zündanlage defekt - Zündsystem kontrollieren. | ||
| Kurzschlusskabel im Kabelstrang aufgescheuert, Abstell-taste defekt | - Kabelstrang kontrollieren. (Sichtprüfung)- Elektrische Anlage kontrollieren. | |
| Fehler in der elektronischen Kraftstoffeinspritzung | - Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. | |
| Motor dreht nicht hoch Fehler | in der elektronischen Kraftstoffeinspritzung | - Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. |
| Zündanlage defekt - Zündspule | - Sekundärwicklung kontrollieren.- Zündkerzenstecker kontrollieren.- Statorwicklung des Generators kontrollieren. | |
| Motor hat zu wenig Leistung | Luftfilter stark verschmutzt | - Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. (S. 73) |
| Kraftstofffilter stark verschmutzt | - Kraftstofffilter wechseln. | |
| Fehler in der elektronischen Kraftstoffeinspritzung | - Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. | |
| Motor hat zu wenig Leistung | Auspuffanlage undicht, deformiert oder zu wenig Glasfaser-garnfüllung im Endschalldämpfer | - Auspuffanlage auf Beschädigungen kontrollieren.- Glasfasergarnfüllung des Endschall-dämpfers wechseln. (S. 75) |
| Ventilspiel zu gering - Ventilspiel einstellen. | ||
| Zündanlage defekt - Zündspule - Sekundärwicklung kon-trollieren. - Zündkerzenstecker kontrollieren. - Statorwicklung des Generators kon-trollieren. | ||
| Motor geht während der Fahrt aus | Kraftstoffmangel - Kraftstofftanken. (S. 44) | |
| Motor wird übermäßig heiß zu | wenig Kühflüssigkeit im Kühlsystem | - Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren- Kühflüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 118) |
| zu wenig Fahrtwind - Motor | im Stand abstellen. | |
| Kühlerlamellen stark verschmutzt | - Kühlerlamellen reinigen. | |
| Schaumbildung im Kühlsystem | - Kühflüssigkeit ablassen. (S. 119)- Kühflüssigkeit einfüllen. (S. 119) | |
| geknickter Kühlerschlauch - Kühlerschlauch wechseln. | ||
| Thermostat defekt - Thermostat kontrollieren. | ||
| Defekt am Kühlerlüftersystem | - Sicherung 7 kontrollieren.- Kühlerlüfter kontrollieren. | |
| FI Warnleuchte (MIL) leuchtet bzw. blinkt | Fehler in der elektronischen Kraftstoffeinspritzung | - Motorrad anhalten und mit Hilfe des Blinkcodes das fehlerhafte Bauteil identifizieren.____Info siehe Blinkcode- Verkabelung auf Beschädigung und elektrische Steckerverbindungen auf Korrosion und Beschädigung kontrol-lieren.- Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. |
| hoher Ölverbrauch Schlauch der Motorentlüftung geknickt | - Entlüftungsschlauch knickfrei verlegen ggf. wechseln. | |
| Motorölstand zu hoch- Motorölstand kontrollieren. (S. 125) | ||
| zu dünnflüssiges Motoröl (Vis-kosität)- Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. (S. 125) | ||
| Kolben bzw. Zylinder ver-schlissen- Kolben/Zylinder - Einbauspiel ermitteln. | ||
| 12-V-Batterie entladen | 12-V-Batterie wird vom Gena- rator nicht geladen | - Ladespannung kontrollieren. - Statorwicklung des Generators kon-trollieren. |
21 FEHLERSUCHE
| Fehler Mögliche Ursache Maßnahme | ||
| 12-V-Batterie entladen ungewollter elektrischer Verbraucher | - Ruhestrom kontrollieren. | |
| Kombiinstrumentwerte gelöscht (Uhrzeit, Stoppuhr, Rundenzeiten) | Die Kombiinstrumentbatterie ist leer | - Kombiinstrumentbatterie wechseln. |
| Blinker und Kombiinstrument funktionieren nicht | Sicherung 1 durchgeschmolzen | - Sicherungen der einzelnen elektrischen Verbraucher wechseln. (S. 115) |
| Bremslicht funktioniert nicht | Sicherung 5 durchgeschmolzen | - Sicherungen der einzelnen elektrischen Verbraucher wechseln. (S. 115) |
| Fernlicht, Abblendlicht, Positionslicht, Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung und Hupe funktionieren nicht | Sicherung 6 durchgeschmolzen | - Sicherungen der einzelnen elektrischen Verbraucher wechseln. (S. 115) |

Info
Die Blinkcodes werden nur von der entdrosselten Version des Fahrzeuges angezeigt.
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 02 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 2x kurz |
| Fehlersetzbedingung Kurbelwellen-Drehzahlsensor - Fehlfunktion im Schaltkreis | |
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 06 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 6x kurz |
| Fehlersetzbedingung Drosselklappen-Positionssensor Kreis A - Eingangssignal zu niedrig | |
| Drosselklappen-Positionssensor Kreis A - Eingangssignal zu hoch | |
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 09 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 9x kurz |
| Fehlersetzbedingung Saugrohr-Drucksensor Zylinder 1 - Eingangssignal zu niedrig | |
| Saugrohr-Drucksensor Zylinder 1 - Eingangssignal zu hoch | |
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 12 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 1x lang, 2x kurz |
| Fehlersetzbedingung Kühflüssigkeit-Temperatursensor - Eingangssignal zu niedrig | |
| Kühflüssigkeit-Temperatursensor - Eingangssignal zu hoch | |
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 13 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 1x lang, 3x kurz |
| Fehlersetzbedingung Ansaugluft-Temperatursensor - Eingangssignal zu niedrig | |
| Ansaugluft-Temperatursensor - Eingangssignal zu hoch | |
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 15 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 1x lang, 5x kurz |
| Fehlersetzbedingung Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu niedrig | |
| Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu hoch | |
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 33 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 3x lang, 3x kurz |
| Fehlersetzbedingung Einspritzventil Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis | |
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 37 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 3x lang, 7x kurz |
| Fehlersetzbedingung Zürndspule 1, Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis | |
| Blinkcode FI Warn-leuchte (MIL) | 41 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 4x lang, 1x kurz |
| Fehlersetzbedingung Kraftstoffpumpensteuerung - Unterbrechung/Kurzschluss nach Masse | |
| Unterbrechung/Kurzschluss nach Plus | |
23.1 Motor
| Bauart 1-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt | |
| Hubraum 449,3 cm3 | |
| Hub 63,4 mm | |
| Bohrung 95 mm | |
| Verdichtungsverhältnis 12,6:1 | |
| Leerlaufdrehzahl 2.400 ± 200 1/min | |
| Steuerung OHC, 4 Ventile über Kipphebel gesteuert | |
| Ventildurchmesser Einlass 40 mm | |
| Ventildurchmesser Auslass 33 mm | |
| Ventilspiel | |
| Einlass bei: 20 °C 0,10 ... 0,15 mm | |
| Auslass bei: 20 °C | 0,12 ... 0,17 mm |
| Kurbelwellenlagerung | 2 Zylinderrollenlager |
| Pleuellager | Gleitlager |
| Kolbenbolzenlager | keine Lagerbuchse - DLC-beschichteter Kolbenbol- zen |
| Kolben | Leichtmetall geschmiedet |
| Kolbenringe | 1 Kompressionsring, 1 Ölabstreifring |
| Motorschmierung | Druckumlaufschmierung mit 2 Trochoidpumpen |
| Primärübersetzung | 31:76 |
| Kupplung | Mehrscheinenkupplung im Ölbad, hydraulisch betä- tigt |
| Getriebe 6-Gang-Getriebe klauengeschaltet | |
| Getriebeübersetzung | |
| 1. Gang | 16:32 |
| 2. Gang | 18:28 |
| 3. Gang | 20:28 |
| 4. Gang | 22:26 |
| 5. Gang | 24:24 |
| 6. Gang | 27:23 |
| Generator | 12 V, 200 W |
| Zündanlage | kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler Zündverstellung |
| Zündkerze | NGK LKAR8AI-9 |
| Elektrodenabstand Zündkerze | 0,9 mm |
| Kühlung | Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der Kühflüssigkeit durch Wasserpumpe |
| Starthilfe | Startermotor |
23.2 Anzugsdrehmomente Motor
| Schraube Öldüse zur Kolbenkühlung | M4 2 Nm | Loctite® 243TM |
| Öldüse zur Kipphebelschmierung | M5 2 Nm | Loctite® 243TM |
| Öldüse zur Kolbenkühlung M5 2 | Nm | Loctite® 243TM |
| Öldüse zur Kupplungsschmierung | M5 2 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Arretierhebel M5 6 Nm | Loctite® 243TM | |
| Schraube Federteller Kupplung M5 6 Nm | ||
| Schraube Gangerkennungssensor | M5 5 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Kurbelwellen-Drehzahlsensor und Kabelhalteblech | M5 6 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Lagersicherung M5 6 Nm | Loctite® 243TM | |
| Schraube Saugpumpendeckel M5 | 6 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Stator M5 6 Nm | Loctite® 243TM | |
| Mutter Wasserpumpenrad | M6 6 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Auspuffflansch | M6 10 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Druckpumpendeckel | M6 10 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Generatordeckel | M6 10 Nm | |
| Schraube Kraftstoffdampf-Rückhaltesystem Verschluss | M6 5 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Kupplungsdeckel | M6 10 Nm | |
| Schraube Lagerbolzen Drehmo-mentbegrenzer | M6 10 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Motorgehäuse | M6 10 Nm | |
| Schraube Nockenwellen-Halteblech | M6 10 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Ölfilterdeckel | M6 10 Nm | |
| Schraube Schaltarretierung | M6 10 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Schalthebel | M6 14 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Startermotor | M6 10 Nm | |
| Schraube Steuerketten-Ausfallsicherung | M6 10 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Steuerkettenspanner M6 | 10 Nm | |
| Schraube Steuerketten-Spann-schiene | M6 10 Nm | Loctite®243TM |
| Schraube Ventildeckel M6 10 Nm | ||
| Schraube Wasserpumpendeckel M6 10 Nm | ||
| Schraube Zylinderkopf M6 10 Nm | ||
| Öldüse zur Pleuellagerschmierung | M6x0,75 2 Nm | |
| Verschlussschraube Ölkanal M7 9 | Nm | Loctite®243TM |
| Schraube Kipphebellagerung M7x1 | 15 Nm | |
| Verschlussschraube Kurbelwellen-fixierschraube | M8 10 Nm | |
| Verschlussschraube Steuerketten-spanner | M8 8 Nm | |
| Schraube Kettenritzel M10 60 Nm | Loctite®2701TM | |
| Verschlussschraube Ölkanal M10 | 15 Nm | Loctite®243TM |
| Zündkerze M10x1 | 10 ... 12 Nm | |
| Kühlflüssigkeit-Temperatursensor | M10x1,25 | 12 Nm |
| Schraube Zylinderkopf M10x1,25 | 1. Stufe | 10 Nm2. Stufe30 Nm3. Stufe50 NmBund und Gewinde geölt |
| Verschlussschraube Kipphebe-lachse | M10x1,25 | 10 Nm |
| Mutter Rotor | M12x1 | 60 NmGewinde geölt mit Motoröl / Konu entfettet |
| Ölablassschraube mit Magnet | M12x1,5 20 Nm | |
| Verschlussschraube Öldruck-Regelventil | M12x1,5 20 Nm | |
| Mutter Kupplungsmitnehmer | M18x1,5 80 Nm | |
| Mutter Primärzahnrad | M20LHx1,5 | 100 NmLoctite®243TM |
| Öleinfüllschraube am Ölfilterge-häuse | M20x1,5 8 Nm | |
| Verschlussschraube Ölsieb | M20x1,5 15 Nm |
23.3 Füllmengen
23.3.1 Motoröl
| Gesamtfüllmenge Ölwechsel | |
| Motoröl 1,40 | Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 168) | |
| Gesamtfüllmenge Motorservice (mit Ölkühler) | |
| Motoröl 1,80 | Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 168) | |
23.3.2 Kühlflüssigkeit
| Kühlflüssigkeit ( S. 168) 1,0 l |
23.3.3 Kraftstoff

Kennzeichnung an EU-Zapfsäulen beachten.
| Kraftstofftank vorn links ca. | |
| Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 169) 8,0 l | |
| Kraftstofftank vorn rechts ca. | |
| Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 169) 8,0 l | |
| Kraftstofftank hinten ca. | |
| Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 169) 14,0 l | |
| Kraftstofftankinhalt gesamt ca. | |
| Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 169) 30,0 l | |
23.4 Fahrwerk
| Rahmen Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren,pulverbeschichtet | |
| Federweg | |
| vorn 305 mm | |
| hinten 300 mm | |
| Bremsanlage Scheibenbremsen, Bremssättel schwimmend gela-gert | |
| Bremsscheiben - Durchmesser | |
| vorn 300 mm | |
| hinten 240 mm | |
| Bremsscheiben - Verschleißgrenze | |
| vorn 3,6 mm | |
| hinten 3,5 mm | |
| Reifendruck Straße | |
23 TECHNISCHE DATEN
| vorn 1,5 bar | |
| hinten 1,5 bar | |
| Reifendruck Gelände | |
| vorn 1,0 ... 1,5 bar | |
| hinten 1,0 ... 1,5 bar | |
| Sekundärübersetzung 14:51 | |
| Lieferbare Kettenräder 50, 51, 52 | |
| Kette 5/8 x 1/4" | |
| Radstand 1.520 ± 10 mm | |
| Steuerkopfwinkel 62,5° | |
| Sitzhöhe unbelastet 960 mm | |
| Bodenfreiheit unbelastet 280 mm | |
| Gewicht ohne Kraftstoff ca. 139 kg | |
| Höchstzulässige Achslast vorn 161,5 kg | |
| Höchstzulässige Achslast hinten 173,5 kg | |
| Höchstzulässiges Gesamtgewicht | 335 kg |
23.5 Elektrik
| Lithium-Ionen-Batterie | Batteriespannung: 13,2 VNennkapazität: 4,6 Ahwartungsfrei | |
| Sicherung | 58011109105 | 5 A |
| Sicherung | 58011109110 | 10 A |
| Sicherung | 58011109115 | 15 A |
| Sicherung | 58011109130 | 30 A |
| Fernlicht | LED | |
| Abblendlicht | LED | |
| Positionslicht LED | ||
| Kontrollleuchten | W1,2W / Sockel W2x4,6d | 12 V1,2 W |
| Blinker | RY10W / Sockel BAU15s | 12 V10 W |
| Brems-/Rücklicht | LED | |
| Kennzeichenbeleuchtung | LED | |
23.6 Reifen
| Reifen vorn | Reifen hinten |
| 90/90 - 21 M/C 54S M+S TTContinental TKC 80 | 140/80 - 18 M/C 70R M+S TTContinental TKC 80 |
| Die angegebenen Reifen stellen eine der möglichen Serienbereifungen dar. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Service unter:www.husqvarna-motorcycles.com | |
23.7 Gabel
| Gabelartikelnummer 14.18.2S.40 | |
| Gabel WP XPLOR PRO 7548 | |
| Druckstufendämpfung | |
| Standard 15 Klicks | |
| Zugstufendämpfung | |
| Standard 15 Klicks | |
| Federlänge mit Vorspannbuchse(n) 488 mm | |
| Federrate | |
| Gewicht Fahrer: 55 ... 65 kg 4,6 N/mm | |
| Gewicht Fahrer: 65 ... 75 kg 4,8 N/mm | |
| Gewicht Fahrer: 75 ... 85 kg 5,0 N/mm | |
| Gewicht Fahrer: 85 ... 95 kg 5,2 N/mm | |
| Gewicht Fahrer: ≥ 95 kg 5,4 N/mm | |
| Gabellänge 950 mm | |
| Ölmenge pro Gabelbein ohne Cartridge | 445 ml Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) | (S. 168) |
| Ölmenge pro Cartridge 165 ml Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) | (S. 168) | |
23.8 Federbein
| Federbein-Artikelnummer 18.18.0S.40 | |
| Federbein | WP XPLOR PRO 7750 |
| Druckstufendämpfung Lowspeed | |
| Komfort | 24 Klicks |
| Standard 20 Klicks | |
| Sport | 16 Klicks |
| Druckstufendämpfung Highspeed | |
| Komfort | 45 Klicks |
| Standard 40 Klicks | |
| Sport | 30 Klicks |
| Zugstufendämpfung | |
| Komfort | 24 Klicks |
| Standard 20 Klicks | |
| Sport | 16 Klicks |
| Federvorspannung | |
| Standard 11 mm | |
| Federrate | |
| Gewicht Fahrer: ≤ 65 kg 48 N/mm | |
| Gewicht Fahrer: 65 ... 75 kg 51 N/mm | |
| Gewicht Fahrer: 75 ... 85 kg 54 N/mm | |
| Gewicht Fahrer: 85 ... 95 kg 57 N/mm | |
| Gewicht Fahrer: ≥ 95 kg 60 N/mm | |
| Federlänge | 260 mm |
| Gasdruck 8 bar | |
| Statischer Durchhang 40 mm | |
| Fahrtdurchhang 105 mm | |
| Einbaulänge 474 mm | |
| Stoßdämpferöl Stoßdämpferöl (SAE 2,5) | (50180751S1) ( S. 169) |
23.9 Anzugsdrehmomente Fahrwerk
| Schraube Bowdenzughalter EJOT | PT K50x14 1,5 Nm | |
| Schraube Kennzeichenbeleuchtung | EJOT PT K50x18 T20 1,5 Nm | |
| Schraube Kennzeichenhalter unten | EJOT 3 Nm | |
| Schraube Kombiinstrument | EJOT PT K45x12 2 Nm | |
| Schraube Rücklicht | EJOT PT K60x20 2 Nm | |
| Speichennippel Vorderrad | M4,5 | 5 ... 6 Nm |
| Restliche Muttern Fahrwerk | M5 | 5 Nm |
| Restliche Schrauben Fahrwerk | M5 | 5 Nm |
| Schraube Bremsleitungshalter an Gabelbrücke unten | M5 | 2 Nm |
| Schraube Einstellring Federbein | M5 | 5 Nm |
| Schraube Fußbremshebel-Auftritt | M5 | 6 NmLoctite® 243TM |
| Schraube Zusatzrücklicht | M5 | 2 Nm |
| Speichennippel Hinterrad | M5 | 5 ... 6 Nm |
| Mutter Kabel an 12-V-Batterie | M6 | 5 Nm |
| Mutter Kabel an Startermotor | M6 | 10 Nm |
| Restliche Muttern Fahrwerk | M6 | 10 Nm |
| Restliche Schrauben Fahrwerk | M6 | 10 Nm |
| Schraube Bremsscheibe hinten | M6 | 14 NmLoctite® 243TM |
| Schraube Bremsscheibe vorn | M6 | 14 NmLoctite® 243TM |
| Schraube Gasdrehgriff | M6 | 5 Nm |
| Schraube Kabel an Startrelais | M6 | 5 Nm |
| Schraube Kettengleitschutz | M6 | 6 NmLoctite® 243TM |
| Schraube Kühleraufnahme unten | M6 | 5 Nm |
| Schraube Lenkungsdämpfer | M6 | 15 Nm |
| Schraube Lenkungsdämpferkonsole | M6 | 15 Nm |
| Schraube Motorschutzkonsole an Motorträger | M6 | 15 Nm |
| Schraube Ritzelschutz | M6 | 10 Nm |
| Schraube Roadbook | M6 | 8 Nm |
| Schraube Sitzbankschloss | M6 | 5 Nm |
| Silentblock Luftfilterkasten M6 2 | Nm | |
| Verschraubung Fußbremszylinder | M6 10 Nm | Loctite®243TM |
| Verschraubung Spannungsregler M6 8 Nm | Loctite®243TM | |
| Mutter Kettenradschraube M8 35 | Nm | Loctite®243TM |
| Mutter Reifenhalter M8 10 Nm | ||
| Restliche Muttern Fahrwerk M8 30 Nm | ||
| Restliche Schrauben Fahrwerk M8 25 Nm | ||
| Schraube Bremssattel vorn M8 25 Nm | Loctite®243TM | |
| Schraube Fußbremshebel M8 25 Nm | Loctite®243TM | |
| Schraube Gabelbrücke oben M8 15 Nm | ||
| Schraube Gabelbrücke unten M8 15 Nm | ||
| Schraube Gabelfaust | M8 15 Nm | |
| Schraube Gabelschaftrohr oben | M8 20 Nm | Loctite®243TM |
| Schraube Gabelschaftrohr unten | M8 25 Nm | Loctite®243TM |
| Schraube hinterer Kraftstofftank oben | M8 25 Nm | Loctite®243TM |
| Schraube Kennzeichenhalter oben | M8 20 Nm | |
| Schraube Kettengleitstück | M8 15 Nm | |
| Schraube Kraftstofftank vorn | M8 8 Nm | |
| Schraube Kraftstofftank vorn hinto | M8 16 Nm | |
| Schraube Kraftstofftanklager | M8 15 Nm | |
| Schraube Lenkerklemmbrücke M8 20 Nm | ||
| Schraube Motorschutz | M8 25 Nm | |
| Schraube Motorträger an Rahmen | M8 35 Nm | Loctite®243TM |
| Schraube Navigationsträger | M8 25 Nm | |
| Schraube Verbindungshebel an Rahmen | M8 30 Nm | Loctite®243TM |
| Restliche Muttern Fahrwerk M10 | 50 Nm | |
| Restliche Schrauben Fahrwerk M10 | 45 Nm | |
| Schraube Lenkeraufnahme | M10 | 45 Nm |
| Loctite®243TM | ||
| Schraube Seitenständer | M10 | 35 Nm |
| Loctite®243TM | ||
| Verschraubung Federbein oben | M10 | 60 Nm |
| Loctite®243TM | ||
| Verschraubung Federbein unten | M10 | 60 Nm |
| Loctite®243TM | ||
| Verschraubung hinterer Kraftstofftank | M10 | 50 Nm |
| Loctite®243TM | ||
23 TECHNISCHE DATEN
| Verschraubung Motoraufhängung | M10 45 Nm | Loctite® 243TM |
| Hohlschraube M10x1 12 Nm | ||
| Mutter Blinker M10x1,25 8 Nm | ||
| Mutter Verbindungshebel an Winkelhebel | M14x1,5 100 Nm | |
| Mutter Winkelhebel an Schwinge | M14x1,5 100 Nm | |
| Mutter Schwingenbolzen M16x1,5 | 160 Nm | |
| Schraube Steuerkopf oben M20x1 | 12 Nm | |
| Schraube Steckachse vorn M24x1,5 | 40 Nm | |
| Mutter Steckachse hinten M25x1,5 | 90 Nm |
24.1 Seite 1 von 10

K10 Startrelais mit Hauptsicherung
G10 12-V-Batterie
C10 Kondensator
T20 Spannungsregler
G20 Generator
K30 Hauptrelais
24.2 Seite 2 von 10

B33 Temperaturschalter
F6 Sicherung
R11 Diode
K13 Fernlichtrelais
K14 Abblendlichtrelais
24.3 Seite 3 von 10

Bauteile:
F8 Sicherung
K41 Relais für hintere Kraftstoffpumpe
M12 Hintere Kraftstoffpumpe
K40 Relais für vordere Kraftstoffpumpe
M13 Vordere Kraftstoffpumpe
24.4 Seite 4 von 10

Bauteile:
A11 EFI-Steuergerät
R30 CAN-Bus Abschlusswiderstand
M51 Einspritzventil
M20 Kraftstoffdampfventil
B51 Lambdasonde
24.5 Seite 5 von 10

Bauteile:
A11 EFI-Steuergerät
B21 Kühflüssigkeit-Temperatursensor
R51 Zündspule
B37 Kurbelwellen-Drehzahlsensor
B34 Schaltwellensensor
B43 Drosselklappen-Positionssensor
B26 Kippsensor
B41 Saugrohr-Drucksensor
B12 Ansaugluft-Temperatursensor
24.6 Seite 6 von 10

flowchart
graph TD
A["450 Raily 2021 ECU"] --> B["Pin 1"]
A --> C["Pin 2"]
A --> D["Pin 3"]
A --> E["Pin 4"]
A --> F["Pin 5"]
A --> G["Pin 6"]
A --> H["Pin 7"]
A --> I["Pin 8"]
A --> J["Pin 9"]
A --> K["Pin 10"]
A --> L["Pin 11"]
A --> M["Pin 12"]
A --> N["Pin 13"]
A --> O["Pin 14"]
A --> P["Pin 15"]
A --> Q["Pin 16"]
A --> R["Pin 17"]
A --> S["Pin 18"]
A --> T["Pin 19"]
A --> U["Pin 20"]
A --> V["Pin 21"]
A --> W["Pin 22"]
A --> X["Pin 23"]
A --> Y["Pin 24"]
A --> Z["Pin 25"]
A --> AA["Pin 26"]
A --> AB["Pin 27"]
A --> AC["Pin 28"]
A --> AD["Pin 29"]
A --> AE["Pin 30"]
A --> AF["Pin 31"]
A --> AG["Pin 32"]
A --> AH["Pin 33"]
A --> AI["Pin 34"]
A --> AJ["Pin 35"]
A --> AK["Pin 36"]
A --> AL["Pin 37"]
A --> AM["Pin 38"]
A --> AN["Pin 39"]
A --> AO["Pin 40"]
A --> AP["Pin 41"]
A --> AQ["Pin 42"]
A --> AR["Pin 43"]
A --> AS["Pin 44"]
A --> AT["Pin 45"]
A --> AU["Pin 46"]
A --> AV["Pin 47"]
A --> AW["Pin 48"]
A --> AX["Pin 49"]
A --> AY["Pin 50"]
A --> AZ["Pin 51"]
A --> BA["Pin 52"]
A --> BB["Pin 53"]
A --> BC["Pin 54"]
A --> BD["Pin 55"]
A --> BE["Pin 56"]
A --> BF["Pin 57"]
A --> BG[X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X -X-X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X-6X -X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-X-A-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/33-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/32-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/31-HY/30-HY/30-HY/30-HY/30-HY/30-HY/30-HY/30-HY/30-HY/30-HY/30-HY/29-HY/29-HY/29-HY/29-HY/29-HY/29-HY/29-HY/29-HY/29-HY/28-HY/28-HY/28-HY/28-HY/28-HY/28-HY/28-HY/28-HY/28-HY/28-HY/27-BH/YH/HT/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T_HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HV/T/HGHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTHTTTTGTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGTTGCTTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTGTTTGTTGTTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGTCCTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCAACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTTGCACTCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCGTAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAATCAGAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAACAAUCGAATAA<nl>
Bauteile:
F1 Sicherung
F2 Sicherung
F3 Sicherung
F4 Sicherung
F5 Sicherung
B77 hinterer Bremslichtschalter
P36 Brems-/Rücklicht
B35 Öldruckschalter
24.7 Seite 7 von 10

flowchart
graph TD
A["450 Rally EU 2021"] --> B["Pin 1: LL/12-X10"]
A --> C["Pin 2: gm-1, wt-1, r-gn-1, r-gn+1, r-gn+2, r-gn+3, r-gn+4, r-gn+5, r-gn+6, r-gn+7, r-gn+8, r-gn+9, r-gn+10, r-gn+11, r-gn+12, r-gn+13, r-gn+14, r-gn+15, r-gn+16, r-gn+17, r-gn+18, r-gn+19, r-gn+20, r-gn+21, r-gn+22, r-gn+23, r-gn+24, r-gn+25, r-gn+26, r-gn+27, r-gn+28, r-gn+29, r-gn+30, r-gn+31, r-gn+32, r-gn+33, r-gn+34, r-gn+35, r-gn+36, r-gn+37, r-gn+38, r-gn+39, r-gn+40, r-gn+41, r-gn+42, r-gn+43, r-gn+44, r-gn+45, r-gn+46, r-gn+47, r-gn+48, r-gn+49, r-gn+50"]
B --> C["Pin 2: P-20"]
B --> D["Pin 3: P-24"]
B --> E["Pin 4: P-26"]
B --> F["Pin 5: P-28"]
B --> G["Pin 6: P-30"]
B --> H["Pin 7: P-32"]
B --> I["Pin 8: P-34"]
B --> J["Pin 9: P-36"]
B --> K["Pin 10: P-38"]
B --> L["Pin 11: P-40"]
B --> M["Pin 12: P-42"]
B --> N["Pin 13: P-44"]
B --> O["Pin 14: P-46"]
B --> P["Pin 15: P-48"]
B --> Q["Pin 16: P-50"]
B --> R["Pin 17: P-52"]
B --> S["Pin 18: P-54"]
B --> T["Pin 19: P-56"]
B --> U["Pin 20: P-58"]
B --> V["Pin 21: P-60"]
B --> W["Pin 22: P-62"]
B --> X["Pin 23: P-64"]
B --> Y["Pin 24: P-66"]
B --> Z["Pin 25: P-68"]
B --> AA["Pin 26: P-70"]
B --> AB["Pin 27: P-72"]
B --> AC["Pin 28: P-74"]
B --> AD["Pin 29: P-76"]
B --> AE["Pin 30: P-78"]
B --> AF["Pin 31: P-80"]
B --> AG["Pin 32: P-82"]
B --> AH["Pin 33: P-84"]
B --> AI["Pin 34: P-86"]
B --> AJ["Pin 35: P-88"]
B --> AK["Pin 36: P-90"]
B --> AL["Pin 37: P-92"]
B --> AM["Pin 38: P-94"]
B --> AN["Pin 39: P-96"]
B --> AO["Pin 40: P-98"]
B --> AP["Pin 41: P-100"]
B --> AQ["Pin 42: P-102"]
B --> AR["Pin 43: P-104"]
B --> AS["Pin 44: P-106"]
B --> AT["Pin 45: P-108"]
B --> AU["Pin 46: P-110"]
B --> AV["Pin 47: P-112"]
B --> AW["Pin 48: P-114"]
B --> AX["Pin 49: P-116"]
B --> AY["Pin 50: P-118"]
Bauteile:
P20 Hintere Kraftstoffstand-Warnleuchte
P24 Vordere Kraftstoffstand-Warnleuchte
S56 Kraftstoffpumpenschalter
S21 E-Startknopf
P31 Fehlfunktion-Kontrollleuchte
24.8 Seite 8 von 10

flowchart
graph TD
A["450 Rally 2021"] --> B["Component 1: -X36"]
A --> C["Component 2: -X33"]
A --> D["Component 3: -X34"]
A --> E["Component 4: -X28"]
A --> F["Component 5: -X25"]
A --> G["Component 6: -X81"]
A --> H["Component 7: -X29"]
A --> I["Component 8: -X24"]
B --> J["Component 1: -X29"]
B --> K["Component 2: -P27"]
B --> L["Component 3: -X30"]
B --> M["Component 4: -X28"]
B --> N["Component 5: -X25"]
B --> O["Component 6: -X24"]
B --> P["Component 7: -X23"]
C --> Q["Component 1: -X28"]
C --> R["Component 2: -X25"]
C --> S["Component 3: -X24"]
C --> T["Component 4: -X23"]
D --> U["Component 1: -X29"]
D --> V["Component 2: -P27"]
D --> W["Component 3: -X30"]
D --> X["Component 4: -X28"]
D --> Y["Component 5: -X25"]
D --> Z["Component 6: -X24"]
E --> AA["Component 1: -X29"]
E --> AB["Component 2: -P27"]
E --> AC["Component 3: -X30"]
E --> AD["Component 4: -X28"]
E --> AE["Component 5: -X25"]
F --> AF["Component 1: -X29"]
F --> AG["Component 2: -P27"]
F --> AH["Component 3: -X30"]
F --> AI["Component 4: -X28"]
F --> AJ["Component 5: -X25"]
G --> AK["Component 1: -X29"]
G --> AL["Component 2: -P27"]
G --> AM["Component 3: -X30"]
G --> AN["Component 4: -X28"]
H --> AO["Component 1: -X29"]
H --> AP["Component 2: -P27"]
H --> AQ["Component 3: -X30"]
H --> AR["Component 4: -X28"]
I --> AS["Component 1: -X29"]
I --> AT["Component 2: -P27"]
I --> AU["Component 3: -X30"]
I --> AV["Component 4: -X28"]
J --> AW["Component 1: -X29"]
J --> AX["Component 2: -P27"]
J --> AY["Component 3: -X30"]
K --> AZ["Component 1: -X29"]
K --> BA["Component 2: -P27"]
K --> BB["Component 3: -X30"]
L --> BC["Component 1: -X29"]
L --> BD["Component 2: -P27"]
L --> BE["Component 3: -X30"]
M --> BF["Component 1: -X29"]
M --> BG["Component 2: -P27"]
M --> BH["Component 3: -X30"]
N --> BI["Component 1: -X29"]
N --> BJ["Component 2: -P27"]
O --> BK["Component 1: -X29"]
O --> BL["Component 2: -P27"]
P --> BM["Component 1: -X29"]
P --> BN["Component 2: -P27"]
Bauteile:
P26 Kontrollleuchte für die Kühflüssigkeitstemperatur
P27 Öldruck-Warnleuchte
B76 Kurbelwellen-Drehzahlsensor
P23 Saugrohr-Drucksensor
S29 Lichtschalter, Hupentaste, Abstelltaste
E11 Abblendlicht
E12 Fernlicht
P35 Positionslicht
24.9 Seite 9 von 10

Bauteile:
P15 Hupe
24.10 Seite 10 von 10

K20 Blinkerrelais
S25 Blinkerschalter
P21 Blinkerkontrollleuchte
P42 Blinker vorn rechts
P41 Blinker vorn links
P46 Blinker hinten rechts
P45 Blinker hinten links
E60 Kennzeichenbeleuchtung
Kabelfarben:
bl schwarz
br braun
bu blau
gn grün
gr grau
Ibu hellblau
or orange
pk rosa
pu violett
rd rot
wh weiß
ye gelb
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
Norm / Klassifizierung
- DOT
Vorgabe
- Nur Bremsflüssigkeit verwenden, die der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Empfohlener Lieferant
Castrol
- REACT PERFORMANCE DOT 4
MOTOREX®
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
Norm / Klassifizierung
- SAE (S. 172) (SAE 4)
Vorgabe
- Nur Öle verwenden, die den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
- Nur hochwertige, silikatfreie Kühflüssigkeit mit Korrosionsschutzadditiv für Aluminiummotoren verwenden. Minderwertige und ungeeignete Frostschutzmittel verursachen Korrosion, Ablagerungen und Schaumbildung.
- Kein reines Wasser verwenden, da Anforderungen wie Korrosionsschutz und Schmiereigenschaften nur von Kühlfüssigkeit erfüllt werden können.
- Nur Kühlfüssigkeit verwenden, die den angegebenen Vorgaben entspricht (siehe Angaben am Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Gefrierschutz mindestens bis -25 °C
Das Mischungsverhältnis muss an den notwendigen Gefrierschutz angepasst werden. Destilliertes Wasser verwenden, wenn die Kühlfüssigkeit verdünnt werden muss.
Die Verwendung vorgemischter Kühlflüssigkeit wird empfohlen.
Angaben des Kühflüssigkeitsherstellers zu Gefrierschutz, Verdünnung und Mischbarkeit (Verträglichkeit) mit anderen Kühflüssigkeiten beachten.
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
- COOLANT M3.0
Motoröl (SAE 10W/50)
Norm / Klassifizierung
- JASO T903 MA2 (S. 172)
- SAE (S. 172) (SAE 10W/50)
Vorgabe
- Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
vollsynthetisches Motoröl
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
- Cross Power 4T
Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180751S1)
Norm / Klassifizierung
- SAE (S. 172) (SAE 2,5)
Vorgabe
- Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
Norm / Klassifizierung
- DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
- Nur bleifreien Superkraftstoff verwenden, der der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
- Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.

Info
Keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von mehr als 10 % Ethanol (z. B. E15, E25, E85, E100) verwenden.
Griffgummikleber (00062030051)
Empfohlener Lieferant
KTM AG
- GRIP GLUE
Hochviskoses Schmierfett
Empfohlener Lieferant
SKF®
- LGHB 2
Kettenreinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
- Chain Clean
Kettenspray Offroad
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
- Chainlube Offroad
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
- Moto Protect
Langzeitfett
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
- Bike Grease 2000
Luftfilter-Reinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
- Racing Bio Dirt Remover
Öl für Schaumstoff-Luftfilter
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
Empfohlener Lieferant
MOTOREX®
- Silicone Spray
Universalölspray
Empfohlener Lieferant MOTOREX®
- Joker 440 Synthetic
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung der Öle nach ihrer Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO T903 MA2
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für Motorräder - die Norm JASO T903 MA2.
Früher wurden für Motorräder Motoröle aus dem PKW-Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifikation gab.
Werden bei PKW-Motoren lange Serviceintervalle gefordert, so steht bei Motorradmotoren hohe Leistungsausbeute bei hohen Drehzahlen im Vordergrund.
Bei den meisten Motorradmotoren werden Getriebe und Kupplung mit dem gleichen Öl geschmiert.
Die Norm JASO T903 MA2 geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
| OBD On-Board | -Diagnose Fahrzeugsystem, das vorgegebene Parameter der Fahrzeugelektronik überwacht |
29 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
| Art.-Nr. Artikelnummer | |
| bzw. beziehungsweise | |
| ca. zirka | |
| etc. et cetera | |
| evtl. eventuell | |
| ggf. gegebenenfalls | |
| Nr. Nummer | |
| u. a. unter anderem | |
| u. Ä. und Ähnliches | |
| usw. und so weiter | |
| vgl. vergleiche | |
| z. B. zum Beispiel | |
30.1 Rote Symbole
Rote Symbole zeigen einen Fehlerzustand an, der sofortiges Eingreifen erfordert.
![]() | Öldruck-Warnleuchte leuchtet rot - Öldruck ist zu niedrig. Sofort verkehrsgerecht anhalten und den Motor abstellen. | |
![]() | Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnleuchte leuchtet rot - Kühlflüssigkeitstemperatur ist zu hoch. Sofort verkehrsgerecht anhalten und den Motor abstellen. |
30.2 Gelbe und orange Symbole
Gelbe und orange Symbole zeigen einen Fehlerzustand an, der zeitnahes Eingreifen erfordert. Aktive Fahrhilfen werden ebenfalls durch gelbe oder orange Symbole dargestellt.
![]() | Linke Kraftstoffstand-Warnleuchte leuchtet orange - Kraftstoffstand der beiden vorderen Kraftstofftanks hat die Reservemarke erreicht. |
![]() | Fehlfunktion-Kontrollleuchte leuchtet/blinkt gelb - Die OBD hat einen Fehler in der Fahrzeugelektronik erkannt. Verkehrsgerecht anhalten und eine autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt kontaktieren. |
30.3 Grüne und blaue Symbole
Grüne und blaue Symbole geben Informationen wieder.
![]() | Blinkerkontrollleuchte blinkt grün – Blinker ist eingeschaltet. |
![]() | Fernlicht-Kontrollleuchte leuchtet blau – Fernlicht ist eingeschaltet. |
1
12-V-Batterie
ausbauen
einbauen
laden
A
Abbildungen
Abstelltaste
Aktivkohlefilter
ausbauen
einbauen
Arbeitsregeln
B
Bedienungsanleitung
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Betriebsmittel
Blinkcode
Blinkerschalter
Bremsbeläge
der Hinterradbremse kontrollieren ..... 102
der Hinterradbremse wechseln ..... 102
der Vorderradbremse kontrollieren ..... 96
der Vorderradbremse wechseln ..... 9
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen ..... 10
der Vorderradbremse nachfüllen ..... 95
Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren ..... 100
der Vorderradbremse kontrollieren ..... 95
Bremsscheiben
kontrollieren
D
Dämpfungsgummis Hinterradnabe
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckstufendämpfung
der Gabel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckstufendämpfung Highspeed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . . .
Druckstufendämpfung Lowspeed
des Federbeins einstellen . . . . . . . . . . . .
E
Einsatzdefinition
Endschalldämpfer
ausbauen
einbauen
Glasfasergarnfüllung wechseln ..... 75
Ersatzteile 11
F
Fahrtdurchhang
112 einstellen 54
Fahrwerksgrundeinstellung
zum Fahrergewicht kontrollieren ..... 49
Fahrzeugansicht
hinten rechts 14
vorn links 13
Fahrzeugidentifikationsnummer ..... 15
Federbein
ausbauen 68
Drückstufendämpfung allgemein ..... 49
einbauen 69
Fahrtdurchhang kontrollieren ..... 52
7 Federvorspannung einstellen ..... 53
statischen Durchhang kontrollieren ..... 52
Leerweg einstellen 100
Leerweg kontrollieren 99
G
Gabelbeine
ausbauen 61
einbauen 62
entlüften 59
109 Grundeinstellung kontrollieren ..... 54
Staubmanschetten reinigen 60
Gabelschutz
ausbauen 60
50 einbauen 61
Gasbowdenzugspiel
49einstellen 122
kontrollieren 122
Gasbowdenzugverlegung
kontrollieren 87
Gaszehgriff 17
Gewährleistung 11
Griffgummi
kontrollieren
H
Handbremshebel
Grundstellung einstellen
Hauptsicherung
wechseln
Herstellergarantie
Hilfsstoffe
Hinterrad
ausbauen
einbauen
Hupentaste
|
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbe-
triebnahme
nach der Lagerung
K
Kaltstartknopf
Kette
kontrollieren
reinigen
Kettenführung
kontrollieren
Kettenrad
kontrollieren
Kettenritzel
kontrollieren
Kettenspannung
einstellen
kontrollieren
Kombiinstrument
einstellen
Kilometer oder Meilen einstellen
Übersicht
Uhrzeit einstellen
Kontrollleuchtenübersicht
Kotflügel
vorn ausbauen
vorn einbauen
Kraftstoffpumpenschalter
Kraftstoffsieb
wechseln
Kraftstofftank
Kraftstofftank links vorn
Büsbauen 75
einbauen 78
Kraftstofftank rechts vorn
94 ausbauen 77
einbauen 79
Kraftstofftankverschlüsse
öffnen 20
schließen 21
Kühlflüssigkeit
ablassen 119
106 einfüllen 119
108
Kühlflüssigkeitsstand
18 kontrollieren 117-118
Kühlsystem 117
Kundendienst 12
3Kupplung
Flüssigkeit wechseln 89
Flüssigkeitsstand kontrollieren/berichtigen . . 88
133
Kupplungshebel 17
Grundstellung einstellen 88
L·22
Lagerung 132-133
84
Léerlaufdrehzahl
82 einstellen 123
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube 22
84
Lenkerposition 56
einstellen 56
84
Lenkschloss 24
Lenkung
absperren 24
entsperren 24
Lichtschalter 18
Luftfilter
ausbauen 72
einbauen 73
rejnigen 73
Luftfilterkasten
19 reinigen 73
M
Motor ^70
einfahren 39
Motornummer 15
Motoröl
nachfüllen 129
wechseln 125
Motorölstand Service 1 kontrollieren Serviceplan 46-48
Motorrad Sicherer Betrieb 8 mit Hubständer aufheben Sicherung reinigen 139 einzelnen elektrischen Verbraucher vom Hubständer nehmen 59 wechseln 115
Motorschutz Hauptsicherung wechseln 114 ausbauen Sitzbank einbauen abgehmen 71
N montieren 71 Not-Aus-Schalter Speichenspannung kontrollieren 111
Starttaste 18 Ölfilter Startvorgang 40 wechseln 125
Ölsiebe schmieren 68 reinigen 125
R einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Rahmen kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 T. 86
Reifendruck kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 Kraftstoff 44
Reifenzustand Technische Daten kontrollieren 110 Anzuagsdrehmomente Fahrwerk 144
Reinigung 130-131 S Elektrik 142 Ehrwerk 141
Schalthebel Grundstellung einstellen 124 Grundstellung kontrollieren 124 Federbein 143 Füllmengen 141 Gahel 144
Schaltplan Motor 138 Seite 1 von 10 146 Reifen 142 Seite 10 von 10 166 Transportieren 43 Seite 2 von 10 150
Seite 2 von 10. Typenschild 15 Seite 3 von 10. 152 Seite 4 von 10. U 154
Seite 5 von 10 .... Umweit Seite 6 von 10 .... Unte Gabelbrücke Seite 7 von 10 .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbauen .... absbalen
Seite 8 von 10 .... 462bauen .... 64 Seite 9 von 10 .... 164
Schlüsselnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vorderrad Schutzkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 äushaven 105
Schwinge einbauen 105 kontrollieren 86
Seitenständer 23 Winterbetrieb Seitenverkleidung ausbauen 91 montieren 92 Kontroll- und Pflegearbeiten 131
Z
Zubehör 11
Zugstufendämpfung
der Gabel einstellen 55
des Federbeins einstellen ..... 51










02 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 2x kurz
06 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 6x kurz
09 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 9x kurz
12 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 1x lang, 2x kurz
13 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 1x lang, 3x kurz
15 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 1x lang, 5x kurz
33 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 3x lang, 3x kurz
37 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 3x lang, 7x kurz
41 FI Warnleuchte (MIL) blinkt 4x lang, 1x kurz




