FR 450 Rally (2017) - Motorrad HUSQVARNA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Motorrad |
| Marke | Husqvarna |
| Modell | FR 450 Rally (2017) |
| Motor | Einzylinder-Viertakt, 450 cm³ |
| Kraftstoff | Super bleifrei (ROZ 95) |
| Tankinhalt gesamt | ca. 33 L (vorne links 7,5 L, vorne rechts 7,5 L, hinten 18 L) |
| Motoröl | SAE 10W/50 (JASO T903 MA, vollsynthetisch) |
| Kühlflüssigkeit | Mischung mit Korrosions-/Frostschutz (bis -45 °C) |
| Batterie | Lithium-Ionen |
| Kupplung | Hydraulisch, automatisch nachstellend |
| Bremse vorne | Scheibenbremse, Handhebel |
| Bremse hinten | Scheibenbremse, Fußhebel |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, einstellbar (Druck-/Zugstufe) |
| Federung hinten | Federbein, einstellbar (Federvorspannung, Druck-/Zugstufe, High/Low Speed) |
| Lenkerposition | Vierfach verstellbar (Höhe, Winkel, Elastomere) |
| Gewicht (fahrbereit) | ca. 140 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 400 kg |
| Serviceintervalle | Alle 10 / 20 / 30 Betriebsstunden (siehe Serviceplan) |
| Schutzkleidung | Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose/Jacke mit Protektoren |
| Garantie | Nur bei Wartung in autorisierter Fachwerkstatt |
| Lieferumfang | Bedienungsanleitung, Service & Garantieheft, Auslieferungsurkunde |
Häufig gestellte Fragen - FR 450 Rally (2017) HUSQVARNA
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BEDIENUNGSANLEITUNG FR 450 Rally (2017) HUSQVARNA
BEDIENUNGSANLEITUNG 2017

Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein Husqvarna-Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun Besitzer eines modernen, sportlichen Motorrades, das Ihnen bestimmt viel Freude bereiten wird, wenn Sie es entsprechend warten und pflegen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Fahren!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
| Fahrgestellnummer (S. 12) Händlerstempel | |
| Motornummer (S. 12) | |
| Schlüsselnummer (S. 12) |
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine Abweichungen, die sich aus der konstruktiven Weiterentwicklung der Motorräder ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die Husqvarna Motorcycles GmbH behält sich insbesondere das Recht vor, technische Angaben, Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und Ähnliches ohne vorherige Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw. ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen sowie die Fertigung eines bestimmten Modells ohne vorherige Ankündigung einzustellen. Husqvarna Motorcycles übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
© 2016 Husqvarna Motorcycles GmbH, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.

ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 wendet Husqvarna Motorcycles Qualitätssicherungsprozesse an, die zu höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service
Husqvarna Motorcycles GmbH
5230 Mattighofen, Österreich
Dieses Dokument ist gültig für folgende Modelle:
FR 450 Rally (F2399Q1)
INHALTSVERZEICHNIS 2
1 DARSTELLUNGSMITTEL.... 5
1.1 Verwendete Symbole.... 5
1.2 Benutzte Formatierungen 5
2 SICHERHEITSHINWEISE 6
2.1 Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer Gebrauch 6
2.2 Sicherheitshinweise 6
2.3 Gefahrengrade und Symbole.... 6
2.4 Warnung vor Manipulationen.... 6
2.5 Sicherer Betrieb 7
2.6 Schutzkleidung 7
2.7 Arbeitsregeln.... 7
2.8 Umwelt.... 8
2.9 Bedienungsanleitung 8
3 WICHTIGE HINWEISE....9
3.1 Garantie, Gewährleistung 9
3.2 Betriebsstoffe, Hilfsstoffe 9
3.3 Ersatzteile, Zubehör...... 9
3.4 Service 9
3.5 Abbildungen.... 9
3.6 Kundendienst....9
4 FAHRZEUGANSICHT.... 10
4.1 Fahrzeugansicht vorne links 10
4.2 Fahrzeugansicht hinten rechts.... 11
5 SERIENNUMMERN 12
5.1 Fahrgestellnummer 12
5.2 Typenschild.... 12
5.3 Motornummer 12
5.4 Schlüsselnummer 12
5.5 Gabelartikelnummer.... 12
5.6 Federbein-Artikelnummer 13
6 BEDIENELEMENTE 14
6.1 Kupplungshebel.... 14
6.2 Handbremshebel 14
6.3 Gasdrehgriff 14
6.4 Kurzschlusstaster 14
6.5 Lichtschalter 14
6.6 Blinkerschalter 15
6.7 Hupentaster 15
6.8 E-Starterknopf 15
6.9 Kontrolllampen-Übersicht.... 15
6.10 Kraftstoffpumpenschalter 16
6.11 Kraftstofftank 16
6.12 Tankverschlüsse öffnen.... 16
6.13 Tankverschlüsse schließen.... 17
6.14 Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube 18
6.15 Schalthebel 18
6.16 Fußbremshebel.... 18
6.17 Seitenständer.... 19
6.18 Lenkungsschloss 19
6.19 Lenkung absperren.... 19
6.20 Lenkung entsperren.... 20
7 TACHO 21
7.1 Tachoübersicht 21
7.2 Aktivierung und Test 21
7.3 Kilometer oder Meilen einstellen.... 21
7.4 Tachofunktionen einstellen.... 22
7.5 Uhrzeit einstellen.... 22
7.6 Rundenzeit abfragen.... 22
7.7 Anzeigemodus SPEED (Geschwindigkeit) ...... 23
7.8 Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)...... 23
7.9 Setup-Menü.... 24
7.10 Maßeinheit einstellen 24
7.11 Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit) 25
7.12 Uhrzeit einstellen.... 25
7.13 Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)...... 25
7.14 Rundenzeit abfragen.... 26
7.15 Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer) ..... 26
7.16 Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)...... 26
7.17 Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)..... 27
7.18 Einstellen von TR2 (Tripmaster 2) ...... 27
7.19 Anzeigemodus SPEED/A1
(Durchschnittsgeschwindigkeit 1)...... 27
7.20 Anzeigemodus SPEED/A2
(Durchschnittsgeschwindigkeit 2)...... 28
7.21 Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1) ...... 28
7.22 Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2) ...... 28
7.23 Funktionsübersicht 29
7.24 Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit ..... 30
8 INBETRIEBNAHME 31
8.1 Hinweise zur ersten Inbetriebnahme .... 31
8.2 Motor einfahren.... 32
9 FAHRANLEITUNG.... 33
9.1 Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme.... 33
9.2 Startvorgang 33
9.3 Anfahren.... 34
9.4 Schalten, Fahren.... 34
9.5 Abbremsen.... 34
9.6 Anhalten, Parken.... 35
9.7 Transport.... 35
9.8 Kraftstoff tanken 36
10 SERVICEPLAN 38
10.1 Serviceplan 38
10.2 Servicearbeiten (als Zusatzauftrag)...... 39
11 FAHRWERK ABSTIMMEN.... 40
11.1 Fahrwerksgrundeinstellung zum
Fahrergewicht kontrollieren .... 40
11.2 Druckstufendämpfung Federbein 40
11.3 Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins einstellen.... 40
11.4 Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins einstellen.... 41
11.5 Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen.... 41
11.6 Maß Hinterrad entlastet ermitteln 42
11.7 Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren 42
11.8 Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren.... 42
11.9 Federvorspannung des Federbeins
einstellen 43
11.10 Fahrtdurchhang einstellen 44
11.11 Grundeinstellung der Gabel kontrollieren ..... 44
11.12 Druckstufendämpfung der Gabel einstellen ..... 45
11.13 Zugstufendämpfung der Gabel einstellen...... 45
11.14 Lenkerposition 46
11.15 Lenkerposition einstellen 46
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 48
12.1 Motorrad mit Hubständer aufheben 48
12.2 Motorrad vom Hubständer nehmen 48
12.3 Gabelbeine entlüften.... 48
12.4 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen ..... 49
12.5 Gabelbeine ausbauen .... 49
12.6 Gabelbeine einbauen .... 50
12.7 Untere Gabelbrücke ausbauen .... 50
12.8 Untere Gabelbrücke einbauen .... 51
12.9 Steuerkopflagerspiel kontrollieren .... 53
12.10 Steuerkopflagerspiel einstellen .... 54
12.11 Steuerkopflager schmieren 55
12.12 Federbein ausbauen 55
12.13 Federbein einbauen 56
12.14 Kotflügel vorne ausbauen 57
12.15 Kotflügel vorne einbauen 58
12.16 Sitzbank abnehmen 58
12.17 Sitzbank montieren.... 58
12.18 Luftfilter ausbauen 59
12.19 Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen .... 59
12.20 Luftfilter einbauen 60
12.21 Enddämpfer ausbauen.... 60
12.22 Enddämpfer einbauen.... 60
12.23 Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln 60
12.24 Kraftstofftank links vorne ausbauen .... 61
12.25 Kraftstofftank rechts vorne ausbauen 62
12.26 Kraftstofftank links vorne einbauen 63
12.27 Kraftstofftank rechts vorne einbauen .... 64
12.28 Kettenverschmutzung kontrollieren 64
12.29 Kette reinigen.... 64
12.30 Kettenspannung kontrollieren.... 65
12.31 Kettenspannung einstellen 65
12.32 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren .... 66
12.33 Rahmen kontrollieren .... 68
12.34 Schwingarm kontrollieren .... 68
12.35 Gasbowdenzugverlegung kontrollieren 68
12.36 Griffgummi kontrollieren 69
12.37 Griffgummi zusätzlich sichern.... 69
12.38 Grundstellung des Kupplungshebels einstellen.... 70
12.39 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen 70
12.40 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln 71
12.41 Verkleidung abnehmen 72
12.42 Verkleidung montieren.... 73
12.43 Motorschutz ausbauen 73
12.44 Motorschutz einbauen 74
13 BREMSANLAGE....75
13.1 Leerweg am Handbremshebel kontrollieren..... 75
13.2 Leerweg des Handbremshebels einstellen...... 75
13.3 Bremsscheiben kontrollieren 75
13.4 Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren 76
13.5 Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen 76
13.6 Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren 77
13.7 Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln 78
13.8 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren ..... 80
13.9 Leerweg des Fußbremshebels einstellen ..... 80
13.10 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren 80
13.11 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen 81
13.12 Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren 81
13.13 Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln 82
14 RÄDER, REIFEN 84
14.1 Vorderrad ausbauen 84
14.2 Vorderrad einbauen 84
14.3 Hinterrad ausbauen 85
14.4 Hinterrad einbauen 86
14.5 Dämpfergummis der Hinterradnabe kontrollieren 87
14.6 Reifenzustand kontrollieren 87
14.7 Reifenluftdruck kontrollieren.... 88
14.8 Speichenspannung kontrollieren 88
15 ELEKTRIK....89
15.1 Batterie ausbauen 89
15.2 Batterie einbauen 89
15.3 Batterie laden 90
15.4 Hauptsicherung wechseln 91
15.5 Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln.... 91
16 KÜHLSYSTEM.... 93
16.1 Kühlsystem 93
16.2 Frostschutz und Kühflüssigkeitsstand kontrollieren 93
16.3 Kühflüssigkeitsstand kontrollieren 94
16.4 Kühflüssigkeit ablassen 94
16.5 Kühflüssigkeit einfüllen 95
17 MOTOR ABSTIMMEN 96
17.1 Gasbowdenzugspiel kontrollieren.... 96
17.2 Gasbowdenzugspiel einstellen ..... 96
17.3 Leerlaufdrehzahl einstellen 97
17.4 Grundstellung des Schalthebels kontrollieren .... 97
17.5 Grundstellung des Schalthebels einstellen .....97
18 SERVICEARBEITEN MOTOR 99
18.1 Motorölstand kontrollieren.... 99
18.2 Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen 99
18.3 Motoröl nachfüllen 102
19 REINIGUNG, PFLEGE 103
19.1 Motorrad reinigen 103
19.2 Kontroll- und Pflegearbeiten für den Winterbetrieb 104
20 LAGERUNG.... 105
20.1 Lagerung.... 105
20.2 Inbetriebnahme nach der Lagerung...... 106
21 FEHLERSUCHE.... 107
22 BLINKCODE 109
23 TECHNISCHE DATEN 110
23.1 Motor 110
23.2 Anzugsdrehmomente Motor 110
23.3 Füllmengen 112
23.3.1 Motoröl 112
23.3.2 Kühflüssigkeit 112
23.3.3 Kraftstoff.... 112
23.4 Fahrgestell 112
23.5 Elektrik 113
INHALTSVERZEICHNIS 4
23.6 Reifen.... 113
23.7 Gabel.... 113
23.8 Federbein.... 114
23.9 Anzugsdrehmomente Fahrgestell.... 114
24 SCHALTPLAN 116
24.1 Seite 1 von 8 ...... 116
24.2 Seite 2 von 8 ...... 118
24.3 Seite 3 von 8 120
24.4 Seite 4 von 8 122
24.5 Seite 5 von 8 124
24.6 Seite 6 von 8 ...... 126
24.7 Seite 7 von 8 128
24.8 Seite 8 von 8 .... 130
25 BETRIEBSSTOFFE.... 132
26 HILFSSTOFFE 133
27 NORMEN.... 134
28 FACHWORTVERZEICHNIS 135
29 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS.... 136
30 SYMBOLVERZEICHNIS 137
30.1 Rote Symbole 137
30.2 Gelbe und orange Symbole.... 137
30.3 Grüne und blaue Symbole 137
INDEXVERZEICHNIS.... 138
1 DARSTELLUNGSMITTEL 5
1.1 Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung von bestimmten Symbolen erklärt.

Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).

Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z. B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).

Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis. Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug optimal betreut.

Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).

Kennzeichnet eine Angabe mit weiterführenden Informationen oder Tipps.

Kennzeichnet das Ergebnis aus einem Prüfschritt.
1.2 Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™ Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
Unterstrichene Begriffe
Verweisen auf technische Details des Fahrzeuges oder kennzeichnen Fachwörter, die im Fachwortverzeichnis erklärt sind.
2.1 Einsatzdefinition - Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Husqvarna-Motorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Wettbewerbseinsatz standhalten. Die Motorräder entsprechen den derzeit gültigen Reglements und Kategorien der obersten internationalen Motorsportverbände.

Info
Das Motorrad ist nur in der homologierten (gedrosselten) Version für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
In der entdrosselten Version ist das Motorrad nur auf abgesperrten Strecken, außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, zu betreiben.
Das Motorrad ist für den Geländesport-Ausdauerwettbewerb konzipiert und nicht für den überwiegenden Motocross-Einsatz.
2.2 Sicherheitshinweise
Für einen sicheren Umgang mit dem Fahrzeug sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Lesen Sie deshalb diese Anleitung aufmerksam durch. Die Sicherheitshinweise sind im Text optisch hervorgehoben und an den relevanten Stellen verlinkt.

Info
Am Fahrzeug sind an gut sichtbaren Stellen verschiedene Hinweis-/Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine Hinweis-/Warnhinweisaufkleber. Fehlen diese, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb verletzen.
2.3 Gefahrengrade und Symbole

Gefahr
Hinweis auf eine Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zum Tod oder zu schweren bleibenden Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die wahrscheinlich zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Vorsicht
Hinweis auf eine Gefahr, die möglicherweise zu leichten Verletzungen führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Hinweis
Hinweis auf eine Gefahr, die zu erheblichen Maschinen- oder Materialschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.

Warnung
Hinweis auf eine Gefahr, die zu Umweltschäden führt, wenn nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
2.4 Warnung vor Manipulationen
Es ist verboten, Änderungen an Bauteilen der Geräuschdämpfung vorzunehmen. Folgende Maßnahmen oder das Herstellen der entsprechenden Zustände sind gesetzlich verboten:
1 Entfernen oder Außerkraftsetzen jeglicher der Geräuschdämpfung dienender Einrichtungen oder Bauteile eines Neufahrzeugs vor dessen Verkauf oder Auslieferung an den Endkunden oder während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs zu anderen Zwecken als zur Wartung, Reparatur oder zum Austausch sowie
2 Nutzung des Fahrzeugs, nachdem eine derartige Einrichtung oder ein derartiges Bauteil entfernt oder außer Kraft gesetzt wurde.
Beispiele für gesetzwidrige Manipulation:
2 SICHERHEITSHINWEISE 7
1 Entfernen oder Durchbohren von Enddämpfer, Prallblechen, Krümmern oder anderen Bauteilen, die Abgase leiten.
2 Entfernen oder Durchbohren von Teilen des Ansaugsystems.
3 Verwendung in nicht ordnungsgemäßem Wartungszustand.
4 Ersetzen beweglicher Teile des Fahrzeugs oder von Teilen der Auspuffanlage oder des Ansaugsystems durch vom Hersteller nicht zugelassene Teile.
2.5 Sicherer Betrieb

Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage sind.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Absauganlage, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.

Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
- Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die Fahrzeugteile abgekühlt sind.
- Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Das Fahrzeug nur in einem technisch einwandfreien Zustand, bestimmungsgemäß, sicherheits- und umweltbewusst betreiben.
Das Fahrzeug ist nur von eingewiesenen Personen zu verwenden. Im Straßenverkehr ist eine entsprechende Fahrerlaubnis notwendig.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend in einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt beseitigen lassen.
Am Fahrzeug angebrachte Hinweis- und Warnhinweisaufkleber beachten.
2.6 Schutzkleidung

Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
- Tragen Sie bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose und Jacke mit Protektoren.
- Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die in einwandfreiem Zustand ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt Husqvarna Motorcycles das Betreiben des Fahrzeuges nur mit geeigneter Schutzkleidung.
2.7 Arbeitsregeln
Für einige Arbeiten sind Spezialwerkzeuge notwendig. Diese sind nicht Bestandteil des Fahrzeuges, können aber unter der angegebenen Nummer in Klammern bestellt werden. Bsp.: Lagerauszieher (15112017000)
Beim Zusammenbau müssen nicht wiederverwendbare Teile (z. B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen, Dichtringe, O-Ringe, Splinte, Sicherungsbleche) durch neue Teile ersetzt werden.
Für einige Schraubfälle ist ein Schraubensicherungsmittel (z. B. Loctité) erforderlich. Es müssen die spezifischen Hinweise des Herstellers bei der Verwendung eingehalten werden.
Teile, die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, sind zu reinigen und auf Beschädigung bzw. Verschleiß zu kontrollieren. Beschädigte bzw. verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss der Reparatur oder eines Service ist die Betriebssicherheit des Fahrzeuges sicherzustellen.
2 SICHERHEITSHINWEISE 8
2.8 Umwelt
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Motorrad sorgt dafür, dass keine Probleme und Konflikte auftauchen müssen. Um die Zukunft des Motorradfahrens zu sichern, versichern Sie sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen der Legalität benutzen, zeigen Sie Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.
Beachten Sie bei der Entsorgung von Altöl, anderen Betriebs- und Hilfsstoffen und Altteilen die jeweiligen Gesetze und Richtlinien des jeweiligen Landes.
Da Motorräder nicht der EU-Richtlinie für die Entsorgung von Altfahrzeugen unterliegen, gibt es keine gesetzliche Regelung zur Entsorgung eines Altmotorrads. Ihr autorisierter Husqvarna Motorcycles-Händler hilft Ihnen gerne.
2.9 Bedienungsanleitung
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Die Bedienungsanleitung enthält viele Informationen und Tipps, die Ihnen die Bedienung, Handhabung und Wartung erleichtern werden. Nur so erfahren Sie, wie Sie das Fahrzeug am besten für sich abstimmen und wie Sie sich vor Verletzungen schützen können.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem gut zugänglichen Ort auf, damit sie bei Bedarf jederzeit nachschlagen können.
Falls Sie mehr über das Fahrzeug wissen wollen oder Unklarheiten beim Lesen auftreten, wenden Sie sich an einen autorisierten Husqvarna Motorcycles-Händler.
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeuges und muss beim Verkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
3 WICHTIGE HINWEISE 9
3.1 Garantie, Gewährleistung
Die im Serviceplan vorgeschriebenen Arbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt durchgeführt und sowohl im Service & Garantieheft als auch im Husqvarna Motorcycles Dealer.net bestätigt werden, da sonst jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt werden.
Weiterführende Informationen zur Garantie oder Gewährleistung und deren Abwicklung entnehmen Sie bitte dem Service & Garantieheft.
3.2 Betriebsstoffe, Hilfsstoffe

Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
Es sind die in der Bedienungsanleitung genannten Betriebs- und Hilfsstoffe (z. B. Kraft- und Schmierstoffe) gemäß Spezifikation zu verwenden.
3.3 Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von Husqvarna Motorcycles und/oder empfohlen sind und lassen Sie diese in einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt montieren. Für andere Produkte und daraus entstandene Schäden übernimmt Husqvarna Motorcycles keine Haftung.
Einige Ersatzteile und Zubehörprodukte sind bei den jeweiligen Beschreibungen in Klammern angegeben. Ihr autorisierter Husqvarna Motorcycles-Händler berät Sie gerne.
Das aktuelle Husqvarna Motorcycles-Zubehör für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der Husqvarna Motorcycles-Website.
Internationale Husqvarna Motorcycles-Website: www.husqvarna-motorcycles.com
3.4 Service
Die Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß ist die Einhaltung der in der Bedienungsanleitung genannten Service-, Pflege- und Einstellarbeiten von Motor und Fahrwerk. Eine falsche Fahrwerksabstimmung kann Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Der Einsatz des Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen, z. B. Sand, nasser oder schlammiger Strecke/Gelände, kann zu deutlich erhöhtem Verschleiß an Komponenten wie Antriebsstrang, Bremsanlagen oder Federungskomponenten führen. Darum kann eine Kontrolle oder der Austausch von Teilen schon vor Erreichen des nächsten Serviceintervalls erforderlich sein.
Beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten und Serviceintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.
3.5 Abbildungen
Die in der Anleitung dargestellten Abbildungen enthalten zum Teil Sonderausstattungen.
Zur besseren Darstellung und Erklärung können einige Teile ausgebaut oder nicht abgebildet sein. Ein Ausbau für die jeweilige Beschreibung ist nicht immer zwingend notwendig. Beachten Sie die textlichen Angaben.
3.6 Kundendienst
Für Fragen zu Ihrem Fahrzeug und zu Husqvarna Motorcycles steht Ihnen der autorisierte Husqvarna Motorcycles-Händler gerne zur Verfügung.
Die Liste der autorisierten Husqvarna Motorcycles-Händler finden Sie auf der Husqvarna Motorcycles-Website.
Internationale Husqvarna Motorcycles-Website: www.husqvarna-motorcycles.com
4 FAHRZEUGANSICHT 10
4.1 Fahrzeugansicht vorne links

1 Kupplungshebel (S. 14)
2 Schlaufe Sitzbankentriegelung
3 Seitenständer ( S. 19)
4 Schalthebel (S. 18)



S01347-10
4 FAHRZEUGANSICHT 11
4.2 Fahrzeugansicht hinten rechts

| 1 Kraftstoffpumpenschalter ( S. 16) | |
| 2 Kurzschlusstaster ( S. 14) | |
| 2 Lichtschalter ( S. 14) | |
| 2 Blinkerschalter ( S. 15) | |
| 2 Hupentaster ( S. 15) | |
| 3 E-Starterknopf ( S. 15) | |
| 4 Gasdrehgriff ( S. 14) | |
| 5 Tachoübersicht ( S. 21) | |
| 6 Handbremshebel ( S. 14) | |
| 7 Fußbremshebel ( S. 18) |
5.1 Fahrgestellnummer

Die Fahrgestellnummer ① ist in den Steuerkopf rechts eingeprägt.
5.2 Typenschild

Das Typenschild ① ist auf dem Steuerkopf rechts angebracht.
5.3 Motornummer

Die Motornummer ① ist an der linken Motorseite unterhalb des Kettenritzels einge-prägt.
5.4 Schlüsselnummer

Die Schlüsselnummer 1 für das Lenkungsschloss ist am Schlüsselverbinder eingeprägt.
Die Gabelartikelnummer ① ist auf der Innenseite der Gabelfaust eingeprägt.
5.6 Federbein-Artikelnummer

Die Federbein-Artikelnummer 1 ist auf der Unterseite des Federbein-Ausgleichsbehälters angebracht.
6.1 Kupplungshebel

Der Kupplungshebel ① ist am Lenker links angebracht. Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.
6.2 Handbremshebel

Der Handbremshebel ① ist am Lenker rechts angebracht. Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
6.3 Gasdrehgriff

Der Gasdrehgriff ① ist am Lenker rechts angebracht.
6.4 Kurzschlusstaster

Der Kurzschlusstaster ① ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
- Kurzschlusstaster in der Grundstellung – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der Motor kann gestartet werden.
- Kurzschlusstaster gedrückt – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an.
6.5 Lichtschalter

Der Lichtschalter 1 ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
| Abblendlicht ein – Lichtschalter ist in der Mittelstellung. In dieser Stellung ist das Abblendlicht und Rücklicht eingeschaltet. | |
| Fernlicht ein – Lichtschalter ist nach links geschwenkt. In dieser Stellung ist das Fernlicht und Rücklicht eingeschaltet. |
6.6 Blinkerschalter

Der Blinkerschalter ① ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
| Blinker aus – Blinkerschalter ist in der Mittelstellung. | |
![]() | Blinker links ein – Blinkerschalter nach links geschwenkt. |
![]() | Blinker rechts ein – Blinkerschalter nach rechts geschwenkt. |
6.7 Hupentaster

Der Hupentaster ① ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Hupentaster in der Grundstellung
- Hupentaster gedrückt – In dieser Stellung wird die Hupe betätigt.
6.8 E-Starterknopf

Der E-Starterknopf ① ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf in der Grundstellung
- E-Starterknopf gedrückt – In dieser Stellung wird der E-Starter betätigt.
6.9 Kontrolllampen-Übersicht

— | Linke Kraftstoffpegel-Warnlampe leuchtet orange – Kraftstoffpegel der beiden vorderen Kraftstofftanks hat die Reservemarke erreicht. |
![]() | Öldruck-Warnlampe leuchtet rot – Öldruck ist zu niedrig. |
![]() | Optionale FI Warnlampe (MIL) leuchtet/blinkt orange – Die OBD hat einen emissions- oder sicherheitskritischen Fehler erkannt. |
![]() | Blinkerkontrolllampe blinkt grün – Blinker ist eingeschaltet. |
![]() | Fernlicht-Kontrolllampe leuchtet blau – Fernlicht ist eingeschaltet. |
![]() | Rechte Kraftstoffpegel-Warnlampe leuchtet orange – Kraftstoffpegel des hinteren Kraftstofftanks hat die Reservemarke erreicht. |
6.10 Kraftstoffpumpenschalter

Der Kraftstoffpumpenschalter ① ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
| F | FRONT – In dieser Stellung ist die Kraftstoffpumpe der beiden vorderen Kraftstofftanks aktiv. Nur die vorderen Kraftstofftanks entleeren sich. |
| R | REAR – In dieser Stellung ist die Kraftstoffpumpe des hinteren Kraftstofftanks aktiv. Nur der hintere Kraftstofftank entleert sich. |
Mit dem Kraftstoffpumpenschalter werden die Kraftstoffpumpen der beiden vorderen Kraftstofftanks und des hinteren Kraftstofftanks gesteuert.
6.11 Kraftstofftank
Dieses Modell hat drei getrennte, über den Kraftstoffpumpenschalter regelbare Kraftstofftanks. Zwei Kraftstofftanks befinden sich vor der Sitzbank und ein Kraftstofftank befindet sich unter der Sitzbank.

Der rechte Kraftstofftank wird über den Tankverschluss ^① und der linke Kraftstofftank über den Tankverschluss ^② betankt.

Der hintere Kraftstofftank wird über den Tankverschluss③ betankt.
6.12 Tankverschlüsse öffnen

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
- Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
6 BEDIENELEMENTE
17

Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.

- Tankverschlüsse ①, ② und ③ gegen den Uhrzeigersinn drehen und nach oben abnehmen.
6.13 Tankverschlüsse schließen

- Tankverschlüsse ①, ② und ③ aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis die Kraftstofftanks fest verschlossen sind.

Info
Schläuche der Kraftstofftankentlüftung 4 knickfrei verlegen.
6.14 Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube

Die Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube 1 befindet sich am Drosselklappenkörper links oben. Die Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ist nur bei ausgebautem linkem Kraftstofftank problemlos zugänglich. Die Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube hat zwei Funktionen. Durch Drehen kann die Leerlaufdrehzahl reguliert werden. Durch Herausziehen bis zum Anschlag kann für den Kaltstart die Leerlaufdrehzahl angehoben werden.
Mögliche Zustände
- Drehzahlanhebung aktiviert – Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ist bis zum Anschlag herausgezogen.
- Drehzahlanhebung deaktiviert – Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ist bis zum Anschlag hineingedrückt.
6.15 Schalthebel

Der Schalthebel 1 ist am Motor links montiert.

Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich. Die Neutral- oder Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.
6.16 Fußbremshebel

Der Fußbremshebel ① befindet sich vor der rechten Fußraste. Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
6.17 Seitenständer

Der Seitenständer ① befindet sich an der linken Fahrzeugseite.

Der Seitenständer dient zum Abstellen des Motorrades.

Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer ^1 hochgeklappt und mit dem Gummiband ^2 gesichert sein.
6.18 Lenkungsschloss

Das Lenkungsschloss 1 ist am Steuerkopf links angebracht.
Durch das Lenkungsschloss kann die Lenkung gesperrt werden. Ein Lenken und damit Fahren ist nicht mehr möglich.
6.19 Lenkung absperren
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.

natural_image
Simple black padlock icon on white background (no text or symbols)- Fahrzeug abstellen.
- Den Lenker ganz nach rechts einschlagen.
- Schlüssel in das Lenkungsschloss stecken, nach links drehen, eindrücken und nach rechts drehen. Schlüssel abziehen.
√ Eine Lenkbewegung ist nicht mehr möglich.

Info
Schlüssel nie im Lenkungsschloss stecken lassen.
6.20 Lenkung entsperren

- Schlüssel in das Lenkungsschloss stecken, nach links drehen, herausziehen und nach rechts drehen. Schlüssel abziehen.
√ Eine Lenkbewegung ist wieder möglich.

Info
Schlüssel nie im Lenkungsschloss stecken lassen.
7.1 Tachoübersicht

- Mit der Taste werden verschiedene Funktionen gesteuert.
- Mit der Taste werden verschiedene Funktionen gesteuert.

Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO aktiviert.
7.2 Aktivierung und Test

Tacho aktivieren
Der Tacho wird aktiviert, wenn eine der Tasten gedrückt wird oder vom Raddrehzahlgeber ein Impuls kommt.
Display-Test
Zur Funktionskontrolle des Displays leuchten kurz alle Anzeigesegmente auf.

WS (wheel size)
Nach der Funktionskontrolle des Displays wird kurz der Radumfang WS (wheel size) eingeblendet.

Info
Die Zahl 2205 entspricht dem Umfang des 21" Vorderrades mit Serienreifen.
Danach wechselt die Anzeige in den zuletzt gewählten Modus.
7.3 Kilometer oder Meilen einstellen

Info
Wenn man die Einheit wechselt, bleibt der Wert ODO erhalten und wird entsprechend umgerechnet.
Die Werte TR1, TR2, A1, A2 und S1 werden beim Umstellen gelöscht.

Bedingung
Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2 ^1 -3 Sekunden drücken.
√ Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingebendet.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige Km/h / Mph blinkt.
Km/h einstellen
- Taste drücken.
Mph einstellen
- Taste drücken.
- 3 - 5 Sekunden warten
√ Die Einstellungen werden gespeichert.

Info
Wird 10-12 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
7.4 Tachofunktionen einstellen

Info
Im Auslieferungszustand ist nur der Anzeigemodus SPEED/H und SPEED/ODO aktiviert.

Bedingung
Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2 ^+ - 3 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü wird angezeigt und die aktivierten Funktionen werden eingebendet.

Info
Wenn 10-12 Sekunden keine Taste betätigt wird, werden die Einstellungen automatisch gespeichert.
Wird 20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
- Taste so oft kurz drücken, bis die gewünschte Funktion blinkt.
√ Die gewählte Funktion blinkt.
Funktion aktivieren
- Taste drücken.
√ Symbol bleibt im Display erhalten und Anzeige wechselt zur nächsten Funktion.
Funktion deaktivieren
- Taste drücken.
√ Symbol im Display erlischt und Anzeige wechselt zur nächsten Funktion.
7.5 Uhrzeit einstellen

Bedingung
Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2-3 Sekunden drücken.
√ Stundenanzeige blinkt.
- Stundenanzeige mit der Taste bzw. Taste einstellen.
- 3 - 5 Sekunden warten
√ Das nächste Segment der Anzeige blinkt und kann eingestellt werden.
- Durch Drücken der Taste und der Taste können die folgenden Segmente, analog der Stundenanzeige, eingestellt werden.

Info
Die Sekunden können nur auf Null gesetzt werden.
Wird 15-20 Sekunden keine Taste betätigt oder ein Impuls vom Raddrehzahlgeber kommt, werden die Einstellungen automatisch gespeichert und das Setup-Menü geschlossen.
7.6 Rundenzeit abfragen

Info
Diese Funktion kann nur dann aufgerufen werden, wenn Rundenzeiten gestoppt wurden.
Bedingung
Das Motorrad steht.

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
- Taste kurz drücken.
√ Auf der linken Seite des Display wird LAP 1 angezeigt.
– Die Runden 1-10 können mit der Taste abgerufen werden. - Die Taste 3-5 Sekunden gedrückt halten und die Rundenzeiten werden gelöscht.
- Taste kurz drücken.
√ nächster Anzeigemodus

Info
Kommt ein Impuls vom Raddrehzahlgeber, wechselt die linke Seite des Displays in den SPEED-Modus zurück.
7.7 Anzeigemodus SPEED (Geschwindigkeit)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige SPEED links im Display erscheint. Im Anzeigemodus SPEED wird die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt. Die aktuelle Geschwindigkeit kann in Km/h oder in Mph angezeigt werden.

Info
Länderspezifische Einstellung vornehmen.
Sobald ein Impuls vom Vorderrad kommt, wechselt die linke Seite des Tacho-Displays in den Modus SPEED und aktuelle Geschwindigkeit wird eingeblendet.
7.8 Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden)

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint. Im Anzeigemodus H werden die Betriebsstunden des Motors angezeigt. Der Betriebsstundenzähler speichert die Gesamtfahrzeit.

Info
Der Betriebsstundenzähler ist für die Einhaltung der Servicearbeiten notwendig. Ist der Tacho beim Anfahren im Anzeigemodus H, wechselt er automatisch in den Anzeigemodus ODO. Der Anzeigemodus H wird während der Fahrt unterdrückt.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Tachofunktionen. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.9 Setup-Menü

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2-3 Sekunden drücken.
Das Setup-Menü zeigt die aktivierten Funktionen an.

Info
Die sb oft kurz drücken, bis die gewünschte Funktion erreicht wird.
Wenn 20 Sekunden keine Taste betätigt wird, werden die Einstellungen automatisch gespeichert.
| Taste kurz drücken. | aktiviert die blinkende Anzeige und wechselt zur nächsten Anzeige |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | deaktiviert die blinkende Anzeige und wechselt zur nächsten Anzeige |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| 3 - 5 Sekunden warten | wechselt zur nächsten Anzeige ohne Veränderung |
| 10 - 12 Sekunden warten | Setup-Menü startet, speichert die Einstellungen und wechselt zu H oder ODO. |
7.10 Maßeinheit einstellen

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige H rechts unten im Display erscheint.
- Taste 2-3 Sekunden drücken.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige Km/h / Mph blinkt.
Im Maßeinheiten Modus kann die Maßeinheit umgeschaltet werden.

Info
Wenn 5 Sekunden keine Taste betätigt wird, werden automatisch die Einstellungen gespeichert.
| Taste kurz drücken. | Einstieg in die Auswahl, aktiviert Km/h Anzeige |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | aktiviert Mph Anzeige |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| 3 - 5 Sekunden warten | wechselt zur nächsten Anzeige, wechselt von der Auswahl in das Setup-Menü |
| 10 - 12 Sekunden warten | speichert und schließt das Setup-Menü |
7.11 Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
Im Anzeigemodus CLK wird die Uhrzeit angezeigt.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Uhr. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.12 Uhrzeit einstellen

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige CLK rechts unten im Display erscheint.
- Taste 21-3 Sekunden drücken.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | erhöht den Wert |
| Taste kurz drücken. | erhöht den Wert |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | verringert den Wert |
| Taste kurz drücken. | verringert den Wert |
| 3 - 5 Sekunden warten | wechselt zum nächsten Wert |
| 10 - 12 Sekunden warten | Verlassen von SETUP Menü |
7.13 Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
Im Anzeigemodus LAP können mit der Stoppuhr bis zu 10 Rundenzeiten gestoppt werden.

Wenn die Rundenzeit nach dem Drücken der Taste weiter läuft, sind 9 Speicherplätze belegt.
Die Runde 10 muss mit der Taste-gestoppt werden.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden zurückgesetzt. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Stoppt die Uhr. |
| Taste kurz drücken. | Startet die Uhr, oder stoppt die laufende Rundenzeit, speichert diese und die Stoppuhr startet die nächste Runde. |
7.14 Rundenzeit abfragen

• Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP rechts unten im Display erscheint.
- Taste kurz drücken.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden zurückgesetzt. |
| Taste kurz drücken. | Runden von 1-10 auswählen |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | nächste Rundenzeit abrufen. |
7.15 Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige ODO rechts unten im Display erscheint.
Im Anzeigemodus ODO wird die gefahrene Gesamtwegstrecke angezeigt.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.16 Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR1 rechts oben im Display erscheint.
Der TR1 (Tripmaster 1) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
Mit ihm kann die Streckenlänge bei Ausfahrten oder die Distanz zwischen zwei Tankstopps gemessen werden.
TR1 ist mit A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) und S1 (Stoppuhr 1) gekoppelt.

Info
Wird 999,9 überschritten, werden die Werte TR1, A1 und S1 automatisch auf 0,0 zurückgesetzt.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.17 Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR2 rechts oben im Display erscheint.
Der TR2 (Tripmaster 2) läuft immer mit und zählt bis 999,9.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Löscht Werte TR2 und A2. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Verringert Wert TR2. |
| Taste kurz drücken. | Verringert Wert TR2. |
7.18 Einstellen von TR2 (Tripmaster 2)

Bedingung
• Das Motorrad steht.
- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige TR2 rechts oben im Display erscheint.
- Taste 2 - 3 Sekunden drücken, bis TR2 blinkt.
Der angezeigte Wert kann manuell mit der Taste und der Taste eingestellt werden. Eine sehr praktische Funktion bei Fahrten nach dem Roadbook.

Info
Der TR2 Wert kann auch während der Fahrt manuell mit der Taste und der Taste korrigiert werden.
Wird 999,9 überschritten, wird der Wert TR2 automatisch auf 0,0 zurückgesetzt.
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Erhöht Wert TR2. |
| Taste kurz drücken. | Erhöht Wert TR2. |
| Taste 2 -3 Sekunden drücken. | Verringert Wert TR2. |
| Taste kurz drücken. | Verringert Wert TR2. |
| 10 - 12 Sekunden warten | speichert und schließt das Setup-Menü |
7.19 Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige A1 rechts oben im Display erscheint.
A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Berechnungsbasis von TR1 (Tripmaster 1) und S1 (Stoppuhr 1) an. Die Berechnung dieses Wertes wird mit dem ersten Impuls des Raddrehzahlgebers aktiviert und endet 3 Sekunden nach dem letzten Impuls.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.20 Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige A2 rechts oben im Display erscheint.
A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Basis der aktuellen Geschwindigkeit, wenn die Stoppuhr S2 (Stoppuhr 2) läuft.

Info
Der angezeigte Wert kann von der tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeit abweichen, wenn S2 nach der Fahrt nicht gestoppt wurde.
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.21 Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige S1 rechts oben im Display erscheint.
S1 (Stoppuhr 1) zeigt die Fahrzeit auf Basis von TR1 an und läuft weiter, sobald vom Raddrehzahlgeber ein Impuls kommt. Die Berechnung dieses Wertes startet mit dem ersten Impuls des Raddrehzahlgebers und endet 3 Sekunden nach dem letzten Impuls.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | keine Funktion |
7.22 Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2)

- Taste + so oft kurz drücken, bis die Anzeige S2 rechts oben im Display erscheint.
S2 (Stoppuhr 2) ist eine manuelle Stoppuhr. Wenn S2 im Hintergrund läuft, blinkt die Anzeige S2 im Tacho-Display.
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | Anzeigen von S2 und A2 werden auf 0,0 gesetzt. |
| Taste kurz drücken. | nächster Anzeigemodus |
| Taste 2-3 Sekunden drücken. | keine Funktion |
| Taste kurz drücken. | Startet oder stoppt S2. |
7.23 Funktionsübersicht
| Anzeige Taste 2 - | 3 Sekunden drücken. | Taste kurz drücken. | Taste 2 - 3 Sekunden drücken. | Taste kurz drücken. | 3 - 5 Sekunden warten | 10 - 12 Sekunden warten |
| Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden) | Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Tachofunktionen. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion keine Funktion | |||
| Setup-Menü keine Funktion aktiviert die blinkende Anzeige und wechselt zur nächsten Anzeige | keine Funktion deaktiviert die blinkende Anzeige und wechselt zur nächsten Anzeige | wechselt zur nächsten Anzeige ohne Veränderung | Setup-Menü startet, speichert die Einstellungen und wechselt zu H oder ODO. | |||
| Maßeinheit einstellen | keine Funktion Einstieg in die Auswahl, aktiviert Km/h Anzeige | keine Funktion aktiviert Mph Anzeige | wechselt zur nächsten Anzeige, wechselt von der Auswahl in das Setup-Menü | speichert und schließt das Setup-Menü | ||
| Anzeigemodus SPEED/CLK (Uhrzeit) | Anzeige wechselt in das Setup-Menü der Uhr. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion keine Funktion | |||
| Uhrzeit einstellen erhöht den Wert erhöht den Wert verringert den Wert | verringert den Wert | wechselt zum nächsten Wert | Verlassen von SETUP Menü | |||
| Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit) | Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden zurückgesetzt. | nächster Anzeigemodus | Stoppt die Uhr. Startet die Uhr, oder stoppt die laufende Rundenzeit, speichert diese und die Stoppuhr startet die nächste Runde. | |||
| Rundenzeit abfragen | Die Stoppuhr und die Rundenzeit werden zurückgesetzt. | Runden von 1-10 auswählen | keine Funktion nächste Rundenzeit abrufen. | |||
| Anzeigemodus SPEED/ODO (Odometer) | keine Funktion nächste Anzeigemodus | keine Funktion keine Funktion | ||||
| Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1) | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion keine Funktion | |||
| Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2) | Löscht Werte TR2 und A2. | nächster Anzeigemodus | Verringert Wert TR2. | Verringert Wert TR2. | ||
| Einstellen von TR2 (Tripmaster 2) | Erhöht Wert TR2. | Erhöht Wert TR2. | Verringert Wert TR2. | Verringert Wert TR2. | speichert und schließt das Setup-Menü | |
| Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion keine Funktion | |||
| Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) | keine Funktion nächste Anzeigemodus | keine Funktion keine Funktion | ||||
| Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1) | Anzeigen von TR1, A1 und S1 werden auf 0,0 gesetzt. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion keine Funktion | |||
| Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2) | Anzeigen von S2 und A2 werden auf 0,0 gesetzt. | nächster Anzeigemodus | keine Funktion Startet oder stoppt S2. | |||
7.24 Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit
| Anzeige Das Motorrad | steht. | Menü aktivierbar |
| Anzeigemodus SPEED/H (Betriebsstunden) • | ||
| Setup-Menü • | ||
| Maßeinheit einstellen • | ||
| Uhrzeit einstellen • | ||
| Anzeigemodus SPEED/LAP (Rundenzeit) • | ||
| Rundenzeit abfragen • | ||
| Anzeigemodus SPEED/TR1 (Tripmaster 1) • | ||
| Anzeigemodus SPEED/TR2 (Tripmaster 2) • | ||
| Einstellen von TR2 (Tripmaster 2) | • | |
| Anzeigemodus SPEED/A1 (Durchschnittsgeschwindigkeit 1) | • | |
| Anzeigemodus SPEED/A2 (Durchschnittsgeschwindigkeit 2) | • | |
| Anzeigemodus SPEED/S1 (Stoppuhr 1) | • | |
| Anzeigemodus SPEED/S2 (Stoppuhr 2) | • |
8.1 Hinweise zur ersten Inbetriebnahme

Gefahr
Unfallgefahr Ein verkehrsuntüchtiger Fahrer gefährdet sich und andere.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie durch Alkohol, Drogen oder Medikamente verkehrsuntüchtig sind.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn Sie dazu physisch oder psychisch nicht in der Lage sind.

Warnung
Verletzungsgefahr Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.
- Tragen Sie bei allen Fahrten geeignete Schutzkleidung wie Helm, Stiefel, Handschuhe sowie Hose und Jacke mit Protektoren.
- Verwenden Sie immer Schutzkleidung, die in einwandfreiem Zustand ist und den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Warnung
Sturzgefahr Unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad beeinträchtigen das Fahrverhalten. Unterschiedliche Reifenprofile können die Kontrolle über das Fahrzeug erheblich erschweren.
- Stellen Sie sicher, dass Vorder- und Hinterrad nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sind.

Warnung
Unfallgefahr Eine unangepasste Fahrweise beeinträchtigt das Fahrverhalten.
- Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen und Ihrem Fahrkönnen an.

Warnung
Unfallgefahr Das Fahrzeug ist nicht für die Mitnahme eines Beifahrers ausgelegt.
– Nehmen Sie keinen Beifahrer mit.

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn der Fußbremshebel nicht freigegeben wird, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen.
- Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel, wenn Sie nicht bremsen wollen.

Warnung
Unfallgefahr Gesamtgewicht und Achslasten beeinflussen das Fahrverhalten.
- Überschreiten Sie weder das höchstzulässige Gesamtgewicht noch die Achslasten.

Warnung
Entwendungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
- Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
- Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.

Info
Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Motorrades, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt fühlen.
- Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Auslieferungsinspektion von einer autorisierten Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt durchgeführt wurden.
√ Sie erhalten die Auslieferungsurkunde und das Service & Garantieheft bei der Fahrzeugübergabe.
- Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
- Machen Sie sich mit den Bedienelementen vertraut.
- Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. (S. 70)
– Leerweg des Handbremshebels einstellen. (S. 75)
– Leerweg des Fußbremshebels einstellen. (AS. 80) - Grundstellung des Schalthebels einstellen. (AS.97)
- Gewöhnen Sie sich auf einem geeigneten Gelände an das Handling des Motorrades, bevor Sie eine anspruchsvollere Fahrt unternehmen.

Info
Im Gelände ist es empfehlenswert mit einer weiteren Person auf einem zweiten Fahrzeug unterwegs zu sein, um sich gegenseitig zu helfen.
8 INBETRIEBNAHME
32
- Versuchen Sie auch einmal möglichst langsam und im Stehen zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.
- Machen Sie keine Geländefahrten, die Ihre Fähigkeiten und Erfahrung überfordern.
- Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest und lassen Sie die Füße auf den Fußrasten.
- Wenn Sie Gepäck mitnehmen, achten Sie auf eine sichere Befestigung möglichst nahe an der Fahrzeugmitte und auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf Vorderrad und Hinterrad.

Info
Motorräder reagieren empfindlich auf Veränderung der Gewichtsverteilung.
- Halten Sie das höchstzulässige Gesamtgewicht und die höchstzulässigen Achslasten ein.
Vorgabe
| Höchstzulässiges Gesamtgewicht 400 kg | |
| Höchstzulässige Achslast vorne 190 kg | |
| Höchstzulässige Achslast hinten 250 kg |
- Motor einfahren. (S. 32)
8.2 Motor einfahren
- Während der Einlaufphase die angegebene Motordrehzahl und Motorleistung nicht überschreiten.
Vorgabe
| maximale Motordrehzahl | |
| während der ersten Betriebsstunde 7.000 1/min | |
| maximale Motorleistung | |
| während der ersten 3 Betriebsstunden ≤ 75 % | |
– Vollgasfahrten vermeiden!
9.1 Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme

Info
Vor jeder Fahrt den Zustand des Fahrzeugs und die Betriebssicherheit kontrollieren. Das Fahrzeug muss beim Betrieb in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
- Motorölstand kontrollieren. (S. 99)
– Elektrische Anlage kontrollieren. - Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (S. 76)
- Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (S. 80)
- Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (S. 77)
- Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (S. 81)
- Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
- Kühflüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 94)
- Kettenverschmutzung kontrollieren. (S. 64)
- Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (S. 66)
- Kettenspannung kontrollieren. (S. 65)
– Reifenzustand kontrollieren. (S. 87)
– Reifenluftdruck kontrollieren. (S. 88)
– Speichenspannung kontrollieren. (S. 88) - Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen. (S. 49)
– Gabelbeine entlüften. (S. 48) - Luftfilter kontrollieren.
- Kraftstofffilter kontrollieren.
- Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienelemente kontrollieren.
- Alle Schrauben, Muttern und Schlauchschellen regelmäßig auf festen Sitz kontrollieren.
- Kraftstoffvorrat kontrollieren.
9.2 Startvorgang

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Absauganlage, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
- Fahren Sie den Motor immer mit niedriger Drehzahl warm.

- Motorrad vom Seitenständer ① nehmen und den Seitenständer mit dem Gummiband ② sichern.
- Getriebe in Leerlauf schalten.

400733-01
Bedingung
Umgebungstemperatur: < 20 °C
– Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube bis zum Anschlag herausziehen.
– E-Starterknopf drücken.

Info
E-Starterknopf maximal 5 Sekunden drücken. Bis zum nächsten Startversuch mindestens 5 Sekunden warten.
Bei Temperaturen unter 15 °C (60 °F) können mehrere Startversuche nötig sein, um die Lithium-Ionen-Batterie zu erwärmen und dadurch die Start-leistung zu steigern.
Während des Startvorganges leuchtet die FI Warnlampe kurz zur Funktionskontrolle.
9.3 Anfahren

Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Gummiband gesichert sein.
- Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas geben.
9.4 Schalten, Fahren

Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl blockiert das Hinterrad und überdreht den Motor.
- Schalten Sie bei hoher Motordrehzahl nicht in einen kleineren Gang zurück.

Info
Treten beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auf, ist sofort anzuhalten, der Motor abzustellen und eine autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt zu kontaktieren.
Der 1. Gang stellt den Anfahr- oder Berggang dar.
- Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation usw.) es erlauben, können Sie in höhere Gänge schalten. Dazu Gas wegnehmen, gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.
- Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf 34 Gas zurückdrehen. Die Geschwindigkeit verringert sich kaum, der Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
- Geben Sie immer nur so viel Gas, wie der Motor gerade verarbeiten kann - abruptes Aufreißen des Gasdrehgriffes erhöht den Verbrauch.
– Zum Zurückschalten bremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen. - Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben bzw. nochmals schalten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn längerer Betrieb im Leerlauf oder im Stand bevorsteht.
Vorgabe
≥ 2 min
- Vermeiden Sie oftmaliges und längeres Schleifen der Kupplung. Dieses erhitzt das Motoröl und damit den Motor und das Kühl-system.
- Fahren Sie mit niedriger Drehzahl anstatt mit hoher Drehzahl und schleifender Kupplung.
9.5 Abbremsen

Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen blockiert die Räder.
- Passen Sie die Bremsweise der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen an.

Warnung
Unfallgefahr Ein schwammiger Druckpunkt der Vorder- oder Hinterradbremse verringert die Bremswirkung.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die Bremsanlage.
- Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die Bremsbeläge und Bremsscheiben zu trocknen und von Schmutz zu befreien.
- Auf sandigem, regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
- Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Schalten Sie dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in einen kleineren Gang.
- Nutzen Sie bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors. Schalten Sie dazu einen oder zwei Gänge zurück, überdrehen Sie jedoch den Motor nicht. So brauchen sie wesentlich weniger zu bremsen und die Bremsanlage wird nicht überhitzt.
9.6 Anhalten, Parken

Warnung
Entwendungsgefahr Unbefugt handelnde Personen gefährden sich und andere.
- Lassen Sie das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
– Sichern Sie das Fahrzeug vor dem Zugriff Unbefugter.

Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
- Berühren Sie keine Teile wie Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer oder Bremsanlage, bevor die Fahrzeugteile abgekühlt sind.
- Lassen Sie die Fahrzeugteile abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.
Hinweis
Materialschaden Falsches Vorgehen beim Parken beschädigt das Fahrzeug.
Wenn das Fahrzeug wegrollt oder umfällt, können erhebliche Schäden entstehen.
Die Bauteile zum Abstellen des Fahrzeuges sind nur für das Fahrzeuggewicht ausgelegt.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
- Stellen Sie sicher, dass sich niemand auf das Fahrzeug setzt, wenn das Fahrzeug auf einem Ständer geparkt ist.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
- Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
-
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.
-
Motorrad abbremsen.
- Getriebe in Leerlauf schalten.
- Motorrad auf festem Untergrund abstellen.
9.7 Transport
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.
Hinweis
Brandgefahr Heiße Fahrzeugteile stellen eine Brand- und Explosionsgefahr dar.
- Stellen Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe leicht brennbarer oder explosionsfähiger Materialien ab.
- Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie das Fahrzeug abdecken.

- Motor abstellen.
- Motorrad mit Spanngurten oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
9.8 Kraftstoff tanken

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
Hinweis
Materialschaden Unzureichende Kraftstoffqualität setzt den Kraftstofffilter vorzeitig zu.
In einigen Ländern und Regionen ist die verfügbare Kraftstoffqualität und -sauberkeit unter Umständen nicht ausreichend. Probleme im Kraftstoffsystem sind die Folge.
- Tanken Sie nur sauberen Kraftstoff, der der angegebenen Norm entspricht. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht in das Grundwasser, den Boden oder die Kanalisation gelangen.
- Motor abstellen.
- Tankverschlüsse öffnen. (S. 16)
9 FAHRANLEITUNG

- Kraftstofftank bis maximal an das Maß A mit Kraftstoff auffüllen. Vorgabe
| Maß A | 45 mm | |
| Kraftstofftankinhalt | ||
| Kraftstofftank-hälfte vorne links ca. | 7,5 l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 132) | |
| Kraftstofftank-hälfte vorne rechts ca. | 7,5 l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 132) | |
| Heckkraft-stofftank ca. | 18,0 l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 132) | |
| Kraftstoff-füllmenge gesamt ca. | 33,0 l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (S. 132) | |
- Tankverschlüsse schließen. (S. 17)
10.1 Serviceplan
| alle 30 Betriebsstunden | ||||
| alle 20 Betriebsstunden | ||||
| alle 10 Betriebsstunden / nach jedem Rennen einmalig nach 1 Betriebsstunde | ||||
| Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. | ● | ● | ● | |
| Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren. | ○ | ● | ● | |
| Batterie kontrollieren und laden. | ● | ● | ||
| Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (S. 77) | ● | ● | ● | |
| Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (S. 81) | ● | ● | ● | |
| Bremsscheiben kontrollieren. (S. 75) | ● | ● | ● | |
| Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren. | ● | ● | ● | |
| Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (S. 80) | ● | ● | ● | |
| Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren. (S. 80) | ● | ● | ||
| Rahmen und Schwingarm kontrollieren. | ● | ● | ||
| Schwingarmlagerung kontrollieren. | ||||
| Schwenklager am Federbein oben kontrollieren. | ● | ● | ||
| Federbeinanlenkung kontrollieren. | ● | ● | ||
| Kleinen Gabelservice durchführen. | ● | ● | ||
| Großen Gabelservice durchführen. | ||||
| Reifenzustand kontrollieren. (S. 87) | ○ | ● | ● | ● |
| Reifenluftdruck kontrollieren. (S. 88) | ○ | ● | ● | ● |
| Radlager auf Spiel kontrollieren. | ● | ● | ||
| Radnaben kontrollieren. | ● | ● | ||
| Felgenschlag kontrollieren. | ○ | ● | ● | |
| Speichenspannung kontrollieren. (S. 88) | ○ | ● | ● | ● |
| Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren. (S. 66) | ● | ● | ||
| Kettenspannung kontrollieren. (S. 65) | ○ | ● | ● | ● |
| Alle beweglichen Teile (z. B. Handhebel, Kette, ...) schmieren und auf Leichtgängigkeit kontrollieren. | ● | ● | ||
| Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen. (S. 70) | ● | ● | ||
| Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (S. 76) | ● | ● | ||
| Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (S. 75) | ● | ● | ||
| Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (S. 53) | ○ | ● | ● | ● |
| Ventilspiel kontrollieren. | ○ | |||
| Kupplung und Dämpfungselemente im Kupplungskorb kontrollieren. | ● | ● | ||
| Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. (S. 99) | ○ | ● | ● | ● |
| Dämpfungselemente im Kupplungskorb wechseln. | ● | ● | ||
| Alle Schläuche (z. B. Kraftstoff-, Kühl-, Entlüftungs-, Drainageschläuche, ...) und Manschetten auf Risse, Dichtheit und korrekte Verlegung kontrollieren. | ○ | ● | ● | ● |
| Frostschutz und Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 93) | ○ | ● | ● | |
| Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren. | ● | ● | ||
| Bowdenzüge auf Beschädigung, knickfreie Verlegung und Einstellung kontrollieren. | ○ | ● | ● | |
| Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. | ● | ● | ||
| Kraftstofffilter der Kraftstofftanks reinigen. | ● | |||
| Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln. (S. 60) | ● | ● | ||
| Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren. | ○ | ● | ● | |
| Kraftstoffdruck kontrollieren. | ● | ● | ||
| Leerlaufdrehzahl einstellen. (S. 97) | ○ | ● | ● | ● |
| Funktion des Kühlerlüfters kontrollieren. | ● | ● | ||
| Endkontrolle: Fahrzeug auf Verkehrssicherheit kontrollieren und Probefahrt durchführen. | ○ | ● | ● | |
| Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool nach der Probefahrt auslesen. | ○ | ● | ● | |
| Serviceeintrag im Husqvarna Motorcycles Dealer.net und im Service & Garantieheft durchführen. | ○ | ● | ● | |
- einmaliges Intervall
• periodisches Intervall
10.2 Servicearbeiten (als Zusatzauftrag)
| nach jedem Rennen | |||
| jährlich | |||
| alle 100 Betriebsstunden | |||
| alle 50 Betriebsstunden | |||
| alle 40 Betriebsstunden | |||
| einmalig nach 20 Betriebsstunden | |||
| Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse wechseln. | ● | ||
| Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse wechseln. | ● | ||
| Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln. | (S.71) | ● | |
| Steuerkopflager schmieren. | (S.55) | ● | |
| Federbeinservice durchführen. | ● | ||
| Zündkerze und Zündkerzenstecker wechseln. | |||
| Kolben wechseln. | ● | ● | |
| Zylinder kontrollieren/vermessen. | ● | ● | |
| Zylinderkopf kontrollieren. | ● | ● | |
| Ventile, Ventilfedern und Ventilfederauflagen wechseln. | ● | ||
| Nockenwelle und Kipphebel kontrollieren. | ● | ● | |
| Pleuel, Pleuellager und Hubzapfen wechseln. | ● | ● | |
| Wellendichtringe der Wasserpumpe wechseln. | ● | ● | |
| Getriebe und Schaltung kontrollieren. | ● | ● | |
| Öldruckregelventil kontrollieren. | ● | ● | |
| Saugpumpe wechseln. | ● | ● | |
| Druckpumpe und Schmiersystem kontrollieren. | ● | ● | |
| Steuerkette wechseln. | ● | ● | |
| Steuertrieb kontrollieren. | ● | ● | |
| Alle Motorlager wechseln. | ● | ● | |
- einmaliges Intervall
• periodisches Intervall
11.1 Fahrwerksgrundeinstellung zum Fahrergewicht kontrollieren

Info
Bei der Fahrwerksgrundeinstellung zuerst das Federbein und danach die Gabel einstellen.

- Um optimale Fahreigenschaften des Motorrades zu erzielen und um Beschädigungen an Gabel, Federbein, Schwingarm und Rahmen zu vermeiden, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten zum Fahrergewicht passen. - Husqvarna Offroad-Motorräder sind im Auslieferungszustand auf ein Standard Fahrergewicht (mit kompletter Schutzkleidung) eingestellt.
Vorgabe
Standard Fahrergewicht 75... 85 kg
- Wenn das Fahrergewicht außerhalb dieses Bereiches liegt, muss die Grundeinstellung der Federungskomponenten entsprechend angepasst werden.
- Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung ausgeglichen werden, bei größeren Abweichungen müssen entsprechende Federn montiert werden.
11.2 Druckstufendämpfung Federbein
Die Druckstufendämpfung des Federbeines ist in zwei Bereiche aufgeteilt, High Speed und Low Speed.
High- und Low Speed bezieht sich auf die Einfedergeschwindigkeit des Hinterrades und nicht auf die Fahrgeschwindigkeit.
Die High Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Landung nach einem Sprung aus, das Hinterrad federt dabei schnell ein.
Die Low Speed Einstellung wirkt sich z. B. bei der Fahrt über lange Bodenwellen aus, das Hinterrad federt dabei langsam ein.
Diese zwei Bereiche sind getrennt einstellbar, der Übergang zwischen High- und Low Speed ist jedoch fließend. Demzufolge wirken sich Änderungen im High Speed Bereich der Druckstufe auch im Low Speed Bereich aus und umgekehrt.
11.3 Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins einstellen

Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeines werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
- Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Die Low Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des Federbeins.

- Sitzbank abnehmen. (S. 58)
Hauptarbeit
- Einstellschraube ① bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
- Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Druckstufendämpfung Low Speed | |
| Standard 12 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 58)
11.4 Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins einstellen

Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeines werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß zerlegt wird. Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
- Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Die High Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.

– Sitzbank abnehmen. (S. 58)
Hauptarbeit
- Einstellschraube ① bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
- Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Druckstufendämpfung High Speed | |
| Standard 34 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 58)
11.5 Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen

Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeines werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß zerlegt wird. Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
- Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

- Einstellschraube ① bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
- Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Zugstufendämpfung | |
| Standard 18 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
11.6 Maß Hinterrad entlastet ermitteln

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Einen möglichst senkrechten Abstand zwischen der Hinterradachse und einem Fixpunkt messen - z. B. eine Markierung an der Seitenverkleidung.
- Wert als Maß A notieren.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
11.7 Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren

Bedingung
Kraftstofftanks sind bis zur Hälfte gefüllt.
- Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. (S. 42)
- Das Motorrad mithilfe eines Helfers senkrecht halten.
- Erneut den Abstand zwischen der Hinterradachse und dem Fixpunkt messen.
- Wert als Maß Ⓑ notieren.

Info
Der statische Durchhang ist die Differenz der Maße A und B.
- Statischen Durchhang kontrollieren.
Statischer Durchhang 35 mm
» Wenn der statische Durchhang kleiner oder größer als das angegebene Maß ist:
- Federvorspannung des Federbeins einstellen. (AS. 43)
11.8 Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren
Bedingung
Kraftstofftanks sind bis zur Hälfte gefüllt.
11 FAHRWERK ABSTIMMEN

- Maß A Hinterrad entlastet ermitteln. (S. 42)
- Mithilfe einer Person, die das Motorrad hält, setzt sich der Fahrer mit kompletter Schutzkleidung in normaler Sitzposition (Füße auf den Fußrasten) auf das Motorrad und wippt einige Male auf und nieder.
√ Die Hinterradaufhängung pendelt sich ein.
- Eine weitere Person misst nun erneut den Abstand zwischen der Hinterradachse und dem Fixpunkt.
- Wert als Maß Ⓗ notieren.

Info
Der Fahrtdurchhang ist die Differenz der Maße A und C.
- Fahrtdurchhang kontrollieren.
Fahrtdurchhang 100 mm
» Wenn der Fahrtdurchhang vom angegebenen Maß abweicht:
- Fahrtdurchhang einstellen. (S. 44)
11.9 Federvorspannung des Federbeins einstellen

Vorsicht
Verletzungsgefahr Teile des Federbeines werden umhergeschleudert, wenn das Federbein unsachgemäß zerlegt wird.
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt.
- Beachten Sie die angegebene Beschreibung. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Bevor Sie die Federvorspannung ändern, sollten Sie sich die aktuelle Einstellung notieren - z. B. Federlänge messen.

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
- Sitzbank abnehmen. (S. 58)
- Enddämpfer ausbauen. (S. 60)
- Federbein ausbauen. (S. 55)
- Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.
Hauptarbeit
- Schraube 1 lösen.
- Einstellring ② drehen, bis die Feder vollständig entspannt ist.
- Gesamte Federlänge im entspannten Zustand messen.
- Feder durch Drehen des Einstellrings ② auf das vorgegebene Maß A spannen. Vorgabe
Federvorspannung
Standard 12 mm

Info
In Abhängigkeit vom statischen Durchhang bzw. Fahrtdurchhang kann eine höhere oder niedrigere Federvorspannung notwendig sein.
- Schraube 1 festziehen.
Vorgabe
Schraube Einstellring Federbein M5 5 Nm
Nacharbeit
- Federbein einbauen. (S. 56)
11 FAHRWERK ABSTIMMEN
- Enddämpfer einbauen. (S. 60)
– Sitzbank montieren. (S. 58) - Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
11.10 Fahrtdurchhang einstellen

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
– Sitzbank abnehmen. (S. 58) - Enddämpfer ausbauen. (S. 60)
– Federbein ausbauen. (S. 55)
– Federbein im ausgebauten Zustand gründlich reinigen.

- Eine entsprechende Feder auswählen und montieren. Vorgabe
| Federrate | |
| Gewicht Fahrer (Weich): 65...75 kg | 51 N/mm |
| Gewicht Fahrer (Standard): 75...85 kg | 54 N/mm |
| Gewicht Fahrer (Hart): 85... 95 kg | 57 N/mm |

Info
Die Federrate ist an der Federaußenseite angeführt.
Kleinere Gewichtsabweichungen können durch Ändern der Federvorspannung ausgeglichen werden.
Nacharbeit
– Federbein einbauen. (S. 56)
- Enddämpfer einbauen. (S. 60)
- Sitzbank montieren. (S. 58)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
- Statischen Durchhang des Federbeins kontrollieren. (S. 42)
- Fahrtdurchhang des Federbeins kontrollieren. (S. 42)
- Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen. (S. 41)
11.11 Grundeinstellung der Gabel kontrollieren

Info
Bei der Gabel kann aus verschiedenen Gründen kein exakter Fahrtdurchhang festgelegt werden.

- Kleinere Abweichungen des Fahrergewichtes können wie beim Federbein durch die Federvorspannung ausgeglichen werden.
- Wenn die Gabel öfter durchschlägt (harter Endanschlag beim Einfedern), müssen härtere Gabelfedern montiert werden, um Beschädigungen an Gabel und Rahmen zu vermeiden.
11.12 Druckstufendämpfung der Gabel einstellen

Info
Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.

- Einstellschrauben ① bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Info
Die Einstellschrauben ① befinden sich am oberen Ende der Gabelbeine. Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
- Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Druckstufendämpfung | |
| Standard 10 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Einfedern.
11.13 Zugstufendämpfung der Gabel einstellen

Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.

- Schutzkappen ① abnehmen.
- Einstellschrauben ② bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.

Info
Die Einstellschrauben ② befinden sich am unteren Ende der Gabelbeine. Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
- Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Vorgabe
| Zugstufendämpfung | |
| Standard 20 Klicks | |

Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
- Schutzkappen ① montieren.
11.14 Lenkerposition

Die Bohrungen an den Lenkeraufnahmen sind im Abstand A aus der Mitte platziert.
Bohrungsabstand A 3,5 mm
Die Lenkeraufnahmen können um 180° gedreht werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Lenker in die für den Fahrer angenehmste Position zu bringen. Die Lenkeraufnahmen können zusätzlich noch in zwei verschiedenen Höhen (mit und ohne Distanzstück) montiert werden.
11.15 Lenkerposition einstellen


Warnung
Unfallgefahr Ein reparierter Lenker stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
Wenn der Lenker gebogen oder gerichtet wird, ermüdet das Material. Als Folge ist ein Lenkerbruch möglich.
- Wechseln Sie den Lenker, wenn der Lenker beschädigt oder verbogen ist.

- Die vier Schrauben ① entfernen. Halterung ② abnehmen.
- Lenkerklemmbrücken ③ mit Zwischengummis ④ und Elastomeren ⑤ abnehmen.
- Lenker mit Kabelbinder am Instrumententräger befestigen.

Info
Motorrad und Anbauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen. Kabel und Leitungen nicht knicken.
- Unterschalen ⑥ entnehmen.
- Klemmbalken ⑧ mit Kegelgummis ⑦ entnehmen.
- Die zwei Schrauben 10 entfernen. Lenkeraufnahmen abnehmen.
- Lenkeraufnahmen in die gewünschte Position bringen. Die zwei Schrauben ^10 montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Lenkeraufnahme | M10 40 NmLoctite | ®243TM |
Bedingung
Distanzstück ⑨ verbaut:
Schraube M10x35 verwenden
Bedingung
ohne Distanzstück ⑨ :
Schraube M10x25 verwenden

Info
Lenkeraufnahmen links und rechts gleichmäßig positionieren.
- Kegelgummis ⑦ und Klemmbalken ⑧ einsetzen.
- Unterschalen ⑥ einsetzen.
- Lenker positionieren.

Info
Auf die richtige Verlegung der Kabel und Leitungen achten.
- Lenkerklemmbrücken ③ mit Zwischengummis ④ und Elastomeren ⑤ positionieren.
Elastomer Kit grün - weiche Abstimmung (SXS05125203)
Elastomer Kit gelb - mittlere Abstimmung (Standard) (SXS05125204)
Elastomer Kit rot - harte Abstimmung (SXS05125205)

Info
Die Elastomere sind in verschiedenen Abstimmungen erhältlich.
- Halterung ② positionieren.
– Die vier Schrauben ① montieren und gleichmäßig festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerklembrücke M8 16 Nm

Info
Auf gleichmäßige Spaltmaße achten.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 48
12.1 Motorrad mit Hubständer aufheben
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.

- Motorrad am Motorschutz unterhalb des Motors aufheben.
√ Beide Räder haben keinen Bodenkontakt. - Motorrad gegen Umfallen sichern.
12.2 Motorrad vom Hubständer nehmen
Hinweis
Beschädigungsgefahr Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen oder umfallen.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab.

- Motorrad vom Hubständer nehmen.
- Hubständer entfernen.
- Zum Abstellen des Motorrades den Seitenständer ^1 mit dem Fuß bis zum Boden ausklappen und mit dem Motorrad belasten.

Info
Während der Fahrt muss der Seitenständer hochgeklappt und mit dem Gummiband gesichert sein.
12.3 Gabelbeine entlüften

- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Entlüftungsschrauben ① lösen.
√ Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht. - Entlüftungsschrauben festziehen.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 49
12.4 Staubmanschetten der Gabelbeine reinigen
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
- Kotflügel vorne ausbauen. (S. 57)
Hauptarbeit
- Staubmanschette ① an beiden Gabelbeinen nach unten schieben.

Die Staubmanschetten sollen Staub und groben Schmutz von den Gabelinnenrohren abstreifen. Mit der Zeit kann Schmutz hinter die Staubmanschetten gelangen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, können die dahinter liegenden Öldichtringe undicht werden.

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.
- Staubmanschette und Gabelinnenrohr an beiden Gabelbeinen reinigen und einölen.
Universal Ölspray (S. 133)
- Staubmanschetten in die Einbaulage zurückdrücken.
- Überflüssiges Öl entfernen.
Nacharbeit
- Kotflügel vorne einbauen. (S. 58)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12.5 Gabelbeine ausbauen

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
- Vorderrad ausbauen (S.84)
- Kotflügel vorne ausbauen. (S. 57)
- Verkleidung abnehmen. (S. 72)
Hauptarbeit
- Schrauben 1 entfernen.
- Bremszange mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.

- Kabelbinder ② entfernen.
- Schrauben ③ lösen. Gabelbein links entnehmen.
- Schrauben 4 lösen. Gabelbein rechts entnehmen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 50
12.6 Gabelbeine einbauen


√ Die Entlüftungsschrauben ① sind nach vorne positioniert.

Info
Die obere Gabelbrücke muss bündig mit Oberkante der Gabelbeine abschließen.
- Schrauben ② festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben M8 17 Nm
- Schrauben ③ festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten M8 12 Nm
– Die Bremsleitung mit dem Kabelbinder 4 fixieren.
- Bremszange positionieren. Schrauben ⑤ montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Bremszange vorne | M8 30 NmLoctite | ®243TM |
Nacharbeit
- Verkleidung montieren. (S. 73)
- Kotflügel vorne einbauen. (S. 58)
- Vorderrad einbauen. (S. 84)
12.7 Untere Gabelbrücke ausbauen

Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
- Vorderrad ausbauen (S. 84)
- Kotflügel vorne ausbauen. (S. 57)
- Verkleidung abnehmen. (S. 72)
- Gabelbeine ausbauen. (S. 49)
Hauptarbeit
- Schraube 1 entfernen.
- Bremszange mit Bremsleitung spannungsfrei zur Seite hängen.

12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

- Schrauben ② entfernen und Halteplatte mit Lenkerklemmbrücken abnehmen.
- Schrauben ③ entfernen und Lenkungsdämpfer ④ abnehmen.

- Lenker ⑤ mit Kabelbinder ⑥ am Instrumententräger befestigen.

- Untere Gabelbrücke ⑦ gegen Herausfallen sichern.
- Schraube 8 lösen.
- Schraube ⑨ entfernen.

- O-Ring 10 entfernen. Schutzring 11 entfernen und darunter liegenden Dichtring abnehmen.
– Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr entnehmen. - Oberes Steuerkopflager entnehmen.
12.8 Untere Gabelbrücke einbauen


Hauptarbeit
- Lager und Dichtelemente reinigen, auf Beschädigungen kontrollieren und fetten.
Hochviskoses Schmierfett (S. 133) - Untere Gabelbrücke mit Gabelschaftrohr einsetzen. Oberes Steuerkopflager montieren.
- Kontrollieren, ob die Steuerkopfabdichtung oben 1 richtig positioniert ist.
- Schutzring ② und O-Ring ③ aufschieben.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
52

- Obere Gabelbrücke positionieren.
- Schraube 4 montieren, aber noch nicht festziehen.

√ Die Entlüftungsschrauben ⑤ sind nach vorne positioniert.

Info
Die Gabelbeine müssen bündig mit der Oberkante der oberen Gabelbrücke abschließen.

- Schrauben 6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke unten M8 12 Nm
- Bremsleitung mit Kabelbinder 7 am Gabelbein fixieren.

- Schraube 8 montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Bremsleitungshalter an Gabelbrücke unten | M5 2 Nm |

- Schraube 9 festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben M20x1 12 Nm
- Schraube 10 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben M8 20 Nm

- Schrauben 11 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben M8 17 Nm
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 53

- Kabelbinder 12 entfernen und Lenker in Lenkerklemmung legen.
- Lenkungsdämpfer positionieren und Schrauben 13 montieren und festziehen. Vorgabe
Schraube Lenkungsdämpfer M6 15 Nm
- Halteplatte mit Lenkerklemmbrücken aufsetzen, Lenker positionieren und Schrauben 14 montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerklemmbrücke M8 16 Nm
Nacharbeit
- Kabelstrang, Bowdenzüge, Brems- und Kupplungsleitung auf Freigängigkeit und Verlegung kontrollieren.
- Verkleidung montieren. (S. 73)
- Kotflügel vorne einbauen. (S. 58)
- Vorderrad einbauen. (S. 84)
- Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (S. 53)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12.9 Steuerkopflagerspiel kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Falsches Steuerkopflagerspiel beeinträchtigt das Fahrverhalten und beschädigt Bauteile.
- Korrigieren Sie falsches Steuerkopflagerspiel unverzüglich. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Info
Wird über längere Zeit mit Spiel in der Steuerkopflagerung gefahren, werden die Lager und in weiterer Folge die Lagersitze im Rahmen beschädigt.

- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Lenker in Geradeausstellung bringen. Gabelbeine in Fahrtrichtung hin und her bewegen.
Es darf kein Spiel am Steuerkopflager spürbar sein.
» Wenn ein spürbares Spiel vorhanden ist:
- Steuerkopflagerspiel einstellen. (S. 54)
- Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Der Lenker muss sich leicht über den gesamten Lenkbereich bewegen lassen. Es dürfen keine Raststellungen spürbar sein.
» Wenn Raststellungen spürbar sind:
- Steuerkopflagerspiel einstellen. (S. 54)
- Steuerkopflager kontrollieren ggf. erneuern.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 54
12.10 Steuerkopflagerspiel einstellen
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Schrauben 1 entfernen und Halteplatte mit Lenkerklemmbrücken abnehmen.
- Schrauben ② entfernen und Lenkungsdämpfer ③ abnehmen.

- Lenker ④ mit Kabelbinder ⑤ am Instrumententräger befestigen.
- Schrauben ⑥ und ⑦ lösen.
- Schraube ⑧ lösen und wieder festziehen.
Vorgabe
Schraube Steuerkopf oben M20x1 12 Nm
- Mit einem Kunststoffhammer leicht auf die obere Gabelbrücke klopfen, um Verspannungen zu vermeiden.
- Schrauben 6 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelbrücke oben M8 17 Nm
- Schraube 7 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelschaftrohr oben M8 20 Nm
- Lenkungsdämpfer ③ positionieren und Schrauben ② montieren und festziehen. Vorgabe
Schraube Lenkungsdämpfer M6 15 Nm
- Kabelbinder entfernen und Lenker in Lenkerklemmung legen.
- Halteplatte mit Lenkerklemmbrücken aufsetzen, Lenker positionieren und Schrauben ① montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerklembrücke
M8 16 Nm
Nacharbeit
- Steuerkopflagerspiel kontrollieren. (S. 53)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
12.11 Steuerkopflager schmieren

- Untere Gabelbrücke ausbauen. (S. 50)
- Untere Gabelbrücke einbauen. (S.51)
12.12 Federbein ausbauen
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
- Sitzbank abnehmen. (S. 58)
- Enddämpfer ausbauen. (S. 60)

– Die Kabelbinder entfernen.
- Schrauben 1 entfernen.

- EFI-Steuergerät nach oben abnehmen und Steckerverbindung② trennen.

- Schrauben ③ entfernen.

- Hinteren Kraftstofftank 4 vorsichtig absenken.
– EFI-Steuergerät zur Seite hängen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL
56

- Schraube ⑤ mit Scheibe entfernen.

Info
Das Rad leicht anheben, damit die Schraube leichter entfernt werden kann.

- Schraube ⑥ mit Scheibe entfernen.

– Federbein vorsichtig nach oben entnehmen.
12.13 Federbein einbauen


– Federbein vorsichtig von oben im Fahrzeug positionieren.

- Schraube 1 mit Scheibe montieren und festziehen.
Vorgabe
| Verschraubung Federbein oben | M10 45 NmLoctite | ®243TM |

- Schraube ② mit Scheibe montieren und festziehen.
Vorgabe
| Verschraubung Federbein unten | M10 45 NmLoctite | ®243TM |

Info
Das Rad leicht anheben, damit die Schraube leichter montiert werden kann.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 57

- Hinteren Kraftstofftank ③ anheben.

Info
Auf die korrekte Verlegung der Kabel des EFI-Steuergeräts achten.

- Schrauben 4 montieren und festziehen. Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M8 25 Nm

- Steckerverbindung ⑤ zusammenstecken.
– EFI-Steuergerät positionieren.

- Schrauben ⑥ montieren und festziehen. Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M8 25 Nm
– Die Kabelbinder montieren.
Nacharbeit
- Enddämpfer einbauen. (S. 60)
- Sitzbank montieren. (S. 58)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12.14 Kotflügel vorne ausbauen

- Kabelbinder 1 entfernen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 58

- Schrauben ② entfernen und Kotflügel ③ abnehmen.
12.15 Kotflügel vorne einbauen

- Kotflügel ① positionieren und Schrauben ② montieren und festziehen. Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm

- Kabelbinder ③ befestigen.
12.16 Sitzbank abnehmen

- An der Schlaufe ① ziehen. Gleichzeitig die Sitzbank hinten anheben und abnehmen.
12.17 Sitzbank montieren

- Sitzbank zwischen den beiden vorderen Kraftstofftanks positionieren.
- Verriegelungsbolzen in das Schlossgehäuse 1 einführen und Sitzbank hinten niederdrücken, bis der Verriegelungsbolzen mit einem hörbaren Klicken einrastet.
- Kontrollieren, ob die Sitzbank korrekt montiert ist.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 59
12.18 Luftfilter ausbauen
Hinweis
Motorschaden Ungefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
Ohne Luftfilter gelangt Staub und Schmutz in den Motor.
- Nehmen Sie das Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.
Vorarbeit
- Sitzbank abnehmen. (S. 58)

Hauptarbeit
- Schrauben 1 entfernen.
- Luftfilter ② entfernen.
12.19 Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Luftfilter nicht mit Kraftstoff oder Petroleum reinigen, da diese Mittel den Schaumstoff angreifen.

- Sitzbank abnehmen. (S. 58)
- Luftfilter ausbauen. (S.59)
Hauptarbeit
- Luftfilter in spezieller Reinigungsflüssigkeit gründlich auswaschen und gut trocknen lassen.
Luftfilter-Reinigungsmittel (S. 133)

Info
Luftfilter nur ausdrücken, keinesfalls auswringen.
- Trockenen Luftfilter mit einem hochwertigen Filteröl einölen.
Öl für Schaumstoff-Luftfilter (S. 133)
- Luftfilterkasten reinigen.
- Ansaugstutzen auf Beschädigung und festen Sitz kontrollieren.
Nacharbeit
- Luftfilter einbauen. (S. 60)
- Sitzbank montieren. (S. 58)
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 60
12.20 Luftfilter einbauen
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (S. 58)
- Luftfilter ausbauen. (S. 59)
- Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. (S. 59)

Hauptarbeit
- Sauberen Luftfilter 1 montieren.

Info
Der Luftfilter muss mit der gesamten Dichtfläche am Luftfilterkasten aufliegen.
Wenn der Luftfilter nicht korrekt montiert ist, kann Staub und Schmutz in den Motor gelangen und Schäden verursachen.
- Schrauben ② montieren und festziehen.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 58)
12.21 Enddämpfer ausbauen

Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
- Lassen Sie die Auspuffanlage abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.

- Federn ① aushängen.
Federhaken (50305017000)
- Schraube ② entfernen und Enddämpfer abnehmen.
12.22 Enddämpfer einbauen

- Enddämpfer montieren. Schraube ① montieren, aber noch nicht festziehen.
- Federn ② einhängen.
Federhaken (50305017000)
- Schraube 1 festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell M8 25 Nm
12.23 Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln

Warnung
Verbrennungsgefahr Die Auspuffanlage wird beim Betrieb des Fahrzeugs sehr heiß.
- Lassen Sie die Auspuffanlage abkühlen, bevor Sie Arbeiten durchführen.

Info
Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich die Fasern des Dämmstoffes ins Freie, der Dämpfer brennt aus.
Neben einem erhöhten Geräuschpegel verändert sich dadurch auch die Leistungscharakteristik.
Vorarbeit
- Enddämpfer ausbauen. (S. 60)
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

Hauptarbeit
- Alle Nieten am Enddämpfer aufbohren und Stahlbänder entfernen. Nieten vorsichtig nach innen entfernen.

Info
Alle Nietenreste aus dem Inneren des Enddämpfers entfernen.
- Endkappe ① und Außenrohr ② abnehmen.
- Glasfasergarnfüllung ③ vom Innenrohr ④ ziehen.
- Teile, die wieder verbaut werden, reinigen und auf Beschädigungen kontrollieren.
- Innenrohr 4 am Ende mit Klebeband umwickeln.
- Neue Glasfasergarnfüllung ③ auf dem Innenrohr ④ montieren.
- Klebeband vom Innenrohr 4 entfernen.
- Außenrohr ② über die Glasfasergarnfüllung ③ schieben.
- Endkappe 1 in das Außenrohr stecken.
- Stahlbänder positionieren und neue Nieten montieren.
Nacharbeit
- Enddämpfer einbauen. (S. 60)
12.24 Kraftstofftank links vorne ausbauen

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
- Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

- Sitzbank abnehmen. (S. 58)
- Verkleidung abnehmen. (S. 72)
- Motorschutz ausbauen. (S. 73)
Hauptarbeit
- Steckverbindung ① der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge- ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen und aus Halter nehmen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 62

- Waschkappenset ② aus dem Beipack montieren.
Waschkappenset (81212016100)

- Steckverbindung ③ der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge- ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen.
- Waschkappenset aus dem Beipack montieren.
Waschkappenset (81212016000)
- Steckerverbindung 4 der Kraftstoffpumpe trennen.
- Schlauch der Kraftstofftankentlüftung ⑤ abziehen.
- Schrauben 6 entfernen.
- Kraftstofftank abnehmen.

Info
Den Kraftstofftank aufrecht abstellen, da sonst Kraftstoff über die Kraftstofftankentlüftung am Tankverschluss entweichen kann.

12.25 Kraftstofftank rechts vorne ausbauen

Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
Der Kraftstoff im Kraftstofftank dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten.
- Tanken Sie das Fahrzeug nicht in der Nähe offener Flammen oder brennender Zigaretten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie Kraftstoff tanken.
- Stellen Sie sicher, dass kein Kraftstoff verschüttet wird, insbesondere nicht auf heiße Teile des Fahrzeuges.
- Wischen Sie dennoch verschütteten Kraftstoff sofort auf.
- Beachten Sie die Angaben zum Tanken von Kraftstoff.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
- Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (S. 58)
- Verkleidung abnehmen. (S. 72)
- Motorschutz ausbauen. (S. 73)
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 63

- Steckverbindung ① der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge- ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Steckverbindung der Kraftstoffleitung trennen und aus Halter nehmen.

- Waschkappenset ② aus dem Beipack montieren.
Waschkappenset (81212016000)

- Schlauch der Kraftstofftankentlüftung ③ abziehen.
- Schrauben 4 entfernen.
- Kraftstofftank abnehmen.

Info
Den Kraftstofftank aufrecht abstellen, da sonst Kraftstoff über die Kraftstofftankentlüftung am Tankverschluss entweichen kann.
12.26 Kraftstofftank links vorne einbauen


Hauptarbeit
- Kraftstofftank positionieren, Schrauben ① montieren und festziehen. Vorgabe
Schraube Kraftstofftank vorne M8 8 Nm
- Schlauch der Kraftstofftankentlüftung ② aufstecken.

- Waschkappenset entfernen.
- Steckverbindung ③ der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge- ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- O-Ring schmieren und Steckverbindung der Kraftstoffleitung zusammenstecken.
- Steckerverbindung der Kraftstoffpumpe 4 zusammenstecken.
- Waschkappenset entfernen.
- Steckverbindung ⑤ der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge- ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Kraftstoffleitung im Halter positionieren.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 64
- O-Ring schmieren und Steckverbindung der Kraftstoffleitung zusammenstecken.
Nacharbeit
- Motorschutz einbauen. (S. 74)
- Verkleidung montieren. (S. 73)
- Sitzbank montieren. (S. 58)
12.27 Kraftstofftank rechts vorne einbauen

Hauptarbeit
- Kraftstofftank positionieren, Schrauben ① montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Kraftstofftank vorne M8 8 Nm
- Schlauch der Kraftstofftankentlüftung ② aufstecken.

- Waschkappenset entfernen.
- Steckverbindung ③ der Kraftstoffleitung gründlich mit Druckluft reinigen.

Info
Es darf keinesfalls Schmutz in die Kraftstoffleitung gelangen. Eingedrunge- ner Schmutz verstopft das Einspritzventil!
- Kraftstoffleitung im Halter positionieren.
- O-Ring schmieren und Steckverbindung der Kraftstoffleitung zusammenstecken.
Nacharbeit
- Motorschutz einbauen. (S. 74)
- Verkleidung montieren. (S. 73)
- Sitzbank montieren. (S. 58)
12.28 Kettenverschmutzung kontrollieren

- Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
» Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
- Kette reinigen. (S. 64)
12.29 Kette reinigen

Warnung
Unfallgefahr Schmiermittel auf den Reifen verringert die Bodenhaftung.
- Entfernen Sie Schmiermittel mit einem geeigneten Reinigungsmittel von den Reifen.

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.

- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Kette regelmäßig reinigen und anschließend mit Kettenspray behandeln.
Kettenspray Offroad (S. 133)
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12.30 Kettenspannung kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleiben die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen.
Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
- Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
- Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.

- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Kette am Ende des Kettengleitschutzes nach oben drücken und die Kettenspannung Ⓐ ermitteln.

Info
Der obere Kettenteil 1 muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, wiederholen Sie deshalb diese Messung an verschiedenen Stellen der Kette.
Kettenspannung 7 mm
» Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Kettenspannung einstellen. (S. 65)
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12.31 Kettenspannung einstellen

Warnung
Unfallgefahr Eine falsche Kettenspannung beschädigt Bauteile und führt zu Unfällen.
Wenn die Kette zu stark gespannt ist, verschleiben die Kette, das Kettenritzel, das Kettenrad sowie die Getriebe- und Hinterradlager schneller. Einige Bauteile können bei Überlastung reißen oder brechen.
Wenn die Kette zu locker ist, kann die Kette vom Kettenritzel oder vom Kettenrad fallen. Als Folge blockiert das Hinterrad oder der Motor wird beschädigt.
- Kontrollieren Sie die Kettenspannung regelmäßig.
- Stellen Sie die Kettenspannung nach Vorgabe ein.
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

Hauptarbeit
- Mutter ① lösen.
- Muttern ② lösen.
- Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben ^3 links und rechts einstellen.
Vorgabe
| Kettenspannung 7 mm | |
| Einstellschrauben3 links und rechts so drehen, dass die Markierungen am linken und rechten Kettenspanner in derselben Position zu den Referenzmarken A stehen. Damit ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet. | |

Info
Der obere Kettenteil muss dabei gespannt sein.
Die Kette nutzt sich nicht immer gleichmäßig ab. Die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
- Muttern ② festziehen.
- Sicherstellen, dass die Kettenspanner ④ an den Einstellschrauben ③ anliegen.
- Mutter ① festziehen.
Vorgabe
| Mutter Steckachse hinten M25x1,5 90 Nm |

Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden. Die Kettenspanner ④ können um 180° gedreht werden.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12.32 Kette, Kettenrad, Kettenritzel und Kettenführung kontrollieren
Vorarbeit
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Getriebe in Leerlauf schalten.
- Kettenrad und Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
» Wenn Kettenrad bzw. Kettenritzel eingelaufen sind:
- Antriebssatz wechseln.


Info
Kettenritzel, Kettenrad und Kette sollten nur zusammen gewechselt werden.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

- Am oberen Kettenteil mit dem angegebenen Gewicht A ziehen.
Vorgabe
Gewicht Kettenverschleißmessung 10.. 15 kg
- Den Abstand Ⓑ von 18 Kettenrollen am unteren Kettenteil messen.

Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, die Messung an verschiedenen Stellen der Kette wiederholen.
Maximaler Abstand B an der längsten Stelle der Kette
272 mm
» Wenn der Abstand B größer ist als das angegebene Maß:
- Antriebssatz wechseln.

Info
Wenn eine neue Kette montiert wird, sollten auch das Kettenrad und Kettenritzel gewechselt werden.
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen Kettenrad bzw. Kettenritzel schneller ab.

- Kettengleitschutz auf Verschleiß kontrollieren.
» Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem Ket-tengleitschutz befindet:
- Kettengleitschutz wechseln.
- Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren.
» Wenn der Kettengleitschutz lose ist:
- Kettengleitschutz festziehen.
Vorgabe
| Schraube Kettengleitschutz | M6 6 Nm Loctite | ®243TM |

- Kettengleitstück auf Verschleiß kontrollieren.
» Wenn sich die Bolzenunterkante der Kette auf Höhe oder unter dem Ket-tengleitstück befindet:
- Kettengleitstück wechseln.
- Kettengleitstück auf festen Sitz kontrollieren.
» Wenn das Kettengleitstück lose ist:
- Kettengleitstück festziehen.
Vorgabe
Schraube Kettengleitstück M8 15 Nm
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL

- Kettenführung auf Verschleiß kontrollieren.

Info
Der Verschleiß ist an der Vorderseite der Kettenführung zu erkennen.
» Wenn die Kettenführung abgenutzt ist:
- Kettenführung wechseln.
- Kettenführung auf festen Sitz kontrollieren.
» Wenn die Kettenführung lose ist:
- Kettenführung festziehen.
Vorgabe
| Restliche Schrauben Fahrgestell M6 10 Nm | |
| Restliche Muttern Fahrgestell M6 10 Nm |
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
12.33 Rahmen kontrollieren

– Rahmen auf Rissbildung und Verformung kontrollieren.
» Wenn der Rahmen durch eine mechanische Krafteinwirkung Risse oder Verformungen aufweist:
- Rahmen wechseln.

Info
Ein Rahmen der durch eine mechanische Krafteinwirkung beschädigt wurde, ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Rahmen ist seitens Husqvarna Motorcycles nicht zugelassen.
12.34 Schwingarm kontrollieren

- Schwingarm auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
» Wenn der Schwingarm Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
- Schwingarm wechseln.

Info
Ein beschädigter Schwingarm ist immer zu wechseln. Eine Reparatur am Schwingarm ist seitens Husqvarna Motorcycles nicht zuge- lassen.
12.35 Gasbowdenzugverlegung kontrollieren
Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (S. 58)
- Verkleidung abnehmen. (S. 72)
- Motorschutz ausbauen. (S. 73)
- Kraftstofftank rechts vorne ausbauen. (S. 62)
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 69

Beide Gasbowdenzüge müssen nebeneinander an der Hinterseite des Lenkers zwischen rechtem Gabelbein und Rahmen zum Drosselklappenkörper verlegt sein.
» Wenn die Gasbowdenzugverlegung nicht der Vorgabe entspricht:
- Gasbowdenzugverlegung korrigieren.
Nacharbeit
- Kraftstofftank rechts vorne einbauen. (S. 64)
- Motorschutz einbauen. (S. 74)
- Verkleidung montieren. (S. 73)
- Sitzbank montieren. (S. 58)
12.36 Griffgummi kontrollieren

- Griffgummis am Lenker auf Beschädigung, Verschleiß und festen Sitz kontrollieren.
» Wenn ein Griffgummi beschädigt, verschlissen oder lose ist:
- Griffgummi wechseln und sichern.
Griffkleber (00062030051) (S. 133)
12.37 Griffgummi zusätzlich sichern
Vorarbeit
- Griffgummi kontrollieren. (S. 69)
Hauptarbeit
- Griffgummi mit Sicherungsdraht an zwei Stellen sichern.

Sicherungsdraht (54812016000)
Drahtzwirbelzange (00029015000)
√ Die verdrillten Drahtenden zeigen von den Handflächen weg und sind zum Griffgummi eingebogen.
12.38 Grundstellung des Kupplungshebels einstellen

- Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube ^① an die Handgröße anpassen.

Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der Kupplungshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert sich der Kupplungshebel dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
12.39 Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren/berichtigen

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Kupplungsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waagrechte Position bringen.
- Schrauben 1 entfernen.
- Deckel ② mit Membran ③ abnehmen.
- Flüssigkeitsstand kontrollieren.
| Flüssigkeitsstand A unter Behälter-oberkante | 4 mm |
» Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit Vorgabe übereinstimmt:
- Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 132)
- Deckel ② mit Membran ③ positionieren. Schrauben ① montieren und festziehen.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 71
12.40 Flüssigkeit der hydraulischen Kupplung wechseln

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Kupplungsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift. Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.


- Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waagrechte Position bringen.
- Schrauben 1 entfernen.
- Deckel ② mit Membran ③ abnehmen.
- Entlüftungsspritze ④ mit der passenden Flüssigkeit füllen.
Entlüftungsspritze (50329050000)
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 132)
- Am Nehmerzylinder die Entlüftungsschraube ⑤ entfernen und Entlüftungsspritze ④ montieren.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 72

- Nun so lange die Flüssigkeit in das System drücken, bis sie an den Öffnungen des Geberzylinders blasenfrei austritt.
- Zwischendurch Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter des Geberzylinders absaugen, um ein Überlaufen zu verhindern.
- Entlüftungsspritze ④ entfernen. Entlüftungsschraube ⑤ montieren und festziehen.
- Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen.
Vorgabe
| Flüssigkeitsstand A unter Behälter-oberkante | 4 mm |
- Deckel ② mit Membran ③ positionieren. Schrauben ① montieren und festziehen.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
12.41 Verkleidung abnehmen

- Steckerverbindungen 1 der Blinker trennen.

- Schnellverschlüsse ② entriegeln.

- Verkleidung nach vorne schwenken und abnehmen.

12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 73
12.42 Verkleidung montieren

- Verkleidung auf den Gegenstücken des Kühlers positionieren.
- Verkleidung nach oben schwenken und an den Führungen ^1 einhängen.

- Schnellverschlüsse ② verriegeln.

- Steckerverbindungen ③ der Blinker zusammenstecken.
12.43 Motorschutz ausbauen

- Schrauben ① mit Scheiben entfernen. Motorschutz nach vorne abnehmen.
12 SERVICEARBEITEN FAHRGESTELL 74
12.44 Motorschutz einbauen

- Motorschutz positionieren.
- Schrauben 1 mit Scheiben montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Motorschutz M8 | 25 NmLoctite | ® 243TM |
13.1 Leerweg am Handbremshebel kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Handbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Vorderradbremse auf.
- Stellen Sie den Leerweg am Handbremshebel nach Vorgabe ein.

- Handbremshebel zum Lenker drücken und Leerweg A kontrollieren.
Leerweg am Handbremshebel ≥ 3 mm
» Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: - Leerweg des Handbremshebels einstellen. (S. 75)
13.2 Leerweg des Handbremshebels einstellen

- Leerweg am Handbremshebel kontrollieren. (S. 75) - Leerweg des Handbremshebels mit der Einstellschraube ^1 einstellen.

Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn gedreht wird, verkleinert sich der Leerweg. Der Druckpunkt entfernt sich vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, vergrößert sich der Leerweg. Der Druckpunkt nähert sich dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine Gewalt an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
13.3 Bremsscheiben kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsscheiben unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

- Bremsscheibenstärke vorne und hinten, an mehreren Stellen der Bremsscheibe, auf das Maß A kontrollieren.

Info
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der Anlagefläche der Bremsbeläge.
| Bremsscheiben - Verschleißgrenze | |
| vorne 3,4 mm | |
| hinten 3,4 mm | |
» Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt:
- Bremsscheibe wechseln.
- Bremsscheiben vorne und hinten auf Beschädigung, Rissbildung und Verformung kontrollieren.
» Wenn die Bremsscheibe Beschädigungen, Risse oder Verformungen aufweist:
- Bremsscheibe wechseln.
13.4 Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

- Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
- Bremsflüssigkeitsstand am Schauglas ① kontrollieren.
» Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die Markierung A gesunken ist:
- Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen. (AS. 76)
13.5 Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen


Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die angegebene Markierung oder den angegebenen Wert sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
- Schrauben 1 entfernen.
- Deckel ② mit Membran ③ abnehmen.

- Bremsflüssigkeit bis zum Maß A auffüllen.
Vorgabe
Maß A
5 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 132)
- Deckel ② mit Membran ③ positionieren.
- Schrauben 1 montieren und festziehen.


Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
13.6 Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch beschädigte Bremsscheiben.
- Werden die Bremsbeläge zu spät gewechselt, schleifen die Bremsbelagträger aus Stahl an der Bremsscheibe. Die Bremswirkung wird stark vermindert und die Bremsscheiben werden zerstört. Bremsbeläge regelmäßig kontrollieren.

- Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.
Mindestbelagstärke A
≥ 1 mm
» Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
- Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln. (AS.78)
- Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
» Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
- Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln. (S. 78)
13.7 Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln


Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unsachgemäßer Wartung aus.
- Stellen Sie sicher, dass Wartungsarbeiten und Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
– Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.

Warnung
Unfallgefahr Nicht zugelassene Bremsbeläge verändern die Bremswirkung.
Nicht alle Bremsbeläge sind für Husqvarna-Motorräder geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Originalbremsbelägen abweichen.
Wenn Bremsbeläge verwendet werden, die von der Erstaurüstung abweichen, ist eine Übereinstimmung mit der Originalzulassung nicht gewährleistet. Das Fahrzeug entspricht in diesem Fall nicht mehr dem Auslieferungszustand und die Garantie erlischt.
- Verwenden Sie nur Bremsbeläge, die von Husqvarna Motorcycles freigegeben und empfohlen sind.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Den am Lenker montierten Bremsflüssigkeitsbehälter in waagerechte Position bringen.
- Schrauben 1 entfernen.
- Deckel ② mit Membran ③ abnehmen.
13 BREMSANLAGE 79

- Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken. Sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
- Federstecker 4 entfernen.

- Bolzen ⑤ mit einem Dorn ⑥ in Richtung Felge herausschlagen und Bremsbeläge entnehmen.

- Bremszange und Bremszangenträger reinigen.
- Blattfeder ⑦ in der Bremszange und Gleitblech ⑧ im Bremszangenträger auf richtigen Sitz kontrollieren.

- Neue Bremsbeläge ⑨ einsetzen, Bolzen ⑤ einsetzen und Federstecker ④ montieren.

- Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
- Bremsflüssigkeitsstand bis zum Maß A berichtigen.
Vorgabe
Maß A
5 mm
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 132)
- Deckel ② mit Membran ③ positionieren.
- Schrauben ① montieren und festziehen.

Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
13.8 Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
- Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.

- Feder am Fußbremshebel aushängen.
- Fußbremshebel zwischen Endanschlag und Anlage zum Fußbremszylinderkolben hin und her bewegen und Leerweg A kontrollieren. Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel 3... 5 mm
» Wenn der Leerweg nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: - Leerweg des Fußbremshebels einstellen. (AS. 80)
– Feder am Fußbremshebel einhängen.
13.9 Leerweg des Fußbremshebels einstellen


Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei Überhitzung aus.
Wenn am Fußbremshebel kein Leerweg vorhanden ist, baut sich in der Bremsanlage Druck auf die Hinterradbremse auf.
- Stellen Sie den Leerweg am Fußbremshebel nach Vorgabe ein.

- Mutter ① lösen und mit Schraube ② Leerweg ③ einstellen. Vorgabe
Leerweg am Fußbremshebel 3... 5 mm
- Schraube ② gegenhalten und Mutter ① festziehen. Vorgabe
Restliche Muttern Fahrgestell M6 10 Nm
13.10 Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

- Fahrzeug senkrecht stellen.
- Bremsflüssigkeitsstand am Bremsflüssigkeitsbehälter kontrollieren.
» Wenn der Flüssigkeitsstand die MIN Markierung A erreicht hat: – Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen. (A.S. 81)

13.11 Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unzureichendem Bremsflüssigkeitsstand aus.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung sinkt, ist die Bremsanlage undicht oder die Bremsbeläge sind abgenutzt.
- Kontrollieren Sie die Bremsanlage und fahren Sie nicht weiter, bevor das Problem behoben ist. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.

- Fahrzeug senkrecht stellen.
- Schraubdeckel ① mit Scheibe und Membran ② entfernen.
- Bremsflüssigkeit bis zur MAX Markierung auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 132)
- Schraubdeckel mit Scheibe und Membran montieren.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
13.12 Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Abgenutzte Bremsbeläge verringern die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich gewechselt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)
Hinweis
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch beschädigte Bremsscheiben.
- Werden die Bremsbeläge zu spät gewechselt, schleifen die Bremsbelagträger aus Stahl an der Bremsscheibe. Die Bremswirkung wird stark vermindert und die Bremsscheiben werden zerstört. Bremsbeläge regelmäßig kontrollieren.
13 BREMSANLAGE 82

- Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke A kontrollieren.
Mindestbelagstärke A
≥ 1 mm
» Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
- Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln. (S. 82)
- Bremsbeläge auf Beschädigung und Rissbildung kontrollieren.
» Sind Beschädigungen oder Risse zu erkennen:
- Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln. (AS. 82)
13.13 Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln

Warnung
Unfallgefahr Die Bremsanlage fällt bei unsachgemäßer Wartung aus.
- Stellen Sie sicher, dass Wartungsarbeiten und Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit verursacht Hautreizungen.
- Bewahren Sie Bremsflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
- Lassen Sie Bremsflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Bremsflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

Warnung
Unfallgefahr Überalterte Bremsflüssigkeit verringert die Bremswirkung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsflüssigkeit der Vorder- und Hinterradbremse entsprechend dem Serviceplan gewechselt wird. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
– Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.

Warnung
Unfallgefahr Nicht zugelassene Bremsbeläge verändern die Bremswirkung.
Nicht alle Bremsbeläge sind für Husqvarna-Motorräder geprüft und zugelassen. Aufbau und Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Originalbremsbelägen abweichen.
Wenn Bremsbeläge verwendet werden, die von der Erstaurüstung abweichen, ist eine Übereinstimmung mit der Originalzulassung nicht gewährleistet. Das Fahrzeug entspricht in diesem Fall nicht mehr dem Auslieferungszustand und die Garantie erlischt.
- Verwenden Sie nur Bremsbeläge, die von Husqvarna Motorcycles freigegeben und empfohlen sind.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden. Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung bringen, da Bremsflüssigkeit Lack angreift.
Nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenen Behälter verwenden.
13 BREMSANLAGE 83

- Fahrzeug senkrecht stellen.
- Schraubdeckel ① mit Scheibe und Membran ② entfernen.

- Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben zurückzudrücken. Sicherstellen, dass keine Bremsflüssigkeit aus dem Bremsflüssigkeitsbehälter überläuft ggf. absaugen.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
- Federstecker ③ entfernen.
- Bolzen ④ mit einem Dorn ⑤ in Richtung Felge herausschlagen und Bremsbeläge entnehmen.


- Bremszange und Bremszangenträger reinigen.
- Blattfeder ⑥ in der Bremszange und Gleitblech ⑦ im Bremszangenträger auf richtigen Sitz kontrollieren.

- Neue Bremsbeläge ⑧ einsetzen, Bolzen ④ einsetzen und Federstecker montieren.
- Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
- Bremsflüssigkeitsstand auf die MAX Markierung A berichtigen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (S. 132)
- Schraubdeckel mit Scheibe und Membran montieren.

Info
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
14.1 Vorderrad ausbauen


- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um die Bremskolben zurückzudrücken.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken der Bremskolben die Bremszange nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
- Schrauben 1 lösen.
- Schraube ② entfernen.
- Schrauben ③ lösen.
- Vorderrad halten und Steckachse herausziehen. Vorderrad aus der Gabel nehmen.

Info
Handbremshebel bei ausgebautem Vorderrad nicht betätigen. Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
- Distanzbuchsen 4 entfernen.
14.2 Vorderrad einbauen


Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.


- Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
» Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist:
- Radlager wechseln.
- Wellendichtringe 1 und Lauffläche A der Distanzbuchsen reinigen und fetten. Wellendichtringe und Lauffläche der Steckachse reinigen und fetten.
Langzeitfett (S. 133)
- Distanzbuchsen einsetzen.
- Vorderrad positionieren und Steckachse ② einsetzen.
√ Bremsbeläge sind korrekt positioniert.
- Schraube ③ montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Steckachse vorn M24x1,5 40 Nm

Info
Darauf achten, dass der Haltegriff der Steckachse nicht am rechten Gabelbein ansteht.
14 RÄDER, REIFEN
85
- Handbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen.
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
- Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern.
√ Gabelbeine richten sich aus.
- Schrauben 4 und 5 festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelfaust M8 15 Nm
14.3 Hinterrad ausbauen


- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
Hauptarbeit
- Bremszange mit der Hand zur Bremsscheibe drücken, um den Bremskolben zurückzudrücken.

Info
Sicherstellen, dass beim Zurückdrücken des Bremskolbens die Bremszange nicht gegen die Speichen gedrückt wird.
- Mutter ① entfernen.
- Kettenspanner ② abnehmen.
- Steckachse ③ nur so weit herausziehen, dass sich das Hinterrad nach vorne schieben lässt.
- Hinterrad so weit als möglich nach vorne schieben. Kette vom Kettenrad nehmen.

Info
Bauteile durch Abdecken vor Beschädigungen schützen.

Warnung
Unfallgefahr Beschädigte Bremsscheiben verringern die Bremswirkung.
- Legen Sie das Rad immer so ab, dass die Bremsscheibe nicht beschädigt wird.
- Hinterrad halten und Steckachse ③ herausziehen. Hinterrad aus dem Schwingarm nehmen.

Info
Fußbremshebel bei ausgebautem Hinterrad nicht betätigen.

- Distanzbuchse 4 entfernen.
- Kettenradträger ⑤ abnehmen.
14.4 Hinterrad einbauen


Warnung
Unfallgefahr Öl oder Fett auf den Bremsscheiben verringert die Bremswirkung.
- Halten Sie die Bremsscheiben stets öl- und fettfrei.
- Reinigen Sie die Bremsscheiben bei Bedarf mit Bremsenreiniger.

- Dämpfergummis der Hinterradnabe kontrollieren. (AS. 87)
- Radlager auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
» Wenn das Radlager beschädigt bzw. verschlissen ist: - Radlager wechseln.
- Wellendichtring ① und Lauffläche A der Distanzbuchse reinigen und fetten.
Langzeitfett (S. 133) - Distanzbuchse einsetzen.

- Distanzbuchsen des Kettenradträgers reinigen und fetten.
Langzeitfett (S. 133)
- Kettenradträger ② in die Hinterradnabe einsetzen.

- Hinterrad positionieren und Steckachse ③ einsetzen.
√ Bremsbeläge sind korrekt positioniert. - Kette auflegen.
- Kettenspanner ④ positionieren. Mutter ⑤ montieren, aber noch nicht festziehen.
- Kettenspannung kontrollieren. (S. 65)
- Sicherstellen, dass die Kettenspanner an den Einstellschrauben⑥ anliegen.
- Mutter 5 festziehen.
Vorgabe
Mutter Steckachse hinten M25x1,5 90 Nm


Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner können verschiedene Sekundärübersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden. Die Kettenspanner 4 können um 180° gedreht werden.
- Fußbremshebel mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen und ein Druckpunkt vorhanden ist.
Nacharbeit
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
14.5 Dämpfergummis der Hinterradnabe kontrollieren


Info
Die Kraft des Motors wird vom Kettenrad über 6 Dämpfergummis auf das Hinterrad übertragen. Sie nutzen sich im Betrieb ab. Werden die Dämpfergummis nicht rechtzeitig gewechselt, wird der Kettenradträger und die Hinterradnabe beschädigt.

- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
- Hinterrad ausbauen. (S. 85)
Hauptarbeit
- Lager ① kontrollieren.
» Wenn das Lager beschädigt bzw. verschlissen ist:
- Lager wechseln.
- Dämpfergummis ② der Hinterradnabe auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
» Wenn die Dämpfergummis der Hinterradnabe beschädigt bzw. verschlissen sind:
- Alle Dämpfergummis der Hinterradnabe wechseln.
- Hinterrad mit dem Kettenrad nach oben auf eine Werkbank legen und die Steckachse in die Nabe stecken.
- Um das Spiel A zu kontrollieren, Hinterrad festhalten und versuchen das Kettenrad zu verdrehen.

Info
Das Spiel wird am Kettenrad außen gemessen.
Spiel Dämpfergummis Hinterrad ≤ 5 mm
» Wenn das Spiel A größer ist als der angegebene Wert:
- Alle Dämpfergummis der Hinterradnabe wechseln.
Nacharbeit
- Hinterrad einbauen. (S. 86)
- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
14.6 Reifenzustand kontrollieren

Info
Nur von Husqvarna Motorcycles freigegebene und/oder empfohlene Reifen montieren.
Andere Reifen können sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Reifentyp, Reifenzustand und Reifenluftdruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.

- Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere Beschädigungen kontrollieren.
» Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder andere Beschädigungen aufweist:
- Reifen wechseln.
- Profiltiefe kontrollieren.

Info
Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.
Mindestprofiltiefe ≥ 2 mm
» Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
- Reifen wechseln.
14 RÄDER, REIFEN

- Reifenalter kontrollieren.

Info
Das Herstellungsdatum der Reifen ist üblicherweise in der Reifenbeschriftung enthalten und wird mit den letzten vier Ziffern der DOT Bezeichnung gekennzeichnet. Die ersten beiden Ziffern weisen auf die Herstellungswoche und die letzten beiden Ziffern auf das Herstellungsjahr hin. Husqvarna Motorcycles empfiehlt einen Wechsel der Reifen, unabhängig vom tatsächlichen Verschleiß, spätestens nach 5 Jahren.
» Wenn der Reifen älter als 5 Jahre ist:
- Reifen wechseln.
14.7 Reifenluftdruck kontrollieren

Info
Zu geringer Reifenluftdruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens. Richtiger Reifenluftdruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.

- Staubkappe entfernen.
- Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.
| Reifenluftdruck Gelände | |
| vorne 1,0... 1,5 bar | |
| hinten 1,0... 1,5 bar | |
| Reifenluftdruck Strasse | |
| vorne 1,5 bar | |
| hinten 1,5 bar | |
» Wenn der Reifenluftdruck nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Reifenluftdruck berichtigen.
- Staubkappe montieren.
14.8 Speichenspannung kontrollieren

Warnung
Unfallgefahr Falsch gespannte Speichen beeinträchtigen das Fahrverhalten und führen zu Folgeschäden.
Wenn die Speichen zu fest gespannt sind, reißen die Speichen durch Überlastung. Wenn die Speichen zu locker gespannt sind, bildet sich ein Seiten- oder Höhenschlag im Rad. Als Folge lockern sich weitere Speichen.
- Kontrollieren Sie die Speichenspannung regelmäßig, insbesondere an einem neuen Fahrzeug. (Ihre autorisierte Husqvarna Motorcycles-Fachwerkstatt hilft Ihnen gerne.)

- Mit der Klinge eines Schraubendrehers jede Speiche kurz anschlagen.

Info
Die Tonfrequenz ist abhängig von der Speichenlänge und vom Speichen-durchmesser.
Kommt es zu unterschiedlichen Tonfrequenzen an den einzelnen gleichlangen und gleichdicken Speichen, deutet das auf eine unterschiedliche Speichenspannung hin.
Es muss ein heller Ton erklingen.
» Wenn die Speichenspannung unterschiedlich ist:
- Speichenspannung korrigieren.
- Speichendrehmoment kontrollieren.
Vorgabe
| Speichennippel Vorderrad M4,5 5... 6 Nm | ||
| Speichennippel Hinterrad M5 5... 6 Nm |
Drehmomentschlüssel mit diversen Aufsätzen im Set (58429094000)
15.1 Batterie ausbauen


Warnung
Verletzungsgefahr Batterien enthalten schädliche Substanzen.
- Bewahren Sie Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Halten Sie Funken und offene Flammen von Batterien fern.
- Laden Sie Batterien nur in gut belüfteten Räumen.
- Halten Sie einen Mindestabstand zu brennbaren Stoffen ein, wenn Sie Batterien laden. Mindestabstand 1 m
- Laden Sie tiefentladene Batterien nicht, wenn die Mindestspannung bereits unterschritten ist. Mindestspannung vor Ladebeginn 9 V
- Entsorgen Sie Batterien ordnungsgemäß, die die Mindestspannung unterschritten haben.

Vorarbeit
- Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
- Sitzbank abnehmen. (S. 58)
Hauptarbeit
- Minuskabel 1 von der Batterie trennen.
- Pluskabel ② von der Batterie trennen.

- Schrauben ③ entfernen.
- Elektronik-Box 4 im hinteren Bereich anheben.
- Gummiband ⑤ unten aushängen.
- Batterie nach oben entnehmen.
15.2 Batterie einbauen


Hauptarbeit
- Batterie in das Batteriefach einsetzen.
Batterie Lithium-Ionen (S. 113)
- Elektronik-Box 1 im hinteren Bereich anheben.
- Gummiband ② einhängen.
- Schrauben ③ montieren und festziehen.
- Pluskabel 4 mit der Batterie verbinden.
Vorgabe
Mutter Kabel an Batterie M6 5 Nm
- Minuskabel 5 mit der Batterie verbinden.
Vorgabe
Mutter Kabel an Batterie M6 5 Nm

Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 58)
15.3 Batterie laden


Warnung
Verletzungsgefahr Batterien enthalten schädliche Substanzen.
- Bewahren Sie Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Halten Sie Funken und offene Flammen von Batterien fern.
- Laden Sie Batterien nur in gut belüfteten Räumen.
- Halten Sie einen Mindestabstand zu brennbaren Stoffen ein, wenn Sie Batterien laden. Mindestabstand 1 m
- Laden Sie tiefentladene Batterien nicht, wenn die Mindestspannung bereits unterschritten ist. Mindestspannung vor Ladebeginn 9 V
- Entsorgen Sie Batterien ordnungsgemäß, die die Mindestspannung unterschritten haben.

Warnung
Umweltgefährdung Batterien enthalten umweltschädliche Stoffe.
- Entsorgen Sie Batterien nicht im Hausmüll.
- Geben Sie Batterien bei Ihrem autorisierten Husqvarna Motorcycles-Händler oder bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab.

Info
Auch wenn die Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Die Ladespannung der Batterie darf 14,4 V nicht überschreiten.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der Batterie sind der Ladezustand und die Art der Ladung.
Werden Ladestrom oder Ladespannung überschritten, wird die Batterie zerstört.
Wenn die Batterie leergestartet wurde, die Batterie unverzüglich laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand tritt Tiefentladung ein und die Batterie wird zerstört.
Die Batterie ist wartungsfrei.

- Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
– Sitzbank abnehmen. (S. 58) - Minuskabel von der Batterie trennen, um Schäden an der Bordelektronik zu vermeiden.
Hauptarbeit
- Ladegerät mit der Batterie verbinden. Ladegerät einschalten.
Batterieladegerät (81229074000)
Zusätzlich können Sie mit diesem Ladegerät Ruhespannung, Startfähigkeit der Batterie und den Generator testen. Außerdem ist mit diesem Gerät ein Überladen der Batterie unmöglich.

Info
Die Batterie nur mit dem angegebenen Ladegerät laden.
Nur so ist sichergestellt, dass die Ladespannung von 14,4 Volt nicht überschritten wird.
- Ladegerät nach dem Laden ausschalten und von der Batterie trennen.
- Minuskabel mit der Batterie verbinden.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 58)
15.4 Hauptsicherung wechseln

Warnung
Brandgefahr Falsche Sicherungen überlasten die elektrische Anlage.
- Verwenden Sie nur Sicherungen mit dem vorgeschriebenen Ampere-Wert.
- Überbrücken oder reparieren Sie keine Sicherungen.

Info
Mit der Hauptsicherung sind alle Stromverbraucher des Fahrzeuges abgesichert. Sie befindet sich im Gehäuse des Startrelais unter der Sitzbank.

Vorarbeit
- Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
- Sitzbank abnehmen. (S. 58)
Hauptarbeit
- Schutzkappe ① abnehmen.
- Defekte Hauptsicherung ② entfernen.
- Neue Hauptsicherung einsetzen.
Sicherung (58011109130) (S. 113)

Info
Eine defekte Sicherung ② nur durch eine gleichwertige Sicherung ersetzen. Im Startrelais steckt eine Ersatzsicherung ③.
- Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.

Tipp
Neue Ersatzsicherung einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.
- Schutzkappen aufstecken.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 58)
15.5 Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln

Info
Der Sicherungskasten mit den Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher befindet sich unter der Sitzbank.

Vorarbeit
- Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
- Sitzbank abnehmen. (S. 58)
Hauptarbeit
- Auf die Arretierungen ① drücken und Sicherungskastendeckel ② abnehmen.

- Defekte Sicherung entfernen.
Vorgabe
| Sicherung 1 - 10 A - ACC, Blinker, Tacho |
| Sicherung 2 - 10 A - Road Book |
| Sicherung 3 - 5 A - Iritrack |
| Sicherung 4 - 5 A - Zusatzgeräte wie z. B. GPS (Dauerplus) |
| Sicherung 5 - 5 A - Bremslicht |
| Sicherung 6 - 15 A - Fernlicht, Abblendlicht, Begrenzungslicht, Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung, Instrumentenbeleuchtung, Hupe |
| Sicherung 7 - 10 A - Kühlerlüfter |
| Sicherung 8 - 10 A - EFI |

Info
Eine defekte Sicherung erkennen Sie am unterbrochenen
Schmelzdraht A.

Warnung
Brandgefahr Falsche Sicherungen überlasten die elektrische Anlage.
- Verwenden Sie nur Sicherungen mit dem vorgeschriebenen Ampere-Wert.
- Überbrücken oder reparieren Sie keine Sicherungen.
– Ersatzsicherung in passender Stärke einsetzen.
| Sicherung (58011109105) (S. 113) |
| Sicherung (58011109110) (S. 113) |
| Sicherung (58011109115) (S. 113) |
- Funktion des Stromverbrauchers kontrollieren.
- Sicherungskastendeckel schließen.
Nacharbeit
- Sitzbank montieren. (S. 58)
16.1 Kühlsystem

Durch die Wasserpumpe ① im Motor ist ein Zwangsumlauf der Kühlfüssigkeit gegeben.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im Kühlerverschluss ② geregelt. Dadurch ist die angegebene Kühlflüssigkeitstemperatur zulässig, ohne dass mit Funktionsstörungen zu rechnen ist.
120 °C
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
Eine zusätzliche Kühlung erfolgt durch den Kühlerlüfter. Dieser wird über einen Thermoschalter gesteuert.
16.2 Frostschutz und Kühflüssigkeitsstand kontrollieren

Warnung
Verbrühungsgefahr Kühflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
- Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
- Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlfüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühlfüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühlfüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

- Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
- Kühlerverschluss abnehmen.
- Frostschutz der Kühlflüssigkeit kontrollieren.
-25... -45 °C
» Wenn der Frostschutz der Kühflüssigkeit nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Frostschutz der Kühflüssigkeit korrigieren.
- Kühflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen
10 mm
» Wenn der Kühlflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Kühflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit (S. 132)
- Kühlerverschluss montieren.
16.3 Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren

Warnung
Verbrühungsgefahr Kühflüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
- Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
- Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

- Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
– Kühlerverschluss abnehmen. - Kühflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren.
| Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen | 10 mm |
» Wenn der Kühflüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt: - Kühflüssigkeitsstand korrigieren.
Kühlflüssigkeit (S. 132)
- Kühlerverschluss montieren.
16.4 Kühflüssigkeit ablassen


Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlfüssigkeit wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
- Öffnen Sie weder den Kühler, die Kühlerschläuche noch sonstige Bauteile des Kühlsystems, wenn der Motor oder das Kühlsystem betriebswarm sind.
- Lassen Sie das Kühlsystem und den Motor abkühlen, bevor Sie den Kühler, die Kühlerschläuche oder sonstige Bauteile des Kühlsystems öffnen.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlfüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.
Bedingung
Motor ist kalt.
16 KÜHLSYSTEM 95

- Motorrad senkrecht stellen.
- Geeignetes Gefäß unter den Wasserpumpendeckel stellen.
- Schraube ① entfernen. Kühlerverschluss ② abnehmen.
- Kühflüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
- Schraube ① mit neuem Dichtring montieren und festziehen. Vorgabe
Schraube Wasserpumpendeckel M6 10 Nm
16.5 Kühflüssigkeit einfüllen

Warnung
Vergiftungsgefahr Kühflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Bewahren Sie Kühflüssigkeit außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Lassen Sie Kühflüssigkeit nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühflüssigkeit verschluckt wurde.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt ist.

- Sicherstellen, dass die Schraube ① festgezogen ist.
- Motorrad senkrecht stellen.
- Kühlfüssigkeit bis zum Maß ^A über den Kühlerlamellen einfüllen. Vorgabe
| Kühlflüssigkeitsstand A über den Kühlerlamellen | 10 mm | |
| Kühlflüssigkeit 1,2 | Kühlflüssigkeit ( S. | 132) |
- Kühlerverschluss montieren.
- Kurze Probefahrt durchführen.
- Kühflüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 94)
17.1 Gasbowdenzugspiel kontrollieren

- Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
- Lenker in Geradeausstellung bringen. Gasdrehgriff leicht hin und her bewegen und das Gasbowdenzugspiel Ⓐ ermitteln.
Gasbowdenzugspiel 3... 5 mm
» Wenn das Gasbowdenzugspiel nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Gasbowdenzugspiel einstellen. (S. 96)

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Absauganlage, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
- Motor starten und im Leerlauf laufen lassen. Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
Die Leerlaufdrehzahl darf sich nicht ändern.
» Wenn sich die Leerlaufdrehzahl ändert:
- Gasbowdenzugspiel einstellen. (S. 96)
17.2 Gasbowdenzugspiel einstellen


Vorarbeit
– Sitzbank abnehmen. (S. 58)
- Verkleidung abnehmen. (S. 72)
- Motorschutz ausbauen. (S. 73)
- Kraftstofftank rechts vorne ausbauen. (S. 62)
- Gasbowdenzugverlegung kontrollieren. (S. 68)
Hauptarbeit
- Lenker in Geradeausstellung bringen.
- Manschetten ① zurückschieben.
- Mutter ② lösen. Einstellschraube ③ ganz eindrehen.
- Mutter 4 lösen. Einstellschraube 5 so drehen, dass am Gasdrehgriff das Gasbowdenzugspiel vorhanden ist.
Vorgabe
Gasbowdenzugspiel 3... 5 mm
- Mutter 4 festziehen.
- Gasdrehgriff in die geschlossene Endstellung drücken und halten. Einstellschraube ③ herausdrehen, bis der obere Bowdenzug spielfrei ist.
- Mutter ② festziehen.
- Manschetten ① aufschieben. Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit kontrollieren.
Nacharbeit
- Kraftstofftank rechts vorne einbauen. (AS. 64)
- Motorschutz einbauen. (S. 74)
- Verkleidung montieren. (S. 73)
– Sitzbank montieren. (S. 58) - Gasbowdenzugspiel kontrollieren. (S. 96)
17.3 Leerlaufdrehzahl einstellen


Info
Zur besseren Darstellung ist der linke Kraftstofftank ausgebaut.

- Motor warmfahren und Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube ① bis zum Anschlag hineindrücken.
- Durch Drehen der Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube die gewünschte Leerlaufdrehzahl einstellen.
Vorgabe
Leerlaufdrehzahl 2.000... 2.200 1/min

Info
Drehen gegen den Uhrzeigersinn erhöht die Leerlaufdrehzahl. Drehen im Uhrzeigersinn senkt die Leerlaufdrehzahl.
17.4 Grundstellung des Schalthebels kontrollieren

Info
Der Schalthebel darf beim Fahren in Grundstellung nicht am Stiefel anliegen. Wenn der Schalthebel ständig am Stiefel anliegt, wird das Getriebe übermäßig belastet.

- In Fahrtposition auf das Fahrzeug setzen und den Abstand A zwischen Stiefeloberkante und Schalthebel ermitteln.
| Abstand Schalthebel zu Stiefeloberkante | 10... 20 mm |
» Wenn der Abstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
- Grundstellung des Schalthebels einstellen. (AS. 97)
17.5 Grundstellung des Schalthebels einstellen


- Schraube ① mit Scheiben entfernen und Schalthebel ② abnehmen.
17 MOTOR ABSTIMMEN
98

- Verzahnung A von Schalthebel und Schaltwelle reinigen.
- Schalthebel ② in gewünschter Position auf die Schaltwelle stecken und Verzahnung in Eingriff bringen.

Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Der Schalthebel darf beim Schalten keine Bauteile des Fahrzeuges berühren.
- Schraube ① mit Scheiben montieren und festziehen.
Vorgabe
| Schraube Schalthebel M6 | 14 Nm Loctite | ® 243TM |
18.1 Motorölstand kontrollieren

Vorarbeit
- Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
Bedingung
Motor ist betriebswarm.
- Motorölstand kontrollieren.

Info
Nach dem Abstellen des Motors eine Minute warten und erst dann kontrollieren.
Das Motoröl steht zwischen A und B.
» Wenn das Motoröl unter der Markierung A ist:
- Motoröl nachfüllen. (S. 102)
» Wenn das Motoröl an der Markierung B oder darüber ist:
- Motorölstand berichtigen.
18.2 Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen


Warnung
Verbrühungsgefahr Motor- und Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe.
- Halten Sie bei einer Verbrühung die betreffende Stelle sofort unter lauwarmes Wasser.

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Das Motoröl bei betriebswarmem Motor ablassen.
Vorarbeit
- Motorrad auf waagrechter Fläche abstellen.
- Motorschutz ausbauen. (S. 73)
Hauptarbeit
- Geeignetes Gefäß unter den Motor stellen.
- Ölablassschraube ① mit Magnet und Dichtring entfernen.

- Verschlussschraube ② mit kurzem Ölsieb und O-Ringen entfernen.

18 SERVICEARBEITEN MOTOR 100

- Verschlussschraube ③ mit langem Ölsieb ④ und O-Ringen entfernen.
- Motoröl vollständig ablaufen lassen.
- Teile und Dichtflächen gründlich reinigen.

- Verschlussschraube ② mit kurzem Ölsieb und O-Ringen montieren und festziehen.
Vorgabe
| Verschlussschraube Ölsieb M20x1,5 15 | Nm |

- Ölsieb 4 mit O-Ringen auf einem Stiftschlüssel positionieren.
- Stiftschlüssel durch die Bohrung der Verschlussschraube in der gegenüberliegenden Motorgehäusehälfte positionieren.
- Ölsieb bis zum Anschlag in das Motorgehäuse schieben.

- Verschlussschraube ③ mit O-Ring montieren und festziehen. Vorgabe
| Verschlussschraube Ölsieb M20x1,5 15 | Nm |
- Ölablassschraube ① mit Magnet und neuem Dichtring montieren und festziehen. Vorgabe
| Ölablassschraube mit Magnet M12x1,5 | 20 Nm |

- Schrauben 5 entfernen. Ölfilterdeckel mit O-Ring abnehmen.
- Ölfilter ⑥ aus dem Ölfiltergehäuse ziehen.
| Seegerringzange verkehrt (51012011000) |
- Motoröl vollständig ablaufen lassen.
- Teile und Dichtfläche gründlich reinigen.
- Neuen Ölfilter einsetzen.

18 SERVICEARBEITEN MOTOR 101

- O-Ring des Ölfilterdeckels schmieren und mit Ölfilterdeckel⑦ montieren.

- Schrauben ⑤ montieren und festziehen. Vorgabe
| Schraube Ölfilterdeckel M5 6 Nm |

- Öleinfüllschraube ⑧ mit O-Ring am oberen Ölfilterdeckel entfernen.

- Ölfiltergehäuse bei der Öffnung ⑨ mit Öl auffüllen und warten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
| Motoröl | ||
| Gesamt-füllmengeÖlwechsel | 1,40 I Motoröl (SAE) | 10W/50) ( S. 132) |
| Gesamtfüllmenge Motorservice (mit Ölkühler) | 1,80 I Motoröl (SAE) | 10W/50) ( S. 132) |

- Öleinfüllschraube ⑧ montieren und festziehen. Vorgabe
| Öleinfüllschraube am Ölfiltergehäuse M20x1,5 8 Nm |

- Öleinfüllschraube 10 mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen und Motoröl einfüllen.
| Motoröl | ||
| Gesamtfüllmenge Ölwechsel | 1,40 I Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 132) | |
| Gesamtfüllmenge Motorservice (mit Ölkühler) | 1,80 I Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 132) | |

Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
- Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Absauganlage, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
- Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
- Motorölstand kontrollieren. (S. 99)
- Motorschutz einbauen. (S. 74)
18.3 Motoröl nachfüllen

Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.

Hauptarbeit
- Öleinfüllschraube ① mit O-Ring am Kupplungsdeckel entfernen.
- Motoröl bis Schauglasmitte A auffüllen.
- Das gleiche Motoröl nachfüllen, welches auch beim Motorölwechsel verwendet wurde.
Motoröl (SAE 10W/50) (S. 132)

Info
Für die optimale Leistungsfähigkeit des Motoröls ist es nicht ratsam unterschiedliche Motoröle zu mischen. Wir empfehlen gegebenenfalls einen Motorölwechsel durchzuführen.
- Öleinfüllschraube mit O-Ring montieren und festziehen.

Gefahr
Vergiftungsgefahr Abgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führen.
- Sorgen Sie beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung.
- Verwenden Sie eine geeignete Absauganlage, wenn Sie den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
- Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
Nacharbeit
- Motorölstand kontrollieren. (S. 99)
19.1 Motorrad reinigen
Hinweis
Materialschaden Bei falscher Verwendung eines Hochdruckreinigers werden Bauteile beschädigt oder zerstört.
Das Wasser dringt durch den hohen Druck in elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge, Lager usw. ein.
Zu hoher Druck verursacht Störungen und zerstört Bauteile.
- Richten Sie den Wasserstrahl nicht direkt auf elektrische Bauteile, Stecker, Bowdenzüge oder Lager.
- Halten Sie einen Mindestabstand zwischen der Düse des Hochdruckreinigers und dem Bauteil ein.
Mindestabstand 60 cm

Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
- Entsorgen Sie Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit usw. ordnungsgemäß und laut geltenden Vorschriften.

Info
Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.

- Auspuffanlage verschließen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
- Groben Schmutz vorher mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
- Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.

Info
Warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und einen weichen Schwamm verwenden.
Motorradreiniger nie auf das trockene Fahrzeug auftragen, vorher immer mit Wasser abspülen.
- Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült wurde, sollte es gut trocknen.
- Verschluss der Auspuffanlage entfernen.

Warnung
Unfallgefahr Nässe und Schmutz beeinträchtigen die Bremsanlage.
- Bremsen Sie mehrmals vorsichtig ab, um die Bremsbeläge und Brems-scheiben zu trocknen und von Schmutz zu befreien.
- Nach der Reinigung ein kurzes Stück fahren, bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat.

Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsanlage.
- Schutzkappen von den Lenkerarmaturen zurückschieben, damit das eingedrungene Wasser verdunsten kann.
- Nach dem Abkühlen des Motorrades alle Gleit- und Lagerstellen schmieren.
- Kette reinigen. (S. 64)
- Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
- Alle Kunststoffteile und pulverbeschichteten Teile mit einem milden Reinigungs- und Pflegemittel behandeln.
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi (S. 133)
– Lenkungsschloss einölen.
Universal Ölspray (S. 133)
19.2 Kontroll- und Pflegearbeiten für den Winterbetrieb

Info
Wird das Motorrad auch im Winter benutzt, muss mit Streusalz auf den Straßen gerechnet werden. Es müssen daher Vorkehrungen gegen das aggressive Streusalz getroffen werden.
Wurde das Fahrzeug im Streusalz betrieben, ist es nach Fahrtende mit kaltem Wasser zu reinigen. Warmes Wasser würde die Salzwirkung verstärken.

- Bremsanlage reinigen.

Info
Nach JEDEM Fahrteide auf gesalzenen Straßen sind die Bremszangen und Bremsbeläge, im abgekühlten und eingebauten Zustand, gründlich mit kaltem Wasser zu reinigen und gut zu trocknen.
Nach Fahrten auf gesalzenen Straßen ist das Motorrad gründlich mit kaltem Wasser zu reinigen und gut zu trocknen.
- Motor, Schwingarm und alle anderen blanken oder verzinkten Teile (Bremsscheiben ausgenommen) mit Korrosionsschutzmittel auf Wachsbasis behandeln.

Info
Es darf kein Korrosionsschutzmittel auf die Bremsscheiben gelangen, dadurch wird die Bremswirkung stark vermindert.
- Kette reinigen. (S. 64)
20.1 Lagerung

Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
- Lassen Sie Kraftstoff nicht auf die Haut, in die Augen oder auf die Kleidung gelangen.
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff verschluckt wurde.
- Atmen Sie Kraftstoffdämpfe nicht ein.
- Spülen Sie bei Hautkontakt die betreffende Stelle sofort mit viel Wasser ab.
- Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Kraftstoff in die Augen gelangt ist.
- Wechseln Sie die Kleidung, wenn Kraftstoff auf die Kleidung gelangt ist.
- Bewahren Sie Kraftstoff in einem geeigneten Kanister ordnungsgemäß und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen oder durchführen lassen.
Kontrollieren Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen oder Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden. So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu Saisonbeginn vermeiden.

- Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrades Kraftstoffzusatz beimengen.
- Kraftstoff tanken. (S. 36)
- Motorrad reinigen. (S. 103)
- Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. (S. 99)
- Frostschutz und Kühflüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 93)
– Reifenluftdruck kontrollieren. (S. 88) - Batterie ausbauen. (S. 89)
- Batterie laden. (S. 90)
Vorgabe
| Lagertemperatur der Batterie ohne direkte Sonneneinstrahlung | 0... 35 °C |
| Ladezustand der Batterie für die Lage-rung | 50... 75 % |
- Fahrzeug an einem trockenen Lagerplatz, der keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt, abstellen.

Info
Husqvarna Motorcycles empfiehlt, das Motorrad aufzuheben.
- Motorrad mit Hubständer aufheben. (S. 48)
- Fahrzeug mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke abdecken.

Info
Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht. Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor dabei nicht genügend warm wird, kondensiert der beim Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und bringt Teile vom Motor und Auspuff zum Rosten.
20.2 Inbetriebnahme nach der Lagerung

- Motorrad vom Hubständer nehmen. (S. 48)
- Batterie einbauen. (S. 89)
- Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme durchführen. (S. 33)
– Probefahrt durchführen.
| Fehler Mögliche Ursache Maßnahme | ||
| Motor dreht beim Betätigen des E-Starterknopfes nicht durch | Bedienungsfehler - Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen. (S. 33) | |
| Batterie entladen - Batterie laden. (S. 90) - Ladespannung kontrollieren. - Ruhestrom kontrollieren. - Statorwicklung des Generators kontrollieren. | ||
| Hauptsicherung durchgeschmolzen - Startrelais defekt - Startrelais kontrollieren. | ||
| Startermotor defekt - Startermotor kontrollieren. | ||
| Motor dreht durch, springt aber nicht an | Bedienungsfehler - Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen. (S. 33) | |
| Kupplung der Kraftstoffschlauchverbindung nicht zusammengesteckt | - Kraftstoffschlauchverbindung zusammenstecken. | |
| Sicherung 8 durchgeschmolzen | - Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. (S. 91) | |
| Leerlaufdrehzahl falsch eingestellt - Zündkerze verrußt oder nass - Zündkerze reinigen und trocknen ggf. wechseln. | ||
| Elektrodenabstand der Zündkerze zu groß | - Elektrodenabstand einstellen. Vorgabe Elektrodenabstand Zündkerze 0,9 mm | |
| Zündanlage defekt | - Zündsystem kontrollieren. | |
| Kurzschlusskabel im Kabelstrang aufgescheuert, Kurzschlusstaster defekt | - Kabelstrang kontrollieren. (Sichtprüfung) - Elektrische Anlage kontrollieren. | |
| Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem | - Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. | |
| Motor dreht nicht hoch | Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem | - Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. |
| Zündanlage defekt | - Zündspule - Sekundärwicklung kontrollieren. - Zündkerzenstecker kontrollieren. - Statorwicklung des Generators kontrollieren. | |
| Motor hat zu wenig Leistung | Luftfilter stark verschmutzt | - Luftfilter und Luftfilterkasten reinigen. (S. 59) |
| Kraftstofffilter stark verschmutzt | - Kraftstofffilter wechseln. | |
| Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem | - Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. | |
| Auspuffanlage undicht, deformiert oder zu wenig Glasfasergarnfüllung im Enddämpfer | - Auspuffanlage auf Beschädigungen kontrollieren. - Glasfasergarnfüllung des Enddämpfers wechseln. (S. 60) | |
| Ventilspiel zu gering | - Ventilspiel einstellen. | |
| Zündanlage defekt | - Zündspule - Sekundärwicklung kontrollieren. - Zündkerzenstecker kontrollieren. - Statorwicklung des Generators kontrollieren. | |
| Motor geht während der Fahrt aus | Kraftstoffmangel | - Kraftstoff tanken. (S. 36) |
| Motor wird übermäßig heiß | zu wenig Kühlflüssigkeit im Kühlsystem | - Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren. - Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (S. 94) |
| zu wenig Fahrtwind - Motor im Stand abstellen. | ||
| Kühlerlamellen stark verschmutzt | - Kühlerlamellen reinigen. | |
| Schaumbildung im Kühlsystem | - Kühlflüssigkeit ablassen. (S. 94) - Kühlflüssigkeit einfüllen. (S. 95) | |
| Fehler Mögliche Ursache Maßnahme | ||
| Motor wird übermäßig heiß geknickter | Kühlerschlauch – Kühlerschlauch wechseln. | |
| Thermostat defekt – Thermostat kontrollieren. | ||
| Defekt am Kühlerlüftersystem – Sicherung 7 kontrollieren.– Kühlerlüfter kontrollieren. | ||
| FI Warnlampe (MIL) leuchtet bzw. blinkt | Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem – | Motorrad anhalten und mit Hilfe des Blink-codes das fehlerhafte Bauteil identifizieren.____Info siehe Blinkcode– Verkabelung auf Beschädigung und elektri-sche Steckerverbindungen auf Korrosion und Beschädigung kontrollieren.– Fehlerspeicher mit Husqvarna Motorcycles-Diagnosetool auslesen. |
| hoher Ölverbrauch Schlauch der Motorentlüftung geknickt | – Entlüftungsschlauch knickfrei verlegen ggf. wechseln. | |
| Motorölstand zu hoch – Motorölstand kontrollieren. (S. 99) | ||
| zu dünnflüssiges Motoröl (Viskosität) – Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reini-gen. (S. 99) | ||
| Kolben bzw. Zylinder verschlissen – Kolben/Zylinder - Einbauspiel ermitteln. | ||
| Batterie entladen | Batterie wird vom Generator nicht geladen | – Ladespannung kontrollieren. –Statorwicklung des Generators kontrollieren. |
| ungewollter Stromverbraucher | – Ruhestrom kontrollieren. | |
| Tachowerte gelöscht (Uhrzeit, Stoppuhr, Rundenzeiten) | Die Batterie im Tacho ist leer | – Tachobatterie wechseln. |
| Blinker und Tacho funktionieren nicht | Sicherung 1 durchgeschmolzen | – Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. (S. 91) |
| Bremslicht funktioniert nicht | Sicherung 5 durchgeschmolzen | – Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. (S. 91) |
| Fernlicht, Abblendlicht, Begren-zungslicht, Rücklicht, Kennzeichen-beleuchtung und Hupe funktionieren nicht | Sicherung 6 durchgeschmolzen | – Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. (S. 91) |
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 02 FI Warnlampe (MIL) blinkt 2x kurz | |
| Fehlersetzbedingung Impulsgeber - Fehlfunktion im Schaltkreis | ||
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 06 FI Warnlampe (MIL) blinkt 6x kurz | |
| Fehlersetzbedingung Drosselklappensensor Kreis A - Eingangssignal zu niedrig | ||
| Drosselklappensensor Kreis A - Eingangssignal zu hoch | ||
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 09 FI Warnlampe (MIL) blinkt 9x kurz | |
| Fehlersetzbedingung | Drucksensor-Saugrohr Zylinder 1 - Eingangssignal zu niedrig | |
| Drucksensor-Saugrohr Zylinder 1 - Eingangssignal zu hoch | ||
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 12 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 2x kurz | |
| Fehlersetzbedingung | Temperatursensor-Kühlflüssigkeit - Eingangssignal zu niedrig | |
| Temperatursensor-Kühlflüssigkeit - Eingangssignal zu hoch | ||
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 13 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 3x kurz | |
| Fehlersetzbedingung | Temperatursensor-Ansaugluft - Eingangssignal zu niedrig | |
| Temperatursensor-Ansaugluft - Eingangssignal zu hoch | ||
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 15 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 5x kurz | |
| Fehlersetzbedingung Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu niedrig | ||
| Neigungswinkelsensor (A/D type) - Eingangssignal zu hoch | ||
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 33 FI Warnlampe (MIL) blinkt 3x lang, 3x kurz | |
| Fehlersetzbedingung Einspritzventil Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis | ||
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 37 FI Warnlampe (MIL) blinkt 3x lang, 7x kurz | |
| Fehlersetzbedingung Zündspule 1, Zylinder 1 - Fehlfunktion im Schaltkreis | ||
| BlinkcodeFI Warnlampe (MIL) | 41 FI Warnlampe (MIL) blinkt 4x lang, 1x kurz | |
| Fehlersetzbedingung Kraftstoffpumpensteuerung - Unterbrechung/Kurzschluss nach Masse | ||
23.1 Motor
| Bauart 1-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt | |
| Hubraum 449,3 cm3 | |
| Hub 63,4 mm | |
| Bohrung 95 mm | |
| Verdichtung 12,6:1 | |
| Leerlaufdrehzahl 2.000... 2.200 1/min | |
| Steuerung OHC, 4 Ventile über Kipphebel gesteuert | |
| Ventildurchmesser Einlass 40 mm | |
| Ventildurchmesser Auslass 33 mm | |
| Ventilspiel | |
| Einlass bei: 20 °C | 0,10... 0,15 mm |
| Auslass bei: 20 °C | 0,12... 0,17 mm |
| Kurbelwellenlagerung | 2 Rillenkugellager |
| Pleuellager | Gleitlager |
| Kolbenbolzenlager | keine Lagerbuchse - DLC beschichteter Kolbenbolzen |
| Kolben | Leichtmetall geschmiedet |
| Kolbenringe 1 Kompressionsring, 1 Ölabstreifring | |
| Motorschmierung | Druckumlaufschmierung mit 2 Eatonpumpen |
| Primärübersetzung | 32:76 |
| Kupplung | Mehrscheinenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt / gedämpft |
| Getriebe 6-Gang klauengeschaltet | |
| Getriebeübersetzung | |
| 1. Gang | 16:32 |
| 2. Gang | 18:30 |
| 3. Gang | 20:28 |
| 4. Gang | 22:26 |
| 5. Gang | 24:24 |
| 6. Gang | 21:18 |
| Generator | 12 V, 200 W |
| Zündanlage | kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler Zündverstellung |
| Zündkerze | NGK LKAR8AI-9 |
| Elektrodenabstand Zündkerze | 0,9 mm |
| Kühlung | Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der Kühlflüssigkeit durch Wasserpumpe |
| Starthilfe | E-Starter |
23.2 Anzugsdrehmomente Motor
| Hohlschraube Ölleitung | 10x1 | 12 Nm | - |
| Schraube Membran | M3 | 1,5 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Kabelhalter im Generatordeckel | M4 | 4 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Öldüse zur Kolbenkühlung | M4 | 2 Nm | Loctite® 243TM |
| Öldüse zur Kipphebelschmierung | M5 | 2 Nm | Loctite® 243TM |
| Öldüse zur Kolbenkühlung | M5 | 2 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Arretierhebel | M5 | 6 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Federteller Kupplung | M5 | 6 Nm | - |
| Schraube Impulsgeber | M5 | 6 Nm | Loctite® 243TM |
| Schraube Lagersicherung | M5 | 6 Nm | Loctite® 2701TM |
| Schraube Ölfilterdeckel | M5 | 6 Nm | - |
23 TECHNISCHE DATEN 111
| Schraube Saugpumpendeckel M5 6 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM | |
| Schraube Stator M5 10 Nm | Loctite | ^® 648 ^TM | |
| Mutter Wasserpumpenrad M6 8 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM | |
| Schraube Auspuffflansch M6 10 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM | |
| Schraube Druckpumpendeckel M6 10 Nm | Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Generatordeckel M6 10 Nm | - | ||
| Schraube Kupplungsdeckel M6 10 Nm | - | ||
| Schraube Lagerbolzen Drehmomentbegrenzer | M6 10 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Lagerbolzen Starterzischenrad | M6 10 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Motorgehäuse M6 10 Nm | - | ||
| Schraube Nockenwellenhalteblech | M6 10 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Schaltarretierung | M6 10 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Schalthebel | M6 14 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Startermotor | M6 10 Nm | - | |
| Schraube Steuerkettenausfallsicherung | M6 10 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Steuerkettenführungs-schiene | M6 10 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Steuerkettenspanner | M6 10 Nm | - | |
| Schraube Steuerkettenspannschiene | M6 10 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Schraube Ventildeckel | M6 10 Nm | - | |
| Schraube Wasserpumpendeckel | M6 10 Nm | - | |
| Schraube Zylinderkopf | M6 10 Nm | - | |
| Öldüse zur Pleuellagerschmierung | M6x0,75 | 4 Nm | - |
| Schraube Kipphebellagerung | M7 15 Nm | - | |
| Verschlussschraube Ölkanal | M7 9 Nm | Loctite | ^® 243 ^TM |
| Verschlussschraube Kurbelwellenfixierung | M8 10 Nm | - | |
| Verschlussschraube Steuerketten-spanner | M8 8 Nm | - | |
| Schraube Kettenritzel | M10 | 60 Nm | Loctite ^® 2701 ^TM |
| Verschlussschraube Ölkanal | M10 | 15 Nm | Loctite ^® 243 ^TM |
| Schraube Zylinderkopf | M10x1,25 | 1. Stufe10 Nm2. Stufe30 Nm3. Stufe50 Nm | geölt mit Motoröl |
| Mutter Rotor | M12x1 | 60 Nm Gewinde geölt mit Motoröl /Konus entfettet | |
| Zündkerze | M12x1,25 | 15... 20 Nm | - |
| Ölablassschraube mit Magnet | M12x1,5 | 20 Nm | - |
| Temperatursensor-Kühlflüssigkeit | M12x1,5 | 12 Nm | - |
| Verschlussschraube Öldruckregelventil | M12x1,5 | 20 Nm - | |
| Mutter Kupplungsmitnehmer | M18x1,5 | 80 Nm - | |
| Verschlussschraube Kipphebel | M18x1,5 | 30 Nm | - |
| Mutter Primärrad | M20LHx1,5 | 100 Nm | Loctite ^® 648 ^TM |
| Verschlussschraube Ölsieb | M20x1,5 | 15 Nm - | |
23.3 Füllmengen
23.3.1 Motoröl
| Motoröl | ||
| Gesamtfüllmenge Ölwechsel | 1,40 l Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 132) | |
| Gesamtfüllmenge Motorservice (mit Ölkühler) | 1,80 l Motoröl (SAE 10W/50) ( S. 132) | |
23.3.2 Kühlflüssigkeit
| Kühlflüssigkeit 1,2 | Kühflüssigkeit ( S. 132) |
23.3.3 Kraftstoff
| Kraftstofftankinhalt | ||
| Kraftstofftankhälfte vorne links ca. | 7,5 | Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) ( S. 132) | |
| Kraftstofftankhälfte vorne rechts ca. | 7,5 | Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) ( S. 132) | |
| Heckkraftstofftank ca. 18,0 | | Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) ( S. 132) | |
| Kraftstofffüllmenge gesamt ca. | 33,0 | Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) ( S. 132) | |
23.4 Fahrgestell
| Rahmen Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren, pulverbe-schichtet | |
| Federweg | |
| vorne 305 mm | |
| hinten 300 mm | |
| Bremsanlage | Scheibenbremsen, Bremszangen schwimmend gelagert |
| Bremsscheiben - Durchmesser | |
| vorne 300 mm | |
| hinten 240 mm | |
| Bremsscheiben - Verschleißgrenze | |
| vorne 3,4 mm | |
| hinten 3,4 mm | |
| Reifenluftdruck Strasse | |
| vorne 1,5 bar | |
| hinten 1,5 bar | |
| Reifenluftdruck Gelände | |
| vorne 1,0... 1,5 bar | |
| hinten 1,0... 1,5 bar | |
| Sekundärübersetzung | 14:48 |
| Lieferbare Kettenräder | 44, 46, 48, 49, 50, 51 |
| Kette | 5/8 x 1/4" |
| Radstand | 1.520±10 mm |
| Steuerkopfwinkel | 62,5° |
| Sitzhöhe unbelastet | 960 mm |
| Bodenfreiheit unbelastet | 280 mm |
| Gewicht ohne Kraftstoff ca. | 139 kg |
| Höchstzulässige Achslast vorne | 190 kg |
| Höchstzulässige Achslast hinten | 250 kg |
| Höchstzulässiges Gesamtgewicht | 400 kg |
23.5 Elektrik
| Batterie Lithium-Ionen Batteriespannung: | 13,2 VNennkapazität: 4,6 Ahwartungsfrei | |
| Sicherung 58011109105 5 A | ||
| Sicherung 58011109110 10 A | ||
| Sicherung 58011109115 15 A | ||
| Sicherung 58011109130 30 A | ||
| Fernlicht HB3 / Sockel P20d 12 V | 60 W | |
| Abblendlicht HB3 / Sockel P20d 12 V | 60 W | |
| Begrenzungslicht W5W / Sockel W2,1x9,5d 12 V | 5 W | |
| Kontrolllampen W1,2W / Sockel W2x4,6d | 12 V | 1,2 W |
| Blinker RY10W / Sockel BAU15s | 12 V | 10 W |
| Brems-/Rücklicht | LED | |
| Kennzeichenbeleuchtung | W5W / Sockel W2,1x9,5d 12 V | 5 W |
23.6 Reifen
| Reifen vorne | Reifen hinten |
| 90/90 - 21 54S TTMichelin T63 | 130/80 - 18 66S TTMichelin T63 |
| Die angegebenen Reifen stellen eine der möglichen Serienbereifungen dar. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Service unter:www.husqvarna-motorcycles.com | |
23.7 Gabel
| Gabelartikelnummer | 14.18.2N.40 | |
| Gabel | WP Performance Systems Up Side Down 4860 MXMA CC | |
| Druckstufendämpfung | ||
| Standard | 10 Klicks | |
| Zugstufendämpfung | ||
| Standard | 20 Klicks | |
| Federlänge mit Vorspannbuchse(n) 485 mm | ||
| Federrate | ||
| Gewicht Fahrer (Weich): 65... 75 kg | 4,6 N/mm | |
| Gewicht Fahrer (Standard): 75... 85 kg | 4,8 N/mm | |
| Gewicht Fahrer (Hart): 85... 95 kg | 5,0 N/mm | |
| Gasdruck | 1,8 bar | |
| Gabellänge | 950 mm | |
| Ölmenge pro Gabelbein ohne Cartridge | 400 ml | Gabelöl (SAE 4) (48601166S1) (S. 132) |
23.8 Federbein
| Federbein-Artikelnummer 18.18.0N.40 | |
| Federbein WP Performance Systems | |
| Druckstufendämpfung Low Speed | |
| Standard 12 Klicks | |
| Druckstufendämpfung High Speed | |
| Standard 34 Klicks | |
| Zugstufendämpfung | |
| Standard 18 Klicks | |
| Federvorspannung | |
| Standard 12 mm | |
| Federrate | |
| Gewicht Fahrer (Weich): 65... 75 kg 51 N/mm | |
| Gewicht Fahrer (Standard): 75... 85 kg 54 N/mm | |
| Gewicht Fahrer (Hart): 85... 95 kg 57 N/mm | |
| Federlänge 190 mm | |
| Gasdruck 8 bar | |
| Statischer Durchhang 35 mm | |
| Fahrtdurchhang 100 mm | |
| Einbaulänge | 473 mm |
| Stoßdämpferöl | Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180751S1) (S. 132) |
23.9 Anzugsdrehmomente Fahrgestell
| Schraube Kennzeichenbeleuchtung | EJOT PT K50x18 T20 | 1,5 Nm | - |
| Schraube Kennzeichenhalter unten | EJOT | 3 Nm | - |
| Schraube Rücklicht | EJOT PT K60x20 | 2 Nm | - |
| Speichennippel Vorderrad | M4,5 | 5... 6 Nm | - |
| Restliche Muttern Fahrgestell | M5 | 5 Nm | - |
| Restliche Schrauben Fahrgestell | M5 | 5 Nm | - |
| Schraube Bremsleitungshalter an Gabelbrücke unten | M5 | 2 Nm | - |
| Schraube Einstellring Federbein | M5 | 5 Nm | - |
| Schraube Fußbremshebelauftritt | M5 | 6 Nm | Loctite^® 243^TM |
| Schraube Kraftstoffhahn an Rahmen | M5 | 5 Nm | - |
| Schraube Luftleitblech | M5 | 1 Nm | - |
| Schraube Scheinwerferabdeckung | M5 | 1 Nm | - |
| Schraube Verkleidung | M5 | 2 Nm | - |
| Schraube Verschlussflansch Kraft-stofftank | M5 | 2,5 Nm | - |
| Schraube Zusatzrücklicht | M5 | 2 Nm | - |
| Speichennippel Hinterrad | M5 | 5... 6 Nm | - |
| Mutter Kabel an Batterie | M6 | 5 Nm | - |
| Mutter Kabel an Startermotor | M6 | 10 Nm - | |
| Restliche Muttern Fahrgestell | M6 | 10 Nm - | |
| Restliche Schrauben Fahrgestell | M6 | 10 Nm | - |
| Schraube Bremsflüssigkeitsbehälter der Hinterradbremse | M6 | 5 Nm | - |
| Schraube Bremsscheibe hinten | M6 | 14 Nm | Loctite^® 243^TM |
| Schraube Bremsscheibe vorn | M6 | 14 Nm | Loctite^® 243^TM |
| Schraube Kabel an Startrelais | M6 | 5 Nm | - |
| Schraube Kettengleitschutz | M6 | 6 Nm | Loctite^® 243^TM |
| Schraube Kühlerbefestigung unten M6 | 5 Nm - | ||
| Schraube Lenkungsdämpfer M6 15 Nm | - | ||
| Schraube Lenkungsdämpferkonsole M6 | 15 Nm - | ||
| Schraube Luftfilterkastenoberteil M6 2 | Nm - | ||
| Schraube Motorschutzkonsole an Motorträger | M6 15 Nm - | ||
| Schraube Sitzbankhalter M6 15 Nm - | |||
| Schraube Sitzbankschloss M6 5 Nm - | |||
| Silentblock Luftfilterkasten M6 2 Nm - | |||
| Verschraubung Federhalter an der Seitenständerkonsole | M6 10 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Verschraubung Fußbremszylinder M6 1 | 10 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Verschraubung Spannungsregler M6 8 | NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Mutter Kettenradschraube | M8 35 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Mutter Reifenhalter | M8 10 Nm - | ||
| Restliche Muttern Fahrgestell | M8 30 Nm - | ||
| Restliche Schrauben Fahrgestell | M8 25 Nm - | ||
| Schraube Bremszange vorne | M8 30 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Schraube Fußbremshebel | M8 25 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Schraube Gabelbrücke oben | M8 17 Nm - | ||
| Schraube Gabelbrücke unten | M8 12 Nm - | ||
| Schraube Gabelfaust | M8 15 Nm - | ||
| Schraube Gabelschaftrohr oben | M8 20 Nm - | ||
| Schraube Gabelschaftrohr unten | M8 25 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Schraube Kennzeichenhalter oben | M8 20 Nm - | ||
| Schraube Kettengleitstück | M8 15 Nm - | ||
| Schraube Kraftstoffhecktank oben | M8 25 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Schraube Kraftstofftank vorne | M8 8 Nm - | ||
| Schraube Kraftstofftanklager | M8 15 Nm - | ||
| Schraube Lenkerklemmbrücke | M8 16 Nm - | ||
| Schraube Motorschutz | M8 25 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Schraube Seitenständerkonsole | M8 25 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Schraube Verbindungshebel an Rahmen | M8 30 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Verschraubung Kraftstoffhecktank unten | M8 25 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Restliche Muttern Fahrgestell | M10 | 50 Nm - | |
| Restliche Schrauben Fahrgestell | M10 | 45 Nm | - |
| Schraube Lenkeraufnahme | M10 | 40 NmLoctite | ^ 243^TM |
| Schraube Motorträger an Rahmen | M10 | 30 Nm | - |
| Schraube Seitenständer | M10 | 35 NmLoctite | ^ 243^TM |
| Verschraubung Federbein oben | M10 | 45 Nm | Loctite ^ 243^TM |
| Verschraubung Federbein unten | M10 | 45 Nm | Loctite ^ 243^TM |
| Verschraubung Motoraufhängung M10 | 45 NmLoctite | ^ 243^TM | |
| Hohlschraube | M10x1 | 12 Nm - | |
| Mutter Blinker | M10x1,25 | 8 Nm - | |
| Mutter Schwingarmbolzen | M14x1,5 | 100 Nm | - |
| Mutter Verbindungshebel an Winkel-hebel | M14x1,5 | 100 Nm | - |
| Mutter Winkelhebel an Schwingarm | M14x1,5 | 100 Nm | - |
| Schraube Steuerkopf oben | M20x1 | 12 Nm - | |
| Schraube Steckachse vorn | M24x1,5 | 40 Nm - | |
| Mutter Steckachse hinten | M25x1,5 | 90 Nm - | |
24.1 Seite 1 von 8

other
| Component | Label | |-----------|-------| | FC/2 | -X110 | | FC/2 | -X110 | | BR/4 | -X300 | | BR/4 | -X301 | | AD/12 | -X103 | | AD/12 | -X104 | | AD/12 | -S21 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X4 | | AD/12 | -X300 | | AD/12 | -X301 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X4 | | BR/4 | -X300 | | BR/4 | -X301 | | BR/4 | -X302 | | BR/4 | -X303 | | BR/4 | -X304 | | BR/4 | -X305 | | BR/4 | -X306 | | BR/4 | -X307 | | BR/4 | -X308 | | BR/4 | -X309 | | BR/4 | -X310 | | BR/4 | -X311 | | BR/4 | -X312 | | BR/4 | -X313 | | BR/4 | -X314 | | BR/4 | -X315 | | BR/4 | -X316 | | BR/4 | -X317 | | BR/4 | -X318 | | BR/4 | -X319 | | BR/4 | -X320 | | BR/4 | -X321 | | BR/4 | -X322 | | BR/4 | -X323 | | BR/4 | -X324 | | BR/4 | -X325 | | BR/4 | -X326 | | BR/4 | -X327 | | BR/4 | -X328 | | BR/4 | -X329 | | BR/4 | -X330 | | BR/4 | -X331 | | BR/4 | -X332 | | BR/4 | -X333 | | BR/4 | -X334 | | BR/4 | -X335 | | BR/4 | -X336 | | BR/4 | -X337 | | BR/4 | -X338 | | BR/4 | -X339 | | BR/4 | -X340 | | BR/4 | -X341 | | BR/4 | -X342 | | BR/4 | -X343 | | BR/4 | -X344 | | BR/4 | -X345 | | BR/4 | -X346 | | BR/4 | -X347 | | BR/4 | -X348 | | BR/4 | -X349 | | BR/4 | -X350 | | BR/4 | -X351 | | BR/4 | -X352 | | BR/4 | -X353 | | BR/4 | -X354 | | BR/4 | -X355 | | BR/4 | -X356 | | BR/4 | -X357 | | BR/4 | -X358 | | BR/4 | -X359 | | BR/4 | -X360 | | BR/4 | -X361 | | BR/4 | -X362 | | BR/4 | -X363 | | BR/4 | -X364 | | BR/4 | -X365 | | BR/4 | -X366 | | BR/4 | -X367 | | BR/4 | -X368 | | BR/4 | -X369 | | BR/4 | -X370 | | BR/4 | -X371 | | BR/4 | -X372 | | BR/4 | -X373 | | BR/4 | -X374 | | BR/4 | -X375 | | BR/4 | -X376 | | BR/4 | -X377 | | BR/4 | -X378 | | BR/4 | -X379 | | BR/4 | -X380 | | BR/4 | -X381 | | BR/4 | -X382 | | BR/4 | -X383 | | BR/4 | -X384 | | BR/4 | -X385 | | BR/4 | -X386 | | BR/4 | -X387 | | BR/4 | -X388 | | BR/4 | -X389 | | BR/4 | -A11 /2A2 (Chip) 1-6, 7-8, 9-10, 11-12, 12-13, 15-16, 18-19, 20-21, 22-23, 25-26, 28-29, 29-30, 5-6, 7-8, 9-10, 10-11, 12-13, 15-16, 18-19, 20-21, 22-23, 25-26, 28-29, 5-6, 7-8, 9-10, 10-11, 12-13, 15-16, 18-19, 20-21, 5-6, 7-8, 9-10, 10-11, 12-13, 15-16, 18-19, 5-6, 7-8, 9-10, 10-11, 12-13, 15-16, 18-19, 5-6, 7-8, 9-10, 10-11, 12-13, 15-16, 18-19, 5-6, 7-8, X24 SCHALTPLAN 117
Bauteile:
| A11 EFI-Steuergerät |
| G10 Batterie |
| K10 Startrelais mit Hauptsicherung |
| M10 Elektrostartersystem |
| S21 E-Starterknopf |
| C10 Kondensator |
24.2 Seite 2 von 8

other
| Component | Value | |-----------|-------| | -T20 | 1 | | -X9 | 1 | | -G20 | 1 | | -X32 | 1 | | -K30 | 1 | | -X3 | 1 | | -B33 | 1 | | -FE12 | 1 | | -X58 | 1 | | -M14 | 1 | | -U12 | 1 | | -X39 | 1 | | -F7 | 1 | | -X90 | 1 | | -X56 | 1 | | -F6 | 1 | | -X56 | 1 | | -X103 | 1 | | -X104 | 1 | | -AD/12 | 1 | | -BD/12 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X102 | 1 | | -CC/12 | 1 | | -X102 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X102 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X102 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 | 1 | | -X56 }24 SCHALTPLAN 119
Bauteile:
| A11 EFI-Steuergerät |
| B33 Kühlerlüfter-Temperaturschalter |
| R10 Diode |
| F5 Sicherung |
| F6 Sicherung |
| F7 Sicherung |
| G20 Generator |
| K30 Hauptrelais |
| M14 Kühlerlüfter |
| T20 Spannungsregler |
24.3 Seite 3 von 8

other
| Label | Description | |-------|-------------| | 1/2E8 | (1/2E8) | | 1/2F8 | (1/2F8) | | 1/2F8.6 | (1/2F8.6) | | -P-15 | -P-15 | | -X51 | -X51 | | -X63 | -X63 | | -X50 | -X50 | | -X49 | -X49 | | -X50 | -X50 | | -X108 | -X108 | | -X102 | -X102 | | -X101 | -X101 | | -F1 | -F1 | | -X56 | -X56 | | -X55 | -X55 | | -B77 | -B77 | | -X48 | -X48 | | -X48 | -X48 | | -B76 | -B76 | | -X47 | -X47 | | -X47 | -X47 | | -AD/12 | -AD/12 | | -X103 | -X103 | | -X104 | -X104 | | +P-36 | +P-36 | | +G/3 | +G/3 | | +E60 | +E60 | | +CX/2 | +CX/2 | | +AJ/3 | +AJ/3 | | +BJ/3 | +BJ/3 | | +AJ/3 | +AJ/3 | | +BJ/3 | +BJ/3 | | +AJ/3 | +BJ/3 | | +BJ/3 | +AJ/3 | | +AJ/3 | +BJ/3 | | +BJ/3 | +AJ/3 | | +AJ/3 | +BJ/3 | | +BJ/3 | +AJ/3 | | +AJ/3 | +BJ/3 | | +BJ/3 | +AJ/3 | | +AJ/3 | +BJ/3 | | +BJ/3 | +AJ/3 | | +AJ/3 | +BJ / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E1 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E2 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E3 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E5 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4E6 / 4F1 +P-29 | -S-29 | | -P-23 | -P-23 | | -X108 | -X108 | | -X102 | -X102 | | -X101 | -X101 | | -F1 | -F1 | | -X56 | -X56 | | -Y77 | -Y77 | | -B76 | -B76 | | -X55 | -X55 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 | | -X76 | -X76 |24 SCHALTPLAN 121
Bauteile:
| B76 vorderer Bremslichtschalter |
| B77 hinterer Bremslichtschalter |
| E60 Kennzeichenbeleuchtung |
| F1 Sicherung |
| P15 Hupe |
| P36 Brems-/Rücklicht |
| P23 Fernlicht-Kontrollleuchte |
| S29 Lichtschalter, Hupentaster, Kurzschlusstaster |
24.4 Seite 4 von 8

24 SCHALTPLAN 123
Bauteile:
| E11 Abblendlicht |
| E12 Fernlicht |
| F4 Sicherung |
| F2 Sicherung |
| K13 Fernlichtrelais |
| K14 Abblendlichtrelais |
| P35 Standlicht |
| X80 Instrumentenbeleuchtung |
| X81 Instrumentenbeleuchtung |
| X82 Instrumentenbeleuchtung |
24.5 Seite 5 von 8

flowchart
graph TD
A["FR 450 Rally 2017"] --> B["Pin 1: A E8 b"]
A --> C["Pin 2: A C8 F1 b"]
A --> D["Pin 3: A Ca b"]
A --> E["Pin 4: A Gb F1 b"]
A --> F["Pin 5: A C23 b"]
A --> G["Pin 6: A X112 b"]
A --> H["Pin 7: A CY3 b"]
A --> I["Pin 8: A X111 b"]
A --> J["Pin 9: A Z20 b"]
A --> K["Pin 10: A Z28 b"]
A --> L["Pin 11: A Z27 b"]
A --> M["Pin 12: A Z26 b"]
A --> N["Pin 13: A Z25 b"]
A --> O["Pin 14: A Z24 b"]
A --> P["Pin 15: A Z23 b"]
A --> Q["Pin 16: A Z22 b"]
A --> R["Pin 17: A Z21 b"]
A --> S["Pin 18: A Z20 b"]
A --> T["Pin 19: A Z19 b"]
A --> U["Pin 20: A Z18 b"]
A --> V["Pin 21: A Z17 b"]
A --> W["Pin 22: A Z16 b"]
A --> X["Pin 23: A Z15 b"]
A --> Y["Pin 24: A Z14 b"]
A --> Z["Pin 25: A Z13 b"]
A --> AA["Pin 26: A Z12 b"]
A --> AB["Pin 27: A Z11 b"]
A --> AC["Pin 28: A Z09 b"]
A --> AD["Pin 29: A Z08 b"]
A --> AE["Pin 30: A Z07 b"]
A --> AF["Pin 31: A Z06 b"]
A --> AG["Pin 32: A Z05 b"]
A --> AH["Pin 33: A Z04 b"]
A --> AI["Pin 34: A Z03 b"]
A --> AJ["Pin 35: A Z02 b"]
A --> AK["Pin 36: A Z01 b"]
A --> AL["Pin 37: A Z00 b"]
A --> AM["Pin 38: A Z09 b"]
A --> AN["Pin 39: A Z10 b"]
A --> AO["Pin 40: A Z11 b"]
A --> AP["Pin 41: A Z12 b"]
A --> AQ["Pin 42: A Z13 b"]
A --> AR["Pin 43: A Z14 b"]
A --> AS["Pin 44: A Z15 b"]
A --> AT["Pin 45: A Z16 b"]
A --> AU["Pin 46: A Z17 b"]
A --> AV["Pin 47: A Z18 b"]
A --> AW["Pin 48: A Z19 b"]
A --> AX["Pin 49: A Z20 b"]
A --> AY["Pin 50: A Z21 b"]
A --> AZ["Pin 51: A Z22 b"]
A --> BA["Pin 52: A Z23 b"]
A --> BB["Pin 53: A Z24 b"]
A --> BC["Pin 54: A Z25 b"]
A --> BD["Pin 55: A Z26 b"]
A --> BE["Pin 56: A Z27 b"]
A --> BF["Pin 57: A Z28 b"]
A --> BG["Pin 58: A Z29 b"]
B --> BH["P-13"]
BH --> BI["A C8 F1 b"]
BI --> BJ["B-1.0g/nl h"]
BH --> BK["A C8 B a"]
24 SCHALTPLAN 125
Bauteile:
| F3 Sicherung |
| K20 Blinkerrelais |
| P21 Blinkerkontrollleuchte |
| P41 Blinker vorne links |
| P42 Blinker vorne rechts |
| P45 Blinker hinten links |
| P46 Blinker hinten rechts |
| P13 Tacho |
| S25 Blinkerschalter |
24.6 Seite 6 von 8

24 SCHALTPLAN 127
Bauteile:
| A11 EFI-Steuergerät |
| F8 Sicherung |
| K41 Relais für hintere Kraftstoffpumpe |
| K40 Relais für vordere Kraftstoffpumpe |
| M12 Hintere Kraftstoffpumpe |
| M13 Vordere Kraftstoffpumpe |
| P20 Hintere Kraftstoffstand-Warnleuchte |
| P24 Vordere Kraftstoffstand-Warnleuchte |
| S56 Kraftstoffpumpenschalter |
24.7 Seite 7 von 8

24 SCHALTPLAN 129
Bauteile:
| A11 EFI-Steuergerät |
| B35 Öldruckschalter |
| M51 Einspritzventil |
| P27 Öldruck-Warnleuchte |
| R30 CAN-Bus Abschlusswiderstand |
| X295 Diagnosestecker |
24.8 Seite 8 von 8

other
| Component | Value | | --------- | ----- | | -X22 | 1 | | -X23 | 1 | | -X24 | 2 | | -X26 | 1 | | -X20 | 1 | | -X25 | 1 | | -B21 | 1 | | -B37 | 1 | | -B43 | 1 | | -B26 | 1 | | -B41 | 1 | | -B12 | 1 | | -X25 | 1 | | -X22 | 2 | | -X33 | 1 | | -X34 | 1 | | -X35 | 1 | | -X36 | 1 | | -X37 | 1 | | -X38 | 1 | | -X39 | 1 | | -X40 | 1 | | -X41 | 1 | | -X42 | 1 | | -X43 | 1 | | -X44 | 1 | | -X45 | 1 | | -X46 | 1 | | -X47 | 1 | | -X48 | 1 | | -X49 | 1 | | -X50 | 1 | | -X51 | 1 | | -X52 | 1 | | -X53 | 1 | | -X54 | 1 | | -X55 | 1 | | -X56 | 1 | | -X57 | 1 | | -X58 | 1 | | -X59 | 1 | | -X60 | 1 | | -X61 | 1 | | -X62 | 1 | | -X63 | 1 | | -X64 | 1 | | -X65 | 1 | | -X66 | 1 | | -X67 | 1 | | -X68 | 1 | | -X69 | 1 | | -X70 | 1 | | -X71 | 1 | | -X72 | 1 | | -X73 | 1 | | -X74 | 1 | | -X75 | 1 | | -X76 | 1 | | -X77 | 1 | | -X78 | 1 | | -X79 | 1 | | -X80 | 1 | | -X81 | 1 | | -X82 | 1 | | -X83 | 1 | | -X84 | 1 | | -X85 | 1 | | -X86 | 1 | | -X87 | 1 | | -X88 | 1 | | -X89 | 1 | | -X90 | 1 | | -X91 | 1 | | -X92 | 1 | | -X93 | 1 | | -X94 | 1 | | -X95 | 1 | | -X96 | 1 | | -X97 | 1 | | -X98 | 1 | | -X99 | 1 | | A | A | S01396-1024 SCHALTPLAN 131
Bauteile:
| A11 EFI-Steuergerät |
| B43 Drosselklappenpositionssensor |
| B12 Ansaugluft-Temperatursensor |
| B21 Kühflüssigkeit-Temperatursensor |
| B26 Neigungswinkelsensor |
| B37 Impulsgeber |
| B41 Saugrohr-Drucksensor |
| R51 Zündspule |
| Kabelfarben: |
| bl schwarz |
| br braun |
| bu blau |
| gn grün |
| gr grau |
| lbu hellblau |
| or orange |
| pk rosa |
| pu violett |
| rd rot |
| wh weiß |
| ye gelb |
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
Norm / Klassifizierung
- DOT
Vorgabe
- Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit, welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt.
Gabelöl (SAE 4) (48601166S1)
Norm / Klassifizierung
- SAE (S. 134) (SAE 4)
Vorgabe
- Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
- Verwenden Sie nur hochwertige Kühlfüssigkeit mit Korrosionsschutz-Additiv für Aluminiummotoren (auch in Ländern mit hohen Temperaturen). Bei minderwertigen Frostschutzmitteln kann es zu Korrosion und Schaumbildung kommen.
Mischungsverhältnis
| Gefrierschutz: -25... -45 °C Korrosions-/Frostschutzmittel destilliertes Wasser |
Empfohlener Lieferant
Bel-Ray®
- Moto Chill Racing Coolant
Motoröl (SAE 10W/50)
Norm / Klassifizierung
- JASO T903 MA (S. 134)
- SAE (S. 134) (SAE 10W/50)
Vorgabe
- Verwenden Sie nur Motoröle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
vollsynthetisches Motoröl
Empfohlener Lieferant
Bel-Ray®
Stoßdämpferöl (SAE 2,5) (50180751S1)
Norm / Klassifizierung
- SAE (S. 134) (SAE 2,5)
Vorgabe
- Verwenden Sie nur Öle, welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzen.
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
Norm / Klassifizierung
- DIN EN 228 (ROZ 95)
Vorgabe
- Verwenden Sie nur bleifreien Superkraftstoff, welcher der angegebenen Norm entspricht oder gleichwertig ist.
– Ein Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10 Kraftstoff) ist dabei unbedenklich.

Info
Verwenden Sie keinen Kraftstoff aus Methanol (z. B. M15, M85, M100) oder mit einem Anteil von mehr als 10 % Ethanol (z. B. E15, E25, E85, E100).
Griffkleber (00062030051)
Empfohlener Lieferant
KTM AG
- GRIP GLUE
Hochviskoses Schmierfett
Empfohlener Lieferant
SKF®
- LGHB 2
Kettenspray Offroad
Vorgabe
Empfohlener Lieferant
Bel-Ray®
- Blue Tac Chain Lube
Konservierungsmittel für Lacke, Metall und Gummi
Empfohlener Lieferant
Bel-Ray®
- Silicone Detailer & Protectant Spray
Langzeitfett
Empfohlener Lieferant
Bel-Ray®
- Waterproof Grease
Luftfilter-Reinigungsmittel
Empfohlener Lieferant
Bel-Ray®
Öl für Schaumstoff-Luftfilter
Empfohlener Lieferant
Bel-Ray®
- Foam Filter Oil
Universal Ölspray
Empfohlener Lieferant
Bel-Ray®
- 6 in 1
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung der Öle nach ihrer Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO T903 MA
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für 4-Takt Motorräder - die JASO T903 MA Norm. Früher wurden für 4-Takt Motorräder Motoröle aus dem PKW Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifikation gab. Werden bei PKW Motoren lange Serviceintervalle gefordert, so stehen bei Motorrad Motoren hohe Leistungsausbeute bei hohen Drehzahlen im Vordergrund. Bei den meisten Motorrad Motoren wird auch das Getriebe und die Kupplung mit dem gleichen Öl geschmiert. Die JASO MA Norm geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
28 FACHWORTVERZEICHNIS
135
| OBD | On-Board-Diagnose | Fahrzeugsystem, das emissions- und sicherheitsrelevante Werte überwacht |
29 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 136
| Art.-Nr. Artikelnummer | |
| bzw. beziehungsweise | |
| ca. zirka | |
| etc. et cetera | |
| evtl. eventuell | |
| ggf. gegebenenfalls | |
| Nr. Nummer | |
| u. a. unter anderem | |
| u. Ä. und Ähnliches | |
| usw. und so weiter | |
| vgl. vergleiche | |
| z. B. zum Beispiel | |
30.1 Rote Symbole
Rote Symbole zeigen einen Fehlerzustand an, der sofortiges Eingreifen erfordert.

Öldruck-Warnlampe leuchtet rot – Öldruck ist zu niedrig.
30.2 Gelbe und orange Symbole
Gelbe und orange Symbole zeigen einen Fehlerzustand an, der zeitnahes Eingreifen erfordert. Aktive Fahrhilfen werden ebenfalls durch gelbe oder orange Symbole dargestellt.
| Linke Kraftstoffpegel-Warnlampe leuchtet orange – Kraftstoffpegel der beiden vorderen Kraftstofftanks hat die Reservemarke erreicht. | |
| Optionale FI Warnlampe (MIL) leuchtet/blinkt orange – Die OBD hat einen emissions- oder sicherheitskritischen Fehler erkannt. |
30.3 Grüne und blaue Symbole
Grüne und blaue Symbole geben Informationen wieder.

Blinkerkontrolllampe blinkt grün – Blinker ist eingeschaltet.

Fernlicht-Kontrolllampe leuchtet blau – Fernlicht ist eingeschaltet.
A
Abbildungen 9
Arbeitsregeln 7
B
Batterie
ausbauen 89
einbauen 89
laden 90
Bedienungsanleitung 8
Bestimmungsgemäßer Gebrauch 6
Betriebsstoffe 9
Blinkcode 109
Blinkerschalter 15
Bremsbeläge
der Hinterradbremse kontrollieren 81
der Hinterradbremse wechseln 82
der Vorderradbremse kontrollieren 77
der Vorderradbremse wechseln 78
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen 81
der Vorderradbremse nachfüllen 76
Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren 80
der Vorderradbremse kontrollieren 76
Bremsscheiben
kontrollieren 75
D
Dämpfergummis Hinterradnabe
kontrollieren 87
Druckstufendämpfung
der Gabel einstellen 45
Druckstufendämpfung High Speed
des Federbeins einstellen 41
Druckstufendämpfung Low Speed
des Federbeins einstellen 40
E
Einsatzdefinition 6
Enddämpfer
ausbauen 60
einbauen 60
Glasfasergarnfüllung wechseln 60
Ersatzteile 9
E-Starterknopf 15
F
Fahrgestellnummer 12
Fahrtdurchhang
einstellen 44
Fahrwerksgrundeinstellung
zum Fahrergewicht kontrollieren 40
Fahrzeugansicht
hinten rechts 11
vorne links 10
Federbein
ausbauen 55
Druckstufendämpfung Allgemein 40
einbauen 56
Fahrtdurchhang kontrollieren 42
Federvorspannung einstellen 43
statischen Durchhang kontrollieren 42
Federbein-Artikelnummer 13
Fehlersuche 107-108
Frostschutz
kontrollieren 93
Füllmengen
Kraftstoff 37,112
Kühlflüssigkeit 95,112
Motoröl 101, 112
Fußbremshebel 18
Leerweg einstellen 80
Leerweg kontrollieren 80
G
Gabelbeine
ausbauen 49
einbauen 50
entlüften 48
Grundeinstellung kontrollieren 44
Staubmanschetten reinigen 49
Garantie 9
Gasbowdenzugspiel
einstellen 96
kontrollieren 96
Gasbowdenzugverlegung
kontrollieren 68
Gasdrehgriff 14
Gewährleistung 9
Griffgummi
kontrollieren 69
sichern 69
H
Handbremshebel 14
Leerweg einstellen 75
Leerweg kontrollieren 75
Hauptsicherung
wechseln 91
Hilfsstoffe 9
Hinterrad
ausbauen 85
einbauen 86
Hupentaster 15
|
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme 31
Kontroll- und Pflegearbeiten vor jeder Inbetriebnahme . 33
nach der Lagerung 106
K
Kette
kontrollieren 66
reinigen 64
Kettenführung
kontrollieren 66
Kettenrad
kontrollieren 66
Kettenritzel
kontrollieren 66
Kettenspannung
einstellen 65
kontrollieren 65
Kontrolllampen-Übersicht
Kotflügel
vorne ausbauen 57
vorne einbauen 58
Kraftstoffpumpenschalter
Kraftstofftank
Kraftstofftank links vorne
ausbauen 61
einbauen 63
Kraftstofftank rechts vorne
ausbauen 62
einbauen 64
Kühlflüssigkeit
ablassen 94
einfüllen 95
Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren 93-94
Kühlsystem
Kundendienst
Kupplung
Flüssigkeit wechseln 71
Flüssigkeitsstand kontrollieren/berichtigen 70
Kupplungshebel
Grundstellung einstellen 70
Kurzschlusstaster
L
Lagerung 105-106
Leerlaufdrehzahl
einstellen 97
Leerlaufdrehzahl-Regulierschraube
Lenkerposition
einstellen 46
Lenkung
absperren 19
entsperren 20
Lenkungsschloss
Lichtschalter
Luftfilter
ausbauen 59
einbauen 60
reinigen 59
Luftfilterkasten
reinigen 59
M
Motor
einfahren 32
Motornummer
Motoröl
nachfüllen 102
wechseln 99
Motorölstand
kontrollieren 99
Motorrad
mit Hubständer aufheben 48
reinigen 103
vom Hubständer nehmen 48
Motorschutz
ausbauen 73
einbauen 74
0
Ölfilter
wechseln 99
Ölsiebe
reinigen 99
R
Rahmen
kontrollieren 68
Reifenluftdruck
kontrollieren 88
Reifenzustand
kontrollieren 87
Reinigung
103-104
s
Schalthebel
Grundstellung einstellen 97
Grundstellung kontrollieren 97
Schaltplan
Seite 1 von 8 116
Seite 2 von 8 118
Seite 3 von 8 120
Seite 4 von 8 122
Seite 5 von 8 124
Seite 6 von 8 126
Seite 7 von 8 128
Seite 8 von 8 130
Schlüsselnummer
Schutzkleidung
Schwingarm
kontrollieren 68
Seitenständer
Service
Serviceplan
Sicherer Betrieb
Sicherer Betrieb
Sicherer Betrieb
Sicherer Betrieb
Sicherer Betrieb
Seitenständer
Service
Serviceplan
Sicherer Betrieb
Seitenständer .
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Seitenständer .
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Seitenständer .
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Seitenständer .
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Seitenständer.
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Seitenständer.
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Seitenständer.
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Seitenständer.
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Seitenständer.
Service ......
Serviceplan ...
Sicherer Betrieb
Sicherung
der einzelnen Stromverbraucher wechseln 91
Hauptsicherung wechseln 91
Sitzbank
abnehmen 58
montieren 58
Speichenspannung
kontrollieren 88
Startvorgang 33
Steuerkopflager
schmieren 55
Steuerkopflagerspiel
einstellen 54
kontrollieren 53
T
Tacho
einstellen 22
Kilometer oder Meilen einstellen 21
Tachoübersicht 21
Uhrzeit einstellen 22
Tanken
Kraftstoff 36
Tankverschlüsse
öffnen 16
schließen 17
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrgestell 114
Anzugsdrehmomente Motor 110
Elektrik 113
Fahrgestell 112
Federbein 114
Füllmengen 112
Gabel 113
Motor 110
Reifen 113
Transport 35
Typenschild 12
U
Umwelt 8
Untere Gabelbrücke
ausbauen 50
einbauen 51
v
Verkleidung
abnehmen 72
montieren 73
Vorderrad
ausbauen 84
einbauen 84
W
Winterbetrieb
Kontroll- und Pflegearbeiten 104
Z
Zubehör 9
Zugstufendämpfung
der Gabel einstellen 45
des Federbeins einstellen 41



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02 FI Warnlampe (MIL) blinkt 2x kurz
06 FI Warnlampe (MIL) blinkt 6x kurz
09 FI Warnlampe (MIL) blinkt 9x kurz
12 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 2x kurz
13 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 3x kurz
15 FI Warnlampe (MIL) blinkt 1x lang, 5x kurz
33 FI Warnlampe (MIL) blinkt 3x lang, 3x kurz
37 FI Warnlampe (MIL) blinkt 3x lang, 7x kurz
41 FI Warnlampe (MIL) blinkt 4x lang, 1x kurz