SY-MB1000 - Bagger SCHEPPACH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SY-MB1000 SCHEPPACH
1 Einleitung.... 8
2 Bestimmungsgemäße Verwendung 8
3 Produktbeschreibung (Abb. 1-44)....9
4 Lieferumfang (Abb. 2).... 10
5 Auspacken.... 10
6 Technische Daten.... 11
7 Sicherheitshinweise.... 12
8 Montage.... 17
9 Vor Inbetriebnahme 19
10 Bedienung 21
11 Arbeitshinweise 27
12 Reinigung und Wartung 28
13 Lagerung 33
14 Transport 33
15 Reparatur und Ersatzteilbestellung 34
16 Entsorgung und Wiederverwertung 35
17 Störungsabhilfe.... 36
18 EU-Konformitätserklärung 37
Erklärung der Symbole auf dem Produkt
Die Verwendung von Symbolen in diesem Handbuch soll Ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Risiken lenken. Die Sicherheits-symbole und Erklärungen, die diese begleiten, müssen genau verstanden werden. Die Warnungen selbst beseitigen keine Risiken und können korrekte Maßnahmen zum Verhüten von Unfällen nicht ersetzen.
![]() | Vor Inbetriebnahme Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten! |
![]() | Achtung! Das Nichtbeachten der an dem Produkt angebrachten Sicherheitszeichen und Warnhinweise so-wie das Nichtbeachten der Sicherheits- und Betriebshinweise kann zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen. |
![]() | Vor Inbetriebnahme Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten! |
![]() | Tragen Sie eine Schutzbrille. |
![]() | Tragen Sie einen Gehörschutz. |
![]() | Tragen Sie immer einen Schutzhelm! |
![]() | Sicherheitsgurt benutzen. |
![]() | Warnung vor heißen Oberflächen. |
![]() | Halten Sie Ihre Hände fern! |
![]() | Starten Sie den Motor nicht durch Kurzschließen der Anlasserklemmen. |
![]() | Offene Flammen oder das Rauchen in der Nähe des Produkts ist streng verboten! |
![]() | Wichtig. Die Abgase sind giftig, betreiben Sie den Motor daher nicht in unbelüfteten Bereichen. |
![]() | Achtung! Umherfliegende Gegenstände können Verletzungen verursachen. |
![]() | Halten Sie ihre Hände aus diesem Bereich fern. |
![]() | Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Luft können die Haut durchdringen und schwere Verletzunge oder sogar den Tod verursachen. Halten Sie ausreichend Abstand. |
![]() | Vorsicht vor herabfallenden Gegenständen. Es besteht Quetschgefahr. Halten Sie sich von angehobenen Lasten/Bauteilen und deren Bewegungsbereich fern. |
![]() | Schnitt- und Quetschgefahr: Vor Wartungsarbeiten sicherstellen, dass alle beweglichen Teile gestoppt sind. Nicht in der Nähe beweglicher Teile oder Einsatzwerkzeuge aufhalten und Schutzvorrichtungen stets in Schutzstellung halten. |
![]() | Halten Sie sich von diesem Bereich fern. Es besteht die Gefahr schwerer oder sogar tödlicher Quetschverletzungen. |
![]() | Stellen Sie sicher, dass andere Personen ausreichend Sicherheitsabstand einhalten. |
![]() | Achtung! Der Auspuff und andere Teile des Produkts werden im Betrieb sehr heiß, nicht berühren! |
![]() | Halten Sie Abstand und blockieren Sie das Gebläses nicht. |
![]() | Achten Sie auf Ihre Sicherheit. Nicht in den Arbeitsbereich greifen oder sich dort aufhalten. |
![]() | Vor dem Verlassen des Produkts ist das Einsatzwerkzeug auf den Boden abzusenken, der Motor abzustellen und der Zündschlüssel abzuziehen. |
![]() | Halten Sie die Hände von beweglichen Teilen fern. Bewegliche Teile können quetschen und schneiden. |
![]() | Kühlgebläse |
![]() | Halten Sie Ihre Hände vom Gebläse fern. |
![]() | Beim Befahren von Hängen oder Schräglagen besteht erhöhte Kippgefahr. |
![]() | Beim Anlassen des Motors werden Funken erzeugt. Diese können in der Nähe befindliche brennbare Gase entzünden. |
![]() | Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen! Ein Ölwächter verhindert das Starten des Motors bei zu geringen Ölstand. |
![]() | Stellen Sie bei einer Fehlfunktion des Produkts den Motor sofort ab. |
![]() | Wartung oder Reparatur nur bei abgestelltem Motor und nach Lesen der Anleitung. |
![]() | Betriebsanzeige |
![]() | Betriebsstunden |
![]() | Hebepunkt |
![]() | Transportverankerung. |
![]() | Schmierstellen. |
![]() | Kraftstoff |
![]() | Kraftstoffanzeige |
![]() | Tankinhalt |
![]() | Hydrauliköl nachfüllen. |
![]() | Hupe. |














![]() | Gashebel und Choke. |
![]() | Das Zündschloss hat drei Positionen:- OFF: Die Zündung ist aus.- ON: Die Zündung ist an.- START: Der Motor wird gestartet. |
![]() | Schauglas für Hydraulikölstand. (Überprüfen Sie vor jedem Einsatz des Produkts den Hydraulikölstand.) |
![]() | Sitzeinstellung und Motorhaubenentriegelung. |
![]() | Spurbreite einstellen und Planierschild heben/senken. |
![]() | Voreinstellungen um die Spurbereite einzustellen und Oberwagen/Bedienstation arretieren/freigeben. |
![]() | Einsatzwerkzeuge über die Hydraulik steuern. |
![]() | Ausleger nach links oder rechts schwenken. |
![]() | Garantierter Schallleistungspegel des Produkts. |
![]() | Das Produkt entspricht den geltenden europäischen Richtlinien. |
![]() | Das Produkt entspricht den geltenden serbischen Richtlinien. |
Erklärung der Signalwörter in der Betriebsanleitung

GEFAHR
Signalwort zur Kennzeichnung einer unmittelbar bevorstehenden Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat.

WARNUNG
Signalwort zur Kennzeichnung einer möglichen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben könnte.

VORSICHT
Signalwort zur Kennzeichnung einer möglichen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben könnte.
ACHTUNG
Signalwort zur Kennzeichnung einer möglichen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, Sachschäden am Produkt oder Eigentum/Besitz zur Folge haben könnte.
1 Einleitung
Hersteller:
Scheppach GmbH
Der Hersteller dieses Produkts haftet nach dem geltenden Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Produkt oder durch dieses Produkt entstehen bei:
• Unsachgemäßer Behandlung
- Nichtbeachtung der Betriebsanleitung
- Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fachkräfte
- Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatzteilen
- Nicht bestimmungsgemäßer Verwendung
- Ausfällen der elektrischen Anlage bei Nichtbeachtung der nationalen elektrischen Vorschriften und Bestimmungen.
Beachten Sie:
Die Betriebsanleitung ist Teil des Produkts und enthält wichtige Hinweise für den sicheren, fachgerechten und wirtschaftlichen Betrieb. Beachten Sie zusätzlich die geltenden nationalen Vorschriften. Lesen Sie alle Bedien- und Sicherheitshinweise vor der Nutzung sorgfältig durch und verwenden Sie das Produkt nur wie beschrieben. Bewahren Sie die Anleitung auf und geben Sie diese bei Weitergabe des Produktes mit.
2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Minibagger ist für folgende Einsatzbereiche geeignet:
- Erdarbeiten und Nivellierung des Bodens nach Abschluss von Bauarbeiten innerhalb der angeführten technischen Grenzen.
- Fahren und Rangieren innerhalb des vorgesehenen Einsatzbereichs (z. B. Baustellen, Betriebsgelände, befestigte Flächen).
- Positionieren oder Umsetzen des Produkts, z. B. zur Wartung, Reinigung oder zum Wechseln von Einsatzwerkzeugen.
- Ein Einsatz zum Heben, Bewegen oder Bearbeiten von Material ist ohne geeignetes Einsatzwerkzeug nicht zulässig.
Treten während des Betriebs Störungen auf, die die Sicherheit beeinträchtigen könnten, ist der Minibagger sofort abzuschalten. In diesem Fall darf er erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Ursache behoben und die volle Betriebssicherheit wiederhergestellt ist.
Das Produkt darf nur nach seiner Bestimmung verwendet werden. Jede weitere darüberhinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervorgerufene Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer und nicht der Hersteller.
Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise, sowie die Montageanleitung und Betriebshinweise in der Betriebsanleitung.
Personen, die das Produkt verwenden und warten, müssen mit dieser vertraut und über mögliche Gefahren unterrichtet sein.
Veränderungen an dem Produkt schließen eine Haftung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänzlich aus.
Das Produkt darf nur mit Originalteilen und Originalzubehör des Herstellers betrieben werden.
Die Sicherheits-, Arbeits- und Wartungsvorschriften des Herstellers sowie die in den Technischen Daten angegebenen Abmessungen müssen eingehalten werden.
Bitte beachten Sie, dass unsere Produkte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Produkt in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird.
2.1 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Nehmen Sie keine Änderungen am Produkt vor. Die Sicherheit kann dadurch gefährdet werden. Für daraus hervorgerufene Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer und nicht der Hersteller.
Personen, die nicht mit der Betriebsanleitung vertraut sind, sowie Personen, die unter Alkohol-, Drogen-, Medikamenteneinfluss stehen, müde oder krank sind, dürfen das Produkt nicht betreiben.
Nationale Regularien können den Einsatz des Produkts einschränken!
Die folgenden Tätigkeiten sind ausdrücklich untersagt:
• Das Heben und Transportieren von Personen.
• Die Nutzung des Produkts als Arbeitsbühne.
- Das Heben und Transportieren von Lasten, sofern die Einsatzwerkzeuge nicht dafür ausgelegt sind.
• Das Ziehen von Anhängelasten. - Der Einsatz des Produkts nach unsachgemäßer Fehlerbehebung oder Reparatur.
- Das Fahren auf öffentlicher Straße und Verkehrswegen.
3 Produktbeschreibung (Abb. 1-44)
- Ausleger
1a. LED-Scheinwerfer
1b. Schwenkmechanismus
- Schutzbügel
2a. Schraube (M16x50 mm)
2b. Beilagscheibe
2c. Federring
2d. Mutter
2e. Dach
2f. Schraube (M8x65 mm)
2g. Beilagscheibe
2h. Mutter (selbstsichernd)
2i. Frontscheibe
2j. Leiste
2k. Schraube (M8x25 mm)
- Beilagscheibe
2m. Mutter (selbstsichernd)
- Bediensitz
3a. Sitzkontaktschalter
3b. Einstellhebel
3c. Sicherheitsgurt
3d. Gurtschloss
- Motorhaube
4a. Schlüssel
4b. Motorhaubensicherung
-
Oberwagen
-
Gummikettenfahrwerk
6a. Gummikette
6b. Abdeckung
6c. Schraube
6d. Kontermutter
6e. Einstellschraube
6f. Antriebsritzel
6g. Vordere Leerlaufrolle
- Frontbügel
7a. Schraube (M16x50 mm)
7b. Beilagscheibe
7c. Federring
7d. Schraube (M8x40 mm)
7e. Beilagscheibe
7f. Mutter (selbstsichernd)
7g. Außenspiegel (links/rechts)
7h. Schraube (M8x25 mm)
7i. Beilagscheibe
7j. Federring
7k. Mutter
- Planierschild
8a. Sicherungsbolzen
8b. Planierschilderweiterung
-
Schaufel
-
Schnellkupplung
10a. Kontermutter
10b. Mutter
10c. Schraube
10d. Bolzen
10e. Splint
10f. Sicherungsschraube (M6x50 mm)
10g. Aufnahme
- Werkzeugaufnahme
11a. Zylinder
- Arm
12a. Hydraulikleitung
12b. Schnellkupplung
12c. Stecknippel
12d. Verschlusstopfen
12e. Zylinder
- Bedienstation
13a. Bedienhebel (links)
13a 1. Gummimanschette
13a 2. Mutter
13a 3. Klemmschraube
13a 4. Kontermutter
13b. Fahrhebel (links)
13b 1. Handgriff
13c. Fahrhebel (rechts)
13c 1. Handgriff
13d. Bedienhebel (rechts)
13d 1. Gummimanschette
13d 2. Mutter
13d 3. Klemmschraube
13d 4. Kontermutter
13e. Verriegelungshebel
(Bedienstation)
13f. Steuerhebel
(Planierschild/Gummikettenfahrwerk)
13g. Gashebel
13h. Choke
13i. Bedienpedal (links)
13j. Wahlhebel
(Planierschild/Gummikettenfahrwerk)
13k. Verriegelungshebel
(Oberwagen)
13l. Bedienpedal (rechts)
- Bedientafel
14a. Betriebsstundenzähler
14b. Betriebsanzeige
14c. Taste (Hupe)
14d. Taste (LED-Scheinwerfer)
- Transportrahmen
15a. Schraube
-
Hebepunkte
-
Motoröltank
17a. Ölmessstab
- Kraftstofftank
18a. Tankdeckel
18b. Kraftstofffiltereinsatz
18c. Kraftstoffhahn
- Hydrauliköltank
19a. Hydrauliköltankdeckel
19b. Schauglas
- Zündkerzenstecker
20a. Zündkerze
- Batterie
21a. Sicherheitsschlüssel
21b. Schloss
- Zündschloss
22a. Zündschlüssel
- Luftfilterabdeckung
23a. Flügelmutter
23b. Flügelmutter
23c. Luftfilter
-
Schmiernippel
-
Vergaserschraube
-
Sicherung 10A
-
Trichter
-
Montageschlüssel SW 21 mm
-
Fettpresse (mit Schlauch)
4 Lieferumfang (Abb. 2)
Pos. An- Bezeichnung
zahl
- 1 x Schutzbügel
2e. 1 x Dach
2i. 1 x Frontscheibe (Modellabhängig)
- 1 x Bediensitz
4a. 1 x Schlüssel
- 1 x Frontbügel
7g. 2 x Außenspiegel (links/rechts)
- 1 x Erdschaufel (22 Liter)*
Artikel-Nr.: 20000342
- 1 x Schnellkupplung
13a. / 2 x Bedienhebel (links/rechts)
13d.
13a 1. 2 x Gummimanschette
/13d 1
13b 1.2 x Handgriff
22a. 2 x Zündschlüssel
-
1 x Trichter
-
1 x Montageschlüssel SW 21 mm
-
1 x Fettpresse (mit Schlauch)
(Kein Fett enthalten)
1 x Minibagger
1 x Betriebsanleitung
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
5 Auspacken

WARNUNG
Produkt und Verpackungsmaterialien sind kein Kinderspielzeug!
Kinder dürfen nicht mit Kunststoffbeuteln, Folien und Kleinteilen spielen! Es besteht Verschluckungs- und Erstickungsgefahr!
- Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Verpackungs-/ und Transportsicherungen (falls vorhanden).
- Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
- Kontrollieren Sie das Produkt und die Zubehörteile auf Transportschäden. Etwaige Schäden sofort dem Transportunternehmen melden, mit dem das Produkt angeliefert wurde. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt.
- Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf.
- Machen Sie sich vor dem Einsatz anhand der Betriebsanleitung mit dem Produkt vertraut.
- Verwenden Sie bei Zubehör sowie Verschleiß- und Ersatzteilen nur Originalteile. Ersatzteile erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
- Geben Sie bei Bestellungen unsere Artikelnummern sowie Typ und Baujahr des Produkts an.
Benötigtes Werkzeug:
• Geeignete Anschlagmittel*
• Geeignete Hebevorrichtung*
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
5.1 Transportrahmen (15) entfernen (Abb. 3)
- Entfernen Sie das Verpackungsmaterial. Verwenden Sie ein Cuttermesser. Achten Sie auf Ihre Finger!
- Demontieren Sie die Schrauben (15a) des Transportrahmens (15). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW13.
- Nehmen Sie den Transportrahmen (15) vorsichtig ab.
- Durchtrennen und entfernen Sie die Gurte, mit denen das Produkt befestigt ist.
- Entfernen Sie sämtliche Zubehörteile und Transportsicherungen von der Palette, bevor Sie das Produkt bewegen.
5.2 Produkt heben (Abb. 3)
Beachten Sie die Sicherheitshinweise wie unter 7.6.8 beschrieben.

GEFAHR
Lebensgefahr!
Personen dürfen sich niemals im Bewegungsbereich angehobener Lasten aufhalten.
Durch angehobene Lasten besteht die Gefahr schwerer bis tödlicher Quetschungen.

WARNUNG
Zur Vermeidung von Verletzungen darf das Produkt nur ohne angebautes Einsatzwerkzeug angehoben werden.

WARNUNG
Die Hebepunkte sind durch entsprechende Symbole gekennzeichnet. Das Heben an anderen Stellen ist unsicher und kann zu Personenschäden oder Schäden am Produkt führen.
Hinweise:
Stellen Sie vor dem Heben sicher, dass die Hebevorrichtung (Kran oder Lastenzug) dafür ausgelegt ist das Produktgewicht ohne Gefahr zu tragen. Siehe Typenschild für Gewicht der Hebevorrichtung.
Achten Sie auf die Anweisungen des Anschlagmittel-/ und Hebevorrichtungsherstellers.
Verwenden Sie nur zugelassene Hebevorrichtungen (min. Hubkraft kg).
- Befestigen Sie das Anschlagmittel an den vorhergesehen Hebepunkten (16).
- Haken Sie das Anschlagmittel in die Hebevorrichtung ein.
- Heben Sie das Produkt ein kleines Stück an und stellen Sie sicher, dass alle Anschlagmittel ordnungsgemäß befestigt sind.
- Sie können das Produkt nun wie gewünscht über die Hebevorrichtung anheben.
- Stellen Sie das Produkt auf eine ebene, gerade Fläche.
5.3 Produkt von der Palette fahren
-
Gehen Sie vor, wie unter 8 und 9 beschrieben, um das Produkt betriebsbereit zu machen.
-
Machen Sie sich mit dem Kapitel 10.4 vertraut.
- Starten Sie das Produkt, wie unter 10.5 beschrieben.
- Drehen Sie den Oberwagen um 180°, wie unter 10.4.5.2 beschrieben.
- Richten Sie die Schaufel in Bodennähe aus, um den Schwerpunkt des Produkts zu senken und die Stabilität während der Abfahrt zu verbessern.
- Fahren Sie langsam und kontrolliert von der Palette ab. Halten Sie die Schaufel dabei weiterhin in Bodennähe.
6 Technische Daten
| Allgemein: | ||
| Betriebsgewicht ca. 1085 kg | ||
| Leergewicht ca. 1010 kg | ||
| Grabkraft 12,3 kN (1230 kg) | ||
| Spurbreite (verstellbar) 720 - | 900 mm | |
| Raupenbreite 180 mm | ||
| Max. Steigung 15° | ||
| Bodenfreiheit 300 mm | ||
| Bodenkontaktdruck 29 kPa | ||
| Auslegerschwenkbereich Links | 45° | |
| Rechts | 85° | |
| Fahrgeschwindigkeit (V/R) | 1,8 km/h | |
| Sicherheitsgurt geprüft nach | EN ISO 6683:2008 | |
| TOPS (Tip Over Protection) geprüft nach: | ISO 12117:1997 | |
| Motor: | ||
| Motortyp | 4-Takt Motor luftgekühlt | |
| Motornennleistung | 8,5 kW (11,5 PS) | |
| Max. Motordrehzahl | 3600 min ^-1 | |
| Hubraum | 420 cm ^3 | |
| Drehmoment | 27,8 Nm | |
| Startsystem | Elektrostarter (12 V) / Seilzugstarter | |
| Kraftstoff | E10 und E5 | |
| CO _2 -Ausstoß | 734,5 g/kWh | |
| Volumen des Kraftstofftanks | 6 Liter | |
| Volumen des Motoröltanks | 1,1 Liter | |
| Hydrauliksystem: | ||
| Pumpenleistung | 2×13 l/min | |
| Systemdruck | 175 bar | |
| Volumen des Hydrauliköl-tanks | 13,5 Liter | |
| Zubehör im Lieferumfang: | ||
| Schaufel (9) | 0,023m ^3 (23 Liter) | |
*ermittelt ohne Fahrer, ohne dynamische Effekte, auf ebenem, festem Boden, mit Erdschaufel 7915400705
Technische Änderungen vorbehalten!
Geräusch und Vibration

WARNUNG
Lärm kann gravierende Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Übersteigt der Maschinenlärm 85 dB, tragen Sie und Personen, die sich in der Nähe befinden bitte einen geeigneten Gehörschutz.

WARNUNG
Beachten Sie bitte die gesetzlichen Bestimmungen zur Lärmschutzverordnung.
Informationen zur Geräuschemission des Produkts wurden gemäß den Vorgaben der Norm EN ISO 6395:2008 und auf Grundlage der Richtlinie 2000/14/EG, Anhang VI, ermittelt:
Geräuschkennwerte
| Schalldruckpegel L_pA | 71,08 dB |
| Messunsicherheit K_pA | 1,99 dB |
| Schallleistungspegel L_wA | 91,1 dB |
| Garantierter Schallleistungspegel L_wA | 93 dB |
| Messunsicherheit K_wA | 1,99 dB |

WARNUNG
Die Geräuschemissionen und der Schwingungsemissionswert können während der tatsächlichen Benutzung des Produkts von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Produkt verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird.
Versuchen Sie, die Belastung so gering wie möglich zu halten. Beispielhafte Maßnahmen: die Begrenzung der Arbeitszeit. Dabei sind alle Anteile des Betriebszyklus zu berücksichtigen (beispielsweise Zeiten, in denen das Produkt abgeschaltet ist, und solche, in denen es zwar eingeschaltet ist, aber ohne Belastung läuft).
Halten Sie sich ggf. an Ruhezeiten und beschränken Sie die Arbeitsdauer auf das Notwendigste.
Informationen zur Vibrationsentwicklung nach den einschlägigen Normen gemessen:
Vibrationskennwerte (Hand-Arm-Schwingung)
| Hand-Arm-Schwingung | |
| Vibration a_h | 2,17 m/s ^2 |
| Unsicherheit K_h | 0,5 m/s ^2 |
| Karosserie | |
| Vibration a_h | 7,65 m/s ^2 |
| Unsicherheit K_h | 0,5 m/s ^2 |
Beschränken Sie die Geräuschentwicklung und Vibration auf ein Minimum!
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Gefahren zu reduzieren:
- Verwenden Sie nur einwandfreie Produkte.
- Warten und reinigen Sie das Produkt regelmäßig.
- Passen Sie Ihre Arbeitsweise dem Produkt an.
- Überlasten Sie das Produkt nicht.
- Lassen Sie das Produkt gegebenenfalls überprüfen.
- Schalten Sie das Produkt aus, wenn es nicht benutzt wird.
- Tragen Sie Handschuhe.
- Halten Sie Ihren Körper und besonders die Hände bei kaltem Wetter warm.
- Machen Sie regelmäßig Pausen und bewegen Sie dabei die Hände, um die Durchblutung zu fördern.
- Sorgen Sie für eine möglichst geringe Vibration des Produkts durch regelmäßige Wartung und feste Teile am Produkt.
7 Sicherheitshinweise
ACHTUNG
Achtung!
Beim Benutzen von Produkten müssen einige Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden, um Verletzungen und Schäden zu verhindern. Lesen Sie diese Betriebsanleitung/Sicherheitshinweise deshalb sorgfältig durch. Falls Sie das Produkt an andere Personen übergeben sollten händigen Sie diese Betriebsanleitung/Sicherheitshinweise bitte mit aus. Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung und den Sicherheitshinweisen entstehen.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und
Anweisungen für die Zukunft auf!
7.1 Mit dem Produkt vertraut machen
- Lesen Sie die komplette Betriebsanleitung, bevor Sie das Produkt benutzen.
- Beachten Sie die an dem Produkt angebrachten Warn- und Hinweisschilder. Sie geben wichtige Hinweise für den gefahrlosen Betrieb.
- Machen Sie sich mit den Steuer- oder Regeleinrichtungen und der ordnungsgemäßen Verwendung des Produkts vertraut.
- Es ist sicherzustellen, dass das Produkt ausschließlich von unterwiesenen Personen bedient wird, die die beiliegende Betriebsanleitung vollständig gelesen und verstanden haben und alle darin enthaltenen Anweisungen sowie Sicherheitsvorkehrungen beachten.
7.2 Arbeitsbereich
- Vor dem Einsatz des Produkts oder dem Anbringen eines Einsatzwerkzeugs ist die Umgebung sorgfältig zu überprüfen. Das Produkt ist nicht für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen geeignet – etwa bei extremem Klima oder in gefährlichen Umgebungen –, in denen besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind.
- Das Produkt darf nicht in kontaminierter Umgebung verwendet werden.
- Arbeiten Sie mit dem Produkt nicht in explosionsgefährdeter Umgebung.
- Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Produkts fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Produkt verlieren.
7.3 Persönliche Sicherheit
- Benutzen Sie das Produkt nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Verwenden Sie keine Produkte, wenn Sie müde sind.
- Tragen Sie geeignete Kleidung! Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck, welcher von sich bewegenden Teilen oder Einsatzwerkzeugen erfasst werden kann. Es wird empfohlen, feste Handschuhe, rutschfeste Schuhe, Gehörschutz und eine Schutzbrille zu tragen.
- Während des Betriebs darf sich ausschließlich die Bedienperson auf dem Produkt befinden. Der Aufenthalt weiterer Personen ist nicht zulässig.
- Halten Sie Hände und Füße von rotierenden Teilen und Einsatzwerkzeugen fern.
7.4 Betrieb und Pflege
- Kontrollieren Sie das Produkt, insbesondere Schutzeinrichtungen und mechanische Komponenten, vor jedem Gebrauch auf Beschädigungen wie lose, abgenutzte oder beschädigte Teile. Prüfen Sie den festen Sitz aller Muttern, Bolzen und Schrauben.
- Ersetzen Sie aus Sicherheitsgründen abgenutzte oder beschädigte Teile.
- Vergewissern Sie sich vor der Inbetriebnahme, dass sich das Produkt stets in einem guten Zustand befindet, mit Kraftstoff gefüllt ist, sachgemäß geschmiert und gefettet wurde und alle Wartungsarbeiten durchgeführt wurden.
- Das Produkt darf nicht verändert werden. Veränderungen können die Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen verringern und die Risiken für den Bediener erhöhen.
- Überprüfen Sie Abdeckungen und Schutzeinrichtungen auf Beschädigungen und korrekten Sitz. Tauschen Sie diese gegebenenfalls aus.
- Wenn der Schutzaufbau durch plastische Deformationen und/oder Risse – beispielsweise infolge eines Überrollens, Umkippens oder des Aufschlags eines Objekts – beeinträchtigt ist, muss er entsprechend den Angaben des Herstellers ersetzt werden.
7.5 Sicherheitshinweise bei Anwesenheit von Kindern
Unachtsamkeit gegenüber anwesenden Kindern kann schwerwiegende sowie tragische Folgen haben. Kinder zeigen oft großes Interesse an Produkten, erkennen jedoch die damit verbundenen Gefahren nicht und verhalten sich oft unvorhersehbar.
- Gehen Sie niemals davon aus, dass Kinder an dem Ort bleiben, an dem Sie sie zuletzt gesehen haben.
- Halten Sie Kinder immer unter der Aufsicht eines verantwortlichen Erwachsenen und fern vom Arbeitsbereich.
- Seien Sie stets aufmerksam und stoppen Sie das Produkt sofort, wenn Kinder den Arbeitsbereich betreten.
-
Lassen Sie niemals Kinder auf dem Produkt mitfahren.
Es gibt keinen sicheren Platz für sie. Kinder können herunterfallen, überfahren werden oder die Bedienperson bei der Bedienung des Produkts behindern. -
Lassen Sie niemals Kinder das Produkt bedienen. Lassen Sie niemals Erwachsene das Produkt bedienen, wenn diese nicht vorher unterwiesen wurden.
- Kinder dürfen nicht mit dem Produkt oder dem Einsatzwerkzeug spielen.
- Bevor Sie rückwärtsfahren, immer durch einen Schulterblick sicherstellen, dass sich keine Kinder, Personen oder Hindernisse im Gefahrenbereich befinden.
- Stellen Sie das Produkt auf eine ebene, gerade Fläche. Vor dem Verlassen des Produkts ist das Einsatzwerkzeug auf den Boden abzusenken, der Motor abzustellen, der Zündschlüssel abzuziehen und das Gummikettenfahrwerk zu verkeilen.
7.6 Besondere Sicherheitshinweise
7.6.1 Vor dem Einsatz
Prüfen Sie das Gelände gründlich, um ein geeignetes Einsatzwerkzeug und die passenden Zubehörteile für Ihre zu verrichtende Arbeit auszuwählen. Sodass Sie Ihre Arbeit ordnungsgemäß und sicher ausführen können.
Verwenden Sie nur vom Hersteller zugelassene Einsatzwerkzeuge und Zubehörteile.
Der Gebrauch anderer Einsatzwerkzeuge und anderen Zubehörs kann eine Verletzungsgefahr für Sie bedeuten.
- Bereiten Sie Ihren Arbeitsplatz ordnungsgemäß vor. Arbeiten Sie nicht in der Nähe von Gebäuden oder Objekten, die durch das Produkt beschädigt werden könnten. Entfernen Sie Schutt oder lose Materialien, die sich beim Überfahren unerwartet bewegen und eine Gefahr darstellen könnten.
- Halten Sie Personen von angehobenen Hubarmen, Einsatzwerkzeugen und nicht abgestützten Lasten fern. Setzen Sie Absperrgitter oder Signalgeber ein, um Fahrzeuge und Fußgänger zu warnen. Hupen Sie vor dem Starten des Produkts, um Umstehende auf sich aufmerksam zu machen.
- Vermeiden Sie den Kontakt des Hubarms oder Einsatzwerkzeugs mit Freileitungen und anderen Hindernissen. Achten Sie auf versteckte Löcher, Hindernisse, weichen Boden und Überhänge, um Gefahren zu vermeiden.
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Gasleitungen, erdverlegten Kabeln und Wasserleitungen, wenn Sie mit bestimmten Einsatzwerkzeugen arbeiten.

GEFAHR
Im Arbeitsbereich können unterirdische Versorgungsleitungen vorhanden sein.
Bei Beschädigung dieser Leitungen besteht die Gefahr eines Stromschlags oder einer Explosion. Lassen Sie das Gelände auf Erdleitungen überprüfen und graben Sie nur in markierten Bereichen.
Kontaktieren Sie den örtlichen Dienstleister oder das Versorgungsunternehmen, um das Gelände markieren zu lassen!
- Halten Sie das Produkt sauber. Starke Verschmutzungen, Fett, Staub und Gras können sich entzünden und zu Unfällen oder Verletzungen führen.
7.6.2 Sicherer Betrieb
- Stellen Sie sicher, dass alle Antriebe in Neutralstellung sind, bevor der Motor gestartet wird. Starten Sie den Motor ausschließlich von der Bedienplattform aus.
- Nehmen Sie das Produkt niemals in Betrieb, wenn Schutzvorrichtungen fehlen oder nicht sicher montiert sind. Stellen Sie sicher, dass alle Verriegelungen korrekt angebracht, richtig eingestellt und voll funktionsfähig sind.
- Überschreiten Sie niemals Nennbetriebslast. Das Produkt kann instabil werden und die Kontrolle darüber verloren gehen.
- Lasten niemals während der Fahrt anheben. Halten Sie Lasten stets in niedriger Position.
- Einsatzwerkzeuge auch bei kurzen Strecken immer sicher befestigen und das Zubehör ordentlich verstauen.
7.6.2.1 Arbeiten an Hängen

GEFAHR
Hangneigungen erhöhen das Risiko von Kontrollverlust und Umkippen, was zu schweren Verletzungen oder tödlichen Unfällen führen kann. Seien Sie beim Einsatz des Produkts an Hängen und in unebenem Gelände besonders vorsichtig.
Arbeiten auf aufgeweichtem, gefrorenem oder instabilem Untergrund vermeiden.
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Gefahren zu reduzieren:
- Berücksichtigen Sie die Neigung des Produkts in allen Achsen.
• Maximale seitliche Neigung: 11°. - Maximale Steigung: 25^ .
- Fahren Sie an Hängen stets mit abgesenkter Last bergauf und bergab.
Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an, um die Stabilität des Produkts zu gewährleisten.
Achten Sie darauf, das schwerere Ende des Produkts hangseitig zu halten.
Die Gewichtsverteilung variiert je nach Einsatzwerkzeug:
– Bei leerer Schaufel ist das Heck schwerer.
– Bei voller Schaufel liegt das Gewicht vorn.
- Bei Werkzeugen wie Greifschaufel oder Planierschild befindet sich das Schwerpunktgewicht ebenfalls vorn.
- Beim Fahren am Hang verringern angehobene Hubarme die Stabilität des Produkts.
Halten Sie Lasten stets in niedriger Position.
- Beim Abkuppeln des Einsatzwerkzeugs am Hang verlagert sich das Gewicht nach hinten – das Heck wird schwerer.
- Fahren und bewegen Sie das Produkt am Hang langsam und kontrolliert.
Vermeiden Sie abrupte Richtungs- oder Geschwindigkeitsänderungen.
- Vermeiden Sie das Anfahren und Anhalten am Hang Fahren Sie bei Traktionsverlust langsam und gerade den Hang hinunter.
- Vermeiden Sie das Wenden am Hang. Falls nötig, wenden Sie langsam und halten Sie das schwere Ende hangaufwärts.
- Stellen Sie das Produkt nicht an Hängen oder Böschungen ab, ohne das Einsatzwerkzeug auf den Boden abzusken und das Gummikettenfahrwerk zu verkeilen.
7.6.2.2 Sicherheitshinweise des Gummikettenfahrwerks
Das Gummikettenfahrwerk ermöglicht vielseitige Bewegungen. Um einen vorzeitigen Verschleiß der Gummiketten zu verhindern, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten.
- Das Fahren oder Wenden auf scharfkantigen Objekten oder Treppenstufen belastet die Gummikette stark und kann zu Brüchen oder Kerben in der Lauffläche führen.
- Achten Sie darauf, dass sich keine Fremdkörper in den Gummiketten befinden, da diese während des Betriebs starken Belastungen ausgesetzt sind und Fremdkörper zu Beschädigungen oder Rissen führen können.
- Vermeiden Sie, dass Kraftstoff oder Öl auf die Gummikette gelangt. Sollte dies dennoch passieren, muss die betroffene Stelle sofort gereinigt werden.
- Scharfe Kurven auf Fahrbahnen mit hohem Reibungskoeffizienten, wie Beton- oder Asphaltoberflächen, können die Gummikette stark belasten.
- Vermeiden Sie das Arbeiten in der Nähe von Absturzkan- ten, Gräben oder Böschungen. Das Gummikettenfahr- werk kann plötzlich kippen, wenn eine Gummikette über eine Kante fährt oder diese einbricht.
- Arbeiten auf nassem Gras vermeiden, da die geringere Traktion das Rutschen des Produkts verursachen kann.
- Achten Sie stets darauf, in welche Richtung sich das Produkt bewegt, und prüfen Sie den Weg auf mögliche Hindernisse.
- Steigen Sie sicher ein und aus. Nutzen Sie hierfür die Handläufe. Springen Sie nicht auf oder von dem Produkt.
7.6.3 Arbeitsende
- Stellen Sie das Produkt auf eine ebene, gerade Fläche.
- Senken Sie das Einsatzwerkzeug vollständig auf den Boden ab.
• Schalten Sie die Hilfshydraulik aus. - Stellen Sie den Motor ab und entfernen Sie den Zündschlüssel aus dem Zündschloss.
• Ziehen Sie den Sicherheitsschlüssel.
7.6.4 Brandschutz
Das Produkt verfügt über Bauteile, die im Betrieb hohen Temperaturen ausgesetzt sind, besonders der Motor und die Abgasanlage. Zudem können beschädigte oder schlecht gewartete elektrische Anlagen Funken oder Lichtbögen erzeugen, die eine Brandgefahr darstellen.
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Gefahren zu reduzieren:
- Bei Arbeiten unter erschwerten Bedingungen sollten Ablagerungen in der Nähe heißer Motorauspuffteile regelmäßig ausgeblasen werden. Alle brennbaren Materialien wie Laub, Stroh und Holzspäne müssen aus der Wanne, dem Unterboden und dem motornahen Bereich entfernt werden, um Brandgefahren zu vermeiden.
-
Überprüfen Sie regelmäßig alle Kraftstoffleitungen und Hydraulikleitungen auf Verschleiß und Beschädigungen. Bei Anzeichen von Undichtigkeiten müssen diese sofort ersetzt werden.
-
Prüfen Sie elektrische Leitungen und Steckverbindungen regelmäßig auf Beschädigungen. Lassen Sie Schäden sofort und ausschließlich von einer Elektrofachkraft beheben.
- Überprüfen Sie täglich die Abgasanlage auf Undichtigkeiten, gebrochene Rohre und Schalldämpfer sowie auf lose oder fehlende Schrauben, Muttern und Schellen. Bei festgestellten Lecks oder beschädigten Teilen müssen die Reparaturen vor dem Einsatz abgeschlossen sein, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
- Halten Sie stets einen Mehrzweck-Feuerlöscher in der Nähe des Produkts oder direkt an ihm bereitgestellt. Das Bedienpersonal muss im Umgang mit dem Feuerlöscher geschult sein und wissen, wie er im Notfall schnell und richtig eingesetzt wird.
7.6.5 Hydraulische Gefahren
- Sollte Hydrauliköl in die Augen gelangen, spülen Sie diese sofort gründlich mit klarem Wasser aus und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
- Vermeiden Sie den Kontakt von Haut und Kleidung mit Hydrauliköl. Sollte Hydrauliköl mit der Haut in Berührung kommen, reinigen Sie die betroffenen Stellen sofort gründlich mit Wasser und Seife, um Hautirritationen und Dermatosen zu verhindern. Sollte Hydrauliköl auf die Kleidung gelangen, wechseln Sie diese umgehend.
- Bei Einatmen von Hydrauliköl-Dämpfen ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Tritt ein Leck im Hydrauliksystem auf, starten Sie das Produkt nicht oder stoppen Sie es umgehend.
- Ölleckagen dürfen nicht mit bloßen Händen überprüft werden. Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Arbeitskleidung, Schutzbrille und Handschuhe, verringert das Risiko von Verletzungen.
⚠️ WARNING
Das Hydrauliksystem steht unter Druck. Leckagen können zu schweren Verletzungen führen.
⚠️ WARNING
Verbrennungsgefahr!
Die Temperatur des Hydrauliköls steigt, während des Betriebs an, was zu einer Verbrennungsgefahr führen kann.
7.6.6 Notfallmaßnahmen
7.6.6.1 Stromschlag
Bei Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen.
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Gefahren zu reduzieren:
- Strom breitet sich nicht ausschließlich über den Weg des geringsten Widerstands zur Erde aus.
- Strom kann über Rohre, Schläuche und Kabel zurück in Produkte fließen.
- Niederspannung kann schwere, teils tödliche Verletzungen verursachen. Zahlreiche berufsbedingte Stromunfälle resultieren aus dem Kontakt mit Spannungen unter 440 Volt.
Die meisten Stromschläge werden nicht sofort wahrgenommen, aber es gibt typische Anzeichen, die auf einen Stromschlag hinweisen können:
- Stromausfall
• Rauchentwicklung - Explosion
- Knallgeräusche
• Lichtbogenbildung
Treten eines oder mehrere dieser Symptome auf, ist von einem Stromschlag auszugehen.
7.6.6.2 Beschädigung einer Stromleitung
Bewegen Sie sich bei Verdacht auf Beschädigung einer Stromleitung auf keinen Fall.
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Gefahren zu reduzieren:
- Wenn Sie sich auf dem Produkt befinden, bleiben Sie dort. Heben Sie das Einsatzwerkzeug an und fahren Sie das Produkt aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich.
- Wenn Sie sich nicht auf dem Produkt befinden, dürfen weder das Produkt noch das Einsatzwerkzeug berührt werden.
- Verlassen Sie den Arbeitsbereich mit kleinen Schritten und halten Sie Ihre Füße dicht beieinander. So verringern Sie die Gefahr eines Stromschlags durch sogenannte Schrittspannung.
- Informieren Sie umstehende Personen sofort über den Stromschlag und fordern Sie sie auf, den Gefahrenbereich umgehend zu verlassen.
- Setzen Sie sich umgehend mit dem Stromversorger in Verbindung, um die Stromzufuhr abschalten zu lassen.
- Der Arbeitsbereich darf nach dem Verlassen nur mit Genehmigung des Stromversorgers erneut betreten werden. Zutritt für Unbefugte verboten.
7.6.6.3 Beschädigung einer Gasleitung
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Gefahren zu reduzieren:
- Der Motor ist unverzüglich abzuschalten, sofern dies gefahrlos und ohne Verzögerung möglich ist.
- Entfernen Sie unverzüglich alle Zündquellen, sofern dies gefahrlos und ohne Verzögerung möglich ist.
- Informieren Sie umstehende Personen sofort, dass eine Gasleitung durchtrennt wurde, und fordern Sie sie auf, den Gefahrenbereich umgehend zu verlassen.
- Verlassen Sie umgehend den Gefahrenbereich.
- Setzen Sie sich umgehend mit dem Versorgungsunternehmen in Verbindung.
- Befindet sich der Arbeitsbereich an einer Straße, ist der Verkehr im betroffenen Bereich umgehend anzuhalten.
- Der Arbeitsbereich darf nach dem Verlassen nur mit Genehmigung der Rettungskräfte und des Versorgungsunternehmens erneut betreten werden. Zutritt für Unbefugte verboten.
7.6.6.4 Beschädigung eines Glasfaserkabels
Schauen Sie nicht in abgeschnittene Enden von Glasfaserkabeln oder nicht identifizierten Kabeln, da dies zu Sehschäden führen kann.
Kontaktieren Sie umgehend das Versorgungsunternehmen.
7.6.6.5 Brand des Produkts
Führen Sie sofort eine Notabschaltung durch.
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Gefahren zu reduzieren:
- Entfernen Sie den Sicherheitsschlüssel der Batterie (falls zugänglich).
- Unternehmen Sie Löschversuche, wenn es sich um einen kleinen Brand handelt und ein Feuerlöscher zur Verfügung steht.
- Wenn das Feuer nicht gelöscht werden kann, verlassen Sie den Arbeitsbereich sofort und verständigen Sie die Rettungskräfte.
7.6.7 Produkt sicher aufladen und abladen
⚠️ WARNING
Das Auf- und Abladen eines Produkts auf einen Anhänger oder LKW erhöht die Kippgefahr. Dies kann schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben.
- Beim Befahren oder Fahren auf einer Rampe ist äußerste Vorsicht geboten.
- Befahren oder Fahren Sie auf einer Rampe nur mit abgesenktem Einsatzwerkzeug.
– Beim Aufladen des Produkts über eine Rampe darf nur rückwärtsgefahren werden. Die schwerere Seite des Produkts muss dabei stets hangaufwärts ausgerichtet sein, um ein Kippen oder Abrutschen zu vermeiden. Beim Abladen des Produkts darf vorwärtsgefahren werden. -
Vermeiden Sie plötzliches Anfahren und Abbremsen, dies kann zu einem Kontrollverlust führen und ein Umkippen des Produkts verursachen.
-
Beachten Sie für den Transport des Produkts alle Vorschriften auf öffentlichen Straßen.
- Verwenden Sie beim Verladen des Produkts auf einen LKW ausreichend lange und stabile Rampen.
- Verwenden Sie ausschließlich Rampen, die für das Gewicht des Produkts geeignet sind.
- Um ein Umkippen zu vermeiden, ändern Sie die Fahrtrichtung nicht.
- Schalten Sie nach dem Verladen den Motor aus, entfernen Sie den Sicherheitsschlüssel und entfernen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze.
- Verwenden Sie geeignete Keile, um das Gummikettenfahrwerk gegen unkontrollierte Bewegungen zu sichern.
- Verwenden Sie ausschließlich Befestigungsmittel, die für das Gewicht des Produkts geeignet sind. Beachten Sie die örtlichen Vorschriften für das Befestigen.
7.6.8 Produkt sicher anheben
Das Produkt kann auch mit geeigneten Hebevorrichtungen auf einen Anhänger/LKW gehoben werden.
⚠️ WARNING
Hebearbeiten sind ausschließlich durch qualifiziertes Personal mit entsprechender Schulung und Unterweisung durchzuführen.
GEFAHR
Lebensgefahr!
Personen dürfen sich niemals im Bewegungsbereich angehobener Lasten aufhalten.
Durch angehobene Lasten besteht die Gefahr schwerer bis tödlicher Quetschungen.
⚠️ WARNING
Quetschgefahr!
Achten Sie auf Ihre Finger!
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Gefahren zu reduzieren:
- Entfernen Sie das Einsatzwerkzeug.
- Verwenden Sie nur die vom Hersteller vorhergesehenen und gekennzeichneten Hebepunkte.
- Nutzen Sie ausschließlich Anschlagmittel und Hebevorrichtungen, die für das Gewicht des Produkts geeignet sind.
- Heben Sie das Produkt nur an den drei Hebepunkten an.
- Beim Anheben des Produkts ist darauf zu achten, dass der Neigungswinkel von 20 Grad nicht überschritten wird.
7.7 Umgang mit Kraftstoff
ACHTUNG
Verwenden Sie ausschließlich Super E5 oder E10 Benzin als Kraftstoff.
GEFAHR
Lebensgefahr!
Kraftstoff ist giftig und hochgradig entflammbar.
- Bewahren Sie Kraftstoff nur in dafür vorgesehenen Behältern (Kanistern) auf.
- Die Verschlusskappen der Tankbehälter sind immer ordnungsgemäß aufzuschrauben und festzuziehen.
- Aus Sicherheitsgründen sind Kraftstofftank- und andere Tankverschlüsse bei Beschädigung auszutauschen.
- Halten Sie Kraftstoff von Funken, offenen Flammen, Dauerflammen, Wärmequellen und anderen Zündquellen fern. Rauchen Sie nicht!
- Tanken Sie nur im Freien und rauchen Sie während des Betankens nicht.
- Stellen Sie vor dem Tanken den Verbrennungsmotor ab und lassen Sie ihn abkühlen.
- Kraftstoff ist vor dem Starten des Motors einzufüllen. Während der Motor läuft oder sofort nach dem Abschalten des Produkts, darf der Tankverschluss nicht geöffnet oder Kraftstoff nachgefüllt werden.
-
Öffnen Sie den Tankverschluss vorsichtig und langsam. Druckausgleich abwarten und erst danach Tankdeckel vollständig abnehmen.
-
Verwenden Sie zum Auftanken einen geeigneten Trichter oder ein Einfüllrohr, damit kein Kraftstoff auf Verbrennungsmotor und Gehäuse auslaufen kann. Überfüllen Sie den Kraftstofftank nicht!
- Um dem Kraftstoff Platz zum Ausdehnen zu lassen, Kraftstofftank niemals über die Unterkante des Einfüllstutzens hinaus befüllen. Zusätzliche Angaben in der Gebrauchsanleitung des Verbrennungsmotors beachten.
- Falls Kraftstoff übergelaufen ist, den Verbrennungsmotor erst starten, nachdem die mit Kraftstoff verschmutzte Fläche gereinigt wurde. Jeglicher Zündversuch ist zu vermeiden, bis sich die Kraftstoffdämpfe verflüchtigt haben (trockenwischen).
- Wischen Sie verschütteten Kraftstoff stets auf.
- Wenn Kraftstoff auf die Kleidung geraten ist, muss diese gewechselt werden.
- Der Tankdeckel ist nach jedem Tankvorgang ordnungsgemäß zuzuschrauben und festzuziehen. Das Produkt darf ohne aufgeschraubten Original-Tankdeckel nicht in Betrieb genommen werden.
- Überprüfen Sie aus Sicherheitsgründen Kraftstoffleitung, Kraftstofftank, Tankverschluss und Anschlüsse regelmäßig auf Beschädigungen, Alterung (Brüchigkeit), auf festen Sitz und undichte Stellen und tauschen diese bei Bedarf aus.
- Entleeren Sie den Tank nur im Freien.
- Verwenden Sie niemals Getränkeflaschen oder Ähnliches zum Entsorgen oder Lagern von Betriebsstoffen, wie z. B. Kraftstoff. Personen, insbesondere Kinder, könnten verleitet werden, daraus zu trinken.
- Bewahren Sie niemals das Produkt mit Kraftstoff im Tank innerhalb eines Gebäudes auf. Entstehende Kraftstoffdämpfe können mit offenem Feuer oder Funken in Berührung kommen und sich entzünden.
- Produkt und Kraftstoffbehälter nicht in der Nähe von Heizungen, Heizstrahlern, Schweißgeräten und sonstigen Wärmequellen abstellen.
GEFAHR
Explosionsgefahr!
Wird während des Betriebs ein Defekt am Tank, am Tankdeckel oder an kraftstoffführenden Teilen (Kraftstoffleitungen) festgestellt, muss sofort der Verbrennungsmotor abgestellt werden.
Anschließend ist ein Fachhändler aufzusuchen.
7.8 Sicherheit Batterie
- Um Funkenbildung durch einen Kurzschluss zu vermeiden, muss stets zuerst das Minuskabel (–) an der Batterie ab- und als Letztes wieder angeklemmt werden.
- Rauchen Sie niemals bei Arbeiten an der Batterie. Halten Sie Funken, offene Flammen und sonstige Wärmequellen stets von der Batterie fern.
- Bei der Verwendung von Starthilfekabeln ist besondere Vorsicht nötig. Beachten Sie betreffende Anweisungen, um Schäden am Gerät zu vermeiden (insbesondere Anlasser maximal 10 Sekunden betätigen).
-
Batterie niemals öffnen und nicht fallen lassen.
• Die Batterie immer in einem geschlossenen Raum mit guter Belüftung, trocken und gegen Witterung geschützt, aufladen. -
Schließen Sie Anschlüsse der Batterie nicht kurz.
- Deformierte oder defekte (auslaufende) Batterien dürfen nicht verwendet werden und müssen ausgetauscht sowie umweltgerecht entsorgt werden. Beachten Sie die länder-spezifischen Vorschriften.
- Bei defekten Batterien kann Flüssigkeit austreten. Kontakt vermeiden! Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Austretende Batterieflüssigkeit kann zu Hautreizungen, Verbrennungen und Verätzungen führen.
- Untersuchen Sie regelmäßig durch Sichtkontrolle die Anschlusskabel an der Batterie auf Beschädigungen. Lassen Sie beschädigte Kabel von einem Fachmann ersetzen.
- Die Sicherungen dürfen niemals überbrückt werden. Setzen Sie nie eine Sicherung mit einer anderen als der vorgeschriebenen Belastbarkeit (Ampere) ein.
7.8.1 Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batterien
- Jederzeit darauf achten, dass die Batterien mit der richtigen Polarität (+ und –) eingesetzt werden, wie sie auf der Batterie angegeben ist.
- Batterien nicht kurzschließen.
- Nicht wiederaufladbare Batterien nicht laden.
- Batterie nicht überentladen!
- Alte und neue Batterien sowie Batterien unterschiedlichen Typs oder Herstellers nicht mischen! Alle Batterien eines Satzes gleichzeitig wechseln.
- Verbrauchte Batterien unverzüglich aus dem Gerät entfernen und richtig entsorgen! Werfen Sie Batterien nicht in den Hausmüll. Defekte oder verbrauchte Batterien müssen gemäß Richtlinie 2006/66/EC recycelt werden. Geben Sie Batterien und / oder das Gerät über die angebotene Sammeleinrichtungen zurück. Über Entsorgungsmöglichkeiten können Sie sich bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung informieren.
- Batterien nicht erhitzen!
- Nicht direkt an Batterien schweißen oder löten!
- Batterien nicht auseinandernehmen!
- Batterien nicht deformieren!
- Batterien nicht ins Feuer werfen!
- Batterien außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
- Kindern nicht ohne Aufsicht das Wechseln von Batterien gestatten!
- Bewahren Sie Batterien nicht in der Nähe von Feuer, Herden oder anderen Wärmequellen auf. Legen Sie die Batterie nicht in direkte Sonneneinstrahlung, benutzen oder lagern Sie diese nicht bei heißem Wetter in Fahrzeugen.
- Unbenutzte Batterien in der Originalverpackung aufbewahren und von Metallgegenständen fernhalten. Ausgepackte Batterien nicht mischen oder durcheinanderwerfen! Dies kann zum Kurzschluss der Batterie und damit zu Beschädigungen, zu Verbrennungen oder gar zu Brandgefahr führen.
- Batterien aus dem Produkt entnehmen, wenn dieses für längere Zeit nicht benutzt wird, außer es ist für Notfälle!
- Batterien, die ausgelaufen sind NIEMALS ohne entsprechenden Schutz anfassen. Wenn die ausgelaufene Flüssigkeit mit der Haut in Berührung kommt, sollten Sie die Haut in diesem Bereich sofort unter laufendem Wasser abspülen. Verhindern Sie in jedem Fall, dass Augen und Mund mit der Flüssigkeit in Berührung kommen. Suchen Sie in einem solchen Fall bitte umgehend einen Arzt auf.
- Batteriekontakte und auch die Gegenkontakte im Gerät vor dem Einlegen der Batterien reinigen.
Restrisiken
Das Produkt ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können beim Arbeiten einzelne Restrisiken auftreten.
- Des Weiteren können trotz aller getroffener Vorkehrungen nicht offensichtliche Restrisiken bestehen.
- Restrisiken können minimiert werden, wenn die „Sicherheitshinweise“ und die „Bestimmungsgemäße Verwendung“, sowie die Betriebsanleitung insgesamt beachtet werden.
- Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebsetzung des Produkts.
- Halten Sie Ihre Hände vom Arbeitsbereich fern, wenn das Produkt in Betrieb ist.
- Unbeabsichtigte Inbetriebsetzung des Produktes.
- Halten Sie die vorgegebenen Wartungs- und Sicherheitshinweise der Betriebsanleitung ein.
⚠️ WARNING
Bei längeren Arbeiten kann es aufgrund von Vibrationen in den Händen der Bedienungsperson zu Durchblutungsstörungen (Weißfingersyndrom) kommen.
Das Weißfingersyndrom ist eine Gefäßerkrankung, bei der die kleinen Blutgefäße an den Fingern und Zehen anfallartig verkrampfen. Die betroffenen Areale werden nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und erscheinen dadurch extrem blass. Der häufige Gebrauch von vibrierenden Produkten kann bei Personen, deren Durchblutung beeinträchtigt ist (z. B. Raucher, Diabetiker) Nervenschädigungen auslösen.
Wenn Sie ungewöhnliche Beeinträchtigungen bemerken, beenden Sie sofort die Arbeit und suchen Sie einen Arzt auf.
8 Montage
ACHTUNG
Führen Sie die Montage und Einstellungen am Produkt immer bei ausgeschaltetem Motor durch und ziehen den Zündkerzenstecker ab.
ACHTUNG
Aufgrund des hohen Produktgewichts empfehlen wir, das Produkt mit mindestens zwei Personen aufzubauen.
- Montieren Sie keine Produkte oder Zubehörteile an das Produkt, die nicht vom Hersteller vorgesehen oder zuge- lassen sind.
Benötigtes Werkzeug:
- Innensechskantschlüssel 4 mm*
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
Hinweis:
Bewahren Sie alle demontierten Befestigungselemente für die anschließende Montage auf.
8.1 Bediensitz (3) montieren (Abb. 4)
- Führen Sie die Schiene des Bediensitzes (3) von vorne in die Aufnahme der Motorhaube (4) ein.
- Verbinden Sie den Sitzkontaktschalter (3a).
- Ziehen Sie den Einstellhebel (3b) nach außen und halten Sie ihn in dieser Position.
- Schieben Sie den Bediensitz (3) auf die gewünschte Position und lassen Sie den Einstellhebel (3b) los. Der Bediensitz (3) rastet hörbar ein.
8.2 Bedienhebel (13a/13d) montieren (Abb. 5)
- Demontieren Sie die Muttern (13a 2/13d 2) von den Bedienhebeln (13a/13d). Verwenden Sie einen Gabelschlüssel SW 24 mm.
- Führen Sie die Bedienhebel (13a/13d) von oben durch die Gummimanschetten (13a 1/13d 1).
- Lösen Sie die Klemmschrauben (13a 3/13d 3) an der Bedienstation (13). Verwenden Sie einen Innensechskantschlüssel 4 mm.
- Schrauben Sie die Muttern (13a 2/13d 2) auf die Bedienhebel (13a/13d).
- Drehen Sie die Bedienhebel (13a/13d) in die Buchsen und richten Sie die gewünschte Arbeitsposition aus.
- Ziehen Sie die Klemmschrauben (13a 3/13d 3) an und sichern Sie sie mit den Kontermuttern (13a 4/13d 4). Verwenden Sie einen Innensechskantschlüssel 4 mm und einen Gabelschlüssel SW 13 mm.
- Ziehen Sie die Muttern (13a 2/13d 2) an. Verwenden Sie einen Gabelschlüssel SW 24 mm.
- Stülpen Sie die Gummimanschetten (13a 1/13d 1.) über die Aufnahmen.
8.3 Handgriff (13b 1/13c 1) montieren (Abb. 5)
- Schrauben Sie je einen Handgriff (13b 1/13c 1) auf die Fahrhebel (13b/13c).
- Sichern Sie die Handgriffe (13b 1/13c 1) mit den Muttern. Verwenden Sie einen Gabelschlüssel SW 16 mm.
8.4 Frontbügel (7) montieren (Abb. 6)
- Demontieren Sie alle Schrauben M16 (7a), Beilagscheiben (7b) und Federringe (7c) aus dem Oberwagen (5). Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 24 mm.
-
Richten Sie den Frontbügel (7) am Oberwagen (5) aus. Achten Sie darauf, dass die Montagebohrungen übereinstimmen.
-
Montieren Sie den Frontbügel (7) mit den Schrauben M16 (7a), Beilagscheiben (7b) und Federringen (7c) am Oberwagen (5). Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 24 mm.
8.5 Schutzbügel (2) montieren (Abb. 6, 7)
- Demontieren Sie alle Schrauben M8/M16 (7d/2a), Beilagscheiben (7e/2b), Federringe (2c), und Muttern (7f/2d) aus den oberen Montagebohrungen am Frontbügel (7). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm und SW 24 mm. Legen Sie die vier Schrauben M8 (7d) und die dazugehörigen Beilagscheiben (7e) und Muttern (7f) beiseite.
- Richten Sie den Schutzbügel (2) am Frontbügel (7) aus. Achten Sie darauf, dass die Montagebohrungen übereinstimmen.
- Führen Sie je eine Schraube M16 (2a) mit Beilagscheibe (2b) und Federring (2c) durch die Montagebohrungen und sichern Sie sie mit je einer Beilagscheibe (2b) und einer Mutter (2d).
- Ziehen Sie alle Muttern (2d) und Schrauben M16 (2a) fest. Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 24 mm.
8.6 Frontscheibe (2i) montieren (Abb. 7)
- Demontieren Sie alle Schrauben M8 (2k), Beilagscheiben (2l) und Muttern (2m) aus den Montagelöchern am Schutzbügel (2).
Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm. - Nehmen Sie die Leisten (2j) ab.
- Packen Sie die Frontscheibe (2i) aus und entfernen Sie die Schutzfolie von beiden Seiten.
- Setzen Sie die Frontscheibe (2i) von oben auf den Schutzbügel (2). Achten Sie darauf, dass die Montagebohrungen übereinstimmen.
- Setzen Sie die Leisten (2j) auf die Frontscheibe (2i). Achten Sie auf die richtige Ausrichtung.
- Führen Sie je eine Schraube M8 (2k) durch die Montagelöcher der Leisten (2j) und der Frontscheibe (2i) und sichern Sie sie mit je einer Beilagscheibe (2l) und einer Mutter (2m). Verwenden Sie auch die vier beiseitegelegten Schrauben M8 (7d), Beilagscheiben (7e) und Muttern (7f) für die unteren Montagebohrungen.
- Ziehen Sie alle Muttern (2m/7f) und Schrauben M8 (2k/7d) vorsichtig fest. Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
8.7 Dach (2e) montieren (Abb. 7, 8)
- Demontieren Sie alle Schrauben M8 (2f), Beilagscheiben (2g) und Muttern (2h). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
-
Setzen Sie das Dach (2e) auf den Schutzbügel (2). Achten Sie darauf, dass die Aussparung des Dachs (2e) in Richtung der Frontscheibe (2i) zeigt.
-
Führen Sie je eine Schraube M8 (2f) mit Beilagscheibe (2g) durch die Montagelöcher des Dachs (2e) und sichern Sie sie mit einer Beilagscheibe (2g) und einer Mutter (2h).
- Ziehen Sie alle Muttern (2h) und Schrauben M8 (2f) fest. Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
8.8 Außenspiegel (7g) montieren (Abb. 9)
- Entfernen Sie alle Schrauben M8 (7h), Beilagscheiben (7i), Federringe (7j), und Muttern (7k). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
- Richten Sie die beiden Außenspiegel (7g) an der linken und rechten Seite des Frontbügels (7) aus. Achten Sie darauf, dass die Montagebohrungen übereinstimmen. Achten Sie auf die richtige Ausrichtung.
- Führen Sie je eine Schraube M8 (7h) mit Beilagscheibe (7i) durch die Montagebohrungen und sichern Sie sie mit je einer Beilagscheibe (7i), einem Federring (7j) und einer Mutter (7k).
- Ziehen Sie alle Muttern (7k) und Schrauben M8 (7h) fest. Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
- Stellen Sie die Außenspiegel (7g) über den Kugelkopf durch Kippen oder Drehen so ein, dass die gewünschte Sicht erreicht ist.
9 Vor Inbetriebnahme

WARNUNG
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Produkts zu Ihrer eigenen Sicherheit dieses Handbuch und die allgemeinen Sicherheitshinweise gründlich durch. Wenn Sie das Produkt Dritten überlassen, legen Sie diese Betriebsanleitung immer bei.

WARNUNG
Trennen Sie die Batterie und ziehen Sie immer den Sicherheitsschlüssel ab, bevor Sie Einstellungen am Produkt vornehmen.

WARNUNG
Schließen Sie den Stromkreislauf der Batterie erst, wenn das Produkt für den Einsatz vorbereitet ist.
ACHTUNG
Vor der Inbetriebnahme das Produkt unbedingt komplett montieren!
ACHTUNG
Bei Erstinbetriebnahme muss Motoröl und Kraftstoff eingefüllt werden.
ACHTUNG
Schmieren Sie vor jeder Inbetriebnahme alle Schmiernippel ab.
Hinweis:
Das Produkt wird mit eingefülltem Hydrauliköl geliefert.
Prüfen Sie das Produkt vor jeder Inbetriebnahme auf:
- Festen Sitz sämtlicher Verschraubungen.
- Leckagen an Leitungen, Schläuchen sowie Tanks.
- Sichtbare Mängel.
- Ausreichenden Öl-, Hydrauliköl- und Kraftstoffstand.
ACHTUNG
Produktbeschädigung!
Wird das Produkt ohne oder mit zu wenig Öl oder mit Altöl betrieben, kann dies zu einem Produktschaden führen.
– Füllen Sie vor der Inbetriebnahme Öl ein. Das Produkt wird ohne Öl geliefert.
– Verwenden Sie kein Altöl!
– Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme den Ölstand.
ACHTUNG
Umweltschäden!
Ausgelaufenes Öl kann die Umwelt nachhaltig verschmutzen. Die Flüssigkeit ist hochgiftig und kann schnell zu Wasserverschmutzung führen.
– Befüllen/entleeren Sie Öl nur auf ebenen, befestigten Flächen.
– Nutzen Sie einen Einfüllstutzen oder Trichter.
– Fangen Sie abgelassenes Öl in einem geeigneten Gefäß auf.
– Wischen Sie verschüttetes Öl sofort sorgfältig auf und entsorgen Sie den Lappen nach den örtlichen Vorschriften.
– Entsorgen Sie Öl nach den örtlichen Vorschriften.

GEFAHR
Lebensgefahr!
Kraftstoff ist giftig und hochgradig entflammbar.

GEFAHR
Brand- und Explosionsgefahr!
Füllen Sie den Kraftstoff nur bei ausgeschaltetem und abgekühltem Motor ein. Rauchen Sie nicht, wenn Sie das Produkt betanken.

GEFAHR
Brand- und Explosionsgefahr!
Kraftstoff kann sich beim Befüllen entzünden und gegebenenfalls explodieren. Dies führt zu schweren Verbrennungen oder zum Tod.

WARNUNG
Gesundheitsgefahr!
Das Einatmen von Kraftstoff-/Schmieröldämpfen und Abgasen kann zu schweren gesundheitlichen Schäden, Bewusstlosigkeit und im Extremfall zum Tod führen.
– Atmen Sie Kraftstoff-/Schmieröldämpfe und Abgase nicht ein.
– Entleeren Sie Kraftstoff nur im Freien.
Hinweis:
Stellen Sie das Produkt auf eine ebene, gerade Fläche.
Benötigtes Werkzeug:
- Trichter (28)
- Lappen/Tuch*
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
9.1 Motorhaube (4) öffnen/schließen (Abb. 10)
Öffnen:
- Entriegeln Sie die Motorhaube (4), indem Sie den Schlüssel (4a) gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Heben Sie die Motorhaube (4) an und öffnen Sie sie vollständig. Achten Sie darauf, dass die Motorhaubensicherung (4b) einrastet.
Schließen:
- Entriegeln Sie die Motorhaubensicherung (4b), indem Sie sie am unteren Ende leicht zu sich herziehen. Halten Sie die Motorhaube (4) dabei mit der anderen Hand fest.
- Schließen Sie die Motorhaube (4), achten Sie darauf, dass die Motorhaube (4) verriegelt ist.
Hinweis:
Es ist nicht erforderlich, die Motorhaube mit dem Schlüssel abzuschließen – sie verriegelt nach dem Schließen automatisch.
9.2 Motoröl auffüllen (Abb. 11)
ACHTUNG
Das Produkt wird ohne Motoröl ausgeliefert. Vor Inbetriebnahme daher unbedingt Öl einfüllen. Verwenden Sie hierzu SAE 10W-30 Öl.
- Schalten Sie den Motor ab und lassen Sie ihn abkühlen.
• Vermeiden Sie Haut- und Augenkontakt. - Achten Sie darauf, dass kein Schmutz oder Wasser in den Motoröltank gelangt.
Hinweise:
Das Motoröl hat einen Einfluss auf die Leistung und die Lebensdauer des Produkts.
Ein Ölwächter verhindert das Starten des Motors bei zu geringem Ölstand.
Verwenden Sie ein Motoröl für 4-Takt-Motoren.
Achten Sie darauf, dass das Öl die API SERVICE-Klassifikation SJ oder höher erfüllt – diese Angabe finden Sie auf dem Etikett des Ölbehälters.
Überprüfen Sie den Ölstand regelmäßig vor jeder Inbetriebnahme. Zu niedriger Ölstand kann den Motor beschädigen.
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Schrauben Sie den Ölmessstab (17a) heraus.
- Befüllen Sie den Motoröltank (17) mit Hilfe eines Trichters. Achten Sie auf die max. Füllmenge (siehe Technische Daten). Füllen Sie das Motoröl vorsichtig bis zur Unterkante des Einfüllstutzens ein.
- Wischen Sie den Ölmessstab (17a) mit einem sauberen, fusselfreien Lappen ab.
- Führen Sie den Ölmessstab (17a) wieder ein, ohne den Ölmessstab (17a) wieder festzuschrauben.
- Ziehen Sie den Ölmessstab (17a) heraus und lesen in waagrechter Stellung den Ölstand ab. Der Ölstand muss sich zwischen L (low) und H (high) auf dem Ölmessstab (17a) befinden.
- Wenn der Ölfüllstand zu gering ist, geben Sie die empfohlene Menge an Motoröl zu (siehe Technische Daten).
- Schrauben Sie den Ölmessstab (17a) anschließend wieder ein.
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
9.3 Kraftstoff einfüllen (Abb. 12)
- Schalten Sie den Motor aus und lassen diesen abkühlen.
- Halten Sie Hitze, Flammen und Funken fern.
- Füllen Sie Kraftstoff nur im Freien auf.
- Tragen Sie Schutzhandschuhe.
• Vermeiden Sie Haut- und Augenkontakt. - Vermeiden Sie die Verwendung von altem oder verunreinigtem Kraftstoff sowie keine Kraftstoff-Öl-Gemische.
- Achten Sie darauf, dass kein Schmutz oder Wasser in den Kraftstofftank gelangt.
Hinweis:
Überprüfen Sie den Kraftstoffstand vor jeder Inbetriebnahme.
ACHTUNG
Das Produkt wird ohne Kraftstoff ausgeliefert. Vor Inbetriebnahme daher unbedingt Kraftstoff einfüllen. Verwenden Sie hierzu Super E5/E10 Benzin.
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Reinigen Sie den Tankdeckel (18a) und den Bereich um den Einfüllstutzen, um zu verhindern, dass Schmutz oder Fremdkörper in den Kraftstofftank (18) gelangen.
- Öffnen Sie den Tankdeckel (18a) vorsichtig, damit evtl. vorhandener Überdruck abgebaut werden kann. Der Tankdeckel (18a) ist mit einer Verliersicherung im Kraftstofftank (18) verbunden und kann so nicht herunterfallen.
- Entfernen Sie den Kraftstofffiltereinsatz (18b).
- Prüfen Sie den Kraftstoffstand durch eine Sichtkontrolle.
-
Setzen Sie den Kraftstofffiltereinsatz (18b) wieder ein.
-
Befüllen Sie den Kraftstofftank (18) mit Hilfe eines Trichters (27) mit Kraftstoff. Achten Sie auf die max. Füllmenge von 6 Litern. Füllen Sie den Kraftstoff vorsichtig bis zur Unterkante des Einfüllstutzens ein.
- Verschließen Sie den Tankdeckel (18a) wieder, indem Sie ihn gerade aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen. Achten Sie dabei darauf, dass der Tankdeckel (18a) ganz verschlossen ist, um Leckagen und Verdunstung zu vermeiden.
- Säubern Sie den Tankdeckel (18a) und die Umgebung.
- Überprüfen Sie den Kraftstofftank (18) und die Kraftstoffleitungen auf Undichtigkeiten.
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
9.4 Hydraulikölstand kontrollieren (Abb. 13)
ACHTUNG
Um den Hydraulikölstand ordnungsgemäß ablesen zu können, müssen sich alle Hydraulikzylinder in der hinteren Endlage befinden. Fahren Sie dazu alle Hydraulikzylinder komplett ein.
Überprüfen Sie den Ölstand bei einer Umgebungstemperatur von ca. 10 bis 30°C.
- Prüfen Sie den Ölstand am Schauglas (19b), der Pegel muss dabei zwischen den Markierungen liegen.
9.5 Zündkerze (20a) kontrollieren (Abb. 14)
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Vergewissern Sie sich, dass der Zündkerzenstecker (20) auf der Zündkerze (20a) befestigt ist.
9.6 Batterie (21) anschließen/trennen (Abb. 15)
Mit dem Sicherheitsschlüssel (21a) kann der Stromkreislauf der Batterie (21) geschlossen oder unterbrochen werden.

WARNUNG
Trennen Sie die Batterie und ziehen Sie immer den Sicherheitsschlüssel ab, bevor Sie Einstellungen am Produkt vornehmen.

WARNUNG
Der Ausbau der Batterie ist ausschließlich durch autorisiertes Fachpersonal vorgesehen.
Batterie verbinden:
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Setzen Sie den Sicherheitsschlüssel (21a) in das Schloss (21b) ein.
- Drehen Sie den Sicherheitsschlüssel (21a) im Uhrzeigersinn, bis er hörbar einrastet. Das Produkt ist nun betriebsbereit.
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
Batterie trennen:
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Drehen Sie den Sicherheitsschlüssel (21a) gegen den Uhrzeigersinn, die Batterie (21) ist nun getrennt.
- Ziehen Sie den Sicherheitsschlüssel (21a) ab.
10 Bedienung

GEFAHR
Verletzungsgefahr!
Tragen Sie immer persönliche Schutzausrüstung (PSA)!
– Tragen Sie einen Schutzhelm.
– Tragen Sie einen Gehörschutz.
– Tragen Sie eng anliegende Schutzkleidung mit Schnittschutzeinlage.
– Tragen Sie rutschfeste Sicherheitsschuhe.
– Tragen Sie Schutzhandschuhe.

WARNUNG
Gefahr schwerer Verletzungen und Personenschäden!
Stellen Sie vor dem Starten des Produkts sicher, dass sich in der Umgebung des Produkts keine weiteren Personen befinden. Überprüfen Sie vor dem Arbeiten mit dem Produkt die Richtung der Gummiraupen. (Leerlaufrolle und Planierschild zeigen zu Vorderseite des Produkts). Vermeiden Sie es, quer auf einem Abhang zu fahren oder seitlich darauf zu arbeiten.

WARNUNG
Gefahr durch herabfallende Lasten bei Motorstillstand!
Stoppt der Motor unerwartet, schieben Sie den rechten Bedienhebel sofort nach vorne, um das Einsatzwerkzeug kontrolliert abzusenken. Andernfalls kann es zu Fehlfunktionen und schweren Unfällen durch unkontrolliert herabfallende Lasten kommen.

VORSICHT
Wenn das Produkt nicht in Gebrauch ist oder unbeaufsichtigt bleibt, muss das Einsatzwerkzeug auf dem Boden abgestellt und die Bedienstation über den Verriegelungshebel arretiert werden.
ACHTUNG
Aufgrund des hohen Produktgewichts empfehlen wir, das Einsatzwerkzeug mit mindestens zwei Personen ein-/auszubauen.
Machen Sie sich mit der Betriebsanleitung vertraut, bevor Sie versuchen, das Produkt zu bedienen.
10.1 Bediensitz (3) einstellen (Abb. 16)

VORSICHT
Vor dem Verstellen des Bediensitzes sicherstellen, dass sich keine Hände auf der Motorhaube oder hinter dem Bediensitz befinden.
- Setzen Sie sich auf den Bediensitz (3).
- Ziehen Sie den Einstellhebel (3b) nach außen und halten Sie ihn in dieser Position.
- Stellen Sie den Bediensitz (3) in eine Position, in der Sie alle Bedienelemente mühelos erreichen können.
- Lassen Sie den Einstellhebel (3b) los. Der Bediensitz (3) rastet hörbar ein.
10.2 Sicherheitsgurt (3c) anlegen (Abb. 16)
- Setzen Sie sich auf den Bediensitz (3).
- Verriegeln Sie den Sicherheitsgurt (3c) im Gurtschloss (3d).
- Stellen Sie den Sicherheitsgurt (3c) so ein, dass er eng am Körper anliegt aber nicht unangenehm drückt.
10.3 Erklärung der Bedientafel (14) (Abb. 1, 17)
Stecken Sie den Zündschlüssel (22a) in das Zündschloss (22) und drehen Sie ihn auf Stellung „ON“.
Betriebsstundenzähler (14a):
Der Betriebsstundenzähler (14a) zeigt die bislang geleisteten Betriebsstunden des Produkts an.
Steht der Zündschlüssel (22a) auf Stellung „ON“ zählt der Betriebsstundenzähler (14a) auch bei ausgeschaltetem Motor weiter.
Betriebsanzeige (14b):
Die LED der Betriebsanzeige (14b) leuchtet dauerhaft grün, sobald der Zündschlüssel (22a) auf Stellung „ON“ steht und der Stromkreislauf der Batterie (21) wie unter 9.6 geschlossen ist.
Taste (Hupe) (14c):
Durch Drücken der Taste (14c) ertönt ein Signal aus der Hupe.
Taste (LED-Scheinwerfer) (14d):
Durch Drücken der Taste (14d) wird der LED-Scheinwerfer (1a) ein- oder ausgeschalten.
10.4 Erklärung der Bedienstation (13) (Abb. 1)
Linker Bedienhebel (13a):
- Arm (12) aus- oder einfahren.
- Bagger nach links und rechts drehen.
Linker Fahrhebel (13b):
- Vorwärts-/Rückwärtsfahren (In Kombination mit rechtem Bedienhebel).
• Nach links/rechts fahren.
Rechter Fahrhebel (13c):
- Vorwärts-/Rückwärtsfahren (In Kombination mit linkem Bedienhebel).
• Nach links/rechts fahren.
Rechter Bedienhebel (13d):
- Ausleger (1) anheben oder absenken.
- Mit Schaufel (9) graben oder entleeren.
Verriegelungshebel (13e):
• Bedienstation (13) arretieren.
Steuerhebel (13f) in Kombination mit Wahlhebel (13j):
• Gummikettenfahrwerk (6) aus-/einfahren.
- Planierschild (8) heben oder senken.
Links Bedienpedal (13i):
- Bedienpedal für zusätzlichen Hydraulikkreislauf.
- Einsatzwerkzeug steuern.
Wahlhebel (13j):
- Umschalten zwischen Gummikettenfahrwerk (6) oder Planierschild (8).
Verriegelungshebel (13k):
- Oberwagen (5) arretieren.
Rechtes Bedienpedal (13I):
- Oberwagen (5) drehen.
Die weitere Bedienung des Produkts entnehmen Sie bitte den weiteren Beschreibungen.
10.4.1 Bedienstation (13) arretieren (Abb. 1, 18)
Sie können die Bedienstation (13) über den Verriegelungshebel (13e) arretieren.
Arretieren der Bedienstation:
- Drücken Sie den Verriegelungshebel (13e) in die vordere Position.
– Die Bedienstation (13) ist arretiert.
Entriegeln der Bedienstation:
- Ziehen Sie den Verriegelungshebel (13e) in die hintere Position.
– Die Bedienstation (13) ist freigegeben.
10.4.2 Planierschild (8) heben/senken (Abb. 19)
- Stellen Sie den Wahlhebel (13j) in die untere Position.
- Drücken Sie den Steuerhebel (13f) nach vorne, um das Planierschild (8) abzusenken oder ziehen Sie ihn nach hinten, um es anzuheben.
Hinweis:
Lassen Sie das Planierschild bei allen stationären Arbeiten sowie beim Abstellen des Produkts für mehr Stabilität komplett ab.
10.4.2.1 Planierschilderweiterung (8b) (Abb. 19)
Das Planierschild (8) kann bei Bedarf von 720 mm auf 900 mm Breite erweitert werden.
- Ziehen Sie die beiden inneren Sicherungsbolzen (8a) nach oben heraus.
- Schwenken Sie die beiden Planierschilderweiterungen (8b) bis zum Anschlag nach außen.
- Sichern Sie die Planierschilderweiterungen (8b) mit den Sicherungsbolzen (8a).
10.4.3 Fahrhebel (13b/13c)
10.4.3.1 Bedienung des Fahrantriebs (Abb. 20)
ACHTUNG
Heben Sie das Einsatzwerkzeug beim Fahren des Produkts etwas an, halten Sie es aber niedrig.
ACHTUNG
Heben Sie das Planierschild beim Fahren des Produkts an.

WARNUNG
Wurde der Oberwagen um 180° gedreht, kehrt sich die Fahrtrichtung der Fahrhebel um. Bewegt der Bediener den Fahrhebel nach vorne, fährt der Bagger aus seiner Sicht nach hinten.

VORSICHT
Fahrtrichtung auf steilen Abhängen nicht ändern – der Bagger könnte umstürzen. Ist ein Richtungswechsel erforderlich, stellen Sie sicher, dass sich keine Personen im Arbeitsbereich befinden.
Hinweis:
Das Produkt kann an einem Hang ausgehen, da der Kraftstoff im Tank nach vorne fließt und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen wird.
Die Fahrtrichtung der einzelnen Gummiketten (6a) wird über die Fahrhebel (13b/13c) gesteuert.
- Entriegeln Sie die Bedienstation (13) über den Verriegelungshebel (13e).
Vorwärtsfahren:
- Drücken Sie beide Fahrhebel (13b/13c) gleichzeitig nach vorne.
Rückwärtsfahren:
- Ziehen Sie beide Fahrhebel (13b/13c) gleichzeitig nach hinten.
Fahrtrichtung ändern:
- Drücken Sie den rechten Fahrhebel (13c) nach vorne.
– Die rechte Gummikette bewegt sich vorwärts, wo-durch sich das Produkt nach links dreht.
- Ziehen Sie den rechten Fahrhebel (13c) nach hinten.
– Die rechte Gummikette bewegt sich rückwärts, wo-durch sich das Produkt nach rechts dreht.
- Drücken Sie den linken Fahrhebel (13b) nach vorne.
– Die linke Gummikette bewegt sich vorwärts, wodurch sich das Produkt nach rechts dreht.
- Ziehen Sie den linken Fahrhebel (13b) nach hinten.
– Die linke Gummikette bewegt sich rückwärts, wo-durch sich das Produkt nach links dreht.
Bergauf und Bergab fahren:
-
Halten Sie die untere Kante des Einsatzwerkzeugs während der Fahrt etwa 20–40 cm über dem Boden. Auch wenn der Bagger auf den Raupen stabil ist, ist es sicherer, die Schaufel beim Bergabfahren leicht über den Boden gleiten zu lassen.
-
Fahren Sie beim Bergauf- und Bergabfahren immer mit niedriger Geschwindigkeit.
10.4.3.1.1 Fahren von Kurven und Radien:

WARNUNG
Warnung vor Spot-Turns (Drehen auf der Stelle)!
Spot-Turns können bei hoher Geschwindigkeit zu Aufschaukeln, Instabilität und Unfällen frühen. Spot-Turns nur bei niedriger Geschwindigkeit durchführen
- Durch unterschiedlich starkes Drücken und Ziehen der Fahrhebel (13b/13c) können Kurven und Radien gefahren werden.
- Je größer die Differenz in der Fahrhebelbewegung zwischen linker und rechter Gummikette (6a), desto enger der Kurvenradius.
Hinweis:
Betätigen Sie nur einen Fahrhebel, um die Fahrtrichtung bei stehendem oder fahrendem Produkt zu ändern.
Um das Produkt auf der Stelle zu drehen, drücken Sie einen Fahrhebel nach vorn und den anderen gleichzeitig nach hinten.
10.4.4 Bedienhebel (13a/13d) (Abb. 21)
10.4.4.1 Ausleger (1) bedienen (Abb. 22, 23)

WARNUNG
Halten Sie Ihre Füße stets an der Kante des Fußtritts, um ein Einklemmen zwischen Schwenkrahmen und Ausleger oder Zylinder zu vermeiden.
ACHTUNG
Unsachgemäßes Absenken kann Beschädigungen verursachen und zu Verletzungen führen.
– Achten Sie beim Absenken des Auslegers darauf, dass keine Kollision mit dem Planierschild erfolgt.
- Stellen Sie sicher, dass die Baggerzähne das Planierschild nicht berühren.
Hinweis:
Bei niedriger Hydrauliköltemperatur (z. B. direkt nach dem Motorstart) kann die Dämpffunktion des Auslegers verzögert einsetzen (ca. 3–5 Sekunden). Ursache ist die erhöhte Viskosität des kalten Hydrauliköls. Dies stellt keine Fehlfunktion dar.
- Bewegen Sie den rechten Bedienhebel (13d) nach vorne oder hinten, um den Ausleger (1) anzuheben oder abzusenken.
- Treten Sie auf den vorderen oder hinteren Teil des rechten Bedienpedals (13l), um den Ausleger (1) über den Schwenkmechanismus (1b) unabhängig vom Oberwagen (5) nach rechts- und links zu schwenken.
- Der Ausleger (1) kann dabei maximal 45° nach links- und 85° nach rechts geschwenkt werden.
- Klappen Sie das rechte Bedienpedal (13l) nach oben, wenn Sie es nicht verwenden, um ein versehentliches Betätigen zu verhindern.
10.4.4.2 Arm (12) bedienen (Abb. 24)
ACHTUNG
Beim Heben des Arms kann die Bewegung kurzzeitig unterbrochen werden, wenn sich der Arm in vertikaler Position befindet.
In dieser Position wird die maximale Belastung von Arm und Einsatzwerkzeug erreicht, und der Hydraulikdruck im Zylinder ist vorübergehend nicht ausreichend, um die Bewegung gleichmäßig fortzusetzen.
Dieses Verhalten ist eine normale Eigenschaft des Hydrauliksystems und kein Hinweis auf eine Fehlfunktion.
- Bewegen Sie den linken Bedienhebel (13a) nach hinten oder vorne, um den Arm (12) ein- oder auszufahren.
10.4.4.3 Einsatzwerkzeug bedienen (Abb. 25)
- Bewegen Sie den rechten Bedienhebel (13d) nach links oder rechts, um das Einsatzwerkzeug nach innen oder außen zu kippen.
- Treten Sie auf den vorderen oder hinteren Teil des linken Bedienpedals (13i), um das an die Hydraulikanschlüsse (12b/12c) angeschlossene Einsatzwerkzeug zu bedienen.
- Klappen Sie das linke Bedienpedal (13i) nach oben, wenn Sie es nicht verwenden, um ein versehentliches Betätigen zu verhindern.
10.4.5 Oberwagen (5)
10.4.5.1 Oberwagen (5) arretieren (Abb. 1, 18)
Sie können den Oberwagen (5) über den Verriegelungshebel (13k) arretieren.

VORSICHT
Vergewissern Sie sich vor dem Arretieren der Verriegelung, dass der Oberwagen und das Gummiraupenfahrwerk parallel zueinander ausgerichtet sind.
Arretieren des Oberwagens:
- Drücken Sie den Verriegelungshebel (13k) in die vordere Position.
– Der Oberwagen (5) ist arretiert.
Entriegeln des Oberwagens:
- Ziehen Sie den Verriegelungshebel (13k) in die hintere Position.
– Der Oberwagen (5) ist freigegeben.
10.4.5.2 Oberwagen (5) steuern (Abb. 27)
ACHTUNG
Stellen Sie vor jeder Drehbewegung sicher, dass der Verriegelungshebel nicht verriegelt ist.
ACHTUNG
Bewegen Sie den linken Bedienhebel nicht ruckartig von rechts nach links oder umgekehrt. Abrupte Richtungswechsel verursachen aufgrund der Massenträgheit stoßartige Belastungen auf Schwenkgetriebe und Schwenkmotor. Dies kann zu Schäden an Bauteilen führen und die Lebensdauer der Maschine erheblich verkürzen.
- Bewegen Sie den linken Bedienhebel (13a) nach links oder rechts, um den Oberwagen (5) nach links oder rechts zu drehen.
10.4.6 Spurbreite einstellen (Abb. 28, 29)

GEFAHR
Hangneigungen erhöhen das Risiko von Kontrollverlust und Umkippen, was zu schweren Verletzungen oder tödlichen Unfällen führen kann. Seien Sie beim Einsatz des Produkts an Hängen und in unebenem Gelände besonders vorsichtig.
Arbeiten auf aufgewichtem, gefrorenem oder instabilem Untergrund vermeiden.
Stellen Sie das Produkt auf eine ebene, gerade Fläche.
- Schwenken Sie den Oberwagen (5), wie unter 10.4.5.2 beschrieben, damit der Ausleger (1) auf der gegenüberliegenden Seite des Planierschilds (8) steht.
- Stellen Sie den Wahlhebel (13j) in die untere Position.
- Senken Sie die Schaufel (9) und das Planierschild (8) vorsichtig und gleichmäßig ab, bis die Gummiketten (6a) keinen Kontakt mehr zum Untergrund haben.
- Stellen Sie den Wahlhebel (13j) in die obere Position.
- Drücken Sie den Steuerhebel (13f) nach vorne, um die Spur zu vergrößern oder ziehen Sie ihn nach hinten, um sie zu verkleinern.
- Heben Sie die Schaufel (9) und das Planierschild (8) vorsichtig und gleichmäßig an, bis die Gummiketten (6a) wieder Kontakt zum Untergrund haben.
10.5 Produkt ein-/ausschalten

GEFAHR
Vergiftungsgefahr!
Benutzen Sie das Produkt nur im Außenbereich und niemals in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen.
HINWEIS
Wenn der Motor das erste Mal angelassen wird, sind mehrere Versuche zum Anlassen erforderlich, bis der Kraftstoff vom Tank zum Motor befördert worden ist.

WARNUNG
Brand- und Explosionsgefahr!
Verwenden Sie niemals Vorglüh- oder Starterflüssigkeit!. Dies führt zu schweren Verbrennungen oder zum Tod.

WARNUNG
Gefahr schwerer Verletzungen durch Umgehen der Startschutzfunktion!
Das Produkt ist mit einem Sitzkontaktschalter ausgerüstet. Der Motor darf nur gestartet werden, wenn der Bediener korrekt auf dem Fahrersitz sitzt.
Der Seilzugstarter ist ausschließlich für Service- und Reparaturarbeiten durch autorisiertes Fachpersonal vorgesehen.

VORSICHT
Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme, ob die Verriegelungen an der Bedienstation und am Oberwagen arretiert sind.
Sehen Sie dazu auch
Batterie (21) anschließen/trennen (Abb. 15) [▶ 21]
Hydraulikölstand kontrollieren (Abb. 13) [▶ 21]
Kraftstoff einfüllen (Abb. 12) [▶ 20]
Motoröl auffüllen (Abb. 11) [▶ 20]
Zündkerze (20a) kontrollieren (Abb. 14) [▶ 21]
Bediensitz (3) einstellen (Abb. 16) [▶ 22]
Sicherheitsgurt (3c) anlegen (Abb. 16) [▶ 22]
10.5.1 Motor starten (Abb. 1, 30, 31)
Vor dem Starten:
- Lesen Sie die komplette Betriebsanleitung, bevor Sie das Produkt benutzen.
- Machen Sie sich vor dem Einsatz anhand der Betriebsanleitung mit dem Produkt vertraut.
- Stellen Sie das Produkt auf eine ebene, gerade Fläche.
- Kontrollieren Sie vor jedem Starten den Motoröl-, Kraftstoff- und Hydraulikstand (siehe 9.2, 9.3 und 9.4).
- Vergewissern Sie sich, dass der Zündkerzenstecker (20) auf der Zündkerze (20a) befestigt ist (siehe 9.5).
- Öffnen Sie den Kraftstoffhahn (18c).
- Schließen Sie die Batterie (21) wie unter 9.6 beschrieben, an.
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
- Setzten Sie sich auf den Bediensitz (3) und legen Sie den Sicherheitsgurt (3c) an, wie unter 10.1 und 10.2 beschrieben.
- Während des Betriebs muss sich die Bedienperson auf der Bediensitz (3) befinden und den Sicherheitsgurt (3c) angelegt haben.
- Lösen Sie die Verriegelungshebel (13e/13k).
- Stecken Sie den Zündschlüssel (22a) in das Zündschloss (22), und stellen Sie ihn auf Stellung „ON“.
- Hupen Sie vor dem Starten des Produkts, um Umstehende auf sich aufmerksam zu machen.
Nach dem Starten:
- Lassen Sie den Motor kurz warmlaufen.
- Lassen Sie die Hydraulikflüssigkeit bei kalten Außentemperaturen vor Inbetriebnahme ausreichend aufwärmen, da kalte Flüssigkeit die Reaktionszeit des Produkts deutlich verzögern kann.
- Stellen Sie die gewünschte Geschwindigkeit über den Gashebel (13g) ein.
- Position MIN-"Schildkröte"
- Position MAX-"Hase"
10.5.1.1 Bei kaltem Motor starten
Hinweis:
Bei hohen Außentemperaturen kann es vorkommen, dass auch bei kaltem Motor ohne Choke gestartet werden muss!
-
Positionieren Sie den Gashebel (13g) mittig.
-
Halten Sie den Choke (13h) auf Position „CHOKE“.
- Drehen Sie den Zündschlüssel (22a) auf Stellung „START“ und halten ihn in dieser Position, bis das Produkt anspringt.
- Lassen Sie den Motor kurz warmlaufen.
- Stellen Sie den Choke (13h) langsam auf Position „RUN“.
- Stellen Sie die gewünschte Geschwindigkeit über den Gashebel (13g) ein.
- Springt der Motor auch nach mehreren Versuchen nicht an, lesen Sie das Kapitel 17.
10.5.1.2 Bei warmen Motor starten
- Positionieren Sie den Gashebel (13g) mittig.
- Drehen Sie den Zündschlüssel (22a) auf Stellung „START“ und halten ihn in dieser Position, bis das Produkt anspringt.
- Stellen Sie die gewünschte Geschwindigkeit über den Gashebel (13g) ein.
- Springt der Motor auch nach mehreren Versuchen nicht an, starten Sie das Produkt wie unter Abschnitt 10.5.1.1 beschrieben.
10.5.2 Motor ausschalten (Abb. 16, 32)
Hinweis:
- Warten Sie nach dem Ausschalten des Produkts zwei Minuten, bis Sie den Stromkreislauf der Batterie unterbrechen.
- Stellen Sie das Produkt auf eine ebene, gerade Fläche.
- Senken Sie das Einsatzwerkzeug* vollständig auf den Boden ab.
- Stellen Sie alle Produktbewegungen ein.
- Drehen Sie den Zündschlüssel (22a) auf Stellung „OFF“.
- Arretieren Sie die Bedienstation (13) über den Verriegelungshebel (13e).
- Legen Sie den Sicherheitsgurt (3c) ab und verlassen Sie den Bediensitz (3).
- Ziehen Sie den Zündschlüssel (22a) bei Verlassen des Produkts ab.
- Schließen Sie den Kraftstoffhahn (18c).
- Lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie das Produkt in geschlossenen Räumen parken.
- Bei Wartung oder längerer Lagerung ziehen Sie den Zündkerzenstecker (20) von der Zündkerze (20a) ab und unterbrechen Sie den Stromkreislauf der Batterie (21) wie unter 9.6 beschrieben.
10.6 Schnellkupplung (10) montieren/demontieren (Abb. 33)
Die Schnellkupplung (10) ist im Auslieferungszustand vormontiert.
Verwenden Sie beim Einsatzwerkzeug „Daumen und Kralle“* keine Schnellkupplung (10).
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
Montieren:
-
Demontieren Sie die Kontermuttern (10a), Muttern (10b) und Schrauben (10c) aus den Montagebohrungen am Bolzen (10d). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
-
Entfernen Sie die Bolzen (10d) aus der Schnellkupplung (10).
- Richten Sie die Schnellkupplung (10) an der Werkzeugaufnahmen (11) aus. Achten Sie darauf, dass die Montagebohrungen übereinstimmen.
- Führen Sie die Bolzen (10d) in die Montagebohrungen ein.
- Sichern Sie die Bolzen (10d) mit den Schrauben (10c) und Muttern (10b). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
- Kontern Sie die Muttern (10c) mit den Kontermuttern (10a). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
Demontieren:
- Entfernen Sie das Einsatzwerkzeug, wie unter 10.7.2 beschrieben von der Schnellkupplung (10).
- Demontieren Sie die Kontermuttern (10a), Muttern (10b) und Schrauben (10c) aus den Montagebohrungen am Bolzen (10d). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
- Halten Sie die Schnellkupplung (10) fest und entfernen Sie die Bolzen (10d) aus den Montagebohrungen an der Werkzeugaufnahme (11)
- Legen Sie die Schnellkupplung (10) beiseite.
- Führen Sie die Bolzen (10d) in die Montagebohrungen der Schnellkupplung (10) ein.
- Montieren Sie die Schrauben (10c), Muttern (10b) und Kontermuttern (10a) am Bolzen (10d). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
10.7 Einsatzwerkzeug anbringen/entfernen
ACHTUNG
Der Gebrauch anderer Einsatzwerkzeuge und anderen Zubehörs kann eine Verletzungsgefahr für Sie bedeuten.

WARNUNG
Verwenden Sie keine beschädigten oder deformierten Einsatzwerkzeuge.

WARNUNG
Vergewissern Sie sich immer, dass das Einsatzwerkzeug richtig montiert ist!
ACHTUNG
Heben Sie das Einsatzwerkzeug beim Fahren des Produkts etwas an, halten Sie es aber niedrig.
10.7.1 Ohne Schnellkupplung (10) (Abb. 34)
- Demontieren Sie die Schnellkupplung (10), wie unter 10.6 beschrieben.
Montieren:
- Demontieren Sie die Splinte (10e) aus den Montagebohrungen am Bolzen (10d).
- Entfernen Sie den Bolzen (10d) aus dem Einsatzwerkzeug.
- Richten Sie das Einsatzwerkzeug an der Werkzeugaufnahme (11) aus. Achten Sie darauf, dass die Montagebohrungen übereinstimmen.
- Setzen Sie die Bolzen (10d) in die Montagebohrungen ein.
- Sichern Sie die Bolzen (10d) mit den Splinten (10e).
Demontieren:
- Demontieren Sie die Splinte (10e) aus den Montagebohrungen am Bolzen (10d).
- Halten Sie das Einsatzwerkzeug fest und entfernen Sie die Bolzen (10d) aus den Montagebohrungen an der Werkzeugaufnahme (11).
- Legen Sie das Einsatzwerkzeug beiseite.
- Führen Sie die Bolzen (10d) in die Montagebohrungen des Einsatzwerkzeugs ein.
- Montieren Sie die Splinte (10e).
10.7.2 Mit Schnellkupplung (10) (Abb. 35)
Montieren:
- Stellen Sie das Einsatzwerkzeug auf eine ebene, gerade Fläche. Achten Sie drauf, dass hinter dem Einsatzwerkzeug genügend Platz ist.
- Entfernen Sie den Splint (10e) an der Sicherungsschraube (10f) der Schnellkupplung (10).
- Drehen Sie die Sicherungsschraube (10f) gegen den Uhrzeigersinn, um die Verriegelung zu öffnen. Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 24 mm.
- Starten Sie den Motor wie unter 10.5 beschrieben, um das Produkt, wie unter 10.4.3.1 beschrieben, zum Einsatzwerkzeug zu fahren.
- Richten Sie die Schnellkupplung (10) vor dem Einsatzwerkzeug aus.
- Positionieren Sie den Arm (12) und den Zylinder (12e) so, dass Sie mit der Aufnahme (10g) der Schnellkupplung (10) den Bolzen des Einsatzwerkzeugs greifen.
- Neigen Sie das Einsatzwerkzeug, bis der untere Bolzen des Einsatzwerkzeugs in die Verriegelung eingreift.
- Drehen Sie die Sicherungsschraube (10f) im Uhrzeigersinn, um die Verriegelung zu schließen. Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 24 mm.
- Sichern Sie die Sicherungsschraube (10f) mit dem Splint (10e).
- Senken Sie den Arm (12) ab, um das Einsatzwerkzeug auf den Boden abzusetzen.
- Prüfen Sie, ob Sie das Einsatzwerkzeug korrekt eingesetzt und gesichert ist.
- Entfernen Sie das Einsatzwerkzeug in umgekehrter Reihenfolge.
Hinweis:
Scannen Sie den untenstehenden QR-Code, um auf die Betriebsanleitungen der verschiedenen Einsatzwerkzeuge zuzugreifen.
10.7.3 Hydraulikleitungen anschließen (Abb. 26)
Schließen Sie die Hydraulikleitungen an, wenn das Einsatzwerkzeug für den Betrieb eine Hydraulikleistung benötigt.

WARNUNG
Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Luft können die Haut durchdringen und schwere Verletzungen oder sogar den Tod verursachen.
Um Verletzungen zu vermeiden:
– Halten Sie ausreichend Abstand.
- Ölleckagen dürfen nicht mit bloßen Händen überprüft werden. Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung.
– Vor dem Trennen der Hydraulikleitungen, Motor ausschalten und Sicherheitsschlüssel abziehen. Betätigen Sie alle Bedienhebel, um den Systemdruck vollständig abzubauen.
– Angehobene Bauteile absenken, sichern oder mit geeigneten Hilfsmitteln abstützen.
– Bauen Sie den Restdruck im Hydrauliktank ab.
– Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme, ob alle Anschlüsse fest und alle Leitungen unbeschädigt sind.
– Suchen Sie bei Verletzungen, umgehend einen Arzt auf.
ACHTUNG
Heiße Oberflächen! Verbrennungsgefahr bei Berührung. Nur im abgekühlten Zustand anfassen oder geeignete Schutzhandschuhe tragen.
- Bauen Sie einen vorhandenen Restdruck, wie unter 12.2.5.2 beschrieben, ab.
- Reinigen Sie alle Schnellkupplungen (12b) und Stecknippel (12c) von Schmutz, Staub und Ablagerungen, um Verunreinigungen im Hydrauliksystem zu vermeiden.
- Schließen Sie die Schnellkupplung des Einsatzwerkzeugs an den Stecknippel (12c) der Hydraulikleitungen (12a) an.
- Verbinden Sie den Stecknippel des Einsatzwerkzeugs mit der Schnellkupplung (12b) der Hydraulikleitungen (12a).
- Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme den festen Sitz der Hydraulikverbindungen.
11 Arbeitshinweise
- Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen beim Manövrieren oder Schwenken.
- Halten Sie das Einsatzwerkzeug beim Manövrieren möglichst nah am Boden, um ein Aufschaukeln zu vermeiden.
- Bei Arbeiten an Hanglagen Ausleger bergseitig halten und Hang parallel befahren.
- Beachten Sie die Hubkapazität des Produkts und überschreiten Sie diese nicht.
- Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist verboten!
- Wenn sich die Gummiraupen bei Arbeiten auf weichem Untergrund mit Sand oder Steinen verstopfen, heben Sie die Gummiraupe mit Hilfe von Ausleger, Arm und Schaufel an und drehen Sie sie, um Sand und Steine zu entfernen.
- Wenn das Produkt auf schlammigem Untergrund stecken bleibt, heben Sie ihn wie unter 5.2 beschrieben auf einen sicheren Untergrund.
- Fahren Sie nicht auf schlammigen Straßen, wenn der Oberwagen senkrecht zum Gummiraupenfahrwerk steht. Andernfalls können sich die Raupen im Schlamm festsetzen.
- Versuchen Sie nicht, Beton oder Gestein durch seitliches Schwenken des Einsatzwerkzeugs zu zerbrechen. Vermeiden Sie auch:
– Erdhaufen durch seitliches Schwenken des Einsatzwerkzeugs zu bewegen.
– Ausheben unter Ausnutzung der Schwerkraft des Produkts.
- Verfestigen von Schotter oder Erdboden durch Fallenlassen des Einsatzwerkzeugs.
– Ausheben unter Verwendung der Fahrenergie des Produkts.
Anhaftender Erdboden:
- Entfernen Sie anhaftenden Erdboden beim Leeren der Schaufel, indem Sie diese bis zum maximalen Hub des Zylinders heben. Reicht dies nicht aus, fahren Sie den Arm (12) vollständig aus und bewegen Sie das Einsatzwerkzeug abwechselnd vor- und zurück.
Schutz des Planierschilds:
- Vermeiden Sie, dass der Zylinder des Auslegers (1) das Planierschild (8) trifft. Bei tiefen Aushubarbeiten schwenken Sie den Oberwagen, sodass sich das Planierschild (8) an der Rückseite des Baggers befindet. Dies schützt das Planierschild (8) und den Zylinder vor Beschädigungen.
Einziehen des Einsatzwerkzeugs:
- Achten Sie darauf, dass das Einsatzwerkzeug beim Einziehen zum Fahren oder Transport nicht gegen das Planierschild (8) stößt.
Zusammenstöße vermeiden:
- Stellen Sie sicher, dass das Planierschild (8) beim Bewegen des Produkts nicht mit Hindernissen wie Gestein in Berührung kommt. Solche Zusammenstöße können die Lebensdauer des Planierschilds (8) und des Zylinders erheblich verkürzen.
Stabilisieren des Produkts:
- Senken Sie das Planierschild (8) beim Abstützen des Produkts vollständig auf den Boden ab.
Schutz vor Wasser und Schlamm:
- Wenn Wasser oder Schlamm über die Oberkante der Gummiraupen (6a) hinaus reicht, können Schwenklager, Schwenkmotorgetriebe und Zahnkranz mit Fremdkörpern in Kontakt kommen.
Reinigung:
- Waschen Sie den Bagger nach jeder Nutzung gründlich mit Hochdruckreiniger.
Schmierung:
- Beachten Sie die in der Betriebsanleitung beschriebenen Schmierverfahren.
Schutzabdeckung:
- Bringen Sie Schutzabdeckungen wieder an, falls sie zuvor entfernt wurde.
11.1 Produkt einfahren
Die Lebensdauer Ihres neuen Baggers hängt entscheidend von einem sachgerechten Betrieb und der regelmäßigen Wartung ab. Bevor Ihr Bagger das Werk verlassen hat, wurde er sorgfältig geprüft und getestet. Dennoch müssen alle beweglichen Komponenten in den ersten 50 Betriebsstunden eingefahren werden.
Während dieser Einfahrphase sollten folgende Punkte beachtet werden:
- Arbeiten Sie nicht bei voller Motordrehzahl oder maximaler Last.
- Lassen Sie den Motor vor Arbeitsbeginn ausreichend warmlaufen.
- Erhöhen Sie die Motordrehzahl nur soweit, um den Betrieb zu ermöglichen.
Eine korrekte Einfahrphase ist entscheidend, um die volle Leistung und maximale Lebensdauer Ihres Baggers sicherzustellen.
11.2 LED-Scheinwerfer (1a) (Abb. 1)
Die Beleuchtungsstärke in der Arbeitsumgebung des Produkts muss mindestens 500 Lux betragen.

VORSICHT
Blicken Sie nicht direkt in den LED-Scheinwerfer oder die Lichtquelle.

VORSICHT
Bei Dunkelheit ist die Sicht eingeschränkt, sodass die Arbeitsbeleuchtung allein nicht ausreicht. Stellen Sie zusätzliche Beleuchtung bereit und beachten Sie alle geltenden Sicherheitsvorschriften sowie besondere Regelungen für Nachtarbeit, um Unfälle zu vermeiden.
11.3 Gummikettenverschleiß verringern (Abb. 40)
Die Gummiketten (6a) sind besonders geeignet für den Einsatz auf weichen, unbefestigten Böden mit geringem Anteil an Steinen oder Schutt.
Um den Verschleiß der Gummiketten (6a) zu minimieren, sollte stets mit reduzierter Geschwindigkeit und einem großen Wendekreis gefahren werden.
Vermeiden Sie folgende Belastungen:
- Durchdrehen der Gummiketten unter schwerer Last.
- Wenden auf scharfkantigem Untergrund (z. B. Steine, Betonbruch, Schutt).
- Enge Wendemanöver auf festen Flächen wie Asphalt oder Beton.
- Überfahren von hohen Bordsteinen, Kanten oder Vorsprüngen.
- Anfahren oder Schleifen der Gummiketten an Mauern oder Bordsteinen.
- Arbeiten auf aggressiven Untergründen (z.B. Salz, Dünger oder andere aggressive Stoffe)
12 Reinigung und Wartung

WARNUNG
Lassen Sie Instandsetzungsarbeiten und Wartungsarbeiten, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind, von einer Fachwerkstatt durchführen. Benutzen Sie nur originale Ersatzteile.

WARNUNG
Nicht fachgerechte Wartung- oder Reinigungsarbeiten können Verletzungen verursachen!

WARNUNG
Bei Reinigungs-, Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten kann das Produkt unerwartet starten und dadurch zu Verletzungen und Verbrennungen führen.
– Schalten Sie das Produkt aus.
– Drehen Sie den Zündschlüssel auf Stellung „OFF“.
– Ziehen Sie den Zündschlüssel ab.
– Entfernen Sie den Sicherheitsschlüssel.
– Entfernen Sie die Zündkerzenstecker von der Zündkerze.
– Lassen Sie das Produkt auskühlen.

WARNUNG
Führen Sie regelmäßig/ täglich sowie vor der Inbetriebnahme eine Sicht- und Funktionskontrolle/ Wartung durch, somit wird sichergestellt, dass sich das Produkt in einem guten Betriebszustand befindet.
– Nicht ordnungsgemäße Wartungen, die Verwendung von nicht konformen Ersatzteilen, oder Entfernung oder Modifikation von Sicherheitseinrichtungen können zu schweren Sach- oder Personenschäden führen.
– Können diese Arbeiten vom Benutzer nicht selbst ausgeführt werden, ist ein Fachhändler aufzusuchen.
12.1 Reinigung
- Halten Sie Schutzvorrichtungen, Luftschlitze und Motorengehäuse so staub- und schmutzfrei wie möglich. Reiben Sie das Produkt mit einem sauberen Tuch ab oder blasen Sie es mit Druckluft bei niedrigem Druck aus. Wir empfehlen, dass Sie das Produkt direkt nach jeder Benutzung reinigen.
- Um die Brandgefahr zu verringern, reinigen Sie regelmäßig die Kühlrippen des Motors mit Druckluft. Befreien Sie den Schalldämpferbereich von Staub, Blättern oder anderen Fremdkörpern.
- Lüftungsöffnungen müssen immer frei sein.
-
Reinigen Sie das Produkt regelmäßig mit einem feuchten Tuch* und etwas Schmierseife. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösungsmittel; diese könnten die Kunststoffteile des Produkts angreifen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in das Produktinnere gelangen kann.
-
Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern durchgeführt werden.
- Führen Sie die Reinigungs- und Wartungsarbeiten nur soweit aus, wie in dieser Betriebsanleitung angegeben. Weiterführende Arbeiten müssen von Fachpersonal ausgeführt werden.
12.1.1 Kraftstofffiltereinsatz (18b) reinigen (Abb. 12)
Hinweis:
Beim Kraftstofffiltereinsatz handelt es sich um einen Filterbecher, welcher sich direkt unter dem Tankdeckel befindet und sämtlichen eingefüllten Kraftstoff filtert.
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Öffnen Sie den Tankdeckel (18a) vorsichtig, damit evtl. vorhandener Überdruck abgebaut werden kann. Der Tankdeckel (18a) ist mit einer Verliersicherung im Kraftstofftank (18) verbunden und kann so nicht herunterfallen.
- Entfernen Sie den Kraftstofffiltereinsatz (18b). Reinigen Sie ihn in nicht flambbarem Lösungsmittel oder einem Lösungsmittel mit einem hohen Flammpunkt.
- Setzen Sie den Kraftstofffiltereinsatz (18b) wieder ein.
- Verschließen Sie den Tankdeckel (18a) wieder, indem Sie ihn gerade aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen. Achten Sie dabei darauf, dass der Tankdeckel (18a) ganz verschlossen ist, um Leckagen und Verdunstung zu vermeiden.
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
12.2 Wartung
Beachten Sie die Sicherheitshinweise wie unter 7 beschrieben.
Stellen Sie das Produkt auf eine ebene, gerade Fläche.
Arbeiten, die in dieser Betriebsanleitung nicht beschrieben werden, sollten nur bei einer autorisierten Fachwerkstatt durchgeführt werden.
Warten Sie das Produkt sorgfältig. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Produkts beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Produkts reparieren.
Regelmäßige, sorgfältige Instandhaltung ist notwendig, um das Sicherheitsniveau und die Leistung des Produkts unverändert zu garantieren.
Entfernen Sie alle Werkzeuge, die Sie für die Wartung verwenden, bevor Sie das Produkt in Betrieb nehmen oder lagern.
Sämtliche Schutz- und Sicherheitseinrichtungen müssen nach abgeschlossenen Instandsetzungsarbeiten und Wartungsarbeiten sofort wieder montiert werden.
Benötigtes Werkzeug:
• Montageschlüssel SW 21 mm (29)
• Kupferdrahtbürste*
- Fühlerlehre*
- Lappen/Tuch*
- Auffangbehälter*
- Trichter (28)
- Ölabsaugpumpe*
- Fettpresse (30)
- Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 30 mm*
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
12.2.1 Wartungsplan
Die nachfolgenden Wartungsfristen unbedingt einhalten, um den störungsfreien Betrieb sicherzustellen. Achtung! Bei Erstinbetriebnahme muss Motoröl und Kraftstoff eingefüllt werden.
| Betriebsstunden Vorinbe- | triebnah-me | 10 Stunden | 50 Stunden | 200 Stunden | 1000 Stunden | 2 Jahre | 6 Jahre | |
| Allgemeine Sichtprüfung | x | |||||||
| Kraftstoffstand prüfen | x | |||||||
| Kraftstoffleitungen prüfen | x | |||||||
| Kraftstoffleitungen wechseln | X* | |||||||
| Motorölstand prüfen x | ||||||||
| Motoröl wechseln | x | |||||||
| Hydraulikleitungen überprüfen | x | |||||||
| Hydraulikleitungen wechseln | X* | |||||||
| Hydraulikölstand prüfen | x | |||||||
| Hydrauliköl wechseln | x | |||||||
| Hydraulik-Saugfiltereinsatz wechseln | x | |||||||
| Schmierstellen prüfen ggf. schmieren | x | |||||||
| Produkt reinigen | x | |||||||
| Elektrische Leitungen prüfen | x | |||||||
| Batteriezustand prüfen x | ||||||||
| Luftfilter prüfen x | ||||||||
| Luftfilter reinigen x | ||||||||
| Luftfilter wechseln x | ||||||||
| Zündkerze prüfen ggf. reinigen x | ||||||||
| Zündkerze wechseln x | ||||||||
| Gummiketteneinstellungen Erste | Kontrolle | x | ||||||
| Achtung: Die Punkte „X“ nur bei einem autorisierten Fachbetrieb durchführen lassen. | ||||||||
12.2.2 Luftfilter (24c) warten (Abb. 36)
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr!
Der Betrieb des Motors ohne oder mit einem beschädigten Filterelement kann zu Motorschäden führen.
- Lassen Sie den Motor nie ohne oder mit einem beschädigten Luftfilterelement laufen. Schmutz gelangt so in den Motor, wodurch schwerwiegende Motorschäden entstehen können.
ACHTUNG
Verschmutzte Luftfilter verringern die Motorleistung durch zu geringe Luftzufuhr zum Vergaser. Regelmäßige Kontrolle ist daher unerlässlich.
ACHTUNG
Wird das Produkt in besonders staubiger Umgebung eingesetzt, ist der Luftfilter häufiger als in den regulären Wartungsintervallen zu überprüfen und zu reinigen.
ACHTUNG
Reinigen Sie das Produkt nicht bei laufendem Motor. Wasser könnte in den Luftfilter eindringen und den Motor beschädigen. Halten Sie den Luftfilter trocken.
ACHTUNG
Luftfilter nie mit Benzin oder brennbaren Lösungsmitteln reinigen.
Reinigen Sie den Luftfilter (24c) alle 50 Betriebsstunden, es wird empfohlen den
Luftfilter (24c) nach 200 Betriebsstunden auszutauschen.
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Demontieren Sie die Flügelmutter (24a) und nehmen Sie die Luftfilterabdeckung (24) ab.
- Überprüfen Sie die Luftfilterabdeckung (24) auf Löcher oder Risse. Ersetzen Sie ein evtl. beschädigtes Element.
-
Schrauben Sie die innere Flügelmutter (24a) ab und nehmen Sie den Luftfilter (24c) heraus.
-
Wischen Sie Schmutz von der Innenseite des Filtergehäuses mit einem sauberen, feuchten Lappen ab. Achten Sie darauf, dass kein Schmutz in die Öffnung gelangt. Setzen Sie die Luftfilterabdeckung (24) für die Dauer der Filterreinigung wieder auf das Filtergehäuse.
- Nehmen Sie den. Luftfilter (24c), prüfen Sie ihn auf Beschädigungen und ersetzen Sie ihn gegebenenfalls.
- Klopfen Sie den Luftfilter (24c) auf einer harten Oberfläche aus, um den Schmutz zu beseitigen. Tauschen Sie einen defekten Luftfilter (24c) gegen einen Neuen aus.
- Setzen Sie den Luftfilter (24c) wieder ein und schrauben Sie die innere Flügelmutter (24a) fest.
- Setzen Sie die Luftfilterabdeckung (24) auf und befestigen Sie sie mit der Flügelmutter (24a).
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
12.2.3 Zündkerze (20a) warten (Abb. 37)
ACHTUNG
Zündkerze nur bei kaltem Motor wechseln!
ACHTUNG
Eine lockere Zündkerze kann sich überhitzen und den Motor beschädigen. Und ein zu starkes Anziehen der Zündkerze kann das Gewinde im Zylinderkopf beschädigen.
Elektrodenabstand = 0,6 mm (Abstand zwischen den Elektroden, zwischen welchen der Zündfunke erzeugt wird). Überprüfen Sie die Zündkerze erstmals nach 10 Betriebsstunden auf Verschmutzung und reinigen Sie diese gegebenenfalls mit einer Kupferdrahtbürste.
Danach die Zündkerze alle 50 Betriebsstunden warten.
ACHTUNG
Ziehen Sie den Zündkerzenstecker vorsichtig ab. Nicht am Kabel, sondern direkt am Stecker ziehen.
Erneuern Sie die Zündkerze (20a) spätestens nach 500 Betriebsstunden oder nach einem Jahr.
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Entfernen Sie den Zündkerzenstecker (20) und demon- tieren Sie die Zündkerze (20a). Verwenden Sie einen Montageschlüssel SW 21 mm (29).
- Entfernen Sie jeglichen Schmutz vom Sockel der Zündkerze (20a).
-
Reinigen Sie die Zündkerze (20a) mit einer Kupferdrahtbürste oder ersetzen Sie sie gegen eine Neue.
-
Prüfen Sie den Zündkerzenspalt. Stellen Sie den Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre auf 0,6-0,7 mm ein.
- Bringen Sie die Zündkerze (20a) wieder an und achten Sie darauf, dass Sie diese nicht zu fest anziehen. Verwenden Sie einen Montageschlüssel SW 21 mm (29).
- Setzen Sie anschließend den Zündkerzenstecker (20) auf die Zündkerze (20a).
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
12.2.4 Kraftstoffleitungen und -Schläuche warten
- Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme, ob alle Kraftstoffleitungen, -Schläuche und Schlauchschellen sicher befestigt und nicht beschädigt sind.
- Ersetzen Sie Kraftstoffleitungen, -Schläuche und Schlauchschellen bei Verschleiß oder Beschädigung oder alle zwei Jahre.
12.2.5 Hydraulik warten (Abb. 13)
ACHTUNG
Produktbeschädigung!
Wird das Produkt ohne oder mit zu wenig Öl oder mit Altöl betrieben, kann dies zu einem Produktschaden führen.
- Verwenden Sie kein Altöl!
– Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme den Ölstand.
ACHTUNG
Umweltschäden!
Ausgelaufenes Öl kann die Umwelt nachhaltig verschmutzen. Die Flüssigkeit ist hochgiftig und kann schnell zu Wasserverschmutzung führen.
– Befüllen/entleeren Sie Öl nur auf ebenen, befestigten Flächen.
– Nutzen Sie einen Einfüllstutzen oder Trichter.
– Fangen Sie abgelassenes Öl in einem geeigneten Gefäß auf.
- Wischen Sie verschüttetes Öl sofort sorgfältig auf und entsorgen Sie den Lappen nach den örtlichen Vorschriften.
– Entsorgen Sie Öl nach den örtlichen Vorschriften.

WARNUNG
Das Hydrauliksystem steht unter Druck. Leckagen können zu schweren Verletzungen führen.
Im Auslieferungszustand ist das Produkt bereits mit ISO 22 – Hydrauliköl befüllt.
Es werden folgende Öltypen empfohlen:
• HLP22
• ISO 22
- Bevor Sie Arbeiten am Hydrauliköltank (19) durchführen, bauen Sie den Restdruck, wie unter 12.2.5.2 beschrieben, ab.
12.2.5.1 Hydraulikölstand kontrollieren
- Gehen Sie vor, wie unter 9.4 beschrieben.
12.2.5.2 Hydrauliköltank (19) entlasten (Abb. 13, 26)
- Schalten Sie das Produkt aus, wie unter 10.5.2 beschrieben.
- Betätigen Sie das linke Bedienpedal (13i) mehrfach, um das Hydrauliksystem zu entlasten.
12.2.5.3 Hydrauliköl nachfüllen (Abb. 13)
Wenn Sie bei der Kontrolle des Hydraulikölfüllstands feststellen, dass sich zu wenig Hydrauliköl im System befindet, dann füllen Sie Hydrauliköl nach.
Alle Hydraulikzylinder müssen sich in der hinteren Endlage befinden.
Fahren Sie hierzu alle Hydraulikzylindern komplett ein.
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Öffnen Sie den Hydrauliköltankdeckel (19a).
- Füllen Sie frisches Hydrauliköl nach und kontrollieren Sie dabei immer wieder den Ölstand am Schauglas (19b), wie unter 12.2.5.1 beschrieben. Verwenden Sie einen Trichter (28).
- Schließen Sie den Hydrauliköltankdeckel (19a).
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
- Kontrollieren Sie den Ölstand nach kurzer Betriebszeit erneut.
12.2.5.4 Hydrauliköl wechseln
Wenden Sie sich an einen Fachmann oder eine Fachwerkstatt.
12.2.5.5 Saugfilter wechseln
Wenden Sie sich an einen Fachmann oder eine Fachwerkstatt.
12.2.5.6 Hydraulikleitungen
Prüfen Sie die gekennzeichneten Stellen vor Arbeitsbeginn und alle 50 Betriebsstunden auf Leckagen. Tauschen Sie die Hydraulikleitungen nach spätestens sechs Jahren aus.
Wenden Sie sich an einen Fachmann oder eine Fachwerkstatt.
12.2.6 Motoröl warten
ACHTUNG
Produktbeschädigung!
Wird das Produkt ohne oder mit zu wenig Öl oder mit Altöl betrieben, kann dies zu einem Produktschaden führen.
– Füllen Sie vor der Inbetriebnahme Öl ein. Das Produkt wird ohne Öl geliefert.
– Verwenden Sie kein Altöl!
– Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme den Ölstand.
ACHTUNG
Umweltschäden!
Ausgelaufenes Öl kann die Umwelt nachhaltig verschmutzen. Die Flüssigkeit ist hochgiftig und kann schnell zu Wasserverschmutzung führen.
– Befüllen/entleeren Sie Öl nur auf ebenen, befestigten Flächen.
– Nutzen Sie einen Einfüllstutzen oder Trichter.
– Fangen Sie abgelassenes Öl in einem geeigneten Gefäß auf.
– Wischen Sie verschüttetes Öl sofort sorgfältig auf und entsorgen Sie den Lappen nach den örtlichen Vorschriften.
– Entsorgen Sie Öl nach den örtlichen Vorschriften.
12.2.6.1 Ölstand kontrollieren (Abb. 38)
Überprüfen Sie den Ölstand regelmäßig vor jeder Inbetriebnahme. Zu niedriger Ölstand kann den Motor beschädigen.
- Starten Sie den Motor wie unter 10.5 beschrieben.
- Lassen Sie den Motor kurz warmlaufen.
- Schalten Sie den Motor aus.
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Schrauben Sie den Ölmessstab (17a) heraus.
- Wischen Sie den Ölmessstab (17a) mit einem sauberen, fusselfreien Lappen ab.
- Führen Sie den Ölmessstab (17a) wieder ein, ohne den Ölmessstab (17a) wieder festzuschrauben.
- Schrauben Sie den Ölmessstab (17a) heraus und lesen in waagrechter Stellung den Ölstand ab. Der Ölstand muss sich zwischen L (low) und H (high) auf dem Öl-messstab (17a) befinden.
- Wenn der Ölfüllstand zu gering ist, geben Sie die empfohlene Menge an Motoröl wie unter 9.2 beschrieben, hinzu.
- Schrauben Sie den Ölmessstab (17a) anschließend wieder ein.
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
12.2.6.2 Ölwechsel (Abb. 38)
Das Motoröl hat einen Einfluss auf die Leistung und die Lebensdauer des Produkts.
Verwenden Sie ein Motoröl für 4-Takt-Motoren.
Für den allgemeinen Gebrauch wird SAE 10W-30 empfohlen.
Achten Sie darauf, dass das Öl die API SERVICE-Klassifikation SJ oder höher erfüllt – diese Angabe finden Sie auf dem Etikett des Ölbehälters.
Der Motorölwechsel sollte bei betriebswarmem Motor durchgeführt werden.
- Stellen Sie einen Auffangbehälter bereit, um das Altöl aufzufangen.
- Verkleinern Sie die Spurbreite, wie unter 10.4.6 beschrieben.
- Drehen Sie den Oberwagen (5) um 90°, wie unter 10.4.5.2 beschrieben.
-
Stellen Sie den Auffangbehälter unter die Ölablassschraube (17b).
-
Demontieren Sie die Ölablassschraube (17b).
- Schrauben Sie den Ölmessstab (17a) heraus.
- Warten Sie, bis das gesamte Motoröl in den Auffangbehälter abgelaufen ist.
- Montieren Sie die Ölablassschraube (17b) wieder.
- Befüllen Sie den Motoröltank (17) wie unter 9.2 beschrieben.
- Schrauben Sie den Ölmessstab (17a) wieder ein.
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
- Starten Sie den Motor wie unter 10.5 beschrieben.
- Lassen Sie den Motor kurz warmlaufen.
- Prüfen Sie den Ölstand wie unter 12.2.6.1 beschrieben.
- Entsorgen Sie das Altöl ordnungsgemäß.
12.2.7 Schmierstellen (Abb. 39)
Eine regelmäßige Schmierung ist unerlässlich, um Schäden, vorzeitigen Verschleiß und Produktausfälle zu vermeiden.
Es befinden sich 28 Schmiernippel (25) an dem Produkt.
Verwenden Sie als Schmierfett handelsübliches lithiumverseiftes EP2-Mehrzweckfett.
- Shell Alvania EP2
- Mobilux EP2
- Beacon Q2
Schmieren Sie die Schmierstellen alle 4 Betriebsstunden. Nur wenig Fett auffüllen. Keinesfalls überfüllen!
- Setzen Sie eine Fettpresse (30) an den Schmiernippel (25) an.
- Drücken Sie jeweils max. einen Hub handelsübliches Fett in den Schmiernippel (25).
12.2.8 Gummikettenfahrwerk (6) einstellen (Abb. 40)
⚠️ WARNING
Quetsch- und Kippgefahr!
Einstellungen am Gummikettenfahrwerk nur auf ebenem, tragfähigem Untergrund durchführen. Körperteile niemals zwischen Gummikette und Fahrwerk bringen!
Prüfen Sie die Gummiketten (6a) vor Arbeitsbeginn, nach den ersten 10 Betriebsstunden und anschließend alle 50 Betriebsstunden.
- Entfernen Sie die Abdeckungen (6b), indem Sie die Schrauben (6c) lösen.
Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm. - Lösen Sie die Kontermutter (6d) auf jeder Seite um einige Umdrehungen.
Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 30 mm. -
Drehen Sie die Einstellschraube (6e) gleichmäßig auf beiden Seiten:
Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 30 mm.
– Im Uhrzeigersinn, um die Gummikette (6a) zu spannen.
– Gegen den Uhrzeigersinn, um die Gummikette (6a) zu lockern. -
Prüfen Sie die Spannung der Gummikette (6a), indem Sie die Gummikette (6a) zwischen Antriebsritzel (6f) und vorderer Leerlaufrolle (6g) etwas mit dem Fuß eindrücken. Die Gummikette (6a) sollte an dieser Stelle etwa um 5 cm nachgeben. Achten Sie darauf, dass die beiden Gummiketten (6a) gleichmäßig gespannt sind.
- Korrigieren Sie die Spannung gegebenenfalls nach.
- Kontern Sie die Einstellschrauben (6e) mit den Kontermuttern (6d), das Anzugsdrehmoment darf dabei maximal 108 Nm betragen. Verwenden Sie einen Drehmomentschlüssel.
- Montieren Sie die Abdeckungen (6b). Verwenden Sie einen Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 13 mm.
- Fahren Sie einige Meter und prüfen Sie erneut die Spannung der Gummiketten (6a).
12.2.9 Sicherungen 10A (26) (Abb. 42)
Der Bagger ist mit zwei Sicherungen 10A (26) abgesichert. Eine Sicherung 10A (26) befindet sich unter der Motorhaube (4), die zweite Sicherung 10A (26) ist in der Bedienstation (13) untergebracht.
13 Lagerung
Lagern Sie das Produkt und dessen Zubehör an einem dunklen, trockenen und frostfreien sowie für Kinder unzugänglichen Ort.
Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5°C und 30°C. Bewahren Sie das Produkt in der Originalverpackung auf. Decken Sie das Produkt ab, um es vor Staub oder Feuchtigkeit zu schützen. Bewahren Sie die Betriebsanleitung bei dem Produkt auf.

GEFAHR
Brand- und Explosionsgefahr!
Beim Lagern des Produkts in der Nähe von möglichen Entzündungsquellen, kann es zu einem Brand oder einer Explosion kommen. Dies führt zu schweren Verbrennungen oder zum Tod.
– Beseitigen Sie mögliche Entzündungsquellen, wie z.B. Öfen, Heißwasserboiler mit Gas, Gastrockner usw.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr!
Wird das Produkt nicht ordnungsgemäß gelagert, kann dies zu Motorschäden führen.
– Lagern Sie das Produkt geschützt vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit.
Benötigtes Werkzeug:
- Kraftstoffabsaugpumpe*
- Öleinfüllflasche*
- Lappen/Tuch*
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
13.1 Kraftstoff mit einer Kraftstoffabsaugpumpe ablassen (Abb. 41)
- Öffnen Sie die Motorhaube (4), wie unter 9.1 beschrieben.
- Halten Sie einen Auffangbehälter unter den Schlauch der Kraftstoffabsaugpumpe.
- Reinigen Sie den Tankdeckel (18a) und den Bereich um den Einfüllstutzen, um zu verhindern, dass Schmutz oder Fremdkörper in den Kraftstofftank (18) gelangen.
- Öffnen Sie den Tankdeckel (18a), indem Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn drehen. Der Tankdeckel (18a) ist mit einer Verliersicherung im Kraftstofftank (18) verbunden und kann so nicht herunterfallen.
- Entfernen Sie den Kraftstofffiltereinsatz (18b).
- Schieben Sie den Schlauch der Kraftstoffabsaugpumpe in den Kraftstofftank (18) und lassen Sie den Kraftstoff mit Hilfe der Kraftstoffabsaugpumpe vollständig ab.
- Setzen Sie den Kraftstofffiltereinsatz (18b) wieder ein.
- Verschließen Sie den Tankdeckel (18a) wieder, indem Sie ihn gerade aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen.
- Um sicherzustellen, dass kein Kraftstoff im Vergaser bleibt, muss der restliche Kraftstoff vom Vergaser abgelassen werden. Stellen Sie hierfür einen geeigneten Behälter unter den Vergaser und öffnen Sie die Vergaserschraube (26) mit Hilfe eines Gabelschlüssels SW10 mm.
- Schließen Sie die Motorhaube (4).
13.2 Vorbereitung für das Einlagern

WARNUNG
Entfernen Sie den Kraftstoff nicht in geschlossenen Räumen, in der Nähe von Feuer oder beim Rauchen. Gasdämpfe können Explosionen oder Feuer verursachen.
Wenn das Produkt für einen Zeitraum von mehr als 30 Tagen nicht eingesetzt wird, müssen folgende Maßnahmen ergriffen werden, um es für die Lagerung vorzubereiten.
- Reinigen und überprüfen Sie das Produkt auf Schäden.
- Entleeren Sie den Kraftstofftank mit einer Kraftstoffabsaugpumpe.
- Starten Sie den Motor und lassen Sie den Motor so lange laufen, bis der restliche Kraftstoff verbraucht ist.
- Lagern Sie Kraftstoff in Behältern, die speziell für diesen Zweck vorgesehen sind.
- Machen Sie nach jeder Saison einen Ölwechsel.
- Entfernen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze.
- Bewahren Sie das Produkt an einem gut gelüfteten Platz oder Ort auf.
14 Transport
Benötigtes Werkzeug:
- Geeignete Rampen*
- Geeignete Keile*
• Geeignete Anschlagmittel*
• Geeignete Hebevorrichtung*
• Geeignete Befestigungsmittel*
* = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
14.1 Produkt über Rampen auf einen Anhänger oder LKW laden
Beachten Sie die Sicherheitshinweise wie unter 7.6.7 beschrieben.
14.1.1 Anhänger/LKW inspizieren
- Prüfen Sie den Anhänger/LKW auf Verschleiß und Risse.
- Kontrollieren Sie die Batterie auf 12 Volt Ladung.
- Überprüfen Sie die Rückleuchten und Blinker auf Sauberkeit und Funktionalität.
- Austausch der Reflektoren bei Beschädigung oder Verschmutzung.
- Reifendruck prüfen und Radmuttern auf das richtige Drehmoment überprüfen.
- Bremsen einstellen, sodass sie zusammen mit den Bremsen des Zugfahrzeugs wirken.
- Ladefläche auf Risse und Beschädigungen überprüfen.
14.1.2 Produkt aufladen (Abb. 1, 37)

WARNUNG
Kippgefahr beim Auf- und Abladen!
– Beim Aufladen des Produkts über eine Rampe darf nur rückwärtsgefahren werden.
Die schwerere Seite des Produkts muss dabei stets hangaufwärts ausgerichtet sein, um ein Kippen oder Abrutschen zu vermeiden.
– Beim Abladen des Produkts darf vorwärtsgefahren werden.
Hinweis:
Das Produkt kann an einem Hang ausgehen, da der Kraftstoff im Tank nach vorne fließt und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen wird.
- Starten Sie den Motor des Produkts und stellen Sie die Drosselung auf eine mittlere Stufe.
- Heben Sie das Einsatzwerkzeug etwas an, halten Sie es aber niedrig.
- Richten Sie das Produkt auf den Rampen aus und fahren Sie langsam an.
- Wenn Sie die Verankerungsposition auf dem Anhänger/LKW erreicht haben, senken Sie das Einsatzwerkzeug sowie das Planierschild (8) auf den Boden ab. Achten Sie darauf, das Planierschild (8) nicht zu weit abzusenken.
- Schalten Sie nach dem Verladen den Motor aus, entfernen Sie den Sicherheitsschlüssel (21a) und entfernen Sie den Zündkerzenstecker (20) von der Zündkerze (20a).
14.2 Produkt heben
- Heben Sie das Produkt wie unter 5.2 beschrieben.
14.3 Produkt befestigen (Abb. 44)

GEFAHR
Positionieren Sie das Produkt mittig auf dem Anhänger/LKW, sodass das Gewicht gleichmäßig auf beide Achsen verteilt ist. Achten Sie darauf, dass die Hauptlast leicht nach vorne (in Richtung Zugfahrzeug) verlagert ist. Eine falsche Gewichtsverteilung kann zu Instabilität, Kontrollverlust und schweren Unfällen führen.

WARNUNG
Die Transportverankerungen sind durch entsprechende Symbole gekennzeichnet. Das Befestigen an anderen Stellen ist unsicher und kann zu Personenschäden oder Schäden am Produkt führen.
- Verwenden Sie geeignete Keile, um das Gummikettenfahrwerk (6) gegen unkontrollierte Bewegungen zu sichern.
- Befestigen Sie das Produkt mit je einem geeignetem Befestigungsmittel.
- Prüfen Sie vor dem Transport, ob das Produkt ausreichend befestigt ist.
14.4 Vorbereitung für den Transport
• Schalten Sie das Produkt aus.
- Entfernen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze.
- Entleeren Sie das Motoröl des warmen Motors.
- Entleeren Sie den Kraftstofftank mit einer Kraftstoffabsaugpumpe in einen zulässigen Auffangbehälter.
- Wir empfehlen, dass Sie das Produkt vor jeden Transport reinigen.
15 Reparatur und Ersatzteilbestellung
Nach Reparatur oder Wartung vergewissern Sie sich, ob alle sicherheitstechnischen Teile angebracht und in einwandfreiem Zustand sind. Verletzungsgefährdende Teile vor anderen Personen und Kindern unzugänglich aufbewahren.
ACHTUNG
Laut Produkthaftungsgesetz wird nicht für Schäden gehafet, die durch unsachgemäße Reparaturen oder durch Nichtverwendung von Originalersatzteilen verursacht werden.
Beauftragen Sie einen Kundendienst oder eine autorisierte Fachkraft. Entsprechendes gilt auch für Zubehörteile.
Ersatzteile und Zubehör erhalten Sie in unserem Service-Center. Scannen Sie hierzu den QR-Code auf der Titelseite.
ACHTUNG
Wichtiger Hinweis im Fall einer Reparatur
Bei Rücklieferung des Produkts zur Reparatur beachten Sie bitte, dass das Produkt aus Sicherheitsgründen öl- und kraftstofffrei an die Servicestation gesendet werden muss.
16 Entsorgung und Wiederverwertung
Hinweise zur Verpackung



Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte Verpackungen umweltgerecht entsorgen.
Hinweise zur Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräte

Elektro- und Elektronik-Altgeräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern sind einer getrennten Erfassung bzw. Entsorgung zuzuführen!
- Altbatterien, welche nicht fest im Altgerät verbaut sind, müssen vor Abgabe zerstörungsfrei entnommen werden! Deren Entsorgung wird über das Batteriegesetz geregelt.
- Besitzer bzw. Nutzer von Elektro- und Elektronikgeräten sind nach deren Gebrauch gesetzlich zur Rückgabe verpflichtet.
- Der Endnutzer trägt die Eigenverantwortung für das Löschen seiner personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät!
- Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass Elektro- und Elektronikaltgeräte nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen.
-
Elektro- und Elektronikaltgeräte können bei folgenden Stellen unentgeltlich abgegeben werden:
-
Öffentlich-rechtliche Entsorgungs- bzw. Sammelstellen (z. B. kommunale Bauhöfe)
-
Verkaufsstellen von Elektrogeräten (stationär und online), sofern Händler zur Rücknahme verpflichtet sind oder diese freiwillig anbieten.
– Bis zu drei Elektroaltgeräte pro Geräteart, mit einer Kantenlänge von maximal 25 Zentimetern, können Sie ohne vorherigen Erwerb eines Neugerätes vom Hersteller kostenfrei bei diesem abgeben oder einer anderen autorisierten Sammelstelle in Ihrer Nähe zuführen.
– Weitere ergänzende Rücknahmebedingungen der Hersteller und Vertreiber erfahren Sie beim jeweiligen Kundenservice. -
Im Falle der Anlieferung eines neuen Elektrogerätes durch den Hersteller an einen privaten Haushalt, kann dieser die unentgeltliche Abholung des Elektroaltgerätes, auf Nachfrage vom Endnutzer, veranlassen. Setzen Sie sich hierzu mit dem Kundenservice des Herstellers in Verbindung.
- Diese Aussagen gelten nur für Geräte, die in den Ländern der Europäischen Union installiert und verkauft werden und die der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU unterliegen. In Ländern außerhalb der Europäischen Union können davon abweichende Bestimmungen für die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten gelten.
Hinweise zur Entsorgung von Altbatterien

Altbatterien gehören nicht in den Hausmüll, sondern sind einer getrennten Erfassung bzw. Entsorgung zuzuführen!
- Zur sicheren Entnahme von Altbatterien aus dem Elektrogerät und für Informationen über deren Typ bzw. chemisches System beachten Sie die weiteren Angaben innerhalb der Bedienungs- bzw. Montageanleitung.
- Besitzer bzw. Nutzer von Batterien sind nach deren Gebrauch gesetzlich zur Rückgabe verpflichtet. Die Rückgabe beschränkt sich auf die Abgabe von haushaltsüblichen Mengen.
- Altbatterien können Schadstoffe oder Schwermetalle enthalten, die der Umwelt und der Gesundheit Schaden zufügen können. Eine Verwertung der Altbatterien und Nutzung der darin enthaltenen Ressourcen trägt zum Schutz dieser beiden wichtigen Güter bei.
- Die verwendeten Kunststoff - und Metallteile können sortenrein getrennt werden und so einer Wiederverwertung zugeführt werden.
- Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass Altbatterien nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen.
- Befinden sich zudem die Zeichen Hg, Cd oder Pb unterhalb des Mülltonnensymbols, so steht dies für Folgendes:
– Hg: Batterie enthält mehr als 0,0005 % Quecksilber
– Cd: Batterie enthält mehr als 0,002 % Cadmium
– Pb: Batterie enthält mehr als 0,004 % Blei - Altbatterien können bei folgenden Stellen unentgeltlich abgeben werden:
- Öffentlich-rechtliche Entsorgungs- bzw. Sammelstellen (z. B. kommunale Bauhöfe)
- Verkaufsstellen von Batterien
– Rücknahmestellen des gemeinsamen Rücknahmesystems für Geräte-Altbatterien
– Rücknahmestelle des Herstellers (falls nicht Mitglied des gemeinsamen Rücknahmesystems) - Diese Aussagen sind nur gültig für Batterien, die in den Ländern der Europäischen Union verkauft werden und die der Europäischen Verordnung (EU) 2023/1542 unterliegen. In Ländern außerhalb der Europäischen Union können davon abweichende Bestimmungen für die Entsorgung von Altbatterien gelten.
- Vor der Entsorgung des Produkts müssen der Kraftstofftank und der Motorölbehälter geleert werden!
- Kraftstoff und Motoröl gehören nicht in den Hausmüll oder Abfluss, sondern sind einer getrennten Erfassung bzw. Entsorgung zuzuführen!
- Leere Öl- und Kraftstoffbehälter müssen umweltgerecht entsorgt werden.
Möglichkeiten zur Entsorgung des ausgedienten Gerätes erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung.
Kraftstoffe und Öle
17 Störungsabhilfe
Die folgende Tabelle zeigt Fehlersymptome auf und beschreibt, wie Sie Abhilfe schaffen können, wenn Ihr Produkt einmal nicht richtig arbeitet. Wenn Sie das Problem damit nicht lokalisieren und beseitigen können, wenden Sie sich an Ihre Service-Werkstatt.
| Störung Mögliche Ursache Abhilfe | ||
| Motor | ||
| Produkt lässt sich nicht starten. Zür | dschlüssel steht auf Stellung „OFF. | Zündschlüssel auf Stellung „ON“ stellen. |
| Stromkreislauf der Batterie ist nicht geschlossen. | Stromkreislauf über den Sicherheitsschlüssel schließen. | |
| Zündkerzenstecker nicht ange- schlossen. | Zündkerzenstecker auf Zündkerze setzen. | |
| Ölviskosität zu hoch; Motor läuft im Winter schwergängig. | Hydrauliköl für Wintereinsatz verwenden. | |
| Überlastungsschalter wurde ausgelöst. | Überlastungsschalter zurücksetzen. | |
| Batterie ist leer. Seilzugstart durchführen, um die Batterie wieder aufzula- den. | ||
| Zündkerze verrußt. Zündkerze reinigen oder ersetzen. | ||
| Motorölstand niedrig Motoröl nachfüllen. | ||
| Kraftstoffstand niedrig. Füllstand prüfen und ggf. Kraftstoff nachfüllen. | ||
| Produkt steht an einem Hang. Kraftstoffzufuhr wurde unterbrochen. | ||
| Eine Sicherung ist durchge- brannt. | Überprüfen Sie die Sicherungen. | |
| Unzureichende Motorleistung | Luftfilter verschmutzt. | Luftfilter reinigen. |
| Motor stoppt plötzlich | Kraftstoffstand niedrig. | Füllstand prüfen und ggf. Kraftstoff nachfüllen. |
| Produkt steht an einem Hang. Kraftstoffzufuhr wurde unterbrochen. | ||
| Abnormale Abgasfarbe | Mangelhafter Kraftstoff. | Hochwertigen Kraftstoff verwenden. |
| Zu viel Motoröl | Motoröl bis zum vorgeschriebenen Ölstand ablassen. | |
| Choke des Vergasers ge- schlossen. | Den Choke öffnen | |
| Hydrauliksystem | ||
| Ausleger-, Einsatzwerkzeug- und Antriebsleistung zu niedrig. | Hydraulikölstand zu niedrig. | Öl nachfüllen. |
| Leckagen an Leitungen und/oder Anschlüssen. | Leitungen oder Anschluss ersetzen. | |
| Antriebssystem | ||
| Abweichung von Antriebsrichtung | Durch Fremdkörper blockiert. Fremdkörper entfernen. | |
| Gummikette zu locker oder zu straff. | Gummikette einstellen. | |
18 EU-Konformitätserklärung
Originalkonformitätserklärung
Hersteller:
Scheppach GmbH
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das hier beschriebene Produkt mit den geltenden Richtlinien und Normen übereinstimmt.
Marke: SCHEPPACH
Art.-Bezeichnung: Minibagger - EXC1400/SY-MB1000
Art.-Nr. 5915003903, 5915003915
EU-Richtlinien:
2014/30/EU, 2006/42/EG, 2000/14/EG_2005/88/EG, 2016/1628/EU, 2011/65/EU*,
* Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.
Angewandte Normen:
EN ISO 12100:2010; EN 474-1:2022; EN 474-5:2022; EN 474-5:2022/AC:2022
Konformitätsbewertungsverfahren:
2000/14/EG\_2005/88/EG - Anhang: VI
Garantierter
Schallleistungspegel (L _WA ): 93 dB
Gemessener
Schallleistungspegel ( L_WA ): 91,1 dB
Benannte Stelle: TÜV Rheinland
LGA Products GmbH
Tillystr. 2
90431 Nürnberg
Deutschland
Nummer: 0197
2016/1628/EU
Emission. No:
e24*2016/1628*2021/1398SRB1/P*0556*00
Dokumentationsbevollmächtigter:
David Rümpelein
Günzburger Str. 69
D-89335 Ichenhausen
Ichenhausen, 06.02.2026

Simón Schünk
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
unsere Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Sollte ein Gerät dennoch nicht einwandfrei funktionieren, bedauern wir dies sehr und bitten Sie, sich an unseren Servicedienst unter der unten angegebenen Adresse zu wenden. Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch über die Servicerufnummer zur Verfügung. Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen für eine problemlose Bearbeitung und Regulierung im Schadensfall dienen.
Für die Geltendmachung von Garantieansprüchen - innerhalb Deutschland - gilt folgendes:
-
Diese Garantiebedingungen regeln unsere zusätzlichen Hersteller-Garantieleistungen für Käufer (private Endverbraucher) von Neugeräten. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche werden von dieser Garantie nicht berührt. Für diese ist der Händler zuständig, bei dem Sie das Produkt erworben haben.
-
Die Garantieleistung erstreckt sich ausschließlich auf Mängel an einem von Ihnen erworbenen neuen Gerät, die auf einem Material- oder Herstellungsfehler beruhen und ist - nach unserer Wahl - auf die unentgeltliche Reparatur solcher Mängel oder den Austausch des Gerätes beschränkt (ggf. auch Austausch mit einem Nachfolgemodell). Ersetzte Geräte oder Teile gehen in unser Eigentum über. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder beruflichen Einsatz konstruiert wurden. Ein Garantiefall kommt daher nicht zustande, wenn das Gerät innerhalb der Garantiezeit in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben verwendet wurde oder einer gleichzusetzenden Beanspruchung ausgesetzt war.
3. Von unseren Garantieleistungen ausgenommen sind:
- Schäden am Gerät, die durch Nichtbeachtung der Montageanleitung, nicht fachgerechte Installation, Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung (z.B. Anschluss an eine falsche Netzspannung oder Stromart) bzw. der Wartungs- und Sicherheitsbestimmungen oder durch Einsatz des Geräts unter ungeeigneten Umweltbedingungen sowie durch mangelnde Pflege und Wartung entstanden sind.
– Schäden am Gerät, die durch missbräuchliche oder unsachgemäße Anwendungen (wie z.B. Überlastung des Gerätes oder Verwendung von nicht zugelassenen Werkzeugen bzw. Zubehör), Eindringen von Fremdkörpern in das Gerät (wie z.B. Sand, Steine oder Staub), Transportschäden, Gewaltanwendung oder Fremdeinwirkungen (wie z. B. Schäden durch Herunterfallen) entstanden sind.
– Schäden am Gerät oder an Teilen des Geräts, die auf einen bestimmungsgemäßen, üblichen (betriebsbedingten) oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind sowie Schäden und/oder Abnutzung von Verschleißteilen. - Mängel am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Originalteile sind oder nicht bestimmungsgemäß verwendet werden.
– Geräte, an denen Veränderungen oder Modifikationen vorgenommen wurden.
– Geringfügige Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind.
– Geräte an denen eigenmächtig Reparaturen oder Reparaturen, insbesondere durch einen nicht autorisierten Dritten, vorgenommen wurden. - Wenn die Kennzeichnung am Gerät bzw. die Identifikationsinformationen des Produktes (Maschinenaufkleber) fehlen oder unlesbar sind.
– Geräte, die eine starke Verschmutzung aufweisen und daher vom Servicepersonal abgelehnt werden.
Schadensersatzansprüche sowie Folgeschäden sind von dieser Garantieleistung generell ausgeschlossen.
-
Die Garantiezeit beträgt regulär 24 Monate* (12 Monate bei Batterien / Akkus) und beginnt mit dem Kaufdatum des Gerätes. Maßgeblich ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg. Garantieansprüche müssen jeweils nach Kenntniserlangung unverzüglich erhoben werden. Die Geltendmachung von Garantieansprüchen nach Ablauf der Garantiezeit ist ausgeschlossen. Die Reparatur oder der Austausch des Gerätes führt weder zu einer Verlängerung der Garantiezeit noch wird eine neue Garantiezeit durch diese Leistung für das Gerät oder für etwaige eingebaute Ersatzteile in Gang gesetzt. Dies gilt auch bei Einsatz eines Vor-Ort-Services. Das betroffene Gerät ist in gesäubertem Zustand zusammen mit einer Kopie des Kaufbelegs, - hierin enthalten die Angaben zum Kaufdatum und der Produktbezeichnung - der Kundendienststelle vorzulegen bzw. einzusenden. Wird ein Gerät unvollständig, ohne den kompletten Lieferumfang eingesendet, wird das fehlende Zubehör wertmäßig in Anrechnung / Abzug gebracht, falls das Gerät ausgetauscht wird oder eine Rückerstattung erfolgt. Teilweise oder komplett zerlegte Geräte können nicht als Garantiefall akzeptiert werden. Bei nicht berechtigter Reklamation bzw. außerhalb der Garantiezeit trägt der Käufer generell die Transportkosten und das Transportrisiko. Einen Garantiefall melden Sie bitte vorab bei der Servicestelle (s.u.) an. In der Regel wird vereinbart, dass das defekte Gerät mit einer kurzen Beschreibung der Störung per Abhol-Service (nur in Deutschland) oder - im Reparaturfall außerhalb des Garantiezeitraums - ausreichend frankiert, unter Beachtung der entsprechenden Verpackungs- und Versandrichtlinien, an die unten angegebene Serviceadresse eingesendet wird. Beachten Sie bitte, dass Ihr Gerät (modellabhängig) bei Rücklieferung, aus Sicherheitsgründen - frei von allen Betriebsstoffen ist. Das an unser Service-Center eingeschickte Produkt, muss so verpackt sein, dass Beschädigungen am Reklamationsgerät auf dem Transportweg vermieden werden. Nach erfolgter Reparatur / Austausch senden wir das Gerät frei an Sie zurück. Können Produkte nicht repariert oder ausgetauscht werden, kann nach unserem eigenen freien Ermessen ein Geldbetrag bis zur Höhe des Kaufpreises des mangelhaften Produkts erstattet werden, wobei ein Abzug aufgrund von Abnutzung und Verschleiß berücksichtigt wird. Diese Garantieleistungen gelten nur zugunsten des privaten Erstkäufers und sind nicht abtret- oder übertragbar.
-
Für die Geltendmachung Ihres Garantieanspruches kontaktieren Sie bitte unser Service-Center.
Bitte verwenden Sie vorzugsweise unser Formular auf unserer Homepage: https://www.scheppach.com/de/service Bitte senden Sie uns keine Geräte ohne vorherige Kontaktaufnahme und Anmeldung bei unserem Service-Center. Für die Inanspruchnahme dieser Garantiezusagen ist der Erstkontakt mit unserem Service-Center zwingende Voraussetzung.

- Bearbeitungszeit - Im Regelfall erledigen wir Reklamationssendungen innerhalb 14 Tagen nach Eingang in unserem Service-Center.
Sollte in Ausnahmefällen die genannte Bearbeitungszeit überschritten werden, so informieren wir Sie rechtzeitig.
- Verschleißteile - Verschleißteile sind: a) mitgelieferte, an- und/oder eingebaute Batterien / Akkus sowie b) alle modellabhängigen Verschleißteile (siehe Bedienungsanleitung). Von der Garantieleistung ausgeschlossen sind tief entladene bzw. an Gehäuse und oder Batteriepolen beschädigte Batterien / Akkus.
- Kostenvoranschlag - Von der Garantieleistung nicht oder nicht mehr erfasste Geräte reparieren wir gegen Berechnung. Auf Nachfrage bei unserem Service-Center können Sie die defekten Geräte für einen Kostenvoranschlag einsenden und ggf. dem Service-Center schriftlich (per Post, eMail) die Reparaturfreigabe erteilen. Ohne Reparaturfreigabe erfolgt keine weitere Bearbeitung.
- Andere Ansprüche, als die oben genannten, können nicht geltend gemacht werden.
Die Garantiebedingungen gelten nur in der jeweils aktuellen Fassung zum Zeitpunkt der Reklamation und können ggf. unserer Homepage (www.scheppach.com) entnommen werden. Bei Übersetzungen ist stets die deutsche Fassung maßgeblich.
Scheppach GmbH · Günzburger Str. 69 · 89335 Ichenhausen (Deutschland) · www.scheppach.com
Telefon: +800 4002 4002 (Service-Hotline/Freecall Rufnummer dt. Festnetz**) · Telefax +49 [0] 8223 4002 20 · E-Mail: service@scheppach.com · Internet: http://www.scheppach.com
* Produktabhängig auch über 24 Monate; länderbezogen können erweiterte Garantieleistungen gelten
** Verbindungskosten: kostenlos aus dem deutschen Festnetz
Änderungen dieser Garantiebedingungen ohne Voranmeldung behalten wir uns jederzeit vor.

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6 Technische gegevens
7.6.5 Hydraulische gevaren
7.6.6.1 elektrische schok
12.2.5.4 Hydraulische olie verversen
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Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt der Ware anzuzeigen, andernfalls verliert der Käufer sämtliche Ansprüche wegen solcher Mängel. Wir leisten Garantie für unsere Maschinen bei richtiger Behandlung auf die Dauer der gesetzlichen Gewährleistungsfrist ab Übergabe in der Weise, dass wir jedes Maschinenteil, dass innerhalb dieser Zeit nachweisbar in Folge Material- oder Fertigungsfehler unbrauchbar werden sollte, kostenlos ersetzen. Für Teile, die wir nicht selbst herstellen, leisten wir nur insoweit Gewähr, als uns Gewährleistungsansprüche gegen die Vorlieferanten zustehen. Die Kosten für das Einsetzen der neuen Teile trägt der Käufer. Wandlungs- und Minderungsansprüche und sonstige Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.



















































