ROWELD P630 Premium CNC SA - Werkzeugmaschine ROTHENBERGER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ROWELD P630 Premium CNC SA ROTHENBERGER
DE Bedienungsanleitung
Hobeleinrichtung / Trimmer unit

P250B P355B
1200000802 1200001045

P500B P630B
53405 53310
Heizelement / heating element

P250B P355B
53725 (SA) 1200000324 (SA)
53695 (VA) 1200001053 (VA)

P500B P630B
53408 53409
Einstellkasten / carrying frame

P250B P355B
55167 (SA) 1200000327 (SA)
53730 (VA) 1200001054 (VA)

P500B P630B
53407 53312
Hydraulikaggregat Premium CNC / hydraulic unit premium CNC

EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit den angegebenen Normen und Richtlinien übereinstimmt.
Herstellerunterschrift
ROTHENBERGER Werkzeuge GmbH
Spessartstraße 2-4
1 Hinweise zur Sicherheit.... 3
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung.... 3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge 3
2 Technische Daten....5
3 Funktion des Gerätes....6
3.1 Beschreibung....6
3.1.1 Grundmaschine (A)....6
3.1.2 Hydraulikaggregat (B) 6
3.2 Bedienungsanleitung 7
3.2.1 Inbetriebnahme 7
3.2.2 Maßnahmen zur Vorbereitung der Schweißung 10
3.2.3 Schweißvorgang 12
3.2.4 Schweißung im Premium Modus 15
3.2.5 Außerbetriebnahme 19
3.3 Allgemeine Anforderungen 19
3.4 Wichtige Hinweise zu den Schweißparametern 20
3.5 Parameter einstellen....20
3.6 Datum und Uhrzeit einstellen....21
3.7 Maschinenkonfigurationen anlegen- auswählen.... 23
3.8 Fehlermeldungen 23
4 Pflege und Wartung 25
5 Zubehör 25
6 Kundendienst 25
7 Entsorgung 25
Kennzeichnungen in diesem Dokument:

Gefahr!
Dieses Zeichen warnt vor Personenschäden.

Achtung!
Dieses Zeichen warnt vor Sach- oder Umweltschäden.

Aufforderung zu Handlungen
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die ROWELD P250-630B Premium CNC sind nur für das Herstellen von Schweißverbindungen von PE - PP und PVDF Rohren, gemäß den technischen Daten, zu verwenden. Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch haftet allein der Benutzer.
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist.
Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
1) Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.
2) Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen, wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrogerät erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
d) Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung eines für den Außenbereich geeigneten Verlängerungsleitung verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeuges in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3) Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeuges kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeuges den Finger am Schalter haben oder das Elektrowerkzeug eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Teil des Elektrowerkzeugs befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Wenn Staubabsaug- und -Auffangeinrichtungen montiert werden können, sind diese anzuschließen und richtig zu verwenden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.
h) Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.
4) Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeuges
a) Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Elektrowerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeuges.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie keine Personen das Elektrowerkzeug benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerkzeuge mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Geräteteile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeuges beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Einsatzwerkzeug, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
h) Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Griffflächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.
5) Service
a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrogerätes erhalten bleibt.
2 Technische Daten
| P250B | P355B | P500B | P630B | ||
| Grundmaschine CNC SA/VA: | |||||
| Rohr – Schweißbereich ∅ (mm) | 90-250 | 90-355 | 200-500 315-630 | ||
| Rohr – Schweißleistung | SDR Reihen siehe Schweißtabellenheft + max. Druck Hydraulikaggregat beachten | ||||
| Max. Zylinderhub (mm) | 150 | 150 | 200 200 | ||
| Gesamt – Zylinderflächen ( cm^2 ) | 6,26 | 6,26 | 14,13 14,13 | ||
| Hauptabmessungen: | |||||
| Länge (mm) | 810 | 795 | 1300 1300 | ||
| Breite (mm) | 485 | 600 | 900 1060 | ||
| Höhe (mm) | 415 | 535 | 800 920 | ||
| max. Gewicht * (SA kg) | 59,0 | 80,2 | 238,5 323,4 | ||
| max. Gewicht * (VA kg) | 61,3 | 83,8 | |||
| * inklusive Reduziereinsätze für den kleinsten Rohrdurchmesser | |||||
Hobeleinrichtung:
| Elektrischer Anschluss | 230 V | 230 V | 400 V, 3~ | 400 V, 3~ |
| 50/60 Hz | 50/60 Hz | 50/60 Hz | 50/60 Hz | |
| 3,5 A | 4,8 A | 1,75 A | 2,55 A | |
| Aufnahme-/Abgabeleistung (W) | 750/470 | 1050/650 | 1210/750 | 1770/110 |
| Motordrehzahl (min ^-1 ) | 660 | 726 | 140 | 140 |
| Leerlaufdrehzahl Hobelscheibe (min ^-1 ) | 85 | 66 | 31 | 24 |
| Schalldruckpegel dB(A) L _pA | K _pA | 82 | 3 | 83 | 3 | 48 | 3 | 52 | 3 |
| Schallleistungspegel dB(A) L _WA | K _WA | 93 | 3 | 94 | 3 | 59 | 3 | 63 | 3 |
| Gewicht (kg) | 15 | 22,4 | 68 | 123 |
Heizelement CNC SA/VA:
| Elektrischer Anschluss | 230 V | 230 V | 400 V | 400 V |
| 50/60 Hz | 50/60 Hz | 50/60 Hz | 50/60 Hz | |
| 1500 W | 2500 W | 4000 W | 8000 W | |
| Heizelement - Durchmesser (mm) | 300 | 380 | 540 | 660 |
| Gewicht (SA/VA kg) | 5,5/13 | 9,1 | 32 | 49 |
Einstellkasten CNC SA/VA:
| Gewicht (SA/VA kg) | 8,2/7,6 | 9,6 | 55 | 70 |
| P250B, P355B | P500B, P630B | |||
Hydraulikaggregat:
| Elektrischer Anschluss | 230 V – 50 Hz - 4,17 A ...400 V - 50/60 Hz - 2,75 A |
| 230 V – 60 Hz - 4,17 A | |
| Aufnahme-/Abgabeleistung (W) | 880/550 .....1905/1100 |
| Pumpenfördermenge (l/min) | 2,2/ 2,6 .....4,5/ 5,4 |
| Öl – Tankinhalt (l) | 1,1 .....3,8 |
| max. Druck (bar) | 135 .....135 |
| Hydraulik – Öl | HLP – 46 (Art. Nr: 53649) |
| Abmessungen (LxBxH, mm) | 540 x 310 x 433 .....540 x 310 x 433 |
| Schalldruckpegel dB(A) LpA | KpA | 62 | 3 .....68 | 3 |
| Schallleistungspegel dB(A) LWA | KWA | 73 | 3 .....79 | 3 |
| Gewicht (kg) | 33,7 .....38,2 |
| P250B | P355B | P500B | P630B | ||
| Gesamtanlage: | |||||
| Elektrischer Gesamtanschlusswert (kW) | 3,2 | 4,3 | 7,2 | ||
Abmessungen der Transportkiste:
| Länge (mm) | 1200 | 1200 | 2240 | 2240 |
| Breite (mm) | 800 | 800 | 1300 | 1300 |
| Höhe (mm) | 900 | 900 | 1500 | 1500 |
| Der Geräuschpegel beim Arbeiten kann 85 dB (A) überschreiten. Gehörschutz tragen! | ||||
3 Funktion des Gerätes
3.1 Beschreibung
Die ROWELD P250-630B Premium CNC sind kompakte, transportable Heizelement Stumpf-schweißmaschinen mit CNC-Modul zur exakten Steuerung, Einhaltung und zum Speichern der Schweißparametern nach DVS Richtlinie, Protokollübertragung über USB-Anschluss, die speziell für den Einsatz im Bereich von Baustellen - und hier speziell in Rohrgräben - konzipiert wurden. Selbstverständlich ist auch ein Einsatz der Maschinen im Werkstattbereich möglich.
Es können Verschweißung von Rohr-an-Rohr-Verbindungen, aber auch T-Stücken, Rohrbögen und Vorschweißbunden hergestellt werden.
Die Maschinen bestehen im Wesentlichen aus:
Grundmaschine, Reduktionsspanneinsätzen, Hydraulikaggregat mit CNC-Modul, Hobeleinrichtung, Heizelement, Einstellkasten.
ROWELD 250B Premium CNC: Beim Schweißen von Rohrbögen mit engem Radius des max. Durchmessers der Maschine, ist das als Zubehör erhältliche angeschrägte Spannwerkzeug Oberteil zu verwenden.
ROWELD P500-630B Premium CNC: Zum Ein- und Ausheben von Hobel und Heizelement kann die als Zubehör erhältliche elektrische Aushebevorrichtung verwendet werden.
3.1.1 Grundmaschine (A)
| 1 | Bewegliche Spannelemente | 3 | Distanzstück mit Arretierungskerben |
| 2 | Verschiebbares Spannelement | 4 | Heizelementabzugsvorrichtung |
3.1.2 Hydraulikaggregat (B)
| 1 | Taste Automatik | 12 | Taste Timer (Zeit) |
| 2 | Anzeige Druck | 13 | Steckdose Hobeleinrichtung |
| 3 | Taste Druck ablassen | 14 | Schnellkupplung Muffe |
| 4 | Drehknopf | 15 | Schnellkupplung Stecker |
| 5 | Taste Hobeln | 16 | Steckvorrichtung Heizelement |
| 6 | Taste Ein-Ausschalten | 17 | Netzstecker |
| 7 | Taste Heizung | 18 | Not-Aus |
| 8 | Maschine „Auffahren“ | 19 | Touch-PC |
| 9 | Anzeige Temperatur und Zeit | 20 | Öleinfüllstutzen mit Peilstab |
| 10 | Freigabetaste | 21 | USB-Anschluss |
| 11 | Maschine „Zufahren“ | 22 | Steckvorrichtung Grundmasch |
Das Hydraulikaggregat ermöglicht die mit den folgenden Symbolen gekennzeichneten Bedienungen der Schweißmaschine:

Taste Hydraulikaggregat Ein- und Ausschalten
Durch Drücken der Taste „Heizung“ Heizelement einschalten. Gewünschte Temperatur des Heizelements durch Drücken der Taste „Heizung“ und Drehen des Drehknopfes einstellen, der Wert wird in der Anzeige Temperatur angezeigt, danach wird wieder der Istwert angezeigt

Am Drehknopf den Druck zum Hobeln, Angleichen, Anwärmen und Fügen einstellen, Wert wird in der Anzeige „Druck“ angezeigt. 3 Sekunden nach dem Einstellen wird der Istwert angezeigt. Durch Drücken des Drehknopfes werden die Serviceparameter gezeigt und eingestellt

Zum Zusammenfahren der Spannelemente die Freigabetaste und Maschine „Zufahren“ Drücken

Taste zum Druck ablassen

Zum Auseinanderfahren der Spannelemente die Freigabetaste und Maschine „Auffahren“ Drücken

Die Freigabetaste und Taste Hobeln drücken, um Steckdose Hobeleinrichtung einzuschalten, Druck wird automatisch auf 10 bar eingestellt und kann mit dem Drehknopf auf maximal 20 erhöht werden. (Im Sonderanwendungsfall z.B Hanglage kann durch Veränderung des P004 auf maximal 50bar eingestellt werden)

Timer durch einmaliges Drücken der Taste aktivieren. Bei Drücken der Taste und Drehen des Drehknopfes kann die Zeit t1 in Sekunden eingestellt werden. Bei längerem Drücken der Taste wird auf t4 umgeschaltet. Bei Drücken der Taste und Drehen des Drehknopfes kann die Zeit t4 in Minuten eingestellt werden. Durch kurzes Drücken der Timertaste, wenn die Timeranzeige t1 oder t2 leuchtet, wird der Timer manuell gestartet

Durch Drücken der Taste Automatik wird der eingestellte Druck während des Anwärmens (Timer t1 aktiv) und Fügevorganges (Timer t4 aktiv) überwacht und eventuell nachgeregelt

Freigabetaste für die Bestätigung der Serviceparameter
3.2 Bedienungsanleitung
Die Schweißmaschinen sind für den Betrieb bei Umgebungstemperaturen zwischen -10^ C und +40^ C geeignet.
Sie sind für eine stationäre Stromversorgung von 230 V 50/60 Hz und 400 V 50/60 Hz geeignet. Bei Verwendung eines Stromgenerators muss der Schweißer die erforderliche Leistung mit dem Hersteller des Generators klären.

Die Schweißmaschine darf nur von hierzu berechtigten und angemessen qualifizierten Fachkräften gemäß DVS 2212 Teil 1 bedient werden!
3.2.1 Inbetriebnahme

Bitte lesen Sie die Betriebsanleitung und die Hinweise zur Sicherheit vor der Inbetriebnahme der Stumpfschweißmaschine aufmerksam durch!

Das Heizelement nicht in explosionsgefährdeter Umgebung verwenden und nicht mit leicht brennbaren Stoffen in Berührung bringen!

Sicheren Abstand zur Maschine halten, nicht in die Maschine stellen oder greifen. Halten sie andere Personen vom Arbeitsbereich fern!

Vor jeder Inbetriebnahme Ölstand des Hydraulikaggregats prüfen, der Ölstand muss zwischen der min. max. Markierung am Öleinfüllstopfen mit Peilstab liegen, gegebenenfalls Hydrauliköl HLP 46 nachfüllen!

Hydraulikaggregat nur waagerechter Position transportieren und abstellen, bei Schrägstellung tritt Öl aus dem Be- und Entlüftungsstopfen mit Peilstab!

Bei Gefahr Not-Aus Schalter (18) drücken. Vor jeder Inbetriebnahme sicherstellen, dass der Not-Aus nicht arretiert ist!
→ Die beiden Hydraulikschläuche der Grundmaschine mittels Schnellkupplung (14,15) am Hydraulikaggregat verbinden.

Schnellkupplungen vor Verschmutzung schützen. Undichte Kupplungen sind sofort auszutauschen!
→ Netzstecker Hobeleinrichtung an Steckdose (13), Stecker Heizelement an Steckvorrichtung (16) und Stecker Grundmaschine an Steckvorrichtung (22) anschließen.
→ Netzstecker Hydraulikaggregat (17) an die Stromversorgung, entsprechend auf dem Typenschild angegeben, anschließen. Wenn der Startbildschirm nicht erscheint, Not-Aus Schalter entriegeln, es ertönt ein Signalton und in der Anzeige (2) leuchtet ein Punkt.
Bei Erstinbetriebnahme Datum und Uhrzeit prüfen. Dazu die Taste GO drücken. (Zum Ändern siehe Pkt. 3.6). Zum Schließen des Menüs EXIT drücken.

text_image
ROTENBERGER Operator Project 160 x 9.5mm PROTOCOL SETTINGS TEST / SERVICE
text_image
Schweißvorgang Project name Protokoli Nr. Naht Nummer Rohr Charge Datum Sonning / keine GO EXITWenn Taste GO gedrückt wurde und keine Grundmaschine angeschlossen ist erscheint folgende Meldung:
„Achtung! Keine Grundmaschine erkannt. Bitte anschließen“
Wenn nach dem Anschließen die Fehlermeldung immer noch erscheint, dann ist die Verbindung defekt, aber es besteht die Möglichkeit im Premiummodus zu schweißen und zu protokollieren (siehe 3.2.4).
→ Bei Erstinbetriebnahme Sprache einstellen, Werkseitig ist deutsch eingestellt. Zum Ändern Settings drücken und mit OK in Setting 2 wechseln.

text_image
Setting 1 No.: 1 P250B Zylinderfache - 626mm² kleinster Rohrd. - 90mm größter Rohrd. - 250mm Hub - 166mm Breite Fraser - 63mm Breite Helplate - 20mm Seriennummer GM - Seriennummer HE - 009652-65 Seriennummer FR - 0052159-32 EXIT OK
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Setting 2 deutsch Standby OK EXIT OKMit den Pfeiltasten die gewünschte Sprache auswählen und mit OK bestätigen. Die gewählte Sprache wird nach dem ersten Schweißprozess gespeichert.
Es ist möglich den Bildschirm in einen Standby Modus zu schalten, der Bildschirmschoner wird aktiv wenn die Hydraulik mit der Taste (6) ausgeschaltet wird.
→ Hydraulikaggregat einschalten (Taste (6) drücken).
Nach dem Einschalten heizt sich das Heizelement auf.
Auf der Anzeige (9) wird die aktuelle Temperatur angezeigt. Die Regelung ist aktiv wenn in der Anzeige ein Punkt leuchtet. Bei Erreichen der eingestellten Temperatur leuchten beide LED's (actual & set) auf. Nach weiteren 10 Minuten ist das Heizelement einsatzbereit. Die Temperatur mit einem Temperaturmessgerät kontrollieren.
Um die Temperatur des Heizelementes abzugleichen, siehe Pkt. 3.5.

Verbrennungsgefahr! Das Heizelement kann eine Temperatur bis zu 300°C/572°F erreichen und ist unmittelbar nach Gebrauch in den dafür vorgesehenen Einstellkasten zurückzustellen!
Durch längeres Drücken der Taste (7) kann die Heizung ausgeschaltet werden, der Punkt in der Anzeige (9) erlischt, erneutes Drücken schaltet die Heizung wieder ein.

Hydraulik ROWELD P500-630B: Drehrichtungen prüfen! Werkseitig sind die Maschinen rechtsdrehend angeklemmt. Grundmaschine mit Hydraulikaggregat auf oder zu fahren, wenn keine Bewegung erfolgt, den Phasenwender am Netzstecker mit geeignetem Werkzeug umschalten!

Hinweis: Bei falscher Drehrichtung die Hydraulik nicht einschalten (Zerstörungsgefahr)!
→ Schweißername „Operator“ eingeben oder auswählen.

text_image
Schweißer Name Operator Nummer No. 5 ausfuhrende Firms COMPANY OK
Mit den Eingabemasken können gespeicherte Schweißer ausgewählt, neue Schweißernamen eingegeben oder bestehende mit DEL gelöscht und neu eingegeben werden. Alle Eingabemasken werden mit der ENTER oder OK-Taste bestätigt und gespeichert, es wird der nächste Programmschritt aufgerufen. Mit der EXIT Taste wird die Eingabemaske ohne zu speichern geschlossen.
→ Projekt anlegen oder auswählen.

text_image
Projekte Nr_1 Project Zelle 2 Zelle 3 Zelle 4 Naht Nr. 1 Schweß aufschnitt Keine Name EXIT OK
Mit den Eingabemasken können gespeicherte Projekte ausgewählt, neue Projektnamen eingegeben werden. Schließen und Speichern mit der ENTER-Taste.
→ Rohr auswählen.

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Rohr Auswählen PE 100 Ø 160mm s - 9,5mm SDR 17 Ringliche: 44.81 cm² Gewicht: 4.2 kg/m³ Dichte: 0.855 g/cm³ Angleichdruck: 10.8bar EXIT OK→ Mit den Pfeiltasten das gewünschte Rohr auswählen und mit OK bestätigen.

text_image
Rohr Auswählen PE 100 Anglechdruck - 13.2bar Anwärmdruck - 1.8bar Fügedruck - 13.2bar Fügedruck 2 - 0.0bar Wulsthohe - 2.0mm Anwärnzeit - 118sek Umstelzeit - 8sek Druckaufbauzeit - 8sek Fügezeit - 16min Fügezeit 2 - 0min Temperatur - 220°C Norm - DVS2207-T1-9/2005 EXIT OK
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Rohr auswählen Rohr/Rohr unterirdisch Charge EXIT OKIn dieser abschließenden Übersicht der Rohrparameter werden die Rohrdaten gemäß DVS-Richtlinie angezeigt, durch OK wird das Fenster für die Schweißteile und Verlegeart angezeigt.

text_image
Rohr Auswählen PE 100 Anglechdruck - 13.2bar Anwarmdruck - 1.8bar Fügedruck - 13.2bar Fügedruck 2 - 0.0bar Wulsthöne - 2.0mm Anwarmdruck - 118sec Umstelzeit - 8sek Druck-aufbauzet - 8sek Fügezet - 18min Fügezet 2 - 0min Temperatur - 220°C Norm - DVS2207-T1-9/2005 EXIT OK
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Eingabe 118 1 2 3 . , a o 4 5 6 + - u β 7 8 9 / * ? % * 0 # : ; DEL Aa 123 ← → ↓ EXITEs können normabweichende Änderungen, durch Druck auf das entsprechende Anzeigefeld, vorgenommen und mit ENTER gespeichert werden. Im Punkt Norm ändert sich dann die Bezeichnung, diese kann später vor Ausdruck des Protokolls am PC im Feld Bemerkung eingegeben werden. Nachdem die Rohrdaten mit OK bestätigt und gespeichert wurden erscheint das Hauptmenü.
Bei P500-630B: Zum Heben von Hobeleinrichtung und Heizelement die Aushebevorrichtung Art.-Nr. 53410 (P500B) bzw. 53323 (P630B) oder geeignetes Werkzeug benutzen.
3.2.2 Maßnahmen zur Vorbereitung der Schweißung
Bei Rohren die kleiner sind als der max. zu verschweißende Durchmesser der Maschine sind die Reduktionseinsätze des zu verarbeitenden Rohrdurchmessers mit den im Zubehör befindlichen Innensechskantschrauben zu montieren.
ROWELD P250-355B: bestehend aus je 6 Halbschalen mit breiter und 2 Halbschalen mit schmaler Spannfläche.
ROWELD P500-630B: bestehend aus, bis Durchmesser 450mm je 6 Halbschalen mit breiter und 2 Halbschalen mit schmaler Spannfläche, ab 500mm 8 Halbschalen mit breiter Spannfläche.
Hierbei ist zu beachten, dass die Halbschalen mit der schmalen Spannfläche in die beiden äußeren unteren Grundspannelemente einzusetzen sind. Nur bei Rohr/ Rohrbogen- Verbindung werden diese in das linke Grundspannelement unten und oben eingesetzt.
Die zu verschweißenden Kunststoffrohre oder Formstücke in die Spannvorrichtung einlegen (bei längeren Rohren über 2,5m müssen Rollenböcke verwendet werden) und die Messingmuttern an den oberen Spannwerkzeugen festziehen. Unrundheiten der Rohre können durch Festziehen oder Lösen der Messingmuttern ausgeglichen werden.
→ Bei Rohr/ Rohr – Verbindungen müssen die Distanzstücke in die beiden linken Spannelemente eingerastet sein (Lieferzustand).


Achtung: Die Distanzstücke dürfen auf keinen Fall diagonal versetzt montiert werden!
Die Rohre werden jeweils von zwei Spannelementen gehalten.
P250-355B: Bei Rohr/ Fitting – Verbindungen müssen die Distanztücke in die beiden mittleren Spannelemente eingerastet und die Heizelementsabzugsvorrichtung in die linken Spannelemente eingehängt werden. Beim Verarbeiten von einigen Fittings in bestimmten Lagen z.B. Bogen waagerecht, Vorschweißbunden ist es erforderlich die Heizelementsabzugsvorrichtung zu entfernen.

→ P500-630B: Bei Rohr/ Fitting – Verbindungen müssen die Distanzstücke umgeschwenkt und in das mittlere Spannelement eingerastet werden.

Achtung: Die Distanzstücke dürfen auf keinen Fall diagonal versetzt montiert werden!
Das Rohr wird in drei Spannelemente eingelegt und das Fitting von einem Spannelement gehalten. Hierbei kann das verschiebbare Spannelement so auf der Stange verschoben werden, wie es die Platzverhältnisse beim Spannen und Schweißen erfordern.
→ Den Schweißvorgang durch GO starten.

text_image
ROTHENBERGER Operator Project 160 x 9.5mm PE 100 GO PROTOCOL SETTINGS TEST / SERVICE
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Schweißvorgang Project name Protokoll Nr. Naht Nummer Rohr Charge Datum Sonnig / keine GO EXITIn dieser abschließenden Übersicht lassen sich letzte Änderungen durch Klick auf den jeweiligen Unterpunkt vornehmen, bestätigen mit GO.
Im CNC-Betrieb wird die Steuerung durch den Touch-PC ausgeführt. Alle Funktionen außerhalb des Touch-PCs, bis auf den Drehknopf (4) und die Ein-Aus Taste (6), sind blockiert.
Der Schweißvorgang kann mit der Ein-Aus Taste oder EXIT abgebrochen werden, die Tastensperre ist dann aufgehoben und es erscheint die entsprechende Meldung im Display.

text_image
Schweißvorgang Frasvorgang Bitte Fräser einsetzen und einschalten << EXITMit den Pfeiltasten fährt die Grundmaschine auf.
Mit EXIT springt das Programm ohne zu speichern in das Hauptmenü.
→ Die elektrische Hobeleinrichtung zwischen die zu verschweißenden Werkstücke einsetzen.
→ P250-355B: Hobelmotor einschalten und Schalter arretieren.

P500-630B: Drehrichtungen prüfen! Werkseitig sind die Maschinen rechtsdrehend angeklemmt!
→ Hobeleinrichtung durch Druck auf das Textfeld einschalten. Die Hobelscheiben müssen in Schneidrichtung laufen, ansonsten den Phasenwender am Netzstecker mit geeignetem Werkzeug umschalten.

Verletzungsgefahr! Während des Betriebes der Hobeleinrichtung sicheren Abstand zur Maschine halten und nicht in die rotierenden Messer greifen. Hobel nur im eingesetzten Zustand (Arbeitsposition) betätigen und anschließend in den dafür vorgesehenen Einstellkasten zurücksetzen. Die Funktionsfähigkeit des Sicherheitsschalters in der Hobeleinrichtung muss jederzeit gewährleistet sein, um ein unbeabsichtigtes Anlaufen außerhalb der Maschine zu vermeiden!
Spannelemente fahren automatisch zusammen. Der Hobeldruck kann mit dem Drehknopf (4) erhöht werden. Standardmäßig bis 20bar möglich, der Hobeldruck kann bis 50bar erhöht werden, siehe Pkt. 3.5.

Zu hoher Hobeldruck kann zur Überhitzung und Beschädigung des Hobelantriebes führen. Bei Überlastung bzw. Stillstand des Hobelantriebes die Maschine auffahren und den Druck reduzieren (s. Pkt. 3.5)!
→ Nachdem der Hobelspan mit einer Spandicke <= 0,2mm ununterbrochen aus dem Hobel austritt, auf das Textfeld drücken, Hobeleinrichtung wird ausgeschaltet und die Spannelemente fahren auf.

flowchart
graph TD
A["Schweißvorgang"] --> B["Eräsvorgang"]
B --> C["Wenn umlaufender Span, bitte Fräser ausschalten"]
C --> D["EXIT"]
D --> E["<<"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
Mit den Pfeiltasten springt das Programm zurück „Bitte Hobel einsetzen...“
Mit EXIT springt das Programm ohne zu speichern in das Hauptmenü
Warten bis die Hobelscheiben still stehen. Hobeleinrichtung aus der Grundmaschine entnehmen und in den Einstellkasten absetzen.

text_image
Schwellvorgang Schleppdruckmessung Bitte den Fraser entnehmen und zufahren zur Schleppdruckmessung << EXIT→ Textfeld drücken, die Werkstücke fahren zusammen und der Schleppdruck wird gemessen. Der gemessene Schleppdruck wird automatisch dem Angleich-, Durchwärm- und Fügedruck zu addiert.

Sicheren Abstand zur Maschine halten, nicht in die Maschine stellen oder greifen. Halten sie andere Personen vom Arbeitsbereich fern!

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Schweißvorgang optische Kontrolle Bitte Versatz und Planparallelität prufen. Danach auffahren Schieppdruck: 5.5 bar EXITMit den Pfeiltasten springt das Programm zurück „Schleppdruckmessung“
Mit den Pfeiltasten springt das Programm zurück „Bitte Hobel einsetzen...“
Mit EXIT springt das Programm ohne zu speichern in das Hauptmenü
→ Prüfen, ob die Rohre fest in den Spannelementen sitzen, ob die Schweißflächen plan, parallel und axial fluchtend sind.
Ist dieses nicht der Fall, muss der Hobelvorgang wiederholt werden. Der axiale Versatz zwischen den Werkstückenden darf (gem. DVS) nicht größer als 10% der Wanddicke und der max. Spalt zwischen den Planflächen nicht größer sein als:
$$ \varnothing \leq 3 5 5 \mathrm{mm} = 0, 5 \mathrm{mm}, \varnothing 4 0 0 \dots < 6 3 0 \mathrm{mm} = 1, 0 \mathrm{mm}, \varnothing 6 3 0 \dots < 8 0 0 \mathrm{mm} = 1, 3 \mathrm{mm}. $$
Mit einem sauberen Werkzeug (z.B. Pinsel) die eventuell vorhandenen Späne im Rohr entfernen.

Bitte beachten! Die gehobelten, zum Schweißen vorbereiteten Oberflächen dürfen nicht mit den Händen berührt werden und müssen frei von jeglicher Verschmutzung sein!
3.2.3 Schweißvorgang

Quetschgefahr! Beim Zusammenfahren der Spannwerkzeuge und Rohre grundsätzlich sicheren Abstand zur Maschine halten. Niemals in die Maschine stellen!

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Schweissvorgang Bitte Heizlement einsetzen und zufahren Heizplatte zu kalt : 0 °C EXITIn der Maske wird die Temperatur der Heizplatte angezeigt.
Der Anzeigebalken erscheint wenn die Temperatur zu niedrig ist in blau, wenn sie zu hoch ist in rot und wenn sie im Sollbereich ist in grün.
Die Maschine kann nur im grünen Sollbereich zugefahren werden.
→ Heizelement SA: Das Heizelement zwischen die beiden Werkstücke in die Grundmaschine einsetzen und darauf achten, dass die Auflagen der Heizplatte in den Kerben der Abzugsvorrichtung sitzen.
→ Heizelement VA: Das Heizelement auf die beiden Aufnahmen in der Grundmaschine einsetzen und die Heizplatte zwischen die Rohre einschwenken.
→ Maschine durch Drücken auf das Textfeld zusammenfahren, der Angleichdruck wird automatisch eingestellt und gehalten.
Jetzt werden alle Schweißparameter gespeichert, Protokollierung aktiviert.

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Schweilvorgang Angleichvorgang Solidruck : X.x bar Wulsthöhe X.x mm Wenn Wulsthöhe erreicht Druck reduzieren, auf max X.xbar Protokolierung aktiv EXITDer obere Laufbalken zeigt an ob der Druck im richtigen Bereich (grün) oder im zulässigen (gelb) Toleranzbereich oder außerhalb (rot) des Toleranzbereichs liegt. Der tatsächliche Druck wird in der Anzeige (2) angezeigt.
Sobald die erforderliche Wulsthöhe gleichmäßig am gesamten Umfang beider Rohre erreicht ist, wird der Druck automatisch abgelassen und der Anwärmvorgang startet.

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Schweißvorgang Anwarmen Anwarmen max. Solldruck: 6,5bar Anwarmzeit EXITDer Druck wird so eingestellt, dass noch ein gleichmäßiges, nahezu druckloses Anliegen der Werkstückenden am Heizelement gewährleistet ist.
Kurz vor Ende der Anwärmzeit ertönt ein Signal.
Nach Ablauf der Anwärmzeit fahren die Werkstücke automatisch auseinander, das Heizelement SA muss entnommen werden, bzw. das Heizelement VA wird automatisch ausgeschwenkt und die Werkstückenden fahren zusammen.

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Schweißvorgang Umstellen Umstellen Auffahren und Heizelement entnehmen, dann zufahren EXITDer Druck wird linear auf den entsprechenden Fügedruck erhöht.

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Schweißvorgang Druckaufbau Druckaufbau Druck bis auf Fügedruck erhohen Soll: 15,3 bar EXITBei Erreichen des Fügedruckes springt das Programm automatisch in den Fügevorgang und der Timer t4 startet.

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Schweißvorgang Fügevorgang Fügevorgang Soildruck: 15,3 bar Fugezeit soll: 13:00 min. EXITDer obere Laufbalken zeigt an ob der Druck im richtigen Bereich (grün) oder im zulässigen (gelb) Toleranzbereich oder außerhalb (rot) des Toleranzbereichs liegt. Der untere zeigt den Zeitablauf an. Der tatsächliche Druck wird in der Anzeige (2) und die restliche Fügezeit t4 in der Anzeige (9) angezeigt.
Der Druck wird automatisch überwacht und nachreguliert. Bei übermäßig häufigem Nachpumpen (hoher Druckverlust) das Hydrauliksystem überprüfen lassen.
→ Heizelement in den Einstellkasten zurücksetzen
→ Nachdem die Abkühlzeit abgelaufen ist wird der Schweißprozess beendet, gespeichert, es ertönt ein Signal und der Druck wird automatisch abgelassen.

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Schweißvorgang Fugevorgang Schweissvorgang beendet OK→ Das Schweißmenü mit OK beenden.
→ Druck mit Taste (3) vollständig ablassen.
→ Die verschweißten Werkstücke ausspannen und entnehmen.
→ Grundmaschine auseinanderfahren. Die Maschine ist bereit für den nächsten Schweißzyklus.
Übertragung der Protokolle:

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Protokolle Sübe Uöb-Speicher-Stück entredien und OK-Taste drücken. Es werden dann alle Protokolle vorhin übertragen EXIT OKIm Menüpunkt Protokolle lassen sich diese, sowie ein USB-Stick angeschlossen ist, mit OK abspeichern. Das Fenster schließt danach automatisch.
Diese Protokolldatei ist mit der ROTHENBERGER Dataline 2-Software und einem Computer zu bearbeiten.
Die gesamten Schweißparameter können den beiliegenden Schweißtabellen entnommen werden.
3.2.4 Schweißung im Premium Modus

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Schwelssvorgang Project Protokoll Nr. 6 Nahl Nr. 1 PP 250 x 14,8mm ACHTUNG! keine Grundmaschine erkannt. Bitte anschließen Premium - media EXIT→ Taste Premium-modus drücken.

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Eingabe °C Bitte Temperatur eingeben A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z DEL Aa 1/23 ← → ← EXIT→ Umgebungstemperatur eingeben und bestätigen mit Enter Taste. Wenn die Temperatur nicht korrekt eingegeben wurde erscheint:

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Eingabe °C Temperatur nicht korrekt, neue Eingabe A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z DEL Aa 123 ← → ← EXIT
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Schweißvorgang Fräsvorgang Bitte Fräser einsetzen und einschalten << EXITMit den Pfeiltasten fährt die Grundmaschine auf.
Mit EXIT springt das Programm ohne zu speichern in das Hauptmenü.
→ Die elektrische Hobeleinrichtung zwischen die zu verschweißenden Werkstücke einsetzen.
→ P250-355B: Hobelmotor einschalten und Schalter arretieren.

P500-630B: Drehrichtungen prüfen! Werkseitig sind die Maschinen rechtsdrehend angeklemmt!
→ Hobeleinrichtung einschalten, Tasten (10) und (5) am Hydraulikaggregat drücken. Die Hobelscheiben müssen in Schneidrichtung laufen, ansonsten den Phasenwender am Netzstecker mit geeignetem Werkzeug umschalten.

Verletzungsgefahr! Während des Betriebes der Hobeleinrichtung sicheren Abstand zur Maschine halten und nicht in die rotierenden Messer greifen. Hobel nur im eingesetzten Zustand (Arbeitsposition) betätigen und anschließend in den dafür vorgesehenen Einstellkasten zurücksetzen. Die Funktionsfähigkeit des Sicherheitsschalters in der Hobeleinrichtung muss jederzeit gewährleistet sein, um ein unbeabsichtigtes Anlaufen außerhalb der Maschine zu vermeiden!
→ Spannelemente zusammenfahren (Taste 10 + 11 drücken). Den Hobeldruck mit dem Drehknopf (4) einstellen. Standardmäßig bis 20bar möglich, der Hobeldruck kann bis 40bar erhöht werden, siehe Pkt. 3.5.

Zu hoher Hobeldruck kann zur Überhitzung und Beschädigung des Hobelantriebes führen. Bei Überlastung bzw. Stillstand des Hobelantriebes die Maschine auffahren und den Druck reduzieren (s. Pkt. 3.5)!
→ Nachdem der Hobelspan mit einer Spandicke <= 0,2mm ununterbrochen aus dem Hobel austritt Taste Hobeln (5) drücken, die Spannelemente auffahren (Taste 10 + 8 drücken).

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Schweißvorgang Fräsvorgang Wenn umlaufender Span.bitte Fräser ausschalten << EXITMit den Pfeiltasten springt das Programm zurück „Bitte Hobel einsetzen...“
Mit EXIT springt das Programm ohne zu speichern in das Hauptmenü
Warten bis die Hobelscheiben still stehen. Hobeleinrichtung aus der Grundmaschine entnehmen und in den Einstellkasten absetzen.

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Schweiftvorgang Schleppdruckmessung Bitte den Fräser entnehmen und zufahren zur Schleppdruckmessung << EXIT→ Werkstücke mit geringem Druck zusammenfahren (Taste 10 + 11 drücken) und Schleppdruck mit Drehknopf (4) einstellen.

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Schweißvorgang Schleppdruckmessung Schleppdruckmessung läuft. Bitte Bildschirm drücken um Wert zu übernehmen Schleppdruck: X. bar << EXIT→ Wenn die Maschine mit langsamer Geschwindigkeit fährt, Bildschirm drücken. Der gemessene Schleppdruck wird automatisch dem Angleich-, Durchwärm- und Fügedruck zu addiert. → Spannelemente zusammenfahren, dem Rohr entsprechenden Druck einstellen und prüfen ob die Werkstücke in den Spannwerkzeugen festsitzen.

Sicheren Abstand zur Maschine halten, nicht in die Maschine stellen oder greifen. Halten sie andere Personen vom Arbeitsbereich fern!

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Schweißvorgang optische Kontrolle Bitte Versatz und Planparallelität prüfen. Danach auffahren Mit den Pfeiltasten springt das Programm zurück „Schleppdruckmessung“ Mit den Pfeiltasten springt das Programm zurück „Bitte Hobel einsetzen...“ Schleppdruck 6.5 Bar << EXIT Mit EXIT springt das Programm ohne zu speichern in das Hauptmenü→ Prüfen, ob die Schweißflächen plan, parallel und axial fluchtend sind.
Ist dieses nicht der Fall, muss der Hobelvorgang wiederholt werden. Der axiale Versatz zwischen den Werkstückenden darf (gem. DVS) nicht größer als 10% der Wanddicke und der max. Spalt zwischen den Planflächen nicht größer sein als:
Mit einem sauberen Werkzeug (z.B. Pinsel) die eventuell vorhandenen Späne im Rohr entfernen.

Bitte beachten! Die gehobelten, zum Schweißen vorbereiteten Oberflächen dürfen nicht mit den Händen berührt werden und müssen frei von jeglicher Verschmutzung sein!
Schweißvorgang Premium-Modus:

Quetschgefahr! Beim Zusammenfahren der Spannwerkzeuge und Rohre grundsätzlich sicheren Abstand zur Maschine halten. Niemals in die Maschine stellen!

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Schweissvorgang Bitte Heizelement einsetzen und zufahren Heizplatte zu kalt : 0 °C EXITIn der Maske wird die Temperatur der Heizplatte angezeigt.
Der Anzeigebalken erscheint wenn die Temperatur zu niedrig ist in blau, wenn sie zu hoch ist in rot und wenn sie im Sollbereich ist in grün.
Das Heizelement zwischen die beiden Werkstücke in die Grundmaschine einsetzen und darauf achten, dass die Auflagen der Heizplatte in den Kerben der Abzugsvorrichtung sitzen.
→ Maschine zusammenfahren, der Angleichdruck wird automatisch eingestellt und Druck halten.
Jetzt werden alle Schweißparameter gespeichert, Protokollierung aktiviert.
Wird der Schweißprozess mit EXIT abgebrochen, erscheint die Meldung „Abbruch durch Bediener“, der Druck wird abgelassen und die Schweißparameter gespeichert. Die Meldung mit OK bestätigen, das Programm springt ins Hauptmenü.

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Schweillvorgang Anleichvorgang Solldruck : X x bar Wulsthöhe X.x mm Wenn Wulsthöhe erreicht, Druck reduzieren, auf max X xbar Protokolierung aktiv EXITDer obere Laufbalken zeigt an ob der Druck im richtigen Bereich (grün) oder im zulässigen (gelb) Toleranzbereich oder außerhalb (rot) des Toleranzbereichs liegt. Der tatsächliche Druck wird in der Anzeige (2) angezeigt.
→ Sobald die erforderliche Wulsthöhe gleichmäßig am gesamten Umfang beider Rohre erreicht ist, Druck mit Taste Automatik (1) ablassen. Die Anwärmzeit t1 beginnt zu laufen.

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Schweißvorgang Anwarmen Anwarmen max. Solidruck: 6,5bar Anwärmzeit EXITDer Druck wird so eingestellt, dass noch ein gleichmäßiges, nahezu druckloses Anliegen der Werkstückenden am Heizelement gewährleistet ist.
Kurz vor Ende der Anwärmzeit ertönt ein Signal.
Nach Ablauf der Anwärmzeit Werkstücke auseinanderfahren, das Heizelement entnehmen und die Werkstückenden zusammenfahren.

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Schweißvorgang Umstellen Umstellen Aufnahmen und Heizelement entnehmen, dann zufahren EXIT→ Kurz vor dem Kontakt der Werkstückenden (ca.1cm) das Zusammenfahren durch Loslassen der Tasten stoppen und sofort wieder drücken. Der Druck wird linear auf den entsprechenden Fügedruck erhöht.

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Schweißvorgang Druckaufbau Druckaufbau Druck bis auf Fügedruck erhöhen Sell: 15,3 bar EXITBei Erreichen des Fügedruckes springt das Programm automatisch in den Fügevorgang und der Timer t4 startet.

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Schweißvorgang Fügevorgang Fügevorgang Solidruck: 15,3 bar Fugezeit soll: 13:00 min. EXITDer obere Laufbalken zeigt an ob der Druck im richtigen Bereich (grün) oder im zulässigen (gelb) Toleranzbereich oder außerhalb (rot) des Toleranzbereichs liegt. Der untere zeigt den Zeitablauf an. Der tatsächliche Druck wird in der Anzeige (2) und die restliche Fügezeit t4 in der Anzeige (9) angezeigt.
Achtung: Tasten Freigabe (10) und Maschine Zu (11) solange gedrückt halten bis der Fügedruck erreicht ist, danach schaltet sich die Hydraulik aus und die Tasten können losgelassen werden!
→ Der Druck wird überwacht und automatisch nachreguliert. Bei übermäßig häufigem Nachpumpen (hoher Druckverlust) das Hydrauliksystem überprüfen lassen.
→ Heizelement in den Einstellkasten zurücksetzen
→ Nachdem die Abkühlzeit abgelaufen ist wird der Schweißprozess beendet, gespeichert, es ertönt ein Signal und der Druck wird automatisch abgelassen.

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Schweißvorgang Fügevorgang Schweissvorgang beendet OK→ Das Schweißmenü mit OK beenden.
→ Druck mit Taste (3) vollständig ablassen.
→ Die verschweißten Werkstücke ausspannen und entnehmen.
→ Grundmaschine auseinanderfahren. Die Maschine ist bereit für den nächsten Schweißzyklus.
Übertragung der Protokolle:

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Protokolle Bitte Usb-Speicher-Style entwicken und OK-Taste drücken. Es werden dann alle Protokolle darin übertragen EXIT OKIm Menüpunkt Protokolle lassen sich diese, sowie ein USB-Stick angeschlossen ist, mit OK abspeichern. Das Fenster schließt danach automatisch.
Diese Protokolldatei ist mit der ROTHENBERGER Dataline 2-Software und einem Computer zu bearbeiten.
Die gesamten Schweißparameter können den beiliegenden Schweißtabellen entnommen werden.
3.2.5 Außerbetriebnahme
→ Hydraulikaggregat mit Taste (6) ausschalten.

Heizelement abkühlen lassen bzw. so verstauen, das keine angrenzenden Stoffe entzündet werden können!
→ Netzstecker von Hobeleinrichtung, Heizelement und Hydraulikaggregat aus den Steckdosen ziehen und Kabel aufwickeln.

Hydraulikaggregat nur waagerechter Position transportieren und abstellen, bei Schrägstellung tritt Öl aus dem Be- und Entlüftungsstopfen mit Peilstab!
→ Hydraulikschläuche abkuppeln und aufwickeln.

Achtung! Kupplungen vor Schmutz schützen!
3.3 Allgemeine Anforderungen
Da Witterung - und Umgebungseinflüsse die Schweißung entscheidend beeinflussen, sind unbedingt die entsprechenden Vorgaben in den DVS - Richtlinien 2207 Teil 1, 11 und 15 einzuhalten. Außerhalb Deutschlands gelten die entsprechenden nationalen Richtlinien.
Die Schweißarbeiten sind ständig und sorgfältig zu überwachen!
3.4 Wichtige Hinweise zu den Schweißparametern
Alle erforderlichen Schweißparameter wie Temperatur, Druck und Zeit sind den DVS - Richtlinien 2207 Teil 1, 11 und 15 zu entnehmen. Außerhalb Deutschlands gelten die entsprechenden nationalen Richtlinien.
Bezug: DVS Media GmbH, Aachener Str. 172, 40223 Düsseldorf
Postfach 10 19 65, 40010 Düsseldorf, Tel: +49 (0) 211/ 15 91 – 0
Email: media@dvs-hg.de internet: www.dvs-media.info
Im Einzelfall sind unbedingt die materialspezifischen Bearbeitungsparameter der Rohrhersteller einzuholen.
Die in beigefügten Schweißtabellen genannten Schweißparameter sind Anhaltswerte, für die die Firma ROTHENBERGER keine Gewähr übernimmt!
Die in den Schweißtabellen angegebenen Werte für den Angleich - und Fügedruck wurden nach folgender Formel berechnet:
Schweißdruck P [bar] = Schweißfläche A [mm^2] x Schweißfaktor SF [N/mm^2]
Zylinderfläche
Az
[cm^2]
X
Schweißfaktor (SF): PE = 0,15 N/mm², PP = 0,10 N/mm², PVDF = 0,10 N/mm²
3.5 Parameter einstellen
Parameter mit Berechtigung „Schweißer“ einstellen:
→ Drehknopf (4) lang (ca. 3 Sek.) drücken, bis P001 in oberer Anzeige (2) blinkt.
→ Mit Drehknopf (4) gewünschten Parameter P001 bis P009 auswählen. Wenn dieser Wert verstellt bzw. angezeigt werden soll, kurz den Drehknopf (4) drücken, der Wert (default) blinkt in unterer Anzeige (9).
→ Wert mit Drehknopf (4) einstellen und Drehknopf (4) wiederum kurz drücken, danach blinkt wieder der Parameter in der oberen Anzeige (2).
→ Zum Beenden des Menüs Freigabetaste (10) drücken, Werte werden gespeichert.
Parameter mit Berechtigung „Meister“ einstellen:
→ Drehknopf (4) länger (ca. 6 Sek.) drücken, erst blinkt der Parameter P001 in oberer Anzeige (2), dann „CodE“ und in der unteren Anzeige (9) blinkt der Strich in der ersten Stelle.
→ Mit Drehknopf (4) den Code eingeben und kurz den Drehknopf (4) drücken (Code = 8001 – bei Erstinbetriebnahme, über Parameter P100 kann der Code beliebig geändert werden).
→ Mit Drehknopf (4) gewünschten Parameter P101 bis P114 auswählen. Wenn dieser Wert verstellt bzw. angezeigt werden soll kurz den Drehknopf (4) drücken, der Wert (default) blinkt in unterer Anzeige (9).
→ Wert mit Drehknopf (4) einstellen und Drehknopf (4) wiederum kurz drücken, danach blinkt wieder der Parameter in der oberen Anzeige (2).
→ Zum Beenden des Menüs Freigabetaste (10) drücken, Werte werden gespeichert.
| Parame-tername | Bezeichnung | default | Einheit | |||
| P001 | Energiesparfunktion Restzeit | 99 | min | 0 99 | ||
| P002* | Leistungssparfunktion aktiv | 0 | 0 | 3 | Schweißer | |
| P003 | Offset Heizplattentemperatur | 5 | °C | -25 | 25 | Schweißer |
| P004 | Pmax zum Hobeln | 20 | bar | 10 | 50 | Schweißer |
| P005 | Solldruck | 1/10bar | Schweißer | |||
| P006 | Solltemperatur | 210 | °C | P103 | P104 | Schweißer |
| P007 | Timer T1 Sollwert | 45 | sek | 1 | 1500 | Schweißer |
| P008 | Timer T4 Sollwert | 6 | min | 1 | 99 | Schweißer |
| P009 | Pstart zum Hobeln | 10 | bar | 0 | P004 | Schweißer |
| P101 | Abweichung zum Nachpumpen | 5 | % | 1 | 50 | Meister |
| P102 | Auffahrzeit nach Hobeln | 10 | 1/10sek | 0 | 100 | Meister |
| P103 | Einstelltemperatur (min) | 160 | °C | 0 | 300 | Meister |
| P104 | Einstelltemperatur (max) | 270 | °C | 0 | 300 | Meister |
| P105 | Taste-Verriegelung (Ja/Nein) | 5 | sek | 0 | 50 | Meister |
| P106 | Druck zum Auffahren | 135 | 10 | 160 | Meister | |
| P107 | Vorlaufzeit zum Schalten des Summers | 50 | 1/10sek | 0 | 200 | Meister |
| P100 | Code ändern | 8001 | Meister | |||
* P002 - Leistungssparfunktion:
0 - keine,
1 - wenn Hobel läuft wird Heizelement ausgeschaltet, (Werkseinstellung)
2 - wenn Hydraulikmotor läuft wird Heizelement ausgeschaltet,
3 - wenn t4 läuft wird Heizelement ausgeschaltet.
3.6 Datum und Uhrzeit einstellen

→ Programm durch Klicken in die obere linke Ecke schließen.
→ Start, Setting und anschließend Control Panel drücken. Die Startleiste ist ausgeblendet und kann durch Drücken auf die untere linke Ecke aufgerufen werden.
→ Date/Time klicken.
→ Eingabemaske durch Berühren und Verschieben der Date/Time-Leiste einrichten. Entsprechende Zeitzone auswählen oder die Uhrzeit Current Time eingeben.
Achtung! AM/ PM beachten! 1:58:09 PM = 13:58:09/ 1:58:09
AM = 01:58:09
→ Bestätigen mit „Apply“ und „OK“. Controlpanel mit X schließen.
→ Die Tasten „Start“ und „Run“ drücken

→ Auf erscheinender Tastatur reboot eingeben und „OK“ drücken, der PC startet neu

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Type the name of a program, folder, or document, and Windows will open it for v reboot OK Cancel Brow Number Panel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 - = + q w e r t y u i o p [ ] p a s d f g h j k l ; ' ft z x c v n m , . / ← äü :3.7 Maschinenkonfigurationen anlegen- auswählen
Um Maschinenkonfigurationen auszuwählen oder anzulegen die Taste SETTINGS drücken.

Mit den Pfeiltasten kann die gewünschte Maschinenkonfiguration ausgewählt werden.
Um eine neue Konfiguration anzulegen mit der Pfeiltaste nach rechts die nächste No. z.B. 2 starten

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Setting 1 No.: 2 P316B Cylinderfläche - 626mm² kleister Rohrd - 90mm größer Rohrd - 315mm Hub - 166mm Breite Fräser - 64mm Breite Hesplatte - 20mm Serialnummer (M) - 0123-123-4 Serialnummer HE - Alt...T Serialnummer HR - EXIT OK
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Eingabe 0123-123-14 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z DEL Aa 123 ← → ← EXITDurch Druck auf das entsprechende Anzeigefeld erscheint die Eingabemaske. Die Daten können mit DEL gelöscht und neue eingegeben werden, diese Daten werden später in das Protokoll übernommen.
3.8 Fehlermeldungen
Allgemein:
| Fehlermeldung | Störungsbeseitigung |
| Nach dem Hobeln, bei der Schleppdruckmessung, fährt die Grundmaschine auf anstatt zusammenzufahren, oder verfährt nicht | 1) Fenster „TEST/SERVICE“ aufrufen, „Position“ überprüfen - muss <10 sein2) Mit dem Programm „Erstinbetriebnahme“ die Position des Wegmesssystems einstellen |
| Heizelement heizt sich nicht auf | Die Leistung des Generators überprüfen |
Touch-PC und Protokoll:
| Fehlermeldung | Benennung | Störungsbeseitigung |
| Code 1 Angleichdruck zu gross Hydraulik ohne Grun | dmaschine testen,100 bar aufbauen, Sollwert mit Istwert vergleichen, die Differenz soll kleiner als 5 bar sein | |
| Code 2 Angleichdruck zu gering | ||
| Code 4 Anwärmdruck zu gross | ||
| Code 8 Anwärmdruck zu gering | ||
| Code 16 Anwärmzeit zu lang | ||
| Code 32 Anwärmzeit zu kurz | ||
| Code 64 Umstellzeit zu lang | ||
| Code 128 Druckaufbauzeit zu lang | ||
| Code 256 Fügedruck zu gross | ||
| Code 512 Fügedruck zu gering | ||
| Code 1024 Fügezeit zu kurz | ||
| Code 2048 Heizelementtemperatur zu niedrig | 1) Temperatur des Heizelementes mit der Anzeige auf dem Display vergleichen2) Parameter P002 auf „0“ setzen3) Die Heizplatte vor starkem Wind schützen | |
| Code 4096 Abbruch durch Bediener | ||
| Code 8192 Umgebungstemperatur nicht gemessen | ||
| Code 16384 Fügeweg nicht eingehalten | ||
| Code 32768 Heizelement nicht entfernt | ||
| Code 65536 Zweite Abkühlzeit nicht eingehalten | ||
| Code 131072 | Heizelementtemperatur zu hoch | Temperatur des Heizelementes mit der Anzeige auf dem Display vergleichen |
| Error Dataline 2.0exe | Die Datei „default“ in der Mitte des Bildschirms aufrufen:1)“GO” Bildschirm schließen2) Doppeltklick auf „default“3) Maschine neu starten | |
Steuerung:
| Fehlermeldung | Benennung | Störungsbeseitigung |
| SER | Servicedatum fällig | Service durchführe Sevisen |
| ERR1 | Absoluter reicht | Ölstanderprüfen |
| PE-2 Drucksensor | -24V defekt Hydraulik zur Reparatur einschicken | |
| ERR5 Öltemperatur | 70°C – Stop! Warten bis Öltemperatur unter 50°C | |
| HE-1 | Heizelement nicht angeschlossen, Fühlerbruch | Heizelement anschließen |
| HE-0 | Heizelement zu warm | Temperatur nachmessen, Einstellung kontrollieren |
| HE-2 | Heizelement zu kalt | Temperatur nachmessen, Einstellung kontrollieren |
4 Pflege und Wartung
Zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Maschine sind folgende Punkte zu beachten:
- Die Führungsstangen müssen frei von Schmutz gehalten werden. Bei Beschädigungen an der Oberfläche sind die Führungsstangen auszutauschen, da dies evtl. zu Druckverlust führen kann.
- Um einwandfreie Schweißergebnisse zu erhalten, ist es notwendig, das Heizelement sauber zu halten. Bei Beschädigungen der Oberfläche muss das Heizelement neu beschichtet bzw. ausgetauscht werden. Materialrückstände auf dem Heizspiegel vermindern die Antihafteigenschaften und sollten mit einem nicht fasernden Papier und Reinigungsmittel mit einem Ethanolgehalt >99,8% (gemäß DVS 2207) (nur bei kaltem Heizelement!) entfernt werden.
- Das Hydraulik - Öl (HLP – 46, Art. Nr: 53649) ist alle 12 Monate zu wechseln.
- Um Funktionsstörungen zu vermeiden, ist das Hydraulikaggregat regelmäßig auf Dichtheit, festen Sitz der Verschraubungen sowie einwandfreien Zustand des Elektrokabels zu überprüfen.
- Die Hydraulikschnellkupplung am Hydraulikaggregat und am Schlauchpaket sind vor Verschmutzung zu schützen. Bei Verschmutzung sind diese vor dem Anschließen zu reinigen.
- Die Hobeleinrichtung ist mit zwei doppelseitig angeschliffenen Messern ausgerüstet. Bei nachlassender Schnittleistung können die Messer gewendet bzw. durch neue ersetzt werden.
- Es ist stets darauf zu achten, dass die zu bearbeitenden Rohr – bzw. Werkstückenden, insbesondere die Stirnflächen, frei von Verschmutzung sind, da sonst die Lebensdauer der Messer vermindert wird.

Eine jährliche Überprüfung der Schweißmaschine, ist gemäß DVS 2208, durch den Hersteller oder einer von Ihm autorisierten Service - Station durchführen zu lassen. Bei Maschinen mit überdurchschnittlicher Belastung sollte der Prüfzyklus verkürzt werden!
5 Zubehör
Geeignetes Zubehör finden Sie im Hauptkatalog oder unter www.rothenberger.com
6 Kundendienst
Die ROTHENBERGER Kundendienst-Standorte stehen zur Verfügung, um Ihnen zu helfen (siehe Liste im Katalog oder online), und Ersatzteile und Kundendienst werden durch dieselben Standorte angeboten. Bestellen Sie Ihre Zubehör- und Ersatzteile bei Ihrem Fachhändler oder online über RO SERVICE+: 📞 + 49 (0) 61 95/ 800 8200 📞 + 49 (0) 61 95/ 800 7491
Teile des Gerätes sind Wertstoffe und können der Wiederverwertung zugeführt werden. Hierfür stehen zugelassene und zertifizierte Verwerterbetriebe zur Verfügung. Zur umweltverträglichen Entsorgung der nicht verwertbaren Teile (z.B. Elektronikschrott) befragen Sie bitte Ihre zuständige Abfallbehörde.

Werfen Sie Elektrowerkzeuge und Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder: Gemäß der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerkzeuge und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Contents Page
1 Safety Notes....27
2 Technische gegevens....103
2 Technische gegevens
Gewicht (kg) 33,7 38,2
P250B P355B P500B P630B
3.3 Algemene vereisten
* P002 - Energisparefunktion:
0 - ingen,
text_image
Protokolle Burs Uible-Especher-Brick entdecken und OK-Taste drücken. Es werden dann alle Protokolle dar ein über'sagen EXIT OKtext_image
Protokolle Bits USB-Speicher-Stück einstecken und OK-Twinte drücken. Es werden denn alle Protokolle dorthin übertragen. EXIT OKOdkaz: DVS Media GmbH, Aachener Str. 172, 40223 Düsseldorf
Postfach 10 19 65, 40010 Düsseldorf, Tel.: +49 (0) 211 / 15 91 – 0