Switchblade 50 Combo - Audioverstärker HUGHES & KETTNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Switchblade 50 Combo HUGHES & KETTNER
Hughes & Kettner® bringt zum ersten Mal zusammen, wovon Gitarristen schon lange träumen: Echtes Vollröhrendesign und die grenzenlose Vielseitigkeit von Modeling-Amps.
Seit über 20 Jahren steht Hughes & Kettner® für richtungsweisende Amp-Konzepte, welche die Grenzen gitarristischer Ausdrucksmöglichkeiten weiter stecken. Meilensteine wie der AS 64 (der erste vollprogrammierbare Amp der Welt), Access (der erste programmierbare Röhren-Amp), TriAmp (der erste sechskanalige Röhren-Amp) und zenTera (der bis heute als „Boss of Digital Amps“ anerkannt ist) definieren gestern und heute den Maßstab des technisch und klanglich Machbaren. Jeder dieser Amps hat seine Gene im SWITCHBLADE hinterlassen und dadurch sein bahnbrechendes Konzept erst möglich gemacht.
Wir wünschen dir viel Spass mit deinem SWITCHBLADE.
Dein Hughes & Kettner ^® Team
Vor der Inbetriebnahme
Bitte lies vor der Inbetriebnahme die Sicherheitshinweise auf Seite 64!
Ein Wort der Mahnung, bevor du deinen SWITCHBLADE in Betrieb nimmst: Er ist laut! Hohe Lautstärke-Pegel können Gehörschäden verursachen.
Stelle eine ausreichende Luftzufuhr zu den Kühlflächen des Gerätes sicher. Achte unbedingt auf einen festen Stellplatz, der mechanische und thermische Fremdeinwirkungen ausschließt und so die Betriebssicherheit des Gerätes und die Sicherheit von Personen gewährleistet.
Für Schäden am Gerät oder an anderen Geräten, die durch unsachgemäßen Betrieb entstehen, kann seitens des Herstellers keine Haftung übernommen werden.
Inbetriebnahme
Vergewissere dich vor dem Anschluss des SWITCHBLADE an das Stromnetz, dass der MAINS- und der STANDBY-Schalter ausgeschaltet sind (Kippschalter zeigen nach unten) und der am MAINS INPUT angegebene Spannungswert (neben dem Pfeil „Voltage Setting“, (siehe Abbildung) mit der ortsüblichen Netzspannung übereinstimmt.
Die Abbildung zeigt als Beispiel die 100/120 Volt-Version. Neben dem Pfeil steht die Spannungsangabe 100 V. Der Amp darf also nur an 100 V Netzspannung betrieben werden. Stimmt die

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Input: 100 / 120 V~ 50 - 60 Hz Max. Power Consumption 440 Watts 120 V Voltage SettingAngabe auf deinem SWITCHBLADE neben dem Pfeil nicht mit der Spannung überein an der du den SWITCHBLADE betreiben willst, darf er nicht angeschlossen werden! => im Kapitel 8.1.
Nur Head
Zuerst gehört das Boxenkabel in den entsprechenden Ausgang des Heads. Die Ausgänge dürfen nicht gleichzeitig benutzt werden! Das heisst: entweder 1 x 4
Ohm, 2 x 16 Ohm, 1 x 8 Ohm oder 1 x 16 Ohm. Das „Mischen“ von z.B. einer 4-Ohm-Box am 4-Ohm-Ausgang mit einer 16-Ohm-Box am 16-Ohm-Ausgang ist nicht möglich. Weitere Informationen zu diesem Thema findest du im Kapitel 5.5 „Speakers“.

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Loudspeaker Outputs 4 Ohms 1 x 8 Ohms or 2 x 16 Ohms 16 OhmsDas andere Ende des Kabels wird mit dem Eingang der Box verbunden. Das ist für Röhren-Amps lebenswichtig! Werden Röhren-Amps ohne angeschlossene Box oder an zu niedriger Impedanz betrieben kann das Schäden an der Endstufe verursachen.
Nur Combo
Prüfe, ob das Verbindungskabel des internen Lautsprechers korrekt mit der Endstufe verkabelt ist (siehe Abbildung). Bitte Beachte: Beim 50er Combo ist der interne Lautsprecher mit dem 8-Ohm-Ausgang, beim 100er-Combo mit dem 16-Ohm-Ausgang verkabelt.

Um böse Überraschungen zu vermeiden, solltest du den MASTER VOLUME-Regler vor dem Einschalten des Amps immer auf Linksanschlag drehen.
Input
Verbinde deine Gitarre mit diesem Eingang. Bitte verwende nur geeignete, abgeschirmte Gitarren-Kabel, keine Speaker-Kabel.
Mains
Dieser Schalter öffnet die Hauptstromzufuhr, die blaue PILOT LAMP
leuchtet auf. Achte auf jeden Fall darauf, dass der STANDBY-Schalter dabei in der OFF-Position steht und gönne den Röhren eine kurze Aufwärmphase. Sie werden es dir mit einer längeren Lebensdauer danken.
Standby
Mit dem STANDBY-Schalter hauchst du den glühenden Röhren
Leben ein. STANDBY schaltet die Anodenspannung der Röhren, nicht die Heizung. Benutze deshalb bei kürzeren Spielpausen STANDBY statt MAINS, dann bleiben die Röhren auf Betriebstemperatur.
Wenn du es nicht erwarten kannst, deinen SWITCHBLADE zu spielen, dann darfst du jetzt loslegen. Der geduldige Leser möchte bitte weiterlesen, bevor es zur Sache geht. Vor allem die Kapitel 1 (Bedienung) und 6 (Programmierung) sind Pflicht, auch für erfahrene Spieler.
Standard-Setup und Verkabelung

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IN OUT MIDI IN FX-SEND FX-RETURN MIDI THRU FX ON/OFF Higgs & Vethner MIDI IN INPUT Higgs & Vethner FSM 432 FS 2



Inhalt
1 Grundsätzliches zur Bedienung des SWITCHBLADE
2 Die Kanäle des SWITCHBLADE
2.1 CLEAN-Kanal
2.2 CRUNCH-Kanal
2.3 LEAD-Kanal
2.4 ULTRA-Kanal
2.5 GAIN
2.6 BASS, MID, TREBLE
2.7 PRESENCE
2.8 MASTER
3 Digital Effects
3.1 REVERB
3.2 DELAY
3.3 MOD FX
4 Master
4.1 VOLUME
4.2 STORE
4.3 ORIGINAL VALUE
4.4 FX LOOP
5 Anschlüsse und Bedienelemente der Rückseite
5.1 EFFECTS ON/OFF
5.2 CHANNEL SELECT
5.3 FX LOOP
5.4 MIDI
5.5 SPEAKERS
6 MIDI-Steuerung und Programmierung
6.1 FSM 432
6.2 Einstellen des MIDI-Kanals des SWITCHBLADE, An-/Ausschalten des OMNI-Mode
6.3 Werkseinstellung und dessen Wiederherstellung
6.4 Speichervorgang/Programmierung
7 Röhrentausch, Wartung und Service
8 Mögliche Fehlerquellen, Troubleshooting
9 Technische Daten

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Hughes & Vethner VHRS STAND BY VOLUME MATERIALS REVERSE DIGITAL EFFECTS RADIO MAETER PRESOCE FIRELL RED BAS CAN SWITCHBLADE INPUT1 Grundsätzliches zur Bedienung
Der SWITCHBLADE ist ein Röhren-Amp und funktioniert auch wie ein Röhren-Amp. Trotzdem gilt es, der Bedienung besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um sich mit dem fortschrittlichen Konzept vertraut zu machen.
Die Bedienung der Regler ist auf den ersten Blick wie üblich: Regelbereich 300 Grad. 0-10, im Uhrzeigersinn, es gibt einen Links- und einen Rechts-Anschlag.
Auf den zweiten Blick erkennt man, dass es nur einen Satz Regler für alle vier Kanäle gibt. Es gibt nur einen GAIN, einen Kanal-MASTER, eine Dreibandklangregelung. Erst die Wahl des Kanals entscheidet, ob z.B. der GAIN-Regler gerade für den CLEAN-, den CRUNCH- oder den LEAD-Kanal zuständig ist.
Der große Vorteil dieses Konzeptes ist: Die Kanäle sind völlig unabhängig und brauchen sich nicht den GAIN, MASTER oder die Klangregelung zu teilen, sogar PRESENCE ist für jeden Kanal getrennt einstellbar – und programmierbar, in 128 Presets!
Bis auf den MASTER VOLUME-Regler (und natürlich MAINS und STANDBY) gilt das für alle Bedienelemente des SWITCHBLADE. Das sind:
• die Kanäle: CLEAN, CRUNCH, LEAD, ULTRA
• die Kanal-Einstellungen: GAIN + BOOST, BASS, MID, TREBLE, PRESENCE, MASTER
- die Effekt-Parameter: MOD-FX, TIME, FEEDBACK, VOLUME, REVERB
- das Effekt-Routing für externe Geräte: FX ON/OFF, SERIAL/PARALLEL

Der Switchblade selbst hat keine Bedienelemente zur Verwaltung der 128 Presets. Die Anwahl der Presets sowie die Zuweisung eines Speicherplatzes erfolgt über das mitgelieferte MIDI-Board FSM 432 oder über andere MIDI-fähige Controller. => Kapitel 6.
Anmerkung: Die in einem Preset programmierte Einstellung eines Reglers ist unabhängig von seiner Position, bzw. die Position eines Reglers entspricht nach Umschalten eines Presets nicht zwingend seiner Einstellung. Das heißt, eventuell hört man etwas anderes als man sieht. Sobald der Regler bewegt wird, verhält er sich wie gewohnt. Um die Preset-Einstellung auszulesen gibt es die ORIGINAL VALUE-LED in der MASTER-Sektion. Sie leuchtet auf, sobald die Position des Reglers der Einstellung eines Presets entspricht. => Kapitel 4.3.
Hinweis: Beim Drehen der Regler entstehenden gegebenenfalls hörbare Nebengeräusche. Hierbei handelt es sich um das Umschaltgeräusch der programmierbaren Widerstands-Matrix, die sich hinter jedem Poti verbirgt.
2 Die Kanäle des SWITCHBLADE
Der SWITCHBLADE bietet 4 Kanäle mit eigenständigem Charakter. Dank der Programmierbarkeit können die Kanäle des SWITCHBLADE aus dem Vollen schöpfen: Da die Potis nicht fest mit den internen Schaltkreisen „verkabelt“ sind, wurden die Regelbereiche und Kennlinien der Potis genau auf den Charakter des angewählten Kanals abgestimmt.

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RMS/STOCK PRICE/BASE TRENGTH SMO SWEET CAPSGanz rechts in der CHANNEL-Sektion befindet sich der als Chickenhead ausgeführte Kanal-Schalter. Mit dem Chickenhead schaltest du die vier Kanäle samt deren Einstellungen für GAIN, BASS, MID, TREBLE, PRESENCE und MASTER um.
Hinweis: Bei der ersten Inbetriebnahme werden beim Umschalten der Kanäle Werkseinstellungen abgerufen => Kapitel 6.3.2. Sobald du mit dem Amp arbeitest, übernimmt er deine Einstellungen für die Kanäle: Er merkt sich pro Kanal deinen zuletzt eingestellten Sound. In der Praxis ist das eine große Programmier-Hilfe => Kapitel 6.
2.1 CLEAN-Kanal
Der CLEAN-Kanal des SWITCHBLADE liefert auf der Basis einer klassisch kalifornischen Grundabstimmung ein breites Spektrum von glasklar bis zum dynamisch reagierenden Crunch-Sound. Die programmierbare Presence-Regelung ermöglicht sowohl seidig-warme als auch glitzernde, höhenbetonte Clean-Sounds.
2.2 CRUNCH-Kanal
Klassisch britischer Overdrive-Sound à la Carte! Dieser Kanal deckt das vielfältige Sound-Spektrum zwischen cleanen und übersteuerten Sounds ab. Mit der im GAIN-Regler integrierten BOOST-Funktion wird aus dem Rhythmus-Sound das amtliche Crunch-Brett für rockige Riffs.
2.3 LEAD-Kanal
Der LEAD-Sound ist die erste Wahl für harten Rock, klassisch britische High-Gain-Soli und Powerchord-Riffs. Dank der feinabgestimmten Kompressionseigenschaften dieses Kanals gehen Riffs und Licks wie von selbst von der Hand.
2.4 ULTRA-Kanal
Amerikanischer High-Gain-Sound mit fetten Bässen und bissigen Höhen. Der ULTRA-Kanal liefert eine gnadenlose Performance, welche die NuMetal- und Drop-Tuning-Fans zielgenau bedient. Dieser Kanal ist auch eine interessante Alternative für Gitarristen, die den etwas anderen, ultrafetten Lead-Sound suchen.
2.5 GAIN
Der GAIN-Regler bestimmt die Eingangsempfindlichkeit und damit die Sättigung bzw. Verzerrung. Der GAIN des SWITCHBLADE bietet eine Besonderheit: kurz vor Rechtsanschlag wird eine Boost-Stufe hinzugeschaltet (rote-LED-Anzeige). Boost bedeutet normalerweise eine Pegelanhebung aller Frequenzen, beim Switchblade verstärkt der Boost pro Kanal nur ausgewählte Frequenzbereiche. Dadurch werden noch cremigere Sounds erreicht.
2.6 BASS, MID, TREBLE
Die Wirkung der Klangregelung ist präzise auf die Kanäle abgestimmt. In jedem Kanal greift die Regelung in die für den Grund-Sound des Kanals charakteristischen Frequenzbereiche ein. Wie bei Röhren-Amps üblich, beeinflussen sich die Regler innerhalb eines Kanals gegenseitig. Das heißt, eine Höhenanhebung bewirkt eine Mittenabsenkung und umgekehrt. Diese Charakteristik ermöglicht eine große Bandbreite an Sound-Nuancen.
2.7 PRESENCE
Dieser Regler bestimmt den Obertonanteil. Anders als ein TREBLE-Regler, der vorhandene Höhen verstärkt, wird mit PRESENCE der Anteil an generierten, harmonischen Obertönen bestimmt. Üblicherweise ist ein PRESENCE-Regler für den Obertonanteil des gesamten Amps, und nicht für die einzelnen Kanäle zuständig. Dank der Programmierbarkeit erlaubt der Switchblade nicht nur eigene PRESENCE-Einstellungen pro Kanal, sondern sogar pro Preset.
2.8 MASTER
Mit dem Kanal-MASTER wird die Lautstärke eines Kanals auf die Lautstärke der anderen Kanäle abgestimmt. Beim Switchblade hat
dieser Regler eine wichtige Bedeutung: Dank der 128 Presets kann der gleiche Sound mit verschiedenen Lautstärken abgespeichert werden, z.B. als Rhythmus- und Solo-Sound.
Hinweis: Der Kanal-MASTER ist bereits auf die Pegel der einzelnen Kanäle abgestimmt und passt die Kanäle untereinander an. Anders als gewohnt lässt sich der MASTER-Regler nie ganz abdrehen, er senkt den Pegel lediglich ab oder hebt ihn an. Durch diese Anpassung ist z.B. der CLEAN-Kanal, der normalerweise wesentlich mehr MASTER-Pegel braucht als ein verzerrter Kanal, bereits in Mittelstellung ungefähr so laut wie die anderen Kanäle. Die „12 Uhr-Stellung“ ist daher immer die beste Ausgangsbasis für eine Lautstärke-Anpassung.
3 Digital Effects
Der Switchblade bietet dir drei unabhängige digitale Effekt-Sektionen, die gleichzeitig genutzt werden können. Wie die Kanal-Einstellungen sind auch alle Effekt-Einstellungen programmierbar.

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MASTER PULSE MELD SMO GAPAnmerkung: Die internen Effekte werden über ein intelligentes Routing dem Signal auf analogem Wege zugemischt. Der Röhren-Sound wird an keiner Stelle des SWITCHBLADE unterbrochen und bleibt immer in voller Qualität erhalten.
3.1 REVERB
Der Switchblade-Reverb hat die Wärme und Musikalität eines klassischen Federhalls zum Vorbild. Ein echte Verbesserung im Vergleich zum analogen Gegenstück ist die automatische Anpassung der Nachhallzeit: Je mehr REVERB dem Signal zugemischt wird, desto länger wird der Hall.
3.2 DELAY
Mit den Reglern für VOLUME, TIME und FEEDBACK bietet die Delay-Sektion volle Kontrolle über alle Parameter. Dadurch lassen sich alle typischen Delays, von „Rockabilly“ über „U2“ bis zu „Queen“ realisieren.
3.2.1 VOLUME
Regelt die Lautstärke der Wiederholungen von „aus“ bis „genauso laut wie das Original-Signal“.
3.2.2 FEEDBACK
Regelt die Anzahl der Wiederholungen von 1 bis unendlich.
3.2.3 TIME
Regelt stufenlos die Zeit bis zur nächsten Wiederholung von 80 ms bis 1,4 s.
TIPP: Time lässt sich vom mitgelieferten FSM 432 über die TAP-Funktion fernsteuern. Dadurch hast du die Möglichkeit, sehr schnell und komfortabel auf Timing-Änderungen zu reagieren. Gerade auf der Bühne ist TAP ein sehr hilfreiches Feature! => Kapitel 6.1.3
3.3 MOD FX
Die drei wichtigsten Modulationseffekte: CHORUS, FLANGER und TREMOLO. Die Effekte liegen hintereinander auf einem Regler. Im ersten Drittel ist der CHORUS aktiv, im zweiten Drittel der FLANGER, im letzten Drittel das TREMOLO. Innerhalb eines Drittels kannst du mit diesem Poti den Charakter des Effektes ändern. Die Parameter sind dabei so gewählt, dass sich stets gut klingende Werte einstellen lassen, die schnell und unkompliziert zum gewünschten Effekt-Sound führen. Durch Drehen im Uhrzeigersinn ändert sich die Geschwindigkeit (Rate) der Modulationseffekte. Abhängig von der Rate wird die Modulationstiefe (Depth) automatisch so mitgeregelt, dass bei jeder Reglerstellung immer der bestmögliche Effektsound zu hören ist. Um die Modulationseffekte auszuschalten, drehst du den Regler einfach auf Linksanschlag.
3.3.1 CHORUS
Bei langsamen Einstellungen klingt der CHORUS schön tief und fett, bestens geeignet für schwebende Balladensounds. Dank der automatisch mitgeregelten Effekt-Tiefe „jaulen“ schnelle CHORUS-Einstellungen nicht.
3.3.2 FLANGER
Der langsame FLANGER „fräst richtig heftig“, mit den schnellen Einstellungen lassen sich aktuelle Rock- und Pop-Effekte realisieren.
3.3.3 TREMOLO
Der klassische TREMOLO-Effekt eignet sich genauso für die typischen Sounds der 60er Jahre wie auch für moderne Effektsounds.
4 Master
In der MASTER-Sektion regelst du die Gesamtlaustärke des Amps, definierst das Routing für externe Effekte, und nimmst das Abspelchem deiner Presets vor.

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MAETER PRESSER THICKLE RHO BASE CAPS4.1 VOLUME
Wie der Name schon vermuten lässt, hältst du mit diesem Potentiometer die Macht über die Endstufe zwischen Daumen und Zeigefinger. Aus diesem Grunde ist im Umgang mit diesem Regler auch ein gewisses Maß an Vorsicht geboten (und natürlich auch jede Menge Spaß garantiert!).
Bedienung: Im Gegensatz zu den Kanal- und Effekt-Reglern ist der MASTER VOLUME-Regler nicht programmierbar! Er funktioniert wie ein ganz normales Poti, die Position des Reglers entspricht immer dem tatsächlichen Wert.
Achtung: Hohe Lautstärke-Pegel können Gehörschäden verursachen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, solltest du den MASTER VOLUME-Regler vor dem Einschalten des Amps immer auf Linksanschlag drehen!
4.2 STORE
Mit dem STORE-Button speicherst du deine Presets ab. => Kapitel 6.4.
4.3 ORIGINAL VALUE
Diese LED erlaubt das Ablesen der Poti-Einstellung, die im aufge-rufenen Preset gespeichert wurde. In der Praxis bedeutet das: Preset anwählen, Regler anfassen und solange nach links oder rechts drehen, bis diese LED aufleuchtet. Jetzt entspricht die Stellung des Potis den im Preset gespeicherten Wert und die Einstellung lässt sich ablesen.
4.4 FX LOOP
Das spezielle Effekt-Routing „SmartLoop™“ bietet dir einen von parallel auf seriell umschaltbaren Einschleifweg für externe Effekt-Geräte, dessen Einstellung im Preset mit abgespeichert wird. Das heißt, pro Preset ist hinterlegt, ob der Effektweg an oder aus ist und ob er parallel oder seriell betrieben wird.
4.4.1 SERIAL
Schaltet den Effektweg von parallel (LED leuchtet nicht) auf seriell (LED leuchtet) um.
4.4.2 FX ON
Schaltet den Effektweg an (LED leuchtet) oder aus (LED leuchtet nicht).
TIPP: Ist kein Effektgerät am Effektweg eingeschleift, lässt sich der Effektweg für weitere Funktionen „zweckentfremden“, die sich sogar pro Preset individuell abspeichern lassen:
- Im parallelen Betrieb kann die RETURN-Buchse zum Anschluss eines zweiten Instruments oder beliebiger anderer Audioquellen verwendet werden. An die SEND-Buchse kann an eine zusätzliche Endstufe angeschlossen werden.
- Seriell betrieben lässt sich der Effektweg als Lautstärke-Regler verwenden, indem du ein analoges Volume-Pedal mit SEND/RETURN verkabelst.
Achtung: Wenn der Effektweg seriell geschaltet und kein Effektgerät angeschlossen ist, wird das Signal unterbrochen. Das Signal zum Mischpult sollte mit der Hughes & Kettner Red Box® über die Speaker-Ausgänge z.B. abgegriffen werden, nicht über den Send, da hier nur das reine Vorstufensignal anliegt.
5 Anschlüsse und
Bedienelemente der Rückseite
5.1 EFFECTS ON/OFF
An diese Buchse kann der Zweifach-Fußschalter Hughes & Kettner ^® FS-2 angeschlossen werden. Mit Schalter 1 werden die internen Effekte geschaltet, mit Schalter 2 der externe Effektweg. Leuchtet die LED des FS-2 sind die Effekte aktiv bzw. ist FX ON angeschaltet, leuchtet sie nicht sind die internen Effekte auf Bypass bzw. ist FX ON ausgeschaltet.
Hinweis: Der Fußschalter deaktiviert den Taster FX ON auf der Front! Ist ein Fußschalter angeschlossen, hat dieser immer Priorität. Auch beim Umschalten der Kanäle gilt der aktuelle Zustand des Fußschalters, unabhängig von der Voreinstellung des Presets! Der Schalter FX ON auf der Front übernimmt jetzt die Funktion einer LED-Anzeige, die den Zustand des Fußschalters anzeigt.

Dies ist ein flexibler „Notfall-Anschluss“ für Fußschalter falls das MIDI-Board vergessen wurde. Mit handelsüblichen Einfach-Fußschaltern wie z.B. dem Hughes & Kettner® FS-1 lässt sich der SWITCHBLADE zwischen CLEAN und ULTRA umschalten. Auch ein Zweifach-Fußschalter wie z.B. der Hughes & Kettner® FS-2 lässt sich anschließen. Schalter 1 ist dann für die Kanäle zuständig, Schalter 2 ist ohne Funktion. Sogar der Vierfach-Fußschalter Hughes & Kettner® FS-4, der bei Hughes & Kettner® Trilogy und Matrix zum Lieferumfang gehört, wird vom SWITCHBLADE verstanden. Damit lassen sich alle vier Kanäle schalten.
Hinweis: Der Fußschalter schaltet nur die Kanäle um, keine Presets. Das heißt, die zuletzt gehörten Einstellungen der Kanäle werden aufgerufen und die Effekte werden nicht umgeschaltet.
5.3 FX LOOP
Falls du ein externes Effektgerät verwenden möchtest, kannst du dieses in den FX Loop einschleifen.
5.3.1 FX SEND
Verbinde diese Buchse mit dem Eingang des Effektgerätes.
5.3.2 FX LEVEL
Dieser Schalter verringert den Ausgangspegel des FX-Send um 10dB, erhöht zeitgleich die Eingangsempfindlichkeit des FX-Return um 10dB, und unterstützt so eine optimale Anpassung des Effektweges an den Eingangspegel des jeweils verwendeten Effektgeräts. Soll ein Effektgerät zum Einsatz kommen, dessen Eingang für den Instrumentenpegel ausgelegt ist, diesen Schalter bitte unbedingt in die gedrückte Position bringen.
5.3.3 FX RETURN
Verbinde diese Buchse mit dem Ausgang des Effektgeräts.
5.4 MIDI
Erlaubt dem SWITCHBLADE die Kommunikation mit anderen MIDI-Geräten.
5.4.1 MIDI IN
Hier wird der mitgelieferte Hughes & Kettner® FSM 432 oder ein beliebiger MIDI-Sender zum Anwählen/Umschalten der Presets angeschlossen. Der Anschluss ist als 7-Pol Buchse ausgeführt. Hier kann selbstverständlich auch ein Standard 5-Pol MIDI-Kabel angeschlossen werden, die beiden zusätzlichen Pole dienen dem FSM 432 als Stromversorgung (Phantom-Speisung).
5.4.2 MIDI THRU
Diese Buchse dient zur Weiterleitung der an der MIDI-IN Buchse ankommenden Signale. An diese Buchse kannst du z.B. ein externes MIDI-fähiges Effektgerät oder einen beliebigen MIDI-Empfänger anschließen, der zeitgleich mit dem SWITCHBLADE umgeschaltet werden soll.
5.5 SPEAKERS

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Loudspeaker Outputs 4 Ohms 1 x 8 Ohms or 2 x 16 Ohms 16 OhmsDer SWITCHBLADE bietet für alle gängigen Impedanzen separate Ausgänge: Es stehen ein 1 x 4 Ohm Ausgang, ein 1 x 8/2 x 16 Ohm Ausgang sowie ein 1 x 16 Ohm Ausgang zur Verfügung. Bitte achte immer auf korrekte Impedanz (Ohm-Zahl). Fehlanpassungen führen entweder zu einer Verfälschung des Sounds (Lautsprecher mit hoher Impedanz ist an Ausgang mit niedriger Impedanz angeschlossen) oder zu einer Beschädigung des Amps (Lautsprecher mit zu niedriger Impedanz ist an Ausgang mit hoher Impedanz angeschlossen).
Hinweis: Natürlich lassen sich an einem Anschluss mehrere Boxen anschließen, auch mit verschiedenen Impedanzen. Üblicherweise werden Lautsprecher-Boxen parallel geschaltet. Bei 2 Boxen mit gleichen Impedanzen ist dann die Gesamtimpedanz immer die Hälfte der Impedanz einer der beiden Boxen. Hast du z.B. zwei 8-Ohm-Boxen, musst du diese an den 4-Ohm-Ausgang anschließen. Um den Gesamtwiderstand (R) von zwei parallel geschalteten Boxen mit unterschiedlichen Impedanzen (R1, R2) zu berechnen, werden die beiden Einzelwiderstände multipliziert und deren Produkt durch die Summe der Einzelwiderstände dividiert. Es gilt folgende Formel:
Beispiel mit einer 8-Ohm- und einer 16-Ohm-Box:
Da die Boxen-Impedanz niemals niedriger als die des Ausgangs am Amp sein darf, muss diese Kombination an den 4-Ohm-Ausgang angeschlossen werden. Wir raten aber dringend von einer solchen „Fehlanpassung“ ab und empfehlen nur Boxen-Kombinationen mit gleicher Impedanz zu verwenden!
6 MIDI-Steuerung und Programmierung
6.1 FSM 432
Das im Lieferumfang enthaltene MIDI-Board Hughes & Kettner ^® FSM 432 dient als Fernbedienung zur Anwahl der 128 Speicherplätze, gegliedert in 32 Bänke mit je 4 Presets, ideal um z.B. jedem Song eine Bank mit 4 frei definierbaren Soundeinstellungen zuzuordnen.

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A B C D ↓ 32 BANK ↑ TAP +6.1.1 PRESET A B C D
Innerhalb einer Bank lassen sich die Presets direkt schalten, das heißt, ein Wechsel von A nach B innerhalb der selben Bank schaltet unmittelbar um. Das Preset wird mit der LED über den Tastern A,B,C,D angezeigt.
6.1.2 BANK UP/DOWN
Willst du ein Preset einer anderen Bank anwählen, kannst du über Up und DOWN eine Bank aussuchen und gleichzeitig das aktuelle Preset weiter spielen. Die Nummer der Bank wird im Display angezeigt, und es blinkt solange, bis du ein Preset über A,B,C,D auswählst. Erst dann schaltet der SWITCHBLADE um.
Um mit BANK UP/DOWN einen direkten Program Change auszulösen, gibt es den DIRECT MODE. D.h., nach dem Bankwechsel wartet der FSM 432 nicht auf eine Eingabe, sondern schaltet unmittelbar um, z.B. von Preset B in Bank 16 zu Preset B in Bank 17 (UP) bzw Bank 15 (DOWN). Der DIRECT MODE wird wie folgt aktiviert:
- Drücken und Festhalten von TAP, zusätzlich PRESET A drücken
- Zuerst Preset A, dann TAP loslassen: Der Dezimalpunkt leuchtet als Hinweis im Display
Durch dieselbe Sequenz wird der DIRECT MODE wieder deaktiviert. Der DIRECT MODE ist keine permanente Einstellung, nach Ausschalten des SWITCHBLADE geht die Einstellung verloren!
6.1.3 TAP
Über die TAP-Funktion hast du die Möglichkeit, sehr schnell und komfortabel den Parameter TIME des Delays zu ändern. Gerade auf der Bühne ist TAP ein sehr hilfreiches Feature: einfach den Taster TAP „Im Takt“ betätigen und die DELAY-Zeit wird an das Tempo angepasst. Die Anpassung wird ab dem zweiten Tastendruck übernommen. Zur Kontrolle blinkt die TAP-LED ca. 5 Sekunden lang im Takt.
Hinweis: Die TAP-Funktion reagiert nur bei aktivem DELAY. Ist das DELAY abgeregelt, wird das TAP-Tempo nicht übernommen.
6.1.4 FSM 432 als Schalter für externe
Geräte, Einstellung des MIDI-Sendekanals
Sollen über MIDI THRU am SWITCHBLADE angeschlossene Geräte, z.B. ein MIDI-Effektgerät, mit dem FSM 432 geschaltet werden, ist zu beachten, dass der MIDI-Kanal des Effektgerätes entweder dem des FSM 432 entspricht oder OMNI angeschaltet ist. Beachte die Anleitung des Effektgerätes.
Den MIDI-Sendekanal des FSM 432 kannst du wie folgt einstellen:
- Schalte den SWITCHBLADE mit gedrücktem Preset-Taster A des FSM 432 ein. Jetzt blinkt die Anzeige.
- Taster A loslassen. Mit UP/DOWN wird der MIDI Kanal zwischen 1 und 16 eingestellt und angezeigt.
- Verlassen/Speichern durch Drücken des Preset-Tasters A.
Achtung: Ist am SWITCHBLADE selbst ein anderer MIDI-Kanal eingestellt als am FSM 432, reagiert er nicht mehr auf Program-Changes! Im Notfall hilft die Aktivierung des OMNI-Modes. => Kapitel 6.2
Hinweis: Bei Verwendung eines externen über MIDI THRU angeschlossenen Effektgerätes muss zusätzlich zur Store-Funktion des Switchblade auch das Effektgerät selbst programmiert werden, um Switchblade und Effektgerät gleichzeitig mit demselben Program Change-Befehl zu schalten.
Anmerkung: Falls du mit dem FSM 432 die Presets eines an den MIDI THRU angeschlossenen Gerätes direkt schalten willst hilft dir folgende Tabelle. Sie zeigt die Program-Changes, die von der Kombination Bank/Preset gesendet werden. Bitte beachte, dass manche MIDI-Geräte, z.B. das Programm 1 über den Program-Change-Befehl O schalten. Eventuell musst du zu dieser Tabelle eine 1 addieren um das gewünschte Programm aufzurufen.
| Bank | Preset | Programchange Nummer | Bank | Preset | Programchange Nummer | Bank | Preset | Programchange Nummer | Bank | Preset | Programchange Nummer |
| 1 A | 0 9 A | 32 17 | A 64 | 25 A | 96 | ||||||
| 1 B | 1 9 B | 33 17 | B 65 | 25 B | 97 | ||||||
| 1 C | 2 9 C | 34 17 | C 66 | 25 C | 98 | ||||||
| 1 D | 3 9 D | 35 17 | D 67 | 25 D | 99 | ||||||
| 2 A | 4 10 | A 36 | 18 A | 68 26 | A 100 | ||||||
| 2 B | 5 10 | B 37 | 18 B | 69 26 | B 101 | ||||||
| 2 C | 6 10 | C 38 | 18 C | 70 26 | C 102 | ||||||
| 2 D | 7 10 | D 39 | 18 D | 71 26 | D 103 | ||||||
| 3 A | 8 11 | A 40 | 19 A | 72 27 | A 104 | ||||||
| 3 B | 9 11 | B 41 | 19 B | 73 27 | B 105 | ||||||
| 3 C | 10 11 | C 42 | 19 C | 74 27 | C 106 | ||||||
| 3 D | 11 11 | D 43 | 19 D | 75 27 | D 107 | ||||||
| 4 A | 12 12 | A 44 | 20 A | 76 28 | A 108 | ||||||
| 4 B | 13 12 | B 45 | 20 B | 77 28 | B 109 | ||||||
| 4 C | 14 12 | C 46 | 20 C | 78 28 | C 110 | ||||||
| 4 D | 15 12 | D 47 | 20 D | 79 28 | D 111 | ||||||
| 5 A | 16 13 | A 48 | 21 A | 80 29 | A 112 | ||||||
| 5 B | 17 13 | B 49 | 21 B | 81 29 | B 113 | ||||||
| 5 C | 18 13 | C 50 | 21 C | 82 29 | C 114 | ||||||
| 5 D | 19 13 | D 51 | 21 D | 83 29 | D 115 | ||||||
| 6 A | 20 14 | A 52 | 22 A | 84 30 | A 116 | ||||||
| 6 B | 21 14 | B 53 | 22 B | 85 30 | B 117 | ||||||
| 6 C | 22 14 | C 54 | 22 C | 86 30 | C 118 | ||||||
| 6 D | 23 14 | D 55 | 22 D | 87 30 | D 119 | ||||||
| 7 A | 24 15 | A 56 | 23 A | 88 31 | A 120 | ||||||
| 7 B | 25 15 | B 57 | 23 B | 89 31 | B 121 | ||||||
| 7 C | 26 15 | C 58 | 23 C | 90 31 | C 122 | ||||||
| 7 D | 27 15 | D 59 | 23 D | 91 31 | D 123 | ||||||
| 8 A | 28 16 | A 60 | 24 A | 92 32 | A 124 | ||||||
| 8 B | 29 16 | B 61 | 24 B | 93 32 | B 125 | ||||||
| 8 C | 30 16 | C 62 | 24 C | 94 32 | C 126 | ||||||
| 8 D | 31 16 | D 63 | 24 D | 95 32 | D 127 |
6.2 Einstellen des MIDI-Kanals, An-/Ausschalten des OMNI-Mode
Drückt man im Normalbetrieb des SWITCHBLADE die SERIAL-Taste länger als zwei Sekunden, beginnt die ORIGINAL VALUE-LED zu blinken. Die LEDs und Taster des Amps haben nun spezielle Programmier-Funktionen:
FX-ON
Fungiert nun als +1/UP-Taster, um den MIDI-Kanal einzustellen.
Serial
Fungiert nun als -1/DOWN-Taster, um den MIDI-Kanal einzustellen.
Store
Schaltet OMNI ON/OFF. Leuchtet die Store-Taste (OMNI-ON) reagiert der SWITCHBLADE auf alle eingehende Program-Changes, egal auf welchem MIDI-Kanal sie gesendet werden. Bei nicht leuchtender Taste (OMNI-OFF) reagiert er nur auf den eingestellten MIDI-Kanal.
WERKSEINSTELLUNG: MIDI-KANAL = 1, OMNI = ON
Hinweis: OMNI-ON ist hilfreich, wenn du nicht sicher bist, auf welchem Kanal ein angeschlossenes MIDI-Gerät sendet.
Die LEDs zur Anzeige des Preamp-Kanals dienen während des Setups als Anzeige des MIDI-Kanals. In der nachfolgenden Tabelle kannst du den eingestellten MIDI-Kanal ganz einfach ablesen (in der Fachsprache „Binär-Code“ genannt):
| MIDI-Kanal | Boost | Clean | Lead | Ultra | ||
| 1 | ||||||
| 2 | ||||||
| 3 | ||||||
| 4 | ||||||
| 5 | ||||||
| 6 | ||||||
| 7 | ||||||
| 8 | ||||||
| 9 | ||||||
| 10 | ||||||
| 11 | ||||||
| 12 | ||||||
| 13 | ||||||
| 14 | ||||||
| 15 | ||||||
| 16 |
Langes drücken auf Serial beendet das MIDI-Setup und speichert die Einstellungen, der Amp kehrt in den letzten Betriebszustand (Normalbetrieb) zurück.
6.3 Werkseinstellung und deren Wiederherstellung (Factory Reset)
Ein Factory Reset ist ein Feature, dass du selten brauchen wirst. Bitte beachte die Beschreibung trotzdem sehr genau, um ein versehentliches Löschen deiner Presets zu vermeiden.
6.3.1 Auslösen des Factory Reset
Wird beim Einschalten STORE und FX SERIAL gleichzeitig gehalten, setzen sich alle Einstellungen, auch die der 128 über MIDI anwählbaren Presets und die MIDI-Grundkonfiguration, zurück.
6.3.2 Werkseinstellungen der Presets und MIDI-Grundkonfiguration
Der Switchblade wird ab Werk mit 64 verschiedenen Presets (Speicherplätze 1-64) ausgeliefert, auf den Speicherplätzen 65-128 befinden sich Kopien der ersten 64 Presets. Eine Liste aller Presets findest du auf dem Beiblatt.
Die MIDI-Grundkonfiguration ist:
• OMNI ON
- MIDI-Kanal: 1
• FX ON ist ausgeschaltet
• SERIAL ist deaktiviert
ACHTUNG: Diese Prozedur ist für den Notfall gedacht! Alle gespeicherten Einstellungen gehen damit unwiderruflich verloren.
6.4 Speichervorgang/Programmierung
Um ein Preset in eines der 128 Speicherplätze abzulegen, gibt es zwei Möglichkeiten: Wahl eines neuen Speicherplatzes über MIDI (=> Kap. 6.4.1) oder überschreiben des Presets direkt am Gerät (=> Kap. 6.4.2).
6.4.1 Wahl eines neuen Speicherplatzes über „MIDI-Learn“
- kurzer Druck auf den STORE-Button, dieser leuchtet und signalisiert dadurch, dass er „scharf geschaltet“ ist (MIDI-Learn).
- MIDI-Bank von 1 bis 32 auf dem FSM 432 auswählen, diese blinkt und signalisiert, dass der FSM 432 auf eine Eingabe über einen der vier Preset-Taster A bis D wartet.
- Preset-Taster A,B,C oder D betätigen, das Board blinkt nicht mehr, der STORE-Button erlischt, das Preset ist gespeichert.
Achtung: Befindet sich der FSM 432 im DIRECT MODE ( => Kapitel 6.1.2) löst auch ein BANK UP/DOWN-Befehl den Speichervorgang aus! Beim Programmieren ist zu empfehlen, den Direct Mode auszuschalten, um ein versehentliches überschreiben von Presets zu vermeiden.
Hinweis: Für MIDI-Boards oder MIDI-fähige Geräte anderer Hersteller gilt: SWITCHBLADE mit Hilfe des STORE-Buttons scharf schalten und dann den entsprechenden Speicherplatz anwählen. Sobald der SWITCHBLADE einen gültigen Program-Change-Befehl erhält, erlischt der STORE-Button, das Preset ist gespeichert.
Sollte es zu einer Fehlfunktion kommen (Amp bleibt scharf geschaltet), lässt sich der Speichervorgang durch erneutes drücken auf STORE abbrechen.
6.4.2 Überschreiben des Presets direkt am Gerät
Um nicht nach jeder Änderung vom Amp zum MIDI-Board laufen zu müssen, gibt es einen einfachen Weg das gerade angewählte Preset zu überschreiben: du hältst die STORE-Taste so lange gedrückt, bis sie wieder von selbst erlischt (ca 2. Sekunden). Als zusätzliche „Quittung“ blinken die ORIGINAL VALUE- und die CHANNEL-LED. Jetzt kannst du die STORE-Taste loslassen, deine Einstellungen sind gespeichert.
7 Röhrentausch, Wartung und Service
Der SWITCHBLADE ist ab Werk mit selektierten EL34 und 12AX7 Röhren bestückt. Sie werden nach dem „Burn-In“ (ein erster Dauerlauf unter Last) in aufwändigen Selektionsverfahren auf ihre elektrischen Werte, mechanische Beschaffenheit (Mikrofonie), und darüber hinaus im akustischen Test am fertigen Gerät auf ihr Soundverhalten geprüft. Einer der wichtigsten Schritte ist dabei das „Matching“ (also das Zusammenstellen von Röhrensätzen gleicher Kennlinie) für die Endstufenbestückung.
Wann ist ein Röhrentausch sinnvoll?
Die im SWITCHBLADE eingesetzten Röhren zeichnen sich durch vorbildliche Verarbeitungsqualität und eine hohe Lebensdauer aus. Dennoch zeigen Röhren nach entsprechender Betriebsdauer Verschleißerscheinungen (erhöhte Mikrofonie, Brummempfindlichkeit, Höhenverluste, Leistungsverluste etc.). Solche Anzeichen machen einen Austausch nötig, denn sie führen nicht nur zu schlechteren Klangergebnissen, sondern sind Vorboten für einen bevorstehenden Ausfall der betroffenen Röhre.
Hinweis: Von einem Röhrentausch aus Spaß an Soundexperimenten raten wir ab. Die hierbei entstehenden Kosten könnten bei unsachgemäßem Handeln unerwartet hoch ausfallen.
Stell dir vor einem voreiligen Röhrentausch bitte folgende Fragen:
- Lag die Ursache des Fehlers bzw. Ausfalls an der Röhre selbst oder vielleicht an der Geräteperipherie, z.B. defektes Speaker-Kabel als Ursache für defekte Endstufenröhre? Falls die Ursache nicht behoben wird, tritt das Problem nach einem Röhrentausch erneut auf.
- War während des Betriebes die Netzspannung konstant? Bei Vollröhren-Amps kann eine Überspannung im Netz die Ursache für einen Ausfall sein. Überspannungen entstehen z.B. bei Strom-Generatoren oder unsachgemäß ausgeführten Starkstromverbindungen.
- Ist wirklich die Röhre defekt oder ist vielleicht nur eine Sicherung durchgebrannt? „Gealterte“ Sicherungen, Teilchenentladungen in einer Röhre oder Überschläge durch Netzspannungsspitzen könnten die Ursache für eine durchgebrannte Sicherung sein.
Was ist beim Röhrentausch zu beachten?
Der Röhrentausch sollte ausschließlich durch technisch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen! Folgende Hinweise sind deshalb nur für Service-Techniker gedacht:
- Vor dem Ausbau des Chassis auf der Rückseite ist der Netzstecker des SWITCHBLADE zu ziehen und eine Mindestentladungszeit von 2 Minuten unbedingt abzuwarten!
- Ist das Chassis ausgebaut, die Röhren vorsichtig aus ihren Sockeln ziehen.
- Eine einzelne Endstufenröhre darf nur dann getauscht werden, wenn sie exakt in das Match passt (die gleiche Kennlinie aufweist).
- Wird ein kompletter neuer Satz gematcher Endstufenröhren mit den gleichen Kennliniendaten des alten Satzes verwendet, so ist ein Bias-Abgleich (Ruhestrom-Abgleich) nicht zwingend notwendig.
- Wird ein kompletter neuer Satz mit abweichenden Kennliniendaten verwendet, so muss ein Bias-Abgleich erfolgen. Der Abgleich setzt umfangreiche Messkenntnisse voraus und ist ausschließlich von im Röhren-Amp-Bereich qualifizierten Technikern vorzunehmen.
Wie kann ich die Lebensdauer meines Switchblade verlängern?
- Betriebe den SWITCHBLADE niemals ohne Last (Lautsprecher)!
- Niemals Lautsprecherboxen mit zu niedriger oder zu hoher Impedanz anschließen!
- Ein hochwertiges, knicksicheres Boxenkabel ist Pflicht!
- Nutze den STANDBY-Schalter bei kurzen Pausen!
- Vermeide Erschütterungen, insbesondere bei laufendem Gerät!
- Vor dem Transport den Amp ausschalten und die Röhren abkühlen lassen!
- Sorge immer für eine technisch einwandfreie Geräteperipherie!
- Sorge immer für freie Lüftungsschlitze für eine ungestörte Luftzirkulation!
- Setze den SWITCHBLADE nie extremer Hitze oder Kälte aus!
- Verhindere das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit!
- Beachte die Spezifikationen von Zusatzgeräten!
- Nie Geräte mit zu hohem Ausgangs-Pegel an die Eingänge des SWITCHBLADE anschließen.
- Betriebe den SWITCHBLADE nie an zu niedriger oder zu hoher Netzspannung. Im Zweifelsfall den Bühnentechniker, Hausmeister o.ä. kontaktieren.
- Keine „do it yourself“-Reparaturen! Auch der Tausch interner Sicherungen muss von einem erfahrenen Techniker vorgenommen werden.
8 Mögliche Fehlerquellen, Troubleshooting
Netzanschluss: Der Switchblade lässt sich nicht einschalten
- Es liegt keine Netzspannung an. Überprüfe den korrekten Anschluss des Netzkabels.
- Die Netzsicherung ist defekt. Achte beim Ersatz auf den für die Netzspannung vorgesehenen Sicherungswert!
• Die örtliche Netzspannung stimmt nicht mit der Betriebsspannung des Switchblade überein
Spannungs-Varianten und Spannungsanpassung
Der Switchblade ist in zwei Spannungs-Varianten lieferbar: 100/120 V und 220 V-240 V, zu erkennen am Gehäuseaufdruck über der Netzbuchse. Beide Modelle bieten je zwei wählbare Betriebsspannungen, deren Anpassung mittels des in die Netzbuchse integrierten Voltage-Selectors erfolgt. Bitte stelle unbedingt sicher, dass die vorhandene Netzspannung mit dem im Sichtfenster des Voltage-Selectors angegebenen Spannungswerts übereinstimmt. Der in Betriebsposition (Amp steht „auf den Füßen“) lesbare Wert zeigt die aktuelle Spannung an, der auf dem Kopf stehende die alternative Anpassung. Überprüfe auch die Sicherungswerte entsprechend den Angaben des Aufdrucks auf der Geräterückseite.
Die Spannungsanpassung und der Austausch der Sicherungen darf nur von einem erfahrenen Service-Techniker vorgenommen werden. Die nachfolgenden Hinweise sind für den Service-Techniker gedacht:
- Mittels eines kleinen, flachen Schraubenziehers den Voltage-Selector aus der Netzbuchse lösen.
- Falls defekt, Sicherung herausnehmen und durch eine neue Sicherung mit entsprechendem Wert ersetzen.
- Der Voltage-Selector wird so gedreht und wieder eingesteckt, dass der Aufdruck der gewünschten Netzspannung nach oben links zeigt (neben Pfeil von Gehäuseaufdruck „Voltage-Setting“)

text_image
100 Volts 120 Volts 230-230 Volts 340 Volts
Der Switchblade ist korrekt verkabelt, eingeschaltet, aber es ist trotzdem nichts zu hören
- Der VOLUME-Regler der Gitarre ist abgedreht
• Das Amp ist auf STANDBY geschaltet. - Der VOLUME-Regler des Amps ist abgedreht.
- Der Effektweg ist aktiviert und steht auf SERIAL, es ist kein Effektgerät angeschlossen.
• Die Anodensicherung ist durchgebrannt. Achte beim Austausch der Sicherung unbedingt auf den korrekten Wert. - Die Sicherung für die Röhrenheizung hat angesprochen (Röhren glühen nicht). Achte beim Austausch der Sicherung unbedingt auf den korrekten Wert.
Beim Spielen sind „Klingelgeräusche“ zu hören, der Amp tendiert zum „Pfeifen“
- Eine oder mehrere Röhren sind mikrofonisch. Lasse die Röhren von einem Techniker prüfen und gegebenenfalls durch eine neue entsprechenden Typs mit gleicher Kennlinie ersetzen.
Schon wenige Betriebsstunden nach einem Röhrentausch zeigen sich wieder typische Merkmale für Röhrenverschleiß (Höhenverluste, Rauschen, Mikrofonie, „mulmiger“ Sound)
- Beim Röhrentausch wurden falsche Typen eingesetzt oder der Ruhestrom wurde nicht optimal eingestellt (Bias-Abgleich). Lasse die Röhren von einem Techniker prüfen und gegebenenfalls durch eine neue Röhre entsprechenden Typs mit gleicher Kennlinie ersetzen.
Bei aktivem Effektgerät wird der Sound indifferent und „matschig“
- Das Effektgerät liefert ein Direktsignal, das im parallelen Effektweg dem Originalsignal zugemischt wird. Je nach verwendetem Effekt kann die Phasenlage des Direktsignals beim parallelen Zusammenmischen im SWITCHBLADE zu Phasenauslöschungen führen. Um diese zu vermeiden, schalte den Effektweg auf SERIAL, oder drehe das Direktsignal im Effektgerät ab.
9 Technische Daten
Alle Pegelangaben beziehen sich auf 0 dBV (1V RMS)
9.1 Eingänge
| INSTRUMENT Input |
| Buchse: Klinke |
| Bauart Eingang: unsymmetrisch |
| Eingangsimpedanz: 1 M Ohm |
| Empfindlichkeit: - 50 dB (bei Clean) |
| max. Eingangspegel: 0 dB |
FX Return
| Buchse: Klinke |
| Bauart Eingang: unsymmetrisch |
| Eingangsimpedanz: 48 k Ohm |
| max. Empfindlichkeit: -10 dB Schalter gedrückt: -21 dB, nicht gedrückt: -11 dB |
| max. Eingangspegel: -10 dB Schalter gedrückt: +0 dB, nicht gedrückt +10 dB |
MIDI IN
| Buchse: DIN 45 329 (7 Pol.) |
| Datenempfang: „Program Change Data“, „Tap Delay“ |
| Funktion |
| Kanäle: „16 Channels“, „Omni Mode“ |
| Spannungsversorgung: 15V DC max. 200mA, Pin 6 = plus , Pin 7 = minus |
9.2 Ausgänge
| FX Send | |
| Buchse: Klinke | |
| Bauart Ausgang: unsymmetrisch | |
| Ausgangsimpedanz: 2,2 k Ohm | |
| Ausgangspegel: +3 dB | |
| max. Ausgangspegel: -10 dB Schalter gedrückt: -2 dB,nicht gedrückt: +8 dB |
MIDI THRU
| Buchse: DIN 45 328 (5 Pol.) | |
| Daten: | Alle Daten an der MIDI IN-Buchse werden |
| unverändert ausgegeben | |
Speaker Anschlüsse
| Klinken-Buchsen: | 1 x 4 Ohm, 2 x 16 Ohm / 1 x 8 Ohm, |
| 1 x 16 Ohm |
Speaker
| Switchblade 100 Combo | 2 x 12" Eminence Rockdriver 60 |
| Switchblade 50 Combo | 1 x 12" Eminence Rockdriver 60 |
9.3 Allgemeine elektrische Daten
| Switchblade 100 Head/Combo | Switchblade 50 Combo |
| max. Leistungsaufnahme: | |
| 440 Watt | 290 Watt |
| max. Stromaufnahme | |
| 1,75A @ 240 Volt | 0,97A @ 240 Volt |
| 1,89A @ 220-230 Volt | 1,07A @ 220-230 Volt |
| 3,50A @ 117-120 Volt | 2,00A @ 117-120 Volt |
| 3,95A @ 100 Volt | 2,15A @ 100 Volt |
| Netzspannungsbereich: | +/- 10 % |
| externe Sicherungen (Anodenspannung): | |
| 1 x T 630 mA | 1 x T 400 mA |
| interne Sicherungen: | |
| 1 x TT 10 A „superträge“ | 1 x TT 10 A „superträge“ |
| 2 x T 630 mA | 2 x T 630 mA |
| Netzsicherung (5 x 20 mm): | |
| Europa: (schaltbar: 220-230 V / 240 V) | |
| 1 x 250 V / T 1,6 A | 1 x 250 V / T 1 A |
| USA/Canada/Asien: (schaltbar: 100 V / 120 V) | |
| 1 x 250 V / T 4 A | 1 x 250 V / T 2 A |
Umgebungstemperaturbereich im Betrieb:
| 0 °C bis + 35 °C | 0 °C bis + 35 °C |
9.4 Allgemeine mechanische Daten
| 100 Head | 100 Combo | 50 Combo | ||
| Abmessungen: (mit Ecken, Griffen, Füßen) | ||||
| Breite: | 750 mm | 647 mm | 600 mm | |
| Höhe: | 280 mm | 500 mm | 500 mm | |
| Tiefe: | 258 mm | 285 mm | 285 mm | |
| Gewicht: | 17,6 kg | 30,3 kg | 22,8 kg | |
Foreword
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE! BITTE VOR GEBRAUCH LESEN UND FÜR SPÄTEREN GEBRAUCH AUFBEWAHREN!
- Das Gerät wurde von Hughes & Kettner gemäß IEC 60065 gebaut und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender die Hinweise und die Wamvermerke beachten, die in der Bedlenungsanleitung enthalten sind. Das Gerät entspricht der Schutzklasse I (schutzgeerdet).
DIE SICHERHEIT, ZUVERLÄSSIGKEIT UND LEISTUNG DES GERÄTES WIRD VON HUGHES & KETTNER NUR DANN GEWÄHRLEISTET, WENN:
- Montage, Erweiterung, Neueinstellung, Änderungen oder Reparaturen von Hughes & Kettner oder von dazu ermächtigten Personen ausgeführt werden.
- die elektrische Installation des betreffenden Raumes den Anforderungen von IEC (ANSI)-Festlegungen entspricht.
- das Gerät in Übereinstimmung mit der Gebrauchsanweisung verwendet wird.
WARNUNG:
- Wenn Abdeckungen geöffnet oder Gehäusetelle entfernt werden, ausser wenn dies von Hand möglich ist, können Telle freigelegt werden, die Spannung führen.
- Wenn ein Öffnen des Gerätes erforderlich ist, muss das Gerät von allen Spannungsquellen getrennt sein. Berücksichtigen Sie dies vor dem Abgleich, vor einer Wartung, vor einer Instandsetzung und vor einem Austausch von Tellen.
- Ein Abgleich, eine Wartung oder eine Reparatur am geöffneten Gerät unter Spannung darf nur durch eine vom Hersteller autorisierte Fachkraft (nach VBG 4) geschehen, die mit den verbundenen Gefahren vertraut Ist.
- Lautsprecher-Ausgänge, die mit dem IEC 417/5036-Zelchen (Abb.1. s.unten) versehen sind können berührungsgefährliche Spannungen führen. Deshalb vor dem Einschalten des Gerätes Verbindung nur mit dem vom Hersteller empfohlenen Anschlusskabel zum Lautsprecher herstellen.
- Alle Stecker an Verbindungskabeln müssen mit dem Gehäuse verschraubt oder verrlegelt sein, sofern möglich.
- Es dürfen nur Sicherungen vom Typ IEC 127 und der angegebenen Nennstromstärke als Ersatz verwendet werden.
- Eine Verwendung von geflickten Sicherungen oder Kurzschliessen des Halters ist unzulässig. - Niemals die Schutzleiterverbindung unterbrechen.
- Oberflächen, die mit dem „HOT“-Zelchen (Abb.2, s.unten) versehen sind. Rückwände oder Abdeckungen mit Kühlschätzen, Kühlkörper und deren Abdeckungen, sowie Röhren und deren Abdeckungen können im Betrieb erhöhte Temperaturen annehmen und sollten deshalb nicht berührt werden.
- Hohe Lautstärkepegel können dauernde Gehörschäden verursachen. Vermeiden Sie deshalb die direkte Nähe von Lautsprechern, die mit hohen Pegeln betrieben werden. Verwenden Sie einen Gehörschutz bei dauernder Einwirkung hoher Pegel.
NETZANSCHLUSS:
• Das Gerät ist für Dauerbetrieb ausgelegt.
- Die eingestellte Betriebsspannung muss mit der örtlichen Netzspannung übereinstimmen. - Achtung: Der Netzschalter des Gerätes muss in ÖFF-Position stehen, wenn das Netzkabel angeschlossen wird.
- Der Anschluss an das Stromnetz erfolgt mit dem mitgelieferten Netztell oder Netzkabel. - Netzteil: Eine beschädigte Anschlussleitung kann nicht ersetzt werden. Das Netztell darf nicht mehr betrieben werden.
- Vermeiden Sie einen Anschluss an das Stromnetz in Verteilerdosen zusammen mit vielen anderen Stromverbrauchem.
• Die Steckdose für die Stromversorgung muss nahe am Gerät angebracht und leicht zugänglich sein.
AUFSTELLUNGSÖRT:
- Das Gerät sollte nur auf einer sauberen, waagerechten Arbeitsfläche stehen.
- Das Gerät darf während des Betriebs keinen Erschütterungen ausgesetzt sein. - Feuchtigkeit und Staub sind nach Möglichkeit fernzuhalten.
- Das Gerät darf nicht in der Nähe von Wasser, Badewanne, Waschbecken, Küchenspüle, Nassraum, Swimmingpool oder feuchten Räumen betrieben werden. Keine mit Flüssigkeit gefüllten Gegenstände -Vase, Gläser, Flaschen etc. auf das Gerät stellen.
- Sorgen Sie für ausreichende Belüftung der Geräte.
- Eventuelle Ventilationsöffnungen dürfen niemals blockiert oder abgedeckt werden. Das Gerät muss mindestens 20 cm von Wänden entfernt aufgestellt werden. Das Gerät darf nur dann in ein Rack eingebaut werden, wenn für ausreichende Ventilation gesorgt ist und die Einbauanweisungen des Herstellers eingehalten werden.
- Vermelden Sie direkte Sonneneinstrahlung sowie die unmittelbare Nähe von Helzkörpern und Heizstrahlern oder ähnlicher Geräte.
- Wenn das Gerät plötzlich von einem kalten an einen warmen Ort gebracht wird, kann sich im Geräteinnern Kondensfeuchtigkeit bilden. Dies ist insbesondere bei Röhrengeräten zu beachten. Vor dem Einschalten solange warten bis das Gerät Raumtemperatur angenommen hat.
- Zubehör: Das Gerät nicht auf einen instabilen Wagen, Ständer, Dreifuß, Untersatz oder Tisch stellen. Wenn das Gerät herunterfällt, kann es Personenschäden verursachen und selbst beschädigt werden. Verwenden Sie das Gerät nur mit einem vom Hersteller empfohlenen oder zusammen mit dem Gerät verkauften Wagen, Rack, Ständer, Dreifuß oder Untersatz. Bei der Aufstellung des Gerätes müssen die Anweisungen des Herstellers befolgt und muss das vom Hersteller empfohlene Aufstellzubehör verwendet werden. Eine Kombination aus Gerät und Gestell muss vorsichtigt bewegt werden. Plötzliches Anhalten, übermässige Kraftanwendung und ungleichmässige Böden können das Umkippen der Kombination aus Gerät und Gestell bewirken.
- Zusatzvorrichtungen: Verwenden Sie niemals Zusatzvorrichtungen, die nicht vom Hersteller empfohlen wurden, weil dadurch Unfälle verursacht werden können
- Zum Schutz des Gerätes bei Gewitter oder wenn es längere Zeit nicht beaufsichtigt oder benutzt wird, sollte der Netzstecker gezogen werden. Dies verhindert Schäden am Gerät aufgrund von Blitzschlag und Spannungsstössen im Wechselstromnetz.
Abb.1 Abb.2
IMPORTANT ADVICE ON SAFETY!
Stamer Musikanlagen GmbH*
Magdeburger Str. 8
66606 St.Wendel
- b a
Lothar Stamer Dipl. Ing.
Managing Director
01/26/06
* Stamer Musikanlagen manufactures exclusively for Hughes & Kettner
Für das folgend bezeichnete Erzeugnis
Hughes & Kettner Switchblade
wird hiermit bestätigt, dass es den wesentlichen Schutzanforderungen entspricht, die in der Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit (89/336/EWG) und der Niederspannungsrichtlinie (73/23/EWG) festgelegt sind. Diese Erklärung gilt für alle Exemplare, und bestätigt die Ergebnisse der Messungen, die durch die Qualitätssicherung der Fa. Starner Musikanlagen GmbH durchgeführt wurden. Zur Beurteilung des Erzeugnisses hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit wurden folgende Normen herangezogen: EN 50081-1 • EN 50082-1. Zur Beurteilung der Einhaltung der Niederspannungsrichtlinie wurde folgende Norm herangezogen: EN 60065
Diese Erklärung wird verantwortlich für den Hersteller
SteinR
Stamer Musikanlagen GmbH*
Magdeburger Str. 8
66606 St.Wendel
abgegeben durch
1.h.c
Lothar Stamer Dipl. Ing.
Geschäftsführer
26.01.2006
* Stamer Musikanlagen stellt exklusiv für Hughes & Kettner her
SWITCHBLADE
Hughes & Vethuer
TUBE AMP REVOLUTION
Hughes & Kettner
Postfach 1509
66595 St. Wendel
Tel: +49 (0) 68 51 - 905 0
Fax: +49 (0) 68 51 - 905 103