mPro400GCD - Industriecontroller Cleco - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG mPro400GCD Cleco
1 Zu diesem Dokument 24
2 Sicherheit 24
2.1 Warnungen und Hinweise ....24
2.2 Symbole auf dem Produkt 25
2.3 Bestimmungsgemäße Verwendung 25
2.4 Vorhersehbare Fehlanwendung....25
2.5 Ausbildung des Personals....25
INT
Cleco
2.6 Persönliche Schutzausrüstung....26
2.7 Systemrelevante Sicherheitshinweise....26
2.8 FCC- und ISED-Konformität....27
3 Lieferumfang 27
4 Zubehör 28
5 Transport....28
6 Produktbeschreibung 28
7 Steckerbelegung 28
8 Datenspeicher 31
9 Inbetriebnahme ....31
10 Sicherheitsfunktion STO....32
10.1 Beschreibung 32
10.2 Sicherheit ....32
10.3 Leistungsmerkmale 32
10.5 Schnittstellen 33
10.6 Steuersignale ....34
10.7 Diagnose 35
10.8 Zeitverhalten....36
10.10 Funktionsprüfung....37
11 Technische Daten 38
11.1 Abmessungen ....38
11.2 Umgebungsbedingungen 38
11.3 Elektrische Daten 38
11.4 Sicherheitstechnik 38
11.5 Systemdaten 39
11.6 Gewicht....39
12 Entsorgung 39
ES
1 Acerca de este documento....40
2 Seguridad 40
1 Zu diesem Dokument
Dieses Dokument richtet sich an Fachkräfte für Installation und Instandhaltung (Einrichter, Instandhalter, Service, Betreiber).
Es enthält Informationen
- für eine sichere, sachgerechte Verwendung.
- zu Funktion.
- zu technischen Daten und Wartung.
Die Originalsprache dieses Dokuments ist Deutsch.
Anweisungen zur Programmierung sind nicht enthalten. Siehe hierzu separate Programmieranleitung.
Gültigkeit
Dieses Dokument gilt für folgende Produkte:
mPro400GCD-P-STO
Revisionsverlauf
Softwareanforderungen
| Bestell-Nr. | Beschreibung |
| S168813 | Steuerungs-Software |
| S168691 | mProRemote Professional |
Weiterführende Dokumente
| Nummer | Dokument |
| P1730PM | Programmieranleitung – Schraubverfahren |
| P2279SB | Systemhandbuch – NeoTek |
| P2280PM | Programmieranleitung – S168813 mPro400GC(D) & mPro200GC(-AP) |
| P2361JH | Installation Instruction – mPro400GCD-(...) |
| P2525TS | Troubleshooting – mPro400GC(D) |
| P3357C | EU-Konformitätserklärung – mPro400GCD-P-STO |
Auszeichnung im Text
| kursiv | Kennzeichnet Menüoptionen (z. B. Diagnose),Eingabefelder, Kontrollkästchen, Optionsfelder, Dropdownmenüs oder Pfade. |
| > | Kennzeichnet die Auswahl einer Menüoption aus einem Menü, z. B. Datei > Drucken. |
| <...> | Kennzeichnet Schalter, Schaltflächen oder Tasten einer externen Tastatur, z. B. |
| Courier | Kennzeichnet Dateinamen, z. B. setup.exe. |
| • | Kennzeichnet Listen, Ebene 1. |
| - | Kennzeichnet Listen, Ebene 2. |
| a) | Kennzeichnet Optionen |
| b) | |
| ➢ | Kennzeichnet Resultate. |
| 1. (...) | Kennzeichnet eine Abfolge von Handlungsschritten. |
| 2. (...) | |
| ▶ | Kennzeichnet einen einzelnen Handlungsschritt. |
| Sales & Service Center | ClecoSales & Service Center, siehe letzte Seite. |
2 Sicherheit
Alle Sicherheitshinweise und Anweisungen lesen. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können einen elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
▶ Dieses Dokument für zukünftige Verwendungen sorgfältig aufbewahren!
▶ Diese Sicherheitshinweise müssen allen Personen, die das Produkt benutzen, jederzeit zugänglich sein.
2.1 Warnungen und Hinweise
Warnhinweise sind durch ein Signalwort und ein Pik- togramm gekennzeichnet:
- Das Signalwort beschreibt die Schwere und die Wahrscheinlichkeit der drohenden Gefahr.
• Das Piktogramm beschreibt die Art der Gefahr

! Gefahr
Ein Symbol in Verbindung mit dem Wort Gefahr bezeichnet eine Gefährdung mit einem hohen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder schwerste Verletzungen zur Folge hat.

⚠ Warning
Ein Symbol in Verbindung mit dem Wort Warnung bezeichnet eine Gefährdung mit einem mittleren Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben kann.


Vorsicht
Ein Symbol in Verbindung mit dem Wort Vorsicht bezeichnet eine Gefährdung mit einem niedrigen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben kann.

Hinweis
Ein Symbol in Verbindung mit dem Wort Hinweis bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation, die wenn sie nicht vermieden wird, zu Sach- oder Umweltschäden führen kann.

Allgemeine Anwendungstipps und nützliche Informationen, jedoch keine Warnung vor Gefährdungen.
Aufbau Warnhinweis


Vorsicht
Art und Quelle der Gefahr.
Mögliche Folgen bei Nichtbeachtung.
▶ Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr.
2.2 Symbole auf dem Produkt

Elektrische Spannung

Bedienungsanleitung sorgfältig durchlesen.

CE-konform
Das Produkt entspricht den vorgeschriebenen technischen Anforderungen in Europa.

Lokalen Entsorgungsrichtlinien für alle Komponenten dieses Produkts und seiner Verpackung beachten.

UKCA-konform.
Das Produkt entspricht den vorgeschriebenen technischen Anforderungen in Großbritannien.
2.3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Für Schäden bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung haftet der Benutzer. Das Produkt nur unter folgenden Bedingungen verwenden:
▶ Nur in industriellen Schraubprozessen verwenden.
Das Öffnen des Produkts bedeutet den Verlust der Gewährleistung. Im Reparaturfall das komplette Produkt an ein Sales & Service Center senden. Eine
Reparatur ist nur von Apex Tool Group autorisiertem Personal erlaubt.
▶ Nur in Verbindung mit den Komponenten verwenden, die in der EU-Konformitätserklärung aufgeführt werden.
Unter den vorgeschriebenen Umgebungsbedingungen verwenden.
▶ Mit der vorgeschriebenen Versorgungsspannung betreiben.
▶ Zur Stromversorgung nur das Original Netzkabel von Cleco verwenden.
▶ Innerhalb des Leistungsbereichs betreiben, der in den technischen Daten angegeben ist.
2.4 Vorhersehbare Fehlanwendung
▶ Sicherheitseinrichtungen NICHT überbrücken.
Das Produkt NICHT in explosionsgefährdeten Bereich verwenden.
Das Produkt NICHT in feuchter Umgebung oder im Freien verwenden.
Das Produkt NICHT im Wohnbereich verwenden.
Das Produkt NICHT in Verbindung mit Schneidwerkzeugen (Bohrer, Fräser, Schleifer...) verwenden.
Das Produkt NICHT mit anderen als in der Konformitätserklärung genannten Komponenten verwenden.
Das Produkt NICHT für andere Anwendungen als zum Eindrehen und Lösen von Schrauben und Muttern verwenden.
Das Produkt NICHT zum Anheben hängender Lasten oder ähnlich gespeicherter Energie verwenden.
Das Produkt NICHT als Steighilfe verwenden.
2.5 Ausbildung des Personals
Das Schraubsystem darf nur von Personal in Betrieb genommen, eingerichtet und gewartet werden, das durch Mitarbeiter der Apex Tool Group geschult und qualifiziert wurde.
Das Produkt wurde von Apex Tool Group voreingestellt. Änderungen an den Werkseinstellungen dürfen nur von einer Fachkraft durchgeführt werden ^4 .
Der Betreiber muss sicherstellen, dass neu hinzukommendes Bedien- und Wartungspersonal im selben Umfang und mit derselben Sorgfalt in die Bedienung und Instandhaltung des Schraubsystems eingewiesen wird.
Personal in der Ausbildung / Schulung / Unterweisung darf nur unter Aufsicht einer erfahrenen Person mit dem Schraubsystem arbeiten.
2.6 Persönliche Schutzausrüstung
▶ Beim Arbeiten mit rotierenden Teilen keine Handschuhe tragen.
Empfehlung: Frei drehende u-GUARD geschützte Schraubwerkzeuge von APEX.
▶ Geeignete Kleidung tragen. Keine weite Kleidung oder Schmuck tragen.
▶ Sicherheitsschuhe tragen.
▶ Schutzbrille tragen, wenn die Gefahr besteht, dass Schmutz oder Teile herausgeschleudert werden.
▶ Ggf. ein Haarnetz tragen.
2.7 Systemrelevante Sicherheitshinweise
Es ist zwingend erforderlich nationale, staatliche und örtliche Bestimmungen und Normen zu beachten.
An der Steuerung, an den Schutzeinrichtungen oder Zubehörteilen, keine Änderungen ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Apex Tool Group vornehmen.
▶ Die Steuerung oder Bauteile der Steuerung, weder zur Fehlerbehebung noch zu anderen Arbeiten öffnen. Jeglicher Eingriff kann im Fehlerfall schwere Verletzungen verursachen.
Verletzungsgefahr durch Stromschlag
Steuerung kann im Fehlerfall Spannung führen. Ein Stromschlag kann zu Herz-Kreislaufstillstand, Atemstillstand, Verbrennungen und schweren Verletzungen bis zum Tod führen.
▶ Vor Anschluss von Netz- und Werkzeugkabel, beim Umrüsten, Ausstecken der Steckverbinder, einer Reinigung oder einer Außerbetriebnahme die Steuerung abschalten.
Komponenten des Systems NICHT öffnen. Nach Unterbrechung der Stromversorgung kann noch 10 Minuten lang eine gefährliche Spannung anliegen.
▶ Schraubsystem nicht betreiben, falls Gehäuse, Kabel oder Werkzeug beschädigt ist.
▶ Bei eventuellen Störungen niemals das Schraubsystem ohne Kenntnis selbst reparieren! Örtliche Instandsetzungsstelle oder zuständiges Sales & Service Center informieren.
Bei der Installation
▶ Geeignetes Hebezeug verwenden, um die Steuerung auf den gewünschten Installationsort anzuheben.
▶ Sicherstellen, dass die Steuerung fest montiert und gesichert ist (siehe Kurzanleitung).
▶ Kabel und Leitungen so verlegen, dass keine Schäden oder Stolperfallen entstehen.
Zulässigen Biegeradius des Kabels einhalten.
▶ Zugelassenes Netzkabel mit geeigneten Nennwerten verwenden.
Bei 115-VAC: Kabel mit einem größeren Querschnitt verwenden.
Gilt für Steuerung mit STO: Funktion NOT-AUS in Maschine verwenden. Geeignetes Sicherheitsschaltgerät anschließen.
Gilt für Steuerung mit STO: Schutz gegen automatischen Wiederanlauf des Werkzeugs entsprechend der geforderten Sicherheitskategorie von NOT-AUS-Anwendungen sicherstellen, z. B. über ein externes Sicherheitsschaltgerät.
Vor der Inbetriebnahme
▶ Nur an geerdetem Netz mit Neutralleiter (TN-System) betreiben. Der Betrieb ohne Neutralleiter (IT-Netz) ist unzulässig.
▶ Normkonforme PE-Anbindung sicherstellen.
Zur Absicherung der Zuleitung wird ein FI-Schutzschalter (RCD) Typ A empfohlen.
▶ Vor Inbetriebnahme Schutzleitermessung nach örtlich geltenden Vorschriften (in Deutschland DGUV-Vorschrift 3) durchführen.
▶ Die Steuerung erst einschalten, nachdem alle Anschlüsse korrekt hergestellt wurden.
Im Betrieb
▶ Steuerung vor Nässe schützen.
▶ Steuerung bei ungewöhnlichen Geräuschen, Erhitzung oder Vibrationen sofort abschalten.
▶ Netzstecker ziehen und das Schraubsystem von qualifiziertem Personal überprüfen und bei Bedarf reparieren lassen.
▶ Niemals den Stecker am Kabel aus der Steckdose ziehen.
Kabel vor Hitze, Öl, scharfen Kanten oder bewegten Teilen schützen.
▶ Beschädigte Kabel sofort ersetzen.
▶ Steckverbindungen zwischen Steuerung und Werkzeug sauber halten.
▶ Auf einen ordentlichen Arbeitsplatz achten, um Verletzungen oder Schäden an den Schraubkomponenten zu vermeiden.
▶ Am Arbeitsplatz für ausreichenden Platz sorgen.
Gefahr durch eine falsche Drehmomentmessung
Falls eine NIO-Verschraubung unerkannt bleibt, kann dies lebensbedrohliche Folgen haben.
Nach einem unsachgemäßen Einsatz (Absturz, mechanische Überlastung ...) unbedingt Rekalibrierung des Werkezugs (oder Fähigkeitsuntersuchung) durchführen.
Für sicherheitskritische Verschraubungen Kategorie A (VDI 2862) eine Redundanzmessung aktivieren (z. B. Stromredundanz).
▶ Eine turnusmäßige Messmittelüberwachung der Maschinen und Werkzeug einführen.
▶ Nur mit einem einwandfrei funktionierendem Schraubsystem arbeiten. Im Zweifelsfall ein Sales & Service Center kontaktieren.
Gefahr aufgrund eines unerwarteten Motoranlaufs bzw. eines erwarteten, aber nicht funktionierenden Stopps
Trotz redundanter Steuerungsteile und Überwachungsfunktionen kann in sehr seltenen Fällen der Motor unerwartet anlaufen.
Mögliche Ursache: Fernsteuerung der Diagnosefunktionen, Bitkipper im Speicher der Steuerung.
Ausgehend vom Werkzeug können mechanische Gefahren wie Ruck/Stoß durch Reaktionsmoment, Verletzungsgefahr durch Aufwickeln und Erfassen die Folge sein.
Cleco
▶ Für das maximal mögliche Drehmoment ausreichend dimensionierte Reaktionsaufnahme verwenden.
Nach dem Einschalten der Steuerung warten, bis der Bootvorgang abgeschlossen ist. Dies dauert ca. 1 Minute. Dann erst erneut aus-/einschalten.
Bei der Wartung
▶ Die Steuerung ist generell wartungsfrei.
- Örtliche Vorschriften zur Instandhaltung und Wartung für alle Betriebsphasen des Schraubsystems berücksichtigen.
Bei der Reinigung
▶ Nur das Äußere des Werkzeugs mit einem trockenen oder leicht feuchten Lappen reinigen.
▶ Steuerung oder Werkzeug nie in Flüssigkeiten tauchen.
Keinen Hochdruckreiniger verwenden.
▶ Eine Desinfektion der Oberflächen ist mit alkohol-basierten Desinfektionsmitteln zulässig.
Einsatz der Secondary-Steuerung
Bis zu 15 Secondary-Steuerungen können zu einer Primary-Steuerung hinzugefügt werden. Beim Ausschalten bzw. Ausfall der Secondary-Steuerung wird die Kommunikation des TSnet-Busses unterbrochen. Der Kommunikationsverlust zur Primary-Steuerung hat Auswirkungen auf die Secondary-Steuerung:
- Es werden keine Ergebnisse an die Primary-Steuerung zurückgemeldet.
- Es werden keine Verschraubungen mehr gestartet.
- Eine laufende Verschraubung zeigt die Fehlermeldung SA (Abbruch durch Wegnahme des Startsignals) an, wenn die TSnet-Verbindung während des Schraubvorgangs unterbrochen wurde.
- Es wird kein Abschaltsignal mehr empfangen somit erfolgt eine Abschaltung nur noch:
- durch Aktivierung der STO-Sicherheitsabschaltung
- nach Erreichen des Abschalt-Kriteriums oder
- über eine Sicherheitsabschaltung nach zwei Sekunden.
WARNUNG!
Während des Remote-Start-Betriebs (Mehrfach-Schrauber) führt eine Unterbrechung des TSnet-Busses zu einem verzögerten Stopp des Werkzeugs. Diese Verzögerung beträgt 2 Sekunden.
Verletzungsgefahr durch gefahrbringende Bewegungen
Unzureichende NOT-AUS-Einrichtungen können lebensbedrohliche Folgen haben.
▶ Die Notwendigkeit eines NOT-AUS und dessen Ausführung obliegt dem Anwender und seiner Risikoanalyse!
Für zugängliche und wirksame NOT-AUS-Einrichtungen sorgen. Ein Entriegeln der NOT-AUS-
Einrichtung darf keinen unkontrollierten Neustart der Anlage verursachen!
▶ Vor dem Einschalten der Anlage die NOT-AUS-Einrichtungen auf Funktion prüfen.
▶ Weitere Sicherheitshinweise im Kapitel zur Sicherheitsfunktion STO unbedingt beachten.
2.8 FCC- und ISED-Konformität
Das Produkt entspricht Teil 15 der FCC-Bestimmungen. Änderungen oder Modifikationen, die nicht ausdrücklich vom Hersteller genehmigt wurden, können zum Erlöschen der Betriebserlaubnis für dieses Produkt führen. Der Betrieb unterliegt den folgenden zwei Bedingungen:
- Das Produkt darf keine schädlichen Interferenzen verursachen.
- Das Produkt muss alle empfangenen Interferenzen akzeptieren, einschließlich Interferenzen, die einen unerwünschten Betrieb verursachen können.
FCC Verantwortliche Partei
Name: William Cain
Position: Direktor, R&D
Adresse: 670 Industrial Drive
Lexington, SC 29072
Vereinigte Staaten
Telefon: +1 803 951 7558
E-Mail: William.Cain@ClecoTools.com
Dieses Produkt wurde getestet und entspricht den Grenzwerten für digitale Geräte der Klasse A gemäß Teil 15 der FCC-Bestimmungen. Diese Grenzwerte sollen einen angemessenen Schutz gegen schädliche Interferenzen bieten, wenn das Produkt in einer gewerblichen Umgebung betrieben wird. Dieses Produkt erzeugt, verwendet und strahlt möglicherweise Hochfrequenzenergie aus und kann, wenn es nicht in Übereinstimmung mit der Bedienungsanleitung installiert und verwendet wird, Funkstörungen verursachen.
Der Betrieb dieses Produkts in einem Wohngebiet kann schädliche Störungen verursachen. In diesem Fall muss der Benutzer die Störungen auf eigene Kosten beheben.
3 Lieferumfang
Lieferumfang anhand der Versandpapiere auf Vollständigkeit prüfen.
- Steuerung
• Diese Hardware-Beschreibung - Quick Installation Guide
• EU Konformitätserklärung - Garantie
• Bestell-Nr. 541683-03 – Netzkabel EU 230 VAC
• Bestell-Nr. 541683-01 – Netzkabel USA 115 VAC
• Bestell-Nr. 541683-02 – Netzkabel USA 230 VAC
• Bestell-Nr. 544004-1 – Stecker-Arretierung
• Bestell-Nr. 961893PT – Terminierungsstecker STO
• Bestell-Nr. 962405PT – Stecker STO, gebrückt
• Bestell-Nr. S981211 – Gegenstecker X9/X10 (2×)
2
DE
4 Zubehör
• Bestell-Nr. 962037-(...) – TSnet Kabel
• Bestell-Nr. 961924-(...) – STO Kabel
5 Transport
▶ Produkt in der Originalverpackung transportieren oder lagern. Die Verpackung ist recyclebar.
▶ Bei beschädigter Verpackung das Teil auf sichtbare Schäden überprüfen. Informieren Sie den Transporteur, gegebenenfalls Ihr Sales & Service Center.
6 Produktbeschreibung
- Steuerung für den Einsatz mit einem kabelgebundenen Handwerkzeug der Serie NeoTek oder einem Einbauschauber der Serie BD.
• Steuerung als Primary- oder Secondary-Steuerung konfigurierbar. - Insgesamt sind bis zu 16 Schraubkanäle realisierbar.
- Steuerungen mit der Endung STO in der Typbezeichnung sind mit der Sicherheitsfunktion STO ausgestattet, siehe Kapitel 10 Sicherheitsfunktion STO, Seite 32.
7 Steckerbelegung
Diese Kapitel beschreibt die Cleco-spezifischen Stecker. Standard-Stecker werden nicht berücksichtigt. Alle Anschlüsse sind kurzschlussfest.
X5, X6 – Zusatzgeräte
• Alle Ausgänge liefern RS232 konforme Signale.
• Die Eingänge erlauben Spannungen von -15 V bis +15 V.
- Spannung <0,8 V entspricht einer Null.
- Spannung >2,4 V wird als Eins interpretiert.
- Offene Eingänge werden mit Pulldown Widerstand auf Null voreingestellt.
• Die Versorgungspins sind direkt mit der Platinenversorgung verbunden.

Hinweis
Datenverlust
Wird die Verbindung während des Betriebs unterbrochen, kann ein System-Reset die Folge sein.
▶ Verbraucher nicht während des Betriebs stecken oder abziehen.
| Pin | RS232-1 RS232-2 | 9 polig, D-Sub, Stift, mit Schraubver-riegelung |
| 1 | - | ![]() |
| 2 | RxD | |
| 3 | TxD | |
| 4 | - | |
| 5 | GND | |
| 6 | - | |
| 7 | RTS | |
| 8 | CTS | |
| 9 | - |

Montagehinweis Feldbusmodul
Das Modul bis zum Anschlag einschieben, dann leicht nach rechts drücken und vollständig einschieben. Die Nase am Modul darf nicht auf der Platine aufsitzen.

text_image
PROFIT ANYBUSX7, X8 – Anybus Compact Com
Steckplätze für Anybus CC M30 Module.
X9, X10 – Digitale Eingänge/Ausgänge
In diesem Kapitel wird die Beschaltung der Ein-/Ausgänge beschrieben. Die Versorgung je Signalgruppe (X9, X10) ist elektrisch verbunden.
• 8 Eingänge / 8 Ausgänge, opto-isoliert für 24 V-Pegel.
• Ausgangsstrom: 0,5 A pro Ausgang, 1 A insgesamt.

Hinweis
Überlastabschaltung
Die Stromüberwachung schaltet bei Überstrom den Ausgang ab.
▶ Ein Verbraucher darf nicht mehr als 0,5 A Strom benötigen.
| Signal X9 | Signal X10 | |||||
| Pin | I/O | Bezeichnung | Pin | I/O | Bezeichnung | |
| 12 | VersorgungGND Int. | 24 | VersorgungGND Int. | |||
| 11 | Ver- | sorgungGND E/A | 23 | Ver- | sorgungGND E/A | |
| 10 | Aus-gang | O3 | 22 | Aus-gang | O7 | |
| 9 | Aus-gang | O2 21 | Aus-gang | O6 | ||
| 8 | Aus-gang | O1 | 20 | Aus-gang | O5 | |
| 7 | Aus-gang | O0 | 19 | Aus-gang | O4 | |
| 6 | Eingang | I3 | 18 | Eingang | I7 | |
| 5 | Eingang | I2 | 17 | Eingang | I6 | |
| 4 | Eingang | I1 | 16 | Eingang | I5 | |
| 3 | Eingang | I0 | 15 | Eingang | I4 | |
| 2 | Versorgung+24 V Ext. | 14 | Versorgung+24 V Ext. | |||
| 1 | Versorgung+24 V Int. | 13 | Versorgung+24 V Int. | |||
Interne Spannungsversorgung (Beispiel)

text_image
X9 R X10 12 24 11 23 10 22 9 21 8 20 7 19 6 18 5 17 4 16 3 15 2 14 1 13Abb. 2-1: 2x12 pol. Phoenix MCD 0.5/24-G1-2.5
Eingänge
- Verwendung einer internen Spannungsquelle zur Versorgung der Eingänge.
- Pin 1 und Pin 13 sind die Spannungsquelle für die Eingänge.
- Pin 2 und Pin 14 müssen mit Pin 1 bzw. Pin 13 verbunden werden.
Ausgänge
- Verwendung einer internen Spannungsquelle zur Versorgung der Ausgänge.
- Pin 11 und Pin 23 (GND gemeinsam) dienen als „Rückleitung“ für die Ausgänge.
- Pin 11 und Pin 23 müssen mit Pin 12 bzw. Pin 24 verbunden werden.
Externe Spannungsversorgung (Beispiel)

text_image
X9 12 24 11 23 10 22 9 21 8 20 7 19 6 18 5 17 4 16 3 15 2 14 1 13 X10Abb. 2-2: 2x12 pol. Phoenix MCD 0.5/24-G1-2.5
Anforderung an externe Spannungsquelle: Verwendung einer PELV (Protective Extra Low Voltage) Spannungsquelle 24 VDC ±10 %.
Eingänge
- Verwendung einer externen Spannungsquelle zur Versorgung der Eingänge.
- Pin 2 und Pin 14 mit der externen 24 VDC Spannungsquelle verbinden.
- Pin 11 und Pin 23 (GND gemeinsam) als Referenzpotential für die Eingänge mit der externen Spannungsquelle verbinden.
Ausgänge
- Verwendung einer externen Spannungsquelle zur Versorgung der Ausgänge.
- Pin 2 und Pin 14 mit der externen 24 VDC Spannungsquelle verbinden.
- Pin 11 und Pin 23 (GND gemeinsam) als Rückleitung für die Ausgänge mit der externen Spannungsquelle verbinden.
X21 - Systembus TSnet Out
| Pin | Signal | Rundsteckverbinder M12Buchse, 8 polig, X-codiert |
| 1 | Tx + | ![]() |
| 2 | Tx - | |
| 3 | Rx + | |
| 4 | Rx - | |
| 5 | GND_Int. | |
| 6 | GND_Int. | |
| 7 | +24 VDC_Int. | |
| 8 | +24 VDC_Int. |
X22 - Systembus ARCNET
| Pin | Signal | Rundsteckverbinder M128 polig, Stift, A-codiert |
| 1 | n. c. | 5![]() |
| 2 | DATA-B | |
| 3 | GND | |
| 4 | +5 VDC | |
| 5 | DATA-A | |
| 6 | n. c. | |
| 7 | 0 VDC | |
| 8 | +24 VDC |
X23 – Netzanschluss
| Beschreibung | Gerätestecker IEC, C14 |
| Gerätestecker mit Sicherungshalter | ![]() |
| Sicherung, Schurter Typ 0034.3129, 5×20 mm, 16 AT, 250 V AC, Ausschaltvermögen, 100 A |

Hinweis
Unterbrechung der Stromzufuhr
Der Gerätestecker kann sich unbemerkt lösen.
Stecker-Arretierung Bestell-Nr. 544004-1 verwenden, siehe Quick Installation Guide.
X24 – Werkzeuganschluss Digital
Serie 30/50/70
Serie BD
X25 – Werkzeuganschluss Analog
Handwerkzeuge Serie 18, 48, 67
| Pin | Signal | Rundsteckverbinder ECTA Buchse, Push-Pull |
| 123 | Leistung | ![]() |
| 4 | PE(Funk-tionserde) | |
| 5 Tool Bus | ||
Signalbelegung siehe Kapitel 10.5 Schnittstellen, Seite 33.
| Anschluss | Funktion STO | RundsteckverbinderM12, 8 polig, Akodiert |
| X42 STO OUT | ![]() | Pin![]() |
| X41 STO IN | Buchse![]() |
| Pin | Signal | RundsteckverbinderM23, Buchse |
| 123 | Leistung | ![]() |
| 4 | PE(Funk-tionserde) | |
| 5 | Tool Bus |
8 Datenspeicher

text_image
4× S909344 M3×5 DIN912 OFF 1.8 - 2.4 Nm 1.3 - 1.8 ft.-lbs. 931030 SW 2,5 1 2Abb. 2-3: Speicherzugang auf der Rückseite
| Pos. | Bezeichnung | Funktion |
| 1 | CF-Karte (Compact Flash) | Betriebsystem, Archivdateien und Anwendungen. Im Lieferumfang enthalten. |
| 2 | SD-Karte, optional | Funktion ist Software-abhängig: Software-Update, Parameter speichern/ laden, Datenarchivdateien... |
| Hinweis | |
| DatenverlustSchwere Systemfehler und Datenverlust bei Nichtbeachtung:► Nur bei ausgeschalteter Versorgungsspannung SD-Karte ziehen oder stecken. |
9 Inbetriebnahme
▶ Inbetriebnahme siehe Dokument P2361JH.
10 Sicherheitsfunktion STO
10.1 Beschreibung
Diese Funktion verhindert, dass dem Motor eine krafterzeugende Energie zugeführt wird. Diese Sicherheitsfunktion entspricht einem ungesteuerten Stillsetzten nach IEC 60204-1, Stopp-Kategorie 0 (DIN EN 61800-5-2 Kap. 4.2.3.2). STO: Sicher abgeschaltetes Drehmoment (en: safe torque off).
Es ist möglich die Sicherheitsfunktion STO mit mehreren Steuerungen zu verketten. Hierfür steht die Schnittstelle Emergency Stop IN/OUT zur Verfügung.
10.2 Sicherheit
![]() | ⚠ Gefahr |
| Elektrische Spannungen!Tod durch Stromschlag.Die Sicherheitsfunktion STO schützt ausschließlich gegen gefahrbringende Bewegungen, nicht gegen elektrischen Schlag.▶ Sicherheitshinweise Verletzungsgefahr durch Stromschlag, siehe Kapitel 2.7 Systemrelevante Sicherheitshinweise, Seite 26 unbedingt beachten. | |
![]() | ⚠ Vorsicht |
| Ausfall der Sicherheitsfunktion STOEs kann zu Sach- und Personenschäden kommen.▶ Sicherheitskritische Fehler, die zu einem unsicheren Zustand führen, umgehend an Apex Tool Group melden.▶ Ist ein Schraubprozess durch einen Zustand Fail-Safe blockiert, obwohl die Sicherheitsfunktion STO nicht explizit angefordert wurde, liegt ein Fehler in der Sicherheitsfunktion vor. Die Anlage durch qualifiziertes Personal auf Fehler prüfen lassen.▶ Defekte sicherheitskritische Komponenten umgehend ersetzen und prüfen.▶ Nach Erreichen der maximalen Gebrauchsdauer siehe Kapitel 11.4 Sicherheitstechnik, Seite 38: Steuerung ersetzen. | |
![]() | Hinweis |
| Gefahr des Anruckens des Motors bei Mehrfachfehlern in der SteuerungFalls während des Zustands STO die Endstufe des Schraubmoduls in der Steuerung ausfällt (gleichzeitiger Kurzschluss von 2 Leistungshalbleitern in unterschiedlichen Phasen), kann es zu einer begrenzten Rast-Bewegung des Rotors im Motor kommen. Der Drehwinkel entspricht einer Polteilung, welche mit der Getriebeuntersetzung auf den Abtrieb wirkt. Der Drehwinkel beträgt bei Cleco El-ektrowerkzeugen stets ≤15°. |
10.3 Leistungsmerkmale
• Erreichen der Sicherheitsfunktion STO.
• Potentialfreier Rückmeldekontakt für den Betriebsstatus.
Bei aktiver Sicherheitsfunktion STO ist die Energieversorgung durch zwei separate Abschaltpfade zum Motor im Werkzeug sicher unterbrochen. Der Motor kann kein Drehmoment und somit auch keine gefährlichen Bewegungen erzeugen. Es erfolgt keine Überwachung der Stillstandsposition. Dies ist relevant bei von Last erzeugten Drehmomenten, wie hängende Lasten oder vorgespannte Federtrieben. Um diese Rückwirkungen zu verhindern, müssen zusätzliche sicherheitsgerichtet Maßnahmen zum Stillsetzen vorgesehen werden.

flowchart
graph TD
subgraph_STMD_H["STMD-H"]
A["StOA"] --> B["IC601"]
B --> C["IC602"]
D["StOB"] --> E["IC603"]
F["REL 1"] --> G["&"]
H["REL 2"] --> G
I["X41 IN"] --> J["X42 OUT"]
end
subgraph_STMD_H["Galvanische Trennung"]
K["StOA"] --> L["IC601"]
M["IC602"] --> N["IC603"]
O["StOB"] --> P["IC603"]
Q["REL 1"] --> R["&"]
S["REL 2"] --> R
T["Vorsorgung Gate Driver OS + US"] --> U["μC"]
V["Aktivierung Pegelwandler für Gatesignale"] --> W["μC"]
end
subgraph_X41_IN["X41 IN"]
X["Pin 1"] --> Y["Pin 2"]
Z["Pin 3"] --> AA["Pin 4"]
AB["Pin 5"] --> AC["Pin 6"]
AD["Pin 7"] --> AE["Pin 8"]
AF["Pin 9"] --> AG["Pin 10"]
AH["Pin 11"] --> AI["Pin 12"]
AJ["Pin 13"] --> AK["Pin 14"]
AL["Pin 15"] --> AM["Pin 16"]
AN["Pin 17"] --> AO["Pin 18"]
AP["Vorhergehende Steuerung oder Sicherheitsschaltgerät"] --> AQ["Pin 1"]
end
subgraph_STO_A["STO Anschlussflansch"]
AR["X41 IN"] --> AS["Pin 1"]
AT["X42 OUT"] --> AU["Pin 4"]
AV["Terminierungsstecker"] --> AW["oder"]
AX["STS - nächste Steuerung"] --> AY["STM-OUT"]
end
style STMD_H fill:#f9f,stroke:#333
style X41_IN fill:#ccf,stroke:#333
style STO_A fill:#cfc,stroke:#333
Abb. 2-4 STO-Schaltungsaufbau
10.4 Diagnosedeckungsgrad (DC)
Der Diagnosedeckungsgrad ist abhängig von der Einbindung der integrierten Sicherheitsfunktion der Steuerung in die Steuerkette sowie den umgesetzten Maßnahmen zur Diagnose. Wird bei der Diagnose eine Störung erkannt, müssen geeignete Maßnahmen zum Erhalt des Sicherheitsniveaus vorgesehen werden.
10.5 Schnittstellen
Die Sicherheitsfunktion STO der Schrauberbsteuerung wird über die digitalen I/O-Schnittstellen X41, X42 gesteuert. Die Schnittstellen sind bei allen Steuerungen mit STO-Funktion gleich bezeichnet, farblich gelb hinterlegt und funktionsidentisch mit gleicher Spezifikation, siehe Kapitel 7 Steckerbelegung, Seite 28. Die Sicherheitsfunktion STO wird ausschließlich über die zwei digitalen Steuereingänge STO-A und STO-B angefordert. Eine weitere Beschaltung der Signale, z.B. Rückmeldung oder Hilfsspannung ist nicht unbedingt erforderlich.

Hinweis
Eine Querschlusserkennung des Eingangskreises wird durch die Steuerung nicht durchgeführt. Alle Systemkomponenten lassen den Fehlerauschluss Kurzschluss zu.
Über einen potentialfreien Rückmeldekontakt (Schließer) wird der Zustand der Sicherheitsfunktion STO zurückgemeldet. Diese Information wird bei einer aufeinander folgenden Schaltung mehrerer Steuerungen mit STO-Funktion verknüpft.
Schnittstelle X41 - IN
Abhängig von der Position der aktuell betrachteten Steuerung im STO-Strang, siehe Kapitel System Layout, Seite 119), ist die Schnittstelle X41 die Verbindung zur vorherigen Steuerung oder zum externen Sicherheitsschaltgerät. Durch die Bereitstellung einer Hilfsversorgung von 24 VDC im Stecker X41, ist es möglich Sicherheitsschaltgeräte, die Spannung für Schließerkontakte, o. Ä. zu versorgen.
| Pin | Signal | Beschreibung |
| 1 | 24 VDC | Ausgang Hilfsversorgung 24 VDC, für passive Ansteuerung von STO. Bezugspotential ist GND_STO. |
| 2 | 24 VDC | |
| 3 | FB-1-IN | Potentialfreier Rückmeldekontakt 1 (informativ) für den Zustand STO• Rückmeldekontakt geöffnet: STO nicht aktiv• Rückmeldekontakt geschlossen: STO aktiv |
| 4 | STO-A | Eingang für das Steuersignal A zur Ansteuerung der Sicherheitsfunktion STO. Bezugspotential ist GND_STO.• Anforderung STO bei Low-Pegel gleichzeitig mit Low-Pegel an STO-B. |
| 5 | GND_STO | Bezugspotential für alle Spannungen an X41. |
| 6 | STO-B | Eingang für das Steuersignal B zur Ansteuerung der Sicherheitsfunktion STO. Bezugspotential ist GND_STO.• Anforderung STO bei Low-Pegel gleichzeitig mit Low-Pegel an STO-A. |
| 7 | FB-2 | Potentialfreier Rückmeldekontakt 2, Beschreibung siehe FB-1. |
| 8 | GND_STO | Bezugspotential für alle Spannungen an X41. |
Schnittstelle X42 - OUT
Abhängig davon, ob die aktuell betrachtete Steuerung die letzte in einem STO-Strang ist, oder ob noch eine weitere Steuerung folgt, ist die Schnittstelle X42 die Verbindung zur nächsten Steuerung oder kann ohne weitere Beschaltung belassen werden. Wenn der Rückmeldekontakt ausgewertet wird, ist eine Terminierung an der letzten Steuerung in einem Strang nötig.
| Pin | Signal | Beschreibung |
| 1 | n. c. | - |
| 2 | n. c. | - |
| 3 | FB-1-OUT | Potentialfreier Rückmeldekontakt 1 |
| 4 | STO-A | Ausgang für das Steuersignal A zur Ansteuerung der Sicherheitsfunktion STO der nächsten Steuerung, gebrückt mit X41.4 |
| 5 | GND_STO | Bezugspotential für alle Spannungen an X42. |
| 6 | STO-B | Ausgang für das Steuersignal B zur Ansteuerung der Sicherheitsfunktion STO der nächsten Steuerung, gebrückt mit X41.6. |
| 7 | FB-2 | Potentialfreier Rückmeldekontakt 2, gebrückt mit X41.7. |
| 8 | GND_STO | Bezugspotential für alle Spannungen an X42. |
10.6 Steuersignale
Mit den beiden Steuereingängen STO-A und STO-B wird die Sicherheitsfunktion STO zweikanalig angefordert. Sie erlauben den direkten Anschluss von sicheren Halbleiterausgängen (elektronische Sicherheitsschaltgeräte, aktive Sicherheitssensoren) und von Schaltkontakten (Sicherheitsschaltgeräte mit Relaisausgängen, passive Sicherheitssensoren, z. B. zwangsgeführte Positionsschalter), siehe Kapitel 10.9 Installation, Seite 36.
Um die Sicherheitsfunktion STO anzufordern, wird die 24 V Steuerspannung an beiden Steuereingängen STO-A und STO-B abgeschaltet (0 V). Wenn beide Steuersignale gleichzeitig bzw. innerhalb einer festgelegten Diskrepanzzeit abgeschaltet werden, ist die Sicherheitsfunktion STO aktiv.
Für den Eingangsspannungsbereich der Steuereingänge STO-A und STO-B sind Toleranzbereiche definiert. Von der Höhe der Eingangsspannung hängt die in den Komponenten der STO-Schaltung (z. B. Kondensatoren) gespeicherte Energiemenge ab. Bei Schaltvorgängen müssen diese Energiemengen auf- bzw. entladen werden. Folglich ergeben sich von der Eingangsspannung abhängige Werte für die Abschaltzeit für den Übergang in den Sicheren Zustand (STO), siehe Kapitel 11.3 Elektrische Daten, Seite 38.
Zum Zeitverhalten selbst siehe Kapitel 10.8 Zeitverhalten, Seite 36.
Diskrepanzzeit
Der Übergang zwischen sicherem und unsicherem Zustand wird durch Pegeländerungen an den Steuereingängen STO-A und STO-B eingeleitet. Gemäß Spezifikation der Sicherheitsfunktion müssen beide Pegel identisch sein, andernfalls wird eine Fehlermeldung generiert. Eine Zustandsmaschine in der Steuerung überwacht beide Signale über der Zeit. Aufgrund von Bauteiltoleranzen oder prellenden Kontakten erfolgen die Pegeländerungen nie exakt gleichzeitig. Dies wird durch die sogenannte Diskrepanzzeit toleriert, solange die Pegeländerungen innerhalb dieser Zeit erfolgen. Sind die Pegel der Steuersignale STO-A und STO-B länger als diese Zeit unterschiedlich, wird in einen nicht quittierbaren Fehlerzustand übergegangen. Die Diskrepanzzeit Δt beträgt 100 ms. Diese ist nicht parametrierbar.

Die Signale STO-A und STO-B sollten soweit möglich gleichzeitig geschaltet werden.
Testimpulse
Testimpulse von Sicherheitssteuerungen werden nicht toleriert und müssen zur Anlagenverfügbarkeit deaktiviert werden. Die ausschließliche Verwendung von Cleco Zubehör lässt den Fehlerausschluss Kurzschluss zu.
Rückmeldekontakt FB
Der Rückmeldekontakt zeigt den sicheren Zustand an. Bei nicht aktiver Sicherheitsfunktion STO ist der Rückmeldekontakt geöffnet. Dies ist auch der Fall z. B. bei abgeschalteter 24 V Logikversorgungsspannung durch Defekt oder bei Ausfall der Versorgungsspannung. Bei aktiver Sicherheitsfunktion STO ist der Relaiskontakt geschlossen.

Hinweis
Beim Einschalten kann der Rückmeldekontakt kurzzeitig bis zur Betriebsbereitschaft der Steuerung, von den Eingangssignalen abweichen.
Der Rückmeldekontakt ist einkanalig ausgeführt und darf zu Diagnosezwecken, nicht aber im Sicherheitskreis verwendet werden.
Die folgende Tabelle zeigt den Zustand des Rückmeldekontakts in Abhängigkeit der Eingangssignale und der Zeit an. Vorbedingung ist jeweils der Fehlerfreie Zustand (Zeile 1 oder 4). Die Zeit t ist die Diskrepanzzeit 100 ms.
| Zeile | STO-A | STO-B | FB geschlossen | Führt zu Diagnosefehler nach Δt |
| 1 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 2 | 0 | 1 | 0 | → Δt → 1 |
| 3 | 1 | 0 | → Δt → 1 | → Δt → 1 |
| 4 | 1 | 1 | 0 | 0 |
Überspannungs- und Verpolschutz
Die Steuereingänge STO-A und STO-B sind gegen Überspannungen und gegen Verpolung der Steuerspannung geschützt, siehe Kapitel 11 Technische Daten, Seite 38.
Die an X41 herausgeführte 24 VDC Hilfsspannung ist kurzschlussfest. Kurzschluss oder Überlast führen jedoch zum Ausfall aller internen Logikspannungen und somit zum Ausfall der Primärfunktion.
10.7 Diagnose
Die Sicherheitsfunktion STO wird in der Steuerung auf Plausibilität und Funktionsfähigkeit überwacht.
Zustandsmeldung STO an Steuerung
Software-seitig ist der Zustand der Sicherheitsfunktion STO (1 = OK, 0 = STO ausgelöst) auf der E/A-Ebene unter dem Gerät TM_DIDO am Eingang 10 verfügbar.
Soll diese Zustandsinformation in der Anwendung vorhanden sein, muss dies vom Anwender entsprechend zugewiesen werden. Es wird empfohlen, den Software-Eingang Emergency Stop zu verwenden. Eine Zuweisung aus sicherheitstechnischen Gründen ist nicht erforderlich.
Fail-Safe Zustand
Wenn ein Fehler in der Sicherheitstechnik erkannt wird, z. B. ungleicher Pegel der Steuersignale STO-A und STO-B oder ein Schaltungsdefekt vorliegt, wird intern ein Fehler ausgelöst. Dieser Fehler ist nicht bzw. nur durch einen Neustart quittierbar, d. h. weitere Startversuche führen nicht mehr zum Andrehen des Abtriebs.
Es wird davon ausgegangen, dass ein externer Fehler vorliegt und die Steuerung dazu abgeschaltet werden muss. Liegt der Fehler nach Überprüfung der externen Ansteuerung weiterhin vor, liegt ein Defekt in der Steuerung vor und diese muss somit ersetzt werden.
10.8 Zeitverhalten
Die Steuersignale STO-A und STO-B sind bzgl. ihrer Verwendung gleichwertig, obwohl die Signale unterschiedliche Abschaltpfade bedienen. Sie werden im Zeitverhalten als einzelnes, austauschbares STO-Signal beschrieben.
Die Zeit vom Abschalten eines STO-Signals bis zur Wirksamkeit in der Endstufe der Steuerung wird von der externen Beschaltung bestimmt (siehe Kapitel 10.6 Steuersignale, Seite 34), dazu zählen auch parallelgeschaltete Steuerungen. Die hier angegebenen Werte beziehen sich auf die Passive Beschaltung mit einer Steuerung und mit maximaler Kabellänge. Das Zeitverhalten ist bei jedem Aufbau unterschiedlich und muss bei Inbetriebnahme geprüft werden, ob sie den Mindestanforderungen entspricht.
10.9 Installation
Bei der Installation und Verdrahtung der Signale müssen die Anforderungen der EN 60204-1 erfüllt werden. Hier ist besonders auf Maßnahmen zum Fehlerausschluss Kurzschluss zu achten. Bei den STO-Kabeln 961924-xxx sind die STO-Signale einzeln durch eine Erdverbindung geschützt. Diese Verbindung darf zur ersten Steuerung, und von Steuerung zu Steuerung, jeweils nicht länger als 60 m sein; in Summe im System ist eine Gesamtlänge aller STO-Verbindungen bis 200 m zulässig.
Die nachfolgenden Schaltungsbeispiele zeigen die bestimmungsgemäße Beschaltung der STO-Schnittstellen. Eine sin- ngemäß andere Verwendung oder Beschaltung ist nicht zulässig.
Passive Beschaltung X41

flowchart
graph LR
subgraph S1
A["FB"] --> B["1"]
B --> C["2"]
C --> D["6"]
D --> E["5"]
E --> F["4"]
F --> G["8"]
G --> H["3"]
H --> I["7"]
end
subgraph Kabel STO 961924-...
J["Connector"] --> K["8"]
K --> L["1 : 1"]
M["Connector"] --> N["1"]
N --> O["2"]
O --> P["6"]
P --> Q["5"]
Q --> R["4"]
R --> S["8"]
S --> T["3"]
T --> U["7"]
end
subgraph mPro(...)-STO
V["X41"] --> W["1"]
W --> X["2"]
X --> Y["6"]
Y --> Z["5"]
Z --> AA["4"]
AA --> AB["8"]
AB --> AC["3"]
AC --> AD["7"]
end
Abb. 2-5
Die Sicherheitsfunktion STO kann durch verschiedene Geräte angefordert werden. Der Schalter S1 kann z. B. ein NOT-AUS-Schalter, ein Schutztür-Schalter, ein Lichtgitter oder ein Sicherheitsschaltgerät sein. Die Sicherheitsanforderung erfolgt 2-kanalig über den Schalter S1 und führt zum 2-kanaligen Abschalten der Endstufe - daher ist diese Struktur für Kategorie 3. Die Hilfsenergie 24 V zur Signalerzeugung wird auf der Schnittstelle bereitgestellt.
Aktive Beschaltung X41

flowchart
graph LR
subgraph S1
A["24V"] --> B["FB"]
C["0V"] --> B
end
B --> D["Connector"]
D --> E["Kabel STO 961924-..."]
E --> F["Connector"]
F --> G["X41"]
style S1 fill:#f9f,stroke:#333
style X41 fill:#bbf,stroke:#333
note right of D: 8
note left of F: 1:1
note right of G: mPro(...)-STO
Abb. 2-6
Die Sicherheitsfunktion STO kann auch durch aktive, fehlersichere Ausgänge einer SPS oder mit Kontakten wie in Passive Beschaltung X41, jedoch mit externer Spannungsversorgung angefordert werden. Bei externer
Spannungsversorgung dürfen nur PELV Stromkreise und PELV Spannungsquellen verwendet werden. Die Spannungsquelle muss 24 VDC Nennspannung (absolute min. Ausgangsspannung 22 VDC) mit mindestens 0,5 A bereitstellen.
Stilllegen Sicherheitsfunktion STO X41

text_image
STO Stecker, gebrückt 962405PT 1 2 6 5 4 8 3 7 X41 mPro(...)-STOAbb. 2-7
Wird die Sicherheitsfunktion STO in einer Steuerung nicht benötigt, kann die Funktion durch Brücken in einem Stecker deaktiviert werden.

Vorsicht
Notwendige Sicherheitsfunktion STO außer Funktion gesetzt
Mit der Schaltung Stilllegen wird die STO-Funktion überbrückt und somit außer Funktion gesetzt.
Wird die Sicherheitsfunktion auf Grund einer Risikobeurteilung benötigt, sicherstellen, dass die gezeigte Schaltung durch eine STO-Beschaltung ersetzt ist.
Beschaltung X42

flowchart
graph LR
A["X"] --> B["X41"]
B --> C["X42"]
C --> D["X41"]
D --> E["X42"]
E --> F["961893PT"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
subgraph "Sicherheitsschaltkreis - gerät"
X1["X"] --> X7["7"]
end
subgraph "mPro(...)-STO"
FB1["FB"] --> FB2["7"]
end
subgraph "mPro(...)-STO"
FB3["FB"] --> FB4["7"]
end
X1 -.-> X7
X41 -.-> X7
X42 -.-> X7
X41 -.-> X7
X42 -.-> X7
X41 -.-> X7
X42 -.-> X7
X41 -.-> X7
X42 -.-> X7
X41 -.-> X7
X42 -.-> X7
Abb. 2-8: PDMi(E)
Die Beschaltung an X42 an der letzten Steuerung in einem System ist nur erforderlich, wenn der Rückmeldekontakt FB ausgewertet wird. Ansonsten kann die Schnittstelle X42 auch offenbleiben. Zur Terminierung - heißt schließen des Rückmeldepfads - Terminierungsstecker 961893PT verwenden.
10.10 Funktionsprüfung
▶ Die Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtung in definierten Zeitabständen prüfen.
Es liegt in der Verantwortung des Betreibers, die Art der Überprüfung und die Zeitabstände im notwendigen Zeitraum zu wählen. Die Prüfung ist so durchzuführen, dass die einwandfreie Funktion der Sicherheitseinrichtung im Zusammenwirken aller Komponenten nachgewiesen wird. Für maximalen Zeitabstand zwischen zwei Prüfungen, siehe Kapitel 11.4 Sicherheitstechnik, Seite 38.
11 Technische Daten
11.1 Abmessungen
Abmessungen siehe Seite 120.
11.2 Umgebungsbedingungen
| Merkmale | Daten |
| Einsatzort | Industrielle Innenräume (EMV Grenzwertklasse A) |
| Umgebungstemperatur | 0 °C – 45 °C |
| Lagertemperatur | -20 °C – 70 °C |
| Kühlungsart | Konvektion (Eigenkühlung) |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 10 % – 90 % keine Betau-ung |
| Arbeitshöhe | Bis 3000 m über NN |
| Schutzart EN 60529 (IEC 60529) | IP42 |
| Verschmutzungsgrad DIN EN IEC 60664-1 | 2 |
| Schock max. EN 60068-2-27 | 15 G |
| Vibration max. EN 60068-2-6 | 59.6 – 160 Hz: 2 G |
11.3 Elektrische Daten
| Merkmale | Daten |
| Versorgungsspannung [VAC] | 100 – 240 ± 10%^5 >200 für Hochleistung-swerkzeuge ^6 |
| Versorgungsnennstrom [A] | 2 – 1 |
| Frequenz [Hz] | 50 – 60 |
| Spitzenstrom [A] | 16 |
| Bemessungsleistung [max. VA] | 1600 |
| Leistung Leerlauf [W] | 45 |
| Schutzklasse EN 61140 | I |
| Transiente Überspannung EN 61010-1 | CAT II |
11.4 Sicherheitstechnik
| Sicherheitskennzahlen | ||
| Sicherheitsfunktion | STO | Sichere Anlaufsperre (STO, Safe Torque Off) nach EN 61800-5-2 mit SIL 2Sichere Anlaufsperre (STO, Safe Torque Off) nach EN ISO 13849-1 Kategorie 3 und PL d |
| SIL | SIL 2 | Sicherheitsstufe (Safety Integrity Level) nach EN 61800-5-2 |
| Kategorie | 3 | Einstufung in Kategorie nach EN ISO 13849-1 |
| PL | PL d | Leistungsgrad (Performance Level) nach EN ISO 13849-1 |
| DCavg | 60 % | Low, mittlerer Diagnosedekungsgrad (Average Diagnostic Coverage) |
| HFT | 1 | Hardware-Fehlertoleranz (Hardware Failure Tolerance) |
| SFF | >60 % | Safe Failure Fraction |
| PFH | 9,1 E-10 1/h | <0,1 % von SIL 2. Wahr-scheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde (Probability of dangerous Failure per Hour) |
| PFDav (T=20 a) | 7,9 E-05 | 0,8 % von SIL 2. Wahr-scheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls bei Anforderung (Probability of dangerous Failure on Demand) |
| Prüfintervall [Monate] | 12 | Maximale Zeit zwischen Wiederholungsprüfungen für Anforderung der STOFunktion“. |
| TM [Jahre] | 20 Gebrauchsdauer nach EN ISO 13849-1 | |
| MTTFd | >2.000 a | HIGH, Mittlere Zeit bis zu einem gefährlichen Ausfall (Mean time to dangerous failure) |
| Steuersignale STO-A und STO-B an [X41] und [X42] | |
| Nennspannung [VDC] | 24 (bezogen auf GND_STO) |
| Spannungsbereich [VDC] | 0 – 28,8 |
| Zulässige Restwelligkeit [%] | 2 (bezogen auf Nennspannung, Verlassen des Spannungsbereichs ist nicht erlaubt) |
| Eingangsstrom [mA] | 4 (typisch bei 24 V) |
| Schaltschwelle Ein [VDC] | >17 |
| Schaltschwelle Aus [VDC] | <4,5 |
| Schaltzeit Ein [ms] | <1 |
| Schaltzeit Aus [ms] | <1 |
| Hilfsversorgung 24 V [X41] | |
| Nennpannung [VDC] | 24 |
| Nennstrom [mA] | 100 (kurzschlussfest) |
| Rückmeldekontakt FB1, FB2 [X41] | |
| Max. Spannung [VDC] | <30 |
| Nennstrom [A] | 0,5 |
| Durchgangswiderstand [Ω] | <1 (eingeschaltet) |
| Reststrom [μA] | <2 (ausgeschaltet) |
11.5 Systemdaten
| Merkmale | Daten |
| Systemfunktionen | Batterie-gepufferte RealTimeClock, Pufferzeit: 10 Jahre (bei 20 °C) |
| Merkmale | Daten |
| Anzeige | LC-Display mit Touchscreen 10,4"-TFT-Flüssigkristallanzeige Auflösung 800x600 |
| Betriebssystem | OS-9000 Echtzeitbetriebssystem, bootfähig ohne mechanisch bewegte Laufwerke, keine USV notwendig |
| HMI (Human Machine-Interface) | Virtuelle Tastatur für alpha-numerische Eingaben |
11.6 Gewicht
| Modell | Gewicht [kg] |
| Steuerung | 12,7 |
| mit Montageplatte | 13,8 |
12 Entsorgung
Bestandteile und Hilfsmittel des Produkts bergen Risiken für Gesundheit und Umwelt. Das Produkt enthält Bauteile, die wiederverwertet werden können, sowie Bauteile, die speziell entsorgt werden müssen.
▶ Örtlich geltende Vorschriften beachten.
▶ Bestandteile der Verpackung trennen und sortenrein entsorgen.
▶ Bauteile trennen und sortenrein entsorgen.

Allgemein gültige Entsorgungsrichtlinien, wie Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) beachten. Verbrauchte elektronische Geräte müssen entsorgt werden.
▶ Defektes Produkt bei Ihrer betrieblichen Sammeleinrichtung oder bei einem Sales & Service Center abgeben.











