EHSH04P30D3 - Klimaanlage DAIKIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EHSH04P30D3 DAIKIN
Installations- und Betriebsanleitung Daikin Altherma 3 R ECH₂O
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a b c d e f g 2× 3× 1× 1× 2× 2× 1× h i j k l m 2× 1× 1× 1× 1× 2× n 1×1 Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen 40
1.1 Besondere Sicherheitsanweisungen 40
1.1.1 Anweisungen beachten.... 41
1.1.2 Bedeutung der Warnhinweise und Symbole...... 41
1.2 Sicherheitsanweisungen für die Montage und den Betrieb ..... 41
1.2.1 Allgemein 41
1.2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung.... 42
1.2.3 Geräteaufstellraum 43
1.2.4 Elektrische Installation 43
1.2.5 Anforderungen an das Heizungs- und Speicherwasser 43
1.2.6 Heizungsanlage und sanitärseitiger Anschluss ..... 44
1.2.7 Betrieb.... 44
1.3 Wartung, Fehlerbehebung und Außerbetriebnahme.... 44
1.4 Garantiebestimmungen 44
2 Produktbeschreibung 45
2.1 Aufbau und Bestandteile 45
2.2 Funktion der 3-Wege-Umschaltventile 47
3 Aufstellung und Installation 48
3.1 Abmessungen und Anschlussmaße...... 48
3.2 Transport und Anlieferung.... 49
3.3 Wärmepumpe aufstellen 49
3.3.1 Aufstellort wählen.... 49
3.3.2 Gerät aufstellen.... 50
3.4 Gerät für Installation vorbereiten 51
3.4.1 Frontscheibe abnehmen 51
3.4.2 Abdeckhaube abnehmen.... 51
3.4.3 Regelungsgehäuse in Serviceposition bringen.... 51
3.4.4 Regelungsgehäuse öffnen 52
3.4.5 Wärmedämmung abnehmen 52
3.4.6 Entlüftungsventil öffnen 53
3.4.7 Anschlüsse des Heizungsvor- und -rücklaufs ausrichten 53
3.4.8 Haubenöffnung herstellen.... 54
3.4.9 Drehtaster der Regelung anbringen.... 55
3.4.10 Haube sichern.... 55
3.5 Optionales Zubehör installieren.... 55
3.5.1 Einbau elektrischer Backup-Heater (EKBUxx)...... 55
3.5.2 Einbau Anschlusset Externer Wärmeerzeuger (EKBUHSWB) 55
3.5.3 Einbau DB-Anschlusskit.... 56
3.5.4 Einbau P-Anschlusskit 56
3.6 Wasseranschluss 56
3.6.1 Mindestwasservolumen 57
3.6.2 Hydraulische Leitungen anschließen.... 57
3.6.3 Ablauf anschließen 58
3.7 Elektrischer Anschluss 58
3.7.1 Gesamtanschlussplan.... 60
3.7.2 Lage der Schaltplatinen und Klemmleisten.... 61
3.7.3 Netzanschluss.... 61
3.7.4 Allgemeine Informationen zum elektrischen Anschluss....61
3.7.5 Wärmepumpenaußengerät anschließen.... 61
3.7.6 Außentemperaturfühler (optional) anschließen...... 62
3.7.7 Externer Schaltkontakt.... 62
3.7.8 Externe Bedarfsanforderung (EBA) 62
3.7.9 Externen Wärmeerzeuger anschließen 63
3.7.10 Raumthermostat anschließen 63
3.7.11 Anschluss optionaler Systemkomponenten 64
3.7.12 HP convector anschließen 64
3.7.13 Anschluss Schaltkontakte (AUX-Ausgänge)...... 65
3.7.14 Niedertarif-Netzanschluss (HT/NT)....65
3.7.15 Anschluss intelligenter Regler (Smart Grid - SG) ..... 66
3.8 Kältemittel Anschluss 66
3.8.1 Kältemittelleitungen verlegen.... 66
3.8.2 Druckprobe und Kältemittelkreis befüllen 66
3.9 Anlage befüllen.... 67
3.9.1 Wasserqualität prüfen und Manometer justieren ..... 67
3.9.2 Warmwasserwärmeübertrager befüllen.... 67
3.9.3 Speicherbehälter befüllen 67
3.9.4 Heizungsanlage befüllen 68
4 Konfiguration 68
5 Inbetriebnahme 69
5.1 Voraussetzungen 69
5.2 Inbetriebnahme bei niedrigen Umgebungstemperaturen ...... 69
5.3 Hydraulik entlüften....69
5.4 Mindestdurchfluss prüfen 70
5.5 Estrichtrocknung starten (nur bei Bedarf).... 70
5.6 Inbetriebnahme-Checkliste....70
5.7 Übergabe an den Betreiber 71
6 Technische Daten 71
6.1 Angaben auf dem Typenschild.... 71
6.2 Kennlinien....71
6.2.1 Fühlerkennlinien....71
6.2.2 Pumpenkennlinien 72
6.3 Anzugsdrehmomente 72
6.4 Minimale Bodenfläche und Belüftungsöffnungen 72
6.5 Elektrischer Anschlussplan 74
6.6 Rohrleitungsplan Kältemittelkreis 76
1 Allgemeine
Sicherheitsvorkehrungen
1.1 Besondere Sicherheitsanweisungen

WARNUNG
Geräte, die nicht ordnungsgemäß eingerichtet und installiert wurden, können die Funktion des Geräts beeinträchtigen und/oder ernsthafte oder tödliche Verletzungen des Benutzers verursachen.
- Arbeiten am Innengerät (wie z. B. Einrichtung, Inspektion, Anschluss und erste Inbetriebnahme) dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die autorisiert sind und zu der jeweiligen Tätigkeit eine befähigende technische oder handwerkliche Ausbildung erfolgreich absolviert, sowie an fachlichen, von der jeweils zuständigen Behörde anerkannten Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen haben. Hierzu zählen insbesondere Heizungsfachkräfte, Elektrofachkräfte und Kälte-Klima-Fachkräfte, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung und ihrer Sachkenntnis Erfahrungen mit der fachgerechten Installation und Wartung von Heizungs-, Kälte- und Klimaanlagen sowie Warmwasserspeichern haben.

WARNUNG
Die Missachtung folgender Sicherheitsanweisungen kann zu schwerer Körperverletzung oder Tod führen.
- Dieses Gerät darf von Kindern ab einem Alter von 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder einem Mangel an Erfahrung und Wissen nur dann benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Geräts
unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
- Der Netzanschluss muss gemäß IEC 60335-1 über eine Trennvorrichtung hergestellt werden, welche eine Trennung jedes Pols mit einer Kontaktöffnungsweite entsprechend den Bedingungen der Überspannungskategorie III für volle Trennung aufweist. - Sämtliche elektrotechnischen Arbeiten dürfen nur durch elektrotechnisch qualifiziertes Fachpersonal und unter Beachtung der örtlichen und nationalen Vorschriften sowie der Anweisungen in dieser Anleitung ausgeführt werden. Sicherstellen, dass ein geeigneter Stromkreis verwendet wird. Nicht ausreichende Belastbarkeit des Stromkreises oder unsachgemäß ausgeführte Anschlüsse können Stromschlag oder Feuer verursachen.
- Bauseits muss eine Druckentlastungseinrichtung mit Bemessungsüberdruck kleiner als 1,0 MPa (10 bar) installiert werden. Die daran angeschlossene Abflussleitung muss mit stetigem Gefälle und freiem Ausfluss in frostfreier Umgebung installiert werden (siehe "3.3 Wärmepumpe aufstellen" [▶ 49]).
- Aus der Abflussleitung der Druckentlastungseinrichtung kann Wasser tropfen. Die Abflussöffnung muss zur Atmosphäre hin offen gelassen werden.
- Die Druckentlastungseinrichtung muss regelmäßig betrieben werden, um Kalkablagerungen zu entfernen und um sicher zu sein, dass sie nicht blockiert ist.
- Speicherbehälter und Warmwasserkreis können entleert werden. Die Anweisungen in „Vorübergehende Stilllegung“ im Referenzhandbuch für den Monteur müssen beachtet werden.
1.1.1 Anweisungen beachten
- Die Originaldokumentation ist in deutscher Sprache verfasst. Alle anderen Sprachen sind Übersetzungen.
- Bitte lesen Sie diese Anleitung aufmerksam durch, bevor Sie mit der Installation beginnen oder Eingriffe in der Heizungsanlage vornehmen.
- Die in diesem Dokument beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen decken sehr wichtige Themen ab. Halten Sie sie sorgfältig ein.
- Die Installation des Systems und alle in dieser Anleitung und den mitgeltenden Dokumenten für den Monteur beschriebenen Arbeiten müssen von einem zugelassenen Monteur durchgeführt werden.
Dokumentationssatz
Dieses Dokument ist Teil eines Dokumenationssatzes aus mitgeltenden Dokumenten. Der vollständige Satz besteht aus:
- Installationsanleitung für das Innengerät (Format: Papier - im Lieferumfang des Innengeräts enthalten)
- Betriebsanleitung für das Innengerät (Format: Papier - im Lieferumfang des Innengeräts enthalten)
- Betriebshandbuch Wärmepumpe (Format: Papier - im Lieferumfang des Innengeräts enthalten)
- Installationsanleitung für das Außengerät (Format: Papier - im Lieferumfang des Außengeräts enthalten)
- Installationsanleitungen für optionale Komponenten (Format: Papier - im Lieferumfang der jeweiligen Komponente enthalten)
- Referenzhandbuch für den Monteur für das Innengerät (Format: Digital)
- Referenzhandbuch für den Monteur für das Außengerät (Format: Digital)
Die Referenzhandbücher enthalten den vollständigen Satz Technischer Daten, die detaillierte Beschreibung bewährter Verfahren, sowie Informationen zu Wartung, Fehlerbehebung und Außerbetriebnahme.
Die digitalen Dokumente sowie neueste Ausgaben der mitgelieferten Dokumentation sind auf der regionalen Daikin-Webseite oder auf Anfrage bei Ihrem Händler verfügbar. Die Daikin-Webseite ist komfortabel über den QR-Code an Ihrem Gerät erreichbar.
1.1.2 Bedeutung der Warnhinweise und Symbole
In dieser Anleitung sind die Warnhinweise entsprechend der Schwere der Gefahr und der Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens systematisiert.

GEFAHR
Weist auf eine unmittelbare Gefahr hin.
Die Missachtung des Warnhinweises führt zu schwerer Körperverletzung oder Tod.

WARNUNG
Weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin.
Die Missachtung des Warnhinweises kann zu schwerer Körperverletzung oder Tod führen.

ACHTUNG
Weist auf eine möglicherweise schädliche Situation hin.
Die Missachtung des Warnhinweises kann zu Sach- und Umweltschäden und leichten Verletzungen führen.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und besonders nützliche Informationen, jedoch keine Warnungen vor Gefährdungen
Spezielle Warnsymbole
Einige Gefahrenarten werden durch spezielle Symbole dargestellt.

Elektrischer Strom

Explosionsgefahr

Verbrennungsgefahr oder Verbrühungsgefahr

Vergiftungsgefahr
Gültigkeit
Einige Informationen in dieser Anleitung haben eine eingeschränkte Gültigkeit. Die Gültigkeit ist durch ein Symbol hervorgehoben.

Wärmepumpenaußengerät

Wärmepumpeninnengerät

FWXV-ATV3

Vorgeschriebenes Anzugsdrehmoment beachten

Gilt nur für Geräte mit drucklosem Solarsystemanschluss (DrainBack).

Gilt nur für Geräte mit bivalentem Solarsystemanschluss (Biv).

Nur gültig für Innengeräte mit Kühlfunktion
Handlungsanweisungen
1 Handlungsanweisungen werden als Liste dargestellt. Handlungen, bei denen zwingend die Reihenfolge einzuhalten ist, werden nummeriert dargestellt.
1.2 Sicherheitsanweisungen für die Montage und den Betrieb
1.2.1 Allgemein

WARNUNG
Geräte, die nicht ordnungsgemäß eingerichtet und installiert wurden, können die Funktion des Geräts
1 Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen
beeinträchtigen und/oder ernsthafte oder tödliche Verletzungen des Benutzers verursachen.
- Arbeiten am Innengerät (wie z. B. Einrichtung, Inspektion, Anschluss und erste Inbetriebnahme) dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die autorisiert sind und zu der jeweiligen Tätigkeit eine befähigende technische oder handwerkliche Ausbildung erfolgreich absolviert, sowie an fachlichen, von der jeweils zuständigen Behörde anerkannten Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen haben. Hierzu zählen insbesondere Heizungsfachkräfte, Elektrofachkräfte und Kälte-Klima-Fachkräfte, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung und ihrer Sachkenntnis Erfahrungen mit der fachgerechten Installation und Wartung von Heizungs-, Kälte- und Klimaanlagen sowie Warmwasserspeichern haben.
- Bei allen Arbeiten am Innengerät den externen Hauptschalter ausschalten und gegen unbeabsichtigtes Einschalten sichern.
- Lassen Sie keine Werkzeuge oder andere Gegenstände unter der Haube des Geräts liegen, nachdem Sie die Installations- oder Wartungsarbeiten abgeschlossen haben.
Gefahren vermeiden
Das Innengerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten technischen Regeln gebaut. Dennoch können bei unsachgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben von Personen sowie Sachbeschädigungen entstehen. Zur Vermeidung von Gefahren die Geräte nur installieren und betreiben:
- bestimmungsgemäß und in einwandfreiem Zustand,
- sicherheits- und gefahrenbewusst.
Dies setzt die Kenntnis und Anwendung des Inhalts dieser Anleitung, der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln voraus.
Vor dem Arbeiten am hydraulischen System
- Arbeiten an der Anlage (wie z. B. die Aufstellung, der Anschluss und die erste Inbetriebnahme) nur durch Personen, die autorisiert sind und zu der jeweiligen Tätigkeit eine befähigende technische oder handwerkliche Ausbildung erfolgreich absolviert haben.
- Bei allen Arbeiten an der Anlage den Hauptschalter ausschalten und gegen unbeabsichtigtes Einschalten sichern.
- Verplombungen dürfen nicht beschädigt oder entfernt werden.
- Bei heizungsseitigem Anschluss müssen die Sicherheitsventile den Anforderungen der EN 12828 und bei trinkwasserseitigem Anschluss den Anforderungen der EN 12897 entsprechen.
1.2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Innengerät darf ausschließlich zur Warmwasserbereitung, als Raum-Heizsystem und je nach Ausführung als Raum-Kühlsystem verwendet werden.
Das Innengerät darf nur gemäß den Angaben dieser Anleitung aufgestellt, angeschlossen und betrieben werden.
Es ist nur die Verwendung eines vom Hersteller zugelassenen, dafür passenden Außengeräts zulässig.
1–1 Zulässige Kombinationen
| EHSX04P30DA3EHSX04P50DA3EHSXB04P30DA3EHSXB04P50DA3EHSH04P30DA3EHSHB04P30DA3 | EHSX08P30DA3EHSX08P50DA3EHSXB08P30DA3EHSXB08P50DA3EHSH08P30DA3EHSHB08P30DA3EHSHB08P50DA3 | ||
| ERGA04DAV3ERGA04EAV3 | √ | × | |
| ERGA06DAV3ERGA06EAV3 | × | √ | |
| ERGA08DAV3ERGA08EAV3 | × | √ | |
| ERGA04DAV3AERGA04EAV3A | √ | × | |
| ERGA06DAV3AERGA06EAV3A | × | √ | |
| ERGA08DAV3AERGA08EAV3A | × | √ | |
| ERGA04DAV37ERGA04EAV37 | √ | × | |
Jede andere oder darüber hinausgehende Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstehende Schäden trägt das Risiko allein der Betreiber.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der Wartungs- und Inspektionsbedingungen. Ersatzteile müssen mindestens den vom Hersteller festgelegten technischen Anforderungen entsprechen. Dies ist z. B. durch Original-Ersatzteile gegeben.
1.2.3 Geräteaufstellraum

WARNUNG
Die Kunststoffspeicherwand des Innengeräts kann bei äußerer Wärmeeinwirkung ( >80^ ) schmelzen und im Extremfall Feuer fangen.
- Das Innengerät nur mit einem Mindestabstand von 1 m zu anderen Wärmequellen (>80°C) (z. B. Elektroheizer, Gasheizer, Schornstein) und brennbaren Materialien aufstellen.

ACHTUNG
- Das Innengerät nur aufstellen, wenn eine ausreichende Tragfähigkeit des Untergrunds von 1050 kg/m ^2 zuzüglich Sicherheitszuschlag sichergestellt ist. Der Untergrund muss eben, waagerecht und glatt sein.
- Eine Aufstellung im Freien ist nicht zulässig.
- Die Aufstellung in explosionsgefährdeten Umgebungen ist nicht erlaubt.
- Die elektronische Regelung darf unter keinen Umständen Witterungseinflüssen ausgesetzt werden, wie beispielsweise Regen oder Schnee.
- Der Speicherbehälter darf nicht dauerhaft direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da die UV-Strahlung und die Witterungseinflüsse den Kunststoff schädigen.
- Das Innengerät muss frostgeschützt aufgestellt werden.
- Sicherstellen, dass vom Versorgungsunternehmen kein aggressives Trinkwasser geliefert wird. Gegebenenfalls ist eine geeignete Wasseraufbereitung erforderlich.
- Beachten Sie die speziellen Aufstellanforderungen des Kältemittels R32 (siehe "3.3.1 Aufstellort wählen" [▶ 49]).

ACHTUNG
- Falls ein DrainBack Solarheizsystem angeschlossen ist: Installieren Sie das Innengerät weit genug unterhalb der Solarkollektoren, um ein vollständiges Entleeren des Solarheizsystems zu ermöglichen. (Halten Sie die Anweisungen im Handbuch für das DrainBack Solarheizsystem ein.) Eine unzureichende Höhendifferenz kann zur Zerstörung des DrainBack Solarheizsystems führen.
- Das Innengerät darf nicht in Räumen mit Umgebungstemperaturen über 40°C betrieben werden.
1.2.4 Elektrische Installation
- Elektrische Installation, nur durch elektrotechnisch qualifiziertes Fachpersonal und unter Beachtung der gültigen elektrotechnischen Richtlinien, sowie der Vorschriften des zuständigen Elektrizitätsversorgungsunternehmens.
- Vor dem Netzanschluss, die auf dem Typenschild angegebene Netzspannung mit der Versorgungsspannung vergleichen.
- Vor Arbeiten an Strom führenden Teilen, diese von der Stromversorgung trennen (Hauptschalter ausschalten, Sicherung trennen) und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.
- Geräteabdeckungen und Wartungsblenden nach Beendigung der Arbeiten sofort wieder anbauen.
1.2.5 Anforderungen an das Heizungs- und Speicherwasser
Schäden durch Ablagerungen und Korrosion vermeiden: Zur Vermeidung von Korrosionsprodukten und Ablagerungen die einschlägigen Regeln der Technik (VDI 2035, BDH/ZVSHK Fachinformation „Steinbildung“) beachten.
Mindestanforderungen an die Qualität von Befüll- und Ergänzungswasser:
- Wasserhärte (Kalzium- und Magnesium, berechnet als Kalziumkarbonat): ≤3 mmol/l
- Leitfähigkeit: ≤1500 (ideal ≤100) μS/cm
- Chlorid: ≤250 mg/l
- Sulfat: ≤250 mg/l
- pH-Wert: 6,5 - 8,5
Bei Befüll- und Ergänzungswasser mit hoher Gesamthärte (>3 mmol/l – Summe der Kalzium- und Magnesium-Konzentrationen, berechnet als Kalziumkarbonat) sind Maßnahmen zur Entsalzung, Enthärtung oder Härtestabilisierung notwendig. Wir empfehlen Fernox Kalk- und Korrosionsschutzmittel KSK. Bei anderen von den Mindestanforderungen abweichenden Eigenschaften sind geeignete Konditionierungsmaßnahmen notwendig, um die geforderte Wasserqualität einzuhalten.
Die Verwendung von Befüll- und Ergänzungswasser, welches den genannten Qualitätsanforderungen nicht genügt, kann eine deutlich verkürzte Lebensdauer des Geräts verursachen. Die Verantwortung dafür trägt allein der Betreiber.

INFORMATION
Sofern ein optionaler externer Wärmeerzeuger angeschlossen wird, gelten diese Mindestanforderungen auch für das Füll- und Ergänzungswasser dieses Heizkreises.
1.2.6 Heizungsanlage und sanitärseitiger Anschluss
- Erstellen Sie die Heizungsanlage nach den sicherheitstechnischen Anforderungen der EN 12828.
-
Der sanitärseitige Anschluss muss den Anforderungen der EN 12897 entsprechen. Außerdem zu beachten sind die Anforderungen der
-
EN 1717 – Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen
- EN 61770 – Elektrische Geräte zum Anschluss an die Wasserversorgungsanlage – Vermeidung von Rücksaugung und des Versagens von Schlauchsätzen
- EN 806 – Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen (TRWI)
- und ergänzend, die länderspezifischen Gesetzgebungen.
Beim Betrieb des Innengeräts mit zusätzlicher Wärmequelle, vor allem bei Solarenergienutzung, kann die Speichertemperatur 65°C überschreiten.
- Bei der Installation der Anlage deshalb einen Verbrühschutz (Warmwasser-Mischeinrichtung, z. B. VTA32) einbauen.

INFORMATION
Die Trinkwasserqualität muss der EU-Richtlinie 98/83 EC und den regional gültigen Vorschriften entsprechen.
Wird das Innengerät an ein Heizsystem angeschlossen, in dem Rohrleitungen oder Heizkörper aus Stahl oder nicht diffusionsdichte Fußbodenheizungsrohre eingesetzt sind, können Schlamm und Späne in den Warmwasserspeicher gelangen und zu Verstopfungen, lokalen Überhitzungen oder Korrosionsschäden führen.
- Zur Vermeidung möglicher Schäden ist ein Schmutzfilter oder Schlammabscheider in den Heizungsrücklauf der Anlage einzubauen (SAS 1 oder SAS 2).
- Der Schmutzfilter muss in regelmäßigen Intervallen gereinigt werden.
1.2.7 Betrieb
Das Innengerät:
- erst nach Abschluss aller Installations- und Anschlussarbeiten betreiben.
- nur mit vollständig befülltem Speicherbehälter (Füllstandsanzeige prüfen) und Heizkreislauf betreiben.
- mit maximal 3 bar Anlagendruck betreiben.
- nur mit Druckminderer an die externe Wasserversorgung (Zuleitung) anschließen.
- nur mit montierter Abdeckhaube betreiben.
Vorgeschriebene Wartungsintervalle sind einzuhalten und Inspektionsarbeiten durchzuführen.
1.3 Wartung, Fehlerbehebung und Außerbetriebnahme
Arbeiten zur Wartung, Fehlerbehebung und Außerbetriebnahme dürfen nicht ohne Kenntnis der relevanten Sicherheitsvorkehrungen und im Falle der Entsorgung der länderspezifischen Richtlinien durchgeführt werden. Bitte beachten Sie dazu die entsprechenden Informationen im Referenzhandbuch für den Monteur.
Hinweise zur Entsorgung
Wir haben das Innengerät umweltfreundlich aufgebaut. Bei der Entsorgung fallen nur Abfälle an, die entweder der stofflichen Wiederverwertung oder der thermischen Verwertung zugeführt werden können. Die verwendeten Materialien, die zur stofflichen Wiederverwertung geeignet sind, können sortenrein getrennt werden.

Wir haben durch den umweltfreundlichen Aufbau des äts die Voraussetzungen für eine umweltgerechte ng geschaffen. Die fachgerechte und den jeweiligen n Bestimmungen des Einsatzlandes entsprechende ng liegt in der Verantwortung des Betreibers.

Die Kennzeichnung des Produktes bedeutet, dass elektrische und elektronische Produkte nicht mit unsortiertem Hausmüll entsorgt werden dürfen.
Die fachgerechte und den jeweiligen nationalen Bestimmungen des Einsatzlandes entsprechende Entsorgung liegt in der Verantwortung des Betreibers.
- Demontage des Systems, Handhabung von Kältemittel, Öl und weiteren Teilen darf nur von einem qualifizierten Monteur erfolgen.
- Entsorgung nur bei einer Einrichtung, die auf Wiederverwendung, Recycling und Wiederverwertung spezialisiert ist.
Weitere Informationen sind bei der Installationsfirma oder der zuständigen örtlichen Behörde erhältlich.
1.4 Garantiebestimmungen
Grundsätzlich gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbedingungen. Unsere darüber hinaus gehenden Garantiebedingungen finden Sie im Internet. Fragen Sie ggf. Ihren Lieferanten.
Fehlerhafte Installation, Inbetriebnahme und Wartung lässt die Garantie verfallen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
Anspruch an Garantieleistungen besteht nur dann, wenn die jährlichen Wartungsarbeiten entsprechend den Informationen im Referenzhandbuch für den Monteur nachweislich regelmäßig durchgeführt werden.
2 Produktbeschreibung
2.1 Aufbau und Bestandteile
Geräteaußenseite

text_image
RoCon+ B1 a b e d c DAIKIN2–1 Aufbau und Bestandteile - Geräteaußenseite
a Statusanzeige
b Abdeckhaube
c Aufnahme für Handgriff
d Füll- und Entleeranschluss oder Solar-Rücklaufanschluss
e Typenschild
Geräteoberseite

2–2 Aufbau und Bestandteile - Geräteoberseite
a Solar-Vorlauf
b Kaltwasseranschluss
c Warmwasser
d Heizung Vorlauf
e Heizung Rücklauf
f Umwälzpumpe
g Überdruckventil
h Automatikentlüfter
i Anschluss für optionalen elektrischen Backup-Heater
EKBUxx
j Füllstandsanzeige (Speicherwasser)
k Plattenwärmetauscher
I Anschluss Kältemittel Flüssigkeitsleitung
m Anschluss Kältemittel Gasleitung
2 Produktbeschreibung
n Kugelhahn (Heizkreislauf)
o KFE-Hahn (Heizkreislauf)
p Speichertemperaturfühler
q Anschluss Membranausdehnungsgefäß
r Regelungsgehäuse
s, t Manuelle Entlüftungsventile
3UVB1 3-Wege-Umschaltventil (interner Wärmeerzeugerkreis)
3UV DHW 3-Wege-Umschaltventil (Warmwasser / Heizen)
DS Drucksensor
FLS Flowsensor
t_R Rücklauftemperaturfühler
t_v,BH Vorlauftemperaturfühler Backup-Heater
Innenaufbau ...04P30D.../...08P30D...

flowchart
graph TD
A["3UV DHW"] -->|tR| B["Valve"]
B --> C["3UVB1"]
C --> D["FLS"]
D --> E["M"]
E --> F["3UV DHW"]
F --> G["tV,BH"]
G --> H["3UVB1"]
H --> I["M"]
I --> J["3UV DHW"]
J --> K["tV,BH"]
K --> L["3UVB1"]
L --> M["M"]
M --> N["3UV DHW"]
N --> O["tV,BH"]
O --> P["3UVB1"]
P --> Q["M"]
Q --> R["3UV DHW"]
R --> S["tV,BH"]
S --> T["3UVB1"]
T --> U["M"]
U --> V["3UV DHW"]
V --> W["tV,BH"]
W --> X["3UVB1"]
X --> Y["M"]
Y --> Z["3UV DHW"]
Z --> AA["tV,BH"]
AA --> AB["3UVB1"]
AB --> AC["M"]
AC --> AD["3UV DHW"]
AD --> AE["tV,BH"]
AE --> AF["3UVB1"]
AF --> AG["M"]
AG --> AH["3UV DHW"]
AH --> AI["tV,BH"]
AI --> AJ["3UVB1"]

text_image
aa b c ac ab f X e d y z a x w 3UVB1 3UV DHW o n p u q h k tDHW2 tDHW1 v l m s v / j ad i r2–3 Aufbau und Bestandteile – Innenaufbau ...04P30D.../...08P30D... (Biv)
a Solar-Vorlauf
b Kaltwasseranschluss
c Warmwasser
d Heizung Vorlauf
e Heizung Rücklauf
f Umwälzpumpe
g Überdruckventil
h Speicherbehälter (doppelwandige Hülle aus Polypropylen mit PUR-Hartschaum-Wärmedämmung)
i Füll- und Entleeranschluss oder Solar-Rücklaufanschluss
j Aufnahme für Solar Regelung oder Handgriff
k Wärmetauscher (Edelstahl) zur Trinkwassererwärmung
I Wärmetauscher (Edelstahl) zur Speicherladung bzw. Heizungsunterstützung
m Biv-Wärmetauscher (Edelstahl) zur Speicherladung mit ext. Wärmeerzeuger (z. B. Drucksolar)
n Anschluss für optionalen elektrischen Backup-Heater EKBUxx
o Füllstandsanzeige (Speicherwasser)
p Optional: Elektrischer Backup-Heater (EKBUxx)
q Fühlertauchhülse für Speichertemperaturfühler t DHW1 und t DHW2
r Druckloses Speicherwasser
s Solarzone
t Warmwasserzone
u Anschluss Sicherheitsüberlauf
v Aufnahme für Handgriff
w Abdeckhaube
x Solar-Rücklauf
y Biv-Vorlauf
z Biv-Rücklauf
aa Plattenwärmetauscher
ab Anschluss Kältemittel Flüssigkeitsleitung
ac Anschluss Kältemittel Gasleitung
ad Optional: Solar Regelungs- und Pumpeneinheit
ae Zirkulationsbremse (Zubehör)
3UVB1 3-Wege-Umschaltventil (interner Wärmeerzeugerkreis) 3UV DHW 3-Wege-Umschaltventil (Warmwasser / Heizen)
DS Drucksensor
FLS Flowsensor
MAG Membranausdehnungsgefäß (bauseits)
t_DHW1, t_DHW2 Speichertemperaturfühler
t_R Rücklauftemperaturfühler
t_v,BH Vorlauftemperaturfühler Backup-Heater
Innenaufbau ...04P50D.../...08P50D...

flowchart
graph TD
A["3UV DHW"] -->|AB| B["A"]
B --> C["M"]
C --> D["tV,BH"]
D --> E["A"]
E --> F["B"]
F --> G["M"]
G --> H["3UVB1"]
H --> I["DS"]
I --> J["Mag"]
J --> K["g"]
K --> L["f"]
L --> M["△"]
M --> N["FLS"]
N --> O["AB"]
O --> P["3UVB1"]
P --> Q["m"]
Q --> R["tV,BH"]
R --> S["tV"]
S --> T["tR"]
T --> U["X"]

text_image
aa b c ac ab f X e d y z a x w 3UVB1 3UV DHW p o af k v / j ad i s r m n u q h l tDHW2 tDHW1 v ae AB M A8 A2-4 Aufbau und Bestandteile - Innenaufbau ...04P50D.../...08P50D... (Biv)
a Solar-Vorlauf
b Kaltwasseranschluss
c Warmwasser
d Heizung Vorlauf
e Heizung Rücklauf
f Umwälzpumpe
g Überdruckventil
h Speicherbehälter (doppelwandige Hülle aus Polypropylen mit PUR-Hartschaum-Wärmedämmung)
I Füll- und Entleeranschluss oder Solar-Rücklaufanschluss
J Aufnahme für Solar Regelung oder Handgriff
k Wärmetauscher (Edelstahl) zur Trinkwassererwärmung
I Wärmetauscher (Edelstahl) zur Speicherladung bzw. Heizungsunterstützung
m Biv-Wärmetauscher (Edelstahl) zur Speicherladung mit ext. Wärmeerzeuger (z. B. Drucksolar)
n Anschluss für optionalen elektrischen Backup-Heater EKBUxx
o Füllstandsanzeige (Speicherwasser)
p Optional: Elektrischer Backup-Heater (EKBUxx)
q Fühlertauchhülse für Speichertemperaturfühler t DHW1 und tDHW2
r Druckloses Speicherwasser
s Solarzone
t Warmwasserzone
u Anschluss Sicherheitsüberlauf
v Aufnahme für Handgriff
w Abdeckhaube
x Solar-Rücklauf
y Biv-Vorlauf
z Biv-Rücklauf
aa Plattenwärmetauscher
ab Anschluss Kältemittel Flüssigkeitsleitung
ac Anschluss Kältemittel Gasleitung
ad Optional: Solar Regelungs- und Pumpeneinheit
ae Zirkulationsbremse (Zubehör)
af Solar-Vorlauf Schichtungsrohr
3UVB1 3-Wege-Umschaltventil (interner Wärmeerzeugerkreis)
3UV DHW 3-Wege-Umschaltventil (Warmwasser / Heizen)
DS Drucksensor
FLS Flowsensor
MAG Membranausdehnungsgefäß (bauseits)
t_DHW1, t_DHW2 Speichertemperaturfühler
t_R Rücklauftemperaturfühler
t_v RH Vorlauftemperaturfühler Backup-Heater
2.2 Funktion der 3-Wege-Umschaltventile

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B AB A (45%) 50% 3UVB 1 0% CH (B) -100% Bypass (A) 3UV DHW 50% (67%) 0% CH (A) -100% DHW (B)2–5 Funktion 3-Wege-Umschaltventil
3 Aufstellung und Installation

WARNUNG
Unsachgemäß aufgestellte und installierte Kälteanlagen (Wärmepumpen), Klimaanlagen und Heizgeräte können Leben und Gesundheit von Personen gefährden und in ihrer Funktion beeinträchtigt sein.
- Arbeiten am Innengerät (wie z. B. Aufstellung, Instandsetzung, Anschluss und erste Inbetriebnahme) nur durch Personen, die autorisiert sind und zu der jeweiligen Tätigkeit eine befähigende technische oder handwerkliche Ausbildung erfolgreich absolviert, sowie an fachlichen, von der jeweils zuständigen Behörde anerkannten Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen haben. Hierzu zählen insbesondere Heizungsfachkräfte, Elektrofachkräfte und Kälte-Klima-Fachkräfte, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung und ihrer Sachkenntnis, Erfahrungen mit der fachgerechten Installation und Wartung von Heizungs-, Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen haben.
Unsachgemäße Aufstellung und Installation führen zum Erlöschen der Garantie des Herstellers auf das Gerät. Setzen Sie sich bei Fragen mit unserem technischen Kundendienst in Verbindung.
3.1 Abmessungen und Anschlussmaße
Abmessungen ...04P30D.../...08P30D...

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1659 1599 1565 1380 642 0 0 161 183 334 490 g e d 1905 1770 B A 615 388 184 95±5 0 h a i b c e b d 205 315 490 5903-1 Abmessungen ...04P30D.../...08P30D...
a Solar-Vorlauf
b Kaltwasser
c Warmwasser
d Heizung Vorlauf
e Heizung Rücklauf
f Anschluss Kältemittel Gasleitung
g Anschluss Kältemittel Flüssigkeitsleitung
h Biv-Vorlauf (nur Typ ...Biv)
i Biv-Rücklauf (nur Typ ...Biv)
A Vorne
B Hinten
Abmessungen ...04P50D.../...08P50D...

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0 259 280 432 588 f g e d 1905 1762 1651 1591 1555 1380 B 642 0 0 A 785 0 147,5 412,5 432 587,5 785 452,5 332,5 249 162,5 147,5 0 i h a f g c e b d B3-2 Abmessungen ...04P50D.../...08P50D...
a Solar-Vorlauf
b Kaltwasser
c Warmwasser
d Heizung Vorlauf
e Heizung Rücklauf
f Anschluss Kältemittel Gasleitung
g Anschluss Kältemittel Flüssigkeitsleitung
h Biv-Vorlauf (nur Typ ...Biv)
i Biv-Rücklauf (nur Typ ...Biv)
A Vorne
B Hinten
3.2 Transport und Anlieferung

WARNUNG
Das Innengerät ist im unbefüllten Zustand kopflastig, es kann beim Transport umkippen. Dadurch können Personen gefährdet oder das Gerät beschädigt werden.
- Das Innengerät sichern, vorsichtig befördern, Haltegriffe nutzen.
Das Innengerät wird auf einer Palette angeliefert. Alle Flurförderzeuge wie Hubwagen und Stapler sind für den Transport geeignet.
Lieferumfang
- Innengerät (vormontiert),
- Zubehörbeutel,
- Dokumentenpaket.

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a b c d e f g 2× 3× 1× 1× 2× 2× 1× h i j k l m 2× 1× 1× 1× 1× 2× n 1×3–3 Lieferumfang
a Handgriffe (nur für Transport notwendig)
b Abdeckblende
c Schlauch-Anschlussstück für Sicherheitsüberlauf
d Montageschlüssel
e Kugelhahn
f Flachdichtung
g O-Ring
h Kabelbinder
i Steckbügel
j Entlüftungsschlauch
k Kondensatablaufschlauch
I Drehtaster Regelung
m Schrauben für Haube
n Dokumentenpaket
Weiteres Zubehör für das Innengerät siehe Preisliste.
3.3 Wärmepumpe aufstellen
3.3.1 Aufstellort wählen

ACHTUNG
Wenn die Gesamt-Kältemittelfüllung im System ≥1,84 kg ist, müssen Sie weitere Anforderungen an die minimale Aufstellfläche und die minimale Belüftungsöffnungen einhalten. Beachten Sie "6.4 Minimale Bodenfläche und Belüftungsöffnungen" [▶ 72].
Angaben zur Gesamt-Kältemittelfüllung finden Sie auf dem Typenschild des Außengeräts. Beachten Sie unbedingt die zugehörige Installationsanleitung.
3 Aufstellung und Installation
Der Aufstellort des Innengeräts muss die folgenden Mindestanforderungen erfüllen (siehe auch "1.2.3 Geräteaufstellraum" [▶ 43]).
Aufstellfläche
- Der Untergrund muss eben und glatt sein sowie eine ausreichende Tragfähigkeit des Untergrundes von 1050 kg/m² zuzüglich Sicherheitszuschlag aufweisen. Gegebenenfalls einen Sockel installieren.
- Aufstellmaße beachten (siehe "3.1 Abmessungen und Anschlussmaße" [▶ 48]).
Mindestabstand

GEFAHR: GEFAHR DURCH VERBRENNEN ODER VERBRÜHEN
Die Kunststoffspeicherwand des Innengeräts kann bei äußerer Wärmeeinwirkung ( >80^ C) schmelzen und im Extremfall Feuer fangen.
- Das Innengerät nur mit einem Mindestabstand von 1 m zu anderen Wärmequellen (>80°C) (z. B. elektrisches Heizgerät, Gasheizer, Schornstein) und zu brennbarem Material aufstellen.

ACHTUNG
p=0 Wird das Innengerät nicht ausreichend weit unterhalb der Solar-Flachkollektoren aufgestellt (Speicheroberkante liegt höher als Kollektorunterkante), kann das drucklose Solarsystem im Außenbereich nicht vollständig leerlaufen.
- Das Innengerät bei Solaranschluss ausreichend tief zu den Flachkollektoren aufstellen (Mindestgefälle der Solar-Verbindungsleitungen beachten).
Empfohlene Mindestabstände:
Zur Wand: (Rückseite) ≥100 mm, (Seiten) ≥500 mm
Zur Decke: ≥1200 mm, mindestens 480 mm.
Abstände zum Außengerät:
Bei der Auswahl des Aufstellorts müssen die Angaben aus Tabelle "3-1" [▶50] berücksichtigt werden.
3-1
| Maximale Kältemittel-Leitungslänge zwischen Innen- und Außengerät | 30 m |
| Minimale Kältemittel-Leitungslänge zwischen Innen- und Außengerät | 3 m |
| Maximale Höhendifferenz zwischen Innen- und Außengerät | 20 m |
3.3.2 Gerät aufstellen

WARNUNG
Das Innengerät ist im unbefüllten Zustand kopflastig, es kann beim Transport umkippen. Dadurch können Personen gefährdet oder das Gerät beschädigt werden.
- Das Innengerät gut sichern, vorsichtig befördern, Haltegriffe nutzen.
Voraussetzung
- Der Aufstellort entspricht den jeweiligen länderspezifischen Vorschriften sowie den in "3.3.1 Aufstellort wählen" [▶ 49] beschriebenen Mindestanforderungen.
Aufstellung
1 Verpackung entfernen und umweltgerecht entsorgen.
2 Am Speicherbehälter die Abdeckblenden (Pos. b) abziehen und die Gewindestücke (Pos. c) aus den Öffnungen herausdrehen, an welchen die Handgriffe montiert werden sollen.
3 Handgriffe (Pos. a) in die frei gewordenen Gewindeöffnungen einschrauben.
4 Innengerät vorsichtig zum Aufstellort befördern, Handgriffe nutzen.

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d b c a 2. //
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360° ③.3–4 Handgriffe montieren
a Handgriff
b Abdeckblende
c Gewindestück
d Montageschlüssel
5 Innengerät am Aufstellort aufstellen.
- Bei Aufstellung in Schränken, hinter Verschlägen oder unter sonstigen beengten Verhältnissen ist eine ausreichende Belüftung (z. B. durch Belüftungsgitter) sicherzustellen. Wenn die Gesamtkältemittelfüllung im System ≥1,84 kg ist, müssen weitere Anforderungen an die Belüftungsöffnungen eingehalten werden (siehe "6.4 Minimale Bodenfläche und Belüftungsöffnungen" [▶ 72]).
3.4 Gerät für Installation vorbereiten
3.4.1 Frontscheibe abnehmen
1 Schrauben lösen (1.).
2 Seitlichen Haltenoppen mit den Fingern nach oben drücken (2.), von oben mit Daumen gegenhalten.
3 Frontscheibe nach vorne wegnehmen (3.).

3–5 Frontscheibe abnehmen
3.4.2 Abdeckhaube abnehmen
1 Abdeckhaube aus den nach hinten gerichteten Haltenoppen aushängen (1.), hinten anheben (2.) und nach vorn abnehmen (3.).

3–6 Abdeckhaube abnehmen

3.4.3 Regelungsgehäuse in Serviceposition bringen
Zum erleichterten Arbeiten an der Hydraulik des Innengeräts kann das Regelungsgehäuse in Serviceposition gebracht werden.
1 Schrauben (a) der Halterung des Regelungsgehäuses lösen.

2 Regelungsgehäuse nach vorne wegnehmen und mit den Haken an den hinteren Bügeln in die Halterung einstecken.
3–8 Regelungsgehäuse in Serviceposition bringen
3 Aufstellung und Installation

3–9 Regelungsgehäuse in Serviceposition
3.4.4 Regelungsgehäuse öffnen
Um die elektrischen Anschlüsse zu machen, muss das Regelungsgehäuse selbst geöffnet werden. Dies kann sowohl in Normal- als auch in Serviceposition durchgeführt werden.
1 Vordere Schraube lösen.
2 Deckel nach oben schieben und nach vorne wegziehen.

3–10 Regelungsgehäuse öffnen
3 Deckel mit den seitlichen Haken am Regelungsgehäuse einhängen.

3–11 Deckel einhängen
3.4.5 Wärmedämmung abnehmen

ACHTUNG
Die Wärmedämmung besteht aus druckempfindlichen EPP-Formteilen, die bei unsachgemäßer Handhabung leicht beschädigt werden können.
- Die Abnahme der Wärmedämmung nur in der nachfolgend angegebenen Reihenfolge und den jeweils angegebenen Richtungen durchführen.
- Keine Gewalt anwenden.
- Keine Werkzeuge verwenden.
1 Obere Wärmedämmung in folgender Reihenfolge abnehmen:
- Seitendämmelement (Pos. a) waagerecht abziehen.
- Hinteres Dämmelement (Pos. b) waagerecht abziehen.
- Vorderes Dämmelement (Pos. c) waagerecht abziehen.

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b c a3–12 Obere Wärmedämmung abnehmen
a Seitendämmelement
b Hinteres Dämmelement
c Vorderes Dämmelement
2 Bei Bedarf: Untere Wärmedämmung in folgender Reihenfolge abnehmen:
- Seitendämmelement (Pos. a) senkrecht abziehen.
- Hinteres Dämmelement (Pos. b) senkrecht abziehen.

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a b3–13 Untere Wärmedämmung abnehmen
a Seitendämmelement
b Hinteres Dämmelement

INFORMATION
Die Montage der Wärmedämmung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
3.4.6 Entlüftungsventil öffnen
1 Wärmedämmung abnehmen (siehe "3.4.5 Wärmedämmung abnehmen" [▶ 52]).
2 Entlüftungsventil an Pumpe eine Umdrehung weit öffnen.

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1x 3. 1. 2.3–14 Entlüftungsventil öffnen
3.4.7 Anschlüsse des Heizungsvor- und -rücklaufs ausrichten

ACHTUNG
Bei Arbeiten an der Hydraulik ist auf die Montageposition der O-Ringe zu achten, um Beschädigungen der O-Ringe und damit Undichtheit zu vermeiden.
- O-Ringe nach der Demontage bzw. vor der Montage einer Steckverbindung immer auf dem einzusteckenden Teil platzieren (siehe " 2–15 Hydraulik-Steckverbindungen" [▶ 53]).
- Der Anschluss der Heizungsleitungen über die Steckverbindungen muss spannungsfrei erfolgen. Insbesondere beim Anschluss mit flexiblen Leitungen (nicht diffusionsoffen!) eine geeignete Spannungsentlastung herstellen (siehe "3–28 Nach hinten gerichtete hydraulische Leitungen abstützen" [▶ 57]).

Werden Steckbügel nicht ordnungsgemäß aufgesteckt, können sich Kupplungen aus ihren Aufnahmen lösen, wodurch ein sehr starker bzw. kontinuierlicher Flüssigkeitsaustritt entstehen kann.
- Vor dem Aufstecken eines Steckbügels sicherstellen, dass der Steckbügel in die Nut der Kupplung greift. Hierzu die Kupplung so weit in die Aufnahme stecken, dass die Nut durch die Steckbügelaufnahme sichtbar wird.
- Steckbügel bis zum Anschlag aufstecken.
Die Anschlüsse des Heizungsvor- und -rücklaufs können nach oben oder nach hinten aus dem Gerät geführt werden, um es optimal an die baulichen Gegebenheiten des Einsatzorts anzupassen.

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I II3–16 Varianten zur Ausrichtung des Heizungsvor- und -rücklaufs Das Gerät wird standardmäßig mit nach oben ausgerichteten Anschlüssen geliefert. Um die Anschlüsse hinten aus dem Gerät zu führen, sind folgende Umbauschritte nötig:
3 Aufstellung und Installation
1 Abdeckhaube und obere Wärmedämmung abnehmen (siehe "3.4.2 Abdeckhaube abnehmen" [▶ 51], "3.4.5 Wärmedämmung abnehmen" [▶ 52]).
2 Beide Steckbügel der Anschlusskupplungen (Pos. c) abziehen.
3 Beide Anschlusskupplungen (Pos. b) abziehen.
4 Halteblech (Pos. a) abnehmen.
5 Steckbügel des Verschlussstopfens (Pos. d) abziehen.
6 Verschlussstopfen (Pos. e) herausziehen.
7 Winkelstück (Pos. h) um 90° nach hinten drehen.
8 Steckbügel des Krümmers (Pos. g) abziehen.

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a b c h g f b c d e3–17 Anschlüsse Heizungsvor- und -rücklauf nach oben ausgerichtet
a Halteblech
b Anschlusskupplung
c Steckbügel der Anschlusskupplung
d Steckbügel des Verschlusstopfens
e Verschlussstopfen
f Krümmer
g Steckbügel des Krümmers
h Winkelstück
9 Krümmer (Pos. f) vorsichtig so weit nach hinten aus seiner horizontalen Aufnahme ziehen, dass das Halteblech (" 18 Anschlüsse Heizungsvor- und -rücklauf nach hinten ausgerichtet" [54], Pos. a) senkrecht dazwischengeschoben werden kann.
10 Halteblech zwischen den Krümmer und seine horizontale Aufnahme schieben und Krümmer (Pos. f) durch das mittlere Loch des Halteblechs wieder in seine Aufnahme stecken.
11 Krümmer mit Steckbügel (Pos. g) wieder in seiner Aufnahme sichern.
12 Beide Anschlusskupplungen (Pos. b) durch das Halteblech in die seitlichen Aufnahmen stecken.
13 Beide Anschlusskupplungen mit Steckbügeln (Pos. c) in ihren Aufnahmen sichern.
14 Verschlussstopfen (Pos. e) in die obere Aufnahme stecken.
15 Verschlussstopfen mit Steckbügel (Pos. d) sichern.

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a b g f c h e d c b3–18 Anschlüsse Heizungsvor- und -rücklauf nach hinten ausgerichtet
a Halteblech
b Anschlusskupplung
c Steckbügel der Anschlusskupplung
d Steckbügel des Verschlusstopfens
e Verschlussstopfen
f Krümmer
g Steckbügel des Krümmers
h Winkelstück
16 Seitliche Durchlässe der Wärmedämmung (Pos. a) mit einem geeigneten Werkzeug ausschneiden.

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a a3–19 Ausschnitt Wärmedämmung
a Seitliche Durchlässe der Wärmedämmung
3.4.8 Haubenöffnung herstellen
1 Bei nach oben gerichtetem Heizungsvor- und -rücklauf: Haube mit geeignetem Werkzeug entlang Perforation auftrennen.

3–20 Haubenöffnung herstellen
3.4.9 Drehtaster der Regelung anbringen
1 Drehtaster auf die Drehtaster-Aufnahme der RoCon+ HP1 setzen und aufdrücken.

3–21 Drehtaster aufsetzen
3.4.10 Haube sichern
Nach vollständiger Fertigstellung der Installation:
1 Schrauben für Befestigung der Haube (Zubehörbeutel) anbringen.
2 Frontscheibe gerade über den Drehtaster der RoCon+ HP1 aufsetzen. Oben und unten andrücken, bis Frontscheibe wieder sicher eingerastet ist.

3.5.1 Einbau elektrischer Backup-Heater (EKBUxx)

INFORMATION
Bei niedriger Deckenhöhe muss der Speicherbehälter zum Einbau des Backup-Heaters in leerem Zustand gekippt werden. Dies muss vor allen weiteren Installationsschritten erfolgen.
Das Innengerät bietet die Möglichkeit, einen elektrischen Zusatzheizer (Backup-Heater EKBUxx) einzubauen. Damit kann z. B. regenerativ erzeugter Strom als zusätzliche Heizquelle genutzt werden.

INFORMATION
Dieser Komponente ist eine separate Anleitung beigelegt, welche u. a. Hinweise zum Einbau und zum Betrieb enthält.
3.5.2 Einbau Anschlusset Externer Wärmeerzeuger (EKBUHSWB)
Zur Ansteuerung eines elektrischen Backup-Heaters oder eines anderen externen Wärmeerzeugers muss das Anschlusset für externe Wärmeerzeuger installiert werden.
1 Gehäuse öffnen; hierzu die Schraube entfernen.
2 Zusätzliche Komponenten aus dem Gehäuse entfernen (Zugentlastungsclip, Kabelbinder, Durchführungstülle).
3 Anschlusset an das Regelungsgehäuse des Innengeräts anbringen. Hierzu die Haken (Pos. a) des Anschlussets in die Schlitze der Regelungsgehäuse (Pos. b) einführen; anschließend Anschlusset nach unten drücken.

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a b3–23 Anschlussset montieren
a Haken
b Schlitz
4 Durchführungstülle (Pos. a) an die Durchführung zwischen Anschlussset und Regelungsgehäuse anbringen.
5 Befestigungsniet (Pos. b) anbringen.
3 Aufstellung und Installation

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a b3–24 Kabeldurchführung
a Durchführungstülle
b Befestigungsniet
6 Kabel EHS Schaltplatine Ultra durch die Durchführungstülle führen und an die RoCon BM2C anschließen (siehe " 38 Anschluss auf Schaltplatine RTX-EHS" [▶ 63]).
7 Nach Abschluss der Installation und der elektrischen Anschlüsse (siehe "3.6 Wasseranschluss" [▶ 56] bzw. "3.7 Elektrischer Anschluss" [▶ 58]) den Deckel wieder anbringen und mit der Schraube verschließen.
3.5.3 Einbau DB-Anschlusskit
Das optionale DB-Anschlusskit ermöglicht bessere Zugänglichkeit zum Anschließen der DrainBack-Leitung (Solar-Vorlauf).

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a b c d3-25 DB-Anschlusskit
a Anschluss DB-Leitung (Solar-Vorlauf)
b Flowsensor (nicht Teil des DB-Anschlusskit, sondern bei EKSRPS4 enthalten)
c Durchflussbegrenzer (FlowGuard)
d Anschluss Solar-Vorlauf am Speicherbehälter
3.5.4 Einbau P-Anschlusskit
Das optionale P-Anschlusskit für Biv-Gerätetypen ermöglicht bessere Zugänglichkeit zum Anschließen der Vorlauf- und Rücklaufleitung einer Drucksolaranlage oder eines sonstigen externen Wärmeerzeugers an den Speicherbehälter. Das Kit enthält zwei wärmegedämmte Wellrohre, die mit einer Überwurfmutter an den Anschlüssen des Speicherbehälters angeschlossen werden. Am anderen Ende der Wellrohre befindet sich je ein Adapter für verschiedene Anschlussgrößen der Vor- und Rücklaufleitung.

3–26 P-Anschlusskit für Biv-Gerätetypen
a Anschluss für Vorlauf (rot)
b Anschluss für Rücklauf (blau)
3.6 Wasseranschluss
Wichtige Hinweise

ACHTUNG
Wird das Innengerät an ein Heizsystem angeschlossen, in dem Rohrleitungen oder Heizkörper aus Stahl oder nicht diffusionsdichte Fußbodenheizungsrohre eingesetzt sind, können Schlamm und Späne in den Warmwasserspeicher gelangen und zu Verstopfungen, lokalen Überhitzungen oder Korrosionsschäden führen.
- Zuleitungen vor Befüllen des Geräts spülen.
- Wärmeverteilungsnetz spülen (bei bestehendem Heizsystem).
- Schmutzfilter oder Schlammabscheider in den Heizungsrücklauf einbauen (siehe "1.2.6 Heizungsanlage und sanitärseitiger Anschluss" [▶ 44]).

ACHTUNG
Wird das Innengerät an eine Kaltwasserzuleitung angeschlossen, in der Rohrleitungen aus Stahl eingesetzt sind, können Späne in den Edelstahl-Wellrohr-Wärmetauscher gelangen und darin liegen bleiben. Dies führt zu Kontakt-Korrosionsschäden und damit zur Undichtheit.
- Zuleitungen vor Befüllen des Wärmetauschers spülen.
- Schmutzfilter in den Kaltwasserzulauf einbauen (z. B. SAS 1 oder SAS 2).

ACHTUNG: Nur BIV
Wird am Wärmetauscher zur Drucksolar-Speicherladung (siehe "3.1 Abmessungen und Anschlussmaße" [▶ 48], Pos. h + i) ein externes Heizgerät (z. B. Holzkessel) angeschlossen, kann durch eine zu hohe Vorlauftemperatur an diesen Anschlüssen das Innengerät beschädigt oder zerstört werden.
- Die Vorlauftemperatur des externen Heizgeräts auf max. 95°C begrenzen.

ACHTUNG
Eindringen von Luft ins Heizungswassernetz und eine Qualität des Heizungswassers, die nicht den Anforderungen gemäß "1.2.5 Anforderungen an das Heizungs- und Speicherwasser" [43] entspricht, können zu Korrosion führen. Dabei entstehende Korrosionsprodukte (Partikel) können Pumpen und Ventile zusetzen und zu Funktionsstörungen führen.
- Geräte dürfen nicht mit diffusionsoffenen flexiblen Leitungen angeschlossen werden.

INFORMATION
Eventuell aus dem Sicherheitsventil ausströmender Dampf oder Heizungswasser müssen über eine geeignete, mit stetigem Gefälle ausgeführte Abblaseleitung frostsicher gefahrlos und beobachtbar abgeleitet werden können.
An die Daikin Altherma 3 R ECH _2 O muss ein ausreichend dimensioniertes und für die Heizungsanlage voreingestelltes Membranausdehnungsgefäß angeschlossen werden. Zwischen Wärmeerzeuger und Membranausdehnungsgefäß darf sich keine hydraulische Absperrung befinden.
Wir empfehlen, für die Befüllung der Heizungsanlage ein mechanisches Manometer einzubauen.
- Für Trinkwasserleitungen die Bestimmungen der EN 806, der DIN 1988, die darüber hinaus gültigen nationalen Regelwerke zur Trinkwasserinstallation beachten.
- Damit auf eine Zirkulationsleitung verzichtet werden kann, das Innengerät nahe der Entnahmestelle installieren. Ist eine Zirkulationsleitung gemäß den lokalen Vorschriften zulässig und zwingend erforderlich, dann ist sie entsprechend den Schemadarstellungen in „Hydraulische Systemanbindung“ im Referenzhandbuch für den Monteur zu installieren.
3.6.1 Mindestwasservolumen
Im Heizkreis muss ein Wasservolumen von mindestens 5 Liter sichergestellt werden. Das interne Wasservolumen des Wärmepumpeninnengeräts wird dabei nicht mit eingerechnet.

INFORMATION
In kritischen Anwendungen oder in Räumen mit hoher Heizlast kann zusätzliches Wasservolumen erforderlich sein.

ACHTUNG
Sind mehrere Heizkreise an das Wärmepumpeninnengerät angeschlossen ist es wichtig, dass das Mindestwasservolumen auch gewährleistet ist, wenn nur ein Heizkreis geöffnet ist.
3.6.2 Hydraulische Leitungen anschließen

GEFAHR: GEFAHR DURCH VERBRENNEN ODER VERBRÜHEN
Bei Warmwassertemperaturen über 65°C besteht Verbrühungsgefahr. Dies ist möglich bei Solarenergienutzung, bei angeschlossenem externen Heizgerät, wenn der Legionellenschutz aktiviert oder die Warmwasser-Solltemperatur größer 65°C eingestellt ist oder bei aktivierter Smart-Grid Funktion.
- Verbrühschutz (Warmwasser-Mischeinrichtung (z. B. VTA32)) einbauen.

INFORMATION
Das Innengerät ist mit einem Drucksensor ausgestattet. Der Anlagendruck wird elektronisch überwacht und kann bei eingeschaltetem Gerät angezeigt werden.
Trotzdem empfehlen wir, z. B. zwischen Innengerät und Membranausdehnungsgefäß ein mechanisches Manometer zu installieren.
- Manometer so montieren, dass es beim Befüllen gut sichtbar ist.
Voraussetzung: Optionales Zubehör (z. B. Solar, Backup-Heater) ist nach Vorgabe der mitgelieferten Anleitungen an der Daikin Altherma 3 R ECH₂O montiert.
1 Kaltwasseranschlussdruck prüfen (maximal 10 bar).
- Bei höheren Drücken in der Trinkwasserleitung ist ein Druckminderer einzubauen.
2 Hydraulikblock mit Schraubendreher fixieren.

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≤Ø7mm ①. ②. ③. ①. ≤Ø7mm ②. ③.3–27 Hydraulikblock fixieren bei Anschluss nach oben (links) bzw. Anschluss nach hinten (rechts)
3 Hydraulische Anschlüsse am Innengerät herstellen.
- Position und Dimension der Heizungsanschlüsse "3.1 Abmessungen und Anschlussmaße" [▶ 48] entnehmen.
- Vorgeschriebenes Anzugsdrehmoment beachten (siehe "6.3 Anzugsdrehmomente" [▶ 72]).
- Leitungsführung so ausführen, dass nach Montage die Schalldämmhaube problemlos aufgesetzt werden kann.
- Wasseranschluss zum Befüllen oder Nachfüllen des Heizsystems gemäß EN 1717/EN 61770 ausführen, damit eine Verunreinigung des Trinkwassers durch Rückfluss sicher verhindert wird.
- Bei nach hinten gerichteten Anschlüssen: Hydraulische Leitungen entsprechend den räumlichen Gegebenheiten geeignet abstützen.

3–28 Nach hinten gerichtete hydraulische Leitungen abstützen
3 Aufstellung und Installation
4 Abblaseleitung am Sicherheitsüberdruckventil und Membranausdehnungsgefäß gemäß EN 12828 anschließen.
- Eventuell ausströmender Dampf oder Heizungswasser müssen über eine geeignete, mit stetigem Gefälle ausgeführte Abblaseleitung frostsicher, gefahrlos und beobachtbar abgeleitet werden können.
- Leitungsführung so ausführen, dass nach Montage die Abdeckhaube problemlos aufgesetzt werden kann.
- Sitz des Ablaufschlauchs am Sicherheitsüberdruckventil prüfen. Bei Bedarf eigenen Schlauch anschließen und verlegen.
5 Membranausdehnungsgefäß anschließen.
- Ein ausreichend dimensioniertes und für die Heizungsanlage voreingestelltes Membranausdehnungsgefäß anschließen. Zwischen Wärmeerzeuger und Sicherheitsventil darf sich keine hydraulische Absperrung befinden.
- Membranausdehnungsgefäß an zugänglicher Stelle platzieren (Wartung, Teileaustausch).

3–29 Montage des Membranausdehnungsgefäßes
6 Rohrleitungen sorgfältig gegen Wärmeverluste und zur Vermeidung von Kondensatbildung dämmen (Dämmstärke mindestens 20 mm).
- Wassermangelsicherung: Die Druck- und Temperaturüberwachung der Regelung schaltet das Innengerät bei Wassermangel sicher ab und verriegelt es. Bauseitig ist keine zusätzliche Wassermangelsicherung notwendig.
- Schäden durch Ablagerungen und Korrosion vermeiden: siehe "1.2.5 Anforderungen an das Heizungs- und Speicherwasser" [▶ 43]
3.6.3 Ablauf anschließen
1 Schlauch-Anschlussstück für Sicherheitsüberlauf (Bestandteil Zubehörbeutel) in den vorgesehenen Anschluss ("2-3 Aufbau und Bestandteile - Innenaufbau ..04P30D.../..08P30D... (Biv)" [▶ 46], Pos. u) schrauben und mit Ablaufschlauch verbinden.
- Transparenten Ablaufschlauch verwenden (austretendes Wasser muss sichtbar sein).
- Ablaufschlauch an eine ausreichend dimensionierte Abwasserinstallation anschließen.
- Ablauf darf nicht verschließbar sein.
2 Kondensatablaufschlauch (Bestandteil Zubehörbeutel) an dessen Anschluss am Deckel anbringen.

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a b3–30 Anschluss des Überlaufschlauchs
a Schlauch-Anschlussstück für Sicherheitsüberlauf b Kondensatablaufschlauch
3.7 Elektrischer Anschluss

Strom führende Teile können bei Berührung zu einem Stromschlag führen und lebensgefährliche Verletzungen und Verbrennungen verursachen.
- Vor Arbeiten an Strom führenden Teilen, alle Stromkreise der Anlage von der Stromversorgung trennen (externen Hauptschalter ausschalten, Sicherung trennen) und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.
- Herstellung des elektrischen Anschlusses und Arbeiten an elektrischen Bauteilen nur durch elektrotechnisch qualifiziertes Fachpersonal unter Beachtung der gültigen Normen und Richtlinien sowie der Vorgaben des Energieversorgungsunternehmens und den Anweisungen in dieser Anleitung.
- Die Installation von Fehlerstrom-Schutzschaltern (FI) ist, wie in den Bildern dieses Dokuments dargestellt, zwingend erforderlich.
- Niemals bauliche Veränderungen an Steckern oder sonstigen elektrotechnischen Ausstattungsteilen vornehmen.
- Geräteabdeckungen und Wartungsblenden nach Beendigung der Arbeiten sofort wieder anbauen.

ACHTUNG
Im Regelungsgehäuse des Innengeräts können bei laufendem Betrieb erhöhte Temperaturen auftreten. Dies kann dazu führen, dass Strom führende Adern durch Eigenerwärmung im Betrieb höhere Temperaturen erreichen können. Diese Leitungen müssen daher eine Dauergebrauchstemperatur von 90°C aufweisen.
- Für folgende Anschlüsse nur Verkabelungen mit einer Dauergebrauchstemperatur ≥90°C verwenden: Wärmepumpenaußengerät und Optional: Elektrischer Backup-Heater (EKBUxx)

ACHTUNG
Wenn die Netzanschlussleitung des Innengeräts beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
Alle elektronischen Regel- und Sicherheitseinrichtungen des Innengeräts sind betriebsfertig angeschlossen und geprüft. Eigenmächtige Änderungen an der Elektroinstallation sind gefährlich und nicht zulässig. Für hieraus entstehende Schäden trägt das Risiko allein der Betreiber.
3.7.1 Gesamtanschlussplan

flowchart
graph TD
A["Type"] --> B["Fuse mm²"]
B --> C["ERGA04DAV3 / *EAV3 20A ≥2,5"]
B --> D["ERGA06DAV3 / *EAV3 20A ≥2,5"]
B --> E["ERGA08DAV3 / *EAV3 25A ≥4"]
B --> F["ERGA04DAV3A / *EAV3A 16A ≥2,5"]
B --> G["ERGA06DAV3A / *EAV3A 16A ≥2,5"]
B --> H["ERGA08DAV3A / *EAV3A 16A ≥2,5"]
B --> I["ERGA04DAV37 / *EAV37 20A ≥2,5"]
J["V3 1N ~ 230V Power surge category III"] --> K["RCD (FI) L N ⊕"]
K --> L["Fuse see table"]
M["EKBUxx 1N ~ 230V Power surge category III"] --> N["RCD (FI) L N ⊕"]
N --> O["Fuse 16A"]
P["EKBUxx 3N ~ 400V Power surge category III"] --> Q["N L1 L2 L3 RCD (FI) Fuse 16A"]
R["4-8 kW V3 L N PE"] --> S["TA 1.0 mm² / sig"]
S --> T["XTA1"]
T --> U["XAG1"]
U --> V["RTX - EHS"]
V --> W["X1 BU L1 BU N PE"]
V --> X["X1 BU L1 BU L2 BU L3 BU N PE"]
V --> Y["2.5 mm² / 230 V"]
V --> Z["2.5 mm² / 400 V"]
AA["EXT"] --> AB["EXT GND J8"]
AB --> AC["J8"]
AC --> AD["RoCon BM2C"]
AD --> AE["J6 PE N L1"]
AD --> AF["J3 A1 A A2"]
AD --> AG["AUX"]
AH["EBA"] --> AI["0.75 mm² / sig"]
AI --> AJ["EBA GND J8"]
AJ --> AK["J8"]
AK --> AL["AUX"]
AM["SG"] --> AN["0.75 mm² / sig"]
AN --> AO["Smart Grid GND J8"]
AO --> AP["J8"]
AP --> AQ["J13 CAN-H CAN-L CAN-VCC CAN-GND"]
AQ --> AR["0.75 mm² / sig"]
AR --> AS["EHS157034 EHS157068"]
AT["HT/NT"] --> AU["0.75 mm² / sig"]
AU --> AV["EVU GND J8"]
AV --> AW["J8"]
AW --> AX["J16 GND GND ⊗"]
AX --> AY["0.75 - 1.5 mm² / sig"]
AY --> AZ["RT"]
BA["Pz"] --> BB["1.5 mm² / 230V PE N L"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#fcc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#fcc,stroke:#333
style J fill:#fcc,stroke:#333
style K fill:#fcc,stroke:#333
style L fill:#fcc,stroke:#333
style M fill:#fcc,stroke:#333
style N fill:#fcc,stroke:#333
style O fill:#fcc,stroke:#333
style P fill:#fcc,stroke:#333
style Q fill:#fcc,stroke:#333
style R fill:#fcc,stroke:#333
style S fill:#fcc,stroke:#333
style T fill:#fcc,stroke:#333
style U fill:#fcc,stroke:#333
style V fill:#fcc,stroke:#333
style W fill:#fcc,stroke:#333
style X fill:#fcc,stroke:#333
style Y fill:#fcc,stroke:#333
style Z fill:#fcc,stroke:#333
style AA fill:#fcc,stroke:#333
style AB fill:#fcc,stroke:#333
style AC fill:#fcc,stroke:#333
style AD fill:#fcc,stroke:#333
style AE fill:#fcc,stroke:#333
style AF fill:#fcc,stroke:#333
style AG fill:#fcc,stroke:#333
style AH fill:#fcc,stroke:#333
style AI fill:#fcc,stroke:#333
style AJ fill:#fcc,stroke:#333
style AK fill:#fcc,stroke:#333
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style AP fill:#fcc,stroke:#333
style AQ fill:#fcc,stroke:#333
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style AT fill:#fcc,stroke:#333
style AU fill:#fcc,stroke:#333
style AV fill:#fcc,stroke:#333
style AW fill:#fcc,stroke:#333
style AX fill:#fcc,stroke:#333
style AZ fill:#fcc,stroke:#333
3–31 Gesamtanschlussplan - für den elektrischen Anschluss bei der Geräteinstallation (Legende und Anschlussbelegung der Schaltplatine siehe "6.5 Elektrischer Anschlussplan" [▶ 74])
3.7.2 Lage der Schaltplatinen und Klemmleisten

3–32 Lage der Schaltplatinen und Klemmleisten
a Regelungsgehäuse
b Deckel Regelungsgehäuse
A1P Schaltplatine (Basisregelung Wärmepumpe)
RoCon+ B1 Bedienteil der Regelung
RoCon BM2C Schaltplatine (Basismodul Regelung)
RTX-EHS Schaltplatine (Backup-Heater)
X1 Klemmleiste für Netzanschluss Backup-Heater
XAG1 Steckeranschluss Wärmepumpenaußengerät
XTA1 Klemmleiste Außentemperaturfühler T _A
3.7.3 Netzanschluss
Ein flexibles Kabel für den Netzanschluss ist bereits geräteintern angeklemmt.
1 Versorgungsspannung prüfen (\~230 V, 50 Hz).
2 Betreffenden Verteilerkasten der Hausinstallation stromlos schalten.
3 Kabel für Netzanschluss des Innengeräts über einen bauseits zu installierenden, allpolig trennenden Hauptschalter am Verteilerkasten der Hausinstallation (Trennvorrichtung nach EN 60335-1) anschließen. Auf richtige Polung achten.
3.7.4 Allgemeine Informationen zum elektrischen Anschluss
1 Versorgungsspannung prüfen.
2 Netzschalter auf "Aus" stellen.
3 Betreffenden Sicherungsautomat am Verteilerkasten der Hausinstallation stromlos schalten.
4 Regelungsgehäuse öffnen (siehe "3.4.4 Regelungsgehäuse öffnen" [▶ 52]).
5 Kabel durch eine der Kabeldurchführungen ins Innere des Regelungsgehäuses legen. Bei Ablängen und Verlegen von anzuschließenden Kabeln darauf achten, dass das Regelungsgehäuse spannungsfrei in Serviceposition gebracht werden kann.

3–33 Kabeldurchführung
6 Elektrische Anschlüsse gemäß "3.7.1 Gesamtanschlussplan" [▶ 60] und den nachfolgenden Abschnitten herstellen.
7 Für alle an das Innengerät angeschlossenen Kabel muss außen am Regelungsgehäuse mittels Kabelbinder eine wirksame Zugentlastung sichergestellt und deren Haltekraft geprüft werden.

text_image
1.
3–34 Zugentlastung herstellen und prüfen
8 Nach Beenden der Installation: Regelungsgehäuse wieder schließen und gegebenenfalls in Normalposition bringen.
3.7.5 Wärmepumpenaußengerät anschließen

INFORMATION
Dieser Komponente ist eine separate Anleitung beigelegt, welche u. a. Hinweise zum Einbau und zum Betrieb enthält.
1 Installationsschritte in "3.7.4 Allgemeine Informationen zum elektrischen Anschluss" [▶ 61] befolgen.
2 Wärmepumpenaußengerät an die Klemmleiste XAG1 anschließen.
3 Aufstellung und Installation

flowchart
graph TD
A["XAG1"] --> B["L"]
A --> C["N"]
A --> D["COM"]
A --> E["PE"]
F["X1M"] --> G["L"]
F --> H["N"]
F --> I["COM"]
F --> J["1"]
F --> K["2"]
F --> L["3"]
M["Ground Symbol"] --> N["Power Source"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
3–35 Anschluss Wärmepumpenaußengerät

INFORMATION
Bei Abschaltung des Wärmepumpenaußengeräts über eine vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) vorgeschriebene Schaltung wird das Innengerät nicht abgeschaltet.
3.7.6 Außentemperaturfühler (optional) anschließen
Das Wärmepumpenaußengerät besitzt einen integrierten Außentemperaturfühler, welcher zur witterungsgeführten Vorlauftemperaturregelung mit Frostschutzfunktion genutzt wird. Mit dem optionalen Außentemperaturfühler kann die witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung noch optimiert werden.
- Anbringungsort in etwa einem Drittel der Gebäudehöhe (Mindestabstand vom Boden: 2 m) an der kältesten Gebäudeseite (Nord oder Nord-Ost) wählen. Dabei die Nähe von Fremdwärmequellen (Kamine, Luftschächte) sowie direkte Sonneneinstrahlung ausschließen.
- Außentemperaturfühler so anbringen, dass der Kabelaustritt nach unten gerichtet ist (verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit).

ACHTUNG
Die Parallelverlegung von Fühler- und Netzleitung innerhalb eines Installationsrohres kann zu erheblichen Störungen im Regelbetrieb des Innengeräts führen.
- Die Fühlerleitung grundsätzlich separat verlegen.
1 Außentemperaturfühler an zweiadrige Fühlerleitung (Mindestquerschnitt 1 mm²) anschließen.
2 Fühlerleitung zum Innengerät verlegen.
3 Installationsschritte in "3.7.4 Allgemeine Informationen zum elektrischen Anschluss" [▶61] befolgen.
4 Fühlerleitung an Klemmleiste XTA1 anschließen (siehe "3.7.2 Lage der Schaltplatinen und Klemmleisten" [▶61]).
5 In der Regelung RoCon+ HP1 den Parameter [Außentemperaturfühler] auf „Ein“ stellen [→ Hauptmenü → Konfiguration → Sensoren].
3.7.7 Externer Schaltkontakt
Durch Anschluss eines externen Schaltkontakts ("3-36 Anschluss EXT-Schaltkontakt" [▶ 62]) kann die Betriebsart des Innengeräts umgeschaltet werden.
Durch einen sich ändernden Widerstandswert wird die aktuelle Betriebsart umgestellt ("3-2 Widerstandswerte zur Auswertung des EXT-Signals" [62]). Die Umstellung der Betriebsart wirkt nur so lange, wie der externe Schaltkontakt geschlossen ist.
Die Betriebsart wirkt auf den Direktkreis des Innengeräts, sowie auf alle weiteren Heizkreise, welche optional an dieses Gerät angeschlossen sind.
Sind Sonderfunktionen wie z. B. "Handbetrieb" aktiviert, wird der Eingang nicht ausgewertet.

flowchart
graph TD
A["RoCon BM2C"] -->|Temp| B["1/2"]
A -->|EXT| C["1/2"]
A -->|EBA| D["1/2"]
E["EXT"] --> F["Rv"]
F --> G["OUT"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#ccf,stroke:#333
3–36 Anschluss EXT-Schaltkontakt
3–2 Widerstandswerte zur Auswertung des EXT-Signals
| Betriebsart | Widerstand R_v | Toleranz |
| Bereitschaft | <680Ω | ±5% |
| Heizen | 1200Ω | |
| Absenken | 1800Ω | |
| Sommer | 2700Ω | |
| Automatik 1 | 4700Ω | |
| Automatik 2 | 8200Ω |

INFORMATION
Bei Widerstandswerten größer dem Wert für „Automatik 2“, wird der Eingang nicht berücksichtigt.

INFORMATION
Durch die in der Regelung RoCon+ HP1 integrierte Funktion [Heizungsunterstützung (HZU)] (siehe Betriebsanleitung der Regelung) ist es nicht erforderlich, den EXT-Anschluss mit dem Anschluss des Brennersperrontakts der Solaranlage zu verbinden.
3.7.8 Externe Bedarfsanforderung (EBA)
Durch Anschluss des EBA-Schaltkontakts an das Innengerät ("3-37 Anschluss EBA-Schaltkontakt" [▶ 62]) und entsprechender Parametrierung in deren Regelung RoCon+ HP1, kann über einen externen Schaltkontakt eine Wärmeanforderung erzeugt werden. Wird der Schaltkontakt geschlossen, so schaltet das Innengerät in den Heizbetrieb. Die Vorlauftemperatur wird auf die Temperatur, welche im Parameter [Vorlauftemperatur Heizbetrieb] eingestellt ist, geregelt [→ Hauptmenü → Konfiguration → Heizen].
Der EBA-Schaltkontakt hat Vorrang vor einer Anforderung durch das Raumthermostat.
Im Kühlbetrieb, Stand-by, Hand- und Sommerbetrieb wird der Schaltkontakt nicht ausgewertet. Außerdem werden die Heizgrenzen nicht beachtet.

3–37 Anschluss EBA-Schaltkontakt
3.7.9 Externen Wärmeerzeuger anschließen

INFORMATION
Zum Anschluss eines externen Wärmeerzeugers ist der Einbau des Anschlussets für externe Wärmeerzeuger EKBUHSWB erforderlich (siehe "3.5 Optionales Zubehör installieren" [▶ 55]).
Zur Heizungsunterstützung oder als Alternative zu einem elektrischen Backup-Heater kann ein externer Wärmeerzeuger (z. B. Gas- oder Ölheizkessel) an das Innengerät angeschlossen werden. Zum Anschluss eines externen Wärmeerzeugers ist der Einbau des Anschlussets für externe Wärmeerzeuger EKBUHSWB erforderlich (siehe "3.5 Optionales Zubehör installieren" [▶ 55]).
Die vom externen Wärmeerzeuger gelieferte Wärme muss dem drucklosen Speicherwasser im Warmwasserspeicher des Innengeräts zugeführt werden.
Den hydraulischen Anschluss nach einem der beiden nachfolgenden Möglichkeiten ausführen:
- drücklos über die Anschlüsse (Solar-Vorlauf und Solar-Rücklauf) des Warmwasserspeichers
- bei Gerätetypen Innengerät ...Biv, über den integrierten Drucksolar-Wärmetauscher.
- Hinweise zu hydraulischen Anschlüssen beachten (siehe "1.2 Sicherheitsanweisungen für die Montage und den Betrieb" [▶ 41])
- Beispiele zum hydraulischen Anschluss (siehe „Hydraulische Anbindung“ im Referenzhandbuch für den Monteur).
Die Anforderung des externen Wärmeerzeugers wird über ein Relais auf der Schaltplatine RTX-EHS geschaltet (siehe "3-38 Anschluss auf Schaltplatine RTX-EHS" [63]). Der elektrische Anschluss an das Innengerät ist wie folgt möglich:
- Externer Wärmeerzeuger hat einen potenzialfreien Schaltkontaktanschluss zur Wärmeanforderung:
- Anschluss an K3, wenn der externe Wärmeerzeuger die Warmwasserbereitung und die Heizungsunterstützung übernimmt (Einstellung Parameter [Konfig. externe Wärmequelle] = WW + Heiz-Unterstützung [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ext. Quelle])
oder
- Anschluss an K1 und K3, wenn zwei externe Wärmeerzeuger verwendet werden (Einstellung Parameter [Konfig. externe Wärmequelle] = Zwei externe Wärmeerzeuger [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ext. Quelle]). Dabei schaltet K1 den externen Wärmeerzeuger (z. B. Gas- oder Ölkessel) zur Heizungsunterstützung und K3 den externen Wärmeerzeuger (EKBUxx) zur Warmwasserbereitung.
oder
- Anschluss am AUX-Anschluss A (siehe "3.7.13 Anschluss Schaltkontakte (AUX-Ausgänge)" [▶ 65])
- Externer Wärmeerzeuger kann nur über Netzspannung geschaltet werden: Anschluss (\~230 V, maximale Belastung 3000 W) an K1 und K3.

ACHTUNG
Gefahr von Spannungsüberschlägen.
- Die Anschlüsse der Schaltplatine RTX-EHS dürfen nicht gleichzeitig zum Schalten von Netzspannung (\~230 V) und Schutzkleinspannung (SELV = "Safety Extra Low Voltage") verwendet werden.

flowchart
graph TD
A["PE"] --> B["BUN"]
B --> C["BUN"]
C --> D["BUN"]
D --> E["BUL1"]
E --> F["BUL2"]
F --> G["BUL3"]
G --> H["X1"]
H --> I["RTX-EHS"]
I --> J["K3"]
I --> K["K2"]
I --> L["K1"]
J --> M["J17 RoCon BM2C"]
K --> M
L --> M
M --> N["N T3 N PE T2 N T1"]
N --> O["K1"]
N --> P["K3"]
3–38 Anschluss auf Schaltplatine RTX-EHS
1 Geeigneten elektrischen Anschluss aus der zugehörigen Installationsanleitung des externen Wärmeerzeugers entnehmen.
2 Anschlussset für externe Wärmeerzeuger EKBUHSWB einbauen (siehe "3.5 Optionales Zubehör installieren" [▶ 55]).
3 Geeignete Anschlüsse auf der Schaltplatine RTX-EHS des Anschlusssets herstellen (siehe "3-38 Anschluss auf Schaltplatine RTX-EHS" [▶ 63]).
4 Kabel, die in von außen in das Anschlusset geführt werden, mit Hilfe der beigelegten Zugentlastungsclips und Kabelbinder am Anschlusset befestigen (siehe Schritte 7 und 8 in "3.7.4 Allgemeine Informationen zum elektrischen Anschluss" [▶ 61]).
3.7.10 Raumthermostat anschließen

INFORMATION
Dieser Komponente ist eine separate Anleitung beigelegt, welche u. a. Hinweise zum Einbau und zum Betrieb enthält.
3 Aufstellung und Installation

text_image
J16 RoCon BM2C X1M H com C RT3–39 Anschluss mit kabelgebundenem Raumthermostat (RT = Daikin EKRTW)

text_image
PE N L1 Power surge category III RCD (FI) Fuse 16A CU ≥ 1,5 mm² 230 V RT-E X1M H com C X2M J16 RoCon BM2C3–40 Anschluss mit Funk-Raumthermostat (RT-E = Daikin EKRTR)
3.7.11 Anschluss optionaler Systemkomponenten
Die optionalen RoCon-Geräte müssen über eine 4-adrige CAN-Busleitung mit dem Innengerät verbunden sein (Anschluss J13).
Wir empfehlen dazu abgeschirmte Leitungen mit folgenden Eigenschaften:
- Normung nach ISO 11898, UL/CSA Typ CMX (UL 444)
- PVC Außenmantel mit Flammwidrigkeit nach IEC 60332-1-2
- Bis 40 m Mindestquerschnitt 0,75 mm ^2 . Mit zunehmender Länge größerer Leiterquerschnitt notwendig.
Zur Verbindung von CAN-Busleitungen mehrerer RoCon-Geräte können handelsübliche Abzweigdosen verwendet werden.
Auf eine getrennte Verlegung von Netz-, Fühler- und Datenbusleitungen achten. Nur Kabelkanäle mit Trennstegen oder getrennte Kabelkanäle mit mindestens 2 cm Abstand verwenden. Leitungskreuzungen sind zulässig.
Im gesamten RoCon-System können maximal 16 Geräte mit einer Gesamtleitungslänge von bis zu 800 m verbunden werden.
Raumregler EHS157034
Zur Ferneinstellung von Betriebsarten und Raum-Solltemperaturen von einem anderen Raum aus kann für jeden Heizkreis ein separater Raumregler EHS157034 angeschlossen werden.

INFORMATION
Dieser Komponente ist eine separate Installationsanleitung beigelegt. Einstell- und Bedienhinweise, siehe beiliegende Regelungsanleitung.
Mischermodul EHS157068
An das Innengerät kann das Mischermodul EHS157068 angeschlossen werden (Platinenstecker J13), welches über die elektronische Regelung geregelt wird.

INFORMATION
Dieser Komponente ist eine separate Installationsanleitung beigelegt. Einstell- und Bedienhinweise, siehe beiliegende Regelungsanleitung.
Internet-Gateway EHS157056
Über das optionale Gateway EHS157056 kann die Regelung mit dem Internet verbunden werden. Damit ist eine Fernsteuerung des Innengeräts über Mobiltelefone (per App) möglich.

INFORMATION
Dieser Komponente ist eine separate Installationsanleitung beigelegt. Einstell- und Bedienhinweise, siehe beiliegende Regelungsanleitung.
3.7.12 HP convector anschließen

INFORMATION
Nur die Konvektor-Regler EKRTCTRL1 und EKWHCTRL(0/1) können mit dem Innengerät verbunden werden.

INFORMATION
Dieser Komponente ist eine separate Anleitung beigelegt, welche u. a. Hinweise zum Einbau und zum Betrieb enthält.

INFORMATION
Bei Umstellung der Betriebsart (Heizen/Kühlen) an einem Konvektor müssen alle weiteren Konvektoren entweder ebenfalls umgestellt oder deaktiviert werden.

flowchart
graph TD
A["FWXV-ATV3"] --> B["CHILLER BOILER"]
A --> C["CHILLER BOILER"]
A --> D["CHILLER BOILER"]
B --> E["RoCon BM2C"]
C --> E
D --> E
E --> F["J16"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style E fill:#fff,stroke:#333
style F fill:#fff,stroke:#333
3-41 Anschluss FWX(V/M)-AATV3
3.7.13 Anschluss Schaltkontakte (AUX-Ausgänge)
Die Schaltkontakte (AUX-Ausgänge) können für verschiedene parametrierbare Funktionen genutzt werden.
Der Umschaltkontakt A-A1-A2 schaltet unter den im Parameter [AUX-Schaltfunktion] eingestellten Bedingungen [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ein-/Ausgänge] (siehe Betriebsanleitung der Regelung).

text_image
DC ≤12V AC 1 ⊗ ≤ 15 W RoCon BM2C J3 B max.1A B1 A2 max.1A A1 A 250V, max. 63 mA L N 250V, max. 63 mA L N 2 ⊗ > 15 W RoCon BM2C J3 B max.1A B1 A2 max.1A A1 A 250V, max. 63 mA L /+ N /- 250V, max. 63 mA L /+ N /-3–42 Anschluss Schaltkontakt (AUX-Ausgang)
Die Anschlussklemmen B+B1 sind bei diesen Geräten nicht belegt oder für Zusatzfunktionen vorgesehen.
Die Kontakte in Variante 1 (geschaltete Leistung ≤ 15 W) können direkt, wie in "3-42 Anschluss Schaltkontakt (AUX-
Ausgang)" [▶ 65] dargestellt, eingebunden werden.
Die nach Variante 2 (geschaltete Leistung > 15 W) zu verwendenden Relais müssen für 100% Einschaltdauer geeignet sein.
Der Umschaltkontakt A-A1-A2 kann z. B. zur Steuerung der Wärmeerzeuger in bivalenten Heizungsanlagen aus Innengerät und Öl- oder Gasheizkessel verwendet werden. Beispiele für die hydraulische Systemeinbindung sind in „Hydraulische Anbindung“ im Referenzhandbuch für den Monteur dargestellt.

INFORMATION
Bei angeschlossenem A2 F oder G-plus-Brennwertkessel muss der Parameter [AUX-Schaltfunktion] und der Parameter [AUX-Wartezeit] entsprechend der gewünschten Funktion eingestellt werden [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ein-/Ausgänge].
Siehe Betriebsanleitung → Kapitel Parametereinstellungen.
Genaue Informationen zum elektrischen Anschluss und den dazugehörigen Parametereinstellungen für derartige bivalente Heizanlagen erhalten Sie im Internet (www.daikin.com) oder bei Ihrem Service-Partner.
3.7.14 Niedertarif-Netzanschluss (HT/NT)
Wird das Außengerät an einen Niedertarif-Netzanschluss angeschlossen, muss der potenzialfreie Schaltkontakt S2S des Empfängers, welcher das vom Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) ausgegebene Niedertarif-Eingangssignal auswertet, an den Stecker J8, Anschluss EVU auf der Schaltplatine RoCon BM2C angeschlossen werden (siehe "3–43 Anschluss HT/NT-Schaltkontakt" [▶ 66]).
Bei Einstellung des Parameters [HT/NT Funktion] > 0 [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ein-/Ausgänge] werden in Hochtarifzeiten bestimmte Systemkomponenten abgeschaltet (siehe Betriebsanleitung der Regelung).
Folgende Typen eines Niedertarif-Netzanschlusses sind gebräuchlich:
- Typ 1: Bei dieser Art des Niedertarif-Netzanschlusses wird die Stromversorgung zum Wärmepumpenaußengerät nicht unterbrochen.
- Typ 2: Bei dieser Art des Niedertarif-Netzanschlusses wird die Stromversorgung zum Wärmepumpenaußengerät nach einer bestimmten Zeitspanne unterbrochen.
- Typ 3: Bei dieser Art des Niedertarif-Netzanschlusses wird die Stromversorgung zum Wärmepumpenaußengerät sofort unterbrochen.
Der potenzialfreie Schaltkontakt S2S kann als Öffner- oder Schließer-Schaltkontakt ausgeführt sein.
- Bei Ausführung als Öffner-Schaltkontakt muss der Parameter [HT/NT Anschluss]=1 eingestellt werden [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ein-/Ausgänge]. Wenn das EVU das Niedertarifsignal aussendet, wird der Schaltkontakt S2S geöffnet. Die Anlage schaltet auf "Zwangs-AUS". Wird das Signal erneut gesendet, so schließt der potenzialfreie Schaltkontakt S2S und die Anlage nimmt ihren Betrieb wieder auf.
- Bei Ausführung als Schließer-Schaltkontakt muss der Parameter [HT/NT Anschluss]=0 eingestellt werden [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ein-/Ausgänge]. Wenn das EVU das Niedertarifsignal aussendet, wird der Schaltkontakt S2S geschlossen. Die Anlage schaltet auf "Zwangs-AUS". Wird das Signal erneut gesendet, so öffnet der potenzialfreie Schaltkontakt S2S und die Anlage nimmt ihren Betrieb wieder auf.
[HT/NT Anschluss]=1 [HT/NT Anschluss]=0

text_image
1 2 1 L N S2S 3 3 4 4 2 1 L N S2S 3 3 4 4
text_image
2 2 1 3 3 4 4 2 1 3 3 4 4
text_image
3 2 1 S2S 3 3 4 4 2 1 S2S 3 3 4 4
text_image
J8 RoCon BM2C EVU 1 2 4 4 3 33–43 Anschluss HT/NT-Schaltkontakt
1 Netzanschlusskasten für Niedertarif-Netzanschluss
2 Empfänger zur Auswertung des HT/NT-Steuersignals
3 Stromversorgung Wärmepumpenaußengerät (siehe zum Wärmepumpenaußengerät dazugehörige Installationsanleitung)
4 Potenzialfreier Schaltkontakt für
Wärmepumpeninnengerät
3.7.15 Anschluss intelligenter Regler (Smart Grid - SG)
Sobald die Funktion durch den Parameter [Smart Grid]=1 aktiviert ist [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ein-/Ausgänge] (siehe Betriebsanleitung der Regelung), wird abhängig vom Signal des Energieversorgungsunternehmens die Wärmepumpe in Stand-by, Normal oder einen Betrieb mit höheren Temperaturen versetzt.
Dazu müssen die potenzialfreien Schaltkontakte SG1/SG2 des intelligenten Reglers an den Stecker J8, Anschlüsse Smart Grid und EVU, auf der Schaltplatine RoCon BM2C angeschlossen werden (siehe "3–44 Anschluss Smart Grid" [66]).
Sobald die Funktion Smart Grid aktiv ist, wird automatisch die HT/NT Funktion deaktiviert. Abhängig von dem Wert des Parameters [Modus Smart Grid] wird die Wärmepumpe unterschiedlich betrieben [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ein-/Ausgänge] (siehe Betriebsanleitung der Regelung).

flowchart
graph TD
A["RoCon BM2C"] --> B["SmartGrid"]
B --> C["T_DSW ↓"]
C --> D["EVU"]
D --> E["SG1"]
E --> F["SG2"]
F --> G["SG"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
3–44 Anschluss Smart Grid
3.8 Kältemittel Anschluss

INFORMATION
Installationsanleitung des Außengeräts beachten!
3.8.1 Kältemittelleitungen verlegen

ACHTUNG
Das Verwenden von bereits verwendeten Kältemittelleitungen kann zu Schäden am Gerät führen.
- Verwenden Sie keine Kältemittelleitung wieder, die mit einem anderen Kältemittel verwendet wurde. Tauschen Sie die Kältemittelleitung aus oder reinigen Sie sie sorgfältig.
- Leitungen mit Biegegerät und ausreichendem Abstand zu elektrischen Leitungen verlegen.
- Löten an Leitungen nur unter leichtem Stickstoffdurchfluss (nur Hartlöten erlaubt).
- Wärmedämmung an Verbindungsstellen erst nach Inbetriebnahme anbringen (wegen Lecksuche).
- Bördelverbindungen herstellen und an den Geräten anschließen (Anzugsdrehmoment beachten, siehe "6.3 Anzugsdrehmomente" [▶ 72]).
3.8.2 Druckprobe und Kältemittelkreis befüllen

WARNUNG
Das Wärmepumpen-Gesamtsystem enthält Kältemittel mit fluorierten Treibhausgasen, welche bei Freisetzung die Umwelt schädigen.
Kältemitteltyp: R32
GWP*-Wert: 675
*GWP = Global Warming Potential (Treibhauspotenzial)
- Gesamtfüllmenge des Kältemittels auf dem mitgelieferten Etikett am Wärmepumpenaußengerät eintragen (Hinweise siehe Installationsanleitung Wärmepumpenaußengerät).
- Kältemittel nie in die Atmosphäre entweichen lassen - immer mit einem dafür geeigneten Recyclinggerät absaugen und recyclen.
1 Druckprobe mit Stickstoff durchführen.
- Stickstoff 4.0 oder höher verwenden.
- Maximal 40 bar.
2 Nach erfolgreicher Lecksuche Stickstoff restlos ablassen.
3 Leitungen vakuumieren.
- Zu erreichender Druck: 1 mbar absolut.
- Zeit: mindestens 1 h
4 Prüfen, ob zusätzlich Kältemittel zur Grundfüllung notwendig ist und ggf. einfüllen.
5 Absperrventile am Außengerät komplett bis zum Anschlag öffnen und leicht festziehen.
6 Ventilkappen wieder montieren.
7 Prüfen ob die Speichertemperaturfühler t_DHW1 80 cm und t_DHW2 60 cm tief eingebracht sind.
3.9 Anlage befüllen
Innengerät erst nach Abschluss aller Installationsarbeiten in der nachfolgend aufgeführten Reihenfolge befüllen.
3.9.1 Wasserqualität prüfen und Manometer justieren
1 Hinweise zum Wasseranschluss (siehe "3.6 Wasseranschluss" [▶ 56]) und zur Wasserqualität beachten.
2 Mechanisches Manometer (bauseits montiert gemäß "3.6.2 Hydraulische Leitungen anschließen" [▶ 57] oder mit Befüllschlauch vorübergehend installiert) justieren: Manometerglas so verdrehen, dass die Minimaldruckmarkierung der Anlagenhöhe +2 m entspricht (1 m Wassersäule entspricht 0,1 bar).
3.9.2 Warmwasserwärmeübertrager befüllen
1 Absperrarmatur der Kaltwasserzuleitung öffnen.
2 Entnahmezapfstellen für Warmwasser öffnen, damit eine möglichst große Zapfmenge eingestellt werden kann.
3 Nach Wasseraustritt aus den Zapfstellen, den Kaltwasserzufluss noch nicht unterbrechen, damit der Wärmeübertrager vollständig entlüftet wird und evtl. Verunreinigungen oder Rückstände ausgetragen werden.
3.9.3 Speicherbehälter befüllen
Ohne installiertem Solar-System
1 Füllschlauch mit Rückflussverhinderer (1/2") an den Anschluss "Solar-Vorlauf" (Pos. a) anschließen.
2 Speicherbehälter des Innengeräts befüllen bis Wasser an dem Überlaufanschluss (Pos. b) austritt.
3 Füllschlauch mit Rückflussverhinderer (1/2") wieder entfernen.
Mit installiertem Solar-System
1 Befüllanschluss mit KFE-Hahn (Zubehör: KFE BA) an die Solar Regelungs- und Pumpeneinheit (EKSRPS4) montieren.
2 Füllschlauch mit Rückflussverhinderer (1/2") an den vorher installierten KFE-Hahn anschließen.
3 Speicherbehälter des Innengeräts befüllen bis Wasser an dem Überlaufanschluss (Pos. b) austritt.
4 Füllschlauch mit Rückflussverhinderer (1/2") wieder entfernen.

3–45 Befüllung Pufferspeicher - ohne angeschlossenes DrainBack Solar-System
a p=0 Solar-Vorlauf
b Sicherheitsüberlauf
3.9.4 Heizungsanlage befüllen

Während des Befüllvorgangs kann Wasser aus eventuell undichten Stellen austreten, welches bei Kontakt mit Strom führenden Teilen zu einem Stromschlag führen kann.
- Vor dem Befüllvorgang, das Innengerät stromlos schalten.
- Nach der Erstbefüllung, vor dem Einschalten das Innengerät am Netzschalter, prüfen, ob alle elektrischen Teile und Verbindungsstellen trocken sind.

INFORMATION
Hinweise zum Wasseranschluss (siehe "3.6 Wasseranschluss" [▶ 56]) und zur Wasserqualität (siehe "1.2.6 Heizungsanlage und sanitärseitiger Anschluss" [▶ 44]) beachten.
1 Füllschlauch (Pos. a) mit Rückflussverhinderer (1/2") und einem externen Manometer (bauseitig) an den KFE-Hahn (Pos. b) anschließen und gegen Abrutschen mit einer Schlauchschelle sichern.
2 Ablassschlauch am Entlüftungsventil anschließen und vom Gerät wegführen. Entlüftungsventil mit angeschlossenem Schlauch öffnen, das andere Entlüftungsventil auf Geschlossenheit überprüfen.
3 Wasserhahn (Pos. d) der Zuleitung öffnen.
4 KFE-Hahn (Pos. b) öffnen und Manometer beobachten.
5 Anlage mit Wasser befüllen, bis am externen Manometer Anlagen-Solldruck (Anlagenhöhe +2 m, dabei entspricht 1 m Wassersäule = 0,1 bar) erreicht ist. Das Überdruckventil darf nicht auslösen!
6 Manuelles Entlüftungsventil schließen, sobald Wasser blasenfrei austritt.
7 Wasserhahn (Pos. d) schließen. KFE-Hahn muss offen bleiben, um den Wasserdruck am externen Manometer ablesen zu können.
8 Stromversorgung des Innengeräts einschalten.
9 In Regelung RoCon+ HP1 im Menü "Betriebsart" die Betriebsart "Heizen" auswählen [→ Hauptmenü → Betriebsart].
- Innengerät läuft nach Startphase im Warmwasserheizbetrieb.
10 Während des Warmwasserheizbetriebs ständig den Wasserdruck am externen Manometer prüfen und gegebenenfalls Wasser über den KFE-Hahn (Pos. b) nachfüllen.
11 Gesamte Heizungsanlage wie in "5.3 Hydraulik entlüften" [▶ 69] beschrieben entlüften (Regelventile der Anlage öffnen. Gleichzeitig kann über den Fußbodenverteiler das Fußbodenheizungssystem mit befüllt und gespült werden.).
12 Wasserdruck am externen Manometer erneut prüfen und gegebenenfalls Wasser über den KFE-Hahn (Pos. b) nachfüllen.
13 Füllschlauch (Pos. a) mit Rückflussverhinderer vom KFE-Hahn (Pos. b) entfernen.

text_image
e.1 e.2 B 3UVB1 / 3UV DHW AB A f a g b d c h MAG 3UV B1 (45%) 50% 0% CH (B) 100% Bypass (A) 3UV DHW 50% (67%) 0% CH (A) 100% DHW (B)3–46 Heizungskreislauf befüllen
a Füllschlauch mit Rückflussverhinderer (und Manometer ^(1) ) b KFE-Hahn
c Kugelhahn Heizung – Vorlauf
d Kugelhahn Heizung – Rücklauf
e.1 Ventilantrieb
e.2 Entriegelungstaste der Antriebsarretierung
f Wasserhahn
g Automatikentlüfter
h Manometer
3UV DHW 3-Wege-Ventil (Verteilventil, Warmwasser/Heizen/Heizungsunterstützung)
3UVB1 3-Wege-Ventil (Mischventil)
MAG Membranausdehnungsgefäß (bauseits)
4 Konfiguration
Wird das System nicht korrekt konfiguriert, wird es eventuell nicht wie erwartet arbeiten.
Die Systemkonfiguration erfolgt über das Bedienteil der Regelung. Bitte beachten Sie dazu die Betriebsanleitung.
Bei Bedarf muss die Konfiguration optionaler Komponenten wie z. B. das Raumthermostat oder die Solaranlage entsprechend der jeweiligen Anleitungen erfolgen.
5 Inbetriebnahme

INFORMATION
Lesen Sie gründlich das Kapitel "Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen" bevor die hier beschriebenen Arbeitsschritte durchgeführt werden.

INFORMATION
Wurde das Außengerät längere Zeit vom Strom getrennt oder das Innengerät längere Zeit vor dem Außengerät in Betrieb genommen, ist ein Neustart des Innengeräts notwendig, um die Kommunikation zwischen den Geräten herzustellen. Ohne Kommunikation wird das Außengerät nicht zur Wärmeerzeugung genutzt.
5.1 Voraussetzungen
- Das Innengerät ist vollständig angeschlossen.
- Das Kältemittelsystem ist entfeuchtet und mit der vorgeschriebenen Menge Kältemittel befüllt.
- Die Heizungs- und die Warmwasseranlage sind befüllt und mit dem richtigen Druck beaufschlagt (siehe "3.9.4 Heizungsanlage befüllen" [▶ 68]).
- Der Speicherbehälter ist bis zum Überlauf befüllt (siehe "3.9.3 Speicherbehälter befüllen" [▶ 67]).
- Optionales Zubehör ist angebaut und angeschlossen.
- Die Regelventile der Heizungsanlage sind geöffnet.
5.2 Inbetriebnahme bei niedrigen Umgebungstemperaturen
Bei niedrigen Umgebungstemperaturen können die Sicherheitseinstellungen des Innengeräts den Wärmepumpenbetrieb möglicherweise verhindern. In solchen Fällen ist ein externer Wärmeerzeuger erforderlich, um sowohl Speicher- als auch Rücklauftemperatur des Heiznetzes vorübergehend anzuheben.
Minimale Speichertemperaturen für den Wärmepumpenbetrieb:
Umgebungstemperatur <−2°C: 30°C
Umgebungstemperatur <12°C: 23°C
Folgende Schritte müssen durchgeführt werden:
Mit elektrischem Backup-heater:
1 Parameter [Heizungsunterstützung (HZU)]: "Ein" auswählen [→ Hauptmenü → Einstellungen → ISM]
2 Parameter [Konfig. externe Wärmequelle]: "Backup-Heater BUH" auswählen [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ext. Quelle]
3 Parameter [Ext. Leistung Warmwasser]: Maximale Leistung des Backup-heaters auswählen [→ Hauptmenü → Einstellungen → Ext. Quelle]
4 Parameter [1 x Warmwasser]: "Ein" auswählen [→ Hauptmenü → Benutzer → 1x Laden]
Ohne elektrischen Backup-heater:
1 Parameter [Heizungsunterstützung (HZU)]: "Ein" auswählen [→ Hauptmenü → Einstellungen → ISM]
2 Durch einen externen Wärmeerzeuger muss das Speicherwasser auf die erforderliche Minimaltemperatur aufgeheizt werden.
5.3 Hydraulik entlüften
1 Sicherstellen, dass die Kappe des Automatikentlüfters (Pos. a) offen ist.

5–1 Automatikentlüfter
a Kappe Automatikentlüfter
2 Manuelles Entlüftungsventil (Pos. a) mit Schlauch versehen und diesen vom Gerät wegführen. Ventil so lange öffnen, bis keine Luft mehr austritt.
3 Zweites manuelles Entlüftungsventil (Pos. b) mit Schlauch versehen und so lange öffnen, bis keine Luft mehr austritt.

text_image
a b5–2 Manuelle Entlüftungsventile
a Manuelles Entlüftungsventil
b Zweites manuelles Entlüftungsventil
4 Entlüftungsfunktion aktivieren (siehe Betriebsanleitung RoCon + HP1).
Durch Aktivieren der Entlüftungsfunktion startet die RoCon+ HP1 Regelung ein fest definiertes Ablaufprogramm mit Start-Stopp-Betrieb der integrierten Heizungsumwälzpumpe sowie verschiedenen Stellungen, der in dem Innengerät integrierten 3-Wege-Umschaltventile.
In der Hydraulik sowie den angeschlossenen Heizkreisen vorhandene Luft kann während der Entlüftungsfunktion über das automatische Entlüftungsventil austreten.

INFORMATION
Die Aktivierung dieser Funktion ersetzt nicht das korrekte Entlüften des Heizkreislaufs.
Vor Aktivierung dieser Funktion muss der Heizkreislauf vollständig befüllt sein.
5 Wasserdruck prüfen und ggf. Wasser nachfüllen (siehe "3.9.4 Heizungsanlage befüllen" [▶ 68]).
6 Entlüftungs-, Prüfungs- und Nachfüllvorgang so lange wiederholen, bis:
- vollständig entlüftet ist.
- ausreichender Wasserdruck hergestellt wurde.
5.4 Mindestdurchfluss prüfen
Der Mindestdurchfluss muss bei geschlossenem Heizkreis geprüft werden.

INFORMATION
Bei zu niedrigem Mindestdurchfluss kann es zu einer Fehlermeldung und einer Abschaltung der Heizungsanlage kommen.
Ist der Minestdurchfluss nicht ausreichend, kann sich Luft in der Umwälzpumpe befinden oder der Ventilantrieb der 3-Wege-Umschaltventile (3UVB1 / 3UV DHW) defekt sein.
- Umwälzpumpe entlüften.
- Funktion der Ventilantriebe prüfen, ggf. Ventilantrieb erneuern.
1 Ventile und Stellantriebe aller angeschlossenen Wärmeverteilkreise schließen.
2 Betriebsart "Heizen" an der Regelung des Innengeräts einstellen [→ Hauptmenü → Betriebsart].
3 Info-Parameter [Volumenstrom] auslesen [→ Hauptmenü → Info → Werte].
- Der Durchfluss muss mindestens 480 l/h betragen (siehe Betriebsanleitung der Regelung).

INFORMATION
Die Regelung des Innengeräts überwacht permanent den Durchfluss des internen Wärmeerzeugerkreises. Abhängig von der aktiven Betriebsart sind unterschiedliche Mindest-Durchflusswerte erforderlich:
Betriebsart "Heizen": 480 l/h
Betriebsart "Kühlen": 660 l/h
Automatische Abtaufunktion (Defrost) aktiv: 780 l/h
Sollte bei einem Durchfluss über 480 l/h eine Fehlermeldung, bezüglich eines nicht ausreichenden Mindestdurchflusses, angezeigt werden, den tatsächlichen Durchfluss in der aktiven Betriebsart prüfen und mögliche Fehlerursachen beheben.
5.5 Estrichtrocknung starten (nur bei Bedarf)
Beim Estrichprogramm wird die Vorlauftemperatur nach einem voreingestellten Temperaturprofil geregelt.
Weitere Informationen zum Estrichprogramm, dessen Aktivierung und Ablauf siehe Betriebsanleitung der Regelung.
Nach Ablauf des Estrichprogramms arbeitet die Regelung RoCon + HP1 in der zuvor eingestellten Betriebsart weiter.
5.6 Inbetriebnahme-Checkliste
| Inbetriebnahme Checkliste / Ausgeführte Maßnahmen abhaken | Kapitel | |||
| 1. | Innengerät und Außengerät (falls vorhanden) mit Spannung versorgen | Vorliegende Anleitung | "3.7 Elektrischer Anschluss" [▶ 58] | |
| 2. | „Fachmann-Code“ eingeben | RoCon+ HP1 | 4.5.1 | |
| 3. | Betriebsparameter einstellen[→ Configuration Wizard → Parameter einstellen][Warmwassertemperatur Soll 1]▪ Bei Inbetriebnahme nicht unter 40°C einstellen.▪ Nach Inbetriebnahme nie unter 35°C stellen! | RoCon+ HP1 | 5.2 | |
| 4. | Entlüftungsfunktion aktivieren | RoCon+ HP1 | 4.5.7 | |
| ▪ Wasserdruck prüfen | Vorliegende Anleitung | "5.3 Hydraulik entlüften" [▶ 69] | ||
| ▪ Mindestdurchfluss überprüfen | "5.4 Mindestdurchfluss prüfen" [▶ 70] | |||
| 5. | Betriebsart "Heizen" aktivierenWartezeit beachten (bis zu 5 min)Bei niedrigen Umgebungstemperaturen "5.2 Inbetriebnahme bei niedrigen Umgebungstemperaturen" [▶ 69] beachten. | RoCon+ HP1 | 4.1 | |
| 6. | Die Inbetriebnahme ist beendet, wenn im Display die WW Temperatur über 40°C angezeigt wird. | |||
| 7. | [Estrichtrocknung] (wenn erforderlich)Estrichtrocknung nur nach Abschluss der Inbetriebnahme. Sobald der Speicher mindestens 40°C warm ist, aktivieren (auch ohne Außengerät möglich). | RoCon+ HP1 | 4.5.7 | |
5.7 Übergabe an den Betreiber
Wenn der Testlauf abgeschlossen ist und das Gerät ordnungsgemäß funktioniert, führen Sie folgende Punkte aus:
- Füllen Sie die Tabelle der Monteureinstellungen (in der Bedienungsanleitung) mit den gewählten Einstellungen aus.
- Stellen Sie sicher, dass der Benutzer über die gedruckte Dokumentation verfügt und bitten Sie ihn, diese als Nachschlagewerk aufzubewahren. Teilen Sie dem Benutzer mit, dass die vollständige Dokumentation im Internet unter der entsprechenden Adresse zu finden ist, wie zuvor in dieser Anleitung beschrieben.
- Erläutern Sie dem Benutzer den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems sowie die Vorgehensweise bei Auftreten von Problemen.
- Zeigen Sie dem Benutzer, welche Aufgaben er im Zusammenhang mit der Wartung des Geräts auszuführen hat.
- Erläutern Sie dem Benutzer die Tipps zum Energiesparen so wie in der Betriebsanleitung beschrieben.
6 Technische Daten
Ein Teil der aktuellen technischen Daten ist auf der regionalen Daikin-Website verfügbar (öffentlich zugänglich). Die vollständigen technischen Daten sind über das Daikin Business Portal verfügbar (Authentifizierung erforderlich).
6.1 Angaben auf dem Typenschild

text_image
DAIKIN EUROPE N.V. Zandvoordestraat 300, B-8400 Oostende, Belgium Daikin Altherma 3 R ECH2O Made in Germany a PMS = d V = e Tmax = f Qst = g pH2O = h V = i PMW = j SER.NO. w 63103300000410 U = k elmax = m l n o p 9kW 3N ~400V 9kW 3x 1N ~230V 3kW 1N ~230V 1kW 1N ~230V 0kW ext. R32 u v CE x6–1 Typenschild
a Geräte-Typ
b Leergewicht
c Gesamtgewicht gefüllt
d Max. Zulässiger Betriebsdruck PMS (Heizung)
e Speicherinhalt gesamt
f Max. zulässige Betriebstemperatur T
g Bereitschaftswärmeaufwand in 24 Stunden bei 60°C (Speicherbehälter) Q st
h Betriebsdruck Speicherwasser pH 2 O
i Trinkwasser Nenninhalt
j Max. Betriebsdruck PMW (Sanitär)
k Nennspannung U
I Schutzart
m Elektr. Leistungsaufnahme elmax
n Backup-Heater (optional)
o Schutzart Backup-Heater (optional)
p Sicherung Backup-Heater (optional)
q Leistung / Spannungsversorgung Backup-Heater (optional)
Zum Auswählen; 0 kW: keine / externe Wärmequelle
r Kältemittelkreis
s Max. Betriebsdruck (Kältemittelkreis)
t Gesamtfüllmenge des Kältemittels (Hinweise siehe Installationsanleitung Wärmepumpenaußengerät)
u Achtung: entflammbares Kältemittel
v Weitere Informationen zum Kältemittel: siehe Anleitung
w Herstellnummer (bei Reklamationen und Rückfragen angeben)
x Produktionsdatum
6.2 Kennlinien
6.2.1 Fühlerkennlinien
6–1 Temperaturfühler
| Messtemperatur in °C | ||||||||||||||||
| -20 | -10 | 0 | 10 | 20 | 30 | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 | 110 | 120 | ||
| Sensorwiderstand in kOhm nach Norm bzw. Herstellerangaben | ||||||||||||||||
| t_DHW1, t_V,BH | NTC | 98,66 | 56,25 | 33,21 | 20,24 | 12,71 | 8,20 | 5,42 | 3,66 | 2,53 | 1,78 | 1,28 | 0,93 | 0,69 | 0,52 | 0,36 |
| t_R, t_V, t_DHW2, t_DC | NTC | - | - | 65,61 | 39,9 | 25 | 16,09 | 10,62 | 7,176 | 4,96 | 3,497 | 2,512 | 1,838 | 1,369 | - | - |
6 Technische Daten

line
| t / °C | Rs / kΩ | | ------ | ------- | | -20 | 90 | | 0 | 30 | | 20 | 15 | | 40 | 5 | | 60 | 2 | | 80 | 1 | | 100 | 0.5 | | 120 | 0 |6-2 Kennlinie der Temperaturfühler t_DHW1 , t_V,BH
R_s Sensorwiderstand (NTC)
i Temperatur
t_DHW1 Speichertemperaturfühler
t_v,BH Vorlauftemperaturfühler Backup-Heater

line
| t / °C | Rs / kΩ | | ------ | ------- | | 0 | 60 | | 20 | 30 | | 40 | 15 | | 60 | 5 | | 80 | 2 | | 100 | 1 |6-3 Kennlinie der Temperaturfühler t_R, t_V, t_DHW2, t_DC
R_s Sensorwiderstand (NTC)
t Temperatur
t_pc Temperaturfühler Flüssigkeitsleitung (Kältemittel)
t_DHW2 Speichertemperaturfühler 2
t_R Rücklauftemperaturfühler
t_v Vorlauftemperaturfühler

line
| p / bar | U / V | | ------- | ----- | | 0.5 | 0.5 | | 1.0 | 1.0 | | 1.5 | 1.5 | | 2.0 | 2.0 | | 2.5 | 2.5 | | 3.0 | 3.0 | | 3.5 | 3.5 | | 4.0 | 4.0 |6–4 Kennlinie des Drucksensors (DS)
p Wasserdruck
Ü Spannung
6.2.2 Pumpenkennlinien

line
| m_H / L/h | Δp_R / mbar (50%) | Δp_R / mbar (75%) | Δp_R / mbar (100%) | | --------- | ----------------- | ----------------- | ------------------ | | 0 | 300 | 500 | 700 | | 200 | 280 | 480 | 680 | | 400 | 260 | 460 | 660 | | 600 | 240 | 440 | 640 | | 800 | 220 | 420 | 620 | | 1000 | 200 | 400 | 600 | | 1200 | 180 | 380 | 580 | | 1400 | 160 | 360 | 560 | | 1600 | 140 | 340 | 540 | | 1800 | 120 | 320 | 520 |6–5 Restförderhöhe der internen Heizungsumwälzpumpe
ΔpR Restförderhöhe interne Heizungsumwälzpumpe
m_H Durchfluss Heizungsanlage
6.3 Anzugsdrehmomente

6–2 Anzugsdrehmomente
| Bauteil GewindegröBe Anzugsdreh- | moment in Nm | |
| Temperaturfühler Alle Max. 10 | ||
| Hydraulische Leitungsanschlüsse (Wasser) | 1" 25 – 30 | |
| Anschlüsse Gasleitung (Kältemittel) | 5/8" 63 – 75 | |
| Anschlüsse Flüssigkeitsleitung (Kältemittel) | 1/4" 15 – 17 | |
| Anschlüsse Flüssigkeitsleitung (Kältemittel) | 3/8" 33 – 40 | |
| Backup-Heater 1,5" Max. 10 | (handfest) | |
6.4 Minimale Bodenfläche und Belüftungsöffnungen

ACHTUNG
Das Verwenden von bereits verwendeten Kältemittelleitungen können zu Schäden am Gerät führen.
- Verwenden Sie keine Kältemittelleitung wieder, die mit einem anderen Kältemittel verwendet wurde. Tauschen Sie die Kältemittelleitung aus oder reinigen Sie sie sorgfältig.
- Wenn die Gesamt-Kältemittelfüllung im System <1,84 kg ist, gibt es keine weiteren Anforderungen.
- Wenn die Gesamt-Kältemittelfüllung im System ≥1,84 kg ist, müssen Sie weitere Anforderungen an die minimale Bodenfläche einhalten:
1 Gesamt-Kältemittelfüllung im System (m b ) mit maximaler Kältemittelfüllung (m max ), die für den Aufstellraum (A _room ) zulässig ist, vergleichen (siehe " 6–3 Maximal in einem Raum zulässige Kältemittelbefüllung" [▶73]).
- Wenn m_c ≤ m_ : Das Gerät kann in diesem Raum ohne weitere Anforderungen installiert werden.
- Wenn m_c > m_ : Mit den nachfolgenden Schritten fortfahren.
2 Minimale Bodenfläche (A min ) mit der Bodenfläche des Aufstellraums (A room ) und des benachbarten Raums (A _room2 ) vergleichen (siehe "6 Minimale Bodenfläche Innengerät" [▶ 73]).
- Wenn A_ ≤ A_room + A_room2 ; Mit den nachfolgenden Schritten fortfahren.
- Wenn A_ > A_room + A_room2 : An den Händler vor Ort wenden.
3 Kühlmittelmenge (dm) berechnen: dm=1,9–m max (mmax aus "6–3 Maximal in einem Raum zulässige Kältemittelbefüllung" [▶ 73] für die vorliegende Größe des Aufstellraums Aroom entnehmen)
4 Für berechnetes dm die minimale Fläche der Belüftungsöffnung (VA _min ) für eine natürliche Belüftung zwischen Aufstellraum und benachbarten Raum aus " 6-5 Minimale Fläche der Belüftungsöffnung" [▶ 73] entnehmen.
5 Das Gerät kann installiert werden, wenn:
- 2 Belüftungsöffnungen zwischen Aufstellraum und benachbartem Raum vorhanden sind (jeweils 1x oben und unten)
- Untere Öffnung: Die untere Öffnung muss die Anforderungen für die minimale Fläche der Belüftungsöffnung (VA min ) erfüllen. Sie muss sich so nah wie möglich am Boden befinden. Wenn die Lüftungsöffnung am Boden beginnt, muss die Höhe ≥20 mm betragen. Die Unterseite der Öffnung muss sich ≤100 mm über dem Boden befinden. Mindestens 50% der erforderlichen minimalen Fläche der Belüftungsöffnung (VA min ) muss sich <200 mm vom Boden befinden. Der gesamte Bereich der Öffnung muss sich <300 mm vom Boden befinden.
- Obere Öffnung: Der Bereich der oberen Öffnung muss größer oder genau so groß wie die untere Öffnung sein. Die Unterseite der oberen Öffnung muss sich mindestens 1,5 m über der Oberkante der unteren Öffnung befinden.
- Belüftungsöffnungen nach außen werden nicht als geeignete Belüftungsöffnungen angesehen.
6–3 Maximal in einem Raum zulässige Kältemittelbefüllung
| A_room (m^2) | Maximale Kältemittelbefüllung in einem Raum ( m_max ) (kg) |
| 1 | 0,14* |
| 2 | 0,28* |
| 3 | 0,41* |
| 4 | 0,55* |
| 5 | 0,69* |
| 6 | 0,83* |
| 7 | 0,90* |
| 8 | 0,97* |
| 9 | 1,02* |
| 10 | 1,08* |
| 11 | 1,13* |
| 12 | 1,18* |
| 13 | 1,23* |
| 14 | 1,28* |
| 15 | 1,32* |
| 16 | 1,37* |
| 17 | 1,41* |
| 18 | 1,45* |
| 19 | 1,49* |
| 20 | 1,53* |
| 21 | 1,56* |
| 22 | 1,60* |
| 23 | 1,64* |
| 24 | 1,67* |
| A_room (m2) | Maximale Kältemittelbefüllung in einem Raum (mmax) (kg) |
| 25 | 1,71* |
| 26 | 1,74* |
| 27 | 1,77* |
| 28 | 1,81* |
| 29 | 1,84 |
| 30 | 1,87 |
| 31 | 1,90 |
- * Werte werden nur für Schritt 3 (Berechnung von dm) benötigt.
6-4 Minimale Bodenfläche Innengerät
| m_c (kg) | Minimale Bodenfläche A_min ( m^2 ) |
| 1,84 | 28,81 |
| 1,86 | 29,44 |
| 1,88 | 30,08 |
| 1,90 | 30,72 |
6–5 Minimale Fläche der Belüftungsöffnung
| dm (kg) | Minimale Fläche der Belüftungsöffnung (VA_min) ( cm^2 ) |
| 1,76 | 716 |
| 1,63 | 662 |
| 1,49 | 605 |
| 1,35 | 549 |
| 1,21 | 493 |
| 1,07 | 437 |
| 1,00 | 419 |
| 0,93 | 406 |
| 0,88 | 392 |
| 0,82 | 377 |
| 0,77 | 362 |
| 0,72 | 345 |
| 0,67 | 328 |
| 0,62 | 312 |
| 0,58 | 294 |
| 0,53 | 276 |
| 0,49 | 258 |
| 0,45 | 241 |
| 0,41 | 223 |
| 0,37 | 204 |
| 0,34 | 186 |
| 0,30 | 168 |
| 0,26 | 149 |
| 0,23 | 131 |
| 0,19 | 112 |
| 0,16 | 93 |
| 0,13 | 75 |
| 0,09 | 56 |
| 0,06 | 38 |
| 0,03 | 19 |
Beispiel: Gesamt-Kältemittelfüllung 1,84 kg, Aufstellraum 15 m²
6 Aus "■ 6-3 Maximal in einem Raum zulässige Kältemittelbefüllung" [▶ 73]: n=1,84 kg, A _min =29 m ^2
Ergebnis: Anforderung an min. Raumgröße NICHT erfüllt, Belüftungsöffnung erforderlich
6 Technische Daten
7 Überprüfung mit " 6–4 Minimale Bodenfläche Innengerät" [▶ 73]: A_room (Aufstellraum)+ A_room2 (angrenzender Raum)≥ A_min ? Wenn ja, weiter:
8 Aus " 6+3 Maximal in einem Raum zulässige Kältemittelbefüllung" [▶ 73]: A room =15 m ^2 → m max =1,32 kg
9 dm=1,9 kg-1,32 kg=0,58 kg 10 aus "6-5 Minimale Fläche der Belüftungsöffnung" [▶ 73]: dm=0,58 kg → VA _min =294 cm ^2
6.5 Elektrischer Anschlussplan

6–6 Elektrischer Anschlussplan
6–6 Legendenbezeichnung für Anschluss und Schaltpläne
| Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung | |||
![]() | Wärmepumpenaußengerät J2 Steckeranschluss 3UVB1 | ||
![]() | Wärmepumpeninnengerät J3 Steckeranschluss AUX-Schaltkontakte und cooling output Status-Ausgang | ||
| 3UVB1 3-Wege-Umschaltventil (interner Wärmeerzeugerkreis) J5 Steckeranschluss Drucksensor | |||
| 3UV DHW 3-Wege-Umschaltventil (Warmwasser / Heizen) J6 Steckeranschluss Netzspannung | |||
| a Regelungsgehäuse J8 Steckeranschluss EXT | |||
| A1P Schaltplatine (Basisregelung Wärmepumpe) Steckeranschluss EBAMart Grid Schaltkontakte EVU | |||
| AUX Ausgänge Schaltkontakte (A-A1-A2) + (B-B1) Steckeranschluss SHTalkontakte | |||
| b Deckel Regelungsgehäuse Steckeranschluss Vorlauftemperaturfühler Backup-Heater t_V,BH | |||
| cooling output Status-Ausgang für Betriebsart "Kühlen"(Anschluss Fußbodenheizungsregelung cooling output) | Steckeranschluss Speichertemperaturfühler t_DHW1 | ||
| DS Drucksensor | Steckeranschluss HT/NT Schaltkontakt EVU | ||
| EBA Schaltkontakte für externe Bedarfsanforderung | J10 | Steckeranschluss interne Verkabelung X1A | |
| EHS157034 Raumstation | J11 | Steckeranschluss interne Verkabelung zu X18A (A1P) | |
| EHS157068 Mischermodul J12 Steckeranschluss 3UV DHW | |||
| EKBUxx Backup-Heater | J13 | Steckeranschluss System-Bus (z. B. Raumstation) | |
| EXT Schaltkontakt für externe Betriebsartenumschaltung | J14 | Steckeranschluss Zirkulationspumpe P_Z | |
| F1 Sicherung 250 V T 2 A (RoCon BM2C) | J15 | Steckeranschluss Netzschalter | |
| FLS Durchflusssensor | J16 | Steckeranschluss Raumthermostat (EKRTR / EKRTW) | |
| HT/NT Schaltkontakt für Niedertarif-Netzanschluss | K1 | Relais 1 für Backup-Heater | |
| P Heizungsumwälzpumpe (geräteintern) | K2 | Relais 2 für Backup-Heater | |
| P_Z Zirkulationspumpe | K3 | Relais 3 für Backup-Heater | |
| PWM Pumpenanschluss (PWM-Signal) | X1 | Klemmleiste für Netzanschluss Backup-Heater | |
| RJ45 CAN Steckeranschluss (RoCon BM2C) interne Verkabelung (zu RoCon+ B1) | X3 | Steckeranschluss interne Verkabelung zu J17 (RoCon BM2C) | |
| RoCon BM2C Schaltplatine (Basismodul Regelung) | X1A Steckeranschluss zu J10 von RoCon BM2C | ||
| RoCon+ B1 Bedienteil der Regelung | X3A | Steckeranschluss interne Verkabelung (Brückenstecker) | |
| RT Raumthermostat (EKRTW) X4A Steckeranschluss für Durchflusssensor FLS und tDHW2 | |||
| RT-E Empfänger für Funk-Raumthermostat (EKRTR) | X5A | Steckeranschluss Vorlauftemperaturfühler t_V | |
| RTX-EHS Schaltplatine (Backup-Heater) X7A Steckeranschluss Temperaturfühler (Flüssigkeit Kältemittel) t_DC | |||
| SG Schaltkontakt für Smart Grid (intelligenter Netzanschluss) | X8A Steckeranschluss Rücklauftemperaturfühler tR | ||
| T_A Außentemperaturfühler | X16A | Steckeranschluss Heizungsumwälzpumpe | |
| TRA1 Transformator | X18A | Steckeranschluss zu J11 von RoCon BM2C | |
| t_DHW1 Speichertemperaturfühler 1 (RoCon BM2C) | X19A | Steckeranschluss zu XAG1 | |
| t_DHW2 Speichertemperaturfühler 2 (A1P) | X21A | Steckeranschluss interne Verkabelung (Brückenstecker) | |
| t_R Rücklauftemperaturfühler (A1P) | X22A | Steckeranschluss zu XTA1 | |
| t_V Vorlauftemperaturfühler (A1P) X26A Steckeranschluss zu TRA1 (230 V) | |||
| t_V,BH Vorlauftemperaturfühler Backup-Heater | X31A | Steckeranschluss zu TRA1 (12 V) | |
| X2M6 | Klemme Verbindungskabel HPc-VK-1 | ||
| X2M7 | Klemme Verbindungskabel HPc-VK-1 | ||
| X11M | Klemmleiste in FWXV-ATV3 | ||
| XAG1 | Steckeranschluss Wärmepumpenaußengerät | ||
| XBUH1 | Steckeranschluss Backup-Heater (EKBUxx) | ||
| XAG1 | Steckeranschluss Wärmepumpenaußengerät | ||
| XTA1 | Klemmleiste Außentemperaturfühler T_A | ||
6.6 Rohrleitungsplan Kältemittelkreis

flowchart
graph TD
A["7.0 CuT"] --> B["12.7 CuT"]
C["7.0 CuT"] --> B
D["7.0 CuT"] --> B
E["7.0 CuT"] --> B
F["7.0 CuT"] --> B
G["R2T"] --> H["g"]
I["4.0 CuT"] --> J["g"]
K["4.0 CuT"] --> J
L["4.0 CuT"] --> J
M["g"] --> N["6.4 CuT"]
O["f"] --> P["Y1E"]
Q["e"] --> R["c"]
S["6.4 CuT"] --> T["c"]
U["6.4 CuT"] --> V["c"]
W["12.7 CuT"] --> X["12.7 CuT"]
Y["S1PH"] --> Z["k"]
AA["Y1S"] --> AB["k"]
AC["M1C"] --> AD["j"]
AE["i"] --> AF["m"]
AG["k"] --> AH["d"]
AI["15.9 CuT"] --> AJ["a"]
AK["PWT"] --> AL["b"]
AK --> AM["n"]
6–7 Bauteile im Wärmepumpenkreislauf
a Bauseitige Rohrleitungen (Flüssigkeit: ∅6,4 mm Bördelverbindung)
b Bauseitige Rohrleitungen (Gas: ∅15,9 mm Bördelverbindung)
c Absperrventil (Flüssigkeit)
d Absperrventil mit Wartungsanschluss (Gas)
e Filter
f Dämpfer mit Filter
g Kapillarrohr
h Wärmetauscher
i Akkumulator
J Verdichterakkumulator
k Dämpfer
M1C Verdichter
M1F Lüfter
PWT Plattenwärmetauscher
R1T Fühler (Außenluft)
R2T Fühler (Wärmetauscher)
R3T Fühler (Verdichterauslass)
S1PH Hochdruckschalter (automatische Rücksetzung)
Y1E Elektronisches Expansionsventil
Y1S Magnetventil (4-Wege-Ventil)(EIN: Kühlen)
Heizen
Kühlen
Table des matières
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a b c d e f g 2× 3× 1× 1× 2× 2× 1× h i j k l m 2× 1× 1× 1× 1× 2× n 1×3–3 Éléments livrés
6 Technische gegevens 147
6.5 Elektrisch schakelschema 151
6.6 Leidingendiagram koudemiddelcircuit 153
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a b c d e f g 2× 3× 1× 1× 2× 2× 1× h i j k l m 2× 1× 1× 1× 1× 2× n 1×3–3 Leveringsomvang
g Automatische ontluchter
h Manometer
3UV DHW 3-weg klep (verdeelklep, warm water/verwarmen/ verwarmingsondersteuning)
5.3 Hydraulisch systeem ontluchten
5-1 Automatische ontluchter
a Dop automatische ontluchter
- er volledig ontlucht is.
6 Technische gegevens
6 Technische gegevens

line
| t / °C | Rs / kΩ | | ------ | ------- | | -20 | 90 | | 0 | 30 | | 20 | 15 | | 40 | 5 | | 60 | 2 | | 80 | 1 | | 100 | 0.5 | | 120 | 0 |6-2 Karakteristieke curve van de temperatuursensoren t_DHW1 , t_V, BH
R_s Sensorweerstand (NTC)
t Temperatuur
t_DHW1 Boilertemperatuursensor
6.5 Elektrisch schakelschema

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RT HT/NT SG SG EBA SG HV1 tV BH TV BH EVU GND GND GND GND GND GND Smart Grid GenGND GenGND GenGND 3UVB1 3UV DHW CAV-CC EHS157034 EHS157068 J16 J9 J13 J12 J14 J12 J17 4 2 3 1 on off 1 2 3 4 S3 S5i RJ45 CAN J5 J7 J11 P2 GenD pA VCC RoCon+ RoCon BM2C F1 T 6.3 H 250 V J6 J15 J1 J4 J10 Q1 L1 N L1 N PE 1 XAG1 COM N L 1 PE 1 XAG1 T A 2 XTA1 PWM (P) PTA 1 2 Power surge category III L N 20 A 20 A 25 A 16 A 16 A 16 A 16 A 20 A Type ERGA04DAV3 / *EAV3 ERGA06DAV3 / *EAV3 ERGA08DAV3 / *EAV3A ERGA06DAV3A / *EAV3A ERGA08DAV3A / *EAV3A ERGA04DAV37 / *EAV37 RCD (FI) Fuse ≤16A V3 1N - 230V Pz Pz Pn Pt n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n m RCD (FI) Fuse ≤16A V3 1N - 230V Pn 20 A 20 A 25 A 16 A 16 A 16 A 16 A 20 A Type ERGA04DAV3 / *EAV3 ERGA06DAV3 / *EAV3 ERGA08DAV3 / *EAV3A ERGA06DAV3A / *EAV3A ERGA08DAV3A / *EAV3A FR-Can-on BM8M 4-8 kW L N PE COM N L XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 XAG1 YTXA1 YTXA2 YTXA3 YTXA4 YTXA5 YTXA6 YTXA7 YTXA8 YTXA9 YTXA10 YTXA11 YTXA12 YTXA13 YTXA14 YTXA15 YTXA16 YTXA17 YTXA18 YTXA19 YTXA20 YTXA21 YTXA22 YTXA23 YTXA24 YTXA25 YTXA26 YTXA27 YTXA28 YTXA29 YTXA30 YTXA31 YTXA32 YTXA33 YTXA34 YTXA35 YTXA36 YTXA37 YTXA38 YTXA39 YTXA40 YTXA41 YTXA42 YTXA43 YTXA44 YTXA45 YTXA46 YTXA47 YTXA48 YTXA49 YTXA50 YTXA51 YTXA52 YTXA53 YTXA54 YTXA55 YTXA56 YTXA57 YTXA58 YTXA59 YTXA60 YTXA61 YTXA62 YTXA63 YTXA64 YTXA65 YTXA66 YTXA67 YTXA68 YTXA69 YTXA70 A B C D E F G H I J K U M X K L M M N M O N M P Q R S R T W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W X W x y z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z ZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZENZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN ZEN BEXUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EKBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EEBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB EBBUHSWB Ebb UBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSWBSwx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx wx v x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x TRAWXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIEAFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIAIYAPFREFXIONAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAX INAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXINAXIN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX In AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX IN AX in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in ax in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in az in a b c d e f f g h i t h o h h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t t a b c d e f f f g h i t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o to a b c d e f f f g h i t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t h o t HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH2 HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH? HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! HOBH! RCD (FI) Fuse ≤16A V3 1N - 230V Power surge category III L N 4-8 kW L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COM N L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMN L N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMnL N PE COMn6–6 Elektrisch schakelschema
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a b c d e f g 2× 3× 1× 1× 2× 2× 1× h i j k l m 2× 1× 1× 1× 1× 2× n 1×3–3 Volumen de suministro
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a b c d e f g 2× 3× 1× 1× 2× 2× 1× h i j k l m 2× 1× 1× 1× 1× 2× n 1×3–3 Fornitura
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a b c d e f g 2× 3× 1× 1× 2× 2× 1× h i j k l m 2× 1× 1× 1× 1× 2× n 1×3–3 Âmbito de fornecimento
e Cirkulationsbroms (tillbehör)
ae Cirkulationsbroms (tillbehör)
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a b c d e f g 2× 3× 1× 1× 2× 2× 1× h i j k l m 2× 1× 1× 1× 1× 2× n 1×Rekommenderade minimiavständ:
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a b c d e f g 2x 3x 1x 1x 2x 2x 2x 1x h i j k l m 2x 1x 1x 1x 1x 2x n 1x3–3 Rozsah dodávky

