R2D201 - Radarsensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG R2D201 IFM
Betriebsanleitung
Radar-Bereichssensor CAN
R2Dx
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung.... 3
1.1 Verwendete Symbole 3
1.2 Warnhinweise.... 3
1.3 Sicherheitssymbole auf dem Gerät 3
1.4 Open source information 4
2 Sicherheitshinweise 5
2.1 Sicherheitshinweis hochfrequente elektromagnetische Strahlung 5
2.2 Cybersecurity.... 6
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 7
3.1 Einsatzbereich.... 7
3.2 Beschränkungen des Einsatzbereichs 10
3.3 Unzulässige Verwendung 10
4 Schnelleinstieg 11
5 Funktion 12
5.1 Messprinzip.... 12
5.2 Betriebsarten 12
5.3 Übersicht 13
5.3.1 R2D101 13
5.3.2 R2D103 13
5.3.3 R2D201 13
5.3.4 R2D203 14
5.3.5 R2D205 14
5.4 CAN.... 14
6 Montage.... 15
6.1 Montagehinweis 16
6.2 Mechanischer Aufbau 17
6.3 Montage mit Klemmzylinder.... 17
6.4 Montage mit Montagehalterung 18
7 Elektrischer Anschluss.... 20
8 Installation 21
9 Bedien- und Anzeigeelemente 22
9.1 LED-Zustände 22
10 Inbetriebnahme 23
11 Parametrierung 24
11.1 Einstellung im Distanz - Mode 25
11.2 Einstellung im Area - Mode 26
11.3 Selektionsregeln 27
12 Fehlerbehebung 28
13 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 29
14 Werkseinstellung 30
Glossar.... 31
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Verwendete Symbole
Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
fett Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
Querverweis ohne Verlinkung
Querverweis mit Verlinkung

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
▷ Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
▷ Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.3 Sicherheitssymbole auf dem Gerät

- Die elektrische Versorgung muss der IEC 61010-1, Kap. 9.4 – Energiebegrenzte Stromkreise entsprechen.

Gerät der Schutzklasse III. Betrieb nur an SELV/PELV-Stromkreisen.
1.4 Open source information
This product can contain Free Software or Open Source Software from various software developers which is subject to the following licenses: General Public License version 1, version 2 and version 3 (General Public License version 3 in conjunction with the GNU Compiler Collection Runtime Library Exception version 3.1), Lesser General Public License version 2.1, Lesser General Public License version 3, Berkeley Software Distribution (BSD-2-Clause, BSD-3-Clause, BSD-4-Clause), MIT-License (MIT), Python Software Foundation License 2.0, Pearl Artistic License and Artistic License 2.0, Microsoft Public License, Apache Software License Version 1.0, 1.1 und 2.0, ISC License, libpng License, zlib License, the Academic Free License version 2.1, Mozilla Public License 2.0.
For the components subject to the General Public License in their respective versions the following applies:
This program is free software: you can redistribute it and/or modify it under the terms of the GNU General Public License as published by the Free Software Foundation. If version 1 applies to the software: either version 1 of the License or (at your option) any later version; if version 2 (or 2.1) applies to the software: either version 2 (or 2.1) of the License or (at your option) any later version; if version 3 applies to the software: either version 3 of the License or (at your option) any later version. The following disclaimer of the software developers applies to the software components that are subject to the General Public License or the implied warranty of MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the GNU General Public License and the GNU Lesser General Public License for more details.
The responsibility of ifm electronic gmbh for ifm products, in the case of product-specific software, remains unaffected by the above disclaimer. Please note that the firmware for the ifm products is in some cases provided free of charge. The price of the ifm products has then to be paid for the respective device itself (hardware) and not for the firmware. For the latest information on the license agreement for your product please visit www.ifm.com
For binaries that are licensed under any version of the GNU General Public License (GPL) or the GNU LG-PL or Mozilla Public License 2.0 you may obtain the complete corresponding source code of the GPL software from us by sending a written request to: opensource@ifm.com or to ifm electronic gmbh, Friedrichstraße 1, 45128 Essen, Germany.
We charge €30 for each request. Please write “source for product Y” in the memo line of your payment. Your request should include (i) the name of the covered binary, (ii) the name and the version number of the ifm product, (iii) your name and (iv) your return address.
The following applies to components covered by the General Public License in their respective versions. This offer is valid to anyone in receipt of this information. This offer is valid for at least three years (from the date you received the GPL/LGPL covered code).

For more open source information see: documentation.ifm.com.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
2.1 Sicherheitshinweis hochfrequente elektromagnetische Strahlung
Unter anwendungsspezifischen Konditionen kann sich abhängig von der Einbausituation und den Geräte-einstellungen ein für den Benutzer abweichendes Risiko ergeben.
Der Systemersteller/Betreiber ist verpflichtet, eine Gefährdungsanalyse vorzunehmen und geeignete Maßnahmen zum Schutz von Personen zu treffen. Hierbei sind insbesondere auch nationale Vorschriften zu beachten. Mögliche Schutzmaßnahmen können gewährleistete Mindestabstände eines Benutzers, Zugangskontrollen und Anwenderschulungen einschließen.

WARNUNG
Der Betrieb dieses Gerätes kann Funkstörungen in Wohngebieten verursachen.
▷ Das Gerät sendet hochfrequente elektromagnetische Wellen aus, die möglicherweise den Betrieb von elektronischen Geräten in der Nähe beeinträchtigen, darunter Herzschrittmacher, Hörelemente und Defibrillatoren.
▶ Aufgrund der Human-Exposure-Vorschrift einen Mindestabstand zwischen Gerät und Personen von 20 cm einhalten.
▶ Wenn Sie einen Herzschrittmacher oder ein anderes implantiertes Medizinprodukt haben, verwenden Sie das Gerät nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt oder dem Hersteller Ihres Medizinprodukts. Halten Sie einen Sicherheitsabstand zwischen dem Gerät und Ihren Medizinprodukten ein und sehen Sie von der weiteren Verwendung des Gerätes ab, wenn Sie eine dauerhafte Beeinträchtigung Ihres Medizinprodukts beobachten.
2.2 Cybersecurity
Installation
Das Gerät ist für den Betrieb in einer sicheren Umgebung gemäß IEC 62443-1-1 geeignet.
Das Gerät ist für den Betrieb hinter einer Firewall konzipiert.
▶ Eine Risikobeurteilung der Anlage nach IEC 62443-1-1 durchführen.
▶ Maßnahmen zur Sicherstellung der physikalischen Sicherheit ergreifen.
Betrieb
▶ Die in der Gerätedokumentation beschriebenen Security-Funktionen und die Empfehlungen für deren Anwendung beachten.
Wartung
▶ Systemkonfiguration und Systemdaten gemäß den Change-Management-Prozessen des Unternehmens sichern.
Außerbetriebnahme
▶ Darauf achten, dass keine schützenswerten Informationen in unberechtigte Hände gelangen können.
▶ Vor der Außerbetriebnahme des Geräts die Systemeinstellungen immer auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
3.1 Einsatzbereich
Das Gerät überwacht auf Basis von FMCW Radar, berührungslos einen Bereich und erfasst den Abstand, Position und die Geschwindigkeit von stationären und bewegten Objekten. Es können Zielbereiche, Schaltgrenzen und Zonen (ROI) definiert werden.
Der Sensor wurde für den industriellen Einsatz konzipiert (dauerhaft installiertes Gerät). Er kann aber unter Einhaltung der entsprechenden Anforderungen auch für den mobilen Betrieb (Sensor bewegt sich) eingesetzt und betrieben werden.
Die Dimension des Erfassungsbereichs des Geräts ist abhängig von dem zu erfassenden Zielobjekt. Die Erfassungsbereiche für definierte Ziele (Corner Reflektoren) sind im technischen Datenblatt des Geräts definiert.
Die Einstellung des Geräts sowie die Visualisierung des Erfassungsbereichs kann über den Vision Assistant oder moneo erfolgen.

Der Einsatzbereich des Geräts ist abhängig von der verwendeten Basisfrequenz und dem Land, in dem es betrieben wird. Vor der Inbetriebnahme des Geräts sind national geltende Zulassungsbeschränkungen zu prüfen. Beim Betrieb des Geräts sind länderspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen.
Der Betrieb des Geräts ist nur in den im Beipackzettel „Funkzulassung“ aufgeführten Ländern erlaubt. Bei dem Betrieb des Gerätes in Ländern, welche nicht auf der Liste aufgeführt sind, kann es zu Störungen geschützter Frequenzbereiche kommen.
Für USA, Kanada, Ecuador:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 60 GHz arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische oder mobile Anwendungen genutzt werden. Der Einsatz in Flugzeugen ist erlaubt, solange das Flugzeug am Boden ist. Der Einsatz in Satelliten ist nicht zugelassen. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D103
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 77 GHz arbeiten, sind für Fahrzeuganwendungen bestimmt. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D201
Für Chile:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 60 GHz arbeiten, sind nur für statische unbewegliche Anwendungen bestimmt. Das Gerät darf sich innerhalb einer festen Einrichtung bewegen. Darunter fallen stationäre Anwendungen zur Kollisionsvermeidung, Füllstandsmessung, Objekterkennung, Durchflussmessung und Bereichsüberwachung. Für Fahrzeuganwendungen sind diese nicht zugelassen. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D103
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 77 GHz arbeiten, sind für Fahrzeuganwendungen bestimmt. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D201
Für Europa, Namibia, Südafrika, Kamerun, Mongolei, Paraguay:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 60 GHz arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische, mobile oder portable Anwendungen genutzt werden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D101
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 77 GHz arbeiten, sind nur für feste und bewegliche Transport- und Verkehrstelematik Anwendungen bestimmt. Darunter fallen beispielsweise Hinderniserkennung, Überwachung von Tunneln und Bahnübergängen oder Einparkhilfe. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D201
Für Australien, Neuseeland:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 60 GHz oder 77GHz arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische, mobile oder portable Anwendungen genutzt werden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
- R2D101 / R2D201
Für Brasilien:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 77 GHz arbeiten, sind für Fahrzeuganwendungen bestimmt. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D201
Für Argentinien:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 60 GHz arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische, mobile oder portable Anwendungen genutzt werden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D101
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 76 GHz arbeiten, sind für Fahrzeuganwendungen bestimmt. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D205
Für Indien:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 76 GHz arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische, mobile oder portable Anwendungen genutzt werden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
- R2D205
Für Japan:
Geräte, die im 79 GHz-Band arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische, mobile oder portable Anwendungen genutzt werden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D203
Für Mexiko:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 60 GHz arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische, mobile oder portable Anwendungen genutzt werden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D101
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 77 GHz arbeiten, sind nur für feste und bewegliche Transport- und Verkehrstelematik Anwendungen bestimmt. Darunter fallen beispielsweise Hinderniserkennung, Überwachung von Tunneln und Bahnübergängen oder Einparkhilfe. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D201
Für Singapur:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 60 GHz arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische, mobile oder portable Anwendungen genutzt werden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D101
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 77 GHz arbeiten, sind nur für statische Transport- und Verkehrstelematik-Anwendungen und für bodenbetriebene Fahrzeuganwendungen bestimmt. Darunter fallen beispielsweise Hinderniserkennung, Überwachung von Tunneln und Bahnübergängen oder Einparkhilfe. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
- R2D205
Für Israel:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 60 GHz arbeiten, können unabhängig von der Applikation für statische, mobile oder portable Anwendungen genutzt werden. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
- R2D101
Für Marokko:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 77 GHz arbeiten, sind nur für feste und bewegliche Transport- und Verkehrstelematik Anwendungen bestimmt. Darunter fallen beispielsweise Hinderniserkennung, Überwachung von Tunneln und Bahnübergängen oder Einparkhilfe. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D201
Für Malaysia:
Geräte, die mit einer Basisfrequenz von 77 GHz arbeiten, sind für Fahrzeuganwendungen bestimmt. Zu dieser Gruppe gehören die folgenden Geräte:
• R2D201

Zulassungsrelevante Hinweise: Beipackzettel des Gerätes und documentation.ifm.com EU-Konformitätserklärung und Zulassungen: documentation.ifm.com
- Gerät darf nur in Ländern betrieben werden, für die eine Zulassung vorliegt.
- Bei Weitergabe des Geräts, muss der Empfänger über die national geltenden Zulassungsbeschränkungen informiert werden.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV):
Das Gerät ist für den Einsatz in Industrieumgebungen und mobilen Arbeitsmaschinen bestimmt.
- In Haushaltsumgebung kann dieses Produkt Rundfunkstörungen verursachen.
- Bei Bedarf EMV-Maßnahmen zur Abschirmung ergreifen.

Das Gerät muss so verbaut werden, dass es von unbefugten Personen nicht berührt werden kann.
Für den Gültigkeitsbereich cRUus:
Die elektrische Versorgung darf nur über SELV/PELV-Stromkreise erfolgen. Versorgung des Geräts nach Limited Energy laut Kapitel 9.4 UL 61010-1. Externe Schaltkreise müssen entsprechend Abbildung 102 aus UL 61010-2-201 isoliert werden.
Die Gerätesicherheit ist für die Nutzung unter folgenden Umgebungsbedingungen ausgelegt:
• Nutzung im Innenbereich
- Höhe bis 2000 m
• Maximale relative Luftfeuchtigkeit 90 % RF, nicht kondensierend
• Verschmutzungsgrad 2
Verwendung von UL-zertifizierten Kabeln der Kategorie CYJV 2/7/8 mit geeigneten Daten für den Anschluss an das Gerät.
Bei der Reinigung des Geräts ist keine spezielle Behandlung notwendig.
3.2 Beschränkungen des Einsatzbereichs
▷ Das Gerät sendet hochfrequente elektromagnetische Wellen aus, die von Objekten reflektiert und vom Gerät empfangen und ausgewertet werden. Die Qualität der empfangenen Energie hängt von verschiedenen objektspezifischen Parametern (RCS) ab. Große Objekte aus Metall zeichnen sich beispielsweise durch einen hohen RCS-Wert aus und können sehr gut vom Radarsensor erkannt werden. Objekte wie Kunststoffe, haben einen kleinen RCS-Wert und können nicht immer zuverlässig detektiert werden.
Objekte mit einem hohen RCS-Wert (Metalle, Steinwände) können das Messergebnis negativ beeinflussen und Zielobjekte mit geringerem RCS-Wert eliminieren oder Falschziele erzeugen.
3.3 Unzulässige Verwendung
Eine Verwendung, die über die bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts hinausgeht und außerhalb der technischen Spezifikation liegt (siehe Datenblatt) ist unzulässig.
Das Gerät entspricht nicht den gültigen Sicherheitsnormen für Maschinen und ist daher nicht als Sicherheitsbauteil zugelassen.
▶ Ausschließlich die in der Betriebsanleitung genannten Bedien- und Justiereinrichtungen (Zubehör) verwenden.

WARNUNG
Das Gerät verfügt nicht über selbstüberwachende redundante Schaltungen und ist daher nicht für Personenschutz-Anwendungen vorgesehen. Im Falle eines Defekts oder Geräteausfalls kann es zu unvorhersehbaren Schaltverhalten des Ausgangs kommen.
▷ Tod oder schwere irreversible Verletzungen sind möglich.
▶ Dieses Gerät nicht zum Personenschutz verwenden.

WARNUNG
Dieses Gerät ist nicht für explosionsgefährdete Bereiche geeignet.
▷ Tod oder schwere irreversible Verletzungen sind möglich.
▶ Dieses Gerät nicht in explosionsgefährdeten Bereichen einsetzen.

WARNUNG
Jede unzulässige Verwendung kann zu gefährlichen Situationen führen.
▷ Tod oder schwere irreversible Verletzungen sind möglich.
▶ Gerät nur entsprechend der bestimmungsgemäßen Verwendung einsetzen.
▶ Die Angaben in der Betriebsanleitung einhalten.
▶ Beschädigte Produkte sofort außer Betrieb nehmen.
4 Schnelleinstieg
Zur schnellen Inbetriebnahme des Gerätes sind folgende Schritte notwendig:
- Gerät so montieren, dass es den gewünschten Bereich sehen kann und nicht verdeckt wird. ➞ 15
- Installieren Sie die Software CANfox nach den Anweisungen in der CANfox Bedienungsanleitung, sowie die aktuelle Version des Vision Assistant.
- Verbindung zum Gerät mittels CANfox herstellen.
- Mittels Vision Assistant die gewünschten Einstellungen am Gerät vornehmen.

Für die Einstellung des Geräts wird die Software benötigt. Die Software kann über www.ifm.com heruntergeladen werden.
5 Funktion
5.1 Messprinzip
Der Radarsensor ermittelt den Abstand, die Position, die Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung von Objekten auf Grundlage von FMCW Radar (Frequenzmoduliertes Dauerstrich-Verfahren).
Das Gerät sendet hochfrequente elektromagnetische Wellen aus, welche vom Objekt reflektiert werden. Die reflektierte Energie wird von der Empfängerantenne des Geräts aufgenommen und ausgewertet.

Abb. 1: Messprinzip
1: Radarkeule
2: Objekt
5.2 Betriebsarten

Das Gerät kann ausschließlich über die CAN-Schnittstelle konfiguriert werden. Die Software kann über www.ifm.com heruntergeladen werden.
Es können je nach Gerät bis zu zwei verschiedenen Betriebsarten eingestellt werden. Diese unterscheiden sich in der maximalen Distanz, der Distanzauflösung, der maximalen Geschwindigkeit und der Geschwindigkeitsauflösung.

Nicht alle Geräte haben die Möglichkeit die Betriebsart umzustellen. Die Betriebsarten und genauen technischen Daten sind im technischen Datenblatt des jeweiligen Gerätes aufgeführt.

Bei Überschreiten der Geschwindigkeitsgrenzen, wird ein Umlauf erzeugt, d.h. der gemessene Wert entspricht nicht der tatsächlichen Geschwindigkeit.
5.3 Übersicht
5.3.1 R2D101
| Art.-Nr.: | R2D101 |
| Typbezeichnung: | R2DAAOOKG/US/CAN |
| Öffnungswinkel: | ± 70° horizontal / ± 25° vertikal |
| Funktion: | Radar Distanz- / Areasensor |
| Arbeitsfrequenz: | 60...64 GHz |
| Bauform: | Quaderförmig |
| Abgestrahlte Sendeleistungen (e.i.r.p.) und spektrale Leistungsdichten (e.i.r.p.): | → siehe Datenblatt |

Der Öffnungswinkel wurde mit dem Corner (E23013) in 5 m Abstand bestimmt.
5.3.2 R2D103
| Art.-Nr.: | R2D103 |
| Typbezeichnung: | R2DADOOKG/US/CAN |
| Öffnungswinkel: | ± 70° horizontal / ± 25° vertikal |
| Funktion: | Radar Distanz- / Areasensor |
| Arbeitsfrequenz: | 60...64 GHz |
| Bauform: | Quaderförmig |
| Abgestrahlte Sendeleistungen (e.i.r.p.) und spektrale Leistungsdichten (e.i.r.p.): | → siehe Datenblatt |

Der Öffnungswinkel wurde mit dem Corner (E23013) in 5 m Abstand bestimmt.
5.3.3 R2D201
| Art.-Nr.: | R2D201 |
| Typbezeichnung: | R2DBAOKG/US/CAN |
| Öffnungswinkel: | ± 70° horizontal / ± 15° vertikal |
| Funktion: | Radar Distanz- / Areasensor |
| Arbeitsfrequenz: | 77...81 GHz |
| Bauform: | Quaderförmig |
| Abgestrahlte Sendeleistungen (e.i.r.p.) und spektrale Leistungsdichten (e.i.r.p.): | → siehe Datenblatt |

Der Öffnungswinkel wurde mit dem Corner (E23013) in 5 m Abstand bestimmt.
5.3.4 R2D203
| Art.-Nr.: | R2D203 |
| Typbezeichnung: | R2DBDOOKG/US/CAN |
| Öffnungswinkel: | ± 70° horizontal / ± 15° vertikal |
| Funktion: | Radar Distanz- / Areasensor |
| Arbeitsfrequenz: | 77...81 GHz |
| Bauform: | Quaderförmig |
| Abgestrahlte Sendeleistungen (e.i.r.p.) und spektrale Leistungsdichten (e.i.r.p.): | → siehe Datenblatt |

Der Öffnungswinkel wurde mit dem Corner (E23013) in 5 m Abstand bestimmt.
5.3.5 R2D205
| Art.-Nr.: | R2D205 |
| Typbezeichnung: | R2DBBOOKG/US/CAN |
| Öffnungswinkel: | ± 70° horizontal / ± 15° vertikal |
| Funktion: | Radar Distanz- / Areasensor |
| Arbeitsfrequenz: | 76...77 GHz |
| Bauform: | Quaderförmig |
| Abgestrahlte Sendeleistungen (e.i.r.p.) und spektrale Leistungsdichten (e.i.r.p.): | → siehe Datenblatt |

Der Öffnungswinkel wurde mit dem Corner (E23013) in 5 m Abstand bestimmt.
5.4 CAN
Der Sensor verfügt über eine standardisierte SAE J1939 Schnittstelle. Über die CAN-Schnittstelle erfolgt die Parametrierung, Diagnose und Firmware-Updates. Sämtliche Messwerte und Parametergruppen sind über das J1939 Protokoll zugängig. Eine genaue Beschreibung des SAE J1939 Protokolls und den Parametereinstellungen siehe Softwarehandbuch.
6 Montage

ACHTUNG
Abgestrahlte elektromagnetische Feldstärken
Das Gerät sendet hochfrequente elektromagnetische Wellen aus.
Dabei erfüllt es die länderspezifischen Grenzwerte für die Bevölkerung und Arbeitnehmer.
▶ In der Nähe von medizinischen Geräten das Gerät ausschalten.
6.1 Montagehinweis
▶ Lagerung bei hoher Luftfeuchtigkeit: Hinweise im technischen Datenblatt beachten.
▶ Bei der Montage auf eine mechanische Entkoppelung achten, um ein Vibrieren des Sensors zu verhindern.
▶ Stark verschmutzende Bereiche der Anlage vermeiden.
▶ Das Gerät nicht lackieren.
▶ Kabelzugentlastung für geeignete M12-Kabeldose vorsehen.

Weitere Informationen zum Zubehör der Radarsensoren unter www.ifm.com.

Besteht die Gefahr, dass das Gerät beschädigt werden kann, muss es so verbaut werden, dass darauf nur bei gelegentlichen Arbeiten wie z. B. mechanischen Einstellungen zugegriffen und es von unbefugten Personen nicht berührt werden kann.

Die unmittelbare Nähe starker HF-Emissionsquellen, wie z. B. Schweißtrafo oder Umformer, kann die Funktion des Gerätes beeinträchtigen.
Für die korrekte Montage wird das in den folgenden Abschnitten beschriebene Montagezubehör empfohlen.
Große metallische Gegenstände in unmittelbarer Nähe zur aktiven Fläche des Sensors können das Messignal negativ beeinflussen.
▶ Horizontale und vertikale Öffnungswinkel des jeweiligen Geräts beachten.
▶ Die seitlichen Begrenzungen müssen außerhalb der Erfassungswinkel liegen.
▶ Bei der Montage ist darauf zu achten, dass sich keine unerwünschten Objekte innerhalb des Sichtbereichs (FOV) des Sensors befinden.
| Vertikaler Öffnungswinkel | Horizontaler Öffnungswinkel |
![]() | ![]() |
| 1: ± 25° | 2: ± 70° |
6.2 Mechanischer Aufbau

Abb. 2: Mechanischer Aufbau
1: Anschluss (270° drehbar)
2: Aktive Fläche
6.3 Montage mit Klemmzylinder
▶ Die M5-Schrauben durch die Durchgangslöcher des Geräts führen und in die M5-Gewindebohrungen der Halterung führen. Anzugsdrehmoment maximal 3,0 Nm.
▶ Klemmzylinder an Halterung (E23011) befestigen.

Abb. 3: Montage
1: M5-Schrauben
2: Durchgangslöcher Radarsensor
3: Halterung
4: Klemmzylinder
5: M5-Unterlegscheiben

Abb. 4: Abgeschlossene Montage
6.4 Montage mit Montagehalterung
Mittels der Montagehalterung (E23009) kann der Montagewinkel des Sensors eingestellt werden. Es kann ein maximaler Winkel von 45° eingestellt werden.

Abb. 5: Beispiel
Mittels der Montagehalterung (E23010) kann der Montagewinkel des Sensors eingestellt werden. Es kann ein maximaler Winkel von 20° eingestellt werden.

Abb. 6: Beispiel
7 Elektrischer Anschluss

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
Spannungsversorgung nach SELV, PELV.
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:

Abb. 7: Anschlussbild
| Pin | Belegung | Beschreibung |
| 1: | CAN_SHLD | CAN-Abschirmung |
| 2: | CAN_V+ | Versorgungsspannung 24 V DC (+UB) |
| 3: | CAN_GND | Masse |
| 4: | CAN_H | High-Busleitung |
| 5: | CAN_L | Low-Busleitung |

Empfehlung: Vorkonfigurierte Verbindungskabel / Kabeldosen nutzen, siehe Zubehör unter www.ifm.com.

Gerätebeschädigung durch locker verschraubte M12-Steckverbinder möglich.
Die im Datenblatt angegebene IP-Schutzart wird nur bei fest verschraubten
M12-Steckverbindern gewährleistet.
▶ Die M12-Steckverbinder nach den Hinweisen im zugehörigen technischen Datenblatt fest mit dem Gerät verschrauben.

Bei Kabellängen größer 30 m einen zusätzlichen Schutz gegen Stoßspannungen nach IEC 61000-4-5 verwenden.

In der ersten Millisekunde nach Einschalten des Sensors kommt es zu einer erhöhten Stromaufnahme des Geräts.
Dies kann bei Anschluss von mehreren Radarsensoren an eine Spannungsversorgung, insbesondere beim Wiedereinschalten nach einem Stromausfall, zum Auslösen der Strombegrenzung führen.
8 Installation
Um die volle Funktion des Gerätes nutzen zu können, wird für die Parametrierung die Software ifm Vision Assistant benötigt.
▶ Die Software ifm Vision Assistant über den Downloadbereich unter Link auf PC herunterladen.

Die Bedienung des ifm Vision Assistant ist im Softwarehandbuch beschrieben. ➞ Softwarehandbuch unter www.ifm.com.
9 Bedien- und Anzeigeelemente

| 1: | 1x LED grün / rot | Status-LED |
9.1 LED-Zustände
| LED-Verhalten | Beschreibung | Aktion |
| Status LED leuchtet grün | Gerät ist an Spannungsversorgung angeschlossen und betriebsbereit | |
| Status LED rot blinkend (1 Hz) | Fehler (vom Bediener behebbar) Fehlerbehebung | |
| Status LED leuchtet rot | schwerer Fehler▶ ifm Support kontaktieren. Kontakt unter www.ifm.com |
10 Inbetriebnahme
Durch Einschalten der Versorgungsspannung wird das Gerät in Betrieb genommen.
Nach etwa 3 Sekunden ist das Gerät betriebsbereit.
Im Auslieferungszustand sind die Parameter auf Werkseinstellung eingestellt.
Das Gerät wird über die Software ifm Vision Assistant parametriert.
11 Parametrierung
Das Gerät kann auf folgende Arten parametriert werden:
- Software ifm Vision Assistant (→ Softwarehandbuch unter www.ifm.com)
Das Koordinatensystem
Das Koordinatensystem ist entsprechend der rechten-Hand-Regel definiert.

Abb. 8: Schematische Darstellung im Koordinatensystem
1: X-Position
2: Y-Position
3: Z-Position
4: Distanz
5: Zielobjekt

Abb. 9: Schematische Darstellung im Koordinatensystem
1: „Rollen“
2: „Nicken“
Die folgenden Aussagen gelten für die vertikale Montage des Sensors.
Die Koordinate x entspricht der longitudinalen Entfernung, mit positiven Vorzeichen, von der Mitte der aktiven Fläche des Radarsensors im Koordinatenursprung wegzeigend.
Die Koordinate y entspricht der lateralen Ausdehnung, wobei diese in positive x-Richtung gesehen links vom Sensor mit positiven und rechts vom Sensor mit negativen Vorzeichen ausgegeben wird.
Die Koordinate z entspricht der Höhe, wobei diese oberhalb des Sensors mit positiven Vorzeichen und unterhalb des Sensors mit negativen Vorzeichen ausgegeben wird.
Das Gerät hat einen integrierten Neigungssensor und kann die Verkippung des Gerätes ausgeben. Die Verkippung um die x-Achse wird „Rollen“ und die Verkippung um die y-Achse wird „Nicken“ genannt.
Die Geschwindigkeit des Zielobjekts wird mit einem negativen Vorzeichen ausgegeben, wenn sich das Zielobjekt auf den Sensor zubewegt.
Die Geschwindigkeit des Zielobjekts wird mit einem positiven Vorzeichen ausgegeben, wenn sich das Zielobjekt von dem Sensor wegbewegt.

Abb. 10: Schematische Darstellung des Erfassungsbereiches
1: Sensor
2: Erfassungsbereich
3: Bewegliche Objekte
11.1 Einstellung im Distanz - Mode
Das Gerät hat einen horizontalen Öffnungswinkel von ±\ 70° . Der Sichtbereich (FOV) des Sensors ist variabel und kann eingestellt werden. Der Radarsensor ist in der Lage mehrere Ziele gleichzeitig zu detektieren.
Die maximale Reichweite des Geräts ist abhängig von dem Zielobjekt und der ausgewählten Modulation. In der Abbildung ist der Sichtbereich des Geräts beispielhaft für drei Objekte für die Betriebsart „Standard“ dargestellt.

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Abb. 11: Draufsicht
1: X-Achse [m] 2: Y-Achse [m]
3: Objekt Fußgänger (-10 dB) 4: Objekt Reflektor 50 mm (0 dB)
5: Objekt Personenkraftwagen (10 dB)

Abb. 12: Seitenansicht
1: Z-Achse [m] 2: X-Achse [m]
3: Objekt Fußgänger (-10 dB) 4: Objekt Reflektor 50 mm (0 dB)
5: Objekt Personenkraftwagen (10 dB)
11.2 Einstellung im Area - Mode
Öffnungswinkel und Reichweite ➞ 25, Einstellparameter abweichend.

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11.3 Selektionsregeln
Es kann zwischen folgenden Selektionsregeln gewählt werden:
| Selektionsregel | Beschreibung |
| Kürzeste Distanz | Es wird das Ziel ausgewählt, das am nächsten zum Sensor ist. |
| Stärkste Leistung | Es wird das Ziel ausgewählt, das die größte reflektierte Energie hat. |
| Stärkster RCS | Es wird das Ziel ausgewählt, das den stärksten RCS hat. |
| Höchste Absolutgeschwindigkeit | Es wird das Ziel ausgewählt, das die höchste absolute Geschwindigkeit hat. |
| Längste Distanz | Es wird das Ziel ausgewählt, das am weitesten vom Sensor entfernt ist. |
12 Fehlerbehebung
| Mögliche Ursache | Lösung |
| Umgebungstemperatur zu hoch | ► Umgebungstemperatur reduzieren |
| Versorgungsspannung außerhalb der Spezifikation (⇨ technisches Datenblatt) | ► Versorgungsspannung anpassen |
Wenn sich das Gerät unerwartet oder fehlerhaft verhält:
▶ Neueste Versionen von Firmware und ifm Vision Assistant herunterladen und installieren ➕ 21. Download unter documentation.ifm.com.
▶ Gerät von Spannungsversorgung trennen (Neustart)
▶ Auslieferungszustand wiederherstellen
Wenn die Probleme weiterhin bestehen:
▶ ifm-Support unter www.ifm.com kontaktieren.
13 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Bei sachgemäßem Betrieb ist das Gerät wartungsfrei.
▶ Die aktive Fläche und etwaige Freiräume von Ablagerungen und Fremdkörpern freihalten.
Eine Instandsetzung des Geräts ist nicht möglich.
Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden.
▶ Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.
14 Werkseinstellung
Die Werkseinstellungen der Parameter sind aufrufbar unter documentation.ifm.com.
Glossar
Fahrzeuganwendungen
Unter Fahrzeuganwendung versteht man Applikationen rund um ein Fahrzeug (nicht innerhalb), wobei unter einem Fahrzeug eine Plattform verstanden wird, die spezifische Aufgaben ausführt, um jemanden oder etwas zu transportieren.
RCS
RCS steht für Radar Cross Section (Radarquerschnitt, Radarsignatur) und ist ein Maß dafür, wie gut ein Ziel durch Radar erkennbar ist, d.h. wie viel von der emittierten Energie von einem Ziel reflektiert wird. Je größer der RCS-Wert, desto besser das Reflektionsvermögen und somit die Sichtbarkeit des Ziels. Der RCS-Wert ist abhängig von Faktoren wie Material, Größe und Einfallswinkel, nicht aber von der Entfernung des Reflektionsziels, solange eine Reflektion durch die Entfernung nicht beeinträchtigt wird.

