Major - Ferngesteuertes Spielzeug Reely - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Major Reely
D Bedienungsanleitung
Best.-Nr. 2615509 Seite 2 - 27
1 Inhaltsverzeichnis

Seite
2 Einführung 4
3 Bestimmungsgemäße Verwendung....4
4 Neueste Informationen zum Produkt 5
5 Symbolerklärung....5
6 Lieferumfang....5
7 Erforderliches Zubehör 5
8 Empfehlenswertes Zubehör 6
9 Sicherheitshinweise....7
9.1 Allgemein 7
9.2 Inbetriebnahme 7
9.3 Fahren des Fahrzeugs....8
9.4 USB-Ladegerät 9
10 Batterie- und Akkuhinweise 10
10.1 Allgemein 10
10.2 Zusätzliche Informationen zu Lithium-Akkus.... 11
11 Bedienelemente des Senders....13
12 Bedienung des Senders 14
12.1 Batterien/Akkus in den Sender einlegen....14
12.2 Ein-/Ausschalten des Senders 14
12.3 Steuerrad für Lenkfunktion....14
12.4 Gashebel für Fahrfunktion....15
12.5 Trimmung für Lenkfunktion korrigieren, Drehregler „ST.TRIM“ 15
12.6 Dualrate für Lenkfunktion einstellen, Drehregler „ST.RATE“ 15
12.7 Richtungsumkehr für Lenkfunktion, Schiebeschalter „ST.REV“ 15
12.8 Dualrate für Fahrfunktion einstellen, Drehregler „TH.RATE“ 15
12.9 Richtungsumkehr für Fahrfunktion, Schiebeschalter „TH.REV“ 15
13 Fahrakku für das Fahrzeug laden....16
14 Inbetriebnahme....17
14.1 Karosserie abnehmen....17
14.2 Sender in Betrieb nehmen 17
14.3 Einlegen des Fahrakkus in das Fahrzeug....17
14.4 Anschließen des Fahrakkus an den Fahrtregler 18
14.5 Fahrtregler einschalten/ausschalten 18
14.6 Karosserie aufsetzen und befestigen....18
14.7 Steuern des Fahrzeugs....18
14.8 Fahrt beenden....20
Seite
15 Einstellung der Stoßdämpfer 21
16 Binding-Funktion....21
17 Reinigung und Wartung 22
17.1 Allgemein 22
17.2 Radwechsel....22
17.3 Vor bzw. nach jeder Fahrt 23
18 Konformitätserklärung (DOC) 23
19 Entsorgung 24
19.1 Produkt....24
19.2 Batterien/Akkus....24
20 Behebung von Störungen 25
21 Technische Daten 27
21.1 Fahrzeug....27
21.2 Sender....27
21.3 USB-Ladegerät 27
21.4 Fahrakku 27
2 Einführung
Wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts.
Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten!

Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Achten Sie hierauf, auch wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf!
Alle enthaltenen Firmennamen und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Deutschland: www.conrad.de
Österreich: www.conrad.at
Schweiz: www.conrad.ch
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Bei diesem Produkt handelt es sich um ein allradangetriebenes Modellfahrzeug, das über die mitgelieferte Fernsteueranlage drahtlos per Funk gesteuert werden kann. Die Steuerfunktionen sind vorwärts/rückwärts/links/rechts (jeweils stufenlos).
Der eingebaute Motor wird über einen elektronischen Fahrtregler angesteuert, die Lenkung über ein Servo.
Das Fahrzeug (Chassis und Karosserie) ist fahrfertig aufgebaut. Es befindet sich weiterhin ein passender LiPo-Fahrakku und ein USB-Ladegerät im Lieferumfang.
Zum Betrieb des Fahrzeugs sind noch 3 Batterien vom Typ AA/Mignon für den Sender erforderlich sowie ein Netzteil für das USB-Ladegerät (jeweils nicht im Lieferumfang).
Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.

Beachten Sie die Sicherheitshinweise dieser Bedienungsanleitung. Diese enthalten wichtige Informationen zum Umgang mit dem Produkt. Lesen Sie sich die komplette Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme und dem Betrieb des Fahrzeugs aufmerksam durch.
Bei Nichtbeachtung bestehen diverse Gefahren; z.B. Verletzungsgefahr.
4 Neueste Informationen zum Produkt
Laden Sie die neuesten Produktinformationen unter www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Folgen Sie den Anweisungen auf der Website.

5 Symbolerklärung
Folgende Symbole befinden sich im Text:

Das Symbol mit dem Ausrufezeichen im Dreieck weist auf wichtige Hinweise in dieser Bedienungsanleitung hin, die unbedingt zu beachten sind.

Das Pfeil-Symbol ist zu finden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinweise zur Bedienung gegeben werden sollen.
6 Lieferumfang
Fahrfertig aufgebautes Fahrzeug
Sender (Fernsteuerung)
LiPo-Fahrakku
USB-LiPo-Ladegerät
Ersatzclipse für Karosserie
Schraubendreher
Steckschlüssel
Bedienungsanleitung
7 Erforderliches Zubehör
Zum Betrieb des Fahrzeugs ist noch diverses Zubehör erforderlich, das sich nicht im Lieferumfang befindet (separat bestellbar).
Unbedingt erforderlich ist:
3x Batterien (oder Akkus) der Baugröße AA/Mignon für den Sender

Bei Verwendung von Akkus im Sender nimmt die Betriebsdauer durch die geringere Spannung (Nennspannung Batterie = 1,5 V, Akku = 1,2 V) ab. Sollten Sie trotzdem Akkus einsetzen wollen, so empfehlen wir Ihnen die Verwendung von NiMH-Akkus mit einer geringen Selbstentladung.
Aus Gründen der Betriebssicherheit und Betriebsdauer empfehlen wir, für den Sender Batterien zu verwenden und keine Akkus.
Geeignetes Netzteil (5 V/DC, min. 2 A) für das USB-Ladegerät
8 Empfehlenswertes Zubehör
Für einen optimalen Einsatz des Fahrzeugs empfehlen wir Ihnen weiterhin folgende Komponenten:
Einen oder mehrere zusätzliche passende Fahrakkus (um nach einer kurzen Pause zum Abkühlen von Motor und Fahrtregler weiterfahren zu können)
Ersatzbatterien/Akkus für den Sender (wenn die Batterien/Akkus im Sender während dem Fahren des Fahrzeugs leer werden)
Ersatzreifen (um abgefahrene/beschädigte Reifen schnell wechseln zu können)
Montageständer (für Probeläufe und eine leichtere Wartung)
Diverses Werkzeug für Wartungszwecke (z.B. Schraubendreher, Spitzange, Sechskantschlüssel)
Druckluftspray (für Reinigungszwecke)
Schraubensicherungslack (um gelöste Schraubenverbindungen wieder zu fixieren)
■Transporttasche
Die Ersatzteilliste zu diesem Produkt finden Sie auf unserer Website www.conrad.com im Download-Bereich zum jeweiligen Produkt.
9 Sicherheitshinweise

Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung!
Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
Von der Gewährleistung und Garantie ausgeschlossen sind ferner normaler Verschleiß bei Betrieb (z.B. abgefahrene Reifen, abgenutzte Zahnräder) und Unfallschäden (z.B. gebrochene Querlenker, beschädigtes Chassis usw.).
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, diese Sicherheitshinweise dienen nicht nur zum Schutz des Produkts, sondern auch zu Ihrer eigenen Sicherheit und der anderer Personen. Lesen Sie sich deshalb dieses Kapitel sehr aufmerksam durch, bevor Sie das Produkt in Betrieb nehmen!
9.1 Allgemein

Achtung, wichtiger Hinweis!
Beim Betrieb des Modells kann es zu Sach- und/oder Personenschäden kommen. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass Sie für den Betrieb des Modells ausreichend versichert sind, z.B. über eine Haftpflichtversicherung. Falls Sie bereits eine Haftpflichtversicherung besitzen, so informieren Sie sich vor Inbetriebnahme des Modells bei Ihrer Versicherung, ob der Betrieb des Modells mitversichert ist.
Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen ist das eigenmächtige Umbauen und/oder Verändern des Produkts nicht gestattet.
Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.
Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen, dieses könnte für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
Sollten sich Fragen ergeben, die nicht mit Hilfe der Bedienungsanleitung abgeklärt werden können, so setzen Sie sich bitte mit uns (Kontaktinformationen siehe Kapitel 2) oder einem anderen Fachmann in Verbindung.
Die Bedienung und der Betrieb von ferngesteuerten Modellfahrzeugen muss erlernt werden! Wenn Sie noch nie ein solches Fahrzeug gesteuert haben, so fahren Sie besonders vorsichtig und machen Sie sich erst mit den Reaktionen des Fahrzeugs auf die Fernsteuerbefehle vertraut. Haben Sie Geduld!
Gehen Sie bei Betrieb des Produkts kein Risiko ein! Ihre eigene Sicherheit und die Ihres Umfeldes hängen alleine von Ihrem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Modell ab.
Der bestimmungsgemäße Betrieb des Fahrzeugs erfordert gelegentliche Wartungsarbeiten oder auch Reparaturen. Beispielsweise nutzen sich Reifen bei Betrieb ab, oder es gibt bei einem Fahrfehler einen „Unfallschaden“. Verwenden Sie für die dann von Ihnen erforderlichen Wartungs- oder Reparaturarbeiten ausschließlich Original-Ersatzteile.
9.2 Inbetriebnahme
Verwenden Sie nur den mitgelieferten 2zelligen LiPo-Fahrakku (Nennspannung 7,4 V) für das Fahrzeug bzw. einen baugleichen Ersatz-Fahrakku. Betreiben Sie das Fahrzeug niemals über ein Netzteil, auch nicht zu Testzwecken.
Bei Verwendung von Fahrakkus mit mehr Zellen besteht Brandgefahr durch die Überhitzung des Fahrtreglers, außerdem wird der Antrieb des Fahrzeugs überlastet und dadurch beschädigt (z.B. Differenzial). Verlust von Gewährleistung/Garantie!
Schalten Sie bei der Inbetriebnahme immer zuerst den Sender ein. Erst danach darf der Fahrakku mit dem Fahrzeug verbunden und das Fahrzeug eingeschaltet werden. Andernfalls kann es zu unvorhersehbaren Reaktionen des Fahrzeugs kommen!
Gehen Sie wie folgt vor:
- Stellen Sie das Fahrzeug vor dem Anschluss des Fahrakkus auf eine geeignete Unterlage, so dass sich die Räder frei drehen können.
- Schalten Sie den Sender ein, falls noch nicht geschehen. Kontrollieren Sie dessen Funktion (z.B. Betriebsanzeige des Senders).
- Stellen Sie am Sender die Trimmung für die Fahr- und Lenkfunktion in die Mittelstellung.
- Schließen Sie einen voll geladenen Fahrakku am Fahrzeug an. Die Steckverbindung ist verpolungssicher, wenden Sie beim Zusammenstecken keine Gewalt an.
– Schalten Sie das Fahrzeug ein.
- Prüfen Sie, ob das Fahrzeug wie erwartet auf die Fernsteuerbefehle reagiert (Lenkung und Antrieb), bevor Sie es von der Unterlage nehmen und es mit den Rädern auf den Boden stellen.
– Falls der Antrieb nicht wie gewünscht funktioniert, so beachten Sie das Kapitel 20.
9.3 Fahren des Fahrzeugs
Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Fahren Sie nur, solange Sie direkten Sichtkontakt zum Modell haben. Fahren Sie deshalb auch nicht bei Nacht.
Fahren Sie nur, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit uneingeschränkt gegeben ist. Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamenten-Einfluss kann, wie bei einem echten Kraftfahrzeug, zu Fehlreaktionen führen.
Beachten Sie, dass dieses Modellfahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen gefahren werden darf. Betreiben Sie es auch nicht auf privatem Gelände ohne der Zustimmung des Besitzers.
■Fahren Sie nicht auf Menschen oder Tiere zu!
Vermeiden Sie das Fahren bei sehr niedrigen Außentemperaturen. Kunststoffteile verlieren dabei an Elastizität, was bereits bei einem leichten Unfall zu großen Schäden führen kann.
Fahren Sie nicht bei Gewitter, unter Hochspannungsleitungen oder in der Nähe von Funkmasten.
Fahren Sie nicht bei Regen, durch nasses Gras, Wasser, Schlamm oder Schnee. Das Modell ist nicht wasserfest oder wasserdicht. Feuchtigkeit führt nicht nur zu Korrosion, sondern die Elektronik wird dadurch beschädigt.
Lassen Sie immer den Sender eingeschaltet, solange das Fahrzeug in Betrieb ist.
Zum Abstellen des Fahrzeugs schalten Sie immer zuerst den Fahrtregler des Fahrzeugs aus und trennen Sie anschließend den Fahrakku vollständig vom Fahrtregler. Erst jetzt darf der Sender ausgeschaltet werden.
Bei schwachen Batterien/Akkus im Sender nimmt die Reichweite ab. Tauschen Sie die verbrauchten Batterien/Akkus gegen neue aus.
Wird der Fahrakku im Fahrzeug schwach, wird das Fahrzeug langsamer bzw. es reagiert nicht mehr korrekt auf den Sender.
Der Fahrakku im Fahrzeug dient nicht nur zur Versorgung des Motors über den Fahrtregler, sondern der Fahrtregler erzeugt auch die für den Betrieb nötige Spannung/Strom für den Empfänger und das Lenkservo. Dazu ist im Fahrtregler ein BEC eingebaut (englisch „Battery Eliminator Circuit“, elektronische Schaltung für die direkte Spannungsversorgung des Empfängers ohne zusätzlichen Empfängerakku).
Bei zu niedriger Spannung des Fahrakkus kann auch die Spannung am Empfänger absinken, was dazu führt, dass das Fahrzeug nicht mehr auf die Steuerbefehle am Sender reagiert. In diesem Fall beenden Sie den Fahrbetrieb sofort (Fahrtregler ausschalten, Fahrakku vom Fahrzeug trennen, Sender ausschalten). Tauschen Sie danach den Fahrakku des Fahrzeugs aus bzw. laden Sie den Fahrakku wieder vollständig auf.
Sowohl Motor und Antrieb als auch der Fahrtregler und der Fahrakku des Fahrzeugs erhitzen sich bei Betrieb. Machen Sie vor jedem Akkuwechsel eine Pause von mindestens 5 - 10 Minuten.
Lassen Sie den Fahrakku vor einem Ladevorgang vollständig abkühlen. Gleiches gilt nach dem Ladevorgang, starten Sie eine neue Fahrt erst dann, wenn sich der Fahrakku nach dem Aufladen abgekühlt hat. Beachten Sie außerdem die Bedienungsanleitung zu dem von Ihnen verwendeten Ladegerät.
Fassen Sie Motor, Fahrtregler und Fahrakkus nicht an, bis diese abgekühlt sind. Verbrennungsgefahr!
9.4 USB-Ladegerät
Das USB-Ladegerät darf nicht feucht oder nass werden, es darf nur in trockenen, geschlossenen Innenräumen betrieben werden.
Schließen Sie das USB-Ladegerät nicht an einem USB-Port eines Computers/Notebooks oder USB-Hubs an, da hier der Strom für die Ladefunktion nicht ausreichend ist. Außerdem könnte der USB-Port durch eine zu hohe Stromentnahme beschädigt werden.
Verwenden Sie beispielsweise ein USB-Netzteil, das einen Ausgangsstrom von mindestens 2 A liefern muss.
Laden Sie den LiPo-Fahrakku über das mitgelieferte USB-Ladegerät; dieses ist optimal auf den Akku abgestimmt.
Wenn Sie ein anderes Ladegerät verwenden wollen, so muss dieses für das Aufladen von LiPo-Akkus (Nennspannung 3,7 V pro Zelle) geeignet sein. Beachten Sie vor dem Anschluss unbedingt die Bedienungsanleitung des von Ihnen verwendeten Ladegeräts!
Bei Verwendung eines ungeeigneten Ladegeräts besteht Brand- und Explosionsgefahr durch den Akku, Verlust von Gewährleistung/Garantie!
Achten Sie beim Anschluss auf die richtige Polarität (rotes Kabel des T-Steckers = Plus/+, schwarzes Kabel = Minus/−). Außerdem muss das Ladegerät über einen Balancer verfügen; schließen Sie das 3polige Balancer-Kabel des Akkus (XH-Stecker) an das von Ihnen verwendete Ladegerät an.
Wird ein mehrzelliger Lithium-Akku ohne Balancer geladen, können die Zellenspannungen voneinander abweichen. Dies führt beim Entladevorgang zu einer schädlichen Tiefentladung, wodurch der Akku unbrauchbar wird. Beim Aufladevorgang dagegen bekommt eine Zelle eine zu hohe Ladespannung, was zu einer Explosion oder Brand führen kann.
Verwenden Sie niemals einen zu hohen Ladestrom. Der mitgelieferte LiPo-Akku kann höchstens mit einem Ladestrom von 1C geladen werden (1C entspricht dem Kapazitätswert, z.B. Akkukapazität 1800 mAh, Ladestrom bei 1C = 1800 mA = 1,8 A).
Trennen Sie den Fahrakku vor dem Anschluss an das Ladegerät vollständig vom Fahrzeug. Entnehmen Sie den Fahrakku zum Laden aus dem Modell.
Legen Sie den Fahrakku zum Laden auf einen feuerfesten Untergrund, z.B. eine Steinfliese. Halten Sie ausreichend Abstand zu brennbaren Gegenständen. Lassen Sie zwischen Ladegerät und Fahrakku ausreichend Abstand, legen Sie den Fahrakku nicht auf oder neben das Ladegerät.
Da sich sowohl das Ladegerät als auch der Fahrakku während des Ladevorgangs erwärmen, ist es erforderlich, auf eine ausreichende Belüftung zu achten. Decken Sie das Ladegerät und den Fahrakku niemals ab!
Laden Sie den Fahrakku niemals unbeaufsichtigt. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob sich der Akku übermäßig erhitzt oder aufbläht. Ist dies der Fall, besteht akute Explosions- und Brandgefahr! Beenden Sie den Ladevorgang sofort, trennen den Akku vom Ladegerät und bringen diesen an einen Ort (z.B. ins Freie), wo ein explodierender bzw. in Brand geratener Akku keine weitere Schäden anrichten kann.
Trennen Sie den Fahrakku vom Ladegerät, wenn dieser vollständig aufgeladen ist.
10 Batterie- und Akkuhinweise

Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. Speziell bei Lithium-Akkus (z.B. LiPo) mit ihrem hohen Energieinhalt (im Vergleich zu herkömmlichen NiMH-Akkus) sind diverse Vorschriften unbedingt einzuhalten, da andernfalls Explosions- und Brandgefahr besteht.
Beachten Sie deshalb unbedingt die nachfolgend genannten Informationen und Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batterien und Akkus.
10.1 Allgemein
Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. Bewahren Sie Batterien/Akkus außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf!
Batterien/Akkus dürfen niemals kurzgeschlossen, zerlegt oder ins Feuer geworfen werden. Es besteht Explosionsgefahr!
Ausgelaufene oder beschädigte Batterien/Akkus können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen, benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe.
Aus Batterien/Akkus auslaufende Flüssigkeiten sind chemisch sehr aggressiv. Gegenstände oder Oberflächen, die damit in Berührung kommen, können teils massiv beschädigt werden. Bewahren Sie Batterien/Akkus deshalb an einer geeigneten Stelle auf.
Laden Sie niemals beschädigte, ausgelaufene oder verformte Akkus. Dies kann zu einem Brand oder einer Explosion führen! Entsorgen Sie solche unbrauchbar gewordenen Akkus umweltgerecht, verwenden Sie sie nicht mehr.
Herkömmliche (nicht wiederaufladbare) Batterien dürfen nicht aufgeladen werden. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr! Nicht wiederaufladbare Batterien sind nur für den einmaligen Gebrauch vorgesehen und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden, wenn sie leer sind. Laden Sie ausschließlich dafür vorgesehene Akkus, verwenden Sie ein geeignetes Ladegerät.
Bei längerem Nichtgebrauch (z.B. bei Lagerung) entnehmen Sie die im Sender eingelegten Batterien/Akkus, um Schäden durch auslaufende Batterien/Akkus zu vermeiden. Trennen Sie den Fahrakku vollständig vom Modell und nehmen Sie ihn aus dem Modell heraus. Bewahren Sie Batterien/Akkus an einem trockenen, sauberen, kühlen Ort auf, der für Kinder unzugänglich ist.
Setzen Sie in dem Raum einen Rauchmelder ein. Das Risiko eines Brandes (bzw. das Entstehen von giftigem Rauch) kann nicht ausgeschlossen werden. Speziell Akkus für den Modellbaubereich sind großen Belastungen ausgesetzt (z.B. hohe Lade- und Entladeströme, Vibrationen usw.).
Wechseln Sie im Sender immer den ganzen Satz Batterien/Akkus aus. Mischen Sie nicht volle mit halbvollen Batterien/Akkus. Verwenden Sie immer Batterien/Akkus des gleichen Typs und Herstellers. Mischen Sie niemals Batterien mit Akkus!
Wir empfehlen aus Gründen der Betriebsdauer und Betriebssicherheit, im Sender ausschließlich Batterien zu verwenden (keine Akkus), da Akkus eine geringere Ausgangsspannung haben. Dies führt dazu, dass der Sender bereits nach relativ kurzer Zeit eine zu geringe Betriebsspannung anzeigt.
Achten Sie beim Einlegen von Batterien/Akkus in den Sender bzw. dem Anschluss des Fahrakkus an das Modell auf die richtige Polung (Plus/+ und Minus/- beachten). Bei Falschpolung besteht Brand- und Explosionsgefahr!
- Setzen Sie Batterien/Akkus keinen hohen/niedrigen Temperaturen sowie direkter Sonneneinstrahlung aus.
Batterien/Akkus dürfen niemals feucht oder nass werden. Gerade Akkus mit Lithium-Technologie (z.B. LiPo-Akkus) sind durch die darin enthaltenen Chemikalien sehr feuchtigkeitsempfindlich!
Beschädigen Sie niemals die Außenhülle eines Akkus.
Trennen Sie den Fahrakku vor dem Anschluss an das Ladegerät vollständig von Ihrem Modell. Lassen Sie einen Fahrakku während dem Ladevorgang niemals an einem Fahrtregler angeschlossen. Dies kann zu Beschädigungen an Ladegerät, Fahrtregler oder Fahrakku führen! Entnehmen Sie den Fahrakku zum Laden aus dem Modell.
Platzieren Sie Ladegerät und Fahrakku auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen Oberfläche (z.B. einer Steinfliese). Halten Sie ausreichend Abstand zu brennbaren Gegenständen. Lassen Sie zwischen Ladegerät und Fahrakku ausreichend Abstand, legen Sie den Fahrakku niemals auf das Ladegerät.
Laden Sie niemals beschädigte, ausgelaufene oder verformte Akkus. Dies kann zu einem Brand oder einer Explosion führen! Entsorgen Sie solche unbrauchbar gewordenen Akkus umweltgerecht, verwenden Sie sie nicht mehr.
Laden Sie keine Akkus, die noch heiß sind (z.B. durch hohe Entladeströme im Modell verursacht). Lassen Sie den Akku zuerst auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor Sie ihn laden.
Sowohl das Ladegerät als auch der Fahrakku erwärmt sich während des Ladevorgangs. Achten Sie auf eine ausreichende Belüftung. Decken Sie Ladegerät und Fahrakku niemals ab!
Laden Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob sich der Akku übermäßig erhitzt oder aufbläht. Ist dies der Fall, besteht akute Explosions- und Brandgefahr! Beenden Sie den Ladevorgang sofort, trennen den Akku vom Ladegerät und bringen diesen an einen Ort (z.B. ins Freie), wo ein explodierender bzw. in Brand geratener Akku keine weitere Schäden anrichten kann.
Wenn der Ladevorgang des Fahrakkus abgeschlossen ist, trennen Sie ihn vom Ladegerät.
Laden Sie Akkus regelmäßig nach (etwa alle 2 - 3 Monate), da es andernfalls durch eine Selbstentladung der Akkus zu einer Tiefentladung kommt. Dadurch werden die Akkus unbrauchbar! Lithium-Akkus behalten ihre Energie normalerweise für mehrere Monate, allerdings werden sie durch eine Tiefentladung dauerhaft beschädigt und können nicht mehr verwendet werden.
Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für einen LiPo-Fahrakku mit 2 Zellen (Nennspannung 7,4 V) geeignet.
Bei Verwendung eines Fahrakkus mit mehr Zellen besteht Brandgefahr durch die Überhitzung des Fahrtreglers, außerdem wird der Antrieb des Fahrzeugs überlastet und dadurch beschädigt (z.B. Differenzial). Verlust von Gewährleistung/Garantie!
10.2 Zusätzliche Informationen zu Lithium-Akkus

Moderne Akkus mit Lithium-Technik verfügen nicht nur über eine deutlich höhere Kapazität als NiMH-Akkus, sie haben auch ein wesentlich geringeres Gewicht. Dies macht diesen Akkutyp z.B. für den Einsatz im Modellbaubereich sehr interessant.
Lithium-Akkus benötigen jedoch eine besondere Sorgfalt beim Laden/Entladen sowie bei Betrieb und Handhabung.
Deshalb möchten wir Sie in den folgenden Abschnitten darüber informieren, welche Gefahren bestehen und wie Sie diese vermeiden können, damit solche Akkus lange Zeit ihre Leistungsfähigkeit behalten.
Beachten Sie außerdem das Kapitel 10.1.
Die Außenhülle von vielen Lithium-Akkus besteht meist nur aus einer dicken Folie und ist deshalb sehr empfindlich. Zerlegen oder beschädigen Sie den Akku niemals, lassen Sie den Akku niemals fallen, stechen Sie keine Gegenstände in den Akku! Vermeiden Sie jegliche mechanische Belastung des Akkus, ziehen Sie auch niemals an den Anschlusskabeln des Akkus (z.B. beim Abstecken vom Fahrtregler)! Es besteht Brand- und Explosionsgefahr! Achten Sie ebenfalls hierauf, wenn der Akku im Modell befestigt wird bzw. wenn er aus dem Modell entnommen wird.
Achten Sie bei Betrieb, Auf- oder Entladen, Transport und Aufbewahrung des Akkus darauf, dass dieser nicht überhitzt. Platzieren Sie den Akku nicht neben Wärmequellen (z.B. Fahrtregler, Motor), halten Sie den Akku fern von direkter Sonneneinstrahlung. Bei Überhitzung des Akkus besteht Brand- und Explosionsgefahr! Der Akku darf niemals eine höhere Temperatur als +60 °C haben (ggf. zusätzliche Herstellerangaben des von Ihnen verwendeten Akkus beachten!).
Auch tiefe Temperaturen haben negativen Einfluss auf die Lebensdauer. Bewahren Sie Akkus deshalb immer in einem trockenen, frostfreien Raum auf.
■Falls der Akku Beschädigungen aufweist oder die Außenhülle aufgequollen/aufgebläht ist, so verwenden Sie den Akku nicht mehr. Laden Sie ihn nicht mehr auf. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Fassen Sie den Akku nur vorsichtig an, verwenden Sie geeignete Schutzhandschuhe. Entsorgen Sie den Akku umweltgerecht.
Bewahren Sie solche Akkus in keinem Falle mehr in einer Wohnung oder einem Haus/Garage auf. Beschädigte oder aufgeblähte Lithium-Akkus können plötzlich Feuer fangen oder explodieren.
Der Brand eines Lithium-Akkus ist nur schlecht löschbar, außerdem entstehen giftige Gase. Im Handel gibt es spezielle für Lithium-Brände geeignete Löschmittel (Feuerlöscher, Löschgranulate o.ä.).
■Verwenden Sie zum Aufladen eines Lithium-Akkus nur ein dafür geeignetes Ladegerät bzw. verwenden Sie das richtige Ladeverfahren. Herkömmliche Ladegeräte für NiCd-, NiMH- oder Blei-Akkus dürfen nicht verwendet werden, es besteht Brand- und Explosionsgefahr! Wählen Sie je nach Akku immer das richtige Ladeverfahren.
Für den zweizelligen LiPo-Fahrakku ist es erforderlich, dass beim Ladevorgang ein Balancer verwendet wird (in dem mitgelieferten USB-Ladegerät bereits integriert).
Wird ein mehrzelliger Lithium-Akku ohne Balancer geladen, können die Zellenspannungen voneinander abweichen. Dies führt beim Entladevorgang zu einer schädlichen Tiefentladung, wodurch der Akku unbrauchbar wird. Beim Aufladevorgang dagegen bekommt eine Zelle eine zu hohe Ladespannung, was zu einer Explosion oder Brand führen kann.
Der beiliegende LiPo-Fahrakku und das USB-Ladegerät sind optimal aufeinander abgestimmt. Im Zweifelsfall darf kein anderes Ladegerät verwendet werden.
Laden Sie Lithium-Akkus mit einem Ladestrom von max. 1C (sofern vom Akkuhersteller nicht anders angegeben!). Das bedeutet, dass der Ladestrom den auf dem Akku aufgedruckten Kapazitätswert nicht überschreiten darf (z.B. Akkukapazität 1800 mAh, max. Ladestrom 1800 mA = 1,8 A).
Lithium-Akkus behalten ihre Energie normalerweise für mehrere Monate, allerdings werden sie durch eine Tiefentladung dauerhaft beschädigt und können nicht mehr verwendet werden. Der Akku ist deshalb etwa alle 3 Monate nachzuladen.
Lihtium-Akkus sollten dabei jedoch nicht für lange Zeit voll geladen gelagert werden, sondern etwa bei 50% der Kapazität.
Für den Transport von Lithium-Akkus gibt es spezielle Transporttaschen, die die Folgen eines plötzlichen Brandes oder einer Explosion abmildern können.
11 Bedienelemente des Senders

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5 2 1 3 RC 2.4GHz COMPETITION 4 9 10 11 8 7 TX RX ST-REV ST-TRIM 6 13 12 Bild 1- Steuerrad für Lenkfunktion
- Gashebel für Vorwärts-/Rückwärtsfahrt/Motorbremse
- Griff
- Batterie-/Akkufach (auf der Unterseite) für 3 Batterien/Akkus vom Typ AA/Mignon
- Öse für Umhängeband
- Ein-/Ausschalter
- Rote LED „RX“ (Power-LED des Senders: Leuchtet dauerhaft nach dem Einschalten des Senders; wenn die LED blinkt, sind die Batterien/Akkus im Sender leer und müssen gewechselt werden)
- Schiebeschalter „TH.REV“ für Richtungsumkehr der Fahrfunktion
- Drehregler „TH.RATE“ für Dualrate-Einstellung der Fahrfunktion
- Drehregler „ST.RATE“ für Dualrate-Einstellung für Lenkausschlag
- Drehregler „ST.TRIM“ für Trimmung der Lenkfunktion
- Schiebeschalter „ST.REV“ für Richtungsumkehr der Lenkfunktion
- Grüne LED „TX“ (blinkt bei der Suche nach dem Empfänger im Fahrzeug bzw. leuchtet dauerhaft, wenn die Funkverbindung zwischen Sender und Fahrzeug vorhanden ist)
12 Bedienung des Senders
12.1 Batterien/Akkus in den Sender einlegen
- Öffnen Sie das Batterie-/Akkufach unten am Sender, indem Sie die Abdeckung auf der Unterseite des Senders in Pfeilrichtung nach hinten herausschieben.
Legen Sie 3 Batterien (oder 3 Akkus) der Baugröße AA/Mignon ein, achten Sie auf die richtige Polung (Plus/+ und Minus/-), siehe Beschriftung im Batterie-/Akkufach.
→ Wir empfehlen aus Gründen der Betriebsdauer und Betriebssicherheit, den Sender mit Batterien zu betreiben, da Akkus eine geringere Ausgangsspannung haben.

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AA 1.5V AA 1.5V AA 1.5V OPENBild 2
Dies führt dazu, dass der Sender bei Betrieb mit Akkus bereits nach relativ kurzer Zeit eine zu geringe Betriebsspannung anzeigt (die rote LED „RX“ am Sender blinkt).
Verschließen Sie das Batterie-/Akkufach wieder.
12.2 Ein-/Ausschalten des Senders
Einschalten
Stellen Sie das Fahrzeug auf eine geeignete Oberfläche, so dass sich die Räder frei drehen können.
Drücken Sie den Ein-/Ausschalter (siehe Bild 1, Pos. 6), die LED „RX“ leuchtet dauerhaft rot, die LED „TX“ blinkt grün. Anschließend kann das Fahrzeug eingeschaltet werden. Wenn der Sender sich mit dem Empfänger im Fahrzeug verbindet, leuchtet die LED „TX“ dauerhaft grün. Das Fahrzeug reagiert nun auf die Steuersignale am Sender. Wenn die LED „RX“ rot blinkt, sind die Batterien/Akkus im Sender leer und müssen getauscht werden.
Ausschalten
- Beenden Sie zuerst den Betrieb des Fahrzeugs, schalten Sie den Fahrtregler aus. Bei längeren Betriebspausen (oder wenn Sie das Fahrzeug transportieren/lagern wollen) trennen Sie den Fahrakku vom Fahrzeug.
Schalten Sie erst jetzt den Sender aus, drücken Sie den Ein-/Ausschalter (siehe Bild 1, Pos. 6). Die LEDs am Sender erlöschen.
Wird der Sender längere Zeit nicht benutzt (z.B. bei Lagerung im Winter), so nehmen Sie die Batterien/Akkus heraus. Leere Batterien/Akkus können auslaufen, wodurch es zu Beschädigungen der Metallkontakte im Batterie-/Akkufach kommt, Verlust von Gewährleistung/Garantie!
12.3 Steuerrad für Lenkfunktion
Mit dem Steuerrad (Bild 1, Pos. 1) wird das Lenkservo gesteuert. Bei Drehung des Steuerrads nach links (gegen den Uhrzeigersinn) muss das Fahrzeug abhängig vom Drehwinkel nach links fahren; bei Drehung nach rechts (im Uhrzeigersinn) nach rechts.
Einfluss auf die Lenkfunktion haben folgende Bedienelemente am Sender, die in nachfolgenden Kapiteln beschrieben werden:
Drehregler „ST.TRIM“ (Bild 1, Pos. 11): Mittel-/Neutralstellung des Lenkservos (bzw. Geradeausfahrt des Fahrzeugs) einstellen, siehe Kapitel 12.5
Drehregler „ST.RATE“ (Bild 1, Pos. 10): Begrenzung des Maximalausschlags des Lenkservos, siehe Kapitel 12.6
Reverse-Schalter „ST.REV“ (Bild 1, Pos. 12): Richtungsumkehr für Lenkfunktion, siehe Kapitel 12.7
12.4 Gashebel für Fahrfunktion
Mit dem Gashebel (Bild 1, Pos. 2) wird der Fahrtregler gesteuert. Wird der Gashebel in Richtung Griff gezogen, muss das Fahrzeug vorwärts fahren (Geschwindigkeit abhängig von der Hebelstellung). Schieben Sie den Gashebel vom Griff weg, muss das Fahrzeug rückwärts fahren.
Einfluss auf die Fahrfunktion haben folgende Bedienelemente am Sender, die in nachfolgenden Kapiteln beschrieben werden:
Drehregler „TH.RATE“ (Bild 1, Pos. 9): Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit, siehe Kapitel 12.8
Reverse-Schalter „TH.REV“ (Bild 1, Pos. 8): Richtungsumkehr für Fahrfunktion, siehe Kapitel 12.9
12.5 Trimmung für Lenkfunktion korrigieren, Drehregler „ST.TRIM“
Sollte das Fahrzeug während dem Fahren die Tendenz aufweisen, nach links oder rechts zu ziehen, obwohl sich das Steuerrad in der Mittelstellung/Neutralstellung befindet, so stellen Sie am Sender mit dem Drehregler „ST.TRIM“ (siehe Bild 1, Pos. 11) die Trimmung für die Lenkung entsprechend ein.
12.6 Dualrate für Lenkfunktion einstellen, Drehregler „ST.RATE“
Mit dem Drehregler „ST.RATE“ (Bild 1, Pos. 10) lässt sich der maximale Lenkwinkel begrenzen, wodurch sich das Fahrzeug bei schneller Fahrt besser steuern lässt, da es feinfühliger reagiert.
Für die maximale Manovrierfähigkeit des Fahrzeugs (für langsame bis mittlere Geschwindigkeiten bzw. enge Kurven) sollten Sie den Drehregler bis zum Anschlag ganz nach rechts im Uhrzeigersinn drehen.
12.7 Richtungsumkehr für Lenkfunktion, Schiebeschalter „ST.REV“
Mit dem Schiebeschalter „ST“ (Bild 1, Pos. 12) kann die Bewegungsrichtung des Lenkservos umgekehrt werden (z.B. wenn Sie den Sender mit der rechten Hand festhalten und mit der linken Hand steuern).
12.8 Dualrate für Fahrfunktion einstellen, Drehregler „TH.RATE“
Mit dem Drehregler „TH.RATE“ (Bild 1, Pos. 9) lässt sich die maximale Fahrgeschwindigkeit einstellen. Eine niedrige Maximalgeschwindigkeit (Drehregler nach links gegen den Uhrzeigersinn drehen) ist ideal für Fahranfänger, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen.
Damit die maximale Fahrgeschwindigkeit zur Verfügung steht, ist der Drehregler bis zum Anschlag ganz nach rechts im Uhrzeigersinn zu drehen.
12.9 Richtungsumkehr für Fahrfunktion, Schiebeschalter „TH.REV“
Normalerweise muss das Fahrzeug vorwärts fahren, wenn Sie am Sender den Gashebel zum Griff hin ziehen. Ist dies nicht der Fall, so können Sie mit dem Schiebeschalter „TH.REV“ (Bild 1, Pos. 8) die Bewegungsrichtung des Antriebs umkehren.
→ Beachten Sie:
Falls Sie den Motor vom Fahrtregler abgesteckt haben (z.B. bei Reparaturarbeiten am Fahrzeug) und anschließend das Fahrzeug in die falsche Richtung fährt, sollten Sie stattdessen die beiden Motorkabel gegeneinander vertauschen, anstatt den Schiebeschalter zu betätigen.
13 Fahrakku für das Fahrzeug laden
Der Fahrakku ist bei Lieferung in der Regel leer und muss aufgeladen werden. Bevor ein Fahrakku seine maximale Leistung bringt, sind mehrere vollständige Entlade- und Ladezyklen erforderlich.
Der Fahrakku wird mit Hilfe des beiliegenden USB-Ladegeräts aufgeladen.

Achtung!
Schließen Sie das USB-Ladegerät nicht an einem USB-Port eines Computers/Notebooks oder USB-Hubs an, da hier der Strom für die Ladefunktion nicht ausreichend ist. Verwenden Sie beispielsweise ein handelsübliches USB-Netzteil, das einen Ausgangsstrom von mindestens 2 A liefern muss. Auch eine entsprechende Powerbank ist verwendbar.
Beachten Sie vor dem ersten Ladevorgang das Kapitel 10.
Akkus erwärmen sich beim Laden oder Entladen (beim Fahren des Fahrzeugs). Laden Sie Akkus erst dann, wenn diese sich auf Zimmertemperatur abgekühlt haben. Gleiches gilt nach dem Ladevorgang; benutzen Sie einen Akku im Fahrzeug erst dann, wenn sich der Akku nach dem Ladevorgang ausreichend abgekühlt hat.
Gehen Sie wie folgt vor:
Trennen Sie den Fahrakku vom Fahrzeug, trennen Sie die Steckverbindung vollständig. Nehmen Sie den Fahrakku dann aus dem Fahrzeug heraus.
Der Fahrakku verfügt über zwei Stecker - einen 2poligen T-förmigen Stecker, der für den Betrieb mit dem Fahrzeug dient und einen 3poligen Spezialstecker (XH-Bauform).
Verbinden Sie das USB-Ladegerät über den 3poligen Stecker mit dem Fahrakku. Wenden Sie dabei keine Gewalt an. Die Steckverbindung rastet über einen Clip ein.
Verbinden Sie das USB-Ladegerät z.B. mit einem geeigneten USB-Netzteil (Ausgang 5 V/DC, min. 2 A), stecken Sie das USB-Netzteil in eine Netzsteckdose.
Zwei LEDs auf dem USB-Ladegerät zeigen die Funktion an:
– Rote LED leuchtet: Ladegerät betriebsbereit
– Grüne LED blinkt: Akku wird geladen
- Grüne LED leuchtet dauerhaft: Ladevorgang ist beendet
→ Der Ladevorgang dauert bei vollständig leerem Akku etwa 3 Stunden.
Ist der Ladevorgang beendet, dann trennen Sie den LiPo-Fahrakku vom USB-Ladegerät. Anschließend stecken Sie das USB-Ladegerät z.B. vom verwendeten USB-Netzteil ab.
14 Inbetriebnahme
14.1 Karosserie abnehmen
Ziehen Sie die Sicherungsclipse auf der Oberseite des Fahrzeugs heraus und nehmen Sie die Karosserie nach oben ab.
14.2 Sender in Betrieb nehmen
Bringen Sie die Drehregler „TH.RATE“ (Bild 1, Pos. 9) und „ST.TRIM“ (Bild 1, Pos. 11) etwa in die Mittelstellung.
Drehen Sie den Drehregler „ST.RATE“ (Bild 1, Pos. 10) bis zum Anschlag ganz nach rechts im Uhrzeigersinn.
Schalten Sie den Sender ein (ggf. vorher 3 Batterien vom Typ AA/Mignon einlegen, siehe Kapitel 12.1). Die rote LED „RX“ leuchtet und die grüne LED „TX“ blinkt.
14.3 Einlegen des Fahrakkus in das Fahrzeug

Achtung!
Der Fahrakku darf noch nicht mit dem Fahrtregler verbunden werden.
Um ein ungewolltes Anlaufen der Räder und somit ein unkontrolliertes Losfahren des Modells zu verhindern (z.B. wenn die Trimmung für den Antrieb verstellt ist), setzen Sie das Modellfahrzeug auf eine geeignete Unterlage, damit sich die Räder im Störungsfall frei drehen können.
Fassen Sie nicht in den Antrieb hinein. Halten Sie die Räder nicht fest.
Wichtig!
Dieses Fahrzeug ist für einen LiPo-Fahrakku mit 2 Zellen (Nennspannung 7,4 V) geeignet.
Bei Verwendung eines Fahrakkus mit mehr Zellen besteht Brandgefahr durch die Überhitzung des Fahrtreglers, außerdem wird der Antrieb des Fahrzeugs überlastet und dadurch beschädigt (z.B. Differenzial). Verlust von Gewährleistung/Garantie!
An der linken Seite des Fahrzeugs befindet sich die Akkuhalterung für den Fahrakku.
Lösen Sie das Klettband (A) der Akku-Halterung.
Legen Sie den Fahrakku (B) in die Akku-Halterung ein, verschließen Sie die Kletthalterung, so dass der Akku sicher fixiert ist.
Die Kabel des Akkus (C) zeigen dabei nach außen und werden mit dem Klettband wie im Bild gezeigt fixiert, damit sie nicht in den Antrieb gelangen oder am Boden schleifen können.

14.4 Anschließen des Fahrakkus an den Fahrtregler
Schließen Sie jetzt den Fahrakku an den Fahrtregler an. Der verwendete T-Stecker ist verpolungssicher.
Falls Sie einen anderen Fahrakku verwenden, so achten Sie auf die farbliche Kennzeichnung der Kabel (rotes Kabel = Plus/+, schwarzes Kabel = Minus/−).

Beim Anschluss des Fahrakkus kann es möglicherweise eine kleine elektrische Entladung (kleiner Funken bzw. Knackgeräusch) im Stecker geben. Dies wird verursacht durch den Kondensator im Fahrtregler, der sich bei Anschluss des Akkus schlagartig auflädt; dies ist also kein Defekt oder Fehler. Sowohl für den Akku als auch den Fahrtregler ist dies ungefährlich.
Wenden Sie beim Verbinden eines Akkusteckers mit dem Anschluss des Fahrtreglers keine Gewalt an. Achten Sie darauf, dass die Kabel nicht in den Antrieb des Fahrzeugs bzw. in die Lenkmechanik gelangen können. Verwenden Sie zum Fixieren ggf. Kabelbinder.
14.5 Fahrtregler einschalten/ausschalten
Schalten Sie den Fahrtregler ein, indem Sie dessen Ein-/Aus-Taster (siehe Pfeil im Bild rechts) kurz drücken. Lassen Sie dabei am Sender den Gashebel in der Neutralstellung, bewegen Sie ihn nicht.
Der Motor gibt zwei kurze Tonsignale aus und die grüne LED am Fahrtregler muss dauerhaft leuchten. Außerdem hort die grüne LED „TX“ am Sender auf zu blinken, sie leuchtet jetzt dauerhaft.

Befindet sich der Gashebel beim Einschalten des Fahrtreglers nicht in der Neutralstellung, so blinkt die LED am Fahrtregler schnell in grün, der Antrieb kann aus Sicherheitsgründen nicht aktiviert werden. Lassen Sie den Gashebel am Sender los.

Überprüfen Sie jetzt die Antriebs- und Lenkfunktionen des Fahrzeugs.
Soll der Fahrtregler ausgeschaltet werden, so drücken Sie den Ein-/Aus-Taster etwa 1 Sekunde. Die grüne LED im Fahrtregler erlischt.
14.6 Karosserie aufsetzen und befestigen
Setzen Sie die Karosserie auf die Halterungen auf und fixieren Sie sie mit den zu Beginn entfernten Sicherungsclip- sen.
14.7 Steuern des Fahrzeugs
Stellen Sie das fahrbereite Fahrzeug nun auf den Boden. Fassen Sie dabei aber nicht in den Antrieb hinein, halten Sie das Fahrzeug nicht an den Rädern fest.
Bedienen Sie am Sender den Gashebel für die Fahrfunktion nur sehr vorsichtig und fahren Sie zu Beginn nicht zu schnell, bis Sie sich mit der Reaktion des Fahrzeugs auf die Bedienung vertraut gemacht haben. Machen Sie keine schnellen und ruckartigen Bewegungen an den Bedienelementen des Senders.
Sollte das Fahrzeug die Tendenz aufweisen, nach links oder rechts zu ziehen, so stellen Sie am Sender die Trimmung für die Lenkung entsprechend ein.
Beim Wechsel zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt muss sich der Gashebel kurz (ca. 1 Sekunde) in der Neutralstellung befinden (Neutralstellung = Hebel loslassen, nicht bewegen). Wird der Gashebel direkt ohne Pause von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt bewegt, erfolgt die Bremsfunktion des Antriebs (Fahrzeug fährt nicht rückwärts).
Beenden Sie das Fahren sofort, wenn Sie ungewöhnliche Reaktionen des Fahrzeugs auf die Steuerbefehle am Sender feststellen oder wenn das Fahrzeug nicht mehr reagiert. Dieses Verhalten könnte durch einen leeren Fahrakku, leere Batterien/Akkus im Sender oder einem zu großen Abstand zwischen Fahrzeug und Sender verursacht werden.
Auch Störungen auf dem verwendeten Funkkanal (z.B. Funkübertragungen durch andere Geräte, Bluetooth ^® , WLAN) oder ungünstige Sende-/Empfangsbedingungen können eine Ursache für ungewöhnliche Reaktionen des Fahrzeugs sein.
Ist der Fahrakku leer, so warten Sie unbedingt mindestens 5 - 10 Minuten, bis sich der Motor und der Fahrtregler ausreichend abgekühlt haben. Starten Sie erst danach eine neue Fahrt mit einen neuen vollen Fahrakku.
Die nachfolgenden Abbildungen dienen nur zur Illustration der Funktionen, diese müssen nicht mit dem Design des mitgelieferten Senders übereinstimmen.
Über den Gashebel können Sie die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt und die Motorbremse wie folgt steuern:
- Gashebel loslassen (Neutralstellung), Fahrzeug rollt aus bzw. bewegt sich nicht (ggf. Trimmung für die Fahrfunktion am Sender korrigieren)

– Vorwärts fahren, Gashebel langsam in Richtung Griff ziehen

- Vorwärts fahren und dann bremsen (Fahrzeug verzögert; es rollt nicht langsam aus), Gashebel ohne Pause vom Griff wegschieben

- Vorwärts fahren, bremsen und dann rückwärts fahren: Gashebel ohne Pause vom Griff wegschieben (bremsen); wenn Fahrzeug steht, den Gashebel kurz (etwa 1 Sekunde) in Neutralstellung bringen, dann Gashebel vom Griff wegschieben (Fahrzeug fährt jetzt rückwärts)

Bremsen (Motorbremse)

Wenn Fahrzeug steht, kurz warten (1 Sekunde)

Soll direkt von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt gewechselt werden, muss der Gashebel zuerst vom Griff weggeschoben und dann in die Neutralstellung gebracht werden (wenn das Fahrzeug während dieser Phase vorwärts fährt, wird dadurch auch der Bremsvorgang mit der Motorbremse durchgeführt). Wenn der Gashebel nun das zweite Mal vom Griff weggeschoben wird, fährt das Fahrzeug rückwärts.

Das Fahrzeug fährt also nach einer Vorwärtsfahrt erst dann rückwärts, wenn der Gashebel das zweite Mal vom Griff weggeschoben wird. Dies ist durch die Bremsfunktion erforderlich; außerdem schützt es den Antrieb vor Überlastung aufgrund eines sofortigen Wechsels von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt.
Wenn das Fahrzeug bereits steht, kann natürlich direkt aus dem Stand rückwärts gefahren werden, bewegen Sie den Gashebel dazu einfach vom Griff weg.
Mit dem Drehregler „TH.RATE“ lässt sich die maximale Fahrgeschwindigkeit einstellen:
- Drehregler nach links gegen den Uhrzeigersinn drehen: Maximale Fahrgeschwindigkeit verringern (z.B. für Fahranfänger bzw. um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen)
– Drehregler nach rechts im Uhrzeigersinn drehen: Maximale Fahrgeschwindigkeit erhöhen
Sollte das Fahrzeug während dem Fahren die Tendenz aufweisen, nach links oder rechts zu ziehen, obwohl sich das Steuerrad in der Mittel-/Neutralstellung befindet, so stellen Sie am Sender mit dem Drehregler „ST.TRIM“ die Trimmung für die Lenkung entsprechend ein.
14.8 Fahrt beenden
Um das Fahren zu beenden, gehen Sie wie folgt vor:
Lassen Sie den Gashebel am Sender los, so dass er in der Neutralstellung steht und lassen Sie das Fahrzeug ausrollen bzw. nutzen Sie die Bremsfunktion.
Nachdem das Fahrzeug still steht, schalten Sie den Fahrtregler aus, indem Sie den Ein-/Aus-Taster für etwa 1 Sekunde drücken, bis die grüne LED am Fahrtregler erlischt.

Achtung!
Fassen Sie dabei nicht in die Räder oder den Antrieb und bewegen Sie auf keinen Fall den Gashebel am Sender! Halten Sie das Fahrzeug nicht an den Rädern fest. Motor, Fahrtregler und Fahrakku werden beim Betrieb sehr warm! Fassen Sie deshalb diese Teile unmittelbar nach der Fahrt nicht an, Verbrennungsgefahr!
Trennen Sie den Fahrakku vom Fahrtregler. Lösen Sie die Steckverbindung vollständig.
Erst jetzt darf der Sender ausgeschaltet werden.
15 Einstellung der Stoßdämpfer
Am oberen Ende des Stoßdämpfers kann die Einstellung der Feder-Vorspannung durch das Verdrehen eines Rändelrads (A) vorgenommen werden.
Je weiter das Rändelrad nach unten gedreht wird, umso härter ist die Federung und umso kürzer ist der Federweg. Bei sehr unebener Strecke kann dies dazu führen, dass das Rad den Bodenkontakt verliert.
Je weiter das Rändelrad nach oben gedreht wird, umso weicher ist die Federung. Bei sehr unebener Strecke kann dies dazu führen, dass die Federung durchschlägt oder das Chassis aufsetzt.
Die Stoßdämpfer des Fahrzeugs können an der Dämpferbrücke (B) und am unteren Querlenker (C) in verschiedenen Positionen montiert werden. Der Hersteller hat hier jedoch bereits eine optimale Position gewählt, deshalb sollten Sie diese nicht verändern.

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Stellen Sie die Stoßdämpfer einer Achse immer gleich ein (am linken und rechten Rad der Vorderachse bzw. der Hinterachse), da andernfalls das Fahrverhalten negativ beeinflusst wird.
16 Binding-Funktion
Damit bei 2,4 GHz-Fernsteuerungen eine störungsfreie Signalübertragung stattfinden kann, müssen Sender und Empfänger digital gleich codiert sein. Die Abstimmung der digitalen Codierung (Bindung zwischen Sender und Empfänger) erfolgt mit Hilfe der Binding-Funktion (auch als „Pairing“) bezeichnet).
Dieser Vorgang erfolgt bei diesem Fahrzeug automatisch beim Einschalten von Sender und Fahrtregler/Empfänger, die grüne LED „TX“ am Sender leuchtet dauerhaft bei korrekter Funkverbindung.

Werden mehrere gleiche Fahrzeuge nacheinander in Betrieb genommen, so achten Sie unbedingt darauf, dass nicht gleichzeitig versucht wird, die Sender/Fahrzeuge einzuschalten. Andernfalls würde sich der Sender mit dem zuerst gefundenen Empfänger verbinden - das ist aber dann nicht zwangsläufig derjenige in Ihrem eigenen Fahrzeug.
17 Reinigung und Wartung
17.1 Allgemein
Vor einer Reinigung oder Wartung ist der Fahrtregler auszuschalten und der Fahrakku vom Fahrzeug vollständig zu trennen. Schalten Sie danach den Sender aus. Falls Sie vorher mit dem Fahrzeug gefahren sind, lassen Sie alle Teile (z.B. Motor, Fahrtregler, Fahrakku) zuerst vollständig abkühlen. Entnehmen Sie dann den Fahrakku aus dem Fahrzeug.
Reinigen Sie das ganze Fahrzeug nach dem Fahren von Staub und Schmutz, verwenden Sie z.B. einen langhaarigen sauberen Pinsel und einen Staubsauger (achten Sie jedoch darauf, dass keine Kleinteile am Fahrzeug eingesaugt werden). Druckluft-Sprays können ebenfalls eine Hilfe sein.

Verwenden Sie keine Reinigungssprays oder herkömmliche Haushaltsreiniger oder andere chemische Stoffe. Dadurch könnte die Elektronik beschädigt werden, außerdem führen solche Mittel zu Verfärbungen an den Kunststoffteilen oder der Karosserie oder zu Korrosion.
Waschen Sie das Fahrzeug niemals mit Wasser (z.B. einem Gartenschlauch oder einem Hochdruckreiniger) ab!
Zum Abwischen der Karosserie kann ein weiches, leicht angefeuchtetes Tuch verwendet werden. Reiben Sie nicht zu fest, sonst gibt es Kratzspuren.
17.2 Radwechsel
Die Reifen sind auf der Felge verklebt, damit sie sich nicht von der Felge lösen können. Wenn die Reifen abgefahren sind, muss deshalb das gesamte Rad getauscht werden.

Vertauschen Sie die Reifen/Räder nicht! Auf der Vorderachse müssen die schmäleren Reifen montiert werden (Reifen-Abmessungen (B x ∅) vorn: 25,5 x 72 mm, hinten: 30 x 73 mm).
Nach dem Lösen der Radmutter (A) entfernen sie zuerst die Kunststoff-Druckplatte (B). Ziehen Sie dann das Rad von der Radachse (D) ab.
Anschließend wird das neue Rad aufgesteckt, so dass der Innensechskant innen an der Felge genau auf der Radmitnehmer-Mutter (C) steckt.
Setzen Sie die Druckplatte (B) in richtiger Orientierung auf (die im Bild sichtbare Einbuchtung zeigt nach außen in Richtung Radmutter) und schrauben Sie das Rad mit der zu Beginn entfernten Radmutter (A) auf der Radachse fest.
Wenden Sie jedoch beim Festschrauben keine Gewalt an, da sich sonst das Rad nur schwer dreht, wodurch der Antrieb beschädigt werden kann.

Möglicherweise bleibt die Radmitnehmer-Mutter (C) beim Abziehen des Rads in der Felge stecken oder sie löst sich von der Radachse (D). Achten Sie dann darauf, dass der Mitnehmerstift (E) nicht herausfällt und verloren geht.
Wenn später das Rad wieder aufgesetzt wird, ist unbedingt zu kontrollieren, dass der Mitnehmerstift (E) genau in der Mitte der Radachse (D) steckt und in der entsprechenden Nut in der Radmitnehmer-Mutter (C) zu liegen kommt.

Achten Sie deshalb beim Aufstecken der Radmitnehmer-Mutter (C) auf die Radachse (D) auf die richtige Orientierung. Die Nut in der Radmitnehmer-Mutter muss in Richtung des Mitnehmerstifts zeigen.
Bei fehlendem Mitnehmerstift (E) kann kein Drehmoment vom Motor auf das Rad übertragen werden, das Rad dreht sich frei durch.
17.3 Vor bzw. nach jeder Fahrt
Durch die Motorvibrationen und Erschütterungen beim Fahren können sich Teile und Schraubverbindungen lösen. Kontrollieren Sie deshalb vor bzw. nach jeder Fahrt den festen Sitz aller Schraubverbindungen des Fahrzeugs sowie den Zustand der Reifen und Felgen.
Überprüfen Sie außerdem vor bzw. nach jedem Gebrauch das Fahrzeug auf Beschädigungen. Falls Sie Beschädigungen feststellen, so darf das Fahrzeug nicht verwendet bzw. in Betrieb genommen werden.
Sollten abgenutzte Fahrzeugteile (z.B. Reifen) oder defekte Fahrzeugteile ausgetauscht werden müssen, so verwenden Sie nur Originalersatzteile.
18 Konformitätserklärung (DOC)
Hiermit erklärt Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau, dass dieses Produkt der Richtlinie 2014/53/EU entspricht.
Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar:
Wählen Sie eine Sprache durch Anklicken eines Flaggensymbols aus und geben Sie die Bestellnummer des Produkts in das Suchfeld ein; anschließend können Sie die EU-Konformitätserklärung im PDF-Format herunterladen.
19 Entsorgung
19.1 Produkt

Alle Elektro- und Elektronikgeräte, die auf den europäischen Markt gebracht werden, müssen mit diesem Symbol gekennzeichnet werden. Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt von unsortiertem Siedlungsabfall zu entsorgen ist.
Jeder Besitzer von Altgeräten ist verpflichtet, Altgeräte einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die Endnutzer sind verpflichtet, Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altgerät entnommen werden können, vor der Abgabe an einer Erfassungsstelle vom Altgerät zerstörungsfrei zu trennen.
Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten sind gesetzlich zur unentgeltlichen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet. Conrad stellt Ihnen folgende kostenlose Rückgabemöglichkeiten zur Verfügung (weitere Informationen auf unserer Internet-Seite):
in unseren Conrad-Filialen
in den von Conrad geschaffenen Sammelstellen
in den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den von Herstellern und Vertreibern im Sinne des ElektroG eingerichteten Rücknahmesystemen
Für das Löschen von personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät ist der Endnutzer verantwortlich.
Beachten Sie, dass in Ländern außerhalb Deutschlands evtl. andere Pflichten für die Altgeräte-Rückgabe und das Altgeräte-Recycling gelten.
19.2 Batterien/Akkus
Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt. Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/Akkus verpflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt.

Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet, das auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmüll hinweist. Die Bezeichnungen für das ausschlaggebende Schwermetall sind: Cd=Cadmium, Hg=Quecksilber, Pb=Blei (die Bezeichnung steht auf den Batterien/Akkus z.B. unter dem links abgebildeten Mülltonnen-Symbol).
Ihre verbrauchten Batterien/Akkus können Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihrer Gemeinde, unseren Filialen oder überall dort abgeben, wo Batterien/Akkus verkauft werden. Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpflichtungen und leisten Ihren Beitrag zum Umweltschutz.
Vor der Entsorgung sind offen liegende Kontakte von Batterien/Akkus vollständig mit einem Stück Klebeband zu verdecken, um Kurzschlüsse zu verhindern. Auch wenn Batterien/Akkus leer sind, kann die enthaltene Rest-Energie bei einem Kurzschluss gefährlich werden (Aufplatzen, starke Erhitzung, Brand, Explosion).
20 Behebung von Störungen
Das Modell reagiert nicht oder nicht richtig
Bei 2,4 GHz-Fernsteueranlagen muss der Empfänger am Sender angelernt werden. Dieser Vorgang wird z.B. mit den englischen Begriffen „Binding“ oder „Pairing“ bezeichnet. Der Vorgang geschieht bei diesem Fahrzeug/Fernsteuerung bei jedem Einschalten automatisch. Beachten Sie das Kapitel 16.
Lassen Sie den Gashebel und das Steuerrad für die Lenkung am Sender los. Schalten Sie erst danach den Fahrtregler am Fahrzeug ein.
Ist der Fahrakku des Fahrzeugs oder die Batterien/Akkus im Sender leer? Tauschen Sie den Fahrakku bzw. Batterien/Akkus im Sender gegen neue aus oder laden Sie die Akkus wieder auf.
Die rote LED „RX“ im Sender blinkt, wenn die Batterien/Akkus im Sender leer sind. Falls der Fahrtregler eine Akkuspannung von <= 6,0 V misst, schaltet er den Motor des Fahrzeugs ab, damit es nicht zu einer schädlichen Tiefentladung des Fahrakkus kommt.
Ist das Fahrzeug zu weit weg? Bei vollem Fahrakku und vollen Batterien/Akkus im Sender sollte eine Reichweite von mehr als 80 m möglich sein. Dies kann jedoch verringert werden durch Umgebungseinflüsse, z.B. Störungen auf der Sendefrequenz oder die Nähe zu anderen Sendern (nicht nur Fernsteuersender, sondern auch WLAN-/Bluetooth®-Geräte, die ebenfalls eine Sendefrequenz von 2,4 GHz nutzen), zu Metallteilen, Gebäuden usw.
Fahrzeug wird langsamer bzw. das Lenkservo zeigt nur noch geringe oder überhaupt keine Reaktion; die Reichweite zwischen Sender und Fahrzeug ist nur sehr kurz
Der Fahrakku ist schwach oder leer.
Die Stromversorgung des Empfängers und damit auch des Lenkservos erfolgt über den BEC des integrierten Fahrtreglers. Aus diesem Grund führt ein schwacher oder leerer Fahrakku dazu, dass der Empfänger nicht mehr richtig arbeitet. Tauschen Sie den Fahrakku gegen einen neuen voll geladenen Fahrakku aus (vorher eine Pause von 5 - 10 Minuten machen, damit sich der Motor und der Fahrtregler ausreichend abkühlen können).
Überprüfen Sie die Batterien/Akkus im Sender.
Fahrzeug fährt zu langsam
Mit dem Drehregler „TH.RATE“ (siehe Bild 1, Pos. 9) lässt sich die maximale Fahrgeschwindigkeit einstellen. Eine niedrige Maximalgeschwindigkeit (Drehregler nach links gegen den Uhrzeigersinn drehen) ist ideal für Fahranfänger, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Damit die maximale Fahrgeschwindigkeit zur Verfügung steht, ist der Drehregler bis zum Anschlag ganz nach rechts im Uhrzeigersinn zu drehen.
Der Geradeauslauf stimmt nicht
Stellen Sie den Geradeauslauf am Sender mit dem Drehregler „ST.TRIM“ (Bild 1, Pos. 11) ein, siehe Kapitel 12.5.
Überprüfen Sie das Lenkgestänge, den Servoarm und dessen Verschraubung.
Hatte das Fahrzeug einen Unfall? Dann prüfen Sie das Fahrzeug auf defekte oder gebrochene Teile und tauschen Sie diese aus.
Kontrollieren Sie, ob z.B. Steinchen oder Blätter die Lenkung in der korrekten Funktion behindern.
Das Fahrzeug bleibt stehen
Der Fahrakku ist leer; die Unterspannungserkennung hat den Motor abgeschaltet, um den Fahrakku vor einer schädlichen Tiefentladung zu schützen (bei einer Akkuspannung von <=6,0 V).
Der Empfänger bzw. Fahrtregler hat kein gültiges Funksignal mehr erkannt. Das Fahrzeug ist zu weit vom Sender entfernt, die Batterien/Akkus im Sender sind leer oder der Sender wurde ausgeschaltet.
Der Fahrtregler ist zu heiß, der Übertemperaturschutz hat ausgelöst. Lassen Sie den Fahrtregler abkühlen.
Die Fahrfunktion ist gegenläufig zur Bewegung des Gashebels am Sender
Aktivieren Sie am Sender mit dem Schalter „TH.REV“ (Bild 1, Pos. 8) die Reverse-Einstellung für die Fahrfunktion, siehe Kapitel 12.9.
Die Lenkung ist gegenläufig zur Bewegung des Drehrads am Sender
Aktivieren Sie am Sender mit dem Schalter „ST.REV“ (Bild 1, Pos. 12) die Reverse-Einstellung für die Lenkfunktion, siehe Kapitel 12.7.
Der Lenkausschlag ist zu gering
Erhöhen Sie die Dualrate-Einstellung der Lenkung mit dem Drehregler „ST.RATE“ (Bild 1, Pos. 10), siehe Kapitel 12.6. Bewegen Sie den Drehregler nach rechts im Uhrzeigersinn.
21 Technische Daten
21.1 Fahrzeug
Maßstab....1:14
Geeigneter Fahrakku.... 2zelliger LiPo-Fahrakku (Nennspannung 7,4 V)
Antrieb ..... Elektromotor; Allrad-Antrieb über Kardanwelle; Differenzial in Vorder- und Hinterachse
Fahrwerk...... Einzelradaufhängung vorn/hinten; Stoßdämpfer mit Spiralfedern
Abmessungen (L x B x H)....310 x 205 x 110 mm
Reifen-Abmessungen (B x ∅)......Vorn: 25,5 x 72 mm, hinten: 30 x 73 mm
Radstand 188 mm
Bodenfreiheit 26 mm
Gewicht (ohne Fahrakku) 972 g
21.2 Sender
Spannungs-/Stromversorgung......3 Batterien vom Typ AA/Mignon
Frequenzband 2,418 - 2,465 GHz
Sendeleistung....7 dBm
Reichweite......ca. 80 m (im Freifeld)
Kanäle 2
21.3 USB-Ladegerät
Betriebsspannung....5 V/DC
Eingangsstrom....2 A
Ausgang 8,4 V, max. 1 A
Geeigneter Akkutyp LiPo, 2 Zellen (Nennspannung 7,4 V)
Anschluss ....XH 3polig
21.4 Fahrakku
Bauart...... LiPo, 2 Zellen (Nennspannung 7,4 V)
Kapazität....1800 mAh (11,1 Wh)
Entladerate 20C
Anschlüsse .... 3polig XH (für mitgeliefertes USB-Ladegerät) und T-Buchse (für Anschluss an den Fahrtregler)
1 Table of contents

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21 Technische gegevens 105
21 Technische gegevens
21.1 Voertuig
Schaal....1:14
Geschikte rij-accu 2-cellige LiPo rij-accu (nominale spanning 7,4 V)