Adventure - Ferngesteuertes Spielzeug Reely - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Adventure Reely
D Bedienungsanleitung
Best.-Nr. 2475767 Seite 2 - 20
1 Inhaltsverzeichnis

2 Einführung ....3
3 Bestimmungsgemäße Verwendung....3
4 Lieferumfang....3
5 Neueste Informationen zum Produkt 4
6 Symbolerklärung....4
7 Erforderliches Zubehör 4
8 Sicherheitshinweise 5
8.1 Allgemein 5
8.2 Inbetriebnahme....6
8.3 Fahren des Fahrzeugs....6
9 Batterie- und Akkuhinweise 7
9.1 Allgemein 7
9.2 Zusätzliche Informationen zu Lithium-Akkus 9
10 Fahrakku für das Fahrzeug laden....10
11 Bedienelemente des Senders.... 11
12 Inbetriebnahme....12
12.1 Karosserie abnehmen....12
12.2 Batterien/Akkus in den Sender einlegen.... 12
12.3 Sender in Betrieb nehmen....12
12.4 Einlegen und Anschluss des Fahrakkus....12
12.5 Karosserie aufsetzen und befestigen 13
12.6 Fahrzeug einschalten 13
12.7 Steuern des Fahrzeugs 14
12.8 Trimm-Funktion für die Vorwärts-/Rückwärtsfahrt.... 16
12.9 Trimm-Funktion für die Lenkung 16
12.10 Reverse-Einstellung für die Lenkung....16
12.11 Fahrt beenden....16
13 Reinigung und Wartung 17
13.1 Allgemein 17
13.2 Vor bzw. nach jeder Fahrt....17
14 Entsorgung 18
14.1 Produkt 18
14.2 Batterien/Akkus....18
15 Konformitätserklärung (DOC) 18
16 Behebung von Störungen....19
17 Technische Daten 20
17.1 Fahrzeug....20
17.2 Sender 20
17.3 USB-Ladegerät....20
17.4 Li-Ion-Fahrakku....20
2 Einführung
Wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts.
Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten!

Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Achten Sie hierauf, auch wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf!
Alle enthaltenen Firmennamen und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Deutschland: www.conrad.de
Österreich: www.conrad.at
Schweiz: www.conrad.ch
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Bei diesem Produkt handelt es sich um ein allradangetriebenes Modellfahrzeug, das über die mitgelieferte Fernsteueranlage drahtlos per Funk gesteuert werden kann. Die Steuerfunktionen sind vorwärts/rückwärts/links/rechts (jeweils stufenlos).
Der eingebaute Motor wird über einen elektronischen Fahrtregler angesteuert, die Lenkung über ein Servo. Das Fahrzeug (Chassis und Karosserie) ist fahrfertig aufgebaut.
Für die erste Inbetriebnahme ist kein weiteres Zubehör erforderlich - ein Li-Ion-Fahrakku und ein dazu passendes USB-Li-Ion-Ladegerät befindet sich im Lieferumfang, außerdem 4 Batterien vom Typ AA/Mignon für den Sender.
Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.

Beachten Sie die Sicherheitshinweise dieser Bedienungsanleitung. Diese enthalten wichtige Informationen zum Umgang mit dem Produkt. Lesen Sie sich die komplette Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme und dem Betrieb des Fahrzeugs aufmerksam durch.
Bei Nichtbeachtung bestehen diverse Gefahren; z.B. Verletzungsgefahr.
4 Lieferumfang
Fahrfertig aufgebautes Fahrzeug
Sender (Fernsteuerung)
2zelliger Li-Ion-Fahrakku (Nennspannung 7,4 V)
USB-Li-Ion-Ladegerät
4x Batterien vom Typ AA/Mignon für den Sender
12x Sicherungsclipse für die Karosserie und die Halterung des Fahrakkus
Bedienungsanleitung
5 Neueste Informationen zum Produkt
Laden Sie die neuesten Produktinformationen unter www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Folgen Sie den Anweisungen auf der Website.

6 Symbolerklärung
Folgende Symbole befinden sich im Text:

Das Symbol mit dem Ausrufezeichen im Dreieck weist auf wichtige Hinweise in dieser Bedienungsanleitung hin, die unbedingt zu beachten sind.

Das Pfeil-Symbol ist zu finden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinweise zur Bedienung gegeben werden sollen.
7 Erforderliches Zubehör
Für die erste Inbetriebnahme ist kein weiteres Zubehör erforderlich - ein Li-Ion-Fahrakku und ein dazu passendes USB-Li-Ion-Ladegerät befindet sich im Lieferumfang, außerdem 4 Batterien vom Typ AA/Mignon für den Sender.
Für einen optimalen Einsatz des Fahrzeugs empfehlen wir Ihnen jedoch folgende Komponenten:
Einen oder mehrere zusätzliche passende Li-Ion-Fahrakkus (um nach einer kurzen Pause zum Abkühlen von Motor und Fahrtregler weiterfahren zu können)
Ersatzbatterien für den Sender (wenn die Batterien im Sender während dem Fahren des Fahrzeugs leer werden)

Bei Verwendung von Akkus im Sender nimmt die Betriebsdauer durch die geringere Spannung (Nennspannung Batterie = 1,5 V, Akku = 1,2 V) ab. Sollten Sie trotzdem Akkus einsetzen wollen, so empfehlen wir Ihnen die Verwendung von NiMH-Akkus mit einer geringen Selbstentladung.
Aus Gründen der Betriebssicherheit und Betriebsdauer empfehlen wir, für den Sender Batterien zu verwenden und keine Akkus.
Ersatzreifen (um abgefahrene/beschädigte Reifen schnell wechseln zu können)
Montageständer (für Probeläufe und eine leichtere Wartung)
Diverses Werkzeug (z.B. Schraubendreher, Spitzange)
Druckluftspray (für Reinigungszwecke)
Schraubensicherungslack (um gelöste Schraubenverbindungen wieder zu fixieren)
■Transporttasche

Die Ersatzteilliste zu diesem Produkt finden Sie auf unserer Website www.conrad.com im Download-Bereich zum jeweiligen Produkt.
8 Sicherheitshinweise

Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung!
Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
Von der Gewährleistung und Garantie ausgeschlossen sind ferner normaler Verschleiß bei Betrieb (z.B. abgefahrene Reifen, abgenutzte Zahnräder) und Unfallschäden (z.B. beschädigte Karosserie, gebrochene Chassisteile).
Diese Sicherheitshinweise dienen nicht nur zum Schutz des Produkts, sondern auch zu Ihrer eigenen Sicherheit und der anderer Personen. Lesen Sie sich deshalb dieses Kapitel sehr aufmerksam durch, bevor Sie das Produkt in Betrieb nehmen!
8.1 Allgemein

Achtung, wichtiger Hinweis!
Beim Betrieb des Modells kann es zu Sach- und/oder Personenschäden kommen. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass Sie für den Betrieb des Modells ausreichend versichert sind, z.B. über eine Haftpflichtversicherung. Falls Sie bereits eine Haftpflichtversicherung besitzen, so informieren Sie sich vor Inbetriebnahme des Modells bei Ihrer Versicherung, ob der Betrieb des Modells mitversichert ist.
Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen ist das eigenmächtige Umbauen und/oder Verändern des Produkts nicht gestattet.
Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.
■assen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen, dieses könnte für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
Sollten sich Fragen ergeben, die nicht mit Hilfe der Bedienungsanleitung abgeklärt werden können, so setzen Sie sich bitte mit uns (Kontaktinformationen siehe Kapitel 1) oder einem anderen Fachmann in Verbindung.
Die Bedienung und der Betrieb von ferngesteuerten Modellfahrzeugen muss erlernt werden! Wenn Sie noch nie ein solches Fahrzeug gesteuert haben, so fahren Sie besonders vorsichtig und machen Sie sich erst mit den Reaktionen des Fahrzeugs auf die Fernsteuerbefehle vertraut. Haben Sie Geduld!
Gehen Sie bei Betrieb des Produkts kein Risiko ein! Ihre eigene Sicherheit und die Ihres Umfeldes hängen alleine von Ihrem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Modell ab.
Der bestimmungsgemäße Betrieb des Fahrzeugs erfordert gelegentliche Wartungsarbeiten oder auch Reparaturen. Beispielsweise nutzen sich Reifen bei Betrieb ab, oder es gibt bei einem Fahrfehler einen „Unfallschaden“. Verwenden Sie für die dann von Ihnen erforderlichen Wartungs- oder Reparaturarbeiten ausschließlich Original-Ersatzteile!
8.2 Inbetriebnahme
■Verwenden Sie nur den mitgelieferten 2zelligen Li-Ion-Fahrakku (Nennspannung 7,4 V) für das Fahrzeug bzw. einen baugleichen Ersatz-Fahrakku. Betreiben Sie das Fahrzeug niemals über ein Netzteil, auch nicht zu Testzwecken.
Schalten Sie bei der Inbetriebnahme immer zuerst den Sender ein. Erst danach darf der Fahrakku mit dem Fahrzeug verbunden und das Fahrzeug eingeschaltet werden. Andernfalls kann es zu unvorhersehbaren Reaktionen des Fahrzeugs kommen!
Gehen Sie wie folgt vor:
- Stellen Sie das Fahrzeug vor dem Anschluss des Fahrakkus auf eine geeignete Unterlage, so dass sich die Räder frei drehen können.
- Schalten Sie den Sender ein, falls noch nicht geschehen. Kontrollieren Sie dessen Funktion (z.B. Betriebsanzeige des Senders).
– Stellen Sie am Sender die beiden Trimmregler etwa in die Mittelstellung.
-
Legen Sie einen voll geladenen Fahrakku in das entsprechende Akkufach ein. Schließen Sie ihn dann am Fahrzeug an, die Steckverbindung ist verpolungssicher. Wenden Sie beim Zusammenstecken keine Gewalt an.
– Schalten Sie jetzt das Fahrzeug ein. -
Wenn sich der Antrieb bewegt, ohne dass Sie am Sender den Gas-/Bremshebel betätigen, so verstellen Sie am Sender den Trimmregler für die Fahrfunktion, bis der Motor stehen bleibt.
- Sollten die Vorderräder schief stehen, ohne dass Sie am Sender das Drehrad für die Lenkung betätigen, so verstellen Sie am Sender den Trimmregler für die Lenkfunktion.
- Prüfen Sie, ob das Fahrzeug wie erwartet auf die Fernsteuerbefehle reagiert (Lenkung und Antrieb), bevor Sie es von der Unterlage nehmen und es mit den Rädern auf den Boden stellen.
– Falls der Antrieb nicht wie gewünscht funktioniert, so beachten Sie das Kapitel 14.
8.3 Fahren des Fahrzeugs
Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Fahren Sie nur, solange Sie direkten Sichtkontakt zum Modell haben. Fahren Sie deshalb auch nicht bei Nacht.
Fahren Sie nur, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit uneingeschränkt gegeben ist. Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamenten-Einfluss kann, wie bei einem echten Kraftfahrzeug, zu Fehlreaktionen führen.
Beachten Sie, dass dieses Modellfahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen gefahren werden darf. Betreiben Sie es auch nicht auf privatem Gelände ohne der Zustimmung des Besitzers.
Fahren Sie nicht auf Menschen oder Tiere zu!
Vermeiden Sie das Fahren bei sehr niedrigen Außentemperaturen. Kunststoffteile verlieren dabei an Elastizität, was bereits bei einem leichten Unfall zu großen Schäden führen kann.
Fahren Sie nicht bei Gewitter, unter Hochspannungsleitungen oder in der Nähe von Funkmasten.
Fahren Sie nicht bei Regen, durch nasses Gras, Wasser, Schlamm oder Schnee. Das Modell ist nicht wasserfest oder wasserdicht. Feuchtigkeit führt nicht nur zu Korrosion, sondern die Elektronik wird dadurch beschädigt.
Lassen Sie immer den Sender eingeschaltet, solange das Fahrzeug in Betrieb ist.
Zum Abstellen des Fahrzeugs schalten Sie immer zuerst das Fahrzeug aus und trennen Sie anschließend die Steckverbindung zwischen Fahrakku und Fahrzeug. Erst jetzt darf der Sender ausgeschaltet werden.
Bei schwachen Batterien im Sender nimmt die Reichweite ab. Tauschen Sie die Batterien gegen neue aus.
Wird der Fahrakku im Fahrzeug schwach, wird das Fahrzeug langsamer bzw. es reagiert nicht mehr korrekt auf den Sender.
Der Fahrakku im Fahrzeug dient nicht nur zur Versorgung des Motors über den Fahrtregler, sondern auch für den Empfänger und das Lenkservo. Dazu ist ein BEC eingebaut (englisch „Battery Eliminator Circuit“, elektronische Schaltung für die direkte Spannungsversorgung des Empfängers ohne zusätzlichen Empfängerakku).
Bei zu niedriger Spannung des Fahrakkus kann auch die Spannung am Empfänger absinken, was dazu führt, dass das Fahrzeug nicht mehr auf die Steuerbefehle am Sender reagiert. In diesem Fall beenden Sie den Fahrbetrieb sofort (Fahrzeug ausschalten, Fahrakku vom Fahrzeug trennen, Sender ausschalten). Tauschen Sie danach den Fahrakku des Fahrzeugs aus bzw. laden Sie den Fahrakku wieder auf.
Sowohl Motor und Antrieb als auch der Fahrtregler und der Fahrakku des Fahrzeugs erhitzen sich bei Betrieb. Machen Sie vor jedem Akkuwechsel eine Pause von mindestens 5 Minuten.
Lassen Sie den Fahrakku vor einem Ladevorgang vollständig abkühlen.
Fassen Sie den Motor, Fahrtregler und Akku nicht an, bis diese abgekühlt sind. Verbrennungsgefahr!
9 Batterie- und Akkuhinweise

Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. Speziell bei Lithium-Akkus mit ihrem hohen Energieinhalt (im Vergleich zu herkömmlichen NiMH-Akkus) sind diverse Vorschriften unbedingt einzuhalten, da andernfalls Explosions- und Brandgefahr besteht.
Beachten Sie deshalb unbedingt die nachfolgend genannten Informationen und Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batterien und Akkus.
9.1 Allgemein
Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. Bewahren Sie Batterien/Akkus außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf!
Batterien/Akkus dürfen niemals kurzgeschlossen, zerlegt oder ins Feuer geworfen werden. Es besteht Explosionsgefahr!
Ausgelaufene oder beschädigte Batterien/Akkus können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen, benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe.
Aus Batterien/Akkus auslaufende Flüssigkeiten sind chemisch sehr aggressiv. Gegenstände oder Oberflächen, die damit in Berührung kommen, können teils massiv beschädigt werden. Bewahren Sie Batterien/Akkus deshalb an einer geeigneten Stelle auf.
Herkömmliche (nicht wiederaufladbare) Batterien dürfen nicht aufgeladen werden. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr! Nicht wiederaufladbare Batterien sind nur für den einmaligen Gebrauch vorgesehen und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden, wenn sie leer sind. Laden Sie ausschließlich dafür vorgesehene Akkus, verwenden Sie ein geeignetes Ladegerät.
Bei längerem Nichtgebrauch (z.B. bei Lagerung) entnehmen Sie die im Sender eingelegten Batterien/Akkus, um Schäden durch auslaufende Batterien/Akkus zu vermeiden. Trennen Sie den Fahrakku vollständig vom Modell und nehmen Sie ihn aus dem Modell heraus. Bewahren Sie Batterien und den Fahrakku an einem trockenen, sauberen, kühlen Ort auf, der für Kinder unzugänglich ist.
Setzen Sie in dem Raum einen Rauchmelder ein. Das Risiko eines Brandes (bzw. das Entstehen von giftigem Rauch) kann nicht ausgeschlossen werden. Speziell Akkus für den Modellbaubereich sind großen Belastungen ausgesetzt (z.B. hohe Lade- und Entladeströme, Vibrationen usw.).
Wechseln Sie im Sender immer den ganzen Satz Batterien bzw. Akkus aus. Mischen Sie nicht volle mit halbvollen Batterien/Akkus. Verwenden Sie immer Batterien bzw. Akkus des gleichen Typs und Herstellers. Mischen Sie niemals Batterien mit Akkus!
Achten Sie beim Einlegen von Batterien/Akkus in den Sender bzw. dem Anschluss eines Fahrakkus an das Modell auf die richtige Polung (Plus/+ und Minus/- beachten). Bei Falschpolung wird nicht nur Ihr Modell, sondern auch der Akku beschädigt. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
- Setzen Sie das Ladegerät und den Fahrakku keinen hohen/niedrigen Temperaturen sowie direkter Sonneneinstrahlung aus.
Batterien/Akkus dürfen nicht feucht oder nass werden. Gleiches gilt für das USB-Ladegerät, das sich im Lieferumfang befindet. Das Ladegerät darf nur in einem trockenen, geschlossenen Innenraum betrieben werden.
Gerade Akkus mit Lithium-Technologie sind durch die darin enthaltenen Chemikalien sehr feuchtigkeitsempfindlich, es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Trennen Sie den Fahrakku vor dem Anschluss an das Ladegerät vollständig vom Fahrzeug. Entnehmen Sie den Fahrakku zum Laden aus dem Modell.
Platzieren Sie den Fahrakku auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen Oberfläche (z.B. einer Steinfliese). Halten Sie ausreichend Abstand zu brennbaren Gegenständen. Lassen Sie zwischen Ladegerät und Fahrakku ausreichend Abstand, legen Sie den Fahrakku nicht auf oder neben das Ladegerät.
Laden Sie keine Akkus, die noch heiß sind (z.B. durch hohe Entladeströme im Modell verursacht). Lassen Sie den Akku zuerst auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor Sie ihn laden.
Da sich sowohl das Ladegerät als auch der Fahrakku während des Ladevorgangs erwärmen, ist es erforderlich, auf eine ausreichende Belüftung zu achten. Decken Sie das Ladegerät und den Fahrakku niemals ab!
Laden Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob sich der Akku übermäßig erhitzt oder aufbläht. Ist dies der Fall, besteht akute Explosions- und Brandgefahr! Beenden Sie den Ladevorgang sofort, trennen den Akku vom Ladegerät und bringen diesen an einen Ort (z.B. ins Freie), wo ein explodierender bzw. in Brand geratener Akku keine weitere Schäden anrichten kann.
Trennen Sie den Fahrakku vom Ladegerät, wenn dieser vollständig aufgeladen ist.
Beschädigen Sie niemals die Außenhülle eines Akkus.
Laden Sie niemals beschädigte, ausgelaufene oder verformte Akkus. Dies kann zu einem Brand oder einer Explosion führen! Entsorgen Sie solche unbrauchbar gewordenen Akkus umweltgerecht, verwenden Sie sie nicht mehr.
Laden Sie Akkus regelmäßig nach (etwa alle 2 - 3 Monate), da es andernfalls durch eine Selbstentladung der Akkus zu einer Tiefentladung kommt. Dadurch werden die Akkus unbrauchbar!
Lithium-Akkus behalten ihre Energie normalerweise für mehrere Monate, allerdings werden sie durch eine Tiefentladung dauerhaft beschädigt und können nicht mehr verwendet werden.
9.2 Zusätzliche Informationen zu Lithium-Akkus

Moderne Akkus mit Lithium-Technik verfügen nicht nur über eine deutlich höhere Kapazität als NiMH- oder NiCd-Akkus, sie haben auch ein wesentlich geringeres Gewicht. Dies macht diesen Akkutyp z.B. für den Einsatz im Modellbaubereich sehr interessant.
Lithium-Akkus benötigen jedoch eine besondere Sorgfalt beim Laden/Entladen sowie bei Betrieb und Handhabung.
Deshalb möchten wir Sie in den folgenden Abschnitten darüber informieren, welche Gefahren bestehen und wie Sie diese vermeiden können, damit solche Akkus lange Zeit ihre Leistungsfähigkeit behalten.
Die Außenhülle von vielen Lithium-Akkus besteht meist nur aus einer dicken Folie und ist deshalb sehr empfindlich. Zerlegen oder beschädigen Sie den Akku niemals, lassen Sie den Akku niemals fallen, stechen Sie keine Gegenstände in den Akku! Vermeiden Sie jegliche mechanische Belastung des Akkus, ziehen Sie auch niemals an den Anschlusskabeln des Akkus! Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Achten Sie ebenfalls hierauf, wenn der Akku im Modell befestigt wird bzw. wenn er aus dem Modell entnommen wird.
Achten Sie bei Betrieb, Auf- oder Entladen, Transport und Aufbewahrung des Akkus darauf, dass dieser nicht überhitzt. Platzieren Sie den Akku nicht neben Wärmequellen (z.B. Fahrtregler, Motor), halten Sie den Akku fern von direkter Sonneneinstrahlung. Bei Überhitzung des Akkus besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Der Akku darf niemals eine höhere Temperatur als +60 °C haben. (ggf. zusätzliche Herstellerangaben auf dem Akku beachten!).
Falls der Akku Beschädigungen aufweist oder die Außenhülle aufgequollen/aufgebläht ist, so verwenden Sie den Akku nicht mehr. Laden Sie ihn nicht mehr auf. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Fassen Sie einen beschädigten Akku nur vorsichtig an, verwenden Sie geeignete Schutzhandschuhe. Entsorgen Sie den Akku umweltgerecht.
Bewahren Sie solche Akkus in keinem Falle mehr in einer Wohnung oder einem Haus/Garage auf. Beschädigte oder aufgeblähte Lithium-Akkus können plötzlich Feuer fangen.
Der beiliegende Li-Ion-Fahrakku und das USB-Ladegerät sind optimal aufeinander abgestimmt. Verwenden Sie deshalb zum Aufladen des Li-Ion-Fahrakkus ausschließlich das mitgelieferte USB-Ladegerät. Herkömmliche Ladegeräte für NiCd-, NiMH- oder Blei-Akkus dürfen nicht verwendet werden, es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Wenn Sie einen Lithium-Akku mit mehr als einer Zelle aufladen, so verwenden Sie unbedingt einen sog. Balancer (in dem mitgelieferten Ladegerät bereits integriert).
10 Fahrakku für das Fahrzeug laden

Der Fahrakku ist bei Lieferung in der Regel leer und muss aufgeladen werden. Bevor ein Fahrakku seine maximale Leistung bringt, sind mehrere vollständige Entlade- und Ladezyklen erforderlich.
Der Fahrakku wird mit Hilfe des beiliegenden USB-Ladegeräts aufgeladen.

Achtung!
Schließen Sie das USB-Kabel nicht an einem USB-Port eines Computers/Notebooks oder USB-Hubs an, da hier der Strom für die Ladefunktion nicht ausreichend ist.
Verwenden Sie beispielsweise ein handelsübliches USB-Netzteil, das einen Ausgangsstrom von mindestens 2 A liefern muss.
Laden Sie den Li-Ion-Fahrakku ausschließlich über das mitgelieferte USB-Ladegerät; dieses ist optimal auf den Li-Ion-Fahrakku abgestimmt.
Laden Sie den Fahrakku niemals unbeaufsichtigt.
Legen Sie den Fahrakku zum Laden auf einen feuerfesten Untergrund, z.B. eine Steinfliese.
Gehen Sie wie folgt vor:
Trennen Sie den Fahrakku vom Fahrzeug, trennen Sie die Steckverbindung vollständig. Nehmen Sie den Fahrakku dann aus dem Fahrzeug heraus.
Der Fahrakku verfügt über zwei verschiedene Anschlüsse:
- 2poliger T-förmiger Stecker (dient für Stromversorgung des Fahrzeugs)
– kleiner 3poliger Stecker (für Ladevorgang)
Verbinden Sie den 3poligen Stecker des Fahrakkus mit der dazu passenden Buchse am Ladekabel des USB-Ladegeräts. Wenden Sie dabei keine Gewalt an, der Stecker ist verpolungssicher.
Verbinden Sie das USB-Ladegerät mit einem geeigneten USB-Netzteil (Ausgang 5 V/DC, min. 2 A), stecken Sie dieses in eine Netzsteckdose. Am USB-Ladegerät leuchtet eine rote LED auf. Eine grüne LED blinkt, dies zeigt den Ladevorgang an.
Bei vollständig leerem Akku dauert der Ladevorgang ca. 3 Stunden. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, leuchtet die grüne LED dauerhaft und die rote LED erlischt. Trennen Sie den Li-Ion-Fahrakku vom USB-Ladegerät und das USB-Ladegerät von der Stromversorgung.
11 Bedienelemente des Senders

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2.4GHz OFF ON TALTRIM STTRIM ST MAX RACING ① ② ③ ④ ⑤ ON ⑥ ⑦ ⑧ ⑨- Steuerrad für Lenkfunktion
- Gashebel für Vorwärts-/Rückwärtsfahrt
- Griff
- Batteriefach
- Ein-/Aus-Schalter
- Rote LED (Power- bzw. Pairing-LED)
- Drehregler „TH.TRIM“ für Trimmung der Fahrfunktion
- Drehregler „ST.TRIM“ für Trimmfunktion der Lenkung
- Schiebeschalter „ST“ für Umkehr der Lenkfunktion
12 Inbetriebnahme
12.1 Karosserie abnehmen
Ziehen Sie die vier Sicherungsclipse auf der Oberseite des Fahrzeugs heraus und nehmen Sie die Karosserie vorsichtig nach oben ab. Lösen Sie dabei die beiden Steckverbindungen zwischen Fahrzeug und den LEDs.
Zuordnung der beiden LED-Kabel am Fahrzeug:
Buchse mit schwarzem/rotem Kabel: Anschluss für weiße Frontscheinwerfer
Buchse mit gelbem/grünem Kabel: Anschluss für rote Rücklichter
12.2 Batterien/Akkus in den Sender einlegen
Öffnen Sie das Batteriefach auf der Unterseite des Sender, schieben Sie den Batteriefachdeckel nach hinten heraus. Legen Sie 4 Batterien vom Typ AA/Mignon ein. Achten Sie auf die richtige Polung (Plus/+ und Minus/-), siehe Beschriftung im Batteriefach. Verschließen Sie das Batteriefach wieder.

Bei Verwendung von Akkus im Sender nimmt die Betriebsdauer durch die geringere Spannung (Nennspannung Batterie = 1,5 V, Akku = 1,2 V) ab. Sollten Sie trotzdem Akkus einsetzen wollen, so empfehlen wir Ihnen die Verwendung von NiMH-Akkus mit einer geringen Selbstentladung.
Aus Gründen der Betriebssicherheit und Betriebsdauer sollten Sie für den Sender Batterien verwenden und keine Akkus.
12.3 Sender in Betrieb nehmen
Bringen Sie die beiden Drehregler jeweils in die Mittelstellung und schalten Sie den Sender ein. Die LED (siehe Kapitel 11, Pos. 6) am Sender blinkt.
12.4 Einlegen und Anschluss des Fahrakkus
Nehmen Sie den Haltebügel (1) der Akkuhalterung ab, indem Sie die beiden Clipse (2) herausziehen.
Legen Sie den Fahrakku so in die Akkuhalterung ein, dass das Anschlusskabel des Akkus wie im Bild gezeigt nach hinten zum Fahrzeugheck zeigt)
Setzen Sie dann den Haltebügel wieder auf, befestigen Sie ihn mit den zu Beginn entfernten Clipsen.
Zuletzt verbinden Sie den Akku mit dem Fahrzeug. Die Steckverbindung ist verpolungssicher gestaltet; wenden Sie beim Zusammenstecken keine Gewalt an.

12.5 Karosserie aufsetzen und befestigen
Verbinden Sie die beiden Stecker der LEDs in der Karosserie über die entsprechenden Steckverbindungen.
Zuordnung der beiden LED-Kabel am Fahrzeug:
Buchse mit schwarzem/rotem Kabel: Anschluss für weiße Frontscheinwerfer
Buchse mit gelbem/grünem Kabel: Anschluss für rote Rücklichter
Setzen Sie danach die Karosserie auf die Halterungen auf und fixieren sie mit den zu Beginn entfernten Sicherungssclipsen.
12.6 Fahrzeug einschalten
Lassen Sie den Gas-/Bremshebel am Sender los, so dass er in der Mittelstellung steht. Lassen Sie auch das Steuerrad los.
Falls noch nicht geschehen, so schalten Sie den Sender über den Ein-/Aus-Schalter ein, die rote LED blinkt (das Blinken zeigt an, dass noch keine Verbindung („Pairing“) mit dem Empfänger stattgefunden hat).
Schalten Sie das Fahrzeug ein. Der Ein-/Ausschalter (siehe Pfeil im Bild rechts) befindet sich auf der Unterseite unter einer kleinen Gummi-Schutzabdeckung.

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OFF ONSchalterstellung „ON“ = eingeschaltet
Schalterstellung „OFF“ = ausgeschaltet
Die rote LED am Sender muss nun dauerhaft leuchten, die Funkverbindung zwischen Sender und Empfänger im Fahrzeug wurde hergestellt (dies wird bei bei 2,4 GHz-Fernsteuerungen als „Pairing“ bezeichnet).
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit.

Wenn die rote LED weiterblinkt und das Fahrzeug auf die Steuerbefehle des Fahrzeugs nicht reagiert, so schalten Sie den Sender aus, warten ein paar Sekunden und schalten den Sender danach erneut ein.
Lassen Sie während dem Einschaltvorgang sowohl den Gas-/Bremshebel am Sender los (so dass er in der Mittelstellung steht). Lassen Sie auch das Steuerrad los.
Beim Fahrzeug blinken die weißen Frontscheinwerfer (vorausgesetzt, sie sind korrekt angeschlossen, siehe Kabelzuordnung in Kapitel 12.5; bei falscher Zuordnung blinken die roten Rücklichter), so lange noch keine Funkverbindung zwischen dem Sender und dem Empfänger im Fahrzeug hergestellt wurde.
12.7 Steuern des Fahrzeugs
Stellen Sie das fahrbereite Fahrzeug nun auf den Boden. Fassen Sie dabei aber nicht in den Antrieb hinein, halten Sie das Fahrzeug nicht an den Rädern fest.

Bedienen Sie am Sender den Steuerhebel für die Fahrfunktion nur sehr vorsichtig, bis Sie sich mit der Reaktion des Fahrzeugs auf die Bedienung vertraut gemacht haben. Machen Sie keine schnellen und ruckartigen Bewegungen an den Bedienelementen des Senders.
Sollte das Fahrzeug die Tendenz aufweisen, nach links oder rechts zu ziehen, so stellen Sie am Sender die Trimmung für die Lenkung entsprechend ein.
- Gas-/Bremshebel loslassen (Neutralstellung), Fahrzeug rollt aus bzw. bewegt sich nicht

- Vorwärts fahren, Gas-/Bremshebel langsam in Richtung Griff ziehen

- Vorwärts fahren und dann bremsen (Fahrzeug verzögert; rollt nicht langsam aus), Gas-/Bremshebel ohne Pause vom Griff wegschieben

- Vorwärts fahren, bremsen und dann rückwärts fahren: Gas-/Bremshebel ohne Pause vom Griff wegschieben (bremsen); wenn Fahrzeug steht, den Gas-/Bremshebel kurz (etwa 1 Sekunde) in Neutralstellung bringen, dann Gas-/Bremshebel vom Griff wegschieben (Fahrzeug fährt jetzt rückwärts)
5.

Vorwärts fahren Bremsen Wenn Fahrzeug steht,
kurz warten
(1 Sekunde)
Wird der Gas-/Bremshebel direkt ohne Pause von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt gezogen, erfolgt die Bremsfunktion des Antriebs (Fahrzeug fährt nicht rückwärts).
Soll direkt von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt gewechselt werden, muss der Gas-/Bremshebel zuerst vom Griff weggeschoben und dann in die Neutralstellung gebracht werden (wenn das Fahrzeug während dieser Phase vorwärts fährt, wird dadurch auch der Bremsvorgang durchgeführt). Wenn der Gas-/Bremshebel nun das zweite Mal vom Griff weggeschoben wird, fährt das Fahrzeug rückwärts.

Das Fahrzeug fährt also nach einer Vorwärtsfahrt erst dann rückwärts, wenn der Gas-/Bremshebel das zweite Mal vom Griff weggeschoben wird. Dies ist durch die Bremsfunktion erforderlich; außerdem schützt es den Antrieb vor Überlastung aufgrund eines sofortigen Wechsels von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt.
Beenden Sie das Fahren sofort, wenn Sie ungewöhnliche Reaktionen des Fahrzeugs auf die Steuerbefehle am Sender feststellen oder wenn das Fahrzeug nicht mehr reagiert. Dieses Verhalten könnte durch einen schwachen Fahrakku, schwache Batterien/Akkus im Sender oder einem zu großen Abstand zwischen Fahrzeug und Sender verursacht werden.
Auch eine beschädigte Empfängerantenne, Störungen auf dem verwendeten Funkkanal (z.B. Funkübertragungen durch andere Geräte, Bluetooth ^® , WLAN) oder ungünstige Sende-/Empfangsbedingungen können eine Ursache für ungewöhnliche Reaktionen des Fahrzeugs sein.
Da die Stromversorgung des Empfängers über den Fahrtregler/Fahrakku erfolgt, führt ein schwacher oder leerer Fahrakku zu ungewollten Bewegungen des Fahrzeugs (z.B. Zucken des Lenkservos o.ä.).
Beispielsweise verringert sich die Spannung beim Fahrakku bei Vollgas kurzzeitig soweit, dass der Empfänger nicht mehr die erforderliche Betriebsspannung bekommt. Das Fahrzeug beschleunigt hier zwar, das Lenkservo reagiert aber nicht richtig. Beenden Sie dann sofort den Betrieb des Fahrzeugs und verwenden Sie einen neuen vollen Fahrakku.
Ist der Fahrakku leer, so warten Sie unbedingt mindestens 5 Minuten, bis sich der Motor und der Fahrtregler ausreichend abgekühlt haben. Starten Sie erst danach eine neue Fahrt mit einem vollen Fahrakku.
12.8 Trimm-Funktion für die Vorwärts-/Rückwärtsfahrt
Falls das Fahrzeug nicht stehen bleibt, wenn Sie den Gas-/Bremshebel für die Vorwärts-/Rückwärtsfahrt loslassen (Mittel-/Neutralstellung) so stellen Sie am Sender mit dem Drehregler „TH.TRIM“ (siehe Kapitel 11, Pos. 9) die Trimmung für die Fahrfunktion entsprechend ein.
12.9 Trimm-Funktion für die Lenkung
Sollte das Fahrzeug während dem Fahren die Tendenz aufweisen, nach links oder rechts zu ziehen, obwohl sich das Steuerrad in der Mittelstellung befindet, so stellen Sie am Sender mit dem Drehregler „ST.TRIM“ (siehe Kapitel 11, Pos. 10) die Trimmung für die Lenkung entsprechend ein.
12.10 Reverse-Einstellung für die Lenkung
Wenn Sie das Steuerrad nach links (gegen den Uhrzeigersinn) drehen, so muss das Fahrzeug nach links fahren. Fährt das Fahrzeug genau entgegengesetzt, so bringen Sie den Reverse-Schalter „ST“ (siehe Kapitel 11, Pos. 11) in die jeweils andere Stellung.
12.11 Fahrt beenden
Um das Fahren zu beenden, gehen Sie wie folgt vor:
Lassen Sie den Gas-/Bremshebel am Sender los, so dass er in der Neutralstellung steht und lassen Sie das Fahrzeug ausrollen.
Nachdem das Fahrzeug still steht, schalten Sie über den Ein-/Ausschalter auf der Unterseite aus (Schalterstellung „OFF“ = ausgeschaltet).

Achtung!
Fassen Sie dabei nicht in die Räder oder den Antrieb und bewegen Sie auf keinen Fall den Gas-/Bremshebel am Sender! Halten Sie das Fahrzeug nicht an den Rädern fest!
Motor, Fahrtregler und Fahrakku werden beim Betrieb sehr warm! Fassen Sie deshalb diese Teile unmittelbar nach der Fahrt nicht an, Verbrennungsgefahr!
Trennen Sie den Fahrakku vom Fahrzeug. Lösen Sie die Steckverbindung vollständig.
Erst jetzt darf der Sender ausgeschaltet werden.
13 Reinigung und Wartung
13.1 Allgemein
Vor einer Reinigung oder Wartung ist das Fahrzeug auszuschalten und der Fahrakku vom Fahrzeug vollständig zu trennen. Schalten Sie danach den Sender aus. Falls Sie vorher mit dem Fahrzeug gefahren sind, lassen Sie alle Teile (z.B. Motor, Fahrtregler usw.) zuerst vollständig abkühlen.
Reinigen Sie das ganze Fahrzeug nach dem Fahren von Staub und Schmutz, verwenden Sie z.B. einen langhaarigen sauberen Pinsel und einen Staubsauger (achten Sie jedoch darauf, dass keine Kleinteile am Fahrzeug eingesaugt werden). Druckluft-Sprays können ebenfalls eine Hilfe sein.
Verwenden Sie keine Reinigungssprays oder herkömmliche Haushaltsreiniger. Dadurch könnte die Elektronik beschädigt werden, außerdem führen solche Mittel zu Verfärbungen an den Kunststoffteilen oder der Karosserie.
Waschen Sie das Fahrzeug niemals mit einem Hochdruckreiniger ab.
Zum Abwischen der Karosserie kann ein weiches, leicht angefeuchtetes Tuch verwendet werden. Reiben Sie nicht zu fest, sonst gibt es Kratzspuren.
13.2 Vor bzw. nach jeder Fahrt
Durch die Motorvibrationen und Erschütterungen beim Fahren können sich Teile und Schraubverbindungen lösen. Kontrollieren Sie deshalb vor bzw. nach jeder Fahrt den festen Sitz aller Schraubverbindungen des Fahrzeugs sowie den Zustand der Reifen.
Überprüfen Sie außerdem vor bzw. nach jedem Gebrauch das Fahrzeug auf Beschädigungen. Falls Sie Beschädigungen feststellen, so darf das Fahrzeug nicht verwendet bzw. in Betrieb genommen werden.
Sollten abgenutzte Fahrzeugteile (z.B. Reifen) oder defekte Fahrzeugteile ausgetauscht werden müssen, so verwenden Sie nur Originalersatzteile.
14 Entsorgung
14.1 Produkt

Alle Elektro- und Elektronikgeräte, die auf den europäischen Markt gebracht werden, müssen mit diesem Symbol gekennzeichnet werden. Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt von unsortiertem Siedlungsabfall zu entsorgen ist.
Jeder Besitzer von Altgeräten ist verpflichtet, Altgeräte einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die Endnutzer sind verpflichtet, Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altgerät entnommen werden können, vor der Abgabe an einer Erfassungsstelle vom Altgerät zerstörungsfrei zu trennen.
Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten sind gesetzlich zur unentgeltlichen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet. Conrad stellt Ihnen folgende kostenlose Rückgabemöglichkeiten zur Verfügung (weitere Informationen auf unserer Internet-Seite):
in unseren Conrad-Filialen
in den von Conrad geschaffenen Sammelstellen
in den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den von Herstellern und Vertreibern im Sinne des ElektroG eingerichteten Rücknahmesystemen
Für das Löschen von personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät ist der Endnutzer verantwortlich.
Beachten Sie, dass in Ländern außerhalb Deutschlands evtl. andere Pflichten für die Altgeräte-Rückgabe und das Altgeräte-Recycling gelten.
14.2 Batterien/Akkus
Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt. Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/Akkus verpflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt.

Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet, das auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmüll hinweist. Die Bezeichnungen für das ausschlaggebende Schwermetall sind: Cd=Cadmium, Hg=Quecksilber, Pb=Blei (die Bezeichnung steht auf den Batterien/Akkus z.B. unter dem links abgebildeten Mülltonnen-Symbol).
Ihre verbrauchten Batterien/Akkus können Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihrer Gemeinde, unseren Filialen oder überall dort abgeben, wo Batterien/Akkus verkauft werden. Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpflichtungen und leisten Ihren Beitrag zum Umweltschutz.
Vor der Entsorgung sind offen liegende Kontakte von Batterien/Akkus vollständig mit einem Stück Klebeband zu verdecken, um Kurzschlüsse zu verhindern. Auch wenn Batterien/Akkus leer sind, kann die enthaltene Rest-Energie bei einem Kurzschluss gefährlich werden (Aufplatzen, starke Erhitzung, Brand, Explosion).
15 Konformitätserklärung (DOC)
Hiermit erklärt Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau, dass dieses Produkt der Richtlinie 2014/53/EU entspricht.
Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar:
Wählen Sie eine Sprache durch Anklicken eines Flaggensymbols aus und geben Sie die Bestellnummer des Produkts in das Suchfeld ein; anschließend können Sie die EU-Konformitätserklärung im PDF-Format herunterladen.
16 Behebung von Störungen
Das Modell reagiert nicht oder nicht richtig
Bei 2,4 GHz-Fernsteueranlagen muss der Empfänger am Sender angelernt werden. Dieser Vorgang wird z.B. mit den englischen Begriffen „Binding“ oder „Pairing“ bezeichnet. Dieser Anlernvorgang geschieht bei diesem Fahrzeug automatisch nach jedem Einschalten des Senders und dem nachfolgenden Einschalten des Fahrzeugs.
Lassen Sie den Gas-/Bremshebel und das Drehrad für die Lenkung am Sender los. Schalten Sie erst danach das Fahrzeug ein.
Ist der Fahrakku des Fahrzeugs oder die Batterien/Akkus im Sender leer? Tauschen Sie Fahrakku bzw. Batterien/Akkus im Sender gegen neue aus.
Ist der Fahrakku richtig am Fahrzeug angeschlossen? Prüfen Sie die Steckverbindung, ob diese evtl. verschmutzt oder oxydiert ist.
Ist das Fahrzeug zu weit weg? Bei vollem Fahrakku und vollen Batterien/Akkus im Sender sollte eine Reichweite von 50 m möglich sein. Dies kann jedoch verringert werden durch Umgebungseinflüsse, z.B. Störungen auf der Sendefrequenz oder die Nähe zu anderen Sendern (nicht nur Fernsteuersender, sondern auch WLAN-/Bluetooth®-Geräte, die ebenfalls eine Sendefrequenz von 2,4 GHz nutzen), zu Metallteilen, Gebäuden usw.
Fahrzeug wird langsamer bzw. das Lenkservo zeigt nur noch geringe oder überhaupt keine Reaktion; die Reichweite zwischen Sender und Fahrzeug ist nur sehr kurz
Der Fahrakku ist schwach oder leer.
Die Stromversorgung des Empfängers und damit auch des Lenkservos erfolgt über den BEC des integrierten Fahrtreglers. Aus diesem Grund führt ein schwacher oder leerer Fahrakku dazu, dass der Empfänger nicht mehr richtig arbeitet. Tauschen Sie den Fahrakku gegen einen neuen voll geladenen Fahrakku aus (vorher eine Pause von 5 - 10 Minuten machen, damit sich der Motor und der Fahrtregler ausreichend abkühlen können).
Überprüfen Sie die Batterien/Akkus im Sender.
Fahrzeug bleibt beim Loslassen des Gas-/Bremshebels nicht stehen
Korrigieren Sie am Sender mit dem Trimmregler „TH.TRIM“ die Trimmung für die Fahrfunktion (Neutralstellung einstellen).
Der Geradeauslauf stimmt nicht
Stellen Sie den Geradeauslauf am Sender mit dem Trimmregler „ST.TRIM“ am Sender ein.
Überprüfen Sie das Lenkgestänge, den Servoarm und dessen Verschraubung.
Hatte das Fahrzeug einen Unfall? Dann prüfen Sie das Fahrzeug auf defekte oder gebrochene Teile und tauschen Sie diese aus.
Das Fahrzeug bleibt stehen
Der Fahrakku ist leer; die Unterspannungserkennung hat den Motor abgeschaltet, um den Fahrakku vor einer schädlichen Tiefentladung zu schützen.
Das Fahrzeug ist zu weit vom Sender entfernt und hat kein gültiges Funksignal mehr erkannt.
Die Lenkung ist gegenläufig zur Bewegung des Drehrads am Sender
Aktivieren Sie am Sender mit dem Schalter „ST“ die Reverse-Einstellung für die Lenkfunktion.
17 Technische Daten
17.1 Fahrzeug
Maßstab....1:10
Geeigneter Fahrakku.... 2zelliger Li-Ion-Fahrakku (Nennspannung 7,4 V)
Antrieb ...... Elektromotor; Allrad-Antrieb über Kardanwelle
Fahrwerk.... Starrachsen ohne Differenzial (Crawler-typisch); Stoßdämpfer mit Spiralfedern
Abmessungen (L x B x H)....474 x 202 x 235 mm
Reifen-Abmessungen (B x ∅)....35 x 96 mm
Radstand 155 mm
Bodenfreiheit 56 mm (in der Mitte)
Gewicht.....ca. 2205 g (ohne Fahrakku)
17.2 Sender
Spannungs-/Stromversorgung......4 Batterien vom Typ AA/Mignon
Frequenzband 2405 - 2475 MHz
Sendeleistung....2 dBm
Reichweite......ca. 50 m (im Freifeld)
17.3 USB-Ladegerät
Betriebsspannung....5 V/DC
Eingangsstrom....max. 2 A
Ausgang (max.) 8,4 V, 1 A (gesamt)
Geeigneter Akkutyp ..... Li-Ion, 2 Zellen (Nennspannung 7,4 V)
17.4 Li-Ion-Fahrakku
Bauart...... Li-Ion, 2 Zellen (Nennspannung 7,4 V)
Kapazität....1500 mAh (11,1 Wh)
Entladerate 5C
1 Table of contents

17 Technische gegevens
17.1 Voertuig
Schaal....1:10