Reely Stagger - Ferngesteuertes Spielzeug

Stagger - Ferngesteuertes Spielzeug Reely - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Stagger Reely

D Bedienungsanleitung

1:10 Elektro-Buggy „Stagger“ 4WD Kit

Best.-Nr. 2347928 Seite 2 - 35

  1. Einführung ....3
  2. Symbol-Erklärung ....3
  3. Bestimmungsgemäße Verwendung....4
  4. Lieferumfang....4
  5. Erforderliches Zubehör 5
  6. Sicherheitshinweise 6

a) Allgemein....6
b) Zusammenbau....7
c) Betrieb 7

  1. Batterie- und Akku-Hinweise....9
  2. Aufbau des Modell-Fahrzeugs....10
  3. Inbetriebnahme des Modellfahrzeugs....21

a) Karosserie öffnen/abnehmen 21
b) Einlegen des Fahrakkus in das Fahrzeug 22
c) Einstellen der Fernsteuerung und des Fahrtreglers 22
d) Einstellung des Radsturzes....23
e) Einstellung der Spur 25
f) Einstellung der Stoßdämpfer 26

  1. Die erste Fahrt....27
  2. Reinigung und Wartung 28

a) Allgemein....28
b) Vor bzw. nach jeder Fahrt....28
c) Radwechsel....29
d) Einstellen des Zahnflankenspiels 30
e) Einstellen der Rutschkupplung....31

  1. Entsorgung 32

a) Produkt 32
b) Batterien/Akkus 32

  1. Behebung von Störungen....33
  2. Technische Daten 35

1. Einführung

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts.

Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen.

Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten!

Reely Stagger - Einführung - 1

Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Achten Sie hierauf, auch wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf!

Alle enthaltenen Firmennamen und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an:

Deutschland: www.conrad.de

Österreich: www.conrad.at

Schweiz: www.conrad.ch

2. Symbol-Erklärung

Reely Stagger - Symbol-Erklärung - 1

Das Symbol mit dem Ausrufezeichen im Dreieck weist auf wichtige Hinweise in dieser Bedienungsanleitung hin, die unbedingt zu beachten sind.

Das Pfeil-Symbol ist zu finden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinweise zur Bedienung gegeben werden sollen.

3. Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Buggy „Stagger“ ist ein elektrisch angetriebenes Modellfahrzeug, das mit einer geeigneten Funkfernsteueranlage (nicht mit im Lieferumfang) drahtlos gesteuert werden kann. Zum Betrieb ist noch diverses Zubehör erforderlich, das sich nicht im Lieferumfang befindet, sondern separat bestellt werden muss (siehe Kapitel 5).

Das Modellauto ist ausschließlich für den privaten Einsatz im Modellbaubereich mit den damit verbundenen Betriebszeiten ausgelegt.

Das Modell ist für den Einsatz in Außenbereich vorgesehen, kann aber auch bei geeigneten großen Räumen im Innenbereich genutzt werden.

Das Produkt ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.

Reely Stagger - Bestimmungsgemäße Verwendung - 1

Beachten Sie alle Sicherheitshinweise dieser Bedienungsanleitung. Diese enthalten wichtige Informationen zum Umgang mit dem Produkt.

Sie allein sind für den gefahrlosen Betrieb des Modells verantwortlich!

4. Lieferumfang

  • Fahrzeug-Bausatz
  • Montageanleitung
    • Bedienungsanleitung

Aktuelle Bedienungsanleitungen

Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite.

Reely Stagger - Aktuelle Bedienungsanleitungen - 1

5. Erforderliches Zubehör

Der Buggy „Stagger“ wird als Bausatz geliefert und muss vor dem ersten Einsatz zusammengebaut werden. Zu diesem Zweck liegt dem Bausatz noch eine separate Montageanleitung mit vielen Baustufenzeichnungen bei. Im Verlauf dieser Anleitungen werden noch wichtige Hinweise und Empfehlungen für den korrekten Aufbau des Modells gegeben.

Reely Stagger - Erforderliches Zubehör - 1

Wichtig!

die jeweilige Baustufe enthaltenen Einzelteile sind separat verpackt. Öffnen Sie die Beutel erst dann, wenn Sie die Teile zum Aufbau benötigen.

Der Aufbau kann mit handelsüblichem Werkzeug wie Schraubendreher, Spitzange oder Innensechskantschlüssel erfolgen. Es sollten aber in jedem Fall passende Schraubendreher verwendet werden, damit die Schraubenköpfe bei der Montage nicht beschädigt werden.

Reely Stagger - Wichtig! - 1

Tipp aus der Praxis:

Für die Montage des Fahrzeugs hat sich ein Modellautoständer bestens bewährt (speziell für die späteren Montageschritte). Neben der einfachen Montage kann der Ständer später für Probeläufe der Antriebsmechanik oder zu Wartungszwecken benutzt werden.

Zum Betrieb sind noch folgende Zubehörteile erforderlich, die sich nicht im Lieferumfang befinden und separat bestellt werden müssen:

  • Fernsteueranlage mit Sender und Empfänger (mindestens 2 Kanäle)
    • Lenk-Servo (empfohlen: min. 4 kg)
    • Elektromotor (empfohlen: Brushless, Baugröße 550, 13 Turns)
  • Fahrtregler (empfohlen: Brushless, 40 A Dauerstrom, abhängig vom verwendeten Motor)
  • Fahrakku (empfohlen: Racingpack-Bauform, LiPo bzw. NiMH, abhängig vom verwendeten Fahrtregler/Motor)
  • Batterien bzw. Akkus für die Fernsteueranlage
    • Geeignetes Ladegerät für Senderakkus bzw. Fahrakkus

Für einen optimalen Einsatz des Fahrzeuges empfehlen wir Ihnen weiterhin folgende Komponenten:

  • Ersatzreifen (um abgefahrene/beschädigte Reifen schnell wechseln zu können)
    • Druckluftspray für Reinigungszwecke
    • Schraubensicherungslack
  • Transporttasche

Reely Stagger - Tipp aus der Praxis: - 1

Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung!

Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.

Von der Gewährleistung und Garantie ausgeschlossen sind ferner normaler Verschleiß bei Betrieb (z.B. abgefahrene Reifen oder abgenutzte Zahnräder) und Unfallschäden (z.B. gebrochene Chassisteile oder Achsschenkel).

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

diese Sicherheitshinweise dienen nicht nur zum Schutz des Produkts, sondern auch zu Ihrer eigenen Sicherheit und der anderer Personen. Lesen Sie sich deshalb dieses Kapitel sehr aufmerksam durch, bevor Sie das Produkt in Betrieb nehmen!

a) Allgemein

Achtung, wichtiger Hinweis!

Beim Betrieb des Modells kann es zu Sach- und/oder Personenschäden kommen. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass Sie für den Betrieb des Modells ausreichend versichert sind, z.B. über eine Haftpflichtversicherung.

Falls Sie bereits eine Haftpflichtversicherung besitzen, so informieren Sie sich vor Inbetriebnahme des Modells bei Ihrer Versicherung, ob der Betrieb des Modells mitversichert ist.

  • Aus Sicherheitsgründen ist das eigenmächtige Umbauen und/oder Verändern des Produkts nicht gestattet. Verwenden Sie bei Reparaturen nur Original-Ersatzteile.
  • Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.
  • Das Produkt darf nicht feucht oder nass werden, dies kann zu Korrosion/Rost an den Metallteilen führen. Werden ein feuchtigkeitsgeschütztes Lenkservo oder ein entsprechender Fahrtregler eingebaut, so ist zu bedenken, dass auch Elektromotor oder der Fahrakku sowie die Steckverbinder geschützt werden müssten. Feuchtigkeit im Fahrakku kann zu einem Brand oder einer Explosion führen!
  • Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen, dieses könnte für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
  • Sollten sich Fragen ergeben, die nicht mit Hilfe der Bedienungsanleitung abgeklärt werden können, so setzen Sie sich bitte mit uns (Kontaktinformationen siehe Kapitel 1) oder einem anderen Fachmann in Verbindung.
  • Die Bedienung und der Betrieb von ferngesteuerten Modellfahrzeugen muss erlernt werden! Wenn Sie noch nie ein solches Fahrzeug gesteuert haben, so fahren Sie besonders vorsichtig und machen Sie sich erst mit den Reaktionen des Fahrzeuges auf die Fernsteuerbefehle vertraut. Haben Sie dabei Geduld!
  • Gehen Sie bei Betrieb des Produkts kein Risiko ein! Ihre eigene Sicherheit und die Ihres Umfeldes hängen alleine von Ihrem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Modell ab.

- Der bestimmungsgemäße Betrieb des Fahrzeugs erfordert gelegentliche Wartungsarbeiten oder auch Reparaturen. Beispielsweise nutzen sich Reifen bei Betrieb ab oder es gibt bei einem Fahrfehler einen „Unfallschaden“.

Verwenden Sie für die dann von Ihnen erforderlichen Wartungs- oder Reparaturarbeiten ausschließlich Original-Ersatzteile!

b) Zusammenbau

  • Beim Aufbau des Fahrzeugs besteht durch scharfe Kanten, spitze Teile und dem unsachgemäßen Umgang mit Werkzeug Verletzungsgefahr.
  • Bei falschem Zusammenbau kann es zur Beschädigung von Fahrzeugteilen und später zu schlechter Fahrleistung kommen. Gehen Sie deshalb beim Zusammenbau gewissenhaft vor.
  • Bauen Sie das Fahrzeug nur auf einer ausreichend großen, ebenen, stabilen Fläche zusammen, schützen Sie die Oberfläche z.B. eines Arbeitstisches mit einer geeigneten dicken Unterlage vor Kratzern.
  • Wenden Sie beim Zusammenbau von Teilen keine Gewalt an; überdrehen Sie Schrauben nicht! Achten Sie jedoch darauf, dass Schrauben, Muttern usw. korrekt fixiert sind.
  • Verwenden Sie zum Zusammenbau geeignetes, einwandfreies Werkzeug.
  • Nehmen Sie sich Zeit!
  • Wenn Sie noch nie ein solches Fahrzeug zusammengebaut haben, so lassen Sie sich z.B. von einem erfahrenen Modellbaukollegen helfen. Gerade am Beginn einer „Modellbau-Karriere“ können einige wenige gute Tipps und Hilfestellungen eines Profis viele Probleme leicht beseitigen.

c) Betrieb

  • Wir empfehlen den Einsatz einer modernen 2,4 GHz-Fernsteueranlage. Wenn Sie das Modell jedoch mit einer älteren 27 oder 40 MHz-Fernsteueranlage betreiben, stellen Sie vor jeder Inbetriebnahme sicher, dass innerhalb der Reichweite der Fernsteuerung keine weiteren Modelle auf der gleichen Frequenz betrieben werden. Die Kontrolle über die ferngesteuerten Modelle geht verloren! Verwenden Sie immer unterschiedliche Frequenzen für jedes Modell.
  • Bei jeder Inbetriebnahme müssen die Einstellungen der Trimmung für Vorwärts-/Rückwärtsfahrt sowie der Lenkung kontrolliert und ggf. verändert werden.

Aus diesem Grund dürfen die Räder des Fahrzeugs bei Inbetriebnahme (Einschalten der Fernsteuerung und des Fahrzeugs) noch nicht auf den Boden gestellt werden. Stellen Sie das Fahrzeug auf eine geeignete Unterlage, so dass sich die Räder frei drehen können (nicht in den Antrieb fassen!).

Stellen Sie dann die Trimmung entsprechend ein, so dass sich beim vollständigen Loslassen des Hebels für Vorwärts-/Rückwärtsfahrt (Neutralstellung) der Motor nicht mehr dreht bzw. die Lenkung gerade steht (eine genaue Einstellung für Geradeausfahrt kann später während der Fahrt erfolgen).

- Schalten Sie bei der Inbetriebnahme immer zuerst die Fernsteuerung (Sender) ein. Erst danach darf der Akkupack des Fahrzeugs mit dem Fahrtregler/Empfänger verbunden und das Modell eingeschaltet werden. Andernfalls kann es zu unvorhersehbaren Reaktionen des Fahrtreglers/Empfängers und damit des Elektromodells kommen!

Reely Stagger - c) Betrieb - 1

  • Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Fahren Sie nur, solange Sie direkten Sichtkontakt zum Modell haben. Fahren Sie deshalb auch nicht bei Nacht.
  • Fahren Sie nur, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit uneingeschränkt gegeben ist. Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamenten-Einfluss kann, wie bei einem echten Kraftfahrzeug, zu Fehlreaktionen führen.
  • Beachten Sie, dass dieses Modellfahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen und Wegen gefahren werden darf. Betreiben Sie es nur auf privaten oder extra zu diesem Zweck ausgewiesenen Plätzen.
  • Bevor Sie auf einer Modell-Renn-/Rallystrecke fahren, fragen Sie deren Besitzer im Erlaubnis.
    • Fahren Sie nicht auf Tiere oder Menschen zu!
  • Fahren Sie nicht bei Regen, durch nasses Gras, Wasser, Schlamm oder Schnee. Das Modell ist nicht wasserfest oder wasserdicht, Feuchtigkeit/Nässe kann zu Korrosion/Rost an den Metallteilen führen. Werden ein feuchtigkeitsgeschütztes Lenkservo oder ein entsprechender Fahrtregler eingebaut, so ist zu bedenken, dass auch Elektromotor oder der Fahrakku sowie die Steckverbinder geschützt werden müssten. Feuchtigkeit im Fahrakku kann zu einem Brand oder einer Explosion führen!
  • Vermeiden Sie auch das Fahren bei sehr niedrigen Außentemperaturen. Bei Kälte kann der Kunststoff der Karosserie und der Fahrwerksteile an Elastizität verlieren; dann führen auch kleine Unfälle zu Schäden am Modell.
  • Fahren Sie nicht bei Gewitter, unter Hochspannungsleitungen oder in der Nähe von Funkmasten.
  • Gehen Sie bei Betrieb des Produkts kein Risiko ein! Ihre eigene Sicherheit und die Ihres Umfeldes hängen alleine von Ihrem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Modell ab.
  • Lassen Sie immer die Fernsteuerung (Sender) eingeschaltet, solange das Modell in Betrieb ist. Zum Abstellen des Fahrzeugs schalten Sie immer zuerst das Fahrzeug ab und trennen Sie den Akkupack vom Fahrtregler/Empfänger, erst danach darf die Fernsteuerung ausgeschaltet werden.
  • Prüfen Sie vor dem Betrieb am stehenden Modell, ob es wie erwartet auf die Fernsteuerbefehle reagiert.
  • Bei schwachen Batterien (bzw. Akkus) in der Fernsteuerung nimmt die Reichweite ab. Wird der Fahrakku schwach, wird das Fahrzeug langsamer bzw. es reagiert nicht mehr korrekt auf die Fernsteuerung.
    In diesem Fall beenden Sie den Fahrbetrieb sofort. Tauschen Sie danach die Batterien/Akkus der Fernsteuerung gegen neue aus bzw. laden die Akkus im Fahrzeug bzw. der Fernsteuerung wieder auf.
  • Sowohl Motor und Antrieb, als auch der Fahrtregler und der Akkupack des Fahrzeugs erhitzen sich bei Betrieb. Machen Sie vor jedem Akkuwechsel bzw. Aufladevorgang eine Pause von mindestens 5-10 Minuten, bis sich alle Teile wieder ausreichend abgekühlt haben.
  • Fassen Sie den Motor, Fahrtregler und Akku nicht an, bis diese abgekühlt sind. Verbrennungsgefahr!

Reely Stagger - c) Betrieb - 2

Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme.

Beachten Sie deshalb unbedingt die nachfolgend genannten allgemeinen Informationen und Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batterien und Akkus. Beachten Sie außerdem sämtliche zusätzlichen Sicherheitshinweise und Informationen, die der Hersteller/Vertreiber des von Ihnen verwendeten Fahrakkus bzw. Ladegeräts gibt.

  • Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände.
  • Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf!
  • Batterien/Akkus dürfen niemals kurzgeschlossen, zerlegt oder ins Feuer geworfen werden. Es besteht Explosionsgefahr!
  • Ausgelaufene oder beschädigte Batterien/Akkus können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen, benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe.
  • Herkömmliche Batterien dürfen nicht aufgeladen werden. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr! Laden Sie ausschließlich dafür vorgesehene Akkus (1,2 V); verwenden Sie dazu geeignete Akkuladegeräte. Batterien (1,5 V) sind nur für den einmaligen Gebrauch vorgesehen und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden, wenn sie leer sind.
  • Achten Sie beim Einlegen von Batterien auf die richtige Polung (Plus/+ und Minus/- beachten). Bei Falschpolung werden nicht nur der Sender und die Batterien beschädigt. Es besteht zudem Brand- und Explosionsgefahr.
  • Bei längerem Nichtgebrauch (z.B. bei Lagerung) entnehmen Sie die in der Fernsteuerung eingelegten Batterien, um Schäden durch auslaufende Batterien zu vermeiden. Trennen Sie den Fahrakku vom Fahrtregler.
  • Laden Sie Akkus etwa alle 3 Monate nach, da es andernfalls durch die Selbstentladung zu einer sog. Tiefentladung kommen kann, wodurch die Akkus unbrauchbar werden.
  • Wechseln Sie immer den ganzen Satz Batterien bzw. Akkus aus. Mischen Sie nicht volle mit halbvollen Batterien/Akkus. Verwenden Sie immer Batterien bzw. Akkus des gleichen Typs und Herstellers.
  • Mischen Sie niemals Batterien mit Akkus! Verwenden Sie für den Sender entweder Batterien oder Akkus.
  • Laden Sie den Fahrakku niemals unmittelbar nach dem Gebrauch. Lassen Sie den Fahrakku immer erst abkühlen, bis er wieder Raum- bzw. Umgebungstemperatur hat.
  • Laden Sie nur intakte und unbeschädigte Fahrakkus. Sollte die äußere Isolierung des Akkus beschädigt sein bzw. der Akku verformt bzw. aufgebläht sein, darf er auf keinen Fall aufgeladen werden. In diesem Fall besteht akute Brand und Explosionsgefahr!
  • Beschädigen Sie niemals die Außenhülle eines Akkus, stechen Sie nicht mit scharfen Gegenständen hinein. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
  • Laden Sie den Fahrakku niemals unbeaufsichtigt.
  • Trennen Sie den Fahrakku vom Ladekabel bzw. Ladegerät, wenn dieser vollständig aufgeladen ist.

8. Aufbau des Modell-Fahrzeugs

Erforderlich zum Aufbau sind:

  • Kreuzschlitz-Schraubendreher, Innensechskantschlüssel und Steckschlüssel in unterschiedlichen Größen
  • Spitzange
  • Seitenschneider
    • Geeignetes Getriebefett
    • Schraubensicherungslack (mittelfest)

Reely Stagger - Erforderlich zum Aufbau sind: - 1

Tipp aus der Praxis:

Für den Aufbau ist eine geeignete Unterlage empfehlenswert. Dies kann beispielsweise eine universelle KFZ-Fußmatte mit Raster sein, in der Kleinteile wie z.B. Schrauben oder Muttern optimal sortiert werden können (und auch das Wegrollen verhindern).

Das Modell wird nach Baugruppen sortier geliefert, die mit Buchstaben/Zahlen beschriftet sind.

Zum Teil sind in einem größeren Beutel (z.B. Beutel A) noch weitere kleine Beutel beinhaltet, die dann z.B. mit der Kennzeichnung A-1 oder A-1-1 beschriftet sind.

Reely Stagger - Tipp aus der Praxis: - 1

Wichtig!

Nehmen Sie parallel zu dieser Anleitung auch die separate Montageanleitung mit zur Hand. In übersichtlichen Bildern wird dort genau gezeigt, wie das Modellauto zu montieren ist. Im weiteren Verlauf dieser Anleitung finden Sie zudem noch ergänzende Informationen und praktische Tipps zu den jeweiligen Bauabschnitten.

In der Montageanleitung finden Sie eine Skizze der speziell benötigten Schrauben/Muttern usw. mit den jeweiligen Abmessungen. Die Zahl in der Klammer gibt die Stückzahl der jeweiligen Teile an. Rechts oben in den Skizzenbildern steht die Bezeichnung des Bauteilebeutels, der für den jeweiligen Bauabschnitt benötigt wird. Um Verwechslungen zu vermeiden, öffnen Sie immer nur den Teilebeutel, der für den jeweiligen Bauabschnitt benötigt wird.

Prüfen Sie danach den Inhalt anhand der Skizze und ordnen Sie die Bauteile und die Schrauben den jeweiligen Montageorten zu.

Erst wenn Sie alle Teile aus dem aktuellen Bauabschnitt montiert haben, gehen Sie zum nächsten Bauabschnitt und öffnen den nächsten Beutel.

Nach dieser Vorgehensweise werden Sie am schnellsten ein fehlerfrei montiertes Modell erstellen.

Reely Stagger - Wichtig! - 1

Tipp aus der Praxis:

Falls die genaue Montage eines Bauteils aus der aktuellen Zeichnung nicht eindeutig ersichtlich ist, betrachten Sie einfach die nachfolgenden Zeichnungen. Oft wird das Fahrzeug aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt, wodurch die Montage einzelner Komponenten leicht ersichtlich wird.

Bei Bedarf kann in unserem Onlineshop entweder beim Produkt oder im Downloadcenter die Montageanleitung auch als PDF heruntergeladen werden. Die Seiten können danach am Monitor bequem vergrößert werden, wodurch Einzelheiten besser ersichtlich werden.

Beginn der Montage:

Montageanleitung Bild 1 (A-1):

Die zwei Kunststoffteile für den Heck-Rammschutz sind mit den beiden Schrauben M3 x 16 zu verbinden.

Montageanleitung Bild 2 (A-2):

Montieren Sie den Heck-Rammschutz mit zwei Senkkopfschrauben M3 x 10 auf der Aluminium-Bodenplatte.

Montageanleitung Bild 3 (A-3):

Clipsen Sie auf jede der beiden dünnen Metallachsen einen Sprengring, hilfreich ist hierbei eine Spitzzange. Setzen Sie dann den unteren Querlenker zusammen, achten Sie auf die Orientierung der Bauteile (der Querlenker links und rechts ist baugleich). Clipsen Sie zum Schluss die verbliebenen zwei Sprengringe auf das Ende der beiden Metallachsen.

Montageanleitung Bild 4 (A-4):

Stecken Sie den unteren Querlenker auf die Aluminium-Bodenplatte (er passt nur in einer Orientierung, 2 Nasen auf der Unterseite des Querlenker-Mittelteils passen exakt in die Aluminium-Bodenplatte). Befestigen Sie den unteren Querlenker mit vier Senkkopfschrauben M3 x 15 auf der Aluminium-Bodenplatte. Zuletzt sichern Sie die Schrauben mit den vier M3-Stoppmuttern.

Montageanleitung Bild 5 (B-1):

Befestigen Sie die beiden Kunststoffteile mit der einzelnen Schraube M3 x 8 miteinander. In Bild 5 sehen Sie außerdem die Bestandteile der bereits vormontierten Rutschkupplung.

Montageanleitung Bild 6 (B-2):

Stellen Sie an der Rutschkupplung den Abstand zwischen Mutter und Andruckscheibe auf 7 - 7,5 mm ein, falls dies nicht schon voreingestellt sein sollte. Anschließend setzen Sie die Teile wie im Bild gezeigt zusammen. Achten Sie dabei auf die unterschiedliche Größe der Kugellager (das einzelne kleinere Kugellager gehört in die Halteplatte, die beiden größeren auf die Antriebsachse der Rutschkupplung).

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 6 (B-2): - 1

Das Einstellen der Rutschkupplung ist in Kapitel 11. e) beschrieben.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 6 (B-2): - 2

Wichtig!

Beim Aufstecken und Festschrauben des Kardanwellen-Mitnehmers ist unbedingt darauf zu achten, dass die Madenschraube M4 x 4 so eingedreht wird, dass sie auf der abgeflachte Seite der Antriebsachse liegt.

Achten Sie außerdem bei der Montage darauf, dass sich das Zahnrad zwar leicht drehen lässt, jedoch nicht zu viel Spiel hat (das Zahnrad darf auch nicht streng laufen!).

Das Kegelzahnrad wird mit einem M2.5-Sprengring auf der Achse der Rutschkupplung gesichert. Nehmen Sie auch hier wieder eine Spitzange zu Hilfe.

Stecken Sie die beiden M3-Muttern in die Öffnungen der Motorhalteplatte, die untere wird mit der einzelnen Schraube M3 x 15 fixiert (die obere dient später zur Montage des Motors).

Montageanleitung Bild 7 (B-3):

Im Bild 7 sehen Sie die Bestandteile des bereits vormontierten Differenzials. Im Differenzial befindet sich bereits entsprechendes Fett. Sollte das Differenzial z.B. bei Wartungsarbeiten zerlegt werden, so reinigen Sie es und geben neues Differenzialfett hinzu (nicht zu sparsam damit sein, jedoch Differenzial auch nicht bis zum Rand füllen!).

Montageanleitung Bild 8 (B-4):

Stecken Sie zuerst je einen der beiden dünnen Metallringe auf die Mitnehmer des Differenzials und danch die zwei Kugellager. Legen Sie es anschließend in das Differenzialgehäuse ein, ebenso die vormontierte Rutschkupplung. Achten Sie dabei auf die Position der beiden Kugellager auf der Achse der Rutschkupplung in dem Differenzialgehäuse.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 8 (B-4): - 1

Über die Metallringe können Sie das Spiel zwischen den beiden Zahnrädern einstellen. Die Zahnräder dürfen nicht zu streng laufen, jedoch darf es auch kein zu großes Spiel geben. Die Position des Differenzials können Sie über die Metallringe einstellen, die Sie zwischen Differenzial und Kugellager platzieren müssen.

In der Regel ist der einzelne etwas dickere Metallring nicht erforderlich, jedoch kann es aufgrund von Toleranzen bei der Produktion des Kunststoffteils erforderlich werden, die Metallringe unterschiedlich miteinander zu kombinieren, um eine optimale Position der Zahnräder zu erreichen.

Geben Sie auf die Zahnräder ein geeignetes Getriebefett (nicht zu sparsam damit sein, jedoch Getriebegehäuse auch nicht bis zum Rand füllen!).

Zuletzt setzen Sie das in Bild 5 montierte Kunststoffteil auf das Differenzialgehäuse auf und fixieren es mit den vier Schrauben M3 x 18.

Montageanleitung Bild 9 (C-1):

Stecken Sie Motorhalteplatte mit dem daran montierten Hinterachsdifferenzial in die Chassiswanne.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 9 (C-1): - 1

Unser Tipp:

Ggf. müssen Sie die Madenschraube M4 x 4 (siehe Bild 6), die den Kardanwellen-Mitnehmer fixiert, nochmals lösen, damit sich das Differenzialgehäuse korrekt in die Öffnung der Chassiswanne einsetzen lässt. Nach dem Festschrauben von Motorhalteplatte und Differenzialgehäuse in der Chassiswanne ist der Kardanwellen-Mitnehmer wieder mit der Madenschraube zu fixieren.

Befestigen Sie das Differenzialgehäuse mit den beiden Schrauben M3 x 15 in der Chassiswanne, anschließend die Motorhalteplatte mit den beiden Schrauben M3 x 10.

Zuletzt ist die Motorhalteplatte mit den beiden Senkkopfschrauben M3 x 10 und den beiden M3-Stoppmuttern an der Chassiswanne festzuschrauben (links unten in Bild 9 sehen Sie ein Detailbild der Unterseite der Chassiswanne und die Position für die beiden Senkkopfschrauben).

Reely Stagger - Unser Tipp: - 1

Die Stoppmuttern lassen sich mit einer Spitzange sehr leicht an der gewünschten Stelle einsetzen.

Prüfen Sie jetzt, ob sich das Hauptzahnrad (und das damit verbundene Hinterachsdifferenzial) leicht drehen lässt. Es darf auf keinen Fall schwergängig sein!

Montageanleitung Bild 10 (C-2):

Befestigen Sie die Aluminium-Bodenplatte aus Bild 4 mit vier Senkkopfschrauben M3 x 10 an der Chassiswanne. In Bild 10 sehen Sie sowohl die Ansicht von der Oberseite als auch von der Unterseite.

Mit den restlichen sechs Senkkopfschrauben M3 x 10 wird das Differenzialgehäuse mit der Aluminium-Bodenplatte verschrauben.

Zuletzt ist noch mit der einzelnen Rundkopfschraube M3 x 10 (diese ist in Bild 10 jeweils deutlich gekennzeichnet) die Motorhalteplatte von unten her festzuschrauben.

Die transparente Abdeckung und die restlichen Schrauben in Beutel C-3 werden erst in Bild 18 benötigt.

Montageanleitung Bild 11 (D-1):

Im Bild sehen Sie die Bestandteile des bereits vormontierten oberen Querlenkers.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 11 (D-1): - 1

Wichtig!

Die beiden Messinghülsen „A“ und „B“ unterscheiden sich in der Breite. Außerdem hat Messinghülse „A“ einen abgeflachten Rand - diese muss bei der Montage der oberen Querlenker (Bild 12) in Richtung Achsschenkel/Reifen zeigen.

Montageanleitung Bild 12 (D-2):

Drehen Sie die beiden Schrauben 3 x 22 in die unteren Öffnungen der Dämpferbrücke (auf richtige Orientierung achten, die flache Seite der Dämpferbrücke zeigt in Richtung Motorhalteplatte).

Setzen Sie die beiden oberen Querlenker (siehe Bild 11) auf die Schraube 3 x 22. Achten Sie dabei darauf, dass die Querlenker mit der richtigen Seite (Messinghülse „B“) aufgesteckt wird (siehe Bild 11).

Stecken Sie die Dämpferbrücke nun von hinten her in das Differenzialgehäuse ein und schrauben Sie sie mit den beiden Schrauben M3 x 10 fest.

→ Unser Tipp:

Damit die beiden Schrauben M3 x 10 leichter erreichbar sind, können Sie den in Bild 2 montierten Heck-Rammschutz vorübergehend demontieren (die beiden Senkkopfschrauben herausdrehen).

Stecken Sie die Dämpferbrücke nun von hinten her in das Differenzialgehäuse ein und schrauben Sie sie mit den beiden Schrauben M3 x 10 fest.

Befestigen Sie den Verstärkungsbügel zwischen Differenzialgehäuse und Heck-Rammschutz mit den beiden Schrauben M3 x 12 und M3 x 16 (siehe Bild 12).

Montageanleitung Bild 13 (E-1):

Setzen Sie in jeden der beiden Achsschenkel die entsprechenden Kugellager ein. Stecken Sie dann von innen her die Radachsen hindurch.

In der Radachse befindet sich ein Loch - hier wird der Mitnehmerstift eingesteckt. Zuletzt wird noch die Radmitnehmermutter in richtiger Orientierung aufgesteckt (auf einer Seite der Radmitnehmermutter ist ein Schlitz, dieser muss genau auf dem Mitnehmerstift liegen). Wenden Sie dabei keine Gewalt an.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 13 (E-1): - 1

Wichtig!

Die beiden Achsschenkel sind nicht baugleich, sondern einer der beiden ist für die linke Achse (L) gedacht, der andere für die rechte Achse (R). Wenn Sie von oben her auf die Achsschenkel blicken, sehen Sie den Unterschied.

Montageanleitung Bild 14 (E-2):

Befestigen Sie die beiden Achsschenkel mit je einer Schraube 3 x 26 am unteren Querlenker.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 14 (E-2): - 1

Wichtig!

Die beiden Achsschenkel sind nicht baugleich, sondern einer der beiden ist für die linke Achse (L) gedacht, der andere für die rechte Achse (R). Beachten Sie hierzu Bild 13.

Setzen Sie die Antriebsachse zwischen Differenzial und Radachse ein. Schrauben Sie dann den oberen Querlenker mit einer Schraube M3 x 12 am Achsschenkel fest. Im Bild sehen Sie, welche der 3 Öffnungen im Achsschenkel verwendet werden soll.

Drehen Sie testweise am Hauptzahnrad und kontrollieren Sie, ob sich die Radachsen leicht drehen. Der Antrieb darf keinesfalls schwergängig sein! Wenn Sie eine Radachse festhalten und am Hauptzahnrad drehen, muss sich die andere Radachse drehen - somit funktioniert das Differenzial korrekt.

Montageanleitung Bild 15 +16 (F):

Die vier baugleichen Stoßdämpfer sind bereits vormontiert und mit Öl befüllt. In den Bildern sehen Sie die einzelnen Bestandteile eines Stoßdämpfers.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 15 +16 (F): - 1

Unser Tipp:

Die Stoßdämpfer sind wie bei einem „echten“ Auto ein Verschleißteil. Tritt viel Öl am unteren Ende des Stoßdämpfers aus, so sind die Dichtungen defekt und müssen erneuert werden. Da in so einem Fall auch andere Teile des Stoßdämpfers verschlissen sind, empfiehlt es sich, den kompletten Stoßdämpfer zu erneuern.

Damit sich das Fahrverhalten nicht verschlechtert, sind (wie bei einem echten Auto) immer beide Stoßdämpfer an einer Achse gleichzeitig zu tauschen.

Im Beutel F befinden sich außerdem diverse Clipse für die Stoßdämpfer. Hiermit wird später die Federvorspannung verstellt. Durch das Einfügen von Clipsen zwischen Feder und oberem Ende des Stoßdämpfers wird die Federung „härter“ - optimal bei glatterer Fahrbahn. Fügen Sie an linker und rechter Achse immer die gleichen Clipse ein.

Montageanleitung Bild 17 (F-1):

Montieren Sie je einen Stoßdämpfer an der linken und rechten Hinterachse.

An der Oberseite wird der Stoßdämpfer mit einer Schraube M3 x 12 sowie einer Kunststoffhülse an der hinteren Dämpferbrücke montiert (jeweils am äußeren Loch). An der Detailabbildung oben rechts ist die korrekte Position leicht ersichtlich.

Das untere Ende des Stoßdämpfers muss in die entsprechende Öffnung des unteren Querlenkers gesteckt werden, anschließend wird er mit einer Schraube M3 x 15 festgeschraubt (jeweils am mittleren Loch). In Bild 17 kann man die richtige Montage am rechten Stoßdämpfer erkennen.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 17 (F-1): - 1

Unser Tipp:

Natürlich können die Montagepositionen an der Dämpferbrücke oder dem unteren Querlenker variiert werden. Dies sollten jedoch nur Fahrer tun, die die leichte Veränderung des Fahrverhaltens (verursacht durch das unterschiedliche Einfedern der Stoßdämpfer) auch bemerken. Wählen Sie in jedem Falle an der linken und rechten Achse die gleiche Montageposition.

Montageanleitung Bild 18 (C bzw. C-3):

Befestigen Sie die transparente Abdeckung für die Kardanwelle in der Chassiswanne.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 18 (C bzw. C-3): - 1

Wichtig!

Sie unbedingt darauf, dass eine der Schrauben eine Senkkopfschraube ist und an der richtigen Stelle montiert werden muss (siehe Bild). Andernfalls wird nicht nur die Abdeckung beschädigt, sondern es kann durch die weiter herausstehende Schraube zu Problemen bei der Montage eines Motors führen.

Montageanleitung Bild 19 (G-1):

Befestigen Sie den vorderen Rammschutzbügel mit zwei Schrauben M3 x 12 an dem Haltearm.

Montageanleitung Bild 20 (G-2):

Befestigen Sie die Aluminium-Bodenplatte in richtiger Orientierung mit zwei Senkkopfschrauben M3 x 10 am Ramm- schutzbügel.

Montageanleitung Bild 21 (H-1):

Hier wird der Aufbau der vorderen Querlenker gezeigt. Für das Eindrehen der Kunststoff-Madenschrauben in den Achsschenkel ist ein 5 mm-Innensechskantschlüssel erforderlich. Achten Sie unbedingt auf die richtige Anordnung der Kunststoff-Madenschrauben.

Drehen Sie die Einsätze zunächst gefühlvoll fest. Anschließend lösen Sie die Einsätze soweit, bis sich die Kugelköpfe der Metallschrauben („Pivot Ball“-Schraube) leicht bewegen lassen, ohne dabei Spiel in der Lagerung aufzuweisen.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 21 (H-1): - 1

Wichtig!

erlenker müssen entsprechend Bild 21 und 22 montiert werden, damit sie für die linke (L) und rechte (R) Seite passen. Da der obere Querlenker kürzer ist, sind auch die Pivot Ball-Aufnahmen versetzt angeordnet.

In Bild 21 sehen Sie eine Detailvergrößerung des linken (L) Achsschenkels, beachten Sie den Pfeil auf die kleine Kunststoffnase.

Drehen Sie die Pivot Ball-Schrauben mit Hilfe eines 2,5 mm-Innensechskantschlüssels etwa zu 2/3 in die Querlenker, dass noch ca. zwei bis drei Gewindegänge sichtbar sind. Die Feineinstellung erfolgt später in der Fahrwerkseinstellung.

Reely Stagger - Wichtig! - 1

Die Kunststoffteile der 2 oberen und 2 unteren Querlenker sind jeweils baugleich.

Setzen Sie in jeden der beiden Achsschenkel die entsprechenden Kugellager ein.

Montageanleitung Bild 22 (H-2):

Clipsen Sie auf jede der beiden dünnen Metallachsen einen Sprengring, hilfreich ist hierbei eine Spitzzange. Setzen Sie dann den vorderen Querlenker zusammen, achten Sie auf die Orientierung des linken und rechten Querlenkers. Clipsen Sie zum Schluss die verbliebenen zwei Sprengringe auf das Ende der beiden Metallachsen.

Stecken Sie dann von innen her die Radachsen hindurch. In der Radachse befindet sich ein Loch - hier wird der Mitnehmerstift eingesteckt.

Zuletzt wird noch die Radmitnehmermutter in richtiger Orientierung aufgesteckt (auf einer Seite der Radmitnehmermutter ist ein Schlitz, dieser muss genau auf dem Mitnehmerstift liegen). Wenden Sie dabei keine Gewalt an.

Montageanleitung Bild 23 (H-3):

Stecken Sie den Querlenker auf die Aluminium-Bodenplatte (er passt nur in einer Orientierung, 2 Nasen auf der Unterseite des Querlenker-Mittelteils passen exakt in die Aluminium-Bodenplatte).

Befestigen Sie den Querlenker mit vier Senkkopfschrauben M3 x 15 auf der Aluminium-Bodenplatte. Zuletzt sichern Sie die Schrauben mit den vier M3-Stoppmuttern.

Montageanleitung Bild 24 (I):

Der Servo-Saver ist bereits vormontiert, dessen Bestandteile sehen Sie in Bild 24 links. Montieren Sie ihn mit zwei Senkkopfschrauben M3 x 8. Achten Sie dabei auf die Form der Löcher in der Chassiswanne und an der Unterseite der beiden Achsen des Servosavers.

Montageanleitung Bild 25 (J):

Montieren Sie die komplette vordere Querlenkereinheit mit 5 Senkkopfschrauben M3 x 10 an der Chassiswanne.

Beim Zusammenbau der Kegelrad-Einheit darf die Madenschraube M4 x 4 nur leicht fixiert werden. Die genaue Position der Kardanwellenaufnahme und die finale Position ergibt sich später im Bauabschnitt von Bild 27.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 25 (J): - 1

Wichtig!

ufstecken und Festschrauben des Kardanwellen-Mitnehmers ist unbedingt darauf zu achten, dass die Madenschraube M4 x 4 so eingedreht wird, dass sie auf der abgeflachten Seite der Antriebsachse liegt.

Montageanleitung Bild 26 (K-1):

Montieren Sie die vordere Dämpferbrücke mit zwei Schrauben M3 x 10 an der oberen Querlenkeraufnahme.

Montageanleitung Bild 27 (K-2):

Stecken Sie zuerst je einen der beiden dünnen Metallringe auf die Mitnehmer des Differenzials und danch die zwei Kugellager. Legen Sie es anschließend in das Differenzialgehäuse ein, ebenso die vormontierte Kegelrad-Einheit aus Bild 25 (vorher Madenschraube M4 der Kardanwellenaufnahme lösen). Achten Sie dabei auf die Position der beiden Kugellager auf der Achse der Kegelrad-Einheit in dem Differenzialgehäuse.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 27 (K-2): - 1

Über die Metallringe können Sie das Spiel zwischen den beiden Zahnrädern einstellen. Die Zahnräder dürfen nicht zu streng laufen, jedoch darf es auch kein zu großes Spiel geben. Die Position des Differenzials können Sie über die Metallringe einstellen, die Sie zwischen Differenzial und Kugellager platzieren müssen.

In der Regel ist der einzelne etwas dickere Metallring nicht erforderlich, jedoch kann es aufgrund von Toleranzen bei der Produktion erforderlich werden, die Metallringe unterschiedlich miteinander zu kombinieren, um eine optimale Position der Zahnräder zu erreichen.

Geben Sie auf die Zahnräder ein geeignetes Getriebefett (nicht zu sparsam damit sein, jedoch Getriebegehäuse auch nicht bis zum Rand füllen!).

Setzen Sie das obere Differenzialgehäuse auf. Zuletzt stecken Sie das in Bild 26 montierte Teil auf und fixieren es mit den vier Schrauben M3 x 18; anschließend ist noch die einzelne Schraube M3 x 8 hinten in der Mitte der Abdeckung einzuschrauben.

Befestigen Sie die Kardanwellenaufnahme nun wieder über die Madenschraube M4.

Setzen Sie zuletzt je einen der kleinen Gummiringe in die Antriebsachse ein.

Montageanleitung Bild 28 (K-3):

Setzen Sie zuerst die Hauptkardanwelle in den Schacht ein. Anschließend kann das vordere Differenzial in das Chassis eingesetzt und mit vier Senkkopfschrauben M3 x 10 festgeschraubt werden.

Mit zwei Schrauben M3 x 15 wird nun noch das Differenzialgehäuse mit dem Haltearm des vorderen Rammschutzbügels verschraubt.

Setzen Sie die Antriebsachse zwischen Differenzial und Radachse ein. Schrauben Sie dann jeden der beiden oberen Querlenker mit je einer langen Schraube am Querlenkerhalter fest.

Drehen Sie testweise am Hauptzahnrad und kontrollieren Sie, ob sich alle 4 Radachsen drehen. Der Antrieb darf keinesfalls schwergängig sein!

Montageanleitung Bild 29 (F):

Montieren Sie je einen Stoßdämpfer an der linken und rechten Vorderachse.

An der Oberseite wird der Stoßdämpfer mit einer Schraube M3 x 12 sowie einer Kunststoffhülse an der vorderen Dämpferbrücke montiert (am äußeren Loch).

Das untere Ende des Stoßdämpfers muss in die entsprechende Öffnung des unteren Querlenkers gesteckt werden, anschließend wird er mit einer Schraube M3 x 15 festgeschraubt (jeweils am äußeren Loch). Rechts unten in Bild 29 zeigt eine Detailaufnahme die richtige Position des Stoßdämpfers im Querlenker.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 29 (F): - 1

Unser Tipp:

Natürlich können die Montagepositionen an der Dämpferbrücke oder dem unteren Querlenker variiert werden. Dies sollten jedoch nur Fahrer tun, die die leichte Veränderung des Fahrverhaltens (verursacht durch das unterschiedliche Einfedern der Stoßdämpfer) auch bemerken. Wählen Sie in jedem Falle an der linken und rechten Achse die gleiche Montageposition.

Montageanleitung Bild 30 (L-1):

Montieren Sie die beiden Spurstangen. Überprüfen Sie vorher, ob beide Spurstangen gleich lang sind. Nur so weisen beide Räder die gleiche Spureinstellung auf.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 30 (L-1): - 1

Wichtig!

Der kegelförmige Teil des Messinglagers muss jeweils in Richtung Spurstangenhebel liegen, siehe Detailansicht in Bild 30. Das Messinglager am anderen Ende des Spurstangenhebels ist auf einer Seite abgeflacht - diese abgeflachte Seite zeigt in Richtung der Kunststoff-Lenkstange (nicht in Richtung Mutter).

Montageanleitung Bild 31 (L-2):

Bevor das Lenkservo (nicht im Lieferumfang) eingebaut wird, muss der zum Servo passende Lenkhebel ausgewählt werden. Je nach Verzahnung der Servowelle kann einer der drei beiliegenden Hebel montiert werden. Alternativ dazu kann auch ein dem Servo beiliegender Hebel in passender Länge verwendet werden.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 31 (L-2): - 1

Wichtig!

Der Servohebel muss im 90°-Winkel montiert werden, wenn die Lenkung (und somit auch das Servo) am

Sender in der Mittelstellung steht. Nehmen Sie dazu die Fernsteueranlage in Betrieb und überprüfen die Mittelstellung des Lenkservos.

Nach dem Servoeinbau wird das Lenkgestänge auf die Kugekopfschraube aufgeclipst.

Montageanleitung Bild 32 (M):

In Bild 32 wird die Montage der Empfängerbox gezeigt. Der Deckel der Box wird mit den beiden Clipsen verschlossen. Die M3 x 3 Madenschraube wird in den Sockel des Antennenröhrchens geschraubt und sichert später das Antennenröhrchen (sofern der von Ihnen verwendete Empfänger ein längeres Antennenkabel hat). Die Halterung für das Antennenröhrchen befindet sich in Fahrtrichtung gesehen an der rechten Seite der Empfängerbox.

Montageanleitung Bild 33 (N-1):

Nach der Montage der Motorplatte am Motor (nicht im Lieferumfang) kann das Motorritzel auf der Motorwelle montiert werden. Ziehen Sie die Madenschraube M3 x 3 noch nicht komplett fest, da das Zahnrad u. U. noch auf der Motorwelle verschoben werden muss, so dass es exakt auf dem Hauptzahnrad läuft.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 33 (N-1): - 1

Wichtig!

Beim Aufstecken und Festschrauben des Motorritzels ist unbedingt darauf zu achten, dass die Madenschraube so eingedreht wird, dass sie auf der abgeflachten Seite der Motorwelle liegt.

Montageanleitung Bild 34 (N-2):

Hängen Sie zunächst die Motorplatte unten in die Befestigungsschraube ein und montieren dann die obere Schraube. Verschieben Sie falls nötig das Motorritzel auf der Motorwelle so weit, dass beide Zahnräder auf der kompletten Breite ineinandergreifen. Schrauben Sie dann das Motorritzel fest.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 34 (N-2): - 1

Das Einstellen des Zahnflankenspiels ist in Kapitel 11. d) beschrieben und muss vor der Erstinbetriebnahme des Fahrzeugs durchgeführt werden.

Montageanleitung Bild 35 (O):

Drehen Sie die beiden Halteschrauben für die Getriebeabdeckung in die entsprechenden Löcher der Chassiswanne. Die Löcher oben im Schraubenkopf müssen parallel zur Längsachse des Fahrzeugs liegen (sonst lassen sich die Clipse nicht einstecken). Anschließend kann die Getriebeabdeckung aufgesetzt und mit den beiden Clipsen gesichert werden.

Die beiden Kunststoffclipse werden vor dem oberen Querlenker auf die Halteschraube aufgeclipst. Werden die Clipse hinten eingesetzt, verringert sich der Nachlaufwinkel, wodurch sich der Geradeauslauf verschlechtert.

Zuletzt werden die vier M3 x 3 Madenschrauben in die entsprechenden Öffnungen des oberen Querlenkerhalters eingedreht. Sie stellen sicher, dass sich die vier Querlenkerschrauben nicht selbsttätig lösen können.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 35 (O): - 1

Zur Verdeutlichung zeigen Ihnen zwei Detailbilder, an welcher Position die Madenschrauben eingedreht werden müssen.

Montageanleitung Bild 36 (P):

Montieren Sie die vier Reifen am Fahrzeug. Sie sind baugleich, deshalb ist keine bestimmte Position wichtig. Achten Sie beim Aufstecken darauf, dass der Sechskant innen in der Felge exakt auf der Radmitnehmermutter liegt. Drehen Sie die Radmuttern nicht mit Gewalt fest.

Montageanleitung Bild 37 (Q):

Ein geeigneter Fahrtregler (nicht im Lieferumfang) wird mit doppelseitigem Klebeband vor dem von Ihnen eingebauten Motor befestigt.

Der Akku wird durch die beiliegenden Klettbänder gehalten, diese sind durch die entsprechenden Öffnungen in der Chassiswanne zu führen.

Setzen Sie den von Ihnen verwendeten Empfänger in die Empfängerbox ein; etwas Schaumstoff schützt ihn vor Vibrationen während der Fahrt.

Die Kabel zwischen Empfänger und Lenkservo bzw. Fahrtregler werden an der mit Schaumstoff geschützten Kante aus der Empfängerbox herausgeführt, ebenso die Antenne (sofern der von Ihnen verwendete Empfänger keine eingebaute Antenne besitzt).

Verlegen Sie alle Kabel so, dass sie nicht in bewegliche Antriebsteile gelangen können. Fixieren Sie die Kabel mit Kabelbindern.

Montageanleitung Bild 38 (R-1):

Die Verriegelung für den Überrollkäfig ist wie im Bild zu sehen zu montieren.

Reely Stagger - Montageanleitung Bild 38 (R-1): - 1

Wichtig!

Beim Zusammenstecken ist unbedingt darauf zu achten, dass der Drehknopf und die Verriegelung korrekt zusammengesteckt wird; die abgeflachten Seiten müssen zusammenpassen, siehe Detailbild.

Montageanleitung Bild 39 (R-2):

Montieren Sie den Griff mit zwei Schrauben M2.5 x 6 auf dem Drehknopf. Achten Sie dabei auf die richtige Orientierung, so dass der Griff später um 90° zwischen den beiden im Kunststoff sichtbaren Schloss-Symbolen („verriegelt“ bzw. „entriegelt“ geschwenkt werden kann. In Kapitel 9. a) finden Sie weitere Informationen hierzu.

Montageanleitung Bild 40 (S-1):

Montieren Sie die beiden Bügel mit zwei Schrauben M2.5 x 15 am vorderen Teil des Überrollkäfigs.

Montageanleitung Bild 41 (S-2):

Montieren Sie den Überrollkäfig. Die beiden Schrauben M2.5 x 12 sind im Bild speziell gekennzeichnet, alle anderen zwölf Schrauben sind in der Größe M2 x 15.

Montageanleitung Bild 42 (S-3):

Montieren Sie das letzte Teil des Überrollkäfigs mit den zwei Schrauben M2.5 x 15.

Montageanleitung Bild 43 (T):

Montieren Sie die Karosserieteile am Überrollkäfig. Achten Sie darauf, dass für die zwei Schrauben links und rechts am Heck eine Beilagscheibe verwendet werden muss (die Schrauben der rechten Seite sind nicht abgebildet, müssen aber natürlich ebenso fixiert werden).

Montageanleitung Bild 44 (U-1):

Der LED-Balken ist bereits vormontiert, dessen Bestandteile sehen Sie in Bild 44.

Montageanleitung Bild 45 (U-2):

Befestigen Sie den LED-Balken mit zwei Schrauben M2.5 x 12 an der Karosserie. Der Stecker wird mit einem freien Anschluss des Empfängers verbunden (auf richtige Polarität achten) und so mit Strom versorgt. Das Kabel kann mit geeigneten Kabelbindern am Überrollkäfig fixiert werden.

Montageanleitung Bild 46 (V-1):

Montieren Sie die zwei Helme mit zwei Schrauben M3 x 8 an der Fahrerattrappe.

Montageanleitung Bild 47 (V-2):

Befestigen Sie die Fahrerattrappe mit vier Schrauben M2.5 x 8 in der Karosserie.

Montageanleitung Bild 48 (V-3):

Nun lässt sich die komplette Karosserie an der Vorderseite des Chassis mit zwei Schrauben befestigen. Klappen Sie dann die Karosserie zu und verriegeln Sie sie mit dem Drehknopf.

9. Inbetriebnahme des Modellfahrzeugs

a) Karosserie öffnen/abnehmen

Die Karosserie kann zum Einlegen des Fahrakkus oder für Einstellungen am Fahrtregler hochgeklappt werden. Hierzu befindet sich am Fahrzeugheck eine spezielle Schnellverriegelung.

Reely Stagger - a) Karosserie öffnen/abnehmen - 1

Überdrehen Sie die Schnellverriegelung nicht. Wenden Sie beim Öffnen und Schließen keine Gewalt an.

Karosserie öffnen

  • Halten Sie den runden Knopf (A) in der Mitte der Schnellverriegelung gedrückt und drehen Sie das äußere Griffstück (B) um 90° gegen den Uhrzeigersinn (nach links).
    • Lassen Sie den Knopf wieder los.
  • Anschließend kann die Karosserie nach oben geklappt werden.

Karosserie schließen

  • Klappen Sie die Karosserie zu.
  • Halten Sie den runden Knopf (A) in der Mitte der Schnellverriegelung gedrückt und drehen Sie das äußere Griffstück (B) um 90° im Uhrzeigersinn (nach rechts).
    • Lassen Sie den Knopf wieder los.

Sperrriegel einstellen

Sollte sich die Schnellverriegelung nicht mehr korrekt öffnen oder schließen lassen, so kontrollieren Sie, ob sich der Sperrriegel (C) im Inneren gelöst hat oder ob er verdreht ist.

Der Sperrriegel (C) muss so orientiert sein, dass er im 90°-Winkel zum Griffstück (B) steht. Nur dann lässt sich die Schnellverriegelung lösen und schließen.

Karosserie demontieren

Die Gelenkverbindung zwischen Fahrzeug und Karosserie lässt sich durch Herausdrehen zweier Schrauben (D) an der Frontseite des Fahrzeugs (je eine Schraube links und rechts) sehr einfach lösen.

Reely Stagger - Karosserie demontieren - 1

Achtung!

en Karosserie und Chassis befindet sich das Kabel zu der LED-Lichtleiste. Nehmen Sie die Karosserie sehr vorsichtig ab, um das Kabel nicht zu beschädigen!

Reely Stagger - Achtung! - 1

b) Einlegen des Fahrakkus in das Fahrzeug

Reely Stagger - b) Einlegen des Fahrakkus in das Fahrzeug - 1

Wichtig!

Fahrzeug ist ausschließlich für einen LiPo-Fahrakku mit 2 Zellen (Nennspannung 7,4 V) oder einen NiMH-Fahrakku mit 6 - 7 Zellen (Nennspannung 7,2 V bzw. 8,4 V) geeignet (jeweils nicht im Lieferumfang).

Bei Verwendung von Fahrakkus wird der Antrieb des Fahrzeugs überlastet und dadurch beschädigt (z.B. Differenzial). Verlust von Gewährleistung/Garantie!

Wählen Sie den Fahrakku entsprechend dem von Ihnen eingesetzten Fahrtregler/Motor; kontrollieren Sie bei Einsatz eines LiPo-Fahrakkus, ob die Unterspannungserkennung an Ihrem Fahrtregler eingeschaltet ist.

Lösen Sie die beiden Klettbänder der Akkuhalterung. Legen Sie anschließend den Fahrakku in die Akkuhalterung ein. Ziehen Sie die beiden Klettbänder straff, so dass der Fahrakku fest sitzt und verschließen Sie das Klettband.

c) Einstellen der Fernsteuerung und des Fahrtreglers

Halten Sie sich beim Einstellen der Fernsteuerung und bei der Programmierung des Fahrtreglers strikt an die Angaben der Hersteller, beachten Sie die entsprechende Bedienungsanleitung.

Die Lenkung muss so eingestellt sein, dass das Modell gerade fährt, wenn am Sender das Bedienelement für die Lenkung in der Mittelstellung steht. Der Lenkausschlag nach rechts und links muss jeweils gleich groß sein und bei vollem Lenkeinschlag dürfen die Räder mechanisch nirgends anschlagen/blockieren.

Der Fahrtregler muss so eingestellt sein, dass der Motor ausgeschaltet ist und das Fahrzeug stehen bleibt, wenn am Sender das Bedienelement für die Fahrfunktion in der Mittelstellung (Neutralstellung) steht. Zudem müssen die Fahrfunktionen wie z.B. Vorwärtsfahrt, Stopp mit Bremsfunktion und Rückwärtsfahrt vom Fahrtregler zuverlässig erkannt werden, damit der Motor entsprechend gesteuert wird.

Bevor es zur ersten Probefahrt gehen kann, muss das Fahrwerk überprüft und bei Bedarf eingestellt werden, siehe nachfolgende Abschnitte.

d) Einstellung des Radsturzes

Der Radsturz bezeichnet die Neigung der Radebene gegenüber der Senkrechten.

Reely Stagger - d) Einstellung des Radsturzes - 1

Reely Stagger - d) Einstellung des Radsturzes - 2

Negativer Sturz Positiver Sturz

(Radoberkanten zeigen nach innen) (Radoberkanten zeigen nach außen)

Reely Stagger - d) Einstellung des Radsturzes - 3

Die Einstellung der Räder bei den beiden Abbildungen oben ist übertrieben dargestellt, um Ihnen den Unterschied zwischen negativem und positivem Sturz zu zeigen. Für die Einstellung am Modellfahrzeug sollte eine so extreme Einstellung natürlich nicht vorgenommen werden!

- Ein negativer Sturz an den Vorderrädern erhöht die Seitenführungskräfte der Räder bei Kurvenfahrten, die Lenkungspricht direkter an, die Lenkkräfte werden geringer. Gleichzeitig wird das Rad in Achsrichtung auf den Achsschenkel gedrückt. Damit wird axiales Lagerspiel ausgeglichen, das Fahrverhalten wird ruhiger.

- Ein negativer Sturz an den Hinterrädern vermindert die Neigung des Fahrzeughecks, in Kurven auszubrechen.

- Die Einstellung eines positiven Sturzes vermindert dagegen die Seitenführungskräfte der Reifen und sollte grundsätzlich nicht verwendet werden.

Radsturz an der Vorderachse einstellen:

Die sog. „Pivot-Ball“-Aufhängung an der Vorderachse besteht aus einem speziell geformten Achsschenkel, zwei Kugelkopfschrauben (A und B) und zwei außen liegenden Kunststoff-Madenschrauben (C).

Beim Zusammenbau konnten Sie diese spezielle Form der Radaufhängung bereits kennenlernen.

Zur Einstellung des Radsturzes müssen die Kugelkopfschrauben (A) und (B) über einen kleinen 2,5 mm-Sechskantschlüssel (D) verdreht werden, der durch das Loch der Madenschraube (C) gesteckt wird.

Die Kunststoff-Madenschrauben (C) können mit einem größeren 5 mm-Sechskantschlüssel (E) festgezogen oder gelöst werden. Sie dienen aber lediglich dazu, den Achsschenkel an den Kugelkopfschrauben (A) und (B) zu fixieren.

Drehen Sie die Madenschrauben (C) niemals mit Gewalt fest, sonst kann sich die Radaufhängung nicht frei bewegen. Zu lose dürfen die Madenschrauben (C) aber auch nicht eingedreht werden, da sonst die Kugelkopfschrauben und folglich der Achsschenkel wackelt.

Reely Stagger - Radsturz an der Vorderachse einstellen: - 1

text_image A C B C

Reely Stagger - Radsturz an der Vorderachse einstellen: - 2

  • Um den Radsturz zu verstellen, verdrehen Sie die Metall-Kugelkopfschrauben mit einem kleinen 2,5 mm-Sechskantschlüssel (D).
  • Um die Kunststoff-Madenschrauben fester anzuziehen (oder zu lösen), verdrehen Sie sie mit einem größeren 5 mm-Sechskantschlüssel (E). Wie schon beschrieben, müssen diese so eingestellt werden, dass sich die Metall-Kugelkopfschrauben im Achsschenkel leicht bewegen können, jedoch nicht wackeln.

Sturz negativer einstellen:

Drehen Sie die obere Kugelkopfschraube (A) nach rechts im Uhrzeigersinn, die untere Kugelkopfschraube (B) im gleichen Winkel nach links gegen den Uhrzeigersinn.

Sturz positiver einstellen:

Drehen Sie die obere Kugelkopfschraube (A) nach links gegen den Uhrzeigersinn, die untere Kugelkopfschraube (B) im gleichen Winkel nach rechts im Uhrzeigersinn.

Reely Stagger - Sturz positiver einstellen: - 1

Verdrehen Sie die Kugelkopfschrauben (A) und (B) über den kleinen Sechskantschlüssel (D) nur jeweils um eine Viertel-Umdrehung und prüfen Sie anschließend das veränderte Fahrverhalten.

Das kleine Sechskantloch der Kugelkopfschrauben (A) und (B) ist nur dann sichtbar, wenn man genau durch das große Sechskantloch der Kunststoff-Madenschrauben (C) hindurch sieht.

Drehen Sie die Kugelkopfschrauben nicht zu weit heraus, da andernfalls die Antriebsachse herausfallen könnte (bzw. das Gewinde der Kugelkopfschrauben hält nicht mehr in den Querlenkern).

Radsturz an der Hinterachse einstellen:

Die Verstellung des Radsturzes erfolgt durch das Verdrehen der Schraube (A) des oberen Querlenkers.

Da diese Schraube je ein Links- und Rechtsgewinde hat, müssen Sie den Querlenker zum Verstellen des Radsturzes nicht ausbauen.

Weiterhin befinden sich am hinteren Achsschenkel mehrere verschiedene Befestigungspunkte für den oberen Querlenker.

Reely Stagger - Radsturz an der Hinterachse einstellen: - 1

Würde der Querlenker an einem anderen Punkt befestigt werden, so verändert dies den Radsturz beim Ein- und Ausfedern des Rades.

e) Einstellung der Spur

Die Spur (Vorspur = Bild „A“, Nachspur = Bild „B“) bezeichnet die Stellung der Radebene zur Fahrtrichtung.

Während der Fahrt werden die Räder durch den Rollwiderstand vorne auseinandergedrückt und stehen daher nicht mehr exakt parallel zur Fahrtrichtung.

Zum Ausgleich können die Räder des stehenden Fahrzeuges so eingestellt werden, dass sie vorne leicht nach innen zeigen. Diese Vorspur bewirkt gleichzeitig eine bessere Seitenführung des Reifens und damit ein direkteres Ansprechen der Lenkung.

Wird ein weicheres Ansprechen der Lenkung gewünscht, kann dies entsprechend über die Einstellung einer Nachspur erreicht werden, d.h. die Räder des stehenden Fahrzeugs zeigen nach außen.

Reely Stagger - e) Einstellung der Spur - 1

Ein Spurwinkel von mehr als 3° Vorspur (A) oder Nachspur (B) führt zu Problemen im Handling und verminderter Geschwindigkeit, außerdem erhöht sich der Reifenverschleiß.

Das obige Bild zeigt eine stark übertriebene Einstellung, die nur zur Verdeutlichung des Unterschieds zwischen Vor- und Nachspur dient. Wird eine solche Einstellung beim Fahrzeug gewählt, so ist es nur noch sehr schlecht steuerbar!

Spur an der Vorderachse einstellen:

Die Vor-/Nachspur an der Vorderachse lässt sich durch Verdrehen der Spurstangenhebel (A) einstellen. Da dieser je ein Links- und Rechtsgewinde hat, müssen Sie ihn zum Verstellen nicht ausbauen.

Verdrehen Sie immer beide Spurstangenhebel gleichmäßig (linkes und rechtes Vorderrad), da Sie sonst die Trimmung am Sender verstellen müssen (oder sogar die Ansteuerung durch das Lenkservo durch Verstellen der Servostange).

Im Achsschenkel (B) befinden sich weiterhin mehrere Befestigungspunkte für den Spurstangenhebel; diese dienen zum Verändern des Einschlagwinkels des Vorderrads (Ackermann-Winkel).

Reely Stagger - Spur an der Vorderachse einstellen: - 1

Spur an der Hinterachse einstellen:

Die Spureinstellung an der Hinterachse dieses Fahrzeugs ist fest vorgegeben und kann nicht eingestellt werden.

f) Einstellung der Stoßdämpfer
Reely Stagger - Spur an der Hinterachse einstellen: - 1

Am oberen Ende des Stoßdämpfers (A) kann die Einstellung der Feder-Vorspannung durch das Einfügen von Kunststoffclipsen vorgenommen werden.

Die Stoßdämpfer an Vorderachse und Hinterachse des Fahrzeugs können oben an der Dämpferbrücke (B) und am unteren Querlenker (C) in verschiedenen Positionen montiert werden.

Stellen Sie die Stoßdämpfer einer Achse immer gleich ein (am linken und rechten Rad der Vorderachse bzw. der Hinterachse), da andernfalls das Fahrverhalten negativ beeinflusst wird.

Professionelle Fahrer können auch Federn mit einem anderen Härtegrad verwenden oder die Stoßdämpfer mit einem Dämpferöl mit anderer Viskosität befüllen. Auch der Einbau von Alu-Stoßdämpfern, die per Rändelrad einstellbar sind, wäre möglich.

Wie bei einem „echten“ Auto sind die Stoßdämpfer (bzw. die Gummidichtungen in den Stoßdämpfern) an dem Modellfahrzeug ein Verschleißteil. Läuft das Öl aus den Stoßdämpfern heraus (z.B. Querlenker sehr stark verölt, Tropfspuren), müssen die Dichtungen bzw. die Stoßdämpfer ersetzt werden.

10. Die erste Fahrt

Damit das Fahrzeug bei der Inbetriebnahme keine unkontrollierten Bewegungen durchführt, halten Sie sich exakt an die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise.

• Die Batterien bzw. Akkus im Sender müssen, ebenso wie der Fahrakku, voll bzw. geladen sein.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf eine geeignete Unterlage, so dass die Räder frei drehen können.
- Öffnen Sie die Karosserie und legen Sie den voll geladenen Fahrakku in den Akkuschacht ein, sichern Sie ihn mit den Klattbändern.
• Schalten Sie den Fernsteuersender ein.
- Schließen Sie den Fahrakku am Fahrtregler an. Falls der Fahrtregler über einen zusätzlichen Ein-/Aus-Schalter verfügt, schalten Sie ihn ein. Fassen Sie nicht in den Antrieb hinein, halten Sie das Fahrzeug nicht über die Räder fest.
- Prüfen Sie die Lenkfunktion und die Fahrfunktion sowie die Neutralposition des Antriebs (beim Loslassen des Gashebels am Sender muss der Motor stehen bleiben).
• Verschließen Sie die Karosserie.
- Wählen Sie für die erste Probefahrt ein geeignetes Gelände aus, damit das Modell im Falle eines Steuerfehlers nicht gleich gegen ein Hindernis stößt und dabei Schaden nimmt.
- Beginnen Sie vorsichtig, bis Sie sich an das Fahrverhalten des Fahrzeuges gewöhnt haben.
- Nach der Fahrt ist zuerst der Fahrakku vom Fahrtregler abzustecken und anschließend die Fernsteuerung auszuschalten.

Reely Stagger - Die erste Fahrt - 1

Wichtig!

In Sie niemals den Sender aus, wenn der Fahrakku am Modell angeschlossen bzw. das Modell eingeschaltet ist.

11. Reinigung und Wartung

a) Allgemein

Vor einer Reinigung oder Wartung ist der Fahrtregler auszuschalten und der Fahrakku vom Fahrtregler vollständig zu trennen. Falls Sie vorher mit dem Fahrzeug gefahren sind, lassen Sie alle Teile (z.B. Motor, Fahrtregler usw.) zuerst vollständig abkühlen.

Reinigen Sie das ganze Fahrzeug nach dem Fahren von Staub und Schmutz, verwenden Sie z.B. einen langhaarigen sauberen Pinsel und einen Staubsauger. Druckluft-Sprays können ebenfalls eine Hilfe sein.

Verwenden Sie keine Reinigungssprays oder herkömmliche Haushaltsreiniger. Dadurch könnte die Elektronik beschädigt werden, außerdem führen solche Mittel zu Verfärbungen an den Kunststoffteilen oder der Karosserie.

Waschen Sie das Fahrzeug niemals mit Wasser ab, z.B. mit einem Hochdruckreiniger. Dadurch wird der Motor, der Fahrtregler und auch der Empfänger zerstört.

Zum Abwischen der Karosserie kann ein weiches, leicht angefeuchtetes Tuch verwendet werden. Reiben Sie nicht zu fest, sonst gibt es Kratzspuren.

b) Vor bzw. nach jeder Fahrt

Durch die Motorvibrationen und Erschütterungen beim Fahren können sich Teile und Schraubverbindungen lösen.

Kontrollieren Sie deshalb vor bzw. nach jeder Fahrt folgende Positionen:

  • Fester Sitz der Radmuttern und aller Schraubverbindungen des Fahrzeugs
    • Befestigung von Fahrtregler, Ein-/Ausschalter, Empfänger
  • Verklebung der Reifen auf den Felgen bzw. Zustand der Reifen
  • Befestigung aller Kabel (diese dürfen nicht in bewegliche Teile des Fahrzeugs gelangen)

Überprüfen Sie außerdem vor bzw. nach jedem Gebrauch das Fahrzeug auf Beschädigungen. Falls Sie Beschädigungen feststellen, so darf das Fahrzeug nicht verwendet bzw. in Betrieb genommen werden. Sollten abgenutzte Fahrzeugteile (z.B. Reifen) oder defekte Fahrzeugteile (z.B. ein gebrochener Querlenker) ausgetauscht werden müssen, so verwenden Sie nur Originalersatzteile.

c) Radwechsel

Die Reifen sind auf der Felge fixiert, damit sie sich nicht von der Felge lösen können. Wenn die Reifen abgefahren sind, muss deshalb das gesamte Rad getauscht werden.

Nach dem Lösen der Radmutter (A) ziehen Sie das Rad von der Radachse ab.

Anschließend wird das neue Rad aufgesteckt, so dass der Innensechskant innen an der Felge genau auf der Radmitnehmer-Mutter steckt.

Schrauben Sie das Rad mit der zu Beginn entfernten Radmutter (A) auf der Radachse fest. Wenden Sie jedoch beim Festschrauben keine Gewalt an, da sich sonst das Rad nur schwer dreht, wodurch der Antrieb beschädigt werden kann.

Möglicherweise bleibt die Radmitnehmer-Mutter (B) beim Abziehen des Hinterrades in der Felge stecken oder sie löst sich von der Radachse (C). Achten Sie dann darauf, dass der Mitnehmerstift (D) nicht herausfällt und verloren geht.

Wenn später das Rad wieder aufgesetzt wird, ist unbedingt zu kontrollieren, dass der Mitnehmerstift (D) genau in der Mitte der Radachse (C) steckt und in der entsprechenden Nut in der Radmitnehmer-Mutter (B) zu liegen kommt.

Bei fehlendem Mitnehmerstift (D) kann kein Drehmoment vom Motor auf das Rad übertragen werden, das Rad dreht sich frei durch.

Reely Stagger - c) Radwechsel - 1

d) Einstellen des Zahnflankenspiels

Nach dem Zusammenbau des Fahrzeugs und vor der Erstinbetriebnahme muss das Zahnflankenspiel korrel eingestellt werden. Es ist außerdem empfehlenswert, das Zahnflankenspiel regelmäßig nachzuprüfen.

Ziehen Sie die beiden Clipse (A) heraus, anschließend lässt sich die Staubschutzabdeckung (B) abnehmen.

Grundsätzlich muss der Abstand zwischen Hauptzahnrad C) und Motorritzel (D) muss so gering wie möglich sein, ohne dass jedoch die Zahnräder streng laufen.

Lösen Sie die obere Befestigungsschraube (E) des Motors ein kleines Stück. Schieben Sie dann den Motor mit dem Motorritzel (D) mit sanftem Druck in Richtung Hauptzahnrad (C).

Reely Stagger - d) Einstellen des Zahnflankenspiels - 1

Der Motor darf dabei aber nicht wackeln; die Befestigungsschraube darf nur so weit gelöst werden, dass sich der Motor bewegen lässt.

Das Motorritzel und das Hauptzahnrad greifen nun spielfrei ineinander. Dies ist jedoch für die Lebensdauer der Zahnräder nicht optimal!

Setzen Sie einen Streifen dünnes Papier (F) zwischen das Hauptzahnrad (C) und das Motorritzel (D), drehen Sie das Hauptzahnrad von Hand so, dass der Papierstreifen (max. 80 g-Papier!) zwischen beide Zahnräder eingezogen wird.

Unter dem Druck des Papiers wird der Elektromotor um das erforderliche Maß zurückgedrückt.

Drehen Sie nun in dieser Stellung die Befestigungsschraube (E) des Motors fest.

Wenn Sie anschließend das Hauptzahnrad zurückdrehen, damit der Papierstreifen wieder entnommen werden kann (G), sollten beide Zahnräder den erforderlichen Abstand zueinander aufweisen.

Reely Stagger - d) Einstellen des Zahnflankenspiels - 2

Idealerweise ist das Motorritzel so nah wie möglich am Hauptzahnrad, ohne dass sich die Zähne berühren und die Zahnräder dadurch streng laufen.

Sind die Zahnräder (Motorritzel und Hauptzahnrad) zu weit von einander entfernt, so werden bereits nach wenigen Sekunden Fahrt die Zähne des Hauptzahnrads vom Motorritzel regelrecht abgefräst - Verlust von Gewährleistung/Garantie!

Drückt das Motorritzel jedoch gegen das Hauptzahnrad (spielfreier Lauf der Zahnräder), so führt dies zu einem Leistungsverlust, außerdem zu einem erhöhten Stromverbrauch (der Motor benötigt bereits viel Kraft, das Hauptzahnrad zu drehen) und zu einem vorzeitigen Verschleiß des Hauptzahnrads.

e) Einstellen der Rutschkupplung

Die Rutschkupplung schützt das Getriebe vor Überlastung beim Anfahren z.B. auf besonders griffigem Untergrund.

Außerdem wird durch eine entsprechende Einstellung der Rutschkupplung vermieden, dass sich das Fahrzeug durch das hohe Drehmoment des Brushless-Antriebs beim Anfahren überschlägt.

Reely Stagger - e) Einstellen der Rutschkupplung - 1

Der Hersteller hat bereits die optimale Einstellung gewählt, deshalb ist normalerweise keine Veränderung nötig.

Durch sehr häufiges Anfahren mit voller Leistung auf griffigem Untergrund können sich jedoch die Beläge der Rutschkupplung mit der Zeit abnutzen, wodurch u.U. eine Justierung der Rutschkupplung erforderlich wird. Weiterhin könnten professionelle Fahrer die Rutschkupplung entsprechend dem gewünschten Anfahrverhalten auf einem bestimmten Untergrund einstellen.

Sollten Sie die Einstellung verändern wollen, so gehen Sie wie folgt vor:

Ziehen Sie die beiden Clipse (A) heraus, anschließend lässt sich die Staubschutzabdeckung (B) abnehmen.

Die Rutschkupplung kann durch das Verdrehen der Sechskantmutter (C) eingestellt werden.

Durch eine Drehung nach rechts im Uhrzeigersinn gelangt mehr Antriebsleistung an das Getriebe, eine Drehung nach links gegen den Uhrzeigersinn verringert die Kraftübertragung (jeweils von hinten auf das Fahrzeug gesehen).

Reely Stagger - Sollten Sie die Einstellung verändern wollen, so gehen Sie wie folgt vor: - 1

Wird die Ruschkupplung zu fest eingestellt, so wird die Antriebskraft voll übertragen, die Rutschkupplung ist ohne Funktion.

Dies kann das Differenzial beschädigen, au- ßerdem besteht die Gefahr, dass sich das Fahrzeug bei zu griffigem Untergrund aufgrund des hohen Drehmoments des Brushless-Mo- tors beim Losfahren überschlägt.

Wird die Rutschkupplung zu „weich“ eingestellt, so führt dies zu sehr starkem Verschleiß der Rutschkupplung. Außerdem ist die Beschleunigung sehr schlecht, bzw. das Fahrzeug bewegt sich überhaupt nicht (Durchdrehen der Rutschkupplung).

Reely Stagger - Sollten Sie die Einstellung verändern wollen, so gehen Sie wie folgt vor: - 2

text_image A B A

Reely Stagger - Sollten Sie die Einstellung verändern wollen, so gehen Sie wie folgt vor: - 3

Verstellen Sie die Rutschkupplung nur in sehr kleinen Schritten (max. 1/4 Umdrehung) und testen Sie anschließend das Verhalten des Fahrzeugs beim Losfahren. Merken Sie sich in jedem Fall die vorgenommene Veränderung, so dass Sie sie bei Bedarf wieder rückgängig machen können.

12. Entsorgung

a) Produkt

Reely Stagger - a) Produkt - 1

Elektronische Geräte sind Wertstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt.

b) Batterien/Akkus

Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/Akkus verpflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt.

Reely Stagger - b) Batterien/Akkus - 1

Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet, das auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmüll hinweist. Die Bezeichnungen für das ausschlaggebende Schwermetall sind: Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, Pb = Blei (die Bezeichnung steht auf den Batterien/Akkus z.B. unter dem links abgebildeten Mülltonnen-Symbol).

Ihre verbrauchten Batterien/Akkus können Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihrer Gemeinde, unseren Filialen oder überall dort abgeben, wo Batterien/Akkus verkauft werden.

Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpflichtungen und leisten Ihren Beitrag zum Umweltschutz.

13. Behebung von Störungen

Auch wenn das Modell nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde, kann es dennoch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen können. Beachten Sie außerdem die beiliegende Bedienungsanleitung zur Fernsteueranlage.

Das Modell reagiert nicht oder nicht richtig

  • Bei 2,4 GHz-Fernsteueranlagen muss der Empfänger am Sender angelernt werden. Dieser Vorgang wird z.B. mit den englischen Begriffen „Binding“ oder „Pairing“ bezeichnet. Beachten Sie dazu die Bedienungsanleitung der Fernsteueranlage.
  • Ist der Fahrakku des Fahrzeugs oder die Batterien/Akkus im Sender leer? Tauschen Sie den Fahrakku bzw. die Batterien/Akkus im Sender gegen neue aus.
  • Haben Sie zuerst den Sender und anschließend den Fahrtregler eingeschaltet?
  • Ist der Fahrakku richtig am Fahrtregler angeschlossen? Prüfen Sie die Steckverbindung, ob diese evtl. verschmutzt oder oxydiert ist.
  • Ist das Fahrzeug zu weit weg? Bei vollem Fahrakku und vollen Batterien/Akkus im Sender sollte eine Reichweite von 50 m und mehr möglich sein. Dies kann jedoch verringert werden durch Umgebungseinflüsse, z.B. Störungen auf der Sendefrequenz oder die Nähe zu anderen Sendern (nicht nur Fernsteuersender, sondern auch WLAN-Bluetooth®-Geräte, die ebenfalls eine Sendefrequenz von 2,4 GHz nutzen), zu Metallteilen, Gebäuden usw.
    Die Position von Sender- und Empfängerantenne zueinander hat sehr starken Einfluss auf die Reichweite. Optimal ist es, wenn sowohl die Sender- als auch die Empfängerantenne senkrecht steht (und damit beide Antennen parallel zueinander liegen). Wenn Sie dagegen mit der Senderantenne auf das Fahrzeug zielen, ergibt sich eine sehr kurze Reichweite!
  • Prüfen Sie die richtige Position der Stecker des Fahrtreglers und des Lenkservos im Empfänger. Sind die Stecker um 180° verdreht eingesteckt, so funktioniert der Fahrtregler und das Lenkservo nicht.
    Wenn dagegen die Stecker von Fahrtregler und Lenkservo gegeneinander vertauscht wurden, steuert der Gas-/Bremshebel das Lenkservo und das Drehrad die Fahrfunktion!

Fahrzeug bleibt beim Loslassen des Gas-/Bremshebels nicht stehen

  • Korrigieren Sie am Sender die Trimmung für die Fahrfunktion (Neutralstellung einstellen).
  • Programmieren Sie die Neutralstellung am Fahrtregler neu (und auch die Vollgasposition für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt), sofern der von Ihnen verwendete Fahrtregler über diese Funktion verfügt.

Fahrzeug wird langsamer bzw. das Lenkservo zeigt nur noch geringe oder überhaupt keine Reaktion; die Reichweite zwischen Sender und Fahrzeug ist nur sehr kurz

• Der Fahrakku ist schwach oder leer.
Die Stromversorgung des Empfängers und damit auch des Lenkservos erfolgt bei modernen elektronischen Fahrtreglern über den im Fahrtregler eingebauten BEC. Aus diesem Grund führt ein schwacher oder leerer Fahrakku dazu, dass der Empfänger nicht mehr richtig arbeitet. Tauschen Sie den Fahrakku gegen einen neuen voll geladenen Fahrakku aus (vorher eine Pause von 5 - 10 Minuten machen, damit sich der Motor und der Fahrtregler ausreichend abkühlen können).
- Überprüfen Sie die Batterien/Akkus im Sender.

Beim Fahren wird das Fahrzeug langsamer oder bleibt stehen

  • Der Fahrakku ist schwach oder leer, oder eine im Fahrtregler integrierte Unterspannungserkennung hat den Motor abgeschaltet.
  • Der Fahrtregler ist zu heiß und hat den Motor abgeschaltet. Warten Sie einige Minuten, bis sich der Fahrtregler abgekühlt hat. Sofern der von Ihnen verwendete Fahrtregler einen Lüfter besitzt, so kontrollieren Sie dessen Funktion.
  • Der von Ihnen verwendete Fahrtregler (oder Empfänger) verfügt über eine Failsafe-Funktion und es wurde kein gültiges Steuersignal erkannt, der Motor wurde daraufhin vom Fahrtregler bzw. Empfänger aus Sicherheitsgründen deaktiviert.

Der Geradeauslauf stimmt nicht

  • Stellen Sie den Geradeauslauf am Sender mit der zugehörigen Trimmfunktion für die Lenkung ein.
  • Überprüfen Sie das Lenkgestänge, den Servoarm, den Servosaver und dessen Verschraubung.
  • Hatte das Fahrzeug einen Unfall? Dann prüfen Sie das Fahrzeug auf defekte oder gebrochene Teile und tauschen Sie diese aus.

Die Lenkung ist gegenläufig zur Bewegung des Drehrads am Sender

- Aktivieren Sie an Ihrem Sender die Reverse-Einstellung für die Lenkfunktion.

Die Fahrfunktion ist gegenläufig zur Bewegung des Gas-/Bremshebels am Senders

  • Normalerweise muss das Fahrzeug nach vorne fahren, wenn der Gas-/Bremshebel bei Pistolengriff-Sendern zum Griff hin gezogen wird. Ist dies nicht der Fall, so aktivieren Sie an den von Ihnen verwendeten Sender die Reverse-Einstellung für die Fahrfunktion.
  • Haben Sie einen Brushless-Motor eingebaut, so vertauschen Sie zwei der drei Motorkabel gegeneinander. Dies kehrt die Drehrichtung des Motors um.

Die Lenkung funktioniert nicht oder nicht richtig, Lenkausschlag am Fahrzeug zu gering

  • Möglicherweise verfügt der von Ihnen verwendete Sender über eine Dualrate-Einstellung oder eine Begrenzung des maximalen Servowegs. Beachten Sie die Bedienungsanleitung zu Ihrem Sender.
  • Prüfen Sie die Lenkmechanik auf lose Teile; prüfen Sie z.B., ob der Servoarm richtig auf dem Servo befestigt ist.
  • Beim Einbau des Servos in das Fahrzeug ist darauf zu achten, dass das Servo in der Mittelstellung steht, bevor der Servoarm montiert wird.

Die LED-Lichtleiste leuchtet nichtzu gering

- Die LED-Lichtleiste wird an einem freien Anschluss des Empfängers angesteckt. Kontrollieren Sie die Polarität des Steckers.

14. Technische Daten

Maßstab....1:10

Geeignete Fahrakku-Typen......2zelliger LiPo-Fahrakku (Nennspannung 7,4 V) oder 6-7zelliger NiMH-Fahrakku (Nennspannung 7,2 V bzw. 8,4 V), je nach verwendetem Fahrtregler

Empfohlener Motor......Brushed-Elektromotor, Typ 550, 13 Turns oder Brushless-Elektromotor, Typ 3652, 3000 KV

Empfohlener Fahrtregler......Brushed- oder Brushless-Fahrtregler (je nach Motor), Dauerstrom min. 40 A

Empfohlenes Lenkservo......Standard-Baugröße, min. 4 kg/40 Ncm

Empfohlene Fernsteueranlage ....Pistolengriff-Fernsteueranlage 2,4 GHz, 2 Kanäle

Antrieb ....Allrad-Antrieb über Kardanwelle

Differenzial in Vorder- und Hinterachse

Fahrwerk....Einzelradaufhängung, Doppelquerlenker

Öldruckstoßdämpfer mit Spiralfedern, einstellbar

Spur der Vorderräder einstellbar

Sturz der Vorder- und Hinterräder einstellbar

Abmessungen (L x B x H)....420 x 295 x 165 mm

Reifen-Abmessungen (B x ∅)......49 x 105 mm

Radstand 275 mm

Bodenfreiheit ....58 mm

Gewicht......Abhängig von Motor/Fahrtregler/Akku, fahrfertig ca. 2,3 - 2,5 kg

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14. Technische gegevens

Schaal....1:10

Geschikte types rijaccu's....2 cellige LiPo-rijaccu (nominale spanning 7,4 V) of 6-7 cellige NiMH-rijaccu (nominale spanning 7,2 V of 8,4 V), afhankelijk van de gebruikte rijregelaar

Aanbevolen motor ....Brushed-Elektromotor, Type 550, 13 Turns of Brushless-Elektromotor, Type 3652, 3000 KV

D Dies ist eine Publikation der Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str. 1, D-92240 Hirschau (www.conrad.com).
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Produktinformationen

Marke : Reely

Modell : Stagger

Kategorie : Ferngesteuertes Spielzeug