BS-1400GPRS - Messgeräte AREXX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Temperaturrekorder mit GPRS-Kommunikation |
| Marke | AREXX |
| Modell | BS-1400GPRS |
| Funkfrequenzband | 433 MHz ISM |
| GPRS/GSM | 850/950/1800/1900 MHz |
| USB-Schnittstelle | USB 2.0, Multilogger-Protokoll |
| Interner Speicher | 2 MB Flash (ca. 9 Tage für 10 Sensoren) |
| Display | LCD-Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung |
| Stromversorgung | Netzadapter (Polarität überprüfen) oder USB |
| Batterietyp (Sensoren) | Alkaline-Batterien (Polarität überprüfen) |
| Typische Funkreichweite | 20-40 Meter je nach Umgebung |
| Hauptfunktionen | Aufzeichnung der Messwerte, grafische Anzeige, Alarme, Senden von SMS/E-Mail/HTTP |
| Maximale Anzahl Sensoren | Bis zu 60 gleichzeitige Sensoren |
| Messintervall | Ungefähr alle 45 Sekunden |
| Alarmfunktion | Integrierter Summer, konfigurierbare Schwellenwerte |
| Konfigurationssoftware | Temperature Logger (herunterladbar unter www.arexx.com) |
| Wartung und Reinigung | Trocken halten, bei Feuchtigkeit abziehen, Komponenten nicht berühren |
| Sicherheitsvorkehrungen | Adapterpolarität überprüfen, Feuchtigkeit vermeiden, nicht unter ungünstigen Bedingungen verwenden |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Kontaktieren Sie AREXX Engineering für Reparatur und Teile |
| Garantie | Gesetzliche Garantie für Herstellungsfehler, schließt Folgeschäden aus |
| Allgemeine Informationen | Handbuch als PDF verfügbar, Updates unter www.arexx.com/templogger |
Häufig gestellte Fragen - BS-1400GPRS AREXX
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BEDIENUNGSANLEITUNG BS-1400GPRS AREXX
- Störungen
9 - Kommunikationstest
Technische Daten
*GB BS-1400GPRS INFORMATION
Manual 15
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Hinweise zur beschränkten Garantie und Haftung
Die Gewährleistung von AREXX Engineering beschränkt sich auf Austausch oder Reparatur des Geräts und seines Zubehörs innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist bei nachweislichen Produktionsfehlern, wie Mechanischer Beschädigung und fehlender oder falscher Bestückung elektronischer Bauteile, ausgenommen aller über Steckverbinder/Sockel angeschlossenen Componenten. Es besteht keine Haftbarkeit für Schäden, die unmittelbar durch, oder in Folge der Anwendung des Geräts entstehen. Unberührt davon bleiben Ansprüche, die auf unabdingbaren gesetzlichen Vorschriften zur Produktthaftung beruhen. Sobald Sie irreversible Veränderungen (z.B. Anlöten von weiteren Bauteilen, Bohren von Lochern etc.) am Roboter oder seinem Zubehör vornehmen oder der Roboter Schaden infolge von Nichtbeachtung dieser Anleitung nimmt, erlischt jeglicher Garantieanspruch!
Die Garantie gilt nicht bei Nichtbeachtung dieser Anleitung! Außer dem ist AREXX Engineering nicht verantwortlich für Schäden jeglicher Art, die infolge der Nichtbeachtung dieser Anleitung entstanden sind.itte beachten Sie unbedingt die „Sicherheitshinweise".
Es kann nicht garantiert werden, dass die mitgelieferte Software individuellen Ansprüchen genugt oder komplett unterbrechungs und fehlerfrei arbeiten kann. Weiterhin ist die Software beliebig veränderbar und wird vom Anwender in das Gerät geladen. Daherträgt der Anwender das gesamte Risiko bezüglich der Qualität und der Leistungsfähigkeit des Gerätes inklusive aller Software.itte beachten Sie auch die entsprechenden Lizenzvereinbarungen auf der CD-ROM! Prufen Sie bei problemen auf www.arexx.com ob es ein neue Software version gibt.
WICHTIG
Vor dem ersten Gebrauch these BS-1400 Alarm Unit lesen Sieitte zuerst die Gebrachsanleitung aufmerksam durch! Sie erklart die richtige Handhabung und informiert Sie über mögliche Gefahren. Zudem enthalt sie wichtige Informationen, die nicht allen Benutzern besteht sein durreften
| Symbole Im Handbuch werden folgende Symbole verwendet: | |
| Das "Achtung!" Symbol weist auf besonderss wichtige Abschnittte hin, die sorgfältig beachtet werden,müssen. Wenn Sie hier Fehler machen, kõnte dies ggf. zur Zerstörung des Roboters oder seine Zubehörs führen und soccer ihre eigene oder die Gesundheit anderer gefährden! | |
| Das "Information" Symbol weist auf Abschnittte hin, die nützliche Tipps und Tricks oder Hintergrundinformationen enthalten. Hier ist es nicht immer essentiell alles zu verstehen, aber mein ist mehr nützlich. | |
| Sicherheitschinweise - Prüfen Sie die Polung der Netzadapter. - Halten Sie die Modul stets trocken. Wenn das Gerät einmal nass geworden ist, entfernene Sotort die Batterien und die Stromversorgung - Bei längerem Nichtgebrauch die Stromversorgung trennen. - Bevor Sie das Modul in Betriebnehmen, prüfen Sie stets theirsen Zustand sowie auch den der Kabel. - Wenn Sie meinen, dass das Gerät nicht länger sicher betrieben werden kann, trennen Sie es soit von der Stromversorgung und stellen Sie sicher, dass es nicht unabsichtlich be nutzt werden kann. - Befragen Sie einen Fachmann, wenn sie sich der Bedienung, Sicherheit oder Anschluss des Moduls nicht sicher sind. - Niemals das Modul in Räumlichkeiten oder unter umgünstigen Bedingungen betreiben. - Das Modul besitzt hochempfindliche Bauteile. Elektronische Bauteile sind sehr gegen staticische Elektrizität empfindlich. Fassen Sie das Modul nur an den Rändern an und vermeiden Sie direkten Kontakt mit den Bauteilen auf der Platine. | |
| Normaler Gebrauch Das BS-1400 Empfänger registriert uns Speichert für jeder Sensor von AREXX Multilogger System die Messdaten und einen Zeitstempel. Jede andere Einsatzart als oben beschrieben kann zu Schäden und Risiken wie Kurzschluss, Brand, Stromschlag usw. führen | |
1. MULTILOGGER INFORMATION
- Lesen Sieitte zuersttheseHandbuch durch.
- Schließen Sieitte die Stromversorgung an und schalten Sie das BS1400 Modul ein.
Die Betriebsbereitschaftslampe leuchtet auf. - Falls Sensoren in Betrieb sind, wird das System die Messdaten auf der Anzeige darstellen.
- Verbirde das BS1400 Modul mit dem PC.
- Starten Sie nun zur Konfiguration des Systems die 'BS1400 Konfiguration'-Software. Dieses Programm befindet sich im Tools-Menu der Temperaturlogger-Software.
Eine aktuelle Version dieseres Programms ist abrufbar aus der Website: http://www.arexx.com/templogger.
Die BS1400 empfängt die Messdaten, die drahtlos aus den Sensoren übermittelt werden.
- Die Temperatursensoren übertragen ihre Daten zum BS1400.
- Am System können viele Sensoren parallel angeschlossen werden.
- Einzelsensoren zum Temperaturlogger sind bei Ihrem Handler erhältlich.
- Wir haben bis zu 60 Sensoren problemlos parallel auf einem einzelnen Empfänger angeschlossen.
- Das BS1400 System zeigt die graphische Darstellung der Sensordaten für eine langere Periode.
- Das System schaltet die Anzeige nach einigen Minuten ab. Sie kann wieder aktiviert werden in dem man den Anzeigeteaste, beziehungsweise Scroll-Taste (Blättertaste) wieder aktiviert.
- ACHTUNG: Die Sensoren sind in der Regel nicht wasserfest!
- Der Bereich der Sensoren kann von den Umgebungsparametern abhängen.
Je nach Materialegenschaften der Umgebungsparametern konnen die Sensoren in Kühlanlagen und Tiefkuhlgeräten den Empfänger ggf. nicht erreichen. Die aktuelle Software, Dokumentation und Handbucher befinden sich in der Webseite: http://www.arexx.com/templlogger
2. INTRODUCTION BS-1400GPRS TRANSCEIVER
Die BS1400 registriert für jeder Sensor Messdaten und einen Zeitstempel. Die Messwerte werden auf dem Anzeigefenster in Textform und als graphische Kurve angezeigt.
These registrierte Messdaten werden an das BS-1400GPRS zugesandt, das die Messdaten zu den bei der Programmierung festgelegten Bedingungen überprüft. Dabei wird je nach den vorgegebenen Alarmierungsbedingungen eventuell ein Alarm ausgelost oder mit GPRS weiterleited. Regeln können mit dem Regeeditor zusammengesetzt werden, der ebenfls in der Temperaturlogger-Software zur Verfugung steht.
Wenn eine Nachricht erzeugt worden ist, kann diese mittel HTTP über GPRS an eine Webserveradresse versandt werden. Das System kann auch SMS-Nachrichten als Warnmeldungen erzeugen. Zudem konnen Email-Nachrichten (über SMTP) erzeugt werden. Die genaue Nachrichtenstruktur hängt von der Regelfestlegung ab, die in der BS1400 festgelegt und gespeichert worden sind. Im Nachrichtentext konnen Datentags (Platzhalter für Variablen) wie zum Beispiel „Messdatenwert", „Sensorname", usw. angewandt werden. Die BS1400 kann als selbstständige Einheit, aber auch als BS510-Basisstation betreiben werden. Über USB angeschlossen auf die Temperaturlogger-Software kann der PC die eingehende Messdaten direkt über dem BS1400-Modul aufzeichnen.
Die AREXX-Multilogger Sensoren melden der Empfangsstation ununterbrochen etwa alle 45 Sekunden einen neuen Messwert.
Die Sensoren und Empfangsstationen verwenden eine Funkverbindung im 433MHz Frequenzband, der bis zu Sendeleistungen von 10 mWatt für die Kommunikation frei verfügbar ist. Je nach baulichen Randbedingungen der Umgebung möglichst die Sendeleistung von maximal 10mW Funkstrecken von maximal 20 bis 40 Metern.
Unzuverlüssige Signalpegel konnen betrachtlich verbessert werden indem man die Sensorposition oder Empfängerposition leicht verändert.

3. MANUAL BS-1400GPRS

1 Inbetriebnahme
2 Das BS1400 GPRS Modul
3 Betrieb des BS1400 Moduls
4 Konfiguration der BS1400
5 Regeln
6 Der Regeeditor
7 Fehlersuche und Fehlerbeseitigung
8 Kommunikationstests
Durch Betätigung der Anzeigetaste (1) konnen Sie verschiedene Modi anwahlen:
A- LiTe der einegangenen Messdaten
B-Aktuell ausgelöste Alarmmeldungen
C- Graphische Anzeige der neuesten Messdaten
D-Ergebnisresulte der abgeschlossenen Regel
E-Allgemeine Systemparameter
F-GSM Status
G-SD-Karte Status
Mit der Scroll-Taste (2) konnen Sie die Datenanzeige vor- und rückwärts durchblättern.
Im A-Modus zeigt das System pro Zeile folgende Messdaten:
- Signalpegel (rssi-Indikator): der Empfangspegel für diese Funkverbindung
- Sensornummer (Sensor-Id): Identifikationsnummer des Sensors.
- Uhrzeit (hh:mm:ss): in Stunden, Minuten und Sekunden.
- Messwert.
- Messwerteinheit (je nach Sensortyp).
Mode B displays the alarm report.
Im C-Modus zeigt das System die aktuellsten Messdaten pro Sensor in graphischer Darstellung.
Für jeder Sensor werden eine Einzelkurven abgebildet, die mit der Scroll-Taste durchgeblätter wird. Die Kurven enthalten die oberen und unteren Grenzwerten, Sensornummer und Messwerteinheit. Die Anzeige enthalt auch eine einfache Zeitskala. Der Anzeigebereich wird in den Allgemeinen Systemparametern festgelegt.
Im D-Modus listet das System die Ergebnisresulte der abgeschlossenen Regeln.
In der ersten Spalte steht die Regelnummer, in der zweiten die Identifikationsnummer des Sensors, in der dritten der Zeitstempel der Aktion, in der vierten Spalte der Ergebnis-Code der ausgeführten Regel. Normalerweise wird der Ergebnis-Code aus dem für den Empfang zuständigen Server bereitgestellt. Eine HTTP-Anfrage wird bei einem OK-Ergebnis met einem Ergebnis-Code 200 Antwerten, während ein SMTP-Server mit Code 250 ante-wortet sobald die eMail-Nachricht erfolgreich eingereiert worden ist.
Im E-Modus listet die Anzeige die Systembenennung, die Firmwareversionsnummer, das aktuelle Datum, die Uhrzeit und die allgemeine Systemparameter.
Die Parameterwerte können im Konfigurationsteil der Software für den BS1400 angepasst werden.
"Graph": der Zeitabstand in Sekunden zwischen zwei Datenitäten in einer Kurve. Es werden 24 Messwerte pro Kurve ("Graph") angezeigt. Diese Wert legt die Gesamtzeitskala für die Kurve fest.
"Beep": Zeitangabe für das akustische Alarmsignal in Sekunden. Das Wecksignal wird eingeschaltet sobald ein Alarm ausgelöst wird und deaktiviert wenn der Benutzer Taste (1) oder (2) drückt, oder wenn das Alarmsignal die hier festgelegte Zeit überschreitet.
"Scr": Anzeigezeit in Sekunden. Wenn keine Taste betätig wird erlischt die Anzeige wenn diese Anzeigezeit übersritten wird.
",rpt": Wiederholungszeit für das Alarm in Sekunden. Falls der Alarmmeldung nicht bestätigt wird, wiederholt das System das Alarm nach der an dieser Stelle festgelegten Wiederholungszeit.
Im F-Modus meldet das System den GSM-Status.
In der ersten Zeile wird der generelle Systemstatus dargestellt: - Leerlauf, http, smtp, SMS, undsoweiter.
In der zweiten Zeile wird der PIN-Status gemeldet: akzeptiert (OK), Fehler. In der dritten Zeile folgt der Name des zuständigen Kommunikationsnetzwerkbetreibers
Im G-Modus meldet das System den SD-Kartenstatus.
Die Gesamt-kapazität der Karte und die frei verfügbaren Kartenkapazität.
4. Die Konfiguration des BS1400-Systems
Um die BS1400 zu Programmieren brauchen wir ein tool ins Multilogger Software, Diese Tool ist ins Tool Menu. Die Basiskonfiguration der BS1400 kann im folgenden Fenster angepasst werden:

Bild 1. Konfiguration Tool
Mit der „Read“-Taste werden die aktuelle Einstellungssparameter aus dem Modul gelesen und mit der „Write“-Taste werden die am Bildschirm angezeigten Einstellungssparameter wieder zurückgeschrieben in das Modul. Die „Open“-Taste lässt eine Systemkonfiguration aus einer Daten und die „Save“-Taste erlaubt Ohnen die aktuelle Konfiguration in eine Daten zu sichern.
Folgende Parameter konnen editiert werden:
Version: Der Versionsnamen, der für dieser Parametersatz gewählt wurde.
Clock offset: (Zeitzonenversatz) Die interne Uhr wird vom PC auf die UTC-zeit gesetzt. Damit die angezeigte Zeit in die Lokalzeit umgerechnet werden kann verwenden wir die hier angegebenen Offset-angaben. Auch eineuge Nachrichtenparameter arbeiten mit den Lokalzeitwerten
Screensaver time (scrn): Bildschirmschonerzeit. Wenn während der Bildschirmschonerzeit keine Tastatur berührt wird, deaktiviert das System nach dieser Periode den Bildschirm.
Graph step time (graph): der Zeitinterval in Sekunden zwischen zwei Daten-sätzen. Es werden 24 Daten-)ätze pro Graph angezeigt. Die angegebene Zahl legt auch den gesamten Zeitbereich der Graph-Kurve fest.
Folgende zwei Felder werden benötigt um den Zugang zum Kommunikationsnetznetz mit ihrer SIM-Karte zu steuern.
GSM APN: Die APN, wie sie von Ihrem Netzwerkbetreiber vorgegeben wurde.
GSM PIN: Die Pincode Ihrer SIM-Karte. Hinweis: die BS1400 kann die Pincode Ihrer SIM-Karte nicht ändern. Falls erforderlich müssen Sie dazu Ihr Telefon benutzen. Beide Einträge findsen Sie unter ihren SIM-Kartendaten.
DNS Server: Wenn Sie zum Adressieren Netznamen anstatt IP-Adressen benutzen, bereitsigen Sie einen DNS-Server. Die IP-Adresse 8.8.8.8 verbindet Sie zum Beispiel mit den Google DNS-Servern. Hinweis: Sie müssen einen Server verwenden, der im Internet verfügbar ist. Ihr locale Routeradresse kann vom BS1400 aus nichtkontaktiert werden.
Time server: Eine url-Adresse, die auf den SNMP-Zeitserver zeigt. Die BS1400 wird die Echtzeituhrzeit mit diesen Server synchronisieren.
Email server: Eine url-Adresse, die auf den SMTP-Server zeigt, womit Sie ihre e-mails versenden können. Hinweis: TLS/SSL stehen nicht zur Verfügung.
Email user: Der Benutzername, der für den Zugang des eMail-Servers benotigt wird.
Email password: Das Benutzerkennwort, das für den Zugang des eMail-Servers benötigt wird.
Email from field: Die eMail-Nachricht wird mit Hilfe der Regelparametern zusammengesetzt. Des hier spezifizierte Feld legt die Versandadresse in der eMail-nachricht fest.
Sms to email pass-through: Wenn SMS-Nachrichten auf de BS1400 empfängen werden, kann man diese Nachrichten als eMail an den hier angegebenen Empfänger weiterleiten. Sobald eine SMS weitergeleitet worden ist, wird die Nachricht aus der SIM-Karte halten.
5. Rules (Regeln)
Die BS1400 verfügt über einer Messenger-Funktionalität
Die BS1400 empfängt Sensordaten und prüft für jeder Messwert, ob der Datenatz in einer Regel weitereicht einer festgelegten Bedingung entspricht. Eine Regel kann auch auf zeitlich bedingten Ereignissen reagieren.
Eine Regel besteht aus einer Bedingung und einer Aktionsfestlegung. Die Bedingung wird aufgrund des Messwertes überprüft. Falls die Bedingung mit einem „TRUE" (= „wahr") erfüllt wird, führt das System die dazu festgelegte Aktion durch.
Die Regeln werden in einer Datei gespeichert, die via USM zum BS1400 hochgeladen werden kann.
Das Regelwerk kann mit dem Regeleeditor angepasst werden, die im Softwarepaket für die Temperaturloggersoftware zur Vergebung stehen (siehehazo: www.arexx.com).
Die Regeldatei (rule-file) kann via USB ins System übertragen werden. Dazu kann man den Regeleeditor oder das config-upload Programm benutzen.

6. Regel Editor
Der Regeleditor ist ein Werkzeug zur Erzeugung einer sogenannten „Regeldatei", welche die BS1400 zur Steuerung der eingebauten Messenger-Funktionen benötigt. Die Messenger-Funktionalität basiert auf den Start einer oder mehreren Aktionen, die von einer eingehenden Messdatensatz basiert, die eine für diesen Datensatz festgelegte Bedingung erfüllt.
Die verfügbare Aktion bestehen aus dem Versand eines eMails, der Versand einer HTTP-Anfrage, eine SMS-Nachricht und die Auslösung eines eingebauten Alarmpiepers
Folgende Parameter werden je nach Aktionstype benötigt:
Für den Versand einer eMail-Nachricht:
Name der Regel
Zeitsperre fur die Regel
Bedingung fur die Regel
eMail-Adresse
- Betreff-Zeile für die Regel
eMail-Nail Nachricht
Für eine HTTP-Aufforderung:
Name der Regel
Zeitsperre für die Regel
Bedingung fur die Regel
- HTTP Aufforderungstyp: GET oder POST
- HTTP Anfrage-URL
- HTTP Anfragetext
FüreinaseMS:
Name der Regel
Zeitsperre fur die Regel
Bedingung fur die Regel
SMS Telefonummer
SMS Textnachricht
Für den Alarmpiepsr:
Name der Regel
Zeitsperre für die Regel
Bedingung fur die Regel
Die Sperrzeit für eine Regel legt die Zahl der Sekunden fest, die eine Regel nach der Ausführung einer Aktion für weitere Reaktionen gespeit.
Die Regelbedingung besteht aus einer logischen Funktion, die aufgrund der eingehenden Messdaten überprüft wird. Die Messwerte und die damit verknüpften Informationen werden als Variablen benutzt.
Folgende Variable stehen zur Verfügung:
| Variable Beschreibung | |
| v Messwert | |
| q Sensor Typ | L = Temperatur (°C), 3 = RH% (%, 5=CO2 (ppm) |
| i Identifikation | ssummer des Sensors |
| r rssi-Wert (Signalpegel in dBm) | |
| h Anzeige der | Stunden in der Uhrzeit der Messwerterfassung |
| m Anzeige der | Minuten in der Uhrzeit der Messwerterfassung |
| s Anzeige der | Sekunden in der Uhrzeit der Messwerterfassung |
| Y Anzeige des | Jahres im Datum der Messwerterfassung |
| |M Anzeige des | Monats im Datum der Messwerterfassung |
| D Anzeige des | Tages im Datum der Messwerterfassung |
| S Zeitpunkt der | Messwerterfassung in Sekunden seit 1-1-2000 UTC |
| c Wochentag der | Messwerterfassung (0=Sonntag, 1=Montag...) |
| a(len) Laufende Mittelwertbildung (len = Periode in Sekunden) | |
| b(len) Laufender Minimalwert (len = Periode in Sekunden) | |
| e(len) Laufender Maximalwert (len = Periode in Sekunden) | |
| $ p(dt) Vorgehender Wert. Falls dt=0, wird der vorherige Wert herangezogen, sonst wird der interpolierte Wert zum zurückliegenden Zeitpunkt (dt) herangezogen. | |
Abgesehen vom $S werden alle Zeitangaben in UTC dargestellt unter Berücksichtigung der Angaben zum Zeitzonensversatz in der Konfiguration.
Die Zeitanzeige $S wird im Bezug zum UTC angegeben.
Die Bedingungen werden wie eine Logikformel strukturiert. Folgende logische Operatoren können zur Formulierung verwendet werden: <, <=, >, >=, <>, == und != , und eben falls die logische Operatoren AND (&), OR(||) und NOT(!). Auch die arithmetische Operatoren
+,-,*,/ und % (modulo)stehen zur Verfügung. Zudem kann man die Formulierung mit den Klammern „(und)”'strukturieren.
Beispiele:
| Formulierung Umschreibung | |
| v<10 Ist wahr (true) sobald | der Messwert unter dem Wert 10 liegt |
| v<10 && i=8297 | Ist wahr (true) sobald der Messwert für Sensor 8297 unter dem Wert 10 liegt |
| (v<-10 || v>10)&&c==0 | Ist wahr (true) sobald der Messwert unter dem Wert -10 oder oberhalb dem Wert 10 liegt und der Wochentag ein Sonntag ist. |
Beim HTTP-Report, beim eMail-Report und bei der Betreffzeile für die eMailshandelt es sich um Textzeilen, die mit Varablen ausgestattet werden können. Die Werte der Varablen werden bei der Erzeugung der Nachrichtentextendurch Textangaben ersetzt.
Die Variablenliste lautet:
| Variable | Umschreibung |
| v Messwert | |
| q Sensor | Typ 1 = Temperatur (°C), 3 = RV% (%, 5 = CO2 (ppm) |
| i Identifizierungsnummer des Sensors | |
| r rssi-Wert (Signalpegel in dBm) | |
| h Stundenwert zur Zeit der Messwerterfassung | |
| m Minutenwert zur Zeit der Messwerterfassung | |
| s Sekundenwert zur Zeit der Messwerterfassung | |
| Y Jahresangabe zur Zeit der Messwerterfassung | |
| M Monatsangabe zur Zeit der Messwerterfassung | |
| D Tagesangabe zur Zeit der Messwerterfassung | |
| S Zeit der Messwerterfassung in Sekunden seit 1-1-2000 UTC | |
| w Fehlangeige; Zeitangabe wann der zuletzt gemessene Wert nicht an den HTTP-Ser-ver übertragen worden ist. Wird benötigt um den Templogger zu aktivisieren. | |
| t Zeitangabe; Messwerterfassungszeit im Format: hh:mm:ss | |
| d Datum | sangabe; Messwerterfassungsdatum in Kurzdarstellung |
| &p(dt) | Vorhergehender Wert. Falls dt=0, wird der vorherige Wert angegeben, sonst wird der interpolierte Wert benutzt für den Zeitpunkt, der dt Sekunden darüberliegt. |
| $X XML-Daten; generiert eine SML-Liste der aktuellen Daten. Anwendbar zusammen mit der Zeitformatierung. Das XML-Format ist stimmt überein mit der Datenausgabe für die data.xml Seite (siehe unter) | |
Abgesehen von X,w und $S werden alle Zeitangaben in UTC ausgegeben unter Berücksichtigung der Zeitzonenkorrektur, die in der Konfigurationsmaske unter Time server spezifiziert worden ist.
Die Zeitangaben X,w und $S werden alle in UTC-Format (Sekunden seit 1-1-2000) ausgegeben.
Die HTTP-Anfrage ist url-verschlusselt. Das bedeutet dass die nicht-numerische Zeichen in %hh-Zeichenketten umgesetzt werden, wobei „hh" ein hexadezimales Format darstellt. Die Zeilen &&' und==' bilden damit eine Ausnahme: diese werden in &' beziehungsweise=' konvertiert. Bei einer HTTP-Anfrage wird die Nachricht mit Hilfe des Requestheaders POST übertragen, oder andernfalls zum URL der GET-Abfrage hinzugeführzt. In thisem Fall wird ein Trennungszeichen `?' zwischen der URL und der Nachricht eingefügt.
Beispiel einer Nachricht:
id = \ i&&value = \ v
In dieser Beispiel wird ein Webserver programmiert um die angegebene Zeichenkette in zwei Parametern 'id' (Identifikationswert des Sensors) und 'value' (Messwert) zu dekodieren. Diese Methode ermöglich es ohne PC-Betrieb aktuelle Daten vom BS1000-System in eine Website zu übertragen.
1. Störungen
Unterschiedliche Randbedingungen können den Datentransfer der Temperaturdaten beeinträchtigen. Störungen außern sich in der Regel durch Lücken in den graphischen Temperaturkurven für den zugehörigen Sensor.
Generell untersreiben wird drei Störungsquellen für den Kommunikationsprozess:
- Störung im USB-Empfänger
- Störung im Temperatursensor
- Störung in der Funkstrecke zwischen Temperatursensor und USB-Empfänger
1.1. Störung im USB-Empfänger
Der Empfänger registriert kein einziges Signal, undzar auch, wenn der Sensor unmittelbar geben dem Empfänger platziert wird.
Mögliche Ursachen sind:
- Der Empfänger ist nicht mit dem USB-Kabel auf dem
Computer angeschlossen
- Das USB-Modul wurde nicht korrekt installiert
- Unbekannten Softwareproblem im Computer
Lösungswege:
- Überprüfen Sieitte ob links unter im Computerfenster der Temperaturdarstellung ständig die Meldung 'Fertig' eingebrendet wird. Falls an dieser Stelle ständig die Mitteilung 'Störung der RF_USB-Kommunikation' erscheint, hat Windows den USB-Empfänger nicht gefunden.
- Entfernen Sie das USB-Kabel, warten Sie nun 10 Sekunden und schreiben Sie das Kabel wiederum an.
- Deinstallieren Sie die Temperaturlogger Software und wiederholen Sie die Installation.
- Kontroliere die BS-510 USB-Empfänger Batterie
(Beachten Sieitte die Polarität der Batterien!!)
1.2. Störung im Temperatursensor
Der Empfänger registriert von einem Sensor Signale, aber keine Signale eines bestimmten Sensors.
Mögliche Ursachen sind:
Die Batterien im Sensor fehlen oder sind zu schwach
Die Batterien im Sensor sind falsch gegt
- Der Sensor befindet sind außerhalb der Empfangsreichweite des USB-Empfängers
- Der Sensor wurde beschädigt (z.B. durch auslaufender Batterie, oder Verunreinigungen, bzw. Korrosion an den Batteriekontaktstellen).
- Das Funksignal wird gestört (Siehe Punkt 3)
Lösungswege:
- Bestücke den Sensor mit vollgeladenen Batterien und wiederhole den Kommunikationstest (Beachten Sieitte die Polarität der Batterien!!)
- Überprüfen bzw. reinigen Sieitte die Batteriekontaktstellen



1.3. Störung in der Funkstrecke
Der Empfänger registriert gar keine, oder ggf. nur weniger Signale von einem oder von mehreren Sensoren.
Mögliche Ursachen sind:
- Trennwände oder Decken mit Eisengeflecht befinden sich in der Funkstrecke zwischen Sensor und Empfänger
- Sensor und/oder Empfänger wurden auf einer Metallfläche platziert
- Sensor und/oder Empfänger befinden sich in einem Bereich mit hoher Luftfeuchte
- Zwischenliegende Fenster mit Doppelverglasung, Beschichtung oder einer Kondensationsschicht
- Betrieb innerhalb der 20m-Reichweite anderer 433MHz Geräten
- Störungen durch Funksignale von Funk- oder Fernsehsenderanlagen
- Betrieb innerhalb der 2-5m-Reichweite anderer elektrischen oder elektronischen Anlagen, wie z.B. Computersysteme oder Mikrowellengeräte.
- Der Ladezustand der Batterien im Sensor Goes zur Neige (Siehe Punkt 2)
Lösungswege:
- Korrigiere die Position des Sensors, bzw. des Empfangers
- Entferne die Störungsquelle
Prufen Sie bei problemen die interner Uhr Batterie von BS-750SD (Typ CR2032)
Die Batteriedauer von BS-750SD ist etwa 5 Jahr!

2. Kommunikationstest
Ein einfacher Test überprüft den Kommunikationsweg zwischen Sensor und Empfänger.
- Entfernen Sieitte die Batterien aus dem Sensor
- Nur falls ein Eintrag bereits vorhanden ist: Entfernen Sieitte den Sensoreintrag in der Temperaturlogger Software (rechte Maustaste aktivieren)
- Platzieren Sie den Sensor auf 1 Meter Abstand zum betriebsbereiten Empfänger
- Bestücken Sie den Sensor mit den Batterien
- Die zugehörige Sensornummer muss nun innerhalb von 5 Sekunden in der Sensorliste auftauchen.
Technische Daten
Type: BS-1400GPRS
Funksignale: ISM 433MHz, Multilogger RF-Protokoll.
USB: USB 2.0, Multilogger USB-Protokoll.
SIM: GSM/GPRS edge 850/950/1800/1900 MHz
Stromversorgung: 12V DC / 2000mA
RTC Battery: CR2032 3V
SD Speicherkarte: Mikro SD (SD, SDHC)
Internet Speicher: 2MB Data-flash (etwa 9 Tage für
10 Sensoren, 18 Tagefur 5 Sensoren, usw...)
Software: http://www.arexx.com
Zusätzliche Informationen und Softwareupdates entnehmen Sieitte der
Webadresse www.arexx.com
Weitere Fragen zu diesen Produkt konnen Sie im Forum der Website www. arexx.com stellen.