VC-524 - Multimeter VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Multimeter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch VC-524 - VOLTCRAFT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. VC-524 von der Marke VOLTCRAFT.
BEDIENUNGSANLEITUNG VC-524 VOLTCRAFT
9.10 Berührungslose Wechselspannungsdetektion „NCV“ ..........................30
11.3 Einsetzen und Wechseln der Batterien ................................................36
13 Behebung von Störungen ............................................................................40 14 Technische Daten ........................................................................................414 1 Einführung Sehr geehrter Kunde, mit diesem Voltcraft-Produkt haben Sie eine sehr gute Entscheidung getrof- fen, für die wir Ihnen danken möchten. Sie haben ein überdurchschnittliches Qualitätsprodukt aus einer Marken-Familie erworben, die sich auf dem Gebiet der Mess-, Lade- und Netztechnik durch beson- dere Kompetenz und permanente Innovation auszeichnet. Mit Voltcraft werden Sie als anspruchsvoller Bastler ebenso wie als professioneller Anwender auch schwierigen Aufgaben gerecht. Voltcraft bietet Ihnen zuverlässige Technologie zu einem außergewöhnlich günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir sind uns sicher: Ihr Start mit Voltcraft ist zugleich der Beginn einer langen und guten Zusammenarbeit. Viel Spaß mit Ihrem neuen Voltcraft-Produkt! Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an: Deutschland: www.conrad.de Österreich: www.conrad.at Schweiz: www.conrad.ch 2 Symbol-Erklärung Ein in einem Dreieck bendliches Ausrufezeichen weist auf wichtige Hinweise in dieser Bedienungsanleitung hin, die unbedingt zu beachten sind. Ein Blitzsymbol im Dreieck warnt vor einem elektrischen Schlag oder der Beeinträchtigung der elektrischen Sicherheit des Geräts. Ein Blitzsymbol im Quadrat erlaubt die Strommessung an unisolierten, gefährlich-aktiven Stromleitern und warnt vor den möglichen Gefahren. Die persönliche Schutzausrüstung ist anzuwenden. Das „Pfeil“-Symbol ist zu nden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hin- weise zur Bedienung gegeben werden sollen.5 Dieses Gerät ist CE-konform und erfüllt die erforderlichen europäischen Richtlinien Schutzklasse 2 (doppelte oder verstärkte Isolierung, Schutzisoliert) CAT I Messkategorie I für Messungen an elektrischen und elektronischen Ge- räten, welche nicht direkt mit Netzspannung versorgt werden (z.B. batte- riebetriebene Geräte, Schutzkleinspannung, Signal- und Steuerspannun- gen etc.) CAT II Messkategorie II für Messungen an elektrischen und elektronischen Ge- räten, welche über einen Netzstecker direkt mit Netzspannung versorgt werden. Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT I zur Messung von Signal- und Steuerspannungen). CAT III Messkategorie III für Messungen in der Gebäudeinstallation (z.B. Steck- dosen oder Unterverteilungen). Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT II zur Messung an Elektrogeräten). Der Messbetrieb in CAT III ist nur mit Messspitzen mit einer maximalen freien Kontaktlänge von 4 mm bzw. mit Abdeckkappen über den Messspitzen zulässig. Erdpotential6 3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Messen und Anzeigen der elektrischen Größen im Bereich der Messkategorie CAT III bis max. 600 V gegen Erdpotential, gemäß EN 61010-1 sowie alle nied- rigeren Messkategorien. Das Messgerät darf nicht in der Messkategorie CAT IV eingesetzt werden.
Messen von Wechselstrom bis max. 400 A (AC-TrueRMS)
Messen von Gleichstrom bis max. 400 A
Messen von Gleich- und Wechselspannung bis max. 600 V (AC-TrueRMS)
Frequenzmessung bis 10 kHz
Temperaturmessung von -20 bis +760 °C
Messen von Widerständen bis 60 MΩ
Messen von Kapazitäten bis 6000 µF
Durchgangsprüfung (<50 Ω akustisch)
Berührungslose Wechselspannungsprüfung (NCV) ≥230 V/AC und ≤50 mm Abstand
Inrush-Funktion Die Messfunktionen werden über den Drehschalter angewählt. Die Messbereichs- wahl erfolgt in vielen Messfunktionen automatisch und kann auch manuell vorein- gestellt werden. Im AC-Spannungs- und AC-Strommessbereich werden Echt-Effektiv-Messwerte (True RMS) angezeigt. Die Polarität wird bei negativem Messwert automatisch mit Vorzeichen (-) darge- stellt. Die Strommessung erfolgt berührungslos über die aufklappbare Stromzange. Der Stromkreis braucht zur Messung nicht aufgetrennt werden. Die Stromzange ist auch zur Messung an unisolierten, aktiv gefährlichen Stromleitern vorgesehen und zuge- lassen. Die Spannung im Strommesskreis darf 600 V in CAT III nicht überschreiten. Die Anwendung einer persönlichen Schutzausrüstung ist für Messungen in CAT III Umgebung empfehlenswert.7 Betrieben wird das Multimeter mit drei handelsüblichen 1,5 V Micro-Batterien (Typ AAA, LR03). Der Betrieb ist nur mit dem angegebenen Batterietyp zulässig. Akkus mit einer Zellenspannung von 1,2 V dürfen nicht verwendet werden. Eine automati- sche Abschaltung verhindert die vorzeitige Entlehrung der Batterien. Die automati- sche Abschaltung kann deaktiviert werden. Das Multimeter darf im geöffneten Zustand, mit geöffnetem Batteriefach oder feh- lendem Batteriefachdeckel nicht betrieben werden. Messungen in explosionsgefährdeten Bereichen (Ex) oder Feuchträumen bzw. unter widrigen Umgebungsbedingungen sind nicht zulässig. Widrige Umgebungs- bedingungen sind: Nässe oder hohe Luftfeuchtigkeit, Staub und brennbare Gase, Dämpfe oder Lösungsmittel sowie Gewitter bzw. Gewitterbedingungen wie starke elektrostatische Felder usw. Verwenden Sie zum Messen nur Messleitungen bzw. Messzubehör, welche auf die Spezikationen des Multimeters abgestimmt sind. Das Messgerät darf nur von Personen bedient werden, welche mit den erforder- lichen Vorschriften für die Messung und den möglichen Gefahren vertraut ist. Die Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung wird empfohlen. Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder man- gels Erfahrung und/oder mangels Wissen selbstständig benutzt zu werden. Der Um- gang mit Messgeräten ist durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen. Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben, führt zur Beschädigung dieses Produktes, außerdem ist dies mit Gefahren wie z.B. Kurzschluss, Brand, elektri- scher Schlag etc. verbunden. Das gesamte Produkt darf nicht geändert bzw. um- gebaut werden! Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, und bewahren Sie diese für späteres Nachschlagen auf. Die Sicherheitshinweise sind unbedingt zu beachten!8 4 Lieferumfang
2x CAT III-Sicherheitsmessleitungen
Typ-K Thermofühler (-20 bis +250 °C)
Messleitungen für Thermoelementadapter Typ K
Sicherheitsanweisungen
Bedienungsanleitung 5 Aktuelle Bedienungsanleitungen Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/down- loads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Befolgen Sie die An- weisungen auf der Webseite.9 6 Sicherheitshinweise Lesen Sie bitte vor Inbetriebnahme die komplette Anleitung durch, sie enthält wichtige Hinweise zum korrekten Betrieb. Bei Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie! Für Fol- geschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Hand- habung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
Dieses Gerät hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand ver- lassen.
Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender die Sicherheitshinweise und Warnvermerke beachten, die in dieser Gebrauchsanweisung enthalten sind.
Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen ist das eigenmächtige Umbauen und/ oder Verändern des Gerätes nicht gestattet.
Wenden Sie sich an eine Fachkraft, wenn Sie Zweifel über die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des Gerätes haben.
Messgeräte und Zubehör sind kein Spielzeug und gehören nicht in Kinderhän- de!
In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Ver- bandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
In Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist der Umgang mit Messgeräten durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.10
Stellen Sie vor jeder Spannungsmessung sicher, dass sich das Messgerät nicht in einem anderen Messbereich bendet.
Bei Verwendung der Messleitungen ohne Abdeckkappen dürfen Messungen zwischen Messgerät und Erdpotenti- al nicht oberhalb der Messkategorie CAT II durchgeführt werden.
Bei Messungen in der Messkategorie CAT III müssen die Abdeckkappen auf die Messspitzen gesteckt werden, um versehentliche Kurzschlüsse während der Messung zu vermeiden.
Stecken Sie die Abdeckkappen auf die Messspitzen, bis diese Einrasten. Zum Entfernen ziehen Sie die Kappen mit etwas Kraft von den Spitzen.
Vor jedem Wechsel des Messbereiches sind die Messspitzen vom Messobjekt zu entfernen.
Die Spannung zwischen den Anschlusspunkten des Messgeräts und Erdpoten- tial darf 600 V in CAT III nicht überschreiten.
Seien Sie besonders Vorsichtig beim Umgang mit Spannungen >33 V Wechsel- (AC) bzw. >70 V Gleichspannung (DC)! Bereits bei diesen Spannungen können Sie bei Berührung elektrischer Leiter einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten.
Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, achten Sie darauf, dass Sie die zu messenden Anschlüsse/Messpunkte während der Messung nicht, auch nicht indirekt, berühren. Über die fühlbaren Griffbereichsmarkierungen an den Mess- spitzen und am Messgerät darf während des Messens nicht gegriffen werden.
Überprüfen Sie vor jeder Messung Ihr Messgerät und deren Messleitungen auf Beschädigung(en). Führen Sie auf keinen Fall Messungen durch, wenn die schützende Isolierung beschädigt (eingerissen, abgerissen usw.) ist. Die bei- liegenden Messkabel haben einen Verschleißindikator. Bei einer Beschädigung wird eine zweite, andersfarbige Isolierschicht sichtbar. Das Messzubehör darf nicht mehr verwendet werden und muss ausgetauscht werden.
Verwenden Sie das Multimeter nicht kurz vor, während oder kurz nach einem Gewitter (Blitzschlag! / energiereiche Überspannungen!). Achten Sie darauf, dass ihre Hände, Schuhe, Kleidung, der Boden, Schaltungen und Schaltungs- teile usw. unbedingt trocken sind.11
Vermeiden Sie den Betrieb in unmittelbarer Nähe von: – starken magnetischen oder elektromagnetischen Feldern – Sendeantennen oder HF-Generatoren. Dadurch kann der Messwert verfälscht werden.
Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Es ist anzunehmen, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, wenn: – das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist, – das Gerät nicht mehr arbeitet und – nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen oder – nach schweren Transportbeanspruchungen.
Schalten Sie das Messgerät niemals gleich dann ein, wenn dieses von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das dabei entstandene Kondens- wasser kann unter Umständen Ihr Gerät zerstören. Lassen Sie das Gerät unein- geschaltet auf Zimmertemperatur kommen.
Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen; dieses könnte für Kin- der zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise in den einzelnen Kapiteln.12 7 Bedienelemente
INRUSH LPF MODE LPF RANGE REL INRUSHdistributed byConrad Electronic SEKlaus-Conrad-Str. 1D-92240 HirschauModel No.: VC-524 A Kabelseparator mit integriertem NCV-Sensor B Stromzange C Fühlbare Griffbereichsmarkierung D NCV-Signalanzeige E Stromzangen-Öffnungshebel F Drehschalter zur Messfunktionswahl G Messanzeige (Display)13 H Funktionstasten MODE-Taste zur Funktionsumschaltung bei mehrfach belegten Bereichen LPF-Taste zum Aktivieren des Tiefpasslters im V-AC-Modus RANGE-Taste zur manuellen Messbereichswahl REL-Taste zur Bezugswertmessung INRUSH-Taste für die Inrush-Funktion I COM-Messbuchse (Bezugspotenzial, „Minuspotenzial“) J Multifunktions-Gewinde (1/4“ UNC, Stativgewinde) für optionales Zubehör K VΩ-Messbuchse (bei Gleichspannung „Pluspotenzial“) L HOLD-Funktionstaste zum Festhalten der Messanzeige und für LED-Arbeits- leuchte M Batteriefach N LED-Arbeitsleuchte 8 Produktbeschreibung Die Messwerte werden am Multimeter (im folgendem DMM genannt) in einem invers beleuchteten LC-Display dargestellt. Die Messwertanzeige des DMM umfasst 6000 Counts (Count = kleinster Anzeigewert). Die Anzeige reicht von 0 bis 5999. Das VC-524 ist für Gleich- und Wechselstrommessungen bis 400 A geeignet. Eine automatische Abschaltung schaltet das Gerät automatisch ab, wenn es län- gere Zeit nicht bedient wird. Die Batterien werden geschont und ermöglicht so eine längere Betriebszeit. Die automatische Abschaltung kann deaktiviert werden. Das Messgerät ist sowohl im Hobby- als auch im professionellen Bereich bis Mess- kategorie CAT III einsetzbar. In den abgewinkelten Steckern der beiliegenden Messleitungen können sich Trans- portschutzkappen benden. Entfernen Sie diese, bevor Sie die Stecker in die Mess- geräte-Buchsen stecken.14
8.1 Drehschalter (F)
Die einzelnen Messfunktionen werden über einen Drehschalter angewählt. Die au- tomatische Bereichswahl „AUTO“ ist in einigen Messfunktionen aktiv. Hierbei wird immer der jeweils passende Messbereich eingestellt. Das Multimeter ist in der Schalterposition „OFF“ ausgeschaltet. Schalten Sie das Messgerät bei Nichtgebrauch immer aus.
8.2 Display-Angaben und Symbole
Folgende Symbole und Angaben sind am Gerät oder im Display vorhanden. Angaben 1 Automatische Abschaltung ist aktiv 2 Automatische Messbereichswahl ist aktiv 3 Symbol für den Diodentest 4 Symbol für Durchgangsprüfer 5 Symbol für aktive Data-Hold-Funktion 6 INRUSH-Symbol 7 Batteriewechselanzeige 8 Symbol für Frequenzmessung und Pulsdauerverhältniss in %15 Angaben
Einheit der Temperatur (°Celsius = europäisch, °Fahrenheit = em- pirisch)
V = Volt (Einheit der elektrischen Spannung), mV = Milli-Volt (exp.- 3), A = Ampere (Einheit der elektrischen Stromstärke) 11 Messwertanzeige 12 Symbol für Wechselstrom-Betrieb 13 Vorzeichen bei negativen Messwerten 14 Symbol für Gleichstrom-Betrieb 15 Tiefpasslter-Symbol
nF = Nano-Farad (exp.-9; Einheit der elektrischen Kapazität) µF = Mikro-Farad (exp.-6) 17 Aktive Relativwertmessung
Ω = Ohm (Einheit des elektrischen Widerstandes), kΩ = Kilo-Ohm (exp.3), MΩ = Mega-Ohm (exp.6) LPF Tiefpasslter für AC-Strommessung INRUSH Einschaltstrommessung für AC-Messbereich OFF Schalterstellung „Aus“ NCV Berührungslose Wechselspannungserkennung (nur V-AC) True RMS Echt-Effektivwertmessung HOLD Data-Hold-Funktion aufrufen/abschalten REL Relativwertmessung aufrufen und Bezugswert setzen (nicht möglich bei Durchgangsprüfung, Diodentest, Frequenz und NCV) RANGE Taste für manuelle Messbereichseinstellung MODE Taste zur Funktionsumschaltung bei mehrfach belegten Messfunk- tionen16 Angaben OL Überlauf-Anzeige; der Messbereich wurde überschritten Symbol für die verwendeten Batteriedaten Messfunktion Diodentest Messfunktion akustischer Durchgangsprüfer AC Symbol für Wechselstrom DC Symbol für Gleichstrom COM Messanschluss Bezugspotenzial
Messfunktion Spannungsmessung, Volt (Einheit der elektrischen Spannung)
Messfunktion Strommessung, Ampere (Einheit der elektrischen Stromstärke) Hz% Messfunktion Frequenz, Hertz (Einheit der Frequenz) und Pulsdau- erverhältniss in %
Messfunktion Widerstand, Ohm (Einheit des elektrischen Widerstan- des) CAP Messfunktion Kapazitätsmessung TEMP Messfunktion Temperaturmessung Positionsmarkierung für den Stromleiter für korrekte Strommessung Taste zur Ein- und Ausschaltung der Messstellenbeleuchtung17 9 Messbetrieb Überschreiten Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrö- ßen. Berühren Sie keine Schaltungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 33 V/ACrms oder 70 V/DC anliegen können! Lebensgefahr! Kontrollieren Sie vor Messbeginn die angeschlossenen Messleitun- gen auf Beschädigungen wie z.B. Schnitte, Risse oder Quetschun- gen. Defekte Messleitungen dürfen nicht mehr benutzt werden! Lebensgefahr! Bevor Sie mit dem Multimeter arbeiten, überprüfen Sie für die je- weilige Messung die ordnungsgemäße Messfunktion. Führen Sie immer zuerst eine Messung an einer bekannten Messquelle durch und kontrollieren die ordnungsgemäße Anzeige. Eine Fehlfunkti- on des Multimeters kann eine lebensgefährliche Situation für den Anwender herbeiführen. Im Falle einer Fehlanzeige kontrollieren Sie das Multimeter und wenden Sie sich ggf. an eine Fachkraft zur Überprüfung des Gerätes. Über die fühlbaren Griffbereichsmarkierungen an den Messspitzen und am Messgerät darf während des Messens nicht gegriffen wer- den. Es dürfen immer nur die zwei Messleitungen am Messgerät ange- schlossen sein, welche zum Messbetrieb benötigt werden. Entfer- nen Sie aus Sicherheitsgründen alle nicht benötigten Messleitun- gen vom Messgerät, wenn Sie eine Strommessung durchführen. Messungen in Stromkreisen >33 V/AC und >70 V/DC dürfen nur von Fachkräften und eingewiesenen Personen durchgeführt werden, die mit den einschlägigen Vorschriften und den daraus resultieren- den Gefahren vertraut sind. Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten.18
9.1 Multimeter einschalten
Das Multimeter wird über den Drehschalter ein- und ausgeschaltet. Drehen Sie den Drehschalter (F) in die entsprechende Messfunktion. Zum Ausschalten bringen Sie den Drehschalter in Position „OFF“. Schalten Sie das Messgerät bei Nichtgebrauch immer aus. Nach dem Einschalten erfolgt ein kurzer Funktionstest. Während des Funktionstests werden alle Displaysegmente zur Kontrolle angezeigt. Bevor Sie mit dem Messgerät arbeiten können, müssen erst die bei- liegenden Batterien eingesetzt werden. Das Einsetzen und Wech- seln der Batterien ist im Kapitel „Reinigung und Wartung“ beschrie- ben.
9.2 Strommessung „A“
Überschreiten Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrö- ßen. Berühren Sie keine Schaltungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 33 V/Acrms oder 70 V/DC anliegen können! Lebensgefahr! Die max. zulässige Spannung im Strommesskreis gegen Erdpoten- tial darf 600 V in CAT III nicht überschreiten. Beachten Sie die erforderlichen Sicherheitshinweise, Vorschriften und Schutzmaßnahmen zur Eigensicherung. Die Strommessung erfolgt berührungslos über die aufklappbare Stromzange (B). Die Sensoren in der Stromzange erfassen das Magnetfeld, das von stromdurchos- senen Stromleitern umgeben ist. Eine Messung ist sowohl an isolierten als auch an unisolierten Stromleitern und Stromschienen zulässig. Achten Sie darauf, dass der Stromleiter immer zentriert durch die Stromzange verläuft (Pfeil-Hilfsmarkierungen beachten) und die Zange immer geschlossen ist. An der Zangenspitze bendet sich ein Kabelseparator (A), mit dem gebündelte Ka- bel einfach auseinandersortiert werden können. Das erleichtert das Aufnehmen des gewünschten Leiters.19 Umgreifen Sie mit der Stromzange immer nur einen Stromleiter. Werden Hin- und Rückleiter (z.B. L und N) erfasst, heben sich die Ströme gegen- seitig auf und Sie erhalten kein Messergebnis. Werden mehrere Außen- leiter erfasst (z.B. L1 und L2), addieren sich die Ströme. Bei geringen Strömen kann der Strom- leiter mehrfach um einen Schenkel der Stromzange gewickelt werden, um den Gesamt-Messstrom zu erhöhen. Teilen Sie danach den gemessenen Stromwert durch die Anzahl der Wicklungen um die Stromzange. Sie erhalten dann den korrekten Stromwert. Zur Messung von Wechselströmen (A ) gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM am Drehschalter (F) ein und wählen die Messfunktion „A “ und den voraussichtlichen Messbereich (60 A / 400 A). Im Display erscheint „A“ und das Symbol AC für Wechselstrom.
Die Anzeige wird bei geschlossener Strom- zange im Wechselstrom-Messbereich au- tomatisch auf Null gesetzt. Sollte durch ein starkes Magnetfeld in der Umgebung die Anzeige beeinusst werden, kann dieser unerwünschte Anzeigewert mit der Funkti- on „REL“ (Relativwertmessung) unterdrückt werden.
Drücken Sie den Stromzangen-Öffnungshe- bel (E) und öffnen so die Stromzange.
Umgreifen Sie den einzelnen Stromleiter der gemessen werden soll und schließen Sie die Stromzange wieder. Positionieren Sie den Stromleiter mittig zwischen den bei- den Dreiecks-Positionssymbole an der Zange.
Der gemessene Wechselstrom wird im Display angezeigt.
Entfernen Sie nach Messende die Stromzange vom Messobjekt und schalten Sie das Gerät aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position „OFF“.20 Zur Messung von Gleichströmen (A ) gehen Sie wie folgt:
Schalten Sie das DMM am Drehschalter (F) ein und wählen die Messfunktion „A “ und den voraussichtlichen Messbereich (60 A / 400 A). Im Display er- scheint „A“ und das Symbol AC für Wechselstrom.
Drücken Sie die Taste „MODE“ um in die DC-Messfunktion umzuschalten. Im Dis- play erscheint „DC“.
Die Anzeige wird bei geschlossener Stromzange im Gleichstrom-Messbe- reich automatisch auf Null gesetzt. Sollte durch ein starkes Magnetfeld in der Um- gebung die Anzeige beeinusst werden, kann dieser unerwünschte Anzeigewert mit der Funktion „REL“ (Relativwertmes- sung) unterdrückt werden.
Drücken Sie den Stromzangen-Öffnungs- hebel (E) und öffnen so die Stromzange.
Umgreifen Sie den einzelnen Stromleiter der gemessen werden soll und schließen Sie die Stromzange wieder. Positionieren Sie den Stromleiter mittig zwischen den beiden Dreiecks-Positionssymbole an der Zange. Achten Sie auf die Stromrichtung. Der Plus-Leiter muss von der Stromquelle kommend von vorne nach hinten verlaufen.
Der gemessene Gleichstrom wird im Display angezeigt.
Wird ein negativer Strom angezeigt, ist die Polarität des Leiters vertauscht oder der Stromuss erfolgt in umgekehrter Richtung (z.B. im Solarstrom- oder La- debetrieb).
Entfernen Sie nach Messende die Stromzange vom Messobjekt und schalten Sie das Gerät aus. Drehen Sie den Drehschalter in Position „OFF“.21
9.3 Spannungsmessung „V“
Zur Messung von Wechselspannungen „AC“ (V ) gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „V “.
Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
Verbinden Sie die beiden Messspitzen parallel mit dem Messobjekt (Genera- tor, Netzspannung usw.). Der Spannungsbereich „V DC/ AC“ weist einen Eingangswider- stand von >10 MOhm auf.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.22 Zur Messung von Gleichspannungen „DC“ (V ) gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „V “.
Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
Verbinden Sie die beiden Messspitzen parallel mit dem Messobjekt (Batterie, Schaltung usw.). Die rote Messspitze entspricht dem Pluspol, die schwarze Messspitze dem Minuspol.
Der aktuelle Messwert wird zusammen mit der jeweiligen Polarität im Display angezeigt. Sobald bei der Gleichspannung ein Minus „-“ vor dem Messwert erscheint, ist die gemessene Spannung negativ (oder die Messleitungen sind vertauscht). Der Spannungsbereich „V DC/ AC“ weist einen Eingangswider- stand von >10 MOhm auf.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.23
9.4 Frequenzmessung und Pulsdauer
Das DMM kann die Frequenz einer Signalspannung von 5 Hz – 10 kHz messen und anzeigen. Bitte beachten Sie die Eingangsgrößen in den technischen Daten. Zur Messung von Frequenzen gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „Hz“. Im Display er- scheint „V “.
Drücken Sie 1x die Taste „MODE“. Im Display erscheint „Hz“
Stecken Sie die rote Messleitung in die Hz-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Signalgenerator, Schaltung usw.).
Die Frequenz wird mit der entspre- chenden Einheit im Display angezeigt.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.24 Messung der Pulsdauer in % Das DMM kann das Verhältnis der Pulsdauer der positiven Halbwelle eines Wech- selspannungssignals in Prozent zur gesamten Periodendauer anzeigen. Zur Messung der Pulsdauer in % gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „%“. Im Display er- scheint „V “.
Drücken Sie 2x die Taste „MODE“. Im Display erscheint „%“.
Stecken Sie die rote Messleitung in die Hz- Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Signalgenerator, Schaltung usw.).
Die Pulsdauer der positiven Halbwelle wird als Prozentwert angezeigt. Bei ei- nem symmetrischen Signal wird 50% angezeigt.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.
9.5 Temperaturmessung
Während der Temperaturmessung darf nur der Temperaturfühler der zu messenden Temperatur ausgesetzt werden. Die Arbeitstem- peratur des Messgerätes darf nicht über oder unterschritten wer- den, da es sonst zu Messfehlern kommen kann. DerKontakt-TemperaturfühlerdarfnuranspannungsfreienOberä- chen verwendet werden.
Der mitgelieferte Thermosensor Typ K kann Temperaturen von -20 bis +250 °C messen.
Um den gesamten von diesem Produkt unterstützten Temperaturbereich (-20 bis +760 °C) zu messen, müssen Sie einen Sensor mit einem größeren Mess- bereich erwerben.
Der mitgelieferte Typ-K-Sensoradapter unterstützt einen Miniaturstecker.
Zur Temperaturmessung können alle Typ K-Thermofühler verwendet werden.
Die Temperaturen können in °C oder °F angezeigt werden.25 Zur Temperatur-Messung gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „TEMP“. Im Display erscheint °C.
Die Temperatureinheit kann durch Drü- cken der Taste „MODE“ umgeschaltet werden.
Stecken Sie den Temperaturfühler pol- ungsrichtig in den beiliegenden Tempe- ratur-Messadapter. Der Thermoelement- Stecker passt nur polungsrichtig in den Messadapter. Wenden Sie keine Gewalt beim Einstecken an.
Verbinden Sie den Messadapter pol- ungsrichtig mit dem Pluspol in die Temp- Messbuchse (K) und mit dem Minuspol in die COM-Messbuchse (I).
Im Display erscheint der Temperatur- wert.
Sobald „OL“ im Display erscheint, wurde der Messbereich überschritten oder der Fühler ist unterbrochen.
Entfernen Sie nach Messende den Füh- ler und schalten Sie das DMM aus. Wird kein Temperaturfühler angeschlossen, kann die Umgebungs- temperatur des DMM durch eine Kurzschlussbrücke über die beiden Messbuchsen „COM“ und „Temp“ angezeigt werden. Da sich der Füh- ler im inneren des Gehäuses bendet, reagiert die Anzeige sehr träge auf Temperaturschwankungen. Diese Funktion hilft ihnen die korrekte Betriebstemperatur nach einer Lagerung zu kontrollieren. Für schnelle Messungen muss ein externer Fühler eingesetzt werden.26
9.6 Widerstandsmessung
Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbe- dingt spannungslos und entladen sind. Zur Widerstandsmessung gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „Ω“.
Stecken Sie die rote Messleitung in die Ω-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie die beiden Messspitzen verbinden. Daraufhin muss sich ein Widerstandswert von ca. 0 - 0,5 Ohm einstellen (Eigenwider- stand der Messleitungen).
Bei niederohmigen Messungen (<400 Ohm) drücken Sie die Taste „REL“, um den Eigenwiderstand der Messleitun- gen nicht in die folgende Widerstands- messung einießen zu lassen. Im Display erscheint „REL“ und die Haupt- anzeige zeigt 0 Ohm. Die automatische Bereichswahl (AUTO) ist deaktiviert. Bei allen anderen Messungen ist der Eigenwiderstand der Messleitung ver- nachlässigbar. Deaktivieren Sie durch erneutes Drücken der Taste „REL“ die Bezugswertmessung. Die Autorange-Funktion ist wieder aktiv
Verbinden Sie nun die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt. Der Messwert wird, sofern das Messobjekt nicht hochohmig oder unterbrochen ist, im Display angezeigt. Warten Sie, bis sich die Anzeige stabilisiert hat. Bei Widerständen >1 MOhm kann dies einige Sekunden dauern.27
Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten bzw. der Messkreis ist unterbrochen.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus. Wenn Sie eine Widerstandsmessung durchführen, achten Sie darauf, dass die Messpunkte, welche Sie mit den Messspitzen zum Messen berühren, frei von Schmutz, Öl, Lötlack oder ähnlichem sind. Solche Um- stände können das Messergebnis verfälschen.
9.7 Durchgangsprüfung
Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbe- dingt spannungslos und entladen sind.
Schalten Sie das DMM ein und wäh- len die Messfunktion . Im Display erscheint das Symbol für Durchgangs- prüfung und die Einheit „Ohm“. Eine er- neute Betätigung schaltet in die nächs- te Messfunktion usw.
Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
Als Durchgang wird ein Messwert <50 Ohm erkannt und es ertönt ein Piepton. Der Messbereich reicht bis 400 Ohm.
Sobald „OL.“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten bzw. der Messkreis ist unterbrochen.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.28
Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbe- dingt spannungslos und entladen sind.
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion . Drücken Sie 1x die Taste „MODE“ um die Messfunkti- on umzuschalten. Im Display erscheint das Symbol für Diodentest und die Ein- heit „V“. Eine erneute Betätigung schal- tet in die nächste Messfunktion usw.
Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse (I).
Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie die beiden Messspitzen verbinden. Daraufhin muss sich ein Wert von ca. 0,000 V einstellen.
Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Diode).
Im Display wird die Durchlassspan- nung „UF“ in Volt (V) angezeigt. Ist „.OL“ ersichtlich, so wird die Diode in Sperrrichtung (UR) gemessen oder die Diode ist defekt (Unterbrechung). Führen Sie zur Kontrolle eine gegenpolige Messung durch.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.29
9.9 Kapazitätsmessung
Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbe- dingt spannungslos und entladen sind. Beachten Sie bei Elektrolyt- Kondensatoren unbedingt die Polarität.
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „CAP“.
Drücken Sie 2x die Taste „MODE“ um die Messfunktion umzuschalten. Im Dis- play erscheint die Einheit „nF“. Eine er- neute Betätigung schaltet in die nächste Messfunktion usw.
Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse (K), die schwarze Mess- leitung in die COM-Messbuchse (I). Aufgrund des empndlichen Messeingangs kann es bei „of- fenen“ Messleitungen zu einer geringen Wertanzeige im Display kommen. Durch Drücken der Taste „REL“ wird die Anzeige auf „0“ gesetzt. Die REL-Funktion ist nur bei kleinen Kapazitätswerten sinnvoll.
Verbinden Sie nun die beiden Messspit- zen (rot = Pluspol/schwarz = Minuspol) mit dem Messobjekt (Kondensator). Im Display wird nach einer kurzen Zeit die Kapazität angezeigt. Warten Sie, bis sich die Anzeige stabilisiert hat. Bei Kapa- zitäten >40 µF kann dies einige Sekunden dauern. – Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten. – Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.30
9.10 Berührungslose Wechselspannungsdetektion „NCV“
Der Spannungsdetektor dient nur zu schnellen Tests und ersetzt keinesfalls eine kontaktierte, zweipolige Spannungsprüfung. Zur Prüfung der Spannungsfreiheit, um Arbeiten auszuführen, ist diese Methode nicht zulässig. Durch die NCV-Funktion (Non-Contact-Voltage-Detek- tion) wird berührungslos das Vorhandensein von Wech- selspannung an elektrischen Leitern detektiert. Der NCV- Sensor (A) ist an der Spitze der Stromzange angebracht.
Schalten Sie das DMM ein. Die „NCV“-Funktion ist aktiv, sobald das DMM eingeschaltet ist.
Führen Sie den NCV-Sen- sor so nah wie möglich an einen elektrischen Leiter.
Wird Wechselspannung detektiert, leuchtet die rote NCV-LED (D).
Durch den hochempnd- lichen NCV-Sensor, kann die Leuchtdiode auch bei statischen Auadungen aueuchten. Dies ist normal und keine Fehlfunktion. Testen Sie die die NCV-Funktion immer zuerst an einer bekannten AC- Spannungsquelle um Fehldetek tionen zu vermeiden. Bei Fehldetektion besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages. Bei vielen Kabeln sind die Innenleiter verdrillt. Bewegen Sie deshalb den Sensor einige Zenti- meter am Kabel entlang um alle Positionen der Innenleiter zu erfassen.31 10 Zusatzfunktionen Mit den folgenden Zusatzfunktionen können Mess-Sonderfunktionen verwendet werden.
10.1 Automatische Abschaltung
Das DMM schaltet nach ca. 15 Minuten automatisch ab, wenn keine Taste betätigt oder der Drehschalter nicht bedient wurde. Diese Funktion schützt und schont die Batterien und verlängert die Betriebszeit. Ca. eine Minute vor der Abschaltung wird fünfmal ein Piepton ausgegeben. Durch drücken einer beliebigen Taste kann die Abschaltung für weitere 15 Minuten verzö- gert werden. Erfolgt kein Tastendruck, so schaltet das Gerät mit einem langen Signalton ab. Um das DMM nach einer automatischen Abschaltung wieder einzuschalten, drü- cken Sie eine beliebige Taste. Eine Betätigung des Drehschalter über die Position „OFF“ reaktiviert das Messgerät ebenfalls. Die Wiedereinschaltung erfolgt nach ca.
Die aktive automatische Abschaltung wir im Display mit diesem Symbol „ “ ange- zeigt. Automatische Abschaltung deaktivieren Für Dauermessungen ist es notwendig, die automatische Abschaltung zu deaktivie- ren. Zum Deaktivieren schalten Sie das Messgerät aus. Halten Sie die Taste „MODE“ gedrückt und schalten das Messgerät über den Dreh- schalter ein. Beim Einschalten ertönt drei mal ein Warnton und das Symbol für die automatische Abschaltung wird nicht mehr angezeigt. Das Messgerät bleibt solange eingeschaltet bis es manuell ausgeschaltet wird bzw. die Batterien leer sind. Nach dem Ausschalten ist die automatische Abschaltung wieder aktiviert.32
Die HOLD-Funktion hält den momentan dargestellten Messwert in der Anzeige fest, um diesen in Ruhe ablesen oder protokollieren zu können. Stellen Sie bei der Überprüfung von spannungsführenden Leitern sicher, dass diese Funktion bei Testbeginn deaktiviert ist. Es wird sonst ein falsches Messergebnis vorgetäuscht! Zum Einschalten der HOLD-Funktion drücken Sie die seitliche Taste „HOLD“ (L); ein Signalton bestätigt diese Aktion und es wird „HOLD“ im Display angezeigt. Um die HOLD-Funktion abzuschalten, drücken Sie die Taste „HOLD“ erneut oder wechseln Sie die Messfunktion.
Die RANGE-Taste ermöglich die Umschaltung von der voreingestellten automa- tischen Bereichswahl (AUTO) in die manuelle Bereichswahl. Dies ist notwendig, wenn die automatische Bereichswahl nicht die gewünschte Auösung darstellt bzw. im Messbereich häug zwischen zwei Messwertauösungen hin und herschaltet. Jedes Drücken schaltet einen Messbereich höher und beginnt am Ende wieder mit dem kleinsten Messbereich. Die manuelle Bereichswahl kann durch ein langes Drücken (ca. >1s) der Taste „RANGE“ deaktiviert werden. Auto Range (AUTO) ist wieder aktiv. Die manuelle Bereichswahl ist aktiv, wenn das Symbol „AUTO“ nicht angezeigt wird.
Die REL-Funktion ermöglicht eine Bezugswertmessung um evtl. Leitungsverluste wie z.B. bei Widerstandsmessungen zu vermeiden. Hierzu wird der momentane Anzeigewert auf Null gesetzt. Ein neuer Bezugswert wurde eingestellt. Durch Drücken der „REL“-Taste wird diese Messfunktion aktiviert und der Bezugs- wert gespeichert. Im Display erscheint das Symbol „REL“. Die Anzeige wird auf Null gesetzt und die automatische Messbereichswahl wird dabei deaktiviert. Um diese Funktion abzuschalten, drücken Sie die Taste „REL“ erneut oder wech- seln Sie über den Drehschalter die Messfunktion. Die REL-Funktion ist nicht aktiv in den Messbereichen Durchgangs- prüfung, Diodentest, Frequenz und Pulsverhältnis.33
10.5 LED-Arbeitsleuchte
Bei eingeschaltetem DMM kann über die seitliche Beleuchtungs-Taste (L) die LED- Arbeitsleuchte ein und ausgeschaltet werden. Zum Ein- und Ausschalten halten Sie die Taste für ca. 2 Sekunden gedrückt. Die Beleuchtung bleibt solange eingeschal- tet, bis die Funktion über die Beleuchtungs-Taste (L), den Drehschalter (Position „OFF“) oder die automatische Abschaltung deaktiviert wird.
10.6 LPF-Funktion (Tiefpass-Filter)
Die LPF-Funktion ermöglicht in der Messfunktion V-AC die Unterdrückung von un- erwünschten Messsignalen oberhalb von 160 Hz. Die Signale werden mit ca. -24 dB/Oktave abgeschwächt.
Halten Sie die Taste „LPF“ für ca. 2 Sekunden gedrückt.. Die Eingabe wird mit einem Piepton bestätigt. Im Display wird das Symbol „LPF“ zu- sammen mit der Stromart „AC“ angezeigt.
Schließen Sie die Stromzange an das zu messen- de Objekt an.
Der Messwert wird im Display angezeigt.
Halten Sie die Taste „LPF“ für ca. 2 Sekunden gedrückt., um in die normale Messfunktion zurückzukehren. Die LPF-Funktion ist nur im AC-Spannungs-Messbetrieb möglich. LPF34
10.7 Inrush-Funktion
Die Inrush-Funktion ermöglicht in der Messfunktion A-AC die Erfassung von Anlauf- strömen innerhalb von 100 ms (Milli-Sekunden). Die Messung erfolgt im Messbe- reich 300 A mit einem Triggerstrom von 5 A.
Halten Sie die Taste „Inrush“ für ca. 2 Sekunden gedrückt. Die Eingabe wird mit einem Piepton bestätigt. – Im Display wird das Symbol „INRUSH“ zusam- men mit der Stromart „AC“ angezeigt. – Vier Striche weisen auf die Messbereitschaft hin.
Schließen Sie die Stromzange an das zu messende Objekt an.
Schalten Sie das zu messende Objekt ein. Sobald der Triggerstrom von 5 A überschritten wurde, erfolgt die Anzeige des Anlaufstromes. Der Messwert bleibt im Display stehen.
Halten Sie die Taste „Inrush“ für ca. 2 Sekunden gedrückt. um in die normale Messfunktion zurückzukehren. Die Inrush-Funktion ist nur im AC-Strom-Messbetrieb möglich. Die Hold-Funktion ist bei aktiver Inrush-Funktion nicht verfügbar. 11 Reinigung und Wartung
Um die Genauigkeit des Multimeters über einen längeren Zeitraum zu gewährleis- ten, sollte es jährlich einmal kalibriert werden. Das Messgerät ist bis auf eine gelegentliche Reinigung und dem Batteriewechsel absolut wartungsfrei. Den Batteriewechsel nden Sie im Anschluss. Überprüfen Sie regelmäßig die technische Sicherheit des Gerätes und der Messleitungen z.B. auf Beschädigung des Gehäuses oder Quetschung usw. INRUSH35
Bevor Sie das Gerät reinigen beachten Sie unbedingt folgende Sicherheitshinweise: Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, außer wenn dies von Hand möglich ist, können spannungsführende Teile freigelegt werden. Vor einer Reinigung oder Instandsetzung müssen die angeschlos- senen Leitungen vom Messgerät und von allen Messobjekten ge- trennt werden. Schalten Sie das DMM aus. Verwenden Sie zur Reinigung keine scheuernden Reinigungsmittel, Benzine, Al- kohole oder ähnliches. Dadurch wird die Oberäche des Messgerätes angegriffen. Außerdem sind die Dämpfe gesundheitsschädlich und explosiv. Verwenden Sie zur Reinigung auch keine scharfkantigen Werkzeuge, Schraubendreher oder Metall- bürsten o.ä. Zur Reinigung des Gerätes bzw. des Displays und der Messleitungen nehmen Sie ein sauberes, fusselfreies, antistatisches und leicht feuchtes Reinigungstuch. Las- sen Sie das Gerät komplett abtrocknen, bevor Sie es für den nächsten Messeinsatz verwenden.36
11.3 Einsetzen und Wechseln der Batterien
Zum Betrieb des Messgerätes werden drei 1,5 Volt Micro-Batterien (z.B. AAA oder LR03) benötigt. Bei Erstinbetriebnahme oder wenn das Batterie-Wechselsymbol im Display erscheint, müssen drei neue, volle Batterien eingesetzt werden. Zum Einsetzen/Wechseln gehen Sie wie folgt vor:
Trennen Sie die angeschlossenen Messleitun- gen vom Messkreis und von Ihrem Messgerät. Trennen Sie das Messgerät von allen Messob- jekten. Schalten Sie das DMM aus.
Lösen Sie die rückseitige Schraube am Batte- riefachdeckel (M) mit einem passenden Kreuz- schlitz-Schraubendreher. Die Schraube lässt sich nicht komplett entfernen. Entnehmen Sie den Batteriefachdeckel vom Gerät.
Ersetzen Sie alle verbrauchten Batterien gegen neue des selben Typs. Setzen Sie die neuen Batterien polungsrichtig in das Batteriefach. Achten Sie auf die polaritätsangaben im Bat- teriefach.
Verschließen Sie das Gehäuse wieder sorg- fältig.37 Betreiben Sie das Messgerät auf keinen Fall im geöffneten Zustand. !LEBENSGEFAHR! Lassen Sie keine verbrauchten Batterien im Messgerät, da selbst auslaufgeschützte Batterien korrodieren können und dadurch Che- mikalien freigesetzt werden können, welche Ihrer Gesundheit scha- den bzw. das Gerät zerstören. Lassen Sie keine Batterien achtlos herumliegen. Diese könnten von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie im Falle eines Verschluckens sofort einen Arzt auf. Entfernen Sie die Batterien bei längerer Nichtbenutzung aus dem Gerät, um ein Auslaufen zu verhindern. Ausgelaufene oder beschädigte Batterien können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen. Benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe. Achten Sie darauf, dass Batterien nicht kurzgeschlossen werden. Werfen Sie keine Batterien ins Feuer. Batterien dürfen nicht aufgeladen oder zerlegt werden. Es besteht Brand- oder Explosionsgefahr. Verwenden Sie nur Alkaline Batterien, da diese leistungsstark und lang- lebig sind. Betreiben Sie das Messgerät auf keinen Fall im geöffneten Zustand. !LEBENSGEFAHR! Lassen Sie keine verbrauchten Batterien im Messgerät, da selbst auslaufgeschützte Batterien korrodieren können und dadurch Che- mikalien freigesetzt werden können, welche Ihrer Gesundheit scha- den bzw. das Gerät zerstören. Lassen Sie keine Batterien achtlos herumliegen. Diese könnten von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie im Falle eines Verschluckens sofort einen Arzt auf. Entfernen Sie die Batterien bei längerer Nichtbenutzung aus dem Gerät, um ein Auslaufen zu verhindern. Ausgelaufene oder beschädigte Batterien können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen. Benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe. Achten Sie darauf, dass Batterien nicht kurzgeschlossen werden. Werfen Sie keine Batterien ins Feuer. Batterien dürfen nicht aufgeladen oder zerlegt werden. Es besteht Brand- oder Explosionsgefahr. Verwenden Sie nur Alkaline Batterien, da diese leistungsstark und lang- lebig sind.38 12 Entsorgung
Alle Elektro- und Elektronikgeräte, die auf den europäischen Markt ge- bracht werden, müssen mit diesem Symbol gekennzeichnet werden. Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät am Ende seiner Le- bensdauer getrennt von unsortiertem Siedlungsabfall zu entsorgen ist. Jeder Besitzer von Altgeräten ist verpichtet, Altgeräte einer vom unsor- tierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die Endnutzer sind verpichtet, Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altge- rät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altge- rät entnommen werden können, vor der Abgabe an einer Erfassungsstel- le vom Altgerät zerstörungsfrei zu trennen. Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten sind gesetzlich zur unentgeltlichen Rücknahme von Altgeräten verpichtet. Conrad stellt Ihnen folgende kostenlose Rückgabemöglichkeiten zur Verfügung (weitere Informationen auf unserer Internet- Seite):
in unseren Conrad-Filialen
in den von Conrad geschaffenen Sammelstellen
in den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den von Herstellern und Vertreibern im Sinne des ElektroG eingerichteten Rücknah- mesystemen Für das Löschen von personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät ist der Endnutzer verantwortlich. Beachten Sie, dass in Ländern außerhalb Deutschlands evtl. andere Pichten für die Altgeräte-Rückgabe und das Altgeräte-Recycling gelten.39
12.2 Batterien/Akkus
Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt.Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/Akkus verpichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt. Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet, das auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmüll hinweist. Die Bezeichnungen für das ausschlaggebende Schwermetall sind: Cd=Cadmium, Hg=Quecksilber, Pb=Blei (die Bezeichnung steht auf den Batterien/Akkus z.B. unter dem links abgebildeten Mülltonnen- Symbol). Ihre verbrauchten Batterien/Akkus können Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihrer Gemeinde, unseren Filialen oder überall dort abgeben, wo Batterien/Akkus verkauft werden. Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpichtungen und leisten Ih- ren Beitrag zum Umweltschutz. Vor der Entsorgung sind offen liegende Kontakte von Batterien/Akkus vollständig mit einem Stück Klebeband zu verdecken, um Kurzschlüsse zu verhindern. Auch wenn Batterien/Akkus leer sind, kann die enthaltene Rest-Energie bei einem Kurz- schluss gefährlich werden (Aufplatzen, starke Erhitzung, Brand, Explosion).40 13 Behebung von Störungen Mit dem DMM haben Sie ein Produkt erworben, welches nach dem neuesten Stand der Technik gebaut wurde und betriebssicher ist. Dennoch kann es zu Problemen oder Störungen kommen. Deshalb möchten wir Ihnen hier beschreiben, wie Sie mögliche Störungen leicht selbst beheben können: Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise! Fehler Mögliche Ursache Mögliche Abhilfe Das Multi- meter funktioniert nicht Sind die Batterien verbraucht? Kontrollieren Sie den Zustand. Batteriewechsel. Keine Messwertän- derung Ist eine falsche Messfunktion aktiv (AC/DC)? Kontrollieren Sie die Anzeige (AC/DC) und schalten die Funktion ggf. um. Stecken die Messleitungen zu- verlässig in den Messbuchsen? Kontrollieren Sie den Sitz der Messleitungen Ist die HOLD-Funktion aktiviert (Anzeige „HOLD“) Drücken Sie die Taste „HOLD“ um diese Funktion zu deaktivieren. Andere Reparaturen als zuvor beschrieben sind ausschließlich durch eine autorisierte Fachkraft durchzuführen. Sollten Sie Fragen zum Umgang des Messgerätes haben, steht Ihnen unser Techn. Support zur Verfügung.41 14 Technische Daten Anzeige .............................................................6000 Counts (Zeichen) Messrate ...........................................................ca. 3 Messungen/Sekunde Messverfahren V/AC, A/AC .............................. TrueRMS (Echt-Effektivwerterfassung) Messleitungslänge ............................................je ca. 90 cm Messimpedanz .................................................>10 MΩ (V-Bereich) Stromzangen-Öffnung ......................................max. 32 mm Messbuchsen-Abstand .....................................19 mm Automatische Abschaltung ...............................15 Minuten, deaktivierbar Spannungsversorgung ..................................... 3 Micro-Batterien (1,5 V, AAA oder LR03) Stromaufnahme ................................................ Nominal ca. 30 mA, Max. 70 mA (Durchgangsprüfung/ LED-Arbeitsleuchte) Standby (Automatische Abschal- tung) ca. 5 µA Arbeitsbedingungen .......................................... +5 bis +31 °C (<80%rF) >+31 bis +40 °C (80%rF linear sinkend bis <50%rF) Betriebshöhe ....................................................max. 2000 m Lagerbedingungen ............................................-20 °C bis +60 °C, max. 80%rF Gewicht .............................................................ca. 270 g Abmessungen (LxBxH) .....................................209 x 70 x 35 (mm) Messkategorie ..................................................CAT III 600 V Verschmutzungsgrad .......................................2 Sicherheit gemäß ............................................. EN61010-1, EN61010-2-032, EN61010-2-03342 Messtoleranzen Angabe der Genauigkeit in ± (% der Ablesung + Anzeigefehler in Counts (= Anzahl der kleinsten Stellen)). Die Genauigkeit gilt ein Jahr lang bei einer Temperatur von +23 °C (± 5 °C), bei einer rel. Luftfeuchtigkeit von kleiner als 75%, nicht kondensie- rend. Temperaturkoefzient: +0,1x (spezizierte Genauigkeit)/1 °C. Die Messung kann beeinträchtigt werden wenn das Gerät innerhalb einer hochfre- quenten, elektromagnetischen Feldstärke betrieben wird. Wechselstrom Bereich Auösung Genauigkeit* 60,00 A 0,01 A ±(2% + 17) 400,0 A 0,1 A ±(2,8% + 8) Frequenzbereich 50 - 60 Hz; Überlastschutz 600 V, 400 A *Messpositions-Fehler: Genauigkeits-Abweichung bei nicht zentrierter Messla- ge: ±1% TrueRMS Scheitelfaktor (Crest Factor (CF)) für Nicht-Sinusförmige Signale : max. 3,0 CF >1,4 - 2,0 + 1% CF >2,0 - 2,5 + 2,5% CF >2,5 - 3,0 + 4% Gleichstrom Bereich Auösung Genauigkeit* 60,00 A 0,01 A ±(2,8% + 12) 400,0 A 0,1 A ±(2,8% + 8) Überlastschutz 600 V, 400 A *Messpositions-Fehler: Genauigkeits-Abweichung bei nicht zentrierter Messla- ge: ±1%43 Wechselspannung Bereich Auösung Genauigkeit* 6,000 V 0,001 V ±(1,5% + 7)60,00 V 0,01 V 600,0 V 0,1 V Frequenzbereich 50 - 100 Hz; Überlastschutz 600 V; Impedanz: 10 MΩ TrueRMS Scheitelfaktor (Crest Factor (CF)) für Nicht-Sinusförmige Signale: max. 3,0 CF >1,4 - 2,0 + 1% CF >2,0 - 2,5 + 2,5% CF >2,5 - 3,0 + 4% Gleichspannung Bereich Auösung Genauigkeit* 600,0 mV 0,1 mV ±(0,8% + 6) 6,000 V 0,001 V ±(1,2% + 4)60,00 V 0,01 V 600,0 V 0,1 V Überlastschutz 600 V; Impedanz: 10 MΩ44 Temperatur Bereich Auösung Genauigkeit* -20,0 bis +760,0 °C 0,1 °C ±(4% + 4 °C) -4,0 bis +1400,0 °F 0,1 °F ±(4% + 7 °F) *ohne Fühlertoleranz Widerstand Bereich Auösung Genauigkeit* 600,0 Ω 0,1 Ω ±(1,5% + 6) 6,000 kΩ 0,001 kΩ ±(1,8% + 3)60,00 kΩ 0,01 kΩ 600,0 kΩ 0,1 kΩ 6,000 MΩ 0,001 MΩ ±(2,8% + 7) 60,00 MΩ 0,01 MΩ ±(2,8% + 14) Überlastschutz 600 V; Messspannung: ca. 0,5 V Kapazität Bereich Auösung Genauigkeit* 600,0 nF 0,1 nF ±(4% + 8) 6,000 µF 0,001 µF 60,00 µF 0,01 µF 600,0 µF 0,1 µF 6000 µF 1 µF ±(6% + 8) Überlastschutz 600 V45 Frequenz „Hz“ Bereich Auösung Genauigkeit*
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