DEL 27 Plus - Kessel STIEBEL ELTRON - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Elektronischer Durchlauferhitzer |
| Marke | STIEBEL ELTRON |
| Modell | DEL 27 Plus |
| Stromversorgung | Drehstrom 3/PE 380-415 V, 50/60 Hz, Absicherung 40 A |
| Nennleistung | 27 kW (24,4 kW bei 380 V) |
| Abmessungen (H x B x T) | 466 x 225 x 116 mm |
| Gewicht | 3,2 kg |
| Nenninhalt | 0,4 L |
| Temperaturbereich | AUS, 20 bis 60 °C |
| Maximal zulässiger Druck | 1 MPa (10 bar) |
| Einschaltdurchfluss | >2,5 l/min |
| Durchfluss bei 28 K (400 V) | 13,8 l/min |
| Durchfluss bei 50 K (400 V) | 7,7 l/min |
| Schutzart | IP25 (Standard), IP24 (Aufputz) |
| Schutzklasse | I |
| Hydraulischer Anschluss | G 1/2 A Außengewinde |
| Heizsystem | Nackter, kunststoffummantelter Draht, kalkbeständig |
| ECO-Funktion | 3 Stufen mit Durchflussbegrenzung (8, 7, 6 l/min) |
| Display | Segmentanzeige mit Hintergrundbeleuchtung |
| Temperaturspeicher | 2 Speichertasten |
| Sicherheit | Interner Verbrühschutz (einstellbar 43-60 °C), Tmax-Begrenzung, Luftdetektor |
| Konformität | EU, IEC 61000-3-12 |
| Lieferumfang | Wandhalterung, Schablone, Doppelnippel, 3-Wege-Absperrventil, T-Stück, Dichtungen, Filter, Montagezubehör |
| Wartung | Reinigung mit feuchtem Tuch, Entkalkung der Armaturen |
Häufig gestellte Fragen - DEL 27 Plus STIEBEL ELTRON
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BEDIENUNGSANLEITUNG DEL 27 Plus STIEBEL ELTRON
BEDIENUNG UND INSTALLATION OPERATION AND INSTALLATION UTILISATION ET INSTALLATION BEDIENING EN INSTALLATIE
الاستعمال والتركيب
Elektronisch geregelter Komfort-Durchlauferhitzer | Electronically controlled comfort instantaneous water heater | Chauffe-eau instantané confort à régulation électronique | Elektronisch geregelde comfort-doorstromer |
- Allgemeine Hinweise 4
1.1 Sicherheitshinweise 4
1.2 Andere Markierungen in dieser Dokumentation ____ 4
1.3 Maßeinheiten 4
- Sicherheit 4
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 4
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 4
2.3 Prüfzeichen 5
2.4 EU-Konformitätserklärung 5
-
Gerätebeschreibung 5
-
Einstellungen und Anzeigen 6
4.1 Bedienfeld 6
4.2 Symbole im Display 6
4.3 Soll-Temperatur einstellen 6
4.4 Temperaturbegrenzung mittels internem Verbrühschutz (Fachhandwerker) 6
4.5 Temperaturbegrenzung Tmax (Benutzer) 6
4.6 Temperatur Speichertasten belegen 7
4.7 Menü Einstellungen 7
4.8 ECO-Stufe wählen 7
4.9 Einlauftemperaturhinweis 7
4.10 Einstellungsempfehlungen 7
-
Reinigung, Pflege und Wartung 7
-
Problembehebung 8
-
Produktregistrierung 8
INSTALLATION
- Sicherheit 9
8.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 9
8.2 Duschbetrieb 9
8.3 Vorschriften, Normen und Bestimmungen ____ 9
- Gerätebeschreibung 9
9.1 Lieferumfang 9
9.2 Zubehör 9
- Vorbereitungen 10
10.1 Montageort 10
10.2 Mindestabstände 10
10.3 Wasserinstallation 10
- Montage 11
11.1 Standardmontage 11
- Inbetriebnahme 13
12.1 Vorbereitungen 13
12.2 Erstinbetriebnahme 13
12.3 Wiederinbetriebnahme 14
-
Außerbetriebnahme 14
-
Montage-Alternativen 14
14.1 Elektroanschluss Unterputz oben ____ 14
14.2 Elektroanschluss Unterputz unten bei kurzem Netzanschlusskabel 15
14.3 Elektroanschluss Aufputz 15
14.4 Anschluss eines Lastabwurfrelais 15
14.5 Wasserinstallation Aufputz 15
14.6 Wasserinstallation Aufputz mit Lötanschluss / Press-Fitting 16
14.7 Montage der Gerätekappe bei Wasserinstallation Aufputz 16
14.8 Montage Rückwand-Unterteil bei Aufputz-Schraubanschluss 16
14.9 Wandaufhängung bei Geräteaustausch 16
14.10 Installation bei Fliesenversatz 17
14.11 Gedrehte Gerätekappe 17
14.12 Waagerechte Montage des Gerätes 17
14.13 Betrieb mit vorgewärmtem Wasser 18
-
Service-Informationen 18
-
Störungsbehebung 18
16.1 Anzeige Fehlercode 19
-
Wartung 19
-
Technische Daten 20
18.1 Maße und Anschlüsse 20
18.2 Elektroschaltplan 20
18.3 Warmwasser-Leistung 21
18.4 Einsatzbereiche / Umrechnungstabelle 21
18.5 Druckverluste 21
18.6 Störfallbedingungen 21
18.7 Angaben zum Energieverbrauch 22
18.8 Datentabelle 22
KUNDENDIENST UND GARANTIE
UMWELT UND RECYCLING
SOFTWARE URHEBERRECHT

Produkt registrieren
Schnelle Hilfe im Servicefall


Schritt für Schritt Anleitung
Video zur Installation des Gerätes

BESONDERE HINWEISE
- Das Gerät kann von Kindern ab 3 Jahren sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
- Die Armatur kann während des Betriebs eine Temperatur bis zu 70 °C annehmen. Bei Auslauftemperaturen größer 43 °C besteht Verbrühungsgefahr.
- Das Gerät ist für die Versorgung einer Dusche (Duschbetrieb) geeignet. Wenn das Gerät auch oder ausschließlich für den Duschbetrieb genutzt wird, muss der Fachhandwerker den Temperatureinstellbereich über den internen Verbrühschutz im Gerät auf 55 °C oder geringer einstellen. Bei Nutzung von vorgewärmtem Wasser ist sicherzustellen, dass eine Zulauftemperatur von 55 °C nicht überschritten wird.
- Das Gerät muss über eine Trennstrecke von mindestens 3 mm allpolig vom Netzanschluss getrennt werden können.
- Die angegebene Spannung muss mit der Spannungsversorgung übereinstimmen.
- Das Gerät muss an den Schutzleiter angeschlossen werden.
- Das Gerät muss dauerhaft an eine feste Verdrahtung angeschlossen werden.
- Befestigen Sie das Gerät wie in Kapitel „Installation / Montage“ beschrieben.
- Beachten Sie den maximal zulässigen Druck (siehe Kapitel „Installation / Technische Daten / Datentabelle“).
- Der spezifische Wasserwiderstand des Wasserversorgungsnetzes darf nicht unterschritten werden (siehe Kapitel „Installation / Technische Daten / Datentabelle“).
- Entleeren Sie das Gerät wie in Kapitel „Installation / Wartung / Gerät entleeren“ beschrieben.
BEDIENUNG
1. Allgemeine Hinweise
Die Kapitel „Besondere Hinweise“ und „Bedienung“ richten sich an den Gerätebenutzer und den Fachhandwerker.
Das Kapitel „Installation“ richtet sich an den Fachhandwerker.

Hinweis
Lesen Sie diese Anleitung vor dem Gebrauch sorgfältig durch und bewahren Sie sie auf.
Geben Sie die Anleitung ggf. an einen nachfolgenden Benutzer weiter.
1.1 Sicherheitshinweise
1.1.1 Aufbau von Sicherheitshinweisen

SIGNALWORT Art der Gefahr
Hier stehen mögliche Folgen bei Nichtbeachtung des Sicherheitshinweises.
▶ Hier stehen Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr.
1.1.2 Symbole, Art der Gefahr
| Symbol | Art der Gefahr |
| Verletzung | |
| Stromschlag | |
| Verbrennung(Verbrennung, Verbrühung) |
1.1.3 Signalworte
| SIGNALWORT | Bedeutung |
| GEFAHR | Hinweise, deren Nichtbeachtung schwere Verletzungen oder Tod zur Folge haben. |
| WARNUNG | Hinweise, deren Nichtbeachtung schwere Verletzungen oder Tod zur Folge haben kann. |
| VORSICHT | Hinweise, deren Nichtbeachtung zu mittelschweren oder leichten Verletzungen führen kann. |
1.2 Andere Markierungen in dieser Dokumentation

Hinweis
Allgemeine Hinweise werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet.
▶ Lesen Sie die Hinweistexte sorgfältig durch.
| Symbol | Bedeutung |
| Sachschaden(Geräte-, Folge-, Umweltschaden) | |
| Geräteentsorgung |
▶ Dieses Symbol zeigt Ihnen, dass Sie etwas tun müssen. Die erforderlichen Handlungen werden Schritt für Schritt beschrieben.
1.3 Maßeinheiten

Hinweis
Wenn nicht anders angegeben, sind alle Maße in Millimeter.
2. Sicherheit
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät dient zur Erwärmung von Trinkwasser oder zur Nacherwärmung von vorgewärmtem Wasser. Das Gerät kann eine oder mehrere Entnahmestellen versorgen.
Wenn die maximale Zulauftemperatur für Nacherwärmung überschritten wird, erfolgt keine Nacherwärmung.
Das Gerät ist für den Einsatz im häuslichen Umfeld vorgesehen. Es kann von nicht eingewiesenen Personen sicher bedient werden. In nicht häuslicher Umgebung, z. B. im Kleingewerbe, kann das Gerät ebenfalls verwendet werden, sofern die Benutzung in gleicher Weise erfolgt.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehört auch das Beachten dieser Anleitung sowie der Anleitungen für eingesetztes Zubehör.
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

VORSICHT Verbrennung
Die Armatur kann während des Betriebs eine Temperatur bis zu 70 °C annehmen.
Bei Auslauftemperaturen größer 43 °C besteht Verbrühungsgefahr.

VORSICHT Verbrennung
Falls Kinder oder Personen mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten das Gerät benutzen, stellen Sie eine Temperaturbegrenzung ein. Kontrollieren Sie die korrekte Funktion einer eingestellten Temperaturbegrenzung.
Wenn eine dauerhafte und unveränderbare Temperaturbegrenzung erforderlich ist, lassen Sie den internen Verbrühschutz vom Fachhandwerker einstellen.

VORSICHT Verbrennung
Bei Betrieb mit vorgewärmtem Wasser, z. B. beim Einsatz einer Solaranlage, beachten Sie folgende Hinweise:
- Die Warmwasser-Temperatur kann die eingestellte Soll-Temperatur bzw. eine eingestellte Temperaturbegrenzung überschreiten.
- Der dynamische Verbrühschutz zwischen dem Gerät und einer Funk-Fernbedienung ist ggf. nicht wirksam.
In diesen Fällen begrenzen Sie die Temperatur mit einer vorgeschalteten Zentral-Thermostat-Armatur.

WARNUNG Verletzung
Das Gerät kann von Kindern ab 3 Jahren sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

Sachschaden
Das Gerät und die Armatur sind vom Nutzer vor Frost zu schützen.
2.3 Prüfzeichen
Siehe Typenschild am Gerät.
Landesspezifische Zulassungen und Zeugnisse: Deutschland
Für das Gerät ist aufgrund der Landesbauordnungen ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis zum Nachweis der Verwendbarkeit hinsichtlich des Geräuschverhaltens erteilt.

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STIEBEL ELTRON DIN 4109-1 PA-IX 16821/I MPA NRW.2.4 EU-Konformitätserklärung

Hinweis
DEL Plus: Hiermit erklärt STIEBEL ELTRON, dass der Funkanlagentyp der Richtlinie 2014/53/EU entspricht. Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar: www.stiebel-eltron.de/downloads
3. Gerätebeschreibung
Sobald Sie das Warmwasserventil an der Armatur öffnen, schaltet sich das Gerät automatisch ein. Wenn Sie die Armatur schließen, schaltet sich das Gerät automatisch wieder aus.
Das Gerät erwärmt das Wasser, während es durch das Gerät strömt. Die Soll-Temperatur ist einstellbar. Ab einer bestimmten Durchflussmenge schaltet die Regelung in Abhängigkeit von der eingestellten Temperatur und der Kaltwasser-Temperatur die benötigte Heizleistung ein.
Der elektronisch geregelte Durchlauferhitzer mit automatischer Leistungsanpassung hält die Auslauftemperatur konstant. Das geschieht unabhängig von der Zulauftemperatur bis zur maximalen Leistung des Gerätes.
Wenn das Gerät mit vorgewärmtem Wasser betrieben wird und die Zulauftemperatur die eingestellte Temperatur überschreitet, erscheinen die Anzeige „hot“ und die Einlauftemperatur im Display im Wechsel und die „hot“-LED blinkt. Das Wasser wird nicht weiter erwärmt.
Sie können verschiedene Soll-Temperaturen speichern und schnell abrufen. Mit der ECO-Funktion wird die Durchflussmenge in 3 voreingestellten Stufen begrenzt. Das Gerät verfügt über Einstellmöglichkeiten für eine Temperaturbegrenzung (Tmax-Funktion, Benutzer) und einen internen Verbrühschutz (Fachhandwerker). Die Hintergrundbeleuchtung wird automatisch eingeschaltet, sobald Wasser durch das Gerät fließt oder Sie eine Veränderung am Bedienfeld vornehmen. Die Hintergrundbeleuchtung schaltet sich automatisch ohne Bedienfeldbetätigung und nach Zapfende ab.
Heizsystem
Das Blankdraht-Heizsystem ist mit einem druckfesten Kunststoffmantel umschlossen. Das Heizsystem mit Edelstahl-Heizwendel ist für kalkarme und kalkhaltige Wässer geeignet, es ist gegen Verkalkung weitgehend unempfindlich. Das Heizsystem sorgt für eine schnelle und effiziente Warmwasser-Versorgung.

Hinweis
Das Gerät ist mit einer Lufterkennung ausgestattet, die eine Beschädigung des Heizsystems weitgehend verhindert. Gelangt während des Betriebes Luft in das Gerät, schaltet das Gerät die Heizleistung für eine Minute aus und schützt somit das Heizsystem.
4. Einstellungen und Anzeigen
4.1 Bedienfeld

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37.5°C 1 2 3 4 5 D0000730101 Temperatur-Einstellknopf
2 „hot“ LED-Verbrühanzeige, bei Soll-Temperatur größer 43 °C
3 Temperatur-Speichertasten 1 und 2
4 Display
5 ECO-Taste mit ECO-Stufenwahl / Menü aufrufen
4.2 Symbole im Display

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4 3 2 1 37.5°C 31.5 ECO Tmax 5 6 Dc0000730091 ECO-Anzeige [rollierend, Stufe 1 - 3, aus]
2 Leistungsbalken [10 - 100 %]
3 Segmentanzeige [°C / °F]
4 Schraubenschlüssel erscheint im Fehlerfall des Gerätes
5 Bediensperre [ein / aus]
6 Tmax, Anzeige bei aktivierter Temperaturbegrenzung
4.3 Soll-Temperatur einstellen

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37.5°C 1 2 1 2 - + 1 D00000730101 Soll-Temperatureinstellung: OFF, 20 - 60 °C
2 Wunschtemperaturen aufrufen / belegen
Einstellungen in Schritten
| Temperaturbereich | Schritt | Temperaturbereich | Schritt |
| 20 °C ... 35 °C | 1 °C | 68 °F ... 140 °F | 1 °F |
| 35 °C ... 43 °C | 0,5 °C | ||
| 43 °C ... 60 °C | 1 °C |
Hinweis
Wird bei voll geöffnetem Zapfventil und maximaler Temperatureinstellung keine ausreichende Auslauftemperatur erreicht, fließt mehr Wasser durch das Gerät, als das Heizsystem erwärmen kann (Gerät arbeitet mit maximaler Leistung).
▶ Reduzieren Sie die Wassermenge mit Hilfe der ECO-Taste so lange, bis die Wunschtemperatur erreicht wird.
4.4 Temperaturbegrenzung mittels internem Verbrühschutz (Fachhandwerker)
Auf Wunsch kann der Fachhandwerker eine dauerhafte Temperaturbegrenzung einstellen, z. B. in Kindergärten, Krankenhäusern usw.
Bei Versorgung einer Dusche muss der Fachhandwerker den Temperatureinstellbereich im Gerät auf 55 °C oder geringer begrenzen.
Wenn bei aktivierter Verbrühschutzfunktion der eingestellte Temperaturwert erreicht wird, blinkt „Tmax“ dauerhaft.
4.5 Temperaturbegrenzung Tmax (Benutzer)
Mit der Temperaturbegrenzung können Sie als Benutzer die einstellbare Soll-Temperatur am Gerät auf einen Maximalwert begrenzen.
Der Fachhandwerker kann zusätzlich eine Verbrühschutztemperatur einstellen. Diese Temperatur gilt dann als Obergrenze des Einstellbereichs für die Temperaturbegrenzung.
4.5.1 Temperaturbegrenzung aktivieren
▶ Drücken Sie Tasten „1“ und „2“ länger als 5 Sekunden, bis „Tmax“ und die Temperaturanzeige blinken.
▶ Wählen Sie eine gewünschte Temperatur zur Begrenzung.
Der Menüpunkt wird automatisch 10 Sekunden nach Ende der Einstellung wieder ausgeblendet.
Bei Aktivierung der Temperaturbegrenzung erscheint „Tmax“ dauerhaft auf dem Display.
Kontrollieren Sie, ob die Temperaturobergrenze korrekt übernommen wurde.
4.5.2 Temperaturbegrenzung deaktivieren
▶ Deaktivieren Sie die Temperaturbegrenzung, indem Sie die Tasten „1“ und „2“ länger als 5 Sekunden drücken.
4.6 Temperatur Speichertasten belegen
Die Speichertasten „1“ und „2“ können Sie mit einer Wunschtemperatur belegen.
▶ Wählen Sie eine Wunschtemperatur.
Drücken Sie zum Speichern der Wunschtemperatur länger als 3 Sekunden die Taste „1“ oder „2“. Die gewählte Temperatur wird mit 1x blinken bestätigt.
4.7 Menü Einstellungen
| Menü | Beschreibung |
| Temperatur anzeigen | °C oder °F wählen |
| Bediensperre | on oder off wählen, Symbol im Display |
| Anzeige Fehler-Code | Anzeige E1...E3, wenn Gerätefehler vorhanden, rufen Sie den Fachhandwerker. |
▶ Zum Aufrufen des Menüs drücken Sie länger als 5 Sekunden die ECO-Taste.
▶ Zur Auswahl drehen Sie den Temperatur-Einstellknopf.
▶ Weiter mit 1 x ECO-Taste drücken.
▶ Zum Verlassen des Menüs drücken Sie länger als 5 Sekunden die ECO-Taste.
Das Menü schaltet sich automatisch nach 30 Sekunden ohne Betätigung wieder aus.

Hinweis
Zum Aufruf des Menüs bei aktivierter Bediensperre drücken Sie länger als 10 Sekunden die ECO-Taste.
4.8 ECO-Stufe wählen
| ECO-Stufe | Anzeige | Durchflussmengen-Begrenzung |
| Stufe 1 | 8 l/min (Werkseinstellung) | |
| Stufe 2 | 7 l/min | |
| Stufe 3 | 6 l/min | |
| aus | ohne Symbol | ohne Durchflussmengen-Begrenzung |
Drücken Sie kurz auf die ECO-Taste, rollierende Auswahl „Stufe 1 - 3 / aus“.
4.9 Einlauftemperaturhinweis
Wenn das Gerät mit vorgewärmtem Wasser betrieben wird und die Zulauftemperatur die eingestellte Temperatur überschreitet, erscheinen die Anzeige „hot“ und die Einlauftemperatur im Display im Wechsel und die „hot“-LED blinkt.
4.10 Einstellungsempfehlungen
Ihr Durchlauferhitzer sorgt für max. Genauigkeit und max. Komfort der Warmwasserdarbietung. Sollten Sie das Gerät trotzdem mit einer Thermostat-Armatur betreiben, empfehlen wir:
▶ Stellen Sie die Soll-Temperatur am Gerät größer 50 °C ein. Die gewünschte Soll-Temperatur stellen Sie dann an der Thermostat-Armatur ein.
Energie sparen
Die wenigste Energie benötigen Sie bei folgenden, von uns empfohlenen Einstellungen:
- 38 °C für Handwaschbecken, Dusche, Wanne
- 55 °C für Küchenspüle
Interner Verbrühschutz (Fachhandwerker)
Auf Wunsch kann der Fachhandwerker eine dauerhafte Temperaturbegrenzung einstellen, z. B. in Kindergärten, Krankenhäusern usw.
Durch die Begrenzung wird verhindert, dass Wasser mit Temperaturen aus dem Gerät fließt, bei denen es zu Verbrühungen kommen kann.
Einstellungsempfehlung bei Betrieb mit einer Thermostat-Armatur und vorgewärmtem Wasser
▶ Stellen Sie die Temperatur am Gerät auf maximale Temperatur ein.
Für den Einsatz im Duschbetrieb ist die Einstellung der Thermostat-Armatur auf max. 55 °C vorzunehmen.
Nach Unterbrechung der Wasserversorgung

Sachschaden
Damit das Blankdraht-Heizsystem nach Unterbrechung der Wasserversorgung nicht zerstört wird, muss das Gerät mit folgenden Schritten wieder in Betrieb genommen werden.
▶ Schalten Sie das Gerät spannungsfrei, indem Sie die Sicherungen ausschalten.
- Öffnen Sie die Armatur eine Minute lang, bis das Gerät und die vorgeschaltete Kaltwasser-Zuleitung luftfrei sind.
▶ Schalten Sie die Spannungsversorgung wieder ein.
5. Reinigung, Pflege und Wartung
▶ Verwenden Sie keine scheuernden oder anlösenden Reinigungsmittel. Zur Pflege und Reinigung des Gerätes genügt ein feuchtes Tuch.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Armaturen. Kalk an den Armaturausläufen können Sie mit handelsüblichen Entkalkungsmitteln entfernen.
- Problembehebung
| Problem | Ursache | Behebung |
| Das Gerät schaltet trotz voll geöffnetem Warmwasser-Ventil nicht ein. | Es liegt keine Spannung an. | Prüfen Sie die Sicherungen in der Hausinstallation. |
| Der Strahlregler in der Armatur oder der Duschkopf ist verkalkt oder verschmutzt. | Reinigen und / oder entkalken Sie den Strahlregler oder den Duschkopf. | |
| Die Wasserversorgung ist unterbrochen. | Entlüften Sie das Gerät und die Kaltwasser-Zuleitung. | |
| Während warmes Wasser entnommen wird, fließt kurzzeitig kaltes Wasser. | Die Lufterkennung erkennt Luft im Wasser. Sie schaltet die Heizleistung kurzzeitig ab. | Das Gerät geht nach 1 Minute selbstständig wieder in Betrieb. |
| Die Wunschtemperatur lässt sich nicht einstellen. | Die Temperaturbegrenzung und/oder der interne Verbrühschutz ist aktiviert. | Deaktivieren Sie die Temperaturbegrenzung. Den internen Verbrühschutz kann nur der Fachhandwerker verändern. |
| Die Durchflussmenge ist zu gering. | ECO-Funktion ist aktiviert. | Stellen Sie eine andere ECO-Stufe ein oder deaktivieren Sie die ECO-Funktion. |
| An der Bedieneinheit lassen sich keine Einstellungen vornehmen. | Die Bediensperre ist aktiviert. | Drücken Sie die ECO-Taste länger als 10 Sekunden und deaktivieren Sie die Bediensperre. |

Hinweis
Die Anzeigen in der Bedieneinheit und die gewählten Einstellungen bleiben nach einem Ausfall der Spannungsversorgung erhalten.
Wenn Sie die Ursache nicht beheben können, rufen Sie den Fachhandwerker. Zur besseren und schnelleren Hilfe teilen Sie ihm die Nummer vom Typenschild mit (000000-0000-000000).

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D00000533127. Produktregistrierung
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SCHNELLE HILFE
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Schritt für Schritt Anleitung
Vorbereitung der Installation

8. Sicherheit
Die Installation, Inbetriebnahme sowie Wartung und Reparatur des Gerätes darf nur von einem Fachhandwerker durchgeführt werden.
8.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Wir gewährleisten eine einwandfreie Funktion und Betriebssicherheit nur, wenn das für das Gerät bestimmte Original-Zubehör und die originalen Ersatzteile verwendet werden.

Sachschaden
Beachten Sie die maximale Zulauftemperatur. Bei höheren Temperaturen kann das Gerät beschädigt werden. Mit dem Einbau einer Zentral-Thermostat-Armatur können Sie die maximale Zulauftemperatur begrenzen.

WARNUNG Stromschlag
Dieses Gerät enthält Kondensatoren, die sich nach der Trennung vom Stromnetz entladen. Die Kondensator-Ent-ladespannung kann ggf. kurzzeitig > 60 V DC betragen.
8.2 Duschbetrieb

VORSICHT Verbrennung
▶ Stellen Sie bei Versorgung einer Dusche den internen Verbrühschutz auf 55 °C oder geringer ein, siehe Kapitel „Inbetriebnahme / Vorbereitungen“.

VORSICHT Verbrennung
Bei Betrieb mit vorgewärmtem Wasser, z. B. beim Einsatz einer Solaranlage, beachten Sie folgende Hinweise:
- Die Warmwasser-Temperatur kann die eingestellte Soll-Temperatur bzw. eine eingestellte Temperaturbegrenzung überschreiten.
- Der dynamische Verbrühschutz zwischen dem Gerät und einer Funk-Fernbedienung ist ggf. nicht wirksam.
In diesen Fällen begrenzen Sie die Temperatur mit einer vorgeschalteten Zentral-Thermostat-Armatur.
8.3 Vorschriften, Normen und Bestimmungen

Hinweis
Beachten Sie alle nationalen und regionalen Vorschriften und Bestimmungen.
- Die Schutzart IP 24 / IP 25 ist nur mit sachgemäß montierter Kabeltülle gewährleistet.
- Der spezifische elektrische Widerstand des Wassers darf nicht kleiner sein als auf dem Typenschild angegeben. Bei einem Wasser-Verbundnetz berücksichtigen Sie den niedrigsten elektrischen Widerstand des Wassers. Den spezifischen elektrischen Widerstand oder die elektrische Leitfähigkeit des Wassers erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorgungs-Unternehmen.
9. Gerätebeschreibung
9.1 Lieferumfang
Mit dem Gerät werden geliefert:
- Wandaufhängung
- Montageschablone
- 2 Doppelnippel
- 3-Wege-Kugelabsperrventil für Kaltwasser
- T-Stück für Warmwasser
- Flachdichtungen
- Sieb
- Kunststoff-Formscheibe
- Kunststoff-Verbindungsstücke / Montagehilfe
- Kappen- und Rückwand-Führungsstücke
- Jumper für internen Verbrühschutz
- Jumper für Leistungsumschaltung (nur bei DEL 18/21/24 Plus)
9.2 Zubehör
Funk-Fernbedienung
- FFB 4 Set EU
Armaturen
- MEKD-Einhebel-Küchen-Druckarmatur
- MEBD-Einhebel-Badewannen-Druckarmatur
Wasserstopfen G 12 A
Wenn Sie andere als die empfohlenen Aufputz-Druckarmaturen einsetzen, verwenden Sie die Wasserstopfen.
Montageset Aufputz-Installation
- Lötverschraubung Kupferrohr für Lötanschluss ∅ 12 mm
- Press-Fitting Kupferrohr
- Press-Fitting Kunststoffrohr (geeignet für Viega: Sanfix-Plus oder Sanfix-Fosta)
Universal-Montagerahmen
- Montagerahmen mit elektrischen Anschlüssen
Rohrbausatz-Untertischgeräte
Wenn Sie die Wasseranschlüsse (G 3/8 A) oberhalb des Gerätes anschließen, benötigen Sie den Bausatz für die Untertischmontage.
Rohrbausatz-Versatzmontage
Wenn Sie eine senkrechte Verschiebung des Gerätes gegenüber dem Wasseranschluss bis zu 90 mm nach unten benötigen, verwenden Sie diesen Rohrbausatz.
Rohrbausatz-Gas-Wasserheizer-Austausch
Wenn die vorhandene Installation Gas-Wasserheizer-Anschlüsse (Kaltwasser-Anschluss links und Warmwasser-Anschluss rechts) enthält, benötigen Sie diesen Rohrbausatz.
Rohrbausatz DHB-Wassersteckkupplungen
Wenn die vorhandene Installation Wasser-Steckanschlüsse von einem DHB enthält, verwenden Sie die Wassersteckkupplungen.
Lastabwurfrelais (LR 1-A)
Das Lastabwurfrelais für den Einbau in der Elektroverteilung ermöglicht eine Vorrangschaltung des Durchlauferhitzers bei gleichzeitigem Betrieb von z. B. Elektro-Speicherheizgeräten.
10. Vorbereitungen
10.1 Montageort

Sachschaden
Die Installation des Gerätes darf nur in einem frostfreien Raum erfolgen.
Montieren Sie das Gerät senkrecht und in der Nähe der Entnahmestelle. Waagerechter Einbau siehe Kapitel „Montage-Alternativen / Waagerechte Montage des Gerätes“.
Das Gerät ist für eine Untertisch- und Übertischmontage geeignet.
Untertischmontage

text_image
D000056242 1 21 Kaltwasser Zulauf
2 Warmwasser Auslauf
Übertischmontage

text_image
2 1 D00000570301 Kaltwasser Zulauf
2 Warmwasser Auslauf

Hinweis
▶ Montieren Sie das Gerät an der Wand. Die Wand muss ausreichend tragfähig sein.
10.2 Mindestabstände

text_image
0.52 ≥50 ≥50 0.52 D0000060809▶ Halten Sie die Mindestabstände ein, um einen störungsfreien Betrieb des Gerätes zu gewährleisten und Wartungsarbeiten am Gerät zu ermöglichen.
10.3 Wasserinstallation
▶ Spülen Sie die Wasserleitung gut durch.
Armaturen
Verwenden Sie geeignete Druckarmaturen. Offene Armaturen sind nicht zulässig.

Hinweis
Das 3-Wege-Kugelabsperrventil im Kaltwasserzulauf dürfen Sie nicht zum Drosseln des Durchflusses verwenden. Das 3-Wege-Kugelabsperrventil dient nur zur Absperrung des Kaltwasserzulaufs.
Zugelassene Werkstoffe der Wasserleitungen
- Kaltwasser-Zuleitung: feuerverzinktes Stahlrohr, Edelstahlrohr, Kupferrohr oder Kunststoffrohr
- Warmwasser-Auslaufleitung: Edelstahlrohr, Kupferrohr oder Kunststoffrohr

Sachschaden
Beim Einsatz von Kunststoff-Rohrsystemen beachten Sie die maximal zulässige Zulauftemperatur und den maximal zulässigen Druck.
Volumenstrom
▶ Stellen Sie sicher, dass der Volumenstrom zum Einschalten des Gerätes erreicht wird.
▶ Falls der benötigte Volumenstrom bei voll geöffnetem Entnahmeventil nicht erreicht wird, erhöhen Sie den Wasserleitungsdruck.
11. Montage
| Werkseinstellungen | DEL 18/21/24 Plus | DEL 27 Plus | |
| Interner Verbrühschutz | °C | 60 | 60 |
| Anschlussleistung | kW | 21 | 27 |
| Anschlussleistung wählbar | x | - |
| Standardmontage | DEL 18/21/24 Plus | DEL 27 Plus |
| Elektroanschluss unten, Unter-putz-Installation | x | x |
| Wasseranschluss Unterputz-Instal-lation | x | x |
Weitere Montagemöglichkeiten siehe Kapitel „Montage-Alternativen“.
11.1 Standardmontage
Gerät öffnen

- Öffnen Sie das Gerät, indem Sie die Blende seitlich anfassen und von der Gerätekappe nach vorn abziehen. Lösen Sie die Schraube. Schwenken Sie die Gerätekappe auf.

▶ Trennen Sie die Rückwand, indem Sie die beiden Rasthaken drücken und das Rückwand-Unterteil nach vorn abziehen.
Netzanschlusskabel vorbereiten Unterputz unten

text_image
160 ≥30 1 D00000532731 Montagehilfe zur Kabeleinführung
▶ Bereiten Sie das Netzanschlusskabel vor.
Wandaufhängung montieren

▶ Zeichnen Sie die Bohrlöcher mit der Montageschablone an. Bei der Aufputz-Installation müssen Sie zusätzlich das Befestigungsloch im unteren Teil der Schablone anzeichnen.
Bohren Sie die Löcher und befestigen Sie die Wandaufhängung an 2 Punkten mit geeignetem Befestigungsmaterial (Schrauben und Dübel gehören nicht zum Lieferumfang).
▶ Montieren Sie die Wandaufhängung.
Doppelnippel montieren

Sachschaden
Führen Sie alle Wasseranschluss- und Installationsarbeiten nach Vorschrift aus.

text_image
D000053319▶ Dichten und schrauben Sie die Doppelnippel ein.
Wasseranschluss herstellen

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1 2 3 24 5 Nm 24 5 Nm 5 4 D00000596951 Warmwasser mit T-Stück
2 Dichtung
3 Kaltwasser mit 3-Wege-Kugelabsperrventil
4 Sieb
5 Kunststoff-Formscheibe
▶ Schrauben Sie das T-Stück und das 3-Wege-Kugelabsperrventil mit jeweils einer Flachdichtung auf die Doppelnippel.

Sachschaden
Für die Funktion des Gerätes muss das Sieb eingebaut sein.
▶ Prüfen Sie beim Geräteaustausch, ob das Sieb vorhanden ist.
Gerät montieren

Schritt für Schritt Anleitung
Installation


Hinweis
Bei einer Montage mit flexiblen Rohranschlüssen müssen Sie die Rückwand zusätzlich mit einer Schraube befestigen.

1 Montagehilfe zur Kabeleinführung
2 Kabeltülle
Verwenden Sie zur besseren Durchgängigkeit der Adern durch die Kabeltülle die Montagehilfe (siehe beigelegtes Kunststoff-Teileset).
▶ Demontieren Sie die Kabeltülle aus der Rückwand.
▶ Führen Sie die Kabeltülle über den Kabelmantel des Netzanschlusskabels. Bei größeren Kabeldurchmessern vergrößern Sie ggf. das Loch in der Kabeltülle.

▶ Entfernen Sie die Transportschutz-Stopfen aus den Rohranschlüssen des Gerätes.
▶ Biegen Sie das Netzanschlusskabel 45° nach oben.
▶ Führen Sie das Netzanschlusskabel mit der Kabeltülle von hinten durch die Rückwand.
▶ Montieren Sie das Gerät auf den Gewindebolzen der Wandaufhängung.
▶ Drücken Sie die Rückwand fest an und richten die Rückwand aus.
▶ Verriegeln Sie den Befestigungsknebel durch eine Rechtsdrehung um 90°.
Ziehen Sie die Kabeltülle in die Rückwand, bis beide Rasthaken einrasten.

text_image
19 3 Nm 24 5 NmD0000056244
▶ Schrauben Sie die Rohranschlüsse mit den Flachdichtungen auf die Wasseranschlüsse.
- Öffnen Sie das 3-Wege-Kugelabsperrventil oder das Absperrventil in der Kaltwasser-Zuleitung.
Elektroanschluss herstellen

WARNUNG Stromschlag
Führen Sie alle elektrischen Anschluss- und Installationsarbeiten nach Vorschrift aus.

WARNUNG Stromschlag
Der Anschluss an das Stromnetz ist nur als fester Anschluss in Verbindung mit der herausnehmbaren Kabeltülle erlaubt. Das Gerät muss über eine Trennstrecke von mindestens 3 mm allpolig vom Netzanschluss getrennt werden können.

WARNUNG Stromschlag
Achten Sie darauf, dass das Gerät an den Schutzleiter angeschlossen ist.

Sachschaden
Beachten Sie das Typenschild. Die angegebene Nennspannung muss mit der Spannungsversorgung übereinstimmen.
▶ Schließen Sie das Netzanschlusskabel an die Netzanschlussklemme an.
Rückwand-Unterteil montieren

1 Abdeckplatte des Rückwand-Unterteils
▶ Montieren Sie das Rückwand-Unterteil in die Rückwand. Kontrollieren Sie, ob die beiden Rasthaken eingerastet sind.
Richten Sie das montierte Gerät aus, indem Sie den Befestigungsknebel lösen, den Elektroanschluss und die Rückwand ausrichten und den Befestigungsknebel wieder festdrehen. Wenn die Rückwand nicht anliegt, können Sie das Gerät unten mit einer zusätzlichen Schraube befestigen.

Sachschaden
Die Abdeckplatte des Rückwand-Unterteils darf sich im eingebauten Zustand nicht verbiegen.
12. Inbetriebnahme

Schritt für Schritt Anleitung
Inbetriebnahme

12.1 Vorbereitungen
Interner Verbrühschutz über Jumper-Steckplatz

text_image
max 43 50 55 60 D000089184Montieren Sie den Jumper „Verbrühschutzeinstellung“ auf die gewünschte Position (= Temperatur in °C) der Stiftleiste.
| Jumper Position | Beschreibung |
| 43 | z. B. in Kindergärten, Krankenhäusern usw. |
| 50 | |
| 55 | max. für Duschbetrieb |
| 60 | Werkseinstellung |
| ohne Jumper | Begrenzung 43 °C |

VORSICHT Verbrennung
Bei Betrieb mit vorgewärmtem Wasser, z. B. beim Einsatz einer Solaranlage, können der interne Verbrühschutz und die vom Benutzer einstellbare Temperaturbegrenzung Tmax überschritten werden.
In diesem Fall begrenzen Sie die Temperatur mit einer vorgeschalteten Zentral-Thermostat-Armatur.
Anschlussleistung umstellen über Jumper-Steckplatz, nur bei DEL 18/21/24 Plus
Wenn Sie beim Gerät mit umschaltbarer Anschlussleistung eine andere Anschlussleistung als die 21 kW Werkseinstellung wählen, müssen Sie den Jumper umstecken.

text_image
Pmax 1 2 3 D000089187▶ Montieren Sie den Jumper auf die gewünschte Position der Stiftleiste.
| Jumper Position | Anschlussleistung |
| 1 | 18 kW |
| 2 | 21 kW |
| 3 | 24 kW |
| ohne Jumper | 18 kW |
12.2 Erstinbetriebnahme

≥ 60 s
D000053277
- Öffnen und schließen Sie mehrfach alle angeschlossenen Entnahmeventile, bis das Leitungsnetz und das Gerät luftfrei sind.
▶ Führen Sie eine Dichtheitskontrolle durch.

Aktivieren Sie den Sicherheitsschalter, indem Sie die Rücksetztaste fest eindrücken (das Gerät wird mit deaktiviertem Sicherheitsschalter ausgeliefert).

▶ Stecken Sie das Verbindungskabel von der Bedieneinheit auf die Elektronik.

Hinweis
Bei einer Untertischmontage sollte die Gerätekappe zur besseren Bedienbarkeit gedreht werden, siehe Kapitel „Montage-Alternativen / Gedrehte Gerätekappe“.

Hängen Sie die Gerätekappe an der Oberseite hinten in die Rückwand ein. Schwenken Sie die Gerätekappe nach unten. Prüfen Sie den festen Sitz der Gerätekappe oben und unten.
Kreuzen Sie die gewählte Anschlussleistung und die Nennspannung auf dem Typenschild der Gerätekappe (auf beiden Seiten) an. Verwenden Sie dafür einen Kugelschreiber.
▶ Befestigen Sie die Gerätekappe mit der Schraube.
▶ Montieren Sie die Blende auf die Gerätekappe.
▶ Entfernen Sie die Schutzfolie vom Bedienfeld.

on
D0000053281
▶ Schalten Sie die Spannungsversorgung ein.
12.2.1 Übergabe des Gerätes
▶ Erklären Sie dem Benutzer die Funktion des Gerätes und machen Sie ihn mit dem Gebrauch des Gerätes vertraut.
▶ Weisen Sie den Benutzer auf mögliche Gefahren hin, speziell die Verbrühungsgefahr.
▶ Übergeben Sie die Anleitung.
12.3 Wiederinbetriebnahme

Sachschaden
Damit das Blankdraht-Heizsystem nach Unterbrechung der Wasserversorgung nicht zerstört wird, muss das Gerät mit folgenden Schritten wieder in Betrieb genommen werden.
▶ Schalten Sie das Gerät spannungsfrei, indem Sie die Sicherungen ausschalten.
- Öffnen Sie die Armatur mindestens eine Minute lang, bis das Gerät und die vorgeschaltete Kaltwasser-Zuleitung luftfrei sind.
▶ Schalten Sie die Spannungsversorgung wieder ein.
13. Außerbetriebnahme
▶ Trennen Sie das Gerät allpolig vom Netzanschluss.
Entleeren Sie das Gerät (siehe Kapitel „Wartung / Gerät entleeren“).
14. Montage-Alternativen
Übersicht Montage-Alternativen
| Elektroanschluss | Schutzart (IP) |
| Unterputz oben | IP 25 |
| Unterputz unten bei kurzem Netzanschlusskabel | IP 25 |
| Aufputz | IP 24 |
| Wasseranschluss | Schutzart (IP) |
| Aufputz | IP 24 |
| Sonstiges | Schutzart (IP) |
| Installation bei Fliesenversatz | IP 25 |
| Gedrehte Gerätekappe | IP 25 |
| Waagerechte Montage des Gerätes | IP 24 |

WARNUNG Stromschlag
Trennen Sie bei allen Arbeiten das Gerät allpolig vom Netzanschluss.
14.1 Elektroanschluss Unterputz oben

text_image
140 ≥30 1 1 D00000765071 Montagehilfe zur Kabeleinführung
▶ Bereiten Sie das Netzanschlusskabel vor.

flowchart
graph TD
A["Device 1"] --> B["Central Hub"]
B --> C["Sensor Array"]
C --> D["Sensor Array"]
D --> E["Sensor Array"]
E --> F["Sensor Array"]
F --> G["Sensor Array"]
G --> H["Sensor Array"]
H --> I["Sensor Array"]
I --> J["Sensor Array"]
J --> K["Sensor Array"]
K --> L["Sensor Array"]
L --> M["Sensor Array"]
M --> N["Sensor Array"]
N --> O["Sensor Array"]
O --> P["Sensor Array"]
P --> Q["Sensor Array"]
Q --> R["Sensor Array"]
R --> S["Sensor Array"]
S --> T["Sensor Array"]
T --> U["Sensor Array"]
U --> V["Sensor Array"]
V --> W["Sensor Array"]
W --> X["Sensor Array"]
X --> Y["Sensor Array"]
Y --> Z["Sensor Array"]
1 Kabelführung
▶ Versetzen Sie die Netzanschlussklemme von unten nach oben. Lösen Sie dazu die Befestigungsschraube. Drehen Sie die Netzanschlussklemme mit den Anschlusskabeln 180° im Uhrzeigersinn. Legen Sie dabei die Kabel um die Kabelführung. Schrauben Sie die Netzanschlussklemme wieder fest.
▶ Tauschen Sie die Kabeltüllen.
▶ Montieren Sie unten die Kabeltülle von oben.
▶ Führen Sie die Kabeltülle über den Kabelmantel des Netzanschlusskabels.
▶ Montieren Sie das Gerät auf den Gewindebolzen der Wandaufhängung.
Drücken Sie die Rückwand fest an. Verriegeln Sie den Befestigungsknebel durch eine Rechtsdrehung um 90°.
Ziehen Sie die Kabeltülle in die Rückwand, bis beide Rasthaken einrasten.
▶ Schließen Sie das Netzanschlusskabel an die Netzanschlussklemme an.

WARNUNG Stromschlag
Die Anschlussdrähte dürfen nicht über das Niveau der Netzanschlussklemme hinausstehen.
14.2 Elektroanschluss Unterputz unten bei kurzem Netzanschlusskabel

text_image
D0000060387▶ Versetzen Sie die Netzanschlussklemme weiter nach unten. Lösen Sie dazu die Befestigungsschraube. Schrauben Sie die Netzanschlussklemme wieder fest.
14.3 Elektroanschluss Aufputz

Hinweis
Bei dieser Anschlussart ändert sich die Schutzart des Gerätes.
- Ändern Sie das Typenschild. Streichen Sie die Angabe IP 25 durch und kreuzen Sie das Kästchen IP 24 an. Verwenden Sie dafür einen Kugelschreiber.

text_image
≥30 A b 1 D00000765061 Kabeltülle
| Elektroanschluss Aufputz | Maß A |
| Position unten im Gerät | 160 |
| Position oben im Gerät | 110 |
▶ Bereiten Sie das Netzanschlusskabel vor. Montieren Sie die Kabeltülle.

Sachschaden
Wenn Sie versehentlich eine falsche Durchführung in die Rückwand / Gerätekappe gebrochen haben, müssen Sie neue Bauteile Rückwand / Gerätekappe verwenden.
Sägen und brechen Sie die benötigten Durchführungen aus der Rückwand und der Gerätekappe heraus (Positionen siehe Kapitel „Technische Daten / Maße und Anschlüsse“). Entgraten Sie scharfe Kanten mit einer Feile.
▶ Führen Sie das Netzanschlusskabel durch die Kabeltülle.
▶ Schließen Sie das Netzanschlusskabel an die Netzanschlussklemme an.
14.4 Anschluss eines Lastabwurfrelais
Setzen Sie ein Lastabwurfrelais in Kombination mit anderen Elektrogeräten, z. B. Elektro-Speicherheizgeräte, in der Elektroverteilung ein. Der Lastabwurf erfolgt bei Betrieb des Durchlauferhitzers.

Sachschaden
Schließen Sie die Phase, die das Lastabwurfrelais schaltet, an die gekennzeichnete Klemme der Netzanschlussklemme im Gerät an (siehe Kapitel „Technische Daten / Elektroschaltplan“).
14.5 Wasserinstallation Aufputz

Hinweis
Bei dieser Anschlussart ändert sich die Schutzart des Gerätes.
- Ändern Sie das Typenschild. Streichen Sie die Angabe IP 25 durch und kreuzen Sie das Kästchen IP 24 an. Verwenden Sie dafür einen Kugelschreiber.

text_image
19 5 Nm 19 5 Nm 24 18 Nm 24 18 NmD000033104
Montieren Sie Wasserstopfen mit Dichtungen, um den Unterputzanschluss zu verschließen. Bei den als Zubehör erhältlichen Armaturen gehören die Wasserstopfen und Dichtungen zum Lieferumfang. Für andere als von uns empfohlene Druckarmaturen können Sie Wasserstopfen und Dichtungen als Zubehör bestellen.
▶ Montieren Sie eine geeignete Druckarmatur.
▶ Legen Sie das Rückwand-Unterteil unter die Anschlussrohre der Armatur und schieben es in die Rückwand ein.
▶ Verschrauben Sie die Anschlussrohre mit dem T-Stück und dem 3-Wege-Kugelabsperrventil.

Hinweis
Die Laschen für Rohrfixierungen am Rückwand-Unterteil können Sie bei Bedarf herausbrechen.

14.6 Wasserinstallation Aufputz mit Lötanschluss / Press-Fitting

Hinweis
Bei dieser Anschlussart ändert sich die Schutzart des Gerätes.
- Ändern Sie das Typenschild. Streichen Sie die Angabe IP 25 durch und kreuzen Sie das Kästchen IP 24 an. Verwenden Sie dafür einen Kugelschreiber.
Mit dem Zubehör „Lötanschluss“ oder „Press-Fitting“ können Sie Kupfer-Rohrleitungen oder auch Kunststoff-Rohrleitungen verbinden.
Beim „Lötanschluss“ mit einem Schraubanschluss für 12 mm Kupfer-Rohrleitungen müssen Sie wie folgt vorgehen:
▶ Schieben Sie die Überwurfmuttern über die Anschlussrohre.
▶ Verlöten Sie die Einlegeteile mit den Kupferleitungen.
▶ Legen Sie das Rückwand-Unterteil unter die Anschlussrohre der Armatur und schieben es in die Rückwand ein.
▶ Verschrauben Sie die Anschlussrohre mit dem T-Stück und dem 3-Wege-Kugelabsperrventil.

Hinweis
Beachten Sie die Hinweise des Armaturenherstellers.
14.7 Montage der Gerätekappe bei Wasserinstallation Aufputz

text_image
1 2 3 4 D0006731701 Rückwand-Führungsstücke
2 Schraube
3 Kappen-Führungsstücke mit rohrseitigen Dichtlippen
4 Durchführungsöffnung
▶ Sägen und brechen Sie die Durchführungsöffnungen in der Gerätekappe sauber heraus. Benutzen Sie bei Bedarf eine Feile.
▶ Rasten Sie die Kappen-Führungsstücke in die Durchführungsöffnungen ein.
Nur bei Verwendung des Zubehörs „Lötanschluss“ und exakter Einhaltung aller Montagemaße:
▶ Brechen Sie die Dichtlippen der Kappen-Führungsstücke heraus.
▶ Setzen Sie die Rückwand-Führungsstücke auf die Rohre. Schieben Sie sie zusammen. Anschließend schieben Sie die Führungsstücke bis zum Anschlag an die Rückwand.
▶ Befestigen Sie das Rückwand-Unterteil mit einer Schraube.

Hinweis
Sie können zum Ausgleich eines leichten Versatzes der Anschlussrohre und/oder dem Einsatz des Zubehörs „Press-Fitting“ die Kappen-Führungsstücke mit Dichtlippen verwenden. In diesem Fall werden die Rückwand-Führungsstücke nicht montiert.
14.8 Montage Rückwand-Unterteil bei Aufputz-Schraubanschluss

text_image
<2><2>1 Rückwand-Unterteil
2 Verbindungsstück aus dem Lieferumfang
3 Schraube
Bei der Verwendung von Aufputz-Schraubanschlüssen kann das Rückwand-Unterteil auch nach der Armaturenmontage montiert werden. Dazu sind folgende Schritte nötig:
▶ Sägen Sie das Rückwand-Unterteil auf.
▶ Montieren Sie das Rückwand-Unterteil, indem Sie es seitlich aufbiegen und über die Aufputzrohre führen.
▶ Stecken Sie die Verbindungsstücke von hinten in das Rückwand-Unterteil ein.
▶ Rasten Sie das Rückwand-Unterteil in die Rückwand ein.
▶ Befestigen Sie das Rückwand-Unterteil mit einer Schraube.
14.9 Wandaufhängung bei Geräteaustausch
Eine vorhandene Wandaufhängung von STIEBEL ELTRON kann bei Geräteaustausch verwendet werden (Ausnahme Durchlauferhitzer DHF), falls sich die Befestigungsschraube in der unteren rechten Position befindet.
Austausch des Durchlauferhitzers DHF

▶ Versetzen Sie die Befestigungsschraube auf der Wandaufhängung (die Befestigungsschraube hat ein selbstfurchendes Gewinde).
Drehen Sie die Wandaufhängung um 180° und montieren Sie sie an die Wand (der Schriftzug DHF erscheint dann in Leserichtung).
14.10 Installation bei Fliesenversatz

text_image
2 ≤ 20 1 ≥ 110D0000117303
1 Mindestauflage des Gerätes
2 maximaler Fliesenversatz
Justieren Sie den Wandabstand. Verriegeln Sie die Rückwand mit dem Befestigungsknebel (90° Rechtsdrehung).
14.11 Gedrehte Gerätekappe
Bei einer Untertischmontage sollte die Gerätekappe zur besseren Bedienbarkeit gedreht werden.

▶ Demontieren Sie die Bedieneinheit aus der Gerätekappe, indem Sie die Rasthaken drücken und die Bedieneinheit herausnehmen.
Drehen Sie die Gerätekappe (nicht das Gerät) und montieren Sie die Bedieneinheit wieder. Drücken Sie die Bedieneinheit parallel herein, bis alle Rasthaken einrasten. Wenn Sie die Rasthaken einrasten, müssen Sie an der Innenseite der Gerätekappe gegendrücken.

WARNUNG Stromschlag
Die Bedieneinheit muss mit allen 4 Rasthaken eingerastet werden. Die Rasthaken müssen vollständig und unbeschädigt sein. Bei einer nicht korrekt eingesetzten Bedieneinheit ist der Schutz des Anwenders vor Berührung spannungsführender Teile nicht gewährleistet.
▶ Stecken Sie den Stecker des Verbindungskabels der Bedieneinheit auf die Elektronik (siehe Kapitel „Inbetriebnahme / Erstinbetriebnahme“).
▶ Hängen Sie die Gerätekappe unten ein. Schwenken Sie die Gerätekappe oben auf die Rückwand.
▶ Verschrauben Sie die Gerätekappe.
▶ Montieren Sie die Abdeckung auf die Gerätekappe.
14.12 Waagerechte Montage des Gerätes

Hinweis
Bei der Montage-Alternative waagerechte Montage beachten Sie folgende Hinweise:
- Die Montage ist nur bei direkter Wandmontage zulässig. Die Verwendung des Universal-Montagerahmens ist nicht möglich.
- Die Montagearten „Installation bei Fliesenversatz“ und „Gedrehte Gerätekappe“ sind nicht zulässig.
- Bei dieser Anschlussart ändert sich die Schutzart des Gerätes. Streichen Sie auf dem Typenschild die Angabe IP 25 durch und kreuzen Sie das Kästchen IP 24 an. Verwenden Sie dafür einen Kugelschreiber.
Waagerechte Montage
Das Gerät können Sie auch waagerecht an die Wand montieren (90° nach links gedreht, mit Wasseranschlüssen rechts). Die Montage, Wasser- und Elektroanschlüsse entnehmen Sie den Kapiteln „Standardmontage“ und „Montage-Alternativen“.

1 Kaltwasser Zulauf
2 Warmwasser Auslauf
Vorbereitung
Die Gerätekappe muss an der gekennzeichneten Position mit einer Kondensatablauföffnung von min. ∅ 5,0 mm bis max. ∅ 6,0 mm versehen werden.

text_image
Ø50 50 1
1 Gerätekappe mit Öffnung für Kondensatablauf
2 Geräterückwand mit zusätzlicher Befestigungsschraube
Bohren Sie von außen an der markierten Stelle ein Loch durch die demontierte Gerätekappe. Alternativ können Sie auch von innen an der markierten Stelle ein Loch in die Gerätekappe schlagen. In dem Fall müssen Sie anschließend von außen das Loch auf den geforderten Durchmesser bringen. Entgraten Sie scharfe Kanten mit einer Feile.
▶ Befestigen Sie die Geräterückwand mit einer zusätzlichen Schraube.

Sachschaden
Eine Gerätekappe mit vorhandener Kondensatablauföffnung darf nicht mehr für den senkrechten Einbau des Gerätes verwendet werden.
14.13 Betrieb mit vorgewärmtem Wasser
Mit dem Einbau einer Zentral-Thermostat-Armatur wird die maximale Zulauftemperatur begrenzt.
15. Service-Informationen
Anschlussübersicht

text_image
1 2 3 4 5 6 7 D00000731741 Durchflussmengenbegrenzung
2 Durchflussmengen-Sensor
3 Sicherheitstemperaturbegrenzer, selbsttätig rücksetzend
4 NTC-Fühler
5 Stiftleisten für Anschlussleistung und Verbrühschutz
6 Steckposition Bedieneinheit
7 Diagnoseampel
Gerätekappenhalterung

16. Störungsbehebung

WARNUNG Stromschlag
Um das Gerät prüfen zu können, muss die Spannungsversorgung am Gerät anliegen.

Hinweis
Die Prüfung des Gerätes mit der Diagnoseampel muss bei fließendem Wasser erfolgen.
Anzeigemöglichkeiten der Diagnoseampel (LED)
| ●○○ | rot | leuchtet bei Störung |
| ○●○ | gelb | leuchtet bei Heizbetrieb / blinkt bei Erreichen der Leistungsgrenze |
| ○○● | grün | blinkt: Gerät am Netzanschluss |
| Diagnoseampel (Zapfbetrieb) | Störung | Ursache | Behebung |
| Keine LED leuchtet | Gerät heizt nicht | Eine oder mehrere Phasen der Netzspannung fehlen | Sicherungen in der Hausinstallation prüfen |
| Elektronik defekt | Funktionsbaugruppe tauschen | ||
| Grün blinkt, gelb aus, rot aus | Kein Warmwasser | Einschaltmenge des Gerätes wird nicht erreicht, Duschkopf / Strahlregler verkalkt | Duschkopf / Strahlregler entkalken / erneuern |
| Einschaltmenge des Gerätes wird nicht erreicht, Sieb im Kaltwasser-Zulauf verschmutzt | Sieb reinigen | ||
| Durchflusserfassung nicht aufgesteckt | Steckverbindung prüfen, ggf. korrigieren | ||
| Durchflusserfassung defekt oder verschmutzt | Durchflusserfassung tauschen | ||
| Elektronik defekt | Funktionsbaugruppe tauschen | ||
| Grün blinkt, gelb ein, rot aus | Keine Displayanzeige | Loses Verbindungskabel zwischen Elektronik und Bedieneinheit | Steckverbindungen prüfen, ggf. korrigieren |
| Defektes Verbindungskabel zwischen Elektronik und Bedieneinheit | Verbindungskabel prüfen, ggf. tauschen | ||
| Bedieneinheit defekt | Bedieneinheit tauschen | ||
| Elektronik defekt | Funktionsbaugruppe tauschen | ||
| Grün blinkt, gelb ein, rot aus | Kein Warmwasser, Auslauf-temperatur entspricht nicht dem Sollwert | Armatur defekt | Armatur tauschen |
| Auslauffühler defekt | Auslauffühler tauschen | ||
| Heizsystem defekt | Funktionsbaugruppe tauschen | ||
| Elektronik defekt | Funktionsbaugruppe tauschen | ||
| Grün blinkt, gelb blinkt, rot aus | Kein Warmwasser, Auslauf-temperatur entspricht nicht dem Sollwert | Gerät an der Leistungsgrenze | Durchfluss reduzieren, eine der ECO-Stufen wählen |
| Gerät an der Leistungsgrenze | Jumperposition für Anschlussleistung prüfen | ||
| Heizsystem defekt | Funktionsbaugruppe tauschen | ||
| Grün blinkt, gelb aus, rot ein | Kein Warmwasser, Auslauf-temperatur entspricht nicht dem Sollwert | Eine oder mehrere Phasen der Netzspannung fehlen | Sicherungen in der Hausinstallation prüfen |
| Lufterkennung hat angesprochen | Zapfung für >1 min fortsetzen |
16.1 Anzeige Fehlercode
Bei einem Gerätefehler blinkt der Schraubenschlüssel im Display.
▶ Zum Aufrufen der Fehlercode-Anzeige drücken Sie länger als 5 Sekunden die ECO-Taste.
| Diagnoseampel (Zapfbetrieb) | Anzeige im Display | Störung | Ursache | Behebung |
| Grün blinkt, gelb aus, rot ein | Schraubenschlüssel blinkt (Anzeige E1 und Schrauben-schlüssel im Menü „Anzeige Fehler-Code“) | Kein Warmwasser, Auslauf-temperatur entspricht nicht dem Sollwert | Sicherheitsschalter bei „Erstinbetrieb-nahme“ nicht aktiviert | Sicherheitsschalter aktivieren, dazu Rücksetztaste fest eindrücken |
| Sicherheitsschalter wurde durch Sicherheitstemperaturbegrenzer aus-gelöst | Sicherheitstemperaturbegrenzer prü-fen (Steckverbindung, Verbindungskabel), Sicherheitsschalter aktivieren | |||
| Sicherheitsschalter löst nach erfolgter Prüfung des Sicherheitstemperaturbegrenzers erneut aus, Sicherheitstempe-raturbegrenzer defekt | Sicherheitstemperaturbegrenzer taus-schen, Sicherheitsschalter aktivieren und Zapfung mit maximalem Sollwert >1 min | |||
| Sicherheitsschalter löst erneut aus, Elektronik defekt | Funktionsbaugruppe tauschen | |||
| Grün blinkt, gelb aus, rot ein | Schraubenschlüssel blinkt (Anzeige E2 und Schrauben-schlüssel im Menü „Anzeige Fehler-Code“) | Kein Warmwasser | Elektronik defekt (Bruch oder Kurz-schluss des Einlauffühlers) | Funktionsbaugruppe tauschen |
| Grün blinkt, gelb aus, rot ein | Schraubenschlüssel blinkt (Anzeige E3 und Schrauben-schlüssel im Menü „Anzeige Fehler-Code“) | Kein Warmwasser | Kurzschluss des Auslauffühlers | Auslauffühler prüfen, ggf. tauschen |
17. Wartung

WARNUNG Stromschlag
Trennen Sie bei allen Arbeiten das Gerät allpolig vom Netzanschluss.
Dieses Gerät enthält Kondensatoren, die sich nach der Trennung vom Stromnetz entladen. Die Kondensator-Ent-ladespannung kann ggf. kurzzeitig > 60 V DC betragen.
Gerät entleeren
Das Gerät können Sie für Wartungsarbeiten entleeren.

WARNUNG Verbrennung
Wenn Sie das Gerät entleeren, kann heißes Wasser austreten.
▶ Schließen Sie das 3-Wege-Kugelabsperrventil oder das Absperrventil in der Kaltwasser-Zuleitung.
▶ Öffnen Sie alle Entnahmeventile.
▶ Lösen Sie die Rohranschlüsse vom Gerät.
Lagern Sie ein demontiertes Gerät frostfrei, da sich Restwasser im Gerät befindet, das gefrieren und Schäden verursachen kann.
Sieb reinigen
Reinigen Sie bei Verschmutzung das Sieb im Kaltwasser-Schraubanschluss. Schließen Sie das 3-Wege-Kugelabsperrventil oder das Absperrventil in der Kaltwasser-Zuleitung, bevor Sie das Sieb ausbauen, reinigen und wieder einbauen.
18. Technische Daten
18.1 Maße und Anschlüsse

text_image
225 140 ≤ 20 105 466 414 368 b02 30 38 35 100 c06 c01 35 116 D000073253| DEL Plus | |||
| b02 | Durchführung elektr. Leitungen I | Unterputz | |
| c01 | Kaltwasser Zulauf | Außengewinde | G 1/2 A |
| c06 | Warmwasser Auslauf | Außengewinde | G 1/2 A |
Alternative Anschlussmöglichkeiten

text_image
b03 330 b04 69 b02 30 b04 325 35 69 165 b04 b04 b04 D000053293| DEL Plus | |||
| b02 | Durchführung elektr. Leitungen I | Unterputz | |
| b03 | Durchführung elektr. Leitungen II | Unterputz | |
| b04 | Durchführung elektr. Leitungen III | Aufputz | |
18.2 Elektroschaltplan
3/PE \~ 380-415 V

text_image
2 1 L1 L2 L3 4 3 D00000534241 Leistungselektronik mit integriertem Sicherheitsschalter
2 Blankdraht-Heizsystem
3 Sicherheitstemperaturbegrenzer
4 Netzanschlussklemme
Vorrangschaltung mit Lastabwurfrelais LR 1-A

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2 11 Steuerleitung zum Schaltschütz des 2. Gerätes (z. B. Elektro-Speicherheizgerät)
2 Steuerkontakt öffnet beim Einschalten des Durchlauferhitzers
Sachschaden
Bei einem Geräteaustausch tauschen Sie auch das Last-abwurfrelais und das Schaltschütz des 2. Gerätes.
18.3 Warmwasser-Leistung
Die Warmwasser-Leistung ist abhängig von der anliegenden Spannungsversorgung, der Anschlussleistung des Gerätes und der Kaltwasser-Zulauftemperatur. Die Nennspannung und die Nennleistung entnehmen Sie dem Typenschild.
18.4 Einsatzbereiche / Umrechnungstabelle
Spezifischer elektrischer Widerstand und spezifische elektrische Leitfähigkeit
| Normangabe bei 15 °C | 20 °C | 25 °C | ||||||
| Widerstand ≥ | Leitfähigkeit ≤ | Widerstand ≥ | Leitfähigkeit ≤ | Widerstand ≥ | Leitfähigkeit ≤ | |||
| cm | mS/m | S/cm | cm | mS/m | S/cm | cm | mS/m | S/cm |
| 900 | 111 | 1111 | 800 | 125 | 1250 | 735 | 136 | 1361 |
18.5 Druckverluste
Armaturen
| Druckverlust der Armaturen bei Volumenstrom 10 L/min | ||
| Einhandmischer, ca. | MPa | 0,04 - 0,08 |
| Thermostat-Armatur, ca. | MPa | 0,03 - 0,05 |
| Duschkopf, ca. | MPa | 0,03 - 0,15 |
Rohrnetz-Dimensionierungen
Zur Berechnung der Rohrnetz-Dimensionierungen wird für das Gerät ein Druckverlust von 0,1 MPa empfohlen.
18.6 Störfallbedingungen
In der Installation können im Störfall kurzfristig Belastungen von maximal 80 °C bei einem Druck von 1,0 MPa auftreten.
18.7 Angaben zum Energieverbrauch
Produktdatenblatt: Konventionelle Warmwasserbereiter nach Verordnung (EU) Nr. 812/2013 | 814/2013 / (S.I. 2019 Nr. 539 / Programm 2)
| DEL 18/21/24 Plus | DEL 27 Plus | ||
| 236739 | 236740 | ||
| Hersteller | STIEBEL ELTRON | STIEBEL ELTRON | |
| Lastprofil | S | S | |
| Energieeffizienzklasse | A | A | |
| Energetischer Wirkungsgrad | % | 39 | 39 |
| Jährlicher Stromverbrauch | kWh | 476 | 475 |
| Temperatureinstellung ab Werk | °C | 60 | 60 |
| Schallleistungspegel | dB(A) | 15 | 15 |
| Besondere Hinweise zur Effizienzmessung | Gemessen bei ECO-Stufe mit größtem Durchfluss, maximaler Leistung und maximalen Sollwert. | Gemessen bei ECO-Stufe mit größtem Durchfluss und maximalen Sollwert | |
| Täglicher Stromverbrauch | kWh | 2,184 | 2,177 |
18.8 Datentabelle
| DEL 18/21/24 Plus | DEL 27 Plus | |||||
| 236739 | 236740 | |||||
| Elektrische Daten | ||||||
| Nennspannung | V | 380 | 400 | 415 | 380 | 400 |
| Nennleistung | kW | 16,2/19/21,7 | 18/21/24 | 19,4/22,6/25,8 | 24,4 | 27 |
| Nennstrom | A | 27,6/29,5/33,3 | 29/31/35 | 30,1/32,2/36,3 | 37,1 | 39 |
| Absicherung | A | 32/32/35 | 32/32/35 | 32/32/40 | 40 | 40 |
| Frequenz | Hz | 50/60 | 50/60 | 50/- | 50/- | 50/- |
| Phasen | 3/PE | 3/PE | ||||
| Spezifischer Widerstand 15 ≥ | Ω cm | 900 | 900 | |||
| Spezifische Leitfähigkeit 15 ≤ | μS/cm | 1111 | 1111 | |||
| Max. Netzimpedanz | Ω | 0,247 | 0,235 | 0,226 | 0,220 | 0,209 |
| Ausführungen | ||||||
| Heizsystem Wärmeerzeuger | Blankdraht | Blankdraht | ||||
| Anschlussleistung wählbar | X | - | ||||
| Temperatureinstellung | °C | Off, 20-60 | Off, 20-60 | |||
| Schutzklasse | 1 | 1 | ||||
| Isolierblock | Kunststoff | Kunststoff | ||||
| Kappe und Rückwand | Kunststoff | Kunststoff | ||||
| Schutzart (IP) | IP25 | IP25 | ||||
| Farbe | weiß | weiß | ||||
| Anschlüsse | ||||||
| Wasseranschluss | G 1/2 A | G 1/2 A | ||||
| Einsatzgrenzen | ||||||
| Max. zulässiger Druck | MPa | 1 | 1 | |||
| Max. Zulauftemperatur für Nacherwärmung | °C | 55 | 55 | |||
| Werte | ||||||
| Max. Zulauftemperatur (z.B. thermische Desinfektion) | °C | 70 | 70 | |||
| Ein | l/min | >2,5 | >2,5 | |||
| Volumenstrom bei 28 K | l/min | 9,2/10,7/12,3 bei 400V | 13,8 bei 400V | |||
| Volumenstrom bei 50 K | l/min | 5,2/6,0/6,9 bei 400V | 7,7 bei 400V | |||
| Druckverlust für Volumenstrom bei 50 K (ohne Durchflussbegrenzer) | MPa | 0,06/0,08/0,1 | 0,13 | |||
| Hydraulische Daten | ||||||
| Nenninhalt | l | 0,4 | 0,4 | |||
| Dimensionen | ||||||
| Höhe | mm | 466 | 466 | |||
| Breite | mm | 225 | 225 | |||
| Tiefe | mm | 116 | 116 | |||
| Gewichte | ||||||
| Gewicht | kg | 3,2 | 3,2 | |||

Hinweis
Das Gerät stimmt mit IEC 61000-3-12 überein.
Erreichbarkeit
Sollte einmal eine Störung an einem unserer Produkte auftreten, stehen wir Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite.
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05531 702-111
oder schreiben Sie uns:
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
Kundendienst
Dr.-Stiebel-Str. 33, 37603 Holzminden
E-Mail: kundendienst@stiebel-eltron.de
Fax: 05531 702-95890
Weitere Anschriften sind auf der letzten Seite aufgeführt.
Unseren Kundendienst erreichen Sie telefonisch rund um die Uhr, auch an Samstagen und Sonntagen sowie an Feiertagen. Kundendiensteinsätze erfolgen während unserer Geschäftszeiten (von 7.15 bis 18.00 Uhr, freitags bis 17.00 Uhr). Als Sonderservice bieten wir Kundendiensteinsätze bis 21.30 Uhr. Für diesen Sonderservice sowie Kundendiensteinsätze an Wochenenden und Feiertagen werden höhere Preise berechnet.
Garantieerklärung und Garantiebedingungen
Diese Garantiebedingungen regeln zusätzliche Garantieleistungen von uns gegenüber dem Endkunden. Sie treten neben die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Endkunden. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gegenüber den sonstigen Vertragspartnern des Endkunden sind durch unsere Garantie nicht berührt. Die Inanspruchnahme dieser gesetzlichen Gewährleistungsrechte ist unentgeltlich. Diese Rechte werden durch unsere Garantie nicht eingeschränkt.
Diese Garantiebedingungen gelten nur für solche Geräte, die vom Endkunden in der Bundesrepublik Deutschland als Neugeräte erworben werden. Ein Garantievertrag kommt nicht zustande, soweit der Endkunde ein gebrauchtes Gerät oder ein neues Gerät seinerseits von einem anderen Endkunden erwirbt.
Auf Ersatzteile wird über die gesetzliche Gewährleistung hinaus keine Garantie gegeben.
Inhalt und Umfang der Garantie
Die Garantieleistung wird erbracht, wenn an unseren Geräten ein Herstellungs- und/oder Materialfehler innerhalb der Garantiedauer auftritt. Die Garantie umfasst jedoch keine Leistungen für solche Geräte, an denen Fehler, Schäden oder Mängel aufgrund von Verkalkung, chemischer oder elektrochemischer Einwirkung, fehlerhafter Aufstellung bzw. Installation sowie unsachgemäßer Einstellung, Einregulierung, Bedienung, Verwendung oder unsachgemäßem Betrieb auftreten. Ebenso ausgeschlossen sind Leistungen aufgrund mangelhafter oder unterlassener Wartung, Witterungseinflüssen oder sonstigen Naturerscheinungen.
Die Garantie erlischt, wenn am Gerät Reparaturen, Eingriffe oder Abänderungen durch nicht von uns autorisierte Personen vorgenommen wurden.
Der freie Zugang zu dem Gerät muss durch den Endkunden sichergestellt werden. Solange eine ausreichende Zugänglichkeit (Einhaltung der Mindestabstände gemäß Bedienungs- und Installationsanleitung) zu dem Gerät nicht gegeben ist, sind wir zur Erbringung der Garantieleistung nicht verpflichtet. Etwaige Mehrkosten, die durch den Gerätestandort oder eine schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingt sind bzw. verursacht werden, sind von der Garantie nicht umfasst.
Unfrei eingesendete Geräte werden von uns nicht angenommen, es sei denn, wir haben der unfreien Einsendung ausdrücklich zugestimmt.
Die Garantieleistung umfasst die Prüfung, ob ein Garantieanspruch besteht. Im Garantiefall entscheiden allein wir, auf welche Art der Fehler behoben wird. Es steht uns frei, eine Reparatur des Gerätes ausführen zu lassen oder selbst auszuführen. Etwaige ausgewechselte Teile werden unser Eigentum.
Für die Dauer und Reichweite der Garantie übernehmen wir sämtliche Material- und Montagekosten; bei steckerfertigen Geräten behalten wir uns jedoch vor, stattdessen auf unsere Kosten ein Ersatzgerät zu versenden.
Soweit der Kunde wegen des Garantiefalles aufgrund gesetzlicher Gewährleistungsansprüche gegen andere Vertragspartner Leistungen erhalten hat, entfällt eine Leistungspflicht von uns.
Soweit eine Garantieleistung erbracht wird, übernehmen wir keine Haftung für die Beschädigung eines Gerätes durch Diebstahl, Feuer, höhere Gewalt oder ähnliche Ursachen.
Über die vorstehend zugesagten Garantieleistungen hinausgehend kann der Endkunde nach dieser Garantie keine Ansprüche wegen mittelbarer Schäden oder Folgeschäden, die durch das Gerät verursacht werden, insbesondere auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden, geltend machen. Gesetzliche Ansprüche des Kunden uns gegenüber oder gegenüber Dritten bleiben unberührt. Diese Rechte werden durch unsere Garantie nicht eingeschränkt. Die Inanspruchnahme solcher gesetzlichen Rechte ist unentgeltlich.
Garantiedauer
Für im privaten Haushalt eingesetzte Geräte beträgt die Garantiedauer 24 Monate; im Übrigen (zum Beispiel bei einem Einsatz der Geräte in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben) beträgt die Garantiedauer 12 Monate.
Die Garantiedauer beginnt für jedes Gerät mit der Übergabe des Gerätes an den Kunden, der das Gerät zum ersten Mal einsetzt.
Garantieleistungen führen nicht zu einer Verlängerung der Garantiedauer. Durch die erbrachte Garantieleistung wird keine neue Garantiedauer in Gang gesetzt. Dies gilt für alle erbrachten Garantieleistungen, insbesondere für etwaig eingebaute Ersatzteile oder für die Ersatzlieferung eines neuen Gerates.
Inanspruchnahme der Garantie
Garantieansprüche sind vor Ablauf der Garantiedauer, innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Mangel erkannt wurde, bei uns anzumelden. Dabei müssen Angaben zum Fehler, zum Gerät und zum Zeitpunkt der Feststellung gemacht werden. Als Garantienachweis ist die Rechnung oder ein sonstiger datierter Kaufnachweis beizufügen. Fehlen die vorgenannten Angaben oder Unterlagen, besteht kein Garantieanspruch.
Garantie für in Deutschland erworbene, jedoch außerhalb Deutschlands eingesetzte Geräte
Wir sind nicht verpflichtet, Garantieleistungen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu erbringen. Bei Störungen eines im Ausland eingesetzten Gerates ist dieses gegebenenfalls auf Gefahr und Kosten des Kunden an den Kundendienst in Deutschland zu senden. Die Rücksendung erfolgt ebenfalls auf Gefahr und Kosten des Kunden. Etwaige gesetzliche Ansprüche des Kunden uns gegenüber oder gegenüber Dritten bleiben auch in diesem Fall unberührt. Solche gesetzlichen Rechte werden durch unsere Garantie nicht eingeschränkt. Die Inanspruchnahme dieser gesetzlichen Rechte ist unentgeltlich.
Außerhalb Deutschlands erworbene Geräte
Für außerhalb Deutschlands erworbene Geräte gilt diese Garantie nicht. Es gelten die jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und gegebenenfalls die Lieferbedingungen der Ländergesellschaft bzw. des Importeurs.
Garantiegeber
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
Dr.-Stiebel-Str. 33, 37603 Holzminden

▶ Wenn auf dem Gerät eine durchgestrichene Mülltonne abgebildet ist, bringen Sie das Gerät zur Wiederverwendung und Verwertung zu den kommunalen Sammelstellen oder Rücknahmestellen des Handels.

Dieses Dokument besteht aus recyclebarem Papier.
▶ Entsorgen Sie das Dokument nach dem Lebenszyklus des Gerätes gemäß den nationalen Vorschriften.
Entsorgung innerhalb Deutschlands
Überlassen Sie die Transportverpackung dem beim Fachhandwerk bzw. Fachhandel von uns eingerichteten Rücknahme- und Entsorgungssystem.
Entsorgen Sie Verkaufsverpackungen über eines der Dualen Systeme (z. B. die kommunale Sammlung „gelbe Säcke“ / „gelbe Tonne“) in Deutschland.
▶ Geräte aus privaten Haushalten, die unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) fallen, können Sie kostenlos bei kommunalen Sammelstellen oder Rücknahmestellen des Handels abgeben.
▶ Geben Sie Batterien an den Handel oder an von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern eingerichteten Rückgabestellen (z. B. Schadstoffmobile und Recyclinghöfe) zurück.
Entsorgung außerhalb Deutschlands
▶ Entsorgen Sie die Geräte und Materialien nach den örtlich geltenden Vorschriften und Gesetzen.
Hinweise zu der Software des Gerätes
Auf den Geräten von Stiebel Eltron kann sich Software von externen Anbietern (Drittanbieter) befinden, die teilweise auch unter einer Open Source Lizenz stehen kann. Einige Open Source Lizenzen beinhalten dabei die Pflicht, die Software, ihre Urheber und die für die Software geltenden Lizenzen anzugeben sowie die Software zusätzlich als Quellcode zur Verfügung zu stellen bzw. ein Angebot auf Überlassung des Quellcodes zu unterbreiten. Stiebel Eltron stellt daher unter https://www.stiebel-eltron.com/en/info/Licenses.html weitere Informationen zur genutzten Software von Drittanbietern zur Verfügung und bietet – soweit einschlägig – dort auch den Quellcode an. Die Bereitstellung der Software erfolgt ausschließlich zur Erfüllung der Verpflichtungen aus den Open Source Lizenzen.
SPECIAL INFORMATION
OPERATION
VOORZICHTIG verbranding
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17. Technische gegevens
STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG
Dr.-Stiebel-Straße 33 | 37603 Holzminden | Germany
info@stiebel-eltron.com | www.stiebel-eltron.com