AC1314 - Industrielle Automatisierung IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | AS-i / DeviceNet Controller |
| Marke | IFM |
| Modell | AC1314 |
| Abmessungen (L x H x T) | ca. 86 x 124 x 62 mm |
| Gewicht | ca. 0,5 kg |
| Stromversorgung | 24 V DC (20...30 V DC) |
| Programmierschnittstelle | RS232C, 4800 bis 115200 Baud, max. 20 m |
| Netzwerkschnittstelle | DeviceNet (125, 250, 500 kbit/s) |
| Anzahl AS-i Master | 2 (AS-i Version 2.1) |
| Anzeige | LED-Bildschirm mit einstellbarem Kontrast |
| LED-Anzeigen | PWR/COM, PROJ, CONF/PF, DeviceNet Netzwerkstatus und Modulstatus |
| Hauptfunktionen | AS-i Master, Signalvorverarbeitung, autonome Steuerung, Gateway-Modus, Datenaustausch mit PC und übergeordnetem Steuerungssystem |
| Montage | Auf 35 mm Profilschiene, in einem Schaltschrank (IP20) |
| Schutzart | IP20 |
| Wartung | Kondensationsfreie Umgebung, Staub, Vibrationen und Stöße vermeiden; Lüftungslöcher nicht blockieren |
| Reinigung | Mit einem trockenen, fusselfreien Tuch reinigen |
| Sicherheit | Netz vor Anschluss trennen; zertifiziertes Class-2-Netzteil für cULus-Konformität verwenden; negative Potenziale nicht miteinander oder mit Erde verbinden |
| Zulassungen | cULus (mit Class-2-Netzteil) |
| Ersatzteile und Reparaturfähigkeit | Keine Ersatzteile im Lieferumfang; Reparatur durch qualifiziertes Fachpersonal. Wenden Sie sich an den IFM-Kundendienst. |
| Allgemeine Informationen | Bedienungsanleitung kostenlos als PDF auf notice-facile.com erhältlich |
Häufig gestellte Fragen - AC1314 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG AC1314 IFM
Bestimmungsgemäße Verwendung
- Der Controller _e (AC1308 /AC1314) integriert einen bzw. zwei AS-i Master, beide nach AS-i-Version 2.1, eine Kleinsteuerung und eine DeviceNet-Schnittstelle
- Er steuert den Datenaustausch zur Sensor-/Aktuator-Ebene
- verarbeitet die Peripheriedaten im integrierten Prozessor (Signalvorverarbeitung)
- arbeitet als stand-alone-Steuerung mit Datenaustausch zum PC (Visualisierung)
- kommuniziert mit der übergeordneten Steuerungsebene (Betrieb als Gateway)
Programmierschnittstelle RS232C
• Baudrate 4800 bis 115200Baud
- max. Entfernung zwischen Controller _e und Host: 20m
- Potentialtrennung zur Controller e-Versorgung
- Programmierkabel E70320 zur Verbindung zum Host erforderlich
DeviceNet-Schnittstelle
- Baudrate 125k, 250k und 500kbit/s
- max. Entfernung zwischen Controller _e und Host: abhängig von der Baudrate
- Potentialtrennung zur Controller _e -Versorgung
- bis zu 64 parallel geschaltete Controller
- Steckerbelegung: Pin 1: V-; Pin 2: CAN_L; Pin 3: Shield;
Pin 4: CAN_H; Pin 5: V+
Montage
Befestigen Sie den Controllere auf einer 35mm-Profilschiene. Die Schutzart des Geräts beträgt IP 20, daher sollte es an einem geschützten Ort montiert werden (z. B. Schaltschrank).

Achten Sie auf eine betauungsfreie Umgebung. Vermeiden Sie übermäßige Staubentwicklung, Vibrations- und Stoßbelastungen. Die Luftzirkulation durch die Lüftungsöffnungen darf nicht behindert werden.
Vermeiden Sie eine Montage in direkter Nähe zu Frequenzumrichtern.
Elektrischer Anschluß

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei. Schließen Sie das Gerät entsprechend der Klemmenbeschriftung an. Verbinden Sie niemals die Minuspotentiale untereinander oder Minuspotentiale und FE-Anschluß. Stellen Sie eine elektrisch sichere Erdverbindung zwischen AS-i Controller _e (Klemme FE) und Gerät-Erdanschluß her.
Versorgen Sie den DeviceNet Controller _e mit einer Spannung von 24V DC (20...30V PELV). Der Anschluss erfolgt an den Klemmen +24V und 0V.

Der DeviceNet Controller _e hat die cULus Zulassung bei Verwendung eines zertifizierten Class 2 Netzteils.
Beispiel der möglichen Stromversorgungen aus dem Lieferprogramm der Fa. ifm electronic gmbh:
Netzteil DN2112 für Anwendungen, die eine cULus Zulassung erfordern Netzteil DN2011 für Anwendungen, die keine cULus Zulassung erfordern
Bedien- und Anzeigeelemente
Sie werden von drei Diagnose-LEDs auf dem Controllere über den Zustand des Masters (AC1308) /der Master (AC1314) und der angeschlossenen Systeme informiert.
• LED PWR/COM leuchtet: AS-i Spannung vorhanden, mindestens ein Slave wurde erkannt
- LED PWR/COM blinkt: AS-i Spannung vorhanden, es wurde aber kein Slave korrekt erkannt
- LED PROJ leuchtet: Projektierungsmodus aktiv, die Konfigurationsüberwachung ist abgeschaltet
- LED PROJ blinkt: Projektierungsmodus aktiv, Umschalten in geschützten Betrieb nicht möglich, da ein Slave mit Adresse 0 angeschlossen ist
- LED CONF/PF leuchtet: Projektierte und aktuelle Konfiguration stimmen nicht überein
- LED CONF/PF blinkt: Peripheriefehler an mindestens einem angeschlossenen Slave
• LEDs aus: DeviceNet Spannung nicht o.k.
• LED grün leuchtet: Online, Verbindung o.k.
• LED grün blinkt: Online, keine Verbindung
• LED rot leuchtet: BUS OFF
- LED rot blinkt: Timeoutfehler während Datenübertragung
DeviceNet Status LEDs (Modul Status)
• LEDs aus: Keine Versorgungsspannung
- LED grün leuchtet: Controller e online
• LED rot leuchtet: Nicht korrigierbarer Systemfehler
• LED rot blinkt: Systemfehler

flowchart
graph TD
A["LED-Anzeigen und Anschlußbelegung"] --> B["DeviceNet"]
B --> C["Modul Status"]
C --> D["reserviert"]
B --> E["Network Status"]
B --> F["Reservoir"]
B --> G["ASI1"]
G --> H["PWR/COM"]
G --> I["PROJ"]
G --> J["CONF/PF"]
G --> K["PWR/COM"]
G --> L["PROJ"]
G --> M["CONF/PF"]
G --> N["24V PWR PLC RUN"]
B --> O["Display"]
O --> P["RS232C"]
P --> Q["DeviceNet Schnittstelle"]
Q --> R["ASI2+"]
Q --> S["ASI2-"]
Q --> T["ASI1+"]
Q --> U["ASI1-"]
Q --> V["FE h +24V 0V"]
Kontrasteinstellung
Sie können den Kontrast direkt durch gleichzeitiges Drücken der rechten Taste mit der -Taste (Darstellung ist zu hell) bzw. der -Taste (...zu dunkel) verstellen.

text_image
ifm electronic Controller E MENU USERKontrast erhöhen

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ifm electronic Controller E MENU SERKontrast verringern
Betrieb
Zum Betrieb eines AS-i Systems ist ein spezielles AS-i Netzteil erforderlich. Der Anschluss erfolgt an den Klemmen AS-i + und AS-i -.

Der DeviceNet Controller _e hat die cULus Zulassung bei Verwendung eines zertifizierten Class 2 Netzteils.
Beispiele der möglichen Stromversorgungen aus dem Lieferprogramm der Fa. ifm electronic gmbh:
Netzteil AC1216 für Anwendungen, die eine cULus Zulassung erfordern Netzteil AC1218 für Anwendungen, die keine cULus Zulassung erfordern

Schalten Sie das Netzteil stromlos, bevor Sie den Controller _e anschließen.

Das AS-i Netz wird ungeerdet betrieben. AS-i + und AS-i - sollen symmetrisch zum Massepotential der Anlage sein.
Verbinden Sie den Symmetriepunkt des AS-i Netzteils (Klemme „Shield“) niederohmig mit der Masse der Anlage.
Menü-Übersicht
Sie erreichen das Hauptmenü, indem Sie im Startdisplay die linke Taste „MENU“ drücken.
Sie navigieren innerhalb eines Menüpunktes, indem Sie die Tasten oder drücken.
Drücken Sie die Tasten gleichzeitig, um zwischen deutschem und englischem Menü zu wechseln.

text_image
ifm electronic Controller E MENU SER △ ▽ MENU-Taste
text_image
ifm electronic Controller E MENU SER Navigations-TastenMenü-Navigation
O Slave Lists
(Prüfen der Adressen der angeschlossenen AS-i Slaves)
∇Liste der detektierten AS-i Slaves (LDS)
∇Liste der projektierten AS-i Slaves (LPS)
∇Liste der aktivierten AS-i Slaves (LAS)
∇Liste der AS-i Slaves mit Peripheriefehler (LPF)
O Address Slave
(Programmierung der korrekten Adressen in den angeschlossenen AS-i Slaves)
∇Umadressieren eines am Controller _e angeschlossenen AS-i Slaves
∇Automatisches adressieren neuer AS-i Slaves auf die nächste freie Adresse (Easy Startup)
O Quick Setup
(Zusammenfassung der für eine Grundkonfiguration erforderlichen Menüpunkte)
∇Die aktuelle AS-i Konfiguration einlesen (Config all)
∇Einstellung der Feldbusverbindung (optional)
O System Setup (Einstellung des Controller e Gerätes)
∇Baudrate der seriellen Programmierschnittstelle
∇IP Adresse der Ethernet Programmierschnittstelle (optional)
∇ Eingabe des Passwortes zur Freigabe von Änderungen in der Systemkonfiguration
∇Update der Firmware des Controller e (spezielle Programmiersoftware erforderlich)
O System Info (Geräte Informationen)
∇Hardware und Firmware Versionsnummern dieses Controller e
∇Seriennummer dieses Controller e
∇Aktuelle/Maximale SPS Zykluszeit
O PLC Setup (Die Nutzung der integrierten SPS ist optional)
∇Aktivieren oder Deaktivieren des Gatewaymodus (keine SPS verwendet)
∇Starten oder Stoppen der SPS im Controller _e (falls verwendet)
O PLC Info (Anzeige Anwenderprogramm-Name, Autor, Datum)
O Master Setup (AS-i Masterflags)
∇Die aktuelle AS-i Konfiguration einlesen (Config all)
∇Wechsel in den Projektierungsmodus: Konfiguration des AS-i Systems
∇Wechsel in den geschützten Betrieb: Normalbetrieb (der Master überwacht die Konfiguration)
∇Deaktivieren der automatischen AS-i Slaves
Adressierung im geschützten Betrieb
∇Deaktivieren des AS-i Resets beim Verlassen des Projektierungsmodus
∇Anzeige des Config-Errors Zählers des angeschlossenen AS-i Systems
∇ Reset des Config-Errors Zählers
∇Anzeige der prozentualen Fehlerrate des angeschlossenen AS-i Systems
O Slave Setup
(Detaillierte Informationen über die angeschlossenen AS-i Slaves)
∇Digitale bzw. analoge Ein-/Ausgänge der ange- schlossenen AS-i Slaves
∇Aktuelle und projektierte Parameter der ange schlossenen AS-i Slaves
∇Aktuelle und projektierte I/O- ind ID-Codes der angeschlossenen AS-i Slaves
∇Telegrammfehler in der Kommunikation zu den angeschlossenen AS-i Slaves
O Fieldbus Setup
∇Eingabe der DeviceNet Node-Adresse des Controllers
∇Eingabe der Baudrate des Controllers
∇Eingabe der Modullängen
| Modul 1 =Digitale Eingänge Master1A |
| Modul 2 = Digitale Ausgänge Master1A |
| Modul 3 =Digitale Eingänge Master2A |
| Modul 4 = Digitale Ausgänge Master2A |
| Modul 5 =Digitale Eingänge Master1B |
| Modul 6 = Digitale Ausgänge Master1B |
| Modul 7 =Digitale Eingänge Master2B |
| Modul 8 =Digitale Ausgänge Master2B |
| Modul 9 =Analog Multiplex Input |
| Modul 10 = Analog Multiplex Output |
| Modul 11 = Kommando Kanal |
| Modul 12 = SPS Eingänge |
| Modul 13 = SPS Ausgänge |
| Modul 14 = Analog Input Master 1 |
| Modul 15 = Analog Output Master 1 |
| Modul 16 = Analog Input Master 2 |
| Modul 17 = Analog Output Master 2 |
| Modul 18 = Diagnose |
O Fieldbus Data (optional)
∇ Anzeige der über den Feldbus zyklisch übertragenen Daten