VC272 - Multimeter VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Multimeter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch VC272 - VOLTCRAFT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. VC272 von der Marke VOLTCRAFT.
BEDIENUNGSANLEITUNG VC272 VOLTCRAFT
12.13 Berührungslose Wechselspannungsmessung „NCV“ ........................32
14.4 Einsetzen und Wechseln der Batterien ................................................37
16 Problembehandlung .....................................................................................41 17 Technische Daten ........................................................................................424 2 Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie enthält wich- tige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Daran sollten Sie auch denken, wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf! Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an: Deutschland: www.conrad.de Österreich: www.conrad.at Schweiz: www.conrad.ch 3 Lieferumfang
2 x Sicherheitsmessleitungen mit CAT III Schutzkappen
Temperaturfühler (-40 bis +230 °C, Typ K, Klinkenstecker)
Bedienungsanleitung 4 Aktuelle Bedienungsanleitungen Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Folgen Sie den Anweisungen auf der Website.5 5 Symbol-Erklärung Dieses Symbol warnt vor Gefahren, die Verletzungen nach sich ziehen können. Dieses Symbol warnt vor gefährlicher Spannung, die zu Verletzungen durch einen Stromschlag führen kann. Das Pfeil-Symbol ist zu nden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinwei- se zur Bedienung gegeben werden sollen. Dieses Gerät ist CE-geprüft und erfüllt die erforderlichen nationalen und europäischen Richtlinien. Dieses Gerät wurde einer Konformitätsbewertung für den GB-Raum unterzogen und erfüllt sämtliche Anforderungen der für Großbritannien geltenden Richtlinien. Schutzklasse 2 (doppelte oder verstärkte Isolierung, Schutzisolierung) CAT II Es ist zum Überprüfen und Messen von Stromkreisen, die direkt an die Verbrauchsstellen (u. a. Steckdosen) des Niederspannungsnetzes ange- schlossen sind, geeignet. CAT III Es eignet sich außerdem zum Überprüfen und Messen von sämtlichen der an die Verteilung bzw. die Niederspannungsanlage des Gebäudes angeschlossenen Stromkreise. CAT IV Messkategorie IV: Zum Messen am Ursprung einer Niederspannungs- anlage (Beispiel: Netzverteilung, Übergabestellen des Stromversorgers an Haushalte) und im Freien (z. B. bei Arbeiten an Erdkabeln oder Frei- leitungen). Diese Kategorie umfasst auch alle unteren Kategorien. Der Messbetrieb in CAT IV ist nur mit Messspitzen mit einer maximalen freien Kontaktlänge von 4 mm bzw. mit Abdeckkappen über den Messspitzen zulässig. Erdpotential Gleichstrom Wechselstrom6 6 Bestimmungsgemäße Verwendung
Misst und zeigt elektrische Parameter in der Messkategorie CAT III (bis zu 600
Entspricht den Normen EN 61010-1 und EN 61010-2-033 sowie allen niedrige- ren Kategorien.
Misst Gleich- und Wechselspannungen bis zu 600 V
Misst Gleich- und Wechselströme bis 10 A
Frequenzmessung bis zu 10 MHz
Misst Kapazitäten bis 60 mF
Misst Widerstände bis 60 MΩ
Misst Temperaturen von -40 bis +1000 °C
Durchgangsprüfungen (<10 Ω akustisch)
Berührungslose V/AC-Spannungserkennung (NCV) Die Messmodi werden mit dem Drehregler ausgewählt. Die Messbereichswahl er- folgt in vielen Messbereichen automatisch (außer Durchgangsprüfung, Diodenprü- fung und Strommessbereiche). Im AC-Spannungs- und AC-Strommessbereich werden Echt-Effektiv-Messwerte (True RMS) bis zu einer Frequenz von 400 Hz angezeigt. Dies ermöglicht die ex- akte Messung von sinusförmigen und nicht sinusförmigen Messgrößen (Spannung/ Strom). Messwerte mit negativer Polarität werden mit dem (-)-Zeichen angezeigt. Der 10-A-Strommesseingang ist mit einer keramischen Hochleistungssicherung gegen Überlast abgesichert. Die Spannung im Strommesskreis darf 600 V nicht überschreiten. Der Messeingang mA/µA ist mit 2 x wartungsfreien, selbstrückstellenden PTC- Sicherungen und einer keramischen Röhrensicherung ausgestattet, die bei konven- tionellen Überlastfehlern von weniger als ca. 5 A eingesetzt werden können, der Strom wird begrenzt und das Multimeter ist gut geschützt. Wenn das Multimeter für eine mA/µA-Messung verwendet wird, aber versehentlich an eine Hochspan- nungsstromversorgung mit hoher Energie angeschlossen wird, wird die Keramik-7 röhrensicherung funktionieren und wahrscheinlich auslösen, um das Multimeter zu schützen. In einem solchen Fall muss die durchgebrannte Keramikröhrensicherung durch eine neue ersetzt werden. Ein Niedrige-Impedanz-Modus (LoZ) ermöglicht die Spannungsmessung mit redu- ziertem Innenwiderstand. Dies unterdrückt Phantomspannungen die in Hohe-Impe- danz-Messungen auftreten können. Die Messung mit reduzierter Impedanz ist nur in Messkreisen bis max. 250 V und für max. 3 s zulässig. Verwenden Sie nur Batterien des angegebenen Typs. Akkus haben eine geringere Kapazität und sollten nicht verwendet werden. Das Gerät schaltet sich nach 15 Minuten automatisch aus, wenn keine Taste ge- drückt wird. Dies verhindert die vorzeitige Entladung der Batterie. Diese automati- sche Ausschaltfunktion kann deaktiviert werden. Verwenden Sie das Multimeter nicht, wenn das Batteriefach geöffnet ist oder der Batteriefachdeckel fehlt. Messungen in explosionsgefährdeten Bereichen (Ex) oder Feuchträumen bzw. unter widrigen Umgebungsbedingungen sind nicht zulässig. Widrige Umgebungs- bedingungen sind: Nässe oder hohe Luftfeuchtigkeit, Staub und brennbare Gase, Dämpfe oder Lösungsmittel sowie Gewitter und starke elektromagnetische Felder. Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen nur Messleitungen oder Zubehör, die mit den Spezikationen des Multimeters übereinstimmen und den Normen IEC/EN 61010-031 entsprechen.8 7 Sicherheitshinweise Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung sorgfältig durch und be- achten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Sollten Sie die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Sicherheitshinweise und Informationen für einen ordnungsgemäßen Gebrauch nicht beachten, übernehmen wir keine Haftung für daraus resultierende Personen- oder Sachschäden. Darüber hinaus erlischt in solchen Fällen die Gewährleistung/Garantie.
Dieses Gerät wurde in einem sicheren Zustand ausgeliefert.
Wir möchten den Benutzer bitten, die in der beiliegenden Bedienungsanleitung enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise zu beachten, damit dieser Zustand erhalten bleibt und ein gefahrloser Betrieb gewährleistet ist.
Der eigenmächtige Umbau und/oder die Veränderung des Geräts ist aus Sicher- heits- und Zulassungsgründen nicht gestattet.
Wenden Sie sich an einen Techniker, wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie das Gerät verwenden oder anschließen sollen.
Multimeter und deren Zubehör sind kein Spielzeug und müssen außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Beachten Sie beim Verwenden des Geräts in gewerblichen Einrichtungen stets die Unfallverhütungsvorschriften für elektrische Betriebsmittel.
In Schulen, Bildungseinrichtungen, Hobby- und Heimwerkerwerkstätten muss das Multimeter unter der verantwortlichen Aufsicht von geschultem Personal verwendet werden. Das Gleiche gilt, wenn das Multimeter von Personen mit eingeschränkten körperlichen und geistigen Fähigkeiten benutzt wird.
Stellen Sie vor jeder Messung sicher, dass das Multimeter nicht auf eine andere Messfunktion eingestellt ist.
Beim Verwenden von Messspitzen ohne Schutzkappen dürfen die Messungen zwischen dem Multimeter und dem Erdpotential die Messkategorie CAT II nicht überschreiten.
Bei CATIII-Messungen müssen die Schutzkappen auf die Messspitzen aufgesetzt werden (max. Länge der freiliegenden Kontakte = 4 mm), um versehentli- che Kurzschlüsse zu vermeiden. Diese sind im Lie- ferumfang enthalten.9
Die Messspitzen müssen bei jeder Änderung des Messbereichs vom zu mes- senden Objekt getrennt werden.
Die Spannung zwischen den Anschlusspunkten des Multimeters und der Erde darf 600 V DC/AC in CAT III nicht überschreiten.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie mit Spannungen arbeiten, die höher sind als AC 30 Vr.m.s, 42,4 V Peak oder DC 60 V. Das Berühren von elektrischen Leitern mit diesen Spannungen kann zu einem tödlichen Stromschlag führen.
Um einen Stromschlag zu vermeiden, berühren Sie bei den Messungen die An- schlüsse/Messpunkte weder direkt noch indirekt. Berühren Sie beim Messen keine Bereiche außerhalb der Griffmarkierungen an den Messspitzen / Messleitungen.
Überprüfen Sie vor jeder Messung das Multimeter und die Messleitungen auf Anzeichen von Beschädigung. Führen Sie auf keinen Fall Messungen durch, wenn die schützende Isolierung beschädigt (gerissen, fehlend usw.) ist. Die Messleitungen sind mit einer Verschleißanzeige versehen. Wenn die Leitung beschädigt ist, wird eine zweite Isolationsschicht sichtbar (die zweite Isolations- schicht hat eine andere Farbe). Stellen Sie in diesem Fall die Verwendung ein und tauschen Sie das Messzubehör aus.
Verwenden Sie das Multimeter nicht unmittelbar vor, während oder nach einem Gewitter (Stromschlag/hohe Stromstöße!). Achten Sie darauf, dass ihre Hände, Schuhe, Kleidung, der Boden, der Stromkreis und die Stromkreiskomponenten trocken sind.
Vermeiden Sie das Verwenden des Geräts in unmittelbarer Nähe von: – Starken magnetischen oder elektromagnetischen Feldern – Sendeantennen oder HF-Generatoren.
Dadurch kann der Messwert verfälscht werden.
Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, stel- len Sie den Betrieb sofort ein und verhindern Sie eine unbefugte Verwendung. Es ist anzunehmen, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, wenn: – Anzeichen von Beschädigungen vorhanden sind – Das Gerät nicht ordnungsgemäß funktioniert – Das Gerät über einen längeren Zeitraum unter ungünstigen Bedingungen gelagert wurde – das Gerät während des Transports rauer Behandlung ausgesetzt war10
Schalten Sie das Gerät nicht sofort ein, nachdem es von einem kalten in einen warmen Raum gebracht worden ist. Das dabei entstandene Kondenswasser kann das Gerät zerstören. Lassen Sie das Gerät ausgeschaltet und lassen Sie es Raumtemperatur annehmen.
Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen da esfür Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden könnte.
Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise in den einzelnen Kapiteln.
Überprüfen Sie vor jeder Verwendung die Funktion des Geräts, indem Sie eine bekannte Spannung messen.
Achten Sie beim Einsetzen der Batterien/Akkus auf die richtige Polung.
Entfernen Sie bei längerem Nichtgebrauch die Batterien/Akkus, um Beschädi- gungen durch Auslaufen zu vermeiden. Auslaufende oder beschädigte Batterien/ Akkus können bei Hautkontakt Säureverätzungen hervorrufen. Beim Umgang mit beschädigten Batterien/Akkus sollten Sie daher Schutzhandschuhe tragen.
Bewahren Sie Batterien/Akkus außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Batterien/Akkus nicht frei herumliegen, da diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden könnten.
Batterien/Akkus sind stets zum selben Zeitpunkt zu ersetzen bzw. auszutau- schen. Das Mischen von alten und neuen Batterien/Akkus im Gerät kann zum Auslaufen der Batterien/Akkus und zur Beschädigung des Geräts führen.
Nehmen Sie keine Batterien/Akkus auseinander, schließen Sie sie nicht kurz und werfen Sie sie nicht ins Feuer. Versuchen Sie niemals, nicht auadbare Batterien aufzuladen. Es besteht Explosionsgefahr!
7.2 Angeschlossene Geräte
Beachten Sie auch die Sicherheits- und Bedienungshinweise der übrigen Gerä- te, die an dieses Produkt angeschlossen sind.
Blicken Sie nicht direkt in das LED-Licht!
Blicken Sie weder direkt noch mit optischen Geräten in den Lichtstrahl!11 8 Produktübersicht
A. Berührungsloser Spannungssensor B. Dreifarbige LED-Anzeige C. Display D. HOLD/REL-Taste E. Drehregler zum Auswählen des Messmodus F. mAµA-Messbuchse G. 10A max. Messbuchse H. LoZ Taste für niedrige Impedanz 400 kΩ zum Ändern der Impedanz
J. COM-Messbuchse (Referenzpoten- tial, „negativ“) K. -Messbuchse („positives Potential“ für Gleichspan- nungen) L. LED-Licht M. Anschlussgewinde für Ständer N. Schraube für Batteriefach O. Batteriefach P. F2-Sicherung Q. F1-Sicherung12 9 Produktbeschreibung Die Messwerte werden am Multimeter (DMM) in einer Digitalanzeige dargestellt. Das Multimeter hat 6000 Counts (Count = kleinster Anzeigewert). Beim Messen von Spannungen und Strömen wird der True-RMS-Wert verwendet. Die korrekte Buchsenbelegung wird je nach gewähltem Messmodus angezeigt. Eine fehlerhafte Buchsenbelegung wird durch einen Warnton und eine Warnanzeige angezeigt. Dies erhöht die Betriebssicherheit des Multimeters für den Benutzer. Mit dem DMM können Messungen bis CAT III 600 V durchgeführt werden. Es ist für den Einsatz im Hobby- und Probereich geeignet. An den abgewinkelten Steckern der Messleitungen können Schutzkappen ange- bracht sein. Entfernen Sie diese, bevor Sie die Messleitungen in das Multimeter stecken. Mit diesem Multimeter müssen Sie eine versehentlich ausgelöste Sicherung im mA/µA-Messbereich nicht mehr ersetzen. Die eingebauten PTC-Schutzelemente begrenzen bei einer Überlastung den Stromuss und schützen so das Multimeter und den Stromkreis. Die PTC-Schutzelemente setzen sich nach dem Auslösen und einer kurzen Abkühlzeit selbst zurück. Der Strommesskreis muss dazu nur kurz un- terbrochen werden. Wenn das Multimeter für eine mA/µA-Messung verwendet wird, aber versehentlich an eine Hochspannungsstromversorgung mit hoher Energie angeschlossen wird, wird die Keramikröhrensicherung funktionieren und wahrscheinlich auslösen, um das Multimeter zu schützen. In einem solchen Fall muss die durchgebrannte Kera- mikröhrensicherung durch eine neue ersetzt werden. Das Batterie- und Sicherungsfach kann nur geöffnet werden, wenn alle Messleitun- gen vom Multimeter entfernt wurden. Bei geöffnetem Batterie- und Sicherungsfach ist es nicht möglich, die Messleitungen in die Messbuchsen zu stecken. Dies ist eine eingebaute Sicherheitsfunktion zum Schutz des Benutzers.13 10 Drehregler
Verwenden Sie den Drehregler, um den Messmodus auszuwählen.
Die automatische Bereichsauswahl („Autorange“) ist aktiviert und der Be- reich wird automatisch ausgewählt. Æ Die Messbereiche müssen manu- ell ausgewählt werden.. Æ Beginnen Sie die Messungen im- mer mit dem größten Messbereich und schalten Sie gegebenenfalls auf einen kleineren Messbereich.
Der Drehregler ist mit einer Funktionstaste ausgestattet. Æ Verwenden Sie die Taste SEL/ , um zu den Untermodi umzuschalten, wenn der Messmodus mehr als eine Funktion hat.
Um das Multimeter auszuschalten, stellen Sie den Drehregler auf die Position OFF. Schalten Sie das Multimeter bei Nichtgebrauch immer aus.14 11 Anzeigeelemente und Symbole Die folgenden Symbole und Buchstaben erscheinen auf dem Gerät/Anzeige. Es können weitere Symbole in der Anzeige erscheinen (Anzeigetest), die jedoch keine Funktion haben.
11.1 Anzeigeelemente
Element Beschreibung TRMS True-RMS-Messung Delta-Symbol für relative Messung (= Referenzmessung)
Ohm (Einheit des elektrischen Widerstandes)
Hertz (Einheit der Frequenz)
Volt (Einheit der elektrischen Spannung)
Ampere (Einheit der elektrischen Stromstärke) F Farad (Einheit der elektrischen Kapazität) °C Grad Celsius (Temperatureinheit) °F Grad Fahrenheit (amerikanische Temperatureinheit)
Anzeige der Impulsdauer der positiven Halbwelle in Prozent (Impuls-Pausen-Verhältnis) Automatische Ausschaltung ist aktiviert15 Element Beschreibung Symbol für die Diodenprüfung Symbol für den akustischen Durchgangsprüfer LoZ Niedrig-Impedanz-Symbol Anzeige der korrekten Buchsenbelegung Auto Automatische Messbereichswahl ist aktiviert Batteriewechselanzeige Hold-Funktion ist aktiviert DC Symbol für Gleichstrom ( ) Polaritätsangabe für Stromussrichtung (Minuspol) AC Symbol für Wechselstrom ( ) Warnsymbol für gefährliche Spannung NCV Berührungslose AC-Spannungsmessung
Symbol Beschreibung REL Taste für Relativmessung (= Referenzmessung) SELECT Umschalten zwischen den Untermodi HOLD Einfrieren der aktuellen Messung OL Überlast = Der Messbereich wurde überschritten LEAd Warnung „Falsche Buchse“ OFF In diese Position bringen, um das Multimeter auszuschalten16 Symbol Beschreibung TRMS Echte Effektivwertmessung LoZ Impedanzumschaltung im V-Messbereich (10 MΩ bis 400 kΩ) EF Anzeige für NCV-Funktion ohne Spannungserkennung Symbol für die Diodenprüfung Symbol für den akustischen Durchgangsprüfer Symbol für den Kapazitätsmessbereich Symbol für Wechselstrom Symbol für Gleichstrom COM Anschluss für Referenzpotential mV Millivolt-Modus (Exp. -3) V Spannungsmodus (Volt = Einheit der elektrischen Spannung) A Strommodus (Ampere = Einheit des elektrischen Stroms) mA Milliampere-Modus (Exp. -3) µA Microampere-Modus (Exp. -6) Hz Frequenz-Modus (Hertz = Einheit der Frequenz) % Messfunktion für Pulsdauer in Prozent (Puls-Pausen-Verhältnis) Ω Widerstands-Modus (Ohm = Einheit des elektrischen Widerstands) °C°F Messfunktion für die Temperaturmessung NCV Berührungslose AC-Spannungserkennung17 12 Messungen durchführen Überschreiten Sie niemals die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren Sie niemals Schaltkreise oder Schaltkreisbauteile, die Spannungen von mehr als AC 30 Vr.m.s, 42,4 V Peak oder DC 60 V führen können! Es besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen Stromschlags! Messungen können nur bei geschlossenem Batterie- und Sicherungsfach durchgeführt werden. Bei geöffnetem Fach können keine Kabel eingesteckt werden. Überprüfen Sie die angeschlossenen Messleitungen vor der Messung auf Beschädigungen wie Schnitte, Risse und Knicke. Verwenden Sie niemals beschädigte Messleitungen, da dies zu einem tödlichen Stromschlag führen kann! Berühren Sie beim Messen keine Bereiche außerhalb der Griffmarkierungen an den Messspitzen / Messleitungen. Schließen Sie nur die beiden Messleitungen an, die Sie zum Messen benötigen. Entfernen Sie aus Sicherheitsgründen alle nicht benötigten Messleitungen vom Gerät, bevor Sie eine Messung durchführen. Messungen in Stromkreisen mit AC 30 Vr.m.s, 42,4 V Peak oder DC 60 V dürfen nur von qualiziertem und geschultem Personal durchgeführt werden, das mit den einschlägigen Vorschriften und den damit verbundenen Gefahren vertraut ist. „OL“ (Überlast) zeigt an, dass der Messbereich überschritten wurde. In der Anzeige erscheint die richtige Anschlussreihenfolge der Mess- klemmen für jeden Messmodus an. Halten Sie sich beim Anschließen der Messleitungen die in der Anzeige angegebene Reihenfolge ein.18
12.1 Ein- und Ausschalten des Multimeters
1. Drehen Sie den Drehregler zum Auswählen des gewünschten Modus.
2. Drehen Sie den Drehregler zum Aus-
wählen des gewünschten Modus. Æ Der optimale Messbereich wird automatisch ausgewählt (außer im Strommodus). Æ Beginnen Sie bei der Strommes- sungen immer mit dem größten Messbereich und schalten Sie gegebenenfalls auf einen kleine- ren Messbereich. Æ Trennen Sie immer die Messlei- tungen vom Multimeter, bevor Sie zu einem anderen Modus umschalten.
3. Um das Multimeter auszuschalten, stellen Sie den Drehregler auf die Position
OFF. Æ Schalten Sie das Multimeter bei Nichtgebrauch immer aus.
4. Bevor Sie das Multimeter aufbewahren, stecken Sie die Messleitungen in die
hochohmigen Klemmen (COM und ). Dies hilft, Fehler bei späteren Mes- sungen zu vermeiden. Bevor Sie das Multimeter benutzen können, müssen die Batterien einge- legt werden. Anweisungen zum Wechseln/Ersetzen der Batterien nden Sie unter „Reinigung und Wartung“.19
12.2 Alarm bei falscher Verdrahtung
Die Messbuchsenüberwachung ist in das DMM integriert. Wenn die Messlei- tungen an die falschen Buchsen angeschlossen werden (was für den Benutzer gefährlich sein und das DMM beschädigen kann), löst das DMM einen akusti- schen und optischen Alarm aus.
Sobald die Messleitungen in die Strommessbuchsen gesteckt werden und ein anderer Messmodus (außer Strommessung) gewählt wird, gibt das DMM einen deutlichen Warnton ab. Dies ist auch der Fall, wenn der Messeingang zwischen der 10A-Buchse und der mAµA-Buchse vertauscht wird.
Wenn der Alarm ausgelöst wird und „LEDd“ in der Anzeige erscheint, überprüfen Sie, ob die Leitungen an die richtigen Buchsen angeschlossen sind und ob Sie den richtigen Messmodus gewählt haben.. Das Multimeter löst den Alarm aus, wenn die Klemmen wie folgt angeschlossen sind: Messmodus V / mV / Ω / °C / °F / Hz% / / / , NCV mA/µA A Angeschlossene Buchsen mA/µA//10A 10 A mA/µA Unterbrechen Sie den Testaufbau im Falle eines Alarms sofort und über- prüfen Sie, ob der richtige Messmodus/Messanschluss gewählt wurde. Außerdem erscheint in der Anzeige, welche Messbuchsen für die einzel- nen Messbereiche zu verwenden sind.20
12.3 Messung von AC-/DC-Spannung
1. Bringen Sie zunächst den Funktionsdrehregler in die entsprechende Stellung.
2. In der Anzeige erscheint „DC“.
Æ Drücken Sie kurz die Taste SEL/ , um auf AC um- zuschalten, in der Anzeige erscheint „AC“. Æ Für niedrigere Spannungen bis max. 600 mV, wählen Sie den Messbereich mV.
3. Schließen Sie die Messleitun-
gen an die Klemmen an: Æ Die rote Messleitung an die -Klemme. Æ Die schwarze Messleitung an die COM-Klemme.
4. Halten Sie die beiden Messspitzen parallel an das zu messende Objekt (z. B.
Generator oder Stromkreis). Æ Der gemessene Wert erscheint in der Anzeige.
5. Entfernen Sie nach einer Messung die Messleitungen vom Messobjekt und
schalten Sie das DMM aus. Der Bereich „V/AC“ hat einen Eingangswiderstand von ≥ 10 MΩ. Das bedeutet, dass der Stromkreis nahezu unbelastet ist. Messungen von Gleichspannungen (V ): Erscheint ein Minuszeichen „-“ vor dem Wert, ist die gemessene Spannung negativ (oder die Messlei- tungen sind vertauscht). Der Spannungsbereich „V DC/AC“ weist einen Eingangswiderstand von > 10 MOhm auf, der „mV DC“-Bereich einen Eingangswiderstand von > 100 MOhm.21
12.4 LoZ-Spannungsmodus
Im LoZ-Modus können Sie Gleich- und Wechselspannungen mit einer niedrigen Impedanz (ca. 400 kΩ) messen. In diesem Modus senkt das Multimeter den Innen- widerstand, um Phantomspannungsmessungen zu verhindern. Dadurch wird der Stromkreis stärker belastet als im Standard-Messmodus.
1. Um den LoZ-Messmodus zu verwenden, drücken Sie die Taste LoZ Niedrig-
Impedanz 400 kΩ während der Spannungsmessung. Die gemessene Impedanz wird so lange verringert, wie die Taste gedrückt wird.
2. In der Anzeige erscheint „LoZ“.
Der LoZ-Messmodus darf nur bis zu einer maximalen Spannung von 250 V verwendet werden. Die Dauer der LoZ-Messung muss auf ma- ximal 3 s begrenzt sein. Dieser Modus ist im mv-Messbereichsmodus nicht verfügbar. Nach dem Verwenden des LoZ-Modus muss das Multimeter 1 Minute lang stehen gelassen werden, bevor es wieder verwendet wird.22
Überschreiten Sie niemals die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren Sie keine Schaltkreise oder Schaltkreisbauteile, wenn der Schaltkreis Spannungen von mehr als AC 30 Vr.m.s, 42,4 V Peak oder DC 60 V aufweist. Es besteht Lebensgefahr! Die Spannung im Messkreis darf 600 V nicht überschreiten. Messungen von mehr als 6 A dürfen nur für maximal 30 Sekunden in 15-Minuten-Intervallen durchgeführt werden. Beginnen Sie die Strommessung immer mit dem größten Messbereich und schalten Sie gegebenenfalls auf einen kleineren Messbereich. Vor dem Anschließen des Multimeters und vor dem Wechsel des Messbereichs ist der Stromkreis immer spannungsfrei zu schalten. Alle Strommessbereiche sind mit Sicherungen versehen und somit gegen Überlast geschützt. Messen Sie im 10A-Bereich auf keinen Fall Ströme über 10 A bzw. im mA/µA-Bereich Ströme über 600 mA, da sonst die Sicherungen auslösen. Führen Sie die Strommessung im mAµA-Messbereich so schnell wie möglich durch. Dauermessungen sind zu vermeiden. Durch die PTC- Technologie erwärmen sich die Schutzbauteile im Messkreis mit zuneh- mender Stromstärke bzw. Messdauer. Dadurch wird der Innenwiderstand erhöht und der Stromuss begrenzt. Bitte beachten Sie dies beim Durch- führen von Messreihen. Ein optischer und akustischer Alarm werden ausgelöst, wenn der Mess- bereich überschritten wird. Wenn das Multimeter für eine mA/µA-Messung verwendet wird, aber ver- sehentlich an eine Hochspannungsstromversorgung mit hoher Energie angeschlossen wird, wird die Keramikröhrensicherung funktionieren und wahrscheinlich auslösen, um das Multimeter zu schützen. In einem sol- chen Fall muss die durchgebrannte Keramikröhrensicherung durch eine neue ersetzt werden. Wurde die PTC-Sicherung aktiviert (stetig sinkende Messanzeige, Anzei- ge „OL“ oder Alarm), stoppen Sie die Messung und schalten das DMM aus. Warten Sie ca. 5 Minuten. Die selbstrückstellende Sicherung kühlt ab und ist danach wieder funktionsbereit.23
12.5.1 Gehen Sie folgendermaßen vor, um DC-Ströme (A ) zu
1. Schalten Sie das DMM ein und wählen Sie den Modus „10A, mA, oder µA“.
2. Drücken Sie SEL/ , um in den DC-Modus umzuschalten. In der Anzeige
3. Drücken Sie die Taste SEL/ erneut, um in den AC-Modus zurückzuschal-
4. Wählen Sie den gewünschten Messbereich und schließen Sie die entsprechen-
den Klemmen an. Messmodus Messbereich Klemmen µA 0 - 6000 µA COM + mAµA mA 6000 µA - 600 mA COM + mAµA 10 A 600 mA - 10 A COM + 10A
5. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse mAµA oder 10A max.
6. Stecken Sie die schwarze Messleitung in die Messbuchse COM.
7. Halten Sie die beiden Messspitzen (stromlos) parallel an das zu messende Ob-
jekt (z. B. Batterie oder Stromkreis). Der Stromkreis muss unterbrochen werden, bevor Sie die Messspitzen anschließen.
8. Schließen Sie den Stromkreis wieder an. Die Messung erscheint in der Anzeige
9. Trennen Sie nach der Messung den Stromkreis ab und entfernen Sie die Mess-
leitungen vom Messobjekt. Schalten Sie das DMM aus.24
12.5.2 Gehen Sie folgendermaßen vor, um AC-Wechselströme
1. Schalten Sie das DMM ein und wählen Sie den Modus „10A, mA, oder µA“.
2. Drücken Sie SEL/ , um in den AC-Modus umzuschalten. In der Anzeige
3. Drücken Sie die Taste SEL/ erneut, um in den DC-Modus zurückzuschal-
4. Wählen Sie den gewünschten Messbereich und schließen Sie die entsprechen-
den Klemmen an. Messmodus Messbereich Klemmen µA 0 - 6000 µA COM + mAµA mA 0 - 600 mA COM + mAµA
10 A 0 - 10 A COM + 10A
5. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse mAµA oder 10A max.
Stecken Sie die schwarze Messleitung in die Messbuchse COM.
6. Halten Sie die beiden Messspitzen (stromlos) parallel an das zu messende
Objekt (z. B. Generator oder Stromkreis). Der Stromkreis muss unterbrochen werden, bevor Sie die Messspitzen anschließen.25
7. Schließen Sie den Stromkreis wieder an. Die Messung erscheint in der Anzeige
8. Trennen Sie nach der Messung den Stromkreis ab und entfernen Sie die Mess-
leitungen vom Messobjekt. Schalten Sie das DMM aus.
Das DMM kann zum Messen der Frequenz einer Signalspannung verwendet wer- den (unterstützt Frequenzen von 10 Hz bis 10 MHz). Der maximale Eingang ist 20 Vrms. Dieser Modus ist nicht für Netzspannungsmessungen geeignet. Bitte be- achten Sie die Eingangsgrößen in den technischen Daten. Gehen Sie folgendermaßen zur Messung einer Frequenz vor:
1. Schalten Sie das DMM ein und wäh-
len Sie den Modus Hz. In der Anzeige erscheint „Hz“.
2. Stecken Sie die rote Messleitung in
die Messbuchs Hz und die schwar- ze Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die beiden Messspit-
zen mit dem Messobjekt (z. B. Sig- nalgeber oder Schaltung).26 Æ Die Frequenz und die entsprechende Einheit werden angezeigt.
4. Entfernen Sie nach einer Messung die Messleitungen vom Messobjekt und
schalten Sie das DMM aus.
12.7 Messung der Impulsdauer in %
Das DMM kann das Verhältnis der Impulsdauer der positiven Halbwelle eines Wech- selspannungssignals in Prozent zur gesamten Periodendauer anzeigen. Der maxi- male Eingang ist 20 Vrms. Dieser Modus ist nicht für Netzspannungsmessungen geeignet. Bitte beachten Sie die Eingangsgrößen in den technischen Daten. Gehen Sie folgendermaßen zur Messung einer Frequenz vor:
1. Schalten Sie das DMM ein und wählen Sie den Messbereich Hz. In der Anzeige
2. Drücken Sie auf dem Drehregler die
Taste SEL/ . „%“ erscheint in der Anzeige.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in
die Messbuchse Hz und die schwar- ze Messleitung in die Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie die beiden Messspit-
zen mit dem Messobjekt (z. B. Sig- nalgeber oder Schaltung). Æ Die Impulsdauer der positiven Halbwelle erscheint als Prozent- wert in der Anzeige.
5. Entfernen Sie nach einer Messung die Messleitungen vom Messobjekt und
schalten Sie das DMM aus.27
12.8 Widerstand messen
Stellen Sie sicher, dass alle zu messenden Objekte (einschließlich Schal- tungskomponenten, Schaltungen und Bauteilen) abgetrennt und entla- den sind. Gehen Sie folgendermaßen zum Messen des Widerstands vor:
1. Schalten Sie das DMM ein und wählen
Sie den Messmodus Ω.
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die
Messbuchse Ω und die schwarze Mess- leitung in die Messbuchse COM.
3. Prüfen Sie die Messleitungen auf Durch-
gang, indem Sie beide Messspitzen miteinander verbinden. Das Multimeter sollte dann einen Widerstandswert von ca. 0 - 0,5 Ω anzeigen (Eigenwiderstand der Messleitungen). Æ Bei Niedrig-Impedanz-Messungen < 600 Ω halten Sie bei kurzgeschlos- senen Messspitzen die Taste REL ca. eine Sekunde gedrückt. Dies stellt sicher, dass der Eigenwiderstand der Messleitungen die Widerstandsmes- sung nicht beeinusst. In der Anzeige sollte „0 Ω“ erscheinen. Die Autoran- ge-Funktion wird dabei deaktiviert.
4. Halten Sie die Messspitzen an das zu messende Objekt. Der Messwert er-
scheint in der Anzeige, (vorausgesetzt, das Messobjekt ist nicht hochohmig oder unterbrochen). Warten Sie, bis sich die Anzeige stabilisiert. Bei Widerständen > 1 MOhm kann dies einige Sekunden dauern. Æ „OL“ (Überlast) zeigt an, dass der Messbereich überschritten wurde oder der Stromkreis unterbrochen ist.
5. Entfernen Sie nach einer Messung die Messleitungen vom Messobjekt und
schalten Sie das DMM aus. Stellen Sie bei einer Widerstandsmessung sicher, dass die Stellen, die mit den Messspitzen in Berührung kommen, frei von Schmutz, Öl, Lot und anderen Verunreinigungen sind. Diese Substanzen können die Mes- sung verfälschen. Die Taste REL funktioniert nur, wenn ein Messwert angezeigt wird. Sie kann nicht verwendet werden, wenn „OL“ angezeigt wird. R28
Stellen Sie sicher, dass alle zu messenden Objekte (einschließlich Schal- tungskomponenten, Schaltungen und Bauteilen) abgetrennt und entla- den sind.
1. Schalten Sie das DMM ein und wäh-
2. Drücken Sie die Taste SEL/
zweimal, um in den Diodenprüfmodus umzuschalten. Das Diodensymbol und „V“ erscheinen in der Anzeige. Drücken Sie die Taste erneut, um in den nächsten Modus umzuschalten.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in
die Messbuchse und die schwar- ze Messleitung in die Messbuchse COM.
4. Prüfen Sie die Messleitungen auf
Durchgang, indem Sie beide Messspitzen miteinander verbinden. Es sollte ein Wert von ca. 0.000 V angezeigt werden.
5. Schließen Sie nun die beiden Messspitzen an das zu messende Objekt (Diode)
an. Die rote Messleitung an die Anode (+), die schwarze Messleitung an die Kathode (-). Æ Die normale Durchlassspannung des PN-Übergangs wird in Volt angezeigt (V). „OL“ zeigt an, dass die Diode in Sperrichtung vorgespannt oder defekt ist. Versuchen Sie, die Messung mit der entgegengesetzten Polarität zu wiederholen.
6. Entfernen Sie nach einer Messung die Messleitungen vom Messobjekt und
schalten Sie das DMM aus.29
12.10 Durchgangsprüfung
Stellen Sie sicher, dass alle zu messenden Objekte (einschließlich Schal- tungskomponenten, Schaltungen und Bauteilen) abgetrennt und entla- den sind.
1. Schalten Sie das DMM ein und wäh-
2. Drücken Sie die Taste SEL/ ein-
mal, um den Modus umzuschalten. In der Anzeige erscheinen das Symbol für die Durchgangsprüfung und das Symbol „Ω“. Drücken Sie die Taste erneut, um in den nächsten Modus umzuschalten.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in
die Messbuchse und die schwar- ze Messleitung in die Messbuchse COM. Æ Wenn der gemessene Widerstand gleich oder kleiner als 10 Ω ist, gibt das Multimeter einen Signalton ab, um den Durchgang anzuzeigen. Bei > 100 Ω ertönt kein weiterer Signalton. Die Durchgangsprüfung misst Widerstände von bis zu 600 Ω. Æ „OL“ (Überlast) zeigt an, dass der Messbereich überschritten wurde oder der Stromkreis unterbrochen ist.
4. Entfernen Sie nach einer Messung die Messleitungen vom Messobjekt und
schalten Sie das DMM aus.30
12.11 Messen von Kapazität
Stellen Sie sicher, dass alle zu messenden Objekte (einschließlich Schal- tungskomponenten, Schaltungen und Bauteilen) abgetrennt und entla- den sind. Achten Sie beim Verwenden von Elektrolytkondensatoren immer auf die Polarität.
1. Schalten Sie das DMM ein und wählen Sie den Modus
2. Drücken Sie die Taste SEL/ dreimal, um den Modus umzuschalten. In der
Anzeige erscheint die Einheit „nF“ für die Kapazitätsmessung. Drücken Sie die Taste erneut, um in den nächsten Modus umzuschalten.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in die Buchse V und die schwarze Messleitung
in die Buchse COM. Aufgrund des empndlichen Messeingangs kann in der Anzeige auch bei „offenen“ Messleitungen ein Messwert erscheinen. Drücken sie die Taste "REL", um kleine Kapa- zitäten zu messen (< 600 nF). Die Anzeige wird dann auf „0“ gesetzt. Die Autorange-Funk- tion wird dabei deaktiviert.
4. Halten Sie die beiden Messspitzen
(rot = positiv, schwarz = negativ) an das zu messende Objekt (Kondensator). Nach ein paar Sekunden erscheint die Kapazität in der Anzeige. Warten Sie, bis sich die Anzeige stabilisiert. Bei Kapazitäten größer als 60 µF kann dies einige Sekunden dauern. Æ „OL“ (Überlast) zeigt an, dass der Messbereich überschritten wurde.
5. Entfernen Sie nach einer Messung die Messleitungen vom Messobjekt und
schalten Sie das DMM aus.31
12.12 Temperaturmessung
Lassen Sie bei einer Temperaturmessung den Temperaturfühler nur mit der Oberäche des Messobjekts in Berührung kommen. Das Multimeter darf keinen Temperaturen ausgesetzt werden, die unter oder über der Betriebstemperatur liegen, da dies zu Fehlmessungen führen kann. Der Temperaturfühler darf nur auf spannungsfreien Oberächen verwen- det werden. Das Multimeter verfügt über einen Drahtsensor, der Temperaturen von -40 bis +230°C messen kann. Um den vollen Temperaturbereich (-40 bis +1000 °C) nutzen zu können, muss ein Typ-K-Thermosensor erworben werden. Zum Anschließen von Typ-K-Sensoren mit Miniaturstecker ist ein Zwischenstecker erforderlich. Für Temperaturmessungen können alle Ther- mosensoren vom Typ K verwendet werden. Die Temperatur kann in °C oder °F angezeigt werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Tem- peratur zu messen:
1. Schalten Sie das DMM in und wählen Sie
den Messmodus „°C“. In der Anzeige er- scheint die Einheit Grad Celsius (°C) für die Temperaturmessung.
2. Stecken Sie den beiliegenden Tempera-
turfühler polrichtig ein (mit dem Pluspol in die Messbuchse V und dem Minuspol in die Messbuchse COM). Æ In der Anzeige erscheint die Temperatur in °C.
3. Die Einheit kann mit der Taste SEL/ von Celsius (°C) auf Fahrenheit (°F)
umgestellt werden. Die Einheit wird bei jedem Drücken der Taste umgestellt. Æ „OL“ in der Anzeige bedeutet, dass der Messbereich überschritten wurde oder der Fühler nicht angeschlossen ist.
4. Entfernen Sie nach einer Messung den Fühler und schalten Sie das Multimeter
aus.32 Wenn kein Temperaturfühler angeschlossen ist, kann die Umgebungs- temperatur des DMM durch eine Brücke zwischen den beiden Mess- buchsen angezeigt werden („COM“ und „°C“). Da sich der Fühler im In- neren des Gehäuses bendet, reagiert die Anzeige nur sehr langsam auf Temperaturschwankungen. Mit dieser Funktion können Sie überprüfen, ob das DMM nach der Aufbewahrung die richtige Betriebstemperatur hat. Für schnelle Messungen muss ein externer Fühler verwendet werden.
12.13 Berührungslose Wechselspannungsmessung „NCV“
Stellen Sie sicher, dass alle Messbuchsen unbelegt sind. Bitte entfernen Sie alle Messleitungen und Adapter vom Multimeter. Diese Funktion dient lediglich als Hilfsmittel. Vor der Durchführung et- waiger Arbeiten an Kabeln müssen Sie durch Kontaktmessungen stets zuerst die Spannungs- freiheit überprüfen. Testen Sie zunächst einmal diese Funktion an einer bekannten Wechselspannungsquelle.
1. Stellen Sie den Drehregler auf NCV, in der Anzeige er-
scheinen „EF“ und „NCV“.
2. Führen Sie den Bereich des berührungslosen Span-
nungssensors an die Prüfstelle heran (max. 5 mm). Bei verdrillten Kabeln empehlt es sich, das Kabel mit dem Ende des berührungslosen Spannungssensors zu berühren. Æ Wenn eine Wechselspannung erkannt wird, leuch- tet die dreifarbige Anzeige-LED auf und der Sum- mer gibt einen Signalton aus. Æ Je höher die Spannung ist, desto höher ist die Fre- quenz des Summtons. Æ Die dreifarbige LED-Anzeige wechselt mit steigender Spannung von grün über gelb zu rot.
3. Schalten Sie das Gerät nach Abschluss der Messung aus.33
13 Zusätzliche Funktionen Mit der Funktionstaste können Sie eine Reihe verschiedener Funktionen aktivieren. Bei jedem Tastendruck gibt das Multimeter einen Signalton ab.
Einige Messmodi verfügen über zusätzliche Untermodi. Die Unterfunktionen ben- den sich in dem grau markierten Drehbereich. Um in einen Untermodus umzuschal- ten, drücken Sie die Taste SEL/ kurz (< 2 s). Drücken Sie die Taste SEL/ erneut, um in den nächsten Untermodus umzuschalten.
Drücken Sie die Taste „SEL/ “ um die Taschenlampe ein- und auszuschalten.
Mit der REL-Funktion können Sie eine Referenzmessung durchführen, um mögli- che Leitungsverluste (z. B. bei Widerstandsmessungen) zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird der aktuell angezeigte Wert auf Null gesetzt. Ein neuer Referenzwert wurde eingestellt.
1. Um diese Funktion zu aktivieren, halten Sie Taste REL ca. 2 s gedrückt. In der
Anzeige erscheint „Δ“ und die Messanzeige wird auf Null gesetzt. Die automati- sche Messbereichswahl ist damit deaktiviert.
2. Um diese Funktion zu deaktivieren, wechseln Sie den Messmodus oder halten
Sie die Taste REL ca. 2 s gedrückt. Die REL-Funktion ist in den folgenden Messmodi nicht aktiviert: Fre- quenz, Impulsdauer, Diodenprüfung und Durchgangsprüfung. Die Taste REL funktioniert nur, wenn ein Messwert angezeigt wird. Sie kann nicht verwendet werden, wenn „OL“ angezeigt wird.34
Diese Funktion friert den aktuellen Messwert in der Anzeige ein, sodass Sie ihn für spätere Referenzzwecke aufzeichnen können. Wenn Sie stromführende Leitungen testen, stellen Sie sicher, dass diese Funktion vor Beginn der Messung deaktiviert ist. Anderenfalls wird ein falsches Messergebnis simuliert!
1. Drücken Sie die Taste HOLD, um diese Funktion zu aktivieren, „H“ wird ange-
2. Um die Hold-Funktion zu deaktivieren, drücken Sie die Taste HOLD oder wech-
seln Sie den Messmodus.
Das DMM schaltet nach 15 Minuten automatisch aus, wenn keine Tasten ge- drückt werden. Diese Funktion spart Batteriestrom und verlängert die Lebens- dauer des Geräts. Das Symbol wird angezeigt, wenn die automatische Aus- schaltfunktion aktiviert ist.
Das DMM gibt vor dem Ausschalten ungefähr 1 Minute lang mehrere Signaltöne ab. Wenn Sie während dieser Zeit die Taste REL/HOLD or SEL/ drücken, um das Ausschalten abzubrechen, ertönt das nächste Ausschaltsignal nach weiteren 15 Minuten. Sie hören einen langen Signalton, wenn sich das Multi- meter ausschaltet.
Um das DMM wieder einzuschalten, bringen Sie den Drehregler in die Position „OFF“ oder drücken Sie die Taste „REL/HOLD“ oder SEL/ .
Die automatische Ausschaltfunktion kann manuell deaktiviert werden. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die automatische Ausschaltfunktion zu deaktivieren:
1. Schalten Sie das Multimeter aus.
2. Halten Sie die Taste SEL/ gedrückt und schalten Sie das DMM mit dem
Drehregler ein. Æ Das Symbol „ “ ist nicht mehr sichtbar. Æ Die Ausschaltautomatik bleibt solange deaktiviert, bis das Multimeter mit dem Drehregler ausgeschaltet wird.35 14 Wartung und Reinigung
14.1 Allgemeine Hinweise
Das Multimeter sollte einmal im Jahr kalibriert werden, um sicherzustellen, dass die Messungen genau bleiben.
Das Multimeter muss nicht gewartet werden (abgesehen von gelegentlicher Reinigung und Batterie-/Sicherungswechsel).
In den folgenden Abschnitten nden Sie Anweisungen zum Auswechseln der Sicherung und der Batterie. Überprüfen Sie das Gerät und die Messleitungen regelmäßig auf Anzei- chen von Beschädigungen.
Beachten Sie vor der Reinigung des Geräts stets die folgenden Sicherheitshinwei- se: Das Öffnen von Abdeckungen am Gerät oder das Entfernen von Teilen, die nicht von Hand entfernt werden können, kann spannungsführende Bauteile freilegen. Trennen Sie vor der Reinigung oder Wartung des Multimeters alle Kabel vom Multimeter und den Messobjekten, und schalten Sie das Multimeter aus.
Verwenden Sie keine scheuernden Reinigungsmittel, Benzin, Alkohol oder ähnliche Chemikalien zur Reinigung des Geräts. Diese können die Oberäche des Multimeters korrodieren lassen. Außerdem sind die Dämpfe dieser Stoffe gesundheitsschädlich und explosiv. Verwenden Sie keine scharfkantigen Werk- zeuge, Schraubendreher oder Metallbürsten zur Reinigung des Geräts.
Verwenden Sie ein sauberes, feuchtes, fusselfreies und antistatisches Tuch, um das Multimeter, die Anzeige und die Messleitungen zu reinigen. Lassen Sie das Multimeter vollständig trocknen, bevor Sie es wieder benutzen.36
14.3 Öffnen des Batterie-/Sicherungsfachs
Das Batterie-/Sicherungsfach kann nicht geöffnet werden, wenn die Messleitungen an die Klemmen angeschlossen sind
Alle Klemmen werden automatisch gesperrt, wenn das Batterie-/Sicherungsfach geöffnet wird, um zu verhindern, dass Messleitungen eingesteckt werden. Gehen Sie wie folgt vor, um das Batterie-/Sicherungsfach zu öffnen:
1. Trennen Sie alle Messleitungen vom Multimeter und schal-
ten Sie das Multimeter aus.
2. Lösen und entfernen Sie die Schraube des Batteriefachs
auf der Rückseite des Multimeters.
3. Klappen Sie den ausklappbaren Ständer ein und schieben
Sie die Abdeckung des Batterie-/Sicherungsfachs von der Unterseite des Multimeters. Æ Sie sollten nun Zugang zu den Sicherungen und den Batterien haben.
4. Wiederholen Sie die obigen Schritte in umgekehrter Reihenfolge, um die Abde-
ckung des Batterie-/Sicherungsfachs wieder anzubringen, und schrauben Sie sie dann fest. Æ Das Multimeter ist nun einsatzbereit.37
14.4 Einsetzen und Wechseln der Batterien
1. Trennen Sie das Multimeter und die Messleitungen von allen Stromkreisen, und
trennen Sie dann alle Messleitungen vom Multimeter.
2. Schalten Sie das Multimeter aus.
3. Entfernen Sie die Abdeckung des Batterie-/Sicherungsfachs (siehe „Öffnen des
Batterie-/Sicherungsfachs“).
4. Setzen Sie neue Batterien mit denselben Spezikationen ein.
Æ Achten Sie auf die Polaritätsmarkierungen im Batteriefach.
5. Setzen Sie die Abdeckung des Batterie-/Sicherungsfachs vorsichtig wieder auf.
Verwenden Sie das Multimeter niemals, wenn das Batterie-/ Sicherungsfach geöffnet ist. !LEBENSGEFAHR! Lassen Sie keine leeren Batterien im Gerät. Selbst auslaufsichere Batterien können korrodieren und das Gerät zerstören oder gesundheitsgefährdende Chemikalien freisetzen. Lassen Sie Batterien nicht unbeaufsichtigt, da sie von Kindern oder Haustieren verschluckt werden können. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn eine Batterie verschluckt wurde.. Wenn Sie das Multimeter über einen längeren Zeitraum nicht benutzen, nehmen Sie die Batterien heraus, um ein Auslaufen zu verhindern. Auslaufende oder beschädigte Batterien können bei Hautkontakt Säureverätzungen hervorrufen. Tragen Sie immer Schutzhandschuhe, wenn Sie auslaufende oder beschädigte Batterien anfassen. Batterien dürfen nicht kurzgeschlossen oder in offene Flammen geworfen werden! Laden Sie nicht wiederauadbare Batterien nicht auf und nehmen Sie sie nicht auseinander, da dies zu einer Explosion führen kann.38
14.5 Ersetzen der 10 A-Sicherung
Der 10-A-Strommesseingang ist mit einer keramischen Hochleistungssicherung abgesichert. Wenn Sie in diesem Bereich keine Messungen vornehmen können, müssen Sie die Sicherung ersetzen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Sicherung zu ersetzen:
1. Trennen Sie die angeschlossenen Messleitungen vom Messkreis und von Ihrem
DMM. Schalten Sie das DMM aus.
2. Entfernen Sie die Abdeckung des Batterie-/Sicherungsfachs (siehe „Öffnen des
Batterie-/Sicherungsfachs“).
3. Ersetzen Sie die defekte Sicherung durch eine neue vom selben Typ und mit der
gleichen Nennspannung. Æ F1-Sicherung: Φ 6,35 × 32 mm, FF 10 A, H 600 V, Ausschaltvermögen: 10 kA
4. Setzen Sie die Abdeckung des Batterie-/Sicherungsfachs vorsichtig wieder auf.
Das Verwenden geickter Sicherungen oder das Überbrücken des Siche- rungshalters ist aus Sicherheitsgründen nicht zulässig. Dies kann einen Brand oder eine Explosion verursachen. Verwenden Sie das Multimeter niemals, wenn das Batterie-/Sicherungsfach geöffnet ist. Der mA/µA-Eingang ist mit einer wartungsfreien, rücksetzbaren PTC- Sicherung ausgestattet. Sie brauchen die Sicherung in diesem Eingang nicht zu ersetzen. Wenn das Multimeter für eine mA/µA-Messung verwendet wird, aber ver- sehentlich an eine Hochspannungsstromversorgung mit hoher Energie angeschlossen wird, wird die Keramikröhrensicherung funktionieren und wahrscheinlich auslösen, um das Multimeter zu schützen. In einem sol- chen Fall muss die durchgebrannte Keramikröhrensicherung durch eine neue ersetzt werden.39 15 Entsorgung
Alle Elektro- und Elektronikgeräte, die auf den europäischen Markt ge- bracht werden, müssen mit diesem Symbol gekennzeichnet werden. Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät am Ende seiner Le- bensdauer getrennt von unsortiertem Siedlungsabfall zu entsorgen ist. Besitzer von Elektro- und Elektronik-Altgeräten (WEEE) müssen diese getrennt vom unsortierten Hausmüll entsorgen. Aufgebrauchte Batterien, nicht länger verwendete Akkus, die nicht fest in Elektro- und Elektronik- Altgeräten verbaut sind, und Leuchtmittel, die zerstörungsfrei aus den Elektro- und Elektronik-Altgeräten entnommen werden können, sind von den Endnutzern zerstörungsfrei aus den Elektro- und Elektronik-Altgerä- ten zu entfernen, bevor sie einer Sammelstelle zugeführt werden. Verkäufer von elektrischen und elektronischen Geräten sind gesetzlich verpichtet, Elektro- und Elektronik-Altgeräte kostenlos zurückzunehmen. Conrad stellt Ihnen folgende kostenlose Rückgabemöglichkeiten zur Verfügung (weitere Informationen auf unserer Internet-Seite):
in unseren Conrad-Filialen
in den von Conrad geschaffenen Sammelstellen
Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder Sammelstel- len, die von den Herstellern oder Händlern im Sinne des ElektroG eingerichtet wurden Für das Löschen von personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät ist der Endnutzer verantwortlich. Beachten Sie, dass in Ländern außerhalb Deutschlands evtl. andere Pichten für die Altgeräte-Rückgabe und das Altgeräte-Recycling gelten.40
15.2 Batterien/Akkus
Sollten sich noch Batterien/Akkus in dem Produkt benden, nehmen Sie diese her- aus und führen Sie sie einer ausgewiesenen Sammelstelle zu. Als Endverbraucher sind Sie gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/ Akkus verpichtet. Eine gemeinsame Entsorgung mit dem Hausmüll ist untersagt. Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit dem nebenstehenden Sym- bol gekennzeichnet, das auf das Verbot der gemeinsamen Entsorgung mit dem Hausmüll hinweist. Die Bezeichnungen für das ausschlagge- bende Schwermetall sind: Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, Pb = Blei (die Bezeichnung steht auf den Batterien/Akkus z.B. unter dem links ab- gebildeten Mülltonnen-Symbol). Ihre verbrauchten Batterien/Akkus können Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihrer Gemeinde, unseren Filialen oder überall dort abgeben, wo Batterien/Akkus verkauft werden! Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpichtungen und leisten Ih- ren Beitrag zum Umweltschutz. Vor der Entsorgung sind freiliegende Kontakte von Batterien/Akkus vollständig mit einem Stück Klebeband zu bedecken, um Kurzschlüsse zu verhindern. Selbst wenn Batterien/Akkus bereits vollständig aufgebraucht/entladen sind, kann die enthalte- ne Restenergie bei einem Kurzschluss noch immer gefährlich werden (Aufplatzen, starke Erhitzung, Brand, Explosion).41 16 Problembehandlung Das Multimeter wurde nach dem neuesten Stand der Technik entwickelt und ist sicher in der Anwendung. Dennoch können Probleme und Fehlfunktionen auftreten. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie mögliche Fehler beheben können: Beachten Sie stets die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung. Problem Mögliche Ursache Vorgeschlagene Lösung Das Multimeter funktio- niert nicht. Sind die Batterien leer? Prüfen Sie den Batterie- stand und tauschen Sie sie gegebenenfalls aus. Der Messwert ändert sich nicht. Haben Sie den falschen Messmodus (AC/DC) gewählt? Überprüfen Sie die Anzei- ge (AC/DC) und wählen Sie gegebenenfalls einen anderen Modus. Haben Sie die falschen Messbuchsen verwen- det? Überprüfen Sie, ob die Messleitungen an die richtigen Klemmen ange- schlossen sind. Ist die Hold-Funktion aktiviert? Deaktivieren Sie die Hold- Funktion. Das Multimeter kann kei- ne Messungen im 10-A- Bereich durchführen. Ist die Sicherung im 10-A-Eingang defekt? Überprüfen Sie die 10-A- Sicherung F1. Das Multimeter kann kei- ne Messungen im mA/ µA-Bereich durchführen. Die den Messstrom be- grenzende PTC-Siche- rung hat ausgelöst. Reduzieren Sie den Mess- strom oder schalten Sie in den 10-A-Messbereich. Schwankende Mess- wertanzeige im mA/µA- Bereich. Die F2-Sicherung ist durchgebrannt. Ersetzen Sie die durchge- brannte Sicherung F2. Jede andere als die oben beschriebene Reparatur muss von einem auto- risierten Techniker durchgeführt werden Wenn Sie Fragen zum Multime- ter haben, wenden Sie sich bitte an unser technisches Supportteam.42 17 Technische Daten Anzeige ..........................................................6000 Counts (Zeichen) Messrate ........................................................ca. 2 - 3 Messungen/Sekunde Messverfahren AC ......................................... True RMS, AC-gekoppelt Messleitungslänge .........................................ca. 90 cm Messimpedanz ..............................................≥ 10MΩ (mV: ≥ 100MΩ) Messbuchsenabstand ....................................19 mm (COM-V) Anzeige für schwache Batterie ...................... Batteriespannung < 3,6 ±0,2 V Anzeige „Gefährliche Spannung“ ..................≥ 30 V/AC-DC Alarm „Bereichsüberschreitung“ .................... ≥ 600 V/AC-DC, > 10 A/AC-DC „OL“-Alarm (Überlast) .................................... ≥ 610 V/AC-DC, ≥ 10 A/AC-DC oder Messung > 6000 Counts Automatische Aussschaltung ......................... ca. 15 Minuten (manuell deaktivierbar) Stromverbrauch (automatische Ausschaltung) ........................< 50 µA Betriebsspannung ..........................................3 x AAA 1,5 V Batterien Arbeitsbedingungen .......................................0 bis +40 °C (< 75 % rF) Betriebshöhe .................................................max. 2000 m über Meereshöhe Aufbewahrungstemperatur ............................-10 °C bis +50 °C Gewicht ..........................................................ca. 375 g Abmessungen (L x B x H) ..............................190 x 90 x 43 mm Messkategorie ............................................... CAT III 600 V Verschmutzungsgrad .....................................2 Betriebsumgebung ........................................Innenraumnutzung Sicherheitsvorschriften ................................. EN 61010-1 und EN 61010-2-033 F1-SICHERUNG ............................................ Φ 6,35 × 32 mm, FF 10 A, H 600 V, Ausschaltvermögen: 10 kA F2-SICHERUNG ............................................ Φ 5 × 20 mm, FF 2,5 A, H 700 V, Ausschaltvermögen: min. 300 A43 Messtoleranzen Angabe der Genauigkeit in ± (% der Ablesung + Anzeigefehler in Counts (= An- zahl der kleinsten Punkte)). Die Genauigkeit gilt für ein Jahr bei einer Temperatur von +23 °C ±5 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von weniger als 75 %, nicht kondensierend. Temperaturkoefzient: +0,1 x (spezizierte Genauigkeit)/1 °C au- ßerhalb des angegebenen Temperaturbereichs. Die Genauigkeit der Messungen kann beeinträchtigt werden, wenn das Multimeter in einem hochfrequenten elektromagnetischen Feld verwendet wird.
Gleichspannung V/DC Bereich Auösung Genauigkeit 60,00 mV* 0,01 mV ±(1,2 % + 8) 600,0 mV* 0,1 mV ±(0,9 % + 8) 6,000 V 0,001 V ±(0,9 % + 4)60,00 V 0,01 V 600,0 V 0,1 V *Nur im Modus „mV“ verfügbar Spezizierter Messbereich: 5 - 100 % des Messbereichs Überlastschutz 600 V; Impedanz: 10 MΩ (mV: ≥ 100 MΩ) Das Multimeter kann ≤ 5 Counts anzeigen, wenn ein Messeingang kurzge- schlossen ist.
Gleichspannung V/DC LoZ Bereich Auösung Genauigkeit 6,000 V 0,001 V ±(1,7 % + 7)60,00 V 0,01 V 600,0 V* 0,1 V44 Spezizierter Messbereich: 5 - 100 % des Messbereichs Überlastschutz 600 V; Impedanz: 400 kΩ (*max. 250 V, 3 s) Das Multimeter kann ≤ 5 Counts anzeigen, wenn ein Messeingang kurzgeschlos- sen ist. Nach dem Verwenden der LoZ-Funktion muss das Multimeter 1 Minute lang ste- hen gelassen werden, bevor es wieder verwendet wird.
Wechselspannung (V/AC) Bereich Auösung Genauigkeit 60,00 mV* 0,01 mV ±(1,4 % + 5) 600,0 mV* 0,1 mV 6,000 V 0,001 V ±(1,3 % + 4)60,00 V 0,01 V 600,0 V 0,1 V *Nur im„mV“-Modus verfügbar Spezizierter Messbereich: 5 - 100 % des Messbereichs Frequenzbereich: 45 - 400 Hz; Überlastschutz: 600 V; Impedanz: 10 MΩ (mV: ≥ 100 M) Das Multimeter kann 5 Counts anzeigen, wenn ein Messeingang kurzgeschlos- sen ist TrueRMS Peak (Crest-Faktor (CF)) ≤ 3 CF bis 600 V TrueRMS Peak für nicht sinusförmige Signale plus Toleranz: CF > 1,0 - 2,0 + 3 % CF > 2,0 - 2,5 + 5 % CF > 2,5 - 3,0 + 7 %
Wechselspannung V/AC LoZ Bereich Auösung Genauigkeit 6,000 V 0,001 V ±(2,2 % + 7)60,00 V 0,01 V 600,0 V* 0,1 V Spezizierter Messbereich: 5 - 100 % des Messbereichs Frequenzbereich: 45 - 400 Hz; Überlastschutz: 600 V; Impedanz: 400 kΩ (*max. 250 V, 3 s) Das Multimeter kann 5 Counts anzeigen, wenn ein Messeingang kurzgeschlos- sen ist Nach dem Verwenden der LoZ-Funktion muss das Multimeter 1 Minute lang stehen gelassen werden, bevor es wieder verwendet wird TrueRMS Peak (Crest-Faktor (CF) ≤ 3 CF bis 600 V TrueRMS Peak für nicht sinusförmige Signale plus Toleranz: CF > 1,0 - 2,0 + 3 % CF > 2,0 - 2,5 + 5 % CF > 2,5 - 3,0 + 7 %
Gleichstrom A/DC Bereich Auösung Genauigkeit 600,0 µA 0,1 µA ±(0,9 % + 7) 6000 µA 1 µA 60,00 mA 0,0 1 mA 600,0 mA 0,1 mA 6,000 A 0,001 A ±(1,3 % + 4) 10,00 A 0,01 A ±(1,5 % + 7)46 Überlastschutz: 600 V Sicherungen: µA/mA = 2 x 0,55 A/240 V rücksetzbar, 1 x F2 2,5 A/700 V Keramik, Innenwiderstand ca. < 10 Ω 10 A = Hochleistungs-Keramiksicherung FF 10 A/600 V ≤ 6 A = kontinuierliche Messung, > 6 A = max. 30 s in Abständen von 15 Minuten Das Multimeter kann 3 Counts anzeigen, wenn ein Messeingang offen ist.
Wechselstrom A/AC Bereich Auösung Genauigkeit 600,0 µA 0,1 µA ±(1,3 % + 4) 6000 µA 1 µA 60,00 mA 0,01 mA 600,0 mA 0,1 mA 6000 A 0,001 A ±(1,5 % + 4) 10,00 A 0,01 A ±(1,8 % + 7) Spezizierter Messbereich: 5 - 100 % des Messbereichs Überlastschutz 600 V, Frequenzbereich 45 - 400 Hz Sicherungen: µA/mA = 2 x 0,55 A/240 V rücksetzbar, 1 x F2 2,5 A/700 V Keramik, Innenwiderstand ca. < 10 Ω 10 A = Hochleistungs-Keramiksicherung FF 10 A/600 V ≤ 6 A = kontinuierliche Messung, > 6 A = max. 30 s in Abständen von 15 Minuten Das Multimeter kann 3 Counts anzeigen, wenn ein Messeingang offen ist.47 TrueRMS Peak (Crest-Faktor (CF)) ≤3 CF über den gesamten Bereich TrueRMS Peak für nicht sinusförmige Signale plus Toleranz: CF > 1,0 - 2,0 + 3 % CF > 2,0 - 2,5 + 5 % CF > 2,5 - 3,0 + 7 %
Widerstand Bereich Auösung Genauigkeit 600,0 Ω* 0,1 Ω ±(1,3 % + 4) 6,000 kΩ 0,001 kΩ ±(1,2 % + 7)60,00 kΩ 0,01 kΩ 600,0 kΩ 0,1 kΩ 6,000 MΩ 0,001 MΩ ±(1,5 % + 4) 60,00 MΩ 0,01 MΩ ±(2,7 % +7) Überlastschutz 600 V Messspannung: Ca. 1,0 V, Messstrom ca. 0,7 mA *Genauigkeit für Messbereich ≤600 Ω nach Abzug des Messleitungswiderstan- des von der REL-Funktion
Kapazität Bereich Auösung Genauigkeit 6,000 nF* 0,001 nF ±(4,4 % + 9) 60,00 nF* 0,01 nF ±(3,2 % + 9)48 600,0 nF* 0,1 nF ±(3,2 % + 5) 6,000 µF 0,001 µF 60,00 µF 0,01 µF 600,0 µF 0,1 µF 6,000 mF 0,001 mF ±(4,4 % + 5) 60,00 mF 0,01 mF ±(7,0 % + 5) Überlastschutz 600 V *Genauigkeit für Messbereich ≤ 600 nF gilt nur, wenn die REL-Funktion verwendet wird
Frequenz „Hz“ (elektronisch) Bereich Auösung Genauigkeit ≤ 9,999 Hz* 0,001 Hz Nicht speziziert 10,00 Hz – 99.99 Hz 0,01 Hz ±(0,2 % + 7) 100,0 Hz – 999,9 Hz 0,1 Hz 1,000 kHz – 9,999 kHz 0,001 kHz 10,00 kHz – 99,99 kHz 0,01 kHz 100,0 kHz – 999,9 kHz 0,1 kHz 1,000 MHz – 9,999 MHz 0,001 MHz > 10,00 MHz* 0,01 MHz Nicht speziziert49 *Der spezizierte Frequenzmessbereich beträgt 10,00 Hz - 10 MHz Signalpegel (ohne Gleichspannungsanteil): ≤100 kHz: 200 mVrms - 20 Vrms > 100 kHz bis ≤ 1 MHz: 600 mVrms - 20 Vrms > 1 MHz bis ≤ 5 MHz: 500 mVrms - 20 Vrms > 5 MHz bis ≤ 10 MHz: 900 mVrms - 20 Vrms Überlastschutz 600 V
Impulsbreite / Impulsverhältnis (Tastverhältnis) Bereich Auösung Genauigkeit 0,1 % - 99,9 % 0,1 % ±2,3 % Überlastschutz: 600 V Signalpegel (ohne Gleichspannungsanteil): ≤100 kHz: 1 mVrms - 20 Vrms Frequenzbereich Impulsbreite: ≤ 100 kHz
Temperatur Bereich Auösung Genauigkeit -40 bis +40 °C 1 °C ±(1,4 % +5) +40 bis +1000 °C ±(1,4 % + 4) -40 bis +104 °F 1 °F ±(1,4 % + 9) +104 bis +1832 °F ±(1,4 % + 7) Überlastschutz: 600 V, Fühlereingang: Typ K50
Diodenprüfung Prüfspannung Auösung Ca. 3,0 V/DC 0,001 V Überlastschutz: 600 V; Prüfspannung: 2 mA typ.
EinfachAnleitung