Gigahertz Solutions MK20 - Detektor

MK20 - Detektor Gigahertz Solutions - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Detektor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MK20 - Gigahertz Solutions und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MK20 von der Marke Gigahertz Solutions.

BEDIENUNGSANLEITUNG MK20 Gigahertz Solutions

Grundsätzliches zur Messung Die Quelle einer Elektrosmogbelastung ist einfach dadurch zu lokalisieren, dass die gemessene Feldstärke immer weiter an- steigt, je näher Sie dieser Quelle kommen. Das feldstärkeproporti- onale Tonsignal vereinfacht die Suche. Da Felder (besonders Magnetfelder) auch massive Baumaterialien durchdringen können, ist zu beachten, dass die Feldquellen auch außerhalb des Raumes gelegen sein können (zum Beispiel Hochspannungsleitungen, Bahnstromoberleitungen, Trafohäuschen oder auch Elektrogeräte in Nachbarwohnungen). Um Schwankungen in der Feldstärkebelastung zu identifizieren, sollten die Messungen an verschiedenen Tageszeiten, verschie- denen Wochentagen und auch zu späteren Zeitpunkten wieder- holt werden.

Messanleitung – elektrische Wechselfelder Gemäß relevanter Richtlinien (z.B. TCO) sollte für zuverlässige und reproduzierbare Messergebnisse gegen das Referenzpotenzial Erde gemessen werden. Erdung des Messgeräts Den Klinkenstecker des beiliegenden Erdungskabels in die dafür vorgesehene Buchse stecken und das Kabel an der Seite des Gehäuses nach hinten führen. Erdungskabel oder Finger dürfen nicht über die Vor- derkante des Messgeräts hinausragen (verfälscht den Messwert!). Zur Erdung mit dem Erdungskabel eignet sich besonders ein me- tallisches Wasser-, Gas- oder Heizkörperrohr ohne Lackierung, ggf. mit Hilfe eines darum gewickelten Drahts. Ein großer Nagel im feuchten Gartenboden ist auch sehr gut geeignet. Wer sich aus- kennt kann auch direkt am Schutzleiter einer Schukosteckdose erden (Vorsicht: Nicht für Laien!). Wenn das Gerät sorgfältig geerdet ist, bitte einschalten und auf "E" einstellen (ME 3840: Filter auf "50 Hz"). Für reproduzierbare Messungen sollte das Gerät nahe am Körper gehalten werden (am besten mit der hinteren Kante direkt am Bauch). Je weiter das Gerät vom Körper weg gehalten oder sogar abgelegt wird, desto eher werden die Messwerte verfälscht, in der Regel nach oben. Während des Messvorgangs sollten sich die messende Person und eventuell andere anwesende Personen immer hinter dem Ge- rät aufhalten. Gehen Sie für die Messung folgendermaßen vor: - Bewegen Sie sich langsam durch den Raum, bleiben Sie gele- gentlich stehen und schwenken das Messgerät ringsum, bezie- hungsweise nach oben und nach unten.Made in Germany 2 © Gigahertz Solutions GmbH - Bewegen Sie sich in die Richtung, in welche die Messwerte hö- her werden, um die Quellen zu finden. - An Stellen, wo Menschen sich längere Zeit aufhalten, zum Bei- spiel im Bett oder am Arbeitsplatz, sollten Sie die Messung be- sonders sorgfältig und in alle Richtungen ausführen, weil diese Werte am relevantesten sind. - Die Untersuchung sollte unter realistischen Bedingungen ausge- führt werden, das heißt zum Beispiel für das Bett, dass der e- ventuelle Radiowecker an und das Nachttischlicht aus ist. Einige Richtlinien empfehlen die so genannte „potentialfreie“ Messung der elektrischen Felder, das heißt ohne Erdung des Ge- räts. Für die Messung der Gesamtbelastung ist das potentialfreie Verfahren prinzipiell sehr gut geeignet. Für sinnvolle Messergeb- nisse erfordert diese Methode allerdings viel Know-how, die Ver- wendung eines nicht leit- fähigen Halters (z.B. PM2 von Gigahertz Solutions), drei Messungen in den drei Raumachsen XYZ (gem. Abb.) und die vek- torielle Addition

der Er- gebnisse. Für die eigentlich entscheidende Messaufgabe, nämlich die Iden- tifikation der feldverursachenden Quellen, ist die Messung „gegen Erde“ weit besser geeignet und deshalb für technische Laien be- sonders zu empfehlen. Hintergrundinformationen zur potentialfrei- en Messung finden Sie auf unserer Website. Grenzwertempfehlung elektrisches Wechselfeld: un- ter 10 V/m, möglichst unter 1 V/m (bei 50/60 Hz, bei erdbezogener Messung). Potentialfreie Messung: unter 1,5 bzw. 0,3 V/m)

Messanleitung – magnetische Wechselfelder: Bitte einschalten und auf "M" einstellen (beim ME 3840 den Fre- quenzfilter auf “50 Hz“ einstellen). Das Messgerät braucht nicht geerdet zu werden, es braucht nicht nahe am Bauch gehalten zu werden und die Messung wird nicht von anwesenden Personen beeinflusst. Gehen Sie für die Messung folgendermaßen vor: - „Begehen“ Sie den zu untersuchenden Raum mit Schwerpunkt auf dem Schlaf- oder Arbeitsplatz.

Resultierende Gesamtfeldstärke = Wurzel aus (x² + y² + z²). Vereinfachte Ab-schätzung durch Ermittlung der Position bzw. Raumlage mit dem höchsten Messwert ähnlich der Darstellung im nächsten Kapitel. Obige Formel ist auch für das resultierende „3D“-Magnetfeld gültig.Made in Germany © Gigahertz Solutions GmbH 3 - Es ist nicht nötig, das Messgerät in alle Richtungen zu schwen- ken, stattdessen überprüfen Sie gelegentlich die drei Raumdi- mensionen gemäß der nachfolgenden Bilder. - In der Praxis genügt es meist, wenn Sie das Instrument quasi aus dem Handgelenk rotieren bis Sie die Position bzw. Raum- lage mit dem höchsten Messwert gefunden haben (siehe letz- tes Bild). In dieser Position wird die sog. „resultierende“ mag- netische Flussdichte angezeigt.

Bitte beachten: - Schnelle Bewegungen können die Anzeige sinnloser “Pseudo- wechselfelder” auf dem Display verursachen, die nichts mit der realen Feldsituation zu tun haben. - Das Display braucht etwa 2 Sek. um „einzuschwingen“. Grenzwertempfehlung magnetisches Wechselfeld: Unter 200 nT, möglichst sogar unter 20 nT (Magnetische Flussdichte bei 50/60 Hz). (Umrechnung nT zu mG (Milligauss): 200 nT = 2 mG) = Resultierende magnetische Flussdichte!Made in Germany 4 © Gigahertz Solutions GmbH Nur ME 3840B: Frequenzanalyse Ein Wechselfeld definiert sich nicht nur durch seine Feldstärke sondern auch durch die Frequenz mit der sich die Polarität des Feldes ändert. Das ME 3840B kann folgende verbreitete Frequen- zen und Frequenzbänder unterscheiden.

Zur schnellen Bewertung der Gesamtsituation.

Bahnstromfrequenz in Deutschland, Frankreich, Norwegen, Öster- reich, Schweden und der Schweiz.

3) 50 Hz bis 100 kHz

Netzstromfrequenz mit Oberwellen

4) 2 kHz bis 100 kHz

Künstliche Oberwellen oberhalb von 2 kHz (zum Beispiel von Schaltnetzteilen, Energiesparlampen, elektronischen Geräten). Entspricht weitgehend dem Band 2 der TCO Richtlinie. Für die- ses Frequenzband empfiehlt die Baubiologie um einen Faktor 10 niedrigere Vorsorgewerte.

Batterie, Auto-Power-Off, Low batt. Das Gerät wird mit 9 V Blockbatterien betrieben. Das Batteriefach befindet sich unten auf der Geräterückseite. Das Gerät schaltet sich nach etwa 40 min Betriebszeit automa- tisch ab, um die Batteriekapazität zu schonen. Wenn “Low. Batt.” in der Mitte des Displays erscheint, wird das Gerät bereits nach etwa 3 min abgeschaltet. Eine zuverlässige Messung ist nicht mehr gewährleistet.

Deutsch Seite 1 HF-Analyser Hochfrequenz-Analyser für Frequenzen von 800 MHz bis 2,5 (3,3) GHz Bedienungsanleitung English Page 8 RF-Analyser High Frequency Analyser for Frequencies from 800 MHz to 2.5 (3.3) GHz Manual Italiano Pagina 15 Analizzatore HF Analizzatore di alte frequenze per frequenze comprese tra i 800 MHz e i 2,5 (3,3) GHz Istruzioni per l’uso Français Page 22 Analyseur-RF Analyseur de hautes fréquences de 800 MHz à 2.5 (3.3) GHz Mode d’emploi Español Página 30 HF-Analyser Medidor de altas frecuencias de 800MHz a 2,5 GHz (3,3 GHz) Manual de instrucciones Rev. 1.5 – 1010 / DRU0190Made in Germany © Gigahertz Solutions GmbH Danke! Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses Gerätes bewiesen haben. Es erlaubt Ihnen eine einfache Bewertung Ihrer Belastung hochfrequenter („HF“) Strahlung in Anlehnung an die Empfehlungen der Baubiologie. Über diese Anleitung hinaus bieten wir auf unserer Website Schu- lungsvideos zum fachgerechten Einsatz des Gerätes an. Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung unbedingt vor der ersten Inbetriebnahme auf- merksam durch. Sie gibt wichtige Hinweise für den Gebrauch, die Sicherheit und die War- tung des Gerätes. Thank you! We thank you for the confidence you have shown in buying a Gi- gahertz Solutions product. It allows for an easy evaluation of your exposure to high-frequency (“HF”) radiation according to the rec- ommendations of the building biology. In addition to this manual you can watch the tutorial videos on our website concerning the use of this instrument. Please read this manual carefully prior to using the instrument. It contains important infor- mation concerning the safety, usage and maintenance of this meter. Grazie! Vi ringraziamo della fiducia accordataci con l’acquisto di questo strumento, che vi consentirà la semplice analisi del vostro grado di esposizione a radiazioni ad alta frequenza (‘‘HF’’) in conformità alle raccomandazioni della bioedilizia. Oltre alla presente istruzione all’uso, Vi consigliamo la visione del- le nostre Istruzioni video al corretto impiego dello strumento, che troverete sul nostro sito Internet. Leggere attentamente le presenti istruzioni per l’uso prima della prima messa in funzione dello strumento. Esse contengono importanti avvertenze per l’uso, la sicurezza e la manu- tenzione dello strumento. Merci! Nous vous remercions pour la confiance que vous nous avez té- moigné par l’achat de cet appareil. Il permet une analyse qualifi- cative des charges produites par les hautes fréquences confor- mément aux recommandations de la biologie de l’habitat. En plus de ce mode d’emploi, vous pouvez vous informer sur la manipulation appropriée de nos appareils de mesure en consul- tant nos vidéos d’apprentissage présentées sur notre site web. Lire impérativement et attentivement ce mode d’emploi avant la première mise en service. Il comprend des informations importantes concernant la sécurité, Gracias! Le agradecemos y valoramos la confianza depositada en nosotros con la compra de este medidor, el cual le facilita una evaluación calificada de su exposición causada por radiaciones de alta frecuencia (“HF”), conformes a las recomendaciones de la biología de construcción. Además de este manual, es posible informarse mediante nuestro sitio web, donde también ofrecemos videos tutoriales referente al uso profesional de este medidor. Le rogamos leer este manual detenidamente antes del uso del medidor. Comprende informaciones importantes en cuanto al funcionamiento, la seguridad y el mantenimiento del medidor.Made in Germany © Gigahertz Solutions GmbH 1 Deutsch Bedienelemente und Kurzanleitung Anschlussbuchse für das Antennenkabel. Die Antenne wird in den Kreuzschlitz auf der Geräte- stirnseite gesteckt. Wichtig: Antennenkabel nicht knicken und Schraube nicht zu fest anziehen! „Power“ Ein-/Ausschalter ( = „Aus“ ) „Signal“ Für die baubiologische Beurteilung wird „Peak“ ver- wendet (beim HF32D voreingestellt). „Peak hold“ vereinfacht die Messung (nur HF38B). „Range“ Empfindlichkeit einstellen entsprechend der Höhe der Belastung. ( nur HF35C und HF38B) Lautstärkeregler für die Audioanalyse digitaler Funkdienste (Drehknopf; nur HF35C und HF38B; beim HF32D nur „Geigerzähler-Effekt“ proportional zum Messwert) Alle Geräte verfügen über eine Auto-Power-Off-Funktion. Wenn die „Low Batt.“-Anzeige senkrecht in der Mitte des Displays angezeigt wird, so ist keine zuverlässige Messung mehr gewährleistet. In diesem Falle Batterie wechseln. Falls gar keine Anzeige auf dem Display erscheint, Kontaktierung der Batterie prüfen bzw. Batte-rie ersetzen. (Siehe „Batteriewechsel“)

Eigenschaften hochfrequenter Strahlung und Konsequenzen für die Messung Durchdringung vieler Materialien Besonders für eine Innenraummessung ist es wichtig zu wissen, dass Baumaterialien von hochfrequenter Strahlung unterschied- lich stark durchdrungen werden. Ein Teil der Strahlung wird auch reflektiert oder absorbiert. Beispielsweise sind Holz, Gipskarton oder Fenster(rahmen) oft sehr durchlässig. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf unserer website. Polarisation Hochfrequente Strahlung („Wellen“) sind meist horizontal oder vertikal polarisiert. Die aufgesteckte Antenne misst die vertikal polarisierte Ebene, wenn die Oberseite (Display) des Messgerätes waagerecht positioniert ist. Durch Verdrehen des Geräts in der Längsachse kann man beide Ebenen messen. Örtliche und zeitliche Schwankungen Durch Reflexionen kann es besonders innerhalb von Gebäuden zu örtlichen Verstärkungen oder Auslöschungen der hochfrequenten Strahlung kommen. Es ist deshalb wichtig, sich genau an die Schritt-für-Schritt-Anleitung im nächsten Kapitel zu halten. Außerdem strahlen die meisten Sender und Handys je nach Emp- fangssituation und Netzbelegung über den Tag bzw. über längere Zeiträume mit unterschiedlichen Sendeleistungen. Deshalb solltenMade in Germany 2 © Gigahertz Solutions GmbH die Messungen zu unterschiedlichen Tageszeiten, sowie Werktags und an Wochenenden durchgeführt werden. Darüber hinaus soll- ten die Messungen auch im Jahreslauf gelegentlich wiederholt werden, da sich die Situation oft quasi „über Nacht“ verändern kann. So kann schon die versehentliche Absenkung der Sendean- tenne um wenige Grad, z. B. bei Montagearbeiten am Mobilfunk- mast, gravierenden Einfluss haben. Insbesondere aber wirkt sich selbstverständlich die enorme Geschwindigkeit aus, mit der die Mobilfunknetze heute ausgebaut werden. Mindestabstand 2 Meter Erst in einem bestimmten Abstand von der Strahlungsquelle („Fernfeld“) kann Hochfrequenz in der gebräuchlichen Einheit „Leistungsflussdichte“ (W/m²) zuverlässig gemessen werden (für die hier beschriebenen Geräte mehr als ca. zwei Meter). Die speziellen Eigenschaften hochfrequenter Strahlung erfordern ein jeweils angepasstes Vorgehen für die Bestimmung der Gesamtbelastung einerseits und die Identifikation der HF-Einfallstellen andererseits.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ermittlung der Gesamtbelastung Wenn Sie ein Gebäude, eine Wohnung oder ein Grundstück HF- technisch „vermessen“ möchten, so empfiehlt es sich immer, die Einzelergebnisse zu protokollieren, damit Sie sich im nachhinein ein Bild der Gesamtsituation machen können. Vorbemerkung zur Antenne: Da die Antenne zur Reduktion des Erdeinflusses nach unten ab- geschirmt ist, sollte man mit der Antennen“spitze“ etwas unter das eigentliche Messobjekt zielen, um Verfälschungen im Grenz- übergang zu vermeiden (bei leicht erhöhten Zielen, z. B. Mobil- funkmasten, einfach horizontal peilen). Das Messgerät unterdrückt Frequenzen unter 800 MHz um Verfäl- schungen der Messergebnisse zu vermeiden. Um auch Frequen- zen unter 800 MHz quantitativ zu messen, sind aus dem Hause Gigahertz Solutions die Geräte HFE35C und HFE59B mit aktiven, horizontal isotropen Ultrabreitbandantennen von 27 MHz an auf- wärts erhältlich. Einstellungen des Messgeräts Beim HF32D sind der Messbereich und die Signalbewertung be- reits auf typische Werte für die Bewertung der Belastung unter baubiologischen Aspekten voreingestellt. Die erweiterten Einstellmöglichkeiten des HF35C und HF38B wer- den nachfolgend beschrieben: Zunächst den Messbereich („Range“) auf „1999 µW/m²“ bzw. „19,99 mW/m²“ einstellen. Nur wenn ständig sehr kleine WerteMade in Germany © Gigahertz Solutions GmbH 3 angezeigt werden, in den jeweils feineren Messbereich umschal- ten

. Grundsatz: So grob wie nötig, so fein wie möglich. Wenn das Messgerät auch im größten Messbereich übersteuert (Anzei- ge „1“ links im Display), können Sie das Messgerät um den Faktor 100 un empfindlicher machen, indem Sie das als Zubehör erhältli- che Dämpfungsglied DG20 einsetzen. Einstellung der Signalbewertung („Signal“): Die Baubiologie be- trachtet den Spitzenwert („Peak“) der Leistungsflussdichte im Raum als relevanten Parameter für die Beurteilung der Reizwir- kung hochfrequenter Strahlung auf den Organismus und somit als Parameter für den Grenzwertvergleich. Der Mittelwert („RMS“), der bei gepulsten Signalen häufig nur bei einem Bruchteil des Spitzenwertes liegt, ist die Basis vieler „offi- zieller“ Grenzwerte. Er wird von der Baubiologie als verharmlo- send betrachtet. „Peak hold“ (nur HF38B) vereinfacht die Messung der Gesamtbe- lastung, indem punktuelle Maxima temporär gehalten werden. Zu beachten: „Sanft“ einschalten, damit es nicht zu Schaltspitzen kommt, die dann naturgemäß gehalten werden und so zu hohe Messwerte vortäuschen. Bei sehr hohen, extrem kurzen Spitzen braucht die Haltekapazität der Funktion „Spitze halten“ einige Augenblicke bis sie voll geladen ist. Vorgehen zur Messung Das Gerät sollte am locker ausgestreckten Arm gehalten wer- den, die Hand hinten am Gehäuse. Zur groben Orientierung über die Belastungssituation genügt es mittels des Tonsignals Bereiche größerer Belastung zu identifizie- ren, indem man das Messgerät beim Durchschreiten der Räume grob in alle Richtungen schwenkt und so die „interessanten“ Be- reiche für eine nähere Analyse identifiziert. Nun wird im Bereich einer höheren Belastung die Positionierung des Messgerätes verändert, um die effektive Leistungsflussdichte zu ermitteln. Und zwar durch Schwenken „in alle Himmelsrichtungen“ zur Ermittlung der Haupt-Einstrahlrichtung. In Mehrfamilienhäusern ggf. auch nach oben und unten. durch Drehen um bis zu 90° um die Messgerätelängsachse da- mit auch die horizontale Polarisation erfasst wird. durch Veränderung der Messposition (also des „Messpunktes“), um nicht zufällig genau an einem Punkt zu messen, an dem lo- kale Auslöschungen auftreten.

HF38B – „Range“: Beim Umschalten zwischen „grob“ und „mittel“ kann annäh- rend die maximale Gerätetoleranz von +/- 3 dB ausgeschöpft werden, d. h. es kann maximal ein Faktor 4 zwischen der Anzeige im „groben“ und im „mittleren“ Messbereich liegen. Beispiel : Anzeige im Bereich „mittel“ 150.0 µW/m². Im „gro- ben“ Bereich könnte die Anzeige im Extremfall zwischen 0.6 und 0.03 mW/m² liegen (der exakte Sollwert wäre 0.15 mW/m²). In der Praxis sind die Unterschie- de allerdings meist deutlich kleiner. Bei vergleichenden Messungen („vorher – nachher“) sollte man möglichst im selben Messbereich bleiben.Made in Germany 4 © Gigahertz Solutions GmbH Allgemein anerkannt ist es, den höchsten Messwert im Raum zum Vergleich mit Grenz- und Richtwerten heranzuziehen. Um beim Grenzwertvergleich ganz sicher zu gehen, können Sie den angezeigten Wert mit dem Faktor 4 multiplizieren und das Ergebnis als Basis für den Vergleich heranziehen. Diese Maßnah- me wird gern ergriffen, um auch in dem Fall, dass das Messgerät die spezifizierte Toleranz nach unten vollständig ausnutzt, keines- falls von einer niedrigeren Belastung ausgegangen wird, als real vorliegt. Man muss dabei allerdings bedenken, dass damit auch zu hohe Werte ermittelt werden können. Das Verhältnis zwischen minimaler und maximaler Auslastung einer Mobilfunk-Basisstation beträgt in der Regel ca. 1 zu 4. Da man nie genau weiß, wie stark eine Mobilfunk-Basisstation zum Zeitpunkt der Messung ausgelastet ist, kann man, um die Maxi- malauslastung abzuschätzen, zu einer eher auslastungsarmen Zeit messen (sehr früh am Morgen, z. B. zwischen 3 und 5 Uhr) und den Wert dann mit 4 multiplizieren. Sonderfall UMTS/3G und DVB-T: Ca. 1 bis 2 Minuten

unter leichtem Schwenken in deren Haupt-Einstrahlrichtung messen. Die hier beschriebenen Messgeräte können diese Signalformen um bis zu einen Faktor fünf unterbewerten. Sonderfall: Radar für die Flugzeug- und Schiffsnavigation. Radar- strahlen werden von einer langsam rotierenden Sendeantenne ausgesendet und sind deshalb meist nur alle paar Sekunden für einen winzigen Sekundenbruchteil mess- und mittels Audioanaly- se hörbar. Dies macht ein angepasstes Vorgehen nötig: Schalter „Signal-Bewertung“ auf „Spitzenwert“ einstellen. Dann über mehrere „Radarsignaldurchläufe“ hinweg die höchste Zahl auf dem Display ablesen. Wegen der für alle anderen Messun- gen wünschenswert langsamen Wiederholfrequenz des Displays wird der Wert nur sehr kurz angezeigt und zudem stark schwan- ken. Relevant ist der jeweils höchste gemessene Wert. Beim HF38B können Sie dabei „Peak-hold“ zu Hilfe nehmen und mehrere „Radarsignaldurchläufe“ abwarten, bis sich ein Gleich- gewicht aus Rücklauf und Erhöhung einstellt. Das kann einige Minuten dauern. Peak hold Peak Radar Symbolische Darstellung Der Messwert wird meist am unteren Rand der spezifizierten Toleranz liegen und kann im Extremfall sogar bis zu einem Fak- tor 10 zu niedrig angezeigt werden3. Für eine vereinfachte UMTS/3G-, DVB-T und Radarmessung ohne Korrekturfaktoren stehen aus dem Hause Gigahertz Solutions die professionellen HF-Analyser HF58B-r und HF59B zur Verfügung.

Längere Messdauer wegen der häufigen Schwankungen besonders bei UMTS.

Bitte beachten Sie, dass es auch Radarsysteme im höheren GHz-Bereich gibt.Made in Germany © Gigahertz Solutions GmbH 5 Grenz-, Richt- u. Vorsorgewerte Der „Standard der baubiologischen Messtechnik“, kurz SBM 2008 unterscheidet die folgenden Stufen (pro Funkdienst), wobei „ge- pulste Signale kritischer zu bewerten sind, ungepulste weniger“: Baubiologische Richtwerte gem. SMB-2008 unauffällig Schwach auffällig Stark auffällig Extrem auffällig Spitzen-werte in µW/m² < 0,1 0,1 – 10 10 - 1000 > 1000 © Baubiologie Maes / IBN Der "Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V." (BUND) schlägt seinem Positionspapier 46 vom Herbst 2008 ei- nen Grenzwert von 1 µW/m² sogar für den Außenbereich vor. Die Landessanitätsdirektion Salzburg schlug schon 2002 eine Senkung des geltenden „Salzburger Vorsorgewertes“ auf 1 µW/m² für Innenräume vor. Staatliche Grenzwerte liegen zumeist deutlich höher, jedoch scheint es auch hier Bewegung zu geben. Im Internet finden sich hierzu umfangreiche Grenzwertsammlungen. Hinweis für Handybesitzer: Ein problemloser Handy-Empfang ist auch noch unter 0,01 µW/m² möglich. Identifikation der HF-Einfallstellen Nach der Ermittlung der Gesamtbelastung ist nun die Ursache zu klären. Zunächst sind selbstverständlich Quellen im selben Raum zu eliminieren (DECT-Telefon, o. ä.). Die danach verbliebene HF- Strahlung muss also von außen kommen. Für die Festlegung von Abschirmmaßnahmen ist es wichtig, diejenigen Bereiche von Wänden (mit Türen, Fenstern, Fensterrahmen), Decke und Fußbo- den zu identifizieren, durch welche die HF-Strahlung eindringt. Hierzu sollte man niemals mitten im Raum stehend rundherum, sondern nahe an der gesamten Wand- / Decken- / Bodenfläche nach außen gerichtet messen

, um genau die durchlässigen Stel- len einzugrenzen. Denn neben der bei hohen Frequenzen zuneh- mend eingeschränkten Peilcharakteristik von LogPer-Antennen machen in Innenräumen kaum vorhersagbare Überhöhungen und Auslöschungen eine genaue Peilung von der Raummitte aus un- möglich. Die Vorgehensrichtlinie illustriert die folgende Skizze. Wand Wall Mur Paredantenna antenna potentiell durchlässiger Bereich no!

Potentiell durchlässiger BereichPotentially permeable Area

In dieser Position ist nur ein relationaler Messwertvergleich möglich!Made in Germany 6 © Gigahertz Solutions GmbH Die Abschirmungsmaßnahme selbst sollte durch eine Fachkraft definiert und begleitet werden und jedenfalls großflächig über die Bereiche hinaus erfolgen. Audio-Frequenzanalyse (nur HF35C / HF38B) Innerhalb des betrachteten Frequenzbandes von 800 MHz bis 2,5 GHz werden vielerlei Frequenzen für unterschiedliche Dienste ge- nutzt. Zur Identifizierung der Verursacher von HF-Strahlung dient die Audioanalyse

des amplitudenmodulierten Signalanteils. Geräusche sind schriftlich sehr schwer zu beschreiben. Am ein- fachsten ist es, sehr nahe an bekannte Quellen heranzugehen und sich das Geräusch anzuhören. Ohne detailliertere Kenntnisse kann man leicht das charakteristische Tonsignal der folgenden Verursacher ermitteln: DECT-Telefon (Basisstation und Mobilteil) und Mobiltelefon (Handy), jeweils unterschieden zwischen „wäh- rend des Gesprächs“, im „Standby-Modus“ und, insbesondere beim Handy, dem „Einloggen“. Auch die charakteristischen Au- diosignale eines Mobilfunksenders lassen sich so ermitteln. Dabei sollte man zu Vergleichszwecken eine Messung während der Hauptbelastungszeit und irgendwann nachts machen, um die un- terschiedlichen Geräusche kennen zu lernen. „Markierung“ von ungepulsten Signalen: Ungepulste Signale können bei der Audioanalyse systemimma- nent nicht hörbar gemacht werden, sind also leicht zu übersehen. Deshalb werden etwaige ungepulste Signalanteile mit einem gleichmäßigen Knatterton „markiert“, welcher in der Lautstärke proportional zum Anteil am Gesamtsignal ist. Diese „Markierung“ wie auch Klangbeispiele verschiedener Sig- nalquellen finden Sie als MP3-Files auf unserer homepage. Die Audioanalyse lässt sich mit den Frequenzfiltern aus unserem Hau- se nochmals deutlich vereinfachen und präzisieren. Weiterführende Analysen Von Gigahertz Solutions sind erhältlich: Vorsatz-Dämpfungsglieder zur Erweiterung der Messbereiche nach oben für starke Quellen. Frequenzfilter für eine genauere Unterscheidung unterschiedli- cher Quellen. Messgeräte für HF ab 27 MHz: Zur Messung von Frequenzen ab 27 MHz (u. a. CB-Funk, analoges und digitales Fernsehen und Radio, TETRA etc.) sind die Geräte HFE35C und HFE59B erhältlich. Messgeräte für HF bis 6 GHz / 10 GHz: Für die Analyse noch höherer Frequenzen (bis ca. 6 GHz, also WLAN, WIMAX sowie einige Richtfunk- und Flugradar-Frequenzen) ist das HFW35C erhältlich (2,4 - 6 GHz), sowie ein neues Breitbandmessgerät von 2,4 - 10 GHz in Vorbereitung (HFW59B).

Lautstärkeregler für die Audioanalyse rechts oben auf der Geräteoberseite zu Beginn ganz nach links („-„) drehen, da es beim Umschalten während eines sehr hohen Feldstärkepegels sehr laut werden kann.Made in Germany © Gigahertz Solutions GmbH 7 Messgeräte für die Niederfrequenz: Oft sind im häuslichen Bereich die Belastungen durch Niederfrequenz sogar noch hö- her als die durch Hochfrequenz! Auch hierfür (Bahn- und Netz- strom inkl. künstlicher Oberwellen) fertigen wir eine breite Palet- te preiswerter Messtechnik professionellen Standards. Auf unserer homepage finden Sie hierzu umfassende Informatio- nen. Stromversorgung Batteriewechsel: Das Batteriefach befindet sich auf der Geräte- unterseite. Zum Öffnen im Bereich des gerillten Pfeils fest drücken und den Deckel zur unteren Stirnseite des Geräts hin abziehen. Durch den eingelegten Schaumstoff drückt die Batterie gegen den Deckel, damit sie nicht klappert. Das Zurückschieben muss also gegen einen gewissen Widerstand erfolgen. Auto-Power-Off: Zur Schonung der Batterie.

1. Wird vergessen, das Messgerät auszuschalten oder wird es

beim Transport versehentlich eingeschaltet, so schaltet es sich nach einer Betriebsdauer von durchgehend ca. 40 Minu- ten automatisch ab.

2. Erscheint in der Mitte des Displays ein senkrechtes „

LOW BATT “ zwischen den Ziffern, so wird das Messgerät bereits nach etwa 2 bis 3 Minuten abgeschaltet, um Messungen un- ter unzuverlässigen Bedingungen zu verhindern und daran zu erinnern, die Batterie möglichst bald zu ersetzen. Fachgerechte Abschirmung ist eine zuver- lässige Abhilfemaßnahme Physikalisch nachweisbar wirksam sind fachgerecht ausgeführte Abschirmungen. Dabei gibt es eine große Vielfalt von Möglichkei- ten. Eine allgemein gültige „beste“ Abschirmlösung gibt es jedoch nicht – sie muss immer an die individuelle Situation angepasst sein. Eine sehr informative Seite zum Thema Elektrosmog und dessen Vermeidung finden Sie unter www.ohne-elektrosmog-wohnen.com

Garantie Auf das Messgerät, die Antenne und das Zubehör gewähren wir zwei Jahre Garantie auf Funktions- und Verarbeitungsmängel. Auch wenn die Antenne filigran wirkt, so ist das verwendete FR4- Basismaterial dennoch hochstabil und übersteht problemlos einen Sturz von der Tischkante. Die Garantie umfasst auch solche Sturzschäden, sollte doch einmal einer auftreten. Das Messgerät selbst ist ausdrücklich nicht sturzsicher: Aufgrund der schweren Batterie und der großen Zahl bedrahteter Bauteile können Schäden in diesem Falle nicht ausgeschlossen werden. Sturzschäden sind daher durch die Garantie nicht abgedeckt.Made in Germany 8 © Gigahertz Solutions GmbH

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Produktinformationen

Marke : Gigahertz Solutions

Modell : MK20

Kategorie : Detektor