ME 3830B - Detektor Gigahertz Solutions - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ME 3830B Gigahertz Solutions
Grundsätzliches zur Messung Die Quelle einer Elektrosmogbelastung ist einfach dadurch zu lokalisieren, dass die gemessene Feldstärke immer weiter an- steigt, je näher Sie dieser Quelle kommen. Das feldstärkeproporti- onale Tonsignal vereinfacht die Suche. Da Felder (besonders Magnetfelder) auch massive Baumaterialien durchdringen können, ist zu beachten, dass die Feldquellen auch außerhalb des Raumes gelegen sein können (zum Beispiel Hochspannungsleitungen, Bahnstromoberleitungen, Trafohäuschen oder auch Elektrogeräte in Nachbarwohnungen). Um Schwankungen in der Feldstärkebelastung zu identifizieren, sollten die Messungen an verschiedenen Tageszeiten, verschie- denen Wochentagen und auch zu späteren Zeitpunkten wieder- holt werden.
Messanleitung – elektrische Wechselfelder Gemäß relevanter Richtlinien (z.B. TCO) sollte für zuverlässige und reproduzierbare Messergebnisse gegen das Referenzpotenzial Erde gemessen werden. Erdung des Messgeräts Den Klinkenstecker des beiliegenden Erdungskabels in die dafür vorgesehene Buchse stecken und das Kabel an der Seite des Gehäuses nach hinten führen. Erdungskabel oder Finger dürfen nicht über die Vor- derkante des Messgeräts hinausragen (verfälscht den Messwert!). Zur Erdung mit dem Erdungskabel eignet sich besonders ein me- tallisches Wasser-, Gas- oder Heizkörperrohr ohne Lackierung, ggf. mit Hilfe eines darum gewickelten Drahts. Ein großer Nagel im feuchten Gartenboden ist auch sehr gut geeignet. Wer sich aus- kennt kann auch direkt am Schutzleiter einer Schukosteckdose erden (Vorsicht: Nicht für Laien!). Wenn das Gerät sorgfältig geerdet ist, bitte einschalten und auf "E" einstellen (ME 3840: Filter auf "50 Hz"). Für reproduzierbare Messungen sollte das Gerät nahe am Körper gehalten werden (am besten mit der hinteren Kante direkt am Bauch). Je weiter das Gerät vom Körper weg gehalten oder sogar abgelegt wird, desto eher werden die Messwerte verfälscht, in der Regel nach oben. Während des Messvorgangs sollten sich die messende Person und eventuell andere anwesende Personen immer hinter dem Ge- rät aufhalten. Gehen Sie für die Messung folgendermaßen vor: - Bewegen Sie sich langsam durch den Raum, bleiben Sie gele- gentlich stehen und schwenken das Messgerät ringsum, bezie- hungsweise nach oben und nach unten.Made in Germany 2 © Gigahertz Solutions GmbH - Bewegen Sie sich in die Richtung, in welche die Messwerte hö- her werden, um die Quellen zu finden. - An Stellen, wo Menschen sich längere Zeit aufhalten, zum Bei- spiel im Bett oder am Arbeitsplatz, sollten Sie die Messung be- sonders sorgfältig und in alle Richtungen ausführen, weil diese Werte am relevantesten sind. - Die Untersuchung sollte unter realistischen Bedingungen ausge- führt werden, das heißt zum Beispiel für das Bett, dass der e- ventuelle Radiowecker an und das Nachttischlicht aus ist. Einige Richtlinien empfehlen die so genannte „potentialfreie“ Messung der elektrischen Felder, das heißt ohne Erdung des Ge- räts. Für die Messung der Gesamtbelastung ist das potentialfreie Verfahren prinzipiell sehr gut geeignet. Für sinnvolle Messergeb- nisse erfordert diese Methode allerdings viel Know-how, die Ver- wendung eines nicht leit- fähigen Halters (z.B. PM2 von Gigahertz Solutions), drei Messungen in den drei Raumachsen XYZ (gem. Abb.) und die vek- torielle Addition
der Er- gebnisse. Für die eigentlich entscheidende Messaufgabe, nämlich die Iden- tifikation der feldverursachenden Quellen, ist die Messung „gegen Erde“ weit besser geeignet und deshalb für technische Laien be- sonders zu empfehlen. Hintergrundinformationen zur potentialfrei- en Messung finden Sie auf unserer Website. Grenzwertempfehlung elektrisches Wechselfeld: un- ter 10 V/m, möglichst unter 1 V/m (bei 50/60 Hz, bei erdbezogener Messung). Potentialfreie Messung: unter 1,5 bzw. 0,3 V/m)
Messanleitung – magnetische Wechselfelder: Bitte einschalten und auf "M" einstellen (beim ME 3840 den Fre- quenzfilter auf “50 Hz“ einstellen). Das Messgerät braucht nicht geerdet zu werden, es braucht nicht nahe am Bauch gehalten zu werden und die Messung wird nicht von anwesenden Personen beeinflusst. Gehen Sie für die Messung folgendermaßen vor: - „Begehen“ Sie den zu untersuchenden Raum mit Schwerpunkt auf dem Schlaf- oder Arbeitsplatz.
Resultierende Gesamtfeldstärke = Wurzel aus (x² + y² + z²). Vereinfachte Ab-schätzung durch Ermittlung der Position bzw. Raumlage mit dem höchsten Messwert ähnlich der Darstellung im nächsten Kapitel. Obige Formel ist auch für das resultierende „3D“-Magnetfeld gültig.Made in Germany © Gigahertz Solutions GmbH 3 - Es ist nicht nötig, das Messgerät in alle Richtungen zu schwen- ken, stattdessen überprüfen Sie gelegentlich die drei Raumdi- mensionen gemäß der nachfolgenden Bilder. - In der Praxis genügt es meist, wenn Sie das Instrument quasi aus dem Handgelenk rotieren bis Sie die Position bzw. Raum- lage mit dem höchsten Messwert gefunden haben (siehe letz- tes Bild). In dieser Position wird die sog. „resultierende“ mag- netische Flussdichte angezeigt.
Bitte beachten: - Schnelle Bewegungen können die Anzeige sinnloser “Pseudo- wechselfelder” auf dem Display verursachen, die nichts mit der realen Feldsituation zu tun haben. - Das Display braucht etwa 2 Sek. um „einzuschwingen“. Grenzwertempfehlung magnetisches Wechselfeld: Unter 200 nT, möglichst sogar unter 20 nT (Magnetische Flussdichte bei 50/60 Hz). (Umrechnung nT zu mG (Milligauss): 200 nT = 2 mG) = Resultierende magnetische Flussdichte!Made in Germany 4 © Gigahertz Solutions GmbH Nur ME 3840B: Frequenzanalyse Ein Wechselfeld definiert sich nicht nur durch seine Feldstärke sondern auch durch die Frequenz mit der sich die Polarität des Feldes ändert. Das ME 3840B kann folgende verbreitete Frequen- zen und Frequenzbänder unterscheiden.
Zur schnellen Bewertung der Gesamtsituation.
Bahnstromfrequenz in Deutschland, Frankreich, Norwegen, Öster- reich, Schweden und der Schweiz.
3) 50 Hz bis 100 kHz
Netzstromfrequenz mit Oberwellen
4) 2 kHz bis 100 kHz
Künstliche Oberwellen oberhalb von 2 kHz (zum Beispiel von Schaltnetzteilen, Energiesparlampen, elektronischen Geräten). Entspricht weitgehend dem Band 2 der TCO Richtlinie. Für die- ses Frequenzband empfiehlt die Baubiologie um einen Faktor 10 niedrigere Vorsorgewerte.
Batterie, Auto-Power-Off, Low batt. Das Gerät wird mit 9 V Blockbatterien betrieben. Das Batteriefach befindet sich unten auf der Geräterückseite. Das Gerät schaltet sich nach etwa 40 min Betriebszeit automa- tisch ab, um die Batteriekapazität zu schonen. Wenn “Low. Batt.” in der Mitte des Displays erscheint, wird das Gerät bereits nach etwa 3 min abgeschaltet. Eine zuverlässige Messung ist nicht mehr gewährleistet.
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