Gigahertz Solutions ME 3830B - Detektor

ME 3830B - Detektor Gigahertz Solutions - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Gigahertz Solutions ME 3830B - page 3
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Produkttyp Niederfrequenz-Elektromagnetfeld-Detektor
Marke Gigahertz Solutions
Modell ME 3830B
Stromversorgung 9V-Blockbatterie
Hauptfunktionen Messung von elektrischen Wechselfeldern (E) und magnetischen Wechselfeldern (M); proportionales akustisches Signal; Messung mit Erdbezug; automatische Abschaltung nach 40 Minuten; Batteriespannungsanzeige
Messbereiche Elektrische Felder: 50/60 Hz (empfohlene Werte < 10 V/m); Magnetfelder: 50/60 Hz (empfohlene Werte < 200 nT)
Mitgeliefertes Zubehör Erdkabel zur Erdung
Wartung und Reinigung Mit einem trockenen Tuch reinigen; Feuchtigkeit und Stöße vermeiden
Sicherheit Verwendung gemäß TCO-Richtlinien; Erdung für elektrische Messungen erforderlich; schnelle Bewegungen bei Magnetfeldmessungen vermeiden
Ersatzteile und Reparierbarkeit 9V-Batterie austauschbar; keine spezifischen Ersatzteile aufgeführt
Allgemeine Informationen Hergestellt von Gigahertz Solutions; Anleitung in mehreren Sprachen verfügbar; Lernvideos auf der Website

Häufig gestellte Fragen - ME 3830B Gigahertz Solutions

Wie erdet man das Gerät zur Messung elektrischer Felder?
Stecken Sie den Stecker des Erdkabels in die entsprechende Buchse (12) und führen Sie das Kabel hinter dem Gehäuse entlang. Für eine gute Erdung verwenden Sie eine blanke Metallleitung (Wasser, Gas, Heizung) oder einen Erdstab in feuchtem Boden. Wichtig: Das Kabel und Ihr Körper sollten während der Messung hinter dem Gerät bleiben.
Wie misst man elektrische Felder mit dem ME 3830B?
Schalten Sie das Gerät ein und stellen Sie den Schalter auf 'E'. Halten Sie das Gerät nah am Körper, die Rückseite am Bauch. Durchqueren Sie langsam den Raum und drehen Sie das Gerät in alle Richtungen. Der Maximalwert zeigt die Quelle an. Für reproduzierbare Ergebnisse ist eine Erdung erforderlich.
Wie misst man Magnetfelder mit dem ME 3830B?
Stellen Sie den Schalter auf 'M'. Eine Erdung ist nicht erforderlich. Durchqueren Sie den Raum und drehen Sie das Gerät, um die Position mit dem maximalen Wert (resultierende magnetische Flussdichte) zu finden. Achtung: Vermeiden Sie zu schnelle Bewegungen; das Display benötigt etwa 2 Sekunden zur Stabilisierung.
Was bedeutet die Anzeige 'Low Batt' auf dem Display?
Wenn 'Low Batt' in der Mitte des Displays erscheint, ist die Batterie schwach. Das Gerät schaltet sich nach 3 Minuten automatisch aus, um fehlerhafte Messungen zu vermeiden. Ersetzen Sie die 9V-Batterie so bald wie möglich.
Warum schaltet sich das Gerät von selbst aus?
Das Gerät verfügt über eine automatische Abschaltfunktion nach etwa 40 Minuten Nichtgebrauch, um die Batterie zu schonen. Das ist normal. Zum erneuten Einschalten verwenden Sie den Schalter.
Wie kann man die Belastung durch elektrische Felder in einem Raum reduzieren?
Mehrere Lösungen: 1) Vergrößern Sie den Abstand zur Quelle. 2) Drehen Sie den Stecker des Geräts in der Steckdose (bei 230V+N-Netz) um, um das elektrische Feld zu reduzieren. 3) Verwenden Sie abgeschirmte Steckdosenleisten mit zweipoligem Schalter. 4) Installieren Sie einen automatischen Feldunterbrecher im Sicherungskasten (empfohlen von Wohnbiologie-Beratern).
Welche bio-kompatiblen Grenzwerte werden für elektrische und magnetische Felder empfohlen?
Für elektrische Wechselfelder (50/60 Hz) mit Erdung: unter 10 V/m und idealerweise 1 V/m. Für magnetische Wechselfelder: unter 200 nT (2 mG) und idealerweise 20 nT (0,2 mG).
Kann das akustische Signal bei der Lokalisierung von Quellen helfen?
Ja, das akustische Signal ist proportional zur gemessenen Feldstärke. Wenn Sie sich der Quelle nähern, wird der Ton höher oder lauter. Dies erleichtert die Suche, insbesondere bei Magnetfeldern, die Materialien durchdringen.
Was ist der Unterschied zwischen dem ME 3830B und dem ME 3840B?
Das ME 3840B ermöglicht die Frequenzanalyse (Bandauswahl: 5 Hz-100 kHz, 16,7 Hz, 50 Hz-100 kHz, 2 kHz-100 kHz). Das ME 3830B hat diese Funktion nicht; es misst nur elektrische und magnetische Felder im Breitband (50/60 Hz).
Wie wechselt man die Batterie des ME 3830B?
Das Batteriefach befindet sich unten und auf der Rückseite des Gehäuses. Öffnen Sie den Deckel, ersetzen Sie die verbrauchte 9V-Batterie durch eine neue und achten Sie auf die Polarität. Schließen Sie den Deckel. Verwenden Sie vorzugsweise eine Alkalibatterie.

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BEDIENUNGSANLEITUNG ME 3830B Gigahertz Solutions

Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses Gerätes bewiesen haben. Es erlaubt Ihnen eine einfache Bewertung Ihrer Belastung mit elektrischen und magnetischen niederfrequenten Wechselfeldern in Anlehnung an die international anerkannte TCO-Richtlinie und die Empfehlungen der Baubiologie.

Über diese Anleitung hinaus bieten wir auf unserer Website Schulungsvideos zum fachgerechten Einsatz des Gerätes an.

Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung unbedingt vor der ersten Inbetriebnahme aufmerksam durch. Sie gibt wichtige Hinweise für den Gebrauch, die Sicherheit und die Wartung des Gerätes.

Thank you!

Grundsätzliches zur Messung

Die Quelle einer Elektrosmogbelastung ist einfach dadurch zu lokalisieren, dass die gemessene Feldstärke immer weiter ansteigt, je näher Sie dieser Quelle kommen. Das feldstärkeproportionale Tonsignal vereinfacht die Suche. Da Felder (besonders Magnetfelder) auch massive Baumaterialien durchdringen können, ist zu beachten, dass die Feldquellen auch außerhalb des Raumes gelegen sein können (zum Beispiel Hochspannungsleitungen, Bahnstromoberleitungen, Trafohäuschen oder auch Elektrogeräte in Nachbarwohnungen).

Um Schwankungen in der Feldstärkebelastung zu identifizieren, sollten die Messungen an verschiedenen Tageszeiten, verschiedenen Wochentagen und auch zu späteren Zeitpunkten wiederholt werden.

Messanleitung – elektrische Wechselfelder

Gemäß relevanter Richtlinien (z.B. TCO) sollte für zuverlässige und reproduzierbare Messergebnisse gegen das Referenzpotenzial Erde gemessen werden.

Erdung des Messgeräts

Gigahertz Solutions ME 3830B - Messanleitung – elektrische Wechselfelder - 1

Den Klinkenstecker des beiliegenden Erdungskabels in die dafür vorgesehene Buchse 1= stecken und das Kabel an der Seite des Gehäuses nach hinten führen. Erdungskabel oder Finger dürfen nicht über die Vorderkante des Messgeräts hinausragen (verfälscht den Messwert!).

Zur Erdung mit dem Erdungskabel eignet sich besonders ein metallisches Wasser-, Gas- oder Heizkörperrohr ohne Lackierung, ggf. mit Hilfe eines darum gewickelten Drahts. Ein großer Nagel im feuchten Gartenboden ist auch sehr gut geeignet. Wer sich auskennt kann auch direkt am Schutzleiter einer Schukosteckdose erden (Vorsicht: Nicht für Laien!).

Wenn das Gerät sorgfältig geerdet ist, bitte einschalten und auf "E" einstellen (ME 3840: Filter auf "50 Hz"). Für reproduzierbare Messungen sollte das Gerät nahe am Körper gehalten werden (am besten mit der hinteren Kante direkt am Bauch). Je weiter das Gerät vom Körper weg gehalten oder sogar abgelegt wird, desto eher werden die Messwerte verfälscht, in der Regel nach oben. Während des Messvorgangs sollten sich die messende Person und eventuell andere anwesende Personen immer hinter dem Gerät aufhalten. Gehen Sie für die Messung folgendermaßen vor:

- Bewegen Sie sich langsam durch den Raum, bleiben Sie gelegentlich stehen und schwenken das Messgerät ringsum, beziehungsweise nach oben und nach unten.

  • Bewegen Sie sich in die Richtung, in welche die Messwerte höher werden, um die Quellen zu finden.
  • An Stellen, wo Menschen sich längere Zeit aufhalten, zum Beispiel im Bett oder am Arbeitsplatz, sollten Sie die Messung besonders sorgfältig und in alle Richtungen ausführen, weil diese Werte am relevantesten sind.
  • Die Untersuchung sollte unter realistischen Bedingungen ausgeführt werden, das heißt zum Beispiel für das Bett, dass der eventuelle Radiowecker an und das Nachttischlicht aus ist.

Einige Richtlinien empfehlen die so genannte „potentialfreie“ Messung der elektrischen Felder, das heißt ohne Erdung des Geräts. Für die Messung der Gesamtbelastung ist das potentialfreie Verfahren prinzipiell sehr gut geeignet. Für sinnvolle Messergebnisse erfordert diese Methode allerdings viel Know-how, die Verwendung eines nicht leitfähigen Halters (z.B. PM2 von Gigahertz Solutions), drei Messungen in den drei Raumachsen XYZ (gem. Abb.) und die vektorielle Addition ^1 der Ergebnisse.

Gigahertz Solutions ME 3830B - Messanleitung – elektrische Wechselfelder - 2

Für die eigentlich entscheidende Messaufgabe, nämlich die Identifikation der feldverursachenden Quellen, ist die Messung „gegen Erde“ weit besser geeignet und deshalb für technische Laien besonders zu empfehlen. Hintergrundinformationen zur potentialfreien Messung finden Sie auf unserer Website.

Grenzwertempfehlung elektrisches Wechselfeld: unter 10 V/m, möglichst unter 1 V/m

(bei 50/60 Hz, bei erdbezogener Messung). Potentialfreie Messung: unter 1,5 bzw. 0,3 V/m)

Messanleitung – magnetische Wechselfelder:

Bitte einschalten und auf "M" einstellen (beim ME 3840 den Frequenzfilter auf "50 Hz" einstellen). Das Messgerät braucht nicht geerdet zu werden, es braucht nicht nahe am Bauch gehalten zu werden und die Messung wird nicht von anwesenden Personen beeinflusst. Gehen Sie für die Messung folgendermaßen vor:

- „Begehen“ Sie den zu untersuchenden Raum mit Schwerpunkt auf dem Schlaf- oder Arbeitsplatz.

  • Es ist nicht nötig, das Messgerät in alle Richtungen zu schwenken, stattdessen überprüfen Sie gelegentlich die drei Raumdimensionen gemäß der nachfolgenden Bilder.
  • In der Praxis genügt es meist, wenn Sie das Instrument quasi aus dem Handgelenk rotieren bis Sie die Position bzw. Raumlage mit dem höchsten Messwert gefunden haben (siehe letztes Bild). In dieser Position wird die sog. „resultierende“ magnetische Flussdichte angezeigt.

= Resultierende magnetische Flussdichte!

Bitte beachten:

  • Schnelle Bewegungen können die Anzeige sinnloser "Pseudowechselfelder" auf dem Display verursachen, die nichts mit der realen Feldsituation zu tun haben.
  • Das Display braucht etwa 2 Sek. um „einzuschwingen“.

Grenzwertempfehlung magnetisches Wechselfeld: Unter 200 nT, möglichst sogar unter 20 nT

(Magnetische Flussdichte bei 50/60 Hz).

(Umrechnung nT zu mG (Milligauss): 200 nT = 2 mG)

Nur ME 3840B: Frequenzanalyse

Ein Wechselfeld definiert sich nicht nur durch seine Feldstärke sondern auch durch die Frequenz mit der sich die Polarität des Feldes ändert. Das ME 3840B kann folgende verbreitete Frequenzen und Frequenzbänder unterscheiden.

1) 5 Hz bis 100 kHz
Zur schnellen Bewertung der Gesamtsituation.

2) 16,7 Hz

Bahnstromfrequenz in Deutschland, Frankreich, Norwegen, Österreich, Schweden und der Schweiz.

3) 50 Hz bis 100 kHz

Netzstromfrequenz mit Oberwellen

4) 2 kHz bis 100 kHz

Künstliche Oberwellen oberhalb von 2 kHz (zum Beispiel von Schaltnetzteilen, Energiesparlampen, elektronischen Geräten). Entspricht weitgehend dem Band 2 der TCO Richtlinie. Für dieses Frequenzband empfiehlt die Baubiologie um einen Faktor 10 niedrigere Vorsorgewerte.

Batterie, Auto-Power-Off, Low batt.

Das Gerät wird mit 9 V Blockbatterien betrieben. Das Batteriefach befindet sich unten auf der Geräterückseite.

Das Gerät schaltet sich nach etwa 40 min Betriebszeit automatisch ab, um die Batteriekapazität zu schonen.

Wenn "Low. Batt." in der Mitte des Displays erscheint, wird das Gerät bereits nach etwa 3 min abgeschaltet. Eine zuverlässige Messung ist nicht mehr gewährleistet.

Maßnahmen zur Reduktion der Belastung

Wenn möglich: Abstand zur Feldquelle vergrößern!

"Phasenrichtig steckern"

Hierzu Messgerät auf "E" stellen und zwischen z. B. das Nacht-tischlicht und das Kopfkissen legen. Licht ausschalten. Angezeig- ten Messwert merken. Netzstecker um 180° gedreht wieder ein- stecken. Logisch: Stecker in der Position eingesteckt lassen, in welcher das Feld geringer ist. Dieser Trick funktioniert am besten, wenn die Lampe einen Leitungsschalter hat.

Geschirmte Steckdosenleiste mit zweipoligem Schalter und geschirmte Netz-Anschlussleitungen verwenden (siehe homepage!)

Installation eines Netzabkopplers („Netzfreischalters“):

Dieser wird im Sicherungskasten eingebaut und trennt den jeweiligen Stromkreis automatisch vom Netz, sobald der letzte Verbraucher ausgeschaltet wurde. Der so vom Versorgungsnetz getrennte Stromkreis steht nicht mehr unter Spannung, kann also auch keine elektrischen Felder mehr verursachen. Diese Maß-

nahme ist häufig diejenige mit dem besten Aufwand-Nutzen-Verhältnis und wird deshalb oftmals als erste Sanierungsmaßnahme von Baubiologen ergriffen, wobei gerade die innovativen Netzabkoppler von Gigahertz Solutions auf vielen Empfehlungslisten stehen (siehe auch www.gigahertz-solutions.de).

Ob ein Netzabkoppler in Ihrem Fall eine sinnvolle Investition ist, können Sie selbst feststellen (am besten zu zweit):

  • Die eine Person liest das Messgerät am Schlafplatz im Kopfbereich ab (Messgerät auf "E")
    ■ Die andere Person schaltet die relevante Sicherung bzw. auch die umliegender Stromkreise ab.
    In die Stromkreise, die eine Reduktion der Belastung erbringen, wäre ein Netzabkoppler zu installieren.

Weiterführende Hinweise, Literatur und Kontakt zu ausgebildeten Baubiologen finden Sie auf unserer homepage unter www.gigahertz-solutions.de

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Marke : Gigahertz Solutions

Modell : ME 3830B

Kategorie : Detektor