RU6013 - Digitaler Decoder IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Inkrementalgeber |
| Modell | RU6013 |
| Marke | IFM |
| Stromversorgung | 5 V TTL oder 10...30 V HTL |
| Ausgänge | A, B, Index 0, invertierte Signale |
| Ausgangsschutz | Version 5 V: Kurzschluss gegen 0 V; Version HTL: Kurzschluss gegen 0 V und L+ (max. 1 Min.) |
| max. Kabellänge | 100 m (5 V TTL) oder 300 m (10...30 V HTL) |
| Elektrischer Anschluss | Steckverbinder ifm1000 (15-polig) oder ifm1013 (Kabel 5/13 Adern) |
| Ausgangsphasenverschiebung | 90° zwischen A und B zur Drehrichtungserkennung |
| Nullindex | Ein Impuls pro mechanischer Umdrehung |
| Montage | Auf Befestigungsflansch (Ref. E60033); flexible Kupplung verwenden |
| Flanschmaße | Außendurchmesser 50 mm, Bohrung 42 mm, 3 Löcher im 120°-Abstand, Gewinde M4 Tiefe 5 mm |
| Mindestabstand zu Störquellen | 20 cm |
| Abschirmung | Geflecht mit Gehäuse verbunden |
| Funktionen | Messung linearer Bewegungen, Drehbewegungen und Positionsbestimmung |
| Wartung | Stöße auf die Welle vermeiden; kein Schleifwerkzeug verwenden |
| Sicherheitshinweise | Vor dem Anschließen die Stromversorgung trennen; nicht benutzte Adern isolieren |
| Zubehör | Erhältlich auf www.ifm.com |
| Zertifikat | Nr. U8V 10 08 70596 006 |
Häufig gestellte Fragen - RU6013 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG RU6013 IFM
Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Drehgeber wandelt Drehbewegungen in Impulsfolgen. Mit ihnen lassen sich Wegstrecken und Winkelbewegungen messen und Positionen bestimmen.
Elektrischer Anschluss

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei bevor Sie Kabel- oder Steckverbindungen verbinden oder lösen!
Nicht verwendete Anschlussadern müssen isoliert werden, um Kurz- und Querschlüssen zu vermeiden.
Kurzschlussschutz
5 V TTL Version: Ausgänge kurzschlußfest gegen 0V
10...30 V HTL Version: Ausgänge kurzschlußfest gegen 0V
und L+ maximal 1 Minute
Standardanschlussbelegungen:
| Flanschstecker 5polig | ifm1000.xx ifm | 1001.xx | |
| L+ 2 9 12 | |||
| L+ Sensor - 5 2 | |||
| 0V 1 12 10 | |||
| 0V Sensor | - | 10 11 | |
| A | 3 | 1 | 5 |
| A neg. | - 2 6 | ||
| B | 4 | 3 | 8 |
| B neg. | - 4 1 | ||
| 0-Index | 5 6 3 | ||
| 0-Index neg. | - 7 4 | ||
| Störung neg. | - | - | 7 |
| frei | - | - | 9 |
| frei | - | - | - |
| Schirm | Gehäuse | 11 | Gehäuse |
| ifm1013.xx Kabel 5adrig Kabel13 adrig | |||
| L+ 1 braun braun/grün | |||
| L+ Sensor -- blau | |||
| 0V 6 grau weiß/grün | |||
| 0V Sensor | -- | weiß | |
| A | 2 | grün | braun |
| A neg. | -- | grün | |
| B | 4 | weiß | grau |
| B neg. | -- | rosa | |
| 0-Index | 5 | gelb | rot |
| 0-Index neg. | -- | schwarz | |
| Störung neg. | -- | violett | |
| frei | -- | - | |
| frei | -- gelb | ||
| Schirm | 3 | Gehäuse | Gehäuse |
Die Anschlusbelegung finden Sie zusätzlich auf der Gehäusekappe. Bei Abweichungen muss der Anschluss gemäß des Aufklebers auf der Gehäusekappe vorgenommen werden.
Die Anschlüsse L+ (Sensor) und 0V (Sensor) sind intern mit der Versorgungsspannung verbunden. Bei Verwendung von Folgeelektroniken, die die Versorgungsspannung nachregeln, können diese Anschlüsse als Prüfleitungen verwendet werden. Bei Nichtverwendung sind diese Anschlüsse mit der Versorgungsspannung zu verbinden oder zu isolieren.
Der elektrische Anschluss erfolgt je nach Ausführung über die Anschlussleitung oder separat erhältlichen Anschlussleitungen.
Bei Verwendung von geeigneten Verbindungsleitungen beträgt die maximale Leitungslänge für die 5 V TTL Version 100 m und für die 10...30 V HTL Version 300 m.
Die Anschlussleitungen sind getrennt von Störquellen zu verlegen, der Mindestabstand beträgt 20 cm. Das Schirmgeflecht in der Anschlussleitung ist mit dem Gebergehäuse verbunden.
Ausgangssignale
Ausgang A
Ausgang B
0-Index

Der Drehgeber gibt an den Ausgangsstufen digitale Impulsfolgen aus. Die Ausgänge A und B sind elektrisch um 90° versetzt, dadurch kann in der Folgeelektronik die Drehrichtung ausgewertet werden.
Der verknüpfte Nullindex wird in einer mechanischen Umdrehung der Welle einmalig ausgegeben. Bei Spannungsausfall kann er als Referenzpunkt innerhalb einer Umdrehung genutzt werden.
Die invertierten Ausgangssignale werden für Folgeelektroniken mit Spannungsdifferenzeingang benötigt um Störgrößen heraus zu filtern.
Montage

Nicht auf die Welle schlagen; Welle nicht mit Feile oder ähnlich-chem Werkzeug behandeln: Zerstörungsgefahr!
Der Drehgeber kann mittels Schrauben an den Montagewinkel befestigt werden. Die Wellenverbindung sollte über eine flexible Balgen- oder Federscheibenkupplung erfolgen, um Wellenversätze auszugleichen und den Geber gegen Beschädigungen zu schützen.
Lineare Bewegungen können mittels Messrad oder Ritzel und Zahnstange in eine Drehbewegung umgesetzt werden. Bei der Montage sind die maximal zulässigen Wellenbelastungen des Drehgebers zu berücksichtigen.
Die Montage des Befestigungswinkels auf ein federndes Unterteil schützt den Drehgeber vor zu starken Beanspruchungen durch Materialunebenheiten.

Montagewinkel E 60033

1) Referenzmarke
2) Gewinde M4 / 5mm tief
Datenblatt, weitere Unterlagen und passendes Zubehör finden Sie im Internet unter www.ifm.com.